Je mehr Sonne, umso teurer der Strom!

Teure Sonne dank EEG Bild Thorben Wengert /pixelio.de

Alle Urlauber freuen sich, wenn Traumwetter herrscht, und ahnen meist nicht, was sie zuhause das Traumwetter kostet


Strahlende Sonne, blauer Himmel – das ideale Wetter für die Sommerferien oder auch den Urlaub zu anderer Jahreszeit. Also großes Schwelgen, Bombenstimmung, Erholung pur. Aber wissen Sie auch, dass soviel schöne Sonne zu einer hässlichen Stromrechnung führt? Solarstrom nämlich ist der teuerste Strom überhaupt. Und der wird uns allen zwangsweise geliefert und mit dem allgemeinen Strompreis persönlich in Rechnung gestellt. Ausgerechnet die Kapazität zur Erzeugung dieses teuersten Stroms wird Ende 2012 (mehr als 32 Gigawatt) die von Strom aus Windkraft (voraussichtlich 31 Gigawatt) überflügelt haben. So geht es aus Zahlen der Bundesnetzagentur vom 20. Juli hervor. Sie übersteigt dann auch die Erzeugungskapazität von herkömmlichem Strom aus Steinkohle, Braunkohle, Uran oder Gas.

Der Jubel der Subventionsgewinnler über das Traumwetter im Mai

Wohl noch gut in Erinnerung sind die zehn Tage Traumwetter am Stück im Mai dieses Jahres: wolkenloser Himmel über ganz Deutschland und eine Sonne, die sämtliche Fotovoltaik-Anlagen (und ihre Betreiber) so verwöhnte, wie es diese noch nicht erlebt hatten. Die subventionsgemästete Branche bejubelte besonders den 25. Mai: Erstmals hätten die Solaranlagen zwischen Flensburg und Berchtesgaden mittags eine Gesamtleistung von mehr als 20.000 Megawatt geliefert. Aus dem   Internationalen Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster* verlautete: „Das ist ein Rekord.Es gibt kein anderes Land auf der Erde, in dem Solaranlagen mit einer Leistung von 20 000 Megawatt Strom produzieren.“[KPK2]  Gemeinerweise tun sie das aber nur sehr, sehr gelegentlich. Den ständig nötigen Strom-Grundbedarf kann man mit solchem unzuverlässigen Strom nicht decken, also die sogenannte Grundlast nicht sicherstellen.

Wind und Sonne liefern nur einen Ab-und-zu-Strom

Für die Grundlast taugen auch Windstromanlagen nicht, dafür braucht man Kohle- und Kernkraftwerke. Nur die konventionellen Kraftwerke sind in der Lage, für einen stabilen Netzbetrieb zu sorgen. Wind und Sonne liefern nur einen Ab-und-zu-Strom. Ein Kohle- und Kernkraftwerk gibt die installierte Leistung ganzjährig ab, eine Windstromanlage liefert nur Strom, wenn auch Wind weht, eine Fotovoltaikanlage nur, wenn die Sonne scheint. Nennleistung und tatsächliche Leistung klaffen weit auseinander. Aber ein Industriestaat und eine Wohlstandsgesellschaft braucht nicht nur ab und zu Strom, sondern ständig, ohne Unterbrechung.

Nur herkömmliche Kraftwerke sichern die Stromversorgung

Da aber die  CO2-freien Kernkraftwerke  in Deutschland verschwinden sollen („Energiewende“), müssen stattdessen vor allem mehr Kohle- und Erdgaskraftwerke gebaut werden. Die jedoch stoßen das (nach Lesart der Öko-Bewegten und der Scharlatane in Politik und Wirtschaft abscheuliche) Klimakiller-Gas CO2 aus. Aber den Ausstoß dieses Schreckensgases zu verhindern, ist immerhin die Hauptbegründung für die massive Subventionierung von Strom mittels Wind und Sonne durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG. Also müssten doch gerade Kohle- und Erdgaskraftwerke verschwinden und ersetzt werden – ersetzt werden durch Kernkraftwerke. Über diese zwingende Logik gehen die Scharlatane dann gerne hinweg. Doch richten sie mit dieser ihrer Widersprüchlichkeit wenigstens nicht noch mehr Schaden an, sondern tun sogar recht daran, denn nur die herkömmlichen Kraftwerke können die stetige Versorgung mit Strom sicherstellen. Der CO2-Ausstoß ist dabei ohne Belang, denn die Behauptung, CO2 heize das globale Klima auf, ist nicht nur eine Mär, sondern, wie schon oft erläutert, ein groß angelegter Betrug.

Ohne Grundlast-Kraftwerke funktioniert es nicht

So bedeutet also die "Energiewende", dass die (ebenfalls grundlastfähigen) Kernkraftwerke  durch Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen ersetzt werden, weil ohne diese Grundlastkraftwerke die Stromversorgung durch Wind und Sonne nicht funktioniert. Grundlastkraftwerke sind solche Stromerzeuger, die möglichst ohne Unterbrechung und möglichst nahe an ihrer vollen Kapazität (also unter „Volllast“) betrieben werden. Dafür prädestiniert sind Kernkraftwerke und Braunkohlekraftwerke, denn  ihre Fixkosten sind hoch und ihre Stromgestehungskosten vergleichsweise niedrig. Zur näheren Erläuterung von Grundlast, Mittellast, Spitzenlast bzw. Volllast habe ich dies gefunden:

Was die Grundlast bedeutet

„Ähnlich wie beim Verkehr gibt es auch beim Verbrauch von Strom Stoßzeiten und Flauten. Morgens, mittags und abends erreicht der Stromverbrauch Spitzenwerte. Nach Mitternacht ist er dagegen besonders niedrig. Unterschiedliche Kraftwerkstypen decken diese Schwankungen ab. Sieht man sich beispielsweise die Kurve der Stromnachfrage eines Tages an, wird schnell deutlich, dass unterhalb des Minimalwertes eine bestimmte Leistung rund um die Uhr nachgefragt wird. Diese Leistung bezeichnet man als Grundlast. Die dafür eingesetzten Kraftwerke, die so genannten Grundlastkraftwerke, sind ständig in Betrieb. Zu diesen Dauerläufern gehören vor allem die Braunkohle- und Kernkraftwerke, aber auch Laufwasserkraftwerke. Aufgrund der „relativ geringen Brennstoffkosten“ sind sie besonders für den Grundlastbereich geeignet. Unter diesen Bedingungen kann aber nur kostengünstig Strom produziert werden, wenn die Anlagen fast ohne Unterbrechung mit voller Leistung betrieben werden.“

Wer die Spitzenlast sichert

„Das Diagramm der Tagesbelastung zeigt, beispielsweise zur Mittagszeit oder am frühen Abend, auch Phasen besonders hoher Netzbelastung, die meist nur kurz andauern. Zur Deckung dieser Spitzenlast werden Kraftwerke eingesetzt, die bei plötzlichem Bedarf in wenigen Minuten ihre volle Leistung bringen. Diese Sprinter unter den Stromerzeugern sind allerdings nicht nur schnell, ihr Strom ist auch besonders teuer. Der Grund: Sie arbeiten immer nur für kurze Zeit, die übrige Zeit stehen sie still und verdienen kein Geld. Zu den Spitzenlasterzeugern zählen zum Beispiel die Pumpspeicherkraftwerke und Gasturbinenkraftwerke.“

Wofür die Mittellast gebraucht wird

„Zwischen der kurzfristig auftretenden Spitzenlast und der andauernden Grundlast liegt im Tagesbelastungsdiagramm der Bereich der Mittellast. Die dafür arbeitenden Mittelleistungskraftwerke werden in Zeiten besonders geringer Belastung, also in der Regel nachts, abgeschaltet oder zumindest auf eine deutlich geringere Leistungsabgabe heruntergefahren. Die stundenweise Belastung des Stromnetzes ist vorhersehbar und wird vor allem von Steinkohle-Kraftwerken abgedeckt. Doch nicht nur im Tagesverlauf ändert sich der Strombedarf. Im Wochenverlauf dominieren die Werktage, und im Winter können niedrige Temperaturen und die langen und dunklen Nächte genauso für eine höhere Stromnachfrage sorgen wie die immer mehr verbreiteten Klimaanlagen an heißen Sommertagen. Die Verbrauchskurve sieht im Jahresverlauf also ganz unterschiedlich aus.“  (Quelle: http://amprion.net/grundlast-mittellast-spitzenlast

Wind- und Sonnenstrom nötigen zum Aufbau einer Doppelkapazität

Die Volllaststunden, die für Windkraft- und Fotovoltaik-Anlagen erreichbar sind, sind sehr gering. Und weil Wind- und Sonnenstrom die stets benötigte Grundlast nicht zu liefern vermögen, aber gesetzlichen Vorrang genießen und vom marktwirtschaftlichen Wettbewerb befreit sind, müssen für zusätzliche Windkraftwerke und Fotovoltaikanlagen stets auch zusätzliche Kraftwerke bereitgehalten werden, die in der Lage sind, die Grund-, Mittel- und Spitzenlast zu tragen, wenn Wind- und Solarkraftwerke das nicht schaffen. Wind und Sonne können also kein herkömmliches Kraftwerk ersetzen. Das bedeutet nichts anderes, als dass Deutschland glaubt, es sich leisten zu können, einen doppelt so großen Stromerzeugungsapparat aufzubauen, als wirklich benötigt wird. Ziemlich töricht, nicht wahr?

Ohne herkömmliche Kraftwerke gäbe es Stromausfälle

Rainer Brüderle, der Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, weiß das durchaus. Er nannte es im Mai  „ein überaus ehrgeiziges Ziel“, bis zum völligen Abschalten der Kernkraftwerke 2022 den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung auf 40 Prozent zu steigern, und fügte hinzu: „Wir werden eine Reihe von Gas- und Kohlekraftwerken bauen müssen – möglicherweise mehr, als wir zunächst dachten.“[KPK3]   Aber im Jahr 2050 soll fast die gesamte Stromversorgung in Deutschland durch „erneuerbare“ Energien bewerkstelligt werden. Dann werden noch mehr Gas- und Kohlekraftwerke gebaut werden müssen, um eine kontinuierliche Stromversorgung aufrechtzuerhalten. Wenn nicht, geht das Licht aus, auch der Kühlschrank, das Fernsehgerät. Und vieles andere mehr.

Dr. Klaus-Peter Krause, zuerst erschienen in "Freie Welt"

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144 Kommentare

  1. @ J. Herbst #143

    „Eine 200Ah-Zelle mit 3.2V hat eine Kapazität von 640Watt.“
    Nein, es handelt sich um 640 Wattstunden [Wh].

    „Lithium-Polymer-Yttrium-Zellen mit bis zu 13000 (ja, 13T) Zyklen bei 100%iger Entladung.

    Schön, aber die Kapitalkosten betragen 150% der von Bleiakkus. Sowas erhöht die Kosten pro Lade/Entladezyklus und die müssen thesauriert und verzinst werden.

    „Bei einem Preis von 234,91€ macht das 367€ pro kwh. Ein Zyklus von 10.000 kostet 3.67ct, ein Zyklus von 13.000 2.8ct. Bei 80% Kapazität am Schluss der Nutzungdauer etwas mehr…“

    Weil Sie nicht rechnen können, kommt natürlich Unfug heraus. Sie berücksichtigen nicht die physikalische Tatsache der Existenz einer Ladekurve bei Akkus. Die hat keinen linearen Verlauf zur x-Achse, sundern einen exponentiell sinkenden. Nimmt man an, daß Photozellen unabhängig von der Einstrahlungsleistung eine konstante Spannung liefern, sinkt der Ladestrom und damit die speicherbare Energie in Abhängigkeit vom zunehmenden Ladezustand des Akkus. Das heißt dann, daß Häuslebesitzer, die außerhalb ihrer Häuser dem Erwerb nachgehen und sämtliche Stromverbraucher während der Zeit abgeschaltet haben, zwar möglicherweise den Akku voll kriegen, aber garantiert nicht im Akku die während ihrer Zeit seitens der Solarpanels lieferbare Energie gespeichert gekriegt haben. Das geht nur, wenn die maximal möglichen Ladeströme, die die Akkus zulassen, größer sind, als die von den Solarpanels lieferbaren.

    Daraus folgt: Die tatsächliche Akkukapazität muß ein Vielfaches dessen betragen, was Ihnen vorschwebt.

    Dann gibt es da noch die Ladezeit. Die gilt es auch zu beachten, denn daraus ergibt sich, daß bei einer Stromversorgung zu 100% mit Solarzelle und Akku, die Akkus nie voll geladen sein werden, also massig Kapazität vorgehalten werden muß, damit die Kosten minimiert werden können, denn Wegschmeißen von teuer erzeugtem Strom, sagen wir mal 50%, führt zur Verdoppelung der Herstellungskosten. Den dann noch speichern zu weiteren Kostensteigerungen. Und so geht das weiter.

    Kann man natürlich alles berechnen, aber dazu muß man schon ein ziemliches komplexes Modell basteln.

    Mit der Methode Handwerker Pi mal Daumen und dreimal abgesägt und immer noch zu kurz funktioniert das nicht.

  2. Kostengünstige und Langlebige Speicherbatterien

    Danke, Herr Heinzow,

    durch ihr kritische Nachfragen bin ich beim Suchen auf wirklich was Gutes gestoßen.

    Lithium-Polymer-Yttrium-Zellen mit bis zu 13000 (ja, 13T) Zyklen bei 100%iger Entladung.

    Anbei der Testbericht von der Uni Prag:
    http://tinyurl.com/costpro

    Kaufen kann man die hier:

    http://tinyurl.com/d7c62yx

    Die Batterien sind übrigens schon einige Jahre im Einsatz, robust und bewährt.

    Nun meine Rechnung:

    Eine 200Ah-Zelle mit 3.2V hat eine Kapazität von 640Watt.

    Bei einem Preis von 234,91€ macht das 367€ pro kwh. Ein Zyklus von 10.000 kostet 3.67ct, ein Zyklus von 13.000 2.8ct. Bei 80% Kapazität am Schluss der Nutzungdauer etwas mehr…

    Meiner Meinung nach hat hier die Zukunft schon begonnen.

    MfG,

    Johannes Herbst

  3. @ J. Herbst #141

    Was die Ladezyklen betrifft, so beziehe ich mich auf das hier:
    http://tinyurl.com/chnc2dq

    Stimmt mit meiner Erfahrung von Autoaakkus im Wesentlichen überein.

    „Blei-Solarbatterien haben eine Zyklenfestigkeit von 5000 bei 20%DOD und 3000 bei 50%DOD.“
    Aha! Nur was ist dem Preis, wenn die Angaben stimmen?“ Rentabilitätsrechnerisch ist nämlich der Preis pro Ladezyklus entscheidend.

    „Lanfgfristig wird man das bestimmt in einem Quasi-Dorfsysten ausgleichen können.“

    Das ist allerreinste Spekulation, ebenso wie die 3 kWh, die Sie im Mittel zukaufen zu meinen müssen. Ohne entsprechenden Datensatz hinsichtlich Ihrer persönlichen Verbrauchsgewohnheiten und den örtlichen Einstrahlungsgegebenheiten, man vergleiche Burg auf Fehmarn mit z.B. Hamburg, lassen sich die tatsächlichen Kosten und Einnahmen eines wie auch immer dimensionierten Solarpanelspeicherungssystems nicht berechnen. Dazu gehören dann auch Kenntnisse über Dachflächenneigung und Ausrichtung.

    „Und als nächste Generation kommen dann LIPOFE zum Einsatz, die es jetzt schon auf bis zu 10000 Zyklen bei 100%DOD und einem Wirkungsgrad von über 95% bringen.“

    Gibt es noch nicht, Kosten unbekannt. Also reine Hoffnungsspekulation ohne jedwede Substanz.

    „Außerdem ist es ja so, dass sie oft wärmebedarfsgeführt werden und dann eben zusätzlich Strom produzieren.“

    Sowas macht ein Blockheizkraftwerk besonders rentabel, wenn im Sommer bei 30° beheitzt werden muß. Ist nur ein Scherz, denn wärmegeführte (zur Beheizung) Blockheizkraftwerke sind in Deutschland unrentabel. Was natürlich nicht heißt, daß man bei bestimmten Verbrauchern mit einem stromgeführten Blockheizkraftwerk nicht rentabel die benötigte Energie in den verschiedenen Qualitätsstufen erzeugen kann.

    In der Industrie kleckert man übrigens nicht, sondern produziert mit GuD-Kraftwerken Strom und Prozeßwärme, um den eigenen Betrieb billiger mit der benötigten Energie zu versorgen. Aber das sind Kraftwerke, die erreichen bereits nur bei der Stromproduktion die 58%-Marke, wenn der Betrieb das will. Die Auskopplung von Prozeßwärme kostet dann ein paar Prozentpunkte, aber die Gesamtkostenbilanz wird dadurch nicht negativ.

    Auskopplung von Energie zur Erzeugung 95 °C warmen Wasers kostet bei einem Kohlekraftwerk gerade mal 1 bis 2 Ct/kWh. Was die Fernwärmeversorgung mittels der sog. KWK so teuer macht, sind die Leitungskosten und die Kosten für die Wärmetauscher in den Häusern. Außerdem werden die meisten Fernwärmesysteme mit 130 °C betrieben, was die Leitungskosten massiv erhöht, ebenso wie die Auskopplung der Energie, denn Carnot läßt sich nicht betrügen.

    „Es ist nicht einfach, aber mit etwas Intelligenz lassen sich schon heute EE kostendeckend und gemeinwohlverträglich erzeugen.“

    Den rechnerischen Nachweis sind Sie bisher schuldig geblieben.

  4. Seh geehrter Herr Heinzow (#140)

    Ihr Zitat von meinem plus ihre Erklärung:

    „Tagesverbrauch 12kwh, davon 9 aus der Anlage (6 tagsüber / 3 aus der Batterie nachts)“

    „Und wo bleibt der Jahresgang in Ihrer Rechnung und die Tage ohne hinreichende Solareinstrahlung? Mit solch primitiven Daumenpeilrechnungen kann man zwar die Errichtung von handwerklichen Gewerken grob kalkulieren, aber bei dem komplexität des Stromverbrauchs im Zeitablauf und der Komplexität der Stromerzeugung mittels Solarpanels in Abhängigkeit von Tageszeit, Bewölkung und Jahreszeit kommen Sie nicht sehr weit. Außerdem wird mit jedem Entlade-und Ladezyklus die Speicherkapazität des Akkus reduziert. All das muß bei einer Rentabilitätsrechnung berücksichtigt werden. Dazu braucht man dann auch hochaufgelöste Strahlungsdaten eines Ortes, mit dem man dann ein System analysieren kann. Haben Sie die?“

    Ja, es stimmt, bei genanntem Rechenbeipiel werde ich im Schnitt täglich 3 kwh zukaufen müssen, um die Speicher nicht ewig groß machen zu müssen. Lanfgfristig wird man das bestimmt in einem Quasi-Dorfsysten ausgleichen können. Blei-Solarbatterien haben eine Zyklenfestigkeit von 5000 bei 20%DOD und 3000 bei 50%DOD. Und als nächste Generation kommen dann LIPOFE zum Einsatz, die es jetzt schon auf bis zu 10000 Zyklen bei 100%DOD und einem Wirkungsgrad von über 95% bringen. Und das alles steckt doch schon in meinen Rechendaten mit drin! Wenn sie von 1000 Sonnenstunden pro Jahr ausgehen, dann liegen sie bestimmt nicht falsch. Die Karte sagt für meine Gegend ca 1100.

    Und, wie sieht die Rechnung bei den gegebenen Daten aus?

    (Natürlich ginge auch 100%-Versorgung das hatten in Afrika meine Nachbarn und ich jahrelang mit recht kleinen Anlagen. Die Verbraucher waren auch sparsamer. Wenn nicht so viel da war, wurde halt einfach mehr gespart. Und wir lebten nicht schlecht dabei.)

    Wie schon gesagt: Es ist nicht einfach, aber mit etwas Intelligenz lassen sich schon heute EE kostendeckend und gemeinwohlverträglich erzeugen. Wobei eine private PV-Anlage oder ein Windrädle etwas leichter zu managen ist als ein Atomkraftwerk – wobei ich nichts dagegen hätte, wenn man die bestehenden bei höchstmöglichster Sicherheit weiterlaufen ließe.

    Ihr Zitat:
    „Kenne ich mit aus, Sie aber offensichtlich nicht, denn was wollen Sie außerhalb der kalten drei Monate beheizen mit den sonst nicht nutzbaren 48% Abwärme? Im Sommer müssen Sie einen „Kühlturm“ betreiben, wenn Sie mit nem Blockheizkraftwerk Strom produzieren müssen, weil die Akkus alle sind.“

    Es gibt noch andere Anwendungen für Warmwasser aus Blockheizkraftwerken als zu Heizzwecken:

    – Warm- oder Duschwasser
    – Prozesswärme z.B. zum Trocknen
    – Warmwasser für industrielle Reinigungszwecke (Molkereien, Getränkeflaschen, etc.)
    – Warmwasser für Spül- und Waschmaschinen
    – Schwimmbadbeheizung

    Die BHKWS, die ich kenne, haben jedenfalls keine großen Absatzprobleme für ihre Wärme. Außerdem ist es ja so, dass sie oft wärmebedarfsgeführt werden und dann eben zusätzlich Strom produzieren.

    MfG.

  5. @ J. Herbst #138

    „Ich gehe davon aus, dass sie über Kraft-Wärmekopplung Bescheid wissen, mit Wirkungsgraden von über 85%. Damit rechnen sich auch Blockheizkraftwerke bei Gas.“

    Kenne ich mit aus, Sie aber offensichtlich nicht, denn was wollen Sie außerhalb der kalten drei Monate beheizen mit den sonst nicht nutzbaren 48% Abwärme? Im Sommer müssen Sie einen „Kühlturm“ betreiben, wenn Sie mit nem Blockheizkraftwerk Strom produzieren müssen, weil die Akkus alle sind.

    „Was mich ein bisschen wundert ist, dass ich von PV-Anlagen spreche und sie plötzlich von Wärmekraftmaschinen und deren geringen Wirkungsgrad sprechen“ Sie sprachen doch von 90% Eigenstromerzeugung und das geht zu vertretbaren Preisen nur im Verbund mit Wärmekraftmaschinen, da die Speicher 1. zu teuer sind und 2. im Falle, daß das jeder Ort macht, die Grundmaterialien nicht ausreichen würden. Bleiakkus etc. sind wahre Material- und Raumfresser, weil die Energiedichte gering ist.

    „Tagesverbrauch 12kwh, davon 9 aus der Anlage (6 tagsüber / 3 aus der Batterie nachts)“

    Und wo bleibt der Jahresgang in Ihrer Rechnung und die Tage ohne hinreichende Solareinstrahlung? Mit solch primitiven Daumenpeilrechnungen kann man zwar die Errichtung von handwerklichen Gewerken grob kalkulieren, aber bei dem komplexität des Stromverbrauchs im Zeitablauf und der Komplexität der Stromerzeugung mittels Solarpanels in Abhängigkeit von Tageszeit, Bewölkung und Jahreszeit kommen Sie nicht sehr weit. Außerdem wird mit jedem Entlade-und Ladezyklus die Speicherkapazität des Akkus reduziert. All das muß bei einer Rentabilitätsrechnung berücksichtigt werden. Dazu braucht man dann auch hochaufgelöste Strahlungsdaten eines Ortes, mit dem man dann ein System analysieren kann. Haben Sie die?

  6. @#135: S.Hader,

    sind Sie mittlerweile so degeneriert, dass Sie nicht mal mehr erkennen, dass das die Antwort auf Kommentar #120 war?

  7. EE-Strom nutzen ohne Einspeisevergütung

    Sehr geehrter Herr Heinzow #137,

    (Man kann trotz Computerprogrammen und genauem Nachrechnen daneben liegen. Und man kann mit schätzen übern Daumen auch ganz gut durchkommen. Man kann nie im Leben nie alle Alternativen berücksichtigen. Auch darüber gibt es Studien. Ich lebe gut, meine Kinder sind alle überlebensfähig, unser Besitz mehrt sich. Das habe ich nicht zwanghaft im Visier, es ergibt einfach so. Ein Ökonom könnte wahrscheinlich sogar nachvollziehen, warum es klappt.

    Was nicht heißt, dass ich nicht rechnen kann oder will. Eine Prozentrechnung ist mir durchaus geläufig und für eine Zinseszinsrechnug gibt es eine Formel, die ich mir wenn nötig, mal besorge.)

    Was mich ein bisschen wundert ist, dass ich von PV-Anlagen spreche und sie plötzlich von Wärmekraftmaschinen und deren geringen Wirkungsgrad sprechen. Ich gehe davon aus, dass sie über Kraft-Wärmekopplung Bescheid wissen, mit Wirkungsgraden von über 85%. Damit rechnen sich auch Blockheizkraftwerke bei Gas.

    Es gibt aber auch Biogasanlagen, die nicht gezielt mit Mais befüllt werden, sondern mit jeder Art von Biomasse, auch mit Abfallstoffen und Gülle, die oft erbärmlich stinkt und den Boden und die Umwelt belastet. Was aus der Biogasanlage herauskommt, ist auch Dünger und zwar ein milder und langfristig wirkender und dazu recht keimarm. Da ist dann Biogas mit seinem Energiegehalt nur ein Aspekt des ganzen Systems. Dass Ackerflächen zur Befüllung der Biogasanlagen bereitstehen müssen, das gefällt mir auch nicht. Dass es überall Biomasse gibt, die vergast werden kann, darauf schaut man z.Zt. nicht.

    Ich sage nicht, dass es einfach ist, aber man kann mit den sog. EE kostendeckend seine Energie gewinnen.

    Es gibt da einen ehemaligen Manager, der bei Vattenfall den Atomstrom an der Börse absichern musste. Irgendwann mal war das ihm zu blöd und er gründete

    buzzn.net

    eine regionale Stromtauschbörse. Die achten darauf, dass sie nur soviel Öko-Strom aus der Region kaufen, wie sie auch verkaufen können. Das ist noch nicht alles perfekt, das sie sich an das normale Procedere bei der Netznutzung halten müssen. Aber das ist mal ein Ansatzpunkt, wie man lange Netz-Leitungen und Riesenspeicher vermeiden kann.

    Und natürlich gibt es ja schon einige Dörfer und andere EE-Erzeugergemeinschaften, die mit Ihrer Kalkulation über die Runden kommen und eben nicht bequem ins Netz einspeisen. Da sie ja die Allgemeinheit, resp das Netz nicht belasten, dürfte das ja fast EIKE-konform sein. Mir ist durchaus bewusst, dass das noch im homöopathischen Bereich liegt. Aber es kann einmal einen bestimmten Anteil der Energieversorgung ausmachen.

    Ich hoffe, ich bin hier noch beim Thema Einspeisevergütung und zwar bei Unterthema:

    EE-Strom kostenneutral nutzen und verteilen.

    Und hier noch ein Beispiel zum Nachrechnen:
    Eine kleine PV-Anlage zum Eigenverbrauch 5kwp mit Batteriespeicher 5kwh nutzbar) und einem Batterietausch (Wechsel von Blei auf Li-Ionen) nach 10 Jahren.

    Tagesverbrauch 12kwh, davon 9 aus der Anlage (6 tagsüber / 3 aus der Batterie nachts)

    Kosten 12500€ (plus Mwst, die man aber wieder vom FA bekommt).

    Ersparte Kosten 9kwh x 0.25€ x 365Tage x 25Jahre
    = 20500
    – 12500€ = 8000€.

    Dabei bin ich davon ausgegangen, dass die Strompreissteigerung höher als der Zins ist.

    Wenn sie’s aber genauer rechnen wollen:
    Kfw-Zins auf 20 Jahre 2.2%
    geschätzte Strompreissteigerung 3% pro Jahr (so wars zumindest die letzten 10 Jahre im Schnitt).

    Soweit mal die Rechengeschichte. Bin gespannt auf ihr Ergebnis.

    beste Grüße,

    Johannes Herbst

  8. @ J. Herbst #132

    „Mit einem Nachbarschafts-Netz kann man ca. 90% des Stroms selbst erzeugen und verbrauchen. Allerdings wird das eher in ländlichen Gegenden funktionieren als in der Großstadt.“

    Ich weiß ja nun nicht, wo Sie den Unfug aufgeschnappt haben. Die Winzwärmekraftmaschinen auf Erdgas- bzw. Biogasbasis haben selbst im optimalen Bereich erbärmliche Wirkungsgrade von bestenfalls 37%. Bei einem Erdgaspreis von 6 Ct/kWh bedeutet das bereits Brennstoffkosten von ca. 18 Ct/kWh. Mit Abschreibung und Verzinsung der Maschine und natürlich auch der Leitungen nebst Bereithalten einer Redundanzmaschine ergibt sich die Unrentabilität Ihres wo auch immer aufgeschnappten Modells. Eigentlich dachte ich immer, daß Handwerker nicht so leicht auf primitive Propaganda hereinfallen.

  9. @ J. Herbst #133

    „Was aber die Eigenkapitalredite angeht: Da habe ich total den Glauben dran verloren, dass ein Bürger soundsoviel % erwirtschaften muss. Wie schnell ein Aktienpaket innerhalb kürzester Zeit seinen Wert verliert, das hat man ja in den letzten Jahren immer wieder erlebt.“

    Wer in werthaltige Aktien (Bilanz- und Dividendengeschichte prüfen lassen) mit Dividendenzahlungen langfristig investiert, kann nichts falsch machen. Wer unmittelbar nach dem Platzen der letzten Hausfrauenaktienhausse (Telekom, Manfred Krug) und Neue-Markt-Hysterie investiert hat, hat eine höhere Rendite erwirtschaftet als die von mir niedrig angesetzten 5%, trotz Platzen der Immobilienblase und der GR-Euro-Krise.

    „Da sehe ich als Do-It-Yourselfer durchaus einen Spielraum zum rumprobieren“

    Sehen Sie, das unterscheidet uns: Ich löse das Problem bzw. beantworte die Frage per Papier und Bleistift und Rechenknecht, mittels eines selbst geschrieben Computerprogramms oder einer Tabellenkalkulation. Sie probieren rum. Vorheriges Berechnen und Kalkulieren hilft gegen den Fehler: Dreimal abgesägt und immer noch zu kurz.

    „Ich werde in Kürze ein Angebot für eine PV-Anlage mit Speicher zusammen mit einer Rentabilitäts-Rechnung bekommen.“

    Dann achten Sie mal darauf, was an Reinigungskosten anfällt, um die Panels bei Leistung zu halten. Und natürlich altern Solarzellen, so daß von 1 kW-Peakleistung nur noch 800 Watt am Ende der Kalkulationsdauer vorhanden sind. Bei Akkus, egal welcher Art, ist nach einer bestimmten Anzahl von Lade- und Entladezyklen komplett Schluß. Nur muß man das nicht berücksichtigen, wenn sich bereits ohne Berücksichtigung die Unwirtschaftlichkeit ergibt.

    „Was die Zinseszinsrechnung angeht, die hatten wir damals in der Hauptschule nicht. Und auch nicht auf dem sozialen Zweig der Realschule.“

    Das glaube ich nicht! Laut Lehrplan für Hauptschulen ist ProzentRechnung und als Spezialfall Zinsrechnung in Bayern vorgesehen, 9. Klasse. Und dann gibt es ja noch die Berufsschulen.

    Und hier noch ein Tip: Gehen Sie mal auf die Seite Solarkritik.

  10. Sehr geehrter Herr Glatting,

    Sie kommentieren alles, Sie wissen alles, und Sie haben immer recht! Irgendwie bewundere ich Sie für ihre Ausdauer.

    Auf einen einzigen Punkt Ihrer Ausführungen möchte ich doch eingehen: Auf ihre Befürchtung, ich lasse meine arme Familie in einem Iglu (er-)frieren. Das ist aber eine längere Geschichte. Da sie aber was mit Energie und zwar mit erneuerbarer zu tun hat, möchte ich sie mal hier von mir geben.

    Ich habe ein kleines Bauernhäuschen mit ca. 300m² Wohnfläche. Daneben steht eine Scheune mit Süddach. Als einmal die Dachdeckung erneuert werden musste gab es gerade eine Förderung für innovative Solarthermie. Ich fand einen Installateur, der mir anstatt der Ziegel eine 104 qm Solaranlage aufs Dach baute. Zusammen mit der Förderung und dem gesparten Dachdecken waren schon über die Hälfte der Kosten herinnen. Inzwischen ist der Rest längst abgezahlt und ich heize damit in der Übergangszeit und zum Teil im Winter. Natürlich ist auch das Brauchwasser immer warm. Nur wenn es mal ganz kalt ist, dann schmeiße ich ein paar Armvoll Holzschwarten in meinen Holvergaser-Kessel. Ich habe bisher im Winter je nach Kälte 6-15 Ster davon verbraucht. Kosten pro Ster momentan 12€.

    Fairerweise muss ich zugeben, dass wir in unserem Haus nur 16-18°C Temperatur haben, die aber wegen einer Außenwandheizung durchaus als angenehm empfunden wird. Die Anregungen zu dieser Heizung kamen übrigens vom Architekten Konrad Fischer, der hier auch schon geschrieben hat.

    Und dann ermöglicht die große Auslegung der Heizkörper auch noch sehr niedrige Vorlauftemperaturen, so dass man auch noch geringe Erträge aus der Solaranlage nutzen kann. Bei einer Standardauslegung der Heizung und bei höheren Temperaturen wären die Verbräuche nicht so niedrig.

    Es stimmt schon, was hier auf EIKE immer wiederholt wird: Das EE nicht soviel bringen, wie oft versprochen wird. Erst durch eine entsprechende Auslegung, durch richtige Anwendung und durch Nutzung von Synergien werden sie wirklich rentabel. Das kann aber nicht jeder Installateur oder Häuslesbesitzer.

    Die Geschichte aber, wie mir in Afrika die Tomatenstöcke erfroren sind, erzähle ich hier nicht. Das glauben Sie mir eh nicht. Und aßerdem wäre das Off-Topic.

    Freundliche Grüße,

    Johannes Herbst

  11. @#130, T.Heinzow

    „Solange kein offensichtlicher Blödsinn geschrieben wird, ist die Gefahr quasi Null, es sei denn man gerät an neurotische Beleidiger, die ihre psychische Erkrankung durch Beleidigungen ausleben und auf andere projizieren.“

    Danke Herr Heinzow, das ist Balsam für meine wunde Seele.

    Was die Zinseszinsrechnung angeht, die hatten wir damals in der Hauptschule nicht. Und auch nicht auf dem sozialen Zweig der Realschule. Möglicherweise besteht da bei mir Nachholbedarf. Überhaupt sollte man das mal in den Lehrplan aufnehmen! Ich werd mich da gleich mal an den bayerischen Kultusminister wenden.

    Was aber die Eigenkapitalredite angeht: Da habe ich total den Glauben dran verloren, dass ein Bürger soundsoviel % erwirtschaften muss. Wie schnell ein Aktienpaket innerhalb kürzester Zeit seinen Wert verliert, das hat man ja in den letzten Jahren immer wieder erlebt.

    Ich setze da lieber auf Sachwerte, vor allem auf Häuser, die ich als Handwerker auch selber noch günstig restaurieren und unterhalten kann.

    Zugegebenerweise verlasse ich mich dabei recht oft auf meinen Bauch und peile grob über den Daumen. Und dann lege ich Ihnen noch mal meine Milchmädchenrechnung offen:

    Um einen selbständigen Handwerker eine Stunde lang für sich selbst arbeiten zu lassen, muss ein angestellter Handwerker ca. einen Tag lang selber versteuert und versichert arbeiten.
    Da sehe ich als Do-It-Yourselfer durchaus einen Spielraum zum rumprobieren – auch mit erneuerbaren Energien. Ergo: Auch Milchmädchen überleben irgendwie.

    Aber ernsthaft: Ganz kann ich ihrer Berechnung nicht folgen. Dabei gehe ich schon davon aus, dass Sie das mathematisch richtig machen.

    Irgendwie frage ich mich aber, ob die Formel zum Problem passt. Ich werde in Kürze ein Angebot für eine PV-Anlage mit Speicher zusammen mit einer Rentabilitäts-Rechnung bekommen. Die lasse ich dann mal von Ihnen gegenrechnen.

    Private Grüße,

    Johannes Herbst

  12. PV und Einspeisevergütung

    Es liegt in der Natur der Sache, dass viele Dinge, die in der Vergangenheit geschehen sind, nur schwer zu ändern sind.

    Daher ist es sinnvoll, sich zu überlegen, wie es jetzt energetisch weitergehen soll. Dazu sollte man sich mal den Stand der Dinge angucken.

    Die Einspeisevegütung für jetzt installierte Anlagen liegt bei ca. 13,5ct/kWh (nach Angabe eines Solar-Anbieters für eine 20Kwp-Anlage), bei größeren noch darunter, aber das rentiert sich immer noch, denn die Anlagen-Preise purzeln weiter.

    Es gibt inzwischen einen Anbieter, der für größere Anlagen 1150€ pro kWp fertig installiert verlangt – vor einem Jahr noch undenkbar.

    http://www.solardo.info/

    Kleinere Anlagen gibt es fertig installiert schon unter 1500€ pro kWp. Bei 1000kWh/Jahr und 25jähriger Nutzung ergibt das einen Strompreis von 6 ct/kWh. Die Verzinsung der Anlage braucht man dabei nicht einzuberechnen, denn der Strompreis wird voraussichtlich mehr steigen, als die Zinsen kosten.

    Fast jeder Solar-Anbieter hat jetzt Speicher im Programm. Mir liegt ein Angebot für einen 24KWH-Speicher vor: 10 Jahre Garantie auf alles incl. Batterie (bei 50%iger Entladung) für ca. 90000€.

    Bei 25-jähriger Nutzung und einem Batterie-Update kommt man incl. selbsterzeugtem Solar-Strom auf unter 20ct. pro kWh.

    Das bedeutet: Solar-Strom wird immer billiger. Selbst genutzter Solarstrom ist billiger als gekaufter Strom. Gespeicherter und selbst genutzter Solarstrom belastet die anderen Stromverbraucher nicht und ist in der gemischt-Kalkultion PV und Speicheranlage schon jetzt günstiger als Strom aus dem Netz. Bei steigenden Strompreisen und günstiger und langlebiger werdenden Batterien wird das noch günstiger werden.

    Thema EE-Strom, Volatilität und Stromnetze

    Bei der gängigen Praxis der Einspeisung wird das Netz unverhältnismäßig stark belastet. Regeleingriffe sowie verbrauchssteigernde Lastwechsel, Leerlauf und Teillast bei Kraftwerken sind nötig.

    Strom ist an der Erzeugerstelle relativ günstig, wird aber durch die Verteilung ins Netz über sogenannte Ebenen immer teurer. EE-Umlage und die Gewinne von Erzeugern und Netzbetreibern erhöhen die Kosten ebenfalls. Auch der Transport und das Umspannen erhöht die Kosten. Das fällt alles weg, wenn der Erzeuger den Strom selbst verbraucht. Da er das aber nicht immer kann, wäre es sinnvoll über ein sogenanntes Nachbarschafts-Netzwerk seinen Überschuß anzubieten. Der kann dann gemeinsam gespeichert, von anderen gezielt verbraucht oder z.B. zur Heizung von Warmwasser oder Wohnraumklimatisierung über eine Wärmpumpe verwendet werden. Smart-Home Technik kann die Zuschaltung von zeitunabhängigen Verbrauchern (wie Waschmaschine, gut gedämmte Kühlschränke und Gefriertruhen) bei Spitzenlast regeln. Bei den den Erzeuger-Preis von heutigen und zukünftigen PV-Installationen wird das günstiger als Strom aus dem Netz sein.

    Mit einem Nachbarschafts-Netz kann man ca. 90% des Stroms selbst erzeugen und verbrauchen. Allerdings wird das eher in ländlichen Gegenden funktionieren als in der Großstadt.

    Damit geht man aber in Konkurrenz zu den großen Stromerzeugern. Und die möchten sich ihren großen Anteil am Kuchen nicht wegnehmen lassen. Und das muss man auch sehen: Es gibt nicht nur EE-Befürworter und Gegner, sonder unter den Ersteren die Zentralis und die Dezentralis. Während die Zentralis auf bequeme und sorglose Versorgung setzen, sind die Dezentralis mehr oder weniger Do-it-Yourselfer, denen das Selbst-Besitzen, -Erzeugen, -Verwalten und Regeln eben Spaß macht (oder ihnen Freude macht oder sie zufrieden stimmt). Wenn dann noch die Kosten stimmen und der eine oder andere Cent gespart wird, dann stimmt auch die Gesamt-Rechnung.

    Soweit mal diese Informationen zum obigen Thema.

    Übrigens: Lange Zeit war PV für mich uninteressant. Aber bei den jetzigen Preisen und der Technik wirds richtig interessant.

    MfG,

    Johannes Herbst

  13. Ich bin 3/4 EIKE!

    Habe gerade mal wieder die Grundsatzpapiere von Eike durchgelesen und finde sie recht vernünftig. Auf der Klimaseite kann ich voll zustimmen. Zur Energieseite habe ich folgende Einschränkungen:

    Ja, die Subventionierungen sollten baldmöglichst zurückgeführt werden. Man kann aber gegebene Zusagen – wie die garantierte Einspeisevergütung – nicht einfach streichen. Damit wäre die politische Glaubwürdigkeit ganz weg und es gäbe einige Pleiten, sowohl privat als kommerziell. Bis zum Auslauf der Einspeisevergütung sollten die Kosten gerecht und sozialverträglich verteilt werden.

    Neue Energienutzungs- und Energiemanagementformen sollten in einem angemessenen Rahmen gefördert werden, aber nicht mit massiven Subventionen gestützt werden. Die Kosten für die Förderung sollten nicht auf die Energieverbraucher umgelegt werden.

    Natürlich kann man die Medien auf ihre einseitige Informationspolitik v.a. über die Kernkraft hinweisen und sie bitten, das zu ändern. Aber man kann es ihnen nicht verbieten, bestimmte Dinge zu äußern, auch wenn sie falsch sind.

    Wie immer nur meine bescheidene Meinung,

    MfG,

    Johannes Herbst

  14. @ J. Herbst #125

    „Wieviel Zinsen man ansetzten muss, dass hängt davon ab, ob man sie auch bezahlen muss oder wieviel man sicher über die Lebenszeit der Anlage bekommt.“

    Die Zinsen, die man ansetzen muß, sind die Opportunitätszinsen alternativer Anlagen oder den Fremdkapitalzins.

    VW erwirtschaftete 2010 eine Eigenkapitalrendite von 12,9 % und 2009 von 7,9 %. Also sind 5% Zins eine ökonomisch vernünftige Annahme, wenn es um Zeiträume bis zu 20 Jahren für Investitionen mit haftendem Eigenkapital (Ihr Strumpfspargeld) geht.

    „Aber hier ist es schon wie in der Schule: Mann muss immer aufpassen, was man sagt, denn es kann gegen einen verwendet werden.“

    Solange kein offensichtlicher Blödsinn geschrieben wird, ist die Gefahr quasi Null, es sei denn man gerät an neurotische Beleidiger, die ihre psychische Erkrankung durch Beleidigungen ausleben und auf andere projizieren.

    „f) Eine kleinere Anlage mit Speichertechnik für 15.000E.“

    Ein 100Ah Akku kostet im Netz 61€, verursacht also pro kWh Speicher Kosten von 50€ bei einem Speicherwirkungsgrad von 70%. Angenommen Sie möchten 2000 kWh Ihres Jahresverbrauchs durch Solarstrom abdecken, was eine Speicherkapazität von 1200 kWh und eine Erzeugungsleistung von 2400 kWh = Nennleistung 3 kW vorausetzt.

    Dann kosten die Solarpanels nach Ihren Vorgaben 6000€ und die Bleiakkus 61000€. Macht bei 2% Zinssatz und der Annahme, daß die Akkus 20 Jahre voll nutzbar sind (was beispielsweise bei Autoakkus nie der Fall ist, die bekanntermaßen mit zunehmender Nutzungsdauer bzw. -intervallen sinkende Speicherkapazität aufweisen) ein Preis der kWh von 2,04€.

    Das ist dann die Hausnummer, die Sie bisher aus Ihrem Kopf verdrängt haben.

    Auch wenn Sie kein Gymnasium besucht haben, wird man Ihnen Rechnen beigebracht haben und die Zins- und Zinseszinsrechnung.

    „Und jede kWh, die man selbst verbraucht, lohnt sich heute auch schon bei teuren Anlagen.“

    Diese Aussage, die Ihrem Glauben entspricht, aber nicht der Realität, ist widerlegt.

  15. #124: Johannes Herbst,

    “Ich bin nur der Meinung, dass man sich alle Optionen offen halten soll und deshalb auch die Erneuerbaren ein wenig fördert, was ja bei Wind, Solarthermie und PV schon geschehen ist.“
    Ein wenig fördern? 200 Milliarden Tendenz steigend. Was ist dann bei Ihnen viel?

    “Und dass man da weiterforschen sollte, wo es Schwachstellen gibt. ….. Es sieht gerade so aus, als ob der EE-Soli nicht ungebremst ansteigen wird.“
    Nennen wir das Kind beim Namen. Die Förderung der „“Erneuerbaren“ war von Anfang an Schwachsinn und wird jetzt aufgrund von Protesten vielleicht etwas eingebremst. Da wurde nichts geforscht sonder Unfug beschlossen. Es sind keine Schwachstellen, das ist durchgängig Müll.

    “Der beste Weg wäre, EE-Anlagen so zu gestalten,
    -dass sie noch preisgünstiger werden – auch die Speichertechnik
    -dass sich der Eigenverbrauch lohnt
    -und man im lokalen Rahmen die Volatilität ausgleicht. Wer sich des Angebots und Verbrauchs bewusst ist, der wird auch angemessen mit der vorhandenen Energie umgehen.“
    Billige Anlagen und Speicher gibt es nicht und wird es auf absehbare Zeit auch nicht geben. Was soll dann das Neusprechgelalle?

    “ Ich plädiere für Erneuerbare, die die Allgemeinheit nicht belasten und die einen angemessenen Teil der Energieversorgung sicherstellen.“
    Wenn Sie meinen Sie müssten das. Das kostet Geld und ist für 99,9% der Haushalte und Betriebe keine Option.

    “Das ist alles möglich und machbar.“
    Das ist pure Propaganda.

    “Wer aber was Reelles anbieten kann, der wir auch ohne Förderung überleben.“
    Das wird sehr sehr wenig sein.

    Zu ihrer nächsten Neusprech Propaganda.
    @#125: Johannes Herbst,

    “Was ich sagen will: Die Erneuerbaren und insbesondere PV werden langsam rentabel, auch ohne Förderung. Und jede kWh, die man selbst verbraucht, lohnt sich heute auch schon bei teuren Anlagen.“
    Weil ja auch immer morgens um 7 die Sonne scheint und mittags es nie Bewölkt ist wenn Mama das essen kocht. Ohne Speicher geht es nicht und mit Speicher rechnet es sich nicht. Das sind die Realitäten.

    “d) Das Häuschen mit Dämmstoff einpacken (zahlt sich nicht aus, ich brauche grade 200€/Jahr Heizkosten) und Schimmel innen und außen will ich auch nicht.“
    War die Zeit im Ausland auf Grönland? Sind ihre Frau und die Kinder Inuit? Reichen Ihnen deshalb die 200€/Jahr weil sie nur aufpassen müssen, dass die Leitungen nicht einfrieren?
    Wird sich bei Ihnen mit Schnee gewaschen?

    “f) Eine kleinere Anlage mit Speichertechnik für 15.000E.
    Spart mir 100 € Stromkosten im Monat, Tendenz steigend. (okay, ist nicht der volle Reibach wie bei e), würde mir aber ca. 25 Jahre etwas Freude bereiten.“
    Machen Sie doch. Ihr Geld. Und ob die Batterien 25 Jahre halten, müssen auch Sie beurteilen.

    Gehört aber alles nicht zum Thema, da es um die Einspeisevergütung geht. Daher kann man ihre Ausführungen nur als Nebelkerzen verstehen.

  16. @ J. Herbst #123

    Eine Rentabilität von Solaranlagen wird es in absehbarer Zeit nicht geben. Bei einem Jahresstromverbrauch von 4000 kWh darf die Anlage nicht mehr als 12000 € kosten. Bedenken Sie, daß der meiste Strom im Winter verbraucht wird und entsprechend groß der Akku sein muß.

  17. @#120: Johannes Herbst,

    „sind Sie jetzt die zweite Garde der Grümpiss Schreiberlinge?
    Gehören Sie nun dazu oder sind Sie nur die dritte Garde?

    “Entweder Sie stehen unter Drogen oder Sie leiden unter Realitätsverlust?“
    Ich bitte immer noch um eine Antwort.

    “Herr Stephan wollte sich wohl nach seinem Wasserstoffgeschwafel nicht weiter blamieren“
    Kann man das anders sehen?

    “Des Weiteren hilft ein forscher Ton manchmal das substanzlose Geschreibe von Kommentatoren wie Shader und Herbst zu ertragen“
    Also mir hilft es.

    “Könnt ihr Ökoknaller alle nicht rechnen“
    Fühlen Sie sich angesprochen?

    “Seid ihr alle Nachkommen von Milchmädchen?“
    Ich kann ja weder Sie noch Shader als Milchmädchen bezeichnen.

    “Auf welchem Stern leben Sie denn?“
    Da sich ihre Ausführungen nicht mit den Problemen eines Werktätigen in der BRD decken, stellt sich diese Frage schon.

    “Wenn es dem Esel zu wohl wird geht es aufs Eis“
    Diese Redensart ist international, siehe http://tinyurl.com/coymhfe, sie wird angewendet
    “Wenn es jemanden zu gut geht, riskiert er noch mehr und wird leichtsinnig“ wobei man das Sprichwort zu jemanden sagt, der von sich und seinem vermeintlichen Können eingenommen ist; es ist sozusagen eine Warnung vor Übermut.
    Ich finde, dass das sehr gut zu ihren Ausführungen passt, da es ihnen scheinbar so gut geht, dass Sie schlechte und teure Lösungen bevorzugen und Herausforderungen suchen, wo man keine braucht.

    “ Verschleudern Sie ihr Geld alleine!“
    Und den musste man sowieso wiederholen. Verpulvern Sie ihr Geld, zünden Sie es an, werfen Sie zum Fenster raus, verschenken Sie es. Oder kaufen Sie davon sinnlose PV Anlagen mit noch sinnloseren Batterien. Das ist mir alles egal. Das ist ihr Geld.
    Im Artikel geht es um die “EEG“ Umlage. Und die kostet mich Geld. Und darum geht es.

    “Manchmal wäre weniger mehr“
    Wer wie Sie keine vernünftigen Argumente hat muss halt auf Formalitäten rum hacken. Wie war das mit den Korinthen?

  18. @#120: Johannes Herbst,

    und wie wäre es mit Sachargumenten, die diese Einschätzungen entkräften würden?
    Haben Sie nicht! Werden Sie auch nie haben. Weil NIEs immer schlecht und teuer sind. Also nie rentabel.

  19. @#123: Thomas Heinzow

    Sehr geehrter Herr Heinzow,

    Leider muss ich Sie enttäuschen, was das Gaymnasium betrifft. Das kenne ich nur von den Besuchen der Elternsprechstunden für meine Kinder.

    Aber hier ist es schon wie in der Schule: Mann muss immer aufpassen, was man sagt, denn es kann gegen einen verwendet werden.

    Was ich sagen will: Die Erneuerbaren und insbesondere PV werden langsam rentabel, auch ohne Förderung. Und jede kWh, die man selbst verbraucht, lohnt sich heute auch schon bei teuren Anlagen.

    Wieviel Zinsen man ansetzten muss, dass hängt davon ab, ob man sie auch bezahlen muss oder wieviel man sicher über die Lebenszeit der Anlage bekommt.

    Ich habe z.B. einige Mittel vorhanden und muss nun entscheiden:

    a) Sparstrumpf oder Sparkonto = Verlust.
    b) Mehr oder weniger riskante Anlagen = wahrscheinlich nicht mal Inflationsausgleich.
    c) verpulvern (z.B. nen neuen Mercedes oder Audi)
    d) Das Häuschen mit Dämmstoff einpacken (zahlt sich nicht aus, ich brauche grade 200€/Jahr Heizkosten) und Schimmel innen und außen will ich auch nicht.
    e) Eine PV mit 20 KW für 30.000€, bringt mit monatlich 300€ (Das darf ich aber nicht, hat der Admin gesagt…)Klar das geht ja auf Kosten der Stromzahler.
    f) Eine kleinere Anlage mit Speichertechnik für 15.000E.
    Spart mir 100 € Stromkosten im Monat, Tendenz steigend. (okay, ist nicht der volle Reibach wie bei e), würde mir aber ca. 25 Jahre etwas Freude bereiten. Ist doch gefühlsmäßig eine schöne Investition und ich tue niemanden dabei weh. Oder was würden sie mir empfehlen?

    MfG,

    Johannes Herbst

  20. An #121: Peter Jensen

    Lieber Herr Jensen,

    Ich bin kein Klimahysteriker und glaube auch nicht an die EE als alleinseligmachende Energieform. Aber ich muss sagen, ich bin ein bisschen ein Freak und wende sie auch seit Jahrzehnten an. Das liegt sicher daran, dass es mir Freude macht, möglichst viel selber zu machen. Daher stimmt ihre Vermutung über mich nicht:

    „Ich denke, Sie haben zwei grundlegende Denkfehler am Anfang.
    Der erste ist, dass Sie meinen, unsere Energieversorgung steht aus irgendwelchen Gründen (Ressourcenknappheit oder politische Spannungen) vor irgendeiner großen Herausforderung, die wir nicht lösen könnten auf Basis der herkömmlichen Energieträger Öl, Gas, Kohle und Uran.Und der zweite Denkfehler in meinen Augen ist, dass sie meinen, man könnte diese vermeintlichen Probleme mit den sog. EE lösen. Und ich denke, dass sie einfach keine Vorstellung von dem ungeheuren Aufwand haben, der nötig ist, um unsere Energieversorgung auf sog. EE umzustellen.“

    Diese Denkfehler habe ich nicht. Ich bin nur der Meinung, dass man sich alle Optionen offen halten soll und deshalb auch die Erneuerbaren ein wenig fördert, was ja bei Wind, Solarthermie und PV schon geschehen ist. Und dass man da weiterforschen sollte, wo es Schwachstellen gibt. Wie wir in der politische Realität sehen, gibt es Reaktionen auf Probleme, auch auf solche, die von EIKE angesprochen werden. Es sieht gerade so aus, als ob der EE-Soli nicht ungebremst ansteigen wird.

    Der beste Weg wäre, EE-Anlagen so zu gestalten,
    -dass sie noch preisgünstiger werden – auch die Speichertechnik
    -dass sich der Eigenverbrauch lohnt
    -und man im lokalen Rahmen die Volatilität ausgleicht. Wer sich des Angebots und Verbrauchs bewusst ist, der wird auch angemessen mit der vorhandenen Energie umgehen. Ich sage dass aus Erfahrung, denn ich habe jahrelang im Ausland so gelebt. Es war sehr billig und wir hatten eine tolle Zeit. Meine Kinder schwärmen noch heute davon. Ja, wir waren in vieler Hinsicht Selbstversorger. Dass muss nicht jeder sein. Aber wen’s Spaß macht, warum nicht? Ich plädiere für Erneuerbare, die die Allgemeinheit nicht belasten und die einen angemessenen Teil der Energieversorgung sicherstellen.

    Das ist alles möglich und machbar. Momentan besteht der Fehler darin, dass Handel und Handwerk aus dem Vollen schöpfen können, und dass das der normale Stromkunde berappen muss. Diese Energieform 100% gut und die andere 100% schlecht, das gibt es nicht. Wie schon gesagt, die Überbezahlung der EE wird langsam abgebaut werden. Dabei werden auch einige Unternehmen Federn lassen. Wer aber was Reelles anbieten kann, der wir auch ohne Förderung überleben.

    MfG,

    Johannes Herbst

  21. @ J. Herbst #110

    Sehr geehrter Herr Herbst,
    wenn Sie schreiben: „Drei Gedanken zu den Erneuerbaren.“ so erlaube ich mir Sie darauf hinzuweisen, daß es physikalisch keine „Erneuerbaren“ gibt, sondern es sich um einen Marketingnamen (Waschmittelreklame!!) zur Täuschung des physikalisch und technisch ungebildeten Bürgers handelt.

    „1. Auch bei der Energiepolitik sollte man nicht nur auf ein Pferd setzen. Deshalb war es nicht falsch, den Erneuerbaren eine Starthilfe zu geben.“

    Das was Sie Starthilfe nennen, ist die Dauersubventionierung des Betriebs einer nicht konkurrenzfähigen Alttechnologie die vor mehr als 100 Jahren ausrangiert wurde. Bereits 1988 hat ein olaf Hohmeyer prognostiziert, daß mit Windmühlen binnen weniger Jahre der Strom billiger produziert werden könne, als mit konventionellen Kraftwerken. Die Prognose ist 24 Jahre später immer noch nicht eingetroffen!

    „2. Die Kosten für PV-Solarenergie könnten noch billiger sein: Inzwischen gibt es im Großhandel Komplettanlagen für ca. 1000€ pro kwp. Aber installiert kommt die Anlage immer noch auf mehr als 2000€. Also geht die Hälfte an Handel und Handwerker. Na, das ist ja nicht schlecht für die Konjunktur.“

    Sie irren da ganz gewaltig, denn die Substitution eines Produktes durch ein schlechteres und teureres schädigt die Konjunktur. Bei dem von Ihnen angegeben Preis kostet die kWh bei 800 Vollaststunden, 5% Zinsen und 20-jähriger Nutzung ohne Wartung 20 Ct. Ihr Problem besteht aber darin, daß Sie den Strom, so wie er geliefert wird, gar nicht nutzen können. Was Sie also benötigen, ist ein Zwischenspeicher, dessen Kapazität groß genug ist, um die „Solarüberkapazitäten“, insbesondere die im Sommer, nutzbar zu machen. Speicher kostet Geld in Form von Kapitalkosten (Abschreibung und Zinsen) und Wartung und schluckt wegen des Umwandlungswirkungsgrades teuer erzeugte Energie. Ein Bleiakku hat einen Wirkungsgrad von 0,8, so daß die kWh zu 20 Ct Input als kWh zu 25 Ct als Output wieder aus dem Akku herauskommt.

    ===> UNRENTABEL

    „Und man geht davon aus, dass demnächst der Preis für Module auf 500 € pro KWP sinkt, käme der Preis für die installierte Anlage auf 1000€ pro KWP, dann wären das Stromkosten bei 1000KWH im Jahr und 25 Jahren Nutzungsdauer auf 4 ct. Okay, ich weiß: Keine Wartung und Zinsen sind dabei. Aber nur so mal als Hausnummer.“

    Ohne Zinsen ist das ökonomisch eine Lachnummer. Da rechnen selbst die berühmten ilchmädchen besser.

    „3. Volatilität: Das Zukunftsthema in der PV-Branche ist die Speichertechnik. Denn wenn man seinen Strom selbst nutzen kann, dann sind Eigenstom-Kosten von 20-25ct schon attraktiv.“

    Wie wollen Sie die hinbekommen?

    „Die Speicher können auch klein gehalten werden, wenn man z.B. mit Smart-Home-Technologie den Strom dann verbraucht, wenn gerade Sonne scheint.“
    Dürfte schwer fallen den Küchenherd so zu betreiben, daß man sein Essen gar kriegt. Und bei der Waschmaschine dürften sich die Aufheizzeiten enorm verlängern, was wegen der schlechten Isolierung enorme Energieverluste bedingt.

    „70% Eigenverbrauch sind mit jetziger Technik schon machbar. Und mit den Rest kann man den Boiler warmmachen. Das wäre dann etwas, was nichtmal einigen Forenmitgliedern sauer aufstoßen würde.“

    Warum sollte man mit osten von mindestens 20 Ct/kWh einen Boiler erwärmen, wenn es dieselbe energie zu 2 Ct/kWh oder mit allen Steuern und sonstigen Kosten zu 6 bis 7 Ct/kWh gibt?

    „Natürlich sind Veränderungen immer eine Herausforderung, aber man lernt dazu: Das, was geht und was nicht geht. Also ich finde das Thema interessant und beobachte mal, was sich so tut.“

    Bedauerlicherweise haben Sie m.E. in der Vergangenheit nicht genügend gelernt, denn sämtliche Parameter und physikalisch-technischen zusammenhänge sind Lehrstoff seit vielen Jahrzehnten in den naturwissenschaftlichen Fächern zumindest der Gymnasien.

  22. @ . Hader #112

    Ach Gottchen,

    mit sowas machen Sie sich nun erst richtig lächerlich. Man sollte schon die richtige unabhängige Variable wählen können, wenn man Lernkurven empirisch bestimmen will. Und man sollte darauf achten andere Effekte tunlichst zu berücksichtigen.

  23. Lieber Herr Herbst,

    Sie haben ja völlig recht, dass der Ton die Musik macht. Ich versuche mich auch meistens freundlich auszudrücken, aber manchmal vergreift man sich auch im Ton, vor allem wenn man zum hundertsten Male hier die vermeintlich falschen Argumente liest.

    Bei unserem „Kollegen“ Hader fällt es mir zB sehr schwer, aber nicht so sehr, weil mich seine Argumente nicht überzeugen (davon hat er ja nicht so viele), sondern mehr wegen seiner endlosen, allgemeinverbindlichen und manchmal auch einfach falschen Plattheiten. Bei Ihnen sieht die Sache anders aus, da fällt mir ein moderater Ton auch überhaupt nicht schwer.
    Ich denke, Sie haben zwei grundlegende Denkfehler am Anfang.
    Der erste ist, dass Sie meinen, unsere Energieversorgung steht aus irgendwelchen Gründen (Ressourcenknappheit oder politische Spannungen) vor irgendeiner großen Herausforderung, die wir nicht lösen könnten auf Basis der herkömmlichen Energieträger Öl, Gas, Kohle und Uran.
    Und der zweite Denkfehler in meinen Augen ist, dass sie meinen, man könnte diese vermeintlichen Probleme mit den sog. EE lösen. Und ich denke, dass sie einfach keine Vorstellung von dem ungeheuren Aufwand haben, der nötig ist, um unsere Energieversorgung auf sog. EE umzustellen.
    Und dann bin ich überzeugt davon, dass keines der vermeintlichen Probleme damit gelöst wird. Denn wir brauchen weiterhin Öl und Gas und Kohle und vlt auch Uran (was ich völlig ideologiefrei hoffe) und wir sind auch weiterhin abhängig von den Lieferanten dieser Energieträger. So funktioniert nun mal die Weltwirtschaft. Und das Beste ist: es funktioniert tatsächlich.

    Also was genau soll die große Herausforderung sein, die diesen ungeheuren Milliardenaufwand rechtfertigt? Was ist der große Nutzen bei dieser wahnsinnigen Investition? Energie ist der Grundstoff für jede Form der Produktivität. Und wenn dieser Verbrauchsstoff teurer wird – und das tut er bereits heute – kostet das jeden Produzenten und damit jeden Konsumenten mehr Geld. Es ist aber nicht bei allen mehr Geld verfügbar, das bedeutet zwangsläufig, dass ein großer Teil der Menschen sparen muss und ein kleiner Teil daran verdient. Wir haben ein künstliche Erhöhung der Preise für Verbauchsgüter für ALLE, ohne dass dem mehr Einkommen für alle ggü steht. Wie soll das auf Dauer funktionieren? Und wieso legt der Staat fest, dass ich jedem, der will und kann, ein zusätzliches Einkommen zahle (ein Problem dabei ist, dass eben nicht jeder eine PV-Anlage oder Windmühle anschaffen kann)? Welcher ist der Grund für diesen Eingriff in meine wirtschaftlichen Verhältnisse?

    Und unternehmerisches Risiko gehen die meisten davon auch nicht ein. Unternehmerisches Risiko bedeutet nämlich, Produkte herzustellen und zu hoffen, dass man diese zu einem angemessenen Preis verkaufen kann. Das ist hier nicht der Fall. Hier gibt es staatlich garantierte (weil es ein Gesetz ist) Vergütungen für ein Produkt, welches noch nicht mal ständig produziert werden muss. Wo ist das unternehmerische Risiko?

    Sie sehen, es sind also ganz grundsätzliche Überlegungen über Sinn und Unsinn dieser Maßnahmen, die mich hier interessieren. Der Staat legt fest, dass ALLE einigen wenigen ein zusätzliches Einkommen bezahlen sollen und zwar aus ideologischen Gründen und mit nicht sehr sattelfesten Begründungen.

    Was die technischen Details angeht, bin ich eher Laie, habe aber hier auch schon eine Menge gelernt (Hader, sie können jetzt hier wieder spöttisch einhaken), was meine grundsätzlichen Zweifel aber noch bestärkt hat. Ich dachte früher auch mal, dass es doch eine tolle Sache wäre, diese endlose Energie der Sonne und des Windes nutzen zu können. Aber die Realität zeigt mir, dass dies nicht zu einem akzeptablen Preis machbar ist. Und dann muss man das eben lassen. Der Preis ist einfach zu hoch! Und der Nutzen liegt mehr im Bereich der Gefühle. Ich soll aber Geld investieren.

    Die Sorgen, die sie angeblich umtreiben, nämlich steigende Preise für Öl und Gas und unsichere politische Verhältnisse in einigen Teilen der Welt, sind keine neuen Sorgen der Zukunft. Das sind schon immer unsere Sorgen gewesen, sind es heute und werden es auch in Zukunft sein. Und wir haben mit Mitteln der Politik und des Handels diese Probleme gelöst und werden das auch in Zukunft tun.

    Und wo soll eigentlich der Vorteil sein, dass wir alle Stromerzeuger werden? Oder auch Netzbetreiber? Soll ich dann auch gleich Bäcker und Fleischer und Bauer werden? Kompletter Selbstversorger? Das wäre ja nur die logische Konsequenz. Warum bei der Energie aufhören?

    Ich bin aber kein Stromversorger und Netzbetreiber und so weiter… dafür habe ich gar keine Zeit.

    Ich sorge mich eher um eine Überbevormundung durch den Staat zu extrem hohen Kosten, und zwar für mich und gesamtwirtschaftlich gesehen und zwar hier und heute in Deutschland.

    Können Sie mit diesen grundsätzlichen Überlegungen etwas anfangen?

    Freundliche Grüße!

  24. Sorry, nochmal off-topic

    An Herrn Glatting:

    Ich habe ihre „sachlichen“ Beiträge aus #115 nochmal übersichtlich für Sie zusammengestellt.

    „sind Sie jetzt die zweite Garde der Grümpiss Schreiberlinge?…Entweder Sie stehen unter Drogen oder Sie leiden unter Realitätsverlust …Herr Stephan wollte sich wohl nach seinem Wasserstoffgeschwafel nicht weiter blamieren…
    …Des Weiteren hilft ein forscher Ton manchmal das substanzlose Geschreibe von Kommentatoren wie Shader und Herbst zu ertragen…Ihre Gedanken zu den “Erneuerbaren“ fallen wohl auch in diese Kategorie…Könnt ihr Ökoknaller alle nicht rechnen…Seid ihr alle Nachkommen von Milchmädchen?…Auf welchem Stern leben Sie denn?… Wenn es dem Esel zu wohl wird geht es aufs Eis… Verschleudern Sie ihr Geld alleine!“

    Manchmal wäre weniger mehr…

    MfG

    Johannes Herbst

  25. Von mir aus, Hader, packen sie den Platzbedarf wohin sie wollen, am Ergebnis ändert sich nichts. Zufälliger Strom mit horrendem Platzbedarf zu -heute schon- immensen Kosten, wo noch kein adäquater Speicher verfügbar ist, noch nicht mal 10% der notwendigen Leitungen gebaut sind, die großen offshore-Anlagen noch nicht angeschlossen sind, nur ein Bruchteil der benötigten Erzeugungskapazitäten vorhanden ist und die Abhängigkeit von ausländischem Öl und Gas nicht wirklich weniger wird. Herr Hader, auch weniger Öl und Gas muss irgendwo herkommen, oder meinen Sie, die Bösewichter in den Ölstaaten wollen uns nur nicht so viel verkaufen, aber weniger schon?

    Also wenn sie diese Vor- und Nachteile nicht selbständig erkennen können, sondern dafür eine separate Aufstellung brauchen, sind sie wirklich nicht der angemessene Gegenspieler für mich.

    Also dann fürchten sie sich mal weiter vor horrenden Energiepreisen in der Zukunft und freuen sich über sinkende Strompreise in Deutschland in…. ja, in wieviel Jahren eigentlich? Fröhliches Erwachen!

  26. Off-Topic (und etwas Satire)

    Ich kann mir richtig schön vorstellen, wie hier einige Foren-Hirsche mit Tag und Nacht laufenden Computer bei Fuß stehen, um etwaigen Eindringlingen in ihr Revier mit verbalem Dauerfeuer plattzumachen. Man denkt ja, dass so ein Forum dazu da ist, um sich auszutauschen und dazuzulernen. Aber es ist eher ein Kriegsschauplatz oder der Platz vor den Saloon, wo jeder Gringo mit – oft nur vermeintlich abweichender Einstellung – für jeden Satz eins vor den Latz geknallt bekommen. Manchmal könnte man fast meinen, das es hier ums Rechthaben um jeden Preis geht. Ich denke, dass viel sich bei EIKE umschauen und so wie ich viele Aussagen richtig finden, besonders auf der Umwelt-Seite.

    Wer sich aber auf der Energie-Seite umguckt oder sich was zu sagen traut, der kriegt schnell nen kalten Guss. Wenn man Überzeugen will, dann macht auch der Ton die Musik, sonst steckt man selber ruckzuck in einer Schublade, in die man gar nicht reinwill.

  27. An Admin: Richtig große Lösungen gibt es noch nicht, und die sind auch m.E. Nicht sinnvoll. Wichtig ist, dass der Erzeuger seinen Ertrag möglichst selbst verbraucht. Und diese Anlagen sind schon recht günstig: Etwas über 20.000€ incl Mwst. für eine 16KW Anlage mit Speicher für 6 kWh nachts.

    http://tinyurl.com/ct8rhqz

    Auf 25 Jahre umgelegt mit einmal Batterietausch sind das deutlich weniger als 10 ct pro kWh. Aber man muss ja noch Einbau und Wartung rechnen…

    Aber auch Stadtwerke können ihr Netz damit stabilisieren:

    http://tinyurl.com/brjyzbz

    Zitat aus dem Bericht:

    „In Zukunft könnten viele dieser Stromspeicher virtuell und intelligent miteinander vernetzt werden, so IBC SOLAR. Im Verbund mit anderen dezentralen Stromerzeugungseinheiten bilden sie ein sogenanntes virtuelles Kraftwerk. Dadurch wird nicht nur das Stromnetz in sonnenarmen Perioden unterstützt, sondern auch der Bau eines Spitzenlastkraftwerks verhindert.“

    Natürlich ist die bisherige Energieversorgung bequem. Aber wie schon gesagt, Herausforderungen machen erfinderisch. Un die Lösung wird nicht im großen Maßstab liegen, sondern in der örtlichen Vernetzung und im smarten Abstimmen von Angeot und Nachfrage.

    MfG,

    Johannes Herbst

  28. @#110: Johannes Herbst,

    sind Sie jetzt die zweite Garde der Grümpiss Schreiberlinge?

    “So, jetzt habe ich mir mal alle Beiträge durchgelesen und finde, dass Herr Hader sich gar nicht schlecht geschlagen hat. Er ist ja auch kein extrem Grüner, sondern sieht das Thema recht ausgeglichen.“
    Entweder Sie stehen unter Drogen oder Sie leiden unter Realitätsverlust.

    Herr Stephan wollte sich wohl nach seinem Wasserstoffgeschwafel nicht weiter blamieren.

    Des Weiteren hilft ein forscher Ton manchmal das substanzlose Geschreibe von Kommentatoren wie Shader und Herbst zu ertragen. Ihre Gedanken zu den “Erneuerbaren“ fallen wohl auch in diese Kategorie.

    “1. Auch bei der Energiepolitik sollte man nicht nur auf ein Pferd setzen. Deshalb war es nicht falsch, den Erneuerbaren eine Starthilfe zu geben. Aber da ist ja jetzt schon ziemlich viel getan worden und das lässt man ja jetzt auch langsam auslaufen. Zumindest sieht man Anzeichen dafür.“
    Starthilfe? Verpflichtungen von über 200 Milliarden nennen Sie Starthilfe? Für diese Starthilfe bekommen Sie 40 Kernkraftwerke. Damit könnte man dann aber wenigstens Deutschland über Jahrhunderte mit Strom und Wärme versorgen. Und wo sehen Sie Anzeichen, dass diese Schrotttechnik ohne Subventionen auskommt?

    “2. Die Kosten für PV-Solarenergie könnten noch billiger sein: Inzwischen gibt es im Großhandel Komplettanlagen für ca. 1000€ pro kwp. Aber installiert kommt die Anlage immer noch auf mehr als 2000€. Also geht die Hälfte an Handel und Handwerker. Na, das ist ja nicht schlecht für die Konjunktur.“
    Damit wird Volksvermögen verschleudert. Das Geld könnte man auch dafür auseben, dass jemand Steine vom Punkt A zum Punkt B trägt und wieder zurück. Etwas werthaltiges wurde damit nicht geschaffen sondern nur ein Subventionsgrab.

    “Und man geht davon aus, dass demnächst der Preis für Module auf 500 € pro KWP sinkt, käme der Preis für die installierte Anlage auf 1000€ pro KWP, dann wären das Stromkosten bei 1000KWH im Jahr und 25 Jahren Nutzungsdauer auf 4 ct. Okay, ich weiß: Keine Wartung und Zinsen sind dabei. Aber nur so mal als Hausnummer.“
    Ups, da vergessen wir mal die Zinsen für die Finanzierung. Und schon haben wir wertlosen Zufallsstrom zum tollen Preis. Mach ich jetzt mal mit Kernkraftwerk. 1600 MW für 5 Milliarden und Betriebszeit 100 Jahre mit Betrieb 11/12 Monaten. Da ist man dann bei 0,4 ct.

    “3. Volatilität: Das Zukunftsthema in der PV-Branche ist die Speichertechnik. Denn wenn man seinen Strom selbst nutzen kann, dann sind Eigenstom-Kosten von 20-25ct schon attraktiv.“
    Speicher kosten Geld! Könnt ihr Ökoknaller alle nicht rechnen. Seid ihr alle Nachkommen von Milchmädchen?

    “Die Speicher können auch klein gehalten werden, wenn man z.B. mit Smart-Home-Technologie den Strom dann verbraucht, wenn gerade Sonne scheint. 70% Eigenverbrauch sind mit jetziger Technik schon machbar. Und mit den Rest kann man den Boiler warmmachen. Das wäre dann etwas, was nichtmal einigen Forenmitgliedern sauer aufstoßen würde.“
    Aber doch würde das aufstoßen, und zwar gewaltig. Warum soll ich mich doppelt so teuer selber versorgen? Und dann den Kühlschrank, den Herd, die Waschmaschine und den Trockner dann laufen lassen, wenn die Sonne scheint, ich nicht da bin oder es gerade Sonntag ist. Und diesen 50 ct/kWh Strom dann auch noch in den Boiler jagen. Auf welchem Stern leben Sie denn?

    “Natürlich sind Veränderungen immer eine Herausforderung, aber man lernt dazu: Das, was geht und was nicht geht. Also ich finde das Thema interessant und beobachte mal, was sich so tut.“
    Wenn es dem Esel zu wohl wird geht es aufs Eis.

    Verschleudern Sie ihr Geld alleine und lenken Sie nicht vom Thema ab. Es geht um Einspeisevergütung. Und die zahlen alle Haushalte.

  29. Okay Herr Jensen, ich wills noch ein letztes Mal versuchen, dann solls auch gut gewesen sein. In #103 bezeichnen Sie „hin und wieder mal Energiegewinnung zu überhöhten Preisen bei unverhältnismäßigem Platzverbrauch“ als Nutzen. Das ist natürlich Unsinn, sowas unter Nutzen einzusortieren. Ich habe auch nirgendwo geschrieben, dass ich Mrd. Euro Kosten für Nutzen halte. Wo soll das bitte gewesen sein? Wenn wir schon dabei sind, Herr Jensen, Sie weichen generell Fragen aus, was eigentlich jede Diskussion in Form eines Dialoges erschwert.

    Was Sie als „Stochern im Nebel“ bezeichnen, tun Unternehmer tagtäglich. Sie setzen sich mit den Fragen auseinander, was in der Zukunft an Bedürfnissen und Nachfrage vorhanden sein wird. Selbst Sie persönlich machen bei Kaufentscheidungen beim Auto oder einer Wohnung das, was sie für unmöglich halten. Sie schätzen ab, ob Ihr Lauf sich in der Zukunft lohnt. Ich weiss nicht, ob sie per Miete oder im Eigenheim wohnen, aber die Entscheidung darüber werden Sie doch dadurch getroffen haben, wie sich ihre berufliche und persönliche Situation in der Zukunft entwickeln wird und werden, so hoffe ich, eine Nutzen-Kosten-Abschätzung gemacht haben. Genau da müssen Sie sich mit den wahrscheinlichen Ereignissen der Zukunft auseinandersetzen und nicht anders ist es in der Energiewirtschaft.

    Ich sehe den heutigen Zustand nicht als Idealpunkt an, dass sind Sie es ja, der das macht. Sie wollen doch konv. Kraftwerke bis zum Ende unserer Tage betreiben und keinen Gedanken darüber verschwenden, welche Konsequenzen das für uns hat. Der Herr Stephan, den man mittlerweile erfolgreich rausgeekelt hat, hat hier die offenen Fragen gestellt, wie die Stromversorgung der Zukunft aussehen könnte und dabei die Nachteile aller bisherigen vorgestellten Konzepte (auch der EE) gesehen. Was können Sie ihm nachtraglich zu seinen Fragen antworten?

    Zu den 100% Backups durch konv. Kraftwerke. Als finale Lösung halte ich das für suboptimal, wir werden zum Ausgleich von Sonne- und Windflauten auch großflächige Speicher brauchen, die dann einspringen können. Aber sei’s drum. Selbst wenn man konv. Kraftwerke im Hintergrund als Absicherung behält, so verbraucht man entsprechend viel weniger fossile Brennstoffe, weil sie generell weniger zum Einsatz kommen als heute.

    Okay, das soll es jetzt gewesen sein. Bleiben Sie gesund und machen Sie den Admins nicht zu viele Sorgen, dass er wieder den x-Stift ansetzen muss. ;o)

    Ade
    S.Hader

  30. @#109: S.Hader,

    “Ach Herr Jensen, wenn Sie wie in #103 nicht in der Lage sind, bei einer Kosten-Nutzen-Betrachtung die Kosten von den Nutzen zu trennen, dann kann ich Ihnen auch nicht weiterhelfen.“

    Ich schmeiß mich weg Hader. Wie borniert und indoktriniert muss man eigentlich sein um so einen Stuss von sich zu geben? Da es immer augenscheinlicher wird, dass Sie der Bezahlschreiber von Grünpiss sind, macht das langsam wieder Sinn.

  31. @Th.Heinzow, #106:

    „Sie labern wieder einmal Blödsinn daher. Bei Uralttechnologien gibt es keine Lernkurveneffekte mehr. Bei der Primitivtechnologie Windmühle gibt es auch keine Fixkostendegression in nennenswertem Umfang, ebensowenig wie Skaleneffekte.“

    http://tinyurl.com/ch8vnmo (Seite 47, Abb. 47)

  32. Zitat Hader:
    „Ach Herr Jensen, wenn Sie wie in #103 nicht in der Lage sind, bei einer Kosten-Nutzen-Betrachtung die Kosten von den Nutzen zu trennen, dann kann ich Ihnen auch nicht weiterhelfen.“

    Ist hier irgendjemand in der Lage, mir zu erklären, was Hader mit dieser Frage wohl meinen könnte, nachdem ich in meinem Kommentar 103 die Kosten getrennt vom Nutzen angegeben habe?
    Wahrscheinlich hält Hader die Milliarden Kosten gleichzeitig für Nutzen? Oder ist er wegen seiner vielen Kommentare zu verschiedenen Themen nur etwas verwirrt?

    Zitat Hader:
    „Es geht hier nicht um dollargenaue Preisvorhersagen. Die Grundtendenz ist schon heute erkennbar und bzgl. der letzten Jahre bestätigt wurden. Das Absinken der Ölpreise fand nur in der Phase der globalen Rezession statt, auch irgendwie logisch. Eine wachsende Bevölkerung, die zu immer mehr Wohlstand kommt, wird ein treibender Faktor bei der Rohstoffnachfrage sein.“

    Hader schaut wieder in die Glaskugel. Während sich hier eine Menge Leute darüber aufregen, dass ohne irgendeine Gegenleistung die Energiepreise HEUTE teurer werden, stochert Hader im Nebel der Zukunft und verbreitet dann das, was er dort sieht: Nebel.

    Außer ihrer diffusen Angst vor einem Preisanstieg in der Zukunft, den dann keiner mehr bezahlen können soll, gibt es keinen plausiblen Grund für die Einführung einer Milliarden teuren Parallel-Energieversorgung.

    Alles was sie da als Zukunftsszenario präsentieren (Bevölkerungswachstum, steigende Preise, Rezessionen) ist Realität seit es Wirtschaft gibt. Wovor wollen sie uns hier warnen? Es ist alles schon da und wir kommen damit zurecht. Sie tun ja so, als wären wir heute gerade an einem Ideal-Nullpunkt, den es zu bewahren gilt und die Zukunft macht alles nur schlimmer.
    Haben sie eigentlich begriffen, dass wir trotz der sog. EE auch in Zukunft Öl und Gas einkaufen müssen, wenn es dann teurer wird? Weil wir nämlich 100% backup-Kapazität an konventionellen Kraftwerken brauchen. Sie begreifen den Unsinn nicht, dass wir unser heutiges Leben verteuern wegen einer diffusen Angst vor Zuständen in 10, 20 oder 50 Jahren, die kein Mensch vorhersagen kann.

    Zitat Hader:
    „Letztere Rolle gefällt mir wesentlich besser, als sich unter Gleichgesinnten schulterklopfend einzureihen, um sich stark zu fühlen. Wenn ich hier nur Zuspruch bekäme, würde ich hier etwas falsch machen. Mich bringen Kontroversen und Streitgespräche wesentlich weiter, weil es mich zur Auseinandersetzung mit dem Thema zwingt, um nicht der ewige Laie zu bleiben. Ich habe in den letzten 12 Monaten eine Menge zu dem Thema dazugelernt, was sowohl die Physik angeht als auch die Möglichkeiten in der Stromwirtschaft. Lönnen Sie selbiges auch von sich selbst behaupten, Herr Jensen? Oder ist es nicht doch einfacher, Vorurteile und Unwissen zu behalten und sich trotzdem dem Zuspruch seines Umfeldes sicher zu sein?“

    Da haben sie wohl in den letzten 12 Monaten hier nicht richtig aufgepasst. Wenn das, was sie hier schreiben, das Ergebnis ihres Lernprozesses ist, na dann war es vorher um ihren Wissensstand nicht sehr gut bestellt und dann haben sie noch mind. weitere 12 Monate intensiven Studiums der Beiträge hier bei EIKE vor sich. Viel Erfolg beim Lernen!

  33. So, jetzt habe ich mir mal alle Beiträge durchgelesen und finde, dass Herr Hader sich gar nicht schlecht geschlagen hat. Er ist ja auch kein extrem Grüner, sondern sieht das Thema recht ausgeglichen.

    Der Herr Stephan hat den Angriff anscheinend nicht überlebt – oder er hat sich erstmal zurückgezogen. Oft denke ich, dass hier im forum der Ton unnötig scharf ist. Herr Glatting erinnert mich an die Gallier aus Asterix und Obelix, die einem erstmal eine vor den Latz geben, um rauszufunden, ob er was taugt. Na, da muss man mit leben.

    Drei Gedanken zu den Erneuerbaren.

    1. Auch bei der Energiepolitik sollte man nicht nur auf ein Pferd setzen. Deshalb war es nicht falsch, den Erneuerbaren eine Starthilfe zu geben. Aber da ist ja jetzt schon ziemlich viel getan worden und das lässt man ja jetzt auch langsam auslaufen. Zumindest sieht man Anzeichen dafür.

    2. Die Kosten für PV-Solarenergie könnten noch billiger sein: Inzwischen gibt es im Großhandel Komplettanlagen für ca. 1000€ pro kwp. Aber installiert kommt die Anlage immer noch auf mehr als 2000€. Also geht die Hälfte an Handel und Handwerker. Na, das ist ja nicht schlecht für die Konjunktur.

    Und man geht davon aus, dass demnächst der Preis für Module auf 500 € pro KWP sinkt, käme der Preis für die installierte Anlage auf 1000€ pro KWP, dann wären das Stromkosten bei 1000KWH im Jahr und 25 Jahren Nutzungsdauer auf 4 ct. Okay, ich weiß: Keine Wartung und Zinsen sind dabei. Aber nur so mal als Hausnummer.

    3. Volatilität: Das Zukunftsthema in der PV-Branche ist die Speichertechnik. Denn wenn man seinen Strom selbst nutzen kann, dann sind Eigenstom-Kosten von 20-25ct schon attraktiv.
    Die Speicher können auch klein gehalten werden, wenn man z.B. mit Smart-Home-Technologie den Strom dann verbraucht, wenn gerade Sonne scheint. 70% Eigenverbrauch sind mit jetziger Technik schon machbar. Und mit den Rest kann man den Boiler warmmachen. Das wäre dann etwas, was nichtmal einigen Forenmitgliedern sauer aufstoßen würde.

    Natürlich sind Veränderungen immer eine Herausforderung, aber man lernt dazu: Das, was geht und was nicht geht. Also ich finde das Thema interessant und beobachte mal, was sich so tut.

  34. Ach Herr Jensen, wenn Sie wie in #103 nicht in der Lage sind, bei einer Kosten-Nutzen-Betrachtung die Kosten von den Nutzen zu trennen, dann kann ich Ihnen auch nicht weiterhelfen.

    Haben Sie sich eigentlich schon mit der Frage beschäftigt, wie lange ein konv. Kraftwerk in Betrieb sein muss, damit sich seine Kosten amortisiert haben?

    #105: „Die Stromkonzerne haben sich also langfristig entschieden, in der Stromwirtschaft einen anderen Weg einzuschlagen und hoffen, damit langfristig Gewinn zu machen? Was für ein Unsinn? Da geht es einzig und allein um kurzfristige Gewinne, die die Unternehmen aus dem Schwachsinns-Gesetz EEG ziehen. Unternehmen nutzen nämlich ziemlich spontan Gewinnmöglichkeiten, die sich irgendwo bieten.“

    Wenn Sie sich wenigstens ein bisschen mal mit den Basics in der Energiewirtschaft beschäftigen würden und nicht immer nur der ewige Laie bleiben wollen, dann würden Sie auch feststellen, dass dort mit kurzfristigen Gewinnen durch den Neubau von Stromerzeugern nichts ist. Der Bau von WKA und PV-Anlagen ist für jeden erstmal ein kommerzielles Risiko, welches man eingeht. Man muss in Vorleistung gehen, Planen, Investieren, Aufbauen und anschliessend die Anlagen warten. Zudem macht man damit auch seinen eigenen konv. Kraftwerken Konkurrenz, die dann weniger ausgelastet werden. Amortisiert hat sich die Anlage, wenn alles gut läuft, erst nach vielen Jahren. Man geht solche unternehmerischen Risiken nicht ein, wenn man kein gutes Gefühl bei der Sache hat. Die Gewinnabsicht ist bei jedem Unternehmer vorhanden, das ist deren Job, genau dort zu investieren. Aber das „kurzfristig“ können Sie sich gleich mal abschminken.

    „Es ist schon beeindruckend, wie sie ein völlig unnützes und ungeplantes Tiefflug-Fliegen der deutschen Politik schön reden.“

    Ich? Das die schwarz-gelbe Koalition keine Energiewende kann, hatte ich schon vorher geahnt. Wenn die selbst nicht von ihrem Vorhaben überzeugt sind, konzeptlos arbeiten, einen Umweltminister rauswerfen und immer nur Dinge verspricht, statt mal die Hausaufgaben zu machen, wie soll das dann funktionieren?

    „Und wa sihre schöne volkswirtschaftliche Gesamtrechnung angeht… das ging für Deutschland bisher sehr gut auf. Wir sind Exportweltmeister u.a. auch deshalb, weil wir trotz aller möglichen Krisen in aller Welt immer günstige Energie hatten. Ich habe es ihnen schon mehrfach gesagt: das Öl und das Gas nützen den Ländern, die es haben, gar nichts, wenn sie es nicht verkaufen können.“

    Seltsam, hohe Strompreise soll angeblich das Aus der deutschen Industrie sein. Aber hohe Öl- und Gaspreise sind kein Problem. Wann hatten wir denn „immer günstige Energie“? Unsere Energiepreise sind hier seit Jahrzehnten(!) die höchsten in Europa. Und vergessen Sie dabei nicht Krisen wie 1973 mit Sonntagsfahrverbot. Eignen Sie sich mal die Basics in dem Thema an. Die Öl- und Gasexportländer werden weiterhin ihre Rohstoffe verkaufen. Für die brechen mit der wachsenden Weltwirtschaft und Wohlstand noch bessere Zeiten an, weil noch mehr Einkäufer sich um die Exporte dieser Länder kloppen, die entsprechend die Preise hochtreiben können. Und die werden sicher nicht sagen, liebe Industrieländer, wir wollen mal nicht so sein und unser Öl zum Freundschaftspreis verkaufen. Die werden die Situation zu ihren Gunsten nutzen wollen, ganz logisch.

    „Wie fühlt es sich eigentlich an, immer wieder fast jeden seiner Beiträge von mehreren Leuten als dummes Gelaber um die Ohren gehauen zu bekommen? Sind sie leicht masochistisch veranlagt oder gefallen sich in der Rolle des Querulanten?“

    Letztere Rolle gefällt mir wesentlich besser, als sich unter Gleichgesinnten schulterklopfend einzureihen, um sich stark zu fühlen. Wenn ich hier nur Zuspruch bekäme, würde ich hier etwas falsch machen. Mich bringen Kontroversen und Streitgespräche wesentlich weiter, weil es mich zur Auseinandersetzung mit dem Thema zwingt, um nicht der ewige Laie zu bleiben. Ich habe in den letzten 12 Monaten eine Menge zu dem Thema dazugelernt, was sowohl die Physik angeht als auch die Möglichkeiten in der Stromwirtschaft. Lönnen Sie selbiges auch von sich selbst behaupten, Herr Jensen? Oder ist es nicht doch einfacher, Vorurteile und Unwissen zu behalten und sich trotzdem dem Zuspruch seines Umfeldes sicher zu sein?

    #107: „Jetzt hab ich mir ihr Gexxxxx doch nochmal „zu Gemüte“ geführt…“

    Also wenn es zum besseren Verständnis beiträgt, kann man das nur begrüßen. Ich hab da nur so meine Zweifel was den Erfolg angeht, wenn ich Ihre darauffolgenden Zeilen lese.

    „Das wissen sie also, Hader? Wie der Ölpreis nach 2020 aussieht? Wow!“

    Es geht hier nicht um dollargenaue Preisvorhersagen. Die Grundtendenz ist schon heute erkennbar und bzgl. der letzten Jahre bestätigt wurden. Das Absinken der Ölpreise fand nur in der Phase der globalen Rezession statt, auch irgendwie logisch. Eine wachsende Bevölkerung, die zu immer mehr Wohlstand kommt, wird ein treibender Faktor bei der Rohstoffnachfrage sein.

    „Sie halten also Wind- und Sonnenenergie für DEN künftigen Standard in der Energieversorgung? na dann schauen sie sich mal um in der Welt.“

    Da scheitert es wieder am Textverständnis. Ich habe Wind und Sonne nicht als künftigen Standard der Energieversorgung bezeichnet. Eine oder zwei Technologien können die gesamte Energieversorgung nicht tragen. Das ist weder heute der Fall noch in der Zukunft. Der zukünftige Standard in der Energieversorgung wird ein Mix verschiedenster Technologien sein, wobei die konv. Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen ebenfalls eine Rolle spielen werden, die mit der Zeit immer mehr zurückgehen wird. Egal ob man den Wandel zusätzlich forciert oder nicht, wird es allein durch die vorhandenen Ressourcen so kommen. Durch politische Maßnahmen kann man diesen Prozess höchstens noch beschleunigen oder abbremsen.

    „Und dann kommt er mit Laufzeiten von Kraftwerken und wann diese sich amortisieren und formuliert das dabei so, als wäre das niemals der Fall und als wäre der Bau von Kraftwerken in Deutschland in den letzten Jahrzehnten ein flip-coin gewesen. Und zufällig hatten die Energieversorger Glück mit ihren Investitionen und haben ein klein bißchen Geld verdient mit ihren Kraftwerken.“

    Und wieder fehlendes Textverständnis. Ich habe sogar hingeschreiben, in welcher Größenordnung an Jahren die Ausgaben eines konv. Kraftwerk amortisieren. Sie hätten es nur lesen müssen. Wie Sie darauf kommen, dass der Text so zu verstehen ist, dass sich konv. Kraftwerke nie amortisiern, ist mir echt schleierhaft.

    „Übrigens Hader, Deutschland hat sicher auch eine negative Handelsbilanz in Bezug auf Südfrüchte. Da schmeissen wir auch unser Geld den ausländischen Konzernen in den Rachen.“

    Etwa im Umfang von 85 Mrd.Euro pro Jahr?

    „Was ist mit Baumwolle? Wir könnten eine eigene neue dynamische Textilindustrie in Deutschland installieren, wenn wir die Baumwolle gleich im Land haben. der Staat gibt sicher was dazu.“

    Sie wissen schon, dass die Textilindustrie in Deutschland massiv abgebaut wurde, noch vor den 80er Jahren? Die Gründe lagen mit Sicherheit nicht am Import der Baumwolle. Warum sollen wir also unter klimatisch ungünstigen Bedingungen Baumwollpflanzen anbauen, wenn sie dabei kaum der eigenen Textilindustrie zugute kommt. Vermutlich wissen Sie nicht mal, worauf sich die deutsche Textilindustrie mittlerweile spezialisiert hat und dort sogar Zuwächse macht.

  35. @#101: S.Hader,

    Energie wird mit Geld bezahlt. Also sind auch alle Kosten Energiekosten. Egal ob ich zuerst Waren oder Dienstleistungen bezahle, zum Schluss landet das Geld in Energiekosten. Und wenn mich zufälliger Windstrom 10 Cent/kWh kostet, dann bekomme ich dafür 2,5 mal soviel planbaren Strom dafür.
    Bei PV noch mieser.
    Damit ist die Behauptung richtig, dass in ein Modul (egal ob Windkraft oder PV) mehr Energie gesteckt wird, als man hinterher herausbekommt.

    Was soll dann das Gerede vom Abschneiden irgendwelcher Energielieferungen? Wenn bei mir die Energie knapp ist, dann nütze ich sie auf die rationellste Art. Und nicht mit einem Verlustfaktor von 80% mit mieserer Qualität.
    Ihre Schrottmaschinen müssen auch gebaut werden und dabei verschlingen sie die Energie, die in der Krise fehlen würde.
    Klopf, klopf, klopf, jemand zuhause?
    Teuer ist schlecht. In jedem Fall. Und mit NIEs wird man nie die deutsche Wirtschaft am Leben erhalten können.

    Und wie viele Entwicklungsländer sich an dem Schwachsinn beteiligen sehen sie ja. Wer nichts hat, steckt sein Geld bestimmt nicht in so was Unnützes. Da ist noch Erdöl und Kohle ein Schnäppchen dagegen.

    Sie konnten immer noch keinen Vorteil nennen. Sie werden auch nie einen nennen können, da NIEs keine Vorteile haben.

  36. Jetzt hab ich mir ihr Gexxxxx doch nochmal „zu Gemüte“ geführt…

    Sie haben also Angst vor dem Wohlwollen der bösen ausländischen Konzernen und Staatschefs?

    Junge, die gucken in ihre Kasse und wenn da kein Geld drin ist, dann verkaufen die ihr Öl und Gas an wirklich jeden. Glauben sie ernsthaft, dass sich heutzutage auch nur ein Land ernsthaft mit den westlichen Industriestaaten anlegen kann?

    Ihr Zitat: „Was hilft es bis 2020 billigen Strom mit konv. Kraftwerken haben zu wollen, wenn es dann darüberhinaus so richtig teuer wird? …“

    Das wissen sie also, Hader? Wie der Ölpreis nach 2020 aussieht? Wow!

    Und was den technischen Entwicklungsstand angeht, aus dem sie mal gekommen sind? Sie halten also Wind- und Sonnenenergie für DEN künftigen Standard in der Energieversorgung? na dann schauen sie sich mal um in der Welt. Kein ernstzunehmendes Land auf der Welt interessiert sich für diese Form der Energieerzeugung. Die lachen alle mal wieder über „the german Angst“ vor der Zukunft. Sie sind das beste Beispiel für diese seltsame „german Angst“. Angst vor bösen ausländischen Energiekonzernen und Staatschefs… und sie kommen sich nicht mal blöd dabei vor, so was zu schreiben.

    Und in diesem Falle schmeissen wir den ausländischen Landern das Geld vor die Füße, an anderer Stelle reden sie aber davon, dass wir

    Und dann kommt er mit Laufzeiten von Kraftwerken und wann diese sich amortisieren und formuliert das dabei so, als wäre das niemals der Fall und als wäre der Bau von Kraftwerken in Deutschland in den letzten Jahrzehnten ein flip-coin gewesen. Und zufällig hatten die Energieversorger Glück mit ihren Investitionen und haben ein klein bißchen Geld verdient mit ihren Kraftwerken.

    Übrigens Hader, Deutschland hat sicher auch eine negative Handelsbilanz in Bezug auf Südfrüchte. Da schmeissen wir auch unser Geld den ausländischen Konzernen in den Rachen. Sollten wir nicht ab sofort überall in Deutschland Südfrüchte anbauen. Die Erderwärmung sollte uns dabei ja eigentlich helfen.

    Was ist mit Baumwolle? Wir könnten eine eigene neue dynamische Textilindustrie in Deutschland installieren, wenn wir die Baumwolle gleich im Land haben. der Staat gibt sicher was dazu.

    Oh Mann, Hader, sie leben wirklich in einer völlig anderen Welt als der Realität. Sie schauen aus ihrem kleinen provinziellen Dörfchen hinter’m Berg 10,20,30 und mehr Jahre in die Zukunft und hoffen auf bessere Zeiten. Und wollen niedrigere Energiepreise mit höheren Energiepreisen erkaufen. Auweia!!!

  37. @ S. Hader #101

    „als es um Skaleneffekt, Fixkostendegression und Erfahrungskurve ging.“

    Sie labern wieder einmal Blödsinn daher. Bei Uralttechnologien gibt es keine Lernkurveneffekte mehr. Bei der Primitivtechnologie Windmühle gibt es auch keine Fixkostendegression in nennenswertem Umfang, ebensowenig wie Skaleneffekte.

    Bleiben Sie bei dem, was ie in der ex-„DDR“ gelernt haben, da können Sie nix falsch machen. Aber von anderen Fachgebieten sollten Sie besser die Finger lassen. Sie machen sich da nur lächerlich, wie jetzt bei der Behauptung, daß es bei der Windmühlenproduktion meßbare Lernkurveneffekte gibt.

  38. Passendes captcha… Drama!

    Herr Hader, das wird ja immer schlimmer mit ihnen… in welcher Welt leben sie eigentlich?

    Die Stromkonzerne haben sich also langfristig entschieden, in der Stromwirtschaft einen anderen Weg einzuschlagen und hoffen, damit langfristig Gewinn zu machen? Was für ein Unsinn? Da geht es einzig und allein um kurzfristige Gewinne, die die Unternehmen aus dem Schwachsinns-Gesetz EEG ziehen. Unternehmen nutzen nämlich ziemlich spontan Gewinnmöglichkeiten, die sich irgendwo bieten. Blöd nur, dass der völlig ungeplante Atomausstieg der Kanzlerin dazwischen kam. Das kostet die Unternehmen nämlich jetzt richtig Geld, mehr als die durch die EE einnehmen. Mal von den finaziellen Disastern bei offshore-Windparks ganz abgesehen, wo sich die Unternehmen jetzt auch die Verlagerung des Risikos auf die Allgemeinheit erstritten haben. Weil es sich für Unternehmen allein nicht rechnet!
    Es ist schon beeindruckend, wie sie ein völlig unnützes und ungeplantes Tiefflug-Fliegen der deutschen Politik schön reden.
    Und wa sihre schöne volkswirtschaftliche Gesamtrechnung angeht… das ging für Deutschland bisher sehr gut auf. Wir sind Exportweltmeister u.a. auch deshalb, weil wir trotz aller möglichen Krisen in aller Welt immer günstige Energie hatten. Ich habe es ihnen schon mehrfach gesagt: das Öl und das Gas nützen den Ländern, die es haben, gar nichts, wenn sie es nicht verkaufen können.
    Ich breche hier mal ab, weil es zu viel meiner Zeit kosten würde, ihren Unsinn hier Stück für Stück auseinanderzunehmen. Aber das machen sicher einige Mitkommentatoren hier schon.

    Wie fühlt es sich eigentlich an, immer wieder fast jeden seiner Beiträge von mehreren Leuten als dummes Gelaber um die Ohren gehauen zu bekommen? Sind sie leicht masochistisch veranlagt oder gefallen sich in der Rolle des Querulanten?

  39. @Hader von und zu Schwafeln

    Kann es sein das Du nationalistische Tendenzen aufweist?

    Ick erklär Dir dat mal…….ich kaufe Öl und Gas von Dir und dafür kaufst Du Maschienen, Autos und anderen Krempel von mir, nennt sich wohl angeblich internationaler HANDEL.
    Blöd nur, das uns viele Nationen wegen unseren Handelsüberschuss kritisieren, wir nennen uns ja nicht umsonst „Exportnation“ und dazu muss ick nich mal BWL studiert haben.

    Dein ganzen restlichen Wortschwall muss man nicht weiter kommentieren, a bisserl Konzernbashing, a bisserl grüne Unlogik, a bisserl Besserwissergeschwafel aber im Groben und Ganzen dat Thema verfehlt.

    EEG sind eine von Lobbyisten durchgedrückte Gesetzlichkeit um mit viel Geld eine zweite Stromversorgung aufzubauen die einzig und alleine vom kleinen Bürger zu bezahlen ist und den Banken 20 Jahre lang die Zinzeinnahmen zu sichert, die Tatsache das andere Nationen diesen staatlichen Diebstahl auch kopiert haben, ist kein Beweis für dessen Sinn.

    Ach nebenbei gefragt…..wo sind denn die tollen Speicher von 20 -100 TWh abgeblieben, damit dieses unsinnige System überhaupt mal einen Sinn macht?
    Ick hab mal unter meinen Bett nachgeguckt….nix zu finden ausser ein paar Wollmäuse, ick hab mal bei Google-Earth nachgeguckt….nur jede Menge Raps und Maisfelder aber auch keine Speicher….hmm, wo sind se denn nun, wann kommen se denn endlich oder brauchen wir auch noch ein vom kleinen Bürger finanziertes Speicher-EE-Gesetz?

    Ach übrigens, ein Drittel der deutschen Stromversorgung wird mit Braunkohle sicher gestellt…..und dat Zeuch ham wa im eigenen Lande reichlig rumliegen.
    Wenn dann unsere GasGerd-Sympatisanten dann auch noch ShaleGas erlauben würden, hätten wa da die zweite rein nationalistische Energiequelle.
    Ergo, Du babbelst mal wieder grünet Kokoloros, dat auch noch völlig an den Tatsachen vorbei geht, wechsel endlich mal die Schallplatte aus, die jetzige langweilt mich zu Tode.

    Habe die Ehre und winke winke.
    H.E.

  40. Ach Herr Hader, was geht nur in ihrem Kopf vor?

    Ihr Zitat:
    „Man sollte immer beides im Blick haben, Kosten UND Nutzen…“

    (dabei Danke, dass sie damit sinngemäß meinen Hinweis an sie übernommen haben)

    wenden sie jetzt mal bitte auf die Kosten und Nutzen von Braunkohlekraftwerken und dann auf Sonnen- und Windenergie an.

    Braunkohle:
    Kosten: Milliarden
    Nutzen: rund um die Uhr sichere, günstige Stromversorgung bei relativ wenig Platzverbrauch

    Sonnen- und Windenergie:
    Kosten: ein Vielfaches an Millarden
    „Nutzen“: hin und wieder mal Energiegewinnung zu überhöhten Preisen bei unverhältnismäßigem Platzverbrauch.

    Aber ich weiß, Herr Hader, irgendwann wird es mal billiger! Klar!

  41. #92: „Mal was Allgemeines zum Thema Tagebau bzw. Braunkohe.
    Ist es wirklich so schlimm, wenn wir, um ein besseres und müheloseres Leben zu leben auf den Energieträger Braunkohle zurückgreifen?!“

    Lieber Herr Hoffmann, schlimm ist das nicht, dass wir Braunkohle über den Tagebau fördern. Es sollte nur nicht so getan werden, als wenn durch den raumgreifenden Abbau keine Kosten für Umwelt und Mensch entstehen. Man sollte immer beides im Blick haben, Kosten UND Nutzen und dabei nicht die Nutzen des einen Verfahrens mit den Kosten des anderen Verfahrens vergleichen. Auf diese einseitige Art des Vergleichens würden Sie im normalen Leben auch nicht zurückgreifen, wenn Sie Entscheidungen treffen müssten.

    „Was war den Die Braunkohle vor einigen 100.000 jahren…genau, das war nichts anderes als Grünpflanzen. So zu sagen ist Kohle nichts anderes als der Pflanzenabfall, der vor 100.000 bzw. 1 Mio Jahre angefallen ist.“

    Kleine Korrektur, unsere Braunkohle entstand nicht durch Lagerung von 100.000 bis 1.000.000 Jahren sondern eher in der Größenordnung von 5.000.000 bis 50.000.000 Jahren.

    „Jeder Ökopinsel schwört heute auf organischen Dünger vom Komposthaufen. Aber wenn es um den Energiedünger für ein besseres und angenehmeres Leben geht, dann greift man nicht auf den natürlcihen Dünger Kohle zurück sondern will sich dem Wind und der Sonne ausliefern.“

    Weil alles was natürlich ist, auch gut ist?

  42. Wie schon vorausgesagt, es wird hier die tausendunderste Grundsatzdiskussionen über EE geben, aber einen Erkenntnisgewinn ist auch dieses Mal nicht zu erwarten.

    @Th.Heinzow, #96: „Glauben Sie eigentlich den Unfug, den Sie hier schreiben?“

    Ja, und wie siehts bei Ihnen aus?

    „Ihre Behauptung da oben ist Unfug, denn Uralttechnologie läßt sich nicht billiger herstellen.“

    Dann haben Sie scheinbar in der Betriebswirtschaft nicht aufgepasst, als es um Skaleneffekt, Fixkostendegression und Erfahrungskurve ging. Wie sagen Sie immer so schön, in der Betriebswirtschaft ein alter Hut. Aber Ihnen scheinbar wieder entfallen. Vielleicht hilft ja das weiter: http://tinyurl.com/c9dawzb

    @Glatting, #97: „Was für ein Quatsch. Wenn ich mehr planbare Energie brauche, ein Modul zu bauen, als es hinter zufällig an Energie liefert, mach ich mich noch mehr abhängig!
    Kein Vorteil.“

    Die Behauptung ist falsch, dass in ein Modul (egal ob Windkraft oder PV) mehr Energie gesteckt wird, als man hinterher herausbekommt. Davon abgesehen, die letzte Auseinandersetzung zwischen Russland und Ukraine hat es vorgemacht, wie schnell mal die Rohstoffflüsse zum erliegen kommen. Plötzlich stellte man fest, ohh, wenn das 4 Wochen so weiter geht, dann gehen auch unsere Erdgasspeicher zur Neige. Die nächste Krise in einem arabischen Erdölförderland und die Preisen steigen wieder automatisch 10-20 % an. Deutschland hat ein Handelsdefizit bei Erdöl und Erdölerzeugnisse von rund 62 Mrd. Euro und bei Gas von 25 Mrd. Euro pro Jahr. Alles Ausgaben, die nicht unserer Volkswirtschaft zugute kommen, sondern denjenigen Ländern, die diese Rohstoffe besitzen. Dieses Geld muss wieder erwirtschaftet werden, um die Handelsbilanz auszugleichen. Wind oder Sonne kann uns mal für gut zwei Wochen ein Strich durch die Rechnung machen, ansonsten ist die Stochastik unser Freund und verhindert längere Ausfallzeiten. Diese müssen durch eine neue Speichertechnologie und Vernetzung abgefangen werden. Wenn das gelingt, reduzieren sich die Geldströme, die ins Ausland gehen, um die Brennstoffe einzukaufen.

    „“besonders für Entwicklungsländer“
    Wenn man schon wenig Geld hat, soll man auch noch teuer einkaufen. Da können Sie auch den Hartz4lern raten bei Dallmaier einzukaufen.“

    Sie haben nicht mal die mindeste Vorstellung, wie unbezahlbar es für viele Menschen in den Entwicklungsländern ist, sich konv. Rohstoffe wie Kohle oder Öl zu kaufen, um den eigenen Bedarf zu decken. 1,4 Mrd. Menschen haben keinen Zugang zu einem Stromnetz. Was raten Sie diesen Menschen? Warten, bis sich jemand bequemt Stromnetze und Kohlekraftwerke aufzubauen?

    „“Die Vorteile sind hier genannt und so warte ich nur darauf, dass Sie nach zwei, drei Monaten wieder nach diesen fragen. :o)“
    Sie konnten keinen einzigen Vorteil nennen.“

    Okay, bei manchen dauert es nicht mal einen Tag, bis sie wieder fragen. ;o)

    @Peter Jensen, #98: „Ich wusste ja, dass von Hader wieder nur Gelaber kommt. Er will uns theoretische Preisvorteile (die er gar nicht beurteilen oder beziffern kann) in einer fernen Zukunft (die er auch nicht näher benennen kann) als Vorteil der sog. EE verkaufen.“

    Was für Sie nur theoretische Preisvorteile sind, sind für andere Entscheidungsgrundlagen, um sich langfristig in der Stromwirtschaft neu zu orientieren. Das haben sogar selbst die großen Stromkonzerne hierzulande verstanden. Wenn Sie Entscheidungen immer nur dann fällen wollen, wenn zu 100% der Verlust feststeht, werden Sie im Wettbewerb das Nachsehen haben. Die Geschichte nimmt keine Rücksicht auf diejenigen, die nicht bereit sind, sich an die Gegebenheiten anzupassen und auch mal Risiken eingehen.

    „Da kommen eben noch ein paar Kosten dazu, sind ja nur ein paar Dutzend Milliarden, aber dann irgendwann wird es billiger. Bestimmt!“

    Bestimmt nicht, aber recht wahrscheinlich! Und allein schon das ist ein Grund, etwas zu tun. Deutschland muss pro Jahr ca. 85 Mrd. für Erdöl, Gas und deren Erzeugnisse mehr ins Ausland abgeben, als es selbst über das Ausland einnimmt. Das Geld muss zusätzlich erwirtschaftet werden, um sich diese Rohstoffimporte leisten zu können. Sie können sich selbst überlegen, was passiert, wenn die Rohstoffpreise weiterhin durch den weltweit wachsenden Bedarf steigen werden.

    „Jedenfalls bis 2020 schon mal wird es nicht billiger, da können die Kosten der Komponenten auf Null fallen. Denn bis dahin gibt’s ja die EEG-Garantievergütung. Und eigentlich darüberhinaus auch, nur etwas weniger.“

    Was hilft es bis 2020 billigen Strom mit konv. Kraftwerken haben zu wollen, wenn es dann darüberhinaus so richtig teuer wird? Wissen Sie, wie teuer es ist, Entwicklungen hinterherzulaufen, gerade in der Stromwirtschaft? Ich bin in einem Land aufgewachsen, wo die Mikroelektronik vom Entwicklungsstand mindestens acht bis zehn Jahre hinterherhinkte. Das war in deren Zustand nicht mehr aufzuholen. Ich will hier in 20 Jahren kein Stromnetz haben, was auf dem Stand von China oder Indien ist.

    Kennen Sie überhaupt die Laufzeiten von konv. Kraftwerken und wie lange es dauert, bis diese sich amortisiert haben? Solange Sie sich nicht ernsthaft mit diesen Fragen auseinandergesetzt haben und zumindest mal die Basics reinziehen, solange werden Sie auch weiterhin wie ein Blinder von der Farbe reden und hinterher entschuldigend die Hände heben und sagen „Ich bin ja nur ein Laie“. Sie tun ja wirklich nicht viel, um diesen Zustand zu ändern.

    „Ist Hader eigentlich aufgefallen, dass es die Sonnen- und Windenergieanlagen erst gibt, seit dieser EEG-Unsinn eingeführt wurde? Besteht da vlt ein direkter Zusammenhang? Weil sich das ohne EEG-Garantievergütung nicht rechnen würde? Nein, ist Hader nicht aufgefallen, weil er nur überall ein wenig an der Oberfläche kratzt und so dies und das zu diesem und jenem von sich gibt, ohne je konkret zu werden.“

    Das EEG wurde eingeführt, um gerade die Markteinführung zu erleichtern. Sonnen- und Windenergieanlagen gab es in D schon in den 80er Jahren, bevor überhaupt in den 90ern die erste Version vom EEG in Kraft ging. Das sich heute eine EE-Anlage nicht ohne Zuschuss rentiert, heisst ja nicht, dass das für immer so sein wird. In Ländern wie die USA und Japan wird ebenfalls EE eingesetzt, obwohl dort bis zuletzt keine Strompreissubventionierung stattgefunden hat. Nach Ihrer Theorie dürfte das gar nicht möglich sein. Der Unterschied ist nur, dass der EE-Anteil dort geringer ist als in den Ländern ist, die die EE direkt fördern. Genau das ist ja Sinn und Zweck dieser Maßnahmen, um den Vorgang zu beschleunigen, der sowieso schon in vielen Bereichen im Gange ist.

    „Und wir werden unabhängiger. Na toll! Hat der Hader schon mal überlegt, wenn alle auf EE umsteigen, dass dann alle abhängig vom Wetter sind und vom Öl und Gas, wenn keine Sonne scheint und kein Wind weht und dass dann derselbe Mechanismus von Angebot und Nachfrage und Preisbildung einsetzt wie heute beim Öl? Nein, daran hat Hader noch nicht gedacht.“

    Der Mechanismus von Angebot und Nachfrage zur Preisbildung existiert immer. Mir ist aber ehrlich gesagt lieber, von der Wetterstochastik als vom Wohlwollen ausländischer Konzernbesitzer und Staaten abhängig zu sein, weil Erstere kann ich mathematisch modellieren und man immer noch auf Unwegbarkeiten reagieren. Da nehme ich lieber mal 2 Wochen hohe Strompreise im Kauf, als die ständig hohen Preise und Abhängigkeiten von ausländischen Rohstoffbesitzern, die eher an ihr eigenes Hemd denken als an den Wohlstand fremder Länder.

    „Was halten sie eigentlich von meinem Vorschlag, den gesamten Verkehr und die Industrie in Deutschland unter die Erde zu verlegen. Ist sicher technisch machbar und kostet auch nur ein paar Milliarden. Dafür haben wir oberirdisch reine Luft zum Atmen, mehr Platz für Windmühlen und Solarfelder und auch für die Natur. Und sicherer ist es auch, weil unsere Industrie unter der Erde geschützt ist.
    Was halten sie davon, Hader? Sind diese Vorteile den Aufwand nicht wert?“

    Klare Antwort, Nein. Und Sie werden damit auch keinen überzeugen können. Also hat sich dieser Vorschlag schon mal erledigt.

  43. #98 Peter

    Nich uffregen, dat labernde Doktorchen versucht doch nur irgenwie ein bisschen intelligent zu erscheinen, lass ihn doch sein Hobby.

    Eins aber könnte tatsächlich eintreten wenn man dann die Entwicklung der NIE konsequent weiterdenkt, die konventionellen Kraftwerke werden bald ihren Strom zu Preisen anbieten müssen, die ähnlich hoch sind wie derzeitige Einspeisetarife der Miefquirle.

    Ein Faktor ist der europäische CO2-Handel der schon mal die Kosten anhebt (ab 2013 wirds heftig) , zweiter Faktor wird die zunehmende Unwirtschaftlichkeit der fossilen Kraftwerke, aufgrund immer größer werdender fluktuierender NIE-Strömlinge sein, höherer Verschleiß und geringe Vollbenutzungsstunden werden auch bald ihre finanziellen Folgen haben.

    PS. In unserer Branche spricht man schon davon, das ab 40% NIE die Strombörse geschlossen werden kann, da sie ab diesen Zeitpunkt so ziemlich nutzlos geworden ist.

    MfG
    H.E.

  44. @95 Greipel
    „““““Die schwarz-gelbe Bundesregierung missbraucht die Erneuerbaren Energien als Steinbruch, um ihre Klientelpolitik für die konventionelle Energiewirtschaft weiter finanzieren zu können. Klimaschutz und Arbeitsplätze bleiben auf der Strecke“, erklärte EUROSOLAR-Vizepräsident Hans-Josef Fell am Freitag in Berlin.““““““
    http://tinyurl.com/cobuum8 (Website EUROSOLAR)

    Wer Lust hat, kann sich mal über die besondere Rolle des obengenannten Herren, zusammen mit den verstorbenen Herrn Scheer bei der Erarbeitung und Durchpeitschung der EEG durch den Bundestag informieren.

    Ein SPD-MdB, der Chef eines Solarlobbyvereins war, bringt zusammen mit seinen Vize, einen grünen MdB, ein Gesetz durch, das insbesondere der Solarwirtschaft zu nie gekannter Größe (temporal) verhalf.

    Kein Wunder also, das die gestrige und heutige Regierung immer noch nicht die Anti-Korruptionsregeln der UNO ratifiziert.

    Dank KLimakatastrophengebrabbel interessierter Kreise konnte man den ökobesudelten Deutschen dieses mafiöse Gesetz unterjubeln, dass in nicht allzuferner Zeit zu einen Zusammenbruch unseres Energienetzes führen wird und zusätzlich soziale Verwerfungen erzeugt, die sich unter Umständen explosionsartig Luft verschaffen könnten.

    Back to the Roots….wer hat uns diesen Mist eingebrockt?

    H.E.

  45. Ich wusste ja, dass von Hader wieder nur Gelaber kommt. Er will uns theoretische Preisvorteile (die er gar nicht beurteilen oder beziffern kann) in einer fernen Zukunft (die er auch nicht näher benennen kann) als Vorteil der sog. EE verkaufen. Da kommen eben noch ein paar Kosten dazu, sind ja nur ein paar Dutzend Milliarden, aber dann irgendwann wird es billiger. Bestimmt! Na wenn das kein Vorteil ggü unserer heutigen Energieversorgung ist.
    Jedenfalls bis 2020 schon mal wird es nicht billiger, da können die Kosten der Komponenten auf Null fallen. Denn bis dahin gibt’s ja die EEG-Garantievergütung. Und eigentlich darüberhinaus auch, nur etwas weniger.
    Und jetzt kommt Hader wieder und sagt: ja, dass die Regelungen des EEG blöd sind, das sage ich ja auch. Und da verwechselt eben der Harder EIKE wieder mit einem Forum zur Diskussion über Vor- und Nachteile verschiedener Energieträger. Hier geht es gegen den unsinnigen Klimaschutz und gegen den EEG-Unsinn. Ist Hader eigentlich aufgefallen, dass es die Sonnen- und Windenergieanlagen erst gibt, seit dieser EEG-Unsinn eingeführt wurde? Besteht da vlt ein direkter Zusammenhang? Weil sich das ohne EEG-Garantievergütung nicht rechnen würde? Nein, ist Hader nicht aufgefallen, weil er nur überall ein wenig an der Oberfläche kratzt und so dies und das zu diesem und jenem von sich gibt, ohne je konkret zu werden. Wann wird es denn billiger und wieviel? Wann rechnen sich denn die riesigen Investitionen? Das wissen sie, Hader? Wow! Sagen sie’s uns, machen sie uns Hoffnung!

    Und wir werden unabhängiger. Na toll! Hat der Hader schon mal überlegt, wenn alle auf EE umsteigen, dass dann alle abhängig vom Wetter sind und vom Öl und Gas, wenn keine Sonne scheint und kein Wind weht und dass dann derselbe Mechanismus von Angebot und Nachfrage und Preisbildung einsetzt wie heute beim Öl? Nein, daran hat Hader noch nicht gedacht.

    Hader träumt nur so ein wenig vor sich hin, anstatt sich mal mit der Realität zu befassen.

    Was halten sie eigentlich von meinem Vorschlag, den gesamten Verkehr und die Industrie in Deutschland unter die Erde zu verlegen. Ist sicher technisch machbar und kostet auch nur ein paar Milliarden. Dafür haben wir oberirdisch reine Luft zum Atmen, mehr Platz für Windmühlen und Solarfelder und auch für die Natur. Und sicherer ist es auch, weil unsere Industrie unter der Erde geschützt ist.
    Was halten sie davon, Hader? Sind diese Vorteile den Aufwand nicht wert?

  46. @#93: S.Hader,

    “sehe ich die Vorteile der erneuerbaren Energien u.a. in der zukünftigen Preisentwicklung.“
    Also zahlen wir im Moment noch drauf. Dann sind “Erneuerbare“ aktuell auf alle Fälle nachteilig.
    Also kein Vorteil!

    “Hinzu kommt, dass ein Großteil der Energieträger nicht mehr importiert werden müssen und man unabhängiger von Lieferengpässen ist, wenn man mal den Kraftwerkpark aufgebaut hat.“
    Was für ein Quatsch. Wenn ich mehr planbare Energie brauche, ein Modul zu bauen, als es hinter zufällig an Energie liefert, mach ich mich noch mehr abhängig!
    Kein Vorteil.

    “besonders für Entwicklungsländer“
    Wenn man schon wenig Geld hat, soll man auch noch teuer einkaufen. Da können Sie auch den Hartz4lern raten bei Dallmaier einzukaufen.

    “EE haben auch ihre Nachteile“
    Und davon jede Menge, die dazu noch viel Geld kosten.

    “Die Vorteile sind hier genannt und so warte ich nur darauf, dass Sie nach zwei, drei Monaten wieder nach diesen fragen. :o)“
    Sie konnten keinen einzigen Vorteil nennen.

    Und deshalb frag ich Sie noch mal. Wo ist der Vorteil. Und zwar jetzt?

  47. @ S. Hader #93

    „Die Betriebskosten ausgereifter Kohle- und Gaskraftwerke werden durch Rohstoffverteuerungen langfristig steigen, gleichzeitig sinken oder stabilisieren sich die Kosten bei den EE durch mehr Erfahrung und höhere Stückzahlen der Komponenten.“

    Glauben Sie eigentlich den Unfug, den Sie hier schreiben?

    Ihre Behauptung da oben ist Unfug, denn Uralttechnologie läßt sich nicht billiger herstellen. Insofern werden die Herstellungskosten für Strom mit der babylonischen Uralttechnik Windmühle in den nächsten hundert Jahren die von konventionellen Kraftwerken nicht unterschreiten, und das ohne Berücksichtigung der immens teuren Speicher, die benötigt würden, wollte man ein Stromnetz mittels fluktuierend produzierender Windmühlen betreiben.

  48. Habe ich eben per Zufall entdeckt!!

    http://www.focus.de/wissen/klima/kraftwerksabgase_aid_51681.html

    Hans-Josef Fell sagte im Interview 2007: Für Industrie und Verbraucher fallen geringe Mehrkosten nur am Anfang an. Je stärker wir die erneuerbaren Energien nutzen, desto billiger werden sie. Konventionelle Energien dagegen werden knapp und deshalb teuer, und sie verursachen immense Umweltschäden. Außerdem sind die erneuerbaren echte Friedensenergien.

    Mhhh… Die „geringen“ Mehrkosten sehe ich jeden Monat/ Jahr auf meiner Stromrechnung!!

    Dieser Herr Hans-Josef Fell sollte mal 1 Woche ein Kraftwerk leiten, dann würde er bestimmt seine Meinung drastisch ändern.. 😉

  49. Selbst der SPIEGEL hat sich durchgerungen den Wahnsinn einmal beim Namen zu nennen:
    http://tinyurl.com/cnv4qho

    Die Politik findet nicht die Kraft, sich der Macht der Solarlobby zu widersetzen. Auf Kosten der Verbraucher werden Milliarden in die ineffiziente Photovoltaik gesteckt.

  50. Na Herr Jensen, wenn Sie in #88 schon so nett fragen. Die sogenannten Erneuerbaren Energien stehen für ein Sammelsurium verschiedener Technologien, die auf Energieträger beruhen, die auf sehr lange Sicht gesehen nicht erschöpft werden, angefangen von der Wasserkraft über Windkraft bis hin zur Photovoltaik. Die Beispiele stellen keine vollständige Aufzählung dar. Von daher sollte man mit Pauschalurteilen über diese Technologien, egal ob negativ oder positiv, vorsichtig sein. Wenn man es aber trotzdem zusammenfassen soll, sehe ich die Vorteile der erneuerbaren Energien u.a. in der zukünftigen Preisentwicklung. Die Betriebskosten ausgereifter Kohle- und Gaskraftwerke werden durch Rohstoffverteuerungen langfristig steigen, gleichzeitig sinken oder stabilisieren sich die Kosten bei den EE durch mehr Erfahrung und höhere Stückzahlen der Komponenten. Hinzu kommt, dass ein Großteil der Energieträger nicht mehr importiert werden müssen und man unabhängiger von Lieferengpässen ist, wenn man mal den Kraftwerkpark aufgebaut hat. Ein weiterer Aspekt besonders für Entwicklungsländer, über 1,4 Mrd. Menschen haben kein Zugang zu einem Stromnetz. Konv.Technologien konnten die ökonomischen Hindernisse bisher nicht überwinden, um in den wirtschaftlich schwachen Ländern flächendenkend eine verfügbare Stromversorgung aufzubauen. Ein dezentrale Stromversorgung mit ausgewählten Ansätzen aus den EE könnten hier eine wesentliche Linderung schaffen.

    EE haben auch ihre Nachteile und sowohl ökonomische wie auch ökologische Kosten. Die volatile Bereitstellung des Stromes setzt im Kraftwerkpark ein anderes Zusammenspiel wie nur unter konv. Kraftwerken voraus. Bei einem geringen EE-Anteil stellt das noch keine besondere Herausforderung dar, wenn der Anteil steigt, dann sind Netzausbau, Backup-Kraftwerke, Lastmanagement und hochkapazitive Stromspeicher zwingend notwendig. Der Strombedarf muss nachwievor sekundengenau bedient werden. Diesen zu bedienen, wird mit zukünftigen Kosten verbunden sein. Entscheidungen über zukünftige Kraftwerke trifft man aber nicht allein über deren Kosten, sondern über das langfristige Nutzen-Kosten-Verhältnis und welches Potential die Technologie besitzt. Über diese Aspekte muss immer wieder neu entschieden werden. Ein Stromkonzern muss beim Bau eines Kraftwerkes sehr langfristig denken, denn dieses kann er bei Kohle und Gas nur dann rentabel betreiben, wenn er es Minimum 30, eigentlich 40-50 Jahre lang betreibt. Er kann nicht nach 10 Jahren sagen, ach was solls, dann schalten wir es halt einfach ab und bauen ein neues Kraftwerk hin, wenn die Brennstoffe zu teuer werden.

    All diese Punkte können Sie tausendfach an verschiedensten Stellen wiederfinden. Ich habe bewusst den Aspekt CO2 hier ausgeklammert, da sowieso das Vorurteil existiert, dass EE nur deswegen gepusht werden. Der weitere Ablauf ist schon jetzt klar, es wird die tausendunderste Grundsatzdiskussionen ohne neuen Erkenntnisgewinn auf Ihrer Seite geben. Wenn Sie sich das antun wollen, bitte sehr. Die Vorteile sind hier genannt und so warte ich nur darauf, dass Sie nach zwei, drei Monaten wieder nach diesen fragen. :o)

  51. Mal was Allgemeines zum Thema Tagebau bzw. Braunkohe.
    Ist es wirklich so schlimm, wenn wir, um ein besseres und müheloseres Leben zu leben auf den Energieträger Braunkohle zurückgreifen?!
    Was war den Die Braunkohle vor einigen 100.000 jahren…genau, das war nichts anderes als Grünpflanzen. So zu sagen ist Kohle nichts anderes als der Pflanzenabfall, der vor 100.000 bzw. 1 Mio Jahre angefallen ist.
    Jeder Ökopinsel schwört heute auf organischen Dünger vom Komposthaufen. Aber wenn es um den Energiedünger für ein besseres und angenehmeres Leben geht, dann greift man nicht auf den natürlcihen Dünger Kohle zurück sondern will sich dem Wind und der Sonne ausliefern. Manchmal kommen mir diese Ökopinsel vor, wie kleine Kinder im Sandkasten….von nichts und niemanden eine Ahnung aber alles besser wissen wollen.

  52. # 78

    Sehr geehrter Herr Stephan,

    Ihre Frage „Was halten Sie alle eigentlich von Wasserstoff zu Energieerzeugung“ verstehe ich nicht ganz. Die Beherrschung der Kernfusion liegt in weiter Ferne. Eine andere Möglichkeit, Energie aus Wasserstoff zu erzeugen, gibt es nicht. Man kann sonst aus Wasserstoff nur die Energie rausholen, die man vorher (beim trennen des H2 vom H2O) reingesteckt hat, mit den vorgerechneten 80% Verlusst.

    Also Gewinnen unmöglich, Speichern uneffektiv.

    MfG

  53. @#88: Peter Jensen,

    „Einen Vorteil! Bitte, Herr Hader, nur einen!“
    Da werden wir wohl warten müssen bis zum St. Nimmerleinstag.

  54. #77 Herr Hader,

    schön, dass sie jetzt auch mal ein Erfolgserlebnis hier bei EIKE verbuchen können. Sie haben etwas gehört, was sie hören wollten. Vorschlag: dann stellen sie doch demnächst einfach mal ne klare Frage, anstatt nur leere Worthülsen und Banalitäten von sich zu geben, dann kriegen sie sicher auch wieder mal ne schöne Antwort. Nebenbei hat hier kein Mensch, und ich schon gar nicht, bestritten, dass ein Tagebau die Umwelt verschandelt, aber das haben wahrscheinlich auch nur sie wieder aus den Kommentaren herausgelesen.

    Aber da sie ja nun eine Antwort bekommen haben… wie wäre es damit, mir und auch anderen hier im Forum auch mal eine klare Antwort zu geben, nämlich auf die schon mehrfach gestellte Frage nach einem Vorteil der sog. EE, der die Umweltverschandlung und die höheren Preise oder auch nur ihre Existenz in unserer Energieversorgung rechtfertigt.

    Jetzt können sie mal wirklich nett sein, Herr Hader und nicht immer nur so pseudo-nett, wie in ihren sonstigen nichtssagenden Kommentaren. Beantworten sie bitte diese Frage.

    Einen Vorteil! Bitte, Herr Hader, nur einen!

  55. @Stephan,R
    Zitat:
    „““Die Energiepolitik ist unserer Regierung ist überstürzt und unkoordiniert, aber geht in die richtige Richtung.“““

    Falsch, wir ham nämlich garkeine „Energiepolitik“…….wir haben einen überstürzten Ausstieg aus der Kernkraft und……die EEG.
    Die EE-Gesetze sind einem Hütchenspieler ähnlich, man wecke nur die des Menschen eigene Gier und am Ende zocken se alle mit, obwohl man zumindestens beim Hütchenspieler genau weiss, wie die betrügen.
    Ick find dat immer so lustig an den selbsternannten Öko-Gutis….immer schön auf die Konzerne rumhacken weil die ja Gewinn machen und ne Stunde später selber Anteile am Windpark xyz kaufen, weil die ja Renditen von 8-16% versprechen.

    Wat hier und anderswo als „Energiewende“ bezeichnet wird ist nix weiter als das wilde Verteilen von Zufallsstromerzeugern übers Land.
    Die daraus resultierenden Probleme, wie der starke Leitungsausbau, die unruhige Fahrweise der nötigen fossilen Kraftwerke, die fehlenden Speicher und nicht zuletzt, die wahnsinnige Steigerung des Strompreises sind den EEG anzulasten.

    Speicher…..werden je nach Studie von 2 – 15% des Jahresstromverbrauches Deutschlands benötigt……10 – 75 TWh…..10.000 – 75.000 GWh, ohne die der bescheuerte NIE-Quark nicht funktionieren kann. Mal nebenbei gesagt, das bisher recht einfach gestrickte deutsche Energienetz wird zur Zeit immer komplexer, komlizierter und immer weniger beherrschbar, wat Ausfälle immer wahrscheinlicher macht.

    Die NIE sind Parasiten die am Ende ihren Wirt killen werden, die Energiewende wurde ohne Beteiligung der Energiewirtschaft beschlossen und durchgezogen und dat in einer Zeit, wo Dank Liberalisierung der Energiemärkte sowieso alles schon drunter und drüber geht.

    Ick bin es langsam leid den Grünbesudelten technische Erklärungen zu geben, die se eh nicht hören wollen und wenn ja, am Ende auch net verstehen, weil dat ihrer Ideologie entgegensteht.
    Ich warne nun schon seit 5 Jahren vor den Folgen der NIE……also beschwert euch nicht bei mir wenn der Blacky kommt, ihr wusstet was auf euch zukommt.

    Manche lernen eben nur auf die harte Art, durch Schmerzen…..viel Spass dabei.

    H.E.

  56. Die Schweizer gewinnen Ihren Strom aus Wasser- und Kernkraftwerken. M.W. gibt es dort weder Kohle-, Öl- oder Gaskraftwerke. Doch die Kantone fördern den Ausbau der Solartechnik u.a. mit dem Klima-Argument, CO2 würde eingespart. Gibt es eine Erklärung dafür?

  57. Die Angst vor der neuen Stromrechnung und dem Arbeitsplatz wird die Angst vor Radioaktivität und Klimakatastrophe schon ersetzen :-).
    Die anvisierten 10 Prozent Energieeinsparung sind doch einfach zu realisieren..Energiewende weiter betreiben bis die Unternehmen ihre Investitionen dort tätigen, wo kein grünes Wunschdenken herrscht.
    http://tinyurl.com/cdmqzex
    Ulf Gehrckens sieht das sehr realistisch, aber das wird grüne Fundamentalisten kaum beeinflussen.

  58. #78: Stephan, R.

    Wasserstoffverstromung = Energievernichtung

    Ho = 142 MJ/kg
    Energiebedarf für
    Elektrolyse: 30 MJ/kg
    Kompression: 13 MJ/kg
    Verluste = 30%
    Verstromung mit 60% Wirkungsgrad:
    0,70 x 0,60 = 0,42
    ~ 60% der Energie sind verloren!

    Und das bei EE Einstandspreisen von 9,2 ct/kWh bis 30 ct/kWh!

  59. @#65: Stephan, R.,

    “Ich halte diese einfach nicht für so sicher wie alle glauben, und zu behaupten die radioaktive Strahlung die bei einem Unfall austritt sei nicht gefährlich zeugt nicht gerade von Feingefühl.“
    Ich bin nicht für mein Feingefühl bekannt. Da lege ich auch keinen Wert drauf. Was Sie hier von sich geben ist aus fachlicher Sicht auch die geballte Inkompetenz. Man muss immer die Fragen stellen:
    Was wurde freigesetzt?
    Wie viel wurde davon freigesetzt?
    Wie hat es sich in der Umwelt verteilt?
    Was macht das dann für eine Wirkung?
    Ich habe dazu mal in http://tinyurl.com/cdyabwq (Der Artikel und viele Kommentare dort sind lesenswert.) Stellung genommen. Vielleicht mache ich das mal noch ausführlicher.

    Sie verstehen richtig. Ich befürworte keinerlei Subventionen, auch nicht für Kernkraftwerke. Ich sehe aber die Vorteile bei den Preisen von ca. 5 Cent/kWh (inklusive Castor und Endlagerung) für Neubauten und ca. 1 bis 2 Cent/kWh (inklusive Castor und Endlagerung) bei abgeschriebenen Kraftwerken. Finnland, Frankreich, Polen, Tschechien bauen und/oder planen ohne Subventionen.

    Des Weiteren ist die Verfügbarkeit für die nächsten 5.000 Jahre eine langfristige Perspektive.

    “ICH FINDE DAS WIR EINE GESUNDE ZWISCHENLÖSUNG BRAUCHEN, ZWISCHEN DEM WEG DER LETZTEN JAHRZEHNTE UND DEM DERZEITIGEN.“
    Und sage Ihnen:
    ÜBERLASSE SIE DAS DEN MÄRKTEN!

    @#68: S.Hader,

    wo sind den nun die Vorteile der “Erneuerbaren“?
    Wann antworten Sie denn nun endlich auf diese Frage?

    @#78: Stephan, R.

    „Mal was anderes. Was halten Sie alle eigentlich von Wasserstoff zu Energieerzeugung. Wäre das denn nicht ne gute Alternative??? Außerdem wäre der doch recht vernünftig zu speichern und damit nicht so fluktuativ wie Sonne und Wind, oder hab ich schon wieder nen Denkfehler???“

    Ja, Sie machen an dieser Stelle sehr viele Denkfehler. Man muss erst Energie erzeugen, dann mit Verlusten in Wasserstoff umwandeln, womit man Wasserstoff hat. Dieser istnur teuer zu lagern und weist über die Zeit Schwund auf. Bei der Umwandlung von Wasserstoff in Energie hat man weitere Verluste. Das ist geil für Jagt U-Boote! Da spielt Geld keine Rolex. Das kann lacosten was es will. Für die wirtschaftliche Anwendung ist das schon seit Jahrzehnten ein grüner Traum, der sich nicht rechnet.

    “Für mich zählt aber nur was ich heute zahle und nicht mehr.“
    Sind Sie nun der Weltenretter oder schauen Sie nur auf ihren Geldbeutel. Wenn Sie nun nur auf ihren Geldbeutel schauen sollten Sie die sozialistischen Ideen über Bord werfen. Wenn Sie wirklich an die großen anbahnenden Probleme durch Peak Oil glauben, dann sollten Sie auch sagen können, wieso “Erneuerbare“ da helfen können.
    Wenn Erneuerbare Energien in vergleichbarer Qualität unter Einbeziehung aller Kosten (Erzeigung, Speicherung, Leitungen, Landschaftsverbrauch, Krankheiten durch Lärmbelästigung etc) billiger sind als Primärenergien steige ich gerne um.
    Aber wegen drohender Probleme jetzt schon mehr zu zahlen als notwendig ist beim Klimaschutz genauso bescheuert wie bei der Energieversorgung.

    KAPIEREN SIE DAS MAL!

  60. @ Stephan, R. #78

    „…, oder hab ich schon wieder nen Denkfehler???“

    Nicht nur das! Es zeigen sich grundsätzliche und maßgebliche Wissensdefite hinsichtlich naturwissenschaftlicher Gesetze.

    Wieviel Energie geht bei der Spaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff mittels Strom (Elektrolyse) verloren (thermodynamisch nicht mehr nutzbar)?
    Wieviel Energie muß aufgewendet werden, um Wasserstoff komprimiert (bei 200 bar) zu speichern?
    Wieviel Energie geht verloren (thermodynamisch nicht mehr nutzbar), wenn Wasserstoff mittels einer Gasturbine verbrannt wird und die Energie genutzt wird mit einem Generator Strom zu erzeugen?

    Ganz simpel gefragt:
    Wie groß sind die Umwandlungswirkungsgrade der jeweiligen Prozesse maximal und insgesamt?
    Was ergibt sich dann hinsichtlich der Kosten des „Speicherstroms“?

    Wenn Sie das beantwortet haben, wissen Sie, wo Ihr Denkfehler ist, oder genauer gesagt, welchen Betrügern (nicht im straftrechtlichen Sinn!) Sie aufgesessen sind.

  61. @#64: Stepahn, R.,

    wenn Ihnen schon die die Grundlagen des copy and paste vertraut wären, würden Sie ja wenigstens meinen Namen richtig schreiben. Unter zu Hilfenahme eines Rechtschreibprogramms könnten Sie auch andere Rechtschreibfehler vermeiden. Das macht sich auch in der Pätschelerarbeit (extra so geschrieben) gut.

    Zur Sache, ich hatte Sie aufgefordert ihren Restverstand zur Begründung der folgenden beiden Aussagen zu benutzen.

    „Fakt ist doch aber auch, dass der Weg der letzten 50 Jahre bei zunehmender globaler Industrialisierung ebenfalls in eine Sackgasse führt.“

    “Natürlich bin ich der Meinung das wir die Kohle-, Erdgas und Kernenergie NOCH brauchen, aber ich sehe in ihr nicht die Zukunft (sorry, aber eine eigene Meinung sollte erlaubt sein).“

    Da Sie diese beiden Aussagen bisher noch nicht begründet haben, gehe ich weiterhin davon aus, dass ie diese Toilettenparolen der Grünen und des Club of Rom einfach als Glaubensbekenntnis übernommen haben, haben nicht ökonomisch und ökologisch begründen können.

    Ja, das sind die harten Bandagen mit denen auf EIKE diskutiert wird. Das ist hier hat kein Nonnenkloster oder ein Homotreff auf dem Wattebällchen geworfen werden.

    “1. Die Energiepolitik ist unserer Regierung ist überstürzt und unkoordiniert, aber geht in die richtige Richtung.“
    Überstürzt und unkoordiniert ja, aber warum geht sie in die richtige Richtung?

    “2. Die Förderpolitik ist sehr fehlerbehaftet und muss überarbeitet werden um eine Kostenexplosion zu vermeiden.“
    Sie ist meiner Meinung nach nicht Fehlerbehaftet, sondern ein Fehler an sich. Der Markt sorgt für die beste, effizienteste, ökologischste und preisgünstigste Energieversorgung sofern die richtigen Rahmenbedingungen gestellt sind und sich der Staat sich aus dem Firmen raus hält. Der Staat ist auch auf der internationalen Ebene gefragt. M.E. macht die Regierung in beiden Bereichen so ziemlich alles falsch.

    “3. Fossile Energieträger werden NOCH gebraucht stellen aber auf lange Sicht auch keine Alternative dar. UND WARUM???“
    Überlassen Sie doch dem Markt, wie die fossilen Energieträger abgelöst werden. Wenn dem langfristig so ist, so wird es der Markt regeln. Da habe dann auch ich kein Problem damit. Aber das regelungswütigen und korrupten Politikern zu überlassen ist ein Fehler. Vor allem können wir nicht in Deutschland die Probleme der Welt lösen, sondern nur unsere eigenen.
    Sagen Sie mir doch mal, wann Politiker etwas besser gemacht haben als die Märkte?

    Da ich kein Geld zu verschenken habe, sage ich auch bestimmt nicht
    „1 € oder 2 € für den Liter Sprit, wen juckt’s???“
    Ich fahre daher mit LPG für 80 Cent/l. Der Markt reagiert auf Subventionen.

    “ODER IST ÖL AUCH WEGEN DEM ÖKOSTROM TEURER GEWORDEN???“
    Jein! Aber durch Ökosteuer und durch Biokraftstoffe ist der Treibstoff an der Tanke teurer geworden. Und durch Verteuerung des Ölpreises werden die Herstellungskosten für Erneuerbare auch steigen. Wie gesagt, man steckt mehr Energie in Erneuerbare rein, wie man hinterher wieder heraus bekommt. Das ist ein
    Drufflegerlesg’schäfft.

  62. @Stephan R. #55
    Ich hab es Ihnen schon mal geschrieben. Setzen Sie endlich Ihre ideolgische grüne Konzerkampfbrille ab und nehmen die Realität zur Kenntnis.
    Mit der Energiewende wird der Strom von Jahr zu Jahr teuerer.(EEG) Die Stromversorgung wird labiler. Die gut bezahlten Arbeitsplätze in der Indstrie werden abgebaut. EON,RWE usw. sind nur der Anfang. Und hier leiden die normalen Arbeitnehmer darunter und nicht die Vorstände.
    Die Solarindustrie in Ostdeuschland geht den Bach runter, weil diese Branche auf Staatssubventionen aufgebaut ist. Das gleiche werden wir bei der Windbranche erleben. Wir als Stromverbraucher werden uns nicht nur mit den direkten Stromerhöhungskosten auseinandersetzen müssen sondern auch mit der indirketen Kostentreibung. Jedes Produkt das in Deutschland hergestellt und verkauft wird, wird indirekt die höheren Stromkosten (Energiekosten) auf sein Produkt umlegen. Auch die Mietnebenkosten werden davon betroffen sein.
    Das sind nur einige negative Beispiele einer verkorksten Energiepolitik die in Deutschland unter der Ökokanzlerlin Merkel „Energiewende“ genannt wird. Ich nehme jedoch an, dass Sie dies nicht verstehen werden, weil es Ihnen alleinig um den „Hass gegenüber den deutschen Großkonzernen geht“. Nur, dass gerade diese Großkonzerne ein Pfeiler unseres geschaffenen Wohlstand in Deutschland waren und damit uns auch ein Sozialsystem mit ermöglicht haben, dass auf der Welt einzigartig war, dass werden Sie als blinder Ideologe niemals verstehen.
    Da stehen Sie Hr. Hader in nichts nach.
    RWE,EON haben bis jetzt für stabile und bezahlbare Strompreise gesorgt. Die sog. erneubaren Energien werden diese stabilen Preise nicht gewährleisten können! Das ist FAKT!
    Die erneuerbaren Energieunternehmer sind die wahren Gierhälse! Diese Abzocker leben von unseren Steuergeldern bzw. EEG-Zwangaabgaben!
    Soviel zu Ihrer Moralvorstellung!

  63. @Stephan R.
    Sie meinen also unsere Regierung macht das falsch und die Energiewende bräuchte mehr Forschung und Entwicklung und dann könnte man schon irgendwann einmal mit Wind, Sonne, Wellen, Geothermie, Biomasse, Hydro und was ich jetzt noch vergessen habe, den Energiebedarf der Menschheit decken. Bei Wind und Hydro ist sicher nur noch kosmetisch Entwicklungspotenzial drin. Das sind seit Jahrhunderten wenn nicht seit Jahrtausenden etablierte Technologien. Am Wind können wir sicher irgendwie realistisch nichts drehen. Die naturgegebene Volatilität liesse sich nur durch eine Speicherung ausgleichen. Ein Ausgleich durch die pure Fläche setzt nach den gewonnenen Daten auch Grössenordnungen vorraus, die abgesehen von den politischen Verhältnissen auch technisch in näherer Zukunft wohl nicht beherrschbar sind. In der Photovoltaik und Solarthermie sind sicher Fortschritte zu erwarten. Hier haben wir ja auch den Vorteil, dass wir genau wissen, wann überhaupt keine Energieerzeugung erfolgt. Ein zwischen den Kontinenten möglicher Energietransport, der die Zeitzonen überbrückt, ist da sicher andenkbar. Auch das hat eine politische Dimension und die technische Machbarkeit steht in den Sternen. Bioenergie lasse ich jetzt mal, wegen den auf dder Hand liegenden Nachteilen der Ernährungsversorgung von 7+ Miliarden Menschen mal aus und Hydro ist wohl so ziemlich ausgereizt. Die vielen Kleinwasserkraftwerke schaden eher der Biodiversität als das sie einen Nutzen bei der Energieerzeugung hätten. Die Zukunft einer alternativen Energieversorgung jenseits von fossilen Brennstoffen und Kernkraft kann eigentlich nur im Mangel liegen. Ein Smart Grid dass den priviligierten das gute Leben ermöglicht und die anderen nach Möglichkeit reduziert. Aber sie werden glücklich die Erde verlassen, da sie nicht so viel Schaden angerichtet haben.

  64. Oh man Hr. Jensen und Hr. Peschel,

    nun lesen Sie doch meine postings mal richtig. Wenn es schon daran scheitert dann ist jede weitere Diskussion zwecklos. Ein höherer Wirkungsgrad hat lediglich zur Folge, dass ich um einen wert X an Energie zu produzieren nicht 1000 Solarmodule brauche sondern nur noch 500 (ist jetzt nur ein willkürliches Beispiel). Das war lediglich meine Antwort auf Hr. Jensen’s Beschwerde in welcher Anzahl PV-Module installiert werden müssen und genügend soviel Strom wie ein KW gewinnen zu können.

    Mal was anderes. Was halten Sie alle eigentlich von Wasserstoff zu Energieerzeugung. Wäre das denn nicht ne gute Alternative??? Außerdem wäre der doch recht vernünftig zu speichern und damit nicht so fluktuativ wie Sonne und Wind, oder hab ich schon wieder nen Denkfehler???

    Jetzt noch ne Anmerkung zu Hr. Hodler.

    Es mag sein, dass das Öl heute real billiger ist als früher und das die gestiegenen Preise einzig und allein auf Inflatione zurückzuführen sind, aber Fakt ist auch das sich auch Ihr Gehalt wahrscheinlich seit dem Jahr 2000 nicht verfünffacht hat (damlas Öl ca. 29 $ das Barrel heute über 100 $). Für mich zählt aber nur was ich heute zahle und nicht mehr.

    Als nächstes ist auch bekannt, das seit 1960 kaum neue große Ölvorkommen entdeckt worden sind, das heißt also das früher oder später der Oil Peak erreicht wird (laut IEA für leicht förderbares Öl sogar schon in 2006 erreicht wurde). Aber glauben Sie ruhig weiter, das wir in 30 Jahren noch genauso billig und einfach Öl fördern können wie heute. Wahrscheinlich war das Bohrinselnünglück im Golf von Mexiko bloß ein Ausrutscher in der Statistik. Die Kosten zur Schadensbeseitigung hat BP höchstwahrscheinlich auch aus der eigenen Tasche bezahlt. Zwar ist der Ölpreis kurz nach diesem Unfall sprunghaft angestiegen, aber auch das war sicher nur ein Zufall.

    Man muss es sich einfach nur ganz fest wünschen. ^^

  65. Lieber Herr Langer, mal zu Ihren Verbesserungen aus #72:

    „Auch Öl ist noch für mehrere Jahrhunderte vorhanden.“

    Das streitet auch niemand ab. Nur wenige Kilometer von meiner alten Heimatstadt hat man Erdöl gefunden und einen Becher voll gab es bei uns im Geographieunterricht zu sehen. Und dieses Erdöl wird es auch noch Jahrhunderte später dort in dieser Gegend geben. Nur sagt das überhaupt nichts darüber aus, ob im globalen Maßstab der Energiebedarf weiter in der Form mit Erdöl gedeckt werden kann, weil es da um die Rentabilität großer Fördermengen geht.

    „Dass der Strom in Zukunft teurer wird, ist normal, das entspricht der normalen Inflation. Für eine Gesellschaft gefährlich ist ein exponentielles Wachstum des Strompreises, wie er von den sog. Erneuerbaren Energien erzeugt wird (jährlich 3-6% Steigerung nach BMWF).“

    Die Strompreisverteuerung über der Inflationsrate finden Sie auch in EU-Staaten, die sich in den letzten Jahren kaum mit dem Ausbau der EE beschäftigt haben. Schauen Sie sich mal da die konkreten Zahlen an. Selbst China muss die staatlich festgelegten Strompreise erheblich erhöhen, weil die vielen neuen und ineffizienten Kohlekraftwerke sonst pleite gehen.

    @Peter Jensen, #73: „Auch ein Tagebau verschandelt die Natur, aber den brauchen wir, um Energie zu gewinnen.“

    Mehr wollte ich doch nicht hören. Seltsam das Sie diesen Umstand zuerst energisch abgestreiten. Haben Sie denn generelle Probleme mal was negatives zu konv. Energiequellen zu schreiben? Im Gegensatz zu Ihnen bin ich in der Lage auch Formen der EE zu kritisieren, Sie hingegen brechen sich da bei konv. Energieträgern echt einen ab.

  66. #70: „Und diese These, werter R. Stephan, ist gar hanebüchen im Quadrat. Welche Auswirkung soll denn eine – wenn auch hypothetische – flächendeckende Stromversorgung beispielsweise im Kongo auf den hiesigen Strompreis haben? Natürlich keine!“

    ???

    Sehr geehrter Herr Hodler, haben Sie schon mal was von Preisbildung durch Angebot und Nachfrage gehört? Bevor Sie hier etwas als „hanebüchen im Quadrat“ bezeichnen, sollte man ökonomische Gegebenheiten nicht ganz ausser Acht lassen. Ein Zuwachs an Nachfrage von Rohstoffen wird in der Regel auf den Märkten mit einer Verteuerung beantwortet.

    „Selbst die stetig gestiegene Rohölnachfrage in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts hatte auf den Rohölpreis nie nennenswerte Auswirkungen.“

    http://tinyurl.com/67wu2y (orange Linie beachten)

    „Ja Öl ist heute gar billiger zu haben als noch in den 1960er Jahren.“

    Ohne Worte.

  67. #67 Stephan,R
    Selbst jammern alle über den teuren Netzausbau, nur weil der in den letzten Jahrzehnten vernachlässigt wurde und deshalb hätte so oder so nachgeholt werden müssen.

    Ich weis nicht von welchen Netzen Sie sprechen, die in den letzten Jahrzehnten vernachlässigt wurden, denn die Netze der BRD genügten durchaus den Erfordernissen. Stromausfälle auf Grund eines vernachlässigten Leitungsbaus, waren mir nicht bekannt. Es wurden immer erforderliche neue Leitungen gebaut, um Gewerbegebiete und neue Wohnsiedlungen anzuschließen, oder alte Leitungen durch neue zu ersetzen. Nach der Wende wurden auch die unzureichenden Leitungen der ehemaligen DDR auf Vordermann gebracht. Und Sie werden es kaum glauben, alte Leitungen wurden auch aufwändig saniert. Aber alles nach und nach mit viel Gegenwind der Bevölkerung, die stets erwartete, dass der Strom auch immer bei Bedarf aus der Steckdose kommt.
    Wenn Ihnen das zu langsam ging in den letzten Jahrzehnten, hätten Sie sich um eine Stelle im Leitungsbau bewerben sollen, damit es schneller geht. Gute Mitarbeiter wurden gebraucht. Aber bei Wind und Wetter auf einen Mast steigen, ist schließlich nicht jedermanns Sache.
    Der von Ihnen beklagte, in den letzten Jahrzehnten angeblich vernachlässigte Netzausbau, ist ein immer wieder gern benutztes Argument der Grünen und EE-Ausbaubeschleunigungsforderer. Hat aber mit der Wirklichkeit recht wenig zu tun, und der Krampf wird gerne immer wieder aus der Mottenkiste hervorgeholt. Diese Klientel sucht immer einen Schuldigen für ihre Forderungen, wenn es nicht schnell genug nach ihren Wünschen läuft. Und es sind immer dieselben Schuldigen. Als es noch nicht den Offshoreausbau gab und EE noch kein Thema war, da hat sich gerade die Grünen und Umweltschützer mit aller Macht gegen jede neue Leitung und jeden Mast gestellt. Da wurden wieder dieselben Schuldigen diffamiert, die den Bürgerwillen angeblich ignorierten, die Landschaft mit Leitungen verschandelt, die zu tödlichen Abstürzen von Vögeln führt, wenn sie denn dagegenfliegen. Da wurden Maste sogar von Unbekannten angesägt.(Täter oder Tätergruppen wurden nicht ermittelt)
    Die heutige Forderung nach einem beschleunigten Netzausbau hat mit dem Netzausbau der vergangenen Jahrzehnte nicht das Geringste zu tun. Vor den von Ihnen genannten Jahrzehnten gab es noch nicht die Forderung, Offshore Windstrom in den Süden zu transportieren.
    Da werden zukünftig Schneisen in die Landschaft geschlagen, um den Windstrom von Nord nach Süd zu transportieren. Und wenn der Wind dann nicht weht, stehen diese Leitungen ohne Stromfracht, aber teuer in der Landschaft herum. Und dann dürfen Sie sich auch an der Bezahlung beteiligen. Das wird teuer, den die Netzbetreiber klagen jetzt schon über fehlende Finanzen.
    Wer zuletzt immer bezahlt, wissen Sie wohl selbst!
    Damit das dann auch alles schneller geht, und Sie nicht noch mehr Jahrzehnte warten müssen, will unser WM Rösler den Umwelt- und Naturschutz für mehrere Jahre aussetzen.
    Umwelt- und Naturschützer? Schweigen im Walde!
    Ganz im Gegensatz zur Kernkraft!

  68. Werter R. Stephan,

    erst nach dem Absenden meines Beitrages habe ich bemerkt, daß mir ein kleiner Lapsus unterlaufen ist. Sie beziehen sich natürlich auf den Weltenergieausblick der IEA und nicht auf die rührige Energy-Watch-Group. Aber im Hinblick auf Ihre Schlußfolgerungen ist dies natürlich belanglos.

  69. Herr Stephan R., zu Ihrer Ansicht, dass die Wirkungsgrade sich verbessern würde, hat Herr Pesch in #71 alles gesagt. Es kommt nicht auf die Wirkungsgrade an, sondern darauf, dass die Sonne scheint und der Wind weht. Und das passiert nicht permanent. Nicht mal tagsüber.

    Und Herr Hader, wie oft wollen sie noch so tun, als würden sie es nicht verstehen und versuchen, uns für dumm zu verkaufen?
    Zählen Sie mal die Fläche aller Tagebaue und die Fläche aller Kraftwerke zusammen und dann vergleichen sie das mit dem Output an Energie. Und dann machen sie dasselbe mal mit PV-Anlagen und Windmühlen. Ich sage es ihnen noch einmal. Sie können fast jede Autobahn oder Landstraße in Deutschland befahren (ich rede nicht nur von flachen Gegenden im Norden, in NRW und Bayern werden jetzt auch die Wälder „genutzt“), sie werden überall Windmühlen und PV-Anlagen entdecken. Sie müssen aber schon in eine ganz bestimmte Region oder in eine bestimmte Stadt und auch dort dann an einen bestimmten Ort fahren, um einen Tagebau oder ein Kraftwerk zu sehen. Und während sie das dann sehen, wird dort Energie gewonnen. Die Windmühlen stehen aber überall im Land und stehen zu 80% sinnlos rum und verschandeln die Natur. Auch ein Tagebau verschandelt die Natur, aber den brauchen wir, um Energie zu gewinnen. Und das geht mit diesem Tagebau. 24/7/365… falls sie wissen, was das bedeutet.
    Wollen sie das bestreiten?

  70. Sehr geehrter Herr Stephan,

    alle Ihre Kommentare offenbaren ein Problem, dem sich heute viele Menschen gegenüberstehen. Sie erkennen, dass irgendetwas mit dem Klimaschutz und der Energiewende nicht stimmt. Da aber die Kenntnisse fehlen, erkennen Sie nicht, dass das keine vorübergehenden Problemchen sind sondern dass die Grundideen beim Klimaschutz und bei der Energiewende falsch sind. Es wird Sie m.E. daher nicht zufriedenstellen, wenn hier in der Diskussion jeder fachlich falsche Gedanke, den Sie hier äußern, angegangen wird. Wenn ich also Ihren Beitrag #64 jetzt so beantworten würde, dass ich Sie verbessere, z.B.:
    – Eine falsche Politik kann nicht in die richtige Richtung gehen.
    – Auch Öl ist noch für mehrere Jahrhunderte vorhanden.
    – Dass der Strom in Zukunft teurer wird, ist normal, das entspricht der normalen Inflation. Für eine Gesellschaft gefährlich ist ein exponentielles Wachstum des Strompreises, wie er von den sog. Erneuerbaren Energien erzeugt wird (jährlich 3-6% Steigerung nach BMWF).
    sind das zwar Informationen für Sie, aber für Sie subjektiv eben auch nur andere Behauptungen. Entscheidend ist daher der Hinweis, den Sie schon von mehreren anderen Bloggern bekommen haben, dass Sie sich umfassend informieren müssen, wenn Sie begreifen wollen, was z.B. an der Energiewende wirklich faul ist. Vielleicht lesen Sie sich zu Beginn mal diesen Artikel durch, der auch für den Laien nachvollziehbar mit der Energiewende „abrechnet“:
    http://tinyurl.com/6rtzxbt

    MfG

  71. Für gewöhnlich lese ich hier nur mit, aber Ihrem erquickenden Beitrag will ich dann doch einige Worte widmen.

    „Es ist nicht zu leugnen, das abgesehen vom Öl alle anderen Rohstoffe noch äußerst umfangreich vorhanden sind.“

    Warum abgesehen vom Öl? Mit was wollen’S diese These eigentlich untermauern? Das in der hieigen Systempresse breitgetretene Club-of-Rome bzw. Energy-Watch-Group-Geschwurbel ist bekanntermaßen belanglos und die Rohölpreisentwicklung stützt Ihre These schon gar nicht. So kommen wir dann zum nächsten Punkt:

    „Wenn ich mir allerdings anschaue wie sich deren Preise in den letzten Jahren entwickelt haben, kann ich nur zu dem Schluss kommen das die auch in Zukunft mit steigender Energienachfrage (immerhin haben über 1 Mrd. menschen noch keinen Zugang zu Strom [laut IEA World Energy Outlook 2010]) wesentlich teurer werden dürften.“

    Und diese These, werter R. Stephan, ist gar hanebüchen im Quadrat. Welche Auswirkung soll denn eine – wenn auch hypothetische – flächendeckende Stromversorgung beispielsweise im Kongo auf den hiesigen Strompreis haben? Natürlich keine! Zumal ein Großteil der unterentwickelten Länder selbst über große Rohstofflagerstätten verfügt. Selbst die stetig gestiegene Rohölnachfrage in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts hatte auf den Rohölpreis nie nennenswerte Auswirkungen. Die Fördermenge hielt mit der gestiegenen Nachfrage stets Schritt. Und dies problemlos! Der Rohölpreis hat sich nämlich – der werte R. Stephan wird’s freilich nicht glauben –im Laufe der vergangenen 60 Jahre kaum verändert. Ja Öl ist heute gar billiger zu haben als noch in den 1960er Jahren. Mitte der 1960er Jahre waren für ein Barrel Öl noch rund 2,7 g. Gold zu berappen. Derzeit ist dieselbe Menge für rund 1,6 g. Gold zu haben. Ja wenn wir denn ein stabiles Geld hätten. Aber das stört den grüngeschwängerten deutschen Zipfelmichel offensichtlich nicht. Der will belogen und betrogen sein. Es ist auch müßig zu erwähnen, daß sich der Ölpreis von den Dampfplauderern und Gschaftlhubern der von Ihnen bemühten Energy Watch Group nicht im Geringsten beeindrucken läßt. Deren Prognosen befinden sich auf der nach oben offenen Narrenskala eh auf derselben schwindelerregenden Höhe wie jene des IPCC. Die ideologischen Zielsetzungen gleichen sich ja bekanntermaßen aufs Haar.

    Es ist übrigens hochgradig unseriös, wenn gerade die Energy Watch Group Preissteigerungen in einem angeblich überschrittenen Ölfördermaximum verortet. Der derzeitige Preisanstieg (selbstredend in Papiergeldwährung) ist weder dem penetrant beschworenen Ölfördermaximum noch einer gestiegenen Nachfrage, sondern einzig und allein der Inflationierung der Papierweichgeldwährungen und hier natürlich insbesondere der Papierleitwährung US-Dollar geschuldet. Und niemand sage mir, daß dieser Fakt den Gschaftlhubern bei der Energy Watch Group nicht bekannt ist. Folglich darf der kundige Leser im Hinblick auf das anrüchige Treiben dieser überaus rührigen „Expertenrunde“ auch seine eigenen Schlüsse ziehen.

    „Bei den Geldmengen die zur zeit rund um den Globus in den Markt fließen, bei gleichzeitig mangelnden Anlagemöglichkeiten (Staatskriseb etc.) ist es auch hier nur eine Frage der Zeit bis die preis exorbitant ansteigen und Strom teuerer wird“

    Und den Folgen der Papiergeldinflation begegnet man dann mit einem wahrhaft gigantischen Subventionskarrusell in Form eines EEG’s? Jetzt wird’s gar vollends abstrus. Man zieht den Leuten das Geld gleich doppelt aus dem Sack. Doppelt gemoppelt hält bekanntlich besser. Selig sind die Gläubigen im Ökotempel.

  72. #67: Stephan, R.

    Das hat doch nichts mit Wirkungsgraden zu tun. Eine Strömungsmaschine schwankt in ihrer Leistungsabgabe in der 3.Potenz mit der Strömungsgeschwindigkeit des sie antreibenden Mediums. Bei WKA: ½ Windgeschwindigkeit = 1/8 Leistungsabgabe.
    Damit läst sich keine nachfrageorientierte Leistungsbereitstellung organisieren, aber so weit denken die Politiker mit Abschluss in Soziologie ja nicht, in deren Parallelwelt ist es eben kein Problem mit WKA die im Grundlastbetrieb laufenden AKW zu ersetzen. Die Dilettanten haben die Deutsche Energiewirtschaft geentert und fahren sie mit dem EEG auf das nächste Riff. Deutschland wird grün!

  73. #64: Stepahn, R. nur nicht so empfindlich!
    na klar dürfen Sie eine Meinung haben, Sie müssen sie allerdings auch kritisieren lassen,
    z.B.:
    „1. Die Energiepolitik ist unserer Regierung ist überstürzt und unkoordiniert, aber geht in die richtige Richtung.“

    Das ist für mich leider nicht vernünftig zu begründen, das Gegenteil schon!
    Sie geht in die falsche Richtung,
    das geht doch soweit
    und das ist jetzt Physik und nicht Politik,
    dass z.B. diese Solardächer überhaupt nur hergestellt werden können mit konventionell Energie,
    wird diese abgeschafft, statt verbessert,
    ist dann endgültig Schluss,
    viele bereits gebaute Solardächer funktionieren doch schon heute nicht mehr.

    Das ist ganz sicher die falsche Richtung.
    Wenn wir noch die Kernkraft haben,
    die ungefährlichste aller real existierenden Stromerzeuger in Deutschland, bei Windmühlen gab es schon Tote,

    und Brennstoffe für viele Jahrhunderte,

    dann ist das was wir machen ein Rückschritt, kein Fortschritt. Oder ein Schritt in die falsche Richtung.

    Also erst eine vernünftige Lösung suchen, die BESSER ist, nicht schlechter.

    Dass Braunkohlen besser sind,
    liegt an der Energiedichte, das können die Windmühlen aus physikalischen Gründen niemals schaffen.
    Und die Erholungsgebiete zwischen Bonn und Köln müssen sie sich mal anschauen.

    mfG

  74. #63: „Zudem verharmlosen sie die Realität. Ein „Windrad irgendwo auf der Alb“ stört keinen Menschen.
    Aber fahren sie mal von Berlin Richtung Ostsee. Es gibt kaum Streckenabschnitte, in denen der schöne weite, bisher unverstellte Blick auf die Mecklenburger Landschaft nicht durch unzählige sog. Windparks verschandelt wird.“

    Herr Jensen, dass ist genau die Widersprüchlichkeit, die Sie an den Tag legen. Wenn in flachen Regionen Windparks aufgestellt werden, dann sprechen Sie von Landschaftsverschandelung. Wenn ein großflächiger ausgebeuteter Tagebau mit dutzenden Meter tiefen Aushebungen übrigbleibt, kommt von Ihnen ein Schulterzucken und meinen, dass das weder gut noch schlimm sei. Das ist eine Art der Argumentation, die der gewöhnliche Leser von draußen eben nicht nachvollziehen kann und deshalb der Zuspruch fürs Forum begrenzt bleibt.

    „Ihre Motivation, sich mit dem Thema zu befassen, ist mir allerdings nicht klar. Jedenfalls kam bisher noch nichts Brauchbares von ihnen, selbst zu ihrem Lieblingsthema „ja, aber man muss doch an die Zukunft und an Alternativen denken“. Die sog. Sog. EE sind weder Zukunft noch brauchbare Alternative.“

    Das ist halt Ihre Meinung und habe auch momentan keine Lust dazu, eine hundertunderste Diskussion darüber zu führen, warum man sich mit Alternativen in der Zukunft auseinandersetzen sollte. Im Laufe der letzten 12 Monate hatte ich hier verschiedene Ansätze und auch alternative Vorschläge zum aktuellen EE-Gesetz vorgestellt. Wenn diese von Ihnen ignoriert werden, ist das nicht mein Problem. Meine Motivation besteht u.a. auch darin, mit den gröbsten Unsinn aufzuräumen, da sind die Behauptungen von über tausend Jahren reichenden Rohstoffen wie Öl und Kohle nur ein Beispiel davon.

  75. Guten Tag Hr. Jensen,

    meine Motivation für dieses Thema ist durch die Neugier und das Interesse an diesem Thema. Zum Thema Angst. Natürlich mache ich mir Sorgen um meine, unsere Zukunft weil diese auch zum großen Teil von einer sicheren Energieversorgung abhängt und diese momentan in meinen Augen noch nicht gewährleistet ist. Aber es ist auch durchaus vorstellbar, zumindest für tollerante Menschen, dass sich auch in dieser Richtung noch etwas ändern wird.

    Und weil Sie sich so über die Naturverschndelung durch die EE aufregen. Natürlich haben diese noch nicht die notwendigen Wirkungsgrade, deshalb werden die in großer Zahl aufgestellt. Aber Kohle- und Erdgaskraftwerke haben ihre Wirkungsgarde in den letzten Jahrzehnten auch gesteigert und das selbe Potenzial haben auch die neuen Energien. Man müsste halt nur ein wenig in Forschung investieren, aber das haben die fossilen Energieversorger in der Vergangenheit vernachlässigt weils einfach zu bequem und lukrativ war die satten Gewinne so einzustreichen. Selbst jetzt jammern alle über den teuren Netzausbau, nur weil der in den letzten Jahrzehnten vernachlässigt wurde und deshalb hätte so oder so nachgeholt werden müssen.

    Danke für’s zuhören

  76. Hallo Herr Stephan R.,

    zu Ihrem letzten Kommentar einige Anmerkungen. Dass Sie die Art und Weise der Kommentare von Herrn Glatting nicht mögen… von mir aus, da kann jeder seine Meinung haben. Aber Ihr Satz „Sie gestehen mir eine eigene Meinung zu aber akzeptieren meine Begründungen dafür nicht.“ ist unlogisch. Herr Glatting und übrigens auch ich gestehen Ihnen natürlich Ihre eigene Meinung zu, aber gerade weil wir Ihre Begründungen dafür nicht akzeptieren können, halten wir Ihre Meinung für falsch. Das ist doch eigentlich völlig normal. Sie haben Ihre Meinung, begründen Sie und wenn wir finden, dass Ihre Begründungen nicht zutreffen, dann finden wir Ihre Meinung eben falsch, weil falsch begründet. Aber trotzdem können Sie doch Ihre Meinung haben. Wo ist also das Problem?
    Nun zu Ihren Begründungen. Dass das Öl irgendwann alle ist, hören wir schon seit mehr als 40 Jahren. Und uns wird gesagt, wir müssten sparsamer damit umgehen. Nun hat die Welt in den letzten 40 Jahren wirklich nicht am Öl gespart (abgesehen von Effizienzsteigerungen bei der Produktion und damit beim Energieverbrauch) und trotzdem sind die bekannten Ölreserven heute höher als je zuvor. Hm, da stellt sich mir die Frage, was denn an der Behauptung dran ist, wir müssten sparsam mit Öl umgehen, weil es bald alle sei. Diese Frage stellen Sie nicht, sondern wiederholen nur das ewige Mantra: Das Öl ist bald alle. Kann sein, dass es mal irgendwann alle ist. Nur damit jetzt aus Prinzip sparen, nur weil es irgendwann mal alle ist, macht überhaupt keinen Sinn. Denn auch dann wäre es irgendwann mal alle. Und soviel sparen, dass sich die Verfügbarkeit evtl. verdoppelt (und nur so ein Maß würde Sinn machen, zu sparen), kann die Menschheit gar nicht.
    Und was die Ölpreise angeht… mag sein, dass die Preise künftig steigen. Das tun aber auch die Preise für Fernseher, Autos und Lebensmittel. Wollen Sie, dass die Leute weniger Lebensmittel kaufen? Und Überraschung: die Energiepreise sind heute schon für den Bürger gestiegen! Und warum? Weil wir die sog. EE nutzen. Das ist doch absurd! Wir sagen, wir müssen und vor höheren Energiepreisen schützen und bezahlen das mit höheren Energiepreisen!

    Und auch das Folgende habe ich hier schon mehrfach geschrieben: die Preise können nur so viel steigen, wie sich das die Abnehmer auch leisten können. Wenn OPEC und Russland ihr Öl nicht mehr loswerden, weil es zu teuer ist, dann nützt denen ihr ganzes Öl nichts. Sieht man heute schon sehr schön in der OPEC, wo Saudi-Arabien gegen den Willen einiger anderer OPEC-Länder die Produktion hochhält, um den Preis zu drücken. Denn ab einem bestimmten Level steigen die Abnehmer auf andere Lieferanten oder Energieträger um. Und da wir in einem globalen Markt leben, wird es immer einen Lieferanten geben, der sein Öl günstiger abgibt, denn dann kann er was verdienen. Das nennt sich Angebot und Nachfrage und funktioniert seit Menschengedenken (ich weiß Herr Hader, sie kennen da sicher ein paar Beispiele, wo es mal nicht funktioniert. Aber das hat dann bestimmte Ursachen und ist eher die Ausnahme, die die Regel bestätigt)
    Dass der Preis an der Tankstelle nichts damit zu tun hat, das ist eine ganz andere Sache. Das hat wiederum andere Gründe. Z.B Spekulation, wie Sie richtig sagen oder auch fehlender Wettbewerb und auch hohe Steuern. Wenn am selben Tag der Liter Benzin in Österreich 3 km von der deutschen Grenze entfernt 20ct billiger ist, dann hat das mit den Rohölpreisen nichts zu tun. Sehen Sie ja auch in den letzten Wochen, in denen der Rohölpreis gefallen ist, aber der Preis an der Tankstelle sich völlig anders entwickelt. Jedenfalls keine eindeutige Korrelation zeigt.
    Öl ist nicht wegen dem Ökostrom teurer geworden. Aber der Strompreis für uns Bürger und die Industrie ist durch den Ökostrom teurer geworden. Und wird es weiter tun.

    Denken Sie ruhig gern über alternative Energieerzeugung nach, die billiger, sauberer und sicherer ist. Mein Feld ist das nicht, da ich kein Ingenieur bin. Aber verraten Sie mir bitte auch, was die sog. EE mit billiger, sauberer und sicherer zu tun haben, denn diese sog. EE sollen ja die künftige Alternative zu unserer jetzigen Energieversorgung sein.
    Und darum geht es vor allem in diesem Forum. Stecken Sie von mir aus Milliarden in die Forschung für bessere Energieerzeugung. Aber bitte keine Milliarden für die sog. EE, denn die bieten keine bessere Energieversorgung. In keiner Hinsicht. Und Forschung wird mit den bisher ausgegebenen Milliarden ja auch nicht betrieben. Oder glauben Sie, dass die Hausbesitzer mit PV-Anlage auf dem Dach und die Zeichner der Windparkfonds nebenbei noch eine Gesellschaft zur Forschung zur Verbesserung der sog. EE gegründet haben? Nee, die gehen davon schön essen und machen Urlaub oder sparen für ein neues Auto. Und das zwangsweise verordnet vom Staat mit unser aller Geld.

    Wollen Sie sowas?

  77. Sehr geehrter Hr. Gattling,

    und nun noch zu ihrer geliebten Kernenergie.

    Ich halte diese einfach nicht für so sicher wie alle glauben, und zu behaupten die radioaktive Strahlung die bei einem Unfall austritt sei nicht gefährlich zeugt nicht gerade von Feingefühl. Desweiteren gibt es beispielsweise in den USA immer noch Förderprogramme zur Subventionierung des Bau’s von AKW’s. Warum ist das so, wenn diese Kraftwerke so wahnsinnig effizienten und tollen Strom produzieren. Ich denke die sollen am Markt bestehen und das ohne Zuschüsse.

    ich weiß nicht genau ob mein vorheriger Beitrag gesendet wurde weil ich kurz Probleme mit den PC hatte, wenn nicht ist’s schade.

    Sinngemäß stand dort drin, das es zwar noch genügend fossile Ressourcen geben mag, aber diese über kurz oder lang exorbitant teuer werden (sind sie ja in der vergangenheit schon, siehe Öl etc.). Gründe dafür sind die immer kostspieligere Förderung und Spekulationen am Markt, weil einfach zuviel Geld da rein gepumpt wird um unser wackeliges System zu stabilisieren.

    Und damit Sie es nochmal lesen können.

    ICH FINDE DAS WIR EINE GESUNDE ZWISCHENLÖSUNG BRAUCHEN, ZWISCHEN DEM WEG DER LETZTEN JAHRZEHNTE UND DEM DERZEITIGEN.

    Thanks for your attention!

  78. Herr Hader, geht’s ihnen jetzt besser nach ihrer verbalen Verbrüderung mit einem Bachelor-Uni-Absolventen?

    Ich habe es ihnen schon mal gesagt: sie verwechseln EIKE mit einem Forum, indem die Vor- und Nachteile verscheidener Energieerzeugungsformen diskutiert werden. Hier geht es um sinnlosen Klimaschutz und gegen die sinnlose Energiewende.
    Und auch das habe ich ihnen schon mal gesagt: was in Deutschland gerade passiert, ist nicht die Suche nach einem möglichen Ersatz für Öl und Kohle und Gas und Uran. In Deutschland werden Fakten geschaffen, um Geld zu verdienen. Und zwar unter Ausnutzung des Wunsches vieler Menschen, Gutes in der Welt tun zu wollen! Das ist Propaganda. Aber das wissen sie selber!
    Zudem verharmlosen sie die Realität. Ein „Windrad irgendwo auf der Alb“ stört keinen Menschen.
    Aber fahren sie mal von Berlin Richtung Ostsee. Es gibt kaum Streckenabschnitte, in denen der schöne weite, bisher unverstellte Blick auf die Mecklenburger Landschaft nicht durch unzählige sog. Windparks verschandelt wird. Also kommen sie uns hier nicht mit einem Windrad auf der Alb. Und als ich letzten Monat eine Woche in Niederbayern unterwegs war, waren die Landstraßen auf qkm-großen Flächen mit Solarfeldern gesäumt. Dazu auf fast jedem Dach so ein Ding (übrigens egal, in welche Himmelsrichtung, das verdeutlicht den technischen Sachverstand vieler Öko-Anhänger). Dazu hunderte von Windmühlen. Und während der ganzen Woche habe ich nicht ein Kraftwerk oder einen Tagebau gesehen. Und dann vergleichen sie mal die Leistung eines Kraftwerks mit den Hnderttausenden von PV- und Solaranlagen in Deutschland. Und dann wissen sie auch, warum es Sinn macht, einen Braunkohletagebau für die Energieversorgung auszubeuten und ihn danach zu renaturieren und warum es keinen Sinn macht, Deutschland mit diesen alternativen Energieerzeugern vollzustellen.

    Und nochwas: was sie da bei Herrn Stephan R. so wohlklingend als Neugier entdeckt zu haben glauben, ist lediglich die pure Angst vor der Zukunft. Lesen sie mal seinen Kommentar #48. Da steht’s wortwörtlich drin. Herrn Stephan R. mit seinen offensichtlich jungen Jahren kann man diese Angst noch nachsehen. Ihre Motivation, sich mit dem Thema zu befassen, ist mir allerdings nicht klar. Jedenfalls kam bisher noch nichts Brauchbares von ihnen, selbst zu ihrem Lieblingsthema „ja, aber man muss doch an die Zukunft und an Alternativen denken“. Die sog. Sog. EE sind weder Zukunft noch brauchbare Alternative.

    Das ist keine alternative moderne Stromversorgung, sondern eine Alternative zur modernen Stromversorgung.

  79. Sehr geehrter Hr. Gattling,

    ihre Art und Weise hier zu schreiben ist mehr als enttäuschend und traurig. Jeder der eine andere Meinung hegt als Sie oder Ihnen zumindest nicht zu 100% beipflichtet ist in Ihren Augen dumm und ungebildet.
    Ich weiß nicht wie alt Sie sind aber eine solche Art der Diskussionsführung ist eines erwachsenen Menschen mit gesunden sozialen Kompetenzen unwürdig.

    Sie gestehen mir eine eigene Meinung zu aber akzeptieren meine Begründungen dafür nicht. Oder haben Sie die überlesen. Hier nochmal das ganze in Kurzfassung:

    1. Die Energiepolitik ist unserer Regierung ist überstürzt und unkoordiniert, aber geht in die richtige Richtung.

    2. Die Förderpolitik ist sehr fehlerbehaftet und muss überarbeitet werden um eine Kostenexplosion zu vermeiden.

    3. Fossile Energieträger werden NOCH gebraucht stellen aber auf lange Sicht auch keine Alternative dar. UND WARUM???

    Es ist nicht zu leugnen, das abgesehen vom Öl alle anderen Rohstoffe noch äußerst umfangreich vorhanden sind. Wenn ich mir allerdings anschaue wie sich deren Preise in den letzten Jahren entwickelt haben, kann ich nur zu dem Schluss kommen das die auch in Zukunft mit steigender Energienachfrage (immerhin haben über 1 Mrd. menschen noch keinen Zugang zu Strom [laut IEA World Energy Outlook 2010]) wesentlich teurer werden dürften.

    Desweiteren ist ein nicht unbedeutender teil dieser ressourcen zwar förderbar, allerdings nur mit erheblich größerem Aufwand als heute. Das treibt die Rohstoffpreise solange bis es sich eben lohnt auch diese Vorkommen zu erschließen (aber auch dann gibt’s die KW nicht mehr für 3-6 sondern eher für 10-15 Cent). Außerdem werden die Rohstoffpreise auch vielfach durch SPEKULATION getrieben. Bei den Geldmengen die zur zeit rund um den Globus in den Markt fließen, bei gleichzeitig mangelnden Anlagemöglichkeiten (Staatskriseb etc.) ist es auch hier nur eine Frage der Zeit bis die preis exorbitant ansteigen und Strom teuerer wird. Oder gehören Sie noch immer zu den Menschen, die an die Tankstelle fahren und sich sagen: „1 € oder 2 € für den Liter Sprit, wen juckt’s???“ ODER IST ÖL AUCH WEGEN DEM ÖKOSTROM TEURER GEWORDEN???

  80. @#58: S.Hader,

    “Wenn hingegen sich in der Landschaft ein Park von 20 WKA befindet, dann soll das eine Verschandelung der Natur sein.“
    Das ist eine Verschandelung der Landschaft mit Industriebauten, die in der Natur nichts zu suchen. Insbesondere durch ihre Schattenspiele und ihren Lärm im hörbaren Bereich und insbesondere im Infraschall schädigen sie die Tierwelt.
    Und Nutzen bringen sie weder hinsichtlich CO2, noch der Energieversorgung, wo sie nur Probleme bereiten, sondern nur den Herstellern und Betreibern, also den Subventionsabgreifern.
    Tagebau gräbt Ackerland um und hinterlässt abwechslungsreiche Naturlandschaften. Aber das ist für “EEG“-Fans und AGWisten nicht zu kapieren.

    “Hallo Stephan R., Ihre bisherigen Ansichten ähneln mehr oder weniger den meisten Überlegungen und Empfindungen, die ich von Akademikern zu dem Thema kenne.“
    LOL, ROFL, wegschmeiß! Germanisten, Juristen, Politologen, Theologen und ähnliches Gesockse, dass sich auch im Bunztach rumtreibt?

    Und jetzt mal die Frage: Was ist an den “Erneuerbaren Energien“ vorteilhaft?
    Auf die Beantwortung dieser Frage warten wir schon sehr sehr lange.
    Wenn Sie hier eine befriedigende Antwort geben könnte, könnte man auch über ein “sowohl-als-auch“ reden.

    Bevor man wissen will, wie es weiter gehen kann, sollte man zuerst wissen, wie es weiter gehen soll.
    Und wenn die Antwort auf die Frage wie, schlecht teuer und unzuverlässig ist, dann kann man ja über “Erneuerbare“ reden.

    Wie wäre es mal mit Fakten Herr Hader, statt immer nur leerer Worthülsen?

  81. #58: S.Hader Sie sprechen von hard core,
    haben Sie da persönliche Erfahrung?

    Ich dachte, es geht hier zuerst einmal darum die Wahrheit zu sagen.

    mfG

  82. @#55: Stephan, R.,

    Sie sollten mal ihren Restverstand einschalten.
    Am Besten dadurch, dass Sie versuchen zu erklären warum

    „Fakt ist doch aber auch, dass der Weg der letzten 50 Jahre bei zunehmender globaler Industrialisierung ebenfalls in eine Sackgasse führt.“

    Das ist vielleicht die Aussage des Club of Rom aber ansonsten erschließt sich das nicht.

    “Natürlich bin ich der Meinung das wir die Kohle-, Erdgas und Kernenergie NOCH brauchen, aber ich sehe in ihr nicht die Zukunft (sorry, aber eine eigene Meinung sollte erlaubt sein).“

    Meinungen sind sogar erwünscht. Nur begründen sollte man sie können. Und ihre steht leer im Raum. Das ist sozusagen die nächste Übung für den Restverstand.

    Und stecken Sie sich ihre Kapitalismuskritik sonst wo hin. Wenn man sich anschaut, in welchen Bereichen es schief läuft, dann sind das

    Bildung,
    Energie,
    Gesundheit und
    Finanzen.

    In all diesen Bereichen haben die Politiker am meisten ihre Finger drin. Wir brauchen nicht mehr sondern weniger Staat und mehr Konkurrenz in diesen Bereichen. Sie haben nämlich recht mit ihrer Gierbegründung.

  83. # 55 Stephan,R. sagt

    „Außerdem war ich bereits in meinem letzten Beitrag auf das Thema Gier eingegangen. WIR ALLE SIND AUF DIE EIN ODER ANDERE WEISE GIERIG!!!“

    Dass die Aussicht auf Gewinn das rationale Denken beeinflusst ist in der Literatur vielfach beschrieben. Es gab auch schon Berichte im Fernsehen darüber. Es scheint eine Eigenschaft des Menschen schlechthin zu sein.

    Wenn von Seiten der Politik diese Eigenschaft gezielt ausgenutzt wird, um politische Maßnahmen durchzusetzen, die dann als Zustimmung ausgelegt wird, ist einfach Vorsicht geboten.

    Das Schlagwort dazu ist Akzeptanzsteigerung.

    Ein Beispiel aus NRW
    Theoretisch kann sich eine Gemeinde selbst an einem Bürgerwindpark beteiligen. Sie sollte aber im Interesse der erhofften Akzeptanzsteigerung vorrangig ihren Bürgerinnen und Bürgern direkt diese Möglichkeit überlassen.
    Auch ist es denkbar,
    DEN KREIS DER POTENTIELL BETEILIGTEN GENAU ZU
    DEFINIEREN UND DIESEN ETWA AUF DIE VON DEN TATSÄCHLICHEN AUSWIRKUNGEN DER ANLAGEN VORNEHMLICH BETROFFENEN BÜRGER IN DER NÄHEREN UMGEBUNG DES WINDPARKS ZU BESCHRÄNKEN.

    Bereits ab 1000 € können Beteiligungen an einem Windpark erworben werden.

    Zuerst sind diese 1000 € einfach weg. Dann braucht es Jahre bis dieser Betrag zurückgezahlt wird und später gibt es dann die versprochene Rendite.

    Der VORNEHMLICH BETROFFENEN BÜRGER hat (was sehr viele nicht wissen) seine Rechte als Nachbar im Sinne des BImSchG mit Erwerb dieser Beteiligung verloren.

    Nach geltendem Recht werden nur dBA gewichtete Schallimmissionen berücksichtig. Die gesundheitlichen Auswirkungen liegen aber im Bereich der tiefen Frequenzen.

    In der alten DIN 45680 werden Einzelton- oder Breitband unterschiedlich behandelt. Bei Einzelton hat der Bürger einen Anspruch, dass in den Wohnräumen lineare Schallmessungen durchgeführt werden und die Grenzwerte dürfen nicht überschritten werden, ansonsten hat der Bürger einen Anspruch auf Minderung der Immission.

    Fehlt jedoch ein Einzelton und die Geräusche sind Breitbandig, wird nur A-gewichtet gemessen und damit sind sämtliche Überschreitungen der Grenzwerte im Bereich der DIN 45680 theoretisch nicht mehr vorhanden.

    A-Gewichtet bedeutet auch, dass nach unterschiedlichen Gebieten der Lärm bewertet wird. Dorf- und Mischgebiet, Wohngebiet oder reines Wohngebiet.

    Für jedes Gebiet gibt es Grenzwerte für die Nacht (45 dBA, 40 dBA, 35 dBA), werden diese in dem entsprechenden Gebiet überschritten, handelt es sich rechtlich gesehen um eine „erhebliche Belästigung“ und der Bürger kann auf Minderung klagen, alles andere ist lediglich eine Belästigung.

    Um es noch einmal deutlicher zu machen, bei Windkraftanlagen werden die Grenzwerte im tieffrequenten Bereich in den Wohnräumen real überschritten, theoretisch durch A-Gewichtung aber nicht.

    Dadurch fallen die gesundheitlichen Auswirkungen in den Belästigungsbereich und der Bürger hat keinen rechtlichen Anspruch auf Beseitigung von Belästigungen.

    Wenn die novellierte DIN 45680 in geltendes Recht umgesetzt ist und man hat das Versprechen gehalten, dass Einzel- und Breitbandverfahren gleich behandelt werden, dann gibt es ein Problem.

    Der VORNEHMLICH BETROFFENEN BÜRGER mit Bürgerbeteiligung hat kein Klagerecht mehr.

    Er kann vor Gericht nicht mehr auf Minderung der Immission die seine Gesundheit belastet
    Klagen.

    Das ist eine Frage die doch einmal gestellt werden sollte.

    Ist es redlich von der Politik eine Eigenschaft des Menschen, – dass die Aussicht auf Gewinn das rationale Denken beeinflusst und er dadurch etwas akzeptiert, was er bei klarem Verstand und mit mehr Hintergrundwissen nicht akzeptieren würde, – für seine politischen Ziele auszunutzen?

    Helga Hung

  84. @M.Hoffmann, #47: „Wir brauchen keine Energiewende bzw. sog. erneuerbaren Energien! Kohle und Gas reicht auch noch 1000 von Jahren!“

    1000 Jahre! Hmm, das kommt einem irgendwie bekannt vor.

    @Peter Jensen, #51: „Aber dann: dass ein ausgebeuteter Tagebau hinterher nicht mehr so aussieht wie vorher, ist ja wohl völlig klar und weder schlimm noch gut. Das ist einfach so!“

    Wenn hingegen sich in der Landschaft ein Park von 20 WKA befindet, dann soll das eine Verschandelung der Natur sein. Verstehe das wer will. Vollkommener Gleichmut, bei einem flächenhaften Ausheben mehrerer dutzend Meter Muttererde im Umfang einer Großstadt und Skandalisierung, wenn irgendwo auf der Alb ein Windrad aufgestellt wird.

    #55: „Also irgendwie scheint das ganze hier bisschen aus dem Ruder zu laufen, denn auch wenn ich nicht mit allem übereinstimme, was hier geschrieben wird, sollte eigentlich für jeden erkennbar sein, das auch ich die derzeitige Förderpolitik und den Weg unserer Regierung als durchaus gefährlich ansehe. Aber OK.“

    Hallo Stephan R., Ihre bisherigen Ansichten ähneln mehr oder weniger den meisten Überlegungen und Empfindungen, die ich von Akademikern zu dem Thema kenne. Sie stellen sich viele Fragen, wie die Energienutzung in der Zukunft aussehen könnte, welche Vor- und Nachteile bei den einzelnen Technologien herrschen und suchen wirklich noch nach Antworten.

    Das Problem ist, in diesem Forum befinden sich u.a. Hardcore-EE-Ablehner und Hardcore-Kohle+Atomkraft-Befürworter (was dabei überwiegt, ist fast schon nebensächlich), die mit ihrer konventionellen Vorgehensweise, sich dem Thema zu nähern, nichts anfangen können. Für die gibt es nur Schwarz oder Weiss, aber kein sowohl-als-auch. Die klopfen sich gegenseitig auf die Schulter und da stört es auch nicht, dass mit jedem Posting die Reichweite der konv. Rohstoffe sich wieder mal verdoppelt hat und mittlerweile schon bei über 1.000 Jahren angekommen ist. Da gibt es einen, der es schon als persönliche Beleidigung ansieht, wenn man die Kernkraft nicht als das Non-plus-Ultra lobt und kritische Fragen stellt. Sie werden sicher schnell erkannt haben, wer das von den Usern ist. ;o) Keine Sorge, da schüttelten schon ganz andere über diesen Dogmatimus den Kopf.

    Sie haben etwas, was andere schon längst verloren haben, Neugier. Sie wollen wissen, wie es weitergehen kann und geben sich nicht mit vorgefertigten Antworten zufrieden. Versuchen Sie mal hier im Forum jemanden zu finden, der offen sagt, dass er nicht weiss, wie es mit der Stromerzeugung der Zukunft weitergehen wird, aber trotzdem nach Antworten sucht.

    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Bachelorarbeit. Bei einem erfolgreichen Abschluss dürften Sie über das Thema wesentlich mehr Bescheid wissen, als die allermeisten Leser hier im Forum.

    MfG
    S.Hader

  85. #55 Stephan,R

    Es geht mir an einem gewissen Körperteil tangential vorbei, wie die Vorstände von RWE, EON und Co leben. Für mich ist wichtig, wer mir den Srom am preisgünstigsten liefert. Da es beim Strom keine Qualitätsunterschiede gibt, ist der Preisvergleich besonders einfach. Solange die Vorstände dafür sorgen, dass der Preis günstig ist, können sie leben wie sie wollen.

  86. SHader
    Zitat
    …….
    Also für diese „der nervt“-Jammerei habe ich nun wirklich kein Verständnis.
    ……
    Das ist von Ihnen dahingehend zu interpretieren, dass es vielleicht ganz sinnvoll wäre, das Kommentieren einfach ganz einzustellen, weil Ihr Gesülze aber sowas von uninteressant ist…
    und wirklich niemanden interessiert.
    Ich glaube, andernorts sagt(e) man Ihnen das auch schon wiederholt.

  87. @#48: Stepahn, R.,

    Sie verstehen immer noch nicht. Rückbau Castortransport und Endlager bei Kernkraftwerken sowie Renaturierung bei Kohlekraftwerken ist schon im Strompreis (für planbaren Strom) von ca. 4 Cent/kWh drin.
    Ob die Landschaften dem ursprünglichen Zustand oder etwas schönerem entsprechen ist wohl Geschmacksache.

    “Zukunftsprognosen sind Unsinn, weil niemand weiß wie’s da aussieht. Weder SIE noch ICH.“
    “Ich glaub wir haben alle nur Schiss vor der Zukunft weil wir nicht wissen wie’s wird.“
    Ich halte die beiden Zitate für höchst bedenklich. Es war früher einmal Brauch, dass Planungen für die Zukunft anhand der zu Verfügung stehenden Technik, den ermittelten Ressourcen und den ökonomischen Gegebenheiten ausgerichtet wurden. Dieser Brauch wurde unrealistischen Gutmenschenphantasien geopfert.
    Viele Leser wissen was hier im Staate falsch läuft und wie man es besser machen könnte. Wenn man hier Angst vor der Zukunft hat, dann nur weil befürchtet, dass hirnlose Spinner hier den Karren in den Dreck fahren werden.

    Und jetzt eine Runde Mitleid:
    Wenn ich eine Pätschelerarbeit zum Thema Energiewende schreiben müsste würde es mich auch abgrundtief ankotzen.
    Sagt man was politisch korrektes ist es definitiv sachlich falsch und schreibt man was richtiges ist es politisch nicht korrekt, womit man auf der Abschussliste steht.
    Früher hatte man Statistiken, heute hat man Prognosen oder Szenarien. Alles die gleiche Mischpoke. Jede lügt sich was Vorteilhaftes in die Tasche und hofft, dass ihm das einer glaubt.
    Gehen Sie doch mal von Fakten aus und ziehen ihre eigenen Schlussfolgerungen. Früher nannte man so etwas wissenschaftliches Vorgehen. Danach können Sie nämlich die meisten der Prognosen sehr schnell beurteilen und in die Tonne treten.

    Grüße

  88. Also irgendwie scheint das ganze hier bisschen aus dem Ruder zu laufen, denn auch wenn ich nicht mit allem übereinstimme, was hier geschrieben wird, sollte eigentlich für jeden erkennbar sein, das auch ich die derzeitige Förderpolitik und den Weg unserer Regierung als durchaus gefährlich ansehe. Aber OK.

    Natürlich bin ich der Meinung das wir die Kohle-, Erdgas und Kernenergie NOCH brauchen, aber ich sehe in ihr nicht die Zukunft (sorry, aber eine eigene Meinung sollte erlaubt sein).

    Und jetzt noch etwas zu Ihrer Aussage Hr. Hofmann.

    „Das Volk wird durch gierige Politiker und Ökounternehmen ausgequetsch und gegängelt“

    Gierige Politiker sehe ich ebenfalls, gierige Ökofirmen will ich nicht bestreiten aber glauben sie denn das die Betreiber konventioneller Kraftwerke selbstlose Gutmenschen sind. Glauben sie die haben in den letzten Jahren mit ihren Karftwerken nur die nötigsten Kosten gedeckt und bisschen was für harte Zeiten angespart. Würde ja gern mal schauen wie die Vorstände von RWE, EON und Co. so leben.

    Außerdem war ich bereits in meinem letzten Beitrag auf das Thema Gier eingegangen. WIR ALLE SIND AUF DIE EIN ODER ANDERE WEISE GIERIG!!!

    Bitte nicht nur die Rosienen aus meine beiträgen rauspicken, sondern alles lesen.

  89. @#45: S.Hader,

    sind Sie etwa ein zwanghafter Mensch?
    Müssen Sie immer ihre unpassenden Kommentare hier raus lassen? Wenn ja, dann müssen Sie akzeptieren, dass ihnen jemand die Meinung geigt.
    Und wenn Sie kein Verständnis dafür haben, dass ich schreibe, was viele denken, nämlich dass ihre minderwertigen Ausführungen hier nerven, dann ich es mir so egal, wie man das landläufig sagt.
    Ich jammere nicht sondern sage klar meine Meinung. Ihr Geschreibe nervt.

  90. #48: Stepahn, R im Westen gibt es schon viel ältere Rekultivierungsgebiete im rheinischen Braunkohlenrevier, die sind, ob Sie glauben oder nicht, schöner als vorher (mit Seen etc.), braucht etwas Zeit und von Anfang an vernünftige Planung die in der komunistischen Planwirtschaft fehlte 🙂
    Trotzdem ist der Tagebau-Braunkohlenstrom der billigste neben guten KKWs.

    Man sollte Angst vor reellen Gefahren
    unterscheiden lernen von Angst vor eingebildeten Gefahren.
    Es gilt noch immer der Satz,
    dass die beste Art, die Zukunft vorherzusagen,
    die eigene Gestaltung der Zukunft ist.

    ANPASSUNG an das Unvermeidliche ist ein wesentlicher Teil der „Gestaltung“.

    Wenn der Sommer so verregnet ist wie dieser,
    muss ich halt zur Giftspritze greifen um meine Birnen zu retten (Gitterrost, ein Pilz).
    Dafür ist die Wiese diese Jahr besonders schön geworden, nachdem die Kälte endlich nachließ.
    Ich persönlich kann wirklich
    NICHT DIE ALLERGERINGSTE ANGST
    vor dem Klima empfinde!
    Ich hätte es aber eher gerne etwas wärmer.
    Aber offenbar hat ja das z.Zt. steigende CO2 eher einen Kühleffekt.
    Absolut lächerlich das „Eingreifen“ unserer Bundesregierung.

    Man sollte sie daran erinnern, mal wieder zur Wahrheit zurückzukehren.

    Sie tun mir richtig leid, dass Sie gezwungen, sind für diese Lügner-Ideologie eine Bachelorarbeit schreiben zu müssen.
    Oder sind Sie nicht gezwungen?

    mfG

  91. Also lieber Herr Stephan R.,

    erstmal wünsche ich Ihnen für Ihre Bachelor-Arbeit viel Glück.

    Aber dann: dass ein ausgebeuteter Tagebau hinterher nicht mehr so aussieht wie vorher, ist ja wohl völlig klar und weder schlimm noch gut. Das ist einfach so! Wenn Sie sich später mal ein Haus bauen, sieht der Ort auch nicht mehr so aus, wie er war. Das liegt nun mal in der Natur der Dinge, dass der Mensch die Umwelt verändert. Ansonsten könnten wir uns alle gemeinschaftlich begraben. Und wo steht geschrieben, dass ein Stück Natur für immer und ewig gleich auszusehen hat? Veränderung ist das Prinzip des Lebens.

    Was die hohen Kosten der Restrukturierung angeht, biete ich Ihnen mal folgende Überlegung an:
    Der Mensch hat die Braunkohle rausgeholt, dabei die Erde umgebuddelt und muss nun zusehen, wie er mit dem Rest umgeht. Klar kostet das Geld, aber dafür hatten wir vorher einen riesigen Gewinn an günstiger, permanentr Energie, die zu unser aller Lebensstandard einen entscheidenden Beitrag leistet. Nichts im Leben ist umsonst, und die Restrukturierung ist eben der Preis für die vorherige Nutzung der Bodenschätze. Und wenn es so ist, wie Sie sagen, dass diese Kosten im Strompreis enthalten sind, dann haben wir inklusive dieser Kosten immer noch einen günstigeren Strompreis als jetzt schon bei den sog. EE.

    Das Kernproblem ist, dass die Nutzung der sog. EE keinen nennenswerten Vorteil bringt, der die hohen Kosten rechtfertigt. Die hohen Kosten für Restrukturierung sind dagegen durch Jahrzente sicherer, günstiger Förderung von Braunkohle gerechtfertigt.
    Alle Gründe, die immer für die sog. EE sprechen sollen (Klimaschutz, weniger Abhängigkeit von anderen Staaten) sind bei näherer Betrachtung nicht der Rede wert. Dem Klima dient das Zeugs überhaupt nicht und die Abhängigkeit von Öl und Gas wird nicht wirklich weniger, weil wir fast 100% backup-Leistung an konventionellen Kraftwerken brauchen, deren Versorgung mit Brennstoff jederzeit sichergestellt sein muss. Der einzige Effekt wäre evtl, dass wir etwas weniger von Öl und Gas verbrauchen, vielleicht 10% oder 15%? Nur ob diese Vorräte noch 1000 oder „nur noch“ 850 Jahre reichen, sollte wirklich nicht unser Problem sein. Es ist am Ende auch scheißegal, denn die gegenwärtigen Generationen müssen immer zuerst versuchen, ihren eigenen Wohlstand zu mehren, nur dann sind künftige Generationen in der Lage, darauf aufzubauen. Wenn wir uns einschränken, dann haben die künfitgen Generationen weniger Wohlstand. Und es ist auch ziemlich egal, ob irgendwer in 1000 Jahren noch 100 Jahre länger Kohle hat oder nicht. Was wissen wir denn, wie künftige Generationen mit dem Rest umgehen, den wir denen übriggelassen haben. Wissen Sie das? Nein! Jedenfalls besteht im Moment überhaupt kein Grund, Öl und Gas und Kohle nicht als Energiequelle zu nutzen. Das Zeug ist da! Und zwar ausreichend. Und der Mensch war bisher und wird auch immer in der Lage sein, neue Technologien zu entwickeln, wenn eine Ressource mal nicht zur Verfügung stehen sollte. Und wenn in 1000 Jahren die Menschen nicht dazu in der Lage sind, dann reguliert sich das auf ganz natürliche Weise mit dem Rückgang der menschlichen Rasse, denn dann hat der Mensch seine Berechtigung verloren, als Wesen, welches die Natur zum eigenen Wohl nutzt, verloren. Denn wir sind da auch nur Teil der übermächtigen Natur. Und dann spielt es auch keine Rolle mehr, ob da noch 100 Jahre mehr oder weniger dran gehängt werden.
    Also sorgen Sie sich nicht so sehr um die Probleme der fernen Zukunft. Sorgen Sie sich um Ihre Bachelorarbeit und um ihre nahe Zukunft, denn nur die allein ist für Sie wichtig. Und nicht, ob in 500 Jahren die Kohle alle ist.

    Und noch was zu Ihrer Bachelorarbeit. Die Fakten zur Energiewende liegen heute schon auf dem Tisch, da kann keiner sagen, das weiß man nicht. Milliarden Kosten, Verlust an Demokratie und Markt, Verlust an Wohlstand und eine nicht mehr ganz so sichere, stabile Energieversorgung wie früher.
    Vielleicht erlaubt es die „Kultur“ an Ihrer Hochschule ja, dass Sie sich trauen dürfen, das in einer Bachelorarbeit zu schreiben.

    Viel Erfolg und Glück!

  92. @#44: Stephan, R.,

    bei anderer Gelegenheit hatte ich mal den Unterschied zwischen Tschernoby, Fukushima und Harrisburg im Vergleich zu deutschen Anlagen erklärt.
    Ich sage es mal so, wer einen RBMK 1000 mit Druck- und Siedewasseranlagen mit Reaktordruckbehälter und Containment vergleicht hat von der Sachlage keine Ahnung und/oder versucht (böswillig) die Kernkraft zu diskreditieren.

    “ aber bei einer versicherung geht es schließlich darum für den Fall das eben doch etwas passiert abgesichert zu sein.“
    Dan vergleichen Sie mal was die Versicherung für die Mindestdeckungssumme von 500.000 € und für eine erhöhte Deckungssumme von 7,5 Millionen € kostet. Wenn ich mich gegen etwas versichere was nicht eintreten kann, verdient die Versicherung jede Menge Geld ohne Risiko. Darüber hinaus kann dann der Rückversicherer Rückstellungen bilden für einen Schadensfall. Dadurch gehen dem Finanzamt erst mal Steuern verloren. Die kommen zwar irgendwann zurück, aber der Rot-Grünen Regierung unter Gas-Gerd und dem Propagandisten/Angriffskriegminister Josef Fischer war das aus diesem Grund keine Option.

    Endlager und Castortransport werden von den Betreibern bezahlt. Wie das mit den notwendigen Polizeieinsätzen ist, weiß ich nicht. Ich würde diese Kosten den Demonstranten in Rechnung stellen. Zumindest den verurteilten Straftätern. Z.B. wenn sich jemand an die Gleise festketten und dadurch ein Verzug von einer Stunde entstehen würde, müsste der Straftäter die 10.000 Man für eine Stunde & das THW &&&&& in Rechnung gestellt werden. Ich glaube, dass der Spuk dann bald ein Ende hätte.

    “Oder möchten sie sich gern ein kleines Häuschen in der Nähe von Asse oder Gorleben kaufen (ich glaub die gibt’s da recht günstig).“
    Ich wohne in der Nähe eines Kernkraftwerkes, das aufgrund der Verzögerungen beim Endlager mit einem Zwischenlager ausgestattet ist. Irgendwie sind hier weder Mieten noch Grundstücke billig. Übrigens wohnen auch am finnischen Endlager Menschen. Die sind dort froh um die Industrieansiedlung.
    Wenn man in Deutschland endlich mit den Finanzausgleichen aufhören würde und jeder selber schauen müsste wo das Geld her kommt, würden sich die strukturschwachen Regionen um so ein Endlager reißen. Insbesondere wenn man ihnen nicht dauernd so einen Quatsch erzählen würde.

    Auf die Erklärung, warum

    „Fakt ist doch aber auch, dass der Weg der letzten 50 Jahre bei zunehmender globaler Industrialisierung ebenfalls in eine Sackgasse führt.“

    warten hier doch einige Kommentatoren. Erklären Sie doch mal bitte.

  93. @Stepahn, R. #48
    Nachdem ich bei Ihnen mitgelesen habe, muss ich ihnen schreiben, dass Sie sich doch bitte Ihre Wirtschafts- und Technikbrille aufsetzen und statt sich mit Ökopropagandamaterial zu versorgen einmal ihr Hirn und Ihren Verstand einzusetzen.

    Setzen Sie doch einfach die Massstäbe des Marktes bei den sog. erneuerbaren Energien an. Das erreichen Sie am besten damit, dass Sie das EEG ersatzlos streichen. Somit hat der Markt (Angebot und Nachfrage) im deutschen Energiesektor wieder das sagen. Und das ist IMMER GUT! Müssten Sie eigentlich WISSEN!
    Um welches Geld geht es denn?! Es geht um das Geld des kleinen Stromendverbrauchers! Dieser hat durch diesen staatlichen Subventions- und Zwangsabgabenirrsinn die ständig steigend Kosten einer staatlich diktierten Energiewende zu tragen!
    Das Volk wird durch gierige Politiker und Ökounternehmen ausgequetsch und gegängelt!
    Seit der Einführung des EEG wird doch der Strom in Deutschland von Jahr zu Jahr teuerer und mit der Energiewende 2011 und dem Ausstieg aus der Kernkraft hat sich diese Preistreiberei verschlimmert. Das sehen sie jedesmal, wenn Sie den EE-Zwangsabgebenposten auf Ihrer Stromrechnung sehen, wie dieser Jahr für Jahr nach oben schnellt. Desweitern wird sich der Posten des Netzentgelts auf Ihrer Rechnung auch noch, nach obenhin, bemerkbar machen. Zum Schluss muss nämlich IMMER der normle Endverbraucher die ideologische Ökostromphantasien bezahlen.

    Übirgends hat die Renaturierung der Tagebauten in Deutschland was sehr sinnvolles für unsere „noch“ vorhandene Natur. Es werden dadurch Wasserspeicher geschaffen, die für die Natur sehr wichtig sind. Nach den vergangen Jahrzehnten der „Trockensetzung“ von Feuchtgebieten in Deutschland ist dies ein willkommender Trendwechsel.
    Mir ist ein renaturierder Tagebau lieber als eine Naturlandschaft die zum Wind- und Solarindustriestandort umgebaut wird.
    Oder wie sehen Sie das….

  94. An Herrn Jensen und Hernn Hofmann,

    zu ihrer Information, ich wohne in der Lausitz. Ich kenne die rekultivierten Landschaften, welche durchaus schön anzuschauen sind, und dennoch nicht ihrem ursprünglichen Zustand entsprechen. Desweiteren werden diese teueren Restrukturierungsmaßnahmen auch mit auf den Strompreis aufgeschlagen, aber natürlich steigt der Strompreis nur wegen dem Ökostrom, AUF JEDEN FALL.

    Zukunftsprognosen sind Unsinn, weil niemand weiß wie’s da aussieht. Weder SIE noch ICH. Aber jede Interessengemeinschaft dreht sich’s doch wie sie’s braucht. Da nehmen sich die ganzen Öko’s (Baumliebhaber) und die Energiewirtschaft gar nichts. Zum Schluss geht’s doch immer nur ums Geld und davon wollen doch alle immer mehr mehr mehr. Auch dort unterscheiden SIE, ICH, SOLARWORLD, RWE usw. nicht im geringsten.

    Ich glaub wir haben alle nur Schiss vor der Zukunft weil wir nicht wissen wie’s wird.

    Muss grad ne Bachelorarbeit zum Thema Energiewende schreiben und ich hasse dieses Thema mittlerweile abgrundtief. Denn keiner weiß was genaues und immer nur Prognosen, Prognosen, Prognosen.

    Oder hat einer von Ihnen zufällig ne Glaskugel die zu ihm spricht, wenn ja würde ich mir die gern leihen.

    Danke für’s zuhören!

  95. @Stephan, R. #44
    Die Kernkraft ist die Energiezukunft weltweit!
    Wir brauchen keine Energiewende bzw. sog. erneuerbaren Energien! Kohle und Gas reicht auch noch 1000 von Jahren!
    Und was den Tagebau angeht. Haben Sie schon mal so einen Tagebau nach einer Renaturierung angeschaut?! Beim Leipziger Neuseenland ist nichts vorm Mars zu sehen. Im Gegenteil! Dank dem Tagebau und der anschließenden Renaturierung schaut es besser aus als je zuvor!
    Kein Mensch in Deutschland braucht den Energierückschritt durch die sog. erneuerbaren Energien auf Kosten der Allgemeinheit und der zukunkftsfähig Deutschlands!!!

  96. Herr Stephan R., Ihr Zitat:
    „Denn soweit ich weiß ist Deutschland mal abgesehen von Kohle nicht gerade mit solchen Rohstoffen gesegnet und wenn uns Putin und Co irgendwann mal den Hahn zudrehen wollen weil den unsere Meinung nicht passt wird’s nämlich auch dunkel.“

    Das soll so schlau und weitsichtig (und wahrscheinlich auch nachhaltig) klingen, ist aber einfach nur vorwitzig.
    Denn Deutschland war auch bisher nicht mit diesen Rohstoffen gesegnet und wir haben es zur drittgrößten Wirtschaftskraft der Welt gebracht. Und warum: weil den rohstoffreichen Ländern ihr Reichtum nix nützt, wenn er nur im Boden liegt und nicht an irgendwen verkauft wird. Und an wen wird das Zeugs verkauft? An die Industriestaaten.
    Und nebenbei… Deutschland ist auch nicht gesegnet mit Wind und Sonne. Eigentlich ist Deutschland völlig ungeeignet, Wind und Sonne zur primären Energiequelle zu machen. Öl und Gas und Kohle und Uran haben sich allerdings sehr bewährt!
    Und außerdem ist es sehr vermessen, Zukunftsprognosen abzugeben, welcher Politker in 50 oder 100 Jahren wo an der Macht sein wird und wie der sich verhalten wird. Dass es aber Kohle, Öl und Gas und Uran für mehrere Jahrhunderte gibt, ist keine vermessene Prognose. Das ist Fakt! Also das Zeugs ist da und dann reden wir darüber, wie wir es nutzen können.
    Und was ihre „Marslandschaften“ angeht… es gibt auch andere Beispiele. Fahren Sie mal in die Lausitz oder ins Ruhrgebiet. Da gibt es schöne Landschaften, die rekultiviert wurden. Kommt immer drauf an, was der Mensch draus macht. Und manche Dinge dauern eben länger.

  97. #40: „Sie reden einfach bei jeder Gelegenheit irgendeinen Senf daher, der nervt. Verschonen Sie uns doch einfach mit diesen Nullnummern, Danebennummern etc.“

    Herr Glatting, warum lesen Sie dann überhaupt meine Beiträge, wenn diese nur nerven und nichts enthalten? Sind Sie etwa ein zwanghafter Mensch? Wenn ich einen User für nervend und nichtssagend halte, dann lese ich einfach seine Beiträge nicht, dass trifft auf einige hier im Forum zu und die Sache ist erledigt. Also für diese „der nervt“-Jammerei habe ich nun wirklich kein Verständnis.

  98. Sehr geehrter Hr. Glatting,

    es ist mir schon klar, das Kernenergie sehr effizient und scheinbar auch günstig ist, aber ein Frage: „Warum hat man eigentlich damals die knapp 50.000 Menschen aus Prypjat umgesiedelt, wenn die Strahlung die von Tschernobyl ausgeht nicht so tragisch ist??? Natürlich ist mir bewusst das deutsche AKW’s wesentlich sicherer sind als das oben angesprochene, aber bei einer versicherung geht es schließlich darum für den Fall das eben doch etwas passiert abgesichert zu sein. Wenn ich ein Auto kaufe und nur 500 km im Jahr damit fahre muss ich trotzdem ne Haftpflicht haben, egal wie klein das Risiko ist das was passiert. Und wenn das alles so sicher und toll ist warum bietet dann keine einzige Versicherung auf der Welt ne Police für AKW`s an. Wäre doch ein super Geschäft, wenn nie was passiert aber immer schön Beträger gezahlt werden würden???

    Zum Thema Endlager und Castortransport. Beides wird nur zu sehr geringem Teil von den Betriebern bezahlt, oder gllauben sie wirklich RWE und Co bezahlen 100.000 Polizisten für den Schutz für 2 Wochen und länger. Das ist unrealistisch und totaler Quatsch. Und beim Thema Endlager ein Land wie Finnland mit einer Bevölkerungsdichte von 16 EW je km² und Deutschland mit 229 EW je km² zu vergleichen ist echt dürftig. Oder möchten sie sich gern ein kleines Häuschen in der Nähe von Asse oder Gorleben kaufen (ich glaub die gibt’s da recht günstig).

    An Herrn Hofmann.

    Klar reicht die Kohle noch 1000 Jahre aber ich wohne zufälliger Weise in der Nähe von einem Braunkohletagebau. Nachdem die Bagger dort durch sind, sind das traumhafte Landschaften, ähnliche Bilder hab ich jetzt vom Mars gesehen. Also wenn das die globale Zukunft ist, DANKESCHÖN!!!

    Ich weiß selbst, dass das ganze Energiekonzept 2050 hinkt und alles andere als wirtschaftlich ist aber es muss meiner Meinung nach trotzdem eine andere Lösung gefunden werden als Kohle, Öl, Erdgas und Kernkraft. Denn soweit ich weiß ist Deutschland mal abgesehen von Kohle nicht gerade mit solchen Rohstoffen gesegnet und wenn uns Putin und Co irgendwann mal den Hahn zudrehen wollen weil den unsere Meinung nicht passt wird’s nämlich auch dunkel.

    Guten Tag

  99. Die böse Überraschung kommt im Oktober. Das EEG-Umlagekonto ist Ende Juli mit 1,2 Mrd € in den Miesen! Man kann getrost von einer Steigerung der EEG-Umlagegebühr für 2013 auf 5,xx ct/kWh ausgehen.
    Mal sehen wann das Pendel umschlägt, und der klimakatastrophenhysterisierte Deutsche Michel mehr Panik vor der nächsten Stromrechnung bekommt als vor der „Klimahölle“….

  100. @Stepahn, R.#36
    Sie finden es also gut, dass wir anstatt 3-6 ct. je kw/h in Zukunft unseren Strom ab 20 ct. je kwh (Tendenz steigend) produzieren?!
    Ob wohl WIR ALLE WISSEN, dass wir die nächsten 1000 Jahren noch genügen fossile Kraftwerke (Gas,Uran,Kohle) haben werden.
    Warum wollen Sie sich einen zweiten, verdammt teuren, Energiepark aus Wind und Sonne aufbauen und betreiben, wenn Sie weiterhin und das für mindestens 1000 Jahre auf die fossilen Kraftwerke angewiesen sind?!
    Was wollen Sie und ihre Ökokanzlerin Merkel mit der Energiewende der Welt beweisen…WIE VERBLÖDET DIE DEUTSCHE POLITIK GEWORDEN IST oder WIE EINE AUF ETHIKBASIERENDE ABZOCKGIER DEN MENSCHLICHEN (POLITISCHEN) WIRTSCHAFT- UND TECHNIKVERSTAND AUFFRISST?!

  101. Herr Hader, banale Aussagen, die nichts mit dem Thema zu tun haben, können sie sich einfach sparen.
    Und JA: wenn sie hier die Uhrzeit ansagen würden, würde das genauso nerven, denn es hat mit dem Thema nix zu tun.
    Banale Allerweltsaussagen sind so ziemlich das Einzige, was man von ihnen hier präsentiert bekommt.
    Und übrigens: zum Ausflippen reicht’s dann bei ihnen doch nicht. Seien sie froh, dass sie das nicht erleben…

  102. @#38: S.Hader,

    Sie reden einfach bei jeder Gelegenheit irgendeinen Senf daher, der nervt. Verschonen Sie uns doch einfach mit diesen Nullnummern, Danebennummern etc.
    Ihr Kommentar #38 ist das beste Beispiel dafür.
    Wer bezahlt Sie für den Mist? Wer immer es ist und was immer er zahlt. Diese Antiwerbung ist es nicht wert.

  103. @Stephan, R. #36
    „Fakt ist doch aber auch, dass der Weg der letzten 50 Jahre bei zunehmender globaler Industrialisierung ebenfalls in eine Sackgasse führt.“
    Das ist eben die Frage. Bei uns während meiner Lebenszeit seit Mitte des vorigen Jahrhunderts und vor allem in den letzten 30 Jahren ist eigentlich alles, was sie ansprechen nur besser geworden. International in den Entwicklungs- und Schwellenländern sieht das allerdings anders aus. Warum soll das aber anders laufen, als in den Industrieländern? Die sich verringernde Abhängigkeit von natürlichen Gegebenheiten wird auch dort die Möglichkeiten eröffnen, die Natur mehr zu schätzen. Bei uns hat das auch lange gedauert. Für die Energieerzeugung heisst das sicher hin zu hohen Energiedichten und minimalem Naturverbrauch. Wenn sie einen positiven Blick in die Zukunft brauchen, dann sehen sie sich mal die Literatur zu Thorium und LFTR durch. Das ist nur ein möglicher Ausblick. Kurzfristig ist M.E. der beste Weg fossile Kraftwerke zu verbessern und zu optimieren um uns den Wohlstand zu schaffen andere Lösungen so schnell wie möglich zu erreichen. Das darf aber nicht planwirtschaftlich geschehen. Der grosse Wurf in Köpfen der Leute aus den 1950gern führt eben sehr schnell zu einer Situation, in der die Kernkraft heute bei uns ist.

  104. Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit! Umweltschutz: Ja! Klimaschutz: Nein
    Dies bedarf eine Nachschulung in Ethik & Moral,
    da es so nicht hizunehmen ist und auch rechtlich strafbar ist.

    Diese Erkenntnisse der Klimatologen offenbaren uns den dringlichen Handlungsbedarf. Angesichts der drohenden verheerenden Schäden für die soziale und natürliche Umwelt liegt es in der vorrangigsten Verantwortung der globalen und nationalen Umweltpolitik, unverzüglich wirksame Maßnahmen für den Klimaschutz und zur Reduktion der Treibhausgasemissionen zu ergreifen.

    Durch die rapide Zunahme der Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre wird die Strahlungsbilanz verändert und der Treibhauseffekt verstärkt. Dies hat zur Folge, dass sich die Durchschnittstemperaturen auf der Erdoberfläche erhöhen. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den Auswirkungen der erhöhten Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre auf das Klima werden vom „Zwischenstaatlichen Ausschuss für Klimaänderungen“ (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) ausgewertet und zusammengefasst. Dem zufolge könnte es bei einer weiteren ungebremsten Entwicklung der globalen Treibhausgasemissionen (business-as-usual) zu einem Anstieg der globalen Mitteltemperatur an der Erdoberfläche von bis zu 6 Grad Celsius kommen. Allerdings sind Verschiebungen der Klimazonen und ganz erhebliche Veränderungen lokaler Klimabedingungen auch bei geringeren Erwärmungen zu erwarten. An vielen Orten der Welt kann man den bereits stattfindenden Klimawandel schon beobachten in Form von Dürren, Überschwemmungen, weiteren Extremereignissen und abschmelzenden Gletschern.

  105. #35: „Der Herr Nordiek hat in seinem Kommentar von einem lokalen Energieversorger gesprochen, der sich über das letzte Pfingstwochenende und die Sonnenenergie geäußert hat. Er hat kein Wort über die USA und Japan gesagt. Ihr allgemeiner Hinweis, dass die Situation in USA und Japan möglicherweise anders aussieht als in Deutschland, ist so banal wie richtig, nur hat mit dem Beitrag von Herrn Nordiek und auch mit dem Ansinnen von EIKE hier (nämlich die Situation in Deutschland zu beleuchten) nichts zu tun.“

    Lieber Herr Jensen, wenn Sie schon selbst sagen, dass meine Aussage banal wie richtig ist, gibt es wirklich keinen Grund, deswegen hier auszuflippen. Dann kann man die Sache einfach mal so stehenlassen. Für mich war das Thema ehrlich gesagt erledigt.

    Manchmal hat man echt den Eindruck, dass ich selbst mit der Ansage der Uhrzeit bei einigen Usern schon Aggressionen auslöse. Machen Sie sich ein bissel locker, ich habe hier auch gelernt, nicht mehr auf jede Ungenauigkeit und Banalität einzugehen. Dafür ist die Zeit zu kostbar.

  106. @#36: Stepahn, R.,

    nach 40 grüner Indoktrination kann man ihren Standpunkt einigermaßen verstehen. Sie gehen aber von vollkommen falschen Voraussetzungen aus.

    „Erneuerbare Energien sind bescheiden weil der Energieeinsatz zur Errichtung der Anlagen höher ist als ihr Ertrag. Rechnen Sie einfach Energie = Geld. Und wenn Strom aus Vogelschreddern 10 Cent/kWh koste und Strom aus aus Kohle 4 Cent/kwh dann mus man 2,5 mal mehr planbare Energie in den Vogelschredder stecken wie zum SChluss an nutzlosem Zufallsstrom wieder raus kommt.

    Ich kenn übrigens keinen Ort in Deutschland an dem “die Luftqualität so schlecht, das die Leute nur noch mit Sauerstoffmasken rumlaufen können“ Und über die Luft in Kalkutta brauchen wir uns in einem Forum zu Energie- und Klimafragen in Deutschlend bestimmt nicht unterhalten.

    “Fakt ist doch aber auch, dass der Weg der letzten 50 Jahre bei zunehmender globaler Industrialisierung ebenfalls in eine Sackgasse führt.“
    Können Sie mir mal sagen warum das so sein soll? Wer sagt das? Können Sie das begründen?

    “Warum macht nicht mal jemand ein paar konspirative Vorschläge was wir anders machen können (und bitte nicht wieder, dass konvetionelle Kraftwerke die Lösung sind).“
    Gaaaaaaaaaaaannnnnnnnnnnz einfach: Kernkraftwerke.

    Und nur so am Rande:
    Castortransporte, Endlagersuche usw. werden von den Betreibern bezahlt. Die Endlagersuche könnte schon lange abgeschlossen sein. Schauen Sie mal nach Finnland, wie schnell das dort ging.

    “Die Haftung von Kernkraftwerkern bei 2,5 Mrd. € gedeckelt ist“
    Und was soll in einem deutschen Kernkraftwerk passieren, das 2,5 Mrd. €urotz kosten soll? Bei einer Kernschmelze passiert noch weniger als in Harrisburg. Und dort war der einzige Kostenfaktor der Rückbau. Und der geht eh an den Betreiber.

    Diese Technik ist günstig und sicher. Nur wird den Bürgern mittlerweile ein Theater vorgespielt. Eines, das Sie auch glauben. Haben Sie übrigens die Anzahl der Strahlentoten in Fukushima mitbekommen? Noch mal explizit für Sie:

    Null!

    Keine Erhöhung des Krebsrisikos und von einem Anstieg von Mutationen oder Fehlgeburten, hätten uns die Reichsrundfunkanstalten schon längst um die Ohren gehauen.

    Die Sicherheitseinrichtungen in Fukushima waren jämmerlich und die Betreiber sollen für die Evakuierten, die April 2013 zurückkehren können, bezahlen was das Zeug hält.

    Die Energiezukunft der nächsten 5000 Jahre wird auf Uran und Plutonium basieren. Die folgenden 50.000 Jahre auf Thorium. Und danach wird man in den Geschichtsstunden über die “Erneuerbaren“ lachen, dass die Wände wackeln.

    Genug geprügelt. Denken Sie doch einfach mal darüber nach. Am besten, Sie campen mal zwei Tage oder drei Tage unter einem Vogelschredder, wenn es schon windig ist.

  107. Also ich habe mir jetzt alle Kommentare durchgelesen, die bis hierher gekommen sind und habe viele meiner eigenen Befürchtungen wiedergefunden (und noch ein paar neue ^^). Die Energiewende ist auch meiner Meinung nach vollkommen überstürzt beschlossen worden und auch die Förderung der EE schießt vollkommen über das Ziel hinaus und auch die mangelende Grundlasttauglichkeit von EE Anlagen ist äußerst beunruhigend, allerdings sehe ich ein Problem.
    Zwar ist es erwiesen, das wir das Klima der erde nicht wirklich beeinflussen können, aber es ist auch nicht zu leugnen das der Mensch mit seinem Raubbau an den Ressourcen der Erde keine echte Bereicherung darstellt. Außerdem ist mancher Orts die Luftqualität so schlecht, das die Leute nur noch mit Sauerstoffmasken rumlaufen können usw. und so fort.

    Aber was mich an dieser Debatte wirklich nervt ist, dass sich alle immer nur auskotzen wie schlecht der eingeschlagene Weg ist. Fakt ist doch aber auch, dass der Weg der letzten 50 Jahre bei zunehmender globaler Industrialisierung ebenfalls in eine Sackgasse führt. Naürlich werden wir das nicht mehr mit erleben aber es soll ja auch noch paar Generationen nach uns kommen. ALSO was tun??? Warum macht nicht mal jemand ein paar konspirative Vorschläge was wir anders machen können (und bitte nicht wieder, dass konvetionelle Kraftwerke die Lösung sind).

    Aber es ist halt genauso typisch deutsch das immer nur alles madig gemacht wird ohne echt was verbessern zu wollen.

    Und nur so am Rande, solange Kastortransporte, Endlagersuche usw. von Steuergeldern bezahlt werden und die Haftung von Kernkraftwerkern bei 2,5 Mrd. € gedeckelt ist, sind auch diese Technologien für uns nicht so billig wie dem gemeinen Volk immer vorgespielt wird.

    Danke für ihre Aufmerksamkeit, und jetzt dürfen Sie auf mich einprügen ^^

  108. Herr Hader,

    dass sie evtl. ihre Äußerungen nicht reflektieren, mag man ihnen noch nachsehen. Aber dass sie versuchen, mich und andere hier im Forum für dumm zu verkaufen, ärgert mich schon. Von daher haben sie Glück, dass sie beim Verfassen ihrer non-sense-Beiträge nicht neben mir sitzen.

    Der Herr Nordiek hat in seinem Kommentar von einem lokalen Energieversorger gesprochen, der sich über das letzte Pfingstwochenende und die Sonnenenergie geäußert hat. Er hat kein Wort über die USA und Japan gesagt. Ihr allgemeiner Hinweis, dass die Situation in USA und Japan möglicherweise anders aussieht als in Deutschland, ist so banal wie richtig, nur hat mit dem Beitrag von Herrn Nordiek und auch mit dem Ansinnen von EIKE hier (nämlich die Situation in Deutschland zu beleuchten) nichts zu tun.
    Und dass es um sog. EE geht, versteht sich ja wohl von selbst. Sonnenenergie… klingelt’s da bei ihnen. Genau um diese und damit eine der sog. EE geht es hier in diesem Beitrag.
    Oder worüber reden sie?
    Es war wieder mal einer ihrer berühmt-berüchtigten Allgemeinplätze, die vom eigentlichen Thema ablenken.

  109. Lieber Herr Jensen, ich kann nicht jedes Mal persönlich neben Ihnen sitzen und erklären, warum ich in den Beiträgen auf verschiedene Postings anderer eingegangen bin, die dann vom eigentlichen Thema wegführen. Ein User (Christof Nordiek) sprach vom niedrigen Stromverbrauch in warmen und sonnenreichen Zeiten. Ich habe diese Aussage ergänzt, dass das nicht in allen Industriestaaten der Fall ist. Das war mein bisher einziger Beitrag in diesem Thread. Der Begriff Erneuerbare Energien ist dort überhaupt nicht gefallen! Und auch von Vor- und Nachteilen der EE war dort überhaupt nicht die Rede. Also von daher weiss ich nicht, welchen Beitrag Sie da gelesen haben und worüber Sie sich beschweren, mit #21 kann es wohl nichts zu tun haben. Und wie gesagt, ich kann nicht jedesmal neben Ihnen sitzen, wenn Sie wieder Inhalte lesen, die da nicht stehen. In dem Fall sollten Sie sich eher an den Admin wenden, wenn Sie etwas störend finden.

  110. #24 Raphael Greipel

    Wie muss ich das verstehen.. kein NABU, BUND???

    Genauso müssen Sie das verstehen. Das Einspruchsrecht und Demonstrationsrecht örtlicher Initiativen wird abgeschafft. Finden trotzdem Protestaktionen statt, tritt die Bereitschaftspolizei dagegen auf. NABU und BUND können Sie vergessen, die sind sowieso nicht gegen die EE, und wenn ihre Stiftungen Geld bekommen wird genehmigt was vorher bekämpft wurde, auch wenn Naturschutzgebiete betroffen sind.
    Wenn ich von Rösler und Gesinnungsgenossen immer höre oder lese, fallen mir automatisch ehemalige real existierende, sozialistische Staaten ein, da gab es auch kein Einspruchs- und Demonstrationsrecht. Da gab es aber auch kein NABU und kein BUND. Da wurde schließlich alles nur zum Wohl des Volkes gemacht.
    Über das Ergebnis muss man nicht diskutieren.

  111. ihr vergesst das größte „EE Problem“!

    es geht gar nicht so sehr um gewisse Kosten pro kwh etc.
    Viel gravierender ist bei der PV od. Windstromerzeugung das „Wetterproblem“.
    Mit der träumerischen Vorstellung gewisser Lobbys sollen ja in einigen Dekaden 50 od. gar 80% usw. der Stromerzeugung über diese Energieerzeuger stammen, inkl. der Wasserkraft.
    Für den Großraum Mitteleuropa bedeutet das, dass Millionen km² erstmal netztechnisch eine gewaltige Aufgabe bekommen. Das ist aber auch noch machbar, das eigentliche Problem ist, dass bei gewissen Wetterlagen fast gar nix mehr geht. Ich muss gar nicht so 50- oder noch mehrjährige Ereignisse nehmen, es reichen so 5a Häufigkeiten, also Wetterlagen über ME, welche zb. im Jänner ein riesiges kontinentales Hoch über ME wachsen lässt, über viele Tage stabil mit sehr tiefen Tempereaturen, häufig Nebel und Hochnebel und nur am Rande des Hochs nennenswerter Wind, zusätzlich führen die Flüsse zu dieser Zeit meist am allerwenigsten Wasser usw. Egal, der Ausfall beträgt dann so 50 bis 80% von dem, was aber gebraucht wird. Also muss man umso mehr „herkömmliche“ Kraftwerke zu mindest im Standby laufen lassen, um diese enormen Schwankungen in der EE Leistung zu decken. Netzwerktechnisch ist es fast unmöglich, deratige Flächen über Strom aus Afrika od. sonst woher zu decken, geht nicht und wenn, dann zu exorbitanten Kosten und Verlusten etc. Deshalb ist es fürchterlich naiv zu glauben, wir in ME würden mehr als einige % aus diesen E Formen vertragen und meiner persönlichen Meinung nach ist es eine Sauerei, auch nur ein einziges Windrad in alpinen Regionen aufzustellen und PV ist so oder so das Allerletzte, außer auf irgendwelchen abgelegenen Hütten etc.

  112. Mann Herr Hader,

    reflektieren sie auch manchmal ihre Äußerungen, also zB, ob die noch zum Thema passen?
    Wir reden hier nicht über allgemeine Vor- und Nachteile der sog. „EE“ (wobei sich die Vorteile ja arg in Grenzen halten) und wo sich das evtl. auf der Welt lohnen würde. Wir reden hier über den „EE“-Unsinn in Deutschland. Und dann kommen sie wieder daher und blubbern was von den USA und Japan. Mal ganz davon abgesehen, dass auch bei uns in Deutschland die Räume gekühlt werden und auch Amerikaner und Japaner an heißen Tagen gern an den See fahren.
    Waren sie mal früher in einem Diskutierclub oder so? Da lernt man ja als erstes, dass man alles sagen kann und man das erst mal nicht kritisieren soll. Was man dabei aber auch lernt, ist, vor’m Reden sein Hirn auszuschalten.
    Mann, mann, mann… sie sind schon anstrengend.

  113. @#21: S.Hader,

    echt supi Gedanke Hader, dann müssen wir doch nur noch einen Weg finden unseren an warmen Tagen mit wenig Stromverbrauch in Deutschland in große Teile der USA und

    “Japen“

    zu transportieren. Kann ja nicht so schwierig sein, eine quasi verlustfreie Leitung um die halbe Welt zu bauen um den Ökoschwachsinn hierzulande zu rechtfertigen.
    Sie bekommen auch eine lecker Biomöhrchen.

  114. #21: S.Hader sagt:

    Herr Hader, wo Sie recht haben, haben Sie recht

    Ich war auf einem Vortrag, bei dem ein Architekt „für Energiesparhäuser“ den Menschen das Wohnen in der Thermoskanne mit „door-blower-test“ und Ein- Ablassluft Gebläsen (die natürlich ständig laufen müssen – an das Gräusch gewöhnt man sich schnell) schmackhaft machte, bzw. wollte.

    Mangelndes Wärmespeichervermögen bzw. Aufheizung bei heißen Tagen kann man mit Klimanalagen dämpfen, die sinnvollerweise aus der eigenen PV Anlage gespeist wird. Für diesen Eigenverbrauch auch noch Subventionen der Habenichtse fließen.

    Ähm, hier kein weiterer Kommentar

  115. #8: Michael Leiser sagt:Hallo Herr Leiser!Das böse Erwachen,wird noch kommen,so sicher wie das „Amen“ in der Kirche!Ps.Aber immer schön die Blockparteien wählen!Gute Nacht…

  116. „Gesetz zum Netzausbau“… dies war die Überschrift eines Artikels im Wirtschaftsteil des Mannheimer Morgens vom 7.August 2012. Darin stand, dass P. Rösler die Probleme beim Ausbau der Stromnetze für Windparks auf See durch ein neues Gesetz in den Griff bekommen will. Die Bundesregierung wollte dafür sorgen, dass Unternehmen weiter in diese „Zukunftsbranche“ investieren. Mhhh… auf Seite 1 des MM stand am Rande, das RWE den Rückbau des KKW Biblis eingereicht habe. UND NUN???
    Nun ja, Rösler schloss nicht aus, dass die Verbraucher künftig tiefer in die Tasche greifen müssten, wenn die Umlage zur Förderung der Erneuerbaren Energie angehoben werde.
    Für einen zügigen Netzausbau forderten Rösler und der niedersächsische UW-Minister Stefan Birkner, den europäischen und nationalen Umwelt- und Naturschutz über mehrere Jahre auszusetzten. Wie muß ich das verstehen.. kein NABU, BUND.??? 😉

    Außerdem wird erwartet, dass sich dieser Ökostrom- Aufschlag künftig deutlich erhöhen wird!! laughing out loud, bin fast rückwärts vom Stuhl gefallen!!

  117. #10: N. Steven sagt:
    am Mittwoch, 08.08.2012, 01:39

    Werter Steven, Sie sollten ihren Beitrag mit Ironie-Tags versehen.

    Ansonsten kommt der mir vor wie einer, der gegen 16 Uhr mit „Guten Morgen“ grüßt.
    LOL!

  118. Die Zweckökos brauchen keine Grundlast.

    Hauptsache, der Geldbeutel wird prall gefüllt. Alles andere ist egal und nur vorgeschobene Argumentation, die sie mal im Verkaufsprospekt ihrer „Öko-Anlage“ aufgeschnappt haben.
    Die Finanzierung dieses Öko-Wahns über das EEG ist im Grunde nichts anderes, als Korrumption einer großen Zahl von Leuten.

    Wenn das so weiter geht, brauchen wir hier gar keine Indutrie mehr. Das Geld wird dann auch nach Bedarf in China gedruckt und zur Belustigung der postindustriellen Gesellschaft vom Laster gekippt.

  119. Sehr geehrter Christof Nordiek, in unseren Breiten ist es tatsächlich so, dass warme Tage eher mit wenig Stromverbrauch verbunden sind. Wobei wesentlicher der Wochentag und die Urlaubssaison sind. Es gibt aber Industriestaaten in wärmeren Gebieten (große Teile der USA, Japen), wo die Sommertage mit einem höheren Stromverbrauch verbunden sind, weil diese für die Kühlung und Klimatisierung von Räumen benötigt wird. Wie man sieht, hängt die Aussage des Energieversorgers von einigen Randbedingungen ab.

  120. Hallo Herr Steger,

    ich wollte auch zum Ausdruck bringen, dass sich diese Einsicht bzw. der politische Mut erst später, wenn es erst mal richtig weh tut (Schließung von Fabriken infolge zu hoher Strompreise oder wegen instabiler Stromversorgung) durchsetzen wird. Sie haben recht, dass es zur Zeit noch nicht schlimm genug ist, damit sich ein Politiker medienwirksam „hinter’m Ofen hervor traut“ und die Wahrheit ausspricht. Der Punkt ist dann erreicht, wenn die alten Kraftwerke nicht mehr ausreichend Strom liefern können und die Politiker dann vor der „Wahl“ stehen, weiter auf sog. „EE“ zu setzen und den Industriestandort Deutschland zu riskieren oder wieder auf normale Energieversorgung umzuschwenken. Allerdings bedarf es dann keines großen Mutes mehr, denn dann wird die Bevölkerung auch schon so schlau sein und dann ist es leicht, die „neue“ Meinung zu vertreten. Denn wie hat schon der schlaue Bill Clinton gesagt: It’s the economy, stupid!“ 🙂
    Und wir werden dann überraschenderweise erleben, dass einige der heutigen Erwärmungspropheten es ja eigentlich schon immer besser gewusst haben. Weil deren Fahne dann in der neuen Windrichtung besser weht.

  121. Die sonnigen Tage haben aber auch eine andere Wirkung auf dem Strommarkt. Gerade an diesen Tagen wird nämlich besonders wenig Strom verbraucht, weil umso mehr Leute ihre Zeit im Freien verbringen. Dies bestätigte ein Vertreter der Energieversorger in einem Interview unserer lokalen Zeitung kurz nach dem sonnigen Pfingstwochenende.
    Soviel zu der Mär, Solarstrom ensteht genau dann, wenn man den meisten Strom braucht.

    Christof Nordiek

  122. @#17, Herr Jensen,
    es mangelt m.E. weniger am Verstand sondern mehr am politischem Mut, den Menschen die Wahrheit zu vermitteln, denn es wäre z.Z. politischer Selbstmord, den Wählern die Wahrheit über EE zu sagen. Also wird weiter über eine Energiewende gefaselt, obwohl ich überzeugt bin, dass viele Politiker nicht daran glauben – aber aus Gründen der Parteiräson dazu gezwungen sind.
    Eine Rückwende wird es erst geben, wenn´s richtig weh tut. Hoffen wir, dass es rechtzeitig geschieht und dann noch genug fachliche Kompetenz und Finanzkraft im Lande vorhanden ist, um weitere Kraftwerke zu bauen, denn der aktuelle Kraftwerkspark kommt in die Jahre.

  123. Hallo Herr Steger,

    ich denke mal, dass noch ausreichend Restverstand bei den politisch Verantwortlichen zurückbleibt, dass die auch merken, dass die sog. EE nicht grundlastfähig sind. Ich glaube (noch) daran, dass sie die Deindustrialisierung Deutschlands wegen Stromausfällen dann doch nicht riskieren werden. Jedenfalls die Versorger und Netzbetreiber haben den nötigen Verstand. Sieht man ja zur Zeit an den Tagesübersichten der Stromerzeugung. Die Grundlastkraftwerke laufen immer. Der überflüssige EE-Strom wird dann ins Ausland geleitet oder die Windmühlen werden abgeschaltet.
    Aber selbst mit weiterhin bestehenden Grundlastkraftwerken wird es eines sicher werden: teurer!
    Da sind wir uns einig, oder?

  124. @10
    Hattu aber schön aufgesagt, kriegst auch ein lecker Biomöhrchen für.

    Ick bin eigentlich noch am grübeln, ob der Kommentar hochgradig ironischen Satire darstellt oder dat Jüngelchen dat ernst meint.

    Zitat:
    „“““Dies bedarf eine Nachschulung in Ethik & Moral,
    da es so nicht hizunehmen ist und auch rechtlich strafbar ist.““““

    Ähmm, ick wusste noch garnet das „Klimaleugnen“ inzwischen in Deutschland ein Straftatbestand darstellt, anscheinend bin ick da nicht mehr ganz uff dem Laufenden.
    Ach nee, wenn das so wäre, dann wäre ja auch EIKE verboten worden, und ScSk und andere……, kann also noch nicht sein.

    Apropos Ethik und Moral…..ist es wohl auch, im Zuge des Klimaschutzes Nahrungmittel in Energie umzuwandeln, während fast eine Milliarde Menschen auf der Welt Hunger leiden müssen?

    Sorry, lege mal Dein Propagandamaterial beiseite und fange endlich an, selber zu denken.

    PS. Ick verkneif mir mal den verbalen Rest, der mir gerade durch die Omme rauscht, bei derartigen Kommentaren wie #10 fällt mir einfach nix sinnvolles mehr ein.
    MfG
    H.E.

  125. #10: N. Steven ich denke auch, dass die „Klimarettung“ rechtlich strafbar ist.
    Weshalb wiederholen Sie also als Neuling hier diese Falschinformationen!

    Was wir brauchen, ist etwas mehr Wahrheitsliebe.

    mfG

  126. @#5: Peter Jensen sagt:
    „… Es werden immer die Grundlastkraftwerke da sein.. “

    Herr Jensen, sind Sie sich da sicher?
    Mit zunehmender EE-Einspeisung werden auch die „Grund“lastkraftwerke bei überflüssiger EE-Einspeisung immer öfter zurückregeln müssen und als Regelkraftwerke arbeiten und deshalb unwirtschaftlich werden.
    Welcher Investor wird dann in D noch neue KW bauen? Die alten laufen noch solange weiter, solange es sich wirtschaftlich lohnt. Nicht umsonst ist schon von einer Kapazitätsprämie die Rede, um das Vorhalten von Regelkapazitäten zu finanzieren. Noch ist unklar, wie deren Finanzierung aussieht, aber wir dürfen ja schon mal raten, wer auch das bezahlen soll….

  127. Kommentar #10

    Ich denke, zu diesem Beitrag muss man nichts sagen, oder sieht das jemand anders?

    Ist das Ernst oder Ironie?

    EIKE zittert sicher schon vor Angst wegen der bevorstehenden strafrechtlichen Auseinandersetzung, oder?

  128. Der Vorschlag von #6: T. Gruner gefällt mir ausgesprochen gut. Leider sehe ich keine realistischen Chancen für die Umsetzbarkeit.

    Man sollte das Problem der Langzeitsubventionen auch im Zusammenhang mit der Staatsschuldenkrise sehen. Diese bekam einen ordentlichen Schub durch die Einführung des €urotz. Wie schon mehrfach in der Geschichte sind die Forderungen der Gläubiger viel höher als die Steuerkraft der Staaten. Dazu gibt es in der Geschichte viele Parallelen.
    Die Lösung dieser Probleme sah in der Vergangenheit auch immer ähnlich aus.

    Inflation mit oder ohne Staatsbankrott.

    Irgendwann (vielleicht war das schon) werden die Politiker sich wie Wiki an der Nase reiben und jubelnd verkünden: „Ich hab’s!“
    Danach werden die Druckerpressen (Die laufen heutzutage mit Bits und Bytes) angeworfen und die ganzen Schulden werden entwertet.
    In diesem Zuge, wenn die Ersparnisse für die Altersversorgung wertlos werden, entledigt man sich auch den Kosten für die sinnlosen Investitionen in die “Erneuerbaren Energien“.

    Dann wird sich die nächste Wartung der Vogelschredder, Krähenspiegel und Stinkgasanlagen nicht mehr lohnen. Daraufhin werden diese Monstren des Klimaschutzwahns in der Landschaft verrotten und Mahnmale gegen die Grünsozialisischen Spinnereien sein.

    Es stehen spannende Zeiten an.

  129. Angenommen die Einspeisevergütung bleibt auf absehbare Zeit so hoch, daß es sich weiter lohnt, neue Solardächer und Windräder aufzustellen. Nachdem es einen Einspeisezwang und Kaufzwang für deren Strom gibt, brauchen sich die Betreiber keine Sorgen um den „Absatzmarkt“ für ihr „Produkt“ zu machen. Es wäre dann also ein zunehmender Überfluss an EE-Strom auf dem Markt vorhanden, der sowieso gekauft und bezahlt werden muss. Dieser würde also den konventionellen Strom soweit verdrängen wie es maximal mit instabilem wetterabhängigem Strom möglich ist. Genau da wäre aber auch die Grenze: Die Endkunden der Stromanbieter/Stadtwerke würden sich sicherlich weigern, instabilen Strom (zum gleichen Preis) abzunehmen. Also bräuchte man auch dann noch die volle Kapazität in der Form von Schattenkraftwerken. Während die EE Anlagen völlig losgelöst von der Realität einfach immer mehr produzieren würden, wie Gelddruckmaschinen.
    Es würde auf dem Markt dann tatsächlich ein Wettbewerb entstehen, bei dem es darum geht, den (unvermeidbaren) EE Strom am billigsten zu speichern oder zu kompensieren.
    Die Stromkunden würden aber spätestens dann Preise bezahlen die es in sich haben: im Strompreis wäre dann die Einspeisevergütung von 1 oder mehreren einspeisevergüteten kWh, plus die Kosten von c.a. 0,7 kWh aus Schattenkraftwerken (Annahme 70% der Zeit kein brauchbarer EE Strom), plus Netzkosten usw., vermutlich an die 40 bis 50 Cent die kWh.

  130. Möglicherweise ist alles noch viel schlimmer.
    Habe gerade in den MDR-Nachrichten einen Beitrag gesehen, welcher einen Landwirt zeigte, der vermehrt Mais anbaut. Aufhänger des Beitrages waren die hohen Getreidepreise.
    Besagter Landwirt baut gerade seine zweite Biogasanlage. Er findet das toll, auf zwanzig Jahre eine feste Einnahmequelle zu haben. Also noch mehr Mais und Raps auf die Felder und weniger Getreide fürs tägliche Brot.
    Das macht mir Angst.
    Ringsherum schießen die Solaranlagen aus dem Boden und verdrängen ihrerseits Anbauflächen. Und Sachsen-Anhalt ist auch noch stolz darauf. Irgendwann werden wir uns fragen, ob Solarzellen essbar sind.
    Und ganz nebenbei geht eine Solarbude nach der anderen in die Knie. Schuld sind natürlich die ach so bösen Chinesen.

    Schöne neue Weltordnung!

  131. #4: A. Bauer
    Petrolium Lampe
    und Feuer im Wohnzimmer,
    Holz aus dem Wald (schwarz) im Kofferraum, da liegt noch genug herum, wenn das Geld für Spritt reicht, sonst zu Fuß

    mfG

  132. Wie wärs wenn diejenigen die für erneuerbare Energien sind nur noch dann Strom kriegen, wenn die Sonne scheint bzw. genug Wind weht und die EEG-Umlage alleine bezahlen. Die anderen kriegen den günstigen, zuverlässigen Strom aus konventionellen Kraftwerken. Ich wette dann würden die „erneuerbaren Energien“ wieder ganz schnell verschwinden.

  133. Dass es nur noch sog. „EEG“-Erzeugung gibt, wird wohl nicht passieren. Es werden immer die Grundlastkraftwerke da sein, denn sonst könnte man wirklich in Deutschland das Licht ausmachen. Das wird sicherlich nicht passieren.
    Es ist aber ziemlich einfach vorherzusagen, was passieren wird. Es werden immer mehr sog. „EEG“-Anlagen installiert, die immer mehr „EEG“-Umlage bedeuten und am Ende wird ein immer größerer Anteil der installierten Anlagen abgeschaltet rumstehen, weil die Grundlastkraftwerke nicht auf Null heruntergeregelt werden können, sondern einen Mindestbetrieb benötigen, um nicht kaputt zu gehen und weil wir nicht dauerhaft den überschüssigen Wind- und Sonnenstrom ins Ausland leiten können. Das heißt, dass immer mehr „EEG“-Anlagen keinen Strom produzieren und trotzdem von uns bezahlt werden müssen.
    Es wird also alles einfach immer teurer und teurer und teurer.
    Was für ein ideologischer Wahnsinn!

  134. @#3 Eine interessante Frage – was passiert wenn man das EEG weiterbestehen lässt, ohne weitere Kürzungen der Einspeisevergütung? Wie würde sich dann die Situation einpendeln?

    Wenn dann nur noch EE Anlagen übrigbleiben, können die EEG-Umlage und die sonstigen EE-Kosten nur noch auf Öko-kWh umgelegt werden, mit Ausnahme von Stromimporten auf die auch die EE-Umlage gezahlt wird – praktisch als Einfuhrzoll.

    Weil das EEG nur die Erzeugung von Strom als „Menge“ belohnt und nicht dessen Stabilität und Speicherung, gäbe es dann einfach regelmässige und langzeitige Stromausfälle. Nur noch das Wetter und die Regulierung der Nachfrage der Bevölkerung würde die Stromversorgung beeinflussen. Der Unterschied zwischen „statistischer“ KWh, die immer vollständig bezahlt werden müssen, und „realen“ KWh, die man wirklich nutzen kann, würde immer deutlicher werden.

    Für eine Zukunftsperspektive reicht es, daß wir die 20 Jahre Garantie haben und die Garantie, daß der politische Öko-Zug mindestens noch 5 Jahre braucht um zum stillstand zu kommen. Vielleicht wird Rot/Grün dem Zug sogar noch Dampf machen. So schnell wird sich in den Köpfen der Politiker jedenfalls nichts ändern.

  135. @Hofmann, M.
    Der Versuch, abzuschätzen, was in 20 Jahren passiert, ist n.m.M. zum Scheitern verurteilt, da nach rein mathematischer Betrachtung das System der Subventionspreise zum Zusammenbruch führen muß (Schneeballprinzip). Prinzipiell ist davon auszugehen, dass die durch die EEG-Subventionen erhöhten Stromkosten auch in alle Bereiche des Produktes „Erneuerbare Energieanlage“ eingehen, d.h. eine heute in Deutschland hergestellte WKA enthält bereits die erhöhten Energiekosten, muß diese aber erst in der Zukunft erwirtschaften. Damit sinkt die Rentabilität jeder neuen NIE-Anlage mit der Zeit, da die Stückkosten jeder Anlage steigen.
    Mit anderen Worten: wenn es den „erneuerbaren“ nicht gelingt ihre Gestehungskosten so zu senken, dass Subventionen für neu errichtete Anlagen nicht mehr nötig sind, wird sich diese Investitionsform entweder totlaufen oder aber bei Untätigkeit der Regierung und weiter anhaltender Subventionswut die Energieversorgung Deutschlands für mindestens einen ebenso langen Zeitraum schädigen, wie die Subventionen derartiger Anlagen die Brutto-Strompreise hochtreiben und damit den Neubau zuverlässiger Kraftwerke verhindern. Letzteres gilt natürlich nur, wenn sich die Politikerkaste nicht noch neue Subventionen für Speicherkraftwerke, Netzausbau etc einfallen läßt.
    Sollte das geschehen, werden wir erleben, dass aus wirtschaftlichen Gründen generell keine neuen Grund- und Mittellastkraftwerke mehr gebaute werden und die NIE dann ohne Konkurrenz dastehen. Dann sind Subventionen sowieso unnötig, weil dann jede kWh alternativlos mit seinem realen Preis bezahlt werden muß und Stromversorgung wie wir sie heute kennen ein Luxusgut sein wird.

  136. @#1: Hofmann,M.
    Richtig, wir zahlen dann nochmals für den Abriß und die Entsorgung der Überkapazität. Bloß vohin mit dem vielen Edelmüll? Ein Großteil wird ja schließlich Sondermüll sein. Und wo es schon kein ENDlager für Atommüll (so eine Perversität , Rohstoffe als Müll zu bezeichnen) gibt, schaffen wir den ganzen Sondermüll in die Ökogärten der Ökofaschisten; denn die wollten doch EEG und Co.

  137. Es stellen sich hier weitere Fragen…
    Was passiert eigentlich mit dem Stromentlohnungspreis, wenn die staatlichen Subventionen nach 20 Jahren auslaufen? Wenn sich Sonnen- und Windstrom gegenseitig konkurrenz machen? Wenn der Markt (Angebot und Nachfrage) wieder das sagen haben.
    Jeder vernünftig denkender Marktteilnehmer muss doch erkennen, dass nach den 20 Jahren bei zuviel Stromangebot im Markt (Wind und Sonne) die Stromverkaufspreise im Keller sind.
    Zuviel Angebot vermießt im Markt die Verkaufspreise. Statt 21 ct. bekommt der Sonnenstrombauer nur noch 2 ct.
    Was in einem staatlich subventionierten Strommarkt heute noch für einigen gierigen Abzockern ein „Profitgeschäft“ darstellt, wird nach der Subentionszeit des Staates zum „Draufzahlgeschäft“….

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