Teil 2: Die Fallgruben der Klimawandler; Eine Dokumentation der wichtigsten Fakten für eilige Leser

Immer wieder werden wir gebeten einen aktuellen Überblick über den Stand der neuesten klimawissenschaftlichen Erkenntnisse zu geben. Wir haben dies zwar schon häufiger getan, aber unsere vielen neuen Leser finden sich nicht immer in unserem Archiv zurecht. Als einziges deutschsprachiges, privates und damit von Staatsgeld unabhängiges Klima- und Energieinstitut sind wir nur der wissenschaftlichen Wahrheit verpflichtet und brauchen keinerlei Rücksicht auf evtl. von Regierungsseite oder interessierten Loppygruppen insbesondere grüner Verbände (z.B. Greenpeace;BUND, WWF, Solarlobby, etc) gewünschter Ergebnisse zu nehmen. Wir erforschen was ist und nicht was manche gerne hätten. Lesen Sie hier Teil 2 der Bestandsaufnahme.

0 Flares 0 Flares ×

IV

2010 zeigten ca. 70% der NASA-GISS-Temperaturdaten für 1885-2010 keine Erwär­mung an – inzwischen wurden sie korrigiert: jetzt wird es wärmer!

1)    Die 2010-Datensätze….

(sind nicht mehr im Internet vorhanden, wurden aber archiviert) …zeigen:

Die Details werden behandelt in

‚GISS „korrigiert“ seine Temperaturdaten’

Was lehren die GISS-Originaldaten?’

die als kopierfähige PDF-Dateien im Internet-Portal des Europäischen Instituts für Klima und Ener­gie eingesehen werden können (hier ). Die umfangreiche Analyse wurde für die Publikation fertiggestellt und wird gegenwärtig redaktionell bearbeitet.

 V

Das Eis am Nordpol

 Ausdehnung der arktischen Eisfläche verkleinert und vergrößert sich – schon immer

VI

Tuvalu, Funafuti Atoll:  monatliche Schwankungen des Meeresspiegels, 1977-1998, aber kein Anstieg.

VII

Abschmelzen der Gletscher ?

Ja, infolge Rückerwärmung nach dem Ende der Kleinen Eiszeit etwa ab 1820, d.h. 130 Jahre vor dem Beginn der verstärkten industriellen CO2-Produktion

 

VII

Hochwässer – ein Ergebnis des Klimawandels ?  Nein !

 

‚Höchste Hochwässer’ können schon nach wenigen Jahren auftreten, aber auch erst im Abstand von vielen Jahrhunderten, wie in diesem Beispiel.

Am Zusammenfluss von Werra und Fulda dürfte 1342 das Hochwasser mindestens 10 m über den Mittelwasser-Pegel gereicht haben. 

IX

Das 2°-Ziel der Politik

Wie entstand es und was ist Klimawandel wirklich?

Gut begründete kritische Einwände zur Erderwärmung werden seitens der Regierung stereo­typ mit dem Argument abgelehnt, man folge mit der Akzeptanz des 2°-Zieles der offiziellen Politik des Weltklimarates (IPCC). In einem am 28.10.2009 veröffentlichten Interview der Frankfurter Allge­meinen Zeitung haben die Präsidenten des Geoforschungszentrums Pots­dam, Prof. Dr. Hüttl, des Alfred-Wegener-Instituts Bremerhaven, Prof. Dr. Lochte, und des Senckenberg.-Mu­seums, Prof. Dr. Mosbrugger,  das 2°-Ziel als unbegründet und nicht zweckmäßig beurteilt. Trotz dieses Urteils der höchsten geowissenschaftlichen Fachinstanzen hält die Bundesregierung daran fest. Wer die Entstehungsgeschichte dieses Gebotes erfährt, kann nicht glauben, dass eine durch nichts bewiesene und dazu noch völlig fachfremde Annahme zu einem  Handlungsgebot für die ganze Welt mutie­ren konnte. Joachim Müller-Jung, Fachjournalist der FAZ und durch viele Beiträge als Verfech­ter des Modells vom menschengemachten Klimawandel bekannt, hat diese Entstehungsge­schichte am 9.12.2009 in der FAZ in einem gründlichen Beitrag be­handelt. Danach hat die Ge­schichte der Zwei-Grad-Grenze 1977 durch William D. Nordhaus begonnen: Nordhaus war an der Yale-Universität Wirtschaftsprofessor, ohne eigenen Bezug zum Klima und zur Klimaforschung; d.h. das 2°-Ziel ist keine Erfindung der Klimawissenschaft­ler.

Der ursächlich und tatsächlich fehlende Bezug zur Klimaforschung ergibt sich u.a. schon daraus, dass das 2°-Ziel in einer Abkühlungsphase entstand, in der Wissenschaftler eher eine Eiszeit be­fürchteten: Am 25.2.1977 zitierte die Frankfurter Allgemeine Zeitung den amerikanischen Chemi­ker und No­belpreisträger Linus Pauling mit dem Satz: „Die Klimaveränderung könne in eine glo­bale Katast­rophe münden, in den bisher härtesten Test für die Zivilisation“.  Damals fürchtete man sich vor einer neuen Eiszeit, heute vor der Erderwärmung. Am 22.4.2011,  also 34 Jahre später, schreibt  Welt Online dazu: „In den 70-Jahren hatten wir schon mal eine inten­sive Debatte um die Zukunft des Weltklimas. Damals warnten uns die Wissenschaftler aller­dings vor genau dem Ge­genteil: einer neuen Eiszeit. Was aus der Rückschau von heute besonders auffällt: Die erwarte­ten Folgen glichen denen, die heute im Zusammenhang mit der Erder­wär­mung diskutiert werden, wie ein Ei dem anderen: Unbewohnbarkeit der Erde, Extremer­eignisse, Hurri­kane, Dürren, Fluten, Hungerkrisen und andere Katastrophen, die CIA er­wartete Klima­kriege. Auch machte man den Menschen verantwortlich für den sich abzeich­nenden Klimawan­del“. 

Das 2°-Ziel machte Karriere, weil manche Klimaforscher es gelesen oder davon gehört hatten,  seine Anwendbarkeit und Nützlichkeit für ihre Zwecke begriffen, und sich gegenseitig der Be­deu­tung dieses Zieles versicherten. Sein wissenschaftlicher Gehalt erinnert an die Sage von der Wech­selbeziehung  zwischen dem Glöckner von Notre-Dame und dem Kanonier auf der Bas­tille: Wenn der Glöckner um die Mittagszeit sah, dass der Kanonier zur Kanone ging, begann er die Glocke zu läuten, und der erste Glo­ckenschlag veranlasste den Kanonier, den Mittagsschuss abzufeuern.

Carlo Jaeger , Ökonom, Soziologe und Humanökologe und Leiter des Forschungsfeldes Trans­dis­ziplinäre Konzepte und Methoden am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), hat in ei­nem Buchkapitel geschrieben "Das Zwei-Grad Limit ist fast zufällig aufge­taucht, und es entwi­ckelte sich dann eigentümlich widersprüchlich weiter: Politiker haben es wie ein wissenschaftli­ches Er­gebnis behandelt, Wissenschaftler als eine politische Angele­genheit."

Weitere von Müller-Jung beschriebene Details können in diesem Rahmen nicht berücksichtigt wer­den. Zusammengefasst zeigt sich, dass ein zufälliger Einfall eines Wirtschaftsprofessors durch Weitererzählen Karriere machen und zum Handlungsgebot für die Welt werden konnte, obwohl ihm jeder kausale Bezug zum Klima fehlt, es keine wissenschaftlichen Begründungen gibt, dafür aber seine Unvereinbarkeit mit Grundgesetzen der Physik bewiesen ist, so dass es schließlich einer Ge­schichte aus einem Märchenbuch gleicht. Gleichwohl  dient es dem PIK und dem WBGU (Wissen­schaftlicher Beirat der Bundes­regierung Globale Umweltverände­rungen) als Handlungsanweisung, einen Weltkli­mavertrag zu fordern. Der WBGU schlägt sogar eine De-Karboni­sierung vor – also eine Begren­zung des Koh­lenstoff-Umsatzes, ungeachtet der Tatsache, dass Kohlenstoff der Grund­baustein un­serer Nahrungsmittel ist, also lebensnotwendig. In der Politik und in führenden Medien gilt das 2°-Ziel längst als sakrosanktes Dogma, das zwar keiner ver­steht oder dessen Entste­hung kennt,  der aber jeden bemitleidet – oder ver­leumdet – , der es zu hinterfragen oder gar zu kri­tisieren wagt.

Von offizieller Seite wird der Begriff „Klimawandel“ mit größter Selbstverständlichkeit benutzt und auf den gegenwärtigen Zustand des Klimas angewandt. Dass es den Klimawan­del gibt, also den von uns Menschen verursachten, scheint inzwischen als allgemein akzeptierte Tatsache ver­standen zu werden. Aber was ist eigentlich Klimawandel? Das Wetter wechselt von Tag zu Tag, oder von Woche zu Woche – etc., aber wie groß muss (darf, soll) eine Änderung sein, um als Klimawandel zu gelten? Wel­ches Kriterium ist ausschlaggebend für den Unterschied zwischen Tem­peratur­schwankungen und Klimawandel? Klare Definitionen gehören zu den Grundlagen der Naturwissen­schaften – schon als Schüler erfährt man, wie beispielsweise unsere Längen­maße definiert sind, und warum. Dass für den Kli­mawandel eine klare De­finition fehlt, ist er­staunlich, wo doch sonst alles mit Maß und Zahl ge­klärt ist. Könnte dies beabsichtigt sein, weil mit der ge­gen­wär­tigen Praxis sich auch schon die kleinen Schwankungen der Gegenwart als Klimawandel propagiert lassen?

Beim „Klimawandel“ wandelt sich ein Klima in ein anderes, und man kann die Größenordnung der einen Klimawandel verursachenden Veränderung abschätzen, wenn man die Mittelwerte der Tem­peraturen mehrerer Klimazonen vergleicht. Beispielsweise unterscheiden sich die Durch­schnitts­temperaturen von Mailand, Berlin und Stockholm um jeweils etwa 3°C, Vergleiche mit subtropi­schen oder periglazialen Zonen ergeben erheblich größere Unterschiede. Ein wirklicher Klimawan­del erfordert folglich Änderungen von wenigen bis einigen Grad. Nun beziffern selbst die wissen­schaftlichen Befürworter des Klimawandels die gegenwärtigen Änderungen mit nur einigen Zehntel Grad und beziehen sich dabei auf die von ihnen zu Grunde gelegte Beo­bachtungszeit seit etwa 1880. Mit regelmäßigen Temperaturaufzeichnungen wurde je­doch schon im 17. Jh. begonnen, und wenn man diese Langzeit-Temperaturreihen berücksichtigt, gelten die Zehntel Grad, um die es in vielen Regionen wärmer geworden ist, sogar schon für die letzten dreihundert Jahre [1,2]. Wir ha­ben es folglich mit der Rückerwärmung nach dem Ende der Kleinen Eis­zeit zu tun und mit den üblichen Temperaturschwankungen, mehr nicht. Der „menschengemachte Kli­mawandel“ ergibt sich nur aus Klima­simulationsmodellen, die Langzeit-Temperaturreihen liefern als Zeugnisse der wirklichen Tempe­raturentwicklungen dafür keine Beweise.

Zum Schluss

Die gemessenen und die beobachtbaren Fakten zei­gen, dass es die üblichen Temperatur­schwan­kungen gibt, die in vielen Regionen der Erde eine geringe Er­wärmung anzeigen, aller­dings auch nicht überall, denn dort dauert die Kleine Eiszeit noch an. Von einem wirk­lichen Klimawandel, noch dazu von einem durch uns verursachten, kann keine Rede sein. Verände­rungen finden in und auf der Erde ständig statt, aber außer Tsunami, Erdbeben und Vulkan­erup­tionen verändert sich die Oberfläche der Erde lang­sam. „Wissenschaftliche“ Szenarien und Prognosen, die auf kurz­fristigen Änderungen beruhen,  sind Scharlatanerie. 

 Prof. em. Dr. Friedrich-Karl-Ewert EIKE

Sehr geehrte Kommentatoren, 
es ist wohl nützlich zu wissen, warum mein Beitrag entstand: Die FDP-Fraktion des Sächsischen Landtags hat in Dresden eine Alternative Klimakonferenz veranstaltet – und zwar sehr gut organisiert, sehr gut besucht, sehr gute Vorträge und mit dem Erfolg, dass die Teilnehmer zum Schluss überzeugt sein konnten, dass weder der angebliche Klimawandel noch unsere Urheberschaft "alternativlos" sind, wie dies dogmatisch regierungsamtlich verkündet wird. Es war zu erwarten, dass auch viele Teilnehmer kommen würden, die mit dem Thema nur wenig oder überhaupt noch nicht vertraut sind – und die auch keine Zeit für ein intensives Detailstudium haben. Um ihnen den Einstieg zu erleichtern und um sie vielleicht auch neugierig zu machen, sich selbst weiter damit zu beschäftigen, wurde diese "Dokumentation der wichtigsten Fakten für eilige Leser" – wie eingangs so benannt – zusammengestellt. Wichtig war mir, dass alle Komplexe behandelt werden, wenn auch leider oft nur in zusammengefasster Form, aber doch wohl ausreichend für eine grundlegende Information. Die in Dresden ausgelegten 50 Exemplare waren schnell vergriffen.

Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, das ist auf 15 Seiten nicht möglich. Es erschien auch zweckmäßig, mit fachlichen Details sparsam umzugehen, eine Überfrachtung mit Wissenschaft zu vermeiden, und sich kurz und knapp zu fassen, und darauf zu vertrauen, dass der Leser das wohl richtig interpretieren würde, und dass die Diskussion den Inhalt vervollständigt. Was ja auch geschieht, wie man schon sieht, und wofür sich der Autor jetzt schon bedanken möchte. Dieser Dank gilt vor allem auch an jene, die in mühevoller Arbeit den Beitrag mit seinen vielen Bildern hier bei EIKE in’s Netz stellen. 

Es folgt noch ein zweiter Teil. Zum Schluss noch der Hinweis, dass der vollständige Beitrag als pdf-Datei kopiert werden kann; seine Verbreitung ist erwünscht, schließlich sind Klimarealisten ehrenamtlich tätige Überzeugungstäter. 
Glück auf,
Friedrich-Karl Ewert 

Die vollständige datei kann hier als undefinedpdf herunter geladen werden

Literatur:

1) Berner U. + Streif HJ (Hrsg): „Klimafakten. Der Rückblick – Ein Schlüssel für die Zukunft.“ BGR, GGA, NLFB; 4.

   Auflage 2004, Schweizerbart, Stuttgart

2) Universität Bern LGGE: Analyse von Lufteinschlüssen im Eis, Stationen Vostok, Taylor Dome, EPICA Dome 

3) Beck H.-G.: 180 years of atmospheric CO2-Gas analysis by chemical methods. Energy and Envi­ronment, Volume

   18, 2/2007, P. 258-282, 14 Figures, 3 Tables

4) J. F. Eichner, E. Koscielny-Bunde, A. Bunde, S. Havlin, and H.-J. Schellnhuber: “Power-law persistence and trends in

   the atmos­phere: A detailed study of long temperature records” PHYSICAL REVIEW E 68, 046133 ~2003!

5)  Ewert F-K: Langzeit-Temperaturreihen widerlegen menschengemachten Klimawandel. Fusion 32, 2011, Nr. 3, S.31-

   61, 29 Abb, 14 Tab.

6) Lüdecke H-J, Link R., Ewert F-K: How Natural is the Recent Centennial Warming? An Analysis of 2249 Surface

   Temperature Records? International Journal of Modern Physics C, Vol. 22, No. 10, doi:10.1142/S0129183111016798

   (2011), copyright World Scientific Publishing Company, www.worldscinet.com

image_pdfimage_print
0 Flares Twitter 0 Facebook 0 0 Flares ×

22 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Baecker @ 17

    Sie und einige andere befinden sich nicht in einer Schlacht, sondern in einer Fortbildungsveranstaltung.
    Ja sicherlich! Eine Veranstaltung in der sie uns praxisbezogen in die Denk – und Argumentationsweise der Scholastik einführen möchten.
    Ja alle Achtung sie sind Brillant, wie sie ihr Fach beherrschen.

  2. Kann es sein, dass bei der Darstellung der Daten von Mallorca eine Verwechslung geschehen ist? Bei der ersten Abbildung heißt es, dass es eine Abkühlung gab, obwohl die Kurve nach oben zeigt, bei der zweiten Abbildung ist das genaue Gegenteil der Fall. Die Texte sollten wohl zur jeweils anderen Abbildung gehören.

  3. #17: NicoBaecker schon wieder richtig beobachtet Baecker, Sie machen ja endlich mal Fortschritte:

    Ich befinde mich nicht in einer Schlacht, sondern dieser Mann aus Österreich #6
    aber mit Fortbildung hat es nicht so ganz geklappt, mit der deterministischen Statistik,
    Der Mann aus Österreich weis ja nun gar nicht wie er das Problem mit dem heißen Mond lösen soll.
    Sieht doch tatsächlich so aus,
    als ob seine „aber so was von sicherer THE“ die Erde am Tag kühlt und nur in der Nacht heizt.

    Das kriegen Sie doch sicher auch hin Baecker,
    machen Sie einfach nochmal so eine deterministische Statistik,
    so richtig schön im Gegensatrz zur empirischen Statistik, wie Sie uns das so schön erklärt haben.

    Da kommt dann raus, dass es so kalt ist (empirisch), weil es so heiß ist (deterministisch).

    So sieht das PIK ja auch schon etliche Jahre die Zukunft falsch voraus, also deterministisch.
    Es wird sehr heiß in Zukunft (deterministisch), weil es jetzt so kalt ist (empirisch).

    Prima,
    nur nicht ganz richtig

  4. #11: Dr.Paul sagt:am Freitag, 03.08.2012, 13:05

    #9: Ketterer, Sie Kein Schelm,
    warum geht ihre Kurve weiter als 2003 (Ewert)
    und warum hört sie 1953 auf?
    Ich hatte hier doch bereits auf ähnliche Schwankungen zwischen 1920 und 1940 hingewiesen:

    http://tinyurl.com/7nqav5x

    mfG
    ##### ######

    Aber die 1938 August (Mittel oder Ende?) Werte liegen weit über den diesjährigen von Anfang August.
    Und 1938 war daoch laut Ihnen ein Jahr mit sehr gerigner Ausdehnung.

    Ach ja wie sagten Sie:
    wer das unwesentliche Detail kritisiert,
    lobt das wesentliche Ganze.

  5. um Himmels Willen!

    ja fällt den niemanden auf, was da unter Abb. 5 für ein Kapitalnonsens steht?

    Da meint der liebe Autor glatt, am 17.03 der Jahre wäre die NO und die NW Passage nicht frei!
    Na Servas, zum Zeitpunkt der maximalen Ausdehnung sollen die vielleicht offen sein, oder was? Ein Armutszeugnis!

    Und das nächste gleich dazu:
    Lila ist also das Eis und weiß der Schnee dargestellt. Blöd nur, dass scheinbar 1995 im März gar kein Schnee lag bzw. einfach eine fehlerhafte Abb. gezeigt wird, man aber das Fehlen vom Schnee einfach ignoriert und dann gibt es da tatsächlich Poster die meinen, dass hier wäre ein doller Artikel. Tja, wenn euch wirklich alles wurscht ist, dann macht halt weiter am Nivau unter der untersten Schublade. Ist euch das nicht peinlich?

  6. #6: Gunnar Innerhofer

    Sie scheinen nicht zu begreifen, dass Strahlung nicht gleich Wärme ist, weil eine Erwärmung immer von warm nach kalt geht. Jede Strahlung, mit der Sie einen Nettostrahlungsgewinn durch „THGs“ begründen wollen, beruht auf Energie, welche der Boden vorher an die Atmosphäre abgegeben hat – entweder durch Strahlung oder durch Konvektion. Niemals ist es möglich, durch partielle Rückführung dieser Energie, den Boden noch wärmer zu machen.

    Schlagen Sie sich diesen Unsinn endlich aus dem Kopf ! Es wird schon lange versucht, diese angebliche Erwärmung aufgrund dieses „Nettostrahlungsgewinns“ zu messen – aber vergeblich. Und so wird es auch bleiben !

  7. #10: Volker Rothschedl siehe #11

    reicht offenbar Baecker Ebel NF MM und dieser unhöfliche Dr.Mayer nicht die letzte Schlacht zu gewinnen.?

    Ich hoffe aber mit Ihnen, dass wir vielleicht wieder einmal eine freie Nord-Ostpassage bekommen. Dann könnten wir noch mehr Energie sparen für leckeres Rindfleisch aus Amerika.
    Aber natürlich nicht für Menschen, denen schon übel ist, die müssen zum Arzt,
    wenn das Geld reicht.

    mfG

  8. Vielen Dank Herr Ewert für diesen TEil 2, der in einfachen Worten die Sache kurz erklärt. Allerdings ist er für die Medien und für unsere Volksvertreter immer noch zu wissenschaftlich. Und die nehmen momentan am Prozeß der Öffnung neuer Argumente teil. Insofern sind solche Fragen momentan egal, wie gut welche Temperaturdaten homogenisiert oder überhaupt nicht bereinigt wurden oder in Richtung „Wärmer“ homogenisiert wurden, da haben wir bislang wohl nur die Spitze eines Eisberges an Tricksereien erlebt.
    Für mich sind in Zweifelsfragen Beobachtungen in der freien Natur entscheidend, über die ich als guter Naturbeobachter von Kind an verfüge. Am 19.März 77 blühten in meinem Vorgarten die Forsythien, Im März 2012 erst eine Woche später. Also war der März 77 wohl etwas wärmer, sagen uns die Pflanzen. Und was sagt uns der in seiner Führungspitze gut homogenisierte Deutsche Wetterdienst? Antwort: Genau das Gegenteil. Der März 77 war laut DWD 6,1 grad warm und der März 2012 6,7 Grad. Na sowas. Warum haben das meine Forsythien und all die anderen Frühjahrsblüher nicht gemerkt? Meine Antwort ist einfach: Die 0,6 Grad sehe ich als die Zunahme des Wärmeinselanteiles der deutschen Stationen in den letzten 35 Jahren. Beide März-Monate sind in meinen Erinnerungen gleich warm. Die Krötenablaiche begann bei beiden Ereignissen Ende März/Anfang April. Nur in den Wärmeinseln, dort wo nun vorwiegend auch die DWD-Messstationen sind, haben die Forsythien dieses Jahr wohl Anfang März geblüht, also die 0,6 Grad früher.

  9. #6: Gunnar Innerhofer, für Österreich, „FREUND aller Skeptiker“ hat mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen mit den müde lächelnden sg. „Obrihkeiten“ oh mein Gott, da stehen sie (die sg. „Obrihkeiten“?) so was von im Anseits, das es selbst mit weh tut.
    Ja wer sollte auch diese sg. „Obrihkeiten“ verstehen können, oh mein Gott …

    “ ein netto Strahlungsgewinn an der Erdoberfläche zu einer Erwärmung führen muss und dieser ist durch die Anreicherung an THE Gasen aber so was von sicher gegeben, dass es nur noch hohl wäre, mit gewissen Fantasten darüber zu diskutieren.“

    Du musst jetzt den dummen Lesern nur noch erklären warum der Mond das ohne „die Anreicherung an THE Gasen“ schafft, noch heißer zu werden.

    Kannst du das Herr Experte?
    Oder ist das auch nur einer „der vielen schrecklichen Fehler“ in der Realität mit denen diese sg. „Obrihkeiten“ „nicht mal die kleinste Schlacht“ gewinnen können.
    oder es fehlt dir zz anhand der vielen schrecklichen Fehler an Mühe, diese im Detail zu widerlegen.
    Meinst du jetzt den Mond oder diese sg. „Obrihkeiten“?

    Prost

  10. #9: Ketterer, Sie Kein Schelm,
    warum geht ihre Kurve weiter als 2003 (Ewert)
    und warum hört sie 1953 auf?
    Ich hatte hier doch bereits auf ähnliche Schwankungen zwischen 1920 und 1940 hingewiesen:

    http://tinyurl.com/7nqav5x

    Sie kennen doch den Spruch,
    wer das unwesentliche Detail kritisiert,
    lobt das wesentliche Ganze.

    mfG

  11. mir wird übel!

    warum zeigen sie eigentlich, wie in Teil V zum arktischen Meereis, nicht gleich die Entwicklung der letzten 3 Sekunden und wenn diese positiv ist, schließen sie daraus, dass die nächste Eiszeit kommen muss…
    Was wollen sie mir einer Ganglinie von 2002 bis heute „zeigen“?
    Gucken sie mal hier und dann versuchen sie ihre Behauptungen nochmals zu überdenken:

    http://tinyurl.com/ctkmuu2

    Man kann sehr wohl darüber diskutieren, warum diese Entwicklung vor Dekaden eingesetzt hat, aber ihre Argumentation oben zeugt nur von Laientum, sorry, aber der Artikel ist leider extrem schwach, wie Teil 1.

  12. #5: Prof.Dr.F.-K.Ewert sagt:am Donnerstag, 02.08.2012, 18:46

    zu #2:
    Bei der Eisausdehnung soll der Leser nicht in die Irre geführt werden! Die Erklärung ist einfach und harmlos: Es war geplant, den Bericht nur als pdf-Datei bei EIKE ins Netz zu stellen. Dann wurde für diese Darstellung hier separat eine PP-Presentation vorbereitet, und da von dieser Grafik zwei Ausführungen vorhanden sind, eine bis 2010, die anndere bis 2011, sind sie versehentlich vertauscht worden. Sorry! Allerdings ist der Unterschied so minimal, dass er wohl vernachlässigbar ist.
    ###########

    Falls ich Ihnen eine Intention unsterstellt habe, die sie nicht hatten, dann nehem ich meine Unterstellung zurück.
    Allerdings sollten Sie bei den geposteten Grafiken etwas mehr Sorgfalt walten lassen.

    Es gibt hinreichned Grafiken z.B. diese hier
    http://tinyurl.com/NSIDC-Arctic

    Nur passen diese nicht zu Ihrer Aussage.
    KEIN Schelm, der Schlechtes dabei denkt.

  13. Herzlichen Dank, Herr Ewert, für diese grossartige Zusammenstellung.

    Man sollte das PDF File jeden Tag jedem Mitglied der Bundesregierung, der Landesregierungen und den Mitgliedern der wesentlichen Nachrichtenredaktionen in TV, Radio und Presse solange schicken, bis diese das inhaltlich mal verstanden haben.

  14. Diese Veranstaltung ist mir bekannt, und ich kenne den Typ von Mensch, „die auch keine Zeit für ein intensives Detailstudium haben“. Das bei diesen Leuten vorhandene tiefe Misstrauen, einen Bären aufgebunden zu bekommen, wurde wohl vollstens bedient.

  15. Lieber Dr. Ebert

    auf der einen Seite freut es mich, wenn sie versuchen diesen fürchterlichen Klima Alarmismus seitens IPCC, PIK & Co sozusagen zurecht zu rücken.
    Andererseits muss ich leider festhalten, dass aus sie teilweise mit derart schrecklich laienhaften Ansichten etwas versuchen, was ihnen aber so nicht gelingen wird.
    Denn selbst ich, als FREUND aller Skeptiker, muss auch ihnen mitteilen, dass sie mit dieser populär unwissenschaftlichen Argumentation bei den sg. „Obrihkeiten“ nichts weiter bewirken werden, als müdes Lächeln.
    Es ist ja alles recht und schön, was sie sich da oben so zusammenkepflückt haben und es ist ja auch noch verdaulich, wenn sie nicht mal wissen, dass viele T Reihen tatsächlich nach bestem Wissen und Gewissen früher mal ordentlich homogenisiert wurden. Alle Rohdaten der NOAA GISS zB. welche sie im Netz finden, sind eben nicht die bereinigten Daten und sie können mir glauben, dass man damit rein gar nix anfangen kann! Ich sage nicht, dass von vielen Seiten heute versucht wird, mit gewissen Methoden diese Reihen in eine gewollte Richtung zu drängen, aber mit den Daten, welche sie zeigen, irgendwas zu bestätigen oder zu widerlegen, oh mein Gott, da stehen sie so was von im Anseits, das es selbst mit weh tut.
    Pauschal mögen sie halbwegs die richtige Einsicht und Einstellung haben, aber auf diese Art können sie maximal Laien aus der Politik, der Medien oder andere „Denker“ wie Poster Wehlan, Paul & Co beieindrucken, die genau das lesen wollen, am Ende aber nicht mal verstehen, dass ein netto Strahlungsgewinn an der Erdoberfläche zu einer Erwärmung führen muss und dieser ist durch die Anreicherung an THE Gasen aber so was von sicher gegeben, dass es nur noch hohl wäre, mit gewissen Fantasten darüber zu diskutieren.
    Vielleicht werden auch ihre Ausführungen irgendwann substantieller, es fehlt mir zz anhand der vielen schrecklichen Fehler an Mühe, diese im Detail zu widerlegen. Glauben sie mir, so gewinnt man nicht mal die kleinste Schlacht, auch wenn ein paar gute Ansätze dabei sind.

  16. zu #2:
    Bei der Eisausdehnung soll der Leser nicht in die Irre geführt werden! Die Erklärung ist einfach und harmlos: Es war geplant, den Bericht nur als pdf-Datei bei EIKE ins Netz zu stellen. Dann wurde für diese Darstellung hier separat eine PP-Presentation vorbereitet, und da von dieser Grafik zwei Ausführungen vorhanden sind, eine bis 2010, die anndere bis 2011, sind sie versehentlich vertauscht worden. Sorry! Allerdings ist der Unterschied so minimal, dass er wohl vernachlässigbar ist.

  17. An #2: Ketterer Ich bin auch Ihrer Meinung, dass man zur Eisausdehnung auch dann die aktuellen Verhältnisse aufzeigen muss, wenn das Eis nun doch wieder schrumpft. Ansonsten wird man genauso unglaubwürdig wie die, die eine nicht vorhandene Erderwärmung herbeimogeln. Es ist viel klüger, ausschließlich die Vergangenheit und die Gegenwart aufzuzeigen, ohne laut schreiend die Zukunft aus dem weit offenen Fenster zu verkünden. Dann zwingt eine drohende Blamage einen auch nicht zum Mogeln. Und wenn man eine Prognose wagt, dann sollte man die Unsicherheit auch gleich mitliefern, um sich vor Blamagen zu schützen. Irrtümer, die in der Wissenschaft völlig normal sind, kann man mit gesundem Selbstvertrauen ganz einfach zugeben. Meine Zukunftsprognose zur Temperaturentwicklung: Hier, anderswo und überall wird die Temperatur in naher und ferner Zukunft steigen und fallen. In sehr ferner Zukunft, wenn unsere schöne Zwischeneiszeit zu Ende geht, wird es sehr kalt. Ich bin mir aber nicht sicher und nehme mir daher das Recht, mich irren zu dürfen. Amen!

  18. ——————-A M E N————————
    Amen drückt die Zustimmung der „Gemeinde“ und ihrer Glieder zu Rede, Gebet und Segen und ist bei Christen, Jugen und Moslems zum Gebetsende üblich..
    Amen kann aber auch als So ist, seies…oder soll es geschehen übersetzt werden, man sollte hoffen, dass Letzteres auch so geschieht !

    Erich Richter

  19. Wie war nochmals der Artikel überschrieben:
    Fallgruben…..
    Ich weiß nun nicht wer die Bilder zur Eisausdehnung für diesen Artikel redigiert hat. Aber allem Anschein nach soll der Leser bie der arktischen Eisausdehnung in die Irre geführt werden.
    Waren im PDF noch die arktischen Eisausdehnungen bis zum September 2011 aufgeführt, so werden hier nun nur noch die Daten bis zum Frühjahr 2010 visualisiert.
    Offensichtlich will man hier weiter man urban myth arbeiten, dass das arktische Eis wieder zunimmt.
    Wer sich informieren will sollte sich die Mühe machen und die sie sea ice reference page von Watts anshen. http://wp.me/P7y4l-5Kc
    Von dort findet man auch leicht den Link zu
    http://tinyurl.com/ArcticSeaIceExt

    oder wenn man der Url nicht blind vertrauen mag:

    http://preview.tinyurl.com/ArcticSeaIceExt

    Hier sieht man leicht, dass im obigen Artikel in Bezug auf das arktische Eis -vorsichtig formuliert – nicht die ganze Wahrheit gesagt wird; Es soll so aussehen als würde die Minimalausdehnung seit 2007 wieder zunehmen. Und das ist schlicht und einfach falsch!.
    Im pdf von Herrn Prof. Ewert ist dies NICHT SO dargestellt – nur sind auch dort die Daten nicht die neuesten. Allerdings zerbröseln seine Links im Browser auch zum Error 404, obgleich diese seit Jahren stabil sind. Den Aktuellen Stand findet man z.B. hier:
    http://tinyurl.com/RoosSeaIceArea
    bzw. hier http://preview.tinyurl.com/RoosSeaIceArea

Antworten