CCS-CO2-Speicherung vor dem Aus!

dpa meldet: Umweltminister Peter Altmaier (CDU) sieht wegen des Widerstandes in der Bevölkerung in Deutschland keine Chancen für die unterirdische Speicherung des „Klimakillers CO2“ und ..Die Kieler Landesregierung fordert ein bundesweites Verbot von CCS-Lagern. „Wir müssen realistisch sein: gegen den Willen der Bevölkerung ist eine Einlagerung von CO2 im Boden nicht durchzusetzen“, sagte Altmaier in einem Interview mit der Saarbrücker Zeitung. Für die CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage), bei der das Klimagas CO2 aus Kohlekraftwerken unterirdisch gespeichert wird, sieht Altmaier zurzeit in keinem Bundesland eine Chance. „Für Steinkohle- und Braunkohlekraftwerke mit CCS-Technologie sehe ich derzeit in keinem einzigen Bundesland eine politische Akzeptanz.“


Unsere Einschätzung dazu: 

Das politische Aus für CCS ist voll zu begrüßen!

Endlich hat sich die Politik der Meinung der Bürger gebeugt, die wegen der damit verbundenen Risiken das CCS ablehnen! Es ist zu hoffen, dass sich die Politik auch bei weiteren Vorhaben dem Willen des Volkes unterwirft – Beispiele: „Stromautobahnen“, Landschafts-„Verspargelung“ und -„Verspiegelung“, Strompreiserhöhungen durch das EEG und die gesamte „Energiewende“!

Es ist bedauerlich, dass unsere Politiker ihre CCS-Aus-Entscheidung nur von einem einzigem Kriterium abhängig gemacht haben, dem Gesundheits-Risiko. Weitere Gründe wurden von Herrn Altmaier u. a.  – bewusst! – unterschlagen!

Tatsächlich sprechen insgesamt vier Gründe für die Ablehnung dieser Technologie:

1.   Es besteht grundsätzlich keine Notwendigkeit, CO2 von der Atmosphäre zu trennen und unterirdisch einzulagern, weil CO2 kein „Klimakiller“, sondern ein für das Leben nützliches Gas ist. Ein Zusammenhang zwischen CO2-Emissionen und Klimaentwicklung ist nicht nachweisbar!

2.   Die CCS-Technik erhöht die Kosten der Elektroenergieerzeugung in Braunkohlekraftwerken: Verdopplung der spezifischen Investitionskosten, Verdopplung der spezifischen Stromerzeugungskosten. Kohlekraftwerke verlieren dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit (was von der Politik wohl auch gewünscht wird …)

3.   Energieverschwendung durch Kohlemehrverbrauch pro kWh um 25 bis 50 % infolge Wirkungsgradverminderung.

4.   Keine gesicherten Kenntnisse darüber, ob CO2 über lange Zeiträume ohne Leckagen eingeschlossen werden kann (im Gegensatz zu radioaktiven Spaltprodukten ist die „Halbwertszeit“ des CO2 u. U. unendlich groß!). Risiko für Mensch und Tiere bei CO2-Konzentrationen über 10 % in der Atmosphäre.

Von EIKE wurde darauf im „Grundsatzpapier Energie“ seit Jahren hingewiesen und gefordert:

„Beendigung der Versuche, Kohlendioxid mit dem kostspieligen und für die Bevölkerung riskanten CCS-Verfahren in den Erdboden zu pressen.“   http://www.eike-klima-energie.eu/die-mission/grundsatzpapier-energie/

Weiteres dazu siehe:

Studie der Deutsche Physikalische Gesellschaft „Elektrizität: Schlüssel zu einem nachhaltigen und klimaverträglichen Energiesystem“, Juni 2010, Seiten 50-55

   http://www.eike-klima-energie.eu/die-mission/grundsatzpapier-energie/

Weiteres dazu siehe:

http://www.eike-klima-energie.eu/fileadmin/user_upload/Bilder_Dateien/EIKE_Grundsaetze_Energie_II/EIKE_Energie_Grundsa__tze.pdf

und:

Studie der Deutsche Physikalische Gesellschaft „Elektrizität: Schlüssel zu einem nachhaltigen und klimaverträglichen Energiesystem“, Juni 2010, Seiten 50-55 

Dr. Dietmar Ufer EIKE

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13 Kommentar(e)

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1
Peter Georgiev

Hübner, Ihre Fragen werden im Bio-Lehrbuch der 7. Klasse beantwortet. Wenn Sie damit überfordert sind, kann ich Schülerhilfe e.V. empfehlen. Macht es immer noch nicht Klick, so habe ich es meinem 3-jahrigen erklärt: Der Onkel, der jeden Abend die Sonne ausknipst sorgt dafür, dass wir immer frische Luft haben. Sein Name ist Natur

Hier wird auf einem anderen Niveau diskutiert. Winke winke

2

#11: Peter Georgiev sagt:

genauso ist es, so reagieren menschen, die eine althergebrachte these vertreten und nun nicht mehr wissen, was sie sagen sollen. so reagieren in der hauptsache wissenschaftler mit tunnelblick die sich sagen: was nicht sein kann, darf nicht sein. sie gehören offenbar zu dieser spezies. ihr kommentar hat sogar etwas von " ich bin beleidigt-getue".
überprüfen sie doch einfach mal die ergebnisse und wischen die nicht einfach vom tisch und unterstellen anderen ein niedriges bildungsniveau. gleiches könnte man ihnen unterstellen.
ps: bitte nicht wikipedia und andere gleichgeschaltete quellen zitieren!

3
Peter Georgiev

# 10

Tja Hübner, wenn Sie nicht wissen, dass wenn hier Winter ist, woanders Sommer ist; nicht wissen, dass die Erde überwiegend aus Wasser besteht und daher die Photosysnthese und O2-Produktion überwiegend in den Weltmeeren stattfindet; nicht wissen, dass lange bevor erste Pflanzen entstanden die Cyanobakterien die Photosysnthese gestartet und den ersten freien Sauerstoff produziert haben und und und...

Mir fällt gerade keine Bezeichnung für Ihr Wissensniveau ein, dass nicht gegen die Forumsregeln verstößt.

4

#9: Peter Georgiev sagt:

Ihre Aussage ist höchst widersprüchlich, weil einerseits die spaltung von co2 jede menge energie benötigt und die pflanzen schaffen das nur mit hilfe von sonnenlicht ? Dann könnte dieser Prozess ja auch außerhalb der Pflanzen stattfinden, eigentlich, oder?
Desweiteren ist es erwiesen, dass schon reichlich Sauerstoff auf der Erde war, noch bevor die Pflanzen in Erscheinung getreten sind. Wie erklären Sie sich das? Außerdem, wenn die Pflanzen den Sauerstoff produzieren, den wir wieder verbrauchen, dann müsste dieser doch aber höher gewesen sein als noch nicht so viele Lebewesen auf der Erde waren. Wieso ist der Sauerstoffgehalt der Luft fast immer gleich und das auch im Winter?
Warum ist im Sommer im Wald die Co2 Konzentration höher als im Winter? Liegt es eventuell daran, dass die Bäume auf Grund des Sonnenlichts jede Menge Sauerstoff verbrauchen und Co2 produzieren? Warum sind die Experimente von Enger so einfach nachvollziehbar?

Warum wird bei Autos die Co2 Messung immer im Auspuff durchgeführt und nicht direkt dahinter? Antwort: Weil nach dem Auspuff das Co2 fast nicht mehr messbar ist. Erklären Sie mir bitte warum das so ist!

PS: Wenn eine Baumwurzel die Straßen kaputt macht, dann wohl wegen deren Wachstum. Anderseits wird behauptet, dass die Erde, die die Wurzeln umgibt von Microorganismen zersetzt wird, dann würde sich das mit der Wurzel ja wieder ausgleichen, oder?

Warum hat bis heute noch kein Wissenschaftler die Messreihen von Enger widerlegen können? Wenn er Unrecht hätte, wäre es doch ein leichtes, dies zu beweisen, oder?

Das Problem wird sein, dass Enger in allen Punkten Recht hat und die Wissenschaft das möglicherweise auch weiß aber nicht zugeben will, weil sonst gleich mehrere Lügengebilde zusammen brechen würden, nicht war?

5
Peter Georgiev

#8

Hallo Herr Hübner,

Es ist eigentlich sehr einfach. Wenn man verstanden hat, dass beim verbinden von C mit O2 Energie freigesetzt wird, und umgedreht, beim Zerlegen von CO2 Energie aufgewendet werden muss. Pflanzen brauchen auch Energie, Sie haben bestimmt schon mal gesehen, dass Baumwurzeln Gehwegplatten hochgeschoben haben. Ohne Energie geht es nicht. Im gewissen Umfang verbrennen also auch Pflanzen, so wie alle Tiere (auch Autos und KWs) C mit dem Abfallprodukt CO2, wobei in der Gesamtgasbilanz der Umkehrprozess, das Spalten von CO2 durch Photosynthese mit Hilfe von Sonnenlicht deutlich überwiegt.

Wenn man aber die Photosynthese unterbindet, z.B. durch Entzug von Wasser oder Licht, könnte kurzfristig die Gasbilanz einer Pflanze umgedreht werden. Etwas in dieser Art hat der Engers gemacht.

Wenn die Photosynthese nicht so funktionieren würde, hätten wir Beide und alle andere kein Sauerstoff zum Atmen. Allein kann CO2 nicht zerfallen, es ist eine Menge Energie dafür nötig.

Das Schlimme ist, dass naturwissenschaftliche Vollidioten wie Engers im Land der Dichter und Denker soviel Aufmerksamkeit zuteil wird. Woanders würde er nur Kopfschütteln ernten.

6

Mich würde in diesem Zusammenhang mal interessieren, inwieweit der Herr Engers Recht hat, indem er sagt, dass die Fotosynthese bei Pflanzen eben nicht so stattfindet wie allgemein gelehrt.
Pflanzen verbrauchen demnach genauso Sauerstoff wie wir und geben co2 ab. da co2 wohl irgendwie zerfällt, kann es in der atmosphäre auch nicht angereichert werden bzw. Schaden anrichten.
Wer sagt mir dazu mal etwas von den Wissenschaftlern unter Ihnen?

7
Siegfried Zülsdorf

Endlich mal eine Nachricht zum Feiern!
Ich mach jetzt 'ne Flasche Sekt auf.
Prost Altmaier!

8

#5: S.Hader Sie verwechseln da schon wieder was,
oder machen Sie das etwa ABSICHTLICH?

Ich bin es NICHT,
der die Treibhaustheorie vertritt!

mfG

9

#1: "Herr Hader, schauen sie mal auf die Feststellung Nr. 1 oben: kein Zusammenhang zwischen CO2 und Klimaentwicklung nachweisbar."

Hallo Herr Jensen, finde ich schon interessant, dass ich im Forum mehrfach von jemanden angesprochen werde, der öffentlich verlauten liess, kaum noch auf meine Beiträge kommentieren zu wollen. Jemanden zu ignorieren, sieht für mein Verstädnis etwas anders aus. ;o) Aber wie dem auch sei, mal angenommen es stimmt, dass bisher kein Zusammenhang zwischen CO2 und Klimaentwicklung nachweisbar war. Also nur mal angenommen. Daraus kann man eben nicht schlussfolgern, dass es keinen Zusammenhang gibt. Ich weiss, das muss in Ihren Ohren ziemlich verwirrend klingen. :o) Der Fachbeirat von EIKE hat vor kurzem seine Ansicht wiederholt, dass CO2 Einfluss auf den Strahlenhaushalt der Erde Einfluss nimmt und das man diesen in W/m² beziffern kann. Damit bestätigt man indirekt, dass es auch wahrscheinlich einen Zusammenhang zwischen CO2 und Klimaentwicklung gibt. Gegenüber anderen Wissenschaftlern gibt es nur Differenzen, in welchem Ausmaß das stattfindet.

"Oder sind die Herren von EIKE auch nur ungeduldige Laien?"

Na für alle kann ich nicht sprechen. ;o) Wobei Sie kaum einen EIKE-Member finden werden, der Dr.Pauls abenteuerliche Interpretationen der Atmosphärenphysik bestätigt.

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Andreas Kapitzke

ahja

"niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten"
"Die Renten sind sicher"
"Putin ist ein lupenreiner Demokrat"
"Die Wende kostet uns keinen Pfennig extra"
"Die Energiewende ist zu schaffen"

Und nun Altmaier...

Glaub keinen Politiker, er will nur Dein Bestes...
Die betroffenen Regionen wissen noch nicht mal was von ihrem Glück. Denen wird vorgegaukelt, daß nach Öl und Gas gesucht wird...

Kommts also nicht offiziell, kommts heimlich...

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Oh, ich hab´s irgendwie wohl verschlafen, dass mein Staat mich nach meinen Wünschen gefragt hat, hab ich da was beim Zensus versehentlich richtig angekreuzt... Ich kann es halt einfach nicht lassen, polemisch und ... zu sein.

Zumindest ist eine sehr erfreuliche Nachricht, wobei ich nicht so recht die Begründung glauben mag, " gegen den Willen der Bevölkerung nicht durchsetzbar" . Selbst wenn das so sein sollte, was ja für diesen Fall auch ganze dolle, es bleibt bei einem absehbaren Scheitern der Energiewende ja das beliebte Poltit-Schlupfloch - wir haben alles dafür getan, aber ihr wolltet ja nicht... meine Kinder spielen das auch gern, wenn denen mal was daneben geht, ist der Gegenstand schuld, die Eltern, der Lehrer…

Andererseits - vielleicht unbeabsichtigt zeigt uns Altmaier den Schlüssel zu allem und bestätigt meine ständigen Worte – es gehören immer zwei zu einer Interaktion. Einer der macht und einer der machen lässt. Es ist zwar in der Realität nicht so einfach, aber ein Ansatz zur Wende und damit ist nicht nur die Energiewende gemeint.

P.S.
Herr Jensen, haben Sie in 1# vorsorglich....?

12

-weil CO2 kein „Klimakiller“, sondern ein für das Leben nützliches Gas ist.-

CO2 ist nicht "nützlich", es ist notwendig und die Voraussetzung für das Leben auf der Erde.

13

Herr Hader, schauen sie mal auf die Feststellung Nr. 1 oben: kein Zusammenhang zwischen CO2 und Klimaentwicklung nachweisbar.

Oder sind die Herren von EIKE auch nur ungeduldige Laien?