Regierung: Abschied von den Klima-Klempnern!

Seit einigen Jahren wurde zunehmend darüber spekuliert und in ersten Ansätzen auch schon experimentiert, ob man das Klima nicht durch allerlei großräumige und im Grunde größenwahnsinnige Exprimente mit der Atmosphäre manipulieren kann. Hintergrund ist die Hypothese einer angeblich dramatisch zu erwartenden anthropogenen Erderwärmung mit CO2. Solcherart Thesen und Experimente mit unserer Atmosphäre erinnern fatal an die „Wettermacher“ der 60-er und 70-er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Schon diese Experimente waren gleichermaßen teuer, wie auch riskant und erfolglos, sie sind im pseudo-wissenschaftlichen Papierkorb verschwunden. Nun gibt es Anzeichen dafür, daß Geo-Engineering den gleichen Weg geht, zumindest vorerst in Deutschland. Ob dieser Entscheidung wird das Aufheulen der Klima-Ideologen und -Profiteure in den nächsten Tage erschallen.

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Zur Entscheidung der Bundesregierung ist auf SPIEGEL-online zu lesen: (  ) :

"Absage ans Geo-Engineering: Regierung lehnt Klima-Operationen ab.

Soll das Klima mit Notoperationen gekühlt werden? Können CO2-Speicher, Schwefelwolken, künstliche Algenblüten die Energiewende begleiten? Nein, meint die Bundesregierung: Sie erteilt dem Geo-Engineering eine erstaunlich deutliche Absage. Die Folgen könnten beträchtlich sein."

Schon in früheren Jahren wurde das Thema pro+contra in den Medien diskutiert.

Die politischen und gesellschaftlichen Aspekte erörterte z.B. 2010 das im CUXland  erscheinende Kultur-Magazin Laufpass (hier die komplette Version)

"Die Frage, ob Klima etwas Konstantes sein kann, widerlegt die Natur seit Jahrtausenden. Warm- und Kaltzeiten lösen einander ab, Eis kommt, Eis geht, die Nordwestpassage ist mal frei, mal zugefroren und Grönland ist mal Grünland und mal eisbedeckt. Alles, was auf dem kurzen Zeitstrahl dazwischen als Ereignis aufscheint, ist schlussendlich Wetter und nicht Klima. Das verstehen viele schon heute nicht und sind geneigt, kurzfristige Ereignisse als fundamentale Veränderungen anzusehen und entsprechend zu reagieren. Wenn das Weltklima kaputt ist, dann müssen wir es eben reparieren. Die Werkzeuge dafür soll uns das Geo-Engineering oder neu: das Climate Engineering liefern. Die Devise: „Let’s hack the planet“ – als sei das Erdsystem ein Zahlenrätsel oder eine einfache Maschine."

Und weiter ist dort zu lesen:

"Bis zur Deklamierung der Klimakatastrophe galten Eingriffe in das Klima, in die Erdatmosphäre und in die Ozeane als völlig hirnrissig. Zu unwägbar sind die Risiken, zu dünn die Wissensbasis für derartige Versuche. Heute, in Erwartung des jüngsten Klimagerichtes, scheinen sich auch die absurdesten Experimente rechtfertigen zu lassen.

Im darauf folgenden Heft des o.a. LAUFPASS-Magazins erschien dann ein Übersichts-Artikel zu den Geophysikalischen Aspekten von Geo-Engineering (hier als pdf) 

"Der Weltklimarat ist in einer schweren Manipulations- und Vertrauens-Krise (ClimateGate);  die Global-Temperatur stagniert seit 10 Jahren, trotz ständigen CO2-Anstieges und … es ist unbewiesen, inwieweit die Erderwärmung des 20. Jahrhunderts um +0,7°C anteilig durch anthropogenes CO2 mit verursacht wurde, und diese Hypothese gerät weltweit zunehmend in die Kritik. Ausgerechnet in dieser Situation mehren sich Überlegungen und Spekulationen, durch vielerlei Eingriffe in den Planeten Erde eine angeblich “mensch-gemachte“ Klima-Katastrophe verhindern wollen: Geo-Engineering. Die Risiken sind unkalkulierbar. Daher gibt es weltweit Kritik und Widerstand".

Wenn nun die Bundesregierung sich aus vergleichbaren Überlegungen und Einsichten entschlossen hat, auf riskante, unkalkulierbare, teuere und auch u.E. unsinnige Experimente der Klima-Klempner zu verzichten, dann möchten wir unsere uneingeschränkte Zustimmung hier bei EIKE ausdrücklich positiv anmerken.

Klaus-Eckart Puls,  EIKE

Sie können die angeführten Artikel auch im Anhang als pdf herunterladen.

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20 Kommentare

  1. Danke an Herrn Hansen,
    die Klimamodelle stammen ja alle auch aus der gleichen Quelle und da kommt dann das gleiche raus, ob es nun auf tausend Rechener läuft.

    CCS ist eine unverantwortliche Technik.
    Wenn CO2 aus Erdspalten hochkriecht, werden wir alle sterben, Hunde, Katzen, Vögel, Omas und Babies und auch Ochsen.
    Und jawie, jawas, hier keine Technikangst?
    HIER wäre es angebracht!
    Gruß Gerhard Schweickhardt

  2. lt. Wiki gehört CCS zur 2. Hauptgruppe von Geo-Engineering.
    Im Gegensatz zu #2 kenne ich schonmal einen der sich für CCS (… und damit für Geo-Engineering) einsetzt.

    [..]„Wissenschaftliche Szenarien zeigen: Wird auf CCS von vornherein verzichtet, so wird es erheblich teurer, gefährlichen Klimawandels zu vermeiden“[..]

    [..] „Wollen wir die von Brandenburg, von Deutschland und von der Europäischen Union gesetzten Klimaziele erreichen, so muss langfristig sogar CO2 wieder aus der Luft heraus geholt werden“[..]

    [..]„So verständlich die Sorgen vieler Menschen angesichts der Erprobung neuer Technologien vor dem Hintergrund der Energiewende auch sind – wir sollten wegkommen davon, diese Technologien alle zu dämonisieren“ … „Das gelte auch für CCS, das man als einen Bestandteil umfassender intelligenter Systeme sehen sollte.“ [..]
    http://tinyurl.com/cpyp98h

    [..]“Die EU sollte daher die Forschung zum Thema CCS, der Abscheidung und Speicherung von CO2 – auch bei der Kohleverstromung – intensiv und umgehend vorantreiben. Bei bloßen Lippenbekenntnissen, Demonstrationsanlagen einzurichten, darf es nicht bleiben.“[..]
    http://tinyurl.com/3geo2ku

    [..]“Ein ambitionierter internationaler Klimaschutz ist ohne Carbon Capture and Storage nicht möglich. Wir sollten uns jedoch mit CCS nicht nur in Verbindung mit Kohle- und Gaskraftwerken beschäftigen: Wenn wir den gefährlichen Klimawandel vermeiden wollen, werden wir der Atmosphäre langfristig CO2 wieder entziehen müssen. Dies kann erreicht werden, indem man Biomasse in der Wärmerzeugung oder in der Stromproduktion einsetzt und das dabei entstehende CO2 unter der Erdoberfläche speichert.“[..]
    http://tinyurl.com/bl6foe6

    alles Zitate von dem „einen“.

  3. @Schmitz M. #12
    Von welcher Zwangslage sprechen Sie….

    Das wir ohne jedwendige Not unseren altbewährten, kostengünstigesten und immer verfügbaren Energiepark (Kern- und Kohlekraftwerken) den es je gegeben hat, den unzuverlässigen, naturabhängigen und kostentreibenden sog. erneubaren Energien geopfert haben!?
    oder
    Das wir seit Jahren mit zunehmender Abkühlung anstatt Erwärmung zu kämpfen haben!?
    oder
    Das aufgrund der Energiewende die Arbeitsplätze in Deutschland verloren gehen. Entweder durch Abwanderung wegen Unwirtschafltichkeit (siehe EON,RWE) oder durch „falsche“ staatliche Subventionsversprechnungen (siehe Solar-Windbranche). Weiterhin sind auch noch div. Industrie- und Dienstleistungsunternehmen in der Zukunft davon betroffen. Die Energiekosten spielen in diesen Branchen eine wichtige Rolle.

  4. @M.Schmitz,

    „Es gilt mögliche Notausgänge zu entwickeln um sich aus einer eventuellen Zwangslage zu befreien zu können . Mehr ist momentan nicht dran an diser Idee!!“

    Was für ein Stuss: Notausgänge: für Politiker? Für PIK-Fuzzis? Zwanglage? Nein, ZwangsJACKE!

    Lesen sie einfach den Artikel von Andrew McKillop:
    „Was aus der Klimawandel-Krise wurde“
    Und fertig ist!

  5. @#12: M.Schmitz,

    mal aufpassen:
    Es gibt keinen Nachweis, dass CO2 Auswirkungen auf das Klima hat.
    Woher der angeblich Antrieb von 3,7 W/m2 bei Verdoppelung der Konzentration herkommen soll, kann nicht mal Nicodämus Baecker so richtig beantworten.
    Nach allem was man bisher weiß, ist eine katastrophale Erwärmung mit 2 °K oder mehr ausgeschlossen.
    Allen Kosten für eventuelle Anpassungen an einen möglichen Klimawandel sind deutlich geringer als die Versuche dem vorzubeugen.
    Insbesondere da man den globalen Kohlenstoffkreislauf noch nicht wirklich versteht.
    Und dann kommt Alex daher und brabbelt was von CCS. Einer Technik die wohl deutlich gefährlicher ist als Kernkraft und die keinerlei Nutzen mit sich bringt, außer hohem Energie- und Geldverbrauch.

    Gegen so eine geballte Ladung Schwachsinn hilft manchmal nur noch Lachen. Ernst nehmen kann man die AGW Fraktion sowieso nicht mehr.

  6. Herr Röspel sollte sich lieber um seinen Wahlkreis Hagen kümmern, die Stadt ist überschuldet und steht unter Haushaltsaufsicht des RP Arnsberg. Die Spinnereien des Herrn Röspel sind nicht nachvollziehbar. Es ist zu hoffen, dass auch die Politiker der SPD langsam erkennen, dass es so nicht weitergeht!

  7. Herr Glatting .
    Es ist peinlich Ihren Spott bzw. Hohn auf niedrigstem Niveau als Antwort auf differenzierte Einwände des Herrn Fischer lesen zu müssen, der (wie immer) seine individualitische Sichtweise den Verallgemeinerungen und Feindbildsichtweisen bei Eike bestechend paroli bietet.
    Vor allem ist er fast immer bestens informiert!!!
    Mit mehr Authenzität und Engagement wären Sie und andere hier wesentlich glaubwürdiger.
    Geoengineering ist lediglich eine Idee , wohl und entspannt ist kaum jemand bei dieser Lösung. Es gilt mögliche Notausgänge zu entwickeln um sich aus einer eventuellen Zwangslage zu befreien zu können . Mehr ist momentan nicht dran an diser Idee!!

    Danke schön

  8. #7 Lieber Herr Glatting,
    ganz ruhig! Herr Fischer, Herr Ketterer und dergl. sind für mich als „Otto Normalverbraucher“, der hier auf EIKE seit zwei Jahren mitliest, sehr wichtig. Herr Fischer und seine Glaubensbrüder leisten mehr für EIKE als sie wohl beabsichtigen (hi hi hi).
    Lohnschreiberlinge wie Herrn Fischer erkennt auch der Laie am Gang.
    So, das war mein erster Beitrag.

    Danke auch an all die anderen wie die Herren Dr. Paul, Rassbach, Hofmann,M, die sich die Mühe machen, Herrn Fischer und seinesgleichen regelmäßig fachgerecht zu zerlegen.

  9. #5: Norbert Fischer immer das gleiche:

    wo ist das Problem?

    „Für mich ist auch die Anreicherung der Atmosphäre mit CO2 durch den Menschen geoengineering. Natürlich lehne ich diese Variante ebenso strikt ab, die skeptische Fraktion scheint nur gegen Reparaturgeoengineering etwas einzuwenden, nicht aber gegen das problemverursachende. Ist dies nicht paradox?“

    Wenn man ein nicht vorhandenes Problem (CO2-Treibhauseffekt) heftig bekämpft, ist DAS ein doppeltes Problem:

    1) ein nicht vorhandenes Problem kann man nicht beseitigen.
    2) der gigantische Aufwand, der eigentlich quantitativ gar nicht begrenzt werden kann, es wird NIE reichen!

    Da die „Erwärmungsperiode“ eigentlich rel. kurz war 1970 bis 1990 und es so ganz langsam kälter zu werden scheint, frag ich mich wirklich wo denn das Klimaproblem sein soll?
    Wenn man nach den Sonnenkriterien urteilt, wird es noch kälter.

    mfG

  10. „Dass es zu kalt ist?

    Wir haben den 18. Juli und eine höllische Hitze von 15 ° Celsius erstickt die Reichshauptstadt Berlin: 15° C machen das Leben dort zur Qual. Die Erderwärmung zeigt sich in den 15 Grad, harharhar.“

    Auf so einen Kommentar hat die Welt gewartet. Herr Glatting, Sie dachten wohl bisher immer, dass der THE auf Deutschland begrenzt ist? Und Sie glauben, dass Wetter = Klima ist?

    So ist es nunmal, wenn man sich für den Nabel der Welt hält, dann denkt man auch, dass wenn in Deutschland ein Tief nach dem anderen vorbeischaut, es in anderen Regionen auch so ist. Zum Beispiel im Mittelmeerraum.

    Nehmen Sie Ihre Yu-Gi-Oh! Karten und spielen bitte zu Hause weiter!

  11. #7: D. Glatting sagt:

    am Mittwoch, 18.07.2012, 16:48

    „Wir haben den 18. Juli und eine höllische Hitze von 15 ° Celsius erstickt die Reichshauptstadt Berlin: 15° C machen das Leben dort zur Qual. Die Erderwärmung zeigt sich in den 15 Grad, harharhar.“
    —–

    Sehr geehrter Hr. Glatting,

    da hat Berlin doch schon wunderbar die globale Durchschnittstemperatur erreicht^^

  12. Das Heulen zum Geo-Engineering ist doch schon von weiten zu hören ;)…
    (siehe auf die Internetseite klimaretter)
    Unter dem Thema:
    Oel und Gas aus der Sahara…
    „Schlechte Nachrichten für das Klima: Der Energiekonzern Eon hat in der Sahara neue Öl- und Gasvorkommen ausfindig gemacht. Die Funde bezeichnete Hubert Mainitz, Geschäftsführer von Eon E&P Algeria, als „ausgesprochen vielversprechend“. Nun sollen weitere Bohrungen durchgeführt werden, um die Größe der Vorkommen zu bestimmen. Der Konzern bohrt bereits seit 2008 in der östlichen algerischen Sahara.“ usw…..

  13. Hallo Herr Puls,

    auch der von Ihnen genannte Politiker spricht sich in keiner Zeile ihres Zitats für den Einsatz von Geoengineering aus. Er befürwortet lediglich Forschungsanstrengungen dazu, womit er laut Spiegel-Artikel auch im Einklang mit der Bundesregierung steht.

    Forschung zu Geoengineering befürworte ich als bekennender Gegner des Einsatzes übrigens auch.

    Ist ihnen aufgefallen, dass der Spiegel-Artikel auf seltsame Art und Weise geoengineering mit CCS verquickt? Schon merkwürdig von Bojanowski, CCS darunter zu subsumieren, CCS-Forschung ist natürlich abseits von Geoengineering ein Muss.

    PS:
    Für mich ist auch die Anreicherung der Atmosphäre mit CO2 durch den Menschen geoengineering. Natürlich lehne ich diese Variante ebenso strikt ab, die skeptische Fraktion scheint nur gegen Reparaturgeoengineering etwas einzuwenden, nicht aber gegen das problemverursachende. Ist dies nicht paradox?

  14. Lieber Herr Fischer,
    …haben SIE d a s hier wirklich übersehen:

    SPON, 17.07.2012: http://tinyurl.com/cn25bcx
    „Deutschland im Abseits?
    Die Antwort der Bundesregierung zeige, dass zu wenig Forschung in Deutschland zum Thema Geo-Engineering betrieben werde, meint der stellvertretende Sprecher für Forschungspolitik der SPD, René Röspel. „Dünne Antworten mit wenig Substanz“ wirft der SPD-Politiker der Bundesregierung vor. „Es ist überraschend und bedauerlich, dass in dem Gebiet so wenig passiert.“
    Während andere Staaten wie die USA oder Norwegen die Forschung von Geo-Engineering mit Hunderten Millionen Dollar unterstützten, drohe Deutschland ins Abseits zu geraten, fürchtet Röspel. „Deutschland darf nicht ahnungslos sein, wenn anderswo neue Technologien eingesetzt werden“, sagt der SPD-Experte.
    Zwar hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „Geotechnologien“ seit 2005 in die Erforschung von CCS und ähnlicher Technologien investiert. Und auch bei Experimenten mit künstlicher Algenblüte ist Deutschland bislang Weltspitze.“
    …und das wird doch wohl noch nicht alles sein.
    Das Wort „Aufheulen“ bitte ich in dem Zusammenhang nicht allzu „boshaft“ einzuordnen.
    Ihr KEPuls

  15. Die Panik geht um in dieser Regierung, dass es zu einem Blackout kommt. Denn anders ist diese 360 Grad Wendung nicht verstehen.

    Ich gehe davon aus, spätestens wenn die Temperaturen zurückgehen werden, dass einzelne Betriebe aus Gründen der Energiesicherheit ihre Produktion runterfahren oder ganz einstellen müssen.

    Was mich aber am meistens ärgert, ist die Tatsache, dass die Mehrheit der Deutschen immer noch diesem Ökowahn zustimmt. Die Konsequenzen werden dabei aus ideologischen Gründen ausgeblendet. Dazu fällt mir nur der Satz ein: „Wir lernen aus der Geschichte, dass wir nichts gelernt haben!“

  16. Lieber Herr Puls,

    „Ob dieser Entscheidung wird das Aufheulen der Klima-Ideologen und -Profiteure in den nächsten Tage erschallen.“

    Wetten, dass man überhaupt nichts hören wird? Einfach deshalb, weil ich niemanden in der Debatte kenne, der sich für Geoengineering einsetzt.

    Ah, da fällt mir doch noch jemand ein: Drüben bei Primaklima gibt es unseren Webbären, der sich regelmäßig für Geoengineering ausspricht. Skeptiker übrigens. Ich werde ihn mal fragen, ob er nicht Lust hat, seine Haltung hier zu erläutern.

  17. Zu diesem Bericht und vielen anderen derzeit fällt mir ein Gleichnis ein:

    Wer kann sich noch an die kleinen Karussell auf den Kinderspielplätzen früher Tage erinnern? In diesem gab es mittig eine feststehende Scheiben an denen die Kinder selbst die Drehgeschwindigkeit mittels abdrücken oder vergleichbaren Handlungen regulieren konnten. Je schneller desto mehr wirkte die Fliehkraft und presste die drehenden in die Sitze. Den ungeübten wurde Schwindelig bzw. Übel, die „mutigen“, welche sich im Eingangsbereich versuchten Festzuhalten (also nicht saßen), „flogen“ irgendwann aufgrund der wirkten Kräfte nach außen in den Sand, bei noch höherer Geschwindigkeit war ein ungefährliches Abspringen nicht mehr möglich.

    Genauso kommt mir die Politik in diesem Land vor: Alles dreht sich, selbst verschuldet(!), immer schneller, ein Anhalten oder Abspringen ist gefahrlos nicht mehr möglich!

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