Climate change is pseudoscience

 

Abbildung 1, Pseudowissenschaft im 19. Jahrhundert.

Wer kennt sie nicht, die Schreckens- und Horrorszenarien, die Medien, aber auch (vermeintlich) wissenschaftliche Institutionen nutzen, um sich am Klimarummel gütlich zu halten.

 

Abbildung 2 links zeigt einen Aufmacher von BILD, welche z.B. 2007 ihre Leser schockierte: “Felder, die aussehen wie Mondlandschaften. Flüsse, die sich in ihrem Bett zusammenkauern. Wälder, die verdursten … Wird es ZU WARM? Leben wir bald in Sahara-Deutschland?“ Na, immerhin haben die verantwortlichen Redakteure nicht vergessen, das Fragezeichen zu setzen. Auch der Wetterdienst (wir kennen alle den DWD und seine Aussagen, EIKE berichtete ausführlich darüber🙂 wurde nicht vergessen, als „Division“ aufzustellen. Dieser warnt schon mal vor einem Hitzetod. Fragt sich nur, was beim Wetterdienst zu Grabe getragen wurde.

Jedoch nicht nur Massenmedien, deren wissenschaftliche Tiefe oft genug an der Oberfläche endet, bedienen sich Wüstenszenarien, um darzulegen, was den Erdenbürgern bevorsteht, wenn sie vom rechten CO2-Glauben abfallen, sogar solch ehrwürdige Institutionen, wie National Geographic bedienen sich plakativer Darstellungsformen (Abbildung 2, rechts). Wie die Realität aussieht, zeigt sich, wenn sich der Betrachter auf den Sahara-Kontinent, also Afrika, begibt.

Im letzten IPCC-Bericht AR4 (2007) der medienwirksam verbreitet wurde, ist die folgende Abbildung zu sehen:

 

Abbildung 3 zeigt die weltweiten Auswirkungen des Klimawandels nach Ansicht des IPCC, wie sie im AR 4, April 2007, für politische Entscheidungsträger dargestellt sind. Für Afrika wird bis 2020 ein 50%-iger Rückgang der Agrarproduktion wegen des Klimawandels, der zur Austrocknung und damit Erntereduzierungen führen soll, angegeben. Afrika trocknet demnach aus und versteppt/verwüstet. Man beachte: Wegen Austrocknung.

Wie sieht nun die Realität aus, da EIKE-Leser wissen, dass bei Teilen des IPCC zuweilen Realitätsverlust vorliegt (siehe ClimateGate, HimalayaGate, AmazonGate, ArtensterbenGate,…).

Am 28. Juni 2012 erschien die folgende Veröffentlichung der LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Frankfurt (Goethe Universität), die auch in Nature veröffentlicht wurde:

“Machtwechsel in der Savanne – Bäume gewinnen die Oberhand über Gräser“

Dort ist zu entnehmen:

“Weite Teile der afrikanischen Savanne könnten bis 2100 zu Wäldern werden. Dies geht aus einer Studie des Biodiversität und Klima Forschungszentrums und der Goethe Universität Frankfurt hervor, die heute in “Nature” veröffentlicht wurde. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Düngung durch den steigenden Kohlendioxid‐ Gehalt in der Atmosphäre in ganz Afrika zu einer dichteren Bewaldung führt, wenn ein bestimmter CO2‐Wert überschritten wird. Da sich diese Schwelle jedoch von Gegend zu Gegend unterscheidet, verläuft der Wandel auf regionaler Ebene nicht synchron. Hierdurch sinkt das Risiko einer Erschütterung des Erdsystems durch einen abrupten Vegetationswandel.“

Donnerwetter, Afrika wird grüner! Mehr Wälder bedeuten auch mehr Wasserspeicher. Afrika wird fruchtbarer. Welch krasser Gegensatz zu den Horrorszenarien des IPCC. Dabei sagen die Frankfurter Forscher nichts anderes, als dass, was die NASA und die Naturforscher unter den Klimaforschern (einige sagen auch Klimarealisten) schon lange wissen, wie die folgenden Abbildungen belegen.

 

Abbildung 4: Der positive Einfluss der CO2-Erhöhung wird durch die Satellitenauswertung ersichtlich. Sie zeigt die Vegetationsveränderung über die letzten 20 Jahre vor 2003. Grüne Stellen zeigen Vegetationszuwachs, rote dagegen einen Rückgang. Quelle: NASA, erschienen in Science, 06. Juni 2003.

Dass CO2 Dünger für die Vegetation ist, wissen Gärtner ebenfalls schon lange. Nicht umsonst besteht Dünger zu großen Teilen aus gebundenem CO2. So ist es denn nicht verwunderlich, dass in den letzten 20 Jahren weltweit die Wüsten auf dem Rückzug sind und nicht, wie in diversen Schreckensszenarien bewusst falsch angegeben, auf dem Vormarsch. Die Wüste Sahara schrumpfte im Zeitraum der letzten 20 Jahre um 300.000 km2, ein Gebiet, fast so groß wie Deutschland (357.000 km2).

 

Abbildung 5 zeigt die Zunahme der Vegetation in der Sahelzone im Zeitraum von 1982 – 1999. Dem Zeitraum, in dem auf der Erde die Mitteltemperaturen leicht angestiegen sind, Quelle: Der Spiegel, 17/2009, S. 137. Die Gleichmäßigkeit der Vegetationsausbreitung lässt nur den Schluss zu, dass es sich um einen positiven Klimatrend handelt, so der schwedische Geograph von der Lundt-Universität, Lennart Olsson.

So zeigen seit langem Studien, den positiven Einfluss von CO2 auf die Nahrungsmittelproduktion (Abbildung 6).

 

Abbildung 6 (Quelle: http://www.oism.org/pproject/s33p36.htm) zeigt eindrucksvoll, dass sowohl eine Erhöhung von 295 ppm auf derzeit 383 ppm, sowie eine weitere Erhöhung des atmosphärischen CO2-Gehalts auf z.B. 600 ppm, für die Pflanzen- und somit für die Tierwelt nicht katastrophal, sondern segensreich ist! Dies bestätigt eine Studie von Prof. Hans-Joachim Weigel (Bundesforschungsinstitut für ländliche Räume).

Da Bilder mehr sagen als viele Worte, ist nachfolgend das Pflanzenwachstum bei verschiedenen CO2-Konzentrationen dargestellt. Quelle: http://www.nhteapartycoalition.org/pdf/LeonAshby.pdf

In der Abbildung 7 links wuchs der Baum in einem abgeschlossenen Gewächshaus bei einem CO2-Pegel von 385 ppm, wie er heute auf dem Mauna Loa gemessen wird. Bereits bei einer Zunahme um 150 ppm auf 535 ppm ist ein deutlicher Zuwachs im Wachstum zu erkennen. Bei einer Zunahme auf 835 ppm, also mehr als dem doppeltem heutigen Wert, was dem Verbrennen sämtlicher, heute bekannter fossiler Brennstoffe entspräche, ist der Baum zu beachtlicher Größe heran gewachsen. Er ist im gleichen Wachstumszeitraum auf die doppelte Größe gewachsen, als bei einer CO2-Konzentartion von 385 ppm. Eindrucksvoller kann nicht unter Beweis gestellt werden, dass CO2 Pflanzen und damit Mensch und Tier nicht schädigt, sondern, in den gezeigten Bandbreiten, nützlich ist. Demnach ist festzustellen, dass die derzeitige CO2-Konzentration für Pflanzen nicht optimal ist.

Die Bilderserie belegt eindrucksvoll, dass zum einen CO2 kein Schadstoff ist und zusätzliches CO2 in der Atmosphäre für Pflanzen und damit natürlich auch für Menschen von großem Nutzen ist.

Zu der Bilderserie oben aus derselben Quelle, die Darstellung, wie sich prozentual das Wachstum der Pflanzen steigern lässt, wenn sich die CO2-Konzentration der Atmosphäre ändert (Abbildung 8). Deutlich ist zu erkennen, dass die gegenwärtige CO2-Konzentartion in der Atmosphäre für Pflanzen alles andere als optimal ist. Es ist demnach weit gefehlt, in Panik zu verfallen, sowie Schreckensszenarien zu entwerfen, wenn der CO2-Pegel weiter ansteigt. Genau das Gegenteil ist für die Biosphäre zutreffend.

  

Untersuchungen, die zeigen, dass Afrika grüner und damit fruchtbarer wird, passen jedoch so gar nicht in die Schreckensszenarien des IPCC und dessen Anhänger und Nature ist nun nicht dafür bekannt, dem IPCC kritisch gegenüber zu stehen und so ist es den Autoren um Nature gelungen, die positive Nachricht (Afrika wird grüner) in eine negative zu wandeln. Am Schluss steht denn folgendes:

“Sollten Graslandschaften und offene Savannen durch Baumsavannen oder Wälder ersetzt werden, geht zudem eine einzigartige Flora und Fauna verloren, die in diesem Lebensraum heimisch ist. Der Anstieg des Kohlendioxidgehalts in der Atmosphäre ist daher ein weiterer Stressfaktor…“

Aha, die Artenvielfalt (“einzigartige Flora und Fauna“) geht dann also verloren. Nun, aus unseren Breiten wissen wir, dass offene, unbewirtschaftete Flächen eine hohe Artenvielfalt an Gräsern, Kräutern und damit an Insekten, Vögeln und Kleintieren hervorbringen, als dies gegenüber unseren Waldgebieten der Fall ist. Allerdings bestehen unsere Waldgebiete vorzugsweise aus Nutz- und damit Monokulturwäldern. Urwälder gibt es in Europa kaum noch. In der Studie befinden wir uns aber in Afrika. Sind dort nicht die tropischen Regenwälder, von denen wir wissen, dass sie die höchste Artenvielfalt überhaupt beherbergen?

 

Abbildung 9 (Quelle: Wikimedia Commons) zeigt die Savannengebiete (braun) der Erde (Wüstengebiete: gelb). In Afrika liegen diese demnach angrenzend zum tropischen Regenwald. Der Wald und damit auch der tropische Regenwald breiten sich also aus und dies soll die Artenvielfalt beeinträchtigen?

Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie sich die Klimaforscher um das IPCC ihre Welt immer wieder aufs Neue basteln, so, wie sie ihnen gerade gefällt. Aber wie lässt bekanntlich Astrid Lindgren ihre Heldin ausrufen: “Ich mach mir die Welt, widewidewie sie mir gefällt.” Ganz offensichtlich haben die „Helden“ in der IPCC-nahen Klimaforschung, sich diese Parole allzu sehr zu Herzen genommen – völlig losgelöst von der Erde, wie in einem Schlager der 1980-Jahre zu vernehmen.

Nachfolgend sind einige dieser Kommandanten, die nach den Aussagen des Physik-Nobelpreisträger Ivar Giaever als Pseudowissenschaftler bezeichnet werden dürfen, aufgeführt. Die folgende Reihe hat weder den Anspruch auf Vollständigkeit, noch ist sie mit einer Klimaahnenreihe zu verwechseln.

 

BILD vom 05.11.2011 “Klimaforscher warnt vor Sahara-Sommern“ (Anmerkung des Autors: Wir erleben gerade einen. Der Autor wusste bis jetzt allerdings nicht, dass es in der Sahara so viel regnet.) Auch beachte man die Handbewegung und vergleiche sie mit Abbildung 1 (der dortigen rechten Hand), was natürlich rein zufällig ist.

 

Klimaforscher Hansen, diesmal nicht bei einer seiner Sightseeing-Touren in die Arktis/Antarktis.

http://wattsupwiththat.files.wordpress.com/2011/12/james-hansen-arrested.jpg

http://wonkroom.thinkprogress.org/wp-content/uploads/2010/09/hansen_arrest.png

Quelle: (http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/577954)

Das letzte Bild in der Reihe zeigt einen weiteren, solchen Klima(folge)forscher, dem ganz offensichtlich die Arbeit über den Kopf gewachsen ist, zumindest lässt das Bild diesen Schluss zu. Daher kann es nicht weiter verwundern, wenn von dort solche Statements kommen: "„..dann würde die Erde explodieren“ (http://de.youtube.com/watch?v=kqGVNqiwu7w).  Hier wird Wissenschaft mit Science Fiction verwechselt und Pseudowissenschaft mit Damaturgie unterlegt, die einem Edgar Wallace ("Die Bande des Schreckens" oder "Neues vom Hexer") gerecht werden kann.

Damit die vor genannten Forscher wieder den notwendigen Überblick und Bodenhaftung gewinnen, empfiehlt der Autor ihnen einen Besuch auf der EIKE-Webseite, dort können die Klimaforscher nachschauen, wie es in der Welt da draußen wirklich aussieht. Gerne nehmen wir uns bei EIKE auch die Zeit, in einem Seminar, die Herren mit den Abläufen in der Klimathematik vertraut zu machen.

Die angesprochene Pseudowissenschaft wäre nicht so tragisch, würden durch die Spielzeuge (z.B. Computerspiele, dort Computermodelle genannt) und Spielplätze nicht Unsummen von Geldern, unsere Steuergelder verschleudert. Von den hunderten von Milliarden, die durch daran ansetzende Maßnahmen, Abgaben und falscher Wegrichtungen, buchstäblich in den Wind geschrieben, bzw. Solargöttern geopfert werden, ganz zu schweigen. Insofern bewegen sich diverse Regierungen/politische Programme und deren (pseudo)wissenschaftliche Helfer, auf einer Stufe mit der Weltanschauung der Maya-Kultur, wie sie sich im rituellen Tzolkin-Kalender widerspiegelt.

Raimund Leistenschneider – EIKE