Tödliche Umweltpropaganda

Mit ihrem Buch „Der Stumme Frühling“ (1962) gab die amerikanische Meeresbiologin und Angestellte im US-Fischereiministerium Rachel Carson der Umweltbewegung den entscheidenden Anstoß zu nationalem und weltweitem Öko-Aktivismus. Heute, ein halbes Jahrhundert nach dem ersten Erscheinen des in viele Sprachen übersetzten Buches ist die Umweltbewegung stärker als je zuvor. Der amerikanische Autor Alan Caruba setzt sich kritisch mit den Folgen des „Stummen Frühlings“ auseinander.


Am 17. 6. 2012 schrieb Alan Caruba auf seine Webseite einen kritischen Kommentar zu den Folgen von Rahel Carsons Buch "Der Stumme Frühling" (The Silent Spring).

"Der Stumme Frühling" wird 50 Jahre alt.

Ein todbringendes Erbe

Von Alan Caruba

Es gibt Bücher, die Millionen den Tod gebracht haben. “Das Kapital” von Karl Marx führte zum schlimmsten Wirtschaftssystem unserer Zeit und kostete Millionen von Russen, Chinesen und Anderen das Leben.
Hitlers "Mein Kampf" stachelte Deutschland auf, das Buch hat in Europa zum 2. Weltkrieg geführt, und es ist für das vorsätzliche Ermorden von 6 Millionen Juden und weiteren fünf Millionen Christen in den Konzentrationslagern verantwortlich, ganz zu schweigen von den vielen Millionen Kriegstoten. Die Nazi-Führer waren glühende Umweltfanatiker.
In diesem Jahr erleben wir den 50. Geburtstag des Buches "Der stumme Frühling" (The Silent Spring) von Rachel Carson; eines Buches, das überall als Anfang der Umweltbewegung angesehen wird, in Amerika besonders als der Beginn der Furcht vor Pestiziden, vor allem vor DDT.

Briefmarke zu Ehren von Rachel Carson

Acht Jahre mussten zwischen der Buchveröffentlichung und dem ersten "Earth Day" 1970 vergehen, bis der Umweltbewegung Regierungsmacht verliehen wurde durch die Schaffung der (amerikanischen) Umweltschutz-Agentur EPA.
Im September kommt ein neues Buch heraus: "Silent Spring at 50: The False Crises of Rachel Carson" (Hrsg.: Cato Institut, $25,95). Angesichts des "Erdgipfels" vom 20. Juni 2012 in Rio kommt es gerade richtig. In "Silent Spring" gibt es Kapitel mit Überschriften wie "Elixire des Todes", "Sinnlose Zerstörung" und "Tote Flüsse". Was fehlt, ist Wissenschaftlichkeit und verlässliche Fakten.

DDT war weitbekannt als Schutz für die menschliche Gesundheit zusammen mit einer breiten Palette von Chemikalien zum Schutz der Ernten gegen Insektenfraß, Nagetiere, Unkraut. Zu Recht ist das Buch wegen der Verursachung von wortwörtlich Millionen von Toten verurteilt worden, seit die amerikanische Umweltbehörde EPA im Jahre 1972 das DDT bannte.
Wiederholt hatten viele Verantwortliche für die Öffentliche Gesundheit vor den desaströsen Folgen eines DDT-Bannes gewarnt, auch die Weltgesundheitsorganisation und die Panamerikanische Gesundheitsorganisation.

Noch heute ignoriert die EPA Beweise oder sie manipuliert sie, um ihre damaligen Gesetze zu rechtfertigen.
Der DDT-Erfinder, Dr. Paul Muller, erhielt 1948 einen Nobel-Preis für die Entdeckung der Wirkung des DDT bei die Rettung des Lebens von Hunderttausenden von Soldaten, die gegen die Achsenmächte im 2. Weltkrieg kämpften, und bei der Rettung von Überlebenden der Nazi-Todeslager. DDT tötete die Insekten, die Typhus und andere Krankheiten verbreiten. Und das alles ohne irgendein Anzeichen der behaupteten Krebsgefahren, die von Frau Carson angeführt wurden.

Neun Autoren sammeln in "Silent Spring at 50" überzeugende Gründe gegen Frau Carsons obsessive Furcht vor den bis dahin als nützlich angesehenen Chemikalien. Das Buch ist ein Klassiker gegen Lügen-Wissenschaft und gegen Angstmacherei, wie sie zum ständigen Repertoire der Umweltbewegung gehört.
"Carson muss die große Auswirkung des DDT auf die öffentliche Gesundheit gekannt haben und dass es ein Lebensretter war," schreiben Donald R. Roberts und Richard Tren, Autoren eines Kapitels.

Sie beschreibt in "Silent Spring" auch einige (Gesundheits-)Programme. Doch der Großteil des Buches ist eine einzigartige Attacke auf DDT und weitere Insektizide. Sie geht überhaupt nicht auf deren tatsächlichen Nutzen ein."
Im ersten Kapitel von "Silent Spring" mit der Überschrift "Eine Erzählung von Morgen" erfindet Carson eine Stadt, die so von Insektiziden verpestet ist, dass dort keine Vögel mehr zwitschern, weil sie alle vernichtet wurden. Das ist reine Fiktion. Studien haben in der Folge gezeigt, dass das von ihr beschriebene Aussterben nie vorkam. Jahrelange Vogelzählungen widerlegen die Anklage. Der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft wurde erstmals vom U.S.-Kongress 1910 gesetzlich geregelt und Generationen von Farmern haben auf naheliegenden Gründen sorgfältig darauf geachtet, dass sie ihre Ernten nicht vergifteten

Der Jahrestag der Veröffentlichung jenes Buches ist noch heute für jedermann bedeutend, auch für diejenigen, die erst nach dem DDT-Bann geboren wurden. Seit zehn Jahren gibt es in Amerika eine Bettwanzenplage von der Ostküste bis zur Westküste. Dazu wäre es nicht gekommen, wenn DDT erlaubt wäre. Die Mainstream-Medien haben über die Plage berichtet, aber nie diese offensichtliche Tatsache erwähnt, auch nicht, dass die EPA nur ein einziges Pestizid in ihrem Register hat, das gegen Bettwanzen wirkt, und sie verbietet normalerweise den Kammerjägern dessen Einsatz.

Auf Carson geht das "Vorsorgeprinzip" zurück, das von Umweltschützern und Regierungsstellen immer gern im Munde geführt wird, das aber tatsächlich die Öffentlichkeit ihres Schutzes vor den Gesundheitsgefahren beraubt, die uns Mutter Natur beschert mit Insekten und Kleinnagern, von denen man weiß, dass sie Krankheiten verbreiten. Auch haben wir keinen Schutz vor Schimmelgiften wie Aflatoxin, viele Male giftiger als die Schwebstoffe, die als Gegenmittel verboten sind.

Malaria war einmal kurz vor dem Aussterben, doch sie ist nach dem DDT-Verbot wiedergekommen. Inzwischen haben einige der am meisten betroffenen Staaten die Erlaubnis erhalten haben, es wieder einzusetzen.
Das ist Rachel Carsons wahres und tödliches Erbe.
Und deswegen führt anscheinend so Vieles, was die Umweltbewegung vertritt, von der UNO, den Nichtregierungsorganisationen wie Greenpeace, Sierra Club, Friends of the Earth, World Wildlife Fund und Dutzenden anderen, schließlich zum Tod von Menschen im Namen der Rettung der Erde.

Übersetzung: Helmut Jäger, EIKE

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16 Kommentare

  1. #9: S.Hader sagt:am Freitag, 13.07.2012, 00:23

    Hallo, wie passt eigentlich so ein Artikel zum Leitspruch von EIKE „Umweltschutz: Ja! Klimaschutz: Nein“? In dem Artikel geht es überhaupt nicht um Klimaschutz, dafür enthält er eine Fundamentalkritik an den Umweltschutz und spricht beispielsweise von einem todbringendem Erbe.

    Damit, Dr. rer.nat. Hader beschäftigt ist.
    Haben Sie schon mal darüber nachgedacht?
    Es ist nicht einfach als Chronist durch diverse Blogs zu taumeln. genau diese sinnfreien Argumente von Ihnen, Ihr ständiger geistiger Senf den Sie überall verbreiten ist doch die Würze die es braucht um zu erkennen wie ihre Ideologie tickt.
    Erstaunlich nur mit welcher Zähigkeit und kindischer Verstocktheit ein Dr. rer.nat. Hader in sein Inneres Blicken lässt. Mal gibt er den gutmütigen verständnisvollen Sören um im gleichen Augenblick seinen schnittigen Intellekt auszuleben den er denkt besitzen zu müssen. Biederes Auftreten, dümmliche Fragen und keifende Kommentare in diversen Foren machen Shader wie er auch spöttisch genannt wird zu dem was er ist, ein todbringendes Erbe des freien Geistes oder die umnachtete Fundamentalkritik seiner selbst.

    MfG

    P.Große

  2. am Freitag, 13.07.2012, 21:55

    der Artikel von Herrn Caruba in Ehren: im Fach Deutsche Geschichte hat er jedenfalls akuten Nachholbedarf!
    ##########
    Immerhin ist er in Sachen Internet-Mythen auf dem aktuellen Stand der Dummheit

  3. #7: Rainer Olzem sagt:
    am Donnerstag, 12.07.2012, 19:54

    Beim Thema DDT spalten sich die Meinungen von Umweltschützern, Forschern, Medizinern und Gesundheitspolitikern. DDT ist in allen größeren Industrienationen verboten, doch dieses Verbot kostet Millionen von Menschenleben, so das Fazit vieler neuerer Veröffentlichungen. Die Autoren fordern, DDT wieder einzusetzen. Ihnen gegenüber stehen die Umweltverbände, die befürchten, dass eine Freigabe von DDT zu schweren Umweltschäden führt.

    Malaria cases reported in Ceylon Year Comment

    (From „Toxic Terror,“ Dr. Elizabeth M. Whelan, Jameson Books,
    1985. ISBN0-915463-09-1. Page 699

    Tote Jahr Vorgang
    __________________________________________
    2,800,000 1948 No DDT
    31 1962 Large-Scale DDT program
    17 1963 Large Scale DDT program
    150 1964 Spraying stopped
    308 1965
    499 1966
    3.466 1967
    16.493 1968 (Jan. only)
    42.161 1968 (Feb. only)
    1.000.000 1968
    2.500.000 1969
    ###### ######
    Ich habe keine Ahnung woher Frau Whelan (ehemals Beraterin einiger Chemieproduzenten) diese Zahlen hat. Hätte Sie recherchiert, würde ich sagen sie lügt. So bleibe ich bei dem Statement: sie verbreitet ein urban myth nach dem Motte „spread the doubt“.
    Was alle Carson-Bascher hier bisher nicht erläutert haben: Wie soll sich das EPA-Verbot von DDT-Einsatz in der US-Landwirtschaft auf das (Wohnraum-)Sprühprogamm der WHO auswirken?
    Was Frau Whelan unterschlägt ist die Tatsache, dass schon in den 50er Jahre die Vektorkontrolle Mit DDT eingeschränkt wurde, das Verdachtsfälle von Resistenzen auftraten. Diese DDT-Resistenzen hatten sich 1969 weiter manifestiert.
    Was Frau Whelan in Bezug auf Sri Lanka zu sagen scheint ist nicht mehr als das was im Amerikanische als „horsefeathers“ bezeichnet wird. Aber was soll man von einer Chemie-Lobbyistin auch mehr erwarten? (Captch „murks“ passt ja).

    MfG
    Ketterer

    P.S. Danke Herr Manz für den Link auf ein etwas differnzierendes Bild von Frau Carson.
    Novo hatja nicht gerade den Ruf einer Öko-Postille.

  4. Hallo, wie passt eigentlich so ein Artikel zum Leitspruch von EIKE „Umweltschutz: Ja! Klimaschutz: Nein“? In dem Artikel geht es überhaupt nicht um Klimaschutz, dafür enthält er eine Fundamentalkritik an den Umweltschutz und spricht beispielsweise von einem todbringendem Erbe.

  5. Wenn ich nach Rachel Carson google und den einen oder anderen Link verfolge, lese ich z.B. bei Wikipedia oder der Zeit oder auf einer Kinderseite etwas anderes als hier. Und wie so oft erlebe ich den Fragenspagat – was gilt nun und was gilt nun nicht, was ist wahr, was ist falsch …

    Differenzierter ein auch aus dem Englischen übersetzter Artikel auf NOVO-Magazin, http://tinyurl.com/7ynkygt.

  6. In ihrem Buch „Silent Spring“ beschuldigte Rachel Carson DDT, für Krebserkrankungen bei Menschen und die Gefährdung verschiedener Vogelarten verantwortlich zu sein. Die damals sich formierende Umweltbewegung nahm die Thesen des Buchs freudig auf.

    1971-1972 führte die US-Umweltbehörde EPA Anhörungen zu DDT durch, die mit einem Verbot der Chemikalie endeten, obwohl der mit der Anhörungen beauftragte Richter Edmund Sweeney zum Schluß kam: „DDT is not a carcinogenic hazard to man … DDT is not a mutagenic or teratogenic hazard to man … The use of DDT under the regulations involved here do not have a deleterious effect on freshwater fish, estuarine organisms, wild birds or other wildlife.“

    Es gibt hunderte wissenschaftliche Untersuchungen, die nachweisen, dass die gegen DDT erhobenen Vorwürfe falsch sind.

    In „Silent Spring“ wird behauptet, dass DDT Leberkrebs hervorruft. Diese Behauptung schien eine Studie aus dem Jahr 1969 zu belegen, die ein höheres Vorkommen von Leukämie und Leberkrebs bei Mäusen feststellte, die mit ihrem Futter DDT aufgenommen hatten. Bei einer Revision der Untersuchungsergebnisse entdeckte man jedoch, dass auch die Mäuse in der Kontrollgruppe eine hohe Anzahl von Krebserkrankungen entwickelt hatten. Weitere Nachforschungen ergaben, dass das Futter, das beide Mäusegruppen erhalten hatten, verschimmelt war und Aflatoxin enthielt, das krebserregend wirkt. Als die Versuche mit sauberem Futter wiederholt wurden, entwickelte sich in beiden Mäusegruppen kein Krebs.
    Das National Cancer Institute der USA zog 1978 nach zweijährigen Versuchen mit besonders krebsanfälligen Mäusezuchtlinien den Schluss, dass DDT nicht krebserregend ist. Man stellte in den Gebieten, in denen DDT über ein Vierteljahrhundert großflächig in der Landwirtschaft eingesetzt worden war, keine erhöhte Krebsrate bei der dortigen Bevölkerung fest.

    In „Silent Spring“ wurde DDT beschuldigt, für dünne und schwache Eierschalen bei vielen Vogelarten verantwortlich zu sein.
    In Kanada wurden während der 1960er Jahre Wanderfalken beobachtet, die sich normal fortpflanzten, obwohl ihr Körper 30mal mehr DDT enthielt als der jener Wanderfalken im mittleren Westen der USA, die angeblich durch diese Chemikalie ausgerottet worden waren. M. L. Scott vom Department of Poultry Science der Cornell University „… found no tremors, no mortality, no thinning of eggshells and no interference with reproduction caused by levels of DDT which were as high as those reported to be present in most of the wild birds where ‘catastrophic’ decreases in shell quality and reproduction have been claimed.“
    Die Behauptung, dass DDT den Frühling stumm mache, trifft nicht zu. In den USA wurde DDT für die Abnahme folgender Vogelpopulationen verantwortlich gemacht:
    Weißkopfadler: Ein Vergleich der Ergebnisse der jährlichen Weihnachts-Vogelzählung der Audubon Society von 1941 bis 1960 ergibt, dass in diesem Zeitraum der Adlerbestand um 25% gewachsen ist, obwohl DDT seit 1946 in der Landwirtschaft eingesetzt wurde.
    Wanderfalken: Der Rückgang der Population im östlichen Teil der USA erfolgte lange vor dem Einsatz von DDT. Tägliche Zählungen der Vögel am Hawk Mountain in Pennsylvania über einen Zeitraum von 40 Jahren ergaben einen deutlichen Zuwachs während der DDT-Jahre.
    Braune Pelikane: In Texas schrumpfte diese Population von 5.000 Exemplaren in 1918 auf 200 Tiere in 1941. Der Einsatz von DDT in der Landwirtschaft erfolgte aber erst nach diesem Zeitraum.
    Für mindestens 26 Vogelarten wurde eine Erhöhung der Bestandszahlen während der DDT-Einsatzperiode festgestellt.

    Beim Thema DDT spalten sich die Meinungen von Umweltschützern, Forschern, Medizinern und Gesundheitspolitikern. DDT ist in allen größeren Industrienationen verboten, doch dieses Verbot kostet Millionen von Menschenleben, so das Fazit vieler neuerer Veröffentlichungen. Die Autoren fordern, DDT wieder einzusetzen. Ihnen gegenüber stehen die Umweltverbände, die befürchten, dass eine Freigabe von DDT zu schweren Umweltschäden führt.

    Malaria cases reported in Ceylon Year Comment

    (From „Toxic Terror,“ Dr. Elizabeth M. Whelan, Jameson Books,
    1985. ISBN0-915463-09-1. Page 699

    Tote Jahr Vorgang
    __________________________________________
    2,800,000 1948 No DDT
    31 1962 Large-Scale DDT program
    17 1963 Large Scale DDT program
    150 1964 Spraying stopped
    308 1965
    499 1966
    3.466 1967
    16.493 1968 (Jan. only)
    42.161 1968 (Feb. only)
    1.000.000 1968
    2.500.000 1969

  7. Sowohl die grüne wie auch die rote Bewegung sind durch die gleiche Verteilung menschlicher Tugend gekennzeichnet wie jeder andere Lebensbereich auch. Es gibt die Masse gutwilliger, aber nicht wirklich gutinformierter Vertreter, die sich nie weit von der Basis entfernen werden, weil es ihnen einerseits an Weitblick und andererseits an dem Maß an Heuchelei fehlt, um an die Spitze zu gelangen. Dann gibt es die, deren Weitsicht und Eitelkeit dazu geeignet ist, eben an die Spitze einer solchen Bewegung zu gelangen. Und es gibt die, die im Hintergrund solche Bewegungen erzeugen oder ihr Entstehen ausnutzen für ganz andere Zwecke.
    Das Gleiche gilt sinngemäß auch für Religionen.
    Wenn man nun bei der berechtigten Kritik an grünen, roten, braunen oder sonst was für Entgleisungen diesen Unterschied nicht macht, erzeugt man nur emotionalen Gegendruck.
    Letztlich läuft alles auf die simple Frage zurück: Will ich mit Gewalt anderen meinen Willen aufdrücken oder lasse ich jedem seine Überzeugungen? Jedes erlassene Gesetz wird in letzter Konsequenz mit der Androhung von Waffengewalt umgesetzt. Man sollte sich also bei jedem Gesetz, sei es eine Subvention für irgendwas, ein Verbot oder eine Verpflichtung gegenüber der EU, ob es wert ist, es in letzter Konsequenz mit Waffengewalt durchzusetzen.
    Wenn uns dieses Bewusstsein wieder zu eigen wird und wir aufhören, Alles per Gesetz regeln zu wollen, können wir auch viel entspannter mit Ansichten der unterschiedlichsten Art umgehen, ohne uns gegenseitig verbal die Köpfe einzuschlagen.

  8. #3: Th. Hahn
    „dass der Genuß von Walfleisch gesundheitsschädigend auf Grund der Belastung mit Schwermetallen ist.“

    Eine belastung die mir nach der Lecktüre von Die Angsttrompeter so fraglich erscheint wie die Krebs erregung von DDT.
    Ich denke das ist entweder eine erfindung oder es ist nicht von grosem belang.

  9. In Teilen Brandenburgs darf der Eichenprozessionsspinner (seine Raupen) nicht bekämpft werden, obwohl diese Raupen Härchen absonder, die beim Menschen schwerste allergische Reaktionen auslösen. Vor allem in den touristisch genutzten Gebieten der Prignitz kommt es massenhaft zu Erkrankungen.

    Aber zu diesem Schwachsinn der Möchtegern-Naturschützer passte ja auch die Meldung, dass der Genuß von Walfleisch gesundheitsschädigend auf Grund der Belastung mit Schwermetallen ist. Anstatt Front zu machen gegen die Unternehmen, die Schwermetalle als Abfälle in der Natur entsorgen, wird den Naturvölkern verboten, Wale zur Jagd zu erlegen.

  10. „Acht Jahre mussten zwischen der Buchveröffentlichung und dem ersten „Earth Day“ 1970 vergehen, bis der Umweltbewegung Regierungsmacht verliehen wurde durch die Schaffung der (amerikanischen) Umweltschutz-Agentur EPA.“

    Was für ein Zufall 😉 Genau 1970 kam der liebe Genscher auch auf die Idee, die Erde zu retten !!!

    Als Liberaler kam er plötzlich auf die Idee, das UBA zu gründen und seine mitstreitenden Genossen kamen auf die Idee den BUND zu gründen, was für ein glücklicher Zufall.

    Er schuf die Organisationen, die den politischen Einfluß der grünen Agenda auf die Entwicklung der Gesellschaft ermöglichten, was für ein Zufall.

    Genscher legte Deutschland West grüne Ketten an, während Deutschland Ost noch in roten Ketten hing, was für ein Zufall.

  11. Wenn eine Orginasation (BUND,NABU usw.) den Erhalt eines bewaldeten Erdhügels höher stellt als das Wohl des Menschen, dann sagt das schon alles über diese Leute aus.
    Jedoch wenn diese Organisationen den gleichen bewaldeten Erdhügel aus Gründen der Geldgier platt machen, dann nennen diese gleichen Leute, das heut zu Tage, eine Gute Sache im Namen des Klimawandels und der sog. erneuerbaren Energien!

    Umweltorganisationen waren und sind nichts anderes als ideologische Mafiaorganisationen.
    Diesen Organisationen haben weder den Natur- noch den Landschaftsschutz im Sinne. Die haben nur die Gier nach Macht, Einfluss und Kapital im Fokus!
    Anders lässt sich die Zustimmung von BUND,NABU usw. zu der weitern Industrielisierung unserer Naturlandschaften in Deutschland, durch Windmühlen und Sonnenmodule nicht erklären!

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