„Energiewende“ – Offener Brief an den CDU Abgeordneten im Bundestag Clemens Binninger

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Sehr geehrter Herr Binninger, Ihnen als unserem langjährigen Bundestagsabgeordneten möchte ich mitteilen, dass ich nach 30 Jahren Mitgliedschaft fast so weit bin, aus der CDU auszutreten. Grund ist der Schlingerkurs der Bundes-CDU bzw. der Bundesregierung. Dass ich den Austritt noch nicht vollzogen habe, geschieht aus Rücksicht auf die baden-württembergische CDU und deren lokalen Vertreter, die für diese Fehlentwicklungen nicht verantwortlich sind. Mein wichtigster Punkt zur Kritik ist die vielbeschworene „Energiewende“:


Der beschleunigte "Atomausstieg" stellt einen Bruch des Wahlprogramms von 2009 dar. Die Ereignisse in Fukushima sagen nichts aus über die Sicherheit deutscher Kernkraftwerke, es sei denn, man hält einen Tsunami auf dem Neckar für möglich, was geologisch völlig absurd wäre. Die Art und Weise, wie das Einknicken vor den Ängsten vieler unserer Landsleute und der geschürten Hysterie mit einer "Ethikkommision" gerechtfertigt wurde, ist empörend: die Zusammensetzung der Kommision lässt den Schluss zu, dass ihre einzige Aufgabe darin bestand, die längst beschlossene Hauruck-Entscheidung "ethisch" zu rechtfertigen. Fachleute der Energiebranche waren kaum vertreten, die hätte man ja als Lobbyisten verteufeln können, wohl aber ein Bischof. Das ist etwa so, als ließe man Ingenieure über Dogmen der katholischen Kirche befinden. Die CDU-Basis hatte nichts dabei zu melden. Das Angebot: "hier können Sie der Kanzlerin Fragen stellen", war eine Farce, da als Antwort nur die längst veröffentlichten Festlegungen verbreitet wurden.

Es fehlte völlig die Abstimmung mit unseren europäischen Partnern, die sich bekanntlich alle anders entschieden. Zum Beispiel wurden in den Niederlanden und der Schweiz Laufzeiten von völlig baugleichen Reaktoren zu unseren (d.h. die abgeschalteten) verlängert. Alle wichtigen Industriestaaten von Russland über Frankreich, Vereinigtes Königreich, USA und viele andere folgen unserer "Vorreiterrolle" nicht. Dabei sollte die Energiepolitik ohnehin dringend in europäische Verantwortung oder mindestens Abstimmung übergehen. Ganz Europa ist über ein Synchron-Stromnetz (sogar bis Marokko und die Türkei) verbunden. Nationale Alleingänge sind nicht mehr zeitgemäß. Wenn unsere Stromnetze, wie schon erkennbar und noch mehr zu erwarten, instabil werden, betrifft das ganz Europa; zu erinnern ist an den Blackout, der von Emden ausging und sich über Frankreich bis nach Spanien ausbreitete. Mit unserem Ausstieg bringen wir uns um die Mitsprache in Fragen der Reaktorsicherheit in Nachbarländern. Bisher galten deutsche Sicherheitsstandards als die höchsten der Welt, man hörte auf unser Urteil. Das ist dann demnächst vorbei. Wer also Sicherheitsbedenken hat, der muss sich klar machen, dass unsere Sicherheit nicht zu- sondern eher abnimmt.

Eine besondere Posse ist die Photovoltaik und deren Förderung. Obwohl der Beitrag gering (3 % im Mittel), auf alle Fälle nicht marktgerecht ist (im Hochsommer, mittags, falls die Sonne scheint, und nicht im Winter mit seinen trüben Tagen), subventionieren wir diese edle Technik mit 7 Milliarden Euro im Jahr zu Lasten der vielen Stromkunden, die nicht gefragt werden. Die Veranstaltung ist zudem noch unsozial, da Häuslesbesitzer mit großer Dachfläche – im allgemeinen die viel zitierten Besserverdienenden – profitieren zu Lasten der Einkommensschwächeren. Die kürzlich durch die Medien geisternde Siegesmeldung: "Photovoltaik erzeugt so viel Strom wie 20 Kernkraftwerke" eignet sich bestensfalls für das Buch der Rekorde, begründet aber nicht den Anspruch auf einen verlässlichen Beitrag zur Stromversorgung. Es fehlt die Meldung, dass bereits am gleichen Nachmittag und in den folgenden Regentagen geschweige denn an trüben Wintertagen nahezu überhaupt kein Solarstrom produziert wurde. Dass dann trotzdem die Fabriken laufen und die Züge fahren liegt an den ansonsten geschmähten "konventionellen" Kraftwerken, die im Gegensatz zu den "Erneuerbaren" zuverlässig zur Verfügung stehen. Es schmerzt, wenn prominente CDU-Politiker (Volker Rühe) diese hochstaplerische Meldung mit den 20 Kernkraftwerken öffentlich zum besten geben. – Das Arbeitsplatzargument ist ebenfalls absurd: unsere Förderung schafft Arbeitsplätze in China, und soweit Arbeitsplätze in Deutschland betroffen sind, könnte man für sieben Milliarden Euro alle Beschäftigten in den Dauerurlaub in die Karibik schicken.

Höchste Priorität der "Energiewende" genießt die Windenergie. Erst allmählich machen sich die Aussteiger klar, was das bedeutet. Für einen einzigen herkömmlichen Kraftwerksblock (Kohle oder Kernenergie, 1 GW [GigaWatt]) benötigt man nominal 200 Windräder von 5 MW (MegaWatt), wegen Verfügbarkeit von 17 % bei Aufstellung auf dem Festland und 40 % im Meer ("Offshore") sind das 1000 Windräder (aufzustellen z.B. in Höhenlagen des Schwarzwalds) bzw. 500 Windräder 160 km vor der Küste. Dass man dazu auch nur für einen Teil des Windstroms aus dem Meer eine Stromtrasse für 12 Milliarden Euro und weitere 30 Milliarden Euro für die Weiterleitung durch die Republik benötigt, dringt erst jetzt an die Oberfläche. Warum nicht zeitgleich mit der hastig verkündeten "Energiewende"? Zusammengefasst: wir schalten unsere bestens funktionierenden Kraftwerke ab, ersetzen sie durch tausende von Windrädern in der Nordsee mit stark schwankender Stromausbeute und leiten den Strom über 50 Milliarden Euro teure Trassen in den Süden. Dabei ist erneut die Frage zu stellen, warum das Thema überhaupt national angegangen wird; warum muss deutscher Strom in deutschen Gewässern erzeugt und über deutsche Stromtrassen durch die Republik geleitet werden? Die CDU versteht sich doch als Partei der europäische Einigung. Die Energieversorgung wäre dafür ein hervorragend geeignetes Thema.

Die CDU beruft sich so gern auf Ludwig Erhard und dessen Durchsetzung der Marktwirtschaft. Das EEG und die Energiewende sind das genaue Gegenteil von Marktwirtschaft. Photovoltaik- und Windstrom werden zu staatlich festgesetzten Vergütungen zwangsweise eingespeist zu Preisen, die deutlich über den Marktpreisen (s. etwa Strombörse in Leipzig) liegen. Das Risiko für die Betreiber der "Erneuerbaren" ist gleich null. Dreist ist dann die Feststellung: "die Sonne schickt keine Rechnung". Aber es gibt noch schlimmere Auswüchse: Betreiber von Windkraftanlagen erhalten eine Vergütung für Strom, der nie eingespeist wurde, weil die Leitungen fehlten. An windreichen Tagen wurde schon Windstrom zu "negativen" Preisen an der Strombörse verkauft (d.h. es wurde gezahlt, um ihn los zu werden), nachdem die Betreiber natürlich die Einspeisevergütung von 15 cent pro kWh (Kilowattstunde) erhalten hatten. Es galt einmal das Prinzip: wer Strom einspeisen will, sorgt auch für den Netzanschluss. Nicht so bei Windstrom: da wird mit politischem Druck und Subventionen nachgeholfen (s. die 12 Milliarden Euro für einen Windpark in der Nordsee), die Kosten werden dann wie selbstverständlich auf den Strompreis umgelegt. Selbst die potentiellen Investoren in Meereswindanlagen zögern, weil ihnen das Risiko der fehlenden Netzanbindungen zu hoch ist bzw. der kaum abschätzbare Wartungsaufwand auf hoher See abschreckt. Das Unternehmen Enercon, Anbieter von Windkraftanlagen mit der fortgeschrittesten Technik, beteiligt sich nicht an Meereswindparks wegen der Korrosionsgefahr der Anlagen in der Umgebung von Meerwasser. Auch der zögerlichen Investitionsbereitschaft soll mit staatlichen Bürgschaften nachgeholfen werden.

Im Gegensatz dazu haben die Betreiber herkömmlicher Kraftwerke die Aufgabe, die ständigen Schwankungen der "Erneuerbaren" auszugleichen, und sind nach wie vor verpflichtet, auch unter diesen Bedingungen Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Sie beschäftigen mittlerweile ganze Abteilungen, die den Ökostrom-Wetterbericht verfolgen, um dann ihre Anlagen ständig herauf oder herunter zu fahren – auf Anweisung der Netzagentur. Dass dann auch für herkömmliche Kraftwerke keine Investitionsbereitschaft mehr vorhanden ist, sollte niemanden wundern, zumal obendrein auch Kohlekraftwerke politisch oder durch Wutbürger verhindert werden. Da gab es einmal den wahren Satz der Bundeskanzlerin: "wir können nicht gleichzeitig aus der Kernenergie und der Kohleverstromung aussteigen".

Auch in der Endlagerfrage lässt unsere Kanzlerin ihre Richtlinienkompetenz vermissen ("der Bundeskanzler bestimmt die Richtlinien der Politik"). So hieß es noch während ihrer ersten Kanzlerschaft, es sei nicht einzusehen, dass die Erkundung des Salzstockes in Gorleben, zu 90 % mit Milliardenaufwand und positivem Ergebnis durchgeführt, nicht zu Ende gebracht wird. Ihr damaliger Umweltminister Gabriel ignorierte die im Koalitionsvertrag vereinbarte Verpflichtung, die Endlagerfrage zügig zu Ende zu führen, sondern verfuhr nach dem Prinzip: "er suchte um nicht zu finden" (Kommentar in der FAZ). Zugleich erging er sich in wüster Hetze mit der ständig wiederholten Festellung: "der Störfall ist der Normalfall" gegen unsere Kernkraftwerke, obwohl er von seinem Ministerium eigentlich wissen musste, dass alle sogenannten Störfälle auf der internationalen Skala namens INES in der Stufe 0 oder 1 lagen, d.h. keine sicherheitstechnische Relevanz. Wenn Kernenergie eine angeblich so gefährliche Technik ist, hätten die Mitarbeiter in dieser Branche ein deutliches Lob verdient, da sie 50 Jahre für eine unfallfreie und verlässliche Stromversorgung sorgten. Stattdessen wurden sie von Teilen der Poltik ständig beschimpft bzw. nicht in Schutz genommen und mussten sich fortwährende Verunglimpfungen von "Umweltschützern" gefallen lassen. – Auch Gabriels Nachfolger namens Röttgen löste nichts, sondern entschied sich, die Suche nach einem Endlager "ergebnisoffen", im Klartext nochmals ganz von vorn zu beginnen (nach 30 Jahren), obwohl doch klar ist, dass jeder Standort auf das Sankt-Florians-Prinzip stößt (amerikanisch: NIMBY, not in my backyard). Auch der hartgesottenste Kernkraftgegner kann nicht leugnen, dass die Endlagerfrage mit oder ohne Ausstieg gelöst werden muss. Dazu nochmals die Kanzlerin vor zwei Jahren: "einfach gar nichts zu tun, ist unverantwortlich".

Aber wie unbedeutend sind alle diese Kleinigkeiten gegen das Ziel der Rettung des Planeten? – Noch vor 1,5 Jahren war die Weltklimakatastrophe das beherrrschende Thema. Darum ist es erstaunlich still geworden, wohl in der Einsicht, dass wir dabei sind, eine Rolle rückwärts (Helmut Kohl) in Richtung fossiler Brennstoffe zu vollziehen. Nochmals zur Erinnerung: ein Kohlekraftwerk der Kapazität 1 GW verbrennt täglich 5000 Tonnen Kohle und stößt damit täglich 18000 Tonnen Kohlendioxid aus, ein Kernkraftwerk verbraucht täglich nur einige Kilogramm Uran, "Atommüll" ebenfalls nur einige Kilogramm täglich, setzt aber überhaupt keine Treibhausgase frei.

Ich möchte mir es ersparen, auch noch das Thema Biokraftstoffe anzusprechen.

Zusammengefasst: die "Energiewende" ist ein ideologie- und panikgetriebener Schnellschuss, führt unser Land in die Isolation und gefährdet unseren Industriestandort. Die "Energiewende" ist keine "Herkulesaufgabe", sondern eine gemessen an den verkündeten Zielen  unlösbare Aufgabe. Sie folgt dem Prinzip: "laut Beschluss der Politik werden die Realitäten aufgehoben".

Auf meine Meinungsäußerung erwarte ich keine Antwort, da diese voraussichtlich doch nur die bekannten offiziellen Feststellungen enthielte. Gegen die Weiterleitung meiner Zuschrift habe ich keine Einwände, ganz im Gegenteil.

Mit freundlichen Grüßen            

Dr. Heinrich Lindner (Beruf: Physiker und Ingenieur)

Mit Dank and Dr. Ludwig Lindner von Bürger für Technik, der diesen Brief an uns weiter geleitet hat.

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97 Kommentare

  1. @Heinzow #95

    Schön, das Sie erstmal meine grobe Vereinfachen soweit bestätigen……damit ich ohne große Sorgen den nächsten Teil zu Papier …ähm Bildschirm bringen kann.

    So ein Speichersystem besteht ja aus drei Teilen, Umwandlung von Strom in Methan, der eigentliche Gasspeicher und die Rückwandlung des Methans in Strom…..womit ich mich als nächstes beschäftigen werde.

    Norwegen, nun ja….bis 2018 soll wohl das erste Seekabel ( 1,5 GW Übertragungsleistung) verlegt werden, ob und wieviele dann noch folgen werden, steht in den Sternen, zumal ja Norwegen sowieso vorrangig das eigene (NORDEL) Verbundnetz bedienen wird und nur bei Überschüssen auch Deutschland etwas abgeben kann.

    Diverse Machbarkeitsstudien gehen ja irrwitzigerweise von bis zu 25% Stromimporten aus, so das meine grobe Berechnung des EE-Beklopptenplans sowieso nur marginal ist.

    Die lustigste Betrachtung des Endausbaus mit NIE-Zufallsstromerzeugern ist eh die Tatsache, das wir dann Erzeugerkapazitäten von bis zu 270 GW in der Landschaft rumstehen hätten……so das die angenommene Leistung der Power-to-Gas Anlagen mit 62 GW eh nur ein grober Kellerwitz sein wird.
    Es ist abzusehen, das ab einer bestimmten NIE-Anzahl der gesetzlich garantierte Einspeisevorrang nicht mehr zu halten ist……und wenn dann keine Ausfallgelder mehr gezahlt werden, siehts ganz belämmert für die Wirtschaftlichkeit dieser NIE-Erzeuger aus.

    Die Energiewende ist von vornherein eine absolute Fehlplanung, mal sehen wann an geeigneter Stelle das endlich mal jemand einsieht.

    Fortsetzung folgt…..bin derzeit etwas im Streß.
    MfG
    H.E.

  2. @Rainer Manz #92
    Naja, auf der einen Seite denke ich nicht, dass die deutschen Bürger so „dumm“ sind. An der Zapfseule regen die sich wegen jeder Erhöhung im Cent-Bereich auf…
    Der freie Markt (ohne staatlichen Einfluss wie Abgaben und Steuern) spiegelt immer den Erfolg eines Produkts wieder. Meiner Meinung nach ist der Markt (Wettbewerb) die beste Demokratie…hier wird durch die Nachfrage (Käufer,Wähler usw.) über das Angebot (Produkt,Politiker usw.) mehrheitlich und frei abgestimmt….aber es ist ganz natürlich, dass dies Täuschung und Enttäuschung nicht ausschließt. Das Vertrauen steht hier immer am Anfang und muss sich erst mit der Zeit bewähren bzw. festigen. Was für die menschliche Partnerschaft (Liebe) steht, dass steht auch für die Marktteilnehmer der jeweiligen Märkten.

  3. @ H. Eng #88

    „nimmt man dann 60% Wirkungsgrad eines guten Gaskraftwerkes bei der Rückwandlung von Methan zu Strom, kämen wir auf knapp 165 TWh therm. Speicherkapazität“

    Kann man so als Daumenpeilung machen, aber wieviel Energie muß denn aufgewendet werden, um die 165 TWh in den Speicher zu bekommen? Elektrolyse hat einen Wirkungsgrad von 0,8 und Methanisierung von CO2 welchen? Und dann muß ja auch noch komprimiert und transportiert werden. Also müssen ca. 300 bis 400 TWh Strom erzeugt werden, um 100 TWh aus dem Speicher heraus nachfragegerecht ins Netz einzuspeisen.

    Sie sollten die Frage der Stromleitungen nach und von Norwegen noch einmal überdenken. Wegen der Überkapazitäten gegenüber der tatsächlich abzudeckenden Nachfrage (gepuffert) braucht man mehr Leitungskapazität zum Speicher, als von diesem weg.

    Beispiel: Die Nordseewindmühlen mit 25000 MW Nennleistung entsprechen einer effektiven Nennleistung von 10000 MW. Trotzdem muß die Leitungskapazität 25000 MW betragen, was

  4. Herr Heinzow, jetzt hören sie doch endlich mit ihrem Mobbing-Geseier auf. Das interessiert niemanden und nervt. Und falsch liegen sie mit ihrer Laien-Meinung ohnehin. Und ihr Gesabbel, was ich weiß und was nicht und ihr ganzes unsinniges Gesabbel darum bringt auch keinen weiter. Und nochmal für sie: auch ohne die Kosten für Speicherung ist die Energiewende ein viel zu teurer, volkswirtschaftlicher Unsinn. Wieso können sie das nicht eingestehen?

  5. @ Hofmann,M. #84

    Ich kann Sie (und andere) nicht daran hindern absurde Unterstellungen (Behauptungen) zu publizieren. Wenn Sie nicht in der Lage sind mit Definitionen umzugehen und diese korrekt anzuwenden, so ist das Ihr Problem, welches Sie nicht auf Dritte verlagern sollten.

    Lesen Sie mal in der heutigen FAZ die Geschichte vom Monti-Coup (gegen die Kanzlerin), der nämlich genau das (unzutreffende Behauptungen aufgestellt) gemacht hat und deshalb zukünftig ein gewaltiges Problem mit seinen „Kollegen“ haben wird.

  6. Hallo Herr Hofmann, das scheint Ihr Problem zu sein – Sie erwarten ein normales Denken überall, in der Politik, in der Wirtschaft, bei den Bürgern. Wenn Sie mental weiter sind als Ihre Mitmenschen ist das gut für Sie selbst oder auch ein Fluch, wenn die anderen nicht mitziehen. Mit diesem Handikap müssen wir allem mehr oder weniger leben. In Worten unseres „Kollegen“ Hader – Sie sind Ihrer Zeit voraus (mit allen damit verbundenen Folgen).

    Normales Denken – in einer Gesellschaft in der Irrsinn Methode, das Normale langsam Exotenstatus, das auf Kosten Dritter lebender Standard, eine Kostensozialisierung üblich und die ganze Wahrheit sprachlich geschickt verschwiegen wird?

    Sie erwarten gesunden Menschenverstand – ja, wenn dieser die Oberhand hätte und wir uns alle daran orientieren würden, bedürfte es nicht nur diese Seite nicht, oder?
    Nur was ist gesunder Menschenverstand? Ist das, Ihrem Beispiel folgend, eine Stromrechnung aufgeschlüsselt zu lesen und – oder gehört da auch dazu, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen? Herr Eng findet dazu die passende Antwort in 82#.
    Dennoch eine Gegenfrage zu „Spätestens bei der jährlich steigenden Stromrechnung muss sich doch der normal denkende Mensch fragen, warum die Stromkosten von Jahr zu Jahr steigen.“
    Warum? Es sind doch die bösen vier und deren Profitgier schuld und wenn der Vater Staat da nicht ein Auge drauf hätte … und sowieso wollen wir kein Atom und Strom machen kann doch jeder, ist doch für die Rettung der Welt….

    Wir handeln alle mehr und weniger und abhängig Tagesform und Anlass irrational-emotional. Der unterstellten Spock´schen Vulkanierlogik sitzen auch gerne Ökonomen auf (z.B. mit deren Bedürfnispyramide und dem Homo Oekonomus).

    Menschen sind zu enormen Leistungen und Fähigkeiten zustande. Menschen können aber gleichzeitig sehr träge in einem gesättigten Zustand verharren, besonders wenn nicht nur gesättigt sondern über-sättigt an zu vielen (Schein-)Wahlmöglichkeiten, jeder kennt alle Handytarife, oder? Menschen lassen sich von Emotionen auslösenden visuellen Bildern und Klängen stark beeinflussen, nicht ohne Grund ein Erfolg eben der audiovisuellen Darstellung. Der berühmt-berüchtigte Kulleraugen-Heulerblick…
    Es gibt von Becker / Schaffer ein kleines Büchlein mit dem Titel“ Lieber das bekannte Unglück als das unbekannte Glück.“ Dass dort eingehend ein anderer Weg skizziert wird, ändert nichts an dem Titelmotto an dem sich viele Menschen unbewusst halten, und wenn wir ehrlich zu uns sind, das auch in unserem eigenen Lebenslauf erkennen können.
    Wer soll die Subventionen der EE-Branche und das EEG streichen? Ja, wer streicht denn die Sekt- oder Schaumweinsteuer von 1902 oder bauen wir weiterhin eine Kriegsflotte – ja für … vielleicht…
    Die Gier im Menschen braucht niemand zu säen. Die ist sozusagen im System Mensch hinterlegt. Da braucht es keine Ökosozialisten – obwohl Sozialisten jeglicher Farbe und Tarnfarbe ein ausgezeichnetes Händchen dazu haben, Unrecht durch Gerechtigkeits- und Gleichmachungswahn zu schaffen.

    Wer das magische Dreieck – persönlicher kurzsichtiger Gewinn (Gier) – moralischer Zeigefinger (Strafe/ Schuldbewusstsein) – gutes Gewissen / Rechtfertigung geschickt und fest verknüpfen kann, hat das Spiel um Gunst und das Herz der Menschen gewonnen. Unabhängig eines gesunden Menschenverstandes, normalen Denkens und rationaler Erwägungen.
    Kann dieses Dreieck auf Dauer durch sich im freien Markt bewegende Unternehmen geboten werden? Kann das Dreieck durch die Nachfragenden dauerhaft gefordert werden?

    Wer betreibt dann diese schwarze Magie?

    Eine Nachdenkaufgabe für Interessierte…

  7. @Hofmann
    „““Vernunfts- und Verstandsmenschen“““““

    Au Backe, da biste aber bei mir an der völligt falschen Adresse…….bisweilen bin ich extrem unvernünftig und überlass meinen Gefühlen die Oberhand, wat so manches mal auch voll in die Hosen gehen kann.

    Ach ja, die Systemmedien arbeiten auch extrem mit Emotionen um ihre Ziele zu erreichen, man muss den Bauch ansprechen um im Kopp was auszulösen beim einfachen Menschen, tja und da mangelt es uns immer noch an „Argumenten“.
    H.E.

  8. @Heinz Eng #89
    Das ist doch das schöne an so einen Vernunfts- und Verstandsforum, wie es EIKE, ist. Was der eine nicht weis oder nur vermutet, dass weis der andere und kann es belegen. Man kann sich wie Erwachsene austauschen und gemeinsam einen Lösungsansatz bzw. Weg finden.
    Und damit sind wir Vernunfts- und Verstandsmenschen weit weg vom ideologischen Kindergarten eines Menschengemachten CO2-Klimas bzw. Energiewende.

  9. @Hofmann

    Für Dich hab ick Schlampe extra mal meine letzte Stromrechnung rausgekramt……und musste feststellen, das Du recht hast.
    Unter dem Passus „darin Enthalten“ sind neuerdings die Durchleitungsgebühren als Zahlenwert extra ausgewiesen.
    Danke für den Hinweis.
    H.E.

  10. Speicher!!!!
    So, jetzt mal Butter bei de Fische, wobei ick jetzt mal mit ganz groben Aufrundungen arbeite, es geht ums Prinzip und nicht um den Cent.

    Ick hab da noch etwas die Zahlen im Kopp, die uns die WBGU-Studie und die letzte UBA-Studie vermittelt haben.
    Zweite Vorraussetzung wäre dann noch der zukünftige Jahresstrombedarfes Deutschlands, wobei ich trotz Effiziensgebabbel dem Szenario 2 der WBGU-Studie eher zugeneigt bin, die da mit 700 TWh operiert. (E-Mobilität + Wärmepumpen für Heizzwecken)

    Da in diesen Fall der WBGU gerne Norwegen als Wasserspeicher okkupieren wollte, steht eine Übertragungsleistung von gigantischen 62 GW im Raum, die wir nun ja ersatzweise mit Power-to-Gas (Umwandlung überschüssigen NIE-Strom in Methangas) realisieren wollen.
    Speicherkapazität setze ich mal rotzfrech 100 TWh elektr. an, nimmt man dann 60% Wirkungsgrad eines guten Gaskraftwerkes bei der Rückwandlung von Methan zu Strom, kämen wir auf knapp 165 TWh therm. Speicherkapazität, wat wiederum grob 16 Mrd. m³ Erdgas entsprechen dürfte.
    Sollte eventuell doch das eine oder andere HGÜ-Kabel nach Norwegen gebaut werden, zieh ick mal großzügigerweise noch 1 Mrd. m³ zu speicherndes Erdgas ab…….macht das dann 15 Mrd. m³ untern Strich.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Erdgasspeicher
    Ach übrigens, ein großer Teil dieses Speichers müsste noch zusätzlich geschaffen werden, die derzeitig knapp 20 Mrd. m³ sind ja für andere Zwecke und dem ausländischen Bedarf verplant.
    Ok, nun wird ja ein Teil des derzeitigen Gasspeichers auch von Gaskraftwerken genutzt, so das sich der zusätzliche Gasspeicherausbau auf vllt 12 Mrd. m³ Gas reduzieren lässt, diese Zahl lass ick jetzt mal so im Raum stehen.

    So, das wären gaaaanz grobe Annahmen, wer was zu meckern hat, äussere sich jetzt oder schweige für immer.
    Ende Teil 2
    H.E.

  11. @Heinz Eng #82
    Meiner Meinung nach findet man den in %Anteil ausgewiesen Netzentgeltwert auf der Aufschlüsselung der Stromgesamtkosten auf der Stromrechnung wieder. Dieser müsste bei ca. 25% anteilsmäßig liegen. Mit dem Ausbau des Netzes auf Grund der Einführung der sog. ernneubaren Energien müsste dieser Anteil in den nächsten Jahren sprunghaft steigen im Vergleich zu den vergangen Jahren und dieser „sprunghafte Anteil“ wäre dann den Mehrkosten der Energiewende zuzuordnen. Falls ich hier eine falsche Sichtweise an den Tag lege, bitte ich um entsprechende Richtigstellung bzw. Korrektur….

  12. @Thomas Heinzow #84
    Ich halte weiter fest, dass Sie sich damit nicht nur aus der BWL sondern auch aus der VWL verabschiedet haben und beende hiermit, bei diesem Thema, die Diskussion mit Ihnen.

  13. @Papa Heinzow
    Ahhh, der Ton wird wieder etwas versöhnlicher, janz prima.

    Zitat:
    „““Denken Sie mal logisch und nicht ideologisch. Die sog. Energiewende wird an der technischen und ökonomischen Nichtrealisierbarkeit der zwingend notwendigen Speichertechnik scheitern. „““

    So, diesen Satz müssen wir jetzt jeden Tag, jeden Politiker um die Ohren hauen, bis die dat endlich begriffen haben.
    Nun müssen wir dat nur noch mit gedachten Bildern untermalen, damit Otto-Normalo auch weiß, wie gigantisch (technisch und finanziell) der Spass noch werden wird.

    Inzwischen scheint sich langsam heraus zu kristallisieren wat unsere Grünspechte nun als DIE Speicherlösung den werten Zahlebürger unterjubeln wollen…..Power-to-Gas….., weil wohl selbst diese Traumtänzer gemerkt haben, dat Giga-Lösungen ala „Poppschen Ringwallspeicher“ mit den aktuellen Wutbürger nicht zu machen ist.
    Im nächsten Kommentar werde ick mal versuchen den Spass etwas näher zu beleuchten, zumindest soweit, wie ick kleene Leuchte dat technisch machen würde.

    Sie können dann korrigieren oder auch finanziell zuarbeiten, wir werden ein Bild produzieren das jeden Menschen im Lande das Blut in den Adern gefrieren lässt.
    Ende Teil 1.
    H.E.

  14. @ Hofmann,M.

    Herr Hofmann, Sie können nur etwas zur Kenntnis nehmen, was Ihnen real präsentiert wurde.

    Wenn Sie schreiben: „Hiermit nehme ich zur Kenntnis, dass Sie sich aus der Betriebswirtschaft verabschieden.“ so tätigen Sie unsubstantiiert (Papa Eng würde möglicherweise sagen: Juristendeutsch) eine Vermutung und erklären diese zur Tatsache, die Sie zur Kenntnis nehmen.

    Die Definitionen zur Unterscheidung von fixen und variablen Kosten gemäß Perridon/Steiner habe ich genannt. Wenn jemand damit nicht klar kommt, so ist das einzig seine Angelegenheit.

  15. @ P. Jensen #79

    Eines haben Sie immer noch nicht gelernt, oder wollen es nicht lernen: Woran man Mobber und Leute ohne soziale Kompetenzen (wobei die Mobber eine Untermenge der Leute ohne soziale Kompetenzen sind) erkennen kann. Sozialökonomen mußten die Methoden der empirischen Sozialforschung studieren. Unter anderem habe ich gelernt, daß das Milgram-Experiment eine Fälschung war, aber eben auch, daß man bestimmte Leute zu einem bestimmten Verhalten provozieren kann, wenn die Anfälligkeit dafür gegeben ist, was bzgl. ihrer Person leicht war.

    „…, wieso begreifen sie das nicht, dass es KEIN FEHLER von Herrn Dr. Lindner ist, wenn er nur die Kosten aufzählt, die ihm vielleicht bekannt sind.“

    Sie begeben sich wieder einmal in das Gebiet des „Glaubens“ und „Vermutens“ oder haben dieses nicht verlassen.

    Sie wissen nicht, welche Kosten Herr Dr. Lindner tatsächlich kennt.

    Sie wissen auch nicht, warum er nur einen sehr geringen Teil der Kosten genannt hat.

    Da die Kosten letztendlich jeder Abiturient aus dem Netz fischen bzw. selbst berechnen kann, es genügt da die Bestimmung der Größenordnungen, denn ab 1 Billion bedarf es keiner genauen Differenzierung im zweistelligen Milliardenbereich mehr, liegt ein gravierender Fehler vor.

    Ein Studi, der in seiner Seminararbeit zum Thema Kosten der Energiewende die Kosten der notwendigen Speichertechnik unterschlägt, wird eine Ehrenrunde drehen müssen, es sei denn sein Betreuer verhindert das pflichtgemäß nach Vorlage der Gliederung.

    Denken Sie mal logisch und nicht ideologisch. Die sog. Energiewende wird an der technischen und ökonomischen Nichtrealisierbarkeit der zwingend notwendigen Speichertechnik scheitern.

    Das kann man jedem Abgeordneten – der es hören will und nicht wie z.B. Dr. Uhl in Sachen Meldegesetz als Lobbyist einer Branche gewirkt hat – in wenigen Sätzen und ohne viel Mathematik verklickern. Das lesen die auch. Ob es etwas bewirkt ist eine ganz andere Frage.

  16. Lieber Herr Hofmann

    Naja, der Mensch guckt in seine Rechnung und die Medien erzählen was von gierigen Stromriesen……und da man ja grundsätzlich einen Rochus auf Konzerne hat, glaubt man das auch gerne.
    Blöderweise sind ja die EEG-Zulagen nicht alles, wat uns die Rechnung zeigt, die steigenden Netzgebühren findet man nämlich nicht extra ausgezeichnet, leider.

    Und wie gesagt, meine sehr verehrten Damen und Herren, die Energiewende hat noch nicht einmal angefangen…….denn bisher fehlen ja noch die tollen Speicher, die dann noch ein Stück weit fetter kostenmäßig in unserer Stromrechnung einschlagen werden.

    Es wird bald die „huette“ brennen, wie dat lustige Captcha meiner Rede wieder instinktiv vorgegriffen hat.

    Onkel Heinz…….Freizeit-Hellseher der finsteren Art

  17. @Heinz Eng #80
    Spätestens bei der jährlich steigenden Stromrechnung muss sich doch der normal denkende Mensch fragen, warum die Stromkosten von Jahr zu Jahr steigen. Und dann würde doch ein normal denkender Mensch seine Stromrechnung detailiert anschaun. Darauf hin wird dieser dann doch auf den Posten „EEG-Abgabe“ stoßen. Und dieser Posten ist doch von Jahr zu Jahr immer extrem gestiegen. Und spätestens dann muss er doch mal Hinterfragen, warum wir eigentlich diese EEG-Zwangsabgabe zu bezahlen haben. Und dann muss er doch zur Erkenntnis kommen, dass diese Energiewende alles andere als ein Segen für seinen und den volkswirtschaftlichen Geldbeutel ist.
    Dieses logische Denkmuster muss ich doch in einem grundgebildeten Land wie es Deutschland ist voraussetzen, oder nicht?
    Streicht die Subventionen der EE-Branche und das EEG und die Leute werden von der Gier geheilt sein. Dann kommt vielleicht auch wieder das logische Denkmuster wieder mehr zum Vorschein.
    Die Ökosozialisten haben die persönliche Geldgier ins deutsche Volk gesät auf Kosten von unserem zukünftigen Volkswohlstand. Und das ist meiner Meinung nach das Hauptproblem. Die Gier nach dem schnellen Geld vernebelt den Blick auf die Probleme die daraus für unsere Wohlstandsgesellschaft entstehen.
    Der freie Markt hätte dieser Gier schon längst einen Riegel vorgeschoben. Unser ideologische Politik hält die sog. erneuerbaren Energien bewusst mit Subventionen und EEG-Zwangsabgaben vom freien Markt fern. Und das ist die größte Sauerei unserer Politiker, die machen die im vollen Bewusstsein zu Lasten des zukünftigen Volkswohlstands.

  18. Lieber Herr Jensen

    Was mich letzte Zeit in der „Skeptikerszene“ anbröselt, das wir irgendwie das Ziel aus den Augen verloren haben.
    Inzwischen scheint das Haar in der Suppe wichtiger geworden zu sein als den Menschen da draussen aufzuklären.

    Bis heute weiß doch kaum jemand den Unterschied zwischen Leistung (Watt……Gigawatt) und geleistete Arbeit/Energie……(Wattstunden….Gigawattstunden), selbst bis hoch in die Politik ist solch ein primitives Physikverständnis nicht mehr vorraussetzbar.

    Beliebte grüne Floskel ist ja…..“Sonne und Wind schicken keine Rechnung“…..und warum fängt dann immer das große Gejammer an, wenn die Regierung die Einspeisevergütungen senken will?

    Kohle und Erdöl liegen auch erstmal völlig kostenlos in der Erde rum, erst durch die Förderung und dessen Aufwand entstehen Kosten die sich auf den Preis niederschlagen (sorry, BWL-Laiendeutsch), diese Tatsache muss man aber den Menschen da draussen als argumentative Hilfe anbieten, wenn sie gegen unbelehrbare Ökologisten antreten wollen.

    Bildungsnotstand, verblödende Massenmedien…..wir können einfach nicht davon ausgehen das die überwiegende Mehrheit der deutschen Bevölkerung unser Fachchinesisch überhaupt noch versteht und wenn diese Menschen das nicht verstehen, dann verlieren sie ganz schnell das Interesse.

    Ein guter Lehrer ist derjenige, der die kompliziertesten Sachverhalte in einfachen Worten erklären kann.
    Gebt den Menschen da draussen intellektuelles Futter das sie auch verdauen könnnen, ansonsten werden wir demnächst allesamt das große Brechen bekommen.

    MfG
    Heinz Eng

  19. Also zurück zum Hauptthema:

    Heinzow, wieso begreifen sie das nicht, dass es KEIN FEHLER von Herrn Dr. Lindner ist, wenn er nur die Kosten aufzählt, die ihm vielleicht bekannt sind. Schon allein diese Kosten machen den Energiewende-Unsinn deutlich.
    Ihre Kritik bleibt nachwievor völlig überzogen und ihre Absicht dabei, ist mir wirklich nicht klar. Jetzt hören sie also bitte auf, hier andere Leute sinnlos zu beschimpfen und schreiben selber einen Brief an ihren Abgeordneten oder von mir auch aus an die Zeitung (das haben sie ja schon dreimal hinbekommen seit 2005! Wow-ganz toll gemacht, Heinzow… ich würde mir ehrlich gesagt blöd vorkommen, wegen drei Leserbriefen hier so einen Affen zu machen, aber gut.) … also schreiben sie doch selbst einen Brief und fügen ihre 20 Billionen an Speicherkosten noch hinzu.

    Sie können da noch so viel rummaulen, wie sie wollen: keiner der Fakten aus dem Brief von Herrn Dr. Lindner ist falsch!

  20. @Thomas Heinzow #75
    Hiermit nehme ich zur Kenntnis, dass Sie sich aus der Betriebswirtschaft verabschieden.
    Weiterhin spricht jedoch nichts dagegen, dass wir uns den ganzen erneuerbaren Energiekostenwahnsinn von der Sicht der Volkswirtschaft annähern….was meinen Sie?

  21. Heinz Eng, Sie haben recht, wir streiten hier über Nebensächlichkeiten. Aber das gehört ja zum Repertoire der Forentrolle wie H. Heinzow, dass sie sich an Nebensächlichkeiten aufhalten, um vom Hauptthema abzulenken. Normalerweise halte ich mich ja bei den „Nebenkriegsschauplätzen“ dezent zurück, oft auch mangels besseren Wissens, aber wenn H. Heinzow hier Unsinn erzählt auf einem Gebiet, in dem ich mich bestens auskenne (hier Fixkosten), dann muss ich das kurz richtigstellen. Lesen ja schließlich auch andere interssierte Leute hier mit und die könnten sich ja was Falsches einprägen. 🙂
    Bei Heinzows Nebenkriegsorgie „Mobbing“ halte ich ja schon meinen Rand, eben weil das nun so weit neben dem Hauptthema liegt und im Übrigen auch neben der Realität, dass man da Heinzow ruhig alleine blubbern lassen kann.

    Lieber Herr Manz: Ehre, wem Ehre gebührt. Ich glaube, mein Zitat, welches Ihnen so gefällt, stammt von Adenauer. Bin mir aber nicht sicher. Naja, von wem auch immer es stammt: besser und kürzer kann man es nicht ausdrücken. 🙂

  22. @ R. Manz

    Man muß nicht alles nachvollziehen können, aber manche der Leute, die auf der Suche nach „Mitstreitern“ sind, oder Politiker von Ihren Ansichten überzeugen wollen, gehen kontraproduktiv vor. Der Brief von Dr. Lindner ist solch ein Produkt, welches wegen der offensichtlichen Fehler und der Länge mit vielen Nullaussagen in der Ablage P landet und das Gegenteil von dem bewirkt, was es bewirken soll.

  23. @ Hofmann,M. #73

    Ich gedenke hier nicht eine Vorlesung über Kostentheorie abzuhalten.

    Vergessen Sie also: „Wir sind und bleiben bei den kalkulatorischen Kosten.“

  24. @Rainer
    Na, streiten se sich immer noch um Kleinigkeiten, schon lange das Hauptziel aus den Augen verlierend?

    Offene Briefe sind wichtig und zum Vergleich was unsere NIE-Lobbyisten für verbalen und technologischen Müll verbreiten ist der Brief eben gut genug, im Gegenteil, die Regierungszwerge müssten langsam an dieser Art von „Fanpost“ ersaufen.

    Für das ESM gibbet dat Verfassungsgericht…..der Energiewende sind wir schutzlos ausgeliefert, die Energiewendelemminge geben nochmal richtig Gas, jetzt wo die Klippe schon in Sichtweite ist.

    PS. In Brandenburg wohnt der NIE-Wahn persönlich, wir wollen unseren Vogelschredderbestand noch mal verdoppelen aber wissen heut schon nicht mehr, wie wir den sinnlosen Windstrom wegbekommen sollen.
    Naja, ist ja nicht so wichtig, Hauptsache man kann sich um Nebensächlichkeiten streiten.
    MfG
    H.E.

  25. @Thomas Heinzow #71
    Jetzt bringen Sie mal nicht Einnahmen,Ausgaben und Kosten durcheinander.
    Wir sind und bleiben bei den kalkulatorischen Kosten. Als Fixekosten haben wir da z.b. als kalkulatorische Größen den Maschinenstundensatz oder auch den Lohnstundensatz.
    Maschinen und Arbeiter/Angestellte sind in erster Linie „Kosten“ (Investitionskosten) für einen Betrieb. Diese Kosten müssen über die verkauften und zuvor kalkulierten Produkte am Markt wieder hereingewirtschaftet werden. Und das Tag für Tag, Monat für Monat und Jahr für Jahr.
    Um nicht vorzeitig in die Insolvenz zu geraten, sollten diese (fixen) Kosten durch den entsprechenden Produktpreis (Umsatz) gedeckt sein.

  26. Hallo Herr Heinzow,

    „Warum sollten Sie der nächste sein?“
    Vielleicht weil ich Ihre Haudrauf-Intension nicht ganz nahvollziehen kann?

    Nicht das jemanden ein Spiegelvorhalten so verkehrt ist, nur muss das in der Art und Weise geschehen (Knallhart) und ohne Einverständnis des Gespiegelten z.B. im Rahmen einer Therapie (also nicht hier)? Selbst wenn Sie mit der Einschätzung und einem Vorführen nicht verkehrt lägen, was bezwecken Sie damit, viel Feind viel Ehr? Wenn Sie jemanden in die Ecke drängen, wird er nicht nur die Schotten dicht machen aus reinen Selbstschutz und jedeweder Ansatz einer möglichen kitzekleinen Wahrheit erst recht negieren. Ist den Rechthabenwollen um jeden Preis so erstrebenswert für Sie? Gemach, ch bin selbst ein sturer Hund. In manchem, nicht in allem.

    „Fühlen Sie sich der Kategorie der vorsätzlichen Regelverletzer zugehörig?“
    Kommt darauf an, welche Regeln, von wem, für was, für wen. Wenn es politisch ist würde ich Regelverstösse durchaus bestätigen, wenn ich meine Meinung z.B. zu unserem Parteiwesen kundtue.
    Wenn es Regeln z.B. des Straßenverkehrs anbelangt eher nicht und von mir vermieden, da ich dies für ein Funktionieren und friedvolles und rücksichtnehmendes Zusammenleben unabdingbar finde und mir die politische Meinung oder sonst was wurscht ist, wenn der mir in die Flanke fährt.
    Wenn es um Forenregeln geht, wird es schon grenzwertiger, da schnell ein Hochschaukeln oder Überkochen und Absinken unter Gürtellinie stattfinden, wie ich hier bei den Kommentaren wieder feststelle. Erkenntniswert, ja. Nutzwert nein. Beim Thema bleibend verfehlt.

    Gegenfrage: Sehen Sie sich als Forumspolizist, der vermeintliche wie auch tatsächliche Regelverstösse ahnden muss, ein Blockwart der korrekten Präsentation? Wäre das nicht auch ein Regelverstoss – gegen die Freiheit der Worte und Schrift und gegen die Freiheit sich irren, falsch liegen zu dürfen?

    Und schmälert eine jedem gegebene Unvollkommenheit tatsächlich und immer eine grundsätzliche Richtigkeit des Anliegens, der Intension, des eingeschlagenen Weges?

    „Man nehme sich deshalb den Brief der 172 Ökonomen um Sinn zum Vorbild.“
    Schmälert der medial zelebrierte Aufschrei bestimmter „anerkannter“ Wirtschaftsweisen das Anliegen der 172? Doch nur bei denen, die von Ökonomie nichts, wenig oder nur bestimmtes verstehen (wollen)? Also der Mehrheit. Ist das nun ein Regelverstoss, einfach anmaßend oder richtig? Und dann? Ändert das was?

    P.S.
    Der Gegenangriff von Herr Jensen gefällt mir weiterhin sehr gut – „Die einen kennen mich und die anderen können mich! Das bringt es auf den Punkt.

  27. @ Hofmann,M. #69

    „Die immer da sind und im besten Falle immer gedeckt sein sollten?“

    Wenn die Ausgaben (fixe und variable Kosten) die Einnahmen übersteigen kommt irgendwann der Insolvenzrichter ins Spiel. Bei Windmühle & Co ist das bzgl. der volkswirtschaftlichen Ausgaben und Einnsahmen der Fall. Die Nutzung führt langfristig in die Staatspleite.

  28. Herr Heinzow, variable Kosten sind solche, die kurzfristig in Abhängigkeit von der Ausbringungsmenge schwanken, wie Materialaufwand, Energiekosten, Gewährleistungsaufwendungen. Fixkosten sind solche, die unabhängig von der Ausbringungsmenge anfallen. Das sind Abschreibungen, Kosten der Verwaltung und eben zu einem großen Teil auch Personalkosten. Ab einer bestimmten Menge können die auch sinken oder steigen, aber eben nicht kurzfristig. Deswegen nennt man die auch sprungfixe Kosten. Sie zählen aber immer (mit Ausnahme von Akkordlöhnen) zu den fixen Kosten. Ihre Meinung ist schlicht FALSCH. Und zu ihrem Mobbing-Gestammel sage ich gar nichts. Das ist einfach zu lächerlich…

  29. @Thomas Heinzow #67
    Wirklich….?
    Oder sind das nicht eher Kosten, die fest „fix“ kalkulierbar sind. Die so zu sagen konstant/beständig über einen gewissen Zeitraum feststehen. Die immer da sind und im besten Falle immer gedeckt sein sollten?

  30. @ R. Manz #66

    Warum sollten Sie der nächste sein? Fühlen Sie sich der Kategorie der vorsätzlichen Regelverletzer zugehörig? Welcher Grund könnte denn bestehen Sie in eine soziologische Studie einzubeziehen? Ich sehe da keinen.

    „Wie hieß der Artikel?
    „Energiewende – Offener Brief an den CDU Abgeordneten im Bundestag Clemens Binninger““

    Richtig. Um den ging es. Solche Briefe sind leider kontraproduktiv, weil inhaltlich angreifbar und schlichtweg zu umfangreich (vorliegender Brief).

    Man nehme sich deshalb den Brief der 172 Ökonomen um Sinn zum Vorbild. Daß auf solch einen Brief die „Mobber“ aus ihren Löchern kommen, war den Unterschreibenden klar. Aber wegen auftauchender „Mobber“ sollte man das Schreiben seiner Überzeugungen nicht unterlassen. Allerdings ist eine sachliche und fachliche Auseinandersetzung mit „Mobbern“ ebenso wie mit Ideologen und Bliblabuberern nicht möglich.

  31. @ Hofmann,M. #65

    „was man unter Fixkosten in der BWL so versteht….“

    Die Definition ist simpel: Leistungsunabhänge Kosten.

  32. Hallo Herr Jensen,

    das Sie ein Bliblabuberer sind… ich seh schon die Seifenblasen vor meinem Auge…
    Nichts für ungut oder gar persönlich nehmen, Herr Jensen, ab und zu muss man eine abgestandene Brühe aufmischen… aufheitern gelingt wohl leider nicht mehr.
    Ihr Kontrahent regt durchaus zum Nachdenken über Themen auch fern des Klimas und Energie an, wenn man davon soziologisch nicht betroffen ist, aber das kann sich ja schnell ändern… mit nicht betroffen sein.
    Friede, Freude, Eierkuchen gibt es jedenfalls bei Herr Heinzow nicht. Bin ich nun der nächste? Viel Feind viel Ehr? Ein Sack für alle, für Freund und Feind?
    Unabhängig irgendeiner Bewertung der sich auch hier zu diesem Artikel mal wieder abzeichnenden Spiel – das jeder von uns mit seinem Stil bei den anderen ein dort wiederum individuell gefärbtes „Bild“ hervorruft sollte uns schon klar sein. Ich weiß – eine Binsenweisheit. So wie auch mein dann üblicher Zwei-Finger-Zaunpfahlwink – zum Spielen gehören immer mindestens zwei…
    Wird gerne vergessen bei der Versessenheit auf ….
    Wie hieß der Artikel?
    „Energiewende – Offener Brief an den CDU Abgeordneten im Bundestag Clemens Binninger“

    Und das frägt gerade der, der gerne selbst mal abschweift und uns mit seinen antidemokratischen und Freiheit und Verantwortungs-Plattitüden nervt…
    Ohne jemanden auf den Schlips treten zu wollen, was dennoch unvermeidlich sein wird, wer über sich selbst lachen kann, hat die Welt auf seiner Seite.

    P.S. Ihr „Die einen kennen mich und die anderen können mich.“ gefällt mir ausgesprochen gut.

  33. @Thomas Heinzow #59
    Sind Sie sicher, dass Sie BWL´er sind oder sind Sie eher ein Soziologe?
    Jetzt lassen Sie uns doch alle mal an Ihrem Wissen teilhaben und erläutern uns, was man unter Fixkosten in der BWL so versteht….

  34. Herr Heinzow, zu ihrem Beitrag fällt mir nur ein: bla, bli und blub.
    Bin mal gespannt, was ihnen das jetzt über mich sagt.

  35. @ #61

    „Und diesmal hat er es mir so richtig gegeben.“

    Dieser Satz verrät Ihre Intention hier.

    Und wieder eine unsubstantiierte Phantasie eines überführten Mobbers, die die Mobbingtheorie von Leymann bestätigt. Da Leymann zur Zeit der Entwicklung seiner Theorie noch nichts vom Internet wußte (wissen konnte, denn es gab es damals nicht in der heutigen Form, auch wenn er die Anfänge mitbekommen hat), ist die Theorie nach seinem verfrühten Ableben von anderen bzgl. Chats, Blogs etc. zu erweitern.

    „Die einen kennen mich und die anderen können mich.“

    Jemanden kennen bedeutet nicht Erkenntnisse über ihn zu haben. Trotzdem kann man bzgl. Ihrer Intention zu mobben Erkenntnisse haben, die Ihre „Bekannten := „Die einen kennen mich““ nicht haben.

    Und sowas ist schlichtweg dummerhaftig:

    „Vielleicht sind sie auch frustriert, dass ihnen die Idee mit so einem Brief nicht gekommen ist und machen das jetzt schlecht.“

    Zu Ihrer Information:
    Ich habe 2005 und 2007 meine ersten drei Leserbriefe an die FAZ(FAS) geschrieben, davon einen (2005) an die FAZ Sonntagszeitung.

    Alle drei wurden ungekürzt veröffentlicht. Erzählen Sie mir mal und der interessiert lauschenden Leserschaft, weshalb unsereins frustriert sein sollte, wenn jemand einen untauglichen Brief geschrieben hat, und ihn deshalb kritisiere?

    Haben Sie es überhaupt je geschafft einen Leserbrief und dann ungekürzt in einer überregionalen Zeitung zu veröffentlichen? Ich gehe hierbei davon aus, daß Sie Leserbriefe geschrieben haben.

  36. @ #60 D. Glatting

    „Bitte schlucken Sie jetzt die Pillen und geben Sie Ruhe.“

    Sie haben wohl diesbezüglich persönliche Erfahrungen im Gegensatz zu mir. Lassen Sie doch die Leser darüber nicht im Unklaren.

    Sie haben es immer noch nicht kapiert, daß die größte Gefahr bzgl. der Kernenergieschädigung oder der des Erleidens eines tödlichen Unfalls von Menschen Ihrer Sozialkompetenz, die als Null anzusehen ist, ausgeht.

    Wenn ich lese, daß ein Segelflugschüler bei der Landung mit einem startendem Tragschrauber in Waldeck zusammengestoßen ist, ist die Ursache klar: Der Fluglehrer hat gegen die Regeln verstoßen, der Flugleiter ebenso wie der Pilot des Tragschraubers.

    So entstehen tödliche Unfälle, durch fahrlässige oder vorsätzliche Regelverletzungen.

    Sozial- und Führungskompetenz der jeweiligen Unternehmenshierarchien sind Voraussetzung für den Unternehmenserfolg.

    Davon haben Sie als Kerntechnik-Ingenieur, wie demonstriert, keine, denn Sie sind ein Mobber.

    Mobbing erklärt übrigens die unterschiedlichen technischen und ökonomischen Erfolge beim Betrieb von KKW in D. Während z.B. die Kraftwerke Esenshamm und Brokdorf weltweit hinsichtlich gewinnbringengender Stromproduktion von Rekord zu Rekord eilten, wurden die KKW Krümmel und Brunsbüttel über viele Monate wegen Versagen des technischen und kaufmännischen (adminisstrativen) Bereichs stillgelegt. Das nunmehr durch Sie und Ihre schriftlich festgehaltenen Verhaltensweise mutmaßliche Mobbing in dem Bereich hat mit fast an Sicherheit grenzender Wahrscxheinlichkeit dazu geführt, daß die MA, um ihren Job fürchtend, zwingende technische Anweisungen nicht beachteten, und so die kostenträchtigen und imageschädigenden Stillegungen erfolgten.

    Sie haben nur eines Übersehen, daß ich aufgrund meiner soziologischen Forschung im Bereich Mobbing immun gegen Ihr Mobbing bin, also nicht so reagiere, wie Sie es als Mobber in Ihrem Bereich gewohnt sind.
    Da Sie zweifelsfrei als Mobber identifizierbar sind, ist es auch nicht notwendig, sich mit Ihren unsubstantiierten Behauptungen, die übrigens zweifelsfrei gegen die §§ 185 ff StGB verstoßen, auseinanderzusetzen. Es ist auch nicht erforderlich die Löschung Ihrer Beiträge zu verlangen, denn wer glaubt Ihnen schon als überführtem mutmaßlichen Straftäter und überführtem Mobber.

    Wie man mit Mobbern erfolgreich umgeht, kann man bei Leymann nachlesen.

  37. Da war er wieder, der Heinzow… Und diesmal hat er es mir so richtig gegeben. :-)))

    Herr Heinzow, es gibt zwei Sorten von Menschen. Die einen kennen mich und die anderen können mich. Zur ersten Gruppe gehören sie jedenfalls nicht…

  38. @#59: Thomas Heinzow,

    nein, Sie sind nicht geisteskrank. Bitte schlucken Sie jetzt die Pillen und geben Sie Ruhe.

    Sie stören denkende und arbeitende Bürger.

  39. @ P. Jensen #54,55,56

    offensichtlich können Sie es nicht unterlassen vorsätzlich falsche Behauptungen aufzustellen. Ihr Sozialverhalten ist somit zumindest in diesem Punkt identisch mit der von Ihnen bekämpften Gruppe. Es kommen noch andere asoziale Verhaltensweisen hinzu, die diese Gruppierungen aufweisen und die Sie nachweislich praktizieren. Wenn Sie auf den Hinweis darauf den Schluß ziehen, ich würde Sie damit dieser Gruppierung zuordnen, sagt das viel über Ihre Lese- und Verstehenskompetenz aus und/oder eben soziale Kompetenz.

    Auch Ihre unsubstantiierten Behauptungen hinsichtlich dessen, ob sich Deutschland die Aufstellung (Fehlinvestition) von Windmühlen und Sozialpanels leisten kann und Ihr Gebrüll diesbezüglich, bedeuten wenig Sozial-, Rechenkompetenz und Kompetenz in der Beurteilung der Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft.

    Ihre Unwissenheit und letztlich Inkompetenz in wirtschaftlichen Fragen haben Sie hier hervoprragend demonstriert, in dem Sie Personalkosten als Fixkosten ansehen und aufgrund fachlicher und sozialer Inkompetenz gegenüber jemandem, der Ihre unzutreffenden Ansichten nicht teilt, beleidigend werden. Ihre unsubstantiierten Ausführungen über Unternehmerverhalten, Gewerkschften, Kündigungsschutz, Leiharbeit, Betriebsräten etc. zeigen, daß Sie Schlagworte aneinanderreihen können, die mit der Frage, ob Personalkosten nun variable Kosten sind oder nicht, nichts zu tun haben, aber eben mehr auch nicht. Sie „glauben“ etwas zu wissen, wissen es aber nicht.

    Ihre mangelhafte Sozialkompetenz einschließlich logischen Denkens ergibt sich auch aus Ihrem Konstrukt: „… . Aber sie müssen noch eins drauf setzen, aus Prinzip wahrscheinlich.“ Welches intellektuelle Niveau Sie damit repräsentieren, müssen Sie schon selbst herausfinden.

    Soziologisch ist es immer wieder interessant zu beobachten, wie Gegner von Ideologien die Methoden ihrer Gegner übernehmen und wahllos verbal auf jeden draufschlagen, der ihnen (vermeintlich!) in die Quere kommt. Dazu gehört auch die Bereitschaft zu massiven Regelverstößen und auch Gesetzesbrüchen, also den Diskussionspartner zu beleidigen, zu verleumden und/oder üble Nachrede zu betreiben. Dazu gehört dann natürlich auch, wenn man all der Regel- und Gesetzesverstöße überführt wurde, seinen überlegenen Diskussionsgegner zu psychiatrisieren, ein aus der Mobbingforschung bestens bekanntes asoziales Verhalten.

    Ein gewisser Herr D. Glatting gehört wie Sie in diese klar eingrenzbare soziologisch definierte Gruppe. Er bezeichnet jeden, der nicht seiner Ansicht ist und auf die dokumentierten technischen Defekte und vorsätzlichen Bedienfehler in seinen heißgeliebten Kernkraftwerken hinweist, als Lügner oder „Geisteskranken“. Selbstverständlich gehört das berufsmäßige Bestreiten von amtlich dokumentierten Leitungsbrüchen, Knallgasexplosionen, Dampfaustritten, unzulässig geschlossenen Ventilen, Unterbinden von automatischen Schnellabschaltungen mit unzulässigen Methoden etc. zum Repertoir.

    „meint, ich würde zu den Ökogläubigen und Kernenergiegegnern gehören“

    Haben Sie jetzt begriffen, welcher soziologisch definierten Gruppe Sie angehören und warum?

    Haben Sie begriffen, was der Satz aussagt: „Wie bereits festgestellt, Ihre Methoden entsprechen denen der „Ökogläubigen“ und gewaltbereiten Kernenergiegegner. Sie arbeiten mit haltlosen Unterstellungen.“

    Wenn Sie daraus machen: “ … meint, ich würde zu den Ökogläubigen und Kernenergiegegnern gehören …“ ist das ein unanfechtbarer Beweis der Richtigkeit der beiden oben (miteinander verknüpften) getätigten Feststellungen.

  40. @#55: Peter Jensen,

    ich hatte auch schon Diskussionen mit Herrn Heinzow. Es lohnt nicht mit Herrn Heinzow zu diskutieren. Er meint, dass er omnipotent wäre. Nicht, dass er denkt, dass er Gott wäre, sondern eher ein Gott, also so etwas wie ein Q. Und das dazu abweichende Meinungen eine Respektlosigkeit, Insubordination oder Ähnliches darstellen. Dies ist genüsslich zu lesen, sofern er sich mit Nullsätzenschreibern wie Hader und bedingt Teufel in der Wolle hat. Sofern es sich jedoch um anspruchsvolle Diskussionen handelt merkt man dann schon, dass er ein durchgeknallter Spinner ist der sein Leben im Elfenbeinturm der Hamburger Uni verbringen durfte bis man ihn wohl dann wegen seiner psychischen Probleme nicht mehr haben wollte. Ich rätsle immer noch, von welcher Droge er zuviel nimmt.
    Da er auch hier genehme Themen unterstützt wird er hier scheinbar geduldet.

    Ich bin trotzdem dafür, dass seine Kommentare hier weiterhin veröffentlicht werden. Am besten auf einer separaten Kommentarseite für Nullsätze und für vermeintlich gottgesandte Meinungen, die man gesondert anwählen muss um sie zu lesen. Die brauchen dann auch nicht mehr im Bezug auf den eigentlichen Artikel stehen, da ihre Null- bzw. Omnipotenten Aussagen auf alle anderen Themengebiete auszuweiten sind.

    Meiner Teilnahme an ihrem Problem können Sie sich jedenfalls versichert sein.

  41. #55: „Herr Heinzow, wenn man das so liest, was sie über sich schreiben, könnte man meinen, der Messias wäre herabgestiegen. Sie sind ja nach eigener Aussage „der Wissende“. Wahnsinn! Sagen sie eigentlich „Sie“ zu sich selbst?“

    Herr Jensen, und das fällt Ihnen erst jetzt zufälliger auf? Oder hängt es damit zusammen, dass er etwas gegen Ihren Standpunkt gesagt hat? Der Autor hat sich in seiner Art und Weise, wie er sich gibt, seit dem letzten Jahr praktisch nicht geändert.

  42. Hallo Admin,

    ich schätze diese Seite und Ihre Arbeit wirklich sehr.

    Aber wenn ein Herr Heinzow, nach allem, was ich hier so in der Zwischenzeit geschrieben habe, meint, ich würde zu den Ökogläubigen und Kernenergiegegnern gehören… sorry, mit allem Respekt: das ist wirklich nun absoluter Schwachsinn. Darüber kann man nicht mal diskutieren.

    Ansonsten, wie gesagt, ich schätze Ihre Arbeit hier wirklich und wünsche weiterhin viel Erfolg bei Ihrem Engagement!

  43. Herr Heinzow, wenn man das so liest, was sie über sich schreiben, könnte man meinen, der Messias wäre herabgestiegen. Sie sind ja nach eigener Aussage „der Wissende“. Wahnsinn! Sagen sie eigentlich „Sie“ zu sich selbst?

    @ admin: das zensierte Wort von mir war wohl „Schwachsinn“. Das zu streichen ist nicht ihr Ernst, oder?
    Da habe ich hier aber schon andere Dinge gelesen.

    MfG

  44. Herr Heinzow,

    so langsam fängt das an, mir Spaß zu machen. Ich warte schon ungeduldig auf den nächsten xxxxxxxxxxxxx, den sie hier schreiben.

    Mal so nebenbei: wenn sie meinen oder wissen (hab ja jetzt gelernt, dass sie schon alles wissen), meinen Charakter aufgrund meiner Äußerungen hier erkennen zu können, dann geht das etwa in Richtung Erstellung eines Psychogramms und das hat dann doch eher mit Psychologie als mit Soziologie zu tun, oder?

    Und ansonsten haben sie wohl wirklich ein übersteigertes Geltungsbedürfnis. Kein Mensch hier bestreitet nämlich, dass für Speichertechnologien noch immense Kosten hinzukommen. Aber was sie offensichtlich nicht begreifen: AUCH OHNE DIESE KOSTEN IST DIESE GANZE ENERGIEWENDE SCHON ABSOLUTER UNSINN! Aber sie müssen noch eins drauf setzen, aus Prinzip wahrscheinlich. Naja, wer’s braucht… Vielleicht sind sie auch frustriert, dass ihnen die Idee mit so einem Brief nicht gekommen ist und machen das jetzt schlecht. Oder sie sind eigentlich der Forentroll. Das kann auch sein.

    Und ihren Beitrag:

    „Der Satz gehört in die Kategorie Nullsatz. Es gibt keine „völlig normalen deutsche Sätze“ und deshalb kann die auch niemand verstehen. “

    verstehen sie wahrscheinlich selbst nicht mal.

    Sie bringen mich echt zum Lachen. Und es ist sogar die fast beste Komik, denn sie ist von ihnen ja unfreiwillig.

    Ich hoffe nebenbei mal, sie müssen niemals eine Unternehmensplanung machen. Denn wenn sie dabei Personalkosten als variabel einsetzen, wird der Plan nicht viel wert sein.

  45. @ P. Heller #48

    „So ein Brief wie dieser landet unbesehen in der Ablage Papierkorb, lernt das endlich mal!“

    Ihr Ratschlag wird wirkungslos bleiben und ist leider völlig sinnlos, denn so wie die meisten Politiker beratungsresistent sind, wenn sich die Beratung gegen ihre politischen Absichten richtet, sind Leute wie Herr Dr. Lindner und seine Anhänger (Jünger) ebenso beratungsresistent, wenn es um deren technischen und ökonomischen Glauben und Überzeugungen und deren Durchsetzung geht. So wie die Religionsanhänger den „Gotteslästerer“ und „Ketzer“ erfunden und Kritiker verfolgt haben, verfolgen die Anhänger von Herrn Dr. Lindner Kritiker seiner Ausführungen wie die Schergen der Majestäten vergangener Epochen. Als einziges Relikt dieser unseligen Zeit ist im StGB die „Beamtenbeleidigung“ mit besonderen Verfahrenstricks übrig geblieben.

  46. @ P. Jensen #50

    Lernen Sie erst mal richtig lesen. XXXXXXXXXXXXXXXXXxxx

    # 51

    Die Leute, die wie Sie gläubig sind, gehören nicht zu den Wissenden. Und diejenigen, die nur schätzen können, können nicht rechnen oder logische Verknüpfungen tätigen. Und wer wie Sie Soziologie mit Psychologie verwechselt sollte seine Allgemeinbildung aufbessern.

    „Diese Kosten kommen noch on top und machen alles nur noch viel schlimmer.“

    Sie sollten auch noch Matheunterricht nehmen, um zu lernen, was zwei bis drei Zehnerpotenzen Differenz bei der Summenbildung von zwei oder mehreren Summanden ausmachen.

    Wie war das noch bei Dr. Rexrodt & Co, die noch nicht einmal schätzen konnten, wieviele Nullen eine Billion hat? Sie in diese Kategorie von Verschätzern und Unwissenden soziologisch einzusortieren ist leicht.

    „die von mir in einem völlig normalen deutschen Satz, den jeder versteht“

    Der Satz gehört in die Kategorie Nullsatz. Es gibt keine „völlig normalen deutsche Sätze“ und deshalb kann die auch niemand verstehen.

    „Over and out!“

    Die Verwendung dieser oder einer ähnlichen Formulierung wird im Handbuch für Forenstörer anempfohlen, wenn der Störer seine Ziele nicht erreichen kann.

  47. Ach herrje, Herr Heinzow, wenn sie jetzt schon solche Wortspielchen betreiben müssen, wie „glauben“ und „schätzen“, mit zwei Worten, die von mir in einem völlig normalen deutschen Satz, den jeder versteht, verwendet wurden, dann sind sie mit ihren Sachargumenten wirklich am Ende.

    Over and out!

  48. Herr Heinzow, haben sie getrunken? Gewaltbereiter Kernenergiegegner und Ökogläubiger? Auweia… sie sind ja noch weniger in der Lage zu lesen, als ich dachte. Ich werde jetzt mal kurz die Wand anstarren, da hab ich mehr Erkenntnisgewinn als bei der Konversation mit ihnen

  49. @ P. Jensen #46

    „Sie glauben gar nicht, wie sehr sie mit ihrer Einschätzung daneben liegen.“

    Im Gegensatz zu Ihnen „glaube“ ich nicht und ich „schätze“ auch nicht.

    Sie können gerne dem „Glauben“ frönen und „Schätzungen“ aller Art tätigen, aber Sie sollten das z.B. dann in sog. „Gotteshäusern“ oder „Wettspelunken“ tun und vor allen Dingen nicht Ihre Methoden anderen unterstellen.

    „Am Ende bin ich dann noch ein Befürworter der Energiewende und des Atomausstiegs,…“

    Wie bereits festgestellt, Ihre Methoden entsprechen denen der „Ökogläubigen“ und gewaltbereiten Kernenergiegegner. Sie arbeiten mit haltlosen Unterstellungen.

    Kurt Schumacher sprach zutreffend über zwei „gegensätzliche“ politische Gruppierungen von „rotlackierten“ Faschisten. Warum wohl?

  50. Leider macht auch er den Fehler, dass er viieeel zu viiiieeeel schreibt.

    Wer soll das alles lesen?

    Wenn ihr wollt dass eure Briefe auch gelesen werden, und sei es nur von einem Mitarbeiter des MdB, fasst Euch kurz und schreibt keine Romane!

    So ein Brief wie dieser landet unbesehen in der Ablage Papierkorb, lernt das endlich mal!

  51. Herr Teufel, dass wir mal einer Meinung sein würden, hätte ich auch nicht gedacht, jedenfalls hier bei EIKE.
    Herr Heinzow hat natürlich Unrecht, wenn er Personalkosten als grundsätzlich variabel einstuft. In fast allen Betrieben sind die Personalkosten fix, innerhalb einer bestimmten Bandbreite der Produktionsmenge. Keine Firma kann sich erlauben, bei kleineren Schwankungen des Absatzes entsprechend viele Mitarbeiter zu entlassen oder einzustellen. Das erfordert selbst wieder viel zu viel Aufwand, mal vom gesetzlichen Kündigungsschutz und dem Widerstand von Gewerkschaften und Betriebsräten ganz abgesehen. Diese Anpassung geschieht erst ab einem bestimmten Punkt. Deswegen „sprungfixe“ Kosten. Ab da sind die Kosten wieder in einer bestimmten Bandbreite fix. Heute versucht die Industrie, diesem Problem mit Leiharbeitern zu begegnen, eben genau deshalb, weil eigenes Personal im Grundsatz erstmal fixe Kosten bedeuten.

  52. H. Heinzow, an ihrer Fähigkeit der Einschätzung anderer Leute müssen sie unbedingt noch arbeiten. Sie verwechseln mich ja zum ersten schon mal mit einem politisch handelnden Menschen. Dann schreiben sie mir die Handlungsmotive von Castortransportgegnern zu. Am Ende bin ich dann noch ein Befürworter der Energiewende und des Atomausstiegs, der sich hier im EIKE-Forum als gemäßigter Kritiker tarnt.

    Sie glauben gar nicht, wie sehr sie mit ihrer Einschätzung daneben liegen. Aber es amüsiert mich sehr!

    Also bei allem Respekt: Sie wissen einen Sch…dreck von mir!

    Und wenn sie Personalkosten für variable Kosten halten, graut mir vor „BWLern“ wie ihnen.

  53. @Herr Heinzow:
    „Personalkosten eines Kraftwerksbetreibers sind leistungsabhängig. “

    Was für Leistungsabhängigkeiten meinen Sie?
    Mir fallen drei Varainten ein:
    1. Ein größeres Kraftwerk (mit mehr NEnnleistung) braucht mehr Personal als ein Kleineres.
    2. Innerhalb eines Kraftwerkes braucht man mehr Personal, wenn man die gelieferte Leistung bspw. verdoppelt.
    3. Innerhalb eines Kraftwerkes gibt es einen prunghaften Unterschied zwischen Stillstand (0 Leistung) und Betrieb des Kraftwerkes.

    Der Punkt 2 wäre mir neu, die anderen zwei Varianten sehe ich ein.

  54. @ P. Jensen #40

    Sie sind nicht der Erste und werden auch nicht der Letzte sein, der Soziologie mit Psychologie verwechselt.

  55. @ P. Jensen #40

    Es gibt leistungsabhängige (variable) und leistungsunabhängige Kosten(fix)(Perridon/Steiner). Personalkosten eines Kraftwerksbetreibers sind leistungsabhängig. Desweiteren gibt es da noch die Lernkurveneffekte, die dazu führen, daß in Produktionsbetrieben die Personalkosten variabel sind, nämlich von der Ausbringungsmenge abhängig. Ausnahme sind Beamtenapparate, wo die Ausbringungsmenge und die Leistung irrelevant ist.

    Sie sollten erst mal gründlich nachdenken, wenn es Ihnen in den Fingern juckt die Replytaste zu drücken.

  56. „Bestimmt werde ich die ganze Zeit panikartig mit fuchtelnden Armen und schreiend umherlaufen….“ Immerhin mal etwas Bewegung wenn auch noch nicht geistig…

    “ Ja, das ist nun mal das Schicksal derjenigen, die neues Terrain betreten. Auf Rosenblättern gebettete Wege werden die in den seltensten Fällen vorfinden…“ Danke für die Blumen ä Rosenblätter, ach nein es sind ja Dornen. Ich brauche mich daran nicht mehr zu gewöhnen, Herr Hader, mein Lebensweg, besonders in jungen Jahren, hat mich schon immer weg von den so beliebten Mehrheiten mit Gruppenzwang geführt und gestärkt.
    Sie haben den Wink mit dem tausendjährigen schon so verstanden wie es meine.

    Ihr „Die Lösungen werden sich aus den gesellschaftlichen Entwicklungen ergeben, die in immer kürzeren Zeitspannen von statten gehen.“ gefällt mir trotzdem nicht, da die kommenden Lösungen durch die Kraft und Macht des faktisch Geschaffenen mit jedem Tag mehr weniger friedlich evolutionär sondern mehr Ruandamäßig blutig „abgehen“ werden. Aber das ist wiederum meine Einschätzung der Lage, die Sie ja keineswegs teilen (müssen).

    Die Zeichen stehen auf Sturm und die momentan empfundene Windstille resultiert entweder aus dem, bereits im Auge des Orkans stehen oder noch vor dem Sturmtief selig schlummern… aber auch das ist wiederum jedermann oder -frau persönliche Sicht. Sie können natürlich auch den Kopf in den geistig undurchlässigen Sand stecken und dann panikartig mit fuchtelnden Armen und schreiend umherlaufen….
    Wie es halt persönlich beliebt…

    „Die Gesellschaft ist eine Welle. Sie selbst bewegt sich vorwärts, nicht aber das Wasser, woraus sie besteht.“ (Ralph Waldo Emerson). Neuer Wein in alten Schläuchen oder alter Wein in neuen Schläuchen oder gar … – da beschäftigen Sie mich jetzt aber… bin noch am Überlegen der Konsequenzen daraus…

    Wenn sich Ralph Waldo da betreffend des Wassers angesichts der Untiefen menschlicher Psyche nicht geirrt hatte…

  57. Herr Heinzow, ihre Hobby-Feierabend-Psychologie belustigt mich.
    Aber das Personalkosten plötzlich variable Kosten sein sollen, ist angesichts ihrer selbst proklamierten BWL-Kenntnisse ein Mörder-Gag!

    Nur in wenigen Ausnahmefällen (z.B. Akkordarbeit) sind Personalkosten variabel. In den allermeisten Fällen sind es Fixkosten. Konkreter gesagt sind es sog. sprungfixe Kosten. Was das widerum bedeutet, lesen Sie doch bitte in einm Lehrbuch nach. Aber bitte in einem BWL-Lehrbuch nachlesen, nicht in der psychologischen Hausapotheke. Besser noch, sie lassen es sich vorlesen und erklären, denn verstehendes Lesen gehört ja nicht zu Ihren Stärken, wie ich hier schon mehrfach festgestellt habe.

  58. Der Brief geht vollkommen in Ordnung, weil er einige wichtige „Mehrkostenpunkte“ der Energiewende auflistet.
    Alleine diese Punkte reichen schon aus, um die Energiewende als Sackgassenenergie einzustufen.
    Wenn man ins Detail geht, wird es dann erst richtig (Preistreibend) graussam. Aber das würde unser Politiker zum jetzigen Zeitpunkt wohl etwas überfordern. Die sind ja immer noch der Meinung, dass die Energiewende was „Gutes“ für das deutsche Volk und damit für die Menschheit sei.
    Das fatale an einer staatlichen Kosten- und Profitzuordnung ist, dass ich hier mit bewirtschaftlicher Sicht nicht mehr weiter komme. Der Staat hebelt mit seinen Subventionen die bewirtschaftliche Logik aus. Noch schlimmer ist jedoch, dass mit dieser Energiepoltiik die zukunftingen volkswirtschaftlichen Schäden uns unseren Wohlstand kosten werden. Und das find ich keine wohlwollende Politik der Regierenden gegenüber den deuschen Volk. Das nenne ich „Verrat am deutschen Volk“!!!!

  59. @ P. Jessen #30

    Ferndiagnose? Sie haben all das, was man in der Soziologie braucht, um das Handlungsmotiv von politisch handelnden Menschen beurteilen zu können, mir frei Haus geliefert.

    Was die Fakten betrifft, so hat Dr. Lindner unvollständig und teilweise falsch geliefert und die um den Faktor 100 bis 1000 größeren Fakten eben nicht geliefert.

    Die Wartungskosten der Airlines sind z.B. nach meinem Kenntnisstand höher als die Spritkosten.

  60. @ H. Eng #28

    „Herr Heinzow, wir sind uns doch alle hier einig darüber (ausser gewisse Schwafel-Labertaschen) das die nationaldeutsche Sonderlösung, die so-genannte Energiewende, uns demnächst die Wirtschaftskraft kosten wird und uns wahrscheinlich bald im Dustern sitzen lässt, um diesen Irrweg effizient bekämpfen zu können, sollten wir alle an einen Strang ziehen und uns nicht mit Krümelkackereien der eigenen Schlagkraft berauben.“

    Der Schlagkraft Ihrer Argumente werden Sie beraubt, wenn Sie fehlerhafte Schriften als Evangelium ausgeben. Die Arbeitsweise der Politiker scheint Ihnen nicht bekannt zu sein.

    Zu 1. Für mich ist es beides und noch dazu ein Bildungsdesaster selbst der Kanzlerin. Manche unterstellen Ihr aber auch Vorsatz mit eindeutigen politischen Zielen.

    Zu 2. Ein Faktor bei den Kosten von 100 bis 1000 ist keine Haarspalterei, es sei denn Sie heißen Dr. Rexrodt, Klose …, die alle nicht wußten, wieviele Nullen eine Billion hat.

    „Weniger Personal senkt Fixkosten,“
    Personalkosten sind variable Kosten. Das nur nebenbei. Die Personalkosten beim Kraftwerksbetrieb sind übrigens Marginalien.

    „Neue Kraftwerke sind meist so konstruiert, das man besser diese, den NIE-geschuldete, bescheuerten Hoch- und Runterfahrweise händeln kann.“

    Wenn ich mir da so die Probleme mit den Kesseln der 48% + X -Kraftwerke so anschaue, wird das wohl nicht der Fall sein. Bei GuD-Kraftwerken stimmt Ihre Aussage, wenn man den Prospekten trauen kann.

  61. #33: „Haben Sie denn den Schlusssatz dort gelesen? Vermutlich nicht, denn er lautet:
    „Den Weg aus jeglicher Krise bewältigt derjenige am besten, der sich nicht auf Politik, Staat oder andere unantastbare Institutionen verläßt, sondern selbst anpackt.““

    Herr Manz, na soweit war ich mit dem Kästner-Zitat nun wirklich nicht weg, welches übrigens zu Internetforum allgemein und deren Diskussionswütigkeit ganz gut passt. :o)

    „Es lässt sich noch viel weiter ausführen, Herr Hader, es ist hier im Forum dennoch nicht der Raum tiefgründige Abhandlungen oder Manifeste über politische Systeme zu verfassen und jedewede Konsequenz aus diesem oder jenen darzulegen.“

    Das sehe ich ganz genauso. Wenn Bedarf besteht darüber zu diskutieren, kann ja jemand gerne einen Vorschlag für ein Ausweichforum mit passenderer Thematik machen.

    „Genau das ist Ihr permanentes Schießen aus Ihrer vertrauten Bastion, während ich auf freien Felde suchend ungeschützter meine sichere Heimstatt bereits verlassen habe.“

    Ja, das ist nun mal das Schicksal derjenigen, die neues Terrain betreten. Auf Rosenblättern gebettete Wege werden die in den seltensten Fällen vorfinden. Stattdessen müssen sie sich daran gewöhnen, permanente Fragen ausgesetzt zu sein. Das trifft sowohl für neue Energietechnologien wie für neue Gesellschaftskonzepte zu. Gewöhnen Sie sich besser daran, wenn Sie ein stückweit Ihre Ideen verwirklichen wollen.

    „Was haben Sie für Lösungen, wenn das so von Ihnen verteidigte gesellschaftliche System zusammenbricht? Welche Konsequenzen ergeben denn sich aus Ihrem Festhalten an dieser Gesellschaft?

    Ach ja, das Ganze ist ja so bombenfest wie das tausendjährige Reich… ich vergass“

    Bestimmt werde ich die ganze Zeit panikartig mit fuchtelnden Armen und schreiend umherlaufen…. Schon allein aus der eigenen Erfahrung heraus würde ich nicht von tausendjährig währenden Gesellschaftssystemen ausgehen. Die Lösungen werden sich aus den gesellschaftlichen Entwicklungen ergeben, die in immer kürzeren Zeitspannen vonstatten gehen. „Die Gesellschaft ist eine Welle. Sie selbst bewegt sich vorwärts, nicht aber das Wasser, woraus sie besteht.“ (Ralph Waldo Emerson)

  62. Zu zuvor „Ick habe gewaltige Visionen…“ und danach…

    Und die „Speer“-Spitze dazu anderen Namens findest Du sicher auch für Energie-Germania… die Auswahl möglicher Täter in der Gesellschaft dürfte riesig sein und wir singen dann in 30 Jahren frohlockend Hosianna über den Wolken… und erneuerbar bekommt endlich den richtigen Sinn…

    Na mal im Ernst, die Ähnlichkeit eines heutigen freiheitlich-demokratischen Klimawandel-Energiewende-Aktionismus mit gewisser kurzer Zeit und danach in einen Teilgebiet fortgeführten sozialistischen feuchten Träumen längerer Dauer ist frappierend und zeugt von erschreckender Kontinuität oder darf man hier auch Nerobefehl schreiben…

    Hadern Sie nicht, dass Sie vielleicht bei Heinz nicht in engeren Wahl stehen, Herr Hader…

    Oje, Konsequenzen aus diesen Überlegungen schon wieder nicht dargelegt.
    Ich schiebs auf die Hitze…

  63. @Teufelchen
    Zitat:
    „“““Und ja, wer eine gegenwärtige Situation kritisiert, muss nicht gleichzeitig eine Lösung parat haben,“

    Beziehen Sie Ihren Satz aber blos nicht auf die Energiewende. Sie erleben hier dann Mord und Totschlag.““““““

    Ach, da hab ick keene Koppschmerzen……gib mir 1-3 Billionen Euro und 30 Jahre Zeit und ick bau Dir die tollste Energiezukunft die Du Dir je erträumen könntest, Du musst nur dafür Sorgen das die Bürgerrechte soweit einschränkt werden, das mir bei der Realisierung keiner demonstrierend im Wege rumsteht.

    Ick habe gewaltige Visionen, da träumt der Führer von……..wenn man das mal so salopp formulieren darf.

    Jetzt muss ich mir nur noch einen EE-Lobbyisten suchen, der mein Engagemant im I-Net anständig bezahlt…..

    Ups, ick muss wech
    H.E.

  64. 29# Herr Hader…

    „Ja, da kenne ich auch so einen. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Von Erich Kästner. :o)“

    Ihre rhetorisch geschickt und m.E. nur Interesse heuchelnde, jedoch keinesfalls an Erkenntnisgewinn orientierte Haltung spiegelt sich in vielen Ihrer Sätze wieder.

    Haben Sie denn den Schlusssatz dort gelesen? Vermutlich nicht, denn er lautet:
    „Den Weg aus jeglicher Krise bewältigt derjenige am besten, der sich nicht auf Politik, Staat oder andere unantastbare Institutionen verläßt, sondern selbst anpackt.“
    Das ist eine der von Ihnen so vehement geforderten nenn mir „Konsequenzen meiner Überlegungen.“ Eigenverantwortung zu übernehmen bedeutet mehr Einsatz, mehr Mühe, mehr Arbeit, weniger konsumierende Freizeitgestaltung und Zeittotschlagen oder Vollversorgung auf Kosten Dritter, bedeutet kein interessiert mich nicht, kein wir machen das für Dich und seh her – wir wollen dann was von Dir ohne eine nur Dir zukommende Gegenleistung. Oder ich mach das nur, weil ich daraus auf Kosten aller einen Vorteil ziehe unter dem Deckmantel abstruser Heilslehren wie C02-Reduktionsglaubensbekenntnis.
    Es bedeutet schlichtweg sein Leben selbst in die Hand zu nehmen wie tausende Generationen vor und neben uns ohne Wohlfahrtsversüßungsknechtungsstaat. Es bedeutet keine Privilegien aufgrund Geschlecht, Geburt, Herkunft oder richtiger Gesinnung zu haben. Es bedeutet mit seinen eigene Stärken und Schwächen sein Leben zu meistern oder auch zu scheitern. Es bedeutet schlichtweg Freiheit und Verantwortung. Und Sie mögen es nun glauben oder süffisant kommentieren – so einfach ist das nicht, wenn man selbst auf Allinklusive und „Ich will alles“ konditioniert ist und in der das alles bietenden Gesellschaft lebt.

    Es lässt sich noch viel weiter ausführen, Herr Hader, es ist hier im Forum dennoch nicht der Raum tiefgründige Abhandlungen oder Manifeste über politische Systeme zu verfassen und jedewede Konsequenz aus diesem oder jenen darzulegen. Sie können sich dagegen schön breit zurücklehnend im Schutz der nicht nur uns beiden bekannten und gewohnten Bastion (Gesellschaft) plaudern und allen die, unbekannte Wege außerhalb der Festung gehen wollen mit Fragen nach dem genauen Weg und den Folgen diesen neuen Weges in Erklärungsnöte wie auch gleich in Abrede stellen. Das kommt bei mir so an: Was der Herr nicht kennt…
    Sie wissen das sehr genau und spielen damit, dass Sie sich im dafür vorteilhaften Dunstkreis der auf Sicherheit und im Schutz des Bekannten haftenden menschlichen Verhaltensmuster bewegen. Sag doch mal, wenn Du das Haus abreißen willst, was Du dann aufbauen willst. Dass das Haus bereits morsch und am Zusammenfallen ist, sehen Sie nicht. Das ist der Unterschied zu mir. Ich mache mir über den Zustand des Hauses ernsthaft Gedanken und grobskizziere zumindest einen Neubau in anderer Bauweise, da die einst gewählte Bauweise des alten und die unzulässigen Umbauten der nachfolgenden Bauherrn daran den kommenden Einsturz verursachen und jede vermeintliche Sanierung den weiteren Verfall zwar verzögert aber durch falsche Maßnahmen verstärken wird.

    Das ich zur Gedankenvertiefung lieber verlinke hat nichts damit zu tun, dass ich nicht selbst formulieren kann, sondern das andere „meine Gedanken“ manchmal lange früher bereits gedacht und viel besser zu Wort und Schrift bringen konnten und können als ich das je vermag. Sie können das ja nun wieder als um den heißen Brei reden abtun!

    „Für jemanden, der so radikale Ideen über die Gesellschaft besitzt und diese so umgestalten will, dass praktisch kein Stein mehr auf dem anderen bleibt, sollte sich nicht gleich gestört fühlen, wenn ihn jemand aus der Gesellschaft thematisch auf den Zahn fühlen will.“

    Genau das ist Ihr permanentes Schießen aus Ihrer vertrauten Bastion, während ich auf freien Felde suchend ungeschützter meine sichere Heimstatt bereits verlassen habe. Unabhängig davon, ob ich eine gesellschaftliche Umgestaltung will oder ob wir nicht eines, womöglich zeitnahen Tages ungewollt uns, auch Sie, damit auseinandersetzen müssen, frage ich Sie mal einfach:

    Was haben Sie für Lösungen, wenn das so von Ihnen verteidigte gesellschaftliche System zusammenbricht? Welche Konsequenzen ergeben denn sich aus Ihrem Festhalten an dieser Gesellschaft?

    Ach ja, das Ganze ist ja so bombenfest wie das tausendjährige Reich… ich vergass.

  65. @Engelchen
    „Und ja, wer eine gegenwärtige Situation kritisiert, muss nicht gleichzeitig eine Lösung parat haben,“

    Beziehen Sie Ihren Satz aber blos nicht auf die Energiewende. Sie erleben hier dann Mord und Totschlag.

    Es ist doch immer schön anzusehen, wenn jemand anderen Leuten vorschreibt, wie die sich zu verhalten haben…..

  66. @Hader von und zu Schwafeln

    „““Auf den Zahn fühlen““““……für mich klingt das eher nach, „““ick hab zwar keine eigene Idee aber nerve dafür andere ausreichend, damit ja eine pseudointellektuelle Diskussion aufkommt, die niemanden wirklich interessiert“““.

    Hier gehts um Energiewende, die vor allem der gesellschaftlichen Lage in Deutschland geschuldet ist (Idiotie der Eliten) und nicht um persönlichen Befindlichkeiten eines Herren, der wahrscheinlich nie aus dem Schatten des eigenen Vaters herausgekommen ist.

    Der manzige Rainer stellte zurecht fest, das unsere Demokratie eine pseudische ist, die es am Ende gilt derart umzubauen, das uns Pöbel mehr Mitspracherecht gegeben wird, auch ausserhalb der vierjährigen Pseudowahl zwischen Pest und Cholera.

    Und ja, wer eine gegenwärtige Situation kritisiert, muss nicht gleichzeitig eine Lösung parat haben, wie denn bitteschön die Situation geändert werden sollte. Sowas verlangen nur Menschen, die keine eigenen Phantasie besitzen oder sich in der kritisierten Situation recht gemütlich eingerichtet haben.

    Von Schwafel beliebt zu Klimadingens und Energiewenderischen Themen seinen geneigten Senf abzugeben, auf das das stumpfsinnige Publikum bitte vor Ehrfurcht den artigen Hofknicks vollführen möge.

    Blöd nur, Euer Ehren, das Euer Ehren intellektuell leider nackt wie ein gewisser modesüchtige Kaiser dasteht.

    Nu haste den Salat……wie das aktuelle Capcha eindrucksvoll meinem Kommentar vorgegriffen hat.

    Onkel Heinz….grins und wech

  67. Und jetzt hat der Herr Heinzow auch noch die Fähigkeit der Charakter-Ferndiagnose. Wow! War bestimmt ein Volkshochschul-Abendkurs. Hätte er mal lieber Verstehendes Lesen belegt, wir wären alle besser dran.

    Herr Heinzow, ich kann Ihnen nicht recht geben, denn dann würden wir beide falsch liegen. Sie begreifen nicht den Unterschied zwischen Fakten (Herr Dr. Lindner) und zusätzlichen Fakten (Herr Heinzow). Wenn Eins und Eins Zwei ergibt, dann ist aber trotzdem die erste Eins auf jeden Fall und für alle Zeiten eine Eins.

    Naja… there are some things, you can’t put on the mind of those kids…

  68. #20: „Herr Hader – mich überkommt nun doch Mitleid angesichts Ihres wiederholten Flehens nach Erkenntnis … ganz am Bildungshungertuch sollen Sie nicht darben, daher ein kleiner Snack – “

    Herr Manz, mir geht es in erster Linie nicht um meinen Wissenshunger, obwohl der immer reichlich vorhanden ist. :o) Ich möchte einfach mal von Ihnen konkret hören, ob Sie die Konsequenzen Ihrer eigenen Überlegungen kennen und ob sie auch in der Lage sind, diese mal auf den Tisch zu legen. Wenn Sie letzteres nur über verlinkte Texte können, ohne sich selbst dazu zu bekennen, dann zeigt das doch eine erkennbare Unsicherheit, die im Widerspruch zu den eigenen radikalen Ansichten stehen. Genauso Ihre Empfindlichkeit gegenüber Gegenfragen zu konkreten Ansichten. Für jemanden, der so radikale Ideen über die Gesellschaft besitzt und diese so umgestalten will, dass praktisch kein Stein mehr auf dem anderen bleibt, sollte sich nicht gleich gestört fühlen, wenn ihn jemand aus der Gesellschaft thematisch auf den Zahn fühlen will.

    „Entscheidend ist der Schlusssatz dort!“

    Ja, da kenne ich auch so einen. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Von Erich Kästner. :o)

  69. Lieber Herr Heinzow

    Hmm, nun gut, wenn es denn sein muss……

    Ohne Sie belehren zu wollen oder von irgendetwas zu überzeugen, schreibe ick einfach mal die Sicht der Dinge, aus meine Warte heraus.

    Wat machen wir hier eigentlich (Energiewendeskeptiker)?

    1.) Wir halten die so-genannte Energiewende für ein technisches (meine Sicht) und finanzielles (ihre Sicht) Desaster. Prinzipbedingt können nicht alle Autoren und Kommentatoren aus Kaufleuten und Energieprofis bestehen, es muss ja auch noch ein paar andere Berufe geben.

    2.) EIKE hat bestimmt jede Menge stiller Mitleser von beiden Seiten der NIE-Medaille, während sich die Beführworter und EE-Kriegsgewinnler natürlich freuen wenn wir uns hier gegenseitig die Köppe einschlagen, sind die NIE-Kritiker oft angewidert von Streitigkeiten untereinander.
    Viele Menschen suchen hier auch Argumentationsmaterial für ihr eigenes Umfeld, denen nutzt es nix, wenn wir hier Haarspalterei betreiben und das Wesentliche aus den Augen verlieren.
    Deshalb ist es unsere verdammte Pflicht und Schuldigkeit als Profis, die Dinge so einfach wie nur möglich zu erklären, ohne sofort mit „Fachchinesisch“ um uns zu werfen und die Menschen da draussen zu überfordern.

    3.) Der Ton macht die Musik, wenn an einem Artikel oder Kommentar etwas fachlich auszusetzen ist, dann kann man dat auch etwas freundlicher sagen und in aller Ruhe den Fehler fachlich fundiert korrigieren, da bricht uns kein einziger Zacken aus der Krone, im Gegenteil…..es ist für alle ein Gewinn.

    4.) Mitstreiter…..wie dat Wort schon sagt, wir streiten für eine gute Sache, (aus unseren Blickwinkel heraus) alle Menschen die der gerade ablaufenden Energiewende auch kritisch bzw ablehnend gegenüberstehen, dazu muss man weder vereinsmeiern, noch gleich ne neue Partei gründen, einfach Menschen die auf der gleichen argumentativen Seite stehen.

    5.) Die Axt im Walde oder der Elefant im Porzelanladen, wir sollten den ökologistischen Fanatismus nicht mit eigenen konventionellen Fanatismus beantworten, im Gegenteil……mit viel Wortwitz und Bauernschläue diese Leute entlarven und dem stillen Leser auch mal die Gelegenheit geben, entspannt vor sich hin zu grinsen.
    Humor kann eine tödliche Waffe sein.

    Noch kurz zum Thema zurück,…. neue Kraftwerke.
    Diese haben einen höheren Wirkungsgrad und sind im hohen Masse automatisiert, was folgendes zu Folge hat.
    Weniger Brennstoffverbrauch und auch weniger Verschmutzungzertifikate, die ab 2013 dann noch mal eine fette Kostensteigerung bringen werden.
    Weniger Personal senkt Fixkosten, was dann auch auf der Haben-Seite eines neuen Kraftwerkes steht.
    Neue Kraftwerke sind meist so konstruiert, das man besser diese, den NIE-geschuldete, bescheuerten Hoch- und Runterfahrweise händeln kann.

    Herr Heinzow, wir sind uns doch alle hier einig darüber (ausser gewisse Schwafel-Labertaschen) das die nationaldeutsche Sonderlösung, die so-genannte Energiewende, uns demnächst die Wirtschaftskraft kosten wird und uns wahrscheinlich bald im Dustern sitzen lässt, um diesen Irrweg effizient bekämpfen zu können, sollten wir alle an einen Strang ziehen und uns nicht mit Krümelkackereien der eigenen Schlagkraft berauben.
    Unsere Gegenspieler haben Konsens und leben den aus, egal wie bekloppt deren Argumente uns erscheinen mögen, die halten zusammen wie Pech und Schwefel und ziehen daraus ihre vermeintliche Überlegenheit……..lasst es nicht zu, das dies bis in aller Ewigkeit so bleibt.

    Amen…..und dat als Atheist.
    MfG
    Onkel Heinz……how, ick habe gesprochen

  70. @ P. Jensen #26

    Sie unterscheiden sich charakterlich nicht von den Ideologen und Demonstranten gegen Castortransporte oder … .

    Kein Wunder, daß Politiker Sie und Ihresgleichen wegen der geringen Repräsentanz nicht ernst nehmen, einmal davon abgesehen, daß Sie sachlich und fachlich nichts anzubieten haben.

    ls Politiker würde ich den Brief von Herrn Dr. Lindner wegen der offenkundigen Mängel in der Ablage P entsorgen.

    Mit Ihrem Geschreie verfahre ich ebenso.

  71. Herr Heinzow, sie nehmen ja diese Stierhormone offensichtlich noch immer…

    Begreifen Sie das nicht? Der Brief des Herrn Dr. Lindner reicht schon völlig aus, um den Unsinn der „Energiewende“ darzustellen!!!

    Fügen Sie gern noch ihre Kosten hinzu, bitte schön… aber noch deutlicher als es Herr Dr. Lindnder gemacht hat, wird es dadurch auch nicht.

    Was wollen Sie eigentlich?

    Uns hier mit ihrem vermeintlichen BWL-Wissen beeindrucken? Glauben Sie mir, ihre Detailbesessenheit schreckt eher ab. Beeindrucken können Sie damit niemanden und schon gar nicht belehren und verbessern!

    Aber bitte schön! Ich pinsele Ihnen mal kurz ihren Bauch:

    AN ALLE: HERR HEINZOW BEMERKT VÖLLIG ZU RECHT, DASS ZU DEN WAHNSINNIGEN KOSTEN, DIE HERR DR. LINDNDER IN SEINEM BRIEF SCHON GENANNT HAT, NOCH WEITERE KOSTEN FÜR SPEICHERTECHNIK HINZUKOMMEN WÜRDEN, WELCHE SICH NACH BERECHNUNGEN VON HERRN HEINZOW AUF ETWA 20 BILLIONEN EURO BELAUFEN WÜRDEN!

    ICH GESTEHE HERRN HEINZOW AUCH ZU, WEITERHIN DAVON ÜBERZEUGT ZU SEIN, ICH WÄRE BEREITS EIN OPFER DER „ENERGIEWENDE“-PROPAGANDA. DAS IST MIR VÖLLIG WURST, WEIL HERR HEINZOW IN DER SCHULE OFFENSICHTLICH RECHNEN BELEGT HAT, DAFÜR ABER WÄHREND DES FACHES VERSTEHENDES LESEN ENTWEDER KRANK ODER KREIDE HOLEN WAR.

    Schönen Abend!

  72. @ Dr. Schütte #21

    „… wie ich annehme,“

    Tätigen Sie ruhig weiter irgendwelche abstrusen Annahmen.

    Die Realität „z.B. in der Politik und Ökonomie“ sieht anders aus. Offensichtlich können Sie es nicht verwinden, daß Ihr Gesetz ökonomisch ein alter Hut ist, der der Möglichkeit der Ökonomisierung eines jeden wirtschaftlich motivierten Prozesses entspricht. Sie haben auch nicht begriffen, daß die Ökonomisierung (oder die Verwendung von Energie als Proxie, ihr Äquivalenzgesetz) ihre Grenzen in den Menschenrechten findet. Die vorsätzliche Tötung (aus genau definierten Gründen = Mordmerkmale) eines Menschen vor seinem natürlichen Ableben ist juristisch Mord, unabhängig davon, wieviele Sekunden er noch gelebt hätte. Wenden Sie darauf mal ihr angeblich allgemeingültiges Gesetz an. Sie werden feststellen, daß Ihr Gesetz nicht allgemeingültig ist.

  73. @ H. Eng #22

    „das Sie sogar auf die energiewendekritischen Mitstreiter einschlagen, als ob sie der Teufel persönlich wären?“

    1. Kommt Ihnen nicht bei einem solchen Satz von Herrn Dr. Lindner nicht die Galle hoch?:

    „Das Unternehmen Enercon, Anbieter von Windkraftanlagen mit der fortgeschrittesten Technik, beteiligt sich nicht an Meereswindparks wegen der Korrosionsgefahr der Anlagen in der Umgebung von Meerwasser.“

    Ein promovierter Physiker und Ingenieur, der solch einen Schwachsinn schreibt? Das ist unrentable Alttechnologie im modernen gigantomanischen Outfit und nicht fortschrittliche (fortgeschritteste) Technik. Und daß Windmühlen auf See um den Faktor 3 unrentabler sind als Windmühlen an Land, hat er auch nicht kapiert. Ebenso, daß diese Uralttechnik nie rentabel sein kann, solange man Kohle, Uran, Thorium und Methan zur Energiebereitstellung nutzen kann.

    „Und nein, ich bin als Techniker nicht der Meinung, das alte Kraftwerke den Betreiber noch riesige Gewinne abwerfen, denn schon alleine der Wartungs- und Instandhaltungsaufwand und Störungshäufigkeit steigt enorm mit den Jahren an (eigene leidvolle Erfahrung).“

    Das bestreite ich ja nicht, aber wo liegt der Break-Even-Point? Ein ökonomisch bezahltes Steinkohlekraftwerk, welches statt in der Mittel- und Spitzenlast wieder (teilweise) in der Grundlast gefahren werden kann, hat niedrigere Betriebskosten als vorher. Sie wissen ja, was An- und Abfahren tatsächlich kostet und was an Revisions- und Brennstoffkosten wegfällt, wenn auf Kalt- und Warmstarts verzichtet werden kann.

    „Tja, das selbe Oberlandesgericht stoppte …“

    Juristen können sehr viele nicht nachvollziehbare Entscheidungen fabrizieren.

    „…aber sie betrachten das ganze Dilemma nur durch die Brille des Kaufmanns.“

    Stimmt so nicht, denn neben der ökonomischen Nichtrealisierbarkeit verweise ich stets auch auf die technische Unmöglichkeit der Errichtung von 20000 PSKW des Typs Goldisthal in D oder in Europa. Technisch ist es natürlich möglich Wasserstoffspeicher nebst Elektrolyseanlagen mit der benötigten Kapazität zu bauen, aber bekanntlich spielt der heilige Wirkungsgrad der Physik da nicht mit, als daß die Umwandlung finanzierbar und das spätere Produkt bezahlbar wäre.

    2. „das Sie sogar auf die energiewendekritischen Mitstreiter“

    Ich bin kein „Mitstreiter“, denn dies impliziert die Zugehörigkeit zu einer „Partei“ oder einem „Verein“.

    „Und wat machen wir……streiten uns um Nichtigkeiten wie die Kinder im Sandkasten um die Förmchen, muss das denn sein?“

    Ja, denn das, was Herr Dr. Lindner da verfaßt hat, ist politisch kontraproduktiv weil fehlerhaft und zu umfangreich.

  74. @ P. Jensen # 18

    Da ist gar nichts absurd, denn die Kosten der sog. Energiewende zu berechnen ist etwas, was BWLer spätestens nach dem 4. Semester locker erledigen können. Wenn Sie von Kaffeesatzleserei hinsichtlich der Kosten der Speichertechnologie reden, haben Sie genau das übersehen. Die Kosten eines auf Windmühlen und Solarpanels nebst Speichern basierenden Stromversorgungssystems sind eben sehr genau berechenbar, da die Physik der Technik nebst Herstellungskosten längst bekannt ist. Die Propaganda der Regierung und der Lobbyisten besteht darin hier Forschungsbedarf nebst enormen Kostensenkungspotentialen zu behaupten, obwohl es beides nicht besteht. Ob Sie nun für oder die gegen die sog. Energiewende sind, ist mir völlig wurscht, denn Sie haben die Propaganda kritiklos übernommen. Sie haben auch die Kostenaufteilung zwischen Produktions- und Speichertechnik nicht hinterfragt, die aber für eine Realisierbarkeit entscheidend ist.

    „Begreifen Sie nicht, dass man nicht einmal die utopische Summe von 20 Billionen (oder sind es „nur“ 15 oder doch 25) heranziehen muss, wie Sie es tun, um zu zeigen, dass dieser Energieunsinn schon jetzt viel zu teuer und unökonomisch ist?“

    Bei der Summe kann ich mir jedwede weitere genauere Kostenrechnung ersparen. Ebenso bei einem minimalen Strompreis von 80 Cent/kWh der sich allein aus den Verlusten bei der Nutzung der Wasserstofftechnologie und Offshore-Windmühlenstrom ergibt.

    „Sie streiten ernsthaft ab, dass es keinerlei Überlegungen zum Neubau von Kraftwerken in Deutschland gibt, weil man ja mit den alten noch seine Marge erzielen kann?“

    Überlegungen gibt es diesbezüglich immer, aber die potentiellen Investoren haben diesbezügliche Pläne auf Eis gelegt, da man mit den neuen Kraftwerken gegenüber der Konkurrenz, die keine Kapitalkosten mehr zu berappen hat, im Hintertreffen ist.

    „Und Sie bestreiten auch, dass ein Kraftwerk, welches neu gebaut wird, bei gleicher Auslastung profitabler sein kann als ein 30 oder 40 Jahre altes Kraftwerk, allein aufgrund der verbesserten Technologien?“

    Die Gleichung aus der sich ergibt, ob Profitabilität einer Neuinvestition ergibt, ist recht simpel:

    Ist FKneu(t) + VKneu(t) VKalt(t) sein wird.

    Nur nach diesem Kriterium bestimmt sich ökonomisch der Investitionszeitpunkt.

    MIT FK = Fixkosten, VK = variable Kosten

    Ist das wirklich so schwer zu begreifen?

    „Noch einmal nur für Sie: es ging Herrn Dr. Lindner nur um Neuinvestitionen in Kraftwerke. Und die unterbleiben derzeit.“

    Der Grund, den Herr Dr. Lindner angibt, ist jedoch falsch. Das hat zur Folge, daß er unglaubwürdig wird und sein Brief in der Ablage P landet.

  75. Lieber Herr Heinzow

    Was hat man Ihnen angetan, das Sie derart frustriert und aggressiv geworden sind, das Sie sogar auf die energiewendekritischen Mitstreiter einschlagen, als ob sie der Teufel persönlich wären?

    Ich finde den Artikel durchaus OK, mit einer kleinen Einschränkung, das nicht die Netzagentur sondern die ÜB-Netzbetreiber für die Anforderung von konventionellen Leistungen verantwortlich sind.

    Und nein, ich bin als Techniker nicht der Meinung, das alte Kraftwerke den Betreiber noch riesige Gewinne abwerfen, denn schon alleine der Wartungs- und Instandhaltungsaufwand und Störungshäufigkeit steigt enorm mit den Jahren an (eigene leidvolle Erfahrung).

    Zweiter Faktor, die Verschärfung der TA-Luft durch das Bundesumweltamt……das zu enorm kostenintensiven Umbaumassnahmen an alten Anlagen geführt hätte.

    Ein gutes Beispiel ist da das Hickhack von Datteln 1-3 und der Neubau von Datteln 4 durch E.ON.
    E.ON hätte bei den alten Hütten Filtertechnik nachrüsten müssen, tat dieses aber nicht mehr, weil ja gerade das neue Kraftwerk Datteln 4 im Bau war.
    Tja, das selbe Oberlandesgericht stoppte den Neubau und erklärte die Baugenehmigung für ungültig und bestand in einen anderen Urteil trotzdem darauf, das die alten Hütten spätestens am 31.12.12 abgeschaltet werden, weil die ja die neue TA-Luft nicht mehr einhalten.

    Viele andere geplante Kohlekraftwerke wurden inzwischen abgesagt, andere haben mit aufgeputschten „Wutbürgern“ zu kämpfen, Investoren rennen wegen den Ruf als „Klimaschädling“ weg…..aber sie betrachten das ganze Dilemma nur durch die Brille des Kaufmanns.

    Wir haben derzeit mit mehreren energetischen Stolpersteinen zu kämpfen….mit der Liberalisierung der Energiemärkte und der Zerschlagung alter Strukturen……mit der so-genannten Energiewende und dem überhasteten Ausstieg aus der Kernenergie, mit immer strengeren Umweltauflagen durch unsere Umweltbürokraten, durch Wutbürger, die als Manövermasse von NGO´s missbraucht werden, Regierungsberater die von Energiesystemen keine Ahnung haben…..und nicht zuletzt die Eurokrise, die die Banken geizig macht um die entsprechenden Kredite raus zu rücken.

    Und wat machen wir……streiten uns um Nichtigkeiten wie die Kinder im Sandkasten um die Förmchen, muss das denn sein?

    Ich glaube nicht.
    Heinz Eng

  76. #12, #18, Peter Jensen:

    Sehr geehrter Herr Jensen,
    Gratulation! Sie sprechen nicht nur mir sondern, wie ich annehme, allen seriösen EIKE-Kommentatoren aus der Seele. Ihr gut gemeinter Ratschlag wird allerdings ins Leere gehen. Das liegt daran, dass der Chef-Kritiker von EIKE keinen Knopf zum Abstellen hat.

    Mit den besten Grüßen,

    Dr. Heinz Schütte

  77. Herr Hader – mich überkommt nun doch Mitleid angesichts Ihres wiederholten Flehens nach Erkenntnis … ganz am Bildungshungertuch sollen Sie nicht darben, daher ein kleiner Snack –

    http://tinyurl.com/7u58nmv

    Entscheidend ist der Schlusssatz dort!

  78. S. Hader

    Graben Sie in Ihrem eigenen Garten – die Gartenbücher bzw. deren Autoren zum Selbststudium habe ich Ihnen schon oft genug genannt. Ich kann Ihnen hier leider keine Essenz dickwälziger Bücher präsentieren. Mangels Zeit und Raum und nicht wegen nicht wollen oder nicht können.

  79. Herr Heinzow, ich weiß ja nicht, wie das Aufputschmittel heißt, das Sie nehmen, aber versuchen Sie mal die halbe Dosis.

    Wenn Sie auch nur annähernd interessiert hier mal meine Kommentare verfolgt haben, würde Ihnen aufgefallen sein, dass ich ein absoluter Kritiker dieses Energiewende- und Atomausstiegsunsinns bin. Also was Sie da für Vermutungen über mich anstellen („Sie sind ganz offensichtlich ein Opfer der Regierungs- und Lobbyistenpropaganda geworden.“) ist ja völlig absurd, aber von mir aus. Denken Sie, was Sie wollen. Mir egal.

    Begreifen Sie nicht, dass man nicht einmal die utopische Summe von 20 Billionen (oder sind es „nur“ 15 oder doch 25) heranziehen muss, wie Sie es tun, um zu zeigen, dass dieser Energieunsinn schon jetzt viel zu teuer und unökonomisch ist?

    Und was die Investitionen angeht: Sie streiten ernsthaft ab, dass es keinerlei Überlegungen zum Neubau von Kraftwerken in Deutschland gibt, weil man ja mit den alten noch seine Marge erzielen kann? Und Sie bestreiten auch, dass ein Kraftwerk, welches neu gebaut wird, bei gleicher Auslastung profitabler sein kann als ein 30 oder 40 Jahre altes Kraftwerk, allein aufgrund der verbesserten Technologien? Da kann es ja mit ihren (komischerweise immer von Ihnen selbst so beschworenen) Kenntnissen der Ökonomie nicht weit her sein.

    Noch einmal nur für Sie: es ging Herrn Dr. Lindner nur um Neuinvestitionen in Kraftwerke. Und die unterbleiben derzeit. Was Sie da noch rumargumentieren, ist nur eine von mehreren Alternativen. Die können Sie gern noch hinzufügen, aber das Evangelium verkünden Sie damit sicher nicht. Bitte schön, ergänzen Sie gern den Kommentar um weitere unvorstellbare Kosten. Von mir aus. Mir jedenfalls reichen schon die „paar Milliarden“, um den Unsinn zu begreifen.

    Also ihre Kritik bleibt substanzlos, völlig überzogen und an der Sache vorbei. Sie haben nicht verstanden, was Herr Dr. Lindner ausgesagt hat und wollen hier wohl auf Teufel komm raus an einem Kommentar rummäkeln, der an keiner Stelle falsch ist.

    Also suchen Sie sich doch bitte jemanden, der Unsinn erzählt, um ihn zu verbessern. Davon gibt es hier auch einige.

  80. „Ich sehe im Umgraben und der Gartenneuanlage eine erfolgversprechendere Lösung.“

    Und wie sieht das ganz konkret aus, wenn fragen darf, Herr Manz?

  81. Danke Herr Glatting – eine gute weil sehr nachvollziehbare Antwort und ich sehe zwischen uns durchaus ähnliche Erfahrungswerte und Ansichten. Dass Sie sich parteilich in der PdV engagieren, werte ich als ehrbar und als Beitrag etwas in diesem Land bewegen und ändern zu wollen. Möge aus dem kleinen Trieb eine starke Pflanze der Freiheit und Verantwortung werden in einem von „Sozialismus “ überwucherten politischen Garten. Dass ich mich nicht so parteilich engagieren mag, liegt neben fehlender Zeitbereitschaft an einer ausgeprägten Abneigung gegen Gartenvereinsmeierei und an meiner Einschätzung, dass man eine Systemänderung nicht mit den Mitteln des Systems schaffen wird, da dieses System jeden auf Dauer okkupiert und korrumpiert. Gemach – eine Änderung wird kommen. Durch das System selbst und nicht zum Vorteil aller Systemmitglieder sondern nur für wenige siehe ESM, siehe Energiewende, siehe Beispiele national wie auch dessen übergreifenden. Durch langsam für genau Hörende bereits deutlich zu vernehmende, mit großen Schritte näher kommende Bombeneinschläge, ja den Posaunen Jerichos gleichend, werden dann viele, noch im süßen Dämmerschlaf der weiter vor sich hin Träumenden schlagartig aufschrecken, wenn die Melodie des Schreckens an der eigenen Haustür unüberhörbar erschallen werden. Schutzbunker gibt es allerdings nicht oder sind weit weg… Verteidigung zwecklos, weil Waffenungleichheit.

    Ohne jetzt besserwisserisch rechthabend wollend die PdV und anderer dringend notwendiger und bereits erkennbarer Samen und Triebe wieder schmälern zu wollen – wir haben m.E. die Zeit nicht mehr für langsames Wachstum und Reifen von starken Eichen zu einem, den Posaunen Jerichos widerstehenden und Schreckensmelodieverschluckenden Wald. Wir haben den Heuschrecken erlaubt, den Wald kahl zu fressen, ja wir haben die Heuschrecken selbst herangezüchtet im Nährboden der eigenen Verantwortungslosigkeit und eines macht das mal für uns. (Heuschrecken als Synonym nicht nur im Sinne einer kurzsichtig agierenden Investorenmeute)
    Bleiben wir weiter bildhaft: Wenn ich in meinen Garten schaue, sprießen vor allem sehr rasch die Pflanzen, die man eben gerade dort nicht haben möchte… und landläufig als Unkraut und als einmal kommend , nie mehr los werdend kennt. Da hilft am Ende nur Kapitulation oder eine Radikalkur in wiederholender Folge… also mit Blut manchmal, aber vor allem immer wieder Schweiß und Tränen, also persönlichen Einsatz und Verantwortung. Das ist anstrengend, mühsam und oft nach kurzer Zeit bereits wirkungslos. Dennoch – wer seinen Garten nicht bestellt, hegt und schützt, überlässt den Garten anderen und einem Ausbreiten Besitzergreifender und das Zepter übernehmender „unerwünschter“ Pflanzen und Tiere. So wie mancher Gartenbesitzer sich Bambus pflanzt und sich über die Ausbreitungsfreudigkeit erst wundert, dann ärgert und schließlich verzweifelt. (Bambus ist übrigens ein sehr faszinierendes Gras und wunderbares Möbel- und Parkettholz.)

    Aufs Gesellschaftlich-Politische übertragen: Der Garten ist die Gesellschaft, die Nation, das Land, der Kreis, die Gemeinde. Der Bambus steht für eine Gestaltungsweise z.B. unser politisches System, der Gartenbesitzer ist der Bürger. Wenn ich die oder das wähle oder nicht wähle, brauche ich mich zu wundern, dass ich das damit verbundene auch bekomme. Man kann einwenden, die zur Verfügung gestellte Auswahl lässt nur Bambus oder Efeu, Pest oder Cholera zu… (weil „man“ eben vor lauter Bambus nicht den kitzekleinen Keimling einer „natürlichen Ordnung“ daneben sieht, der leider nicht auf dem Wahlzettel steht.) Inwieweit das Ganze nun von „oben“ initiiert und gesteuert wird, ist für mich selbst nicht so abwegig. Es gibt zumindest ein starkes, sich durch Kräftebündelung potenziertes Interesse verschiedener Kreise daran, „den Leuten nur Bambus oder Efeu und gleichzeitig den Dünger dazu „zu verkaufen“ und die Gartengestaltung vorzuschreiben.
    Die Leute sind wir und es liegt an uns, nicht mehr zu kaufen, den Garten selbst zu bestellen oder bei Totalverlust einen neuen Garten zu suchen oder den alten radikal umzugraben. Auf das will ich immer wieder hinaus. Auf uns selbst. Wir sind der Schlüssel. Nicht die „Bambus“ bringenden und empfehlenden Politiker, Experten, Wirtschaftsbosse, medialen Marktschreier und NGO-Megaphoner.

    Herr Glatting, Sie kaufen nicht mehr und versuchen in unserem „alten Garten“ einen Keimling gegen den alles überwuchernden „Bambus“ zu setzen. Der einzige Unterschied zu mir – Ich sehe im Umgraben und der Gartenneuanlage eine erfolgversprechendere Lösung. Das ist mehr als uns mit anderen Gartenmitbesitzern eint, die den alten Garten weiter als schön und nur so möglich sehen oder wie ein Nachbar von mir, der einfach nicht mehr in seinen Garten geht… (entsprechend einer großen Anzahl Politikdesinteressierter).

  82. @ P.Jensen #12

    Sehr geehrter Herr Jensen,

    wenn Sie so fragen : „Dass Herr Dr. Lindner die Kosten für noch zu schaffende Speicher nicht genannt hat, macht seine Aussage doch nicht falsch. “ so kann die Antwort nur lauten: Ja.

    Zusammen mit:
    „Allerdings bewegt man sich bei der Kostenabschätzung für Speicher dann doch im Bereich der Kaffeesatzleserei.“ ergibt sich, daß Sie nichts begriffen haben. Vor allen Dingen nicht, daß im Prinzip von der Physik und der Ökonomie alles bekannt ist, was die Kosten betrifft. Sie sind ganz offensichtlich ein Opfer der Regierungs- und Lobbyistenpropaganda geworden. Lesen Sie das Buch von D. Pelte: Die Zukunft unserer Energieversorgung.

    „Herr Dr. Lindner hat völlig zutreffend geschrieben, dass sich Neuinvestitionen in Kraftwerke wegen der unsicheren Auslastung nicht lohnen.“

    Das ist Quatsch. Eine Investition zum Ersatz eines alten Produktionsmittels wird erst dann getätigt, wenn der Gewinn durch die Neuinvestition höher ist, als der Gewinn durch das bestehende Produktionsmittel. Die Auslastung ist völlig irrelevant, da bei beiden Produktionsmitteln gleich.

    Warum glauben Sie eigentlich jeden Unsinn, der Ihnen von an Subventionen interessierter Seite präsentiert wird?

    Für die Nichtinvestition in neue Kraftwerkskapazitäten gibt es noch einen weiteren Grund: Je knapper das Stromangebot wird, desto höher sind die erzielbaren Marktpreise. Verknappung der Raffineriekapazitäten in D bedeutet höhere Marktpreise zu Zeiten höherer Nachfrage. Deshalb hat auch Conoco-Phillips die havarierte Raffinerie in WHV nicht wieder in Betrieb genommen.

    „Der Vergleich Alt- zu Neukraftwerken war gar nicht sein Thema.“

    Eben, denn er versteht von Ökonomie nichts und übersieht deshalb, daß Kraftwerksneubau nur von der Ökonomie bestimmt wird und nicht von Technikern.

    „Ihre Wortwahl ist auch ziemlich überzogen, angesichts ihrer mickrigen, nur schwer nachzuvollzuehenden Kritikpunkte.“

    Das liegt wohl vor allem an Ihnen, der Sie eine vorgefaßte Meinung haben, ohne diese substantiiert begründen zu können.

    Beispiel: „Diese Kosten kommen noch on top und machen alles nur noch viel schlimmer.“

    Wenn Sie 20 Billionen € für die benötigten PSKW-Kapazitäten angesichts von bestenfalls dreistelligen Milliardeninvestitionen in die Windmühlen quasi als Lapalie ansehen, tun Sie mir leid und gehören in den Club der Politiker, die noch nicht einmal wußten, wieviele Nullen eine Billion hat. Ihnen ist auch nicht klar, daß 50% Verlust (Druckluftspeicher) bei einem Strombezug von 80% aus einem Speicher halt über den ökonomischen Daumen gepeilt eine Verdopplung der Herstellungskosten bedeutet. Macht dann bei 18 CtkWh Windstrom aus der Nordsee 36 Cent. Was bei Verwendung der Wasserstofftechnologie und Verlusten von 75% herauskommt, mögen Sie bitte selbst berechnen, wenn Sie es können.

  83. @#11: Rainer Manz,

    Hallo Herr Manz,

    leider fehlt mir die Zeit, so tiefgreifend philosophisch zu antworten, wie Sie ihren Kommentar verfasst haben.

    Viele vom dem was ich heute glaube zu wissen, fing damit an, dass ich Zweifel an dem in den Reichsrundfunkanstalten dargebotenem Wissen hatte. Es traf sich gut, dass die Internetverbindungen schneller und besser wurden.
    So kam ich von der Mondlüge zur Klimalüge, zur PdV und auf viele Webseiten in denen hinterfragt und gemutmaßt wird.

    Ich bin mittlerweile der Auffassung, dass die staatstragenden Parteien von oben beeinflusst werden und entsprechende Ideologien nach unten weiter geben. Der Aufstieg der Grünen war seinerzeit schon erklärbar, da beim Umweltschutz doch einiges im Argen lag und ich auch Frau Schwanzcar recht geben muss, wenn Sie sagt, dass damals die Kernkraft übergestülpt wurde.
    Dass die Grünen von der Frankfurter Kommunisten und Straßenschlägern um Josef (Warum Joschka? erinnert Josef zu sehr an andere Propagandisten?) Fischer geentert wurden und sich Petra Kelly und Gerd Bastian umgebracht haben (…) hat aus der Bürgerbewegung eine Kommunistische Ersatzpartei gemacht. Ob man den Ball nicht von oben aufgegriffen hat und weiter gespielt hat?
    Immer unter den Aspekten des Niedergangs der Sowjetunion und den KSZE Verhandlungen mit der absehbaren Wiedervereinigung Deutschlands. Ein starkes Deutschland mit Kernkraft, Brüter und Wiederaufarbeitung? Damit energetisch autonom und mit einer Armee aus dem kalten Krieg und einer Währung, die die Leitwährung ablösen könnte? Das durfte nicht sein.

    Ähnliches derzeit mit der Piratenpartei. Deren finanzielle Ausstattung, obwohl scheinbar nu die Hälfte der 33.000 Mitglieder zahlt, ist mit normaler Mathematik nicht zu erklären. Die sind althergebrachter sozialistischer Wein in Internetschläuchen. Und jetzt auch noch mit einem Obermufti aus dem Nichtverteidigungsministerium.

    Ich sehe mich als Don Quichote der als Mitglied in der PdV gegen Windmühlen kämpft. Ich kann meinem Kind wenigstens sagen, dass ich es versucht habe. Und ich habe für mich die Gewissheit, dass ich da bin wenn man versucht die PdV zu entern. Die Partei steht derzeit geschlossen hinter ihrem Programm und dem Personal. Man setzt auf organisches Wachstum und versucht Unterwanderung schon im Ansatz zu stoppen. Das hat bereits viel Mühe gekostet.

    Zurzeit sitzen sechs grünsozialistische Parteien im Deutschen Bundestag. Mit Piraten und Freien Wählern sind es demnächst vielleicht sogar acht. Das Programm der PdV steht diametral zu dem Schwachsinn den diese Parteien absondern.

    Das Ziel dieser Sozialisten muss es sein, dass es den Bürgern schlecht geht, womit sie nach mehr Umverteilung schreien und damit noch mehr bereit sind Rechte abzugeben.
    Die PdV will Eigenverantwortung mit möglichst wenig Staat auf das es den Bürgern gut geht. Ob es sich jemals durchsetzt kann ich nicht sagen. Ich sehe nur kleine Triebe, die mir Hoffnung machen.

    Und Hoffnung ist was Schönes. Die stirbt zuletzt.

    Grüße

  84. Kann mal jemand den Herrn Heinzow einfangen?

    Herr Heinzow, wollen Sie nur aus Prinzip hier rummäkeln?

    Dass Herr Dr. Lindner die Kosten für noch zu schaffende Speicher nicht genannt hat, macht seine Aussage doch nicht falsch. Diese Kosten kommen noch on top und machen alles nur noch viel schlimmer. Allerdings bewegt man sich bei der Kostenabschätzung für Speicher dann doch im Bereich der Kaffeesatzleserei. Die Kosten für Stromleitungen, die Herr Dr. Lindner genannt hat, lassen sich jedoch aus den Schätzungen, die derzeit durch die Medien wabern, herleiten. Deswegen ist es eher von Vorteil, nur die „bekannten“ Kosten zu nennen. Den Hinweis auf die fehlenden Speicher können Sie ja gern noch ergänzen. Aber auch ohne

    Und ihren zweiten Kritikpunkt kann auch kein Mensch nachvollziehen. Herr Dr. Lindner hat völlig zutreffend geschrieben, dass sich Neuinvestitionen in Kraftwerke wegen der unsicheren Auslastung nicht lohnen. Der Vergleich Alt- zu Neukraftwerken war gar nicht sein Thema.
    Und dass die Energieversorger irgendwann alle mal über Investitionen in neue Kraftwerke nachdenken, wollen Sie ja nun nicht wirklich abstreiten, oder?

    Also was soll eigentlich ihre Kritik?

    Ihre Wortwahl ist auch ziemlich überzogen, angesichts ihrer mickrigen, nur schwer nachzuvollzuehenden Kritikpunkte. Keiner der von Herrn Dr. Lindner genannten Punkte ist falsch, wenn überhaupt, dann unvollständig.

  85. Hallo Herr Glatting,
    auch wenn Sie es heftig richtig schreiben und für mich den letzten Schritt, Demokratie betreffend, dennoch noch nicht gehen wollen – Da capo!

    Schauen wir doch mal grundsätzliches dazu an. Jeder Schritt mehr wird ein höherer Level im Spiel des Lebens:
    Der erste Schritt auf den beschwerlichen Weg ist die Erkenntnis des eigenen Beitrages an den Miseren in unserer Gesellschaft. Das ist schon eine große Hürde und verbunden mit dem „Fluch“ nie mehr zurückkommen zu können ins „Paradies der schlafenden Lämmer“. Am Baum der Erkenntnis scheitern nicht wenige und verharren im Althergebrachten des vermeintlich richtigen Paradies (Systems). Namen finden sich auch hier im Forum.
    Der zweite Schritt ist mit dem daraus folgenden niederschlagenden Dämpfer umzugehen, als Einzelner keine Chance gegen die Macht des Faktischen und der das Faktische Schaffenden zu haben. Zu lernen mit der eigenen Ohnmacht und Bedeutungslosigkeit nicht mehr als ein Spielball und Steuer-und Einnahmeverfügungsmasse für die Mächtigen und deren besonders medialen Schergen zu sein, verquickt mit einem großindustriellen Komplex und einer Vielzahl von Ansprüche und Forderungen stellenden Interessenlobbys. Auf diesem Level wächst der Wutbürger, der Protestwähler, der Nichtwähler, der Heilsverkündern auf den Leim gehende, der resignierte, sich auf sein trautes Heim zurückziehende, Schöner wohnende Biedermann der Neuzeit, der Kritiker, der Skeptiker, kurzum viele von uns befinden sich auf diesem Level, mich nicht ausgenommen.
    Wenn auch das vom Einzelnen bewältigt wird, folgt der dritte Schritt, die Ohnmacht des Einzelnen in die Macht vieler zu wandeln. Dazu braucht es die Erkenntnis gemeinsam erreichen wir mehr, dazu braucht einen, vielleicht anmaßend, Vorbildcharakter und –willen des jeweiligen Teilnehmers. Dazu braucht es keine Parteien im klassischen Sinne, dazu darf es keine Berufspolitiker mit langwieriger Parteikarriere unter Parteiräson oder schnelllebige Überflieger mit hohem Versenkungspotential geben. Dazu muss es ein anderes gesellschaftliches System geben, fernab diktatorischer Realitäten oder sich totalitär gebärender vermeintlich Freiheit und Eigentum schützender Demokratieformen. (in beiden politischen Formen, weder in einer Diktatur noch der Mehrheitswahldemokratie geht es um den Schutz und Gewährung von individueller Freiheit und Privateigentum).
    Der letzte Schritt – die Macht vieler und daraus ggf. wieder entstehend die Macht weniger zu begrenzen auf das individuelle persönliche Maß und die Hemmnisse freien Handels und Wirtschaften auf ein ethisch universelle Maß zu stutzen. Wohl der schwerste Schritt und anders als Ihr Vorschlag:

    „Tretet aus und macht eure eigene Partei. Oder erweitert mal eueren Geist und kommt zur PdV. Es gibt viele Möglichkeiten. Aber die staatstragenden Parteien sind keine davon.“

    Das ist keine Geringschätzung Ihres Vorschlages. Ich frage mich nur seit langem, ob man Unheil (=gesellschaftlichen Krankheitszustand) ähnlich Impfungen mit abgeschwächten Erregern (=neue Partei) heilen (vermeiden) kann und wenn man das könnte, ob es nicht zu lange dauert, bis alle geimpft sind, sprich eine neue Partei aus dem Schatten der Bedeutungslosigkeit und 5%-Hürde tretend wirksam dem Unheil entgegenwirkt. Haben wir denn noch die Zeit dazu und selbst wenn, mutieren idealistisch und überzeugende Parteistarter nach erreichter Bedeutsamkeit nicht zu den jetzt staatstragenden Fraktionen (siehe z.B. Grüne)? Liegt das nicht einfach an grundsätzlichen Systemunzulänglichkeiten? Haben wir noch die Zeit zum Gang durch die Institutionen bei der erkennbaren Beschleunigung der Gegenseite zu Zentralismus, Demokratur und Niedergang? Und sehen wir es nicht am Beispiel der medial hofierten und dann wieder verrufenen Piratenpartei, welche zeitgenössischen „Kleider“ so was wie Erfolg zeigen, modern daher kommende, jung erfrischend und ungestüme und dennoch nur althergebrachte sozialistische Schläuche?

  86. Hallo ihr EEG-Schönredner … ein weiterer Baustein eures unüberlegten Unterfangens, was ICH, als Stromverbraucher, nun wiederum bezahlen darf! Vielen Dank das der Verbraucher für die Fehler anderer Haftbar gemacht wird.
    In dem Link zur „Finacial Times Deutschland“ kann der interessierte Leser selbst nachlesen.

    Textauszug:
    „Energiewende: Stromkunden büßen für Netzbetreiber
    Die Energiewende geht nur zäh voran – und die Verbraucher sollen dafür bezahlen: Die Bundesregierung wälzt die Risiken des schleppenden Anschlusses von Windparks in Nord- und Ostee auf die Stromkunden ab.
    In Zukunft darf sich der Betreiber Tennet seine Kosten per „Haftungsumlage“ von den Verbrauchern zurückholen, wenn das Unternehmen die Windparkbetreiber entschädigen muss, weil die Anlagen verspätet ans Netz gehen.“

    Vielen Dank … bis zur nächsten Wahl!

  87. @ Dr. Schütte #6

    „Ein absoluter Fachmann beweist hier anhand unumstößlicher Fakten den energiepolitischen Irrsinn der Energiewende.“

    Auch wenn das Ergebnis richtig ist, ergibt sich daraus nicht, daß Herr Dr. Lindner auf dem Gebiet „absoluter Fachmann“ ist und das Ergebnis fachgerecht hergeleitet hat.

    „Das „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ erbringt, auf naturwissenschaftlicher Basis begründet, den unwiderlegbaren Beweis, dass sämtliche Kosten des Weltwirtschaftssystems zu 100% Energiekosten sind.“

    Und warum hat man Sie noch nicht zum Erhalt eines Nobelpreises vorgeschlagen? Ich sage es Ihnen: Man kann zwar alles formal ökonomisieren, aber so funktioniert Wirtschaft nur hypothetisch. Eine zutreffende Wirtschaftstheorie hat noch niemand verfaßt, obwohl Politiker und andere ökonomisch Ungebildete zu gern daran glauben und die Aussagen des Sachverständigenrates ( die fünf „Waisen“ 😉 ) für das ökonomische Evangelium halten.

    Lesen Sie also das „Evangelium“ des Herrn Dr. Lindner nochmals unter Berücksichtigung fachlicher Fehler durch, wie z.B. das vorsätzliche Unterlassen der Erwähnung der notwendigen Backup-Kapazitäten in Form von Speicherkraftwerken, deren generelle technische bzw. (und/oder) finananzielle Nichtrealisierbarkeit.

    Abschließend bleibt m.E. vom „absoluten Fachmann“ recht wenig übrig. Deshalb dürfte m.E. der Brief von Herrn Dr. Lindner in der Ablage P gelandet sein.

  88. Als Mitglied einer politischen Partei sollte man seinen Auftrag kennen. Der wurde im Rahmen der Wiedervereinigung aus den Statuten der DDR übernommen.

    Die Staatstragenden Parteien sind die Transmissionsriemen mit denen die Entscheidungen des ZK, mittlerweile in EU-Kommision umbenannt, den Bürgern vermittelt werden soll.

    Die Demokratie hat in Deutschland noch nie wirklich funktioniert, doch was mittlerweile läuft, spottet jeder Beschreibung. Wer noch glaubt, dass man von der Parteibasis aus etwas nach oben bewegen kann, der glaubt auch noch an den Osterhasen, den Weihnachtsmann und den Klapperstorch.

    Deshalb ist auch das Schreiben absolut sinnlose und vollkommen unnütze Anstrengung.

    Die gelernte FDJ Sekretärin für Agitation und Propaganda, weiß schon ganz genau, was sie da tut. IM Erika und der ihr zur Seite stehende Rollstuhlgolum sind treue Erfüllungsgehilfe, der Bilderbergern denen die Bedeutungslosigkeit Deutschlands am Herzen liegt. Da steht ein großer Plan dahinter. Da wird vor nichts halt gemacht. Und wenn man die die dreckige Wäsche der Frau des Bunzpräsers in der Öffentlichkeit waschen muss. Meint ihr da, dass ein paar Proteste gegen Vogelschredder was helfen?

    Das ist ein Bündnis aus Parteien, Interessensverbänden und Presse. Schön alles von Oben nach unten.

    Und da glaubt ein kleines Mitglied, dass es was ändern kann?

    Tretet aus und macht eure eigene Partei. Oder erweitert mal eueren Geist und kommt zur PdV. Es gibt viele Möglichkeiten. Aber die staatstragenden Parteien sind kein davon.

    Nur mit Organisationen, die gegen die Allgemeine Verblödung stehen, kann man langfristig was erreichen.

  89. Umfassender, besser und damit überzeugender kann man die Problematik nicht darstellen. Ein absoluter Fachmann beweist hier anhand unumstößlicher Fakten den energiepolitischen Irrsinn der Energiewende. Das Problem ist jedoch immer das gleiche: Bei wie vielen Menschen kommt diese wichtige Information an, und wie viele Menschen sind überhaupt an einer Aufklärung interessiert? Gelänge es, diese Information ins öffentliche Bewusstsein zu bringen, wäre die Energiewende augenblicklich vom Tisch.

    Das Gleiche gilt ebenso für das „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“, das den Inhalt des offenen Briefes von Herrn Dr. Heinrich Lindner in idealer Weise ergänzt und vervollständigt. Das „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ erbringt, auf naturwissenschaftlicher Basis begründet, den unwiderlegbaren Beweis, dass sämtliche Kosten des Weltwirtschaftssystems zu 100% Energiekosten sind. Begründung und wirtschaftliche Folgen dieses Gesetzes werden zum besseren Verständnis hier noch einmal kurz erläutert.

    Das „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ beruht auf naturwissenschaftlichem, lehrbuchgängigem Grundwissen. Aufbauend auf dem naturwissenschaftlichen Gesetz des 2. Hauptsatzes der Thermodynamik gelang I. Prigogine der durch den Chemienobelpreis 1977 anerkannte Nachweis, dass Ordnung und damit Information und daraus resultierend Leben nur entstehen kann, wenn dem zugrunde liegenden chemischen System ein Überschuss an Energie zur Verfügung steht. Dabei ist Energie folgerichtig auch für den Fortbestand des Lebens und damit für jede körperliche und geistige Aktivität eines Lebewesens unabdingbar. Sämtliche materielle und geistige Wertschöpfung des Menschen beruht damit quantitativ und ausschließlich auf dem Verbrauch von Energie und ist nur durch den Einsatz von Energie realisierbar.
    Um die Werte, die bei dem wirtschaftlichen Tun des Menschen in Form eines Tauschhandels den Besitzer wechseln, miteinander vergleichen zu können, bedarf es eines Maßstabs für die Werte. Der Maßstab eines Wertes sind gemäß den Regeln der Wirtschaftswissenschaften die Kosten, die ein Erwerber – als Tausch mit Werten aus seinem eigenen Energiereservoir – zu zahlen bereit ist. Da ausnahmslos alle Werte allein auf Energieverbrauch beruhen, folgt logisch: „Sämtliche im Weltwirtschaftssystem auftretenden Kosten sind zu 100 % reine Energiekosten.“ Dieser bisher schon vermutete wirtschaftliche Zusammenhang ist hiermit auf der Basis naturwissenschaftlicher Grundgesetze bewiesen. Er trägt den Namen „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“. Dessen Anwendung zur Beurteilung „Erneuerbarer Energien“ führt zu aufschlussreichen, höchst erstaunlichen neuen Erkenntnissen.
    Die Quelle aller ,,Erneuerbarer Energien“ ist die Sonne. Ihre Energie steht gratis zur Verfügung. Zur Umwandlung der Sonnenenergie in elektrischen Strom durch Fotovoltaik, Sonnenkollektoren, Windräder, Biogasanlagen oder Ähnliches entstehen jedoch Kosten, die zwangsläufig quantitativ aus Energiekosten bestehen. Die Sonne selbst trägt direkt in Form von Agrarproduktion weniger als 2%, indirekt in Form von Wasserkraft weniger als 3% zur weltweiten Wertschöpfung bei. Damit resultieren über 95% der weltweiten Kosten aus dem Verbrauch fossiler Energien. Die Kosten zur Herstellung von Strom aus „Erneuerbaren Energien“ liegen um den Faktor 3 bei Wind und 7 bei Fotovoltaik höher als die Kosten für Strom aus klassischen Wärmekraftwerken. Eine wirtschaftlich entscheidende Verringerung dieser hohen Kostendifferenz ist auf Grund der ausgereiften Technologie bei der Stromherstellung aus „Erneuerbaren Energien“ auch zukünftig absolut ausgeschlossen. Zur Herstellung von 1 Kilowattstunde „Erneuerbare Energien“ werden demnach 3 bis 7 Kilowattstunden fossiler Energie benötigt und somit vergeudet. Sie erzeugen damit die 3- bis 7-fache CO2-Menge der Stromerzeugung in heutigen Kohlekraftwerken. Dies ist exakt das Gegenteil dessen, was als Begründung für „Erneuerbare Energien“ offiziell verkündet wird.
    Während der offene Brief von Herrn Dr. Heinrich Lindner die abstrusen technisch-wirtschaftlichen Zwänge der Energiewende beschreibt, wird durch das „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ der entscheidende, für die Energiewende tödliche Beweis erbracht, dass als Folge der Energiewende der Verbrauch fossiler Energieträger zur Erzeugung von Strom aus „Erneuerbarer Energien“ für alle Zukunft um ein Vielfaches höher liegt als der Verbrauch zur Erzeugung der gleichen Menge an Strom in klassischen Wärmekraftwerken.
    Das Problem: Wie kann dieses unter seriösen Fachleuten unstrittige Wissen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden?

  90. Selten eine solche Ansammlung Nullsätzen und falschen Aussagen gelesen. Kein Wunder, daß „Bürger für Technik“ nicht ernst genommen wird.

    Beispiel1:

    „Für einen einzigen herkömmlichen Kraftwerksblock (Kohle oder Kernenergie, 1 GW [GigaWatt]) benötigt man nominal 200 Windräder von 5 MW (MegaWatt), wegen Verfügbarkeit von 17 % bei Aufstellung auf dem Festland und 40 % im Meer („Offshore“) sind das 1000 Windräder (aufzustellen z.B. in Höhenlagen des Schwarzwalds) bzw. 500 Windräder 160 km vor der Küste.“

    Wo bleibt die Backup-Kapazität in Form von Speicherkraftwerken (PSKW, Druckluftspeicher- oder Methan- und Wasserstoffspeicherkraftwerke) mit den jeweiligen Wirkungsgradverlusten?

    Beispiel2:

    „Im Gegensatz dazu haben die Betreiber herkömmlicher Kraftwerke die Aufgabe, die ständigen Schwankungen der „Erneuerbaren“ auszugleichen, und sind nach wie vor verpflichtet, auch unter diesen Bedingungen Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Sie beschäftigen mittlerweile ganze Abteilungen, die den Ökostrom-Wetterbericht verfolgen, um dann ihre Anlagen ständig herauf oder herunter zu fahren – auf Anweisung der Netzagentur. Dass dann auch für herkömmliche Kraftwerke keine Investitionsbereitschaft mehr vorhanden ist, sollte niemanden wundern, zumal obendrein auch Kohlekraftwerke politisch oder durch Wutbürger verhindert werden. Da gab es einmal den wahren Satz der Bundeskanzlerin: „wir können nicht gleichzeitig aus der Kernenergie und der Kohleverstromung aussteigen“. “

    Auch wieder so ein Märchen. Kein vernünftiger Ökonom wird in ein neues effizienteres Kraftwerk investieren so lange er mit einem alten Kraftwerk eine Rendite erzielen kann, die höher ist, als die mit dem technisch besseren.

    „Dr. Heinrich Lindner (Beruf: Physiker und Ingenieur)“

    Er sollte mal vor Abfassung eines solchen kontraproduktiven Briefes ökonomischen Sachverstand einkaufen.

  91. Ein interessanter Brief mit ein paar Schönheitsfehlern.

    1.
    Zitat: „die Zusammensetzung der Kommision lässt den Schluss zu, dass ihre einzige Aufgabe darin bestand, die längst beschlossene Hauruck-Entscheidung „ethisch“ zu rechtfertigen. Fachleute der Energiebranche waren kaum vertreten, die hätte man ja als Lobbyisten verteufeln können, wohl aber ein Bischof.“
    Das ist durchaus möglich, dass die CDU-Führung einen handfesten Grund brauchte. Ich halte dies auch für eine sehr wahrscheinliche Variante. Aber dennoch ist der Weg über eine Ethikkommision der einzig mögliche. Und da muss man den Begriff auch nicht in Anführungszeichen setzen. Denn was für eine Kommision hätte es sonst sein können, wenn man klären möchte, ob wir als Menschen (und nicht als Techniker) und Einwohner Deutschlands mit den Gefahren der Kernkraft leben wollen oder nicht. Das ist eine zutiefst ethische Frage. Und da ist eine Ethikkommision die richtige Antwort. Natürlich ist es dazu notwendig die tehcnischen Aspekte zu berücksichtigen, nämlich:
    a) ist die Energiewende machbar und wenn ja wie?
    b) wie viel kostet das?
    c) wie lange dauert das?
    Vielleicht noch eine Frage, die ich jetzt vergaß. Und diese Fragen worden der Ethikkommission über Experten beantwortet. Ein Teil davon konnte man auch live auf Phoenix sehen. Dass die meisten Experten jetzt nicht im Sinne von EIKE antworteten mag man auf dieser Platform als großen Fehler sehen, sollte aber logisch sein. Denn auch auf EIKE wurde ja bereits bemängelt, dass die meisten Ingenieure von der Energiuewende profitieren und sich so nicht gegen die Energiewende stemmen würden. Ergo, könnte man sagen, dass auch eine Technikerkommission für den Kernenergieausttieg votiert hätte.
    btw.: Der Bischof war gegen den Ausstieg.

    Diesen Satz würde ich in Frage stellen:
    „Es galt einmal das Prinzip: wer Strom einspeisen will, sorgt auch für den Netzanschluss.“
    War das wirklich so, und wenn ja, wann?
    Also vor der Liberalisierung habe ich mich doch nur selber fragen müssen, ob ich mein eigenes Kraftwerk anschließen will. Und jetzt gilt m.E. die Steckdose für jedes Kraftwerk.

    Hier noch etwas Populismus:
    “ Das Arbeitsplatzargument ist ebenfalls absurd: unsere Förderung schafft Arbeitsplätze in China, und soweit Arbeitsplätze in Deutschland betroffen sind, könnte man für sieben Milliarden Euro alle Beschäftigten in den Dauerurlaub in die Karibik schicken. “

    Ansonsten wurden noch ein bisschen Energieversorger und Netzbetreiber vermengt. Hofffentlich ist dies weiter oben in der CDU bekannt.

    Hier haben wir eine ergbnisoffene Frage:
    „Auch der hartgesottenste Kernkraftgegner kann nicht leugnen, dass die Endlagerfrage mit oder ohne Ausstieg gelöst werden muss. Dazu nochmals die Kanzlerin vor zwei Jahren: ‚einfach gar nichts zu tun, ist unverantwortlich‘.“
    Und wie?

    Ansonsten gibt es sehr schöne Sätze im Artikel. Bspw:
    „Die CDU versteht sich doch als Partei der europäische Einigung. Die Energieversorgung wäre dafür ein hervorragend geeignetes Thema. „

  92. Herr Dr. Lindner, das ist alles richtig, was Sie da schreiben, bis auf die Behauptung, daß die CDU Baden-Würrtemberg für diese Fehlentwicklung nicht verantwortlich sei. Sie ist zum mindesten mitverantwortlich. Schauen Sie sich einmal das Positionspapier der CDU Südbaden mit dem Titel „Projekt Südwind“ an. Ich habe Herrn Thomas Doerflinger eine Kritik dieses Positionspapiers geschickt, er hat diese als „Polemik“ zurückgewiesen. Im Übrigen gibt es noch mehr gute Gründe, aus der CDU auszutreten, z.B. die hochverräterische Politik zur Rettung des Euro, die am 29. Juni in einem klaren Bruch unserer Verfassung ihren vorläufigen Gipfel erreicht hat.

  93. Danke ein weiteres Mal für einen Kommentar, der in knappen deutlichen Worten den Unsinn der „Energiewende“ auf den Punkt bringt.
    Wäre ich in einer Partei, wäre das für mich auch ein Austrittsgrund.
    Ich erlaube mir, diesen Brief im Bekanntenkreis zu verbreiten, denn nicht immer hat man selbst auf Anhieb die richtigen, knappen, aber deutlichen Worte parat, wenn sich mal zufällig eine Diskussion über das Thema ergibt.

  94. Gute Zusammenfassung, die auch einem Anhänger der Ethikkommission einleuchten müßte.
    Es wäre wünschenswert, wenn man sich endlich von dem „tödlichen“ Begriff CO2 als Treibhausgas verabschieden würde.

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