Prof. Schellnhuber vom PIK wird Ehrendoktor der TU Berlin. Ein Kommentar!

© by Stephen Goddard

Im Februar 2008 überraschte ein internationales Forscherteam um Timothy Lenton und Hans Joachim Schellnhuber die mediale Weltöffentlichkeit mit der Nachricht, sie hätten anhand eines „mathematischen Formalismus“ neun „tipping points“ auf der Erde ausfindig gemacht, bei deren Antippen das Klimasystem sprunghaft umkippe. Als klassisches Beispiel nannten sie die „Eis-Albedo-Rückkopplung“, aber auch das Monsun-System. Diese Behauptungen wurden bis heute nicht bewiesen, aber diese fixe Idee war zu reizvoll, um nicht die Klimapolitiker zu begeistern. Offensichtlich dachten diese an das Hell-Dunkel-Spielen mit dem Lichtschalter, an das beliebte Kinderspiel mit der Wippe oder an den bunten Schmetterling, der mit seinem Flügelschlag über Australien ein nordatlantisches Orkantief auslöst.

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Insbesondere die Eis-Albedo-Rückkopplung ist in Mode, weil man damit Sintflut-Ängste auslösen kann. Doch noch niemand hat die Frage beantwortet, wer das Klimasystem angetippt und im Quartär die sechs großen Kaltzeiten ausgelöst hat. Noch interessanter ist die Frage, wer sie beendet hat, denn nach der positiven Eis-Albedo-Rückkopplung-Hypothese müssten sich diese verstärken und dürften niemals enden! Und warum sollten Monsun-Systeme abrupt enden? Monsun heißt Jahreszeit und mit ihnen wechseln sich der asiatische Sommer- mit dem Winter-Monsun ab. Analog verhält es sich bei der Land-Seewind- und der Berg-Talwind-Zirkulation. Ihr Wechsel hängt von der Tageszeit und der Sonneneinstrahlung ab.

Dass nun Professor Dr. Hans Joachim Schellnhuber als Erfinder der „Kippelemente“ gefeiert und mit einem Ehrendoktorhut ausgestattet wird, ist erstaunlich. Aber noch erstaunlicher ist, dass er diesen von der Technischen Universität Berlin erhält, ob seiner „hervorragenden wissenschaftlichen Verdienste auf dem Gebiet der Klimafolgenforschung und Politikberatung“. Hat die TU Berlin bei aller Sucht nach politischer Aufmerksamkeit daran gedacht, wie sehr sie ihrem hervorragenden Ruf in der Fachwelt schadet?

Überträgt man die Kippelement-Hypothese von dem abstrakten Klimasystem auf das reale Wetter, so drängen sich Fragen auf wie: Wer kippt ständig das Wetter um und sorgt für seine sprichwörtliche Wechselhaftigkeit? Kann man auf einen Luftdruck-Knopf drücken und Luftdruckgebilde umkippen? Wenn ein Hoch umkippt, wird es dann zu einem Tief? Und wo ist der Schalter, um eine Nord- in eine Südströmung umkippen zu lassen? Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung sollte weiter spielen, aber nicht auf Kosten der Steuerzahler. Seine sofortige Schließung wäre ein kleiner, aber wirkungsvoller Beitrag, um die Schuldenkrise nicht weiter kippen zu lassen in eine irreversible Schuldenkatastrophe.

Zur Verleihung der Ehrendoktorwürde an Hans Joachim Schellnhuber, Leiter des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), erklärt der Dipl.-Meteorologe Dr. Wolfgang Thüne von der „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“:

Die Technische Universität (TU) Berlin beschädigt ihren exzellenten Ruf durch die Verleihung der Ehrendoktorwürde an Prof. Schellnhuber. „Die Klimaforschung von Schellnhuber & Co. ist reiner Voodoo-Zauber, um Ängste in der Bevölkerung zu schüren und in grossem Stil an das Geld vom Steuerzahler zu kommen“, erklärte Thüne.

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) verschwendet sinnlos Geld auf Kosten der Steuerzahler.  „Klimaschutz“ sei wissenschaftlicher Schwindel, weil sich das Wetter nicht schützen lasse. Thüne fordert die sofortige Schließung des PIK. „Das wäre  ein kleiner, aber wirkungsvoller Beitrag, um die Staatsverschuldung nicht weiter ausufern zu lassen.“.

 Dr. Wolfgang Thüne

Dr. Wolfgang Thüne, Dipl.-Meteorologe, Jahrgang 1943, langjähriger Wetterexperte des ZDF, weist seit Jahren auf Fälschungen und Betrügereien rund um den Weltklimarat der UNO (IPCC) hin. Er ist Autor zahlreicher Bücher. Zuletzt erschienen:

Propheten im Kampf um den Klimathron

ISBN 978-3-00-035070-2

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44 Kommentare

  1. #42 Herr Fischer

    aber Herr Schellnhuber hat davon gesprochen, vor 3 Jahren, vor Kopenhagen, dass die Himalaya Gletscher in 30-40 Jahren fast ganz verschwuunden sein werden und was das alles für Auswirkungen auf die Länder Indien, Bangladesh, China haben werde. Im Sommer Dürre und im Winter, Überschwemmungen.

    Also : in 30-40 Jahren.

    Ebenso hatte er in einem Interview im Deutschlandfunk, kurz nach Climategate, im Dezember, noch gesagt, dass in den nächsten ca. 40 Jahren der Meersspiegel um 7 m steigen könnte … und dann über die Auswirkungen und Folgen fabuliert. Als der Kommentator etwas stärker nach diesen Auswirkungen und den 7 m in schon 40 Jahren nachfragte, zog sich Schellnhuber auf sein „könnte“ das er gesagt habe zurück. Zu den „exakten“ Mengen an CO2 die wir noch emittieren dürfen hatte er auch innerhalb von ein paar Tagen mehrere „ganz genaue“ Angaben gemacht die von 700 – 800 Mill to reichten.
    Das sind so Quintessenzen die aus diesem Mann herauskommen.

    Verlangen Sie also bitte nicht dass die Reputationen und Ehrungen die diesen Mann betreffen ich achten soll.
    Das ist nichts weiter als eine Ehrung innerhalb einer Familie, die sich versteht und die Bälle reihum gereicht werden – also eine objektiv nicht sehr gewichtige Ehrung.

  2. @ N. Fischer #35

    „Eine Replik erübrigt sich – wie immer. “

    So ist es recht. Immer schön nach Handbuch für Forenstörer schreiben.

    „dass keiner meiner Kritiker so grundlegende Konzepte wie Klimasensitivität oder tipping points oder tipping elements überhaupt verstanden hat.“

    Da Sie es ja nicht erklären und beweisen können, daß sowas überhaupt existiert, kann unsereins Sie prinzipiell ignorieren, aber ab und an ist es notwendig die Neuleser darauf hinzuweisen, daß Sie nur was unsubstantiiert nachplappern können und ansonsten als Forenstörer, der nach Handbuch schreibt, überführt sind.

  3. @ GT

    Keine Sorge, dass ich viel einstecken kann, sehen Sie schon daran, dass ich nach langer Zeit immer hoch hier bin, das juckt mich nicht.

    Sie haben es falsch verstanden:
    Meine Aussage war, dass ich mich hier nicht mit Leuten abgebe, die inhaltlich mangels Wissen überhaupt nichts beitragen können und sich auf Schmähungen beschränken (sogar die „Faschismus-Keule“ wurde eifrig geschwungen, paranoid).

    Im Grunde habe ich hier nur zwei Aussagen getätigt:

    1. Es entbehrt nicht einer Ironie, dass sich Hr. Thüne über die Verleihung einer Ehrendoktorwürde an wen auch immer beklagt, wenn man seinen Wikipedia-Eintrag betrachtet.

    2. Schellnhuber hat nie im Leben von einem Wert der Klimasensitivität von 6-8°C gesprochen, das ist absurd.

    Wer die Ironie in 1) nicht sehen mag, bitte schön, ist auch Geschmackssache. Wer Punkt 2) widerlegen möchte, muss einfach etwas belegen.

    PS:
    Ebenfalls bemerkenswert, dass man den Eindruck hat, dass keiner meiner Kritiker so grundlegende Konzepte wie Klimasensitivität oder tipping points oder tipping elements überhaupt verstanden hat. Niemand weiß, was das ist, aber jeder weiß, es ist Blödsinn.
    Ignoranten sind zu ignorieren, lautet da meine Devise.

  4. @ #39

    Herr Fischer, ich entschuldige mich hiermit in aller Form für meine Äußerung. Eigentlich gehöre ich hier im Forum ja nur zur mitlesenden Gilde. Von Zeit zu Zeit überkommt es einen, verständlicherweise, dann aber doch schon mal. Ich konnte ja nicht ahnen, dass Ihre zarte Seele mit einer flapsigen Anmerkung nicht klarkommt. Ich dachte halt nur … da Sie Ihrerseits im Austeilen ja nicht unbedingt unerfahren sind^^.
    Naja, mit dem Denken ist das ja auch immer so eine nebulös-dubiose Sache.

    GT

  5. #37: W.Rassbach sagt:am Dienstag, 03.07.2012, 09:42

    „Fischer scheint es auch nicht zu stören ;-)“

    Hr. W. Rassbach,
    dazu und den vorherigen Kommentaren von Hr. Fischer fällt mir folgendes Sprichwort ein: „wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing“ …

  6. Hier sagt Schellnhuber alles, was zu tun ist.

    http://tinyurl.com/37ncnhq

    Das war vor Kopenhagen und das Hauptproblem für die Welttransformation war die USA. Jetzt sind aber auch viele andere Länder schon ausgestiegen.

    Zwei Probleme sieht er:

    1.USA, dort gäbe es NOCH nicht einen Volkskongreß, dem eine Partei sagt, wie abzustimmen ist.

    2.USA, dort gäbe es nicht eine Zivilgesellschaft, die die öffentlichen Medien, so wie in Europa, beherrscht oder zumindest beeinflusst.

    Ist es nicht putzig, er fordert quasi den Umbau der Gesellschaft zum Faschismus und keinen stört es.
    Fischer scheint es auch nicht zu stören 😉

  7. @#34: D. Glatting
    „Rutschen Sie eigentlich manchmal auf ihrer Schleimspur aus?“

    Gehen Sie mal davon aus, dass er sich dabei auch jedes Mal den Schädel anhaut.

    GT

  8. @ H. Kunz

    Keine Ahnung, nach welchen Methoden Sie googeln, aber ich kenne kein einziges wissenschaftliches Paper, welches einen alternativen als den von mir genannten Auslöser der Glazial-Interglazial-Übergänge nennen würde. Kennen Sie eines?

    Und dass Milankovic-Zyklen ein kleines Forcing ist, erkennt man schon daran, dass z.B. ein Kippen der Erdachse die einfallende Sonnenenergie konstant lässt.

    @ Glatting

    „“Da ist noch viel, viel Forschung vonnöten, aber wie man lesen kann, gab es die Ehrendoktorwürde auch dafür, dieses neue Forschungsfeld angestoßen zu haben.“

    Rutschen Sie eigentlich manchmal auf ihrer Schleimspur aus?“

    ???
    Dafür, dass ich mich an keiner Stelle zum Wert der Ehrendoktorwürde geäußert habe, lehnen Sie sich aber recht weit aus dem Fenster. Einfach mal nachzulesen, wofür es nun die Ehrendoktorwürde gab, ist nicht „schleimen“, sondern gesunder Skeptizismus.

    @ Heinzow

    Eine Replik erübrigt sich – wie immer.

  9. @#26: Norbert Fischer,

    „Da ist noch viel, viel Forschung vonnöten, aber wie man lesen kann, gab es die Ehrendoktorwürde auch dafür, dieses neue Forschungsfeld angestoßen zu haben.“

    Rutschen Sie eigentlich manchmal auf ihrer Schleimspur aus?

  10. #30
    Warum kleine Veränderung?
    Nachdem man nicht einmal genau weiss, was die Ursachen der Eiszeiten waren, sondern verschiedenste, auch in Kombinationen, vermutet. Dazu solche „kleinen“ wie Kontinentaldriften und Gebirgsfaltungen.
    Klein ist dagegen das heutige CO2 „Problem“. Und das soll dann einen Tipping Point verursachen? Der Glaube versetzt die dafür benötigten Berge (und Fördergelder).
    Ist sowieso interessant, solchen Aussagen nachzugoogeln. Da merkt man erst, wie wenig in der Klimatologie stabiles Wissen ist.

  11. @ N. Fischer

    Dank Ihres Zellaktivators waren Sie damals dabei und haben alles gemessen, was es zu messen gab:

    „Die Definition von Tipping Points ist unabhängig davon, was der Auslöser ist. Ob solare Aktivität, CO2 oder was auch immer: ein tipping point bleibt ein tipping point.

    Und der Übergang Glazial nach Interglazial ist doch schon ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie eine kleine Veränderung einen völlig anderen Klimazustand bewirken kann.“

    Was meinen Sie denn, was die häufigste Tierart in meinem Garten ist? A-Meisen?

  12. Sehr geehrter Herr Kunz

    Ich habe keine Probleme damit, dass für Forschung eine Menge Geld ausgegeben wird, das CERN-Projekt ist ein Beispiel dafür. Auch kann ich nicht erkennen, dass für neue Energien zu wenig ausgegeben wird, m.E. ist eher das Gegenteil richtig.

    „Zudem lese ich überall, dass sich über die Auslöser der Eiszeiten die Gelehrten nach wie vor massiv streiten.“

    Nein, da sind Sie falsch informiert, der Auslöser ist bekannt. Bekannt ist auch die Rolle des CO2. Spannend dagegen ist die Frage, woher der gemessene Zuwachs an atmosphärischem CO2 stammt. Ausgasungen durch Erwärmung reicht bei weitem nicht aus.

  13. @ Dr. Paul

    Die Definition von Tipping Points ist unabhängig davon, was der Auslöser ist. Ob solare Aktivität, CO2 oder was auch immer: ein tipping point bleibt ein tipping point.

    Und der Übergang Glazial nach Interglazial ist doch schon ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie eine kleine Veränderung einen völlig anderen Klimazustand bewirken kann.

  14. Diese Ehrendoktorwürde ist bezeichnend für den Zustand unserer Gesellschaft.

    Herr Kunz schreibt in 25#:
    „Ich habe selbst eine Diskussionsrunde gesehen, in welcher Herr Weinzierl einem Klimakritiker mit fast Tränen in den Augen vorgeworfen hat, (sofern dieser bei seiner Ansicht bliebe und damit die erforderliche CO2-Reduzierung ausbleibt) Schuld an der kommenden Auslösung des CO2-Tipping Points zu sein und so die kommenden Generationen in den Klimaabgrund zu treiben.“
    Die Früchte des neuen Glaubens und der eigens dafür geschaffenen und vertieften virtuellen, medialen Klimainquisition auf Basis freiwilliger Überzeugungen, es braucht gar keine Fremdpersonifizierte dazu, erinnert fatal an ähnliche historische Mechanismen wo bestimmte Volksgruppen für alles Schlechte verantwortlich gemacht wurden. Mit allen Folgen für diese Gruppen. Wir sollten in DL dahingehend sehr aufmerksam sein bzw. was aus unserer Geschichte gelernt haben. Aber wohl nicht, wenn solche Irrationalitäten wie in der Diskussionsrunde öffentlich zelebriert in persönlicher Schuldzuweisung (ohne Beweis) von Andersdenkenden endet. Ein Beleg mehr dafür, dass die Mehrheit auch im Geiste totalitär auf Minderheiten reagiert und sich im Recht des Stärkeren fühlt.

    „ Leider sind das dann die Personen, welche in Gremien über uns Bürger bestimmen.“
    Wer hat die dann in die Gremien gewählt oder lässt es zu, dass diese, gesellschaftlich-relevanten Personen unbeschränkte Zustimmung, Gewähren-lassen und Duldung erfahren?

    Sind das nicht wir selbst? Vielen scheint das ja auch so „recht und richtig“ zu sein oder geben sich resignierend einem, die da oben machen ja doch was sie wollen hin. So sollte der daraus erwachsene Zustand des faktisch Geschaffenen nicht wundern.

    Es ist daher die persönliche Verantwortung oder Verantwortungslosigkeit eines jeden von uns, was wir als Gesellschaft haben. Ich werte das nicht. Ich sehe nur den Zusammenhang zwischen machen und machen lassen.

  15. #26 Herr Fischer
    Nun kommen wir der Sache doch näher. Herr Kowatsch hatte mit den zitierten 8 Grd Recht, aber die falsche Begründung dazu angegeben. Das darf einem Klimakritiker natürlich nicht unterlaufen.
    Herr Schellnhuber wird dafür zu Recht geehrt, weil er Ergebnisse herausposaunt, die noch nicht im Ansatz durch Forschungsergebnisse belegt sind. Er stößt ja damit etwas an.
    Nichts gegen Anstöße zur Forschung. Aber dass des Bürgers Geld dann in bisher nicht bekannten Dimensionen für Ergebnisse herausgeschmissen wird, die durch nichts belegt sind, ist schon kritikwürdig. Das ist pure Klimareligion mit Klimapapst.
    Aber inzwischen ist das in der fremdgeldfinanzierten Forschung üblich. Man forscht zur Kometenabwehr, weil ein Komet (in einigen hundert – oder waren es tausend – Jahren) auf die Erde fallen könnte. Man forscht zur Verringerung der Auswirkungen des Erdmagnetfeldumkehr, weil dieses in den nächsten 3000 Jahren umgepolt werden könnte. Man forscht zur vorsorglichen Schadensabwehr, weil die erloschenen Eifelfulkane ja mal wieder aufwachen könnten.

    Aber forschen, wie man Energie erzeugen will, wenn lt. Schellhuber die Ressourcen im Boden bleiben müssen und sogar die Atmosphäre schutzverwaltet wird, ist verboten – nein, da lernen wir nun von den „Alten“ (die die Grenzen leidvoll erkannt hatten), wie man Wind, Sonne, Wald und Wasser nur richtig zu nutzen braucht, um sie sprudeln zu lassen.
    Der Schlüssel dazu (Antwort auf eine Anfrage von mir) ist laut dem Bayerischen Wirtschaftsministerium übrigends „..die Steigerung der Energieeffizienz, energetische Sanierung staatlicher Gebäude, ökologische Modernisierung der Wasserkraftwerke sowie den Ausbau neuer Speichertechnologien und die Entwicklung von smart grids“.

    Einfach nur Wahnsinn mit Methode.

    Zudem lese ich überall, dass sich über die Auslöser der Eiszeiten die Gelehrten nach wie vor massiv streiten. Wie so etwas aussieht, kann man gut im aktuellen EIKE-Blog „Treibhauseffekt“ lesen.

    Nachtrag: Da „versteht“ man fast wieder die Politik. Fange nicht an, Fachleute einzuschalten. Nimm jemanden, kommunikativ, mit Visionen und klaren Aussagen und ohne eine Spur von Selbstkritik. Wichtig ist nur, dass diese nicht vom Gewünschten abweichen.

  16. @ H. Kunz

    Ob für pessimistische CO2-Szenarien 8°C übertrieben sind, dazu habe ich mich überhaupt nicht geäußert.

    Ich habe in #9 lediglich auf Herrn Kowatsch geantwortet, der in #8 schrieb:
    „Und: Bei Verdopplung der C02-Konzentration -Klimasensitivität- würden die Erdtemperaturen etwa um 8 Grad steigen, das wird im Jahre 2100 der Fall sein.“

    Sie schreiben dann noch:
    „In den Millionen Jahren der Klimageschichte ist mir kein auf CO2 basierender „Tipping Point“ bekannt.“

    Noch nie davon gehört, dass Veränderungen der Neigung der Erdachse bzw. Bahnänderungen ein recht kleines Forcing bewirkte, welches Auslöser für den Übergang von Eiszeiten zu Interglazialen war, einem völlig anderen Klimazustand?

    Die Frage ist nicht, ob es Tipping Points gibt, sondern welchen Wert man ihnen aufgrund ihrer nur unzulänglich bekannten Temperaturwerten beimisst.
    Da ist noch viel, viel Forschung vonnöten, aber wie man lesen kann, gab es die Ehrendoktorwürde auch dafür, dieses neue Forschungsfeld angestoßen zu haben.

  17. #22
    Herr Fischer, weiterhin verstehe ich Ihre Antworten nicht. Es ging darum, ob ein Herr Schellenhuber nicht nur übertriebene, sonder unseriöse, alarmistische Behauptungen verkündet. Dabei wurde von einem Blogteilnehmer auch ein 8 Grd Erwärmungsszenario des Herrn Schellnhuber genannt, was von Ihnen angezweifelt wurde (müssten korrekt wohl 8 Kelvin sein). Trotzdem halte ich das aufgrund des PIK-Artikels nun für belegt.
    Ob Herr Schellenhuber dabei viele Szenariovarianten eingebaut hat, damit er dafür nicht geradestehen muss, interessiert mich weniger. Ich möchte den sehen, der heute noch in der Lage ist, die Flut an „Schreckensvarianten“ in eine sinnvolle Ordnung zu bringen. Das hat Herr Schellenhuber den Zuhörern seines Vortrages bewusst erspart. Er sagte ganz einfach: machen wir alles, was er vorschlägt, dann nur (noch) 2 Grd, sonst bis zu 8 Grd. Da brauche ich doch keine „Forcing“-Diskussion mehr zu führen.

    Der Blog begann aber mit einem kritischen Artikel zu den „Tipping-Points“, für die die Ehrendoktorwürde verteilt wurde.

    Diese finde ich perfide. In den Millionen Jahren der Klimageschichte ist mir kein auf CO2 basierender „Tipping Point“ bekannt. Aber nun sind solche dank PIK für die Zukunft „belegt“. Leider gibt es honorige Personen, die dies glauben. Bei diesen erzeugt er damit ein Angstbewusstsein, welches ungeahnte Auswirkungen hat.
    Ich habe selbst eine Diskussionsrunde gesehen, in welcher Herr Weinzierl einem Klimakritiker mit fast Tränen in den Augen vorgeworfen hat, (sofern dieser bei seiner Ansicht bliebe und damit die erforderliche CO2-Reduzierung ausbleibt) Schuld an der kommenden Auslösung des CO2-Tipping Points zu sein und so die kommenden Generationen in den Klimaabgrund zu treiben.

    Er wird nicht der Einzige sein, bei dem die PIK-„Forschungesergebnisse“ Früchte tragen. Leider sind das dann die Personen, welche in Gremien über uns Bürger bestimmen.

  18. #16: Norbert Fischer

    @ A. Demmig

    Da Sie noch nicht einmal den Namen Schellnhubers richtig schreiben können und offensichtlich noch nie etwas über Kippelemente gelesen haben, erwarten Sie da ernsthaft, dass ich mit Ihnen darüber auch nur ansatzweise diskutiere?“

    Lieber Herr Axel N.Fischer,

    na, da haben Sie sich aber selbst wieder „ein Bein“ gestellt. Ablenkung bzgl. „Schelmhuber“, ein kleines Namensspiel mit ernstem Hintergrund, das Sie nicht erkennen wollen? Was hat das mit der logischen Kette zu tun, in der Sie sich verfangen haben.
    Wie schön, dass es Sie gibt, auch ein Pausenclown hat seine Aufgabe.

  19. #22: Norbert Fischer gestatten Sie mir eine Definition von:

    Klimasensitivität

    ist die zunehmende Nervosität und Unhöflichkeit bestimmter Menschen,
    wenn man den Treibhauseffekt von CO2 infrage stellt.

    mfG

  20. @ H. Kunz

    Aus ihrem Link:

    „„Wenn der Ausstieg aus der fossilen Energie gelingt und wir das Zwei-Grad-Ziel erreichen, wären die Umweltveränderungen gerade noch akzeptabel. Machen wir weiter wie bisher, bewegen wir uns auf eine Erwärmung von 8 Grad zu – die Welt wäre nicht mehr die, die wir kennen.“

    Es geht doch wohl eindeutig hervor, dass von der für das Jahr 2100 zu erwartenden Erwärmung (darauf bezieht sich schließlich das 2°-Ziel) die Rede ist und eben NICHT vom Wert der Klimasensitivität. Mit Verlaub, dieser Unterschied ist wirklich nicht schwer zu begreifen, vielleicht sollten Sie einfach mal nachschlagen, was man unter Klimasensitivität versteht.

  21. Lieber Herr Kowatsch,

    ich habe noch nie davon gehört, dass Schellnhuber den im IPCC-AR4 genannten Wert der Klimasensitivität (2-4,5°C mit 3° als wahrscheinlichstem Wert) für ein Forcing von 3,7W/m^2 infrage stellen würde, sämtliche Modelle, mit denen das PIK arbeitet, ergeben ja auch Werte in dieser Spannbreite.

    Wenn Sie in der Südwestpresse höhere Werte gelesen haben, wird sich dies wohl auf die zu erwartende Erwärmung für 2100 für pessimistische CO2-Szenarien bezogen haben. Ist es nicht wahrscheinlich anzunehmen, dass Sie da etwas überlesen haben oder dass die Zeitung bei der Wiedergabe Schellnhubers einen Fehler begangen hat?

  22. #16 und auch #14
    Ich weiss nicht, was das mit einem Dr. zu tun hat und Sie besser können. Es ging um die Frage, wer die hohen Klima-Zukunftstemperaturen vorhersagt.
    Dazu einfach einmal auf die PIK Homepage sehen. Dort steht es. Zumindest lese ich dort die „8 Grad“ mit „nur“ einfachem Uniabschluss. Muss aber gestehen, erst, nachdem ich auf Ihre Bemerkung hin danach gegoogelt habe. Das ist wohl der intellektuelle Unterschied, den Sie meinten.

    Nun werden Sie sicher behaupten, das stimmt ja nicht. Das sind keine 8 Grad. Denn es „bewegt“ sich ja nur dahin. Aber zumindest steht eineutig die 8 da. Natürlich als Kurzform für Politiker und ähnliches, die natürlich alle das Hintergrundwissen haben, um es richtig einordnen zu können (was dem EIKE-Leser fehlt). Wobei mir der Zusatz des Herrn Edenhofer, nach dem nun die Atmosphäre verwaltet werden muss, fast mehr Sorgen macht.

    http://www.pik-potsdam.de/aktuelles/nachrichten/skh

    Hoher Besuch: Luxemburgs Staatsoberhaupt informiert sich über Klimawandel und Lösungsstrategien 25.04.2012

    Der neueste Stand der Forschung zum Klimawandel sowie mögliche Wege zu seiner Eindämmung wurden dem Großherzog Henri von Luxemburg gestern bei seinem Besuch am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) von Institutsdirektor Hans Joachim Schellnhuber und Vizedirektor Ottmar Edenhofer erläutert.
    Der Großherzog wurde während der einstündigen Begegnung auf dem historischen Potsdamer Telegraphenberg unter anderem von Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck begleitet.
    Luxemburg mag zu den kleinsten Staaten Europas gehören, im Herzen des Kontinents nimmt es innerhalb der Europäischen Union jedoch eine wichtige Rolle ein, auch in der gemeinsamen Verantwortung für eine lebenswerte Zukunft. „Die Menschheit steht am Scheideweg“, so Schellnhuber während seines Vortrags, „Wenn der Ausstieg aus der fossilen Energie gelingt und wir das Zwei-Grad-Ziel erreichen, wären die Umweltveränderungen gerade noch akzeptabel. Machen wir weiter wie bisher, bewegen wir uns auf eine Erwärmung von 8 Grad zu – die Welt wäre nicht mehr die, die wir kennen.“ Um das Zwei-Grad-Ziel noch zu erreichen, müsse ein Großteil der noch vorhandenen Ressourcen im Boden bleiben. Edenhofer erklärte, im 21. Jahrhundert gehe es immer mehr um die Frage nach den globalen Gemeinschaftsgütern wie Wasser oder auch der Atmosphäre. „Wir brauchen klare Regeln, um die Atmosphäre gemeinsam zu verwalten“, sagte er.
    Matthias Platzeck sagte im Anschluss an den Besuch, man sei es den folgenden Generationen schuldig, nicht nachzulassen in den Anstrengungen zur Begrenzung des Klimawandels. Großherzog Henri zeigte sich sehr interessiert an den skizzierten Lösungsstrategien. Im Rahmen seines Deutschlandbesuchs traf das luxemburgische Staatsoberhaupt Bundespräsident Joachim Gauck und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Begleitet wurde er unter anderem vom Außenminister und Wirtschaftsminister seines Landes. Der Besuch des PIK erfolgte auf besonderen Wunsch des Großherzogs.

  23. Lieber Herr Fischer
    Schellnhuber hat die Sache mit den 8Grad vor gut einem Jahr verkündet, es stand in der Südwestpresse. Ich habe damals einen erbosten Leserbrief dagegen geschrieben, mit dem Inhalt, dass noch niemals eine Behauptung des Märchenerzählers Schellnhuber richtig war. Natürlich kam mein Leserbrief nicht.
    Deshalb gebe ich jetzt die Frage an Sie zurück: Was haben Sie in Erinnerung, welchen Wert hat Dr.Schellnhuber als Klimasensitivität bekanntgegeben.? Jetzt wo Sie mich in #9 direkt fragen bin ich mir nicht mehr ganz sicher, es könnten auch nur 7 grad gewesen sein. Oder gibt es seitdem eine neue Verlautbarung des Klimapanikprofessors, so dass ich die 7 oder 8 Grad aus meinem Gedächtnis löschen kann.

  24. Deutsche Sprache, schwere Sprache?! aktiv, passiv man kann nicht promoviert sondern man wird promoviert.Ich nur in fissik (Dr.rer_nat)obwohl Informatiker. UNI Kiel für die GOOGLER „ampliudisches und nicht_*
    Wellenverhaltn“

  25. @ H. Kunz #11

    Ob mit oder ohne Dr., jeder sollte schon intellektuell in der Lage sein, einen Wert der Erwärmung für das Jahr 2100 vom Wert der Klimasensitivität (Erwärmung für ein Forcing von 3,7 W/m^2) zu unterscheiden. Ich kann es.

    @ K. Laburda

    Googeln Sie einfach selbst, nicht schwer zu finden. Nebenbei: Seit wann bin ich jetzt „Grüner“? Wenn Sie irgendeinen Beleg finden, verlinken Sie ihn bitte mal. Ansonsten sollte aber schon gelten: Erst recherchieren, dann behaupten. Nicht umgekehrt.

    @ A. Demmig

    Da Sie noch nicht einmal den Namen Schellnhubers richtig schreiben können und offensichtlich noch nie etwas über Kippelemente gelesen haben, erwarten Sie da ernsthaft, dass ich mit Ihnen darüber auch nur ansatzweise diskutiere?

  26. #10: Norbert Fischer meint
    „Beispiele aus dem Wetter sind natürlich keine, Herr Thüne, es fehlt die Irreversibilität“

    Soll nun eine solche merkwürige Aussage vermitteln, Sie, Herr Fischer hätten Ahnung von Kipppunkten?

    Wetter ist selbstverständlich ebenso „irreversibel“ wie Klima, das ist nun mal eine Eigenart von ZEIT.

    Hier wird nach einem neuen möglichst nebulösen Schlagwort gesucht um Menschen anzulügen.

    Ich halte es übrigens sachlich für ein Eigentor,
    denn solche Kipppunkte sind aus der Chaostheorie entliehen,
    die wissenschaftlich begründen kann, warum Voraussagen über so lange Zeit NICHT möglich sind.

  27. Hallo Herr Kunz,

    Sie sehen tatsächlich nicht worauf Herr Fischer hinaus will? Der Hamburger Referent geht also von bis zu 6°C aus, eher 5 für das A1 Szenario. Demgegenüber unterstellt Herr Kowatsch Herrn Schellnhuber eine Erwärmung von 8°C (für eine CO2-Verdoppelung, also etwas anderes als das A1 Szenario!!) vorherzusagen, das ganze ohne einen Beleg. Oder meint er damit eine Verdoppelung der „C02-Konzentration -Klimasensitivität“, was auch immer das sein soll. Solches schäbiges Verhalten darf man ruhig überprüfen und kritisieren, auch als Skeptiker.

  28. #5: Norbert Fischer sagt:am Freitag, 29.06.2012, 18:56

    @ admin

    „Dr. Thüne hat seinen Dr. in Soziologie gemacht.“

    Ja, von einem einschlägig bekannten schweizer Institut. Ein Thread über gekaufte, geschenkte und verdiente Titel, toll!
    ……………
    Hallo, grüner Axel
    würden Sie bitte Ihr hohles, grünes Gesabbel zu dem Insitut mal
    ein wenig begründen? Oder darf man als Grüner einfach Behauptungen in die Welt setzen weil es so ist und die Zipfelmütze das einfach zu glauben hat (wie so vieles, das man ihr unterjubelt).

  29. #10: Norbert Fischer sagt:

    Sehr geehrter Axel N.Fischer,

    @ „Ihre Beispiele aus dem Wetter sind natürlich keine, Herr Thüne, es fehlt die Irreversibilität.“

    Dann gehe ich recht in der Annahme, dass Sie das Wetter nicht für irreversibel halten, landläufig „launig wie das Wetter“. „fehlt die Irreversibilität“ heißt also: „fehlen die Kipppunkte“.

    Einig sind wir uns nun weiterhin, das „Klima“ nur die Statistik von Wetter ist, sozusagen viele vergangene Wetter. Damit nun, können auch im Klima keine Kipppunkte vorhanden sein, denn dann müsste vorher das Wetter Irreversible sein – also Kipppunkte haben.

    Na das ist ja mal eine ungewohnte Aussage Ihrerseits zu Prof. Schelmhuber: Mit seinen Kipppunkten kann er also nur fachlich falsche, bei seinem Wissensstand – wissentlich falsche Aussagen getroffen haben.
    Wenn ich Sie aus #9 zitieren darf: „Ziemlich mieser Stil, Herr Schelnhuber“

    – Lieber Axel, wir verraten Sie nicht an Ihre anderen Freunde weiter.
    Und Herrn Thüne wird Ihre verklausulierte Zustimmung sicherlich auch gemerkt haben.

  30. #9
    Die 8 Kelvin Erhöhung mögen irgendwoher kommen.

    Auf dem letzten Extremwetterkongress in Hamburg (über den in den Medien ja apokalyptisch berichtet wurde) wurden aber mindestens 6 Kelvin genannt. Auf meine diesbezügliche Nachfrage an einen Referenten (immerhin ein Institutsleiter) kam als Belegführung:
    „..im Chapter 11 des IPCC 2007 sind die Szenarien wiedergegeben. Die unterschiedlichen Szenarien basieren jeweils auf unterschiedlichen Annahmen u.a. der Globalisierung, des Wirtschaftswachstum und der Bevölkerungsentwicklung…Nun zu Ihrer Frage hinsichtlich der von mir genannten „5-Grad“: Die Variabilität zwischen den einzelnen Szenarien ist groß und zeigt, dass bei ungebremster Entwicklung je nach Szenario bis zu +6 Grad Erwärmung in der Erdmitteltemperatur zu erwarten sind (A1-Szenario)….Bei aller Vorsicht, bei aller Zurückhaltung und unter Berücksichtigung der Erkenntnis, dass Klimamodelle nie perfekt sein werden und Fehler haben, komme ich ganz persönlich zu der Einschätzung, dass ein Anstieg um 5 Kelvin bis zum Ende des Jahrhunderts eher wahrscheinlich erscheint, als Werte darüber und darunter.“

    Also bitte nicht hier im Blog solche Aussagen als böswillige Erfindung von Klimaskeptikern bezeichnen.

  31. „Überträgt man die Kippelement-Hypothese von dem abstrakten Klimasystem auf das reale Wetter, so drängen sich Fragen auf wie: Wer kippt ständig das Wetter um und sorgt für seine sprichwörtliche Wechselhaftigkeit? Kann man auf einen Luftdruck-Knopf drücken und Luftdruckgebilde umkippen? Wenn ein Hoch umkippt, wird es dann zu einem Tief?“

    Alle Fragen beantworten sich von alleine, wenn man sich die Definition von Kippelement anschaut. Hätte man nicht wenigstens dies leisten können, bevor man einen solch polemischen Text schreibt?

    PS:
    Ihre Beispiele aus dem Wetter sind natürlich keine, Herr Thüne, es fehlt die Irreversibilität.

  32. @ J. Kowatsch

    „Schellnhuber behauptet, C02 macht das Klima heiß.“

    Hm, Schellnhuber würde wohl eher von „wärmer“ sprechen. Nicht gerade eine nobelpreisverdächtige Aussage, das sagt ja auch jeder skeptische Klimaforscher.

    „Und: Bei Verdopplung der C02-Konzentration -Klimasensitivität- würden die Erdtemperaturen etwa um 8 Grad steigen, das wird im Jahre 2100 der Fall sein.“

    Dies wurde hier bei EIKE vor kurzem schon einmal behauptet und niemand hat einen Beleg für diese Behauptung gefunden. Sie waren damals präsent in der Diskussion und stellen diese Behauptung nun wieder auf. Insofern muss ich davon ausgehen, dass Sie jetzt mit voller Absicht falsche Behauptungen präsentieren. Ziemlich mieser Stil, Herr Kowatsch.

  33. Ehrendoktor für einen ausgemachten Blödsinn
    Schellnhuber behauptet, C02 macht das Klima heiß. Und: Bei Verdopplung der C02-Konzentration -Klimasensitivität- würden die Erdtemperaturen etwa um 8 Grad steigen, das wird im Jahre 2100 der Fall sein.
    Nun haben sich von 1999 bis 2011 die C02-Konzentration etwa um 20 ppm erhöht. Tatsachen und Fakten sind: 1)Die Temperaturen sind jedoch leicht gefallen. Sie wären viel stärker gefallen, wenn nicht der Wärmeinseleffekt dem allgmeinen Kühlerwerden entgegenwirken würde 2) Schellnhuber hat bis heute keinen einzigen wissenschaftlichen Nachweisversuch für seine Behauptung vorgelegt. 3) Es gibt auch keinerlei technischen Anwendungen, bei welchen wir uns den behaupteten C02-TE zunutze gemacht hätten. Gäbe es sowas, dann hätten die alten Griechen diesen C02-erwärmungseffekt sich längst nutzbar gemacht. 4) Es gibt auch keinerlei natürliche Beobachtungen auf der Erde, wonach höhere C02-gehalte zu kurzzeitigen Erwärmungen geführt haben.
    Schellnhuber kriegt den Ehrendoktor für die Verbreitung eines Aberglaubens, für die Erfindung seines C02-Geschäftsmodelles, ein Skandal für die seriöse und unabhängige Klima-Wissenschaft.

  34. @ G.Stender

    Wieso sollte ich? Ist das Vorbedingung, um hier zu kommentieren?

    PS:
    „Noch interessanter ist die Frage, wer sie beendet hat, denn nach der positiven Eis-Albedo-Rückkopplung-Hypothese müssten sich diese verstärken und dürften niemals enden!“

    Man braucht übrigens keinen Ehrendoktortitel oder Doktortitel in Soziologie, um den Wert dieser Aussage zu beurteilen. Schaden tut’s aber auch nicht 😉

  35. #5 N.Fischer,

    erzählen Sie doch einmal etwas über Ihre wissenschaftlichen Leistungen. Ich kann es kaum erwarten!
    Nennen Sie doch einfach ein paar papers. Also ganz einfach.

  36. @ admin

    „Dr. Thüne hat seinen Dr. in Soziologie gemacht.“

    Ja, von einem einschlägig bekannten schweizer Institut. Ein Thread über gekaufte, geschenkte und verdiente Titel, toll!

  37. Hallo Hr. Thüne,

    wie war das mit ihrem eigenen Dr.-Titel nochmals? An ihrer Stelle wäre ich da aber gaaanz vorsichtig, bevor ich mich zu Ehrendoktorwürden anderer äußere.

  38. Durchaus darf man der Person Schellnhuber gegenüber gespaltener Meinung sein, persönliches sollte da keine Rolle spielen, vor allem wenn es um die Bewertung der fachlichen Qualifikation geht.
    Und mit dieser kann es, insofern die Medienberichte der letzen Jahre richtig wiedergegeben sind, nicht sehr weit her sein! Dass Hr. Schellnhuber nun die Ehrendoktorwürde erhält, wirft, meiner Meinung nach, kein gutes Bild auf die Hochschullandschaft in Berlin, im Rheinland würde man dazu sagen „Kölscher Klüngel“ (Übersetzung: „Man kennt sich, man hilft sich.“).

    P.S. Derzeit ist Hr. Thünes Webseite nicht erreichbar, kennt jemand den Grund?

  39. Schellnhuber ist der „Klimapapst“ und diesem „gebührt doch diese Ehrendoktortitel. So sagte er bereits am 13.1.2010, dass er froh wäre, wenn sich seine Berechnungen als falsch herausstellten und der Klimawandel ausfallen würde…die Frage sei derzeit nicht mehr, ob der Klimawandel vom Menschen verursacht ist, sondern vielmehr ob die Gesellschaft ihren eigenen Wissenschaftlern vertraue. Letztlich wäre doch er (Schellnhuber) selbst und mit ihm Tausende von anerkannten Wissenschaftlern sehr froh, wenn sich ihre Berechnungen als falsch herausstellen würden. Endlich ist ihm nun nach vorhergegangenen diversen anderen Auszeichnungen eine weitere Trophäe hinzugeschustert worden und er schwimmt sozusagen als wissenschaftlicher Berater von Merkel auf Wolke „Sieben“. Anstatt im wissenschaftlichen Bereich die Bedeutung des Fachgebietes zu betonen aber die persönliche Meinung und die Erzwingung einer endgültigen Festlegung der Politik der Unkenntnis und Unsicherheit zu vermeiden und für unkorrigierbar zu erklären, fährt er eine ganz andere Agenda. Für ihn ist seine persönliche Überzeugung hinsichtlich des Klimawandels die Hauptsache, der sich alle anderen unterzuordnen haben. Seine wissenschaftliche Arbeit dient nicht mehr dem neutralen Erkenntniszuwachs, sondern nur noch der Bestätigung seiner persönlichen politischen Agenda. Eine Agenda, die sich aus seiner Überzeugung heraus nicht selbst entwickelt hat, sondern die er auch mit Macht und Ausnutzung aller zur Verfügung stehenden Mittel durchsetzen will. Nach dem Scheitern bereits mehrerer Klimakonferenzen Kopenhagen, Rio usw. gilt es nun die sog. Katastrophenanpassungsforschung weiter auszubauen. Deutschlands schon schwer belastete Kommunen werden mit fadenscheinigen
    und durch nichts haltbaren Klimaanalysen zur Kasse gebeten. 270 000 Euro ließ sich z.B. die Stadt Potsdam so etwas kosten.
    Klimaforschung ist für ihn nicht mehr Zweck – sondern Mittel zum Zweck. Und der Zweck ist sein Konzept der großen Transformation, das auf die Interessen Andersdenkender keine Rücksicht nimmt. Der Weg dieser Politik trägt im Wesentlichen den Charakter von Regulierung, Zwang und weiteren Verboten. Er fühlt sich nach jetzt 20jähriger Tätigkeit sozusagen als der Klimapapst, der nur so mit Ehrentiteln überhäuft wird. Ferner fühlt er sich sozusagen auch als Klimastaatsanwalt und Erfinder der Klimahaftung für den reichen Norden mit alle derer Folgenwirkungen (2 Grad-Ziel usw.)
    Man sollte ihn und sein Institut wirklich zum Mond schießen – da es ja dort keine Luft (C02) gibt, müsste er sich eigentlich dort zu Hause fühlen. Vielleicht ist er ja wirklich der Mann im Mond ?

    Erich Richter

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