CDU-Fraktionsvize Arnold Vaatz: Das EEG ist eine ordnungspolitische Fehlleistung!

Angela Merkel beim Wirtschaftsrat 2012

Die Medien laufen derzeit Sturm gegen die Energiewende. Zunehmend trauen sich auch Mitglieder der Koalition bzw. der Fraktion aus der Deckung (man fragt sich, warum erst jetzt?) und reden Klartext (Rainer Brüderle im Berliner Tagesspiegel): „Nur, weil sich wohlhabende Menschen ihren Swimmingpool mit Sonnenenergie heizen, muss eine Oma anderenorts von ihrer bescheidenen Rente hohe Strompreise für ihre Leselampe zahlen. Das geht nicht. Das ist eine Energiepolitik, die die chinesische Photovoltaik-Industrie ankurbelt und in Deutschland die Armut fördert.“ Dann auch Michael Fuchs: “Neue Technologien verdienen eine Chance. Ein Hochtechnologiestandort wie Deutschland kann es sich beispielsweise nicht leisten, eine innovative Technologie wie das Fracking zur Erkundung unkonventionellen Erdgases, die in vielen Ländern dieser Welt angewandt und fortentwickelt wird, von vornherein auszuschließen. Deutschland muss alles dafür tun, eine neue Kultur der Technologieoffenheit und -freundlichkeit zu schaffen. Das Thema muss verstärkt Eingang in Schule, Ausbildung und Erziehung finden“ Und der stv. CDU-Fraktionsvize Arnold Vaatz kritisiert die deutsche Kernkraftphobie – der DDR-Bürgerrechtler ist Referent beim Bund der Selbständigen (BDS)- Symposium am 19.9.12 in Stuttgart. Lesen Sie dazu das Interview

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Auch nach der Energiewende befürwortet Arnold Vaatz ausdrücklich den Einsatz von Atomenergie. Erneuerbaren Energien steht er überaus kritisch gegenüber, wie er in einem Gespräch mit Joachim Schäfer verdeutlicht.

Der Selbständige: Die Energiewende wird von Politik und Medien, aber auch von weiten Teilen der Bevölkerung, als glorreich für den Umweltschutz und als Strategie zur Abkehr von fossilen Brennstoffen gepriesen. Dennoch stehen Sie der Energiewende kritisch gegenüber. Was sind Ihre Gründe?

Arnold Vaatz: Ökologisch sinnvolle Energiewirtschaft zielt auf Ressourcenschonung. Ein wichtiger Weg dahin ist die Steigerung der Energieeffizienz. Letzterem wirkt die Energiewende entgegen. Der Ausstieg aus der Kernkraft erfordert es, knapp 50 Prozent der Stromgrundlast zu substituieren. Als Substitute stehen – wenn man Stromimporte ausklammert – Gas, Kohle und EEG-begünstigte Energieformen zur Verfügung, von denen Solar- und Windenergie bis heute nicht grundlastfähig sind. Gas und Kohle erzeugen zusätzliches CO2. Wer an die Gefährlichkeit von CO2 für das Weltklima glaubt, hat an dieser Stelle schon Erklärungsbedarf.
Aber auch ohne das CO2-Argument bedeutet ein Mehreinsatz von Kohle oder Gas einen schnelleren Verbrauch endlicher Ressourcen. Setzt man verstärkt auf alternative Energiequellen, so kommt neben dem Materialverbrauch die exzessive Inanspruchnahme der Ressourcen Landschaft sowie land- und forstwirtschaftliche Nutzfläche hinzu.
Schwerer wiegt die durch die Form der Energiewende erzwungene Energieverschwendung. Den Import von „Atomstrom“ als Substitut für die in Deutschland ausfallende Kernenergie hat die Bundeskanzlerin ausgeschlossen. Da man sich die Komponenten des Importstrommixes nicht einzeln aussuchen kann, ist das nur möglich, wenn man auf Stromimporte zur Stabilisierung der Grundlast ganz verzichtet. Beabsichtigt ist deshalb der Ersatz des ausfallenden Kernkraftstroms im Wesentlichen durch EEG-subventionierte Energieträger: Wind, Sonne und Biomasse. Biomasse ist grundlastfähig, scheidet als energiepolitisch signifikanter Lieferant von Grundlaststrom aber wegen des in diesem Fall exorbitanten Bedarfs an Anbaufläche aus. Bleiben Wind und Sonne, die jedoch nicht grundlastfähig sind. Um diese Energieformen bereitzustellen, ist ein weit höherer finanzieller Aufwand nötig als zur Bereitstellung von Kernenergie. Wenn man den Bruttoenergieverbrauch eines Jahres durch das im gleichen Jahr erarbeitete BIP teilt, dann erhält man eine grobe Schätzung der Energiemenge, die zur Wertschöpfung von einem Euro in diesem Land und diesem Jahr nötig war. Damit ist  jede Verschwendung von Geld eine konkrete Verschwendung von Energie. Die Preisdifferenz zwischen dem Kernstrom und seinem Substitut ist also eine exakte Maßzahl der durch dieselbe verschwendeten Energie. Sie könnte sinnvoll genutzt werden, wenn die Energiewende in ihrer jetzt avisierten Form komplett ausfiele.

Der Selbständige: Und wie hoch veranschlagen Sie diese Zusatzkosten?

Arnold Vaatz: Wir unterstellen zunächst, es gäbe einen Weg, Solar- und Windstrom grundlastfähig anzubieten. Die Herstellungskosten zerfielen dann jeweils in zwei Teile: Teil 1 von der Erzeugungsanlage – Windmühle, Solarfläche – zum Netzeingang, Teil 2 vom Netzeingang zum Verbraucher. Die Kosten von Teil 1 hat das EEG definiert, sofern dem Netzeingang kein Speichermedium vorgeschaltet wird. Sie liegen, umgelegt auf den Strompreis, bei gegenwärtig fast 4 Cent/kWh und werden spätestens 2014 die 5-Cent-Hürde nehmen. Die Kosten für Teil 2 entziehen sich bis jetzt einer Kalkulation, daher eine vorsichtige Schätzung: Sie setzen sich zusammen aus den Kosten für den Netzausbau, die Regellogistik und die Regeltechnik, wenn wir die Kosten für etwaige Speicher zunächst ausklammern. Für die ca. 4.500 km Höchstspannungsleitungen und die ca. 310.000 km Mittel- und Normalspannungsleitungen sind bei etwa 1 Mio. Euro/km für den ersten und etwa 100.000 Euro/km für den zweiten Leitungstyp rund 35 Milliarden Euro an Investitionen nötig. Wir unterstellen, dass in diesen Kosten auch die Investitionen in Regeltechnik und Logistik abgegolten sind. Bei einem Abschreibungszeitraum von 20 Jahren und einer Eigenkapitalrendite von 5 Prozent muss der Strommarkt pro Jahr etwa 3,5 Mrd. Euro erwirtschaften, das heißt pro Kopf und Jahr etwa 42 Euro. Mit diesen Aufwendungen ist allerdings der Bedarf an Regelenergie noch nicht abgedeckt und noch keine kWh-Speicherkapazität geschaffen. Ohne Speicher gibt es jedoch keine Grundlastfähigkeit dieses Stromes. Zusätzliche Investitionen in Speicher hätten einen Kostenabschnitt Teil 3 zur Folge, der zwischen den Teilen 1 und 2 zu platzieren wäre und völlig unkalkulierbare Dimension hat. Selbst ohne die Investition in Speicheranlagen schätze ich, dass sich unser Strompreis schon um ca. 30-50 Prozent verteuern wird.

Der Selbständige: Das ist ja gewaltig. Aber benötigt man denn unbedingt grundlastfähigen Strom?

Arnold Vaatz: Es kursiert die Meinung, die Bereitstellung einer Stromgrundlast sei verzichtbar. Als Begründung wird dann gelegentlich gesagt: Der Stromkonsument sei genauso wenig planbar wie die witterungsabhängige alternative Energiezufuhr, und dieser bestimme schließlich den Bedarf. Das ist leider Unfug. Die Belastung des Netzes weist ein mit geringen Toleranzen Woche für Woche exakt wiederkehrendes, mit täglich und jahreszeitlich typischen Belastungen, im Ganzen also völlig kalkulierbares Abnahmeverhalten auf.

Der Selbständige: Die deutsche Wirtschaft – insbesondere der Mittelstand – bezahlt schon heute die zweithöchsten Strompreise in Europa. Viele Unternehmen unterstützen aber die Energiepolitik der Regierung. Wie erklären Sie sich denn das?

Arnold Vaatz: Die deutsche Wirtschaft sucht unter den politisch bereits entschiedenen Randbedingungen zu bestehen. Die hochsubventionierte alternative Stromerzeugung eröffnet für die daran beteiligten Unternehmen zudem enorme Gewinnchancen, die man wahrnehmen will. Allerdings wird dieses Engagement mittelfristig die Energiepreise in Deutschland nach oben katapultieren und zunächst jene Branchen die Wettbewerbsfähigkeit kosten, die in ihre Produkte einen hohen Energieanteil einpreisen müssen. Diese werden Deutschland verlassen oder vom Markt verschwinden. Ferner wird die Energiewirtschaft der Allgemeinheit erhebliche Kaufkraft entziehen, was sich negativ auf die Binnennachfrage auswirken und dann auch die unmittelbar von den Energiepreiserhöhungen nicht betroffenen Branchen schädigen wird. Hinzu kommen nicht beigelegte Fehlentwicklungen verschiedenster Art: Die demografische Entwicklung wird die Sozialsysteme weiter stark belasten,  eine Lohnzurückhaltung, die den Strompreisaufwuchs kompensiert, wird es nach aller Erfahrung nicht geben. Hinzu kommt der Aderlaß, den uns das Übergleiten des Euroraumes in eine Transferunion zufügen wird. All diese Kostenkomponenten muss die deutsche Wirtschaft in ihre Produkte einpreisen. Viele Produktpreise werden deshalb nach oben schießen, viele Produkte nicht mehr nachgefragt werden und vom Markt verschwinden. Mit Hinweis auf die Energiepolitik wird EU-Kommissar Oettinger am 23. Mai 2012 mit der Einschätzung zitiert, die Deindustrialisierung Deutschlands habe schon begonnen. Ich fürchte, er hat recht, und Deutschland verliert seinen gegenwärtigen weltwirtschaftlichen Rang schneller als mancher glaubt.

Der Selbständige: In einem Beitrag für das Europäische Institut für Klima und Energie haben Sie verlautbart, dass Sie nicht so recht an die vom IPCC propagierten Zusammenhänge der prognostizierten Klimakatastrophe glauben. Was bestärkt Sie in Ihrer Ansicht, zumal die weltbesten Klimaforscher genau diese Katastrophe bei ungebremstem CO2-Ausstoß voraussagen?

Arnold Vaatz: Auf einige dazu relevante Fragen konnte ich bisher nirgends eine Antwort finden: Etwa die Frage, wo der präkambrische Erdkohlenstoff lokalisiert war; auch von den stofflichen und besonders den energietransformierenden Eigenschaften von CO2 auf irgendeine Klimawirksamkeit zu schließen, scheint mir nicht zwingend – zumal dafür jede klassische experimentelle Bestätigung aussteht. Wahr ist hingegen, dass der wesentliche Energielieferant der Erde die Sonne ist, ohne deren Einstrahlung es kein Leben gäbe und deren verringerte Aktivität, zum Beispiel in der Nacht oder im Winter, sofort zu bemerken ist. Von Sonnenereignissen ausgehende Klimaschwankungen auf der Erde kann es jederzeit geben, auch plötzliche Erwärmungen. Dies zu beeinflussen liegt außerhalb menschlicher Möglichkeiten. Eine Klimaerwärmung bewirkt eine höhere Konzentration von CO2 in der Atmosphäre, denn dieses entweicht dann verstärkt aus der Hydrosphäre. Man kann sich daher eine  CO2-Anreicherung auch sehr gut als Folge statt als Ursache einer Erderwärmung vorstellen. Andere klimabedeutsame Effekte sind zudem nicht genügend untersucht, etwa die Wirkung der Aerosoldichte in höheren Atmosphärenzonen, die als Keime für Wolkenbildung dienen. Wolken speichern einerseits wegen der hohen Wärmekapazität von Wasser Sonnenwärme und reduzieren andererseits die direkte Einstrahlung der Sonne auf die Erdoberfläche.

Der Selbständige: Professor Fritz Vahrenholt argumentiert ähnlich …

Arnold Vaatz: Ja, er hat darüber ein sachlich überzeugendes Buch geschrieben, wozu leider inzwischen richtig viel Mut gehört, und ich glaube, er hat recht. Eine ergebnisoffene Klimaforschung könnte alle diese Faktoren untersuchen und bewerten. Eine solche scheint mir jedoch in Deutschland unmöglich zu sein, weil hierzulande in der Regel wissenschaftlichen Auffassungen, die der gängigen Meinung von der Klimawirksamkeit des CO2 zuwiderlaufen, nicht mit wissenschaftlichen Argumenten sondern mit moralisierenden Unwerturteilen widersprochen wird, die an die Praxis des mittelalterlichen Prangers erinnern und der Gesellschaft mit inquisitorischem Eifer eine Einheitsmeinung aufnötigen. Diesem Konformitätsdruck zu widerstehen, kostet enorme Kraft. Viele bringen diese nicht auf. Unter diesen Randbedingungen halte ich die Frage nach der tatsächlichen Rolle des CO2 für nicht beantwortbar.

Der Selbständige: In demselben Aufsatz argumentieren Sie, die deutsche Energiepolitik widerspreche dem Ziel, den Ausstoß von CO2 bei Stromerzeugung zu verringern. Woran machen Sie diese Aussage fest?

Arnold Vaatz: Bereits in diesem Winter mussten alte Kohlekraftwerke wieder angefahren werden. Wenn die Grundlast durch KKW-Abschaltungen weiter reduziert wird, ist zu erwarten, dass sich diese Praxis zum Regelfall entwickelt. Damit ist zunächst mit einem absoluten Anstieg des CO2-Ausstoßes zu rechnen. Ebenso steht es bei einer Substitution der Kernkraft durch Gaskraftwerke, einer wesentlichen Säule des Traums von der Dezentralisierung der Energieversorgung, in denen Methan zu CO2 und Wasser verbrannt wird. Hinzu kommt: Das Einspeiseprivileg des EEG produziert zwingend ein von alternativen Einspeisungen geführtes Netz. Das bedeutet:  Je nach witterungsbedingtem Anfall von Wind- und Sonnenenergie müssen herkömmliche fähige Stromerzeuger wie Kohle, Kernkraft oder Erdgas auf- und abgeregelt werden. Wird z.B. durch Verminderung der Turbinenleistung bei Kohlekraftwerken abgeregelt, ohne dass dabei real im gleichen Maß die Kohlestaubverbrennung reduziert werden kann, so geht die alternative Einspeisung nicht mit einer entsprechenden CO2-Reduzierung einher, und Kohle wird sinnlos verbrannt.

Der Selbständige: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus dem Jahr 2000 bezeichnen Sie als „eine der bedeutendsten Gesetzesfehlkonstruktionen der deutschen Nachkriegsgeschichte“. Was beanstanden Sie?

Arnold Vaatz: Das EEG von 2000 ist – ebenso wie sein am 1. Januar 1991 in Kraft getretenes Vorläufergesetz – eine gravierende ordnungspolitische Fehlleistung. Es hat inzwischen auch einen Zauberlehrling-Mechanismus in Kraft gesetzt, der – wie sich jetzt zeigt – nur schwer zu stoppen ist. Am Rande bemerkt: Schon der Name „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ sagt viel über die Autoren. Jeder Mensch lernt ja eigentlich in der Schule, dass Energie nicht erneuerbar, sondern nur in unterschiedliche Formen umwandelbar ist.
Man braucht kein solches Gesetz.  Will man den CO2-Ausstoß tatsächlich verringern, dann genügt das Prinzip des europäischen Emmissionshandels. Die hierdurch bewirkte Verteuerung erzwänge einen Kostendruck auf die Energieversorger, dessen sie sich entledigen können, sobald sie alternative Energiereserven erschließen. Analog dazu könnte ein solcher europäischer Verteuerungsmechanismus auch am politischen Ziel des Ressourcenschutzes ausgerichtet sein und entsprechend wirken. Jeder weitere Eingriff in die Energiewirtschaft macht das System überbestimmt.
Mit dem EEG unterbindet die Politik zunächst die freie Wahl der Technologie, die zur Bereitstellung alternativ erzeugter Energie dienen soll. Damit bevormundet sie die Energiewirtschaft, schränkt die Entfaltungsmöglichkeiten alternativer Stromerzeugung ein und schadet der technologischen Entwicklungsbreite. Gleichzeitig verleiht das Gesetz ineffizienten und damit ökologisch schädlichen Stromerzeugungstechnologien einen wirtschaftlichen Schub, der aus der ökonomischen Situation heraus – anders als bei Innovationen wie Mobilfunk oder Internet – allein nie entstanden wäre. Die geförderten Techniken bewegen sich nicht aus eigener Kraft in den Markt, sondern an den Marionettenfäden der Politik und fallen in sich zusammen, sobald diese gekappt werden.

Der Selbständige: Aber wenigstens sichert doch das Gesetz, dass alternative Energien auch abgenommen werden.

Arnold Vaatz: Das macht es noch schlimmer. Mit dem Einspeiseprivileg richtet die Politik auch noch im bestehenden Energiemix ideologisch darüber, welche eine gute und welche eine schlechte Energieform ist. Sie schützt die EEG-geförderten Stromerzeugungstechniken nicht nur vor einem möglichen Wettbewerb mit potentiellen anderen nichtkonventionellen Alternativen, sondern auch vor dem Wettbewerb mit konventionellen Angeboten. Mit dem Ausfall auch dieses Wettbewerbs gibt es gleich überhaupt keine Kraft mehr, die eine wirkliche technologische Fortentwicklung der Stromgewinnungs- und Stromübertragungstechnologien aus den vom EEG privilegierten Quellen erzwingt. Entsprechend wird bei Wind und Sonne seit Jahren in Bekanntes investiert, die Technologie entwickelt sich in sehr gemächlichem Tempo, und die Zahl der führenden Solarhersteller aus Deutschland unter den Top-10 oder den Top-100 schwindet kontinuierlich.
Die fatalste Wirkung entfalten jedoch die exorbitante, inzwischen außer Kontrolle geratene Höhe und die Dauer der EEG-Subventionen. Dies führt nicht nur zur singulären Risikofreistellung der alternativen Stromerzeuger. Die Zuflüsse unterliegen auch nicht den Schwankungen der Konjunktur. In Zeiten, in denen für optimale Geldanlagen in der freien Wirtschaft bei niedrigem Risiko höchsten drei Prozent Rendite zu erwarten sind, führt die Anlage von Geld in alternative Stromerzeugungssysteme zu Renditen in der dreifachen Höhe. Damit wird im großen Stil Kapital aus Projekten abgezogen, in die ohne dieses Gesetz investiert worden wäre. Die betroffenen Bereiche werden in ihrer Entwicklung beeinträchtigt. Für die alternative Stromerzeugung dagegen ist der Bedarf und damit die ökonomisch wesentliche Kategorie Nachfrage als begrenzende Größe des Investitionsvolumens ausgeschaltet. So entstehen absurde Erzeugungskapazitäten, für die es unerheblich ist, ob sie überhaupt sinnvoll in ein Netz eingespeist werden können oder nicht und welche Schwankungsbreite sie zwischen Über- und Unterangebot erzeugen. Dies wiederum führt früher oder später dazu, dass gewisse Strommengen „weggeworfen“ werden müssen. Andererseits müssen potentiellen Abnehmern für Strom sogar Vergütungen gezahlt werden, damit sie in Hochbelastungszeiten des Netzes Strom abnehmen, um das Netz zu entlasten – negative Strompreise.  Der Strom ist dann sogar zweimal zu vergüten: zum einen dem Erzeuger und zum anderen dem Abnehmer. Der Netzbetreiber zahlt dann an beide und gibt die Gesamtkosten an die EVUs weiter, die diese auf den Stromkunden abwälzen müssen.
Allein für das Produkt Solarstrom ergab sich im Jahr 2011 folgende Bilanz: An Einspeisevergütungen wurden 16,7 Mrd. Euro gezahlt, dazu noch über eine weitere Milliarde aus Verbindlichkeiten des Vorjahres. Der Gegenwert des eingespeisten Stromes lag aber nur bei 4,7 Milliarden Euro, so dass der Stromkunde für die Liebe der Politik zur Photovoltaik 13 Milliarden Euro für nichts gezahlt hat. So wird es viele Jahre weitergehen.

Der Selbständige: Kann diese falsche Weichenstellung nicht korrigiert werden?

Arnold Vaatz: Halbwegs sinnvoll wäre bei aller ordnungspolitischen Fehlorientierung ein solches Einspeisegesetz dann, wenn es nicht die Vergütung einer Kilowattstunde alternativ erzeugten Stroms bereits in dem Moment vorschriebe, in dem diese dem Netz angeboten wird, sondern erst dann, wenn diese Kilowattstunde über einen geschlossenen Zeitraum (einen Monat oder ein Jahr) zu jedem Zeitpunkt kontinuierlich angelegen, sich also grundlastfähig gezeigt hätte. In diesem Fall wären die Investitionen in Windmühlen und Solardächer so lange unterblieben, bis genügend Speicherplatz die Aufnahme volatiler Stromanfälle bei gleichzeitiger Abgabe konstanter, grundlastfähiger Energieströme ermöglicht hätte. Aber mit diesem Gedanken hat sich die deutsche Politik nicht einmal befaßt.

Der Selbständige: Unsere PV-Firmen beklagen auch übermächtige chinesische Konkurrenz. Was sagen Sie dazu?

Arnold Vaatz: Das EEG hat auch einen massiven Kapitalabfluss von Deutschland zu internationalen Exporteuren von PV-Elementen (z.B. nach China) erzeugt: Im Jahr 2010 lag das Importvolumen von Solartechnik aus China bei 5,9 Mrd Euro, der Export von Deutschland nach China im Bereich der alternativen Energietechnologie bei 159 Mio. Euro, das heißt der Import übertraf den Export um das 37fache. Die damit verbundenen enormen Gewinne haben den chinesischen Firmen eine uns drückend überlegene Position verschafft. Für die chinesische Politik war dies eine Form des Gelddruckens: Auf der Sollseite flossen frisch gedruckte Banknoten vom Staat als Lohnsubvention, so dass die ohnehin extrem niedrigen Löhne nicht einmal voll ins Produkt eingepreist werden mussten.  Das Produkt – nennen wir es „Siliziumgeld“ wurde in Deutschland gegen EEG-Euros eingetauscht und auf die Dächer geschraubt, weil es billiger war als die deutschen PV-Elemente. Die heimischen Firmen blieben auf ihren Produkten sitzen und sind dabei, aus dem Markt zu verschwinden. Damit haben sich die chinesischen PV-Riesen einiger Konkurrenz entledigt, die bei der nächsten Etappe gestört hätte: der Erschließung der wirklich wichtigen Solarmärkte die eben nicht nördlich der Alpen, sondern zwischen den Wendekreisen liegen.

Der Selbständige: Das sollten Sie näher erläutern. 

Arnold Vaatz: Hiermit hat es eine besondere Bewandtnis: Wir sind ja eine solidarische Gesellschaft. Wir arbeiten auch daran, Entwicklungsnachteile in ärmeren Weltregionen zu beheben. Deshalb betreiben wir Entwicklungszusammenarbeit. Wir wollen dafür demnächst jährlich  0,7 Prozent – das sind 18-20 Mrd. Euro – unseres Bruttonationalprodukts aufwenden.  Im hier interessierenden Fall war es Deutschland, das mit massiven Anschubfinanzierungen das chinesische Solarimperium beim Aufbau unterstützt hat. So überwies das BMU zunächst etwa 9 Mio. Euro, die es vorher in Form von Verschmutzungszertifikaten der deutschen Wirtschaft entzogen hatte, nach China. Sodann flossen mindestens 75 Mio. Euro als billige Kredite von KfW und DEG an Firmen wie die Branchenriesen Yinli, Sunergy, JA-Solar und andere. Dies, so ist in Veröffentlichungen des BMU zu lesen, firmiere unter der Überschrift „Förderung der globalen Klimagerechtigkeit“. Aber die chinesische Solarindustrie ist guter Hoffnung auf noch ungleich gewaltigere Summen aus der westlichen Entwicklungszusammenarbeit. Wenn die internationalen Geber – nicht zuletzt also auch Deutschland – die Energieprogramme im Rahmen ihrer Entwicklungspolitik im großen Stil umsetzen und Solartechnik in Entwicklungsländern finanzieren, dann werden die chinesischen PV-Riesen die Aufträge aquirieren und diese gewaltigen Summen absaugen.

Der Selbständige: Sollte deshalb aus Ihrer Sicht das EEG neu justiert werden?

Arnold Vaatz: Selbstverständlich muss jede Einspeisevergütung reduziert werden, Ökonomisch und ökologisch am sinnvollsten und ohne jede negative Wirkung auf die Sicherheit der Stromversorgung und das Gemeinwohl insgesamt wäre die sofortige ersatzlose Streichung des EEG. Dies ist inzwischen ausgeschlossen, weil das EEG durch die Umverteilung enormer Geldsummen in die Hände der Wind- und Solarstromerzeuger eine neue politische Großmacht geschaffen hat, die ihre Besitzstände rücksichtslos verteidigt. Selbst der richtige Versuch einer Reduzierung der unvernünftigen Vergütungshöhe wurde zu einem politischen Desaster (Anm. der Red.: Ablehnung durch die ostdeutschen Länder im Bundesrat), weil die alternativen Stromerzeuger die existenzielle Notlage der ostdeutschen Solarfirmen, die, siehe oben, durch übermächtige chinesische Konkurrenz entstand und mit der Einspeisevergütungshöhe nichts zu tun hat, für sich zu instrumentalisieren verstanden. Ich fürchte im Gegenteil, dass die „EEG-Denkweise“ Schule machen wird und die Politik mit  Anschaffungssubventionen für Elektroautos den nächsten Schuss auf das Herz der Marktwirtschaft abfeuern wird.  Nichts hat der Entwicklung und Einführung von Zukunftstechnologien in der Energiewirtschaft mehr geschadet als dieses Gesetz, aber es ist unverletzbar, weil es sicher auf mächtigen kollektiven Irrtümern einer verwöhnten Gesellschaft ruht.

Der Selbständige: Die Erdbeben im März vorigen Jahres in Japan und der anschließende Tsunami rings um Fukushima mit über zwanzigtausend Toten und Vermissten ist in Deutschland vor allem als katastrophale Reaktorhavarie wahrgenommen worden, was dann dazu führte, dass die acht sichersten AKWs der Welt – nämlich die deutschen – abgeschaltet werden. Ist dies nicht eine Politik, die von Stimmungsbildern getragen bzw. zur Durchsetzung anderer Ziele instrumentalisiert wird?

Arnold Vaatz: Als zunächst die Gefahrensituation und dann die Explosionen in den Fukushima-Blöcken bekannt wurden, interessierte sich die deutsche Medienöffentlichkeit für die nahezu zwanzigtausend Opfer des Tsunamis nur noch am Rande. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stand nun fast ausschließlich die Erwartung schlechter Nachrichten aus Fukushima. Die undichte Schuhsohle eines Unfallopfers aus den Reihen der Interventionskräfte auf dem Kraftwerksgelände hielt die deutsche Gesellschaft mehr und anhaltender in Atem als zehntausende Tote, hunderte ausgelöschter Familien und hunderttausende obdachlos umherirrender Katastrophenopfer. Weniger das Leid der Japaner, sondern die Aussicht auf einen politischen Hebel, der die Kernkraftnutzung in Deutschland zu Fall zu bringen versprach, beschäftigte uns. Ich finde dieses Verhalten abstoßend.
Der weitaus größte Teil der Welt – eigentlich alle Staaten, die Atommeiler betreiben, bis auf Deutschland, die Schweiz und Belgien – hat sich dem deutschen Meinungswandel zur Energieform Kernkraft nicht angeschlossen. Das Argument, wonach die Ereignisse in Japan die Sicherheitslage der jeweils eigenen Anlagen in keiner Weise verändern, ist überall als selbstverständlich akzeptiert worden – außer in Deutschland, der Schweiz und Belgien. Dieser Wertungsunterschied ist sachlich nicht erklärbar. Die apodiktische Art, in der sich Deutschland hier als Lehrmeister der übrigen Welt zeigt, mag jeder auf seine Weise deuten. Auch diesen Gestus finde ich abstoßend.
Der nun beschlossene Ausstieg aus der Kernkraft ist zudem gemessen an den Argumenten, mit denen er herbeigeführt wurde, inkonsequent. Aus deutscher Sicht geht von der Kernkraft eine Menschheitsgefahr aus, die jedes Kostenargument gegen den Ausstieg vom Tisch wischt. In diesem Fall wäre aber – ganz im Sinne entsprechender Äußerungen von Angela Merkel im Wahlkampf 2009 – eine sofortige und vollständige Abschaltung aller Kernkraftwerke erforderlich, egal, was es kostet. Alles andere ist eine minimale statistische Korrektur aber nicht die Aufhebung jenes angeblich nun viel höher zu bewertenden Restrisikos.
Bei allem soll nicht behauptet werden, die friedliche Nutzung der Kernenergie sei risikofrei. Ihre Risiken sind ernst zu nehmen. Ein Reaktorunfall wie der von Fukushima muss in Bezug auf  Erkenntnisse untersucht werden, aus denen Veränderungen oder Nachrüstungen im Betriebs- und Sicherheitsregime abgeleitet werden müssen. Eine Debatte hierüber – die tatsächlich der Risikominimierung gedient hatte – wurde jedoch durch die deutsche Kernkraftphobie erstickt. Das seit Jahrzehnten andauernde Klima der Kernkraft-Ächtung hat darüber hinaus zu einer weitgehenden Stagnation der Kernforschung und Anlagenentwicklung in Deutschland und zur Auswanderung von Fachkräften geführt. Deutschland hat daher seine Technologieführerschaft in diesem Bereich längst eingebüßt und wird aus eigener Kraft zu dem heute möglichen Sicherheitsgewinn durch Modernisierung des Kraftwerkparks nicht in der Lage sein. Fazit: Die Kernkraftphobie in Deutschland hat nicht nur zu unsinnigen energiepolitischen Weichenstellungen geführt, sie hat den Sicherheitsstandard der deutschen Kernkraftwerke hinter die technologisch erreichbare Marke zurückgeworfen. An der Entwicklung der dritten und vierten KKW-Generation sind wir nur noch marginal beteiligt.

Der Selbständige: Sie schlagen den Ausstieg vom Ausstieg aus der Kernenergie vor. Glauben Sie, dass dies politisch durchsetzbar ist beziehungsweise von der Bevölkerung mitgetragen wird?

Arnold Vaatz: Der Ausstieg aus dem Ausstieg aus der Kernkraft ist heute politisch nicht durchsetzbar. Die im deutschen Bundestag vertretenen Parteien sind ausnahmslos überzeugt, in Sachen Atomausstieg auf dem richtigen Weg zu sein. Davon abweichende Auffassungen sind nach dem Schwenk der CDU aus der deutschen Parteienlandschaft eliminiert. Der Ausstieg aus dem Ausstieg wird aber kommen und zwar – wie ich fürchte – erneut überstürzt und ohne eine bei kontinuierlicher Energiepolitik mögliche organische Fortentwicklung der Kerntechnik zu Kraftwerken neuerer Generation vollzogen zu haben, eintreten. Das wird dann der Fall sein, wenn der gegenwärtig beschrittene energiepolitische Weg unsere Gesellschaft in eine so tiefe Krise geführt hat, dass ein anderer Ausweg nicht mehr möglich ist. Heute ist jeder Ruf zur Umkehr zwecklos. Aber ich sage mir auch: Wozu einem Fuhrwerk nacheilen, das soeben von einem 5-Sterne-Kutscher in eine Sackgasse gelenkt wurde? Fest steht: Es kommt genau dort wieder zum Vorschein, wo es zuvor in der Sackgasse verschwunden ist. Die Höhe des Energiepreises in Deutschland ist umgekehrt proportional zur Nähe des Umkehrpunkts. Das Wendemanöver selbst verspricht Unterhaltungswert. Aber es kann ganz der Kunstfertigkeit des Kutschers und der Fügsamkeit der Pferde überlassen werden. Nur muss man sich nicht wundern, wenn derjenige,  der vor dem Irrweg den Tross anführte, nach dessen Korrektur mit einem verlorenen Rad und einem hinkenden Pferd dem Tross hinterher trottet.

Das Interview erschien zuerst beim BST hier

Details zum oben erwähnten Symposium finden Sie hier 

Zu Arnold Vaatz:

Der sächsische CDU-Politiker Arnold Vaatz kann auf eine bewegte politische sowie auch private Vita verweisen. Nach dem Abitur absolvierte Vaatz seinen Grundwehrdienst in der Nationalen Volksarmee (NVA) und begann 1976 ein Studium der Mathematik an der Technischen Universität Dresden, das er 1981 als Diplom-Mathematiker beendete. Ende des Jahres 1982 wurde er wegen Reservewehrdienstverweigerung zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt, die er bis Mai 1983 in der Strafvollzugsanstalt Unterwellenborn verbüßte. Dort wurde er zur Zwangsarbeit im Stahlwerk Maxhütte verpflichtet. Arnold Vaatz war im Zuge des Mauerfalls maßgeblich an der Besetzung der Bezirksverwaltung Dresden des Ministeriums für Staatssicherheit beteiligt. Im Februar 1990 trat er in die CDU ein. Dem CDU-Bundesvorstand gehörte Vaatz von 1996 bis 2000 und dem CDU-Präsidium von 1998 bis 2000 an. Seit dem Jahr 2002 ist er erneut im Bundesvorstand der CDU vertreten. 1990 wurde der ehemalige Bürgerrechtler zum Staatsminister der Sächsischen Staatskanzlei ernannt und nach knapp einem Jahr ins Umweltministerium berufen, in dem Vaatz bis 1998 als Sächsischer Staatsminister für Umwelt und Landesentwicklung tätig war. Seit 1998 ist der Vater von vier Kindern Mitglied des Deutschen Bundestages. Im Oktober 2002 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewählt.

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201 Kommentare

  1. Lieber Herr Vaatz, 193

    „Komplett unsinnig wird es, wenn die Luftmoleküle die Strahler überhaupt nicht berühren (im Fall des Strahlers Sonne) oder das Temperaturgefälle zwischen Strahleroberfläche und anliegendem Gasdruck nicht mal dem Vorzeichen nach eindeutig ist (Lithosphäre/Hydrosphäre versus Atmosphäre).“

    Was wird da unsinnig?
    In dem Fall einer stabilen Temperaturschichtung wird keine Konvektion eintreten, Energietransport durch Konduktion und Strahlung findet natuerlich weiterhin statt, im Vakuum nur durch Strahlung, und Waerme wird also entsprechnd dem Temperaturgefaelle transportiert.

  2. @ Papentin # 200 – xx

    Ihnen und auch mir werden immer Leute wie z.B. Glatting begegnen, die sich nicht an die Regeln halten können und wollen.

    Die Frage ist nur, ob man solchen Regelverletzern das Feld überlassen sollte.
    Verinnerlichen Sie den Spruch: „Der Klügere gibt nach“ und untersuchen Sie dessen logische Fernwirkung. Ergebnis: Die Dümmeren regieren die Welt.

    Wer Mobbern, Beleidigern und Verleumdern à la Glatting nicht das Feld überlassen will, braucht ein dickes Fell.

    Herrn Vaatz ist zuzustimmen, wenn er sagt:

    „Nur: Das ist das Niveau, mit dem wir uns leider auseinandersetzen müssen.

    Deshalb: Nur Mut. “

    Ob Herr Vaatz den Mut hat, gegen das geplante Körperverletzungserlaubnisgesetz aus religiösen Gründen vorzugehen und im Bundestag dagegen zu stimmen, würde mich schon interessieren, denn wer gegen Mobber – hier religiöser Klerus – vorgeht, braucht viel Mut.

  3. #194: Arnold Vaatz: DITO!

    #198: D. Glatting : „Und sie tanzen…“!

    Freundliche Grüße aus Mecklenburg
    an alle Fachleute und Nichtfachleute in diesem Forum, die ohne persönliche Beleidigungen miteinander diskutieren können.

    😉

  4. Herr Vaatz,

    die CDU veranstaltet ein Trauerspiel. Was ist das für ein Minister, der Altmaier, erst lässt er sich vom Club of Rome einweisen und heute sagt er

    ICH BIN VON DER ENERGIEWENDE ÜBERZEUGT

    Lässt er sich morgen von den Zeugen Jehovas unterrichten?

    Sie haben zur ENDLICHKEIT der Ressourcen nicht geantwortet. Ressourcen sind nicht endlich. Nach ddr Ideologie waren sie das nicht, das verbreitet nur der Club of Rome und Nachhaltigkeitshysteriker.

    Haben Sie diese „Erkenntnis“ auch von COR ?

  5. #194: Arnold Vaatz,

    “Nur: Das ist das Niveau, mit dem wir uns leider auseinandersetzen müssen.“

    Wo Sie das erhöhte Niveau in #157 sehen ist mir schleierhaft. Die Beiträge #161 und #16 haben dagegen wenigsten etwas mit Humor geglänzt.

    Und wenn man das Niveau heran zieht, das in ihrer Partei herrscht, kommt einem höchstens das große Kotzen. Zur “Energiewende“

    http://tinyurl.com/cnsdf6w

    oder zum “2 ° Ziel“

    http://tinyurl.com/bngqunx

    Und jetzt heute Mittag noch rein gekommen:

    http://tinyurl.com/7vqtpbw

    Wenn Sie auch nur irgendwas ernst meinen würden, von dem was Sie sagen, dann hätten Sie diesem Idiotenverein schon längst den Rücken gekehrt.

    So sind aber nichts weiter als ein Feigenblatt in einem System, dass darauf abzielt dieses Land an die Wand zu fahren.

    http://tinyurl.com/cz3f5zq

    http://www.dewion24.de/?page_id=3673

    Wer glaubt, dass er in der CDU was ändern kann, kann genauso gut an den Weihnachtsmann oder den Osterhasen glauben.

    Die Systemparteien sind die Transmissionsriemen, die die Entscheidungen des ZK (EU Kommission) in der Bevölkerung vertreten sollen.

  6. Lieber Dr.Paul,

    auch fuer Sie nochmal der Hinweis, den Beitrag 176 komplett zu lesen, physikalisch nachzuvollziehen und dafuer noetige Kenntnisse ggf durch hinreichende Bildung nachzuholen.
    Ihr Problem wurde bereits
    eindeutig beantwortet.

  7. #176 und #178: NicoBaecker Ihr Beispiel für 2.Fall, ist natürlich physikalisch FALSCH, wie Herr Weber richtig festgestellt hat und das wissen Sie sicherlich, Sie wollen Energie aus dem NICHTS zaubern.
    Oder Sie haben den Energieerhaltungssatz wirklich nicht verstanden.

    Ich vermute aber, es geht hier wieder einmal darum, wie bei Ebel, dem Publikum einen Bären aufzubinden,
    um die physikalisch falschen Treibhausvorstellungen zu verschleiern.

    Wenn es sich um ein geschlossenes System handelt,
    vermindert selbstverständlich in Fall 2 die dazwischenliegende Luft die verfügbare Wärmekapazität zur Temperaturerhöhung von Körper B.
    B wird also durch Strahlung nicht schneller „warm“ sondern langsamer, zumal er ja auch selbst Wärme an das Gas verliert (nicht durch Strahlung definitionsgemäß) und nach dem Erreichen eines Temperaturausgleichs ist das ganze System selbstverständlich KÄLTER als System 1 ohne Gas.
    Die „Menge der ausgeschütteten Flasche“ verteilt sich auf eine größere und kältere Masse.
    Ich kann noch nicht einmal lachen über den vorsätzlichen Mist, den sie permanent als Physik deklarieren.

    Weiterhin sollten Sie nicht gerade mit Gas von 0 K experimentieren, das gibt es nicht 🙂

    mfG

  8. Lieber Herr Vaatz,

    schoen, dass Sie sich mit meinen Text so intensiv beschaeftigen, wie er es erfordert.

    “ In einem abgeschlossenen System vermindert sich mit der netto übertragenen Strahlung die Energiedifferenz und der Ausgleich nähert sich asymtotisch, wird aber nicht erreicht.“

    In diesem Modell wird der Nettoaustausch Null nur asymptotisch erreicht. Jeder noch so kleiner Nettowert wird nach entsprechend langer Zeit unterschritten. In diesem Modell wird der Zeitpunkt theoretisch nie erreicht, praktisch interessiert nur der Vergleich der unterschiedlichen Abklingzeiten, in in Fall 2 groesser ist.

    „Eine erhöhte Energieabgabe ist nur durch zusätzlich entstehende Energieübertragungswege möglich – etwa durch die Berührung der Strahleroberfläche durch Gasmoleküle der Luftkomponenten. Diese entziehen oder führen den Strahlern Energie zu, je nachdem, ob und wie hoch die Temperaturdifferenz zwischen Luft und Strahler negativ oder positiv ist. Ist die Luft kälter als die Strahler, dann nehmen die Gasmoleküle, die die Strahleroberfläche berühren abhängig vom herrschenden Druck (=der Maßzahl der Molekülberührungen) und der Temperaturdifferenz Wärme auf, erhöhen dabei ihre Temperatur nach dem Maß ihrer Wärmekapazität und reduzieren die Strahlungsintensität der Strahler.“

    Richtig, Sie beschreiben die Vorgaenge, die ich ja in den Gleichungen dargestellt hat. Ich hatte vorausgesetzt, dass bekannt ist, was bei Konvektion und Konduktion physikalisch ablaeuft.

    “ Eine willkürliche Energiemenge für die Zuastzarbeit der Gaserwärmung anzunehmen ist also nicht korrekt.“

    Sicher, der Wert ist durch den Prozess im Detail determiniert.

    „Die einzig verbleibende Frage im Zusammenhang mit der Treibhausgasdiskussion in Ihrer Versuchsanordnung ist somit, vieviel die zwischen den Strahlern liegende Luft an Strahlungsenergie aufnimmt und ob dies durch Konzentrationsveränderungen einzelner Komponenten – wie z.B. des CO2 – signifikant verändert wird.“

    Wie bereits erklaert, erfolgt die Erwaermung der Luft im Fall ohne Treibhausgase nur durch Konduktion und Konvektion, deren Energiezufuhr pro Flaechen und Zeiteinheit habe ich im Beispiel oben angegeben, und der nimmt ebenfalls aymptoptisch gegen Null ab, die uebertragene Energiemenge an die Luft konvergiert gegen den DQL. 

    Mit Treibhausgasen absorbiert und emittiert die Luft noch Strahlung. Aber der Gleichgewichtszustand ist (quasi, die Aenderung der spezifischen Waermekapazitaet der Luft durch Zugabe heutiger Treibhausgasmengen kann vernachlaessigt werden) die gleiche wie vorher. Damit ist auch die Gleichgewichtstemperatur quasi die gleiche wie in Fall 2, und damit ist auch die aufgenommene Waermeemenge der Luft quasi die gleiche wie in Fall 2. 

  9. #132 Hallo Herr oder Frau Papentin,

    Es gibt selten in solch einem Forum eine bessere Bestätigung von Aussagen und Einschätzungen (in diesem Fall der Ihren) wie die Antworten (161,166,170 usw.) auf Ihren Beitrag. Es ist, als hätten Sie gesagt: Affe tanz mal, und der macht das tatsächlich. Dieser Wortwechsel kommt in mein Archiv.

    Nur: Das ist das Niveau, mit dem wir uns leider auseinandersetzen müssen.

    Deshalb: Nur Mut.

    Gruß A.V.

  10. Hallo Herr Baecker,

    Ihre Experiment #176 ist sehr interessant.

    Für die Gesamtaussage unerheblich, aber für die sehr vergöberte Denkweise symtomatisch ist der Satz: (A) kühlt wegen des Wärmeverlustes von 100 J pro Quadratmeter und Sekunde ab, und (B) wärmt sich wegen der Wärmezufuhr von 100 J pro Quadratmeter und Sekunde auf. Der Prozeß stoppt, wenn beide Strahler dieselbe Temperatur haben. Das ist natürlich Unsinn. In einem abgeschlossenen System vermindert sich mit der netto übertragenen Strahlung die Energiedifferenz und der Ausgleich nähert sich asymtotisch, wird aber nicht erreicht. Aber das nur am Rande.

    Nun zu der von einigen nachfolgenden Diskutanten monierten wundersamen Energievermehrung im Fall des luftgefüllten Zwischenraums. Die Strahlungsleistung der beiden schwarzen Körper ist unabhängig von dem Medium, auf die diese Strahlung trifft. Eine erhöhte Energieabgabe ist nur durch zusätzlich entstehende Energieübertragungswege möglich – etwa durch die Berührung der Strahleroberfläche durch Gasmoleküle der Luftkomponenten. Diese entziehen oder führen den Strahlern Energie zu, je nachdem, ob und wie hoch die Temperaturdifferenz zwischen Luft und Strahler negativ oder positiv ist. Ist die Luft kälter als die Strahler, dann nehmen die Gasmoleküle, die die Strahleroberfläche berühren abhängig vom herrschenden Druck (=der Maßzahl der Molekülberührungen) und der Temperaturdifferenz Wärme auf, erhöhen dabei ihre Temperatur nach dem Maß ihrer Wärmekapazität und reduzieren die Strahlungsintensität der Strahler. Eine willkürliche Energiemenge für die Zuastzarbeit der Gaserwärmung anzunehmen ist also nicht korrekt.

    Komplett unsinnig wird es, wenn die Luftmoleküle die Strahler überhaupt nicht berühren (im Fall des Strahlers Sonne) oder das Temperaturgefälle zwischen Strahleroberfläche und anliegendem Gasdruck nicht mal dem Vorzeichen nach eindeutig ist (Lithosphäre/Hydrosphäre versus Atmosphäre).

    Die einzig verbleibende Frage im Zusammenhang mit der Treibhausgasdiskussion in Ihrer Versuchsanordnung ist somit, vieviel die zwischen den Strahlern liegende Luft an Strahlungsenergie aufnimmt und ob dies durch Konzentrationsveränderungen einzelner Komponenten – wie z.B. des CO2 – signifikant verändert wird.

  11. Lieber Herr Baecker
    In der Tat freut es mich, daß der Oberphysiker B. endlich zugegeben hat, daß sein „Zusatzbetrag“ einzig und allein durch Erhöhung der Leistung der schwarzen Strahler entsteht.“Das ist ja auch richtig.“(Baecker#186)
    Wo ich doch physkalisch doch so untergebildet bin nach seiner unmaßgeblichen Meinung.
    MfG
    Michael Weber

  12. @Herr House (#162)
    „Ich vermute mal, wir werden in den nächsten Tagen nichts von ihm [Anmerk: Herr Baecker] hören bzw. lesen.“
    Hmm, Vermutung fehlgeschlagen, allerdings muss Herr House wohl aktuell im Urlaub sein.

  13. Lieber Herr Heinzow, #180

    „Worin besteht der Unterschied zwischen „Energieabgabe eines Strahlers“ und „Wärmeabgabe eines Strahlers“?“

    Dieser Unterschied sollte jedem Naturwissenschaftler mit Diplomabschluß klar sein.
    Da Sie über diese Voraussetzung nicht verfügen, suchen Sie im EIKE Archiv, ist oft genug erklärt worden…

  14. Lieber Herr Baecker
    ich zitiere Sie aus 186 „“Von Ihnen unwiderlegt bleibt der Fakt, daß Ihr Zusatzbetrag nichts anderes ist als die Erhöhung der Leistung der beiden schwarzen Strahler.“

    Das ist ja auch richtig.“ Mehr wollte ich von Ihnen nicht hören. Wenn es, wie Sie selbst sagen richtig ist, ist ihre zigfach unverständliche Erklärung überflüssig. Richtiger als richtig geht nicht. Vielen Dank für Ihre Bestätigung.
    MfG
    Michael Weber

  15. Lieber Herr Weber, #185

    „Von Ihnen unwiderlegt bleibt der Fakt, daß Ihr Zusatzbetrag nichts anderes ist als die Erhöhung der Leistung der beiden schwarzen Strahler.“

    Das ist ja auch richtig.

    „Saubere Benennung von Ursache und Wirkung ist halt nicht Ihre Sache.“

    Quatsch, das steht doch in #176 und ich habe es zigmal wiederhohlt. Die Leistungsabgabe ist wegen der zusätzlich möglichen Konvektion und Konduktion bei Übergang vom Vakuum zur Luft möglich. Wie oft soll ich Ihnen das noch schreiben? Oder wissen Sie nicht, wie ein Heizkörper funktioniert? Der gibt offensichtlich seine Wärme nicht nur durch Strahlung, sondern auch durch Konvektion ab, sieht man schön im Schlierenbild.

    Formulieren sie mal ganz klar, was Ihr Problem eigentlich ist, und spendieren Sie mal ein paar mehr Sätze – keine Sprüche mehr, klar?

  16. Lieber Herr Baecker
    „Wozu, warum ich das Zusatzbeitrag genannt habe? Ich doch völlig wurscht.“ Das kann man saubere wissenschaftliche Argumentation nennen. Von Ihnen unwiderlegt bleibt der Fakt, daß Ihr Zusatzbetrag nichts anderes ist als die Erhöhung der Leistung der beiden schwarzen Strahler. Saubere Benennung von Ursache und Wirkung ist halt nicht Ihre Sache. Das verstehe ich sehr gut.Ihren ominösen Zusatzbetrag gibt es nicht ohne die Erhöhung der Leistung der schwarzen Strahler. Denken Sie mal drüber nach.
    MfG
    Michael Weber

  17. Lieber Herr Weber, #181:

    „Haben Sie nicht bemerkt, daß Ihr angeblicher „Zusatzbeitrag“ als versuchter Betrug erkannt worden ist.“

    Nein, nur dass Sie mir das unterschieben wollen und dass Sie physikalisch nichts verstanden haben. Es ist doch völlig egal, wie ich die Leistung durch Konvektion und Konvektion nenne, zumal ich mehrmals die physikalische Ursache und Herkunft erklärt habe. Wenn Sie die Erklärung nicht verstehen, ist das einfach nur bedauerlich für Sie. Ändert aber nichts an diesen physikalsichen Banalitäten.
    Es kommt nur darauf an, dass die Leistungsabgabe in Fall 2 erhöht wird und die Strahler so schneller ins thermischen Gleichgewicht kommen.

    „Dazu natürlich kein Wort von Ihnen“

    Wozu, warum ich das Zusatzbeitrag genannt habe? Ich doch völlig wurscht. Wenn Ihnen der Begriff nicht passt, so ersetzten Sie oben einfach überall „Zusatzbeitrag“ durch „Leistung durch Konvektion und Konduktion“ und fertig.

  18. @Herr Weber (mal von Laie zu Laie):
    „versuchen mit dem unphysikalischen ‚Zusatzbeitrag'“
    Herr Baecker schrieb „Betrag“ (ohne „i“). Und wie er das nennt ist doch wohl ihm überlassen.
    Nennen Sie es zusätzliche Leistung, zusätzlicher Betrag, Zusatzbetrag und von mir aus auch Zusatzbeitrag.
    Wenn man natürlich versucht ständig gegen Herrn Baecker zu argumentieren, dann kann man hier genug Krümel kacken. Wenn man bewusst jemand falsch verstehen will, dann geht das in Foren generell recht gut.
    Aber was haben Sie davon? Was ist der Sinn, dass Sie den Zusatzbetrag als Energie verstehen wollten?

  19. Lieber Herr Teufel,

    so ist es, in beiden Faellen ist die Leistung der ausgetauschten Energien sowie der daraus Netto resultierenden Waerme maximal, da die Temperaturdifferenz am groessten ist. Da die Leistung bei Strahlung wie auch bei Konvektion und Leitung (wenn auch quantitativ mit unterschiedlichen Funktionalen Zusammenhaengen) von der Temperaturdifferenz abhaengt, nehmen die Leistungen mit der Zeit ab. Im thermischen Gleichgewicht ist der Leistungstrom der Strahlungsenergien in beide Richtungen gleich, der konvektive Null (kein makroskopischer Materietransport) und die konduktiven gleich (Phononentransport in beide Richtungen gleich).

    Wenn Sie die T hoch 4 Abhaengigkeit linear entwickeln, die Waermeleitungsgleichung loesen, die Konvektion auch linear von der Temperaturdifferenz ansetzen, so kommt tatsaechlich eine Exponetialfunktion fuer den zeitabhaengigen Waermestrom raus, wobei sich durch die Parallelschaltung der drei Waermetransportarten die Waeremtransportanteile aufteilen. Im Vakuum gehts nur per Strahlung, in treibhausgasfreier Luft kommen Konduktion und Konvektion hinzu.

  20. Lieber Herr Baecker
    Haben Sie nicht bemerkt, daß Ihr angeblicher „Zusatzbeitrag“ als versuchter Betrug erkannt worden ist. Sie erhöhen die Leistung der schwarzen Strahler und nennen das „Zusatzbeitrag“, der angeblich von Konvektion und Wärmeleitung stammt. Dazu natürlich kein Wort von Ihnen, aber Gelaber zum Energieerhaltungssatz mit dem ich nach Ihrer unbedeutenden Meinung Probleme hätte.Wie billig ist denn das? Erklären Sie lieber.warum Sie hier die Leser zu verar… versuchen mit dem unphysikalischen „Zusatzbeitrag“
    Sie Mappus.
    MfG
    Michael Weber

  21. „Die zusätzliche Energie haben Sie durch Erhöhung der Leistung der schwarzen Strahler erzeugt.“
    Wat fürn Quatsch.

    Nix zusätzliche Energie. Nur mehr Leistung. Da geht halt der Temperarturausgleich ein bisschen schneller.
    Die Leistungen, die Herr Baecker ansetzte gelten wohl auch nur am Anfang (und nehmen dann wahrscheinlich exponentiell ab, so wie ich die Natur kenne; irgend ne schnöde DGL wird schon dahinter stecken)

  22. Lieber Herr Weber, #177

    Zu Ihrem Problem mit dem Energieerhaltungssatz:
    Stellen Sie sich vor, die Energie sei in eine Flasche gefüllt. Dann kippen sie diese aus. Hing die Menge in der Flasche (=Energie) nun davon ab, wie schnell man den Inhalt leert, also wie groß die Leistung (= Energie pro Zeiteinheit) ist?

  23. Lieber Herr Baecker
    „Nun kann man naiv fragen, ob Fall 2 denn nicht dem Energieerhaltungssatz widerspricht, denn woher kommt denn die „zusätzliche“ Energie?“ Die zusätzliche Energie haben Sie durch Erhöhung der Leistung der schwarzen Strahler erzeugt.
    Netter Kniff. Strahler 1 liefert 400 W/m2 plus
    100 W/m2 macht zusammen 500 W/m2. Diese Leistungserhöhung der schwarzen Strahler als „Zusatzbetrag“ zu definieren, der aus Leitung und Konvektion stammen soll ist physikalisch völlig daneben. Wenn Sie auf die Erhöhung der Energieabgabe verzichten verschwindet der Zusatzbetrag automatisch. Es gibt ihn einfach nicht, das müsste Ihnen jetzt langsam klar werden. Die didaktische Aufbereitung war übrigens einwandfrei. Ihr Denkfehler war so leicht zu lokalisieren. Vielen Dank.
    MfG
    Michael Weber

  24. Lieber Herr Weber, #175

    „ominösen Begriff „Zusatzbetrag“ ohne Definition eingebracht hat“

    Ok, also Sie sind wieder komplett überfordert, ich dachte, es ist unmissverständlich klar, aber Ihre Physikkenntnisse ist mal wieder unterdurchschnittlich. Nochmal deutlicher zu #160/163:

    Es ging um eine Versuchsanordnung mit zwei schwarzen Strahlern (abgeschlossenes System), die sich gegenseitig (verlustfrei) Strahlung zusenden. Der wärmere schwarze Strahler (A) strahlt 400 W/m2 ab. Er hat damit eine Temperatur von 290 K (17 °C). Der zweite (B) strahlt 300 W/m2 ab (270 K = -3 °C).

    1. Fall im Vakuum: dann ist ein Energie – und Wärmeaustausch ausschließlich nur durch Strahlung möglich.
    Physikalisch ist klar:
    a) Energieabgabe von Strahler (A) an Strahler (B): 400 W/m2 (Abstrahlung von A ist „Gegenstrahlung“ für B)
    b) Energieabgabe von Strahler (B) an Strahler (A): 300 W/m2
    c) Nettoenergieabgabe von Strahler (A) an Strahler (B): 400-300 = 100 W/m2
    d) Wärmeabgabe von Strahler (A) an Strahler (B): 100 W/m2
    e) Wärmeabgabe von Strahler (B) an Strahler (A): 0 W/m2

    verstanden?

    Was passiert mit der Zeit: (A) kühlt wegen des Wärmeverlustes von 100 J pro Quadratmeter und Sekunde ab, und (B) wärmt sich wegen der Wärmezufuhr von 100 J pro Quadratmeter und Sekunde auf. Der Prozeß stoppt, wenn beide Strahler dieselbe Temperatur haben. Dieser Zustand heißt thermisches Gleichgewicht.

    2. Fall: 0 K kalte Luft ohne Treibhausgase im Raum zwischen den Strahlern, dann ist Energie – und Wärmeaustausch durch Leitung, Konvektion und Strahlung möglich
    a. Energieabgabe von Strahler (A) an Strahler (B) durch Strahlung (wie vorher): 400 W/m2
    b. Energieabgabe von Strahler (B) an Strahler (A) ) durch Strahlung (wie vorher): 300 W/m2
    c. Energieabgabe von Strahler (A) an Luft durch Leitung und Konvektion: z.B. 100 W/m2
    d. Energieabgabe von Strahler (B) an Luft durch Leitung und Konvektion: z.B. 50 W/m2
    e. Summe Energieabgabe von Strahler (A): 400+100 = 500 W/m2
    f. Summe Energieabgabe von Strahler (B): 300+50 = 350 W/m2
    g. Nettoenergieaufnahme Luft 150 W/m2.

    Den „Zusatzbetrag“ definiere ich wie folgt: Zusatzbetrag = Summe Energieabgabe durch Strahlung, Leitung und Konvektion – Energieabgabe durch Strahlung.
    Wenn die experimentellen Bedingungen Leitung und Konvektion ermöglichen (wie in Fall 2 vorausgesetzt), so wird mehr Wärme pro Zeiteinheit (Leistung) übertragen als nur alleine durch Strahlung.

    Nun kann man naiv fragen, ob Fall 2 denn nicht dem Energieerhaltungssatz widerspricht, denn woher kommt denn die „zusätzliche“ Energie?
    Der Energieerhaltungssatz besagt, dass die Summe aller Energien in einem abgeschlossenen System zeitlich konstant bleibt. Das System der zwei Strahler ist abgeschlossen. Die hier ausgetauschten Energien kommen aus der thermischen Energie, die die Strahler aufgrund Ihrer Wärmekapazitäten haben. Die thermische Energie eines Strahlers Qi ist dann gegeben durch Qi = Masse m_i * Temperatur T_i * spezifische Wärmekapazität c_i (Materialkonstante), i = Strahler A oder B oder die Luft L. Die Gesamtenergie des Systems ist also Q = QA + QB + QL.
    In den Fällen 1 und 2 wurden die ausgetauschten Leistungen (genauer Leistungsdichten) untersucht. Leistung ist Energie pro Zeit und der Fall 2 unterscheidet sich von Fall 1 dadurch, dass bei Fall 2 mehr Leistung vom wärmerer auf den kälteren Strahler übertragen wird. Am Anfang sind die Temperaturen TA0 = 290 K und TB0 = 270 K. Am Ende haben beide Strahler dieselbe Temperatur T. (in Fall 1 wie auch Fall 2). Der Unterschied zwischen Fall 1 und 2 ist nur, wie schnell das thermische Gleichgewicht, also das Erreichen von T erfolgt. Die Temperatur T folgt aus Anwendung (!) des Energieerhaltungssatzes, nämlich, dass nach der Thermalisierung noch genauso viel Energie im Gesamtsystem ist, wie vorher, nämlich Q. Nur die Verteilung auf A und B hat sich durch den Wärmetransfer geändert. Zu jedem Zeitpunkt t gilt:
    Q = m_A*c_A*T_A(t) + m_B*c_B*T_B(t) + m_L*c_L*T_L(t) . Nach dem Thermalisieren (nach der Zeit t = tt) gilt T_A(tt) = T_B (tt) = T_L(tt) = T, also Q = [m_A*c_A + m_B*c_B + m_L*c_L]*T. Zu Beginn gilt hingegen: Q = m_A*c_A*T_A0 + m_B*c_B*T_B0 + 0. Und damit folgt: T = [m_A*c_A*T_A0 + m_B*c_B*T_B0]/ [m_A*c_A + m_B*c_B + m_L*c_L].

    Zwischen Startzustand bis zu Thermalisieren sind folgende Wärmemengen ausgetauscht worden:
    Strahler A: dQA = m_A*c_A*[T –T_A0] < 0 Strahler B: dQB = m_B*c_B*[T-T_B0] Luft : dQL = m_L*c_L*[T-0] Die Summe ist Null (siehe obige Gleichung). D.h. die Energie im Gesamtsystem Strahler A + Strahler B + Luft ist konstant (Energieerhaltungssatz). Fall 1 und Fall 2 sind nicht direkt miteinander vergleichbar, da die Luft als konvektiven/konduktives Übertragungsmedium mit eigener Wärmekapazität hinzukommt und die Vergleichbarkeit verkompliziert. Klarer wird der Unterschied zwischen Fall 1 und 2 wenn mal angenommen wird, dass c_L = 0 ist, d.h. die Luft vermag Konvektion auszulösen, ist aber als Wärmespeicher vernachlässigbar. Dann sind die Leistungen der Wärmeübertragung im Fall 1 und 2 besser zu vergleichen, denn es muss wie bei Fall 1 nur noch der Austausch von Energie zwischen den Strahlern betrachtet werden. Zwischen Strahler A und B wird in Fall 1 eine Leistung von 100 W/m2 übertragen, im Fall 2: 150 W/m2 = 500-350). Die Leistungen nehmen mit der Zeit ab, da ja die Temperaturunterschiede als Ursache dieser Wärmeübertragung auch mit der Zeit absinken. Aber trotzdem ist klar, dass im Fall 2 das Thermalisieren schneller vorstatten geht als im Fall 1. Die Unterschiede in den Leistungen haben freilich mit dem Brechen des Energieerhaltungsatzes gar nichts zu tun, wie an obiger Darstellung nun klar geworden sein muss.

  25. Lieber Herr Baecker
    Überlassen wir es dem Urteil der Mitleser wer in #163 den ominösen Begriff „Zusatzbetrag“ ohne Definition eingebracht hat. Zusatz zu was? Das konnten Sie auch in #168 nicht erklären. Zur Wärme? Zum Transport? Zum Energieaustausch?Kriegt da jeder Strahler 10% Bonus auf erbrachte Strahlungsleistung? Überreicht von der wundersamen Konvektion? Steht es so in Ihren Physikbüchern? Sie haben halt mal wieder physikalischen Unfug gesch“r“ieben und der Leser ist selber schuld, wenn er den Unsinn nicht versteht. Ohne festen CO-2-Glauben gibt es da nichts zu verstehen ausser: Baecker macht mal wieder AGW-Reklame.
    MfG
    Michael Weber

  26. @#173: Papentin, W.,

    der Einstieg #157 war unterirdisch schlecht. Versuchen Sie es nochmal in ganzen Sätzen. Hier ist man nicht nachtragend.

    Hier steht auch schon viel, was man nicht noch mal erklären muss.
    Daher: Herzlich Willkommen, wenn Sie sich in ganzen Sätzen äußern.
    Auf ein .

  27. #170: D. Glatting

    Schade!!

    Mich interessieren qualifizierte, logisch und fachlich nachvollziehbare Argumente dafür bzw. dagegen(EEG).
    Ich bin Normalbürger und kein Fachmann(Physik-Studium liegt lange Zeit zurück).
    Trotzdem möchte ich meine Meinung bzgl. EEG festigen.

    Und bitte erzählen Sie mir nichts über die Mauer, DDR usw. usw. !
    Helfen Sie hier mit Argumenten!

    In dem Sinne
    #132: Achtung der Persönlichkeit, der Individualität, der Meinungen Andersdenkender,
    Feingefühl statt Ellenbogenmentalität- ich gebe die Hoffnung nicht auf.

    Werde mich jetzt raushalten und hoffentlich nicht die Lust verlieren, hier weiterhin mal rein zu schauen.

  28. Lieber Herr Weber, #171

    „Wenn zwei schwarze Strahler als einzige Energiequellen vorhanden sind kann kein „Zusatzbeitrag“ an Energie entstehen.“

    Das ist richtig. Ich habe aber nicht vom Entstehen eines Zusatzbetrages, sondern vom Transport (!!!) zwischen den Strahlern geschieben. Wiedermal: nicht richtig gelesen Herr Weber.

    Beschweren Sie sich nicht bei mir, wenn sie nicht richtig lesen. Ihre Missverständnisse haben sich sich selber zuzuschreiben.

  29. Lieber Herr Baecker
    Egal welches Physikbuch Sie nehmen. Wenn zwei schwarze Strahler als einzige Energiequellen vorhanden sind kann kein „Zusatzbeitrag“ an Energie entstehen. Weder durch Konvektion noch durch Wärmeleitung. Der Energieerhaltungssatz ist kein Energievermehrungssatz, das sollten Sie als Physiker wissen! Symtomatisch bei Ihnen ist das unpräzise Ausdrücken in einer Sprache, die mal lingua franca der Wissenschaft war. AGW-typisch!
    MfG
    Michael Weber

  30. @Nico Baecker #160
    Was passiert eigentlich, wenn man die beiden Wärmestrahler 300 und 400, wie in Ihrem Beispiel, ausschaltet? Oder anders gefragt, was passiert, wenn die Sonne weniger Wärme auf die Erde abstrahlt….Sie können nicht mehr Wärme in unserem Sonnensystem für unsere Erde erzeugen als die Sonne dies für unseren Planeten macht. Es gibt in unserem Sonnensystem keine weitere Energie-Wärmequelle, die stärker Wärme und radioaktive Strahlung auf unseren Planeten Erde „rund um die Uhr“ abgibt.
    Somit ist bei „Sonne aus und CO2 an“ immer noch Saukalt und bei „Sonne an und CO2 aus“ immer noch Sauheiß!

  31. Lieber Herr Zuber,164

    „reicht Ihr Physikwissen zu kapieren, dass wenn ein Gas in der Atmosphäre Infrarotquanten in das Weltall abstrahlt, dass dadurch die Atmosphäre kühler wird??“

    Richtig, die Atmosphäre würde kühler werden, wenn es keine kompensierenden Prozesse gäbe, die zur Erwärmung führen durch die Nachlieferung von Energie durch Sonneneinstrahlung via Boden. Dieser Zustand bedingt bekanntlich, dass die bodennahe Atmosphäre und der Boden wärmer sind als ohne die Abstrahlung durch Treibhausgase, sonst geht’s physikalisch nicht.

    Lieber Herr Weber, #165

    „der Zusatzbetrag wird durch das Vermoegen der konvektiven und konduktiven Waermeleitung zwischen den Starhlern bestimmt.“

    Ei wo kommt der denn her,dieser ominöse „Zusatzbeitrag“(?), der durch „Vermögen“ bestimmt wird? Wieder ein reiner flatus cerebralis ohne jede physikalische Grundlage. “

    Die physikalischen Grundlagen der Konvektion und Wärmeleitung sowie die Bedingungen zu ihrem Auftreten (was also das „Vermögen“ bedingt) finden Sie in Lehrbüchern der Physik und wird ferner gefühlte ein Dutzend Male pro Tag hier erklärt.

    „Seit wann entsteht zwischen zwei schwarzen Strahlern ein „Zusatzbeitrag“?“

    Ist zwar symptomatisch bei Ihnen, aber gucken Sie mal oben nochmal GENAU und beantworten Sie mir die Frage, was ich oben als Bedingung für das Auftreten eines Zusatzbeitrages des Energieaustausches durch Konvektion und/oder Leitung genannt habe, nun?

  32. Guten Tag #161: D. Glatting.

    Ja,es gibt in der Tat ein Unterschied zwischen „Diplom“ und „Diplom“!

    Der OST-Akademiker (exDDR) weiss mit Diplom „(HS)“ noch was anzufangen…

    Das ist aber in diesem Forum „nicht das Thema!“

    Freundliche Grüße

  33. Lieber Herr Baecker
    „der Zusatzbetrag wird durch das Vermoegen der konvektiven und konduktiven Waermeleitung zwischen den Starhlern bestimmt.“ Ei wo kommt der denn her,dieser ominöse „Zusatzbeitrag“(?), der durch „Vermögen“ bestimmt wird? Wieder ein reiner flatus cerebralis ohne jede physikalische Grundlage. Seit wann entsteht zwischen zwei schwarzen Strahlern ein „Zusatzbeitrag“? Seit Herr Baecker es aus Propagandagründen für zweckmässig hält. So funktioniert AGW-Physik.
    MfG
    Michael Weber

  34. @163 Herr NicoBaecker,

    reicht Ihr Physikwissen zu kapieren, dass wenn ein Gas in der Atmosphäre Infrarotquanten in das Weltall abstrahlt, dass dadurch die Atmosphäre kühler wird??

    Beweisen Sie, dass Sie denken können, Student Bäcker!!

  35. Lieber Herr House,

    das Beispiel in 160 ist im Vakuum Zwischen den beiden Strahlern und ohne Verluste auf dem Strahlenweg.
    Nehmen wir nun noch Treibhausgasefreie Luft dazwischen. Wielviel Waerme wird dann zwischen den Strahlern transportiert, mehr oder weniger als vorher?

    Physikalisch korrekte Antwort: nicht weniger als vorher, der Zusatzbetrag wird durch das Vermoegen der konvektiven und konduktiven Waermeleitung zwischen den Starhlern bestimmt.

  36. #159: Michael Weber sagt:
    „Dennoch ist es wichtig, die Avatare als Propagandisten zu entlarven.“
    ===========================================

    Ich vermute mal, wir werden in den nächsten Tagen nichts von ihm hören bzw. lesen. Warum? Ganz einfach: für seine miserable Leistung auf diesem Thread wird er richtig Ärger mit seinen Chefs bekommen. Zuerst mächtig auf die Birne von Schelli, dann kommt noch Steffi hinzu und versetzt ihm ein paar Tritte in den A*rsch, und dann wegen diesen letzteren wird er wohl für einige Tage nicht mehr vor dem Monitor sitzen können und seinen Senf dazugeben.

  37. Zu #157: Papentin, W.

    Es ist schon hart in Deutschland. Man sollte nicht mehr zu nahe an einer Uni oder Hochschule vorbei laufen. Man könnte eine Diplom nachgeschmissen bekommen. Und wie ahrt einem dieses treffen könne solle uns eindringlich am Beisoiel von Papentin, W. zu denken geben.

    Schönen Sonntag noch

    Catcha: elite

  38. Lieber Herr House,

    nehmen wir mal ein einfaches Beispiel. Zwei schwarze Strahler mit unterschiedlichen Temperaturen strahlen sich 300 Wm-2 bzw 400 gegenseitig zu und da sie schwarz sind, wird dies komplett absorbiert. Wieviel Waerme uebertraegt der eine Strahler an den anderen und umgekehrt?
    Physikalisch korrekt ist die Antwort: der waermere Strahler uebertraegt 100 Wm-2an den kaelteren, der kaeltere uebertraegt keine. Stimmen sie dem zu?
    Die Uebertragenen Waermestrahlungen sind jedoch 400 bzw. 300 Wm-2, stimmen Sie dem auch zu? Stimmen Sie also zu, dass zwischen Waermeuebertragung und Uebertragung von Waermestrahlung quantitativ wie begrifflich ein Unterschied besteht?

  39. Lieber Greg House
    Sie schreiben in #155 „Geben Sie einfach Ihr Diplom ab, falls Sie eins haben.“ Das führt mich zu der Frage: Können Avatare überhaupt Diplome machen? Eine eigene wissenschaftliche Leistung habe ich noch bei keinem einzigen nachgewiesen bekommen. Sie veröffentlichen keine Papers , halten also selbst den Kriterien von AGW-Verlagen nicht stand. Dennoch ist es wichtig, die Avatare als Propagandisten zu entlarven.
    Gelingt Ihnen immer wieder gut. Gratulation.
    MfG
    Michael Weber

  40. Lieber Herr House,

    „Also strahlt die kalte Hand doch genau so viel ab, wie die warme? (shock)“

    Sie verstehen tatsaechlich das Stefan Boltzmannsche Gesetz nicht.

    Oder glauben Sie die Abgabe von Waermestahlung sei dasgleiche wie die Abgabe von Waerme?

    Egal, beides waere falsch wie man als studierter Physiker weiss.

  41. #155: Hallo Greg House

    NicoBaeckers Antwort #154 war ein typisches falsch verstehen wollen, denn seine Antwort stand NICHT im Widerspruch zu Ihren richtigen Darstellungen.

    Natürlich strahlt ein Körper entsprechend seiner Oberflächen-Temperatur. Sinkt diese Temperatur strahlt er entspr. SB ERHEBLICH weniger (4.Potenz). 37°C, oder etwas weniger, ist die menschliche KERNTEMPERATUR aber nicht seine Oberflächentemperatur. Diese Kern-Temperatur ist termostatisch geregelt. Die Wärmeproduktion, die zu dieser Temperatur führt, ist NICHT konstant, sondern bekanntlich abhängig von der Stoffwechselaktivität, insbesondere der mächtigen Muskulatur. Steigt sie also, veranlasst diese termostatische Regelung einen Anstieg der Oberflächentemperatur bis zum Schwitzen.
    Ist die Umgebungstemperatur höher als die (maximale) Oberflächentemperatur, hilft nur noch Schwitzen, was regelrecht trainiert werden kann.
    Ebenso wie ein großes Temperaturgefälle, führt auch bewegte Luft (bei gleicher Temperatur) per Kontakt (ohne Strahlung) zu einem vermehrten Wärmeverlust der Körperoberfläche (Ventilator, Fächer). Ist der oberflächliche Wärmeverlust im Gleichgewicht mit der körpereigenen Wärmeproduktion, spricht man von Behaglichkeitstemperatur (der Umgebung).
    Diese wird bekanntlich auch durch unterschiedliche Kleidung modifiziert.

    Bevor nun einer, auch dieser Gunnar, oder Heß ankommt und CO2 und besonders Wasser mit Kleidung vergleicht, sei dezent und wiederholt darauf hingewiesen, dass die Erde für das „Klima“ NICHT der Wärmeproduzent ist, sondern die Wärmequelle sozusagen außerhalb dieser Kleidungsstücke liegt (Sonne).
    Ich hoffe, das war jetzt nicht zu verwirrend 🙂

    mfG

  42. #154: NicoBaecker sagt:
    Herr House,
    „Wenn die Oberfläche des Körpers durch Wärmeleitung und Konvektion abgekühlt wird, dann strahlt sie auch weniger ab, also kommen diese Verluste nicht dazu“
    Doch, denn das Stefan Boltzmann gesetz haengt nicht davon ab, wieviel Waerme noch durch Konvektion odrr andere Przesse abgegeben wird.
    ==========================================================

    Also strahlt die kalte Hand doch genau so viel ab, wie die warme? (shock)

    Geben Sie einfach Ihr Diplom ab, falls Sie eins haben.

    Ich glaube, das ist nicht das erste Mal dass Sie auf EIKE + und – verwechselt haben, und zwar hartnäckig, oder irre ich mich?

  43. Herr House,

    „Wenn die Oberfläche des Körpers durch Wärmeleitung und Konvektion abgekühlt wird, dann strahlt sie auch weniger ab, also kommen diese Verluste nicht dazu“

    Doch, denn das Stefan Boltzmann gesetz haengt nicht davon ab, wieviel Waerme noch durch Konvektion odrr andere Przesse abgegeben wird.

    „Der Körper ist eben nicht so programmiert, die Oberflächentemperatur konstant zu halten. Sie können aber gerne auch ein einfaches wissenschaftliches Experiment durchführen. “

    Sicher, aber dies Behauptet ja auch keiner.

  44. Lieber Herr Hpuse,

    „Herr Baecker, schon mal von Infrarot-Heizung gehört? Nach Ihrer Logik sollten unsere Hände nichts davon spüren, da sie „wieder abstrahlen“.“

    Solange der IR Strahler abgeschaltet ist, folgt dies aus meinem Arguemnt, wenn er angescahltet ist, muessen Sie Subtrahieren koenne, ich bin mir nicht sicher, ob Sie das koennen. Ich habe das mal stillschweigend vorausgesetzt, aber damit scheine ja einige schon ueberfordert zu sein.

  45. @ E. Teufel #150

    probieren Sie wieder die Methode nach dem Forenstörerhandbuch um mich für Ihre Recherchen einzuspannen?

    „Da Sie seit mehreren Beiträgen nichts substanzielles liefern, gehe ich davon aus, dass bei Ihnen alles nur heiße Luft ist.“

    Sie gehen von vielem aus, was nicht stimmt. Ich werde für Sie keine Ausnahme von meinem Prinzip machen für mutmaßliche und überführte Forenstörer und Propagandisten (Lobbyisten) unbezahlte Recherchearbeit zu leisten.

    Ich behandle Sie da übrigens nicht anders als die professionellen Bettler am Jungfernstieg oder sonstwo: Die kriegen auch nix, denn die bedienen sich wie Sie der Täuschung.

  46. //// #147: NicoBaecker sagt:

    „Ihre Hand strahlt ja auch wieder ab (~37°C ohne Fieber bei einem Emissionsgrad von sagen wir mal 0,9 macht eine Abstrahlungsleistung der Hand von 471 W/m2, dazu kommen noch Verluste durch Konvektion und latente Wärme (Schwitzen))“ ////

    Das ist aber ein schönes Beispiel für „umsonst studiert“, Herr Baecker. Der Unterschied zwischen addieren und subtrahieren müsste Ihnen eigentlich bekannt sein.

    Wenn die Oberfläche des Körpers durch Wärmeleitung und Konvektion abgekühlt wird, dann strahlt sie auch weniger ab, also kommen diese Verluste nicht dazu. Der Körper ist eben nicht so programmiert, die Oberflächentemperatur konstant zu halten. Sie können aber gerne auch ein einfaches wissenschaftliches Experiment durchführen.

    Ziehen Sie sich mal aus und warten Sie ein paar Minuten. Dann stecken Sie sich einen Finger dort hinein, wo normalerweise Temperatur (z.B. bei kleinen Kindern) gemessen wird, und Sie werden bestimmt Wärme spüren. Das ist schon ein Zeichen dafür, das Ihr Finger kälter als ~37°C war, also strahlte zumindest dieser Finger weniger ab, als Sie dachten. Dann warten Sie bis sich dieser Finger dort auf die ~37°C erwärmt, nehmen Sie in dann heraus und berühren Sie Ihren Körper an verschiedenen Stellen. Sie werden bestimmt Ihren Körper als kälter empfinden. Vielleicht könnte Herr Dr.Paul erklären, was da passiert. Aber kalter Körper wird bestimmt weniger abstrahlen, oder?

    So ist es auch, übrigens, mit der Erdoberfläche, die ihre Wärme an die Luft durch Kontakt und Konvektion abgibt und eben nicht soviel abstrahlen kann, wie es Warmisten gerne hätten.

  47. @Herr Heinzow
    Da Sie seit mehreren Beiträgen nichts substanzielles liefern, gehe ich davon aus, dass bei Ihnen alles nur heiße Luft ist. Sie haben den einst hier geposteten Desinformantenkatalog anscheinend sehr gut studiert. Sie verneinen nur andere Aussagen, ohne selbst etwas aktiv dazu beizutragen. Deswegen muss ich annehmen, dass Sie zum teilweisen Blackout 2006 über keinerlei Informationen verfügen, als Ihre eigene Ideologie.

    Es hat also keinen Sinn für mich, mich weiter damit zu beschäftigen.

    Ach und übrigens: Nur weil ich nur zwei Berichte verlinke, heißt das nicht, dass ich nicht auch andere Quellen habe und überprüfen kann. Es ist nur nicht alles im Internet verfügbar.

  48. //// #147: NicoBaecker sagt:

    „Lieber Herr Rostock, #145

    „Die „Gegenstrahlung“, die Infra-rot-Wärme-Strahlung die das Kohlenstoffdioxid Richtung Boden sendet, ist doch normale, von der menschlichen Haut fühlbar Wärme oder??“

    Nein, denn Ihre Hand strahlt ja auch wieder ab“ ////

    Herr Baecker, schon mal von Infrarot-Heizung gehört? Nach Ihrer Logik sollten unsere Hände nichts davon spüren, da sie „wieder abstrahlen“.

    Aber das wissen Sie doch, ich bin mir ganz sicher. Also, falls wir die „Gegenstrahlung“ nicht spüren, was ist denn der wahre Grund dafür?

    Richtig, Herr Baecker, das deutet doch darauf hin, das wir diese Wärme von der „Gegenstrahlung“ deshalb nicht spüren, weil diese Gegenstrahlung unsere Haut nicht wärmt. Anderenfalls würden wir diese Wärme spüren. Aber wir spüren sie nicht. Dann wird diese Wärme offensichtlich nicht erzeugt in diesem Fall. Weil wenn sie erzeugt wäre, hätten wir sie längst gespürt, richtig? Aber wir spüren sie nicht. Weil eben… Ich hoffe sie haben es jetzt geschnallt und ich muss es nicht nochmal wiederholen, oder? Sonst sagen Sie es mir bitte Bescheid…

  49. @ E. Teufel #146

    „Ich habe auf 2 Berichte hingewiesen“

    Was bedeutet das schon, wenn Sie deren Qualität nicht geprüft haben?

    „Sie liefern nicht mal überprüfbare Fakten/Aussagen.“

    Ich bin nicht dafür verantwortlich, daß Sie entweder nicht Willens oder fachlich nicht in der Lage sind Aussagen zu überprüfen.

    „Niemand zwingt die Netzführung dazu.“

    Nö, ganz selbstverständlich nicht, denn die Zwangsmechanismen Im EEG existieren ja nur in meiner Einbildung, so wie der Strom aus der Nordsee immer billiger werden sollte. Ach ja, andwindmühlen sollten ja bereits seit zwei Jahrzehnten den Strom billiger als konventionelle Kraftwerke liefern. Und da Sie ja solche unseriösen Quellen ja so lieben, liefere ich die Ihnen sogar: der Name des Autors ist Olaf Hohmeyer.

    Da können Sie noch jede Menge Honig für Ihre Propaganda raussaugen.

  50. Lieber Herr Rostock, #145

    „Die „Gegenstrahlung“, die Infra-rot-Wärme-Strahlung die das Kohlenstoffdioxid Richtung Boden sendet, ist doch normale, von der menschlichen Haut fühlbar Wärme oder??“

    Nein, denn Ihre Hand strahlt ja auch wieder ab (~37°C ohne Fieber bei einem Emissionsgrad von sagen wir mal 0,9 macht eine Abstrahlungsleistung der Hand von 471 W/m2, dazu kommen noch Verluste durch Konvektion und latente Wärme (Schwitzen)). Ein Mensch gibt nun aber nur rd. 100W/m2 ab und erzeugt einen entsprechenden kompensierenden Betrag durch Stoffwechsel, also muss er aus der Umgebung (Luft, Boden) einen weiteren Betrag um die 300-400 W/m2 bekommen um nicht abzukühlen.
    Eine Abschätzung: bei einer Nettoabgabe von 500W/m2 kühlte er pro Stunde rd. 10 °C ab (u.a. sollte man deswegen nicht ohne Raumanzug ins Weltall). Die Gegenstrahlung ist also weniger als Erwärmung als vielmehr durch fehlende Abkühlung „spürbar“.

    Lieber Herr Limburg,

    „Zudem wird vom CO2 nicht die gesamte absorbierte Strahlungsenergie wieder emittiert, sondern nur ca. 5 %.“

    Wo haben Sie denn diese 5% her? Vom CO2 wird fast die gesamte absorbierte Strahlung auch wieder emittiert, wenn es mit den Nachbarmolekülen im thermischen Gleichgewicht ist (LTE), also ist die Zahl rd. 100%.

  51. @Herr Heinzow:
    „Typischerweise stellen Sie aber erst mal unsubstantiierte Behauptungen auf.
    […]
    Sie z.B. liefern grundsätzlich keine Fakten sondern nur Behauptungen.“

    Haben Sie spezielle Tasten auf Ihrer Tastatur, wo solche sinnfreien Sätze herauskommen?
    Ich habe auf 2 Berichte hingewiesen. Wenn Sie das nicht akzeptieren, dann ist Ihnen nicht mehr zu helfen.

    Sie stellen bislang nur Behauptungen auf. Sie sind dran, endlich mal zu liefern, ansonsten trollen Sie sich bitte.

    „Das tun Sie, unsereins überprüft dessen Aussagen“
    Sie liefern nicht mal überprüfbare Fakten/Aussagen. Sie liefern nichts als leere Behauptungen.

    “ und damit die Netzleitstellen zu zwingen das Netz außerhalb des technisch geplanten Sicherheitsbereiches zu fahren. “
    Das ist Ihre Meinung, aber es ist völliger Unsinn. Niemand zwingt die Netzführung dazu. Schon gar nicht zu solchen riskanten Manövern aka 11/2006.

  52. Hallo lieber Herr Limburg,
    ich finde es sehr schade, dass die „Treibhaus-Forschung“ so plötzlich beendet wurde.- Fand keinen anderen Weg mich an Sie zu wenden. Bin kein Klima-Profi. Habe eine sehr einfache Frage: Die „Gegenstrahlung“, die Infra-rot-Wärme-Strahlung die das Kohlenstoffdioxid Richtung Boden sendet, ist doch normale, von der menschlichen Haut fühlbar Wärme oder??
    Wenn das so ist, dann machen doch meine aufgeführten Beispiele (Streichholz, Butan) deutlich, dass Kohlenstoffdioxid keinerlei Chance hat gegen die viel stärkere Konvektion – in den unteren Schichten der Atmosphäre.
    Vielen Dank für Ihre Antwort im voraus und freundliche Grüsse
    Ihr Detlef Rostock

  53. @ E. Teufel # 135

    „Ihre angeblichen Experten scheinen allerdings vor der Veröffnetlichung Ihrer Erkenntnisse zurückgeschreckt zu haben.“

    Haben die nicht. W. Leonhard hat zum Quatsch der sog. „erneuerbare Energien“ eine Menge veröffentlicht.

    Typischerweise stellen Sie aber erst mal unsubstantiierte Behauptungen auf.

    „Ihre Hernagehensweise, immer erst einmal die anderen Fakten liefern zu lassen“

    Sie z.B. liefern grundsätzlich keine Fakten sondern nur Behauptungen.

    „GGf. pickt man sich dann einen experten, den man dann unbeirrt glaubt.“

    Das tun Sie, unsereins überprüft dessen Aussagen. Das gilt z.B. für Prof. Sinn ebenso wie für Prof. Bofinger.

    „Wenn man eine Leistung bis an die Grenzen belastet und gleichzeitig auf das N-1 Kriterium pfeifft, dann ist das grob fahrlässig.“

    Falsch: Es ist mehr als grob fahrlässig die Netzbetreiber und Kunden zu zwingen nicht berechenbare, extrem teure Stromerzeuger zu subventionieren, und damit die Netzleitstellen zu zwingen das Netz außerhalb des technisch geplanten Sicherheitsbereiches zu fahren.

    Beim AF-Flug 447 gibt es m.E. einen Hauptschuldigen, nämlich den Hersteller Airbus, der Staurohre einbaute, die vereisen konnten. Und dann gibt es natürlich noch weitere Schuldige, nämlich AF und die Luftfahrtbehörde, die bei der Pilotenschulung versagten, denn man muß als Pilot ein Flugzeug selbst bei Ausfall des Fahrtmessers und anderer Instrumente noch sicher fliegen können.

    Der tödliche Unfall wäre nicht passiert, hätten Airbus und die Luftaufsichtsbehörde nicht „geschlampert“.

    Und so ist das halt beim Blackout ebenso gewesen. Ohne das unsinnige EEG kein Windmühlenstromtransport und deshalb auch kein Blackout. Also auf die Straße springen und Autofahrer zu Notmanövern mit Kollisionen zwingen und dann hinterher behaupten, man war es nicht, wie Sie es und die DENA tun, ist schlichtweg unseriös.

    „Das nach der Trennung die Windanlagen die Netzsstabilisierung erschwert haben, steht auch da.“

    Das meine ich nicht. Und hier zeigt sich halt Ihre Unseriösität, denn Sie wissen genau, was da was in der Kaskade verursacht hat. Konventionelle Kraftwerke waren es jedenfalls nicht.

  54. @Herr Heinzow

    Na schön, was Sie da angeblich für Experten etc. haben. Ich halte mir auch welche 😉

    Ihre angeblichen Experten scheinen allerdings vor der Veröffnetlichung Ihrer Erkenntnisse zurückgeschreckt zu haben. Wrum wohl. Oder verheimlichen Sie etwas? Ihre Hernagehensweise, immer erst einmal die anderen Fakten liefern zu lassen, und Sie dann als unseriös zu bezeichnen ist doch so ein Punkt in der Desinformantenliste. GGf. pickt man sich dann einen experten, den man dann unbeirrt glaubt.
    Was ist nun am Bericht der BNetzA (bei Ihnen DENA) falsch / unseriös?
    Was ist dann dementsprechend am UCTE final report falsch / unseriös? Da ateht ja so ziemlich das gleiche drin.

    Um es mal kurz zu machen:
    Wenn man eine Leistung bis an die Grenzen belastet und gleichzeitig auf das N-1 Kriterium pfeifft, dann ist das grob fahrlässig. Wenn dann eben gleichzeitig drei Kraftwerke in der Nähe zum Fahrplanwechsel 22 Uhr Ihre Leistung hochfahren, dies aber nicht mehr geändert werden kann, weil die Börse schon zu hat (und E.on die anderen Netzbetreiber zu spät über die Vorverlegung der Schiffsüberführung informiert hat) und dann noch eine falsche (nicht vorher berechnete) Schalthandlung durchführt, dann ist das in erster Linie menschliches Versagen.
    Aber so etwas kommt in Ihren Augen wohl bei der Netzführung und in Kernkraftwerken nie vor.

    Das nach der Trennung die Windanlagen die Netzsstabilisierung erschwert haben, steht auch da. Wenn Sie das meinen, dann sagen Sie es einfach und eiern nicht so um den heißen Brei herum!

    @Herr Eng:
    „Zumindest ist mir noch in Erinnerung geblieben das in Italien zu diesen Zeitpunkt ungerührt ein paar PSW weiterhin Wasser hochgepumpt haben (3-4000 MW) und wohl nicht oder zu spät umgeschaltet wurden.“
    Das war der Italien-Blckout (ein paar Monate früher)

  55. @ Dr. Paul #141

    „CO2 ist nicht klimaschädlich, …“

    Das ist aus ökonomischer Sicht völlig irrelevant. Und deshalb streite ich mich nicht bzgl. dieser Hypothese. Lesen Sie z.B. H.-W. Sinn und Sie werden vielleicht verstehen, warum.

    Ansonsten gilt, daß Anpassung preisgünstiger ist als Vermeidung. So ist es billiger Seniorenwohnheime in von Hitze bedrohten Gebieten mit Klimaanlagen auszustatten, als bei zunehmend niedrigeren Temperaturen die Wohnungen mit Heizungen. Es gibt auf der Welt mehr Kältetote als Hitzetote.

    Ich überlasse es Ihnen allerdings wie ein Stier hinter dem flatternden Tuch herzujagen und Ihre Kräfte zu vergeuden, anstatt den Matador auf die Hörner zu nehmen.

  56. #138: Hallo, Herr Thomas Heinzow, zu Ihrem letzten Satz.
    Ich meine, es hilft nur,
    DEN STIER BEI DEN HÖRNERN ZU PACKEN

    CO2 ist nicht klimaschädlich,

    damit könnte man sich erst mal entspannen und neu anfangen, NACHZUDENKEN.

    Offenbar schmerzt logisches denken.

    Glauben und fühlen, oder vermeintliches mitfühlen ist einfacher.

    mfG

  57. @T.Heinzow

    Nun ja, ick hab die E.ON Analyse gelesen und grob aus den Kopp wiedergegeben, ick muss mal angestrengt suchen ob ick dat Ding noch finde.

    Zumindest ist mir noch in Erinnerung geblieben das in Italien zu diesen Zeitpunkt ungerührt ein paar PSW weiterhin Wasser hochgepumpt haben (3-4000 MW) und wohl nicht oder zu spät umgeschaltet wurden.

    Auf jeden Fall hauen uns die NIE schon jetzt mörderisch einen vor dem Latz, es ist nur noch eine Frage der Zeit bis wieder ein Mitarbeiter der Netzleitstelle versehentlich einen Fehler macht oder eine Komponente des ÜBN ausfällt und Folgefehler nach sich zieht, die Wahrscheinlichkeit wächst mit jeden Zufallsstromerzeuger, der in unseren Land hingepappt wird.

    Ähmm Überschussexporte………wat wäre eigentlich, wenn unsere europäischen Nachbarn auch den Naturstromwahn pflegen würden, wo würden wir dann noch unseren Überschuss hinquetschen?
    Deutschland verhält sich extrem egoistisch in Sachen Energiewende.
    MfG
    H.E.

  58. @ H. Eng #134

    „plötzlich und unerwartet kamen 200 MW Einspeiseleistung irgendwo her,“

    Kirchhoff sei Dank, daß dem nicht so ist. Fakt ist, daß es im Osten der Leitung ein zwangsweises (wg. EEG) Stromüberangebot gab und im Westen eine Unterangebot, welches über besagte Leitung zwischen RWE und E.on kompensiert wurde. Wenn dann, wie man in den Datenbanken der Netzbetreiber nachlesen kann (man kann natürlich auch bei den Meteorologen nach dem Wind schauen), im Westen Windstrom ausfällt, führt das zu einem erhöhten Stromfluß durch die Leitung. So ist das nun einmal gemäß den Kirchhoffschen Gesetzen.

    Was danach passierte hat auch etwas mit den Windmühlen und ihrer archaischen Technik zu tun, denn Windmühlen müssen bei Frequenzabweichungen bereits sehr früh vom Netz getrennt werden, früher als jedes konventionelle Kraftwerk. Und da 1800 A bei 380 kV eine Menge Last sind, sank bei automatischem Abschalten der Leitung die Frequenz im Westen und im Osten stieg sie an, was zu Folge hatte, daß mal so eben 4000 MW +X vom Netz gingen. Und dafür ist das Netz nicht ausgelegt, also Nachfrageabwurf im Westen durch Abschalten von Verbrauchern = Blackout.
    Vattenfall hatte Glück, denn mit den beiden PSKW Markersbach und Goldisthal konnten mehr als 2 GW Leistung quasi sofort abgefangen werden, so daß westlich der Leitung an der Weser das Netz stabil blieb.

    All diese Probleme hätte es nie gegeben, hätten es nicht ein paar Lobbyisten und Profiteure geschafft der Politik eine ineffiziente und teure Uralttechnik aufzuschwatzen. Einen Nutzen für das Klima hat die Technik nicht, sondern sie ist gemäß der Hypothese der Klimaforscher klimaschädigend, weil effizientere Strategien zur weltweiten CO2-Emissionsreduktion unterbleiben.

  59. @ E. Teufel #136

    Ach der DENA-Bericht. Den hab ich bereits damals gelesen und bin mit diversen Fachleuten von den Universitäten zu dem Ergebnis gekommen, daß der unseriös ist. Politisch ist der Unsinn Windstrom gewollt, koste es was es wolle und so hatte die weisungsgebundene DENA halt einen entsprechenden Bericht abzuliefern. Suchen Sie sich seriösere Quellen.

    „Und vor allem hat eher die Liberalisierung den Netzbetreibern die Hände gebunden.“

    Unsinn, die Zwangsabnahmepflicht für nichtprognostizierbaren, unsinnigen und überteuerten Strom ist zweifelsfrei die Ursache gewesen, denn die konventionellen Kraftwerke im Vattenfallgebiet wurden bis an die Grenze des Machbaren gedrosselt, so daß keine Regelreserven mehr vorhanden waren und der überschüssige Windstrom nach Westen abgeleitet werden mußte.

    „Schaffen Sie doch endlich mal eine Verbindung zwischen Ihrer Ökonomie und den Prognoseabweichungen!
    Was kostet also eine Prognosebaweichung von 2GW?
    Was kostet die Prognosenabweichungsänderung von 1,3GW/15min?“

    Fragen Sie die Netzbetreiber nach den Kosten für die Fehlprognosen und den zusätzlichen Einkauf von Strom. Anwerfen einer Gasturbine zur Abdeckung eines kurzfristig entstandenen Bedarfs ist teuer. Ebenso teuer wird es, wenn gekaufter Strom nicht abgenommen wird. Kraftwerksbesitzer sind nicht von der Caritas. Die lassen sich ihre Kosten selbstredend erstatten.

    „wegen zu teuren Erdbeeren untergegangen ist…..“

    Die ist untergegangen, weil Ideologen nicht wirtschaften können.

    Erzählen Sie doch keine Märchen hinsichtlich der Konstruktion des Versorgungsnetzes einschließlich des dazugehörigen Kraftwerksparks. Der Kraftwerksmix, wie er letzendlich seit den 70er Jahren in D geschaffen wurde, ergibt sich aus der Ökonomie und nicht der Technik. Das dazugehörige Netz ist ein Versorgungsnetz, und kein Transportnetz, denn mit Drehstrom lassen sich nun einmal große Mengen an Strom nicht problemlos über große Strecken transportieren. Die Politik hat das allerdings nicht gekratzt, so daß man es politisch in ein Transportnetz umfunktioniert hat, was die zu Tage getretenen Probleme verursacht hat, weil es technisch eben kein Transportnetz ist.

    Das allerdings verschweigen Sie bewußt. Sie verschweigen auch die Tatsache, daß wegen der Fluktuationen der Windstromerzeugung die meiste Zeit die zukünftig gebauten 380 kV-Leitungen als Investitionsruinen in der Gegend rumstehen werden und meist nur wenig Strom transportieren werden. Denn die zur Ausregelung notwendigen Gaskraftwerke – Kohlekraftwerke kommen für Bayern und BW aus Kostengründen nicht in Betracht – werden da entstehen, wo der Strom gebraucht wird, denn Energietransport per Pipeline ist effizienter als der Transport per Stromleitung. Darüber machen sich allerdings Propagandisten Ihrer Klasse keine Gedanken.

  60. @Herr Heinzow:

    zu #130:
    Würden Sie sich bitte den Bericht der Bundesnetzagentur zum Stromausfall am 4.11.2006 selber runterladen! Er ist im Netz frei verfügbar.
    Dies gilt selbstverständlich auch für Herrn Eng.
    Ich weiß, dass man kurz nach dem Blackout den Wind für schuldig befunden hat. Aber der war es laut Bericht nicht. Und in dem Protokoll ist ganz klar nachzulesen, dass es erhebliche Kommunikationsschwächen zwischen den beteiligten Netzbetreibern gab. Und vor allem hat eher die Liberalisierung den Netzbetreibern die Hände gebunden.

    zu #131
    Schaffen Sie doch endlich mal eine Verbindung zwischen Ihrer Ökonomie und den Prognoseabweichungen!
    Was kostet also eine Prognosebaweichung von 2GW?
    Was kostet die Prognosenabweichungsänderung von 1,3GW/15min?

    Ihre Diskussionskultur kann man auf folgende Analogie bringen:
    Ich frage Sie, wie teuer die Erdbeeren sind?
    Und Sie antworten, dass Sie teure Erdbeeren niemals kaufen würden. Und wie schlecht doch teure Erdbeeren für die Gesellschaft sind und dass die DDR schon wegen zu teuren Erdbeeren untergegangen ist…..

    Und wo sie mich grad noch mal auf Beitrag #125 aufmerksam gemacht haben. Folgender Satz von Ihnen: „Die Konstruktion und der Betrieb eines Stromversorgungsnetzes, wie es z.B. das UCTE-Netz ursprünglich war (bis es von Nichtökonomen, Ideologen und Politikern zum Transportnetz umfunktioniert wurde), erfolgte ausschließlich nach ökonomischen Gesichtspunkten..“ müsste wohl eher lauten:
    „Die Konstruktion und der Betrieb eines Stromversorgungsnetzes, wie es z.B. das UCTE-Netz ursprünglich war (bis es von ÖKONOMEN, Ideologen und Politikern zum Transportnetz umfunktioniert wurde), erfolgte ausschließlich nach TECHNISCHEN Gesichtspunkten…“
    Das Transportnetz gibt es seit der Liberalisierung. Das EEG hat sich dafür bedankt.

  61. Lieber Herr Rassbach, #128

    „von was für einer „Wissenschaft“ reden Sie eigentlich?“

    von den Wissenschaften, die ihre Ergebnisse aus naturwissenschaftlichen Zusammenhängen und objektiv nachvollziehbaren Methoden ableiten.

  62. @Heinzow und Teufel

    So weit ich mich noch an die Auswertung dieses Schadereignisses erinnern kann, waren die Prognosen für den Strombedarf rückläufig, so das es möglich war, die eine Leitung abzuschalten.
    Dat Ende vom Lied……plötzlich und unerwartet kamen 200 MW Einspeiseleistung irgendwo her, mit denen keiner gerechnet hatte……nun waren die 1850 Ampere für die übriggebliebene Leitung ganz schnell überschritten und es hat Bummmm gemacht.
    Irgendwie wollte man noch ermitteln, wo diese Einspeisemengen her kamen…..aber seit dem habe ich auch keine Neuigkeiten finden können.
    PS….Bevor Ihr euch die Köppe einschlagt.
    Onkel Heinz….der Vermittler

  63. @ H. Burowski #122

    Vorhersagbarkeit?

    Fahren Sie direkt nach Bremerhaven und bewundern Sie östlich der A27 das Glanzstück deutscher Windmühlenproduzenten im Zustand nach Durchzug einer von Ihnen locker prognostizierbaren Kaltfront nebst rechtzeitiger Stillegung der ineffizienten Windmühlen. Ein Rotorblatt ist abgebrochen und damit der aufmerksame Bürger das nicht sieht, wurde der Stumpf so gedreht, daß er parallel zum Turm steht und von der Autobahn = Stadt hinter dem Turm ist.

    Potemkinsches Dorf nennt man sowas. Ist offensichtlich üblich in der Branche, die nur wegen exorbitanter Subventionen entstehen konnte und letztendlich nur extrem teure und unbrauchbare Schrottechnilogie produziert hat.

  64. Weiter so Herr Vaatz!

    Ein sehr mutiger, fachlich gut untermauerter Aufsatz von einem CDU-Spitzenfunktionär. Das macht mir Mut und läßt mich hoffen.

    Die „Wissenschaftliche Intelligenz“ in der CDU, ein zartes Pflänzchen(?), – es gibt sie noch! Weiter so!

    Anm.: Die Meinungsfreiheit schätze ich, geboren 1950 in der „DDR“, außerordentlich!

    Wie sie sich heute aber in manchen Foren inform von Selbstdarstellern, Besserwissern (meist ohne Sachkenntnis und mit pseudowissenschaftlichen Argumenten), Mißachtern der Persönlichkeit und anderm zeigt, das ist traurig und hemmt meine Beteiligung an solchen „Freien Meinungsäußerungen“.

    Achtung der Persönlichkeit, der Individualität, der Meinungen Andersdenkender,
    Feingefühl statt Ellenbogenmentalität- ich gebe die Hoffnung nicht auf.

    Schade, das Forum bis zum Ende zu lesen, habe ich nicht geschafft! Grüße aus Mecklenburg

  65. @ E. Teufel # 129

    Selektives zitieren, wie Sie es praktizieren, entlarvt jeden Jüngling der Forenstörer:
    „@Herr HEinzow:
    Jetzt mal Margarine am Fisch:

    Wann und warum ist eine Prognose zu ungenau?
    Aber denken sie sich nicht wieder irgendwelche unbewiesenen Behauptungen aus!
    Wenn Sie diese Frage nicht beantworten können, sollten Sie sich besser ruhig verhalten.“
    Replik:
    „#116: Thomas Heinzow sagt:

    am Freitag, 29.06.2012, 15:53

    @ E. Teufel #115

    „Jetzt mal Margarine am Fisch:“

    Pfui Daifi, sowas schmeckt ja füchterlich.

    „Wann und warum ist eine Prognose zu ungenau?“

    Wenn Sie Schäden verursacht und somit Geld kostet. Ist doch ganz simpel.“

    Sie dann:
    „“Wenn Sie Schäden verursacht und somit Geld kostet. Ist doch ganz simpel.“

    Das war ja mal Null Aussage. Versuchen Sie es noch einmal!“

    Ihren Dummfug habe ich dann in 125 mit etwas Allgemeinwissen eines jeden Ökonomen widerlegt.

    Ich kann es auch anders formulieren:

    Staaten und Politiker, die dem Primat der Politik frönen und das Primat der Ökonomie z.b. durch Schuldenmachen ohne reale Gegenwerte verletzen, scheitern. Beispiele gibt es zu Hauf, z.B. die untergegangene „DDR“ oder jetzt Griechenland + die EU, die Griechenland dank der Plastilinkanzlerin in die Pleite folgen wird, allen voran Deutschland.

  66. @ E. Teufel #129

    „Ich zitiere mich einfach noch mal aus #103:
    „Ihr Verhalten, Herr Heinzow, ist von Politikern bekannt, die auf unbequeme Fragen mit einfachen (möglichst unwiderlegbaren) Tatsachenbehauptungen antworten, die aber auch nicht zur Frage passen.““

    Wie Sie feststellen können, wenn Sie es denn wollten, habe ich darauf nicht geantwortet und werde auch nicht auf solchen gequirlten „Dünnschiet“, wie man hier an der Küste so nett sagt, nicht antworten.

    Weisen Sie nach, daß der Blackout anläßlich der abschaltung einer Stromleitung wegen der Überführung eines Schiffes nicht auf den Betrieb von ökonomisch und ökologisch ineffizienten Windmühlen in Deutschland und Europa zurückzuführen ist. Vergessen Sie dabei nicht, daß ich von Ihnen keinen unzulässigen Negativbeweis verlange.

  67. @Herr Heinzow #125:
    “ haben Sie jedenfalls nicht begriffen. “
    Ist Ihnen aufgefallen, dass Sie jetzt über ein ganz anderes Thema reden? Was ich da nicht begriffen haben soll, wo ich doch gar nichts dazu geschrieben habe – worüber die Diskussion auch gar nicht ging – , entzieht sich meines Verständnisses.

    Ich zitiere mich einfach noch mal aus #103:
    „Ihr Verhalten, Herr Heinzow, ist von Politikern bekannt, die auf unbequeme Fragen mit einfachen (möglichst unwiderlegbaren) Tatsachenbehauptungen antworten, die aber auch nicht zur Frage passen.“

  68. Lieber Herr Bäcker,

    von was für einer „Wissenschaft“ reden Sie eigentlich?

    Richard Lindzen vom Massachusetts Institute of Technology: Klimawissenschaften haben ihren dialektischen Ansatz verloren:

    „Die oben genannten Faktoren werden durch die Notwendigkeit staatlicher Forschungsförderung noch weiter verstärkt. Und wenn ein Thema bereits integraler Bestandteil des politischen Geschäfts geworden ist – wie es bei den Klimawissenschaften der Fall ist – dann wird auch die politisch angestrebte Position zum wissenschaftlichen Ziel und ergibt sich nicht notwendigerweise automatisch aus der wissenschaftlichen Forschung. Dieses Paper beschäftigt sich mit den Ursachen des kulturellen Wandels gibt Beispiele für das Wirken und die Verquickung der beteiligten Faktoren. Insbesondere werde ich zeigen, wie politische Gruppen die wissenschaftlichen Institutionen zu beeinflussen versuchen, wie Wissenschaftler sowohl Daten wie auch Modelle ändern, um sich politisch korrekt zu verhalten, und wie Widerstand gegen die vorgegebene Richtung gebrochen wird.“ “

    http://tinyurl.com/7l453k2

  69. @ E. Teufel #120

    „Übrigens ist „weitesgehend konstant“ und Konstanz ein Unterschied.“

    Bei Preisen von 0,99 € pro Produkt und 1,00 € besteht selbstverständlich ein Unterschied. Für Ökonomen ist der irrelevant, für Marketingleute aufgrund der emotionalen Dummheit der Kunden nicht.

    Nichtsdestotrotz ist selbst Ihre Aussage „weitestgehend“ nicht erfüllt, denn die Prognosen weichen positiv und negativ von der Realität ab, was selbst bei wohlwollendster juristischer Auslegung nicht als „weitestgehend konstant“ angesehen werden kann.

  70. @ H. Burowski #122

    „Davon abgesehen, dass es in Deutschland, meiner Meinung nach, nur 3 einflüglige Anlagen (zu Experimentalzwecken) gibt, sollte jedem klar sein, dass die Windscherung über die Rotorfläche nur solange auf die Stromerzeugung einen (schwankenden) Einfluss hat, wie nicht über die gesamte Rotorfläche die Windgeschwindigkeit größer oder gleich der Windgeschwindigkeit ist, bei der die WKA ihre Nennleistung erreicht. Warum das so ist, ist trivial und kann mit GM (gesunden Menschenverstand) jeder erklären.“

    Trivial ist, daß Sie offenbar nicht wissen, daß es nur wenige Stunden im Jahr gibt, wo bei einer Windmühle über den ganzen Rotorkreis die Windgeschwindigkeit größer ist, als die sog. Nennwindgeschwindigkeit. Trotzdem existiert dann auch eine Windscherung, die zu schwankendem Antrieb führt. Sie sollten noch einmal zur Schule gehen und dort lernen, wie man was berechnen kann, damit einem der sog. GM (gesunder Menschenverstand) keine Streiche spielt:

    Ich komme öfter mal an einer Windmühle vorbei, die optisch kleiner wird, je näher ich an sie heranfahre. Woran das wohl liegt?

    „Typischer Heinzowscher Nullsatz, immer dann, wenn das Wissen ausgeht, sollen andere in Büchern nachschlagen. Haben Sie so ihr Ökonomie/Soziologiestudium bestanden?“

    Ich halte hier keine Privatvorlesungen für Ideologen und sonstige angeblich ungebildete Leute ab, die sich sehr wohl selbständig in öffentlichen Bibliotheken und dort zugänglichen Lehrbüchern verschiedener Anforderungsstufen informieren können.
    Zu Ihrer Bildungserweiterung und Vorhersagbarkeit von Kaltfronten und den damit verbundenen Phänomenen sei Ihnen die Lektüre der B…-Zeitung & Co empfohlen, wo jede Menge Tote und Schäden durch miserable Vorhersagen der die letzten Tage Deutschland überquerenden Kaltfronten vermeldet werden.

  71. @ E. Teufel #120

    Das Primat der Ökonomie bei allen wirtschaftlichen Prozessen und Handlungen haben Sie jedenfalls nicht begriffen.
    Die Konstruktion und der Betrieb eines Stromversorgungsnetzes, wie es z.B. das UCTE-Netz ursprünglich war (bis es von Nichtökonomen, Ideologen und Politikern zum Transportnetz umfunktioniert wurde), erfolgte ausschließlich nach ökonomischen Gesichtspunkten und da es sich um ein natürliches Monopol handelt, auch Kartellvermeidungsgrundsätzen und sozialen Aspekten gemäß den Prinzipien des Staatsminister H. v. Stephan.

    Auch haben Sie nicht begriffen, was Schaden gemäß den Kalkulationsgrundsätzen der BWL tatsächlich bedeutet. Nicht jede Planabweichung wird als Schaden den Planerstellern zugeordnet.

    In dem Moment, wo von Ideologen gleich welcher Herkunft (Naturwissenschaft, Soziologie, Rechtswissenschaft, …) in das System eingegriffen wurde und ein Zwangsankauf von überteuerter und prinzipiell nicht vorhersagbarer Strommenge installiert wurde, werden Schäden verursacht, die sich auch genau bestimmen lassen.

    Ich kann im Straßenverkehr genügend Idioten beobachten, die sich und die Umwelt schädigen, in dem sie beschleunigt auf eine gerade auf Rot umgesprungene Ampel zufahren, um das kurz vorher abzubremsen.

    Ebenso gibt es offensichtlich jede Menge Idioten, die glauben, daß man durch Investitionen in derzeit unrentable Techniken (positive Rentabilität1 = Einnahmen größer als die diskontierten Ausgaben (FK + VK) während der Investitionsdauer; Rentabilität2 = Einnahmen größer als FK(t) + VK(t)) später Gewinne machen zu können, weil die Herstellung der unrentablen Technik durch Skaleneffekte (üblicherweise Fixkostendegression genannt) und Lerneffekte (Lernkurveneffekte aufgrund von Produktion) in der Zukunft billiger werden würde und somit die Rentabilitätsschwelle2 (nicht verwechseln mit Break-Even-Point) erreicht werde. Ist natürlich völlige Idiotie, denn Verluste sind zu diskontieren und da schlägt sehr schnell der Exponent der Zins- und Zinseszinsrechnung zu.

  72. Lieber Herr Vaatz, #102

    Ich fragte in #97
    „schade, dass Sie nicht demonstrieren wollen, wie Sie sich Ihre Meinung nach Massgabe wissenschaftlicher Kriterium gebildet haben. Warum nicht…?“

    Sie antworteten in #102
    „Mein Beitrag erklärt sich meiner Erachtens selbst.“

    Ja, mir erklärt Ihr Beitrag, dass Sie für Ihre Meinung keine Referenzen hinzuziehen, die wissenschaftliche Resultate auch nach wissenschaftlichen Methoden bewerten.
    Sie glauben, diesen Prozeß selber vollziehen zu können, ohne dass dafür eine wissenschaftliche Expertise nötig sei, und glauben, die Schlußfolgerungen in Vahrenholts Buch seien hinreichend belegt, um dies als Referenz anzuführen, während die IPCC reports dies nicht seien.
    Woher nehmen Sie nur diese Zuversicht? Wie können Sie nur glauben, man müsste zur Bewertung wissenschaftlicher Resultate keine Ahnung davon haben?

    „für die Frage, ob meine Argumentation richtig oder falsch ist, ist Ihre Frage ohne Belang. „

    Ich würde Ihnen zustimmen, wenn wir in einer Gesellschaft leben würden, die nicht gemeinschaftlich bestrebt wäre, die gemeinschaftlichen Entwicklung auf rationale bzw. wissenschaftlich verifizierte Argumente zu gründen. Ich denke, in einigen Naturvölkern wird man solche gesellschaftliche Ordnungen anfinden können.
    Nur in Deutschland würden mich solche Tendenzen auf die Straße bringen… Finden Sie es nicht skandalös, dass Reagan Horoskope zur Meinungsbildung heranzog?

    „Ob Sie sich meiner Meinung anschließen oder nicht ist für deren Wahrheitsgehalt ohne Belang.“

    Ja sicher, ich gehe immer noch davon aus, das der Wahrheitsgehalt einer Meinung von der Meinung selbst und nicht von deren Anhängern abhängt!

  73. Sehr geehrter Herr Vaatz #101#95,
    (Herr ist richtig)
    zu 1. Eine solche Absicht vermute ich erst ab Herrn Schäuble aufwärts? Darf man ihm diese Frage stellen? Den Wohlstandsabbau des deutschen Volkes muß ich als gegeben hinnehmen.
    Ich kann nicht glauben, dass dies zufällig geschieht.

    zu 2. Ich hoffe, wir können es noch verhindern. Wir müssten nur Vaclav Klaus folgen und uns sofort von den „grünen Fesseln“ befreien und die auftragsgebundene Wissenschaft sofort durch eine ergebnisoffene Wissenschaft ersetzen.
    Dazu müsste allerdings der Club of Rome sofort seine Anerkennung als gemeinnütige Org. verlieren.

    zu 3. „endliche Ressourcen“ sind Bestandteil der Ideologie des Club of Rome. Carl Menger erklärt „Ressourcen“ mit seiner Gütertheorie. Danach kann man erkennen, dass Ressourcen niemals endlich sind. Es reicht auch eine Erklärung mit der Geschichte der als Ressourcen genutzten Rohstoffe.
    In der Natur kenne ich keinen Wachstumsprozess, der exponentiell verläuft. sondern immer nur nach logistischen Funktionen.
    Der ideologische Kniff ist, Angst vor nicht vorhandenen exponentiellen Prozessen zu erzeugen.

  74. #114: Herr Heinzow
    „Können Sie, denn jemandem, der zu dumm ist die Wirkungen einer Windscherung auf den Antrieb und die Energieumwandlung einer dreiflügeligen oder einflügeligen Windmühle zu begreifen, glaubt doch sowieso niemand.“
    Davon abgesehen, dass es in Deutschland, meiner Meinung nach, nur 3 einflüglige Anlagen (zu Experimentalzwecken) gibt, sollte jedem klar sein, dass die Windscherung über die Rotorfläche nur solange auf die Stromerzeugung einen (schwankenden) Einfluss hat, wie nicht über die gesamte Rotorfläche die Windgeschwindigkeit größer oder gleich der Windgeschwindigkeit ist, bei der die WKA ihre Nennleistung erreicht. Warum das so ist, ist trivial und kann mit GM (gesunden Menschenverstand) jeder erklären.

    #118: Herr Heinzow
    „Kaufen Sie sich die entsprechenden Lehrbücher. Da steht die Antwort drin.“
    Typischer Heinzowscher Nullsatz, immer dann, wenn das Wissen ausgeht, sollen andere in Büchern nachschlagen. Haben Sie so ihr Ökonomie/Soziologiestudium bestanden?

    Gruß Holger Burowski

  75. „Wenn Sie Schäden verursacht und somit Geld kostet. Ist doch ganz simpel.“

    Das war ja mal Null Aussage. Versuchen Sie es noch einmal!

    Übrigens ist „weitesgehend konstant“ und Konstanz ein Unterschied. Ihre Behauptung ist ja völlig realitätsfern. Es bedarf schon eines sehr verbitterten Geistes solche Unterstellungen zu machen.

  76. //// #95: W.Rassbach sagt:
    3. …Nun sagen Sie: „Aber auch ohne das CO2-Argument bedeutet ein Mehreinsatz von Kohle oder Gas einen schnelleren Verbrauch endlicher Ressourcen.“ Nun wissen wir weder, ob die gegenwärtigen Ressourcen endlich sind (Öl/Gas (auch in Griechenland) reichen nach den aktuellen Funden mehrere hundert Jahre)noch welche Rohstoffe schon in 50 Jahren zu unseren Ressourcen zählen.
    Kann Deutschland wieder normal werden. ohne sich von diesen, vor 40 Jahren eingeführten „Grundüberzeugungen“ deutlich zu lösen?

    #101: Arnold Vaatz sagt:
    Zu 3.: Ich weiß nicht, wie man daran zweifeln kann, dass bestimmte Ressourcen endlich sind. Ob die Verfügbarkeitsdauer dieser Ressourcen bis jetzt richtig eingeschätzt wurde, ist eine ganz andere Sache. Deshalb bleibe ich bei meinen Wortwahl. ////

    Lieber Herr Vaatz, der wesentlich Punkt in Herr Rassbach’s #95 war „Nun wissen wir weder,…noch welche Rohstoffe schon in 50 Jahren zu unseren Ressourcen zählen.“ Dabei geht es natürlich auch um neue Technologien.

    Es ist auch offensichtlich, dass zukünftige Generationen auf Wind und Sonne auf jeden Fall zurück greifen können, und schon allein deswegen ist es nicht notwendig schon jetzt die fossile Energieträger zu rationieren oder auf sie zu verzichten.

    Ich bekomme langsam das Gefühl, dass es sich bei „Endlichkeit der Ressourcen“ um eine neue Masche handelt. Das Klima-Fundament wackelt, der CO2-Schwindel wird immer schwieriger zu benutzen und deshalb sucht man nach einem neuen politischen Hebel.

  77. @ H. Burowski #114

    Von Mathelogik haben Sie auch wenig Ahnung. Lesen Sie mal den von Ihnen beanstandeten Satz richtig.

    „Warum kann man die nicht vorhersehen?“

    Kaufen Sie sich die entsprechenden Lehrbücher. Da steht die Antwort drin.

  78. #114:Herr Heinzow
    „Von Island habe ich hier noch nichts geschrieben. Im Gegensatz zu Ihnen war ich schon mal da und sogar nördlich des Nordkaps, während Sie die Nordsee in das Netzgebiet von Vattenfall gelegt haben.“

    Sie sind ein Profi im Danebenraten – ich war schon in Island, die Mauer ist schon seit über 20 Jahren weg, falls Sie das noch nicht gemerkt haben sollte. Übrigens Island, die kommen ganz ohne Atom und Kohle aus, was Energie betrifft und betreiben trotzdem Aluminiumhütten, obwohl es dort kein Rohstoffe dafür gibt und auch keine Industrie zur Weiterverarbeitung. Aber Island hat natürlich geologisch einen Riesenvorsprung, was Energieerzeugung betrifft – da kommen wir nie ran.

    „Können Sie, denn jemandem, der zu dumm ist die Wirkungen einer Windscherung auf den Antrieb und die Energieumwandlung einer dreiflügeligen oder einflügeligen Windmühle zu begreifen, glaubt doch sowieso niemand.“

    Sind Sie mein Eckermann?

    Trotzdem muss ich jetzt nachhaken, was ist denn nun mit der Kaltfront, die völlig überraschend über die Windparks der Nordsee herfällt und innerhalb von 15 Minuten auschaltet? Warum kann man die nicht vorhersehen? Entsteht die Kaltfront zwischen England und Deutschland?Welche warme und kalte Luftmassen stoßen denn in diesem Gebiet aufeinander, um die Nordsee zum Entstehungsort von Sturm- und Orkantiefs zu machen?
    Ich würde aber eher sagen, sie gestehen ehrlich ein, dass Sie mit Ihrer kühnen Nichtvorhersehbarkeitsbehauptung daneben geraten haben.

    Gruß Holger Burowski

  79. @ E. Teufel #115

    „Jetzt mal Margarine am Fisch:“

    Pfui Daifi, sowas schmeckt ja füchterlich.

    „Wann und warum ist eine Prognose zu ungenau?“

    Wenn Sie Schäden verursacht und somit Geld kostet. Ist doch ganz simpel.

    Ihre Frage zeigt übrigens, daß Sie Schwierigkeiten haben logisch und folgerichtig zu denken, denn sonst hätten Sie die Antwort gleich selbst hinschreiben können oder die Frage gar nicht gestellt. Aber so ist das halt bei Ideologen, die ihr verqueres Weltbild mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln verteidigen wollen, anstatt es zu erneuern und der Realität anzupassen.

    @ #113

    „Mal wieder ne Zahl gefunden und sie nicht bewerten können?“

    Warum soll ich etwas bewerten, was Sie zu bewerten haben, nämlich die Widerlegung Ihrer Behauptung von der Konstanz der Prognoseabweichungen. Aber erst mal einen Nullsatz schreiben und eine unsinnige Forderung aufstellen.

    „Ohne Quelle?“

    Die können Sie selber suchen.

  80. @Herr HEinzow:
    Jetzt mal Margarine am Fisch:

    Wann und warum ist eine Prognose zu ungenau?
    Aber denken sie sich nicht wieder irgendwelche unbewiesenen Behauptungen aus!
    Wenn Sie diese Frage nicht beantworten können, sollten Sie sich besser ruhig verhalten.

  81. @ H. Burowski #111

    Schreiben Sie ruhig weiter Unfug mit Ihrem Schülerhalbwissen. Es trägt zu meiner Erheiterung bei.

    „Darf ich aus Ihrer Antwort schlussfolgern, dass der Hamburger Bildungssenator keinen Wert auf Allgemeinbildung legt?“

    Fragen Sie ihn selbst oder schauen Sie in die Lehrpläne. Es gab hier mal einen Bürgermeister, der wußte nicht, wieviele Nullen eine Billion hat.

    „Von Ihnen brauche ich sicher keinen Nachhilfeunterricht in Geo, da sie ja nicht mal wissen, wo Island liegt.“

    Von Island habe ich hier noch nichts geschrieben. Im Gegensatz zu Ihnen war ich schon mal da und sogar nördlich des Nordkaps, während Sie die Nordsee in das Netzgebiet von Vattenfall gelegt haben.

    „setze ich als Behauptung dagagen…“

    Können Sie, denn jemandem, der zu dumm ist die Wirkungen einer Windscherung auf den Antrieb und die Energieumwandlung einer dreiflügeligen oder einflügeligen Windmühle zu begreifen, glaubt doch sowieso niemand.

  82. @Herr Heinzow
    „Wer die veröffentlichten Zahlen der Netzbetreiber analysiert, kann sehr schnell feststellen, daß das nicht stimmt. Im November 2011 gab es beispielsweise einen Fehlprognosesprung von fast 1300 MW binnen 15 Minuten. “
    Mal wieder ne Zahl gefunden und sie nicht bewerten können? Macht aber nix, erstmal aufschreiben. Vielleicht ist es ja sinnvoll. So ähnlich müssen Ihre Gedankengänge gewesen sein. Und dann noch ein paar beleidigende Kommentare drumherum (typisch wenn Herr Heinzow mekrt, dass er im Unrecht ist) und schon ist der Beitrag fertig.
    Dass der Herr Klasen das einfach so hinnimmt? Ohne Quelle? Wo er doch so neutral ist…

    Ach und noch etwas: Sie brauchen mich nicht überführen. Gehen Sie doch zu einem Netzbetreiber Ihrer Wahl und sagen Sie ihm, dass Sie deren Prognosen zu ungenau empfinden. Vielleicht bekommen Sie ja einen Kaffee und ein paar aufmunternde Worte.

  83. @#110: NicoBaecker,

    wenn es widerlegen könnten würden Sie es tun. Den als GröPhaZ mussten Sie bisher jeden belehren. wenn Sie es konnten. Können Sie aber in diesem Fall nicht.

    Ihnen ist der Antrieb verloren gegangen!

  84. #89: Herr Heinzow:

    „(eigens Zitat)In den Bundesland, in dem ich wohne, ist es (noch) üblich, dass die Schüler noch lernen,
    – was eine Kaltfront ist,
    – wo das dazugehörige Tiefdruckgebiet entsteht und
    – wie das Tiefdruckgebiet entsteht und in welche Richtung es sich bewegt.“

    „(ihre Antwort)Klasse daß Schüler in Ihrem Bundesland mehr wissen als Diplom-Meteorologen.“

    1.) Was eine Kaltfront ist und deren Wirkung zähle ich heute zur Allgemeinbildung.
    2.) Es geht um Sturm-/Orkantiefs über der Nordsee, nicht um Tiefdruckgebiete einer Vb-Wetterlage, und diese Tiefdruckgebiete entstehen in den allermeisten Fällen südwestlich von Island (Islandtief – Allgemeinbildung!)
    3.) Durch Zusammentreffen von warmer Luft (Golfstrom) und kalter Polarluft (auch das sehe ich als Allgemeinbildung an). In meiner Kindheit galt noch die Regel, dort, wo an den Bäumen Moos ist, ist Nordwest (Allgemeinbildung!). Damit steht die Zugrichtung der Tiefdruckgebiete fest.
    Sie sehen also, nur mit Allgemeinbildung, kommt man hier schon sehr weit, über die Feinheiten dürfen sich gerne die Diplom-Meteorologen streiten – es ändert die Sachlage nicht, es verfeinert sie nur!
    Darf ich aus Ihrer Antwort schlussfolgern, dass der Hamburger Bildungssenator keinen Wert auf Allgemeinbildung legt? Das oben Aufgeführte habe ich während meiner Schulzeit unter der Knute einer blauhaarigen Diktatorin in den naturwissenschaften Fächern gelernt, von denen ich ausgehen konnte, dass sie einigermaßen ideologiefrei sind.

    „Was das Netzgebiet von 50 Hertz betrifft,…
    ,hielt ich es für dringend notwendig Ihnen etwas Nachhilfeunterricht in Geographie und Geschichte zu geben, denn ich sprach von der Nordsee und den dort geplanten Investitionsruinen.“
    Von Ihnen brauche ich sicher keinen Nachhilfeunterricht in Geo, da sie ja nicht mal wissen, wo Island liegt. Ihre geschichtlichen Auslassungen stehen zwar in keinem Zusammenhang mit dem technischen Thema, aber es ist für mich immer wieder erheiternd, dass Weltbild von konservativen Antikommunisten zu lesen.

    „Was die 15 GW betrifft, so können Sie ja mal die geplanten 5000 Windmühlen geschickt verteilen und sich dazu eine Kaltfront ausdenken, die es schafft binnen 15 Minuten 3000 davon auszuschalten.“
    Da Sie sich ja hartnäckig weigern, Aussagen zu beweisen, setze ich als Behauptung dagagen, dass es heute technisch kein Problem ist, die heranziehende Kaltfront und das Eintreffen am Windpark zeitig genug zu erkennen, um diesen geordnet herunter zu fahren. Die Lösung solcher Aufgaben können wir natürlich nicht Ökonomen und Betriebswirten überlassen, sondern den Fachleuten, die solche Bücher wie „Java ist auch eine Insel“ verstehen und technisch umsetzen können.

    Gruß Holger Burowski

  85. Lieber Herr Glatting, #106

    „ich warte noch auf die Widerlegung des Hobbyforschers.“

    Machen sie es doch selbst, ist ganz einfach und findet sich irgendwo im Archiv und überlassen Sie mir die interessanteren Fälle. 😉

  86. @ E. Teufel #104

    Die Erklärung der Prognosefehler der „Nachfrage“ ist simpel:

    „Zur täglichen frühzeitigen (11 Uhr) Veröffentlichung der Regelzonenlast wird unter Berücksichtigung der zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig gesicherten Datenlage die Nachfrage im Übertragungsnetz bereitgestellt.
    Die Prognose basiert auf historischen Datensätzen unter Einbeziehung der Nachfrage aus den Verteilnetzen und unter Berücksichtigung der aktuellen EEG-Prognosen.“

    Steht irgendwo bei 50Hertz. Ist schon eine Crux mit Unsinn der Windstromerzeugung. Überteuert und völlig nutzlos.

  87. @ E. Teufel #103

    Sie bei der Verbreitung von Propaganda zu erwischen ist nun wirklich nicht schwer:
    „Die Abweichung des Ist-Wertes vom Prognosewert sind weitesgehend konstant,…“

    Wer die veröffentlichten Zahlen der Netzbetreiber analysiert, kann sehr schnell feststellen, daß das nicht stimmt. Im November 2011 gab es beispielsweise einen Fehlprognosesprung von fast 1300 MW binnen 15 Minuten.

    Da es reicht Sie an einer Stelle zu überführen, erspart es mir den unnützen Aufwand mich mit dem Rest Ihrer Propaganda und Ihren frei erfundenen Unterstellungen (z.B. 4.) auseinanderzusetzen.

    Ihr Vorgehen entspricht dem gemäß für Forenstörer und bezahlte Schreiberlinge, die so doof sind den Gegnern der unnützen Windmühlen zu unterstellen, sie seien von Exxon gekauft. Doof sind die deshalb, weil Exxon kein Stromerzeuger ist und auch mit der Stromerzeugung in D nichts zu tun hat, denn Öl wird nur in ganz geringem Maße in Gasturbinenkraftwerken zur Notreservebereitstellung genutzt.

  88. @#97: NicoBaecker,

    ich warte noch auf die Widerlegung des Hobbyforschers. Vielleicht machte es ja auch NF, MM, Ebel oder auch Herr Heß.

    Der Fisch stinkt vom Kopf her. Die ganze Grundlage dieser These ist falsch. Da traut sich nur keiner richtig dran. Wenn man das nämlich mal begriffen hat ist die Diskussion vorbei.

  89. #99: Uwe Klasen sagt:am Donnerstag, 28.06.2012, 13:50

    „Fr. Schwanczar,

    wann haben sie zum letzten Mal die Bahn benutzt? Grundsätzlich ist es dort nicht Verboten sein Essen mitzubringen und zu verspeisen. Ein mehr als unpassender Vergleich.“

    Viel Spaß beim Tragen.

  90. @#90
    „Alles, denn über die die Primärregelung erfolgt automatisch die Feinabstimmung per Frequenz. “
    Unfug. Da hätte ich mal eine Frage, wie fein wollen Sie denn mit der Primärreserve abstimmen. Also, welche Toleranzen lassen Sie zu?

    „Falsch, denn die Kundennachfrage ist sehr genau vorhersagbar. Kann jedermann übrigens auf den Internetseiten der Netzbetreiber nachprüfen.“
    Meine Aussage, war usprünglich, dass Wind und Lastprognose ausreichend sind, aber natürlich nicht exakt. Aber dann schauen wir mal bei entso-e nach. Die Daten für den Juni sind grad nicht so vollständig, nehmen wir mal den 19.Mai
    Zeit D-1-Prognose Last (beide in MW)
    05.00-06.00 29045 26376
    06.00-07.00 30351 27948
    07.00-08.00 32827 NA
    08.00-09.00 35320 NA
    09.00-10.00 37067 34461
    10.00-11.00 37787 35029
    Ich sage ja, exakt ist immer eine Frage der Toleranz. Ausreichend ist das, was die Daten sind.

    „Sie verwechseln bewußt Gegenwart mit Zukunft.“
    Ich (und Sie anfangs auch) habe schon immer die Gegenwart geredet. Aber Sie wollen mal wieder vom Thema ablenken. Desinformantenregel X?

  91. Nicht ganz chronologische Chronologie eines politischen Täuschungsmanövers

    1.
    Ich habe Herrn Hader gesagt, dass die Lastprognose und die Windenergieprognose ausreichend gut für den Netzbetrieb sind.

    2.
    Herr Heinzow behauptete daraufhin, dass die Windenergieprognosen katastrophal wären.
    Dazu kurz ein Zitat aus dem Netz:
    „(14. Dezember 2009) Wetterprognosen für einen Zeitraum von 24 Stunden seien inzwischen so zuverlässig, dass er sich vorstellen könne, Windenergie als Regelenergie einzusetzen, so Christoph Müller, Vorstand der EnBW-Netztochter EnBW Transportnetze AG. Nach wie vor könne die Windentwicklung aber über einen längeren Zeitraum von z. B. vier Wochen nicht zuverlässig prognostiziert werden.“
    An der Umsetzung dieses kühnen Vorschlags arbeiten derzeit Fraunhofer, Enercon und die Netzbetreiber. In wie weit Herr Müller jetzt übertrieben hat (oder ob überhaupt) kann ich nicht sagen. Jedenfalls unterstreicht es meine Behauptung. Da ich aber auch einige Leute von den Netzbetreibern kenne, ist mir die Prognosezuverlässigkeit auch so bewusst.

    3. Herr Heinzow versucht seine Aussage mit Zahlen zu untermauern. Dazu benutzt er eine D-1 Prognose von Winddaten einer deutschen Regelzone. Diese Zahlen werden zum einen als unkorrigierbar hingestellt, zum anderen werden die Zahlen in keinen sinnvollen Kontext gestellt.

    4.
    Als nächstes behauptet Herr Heinzow (er will den Kontext bringen), dass für diese Prognoseabweichung die Regelreserve von 3GW (wobei er offensichtlich Primärreserve meint, dies aber mutmaßlich zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß) nicht ausreicht.
    Dieser Zusammenhang erschließt sich allerdings keinem, der sich mit Netzbetrieb auskennt. Dies schreibe ich auch.

    5. Mutmaßlich durch diesen Beitrag meinerseits (oder er versuchte zwischendurch wieter zu recherchieren), erkennt Herr Heinzow seinen Fehler. Er muss erkennen, dass Primärregelleistung nicht für die zu Beginn besprochene Prognoseabweichungen verwendet wird. Dies kann man an seiner hineinkopierten Zeitreihe auch erkennen. Die Abweichung des Ist-Wertes vom Prognosewert sind weitesgehend konstant, weswegen dies ein Fall für die Tertiärregelung ist, sowie kleine Änderungen für die Sekundärregelung.

    6.
    Herr Heinzow wechselt daraufhin (diplomatisch raffiniert) ganz sorgfältig das Thema. Gleichzeitig beginnt er – wie so oft, wenn er merkt, dass er entlarvt wurde – mit herabwürdigenden Kommentaren um sich zu schmeißen.

    7.
    Es wird jetzt verlangt, dass D-1-Prognosen exakt sein soll. Den Hintergrund oder warum er das fordert, bleibt er schuldig.
    Im letzten Teil (ich glaube #79) vergisst er komplett, dass wir über Last und Windprognosen sprachen und erzählt frei vom Ausfall der Windenergie bei zu viel Wind. Damit ist die Täuschung fertig.
    Gratulation, Herr Heinzow. Sie springen immer von einem Punkt auf den nächsten, wenn Sie merken, dass Ihr Wissen nicht ausreicht. Man muss Ihnen manchmal ganz schön hinterherhecheln.

    Und zwischendurch bringen Sie solche Spitzen:
    „Sie sind in der Tat dümmer, als es hier die Blog-Betreiber eigentlich erlauben.“ (Das war, als Sie noch nichts von Primär, Sekundär, und Tertiärregelung wussten)
    Oder den hier:
    „Mit der Realität stehen Sie als Propagandist und Desinformat natürlich auf dem Kriegsfuß.“
    Schon schade, wenn man im Nachhinein, dann entlarvt wird. Sie könnten auch einfach mal zugeben, dass Sie etwas noch nicht wussten oder vielleicht etwas anders verstanden haben. Das passiert jedem.

    6.
    Der Themenwechsel geht jetzt auf Unwetterlagen (Stürme mit mehr als 30m/s) und was WEAn da machen. Ihr Verhalten, Herr Heinzow, ist von Politikern bekannt, die auf unbequeme Fragen mit einfachen (möglichst unwiderlegbaren) Tatsachenbehauptungen antworten, die aber auch nicht zur Frage passen. Herrn Heinzows neue Aussage war, dass ganze Windparks bei so einem Sturmtief ausfallen können. Er versucht dann noch den Bogen zu Prognosefehlern zu schlagen, in dem er behauptet, dass man den exakten Moment des Eintreffens des Unwetters nicht vorhersagen kann. Es hatte zwar keiner etwas anderes behauptet, aber Herr Heinzow fühlte sich erst mal wieder im Recht. (ist übrigens ein interessantes Sozialverhalten). Schuldig bleibt er natürlich wieder die Frage, warum es eine D-1 Prognose so exakt sein muss. Gleichzeitig vermengt er erneut die verschiedenen Regelarten und will wieder alles mit der Primärreserve machen.

    to be continued….

  92. Sehr geehrter Herr Baecker#97,

    für die Frage, ob meine Argumentation richtig oder falsch ist, ist Ihre Frage ohne Belang.

    Mein Beitrag erklärt sich meiner Erachtens selbst. Er benötigt keine weitere Erläuterung und kein Curriculum.

    Ob Sie sich meiner Meinung anschließen oder nicht ist für deren Wahrheitsgehalt ohne Belang.

    Ob die von mir genannten Fakten korrekt sind oder nicht, können Sie mit öffentlich zugänglichen Mitteln aus öffentlich zugänglichen Quellen überprüfen oder auch ungeprüft bestreiten – ganz wie’s beliebt.

    Ob und in welchem Maße die von mir gegebenen Prognosen eintreffen, kann ich nicht beweisen und versuche ich es auch nicht. Sie können sich meinen Erwartungen anschließen oder es bleiben lassen – wie’s beliebt. Die Zukunft wird es zeigen – und fertig.

    Wer diese einfache, nun zum zweiten Mal erklärte Sachlage nicht begreift, hat sich eben leider als Diskussionspartner disqualifiziert.

    Deshalb werde ich Ihnen nun nicht mehr antworten.

    Gruß A.V.

  93. Sehrt geehrte Frau oder sehr geehrter Herr Rasbach,

    Zu 1.: Eine solche Absicht unterstelle ich Niemandem. Die von Ihnen beschriebene Wirkung ist aber leider realistisch.

    Zu 2.: Ich fürchte: Nicht vollständig. In welchem Maße – das hängt von der Kraft ab, die Logik, Rationalität und analytische Klarheit haben, um sich gegen eine von Vorurteilen, Angst, ideologischen Fixierungen, Wunschdenken und bewußt kultivierter naturwissenschaftlicher Ahnungslosigkeit geprägten Medienübermacht durchzusetzen, ehe es zueinem finalen Desaster gekommen ist. Je stärker die Vernunft, umso glimpflicher der Krisenverlauf.

    Zu 3.: Ich weiß nicht, wie man daran zweifeln kann, dass bestimmte Ressourcen endlich sind. Ob die Verfügbarkeitsdauer dieser Ressourcen bis jetzt richtig eingeschätzt wurde, ist eine ganz andere Sache. Deshalb bleibe ich bei meinen Wortwahl.

    Gruß A.V.

  94. @ Nicobaecker #96

    >>“Die Antwort auf Ihre Frage: „was gibt Ihnen das Recht, über die Relevanz einer wissenschaftlichen Fragestellung zu urteilen?“ finden Sie im Grundgesetz.“

    eben. Darauf bezog ich mich!

  95. #91: Sabrina Schwanczar sagt:
    am Mittwoch, 27.06.2012, 23:49

    „Und vergessen Sie bitte nicht, dass Sie im Pkw das Essen mit dabei haben. Für den Preis des Essens im Bordrestaurant im ICE können Sie ein ganzes Stück Auto fahren.“

    ——————-

    Fr. Schwanczar,

    wann haben sie zum letzten Mal die Bahn benutzt? Grundsätzlich ist es dort nicht Verboten sein Essen mitzubringen und zu verspeisen. Ein mehr als unpassender Vergleich.

  96. @#97: NicoBaecker,

    dann widerlegen Sie mal den Hobbyforscher, der den CO2 Schwachsinn mit einem wissenschaftlichen Versuch aus den Angeln hebt. Sonst diskutieren Sie doch auch um jeden Furz um vom Thema abzulenken. Aber hier wollen Sie nicht diskutieren, weil dass das ganze Elend der CO2 These aufzeigt.

    Das ist nämlich die Basis, die Grundlage zu allem Folgenden.

    Aus keinem Antrieb folgt keine Temperaturerhöhung egal in welchem Modell. Und damit auch keine Wasserdampfrückkopplung.

    Und daraus folgt ein Nichtproblem.

    Aber das passt Ihnen nicht. Die CAGW Kirche braucht ein menschengemachtes Problem für ihren Ablasshandel.

  97. Lieber Herr Vaatz, #84

    schade, dass Sie nicht demonstrieren wollen, wie Sie sich Ihre Meinung nach Massgabe wissenschaftlicher Kriterium gebildet haben. Warum nicht…?

    Lieber Herr Glatting,#94

    „dann frage ich mich, wie überhaupt noch jemand dem CO2 einen relevanten Antrieb im Rahmen der Klimaforschung zuschreiben kann.“

    Sie haben Recht, die Wirkung von CO2 aufs Klima gehört nicht mehr zu den wirklich interessanten Fragestellungen in der Klimafoschung, denn man weiß inzwischen ziemlich viel darüber. Die Ergebnisse stehen im wesentlichen konträr zu dem, wie Sie es gerne hätten. Da nützt es Ihnen auch nichts, Hobbyforscher zu zitieren, die glauben, die Welt neu erklären zu können.

  98. Lieber Herr Heinzow, #88

    „Die Antwort auf Ihre Frage: „was gibt Ihnen das Recht, über die Relevanz einer wissenschaftlichen Fragestellung zu urteilen?“ finden Sie im Grundgesetz.“

    eben. Darauf bezog ich mich!

  99. Sehr geehrter Herr Vaatz,

    vielen Dank für dieses Interview. Trotzdem habe ich Fragen:
    1. Ist die deutsche Kombi aus Klima-,CO2- und Kernkraftangst nur eine Variante, den kontinuierlichen deutschen Handelsüberschuß am Volk vorbei zu veräußern?
    (Im Wohlstand liegen viele Völker mit Handelsdefizit weit vor Deutschland)

    2. Bisher hat Deutschland kollektiven Irrtum immer mit einem Desaster bezahlt. Lässt sich dies noch verhindern?

    3. Diese deutsche Kombi aus Klima-,CO2- und Kernkraftangst wurde mit viel medialem Aufwand von interessierten Kreisen erzeugt. Eine Triebfeder in Deutschland ist der Club of Rome. Seine Grundideologie fußt auf den Grenzen des Wachstums(Bevölkerung und endliche Ressourcen)
    Nun sagen Sie:
    „Aber auch ohne das CO2-Argument bedeutet ein Mehreinsatz von Kohle oder Gas einen schnelleren Verbrauch endlicher Ressourcen.“

    Nun wissen wir weder, ob die gegenwärtigen Ressourcen endlich sind (Öl/Gas (auch in Griechenland) reichen nach den aktuellen Funden mehrere hundert Jahre)noch welche Rohstoffe schon in 50 Jahren zu unseren Ressourcen zählen.
    Kann Deutschland wieder normal werden. ohne sich von diesen, vor 40 Jahren eingeführten „Grundüberzeugungen“ deutlich zu lösen?

  100. @#87: NicoBaecker,

    wenn Sie meinen, dass

    “Grundlagenforschung gehört nach unserem Kulturverständnis zu Deutschaland dazu,“

    dann frage ich mich, wie überhaupt noch jemand dem CO2 einen relevanten Antrieb im Rahmen der Klimaforschung zuschreiben kann.

    http://uploader.wuerzburg.de/mm-physik/klima/artefact.htm

    Damit stellt sich auch nicht die Frage ob „“die Hypothesen über den anthropogenen Klimawandel richtig oder falsch“ ist.

    Sie ist falsch. Sie war von Anfang an falsch. Und sie wird immer falsch bleiben.
    Ein psyschopolitisches Konstrukt um den Menschen Angst zu machen und sie zu Ablasszahlungen zu bewegen.
    Deswegen führen sich “Klimawissenschaftler“ auch auf wie kirchliche Würdenträger.

  101. Lieber Herr Heinzow,

    Bäcker will nicht begreifen.
    Er sollte den Deutschland Clan oder Mafialand Deutschland von Jürgen Roth lesen, dann würde er begreifen, dass die CO2 Lüge nur ein Geschäft ist.

    Genauso hätte es eine Reissacksteuer getan und Weltprogramme zur Verhinderung von umfallenden Reissäcken in China.
    Die würde auch über den Geschäftsmodellen des Deutschlandclans rangieren 😉

    Es muß ein Weltrettungsvirus sein, das logisches Denken abschaltet.

  102. #81: E.Teufel sagt:
    am Mittwoch, 27.06.2012, 14:23

    „… leider wie so oft: substanzloses …“

    Sehr geehrter Hr. E. Teufel,

    lesen sie die Beiträge anderen Kommentatoren, lernen sie daraus und setzen sie dann das gelernte um, mehr schreibe ich nicht dazu!
    Arbeiten sie an sich und wenn andere Diskutanten nach Quellen ihres „Wissens“ fragen, sollten sie soviel Anstand besitzen und diese liefern!

  103. #71: S.Hader sagt:am Mittwoch, 27.06.2012, 10:28

    Sehr geehrte Frau Sabrina Schwanczar, wenn Sie für die PKW-Fahrt nur die reinen Benzinkosten veranschlagen und die Anschaffungskosten, Versicherungen, Abnutzung, Reparaturkosten usw. weglassen, gleichzeitig noch Rabattmöglichkeiten bei der Bahn nicht erwähnen, dann ist das eine ziemlich einseitige Rechnung. Nicht berücksichtigt die Möglichkeit, die Bahnfahrt für eigene Aktivitäten zu nutzen. Aber ich denke mal, bei einseitigen Rechnungen sind Sie hier in ausgesprochen guter Gesellschaft. ;o)“

    Sehr geehrter Herr Hader,

    Diese hatte ich in dem von Ihnen angesprochenen Post genannt und mit einem Drittel der Benzinkosten angegeben bei einer Jahresfahrleistung vom 15.000 km.

    Diese mit eingerechnet entspricht die 135 Euro Bahnfahrkarte einer Pkw-Fahrt (Kleinwagen) von ca. 1100 km. Bei modernen sparsameren Fahrzeugen sind die Zahlen noch günstiger.

    Sie können sich aber gerne ein großes Auto mit starker Motorisierung zulegen, um dann die Bahn zu benutzen, weil Sie es genial geschafft haben, sich selbst das Autofahren zu verteuern.

    Und vergessen Sie bitte nicht, dass Sie im Pkw das Essen mit dabei haben. Für den Preis des Essens im Bordrestaurant im ICE können Sie ein ganzes Stück Auto fahren.

    Auch die Kosten für die An- und Abreise zum Bahnhof hatte ich bei meiner Rechnung noch nicht berücksichtigt. Auch das vergrößert den Vorsprung des privaten Pkw.

  104. @ E.Teufel #78

    „“Das UCTE-Netz wurde für Ausfälle von 3000 MW ausgelegt.“
    Und das ist jetzt Ihre Substanz? Was hat das mit Wind- und Lastprognosefehlern zu tun?“

    Alles, denn über die die Primärregelung erfolgt automatisch die Feinabstimmung per Frequenz. Der Rest wird dann gewissermaßen von Hand (machen inzwischen Computerprogramme der KI) gemacht, nämlich den Ausfall per Sekundär- und Tertiärreserve zu kompensieren. Dazu muß aber eine Reserve jenseits der Tertiärreserve verfügbar sein, was angesichts der Anfahrzeiten von Kohlekraftwerken nicht gegeben ist, es sei denn, man hat bei denen Regelenergie zum Abruf gekauft, was extrem teuer ist.

    „Denn so wie man den Wind nicht exakt vorhersagen kann, kann man auch die Kunden nicht exakt vorhersagen (womit mir mal wieder bei der Ausgangsfrage wären!).“

    Falsch, denn die Kundennachfrage ist sehr genau vorhersagbar. Kann jedermann übrigens auf den Internetseiten der Netzbetreiber nachprüfen.

    „Und diese beiden Reserven gibt es übrigens in positiver und negativer Richtung, denn Sie müssen ja in beide Richtungen ausregeln (was bei der Primärreserve nicht notwendig ist).“

    „Es gibt also da keine negative Reserve, weil es ein unerwartetes plötzliches Anfahren eines Kraftwerkes nicht gibt.“

    Falsch, denn der Ausfall der Nachfrage z.B. eines Aluminiumwerkes oder aufgrund eines Leitungsschadens muß ausgeregelt werden, was man im Emsfall im Bereich des Vattenfall-Netzes mit den beiden PSKW in Thüringen binnen 1 Minute erledigen konnte, mal so eben 2 GW zusätzliche Nachfrage.

    „Sicher nicht, dass es in der nächsten Minute gleich 6000MW geben wird.“

    Sie verwechseln bewußt Gegenwart mit Zukunft. Die derzeitigen Prognoseabweichungen im 15-Minutentakt z.B. für das Vattenfall-Versorgungsgebiet können sie bei 50Hertz einsehen. Die zukünftigen Prognoseabweichungen für den Offshore-Quatsch müssen Sie schon selbst errechnen. Allerdings können Sie das nicht, weil Ihnen im Gegensatz zu mir die Winddaten fehlen. Also blubbern Sie hier wie so oft unsubstantiiert rum.

    „Wann und warum ist Regelenergie teuer? Wo ist der Nachweis?“

    Fragen Sie mal im PSKW-Goldisthal nach, was der Strom zur Ausregelung von Prognosefehlern kostet. Oder bei den Gasturbinenkraftwerkern.

    Sie können natürlich auch einen Taxifahrer fragen, was der dafür nimmt, um vor Ihrem Haus in Bereitschaft zum Transport zu stehen.

  105. @ H. Burowski #83

    Ihre Beiträge sind immer sehr erheiternd. Nunmehr soll ich einen Negativbeweis hinsichtlich der von Ihnen implizit behaupteten Fähigkeit von Meteorologen erbringen, was Quatsch ist.

    „In den Bundesland, in dem ich wohne, ist es (noch) üblich, dass die Schüler noch lernen,
    – was eine Kaltfront ist,
    – wo das dazugehörige Tiefdruckgebiet entsteht und
    – wie das Tiefdruckgebiet entsteht und in welche Richtung es sich bewegt.“

    Klasse daß Schüler in Ihrem Bundesland mehr wissen als Diplom-Meteorologen.

    Was das Netzgebiet von 50 Hertz betrifft, hielt ich es für notwendig angesichts Ihrer xxxxxxxxhaften Behauptung in #48: „Der größte 15-Minutenleistungssprung des Netzbetreibers 50Hertz betrug 2011 865 MW bei einer installierten WKA-Leistung von 12000 MW.“ hielt ich es für dringend notwendig Ihnen etwas Nachhilfeunterricht in Geographie und Geschichte zu geben, denn ich sprach von der Nordsee und den dort geplanten Investitionsruinen.

    Was die 15 GW betrifft, so können Sie ja mal die geplanten 5000 Windmühlen geschickt verteilen und sich dazu eine Kaltfront ausdenken, die es schafft binnen 15 Minuten 3000 davon auszuschalten. Und kommen Sie nicht damit, daß die Erfahrung was anderes zeigt, denn der damalige Innensenator H. Schmidt schlief 1962 selig in seinem Bett, als in Wilhelmsburg die Menschen ersoffen, weil man sich solch eine Sturmflut nicht vorstellen konnte. Und dann kam 1976 mit der bisher höchsten Sturmflut, die dann ein paar Jahre später wieder fast erreicht wurde. Jahrtausendflut hatte man zur flut von 1962 gesagt.

  106. @ NicoBaecker #87

    Die Antwort auf Ihre Frage: „was gibt Ihnen das Recht, über die Relevanz einer wissenschaftlichen Fragestellung zu urteilen?“ finden Sie im Grundgesetz.

    Mehr ist zu Ihrer dummerhaften Äußerung zu den Bürgerrechten nicht zu sagen.

    Und dann lassen Sie auch dummerhafte Unterstellungen. Zu den Ursachen des wie und wo auch immer gemessenen Anstiegs des Partialdruckes des Spurengases CO2 in der Atmosphäre habe ich mich noch nie geäußert.

  107. Lieber Herr Heinzow,

    „Die Frage ob die Hypothesen über den anthropogenen Klimawandel richtig oder falsch sind, ist irrelevant,“

    Das ist hart, Grundlagenforschung gehört nach unserem Kulturverständnis zu Deutschaland dazu, was gibt Ihnen das Recht, über die Relevanz einer wissenschaftlichen Fragestellung zu urteilen? Darüber kann forschen, wer will.

    Ich gebe Ihnen aber in dem Satz recht, dass der deutsche Anteil an den weltweiten anthropogenen CO2 Emissionen gering ist, dies spielt für die wissenschaftliche Fragestellung keine Rolle

    PS: haben sie inzwischen auch gemerkt, dass der CO2-Anstieg anthropogen bedingt ist?

  108. @ NicoBaecker #76

    „Ich zweifle nicht an der Wissenschaftlichkeit seiner Belege, sondern an der Wissenschaftlichkeit seiner Schlußfolgerungen.“

    Typischer Nullsatz eines professionellen Forenstörers. Zweifeln dürfen Sie, aber begründen müssen Sie trotzdem. Genau das können oder wollen Sie aber nicht.

    Vahrenholt ist in bestimmten Bereichen seines Buches unschwer zu widerlegen, was übrigens auch für den von mir ansonsten sehr geschätzten Prof. Sinn gilt.

    Ihr Problem besteht darin, daß Sie die Fehler mangels Ideologiebrille oder Allgemeinbildung nicht finden wollen oder können.

    Und noch etwas:

    Die Frage ob die Hypothesen über den anthropogenen Klimawandel richtig oder falsch sind, ist irrelevant, denn Deutschland kann angesichts der Tatsache, daß 2010 die deutschen CO2-Emissionen 10% der chinesischen betrugen, wobei Deutschland mit einem Anteil am Weltbruttopodukt von 4,7% nur 2,5% des CO2 emittiert (also energetisch/ökonomisch höchsteffizient ist), keinen relevanten Einfluß ausüben. China als globale Supermacht wird sich nicht vorschreiben lassen, wieviel fossile Brennstoffe sie in Zukunft nutzen wird.

    Ob die „Klimamodellierer“ mit ihren Computermodellen nun richtig liegen oder nicht, ist so bedeutungslos wie die umfallende Schaufel in Bremen oder der Reissack in China … .

  109. A. Vaatz: „Selbst ohne die Investition in Speicheranlagen schätze ich, dass sich unser Strompreis schon um ca. 30-50 Prozent verteuern wird.“

    Der Strompreis ist variabel je nach Abnehmer und Abnahmemenge. Deshalb ist zu Vergleichszecken im Zeitablauf nicht der Endstrompreis (incl. Transport, Verteilung und Abrechnung) entscheidend sondern der Herstellungspreis frei Höchstspannungsnetz.

    Mittels Modellrechnung konnte die technisch maximal absetzbare Menge an Windstrom je nach Verteilung der Erzeugungskapazitäten bestimmt werden. In D sind technisch unter den Bedingungen eines kompletten Netzausbaus maximal ca. 150 TWh Windstrom absetzbar. Der Preis für den Windstrom ab Kraftwerk beträgt dann ca. 25 Cent/kWh (ohne Transportkosten per Seekabel für Nordseewindparks). Der sog. Offshore-Windstrom kostet wegen des HGÜ-Transportes noch einmal 3 Cent/kWh extra.

    „Zusätzliche Investitionen in Speicher hätten einen Kostenabschnitt Teil 3 zur Folge, der zwischen den Teilen 1 und 2 zu platzieren wäre und völlig unkalkulierbare Dimension hat.“

    Richtig, denn das PSKW Goldisthal hat bei einer Speicherkapazität von 8*1060 MWh „nur“ eine Milliarde € gekostet. Da man ca. 20000 PSKW vom Typ Goldisthal (oder Bodensee auf 1200m hochpumpen) bräuchte, erübrigt sich jede Finanzierungsrechnung.

    Wenn man Druckspeicherkraftwerke verwenden würde, würde man 50% des erzeugten Stroms wegschmeißen. Also Wasserstoffspeicherung. Vom Speichervolumen her ist das machbar, aber man schmeißt 75% des erzeugten Stroms weg.

    Und wenn man dann noch die restlichen 70% des Primärenergieverbrauchs von Deutschland mit Windmühle & Co ersetzen will, wird der „EE“-Quatsch technisch unrealisierbar und wäre er realisierbar würde er nicht finanzierbar sein.

    Die Kanzlerin weiß das, alle anderen Akteure in den Parteien und im Parlament an oberster Stelle auch.

    Wieso wird weiter am Potemkinschen Dorf gebaut, wo doch inzwischen selbst der NDR (Panorama – Die Reporter) dem Volksbetrug auf die Schliche gekommen ist?

  110. NicoBaecker:

    In Ihrem Beitrag am 27.06.2012, 13:48 zeigen
    Sie auf überzeugende Weise ihre Qualifikation.
    Ihr Text zeigt, welche kategoriale Verwirrung und welchen intellektuellen Notstand die Verteidigung die herrschende Klimaideologie offenbar zum Überleben benötigt.

    Herr Limburg: Nein, ich komme am 30. vermutlich nicht nach Dresden.

  111. #50: Herr Heinzow:
    „“Wenn denn erst mal die extrem teuren und ineffizienten Windparks in der Nordsee errichtet sind (25000 MW), können schon mal 15000 MW binnen 15 Minuten unvorhersagbar vom (oder ans) Netz gehen, was nicht kompensierbar ist.“

    Diese Behauptung müssen Sie schon beweisen, dass die Wirkung einer Kaltfront, die unvorhersehbare Abschaltung von 15 Gw innerhalb von 15 Minuten, ist. Aber bitte nicht mit der Wikipedia, (Windpark#Offshore-Windparks) und die Zahlen dort einfach abschreiben. In den Bundesland, in dem ich wohne, ist es (noch) üblich, dass die Schüler noch lernen,
    – was eine Kaltfront ist,
    – wo das dazugehörige Tiefdruckgebiet entsteht und
    – wie das Tiefdruckgebiet entsteht und in welche Richtung es sich bewegt.
    Anhand dieser Tatsachen, die Ihnen als Meteorologe, zumindest tragen Sie ja diese Berufsbezeichnung, bekannt sein dürften, möchte ich Sie um einen Nachweis bitten, dass es unmöglich ist, den Durchzug einer Kaltfront über der Nordsee zeitlich so vorherzusehen, dass das geregelte Herunter- und Herauffahren der WKAs vom Netzbetreiber nicht mehr möglich ist.

    „Das Netzgebiet 50-Hertz ist praktisch – bis auf HH – identisch mit dem untergegangenen Unrechtsstaat „DDR“. Die Nordsee beginnt in etwa 100 km westlich des ehemaligen „antifaschistischen Schutzwalls“, der unsereins davon abhalten sollte die ökonomischen und freiheitlichen Errungenschaften des demokratischen Staates „DDR“ abzusahnen.“

    Ich schließe daraus, dass die Netzbetreiber 50Hertz und Tennet TSO mit völlig unterschiedlichem Strom arbeiten. 50Hertz mit diktatorischen Strom und Tennet TSO mit freihetilichen demokratischen Strom, so dass eine Vergleichbarkeit von technischen Daten ausgeschlossen ist. Ansonsten sind Sie mit dieser Antwort in guter Gesellschaft mit Herrn Vaatz, der bei fehlenden Sachargumenten auch gerne die Diktaturkeule schwingt, siehe
    http://tinyurl.com/d973scm

    Gruß Holger Burowski

  112. @ E. Teufel #73

    „Da können Sie auch fragen, wo kommen die 3000MW her, was hat das mit der Windeinspeisung zu tun.“

    Viel, denn die Notabschaltung von Windmühlen beim Durchzug des Windfeldes einer Kaltfront mit 30 m/s, die ab 14 m/s Windgeschwindigkeit Nennleistung abliefern, entspricht bei 3000 MW installierter Nennleistung in S.-H. an der Küste dem Auslegungsstörfall des UCTE-Netzes. Und wenn dann da in S.-H. an die 9000 MW installiert sind, gehen binnen kürzester Zeit 6 große Blöcke quasi vom Netz, zeitlich gestaffelt versteht sich. Soviel Tertiärregelreserve steht nicht zur Verfügung. Dänemark hat dann auch Probleme und Niedersachsen auch. enn dann erst mal die Windmühlen in der Nordsee existieren, geht es erst richtig rund, wenn überraschend ein kleines kompaktes Sturmtief auftaucht.

    Richard Germer sang mal ein schönes Lied: Die Reise nach Helgoland.

  113. @Herr Klasen
    „Das dem nicht so ist, liegt also nicht daran dass ich andere Beiträge unkritisch hinnehme, sondern dass darin Informationen vorhanden sind, die, auch ohne Quellangabe, zumindest im Internet gesucht werden können. “
    Diesen Satz nehme ich Ihnen nicht ab. Und das ist meine ganz persönliche Meinung. Ich habe in meinem vorherigen Beitrag (wenn er denn veröffentlicht wird) an Herrn Heizow Ihnen Hinweise in den Text geschrieben.

  114. @ E. Teufel #73

    Zitat: „Nehmen Sie mal ganz aktuell Herrn Heinzows Beitrag #70. Der ist zwar erst einmal falsch, weswegen es ihm schwer fallen wird dafür Quellen zu finden.“

    Sie sind in der Tat dümmer, als es hier die Blog-Betreiber eigentlich erlauben.

    Lesen Sie mal das hier:
    http://tinyurl.com/8yxwl5r

    Wetten daß da was von 3000 MW drinsteht?

    Irgendwie tun Sie mir leid, daß unsereins Sie so locker erledigen kann, wo Sie sich doch soviel Mühe als Desinformant geben: „Im gesamten UCTE-Gebiet Vorhaltung von 3000 MW PRL zur Beherrschung des Auslegungsstörfalls (= Ausfall von zwei großen Blöcken)

  115. @Herr Heinzow:
    „Da wird erst einmal gar nichts verglichen, schon gar nicht Windmühle mit Braunkohlekraftwerk. “
    Da war Ihr Beitrag #17 also ein Streufeuer? Was anderes kann man von Ihnen also nicht mehr erwarten?

  116. zu Beitrag #70
    (Für Herrn Klassen habe ich zu meiner jetzt kommenden Antwort einen Link gesucht, hat etwas Zeit gekostet und ich habe ihn nur überflogen: http://tinyurl.com/blsw24s; bitte gewöhnen Sie sich nicht daran)

    „Sie behaupten mal wieder völlig unsubstantiiert, wie so üblich: “
    Wie soll ich dem ganzen denn Substanz geben? Vielleicht so: Was machen Sie früh morgens, wenn Sie feststellen, dass statt den im Wetterbericht prognostizierten 25°C nur 12 °C sind. Trotzdem in T-Shirt rausgehen, weil Sie trotz deckender Bewölkung vermuten, dass es gleich einen sprunghaften Anstieg auf 25°C gibt? Oder eher noch mal den aktualisierten Wetterbericht / ihr Außenthermometer konsultieren?
    Die Leute in der Netzleitstelle leben doch nicht auf dem Mond. Und eine day-ahead-Prognose ist auch nicht alles, was die haben. Bezogen auf Beitrag #23: Was glauben Sie, was die in Neuenhagen um 12 Uhr (bzw. schon davor) gedacht haben? Sicher nicht, dass es in der nächsten Minute gleich 6000MW geben wird. Wie ich schon mehrmals sagte, diese Abweichungen kommen nicht plötzlich. Da kann man langfristig reagieren. Außerdem ist ja eh noch die Frage, wie hoch die Abweichung von der IST-Hochrechnung ist.

    „Das UCTE-Netz wurde für Ausfälle von 3000 MW ausgelegt.“
    Und das ist jetzt Ihre Substanz? Was hat das mit Wind- und Lastprognosefehlern zu tun? Ich sehe ja, dass Sie sich krampfhaft um Zahlen bemühen. Trotz allem muss ich sagen, dass Sie im Unrecht sind. Unterhalten Sie sich doch mal mit Netzbetreibern! Das haben Sie nämlich offensichtlich noch nicht gemacht. Gut für Sie, dass ich das Ihnen nicht nachweisen kann (und schlecht für Herrn Klasens Erkenntnisgewinn). Ich kann ja mal Ihre Fehler aufzeigen, damit Herr Klasen sieht, dass Sie nur so tun als wüssten Sie etwas. Ihre 3000MW sind nämlich Primärregelreserve. Es gibt Primärregelung, Sekunderrägelung und Tertiärregelung (heißt jetzt anscheinend Minutenregelung, aber egal)
    Wenn Sie die 3000MW (ich vermute es nur, weil die Zahl exakt mit der Primärresevre übereinstimmt) für die Lastschwankungen und Prognosefehler nehmen, könnten sie sich gleich einen neuen Job suchen. Diese Reserve ist für Kraftwerksausfälle vorgesehen. Also für große sprunghafte Leistungsänderungen. 2 KKWs der 70iger auf einmal, daher die Zahl. Die Primärreserve ist auch die einzige Resverleistung, die nur zugeschaltet werden kann. Es gibt also da keine negative Reserve, weil es ein unerwartetes plötzliches Anfahren eines Kraftwerkes nicht gibt.
    Worüber wir reden, oder vielmehr, was Sie meinen ist die Sekundär- und Tertiärreserve. Allein in Deutschland sind das etwa 10GW (ich habe keine genaue Zahl). Und das auch nicht erst seit gestern. Wenn es die nicht gäbe, hätten wir schon des öftern im Dunkeln gesessen. Denn so wie man den Wind nicht exakt vorhersagen kann, kann man auch die Kunden nicht exakt vorhersagen (womit mir mal wieder bei der Ausgangsfrage wären!). Und diese beiden Reserven gibt es übrigens in positiver und negativer Richtung, denn Sie müssen ja in beide Richtungen ausregeln (was bei der Primärreserve nicht notwendig ist).
    Haben wir also das geklärt bzw. diesen Stein aus dem Weg geräumt. Da bin ich ja gespannt, mit was Sie jetzt kommen.

    Vielleicht noch ein Punkt (warum Herr Klasen das noch nicht gefragt hat?): Wann und warum ist Regelenergie teuer? Wo ist der Nachweis? Normalerweise ist Regelenergie die, welche zur Verfügung steht, da ein Kraftwerk nie voll ausgefahren wird. Für die Braunkohle heißt das: Kohle drauf und schon ist die Regelenergie da. Sieht mir nicht extrem teuer aus. Das es jetzt Spekulanten/Preistreiber am Spotmarkt gibt mag sein, hat aber was mit der Liberalisierung und nicht mit dem EEG zu tun.

  117. @ E. Teufel #69

    Ihre Propaganda ist echt überzeugend: „Ich kann Ihnen immer wieder neue sinnlos von der Realität losgelöste Zahlenbeispiele bringen.“

    Nur das können Sie, mehr nicht. Mit der Realität stehen Sie als Propagandist und Desinformat natürlich auf dem Kriegsfuß.

    Wollten Sie nur mit den sog. „EE“ Windmühlen herstellen, hätten Sie ein immenses Kostenproblem. Beton, Stahl, Aluminium, Kupfer, Glas(fasern) und Plastik müßten ausschließlich mit Strom und ggfs. aus Biomasse synthetisiert werden. Dann die Treibstoffe für die Transportfahrzeuge und Kräne … . Die existierende PSKW-Speicherkapazität würde für die notwendige kontinuierliche Strombereitstellung nicht ausreichen. Alu-, Kupfer- und Stahlhütten nebst Zementwerken brauchen viel Strom. Der Transport und die Gewinnung der Rohstoffe müßte übrigens auch ohne fossile Brennstoffe erfolgen.

    Rechnen Sie also mal in der Realität und nicht im Wahnbereich Ihrer Ökoideologie.

  118. Lieber Herr Vaatz, #66

    „gegen welche „begründeten Argumente“ stemmme ich mich denn?“

    Nun, ich präzisiere mal: mag sein, dass Sie sich nicht gegen was „stemmen“, sondern nur eigene Schlußfolgerungen ziehen. Nehmen wir mal ein Beispiel, Sie sagten oben im Interview:

    „auch von den stofflichen und besonders den energietransformierenden Eigenschaften von CO2 auf irgendeine Klimawirksamkeit zu schließen, scheint mir nicht zwingend – zumal dafür jede klassische experimentelle Bestätigung aussteht.“

    Scheint Ihnen nicht zwingend… da frage ich Sie, worauf dieses „nicht zwingend“ basiert und was notwendig wäre, um es „zwingender erscheinen“ zu lassen, also größere Gewissheit zu bekommen.
    Wenn Sie die Gewissheit selber entwickeln wollen, so werden Sie wohl selber forschen müssen. Wenn Sie dies nicht wollen, so müssen Sie wohl die Experten auf dem Gebiet konsultieren und deren Maß an Gewissheit wäre die „größte Gewissheit“, die wir z.Zt. bekämen. Oder sehen Sie eine 3. Möglichkeit?
    Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Schlußfolgerungen wissenschaftlichen Grundsätzen folgen und im Falle eines Dissenz nach wissenschaftlichen Grundsätzen entschieden wird?

    „Welche „Ergebnisse“ der Klimaforschung gibt es denn, die ich nicht zur Kenntins genommen hätte?“

    Ich schrieb oben: „Wenn ich mir Ihre Beispiele in dem Interview angucke, so scheint es mir, dass sich da jemand zu den physikalischen Ablaeufen im Klimasystem auessert, der sich seine Meinung aus Vahrenholts Buch, ein paar EIKE Artikeln und Kuriositaeten aus der Internet gebildet hat, anstatt durch das Studium wissenschaftlicher Arbeiten und Teilnahme an wissenschaftlichen Konferenzen.“

    Sie können mir gerne belegen, dass meine oben geäußerte Vermutung grundlos ist. Letztlich ist Ihre Meinung zu ignorieren, wenn sie nicht auf wissenschaftlichen Ergebnissen beruht. Welche Referenzen ziehen Sie also heran, um sicherzustellen, dass Ihre Meinung auf wissenschaftlichen Ergebnissen beruht? Vahrenholts Buch, EIKEs Artikel und Internetseiten gehören offensichtlich nicht zu Quellen, die wissenschaftlicher Methodik genügen. Wenn Sie dies bestreiten, so scheinen Sie mit Wissenschaft nicht mehr vertraut zu sein.

    „Was sollte an den Feststellungen Vahrenholts nicht „wissenschaftlich belegt sein“?“

    Vahrenholts Feststellungen sind in einem Buch publiziert und nicht in einer wissenschaftlichen Zeitschrift. Ich zweifle nicht an der Wissenschaftlichkeit seiner Belege, sondern an der Wissenschaftlichkeit seiner Schlußfolgerungen.

    „Es ist im Übrigen unnötig, darüber zu streiten, wer in diesen Fragen, die ich ansprach, recht hat.“

    Woher wollen Sie das wissen?

  119. #73: E.Teufel sagt:
    am Mittwoch, 27.06.2012, 12:37

    Ihren Anspruch können Sie also gerne versuchen durchzusetzen, dann aber bitte bei allen. Nur weil sie ausschließlich meine (und Herrn Haders etc. pp.) Beiträge kritisch hinterfragen wollen, fällt Ihnen das auch ausschließlich bei mir auf. Andere Beiträge scheinen Sie demnach unkritisch hinzunehmen.

    ————

    Herr E. Teufel,

    dazu fällt mir ein (alter) Lehrsatz ein: „Im Unrecht gibt es keine Gleichheit!“
    Will heißen, nur weil sie wegen etwas kritisiert werden, dürfen sie nicht auf andere verweisen, die sich ggfs. ähnlich Verhalten! Sie sind Eigenverantwortlich!
    Und würden mich fehlende Angaben anderer Forumsteilnehmer stören, diese würde ich gleichfalls einfordern. Das dem nicht so ist, liegt also nicht daran dass ich andere Beiträge unkritisch hinnehme, sondern dass darin Informationen vorhanden sind, die, auch ohne Quellangabe, zumindest im Internet gesucht werden können. Dies reicht oftmals um die Beiträge, auch von Hr. Heinzow (den sie als Beispiel anführten), für mich kritisch zu Beurteilen.

  120. @ E.Teufel #69

    Wenn Sie schon Unterstellungen herleiten wollen, dann sollten Sie erst mal korrekt zitieren:
    „Es geht um Energiebereitstellung und deren Effizienz, die man einerseits am Materialaufwand, andererseits am geldlichen Aufwand in Relation zum Nutzen festmachen kann.“

    Da wird erst einmal gar nichts verglichen, schon gar nicht Windmühle mit Braunkohlekraftwerk.

    Ein solcher Vergleich macht auch keinen Sinn, denn wenn man Windmühle mit fossil befeuertem Kraftwerk vergleichen will, muß man auch die Backupkapazität in Form eines Speicherkraftwerkes berücksichtigen. In Geesthacht gibt es z.B. ein solches Speicherkraftwerk mit einer Speicherkapazität von gigantischen 600 MWh. Das reicht gerade mal, um eine gesicherte Dauerleistung von ca. 1500 kW bereit zu stellen.

    Propagandisten wie Sie unterschlagen gerne die horrenden zusätzlichen Kosten für die Backupsysteme der parasitären Uraltenergieerzeugungstechniken. Verwendet man Druckluftspeicher als Backuptechnik, schmeißt man 50% der ursprünglich erzeugten Energie weg, bei Wasserstoff sind es dann locker 75%.

  121. @Herr Klasen,
    „nämlich diejenigen, die nicht Wissen ob/wo es noch steht“
    Ich weiß es aber auch nicht. Es gibt heute auch noch Leute die nicht all Ihr Wissen aus dem Netz haben.
    Natürlich ist es wünschenswerter, Aritkel mit Quellen dazuzuschreiben (wenn es Quellen gibt). Sorry, den Anspruch habe ich an mich in einem Blog-Kommentar nicht. Den haben aber auch andere nicht. Nehmen Sie mal ganz aktuell Herrn Heinzows Beitrag #70. Der ist zwar erst einmal falsch, weswegen es ihm schwer fallen wird dafür Quellen zu finden. Aber dazu komme ich später. Auf jeden Fall hat er diesen Beitrag aus seinem Kopf geschrieben, völlig ohne Quellenangabe. Da können Sie auch fragen, wo kommen die 3000MW her, was hat das mit der Windeinspeisung zu tun. Völlig zusammenhanglos stehen da ein paar Sachen da. Wenn Sie nicht grade in der Energieversorgung tätig sind, dürften Sie auch nicht wissen, was Herr Heinzow da grade unzulässig vermengt. Allgemeinwissen ist das eher nicht.

    Ihren Anspruch können Sie also gerne versuchen durchzusetzen, dann aber bitte bei allen. Nur weil sie ausschließlich meine (und Herrn Haders etc. pp.) Beiträge kritisch hinterfragen wollen, fällt Ihnen das auch ausschließlich bei mir auf. Andere Beiträge scheinen Sie demnach unkritisch hinzunehmen.

    mfg

  122. #46: E.Teufel sagt:
    am Dienstag, 26.06.2012, 15:03
    @Herr Klasen,

    2. Was soll ich noch belegen. Es gibt Leute die wissen es einfach, ohne zu wissen ob/wo es noch steht.

    —————–

    Herr E. Teufel,

    wenn ich ihre Aussage richtig Interpretiere, dann sind sie eine sehr egoistische Person und nehmen wenig Rücksicht auf andere Menschen, nämlich diejenigen, die nicht Wissen ob/wo es noch steht. Wie wollen sie eine einheitliche Diskussionsgrundlage schaffen, wenn niemand die Quelle ihres „Wissens“ kennt? Und ich spreche hier keinesfalls sog. Allgemeinwissen an!
    Viele Forumsteilnehmer haben sich doch schon bei ihnen darüber beklagt, dass sie so gut wie keine Quellenangabe machen, ich bin also nicht der einzige!
    Arbeiten sie an sich, erweitern sie ihre soziale Kompetenz und lassen andere Menschen an ihrem Wissen durch Quellenangabe teilhaben, glauben sie mir, es lohnt sich!

    ———————————-

    #52: S.Hader sagt:
    am Dienstag, 26.06.2012, 18:48

    —————–

    Herr S. Hader,

    ich möchte ihnen nicht zu Nahe treten, aber ihre Ausführungen erinnern mich an die „Reden“ eines gelernten Politoffiziers der ehemaligen NVA den ich mal Kennenlernen durfte.

  123. #65: „Kosten: 135 Euro entsprechend etwa 90 Litern Benzin (bei 1,50 Euro/Liter).

    Ein vernünftiger Pkw braucht bei 120 km/h (130 km/h auf dem Tacho) 6 Liter/100km auf dem technischen Stand von vor 20 Jahren.

    Die Fahrkarte für die Strecke München-Hamburg kostet damit soviel wie eine Autofahrt von 1500 km (ohne Fixkosten). Tatsächlich beträgt aber die Autostrecke zwischen diesen Bahnhöfen laut ADAC-Routenplaner nur 774.2 km.“

    Sehr geehrte Frau Sabrina Schwanczar, wenn Sie für die PKW-Fahrt nur die reinen Benzinkosten veranschlagen und die Anschaffungskosten, Versicherungen, Abnutzung, Reparaturkosten usw. weglassen, gleichzeitig noch Rabattmöglichkeiten bei der Bahn nicht erwähnen, dann ist das eine ziemlich einseitige Rechnung. Nicht berücksichtigt die Möglichkeit, die Bahnfahrt für eigene Aktivitäten zu nutzen. Aber ich denke mal, bei einseitigen Rechnungen sind Sie hier in ausgesprochen guter Gesellschaft. ;o)

  124. @ E. Teufel #67

    Sie behaupten mal wieder völlig unsubstantiiert, wie so üblich:
    „für die Netzführung ist die aktuelle Genauigkeit ausreichend.“

    Das UCTE-Netz wurde für Ausfälle von 3000 MW ausgelegt. Damit das Netz aber auch kostengünstig betrieben werden kann, benötigt man exakte Lastprognosen, denn jeder Fehler in der Prognose kostet teure Regelenergie, die der Verbraucher blechen muß. Die grottenschlechten Windprognosen kosten den Verbraucher nicht nur den total überteuerten Preis der völlig nutzlosen Windenergie, sondern noch zusätzlich Kosten für die Regelenergie.

    Darum geht es zur Zeit, demnächst dann um kostenträchtige Blackouts, dier unbelehrbare Planwirtschaftler und Ideologen verursachen werden.

  125. @ Die Geister die ich rief….
    Mir ist bewusst, dass ich die Auto-Diskussion ins Spiel gebracht habe. Eigentlich war der Sinn darin die XXXXXXXXXXX von Herrn Heinzows Kommentar aufzuzeigen und nicht um den Schwachsinn hier weiter zu diskutieren. Ich benutze übrigens ein (geliehenes) Auto, wenn es notwendig ist. Ich fahre Zug, wenn ich weite Strecken zurücklegen muss und ich nehme ein Flugzeug, wenn sich für mich dies gegenüber dem Zug lohnt. Zumeist benutze ich das Fahrrad, weil es für mich die einzige Möglichkeit ist sportlich noch aktiv zu bleiben und gleichzeitig notwendige Wege zurückzulegen.
    Ich will damit zeigen, dass die Diskussion, sich nur auf die bewegte Masse zu beziehen, völlig sinnlos ist. Es gibt massig Randbedingungen. Aber macht nur weiter….

    @Herr Heinzow
    Na, Sie geben wohl nie auf.
    „Es geht um Energiebereitstellung und deren Effizienz, die man einerseits am Materialaufwand,…“
    Sie vergleichen jetzt also den Materialaufwand für die Herstellung eines fossilen Kraftwerkes mit dem Materialaufwand für die Herstellung einer WEA bezogen auf die umgewandelte elektrische Energie.
    Also wieder mal ein lustiges Zahlenspielchen aus der Desinformantenkiste des Herrn Heinzow. Losgelöst von allen anderen Faktoren, werden zwei willkürlich festgelegte Zahlen genommen, die zum gewünschten Ergebnis führen. Tja Herr Heinzow, wie soll ichs Ihnen sagen? Am besten direkt: Das ist wissenschaftlicher Unfug! Aber etwas anderes erwarte ich von Ihnen auch nicht mehr. Ich gebe Ihnen auch sofort eine Zahl (hatte ich ja schon in #20), wo sich das Verhältnis wieder umkehrt. Nämlich x Tonnen Abraum bei Braunkohle zu 0 bei WEA. Klasse, oder? Sie können ja spasseshalber mal das Material des Abraums zum Materialaufwand für die KRaftwerksherstellung dazuzählen. Es ist Ihr Spiel. Fühlen Sie sich frei von jedweden wissenschaftlichen Zwängen! Wussten Sie, dass bei der Braunkohleverstromung mehr Gips hergestellt wird, als bei der WEA Verstromung. Ich glaube ich bin genial. Ich kann Ihnen immer wieder neue sinnlos von der Realität losgelöste Zahlenbeispiele bringen. Entsteht bei den BWLern eigentlich auf diese Art eine Dissertation?

  126. Desinformant Heinzow verlangt jetzt plötzlich, dass die Wettervorhersage exakt ist. Vielleicht brauchen Sie das für Ihre Radieschen, für die Netzführung ist die aktuelle Genauigkeit ausreichend.

    Da Sie aber in Ihren Ablenkungsmanövern immer wieder die noch nicht existenten Off-Shore-WEA* streuen, möchte ich noch erwähnen, dass die off-shore-Vorhersage derzeit noch katastrophal und nicht ausreichend ist.

    *) für die Krümelkacker und um hier exakt zu bleiben: ja da steht schon was im Meer draußen.

  127. S. Hader:
    Ihre Frage nach meinen Aktivitäten als Umweltminister in Sachsen könnte ich ohne weiteres beantworten. Sie trägt nur zur Diskussion um den Inhalt meines Interwies nichts bei und zielt auf meine Person. Deshalb beantworte ich solche Fragen aus Prinzip nicht.

    NicoBaecker:
    gegen welche „begründeten Argumente“ stemmme ich mich denn? Welche „Ergebnisse“ der Klimaforschung gibt es denn, die ich nicht zur Kenntins genommen hätte? Was sollte an den Feststellungen Vahrenholts nicht „wissenschaftlich belegt sein“? Es ist im Übrigen unnötig, darüber zu streiten, wer in diesen Fragen, die ich ansprach, recht hat. Das wird einfach die Zukunft zeigen. Wie beim Waldsterben.

    Gruß A.Vaatz

  128. @ #61 Herr Demming,

    Wenn man auf der Strecke Leipzig-Berlin im Zug die Möglichkeit hat, Arbeiten zu erledigen, kann man sogar mit dem einfachen Personenzug noch gegenüber dem Auto profitieren.

    Man muss jeweils erst einmal zu und vom Bahnhof gelangen. Und wenn man dies vom Stadtrand aus macht, dann profitiert man von der Reisezeit her kaum noch von der hohen Geschwindigkeit des ICE.

    Bei der Bahn AG findet man zum Beispiel folgenden ICE:

    München ab: 6:54
    Hamburg an: 12:53

    Fahrzeit: 6 stunden

    Kosten: 135 Euro entsprechend etwa 90 Litern Benzin (bei 1,50 Euro/Liter).

    Ein vernünftiger Pkw braucht bei 120 km/h (130 km/h auf dem Tacho) 6 Liter/100km auf dem technischen Stand von vor 20 Jahren.

    Die Fahrkarte für die Strecke München-Hamburg kostet damit soviel wie eine Autofahrt von 1500 km (ohne Fixkosten). Tatsächlich beträgt aber die Autostrecke zwischen diesen Bahnhöfen laut ADAC-Routenplaner nur 774.2 km.

    In den 135 Euro für Bahnfahrkarte sind aber die Kosten für Öffentlichen Personennahverkehr oder Taxi von und zum Bahnhof nicht enthalten.

    Man bezahlt also den doppelten Preis mit der Bahn und spart mit an und Abreise zum Bahnhof nichts ein.

    774 km fährt der Autofahrer mit 120 km/h und Pausen in 7 1/2 Stunden (bei störungsfreier Fahrt)
    Diese benötigt man mit dem ICE auch, wenn Ausgangspunkt und Ziel nicht in der Nähe der Bahnhöfe liegen – nur zahlt man eben einem deutlich höheren Preis.

    (Die laufenden Kosten + umgelegte Anschaffungskosten für Auto betragen etwa 1/3 der Benzinkosten bei 15.000km/Jahr).

    Ich rede allerdings von einem vernünftigen Auto und nicht von solchen reparaturanfälligen Klappern wie … nun ja … legen wir den Mantel des Schweigens drüber. Es ist ja bekannt, welche Autotypen häufig Probleme mit dem Fahrwerk haben -> die mit einer starken Motorisierung.

  129. #61: Geschätzter Herr Andreas Demmig, aber schon von Dortmund nach München ist der Zeitverlust der Bahn gegenüber dem PKW einfach zu groß (Trassenführung).

    ich sage deshalb, weil ich das Auto für eines der genialsten Erfindungen der Menschen halte, incl. der permanenten Weiterentwicklung in einem doch weitgehend freien Markt, die seinesgleichen sucht.

    Gäbe es entspr. etwa die Magnetschwebebahn, würde ich die gerne auf weiteren Strecken dem Auto und dem Flugzeug vorziehen. Aber man ist ja „öffentlich“, wie die Bahn ja nun mal ist, zu technikfeindlich, was ja meist gleichbedeutend mit Energieverschwendung ist 🙂

    Ich argumentiere damit selbstverständlich auch GEGEN das öffentlich geforderte schlechte Gewissen des Autofahrers. Ich fahre nun mal eher gerne Auto.

    mfG

  130. Hallo Herr #57: NicoBaecker, Sie bringen da wohl wieder etwas durcheinander:
    „Was veranlasst Sie, sich fuer eine Meinung stark zu machen, die wissenschaftlich nicht belegt ist, sondern …“
    Das kann doch nur die (menschengemachte) Treibhaustheorie sein, die die überwältigende Mehrheit seriöser Wissenschaftler ablehnt!

    Herr Vaatz gehört als Politiker ausnahmsweise auch dazu!

    MfG

  131. #49: Thomas Heinzow,
    der Vergleich mit dem finsteren Mittelalter ist tatsächlich angebracht,
    auch wenn das „in der Schule“ heute noch eher verharmlosend als „normale Entwicklung“ dargestellt wird.
    Es war ein Rückschritt in der Freiheit des Denkens und der Philosophie, ein Rückschritt in der Wissenschaft und, mein spezielles hobby, auch ein recht deutlicher Rückschritt in der Medizin und damit auch der Gesundheit der Menschen. Der historische Einschnitt war dabei das Verdikt des Papstes Innozenz II, mit Blut in Berührung zu kommen und damit der Absturz der Chirurgie in die Zunft der Barbiere und des „fahrenden Volkes“ für viele Jahrhunderte.
    Nach Untersuchungen der Uni Bochum sank die Lebenserwartung der Menschen, es stieg die Säuglingssterblichkeit und es sank tatsächlich auch die Durchschnittsgrößes des Menschen,

    als kleiner Hinweis,
    dass es nicht nur immer aufwärts gehen muss mit der Entwicklung des Menschen.

    Tröstlich nur, dass das zwar sehr lange dauerte, aber nicht ewig, es kam die Renaissance, die Wiedergeburt des frei denkenden Menschen vor dieser Zeit,
    ich zitiere heute noch gerne Aristoteles …
    auch gegen die Klimafritzen, die nicht „normal“ denken wollen. 🙂

    mfG

  132. Liebe Frau Schwanczar,

    nun fangen auch Sie an, Eisenbahn und Straßenbahn als Beispiel, hier für schlechte Energienutzung hinzubiegen. Aber, Ihre Klage wäre ein schöner Spruch für Stuttgart 21.

    Herr Burowksy sieht im Gegensatz zu Ihnen darin die Entwicklung „wie bei alternativen Energien“ vorgemacht.
    Glauben Sie mir, lassen sie das, denn von Eisen- und Straßenbahnen haben Sie beide keine Ahnung.

    Wenn Sie auf die Zeitvortteile eines eigenen PKWs abheben, der von der Haustüre losfährt und das mit einer Fahrt zum HBF und nachfolgendem Raketenzug vergleichen – welche Energieverschwendung,
    dann haben Sie in der zeitlichen Milchmädchenrechnung bei Ihren individuellen Ausgangspunkten bestimmt recht.
    Aber, es fahren viele Leute in einer Bahn gleichzeitig.

    Probieren Sie das mal von München nach Hamburg, da haben Sie gegen den ICE keine Chance mit dem PKW.
    Und fahren bequemer und sicherer.

  133. @ S. Hader #54

    „Übrigens by the way interessant in den Zeitungsmedien mal genauer zu erfahren, wie bei Ihnen Informationsveranstaltungen gegen Windenergie ablaufen.“

    Sie übersehen da was, denn ich bin nie Organisator von Veranstaltungen über die Windenergienutzung. Ich bin auch nie der einzige Referent.

    Der Ablauf von derartigen Veranstaltungen ist übrigens mehr oder weniger identisch:

    Es kommen viele desinformierte Bürger, die nunmehr sachliche Informationen hören wollen und sehr wenige finanziell interessierte Störer, die eine sachliche Information verhindern wollen.

    Das Problem der Störer besteht darin, daß wie im Fall Teuschnitz die Mehrheit der Anwesenden zwar tolerant ist, aber bei beharrlichen Störern der Klasse Hader, NicoBaecker und Teufel plötzlich dazu neigt, die an die frische Luft zu setzen. Bei anderen Störern reicht der Hinweis auf eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs (Fall Uwe Leonhardt, Windparkprojektierer), um die zur Räson zu bringen.

    Ich bin diesen Typen immer insgeheim besonders dankbar, denn eine bessere Werbung gegen den Windmühlenquatsch als deren Versagen gibt es nicht. Jeder rational denkende Zuhörer erkennt, welch Geistes Kind diese Störertypen sind.

    Jeder hier weiß auch inzwischen Ihre Qualitäten als Nullsatzschreiber zu würdigen. Wie heißt es noch an der Börse:

    Gewinne kann man nur auf Kosten des Verlierers machen. Und nun kommen die Sozialdemokraten daher und besteuern die Verluste der Verlierer an den Börsen. Dümmer geht es nimmer.

  134. @ S. Hader #54

    „Schien auch recht emotional abgelaufen zu sein.

    Der übliche Störer aus der kommunistischen Szene konnte sich nicht durchsetzen. Es hat nicht viel gefehlt und der wäre vom Publikum entfernt worden:
    „Nach einigen deutlichen Worten von Gästen an den beharrlichsten Störer – „Wenn es dir nicht passt, geh heim, Abflug“ – konnte Thomas Heinzow seinen Vortrag aber fortsetzen.“
    Eine absolut lachhafte Vorstellung hat der Typ da abgegeben. Hab mir gerade den Film reingezogen über den Typ mit Planschbecken auf dem Kopf und ungepflegten langen Haartrotteln drumrum. Dieser Alt68er hat den Windmühlengegnern unbeabsichtigt hunderte von Unterschriften eingebracht.

    Allerdings sind Sie nicht wahrheitsliebend, denn ich argumentiere nachweislich sachlich:
    „Anhand von Beispielen, Quellennachweisen, Untersuchungen und Zahlen kam Thomas Heinzow zu dem Schluss, dass Windenergie weder Kernkraft ersetze, noch Arbeitsplätze schaffe oder den Kommunen Gewerbesteuern einbringe.

    Während die Ausführungen von Heinzow recht nüchtern auf Zahlen basierten, brachte Friedrich Buer Emotionen mit ins Spiel.“

    Zitat oben Neue Presse und unten Fränkischer Tag

    Sie können natürlich den Versuch unternehmen, meine Ausführungen zu widerlegen, werden aber 1. an Ihrer nachgewiesenen fachlichen Inkompetenz scheitern und 2. an den von mir korrekt dargestellten Tatsachen und Schlüssen.

  135. #55: Bravo Frau Sabrina Schwanczar,
    hier stimme ich Ihnen zu
    und wieviele Personenzüge oder schwere Busse fahren fast leer durch die Gegend.

    Ich bin daher ein ausgesprochener fan des privaten PKW, der mir zudem auch über recht weite Strecken erhebliche Zeitersparnisse bringt.

    mfG

  136. Lieber Herr Vaatz, #27

    “ Ich bin kein Klimaforscher. Allerdings kam ich nicht umhin in meinen sieben Jahren als Umweltminister in Sachsen mich mit dem Thema Klima und Klimaforschung eingehend zu befassen.“

    Entschuldigung, aber Ihre Kontakte zur Klimaforschung haben Sie offenbar nicht genutzt, um sich auch ueber die Ergebnisse der Klimaforschung zu informieren. Wenn ich mir Ihre Beispiele in dem Interview angucke, so scheint es mir, dass sich da jemand zu den physikalischen Ablaeufen im Klimasystem auessert, der sich seine Meinung aus Vahrenholts Buch, ein paar EIKE Artikeln und Kuriositaeten aus der Internet gebildet hat, anstatt durch das Studium wissenschaftlicher Arbeiten und Teilnahme an wissenschaftlichen Konferenzen. Was veranlasst Sie, sich fuer eine Meinung stark zu machen, die wissenschaftlich nicht belegt ist, sondern durch eine „Interessensgemeinschaft“ vertreten wird? Glauben Sie, es sei sinnvoll, sich gegen begruendete Argumente zu stemmen und durch Spekulationen zu ersetzten? 

  137. @#52 und 53: S.Hader,

    Herr Hader, man sagt Ihnen, dass Sie einen Haufen Stuss in ihren Kommentaren verzapfen. Sie wollen das halt nicht verstehen. Sie verstehen halt gar nichts. Das zieht sich durch alle Themengebiete.

    Man kann sich eigentlich keinen besseren Diskutanten wünschen als Sie. Mit dem Quatsch den Sie von sich geben, wird die Meinung, die Sie vertreten automatisch absolut unglaubwürdig.
    Es ist nur Schade, dass mit dem Quatsch dieses Forum vollmüllen. Es gibt hier genug interessante Beiträge, die sich zu lesen lohnen. Da muss man nicht von ihrem unterirdischen Schwachsinn, den Sie absondern, sich ablenken lassen.

    Geh ma fort!

  138. #44: Rainer Manz sagt:am Dienstag, 26.06.2012, 14:26

    Werte Frau Schwanczar,
    36# Sie sollten bei Ihrer Betrachtung PKW/Zug berücksichtigen, dass Stahlrad-Stahlschiene-Systeme andere Reibungsverluste mit sich bringt als Gummirad-Asphalt-Beton-Systeme und die reine 1:1 Massenumrechnung oder Vergleich nur der transportierten Mengen zur Eigenlast der Transporteinheit falsch ist.

    Das ist mir bekannt, dass der Rollwiderstand auf Schienen wesentlich geringer ist.

    Es ist aber zu bedenken, dass bei diesen extremen Geschwindigkeiten der Energiebedarf in solcher Weise zunimmt, dass von diesem Vorteil der Bahn im genannten Beispiel eines nur 100 km/h fahrenden Pkw nichts mehr übrig bleibt, mal ganz von den extremen Materialbeanspruchungen abgesehen.

    Und natürlich wird mit der transportierten Masse je Zug der Energieaufwand pro Masse geringer, weil die Verdrängung der Luft vor dem Fahrzeug nicht entsprechend mit der Zuglänge und schon gar nicht mit der Zuladung steigt, von einigen kleinen Nebeneffekten schwererer Last abgesehen.

    Mit steigender Geschwindigkeit des Zuges steigt aber auch der dazu erforderliche Energieaufwand sehr stark an. Mit dem ÖPV braucht man erst einmal 25 min Straßenbahnfahrt zum Hbf, nicht eine Bahn eher (7 min im Berufsverkehr), muss zur Haltestelle und dann zum Bahnhof laufen und die Bahn kommt nicht passgenau am Bahnhof an. da hat man schon einmal gegenüber dem Pkw fast eine Stunde eingebüßt, ohne das der Zug bereits abgefahren ist. Um nun diesen starken Zeitverlust gegenüber dem Pkw auszugleichen, muss der Zug extrem schnell fahren, was entsprechend hohen Energieaufwand erfordert, dass die Vorteile der Bahn zunichte sind. Und das Bahnpersonal, die Bahnimmobilien wie Bahnhöfe, Stellwerke, Bahnbetriebswerke und und und müssen alle mitbezahlt werden und schlucken Ressourcen.

    Bahn bitte dort, wo sie ihre Vorteile voll zur Geltung bringen kann: Güterverkehr.

    Es sinken bei größeren Schiffen Lkws und so weiter allerdings auch die Personalkosten je transportierte Tonne, was wohl der Hauptgrund für den Einsatz immer größerer Transportmittel ist.

  139. #45: „Nö, denn der Durchzug einer Kaltfront verursacht extrem starke Anstiege und Abfälle, die nicht vorhersagbar sind. Wenn denn erst mal die extrem teuren und ineffizienten Windparks in der Nordsee errichtet sind (25000 MW), können schon mal 15000 MW binnen 15 Minuten unvorhersagbar vom (oder ans) Netz gehen, was nicht kompensierbar ist.“

    Ach nein, nicht schon wieder Herr Heinzow. Oder haben Sie in der Zwischenzeit Ihr Paper mit Prof.Tol und Prof.Brümmer überarbeitet und neu eingereicht? Das würde mich positiv überraschen, nachdem ca. 6 Jahre Funkpause in der Wissenschaftswelt war. Übrigens by the way interessant in den Zeitungsmedien mal genauer zu erfahren, wie bei Ihnen Informationsveranstaltungen gegen Windenergie ablaufen. Schien auch recht emotional abgelaufen zu sein.

  140. #33: „“Na da würde mich mal interessieren, welche aktuellen praktische Erfahrungen er aus der Klimaforschung mitbringt.“

    Das ist ein Argument wie: Nur Theologen dürfen sich ein Urteil über den Willen Gottes machen.“

    Sehr geehrte Frau Schwanczar, eine Meinung darf jeder dazu haben und sie veröffentlichen. Ich wüßte nicht da etwas gegenteiliges behauptet zu haben.

    Im übrigen an Herr Vaatz gerichtet, wenn Sie sechs Jahre lang u.a. Umweltminister im Freistaat Sachsen waren, dann hatten Sie in dieser Zeit auch gestalterische Möglichkeiten durch die Vergabe von Landesmitteln positiv auf die Mittelvergabe der Klimaforschung zu wirken, vorausgesetzt es gab zuvor Defizite in dem Bereich. Was wurde in Ihrer Regierungszeit diesbezüglich gemacht, Herr Vaatz?

  141. #28: „Es ist mitunter recht Mühsam ihre Auslassungen zu lesen, sofern man versucht, irgendeine Art von Erkenntnisgewinn daraus zu ziehen.“

    Werter Herr Klasen, wer fordert Sie denn auf, diese Auslassungen zu lesen. :o)

    „wäre es vielleicht Ratsam, diese dann als persönliche Meinung zu Kennzeichnen“

    Ähm Herr Klasen, was schreiben Sie denn außer persönliche Meinungen? Vorgedruckte Texte? Natürlich sind es persönliche Meinungen, die hier veröffentlicht werden, aus dem Kelch der Weisheit hat noch niemand getrunken. Aber wie gesagt, es zwingt Sie niemand, dass zu lesen und beleidigt werden Sie damit auch nicht. Sie sind ein erwachsener Mensch und als solcher dürften Sie auch einen freien Willen besitzen (auch wenn das von einigen Philosophen und Psychologen generell abgestritten wird). :o)

    In diesem Sinne
    S.Hader

  142. @ E. Teufel #47

    Ich habe bisher noch keinen Meteorologen kennengelernt, der 1. die exakte Eintreffzeit einer Kaltfront vorhersagen konnte und der 2. zudem noch die Windgeschwindigkeit vor und nach dem Durchzug zutreffend vorhergesagt hat.

    Sie behaupten jedenfalls einen zu kennen. Her mit dem Namen.

  143. @ h. burowski #48

    Lernen Sie erst einmal richtig L E S E N, bevor Sie hier schreiben:

    „Wenn denn erst mal die extrem teuren und ineffizienten Windparks in der Nordsee errichtet sind (25000 MW), können schon mal 15000 MW binnen 15 Minuten unvorhersagbar vom (oder ans) Netz gehen, was nicht kompensierbar ist.“

    Das Netzgebiet 50-Hertz ist praktisch – bis auf HH – identisch mit dem untergegangenen Unrechtsstaat „DDR“. Die Nordsee beginnt in etwa 100 km westlich des ehemaligen „antifaschistischen Schutzwalls“, der unsereins davon abhalten sollte die ökonomischen und freiheitlichen Errungenschaften des demokratischen Staates „DDR“ abzusahnen.

  144. @ E. Teufel #30

    „Wenn Sie meinen, und was ist mit der Braunkohle? “
    „Wie effizient ist ein Auto. Da bewegen sie min. 1 Tonne nur um 70kg zu transportieren.“

    Typisches Ablenkungsmanöver eines überführten Propagandisten.

    Es geht um Energiebereitstellung und deren Effizienz, die man einerseits am Materialaufwand, andererseits am geldlichen Aufwand in Relation zum Nutzen festmachen kann.

    Auch wenn Sie es nicht – wegen Ihrer Ideologiescheuklappen nebst Brille – begreifen wollen:

    Die Erfindung der Dampfmaschine (allgemein Wärmekraftmaschinen nach dem Carnotprozeß) und der zunächst schienengebundenen Dampfloks und dann straßengebundenen Benzin- und Dieselfahrzeuge, hat der Menschheit den Wohlstand beschert, den sie jetzt hat. Die Dampfschiffe sollen auch nicht unerwähnt bleiben, die einen zuverlässigen und quasi gefahrlosen Transport von Gütern und Personen ermöglichten. Irgendwann in den 60ern kam dann der Lufttransport hinzu.

    Alle diesbezüglichen relevanten Erfindungen und technischen Neuerungen wurden in Deutschland gemacht.

    Inzwischen erfindet man in Deutschland den Rückschritt in das finstere Mittelalter, nämlich das Zeitalter der sog. „erneuerbaren Energien“, welches ein Zeitalter der Armut und Repression durch Kirche (Religion) und Staat war.

  145. #45: Herr Heinzow
    „Nö, denn der Durchzug einer Kaltfront verursacht extrem starke Anstiege und Abfälle, die nicht vorhersagbar sind. Wenn denn erst mal die extrem teuren und ineffizienten Windparks in der Nordsee errichtet sind (25000 MW), können schon mal 15000 MW binnen 15 Minuten unvorhersagbar vom (oder ans) Netz gehen, was nicht kompensierbar ist.“

    Der größte 15-Minutenleistungssprung des Netzbetreibers 50Hertz betrug 2011 865 MW bei einer installierten WKA-Leistung von 12000 MW. Welche Ausgangszahlen benutzen Sie für Ihre Aussage?

    Gruß Holger Burowski

  146. @Herr Klasen,

    1. Wo soll ich noch exaktere Aussagen treffen, wenn es die Fragestellung gar nicht hergibt?
    2. Was soll ich noch belegen. Es gibt Leute die wissen es einfach, ohne zu wissen ob/wo es noch steht.
    3. Beide Punkte hatte ich #40 bereits erklärt. Ich muss mich aus #40 nochmal korrigieren. Anstatt: „Wären Sie in Zukunft bitte so gütig alle Texte im Zusammenhang zu lesen“ muss es besser heißen:
    „Wären Sie in Zukunft bitte so gütig alle Texte vollständig zu lesen“.

  147. @ E. Teufel #25

    „Genauso ist es auch bei der Windenergie.“

    Nö, denn der Durchzug einer Kaltfront verursacht extrem starke Anstiege und Abfälle, die nicht vorhersagbar sind. Wenn denn erst mal die extrem teuren und ineffizienten Windparks in der Nordsee errichtet sind (25000 MW), können schon mal 15000 MW binnen 15 Minuten unvorhersagbar vom (oder ans) Netz gehen, was nicht kompensierbar ist.

    Ihre Propaganda ist nun wirklich leicht zu widerlegen. Die Bibel übrigens auch. Man denke da an die drei unterschiedlichen Geschichten bzgl. der im See G. ertrunkenen Schweine.

    Religion ist etwas, was man mit Rationalität widerlegen kann. Allerdings führt das nicht dazu, daß „Gläubige“ der Rationalität zugänglich sind.

  148. Werte Frau Schwanczar,
    36# Sie sollten bei Ihrer Betrachtung PKW/Zug berücksichtigen, dass Stahlrad-Stahlschiene-Systeme andere Reibungsverluste mit sich bringt als Gummirad-Asphalt-Beton-Systeme und die reine 1:1 Massenumrechnung oder Vergleich nur der transportierten Mengen zur Eigenlast der Transporteinheit falsch ist.
    Anders gesagt und gefragt – welchen Energieeinsatz benötigen 100 kg Massetransport beim Auto, beim Zug, auch beim Flieger und mit dem Schiff unter Berücksichtigung der Transporteinheit-Eigenlasten wie auch des unmittelbaren Verkehrsträgers und dessen Tragfähigkeit im Sinne von Schiene und Untergrund, Straße, Rollbahn-Luft und Wasser und deren Widerstände gegen den Transport z.B. wegen der Oberflächen, Reibung, Steigungen, Sturm. Die Verkehrslasten oder die Menge der transportierten Massen üben natürlich einen bedeutsamen Einfluss auf den Energieverbrauch pro kg Verkehrslast aus. Je mehr Verkehrsmasse pro Transporteinheit transportiert werden kann, desto günstiger stellt sich der Energieverbrauch pro Masse Verkehrslast dar. Deswegen geht z.B. die Tendenz im Schiffsbau zu immer größeren Schiffen bzw. Transportvolumina.

    Das sagt noch nichts über den Wirkungsgrad und der Einsatzbandbreite der jeweiligen Transporteinheit aus. Es mag daher eine vollbesetzter PKW ein günstigeres Energie-Kraftaufwand-Verlustverhältnis haben als ein Einzelperson besetzter – beim Zigaretten holen 500 m fahren ist diese Betrachtung wohl egal…

    Und zu 37#
    Das ist ja mal eine konkrete Aussage an die die Fragen kommen können – welche Alternativen gäbe es zur ordnungspolitischen Fehleistung und zur Kernenergie oder hängen beide zusammen?

    Und vertiefend – wenn es die ordnungspolitische Fehlleistung EEG nicht gäbe, wären dann die EE ein gleichwertiger Ersatz zur Kernenergienutzung oder wäre die Kernenergienutzung ein Ersatz für ordnungspolitische Fehlleistungen?

  149. Sehr geehrter Hr. E. Teufel,

    zu den Fragen in #40, Ziffer 1 – 4 und ihrer Frage: “Wo hapert es denn?“

    zitiere ich aus meinem Kommentar in #28:
    „grundsätzlich in ihren Beiträgen keine Belege für ihre Aussagen liefern und diese Behauptungen auch noch so unscharf formulieren dass sie genauso wenig Falsch wie Richtig sind“

    Meines Erachtens langt dies als Antwort.

  150. @ G. Woitoll #29

    „… natürlich hat Herr Heinzow nicht Sie sondern diesen unsäglichen Herrn Röttgen gemeint.“

    Ich meinte Prof. Dr. K. Töpfer, denn der hat in der Panorama-Sendung (Panorama – Die Reporter) v. 8.05.2012 dummes Zeug gesabbelt.

    Die Sendung zeigt übrigens, wie weit Journalisten überhaupt gehen dürfen, um offenkundige Mißstände zu benennen.

    Daß man Deutschland nicht mittels Windmühle & Co mit Energie versorgen kann, steht fest. Kann jeder nachrechnen, wieviele Windmühlen und welcher Speicherbedarf nötig ist.

    Technisch ist das nicht machbar und wäre es technisch machbar, wäre es nicht finanzierbar. Trotzdem kommen Typen wie Töpfer, Röttgen oder Altmaier auf Geheiß einer Physikerin daher und lügen dem Volk die Hucke voll.

    Man sollte im Bundestag eine Lesung des Märchens von Andersen veranstalten. Vielleicht wachen die Abgeordneten dann auf und merken welchen Unfug sie verzapft haben, zu Lasten des Deutschen Volkes und der EU.

  151. Frau Schw… ihre Aufzählung der Vorteile von KKWs in Deutschland ist natürlich nicht abschließend. Da wären noch stabile, weitgehend störungsfreie und günstige Stromversorgung in den letzten 50 bis 60 Jahren.
    Was will man eigentlich noch mehr von einer Energieversorgung?

  152. Sehr geehrter Herr Klasen,

    1.
    Wären Sie in Zukunft bitte so gütig alle Texte im Zusammenhang zu lesen. Es könnte passieren, dass Sie daraus einen Erkenntnisgewinn ziehen. Wären Sie bitte auch so gütig Probleme beim verstehenden Lesen offen anzusprechen und Ihre Nachlässigkeit nicht auf andere abzuwälzen.
    Wo hapert es denn?

    2. Ich bin nicht gewillt Einträge nach Wikipedia-Richtlinien zu erstellen. Ich kann und will nicht immer erst suchen müssen, ob es zu meinem Wissen, auch irgendwelche (wahrscheinlich auch noch Ihnen genehme) Visualisierungen im Internet gibt. Wenn Sie diesen Anspruch haben, können Sie gerne auch selber suchen. Ich war der Meinung, dass EIKE eine Möglichkeit zur Diskussion bieten will und keine Enzyklopädie sein möchte.

    3. Ich gebe Ihnen allerdings insofern Recht, dass es in dem Forum Personen gibt, die zum Thema nicht wirklich viel beitragen können, und es trotzdem versuchen. Das kann man einerseits lobend sehen. Denn nur so entstehen Diskussionen. Und nur wenn man dies macht, kann man auch neue Erkenntisse gewinnen. Andererseits gibt es darunter auch Personen, welche trotz besseren Wissens (oder Nichtwissens) immer wieder dieselben falschen Behauptungen aufstellen.

    4. Hier ging es im die Lastschwankungen im Elektroenergieversorgungsnetz. Herr Vaatz hatte behauptet, dass: „Die Belastung des Netzes weist ein mit geringen Toleranzen Woche für Woche exakt wiederkehrendes … Abnahmeverhalten auf.“ Dies hatte Herr Hader angezweifelt. Ich habe gesagt, dass Herr Vaatz Recht hat, dass die Vorhersage mit dem tatsächlichen Verlauf gut übereinstimmt. Und dies sei bei der Windenergie genauso.
    Eine qualitative Aussage kann man natürlich schwer fassen. Jetzt kann man versuchen es zu quantifizieren. Herr Heinzow hat die Zahlen sicher richtig besorgt, nur bewertet hat er sie falsch / nicht. Er hat auch grade einen sehr windigen Tag ausgesucht. Beispielsweise könnte Herr Heinzow und Herr Woitoll sich jetzt mal unterhalten, warum bei windigen Tagen die Prognose größere absolute Fehler hat, als bei nicht so windigen Tagen.
    Aber das hat dann nichts mehr mit der Ursprungsaussage zu tun. Denn ich hatte ja den Vergleich Lastprognose und Windprognose angestellt. Dann muss man halt mal Zahlen zur Last besorgen (oder meinen glauben).

  153. #35: Sabrina Schwanczar sagt:am Dienstag, 26.06.2012, 11:39

    #28: Uwe Klasen

    Sie sollten einfach mal voran gehen.

    ———-

    Sehr geehrte Fr. Schwanczar,

    es freut mich wenn auch sie sich angesprochen fühlen. Versuchen sie dann auch bitte dies zukünftig umzusetzen!
    Viel Erfolg wünsche ich ihnen dabei!

  154. Dass das EEG eine ordnungspolitische Fehlleistung ist, sehe ich übrigens genauso.

    Deswegen bin ich allerdings noch lange nicht für Kernenergie, welche faktisch nur einen Vorteil aufweist: die hohe Menge an Energie, die sich als relativ wenig Brennmaterial herausholen lässt.

    Wobei aber dieser Vorteil durch die erheblichen technischen Aufwendungen zum großen Teil wieder aufgezehrt wird.

  155. @ A. Vaatz #26

    Sehr geehrter Herr Vaatz,

    gemeint war selbstverständlich Prof. Dr. K. Töpfer. Der Mann ist als Ökonom eine Schande für meinen Berufsstand, weil er nicht erkennt, daß die Uralttechnik Windmühle nebst Solarpanels nie die Rentabilitätsschwelle erreichen wird und somit nicht zur Versorgung eines Industrielandes mit der nachgefragten Energie taugt.

    Ich frage mich, wann die Bevölkerung merkt, daß Dr. Merkel, Altmeier & Co nackt dastehen (in Anlehnung an Andersens Märchen von den neuen Kleidern)?

    Der durch das EEG (incl. Einspeisegesetz) verursachte volkswirtschaftliche Schaden dürfte bereits (bis 2032) die 400 Mrd. € – Grenze erreicht haben, zu heutigen Preisen versteht sich. Tendenz progressiv steigend.

  156. #30: E.Teufel sagt:

    „Wie effizient ist ein Auto. Da bewegen sie min. 1 Tonne nur um 70kg zu transportieren.“

    Und wenn 5 Leute drin sitzen ?

    Dann sind es nur noch 200 kg je Person.

    Zm Vergleich:

    Bei Eisen- und Straßenbahnen kommen ohne das Gewicht einer Lokomotive etwa 500 Kg auf einen Sitzplatz.

    Ebenfalls zum Vergleich:

    Um mit dem Zug öffentlichen Personenverkehr von Leipzig Paunsdorf nach Berlin Marienfelde in derselben Zeit zu gelangen, die ein Pkw mit der Geschwindigkeit von 100 km/h dazu benötigt (ca. 2 h + 15 Min) muss der Eisenbahnzug zwischen Leipzig Hbf und Berlin Hbf mehr als 200 km/h Stunde fahren.

    Diese extrem hohe Geschwindigkeit kostet (von dem hohen nicht versicherten Unfallrisiko abgesehen) derart viel Energie, das die Effizienz eines Pkw niemals erreicht werden kann.

    Das ist der Grund warum ÖPV teuer und unökologisch ist.

  157. @ #22: M. Stock sagt:am Montag, 25.06.2012, 17:04

    Wie ich schon sagte: Gutachter sind in Deutschland Theologen, die deren Ausagen man nicht prüft, sondern glaubt.

    Gilt für die Märchenonkel, die uns die Sicherheit von KKWs verkaufen wollen übrigens genauso.

  158. @ Hader

    Zitat Hader:

    „Na da würde mich mal interessieren, welche aktuellen praktische Erfahrungen er aus der Klimaforschung mitbringt.“

    Das ist ein Argument wie: Nur Theologen dürfen sich ein Urteil über den Willen Gottes machen.

    Haben Sie angesicht des Wetters mal daran gedacht, dass es Bezahlfreibäder gibt ?

    Hätte man diese Bezahlfreibäder gebaut, wenn damals ein solch kaltes Wetter geherrscht hätte – um dann mangels Besucher Pleite zu gehen ?

    Mal nach rechts und links abseits des von den „Experten“ vorgegebenen Weges schauen und man wird stutzig.

    Hat sich denn die Vegetationsphase relevant verlängert ? Können Wir heute zweimal im Jahr ernten und die Hälfte der Landwirtschaftlichen Nutzfläche in Wald zurückverwandeln ?

    Zitat Hader:

    „Generell muss man an dem gesamten Interview bemängeln, dass der Interviewer es versäumte, Herrn Vaatz nach konkreten Konzepten für die zukünftige Energieversorgung hierzulande zu fragen.“

    Hauptsache ein konkretes Konzept, auch wenn damit nur Schaden angerichtet wird. So kann man doch an die Sache nicht herangehen.

  159. Das Problem in Deutschland ist, dass die Menschen dazu erzogen werden, Fachleuten zu glauben. Dafür steht Religion und Religionsuntericht symbolisch.

    Ein seriöses Bildungswesen muss Menschen dazu erziehen, Fachleute zu hinterfragen und zu überprüfen.

    Geradezu eine Frechheit ist die Ausbildunjg der Juristen in Deutschland. Dort werden Dumpfbacken herangezüchtet, die keinerlei mathematisch-naturwissenschaftlichen Kenntnisse vermittelt bekommen, die noch nicht einmal ansatzweise befähigt sind, Sachverständigenaussagen zu prüfen.

    Und weil es es eben Dumpfbacken sind, stützen diese trotzdem gerichtliche Entscheidungen drauf.

    Und Juristen haben einen überdurchschnittlichen Gestaltungswillen zur Macht – bereits absolut, ohne dies in Relation zu deren erbärmlicher Bildung zu setzen.

    Und wer sitzt in der Politik ?

    Dumpfbacken, denen man genauso erzählen kann, Photovoltaik und Öffentlicher Nahverkehr sei ökologisch wie das man einen Niedriglohnsektor benötige und Kernkraft sicher sei.

    Amen

    p.s.

    Ich habe gehört, solche Dumpfbacken findet man auch woanders.

  160. Noch kann sich Deutschland höchster internationaler Wertschätzung über die angeblich gute Bonität erfreuen.
    Jedoch hinter hervorgehobener Hand wird bereits über eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit vor allem wegen der zu erwartenden Kosten-Explosion für den wahnwitzigen, hysterischen Atomausstieg bei den ersten Ratingagenturen nachgedacht.

    Dass der „Wutbürgeraufstand“ gegen die selbstzerstörerirische Energiewende unserer Ökosozialisten bisher ausgeblieben ist, kann man noch damit erklären, dass die Auswirkungen des 400 Milliarden- Abenteuers (Atomausstieg) noch nicht in den Taschen der Deutschen spürbar geworden ist.

    In der größten Finanzkriese nach 1949: 2 Billionen Staatsverschuldung, 1,8 Billionen nicht gedeckte Pensionslasten, 280 Milliarden Einhaltung Kyotoprotokoll, von den Rettungsschirm-Kosten ganz zu schweigen, leistet sich Deutschland unter der Klimakanzlerin A.M. als einziges Industrieland einen sofortigen Atomausstieg , der zur großen Energiearmut führen wird.
    Der neue Umwelt-Pabst Altmeier hat bereits angekündigt, den Haushalte, welche von der neuen Energie-Armut betroffenen, mit Milliarden zu unterstützen, auf Kosten der Fleißigen im Land.
    Die über Sechzigjährigen könnte diese Diagnose gleichgültig sein. Für die nächste Generation aber kommt irgendwann der große Zahltag und dann kommt die Atomkraft zurück nach Deutschland, wie das Amen in der Kirche. Leider zu spät.

    Gott mein Gott warum hast du uns verlassen und die Staatverschuldung zu einer sozialistischen Massenenteignung kommunistischer Prägung verkommen lassen.
    Fazit: Wenn die Ratingagenturen auch für Deutschland den Daumen senken, wird die ganze Euro-Zone in Asche versinken.

  161. @Herr Heinzow:
    „Ein Mopedmotor aus den 50ern ist effizienter.“
    Wenn Sie meinen, und was ist mit der Braunkohle?
    Wie effizient ist ein Auto. Da bewegen sie min. 1 Tonne nur um 70kg zu transportieren.
    Dieses Spielchen können wir bestimmt noch unendlich fortsetzen, ich weiß nur nicht, was das Ihnen bringt.

  162. Alle Achtung, ein leibhaftiger MdB liest hier mit! Erst mal: Hut ab vor Ihrer Haltung Herr Vaatz. Bitte machen Sie weiter so, Sie werden noch gebraucht (auch von Frau Merkel, die wird nämlich Leute wie Sie aus dem Hut zaubern, wenn die Energiewende grandios gescheitert ist).
    Und noch eine Bitte: Halten Sie uns Wählerpöbel doch nicht für gar so dämlich, natürlich hat Herr Heinzow nicht Sie sondern diesen unsäglichen Herrn Röttgen gemeint.

    Und zu Herrn Teufels Vorhersagbarkeit der Stromeinspeisung durch Windmühlen: Die Leistung einer Windmühle ändert sich mit der 3. Potenz der Windgeschwindigkeit. Also doppelte Windgeschwindigkeit, achtfache Leistung, halbe Windgeschwindigkeit, ein achtel der Leistung. Hat was mit Strömungslehre zu tun, Herr Teufel.

    Eine vom Wetter (Wind, Sonne) abhängige Stromproduktion kann niemals zuverlässig geplant werden, wie unsere Vergangenheit beweist, kann eine Stromproduktion mit konv. Kraftwerken sehr wohl dem Verbrauch entsprechend geplant werden.

    Gruß aus Südhessen

  163. Sehr geehrte Herren E. Teufel und S. Hader,

    wäre es im Rahmen ihrer bescheidenen Möglichkeiten, zukünftig bedeutend weniger Beiträge zu produzieren in denen sie rhetorisch nur hohle Phrasen von sich geben?
    Es ist mitunter recht Mühsam ihre Auslassungen zu lesen, sofern man versucht, irgendeine Art von Erkenntnisgewinn daraus zu ziehen. Da sie beide grundsätzlich in ihren Beiträgen keine Belege für ihre Aussagen liefern und diese Behauptungen auch noch so unscharf formulieren dass sie genauso wenig Falsch wie Richtig sind, wäre es vielleicht Ratsam, diese dann als persönliche Meinung zu Kennzeichnen, damit der wohlwollende Leser diese als solche sofort erkennen kann und sich dann das lesen ihrer Kommentare ersparen kann!
    Vielen Dank.

  164. Zu S. Hader 24.06.2012 11:49

    Der Begriff Ressourcenschonung bedarf keiner Spezifizierung. Das Stromabnahmeverhalten finden Sie auf http://www.arnold-vaatz-mdb.de/ unter dem Stichwort Energie/EEG und dann Anmerkungen zur Energiepolitik in Deutschland“ Folie 8. Was meine Erfahrungen in der Klimaforschung betrifft: Ich bin kein Klimaforscher. Allerdings kam ich nicht umhin in meinen sieben Jahren als Umweltminister in Sachsen mich mit dem Thema Klima und Klimaforschung eingehend zu befassen. Die zum Verständnis nötige Qualififation meine ich durch ein mit Erfolg abgeschlossenes Mathematikstudium und eine Diplomarbeit zum Thema „schnelle Fouriertransformationen bei homogenen und nichthomogenen Randwertaufgaben hyperbolischer und elliptischer partieller Differentialgleichungen“ nachgewiesen zu haben. Auf den Interwiever betreffenden Fragen werde ich, wie Sie vielleicht verstehen, nicht eingehen. Gruß A.V.

  165. @Herr Hader,
    mir ist es zwar schon auf dem Heimweg eingefallen, aber jetzt, wo ich Herrn Heinzows lustige Zahlenspiele sehe, fällt es mir quasi wie Schuppen von den Augen. Also, der Tagesgang ist relativ sicher. Es bleibt natürlich noch die Frage, wo die Kurve etwa liegt. Da können Abweichungen bis 10GW auftreten. Normal sind 2GW. Das macht dann etwa 5 bis 10 % der aktuellen Leistung aus. Solche Abweichungen treten aber nicht abrupt auf (außer ein Großkraftwerk fällt aus). Also es gibt keinen plötzlichen Anstieg/Abfall um 10GW. Genauso ist es auch bei der Windenergie.

    Deswegen für alle die sich hier irgendetwas beweisen (oder etwas kompensieren müssen): Die Prognosen weichen ab. In beiden Fällen. Und wenn den WVAn Die Windabweichung zu hoch ist, dann ist es aber auch bei der Lastprognose so. Wenden Sie sich also bitte an Herrn Vaatz.

  166. @ E. Teufel #21

    Sie verwechseln „Glauben“ mit Wissen. Sie gehören zu den „Gläubigen“ der einzig wahren Ökoreligion und ich zu den Wissenden.

    Windprognose des US-GFS-Wettermodells für Lübeck um 1800 Uhr: Wesz mit 10 – 15 kn. Realität um 17:50: West mit 19 kn in Böen mit 31 kn.

    Schaut man heute ins Vattenfall-Netzgebiet (50 Hertz) so ergeben sich folgende Werte hinsichtlich der prognostizierten Windstromerzeugung und der Realität:

    Prognose Ist Viertelstundenwerte in MW zwischen 12:00 und 17:45
    6291 4483
    6344 4820
    6398 4540
    6451 4683
    6503 4450
    6550 4434
    6596 4531
    6643 5077
    6689 4795
    6735 5419
    6780 5210
    6825 5005
    6864 5181
    6907 5293
    6951 5565
    6995 5387
    7040 5352
    7065 5634
    7090 5963
    7115 5818
    7136 5623
    7098 5830
    7060 6135
    7021 6333

    Nach Adam Riese ergibt sich ein Prognosefehler von fast 50%. Ist ja auch nur das, was so 1,5 KKW des Typs Brokdorf so an Leistung bereitstellen oder drei Braunkohleblöcke à 500 W.

    In Ihrer Ideologie oder gemäß dem einzig wahren Ökoglauben ein vernachlässigbarer Fehler.

    Ökonomisch bedeutet die Fehlprognose, daß der Netzbetreiber 1500 MW Regelenergie zu horrenden Preisen an der Börse zukaufen muß, also extrem teuren PSKW-Strom zukaufen muß.

  167. Sehr geehrter Herr Teufel,

    die Windgeschwindigkeitsprognosen sind deutschlandweit tatsächlich extrem schlecht, und praktisch immer zu hoch. Ich habe in unserer Gegend auch schon mehrjährige Windmessungen mit „Windgutachten“ verglichen. Ein Witz, die wahren Windgeschwindigkeiten liegen in der Regel 50% unter den gutachterlichen. Ich frage mich, wie die es schaffen, für so etwas Geld zu bekommen.

  168. @Herr Heinzow:
    „4,1 Tonnen Material um eine Leistung von 1 kW“
    Ist ja gar nicht so schlecht.
    Für 1 kWh Braunkohlenstrom müssen Sie 1 kg Abraum und Grundwasser bewegen.

  169. @ E. Teufel #16

    „Ich denke, was Herr Vaatz meint, ist die Übereinstimmung von Vorhersage zu tatsächlichem Verlauf. Der ist bei der Windeinspeisung aber auch nicht schlechter.“

    Die Windgeschwindigkeitsprognosen sind bekanntermaßen desaströs. Allerdings behaupten Ideologen, wie Sie, das Gegenteil, so wie das die Propagandaministerien und die Anhänger totalitärer Regime und Religionen schon immer getan haben. Gläubige der Ökoreligion unterscheiden sich da nicht von.

  170. @#16: E.Teufel,

    die Verbraucherpreise zeigen doch schon, dass die Deutschen an Ecken und Enden sparen müssen um die sinnlosen Kosten für Voglschredder und Krähenspiegel zu stemmen.

  171. @ S.Hader # 14

    „ich verliere da leicht den Überblick.“

    Nicht nur da haben Sie keinen Überblick, sondern fast überall. 4,1 Tonnen Material um eine Leistung von 1 kW zur Stromerzeugung bereit zu stellen ist nach Ihrer Ansicht hier publizierten effiziente Ressourcenschonung.

    „was Ressourcenschonung und Energieeffizienz angeht, so glaube ich schon hier was geschrieben zu haben.“

    Ja, haben Sie, überwiegend Nullsätze und ökonomischen Unfug. Die wichtigste Ressource ist Geld. Aber das gab es in der „DDR“ ja bekanntlich nicht in genügendem Umfang.

  172. @Herr Hader,
    Ich glaube nicht, dass ich dafür genügend Zahlen habe. Bzw. ich müsste Sie mir mit größerem Aufwand zusammenstellen. Sie können aber sich kostenfrei bei entsoe.net anmelden. Da bekommen Sie allerdings die Werte nur in stündlicher Auflösung. Da finde ich den Informationsverlust schon zu hoch.
    Ich denke, was Herr Vaatz meint, ist die Übereinstimmung von Vorhersage zu tatsächlichem Verlauf. Der ist bei der Windeinspeisung aber auch nicht schlechter.
    Ich wollte eigentlich nur festhalten, dass der Lastverlauf alles andere als chaotisch und unvorhersehbar ist.
    Und auch wenn ich sonst mit Herrn Vaatz politischen Ansichten (auch in anderen Dingen) nicht konform gehe, so hat er mit seiner im Artikel getätigten Aussage aber Recht. Und das wird Ihnen jeder Netzbetreiber so sagen, ohne gleich die konkreten Zahlen aus der Kiste holen zu können.

    @all
    Die Hiobsbotschaften für die „Wohlstandsvernichtungsalarmisten“ (kurz WVA) werden immer mehr:
    http://tinyurl.com/7ym5rkc

    mfg
    E.Teufel

  173. #13: „Dem ist tatsächlich so. Welchen Grund sollte es auch haben, dass es Dienstag anders aussieht als Mittwoch?“

    Hallo Herr Teufel, dann würde mich interessieren, ob man diese Toleranzgrenzen auch in Prozente relativ zur Gesamtleistung angeben kann.

    Nicht vernachlässigen sollte man bei der Wochenperiodizität, dass es einen unterschiedlich hohen Strombedarf je Jahreszeit gibt und diese auch von der Witterung abhängt (Heizung, Klimaanlagen).

  174. Hallo Herr Manz, was Ressourcenschonung und Energieeffizienz angeht, so glaube ich schon hier was geschrieben zu haben. Generell kann man dabei auf gängige technische Definitionen, die in Normen vorliegen, zurückgreifen. Kann sein, dass ich u.a. auch das hier http://tinyurl.com/7fe5nug verlinkt habe, ich verliere da leicht den Überblick. Ob Heer Vaatz von ähnlichen Begrifflichkeiten spricht, kann ich jetzt natürlich nicht garantieren, aber vielleicht kann man schon davon ausgehen.

    „„Welcher Mut?…“ Provokant: Versuchen Sie mal sich zu Tabuthemen der Bundesrepublik Deutschland öffentlich anders zu äußern als es öffentlich „gewünscht“ ist. Dann lernen Sie ganz schnell den Gesinnungsparagrafen 130 StGB kennen. Bevor Sie nun Touche´ jubelieren – ich hatte noch nicht das Vergnügen dazu.“

    Okay, zu 130 StGB musste ich erstmal googeln. Ob irgendetwas „öffentlich gewünscht“ ist, interessiert mich beispielsweise nicht, wenn ich hier poste. Und ähnlich sehe ich das auch bei öffentlichen Äußerungen von anderen. Man mag sich damit bei einigen bis vielen unbeliebt machen, aber es dürfte eigentlich niemanden schwer fallen, kontroverse Ansichten so zu äußern, ohne dabei ganze Bevölkerungsgruppen verächtlich zu machen oder zu verleumden. Lief ein Herr Vahrenholt Gefahr, § 130 zu verletzen? Liefen Sie oder ich durch unsere Äußerungen jeweils Gefahr? Wohl kaum. Wenn es hingegen Leute gibt, die meinen, sie müssten Klimaforscher so hinstellen, dass das alles Verbrecher sind (was hier schon im Forum passierte), dann kann ich nur sagen, selbst Schuld wenn man so dumm ist und dann hinterher evtl. noch juristischen Ärger einhandelt. Also frage ich nochmal, welchen Mut bedurfte es, dieses Buch zu schreiben?

    „Meine dumme Frage dazu –Sie dürfen demnächst wie wir alle sich zur persönlichen Organspende festlegen – haben Sie jemals Organtransplantationen durchgeführt? Keine? Ihre Ansicht weiterdenkend dürften Sie nämlich keine Antwort darauf geben dürfen, oder? Kommen Sie nicht mit, dass wäre nicht vergleichbar.“

    Da kommt bei Ihnen wieder einiges anders an, als es gesendet wurde. Der Reihe nach, jeder darf seine Meinung von sich geben, die er für richtig hält. Über die gesetzlichen Rahmenbedingungen wurde oben schon geschrieben. Und Herr Vaatz darf gerne seine Meinung kundtun, was er über die Klimawissenschaften und deren Forschungspraxis zu wissen glaubt. Aber dann muss er sich auch die Frage gefallen lassen, welche praktischen Erfahrungen er bisher auf dem Gebiet gesammelt hat. Der Wissensstand ist ja nicht unerheblich bei der Einordnung einer geäußerten Meinung.

    Zum Thema Organspende. Das ist eine persönliche Entscheidung, deren Folgen zuerst einen selbst betreffen. Für diese Entscheidung muss man sich nun wahrlich nicht vor anderen rechtfertigen. Unabhängig davon werde ich mich mit der Thematik genauer auseinandersetzen, wenn es dann soweit ist.

    „Zu Ihren letzten Absatz:
    Da kann man Ihnen in der Analyse sogar zustimmen, schau an. Sie bleiben jedoch wieder im politischen System haften und verkennen dass jedes gewählte Parlamentmitglied immer nur als „König auf Zeit“, in der Legislaturperiode, denkt und das kann man den Menschen auch gar nicht vorwerfen. Ist wie ein sich stets wiederholender Arbeitsvertrag auf Zeit. Weiß ich was danach kommt… warum soll ich darüber hinaus mich engagieren, wenn dann alles obsolet sein kann. Mit dem Unterschied, dass im Gegensatz zum normalen Zeitarbeiter das Ende versüßt und vergoldet wird. Auch das ein Fehler des Systems.“

    Ich sehe es genauso, Herr Manz, ein Fehler des Systems, wenn Abgeordnete immer nur bis zur Ende der Legislatur denken. Vielleicht verlange ich da einfach schon zu viel von einem MdB, wenn er diese Kurzsichtigkeit mal durchbrechen soll. Wünschenswert hätte ich es schon gefunden. Zumal die Energiewirtschaft nichts ist, was in innerhalb von 4 Jahren mal umstülpen kann, sondern man eher in Zeiträumen von 5*4 Jahren und noch mehr rechnen muss.

    „Bin mal gespannt, ob Herr Vaatz Ihnen antwortet und wenn er das tun sollte, Sie das dann auch hier mitteilen werden. Mich würde beides wundern.“

    Ob Ersteres eintreffen wird, kann ich auch nicht sagen. Bei Zweiteren hoffe ich natürlich, dass er sich direkt im Forum meldet. Falls es doch per Mail geschieht und er gibt sein Einverständnis, dass man diese auch hier veröffentlichen darf, werde ich es auch weiterleiten. Nur sollten Sie auch sehen, dass es nicht in meiner Macht liegt, was hier veröffentlicht wird und was nicht. ;o) Vielleicht muss man mal parallel einen Mailverteiler aufbauen, damit auch wirklich kein Posting verloren geht.

  175. „Da würde mich wirklich mal die Meinung eines Experten interessieren, ob der zeitliche Verlauf des Strombedarfes von Woche zu Woche in engen Toleranzen identisch ist.“

    Hallo Herr Hader,
    Dem ist tatsächlich so. Welchen Grund sollte es auch haben, dass es Dienstag anders aussieht als Mittwoch?
    Es gibt nur hin und wieder Besonderheiten. Regelmäßige Besonderheiten, sind natürlich Feiertage, insbes. die, welche 4 freie Tage am Stück erlauben.
    Unregelmäßige Besonderheiten sind z.B. Sportereignisse. Insbes. die, welche in einer gänzlich anderen Zeitzone spielen (Formel 1 in Melbourne, oder die nächste Fussball-WM in Brasilien).
    Aber auch das weis man bereits vorher.

    mfg
    E.T.

  176. Das EEG ist und bleibt was es schon immer sein sollte. Ein Wohlstandsvernichtungsgesetz einer ökosozialistischen Ideologie!
    Der Energiepreis ist die Lebensader eines moderenen Industrielands und damit unseres Wohlstands in Deutschland. OHNE ENERGIE GEHT GAR NICHTS MEHR!!!
    Wer den Strom in einem moderen Industrieland politisch verteuert, der hat weder Vernunft noch Verstand!
    Wenn Fr. CDU-Merkel mit dem „Ökologieteufel im Sozialengewand“ tanzt, dann brauch Sie sich auch nicht wundern, wenn Sie Ihm die CDU-Wirtschaftsseele (mittel- und langfristige wirtschaftlich-technische Vernunfts- und Verstandspolitik zum Wohle des gesamten deutschen Volks) zum Schluss verkaufen muss!
    Die CDU Abgeordneten hätten sich spätestens nach der, auf Ethikbegründeten Energiewende, gegen die Ökokanzlerin auflehnen müssen! Auch bei der Euroschuldenländerrettung wird Madame Ökomerkel kompletten Schiffbruch erleiden!
    Und das alles auf Kosten des deutschen Volks!
    Diese Dame stellt, wie ein Diktator, ihre Machtansprüche vor das Wohl des deutschen Volks! Koste es was es wolle und auf Kosten ihrer Untertanen! Fr. Merkel verkörpert NICHT MEHR DIE CDU/CSU! Diese Frau hat sich mit Ihrer Politik in die Hände der Grünen und Sozialisten begeben!

  177. Herr Hader 10# / Herr Vaatz
    Was heißt denn „sinnvolle Ressourcenschonung“ wie auch „Energieeffizienz“? Diese je nach Weltanschauung und selbst mit sachlicher Bewertung auslegbaren Worthülsen sollten schon mal definiert, untereinander abgestimmt werden*. Die Benutzung unscharfer Begrifflichkeiten verwirrt mehr, was ja entweder die Absicht oder eigene Unkenntnis des Wortbenutzenden sein kann. Der Interviewer hat es ja im Raum stehen lassen und nicht eine Definition abverlangt oder es wurde nicht veröffentlicht.
    * Können sieben Milliarden einer sehr seine Umwelt gestaltenden und zugleich sehr unterschiedlich lebenden Lebensform überhaupt gleichermaßen sinnvoll und effizient sein?

    „Da würde mich wirklich mal die Meinung eines Experten interessieren, ob der zeitliche Verlauf des Strombedarfes von Woche zu Woche in engen Toleranzen identisch ist.“ Gegenfrage – Und mich würde wirklich mal die Meinung eines Experten interessieren, ob der zeitliche Verlauf des Stromangebots von Woche zu Woche, gar innerhalb eines Tages in weiten Toleranzen sinnvoll ist.

    „Welcher Mut?…“ Provokant: Versuchen Sie mal sich zu Tabuthemen der Bundesrepublik Deutschland öffentlich anders zu äußern als es öffentlich „gewünscht“ ist. Dann lernen Sie ganz schnell den Gesinnungsparagrafen 130 StGB kennen. Bevor Sie nun Touche´ jubelieren – ich hatte noch nicht das Vergnügen dazu. Ok, es mag im Unterschied zu uns bei,von uns als solche „anerkannten“ Diktaturen kein Recht auf freie Meinungsäußerung geben. Ohne das in irgendeiner Weise zu rechtfertigen, die Menschen wissen dann aber genau was sie sagen dürfen und was nicht. Und wenn sie sich dennoch trauen, sind sie entweder Volkshelden bei entsprechender Bekanntheit oder verschwinden gleich auf Nimmerwiedersehen. Pragmatisch – es ist eindeutiger bei klaren Verhältnissen in Opposition zu gehen (Sie sollten das als vermutlich nur zum Ende der DDR-Geborener dennoch noch mitbekommen haben) als in einer Janus-Gesellschaft, die behauptet Du darfst und gleichzeitig das Dürfen wieder einschränkt und mit dem „Aber“ kommt und der der jeweilige Gruppendruck zu einer Freiwilligen Selbstkontrolle des Einzelnen führt. Die Stärke einer Gesellschaft zeigt sich jedoch darin, auch mit als völlig abstrus und abwegig belegten Meinungen zu tolerieren. Ist das so bei uns? Taten sind wieder was anderes und nicht mit Meinungen in einen Topf zu werfen.

    Die Bewertung von Herr Vaatz halte ich z.B. für zutreffend den Zustand beschrieben. Im Gegensatz dazu Sie – „Na da würde mich mal interessieren, welche aktuellen praktische Erfahrungen er aus der Klimaforschung mitbringt.“ Meine dumme Frage dazu –Sie dürfen demnächst wie wir alle sich zur persönlichen Organspende festlegen – haben Sie jemals Organtransplantationen durchgeführt? Keine? Ihre Ansicht weiterdenkend dürften Sie nämlich keine Antwort darauf geben dürfen, oder? Kommen Sie nicht mit, dass wäre nicht vergleichbar.

    Zu Ihren letzten Absatz:
    Da kann man Ihnen in der Analyse sogar zustimmen, schau an. Sie bleiben jedoch wieder im politischen System haften und verkennen dass jedes gewählte Parlamentmitglied immer nur als „König auf Zeit“, in der Legislaturperiode, denkt und das kann man den Menschen auch gar nicht vorwerfen. Ist wie ein sich stets wiederholender Arbeitsvertrag auf Zeit. Weiß ich was danach kommt… warum soll ich darüber hinaus mich engagieren, wenn dann alles obsolet sein kann. Mit dem Unterschied, dass im Gegensatz zum normalen Zeitarbeiter das Ende versüßt und vergoldet wird. Auch das ein Fehler des Systems.

    Bin mal gespannt, ob Herr Vaatz Ihnen antwortet und wenn er das tun sollte, Sie das dann auch hier mitteilen werden. Mich würde beides wundern.

  178. Einige Anmerkungen zum Interview. Arnold Vaatz sagt u.a.: „Ökologisch sinnvolle Energiewirtschaft zielt auf Ressourcenschonung. Ein wichtiger Weg dahin ist die Steigerung der Energieeffizienz.“ Schön das nochmal explizit zu hören. Bei einzelnen schien schon der Eindruck aufgekommen zu sein, dass Ressourcenschonung Teufelszeug sei und nur eingeführt wurde, um die Deutschen zu unterjochen. *fg*

    „Es kursiert die Meinung, die Bereitstellung einer Stromgrundlast sei verzichtbar. Als Begründung wird dann gelegentlich gesagt: Der Stromkonsument sei genauso wenig planbar wie die witterungsabhängige alternative Energiezufuhr, und dieser bestimme schließlich den Bedarf. Das ist leider Unfug. Die Belastung des Netzes weist ein mit geringen Toleranzen Woche für Woche exakt wiederkehrendes, mit täglich und jahreszeitlich typischen Belastungen, im Ganzen also völlig kalkulierbares Abnahmeverhalten auf.“

    Da würde mich wirklich mal die Meinung eines Experten interessieren, ob der zeitliche Verlauf des Strombedarfes von Woche zu Woche in engen Toleranzen identisch ist.

    Eine Frage des Interviewers lautete: „Die deutsche Wirtschaft – insbesondere der Mittelstand – bezahlt schon heute die zweithöchsten Strompreise in Europa. Viele Unternehmen unterstützen aber die Energiepolitik der Regierung. Wie erklären Sie sich denn das?“

    Da verwechselt der Interviewer, Herr Schäfer, die Industriestrompreise in Deutschland mit denen von Privatkunden, die nur geringe Strommengen abnehmen, wie unsereins. Da sind die Strompreise extrem hoch, die Industriepreise hingegen liegen knapp über dem EU-Durchschnitt: http://tinyurl.com/6tbxtf4

    Herr Vaatz schreibt über das Buch „Die kalte Sonne“ und dessen Autor: „Ja, er hat darüber ein sachlich überzeugendes Buch geschrieben, wozu leider inzwischen richtig viel Mut gehört, und ich glaube, er hat recht.“

    Welcher Mut? Das man dadurch öfters in den Medien erscheint als zu Zeiten als Hamburger Umweltsenators? Oder ist der Mut gemeint, hohe Gagen für dieses Buch zu erhalten? Oder etwa der Mut, dass er den Aufsichtsvorsitzendenposten einer RWE-Tochter sein eigen nennen kann. Ich fürchte, das ich da Herrn Vaatz in seiner Einschätzung nicht ganz folgen kann. Wirklich Mut bedurfte es den Menschen, die sich in der DDR für mehr Meinungsfreiheit einzusetzen. Zu denen gehört, wie man aus seiner Vita liesst, auch Herr Vaatz. Das ist aber nicht vergleichbar mit dem angeblichen Mut das Recht auf freie Menungsäußerung zu nutzen, welches wir glücklicherweise hier haben und in der Welt immer noch die Ausnahme und nicht die Regel darstellt. Wenn Herr Vaatz von Mut spricht, weil man Ansichten vertritt, die nicht populär sind, nun, dann müsste ich auch mutig sein, weil ich unliebsame Ansichten bei EIKE verbreite. Nur ich sehe mich nicht als mutig an. ;o)

    „Eine ergebnisoffene Klimaforschung könnte alle diese Faktoren untersuchen und bewerten. Eine solche scheint mir jedoch in Deutschland unmöglich zu sein, weil hierzulande in der Regel wissenschaftlichen Auffassungen, die der gängigen Meinung von der Klimawirksamkeit des CO2 zuwiderlaufen, nicht mit wissenschaftlichen Argumenten sondern mit moralisierenden Unwerturteilen widersprochen wird, die an die Praxis des mittelalterlichen Prangers erinnern und der Gesellschaft mit inquisitorischem Eifer eine Einheitsmeinung aufnötigen.“

    Na da würde mich mal interessieren, welche aktuellen praktische Erfahrungen er aus der Klimaforschung mitbringt.

    Generell muss man an dem gesamten Interview bemängeln, dass der Interviewer es versäumte, Herrn Vaatz nach konkreten Konzepten für die zukünftige Energieversorgung hierzulande zu fragen. Weil genau das ist es, was eigentlich die Politik herausarbeiten sollte, Rahmenbedingungen zu setzen für zukünftige Entwicklungen. Und genau das ist es, was eine ureigenste Aufgabe für ihn als Politiker ist, diese Konzepte auszuarbeiten, diesen in den Meinungswettstreit zu werfen und die Bevölkerung dafür zu gewinnen. Er bemängelt vieles was bisher (zum großen Teil von seiner Partei) gemacht wurde, darunter auch was den ordnungspolitischen Zustand angeht. Er mag damit in vielen Punkten sogar Recht haben, aber was schlägt er als Alternativen vor? Der Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg. Also die vierte Richtungsänderung seit 2000. Und sonst weiter? Zurück auf Start! Toll. Wo sind seine Ideen, wie man mit dem wachsenden Energiehunger und steigenden Rohstoffpreisen bei den fossilen Brennstoffen in den kommenden Jahrzehnten umgehen soll? Er sieht nur die Strompreise für die kommenden paar Jahre. Was für ein Zufall, dass sich das genau mit der Legislaturperiode eines MdB deckt. Hauptsache man kann den Strompreis bis 2013 klein halten, alles andere wird sich zeigen. Da bleibt er uns genauso wie Dr.Jürgen Langeheine langfristige Strategien schuldig.

    MfG
    S.Hader, der seine Antwort auch an Herrn Dr.Vaatz weiterleiten wird, nur falls jemand auf die Idee kommt, diesen Beitrag wieder versehentlich zu löschen. ;o)

  179. Genau so ist es Herr Steinbock, alle geben sich zwischenzeitlich dem Energiewendewahn hin.
    Herr Vaatz ist da ein Anachronist, Sie nennen es nützlicher Idiot, der eine geduldete Aussenseitermeinung für eine noch verbliebene Kundschaft in den Parteien steht und diese vertritt. Genau das mit der PV auf kommunalen Gebäuden z.B. erlebe ich als Bürger in meiner Heimatgemeinde auch – Vorreiter der CDU-Bürgermeister. Sie haben sich angepasst an den Zeitgeist und den „Mehrheitswillen“ (egal wie der auch entstanden sein mag). Koste es was es wolle, platt gesagt, Hauptsache den Posten und Dienstwagen nicht verlieren- jo der omnipotente Bürger hat ja so entschieden und es gewollt.

    Auch wenn es undemokratisch überheblich rüberkommt – mir waren und sind heute mehr denn je Parteien jeglicher Farbe durch ihre frappierende Ähnlichkeit und idologischen Gleichgang suspekt und es ist ein folgenschwerer Fehler des Systems, auf den Einbau einer Bremse und Eindeutigkeit bei der wage formulierten „politischen Willensbildung durch Parteien“ schlichtweg zu verzichten. Und viel zu wenig im Bewusstsein sind die Menschen, die ab einen bestimmten Punkt, wie Sie von dannen ziehen, „austreten“ – neben all den sich der Parteilinie ergebenden und dort dann „was werden könnenden“. Hut ab, Herr Steinbock.

    Ob in der politischen Willensbildung in parteilicher und medialer Ausprägung jemals Vernunft, Augenmaß und gesunder Menschenverstand die Oberhand gewinnen (können), wage ich zu bezweifeln. Dazu ist das dahinterstehende System nicht ausgelegt. Geschieht daher die etwas lauter werdende Kritik an der Energiewende wirklich aus einem späten Aufwachen oder ist es nicht eher ein kalkuliertes Feedback zur Massenberuhigung frei dem Motto – seht, wir nehmen Euch Betroffenen doch ernst (und tun doch was wir wollen müssen). Die EU-Energieeffizienzrichtlinie in verschärfender Fortsetzung der Vorgänger ist bereits im Anmarsch. Wer will die aufhalten, abschwächen, ablehnen,- unsere Parteien, unsere gewählten Volksvertreter etwa? Den bekannten Spruch erspare ich Ihnen.

    Wir leben in einer gefährlichen Sinnkrise – aber nicht des Kapitalismus wie mancher meint – sondern der sozialistisch-demokratisch ausgeprägten Staaten, ihrer schon weit weniger demokratischen Staatengebilde wie EU und ihrer Institutionen. Unheilvoll dabei die Heilversprechen wie die „Lösungen“ der eben nicht vorranig Banken verursachten Finanzkrise und dem Drang zu Zentralismus mit religiös wahnhafter Anbetung zeitgemäßer goldener Kälber wie Klimawandel, CO2, Energiewende, Etatismus, Demokratie um jeden Preis und in DL hinsichtlich einer bestimmten Vergangenheit.

    Flapsig sagend – Habt fertig. Habt euch selbst ins Grab der Verschuldung, des Etatismus und des Bürokratismus gebracht. Habt die Dreieinigkeit der Hölle mit politisch korrekten Konsens genährt und gewürzt und scheinbar erträglich schmackhaft gemacht.

    Das chinesische Modell als dagegen geradezu kommender Stern am Himmel wird nicht nur wie bereits in der Dritten Welt wegen des pragmatischen und viel weniger ideologischen Ansatzes attraktiv verkauft werden können. Dabei machen die Chinesen alles immer mit und aus – was wir in perfekt konditionierter deutscher Scham verloren und mehr geduldet bis vehememt ablehnend verneinen(siehe z.B. http://tinyurl.com/7n8s3qv) – nationaler Sicht.

    Herr Vaatz repräsentiert mit seiner aufschlussreichen Vita einen eckigen und kantigen Weg eines in der DDR aufwachsenden Menschen und seine integre Beihaltung danach. Seine Parteivorsitzende repräentiert einen anderen Weg. Wer ist entscheidend von den zwei ist dabei die Frage und zugleich die Antwort auf das reale Kräfte- und Machtverhältnis. Wegen Herrn Vaatz daher CDU wählen?

  180. Gegen die teilweise auf 20 Jahre festgeschriebenen Einspeisevergütungen des EEG würden weit darüber liegende Marktpreise helfen. Dann wäre der Nutzen negativ…

    Daran wird gearbeitet.

  181. Gut so Herr Vaatz, aber beeilen Sie sich.
    Die nächste Generation – die Jugend unter 20 – ist in die Nutzung der elektrischen Energie hineingewachsen und gestaltet damit unverzichtbar erhebliche Teile ihres Lebens. Die wird den Abgeordneten die Energiewende um die Ohren hauen.

  182. Diese Vermutung ist ohne Basis. Vaatz ist einer der wenigen nützlichen Idioten in der CDU, der die letzten rationalen Wähler abfischen soll. Im hiesigen Ortsverband war ich auch so Einer und bin aber im Mai 2010 ausgetreten (.gr, Röttgen,…). Selbst im Ort sind sie heute gegen das europäische Institut für Transurane, haben alle für PV auf die Schuldächer gestimmt.
    Lothar

  183. Für mich bedeutet das, es ist noch zu früh über das Abhauen aus Deutschland ernsthaft nachzudenken. Deutschland ist noch nicht verloren. Ich vermute mal, Herr Vaatz hat eine breite Unterstützung in der Partei, anderenfalls hätte er es nicht gewagt, so eine Rede zu halten.

  184. Absolute Klasse!

    Das ist einer der schonungslosesten und analytischsten Artikel die ich bisher zur Gemengelage von deutscher Klimapolitik (EEG), Atomausstieg und Energiewende gelesen habe.

    Und das von einem Fraktionsvize einer grossen deutschen Volkspartei ! Kaum zu glauben.

  185. Herr Vaatz ist meines Wissens der erste und einzige Abgeordnete des Deutschen Bundestages, der den Mut hat, zur unsinnigen und unmöglichen Energiewende eine realistische und vernünftige, damit aber politisch inkorrekte Beurteilung öffentlich zu äußern. Seinen Mut und seine Unabhängigkeit hat er ja schon in der DDR bewiesen. Hoffentlich finden andere Abgeordnete den Mut, sich ihm anzuschließen.

  186. Ich finde die Äußerungen von Herrn Vaatz sehr gut. Sie haben nur einen kleinen Fehler: Herr Vaatz hätte dies als Abgeordneter im Bundestag vortragen müssen.
    MfG
    H. Urbahn

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