Die Medien haben eine Verantwortung, unabhängige Analysen des Klima-‚Konsens‘ zu veröffentlichen

Die Integrität der westliche Medien hängt davon ab, ob sie kritische, Fehler findende Analysen ermutigen – oder ob sie mehr und mehr in leichtgläubigen Kampagnen-Journalismus abdriften.


Sollte man Kritikern der erneuerbaren Energien erlauben, ihre Einwände in den Meinungsspalten der Zeitungen artikulieren? Konterkarieren die Proteste gegen Ökosteuern oder die Angriffe auf Subventionen für Wind- und Solarenergie (und die daraus folgende Umverteilung von Wohlstand von den Armen zu den Reichen) nicht das Kernprinzip der Medien von „genauer, fairer und ausgewogener Berichterstattung?“, wie Lobbyisten grüner Energie beklagen?

Und was ist mit den Klimaskeptikern? Sollte man ihnen erlauben, ihren Zweifeln in den Kommentarspalten der Zeitungen Ausdruck zu verleihen? Schließlich haben die grünen Aktivisten das konventionelle Wissen über die globale Erwärmung als „bewusst irreführend“ bezeichnet. Sie behaupten, dass jeder Skeptizismus hinsichtlich des Konsens’ des IPCC das Prinzip des eigenen Verhaltenskodex’ der Medien verletzt.

Der frühere Berater zur Klimaänderung Ross Garnaut hat sich darüber beklagt, dass eine ausgewogene Berichterstattung zur Klimaänderung den Antrieb für politische Maßnahmen massiv unterminiert hätte: „Schaut man sich die Mainstream-Medien an, scheint es oft so, als ob die Medien eine gewisse Balance herstellen wollen zwischen Leuten, deren Ansichten auf der Mainstream-Wissenschaft beruhen und solchen, bei denen das nicht der Fall ist. Das ist eine sehr seltsame Art der Ausgewogenheit. Es ist die Ausgewogenheit von Worten und nicht eine Ausgewogenheit der wissenschaftlichen Autorität“.

Eine wachsende Zahl von Klimawissenschaftlern und Umweltaktivisten führen eine organisierte Kampagne gegen die Prinzipien eines fairen und ausgewogenen Journalismus durch, der die offene und pluralistische Gesellschaften verkörpert.

Politische Aktivisten sorgen sich, dass irgendwelche in den Medien angesprochene Zweifel, Ungewissheiten und Einwände drastische politische Maßnahmen verhindern. Da ist es kein Wunder, dass Aktivisten Strategien entwickeln, um Herausgeber davon abzuhalten und sie einzuschüchtern, damit sie keinen Kritikern zur Erklärung ihrer Einwände Raum geben. Gelegentlich wagt es ein nachforschender Herausgeber oder Kolumnist, diese Form der Nötigung herauszufordern, trotz der Drohungen von Protest und Einschüchterung. In diesem Fällen wird eine ganze Armee von Aktivisten und Bloggern aktiviert, den ungehorsamen Journalisten anzugreifen.

Auf „Konsens” basierende Wissenschaft ist ein heikles Geschäft. Ich glaube nicht daran, weil uns die Geschichte der Wissenschaft sagt, dass der heutige Konsens die widerlegte Theorie von morgen sein kann – und häufig auch ist.

Es gibt bestimmte Arten allgemeiner Übereinstimmung in der Wissenschaft, die überzeugender und dauerhafter als andere sind. In einigen Gebieten der empirischen Wissenschaft, wie z. B. der Astronomie des Sonnensystems, gibt es mehr Übereinstimmung, weil die Daten viel robuster und die Methoden weniger komplex sind. Je komplexer die Wissenschaft und je weniger zuverlässig die Daten, umso mehr wissenschaftliche Kontroversen sollte man zu finden erwarten. Andererseits wissen wir auch, dass die Wissenschaft dazu tendiert – und sie tatsächlich auch braucht – wissenschaftliche Paradigmen zu erzeugen, was vielleicht ein besseres Wort ist als Konsens.

Darum habe ich wirklich kein Problem mit der Tatsache, dass eine Mehrheit der Klimawissenschaftler glaubt, die wesentlichen Antriebe der Klimaänderung zu verstehen.

Aber die Wissenschaft würde sehr schnell in einer Sackgasse landen ohne die steten und notwendigen Versuche, das führende Paradigma des Tages eingehend zu prüfen und zu falsifizieren, vor allem solche, die schwach daher kommen und auf umstrittenen Daten, fragwürdigen Methoden und gescheiterten Computermodellen beruhen. Tatsächlich weisen einige Kritiker darauf hin, dass die Wissenschaft fast eine solche Sackgasse erreicht hat.

Die wissenschaftlichen Bemühungen involvieren sowohl die Protektoren als auch die Herausforderer jedes einzelnen Paradigmas. Beide sind für die Gesundheit und die Dynamik eines hoch konkurrenzbetonten Abenteuers unabdingbar, das Wissenschaft ist. Kein Konsens ist sakrosankt.

Und es ist die innerste Natur eines fairen und ausgewogenen Journalismus’, dass alle vernünftigen Positionen und Gegenargumente gehört werden sollten.

Während grüne Aktivisten versuchen, selbst die Debatten um Energie und Wirtschaft in das traditionelle Schema eines Konfliktes zwischen Zustimmung und Ablehnung zu pressen, geht es in der politischen Diskussion nicht mehr um den Gegensatz zwischen Aktionen und Tatenlosigkeit.

Das wirkliche Thema heute dreht sich um die kosteneffektivsten Wege, der Klimaänderung zu begegnen: revolutionäre Transformation der globalen Ökonomie, wie sie von Klimaalarmisten befürwortet wird, oder graduelle Übernahme von allem und Anpassung an alles, was die Natur in der Zukunft für uns bereit halten könnte, wie es von moderaten Umweltaktivisten vorgeschlagen wird.

Trotz der Mehrheitsmeinung unter den Klimawissenschaftlern, wissenschaftlichen Organisationen und Regierungen gibt es eine große Minderheit von Forschern, Ökonomen und politischen Beobachtern, die sich Sorgen über die apokalyptische Natur des Klimahypes und das wachsende Risiko machen, dass diese Form der kollektiven Hysterie für die politische und wirtschaftliche Stabilität darstellt. Skeptische Forscher werden weiterhin kritische Studien veröffentlichen, und kritische Kolumnisten werden Kommentare veröffentlichen, die den sog. Klimakonsens in Frage stellen.

Sollten die Mainstream-Medien eine Plattform für diese Kritiker zur Verfügung stellen? Sollten sie das Gewicht ihrer Beweise und die Gültigkeit ihrer Argumente zur Disposition stellen? Oder sollten die Medien Herausforderungen des Status quo einfach ignorieren?

Die Integrität der westlichen Medien hängt davon ab, ob sie Kritiker oder Analysen zur Fehlerfindung ermutigen – oder ob sie mehr und mehr in einen leichtgläubigen Kampagnenjournalismus abgleiten.

Benny Peiser, The Australian

Benny Peiser is the director of the Global Warming Policy Foundation, an all-party and non-party think tank based in London.

The Australian, 2 June 2012

Link: http://thegwpf.org/opinion-pros-a-cons/5867-benny-peiser-media-has-a-responsibility-to-publish-independent-analysis-of-climate-consensus.html

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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12 Kommentar(e)

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1
Erich Richter

Für die "Massenmedien Deutschlands wird es langsam Zeit eine neue Zeitrechnung zu beginnen. Ihre über Jahre gerade im Klima/Energiebereich manipulierte Leserschaft wird ihnen nicht mehr lange folgen. So fern man sich traut Kommentare zuzulassen, werden viele Artikel durch den Leser in den Foren oder Kommentarfeldern zerrissen.
Die Macht der Massenmedien beginnt zu bröckeln und wenn es so weiter geht, steht man in den Sendeanstalten, Verlagshäusern bald isoliert da.
Die über Jahre stetig gesteigerte Abkehr vom Volk bringt immer größere Probleme mit sich.
Die konzerneigenen wirtschaftlichen Interessen der Medienanstalten und Verlagshäuser und die radikale Zuwendung zu anti-demokratischem Vorgehen wird immer offensichtlicher aber auch durchschaubarer. Es ist nicht mehr fern, dann haben sich die Deutschen von diesen Medien befreit und werden sich nicht mehr belügen und von Halbwahrheiten abspeisen lassen. Mit dem Machtverlust der Medien werden auch die Parteien ihren Einfluss weiter schmälern. Der Souverän, das Volk gewinnt gerade durch das Internet weiter an Macht, wie Bericht #10 Andy H. ja schon vorschlägt. Eike ist so denke ich auf einem guten Weg, wenn es zusätzlich noch gelingt übergreifende Themen anzusprechen.

Erich Richter

2

Sehr geehrter Hr. Schütz, ich hätte es nicht besser formulieren können 😉

Oh man, was kommt da auf unsere Generation (Mitte 20) zu. Ich befürchte nix tolles....

3

gehört zwar nicht ganz zum Thema, aber ich würde mich freuen, wenn Eike bei Facebook vertreten wäre.
Dann könnte man die Artikel von Eike auch mehr publizieren.

4

#4: Dieter Schultheiß

In meinen Schulbüchern stand vor 30 Jahren nichts über einen atmosphärischen Treibhaus-Effekt, auch in keinem Lehrbuch für theoretische Physik.

Hört endlich auf mit der Treibhaus-Blödelei !

5

//// #7: W.Rassbach sagt:

"Bei Informationsfreiheit würde es diese Seiten nicht geben:

http://medien-luegen.blogspot.de/" ////

Allerdings lügt diese Seite auch. Sie schreiben: "Sonntag, 27. Mai 2012
Der Irankrieg kommt bestimmt - wird Russland ebenfalls Opfer der US-Allmachtsphantasien?
Die USA haben den Irak angegriffen, ohne die Zustimmung des Kongresses."

Das ist eine glatte Lüge. Kongress hat in 2002 den Irakkrieg autorisiert: "PUBLIC LAW 107–243—OCT. 16, 2002 Joint Resolution
To authorize the use of United States Armed Forces against Iraq." (http://tinyurl.com/7taulq7)

6

Bei Informationsfreiheit würde es diese Seiten nicht geben:

http://medien-luegen.blogspot.de/

7

Anbei dazu der Inhalt der aktuellen Sendung in BR3 über den Klimawandel.

Sendung am 3.6. mit laufenden Wiederholungen (z.B. heute). Titel: „Falscher Klima-Alarm? Die Argumente der Skeptiker auf dem Prüfstand“.

Start: Sequenz eines Hurricans und Überschwemmungen. Sprecher: Es wird immer schlimmer. ...Temperaturerhöhung zum Ende des Jahrhunderts sogar schlimmstenfalls 6 Grd lt. IPCC, der Grund dafür ist CO2.
Sprecher in anklagendem Ton „ .. und es gibt Skeptiker, die das bezweifeln“.
Dann kamen Ausführungen von Herrn Vahrenholt, Dauer ca. 5 Min. Wurde ausschließlich als Klimaskeptiker tituliert.
Dann begann die Moderatorin: „...Nun dürfen Wissenschaftler argumentieren“.
Ein Mitarbeiter vom Wetterdienst München: Es gibt „..Menschen, die nicht damit einverstanden sind, dass wir einen Klimawandel haben. Aber … wir haben seit 30 Jahren eine verstärkte Erwärmung als allgemeinen Trend der Temperaturerhöhung. Die mittelalterliche Warmphase war so warm wie heute, aber der heutige Temperaturanstieg ist unvergleichbar. Die letzten kalten Winter sind kein Beleg für kältere Temperaturen, denn die Kältephasen waren ja nur kurz.

Nun wurde wechselnd Herr Fahrenholt mit kurzen Vortragssequenzen eingeblendet, immer mit der Benennung „Skeptiker“ und dann(durchgehend erheblich länger) den Klimawandel und die Ursachen belegende, grundsätzlich als „Klimawissenschaftler“ bezeichnete Personen.
Bsp:
Vertreter des Max Plank Instituts Leipzig: Der CO2-Zuwachs ist „so hoch wie noch nie seit 2000 Jahren“.
Er führt das bekannte CO2-Experiment zum Treibhauseffekt vor (Glaskammer mit und ohne CO2 werden durch UV-Licht erwärmt. Sofort steigt in der Kammer mit CO2 die Temperatur an. „..Beleg, dass CO2 für die Klimaerwärmung verantwortlich ist“. Dazu Ausführung: Die Klimaerwärmung sei vor allem in den Nächten wirksam, diese werden immer wärmer.
Weiter: C02 ist für das Pflanzenwachstum nicht weiter wirksam, höherer CO2 Anteil führt nicht zu mehr Wachstum. Die These, mehr CO2 könnte auch positive Effekte haben, stimmt nicht.
Ein Klimawissenschftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung zum von Vahrenholt (in einer eingeblendeten Sequenz)behaupteten Abkühlungs-Einfluss durch nachlassende Sonnenaktivität: ..vielleicht gibt es eine leichte Abkühlung von max. 1/10 K durch die Sonne. Aber eine wesentlich höhere Klimaerwärmung durch CO2.
Dann wurde Herr Svensmark mit seiner Sonnenpartikel – Wolkentheorie gebracht. Und sofort durften wieder „Klimawissenschftler“ dagegen argumentieren:
Leipzig Institut: „….das mehr an Sonnenpartikel hat keinen Einfluss auf die Atmosphäre. Der „Svensmark-Zusammenhang existiert nicht“.

Die Moderatorin: Der Mensch ist schuld am Klimawandel. Und wie kann jemand (in anklagendem Ton) Zweifel an der Qualität und Glaubwürdigkeit des IPCC zu haben! Dann dazu der Beleg: Besuch von Dr. Christiane Textor bei einer Tagung eines IPCC Arbeitskreises. Frau Textor: IPCC ist absolut glaubwürdig.
Dann Besuch von Hans von Storch vom Helmholz Institut, dieser: „Die Aussage, der Klimawandel ist vom Menschen gemacht ist robust“.

Schlussworte der Moderatorin: „Kritiker sind Aussenseiter, die Klimabefürworter sind Wissenschaftler“.

8

@Dieter Schultheiß #4
Und seit wann wird uns das Märchen von der Rohstoffknappheit (Stichwort:Peak Oil) um die Ohren gehaut....80,50,40,30 Jahre?!
Wenn es nach diesen Quacksalbern geht, dann hätten wir schon seit 20 Jahren Keine Rohstoffe mehr.

9
Dieter Schultheiß

Als ich zur Schule ging – das war so etwa vor 30 Jahren – haben sich für das Thema „globale Erwärmung“ vielleicht nur eine Handvoll Wissenschaftler interessiert. Wohl aber wurde in den Schulbüchern der atmosphärische Treibhauseffekt behandelt. Demnach bewirkt eine Erhöhung IR-aktiver Spurengase eine Verschiebung des energetischen Gleichgewichts unseres Planeten. Soweit das Lehrbuchwissen oder anders ausgedrückt der wissenschaftliche Konsens.
Jetzt schreiben wir das Jahr 2012 und das Thema „Klimawandel“ ist in aller Munde. Ich bin durchaus skeptisch, was die propagierten Weltuntergangszenarien betrifft. Adaption wird möglich sein, zumindest in den Industrienationen. Was mich allerdings noch skeptischer macht, sind Menschen (u.a. hier im Forum), die mir weismachen wollen, dass das, was ich in der Schule gelernt habe, heute nicht mehr stimmen soll. Wenn immer Leute eine offensichtliche politische Agenda verfolgen, ist Vorsicht geboten. Insbesondere wenn es um die wissenschaftliche Deutung einer bestimmten Faktenlage geht. Dies gilt gleichermaßen für beide Seiten: Alarmisten und Leugner. Gerade diese Plattform hier ist – ganz vergleichbar mit Greenpeace auf der anderen Seite– ideologisch tief eingefärbt. Da wird auch gar kein Hehl daraus gemacht. Deswegen ist dringend angeraten, sich zum objektiven Informationsgewinn Primärliteratur zu bedienen.

10

Vielen Dank Herr Frey für Ihre wieder gelungene Übersetzung!

Die gestellten Fragen von Benny Peiser beantworten sich eigentlich von selbst, wer zwischen den Zeilen zu lesen vermag. Unter der fehlerhaften und doch oft unbedacht übernommenen Suggestion, dass Medien, besonders staatsnahe, neutral und als vierte Gewalt im Staat fungieren, wären die Fragen Peisers "witzlos". Da dem eben nicht so ist und Medien sind sehr abhängig von Anzeigenschaltenden und Artikel-"moderierenden" Industrien und deren Verbänden, vergrünten, mit Politik und Wirtschaft verfilzten NGOs. Deren analog bezeichenbaren "Stürmer"-schreiber können ein mutiges Blatt oder einzelne Journalisten existenziell bedrohen. Andererseits ist es einfach "in" greenwashed nach allen Seiten zu sein. So wie es auch "in" war damals nach 33... besonders bei sogenannten "besseren Kreisen", aber nicht nur dort!

Nun, nach Jahrzehnten permanenter "grüner" Beeinflussung mit gleichzeitig meist stiller Umsetzung "grüner" Maßnahmen durch alle gesellschaftlichen Kreise und Schichten kann der Sieg dieser menschenverachtenden Ideologie nicht mehr wundern. Dass das ein Papyrus- oder gar Damoklessieg sein wird, werden manche in ihrer Vergessenheit der zwei Seiten einer Medaille bald spüren. Eine Ideologie, die schon lange die Basis zur Lebensumwelt und das damit verbundene Anliegen verloren hat.
Die Hauptmedien, vor allem die, die sich selbst als "Qualitätsmedien" sehen, sind schon lange zum Sprachrohr , zum ideologischen "völkischen Beobachter " und Vedummungswegbereiter verkommen. Joseph G. hätte eine wahre Freude daran heute. Zum Glück gibt es immer wieder, wenn auch wenige, erfreuliche Ausnahmen wie z.B. EIKE und seine Plattform oder Eigentümlich Frei. Wespenstiche ins System zwar nur aber ich hoffe, immer mehr Wespen finden sich zum Stechen bereit! Dass bereits schon jetzt ab und zu wenige Stiche ins systemische Grünrotbraune Nest reicht, zeigen die hyperventilierenden Reaktionen der Gestochenen, wie wir es durchaus auch hier im Forum an dem Einen oder der Anderen merken...

Wie lautet ein ab und zu von mir gebrauchter Spruch - Glaube nichts, prüfe alles. Ein zwar kaum realisierbares Unterfangen aber zumindest ein Warnschild vor der bequemen Leichtgläubigkeit und Faulheit vor dem eigenen Denken.

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Man sollte sich mal unter den Stichwort "Medien-Kriegstreiber" schlau machen.
Die Hauptmedien können mit einer einseitigen Berichterstattung sehr sehr viel Einfluss auf eine Gesellschaft ausüben. Diese kann in einen Kriegsaufruf gipfeln. Siehe Beispeile 1. und 2. Weltkrieg. Wieviel sind hier freiwillig in den Krieg gezogen auf Grund von falscher (einseitiger) Medienpropaganda...!?

Die gleiche Masche läuft in Deutschland wieder ab. Die Ökoideologie, wird den Deutschen über die Hauptmedien (einseitig) diktiert. Eine ausgewogende (das Für und Wider) Faktenanalyse ist in den deutschen Hauptmedien nicht gewollt! Ökopropaganda-Stichworte wie
"böses menschengemachtes CO2" , "Nachhaltigkeit", "Resourcenknappheit",
"Überbevölkerung" usw. usw. sind über die Hauptmedien an das Volk zu transpotieren.

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Stefan Schütz

Heute beim Frühstück las ich in meiner Tageszeitung (Nürtingen, Mantel gemeinsam mit Stuttgarter Z.)eine ganzseitigen Artikel (Umsteuern oder untergehen) über die Energiewende. Es ist schon unglaublich, wie sich der gesellschaftliche Konsens auch in das Gehirn des letzten Journalisten eingenistet hat. Das ist kein recherchierter journalistischer Artikel, sondern ein regierungsnahes Pamphlet mit allen Weltuntergangsszenarien, die umherwabern. Vom Club of Rome, Global 2000 bis zum neuen Umweltminister werden alle aufgefahren, um dem Bürger die Erhöhung der Strompreise (ENBW) schmackhaft zu machen. Nach dem Lesen des Artikels musste ich zum Ausgleich mein Tablet-PC schnappen, um mich bei EIKE mit Informationen aus einem anderen Blickwinkel zu versorgen. Danke allen Autoren hier, bitte weiter so! Wir leben schon in einer krassen Zeit und erleben einen ideologischen Umbau der Gesellschaft, die schon als beängstigend bezeichnet werden kann.