„Die Energiewende“ oder „Die Verstaatlichung der Energieversorgung Deutschlands

EEG: Die Zeitbombe; Bild momosu / pixelio.de

Normalerweise veröffentlichen wir die Beiträge anonymer Autoren nicht auf dieser Website. Eine der seltenen Ausnahmen ist diese hier. Es ist eine präzise Bestandsaufnahme der Marktsituation im – für unser aller Wohlstand entscheidenden- Energiemarkt, sowie der Beschreibung der politischen Eingriffe, die aus halbwegs Marktwirtschaft, eine Planwirtschaft gemacht haben. Die untergegangene DDR war zwar nie in der Lage ihr 5-Jahrespläne umzusetzen. Immer verhinderten die unerwarteten Gegner wie Frühling, Sommer, Herbst und Winter die geplanten Ergebnisse, aber mit dem 40 jährigen Plan der Energiewende ist das jetzt offenbar möglich. Glaubt man jedenfalls. Zu welchen Absurditäten das führt? Lesen Sie selbst.


Da ich nicht so recht weiß, ob es einen aktuellen Thread zum deutschen Energiewahnsinn gibt, mache ich mal einen neuen auf.

Wieder habe ich Post von meinen Kumpel aus der Energiewirtschaft bekommen und den unterhaltsamen, fachlich wertvollen und sprachlich stilsicheren Text möchte ich Euch nicht vorenthalten, auch wenn die Sache selbst alles andere als lustig ist.

Verstaatlichung der Energieversorgung Deutschlands

Das vielgepriesene EEG (erneuerbare Energien Gesetz) ist ein politisches Meisterwerk in der Zerstörung eines freien Marktes. Zugleich ist es ein Lehrstück darüber, wie man mit einer Preisverzerrung in einem kleinen Teilmarkt, den man dann wie einen Hefekuchen aufgehen lässt, eine Kostenlavine lostritt, die sich nicht mehr bremsen lässt und immer neue Verwerfungen produziert.

Teil 1: Die Zeitbombe

Jürgen Trittin kreiert das EEG und lässt per Staatsverordnung allen Eigentümern von Windrädern und Solaranlagen eine marktferne Zwangsvergütung ihres Stroms zukommen (so wie in der DDR im H0-Laden). Alle Ökonomen, die dies als nicht marktkonform geißeln, werden als Theoretiker und neoliberal verspottet. In der Tat stellt das EEG anfänglich weder eine merkliche Belastung für den Strompreis noch für die Netze dar, da es so wenig EEG Strom gibt. Da das Gesetz aber für die Zukunft festgeschrieben ist, entsteht eine rasant wachsende subventionierte Industrie im In- und Ausland, welche sich zunehmend an den Deutschen Fördertöpfen labt. Das ist bereits der Tipping Point. "Jetzt sind wir alle Windmüller". Die Menschen werden von den Subventionen abhängig und keiner dreht sie zurück, ohne sich eine blutige Nase zu holen.

Teil 2: Das Ding geht hoch

Mittlerweile gibt es soviel EEG Strom, dass:

a) an vielen Tagen ein Überangebot herrscht, was die Netze destabilisiert
b) ein Strompreis, der häufig negativ wird (man muss Geld bezahlen, um Franzosen und Polen unseren Strom schenken zu dürfen)
c) die Subventionen den Strompreis in den kommenden Jahren extrem in die Höhe treiben werden, da man den Besitzern der EEG Anlagen trotz negativem Abnahmepreis die vollkommen überhöhten Preise garantiert hat und sie jede KWh ihres Stromes einspeisen dürfen, völlig am Bedarf vorbei.
d) der Bau von konventionellen Kraftwerken, die bei Windstille dringend nötig sind, sich nicht mehr rechnet, da die Stillstandzeiten zu groß sind.

Man hat also einen funktionierenden Strommarkt weitgehend in eine Non Profit Zone verwandelt. Die Stromkonzerne wollen keine Kraftwerke mehr bauen, obwohl es eine Stromlücke gibt. Das gibt es in keinem anderen Land der Welt.

Was nun? Die Politik behilft sich als Antwort auf soviel Marktverzerrung und Fehlalokation mit weiteren Verzerrungen. Nun soll der Bau von Gaskraftwerken subventioniert werden (der Strom fehlt vor allem im Süden). Das ist typisch Politiker. Wie man ja aus der Merrit-Order der Kraftwerke an der Strombörse sieht, sind die Gaskraftwerke die unrentabelsten konventionellen Kraftwerke. Am rentabelsten wären nach AKWs die Braunkohlekraftwerke. Aber das K-Wort nimmt von den Politikern keiner in den Mund. Das ist ideologisch nicht opportun.

So werden also Gaskraftwerke gefördert, deren Betrieb sich am wenigsten rechnet. Auch diese Förderung ist einmalig in der Welt. Wir stellen uns staatlich gefördert zweimal die Stromversorgung für ganz Deutschland hin. Einmal grün und gut und einmal fossil und böse – aber notwendig an 180 Tagen im Jahr. Alles staatlich gefördert.

Alles gut dann? Nein: die Netze fehlen. Irgendeiner da, der Lust hat Netze zu bauen? Nein! Weit und breit keiner. Nochmal: es fehlen in einer der größten Industrienationen die Netze (Milliardenmarkt) und keiner will sie bauen. Warum? Weil es die Bundesnetzagentur gibt, welche die Preise reguliert, mit denen die Netze finanziert werden. Also noch ein Markteingriff, der übrigens einmal eingeführt wurde, um die Strompreise zu senken!

Und die Gaskraftwerke? Die wird EON sicherlich mit fetten staatlichen Garantien bauen. Die spannende Frage wird sein: wird EON die Bereitschaft dieser Kraftwerke auch im Windstillefall auch fest garantieren. Die Antwort: ein klares Jein. EON kann die technische Bereitschaft zwar garantieren, nicht aber die Versorgung dieser Kraftwerke mit Gas. Warum? Weil Gasleitungen in den Süden fehlen und bei Gasknappheit die Versorgung von Haushalten Vorrang hat (so geschehen letzten Winter). Es fehlen also Gasnetze in erheblichem Umfang in einer der größten Ökonomien der Welt. Irgendeiner da, der Gasnetze bauen will? Hallo, Milliardenmarkt!!! Keiner. Warum? Weil es die Bundesnetzagentur gibt, welche die Durchleitungspreise für Gas regelt. Die neuen Gasleitungen würden aber nicht sonderlich stark ausgelastet sein, weil man sie ja nur selten braucht. Das sporadische Angebot der regenerativen Energien zieht sich durch die gesamte Energieinfrastruktur und produziert Überangebote, die vom Markt nicht finanziert werden. Man müsste schon am Markt für die Durchleitung dieses "Notgases" sehr viel Geld verlangen dürfen. Geht aber nicht so ohne weiteres, da die Netzagentur dies anders sehen könnte. Dazu kommen Planungsverfahren von Jahrzehnten. Die Lösung? Der Bau dieser Gasnetze müsste mit staatlichen Anreizen usw…. Oder lasst uns doch die Netze direkt verstaatlichen. Das fordert mittlerweile auch David McAllister. Bingo. Das ist aber keine Verstaatlichung, da diese Netze größtenteils garnicht existieren. Der Steuerzahler soll sie voll finanzieren.

Auf der Nachfrageseite gibt es mittlerweile auch Preisverzerrung. Der immer teurere Strom kann von der Industrie nicht mehr bezahlt werden. Wie reagiert die Politik, klaro mit Preisregulierung. Sie nimmt die Industrie von den Erhöhungen aus und legt das auf die Verbraucher um, bis auf sozial schwache… Wer wieviel zahlt ist also eine Frage des sozialen Standes und nicht von Angebot und Nachfrage.

Noch eine Kleinigkeit: Durch das Abschalten der AKWs und den gleichzeitigen Garaus vieler Kohlekraftwerke bleiben dann als Netzstabilisatoren immer mehr Gaskraftwerke. Wo kommt das Gas eigentlich her? Wenn es Russland nicht gefällt, fehlt uns im Winter nicht nur das Gas zum heizen sondern auch der Strom um wenigstens einen Tee zu kochen. So was nenne ich ein echtes Klumpenrisiko.

So, war´s das? Ach ja, Stromspeicher noch: Die sind eine nochmalige Verteuerung der Stromproduktion, da sie alle einen geringen Wirkungsgrad haben und somit beim Speichern von Strom, einen erheblichen Teil der Energie in Abwärme umwandeln. Siemens hat da so einige gigantische Ideen (Wasserstofftechnik etc.) aber "bei solchen Summen muss auch der Staat uns ein klares Signal geben" – übersetzt: am Markt funktioniert so was nicht, es muss staatliche Anreize geben.

So darf jeder mal an der Bude des Energiemarktes einen Schießen und der Staat bezahlt´s.

Derweil erweist sich das allseits gefeierte EEG als Massenvernichtungswaffe für eine günstige und stabile Stromversorung.

Autor  Schissbux , 04.05.2012, 19:04 auf dem Blog Das gelbe Forum

Mit Dank an Spürnase Gerhard Lukert

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193 Kommentar(e)

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1

Seit einiger Zeit fällt der Dauerstreit Glatting / Heinzow in verschiedenen Artikeln mit wechselnden Sekundanten und Unparteiischen, einschließlich mir selbst auf. Dr. Paul geht in seinen Ausführungen bereits in meine eigenen Gedanken dazu. Ich versuche mich eher unparteiisch zu halten, weil für mich der "Nutzen" aus den weiter durchaus interessanten Ansichten beider Streithähne bisher die Irritation und Generve des an der Gürtellinie angelangten Niveaus überwog. Der sich in zwei Menschen manifestierte Dauerklinsch beruht auf zwei sich gegensätzlichen Sichtweisen. Zum Einem einen theoretischen Absolutheitsanspruch - Nullrisiko; "minimalstem Havarierisiko", 100% eben, mit nicht tolerierten Restrisiko und zum Anderen der praktisch erreichbaren Umsetzbarkeit mit Unschärfen, mit Unvollkommenheit, mit tolerierten Restrisiko, mit maximal 99,99999... % Ziel, wobei in der Realität bereits mit Werten deutlich darunter vollkommen ausreichend gearbeitet und gelebt wird und manchmal "ein Held wider Willen" (Interpretation der Heinzow´schen Kritik an Schmidt) und Vererben schlechter Konstruktionen und Lösungen daraus folgt, die im Regelfall bis zu einem gewissen Grad und Zustand ja auch funktionieren. Bei 100%-Sicherheitswunsch folgt und macht man gar nichts... und so läuft das ja auch nicht auf dieser Welt. Für manchen bedauerlich und nicht akzeptabel, für manchen bedauerlich und akzeptabel.

Dieser erwähnte Konflikt bleibt unversöhnlich, weil nicht vereinbar. Es gibt die Möglichkeit des dazwischen, also einer Annäherung der Positionen. Diese beruht ausschließlich auf persönlicher oder /und öffentlicher Wertung der berücksichtigten und NICHT unberücksichtigten Variablen der, durchaus auch wechselnden, Lage der Dinge, der Situation, des Zustandes... in meinen schon gebrauchten Worten - im Spannungsfeld zwischen "Nicht alles was machbar ist, ist auch wünschenswert; nicht alles was wünschenswert ist, ist auch machbar."

Herr Heinzow, Sie hinterfragen m.E. richtig die persönliche/ öffentliche Wertung der Dinge, Situationen und Zustände. Sie bewegen sich mit der Schlussfolgerung des minimierten Havarierisikos, des Versagens beteiligter Personen, Stichwort Schmidt, Hygienekritik auf der Absolutheitsschiene und somit Unerfüllbarkeit und wir uns leider nur im Nachgang des Geschehenen darüber den Kopf zerbrechen können, was denn alles möglich gewesen wäre, wenn man...

Herr Glatting, Dr. Paul sehen aus meiner Sicht als Praktiker um Umgang mit den Dingen, Situationen und Zuständen das Erreichbare und tolerieren aus der Praxis die Unschärfen. Um nicht falsch interpretiert zu werden, tolerieren ist nicht gleichbedeutend akzeptieren. Darunter, Herr Glatting, fällt auch mein "Ihr habt doch einen an der Waffel", da meine Toleranzschwelle überschritten und auch die Nicht-mehr-Akzeptanz-Schwelle erreicht ist. Schade, Herr Glatting, wenn Sie das persönlich nehmen. Gefahr der praktischen Sicht ist das Unterlassen des durchaus auch Möglichen, weil man sich abseits theoretischer Simulationen für bestimmte Möglichkeiten und deren Folgenkette entscheiden muss, um überhaupt etwas zu verwirklichen. Und sich für etwas Entscheiden, heißt auch immer sich gegen etwas Entscheiden (Dualität der Welt).

Bitte unterbrechen Sie diese Unvereinbarkeitsspirale. Nicht unbedingt für uns, was zwar schön wäre, aber für sich selbst. Halten Sie (ich weiß, anmaßend vom mir) an meine in 143 geschilderte eigene Erfahrung: "Ich kann von mir selbst berichten, dass es manchmal wahrlich "schwerer Geschütze" gebraucht hat und sicher weiter braucht, selbst aus eigenen Sich-in-was-Verrennen, falschen Vorstellungen und Verhaltensweisen auszubrechen, umzudenken. Nicht immer bekam ich die Chance zum Neuanfang oder Rückkehr oder den berühmten Schopf des Münchhausen...

@Dr. Paul ich finde Ihre Antworten Klasse im Sinne einer, für mich zumindest, nutzbaren Lernmöglichkeit, ohne jetzt anbiedernd und jede Ansicht von Ihnen zu teilen. Sie haben Recht mit dem Hinweis, dass man sich als Laie, im betreffenden Fall hygienische Standards, heraushalten muss. Viel zu oft tolerieren Fachleute die Einmischung von Laien in Lösungen. Mein mir einfallendes Stichwort - Ethikkommission. Man sollte auch konkreter und differenzierter zwischen Laie und Fachmann zu Dilettant unterscheiden... Aus meiner Branche berichtend, meint überspitzt jeder, der mal einen Hammer in der Hand hatte, ein Haus bauen zu können... Es gibt dagegensprechend auch meine Erfahrung, dass Fachleute die Folgen für die Laien aus den gelieferten Lösungen zu wenig berücksichtigen. Wir befinden auf der Bandbreite möglicher Variablen und somit in der Realität und Spannungsfeld des Wünschenswerten und Machbaren. Beispiel: In einem Verwaltungsneubau lässt der planende Architekt aus gestalterischen Erwägungen die Sockelleisten am Übergang Treppe und tapezierter Wand weg. Die öffentliche Bauherrschaft kümmert sich nicht um dieses Detail. Mir als neuer Mitarbeiter dieser Verwaltung und aufgrund meiner praktisch über Lehre und darauf aufbauender Fortbildung fällt dieser "Architektenfurz" am ersten Tag auf. Wenn Sie so wollen, bin ich als Nichtarchitekt gestalterischer Laie aber praktisch geschult veranlagter, weiterdenkender Mensch. Also kein Dilettant. Aber das ist gar nicht das Entscheidende. Sondern die Putzfrauen quälten sich mit Mühe ab, diesen zwangsläufig verschmutzenden Übergang Bodenbelag / Wand beim Reinigen nicht zu verschmutzen... erst Jahre nach meinem Weggang gewann wohl die Einsicht oberhand diesen Unfug durch Anbringen von Sockelleisten beheben zu lassen. Hätte der Fachmann Architekt den Laien Putzfrau und deren Arbeitsweise planerisch bereits berücksichtigt... Der für Publikumsverkehr ungeeignete Parkettboden auf der Treppe und somit grundsätzlich in Worte von Herr Heinzow - diese schlampige Konstruktion - blieb notgedrungen bis heute..... hätte der Architekt dagegen den Nutzer Mensch und die Gebäudenutzung berücksichtigt... wer ist nun Laie, Fachmann, Dilettant?

Von für jedermann und politisch korrekt jederfrau erfahrene Qualität von Gerätegebrauchsanweisungen, die sich mehr durch Sprachenquantität auszeichnen als durch Nachvollziehbarkeit und Nutzwert, fangen wir hier gar nicht erst an.

Resümee:
1. Nicht alles was machbar ist, ist auch wünschenswert; nicht alles was wünschenswert ist, ist auch machbar. (Ablehnen des Nullrisk-Absolutheitsanspruchs, Anerkennen der Bandbreite der Möglichkeiten, Pflichtenhefterfordernis, Irrtums- und Fehlertoleranzen, jedoch nicht zu viel Toleranz gegenüber Dilettantismus)

2. Alles hat seinen Preis. (Erkenntnis der Dualität der Dinge und Zustände und Akzeptieren des 1.)

Lösungswege? Anerkennen von 1 + 2 und berücksichtigen von 1 + 2 bei allem, was man tut. Und hoffen dabei, nicht auf der Strecke zu bleiben oder einen GAU hervorzurufen...

So haben Menschen seit Jahrtausenden überlebt.

2

@#190: Thomas Heinzow,

auch Sie werden irgendwann den Unterschied zwischen einem Straftatbestand

- Ohne Genehmigung nach § 327 StGB bzw.
- gegen Genehmigungsauflagen nach § 327 StGB

den Sie in den Raum gestellt haben und für den ich Sie zu recht Lügner genannt habe und dem unzulässigen Rekalibrieren einer betrieblichen Schutzfunktion, wie Sie richtiger Weise bemängeln, verstehen, wenn Sie sich mal mit der Technik auseinandersetzen.

Und jetzt zeigen Sie mich nach § 185 ff an (da verdient mein Anwalt aber leicht viel Geld) oder hören Sie mit dem Geschwätz auf.

3

#188: "Zur Hygiene wird geradezu permanent falsches erzählt, insbesondere viel antiärztliches, das ist Mode, ähnlich wie mit der Kerntechnik."

...oder auch Klimaforschung.

:o) Der musste mal sein.

4

@ D. Glatting

"Da hat man zielstrebig eine Automatik außer Kraft gesetzt."

Haben Sie nicht trotz mehrfacher Ermahnung immer wieder wider besseres Wissen genau das bestritten und damit diesbezüglich daraus fortgesetzt Ihre gravierenden Verstöße gegen die §§ 185 ff StGB in Ihrem emotionalen Größenwahn begangen?

Den Rest Ihres Versuchs einer unsubstantiierten Rechtfertigung eines strafrechtlich relevanten Verhaltens Ihrerseits kommentiere ich nicht. Sie sind unfähig eine sach- und fachbezogene Diskussion zu führen.

Sie sind intellektuell halt ein Schietbüdel oder Stier, dem man nur mit nem Tuch was vorwedeln muß, und schon rast er wutschnaubend in sein Verderben, zur Belustigung der Zuschauer.

5

@ Dr. Paul #188

Herr Dr. Paul,

die Kenntnisse der Mediziner, die ich kenne, ist im Bereich der naturwissenschaftlichen Logik und der Wissenschaftstheorie mehr als dürftig. Medizin ist eine Erfahrungswissenschaft, die "parasitär" von anderen Naturwissenschaften profitiert und die Erfolge als die ihren ausgibt, was nachweislich falsch ist. Nicht die Mediziner haben die Sterblichkeit der Bevölkerung im 19. Jahrhundert herabgesetzt, sondern die Erfinder der Düngung und des Kunstdüngers mit besserer Ernährung der Bevölkerung. Machen Sie sich mal schlau darüber.

"Von welchen Risikowahrscheinlichkeiten gehen Sie also aus bezgl. einer Strahlenschädigung von Beschäftigten oder unbeteiligten Dritten?"

Sie wollen mir das Ergebnis vorgeben? Da sind Sie bei mir schief gewickelt.

Mich interessiert nur die Eintrittswahrscheinlichkeit eines GAU - wie auch immer der verursacht - bei dem Radionuklide derart freigesetzt werden, daß eine Region zeitweilig zur Vermeidung von Strahlenschäden der Bewohner zu evakuieren ist. Und dann interessieren mich natürlich die Kosten einer Evakuierung nebst Folgekosten in Relation zu den Kosten, die aufzuwenden sind, damit der Fall mit einer Wahrscheinlichkeit in Relation einer um 1 erhöhten Zehnerpotenz (also um den Faktor zehn unwahrscheinlicher) nicht eintritt.

Der Faktor Mensch hat 1978 in Brunsbüttel das Risikos einer Verseuchung der Umwelt durch Radionuklide um mehr als den Faktor 10 erhöht.

"da müssen Sie nicht immer mit der Medizin kommen, in der ich ihre Ausführungen keineswegs teile."

Spätestens dann, wenn ein Arzt an Ihnen Pfusch begangen hat, werden Sie anderer Ansicht sein.

"Von hygienischen Standards haben Sie wie alle Laien keine Ahnung, also halten Sie sich da einfach zurück."

Sie übersehen, daß ich mich kompetent beraten lassen kann, wenn meine Allgemeinbildung und meine Fähigkeit interdisziplinäre Fragen selbstständig erarbeiten zu können, nicht ausreichen sollte. Gemeinschaftslocus auf dem Flur einer chirurgischen Station, der zudem auch von Besuchern benutzt werden kann und nur einmal täglich gereinigt wird, ist nun mit Sicherheit kein adäquater hygienischer Standard. Um das beurteilen zu können, muß man nicht Medizin studiert haben.

"Zur Hygiene wird geradezu permanent falsches erzählt, insbesondere viel antiärztliches, das ist Mode,
ähnlich wie mit der Kerntechnik."

Ah ja, ich sage es etwas antiärztliches aus? Hat Herr Glatting Sie mit dem Virus Hysterienses infiziert? Sie sollten wissen, daß eine solche Infektion unheilbar ist.

"Offensichtlich ist doch z.B. die Sicherheit der Automobile besser geworden, obwohl sie wesentlich komplexer geworden sind."

Sie glauben wohl jeden Blödsinn? Nicht die Komplexität eines Automobils bestimmt die passive Sicherheit, sondern die Physik der Konstruktion und die Funktionsfähigkeit von Airbag, Gurt und Kopfstütze. Aber das scheint Mediziner hoffnungslos zu überfordern, obwohl die doch m.W. zwei Semester Experimentalphysik studieren müssen.

6

#183: Thomas Heinzow gibt nicht auf 🙂
"Was ist so schwer daran zu begreifen, daß die Tatsache, daß bisher nichts passiert ist, nichts darüber aussagt, was mit welcher Wahrscheinlichkeit passieren kann. "

Da gibts nichts zu begreifen, denn das ist FALSCH.
Ich frage mich, wie Sie darauf kommen, dass diese Tatsache NICHTS aussagt. Die Diskrepanz zur Realität ist mir schlicht zu groß, dass ich sie Ihnen abnehmen könnte.

Von welchen Risikowahrscheinlichkeiten gehen Sie also aus bezgl. einer Strahlenschädigung von Beschäftigten oder unbeteiligten Dritten?

Richtig ist, dass man "Sicherheit" in der realen Welt nicht bis in die Unendlichkeit steigern kann.
Richtig ist zweifellos auch, dass der Kompromiss mit der Ökonomie immer problematisch ist,
da müssen Sie nicht immer mit der Medizin kommen,
in der ich ihre Ausführungen keineswegs teile.

Medizinischen Ratschlägen wird keineswegs immer gefolgt. Von hygienischen Standards haben Sie wie alle Laien keine Ahnung, also halten Sie sich da einfach zurück.
Bereits vor Bernbeck in Barmbeck gab es z.B. ein DIN Norm für Op-Klimatisierung die hier sträflich ignoriert wurde, TROTZ Hinweis des Arztes. Diese DIN Norm wurde NICHT geändert warum auch, sie ist sicher bis heute in Deutschland und INTERNATIONAL nicht überall realisiert. Dabei schneidet Deutschland generell eher besser ab, als andere Länder. Meist hört man auch hier eher das Gegenteil.
Zur Hygiene wird geradezu permanent falsches erzählt, insbesondere viel antiärztliches, das ist Mode,
ähnlich wie mit der Kerntechnik.

Um also wieder zur Technik zurückzukehren:
Offensichtlich ist doch z.B. die Sicherheit der Automobile besser geworden, obwohl sie wesentlich komplexer geworden sind. Mit meinem letzten Audi bin ich mehr als 400000 km gefahren.

mfG

7

@#175: Thomas Heinzow,

gut gebrüllt Heinzow. Und nun? Da hat man zielstrebig eine Automatik außer Kraft gesetzt. Das konnte er machen, weil die nicht am Reaktorschutz hing. Warum hat man es gemacht? Weil diese Automatik bei jedem Furz angesprochen hat. Allein diese Messung hat schein bar schon zu mehreren unbegründeten Abschaltungen geführt. Etwas verstellt, war wohl die richtige Beschreibung. Aber halt was viel verstellt. Und wie viele weitere unbegründete Abschaltungen durch den Trick verhindert wurden, haben die Herren mit in die Rente genommen. Und da hat man es wieder für einen Furz gehalten. War halt in diesem Fall nicht ganz so.

Am Reaktorschutz kann diese Automatik nicht gehangen sein, da die Anlage abfährt, wenn man da den Schrank öffnet. Wenn die Betriebsmannschaft diese Schränke überbrückt hätte, wäre eine Anklage nach § 327 StGB unvermeidlich gewesen. So wie die RSK argumentiert hat, wollte sie diese Begrenzung wohl auch im Reaktorschutz haben.

Sie hatten insoweit schon Recht, dass da ein Automatik außer Kraft gesetzt wurde. Damit kann ich auch leben. Aber es war halt kein RESA (Reaktor Schnell Abschaltung), das macht man nämlich wenn etwas gefährliches ansteht.

Und wahrscheinlich hat man die Messungen mittlerweile besser platziert und einen vernünftigen Differenzdruck als Abschaltkriterium eingestellt. Sonst wäre ja die Anlage ja auch in den Folgejahren regelmäßig abgefahren.

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Hallo Herr Manz,
Sie haben vollkommen Recht:
“Ihr habt echt einen an der Waffel!“
Wahrscheinlich meinen Sie damit auch mich damit. Ist OK Herr Manz.
Und Ihr Vergleich mit dem Heilig Blechle oder mein Vergleich mit der Fliegerei zeigt ständig wie Abgehoben die Panikmache von Kernkraftgegnern ist.

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Die Störung war ein INES 1 Ereignis. Und nur durch das damalige Fehlverhalten der Betriebsmannschaft versuchen Sie das jetzt aufzublasen. Die RSK hat sich das untersucht und es gab eine Weiterleitungsnachricht und damit organisatorische und technische Anpassungen in allen deutschen Kernkraftwerken.
Der Fortschritt Technik und Organisation geht in allen Bereichen weiter. Nur Sie blieben beim Stand 1980 stehen und haben sich nicht weiter entwickelt.

Und jetzt mal die Fragen:
Wie viel Tote? Wie viele Verletzte? Wie viel unzumutbare Strahlung ist ausgetreten? Wie hoch war die Gefahr für die Bevölkerung?

Und diese Störung ist wohl der Ausgangspunkt für ihre Kritik an der gesamten Technik? Das ist alles was Sie vorbringen können? INES 1 und INES 2 Ereignisse bei denen noch nie jemand Schaden genommen hat? Bei denen nie unzulässig Strahlung ausgetreten ist. Bei denen noch nie Gefahr für die Bevölkerung bestanden hat?

Aber Fliegerei ist klasse. Noch nie was passiert und noch nie jemand ums Leben gekommen. Wie schrieb Dr. Paul dazu so passend.

“Sehen Sie verehrter Herr Heinzow,
aus diesem Blickwinkel fehlt mir schlicht das Verständnis für ihre doch offensichtlich völlig unversöhnliche Kritik an den KKWs.“

Insbesondere muss man bei Ihnen die vollkommene Abschaltung rationaler Gesichtspunkte bemängeln. Sie tun so, als wäre KKB damals explodiert und hätte die Umgebung kontaminiert. Und wir müssten jeden Tag aufs Neue mit einer erneuten großflächigen Kontamination rechnen. Wenn Sie wirklich so ein Gscheidle sind, wie Sie behaupten, dann ist das schon was dünn, was Sie so von sich geben. Und wenn Sie dann mit

“#178: Thomas Heinzow sagt:

Es geht mir einzig und da allein um das Risiko einer nicht kontrollierten Freisetzung von Radionukliden, welches man nicht durch Konstruktion und Ausbildung nebst Überwachung der Bediener und Betreiber auf das technisch und menschlich machbare reduziert hat.“

kommen, merkt man, dass Sie von dem Thema aber so wenig Ahnung haben, dass es schon knallt. Kernkraftwerksbetreiber sind dazu verpflichtet nach Stand von Wissenschaft und Technik ihre Anlagen und den Betrieb zu führen. Damit ist insbesondere die o.g. Forderung gemeint. Bei Kernschadenswahrscheinlichkeiten < 10^-5 1/a und Filter in den Abluftsystemen, die über 99,9 % aller Partikel raus filtern können müssen, kann ist das machbare realisiert. Viel mehr können EPR und AP1000 auch nicht.
“#179: Thomas Heinzow sagt:

Die Verwirklichung eines technischen und/oder auf menschlichem Versagen beruhenden zukünftigen Ereignisses hat kausal nichts mit bereits stattgefundenen tödlichen Verstrahlungen zu tun.“
Aha, wer ist in Deutschland schon tödlich verstrahlt worden?
Wer ist in Fukushima oder in Harrisburg tödlich verstrahlt worden?

“Darum geht es mir und nicht um die Frage, ob KKW denn nun gut oder böse sind. Die Menschheit wird diese Technik nutzen, aber dann bitte mit minimalstem Havarierisiko.“
Warum denken Sie denn, dass seit 11 Jahren nicht mal mehr eine Störung in deutschen Kernkraftwerken verzeichnet wurde. Wohl weil man das die Risiken immer weiter vermindert.

Sind Sie 1980 in einer Zeitschleife hängen geblieben? Wir haben das Jahr 2012! Setzen Sie sich erst mal mit der Technik und den Sicherheitsanforderungen der aktuell laufenden Kernkraftwerke auseinander bevor Sie hier noch mehr unqualifizierte Statements abgeben.

Vorher macht es keinen Sinn mehr auf ihr Gebabbel einzugehen.

8

#184: E.Teufel Sie werden doch noch lesen können.
Von welchem Gau in Deutschland möchten Sie denn sprechen?

mfG

9

@ E. Teufel #184

"Habe ich Sie da richtig verstanden?"

Ich gehe nun selten mit Ihnen konform, aber hier können Sie davon ausgehen, daß Sie ihn richtig verstanden haben.

Der GAU in der "modernen" Medizin, die multiresistente Infektion mit dem Staphylococcus Areaus beginnt auch immer erst mit einem kleinen Störfall und fahrlässigem Handeln der Beteiligten.

Vor dem ersten Patienten, der an dem Keim starb, war das Risiko selbstredend nicht existent.

Das ist die Aussage von Dr. Paul.

Nur, es gibt immer ein erstes Mal. Das nicht schließende Ventil des KKW Three Mile Island hätte den Reaktor bestimmt nicht gekillt, wenn die Bedienmannschaft das erkannt hätte. Warum da nicht redundante Sicherung eingebaut war, entzieht sich meiner Kenntnis. Es wäre ein simpler Störfall der Klasse INES 1 geblieben.

Den weltweit entstandenen ökonomischen Schaden kennen wir: Es wurden fast keine KKW mehr errichtet.

10

@ Dr. Paul #182

Was ist so schwer daran zu begreifen, daß die Tatsache, daß bisher nichts passiert ist, nichts darüber aussagt, was mit welcher Wahrscheinlichkeit passieren kann.

Warum verweigern sich denn die Kliniken der Bekanntgabe von Komplikationsangaben, um in ihrem Fachgebiet zu bleiben?
Warum wird man denn vor OPs selbst über geringste allgemeine Risiken der Narkose aufgeklärt (Eintrittswahrscheinlichkeit 1/10 Promille oder weniger)? Fragt man dann nach, wie oft das denn schon passiert ist, kriegt man die Antwort: Bei uns noch nicht.

Bei der Konstruktion der KKW hat man in der Anfangszeit es unterlassen die Risiken zu minimieren, denn der potentielle Schaden ist im Verhältnis zum Nutzen der Einsparung von Kapital viel zu hoch. Und man hat es unterlassen das Risiko mensch zu minimieren, wie der Fall Brunsbüttel zeigt.

Daß jetzt die Hygienestandards so sind, wie jetzt, ist auch eine Folge des Falles Bernbeck. Aber hätte der überhaupt passieren müssen?
Es gibt Lebensrisiken, die kann man nicht beseitigen, aber man kann deren Auftreten minimieren. Im Fall Bernbeck hat man es nicht getan, bei den KKW auch nicht. Erst nach massivem öffentlichen Druck hat sich da was getan. In der Autoindustrie dasselbe Spiel.

Darum geht es mir und nicht um die Frage, ob KKW denn nun gut oder böse sind. Die Menschheit wird diese Technik nutzen, aber dann bitte mit minimalstem Havarierisiko.

11

@Dr. Paul:
Mit folgendem Zitat in #182:
"Sie konnten also dem Leser bisher nicht klar machen, was denn nun so schlimm an der Kernkraft sein soll."
...sagen Sie als Mediziner also, dass eine schwere Störung (bzw. GAU) eines Kernkraftwerkes keine Bedrohung ist, da daran noch keiner gestorben ist.

Habe ich Sie da richtig verstanden?

12

Herr Heinzow, zum letzen mal, es geht mir NICHT um Ihre Person, ich habe wirklich keine Lust mich mit Ihnen zu zanken, sondern um die Feststellung, dass bzgl. der spezifischen Risiken von KKWs für die Menschen hier leider auch von Ihnen völlig irrealistische Fehlvorstellungen geäußert werden.

Was soll der unlogische Einwand:

"Die Verwirklichung eines technischen und/oder auf menschlichem Versagen beruhenden zukünftigen Ereignisses hat kausal nichts mit bereits stattgefundenen tödlichen Verstrahlungen zu tun. "

wenn eine solche "tödliche Verstrahlung" bisher NICHT stattgefunden hat?

Sie konnten also dem Leser bisher nicht klar machen, was denn nun so schlimm an der Kernkraft sein soll.
Für mich ist der merkwürdig emotionale "Dialog" mit Ihnen damit beendet.

mfG

13

Die Quadratur des Kreises wird hier immer absurder. Wir akzeptieren jedes Jahr tausende Tode, Verstümmelte, Verletzte und Traumatisierte, Lärm- und Abgasgeschädigte, exorbitante Folgekosten als Kollateralschäden unseres "Heilig Blechle". Und hier wird um die Anzahl und Gegebenheiten von Toten in deutschen KKWs und um persönliche Befindlichkeiten und Unzulänglichkeiten von Forenschreibern in einem Wagemut und Ernsthaftigkeit gekämpft, als ginge es ums nackte Überleben. Wenn das Folgende nun gegen die Forumsregeln verstossen sollte, sei es drum, bei bisher einer Ermahnung an mich: Ihr habt echt einen an der Waffel!

Den Pfad zum Artikelthema ist ja übrigens schon lange verlassen...

Bitte lest z.B. folgenden Artikel (http://tinyurl.com/86mog64) und denkt darüber nach, ob es uns bei aller berechtigten Kritik (Herr Heinzow) an unserer Lebens- und Verhaltensweisen im Vergleich zu früheren Generationen nicht bedeutend besser geht. Vielleicht noch, aber dennoch bedeutend. Das von Herr Heinzow aufgegriffene Thema Arzthygiene , Herr Dr. Paul, halte ich durchaus für ein Thema, von den resistenten Krankenhauskeimen mal ganz abgesehen. Ihr Hinweis zu Zentralkanalisation, Tiermassenhaltung mit Antibiotikaeinsatz wären da dennoch viel wesentlichere Augenmerke wert - aber das ist meist aus den Augen (bei der Kanalisation besonders) und aus dem Sinn (beim Einkaufen von Fleisch und Wurst).
Ich sehe das mit der Arzthygiene nicht so dramatisierend-fokussierend (bis ich vielleicht selbst oder Angehörige betroffen sind...) Kein Vergleich zu früheren Arzt-Verhaltensweisen und dem langen Kampf um Hygiene, Stichwort Semelweis, und eine, wie in jedem Beruf gegebene, Nachlässigkeitsmöglichkeit determiniert durch Sicherheitswiegende Hilfsmittel (was nicht gegen Sicherheitssysteme spricht sondern den grundsätzlichen Umgang mit Dingen und Situationen kritisiert, d.h. jede Medaille hat ZWEI Seiten).

Für mich dazu eine eher naheliegende Konstellation - es haben zwar Sicherheitsgurte, Bremskraftverstärker und Airbags die Unfallfolgen auf die Betroffenen gemindert, hat es sich aber auch positiv auf die persönliche Fahrweise ausgewirkt, anders herum richtig gefragt, führen Sicherheitssysteme zu risikoreicherem Verhalten durch das meist richtig jedoch trügerisch angenommene - ich bin ja geschützt und mir kann nichts passieren?

Ähnlich dem staatlichen Umgang mit unserem, zwangsweise abgenommenen Abgaben und Steuern...

14

@ D. Glatting

Sie kapieren es immer noch nicht:

Ihre Behauptungen werden nicht dadurch zutreffender, daß Sie die gebetsmühlenartig widerholen und je nach Beweislage abändern und durch nur Ihrer emotional unkontrollierten Phantasie Unterstellungen erfinden. Wenn Sie zu dumm oder zu faul sind allgemeinzugängliche Quellen zu finden und zu lesen (nachdem sie Ihnen benannt wurde, obwohl ein google-Aufruf bestehend aus den Stichworten Brunsbüttel 18.6.1978 gereicht hätte), dann sollten Sie endlich aufhören hier Ihren gequirlten Phantasiemüll nebst Beleidigungen etc. abzusondern.

15

@ Dr. Paul # 177

Ihr Ablenkungsmanöver ist doch nun allzu durchsichtig
"Sie können meine sehr einfache Frage also nicht beantworten?
Sind Sie nun fachkundig, ja oder nein?
Dann darf ich das für Sie beantworten,
ich habe die Fachkunde Strahlenschutz."

Die Verwirklichung eines technischen und/oder auf menschlichem Versagen beruhenden zukünftigen Ereignisses hat kausal nichts mit bereits stattgefundenen tödlichen Verstrahlungen zu tun.

Und die Unterstellung, ich hätte behauptet, ich sei Strahlenexperte entspringt auch nur Ihrer Phantasie. Wenn Sie so diagnostiziert haben sollten und andere Ärzte das auch tun, erklärt das die vielen Fehldiagnosen und Fehlbehandlungen (auch die mit Todesfolge).

16

@ Dr.Paul #175

"Für die Medizin gelten ganz andere und kompliziertere Zusammenhänge..."

Aha, vorsätzliche Verletzung der Hygieneregeln vor einer OP ist kompliziert?

"da ist der Spiegel eher eine schlechte Informationsquelle." In welchem Zusammenhang mit Medizin habe ich den Spiegel als Quelle angegeben?

"dass die stark vereinfachte Annahme, Chirurgen könnten sich nicht die Hände waschen, FALSCH ist,"

Habe ich nicht behauptet.

"Zurück zum Thema Strahlentote in KKWs"

Ich habe nichts über Strahlentote in KKWs geschrieben. Wenn Sie darüber schreiben wollen, dann machen Sie bitte Ihren eigenen Blog auf.

Ihr Ablenkungsmanöver geht fehl. Ich habe mich auch nicht über die Risiken natürlicher Strahlung ausgelassen. Ebensowenig über das, was aus den Kaminen der KK entweichen darf.

Es geht mir einzig und da allein um das Risiko einer nicht kontrollierten Freisetzung von Radionukliden, welches man nicht durch Konstruktion und Ausbildung nebst Überwachung der Bediener und Betreiber auf das technisch und menschlich machbare reduziert hat.

Wenn man also eine Ausschaltmöglichkeit geschaffen hat, unter der Annahme, daß drei verschlossene Räume und drei verschlossene Schränke ausreichen würden, um die Bedienmannschaft davon abzuhalten die Automatik abzuschalten, liegt eine schlampige Konstruktion vor, die das Risiko Mensch nicht gebührend berücksichtigt hat. Im Krankenhaus Barmbek gab es auch mal Hygienebedingungen im OP-Bereich, wo nie und nimmer hätte operiert werden dürfen. Alles gedeckelt worden. Lesen Sie mal Bernbeck in Barmbek.

In der Medizin sind die Zusammenhänge ja viel komplizierter. Glauben Sie das ernsthaft?

17

#175: Thomas Heinzow,

zunächst vorweg, mit Medizin können Sie ihre Kernkraftkritik am allerwenigsten begründen, damit Sie nicht denken, ich drücke mich:
Für die Medizin gelten ganz andere und kompliziertere Zusammenhänge, da ist der Spiegel eher eine schlechte Informationsquelle.
Ein Beispiel dafür habe ich ihnen mit Aspirin ja genannt.
Ich kann ihnen als Insider allerdings versichern, dass die stark vereinfachte Annahme, Chirurgen könnten sich nicht die Hände waschen, FALSCH ist, es ist für alle möglichen 9mal klugen Pseudohygieniker halt zu verlockend, so etwas zu behaupten. In einer Gesellschaft mit Zentralkanalisation und Tiermassenhaltung mit Antibiotikaeinsatz gibt es genügend bessere Beschäftigungsobjekte und DEFIZITE MIT TODESFÄLLEN für Hygieniker.

Zurück zum Thema Strahlentote in KKWs

Sie können meine sehr einfache Frage also nicht beantworten?
Sind Sie nun fachkundig, ja oder nein?
Dann darf ich das für Sie beantworten,
ich habe die Fachkunde Strahlenschutz.

In Deutschland hat es noch KEINEN KKW-Unfall gegeben, der zu einem nachweisbaren Strahlenschaden bei EINEM EINZIGEN MENSCH geführt hat.

Das ist schlicht Folge des gesetzlich vorgeschriebenen und staatlich überwachten Strahlenschutzes, ebenso wie in den Krankenhäusern, wo das gleiche gilt, wie hier nun schon mehrfach dargelegt.

Dieses wirklich sensationelle Ergebnis 0 Strahlenschäden ist also schlicht Folge eines MÖGLICHEN und auf Grund der übertriebenen Strahlenangst auch DURCHGEFÜHRTEN hohen Strahlenschutzes.
Dieser endet aus Praktikabilitätsgründen bei der nicht menschlich verursachten Strahlung, also der natürlichen Strahlung, bei der die gesetzlichen "Sicherheitsgrenzen" einfach ignoriert werden, sonst müsste man ja ganze Landstriche in Deutschland evakuieren, wofür man dann sowohl juristisch als auch politisch in heftige Begründungsnot käme, weil die dort seit Jahrhunderten lebende Bevölkerung nicht die geringsten Anzeichen einer Strahlenschädigung aufweist.

Sehen Sie verehrter Herr Heinzow,
aus diesem Blickwinkel fehlt mir schlicht das Verständnis für ihre doch offensichtlich völlig unversöhnliche Kritik an den KKWs.

mfG

18
D. Glatting

@#170: Dr.Paul,

Hallo Dr. Paul,

in ihrem Post fragen Sie den selbst ernannter Strahlenrisikoexperte nach der nachweisbaren Zahl von Strahlenopfer in Deutschland?

Natürlich kam da in #172 nur heiße Luft. Alles was er über das Risikopotential von deutschen KKWs berichten kann sind INES 2 Ereignisse, die schon lange her sind. Einer realistischen Analyse geht er ebenso aus dem Weg, wie der Belegung seiner unhaltbaren Behauptungen. Darüber hinaus arbeitet er als echter Forentroll mal wieder mit den beliebten Ablenkungsmanövern.

Im Verlauf der Diskussion war man schon mal bei dem Thema.

-----------------------------

#49: Dr.Paul sagt:
am Montag, 07.05.2012, 18:55

Deshalb habe ich vor allem Heinzow nicht ganz verstanden, der ja regelmäßige Flugzeugabstürze nicht abstreitet,
aber keinen einzigen Todesfall in deutschen KKWs präsentieren kann.

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#52: Thomas Heinzow sagt:
am Montag, 07.05.2012, 22:27

@ Dr. Paul

"aber keinen einzigen Todesfall in deutschen KKWs präsentieren kann."

Es ist völlig absurd, was Sie da verlangen, denn Sie verlangen einen Appel-Birnenvergleich. Selbstverständlich hat es in einem deutschen KKW Tote gegeben, durch Dampfaustritt.

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Tote durch Dampfaustritt in deutschen Kernkraftwerken sind mir bisher nicht bekannt. Es finden sich auch im Internet in Zusammenhang mit Meldungen, Störungen und Störfällen in Deutschland keine Hinweise auf Todesopfer. Und ein Todesopfer wäre sicherlich als Störung aufgefasst worden. Selbst wenn der Unfall im Hilfskessel für die Notheizung des Maschinenhauses aufgetreten wäre.

Nach dem bisherigen Verlauf der Diskussion ist kaum anzunehmen, dass Herr Heinzow Quellen zu seiner omnipotenten Weißheit preis gibt.

Grüße

19

@ #170 Dr. Paul

Herr Dr. Paul,

was halten Sie denn von Chirurgen, die die Hygieneregeln eigenwillig auslegen und einer Klinikleitung, die das aus Kostengründen "stillschweigend anordnet" und im Infektionsfall zu vertuschen sucht?

Lesen Sie das hier mal und teilen bitte mit, was Sie davon halten.
Aus Spiegel 29/1978:
"Der Bericht der Sicherheitskommission, der dem SPIEGEL vorliegt, bringt ans Licht, ...".
...
"Er bestätigt, "daß der Mensch immer noch das schwächste Glied in allen Regelsystemen darstellt", wie die Hamburger "Zeit" schrieb. Und er läßt erkennen, daß die Reaktorbetriebsmannschaft offenbar einigem Druck von der Geschäftsleitung ausgesetzt war: lieber etwas weniger Sicherheit, aber keinesfalls weniger Stromproduktion."

Was hat denn nun die Bedienmannschaft damals gemacht? Eine automatische Schnellabschaltung vorsätzlich verhindert, wie ich es mehrfach gesagt habe, aber von Herrn Glatting bestritten wird, weil der meint, daß er dann, wenn jemand nicht für ihn gratis auf die Suche gehen will oder ihm den leicht zu findenden Link nicht posted, jemanden beleidigen und aufs übelste Beschimpfen darf.

Fazit der Reaktorsicherheitskommission: "Insgesamt waren die RSK-Experten zu dem Schluß gekommen, daß den Verantwortlichen in Brunsbüttel "sowohl die Fachkunde als auch die erforderliche Zuverlässigkeit fehlt, um ein Kernkraftwerk dieser Größe in der von dem Gesetz geforderten Art und Weise zu fahren"."

Wie kamen die darauf? Weiter im Text:
"Am schwerwiegendsten, neben allen technischen Fehleinschätzungen, war der Entschluß der Bedienungsmannschaft. jene Automatik außer Betrieb zu setzen, die bei einem Dampfausbruch (und dem entsprechenden Überdruck) im Maschinenhaus den Reaktor abschaltet.

Fünf Tage nach dem Zwischenfall hatte HEW-Hauptabteilungsleiter Heinz Mika noch die Version verbreitet, der Schichtleiter habe nur "den Ansprechwert (der auf Überdruck reagierenden Meßfühler) leicht verändert."

Und was hat er wirklich getan? Das hier:
"Aus dem RSK-Bericht jedoch wird nun deutlich, wie zielstrebig die Betriebsmannschaft dabei vorging: Das betreffende, dreifach ausgelegte "Teilschutzsystem" wurde auf "allen drei Kanälen ... überbrückt" -- eine strikt vorschriftswidrige Maßnahme, die noch dazu wie am Schnürchen ablief.

"Die für diesen Eingriff notwendigen Schalterstellungen", so der RSK-Report, "mußten in drei verschiedenen verschlossenen Räumen und innerhalb dieser in verschlossenen Schränken. die erst geöffnet werden mußten, vorgenommen werden.

Zulässig war allenfalls, zu Prüfzwecken, das Überbrücken von jeweils einer der drei Sicherheitsschaltungen. Und obwohl sich im Schichtbuch keinerlei Eintragungen darüber finden (sondern nur in einem ominösen "Simulationsbuch"), gehen die RSK-Fachleute davon aus, daß die Brunsbütteler den Schalttrick nicht zum erstenmal angewandt hatten.

RSK-Bericht: "Die Tatsache, daß die Entscheidung und die Durchführung binnen drei Minuten nach Störfallbeginn abgeschlossen waren, läßt auf eine gewisse Routine und Vorbereitung schließen.""

Na sowas! Wie kommen die denn darauf?

Die Antwort steht hier:
"Die Experten fanden in den Türen der betreffenden Schaltsehränke, auf den dort angeklebten Inventarlisten, sogar noch den "handschriftlich" eingetragenen Hinweis, daß, wer den Schalttrick ausführe, sich gefälligst sputen müsse; denn zwischen dem Ansprechen der Druck-Sensoren und der automatischen Schnellabschaltung des Reaktors blieben jeweils gerade fünf Minuten Zeit. Die Brunsbütteler waren schneller."

Das was Herr Glatting hier gezeigt hat, ist Korpsgeist in all seinen übelsten Varianten. Lassen Sie sich nicht davon anstecken, denn in der Medizin ist der auch sehr weit verbreitet.

20

#172: Thomas Heinzow
"@ #170

Herr Dr. Paul,

was hat Ihre Frage mit dem Risikopotential von KKW zu tun?"

Antwort:

ALLES

also wieviel Strahlentote in Deutschen KKWs?

Bei Aspirin gibt es z.B. auch Tote,
1999 wurde die Anzahl tödlicher Ereignisse im Zusammenhang mit Aspirin und ähnlichen Schmerzmitteln unter Amerikanern auf jährlich 16.500 geschätzt,
Quelle:
Wolfe MM. et al. (1999) Gastrointestinal Toxicity of Nonsteroidal Antiinflammatory Drugs. N Engl J Med; 340:1888-1899

Gruß

21

@Rainer Manz, Sie haben es gut gemeint, es ist nicht Ihre Schuld. Vielleicht will man hier sogar virtuelle Boxkämpfe.

22

@ #170

Herr Dr. Paul,

was hat Ihre Frage mit dem Risikopotential von KKW zu tun?
Oder soll ich Sie fragen, wieviel Tote es in Kliniken nach falscher medikamentöser Therapie gibt, um das Risiko einer Medikamenteneinnahme abschätzen zu können?

23

@#169: Thomas Heinzow,

nachdem ich Ihnen in #167, quasi mathematisch exakt gezeigt habe, dass ihre Aussagen hinsichtlich

- Betreiben ohne Genehmigung sowie
- Außer Kraft setzen des Reaktorschutzes

nachweislich falsch sind und nur zur Propaganda gedient haben, kommen Sie erneut mit diesem Bericht aus dem Spiegel. Da man Ihnen scheinbar alles zweimal sagen sagen muss, wiederhole ich mich, siehe auch #39 vom 04.05.2012. An dem Punkt waren wir schon mal am

“Durch den Überdruck in der Maschinenhalle hätte sich der Reaktor normalerweise nach fünf Minuten automatisch abgeschaltet. Um das zu verhindern, setzte die Betriebsmannschaft diese Automatik eigenmächtig außer Kraft.“

Hierbei handelt es sich um ein betriebliches Signal. Und nicht um ein Reaktorschutzsignal. Es dient betrieblichen Abläufen und kann einfach quittiert werden, was dann alle 5 min. wiederholt werden muss. Dies liegt im Verantwortungsbereich der Betriebsmannschaft.

Daher auch kein Verstoß gegen die Genehmigungsauflagen, daher keine Straftat, daher kein Prozess, daher kein Urteil.

Was damals vor 34 ablief war nicht unbedingt dazu angetan, Vertrauen aufzubauen, eher das Gegenteil. Daher wurden entsprechende Vorschriften verschärft. Deshalb müssen Sie ja in ihrer Propaganda auf diese ollen Kamellen zurück greifen. Es war aber nur ein INES 1 Störfall.

So nebenbei. Die notwendigen Reparaturen waren nach 5 Wochen abgeschlossen. Danach erfolgte ein Wiederanfahren. Während der Reparaturen fanden Prüfungen an verschiedenen Rohrleitungen statt. Die Auswertung zeigte, dass hier Handlungsbedarf bestand. Worauf erneut Abgefahren wurde. Daraufhin wurden Speisewasser- und Frischdampfleitungen getauscht. Dies dauerte dann diese zwei Jahre. Der Rohrleitungstausch betraf auch die Empfehlung der 152. Sitzung der RSK am 23.01.1980.

Durch diese Qualitätsverbesserungen an den Rohrleitungen wurde das Sicherheitsniveau der Anlage deutlich angehoben. Wenn wirkliche Schadensvorsorge getroffen wird, bekommt das die Presse nicht mit. Aber INES 1 Ereignisse, also Störungen bzw. Abweichung vom normalen Betrieb der Anlage (Nichtbehebung der Problemquelle könnte allenfalls zu einem höherstufigen Folgeereignis führen), werden in den Medien ausgiebig breitgetreten.

24

#169: Thomas Heinzow können Sie dem Publikum als selbst ernannter Strahlenrisikoexperte
irgend eine nachweisbare Zahl von Strahlenopfer in Deutschland mitteilen?

neugieriger Gruß

25

@ D. Glatting

Nun hören Sie endlich mit Ihren haltlosen Unterstellungen und nur Ihrer unkontrollierten emotionalen Phantasie entspringenden Schlüssen auf.

Im Spiegel vom 26.06.1978 steht unwiderrufen:

"Gleichwohl erhoben, allerdings erst Tage nach dem Ereignis, die schleswigholsteinische Landesregierung und die Reaktorsicherheitskommission beim Bundestags-Innenausschuß heftige Vorwürfe: Durch menschliches Versagen und "grob fahrlässiges" Handeln der Bedienungsmannschaft sei es zu einem "schweren Unfall" gekommen. Nur durch einen unbeabsichtigten Kurzschluß hatte sich der Reaktor schließlich abgeschaltet."

"So entschlossen sich die Techniker, das Leck in aller Ruhe ausfindig zu machen -- und begingen dabei zwei schwerwiegende Fehler:

* Durch den Überdruck in der Maschinenhalle hätte sich der Reaktor normalerweise nach fünf Minuten automatisch abgeschaltet. Um das zu verhindern, setzte die Betriebsmannschaft diese Automatik eigenmächtig außer Kraft.

* Von insgesamt acht im Maschinenraum verteilten Radioaktivitäts-Meßgeräten zeigten zwei (in der Nähe des Lecks befindliche) eine erhöhte Aktivität an und verrieten so, daß der Dampf doch nicht harmlos war -- aber die Wachmannschaften im Kontrollraum beachteten diese Anzeigegeräte nicht. Insgesamt strömten etwa 100 Tonnen schwach radioaktiver Wasserdampf aus; ein Teil davon entwich ins Freie durch sechs Überdruckklappen im Dach der Maschinenhalle (siehe Graphik). Der Rest schlug sich als Kondenswasser im Maschinenhaus nieder und verursachte schließlich, nach drei Stunden, den Kurzschluß, der zur (von den Wachmannschaften immer noch nicht beabsichtigten) Notabschaltung des Reaktors führte."

Und nun schweigen Sie endlich. Ist ja wiederlich, was Sie hier veranstalten.

26

#164: Henryk Laufersweiler
".... In so einem Klima kann man diese Technik nicht betreiben. Die Deutschen müssen die Kernkraft nicht wegen einigen religiösen Fanatikern aufgeben, sie w o l l e n es!"

Das hat man ja an der Wahlschlappe von Röttgen in NRW gesehen.

Ich bin also NICHT Ihrer Meinung!

Und merken Sie sich einfach, fast jeder Satz, der mit "die Deutschen" beginnt, ist meistens falsch.

Es gibt hier zu viele "Meinungsmacher" die sich berufen fühlen für "die Deutschen" zu sprechen. Wer mit etwas offenen Augen die Bürgerkommentare zu dem ganzen Umwelt- und Energiethema verfolgt, hätte keine Angst vor etwas mehr Demokratie und ABSTIMMUNGEN.

Gerade wird in der FAZ das Förderende der alternativen Energien durch die EU diskutiert.
Hier können Sie die breite Zustimmung der Leser FÜR DIESES ENDE bewundern
und
die vielen LÜGEN, die immer noch von den Grünen verbreitet werden.

Eine gesellschaftliche "Kultur" kann sich nur in einer Atmosphäre der Wahrhaftigkeit entwickeln.
Freiheit kann also nicht die Freiheit zur Lüge und zum Betrug bedeuten!
Dafür lohnt es sich IMMER zu kämpfen,
dies ist EUROPÄISCHE Tradition ebenso wie die Entdeckung der Logik mindestens seit ARISTOTELES,
Dazu benötigen wir kein Vorbild von kriegführenden Amerikanern. Diese alten Klassiker hatten eine sehr hohe Moral ohne auf Religionen zurückgreifen zu müssen (Nicomachische Ethik) und sie waren darüber hinaus schockiert über die real stattgefundene Ermordung des damals unbestritten größten Philosophen seiner Zeit (Sokrates) DURCH MEHRHEITSBESCHLUSS.

Es steckt also durchaus etwas mehr dahinter,
als die Diskussion um den Strompreis.
Alle Diktaturen haben ganz wesentlich mit Lügen und Unterdrückung der Wahrheit gearbeitet.
Also reißen Sie sich zusammen und verteidigen Sie Ihren eigenen Arbeitsplatz ohne zu jammern,
es gab schon schlimmeres.

mfG

27

@#164: Henryk Laufersweiler,

“So, und jetzt Frieden.“

OK.

@#166: Thomas Heinzow,

“nämlich KKW außerhalb des Genehmigungsbereiches zu betreiben“

dazu

http://dejure.org/gesetze/StGB/327.html

Auch Eingriffe in das Reaktorschutzsysteme unterliegen der Genehmigung. Darunter fällt zumindest RESA. Damit liegt nach ihrer Aussage:

“Ein Schlampladen liegt dann vor, wenn die RESA oder TUSA pflichtwidrig verhindert wird, wie es ja zweimal der Fall war.“

auch eine Straftat vor.

Da Sie nach eigener Aussage:

“Wenn es im Zusammenhang mit dem Betrieb der KKW Straftaten gegeben hätte, gäbe es auch ein Urteil oder einen Einstellungsbeschluß wegen geringer Schuld. Sie können sicher sein, daß ich ein diesbezüglich existierendes Urteil gefunden hätte und es Ihnen genüßlich um die Ohren gehauen hätte.“

nichts gefunden haben, muss man zu dem Schluss kommen, dass Sie nun seit Wochen

Lügen

verbreiten.

28

@ D. Glatting

Nun unterstellen Sie nicht schon wieder etwas, was nur Ihrer emotional irregeleiteten Phantasie entspringt:
"Unter anderem in diesen beiden Posts behaupten Sie, dass Straftaten in KKWs begangen wurden."
Eine Straftat ist im StGB oder in Nebengesetzen normiert. Wenn ich zu dem Schluß gekommen bin, es könnte eine Straftat vorliegen, dann benenne ich auch eine Hausnummer, in Ihrem Fall die §§ 185 ff StGB.

Wenn es im Zusammenhang mit dem Betrieb der KKW Straftaten gegeben hätte, gäbe es auch ein Urteil oder einen Einstellungsbeschluß wegen geringer Schuld. Sie können sicher sein, daß ich ein diesbezüglich existierendes Urteil gefunden hätte und es Ihnen genüßlich um die Ohren gehauen hätte.

Was Sie hier betreiben erfüllt m.E. den objektiven und subjektiven Tatbestand der üblen Nachrede bzw. Verleumdung. Allerdings sehe ich es als absolut mildernd an, daß sie offenbar aufgrund mangelnder Allgemeinbildung unfähig sind zwischen Straftat, Ordnungswidrigkeit und sonstigen sanktionslosen Gesetzesverstößen zu unterscheiden.

29

Hallo Herr Laufersweiler, Sie sollten sich keine großen Vorwürfe machen. Sie haben aus Sicht von Herrn Glattung den Fehler begangen, über die Kernenergie recht rational zu berichten und haben diese Technologie leider nicht in den höchsten Tönen gelobt. In den Augen von Herrn Glatting ein mittelschweres Vergehen. Seien Sie also nicht verwundert, dass Sie in Folge dessen in die völlig falsche Ecke zugeordnet wurden, es war einfach nicht vermeidbar.

30
Henryk Laufersweiler

#162: D. Glatting

Doch noch eine letzte Äußerung:
Irgendwie haben Sie mich missverstanden.
Ich bin weitgehend der gleichen Meinung wie Sie.
Ich bin auf dieses Forum gestoßen, weil ich mich für die Kernenergie ausspreche und, wenn möglich, Atomstrom beziehen würde. Der Witz ist, mein örtlicher Energieversorger verkauft mir stolz Ökostrom und techn. gesehen beziehe ich überwiegend Atomstrom und einen Teil aus Kohlekraftwerken. Das weiß ich besser als mein Versorger, da ich täglich durch unsere Lastverteilung spaziere (übrigens auch Sicherheitsbereich mit Zugangskontrolle).
Um es noch einmal deutlich zu sagen:
Ich bin für Kernkraft, aber auch Realist.
Ich sehe täglich die Reaktionen der Politiker, der Menschen auf den Straßen und die Hetze der Medien.
In so einem Klima kann man diese Technik nicht betreiben. Die Deutschen müssen die Kernkraft nicht wegen einigen religiösen Fanatikern aufgeben, sie w o l l e n es!
Ich habe übrigens auch nie gesagt, dass ich glaube, die Fanatiker könnten Radioaktivität freisetzen. Ich sagte aber, dass sie es auf jeden Fall versuchen werden.
So wird das eben nichts mehr. Die Deutschen müssen ihre Lektion mal wieder auf die harte Tour lernen!
Das Dümmste wäre, wenn sich die handvoll Menschen, die sich einen Rest klaren Verstand bewahrt haben, auch noch gegenseitig bekriegen würden.

So, und jetzt Frieden.

31

@ D. Glatting #162

Wann kapieren Sie, daß Sie als DiskussionsPARTNER auf Plattdeutsch gesagt ein Schietbüdel sind?

32

@ Heinzow:

der Disput ging überwiegend um Aussagen von Ihnen wie diese:

-------------------------

#45: Thomas Heinzow sagt:
am Sonntag, 06.05.2012, 08:23

- nämlich KKW außerhalb des Genehmigungsbereiches zu betreiben –

------------------------

#54: Thomas Heinzow sagt:
am Mittwoch, 25.04.2012, 20:26

Ein Schlampladen liegt dann vor, wenn die RESA oder TUSA pflichtwidrig verhindert wird, wie es ja zweimal der Fall war.

------------------------

Unter anderem in diesen beiden Posts behaupten Sie, dass Straftaten in KKWs begangen wurden. Das sind schwerwiegende Vorwürfe. Beide Punkte konnten und können Sie nicht belegen, da dies nicht der Fall war.
Das sind andere Kaliber als ein Störfall, durch einen wie auch immer gearteten Defekte, es ist.

Es wurde von mir an keiner Stelle behauptet, dass keine Störfälle passiert sind. Diese Störfälle wurden national und International bewertet. Sie wurden International maximal in INES 2 eingestuft. Für mich ist das eine Tatsachenfrage.

Wenn es für Sie eine Meinungsfrage ist, bitte. Meinen Sie was Sie wollen. Das ist mir egal. Aber wenn Sie Aussagen tätigen, die einen Straftatbestand in Verbindung mit einem Kernkraftwerk setzen, dann müssen Sie das entweder belegen (was Sie nicht können) oder mit meinem Widerspruch rechen. Auch wenn ich dabei Onkel Heinz, Herr Manz und wen sonst noch alles damit nerve.

Ihre Aussagen hinsichtlich Spar- und Schlamperkonstruktionen sind prinzipiell genauso unhaltbar. Wenn Sie mir nicht glauben, dann doch bitte #144: H. Urbahn.

Bleiben Sie bei Ihren “Erneuerbaren“ und wir können in bester Koexistenz hier posten. Wenn Sie schon was zu KKW posten, bleiben Sie bei der Wahrheit und belegen Sie, was Sie posten, falls das zweifelhaft sein sollte. Ich bin da lernfähig.

@#159: Henryk Laufersweiler,

Sie schreiben:

“Unbedarfte Weltverbesserer und gewalttätige Islamisten tragen nicht gerade dazu bei, dass in Deutschland eine Technik betrieben werden kann, die als lohnendes Ziel für kranke Hirne herhalten könnte.“

Aha, versteh, versteh, versteh. Aufgrund grüner Ökoreligiöser und islamischen Salafisten, also zweier eingeschleppter Glaubensrichtungen, müssen jetzt die die deutschen Bürger zuerst mal die Kernkraft aufgeben, da die von den Religiösen sabotiert werden könnte. Demnächst trifft es dann auch die Chemieindustrie, dann die Autoindustrie und was sonst noch einer kleinen gewaltbereiten Minderheit sonst noch so einfällt.
Im Rest der Welt hat man eine andere Auffassung vom Gewaltmonopol des Staates. Und eigentlich in Deutschland auch.

33

@ #160

"ich möchte alle Beteiligten bitten mit gegenseitigen Beschimpfungen aufzuhören. Nochmals, das gilt für alle.
Ich würde ungern derartige Beiträge sperren müssen."

Ich möchte hier abschließend darauf hinweisen Herrn Glatting nicht beschimpft oder in irgendeiner Weise gegen die in den §§ 185 StGB ff festgelegten Normen verstoßen zu haben.

34

@ H. Eng #158

Herr Eng,
das
"Dann hackt ihr auch noch auf Herrn Laufersweiler" möchte ich mir doch sehr verbitten.

Der einzige der hier ständig rumhackt und die Regeln verletzt ist der völlig uneinsichtige Herr Glatting. Ich habe nicht einen Satz an und über Herrn Laufersweiler geschrieben.

"Wir stimmen Ihren Ausführungen rückhaltlos zu. mfG
Admin"

Dann hätte Herr Glatting längst gesperrt werden sollen. Oder glauben die Admins, daß ich fortgesetzte Beleidungungen einfach im Raum stehen lasse, nach dem Motto "der Klügere gibt nach"? Dann würden nämlich die Dummen die Welt behrrschen.

Die von mir benannten Störfälle mit benanntem Verhalten der Bediener und Betreiber hat es gegeben. Wie die zu bewerten sind, ist eine Meinungsfrage und keine Tatsachenfrage.

35

@die Herren Glatting und Heinzow

Also Leutchens, langsam nervt dat gewaltig, wat Ihr hier so abzieht.
Kernkraft hin oder her, wir zerschießen gerade unsere Energieversorgung mittels "Erneuerbaren" und weil uns die konventionellen Kraftwerke abhanden kommen und ihr streitet euch um das Ei(linkes oder rechtes) des Kolumbus?
Dann hackt ihr auch noch auf Herrn Laufersweiler ein, als ob er auch noch zum Beuteschema des grünen Besserwissers gehört, obwohl er als Insider nur einige Tatsachen zur Sprache bringt.

Eins ist doch bisher Fakt, die so-genannte Energiewende ist gescheitert, an der Physik und an Unfähigen und Fachfremden in der Regierung und den Behörden, an Lobbyisteneinflüssen (Scheer und Genossen), an NGO´s die sich von befreundeten Öko-Instituten ihre Machbarkeitsstudien erstellen lasssen haben, am schlechten Bildungsstand des Wutbürgers......und nicht zuletzt an den internen Streitigkeiten auf Seitens der Skeptiker.

Nun sag ich euch (als Versorger-Insider) mal wat, uns Versorger steht die Scheixxe Oberkante Unterlippe, uns hat man die Energiewende übergestülpt wie einen alten Kartoffelsack, wir werden vom Bürger nur noch als der "Feind" betrachtet, reissen uns aber immer noch den Arsch auf um den Saftladen irgendwie, trotz der Ökologischen Einheitspartei Deutschlands mit der Staatsratsvorsitzenden Murksel im Chefsessel, am laufen zu halten.

Wir haben es satt, das jeder Dödel uns ins Geschäft hineinquatscht und herumreguliert, wir haben es satt, den Mist ausbaden zu müssen, den uns irgendwelche Soziopädagogen, Pfaffen, Lehrer und sonstige Energielaien eingebrockt haben, wir haben es satt, das sich die Gesetze fast im Stundentakt ändern, wir haben es satt auch noch den EEG-Müll personell und IT-technisch händeln (neben den ganzen Unbundling-Gebrösel) zu müssen und wir haben es besonders satt, dafür von unseren Kunden auch noch beschimpft zu werden.

Sorry, einige hier haben anscheinend das Hauptziel aus den Augen verloren um sich ihren persönlichen Feindseeeligkeiten hingeben zu können, besorgt euch endlich ein paar Boxhandschuhe und klärt das wie Männer aber lasst uns endlich in Ruhe mit euern Kleinkrieg.

Sorry Admins........irgendwann reißt sogar mal Onkel Heinz der Geduldsfaden.
MfG
H.E.

36
Henryk Laufersweiler

@ #153: D. Glatting

Welche Probleme haben Sie mit meiner Rechtschreibung und Linguistik?
Zudem verbitte ich mir diese plumpe Art der Verbrüderung. Ich kenne Sie nicht und möchte Sie auch nicht kennenlernen. Für Sie bin ich Herr Laufersweiler und nicht irgendein "Vogel".
Zum Thema:
Wenn eine leckende Wellendichtung einer Pumpe im KKW Schlagzeilen in der Presse und Panik in der Bevölkerung auslöst, dann zeigt das deutlich auf welchem Niveau wir angekommen sind.
Glauben Sie ernsthaft ich würde hier Details von mir geben in welcher Art ich mir Angriffe auf KKW vorstelle? Ich würde mich strafbar machen.
Gott sei Dank gibt es unter Kernkraftgegnern kaum technisch versierte und offensichtlich noch weniger militärisch ausgebildete Leute.
Aber deren blanke Zerstörungswut und deren menschenverachtenden Hass konnte man schon in Brokdorf und bei Castortransporten bewundern.
Glauben Sie, diese Leute würden die Zusammenarbeit mit hier ansäßigen Steinzeitislamisten verweigern, deren bestreben das Anrichten von maximalem Schaden bei den verhaßten Ungläubigen ist?
Dank dem sogenannten "Arabischen Frühling" kursieren in Europa Waffen und Sprengstoffe aller Art. Auch wenn diese Menschen kaum in der Lage sind einen Beitrag zu unserer Gesellschaft zu leisten, Sprengen und Schießen kriegen sie noch hin.
Unbedarfte Weltverbesserer und gewalttätige Islamisten tragen nicht gerade dazu bei, dass in Deutschland eine Technik betrieben werden kann, die als lohnendes Ziel für kranke Hirne herhalten könnte.
Dieser Staat kann die Innere Sicherheit nicht gewährleisten und die Politik befördert ein technikfeindliches Klima.
Also, zurück zur Natur. Lagerfeuerromantik neben Windmühlen!
So, damit ist das Thema für mich gegessen.

37
D. Glatting

@#147: Henryk Laufersweiler,

was mich besonders stutzig macht an ihrer vorgeschobenen Qualifikation ist insbesondere, dass Sie einfach für technisch möglich halten, dass Kernkraftgegner es schaffen Radioaktivität freizusetzen.

Damit können Ihnen die Sicherheitsmaßnahmen in Kernkraftwerken nicht vertraut sein.
Mittlerweile wird jedes Gepäckstück durchleuchtet. Nach dem Zufallsprinzip finden Abtastungen der Personen statt. An Sprengstoff bekommt man also höchstens Unterhosenmengen ins Kraftwerk. Das reicht für den Abriss einer Kleinleitung, was das Kraftwerk ab kann.

Als nächstes kann man versuchen vom äußeren Sicherheitsbereich aus anzugreifen. Sagen wir mal mit einer Panzerfaust. Da lacht sich das Kraftwerk schlapp.
Oder man versucht einen Lastwagen mit Sprengstoff da abzustellen. Bei der Sauerlandgruppe ist es aufgefallen als die 2 t Sprengstoff produzieren wollte. Sagen wir mal den Ökoterroristen würde das gelingen und den Laster mit Sprengstoff da abzustellen.
Das ist mit dem Auslegungsfall Einwirkung von Außen abgedeckt.

OK, natürlich kann man sich auch Szenarien ausmalen, dass es den Ökoterroristen gelingt eine Bunkerbrechende Bombe zu klauen und diese dann von einem Flugzeug aus auf ein KKW zu werfen.
Etwas in der Größenordnung haben nicht mal die zum Teil von den Bevölkerungen getragenen Organisationen wie IRA oder ETA geschafft. Deshalb ist die Aussage:

“Unter solchen Bedingungen kann man diese Technologie einfach nicht mehr betreiben.“

nichts anderes als grünsozialistische Propaganda. Ein Scheinargument, das den Ausstieg rechtfertigen soll. Seltsam, dass es in anderen Ländern dazu keine Bedenken gibt. Dazu passt auch der Satz:

“Ohne Frage ist die Mehrheit der Bevölkerung gegen den weiteren Betrieb der KKW - aus welchen Gründen auch immer“

Das klingt wie: „Die Wissenschaft ist gefestigt“, „die Debatte ist gelaufen“. Dass jede Aktion auch eine Gegenreaktion auslöst werden die grünen Gutmenschen bei steigenden Energiepreisen schon noch zu spüren bekommen.

Der absolute Knaller ist dann aber der Satz:

“Natürlich wird man auf mittlere und längere Sicht neue Technologien nutzbar machen können, die eine sichere Versorgung gewährleisten können.“

So ein dümmliches grünsozialistisches Geschwurbel soll von einer techn. Führungskraft im Energiebereich kommen. Ich lach mich schlapp.

@ #155: Thomas Heinzow,

LOL, ROFL!

38

@ H. Urbahn #151

Herr Urbahn, ein Mann wird nicht dadurch diffamiert, daß man die Wahrheit über ihn schreibt. Wenn er für Sie eine Lichtgestalt ist, so kann er das bleiben, für mich ist er keine.

39

@ Glatting #154

Kapieren Sie es nicht? Sie haben sich hier endgültig Ihrer Diskussionswürdigkeit selbst beraubt.

40

@#147: Henryk Laufersweiler,

“Ohne näher auf Details eigehen zu wollen, so kann ich als techn. Führungskraft im Energiebereich eines feststellen:“
Oh, da wären aber Details schon mal angebracht. Was sind den Sie für ein Vogel? Beherrschen Sie als technische Führungskraft auch die Linguistik der deutschen Sprache sowie der deutschen Rechtschreibung?

“Mir macht die techn. Ausstattung der KKW und deren Sicherheit die geringsten Sorgen.
Der Faktor Mensch und die teilweise hochkriminelle Energie fanatischer Kernkraftgegner schon mehr.“

Sie glauben also wirklich, dass fanatische Kernkraftgegner hergehen könnten und ein KKW in die Luft sprengen könnten?
a. was wollen die damit erreichen? Dass niemand mehr was mit Kraftwerksgegnern zu tun haben will?
b. Wer soll denen die technischen Möglichkeiten in die Handgeben 0,5 m Beton und 5 cm Stahl zu durchlöchern?

Zum einen muss ich Ihnen sagen, dass wie schon im vorherigen Post geschildert, dies einem KKW am Arsch vorbei gehen würde und zum anderen kaum durchführbar wäre.
Dazu bräuchte man zumindest gutes Material, das nur Militärs zur Verfügung steht. Wer von denen soll dies diesen Chaoten geben?

Sind Sie das letzte Aufgebot?
So oder so sind Sie hinreichend lächerlich.

41

@#148: Thomas Heinzow,

bringen Sie erst mal Argumente! Wenigstens Eins.
Dann kann man mal diskutieren. Ich habe heute genug Anregungen gegeben.
Ihre Unfähigkeit auch nur auf ein Einzelnes einzugehen zeigt die Primitivität ihrer Argumentation.

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#147: Hallo Herr Henryk Laufersweiler, vielen Dank für Ihren Beitrag,
ich bin da allerdings nicht ganz so pessimistisch.
Die Existenz von dem gemeinnützigen EIKE ist doch schon ein kleiner Hinweis.
Ich kenne ähnliches in der Medizin,
es gibt fanatische Medizingegner schon seit Jahrhunderten - ein Eingriff in die Natur -
auch hier im Forum,
man muss sich also leider an die Existenz und die gesellschaftliche Duldung solcher Fanatiker gewöhnen.

Ich denke aber auch, dass man zu lange geschwiegen hat.
Die Diffamierung als "Atomlobby" muss als erstes zurückgewiesen werden.
Es ist doch das verdammte Recht jedes Produzenten von irgend etwas, sein Produkt zu bewerben und seine Position zu verteidigen.
Es gibt auch eine "Schriftsteller-Lobby" mit möglicherweise überzogenen copyrigt Ansprüchen etc.
Und die Grüne Lobby ist doch an Forderungen schlicht nicht mehr zu überbieten.

Also Mund aufmachen wenn gestänkert wird,

Mund aufmachen wenn der Strom teurer wird und sagen WARUM er teurer wird.
Mund aufmachen, wenn es nächsten Winter zum Stromausfall kommt und sagen, warum es zum Stromausfall kommt.

Ich glaube, wenn der Strom und andere Energieformen weiter so verteuert wird und die ersten Stromausfälle kommen,
wird die Meinung umschwenken.

Gruß

43

Herr Heinzow, was wollen Sie denn mit der Uraltwahlkampfklamotte der CDU aus dem Jahre 1961 aussagen. Wenn ihnen die damalige Politik von Herrn Brand nicht gefällt, dann sagen Sie dies doch einfach. so ist dies für mich nichts anderes als die miveaulose Aussage der CDU von 1961 hervorzukrammen und damit einen Menschen zu diffamieren.
ohne freundliche Grüße
H. Urbahn
p.S. das Thema ist für mich damit beendet.

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@ R. Manz #143

"glaubt man z.B. T-Online-Schlagzeilen und üblichen Umfrageergebnissen ungebrochen beliebt"

Wer die Medien auf seiner Seite hat, braucht sich nicht um Beliebtheit zu sorgen.

Ich habe vor zwei Jahren jemanden kennengelernt, der in Wilhelmsburg auf dem Dachboden saß, während der beliebte Mann in Langenhorn selig in seinem Bett schlummerte. Der war auf den Herrn gar nicht gut zu sprechen.

Was viele nicht wissen: Der Orkan war bereits am morgen angekündigt und bereits drei Stunden vorher wußte man, das in Cuxhaven stromabwärts der höchste je gemessene Pegelstand gemessen wurde und die Deiche nur mit Mühe gehalten werden konnten. Schmidt war zu dem Zeitpunkt in Berlin und hätte nach Hamburg gehört. Er kam gegen Mitternacht in Hamburg an. Chef bei Gefahrenlage nicht erreichbar? Wo gibt es denn sowas.

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@ H. Urbahn #145

Die Wahrheit schreiben kann nicht niveaulos sein. Manche Leute können allerdings die Wahrheit nicht ertragen.

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@ D. Glatting

Wann merken Sie eigentlich, daß Rechtsverletzer wie Sie (und Ihre Gegenparts auf der anderen Seite) zu sachlicher Diskussion gar nicht befähigt sind.

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Henryk Laufersweiler

Zum Thema Kernkraftwerke

Ohne näher auf Details eigehen zu wollen, so kann ich als techn. Führungskraft im Energiebereich eines feststellen:
Mir macht die techn. Ausstattung der KKW und deren Sicherheit die geringsten Sorgen.
Der Faktor Mensch und die teilweise hochkriminelle Energie fanatischer Kernkraftgegner schon mehr.
Diese Leute werden, von Sabotage bis hin zu terroristischen Angriffen, alles versuchen, um die angeblichen Gefahren der Kernenergie aufzuzeigen. Ich denke, selbst die Freisetzung von Radioaktivität würden diese Menschen in ihren kranken Hirnen herbeiführen, nur um dann auf die vorhergesagten Gefahren hinweisen zu können.
Unter solchen Bedingungen kann man diese Technologie einfach nicht mehr betreiben. Wir können die Kraftwerke nicht zu Festungen ausbauen um eine verwirrte und fanatische Bevölkerung vor ihrer eigenen Dummheit zu schützen. So etwas ist auch wirtschaftlich nicht mehr darstellbar!
Ohne Frage ist die Mehrheit der Bevölkerung gegen den weiteren Betrieb der KKW - aus welchen Gründen auch immer - und wird nun über höhere Strompreise und unsichere Versorgung die Konsequenzen tragen müssen.
Natürlich wird man auf mittlere und längere Sicht neue Technologien nutzbar machen können, die eine sichere Versorgung gewährleisten können.
Eines ist sicher:
Weder Windkraft noch Solarenergie sind dazu geeignet und neue Techniken werden wahrscheinlich ohne deutschen Beitrag entwickelt. Nicht weil deutsche Wissenschaftler und Ingenieure zu dumm dazu wären, sondern weil die Rahmenbedingungen in Deutschland nicht gegeben sind.
Wohlgemerkt, meine Meinung und nicht unbedingt auch die der Energieversorger.

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@Heinzow,

ich komme jetzt noch mal auf zwei ihrer Lieblingsargumente zurück:

1. schlampige Konstruktion
Wenn diese Konstruktionen so schlampig sind, dann frage ich Sie mal, warum bei den Primärkreiskomponenten nur die Hälfte der Kosten zur Herstellung drauf gehen und die andere Hälfte für die Überwachung der Einhaltung der Qualitätsanforderungen?
Kennen Sie die Qualitätsanforderungen? Wissen Sie wofür man die stellt?
Bei diesen schlampigen Konstruktionen in Deutschland kam es auch nie zu mehr als einem INES 2 Ereignis. Und seit 11 Jahren überhaupt kein Ereignis mehr. Schon eine Dauerschlamperei!

2. “Kernenergietechnik, die ja nun technisch nichts Besonderes ist,“
Automobile sind technisch auch nichts besonderes, wenn man es so sieht. Es stellt sich dann aber die Frage, warum die Menschen dann so viel Geld für geile Autos ausgeben, wenn das etwas technisch so einfaches ist? Das Fahrvergnügen in einem Trabi unterscheidet sich auch nicht wesentlich vom dem in einem Porsche Panamera. Man beschleunigt, bremst, blinkt, hat Licht und das Ding bringt einem von Punkt A nach Punkt B.
Warum kosten denn die aktuellen Kernkraftwerke im 1400 MW Bereich denn 3 bis 5 Milliarden €? Ein Hochtemperatur Kohleeimer dieser Größe ist doch schon für 1 Milliarde € zu haben. Diese einfache Kerntechnik kann sich doch jeder Heimwerker in seiner Garage zusammen basteln, wenn man Sie so hört. Und ist demnach ja auch viel zu teuer.
Die Kraftwerke seit der Pre-Konvoi Klasse (KKU gehört da auch dazu) kann man 1000 Jahre am Stück betreiben. Davon könnten sie ca. 970 Jahre lang in abgeschriebenen Zustand günstigen Strom liefern.
Das müsste doch einem Ökonomen mit Grundkenntnissen in Buchhaltung wie Ihnen einleuchten!

Wenn Sie weiterhin diese Totschlagargumente bringen, dann sollten Sie sie zuerst mal besser begründen.

Aber das kann man von Ihnen kaum erwarten.

49

@#143: Rainer Manz,

Hallo Herr Manz,

Sie beklagen sich über ein Nullsummenspiel. Genau das sehe ich anders.
Es ist eine fundamentale Auseinandersetzung zwischen Kernkraftbefürwortern und Kernkraftablehner wie sie mal in der breiten Öffentlichkeit geführt werden müsste. Die schreienden Panikpropagandisten alla Heinzow, Schwanczar, Marie und Hader schaffen es immer wieder in der Öffentlichkeit durch haltlose Behauptungen und Verdrehung der Fakten ein negatives Bild der Kernkraft zu generieren.

Genau so läuft hier die Propaganda von Herr Heinzow ab. Erst mal irgendwelche Vorkommnisse in den Raum werfen. Dann musste man erst einmal heraus finden, welche Ereignisse er damit gemeint haben könnte. Permanente Verwendung des Namens Esenhamm für ein Kraftwerk das offiziell Unterweser heißt.
Es dient erst mal dazu, die Kerntechnik als etwas Pannenbehaftetes und Gefährliches darzustellen.

In diesem Wirrwarr von Ereignissen und Kraftwerken unterstellt er dann

Verheimlichung
Ungenehmigten Betrieb wegen Fahren ohne Notkühlsystem
Verhinderung der Abschaltung
etc.
Dies natürlich um den gewünschten Eindruck zu verstärken.

Die Verheimlichung fand vor 34 Jahren statt und kam nicht gut an.
Den ungenehmigten Betrieb leiert er sich hypothetisch aus dem Arm und wird mit dem angeblichen Fahren ohne Notkühlung begründet. Den entsprechenden Vorfall habe ich Posting 130 erklärt.
Die Verhinderung der Abschaltung lag im Bereich der betrieblichen (nicht sicherheitstechnischen) Zuständigkeit.

Dazu kommen dann dauernd die Unterstellungen von wegen schlampiger Konstruktion von wegen billig und
“Kernenergietechnik, die ja nun technisch nichts Besonderes ist,“
Dazu kommt noch ein Posting und dazu danke ich auch Herrn Uhrbahn im Posting #144.

Seinerseits bringt aber Herr Heinzow nichts, was der Kernkraft entgegensteht. Auf sachliche Argumente geht er überhaupt nicht ein. Angeblich hat er ja eine Kompetenz in Ökonomie. Aber gerade da hält er sich ausgesprochen zurück, da er hier überhaupt keine Sonne sehen würde.

Das ganze ist ein Paradebeispiel für die Darstellung der Kenkraft. Man baut eine Gefahrenkulisse auf, ohne auf die Sicherheitstechnik, die in Deutschland praktiziert wird zu diskutieren und zu beleuchten. Dieser Diskussion geht man mit Glaubensbekenntnissen aus dem Weg. Wer Kernkraft verteidigt wird als bezahlter und/oder potentieller Massenmörder dargestellt.
Wer am lautesten Schreit, nämlich die Kernkraftgegner bekommen Recht.

Mir persönlich ist es auch ein Anliegen, mitlesenden Dritten, mal eine Einsicht in die Sicherheit deutscher Kernkraftwerke zu geben.

Die Mehrheit glaubt sicherlich immer noch, dass so was wie in Fukushima hier jederzeit möglich ist und hier dann auch 20.000 Menschen sterben müssten und das halbe Land verstahlt wäre.

Man kann gar nicht oft genug aufzeigen, welchen Sicherheitsstand man in Deutschland erreicht hat. Die offiziellen Stellen wie die GRS sollten dies eigentlich tun, werden aber wohl von der Politik ausgebremst um dies im erforderlichen Umfang zu tun.
Die Ethikkommission hat ja den Ausstieg aufgrund der unverantwortbaren Gefahrenlage beschlossen. Geht’s noch doofer.

Einfach wegen der propagandistischen Marktschreier wie Herrn Heinzow das Feld zu räumen kommt nicht in Frage. Das wäre eine weiterer Etappe in ihrer Veleumdung.

50

zu #139: Sehr geehrter Herr Glatting,
Ihrer Aussage, daß der Bau der KKW in Deutschland jeweils nach dem Stand von Wissenschaft und Technik erfolgte, möchte ich noch folgendes hinzufügen: alle älteren KKWs sind immer und die Betonung liegt auf immer auf den neuesten Stand von Wissenschaft und Technik nachgerüstet worden, auch wenn die betreiber dies aufgrund ihrer Genehmigungen nicht hätten tun müssen. Ich habe ganz bewußt geschrieben Stand von Wissenschaft und Technik, denn dies geht weit über das hinaus, was sonst als Stand der Technik gefordert wird.
MfG
H. Urbahn
P.S. Hat Herr Heinzow tatsächlich Herbert Frahm alias Willy Brandt geschrieben?. Ich lese seine Beiträge höchst selten. Wenn ja, dann muß ich sagen dies ist so erbärmlich, daß ich mich wundere, daß dies hier nicht gestrichen wurde. Man muß kein Anhänger von Herrn Brandt sein, um zu sagen,dies absolut niveaulos und so etwas sollte admin nicht durchgehen lassen.

51

Herr Glatting, Herr Heinzow

Ich sorge mich weder über Ihr Befinden, Herr Glatting, noch über das von Herrn Heinzow übrigens. Meine Sorge gilt ausschließlich meiner Familie und mir selbst. U.a. deswegen poste ich hier zu Themen Energie, Klima und der
damit verbundenen Politik.

Danke dennoch Ihnen beiden für die Reaktion auf meinen Boxenjux, der flapsig aber durchaus ernst gemeint war.Dass Sie beide das auch so verstehen, zeigen mir Ihre Antworten, jeder auf seine Weise. Ich schätze die vielen Anregungen, Meinungen, Ansichten, Hinweise von Ihnen beiden. Vielleicht formuliere ich deswegen auf meine Weise meinen Mißmut über Ihr Nullsummenspiel.

Wer aussen Ihnen kann Ihre selbst geschaffene Vergiftungsspirale unterbrechen? Nur Sie selbst. Wir können es nicht.
Gut, ich müsst ja gar nicht reagieren. Daher vielleicht ein letzter Fingerzeig: Ich kann von mir selbst berichten, dass es manchmal wahrllich "schwerer Geschütze" gebraucht hat und sicher weiter braucht, selbst aus eigenen Sich-in-was-Verrennen, falschen Vorstellungen und Verhaltensweisen auszubrechen, umzudenken. Nicht immer bekam ich die Chance zum Neuanfang oder Rückkehr oder den berühmten Schopf des Münchhausen...
Denken Sie mal darüber nach, um Ihre Worte, Herr Glatting, zu "klauen". Das soll für Sie beide gelten.

Die politischen Auswüchse unserer "Systemfehler", wie Sie, Herr Heinzow in 136 treffend zu Personen öffentlichen und höchsten Ranges formuliert haben, sollten uns mehr zum Denken und zum Reagieren bewegen. Übrigens ist einer dieser Menschen, glaubt man z.B. T-Online-Schlagzeilen und üblichen Umfrageergebnissen ungebrochen beliebt. Und das gibt mir reichlich zu denken. Nicht über Frau Merkel, sondern über die Menschen an sich.

52

#140: "Hallo Herr Manz,

schön, dass Sie sich so um mich sorgen. Ist aber vollkommen überflüssig."

Herr Glatting, ich vermute eher, Herr Manz macht sich da mehr Sorgen um das Forum und wie der Boxkampf Glatting vs. Heinzow von Aussenstehenden gesehen wird. In dem Fall kann ich die Sorge sehr gut nachvollziehen und bin erstaunt, wieviel man hier an Aggressivität und Beleidigungen durchgehen lässt. Irgendwann wird man noch Primaklima-Niveau erreichen. ;o)

53

#134: "Herr Hader, Sie haben mit ihrem Kommentar #131 in allen Punkten recht, so wie mit allen anderen Kommentaren!"

Hey, was haben Sie mit dem richtigen Peter Jensen gemacht? ;o)

54
D. Glatting

@#132: Thomas Heinzow,

mal aufpassen:

Sie haben Behauptungen aufgestellt und ich habe Sie der Lüge bezichtigt.
Daraufhin sollten Sie nicht nur irgendwelche Papiere nennen können, in denen was drin stehen könnte, sondern Sie sollten genau aussagen können, welche Textstellen in welchen amtlichen Dokumenten ihre Behauptungen stützen. Dem sind Sie nie nachgekommen. Dem wären Sie sicher nachgekommen, wenn Sie es gekonnt hätten.

Sie haben noch nie was belegt, weil Sie noch nie was belegen konnten. Null, niente nichts, gar nichts und noch weniger, rien, null die Bohne!

Wenn Sie nicht mal hier schaffen, auf etwas zu verweisen, was ihre Aussage stützt, wie wollen Sie das dann vor Gericht machen. Das wird dort nicht mal angenommen.

Alles was Sie drauf haben sind Behauptungen. Fachlich haben Sie nämlich überhaupt nichts entgegen zu setzen, was man an ihrem Kommentar:

“Wann kapieren Sie es: Mich interessiert solch Pillepallekram nicht. Sie leiden an offensichtlich an Wahnvorstellungen, denn von Cäsium oder Jod habe ich nie etwas geschrieben.“

schön sehen kann. Was ist dann an KKW so schlimm, wenn es nicht die Strahlung sein soll? Erklären Sie doch mal ihre Einwände gegen KKW? Weil es mal Pannen oder Vertuschungsmanöver gab, weil man Pillepalleereignisse nicht an die große Glocke hängen wollte, was voll nach hinten los gegangen ist. Es blieben Pillepalleereignisse, nur die Kernkraftgegner haben es zu einem Riesenevent aufgezogen. Die Fakten zeigen ein anderes Bild. Aber das wollen Sie nicht sehen.

Nein, Sie lehnen Kernkraft aus Ideologiegründen ab. Sie sind ein faktenresistenter Gläubiger. Wenn man Ihnen anhand der Technik zeigt, dass ihre Ängste indoktrinierter substanzloser Ideologie basieren, schalten Sie ab wie ein trotziges Kind oder A. Marie oder Schwanczar oder Hader,

“"In Deutschland ist man auf Tsunamis vorbereitet."

Auf etwas, was es in D nicht gibt und nicht geben kann? Sie leiden ganz offensichtlich unter Wahnvorstellungen.“

Ich erkläre es Ihnen mal. Ein Kernkraftwerk sollte aus dem Leistungsbetrieb heraus immer gekühlt werden können. Dazu baut man in Deutschland, der Schweiz und anderen sicherheitsbewussten Ländern Stromversorgungen, die auch unter extremen Vorraussetzungen funktionieren.
Dazu hat man zum einen betriebliche Notstromaggregate. Diese dienen dem geregelten Abfahren bei üblichen Vorkommnissen wie Ausfall der externen und internen Stromversorgung (z.B. durch RESA bei Eigenbedarfsversorgung).
Darüber hinaus verfügen sichere KKW über gesicherte Notstrom- und Wasserversorgungen.
Diese können die Versorgung sicherstellen wenn z.B.

Das ganze Gelände unter Wasser steht (wie bei einem Tsunamie oder einem 10.000 Jahre Hochwasser),
ein Flugzeugabsturz die betriebliche Notstromversorgung außer Kraft gesetzt hat,
Terroranschlag auf die Stromversorgung und die betrieblichen Stromaggregate,
etc.

Dieses System kann das, weil auch die Kabel und Schalter so verlegt sind, dass sie bei einem derartigen Ereignis nicht absaufen. Darüber hinaus können diese Aggregate auch von der gesicherten Notsteuerstelle aus bedient werden.
Alles anders als in Fukushima.

Hier hat man die Sorgen der Bevölkerung ernst genommen und bekommt jetzt substanzlose Vorwürfe und Sicherheitsbedenken von vollkommen ahnungslosen Bedenkenträgern wie Ihnen, die unter Wahnvorstellungen leiden, dass es ein informelles Desinformationssystem gibt, welches versucht, die Kernkraft als absolut harmlos darzustellen. Ich erinnere an Ihre Worte:

“Im Gegensatz zu Ihnen habe ich genaue Kenntnis darüber, wie informelle und stillschweigende Bündnisse funktionieren und wie man die Teilnehmer identifizieren kann.“

Und mit ihrer privaten püschologischen Studie in Form eines verdeckten Milgram Experimentes glauben Sie auch noch diese Verschwörung aufdecken zu können.

Da muss man von Psychiatrie keine Ahnung zu haben um zu wissen, dass Sie in der Richtung Hilfe brauchen.

55
D. Glatting

@#136: Thomas Heinzow,

“ Denken und Analysieren sind Ideologen nicht fähig.“
Stimmt Herr Heinzow. Sieht man ja an Ihnen. Keine Argumente, keine Fakten, sondern nur Lügen und Unterstellungen.

“Herrn Glatting geht es um die Verteidigung der Kernenergietechnik, die ja nun technisch nichts Besonderes ist, koste es was es wolle.“
Weil die Kerntechnik, ja wirklich nichts besonders ist, schafft man es ja schon seit Jahrzehnten in jedem Drittweltland sichere Reaktoren zu bauen. Seltsamerweise lässt sich sogar China zwei Reaktoren von Areva hinstellen um die Technik kopieren zu können.
Sie wissen nicht wovon Sie reden aber Sie sind erst mal dagegen.

“Und das alles letzendlich nur, weil die SPD-geführten Regierungen unter den Kanzlern Herbert Frahm alias Willy Brandt und Helmut Schmidt es zugelassen haben, daß KKW gebaut werden durften, die nicht den höchsten technisch machbaren Sicherheitsanforderungen entsprachen.“
Jedes KKW in Deutschland entsprach zu seinem Errichtungszeitpunkt dem Stand von Wissenschaft und Technik. Glücklicherweise entwickelt sich dieser Stand fort. Bei Ihnen scheinen seit 40 Jahre die gleichen Feindbilder zu bestehen ohne das sich was weiter entwickelt.
Wieso han Sie denn nun von der Uni geschasst?

56
D. Glatting

@#133: Rainer Manz

Hallo Herr Manz,

schön, dass Sie sich so um mich sorgen. Ist aber vollkommen überflüssig.

Herr Heinzow verfolgt wohl seine Meinung. Das ist sein gutes Recht. Für ihn sind die “Erneuerbaren“ überflüssig. Für wen nicht? OK. Hader! Liest noch jemand seine Nullsätze? Ok; Teufel, Ketterer, Marie und Sauerbier. Hartmann hatte ich vergessen.
Ich meine, jemand, der auch noch morgens mit Selbstachtung in den Spiegel schauen kann.

Herr Heinzow gilt hier, vollkommen unberechtigt, als kompetenter Kritiker der “Erneuerbaren“. Sein Credo besteht darin, dass man die CO2 Ersparnis durch effizientere Kohlekraftwerke besser und billiger realisieren kann als durch Erneuerbare“.
Das ist an sich schon richtig. Das würde der Markt auch so regeln, wenn man ihn ließe.
Es stellt sich jedoch die Frage ob es nur um CO2 Ersparnis geht. Die Antwort kann nur Nein! sein.

Die Energiepolitik muss Preis, Verfügbarkeit, Umweltverträglichkeit, Versorgungssicherheit und langfristige nationale Unabhängigkeit berücksichtigen.
Mit der gnadenlosen Ausbeutung der Kohlevorkommen in Deutschland und Verbannung der Kernkraft sind langfristig alle dieser Grundsätze missachtet.

Die LWR stellen eine ausgereifte, sichere, umweltfreundliche und auf lange Zeit kostengünstige Möglichkeit der Energiegewinnung dar. Herr Heinzow versucht diese Technik mit allen Mitteln in den Schmutz zu ziehen.
Das kann nicht angehen. Wenn er vernünftige Argumente hat, dann kann man darüber diskutieren. Sein Geschwurbel kann da nicht angehen.

Nicht belegbare Behauptungen über unsichere Anlagenzustände, analog zu den Behauptungen der allseits bekannten NGOs entbehren jeder Grundlage.
Herr Heinzow belegt nie etwas; er beweist immer nur durch Behauptung. Sowohl beim Thema Kernkraft als auch bei den “Erneuerbaren“. Seine Kompetenz steht daher bei beiden bzw. allen Themen zur Energiepolitik auf dem Prüfstand.

Denken Sie mal darüber nach.

57

@ S. Hader #131

"Ich hab einen guten Bekannten, der feuriger Keynesianer ist, der würde das sehr amüsant finden, dass Sie mich mit Keynesianismus in Verbindung bringen."

Sie wissen offensichlich nicht was Keynesianer nationalökonomisch vertreten.

Aber Sie können hier mal gerne präsentieren, was Keynesianer denn so für Vorstellungen haben. Könnte natürlich sein, daß Sie das nicht können.

Keynes hat übrigens gesagt, er sei kein Keynesianer.

58

@ R. Manz #133

Herr Manz,

Herr Glatting hat hier vorgeführt, wie Ideologen aus dem Ruder laufen können und zu Rechtsverletzern werden können. Zu rationalem Denken und Analysieren sind Ideologen nicht fähig. Noch schlimmer sind jedoch machtbesessene Politiker. Da wird dann richtig heftig gemobbt.

Frau Dr. Merkel hat binnen 48 Stunden gezeigt, wie "Politik" funktioniert, die einer "Ideologie" folgt. Erst wurde der "Energiewendeminister" im Amt von ihr bestätigt, dann heute gegen 1630 Uhr aus dem Amt hinausgetreten, nachdem Herr MP Seehofer im ZDF die Wahrheit gesagt hat. Erst darf er noch an der Kabinettsitzung teilnehmen und anschließend erfolgt der demütigende Rauswurf.

Bereits einmal hat sie gezeigt, wie "ideologische" Politik nach Umfragewerten zum Machterhalt funktioniert, als sie KKW entgegen Recht und Gesetz abschalten ließ, nachdem sie befunden hatte, daß die weitere Jahre sicher zu betreiben seien.

Ich kann verstehen, daß sowas bei einem überzeugten Kernkraftbefürworter ein Trauma ausgelöst haben kann und daß er deshalb so reagiert hat. Eine Entschuldigung ist das jedoch nicht.

Aber zurück zu Frau Dr. Merkel. Sie weiß als Physikerin sehr genau, daß das mit der "Energiewende" nicht klappen kann. Sie weiß natürlich auch, daß die Probleme, die Herr Dr. Keil umfassend und zutreffend ausgeführt hat, nicht lösbar sind. Den ersten "Sündenbock", einen fast absolut treuen schwarz-grünen Parteisoldaten, hat sie weggetreten. Der nächste wird folgen.
Es geht ihr also einzig und allein um ihren Machterhalt. Und dafür ist ihr jedes Mittel recht, koste es, was es wolle.

Ihre Vorgehensweise war sehr herabsetzend, was darauf schließen läßt, daß sie wegen der Erkenntnis in der Falle zu sitzen angeschlagen ist.

Herrn Glatting geht es um die Verteidigung der Kernenergietechnik, die ja nun technisch nichts Besonderes ist, koste es was es wolle. Auch er hat sich in eine Falle begeben, nämlich die bekannten Tatsachen zu bestreiten und erwischt zu werden. Und dann reagieren Leute emotional. Bei Merkel war das heute nicht anders. Als Chefin konnte sie jedoch einen Sündenbock präsentieren und opfern.

Was dabei dann an Schaden heraus kommt, wird jedermann demnächst an seiner rapide steigenden Stromrechnung und der steigenden Inflation ablesen können.

Und das alles letzendlich nur, weil die SPD-geführten Regierungen unter den Kanzlern Herbert Frahm alias Willy Brandt und Helmut Schmidt es zugelassen haben, daß KKW gebaut werden durften, die nicht den höchsten technisch machbaren Sicherheitsanforderungen entsprachen.

Dirk Fischer (MdB) hat das sehr trefflich formuliert:
"Man erbt die ungelösten Probleme der Vorgängerregierung und muß die lösen."

59

@ 131 S. Hader
Erst mal Danke für das Interesse und auch die Antwortbereitschaft... steigen wir ein:
"Andere hingegen halten das für legitim, mit Geld bestimmte Verhaltensweisen fördern zu wollen, ich auch" Ein gefährlicher Satz ...überlegen Sie selbst.

"Die Politik bietet die Möglichkeit, dass durch Mehrheitsentscheidungen ein Staat handlungsfähig bleibt und solche Förderungen umsetzen kann oder sie wieder abschafft." Jo, welche Mehrheitsentscheidungen meinen Sie? Die, wo eine in der Regel die Sitzmehrheit stellende Parteienvertretergruppe, die zugleich die Regierung stellt und dennoch am Stimmenanteil der Wählerschaft eine Minderheit repräsentiert oder was meinen Sie? Und manchmal "wieder abschafft" wie die Schaumweinsteuer von 1902...

"Wenn Sie so wollen, nimmt der Staat für sich in Anspruch, in weltlichen Dingen über die Geschicke von Gesellschaft zu entscheiden. Ich hab damit kein Problem." Das ist Ihre Geisteshaltung, S. Hader - nicht wir entscheiden selbst und gestalten unser Zusammenleben sondern ein Staat bestimmt die Geschicke der sich darin befindlichen menschlichen Gesellschaft.

"Zumal der Anteil an Kontrolle, staatlichen Eingriffen und persönlichen Freiheiten ausgehandelt wird und Ergebnis von politischen Prozessen ist." Holla, wir leben beide im gleichen Staat? Mit mir hat noch keiner die Anteile an Kontrolle, staatliche Eingriffe und persönliche Freiheiten ausgehandelt...

"In der Demokratie wird häufig auf Interessensausgleich geachtet, auch ein praktischer Vorteil gegenüber anderen Regierungsformen. Sie halten den Staat aus ihrer anarchistischen Weltsicht heraus (überhaupt nicht abwertend gemeint) für entbehrlich und sollte auf ein Minimum zurückgefahren werden..."

"Anarchistische Weltsicht" kommt aus Ihrem Mund wie das neoliberal bei Naumann. Und somit gilt für mich Auge, Ohr und Mund sei wachsam.

Zur Wahl: Wenn Sie die Frage stellen würden, wieso knapp die Hälfte der Wähler nicht zur Wahl gegangen ist, dann würde ich schreiben können, hoppla S. Hader denkt nach.-> Herr Manz, man muss jetzt nicht hinter jeder Äußerung, selbst bei meinen nicht, einen tieferen Sinn suchen. Meine Aussage bzgl. Wählerumfragen bezog sich allein auf die Vorhersagbarkeit von Wahlergebnissen." Mal wieder die Denkklippe umschifft ...

"Gerne, wobei ich Ihre Interpretation von friedlicher Koexistenz interessant und kurios zu gleich finde. :o)" Ich bin halt ab und zu ein Spaßvogel, :o)

"Nochmal #121 lesen, da steht: "...heisst das nicht...". Staatliche Dienstleistungen sind nicht kostenlos und sie tragen zur Produktivität bei. "Dann lesen Sie Ihren schönen Satz ohne das "nicht " nach dem "heißt" (weil ich habe einfach nur den Umkehrsatz dazu gebildet) und wenn Sie zitieren sollten Sie bitte keine Varianten Ihrer eigenen Texte kreieren wie jetzt hier.

"Wie wären diese Wahlmöglichkeiten zwischen reichen und armen Bürgern dann verteilt?"
Machen Sie doch selbst Vorschläge aus der Bandbreite progressiver Bepreisung bis zum gleichen Preis für alle als Maßstab so wie gleicher Lohn für gleiche Leistung vielleicht...

Zum Rest:
Sie zeigen mir mit "Pony-Express" und "Eisenbahnlinien über die Prärie zu setzen", dass Sie sich mit dem Thema Eisenbahnbau nicht beschäftigt haben... was Sie auch nicht müssen.
Beschäftigen sollten Sie sich jedoch mit dem Artikel von Andreas Tögel heute auf Eigentümlich frei - Demokratie: Freiheit ist Unfreiheit ... George Orwell lässt grüßen (http://tinyurl.com/cszkesu)

Und hier für alle das dort auch zitierte von Roland Baader: "Das Wort ‚Demokratie‘ist ein schweres Rauschmittel. Es verhindert das Lernen, vernebelt den Verstand, verwirrt das Denken, erzeugt Wahnbilder – und macht schließlich schläfrig und apathisch. Die heutigen Demokratie-Junkies würden Sokrates wieder ermorden.“

60
Peter Jensen

Herr Hader, Sie haben mit ihrem Kommentar #131 in allen Punkten recht, so wie mit allen anderen Kommentaren!

61

Herr Glatting - sind Sie doch selbst dem bauchgeladenen Reagierenmüssendrang erlegen... in Anspielung auf Ihren Kommentar 58# und Ihre dortige Empfehlung an alle...

Ironie on: Wie wäre es denn mit Boxen live im ERSTEN mit Ihnen und Herr Heinzow... und Claudia Roth moderiert... und als Zuschauer ... es reicht. Bevor Ihnen nun der Kamm schwillt, wegen dem Einen oder der Anderen oder überhaupt und mir, Boxen guck ich eh net...

Manchmal wäre vernunftbedingtes Innenhalten und Schweigen geeigneter, wie Sie an meinem Kommentar sehen und somit etwas Wünschenswertes aber nicht immer Durchhaltbares... (Selbstironie off)

Chaptcha Auslese, sehr zweideutig... und passend mal näher zu schauen, was S. Hader geschrieben hat...

62

@ D. Glatting

"Ja und, kein amtliches Dokument stützt ihre Lügen."

Damit erübrigt jedwede weitere Antwort an Sie wegen ideologischer und charakterlicher Leseschwäche von amtlichen Verlautbarungen.

Den Nachweis der Lüge haben Sie nie erbringen können und werden es auch nicht können.

Im Prinzip sind Sie ein sehr tauglicher Kandidat für ein Privatklageverfahren, nur arme Würstchen, die unübersehbar intellektuelle und charakterliche Schwächen öffentlich durch Beleidigungen offenbaren, verklage ich nicht vorm Strafgericht, denn irgendwie tun mir diese Menschen leid, die sich öffentlich als das offenbaren, was sie sind. Das ist bereits Strafe genug.

"Weg mit dem teuren Ineffizienten landschafts- und tierschädlichen Vogelschreddern. Den Mist braucht man nicht."

Da stimme ich Ihnen ausnahmsweise wegen Verkündung von Wahrheit zu.

"Damit könnten weder Jod, noch Cäsium noch sonst ein radioaktiver Feststoff entweichen."

Wann kapieren Sie es: Mich interessiert solch Pillepallekram nicht. Sie leiden an offensichtlich an Wahnvorstellungen, denn von Cäsium oder Jod habe ich nie etwas geschrieben.

"In Deutschland ist man auf Tsunamis vorbereitet."

Auf etwas, was es in D nicht gibt und nicht geben kann? Sie leiden ganz offensichtlich unter Wahnvorstellungen.

Jedenfalls scheinen Sie Erfahrungen mit Psychiatern zu haben, denn sonst würden Sie die nicht für Leute empfehlen, die Ihre Ansichten nicht teilen.

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#124: "Anmaßend ist ein bestimmtes Verhalten fördern zu wollen und, wesentlich, dabei zu glauben, dass gerade diese bestimmte Verhalten förderungswürdig und auch das einzig richtige, erlaubte Verhalten sei. Ist wie die Angewohnheit mancher Eltern ihre Kinder bei guten Noten mit einen Fünfer (Euro) zu "belohnen" und bei vermeintlich schlechten zu bestrafen. Wenn das dort schon fragwürdig ist, wie ist es zu werten, dass sich Staatsorgane, Staatsbürokratie anmaßen, sich als Eltern oder in neusprech Elter beiden oder gleichen Geschlechts aufzuführen?"

Herr Manz, Sie mögen das anmassend finden, akzeptiert. Andere hingegen halten das für legitim, mit Geld bestimmte Verhaltensweisen fördern zu wollen, ich auch. Das heisst eben nicht, dass ich jede Art dieser Förderung gut finde, sondern es auf den konkreten Fall ankommt. Die Politik bietet die Möglichkeit, dass durch Mehrheitsentscheidungen ein Staat handlungsfähig bleibt und solche Förderungen umsetzen kann oder sie wieder abschafft. Da Sie eine völlig andere Auffassung von staatlichen Aufgaben und Zielen haben, halte ich es sogar für nachvollziehbar, dass Sie diese Ansichten nicht teilen. Es wäre mühsam, Sie da von etwas anderem überzeugen wollen.

"Ich bin kein Anhänger des christlichen Gottesglaubens aber Sie sollten sich mal mit dem Katholizismus und seinem universellem Anspruch für ALLE Menschen beschäftigen und dazu die besonders mittelalterlichen Konflikte zwischen Staat = weltlichen Herrschern über ein Gebiet und der Kirche als Vertreter des Allumfassenden betrachten. Sehen Sie das als Anregung über Ihr Staatsverständnis und den Anspruch des Staates an Sie nachzudenken."

Wenn Sie so wollen, nimmt der Staat für sich in Anspruch, in weltlichen Dingen über die Geschicke von Gesellschaft zu entscheiden. Ich hab damit kein Problem. Zumal der Anteil an Kontrolle, staatlichen Eingriffen und persönlichen Freiheiten ausgehandelt wird und Ergebnis von politischen Prozessen ist. Die Tea Party-Bewegung in den USA ist da genauso ein Teil des gesamten politischen Spektrums und den Wählern steht frei, ihnen zu mehr oder weniger Macht zu verhelfen, damit sie ihre Vorstellungen vom Staat umsetzen können.Bei der jetzigen Staatsform sind Regierungs- und Machtwechsel möglich, ohne das ein Bürgerkrieg ausbricht, was ja nicht selbstverständlich ist. In der Demokratie wird häufig auf Interessensausgleich geachtet, auch ein praktischer Vorteil gegenüber anderen Regierungsformen. Sie halten den Staat aus ihrer anarchistischen Weltsicht heraus (überhaupt nicht abwertend gemeint) für entbehrlich und sollte auf ein Minimum zurückgefahren werden. Ich teile Ihre Ansicht nicht, aber warum soll man jetzt darüber endlos weiterdiskutieren? Wenn Sie Ihren Ansatz für den besseren halten, dann sollten Sie vielleicht Verbündete suchen und es im Kleinen und anschliessend im Großen umsetzen, in der Geschichte wird man irgendwann darüber entscheiden. Auch wenn ich große Skepsis habe, ob ihre Minimalstaatsideen selbst im Kleinen gut in die Praxis umsetzbar sind, oder ob nicht wie im Sozialismus eine Abstimmung mit den Füßen stattfindet. :o)

"Zur Wahl: Wenn Sie die Frage stellen würden, wieso knapp die Hälfte der Wähler nicht zur Wahl gegangen ist, dann würde ich schreiben können, hoppla S. Hader denkt nach."

Herr Manz, man muss jetzt nicht hinter jeder Äußerung, selbst bei meinen nicht, einen tieferen Sinn suchen. Meine Aussage bzgl. Wählerumfragen bezog sich allein auf die Vorhersagbarkeit von Wahlergebnissen.

"Diese Spielchen führen uns nicht wirklich weiter. Üben wir lieber weiter friedliche Koexistenz mit durchaus anregenden Aspekten..."

Gerne, wobei ich Ihre Interpretation von friedlicher Koexistenz interessant und kurios zu gleich finde. :o)

#128: "Hä? Ihrer Logik kann ich nicht folgen. Heißt es dann, wenn es einen Markt für staatliche Dienstleistungen gäbe, dass diese kostenlos sind und nichts zur Produktivität beitragen???"

Nochmal #121 lesen, da steht: "...heisst das nicht...". Staatliche Dienstleistungen sind nicht kostenlos und sie tragen zur Produktivität bei.

"Man würde als Bürger merken, dass vieles weitaus preisgünstiger sein würde und man die eine Wahlmöglichkeit hätte, wenn man mit "seinem Rathaus" nicht zufrieden wäre. Alles hat seinen Preis!"

Wie wären diese Wahlmöglichkeiten zwischen reichen und armen Bürgern dann verteilt?

"Gegenmeinung: Wenn Sie unser Vorbild USA nehmen und besonders das 19. Jahrhundert näher betrachten werden Sie feststellen, dass die großen Investitionen besonders in das Transportwesen privatwirtschaftlich finanziert abliefen, wenn man die Genozidkriege gegen die Indianer und den Bürgerkrieg unberücksichtigt lässt, und es dazu durchaus Parallelen in Europa gegeben hat, auch wenn sich recht schnell in einzelnen deutschen Staaten der Staatsbahngedanke durchsetzte. Ganz im Gegensatz zu Frankreich oder Großbritannien oder selbst Österreich-Ungarn. In Frankreich wurden erst 1938 und in Great Britain sogar erst nach Kriegsende die übrig gebliebenen privatwirtschaftlichen Gesellschaften in einer Staatsbahn verstaatlicht zusammengefasst.
Sie spekulieren daher weitgehend mit Ihrer Annahme wohl mangels Kenntnis der bereits erprobten privatwirtschaftlichen Möglichkeiten als auch unter dem Einfluss des fatalen, sich durchgesetzten und allgemein verbreiteten Keynesianismus. Und zur Forschung ist zu sagen, welche Forschung wird denn wie mit wieviel unterstützt und welche nicht?"

Ich hab einen guten Bekannten, der feuriger Keynesianer ist, der würde das sehr amüsant finden, dass Sie mich mit Keynesianismus in Verbindung bringen. Aber im Ernst, der Aufwand im Wilden Westen Infrastrukturen wie den Pony-Express aufzubauen oder Eisenbahnlinien über die Prärie zu setzen, war wesentlich geringer, als das was man an Straßeninfrastruktur im 20.Jahrhundert benötigt wurde. Die Eisenbahn hatte ich übrigens bewusst aus meiner Aufzählung (#121) herausgehalten, ehe man anfängt, die historischen Eisenbahngesellschaften nach staatlich und privat aufzudrösseln. Ich denke mal, dass mir Grenzen und Potential sowohl staatlicher wie auch privatwirtschaftlicher Investoren sehr bewusst sind. Ich verstehe auch nicht die Vertreter, die dann "nur Staat" oder "nur Wirtschaft" wollen, statt ein leistungsstärkeres System aus beiden zu bilden. Um mal wieder auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen, die Verstaatlichung der Energieversorgung kann doch nicht das eigentliche Problem sein, wenn es in anderen Industrieländern den Normalzustand darstellt.

64

@#120: Thomas Heinzow,

“Stimmt, aber amtliche Dokumente und darin festgestellte Tatsachen sind Beweise.“
Ja und, kein amtliches Dokument stützt ihre Lügen.
Genauso wie ihre Behauptung, dass man mit einem Flugzeug ein KKW schädigen kann vollkommen absurd ist.
Aber jedes Verschärfte Befangenheits-ad-hominem ist Ihnen recht. Hauptsache Semper aliquid haeret oder Gschäckle bleibt immer.
Machen Sie halt Karriere als Brunnenvergifter.

“Kann mir nicht passieren, ich beziehe Fernwärme aus einem Kohlekraftwerk.“
Dann haben Sie ja Glück.

“KKW sind letztendlich nur Tauchsieder zur Dampfproduktion. Simples Prinzip und auch narrensicher konstruierbar, wenn man nicht dem Wahn der maximalen Profitabilität erliegt und an den falschen Stellen spart. Drücke von 160 bar und Temperaturen von 325 °C sind nun nicht etwas, was besondere Technik erfordert.“
Sag ich doch. Sie heben keinen blassen Schimmer davon, welche Sicherheitstechnik in einem vernünftigen KKW dahinter steckt. Sonst würden Sie auch nicht so einen Müll, wie:

“Die Probleme mit den KKW sind doch nur entstanden, weil man schlampig konstruiert hat.“

absondern.

“"dass geheime Mächte gegen Sie arbeiten,"

Sie unterscheiden sich nicht von ihrem Kumpel Hader, der auch immer wieder unsubstantiierte Behauptungen aufstellt.“
Und wie war das mit dem informellen Desinformatiossystems? Schon vergessen?

tinyurl.com/vt-heinzow

Mal ganz ehrlich gesprochen. Wenn Sie einem Ingenieur/Physiker der in der Materie vertraut ist, vorwerfen er wäre von einem geheimen Desinformatiossystems indoktriniert und würde das gegen grundsätzliche moralische Standards zum Besten geben (Milgram Experiment), dann muss man sich aber stark an den Kopf langen.
Wenn Sie mit dem Desinformationssystem die gleichzeitige Hochjubelung der “Erneuerbaren“ bei gleichzeitiger Verteufelung der Kernkraft meinen würde könnte ich vielleicht noch zustimmen.
Aber das es ein Desinformationssystem gibt, das die Kernenergie hoch jubelt und das insbesondere die fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates durchzieht und so nebenbei in allen Ländern, denen wirtschaftlicher Erfolg am Herzen liegt präsent ist, halte ich doch für höchst unglaubwürdig.
Deutschland, Österreich und Italien als löbliche Ausnahmen, sind da schon seltsam.

Ist da nicht die einfachere Erklärung, dass man damit günstig, sicher und unabhängig von Rohstofflieferungen Elektrizität herstellen kann? Denken Sie mal an Ockhams Rasiermesser!
Aber Sie sind halt in ihrer Paranoia gefangen.

Aber wenn ein Laie wie Sie Lügen und Schwachsinn über KKW erzählen dann ist das auch Desinformation. Und da halte ich dagegen.

“Kann ich verstehen, daß Ihr Bildungsstand es nicht zuläßt zu begreifen, was die Autoren erarbeitet haben. Spieltheorie und Nash-Gleichgewicht sind halt nix für Ingenieure.“
Aha, man kann Studien über Stromnetze machen ohne überhaupt Ahnung zu haben, was Stromnetze können. Und vor allem was die brauchen. Ohne genügend eingespeiste Leistung geht nämlich nichts. Spitzenforschung! Was bringt den so was?

“Einen Verstoß meinerseits gegen die §§ 185 ff können Sie nicht führen, ich aber sehr wohl“
Machen Sie doch. Die Blamage schau ich mir aber ganz gelassen an. Klagen vor irgendwelchen Gerichten soll ja eine Lieblingsbeschäftigung deutscher Frührentner sein. Weshalb hat man Sie den von der Uni geschasst?

Wenn Sie über die deutsche Kernkraft urteilen wollen, dann könne Sie sich mal klarmachen, dass es in der BRD nie zu mehr als einem INES 2 Ereignis gekommen ist. Da ist z.B. ihr KKU Ereignis dabei. Ironie on. Nachfolgend mach ich Ihnen mal klar, wie gefährlich das war. Ironie off.

Im KKU hatte man drei Redundante Speisewasserpumpen, von denen man nur eine braucht um das Kraftwerk runter zu fahren. Des Weiteren hatte man die beiden An- und Abfahrpumpen, von denen jeweils eine reicht, das Kraftwerk runter zu fahren. Dazu hatte man das gesicherte Not- und Nachkühlsystem mit vier Strängen, wovon man zwei benötigt, das Kraftwerk Notzukühlen, falls alle Speisewasser- und An- und Anfahrpumpen ausfallen sollten. Zwei Stränge waren die ganze Zeit betriebsbereit. An einem Strang wurde zeitweise gearbeitet und der Strang mit der falsch eingestellten Klappe war zu 80% einsatzbereit. Im Anforderungsfall wäre die falsche Einstellung aufgefallen und man hätte dies während des Anforderungsfalles nachjustieren können.
So steht es sinngemäß in der IAEA Stellungnahme.
Wenn auch noch das Nach- und Notkühlsystem ausgefallen wäre, hätte man mit den Notspeisepumpen kühlen können. Da hat man auch vier wovon zwei reichen.
Not- und Nachkühlsysteme als auch die Notspeisepumpen können nicht nur mit den betrieblichen Notstromdieseln versorgt werden, sondern auch von den gesicherten Notstromdieseln. Das hatte man in Fukushima nicht. In Deutschland ist man auf Tsunamis vorbereitet.
Bei einem Stationsblackout wie in Fukushima hat man dann noch mal für vier Stunden Batteriebetrieb, wobei man den Inhalt der DE ausdampfen kann. In diesen vier Stunden sollte man zwei Feuerwehrfahrzeuge mit Wasserpumpen und ein mobiles Notstromaggregat organisieren.
Da solche Dinger in jedem Kaff im Spritzenhaus stehen und in Deutschland keine KKW mit sechs Einheiten zusammen stehen, dürfte so was machbar sein.
Ironie on: Sie sehen also, dass KKU unmittelbar vor einem GaU stand. Ironie off.
Wenn es wirklich zur Kernschmelze gekommen wäre, hätte man zum einen überhaupt nicht entlasten müssen, da das Containment so groß ist, dass selbst wenn alles Primärkreiswasser als Dampf vorliegen würde, das Containment den Druck halten könnte.
Das ist auch anders als in Fukushima.
Wenn dann fälschlicherweise die Entlastungsklappe oder eine der redundanten Berstscheiben vor erreichen des maximal zulässigen Druckes öffnen würden, hätte die Entlastung durch Filter erfolgt. Damit könnten weder Jod, noch Cäsium noch sonst ein radioaktiver Feststoff entweichen.
Lediglich Tritium und Argon können in nennenswerten Mengen austreten. Durch die Vermischung in der Luft können damit keine Kontaminationen oder Dosen zusammen kommen, die zu Gefahren für die Bevölkerung führen können.
Ironie on: Ich hoffe, dass ich Ihnen zeigen konnte, wie spitz auf Knopf, die Lage im KKU seinerzeit im letzten Jahrtausend war. Ironie off.

Die Ereignisse in Brunsbüttel waren da nur INES 1! Also noch mal eine Stufe harmloser!
Sie, Schwanczar, Marie, Hader und weiter vollindoktrinierte ahnungslose Diskutanten wollen dies einfach nicht sehen. Wie hat Herr Laburda schön mit den Dackeln verglichen?

Im neuen Jahrtausend hatte man noch überhaupt keinen Störfall in Deutschland. Alleine dies spricht schon für die kontinuierliche Qualitätsverbesserungen, von denen die Sie hartnäckig bestreiten, dass es die überhaupt geben kann.

Der Unfall von Fukushima mit seinen nicht vorhanden Sicherheitsmaßnahmen hat gezeigt, dass selbst das komplette Versagen aller Sicherheitseinrichtungen zu einem Unfall ohne Tote führt und einem Sachschaden, wie ihn zukünftig die “Erneuerbaren“ pro Jahr anrichten. Von den Toten und Verletzten durch die “Erneuerbaren“ ganz zu schweigen.
http://tinyurl.com/7ptajhf
Dass in Fukushima mehr Menschen durch den beim Erdbeben gebrochen Damm
http://en.wikipedia.org/wiki/Fujinuma_Dam
mehr Menschen (8!) starben als im KKW (3) und davon keiner durch Strahlung) ist sowieso der Treppenwitz der deutschen Energiegeschichte.
Das ein Unfall mit dem Austreten von Aktivität nur Chancen von 10^-17 1/a hat macht die Sache sowieso quasi hypothetisch.

Aber bei Ihnen reicht ja der Beweis durch Behauptung, dass Kernkraft weder ökonomisch noch moralisch vertretbar ist.

“Es ist noch genügend konventionelle Engpaßleistung in D vorhanden.“
Wieso reserviert dann die Netzagentur Kraftwerke in Österreich?

“Leider haben die Konzerne nicht dafür gesorgt, daß die auch strategisch verteilt ist und es genügend Kuppelstellen zwischen den Teilnetzen gibt.“
Ja, ja, die bösen Konzerne! Stürzen sich einfach nicht wegen des Gemeinwohles in exorbitante Ausgaben, nachdem man sie durch die Abschaltung der acht KKW enteignet hat.

“Wenn es mehr als zwanzig Jahre dauert, bis eventuell eine Leitung zwischen dem Vattenfall-Netz Ost und Hamburg und dem EON-Netz gebaut wird, muß man sich nicht wundern, wenn irgendwann in und um HH ein Blackout eintritt.“
Dafür kann man sich normal schon 20 Jahre Zeit nehmen. Der Stromverbrauch nahm in den letzten Jahren kaum zu. Jetzt nimmt er sogar ab, weil die produzierende Industrie aus Deutschland abhaut. Man braucht nur neue Leitungen wegen des massiven Zufallsstroms.

Weg mit dem teuren Ineffizienten landschafts- und tierschädlichen Vogelschreddern. Den Mist braucht man nicht.

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@ S. Hader

"Nur bestimmte Technologien würden ohne staatliche Innvestitionen wie in den Straßenbau, Atomenergie und Forschung allgemein nicht in dieser Form geben, wenn man diese privatwirtschaftlich auf die Beine hätte stellen müssen."

Welch platte Behauptung = Nullsatz von Ihnen. Schon die Römer wußten, daß die Versorgung der Bevölkerung mit öffentlichen Gütern eine Staatsaufgabe ist, die gewinnorientierte Unternehmen nicht leisten konnten.
Der Dualismus Bereitstellung öffentlicher Güter (dazu zählt auch freie Forschung und Lehre) durch den Staat und soziale Kontrolle der freien Märkte gegen Marktversagen (Kartellamt z.B.) waren das Erfolgsrezept der Erhardschen Zeit. Aber die Zeit haben Sie ja nicht erlebt, sondern nur den planwirtschaftlichen Kommunismus/Sozialismus und die planwirtschaftliche Marktwirtschaft der Jetztzeit.

Irgendwann wird der Wähler und die gewählten Politiker bedauerlicherweise wie in Griechenland oder in der Weimarer Republik reagieren. Staatswirtschaft ist extrem schädlich für die Freiheit und finanzielle Unabhängigkeit der Bürger. Konnte man zuletzt in D 1989 bewundern.

66

@ S. Hader 121#
Hä? Ihrer Logik kann ich nicht folgen. Heißt es dann, wenn es einen Markt für staatliche Dienstleistungen gäbe, dass diese kostenlos sind und nichts zur Produktivität beitragen???

Man würde als Bürger merken, dass vieles weitaus preisgünstiger sein würde und man die eine Wahlmöglichkeit hätte, wenn man mit "seinem Rathaus" nicht zufrieden wäre. Alles hat seinen Preis! Oder für was werden einem Arbeitnehmer 70% indirekter und direkter Steuern und Sozialabgaben = Abgabenquote aufgehalst? Und dennoch werden ständig Leistungen gemindert und die Kosten erhöht und im Falle kommunaler ABM-Maßnahmen früherer Zeiten oder 1 Euro-Jobs gar wettbewerbswidrige Konkurrenzvorteile geschaffen.

"Wissen Sie, ich bewundere echt Leute, die reale Politik in zwei Klassen einteilen können. "Staat" und "Freiheit". Die Fähigkeit in diese Schwarz-Weiss-Kategorien zu denken, habe ich vor Jahren verloren...."

Das hat mit Schwarz -Weiß nichts zu tun, wenn Sie die Korrelation beachten würden. Es heißt nämlich bei mir nicht entweder oder sondern mehr-weniger. Und das ist was bedeutend Anderes. Wie wäre es, wenn Sie das mal als Erkenntnis gewinnen würden, mehr / weniger zum Beispiel...

"Schulden muss man bedienen und langfristig abbauen, dass sehe ich ähnlich. Die Staatsausgaben bzgl. dem BIP sind in Deutschland auf leicht unterem EU-Niveau. Diese kann man noch um einige Prozentpunkte senken, nur Kürzen alleine ist noch kein Selbstzweck. "
Aktueller Schuldenstand etwas mehr als 2.000.000.000.000. Wie lange ist Ihre Langfristigkeit bei einem Schuldnerverhalten was noch nicht mal Sparen heißt sondern ausschließlich das Ziel weniger Neuverschuldung, dabei das Damoklesschwert einzulösender ESM-und sonstiger Garantien mal gar nicht beachtet? Sankt Nimmerlein,? Oder wie viele Generationen werden belastet oder wenn es schneller geht - wie werden wir belastest?

"... nur Kürzen alleine ist noch kein Selbstzweck." Es wird aber Selbstzweck werden.

"...Wenn man kürzen will, muss man auch sagen, auf was man verzichten will" Genau und das ist das Gefangenendilemma eines unserer Systemfehler - Begehrlichkeiten wecken und schaffen, um gewählt und wiedergewählt zu werden und erschreckend danach festzustellen, dass die geschaffenen Begehrlichkeiten stete und unverhohlene Nachfrage generieren und man einen Teufelskreis geschaffen hat, weil man gewählt und wiedergewählt werden wollte.

"Oder anders gefragt, worauf will man seine staatlichen Ausgaben konzentrieren. "
Auf den Schutz der Person und des Eigentums! Ausschließlich. Und diesen Aufgaben kommt der Staat immer weniger nach. Im Gegenteil. Er vergreift sich zunehmend am Eigentum seiner Bürger.

"Herr Manz, hier geht es nicht darum, privatwirtschaftliche Innovationen kleinzureden. Nur bestimmte Technologien würden ohne staatliche Innvestitionen wie in den Straßenbau, Atomenergie und Forschung allgemein nicht in dieser Form geben, wenn man diese privatwirtschaftlich auf die Beine hätte stellen müssen." Gegenmeinung: Wenn Sie unser Vorbild USA nehmen und besonders das 19. Jahrhundert näher betrachten werden Sie feststellen, dass die großen Investitionen besonders in das Transportwesen privatwirtschaftlich finanziert abliefen, wenn man die Genozidkriege gegen die Indianer und den Bürgerkrieg unberücksichtigt lässt, und es dazu durchaus Parallelen in Europa gegeben hat, auch wenn sich recht schnell in einzelnen deutschen Staaten der Staatsbahngedanke durchsetzte. Ganz im Gegensatz zu Frankreich oder Großbritannien oder selbst Österreich-Ungarn. In Frankreich wurden erst 1938 und in Great Britain sogar erst nach Kriegsende die übrig gebliebenen privatwirtschaftlichen Gesellschaften in einer Staatsbahn verstaatlicht zusammengefasst.
Sie spekulieren daher weitgehend mit Ihrer Annahme wohl mangels Kenntnis der bereits erprobten privatwirtschaftlichen Möglichkeiten als auch unter dem Einfluss des fatalen, sich durchgesetzten und allgemein verbreiteten Keynesianismus. Und zur Forschung ist zu sagen, welche Forschung wird denn wie mit wieviel unterstützt und welche nicht?
Übersetzen wir Ihre Annahme daher nochmal anders: Mit rein privatwirtschaftlicher Weise wären die Märchen- und tatsächlich Teuerschlösser des Ludwig II nie gebaut worden. Bayern war bankrott nach dessen Bauorgie. Auch wenn das 150 Jahre später Millionen Besucher bringt. Ist das nun modern genannt "nachhaltig", was dieser König damals auf die Berge und in die Täler setzen ließ? So wie es unsere ach so dollen Bürger-Solar- und Windparks sind?

Nachhaltig als Anschauungsobjekt späterer Generationen wohl dann aber ohne den fraglos künstlerisch und kulturell geschaffenen Wert der Märchenschlösser, die zumindest einen gewissen Reinvest der immensen Unterhaltungskosten bringen. Und die dann zukünftigen Schrottparks? Zu welcher Freude können die beitragen - sieh, da in dem Schrotthaufen hat dein Opa investiert...
Weitere Parallelen zu heute gefällig? Wieso musste jede Stadt und Gemeinde im Zuge der Eingemeindungsorgien und des Zeitgeistes ein Mehrzweckhallenfreibad in manchmal einer Kombination bauen und wenn wir die privatwirtschaftlichen "Spaß- und Eventbäder" späterer Nachwendezeit betrachten, sind diese meist wegen wesentlicher staatlicher Förderung und Mittelzusagen entstanden und fristen oft ähnlich wie die puren Gemeindebäder ein Zuschussgeschäft oder sind bereits geschlossen und die Subventionen damit nachhaltig ohne Wirkung verpufft. Das wäre wohl mit schnöder Gewinnerzielungsabsicht sowie Vollhaftung eines nicht haftungsbegrenzten Unternehmers in der Weise nicht entstanden, oder? Der würde sich das wahrlich überlegen. Aber mit fremden Geld lässt sich gerne ausgeben, besonders wenn man dafür nicht in Regress genommen wird. Das mag für die untere kommunale Ebene nicht so gelten, aber je weiter weg vom Volk, desto dreister.

S. Hader - es gibt somit nicht nur die Variante mehr- weniger, es gibt vor allem die sehr oft unterschlagene Verknüpfung UND wie der Hinweis auf den Umgang mit fremden Geld UND der Haftung dafür zeigt. Nur die mir unterstellte Variante Entweder-Oder... die gibt es im Leben ganz selten. Z.B. bei der Frage Sein oder Nichtsein... Dazwischen liegen die anderen. Und das nennt man Leben.

67

@ S. Hader

"Wie hoch wären die Schäden durch Kriminalität, wenn es keine Polizei und Justiz gibt?

Noch nicht einmal diese simple Frage können sie selbst beantworten. In der Schule beim Dreisatz wohl nicht aufgepaßt.

68

@S.Hader #122
Vergleichen Sie einfach den Strompreis vor 2011 und den Strompreis nach 2011. Vergleichen Sie den Strompreis mit der EEG-Zwangsabgabe und ohne den Strompreis ohne diese EEG-Zwangsabgabe.
Ohne das EEG wäre unser Strompreis um mindestens 4 cent je Kwh billiger. Mit weniger Steuer- und Abgabenlast auf Energie könnten wir einen Strompreis in Deutschland um die 10 bis 11 ct. je kwh haben und einen Benzinpreis um 1 Euro bei Super und bei Diesel unter 1 EUR.
Weiterhin hat unser Stromerzeugunssystem ein Mix aus Kohle-Kern-und Gaskraftwerken einen sehr wichtigen Vorteil gehabt, in Bezug auf Preistreiberei/Spekulation. Wir haben mit den vielen unterschiedlichen fossilen Kraftwerken soviel Strom rund um die Uhr hergestellt, dass wir einen Überflussmarkt an Energie in Deutschland hatten und damit waren wir in der Lage über den Energieverkauf ins Ausland von Preistreibungen am Spekulationsmarkt verschont geblieben.
Wir hatten so zu sagen soviel Energie zur Verfügung, dass es keinen Sinn gemacht hätte bei uns in Deutschland zu spekulieren.
Denn merke eins! Ein Markt des Mangels ist bei einem Wohlstandsprodukt, wie es Strom nunmal für unsere industrielle Wohlstandsgesellschaft ist, ein gefundenes Fressen für Spekulanten.

69

#111: E.Teufel sagt:
""""3 - 4 Stufen höher......Nieten in Nadelstreifen,"
ganz schön flache Hierarchy. Ich bin da grad mal beim Abteilungsleiter. Aber wie ich weiter lese, bist Du gar nicht beim Energieversorger. Hattest Du das nicht mal geschrieben? Egal."""

Ach Teufelchen, Du kennst anscheinend nur Stromkonzerne und dessen regionale Töchter und Söhne, oder?
Da gibbet aber in DE noch a bisserl kleinere Strukturen, die sich auch Energieversorger nennen dürfen, wenig Personal, keine unnützen Ebenen, keinen unnützen Wasserkopp, da sind die Strukturen halt flach und effektiv.

Zitat:
"""GEnerell muss Dir dein Energieversorger aber eine bestimmte Netzqualität liefern, ansonsten muss er für den Schaden aufkommen."""
Hihi....klingt theorethisch ja ganz niedlich ist aber praktisch unmöglich.

Der wichtigste Mensch in einen heutigen Energieversorgungsunternehmen ist der "Rechtsverdreher" oder die Rechtsabteilung.
Sei es die Bundesnetzagentur, seien es die Kunden, seien es die Vorversorger.......ohne Klagen kannste Dir mit den ganzen tollen Gesetzlichkeiten den Hintern abwischen.
Und wenn ick da beweislicherseits nix in der Hand habe, dann muss ich vermuten......und darauf eine Klage anstrengen, schneller kannste einen kleinen Versorger nicht Pleite machen als vor Gericht.
Falls Du es noch nicht gemerkt hast, in Deutschland zählt nicht das Recht, sondern der bessere Rechtsanwalt und die Vorgaben der Gerichte, die es ja angeblich nicht gibt.

Ergo, schluckt man die Störungen und repariert.....zumal ja per Gesetzgebung die kleinen Versorger sowieso zum Abschuss frei gegeben wurden und der ganze Mist eh nicht mehr lange laufen wird.

So ein Shit aber auch......ich habe noch zu viel Arbeitszeit bis zur Rente, werd wohl demnächst auf "Energieberater" umschulen müssen.

Hurra, Deutschland wendet sich......und plötzlich kommt der ganze Dreck und Unrat zum Vorschein.
MfG
Onkel Heinz......beruflicher Schwarzmaler

70

@119#

"Das man durch steuerliche Anreize ein bestimmtes Verhalten in der Wirtschaft und in der Bevölkerung fördern möchte, ist kein Sondermerkmal von Planwirtschaften, sondern finden Sie in allen Ländern, inklusive USA und Japan. Also was halten Sie davon saudämlich?"

S. Hader - Sie stellen was Gegebenes fest und stellen gleichzeitig die falsche Frage dazu. Und ich bin nicht gefragt und beantworte Ihre Frage richtig: Wenn Sie saudämlich mit Anmaßend gleichsetzen ergibt Ihre Frage Sinn: Anmaßend ist ein bestimmtes Verhalten fördern zu wollen und, wesentlich, dabei zu glauben, dass gerade diese bestimmte Verhalten förderungswürdig und auch das einzig richtige, erlaubte Verhalten sei. Ist wie die Angewohnheit mancher Eltern ihre Kinder bei guten Noten mit einen Fünfer (Euro) zu "belohnen" und bei vermeintlich schlechten zu bestrafen. Wenn das dort schon fragwürdig ist, wie ist es zu werten, dass sich Staatsorgane, Staatsbürokratie anmaßen, sich als Eltern oder in neusprech Elter beiden oder gleichen Geschlechts aufzuführen? Und das spielt dann keine Rolle in welchem System das stattfindet. Im Gegenteil - in Diktaturen mag das offensichtlicher und sogar berechenbarer für die Menschen sein als in demokratisch genannten Staaten. Was nicht unbedingt für die Handhabung in demokratischen Staaten spricht.
Ich bin kein Anhänger des christlichen Gottesglaubens aber Sie sollten sich mal mit dem Katholizismus und seinem universellem Anspruch für ALLE Menschen beschäftigen und dazu die besonders mittelalterlichen Konflikte zwischen Staat = weltlichen Herrschern über ein Gebiet und der Kirche als Vertreter des Allumfassenden betrachten. Sehen Sie das als Anregung über Ihr Staatsverständnis und den Anspruch des Staates an Sie nachzudenken.

"Wie hoch wären die Schäden durch Kriminalität, wenn es keine Polizei und Justiz gibt?"
Auch hier wieder die falsche Frage von Ihnen. Wie wäre es denn mit - Wie hoch ist die Kriminalität obwohl es Polizei und Justiz gibt? Oder einfach und damit richtig schwer- warum sind Menschen kriminell und was ist überhaupt kriminell und was davon strafwürdig und was vom Strafwürdigen wird wie und wann durch wen bestraft? An meine Frage an anderer Stelle zur vermeintlich notwendigen Staatlichkeit der Polizei möchte ich gar nicht erst erinnern...

Das lebendige Beispiel für Ihre Frage wäre Somalia und die vermeintliche richtige Antwort führt in die Irre, da die Folgen wie Piraterie nicht seine Ursachen aus dem Nichtfunktionieren eines Staates hat sondern Begleiterscheinungen und Spätfolgen vorkolonialen, kolonialen und nachkolonialen Zeiten sind, die das Nichtfunktionieren verursachen.

Was soll der Mumpitz mit dem Zustandekommen von Umfrageergebnissen und Stimmzetteltrauma von einigen bauchemotionalen Wählern? Auch Herr Heinzow stellt übrigen für meinen Geschmack dabei aus anderen Beweggründen seine Frage mit implizierter Antwort.
Zur Wahl: Wenn Sie die Frage stellen würden, wieso knapp die Hälfte der Wähler nicht zur Wahl gegangen ist, dann würde ich schreiben können, hoppla S. Hader denkt nach.
Zur Umfrage: Geben Sie an der Kasse Ihre richtige Postleitzahl / Wohnort an und wenn ja warum und wenn nein, warum nicht? Und würden Sie meine Umfrage über diese einfache Umfrage der Firmen zur Kundenherkunft hier wahrheitsgemäß beantworten und wenn ja warum und wenn nein, warum nicht? Schönes Dilemma, weil egal was Sie nun schreiben oder nicht schreiben, könnte ich genüsslich gegen Sie verwenden, oder?
Diese Spielchen führen uns nicht wirklich weiter. Üben wir lieber weiter friedliche Koexistenz mit durchaus anregenden Aspekten...

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@Herr Glatting
---- Zitat ----
“=> kein beweis für instabile Netze.“
Aber definitiv auch kein Beweis für ein stabiles Netz.
-------------
Einverstanden.

PS: Gewitter war nur ein Beispiel. Sollte ausdrücken, dass Firmen teilweise noch nicht einmal dagegen gewappnet sind. Als wenn es in Europa keine Gewitter gäbe.

72

#109: "Unseren Wohlstand in Deutschland haben wir u.a durch eine hohe Wertschöpfung erreicht. Diese hohe Wertschöpfung hätte wir OHNE billige und immer verfügbare Energie (Oel, Strom) jedoch NIE erreicht! Ohne diese billige und im Überfluss vorhandene Energie wäre Deutschland heute immer noch ein Bauern und Arbeiterstaat ohne Industrie, Fortschritt und soziales Wohlstandsnetz. Lernen Sie ENDLICH die realen wirtschaftlichen/sozialen Zusammenhänge zu sehen und dann auch zu verstehen!"

Herr Hofmann, kein Grund sich aufzuregen. Das verfügbare Energien eminent für ein Wirtschaftssystem wichtig sind, steht ausser Frage. Nur was meinen Sie konkret mit "billiger" Energie? Der Ausdruck billig ist ziemlich wage, wenn man es nicht in Relation setzt.

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#110: "Ja gibt es denn einen Markt für Ihre polizeilichen Dienstleistungen? Kann ich mir marktgerecht polizeiliche Dienstleitungen kaufen? (legitime, keine korrupten). Die Polizei produktziert nichts. Oder wollen Sie eine vermeintliche Produktivität des einzelnen Polizisten anhand seiner Verhaftungen messen?"

Sehr geehrter Herr Manz, nur weil es keinen Markt für staatliche Dienstleistungen gibt, heisst das nicht, dass diese kostenlos sind und nichts zur Produktivität beitragen. Sie tragen zum gesellschaftlichen Wohlstand genauso bei bzw. können diesen mindern. Das würde man spätestens dann merken, wenn man diese Dienstleistung tatsächlich als Bürger nicht mehr kostenfrei einfordern könnte, sondern diese privat einkaufen müsste.

"Obwohl Sie haben recht, um Ihrer etwaigen Antwort zuvorzukommen- meine Meinung ist z.B angesichts der NRW- Wahl müßig - die überwältigende Mehrheit of der 53% Stimmabgebenden in NRW haben mehr Staat, weniger Freiheit gewählt. Und of die 47% Nichtwähler übrigens auch. Und das mit mehr Staat, weniger Freiheit gilt dann besonders bei rotgrüner Politik auch für andere Bereiche wie Fortführung der EE-Hirngespinste und weiterer Verschuldungsorgien."

Wissen Sie, ich bewundere echt Leute, die reale Politik in zwei Klassen einteilen können. "Staat" und "Freiheit". Die Fähigkeit in diese Schwarz-Weiss-Kategorien zu denken, habe ich vor Jahren verloren. Aber was soll's, ich brauche hier ja auch keinen Wahlkampf zu führen.

"Wie wäre es denn mit Kürzen der Ausgaben statt Erhöhen der “Einnahmen”? Schauen Sie sich den aktuellen Schuldenstand von DL an und überlegen Sie sich mal, was passiert wenn die EU-vertragswidrigen wie auch für DL verfassungswidrigen ESM-Rettungsschirme eingelöst werden müssen (von dem Sie ausgehen sollten)."

Schulden muss man bedienen und langfristig abbauen, dass sehe ich ähnlich. Die Staatsausgaben bzgl. dem BIP sind in Deutschland auf leicht unterem EU-Niveau. Diese kann man noch um einige Prozentpunkte senken, nur Kürzen alleine ist noch kein Selbstzweck. Wenn man kürzen will, muss man auch sagen, auf was man verzichten will. Oder anders gefragt, worauf will man seine staatlichen Ausgaben konzentrieren.

#113: "Aber da das nicht passiert ist, auch weil es “den Staat” und seine “demokratisch” über Wahlen legitimierte Daseinsberechtigung noch gar nicht gab, sind wir nicht mehr auf´m Pferd sondern auf den Hund gekommen… oder noch besser, was nicht nur im Energiesektor abläuft ist unter aller Sau. (auch wenn ich damit dem Hund und dem Schwein unrecht tue)."

Herr Manz, hier geht es nicht darum, privatwirtschaftliche Innovationen kleinzureden. Nur bestimmte Technologien würden ohne staatliche Innvestitionen wie in den Straßenbau, Atomenergie und Forschung allgemein nicht in dieser Form geben, wenn man diese privatwirtschaftlich auf die Beine hätte stellen müssen.

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@ D. Glatting

"Behauptungen sind nämlich keine Beweise." Stimmt, aber amtliche Dokumente und darin festgestellte Tatsachen sind Beweise.

"Wenn Sie nächsten Winter mit kaltem Hintern in der Wohnung sitzen, reden wir wieder."

Kann mir nicht passieren, ich beziehe Fernwärme aus einem Kohlekraftwerk.

"dass Sie von der KKW Technik keine Ahnung haben"

KKW sind letztendlich nur Tauchsieder zur Dampfproduktion. Simples Prinzip und auch narrensicher konstruierbar, wenn man nicht dem Wahn der maximalen Profitabilität erliegt und an den falschen Stellen spart. Drücke von 160 bar und Temperaturen von 325 °C sind nun nicht etwas, was besondere Technik erfordert.

Die Probleme mit den KKW sind doch nur entstanden, weil man schlampig konstruiert hat.

"dass geheime Mächte gegen Sie arbeiten,"

Sie unterscheiden sich nicht von ihrem Kumpel Hader, der auch immer wieder unsubstantiierte Behauptungen aufstellt. Desinformation ist eine in der Wirtschaft übliche und vom dummen Volk anerkannte Strategie zur Vermarktung von Produkten. Noch nie eine Werbesendung oder ein Werbeplakat gesehen? Sagte nicht mal einer: Die Rente ist sicher?

Mein Gott Glatting, wie weltfremd sind Sie eigentlich?

"Lise,W., Linderhof,V., Kuik,O., Kemfert,C., Ostling,R. & Heinzow,T. (2006) A game theoretic model of the Northwestern European electricity market - market power and the environment. Energy Policy, 34, 2123-2136"

Kann ich verstehen, daß Ihr Bildungsstand es nicht zuläßt zu begreifen, was die Autoren erarbeitet haben. Spieltheorie und Nash-Gleichgewicht sind halt nix für Ingenieure.

"Ich habe weder Lust auf ihre Beleidigungen"

Einen Verstoß meinerseits gegen die §§ 185 ff können Sie nicht führen, ich aber sehr wohl nicht nur einen Ihrerseits aufgrund Ihrer unbeherrschten Äußerungen.

Präsentieren Sie sich hier gerne weiter als jemand, der (allgemein-)gültige Regeln - wie übrigens gewisse Bedienmannschften in KKW auch haben - vorsätzlich mißachtet. Es wird das Image der Kernkraftwerksbranche mit Sicherheit nicht verbessern. Wenn Sie als Kernkraftwerker schon im täglichen modernen Leben Regeln vorsätzlich mißachten, wie sieht das denn im KKW aus?

"Aber, dass ohne Kraftwerksleistung nichts geht, kapieren Buchhalter halt nicht."

Es ist noch genügend konventionelle Engpaßleistung in D vorhanden. Leider haben die Konzerne nicht dafür gesorgt, daß die auch strategisch verteilt ist und es genügend Kuppelstellen zwischen den Teilnetzen gibt. Wenn es mehr als zwanzig Jahre dauert, bis eventuell eine Leitung zwischen dem Vattenfall-Netz Ost und Hamburg und dem EON-Netz gebaut wird, muß man sich nicht wundern, wenn irgendwann in und um HH ein Blackout eintritt. Und wenn eine Firma über Jahre hinweg schlichtweg überfordert ist zwei Kernkraftwerke korrekt zu betreiben, muß man sich nicht wundern, wenn die zwangsweise abgeschaltet werden.

Das allerdings zu reflektieren überschreitet Ihren geistigen Horizont.

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@Thomas Heinzow, #106: "Lesen sie mal in Ihrem alten Schinken (Wöhe 1990) nach, was konkurrenzdruck bewirkt.

Wenn Sie verstanden haben, was da steht, werden Sie zukünftig solche saudämlichen Sprüche wie den hier:

“Nur halte ich es für angemessener, Anreize für eine effizientere Energienutzung durch eine entsprechende Besteuerung zu setzen.”

unterlassen."

Das man durch steuerliche Anreize ein bestimmtes Verhalten in der Wirtschaft und in der Bevölkerung fördern möchte, ist kein Sondermerkmal von Planwirtschaften, sondern finden Sie in allen Ländern, inklusive USA und Japan. Also was halten Sie davon saudämlich?

"Sie irren, denn die Kosten des Polizei- und Strafjustizapparates sind höher als die Schäden durch die Kriminalität. Polizei und Justiz verhindern übrigens keine Straftaten. Die ziehen Straftäter bestenfalls zu hohen Kosten zeitweilig aus dem Verkehr."

Wie hoch wären die Schäden durch Kriminalität, wenn es keine Polizei und Justiz gibt?

Noch was zu Wahlumfragen, #115: "Sie scheinen nicht zu wissen, wieviele sozialwissenschaftliche Studien und Umfragen getütkt werden, um ein gewünschtes Ergebnis zu erzielen. Gestern wieder konnte man feststellen, was denn Umfragen tatsächlich Wert sind: Die CDU lag in Umfragen bei 30% und am Ende waren es 26,3, also ein Prognosefehler von 14%."

Das hat jetzt aber wenig mit getürkten Umfragen zu tun, wenn 1-2 Wochen zuvor in einer Wahlumfrage noch ein paar Prozent mehr die CDU wählen wollten. Viele hatten sich zu dem Zeitpunkt noch gar nicht entschieden, wen sie letztendlich am Sonntag die Stimme geben wollen. Am nächsten kommt die Prognosen, die am Wahltag direkt 18 Uhr erscheinen, die maximal 1-2 % bei großen Parteien vom tatsächlichen Wert entfernt liegen, und durch eine repräsentative Stichprobe durch Befragung vor dem Wahllokal erfolgt.

"Mit den Umfragen zu den sog. “EE” hat man bestenfalls gemessen, wie gut die Leute die Propaganda verinnerlicht haben und wie weit sie sich nicht trauen dem Mainstream zu widersprechen. Telefonumfragen sind nämlich alles andere als anonym."

Jo, das hatten wir doch schon mal, #82:

S.H.: "Schon klar, Bundesbürger die sich bei Umfragen nicht trauen, dass zu sagen was sie denken."
T.H.: "Das habe ich nicht behauptet. Aber wenn Sie das sagen, wird das schon stimmen."

Aber nein, das haben Sie natürlich nie behauptet, dass die Leute hierzulande bei Umfragen nicht ihre Meinung sagen. ;o)

In diesem Sinne
Gute Nacht
S.Hader

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@#114: E.Teufel,

“Und die, die es nicht tun, haben gelegentlich bei Gewittern schon Probleme.“

Im weiterführenden Link des Artikels steht:
“Unklar ist bislang die Ursache für den Stromausfall. Kurz vor dem Vorfall wurden auch außerhalb des OMV-Werks Netzspannungsschwankungen registriert. Diese führten möglicherweise dazu, dass bei der OMV ein Kompressor schlapp machte.“
Und die Leserzuschrift meint:
“Gestern war schönes Wetter, gute Bedingungen für PV. Dass das die Ursache des Stromausfalls war kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen..“

Also auf alle Fälle nichts mit Gewitter!

16:15 ist aber so eine Zeit, wo die Schatten lang werden und die PV Anlagen deutlich an Leistung verlieren.

“Nur sieht man die Rußwolken bei einem Chemiewerk eben besser, als bei anderen Firmen.“
Jo, bei den anderen, deren programmierte Spritzgusswerkzeuge mitten im Vorgang abkacken bekommt man außerhalb nichts mit. Aufgrund der Kopplung der Software mit der Leistungselektronik, die man nur mit massiven und teuren Maßnahmen puffern kann, reichen da schon kurzzeitige Ausfälle um ordentlich Schaden anzurichten. Das man da ein Teil der Produktion weg werfen kann und zum Teil Stunden braucht, die Maschine wieder zu starten, geht die Ökofuzzies ja nichts an.

“=> kein beweis für instabile Netze.“
Aber definitiv auch kein Beweis für ein stabiles Netz.

http://tinyurl.com/cdr3kz9
http://tinyurl.com/d49e2qz

@#115: Thomas Heinzow, weiter schlapp lachen. Wenn Sie nächsten Winter mit kaltem Hintern in der Wohnung sitzen, reden wir wieder.
Das müssen Experten sein, die sich über solche Themen auslassen:

Lise,W., Linderhof,V., Kuik,O., Kemfert,C., Ostling,R. & Heinzow,T. (2006) A game theoretic model of the Northwestern European electricity market - market power and the environment. Energy Policy, 34, 2123-2136.

Mit solchen Experten braucht man nichts mehr.
Oder ist da auch nur das Desinformationssystem am Werk.
Nach der Studie, die Sie mal gemacht haben sollten Sie sich wenigstens damit auskennen. Aber, dass ohne Kraftwerksleistung nichts geht, kapieren Buchhalter halt nicht. Auch wenn sie püschologisch gebildet sind. Und deshalb Agenten des Desinformatiossystems sofort erkennen.

@#116: Thomas Heinzow,

Der Einzige der lügt und hinsichtlich KKW mit bewusst falschen Informationen hantiert sind Sie. Und nachgewiesen haben Sie sowieso nichts.
Behauptungen sind nämlich keine Beweise. Und mehr als Behauptungen bringen Sie bei dem Thema sowieso nicht zustande. Dürfte halt vor allem daran liegen, dass Sie von der KKW Technik keine Ahnung haben, aber unter gnadenloser Selbstüberschätzung leiden.

Wenn Sie was bewiesen haben, dann nur, dass Sie krank sind im Kopf. Ihre maßlose Selbstüberschätzung zusammen mit dem Wahn, dass geheime Mächte gegen Sie arbeiten, sind klassische Symptome einer Paranoia.
Der Tipp mit dem Psychiater war ernst gemeint!

PS Ich habe weder Lust auf ihre Beleidigungen, noch darauf ihren Geisteszustand auszudiskutieren. Wie wäre es, wenn Sie sachlich blieben. Das könnte helfen. Aber da erwarte ich wohl von Ihnen als paranoider KKW Phobieker genauso zuviel, wie von A. Marie und den anderen Agitatoren hier auf EIKE auch.

77
Stefan Steger

@#114: E.Teufel sagt:am Montag, 14.05.2012, 10:17

"... Und im Gegensatz zu den Aussagen Stegers, tun das nämlich einige (Akkus - denken Sie an Ihre USV am Rechner; rotierende Speicher; elektrostatische Speicher)...

=> kein beweis für instabile Netze."

-----------------
Nun, Herr Teufel, die von Ihnen erwähnten USV´s etc. taugen nicht als Vorsorge für einen längeren Blackout, sondern nur gegen kurzzeitige Spannungseinbrüche (Spannungsqualität).
Unsere Industrie unternimmt bisher praktisch NICHTS gegen einen drohenden Blackout mangels negativer Erfahrung. Blackouts im Großen kennt die bisher nur von ihren ausländischen Niederlassungen.

Falls Sie einen Beweis für instabile Netze suchen, einfach mal nach:
"Bericht zur Situation im Stromnetz im Winter 2011/2012"
unter den Pressemitteilungen der BNetzA googeln.
Da wird sehr deutlich beschrieben, dass die Redispatchmassnahmen zur Stabilisierung des Netzes stark zugenommen haben. Und das wird täglich schlimmer.
Aber wie war das doch mit dem Manne, der vom Dach eines Hochhauses fiel; bei jedem Stockwerk sagte er sich: Bis hierher gings gut!

78

@ D. Glatting

Haben Sie es immer noch nicht verkraftet, daß ich Ihnen nachgewiesen habe, daß Sie gelogen haben?
Mit der Psychiatrisierungsschiene sind Sie (nicht nur bei mir) an der falschen Adresse, denn Ihr Verhalten zeigt nur eindeutig Ihre Charakterschwächen und sonstigen Schwächen auf.

79

@ D. Glatting

"Gegenüber Hader kommen Sie jetzt auch schon mit dem Milgram Experiment?"
Sie scheinen nicht zu wissen, wieviele sozialwissenschaftliche Studien und Umfragen getütkt werden, um ein gewünschtes Ergebnis zu erzielen. Gestern wieder konnte man feststellen, was denn Umfragen tatsächlich Wert sind: Die CDU lag in Umfragen bei 30% und am Ende waren es 26,3, also ein Prognosefehler von 14%.

Mit den Umfragen zu den sog. "EE" hat man bestenfalls gemessen, wie gut die Leute die Propaganda verinnerlicht haben und wie weit sie sich nicht trauen dem Mainstream zu widersprechen. Telefonumfragen sind nämlich alles andere als anonym.

"Ich habe lediglich Informationen, zu den derzeit instabilen Netzen, aus der Zeitung hier in den Blog gestellt."

Was hat ein lokaler Stromausfall mit den Stabilitätskriterien des ENTSOE-Netzes zu tun? Gar nichts.

"
Wenn 8 GW Grundlast vom Netz genommen werden (egal mit was die hergestellt werden) und hoch subventionierter Zufallsstrom dazu gebaut wird, ist es kein Wunder, wenn das Netz an Stabilität verliert."

Ich lach mich schlapp. Die notwendige Engpaßleistung durch die Kraftwerksreserven ist trotzdem noch gewährleistet, allerdings muß jetzt sehr viel Strom transportiert werden, was mit einem Drehstromnetz nun einmal wegen der begrenzten Zahl von Kuppelstellen zwischen den Unternetzen Schwierigkeiten verursacht.
Sie arbeiten wie bei den Pannen und Störungen der KKW bewußt mit Falschinformation.

"Bei Ihnen sind es die EEG- und Kernkraftbefürworter mit ihrem informellen Desinformationssystem."

Welches nachweislich existiert. Wenn es in der Zeitung heißt, daß ein EON-Nordseewindpark 300000 Haushalte mit Strom versorgen könne, so ist das Desinformation und es besteht eine informelle Verbindung zwischen Desinformant bei EON und dem publizierenden Journalisten.

Allerdings mangelt es bei Ihnen neben einer Kinderstube wohl auch an entsprechender Bildung.

80

@Herr Glatting
"Ich habe lediglich Informationen, zu den derzeit instabilen Netzen, aus der Zeitung hier in den Blog gestellt."
Das gibt es auch in anderen Firmen. Firmen die aus Kostengründen, keinen kurzzeitigen Energiespeicher bauen. Und im Gegensatz zu den Aussagen Stegers, tun das nämlich einige (Akkus - denken Sie an Ihre USV am Rechner; rotierende Speicher; elektrostatische Speicher). Und die, die es nicht tun, haben gelegentlich bei Gewittern schon Probleme. Und wie Sie vielleicht wissen, haben Gewitter und EE nix miteinander zu tun.
Nur sieht man die Rußwolken bei einem Chemiewerk eben besser, als bei anderen Firmen.

=> kein beweis für instabile Netze.

81

Danke Herr Heinzow für die klaren Worte in 105 zu den Windmühlen- und Solarpanelbesitzern und einem künstlich staatlich erzeugten Scheinmarkt zu Lasten aller und besonders derer, die sich keine Solar- oder Windanlage leisten oder daran beteiligen können oder wollen. Würden wir den "Förder-Maßstab" der Zeiten der aufkeimenden Dampfmaschinennutzung oder dem Verbrennungsmotor und der Karosserieverbindung zum Automobil ansetzen, dann wären diese "so tollen" Techniken Solarer Energie - und Windenenergienutzung schon längst wieder in der Versenkung oder ins Nischendasein verschwunden. Das waren damals Ende des 18. Jahrhunderts mit der Dampfmaschine beginnend noch echte und umwälzende technische Entwicklungen. Und das ohne diesen zwangsweise Förderung. Ganz im Gegenteil wenn man die Technikgeschichte kennt.
Man kann es auch anders übersetzen - Das was heute abgeht, wäre damals vergleichbar wie bei der Kernenergie heute gewesen, statt auf die "böse" Dampfmaschine wieder (weiter) auf´s Pferd zu setzen und das nachhaltig staatlich diktatorisch durchzusetzen...
Aber da das nicht passiert ist, auch weil es "den Staat" und seine "demokratisch" über Wahlen legitimierte Daseinsberechtigung noch gar nicht gab, sind wir nicht mehr auf´m Pferd sondern auf den Hund gekommen... oder noch besser, was nicht nur im Energiesektor abläuft ist unter aller Sau. (auch wenn ich damit dem Hund und dem Schwein unrecht tue).

82

@ Laburda
"Wie darf ich diesen Spruch "3 bis 4 Stufen über Ihnen" verstehen? Kennen Sie Herrn Eng persönlich oder ist das nur die übliche, für grÜne ganz normale Grossmäuligkeit???"

Ich habe Herrn Engs eigenen Wortlaut genommen (weiß auch nicht, was daran schlimm ist). Bevor Sie sich da aufragen, hätten Sie aber mal nachlesen können.

83

"@Teufelchen"
@Engelchen (#84)

"3 - 4 Stufen höher......Nieten in Nadelstreifen,"
ganz schön flache Hierarchy. Ich bin da grad mal beim Abteilungsleiter. Aber wie ich weiter lese, bist Du gar nicht beim Energieversorger. Hattest Du das nicht mal geschrieben? Egal.

"Ausfallerscheinungen......ick sprech hier nich von popeliger Konsumgüterelektronik mit eingebauter Schwachstelle, sondern von Industrieelektronik."
Ich auch.

"Angefangen von Siemens Simatic bis hin zu elektronischen Pumpensteuergeräten, "
An Siemesn Frequenzumrichter kann ich micht auch erinnern. Ein Gewitter in der Nähe und zack warn se raus. Klasse Industrieelektronik. Das ist auch nicht besser als Heimelektronik. Ganz im Gegenteil (nur meine Erfahrung). Wenn Probleme auftauchen, dann in der Industrie. Wenn es in Wohnviertelen auftritt, dann muss man nur den Schwarzschweißer suchen.

"So ein Analysegerät für Spannung, Strom, Phasensynchronität, Flicker, Oberwellen und andere Geschichten kostet mal eben knapp 6.000 Euronen,"
Um mal reinzuschauen, geht es auch ein ganzes Stückchen billiger. Aber ich denke, bei Dir wird auch jeder Euro zweimal umgedreht. GEnerell muss Dir dein Energieversorger aber eine bestimmte Netzqualität liefern, ansonsten muss er für den Schaden aufkommen. Siehe Produkthaftungsgesetz. Du kannst auch ihn auffordern, dass er die Einhaltung der Normen bei Dir nachweist. Dann brauchst du erstmal keinen Cent in die Hand nehmen. Ich verstehe grad nicht, warum ihr bei so vielen Ausfällen, die Du beschreibst, nicht schon längst bei eurem Energieversorger nachgefragt habt. Das sieht mir so ein bisschen nach Übertreibung deinerseits aus.

mfg
E.T.

84
Rainer Manz

S. Hader - Sie regen zu Widerspruch an, na immerhin:
"Nein Herr Paul, ich will damit sagen, dass Sie eine verengte Auffassung von Produktivität haben. :o)" Und Sie haben eine verkehrte Ausfassung von Produktivität und Markt. Markt und Produktivität gehören untrennbar zusammen. Ohne Markt sprich Anbieter und Abnehmende/Nachfragende produzieren Sie nichts ausser Bürokratiemoloch und heiße Luft.
"Eine gut ausgestattete Polizei mit motivierten Beamten trägt in einer Gesellschaft genauso zum Wohlstand bei, weil sie zur Sicherheit und Grundordnung der Gesellschaft beitragen."
Ja gibt es denn einen Markt für Ihre polizeilichen Dienstleistungen? Kann ich mir marktgerecht polizeiliche Dienstleitungen kaufen? (legitime, keine korrupten). Die Polizei produktziert nichts. Oder wollen Sie eine vermeintliche Produktivität des einzelnen Polizisten anhand seiner Verhaftungen messen?
Ja, und muss das überhaupt staatlich sein? Damit wir uns mit dieser Frage nicht falsch verstehen: Ich will keine Blackwater- Clique als Synonym dubiöser Sicherheitsfirmen, aber muss der Schutz der Person und des Eigentums so wie jetzt staatlich organisiert sein und ich gerade dazu von Sparmaßnahmen und Schließen ländlicher Polizeiposten in meinen Umfeld lese also motivierte Beamten absurdum führend?
Muss überhaupt so vieles staatlich-bürokratisch verregelt sein?
Obwohl Sie haben recht, um Ihrer etwaigen Antwort zuvorzukommen- meine Meinung ist z.B. angesichts der NRW- Wahl müßig - die überwältigende Mehrheit der 53% Stimmabgebenden in NRW haben mehr Staat, weniger Freiheit gewählt. Und die 47% Nichtwähler übrigens auch. Und das mit mehr Staat, weniger Freiheit gilt dann besonders bei rotgrüner Politik auch für andere Bereiche wie Fortführung der EE-Hirngespinste und weiterer Verschuldungsorgien. Die Bürger wollen das so? Ja, die Rechnung wird kommen, ja weil alles seinen Preis hat und die Sonne keine Rechnung schickt, gell. Aber dafür andere.

"Die Bundesregierung könnte auch stattdessen die Besteuerung des Umsatzes aller Waren und Dienstleistungen erhöhen, um auf andere Art das notwendige Geld für den Haushalt zu bekommen."
Wie wäre es denn mit Kürzen der Ausgaben statt Erhöhen der "Einnahmen"? Schauen Sie sich den aktuellen Schuldenstand von DL an und überlegen Sie sich mal, was passiert wenn die EU-vertragswidrigen wie auch für DL verfassungswidrigen ESM-Rettungsschirme eingelöst werden müssen (von dem Sie ausgehen sollten).
"Ob man nun überproportional über die Energienutzung diese Staatseinnahmen generiert, ist eine politische Entscheidung. ...halte ich diese Entscheidung für gut"

Sie sind und bleiben ein Staats-Junkie. Da diese Auffassung in DL schon immer stärker als der Freiheitswunsch mehrheitlich verankert und wohl generativ erblich ist, können Sie sich weiter beruhigt aus dem Fenster lehnen und weiterträumen...

Der EE-Hype ist jedenfalls alles Mögliche nur eines nicht - ein freier Markt!

85

@S.Hader #99
Lernen Sie endlich dazu und hören Sie mit ihrer Pseudowirtschaftswissenschaft auf!
Unseren Wohlstand in Deutschland haben wir u.a. durch eine hohe Wertschöpfung erreicht. Diese hohe Wertschöpfung hätte wir OHNE billige und immer verfügbare Energie (Oel,Strom) jedoch NIE erreicht! Ohne diese billige und im Überfluss vorhandene Energie wäre Deutschland heute immer noch ein Bauern und Arbeiterstaat ohne Industrie,Fortschritt und soziales Wohlstandsnetz. Lernen Sie ENDLICH die realen wirtschaftlichen/sozialen Zusammenhänge zu sehen und dann auch zu verstehen!

86
D. Glatting

@#92 Heinzow,

Haben Sie gerade den nächsten xxxxxxxxxxxxx Schub?
Ich schreibe nicht mal was von Kernkraft und Sie fangen trotzdem damit an!
Begeben Sie sich in ein PLK. Begeben Sie sich direkt dorthin. Gehen Sie nicht über Los.

Ich habe lediglich Informationen, zu den derzeit instabilen Netzen, aus der Zeitung hier in den Blog gestellt.

Alles andere haben Sie sich in ihrer xxxxxxxxxxxxx Paranoia zusammen gestrickt.

Ich sehe da keinerlei Wertung von mir. Wertungen kommen von Ihnen:

“Das ehemalige UCTE-Netz, jetzt ENTSO-E-Netz, ist darauf ausgelegt zu jeder Zeit den Ausfall von 3000 MW Kraftwerksleistung = zwei Ihrer heißgeliebten KKW-Blöcke- kompensieren zu können.“

Wenn 8 GW Grundlast vom Netz genommen werden (egal mit was die hergestellt werden) und hoch subventionierter Zufallsstrom dazu gebaut wird, ist es kein Wunder, wenn das Netz an Stabilität verliert.

Bei meiner Bekannten waren es die Scientologen mit ihrer Weltverschwörung. Bei Ihnen sind es die EEG- und Kernkraftbefürworter mit ihrem informellen Desinformationssystem.

Gegenüber Hader kommen Sie jetzt auch schon mit dem Milgram Experiment?
http://tinyurl.com/vt-heinzow

Es ist schon schade, wenn ein ausgesprochener Gegner der “Erneuerbaren“ ausfällt, weil man ihn nicht mehr ernst nehmen kann. Gleichwohl man auch bemerken muss, dass Sie genauso wie Hader, durch substanzlose Behauptungen glänzen.
Aber was so ein paranoider Vollkranker wie Sie behauptet, ist in seinen Augen natürlich die einzige mögliche Wahrheit.

87

#104: S.Hader Sie schaffen es also nicht, zwischen Geld verdienen und Geld ausgeben zu unterscheiden.

88

@ S. Hader #104

Lesen sie mal in Ihrem alten Schinken (Wöhe 1990) nach, was konkurrenzdruck bewirkt.

Wenn Sie verstanden haben, was da steht, werden Sie zukünftig solche saudämlichen Sprüche wie den hier:

"Nur halte ich es für angemessener, Anreize für eine effizientere Energienutzung durch eine entsprechende Besteuerung zu setzen."

unterlassen.

Nur dämliche Bürokraten und eine unbelehrbare Politikerkaste - in der untergegangenen "DDR" - sorgte dafür, daß Primärenergie zum Transport von Gütern und Personen mit ineffizienten Zweitaktmotoren verschwendet wurde. Die Rennpappe verbrauchte 7l/100km. Das schaffte noch nicht einmal ein 2CV6 bei gleicher Höchstgeschwindigkeit.

"Eine gut ausgestattete Polizei mit motivierten Beamten trägt in einer Gesellschaft genauso zum Wohlstand bei, weil sie zur Sicherheit und Grundordnung der Gesellschaft beitragen."

Sie irren, denn die Kosten des Polizei- und Strafjustizapparates sind höher als die Schäden durch die Kriminalität. Polizei und Justiz verhindern übrigens keine Straftaten. Die ziehen Straftäter bestenfalls zu hohen Kosten zeitweilig aus dem Verkehr.

89

@ S. Hader #103

Sie können ja noch nicht einmal korrekt zitieren.

Wo habe ich: "Wir sprachen die ganze Zeit vom Erwerb von PV-Anlagen und Windrädern, wo die Produzenten in einer konkurrierenden Marktsituation sind (#65 und 71)." eingewilligt darüber irgendetwas in Ihrem Sinne auszusagen?

Windmühlen- und Solarpanelbesitzer sind in D nicht in der Lage ohne die m.E. verfassungsrechtlich unzulässige Zwangsabnahme zu staatlich festgesetzten Preisen konkurrenzfähig Strom anzubieten. Der Markt ist der homogene Strommarkt (siehe Wöhe) und da sind die ineffizienten Technologien á la Windmühle und Solarpanel nicht marktfähig. Sie werden es auch nie werden.
Allerdings werden Sie nie zugeben das kapiert zu haben.

90

#101: "Sie wollen damit sagen, dass Polizisten an der "Produktion" teilnehmen und damit den Wohlstand eines Volkes steigern? Statt Produktion können Sie auch "Mehrwert-Schaffen" einsetzen"

Nein Herr Paul, ich will damit sagen, dass Sie eine verengte Auffassung von Produktivität haben. :o) Wertschöpfung und Produktivität ist nicht nur auf produzierte gegenständliche Waren begrenzt, sondern werden auch durch Dienstleistungen erzielt. Eine gut ausgestattete Polizei mit motivierten Beamten trägt in einer Gesellschaft genauso zum Wohlstand bei, weil sie zur Sicherheit und Grundordnung der Gesellschaft beitragen.

"Auch das folgende zeigt Ihr mangelndes volkswirtschaftliches Verständnis für den Beitrag, den Sie unbedingt meinen, trotzdem kommentieren zu müssen.
Hader:
"Ob man nun überproportional über die Energienutzung diese Staatseinnahmen generiert, ist eine politische Entscheidung. ...halte ich diese Entscheidung für gut"
Na klar!
Überlegen Sie doch einfach mal, was das Schlachten einer Kuh für Folgen auf ihre Milchproduktion haben könnte."

Die Bundesregierung könnte auch stattdessen die Besteuerung des Umsatzes aller Waren und Dienstleistungen erhöhen, um auf andere Art das notwendige Geld für den Haushalt zu bekommen. Nur halte ich es für angemessener, Anreize für eine effizientere Energienutzung durch eine entsprechende Besteuerung zu setzen.

"Allein die Transferleistungen an die politisch "geförderten" EE - Anlagen, die für die Zukunft für bereits JETZT SCHON BESTEHENDE Bauwerke zugesagt sind, betraqen mehr,
als der gesamte Staatshaushalt von 1970 (80 Mrd Euro)."

Na das gibt einen schönen Obstsalat, bei ihrer wilden Äpfel-Birnen-Vergleicherei. Sie vergleichen zwei Werte, die sich auf unterschiedlich lange Zeiträume beziehen und zudem auf unterschiedliche Jahre. Das aufgrund der Inflation 1 Euro von heute nicht den Gegenwert von einem 1 Euro im 70er-Haushalt hat, dürfte wohl klar sein.

91

Zum 100.: "Wieso unterstellen Sie mir und anderen immer etwas, was nicht geschrieben wurde? Sie wollen vom Wesentlichen ablenken, und das ist beim Markt das Maximumprinzip dergestalt, daß die Anbieter maximalen Gewinn anstreben und die Nachfrager maximalen Nutzen. Sowas funktioniert nur mit marktfähigen Produkten und freier Preisgestaltung. Nichtmarktfähige Produkte gibt es auf Märkten übrigens nicht. - Die Rennpappe wurde jedenfalls in der BRD nicht angeboten. Typisches Beispiel für das Versagen Ihrer Denke und Denkschule. - Steht übrigens im Wöhe drin. Aber dazu muß man den auch lesen und verstehen können."

Lieber Herr Heinzow, jetzt sind Sie es, der vom Thema abweicht. Wir sprachen die ganze Zeit vom Erwerb von PV-Anlagen und Windrädern, wo die Produzenten in einer konkurrierenden Marktsituation sind (#65 und 71). Das ist ein Unterschied zur Stromwirtschaft selbst, wo man für bestimmte Stromerzeugungsarten feste Vergütungen erhält, die nicht ausgehandelt werden. Unternehmen, die hingegen PV-Module oder Windräder produzieren und installieren, stehen hingegen unter Wettbewerbdruck weltweit, weil es dem Käufer freisteht, von wem er überhaupt etwas erwirbt und zu welchem Preis. Da sind deutsche Firmen immer mehr in Wettbewerbsnachteile gegenüber ihren asientischen und amerikanischen Mitbewerbern gekommen, durch Eigenverschulden und einer schlechten Politik der letzten Jahre, die Entwicklungen verschlafen hat und meinte, dass deutsche mittelständische Firmen in der Welt auf Dauer konkurrenzfähig sind.

92

Klasse Beitrag und hier die Bestätigung für die Richtigkeit und Aktualität.
Bericht der Bundesnetzagentur: Situation im Winter 2011/12
http://tinyurl.com/brmjmlc

93

#97: S.Hader antwortet auf ökonomische Überlegungen:

"Also bei staatlichen Dienstleistungen wie Polizei, Lehrern, Professoren usw. von unproduktiven Tätigkeiten zu sprechen, ist nun mehr als gewagt. Das zeigt nur eine sehr verengte Auffassung von Produktivität."

Sie wollen damit sagen, dass Polizisten an der "Produktion" teilnehmen und damit den Wohlstand eines Volkes steigern? Statt Produktion können Sie auch "Mehrwert-Schaffen" einsetzen.

Auch das folgende zeigt Ihr mangelndes volkswirtschaftliches Verständnis für den Beitrag, den Sie unbedingt meinen, trotzdem kommentieren zu müssen.
Hader:
"Ob man nun überproportional über die Energienutzung diese Staatseinnahmen generiert, ist eine politische Entscheidung. ...halte ich diese Entscheidung für gut"
Na klar!
Überlegen Sie doch einfach mal, was das Schlachten einer Kuh für Folgen auf ihre Milchproduktion haben könnte.

Im übrigen habe ich keine Polizisten in Frage gestellt,
die sind ja nun wirklich nicht überproportional gewachsen bei den Staatsausgaben.

Allein die Transferleistungen an die politisch "geförderten" EE - Anlagen, die für die Zukunft für bereits JETZT SCHON BESTEHENDE Bauwerke zugesagt sind, betraqen mehr,
als der gesamte Staatshaushalt von 1970 (80 Mrd Euro).

Das ist "Geld verbrennen"
und mit "Parasiten" meine ich z.B. so ein Institut wie das PIK, die so einen Unsinn noch propagiert,
also zur Verarmung einer Gesellschaft beiträgt, von der es selbst finanziert wird.

mfG

94

@ S. Hader #96

"Schon klar Herr Heinzow, die Marktdefinition wurde in den letzten 20 Jahren nochmal radikal umgeschrieben."

Wieso unterstellen Sie mir und anderen immer etwas, was nicht geschrieben wurde? Sie wollen vom Wesentlichen ablenken, und das ist beim Markt das Maximumprinzip dergestalt, daß die Anbieter maximalen Gewinn anstreben und die Nachfrager maximalen Nutzen. Sowas funktioniert nur mit marktfähigen Produkten und freier Preisgestaltung. Nichtmarktfähige Produkte gibt es auf Märkten übrigens nicht. - Die Rennpappe wurde jedenfalls in der BRD nicht angeboten. Typisches Beispiel für das Versagen Ihrer Denke und Denkschule. - Steht übrigens im Wöhe drin. Aber dazu muß man den auch lesen und verstehen können.

"Ja was gehört zum Allgemeinwissen der Ökonomen? Wie sich die Rohstoffpreise bei steigender Zahl von Abnehmern entwickelt? Dann lassen Sie doch mal hören."

Sie benötigen Nachhilfe bei den Grundlagen der Makroökonomie? Wenden Sie sich an einen Nachhilfelehrer oder Repititor. Oder lesen Sie das "Grüne Paradoxon" von Sinn.

"Herr Heinzow, es ging darum, wie sich die Strompreise innerhalb dieser Länder in 10 Jahren entwickeln werden und nicht um Relativvergleiche zu anderen Ländern."

Sie werden vielleicht irgendwann mal kapieren, daß es für Ökonomen nicht auf Nominalwerte ankommt, denn nur die Preisdifferenz (und/oder Qualitätsdifferenz) von Produkten auf einem Markt entscheidet über Wettbewerbsvorteile oder -nachteile.

Herr Hofmann hat schon Recht, wenn er von Quacksalberei im Zusammenhang mit Ihren Propagandapostings spricht.

95

#94: "Jetzt hören Sie mit ihrem Quaksalben auf und denken Sie erstmal ernsthaft über meine Kommentare #42 und #68 nach!"

Zu diesen habe ich mich geäußert, Herr Hofmann. Sie zeichnen dort mit den Bundesbürgern, die jetzt alle 2 oder 3 Jobs brauchen, um über die Runden zu kommen, ein unrealistisches Bild. Das hat auch nichts mit einer ökosozialistischen Weltanschaung zu tun, wenn man sagt, dass eine hohe Wertschöpfung nötig ist, um hiesige Energiekostensteigerungen zu stemmen. Allein mit billigen Strompreisen, generieren Sie noch lange keinen Wohlstand bzw. hohen Industrieanteil, wie man an Griechenland und Frankreich sieht, um mal Beispiele zu nennen, die sich auf dem Kontinent befinden.

"Stellen Sie sich einfach mal Ihre persönliche Welt ohne Strom vor....Sie sitzen in einer Hütte im Walt und haben weder Strom noch Kohle oder Gas. Nur das Holz des Waldes und einen oder zwei Feuersteine. Wie lange würden Sie überleben können? Nach wieviel Stunden würden Sie alles für energiebetriebenen Laptop oder Handy geben, damit Sie jemand hört und Sie aus dieser Wildnis herausholt?"

Was bitte hat das mit meinen Postings zu tun??? An welcher Stelle propagiere ich eine Welt ohne Strom??? Hier geht es doch darum, die Energiebedürfnisse auch noch in den kommenden Jahrzehnten bestreiten zu können, ohne permanente Preissteigerungen zu erleben. Da kommen von Ihnen Uralt-Vorschläge, die in der DDR auch nicht besser waren. In der DDR sah man sich genötigt (weil die SU für Öl und Gas in der Gorbatschow-Ära Weltmarktpreise haben wollten), alles auf die Braunkohle umzustellen. Mit all den Folgen, die man dort in den 80er Jahren sehen konnte. Ihr Vorschlag ist nicht viel besser, denn die Rohstoffvorkommen in Deutschland erstrecken sich kaum über die Braunkohle hinaus. Der Kraftwerksmix war gut in den letzten Jahrzehnten, sie hat Stabilität in der Versorgungssicherheit und Preisentwicklung bedeutet. Und der Mix muss auch in der Grundform erhalten werden, aber mit einem angepassten Wechsel der verschiedenen Energieträger. Wirtschaft ist kein statischer Zustand. Sie müssen sich wie in der Evolution auf ändernde Verhältnisse einstellen. Im Mittelalter war Holz der Bau- und Energierohstoff schlechthin. Auch da hätte man sagen können, was wollen wir mit Kohle und Erdöl, unser Rohstoff hat sich doch jahrhundertelang bewährt.

96
Stefan Steger

@#92: Thomas Heinzow sagt:
"..Wenn da also der Raffinerie der Saft ausgegangen ist, so lag das bestimmt nicht an einem Kraftwerksausfall oder den sog. "EE".
..."

Das sehe ich auch so, denn die Ursache dieses Spannungseinbruchs lag sicher im örtlichen Netz (110kV?) und nicht im ENTSO-e-Netz.
Trotzdem ist dieses Ereignis ein gutes Beispiel dafür, was uns in Zukunft bei einem weiteren planlosen Ausbau der EE bevorsteht!

Sie schreiben weiter:
"..Die Raffineriebetreiber könnten allerdings als schön doof gelten, weil die nicht selbst für die Vermeidung von Stromunterbrechungen Vorsorge betreiben und eine entsprechende Notstromversorgung bereithalten.."

Soweit ich die Situation überblicke, ist die deutsche Industrie grundsätzlich nicht auf Stromausfälle vorbereitet, weil es bisher nicht nötig war. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Es ist auch zu unterscheiden zwischen kurzzeitigen Spannungseinbrüchen (Minuten, Sekunden) oder längeren Ausfällen (Blackouts von Stunden oder Tagen). Während der Schaden verursacht durch erstere noch überschaubar ist, sind letztere katastrophal - nicht nur wirtschaftlich, denn durch Störungen der Infrastruktur sind dann auch Menschenleben gefährdet.

97

@Dr.Paul, #91: "Nun, da sollte man mal den Blick auf die grobe Statistik des Einkommens pro Kopf der Bevölkerung legen.
Da liegen wir auf Platz 19
Wir sind also schon lange nicht mehr in der obersten Etage der Wohlhabenden!
Bei der sog. Staatsquote aber bereits auf Platz 3"

Die Staatsquote 2012 wird in Deutschland voraussichtlich 44,5% betragen, der EU-Durchschnitt liegt bei 48,4%. Im EU27-Ranking liegt man auf Platz 18.

http://tinyurl.com/clusged

"Gerade der "Staat", dessen Notwendigkeit ich prinzipiell nicht in Frage stellen möchte, ist ja klassischerweise NICHT produktiv
und natürlich dumm,
wenn er durch künstliche Verteuerung der unverzichtbaren Energie die Kuh schlachtet,
von deren Milch er lebt.
Vielleicht haben wir bereits zu viele staatlich gefütterte Parasiten
(auf der Kuh)
oder ist es der Staat selbst?"

Also bei staatlichen Dienstleistungen wie Polizei, Lehrern, Professoren usw. von unproduktiven Tätigkeiten zu sprechen, ist nun mehr als gewagt. Das zeigt nur eine sehr verengte Auffassung von Produktivität. Das der Staat für seine Aufgaben, Einnahmen generieren muss, versteht sich von selbst. Wie oben schon beschrieben, sind die deutschen Staatsausgaben verglichen mit anderen EU-Ländern nicht wirklich hoch. Die Frage ist, in welchen Anteilen versucht er sie aus den verschiedenen Steuer- und Abgabenquellen zu schöpfen. Ob man nun überproportional über die Energienutzung diese Staatseinnahmen generiert, ist eine politische Entscheidung und man kann da durchaus anderer Meinung sein. Nur im allgemeinen halte ich diese Entscheidung für gut. Mit ihr ist man in den letzten Jahren und Jahrzehnten ganz gut gefahren und trotz aller Unkenrufe ist die Industrie in Deutschland nicht kaputt gegangen, im Gegenteil. Das man einkommensschwache Familien besser bei ihren Strom- und Benzinrechnungen finanziell unterstützt, halte ich für absolut angebracht.

98

#90: ""Laut Wöhe "Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre" 1990 (S.642 ff) ..."

So ein alter Schinken und dann noch selektiv ausgewählt. Ich lach mich schlapp."

Schon klar Herr Heinzow, die Marktdefinition wurde in den letzten 20 Jahren nochmal radikal umgeschrieben. Ich vermute mal, als Sie noch studiert haben, dürften Sie keinen wesentlich neueren Wöhe benutzt haben. ;o) Also wie siehts aus, nennen Sie noch eine Marktdefinition, die von on marktfähigen Produkte spricht? Oder ist das eine ureigene Heinzow Definition?

"Sowas braucht man nicht mehr erforschen. Ist alles schon längst erforscht worden bzw. gehört zum Allgemeinwissen von Ökonomen."

Ja was gehört zum Allgemeinwissen der Ökonomen? Wie sich die Rohstoffpreise bei steigender Zahl von Abnehmern entwickelt? Dann lassen Sie doch mal hören.

""Wie werden sich die Strompreise in den kommenden 10 Jahren in den Ländern entwickeln, die nicht in Sonne, Wind und Wasser investieren werden?"

Die werden niedriger sein als die in den Ländern mit Investitionen in eine wegen erwiesener Unwirtschaftlichkeit ausrangierter Uralttechnik. Einzige Ausnahme: Investitionen in umweltschädliche Wasserkraftwerke in Gegenden, wo noch keine stehen."

Herr Heinzow, es ging darum, wie sich die Strompreise innerhalb dieser Länder in 10 Jahren entwickeln werden und nicht um Relativvergleiche zu anderen Ländern.

99

@Thomas Heinzow #89
Zu Ihrem Kommentra kann ich nur 100% zustimmen!

100

@S.Hader #86 und #78
Jetzt hören Sie mit ihrem Quaksalben auf und denken Sie erstmal ernsthaft über meine Kommentare #42 und #68 nach!
Stellen Sie sich einfach mal Ihre persönliche Welt ohne Strom vor....Sie sitzen in einer Hütte im Walt und haben weder Strom noch Kohle oder Gas. Nur das Holz des Waldes und einen oder zwei Feuersteine. Wie lange würden Sie überleben können? Nach wieviel Stunden würden Sie alles für energiebetriebenen Laptop oder Handy geben, damit Sie jemand hört und Sie aus dieser Wildnis herausholt?

101

@Thomas Heinzow #79
Das geht recht schnell, weil der deutsche Staat wie auch damals die DDR an ihrer eigenen selbstsubvenionierten Ideologie (unwirtschaftlicher Steuerkreislauf) zugrunde gehen wird!
Ein Staat muss Anreize und Freiheiten für ein selbständiges Wirtschaften (freie Marktwirischaft) schaffen. Wenn es einen Staat gelingen will, den "freien Markt" zu seinem Wohle zu steueren, dann darf er diesen nicht überregulieren und noch schlimmer "verstaatlichen"!
Markt und Staatsdoktrien vertragen sich nicht!

102

@ D. Glatting #88

Sie wissen natürlich alles besser, auch wenn Sie keine Informationen haben.

Das ehemalige UCTE-Netz, jetzt ENTSO-E-Netz, ist darauf ausgelegt zu jeder Zeit den Ausfall von 3000 MW Kraftwerksleistung = zwei Ihrer heißgeliebten KKW-Blöcke- kompensieren zu können.

Wenn da also der Raffinerie der Saft ausgegangen ist, so lag das bestimmt nicht an einem Kraftwerksausfall oder den sog. "EE".
Die Raffineriebetreiber könnten allerdings als schön doof gelten, weil die nicht selbst für die Vermeidung von Stromunterbrechungen Vorsorge betreiben und eine entsprechende Notstromversorgung bereithalten.

Ist allerdings eine Kostenfrage und da Raffinerien derzeit nur wenig oder gar nichts verdienen, könnte die Einkalkulation des Abfackelns durchaus der ökonomischere Weg sein.

Interessant übrigens die Annahme der Feuerwehrleitstelle, daß es sich um einen Waldbrand handeln könne. Kommt mir vor wie die Verwechslung von Kondensfahnen aus Kühltürmen mit CO2 bei der Journaille.

103

#86: S.Hader
"Sich mit den Ursachen und Gründen von Wohlstand zu beschäftigen, täte dem Forum wirklich mal gut."

Nun, da sollte man mal den Blick auf die grobe Statistik des Einkommens pro Kopf der Bevölkerung legen.
Da liegen wir auf Platz 19
Wir sind also schon lange nicht mehr in der obersten Etage der Wohlhabenden!
Bei der sog. Staatsquote aber bereits auf Platz 3

Die Energieverteuerung kann man damit noch gar nicht erfassen, obwohl der Steueranteil darin bemerkenswert hoch ist.
Das Steueraufkommen lag 1970 noch unter 80 Mrd. Euro, heute geht es auf 600 Mrd. Euro zu.

Die Menschen, die hier PRODUKTIV arbeiten, müssen also von ihrer Arbeit einen immer größeren Anteil abgeben.
Wie viele sind das?
Erwerbsftätig ist grob gerechnet in Deutschland nur jeder 2. Einwohner,
und von diesen leider nicht jeder PRODUKTIV, siehe die hohe Staatsquote.

Gerade der "Staat", dessen Notwendigkeit ich prinzipiell nicht in Frage stellen möchte, ist ja klassischerweise NICHT produktiv
und natürlich dumm,
wenn er durch künstliche Verteuerung der unverzichtbaren Energie die Kuh schlachtet,
von deren Milch er lebt.
Vielleicht haben wir bereits zu viele staatlich gefütterte Parasiten
(auf der Kuh)
oder ist es der Staat selbst?

mfG

104

@ S. Hader #87

"Laut Wöhe "Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre" 1990 (S.642 ff) ..."

So ein alter Schinken und dann noch selektiv ausgewählt. Ich lach mich schlapp.

"Worin zeigt sich denn Ihr Expertenwissen?"
Sie können das jedenfalls nicht beurteilen, und das ist auch gut so, denn sonst wären Sie ja Energieexperte.

"Na das schreibt ja genau der Richtige hier. Sie wollen doch nur Berechnungen vorlegen, wenn man Sie dafür auch bezahlt."

Für solch simple Berechnungen würde ich kein Honorar verlangen. Ihr Problem besteht darin, daß eine Rentabilität nicht gegeben ist, also eine Rentabilitätsrechnung gar keinen Sinn macht, denn der ROI bleibt immer negativ. Sowas können spätestens Achtklässler berechnen. Nur Sie können es nicht. Oder genauer gesagt: Sie wollen es nicht, denn ein Anerkenntnis der Unrentabilität der Investitionen in die sog. "EE" würde ja Ihre Propagandaarbeit konterkarieren.

"Mit Ihrem Expertenwissen dürfte das doch kein Problem darstellen, da eine solide Analyse aufzustellen und dann eine Aussage zu treffen."

Ist es auch nicht.

"Vielleicht kann man da ein kleines Forschungsprojekt mit einer angemessenen Bezahlung arrangieren."

Sowas braucht man nicht mehr erforschen. Ist alles schon längst erforscht worden bzw. gehört zum Allgemeinwissen von Ökonomen. Macht keinen Sinn wie es auch keinen Sinn macht an der Speichertechnologie oder an der Verbesserung der Wirkungsgrade von Windmühlen zu forschen.

"Wie werden sich die Strompreise in den kommenden 10 Jahren in den Ländern entwickeln, die nicht in Sonne, Wind und Wasser investieren werden?"

Die werden niedriger sein als die in den Ländern mit Investitionen in eine wegen erwiesener Unwirtschaftlichkeit ausrangierter Uralttechnik. Einzige Ausnahme: Investitionen in umweltschädliche Wasserkraftwerke in Gegenden, wo noch keine stehen.

105

@ S. Hader #86

"Sich mit den Ursachen und Gründen von Wohlstand zu beschäftigen, täte dem Forum wirklich mal gut."

Ihnen täte es gut, sich damit intensiv zu beschäftigen, anstatt hier Parolen aus der Klamottenkiste des real existiert habenden Kommunismus und Sozialismus zu verbreiten. Planwirtschaft und Lenkung der Schlüsselwirtschaften durch eine Politikerkaste haben noch nie Wohlstand geschaffen, sondern weitverbreitete Armut - Beispiel "DDR".

Wohlstand wurde da geschaffen, wo es durch Substitution menschlicher Arbeitskraft gelang, die Produktivität und damit den Gewinn zu steigern. Das "Wirtschaftswunder" unter Adenauer/Erhard und der Arbeitskräftemangel mit der Folge des Importes von Gastarbeitern ist durch die Fähigkeit der deutschen Unternehmen zur Substitution von Arbeit durch Energie und die damit mögliche Steigerung der Produktivität ermöglicht worden.

Jetzt versuchen Ökospinner durch massive Verringerung der Produktivität und des ROI im Energieerzeugungssektor Wohlstand zu schaffen, was natürlich nicht klappen kann. Es wird massiv Wohlstand vernichtet. Und selbstverständlich findet wegen der künstlich erhöhten Stromherstellungskosten ein Arbeitsplatzexport in konkurrierende Länder statt. Das geschieht auch dadurch, daß in Deutschland nicht mehr in energieintensive Produktionen investiert wird.

Selbstverständlich werden Sie weiter in die Welt hinausposaunen, daß die paar 1000 Billigarbeitsplätze in der (Offshore-)Windenergiebranche das alles kompensieren werden. Irgendso eine ökonomisch dumme Juristin hat neulich von einer Jahrhundertchance gelabert, die die Windenergienutzung bietet. In der Tat ist es eine Jahrhundertchance den Wohlstand in Deutschland gründlich zu vernichten.

106

Wie stabil das deutsche Netz noch ist und wie sich das auswirkt sieht man hier:

http://tinyurl.com/ctvtp53

Ursache der starken Fackeltätigkeit war ein externer Spannungseinbruch am 10. Mai 2012 gegen 16.15 Uhr gewesen, der ein unplanmäßiges Abfahren großer Betriebsteile zur Folge hatte. Da durch den externen Spannungseinbruch nahezu alle Anlagen der Raffinerie betroffen waren, war zunächst ein hoher Anfall von Überschussgasen zu verbrennen, die durch ihre Menge und Zusammensetzung zu einer Rußentwicklung führten.

107

@Thomas Heinzow, #82: ""Zeigen Sie doch bitte mal die Marktdefinition in der Literatur, die von marktfähigen Produkte spricht."

Schauen Sie im Wöhe nach."

Laut Wöhe "Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre" 1990 (S.642 ff) ist der Markt ein ökonomischer Ort, auf dem zwischen Anbietern und Nachfragern Wirtschaftsgüter gegen Zahlung eines Entgelts getauscht werden.

""Also ich frag mich heute noch, wie Sie es in den Hessischen Landtagsausschuss als Experte für Energiefragen geschafft haben."

Da war Expertenwissen gefragt und nicht das saudumme Gelabere eines Herrn Scheer."

Worin zeigt sich denn Ihr Expertenwissen? In einer Veröffentlichung in den "Energiewirtschaftliche Tagesfragen"? Und sonst? Sie wissen doch Herr Heinzow, was man nicht publiziert, ist in der Wissenschaft auch nicht existent.

"Wer was Unsinniges behauptet wie Sie oder Herr Teufel, sollte schon sowas aufstellen.
Allerdings fehlt es Ihnen diesbezüglich an der fachlichen Kenntnis überhaupt solche Pläne erstellen zu können.
Und so ziehen Sie schleunigst den Schwanz ein, wenn es darum geht Ihre absurden Thesen einer Überprüfung zugänglich zu machen."

Na das schreibt ja genau der Richtige hier. Sie wollen doch nur Berechnungen vorlegen, wenn man Sie dafür auch bezahlt.

#83: "Der Primitivökonom Harder aus der gescheiterten "DDR" hat mal wieder seine Weisheit kundgetan. Ich lach mich schlapp über soviel hinausposaunte ökonomische Dummheit."

Na dann lassen Sie doch mal hören, wie sich Ihrer Ansicht nach die Weltmarktpreise für fossile Rohstoffe im kommenden Jahrzehnt entwickeln werden, wenn immer mehr Abnehmer auf den Markt kommen. Wie werden sich die Strompreise in den kommenden 10 Jahren in den Ländern entwickeln, die nicht in Sonne, Wind und Wasser investieren werden? Mit Ihrem Expertenwissen dürfte das doch kein Problem darstellen, da eine solide Analyse aufzustellen und dann eine Aussage zu treffen. Achso, ich verstehe, Sie möchten dafür erst beauftragt werden, verstehe. Naja, vielleicht lässt dich das ja was einrichten, schliesslich schreiben wir ja auf einer Institutsseite, die sich mit Energiefragen beschäftigt. Vielleicht kann man da ein kleines Forschungsprojekt mit einer angemessenen Bezahlung arrangieren.

108

@M.Hofmann, #42: "Wissen Sie überhaupt, was die heutige Realität für die meisten Deutschen ist!
Die meisten Deutschen kommen heut zu Tage nicht mehr mit EINEM Job aus sondern müssen 2-3 Jobs machen um überhaupt über die Runden zu kommen."

Die Zahl der Menschen, die von Ihrer Volltagesbeschäftigung ihr Existenzminimum nicht mehr bestreiten können, hat zugenommen. Das ist alles andere als eine wünschenswerte Entwicklung. Jedoch sind wir weit davon entfernt, dass ein Normalverdiener von seinem Gehalt nicht mehr gut leben kann.

Statt die Ursachen für diese Entwicklung in den unterschiedlichen Strompreisen und staatlichen Förderungen zu suchen, sollte man die offentsichtlichen Fakten anschauen: Wie haben sich die Renditen aus Arbeit und Kapitalgeschäften entwickelt? Und wie sieht deren Besteuerung aus. Da erfährt man einiges über die klaffende Schere im Einkommensbereich. Aber das führt jetzt vom eigentlichen Thema weg.

"Der Wohlstand eines Volkes hängt nun davon ab, wie gut die Politik die Kräfte der Marktfreiheit und Marktinnovation, zum Wohle des Volkes, fördert bzw. einschränkt!"

Es gibt Länder auf dieser Erde, da sind die Märkte und insbesondere die Marktteilnehmer außerordentlich frei, um nicht zu sagen, vogelfrei. Von einer wirklich erfolgreichen Wirtschaft dort zu sprechen, wäre ein Euphemismus. Sich mit den Ursachen und Gründen von Wohlstand zu beschäftigen, täte dem Forum wirklich mal gut. Vielleicht kann Ihnen ja der studierte Fachmann Th.Heinzow behilflich sein (ohne Witz), Fakten und Theorien zum Wohlstand zu nennen, angefangen von Adam Smith, Arbeitsteilung, staatlicher Bereitstellung von Infrastruktur, Human Development Index bis hin zur Wissensgesellschaft. Ich fürchte allerdings nur, dass er das für Sie nicht unentgeltlich machen wird. :o(

109

@Teufelchen
3 - 4 Stufen höher......Nieten in Nadelstreifen, die ganz schnell ihre Netze verkauft haben und jetzt extrem-Greenwashing betreiben.
Die 4 Großen sind Schaumschläger und stecken ihr Geld inzwischen in den selben Schwachsinn wie alle anderen, die 20 Jahre lang eine staatliche Garantie-Rendite einheimsen wollen.
Sorry, aus beruflichen Gründen mag ich diese Großkotze garnet........nur falls hier mal wieder jemand glaubt, ick wäre ein Lohnschreiber der Energiekonzerne.

Ausfallerscheinungen......ick sprech hier nich von popeliger Konsumgüterelektronik mit eingebauter Schwachstelle, sondern von Industrieelektronik.
Angefangen von Siemens Simatic bis hin zu elektronischen Pumpensteuergeräten, von abfliegenden Überspannungsschutz, von Leistungsschaltern im MW-Bereich, von Groß-BHKW im MW Bereich.........die mir in den letzten Monaten um die Ohren fliegen.
Und wie es der Deivel so will, speist in unmittelbarer Umgebung der eine oder andere Windpark per 20 kV und 110 kV ein..........
So ein Analysegerät für Spannung, Strom, Phasensynchronität, Flicker, Oberwellen und andere Geschichten kostet mal eben knapp 6.000 Euronen, kann ick mir leider gerade nich leisten, schlimm genug das die KWK von der Regierung in den Arsch getreten wird, die Knete dafür is einfach nicht drin.
Sorry, verarschen kann ick mich alleene, komm mal mit etwas mehr Substanz rüber........denn ick muss diesen Schrott fahren, bedienen und mitten in der Nacht zur Störungsbeseitigung raus, ick hab nämlich ein paar tausend Menschen stabil mit Strom und Wärme zu versorgen.
Du baust den Mist irgendwo ein und verkrümelst Dich dann uff de nächste Baustelle, ick dagegen muss dann sehen, wie ick den ganzen Schrott am Laufen halte, dat ist der kleine Unterschied zwischen uns Beeden.
Leider kann ick hier nich mehr gucken lassen, denn wenn mein Arbeitgeber mitkriegt was ich im I-Net so treibe, kann ick mein Job ganz schnell an den Nagel hängen.
Deshalb und genau deswegen kriege ick Schwämmchen und einen dicken Hals, wenn ick lesen muss was Du und Genosse Hader hier an Müll unter die Leute bringen wollen.
Sorry, fachlich biste halbwegs kompetent.......aber den Rest den Du hier los lässt, kannste in den Skat drücken.
Trotzdem...MfG
Onkel Heinz......mit dicken Hals

110

@Hader
Geh wo anders spielen, hier blamierste Dich nur bis uff de Knochen..

H.E.

111

@ S. Hader #78

"Da die Rohstoffpreise durch den Zuwachs an Abnehmern höchstwahrscheinlich steigen werden, ist nicht davon auszugehen, dass man mit dem klassischen Kraftwerksmix mal wieder stabile Strompreise bekommen würde, die wenigstens nicht über der allgemeinen Teuerungsrate liegen."

Der Primitivökonom Harder aus der gescheiterten "DDR" hat mal wieder seine Weisheit kundgetan. Ich lach mich schlapp über soviel hinausposaunte ökonomische Dummheit.

112

@ S. Hader #80

Die Leiharbeitergeschichten können Sie in der Lokalpresse nachlesen. Und natürlich wird Ihnen die Gewerkschaft auch Auskunft erteilen. Ob die allerdings der Wahrheit entspricht, ist fraglich, denn Leiharbeiter sind selten gewerkschaftlich organisiert.

"Schon klar, Bundesbürger die sich bei Umfragen nicht trauen, dass zu sagen was sie denken."

Das habe ich nicht behauptet. Aber wenn Sie das sagen, wird das schon stimmen.

"Zeigen Sie doch bitte mal die Marktdefinition in der Literatur, die von marktfähigen Produkte spricht."

Schauen Sie im Wöhe nach.

"Also ich frag mich heute noch, wie Sie es in den Hessischen Landtagsausschuss als Experte für Energiefragen geschafft haben."

Da war Expertenwissen gefragt und nicht das saudumme Gelabere eines Herrn Scheer.

"Aber bei solchen Ausschusssitzungen kommt es wohl nicht so sehr auf die wissenschachtliche Reputation an, letztlich braucht man da nur einen politischen Fürsprecher."

Im Aufstellen unsubstantiierter Behauptungen sind Sie ungeschlagen. Wenn Sie fachlich jemandem nicht gewachsen sind, arbeiten sie mit unsubstantiierten Behauptungen.

"Die Arbeitsplätze bei den EE befinden sich nicht nur bei den Herstellerfirmen, sondern genauso bei Zulieferfirmen, Bauunternehmen, Handwerker, Vertrieb, Wartung und natürlich bei den Stromproduzenten."

Erstaunlich, daß Sie die Zahl nicht quantifizieren können, wo Sie doch angeblich ein Dr. Allwissend sind. Wieviel Manpower benötigt man denn, um 700 t Stahl herzustellen und an den Verarbeitungsort zu verbringen? Das ist doch alles Pillepalle angesichts der 400 Arbeiter, die 70000 t Stahl im Jahr zu 100 Tripods verarbeiten können sollen.

"Was gelinde gesagt auch nicht die Aufgabe der anwesenden Diskutanten hier im Forum ist."

Wer was Unsinniges behauptet wie Sie oder Herr Teufel, sollte schon sowas aufstellen.
Allerdings fehlt es Ihnen diesbezüglich an der fachlichen Kenntnis überhaupt solche Pläne erstellen zu können.
Und so ziehen Sie schleunigst den Schwanz ein, wenn es darum geht Ihre absurden Thesen einer Überprüfung zugänglich zu machen.

Eine Rentabilitätsrechnung bzgl. der bisher getätigten Investitionen in den Unfug der sog. "EE" haben Sie immer noch nicht vorgelegt.

Das Warum ist klar:

1. Sie sind dafür fachlich nicht qualifiziert
und/oder
2. Sie wissen, daß die Rentabilitätsschwelle nie erreicht werden kann.

113
Kurt Laburda

#51: E.Teufel sagt:am Donnerstag, 10.05.2012, 15:55

@Herr Eng #40
Dass Sie mir bei Punkt 1 zustimmen, war mir klar.
Punkt 2 habe ich mir nicht ausgedacht, sondern wird das kommt von den Energieversorgern mit denen ich zu tun habe und zwar schätzungsweise 3-4 Stufen über Ihnen.
............
Wie darf ich diesen Spruch "3 bis 4 Stufen über Ihnen" verstehen? Kennen Sie Herrn Eng persönlich oder ist das nur die übliche, für grÜne ganz normale Grossmäuligkeit???

114

#71: "Wenn sie die diesbezüglichen Wirtschaftszeitungen lesen würden, wüßten Sie um die Insolvenz von Siag, der drohenden bei BARD und den Insolvenzen im Bereich der Solarindustrie. Vestas baut Stellen ab, Nordex baut keine “Offshore-Windmühlen”, Repower hat den Hafen in Rendsburg nicht genutzt, Massen von Fundamenten stehen in BHV und CUX auf der Halde, Siemens hat Rückstellungen in dreistelliger Millionenhöhe für das “Offshore-Engagement” bilden müssen, die HypoVereins fast eine Milliarde wg. BARD1.
Über der Subventionsbranche kreist unübersehbar der Pleitegeier. Ideologen und Propagandisten wie Sie müssen das offensichtliche allerdings bestreiten."

Herr Heinzow, und was hat das mit Ihrer urspüngliche Aussage, dass die "“EE” - Branche überwiegend Leiharbeiter zu Mindestlöhnen oder darunter einsetzt" zu tun?

"Die hat noch niemand korrekt gemessen. Die Studien, die gemacht wurden entsprechen nicht den Standards der empirischen Sozialforschung und sind Fälschungen wie z.B das Milgram-Experiment. In der “DDR” fand sich auch niemand, der es wagte gegen die Staatsdoktrin aufzumucken."

Schon klar, Bundesbürger die sich bei Umfragen nicht trauen, dass zu sagen was sie denken.

"Sie erzählen Blödsinn. Zu einem Markt gehören marktfähige Produkte und diejenigen, die das günstigste Preis/Leistungsverhältnis haben, machen das Rennen. Solarzellen und Windmühlen sind nicht marktfähig. Deshalb gab es in “DDR” auch keinen Markt."

Zeigen Sie doch bitte mal die Marktdefinition in der Literatur, die von marktfähigen Produkte spricht.

"Ich lach mich schlapp. Die paar hundert, die beispielsweise in CUX, BHV und EMD existieren, sind bald weg. 50% davon sind übrigens Leiharbeiter. Warum ist denn wohl Siag insolvent? Weil niemand mehr Windmühlen aufbaut."

Also ich frag mich heute noch, wie Sie es in den Hessischen Landtagsausschuss als Experte für Energiefragen geschafft haben. Aber bei solchen Ausschusssitzungen kommt es wohl nicht so sehr auf die wissenschachtliche Reputation an, letztlich braucht man da nur einen politischen Fürsprecher. Die Arbeitsplätze bei den EE befinden sich nicht nur bei den Herstellerfirmen, sondern genauso bei Zulieferfirmen, Bauunternehmen, Handwerker, Vertrieb, Wartung und natürlich bei den Stromproduzenten.

#75: "Sie und die anderen Propagandisten sind offensichtlich hoffnungslos überfordert einen Investitionsplan nebst Finanzierungsplan und Rentabilitätsnachweis zu erstellen."

Was gelinde gesagt auch nicht die Aufgabe der anwesenden Diskutanten hier im Forum ist. Sie sprechen sich schliesslich für den Neubau von Kohlekraftwerken aus, ohne selbst besagte Investitions- und Finanzierungspläne und Rentabilitätsnachweis vorzulegen.

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@ Hofmann,M. #72

"Der erneuerbaren Energieblase geht langsam aber sicher (aber vielleicht auch spontan mit einen gorßen Knall) die Luft aus."

Da es sich um eine politisch mit vielen Versprechungen und viel Propaganda gefütterte Blase handelt, wird das erst einmal nicht passieren.

Es werden ganz einfach die Zwangsabnahmepreise erhöht, damit sich die Investionen zunächst auf dem Papier rechnen. Bei den Offshore-Windmühlen hieß ja erst, daß 9,1 Ct/kWh (incl. HGÜ-Kabel) ausreichend seien, während meine Berechnungen 2005 bereits mehr als 12 Ct/kwh (incl. HGÜ-Kabel) ergaben. Jetzt sind wir bei 15 Ct/kWh + 3 Ct/für die Kabelanbindung zur Küste.
Die beiden Pleitehafenstädte Bremerhaven (BHV) und Cuxhaven (CUX)haben bereits zweistellige Millionenbeträge in die angebliche "Zukunftsindustrie" investiert und wollen weiter investieren. In Cuxhaven fertigen 360 MA (viele Leiharbeiter) die sog. Tripiles. Das ist so ziemlich alles, was an Arbeitsplätzen in CUX entstanden ist und wenn BARD2 nicht gebaut wird, was sehr wahrscheinlich ist, denn es fehlt die Finanzierung, wieder entfleucht.

In BHV will die Firma Weserwind mit 400 MA 100 Tripods à 700 t pro Jahr herstellen. Nur wie diese Ungetüme nebst den Türmen und Windmühlenflügeln in der rauhen Nordsee verankert werden können, ist nicht so ganz klar, denn nur an ca. 100 Tagen ist das Wetter da passabel, allerdings nicht durchgängig. Ab Windstärke 3 bis 4 in 100m Höhe lassen sich z.B. die Windmühlenflügel nicht mehr montieren.

Und dann muß man sich auf der Zunge zergehen lassen, daß bis 2030 15% des Strombedarfs von ca. 620 TWh (Stand 2011) in der Nordsee erzeugt werden sollen. Dies bedeutet, daß in der Nordsee so an die 6000 Windmühlen mit 5 MW Nennleistung installiert werden müßten, pro Jahr also ca. 350 Windmühlen. Dann müssen noch ca. 30 HGÜ-Kabel mit 1000 MW Übertragungskapazität bis zur Küste verlegt werden und die entsprechenden Stromtrassen in den Rest der Republik existieren.

Bei 3300 Vollaststunden pro Jahr - die Verfügbarkeiten der Windmühlen wurde großzügig mit 98% angenommen - ergeben die 6000 Windmühlen gerade mal die 8fache Erzeugungskapazität des KKW Brokdorf.

Bei 350 Windmühlen zum Stückpreis von 20 Mill. € - es sei daran erinnert, daß BARD1 2,9 Mrd. kostet, also Stückpreis für eine Windmühle 36 Mill. € - sind also Investitionen von 7 Mrd. € jedes Jahr zu stemmen, davon mindestens 1/3 haftendes Eigenkapital. Welcher Anleger wird so dumm sein, da zu investieren bei den absulut unsicheren Renditechancen? Haftendes EK für 15 Jahre festlegen? Wer ist denn so bescheuert?

Also alles ein Schildbürgerstreich ohne Sinn und Verstand. Oder halt eben das Ergebnis einer lange zurückliegenden Angriffs- und Zersetzungsplanung aus Zeiten des kalten Krieges.

116

Werter M.Hoffmann, bleiben wir doch mal bei der Realität. Deutschland hat schon seit geraumer Zeit mit die höchsten Strompreise in Europa. Ein Land wie Griechenland steht im europäischen Ranking sehr weit oben, was die billgsten Strompreise angeht. Davon profitieren konnte das Land wenig.

Ich schreibe an keiner Stelle, dass hohe Energiekosten keine Belastung für die Volkswirtschaft darstellen. Ganz im Gegenteil. Nur werden diese hohen Energiekosten durch die wesentlich höhere Produktivität und Wertschöpfung in Deutschland mehr als kompensiert. Deshalb sehe ich nicht die Notwenigkeit, bei jeder kommenden Energiepreiserhöhung in den Chor des Wirtschafts-Alarmismus mit einzustimmen. Man kann die Dinge auch ein stückweit rationaler betrachten.

Das Argument vom billigen Kraftwerkmix vor 2011 halte ich übrigens nicht wirklich für stichhaltig. Selbst in Zeiten als der Zubau an EE noch recht gering war und die EEG-Umlage weniger als 1ct/kWh betrug, gab es schon erhebliche Preissteigerungen. Von 2000 bis 2005 stiegen die Bruttopreise durchschnittlich um 6% pro Jahr. Auch in anderen EU-Ländern, die ausgesprochen wenig in die Investition neuer Stromerzeuger gesteckt haben, sind ähnliche Teuerungsraten zu beobachten gewesen. Da die Rohstoffpreise durch den Zuwachs an Abnehmern höchstwahrscheinlich steigen werden, ist nicht davon auszugehen, dass man mit dem klassischen Kraftwerksmix mal wieder stabile Strompreise bekommen würde, die wenigstens nicht über der allgemeinen Teuerungsrate liegen.

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@ E. Teufel #76

Fleißig Nebelkerzen werfen, um sich davor zu drücken Farbe zu bekennen? Sie fordern für politischen Schwachsinn eine Lösung, wohl wissend, daß es keine gibt.

Das wissen übrigens auch die Politiker, nur dürfen die nicht zugeben, daß sie Schwachsinn fabriziert haben. Was soll denn der Wähler denken, dem man diesen Schwachsinn mit viel Propaganda angedreht hat und dem man inzwischen so an die 400 Milliarden Verlust an Volkseinkommen aufgebürdet hat, Tendenz weiter rapide steigend. Sind ja nur 20% der nominellen Staatsverschuldung incl. der Griechenlandbürgschaften.

118

Na Herr Heinzow,

Mal wieder schick vom Thema abgelenkt? Oder wollten sie nur mal Ihre Allgemeinplätzchen platzieren? Schauen Sie nochmal worum es hier im Artikel eigentlich ging! Und dann was Herr Laufersweiler schrieb und dann was ich dazu schrieb! Sie müssen natürlich nicht. Sie können auch weiterhin irgendetwas von Nullsätzen labern. Wahrscheinlich kommt noch die Desinformantenkeule. Ich weiß, es ist schwer für Sie, wenn Sie den Inhalt nicht verstehen. Aber ich empfehle Ihnen sich dann auch etwas zurückzuhalten.

PS: Sie können ja mal beweisen, dass die Armen in Deutschland (!) ausgeplündert werden. Das ist ja schon ein Oxymeron.

119

@ E. Teufel #73

Sie können ebenso wie Ihr Kumpel Hader nur Nullsätze produzieren.

Warum beweisen Sie und die anderen Anhänger von Direktsubventionszahlungen zur Ausplünderung der wirklich Armen nicht die Machbarkeit der sog. "Energiewende" und die technische sowie finanzielle Machbarkeit einer Energieversorgung (also nicht nur Strom) Deutschlands zu 80% bis 2050 durch die sog. "erneuerbaren Energien", die es physikalisch bekanntlich nicht gibt?

Sie und die anderen Propagandisten sind offensichtlich hoffnungslos überfordert einen Investitionsplan nebst Finanzierungsplan und Rentabilitätsnachweis zu erstellen.

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(@alle: ich weiß nicht, ob ich wichtige Beiträge übersehen habe, sorry dafür)
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@Herr Klasen
"Und substanzlos war die Kritik an ihrem Geschreibsel bei Nichte, lediglich sind sie nicht in der Lage diese zu erkennen!"
Jetzt musste ich nochmal zurückschauen. Wir reden beide von Beitrag #28? Da sprüht ja die Substanz förmlich heraus. Sorry, aber ich musste echt lachen, als ich den nochmal durchlas.
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@Herr Eng:
Sie bemängeln eine verminderte Stromqualität und meinen wahrscheinlich die Spannungsqualität. Ich bin der Meinung, ich hatte Sie schon einmal gefragt, woran das denn liegt? also noch einmal Beispiele, die die Spannungsqualität mindern):
- Ladegeräte von Smartphones etc .pp.
- Computernetzteile (active PFC; ich gehe davon aus, dass der Rest mittlerweile im Computerhimmel ist)
- Kompaktleuchtstofflampen
- LED-Lampen
- Netzteile von Unterhaltungselektronik
- Wechselrichter von PV-Anlagen
- Stromrichter von WEAn
Alles hat in den letzten Jahren zugenommen (in verschiedenen Größen). Die Einflüsse auf die Spannungsqualität sind recht unterschiedlich.

Was haben Sie denn für Probleme?
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121

@Herr Heinzow:
"Sie jedenfalls können keine Lösung präsentieren. Und darauf kommt es an, denn wer die Machbarkeit der sog. "Energiewende" behauptet, hat diese auch zu beweisen."
Auf was für Sachen wir alles verzichten müssten, wenn Ihre Aussage schon immer Gültigkeit gehabt hätte.

"Ihr Verlangen nach einem wissenschaftlich und juristisch unzulässigen Negativbeweis zeigt, daß Sie von Wissenschaft rein gar nichts verstehen. Was natürlich nicht bedeutet, daß man die Unmöglichkeit einer Energieversorgung mittels Windmühlen nicht doch nachweisen kann, denn dazu bedarf es letztendlich nur Kenntnissen in Form der Anwendung des Dreisatzes. Aber das ist denn doch wohl von Ihnen zu viel an Bildung verlangt."
Das Problem ist, dass Sie nicht mehr als den Dreisatz beherrschen.

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@Thomas Heinzow #71
Guter und nachvollziebarer Kommentar!
Ich erlaube mir nur noch eine kleinen Ernüchterungsblick in die Bilanzen der NOCH existierenden sog. erneubaren Energieunternehmen....das schaut es ziemlich düster aus. Alleine die Verlustvortrage bei Solarworld. Beim Windmühlenhersteller Nordex schaut es auch ziemlich düster aus...
Der erneuerbaren Energieblase geht langsam aber sicher (aber vielleicht auch spontan mit einen gorßen Knall) die Luft aus. Und das ist GUT so!

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@ S. Hader #65

"Ich spare mir mittlerweile die Mühe, bei Ihnen nach Quellen für Ihre Behauptungen zu fragen"

Wenn sie die diesbezüglichen Wirtschaftszeitungen lesen würden, wüßten Sie um die Insolvenz von Siag, der drohenden bei BARD und den Insolvenzen im Bereich der Solarindustrie. Vestas baut Stellen ab, Nordex baut keine "Offshore-Windmühlen", Repower hat den Hafen in Rendsburg nicht genutzt, Massen von Fundamenten stehen in BHV und CUX auf der Halde, Siemens hat Rückstellungen in dreistelliger Millionenhöhe für das "Offshore-Engagement" bilden müssen, die HypoVereins fast eine Milliarde wg. BARD1.
Über der Subventionsbranche kreist unübersehbar der Pleitegeier. Ideologen und Propagandisten wie Sie müssen das offensichtliche allerdings bestreiten.

"Und darauf bezog sich meine Aussage, dass in der Bevölkerung nachwievor ein Interesse und mehrheitliche Befürwortung bzgl. den erneuerbaren Energien existiert."

Die hat noch niemand korrekt gemessen. Die Studien, die gemacht wurden entsprechen nicht den Standards der empirischen Sozialforschung und sind Fälschungen wie z.B. das Milgram-Experiment. In der "DDR" fand sich auch niemand, der es wagte gegen die Staatsdoktrin aufzumucken.

"Natürlich gibt es einen Markt im Bereich der erneuerbaren Energien. Wenn man die Photovoltaik herausgreift, dann steht dem Stromanbieter offen, von wem er PV-Module samt System kauft und von wem er es installieren lässt. Das eine feste Einspeisevergütung existiert, ist ein Anreiz für die Aufsteller solcher Anlagen, ändert aber nichts daran, dass verschiedenste Anbieter in einer globalen Konkurrenzsituation stehen, ihre Anlagen und Module zu verkaufen."

Sie erzählen Blödsinn. Zu einem Markt gehören marktfähige Produkte und diejenigen, die das günstigste Preis/Leistungsverhältnis haben, machen das Rennen. Solarzellen und Windmühlen sind nicht marktfähig. Deshalb gab es in "DDR" auch keinen Markt.

"Derjenige, der auf dem Markt die Kundenwünsche nicht kostengünstig bedienen kann und kein finanzielles Polster besitzt, um Durststrecken zu überstehen, verschwindet irgendwann vom Markt, was man hierzulande sehen konnte."

Auch das ist Blödsinn oder Hardersche Primitivökonomie für ideologen.

"Ein Großteil der Arbeitsplätze in der EE-Branche werden auch weiterhin in Deutschland bestehen bleiben, wenn die Produktion abzieht."

Ich lach mich schlapp. Die paar hundert, die beispielsweise in CUX, BHV und EMD existieren, sind bald weg. 50% davon sind übrigens Leiharbeiter. Warum ist denn wohl Siag insolvent? Weil niemand mehr Windmühlen aufbaut.

124

@#66 Zu den Lichtblick-Zuhausekrafterken ist auch noch zu sagen: Die Anbieter scheinen hier immer insbesondere AKW "ersetzen" zu wollen. Dies könnte man aber nur wirklich "ersetzen", mit allen Vorteilen, wenn jedes der 50000 Häuser einen kleinen Kernreaktor im Keller hätte. Indem man 1 AKW durch 50000 Erdgasgeneratoren ersetzt, ist es doch nur so als würde man ein AKW durch ein grosses Gaskraftwerk ersetzen, welches dann sehr hohe Treibstoffkosten hat und im Rahmen der CO2-Gesetze angeprangert und Energie besteuert und rationiert werden kann.

125

S. Hader ich mach´s kurz - üben wir uns in friedlicher Koexistenz... und schauen wohin die Reise geht.

126

@S.Hader #61
Haben Sie überhaupt einen Durchblick!?
Kommen Sie mal aus ihrer ökosozialistischen Weltanschaung raus und nehmen Sie die Realität wahr!
Das schöpfen von Werten ohne ausreichender und billiger Energie hat man in der damaligen DDR (Ostblock-Kommunismus) erleben dürfen. Eine Arbeiter- und Bauernstaat kann ich damit vielleicht zufriedenstellen aber eine industriellbasierende Wohlstandsgesellschaft (BRD) wird nur mit einer überschüssigen und damit billigen Kraftwerksenergieerzeugungs- und Verteilungsinfrastruktur (Kraftwerksmix vor 2011 aus Kohle,Uran und Gas) zu stemmen sein.
Eine Ideologie (staatlicher Subventionsmarkt) ersetzt eben keine wirtschaftliche und technische Vernunft und Verstandsdenke (Wettbewerbsmarkt)!

127

@A.Bauer, #55: "Sie sagen es - nur in Gegenden wo die stabile Versorgung durch Großkraftwerke nicht gewährleistet wird, hat jeder Haushalt ein Benzin-/Dieselaggregat. Nur wenn man uns unsere konventionelle Stromversorgung kaputt macht oder zu teuer macht, könnte sich das auch hier am Markt durchsetzen."

Muss dezentrale Stromerzeugung automatisch bedeuten, dass die Kraftwerke im eigenen Haus stehen?

128

#64: Hofmann,M sagt:
am Freitag, 11.05.2012, 09:04

@A.Bauer #55

Zu ZUHAUSEKRAFTWERKEN:

Auch ist es fraglich, wer übernimmt die Verantwortung / den Betrieb, wenn der „Zuhausekraftwerker“ mal in Urlaub fährt oder gar längerfristig erkrankt?
Muss ich nun, wenn ich als Betreiber in Urlaub fahre, zuvor einen Antrag stellen, dass ich überhaupt dazu berechtigt bin mich von dem Kraftwerk zu entfernen oder dieses in dieser Zeit sogar abstelle?
Wie Funktioniert dann die dezentrale Stromversorgung mit „Zuhausekraftwerken“ in den Sommerferien, wo dann die Hauptreisezeit über mehrere Wochen / Monate stattfindet?
Was ist mit einem „Spontanurlaub, kann ich diesen noch Wahrnehmen ohne zuvor Absprache mit wem auch immer zu halten?
Was passiert bei Erkrankung, dürfen dann Techniker mein Haus betreten Aufgrund der Energieerzeugungsmaschine die ja weiter produzieren muss?
Wie schaut es Versicherungstechnisch aus, muss ich das Kraftwerk ständig beaufsichtigen?
Wer übernimmt die Steuerung all dieser „Zuhausekraftwerke“, da ja allezeit Betreiber nicht zugegen sein werden, aus welchem Grund auch immer?
Fragen über Fragen die, vermutlich, nur ein TOTALITÄRER Staat beantworten kann!

129

@Thomas Heinzow, #41: "Die Realität ist, daß die “EE” - Branche überwiegend Leiharbeiter zu Mindestlöhnen oder darunter einsetzt und zügig auf die Insolvenz zurauscht, wie die bisher bekannt gewordenen Pleiten eindrucksvoll zeigen. All die tollen “EE” - Arbeitsplätze werden demnächst nicht mehr existieren."

Ich spare mir mittlerweile die Mühe, bei Ihnen nach Quellen für Ihre Behauptungen zu fragen. Da wird sowieso nichts kommen.

#45: "Diesen schwachsinnigen Satz: Man ist prinzipiell positiv gegenüber den neuen Technologien gestimmt und sieht auch einen Sinn darin, ungenutztes Sonnenlicht und Wind für die Stromproduktion zu nutzen. “nimmt Ihnen doch hier niemand, vielleicht ja E. Teufel, Nicobaecker oder N. Fischer, ab."

Da stimme ich Ihnen absolut zu, dass diese Ansichten hier nur von den wenigsten geteilt werden. Nur befindet sich hier im Forum kein repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung. Noch nicht mal ein typischer Querschnitt unter männlichen Akademikern. Und darauf bezog sich meine Aussage, dass in der Bevölkerung nachwievor ein Interesse und mehrheitliche Befürwortung bzgl. den erneuerbaren Energien existiert. Sie mögen diese Befürwortung für nicht angebracht halten, trotzdem sollten Sie diese zumindest mal zur Kenntnis nehmen.

"Da wo kein Markt, gibt es auch keinen Wettbewerb. Subventionssektoren in einer Volkswirtschaft sind keine Märkte. Wettbewerb kann nur da existieren, wo es marktfähige Produkte gibt. Die Produkte zur Erzeugung sog. “erneuerbarer Energie” sind in Industriestaaten nicht marktfähig und werden es mit Ausnahme der Wasserkraft und der (Bio-) Müllverbrennung nie werden."

Natürlich gibt es einen Markt im Bereich der erneuerbaren Energien. Wenn man die Photovoltaik herausgreift, dann steht dem Stromanbieter offen, von wem er PV-Module samt System kauft und von wem er es installieren lässt. Das eine feste Einspeisevergütung existiert, ist ein Anreiz für die Aufsteller solcher Anlagen, ändert aber nichts daran, dass verschiedenste Anbieter in einer globalen Konkurrenzsituation stehen, ihre Anlagen und Module zu verkaufen. Da besteht ein Wettbewerb, der in den letzten Monaten sich aufgrund von Überkapazitäten enorm verschärft hat. Derjenige, der auf dem Markt die Kundenwünsche nicht kostengünstig bedienen kann und kein finanzielles Polster besitzt, um Durststrecken zu überstehen, verschwindet irgendwann vom Markt, was man hierzulande sehen konnte. Warum werden in Asien, speziell in China, die Kapazitäten ausgebaut? Doch sicher nicht, weil es denen schlecht geht und keine Perspektive haben, sondern an Marktanteilen dazugewonnen haben. Das wir nicht mehr zu den Marktführern gehören, ist zum großen Teil selbst verschuldet. Mit mittelständischen Strukturen kann man nicht auf dem Weltmarkt bestehen, wenn hohe Stückzahlen verlangt werden.

Ein Großteil der Arbeitsplätze in der EE-Branche werden auch weiterhin in Deutschland bestehen bleiben, wenn die Produktion abzieht. Schliesslich wird man nachwievor Neuanlagen hier aufbauen und warten. Man hat nur die Chance verpasst, dass die Weltmarktführer bei den PV-Anlagen auch deutsche Namen tragen und nicht nur chinesische, japanische oder amerikanische. Übrigens nicht das erste Mal, dass man einen Innovationsvorteil im globalen Wettbewerb abgegeben hat.

130

@A.Bauer #55
Ich frag mich nur, was die "Abhängigen" von den "Zuhausekraftwerken" machen, wenn die Wartungs-und Revisionsarbeiten, mit einigen Tagen Durchführungszeit, anstehen. Oder wenn diese "Zuhausekraftwerke" durch einen technischen Defekt für Tage still stehen?!
Sind die dann trotzdem weiterhin als "Schmarotzer" am Großkraftwerksnetz angeschlossen....

131

@Rainer Manz, #39: "S. Hader - wer wie Sie nichts zur Situation im eigenen Land sagen will, kann oder darf, bemüht halt das Ausland wie Frankreich… oder interpretiert einen Kommentar (13) wie Sie in 19#."

Zu der Situation der Stromwirtschaft in Deutschland habe ich mich hier im letzten halben Jahr schon des öfteren geäußert. Trotzdem schaden kann es nicht, wenn man sich mal in benachbarten Ländern umschaut, insbesondere denjenigen, die gerne als Vorbilder genannt werden.

"Heinz Eng schreibt Ihnen zu Recht die sich erst aus der Privatisierung und politischer Vorgaben ergebende Marktkonzentration. In “meinem” Bundesland wurden öffentlich-kommunale Energieversorger zum vierten im Bundesgebilde zusammengeschweisst und erst wegen der Geldbeschaffungssucht der politischen Kaste bedingt durch das ursächlich politischen Systems dazu ermächtigt, an “Ihre” französische EDF verscherbelt, also Volksvermögen im klassischen wie auch richtigen Sinne verprasst, und nun wieder für viel Geld zurückgekauft… ich meine zu erinnern, dass der damalige “verkaufende” Ministerpräsident sich zeitgleich ein schönes Landesmuseum hat bauen lassen. Brauchten wir ja unbedingt. Auch Sie, S. Hader, dürfen einfach weiterträumen."

Interessant ist wirklich, dass ein Teil der Leser sich über die zunehmende Verstaatlichung und Eingriff der öffentlichen Hand im Stromgeschäft beklagen und der andere Teil sich darüber beschwert, dass Kommunen, die auch zum Staat gehören, ihre Anteile an den Stromanbietern verkauft haben. Die einen sprechen von Sozialismus, wenn öffentliche Hände sich an private Stromunternehmen beteiligen, die anderen halten es für einen Riesenfehler, die Strominfrastruktur in Deutschland aus der Hand gegeben zu haben. Die einen kritisieren, dass eine Konzentration von vier großen Marktführern entstanden ist, die anderen beschweren sich, wenn die Großen aufgrund der Konkurrenzsituation Arbeitsplätze abbauen müssen.

Ich sage ja nicht, dass ich jede konkrete Geschäftsbewegung bei den Stromkonzernen begrüßt habe. Nur ist das eben die Folge der angesprochenen Liberalisierung. Hätte es diese nicht gegeben, dann würde der Vorwurf der verstaatlichten Stromerzeugung noch viel mehr zutreffen. Der Verkauf an ausländische Investoren und Besitzern lässt sich in einem europäischen Binnenmarkt auch nicht verhindern, deutsche Konzerne profitieren genauso an Beteiligungen im Ausland. Ich sage auch nicht, dass ich alles gut finde, was bei EnBW nach 2000 stattgefunden hat. Nur wenn man den wirklich freien Markt will, dann wird man auf solche Ver- und Ankäufe von politischer Seite noch weniger Einfluss gelten machen können.

#43: "Nur die Wirklichkeit sieht wesentlich anders aus? Dann zeigen Sie uns mal das Entwicklungspotential noch nicht ausgereifter Techniken wie noch nicht vorhandener im Bedarf jedoch dringend erforderlicher massentauglicher bezahlbarer Stromspeicher und ebenso " intelligenter " Netze. Batterien werden ja nur seit 150 Jahren verwendet und haben ja noch so viel Entwicklungspotential… und Pumpspeicherwerke bauen wir mal so geschwind und sowieso wenn net reicht drucken wir halt wieder mehr Geld für all die noch nicht ausgereiften Hirngespinste unproduktiver politischer Narren und Machbarkeits-Träumer."

Im Gegensatz zu anderen, verspüre ich keinen besonderen Drang, meine Aussagen und Links hier ständig zu wiederholen. Das Schöne an diesen Perspektiven ist, man kann sie a) im Netz nachlesen, wenn man sie einmal aufgeschrieben hat, b) in der Gegenwart nach Plausibilität überprüfen und c) die Ergebnisse später mit der realen Zukunft vergleichen. Das Letztere dauert leider nur einige Zeit. Das Sie hier viele meiner Aussagen als Narretei und Träumerei ansehen, stört mich nicht sonderlich, da Sie für mich auch kein Maßstab sind, an deren Idealen ich meine Aussagen ausrichten müsste. Sie haben ein grundlegend anderes Menschen- und Gesellschaftsbild als ich, was in keinster Weise als Abwertung gemeint ist. Nur werden wir keine gemeinsame Grundlage finden, mit der man unsere Ideen objektiv bewerten könnte.

132

M.Hofmann, #29: "Merkt IHR eigentlich nicht, dass die großen Konzerne sich schon seit Jahren ins Ausland “absetzen”!?
Die deutsche Auto- Chemie- und Maschinenbaubranche machen ihre größten Umsätze nicht mehr in Deutschland bzw. Europa sondern in Asien und zusehends auch wieder in Nord- und Sübamerika."

Das ist falsch! Ein Blick in die Außenhandelsbilanzen bringt dort Klarheit. http://tinyurl.com/d3h4cot (Stand 2011) Über 60% geht von Deutschland in die EU-Binnenländer. Im Vergleich dazu machen USA 6,7%, China 6,1%, Schweiz 4,5%, Russland 3,2%, Türkei 1,9%, Japan 1,4%, Südkorea 1,1% und Brasilien als größtes Land Südamerikas mit 1,0%. Sie meinen vermutlich, dass die Exporte in Asien und Amerika schneller wachsen. Das ist auch bedingt daraus, dass die dort befindlichen Schwellenländer einiges an Wachstum aufholen.

"Die Zahlen werden zwar noch über die Hauptverwaltung in Deutschland verkündet/berichtet. Die Wertschöpfung jedoch wandert Schritt für Schritt immer mehr nach Asien, Amerika ab. Der Hauptabsatzmarkt und damit zwangsläufig auch der Produktionsstandort wird sich weiter von Europa nach Asien und Amerika verlagern. In Europa werden dann nur noch die Hauptzentralen verbleiben und ihre Statistiken/Bilanzen pflegen. Dem deutschen Bürger/Arbeitnehmer hilft dies jedoch nicht weiter! Er verliert seinen gut bezahlten Industriearbeitsplatz und darf sich mit minderbezahlten Dienstleistungsarbeitsplätzen rumärgern."

Vielleicht sollte man sich bei solchen Aussagen mehr an die Realität halten. Zum einen ist es schon so, dass größere Unternehmen sich immer weniger als national handelnde Organisationen ansehen. Eine Entwicklung, die man nicht rückgängig machen kann. Nur sollte man daraus nicht schliessen, das insbesondere die Verlagerung der Produktion mit einem Verlust an Wertschopfung verbunden ist. Insbesondere bei High-Tech-Unternehmen macht die eigentliche Produktion nur einen kleinen Teil der Kosten aus, beispielsweise bei den Personalkosten macht der Mann oder Frau am Fliessband nur einen kleinen Teil aus. Für Sozialromantiker ist es oft unverständlich, dass man den Ausbau von Produktionsstätten im Ausland begrüßt. Allerdings entstehen damit auch hierzulande neue Arbeitsplätze. Die großen Unternehmen haben nach der Wirtschaftskrise die Zahl der Arbeitsplätze im Inland aufgestockt. Der Großteil der Wertschöpfung wird immer noch hierzulande stattfinden, wo geforscht, entwickelt, konstruiert und geplant wird.

"Das Regelwerk des EEG und die dadurch steigenden Energiekosten werden gut bezahlte Arbeit und damit den Bürgerwohlstand in Deutschland weiter schrumpfen lassen und damit die soziale Armut erhöhen!"

Sorry, aber sowas ist doch Wirtschaftsalarmismus. Die Diskussionen werden doch in allen Bereichen seit Jahren geführt, wir haben zu hohe Lohnnebenkosten, wir haben zu hohe Löhne, wir haben zu hohe Steuern, wir haben zu hohe Sozialabgaben usw. Die Realität sieht aber so aus, dass beim Wachstum Deutschland zum Motor Europas wurde. Wenn man die deutsche Industrie mit der französischen vergleicht (was ja ein Wahlkampfthema letzte Woche in Frankreich war), dann ist die Bilanz ziemlich eindeutig, trotz Billigstrom über der Grenze. Die Realität ist eine Andere, als es hier immer propagiert wird. Nicht die preiswerten Energien sind ein Garant für den Wohlstand, sondern die hohe Wertschöpfung ist ein Garant, dass wir uns die Energien leisten können.

133

@"Heinz Eng", #33: "Nö, Realismus.
Du weißt doch, Onkel Heinz ist Insider und als solches fachlich berechtigt derartige Aussagen zu treffen."

Tja, seltsam. Wenn ein Insider in Sachen Klimaforschung in ähnlicher Form etwas schreibt, dann heisst es nicht Klimarealismus sondern -alarmismus. Alles mal wieder eine Frage des Blickwinkels.

#34: "Deutschland hat fertig, die Pulle ist fast leer."

Noch Fragen?

Ciao
S.Hader

134
D. Glatting

@ A. Marie,
ich versuche mir gerade ihre dezentrale Energieversorgung durchzudenken. Also fangen wir mal beim elektrischen Strom an. Wenn es keine zentrale Versorgung mehr gibt, müssen die dezentralen Erzeuger die Aufgaben übernehmen.
Der Wind macht was er will!
Die Sonne scheindt des Tags oder auch nicht und nachts eh nie.
Also müssen zum einen Dieselaggregate in den Keller und Pumpspeicherkraftwerke auf den nächsten Hügel.

Die Diesel machen schon Krach. Das wissen Sie schon. Und wenn die im Sommer laufen müssen, wenn man draußen sitzen will, stört das schon ein bisschen. Kommt ja jetzt garantiert, das Argument, dass im Sommer entweder die Sonne scheint, Wind geht oder man nur wenig Speicher durch Pumpspeicherkraftwerke braucht.

Sie freuen sich sicher, wenn ihr Naherholungsgebiet unter Wasser gesetzt wird. Im Winter keine Schlittenpartie mehr, im Herbst sind die Pilze unter Wasser und im Sommer kann man das Wasser auch nicht nutzen, da in diesen schnell An- und Abschwellenden Seen das Baden verboten ist.
Für die vollökologische dezentrale Energieversorgung muss man halt schon Abstriche in Kauf nehmen.

Wie ist das überhaupt mit dem Gasnetz?
Dürfen die Russen dann noch Erdgas zu uns pumpen? Oder muss das jeder selbst aus der Erde holen? Ähnliches könnte man ja auch bei Kohle und Erdöl unterstellen.
Meines Erachtens habe ich von Erkundungen in die Tief meines Grundstückes nichts außer Salz, Dreck und Erde. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit finde ich als einzige Energie irgendwann Erdwärme.
Bis dahin sind mir aber schon sämtliche Nachbarn aufs Dach gestiegen.

Vielleicht darf ich dann wenigstens im Tankwagen angekarrtes Erdöl bei mir bunkern und ganz dezentral verarbeiten. Sie wissen schon. Benzin und Heizöl/Diesel mit der Miniaturraffinerie im Keller, den eigenen dezentralen Treibstoff herstellen.
Ich habe dann aber die Befürchtung, dass mir der Blockwart anhand von Emissionmessungen den Weiterbetrieb untersagt. Damit könnte ich dann doch nicht mit dem Auto einkaufen fahren.
Zur Arbeit bräuchte ich ja schon lange nicht mehr fahren, weil sich Produktion in Deutschland schon lange nicht mehr rentieren würde.
Aber doch wenigstens zum Einkaufen, weil ich noch werthaltiges Metall aus besseren Zeiten habe. Nein, das geht jetzt auch nicht mehr. Also muss ich zu Fuß oder vielleicht mit einem noch einsatzbereiten Fahrrad zum nächsten Händler.
Da wundere ich mich natürlich nicht schlecht über dessen Preise. Und wenn man versucht zu feilschen bekommt man als Antwort:
“Kauf doch woanders!“
Der Mann weiß nämlich ganz genau, dass mein Aktionsradius ohne Treibstoff stark eingeschränkt ist. Und seine Kosten für den illegalen Sprit wollen auch gedeckt sein.

Ich finde den Plan mit den 80 Kernenergiestandorten in Deutschland, die mittels gekoppelten Fernwärmenetzes die Republik versorgen immer geiler. Die 80 KKW waren für die BRD vorgesehen. Wenn man jetzt von Gesamtdeutschland ausgeht kann man gleich 120 Standorte mit 150 KKWs veranschlagen.

Spottbilliges Licht und Wärme für alle. Südfrüchte in Gewächshäusern. Eine blühende Industrie in der produktiv gearbeitet und Geld verdient wird.
Ein Ende der Arbeitslosigkeit und der Leiharbeit.

Statt dessen einen Haufen vollökologischer Quatsch der die Gesellschaft in die Armut führt. Ihr habt es so gewollt. Ihr werdet es so bekommen!

135

@ #53 R. Manz

"Herr Heinzow, ohne jetzt vorlaut und
verbesserungsgeil zu erscheinen - auch Ideologen MIT wirtschaftswissenschaftlichen Background werden das nie begreifen..."

Die begreifen das schon, aber ihre Ideologie oder finanzielle Abhängigkeit läßt ein (Ein-)Geständnis nicht zu. Obwohl ich von diversen höchstrangigen Politikern definitiv weiß, daß sie den Betrug mit den sog. "EE" erkannt haben, trauen Sie sich nicht das auszusprechen.

Sie kennen das ja: Nach der Wahl ist vor der Wahl und wer Fehler während der Regierungszeit eingesteht, hat bereits verloren. Ökonomen betrachten das unter dem Blickwinkel des Gefangenendilemmas und der Spieltheorie. Damit läßt sich problemlos der deutsche "EE"-Hype erklären.

"Kapitalismus mag die schlechteste aller Wirtschaftsweisen sein, ausgenommen alle anderen."

Wenn Sie Kapitalismus durch Marktwirtschaft ersetzen, stimme ich Ihnen zu. Die soziale Komponente hat dann bei Marktversagen der Staat einzuführen. Unter dem Erfinder der sozialen Marktwirtschaft hat das allerbestens geklappt.

Bis dann halt die Angebotspolitik kam, die versagt hat. Aber das ist etwas, was man nur unter Ökonomen diskutieren kann.

136
D. Glatting

@all,

vielleicht haben Sie es noch nicht mitbekommen. Aber mit Herr Heinzow ist es nicht möglich zu diskutieren. Ich bin auch einer ganzen Weile dem Eindruck aufgesessen, das es sich bei Ihm um eine gesunde Person handelt, mit der man Argumente austauschen kann.

Mir kamen schon irgendwann Zweifel ob es sich um einen Agent Provokateur oder um jemand Durchgeknalltes handelt. Das hat genervt. Aber mit seinem Geschwafel von wegen Milgram-Experiment kam zum deutlich zum Vorschein, dass bei Ihm eine Psychose der Grund für seine Auftritte ist. Lesen Sie mal unter

http://tinyurl.com/vt-heinzow

was er so von sich gibt. Er ist quasi allwissend. Er weiß, dass man LWR nicht sicher betreiben kann. Wenn man ihm widerspricht so stellt dies eine Straftat nach § 185 StGB dar.
Er weiß um die Verschwörung hinsichtlich der “Erneuerbaren“ und insbesondere um die Desinformationsverschwörung, die versucht LWR als vollkommen ungefährlich darzustellen. Nach

“Im Gegensatz zu Ihnen habe ich genaue Kenntnis darüber, wie informelle und stillschweigende Bündnisse funktionieren und wie man die Teilnehmer identifizieren kann.“

habe ich dann aufgegeben ihn mit irgendwelchen Argumenten zu beeindrucken. Sie sehen ja selbst, in wie vielen Ländern, diese Verschwörung schon gegriffen haben muss, da alle diese Länder LWR bauen oder bauen wollen. Nur durch ein paar Genies wie Herr Heinzow und den unglaublichen Intellekts der deutschen, österreichischen und jetzt auch deutschen Bevölkerung wurde und wird in diesen Ländern die Kernkraft abgeschafft.

Er fragt:

“Die können auch nicht erkennen, welchen Schaden sie anrichten wollen und wie dumm sie eigentlich sind.“

Herr Heinzow,

Freunde und ich musste mal eine Bekannte in ein PLK einliefern. Das war keine nette Erfahrung. Wenn ich die Steigerung der irrationalen Handlungsweisen damals bei der Bekannten und jetzt bei Ihnen vergleicht, findet man erstaunliche Parallelen. Insbesondere die Übereinstimmung bei der maßlosen Selbstüberschätzung der eigenen Fähigkeiten und des Wissens sowie bei der Ablehnung von Argumenten, die aus der falschen Ecke kommen, sind frappierend. Irgendwie fast ein Déja vu.

137

@ #52 E. Teufel

Sie jedenfalls können keine Lösung präsentieren. Und darauf kommt es an, denn wer die Machbarkeit der sog. "Energiewende" behauptet, hat diese auch zu beweisen.

Ihr Verlangen nach einem wissenschaftlich und juristisch unzulässigen Negativbeweis zeigt, daß Sie von Wissenschaft rein gar nichts verstehen. Was natürlich nicht bedeutet, daß man die Unmöglichkeit einer Energieversorgung mittels Windmühlen nicht doch nachweisen kann, denn dazu bedarf es letztendlich nur Kenntnissen in Form der Anwendung des Dreisatzes. Aber das ist denn doch wohl von Ihnen zu viel an Bildung verlangt.

138

#36: E.Teufel sagt:
am Mittwoch, 09.05.2012, 16:13
Zitat
„@Herr Klasen, Herr Hofmann, Herr Rassbach
Danke für ihre polemischen Beiträge ohne Substanz. Ich habe Sie zur Kenntnis genommen.“
Zitatende

Huhu Teufelchen,

schade das sie offensichtlich nicht so einen (literarischen!) Dreizack besitzen wie ihr Höllenfürstiger Namensvetter, dann wäre ihr Kommentar #27 auch bestimmt nicht so eine drittklassige und hinterfrotzige Erklärung geworden.
Und substanzlos war die Kritik an ihrem Geschreibsel bei Nichte, lediglich sind sie nicht in der Lage diese zu erkennen!

139

@#47: Sie sagen es - nur in Gegenden wo die stabile Versorgung durch Großkraftwerke nicht gewährleistet wird, hat jeder Haushalt ein Benzin-/Dieselaggregat. Nur wenn man uns unsere konventionelle Stromversorgung kaputt macht oder zu teuer macht, könnte sich das auch hier am Markt durchsetzen.

Zitat aus einem Lichtblick-Prospekt: "Schon mit 50.000 ZuhauseKraftwerken wird die Kapazität von einem mittleren Atomkraftwerk erreicht."
- Man muss nur einmal die Grössenordnungen bedenken: 50000 Erdgasmotoren rattern in 50000 Kellern von 50000 Häusern rund um die Uhr vor sich hin um ein Kraftwerk zu ersetzen. 50000 mal jährliche Abgasuntersuchung, 50000 mal Erdgasinstallationen - und das soll effizienter sein als ein paar hundert Spezialisten in einem Kraftwerk?

140

@ D. Glatting

"Alle dezentralen Lösungen werden zwar von Ökos bejubelt, sind aber ökonomisch und ökologisch vollkommener Humbug."

Hört sich gut an, aber wie sagte es immer der Prof. in den Vorlesungen?:

Es kommt darauf an!

Die dezentrale Heizwärmevesorgung in einer Einfamilienhauswohnsiedlung durch Einzelöfen ist ökonomisch und ökologisch nicht zu übertreffen, während sich für verdichtete Mehrfamilienhaussiedlungen ein zentrales Kraftwerk zur Wärme- und Stromversorgung ökonomisch und ökologisch durchaus rechnen kann. Allerdings muß man hier sehr genau kalkulieren, denn die Investitions-, Betriebs- und Wartungskosten zum Transport von "niedertemperierter" Wärme per Pipeline sind hoch.

Übrigens ein Grund, warum sich die Visionen der SPD-Regierung unter Schmidt für ein bundesweites Fernwärmenetz auf Basis der geplanten KKW nicht realisieren ließen. Nicht das einzige Versagen des selbsternannten "Weltökonoms". Während er selig in seinem Bett in HH-Langenhorn als verantwortlicher Innensenator schlief, kämpften Wilhelmsburger um ihr Leben und soffen ab oder erfroren.

Da man ersichtlich alles mit heißer Nadel gestrickt hat, wie übrigens Merkel auch mit ihrer absurden "Energiewende" und sonst in der Politik üblich, kamen noch nicht einmal fast inhärent sichere KKW am Ende heraus, obwohl man die hätte bauen können. Hätte nur unwesentlich mehr gekostet.

Das allerdings können Sie nicht realisieren, weil Sie ideologisch vorbelastet sind. Ebenso wie die ideologisch belasteten "EE"-Befürworter und Freunde sog. dezentraler Stromerzeugung. Die können auch nicht erkennen, welchen Schaden sie anrichten wollen und wie dumm sie eigentlich sind.

141

@45#

"Ideologen ohne wirtschaftswissenschaftlichen Background werden das allerdings nie begreifen."

Herr Heinzow, ohne jetzt vorlaut und
verbesserungsgeil zu erscheinen - auch Ideologen MIT wirtschaftswissenschaftlichen Background werden das nie begreifen... und um den EE-Sonne-Wind-Schwachsinn zu begreifen, muss man nicht mal wirtschaftswissenschaftlichen Background haben... Allerdings erleichtert ein entsprechender Background den klaren Durchblick sofern man die drei Affen zu Hause lässt.

Unseren planwirtschaftlich staatsgläubigen unter uns haben Sie mit drei Sätzen alles um die Ohren geschlagen: Da wo kein Markt, gibt es auch keinen Wettbewerb. Subventionssektoren in einer Volkswirtschaft sind keine Märkte. Wettbewerb kann nur da existieren, wo es marktfähige Produkte gibt. Ich klau da mal was von anderer Stelle und schreib´s um auf: Kapitalismus mag die schlechteste aller Wirtschaftsweisen sein, ausgenommen alle anderen.

Und um meinem schlichteren Gemüt zum EE-Schwachsinn gerecht zu werden - Alles hat seinen Preis.

Darüber sollten unsere sozialistisch-demokratisch verzierten Weltgestalter mal nachdenken. Aber wie so oft ist das wahrscheinlich umsonst.

142

@Herr Heinzow :

"Für den von der Politik verzapften Schwachsinn gibt es keine technischen Lösungen, die machbar und finanzierbar wären."
In Ihrer ökosoziologischen Engstirnigkeit gibt es keine Lösung. Bloss gut, dass es in dieser Welt noch sogenannte "Bastler" und "Tüftler" gibt.

Und natürlich kann man Strom in der Leitung speichern. Sie müssen die Leitung nur an einer Stelle kräftig zudrücken.

143

@Herr Eng #40
Dass Sie mir bei Punkt 1 zustimmen, war mir klar.
Punkt 2 habe ich mir nicht ausgedacht, sondern wird das kommt von den Energieversorgern mit denen ich zu tun habe und zwar schätzungsweise 3-4 Stufen über Ihnen.

144

@A.Marie

Hmm, der Ansatz mit dem Erdgas/Shale-Gas ist ja im ersten Moment ganz gut, aber.......

Sie sollten sich mal mit der Geschichte der Energieversorgung beschäftigen, denn die begann ursprünglich dezentral.
Erst durch die Zusammenschaltung mehrer Kraftwerke stieg auch die Versorgungssicherheit, denn jedes Kraftwerk muss gewartet werden oder fällt gelegentlich auch mal aus.
Was Sie da fordern mit dezentral.......ist ökonomisch und wirtschaftlich Unsinn......und im Kriegsfall genauso angreifbar wie zentrale Versorgung.
(Graphitbomben, EMP und andere Schmankerle)
Achso....so ein 7 Km tiefes Loch (Shalegas).....kosten ein Haufen Geld und einige Menschen sind um ihr Grundwasser besorgt und in Deutschland sowieso erstmal verboten).
Summa Summarum, doofer Ansatz.
MfG
H.E.

146
Henryk Laufersweiler

@ A. Marie
Dezentrale Energieversorgung ist sicherlich eine erstrebenswerte Sache. Mir gefallen unsere Hochspannungsleitungen auch nicht.
Ich hoffe, wir sind uns darin einig, dass unser Wohlstand überwiegend dem Export geschuldet ist. Wir verkaufen Maschinen, Autos, Chemie- und andere Industrieprodukte in die Welt. Unser Wohlstand beruht nur unwesentlich auf der Arbeit von Tanztherapeuten, Sozialarbeitern und Eventmanagern.
Solange wir ein Industrieland sind, können wir auf eine weitgehend zentrale Energieversorgung nicht verzichten. Eine Farm im mittleren Westen der USA oder ein Dorf in Brandenburg kann sich dezentral versorgen, was durchaus auch Sinn machen kann. Ich überlege für unser Mehrfamilienhaus auch die Anschaffung einer Blockheizkraftanlage. Der Hauptgrund für diese Überlegung ist der, dass man damit weitgehend autark sein kann und möglicherweise Heiz- und Stromkosten spart. Dies ist aber nur wirtschaftlich, weil üppige Fördergelder die Anschaffung lukrativ machen, die berühmten Einspeisevergütungen fließen und weil mein Vertrauen in unsere Versorgungssicherheit nicht gerade überschwänglich ist.
Für Industriebetriebe sind solche Anschaffungen trotz Förderung wenig sinnvoll, da die Dimensionierung der Anlage den Maximalverbrauch berücksichtigen muss und trotzdem ein Backupsystem in Form eines stabilen Netzes benötigt wird (wie übrigens auch bei Windrädern). Dezentrale Energie ist ein Luxus, den sich energieintensive Unternehmen nicht leisten können, wenn 1/10 Cent über Gewinn oder Verlust im weltweiten Wettbewerb entscheidet.
Wir werden uns bald entscheiden müssen, ob wir Wohlstand mit gutbezahlten Arbeitsplätzen wollen oder unseren Frieden mit dem Juchtenkäfer machen wollen.
Ich bin übrigens auch kein Verfechter der Kernenergie oder von Kohlekraftwerken. Ich bin Verfechter der besten technischen Lösung, die sich dann auch bei entsprechender Rentabilität und Gewinnerwartungen schnell selbst auf den Weg bringt - ohne staatliche Verzerrung!

147

@ A. Marie #44

"Man muß sich einmal die Frage stellen, wie eine ideale Energieversorgung aussieht. Da gibt es nur eine einzige Antwort: Dezentral."

Genau das ist in Bezug auf die Stromversorgung und den Transport per Bahn falsch. Der heilige Wirkungsgrad steht dem entgegen. Während in neuen Großkraftwerken inzwischen 43 bis 48% Wirkungsgrad Standard sind, liegt der mittlere Wirkungsgrad von dezentralen Erzeugern weit darunter. Wenn Sie mit einem Lichtblick-Kraftwerk Ihren Computer mit Strom versorgen wollen, erreichen Sie welchen Wirkungsgrad - 2% netto? Da fallen die 4% Transportverlust im Stromnetz überhaupt nicht ins Gewicht. Selbst wenn das Lichtblick-Minikraftwerk im optimalen Bereich betrieben werden könnte, kämen Sie über 37% Wirkungsgrad nicht hinaus.

Es war der Markt, der die derzeitigen Energieversorgungsstrukturen geschaffen hat, nicht irgendein "intelligenter" Bürokrat und Planer.

Vergessen Sie nicht, was z.B. dezentrale Stromerzeugung mittels Biogaskraftwerken bedeutet:
unsinnigen Transport von Wasser über unsere Straßen, denn Maissilage besteht zu etwa 63% aus Wasser. Was allein dieser Transport an Treibstoff verschlingt, ohne jedweden Nutzen.

148

@#44: A. Marie,

schreibt:

"Man muß sich einmal die Frage stellen, wie eine ideale Energieversorgung aussieht. Da gibt es nur eine einzige Antwort: Dezentral."

Dann gehen Sie doch in den Wald in hacken Holz. Da klappt die dezentrale Energieversorgung prima. Da erwirbt man ein Los und kann dort dann alles was nicht mehr steht sammeln, sägen und hacken.

Ist auch vollkommen ungefährlich. Ist noch nie was passiert.
Keine Kettensäge abgerutscht,
keine Axt in einem Fuß gelandet, wo sie nicht hin gehört,
keine Trecker umgekippt,
etc.

Dazu ist die frische Waldluft und die Bewegung gut für die Gesundheit.

Aber so Wohlstandsbeutel, die auf Gaszentralheizung und KKW Strom aus der Steckdose abfahren, werden das halt nie kapieren, wie mansche Leute zurück zur Natur wollen.
Gehen Sie am besten barfüßig. Da spüren Sie die Natur richtig; insbesondere Hecken und Dornen.

Alles andere an ihrem Vorschlag ist Vollmüll. Alle dezentralen Lösungen werden zwar von Ökos bejubelt, sind aber ökonomisch und ökologisch vollkommener Humbug.

Die kleinen Einheiten sind nicht rationell. Da hat der Markt Recht.
Jedenfalls solange bis sich grünökologische Politiker einmischen.

149

@ S. Hader #38

Diesen schwachsinnigen Satz: Man ist prinzipiell positiv gegenüber den neuen Technologien gestimmt und sieht auch einen Sinn darin, ungenutztes Sonnenlicht und Wind für die Stromproduktion zu nutzen." nimmt Ihnen doch hier niemand, vielleicht ja E. Teufel, Nicobaecker oder N. Fischer, ab. Selbst in den IPCC-Reports steht drin, daß es sich bei der Windmühlentechnologie um eine ausgereifte Technik ("mature") handelt und man mit allerlei Tricks diese umwelt- und ökonomieschädigende Technik z.B. per "Bürgerwindpark" schmackhaft machen müsse.

"Es gibt scheinbar seit Jahren keine Pläne, wie man deutsche Solarfirmen für den Wettbewerb gut aufstellen könnte."

Da wo kein Markt, gibt es auch keinen Wettbewerb. Subventionssektoren in einer Volkswirtschaft sind keine Märkte. Wettbewerb kann nur da existieren, wo es marktfähige Produkte gibt. Die Produkte zur Erzeugung sog. "erneuerbarer Energie" sind in Industriestaaten nicht marktfähig und werden es mit Ausnahme der Wasserkraft und der (Bio-)Müllverbrennung nie werden.

Ideologen ohne wirtschaftswissenschaftlichen Background werden das allerdings nie begreifen.

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Man muß sich einmal die Frage stellen, wie eine ideale Energieversorgung aussieht. Da gibt es nur eine einzige Antwort: Dezentral.

Dies gilt sowohl für das kleine Häuschen, die Wohnung, das Fahrrad oder den Benzinkanister im Auto. Alle Energie wird dezentral benötigt und daher sind zentrale Lösungen in jeder Hinsicht falsch. Ein unnötiger Kropf. Auch aus kriegstechnischen Gründen ist eine dezentrale Lösung anzustreben.

Das bedeutet, Kernkraftwerke braucht man sowieso nicht, weil diese nicht in der Lage sind, ein Flugzeug fliegen zu lassen. Das geht nur mit gespeicherter Energie, dem Treibstoff.

Natürlich braucht man von irgendwoher die Primärenergie. Gas haben wir unter unseren Füßen in Hülle und Fülle. Das Gas kann man mehr oder weniger direkt verwenden oder auch in einen Flüssigtreibstoff umwandeln, um damit bequem Energie speichern zu können. Ich will damit nicht sagen, daß jede Bude ihre eigene Primärenergieversorgung in Form eines Strohhalms bis in 7 km Tiefe haben muß. Solche Primärquellen wird man natürlich mit größeren Anlagen erschließen, aber eben auch "flächendeckend" dezentral. Nebenan kann dann auch noch die Umwandlung in speicherbare Flüssigtreibstoffe geschehen.

Letztendlich hat man dann ein engmaschiges Primärquellennetz, wo nur kleine lokale Verteilungsnetze geringer Leistung für diese beiden veredelten Primärenergien nötig sind. Strom wird hierbei vollständig dezentral hergestellt, vom Endverbraucher.

Der Endverbraucher hat hierbei einen kleinen Speicher ähnlich dem Öltank. Für den erzeugten Strom kann man ebenfalls ein lokales Netz betreiben oder mit kleinen Stromspeichern im 1-kWh-Bereich die kurzfristigen Bedarfsschwankungen ausgleichen, da die Generatoren die schnellen zeitlichen Änderungen nicht mitmachen können.

Die gesamte Primärenergieleistung beträgt etwa 5 kW je Mensch in Deutschland. Das bedeutet eine Primärenergieleistung von ca. 1000 kW/km² oder 1 W/m².

Das sollte doch zu machen sein.

151

Ich könnt auf der Sau davon reiten - Einer rechtfertigt z.B. diktatorische Maßnahmen mit - "Die Politik hat Ihnen Vorgaben gemacht", ein anderer rechtfertigt meinen Vermögensverlust aus steigenden Energiepreisen z.B. mit ... "den Ausbau neben dem existierenden EEG auch hätte ganz anders gestalten können". Sonst geht es Euch gut, ja Euch zwei, die hier stellvertretend für die Mischpoke XXXXX stehen?

zu 38# Im Gegensatz zu Ihnen ist den meisten Kommentaren hier sehr wohl bewusst, dass viele Menschen in diesem Lande dem bestens verpackten Abzock- und Schnellballsystem mit gewollter Umverteilung von Vermögen und Macht auf dem Leim gehen, dass auch durchaus glauben und selbst als PVler, Windmüller oder anderes daran teilhaben wollen. Den Gründer und Initiatoren von EIKE, den Unterstützern in Form von Übersetzungen, Spenden, Artikeln und Kommentaren ist das ALLES sehr wohl bewusst und GERADE deswegen findet das auch statt. Nicht zur Ihrer Belustigung.

Sie nennen das Ganze ja in Ihre Sprache und Geisteshaltung übersetzt z.B. so:
"Sie sollten mit den EIKE-Lesern nicht so hart ins Gericht gehen. Jeder redet halt so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist."
" In Fachkreisen nennt man das wohl "Alarmismus". ;o)"
"Mir ist schon bewusst, dass das ständige Lesen hier den Eindruck vermittelt, dass die Mehrheit der Bevölkerung gegen den Ausbau der erneuerbaren Energien ist. Nur die Wirklichkeit sieht wesentlich anders aus. Man ist prinzipiell positiv gegenüber den neuen Technologien gestimmt und sieht auch einen Sinn darin, ungenutztes Sonnenlicht und Wind für die Stromproduktion zu nutzen ... , im Gegenzug erkennen sie aber das Entwicklungspotential noch nicht ausgereifter Techniken." Usw. usw...

Nur die Wirklichkeit sieht wesentlich anders aus? Dann zeigen Sie uns mal das Entwicklungspotential noch nicht ausgereifter Techniken wie noch nicht vorhandener im Bedarf jedoch dringend erforderlicher massentauglicher bezahlbarer Stromspeicher und ebenso" intelligenter" Netze. Batterien werden ja nur seit 150 Jahren verwendet und haben ja noch so viel Entwicklungspotential... und Pumpspeicherwerke bauen wir mal so geschwind und sowieso wenn net reicht drucken wir halt wieder mehr Geld für all die noch nicht ausgereiften Hirngespinste unproduktiver politischer Narren und Machbarkeits-Träumer.

Aber wir schreibt Ihr Geistesverwandter launig --Die Politik hat Ihnen Vorgaben gemacht. Und gal ob es Ihnen oder mir gefällt. So ist Demokratie."

Noch Fragen, Manz?... Nein

152

@S.Hader #38
Für wen ist den der Wohlstand in Deutschland gestiegen!? Für die, die eh schon reich waren und den deutschen Stromkunden mit ihren Einspeisevergütungen weiter und weiter abzocken!
Wissen Sie überhaupt, was die heutige Realität für die meisten Deutschen ist?!
Die meisten Deutschen kommen heut zu Tage nicht mehr mit EINEM Job aus sondern müssen 2-3 Jobs machen um überhaupt über die Runden zu kommen.
In den Wirtschaftswunderjahren hat man noch von einem Job seinen Unterhalt locker bestreiten können und man hat noch genügend übrig gehabt um für die Zukunft vorzusorgen. Statt abzockende Windradprofiteuere hat man früher die Bürger dazu ermuntert in das Eigenheim (mit entsprechende staatlichen Zuschüssen) zu investieren.
Diese Eigehheimsubvenionierung war sinnvoller und effektiver (für Gewerbe,Bürger und Staat) als die jetzige Subventionierungsorgie der internationalen erbeubaren Energieinvestoren!

Und anscheinden haben Sie immer noch nicht die Mechanismen des Makrts verstanden! Ansonsten hätten Sie schon längst den Unsinn der Energiewende erkennen müssen!
Der Markt ist frei und innovativ. Die Politik lenkt und beschränkt diese Freiheit und Innovation.
Der Wohlstand eines Volkes hängt nun davon ab, wie gut die Politik die Kräfte der Marktfreiheit und Marktinnovation, zum Wohle des Volkes, fördert bzw. einschränkt!

153

@ S. Hader

"Messen Sie Ihre Aussagen doch mal an der Realität.

Die Realität ist, daß es ohne den Quatsch mit den sog. "EE" und dem EEG der deutschen Volkswirtschaft eindeutig besser gehen würde und es mehr und vor allem besser bezahlte Arbeitsplätze gäbe, als jetzt.

Die Realität ist, daß die "EE"-Branche überwiegend Leiharbeiter zu Mindestlöhnen oder darunter einsetzt und zügig auf die Insolvenz zurauscht, wie die bisher bekannt gewordenen Pleiten eindrucksvoll zeigen. All die tollen "EE"-Arbeitsplätze werden demnächst nicht mehr existieren.

Uralttechnik wie die Windmühlen kann nämlich jedes Entwicklungsland herstellen. Die Solarpanelproduktion, längst keine High-Tech mehr, hat China übernommen.

Sie sind so realitätsfern wie die alte "DDR"-Kaste unter Honecker.

154

@Teufel
Zitat:
"""Zusammengefasst möchte ich nur sagen, dass Die Politik ahnunglos agiert(e) und die Energieversorger die Energiewende schlicht verschlafen haben. Oder sie haben sie wohl eher unterschätzt."""
Punkt 1 stimme ich zu, Punkt 2 ist falsch.

Ick nehme mal an, das Du die Netzbetreiber meinst....die aber dürfen sich aufgrund der Liberalisierung der Strommärkte den ganzen lieben Tag mit der Bundesnetzagentur rumärgern, sollen aber ein Haufen Geld in die Hand nehmen um jeden Piefke sein EE-Anschlussbegehren zu erfüllen..........Sorry, die Energiewende war von Anfang an nur ein dem grünen Irrsinn geschuldetes, von EE-Lobbyisten, NGO´s und unwissenden Politikern durchgepeitsches Konjukturprogramm ohne jeglichen Plan.

Is ja toll, das Du mit dem Umbau ganz doll Deine Finanzen aufbessern kannst.......aber ick muss dann am Ende dafür blechen, was wiederum für mich nicht toll ist.

Na egal, der Tag an dem der Saftladen auseinanderbricht ist nicht mehr fern und das ist am Ende mein Trost.
MfG

155

Herr Laufersweiler - Sie schreiben es: "Da werden sie natürlich warten, bis sie entsprechende Gesetze haben, staatliche Garantien erhalten oder Subventionen abgreifen können, um für sich den Schaden so gering wie möglich zu halten. " So wie ich dazu sage: Unternehmen verhalten sich in einem grundsätzlich opportun dem herrschenden System gegenüber. Sie müssen das sogar, um dauerhaft überhaupt etwas "unternehmen" zu können. Wenn Sie mit "links" eine staatsgläubige, sozialistische Auffassung meinen, gehe ich mit Ihnen einig, da diese Auffassung ja auch für "rechts" zutreffend ist.

E. Teufel- träumen Sie ruhig weiter...solchen Schlafmützen kann man wohl viele Bären aufbinden, damit so was wie "Die Politik hat Ihnen Vorgaben gemacht. Und egal ob es Ihnen oder mir gefällt. So ist Demokratie." aus dem Munde kommen kann. Aber hadern Sie nicht nach dem Aufwachen der kommenden eiskalten Dusche ob der Realität und der vertanen alternativen Möglichkeiten.
S. Hader - wer wie Sie nichts zur Situation im eigenen Land sagen will, kann oder darf, bemüht halt das Ausland wie Frankreich... oder interpretiert einen Kommentar (13) wie Sie in 19#. Heinz Eng schreibt Ihnen zu Recht die sich erst aus der Privatisierung und politischer Vorgaben ergebende Marktkonzentration. In "meinem" Bundesland wurden öffentlich-kommunale Energieversorger zum vierten im Bundesgebilde zusammengeschweisst und erst wegen der Geldbeschaffungssucht der politischen Kaste bedingt durch das ursächlich politischen Systems dazu ermächtigt , an "Ihre" französische EDF verscherbelt, also Volksvermögen im klassischen wie auch richtigen Sinne verprasst, und nun wieder für viel Geld zurückgekauft... ich meine zu erinnern, dass der damalige "verkaufende" Ministerpräsident sich zeitgleich ein schönes Landesmuseum hat bauen lassen. Brauchten wir ja unbedingt. Auch Sie, S. Hader, dürfen einfach weiterträumen.

Für die Träumer unter uns empfehle ich ein passendes Buch von G. Ederer: Träum weiter, Deutschland.

Danke Frau Maiwald für Ihre treffende klasse Analyse!

156

#25: "Sie labern mal wieder dummes Zeug daher."

Ich muss Sie doch beschäftigen, Herr Heinzow, sonst würden Sie sich auf der Arbeit wieder langweilen. ;o)

Zu Herrn Hofmann, #26: "Was meinen Sie, wie die Regierung handeln wird, wenn Sie diesen Irrweg (Sachgasse der sog. erneuerbaren Energien) EEG, durch den Unmut der Bürger, erkennen muss!"

Mir ist schon bewusst, dass das ständige Lesen hier den Eindruck vermittelt, dass die Mehrheit der Bevölkerung gegen den Ausbau der erneuerbaren Energien ist. Nur die Wirklichkeit sieht wesentlich anders aus. Man ist prinzipiell positiv gegenüber den neuen Technologien gestimmt und sieht auch einen Sinn darin, ungenutztes Sonnenlicht und Wind für die Stromproduktion zu nutzen. Natürlich macht man die Zustimmung auch zum Teil von den Preisen abhängig. Beispielsweise eine langfristige Verdoppelung der jetzigen Preise würde man kaum akzeptieren. Nur da sind die Leute wesentlich schlauer, als sie hier immer hingestellt werden. Sie sehen, wie die Preise der fossile Rohstoffe immer weiter nach oben gehen, angefangen von der eigenen Tankfüllung bis hin zur Nebenkostenabrechnung und wie auf der anderen Seite Photovoltaik und Solarthermie immer preisgünstiger werden und man Fortschritte im Bereich Stromspeicher erzielt. Sie wissen sehr gut, dass sich der heutige Zustand nicht für die kommenden Jahrzehnte konservieren lassen, im Gegenzug erkennen sie aber das Entwicklungspotential noch nicht ausgereifter Techniken.

"In der Solarbranche hat die Regierung schon einen Vorgemschack bekommen, wie das ist, wenn man die selbst bestimmten staatlichen Subventionen wieder zurückführen “muss”."

Das man den Ausbau neben dem existierenden EEG auch hätte ganz anders gestalten können und man sich vielleicht damit heutige Probleme hätte ersparen können, steht nochmal auf einen anderen Blatt. Zudem hat die Regierung im Gegensatz zu den Kurzarbeiterregelungen, wo man eine Durststrecke für bestimmte Industrien sehr effizient überbrückt hat und damit auch einen Wettbewerbsvorteil gegenüber seinen Nachbarn erzielte, bei der jetzigen Kürzung sehr kopf- und planlos reagiert. Es gibt scheinbar seit Jahren keine Pläne, wie man deutsche Solarfirmen für den Wettbewerb gut aufstellen könnte. Man meinte bis zuletzt, dass man mit mittelständischen Lösungen gegen die weltweite Konkurrenz hätte bestehen können. So werden jetzt andere die Geschäfte machen.

"Man kann für Deutschland zusammenfassen, dass diese EEG von vornherein nichts anderes war als ein Wohlstandsvernichtungsgesetz für die Mehrheit der deutschen Bürger."

Und warum ist der Wohlstand hierzulande in den letzten Jahren weiter gestiegen, wurde die Arbeitslosigkeit deutlich gesenkt, der Binnenmarkt mobilisiert und trotzdem die Exportquote weiter gesteigert? Messen Sie Ihre Aussagen doch mal an der Realität.

157

@ E. Teufel #27

"Als Ingenieur haben Sie die Aufgabe nicht nur Däumchen zu drehen, sondern Lösungen anzubieten."

Für den von der Politik verzapften Schwachsinn gibt es keine technischen Lösungen, die machbar und finanzierbar wären.

So wie die Bürger Schildas merkten, daß man Licht nicht in Säcken transportieren kann, wird die dämliche Politikerkaste nebst ihrer Propagandisten, zu denen ich Sie zähle, feststellen, daß man in Stromleitungen keinen Strom speichern kann.

158

@Herr Laufersweiler
Ich nehme die Politk ja nicht komplett in Schutz. Mir ist bewusst, dass da Diletanten agieren und alles drunter und drüber geht. Aber die Energieversorger haben mit Ihrer ablehnenden Haltung viele Probleme erst heraufbeschworen (z.B. die, welche im obigen Artikel angesprochen werden). Man hat (oder auch nicht) sie kommen sehen und ist sehenden Auges darauf zugeschlittert um jetzt nach der Politik zu schreien, weil das Energieversorgungsnetz immer schwerer zu beherrschen ist. Ihre Beispiele aus #31 nehme ich Ihnen ab. Die Politik ist ja auch nicht eine Suppe, sondern sehr viele Persönlichkeiten. Und so, wie Herr Stoiber (oder wars Herr Seehofer) kein Endlager vor seiner Tür haben will, so sehe ich bei mir vor der Haustür grad wieder, dass da Leute (bestimmt auch Grüne - steht aber nicht auf deren Stirn) gegen einen geplanten Windpark demonstrieren.
Aber ich rede von den oben angesprochenen Problemen, dass:
1. DEAn bei Überangebot nicht abgeschaltet werden dürfen (Ausnahmen hängen davon, ab wie der Richter drauf ist) und deswegen der Strom samt dem Geld den Schweiozern in den Allerwertesten geschoben wird.
2. Selbiges gilt für kritische Netzzustände.
3. Keine Schutzkonzepte für DEAn existieren.
Und da sind Sie als Ingenieur gefragt. Und es ist nicht i.O., dass Sie dafür jetzt die Politik verantwortlich machen.

1. und 2. münden direkt in die Punkte a und b aus dem Artikel:
-------------- Zitat aus Artikel --------
a) an vielen Tagen ein Überangebot herrscht, was die Netze destabilisiert
b) ein Strompreis, der häufig negativ wird (
---------- Zitatende --------------------
(Punkt c hängt in der Formulierung direkt mit Punkt b zusammen.)

Zusammengefasst möchte ich nur sagen, dass Die Politik ahnunglos agiert(e) und die Energieversorger die Energiewende schlicht verschlafen haben. Oder sie haben sie wohl eher unterschätzt.

mfg
E.T.

@Herr Klasen, Herr Hofmann, Herr Rassbach
Danke für ihre polemischen Beiträge ohne Substanz. Ich habe Sie zur Kenntnis genommen.

159
Armin Schmitt

# 26 Hofmann,M

Was meinen Sie, wie die Regierung handeln wird, wenn sie diesen Irrweg (Sackgasse der sog. erneuerbaren Energien) EEG durch den Unmut der Bürger erkennen muss.

Sie wird versuchen den Unmut auszusitzen und forden, die Anstrengungen zu verdoppeln um alles zu einem erfolgreichen Ende zu bringen, weil alles andere alternativlos ist.

Auch wenn sie erkannt hat, dass das Ziel schon längst aus den Augen verschwunden ist. Fehler zugeben war noch nie die Stärke von Regierungen.
Wahrscheinlich darf sie auch nicht anders handeln.

Und wer hilft dabei? Oder besser, wer fördert das. Unsere Main Stream Medien! Denn solange die MSM dem Volk immer wieder die Notwendigkeit der Energiewende im Bezug auf die nachfolgenden Generationen, den zur Neige gehenden Ressourcen und dem Klimawandel eintrichtern, solange immer wieder die Politikdarsteller zu Wort kommen, die die Notwndigkeit auch hervorheben und die deutsche Energiewende als Beispiel für die Welt darstellen und zur Nachahmung empfehlen, solange wird sich nichts ändern. Es wird sich auch deshalb nichts ändern, weil der größte Teil der Deutschen glaubt, was Grüne, Ökologisten und NGO`s ihnen durch die MSM erzählen. Stellt man in Diskussionen oft genug fest. Siehe das Wahlergebnis in S.-W. Dort will man jetzt sogar mit noch mehr Windkraftexport die Staatsschulden abbauen. Darum wird jetzt die Forderung zum beschleunigten Ausbau der Netze erhoben. Abbau der Staatsschulden über die Strompreise! Irgendein öffentlicher Protest? Fehlanzeige.
Was ertragen die Deutschen mittlerweile alles mehr oder weniger klaglos. Weitgehendes Rauchverbot, Glühlampenverbot, Niedergang von energieintensiven Industrien, stopp von neuen Industrieansiedlungen, Ausbau von Fernstraßen, aber gleichzeitiger Rückzug der Bahn aus der Fläche, E10 und demnächst noch Ökoduschköpfe. Was mit dem ESM auf uns zukommt haben auch noch nicht viele registriert.
Alles möglich durch Manipulation und ständige Indoktrination der MSM. Alles der Umwelt und Rettung des Planeten geschuldet. Da kann man doch nicht ernsthaft gegen die EE sein!
Kann das alles Zufall sein? Manchmal habe ich den Eindruck, das hat Methode. Deutschland soll klein gemacht werden. Da ist das ganze Öko- und Grüngedusel eine hervorragende Tarnung mit den MSM als Tarnkappe. Da sitzen im Hintergrund die, die schon immer das Sagen hatten, und üben ihre Macht über die von ihnen kontrollierten Medienkonzernen aus. Und die Politikdarsteller sind die Marionetten, die dann alles dem Volk verkaufen dürfen.
Es wird sich nur dann ändern, wenn es sich für eine gewisse Elite lohnt. Das erkennt man dann an der Berichterstattung der MSM.

160

@Teufel
Mit Verlaub gesagt, Du erzählst Unfug.

Die Politik hatte damals keinen Plan und ist heute noch weiter von einem entfernt wie die Erde von der Sonne.
Jetzt.....nach über 10 Jahren EEG wollen se einen Masterplan machen, na wie geil ist dat denn.
Insbesondere die Netzbetreiber aller Ebenen humpeln der Entwicklung nur noch hinterher, während die 4 Großen ganz schnell ihre Netze verscherbelt haben und jetzt auch den Subventionssumpf nutzen wie alle anderen Investoren auch.
Anpassungen der technischen Regeln......heißt nach Deinen Worten.......Qualitativ ganz weit nach unten, damit der Saftladen mit den Zufallsströmlingen trotzdem noch irgendwie funktioniert, gelle.
Feindbild Energieversorger......die hätten ja können, die haben sich gegen den Unfug gewehrt, die haben keine Leitungen vorsorglich ins Blaue gebaut und sind sowieso immer die Bösen, inzwischen zeigen se aber mehr und mehr den Stinkefinger, ganz berechtigt meiner Meinung nach.

Deutschland will Vorreiter sein im Umbau seiner Energieinfrastruktur.....und ist zu blöd einen Großflughafen rechtzeitig fertig zu stellen, na Mahlzeit Herr Preil.

Deutschland hat fertig, die Pulle ist fast leer.
H.E.

161

@ Hader 08.05.2012, 19:45

Zitat: """
In Fachkreisen nennt man das wohl "Alarmismus". ;o)"""

Nö, Realismus.
Du weißt doch, Onkel Heinz ist Insider und als solches fachlich berechtigt derartige Aussagen zu treffen.
Die bisher ungebremste Energiewende geht einem Kipppunkt entgegen, der unweigerlich, unumgänglich zur Katastrophe führen wird.

Mal so nebenbei, die ständig schwindende "Stromqualität" macht sich auch in meiner Anlage bemerkbar mit immer mehr Ausfallerscheinungen, die unserer Firma einen Haufen Geld kostest zwecks Reparaturen und Ausfallzeiten.
Und das ist erst der Anfang vom Ende, die letzten beiden Gefahrensituationen im deutschen Stromnetz, konnten nur noch mühsam beherrscht werden, das System wird immer komplexer und damit anfälliger.....dann noch ein Ausfall an der richtigen Stelle und es macht Bumm.
MfG

162
Peter Jensen

Herr Laufersweiler,

mich erstaunt immer wieder, dass es Leute gibt (wie Herr Teufel), die noch etwas zu sagen haben zu Dingen, die eigentlich so eindeutig sind (wie Ihr Kommentar), dass es dazu eigentlich nichts mehr zu sagen gibt.
Die Schuldzuweisung von Herrn Teufel zeugt wieder einmal von völlig realitätsferner Sicht der Dinge.
Industrieunternehmen sollen also aktiv bei Gesetzentwürfen mitmachen und zwar soweit, dass ihre Interessen dabei auf jeden Fall gewahrt werden. Das findet übrigens ein Stück weit schon statt, Herr Teufel. Das nennt sich Lobbyarbeit und wird den Energieversorgern ja auch bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit vorgeworfen. Aber es gibt da eben auch noch ein paar andere Lobbyisten aus der grünen Ecke. Und gegen Ökoreligion und vor allem gegen individuelle finanzielle Interessen von Politikern können sich technische Sachargumente kaum durchsetzen.
Wer die Entstehung des EEG ein wenig kennt und wer mal gesehen hat, wer Anteilszeichner der ersten Wind- oder Solarfonds war oder Gesellschafter oder Aufsichtsrat der ersten Öko-Energiefirmen, dem wird schnell klar, welche Lobbygruppe da am erfoglreichsten gearbeitet hat.
Und letztlich wurde das EEG von Politikern geschaffen und beschlossen. Also müssen in erster Linie die Politiker die Folgen abschätzen und nicht Industrieunternehmen. Wenn jedoch in der politischen "Klasse" Emotion und Dogma Vorrang vor Ratio und Fachwissen haben, nützt Lobbyarbeit von der "falschen" Seite wenig.

163
Henryk Laufersweiler

@ Herr Teufel
Ja, ich gebe der Politik die Schuld.
Als Anteilseigner und Gesetzgeber nehmen Politiker massiv Einfluß auf das operative Geschäft der Energieversorger. Wobei sie die Umsetzung ihrer politischen Vorgaben nicht einmal aktiv unterstützen - beispielsweise durch erleichterte Planfeststellung für neue Trassen oder den Ausbau vorhandener Trassen (dauert manchmal Jahrzehnte). Politiker machen uns Vorgaben und beteiligen sich vor Ort oft an der Verhinderung der Umsetzung.
Glauben Sie wirklich, Energieversorger würden das Geld ihrer Aktionäre in Projekte stecken, die sie von vornherein als unrentabel oder unsinnig erkannt haben und die auf den Widerstand einer aufgehetzten Bevölkerung stoßen? Da werden sie natürlich warten, bis sie entsprechende Gesetze haben, staatliche Garantien erhalten oder Subventionen abgreifen können, um für sich den Schaden so gering wie möglich zu halten.
Beispiel Endlager:
Linke Politiker aller Parteien und Bürgerinitiativen verhindern seit Jahrzehnten eine ergebnisoffene Suche nach einem Endlager für sogenannten "hochradioaktiven Atommüll" und kritisieren aber dann im Gegenzug bei jeder Gelegenheit, dass wir ja kein Endlager haben!
In meinen Augen ist dieser "Atommüll" ein wertvoller Rohstoff, den wir auf gar keinen Fall verbuddeln sollten und für dessen Verwertung es heute schon technische Konzepte gibt - aber politisch ebensowenig gewollt wie der Bau hocheffizienter Kernkraftwerke der neusten Generation, deren "Abfall" nur wenige Jahrhunderte strahlt und nicht für Jahrtausende gesichert werden muss.
Gut, ist nicht mein Fachgebiet, aber ich laufe mit offenen Augen durchs Leben.
Ich erlebe aber jeden Tag, das politisches Handeln von Ideologie und Wunschdenken beeinflußt ist und meist technischem Sachverstand entgegensteht.
Das geht sogar so weit, dass in Großbetrieben ungeeignete Manager durch politischen Einfluß installiert werden, die sich eher der Politik als technischen Notwendigkeiten verpflichtet fühlen.

164

E.Teufel,

sind das jetzt schon Rückzugsgefechte von Wendegläubigen?
Der EE Ausbau kommt jetzt dicke wie der "süße Brei" 😉
Hier fahren seltsam viele Transporter rum mit Ladungen aus HongKong, würd mich nicht wundern, wenn dieses Jahr 10 GW Sonnenpaddel dazu kommen 😉

Die 9 Mrd.KfW Kredite von uns an die Chinesen sind noch lange nicht alle.

Dabei hat sich doch nichts geändert.
Die Sonne scheint in Deutschland um die 1000 Stunden im Jahr und Vahrenholt hat sich als Windausbauchef auch gerade beschwert, dass der Wind infolge Klimakatastrophe immernoch nicht mehr als um die 1400 Stunden weht. Die EE Schwachsinnsdinger laufen also im Jahr zw. 11% und 16% der möglichen 8760 Stunden im Jahr.

Speicher gibt es nicht.

Kein einzigstes KW kann wegen Zubau EE abgeschaltet werden.

GuDs keine Investoren, kein Wunder, wenn die mehrmals täglich im Teillastbereich fahren müssen, ist der Gewinn hin, da sind Krähenspiegel und Fledermausklopfer sicherer aber die Ethikkommission unserer nachhaltigen Kirchenvertreter wird es schon richten, es war ja möglich, sagten sie zur Kanzlerin .

165

@E.Teufel #27
Das ist genau diese arrogante Ökoart, die immer die Schuld bei den anderen sucht obwohl ganau diese ökosozialistische Politik für die Schieflage im Land verantwortlich ist.
Merkt IHR eigentlich nicht, dass die großen Konzerne sich schon seit Jahren ins Ausland "absetzen"!?
Die deutsche Auto- Chemie- und Maschinenbaubranche machen ihre größten Umsätze nicht mehr in Deutschland bzw. Europa sondern in Asien und zusehends auch wieder in Nord- und Sübamerika. Die Zahlen werden zwar noch über die Hauptverwaltung in Deutschland verkündet/berichtet. Die Wertschöpfung jedoch wandert Schritt für Schritt immer mehr nach Asien,Amerika ab. Der Hauptabsatzmarkt und damit zwangsläufig auch der Produktionsstandort wird sich weiter von Europa nach Asien und Amerika verlagern. In Europa werden dann nur noch die Hauptzentralen verbleiben und ihre Statistiken/Bilanzen pflegen. Dem deutschen Bürger/Arbeitnehmer hilft dies jedoch nicht weiter! Er verliert seinen gut bezahlten Industriearbeitsplatz und darf sich mit minderbezahlten Dienstleistungsarbeitsplätzen rumärgern.
Auch RWE,Vattenfall und EON werden andere Länder in der Welt suchen und finden, wo der Energieabsatz/umsatz stimmt.
Und noch eines...Mit den steigenden Stromkosten hat das Kosumgewerbe auch erhebliche Probleme. Die Kaufhäuser und Konsumtempel oder auch Flughäfen benötigen ungeheur viel Strom. Auch hier wird es massive Einschnitte in der Beschäftigungswelt der jeweiligen Unternehmen geben! Siehe Neckermann,Metro oder die Lufthansa...
Das Regelwerk des EEG und die dadurch steigenden Energiekosten werden gut bezahlte Arbeit und damit den Bürgerwohlstand in Deutschland weiter schrumpfen lassen und damit die soziale Armut erhöhen!

166

#27: E.Teufel sagt:am Mittwoch, 09.05.2012, 10:31

"... Schuldzuweisung ..."

LOL, soviel Frechheit habe ich ja schon lange nicht mehr gehört / gelesen. Etwas funktioniert nicht (Hier: Energieversorgung mit sog. „Erneuerbarer Energie") und dann als Befürworter die Schuld jenen zuweisen die bereits vor Jahrzehnten davor gewarnt haben.

Da fällt mir nur ein Lied zu ein (ich möchte aber nicht persönlich werden!):
„Geh doch zu Hause …“

167

@Herr Laufersweiler

Habe ich das richtig verstanden? Sie als Ingenieur eines (großen) Energieversorgers geben also die Schuld für die derzeitigen Probleme der Politik (inkl. der Gewerkschaften?) allein?
Ist das nicht etwas kurz gemessen? Gerade Sie hätten schon damals eingreifen können. Haben Sie aber nicht. Oder wie es ein anderer Dr.-Ing. eines großen Energieversorgers in etwa sagte: "Wir haben den Zug einfach verschlafen." Die ersten WEAn haben Sie und Ihre Kollegen alle noch belächelt, stimmt's oder hab ich Recht? Das wir heute hin und wieder den Strom teuer ins Ausland verkaufen müssen, ist Ihr verschulden. Wie lange gibt es das EEG? Das sogenannte Erzeugungsmanagmenet (oder wie auch immer das heute heißt) steht noch immer auf einem wackeligen rechtlichen Fuß. Aber wer hätte es denn in die Normenarbeit einbringen sollen, wenn nicht Sie? Geeignete Schutzkonzepte für Netze mit DEAn werden erst JETZT erarbeitet. Klar dass man deswegen noch heute Probleme mit der Zuverlässigkeit hat. Wenn es die Automatik nicht macht, muss man es halt manuell machen.

Die Politik hat Ihnen Vorgaben gemacht. Und egal ob es Ihnen oder mir gefällt. So ist Demokratie. Ein "weiser" Mann hat mal gesagt: "Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle Anderen." Einige behaupten ja in diesem Forum immer noch, dass das Mafia oder Diktatur sei. Zurück zu Ihnen: Als Ingeniuer haben Sie die Aufgabe nicht nur Däumchen zu drehen, sondern Lösungen anzubieten. Und damit hängen die heutigen Netzbetreiber mächtig hinterher.

mfg
E.T.

168

@S.Hader #24
Die KERNKRAFT ist in Frankreich wie auch in Deutschland eine POLITISCHE Entscheidungssache.

Zum Schluss wird IMMER die Politik mit ihren Gesetzen,Verordnungen,Markteinschränkungen über den Wohlstandsstatus seiner vertrauensvollen Bürger entscheiden.
Die deutsche Regierung mit Fr. Ökomerkel hat sich dazu entschieden, mit Verordnungen,Bestimmungen,Gesetzen aus der billigen und immer verfügbaren Stromerzeugung (Kohle,Kern und Gaskraftwerken) auszusteigen und dafür den sozialarmen und kapitalintensiven Weg der Zufallsstromerzeuger (sog.erneubare Energien) zu gehen. Mit dem EEG agiert die Bundesregierung komplett gegen die Mechanismen des Marktes! Somit hat die Regierung mit dem EEG den Grundstein für eine Dauersubventionierung im Energiemarkt Deutschlands gelegt. Zu Lasten des Wohlstands der deutschen Bürger.
Was meinen Sie, wie die Regierung handeln wird, wenn Sie diesen Irrweg (Sachgasse der sog. erneuerbaren Energien) EEG, durch den Unmut der Bürger, erkennen muss?!
In der Solarbranche hat die Regierung schon einen Vorgemschack bekommen, wie das ist, wenn man die selbst bestimmten staatlichen Subventionen wieder zurückführen "muss".
Die Windenergie steht jetzt den Gaskraftwerken gegenüber. Hier schützt das EEG den Windstrom noch mit einer Vorrangeinspeisungsklausel. Aber wie lange noch? Und was passiert dann mit der Windbranche, wenn diese Klausel fällt?

Man kann für Deutschland zusammenfassen, dass diese EEG von vornherein nichts anderes war als ein Wohlstandsvernichtungsgesetz für die Mehrheit der deutschen Bürger.

Egal ob jetzt EEG, Club of Rom oder anderen obskuren Ethikvereinigungen. Die deutsche Regierung hat in den letzten Jahren zu viel GEGLAUBT und zu wenig mit Vernunft und Verstand dieses deutsche Volk geführt!

169

@ S. Hader #24

"Herr Paul, der Hinweis, dass in Frankreich die Strompreise deutlich billiger sind, zeigt ja, dass staatlicher Eingriff und Vorherrschaft in der Stromproduktion eben kein zwangsläufiger Preistreiber sein muss."

Sie labern mal wieder dummes Zeug daher. Preistreibereien (durch die Politiker = Staat) werden per volkswirtschaftlicher Gesamtrechnung bestimmt und nicht aufgrund eines Einzelposten.

An Ihrer höchstpersönlichen Einschätzung in Fragen der Ökonomie lausig ungebildet zu sein ändert sich also nix.

170

Herr Paul, der Hinweis, dass in Frankreich die Strompreise deutlich billiger sind, zeigt ja, dass staatlicher Eingriff und Vorherrschaft in der Stromproduktion eben kein zwangsläufiger Preistreiber sein muss. Frankreich hat, um den hohen Anteil an Atomstrom durchzusetzen, bereitwillig eigene Kohlekraftwerke stillgelegt. Auf der anderen Seite stieg der Verbrauch in den letzten Jahrzehnten nicht so wie prognostiziert an. Die AKWs waren zum großen Teil nicht ausgelastet. Gut für die Strompreise und Verbraucher, schlecht für EDF und seinem Geldgeber, dem Staat. Der Schuldenstand von EDF war zuletzt im zweistelligen Millardenbereich. Der Staat hat sich generell die Einführung in die Atomstromindustrie einiges kosten lassen. Hinzu kommen geringere Stromsteuern. Das kann man begrüßen oder kritisieren, nur sollte man nicht so tun, als wenn die gesamte Entwicklung der frz. Stromproduktion eine privatwirtschaftliche war. Sie war zu 100% staatlich gesteuert und gewollt.

Die heutige Stromproduktion in Frankreich ist nichts anderes als das Ergebnis staatlicher Planung (siehe Messmer-Plan), mit all seinen Vor- und Nachteilen. Erstaunlicherweise wissen die meisten von der frz. Stromproduktion immer nur den günstigen Strompreis, mehr aber auch nicht mehr, was eigentlich schade ist.

"Also unsere “Regierung” ist schon verdammt schlecht, meinen Sie nicht? Frankreich wird uns trotz Verstaatlichung locker überholen, auch mit Kindern: -)"

Wenn dem so ist, dann liegt das Problem wohl doch nicht in der Verstaatlichung. Das wäre zumindest mal ein Erkenntnisgewinn. :o)

@"Heinz Eng", #23: "Ein Trost hab ick jedenfalls......das System wird zusammenbrechen, nur der Zeitpunkt ist noch etwas unklar."

In Fachkreisen nennt man das wohl "Alarmismus". ;o)

171

@Hader

War klar, das Sie Laie sich auch zu Wort melden müssen.

Was hier und anderen Ortes immer wieder vergessen wird.....die Liberalisierung der Energiemärkte, wo sich insbesondere Deutschland im vorauseilenden Gehorsam natürlich gründlichst einbringen musste.
Bis zum Jahre 2000 etwa, lag die Energieversorgung in hauptsächlich kommunaler Hand. Sei es durch Besitz von Anteilen an den Energieversorger oder gar Stadtwerken, erst nach dem Durchpeitschen der Liberalisierung enstand eine Konzentration auf nur 4 Stromriesen....was natürlich unsere kleinen Basher irgendwie geistig verdrängt haben.
Andere Nationen haben diesen Weg eben nicht so gewählt und sich ihren staatlichen Einfluss auf diese wichtige Infrastruktur bewahrt, nur Deutschland musste ja dem englischen Vorbild hinterherhecheln und alles privatisieren was nicht bei drei auf den Bäumen war.
http://de.wikipedia.org/wiki/Energiemarkt

Tja, blöd nur, das ein freier Handel von Energie inzwischen von den EEG konterkariert wird, je mehr EE-Zufallsstrom zwangsweise ins Netz eingespeist wird umso unsinniger wird das ganze System.
Das liebe Wirtschaftsministerium muss nun zusehen, wie es den ganzen Quark noch in die Reihe kriegen soll und gängelt auch noch die Netzbetreiber aller Ebenen wie Kleinkinder in der Kinderkrippe zur Mittagsschlafzeit.

Wie immer, wenn absoluter Blödsinn eingeführt wird, war es eine EU-Richtlinie.....und nun kann Deutschland nix mehr zurückdrehen und muss den Ausstieg aus den gesunden Menschenverstand teuer bezahlen.
Ein Trost hab ick jedenfalls......das System wird zusammenbrechen, nur der Zeitpunkt ist noch etwas unklar.

H.E.

172
Jenny Maiwald

Im Grunde kämpft das in dem Artikel so gut vorgestellte Problem mit einer Sache, an der die gesamte Gesellschaft hier krankt: Politik sorgt für einen wie eine Hydra wuchernden Staat, bei der eine Maßnahme die andere nach sich zieht und eine Behörde eine neue generiert, ohne daß sich etwas verbessern würde.
So wie die Politiker darüber schäumen, daß Finanzmärkte ihnen den Handlungsraum beschneiden und es ungeheuerlich finden, sich einfachen Tatsachen beugen zu müssen, so glauben sie, die Energiewende sei eine Sache, die davon abhinge, was Politik macht und daß physikalische Gesetze oder eine einfache Frage nach Effizienz oder Finanzierbarkeit eben keine Rolle spielen dürfen. Mit kaum nachvollziehbarem Größenwahn glaubt die Politik, die Umstände, woraus auch immer sie bestünden, dominieren zu können nach dem Motto: Was interessieren mich Tatsachen, wenn ich einen Plan habe. Wenn es nicht funktioniert, sind nach bewährtem Muster die Konzerne schuld.
Ich denke, daß es sich totlaufen wird. Die Energiewende wird mit Pauken und Trompeten scheitern, und dem von Agitprop benebelten Bürger wird das spätestens klar, wenn Strom zum Luxusgut wird. Finanziell ernst in Bedrängnis geratene Staaten haben sich von dem Quatsch ja auch schon verabschiedet.
Wir würden nicht vergessen, daß das ach so prosperierende Deutschland
mit mehr als 2 Billionen Euro verschuldet ist,
die Deutsche Bundesbank (das finanzielle Herz des Landes) auf uneinbringlichen Forderungen gegenüber den PIIGS-Staaten in Höhe von mehr als 650 Milliarden Euro hockt (was bedeutet, daß im Falle des Scheiterns des Euro die Deutsche Bundesbank Pleite ist),
und zusätzlich Verbindlichkeiten in schwer definierbarer dreistelliger Milliardenhöhe aus dem Euro-Abenteuer eingegangen ist.
Es ist im Grunde gar kein Geld mehr da. Es gibt nur noch überbordende Kreditversprechungen. Das rechnet sich nie, es ist unfinanzierbar, und der Punkt, an dem die Bevölkerung sich verweigern wird, an dem man künftig Wahlkampf mit sinkenden Strompreisen wird machen können, der kommt womöglich. Und selbst wenn nicht – alles Geld, das in dieses Irrsinnsprojekt fließt, ist letztlich am internationalen Kapitalmarkt geliehen. Die Verwerfungen der kommenden Jahre werden das aus sich heraus erledigen, zum Beispiel dann, wenn die Zinsen für deutsche Staatsanleihen anfangen zu steigen.
Wenn man nicht betroffen wäre, könnte man sich gemütlich zurücklehnen und das Scheitern mit wohlwollendem Interesse betrachten.

173

@S.Hader #19
Wie Sie, was der Unterschied zwischen der französischen und deutschen Regierung beim Thema "Energie" ist?!
Die französiche Regierung schaut auf die Strompreise und unterstützt die marktbilligste Energieform der Kernkraft. Die Regierungen von Frankreich wussten und wissen wie wichtig eine billige Energieversorgung für ihre Industrie und Gesellschaft ist.
In Deutschland wird gerade das Gegenteil gemacht. Hier will die Regierung mit aller Glaubensmacht die sog. erneubaren Energieformen durchsetzen. Und damit die teuerste Energieversorgung für unsere Industrie und Gesellschaft.
Das Absurde in Deutschland ist ja noch, dass die Regierung diesen verdammt teure sog. erneubare Energie auch noch subventioniert über Steuergelder und Zwangsabgaben (EEG). Und weil dieser Strom aus Wind und Sonne abhängig von der Natur ist, ist dieser ein Zufallsstrom. Und Zufallsstrom ist nicht immer da, wenn er benötigt wird. Deshalb werden die sog. "Smart-Grid" so beschworen. Die sollen uns helfen, die durch den Zufallstrom enstandene Mangellücke zu überbrücken. Die deutsche Regierung verteuert mit aller Macht unseren Strom damit wir uns später in einer Mangelwirtschaft wiederfinden. Statt Wohlstand gibt es in Zukunft immer mehr Mangel!
Statt Naturraum immer mehr Energiewahrzeichen (Windräder,Sonnenmodule,Stromleitungen,Umspannwerke)!
So schaut die neue ideologische Ökowelt in Deutschland aus. Verarmt und mit Industiedenkmäler zugepflastert!

174

#19: S.Hader, Sie argumentieren mal wieder am Thema vorbei,
abgesehen von der unhöflichen Frage, warum wir denn nicht das Ausland kritisieren.

Der Punkt war nicht die Klage über eine (nicht stattfindende) Verstaatlichung, sondern über die staatlichen Eingriffe in die Wirtschaft mit der Folge der Strom- und Energieverteuerung.

Warum sollte man dann Frankreich mit einem Strompreis von 12,25 cent/kw/h kritisieren gegenüber Deutschland mit 22.94 cent/kw/h???
(2009)

Wollen Sie auch noch den unterschiedlichen Steuersatz hören?

Jetzt stellen Sie sich mal vor,
Deutschland mit seiner privatwirtschaftlichen Stromerzeugung und den gleichen "Auflagen" und Steuersätzen wie Frankreich!

Da könnten wir uns doch glatt ein paar eigene Kinder mehr leisten;

ich denke jetzt mal ganz realistisch ohne Klima an unsere Zukunft.

Also unsere "Regierung" ist schon verdammt schlecht, meinen Sie nicht? Frankreich wird uns trotz Verstaatlichung locker überholen, auch mit Kindern 🙂

mfG

175

@Johannes Hartung, #13: "Warum muss ausgerechnet zum Thema Energieerzeugung jeder Unwissende seine Meinung kundtun? Ich habe keine Ahnung von Medizin, Theologie, Juristerei, etc. etc. und halte mich entsprechend aus den Diskussionen um Stammzellen, Glaubens- und Rechtsfragen heraus."

Sie sollten mit den EIKE-Lesern nicht so hart ins Gericht gehen. Jeder redet halt so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Und das ist auch gut so in einer freiheitlichen Gesellschaft.

Was mich aber an der Dikussion wundert, es wird hier von allen Seiten die Verstaatlichung der Energieversorgung in Deutschland beklagt. Aber man hört nie ein Wort der Kritik in Richtung Frankreich oder andere Länder, wo die Strukturen viel mehr staatsorientiert sind. EDF betreibt dort sämtliche AKWs und ist mit über 80% in staatlicher Hand. Der dazugehörige Netzbetreiber RTE ist ein reines Staatsunternehmen. Solange die weiterhin am Atomstrom festhalten, wird sich hier keiner über deren Verstaatlichung beschweren.

176

#14: Rainer Manz
"Bitte Lehrer, Pfarrer und andere Spezialisten nicht vergessen!"
Ganz besonders abstossend finde ich "Wissenschaftler", die diese menschenfeindliche Ideologie wider besseres Wissen besonders fördern.

mfG

177

#15: Henryk Laufersweiler
in NRW kann man kommenden Sonntag tatsächlich die "Partei der Vernunft" wählen.
Ich gehöre ihr nicht an, keine Angst,
aber ich freue mich, dass sie es tatsächlich noch geschafft hat, dort auf dem Wahlzettel zu erscheinen.

mfG

178

Es wird zusammenbrechen, von ganz allein zusammenbrechen.

Das System Energiewende benötigt immer häufigere, nachregelnde Planung bzw. Gesetzgebung die in naher Zukunft nicht mehr ausreichen wird um das System Energiewende zu beherrschen. Gegen Ende sind immer kleinere Störgrößen ausreichend um das System Energiewende zu destabilisieren.
Haben wir Glück, kommt vor dem Kollaps (Blackout)die weiträumige, wiederkehrende Flächenabschaltung oder die Zwangsabschaltung von Großverbrauchern mit (hoffentlich) dem Lerneffekt, dass Elektroenergieversorgung der Physik gehorcht, nicht dem Juristen, Soziologen, Lehrer, Ökologen, Politiker oder Klimawandelgläubigen.

Verstaatlichte Industrie und Planwirtschaft durfte ich kennenlernen, ich möchte sie nicht nochmal erleben.

PS: Energieautarke Gemeinden, Plusenergie- oder Nullenergiehäuser sollten schon heute mit gutem Beispiel voran gehen und sich vom Netz unumkehrbar trennen. Sie werden die Leucht!türme sein, an denen der dt. Michel sehen kann wie es sich im Dunkeln und Kalten leben lässt.

179
Henryk Laufersweiler

@alle
Leider lassen sich Themen wie Energiesicherheit nicht im politikfreien Raum abhandeln.
Letztlich muss man sich die Frage stellen, welche Partei kommt meinen Vorstellungen von bezahlbarer, sicherer Energieversorgung, Infrastruktur, Wirtschafts- und Industriepolitik am nächsten.
Das Faß Euro, EU und innere Sicherheit will ich erst gar nicht anstechen, sonst würde das den Rahmen sprengen.
Ich für meinen Teil bin zu einem erschreckenden Schluß gekommen: Keine der etablierten Parteien kommt auch nur annähernd in den Bereich, dass sie für mich wählbar wäre!
Das ist traurig, da diese Erkenntnis mich zur Wahlenthaltung zwingt, obwohl ich durchaus an der Gestaltung unseres Landes mitwirken möchte.
Ich sehe unser Land vor die Hunde gehen und muss hilflos zusehen, wie sich die Errungenschaften unserer Vorfahren auf technischem, wissenschaftlichem und kulturellem Gebiet in einem nichtssagenden Einheitsbrei aus Beliebigkeit auflösen.
Das hat unser schönes Land nicht vwerdient!

180
Rainer Manz

H. Laufersweiler sagt:

"Kindergärtnerinnen und Politologen erklären uns die schöne neue Welt der erneuerbaren Energien" Bitte Lehrer, Pfarrer und andere Spezialisten nicht vergessen! Wer braucht schon Ingenieure, Techniker und Kaufleute. DIE haben uns das doch alles eingebrockt mit ihren Fähigkeiten... (Ironie Ende).

Gell, schöne neue Welt. 1984 ist eine Lachnummer dagegen. Und so ehrlich durchschaubar.

Auch ich bezweifle, dass sich aus dem kommenden finanziellen Zusammenbruch des jetzigen Systems zu einer Ernüchterung der Menschen führen und vielleicht den Weg für ideologiefreie und pragmatische Lösungen bahnen wird. Dem widersprechen mit einem seitens Herrn Steger perfekt-erschreckend verdeutlichten Szenario eine daraus anzunehmende Massenhysterie mit menschlichen wenn auch idiotischen Verhaltensweisen wie dem Suchen nach vermeintlich Schuldigen und Lynchen derselben und mehr.
Die Sonne schickt doch keine Rechnung und every times blows the wind... die können ja nicht schuld sein, oder? Die wo Schuld haben seid Ihr selbst, Leute. Die, wo Euch Euren mehrheitlichen Wählerauftrag besorgt haben, sind dann sicher mal weg... aber bestimmt nicht auf dem Jakobsweg zur Buße.
Wer soll in einer zusammenbrechenden Ordnung für Recht und Ordnung sorgen? Wohl weil, falsche Frage, unsere politischen Kasten in den EU-Ländern und deren willfährige EU-Kommission haben dafür schon länderübergreifend vertraglich vorgesorgt... sofern man das EU-Vertragswerk dazu gelesen und wahrhaben möchte.
Die Leute kapieren nur langsam oder noch lange nicht den mir Bauchweh verursachenden doppelt kommenden Zusammenbruch - einmal aus der "Finanzkrise" und dann aus "unserem" Klimawandel-Klimbim verbundene Energieverknappungsverteuerungsabsicht. Die Wahl in Greece gestern ist der nächste Meilenstein dazu. Die Präsiwahl in France mit dem gern geglaubt versprochenen Ende eines Sparkurses, die Wahl in S-W. mit wiederum vermutlich grünroter Regierung tut ein Übriges. Obwohl, wer in DL regiert ist zwischenzeitlich völlig Wurst; die Metzger sind alle gleich in ihrer Arbeit, auch wenn sie andere Farbschürzen haben sollten.
Wo ist der Eimer...

Die Verstaatlichung war schon immer die beste Möglichkeit der Herrschenden sich fremden Eigentums zu bemächtigen. Und der Wähler in Person des Solarwindbiosuper-furchtbaratomangstmichel stimmt dem auch noch zu. Absurd. Unsere Nachfahren mögen darüber irgendwann mal schmunzeln können. Ich kann es nicht.

181
Johannes Hartung

#6: Sehr geehrter Herr Laufersweiler, Sie haben vollkommen recht. Zum Thema Energie fühlt sich jeder berufen zu wissen, wo es lang gehen soll. In der Regel sind es die nicht technischen Berufsinhaber, die sich in Panik bringen lassen.

Warum muss ausgerechnet zum Thema Energieerzeugung jeder Unwissende seine Meinung kundtun? Ich habe keine Ahnung von Medizin, Theologie, Juristerei, etc. etc. und halte mich entsprechend aus den Diskussionen um Stammzellen, Glaubens- und Rechtsfragen heraus.

Kurioserweise meint aber meine evangelische Pfarrerin, sie wüsste wie man Energie erzeugen muss. Woher sie das Wissen dazu nimmt, hat sie mir trotz mehrfacher Nachfrage nicht erklären können.

182

@#6 Zusammen mit der Einführung der Erneuerbaren mit dem EEG wurde von Anfang an ein "Feindbild" bzw. eine Verschwörungstheorie geschaffen: die großen Stromkonzerne hatten sich durch eine Monopolstellung übermässige Vorteile und Profit verschafft, deshalb müssen sie jetzt bewusst *benachteiligt* und übergangen werden. Das ist beim Versuch vernünftig und logisch vorzugehen ein riesiges Problem - die Politik hat als Basis keine Logik, sondern es geht um Rache, um Gerüchte, um Verschörungstheorien. Trittin hatte z.B. bei der Laufzeitverlängerungsdebatte die Vorteile für RWE durch längere Laufzeiten angeprangert - bei einer Entscheidung die massive Auswirkungen für die Finanzen jedes einzelnen Haushalts und Betriebes hat, war die Entscheidungsgrundlage ein "Kleinkrieg" gegen einen Konzern, dem man bewusst schaden wollte.

Das gleiche Phämomen eines öffentlichen "Feinbildes" gab es schon öfter in der Geschichte - meistens bedienen sich Diktaturen dieser Feindbilder, um vom eigenen Versagen abzulenken.

183

@Heinz Eng #8
Ein "Smart-Grid" beschreibt nicht die Intelligenz eines Netzes sondern die Mangelwirtschaft einer Industrienation.
Unser "altes" Stromerzeugungs- und Verteilungsnetz war nämlich schon von Anfang an intellegent,wirtschaftlich und landschaftsschonend aufgebaut/ausgedacht.

184
Peter Jensen

Heute bei einem großen Energieversorger in Sachen EEG und KWK zu tun gehabt. Kurz mal die Frage gestellt, wie denn so die Auswirkungen der Einspeisung der sog. EE seien?
Nur Kopfschütteln und sorgenvolle Mienen bekommen.
Neben dem ganzen technischen Aufwand (Netzanschluss und -stabilität)kommt ja noch der Verwaltungsaufwand hinzu. In Berlin kommen pro Jahr 700 bis 800 PV-Anlagen dazu.
Jede dieser Anlagen braucht einen Vertragsschluss, komplizierte Auseinandersetzungen mit Grundstückseigentümern, Bauherren, Handwerkern und Behörden, dazu eine permanente Erweiterung der EDV-Systeme zur Abrechnung der Energiemengen und der EEG-Umlagen. Dazu müssen Leute eingestellt werden.
Die Kosten sind zwar im Verhältnis zu den technischen Kosten eher gering, aber es sind auch zusätzliche Kosten, die sich demnächst im Strompreis bemerkbar machen.

Kann eigentlich irgendwer diesen Wahnsinn stoppen?

185

Lieber Herr Laufersweiler

Mir geht es beruflich genauso wie Ihnen, nur 2 Stufen weiter unten in der Nahrungskette.
Die Liberalisierung der Energiemärkte zwingt uns einen enormen Verwaltungsaufwand auf und die EEG tritt uns dann von der anderen Seite in den Hintern aber für die Bevölkerung sind wir das absolut Böse.....Undank ist der Welten Lohn.
Und nun, nach der Kartellentscheidung zur Hamburger Fernwärme, zerstört man auch noch die KWK, insbesondere der vielen kleinen Versorger.....und die 0,3 Cent/kWh Aufstockung sind ja wohl ein Treppenwitz ohne gleichen.

Für mich persönlich ist die Energiewende eine systematische Zerstörung unserer Energieinfrastruktur, wobei sich die Liberalisierung und die EEG auch noch gegenseitig ins Knie beissen.

Der Job macht kein Spass mehr........
MfG
Heinz Eng

186

Hihi.......der gute Artikel könnte glatt von mir sein oder von mir animiert.......zumindest entspricht er in jeden einzelnen Punkt auch meinen Kritiken an der unsinnigen so-genannten "Energiewende".
Einzige Ergänzung zum Artikel......da steht ja noch das "intelligente Netz" (Smart-Grid) in den Startlöchern, die entsprechenden Gesetze und Regelungen kann man sich bei der Bundesnetzagentur besorgen.
Diese dürften den Endkundenpreis auch noch mal ein Stück weit erhöhen, unsere verarmte Elektronik- und IT-Industrie will ja auch seinen fetten Subventions-Happen abhaben, gelle.

Nochmals ganz deutlich für alle, die es bisher immer noch nicht begriffen haben, die EEG kann man praktisch gleichstellen mit Schutzgelderpressung der Mafia...und wer sich jetzt noch wagt zu sagen, die EEG wären doch nur ne "Anschubfinanziereung", sollte sich auf seinen Geisteszustand untersuchen lassen, ersatzweise nochmals die Schulbank drücken.

Onkel Heinz.......mit schlechter Laune

187

Es geht darum, Investoren-Interessen zu befriedidgen, das Netz (grid) aufzubauen auf Bürgers Kosten, das dann, wenn es fertiggestellt ist privatisiert wird.

Nur, wie macht der "kluge" Investor, also die Diebe und Verbrecher, die hier das Sagen haben, langfristig Kasse?

Etwa damit, dass es privat bereit gestellten Strom gibt statt der von der Lobby bereitgestellte Strom? Natürlich nicht.

Windräder, Solar, Bio... alles nur Ablenkung, Mittel zum Zweck um die pösen, pösen Kohlekraftwerke abzubauen bzw. zurückzubauen, aber auch Atomkraftwerken, was gut ist, und das Grid zu bauen auf Steuerzahlers Kosten!

Sind die Kohle und Atom erst einmal weg, werden auch Wind, Sonne und Bio verschwinden. Sie werden einen Grund finden, wahrscheinlich wegen Unzuerlässigkeit, Terrorgefahr oder Gutachten, die irgendeinen Scheiß dokumentieren.
Dann wird man Desertec pushen, Gottes Weg der Stromerzeugung - und absolut in der Hand der Plutokraten. Ich sehe förmlich vor Augen, wie sie gigantische Gewinne planen: mit der Stromerzeugung, dem Transport und Einspeisung, und das alles mit dem eigenen, dann privaten Netz.

Bis es soweit ist, müssen sie vor allem dafür sorgen, dass "Freie Energie" weiterhin unter das Schweigegebot fällt wie auch kalte Kernfusion. Das sind beides brandgefährliche Technologien für die Plutokraten, und man muss alles dafür tun, solange es geht die Bürger zu täuschen und abzuledern.

188
Henryk Laufersweiler

Als Dipl. Ing. und langjähriger Mitarbeiter eines der großen Energieversorger kann ich dem Beitrag vollumfänglich zustimmen.
Leider ist der Einfluß der Politik im Verbund mit Gewerkschaften gerade bei den Energieversorgern erheblich. Da verwundert es auch nicht, dass der Widerstand gegen das offensichtlich unsinnige EEG in der Öffentlichkeit und in den gleichgeschalteten Medien nicht stattfindet.
Ich habe es längst aufgegeben gegen "Windmühlen" zu kämpfen. Begriffe wie Kernenergie, Solarstrom, Windräder und Elektroautos entfachen dank ideologischer Dauerberieselung im Normalbürger einen missionarischen Eifer, der nach meinem Erachten die Schwelle zum Religiösen überschritten hat.
Wenn man sich in einer Diskussion als Ingenieur und, noch schlimmer, als Mitarbeiter eines Energieversorgers zu erkennen gibt, verliert man in den Augen der Leute jegliche Legitimation zur Teilhabe. Fachidiot und voreingenommen sind da noch die gemäßigten Anschuldigungen. Kindergärtnerinnen und Politologen erklären uns die schöne neue Welt der erneuerbaren Energien. Wer will schon was von Wirkungsgraden, Netzstabilität, Grund-, Mittel- und Spitzenlast hören.
Die Stimmen der Vernunft haben diese Schlacht verloren und sind dabei auch noch den Krieg zu verlieren. Ich fürchte, erst der finanzielle Zusammenbruch des jetzigen Systems wird zur Ernüchterung der Menschen führen und vielleicht den Weg für ideologiefreie und pragmatische Lösungen bahnen.
Ich habe da allerdings so meine Zweifel...

189

Guter zusammenfassender Artikel über den staatlich subventionierten Energiemarkt in Deutschland.
Ein Punkt sollte auch nicht unterschätzt werden und das ist das verloren gegangen Vertrauen in die deutsche Politik.
Die Konzerne werden heute 10 mal mehr überlegen, ob Sie den Versprechen der deutschen Politiker noch vertrauen können.
War es nicht gerade EON,RWE,Vattenfall und ENBW, die von der deutschen Politik bei dem Thema "Kernkraft" so herb enttäuscht und über Nacht enteignet worden!?
Eine Ethikkanzlerin hat hier mal schnell über Nacht, im Sinne einer "kleinen Diktatorin", über den Ausstieg aus der Kernkraft und den kompletten Einstieg in die sog. erneuerbaren Energieformen entschieden.
Die deutsche Politik ist zu einer Politik der diktatorischen Ideologien verkommen. In Deutschland wird nicht mehr mit Vernunft und Verstand regiert sondern mit diktatorischen Ökoglauben.

190
Jürgen Staude

Seit wann, wo und in welcher Form wird die Erhöhung der Strompreise nicht auf sozial Schwache umgelegt?

191

Zu dem Beitrag, der das Schildbürger-Projekt einer „Bullerbüh-Energie-Politik“ per EEG, in aller Klarheit demaskiert, möchte ich nochmal darauf verweisen, welche Industrie-Politischen Folgen, dieser ganze grandiose Unsinn nach sich zieht.
Alle Energie-intensiven Branchen, die in den Wert schöpfenden deutschen Industrien die weltweite Nachfrage bedienen und damit Millionen von Beschäftigten ein Einkommen sichern, steht die Entwicklung, privat für Strom über den Tisch gezogen zu werden und beruflich den Job zu verlieren bevor, wenn dieser Irrsinn ungebremst weiter rotiert.
Eigentlich müsste Jedem klar sein, dass zwei Systeme, um nur das Gleiche zu erzeugen, völliger Unfug sind, weil der doppelte Aufwand für das gleiche Ergebnis hirnrissig ist. Da aber das zweite System der regenerativen Stromerzeugung, sowohl ein halbtags Sonnenschein und ein windiges Zufalls Projekt sind, was bei Dunkelheit und Windstille überhaupt nicht funktionieren und beim Betrieb weder vernünftig steuerbar noch speicherbar ist, wird der Kostenfaktor nochmal multizipliert.

Also ist jedem verantwortlich handelnden Unternehmer klar, das in die Strompreise auf Jahrzehnte, wie ein Messer an der Kehle bedrohen und an dem Punkt, sind wir wieder bei Trittin & Co. Völlig destruktiven Charakteren, die einen planwirtschaftlichen, Regulationsmechanismus in Gang setzen, der sich gegen jeden intelligenten Wettbewerb stellt, der den Staat mit Behörden bereichert und den Wohlstand auf kubanische Romantik schickt.
Dabei ist die Merkelsche Energiewende das offizielle Ende jeder rationalen Politik, nur um sich opportunistisch, wie ein Fähnchen im medialen Stimmungswind zu positionieren.
Das kein einfacher Preiswettbewerb stattfindet, das der Verbraucher sich seinen Strom nicht direkt beim Erzeuger innerhalb Europas bestellen kann, ist ein Markenzeichen für diesen deutschen Skandal. Da die EU allem Pippifax hinterher läuft aber diesen Skandal von Wettbewerbs-Verhinderung nicht Einhalt bietet, hat sie für mich ihr wahres Gesicht, eine Gauner-Gesellschaft zu decken.

192
Stefan Steger

Fortsetzung, Teil 3:
Der Strom ist weg!
Das Licht geht aus, aber wir haben ja noch ein paar Kerzen vom letzten Weihnachtsbaum. Nur einige Radfahrer erhellen das Dunkel. Ich versuche meine Kumpel anzurufen - geht aber nicht! Mein Laptop geht noch, aber das Internet ist auch tot. Ich beschliesse am nächsten Tag in die Arbeit zu fahren, aber wozu eigentlich? Ist ja eh´ keiner da.
Ausserdem komme ich sowieso nicht aus der Tiefgarage heraus, weil das Rolltor nur elektrisch funktioniert. Irgendwie klappt nichts mehr und mir wird der Ernst der Lage bewusst: Der Bäcker, der Metzger, der Supermarkt, der Gemüsehändler, Tante Emma um die Ecke - nix.
Unsere Bude wird kalt. Ich spreche meine Nachbarn an - die sind auch ratlos. Gestern habe noch jemand im Autoradio gehört, dass im ganzen Land der Strom ausgefallen sei - heute rauscht das Radio nur noch - ist ja klar: die Rundfunksender sind stumm.
Wir erfahren, dass es zu Plünderungen gekommen sei und die Stimmung unter den Menschen aggressiver wird.
Es wird auf die Stromkonzerne geschimpft und irgendjemand meint, die Regierung müsse sich doch überlegt haben, was in so einem Falle zu tun sei. Inzwischen ist die Wasserversorgung ausgefallen und die Toilettenspülung auch - so eine Sch...e!
Eine Nachbarin ist an einem Herzinfarkt gestorben und ein Arzt ist nicht erreichbar; das naheliegende Krankenhaus hat keinen Diesel mehr für das Notstromaggregat und die Pfleger zählen nur noch die Toten.
Unsere Vorräte im Keller sind aufgebraucht, wir machen uns zu Fuss auf den Weg um zu "organisieren". Die Alten meinen es sei irgendwie wie kurz nach dem Krieg.

Und nach einigen Wochen begrüssen sich diejenigen, die überlebt haben, gegenseitig in der Steinzeit.

Aber das ist ja nur ein böser Traum....oder etwa doch nicht?

193

Vielen Dank für diesen Artikel! Ich habe volles Verständnis dafür, dass der Autor anonym bleiben will, denn vermutlich hätte er Nachteile aller Art zu befürchten. Abgesehen vom Inhalt des Artikels, das allein ist für mich schon ein ganz schlimmes Zeichen, dass man Wahrheiten, die jeder sofort nachprüfen kann, nicht mehr benennen darf, ohne sogleich bestraft zu werden!

Dieser besagte Artikel spricht so glasklar Wahrheiten aus, dass ich die Redaktion fragen möchte, ob ich mit diesem Text meine eigenen Bedenken gegen die sog. Energiewende belegen kann. Ich kann es halt nicht so gut wie dieser Autor! Und es gibt viele Gläubige in meinem Bekanntenkreis, die Argumenten zum Glück noch zugänglich sind.

Ich kenne inzwischen auch einige Leute im angelsächsischen Sprachraum. Darf ich diesen Text für jene übersetzen?

Chris Frey