Die Methanhydrat-Revolution: Energie für 1000 Jahre

Das DOE (Department of Energy USA) kündigte Pläne Beschleunigung der Methanhydrat-Extraktions-Forschung an. Zuvor war ein Test am Mittwoch nach einer noch vorläufigen Prüfung als erfolgreich eingestuft worden. Studien schätzen, dass die erfolgreiche Gewinnung von Erdgas aus Methanhydraten Amerika für die nächsten 1000 Jahre mit Energie versorgen kann.

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US-Energieminister Steven Chu, sagte der Test, der das Herausziehen von Erdgas aus North Slope Eiskristallen zum Gegenstand hatte, können zu einer 30-prozentigen Senkung der Gaspreise bis zum Jahr 2025 führen. Das Department of Energy hat mit ConocoPhillips und der Japan Oil, Gas and Metals National Corporation zusammen gearbeitet, um den Test durchzuführen. Dieser wurde am 15. Februar begonnen und endete am 10. April.

Weil Methanhydrate sowohl On- als auch Offshore entlang "fast jedes Festlandsockels in der Welt"gefunden werden, sagte die  Alaska Division für geologischen und geophysikalischen Studien die erfolgreiche Gewinnung von Erdgas aus den 3D-Eis-Gitter-Strukturen voraus. Sie könnten Energie für Amerika für die nächsten 1000 Jahre liefern. Senatorin Lisa Murkowski (R-Alaska) nannte den erfolgreichen Test einen "game changer" für die amerikanische Energieproduktion.

Erdgas in der Mitte der Welt

"Längerfristige Forschung wird noch benötigt, um die Boden-Stabilität zu garantieren, aber die heute bekannt gegebenen Ergebnisse stellen einen wichtigen Schritt zur Erschließung von Amerikas und vor allem Alaskas nahezu unerschöpflichen Vorrat an Methanhydrat Energie" dar, sagte Murkowski in einer Pressemitteilung.

Früher dauerte der längste Methanhydrat Extraktion Test nur sechs Tage: Das Department of Energy, sagte dass der jüngste, 30-Tage-Feldversuch ein wichtiger Schritt war, um das Verfahren wirtschaftlich tragfähig zu machen.

In dem Bemühen, auf dieser bahnbrechenden Forschung aufzubauen, gaben DOE Mitarbeiter heute bekannt dass man 6.500.000 US$ noch im Geschäftsjahr 2012 für die Finanzierung der weiteren Forschung in Methanhydrat Extraktionsmethoden in der Arktis und US-Golfküste Region ausgeben wolle.

KTVA Alaska, 2 May 2012

Mit Dank an Benny Peiser bei ACHGUT

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24 Kommentare

  1. Kommentar 21 Herr Mühsam

    Braunkohle wird in Deutschland zu stabilen Preisen von ca 40 €/to SKE aus dem Boden gegraben. Gem. Rheinbraun reichen die bekannten Reserven für Jahrhunderte.

    Braunkohle ist keine Oelbonanza, sie mag ganze Landschaften verwandeln, allerdings gibt Sie den Regionen westlich Köln und nahe Leipzig eine sehr preiswerte Energiebasis für Strom und Prozesswärme.

    Ich freue mich, dass es diese Braunkohle gibt und würde mich noch mehr freuen wenn man diese noch intensiver nutzt.

    Vandale

  2. @17 Lutz Niemann

    „Die KE ist die sicherste Methode, die Menschheit mit Energie zu versorgen“

    Sie sollten sich solcher „Erkenntnisse“ nicht suggerieren lassen! nur eines ist sicher: die KE ist die effizienteste Methode der Energiegewinnung. Allerdings hilft diese Erkenntnis nichts – wie Sie wissen, hat unsere Regierung den Ausstieg beschlossen…und der wird auch bei der künftigen Regierung nicht aufgehoben.

  3. #14: Horst Trummler sagt:
    am Freitag, 04.05.2012, 17:45

    „Der Gedanke, dass Deutschland durch eine Verschwörung vom US Grosskapital, oder wem auch immer zur derzeitigen Energiepolitik veranlasst wird ist abwegig. “

    Und warum ist das abwegig?
    Sie führen nicht ein Argument an, daß Ihre „Abwegig“-These untermauert.

    Die DDR-Oberen fuhren zur politischen Willens- , ähm, Weiterbildung in den Osten.
    Und die BRD-Oberen, übrigens, quer durch alle Parteien, lassen sich von der großartigen Denke der US-Ostküstenelite inspirieren. 😉

    Sie glauben doch nicht im Ernst daran, daß die Regierung der Bundesrepublik unabhängig handelt? :))
    Und Ihr Einwand mit der so tollen Braunkohle… ich bitte Sie! Hätte die BRD eine Bevölkerungsdichte wie Rußland, könnte man den Einwand gelten lassen. Dummerweise befinden sich aber die Braunkohlelagerstätten ausgerechnet in ökologisch und landwirtschaftlich wertvollen Gegenden. Und gefördert wird eine Kohle mit geringem Heizwert, die nur Sinn macht, wenn sie in riesigem Umfang eingesetzt wird. Schauen sie sich doch die Kraftwerke an, wie sie die umgebende Landschaft förmlich auffressen! Und das soll 21 Jh. sein?!
    Und was ist mit den Raps-Monokulturen zur energetischen Verwendung? Was kommt nach dem Raps, wenn der wertvolle Boden ausgelaugt ist? Tja, dann werden die Erträge wieder auf dem gewünschten niedrigen Niveau sein, daß man auch auf Nahrungsmittelimport angewiesen sein wird.

    Nein nein, soviel koordinierte „Dummheit“ tritt zwar ab und zu auf, aber in dem regelmäßigen Maße, wie wir sie in der Realität erleben dürfen, ist solch „Dummheit“ doch sehr unwahrscheinlich.

  4. 18: S.Hader sagt:am Samstag, 05.05.2012, 11:18

    #17: „Die KE ist die sicherste Methode, die Menschheit mit Energie zu versorgen.“

    Hallo Herr Niemann, wenn dem so ist, wieso lässt dann die Welt den Iran nicht einfach AKW bauen und macht so ein Riesen-Trara? Wenn es angeblich die sicherste Methode ist, die Menschen mit Energie zu versorgen, dann muss man es doch auch in jedem beliebigen Land installieren können, ohne das es wirtschaftlich sanktioniert wird.
    ………
    Ganz einfach, grüner: Damit nicht irgendwelche Idioten auf die Idee kommen, Israel auszubomben.
    Wäre das nicht auch im Sinne eines Grünen???

  5. @ 18 S. Hader
    Der Iran hat Zentrifugen, also kann er anreichern. Bis zu welchen Anreicherungsgrad, das weiß ich nicht. Zentrifugen sind das einfachste Mittel zur Bombe. Die Methode über ein Kernkraftwerk ist schwieriger, denn erstens muß man anreichern, und zweitens muß man auch die WAA beherrschen. Der Umgang mit dem stark strahlenden Material ist eben nicht so einfach.
    Beim Iran geht es um die Fähigkeit zur Bombe, dazu müssen nur Anreicherungsanlagen kontrolliert werden, nicht das Kernkraftwerk.
    Ich hatte einmal die Gelegenheit Gronau zu besichtigen und die Dinge dort einigermaßen zu verstehen – wirklich beeindruckend, „high tech“ vom feinsten.
    Mit der Kernkraft ist es eben solch eine Sache, nach öffentlicher und veröffentlichter Meinung ist es eine Risikotechnik. Das hören die Leute weltweit seit einem halben Jahrhundert, und daher wird das inzwischen von fast allen Menschen geglaubt. Man liest sogar HOCHrisikotechnik, auch bei den Leuten von der KE-Branche, obwohl die es besser wissen sollten. Aber auch die Leute von der KE-Branche unterliegen den ausgefeilten Methoden zur Meinungsmache.
    Ich meine „Kernenergie ist KEINE Risikotechnik“, und darüber sollten wir nachdenken, darüber sollten wir diskutieren, dazu sollten wir Vergleiche mit anderen Dingen machen. Wenn man in der Geschichte zurück schaut, dann sieht man manche Sachen, die GEGLAUBT worden sind, das ist nicht immer richtig.

  6. #17: „Die KE ist die sicherste Methode, die Menschheit mit Energie zu versorgen.“

    Hallo Herr Niemann, wenn dem so ist, wieso lässt dann die Welt den Iran nicht einfach AKW bauen und macht so ein Riesen-Trara? Wenn es angeblich die sicherste Methode ist, die Menschen mit Energie zu versorgen, dann muss man es doch auch in jedem beliebigen Land installieren können, ohne das es wirtschaftlich sanktioniert wird.

  7. Danke, Herr Trummler, für Ihre Bemerkungen zu Methanhydrat. Das Zustandsdiagramm ist das wichtigste. Es ist ungeheuer schwierig, Methanhydrat aus einer großen Wassertiefe heile nach oben zu holen. Es ist ungeheuer leicht, die Kerne zu spalten und damit Strom zu machen. Die KE ist die sicherste Methode, die Menschheit mit Energie zu versorgen. Man hat nach dem Motto: „Die Wirklichkeit auf den Kopf stellen“ oder „Den Spieß umdrehen“, gehandelt. Wer das gewesen ist, darüber sollte man sich den Kopf zerbrechen. Ich empfehle dazu die letzten etwa 20 Seiten in dem Buch „Klimahysterie…“ von Michael Limburg, das wäre ein erster Ansatz. Aber immer bedenken, Strippenzieher verbergen sich immer.

    „Keine Verschwörung von aussen könnte je so effektiv sein wie die eigene Destruktivität.“ (siehe #14) – So ist es. Das zu erreichen, ist eine Meisterleistung der Demagogie. Wo ist der Meister?

  8. Sehr geehrter Herr Hahn,
    Ihrer Vorstellung, daß die Amerikaner sozusagen zu erst alle Öl- unf Gasquellen weltweit abgreifen und ihre eigenen Resourcen schonen, kann ich nicht zustimmen. Im Gegensatz zu dem grün-linken Obama treten die Republikaner sehr wohl für die möglichst umgehende Nutzung der in den USA vorhandenen Resourcen ein.
    MfG

    H: Urbahn

  9. Hallo Herr Trummler, es ist doch immer wieder positiv überraschend, wenn hier jemand eine differentierte Sichtweise zum Thema Energie vorträgt. Trotzdem würde ich zu einigen Punkten etwas sagen.

    #9: „Politisch wurde Obama mit Hilfe der Oekolobby ins Amt gewählt. Die Oekolobby ist finanziell sehr stark, bsp. Greenpeace Konzern 2008 gem. WIWO 230 Mio. € Umsatz und auch in den USA präsent.“

    Zuerst dachte ich, da liegt ein Schreibfehler vor und es müsste eigentlich Mrd. statt Mio. heissen. Aber als ich dann nachschaute, war es tatsächlich so, die Umsatzzahlen bei Greenpeace sind tatsächlich im dreistelligen Millionenbereich. Greenpeace Energy als Stromanbieter hat gerade mal einen Umsatz von 79 Mio Euro. Im Ländle haben mittelständische Unternehmen deutlich höhere Umsätze, von daher sind die Zahlen nun wirklich nichts besonderes. Die moralische Einflussnahme auf die Gesellschaft dürfte wohl durch Greenpeace wesentlich größer sein als durch finanzielle Hinwendungen.

    Wenn man schon die Wahlkampfhilfe von Obama 2008 anspricht, die bei über 700 Mio Dollar lag, dann muss man auch Stromkonzerne insbesondere AKW-Betreiber nennen. Selbst Exxon Mobil war da mitten drin.

  10. Kommentar 12 Herr Mühsam und Andere

    Der Gedanke, dass Deutschland durch eine Verschwörung vom US Grosskapital, oder wem auch immer zur derzeitigen Energiepolitik veranlasst wird ist abwegig.

    Deutschland hat eine wettbewerbsfähige Braunkohleförderung. Deutschland hatte abgeschriebene Kernkraftwerke die rentabel waren….

    In Deutschland ist man seit je her sehr willens sich zu illusionieren. Die Deutsche Gesellschaft ist eine sehr uniforme Gesellschaft. Niemand will Aussenseiter sein und so richtet man sich nach der Regierung aus.

    Es sind die Menschen im Lande denen der Glaube und Spiritualität fehlt und dadurch zur Oekoreligion, Marxismus, Pazifismus, Geschichtsleugnung, Radikalfeminismus getrieben werden.

    Keine Verschwörung von aussen könnte je so effektiv sein wie die eigene Destruktivität.

    Vandale

  11. #9: Horst Trummler sagt:

    Ich denke nicht, daß Obama von der Öko-Lobby gesteuert wird. Kann sein, daß diese ihren Beitrag zur Wahl geleistet hat, mehr aber auch nicht.
    Kenzeichnend ist aber, daß gerade Obama vor dem saudischen König auf die Knie gefallen ist. 😉
    Obama ist ein Knecht des Großkapitals, so wie alle amerikanischen Präsidenten. Und Deutschland wird schön abhängig von äußeren Energiequellen gehalten werden. Derzeit gibts Gas von Gazprom, später gibts dann Shale-Gaz von den USA.
    Ist es denn verwunderlich, daß Schröder und Fischer so sehr im Gasgeschäft involviert sind?

  12. In der gezeigten Graphik fällt auf, dass ein biologischer Ursprung des Methanhydrats in Frage gestellt wird. Meines Wissens ist werden die Methanvorkommen seitens der klassischen Geologie als biologisch verursacht, angenommen.

    Technisch kann man sich Methanhydrat als Methan-Wasserverbindung vorstellen die bei mehreren hundert bar und ca. 5°C fest ist.

    Eine Förderung erfordert das Lösen von Methanhydratbrocken, das zerkleinern. Dann muss das Methanhydrat an die Oberfläche gefördert werden. Hierzu gibt es die Optionen:

    Das Methanhydrat mit einer Wärmequelle am Ozeangrund zu vergasen und das Gas zu fördern (Aussendruck mehrere hundert bar).

    Die Brocken zusammen mit Meerwasser nach oben zu pumpen wobei das Methanhydrat ausgast.

    Die Methanhydratbrocken in einem Druckbehälter an die Meeresoberfläche zu fördern und dort zu vergasen.

    Hierbei gibt es wie bei der potentiellen Förderung von Manganknollen die Forderung den Meeresboden nicht grossflächig zu zerstören.

    Wenn man sich ein wenig mit Technik befasst, stellt man fest, dass hier noch sehr viele Herausforderungen lauern.

    Vandale

  13. @#8: H. Urbahn
    Dass die US-Amerikaner unter Obama nicht ihre eigenen Ressourcen fördern „wollen“ oder „sollen“ ist eigentlich logisch: erst verbrauchen wir die Quellen auf der ganzen Welt. Natürlich durch US-hörige und angegliederte Konzerne. Deshalb der globale Einsatz der Politik und der Militärmacht der USA. Und danach gibt es nur noch fossile Brennstoffe in bzw. aus den USA, den Weltenrettern, Gottes Geschenk an die Menschheit. Und von wem die USA wirklich regiert werden, ist ja nur eine Verschwörungstheorie, oder?

  14. Die Vorkommen von Methanhydrat sind seit Jahrzehnten bekannt. Es lagert bei hohem Druck und niedrigen Temperaturen am Boden der Ozeane. Bei Erwärmung/Verminderung des Drucks löst sich das Methan auf. Deshalb ist die Förderung von Methanhydrat technisch etwas herausfordernd. Die Entwicklung von grosstechnischen Verfahren zur Förderung desselben ist wünschenswert. Ich kann mir spekulativ vorstellen, dass man Methanhydrat irgendwann zu relativ hohen Kosten fördern kann. Ob Methanhydrat eine Universalenergiequelle wird, oder ein paar Nischen besetzen wird, ist spekulativ.

    Politisch wurde Obama mit Hilfe der Oekolobby ins Amt gewählt. Die Oekolobby ist finanziell sehr stark, bsp. Greenpeace Konzern 2008 gem. WIWO 230 Mio. € Umsatz und auch in den USA präsent.

    Als Präsident hat er die Verschleppung 100erter Kohleabbaubewilligungen durch die EPA, Bohrstopps für Oelbohrungen in der Tiefsee, ein Veto gegen den Bau einer Pipeline aus Kanada für Oelsandoel, Stopp des Baus des Atommüllendlagers in Yucca Mountain, Subventionsgesetze zugunsten von Renewables … zu verantworten.

    Allerdings ist die Oekoreligion in weiten Teilen der USA im Gegensatz zu Deutschland nicht populär.

    Insofern ist es fraglich, ob Obama diese Schritte als Wahlkampfmanöver inszeniert, oder in einer 2. Amtsperiode eine Politik zugunsten der USA zu machen beabsichtigt. Ich vermute eher Ersteres.

    Vandale

  15. #5
    Sehr geehrter Herr Hoffmann,
    natürlich kann man auch Ihre Sichtweise einnehmen. Für mich ist jedoch sehr auffällig, daß Obama sonst jede Möglichkeit der Entwicklung der eigenen Öl- und Gasquellen verhindert und hier auf einmal ankündigt, eine noch sehr weit in der Zukunft Nutzung von Methanhydrat zu fördern ( ich bin nicht gegen diese Förderung), aber zusammen mit der Verhinderung heute nutzbarer Quellen heißt dies für mich : dies ist purer Wahlkampf. Obama will auf der einen Seite zeigen, seht her ich tue was, aber andererseits seine grün-linke Wählerschaft nicht verprellen. sie könnten darauf wetten, daß, wenn Methanhydrat heute schon nutzbar wäre, Obama alles tun würde, dessen Nutzung zu verhindern genauso wie er sich beim shale-gas darum bemüht.
    MfG
    H. Urbahn

  16. @S.Hader #6
    Sehen Sie Hr. Hader, dass ist der Unterschied zwischen Ihnen und mir. Ich sotiere schon im vornherein mit meinen vorhanden Wissen aus, was in meinen Augen wirtschaftlich und technisch Vernünftig ist. Meine allgemeine Sichtweise erlaubt mir so einen „Luxus“ der vorab Aussotierung. Im Gegensatz zu Ihrer fokusierten Sicht auf die windigen Versprechnungen der sog. erneubaren Energiepolitiker.
    Übrigends war ich bei der „kalten Fusion“ nicht angetan. Die Kernkraft (Uran als Brennstoff) hat es mir angetan, dass stimmt.
    Im übrigen unterscheide ich bei der Energie immer danach, welcher Brennstoff uns unabhängig (Tag wie Nacht,Nebel wie Wolken usw.) von der Natur macht. Sobald eine Energietechnik das ist (Sonne,Wind,Wasser), die uns abhängig von den Launen der Natur macht, ist bei mir die Entscheidung bereits gefallen.
    Unsere industrielle Wohlstandsgesellschaft kann es sich NICHT erlauben sich von den Launen der Natur abhängig zu machen! Darum gibt es für mich KEINE ALTERNATIVE zu den FOSSILEN Brennstoffen, wenn wir unseren Wohlstand in Deutschland beibehalten und ausbauen wollen!

  17. Herr Hofmann, ich verstehe das nicht, vielleicht können Sie mir das erklären. Immer wenn es um das Thema Erneuerbare Energien geht, heisst es von Ihner Seite, dass die von den Herstellern und der Politik geweckten Hoffnung man nie erfüllen könne. Die Werbung würde dabei die Menschen mit den Begriffen Öko usw. für dumm verkaufen. Jetzt steht in einem Artikel, dass Methanhydrat ein zukünftiger Energieträger ist und plötzlich werfen Sie Ihren ganzen Skeptizismus über Board und sprechen von einer vielversprechenden Energiequelle, ohne die Angaben je geprüft zu haben. Sie fallen doch auf genau dieselben Marketingtricks hinein! Wieso sind Sie so unkritisch, wenn es um neue Technologien geht, die nicht zu den Erneuerbaren Energien gehören? Ich kann mich wirklich an kein einzigen Beitrag von Ihnen erinnern, wo Sie mal eines dieser hier vorgestellten Technologien hinterfragt haben. Nicht die Fakten bestimmen die Beurteilung bei Ihnen, sondern Ihre Voreingenommenheit.

    Selbst bei der kalten Fusion sind Sie total angetan gewesen und hinterfragten dieses Konzept nicht einmal. Kommt Ihnen diese einseitige Sichtweise nicht selbst ein bisschen suspekt vor? Also entweder man fordert bei allen Technologien zur Energienutzung einen kritischen Skeptizismus ein, der die Konzepte nach allgemeingültigen Kriterien bewertet oder lässt es bleiben.

  18. @H. Urbahn #2
    Den Kern dieses Artikels sowie beim Artikel über Schiefergas sollte man anders deuten. Es geht nicht darum, wann diese Energieträger gefördert werden sondern darum, dass diese gefördert werden können und das für 100 von Jahren. Somit rückt die Mär von endlichen Resourcen, wie es die Ökosozialisten ja immer propagieren, in sehr weite ferne und damit wird die Energiewende in Deutschland immer mehr ein Subventionsfass ohne Boden.

  19. Bis Methanhydrat wirtschaflich „geerntet“ werden kann , wird es noch eine ganze Weile dauern. Da ist bis auf absehbare Zeit Ölschiefer und Schiefergas interessanter. Übrigens, die USA verfügen über enorme Ölreserven.

    http://goo.gl/rbWsI

    Energiewende (Satire)

    Wir haben Solarzellen und Windräder. Fast jedem ist klar, das damit keine sichere Energieversorgung gewährleistet werden kann. Ein kleines aber inovatives Unternehmen in der Nähe von Stuttgart könnte dies jedoch ändern. Nach jahrelanger Forschung und unter Verwendung von 10 Milliarden Euro Forschungsgeldern aus Steuermitteln, hat das Unternehmen nun den ersten wirtschaftlich arbeitenden Prototyp eines Regenrads vorgestellt.

    Das Prinzip ist denkbar einfach. Regenwasser wird in einem Turm (Höhe 400 m), an dessen Spitze ein Fächer aus 4000 aus Edelstahl gefertigten Auffangpfannen angebracht ist, aufgefangen und in einem sich nach unten verjüngentes Fallrohr eingespeist. Die im Maschinenraum untergbrachte Regenturbine liefert absolut CO2-Freien Ökostrom. Regenräder haben gegenüber den Windrädern den Vorteil, das sie eng nebeneinander aufgestellt werden können. Das Motto des jungen Unternehmens: „Weht kein Wind, scheint keine Sonne, dann regnet es.“ Projektentwickler wollen nun in „Save the Earth Parks“ eine Kombination von Wind, Sonne und Regen umsetzen. Nach einer mehrwöchigen Planungsstudie, schied die Wüste Gobi als Standort aus.

    Man entschied sich für das Pilotprojekt für ein Grundstück östlich von London. Verschwörungstheoretiker behaupten nun, das dieser Standort deswegen gewählt wurde, weil es dort überdurchschnittlich häufig regnet. Der verantwortliche Projektentwickler wies dies jedoch entschieden zurück: „Wir bauen deswegen in England, weil wir hier einen opitmalen Mix aus Wind, Sonne und Regen haben. England könnte der Energiestandort für Europa werden.“

    Nach dieser Ankündigung haben die Eigentümer der „Regenmacher GmbH + Co. Kg“, eine bislang nur regional bekannte Firma mit 2 Propellermaschinen, beschloßen, das Familienunternehmen in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln. Den Börsengang des IPO übernahm die Deutsche Bank. Satte 756 Millionen Euro kamen in die Kasse. Daraufhin orderte die in „REGMACH AG“ umbenannte GmbH 35 Stück Flugzeuge vom Typ Airbus A 380 mit Spezialausstattung, um auch aus der letzen Wolke noch Regen zu bekommen.

    Gerüchten zu Folge, sollen sich die Eigentümer von „REGMACH AG“, die 92,2 Prozent der Aktien halten, an dem „Regenpark Alpen“ beteiligt haben. Das Wolken an den Alpen hängen bleiben und abregnen ist sei vielen Jahren bekannt. Eine vermutete feindliche Übernahme der „ALPREG AG“ durch die „REGMACH AG“ trieb den Kurs der „ALPREG“ in die Höhe.

    Inzwischen fordert die Bürgerinitiative „Trockene Almkühe“ Zuschüsse für regendichte Unterkünfte für das Milchvieh. Der Sprecher der Initiative, Rind Horn, „Wir brauchen nicht nur regendichte Unterkünfte für unsere Kühe, wir brauchen auch für den Almauftrieb und Almabtrieb rutsch- und schlupffeste Hufenschuhe für die Tiere. Das können wir nicht selber stemmen.“

    Um diese Frage zu klären, hat die Bundesregierung einen Kuhrat ins Leben gerufen.

  20. Wie kann denn sowas sein: Durch Bohrungen hat man seit Jahrzehnten festgestellt, dass die Energieresourcen immer knapper werden, Oel z.B.
    nur noch 70 Jahre usw. Der Erdboden wurde von uns bis zum letzten Energierest bereits „ausgebeutet“
    Es ist nichts mehr da und wir muessen auf Erneuerbar umschwenken…..
    Nun gibt es auf einmal massenhaft Billigenergie fuer 1,000 Jahre….wie kann denn sowas sein??
    Wenn es sowas gaebe, dann muessten diese Vorraete in den geologischen Karten eingetragen sein…..Was steht in diesen Karten?? Hokus-Pokus und die Karten werden umgeschrieben?

  21. hier macht sich wohl die amerikanische Präsidentschaftswahl bemerkbar. Nachdem Obama alles aber auch wirklich alles getan, um die Entwicklung leicht erschließbarer Öl- und Gasvorkommen in den USA zu verhindern, wird hier ein Propagandafeld aufgemacht, von dem die Regierung Obama genau weiß, das Methanhydrat die nächsten Jahrzehnte nichts bis wenig zur Energieversorgung der USA beitragen werden. Aber so kann man dem „dummen Wählern“ ja schön Sand in die Augen streuen.
    MfG
    H, Urbahn

  22. Das ist eine wirklich sehr viel versprechende Energiequelle!
    Die Hebung und Stabilisierung dieses Energieträgers wird noch einige technische Lösungen voraussetzen aber dies scheint machbar zu sein.
    Auf jedenfall ist dies keine Ethiksackgasse wie es mit Sonne und Windenergie in Deutschland vollzogen wird.
    Jetzt haben die Amis mit Schiefergas und jetzt Methanhydrat die zweite wirtschaftlich und technisch sehr effizente Energieform hervorgebracht. Und Deutschland versauert immer noch in der sog. erneuerbaren Energiesackgasse!
    Dem weltbewanden deutschen Politiker müsste doch jetzt langsamm auch mal ein Licht aufgehen…Oder scheint nur unsere deutsche Wirtschaft weltoffen zu sein???

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