Einen neuen Menschen entwickeln*: Eine Lösung für die Klimaänderung?

Bisher gab es keine konventionellen Lösungen hinsichtlich der globalen Erwärmung – neue Regierungspolitik oder Änderungen des individuellen Verhaltens. Und radikalere Optionen wie z. B. das Pumpen von Schwefel in die Atmosphäre, um der Erwärmung entgegen zu wirken, bergen ein hohes Risiko.


*Der Begriff „Human engineering“ wird hier bewusst in Anlehnung an den Begriff „Geoengineering“ benutzt. Da dieser Begriff allgemein geläufig ist, wird „Human Engineering“ ab hier im Original beibehalten. Die in der Überschrift noch vorgenommene Übersetzung erscheint unglücklich, aber mir ist keine Bessere eingefallen. A. d. Übers.

Es könnte einen anderen Weg geben, den potentiell katastrophalen Auswirkungen der Klimaänderung zu begegnen: Wir können uns freiwillig verändern, schlagen drei Forscher (des IPCC?) vor.

Human Engineering, wie sie es nennen, ist nicht so gefährlich wie die künstliche Veränderung unseres Planeten durch Geoengineering, und es könnte Änderungen des persönlichen Verhaltens oder politische Entscheidungen zur Abschwächung des Klimawandels bereichern. Dies schreiben sie in einem Artikel, der in dem Journal Ethics, Policy and the Environment veröffentlicht wird.

„Wir sind seriöse Philosophen, aber wir könnten es nicht vollständig ernst meinen, dass Menschen das tun sollten“, sagt Anders Sandberg, einer der Autoren und ein Ethiker an der Oxford University in UK. „Wir argumentieren, dass wir das zumindest mal anschauen sollten“. [Save the Planet? 10 bizarre Lösungen].

Ihre Vorschläge
In ihrem Artikel machen sie eine Reihe von Vorschlägen, gedacht als Beispiele für die Art von Human Engineering, die die Menschen freiwillig übernehmen könnten. Darunter sind:

-Man überrede die Leute, dass sie gegen rotes Fleisch allergisch sind (man denke an Allergie gegen Laktose), da die Viehzucht einen signifikanten Beitrag zu Treibhausgasemissionen leistet.

-Man mache die Leute kleiner, um unseren notwendigen Energieverbrauch zu reduzieren. Dies könnte man machen, indem man kleinere Embryos via genetischer Präimplantationsdiagnose auswählt, eine Technik, die man bereits zur Vorsorge gegen genetische Krankheiten anwendet. „Human Engineering könnte daher den Leuten die Wahl geben, entweder eine größere Zahl kleinerer Kinder oder eine kleinere Zahl größerer Kinder zu bekommen“, schreiben sie.

-Man reduziere die Geburtenrate, indem man Leute klüger macht, da eine höhere Lernfähigkeit offenbar mit niedrigeren Geburtsraten zusammenhängt. Dies könnte man mit einer ganzen Palette von Maßnahmen erreichen, einschließlich höherer Bildung, elektrischer Stimulation des Gehirns und Drogen, um die Lernfähigkeit zu verbessern, schlagen sie vor.

-Man behandle die Leute mit Hormonen wie Oxytocin, um uns selbstloser und einfühlsamer zu machen. Danach werden die Leute eher bereit sein, als Gruppe zu agieren und empfänglicher sein für die Leiden der Tiere und anderer Menschen wegen der Klimaänderung.

Engineering der Erde

Der Frust über die Lücke zwischen den Maßnahmen, um der Klimaänderung zu begegnen, und den Treibhausgasemissionen hat eine bunte Vielfalt von Vorschlägen zum Geoengineering oder Lösungen zur Veränderung des Planeten hervorgebracht. Darunter sind Maßnahmen wie das Pumpen von Schwefelpartikeln oder anderer Aerosole in die Atrmosphäre, die die Sonnenwärme in das Weltall reflektieren sollen; oder die Impfung der Ozeane mit Eisen, um Algenblüten zu erzeugen, die theoretisch den Kohlenstoff aus der Luft holen und auf dem Grund des Ozeans ablagern sollen; oder vielleicht am realistischsten die Abscheidung und unterirdische Einlagerung von Kohlenstoff.

Sandberg zufolge ist allen diesen Lösungen gemeinsam, dass sie problematisch sind, weil man sie vor der Implementierung nicht ausprobieren kann, und wenn sie einmal implementiert sind, wären die Auswirkungen global.

 „Wenn man diese das Gehirn erweiternden Ratschläge austesten möchte, kann man es an Medizinstudenten testen. Falls etwas schief geht, könnte ich verklagt werden, aber es ist ein lokales Problem. Wie testet man Geoengineering?” fragt Sandberg. “Wie viele Erden haben wir, um das testen zu können?”

Was noch mehr zählt, eine Änderung, von der ein Land profitiert, könnte ein anderes Land schädigen, sagte er.

Wir selbst ändern uns

Das Konzept von Human Engineering ist nicht neu. Sandberg studiert die Ethik hinter der [künstlichen] Verbesserung des Menschen, oder „alle die Mittel, die wir haben, uns durcheinanderzubringen zur Verbesserung unserer Performanz“, wie er es ausdrückt. Viele davon sind ziemlich kontrovers, außer denen, die wir nicht erkennen“, sagte der [dem Internetportal] LiveScience.

Jemand wird Ihnen sagen, „ich glaube, dass es schrecklich ist, wenn die Leute Pillen schlucken, nur um klüger zu werden, aber sie sagen es beim Kaffee“, sagte er im Hinblick auf die die Aufmerksamkeit steigernde Wirkung des Koffeins. Die Anreicherung von Salz mit Jod soll Gehirnschäden bei Kindern verhindern und als Folge die Intelligenz rund um die Welt voranbringen.

Fluorid wird dem Wasser beigefügt, um unsere Zähne zu schützen, und wir werden gegen Krankheiten geimpft. Sandberg und seine Kollegen weisen darauf hin, dass beide Maßnahmen – genau wie Maßnahmen zum Human Engineering, um dem Klimawandel zu begegnen – Risiken enthalten, aber trotzdem weithin übernommen worden sind.

 „Nun sind wir nicht wirklich daran interessiert, dass die Regierung solchen Unfug verfügt… Interessanter ist es, darüber nachzudenken, was die Leute tatsächlich tun, um sich selbst zu ändern. Das könnte grün sein“, sagte er. „Ich bin etwas skeptisch, ob irgendetwas von unseren Vorschlägen je geschehen wird. Ich denke, dass es viel wahrscheinlicher ist, dass grüne Änderungen der menschlichen Natur etwas sind, an das wir nie gedacht haben“.

Wynne Parry, LiveScience Senior Writer

You can follow LiveScience senior writer Wynne Parry on Twitter @Wynne_Parry. Follow LiveScience for the latest in science news and discoveries on Twitter @livescience and on Facebook.

Link: http://www.livescience.com/19357-engineering-humans-climate-change.html

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Anmerkungen des Übersetzers: Auf diesen Artikel bin ich auf der Site von Steven Goddard gestoßen. (http://www.real-science.com/the-third-reich-returns) Man beachte, welch griffige und als Kommentar hierzu sehr gut geeignete Schlagzeile Goddard gewählt hat: „The Third Reich Returns“ – etwa: „Wiederauferstehung des Dritten Reiches“.

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28 Kommentar(e)

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1

zu #27: Hallo, Herr Schwidop,
schon als Student wurde ich über das Risiko der "Fluorose" informiert, die Sie wohl meinen, das ist nichts neues, deshalb habe ich ja das Hauptgewicht auf die DOSISFRAGE gelegt.
Fluorose ist also eine Folge von Fluor-Überdosierung.

Deshalb sind lokale Besonderheiten, wie natürliche Fluorbelastung z.B. in der Eiffel natürlich zu berücksichtigen. Das gibt es auch bei dem essentiellen Kupfer, merkwürdigerweise zugelassen als "Biopesticid", früher eine Erkrankung von Weinbauern.

Trotzdem ist in vernünftiger Dosierung ein protektiver Effekt für Karies gesichert,
siehe hier

http://tinyurl.com/y5tg3q

oder hier

http://tinyurl.com/bt9ddah

Dass Fluor in niedriger Dosierung essentiell ist, ist nur deshalb schwer zu beweisen, weil es schwierig ist, eine komplett fluorfreie Versuchsumgebung zu schaffen, (um Mangelerscheinungen zu erzeugen)
was übrigens auch für andere Spurenelemente gilt.

Selen ist zum Beispiel in Überdosierung (selten) auch eindeutig giftig, aber in geringer Dosis UNVERZICHTBAR (essenziell). Am bekanntesten ist allerdings der Jodmangel auf dem Kontinent, der zu unzähligen (vermeidbaren) Operationen (Kropf) und Hormongaben führt. Vor der Jodprophylaxe gab es früher regional den "endemischen Kretinismus", eine schwerwiegende Embryoschädigung bei Jodmangel der Mutter.
In der Schweiz hat übrigens der durch Substitution (Jodsalz) seltenere Kropf wieder zugenommen, da der moderne Schweizer weniger kocht als früher und Fertignahrung häufig importiert ist ohne Jodanreicherung. 🙂

mfG

2
Schwidop, W.-D.

18 Dr. Paul: Das Fluorid"märchen" hält sich hartnäckig. Fluorid ist als Salz der Flusssäure fast ebenso aggressiv und kann als rechts oben im PSE stehendes Element nahezu mit jedem Metall (so auch Calzium) gut lösliche Verbindungen eingehen. Es SCHWÄCHT also den Zahnschmelz. Über die Herkunft des Märchens werden Sie fündig bei Martin Fox (healtywater.com). Eine deutsche Übersetzung des Booklets kann ich bei Bedarf als pdf zur Verfügung stellen.

Zum Thema: Für mich zeigen solche Diskussionen die Nähe der Ökogutmenschen und Klimaschützer zum Faschismus, der mit dem Sozialismus-Kommunismus eng verwandt ist, weil er Menschen physisch und psychisch verbiegen will.

3
Kalisch, Michael, Diplombiologe

#3: Michael Weber sagt:
... Jede Glaubensrichtung versucht sich ihren idealen Menschen zu basteln. Großversuche wurden mit Christentum und Sozialismus betrieben, das Ergebnis ist sehr überschaubar. Nun versucht sich halt die Öko-Religion an der Aufgabe(,) bis sie von der Evolution wieder weggeputzt wird."
Ist Ihnen der Zynismus dieses Kommentars bewusst, Herr Weber? Oder wollten Sie die Sache "von einer höheren Warte" betrachten? Zum einen : Religionen sind keine Angelegenheit der Evolution, sondern der Kultur, also etwas, was wir selbst in der Hand haben und was nicht den "Mechanismen der Selektion" unterliegt. Dieser Gedanke entstammt dem Gedankengut Adolf Hitlers. Dann: man führe sich doch nur konkret vor Augen, in welcher Weise die "Evolution" (genauer gesagt: die Kulturgeschichte) diese Versuche "weggeputzt" hat, die wir heute als gescheitert beurteilen(als Gescheitere, die dem Glück der späten Geburt zufolge nicht selbst dabei sein mussten und es natürlich besser wissen): gescheiterte Kreuzzüge mit entsprechenden Verwüstungen; ein Tausendjähriges Reich, im Kontext eines von ihm entfesselten Weltkriegs, mit vielleicht 60 Millionen Toten weltweit und einem weitestgehend zerstörten Mitteleuropa; dann ein gescheiterter Sozialismus (Stalins Blutzoll könnte man noch gesondert aufführen, es genügt mir der Hinweis auf die gezielte Kulturzerstörung durch Verschickung der Menschen in den GULAG. Kontrolle, Gängelung oder Unterdrückung des freien Kulturlebens stand im Zentrum). Das müsste doch genügen, um sich klar zu machen: zuschauen und abwarten, wie sich Falsches "selbst korrigiert", indem es von irgendeiner "Evolution" weggeputzt wird, ist das Allerfalscheste, was wir tun können. Zu diesem "Vertrauen in die Naturgesetze" gibt es keinen Anlass, es wäre eine verlogene Entschuldigung. Es genügt nicht, sich im Armsessel zurückzulehnen und mit Zynismus auf die Irrtümer Anderer herabzublicken. Es muss dagegen gekämpft werden, und zwar mit den Waffen, die dazu zur Verfügung stehen, also geistigen Waffen.
Zu Herrn Bruenler vom 2.5. möchte ich noch dies bemerken. Er schrieb: "... Freiheit ist nun einmal kein naturgegebenes Menschenrecht, sondern muss unermüdlich verteidigt werden. Völker(,) die das nicht tun verlieren ihre Freiheit." Freiheit ist nicht naturgegeben, richtig. Aber sie ist keine Sache von "Völkern", sondern eines jeden Individuums. Wie die Freiheit von "Völkern" in der Realisation aussieht, zeigte der jugoslawische Krieg der 1990er, zeigen unzählige andere Kriege und Bürgerkriege, die im Namen des "Selbstbestimmungsrechtes" (also der Freiheit) von "Nationen", ethnischen Minderheiten usw. geführt wurden und werden. Die Idee stammt von Woodrow Wilson, dem amerikanischen Präsidenten bis Mitte des Ersten Weltkriegs, einem selbsternannten "Weltretter". Auch diese Ideologie hat unzählige Opfer gefordert, und es ist keine "Evolution" in Sicht, die das korrigieren wird -- denn die Opfer werden ja als "notwendig" angesehen.- Nur Individuen können frei sein. Nationen können nur Rahmenbedingungen dafür schaffen, oder eben: nehmen. Dann sind sie in irgendeiner Form totalitär.
Mfg Ihr M.Kalisch

4

#24: S.Hader, werden Sie nicht kindisch,
Ihre Begründung ist falsch!

5

#22: "Korrelation in der wissenschaftlichen Beobachtung
kann entscheiden OB ein Zusammenhang zwischen zwei Werten besteht,

EGAL WARUM"

Falsch, Herr Paul. Die Begründung dazu hatte ich schon in "Die Umwelt-Terrorisierung von Kindern" Beitrag #90 angeführt.

6

Hallo, sehr geehrter Herr Rassbach,
die Ernährung ist ein weites Feld
und mindestens so komplex wie das Klima.

Auch hier gibt es zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und kommerzieller Nahrungsherstellung eine bitter NOTWENDIGE behördliche Kontrolle, die sich naturgemäß mehr um die gesundheitliche Unschädlichkeit, als um "Feinheiten" der Ernährungswissenschaft zu sorgen hat,
siehe die vielen Nahrungsmittelskandale wie Dioxin in (Bio!-)Eiern, EHEC etc.
Eine solche "behördliche" Kontrolle muss rechtlich Mittel haben, sonst ist sie unwirksam.
Der Unterschied zum Medizinbetrieb (Ärzte und Krankenhäuser) ist allerdings, dass in diesen staatlichen "Gremien" die Hersteller also insbesondere die politisch stark vertretene Landwirtschaft (nicht der Verbraucher!) mitvertreten ist.
So wird z.B. der Medizinbetrieb regelmäßig heftig kritisiert, wegen der indirekten "Schaffung" antibiotikaresistenter Mikroorganismen,
während das gleiche in der Nahrungsmittelkette eher bagatellisiert wird.
Deswegen darf man nicht in den Fehler verfallen wie A. Marie überall tödliche Gefahren und Verschwörungen zu vermuten.
Das sachlich wissenschaftliche Problem ist die "Industrialisierung" der Nahrungsherstellung, insbesondere, wenn das bis zu leicht verderblichen Fertigprodukten getrieben wird.

Wenn ich gefragt werde, empfehle ich regelmäßig Nahrungszubereitung aus traditionellen "Rohstoffen" planmäßig in der Schule zu lernen (=Kochkurs!).
Da Ernährung sowohl im Übermaß als auch durch Mangel eine ganz wesentliche Krankheitsursache darstellt, gibt es auch gewisse "Unterschiede" zwischen ärztlicher Sicht und der vielleicht mehr landwirtschaftlich orientierten (nicht medizinischen!) "Ernährungswissenschaft" und Ernährungsberatung.
Es gibt objektiv Mangel an "Mikronährstoffen" trotz kalorischer Überernährung,
deren Berücksichtigung "behördlich" sicher unterschätzt wird, um es so diplomatisch wie möglich auszudrücken, siehe #14.
Auch bei Eiweiß (teuer) besteht eine völlig falsche "Zurückhaltung" und hier wird zudem, um das irgendwie zu rechtfertigen, eine unheilige Allianz zum Klimaschutz konstruiert, zur Freude aller militanten Vegetarier.

mfG

7

#20: S.Hader vielen Dank für Ihre Unterstützung gegen diesen Gunnar #18

Kommen wir also zurück zum Sachproblem der fehlenden Korrelation Herr Hader.

Denn siehe #19

Korrelation in der wissenschaftlichen Beobachtung
kann entscheiden OB ein Zusammenhang zwischen zwei Werten besteht,

EGAL WARUM

mfG

8
Dieter Krause

ES wäre durchaus zu begrüssen, dass sich die Protagonisten solcher Theorien durch Elekroschocks, Gen-Therapie oder künstlich erzeugte Kleinwüchsigkeit behandeln ließen... noch besser wäre allerdings eine Lobotomie! das würde den Rest der Menschheit viel Ärger, sinnfreie Phobien und unnütze Kosten ersparen!

Nur gut, dass diese Ideen nicht aus Deutschland kommen, sonst wäre das Geschrei riesengroß bezüglich Holocaust;)))

9

#19: "zu#18 das hätten Sie wohl gerne 🙂
Was bilden Sie sich eigentlich ein, wer Sie sind?
Sie sind ein fürchterlicher Laie in der Klimatologie,
wenn Sie noch nicht verstanden haben,
dass Wasser in der Atmosphäre KÜHLT."

Und Ihre Ausbildung in der Klimatologie steht hier ausser Diskussion, oder wie ist Ihr Kommentar zu verstehen? Das ist schon Realsatire, wenn in einem Forum der überwiegende Teil der User weder Physiker, Meteorologen oder Klimaforscher sind, aber anderen permanent deren Laienverständnis verwerfen wollen. Entweder man akzeptiert hier, dass dieses Forum nur ein Austauschplatz von wissenschaftlich Interessierten sein kann und nicht für Klimaforscher oder man betreibt weiter Realsatire und zeigt man zeigt als Laie weiterhin mit den Fingern auf andere Laien. Für welche Art der Diskussion sind Sie, Herr Dr.Paul?

10

zu#18 das hätten Sie wohl gerne 🙂
Was bilden Sie sich eigentlich ein, wer Sie sind?
Sie sind ein fürchterlicher Laie in der Klimatologie,
wenn Sie noch nicht verstanden haben,
dass Wasser in der Atmosphäre KÜHLT.

WOOD war übrigens kein Mediziner,
den haben Sie auch nicht verstanden.

Dann sollten Sie sich noch eines merken:

Korrelation in der wissenschaftlichen Beobachtung
kann entscheiden OB ein Zusammenhang zwischen zwei Werten besteht,

EGAL WARUM

mfG

11
Gunnar Innerhofer

Herr Dr. Paul #14,

das klingt ja alles ganz vernünftig und korrekt, man merkt, in welchem Fach sie dann doch zu Hause sind. Ich kann das obige freilich nicht vollständig beurteilen, hab ja von Medzin nur oberflächlichst ein bisschen Ahnung, obwohl meine Frau in der inneren Medizin zu gegen ist.
Ich bin also ein Laie in Medizin und sie einer in Klimatologie und nun die Frage: warum mischen sie sich in Fachgebiete ein, wo sie Null Ahnung haben und noch dazu furchterbar rechthaberisch?

MFG

Gunnar

12
Rainer Manz

Den neuen Menschen wollten schon andere vor uns in DL züchten... wenn auch aus anderen ideologischen Ansatz. Die ähnliche Geisteshaltung der Autoren bezeichnet Steven Goddard nicht umsonst mit eindeutigen Bezug auf diese Zeit.

Alles was im Kleid des vermeintlich moralisch erforderlichen und deswegen "legitimiert" erscheinenden Überlegungen und daraus folgenden Handlungen daherkommt, heißt in der Praxis Terror, Mord und Lager.

Mehr wird daraus nicht. Aber das was wird, ist fürchterlich genug und reicht bei weitem.

Erschreckend die Gedankenwelt mancher Zeitgenossen und die stetige Wiederholung der Geschichte. So als ob wir nicht lernen wollen.

13

Dr.Paul,
hier noch ein Link:
http://tinyurl.com/cuggbn

14

Hallo Dr. Paul,
zunächst,ich habe keine Angst vor Fluor. 300ppm sind ja wenig, und ich will auch nicht Pisa damit erklären.

Wenn es keine klinische Studie gibt, woher wollen wir wissen, dass Fluorid wirksam ist?

Mich stört, dass ich heute erfahre, dass die WHO weltweit Versuche machen ließ, in Ost und West, Kassel und Karl-Marx-Stadt, ohne die Bevölkerung zu unterrichten.

Warum soll ich der UNO hier vertrauen, und beim Klima nicht?

"Fluorid wird dem Wasser beigefügt, um unsere Zähne zu schützen, und wir werden gegen Krankheiten geimpft. Sandberg und seine Kollegen weisen darauf hin, dass beide Maßnahmen – genau wie Maßnahmen zum Human Engineering, um dem Klimawandel zu begegnen – Risiken enthalten, aber trotzdem weithin übernommen worden sind."

Zumindest sollte über die Risiken aufgeklärt werden.

Dies hört sich für mich nicht gut an:
http://tinyurl.com/5sqjx
http://tinyurl.com/d3fj3c5

15

#8: Hallo Herr Rassbach, ich könnte jetzt antworten, Fragen Sie mich was leichteres:-)
Tu ich aber nicht.
Objektiv betrachtet ist Medizin allgemein ein EINGRIFF in die Natur, allerdings in eine "Natur", die keineswegs immer freundlich oder nett zu dir ist.
Deshalb ist aber auch die zu "naturalistische" Betrachtung vieler "Grünen" (Naturheilverf. Heilpraktiker Impfgegner etc.) ein sehr zweischneidiges Schwert.
Eine winzig kleine "freche" Zelle in dir kann sich von heute auf morgen überlegen, ich mach nicht mehr mit im harmonischen Konzert des Körpers und gehe in Zukunft unwiderruflich meiner eigenen Weg (autonomes Wachstum). Das nennt man dann Krebs und der gut organisierte Organismus stirbt daran. Der Chirurg greift ein und holt den "Autonomen" einfach aus dem gesunden System heraus, mit dem Messer.
Das ist also ein EINGRIFF in die Natur,
der, gut aufgepasst,
jahrhundertelang religiös VERBOTEN war (seit Papst Innozenz dem II in der Stauferzeit) im Gegensatz zu den Kräuterlein im Walde, die ja der liebe Gott selbst hat wachsen lassen (Tollkirsche etc. :-).
Weil Medizin EINGREIFT in die Natur benötigt sie eine ETHIK, die ca. 500 Jahre älter ist als das Christentum (Eid des Hypokrates).
Sie soll also nur der Gesundheit dienen und kein Leben zerstören.
Abtreibung z.B. war also schon bei diesen alten Griechen für einen Arzt verboten. Auch heute kann das daher jeder Arzt, der dazu in der Lage ist, (theoretisch) ablehnen.

Nun kann und muss man (gerade auch der Chirurg) selbstverständlich die "Selbstheilungskräfte" der Natur des Menschen als guter Arzt nutzen, so dass man Medizin schematisch in Eingriff und Hilfestellung unterteilen kann.
Und hier zeigt sich eine gewisse "Schlagseite" der modernen Medizin zu Eingriffen, insbesondere der Pharmakologie -
in unserer modernen ökonomischen Gesellschaft folgt Leistung dem Geld sine ira et studio -
patentieren (und entsprechend hoch bezahlen) lässt sich nämlich nur ein synthetischer, NICHT natürlicher Stoff,
wobei natürliche "Stoffe" durchaus die gleichen Potenzen besitzen.

Nun kann ich ihre Frage beantworten.
Fluor ist ein NATÜRLICHER STOFF, und hochwahrscheinlich essentiell, also lebensnotwendig (Spurenelement) damit kann man praktisch KEIN Geld verdienen und schädlich ist er wie viele anderen Dinge NUR IN ÜBERDOSIERUNG.
Er hat in vernünftiger Dosierung zweifelsfrei eine kariesverhindernde Wirkung, das ist keine Lapalie und wurde daher in anderen Ländern ERFOLGREICH staatlich z.B. über Trinkwasser angereichert.
Ähnliches gilt z.B. für das Vitamin Folsäure, das in Deutschland wenigsten Schwangeren regelmäßig gegeben wird, in USA und Kanada z.B. gesetzmäßig dem Mehl beigemengt wird, womit die Herzinfarkt- und Hirnschlagrate (Apoplex) statistisch nachweisbar gesunken ist. Überhaupt gibt es in angloamerikanischen und auch skandinavischen Ländern deutlich mehr und qualitativ hochwertigere "Gesundheits"-Statistiken als bei uns in Deutschland, wo es staatlicherseits eigentlich nur um Kostendämpfung (Verbote) geht. Das einzige, was sich hier durchsetzen konnte, ist die Jodierung von Kochsalz (Jod ist essentiell für die Schilddrüse) Wir leben abseits der Küstenregion in einem Jodmangelgebiet. Es besteht sogar eine gewisse behördliche "Antipathie" gegen "Nahrungsergänzung", die sowieso keine Kasse bezahlt bei der geschilderten "Schlagseite" für künstliche Pharmazeutika mit ihren (akzeptierten!) Nebenwirkungen.
fazit:
Also wieder einmal eine DOSISFRAGE!

Ernährung ist als Krankheitsquelle sehr wichtig,
erstaunlich ist dabei die hohe Wirksamkeit auch kleinster Mengen. Spurenelemente sind definitiongemäß Mengen unter 50 Milligramm Tagesbedarf. Bei Jod z.B. zwischen ca. 0,05 (Kinder) und 0,2 Milligramm, bei Vit.B12 (mit dem Metall Cobalt) ca. 0,002 Milligramm mit schweren Erkrankungen, wenn es fehlt (Vegetarier).

Also keine Angst vor ein bischen Fluor, das vor Karies schützt.

MfG

16
S. Bruenler

Den "neuen Menschen" wollten doch schon die Sozialisten erschaffen. Wie die Geschichte uns lehrt, scheiterten sie mit diesem Unterfangen auf ganzer Linie. Nun denkt man also darüber nach das ganze im Zeichen der grünen Ideologie noch einmal zu versuchen.

Wie heißt es so schön: Wer aus der Geschichte nichts lernt, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.

Das ganze könnte, wenn überhaupt, nur in einem totalitären Staat funktionieren der die Entscheidungsfreiheit des Individuums ablehnt. Aber das passt ja ganz hervorragend zum derzeitigen Kurs der Europäischen Union und ihrer führenden Politiker.

Es stimmt schon was Thomas Jefferson zum Thema Freiheit sagte: "Der Baum der Freiheit muß ab und zu mit dem Blut von Patrioten und Tyrannen getränkt werden." Freiheit ist nun einmal kein naturgegebenes Menschenrecht, sondern muß unermüdlich verteidigt werden. Völker die das nicht tun verlieren ihre Freiheit.

17
Peter Jensen

Endlich sagt mal ein Experte für Klimawandel, dass es besser ist, sich vor dem Klima zu schützen als das Klima selbst. Das sollten doch auch Politiker lesen und verstehen!

http://networkedblogs.com/x8wLy

18

Klimapolitik im Zusammenhang mit den darauf resultierenden Gesundheitsrisiken.

"global warming Policies MIGHT BE BAD for your
health"

Englisch Sprachiges PDF-Dokument http://tinyurl.com/d7yz53n

19

Sehr geehrter Hr. Faulenbach,

toller Cartoon den sie verlinkt haben. Vor allem erinnert mich der Frosch an Claudia Roth (Zufall?).

20

In Deutschland ist man doch schon "wieder" (nach brauner und roter jetzt auch grüner Diktatur) auf den besten Weg eine Ideologie mit Zwangsanpassungsregeln zu implementiern.
Unter dem "Ökomantel" soll eine neue Gesellschaftsordnung in Deutschland eingeführt werden. Dem deutschen Bürger wird erzählt, dass Weniger mehr Ist. Er soll weniger Energie verbrauchen. Er soll weniger Fleisch essen. Er soll weniger genießen. (Rauchen,Reisen,Autofahren usw.). Der deutsche Bürger wird auf "Verzicht" über die Politik und Medien regelrecht getrimmt. Und wozu? Damit anderen unseren "Verzicht" auf Energie, Essen, Genuss mehr verbrauchen können?!
LEBEN bedeutet jedoch Verbrauch an Energie,Nahrung, Genuss und Lebensfreude.
DIe deutsche Ökoideologie wiederspricht dieser Lebensfromel. Wir werden als deutsche Bürger nur noch gemaßregelt und "schuldbewusst" erzogen.
Vernunft und Verstand sowie die Freiheit des Marktes haben in Deutschland Modellauslaufcharakter! Eine neue "grüne" Diktatur ist aufgezogen.

21

Dr.Paul,

googlen Sie nach " eugenik der zwanziger jahre" dann kennen Sie die Hintergründe.

Fluorid und Jod scheinen nur zwei Maßnahmen aus der eugenischen Praxis zu sein. Positiv ist, dass ein Teil der Ärzte von Fluoretten abraten und jetzt schon von der Gabe für 0-2 jährige Kinder abgeraten wird, wenn der Trinkwassergehalt von Fluorid über 0,3 mg/l liegt.

Natriumfluorid wurde vor über 50 Jahren als Rattengift patentiert und ist Bestandteil von vielen Psychopharmaka.

Der Mensch als Endlager von hochgiftigen Abfallprodukten aus der metallurgischen Industrie.

Vor einem Jahr bestätigte mir ein Prof. , dass es keinen klinischen Beweis für Fluorid gegen Karies gibt. Ich nehme an, es ist heute noch genauso?

In den 50ern bis 60ern leitete die WHO die Menschenversuche mit Fluoridierung von Trinkwasser.In Deutschland Kassel und Karl-Marx-Stadt.

22

#4: Hallo Herr Busse, ja man reibt sich wirklich mehr als verwundert die Augen, was unsere wissenschaftliche "Elite" da gelegentlich so von sich geben darf.
Unsre heutige "Energiespar-Ideologie" hat aber bereits reale Wirkung auf unser Leben, leider ganz besonders hier in Deutschland, wobei die Gefährdung für den Menschen offensichtlich keine große Rolle mehr spielt,
wie bei den "Energiesparlampen", die gar keine Energie sparen:

http://tinyurl.com/6vmvoz2

Gruß

23
Uwe Faulenbach

Den neuen Menschen gibt es doch schon - siehe das Bild unter nachfolgenden Verweis:
http://tinyurl.com/85nbhfn

24

Nicht umsonst sind wir gebrannte Kinder,
denn die Kombination von Ideologie und technologischem Fortschritt,
besonders wenn er den Menschen selbst betrifft (Medizin) ist ganz besonders gefährlich.

Ist der Mensch dabei, seine mühsam errungene Freiheit wieder zu verlieren?

Es gibt wahrhaftig genug menschengemachte Umweltprobleme, ich nehme als Beispiel hierfür gerne das Grundwasser,
ausgerechnet das CO2 ist KEIN Umweltproblem,
auch ENERGIE ist keine moralische Instanz, sondern Vorraussetzung für Leben, insbesondere menschliches Leben.
"Grün" hat einen menschenfeindlichen Geschmack bekommen.

mfG

25

Dazu passt folgender Artikel bei DADG:
"Das Muster der Misanthropen" http://tinyurl.com/bq49xos
Beschrieben wird eine Tagung von 1962, in der
Genetiker, Mediziner und Biologen auf Einladung der CIBA-Foundation, der Stiftung des gleichnamigen damaligen Schweizer Pharmakonzerns zusammen, um "über die Zukunft der Menschheit zu diskutieren". Dort wurde ganz ähnliches totalitaer-faschistisches Gedankengut gewälzt.

26
Gunnar Innerhofer

Vorschlag!

anstatt jeden noch so schwachsinnigen Artikel zu übersetzen und dann auch noch bei EIKE zu bringen, könnte man die Anzahl der Artikel geringer halten, dafür qualitativ wenigstens ein bisschen hochwertiger, ginge das?

27
Michael Weber

So ne olle Kamelle wird auch nicht schmackhafter wenn sie aus OXford stammt. Jede Glaubensrichtung versucht sich ihren idealen Menschen zu basteln. Großversuche wurden mit Christentum und Sozialismus betrieben, das Ergebnis ist sehr überschaubar. Nun versucht sich halt die Öko-Religion an der Aufgabe bis sie von der Evolution wieder weggeputzt wird.
Michael Weber

28

Also die Menschen intelligenter werden zu lassen find ich eine gute Idee. Das würde aber eher dazu führen das die Menschen erkennen dass das mit der Klimakatastrophe völliger Schwachsinn ist. Das sollten die drei Forscher(vom IPCC?)erstmal an sich selbst testen. =D