Welche Rolle spielen die Treibhausgase ? – Teil 2

Im Teil 1 haben Sie erfahren, dass die diversen globalen Temperaturreihen von GISS und Co. nicht das wiedergeben, was sie versprechen und, wie einzig die Sonne den globalen Temperaturgang moderiert. Teil 2 zeigt, wie die solaren Einflüsse über die globalen Windsysteme sozusagen weiter gegeben werden und auf welchen physikalischen Grundprinzipien dies beruht. Es wird gezeigt werden, dass THG wie CO2 keine erkennbare Rolle in den globalen Wetter- und damit globalen Windsystemen spielen und somit sowohl für Wetterereignisse, als auch für Klima-, sprich Temperaturänderungen irrelevant sind. Der jüngst abgehaltene „Extremwetterkongress 2012“ also wieder einmal ein Gespensterkongress meteorologischer Alchemisten war, die einem Phantom hinterher jagen und offensichtlich dadurch den Blick für das Reale verloren haben.


Teil 2: Wie die Wettersysteme allein durch die Sonne angetrieben werden

 

Abbildung 14 (Quelle: www.elnino.info) zeigt die von El Niño betroffenen Gebiete weltweit. Die Monate, in denen diese Auswirkungen stattfinden, sind mit deren Anfangsbuchstaben aufgeführt (z.B. bedeutet OND "Oktober-November-Dezember"). Deutlich ist eine Konzentration zwischen 30° nördlicher und südlicher Breite zu verzeichnen. Dies sind die Einflussgebiete der Passatwinde. Warum dies so ist, gleich mehr.

Wissenschaftler aus Australien und Neuseeland (Prof. Robert M. Carter von der James Cook University in Australien) haben in ihren Untersuchungen den Zusammenhang zwischen der ENSO-Schwingung (El Niño/Southern Oszillation) und dem Weltklima bereits aufgezeigt, wenn auch nicht den Grund dazu erkannt. Sie veröffentlichten ihre Studie, die auf gut erfassten Messdaten der vergangenen 50 Jahre zurück griff, im "Journal of Geophysical Research". Ihr Ergebnis: Je stärker der jeweilige El Niño war, desto deutlicher stieg in der Folge die globale Temperatur an, was auch Abbildung 13 überdeutlich zeigt.

Die Forscher geben an, dass ca. 70% der zuletzt beobachteten Erwärmung auf die El Niño-Tätigkeit zurück zu führen ist (Anmerkung: Wie der Autor zeigte und noch zeigen wird, sind dies 100% – Prof Marotzke muss mit seinen über 90% auf THG wohl auf einem anderen Planeten und in einer anderen Welt zu Hause sein, in der Welt der Computerspiele, in der alles möglich ist und in der sich auch das PIK eingerichtet hat). Es habe sich gezeigt, dass etwa 6 Monate nach einem El Niño-Ereignis die globalen Temperaturen, je nach Stärke des El Niño anstiegen. Blieben dagegen El Niño-Ereignisse über längere Zeit aus, soll dies zu einem globalen Rückgang der Temperaturen geführt haben. Die folgenden Abbildungen geben den Zusammenhang wieder.

Abbildung 15 links zeigt den SOI (Southern Oscillation Index, dunkle Linie) und die GTTA (Global Tropospheric Temperature Anomalies, helle Linie). Deutlich sind die Einflüsse der starken Vulkaneruptionen des El Cichon und Pinatubo zu erkennen, durch die die Globaltemperaturen zeitweise zurückgingen. Deutlich zu sehen, dass außerhalb der Vulkanereignisse eine hohe Korrelation gegeben ist. In der rechten Abbildung sind diese Einflüsse bereinigt. Quelle: McLean, de Freitas, Carter, ”Influence of the Southern Oscillation on tropospheric temperature”, Journal of Geophysical Research Atmospheres. Keine der Zeitreihen hat auch nur im entferntesten einen Zusammenhang mit der atmosphärischen CO2-Konzentration.

Die Forscher gehen weitgehend von natürlichen Ursachen der globalen Temperaturtrends aus.

 

Abbildung 16: Die "Enso" (El Niño und Südliche Oszillation) genannte Schwingung hat Auswirkungen auf die Großwetterlagen weltweit (Abbildung, Quelle: South Carolina State Climatology Office). Die als ENSO benannte natürliche Schwingung hat über den pazifischen Raum Auswirkungen auf die Globaltemperaturen, Nord- und Südamerikas, Afrikas und Europas. Wissenschaftler des MPI-M und der Universität von Cambridge (UK) hatten herausgefunden, dass auch ein Zusammenhang zwischen El Niño-Ereignissen und dem Winterverlauf in Deutschland besteht, Davide Zanchettin, Hans-F. Graf, Central Pacific El Niño, the “subtropical bridge,” and Eurasian climate“ (Journal of Geophysical Research, Vol. 117, Do1102, 10 PP., 2012, doi: 10.1029/2011JD016493).

Über dem tropischen Atlantik ruft El Niño Luftströmungen hervor, die der Bildung starker Wirbelstürme entgegenwirken. So ist denn auch in La Niña-Jahren (das Gegenteil von El Niño), die Hurrikantätigkeit ausgesprochen niedrig. Warum dies so ist, später mehr.

Bereits die Untersuchungen der ETH Zürich, Prof. Dr. Brönnimann, zeigen Auswirkungen auf Europa, (S.d.W. 03/05, “Pazifik ließ Europa frieren“). Er hat anhand von Untersuchungen nachgewiesen, dass in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts über mehrere Jahre eine ungewöhnlich hohe Temperaturschwankung vorlag, die auf El Niño-Ereignissen beruhte. Aus alten meteorologischen Messdaten konnte er die atmosphärischen Verhältnisse auf der Nordhalbkugel zu Beginn der 1940er Jahre rekonstruieren. Die Temperaturanomalien sind in folgender Abbildung vom ihm aufgetragen.

 

Abbildung 17 zeigt die Temperaturabweichungen gegenüber dem Durchschnittswert der Jahre 1961 – 1990 für die untere Atmosphäre (unten) und die Stratosphäre (oben), gemittelt von Januar 1940 – Februar 1942. Die Abbildungen dokumentieren eine großräumige Klimaanomalie, die mit einer ungewöhnlich dicken Ozonschicht verbunden ist. Die Farbskala gibt die Temperaturdifferenzen im Vergleich zu einem Referenzwert an (Grafik: Prof. Brönnimann). In der Stratosphäre (oben) ist die Luft über der Arktis wärmer, der Polarwirbel schwächer und die Ozonschicht dicker als üblich. Auch das Klima auf der Erdoberfläche war außergewöhnlich: Extreme Kälte in Mittel- und Osteuropa, mildes Wetter in Alaska und frostige Kälte im Nordpazifik. Prof. Brönnimann fand heraus, dass das El Niño-Ereignis einen schwachen Polarwirbel auslöste, der für die große Kälte verantwortlich war. Warum dieser schwache Polarwirbel entstehen musste, später mehr.

Sheffield et al. (2009) fanden heraus, dass große Dürren mit der ENSO (El Niño Southern Oszillation) und den nordpazifischen und atlantischen Meeresoberflächen-Temperaturen (SSTs) zusammenhängen. Der Zusammenhang mit der ENSO wird durch eine Studie über den Südwesen der USA durch McCabe et al. 2010 belegt. Warum dies so ist, wird noch anhand der sich ändernden Windsysteme bei einem El Niño-Ereignis erklärt.

Prof. Malberg (ehem. Institutsleiter Meteorologie der Freien Universität Berlin) fand heraus, dass die Änderungen in den Globaltemperaturen unmittelbar mit El Niño/La Niña-Ereignissen gekoppelt sind, “La Niña – El Niño und der solare Einfluss: Die Klimaentwicklung 1950 – 2008“.

In Abbildung 10 (Teil 1) hatte ich Ihnen belegt, wie alle El Niño-Ereignisse im Betrachtungszeitraum und damit die ermittelten globalen Temperaturen durch 3 Sonnenparameter ausgelöst und bestimmt werden. Da in wissenschaftlichen Untersuchungen oft 2 Klimaperioden von je 30 Jahren betrachtet werden, möchte ich dies an dieser Stelle nicht versäumen.

Abbildung 18 zeigt oben, die Sonnenwindstärke, darunter den El-Niño 3.4 der NOAA ab 1950 und den Schwabe-Zyklus der Sonne. Dazu, die atmosphärische CO2-Konzentration, die ohne Zusammenhang zu El Niño-Ereignissen ist. Ganz unten, das Polarfeld der Sonne (durchgezogene Linie) ab 1951, Quelle: Ahluwalia und Ygbuhay, “Is there an instrumental drift in the counting rate of some high latitude neutron monitors?“ Auch im Zeitraum von 1951 – 1980 fallen alle El-Niño-Ereignisse mit der Sonnenaktivität zusammen:

1) Dem Einschalten der Koronaturboheizung, wenn deren Temperatur verdoppelt wird

2) Nach jedem Maximum im magnetischen solaren Zyklus.

3) Dem Polarfeld der Sonne (Maximum = blaue und grüne Ovale)

Die Messdaten belegen in eindrucksvoller Weise, dass die globalen Temperaturen natürlichen Schwankungen, den El Niño-Ereignissen unmittelbar folgen. Mit CO2 oder einer angeblichen anthropogenen Erwärmung hat dies nichts zu tun. Mit dem vorliegenden Nachweis, dass alle El Niño-Ereignisse im Betrachtungszeitraum von 1951 bis 2010 durch die solare Aktivität unmittelbar ausgelöst werden, ist der wissenschaftliche Beweis abgerundet, dass die Erwärmung (und Abkühlung seit Beginn dieses Jahrhunderts) einzig auf die Sonne zurückzuführen ist.

Bleibt noch die Frage zu klären, wie die gezeigte Sonnenaktivität ihren Einfluss sozusagen umsetzt und auf welchen physikalischen Grundprinzipien dieses basiert. Hier geben die Antwort, die Passatwinde (englisch: Trade Winds), also die Großraumwetterlage, die durch die Hadley-Zellen bestimmt wird. Die Passatwinde sind ein beständiges Windsystem, welches sich auf beiden Seiten des Äquators bis zum 24 Breitengrad ausbildet. Es liegt damit im Bereich der Hadley-Zellen und unterteilt sich in den Nordost-Passat (Nordhalbkugel) und in den Südost-Passat (Südhalbkugel). In der Wissenschaft ist unstrittig, dass die Passatwinde durch die Sonne entstehen und ihre Ausbildung und Stärke von der Sonnenscheindauer und Stärke abhängt. Durch erwärmte, aufsteigende Luftschichten (Tiefdruckgebiet entlang der innertropischen Konvergenzzone) die an der Tropopause vom Äquator weg strömt und ca. 30° Nord oder Süd wieder zu Boden fällt (Hochdruckgebiet) entsteht ein Druckgefälle, wodurch sich Ausgleichströmungen zwischen den Hoch-/Tiefdruckgebieten bilden. Durch die Corioliskraft werden sie entsprechend abgelenkt.

Abbildung 19 (http://wattsupwiththat.com/2009/02/17/the-trade-winds-drive-the-enso/#more-5702) zeigt die ENSO und die invertierte Windstärke der Passatwinde (Trade Winds). Unschwer ist zu erkennen, dass beide zusammenhängen. Die Passatwinde werden von den Hoch- und Tiefdrucksystemen (neben der Corioliskraft = Erddrehung) bestimmt. Diese wiederum durch die Wolkenbedeckung, sowie den Luftströmungen und dies ist der Ansatzpunkt, wie die Sonne neben ihrer Strahlungsleistung ihren Einfluss auf das irdische Wettersystem umsetzt. Unnötig zu erwähnen, dass auch hier der atmosphärische CO2-Pegel (kleine Abbildung) irrelevant für die Windereignisse ist.

Da die Passatwinde Ausdruck der Hadley-Zellen sind und diese in einem Band zwischen ±30° um den Globus verlaufen, wird der unmittelbare solare Einfluss auf die Hadley-Zellen untersucht.

Die Hadley-Zelle ist ein wesentlicher Bestandteil der atmosphärischen Zirkulation. Sie entsteht durch die meridional unterschiedliche Sonneneinstrahlung und dem daraus resultierenden Energietransport von den Tropen zu den Polen. Diese thermisch angeregte Zirkulation reicht jedoch im ersten Schritt nur bis zum 30-Breitengrad, weil dort die Strahlungsenergie deutlich zu fallen beginnt (Abbildung 22). Die daraus entstehende Hadley-Zelle ist als globale (verläuft um den ganzen Globus) Vertikalzirkulation zwischen dem Hochdruckgürtel der Subtropen und der äquatorialen Tiefdruckrinne ausgebildet. Die Hadley-Zelle kann näherungsweise als ein in sich abgeschlossenes System betrachtet werden.

 

Abbildung 20: Über der ITCZ (innertropischen Konvergenzzone) steigt aufgrund der Konvektion warme und feuchte Luft auf, wobei dort ein Tiefdruckgebiet entsteht. Die Luft expandiert, kühlt dabei ab, was zur Wolkenbildung führt. Durch die Corioliskraft wird die Luft abgelenkt. Im Bereich des Subtropenhochdruckgürtels sinkt die kalte und trockene Luft (schwerer) ab, wodurch am Boden ein Hochdruckgebiet entsteht. Die sich dabei erwärmende Luft nimmt über den Ozeanen große Mengen an thermischer Energie in Form von fühlbarer und latenter Wärme (Luftfeuchte) auf und fließt als Nord/Ost-Passat zum Äquator zurück. Der übrige, meridionale Energietransport findet über die sich anschließenden Zellen durch horizontale zyklonale (entgegen dem Uhrzeigersinn drehende) und antizyklonale (mit dem Uhrzeigersinn drehende) Zirkulation statt. In der Ferrel-Zelle wird die Energie durch die Westwinddrift abgeführt. Diese entsteht aus thermodynamischen Gründen wegen des Temperaturgegensatzes der Luft von ca. 20 K zwischen 30° und 60°-Breite.

Wie Untersuchungen zeigen, hat sich die Hadley-Zelle im Zeitraum der moderaten Erwärmung zwischen 1979 und 2005 (Anstieg des Hauptsonnenzyklus) um 5-8 Breitengrade ausgedehnt und sich dessen Volumen, da auch die Tropopause wegen der erhöhten Konvektion durch die Wärmeflüsse um einige Zehnmeter erhöhte, um ca. 5% vergrößert, D. J. Seidel et al. (2008), ”Widening of the tropical belt in a changing climate“, Nature Geoscience 1, 21-24.

Xiao-Wei Quan et al. “Change of the Tropical Hadley Cell Since 1950“, untersuchten die Hadley-Zellen anhand des Hadley-Zirkulations-Index. Dies ist die Abweichung vom Mittel der zonalen Meridiangeschwindigkeit in der 200 hpa-Höhe minus des Mittels der zonalen Meridiangeschwindigkeit in 850 hpa-Höhe und steht für die Luftströmungen in der Hadley-Zelle (folgende Abbildung, obere Zeitreihe, Y-Achse = 1010 kg/s).

Abbildung 21: Wie nicht anders zu erwarten, sind die El Niño-Ereignisse unmittelbar mit der Aktivität in der Hadley-Zelle gekoppelt (obere Zeitreihe). Wie bereits gezeigt, sind die Auswirkungen von El Niño um den ganzen Globus zu verzeichnen, insbesondere in einem Band von ±30° nördlicher und südlicher Breite, was dem Gebiet der Hadley-Zellen entspricht (kleine Abbildung, oben). Wie die Gesamtabbildung zeigt, ist jeder El Niño einem Hadley-Ereignis direkt zugeordnet (rote gestrichelte Linien) und damit, wie bereits bewiesen, der solaren Aktivität unmittelbar zuzuordnen. Der Hadley-Zirkulations-Index wird aus der gemittelten Windgeschwindigkeit der 200 hpa-Höhe, minus der gemittelten Windgeschwindigkeit in der 850 hpa-Höhe gebildet und ist somit ein Maß für die Luftmassengeschwindigkeit und des Luftmassenstroms in der Hadley-Zelle. Die Abbildung zeigt, dass mit Eintreten eines El Niño-Ereignisse und des entsprechenden solaren Parameters, die Windgeschwindigkeiten in der Höhe zunehmen und in den unteren Schichten abnehmen. Dies ist auch der Schlüssel zu der Erkenntnis, dass die El-Niño-Auswirkungen nicht nur zonal (zwischen ±30° geographischer Breite), sondern global auftreten. Auch hier spielt CO2 keine Rolle. Die zonalen Energieströme zeigt Abbildung 22.

Abbildung 22 zeigt das Jahresmittel der Energieflüsse der Atmosphäre in Abhängigkeit von der geographischen Breite nach Häckel, 1990. Neben der Strahlungsbilanz dominieren die Flüsse von sensibler und latenter Wärme (Luftfeuchte). Die Advektion von Wärme durch die Luft, verhindert die Auskühlung der Pole. Gut zu sehen, wie Energie meridional transportiert wird, Quelle: Häckel, 1990, “Meteorologie“.

Aus dem Energietransport zwischen der Hadley-Zelle und den nördlichen Breiten, bzw.  dem Luftmassenstrom über die Hadley-Zelle zu den nördlichen Breiten wird ersichtlich, dass El-Niño-Ereignisse über den Bereich der Hadley-Zelle Einfluss auf das Wettergeschehen haben, wie dies aus den Untersuchungen von Prof. Brönnimann und des MPI-M, sowie Prof. Malberg hervorgeht. Der Grund dafür liegt im Drehimpulserhaltungssatz.

Abbildung 23 zeigt das Druckverteilungsmuster und die Windverhältnisse der bodennahen Troposphäre. Im Absinkbereich der Hadley-Zelle bilden sich Hochdruckgebiete, wodurch dort trockenes Klima vorherrscht. So liegen in ihrem Bereich die Wüstengebiete der Erde. Durch die Passatwinde fließt ein stetiger Rückstrom (Oststrom) in Richtung Äquator. In der IPCZ fließt daher ein schwacher Ostwind. In der Westwinddrift der Ferrel-Zelle fließen die Frontensysteme der Tiefdruckgebiete nach Osten und zwar entlang des Polarfrontjet, an dem sich fortwährend Tiefdruckgebiete bilden. An der sich angrenzenden Polar-Zelle entsteht an der absinkenden schweren Kaltluft ein Hochdruckgebiet. Zwischen dem Druckgradient und der Corioliskraft bildet sich dort ein Gleichgewicht, welches einen schwachen Ostwind verursacht. Sowohl die Ostwinde der Subtropen/Tropen, als auch die Ostwinde der Polargebiete und der Westwind der mittleren Breiten sind mit einem Drehimpuls verbunden. Aus Gründen der Drehimpulserhaltung muss deren Summe Null ergeben.

Drehimpuls

Der Drehimpuls (Einheit: Nms) wirkt bei einer Kreisbewegung in Richtung Zentrum und gibt die Drehachse der Bewegung an. Er steht damit senkrecht zur Ebene, in der sich die Masse bewegt. Der Drehimpuls ist abhängig von der Geschwindigkeit, der Masse, sowie dem Abstand zur Drehachse. Bei Zunahme einer der drei vorgenannten Parameter, wächst der Drehimpuls an. Der Drehimpulserhaltungssatz gibt an, dass der Gesamtdrehimpuls in abgeschlossenen Systemen konstant ist.

Verändert sich z.B. der Drehimpuls auf Grund einer Geschwindigkeitszunahme der Luftströmungen in der Hadley-Zelle, wie im Hadley-Zirkulations-Index zu sehen, so muss dies wegen dem Drehimpulserhaltungssatz Auswirkungen auf die Luftströmungen in den beiden anderen Zellen (Ferrel- und/oder Polar-Zelle) haben. Wird die Geschwindigkeit der Luftströmungen durch ein solares Ereignis in der (oberen) Hadley-Zelle erhöht (bei einem El Niño-Ereignis), so sind durch die Kopplung über den Drehimpuls auch die anderen Zelle(n) beeinflusst. In der Ferrel-/Polarzelle stellen sich geringere Drehimpulse ein, was zu einem ruhigen, kalten Winter führt (siehe Untersuchungen von Prof. Brönnimann und des MPI-M). Jetzt wird auch sichtbar, warum sich ein schwächerer Polarwirbel ausbilden muss. Der Drehimpulserhaltungssatz lässt gar nichts anderes zu. Auch, dass Dürreperioden in den USA mit der ENSO verbunden sind. Die Winde in der oberen Troposphäre des Westwindgürtels, sowie der Polarfrontjet werden wegen der Verringerung des Drehimpulses und der damit verbundenen geringeren Luftmassenbewegung schwächer.

Da die Hadley-Zelle zeitlich begrenzt als geschlossenes System betrachtet werden kann, gilt für das geschlossene System der Energieerhaltungssatz. D.h., aufgrund der Trägheit und des Energieerhaltungssatzes muss eine Erhöhung der Windgeschwindigkeiten in der Höhe (Hadley-Zirkulations-Index) mit einer zeitlich begrenzten Verringerung der Windgeschwindigkeiten in niedriger Höhe verbunden sein, wodurch bei einem solaren Ereignis, dass zeitlich verzögert und zwar zu festen Zeiten, zu einem El Niño führt, die Passatwinde erschlaffen und den El-Niño damit erst auslösen. Ein El Niño-Ereignis wird bekanntlich durch die Erschlaffung der Passatwinde ausgelöst! Da die Hadley-Zelle jedoch mit der Ferrel-Zelle im Energieaustausch steht, wird die Energiezunahme, die ein solares Ereignis auslöst (und die Xiao-Wei Quan et al. gemessen haben, ohne jedoch zu wissen, auf was diese Änderungen im einzelnen beruhen, sie also auslöst), über diesen und den Jetstream wieder abgebaut, wodurch sich die „normalen“ Bedingungen wieder einstellen und die Passatwinde wieder an Kraft gewinnen und das El Niño-Ereignis zu Ende geht.

Aufgrund Naturbeobachtung und dem Anwenden physikalischer Grundgesetze lassen sich sowohl die Wettersysteme, El Niño-Ereignisse, als auch der global ermittelte Temperaturgang beschreiben. THG werden für nichts dergleichen benötigt und kommen folglich in der Betrachtung nicht vor, da weder Auswirkungen zu erkennen, noch nachweisbar sind. THG werden zur Erklärung nicht benötigt, mehr noch, sie widersprechen der tatsächlichen Beobachtung. Sie scheiden damit als Verursacher einer Klimabeeinflussung gänzlich aus!

Wir sollten uns in der Wissenschaft wieder mehr mit der Natur und ihrer Beobachtung befassen, wie dies durchgehend bis zur Treibhausgashysterie noch der Fall war. Denn, wie Einstein dies so treffend beschrieb: “Unsere Theorien sind freie Schöpfungen des menschlichen Geistes, und wir können nie sicher sein, dass sie die wirklichen Verhältnisse zutreffend darstellen.“ Die Richtigkeit einer Theorie vermag nur die Naturbeobachtung zu liefern. Entweder in Experimenten oder im „Labor“ der Natur selbst. Deutschlands bekanntester Naturforscher ist Alexander von Humboldt. Ein weiterer Vertreter ist Charles Darwin. Ihre Verdienste für die moderne Wissenschaft sind unbestritten.

Heute haben teilweise bezahlte Hasardeure das Regiment übernommen, die sich in Palästen abschotten und mit der modernen Glaskugel, den sog. Supercomputern, versuchen, Theorien zu beweisen. Gelingt dies nicht oder liefert die Natur gar die Beweise, die die Theorie stürzen, so wird durch Tricks oder gar Fälschungen versucht, die Theorie und damit das eigene Sein zu retten. All dies, mit enormen Geldsummen, unseren Steuermitteln, realisiert. Eine Schande für die Politik, wie im Namen sog. THG Unsummen an Steuergeldern und Vermögen verpulvert werden. Dass sich die deutsche Presse von einem investigativen Journalismus schon vor Jahren verabschiedete, verwundert angesichts der dort herrschenden naturwissenschaftlichen Blindheit nicht. Wegen der dortigen ideologischen Verblendung auch nicht, dass Lobbyisten aus NGO´s oder dem industriellen „Grünen Komplex“ (oftmals ein und dasselbe) unzensiert und ungeprüft ihre Lobbyvorstellungen unters Volk streuen und Lüge und Betrug als vermeintliche "Wahrheit" verkaufen. Angesichts der verbreiteten Desinformationen und Fälschungen möchte der Autor seinen Artikel denn auch mit einem Zitat des früheren Präsidenten der Max Planck Gesellschaft, Prof. Dr. Hubert Markl abschließen:

“Es ist nicht zu bestreiten, dass es auch in der Wissenschaft – häufiger als uns Wissenschaftlern lieb ist – Lug und Trug gibt, nicht nur fahrlässige Schlamperei, sondern wirklich absichtlichen Betrug.“

Raimund Leistenschneider – EIKE

 Teil 1 finden Sie hier

Der vollständige Beitrag ist im Anhang als pdf herunter ladbar

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20 Kommentare

  1. #17: Dr.Paul sagt:am Mittwoch, 25.04.2012, 18:28

    #14: Ketterer zweiter Versuch,
    da meine Antwort wohl nicht ankam?
    Herr Ketterer, Ihre sehr unfreundliche Antwort, die sehr an NB erinnert, der offenbar weniger zensiert wird als ich,
    ist nichts anderes als eine Bestätigung meiner Beurteilung der Strahlen- und Temperaturmessungen am Hamburger Wettermast.

    Er widerlegt eine „Treibhaus“-Theorie der Erderwärmung durch Gegenstrahlung
    übrigens in Übereinstimmung mit Liljequist/Cehak.

    ### #### ###

    Vielen Dank Dr. Paul für den (versteckten) Hinwies auf die
    Allgemeine Meteorologie von Gosta H. Liljequist und Konrad Cehak (1984)

    Schauen Sie mal dort auf Seite 21 unten rechts:
    http://tinyurl.com/6rgjzks

    Da können Sie sehen wie „wenig“ der Anteil von „CO2-Strahlung“ an der Gegenstrahlung ist.
    Wenn Sie die gestrichelten Flächen „integrieren“ wären wir ja bei annähernd 30% auf Seiten des CO2.

    Danke für den Hinweis.
    MfG

  2. #17: Dr.Paul sagt:am Mittwoch, 25.04.2012, 18:28

    #14: Ketterer zweiter Versuch,
    da meine Antwort wohl nicht ankam?
    Herr Ketterer, Ihre sehr unfreundliche Antwort, die sehr an NB erinnert, der offenbar weniger zensiert wird als ich,
    ist nichts anderes als eine Bestätigung meiner Beurteilung der Strahlen- und Temperaturmessungen am Hamburger Wettermast.

    Er widerlegt eine „Treibhaus“-Theorie der Erderwärmung durch Gegenstrahlung
    übrigens in Übereinstimmung mit Liljequist/Cehak.

    #### ##### ####
    Sehr geehrter Herr Dr. Paul,

    Sie waren doch hoffentlich nicht ausfallend in Ihrem Posting.
    Von mir wurde noch kein Post (AFAIR) zurückgewiesen, auch wenn Sie mir Unfreundlichekeit unterstellen.

    Leider kann Ich mit der „medizinischen Zitierart“: „Liljequist/Cehak“ wenig anfangen. Wenigstens ien Jahreszhal sollte man angeben.
    MfG

  3. #14: Ketterer zweiter Versuch,
    da meine Antwort wohl nicht ankam?
    Herr Ketterer, Ihre sehr unfreundliche Antwort, die sehr an NB erinnert, der offenbar weniger zensiert wird als ich,
    ist nichts anderes als eine Bestätigung meiner Beurteilung der Strahlen- und Temperaturmessungen am Hamburger Wettermast.

    Er widerlegt eine „Treibhaus“-Theorie der Erderwärmung durch Gegenstrahlung
    übrigens in Übereinstimmung mit Liljequist/Cehak.

    Kein Wunder, Wolken kühlen nun mal 🙂
    Nun sehen Sie mal,
    das kann so gar ein Mediziner verstehen.

    mfG

  4. Lieber Herr Heß,

    Pat hat doch nur mit den Daten der Vergangenheit gerechnet und dies herausgefunden:

    „Verkünden Sie dies: Die Klimasensitivität der Erde beträgt 0.090 C/W-m^-2!“

    Das bedeutet:

    „Der gesamte Antrieb durch Verdoppelung des CO2** plus projizierte Zunahmen von atmosphärischem Methan und Stickoxid beträgt 5 W/m^2. Nach unseren Ergebnissen wird dies zu einer mittleren Temperaturzunahme von 0,45°C führen. Dies ist in etwa der Temperaturanstieg, wie wir ihn seit 1980 sehen. Finden Sie das wirklich beängstigend?“

    http://tinyurl.com/coopmhu

    Karl Popper wäre zufrieden mit dieser Probe 😉

  5. Lieber Herr Rassbach #12,

    Wenn Pat Frank keine Aussage über die Wirkung von CO2 getroffen hat wie sie in #12 schreiben ist sein Paper für die Antwort auf meine Frage auch nichts wert.
    Der Wert aus #7: 0.090 C/W-m^-2 ist ja von Ihnen zitiert als Antwort auf meine Frage in #5.
    Das war natürlich etwas unvollständig und nicht die Antwort auf meine Frage, weil Sie nur den „climate sensitivity parameter“ angegeben haben. Da Sie es so zitiert hatten, hatte ich versucht ihr Posting #7 ernst zu nehmen und habe einfach mit ihrer Angabe weitergerechnet.

    Prof. Lüdecke hat hier auf EIKE in seinem Paper ein Formel angegeben mit der man den Strahlungsantrieb von CO2 berechnen kann. Mit der Formel aus dem Lüdecke Paper errechnet sich ein Strahlungsantrieb für CO2 von etwa 1.7 W/m2.
    Wenn man die beiden Zahlen multipliziert kommen etwa die 0.15°C heraus.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  6. #13: Dr.Paul sagt:am Montag, 23.04.2012, 23:43


    Wenn es um MESSEN geht,
    sollte man sich das Beispiel anschauen, das NBaecker öfter in seiner Erklärungsnot genannt hat:
    Den Hamburger Wettermast:

    Hier hat auch diese(r) Ketterer gepasst,
    denn er [der Hamburfer Wettermast] zeigt,
    dass es einen Treibhauseffekt durch langwellige Gegenstrahlung NICHT gibt.

    gemessen am Hamburger Wettermast:

    http://tinyurl.com/3xm2jeb

    ##### ###### ######

    Sehr geehrter Herr Dr. Paul,

    es freut mich, dass Sie mittlerweile anerkennen, dass es eine lanwellige nach unten gerichtete Strahlung gibt, die weit höher ist als das, was Herr Thüne als Meteorologe in Oppenheim abgelesen haben wollte (und aus messtechnischen Gründen nicht konnte).

    Auch bei Ihnen war das mit der „Gegen“-strahlung schon eher im Bereich der Zangengeburt. Die wesentliche Rolle des Wassergehalts insbesondere wenn dieses in kondensierter Form vorliegt hatte ich nie bestritten.

    Im übrigen habe ich nicht gepasst!
    Ich hatte nur gesagt, dass eine sinnvolle Diskussion hierüber mit Ihnen nur möglich ist, wenn Sie die Grundlagen des Strahlungshaushalts verstanden haben — einschließlich der langwelligen nach unten gerichteten Strahlung. Und das hat ja gedauert:
    Bei Ihnen hört es sich immer noch so an als sei diese langwellige Strhalung die Streuung (im engeren Sinne) der von der Erde ausgenenden Strahlung.

    Für mich ist der Urspungsort dieser langwelligen Strahlung immer noch die Atmosphäre über uns, und nicht die Erde unter uns. Und slebstverständlich auch nicht die Sonne, auch wenn Sie jetzt wieder Ihre Planckschen Strahlungskurven verlinken.

    MfG

  7. #12:Hallo Herr W.Rassbach, das unseriöse an Herr Hess ist seine Formulierung einer „experimentellen Messung“ des CO2 Treibhauseffektes.

    Davon kann selbstverständlich keine Rede sein.

    Die Treibhaustheorie VERLANGT ja bekanntlich einen Erwärmungseffekt der Erdoberfläche, genauer , der Luft über der Erdoberfläche in 2 Meter Höhe,
    denn die direkte Erdoberfläche kann wohl kaum einer korrekt repräsentativ messen, sie schwankt noch wesentlich stärker als die Lufttemperatur in 2 Meter Höhe. Die hat man nun also (gemittelt) als Globaltemperatur DEFINIERT.

    Es ist ja durchaus naheliegend,
    dass dieser Messpunkt NICHT repräsentativ für die Energiebilanz sein könnte,
    diesen Schwachpunkt haben aber die AGW-Verteter, wie vieles andere, selbst ausgeklammert,

    es geht immer um die 1/10 °C, also noch hinter dem Komma mit einer 0 vor dem Komma, genau in in diesem Teil der Luft,

    2m über NN.

    Wer also den Treibhauseffekt,
    oder IRGEND einen Effekt auf die so festgelegte „Globaltemperatur“ MESSEN will,
    muss in seiner Messung nicht irgend etwas messen,
    sondern den Einfluss von irgend etwas auf DIESE Temperatur.
    Nur ein Vergleich mit dieser Temperatur ist aussagekräftig.

    Was CO2 da oben an der Erdatmosphäre in den Weltraum abstrahlt, ist natürlich hoch interessant,
    sagt aber noch nicht,
    wie sich dadurch die Lufttemperatur in 2m Höhe verändert.
    Hess meint offensichtlich, sie würde wärmer, warum auch immer,
    ich meine, sie würde ein bischen (mangels Masse) KÄLTER.

    Wenn es um MESSEN geht,
    sollte man sich das Beispiel anschauen, das NBaecker öfter in seiner Erklärungsnot genannt hat:
    Den Hamburger Wettermast:

    Hier hat auch dieser Ketterer gepasst,
    denn er zeigt,
    dass es einen Treibhauseffekt durch langwellige Gegenstrahlung NICHT gibt.

    Man muss schon sehr sehr von der AGW-Vorstellung hypnotisiert sein, um das zu übersehen.
    Dabei bedeutet natürlich diese „langwellige Gegenstrahlung“ (=terrestrische Strahlung), die man messen kann, noch lange nicht, dass es sich um einen CO2 Effekt handeln KÖNNTE,
    noch viel weniger um einen „menschlichen Anteil“ von CO2,
    nein es ist das Wasser und die Wolken,
    auch das zeigt der Wettermast.
    Und auch Wasser und Wolken können die Erdoberfläche NICHT erwärmen.

    Es gibt also gar keinen Treibhauseffekt,
    gemessen am Hamburger Wettermast:

    http://tinyurl.com/3xm2jeb

    Indirekt zeigt dieser Wettermast auch, warum es in der Sahara so heiß ist 🙂

    mfG

  8. Herr Heß,
    „Pat Frank hat also etwa 0.15°C bestimmt. Das sind ca. 18% ür den Anteil des CO2 an der Erwärmung seit 1860.“

    Das hat Pat Frank nicht gesagt. Er hat die vorgegebenen T Daten der Klimakirche benutzt und hat rückwärts gerechnet und dies herausgefunden.

    „Verkünden Sie dies: Die Klimasensitivität der Erde beträgt 0.090 C/W-m^-2!“

    Dabei ist die Kategorie „Klimasensitivität“ auch von AGWlern erfunden worden.

    Damit hat er keinerlei Aussage über die Wirkung von CO2 getroffen, sondern nur die Warmistenformeln auf unsere unmittelbare Vergangenheit angewendet.

    Mit den Kategorien des „wissenschaftlichen Kommunismus“ können Sie auch nicht den Unsinn des Kommunismus widerlegen.

    Das wird auch nicht bei der Widerlegung der politischen Ökologie funktionieren.

    Um eine Pseudowissenschaft zu widerlegen, müssen Sie diese von außen betrachten.

  9. Lieber Herr Leistenschneider #10,

    sie schreiben in #10:
    „Eine Verdoppelung des CO2-Anteils verändert die makroskopischen Transportkoeffizienten der Atmosphäre nicht messbar (kann also nicht nachgewiesen werden) und damit ist das Thema physikalisch durch. Zur Erinnerung, die makroskopischen Transportkoeffizienten enthalten alle mikroskopischen Wechselwirkungen (Strahlung, Stöße). CO2 hat darauf also nicht den geringsten Einfluss.“

    Entscheidend für den Energieinhalt des Erdsystems aus Oberflächenschicht und Atmosphäre ist der makroskopische Energietransport über die Systemgrenze mit dem Weltall.
    Dieser Energietransport wird von Absorption, Reflexion und Emission von Strahlung mit den zugehörigen makroskopischen Energietransportkoeffizienten beeinflusst.
    Die Treibhausgase beeinflussen nun alle drei Koeffizienten. Dazu gibt es genügend experimentelle Messungen in der Satellitenära. Aus diesen Satellitenmessungen läßt sich zum Beispiel der signifikante Einfluß von CO2 zwischen 0 ppm und etwa 390 ppm ableiten.
    Selbstverständlich hat noch niemand das Experiment gemacht CO2 in der gesamten Erdatmosphäre mit ihrem Temperaturgradienten zu verdoppeln, da der Anstieg der CO2 – Konzentration seit 1970 etwa 70 ppm also von 320 ppm bis 390 ppm betrug. Die Verdoppelung werden wir also mit Satelliten bei einer Konzentration von 640 ppm erst noch beobachten.
    Ihre Schlussfolgerung aus #10, dass CO2 nicht den geringsten Einfluß auf den makroskopischen Energietransport über die Systemgrenze hat, ist also experimentell widerlegt. Die Messungen dazu finden sie in jedem Buch zur Physik der Atmosphäre.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  10. Sehr geehrter Herr Heß #5,

    den vermeintlichen oder gewünschten oder sollte ich besser sagen, herbei gezauberten Anteil des CO2 am Temperaturtrend (EIKE berichtete ausführlich über die Betrügereien von GISS, Hansen und CO.) braucht nicht quantifiziert zu werden, da er, wie Herr Dr. Paul in #6 so trefflich argumentierte = 0 ist, da nicht nachweisbar, was mein Artikel anhand der Abbildungen eindrucksvoll zeigt.

    Berechnen kann man vieles, auch wie viel Engel auf einer Nadelspitze Platz haben, womit sich im Mittelalter die Gelehrten beschäftigten und in etwa die wissenschaftliche Güte der heutigen THG besitzt. Was zutreffend und sinnvoll ist, bestimmt allein die Physik und die hat sich längst entschieden. Bereits vor 100 Jahren stellten die Vertreter der modernen Physik fest, dass CO2 zu keiner Erwärmung beitragen kann. Eine Verdoppelung des CO2-Anteils verändert die makroskopischen Transportkoeffizienten der Atmosphäre nicht messbar (kann also nicht nachgewiesen werden) und damit ist das Thema physikalisch durch. Zur Erinnerung, die makroskopischen Transportkoeffizienten enthalten alle mikroskopischen Wechselwirkungen (Strahlung, Stöße). CO2 hat darauf also nicht den geringsten Einfluss. Viele Grüße R.L.

  11. Lieber Herr Rasbach #7,

    Pat Frank hat also etwa 0.15°C bestimmt. Das sind ca. 18% ür den Anteil des CO2 an der Erwärmung seit 1860.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  12. #7: Hallo Herr W.Rassbach,

    ich halte ALLE Globalklimaaussagen mit Temperaturen hinter dem Komma für unseriös.

    Sie suggerieren eine nicht vorhandene Genauigkeit der „Deutung“ von Messwerten, oder noch schlimmer, von Modellen, oder Modellvorstellungen.

    Vielleicht haben Sie mitbekommen, dass ich nie konkrete Zahlen genannt habe und mich auf das prinzipielle Verständnis der Vorgänge beschränkt habe, das schon genügt, die Treibhaustheorie als Erwärmungsquelle zu widerlegen.

    Bei einem so komplexen dynamischen VORGANG wie dem Wetter oder dem Klima kann es nicht die Aufgabe eines Kritikers sein, eine perfekte „Ersatztheorie“ zu präsentieren, wenn er das „Treibhausmodell“ für falsch hält, er würde im Gegenteil bestimmte Fehler dieser Theoretiker selbst machen.

    Was als wichtige Alternative Herr Leistenschneider dankenswerterweise jetzt einmal in den Vordergrund gerückt hat, ist der gigantische Motor der Konvektion einer für Strahlung TRANSPARENTEN Atmosphäre,
    angetrieben primär von der Heizfläche der Erdoberfläche und der Temperaturdifferenz zur Troposphärengrenze, an der noch eine gewisse Abstrahlung (Kühlung) erfolgt. Die Energie dafür erhält die Erdoberfläche selbstverständlich von der Sonne (insolation) und nirgendwo anders her.

    Diese Zirkulation, die chaotischen Attraktoren folgt, sorgt also auch für eine intensive Wärmeverteilung und Durchmischung, die eine Einengung von Energiebilanzen auf Strahlungsbilanzen völlig lächerlich erscheinen lassen.
    Solche begrenzt stabilen „Konvektionszellen“ sind im Rahmen der Entwicklung der Chaostheorie seit 1900 bekannt und auf der real existierenden Erde mit der auch bremsenden und wechselnden Oberfläche mit keinem Rechner der Welt exakt berechenbar.

    Deshalb ist die Festlegung der „Globaltemperatur“ als Orientierung für Wärmebilanzen ungeeignet und willkürlich.

    Eine „Ersatzberechnung“ durch Vergleich mit einer Modellvorstellung der Erde als schwarzer Strahler ohne Atmosphäre ist nach all dem hier schon darüber gesagten, zuletzt von dem Physiker Robert G. Brown einfach nur FALSCH und eine Ohrfeige für jeden einigermaßen logisch denkenden Menschen.

    Von ihm stammt auch der einfache Satz im Zusammenhang mit CO2, dass Wärme auch Masse benötigt, dem z.B. NB ständig ausgewichen ist.

    Konvektion speist sich also gerade durch ein Temperatur-UNGLEICHGEWICHT, das durch permanente Energiezufuhr (Sonne) aufrecht erhalten wird.

    „Glauben“ muss man also überhaupt nichts, außer, dass wir zu wenig wissen um wirklich exakte Berechnungen einzelner „Klimatreiber“ anstellen zu können. Sicher ist allerdings, dass das wichtigste „Treibhausgas“ H2O auf die Erdoberfläche eine KÜHLEFFEKT hat.
    Das sagt doch schon alles über diesen „Begriff“.

    mfG

  13. Herr Heß,

    ich glaube nur an Pat Frank, er hat mit Originaldaten der AGWler gerechnet:

    „Die Erde selbst sagt uns, dass nichts Besorgniserregendes bei einer Verdoppelung oder sogar Vervierfachung des atmosphärischen CO2-Gehaltes zu erwarten ist“

    „Verkünden Sie dies: Die Klimasensitivität der Erde beträgt 0.090 C/W-m^-2!“

    http://tinyurl.com/coopmhu

  14. #5: Hallo, Herr Günter Heß, für EIKE hat doch schon in wirklich großartigerweise Herr Prof. Ewert geantwortet:

    „Von Erwärmung befreit sind Berge und Bäche
    durch NOAA ’s letzten Klimabericht.
    Das CO2 in seiner Schwäche
    wirkt nur in den Blättern,
    beim Klima wirkt’s nicht.
    Dass CO2 Tiere und Menschen ernährt,
    wurd’ wohl nicht in allen Schulen gelehrt:
    Mit Wasser, mit Blattgrün und Sonnenschein
    bildet’s Zucker und Stärke, so soll es sein.
    So hat die Natur es am Anfang gerichtet,
    auf Klimaeinwirkung hat sie verzichtet.
    Das will nur seit Jahren die Forschung wissen,
    damit wir die Forscher bezahlen müssen.
    Und auch die Finanzwelt ist mit dabei:
    sie macht kräftig Kasse – mit CO2.“

    BRAVOOOOOOOOOOO

    ich schätze selbst die Wirkung von CO2
    mit Hilfe eines realistische Programmes meines sehr leistungsfähigen Finanzamt-Kempjuters
    auf:

    – (in Worten minus) 0,0003142579813333333 K

    Frohe Ostern

    p.s.
    hier noch sein wissenschaftlicher Beitrag:
    http://tinyurl.com/18r

  15. Sehr geehrter Fachbeirat von EIKE, Herr Prof. Malberg, Herr Leistenschneider,

    Prof. Malberg schreibt in seinem schönen Buch „Meteorologie und Klimatologie“
    5. Auflage Heidelberg 2007 auf S.336:

    „Berechnet man noch die „erklärte Varianz“, so läßt die statistische Analyse folgende Endaussage zu: Die gesteigerte Sonnenaktivität der letzten 140 Jahre vermag 60 – 65% der Temperaturvariabilität der globalen Erwärmung im Zeitraum 160 -1999 statistisch signifikant zu erklären. In den verbleibenden 35 – 40% findet sich neben anderen natürlichen Klimaantrieben der anthropogene Einfluss auf den Treibhauseffekt.

    Lieber Herr Leistenschneider,

    ist das in etwa auch ihre Kernaussage? Maximal 40% Anteil anthropogener Einfluss auf den Treibhauseffekt und damit der Erwärmung seit 1860?
    Denn genau quantifiziert haben Sie in ihrem Artikel den Einfluß der Treibhausgase ja nicht. Da bleiben Sie eher vage. Könnten Sie diesen Anteil des CO2 quantifizieren. Ist er 0%,10%,20% oder 40%?

    Lieber Prof. Malberg,
    in ihrem Lehrbuch weisen Sie ja mehrfach auf die Rolle der Treibhausgase inklusive CO2 hin. Könnten Sie ihre Meinung hier kundtun, wie groß ihrer Meinung nach der Anteil des CO2 auf die Erwärmung seit 1860 ist. Könnten Sie diesen Anteil des CO2 quantifizieren. Ist er 0%,10%,20% oder 40%?
    Haben sich ihre Erkenntnisse in Bezug zum Kenntnisstand zur Zeit des Erscheinen ihres Lehrbuchs geändert?

    Lieber Fachbeirat von EIKE,
    Prof. Lüdecke hat ja seine Untersuchungen vorgestellt.
    Mich würde aber auch Ihre Meinung zur Rolle des CO2 interessieren.
    Könnten auch Sie diesen Anteil des CO2 quantifizieren. Ist er 0%,10%,20% oder 40%?

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  16. Vielen Dank Herr Leistenschneider
    für diese stringent logisch aufgebaute Arbeit, die für jedermann verständlich ist. An der Verbreitung werde ich mich nach meinen Möglichkeiten beteiligen. Die Don Quichotes der CO-2-gsteuerten Erwärmung werden wie immer versuchen,ihre unhaltbare Position durch eisernes Schweigen wenigstens zu halten. Wenn sie allerdings mit computergenerierten Katastrophenscenarien ablenken bestätigen sie doch eindrucksvoll den letzten Satz Ihrer Arbeit.

    Mit guten Wünschen für die weitere Arbeit

    Michael Weber

  17. Sehr geehrter Herr Leistenschneider,
    vielen Dank für die beiden herausragenden Artikel.
    Wäre es möglich diese beiden Artikel als PDF-Dateien zu erhalten?
    MfG
    H.Urbahn

  18. Bravo, Herr Leistenschneider und vielen Dank für die Betonung der dominierenden „mechanischen“ Aspekte des Wetters und der Wärmetransporte, also besonders der globalen „Hadley-Zelle“.
    Darauf warte ich schon lange.

    Physikalisch geht es hier weniger um eine Frage der Energieerhaltung, sondern um einen (chaotisch) dynamischen Zustand WEIT AUßERHALB DES THERMODYNAMISCHEN GLEICHGEWICHTS,
    also geradezu angewiesen auf ein permanentes Ungleichgewicht und permanente Energiezufuhr (Sonne),
    das in der Chaostheorie eine historische Rolle spielt. Solche dynamischen „Hadley-Zellen“ entsprechen chaotischen Mustern, von denen nichtlineare dynamische Systeme scheinbar angezogen werden.
    So wurden schon 1900 von Bénard STRÖMUNGSMUSTER,
    die Raleigh-Bénard Zellen gefunden, die exakt diesen Hadley-Zellen entsprechen.

    Sie lassen sich in jedem Kochtopf mit Wasser erzeugen, wenn man die Herdplatte anstellt.

    http://tinyurl.com/chyq6ry

    Erforderlich ist eine Wärmequelle (unten), die Heizplatte unter dem Kochtopf oder die erhitzte Erdoberfläche durch die Sonne
    und eine Abkühlungsfläche (oben), die Wasseroberfläche bzw. der Oberrand der Atmosphäre (TOA).
    In der Atmosphäre des Jupiters beobachtet man ähnliche Phänomene.
    Der Strahlenantrieb ist hier nur erforderlich für die Aufheizung der Erdoberfläche.

    Physikalisch Antriebskraft ist also ein UNGLEICHGEWICHT (= Temperaturdifferenz) mit ständiger Energiezufuhr, die dieses Ungleichgewicht aufrecht erhält.

    Mathematisch ist diese nichtlineare Dynamik nachbildbar durch nichtlineare Differentialgleichungen (DGL) mit einem irreversiblen Zeitfaktor.
    Die wichtigste grundlegende LOGISCHE Erkenntnis u.a. formuliert durch den Mathematiker Heinz-Otto Peitgen ist:

    „Viele Phänomene und Systeme sind in ihrem Verhalten trotz streng naturgesetzlichen Determinismus prinzipiell nicht vorhersagbar“

    Und das gilt auch für das „Klima“

    Das wissen auch die Modellbauer, sie sind ja nicht dumm. Diese AGW Modelle sind also vorsätzliche Fälschungen der naturwissenschaftlichen Realität.

    mfG

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