Der lange Sonnenfleckenzyklus 23 sagt eine signifikante Temperaturabnahme im Zyklus 24 voraus

Beziehungen zwischen der Länge von Sonnenfleckenzyklen und der mittleren Temperatur im gleichen und im folgenden Zyklus werden für eine Anzahl meteorologischer Stationen in Norwegen und im Gebiet um den Nordatlantik berechnet. Zwischen der Länge des Zyklus‘ und der Temperatur im gleichen Zyklus konnte kein signifikanter Trend gefunden werden, aber ein signifikanter negativer Trend besteht zwischen der Länge eines Zyklus‘ und der Temperatur im darauf folgenden Zyklus.


Dies ist also ein Tool, eine mittlere Temperaturabnahme von Zyklus 23 zum Zyklus 24 zumindest für die analysierten Stationen und Gebiete vorherzusagen. Wir haben für die lokalen Stationen in Norwegen gefunden, dass 25% bis 26% der Temperaturzunahme der letzten 150 Jahre durch die Sonne verursacht worden waren. Für 3 atlantische Stationen haben wir eine Sonnenbeteiligung von 63% bis 72% erhalten. Dies deutet darauf hin, dass die atlantischen Strömungen ein solares Signal verstärken.

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Höhepunkte

*Einem längeren Sonnenzyklus folgen niedrigere Temperaturen im darauf folgenden Zyklus.

*Eine Abkühlung um 1°C oder mehr wird für bestimmte Orte von 2009 bis 2020 vorhergesagt.

*Die Sonnenaktivität kann 40% oder mehr zur Erwärmung im vergangenen Jahrhundert beigetragen haben.

*Eine Zeitverzögerung von 11 Jahren zeigt die maximale Korrelation zwischen der Länge von Sonnenzyklen und der Temperatur.

Unsere Analyse zeigt die Variation der Länge der Sonnenzyklen, und man erkennt, dass kurze Zyklen wie derjenige, der 1996 zu Ende gegangen war, nur drei mal innerhalb von 300 Jahren vorgekommen waren. Nach den kürzesten Zyklen gab es jedes Mal einen abrupten Wechsel zu viel längeren Zyklen, und danach wiederum erfolgte eine allmähliche Verkürzung der Zyklen. Dies bedeutet, dass ein neues Minimum [der Länge von Solarzyklen] erst nach vielen weiteren Zyklen zu erwarten ist. Die Analyse der Länge von Sonnenzyklen bis zurück zum Jahr 1600 ergab ein periodisches Verhalten mit einer Periode von 188 Jahren und tritt jetzt in eine Phase mit zunehmender Zykluslänge ein (Richards et al. 2009).

De Jager und Duhau (2011) folgern, dass die Sonnenaktivität gegenwärtig eine kurze Übergangsphase durchläuft (2000 bis 2014), welche von einem Großen Minimum des Maunder-Typs gefolgt wird, das höchstwahrscheinlich in den zwanziger Jahren dieses Jahrhunderts beginnen wird. Eine andere, wegen eines reduzierten solaren Radius‘ auf verringerter solarer Strahlung beruhende Vorhersage ist eine Serie schwächerer solarer Zyklen bis hin zu einem Minimum nach Maunder, der um das Jahr 2040 beginnen soll (Abdussamatov, 2007).

Siehe die vollständige Studie, in der sehr detailliert die Temperaturen in vielen Gebieten Westeuropas und der Arktis untersucht wird. Sie findet eine geringe Korrelation mit dem gegenwärtigen Zyklus, aber eine signifikante Korrelation mit dem folgenden. Diese Arbeit legt nahe, dass die Temperaturen in diesem Jahrzehnt beschleunigt abnehmen – eine 11-jährige zeitliche Verzögerung mit dem Minimum des ultralangen Zyklus‘ 23 (12,5 Jahre) würde eine signifikante Abkühlung bis zum Jahr 2018 bedeuten.

Zur Vergrößerung des Bildes oben rechts hier klicken. Es zeigt die Länge von Sonnenzyklen.

Jan-Erik Solheima, Kjell Stordahl

Siehe in diesem  PDF-Artikel von David Archibald, wie eine wesentliche Abkühlung das Problem der kommenden Jahrzehnte sein wird, nicht Erwärmung (Bilder ab Seite 36).

Bemerkung des Übersetzers: Dieser Artikel ist die Übersetzung einer Zusammenfassung auf www.icecap.us. Link zum ausführlichen Artikel mit fast 40 Abbildungen: The long sunspot cycle 23 predicts a significant temperature decrease in cycle 24

Übersetzt von Chris Frey

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4 Kommentare

  1. Langsam wird es schwierig für unsere führenden Warmisten. Die aufgezeigten Wege haben mit CO-2 rein garnichts zu tun, es ist also nicht wichtig für das Klima. Also schweigt man verschämt und lässt den Spassvogel biersauer mit
    Windenenergie Wälder und Gebäude retten. Die Gegenstrahlungserwärmungsphysiker haben sich verpisst. Was eine begründet angesagte Abkühlung nicht alles bewirkt. 2018 ist nicht mehr weit.

    Michael Weber

  2. @ b.biersauer …ha, Sie sind aber auch ein Schelm 😉 …jetzt hätte ich Ihren Beitrag beihnahe nicht als Satire gesehen… öhm… das war doch Satire, oder???

    Der Satz ist der beste:
    „Es wird die WIndenergie zu Strom verwandelt und schadet so nicht mehr dem Wald und den Gebäuden.“
    Hey… jetzt weiß ich auch warum das Mittelalterliche Klimaoptimum so optimal war… es gab noch keine Windpaddel die die „Globaltemperatur“ senken konnten… der Gedankengang ist sowas von genial… 😀 😀 😀

  3. Ich glaube Herr Biersauer hat Recht. Seit dem verstärkten Ausbau der erneuerbaren Energien ist es ja nicht mehr wärmer geworden auf der Erde.
    Endlich hat jemand mal diesen frappant einfachen Bezug hergestellt.
    Sollte es also abkühlen auf der Welt, müssen wir die Windmühlen nur stilllegen. Somit haben wir eine geniale Methode für die Zukunft, wie wir die Globaltemperatur genau einstellen können.
    Ein grund mehr, IPCC, PIK u.ä. abzuschaffen.

    DR

  4. Bekanntlich sagt die Chaostheorie, dass ein Flügelschlag eines Schmetterlig bei den Antipoden,
    bei uns das Wetter beeinflussen kann.
    Tausende Windkraftwerke mit einer Leistung von etwa 300 Gigawatt und dazu noch die schon lang vorhandenen Wasserkraftwerke von weltweit an die 700 Gigawatt, sind allerdings mehr als dieeser Flügelschlag und können daher bereits das Klima beeinflussen, sodass damit eine Abkühlung bewirkt wird und auch Fossilkraftwerke substituiert werden.
    Jede derart erzeugte kilowattstunde ist eine weniger zum Schaden und eine mehr zum Nutzen!
    Es wird die WIndenergie zu Strom verwandelt und schadet so nicht mehr dem Wald und den Gebäuden.

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