Offshore-WKA-Bauer BARD entlässt doch Offshore-Mitarbeiter! Strom wird wg. Netzausbau noch viel teurer!

Genug Flügel für Windräder?

Wie der aufmerksame Leser Heinzow mitteilt lautet die „ndr-das Beste am Norden“- Schlagzeile vom 19.03.2: „BARD entlässt doch Offshore-Mitarbeiter!“ Weiter im Text heißt es dann: „Das Offshore-Unternehmen BARD schließt seine Rotorblattfertigung im ostfriesischen Emden. „Betroffen sind 100 Mitarbeiter“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Bernd Ranneberg, am Montag in Emden. Am Wochenende hatte ein Firmensprecher noch Berichte über angebliche Kündigungen dementiert. Zum 30. Juni solle die Produktion stillgelegt werden, so Ranneberg nun. Als Grund gab er fehlende Anschlussaufträge nach Abschluss der Fertigung für den Windpark „BARD Offshore 1″ an. Außerdem seien die Gespräche zur Übernahme des Unternehmens durch einen Investor noch nicht abgeschlossen.“


zum weiterlesen hier klicken 

Dies Nachricht muss ergänzt werden. So meldet dpa am 19.3.12

"Bundesnetzagentur rechnet mit kräftigem Anstieg der Strompreise"

Die Energiewende macht den Bau leistungsfähiger Stromtrassen notwendig. Fortschritt hat seinen Preis: Die Finanzierung könnte den Strompreis kräftig nach oben.

Bonn (dpa) – Stromverbraucher müssen sich wegen der Energiewende auf spürbare Preiserhöhungen einstellen. Hochrechnungen der Bundesnetzagentur ergeben, dass sich Haushaltsstrom in den kommenden Jahren allein durch höhere Netzentgelte um fünf bis sieben Prozent verteuern wird. Hintergrund ist der durch mehr alternative Energien notwendige Ausbau der Stromnetze…

…Die angenommene Investitionsspanne reicht von knapp 30 bis zu 47,5 Milliarden Euro. Genauere Berechnungen werden erst nach Vorlage des Bundesbedarfsplans für die Netze möglich sein, der im Laufe des Jahres erwartet wird. Die Energiewende werde zwangsläufig "zu einer weiteren Erhöhung der Netzentgelte und damit des Strompreises führen", zitiert die "FAZ" aus dem Bericht.

…Für höhere Kosten sorgt auch die im Sommer 2011 neu beschlossene Stromnetzentgeltverordnung. Danach können Unternehmen mit hohem Stromverbrauch Rabatte beantragen….Mehr als 1600 Anträge sind bei der Netzagentur bisher eingegangen. Die Rabatte oder vollständigen Befreiungen haben ein Volumen von mehr als 400 Millionen Euro jährlich – Geld, das auf die übrigen Stromkunden umgelegt wird…

Die Redaktion

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17 Kommentare

  1. @ 15 – statt Solarboom nun Solarbumm?

    Dotcom lässt fern grüßen wobei ja nicht jeder der zumacht ursächlich mit der vermaledeiten Energiewende zu sehen ist, da es immer noch auch unternehmerische Fehlentscheidungen auch bei „boomenden“ Branchen gibt. Man müsste eigentlich auch quantifizieren wie viele denn wegen der EE-Hype und deren Bevorteilung durch Benachteilung anderer zum finalen Schuss kamen und sei es „nur“ wegen exorbitanter Energiekosten… man hört von den glorreichen Protagonisten immer nur wie viele Arbeitsplätze denn durch EE geschaffen würden und gerade ja das Handwerk beanstandet ja die Tage wieder lautstark das vermeintliche Zögern der Politik und das „kontraproduktive“ Kürzen der Förderung… … wahrscheinlich muss ja deswegen Solarhybrid ja dran glauben wer es denn glauben möchte …
    … wie es das PV-Fachkäseblatt Photon ja tränen-und wortreich das Thema Kürzungen zum Erschaudern seiner Leserschaft ausmalend zelebriert.

    Allerdings erinnert die Entwicklung beim SOLARBUMM wirklich an die Dotcom-Blase mit dem feinen Unterschied, dass es damals die heutige „Verbreiterung der Bemessungsgrundlage“ durch direktstaatliche und staatlich dem letzten in der Verbrauchskette, also uns, aufgehalsten Finanzeinläufe in den werten Hintern der PV-Junkies genannt EEG, Einspeisevergütung und Stromübernahmezwang wohl bei einigen der Branche zum goldenen Schuss geführt hat….
    … und zumindest Gründer und „Vordenker“ – ein Beispielnamen siehe bei Herr Klasen – eher eine goldene Nase statt eine blutige Nase geholt haben. Die dem folgenden haben nun das Nachsehen – vielleicht führt es bei dem einen oder anderen zum Einsehen, dass …

    … es wieder gilt: Von den Chinesen lernen heißt siegen lernen.

    Die haben eiskalt, brühwarm und sonnenklar den durch uns gesponserten „Zukunftsmarkt“ übernommen. Ich seh´s fast täglich auf der Straße an den Transportern mit Yingli Solarpaketen…

    … echt deutsche Qualitätsarbeit.

    Eben!

    Frägt sich nur was ich meine.

    Oder?

    Chaptcha Anhaben – bingo!

  2. „Mir tun die Mitarbeiter dieser Firma leid, sie sind weitere soziale Opfer dieser sog. Energiewende.“

    Mein Mitleid hält sich in Grenzen, denn man hätte sich ja informieren können, auf welchem „Schneeballsystem“ das ganze System beruht.

    Die SIAG Schaaf AG Insolvenz ist doch nur die Spitze eines Eisberges in der Subventionsbranche, deren Produktionsvolumen auf 10.000 Fundament- und Turmeinheiten von jeweils ca. 1000 t Stahl limitiert ist. Derzeit wird in Emden, Bremerhaven und Cuxhaven auf Halde produziert. Schade, daß ich meine Luftaufnahmen der „Dreibeine“ von Cuxhaven, die ich vor 2,5 Jahren machte, hier nicht publizieren kann. Da kann auch der Laie sehen, wieviel zu verzinsendes Kapital da bereits an Land rumsteht und was die Stadt Cuxhaven (Pleitestadt) völlig unsinnig investiert hat.

    Das generelle Problem besteht darin, daß sich Politiker ökonomisch betätigen, obwohl sie nachweislich wie die Kanzlerin, der Bundeswirtschaftsminister, der Umweltminister … von Tuten und Blasen keine Ahnung haben.

    Wenn ich mir als Fachmann nochmals (ich habe immer gesagt, daß da Potemkinsche Dörfer gebaut werden) die Prospekte und „Ratings“ der Firmen BARD und SIAG anschaue und die Reaktionen der Fachpresse auf den eingetretenen GAU lese, komme ich zu dem Ergebnis, daß die Politik wieder „Lehmann-Zertifikate“ oder Griechenlandanleihen produziert, für die der Bundesbürger voll zu haften hat.

  3. Nächste Pleite in der Solarbranche:
    Solarhybrid stellt Insolvenzantrag

    „Firmenchef und -gründer Tom Schröder ist fein raus. Er hat einen Großteil seiner Solarhybrid-Aktien schon verkauft.“

    Quelle: http://tinyurl.com/89nva3m

    Mir tun die Mitarbeiter dieser Firma leid, sie sind weitere soziale Opfer dieser sog. Energiewende. Sie können sich einreihen bei der langen Schlange von Betroffenen, wie den Empfängern geringer Löhne, Rentner, sozial Schwachen oder den entlassenen Mitarbeitern anderer „Solar- und Windkraftanlagenfirmen“.
    Schöne neue EEG-Welt!

  4. #9 Moin Herr Hammer,

    es ist doch alles in Ordnung.
    Sie meintén doch folgende Veranstaltung:

    „Gelungener Kabarettabend in Puchheim-Ort“

    mfg GS

  5. „Fortschritt hat seinen Preis“ rufen die Apologeten der „erneuerbaren“ Energien. Dabei hat man uns versprochen, dass die „Energiewende“ notwendig sei, um die zwangsläufige Erhöhung der Energiekosten gemildert würden.
    Gilt nicht eher der Satz: „Rückschritt hat seinen Preis!“?

  6. Wenn ich mir untere EWEA die Jahresberichte der Europäischen-Windkraft-Agentur anschaue, dann wird mir klar:
    1. Keine Windmühle kann preiswerteren Strom erzeugen als mit konventionellen Mitteln und benötigt deshalb politische Protektion.
    2. Nach EWEA Angaben sind von 1989 bis 2009 74767 Megawatt an Windkraftanlagen installiert worden.
    3. Nach Branchen-Auskunft rechnen Anlagenbetreiber mit einer Million pro Megawatt installierter Leistung, dem entsprechend wurden circa 74,767 Mrd. € als Investition bis 2009 getätigt, die nur durch politischen Beistand, ihren unwirtschaftlich teuren zeitweiligen Strom zu überhöhten Preisen, vorrangig einspeisen, weil Zuhälter ein solches Gesetz verabredeten.
    4. Die notwendigen Netzanschlüsse und zusätzlichen Fernnetze sind noch nicht vorhanden.
    5. Etwaige Stromspeicher sind nicht realisierbar.

    Damit ist im wesentlichen der Tatbestand eines vorsätzlichen Mega-Betruges erfüllt,in dem die Akquisiteure der Windmühlen-Hersteller, gesetzgebende Politiker wurden.
    Weiterhin, kann sich jeder sicher sein, das das Auftragsvolumen an Windkraftanlagen, in absehbarer Zeit zusammenbricht, da keine Steigerung mehr möglich ist.
    Somit ist eine gigantische Blase an Anlegergeld fehlgeleitet worden, dem noch viel mehr Geld folgen müsste und dann dennoch nicht marktwirtschaftlich Konkurrenz fähig ist, weil es teureren Strom als notwendig erzeugt, als intelligentere Techniken zur kontinuierlichen Strromerzeugung.
    Damit ist ein „grünes“ unsinniges Geschäftsmodell, was sich die Anlagenhersteller, mit dem Einkauf aller nur möglichen politischen Befürworter geschaffen haben, so klar wie die Korruptheit derer mit Nebeneinkünften.
    Aber wer tritt schon ohne Not in eine Partei ein, warum wohl?

  7. Is ja ein Hammer, Herr Hammer!

    Wie können Sie sich auch erdreisten die offizielle Glaubenskonkregation mit so normalen Fragen zu stören.
    Das ist wirklich berüchtigt. Ähnlich dürfte es in meiner Heimatgemeinde ablaufen getreu dem dortigen Schultesmotto,wir wären eh schon viel spät mit der PV-Bedachung dran und überhaupt. Meine Stimme bei der nächsten Wahl hat der
    jedenfalls nicht, da bin ich mir treu seit der Erstwahl desjenigen.

    Bin mal dem Link gefolgt – irgendwie scheinen die Artikelüberschriften „vom Stadtgespräch: Energiewende in…“ und dem dannach folgenden „Gelungener Kabarettabend in… “ vertauscht worden zu sein, oder?

    Oder wünsch ich mir das nur, weil ich statt weinen lieber lachen würde ob der deutschen Gründlichkeit bei staatlicher verordneter Selbstverdummung?

    Ich duck mich weg bei soviel Tatkraft – (aus dem Bericht):

    „So hat … bereits ein gutes Stück auf dem Weg der Energiewende zurückgelegt. Um aber das Ziel zu erreichen, muss in den nächsten Jahren der Prozess beschleunigt werden. Dazu werden sicher steigende Energiepreise beitragen und auch Fortschritte bei den jeweiligen Technologien. “

    Und wir steigern – ja nicht das Bruttosozialprodukt – sondern die Wehrkraft ach nein das war früher … die moralische Überlegenheit des deutschen Bürgers gleich mit:

    „In Bezug auf das Weltklima wurde auch zu bedenken gegeben, dass die großen Schwellenländer gerade erst beginnen, CO2 so richtig zu produzieren und auch weitere Atomkraftwerke bauen wollen. Es wurde aber festgestellt, dass dies zwar eine bedauerliche Realität sei, dies darf uns in Deutschland aber nicht davon abhalten den als richtig erkannten Weg weiter zu beschreiten.“

    An Ansporn fehlt es uns gewiss nicht, oder?
    Was fehlt denn dann….?

  8. Neulich war ich mal wieder auf einer der berüchtigten kommunalen Informationsabende zum Thema „Energiewende“. Da wurden von Bestagern die üblichen Hurra-Vorträge gehalten.
    Motto : Ich möchte die Energiewende genießen. „Ich bin ein Fan von Photovoltaik“ tönte es von einem der Feierabendexperten.
    Dann die Diskussion. Nachdem ein paar Detailfragen vom emotional erdrosselten Auditorium wortreich reflektiert waren, dann meine Wortmeldung. Vier Punkte hatte ich mir zusammengestellt. Das Jobwunder 2.0 der Photovoltaik und jetzt auch WKAs, die Opfer des Erdbebens und des Tsunami, aber nicht der Reaktorhavarie, die Unmöglichkeit der großtechnischen Speicherung elektrischer Energie und ein Abriss über „The German Angst“. Nach zwei Minuten unterbrach mich der Energiebeauftrage des Landkreises zum ersten Mal mit dem Hinweis, er habe Erkenntnisse, dass das Speicherproblem demnächst gelöst sei. Eine Frau, die vorher eifrig Fotos geschossen hatte, kam mit dem Spruch daher, ein paar Windräder würden sie nicht so stören wie ein auf Millionen Jahre verstrahltes Land, sie habe schließlich Kinder. Daraufhin meldete ich mich nochmals zu Wort und sagte, dass man Windräder mit einem Kernkraftwerk nicht vergleichen könne, denn mit einem Kernkraftwerk könne Strom erzeugt werden, mit einem Windrad bestenfalls Rendite. Was folgte war der unmittelbare Abbruch der Diskussion seitens des Veranstalters. Offensichtlich wollte man einer echten Diskussion aus dem Weg gehen. Am nächsten Tag konnte ich im Internet nachlesen, dass bei der Veranstaltung Einigkeit darüber bestand, dass es sinnvoll und notwendig sei die Energiewende anzustreben.

    http://tinyurl.com/7rgs87l

  9. Wenn man so betrachtet mit welchem Eifer und Hektik uns die Energiewende verordnet wurde ,kann man nur hoffen , daß das Volk endlich merkt ,daß wir auf dem falschen Wege sind.
    Würde der Strom noch spürbar teurer , wird die energieintensive Industrie abwandern und die Deindustrialisierung Deutschlands weiter voran schreiten.
    Ebenso würde der Lebensstandard weiter absinken und damit unser Wohlstand.
    Genauso wie es kein Waldsterben gegeben hat und es keine Klimakatastrophe gibt, ist eine vernünftige Energieversorgung mit Windrädern und Solarzellen aus dem Propagandakoffer
    der grünbemalten Ökokummunisten hervorgezaubert worden.
    Überall in der Welt setzt man weiter auf Atomkraft.Hoffentlich kommt in Deutschland diese Einsicht nicht zu spät.

  10. Hallo Herr Klasen,

    danke für den Link. Wie ich die momentane Situation einschätze, wird aus dem Regierungsplan ein Gesetz mit Durchführungsverordnung und sofern dazu erforderlich mit sicher überwältigender Zustimmung unserer Bundestäglichen * Volksvertreter. Ausser Freitags, da ist dann der beste Tag für solche Abstimmungen…

    Wir kennen dieses klassisch sozialdemokratische Modell des gestaltenden Staates und der Kostensozialisierung ja ganz aktuell vom ESM-Verknechtungsbeschluss der letzten Tage.

    Würde somit sagen – im Westen nichts Neues, oder?

    Doch Sozialdemokratie heißt nun nicht nur SPDGrün sondern auch CDU-FDP… aber halt- das ist wiederum nichts Neues…

    Gleichwohl schwillt mir der Kamm und es steigt die Zornesröte im Gesicht!

    Wer weiter sich dazu die zum SPON-Artikel abgegebenen Kommentare reinzieht oder je nach masoistischen Veranlagungsgrad genießt, stolpert wie gewohnt über den „Schnippchen“ schlagenden PV-Junkie zum wegen der Gierhälsigen Vier schnaubenden Wutbürger, den Kommutroll mit für was brauchen wir Privatwirtschaft bis hin zu eher seltenen vernunftbegabten Äusserungen zur Energiewende und den Kosten.

    Das Beste dabei – als jemand von den niedrigen französischen Stromverbrauchskosten schrieb, erwiderte ein anderer allen Ernstes – dann geh doch nach drüben.

    Ich hatte diesen Satz in einen anderen Zusammenhang in Erinnerung… vielleicht werde ich langsam zu alt für diese Welt.

    Manchmal bleibt einem da nur zu singen, always look at the bright side of life…
    …so ganz am Kreuz will ich mich allerdings nicht sehen.

    Sagt eine bekannte Fernsehstimme auf dem off – Aber Herr Manz, sie sind doch schon auf dem Weg!

    Die Melodie geht jetzt mir bestimmt für den Rest des Tages nicht mehr aus dem Kopf.

    Vielleicht summen wir alle jetzt gemeinsam…

    … Dackel das Chaptcha warum immer so passend gemein zu uns.

  11. Jetzt stellt sich bei mir eine Investitorensicherheitsfrage…wenn jetzt die ersten Offshore Windanlagenbauer schon Insolvenz anmelden müssen, wie schaut es dann mit meinen (aus Sicht des Windmühlenbetreiber) Wartungsverträgen, Ersatzteillieferungen und Garantien aus. Wer springt für die insolvente Herstellfirma ein? Ob sich die „Grüne Denkfabrik“ dazu schon Gedanken gemacht hat. Vielleicht kann ja der deutsche Staat als Ethikkompetenzträger einspringen und diese wirtschaftlich/technischen Fragen beantworten…? Fragen über Fragen und immer noch das Schweigen im Regierungswald….wenn sich diese „Unsicherheit“ unter den Investoren rumspricht. Das kann tödlich sein für die sog. erneubare Energiewende…;)

  12. Die Damen und Herren, die die Energiewende am lautesten herbeigeschrien haben, sollten gleich als erstes zur Kasse gebeten werden. Oder besser noch, man holt es sich direkt bei diesen Vollpfosten wieder. Übrigens sind sie leicht am tollen „Atomkraft nein Danke Aufkleber“ am Auto zu erkennen.

  13. Prima, je mehr deutsche Unternehmen einer „Zukunftsbranche“ untergehen, umso mehr EEG-Entwicklungshilfe geht in das Ausland, vorwiegend nach Asien. China will nicht mehr Windkraft aufstellen, aber für die Deutschen Windkraftanlagen bauen, wird wohl noch gehen.
    Dass die Netzausbaukosten uns Bürger treffen, war abzusehen. Irgendwer muss das Expirement „Energiewende“ finanzieren.
    Dank den so zu Allem fähigen Politikern und ihrer Lobbyistenfreunde!
    Vielleicht merken diese Politiker dann etwas, wenn noch mehr EE-Firmen pleite gehen. Wünschen wir ihnen, dass ihnen ein Licht aufgeht, nicht nur wenn der Wind weht und die Sonne scheint. Die Hoffnung stirbt zu letzt.

  14. Nach dem kollektiven Ökorausch kommt jetzt der Kater. Bleibt zu hoffen, dass nach der Ausnüchterung in D wieder energiepolitischer Realismus einzieht.
    Ich habe den Glauben an die Vernunft noch nicht ganz verloren…

  15. Die investierte Windpower von ca 30 GW erzeugte 2011 gerade mal 8% der benötigten elektrischen Energie in Deutschland. Das sind ca 50 Mrd. kWh. Selbst wenn aufgrund fehlender Trassen dieser Anteil etwas erhöht werden könnte, ist das ganze ein schlechter Witz, für den jeder Vorstand eines Unternehmens seinen Hut nehmen müsste. Mit 30 GW Kern- oder Kohlekraftwerken könnten ca. 230 kWh bei 90 % Nutzzeit erzeugt werden. An diesem Bild wird auch der zukünftige Offshorestrom nicht viel ändern. Die Zeche zahlen letztendlich nur die Verbraucher, denn die Industrie wird die erhöhten Kosten natürlich mit notwendigem Gewinn auf die Preise aufschlagen. Stellen wir uns doch mindestens auf eine Verdopplung der Kosten einer kWh in den nächsten 5-10 Jahren ein. Was leicht dabei vergessen wird, dass für jede installierte Windturbine konventionelle Kraftwerksleistung vorhanden sein muss, denn sonst bricht unser Netz für Industrie und Haushalte vielfach im Jahr zusammmen.
    Eigentlich kann man nur noch darauf hoffen, dass der Stromschabernack mit Wind und Solar ein wenn auch bitteres Ende findet.
    Was übrigens ganz vergessen wird, die offshore Windkraftwerke sind sicher nicht gegen einen Tsunami oder gegen ein größeres Erdbeben geschützt.

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