Der Anfang vom Ende der Windkraft

Die (britische) Regierung hat den Schwindel der Windfarmen endlich durchschaut – aber warum hat sie dafür so lange gebraucht?


Gerundet zur nächstfolgenden ganzen Zahl ist der Anteil der Weltenergieerzeugung aus Windkraft heute: Null! Trotz der rückläufigen Subventionen (die Pensionäre in die Energie-Armut stürzt, während sich die Weinkeller großer Besitztümer immer weiter füllen), trotz des Zerreißens ländlicher Kommunen, der Vernichtung von Arbeitsplätzen, geraubter Illusionen, der Errichtung von Windmasten, des Fällens von Wäldern, der Tötung von Fledermäusen und Adlern, der Verursachung von Industrieunfällen, verstopfter Autobahnen und der Verschmutzung von Seen in der Inneren Mongolei mit den giftigen und radioaktiven Abfällen der Raffinade von Neodymium, von dem etwa eine Tonne in einer normalen Windturbine steckt – trotz all dem hat die Energieerzeugung durch Windkraft weltweit noch nicht einmal ein halbes Prozent erreicht.

Wenn das mit der Windkraft wirklich funktionieren würde, hätte das bis jetzt der Fall sein müssen. Die britische Bevölkerung sieht das ziemlich klar, obwohl Politiker häufig absichtlich taub sind. Die gute Nachricht ist, wenn man genau schaut, kann man erkennen, dass der Regierung von David Cameron allmählich das gesamte Fiasko dämmert. Die größten Investoren in Offshore-Windanlagen – Mitsubishi, Gamesa und Siemens – beginnen sich Sorgen zu machen, dass das Herz der Regierung nicht länger für die Windenergie schlägt. Vestas, wo man Pläne für eine Fabrik in Kent hat, möchte vom Premierminister noch vor dem Baubeginn eine Rückversicherung, dass der politische Wille zur Errichtung von Windturbinen noch vorhanden ist.

Dies erzwingt eine Entscheidung von Mr. Cameron – wird er den Turbinenmagnaten die Rückversicherung geben, dass er die Windenergie weiterhin subventionieren wird, oder will er davon Abstand nehmen? Der politische Wind hat sich mit Sicherheit gedreht. George Osborne ist absolut gegen Windparks, weil ihm nur zu klar geworden ist, wie viel sie kosten. Der Schatzkanzler und sein Team haben im Stillen Parlamentsmitglieder gebeten, einen Brief an Nr. 10 zu senden, und zwar des Inhalts, dass es ‚in diesen finanziell angespannten Zeiten unklug ist, die Verbraucher durch Subventionen des Steuerzahlers für eine ineffiziente und nur zeitweise stattfindende Energieerzeugung zahlen zu lassen, die typisch ist für Offshore-Windturbinen.

Die Errichtung offshore kann zwar Widerstände von Nachbarn umgehen, aber (Schatzkanzler, Achtung!) das ist sogar noch sinnloser, weil es Sie und mich – die Steuerzahler – doppelt so viel kostet. Ich weiß von einem Fachmann, einem Marineingenieur, dass der Betrieb von Windturbinen im Schotter, in den Gezeiten und den Stürmen der Nordsee in 25 Jahren ein nahezu hoffnungsloses Unterfangen ist. Daher dürften die Reparaturrechnungen horrend und das Ergebnis enttäuschend sein. Schon das Abdichten der Fundamente von Hunderten von Windturbinen vor den Küsten von Kent, Dänemark und auf der Dogger-Bank ist gescheitert, was kostspielige Reparaturen nach sich zog.

In Großbritannien beträgt der Anteil von Wind zur Energieerzeugung 0,6 Prozent. Der Renewable Energy Foundation zufolge werden ‚politische Maßnahmen, die darauf abzielen, die Direktive der EU bis zum Jahr 2020 zu erfüllen, dem Steuerzahler zusätzliche Kosten in Höhe von 15 Milliarden Pfund pro Jahr aufbürden’, das sind 670 Pfund pro Haushalt. Es ist schwer zu erkennen, welchen Gegenwert man für dieses Geld erhält. Die Gesamteinsparung an Kohlendioxidemissionen durch den großen Windrausch liegt wahrscheinlich unter 1%, und zwar wegen der Notwendigkeit, das Verbrennen fossiler Treibstoffe als Backup aufrecht zu erhalten, wenn der Wind mal nicht weht. Es kann sogar eine negative Zahl sein.

Amerika [die USA] hat viel mehr Glück. Die Kohlenstoffemissionen gingen einer Harvard-Studie zufolge in den USA im Jahr 2009 um 7 Prozent zurück. Aber die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass dies weniger an der Rezession in jenem Jahr gelegen hat, sondern am fallenden Preis für Erdgas – verursacht durch die Schiefergas-Revolution. (Das Verbrennen von Gas emittiert weniger als die Hälfte des Kohlendioxids wie Kohle zur Erzeugung der gleichen Menge Energie). Der Gaspreis ist seitdem immer weiter gefallen, was die Kohle vergleichsweise teuer macht. Über die gesamten USA, von Utah bis West Virginia, werden Kohleminen geschlossen und Kohlekraftwerke stillgelegt oder nicht mehr gebaut. (Die Energy Information Administration der USA rechnet damit, dass jede Ausgabe von 4 Dollar die gleiche Energiemenge erzeugt wie Öl für 25 Dollar; bei solchen Raten werden immer mehr Fahrzeuge auf Gasantrieb umstellen.

Selbst wenn man die alarmistischsten Vorhersagen der Klimaänderung akzeptiert, tun diese Turbinen, die ihre bevorzugten Ansichten ruiniert haben, nichts, um Ihnen zu helfen. Die Schiefergas-Revolution hat die Windindustrie nicht nur beschämt, indem sie vorgeführt hat, wie Dekarbonisierung in der Realität aussehen kann, sondern sie hat auch das letzte schwache Argument der Windindustrie hinweg gefegt – dass nämlich die geringer werdenden Vorräte an fossiler Energie so stark im Preis steigen werden, dass der Wind eventuell wettbewerbsfähig werden kann, selbst ohne Subvention. Selbst wenn die Ölvorräte wirklich abnehmen, wird billiges Gas voraussichtlich noch viele Jahrzehnte lang zur Verfügung stehen.

Zwar werden sie es noch eine Zeitlang nicht zugeben, aber den meisten Ministern ist klar geworden, dass sich die Summen für Windkraft einfach nicht rechnen und das auch niemals tun werden. Die Entdeckung von Schiefergas bei Blackpool hat weit reichende Implikationen für die Zukunft der britischen Energieversorgung, die zu erschließen die Regierung anscheinend dämlicherweise unwillig war. Stattdessen hat sie ein massives Subventionsprogramm für Windparks in der Schublade, welche jetzt offenbar obsolet sind, zum einen als ein Mittel der Energieerzeugung, zum anderen als Dekarbonisierung. Es ist fast unmöglich zu erkennen, welche Funktion dieses Programm haben soll, außer dass jene, die von diesem Subventionsbetrug profitieren, den großen Reibach machen.

Selbst in Boomzeiten würden Windparks unbezahlbar sein – sie blasen die ökonomische und ökologische Ratio einfach davon. In einer Zeit der Knappheit ist die Politik verdammt, obwohl so viele Verträge unterzeichnet worden sind zur Ausweitung von Windparks, was noch eine Weile weitergehen könnte. Aber der Skandal ist zu Ende. Und da wir allmählich einen Überblick über die ökonomischen- und Umweltschäden bekommen, lautet die offensichtliche Frage, wie dieser Wahn so lange andauern konnte. Dass die Windkraft als Quelle bezahlbarer und stets verfügbarer Energielieferant völlig unbrauchbar war, war kein Geheimnis – wie also war es möglich, dass der Windpark-Skandal so viele politische Entscheidungsträger an der Nase herumgeführt hat?

Eine Antwort ist das Geld. Es hatten zu viele Leute ihre Schnauzen im Futtertrog. Nicht die Hersteller, Betreiber und Besitzer des Landes, auf dem Windparks errichtet worden sind, sondern die Finanziers: Windpark-Kapitalgesellschaften erlebten vor einigen Jahren einen Boom – garantierte Einkommensströme sind das, was Kapitalisten am meisten mögen; sie werden sogar dafür bezahlt, an sehr windigen Tagen diese Monster abzuschalten, um das Netz nicht zu überlasten. Selbst das Militär nahm das Geld. Windfirmen zahlten für ein neues Radarsystem der Militärs in Brizlee Wood in Northumberland 20 Millionen Pfund, um so das Verteidigungsministerium dazu zu bringen, seinen Widerstand gegen den Windpark in Fallago Rig mit 48 Windturbinen in Berwickshire aufzugeben.

Die großen Umweltorganisationen waren diesbezüglich beschämend ruhig, wie z. B. die Royal Society for the Protection of Birds, die im vergangenen Jahr generöse Beiträge von der Windindustrie erhalten hatte durch ein Venture mit der Bezeichnung RSPB Energy. Und selbst Journalisten: In einer Zeit, in der sich die Werbung nach der Decke strecken muss, waren britische Zeitungen gerammelt voll mit fadenscheinigen, aber lukrativen ‚Debatten’ und Unterstützung für erneuerbare Energien, gesponsert von einer ganzen Kohorte von Interessengruppen.

Und gerade wenn der Skandal jetzt im Sterben liegt, finde ich mich als Teil desselben wieder. Ein Familientrust hat einen Vertrag unterschrieben, nach dem eine Windfabrik diesem Trust pro Jahr 8500 Pfund zahlt, und zwar für die Errichtung einer Windturbine auf einem Stück Land, dass einmal meinem Großvater gehört hatte. Er war klug genug, die Abbaurechte nicht zu verkaufen, und die Fundamente der Turbine stören diese Abbaurechte, so dass die Treuhänder Kompensation leisten mussten. Ich werde das Geld nicht bekommen, weil ich kein Nutznießer des Trusts bin. Nichtsdestotrotz ist der Gedanke, dass irgendein Teil meiner Familie Windgeld erhält, so abstoßend, dass ich mich entschlossen habe zu handeln. Der wirkliche Gegner sind nicht die Windparks als solche, sondern das Gruppendenken und die Hysterie, die es ermöglicht haben, dass eine so skandalöse Idee so viele Fortschritte machen konnte – mit einem Minimum an intellektueller Opposition. Also werde ich einen Scheck über 8500 Pfund ausstellen, den [die Zeitung] The Spectator als Preis vergibt für den besten Artikel über einen rationalen, auf Fakten basierenden Umweltjournalismus.

Man wird ihn den Matt-Ridley-Preis für Umweltketzerei nennen. Um den Bankrott zu verhindern werde ich das Geld solange spenden, wie das Windgeld fließt – je schneller also Dave [Cameron] die Subventionen allesamt streicht, umso schneller wird er mich und die Gewinner des Preises wieder los.

Bewerber sind hiermit eingeladen, und eine Gruppe von Juroren wird das brillanteste und rationellste Argument belohnen – das sich durch Vernunft und Beweise auszeichnet – um eine geheiligte Kuh der Umweltbewegung zu schlachten. Es gibt viele, aus denen man wählen kann: Der Gedanke, dass Windenergie gut für das Klima ist, oder das Biodiesel gut für den Regenwald ist, oder das organische Landwirtschaft gut für den Planeten ist, oder dass Klimaänderungen eine größere Gefahr bzgl. des Aussterbens einer Spezies sind als invasive Spezies, oder dass das Nachhaltigste, was wir tun können, die Deindustrialisierung ist.

Meine Spende, obwohl wichtig für mich, ist ein Tropfen im Ozean im Vergleich mit den Geldsummen, die jede Stunde in die grüne Bewegung gepumpt werden. Jeremy Grantham, ein Hedgefonds-Plutokrat, hat einen Scheck über 12 Millionen Pfund für die London School of Economics ausgestellt, um ein Institut mit seinem Namen zu gründen, welches seitdem für seine aggressive Haltung und seine extremen grünen Statements berüchtigt ist. Dazwischen spenden Greenpeace und der WWF fast eine Milliarde pro Jahr nur für die ‚öffentliche Bildung’. All dies wird widerspruchslos beurteilt: eine Sache der Bildung, nicht Propaganda.

•••

Im Gegensatz dazu brach vor Kurzem ein Proteststurm los wegen der Nachrichten über eine kleine konservative Denkfabrik namens Heartland, die vorgeschlagen haben soll, gerade mal 200 000 Pfund pro Jahr zu spenden für die Beeinflussung der Bildung gegen den Klimaalarmismus. Einen Tag später spendete die William and Flora Hewlett Foundation mit einem Vermögen von 7,2 Milliarden Dollar 100 Millionen Dollar an eine The ClimateWorks Foundation genannte Institution, einer pro-Wind-Organisation, und zwar zusätzlich zu den 481 Millionen Dollar, die der gleiche Empfänger 2008 erhalten hatte. Der tiefgrüne Sierra-Club hat kürzlich zugegeben, 26 Millionen Dollar von der Gasindustrie erhalten zu haben, um Lobbyarbeit gegen Kohle zu leisten. Aber das Geld ist nicht der einzige Grund, der das gesamte politische Establishment dazu gebracht hat, an die Windmärchen zu glauben. Psychologen haben eine Bezeichnung für das Wunschdenken, mit dem wir alle Mittel akzeptieren, falls das Ende hoffnungsvoll ist: ‚Noble-Cause corruption’ [etwa: Korruption aus ehrenwerten Gründen, oder salopp: Der Zweck heiligt die Mittel. A. d. Übers.]. Die Bezeichnung wurde zum ersten Mal vom leitenden Inspektor des Constabulatory, Sir John Woodcock im Jahr 1992 benutzt, um Fehlgeburten der Justiz zu erklären. ‚Es ist besser, dass einige unschuldige Männer im Gefängnis bleiben, als die Integrität des englischen Justizapparates in Frage zu stellen’, sagte der spätere Lord Denning mit Bezug auf die Sechs aus Birmingham.

Politiker sind besonders empfänglich für solche Bedingungen. In dem Bestreben, als modern angesehen zu werden, werden sie alle Arten geeigneter Gründe willkommen heißen. Wenn sich das durchsetzt – Gruppendenken politischer Parteien und die Medien in der Folge beschließen, dass es da keine Diskussion gibt – kann der größte aller Irrtümer dort Fuß fassen. Die Subvention nutzloser Windturbinen war die Ausgeburt eines großen intellektuellen Fehlers, ausgebrütet durch das Scheitern, konventionelles Wissen herauszufordern.

Es ist genau dieses Anbeten eines Konsens’, diese Vergötterung der Umwelt, bei dem die größten Fehler gemacht werden können. Es gibt etwa 3500 Windturbinen in Britannien und Hunderte weitere im Bau. Es wäre eine Schande für sie, wenn sie alle wieder abgebaut werden müssten. Die größte sollte verbleiben wie ein Kran auf einem aufgegebenen Kai, damit zukünftige Generationen sie bewundern können. Es wird damit niemals gelingen, effizient Energie zu erzeugen. Aber es gibt kein besseres Denkmal für die Dummheit der Menschheit.

The Matt Ridley Prize for Environmental Heresy

Rules for the Matt Ridley prize can be found at www.spectator.co.uk/ridleyaward. Entries close on 30 June 2012.

Matt Ridley The Spectator, 3 March 2012

Link: http://www.thegwpf.org/opinion-pros-a-cons/5128-matt-ridley-the-winds-of-change.html

Übersetzt von Chris Frey, der die letzten beiden Sätze absichtlich nicht mit übersetzt hat!

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49 Kommentare

  1. Leider ist The Spectator noch lange nicht die Britische Regierung. Viel Geld (von Auslandern) und Macht (Siemens. Parliament, grune NGOs) stecken hinter den Windradern. Der Kampf um deren Zukunft ist noch lange nicht vorbei. Ohen Wind und Kernkraft brauchte das VKonisreich vollige’deindustrialisation‘ und mehr Armut um ihere eigene Gesetzgebung zur CO2 Verringerung einzuhalten. Da stimme ich Monckton schon zu.

  2. @ Dr. Schütte #46

    „Es werden „Stückkosten“ berechnet. Ist aber im „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ nicht vorgesehen!“

    Egal was Sie treiben, Sie kommen nicht drum herum es entweder direkt oder indirekt zu tün.

    „„Das hat dann zur Folge, dass die Herstellkosten durch effizienteren Einsatz von Energie sinken.“ Ist, so glaub ich, nicht unbedingt neu!“

    Und deshalb ist ihr …-Gesetz auch nichts weiter als alter Wein in neuen Schläuchen.

  3. #39 Heinzow:
    Sehr geehrter Herr Heinzow,

    Sie hatten das „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ kurz und prägnant „einen alten Hut“ genannt. Aus diesem jovialen Ausdruck habe ich den Schluss gezogen, dass es das „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ schon gibt, d.h., dass es in irgendeiner Form dokumentiert ist. Auf meine Frage nach der Quelle Ihrer Kenntnisse schreiben Sie unter #39:
    -„Kosten sind immer auch Preise“. Interessante Feststellung!
    – „Sensenmann auf dem Feld… erfordert Energie.“ Habe ich schon mal gelesen!
    – „Das hat dann zur Folge, dass die Herstellkosten durch effizienteren Einsatz von Energie sinken.“ Ist, so glaub ich, nicht unbedingt neu!
    – Es werden „Stückkosten“ berechnet. Ist aber im „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ nicht vorgesehen!
    – „Ökonomen (BWler) brauchen so was nicht.“ Das mag ja sein. Sie haben ja schon den „alten Hut“!
    – „…die Rentabilität der Substitution ist deren täglich Brot.“ Das habe ich in meinem langen Berufsleben hautnah miterlebt!
    – Durch den Einsatz von „Segelschiffen“ wird „die Welt um 150 Jahre zurück geworfen.“ Wie muss ich diese Zahl umrechnen, um eine Antwort auf meine Frage zu erhalten?

    Sehr geehrter Herr Heinzow, mit Ihren Ausführungen, auch wenn ihre Zusammenstellung etwas wirr erscheint, ist es Ihnen hervorragend gelungen, meine Frage nach einer Veröffentlichung des „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetzes“ zu beantworten. Bitte geben Sie sich keine Mühe für weitere Erklärungen, denn unter Zuhilfenahme Ihres umfangreichen Statements wird es mir ein Leichtes sein, die fragliche Literaturstelle ausfinden zu machen.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Dr. Heinz Schütte

  4. #41 C. Meinen:
    Sehr geehrter Herr Meinen,

    Ihre Erläuterungen kann ich sehr gut nachvollziehen und akzeptieren. Sie schreiben: „Aber in übertragenem Sinne“ und „Darin steckt die Äquivalenz“, nämlich in einem achtzeiligen, sehr komplizierten Gedankengang eines Wirtschaftswissenschaftlers, der nicht einfach zu verstehen ist. Das ist Stand des Wissens in den Wirtschaftswissenschaften: Die Äquivalenz zwischen Kosten und Energie ist ganz offensichtlich naheliegend und wird deshalb schon lange vermutet, kann aber – und das ist das Manko – mit den Mitteln der Wirtschaftswissenschaften nicht letztendlich bewiesen werden, wie ich es in meiner Arbeit klar herausgearbeitet habe. Erst auf Basis der dem wirtschaftlichen Handeln des Menschen zugrundeliegenden naturwissenschaftlichen Gesetze lässt sich die Aussage „alle Kosten sind zu 100% Energiekosten“ durch logische Beweisführung zweifelsfrei in diesem kurzen Satz manifestieren.

    Die Wirtschaftswissenschaftler haben nun den Beweis für einen quantitativen Zusammenhang, den sie schon immer vermutet haben, unabhängig davon, ob dieser Zusammenhang von irgendeiner Relevanz ist. Dem könnten Sie doch eigentlich zustimmen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Heinz Schütte

  5. #38 E. Teufel -> #16
    Sehr geehrter Herr Teufel!
    „Effizienzsteigerung 3-10“:

    Kosten Kohlekraftwerk: 3,5 ct / KWh Strom
    Kosten WEA: 10 ct / KWh Strom
    Kosten PV: 35 ct / KWh Strom

    Kosten WEA/Kosten Kohle: Faktor 3
    Kosten PV/Kosten Kohle: Faktor 10

    Wenn Sie eine WEA mit einer Amortisationszeit von 0,5 bis 1,2 Jahre oder auch nur 2,5 Jahre finden, rate ich Ihnen, augenblicklich zu investieren. Sie werden steinreich werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Heinz Schütte

  6. @ E.Teufel #42

    sie übersehen ideologisch geleitet, daß die Energiekosten zur Herstellung von Windmühlen mittels Windmühlen bereits mindestens vier- bis fünfmal so hoch sind, wie die mittels konventionell bereitgestellter Energie, wenn man konventionell bereitgestellte Energie nutzt.

    Sie können mir gerne vorrechnen, was eine Windmühle kosten würde, würde man deren Komponenten mittels „Biokoks“ (Holzkohle wie in der Bronze- und Eisenzeit) und Ökostrom produzieren. Kräne und Transportmittel etc. müssen ebenfalls so hergestellt und betrieben werden. Ob da die Acker- und Waldflächen für den Ökoquatsch ausreichen werden?

    „1. Sie wissen also, wie Trafos, Generatoren und andere Betriebsmittel der Energietechnik gewartet werden? Anscheinend nicht. Dann sagen Sie bitte auch nicht Quatsch dazu!“

    Trafos sind Winzkostenstellen, die man vernachlässigen kann. Gleiches gilt für die Betriebsmittel, die übrigens unter dem Begriff variable Kosten in die Berechnung einfließen.

    „2. Ein einzelnes Rotorblatt auszutauschen ist zwar sehr aufwendig, hat aber noch nichts mit einem Neubau zu tun.“

    In der Regel sind die Dinger Schrott. Weil aber die Windparkbetreiber ständig in der Nähe einer Pleite jonglieren, werden unsinnige Reparaturen vorgenommen, um die fällige Insolvenz hinauszuzögern und noch Anlegergelder zu kassieren, die im Glauben an eine Rentabilität gutes Geld schlechtem hinterherwerfen. Siehe z.B. Siag Schaaf oder BARD.

    „Ich gehe davon aus, dass eine WEA während seiner Lebensdauer mehr Energie zurückgibt, als es für Produktion und Wartung benötigt.“

    Dem werde ich nicht widersprechen, aber daraus ergibt sich noch lange keine Rentabilität der getätigten Investition, auf die es betriebs- und volkswirtschaftlich ankommt.
    Windmühlen sind in aller Regel Volksvermögenvernichtungsmaschinen, die zudem auch noch massiv die Umwelt schädigen. Es sind Vogel-, Fledermaus- und Insektenschreddermaschinen ohne jedweden ökonomischen und ökologischen Nutzen.

  7. @Herr Heinzow:

    „Ganz simpel: Sie können die benötigten Rohstoffe zur Produktion der Windmühlen nicht zahlen. “

    Die benötigten Rohstoffe inklusive Abbau und die Bezahlung (also die Energie) der Bergarbeiter sind ja nach Kosten-Energie-Äqu..-Gesetz (kurz: KEÄG) im Preis einer Windmühle enthalten.

    „Und den Quatsch da oben vergessen Sie mal ganz schnell,“
    1. Sie wissen also, wie Trafos, Generatoren und andere Betriebsmittel der Energietechnik gewartet werden? Anscheinend nicht. Dann sagen Sie bitte auch nicht Quatsch dazu!
    2. Ein einzelnes Rotorblatt auszutauschen ist zwar sehr aufwendig, hat aber noch nichts mit einem Neubau zu tun.
    3. Ist das ja auf der ökonomischen Metaebene des KEÄG sowieso egal. Ich gehe davon aus, dass eine WEA während seiner Lebensdauer mehr Energie zurückgibt, als es für Produktion und Wartung benötigt.

  8. # 36, Dr. Schütte schreibt (an Thomas Heinzow):

    = Nun habe ich noch eine Frage: Sie schreiben, das „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ ist für Ökonomen ein „alter Hut“. Eine erstaunliche Feststellung. Wenn dem so ist, werden Sie mir sicher eine Literaturstelle nennen können, in der der Satz: „Sämtliche im Weltwirtschaftssystem auftretenden Kosten sind zu 100% Energiekosten“ veröffentlicht wurde. Mir ist keine solche Stelle bekannt. Das bedeutet zunächst nichts. Aber auch alle Ökonomen, die ich während der Ausarbeitung meines Aufsatzes mit dem „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ konfrontiert habe, haben mir keinerlei Hinweis gegeben, dass ich mit meiner Aussage nur vorhandenes Wissen wiederhole. =

    Herr Dr. Schütte,
    natürlich müssen Sie Ihre Arbeit nicht als Plagiat zurückziehen, denn 1 : 1 findet sich in der Literatur nicht der Satz „„Sämtliche im Weltwirtschaftssystem auftretenden Kosten sind zu 100% Energiekosten“. Aber im übertragenen Sinne.

    Die Österreichische Schule der Nationalökonomie ist an unseren Unis nicht wohlgelitten. Menger, von Mises und Hayek kennt man wohl, aber man richtet sich nicht danach. Wir feiern immer noch das Hochamt der Etatisten.

    Gut, zum Thema.

    Carl Menger, der Begründer der Gütertheorie (im Kontext mit der Subjektiven Wertlehre / Grenznutzen-Theorie), hat diesen Satz schon vor Einstein formuliert (der Energie und Masse als äquivalent erklärt):

    „Die fundamentale Situation ist folgende: Die Natur präsentiert die Erde als immense solide Kugel chemischer Elemente. Sie hält außerdem in Verbindung mit diesen chemischen Elementen eine unglaublich große Menge an Energie vor. Wenn gegenüber diesem massiven Beitrag der Natur motivierte menschliche Intelligenz steht – die Art motivierter menschlicher Intelligenz, die in einer freien, kapitalistischen Gesellschaft so ungeheuer ermutigt wird durch die Aussicht, ein substantielles persönliches Vermögen als Resultat fast jeden bedeutsamen Fortschritts zu verdienen, kann es kaum Zweifel über das Ergebnis geben: Dem Menschen wird es gelingen, den Anteil der natürlichen Ressourcen mit Güterchatrakter zunehmend zu erweitern; d.h., es wird ihm gelingen, zunehmend das Angebot nutzbarer, erreichbarer natürlicher Ressourcen zu vergrößern.“

    Darin steckt die Äquivalenz, die Sie beschreiben. Energie als Arbeit, Masse, Intelligenz, nur so entstehen aus Ressourcen Güter.

    Wie sinnig, diese Spam-Abwehr „fandest“ 😉

  9. @ E.Teufel #38

    „Wo ist jetzt mein Fehler, … ?“

    Ganz simpel: Sie können die benötigten Rohstoffe zur Produktion der Windmühlen nicht zahlen.

    „Wenn man die wartungsintensiven Teile regelmäßig austauscht, kann so etwas auch mal 50 Jahre stehen.“

    Und den Quatsch da oben vergessen Sie mal ganz schnell, denn ein Austausch der Teile ist bei der geringen Lebensdauer von Rotorblättern, Lager etc. sowas wie ein ständiger Neubau.

  10. @ Dr. Schütte #37

    „Nun habe ich noch eine Frage: Sie schreiben, das „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ ist für Ökonomen ein „alter Hut“. Eine erstaunliche Feststellung.“

    Die Lösung des Rätsels ist doch einfach:
    Kosten sind immer auch Preise (Marktpreise, um genau zu sein). Was kostete denn in vorindustrieller Zeit der Sensenmann auf dem Feld oder der Dreschflegelschwinger oder halt eben das Zerstoßen des Korns (immer noch Teil afrikanischer Kultur)?

    All diese Tätigkeiten erfordern Energie, die bereit gestellt werden muß als Korn, Gemüse und Fleisch. wenn jetzt jemand anfängt zu denken, kostet das auch Energie (Zeit, in der er den Dreschflegel nicht schwingen kann). Kommt dann dabei ein Wasserrad heraus, welches Mühlsteine bewegt, sinkt für den Erfinder und Betreiber der Preis für das Zerstoßen des Korns. An Energie setzt er fortan nur das ein, was er zur Konstruktion und Bau der Anlage benötigte und was zum Betrieb nötig ist. Das hat dann zur Folge, daß die Herstellungskosten durch effizienteren Einsatz von „Energie“ sinken. Die Kostenformel ist recht simpel, wenn man Zinsen nicht berücksichtigt:

    Stückkosten = Investitionskosten/produzierte Stückzahl + Betriebskosten/Stück

    Den Rest werden Sie dann ja wohl selbst durch einsetzen lösen können.

    „in der der Satz: „Sämtliche im Weltwirtschaftssystem auftretenden Kosten sind zu 100% Energiekosten“ veröffentlicht wurde.“ Ökonomen (BWler) brauchen sowas nicht. Und deshalb hat da auch noch nie jemand was drüber geschrieben. Die Substitution von menschlicher Arbeit durch Maschinen (Energie) und die Rentabilität der Substitution ist deren täglich Brot.

    Den Irrsinn der rotlackierten Grünenpolitik können Sie nachvollziehen, wenn man statt der fossil angetriebenen Megacontainerfrachter Segelschiffe größer als die Preußen zum Seegütertransport einsetzen würde. Die Folgen für den weltweit steigenden Wohlstand wären fatal. Die Welt würde um 150 Jahre zurückgeworfen.

  11. Hallo Herr Dr. Schütte,

    Sie schrieben in #16:
    ————–
    „Erneuerbare Energien“ werden mit steigenden Kosten fossiler Energien eben nicht kostengünstiger, sondern teurer, da ihre Kosten zu 100% aus Kosten für fossile Energien bestehen. Erst eine technische Effizienzsteigerung um den Faktor 3-10 würde „Erneuerbare Energien“ konkurrenzfähig machen.
    ————–

    Frage:
    Warum muss eine Effizienzsteigerung von 3-10 eintreten? Und was ist dann bzgl. Ihrer Bewertung anders als jetzt?

    Meine Meinung:
    Eine WEA hat (laut Literatur) eine Amortisationszeit von 0,5 bis 1,2 Jahre (je nach Anlage und Literatur). Wenn ich selber überschlage kam ich zwar auf ca. 2,5 Jahre. Aber mir fehlen dazu auch ein paar Zahlen. Die Lebensdauer wird meines Wissens nach mit ca. 20 Jahren angegeben. sie wissen sicher auch, dass die wenigsten Anlagen bisher so lange standen. Also ist es der übliche Ansatz bei elektrotechnischen Anlagen. Wenn man die wartungsintensiven Teile regelmäßig austauscht, kann so etwas auch mal 50 Jahre stehen.
    Aber nehmen wir die 20 Jahre.
    Das bedeutet meine von mir mit Hilfe fossiler Energieträger (ok, die Arbeiter essen jetzt keine Kohle, aber zur Vereinfachung) erstellte erste Anlage, stellt in den nächsten 2 Jahren (inkl. Wartungsaufwand) so viel Energie her, dass ich davon eine zweite Anlage bauen lassen kann. Und das geht dann quasi im Schneeballsystem so weiter. Hin und wieder bricht mir natürlich eine Anlage auf Grund der Lebensdauer weg, aber sie hat sich ja quasi schon ca. 10 mal vorher ersetzt.
    Wenn ich dann diese Energie nicht nur nutze um meinen Anlagenpark zu vergrößern, sondern nur noch um den Bestand zu erhalten/ersetzen, dann bekomme ich Energie für lau (aka Der Wind schickt keine Rechnung).

    Wo ist jetzt mein Fehler, Herr Schütte? Keine Frage mit einer Effizienzsteigerung von 10 würde das schneller gehen, aber Ihre Aussage: “ da ihre Kosten zu 100% aus Kosten für fossile Energien bestehen“, kann ich nicht nachvollziehen.

    mfg
    E.T.

  12. #28, #32 Peter Jensen:
    Sehr geehrter Herr Jensen,
    Das „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ ist nicht kompliziert, und man braucht dafür auch nicht BWL oder VWL zu studieren. Es besteht aus dem einfachen Satz: „Sämtliche im Weltwirtschaftssystem auftretenden Kosten sind zu 100% reine Energiekosten.“ Dieser Zusammenhang wurde bisher schon vermutet, war aber nicht bewiesen, es sei denn, Herr Heinzow #27 hätte recht mit seinem „alten Hut“. Die Anwendungsmöglichkeit für die Wirtschaft ist vielfältig. Sie führt von so banalen Aussagen „wenn die Energiekosten steigen, steigen auch die Kosten für Produkte“ zu dem bisher völlig unbekannten Beweis, dass die Kosten für „Erneuerbare Energien“ nicht durch Degression fallen werden, sondern mit steigenden Kosten für fossile Energien selbst immer weiter ansteigen. Das „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ befreit zudem die Ökonomen davon, durch BWL-Kostenkalkulationen mit immer komplizierteren Verfahren den letztendlichen Energiebedarf eines Produktes ermitteln zu wollen. Siehe: „Wuppertal-Institut“
    Sie schreiben, das „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ sei eine „gedankliche Vereinfachung“. Das ist es nicht, es ist ein Gesetz! Andererseits halten sie das Ganze „insofern richtig, dass alle Aktivität auf Erden auf Energie beruht“. Das entspricht in der Tat den naturwissenschaftlichen Fakten. Nachdem alle Kosten reine Energiekosten sind, müssen nach Ihrer eigenen Aussage folglich „alle Aktivitäten auf Erden“ auf Energiekosten beruhen. Später schreiben Sie: „Auch andere Kosten verteuern ein Endprodukt.“ Können Sie solche anderen Kosten nennen, die nicht auf Energieverbrauch beruhen?
    Zur Erläuterung greife ich 3 von Ihren Beispielen auf.
    1.Abschreibungsregeln: Wenn ein Unternehmen eine Investition tätig, so fallen entsprechende Kosten an. Ihrer Aussage, „alle Aktivität auf der Erde beruht auf Energie“ beweist, dass die Investitions-Aktivitäten des Unternehmens allein auf Energieeinsatz beruhen und somit alle anfallenden Kosten Energiekosten sind. Die Abschreibungsregeln schreiben dann nur noch vor, wem man diese Kosten weiter reichen darf.
    2. Ihr „persönlicher Energieverbrauch bei der Arbeit steigt“, das bedeutet, ihre Leistung sinkt, sie erzeugen weniger oder schlechtere Produkte. Damit erhöhen sich die von ihnen erzeugten Kosten – reine Energiekosten – für ihren Arbeitgeber. Er hat höhere Energiekosten. Das hat mit dem Preis des Endproduktes überhaupt nichts zu tun.
    3. „Das EEG verteuert nicht die Energie, die Pflanzen oder Tiere zum Leben brauchen… meine Energie, wenn ich über etwas nachdenke.“ Und ob es das tut! Alle Kosten, die für das Gedeihen von Pflanzen und Tieren sowie für ihre eigene Existenz aufgebraucht werden müssen, sind Energiekosten und werden bei Energiekostensteigerung durch das EEG entsprechend steigen.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Dr. Heinz Schütte

  13. #27 Thomas Heinzow:
    Sehr geehrter Herr Heinzow,
    Ihrem Hinweis, dass Energie nicht kostenlos genutzt werden kann, weil menschliche „Arbeit“ involviert ist, kann ich nur zustimmen. Das gilt auch, obwohl der wertschöpfende Anteil menschlicher Arbeit von 100% im vorindustriellen Zeitalter inzwischen auf weniger als 1% des Weltenergiebedarfs zurückgegangen ist.
    Obwohl ich nur ein Naturwissenschaftler bin, ist es mir gelungen, den „Preis“ als energieabhängigen Faktor außen vor zu halten. Welche Faktoren für Preisbildung relevant sind, sei dahingestellt, auf jeden Fall ist das nicht Inhalt des „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetzes“: „Sämtliche im Weltwirtschaftssystem auftretenden Kosten sind zu 100% Energiekosten.“ Wie Sie aus meiner Arbeit ersehen, kommt das Wort „Preis“ darin nicht vor.
    Nun habe ich noch eine Frage: Sie schreiben, das „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ ist für Ökonomen ein „alter Hut“. Eine erstaunliche Feststellung. Wenn dem so ist, werden Sie mir sicher eine Literaturstelle nennen können, in der der Satz: „Sämtliche im Weltwirtschaftssystem auftretenden Kosten sind zu 100% Energiekosten“ veröffentlicht wurde. Mir ist keine solche Stelle bekannt. Das bedeutet zunächst nichts. Aber auch alle Ökonomen, die ich während der Ausarbeitung meines Aufsatzes mit dem „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ konfrontiert habe, haben mir keinerlei Hinweis gegeben, dass ich mit meiner Aussage nur vorhandenes Wissen wiederhole. Für diese Leute war mein Ansatz völlig neu. Sollte Ihr Hinweis zu Recht bestehen, müsste ich meine Arbeit natürlich umgehend als Plagiat zurückziehen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Heinz Schütte

  14. @Peter Jensen #32
    Sie betrachten die Zusammenhänge direkt…versuchen Sie es mal aus dem Blickwinkel der „Indirektheit“.
    Das Energiesystem ist erst mit einer indirekten und direkten Sichtweise komplett zu erfassen…
    Auch das Denken hat sehr viel mit Energie- Aufwand,Verbrauch zu tun. Aus einem Gedanken entsteht dann meistens eine Idee. Aus dieser Idee entwickelt sich ein Produkt. Dieses Produkt lässt sich dann vermarkten. Am Anfang steht der Energieeinsatz, der wird zum Gedanken usw. usw. In jeder Phase habe ich es mit Energie zu tun. Am Schluss wird hoffentlich in den meisten Fällen, mein Anfangsenergieeinsatz durch Geld bzw. Wohlstand belohnt. Somit ist Geld und Wohlstand auch nichts anderes als eine andere Art der Energieform….
    Oder ihr Beispiel mit den Abschreibungen. Hier steuert der Staat auch indirekt mit Energie. Entweder zu gunsten der Volkswirtschaft oder zu gunsten der Betriebswirtschaft. Somit wird einer von beiden Belastet oder Entlastet. Diese Belastung (Mehraufwand) ist auch wieder indirekt zu sehen und bedeutet dann auch nichts anders als eine andere Art von Energieform…
    Jede Aktion ist eine Form von Energieaufwand und hat Auswirkung auf andere Energieformen.
    Auch das Geld, mit dem spekuliert wird oder die Zinsen ist zum Schluss auch nichts anderes als eine andere Art der Energieform…
    Der „Markt“ wird diese Energieformen immer im Gleichgewicht halten. Diese Korrekuren zum Ausgangspunkt des Energiegleichgewichts kann entweder schmerzhaft sein (siehe Immobilienblase,IT-Blase oder jetzt auch die EE-Blase)oder sie kann sich schonend über die Wettbewerbsregeln im Markt anpassen.

  15. 19# – Herr Jensen

    „Wie kann jemand mit so wenig Kompetenz, Führungskraft und Verstand es so weit bringen, wie manche Politiker in Deutschland“

    Eine interessante Fragestellung, Herr Jensen, die Sie zum Teil ja bereits selbst danach beantworten.

    Ob das nur in DL so ist, sei dahingestellt. Es scheint in der historischen Sicht allerdings zwangsläufig eine vorrangig deutsche Sache zu sein, wie man anhand britischer wenn auch späte Einschätzung der Windkraft auf höchster politischer Ebene bemerkt.

    Soll ich wieder mit meiner häretischen Blasphemie kommen – über die deutsche Wahldemokratie und das deutsche Parteiensystem, die dabei offensichtlich gewisse Typen ausspuckt und nur zurechtgestutztes Mittelmaß zulässt?

    Liegt es daran, dass jemand, mit Ausnahmen wie überall, wohl die politische Laufbahn einschlägt auch oder sogar nur, weil derjenige und da unterscheiden sich die Geschlechter nicht, auch wenn Frau sich ja gerne als das bessere menschliche Wesen sonnt, sonst nichts gebacken bringt in seinem und ihrem Leben und je höher und entfernter vom vertretenden Volk desto zutreffender meine nicht gerade freundliche Einschätzung?

    Liegt es daran, dass jemand auch mit besten Absichten und Vorstellungen im Laufe eines aktiven Parteilebens unter Parteiknute rund und glattgeschliffen aalglatt schlängelnd überlebend bleibt oder vorher das Weite gesucht hat oder dort ausgespuckt wurde?

    Wäre jemand wie Bismarck unter heutigen Verhältnissen als Kanzler noch möglich, ja überhaupt denkbar? – nicht dass ich dessen Wirken in historischer Betrachtung grundsätzlich positiv sehe, dennoch und gerade ihn, den eisernen Kanzler, mit Kompetenz, Führungskraft und Verstand verbinde!

    Mit was soll ich nur oder nun mit „Angie“ verbinden? Was bleibt mir in Erinnerung außer eng sitzende signalfarbene Hosenanzüge und Vorlage für Kabarettisten?

    Charakterliche Ausnahmen auch in Parteien, also Leute mit zusammenfassend gesunden Menschenverstand erfreuen mich, ich glaube uns alle besonders, nur scheint es eine Kausalität zwischen abnehmender Zahl derer mit zunehmenden Parteirang und zum Flaschenhals hin nach oben zu bestehen, oder?

    Wie schreibt es unser britischer Freund sinnig – Noble-Cause corruption!

    Und ergänzend von mir – die Variante unedel ist ebenso oft vertreten auch wenn zurücktretend getreten wurde…

    Kurz, ich wollt und kann kein Parteipolitiker sein. Auch wenn ich hier stark politisch auftrete.

  16. Hallo Herr Hoffmann,

    dass das Leben auf Erden letztlich aus Energie besteht, ist mir schon klar. Dieses Gedankenspiel verstehe ich schon.
    Aber vielleicht gelingt es mir auch nur nicht, meine Verständnisprobleme genau auszudrücken? 🙂

    Ich versuche es nochmal: wenn hier bei EIKE über Verteuerung der Energie diskutiert wird, dann ist meist die tatsächliche technische Energie, also Strom, gemeint. Das EEG verteuert in Deutschland den Strom! Das EEG verteuert nicht die Energie, die Pflanzen oder Tiere zum Leben brauchen, das EEG verteuert nicht meine Energie, wenn ich über irgendwas nachdenke, das EEG verteuert nicht die Löhne, jedenfalls nicht direkt. Die Liste liesse sich fortsetzen. Das EEG verteuert aber die technische Energie, also den Strompreis.
    Mich irritiert einfach nur der Satz, dass alle Kosten der Weltwirtschaft Energiekosten sind. Diese gedankliche Vereinfachung ist zwar insofern richtig, als dass alle Aktivität auf Erden auf Energie beruht, aber wofür brauche ich diese Vereinfachung. Es gibt Kosten in der Wirtschaft, die sind vom Strompreis weitgehend unabhängig. Und deswegen sind eben nicht alle Kosten der Weltwirtschaft Energiekosten. Ich brauche also dieses theoretisch verständliche Gedankenkonstrukt der Energieäquivalenz doch gar nicht. Ich muss nicht alle Kosten auf „Energie“ reduzieren oder umrechnen bzw sie unter dem Begriff Energiekosten zusammenfassen, denn auch andere Kosten verteuern ein Endprodukt, wenn diese Kosten steigen und auch wenn man diese Kosten nicht „Energiekosten“ nennt. Verstehen Sie, was ich meine?
    Wenn der Staat die Abschreibungsregeln für Unternehmen verschärft, dann sind das Kostenerhöhungen für die Unternehmen, die das Endprodukt teurer machen. Aber deswegen muss ich nicht Abschreibungen zu Energiekosten erklären. Andersherum: wenn mein persönlicher Energieverbrauch bei der Arbeit steigt (vielleicht weil ich am Vortag gesoffen habe und mich nun für die gleiche Arbeit mehr anstrengen muss), dann erhöht sich zwar der Energieeinsatz, aber nicht der Preis des Endproduktes.
    Also nicht jede Erhöhung der natürlichen Energiezufuhr im Produktionsprozess erhöht auch den Preis des Endprodukts. Aber Verteuerung der technischen Energie (also Strom) verteuert im Normalfall ein Produkt. Genauso wie sich Lohnerhöhungen (evtl mit zeitlichem Versatz) auf die Endpreise auswirken.
    Aber dafür brauche ich kein Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz, um das zu verstehen.
    Versehen Sie, was ich meine? Wo ist der spezielle, andere, neue Grundgedanke dieses Äquivalenzgesetzes? Wofür brauche ich das?

    MfG Peter Jensen

  17. @P.Jensen & Co.
    Am besten versteht man es so, wenn man sich klar macht, dass alles Leben auf Erden auf ENERGIE basiert. Das Leben bzw. die Existenz ist eine einzige Energiemasse. Und hier sollte Ihr Ausgangspunkt für alle weiteren Denkrichtungen (Wirtschaft,Technik,Gesellschaft usw.) sein…

  18. @#28 Bei den Kraftwerken ist vor diesem Hintergrund interessant, wie lange diese benötigen, um die Energie die zum Bau und Betrieb aufgewendet wurde, zurückliefern.

    Beispiel AKW: Atom-Gegner behaupten oft, daß AKW mehr Energie fressen als sie liefern – das kann aber nicht sein, wenn diese nach 10 Jahren ohne Subventionen amortisiert sind.

    Beispiel Windturbinen: Sie werden mit billigster Energie in China hergestellt, liefern dann bei uns ein wenig Strom der zwingend mit hohen Preisen vergütet wird. Ohne den Einspeise-/Kaufzwang und mit echten Marktpreisen würde es sich nicht rechnen – ein Zeichen dafür, daß die Windturbinen vermutlich mehr Energie in der Herstellung verbrauchen, als sie später liefern. Sie sind praktisch „Stromfresser“ und damit das Öko-Monster schlechthin.

  19. @ P.Jensen #28

    „Verstehe ich das richtig? Das Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz besagt, dass die Kosten eines Produkts steigen, wenn die Energiezufuhr (also alles, was zur Herstellung des Produkts in irgendeiner Form benötigt wird), erhöht wird?
    Ist das die Aussage dieses Gesetzes?“

    Die Aussage von Herrn Dr. Schütte stellt eine direkte Proportionalität zwischen Energiekosten und Produktkosten her. Letztendlich ist das nichts weiter als eine Monetarisierung von Gütern (auch der Mensch läßt sich monetarisieren, was Versicherungsmathematiker generell tun, aber die Politik nicht umsetzt: Hochschulabsolvent wird schuldhaft von Autofahrer getötet. Die Versicherung müßte Eltern und Staat die Ausbildungs- und Lebenshaltungskosten nebst den verlorenen Einzahlungen in die Steuer- und Sozialkassen erstatten) mit Hilfe des Proxies „Energie“.

    Herr Dr. Schütte hat natürlich Recht, wenn er verlangt, daß die Herstellungskosten der Apparate zur Bereitstellung der sog. „EE“ auf Basis der Energiekosten der sog. „EE“ erfolgen, also bei Stahlherstellung sind als Basis Kosten der Biomasse (Holzkohle …) und des sog. Ökostroms anzusetzen.

    Allerdings sind derartige Berechnungen für die Masse der Bevölkerung und der Politiker mangels entsprechender Bildung hohe Mathematik, die die eh nicht verstehen.

  20. Verstehe ich das richtig? Das Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz besagt, dass die Kosten eines Produkts steigen, wenn die Energiezufuhr (also alles, was zur Herstellung des Produkts in irgendeiner Form benötigt wird), erhöht wird?
    Ist das die Aussage dieses Gesetzes?
    Aber das ist doch selbstverständlich. Das ist doch ne Banalität, für die ich kein kompliziert klingendes Kosten-Energieäquivalenzgesetz brauche, sondern nur meinen logischen Menschenverstand. Dafür muss ich nicht mal BWL oder VWL studieren.
    Und die Umrechnung aller möglichen Kosten in Energie brauche ich auch nicht, weil diese „Gesetzmäßigkeit“ ja für alle Kostenarten gilt.
    Steigen die Löhne, dann steigen die Preise, steigen die Stromkosten, dann steigen die Preise, steigen die Steuern und Abgaben, dann steigen die Preise… es sei denn, mein Gewinnaufschlag ist für mich noch ausreichend hoch, dass ich Verteuerungen der Produktionsfaktoren zulasten meines Gewinns hinnehme. Jedenfalls in der BWL. In der VWL ist die Verteuerung der Produktionsfaktoren fast nur von Nachteil für alle.

  21. @ C.Meinen #26

    Das „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ ist für Ökonomen ein alter Hut. Schön, daß die Naturwissenschaftler endlich kapiert haben, daß Energie in der Welt der Ökonomen ein Substitut für menschliche „Arbeit“ ist und daß Energie nicht kostenlos genutzt werden kann.

    Allerdings ist „Energie“ nicht der einzige Faktor der die Preise von Gütern bestimmt. Das übersehen Naturwissenschaftler gerne.

  22. Denken wir uns den Piloten noch existenzieller; er braucht eine Körpertemperatur von konstant 36,5 Grad C. Dafür benötigt er eine Energiezufuhr. Nennen wir es Nahrung.

    Die Äquivalenz von Energie und Kosten ist ein faszinierender Gedanke (wie bei Energie und Masse). Er ist sowohl vereinbar mit der Objektiven Arbeitswertlehre (Smith, Marx) als auch mit der Subjektiven Wertlehre/Grenznutzen ( Menger, von Mises).

  23. @ A. Bauer #21

    „Aber auch mit kostenloser Energie würde man noch arbeiten müssen, um Dienstleistungen zu bezahlen.“

    Kostenlose Energie gibt es aber nicht, auch wenn der „Einkaufsfahrtenredner“ F. Alt das sinngemäß behauptet: „Sonne und Wind schicken keine Rechnung.“
    Würde man auf die Windmühlen- und Solarbranche und die Politiker die Grundsätze (Prospekthaftung) anwenden, die für Anlageverkäufer (Banken, Vermögensberater etc.) gelten, wären die schon längst alle insolvent wegen vorsätzlich falscher Prospektangaben.

  24. @A.Bauer #21
    Sie müssen sich an den Anfangspunkt begeben um das Energieerleichterungssystem zu verstehen….
    Jede Bewegung des Menschen ist eine Energiebewegung. Der Mensch muss somit sein gespeicherte Energie aufwenden um eine Bewegung auszuführen. Ihre Dienstleistung zum Beispiel ist nichts anderes als das Aufbringen, Einsetzen und Verbrauchen von körpereigener Energie. Um diese körpereigene Energie zu vermindern hat der Mensch mit Wissensverstand sich Hilfsmittel zugelegt. Auch Maschinen und Elektorgeräte usw. genannt.
    Ihr Pilot z.b. kompensiert zum größten Teil die körperliche Energie (Transport eines Gegenstands/Menschen) durch den Einsatz von Treibstoffenergie.

  25. Auch in anderen Teilen der Welt denkt man weiter:

    Textauszug:
    „India likely to reject EU carbon trading plan

    No official go-ahead yet in the wake of China’s move to bar its airlines from participating in anti-emission scheme.“

    Quelle: http://tinyurl.com/7ev46os

  26. #18: Peter Jensen
    Sie haben Recht,
    und jetzt wird es philosophisch.
    Viele Dinge, die dem Mensch viel (Geld) wert sind,
    kann man eben NICHT physikalisch messen.
    Es ist die bekannte Körper-Geist-Problematik.
    Das schließt nicht aus, dass auch das Denken physikalische Energie erfordert, wie das Leben selbst.
    Was unterscheidet ein Bestsellerbuch von einem „Ladenhüter“ physikalisch?

    mfG

  27. Zum „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“: Der wirkliche gemeinsame Nenner ist nicht die Energie selbst, sondern die Dienstleistung bzw. Arbeitskraft!
    Energie bereitzustellen ist eine Dienstleistung – wie der Lieferant das hinbekommt, mit Zauberei oder wie auch immer, ist dem Kunden egal.

    Beispiel: Hinter den Kosten für ein Flugticket steckt viel Energie, das Kerosin für das Flugzeug, für den Bau des Flugzeugs usw. Man braucht aber auch einen Piloten den man fürs fliegen bezahlt. Der Pilot selber wird natürlich auch viel Geld für Energie ausgeben, aber auch einen Teil für Dienstleistungen, z.B. die Reparatur seines Autos. Der Automechaniker wiederum wird sein Geld auch zum grossen Teil in Energie stecken, aber nicht alles usw. usw.

    Letztendendes kann man mit billiger Energie den Wohlstand in der Gesellschaft massiv anheben, indem einen sehr grossen Kostenanteil reduziert. Man müsste weniger arbeiten, würde mehr dafür bekommen. Aber auch mit kostenloser Energie würde man noch arbeiten müssen, um Dienstleistungen zu bezahlen.

  28. #18: Peter Jensen sagt:
    Sehr geehrter Herr Jensen,
    ich werde Ihnen gerne alle Fragen zum „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ beantworten, aber eine „kurze Erläuterung“ der Materie ist leider nicht möglich, dazu ist der Stoff zu kompliziert. Ich möchte Sie höflich bitten, meine Originalarbeit aus der „et“ nochmals Satz für Satz zu lesen, denn dort sind alle Ihre Fragen ausführlich behandelt und beantwortet. Ich gehe davon aus, dass Sie nichts „falsch verstehen“. Sollten dann noch Fragen offen sein, werde ich sie Ihnen selbstverständlich gerne beantworten.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Dr. Heinz Schütte

  29. Ich habe mir mal den link rechts bei EIKE über die Sendung „Drehscheibe“ im ZDF angesehen. Gegen Ende kommt ja da eine Frau Lemke, Grünen-Politikerin aus NRW, zu Wort, die mahnend behauptet, Deutschland müsse der Welt zeigen, wie Klimaschutz geht und wir müssen das Klima schützen, sonst gibt es keine Artenvielfalt.
    Zu diesem Kommentar und auch zum „Thinktanker“ Herrn Özdemir wie auch zu vielen anderen Berichten von Bekannten, die im Umfeld von tlws. ranghohen deutschen Politikern arbeiten, fällt mir nur immer wieder die eine Frage ein: wie kann jemand mit so wenig Kompetenz, Führungskraft und Verstand es so weit bringen, wie manche Politiker in Deutschland. Es ist mir tatsächlich ein Rätsel! Wieviel geballte Inkompetenz sich bis in Landes- und Bundesministerien versammelt und Entscheidungen treffen kann, ist peinlich für Deutschland und wahrscheinlich nur hier in einer von Selbstmitleid geplagten, im Wohlstand gepamperten Republik ohne wirkliche existenzielle Sorgen möglich. Mir ist dieser Fakt nicht neu, jedoch vergisst man das im Alltag schnell und wird so immer wieder durch die Äußerungen der Politiker dran erinnert.
    Und was mir noch bei der Grünen-Politikerin auffällt und das verwundert einen gerade bei den Grünen (oder vielleicht doch nicht, die Nähe von grün und braun wurde ja hier schon öfter thematisiert): welcher deutsche und auch persönliche Größenwahn spricht aus diesen Worten. „Deutschland müsse zeigen, dass Klimaschutz geht und der Rest der Welt muss unserem Beispiel folgen. Wenn wir das nicht schaffen, geht die Welt im Fieber der Erderwärmung wohl unter.“ Oder so ähnlich waren die Worte.
    Dieselben Leute, die bei Millionen friedlicher Deutschlandfahnen bei Fußball-EM und WM bedenklich ihr Hauot wiegen, ob eines neu beginnenden deutschen Größenwahns und die auch sonst bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit immer jammernd fragen, wieso wir Deutschen eigentlich immer die Ersten bei irgendwas sein müssen, stellen plötzlich unser Land als Vorbild für die Welt da und schämen sich nicht, im Prinzip zu sagen: am deutschen Wesen soll die Welt genesen.
    Pathologisch ist mir dieses Verhalten schon klar. Diese Leute bedienen damit ihre (woher auch immer stammenden) Minderwertigkeitskomplexe und Schuldgefühle und hoffen, vom Rest der Welt gesagt zu bekommen: IHR SEID GUT! Und damit fühlen sie sich als besserer Mensch und geben ihrem sonst sinnlosen Leben einen Sinn.
    Wer bitte ist sonst Evelin Lemke? Ich weiß, man soll ja keine Scherze mit Namen machen und ich entschuldige mich auch sofort bei allen anderen Lemkes, die dem Klischee nicht entsprechen (zumal die Frau ja auch den Nachnamen mit einem von mir geschätzten ehemaligen Fussballmanager teilt), aber in diesem Falle passt dieser Name Lemke perfekt zur banalen, weinerlichen, kleingeistigen und dummen Natur der Person. Lemke. Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich kotzen könnte, wenn ich diese Politiker sehe!!! Nochmals Entschuldigung bei allen anderen Lemkes, die diesem Namen teilen und ihn mit mehr Charakter füllen.

    Hoffentlich hat dieser Klimaspuk bald ein Ende und wischt die gesamte Grünen-Gutmenschen-Moralapostel-Riege von der Bildfläche.
    Es ist wirklich wieder Zeit für Hirn und analytische Sachlichkeit in der deutschen Politik!
    Sehr schön in diesem Zusammenhang der Kommentar eines EIKE-Lesers zu dem Özdemir-Beitrag: (sinngemäß) Blähungen und andere Regungen im Bauchraum werden mit Denken verwechselt.
    :-)))

  30. Hallo Herr Schütte,

    können Sie mir kurz das Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz erläutern? Es erschließt sich mir nicht die Aussage, dass sämtliche Kosten im Weltwirtschaftssystem reine Energiekosten sein sollen?
    Was ist mit Personalkosten? Was ist mit Mieten/Leasinggebühren? Was ist mit Gebühren/Beiträgen/Honoraren?
    Oder verstehe ich da was falsch?

    MfG, Peter Jensen

  31. @Dr. Heinz Schütte #16
    In Deutschland haben/hatten wir eine Energiequelle, die wir auf 3,5 – 4 Cent je kwh heruntergearbeitet haben. Diese Energie aus einen amotisierten Kernkraftwerk ist der wirtschaftliche Maßstab für alle anderen Energieerzeuger! Dieser Herstellungspreis von Energie zwischen 3-4 Cent ist die Maßstab an der sich alle anderen messen lassen müssen!
    Deutschland hätte keine Stromkostensorgen, wenn Sie die Kernkraft, jetzt wo diese so volkswirtschaftlich am effektivsten ist, bei behalten hätte. Das wäre eine wirkliche Win-Win-Win Situation. Die Betreiber, der deutsche Staat und der Stromendverbraucher hätte für die Zukunft nur gewonnen gehabt!

  32. Ich bitte um Nachsicht, wenn ich den folgenden Text, der an anderer Stelle im gleichen Wortlaut bei EIKE schon veröffentlicht wurde, hier nochmals wiederhole, aber er enthält den schlüssigen, wissenschaftlich fundierten Beweis für alle hier vorgetragenen kritischen Anmerkungen gegen die Windenergie.
    Im Dezemberheft 2011 der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „et-ENERGIEWIRTSCHAFTLICHE TAGESFRAGEN“ wurde das „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ veröffentlicht, das ich durch Anwendung eines naturwissenschaftlichen Grundgesetzes auf elementare Zusammenhänge des Wirtschaftsgeschehens hergeleitet habe: „Ausnahmslos sämtliche im Weltwirtschaftssystem auftretenden Kosten sind zu 100% reine Energiekosten.“ Dieses Gesetz hat fundamentalen Charakter für die Wirtschaftswissenschaften im Allgemeinen und die Energiewirtschaft im Besonderen. Da bisher kein ernst zu nehmender Wissenschaftler das „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ mit anerkannten Fakten und Argumenten im Sinne Karl Poppers falsifiziert hat, besitzt es uneingeschränkte Gültigkeit.
    Dieses Gesetz ist geradezu die ideale Argumentationsplattform, um die Aussage von Ranga Yogeshwar „Die Energiewende sei die langfristige Garantie dafür, dass die Preissteigerungen aufhören“ als haltlosen Unfug ins Reich der Märchen zu verweisen. „Erneuerbare Energien“ werden mit steigenden Kosten fossiler Energien eben nicht kostengünstiger, sondern teurer, da ihre Kosten zu 100% aus Kosten für fossile Energien bestehen. Erst eine technische Effizienzsteigerung um den Faktor 3-10 würde „Erneuerbare Energien“ konkurrenzfähig machen. Das ist aber ausgeschlossen, denn sowohl Dynamomaschinen, Windräder, als auch Siliziumzellen, Photovoltaik, arbeiten an der Grenze ihres theoretisch möglichen Wirkungsgrades, und die Herstellungsprozesse für die jeweiligen Anlagen lassen sich nicht annähernd in der erforderlichen Größenordnung kosteneffizienter gestalten.
    Bisher war es für die Protagonisten der „Energiewende“ relativ einfach, dem Volk einzureden, dass die anfangs sehr hohen Kosten für „Erneuerbare Energien“ sich schon bald durch Kostendegression auf ganz normale Weise, wie stets bei neuen Technologien, auf ein vertretbares Maß reduzieren würden. Diese unzutreffende Begründung kann man der Öffentlichkeit indes nur so lange verkaufen, wie die Zusammensetzung der Kosten und speziell deren wahre Verursachung nicht explizit bekannt sind. Nachdem das „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ formuliert wurde, ist diese Argumentation ein für alle Mal vom Tisch: „Sämtliche Kosten dieser Welt sind ausnahmslos Energiekosten.“ Sämtliche Kosten dieser Welt, auch die für „Erneuerbare Energien“ werden steigen, wenn die Primärenergiekosten steigen. Kostensenkungen sind nur möglich, wenn die energetische Effizienz eines Herstellungsprozesses gesteigert werden kann.

  33. #11: Thomas Heinzow sagt:am Montag, 19.03.2012, 17:44

    Aus für den Jobmotor „Offshore-Windenergie“ in Emden:

    BARD entlässt doch Offshore-Mitarbeiter

    http://tinyurl.com/6u3zcyc

    Die Frage ist nur noch, ob die Politik irgendwann begreift, welchen Murks sie verzapft hat?

    Sehr geehrter Herr Heinzow,

    die Politik begreift gar nichts. Die wollen gar nichts begreifen. Die haben Ihre Hobbys und wollen schön sein.

    Schauen Sie sich doch mal das an:

    „Derzeit ist es tatsächlich schwer für die Patienten, einem Arzt einen groben Behandlungsfehler nachzuweisen. Eine völlige Beweislastumkehr, mit der Folge, dass der Arzt beweisen muss, dass er keinen Fehler gemacht hat, halte ich jedoch für hochproblematisch. Denn dieser Nachweis wäre ebenfalls extrem schwierig. Zudem würden die Haftpflichtprämien für Mediziner in unbezahlbare Höhen schnellen. Ich möchte aber keine amerikanischen Verhältnisse, bei denen am Ende mehr Geld für die Absicherung medizinischer Tätigkeit als für die Behandlung der Patienten ausgegeben wird. Letztendlich birgt dies auch die Gefahr, dass viele Ärzte dieses Risiko nicht mehr zu tragen bereit sind oder die Kosten wieder bei den Versicherten landen.“

    http://tinyurl.com/72ddlk6

    MIt diesem Spruch könnte man auch alle sonstigen im Wirtschaftsleben üblichen Garantieansprüche abschaffen, weil das die Garantieleister zu sehr belasten würde und dann die Preise steigen würden.

    Nichts begriffen. Biologie gehorcht naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten. Und wenn ein Patient nach einer Behandlung schlechter da steht als vorher, dann ist gepfuscht worden.

    Wir haben Jahr für Jahr Billionen Schäden durch Behandlungspfusch.

    Und diesem Helden geht es dann darum, die Versicherungen zu schützen ?

    Bekloppt.

    Und der Deutsche Richterbund und die Anwaltschaft ? Penner, die nichts merken und es gut finden, von diesem Unrechtsrecht zu partizipieren.

    Die sollte man auf Hartz-IV setzen.

  34. ich habe mir die ersten vier Absätze des Textes durchgelesen und dabei das Interesse an diesem inhaltsleeren Geschwafel verloren.

    Da ist halt jemand gegen Windenergie.

  35. Die Anwälte haben sich auch schon positioniert, denn für Anlegerdroht ein Totalverlust.

    Für Betroffene Anleger gibt es also gute Argumente, sich jetzt der BSZ e.V. Interessengemeinschaft „SIAG Schaaf Industrie AG“ anzuschließen

    Die Anleihe war mit 9% verzinst. Damit hat sich das bewahrheitet, was jeder BWLer lernt:

    Bei hohen Zinsen droht „nachhaltiger“ Totalverlust. Es gibt da noch mehr „nachhaltige“ Anlagemodelle ähnlichen Kalibers in der Branche.

  36. @#3 Das tragische bei unserer Politik ist, daß man nicht wirklich an den „Markt“ glaubt. Man will ihn nicht wegen dessen Freiheit und Gerechtigkeit, sondern misbraucht ihn nur dazu, etwas Wohlstand zu erzeugen den man dann sofort abschöpft und umverteilt. Zudem manipuliert man den Markt und versucht ihn praktisch zu „zwingen“, Öko-Strom zu produzieren und anderen nicht. Daß das kein gutes Ende nehmen kann, ist logisch.

  37. ad #7

    Exakt. Der „Offenbacher“ ist auch ein Teil der unsichtbar agierenden Hand des Marktes. Die Marktkräfte sind wie ein Naturgesetz. Egal was die jeweils Herrschenden auch anstellen und versuchen. Sie können sie weder abschaffen noch einsperren. Sie wirken einfach so, obwohl die Herrschenden die irrwitzigsten Beschwörungsformeln von sich geben, mit Gesetzen, Unterdrückung und Lügen. Freiheit und Markt sind Bestandteil der gleichen Münze. Sie gehören zusammen. Und die (Kraft der) Freiheit kann man eine zeitlang unterdücken. Aber man kann sie nicht abschaffen. Auch sie ist wie ein Naturgesetz. Sie ist einfach da und wirkt. Sie ist wie eine Mühle des Herrn. Seine Mühlen mahlen langsam, aber sie mahlen.

  38. #3: Hallo harry hain, ich stimme zu. Der Staat als Maktteilnehmer ist ein Systembruch.
    Der „freie Markt“, das darf man nie aus den Augen verlieren, ist andererseits so etwas wie ein Idealzustand, der selten die Realität darstellt und deshalb gezielt vom Staat geschützt werden muss, wie die vielen Kartellverfahren zeigen.
    Aber es ist richtig,
    man kann die Gesellschaft einteilen ind den produktiven Teil, der das Geld verdient (Wirtschaft) und den unproduktiven Teil, der es ausgibt (Staat).
    Ein Schlüsselindikator dafür ist die „Staatsquote“,
    die bei uns zu hoch ist.
    Leider gibt er nicht nur das aus was er durch Steuern einnimt, sondern er macht Schulden.

    Bei der Energiepolitik haben wir aber den Sonderfall, dass der Staat sich nicht nur durch Steuern (Energie, Auto) bereichert, sondern eine wirtscdhaftlich NICHT VERTRETBARE Energieverteuerung erzwingt auf Grund einer ausreichend widerlegten nicht menschenfreundlichen „Ideologie“, die einer Religion nicht unähnlich ist und keinen Widerspruch duldet.
    Es war immer schon ein charakteristisches Begleitmerkmal von undemokratischen Diktaturen, das die Wahrheit unterdrückt wird.

    MfG

  39. @Harry Hain #3
    100% Zustimmung!

    Der freie Markt ist der Ort der freien Zusammenkunft von freien Menschen.
    Egal was der Staat und andere Schmarotzer dieser „freien Zusammenkunft“ noch alles aufborden. Zum Schluss wird das „Behandeln“ des freien Markts über das Schicksal einer Gesellschaft entscheiden.

    1. Die reine Form ist
    „Der freie Markt“

    2. Die eingeschränkte Form ist
    „Die soziale Marktwirtschaft“.

    3. Die kontrollierte Form ist
    „Die ideologische Diktatur“.

    Zum Schluss:
    Nach dem Untergang einer Gesellschaftsform wird alles wieder seinen Ursprung im „Freien Markt“ haben. Verkäufer trifft auf Käufer. Interessent trifft auf Interesierten. Der Sucher trifft auf den Wissenden usw.usw.

  40. Bei uns ums Eck gibt es 17 große Windräder (Nabenhöhe 138 m). Wenn diese ganze Hysterie abgeflaut ist und die Betreiber dieses Unsinns endlich pleite sind, könnte man in die Kanzeln der Windräder schöne Luxuswohnungen einbauen. Der Ausblick muß fantastisch sein! Es fehlt nur der Aufzug.

  41. Der Staat war noch nie (!) erfolgreich als Marktteilnehmer. Das einzige, was er produziert ist „falsches“ Geld über seine Notenbank(en)(ohne bzw. ständig sinkenden Gegenwert).

    Dieser EEG-Hype ist ein weiteres trauriges Beispiel für die Vernichtung von Vermögen der Bürger und dem o. g. Versagen des Staates als Marktteilnehmer. Aber die Bürger sind selber schuld, weil sie diesem Etatismus obrigkeitsgläubig folgen. Sei es durch Passivität (Rückzug ins Private, selbst verschuldeter Unkenntnis/Unmündigkeit) oder tatsächlichem Glauben an diesen Unsinn.
    Der Markt (diese unsichtbare Hand s. a. Adam Smith) wird es regeln. So oder so. Er tut es immer. Im Sozialismus (Untergang, Verarmung), wie auch im Kapitalismus (siehe Phönizier, Wohlstand) und den dazwischen liegenden Spielarten (EUdSSR, China, Japan, USA etc.).

    Erstaunlich ist aus meiner Sicht, wie z. B. bei 75% Sozialismus in D, die noch freien Markteilnehmer (Rest der freien Unternehmer in Eigenverantwortung) die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit in D hoch halten können. Fragt sich, wie lange der Gesundheit das noch mitmacht. Welcher Boom/Wohlstand wäre wohl zu erwarten, wenn wir nur 40% Sozialismus (etwas wie den USA) in D hätten?

    Für alle Kriege, Hungersnöte etc. sind Staaten/Herrrscher verantwortlich. Teilnehmer einer freien Marktwirtschaft haben keinerlei Interesse an Kriegen, da sie durch solche Ereignisse ihr Vermögen immer verlieren werden. Sie „erobern“ friedlich durch freien Handel. Staaten/Herrscher stör(t)en immer den von unsichtbarer Hand (A. Smith) geführten Handel/Markt. Wie oben gesagt: erstaunlich wie tolerant und robust sich dieser „friedliche Markt“ gegenüber diesen Störern verhält. Aber der Markt wird auch bitter reagieren, wenn die Störer zu heftig sich störend einmischen. Interessant ist auch wie gut man die Überlebensfähigkeit des Sozialismus abschätzen kann. Sein Ende tritt in dem Moment ein, wenn die langlebigsten Güter/Vermögen zerfallen: die Immobilien(werte). Das ist nach gut 70 Jahren erreicht (siehe UdSSR).

  42. Man muss sich unbedingt mal die Seiten des EWEA anschauen, um die Dimension der Windbranche zu erfassen. Einerseits in den Versorgungsbeiträgen an der Stromerzeugung und andererseits in der gigantischen Investitionssumme, die unter Wettbewerbsbedingungen verlorenes Geld sind.
    Ginge es allein um die preiswerteste Stromerzeugung, wäre die ganze „Don Quichotterie“ unter dem Deckmantel eines „Klimaschutzes“, unwirtschaftlichen „Schnickschnack“ zu vermarkten, doch überhaupt nicht möglich.
    Wenn solche Schwachmaten wie ein Cem Özelmir, die Grünnen mit „denken“ in Verbindung bringen, dann blicken die einen ihrer Anhänger nicht durch in wessen Auftrag Grüne Reklame machen und die Anderen sehen nicht wer sie dafür bezahlt, aber die Parteivorstände spielen ihre Doppelrolle als besorgter Biedermann und Zuhälter der Ökobranche.
    Im Vertrauen auf die Werbeeinnahmen abhängigen Medien, wo die ehemaligen Flugblattschreiberlinge nun als Redakteure aufgerückt, wie Speichellecker die Wünsche der Werbekunden mit Jubelartikel ins visionäre Licht setzen.

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