Der Winter 2012 war zu warm – Die Winter werden immer kälter

Dank Herrn Toralf Staud*, “Trotz Frost: Der Winter war zu warm“ wird der Leser einmal mehr mit Statistiken beaufschlagt. Mit Statistiken ist dies so eine Sache, wie die Welt spätestens seit dem legendären Ausspruch von Winston Churchill weiß. Nur ein Beispiel aus dem Kurzartikel von Herrn Staud: Bezogen wird sich stets auf den sog. „Internationalen klimatologischen Referenzzeitraum“ von 1961 – 1990. Dies liegt daran, dass Klima per Definition, Sie haben richtig gehört, Klima ist nichts Reales, sondern wurde per Definition festgesetzt, auf den Mindestzeitraum von 30 Jahren festgelegt wurde. Das angegebene Wintermittel 2012 des DWD ist also hierauf bezogen. Da Herr Staud viel Statistik, von statistischen Listen unter seine Leser bringen möchte, möchten wir unseren Beitrag leisten, Herrn Staud ein wenig Hintergrundwissen zu vermitteln, warum die Statistik so ausgefallen ist, wie er sie ablas und, damit sein Anspruch, den er auf seiner Netzseite anpreist „Umwelt: Hintergrund“ auch mal erfüllt wird.


Nicht besser sieht es bei Prof. Dr. Rahmstorf auf „seiner“ KlimaLounge aus (hier). Allerdings hat er seine Statistik mit ein paar Blümchen aus seinem Garten geschmückt. Was dies mit Wissenschaft zu tun hat, wissen wir auch nicht. Deshalb für ihn ein paar Fakten: 

1356 blühten an Weihnachten die Blumen und die Bäume bekamen Knospen. (Im Sommer 1304 trocknete übrigens der Rhein aus).

Im Jahr 1430 gab es überhaupt keinen Winter und das Getreide war bereits im April reif.

1617 blühten in Deutschland Ende Januar bereits die Tulpen.

1624 blühten um die Weihnachtszeit in Hildesheim Rosen.

Anno 1796 fing das neue Jahr mit einer recht angenehmen Witterung an und Mitte Januar waren schöne warme Sommertage, welche beinahe den ganzen Monat andauerten. Es war so warm, dass die Bäume anfingen auszuschlagen. In den Niederlanden zeigten die Bäume sogar schon Blüten. Man konnte bis Anfang Februar wie im Sommer spazieren gehen.

Am Neujahr 1898 blühten die Narzissen.

Vom Weihnachten 1909 bis Dreikönig 1910 flogen die Bienen wie im Sommer.

1948 maß die Meteorologische Anstalt auf St. Margarethen die bisher noch nie in einem Januar festgestellte Höchsttemperatur von 18,7°C.. Und weiter, dass Tagesmittel von 15,3°C entspricht der Normaltemperatur des Junianfangs. Sowie:

Anfang Januar 1664 war zu Beginn ein warmer Winter, aber am 22. Januar fing es heftig an zu frieren und dabei fiel auch viel Schnee, der sich über die zugefrorene Elbe und andere Flüsse legte. Dieser Wetterbericht des Jahres 1664 sollte uns sehr bekannt vorkommen, denn 2012 war es ganz genau so. Anfang 2012 recht warm, Herr Prof. Rahmstorf hat dazu Blümchen aus seinem Garten gezeigt, und um den 22. Januar kam dann die „Russenkälte“, wie diverse Medien titelten. Laut Prof. Rahmstorf soll dies nach den Untersuchungen des PIK, AWI und Leibniz-Institut auf den anthropogenen Klimawandel zurück zu führen sein, weil es durch diesen in der Arktis immer wärmer wird, was dann bei uns im Winter Kälte und Schnee bedeuten würde. Nun, bisher wussten wir nicht, dass der anthropogene Klimawandel bereits 1664 sein Unwesen treibte. So kann man von der Vergangenheit eingeholt werden.

Herr Prof. Rahmstorf  verwendet auf seiner KlimaLounge übrigens Deutschlanddaten ab 1750. Die gibt es gar nicht, zumindest nach Aussagen des DWD. Das Deutsche Reich wurde 1871 geschaffen, davor gab es nur eine Kleinstaaterei. Jeder Fürst hatte seine eigenen Stationen, gemessen wurde teilweise nach eigenen Normen und die Thermometer haben zumindest in Süddeutschland noch nach Reaumur gemessen. Erst mit der Reichsgründung gab es eine Vereinheitlichung der Maßeinheiten, auch das Meter wurde seinerzeit eingeführt. Der Deutsche Wetterdienst hat deshalb den Autoren schon einmal früher mitgeteilt, dass verlässliche Deutschlanddaten erst ab 1900 vorliegen. Die 20 Jahre davor, habe man überprüft und extrapoliert. Der DWD geht deswegen davon aus, dass seine Werte ab 1881 verlässlich sind. Davor gibt es nichts Verlässliches. Es sind spekulative Daten, vor allem, weil sehr viele Stationen darunter sind, die heute gar nicht mehr zu Deutschland gehören, d.h. auch Stationen sind darunter, die damals zu dem größeren Österreich gehörten wie Prag, Brünn, Zagreb, Budapest, usw. Bei den DWD-Daten ab 1881 sollen die damals deutschen Stationen, die aber jetzt außerhalb der Staatsgrenzen liegen, herausgestrichen worden sein, das behauptet zumindest der DWD.

Prof. Rahmstorf hat also wieder einmal seinen Beitrag mit der heißen Nadel gestrickt. Mit Wissenschaft oder gar korrekter Wissenschaft, hat sein Dargestelltes nichts zu tun. Aber dies zeigen bereits die vielen Blümchen im Bericht aus Rahmstorf´s Garten. Es zeigt sich einmal mehr, fehlen Wissen und Fakten, so muss auf Nebensächlichkeiten – Buntes – zurück gegriffen werden, um ersteres zu verschleiern.

Bereits unsere Überschrift weist auf ein vermeintliches Paradoxon hin. Wie kann ein Winter zu warm sein und dabei immer kälter werden. Nun, dank statistischer Gepflogenheiten, Churchill würde sagen, statistischer Tricks, ist in einer Statistik vieles unterzubringen.

Das Klima, welches im Gegensatz zum Wetter, keine reale Erscheinung ist, also in der Realität gar nicht existiert, ist ein vom Menschen gemachtes willkürliches Konstrukt, um Vergleiche anstellen zu können. Vor knapp 100 Jahren hat sich die Meteorologie auf einen Referenzzeitraum von 30 Jahren festgelegt und gesagt, dieses ist zukünftig als Klimazeitraum definiert. Der erste “Internationale klimatologische Referenzzeitraum“ begann 1931 und endete folglich 1960. An diesen schließt sich der zweite Internationale klimatologische Referenzzeitraum von 1961 bis 1990 an, an dem heutige Durchschnittswerte, z.B. Jahreswintertemperatur, verglichen werden. Nun ist den älteren von uns der Zeitraum von 1961 bis 1978 noch in guter Erinnerung. Dies war die Zeit, als in Wissenschaft, Medien und Politik ein Gespenst umging, nicht etwa das Gespenst einer drohenden Erderwärmung, nein, das Gespenst einer drohenden Eiszeit (Abbildung 1).

 

Abbildung 1 zeigt den Klimabericht aus Newsweek vom 28. April 1975, der eine drohende Eiszeit postuliert. In Deutschland tat sich Der Spiegel mit der Thematik hervor und titelte am 12.08.1974 zur vermeintlich drohenden Eiszeit, “Katastrophe auf Raten“. Damals hieß es: “Die Abkühlung hat schon hunderttausende Menschen getötet. Wenn sie weiter voranschreitet und keine Maßnahmen ergriffen werden, wird sie weltweite Hungersnöte, weltweites Chaos und Weltkrieg hervorrufen und das kann alles noch vor dem Jahr 2000 eintreffen“, sagte zum Beispiel Lowell Ponte 1976 in “The Cooling“ und Paul R. Ehrlich sechs Jahre früher zum selben Thema: “In zehn Jahren werden alle bedeutenden Lebewesen im Meer ausgelöscht sein.“ (http://www.prisonplanet.com/articles/february2007/130207globalwarming.htm)

Wie wir heute wissen, ist nichts dergleichen eingetroffen, außer, dass auch damals die Klimatologen und deren Anhang, die auf der Hysterie-Welle schwammen, gute Tantiemen einfuhren.

Warum es damals kälter wurde und anschließend wieder wärmer, zeigt Abbildung 2.

 

Abbildung 2: Die Sonne war in den 1960-und 1970-Jahren außerordentlich schwach in ihrer Aktivität und damit Energieabgabe.

Werden nun statistisch Werte von heute mit dieser kalten Epoche verglichen, müssen die Werte so lange wärmer sein, so lange, wie diese Kaltzeit nicht unterboten wird und folglich auch kühle Jahre als warm ausgewiesen werden.

Nimmt man hingegen die beiden letzten Dekaden und vergleicht diese miteinander, so ist festzustellen, dass von 1993 – 2002 die Winterdurchschnittstemperatur in Deutschland bei +1,4°C lag und von 2003 – 2012 bei nur noch +0,7°C liegt (nach Daten des DWD).

Demnach sind die Winter deutlich kälter geworden. Sie sehen, mit Statistik lässt sich alles und nichts sagen, getreu dem Ausspruch von Winston Churchill. “Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe.“

 

Damit sich unsere Leser selbst ein Bild machen können, zeigt Abbildung 3 die Wintertemperaturen von Deutschland im Zeitraum von 1882 bis 2012. Die Daten stammen vom DWD. Dabei handelt es sich um die Originaldaten, die noch nicht um den Wärmeinseleffekt bereinigt wurden. Siehe hierzu unser Beitrag (hier)

Werden die Jahre ab dem wärmsten global gemessenen Jahr betrachtet, so ergibt sich folgendes Bild.

 

Abbildung 4 zeigt die Wintertemperaturen in Deutschland von 1998 – 2012. Der Mittelwert liegt bei +1,2°C (grün). Insgesamt ist die Tendenz fallend. Auffallend ist der hohe Winterwert im Jahr 2007. Dies war auch das Jahr mit der größten arktischen Eisschmelze, was als Hinweis zu deuten ist, was die vergleichweise milde Wintertemperatur verursachte und weiter zeigt, dass die jüngst medienwirksam vorgestellten Untersuchungen des AWI, PIK und dem Leibniz-Institut: "Klimastudien sagen kältere Winter in Europa voraus", nach denen es bei uns im Winter kalt werden soll, weil es in der Arktis warm wird, blühender Unsinn sind. Ist es in der Arktis warm, wie z.B. in 2007, so ist es auch bei uns im Winter warm.

Sie sehen, mit Statistiken lässt sich viel darstellen, aber nicht die Frage nach dem Warum beantworten. Hierzu bedarf es der notwendigen „Hintergrundinformationen“.

 

Abbildung 5a zeigt die AMO (Atlantic Multidecadal Oscillation) ab 1870. Zum einen ist ihr Verlauf zyklisch, mit einer Zyklusdauer von ca. 35 Jahren (bei der Darstellung des Hadley-Centers, mit der gewählten Nulllinie geht dies unter, in Abbildung 5b ist der zyklische Verlauf der AMO deutlich sichtbar). Sie folgt dem Brückner-Zyklus der Sonne und zum anderen, ist sie derzeit in ihrer Warmphase, die um 2007 ihr Maximum erreichte und derzeit immer noch hoch ist.

Abbildung 5b: Kleine Abbildung zeigt den Verlauf der AMO nach Rowan, T.S., and Daniel Hodson, "Atlantic Ocean Forcing of North American and European Summer Climate", Science 309, 115-118, 2005 und die große Abbildung die AMO nach Dr. Landsea, wie diese mit der Hurrikantätigkeit korreliert. Der Autor berichtete in seiner EIKE-Reihe vom September 2011 “Dynamisches Sonnensystem – die tatsächlichen Hintergründe des Klimawandels“ darüber (hier). Eine positive, wie negative AMO-Phase dauert im Mittel ca. 33,5 Jahre. Die eigenartige Darstellung der AMO des Hadley-Centers in Abbildung 5a, mögen die Autoren nicht kommentieren. Die Rolle des Hadley-Centers in der Temperaturdarstellung ist jedoch spätestens seit Climategate hinlänglich bekannt.

Warme Wassertemperaturen bedeuten nun nichts anderes, als eine verstärkte Eisschmelze (beim arktischen Eis handelt es sich um gefrorenes Meerwasser – ist das Wasser warm, so hat Eis es schwer) und, bei Westwinden, milde Temperaturen in Deutschland, insbesondere im Winter. Wie Abbildung 6 zeigt, herrscht in Deutschland seit Mitte der 1960-Jahre im Winter eine Westwinddrift vor, was mildere Winter bedeutet. Dies wird sofort ersichtlich, wenn diese Information (Abbildung 6) mit Abbildung 3 verglichen wird. Vor dieser Zeit (Mitte der 1960-Jahre) gab es einige sehr kalte Winter in Deutschland. Ab Mitte der 1960-Jahre haben sich die unteren Werte teils deutlich angehoben – in Summe mildere Wintertemperaturen in Deutschland wegen der vorherrschenden Westwinddrift. Liegen dagegen in Deutschland Nord- oder gar Ostströmungen vor, so werden vergleichsweise kältere Winter gemessen, wie in 2009, 2010 und 2011 (Abbildung 4), als Deutschland unter einer lang anhaltenden Schneedecke begraben war oder Ende 01/12 und Anfang 02/12, als Deutschland unter einer Kälteglocke lag.

 

Abbildung 6: Deutlich ist zu erkennen, dass seit Mitte der 1960-Jahre die West-Wetterlagen im Winter zunahmen (was wärmere Winter bedeutet) und im Sommer dagegen abnahmen (was trockenere und wärmere Sommer bedeutet). Quelle, Sächsisches Landesamt für Umwelt und Geologie.

Während die Leser auf den diversen Klimahysterikaseiten mit Statistiken beaufschlagt werden, bekommen unsere EIKE-Leser die Hintergrundinformationen, die notwendig sind, um diese Statistiken ganzheitlich zu erklären. Hierfür bedarf es natürlich des entsprechenden Hintergrundwissens, dass bei EIKE durchgängig vorhanden ist, sowie die Bereitschaft, das Wissen ideologiefrei, ohne Abhängigkeit von irgendwelchen Lobbyistengruppen, wie NGO´s, zu verteilen. Inwieweit hiervon bei Personen, die vom Klimarummel, direkt oder indirekt, z.B. über Presseverträge, abhängig sind, ausgegangen werden darf, überlassen die Autoren unseren Lesern.

Eine der besten Aussagen zu den Klimaforschern und dem Anhang, welches sich um diese gebildet hat, um am Geldsegen zu partizipieren, stand in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 15.02.2012:

“Die ganze Klimaforschung ist eine Erfindung von Klimaforschern.“

Treffender und kürzer kann wohl nicht ausgedrückt werden, um was es diesen Damen und Herren geht. Um die Bildung von willkürlichen Konstrukten, um daran Statistik zu betreiben, diese Statistik so hinzubiegen, dass sie für die eigenen Argumente passt, um anschließend über Zuwendungen wie Forschungsaufträge, Steuervergünstigungen, Subventionen u.v.m. treffend zu partizipieren, wie es der Cartoonist in Abbildung 7 zeigt.

 

Abbildung 7

Der Klimawandel ist längst zu einem gigantischen Wirtschaftsobjekt geworden, in dem sich diejenigen wieder finden, die am Markt, in der klassischen Marktwirtschaft keine Chance haben, einen „Blumentopf zu gewinnen“, um es einmal salopp auszudrücken. Hierzu zählen nicht nur sog. Wissenschaftler, die Forschungsgelder einsammeln und in Prunkbauten sitzen, die natürlich aus Steuergeldern bezahlt werden, sondern auch Journalisten, denen das fundierte Wissen für den sachgerechten Umgang mit einer Thematik offensichtlich fehlt. Wir sollten daher nicht falschen Propheten vertrauen. Solchen, die mit dem Anspruch einer besseren Welt antreten, denen es aber um nichts anderes, als um Macht, Geld und das eigene Ego geht. Der einzige Schutz der sich bietet, ist Information und Wissen. Dieser EIKE-Beitrag soll dazu dienen, das Wissen unserer Leser zu vertiefen.

Raimund Leistenschneider – EIKE

Josef Kowatsch – Hüttlingen

* Toralf Staud ist freier Journalist mit Schwerpunkten im Bereich Klimakatsrophismus und Kampf gegen rechts. Er ist Mitglied der Redaktion von " wir-klimaretter.de und klima-luegendetektor.de

Dafür erhielt er 2008 die Auszeichnung in der Sparte Neue Medien – Dazu DUH-Vorsitzender Harald Kächele: "kritische Umweltberichterstattung in diesen Wochen so nötig wie nie" – Umweltstaatssekretär Michael Müller (2008) verweist auf Bedeutung von engagiertem Umweltjournalismus für Umsetzung ökologischer Ziele
Er schrieb ferner einige IPCC fromme Artikel in "Die Zeit", jüngst zur Causa Vahrenholt. Zudem war er Redakteur des Greenpeace Magazins.

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60 Kommentare

  1. Lieber Herr Zuber
    Sie fragen zurecht: „…. Wie kann man von riesigen Teilen der Erdoberfläche Aussagen über Temperaturentwicklungen machen, wenn die Temperatur dort gar nicht gemessen wird (grosse Teile der Sahara, alles nördlich des 83. nördlichen Breitengrades, die Meere, grosse Teile Südamerikas, Afrikas, Australiens, etc.)?“ Ich stimme mit Ihnen überein: Die Angabe von globalen Temperaturen ist nicht zuverlässig.
    Zuverlässige Temperaturmessungen gibt es wohl nur in Deutschland seit 1881, jedoch haben sich die physikalischen Gegebenheiten Deutschlands wesentlich in den letzten 130 Jahren verändert, durch einen aktiven und passiven Wärmeeintrag des Menschen. Wir haben dies bei unseren Artikeln über den Wärmeinseleffekt, besser Wärmeflächeneffekt ausfühlich beschrieben und einen Korrekturfaktor entwickelt, damit man Temperaturen von heute mit früher auch vergleichen kann.
    Als Anhaltspunkt von einigermaßen zuverlässigen vergleichbaren Messungen dienen dann wohl bloß die seit 30 Jahren überall auf den Weltmeeren verstreuten Messbojen. Und diese Ergebnisse sind eindeutig: es gibt zwar ein Auf und Ab von einzelnen Jahren, aber eine große beängstigende Temperaturänderung im Sinne einer stetigen Erwärmung ist nicht festzustellen. An den kalten Temperaturen der Nordsee hat sich praktisch nichts verändert, zum Leidwesen der Tourismusbranche.

  2. am Samstag, 17.03.2012, 10:54

    @Herr Fischer, Sie zeigen sich ja hier immer wieder als ein besonders grosser Anhänger der Therorie der globalen Erwärmung, des anthropogenen Klimawandels durch CO2 und der Korrektheit der naturwissenschaftlichen Darstellung in den IPCC Berichten. Daher nun die folgenden Fragen an Sie, mit der Bitte um Beantwortung:

    A: Haben Sie sich jemals mit den Algorithmen/Verfahren der Berechnung der Globaltemperaturen (Anomalien) nach GISS bzw. CRU/Hadley GENAU beschäftigt (d.h. dass Sie wissen, wie diese Institute die Globaltemperatur genau berechnen) ????

    B: Wenn nicht, haben Sie das absolute Vertrauen in die absolute Korrektheit der Ermittlung der Globaltemperaturen (Anomalien) bei GISS bzw. Hadley/CRU und warum?

    Darf der gschamste Diener Zuber dero Exzellenz Innerhofer um gnädige Gewährung der Huld dero allerhöchsten Replik untertãnigst pedieren? Deo gratias!

    C: Für wie wahrscheinlich halten Sie es, dass die Globaltemperatur nach GISS / CRU korrekt ist eingedenk der Tatsache, dass es auf über 70% der Erdoberfläche (Ozeane) keine Temperaturmessungen im Stile der landgestützten Temperaturmessstationen gibt?

    D: Sind Sie zufrieden mit der Ermittlung der Globaltemperatur, wenn auf der Südhalbkugel im Vergleich zur NHK eine unverhältmässig kleine Anzahl von Thermometern verwendet wird?

    E: Wie kann man von riesigen Teilen der Erdoberfläche Aussagen über Temperaturentwicklungen machen, wenn die Temperatur dort gar nicht gemessen wird (grosse Teile der Sahara, alles nördlich des 83. nördlichen Breitengrades, die Meere, grosse Teile Südamerikas, Afrikas, Australiens, etc.)?

  3. #57: Mag. rer. nat. Gunnar Donnerwetter!
    Dafür gibts eine 2+

    Mein Punkt ist natürlich, dass die AGW-Behauptung
    falsch sein muss,
    dass der jüngste CO2-Anstieg durch antropogene Verbrennung fossile Brennstoffe verursacht ist.

    Denn sonst hätte man eine entsprechende Verminderung des O2-Gehaltes in der Atmosphäre messen müssen.
    Hat man natürlich versucht,

    is aber nicht 🙂

    Deshalb war diese Frage ja auch viel zu schwer für NB, NF, MM, Hess und Dr.rer.nat.Hader 🙂

    mfG

  4. #56: „Klasse, haben Sie noch mehr?“

    Ich bin zwar nicht Gunnar, aber wenn es sein muss ;o)…..Treffen sich zwei Wärmestrahlen, die von zwei CO2-Molekülen in der Luft emittiert wurden auf dem Weg zum Erdboden. Sagt die eine zum anderen: „Hast Du wieder gehört, wie Dr.Paul behauptet hat, dass wir keinen messbaren Beitrag zur Gegenstrahlung leisten?“. Sagt die andere ganz erstaunt: „Ach was, gibt’s ihn wirklich?“

    So, genug „Paul-Bashing“ betrieben, heute ist ein schöner Tag, den man wirklich sinnvoll verbringen kann. Und sei es nur durch Erholung.

    In diesem Sinne
    S.Hader

  5. Paul:

    jetzt mach ich auch wieder einem auf Titel, doll gell?
    Wo hat denn der Hader seinen Dr. gemacht. Rer. nat. gibts viele?

    Das mit dem anthropogenen CO2 ist aber tatsächlich interessant. So weit ich informiert bin, liegt die „Überlebensdauer“ des anthropogenen CO2 irgendwo zwischen 20 und 200a, lt. Fachliteratur. Hier herrscht tatsächlich noch gewaltiges Unwissen mit all den Konsequenzen…

  6. Herr Innerhofer,

    „“treffen sich zwei CO2 Moleküle in der Luft. Fragt das eine, kennst du Paul?, Nö, noch nie gehört, warum? Egal, strahl weiter…aber nur nach oben bitte, sonst wird im heiss…“

    Klasse, haben Sie noch mehr?

  7. #54: Gunnar Innerhofer ist es so schwer, sich zu benehmen, Österreicher?
    Immerhin hast du schon kappiert, dass beim „Verbrennen“ ein Kohlenstoffatom ZWEI Sauerstoffatome bindet.
    Vergessen hast du noch die Oxydation von H, Wasserstoff, das zusätzlich Sauerstoff bindet.

    Es müsste also MEHR ALS DOPPELT SOVIEL Sauerstoff in der Atmosphäre verschwinden, als der messbare Anstieg von CO2,
    WENN dieser Anstieg
    durch die (anthropogene) Verbrennung fossiler Stoffe (Kohle und Erdöl/Erdgas)verursacht würde.
    Manche meinen ja sogar, dass schon die vielen Milliarden Menschen zu viel O2 verbrauchen.

    Also leicht zu messen sollte man meinen,

    oder????

    Diese Frage ist jetzt allerdings zu schwer für dich Gunnar,
    die kann nicht einmal NB, NF, MM, Hess und Dr.rer.nat.Hader beantworten 🙂

    mfG

  8. hohoho, Paulchen
    heute auch noch frech, nicht nur naiv?
    Schön laaagsam nachsprechen:
    C + O + O ergibt CO2, juhuuu, welch schlagende Erkenntnis (für Dummies).

    „treffen sich zwei CO2 Moleküle in der Luft. Fragt das eine, kennst du Paul?, Nö, noch nie gehört, warum? Egal, strahl weiter…aber nur nach oben bitte, sonst wird im heiss…“

  9. #51: Gunnar Innerhofer, das war leider eine glatte 6, da nütz es auch nichts, wenn du mich Paulchen nennst,
    erstaunlich dass der Admin dein Benehmen durchgehen lässt,
    also um nicht hier öffentlich als dumm dastehen zu müssen,
    hast du noch einen Versuch:

    „Damit also diese „fossilen Brennstoffe“ frevlerisch verbrannt werden können, wird jede Menge Sauerstoff „verbraucht“,

    Ja, oder nein ?

    Zusatzfrage für Fortgeschrittene (NB, NF, MM, Hess und Dr.rer.nat.Hader)

    Kann man diesen Rückgang der Sauerstoffkonzentration in der Atmosphäre messen?

    mfG

  10. @Paul#50:

    „Du glaubst also an einen Treibhauseffekt…“

    Hahaha, der war gut!

    Wer nix weiß, muss alles glauben, Paulchen und wer so schwachsinnig eröffnet, darf sich auch nicht wundern, wenn die Leute vom Fach nicht immer wieder die einfachsten Fragen beantworten werden, die schon x male beantwortet wurden. Du solltest vielleicht mal lesen, was wir so schreiben, dann müsste man dir nicht alles tausendfach erklären. Oder magelts wirklich so sehr an Verstand?

  11. #46: Gunnar Innerhofer, bisher hab ich von dir nur wirklich dumme mainstream-Behauptungen gehört,
    ich teste jetzt mal deine Intelligenz.

    Du glaubst also an einen Treibhauseffekt,
    konkret an die klimaerwärmenden Effekt von CO2 –
    auch wenn da leider keine Korrelation besteht –
    das könnte dir der Dr.rer.nat.Hader erklären, der ja stolz auf seinen statistischen Sachverstand ist.
    Offenbar wird der neuzeitliche Anstieg ja von dir dem Menschen in die Schuhe geschoben.
    AGW wird das ganze genannt (anthropogenic global warming).

    Also zu deinem Intelligenz-Test.

    Die Menschen, die, schlimm genug, schon CO2 ausatmen, verbrennen ja frevlerisch „fossile Brennstoffe“, also Kohle (C) und Erdöl (Cx-Hx), was offenbar auch von Dir missbilligt wird.

    Nun daraus entsteht bekanntlich H2O (Wasser), schlimm,
    und CO2, noch schlimmer?

    Damit also diese „fossilen Brennstoffe“ frevlerisch verbrannt werden können, wird jede Menge Sauerstoff „verbraucht“,

    Ja, oder nein ?

    (Das war jetzt die Intelligenzfrage)

    Zusatzfrage für Fortgeschrittene (NB, NF, MM, Hess und Dr.rer.nat.Hader)

    Kann man diesen Rückgang der Sauerstoffkonzentration in der Atmosphäre messen?

    mfG

  12. @Herr Fischer, Sie zeigen sich ja hier immer wieder als ein besonders grosser Anhänger der Therorie der globalen Erwärmung, des anthropogenen Klimawandels durch CO2 und der Korrektheit der naturwissenschaftlichen Darstellung in den IPCC Berichten. Daher nun die folgenden Fragen an Sie, mit der Bitte um Beantwortung:

    A: Haben Sie sich jemals mit den Algorithmen/Verfahren der Berechnung der Globaltemperaturen (Anomalien) nach GISS bzw. CRU/Hadley GENAU beschäftigt (d.h. dass Sie wissen, wie diese Institute die Globaltemperatur genau berechnen) ????

    B: Wenn nicht, haben Sie das absolute Vertrauen in die absolute Korrektheit der Ermittlung der Globaltemperaturen (Anomalien) bei GISS bzw. Hadley/CRU und warum?

    Darf der gschamste Diener Zuber dero Exzellenz Innerhofer um gnädige Gewährung der Huld dero allerhöchsten Replik untertãnigst pedieren? Deo gratias!

    C: Für wie wahrscheinlich halten Sie es, dass die Globaltemperatur nach GISS / CRU korrekt ist eingedenk der Tatsache, dass es auf über 70% der Erdoberfläche (Ozeane) keine Temperaturmessungen im Stile der landgestützten Temperaturmessstationen gibt?

    D: Sind Sie zufrieden mit der Ermittlung der Globaltemperatur, wenn auf der Südhalbkugel im Vergleich zur NHK eine unverhältmässig kleine Anzahl von Thermometern verwendet wird?

    E: Wie kann man von riesigen Teilen der Erdoberfläche Aussagen über Temperaturentwicklungen machen, wenn die Temperatur dort gar nicht gemessen wird (grosse Teile der Sahara, alles nördlich des 83. nördlichen Breitengrades, die Meere, grosse Teile Südamerikas, Afrikas, Australiens, etc.)?

  13. Lieber Herr Fischer
    Sie probieren schon wieder mir einen neuen Bären aufzubinden. Sie scheinen Herrn Trenberth ja gut zu kennen, wenn Sie an seiner Stelle feststellen:“Korrelationen zum global warming-Signal interessierten die Autoren überhaupt nicht.“ Woher wissen Sie das? Das Herr T. nix mit Korrelationen im Klima am Hut hätte, ist mir neu. Das glaubt Ihnen keiner, der Bär ist zu groß! Ich halte weder Herrn Leistenschneider noch Herrn Kowatsch für Laien, die nicht nachfragen. Das Ergebnis:“Die eigenartige Darstellung der AMO des Hadley-Centers in Abbildung 5a, mögen die Autoren nicht kommentieren.“ Trenberth möchte sein eigenes Werk nicht kommentieren? Interessant! Weil er eine wissenschaftliche Diskussion darüber scheut? Sein Diagramm sollte doch wohl eher
    CO-2-politisch Nutzen bringen, da hätte eine Diskussion nur gestört. Mit dem Verstehen der deutschen Sprache habe ich keinerlei Probleme. Seit dem berühmten Auspruch von Walter Ulbricht “ Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten“ weiss ich, daß man auf Deutsch auch prima lügen kann.Besonders wenn man sich glaubwürdig gibt.Wissen Sie das nicht? Dann haben Sie ein Verständnisproblem und das macht Sie unglaubwürdig. Eigentlich schade.

    MfG

    Michael Weber

  14. //// #44: Franz Zuber sagt:

    „@27 Hochwürdigster Herr Innerhofer, Fragen an Sie (haben Sie denn gar kein Erbarmen?):

    …Sind Sie zufrieden mit der Ermittlung der Globaltemperatur, wenn auf der Südhalbkugel im Vergleich zur NHK eine unverhältmässig kleine Anzahl von Thermometern verwendet wird?“ ////

    Lieber Herr Zuber,

    generell würde ich sagen: man kann einen Lügner kaum überführen indem man ihm Fragen stellt, jedenfalls nicht einen geschickten. Als Antwort bekommt entweder eine neue Lüge oder eine Variation der alten. Zahlreiche Beispiele können auf diesem Forum gefunden werden.

    Zu der Ermittlung der „Globaltemperatur“, es handelt sich dabei um Stichproben und das AGW-Lager kann keine wissenschaftlichen Beweise liefern, dass diese Stichproben repräsentativ sind oder dass Teile dieser gesamten Stichproben repräsentativ sind (wenn man die restlichen einfach bei den Berechnungen ignoriert).

    Genauso kann das AGW-Lager keine wissenschaftlichen Beweise liefern, dass verschieden Extrapolationen, Homogenisierungen etc. korrekt sind.

    Deshalb handelt es sich bei den Berechnungen nicht um eine wissenschaftliche Arbeit.

    Das gilt für die Südhalbkugel im gleichen Maße wie für die Nordhalbkugel und überhaupt jede beliebige Region.

  15. @zuber#44

    ad A:
    nicht wirklich, aber andere kenne ich (zamg, dwd)
    und die zeigen im prinzip das gleiche und die leute dort, die ich zum teil auch kenne und alles andere als alarmisten sind, meinen, die globalen t daten wären in ordnung mit der angenommenen tolleranz von 0,2°C.

    ad B:
    ich habe in gar nix absolutes Vertrauen.

    ad C: es gibt mehr als ausreichend T Stationen um einen globalen Trend ausreichend genau zu ermitteln.

    ad D:
    auf der NHK gibt es zum Teil mehr als genügend Stationen, um Trends zu berechnen. Für lokale Wettermodelle und regionale klimatologische Fragen (Stadklimaanalysen etc.) ist es aber wichtig, dass wir zig tausende Stationen in Europa zB. haben.

    ad E:
    ja, es gibt Regionen, welche keine langjährigen T Reihen haben. Seit dem Zeitalter der Fernerkundung weiß man aber, welche T`s in diesen Regionen herrschen und alles in allem macht das keinen Unterschied zu dem, was man vorher annehmen bzw. interpolieren musste.

    Der Knackpunkt liegt meiner Meinung nach in der viel stärkeren Erwärmung der hohen nördlichen Breiten gegenüber den hohen südlichen und überhaupt der SHK. Das kann man mit der alarmistischen AGW Hypothese nicht wirlich erklären und ich bin auch deshalb der Überzeugung, dass natürliche Klimafaktoren einen Großteil der NHK Erwärmung von 1970 bis 2000 bewirkt haben. Allerdings wird der Einfluss der zunehmenden Treibhausase ja nicht kleiner, auch wenn er bis heute relativ klein gewesen sein mag.

  16. @ Weber

    „Das ist der Abbildung nicht zu entnehmen, dafür ist Hersteller Trenberth verantwortlich zu machen und nicht seine Leser.“

    Langsam, Herr Weber. Wie erklären Sie es sich, dass ich das Diagramm ohne den zugehörigen Text und ohne Kenntnis der Quelle in #18 richtig gedeutet habe? Weil ich eben wusste, was AMO-Index ist und wie er berechnet wird. Ja, für Laien ohne irgendwelche Kenntnisse ist das Diagramm in der Tat missverständlich, es handelt sich aber um ein Paper gerichtet an andere Wissenschaftler. Wer das Diagramm nun der Allgemeinheit zur Schau stellt, sollte es daher auch dem Laienpublikum erklären können.

    „Den Sinn der Übung haben Sie uns ja freundlicherweise mitgeteilt: „die Korrelation zum global warming verschwindet größtenteils.“
    Oder hab ich Sie da falsch verstanden?“

    Den Sinn habe ich in #36 mitgeteilt. Korrelationen zum global warming-Signal interessierten die Autoren überhaupt nicht. Wie kommt es, dass Sie so große Probleme mit dem Verstehen der deutschen Sprache haben? Oder handelt es sich wieder einmal um ihre Strategie, anderen Aussagen unterzujubeln, die sie niemals getätigt haben? Sei’s drum, Diskussionen mit Ihnen sind in beiden Fällen Zeitverschwendung, ich erspare mir weitere Kommentare.

  17. @27 Hochwürdigster Herr Innerhofer, Fragen an Sie (haben Sie denn gar kein Erbarmen?):

    A: Haben Sie sich jemals mit den Algorithmen/Verfahren der Berechnung der Globaltemperaturen (Anomalien) nach GISS bzw. CRU/Hadley GENAU beschäftigt (d.h. dass Sie wissen, wie diese Institute die Globaltemperatur genau berechnen) ????

    B: Wenn nicht, haben Sie das absolute Vertrauen in die absolute Korrektheit der Ermittlung der Globaltemperaturen (Anomalien) bei GISS bzw. Hadley/CRU und warum?

    C: Für wie wahrscheinlich halten Sie es, dass die Globaltemperatur nach GISS / CRU korrekt ist eingedenk der Tatsache, dass es auf über 70% der Erdoberfläche (Ozeane) keine Temperaturmessungen im Stile der landgestützten Temperaturmessstationen gibt?

    D: Sind Sie zufrieden mit der Ermittlung der Globaltemperatur, wenn auf der Südhalbkugel im Vergleich zur NHK eine unverhältmässig kleine Anzahl von Thermometern verwendet wird?

    E: Wie kann man von riesigen Teilen der Erdoberfläche Aussagen über Temperaturentwicklungen machen, wenn die Temperatur dort gar nicht gemessen wird (grosse Teile der Sahara, alles nördlich des 83. nördlichen Breitengrades, die Meere, grosse Teile Südamerikas, Afrikas, Australiens, etc.)?

    Darf der gschamste Diener Zuber dero Exzellenz Innerhofer um gnädige Gewährung der Huld dero allerhöchsten Replik untertãnigst pedieren? Deo gratias, wenn es seiner apostolischen Exzellenz Innerhofer convenirt!

  18. Lieber Herr Fischer
    Trotz meiner langen Leitung merke ich , daß Sie mir einen Bären aufbinden wollen. Herr Trenberth hat nach Ihrer Aussage mit Hadley-SST-Daten ein eigenes(!) Diagramm erstellt und ihm aber die
    Überschrift HADLEY: AMO verpasst, obwohl es ein neues, von ihm eingebrachtes Verfahren beinhaltet.“die Abbildung zeigt nämlich gar nicht den AMO-Index auf der y-Achse, sondern die SST des Nordatlantiks.“ Das ist der Abbildung nicht zu entnehmen, dafür ist Hersteller Trenberth verantwortlich zu machen und nicht seine Leser. Den Sinn der Übung haben Sie uns ja freundlicherweise mitgeteilt: „die Korrelation zum global warming verschwindet größtenteils.“
    Oder hab ich Sie da falsch verstanden?
    MfG
    Michael Weber

  19. @ S. Hader #37

    „sondern ich sehe nicht ein, Leute oder Zeitungen pauschal der Lüge zu bezichtigen, wenn eine falsche Angabe veröffentlicht wird.“

    Honecker & Co haben mindestens einmal gelogen. Was spricht dagegen diese pauschal als notorische Lügner zu bezeichnen?

    Gleiches Recht für alle:
    Was spricht dagegen Medien pauschal als Lügner zu bezeichnen, wenn diese nachweislich vorsätzlich die Unwahrheit gedruckt, publiziert … haben?

  20. @ Weber

    „Es wird also mehr oder weniger heimlich ein verändertes Diagramm in Umlauf gebracht. Wer es benutzt muss sich entschuldigen, weil er drauf reingefallen ist.“

    Och ne, das war doch wirklich nicht schwer zu begreifen. Niemand hat ein Diagramm „verändert“, sondern Trenberth und Shea haben für ihr Paper ein eigenes Diagramm unter Benutzung von Hadley-SST-Daten erstellt, das zum Verständnis ihres Papers sehr instruktiv ist. Im Paper steht auch unter dem Diagramm glasklar, welche SST-Daten dargestellt sind.

    Wenn jetzt jemand herkommt und dieses Diagramm für andere Zwecke verwendet und iritisiert, für diesen neuen Zweck sei das Diagramm nicht brauchbar und dann auch noch das Hadley-Center als vermeintlichen Urheber der Manipulation bezichtigt, dann fehlen mir ehrlich gesagt die Worte.

    Sie dagegen finden das entweder ganz normal oder Sie haben einfach nicht begriffen, um was es ging in meinen Posts. Falls letzteres zutrifft, dann ist die Leitung aber sooo lang, dass sämtlicher Netzausbau überflüssig wird.

  21. Es wird also mehr oder weniger heimlich ein verändertes Diagramm in Umlauf gebracht. Wer es benutzt muss sich entschuldigen, weil er drauf reingefallen ist.( Die Autoren mögen nicht kommentieren!) Die „Veränderer“ müssen ja nicht darauf hinweisen. Herr Kowatsch und Herr Leistenschneider haben ganz nebenbei einen neuen Ansatz zur virtuellen Globaltemperaturerhöhung entdeckt. Bravo und Danke!
    Michael Weber

  22. @27 Hochwürden Innerhofer, Fragen an Sie:

    A: Haben Sie sich jemals mit den Algorithmen/Verfahren der Berechnung der Globaltemperaturen (Anomalien) nach GISS bzw. CRU/Hadley GENAU beschäftigt (d.h. dass Sie wissen, wie diese Institute die Globaltemperatur genau berechnen) ????

    B: Wenn nicht, haben Sie das absolute Vertrauen in die absolute Korrektheit der Ermittlung der Globaltemperaturen (Anomalien) bei GISS bzw. Hadley/CRU und warum?

    C: Für wie wahrscheinlich halten Sie es, dass die Globaltemperatur nach GISS / CRU korrekt ist eingedenk der Tatsache, dass es auf über 70% der Erdoberfläche (Ozeane) keine Temperaturmessungen im Stile der landgestützten Temperaturmessstationen gibt?

    D: Sind Sie zufrieden mit der Ermittlung der Globaltemperatur, wenn auf der Südhalbkugel im Vergleich zur NHK eine unverhältmässig kleine Anzahl von Thermometern verwendet wird?

    E: Wie kann man von riesigen Teilen der Erdoberfläche Aussagen über Temperaturentwicklungen machen, wenn die Temperatur dort gar nicht gemessen wird (grosse Teile der Sahara, alles nördlich des 83. nördlichen Breitengrades, die Meere, grosse Teile Südamerikas, Afrikas, Australiens, etc.)?

    Darf der gschamste Diener Zuber dero Exzellenz Innerhofer um gnädige Gewährung der Huld dero allerhöchsten Replik untertãnigst pedieren? Deo gratias, wenn es seiner apostolischen Exzellenz Innerhofer convenirt!

  23. #35: „Herr Hader, es ist schon ein starkes Stück, was Sie hier als Antwort bieten und wie Sie die Neuerfindung der deutschen Jahresmittelwerte eines grünen Umweltministers oder anderer verteidigen.“

    Lieber Herr Kowatsch, ich beziehe nicht die Südwest Presse und bin jetzt alleinig auf Ihre Angaben angewiesen, was die vergangenen Beispiele abgehen. Wenn Sie schreiben, dass in dieser Zweitung schon 20 mal solche Fälle vorgekommen sind, so nehme ich das mal so zur Kenntnis.

    Bleiben wir einfach mal bei den Fakten, nicht Herr Untersteller hat ein neues Jahresmittel eingeführt, lesen Sie bitte genau den Text. Der Umweltminister wurde in Zusammenhang zu den aktuellen Klimaprojektionen genannt. Sie werden sicherlich bestätigen, dass das etwas anderes ist, als die Auswertung der Durchschnittstemperaturen der letzten Jahre. Des Weiteren verteidige ich nicht die Neuerfindung der deutschen Jahresmittelwerte, sondern ich sehe nicht ein, Leute oder Zeitungen pauschal der Lüge zu bezichtigen, wenn eine falsche Angabe veröffentlicht wird. Wenn Sie das nicht akzeptieren können, ist das nicht mein Problem.

    MfG
    S.Hader

  24. R. Leistenschneider,

    ich schätze, Sie wollten mit dem AMO-Index zeigen, dass die globale Erwärmung zum größten Teil auf natürliche Einflüsse zurückzuführen ist.
    Jetzt sollten Sie den Pferdefuß bemerkt haben: Der AMO-Index enthält Anteile des global warming-Signals, er ist also kein reiner Index für natürliche Variabilität.

    Trenberth und Shea suchten daher einen besseren Index, der weniger vom global warming verunreinigt ist und stärker den Einfluss der Änderung der thermohalinen Zirkulation abbildet. Das ist die Abb.3 in ihrem Link.

    Für ihre Zwecke wäre dieser Index daher auch der bessere. Oder auch nicht, denn dieser Index widerlegt ihre Argumentation, die Korrelation zum global warming verschwindet größtenteils.

  25. Sehr geehrter Herr Leistenschneider,

    danke für den Link, dies hat alles aufgeklärt. In ihrem Link fand ich den Link zum Original ihrer Abbildung 5a, ein Paper von Trenberth, Shea (GRL 2006), siehe http://tinyurl.com/7wqukhe .

    Meine Vermutung in #18 war richtig, die Abbildung zeigt nämlich gar nicht den AMO-Index auf der y-Achse, sondern die SST des Nordatlantiks.

    Der Grund ist folgender:
    AMO ist SST (Nordatlantik) minus linearer Trend. Da das global warming-Signal nicht linear ist, enthält dieser so definierte AMO-Index logischerweise immer noch Anteile des global warming-Signals. Trenberth und Shea schlagen einen modifizierten AMO-Index vor, nämlich SST(Nordatlantik) minus SST(global).
    Das sind die 3 Bilder in ihrem Link:
    1.Abbildung (ihre 5a) minus 2.Abbildung (SST global) = „revised AMO-Index“ (3. Abb.).

    Nun ihr Kommentar zu 5a:

    „Die eigenartige Darstellung der AMO des Hadley-Centers in Abbildung 5a, mögen die Autoren nicht kommentieren. Die Rolle des Hadley-Centers in der Temperaturdarstellung ist jedoch spätestens seit Climategate hinlänglich bekannt.“

    Wie gesagt: Das Diagramm stammt überhaupt nicht vom Hadley-Center, sondern aus dem Paper von Trenberth und Shea. Es basiert lediglich auf SST-Daten von Hadley. Dass auf der y-Achse nicht AMO-Index, sondern SST dargestellt wurde, hat den Sinn, ihren Vorschlag für einen modifizierten AMO-Index zu begründen.

    Die Autoren hatten nicht die Absicht, den herkömmlichen AMO-Index in diesem Diagramm darzustellen. Wenn Sie nun dieses Diagramm zu diesem Zwecke heranziehen und die „eigenartige Darstellung“ bemängeln, dann liegt der Fehler bei Ihnen, es war ihre Auswahl. Dass Sie dann noch das Hadley-Center dafür verantwortlich machen und eine Linie zu c.imategate ziehen, ist eine falsche Anschuldigung, eine Entschuldigung und ein Update im Text wäre mehr als angebracht.

    MfG

  26. Lieber Herr Hader.
    Sie schreiben:..“Sie machen ja auch Fehler (ich ebenso und nicht zu knapp), siehe oben, käme aber nie auf den Gedanken, Sie deshalb einer Lüge zu bezichtigen…
    Meine Antwort darauf: Dieser Zeitung in Ulm habe ich bestimmt schon 20 Mal,- an drei verschiedene mailadressen- in den letzten 2 Jahren die Jahresmittelwerte des Deutschen Wetterdienstes nebst Temperaturkurven seit dem Jahre 2000 und oder davor mitgeteilt. Wann immer Temperturangaben von dieser Zeitung gemacht wurden, dann waren die falsch, die ignorieren einfach die Original-DWD-Werte. Hier unterscheidet sich die Südwestpresse keinen Deut von der Süddeutschen Zeitung, Bild der Wissenschaft, etc. Manchmal werden Leserbriefe oder Richtigstellungen von mir abgedruckt -dabei gebe ich stets Quellen an – aber die Leserbriefe erscheinen nicht im Gesamtverbreitungsgebiet der Südwestpresse, sondern nur im Heimatteil, also im Ostalbkreis dieser großen überregionalen Zeitung. Hier geht es nicht um versehentliche Fehler, die Sie oder ich mal machen und dann z.B. 2005 mit 2006 verwechseln oder so. Das Problem, das ich anspreche, ist der momentane erbärmliche Zustand der von uns bezahlten Klima-Wissenschaft und der unkritischen Medien, die von immer fortwährenden Erwärmungen reden und dazu auch die passenden jahresmittelwerte dazuerfinden. Herr Hader, es ist schon ein starkes Stück, was Sie hier als Antwort bieten und wie Sie die Neuerfindung der deutschen Jahresmittelwerte eines grünen Umweltministers oder anderer verteidigen. Ich zitiere nochmals den skandallösen Pressetext der Südwestpresse:
    „..Von 2006 bis 2010 hat sich demnach der Anstieg der Lufttemperatur in Süddeutschland weiter fortgesetzt. Am Hochrhein stiegen die Temperaturen noch relativ gering um 0,7 Grad, am Mittelrhein ebenso wie in der Region Mittlere Donau dagegen deutlicher um ein Grad. Vor allem in den Winterhalbjahren wird es wärmer, am Neckar sogar um durchschnittlich 1,3 Grad.“
    http://tinyurl.com/7m2g3u2
    Einige Tage zuvor hatte ich der Zeitung die Jahresmittelwerte ab 1931 mitgeteilt, da in einem Artikel vom grünen Umweltminister BW.fälschlicherweise behauptet wurde, das jahr 2010 sei um 1,2 Grad wärmer als das Jahr 1931 gewesen. Fakt: 7,8 Grad zu 7,6 Grad.

  27. Paul, #33,

    ah, noch so ein Doktor, ein Dr. der Statistik also, so wie du? Ne, du bist ja Mediziner angeblich. Muss mal nachfragen, ob es in Österreich auch einen Mediziner gibt, der an T Abnahme glaubt, wenn die CO2 ppm`s zunehmen.
    Ahhh, da gabs ´s glaub ich einen, der hat jetzt aber die Jacke an, bei der die Ärmel hinten sind…:-)

  28. #27: Gunnar Innerhofer:

    „…Die Mitteltemperatur der letzten Dekade ist zwar die höchste seit hunderten Jahren (global),…“

    „seit hunderten Jahren“ ist falsch,
    bleiben Sie einfach auf dem Teppich bei den lächerlichen 0,6 ° oder hätten Sie lieber 0,8 °,
    ich hätte es ehrlich gesagt lieber noch etwas wärmer!

    weiter schreibt der „Experte“:
    „…Sollte es die kommenden 5a tatsächlich weiter etwas abkühlen od. zu mindest am gleichen Niveau bleiben, kann man (und man wird es auch!) anfangen, alle Klimamodelle schwer in Frage zu stellen, außer es ereignen sich heftige Vulkanausbrüche zB.
    .. “

    Nun, dann fangen Sie mal langsam an zu zweifeln,
    CO2 kann es jedenfalls nicht sein, außer es KÜHLT!
    Herr Innerhofer, das gilt nicht nur für die Gegenwart, sondern auch für die Vergangenheit („hunderte Jahre“).

    Unser Statistiker Dr. rer.nat. Hader kann Ihnen das mit der Korrelation sicher erklären.

    Gruß

  29. @27 Herr Innerhofer, ich bemühe mich ganz ruhig zu bleiben. Einige Fragen an Sie:

    A: Haben Sie sich jemals mit den Algorithmen/Verfahren der Berechnung der Globaltemperaturen (Anomalien) nach GISS bzw. CRU/Hadley GENAU beschäftigt (d.h. dass Sie wissen, wie diese Institute die Globaltemperatur genau berechnen) ????

    B: Wenn nicht, haben Sie das absolute Vertrauen in die absolute Korrektheit der Ermittlung der Globaltemperaturen (Anomalien) bei GISS bzw. Hadley/CRU und warum?

    C: Für wie wahrscheinlich halten Sie es, dass die Globaltemperatur nach GISS / CRU korrekt ist eingedenk der Tatsache, dass es auf über 70% der Erdoberfläche (Ozeane) keine Temperaturmessungen im Stile der landgestützten Temperaturmessstationen gibt?

    D: Sind Sie zufrieden mit der Ermittlung der Globaltemperatur, wenn auf der Südhalbkugel im Vergleich zur NHK eine unverhältmässig kleine Anzahl von Thermometern verwendet wird?

    Zusatzfrage, wie kann man von riesigen Teilen der Erdoberfläche Aussagen über Temperaturentwicklungen machen, wenn die Temperatur dort gar nicht gemessen wird (grosse Teile der Sahara, alles nördlich des 83. nördlichen Breitengrades, die Meere, grosse Teile Südamerikas, Afrikas, Australiens, etc.)?

  30. Sehr geehrter Herr Kowatsch,

    #28: „Anders sieht die Sache für eine mathematische Berechnung unseres historischen WI aus. Ich habe mich für die Mitteilungen bedankt und unsere weitere Vorgehensweise erklärt.“

    Ja, das haben Sie.

    „Ich habe auch gesagt, dass wir für Ihre Vorschläge einen ausgebildeten Mathematiker aus der Runde bräuchten, der sich ihrer Vorschläge annimmt und für eine Einarbeitung prüft. So jemanden habe ich von Anfang an, seit ich mich mit dem Thema beschäftige, gesucht.“

    Das ist schön, dass Sie das gesagt haben…..nur leider nicht zu mir. In Ihren Antwortmails kann ich leider nichts davon finden, dass Sie einen Mathematiker suchen, der sich mit meinen Vorschlägen auseinandersetzt. Ich denke auch nicht, dass ein diplomierter Mathematiker notwendig wäre, schliesslich haben Sie und/oder Herr Leistenschneider die mathematische Vorschrift, wie Sie die verschiedenen Wärmeinseleffekte ausrechnen, selbst aufgestellt und entsprechend sollten Sie auch selbst in der Lage sein, das Verfahren zu prüfen. Letztlich ist auch nicht entscheidend, was sie nun im Detail mir geschrieben haben, ich befürchte einfach nur, bei der nächsten Veröffentlichung werden Sie nichts an Ihrer Mathematik geändert haben und weiterhin Temperaturquotienten verwenden, die Sie auf Grad Celcius-Werten beziehen, um mal ein Beispiel zu nennen.

    #29: „Es heißt von 2006 bis 2010, ich habe zwar nur Zugang zu den deutschen Jahresmittelwerten, aber die von Baden-Württemberg sind in der Differenz etwa ähnlich: Das sehe ich an meiner Ostalbwetterwarte. Fakt ist: In diesen fünf Jahren sind die Jahresmittelwerte sehr deutlich gefallen und nicht um 0,7 bis 1 Grad gestiegen.“

    Wenn dem so ist, dann ist die Angabe in der Zeitung falsch.

    „Mich wundert schon Herr Hader, dass Ihre sonst so kritische Meinung hier vollkommen verstummt und sie diese bewußten Fehlmeldungen einfach so als möglichen druckfehler hinwegwischen.“

    Lieber Herr Kowatsch, wenn jemand einen Fehler macht, dann poltere ich nicht gleich los, und unterstelle ihm sofort bewußte Falschmeldung und Boshaftigkeit. Vielleicht unterscheiden wir uns in dem Punkt, was ja kein Drama wäre. Sie machen ja auch Fehler (ich ebenso und nicht zu knapp), siehe oben, käme aber nie auf den Gedanken, Sie deshalb einer Lüge zu bezichtigen.

    MfG
    S.Hader

  31. Jawohl Herr Hader, sie haben die richtige Stelle gefunden in der Südwestpresse:…Von 2006 bis 2010 hat sich demnach der Anstieg der Lufttemperatur in Süddeutschland weiter fortgesetzt. Am Hochrhein stiegen die Temperaturen noch relativ gering um 0,7 Grad, am Mittelrhein ebenso wie in der Region Mittlere Donau dagegen deutlicher um ein Grad. Vor allem in den Winterhalbjahren wird es wärmer, am Neckar sogar um durchschnittlich 1,3 Grad. Nach den aktuellen Klimaprojektionen, warnte jetzt Umweltminister Franz Untersteller, sei im Südwesten ein Anstieg der Temperaturen zwischen drei und viereinhalb Grad „sehr wahrscheinlich“,…
    Es heißt von 2006 bis 2010, ich habe zwar nur Zugang zu den deutschen Jahresmittelwerten, aber die von Baden-Württemberg sind in der Differenz etwa ähnlich: Das sehe ich an meiner Ostalbwetterwarte. Fakt ist: In diesen fünf Jahren sind die Jahresmittelwerte sehr deutlich gefallen und nicht um 0,7 bis 1 Grad gestiegen. Und die Wintertemperaturen kann man aus unserer Abb4 im Kopfartikel ablesen. Überhaupt kein Anstieg von 1,3 Grad, sondern auch ein leichter Abfall.
    Mich wundert schon Herr Hader, dass Ihre sonst so kritische Meinung hier vollkommen verstummt und sie diese bewußten Fehlmeldungen einfach so als möglichen druckfehler hinwegwischen.
    Wie Herr Innerhofer richtig schreibt, ist die Zeit für einen Klima-Trend auch ab 2000 gerechnet zwar zu kurz, jedoch darf man die Leute nicht anlügen und Ihnen erzählen, dass die Erwärmung auch nach dem Jahre 2000 sich ungebremst fortgesetzt hätte, bzw. wie hier, sich ab 2006 sogar verstärkt fortgesetzt hätte. Lüge bleibt Lüge. Man muss sich bemühen, auf beiden Augen scharf zu sehen.

  32. Herr Hader
    Sie schreiben mir: „Ich hatte Ihnen vor Wochen eine umfangreiche Checkliste ausgehändigt, was an dem Wärmeinselmodell zu prüfen wäre, um es auf mathematisch stabilere Füße zu stellen. Bis heute haben Sie sich zu den inhaltlichen Punkten nicht geäußert. Vielleicht haben Sie und die Südwest Presse jeweils ähnliche Gründe…“
    Ich antworte: Das sind zwei verschiedene Dinge, die Sie parallel setzen. Wenn es sich um Druckfehler bei der Südwestpresse handeln sollte, dann könnte man dies berichtigen oder klarstellen oder ergänzen.
    Anders sieht die Sache für eine mathematische Berechnung unseres historischen WI aus. Ich habe mich für die Mitteilungen bedankt und unsere weitere Vorgehensweise erklärt. Ich habe auch gesagt, dass wir für Ihre Vorschläge einen ausgebildeten Mathematiker aus der Runde bräuchten, der sich ihrer Vorschläge annimmt und für eine Einarbeitung prüft. So jemanden habe ich von Anfang an, seit ich mich mit dem Thema beschäftige, gesucht. Es ist eben ein Unterschied, ob es sich um Druckfehler handelt oder ob man die Anregungen erst reflektieren muss. Also nochmals vielen Dank für Ihre kritischen, evt.zielflührenden Vorschläge.
    Herr Innerhofer: Da sind wir einer Meinung.

  33. Herr Kowatsch,

    ich glaube, mit ihnen könnte man sogar halbwegs sachlich diskutieren und ich denke sie teilen mit mir folgende Aussagen:

    der globale, wie auch der Temperaturtrend der Halbkugeln, wie auch Deutschlands usw.stagniert seit gut einer Dekade. Die Mitteltemperatur der letzten Dekade ist zwar die höchste seit hunderten Jahren (global), es gibt aber zuerzeit keine beschleunigte T Zunahme.
    Von einem T Rückgang kann aber nicht gesprochen werden, da die Klimatologie über so kurze Zeiträume solche Aussagen nicht gestattet.
    Sollte es die kommenden 5a tatsächlich weiter etwas abkühlen od. zu mindest am gleichen Niveau bleiben, kann man (und man wird es auch!) anfangen, alle Klimamodelle schwer in Frage zu stellen, außer es ereignen sich heftige Vulkanausbrüche zB.
    Ich bin ganz klar, wie sie wohl auch, gegen diese Verzerrungen der CO2 Alarmisten, aber ich bin auch gegen so unwissenschaftliche Aussagen wie, der T Trend wäre sinkend. Dafür ist es noch zu früh, denn auch in der Periode der stärksten Erwärmung (1975-2000ca.) findet man bei geschickter Wahl eine Dekade, welche eine Abkühlung zeigt. Sieht man sich aber die Reihe heute an, so sind diese Dekaden mit dem stärksten T Trend nach oben gekennzeichnet.
    Also, Klima braucht auch etwas Geduld!

  34. #25: „Jeder Tag ist momentan voll mit solchen getricksten oder gar bewußten Falschmeldungen der C02-Panikmacher. z.B. Heute morgen in der Südwestpress Ulm, -Auflage über 300 000- da haben sich doch tatsächlich in Freiburg angeblich gute Klimaforscher getroffen, der grüne Umweltminister war auch dabei, und verkündet, dass die Temperaturen in Baden-Württemberg zwischen 2005 und 2010 um 0,7 bis 1 Grad gestiegen wären.“

    Also die Meldung wäre mir ziemlich neu? Oder meinen Sie diesen Artikel?
    http://tinyurl.com/7m2g3u2 Dort heisst es u.a.:

    „Von 2006 bis 2010 hat sich demnach der Anstieg der Lufttemperatur in Süddeutschland weiter fortgesetzt. Am Hochrhein stiegen die Temperaturen noch relativ gering um 0,7 Grad, am Mittelrhein ebenso wie in der Region Mittlere Donau dagegen deutlicher um ein Grad. Vor allem in den Winterhalbjahren wird es wärmer, am Neckar sogar um durchschnittlich 1,3 Grad.“

    Ohne da jemanden etwas böses unterstellen zu wollen, könnte das nicht auch ein Druckfehler sein? Einen Temperaturanstieg nur für einen Zeitraum von 5 Jahren zu berechnen ist sehr ungewöhnlich und auch nicht besonders sinnvoll.

    „Natürlich erhalte ich von der Südwestpresse schon lange keine Antworten mehr, sicherlich auch nicht auf meine sofortige Faktenrichtigstellung von heute morgen. Leserbriefe von mir, Fehlanzeige.“

    Nunja Herr Kowatsch, was soll ich dazu sagen? Ich hatte Ihnen vor Wochen eine umfangreiche Checkliste ausgehändigt, was an dem Wärmeinselmodell zu prüfen wäre, um es auf mathematisch stabilere Füße zu stellen. Bis heute haben Sie sich zu den inhaltlichen Punkten nicht geäußert. Vielleicht haben Sie und die Südwest Presse jeweils ähnliche Gründe. ;o)

  35. Liebe Kommentatoren.
    Es ist zwar schön, wenn man in vielen Einzelheiten herumkommt, viele der Äußerungen sind auch suffisant. Hier wird ein ganzes Spektrum an Charakteren abgedeckt. Wir hatten jedoch eine andere Intention: wir wollten mit unserem Artikel eigentlich auf diese Gegenoffensive aufmerksam machen, die von den C02-Panikmachern nun seit 2 Wochen angelaufen ist. „Winter zu warm“ war eine davon. Wir wollten hier zeigen, der letzte Winter war normal und seit 15 jahren, Ausnahme 2007, werden die Winter wieder kälter. Natürlich habe ich das auch den Medien so mitgeteilt.
    Jeder Tag ist momentan voll mit solchen getricksten oder gar bewußten Falschmeldungen der C02-Panikmacher. z.B. Heute morgen in der Südwestpress Ulm, -Auflage über 300 000- da haben sich doch tatsächlich in Freiburg angeblich gute Klimaforscher getroffen, der grüne Umweltminister war auch dabei, und verkündet, dass die Temperaturen in Baden-Württemberg zwischen 2005 und 2010 um 0,7 bis 1 Grad gestiegen wären. Und das läge am CO2. Sie haben natürlich 2 Tage beraten (wer hat das bezahlt), wie man diesen enormen Anstieg im grün regierten Bundesland stoppen könnte.Es wurden auch schöne Vorschläge gemacht, die natürlich alle unser Geld kosten. Tatsache und Skandal ist: Es gab überhaupt keinen Anstieg, sondern eine Abkühlung zwischen 2005 und 2010, in ganz Deutschland und natürlich auch in B.W. Das ist eine skandalöse Panikoffensive, die momentan außerhalb von EIKE läuft und darauf sollten wir reagieren.der Artikel sollte den Lesern hier als Bezugsquelle für die Außenarbeit dienen.
    Natürlich erhalte ich von der Südwestpresse schon lange keine Antworten mehr, sicherlich auch nicht auf meine sofortige Faktenrichtigstellung von heute morgen. Leserbriefe von mir, Fehlanzeige.

  36. Herr Kowatsch,

    ok, ich sehe mir die T Graphik vom DWD Klimaatlas an und sehe für D eine Anstieg der T zwischen 1985 und 2000 von gut 1°C, voher und nachher vergleichsweise „flat line“.
    Wollen sie das mit „ihrem“ UHI erklären?
    Wie gesagt, ich bin nicht der Meinung, das diese Erwärmung für Deutschland über CO2 zu erklären ist noch über andere menschliche Einflüsse.
    Sehe ich mir zB. die Stationsdaten vom Hohen Sonnblick an, so zeigen diese im Prinzip ganz den gleichen T Trend wie die Stationen Mitteleuropas und diese Station ist nun wahrlich so was von am A der Welt, wo auch rund herum in dutzenden km Umkreis nix nennenwertes gebaut od. sonst was passiert ist, mitten im Nationalpark Hohe Tauern auf 3100m Seehöhe.
    Glauben sie mir, ich würde ihnen gerne recht geben, ich hasse den AGW Alarmismus wie die Pest, aber mit ihrer UHI Vorstellung sind sie weitestgehend am Holzweg.

  37. Herr Innerhofer zu 17
    Sie schreiben erneut: “ Die laienhafte UHI Darstellung von Kowatsch & Co ist Quatsch, denn wenn es wirklich keine Erwärmung auch weit abseits der Städte gäbe, dann würde das meiste vom oben geschildertem nicht eingetreten sein…“
    Herr Innerhofer, jetzt sollten Sie aber wirklich mal all unsere Arbeiten lesen. Wir beschreiben ausdrückllich, dass auch die freien Flächen Deutschlands wärmer wurden seit 1881.
    Wir teilen die Gesamterwärmung für die freie Fläche genauso wie für die Zentren in 2 Teile auf: Den Wi-anteil an der Erwärmung und die allgemeine Klimaerwärmung. Im Gegensatz zum DWD betonen wir ausdrücklich, dass auch die freien Flächen eine WI-erwärmung haben, da in die einstigen Naturlandschaften großflächig eingegriffen wurde.Aus kleinen Wärmeinseln sind nach 130 Jahren ganze Wärmeregionen entstanden. Dafür bringen wir viele Beispiele.(Klimaatlas B.W) Diese WI-Erwärmung ist real und wird von der Vegetation, genauso wie von den Thermometern der Messstationen wahrgenommen.
    Wir wollten herausfinden, wie hoch der WI-anteil an der Gesamterwärmung ist, denn die Thermometer messen immer die Gesamterwärmung. Besser kann ich es leider nicht erklären.

  38. //// #20: P.Große sagt:

    „für konkrete Beispiele insbesondere Fauna und Flora wär ich dankbar.“ ////

    Lassen Sie mich mal raten: bei den Tieren ist das Fell im globalen Mittel um 0,1% dünner und die Pflanzen sind im globalen Mittel um 0,1% höher geworden. Das beweist ja die globale Erwärmung klar und deutlich. Floramodele und Faunamodele sagen weitere 0,37% Steigerung bis 2040 voraus.

  39. In diesem Zusammenhang ganz erhellend für die (Des-) Information in den deutschen Medien:

    FAZ vom 2.1.12: Titel: Brückenstürze, Zwergenfallen Alaska: Permafrostboden schmilzt, in der Eskimosiedlung Selawik versinkt alles im Schlamm.
    http://tinyurl.com/7kpgy49

    Anchorage Daily News, 3. 2.12: Village revisits pre-plumbing days after pipes freeze: In eben jener Ortschaft Selawik sind aufgrund einer gewaltigen Kältewelle (Originalton: „Big freeze“) sämtliche Wasserleitungen zerfroren, so daß die Anwohner sich wieder an Zeiten ohne fliessend Wasser gewöhnen müssen.

    http://tinyurl.com/7kpgy49

    http://tinyurl.com/6tnqw7n

  40. #3: Gunnar Innerhofer sagt:am Freitag, 09.03.2012, 15:06

    Blöd nur, dass Fauna Flora und Gletscher die Erwärmung auch deutlich zeigen.

    Hallo Herr Innerhofer,

    interessante Aussage von Ihnen, für konkrete Beispiele insbesondere Fauna und Flora wär ich dankbar.

    MfG

    P. Große

  41. @17 Innerhofer: Sie beherrschen die deutsche Sprache zu wenig.

    Ich habe Ihnen in #16 erklärt, dass Deutschland nur einen richtigen Gletscher hat, UND WAS ANTWORTEN SIE DARAUF: „wenn sie nur ein bisschen bessser informiert wären, würden sie wissen, dass Klima und Wetter nicht vor Landesgrenzen Halt macht.“ Das ist maximal ärgerlich: denn erstens ist das self-evident was Sie sagen, und zweitens aber meine Replik auf Sie in #3 hatte damit gar nichts zu tun (argumentieren Sie gefälligst logischer, und nicht nur irgendwie so so, im Umfeld dessen, was Sie meinen und unklar ausdrücken). Sie sind eben ein reiner Laie in wissenschaftlichen Belangen und haben wahrscheinlich noch nie selbständig wissenschaftlich gearbeitet, und kapieren auch offensichtlich nicht, dass man sich bei wissenschaftlichen Sachverhalten klar auszudrücken hat).

    Die Fragen in #3 bezogen sich alle auch die Daten des DWD und die Temperaturen in Deutschland. Deutschland besteht nur zu einem kleinen Teil aus einem Anteil an den Alpen (von denen Sie ja soviel erzählen), und die Temperaturen in ganz Deutschland sind nur zu einem geringen Grad von den Vorgängen und den Wetterlagen in den Alpen abhängig.

    Nehmen Sie gefälligst Ihr Maul nicht so viel, wenn es um die Besonderheiten der deutschen Klimadaten geht: der DWD und die Wetter- und Klima-Spezialisten in Deutschland ERZÄHLEN IHNEN WAS HIER LOS IST UND NICHT UMGEKEHRT, HERR MITTELMASS-PSEUDOKLIMATOLOGE OHNE LEISTUNGSAUSWEIS

  42. @ Herr Kowatsch

    „Die eigenartige Darstellung der AMO des Hadley-Centers in Abbildung 5a, mögen die Autoren nicht kommentieren.“

    Aargh, ich finde, Sie sollten die Abbildung durchaus kommentieren, Sie haben sie ja schließlich in den Text eingebaut, irgendeine Funktion muss sie ja haben in ihrer Argumentation.

    „Die Rolle des Hadley-Centers in der Temperaturdarstellung ist jedoch spätestens seit Climategate hinlänglich bekannt.“

    Und jetzt kommentieren Sie dann doch noch?
    Herr Kowatsch, wenn Sie eine Abbildung nicht verstehen, dann sollte man das Unvermögen zunächst einmal bei sich selbst vermuten.

    Die Abb. 5a zeigt auf der y-Achse nicht den AMO-Index, richtig, zeigt aber sehr schön, wie der AMO-Index berechnet wird:
    AMO ist Sea Surface Temperatur (SST) des Atlantiks minus eines linearen Trends durch die SST-Daten (gestrichelte Gerade in der Abb. 5a).
    Der AMO-Index ist der Abstand der SST-Werte von der Trendgeraden.

    (Woher haben Sie die Abb. 5a? Vermutlich aus einem Text zur Erklärung von AMO, richtig?)

    Sie erkennen nun auch sofort das Problem:
    Der AMO-Index zeigt per definitionem alle nichtlinearen Anteile des global warming-Signals, per definitionem wird er immer ganz passabel mit der Temperaturentwicklung korrelieren.
    Was ist die Ursache nun? Henne oder Ei? Sie verstehen vielleicht nun ein wenig, warum ich mit AMO ganz vorsichtig wäre und warum Foster und Rahmstorf lieber PDO verwendet haben.

    Aber vielleicht überzeugen Sie sich selbst bei Wikipedia: http://tinyurl.com/2fnlmz8

    Alles in allem: Die Hadley-Abbildung 5a ist sehr instruktiv, wenn man den Lesern die Berechnung des AMO-Index erklären möchte. Aber ich schätze, vieles davon haben Sie erst jetzt verstanden, richtig?

  43. Zuber # 16,

    wenn sie nur ein bisschen bessser informiert wären, würden sie wissen, dass Klima und Wetter nicht vor Landesgrenzen Halt macht.
    Im Berreich Mitteleuropa ist die Erwärmung über die letzten 3-4 Dekaden in etwa gleich stark, ca. 1°C, lt. T Reihen. Bestätigt wird dies durch Messungen an fließenden und stehenden Gewässern, durch Verschiebung von Planzen und Lebewesen nach oben, ins Gebirge weiter rauf sozusagen, duech massiven Rückzug der Gletscher im Alpenraum (nicht alle wohlgemerkt), durch einen Anstieg der mittleren Schneefallgrenze, den Anstieg der mittleren Frostgrenze, usw usw.
    Das kennen sie alles nicht, weil sie eben nicht vom fach sind und felsenfest von etwas Überzeugt sind, was genau so falsch ist wie die Ideologie auf der anderen Seite des Spektrums, bei den Greenpissern und anderes NGO´s bzw. die Alarmisten wie Al Gore und andere, teils auch Forscher.
    Die laienhafte UHI Darstellung von Kowatsch & Co ist Quatsch, denn wenn es wirklich keine Erwärmung auch weit abseits der Städte gäbe, dann würde das meiste vom oben geschildertem nicht eingetreten sein.
    Bitte sagen sie mir auch nie wieder, was richtig od. falsch ist. Sie beleidigen meinen Verstand und es wäre ratsam, wenn sie als Laie endlich mal was lernen würden, anstatt hohle Sprüche zu klopfen, ok?

  44. @3 Fehler von Innerhofer:

    1. Fehler Innerhofer: Deutschland hat nur einen nennensweren Gletscher, das Zugspitzblatt. Von Gletschern zu reden, an denen man die Erwärmung sehen kann in Deutschland ist blanker Unfug. Deutschand hat praktisch keine Gletscher. Und Fauna und Flora, die die Erwärmung zeigen: na ja ich weiss nicht recht, was Innerhofer da wirklich sieht???

    2. Fehler von Innerhofer: Homogenisierung nennt man die Mechanismen, inhomogene Daten (zum Besspiel fehlende, offensichtlich fehlerhafte, lokale Standortwechsel, Thermometerwechsel, etc.) vergleichbar zu machen. In diesem Sinne sind die DWD Daten homogenisiert. Die Korrekturen von Wärmeinseleffekten sind da nicht automatisch eingeschlossen, inbesondere wenn der DWD sich dahingehend in diesem Sinne äussert (Bemerkung Leistenschneider: ich hoffe, Innerhofer bezichtigt Leitenschneider nicht der Lüge)

  45. @ admin

    nein, genau so wenig wie Paul und warum ich nicht mit Mag. bzw. Dipl. Met. posten darf, Paul aber schon, bleibt weiter ein Rätsel…

  46. @Dr. Paul,
    nein, kaum ein Ösi kommt auf die Idee, beim DWD zu arbeiten. Wäre uns viel zu langweilig…

    PS. auch ich halte es für bullshit, wenn der DWD regionale Klimaprognosen veröffentlicht. Wenn heute nicht mal die GCM´s in der Lage sind, die Gegenwart noch die Vergangenheit ausreichend gut darzustellen, dann sollte man sich hüten irgendetwas über den Zustand des Klimas über einige 1000km2 in 50 od. gar 100a zu sagen.

  47. //// „Der erste “Internationale klimatologische Referenzzeitraum“ begann 1931 und endete folglich 1960. An diesen schließt sich der zweite Internationale klimatologische Referenzzeitraum von 1961 bis 1990 an, an dem heutige Durchschnittswerte, z.B. Jahreswintertemperatur, verglichen werden…

    Raimund Leistenschneider – EIKE

    Josef Kowatsch – Hüttlingen“ ////

    Das ist aber eine ziemlich absurde Methode, muss ich sagen.

    Je nach dem, welche Zeitperiode man als „Referenzzeitraum“ wählt, bekommt man unterschiedliche gar gegenteilige „Tendenzen“ für das selbe Jahr, das man mit diesen „Referenzzeiträumen“ vergleicht. Mal bekommt man eine Erwärmung, mal eine Abkühlung für das selbe Jahr. Man kann schön drehen, wie man will.

  48. //// #3: Gunnar Innerhofer sagt:

    „freilich sind das homogenisierte Daten!“ ////

    „Homogenisierte“ Daten“! (shock)

    Viele Leser wissen nicht, dass für die Berechnungen der „globalen Erwärmung“ die sog. „homogenisierten“ Daten benutzt werden. „Homogenisierte“ Daten sind aber nicht echt. Wenn es z.B. die Aufzeichnungen für eine Zeitperiode fehlen, wird diese Lücke einfach durch das Einfügen irgendwelcher Zahlen „geschlossen“.

    Wenn ein Unternehmen etwas ähnliches mit den Büchern machen würde, müssten einige Verantwortlichen ins Gefängnis.

  49. Genossen,
    Die Vertretern der polnischen Regierung haben das Veto zur Reduktion von Treibhausgasen in Brüssel eingereicht. Die Polen sind gegen die Reduktion von 25 % im Jahre 2020 sowie 80 % im Jahre 2050, bevor man allgemeingültige Reduktion im Jahre 2015 für die ganze Welt festlegt. Der Regierung zufolge es kann nicht sein, dass der Rest der Welt ohne Einschränkungen das CO2 in die Atmosphäre pustet, während wir Europäer die Kosten tragen müssen.
    http://tinyurl.com/7c7w48c

  50. nochmals: „axel“ und georg:

    die gleichen daten findet man bei rahmstorfs klimalounge, wenn man fig. 3 oben meint.
    die tab. daten findet man ua. auf wiki, ist bei rahmstorf verlinkt und dort findet man auch die angaben zur homogenisierung.
    so weit ich weiß, veröffentlicht kein einziger wetterdienst nicht homogenisierte t reihen, obwohl auch andere stationsdaten wie ua. giss als „rohdaten“ zur verfügung stehen.

    übrigens wäre es viel interessanter zu diskutieren, warum eine eisfreie kara see zu einm hochdruckgebiet dort führen soll, welches die amtmosphärische zirkulation derat beeinflusst, dass häufiger kontinentale kaltluft im winter weite teile mittel und südoropas flutet bzw. für sehr hohe schneebeckung der nhk sorgen könnte.
    das behaupten nun rahmstorf et al.

  51. Herr Hoffmann, Herr Innerhofer
    Die Daten, die der DWD seit 1881 führt, sind laut DWD homogenisierte Daten. Homogenisiert und WI-bereinigt ist nicht dasselbe. Wie gut die Jahresmittelwerte homogenisert sind, das haben wir nie überprüft und das war auch nie Gegenstand unserer Artikel. Herr Paesler, einstiger DWD Mitarbeiter hat stets bekundet, dass die Daten schlecht homogenisiert sind, das käme dann bei einem Temperaturvergleich mit früher noch zusätzlich oben drauf. Wir haben uns mit dem historisch entstandenen Wärmeinseleffekt beschäftigt und haben in unseren Arbeiten gezeigt, dass der WI nicht einfach ein Stadt-Landgefälle ist, das wäre zu kurz gesprungen, sondern ein historisch sich entwickelnder Wert, aufgrund der physikalischen Eigenschaftsveränderungen durch den Eingriff der Menschen in die einstigen Naturlandsachaften Deutschlands in den letzten hundert Jahren. Die Klima-Station am Frankfurter Flughafen im Strahle der heißen Abgase mißt logischerweise eine Erwärmung gegenüber der Station vor 120 Jahren im Spessart, diese Erwärmung ist zwar real, kann aber nicht einer allgemeinen KLimaerwärmung zugeschrieben werden wie es der DWD fälschlicherweise glaubt. Laut DWD hat diese Station den WI=0 und damit wird auch nichts homogenisiert. Wir haben nach unserem mit 2,5 Grad ermittelt. Deshalb wäre eigentlich ein neuer Begriff für diese historische WI-Betrachtung fällig, wie wir sie hier erörtert haben, damit bei den Lesern eine neue Schublade geöffnet wird, und wir haben die Leser aufgefordert, einen solchen Begriff zu nennen. Wir kürzen ihn vorläufig trotzdem mit WI ab. Wir haben all dies schon x-mal erklärt und auch immer gesagt, dass man die Daten gerade der Alpenstationen nicht direkt vergleichen kann, da dort der WI aufgrund des Massentourismus besonders stark gewachsen ist. Also es wurde wärmer auf der Zugspitze, der Hauptgrund (zu über 50%) dafür ist aber der Mensch mit seinem Energieeintrag und der Landschafsveränderung auf dem Berg und in den Tälern um den Berg herum und nicht ein CO2-Effekt.
    WI heißt bei uns: Historischer gewachsener Wärmeflächeneffekt aufgrund der Umgebundsänderung. Wir kürzen weiterhin mit WI ab, weil unsere Beschreibung eine Erweiterung des ursprünglich engeren WI ist. Im übrigen ist das heutige Stadt-Landgefälle auch nicht bloß 1 Grad wie der DWD behauptet, sondern in Berlin sind bereits 8 Grad gemessen worden. Das war in aller Kürze nochmals, was wir in fünf Arbeiten davor bereits ausführlich erläutert haben. Deshalb Merke: die Messdaten homogenisieren ist was ganz anderes als die Daten WI-bereinigen. Unseren WI-Korrekturfaktor braucht man immer, wenn man Temperaturen mit früheren Jahrzehnten vergleichen will.
    Die Original-DWD-Daten habe ich persönlich aus Offenbach erhalten als ich noch ein eher unkritischer Anhänger einer CO2-Erwärmungstheorie war, seitdem führe ich sie jeden Monat weiter. Bei weiterem Interesse könnte EIKE die 131 DWD-Jahresmittelwerte vielleicht einmal veröffentlichen. Bestimmt bekommt man sie auch direkt aus Offenbach oder man sucht sich diese auf der homepage zusammen.
    So, aber jetzt bitte zum Inhalt des Artikels. Wir wollten zeigen, dass es ein normaler Winter war. In einer persönlichen e-mail von Wetteronline habe ich soeben auch diese Bestätigung bekommen: „..Normaler geht kaum -)
    http://tinyurl.com/6qbcp9p
    Beste Grüße und schönes WE…“

  52. @ Georg,

    selbstverständlich handelt es sich um homogenisierte T Daten und du weisst das auch!

    Vielleicht will der Autor dieses unheimlich dollen Artikels ja wetten?

  53. @ Georg

    Ich vermute mal stark, dass die Daten nicht homogenisiert sind. Z.B. lässt sich der alle Temperaturkurven verzerrende Wärmeinseleffekt viel besser in Daten nachweisen, die nicht um den Wärmeinseleffekt bereinigt worden sind, hatten wir alles schon hier. Ist doch logisch, oder? 😉

  54. Lieber Herr Hoffmann
    Der letzte Winter hatte +1 Grad. Da es sich um Original-DWD-Daten handelt, müßten demnach die Grafiken des DWD auch genauso aussehen wie Abb3 und Abb4. Wo wollen Sie da einen warmen Winter für 2012 herauslesen, es sei denn, dass irgendwo auf der DWD-Seite wieder eine Grafik gezeigt wird, die seltsame Wege geht und nicht auf den eigenen Daten, sondern warm getrickste Kurven verwendet. In letzter Zeit haben wir in unseren Artikeln gezeigt, dass dieses „Warmzeichen“ einer Grafik beim DWD- durchaus vorkommt. Auch Sie gehörten zu dem Kreis der Leser, den das nicht gestört hat. Eine WI-Korrektur zum richtigen Vergleich der Daten mit früher haben wird diesmal nicht vorgenommen. Für die Glaubensbekenner einer ständigen CO2-Erwärmung wäre das zuviel auf einmal.

  55. freilich sind das homogenisierte Daten!

    Ich weiß auch nicht, warum das bis EIKE noch immer nicht durchgedrungen ist, unheimlich!

    Zitat DWD:
    Die Zeitreihe der Lufttemperatur basiert auf unterschiedlichen Datensätzen, die zu einer langen Zeitreihe kombiniert wurden. Für den Zeitraum von 1761 bis heute wurden nur zuvor homogenisierte Zeitreihen der einzelnen Stationen als Datenquelle verwendet…

    Eike homogenisiert also doppelt und kommt zu den Schluss, es wäre gar nicht wärmer geworden. Blöd nur, dass Fauna Flora und Gletscher die Erwärmung auch deutlich zeigen.

  56. @Leistenschneider
    „Wer lesen kann, hat Vorteile.“
    Hat er ohne Zweifel. Warum also schaffen Sie es nicht auf meine doch sehr einfach formulierten Fragen zu antworten. Also noch mal, noch einfacher. Vielleicht klappt es ja jetzt:

    Kann ich Link mit Daten haben?

    Sind Daten etwa nicht homogenisiert (Ja/Nein)?

  57. Sehr geehrter Herr Hoffmann,
    unter der Abbildung steht „Damit sich unsere Leser selbst ein Bild machen können, zeigt Abbildung 3 die Wintertemperaturen von Deutschland im Zeitraum von 1882 bis 2012. Die Daten stammen vom DWD. Dabei handelt es sich um die Originaldaten,…
    Wer lesen kann, hat Vorteile.

    Da der DWD keine seine Daten einer WI-Betrachtung unterzieht – auf Anfrage lediglich lapidar geantwortet wird, wenn überhaupt, 0,1°C in der Fläche, handelt es sich um den Datensatz des DWD, den auch dieser für seine Zeitreihen verwendet.

    Um die richtigen Vergleichwerte heute zu früher zu erhalten, muss demnach eine WI-Korrekturbetrachtung stattfinden. Selbst ohne diese Korrektur und dies ist die Aussage, stellt der Winter 2012 nun wahrlich nichts „Besonderes“ dar und dies bereits im direkten Vergleich der DWD-Daten. Wie Sie anhand der Abbildung 3 unschwer erkennen (auch wer sehen kann, hat Vorteile) liegen gleich dutzende Winterwerte in der Vergangenheit (bis zurück in die 1880-Jahre) über dem von 2012. Viele Grüße R.L.

  58. Abbildung 3 zeigt also auch dass der Winter 2011/12 mild war. Dann sind sich ja schon mal einig.
    Kann ich den Link zu den dort gezeigten Daten haben, ohne dass ich noch einen EIKE Artikel lesen und ihn da suchen muss?
    „Nicht korregiert fuer den Waermeinseleffekt“ soll heissen, dass dies nicht homogenisierte Daten sind?

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