Ich bin bald reich! Warum nicht mal die Wirtschaftsentwicklung so berechnen wie den Klimawandel?

Will der Experimentalphysiker einen Effekt messen, so isoliert er diesen, ist der Effekt nur bei tiefen Temperaturen da, dann kühlt er.  D.h. er will keine Dreckeffekte mitmessen sondern nur den Effekt den er haben will, über den er Erkenntnis haben will. So stellt er das experimentelle Umfeld ein. Damit soll die Theorie verglichen werden.

Schwierigkeiten ergeben sich, wenn es im Experiment nicht sinnvoll ist, den gewünschten Effekt zu isolieren, weil sozusagen alles zusammenspielt sozusagen alles zusammen den Effekt ergibt.

Typische Bereiche hieraus sind das Klima wie auch die Wirtschaft.

Diese Schwierigkeiten sind aber noch nicht das gemeinste, es gibt noch die prinzipiellen Schwierigkeiten.

Die prinzipiellen Schwierigkeiten ergeben sich aus den Modellen, die den Bereichen Klima und Wirtschaft adaptiert sind, den Dynamischen Systemen.

Dynamische Systeme sind deterministisch (wenn man sie nicht gezielt stochastisch macht), man rechnet aus einem Anfangszustand, von dem man so viel wie möglich kennt wie Temperatur, Ort, Bewegung von Teilchen, beliebige Folgezustände aus. Das kann man auf dem Computer in diskreten Schritten machen, z.B. siehe das Grundformelchen als ein auch prinzipiell vereinfachtes Beispiel; besser sieht man hier  wie ein Zustand zum Folgezeitpunkt sich genau aus einer beliebigen so auch nicht linearen Funktion des aktuellen Zustands berechnet. Dabei beschreibt Zustand eben alles was er beschreiben soll, von Temperatur, Ort, Bewegung von Teilchen abhängig vom Ort usw.

Das Problem mit den Dynamischen Systemen für Klima wie auch Wirtschaft ist, dass sie hochgradig nichtlinear sind, das führt uns zur Chaostheorie und allen Problemen, die damit einher kommen.

Wunderbar dargestellt ist das hier bei the resilient earth , wo wir auch richtigerweise lesen können:  In his paper, “Irreducible imprecision in atmospheric and oceanic simulations,” McWilliams identifies two types of endemic modeling error—sensitive dependence and structural instability. As a result of these errors, “there is a persistent degree of irreproducibility in results among plausibly formulated atmospheric and oceanic simulation models. I believe this is best understood as an intrinsic, irreducible level of imprecision in their ability to simulate nature.

Das Hauptargument ist, dass geringste Unterschiede in den Anfangszuständen zu beliebigen Unterschieden in den Ergebnissen führen können, siehe  „sensitiveness to initial conditions“
und so in der Mitte: „sensitive dependence“.  Hier sieht man sehr schön wie beliebig nahe liegende Zustände zu beliebig entfernten Zuständen in der Zukunft führen können. Für beliebig nahe aber nicht gleich genügt hier schon die begrenzte Darstellungsgenauigkeit von Zahlen in einem Computer.

Nun könnte man sagen: Warum rechnet man solche Systeme überhaupt?
Ja, um über ihr Verhalten etwas zu lernen, das ist klar. Und berechnet man die Entwicklung eines solchen Systems, wobei bei jedem Schritt im Rechner die Empfindlichkeit von den Ausgangssituationen schon allein durch die begrenzte Genauigkeit der Zahlendarstellung im Rechner verletzt wird, so ergibt sich doch eine mögliche Entwicklung des Systems, wenn auch nicht die zur Ausgangssituation gehörige.

Es ist also nicht so, dass nahe zusammen liegende Ausgangszustände zu nahe zusammen liegenden Endzuständen führen werden, es ist prinzipiell anders:
Eine minimale Varianz des Ausgangszustands wie auch jeden Zwischenzustands in der Berechnung wird zu verschiedenen und zwar total verschiedenen Ergebnissen führen.

Nun kann man auch in jeweiligen Bereichen linearisieren oder andere (adiabatische?) Näherungen anwenden und zu durchaus brauchbaren Ergebnissen kommen.

Es ist nun äußerst erfreulich, dass das in der Klimaforschung gelungen ist und zu wunderbar konsistenten Ergebnissen geführt hat, wie man schon allein hier sieht:

Der Golfstrom dreht Europas Fernheizung auf:
http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article13845405/Der-Golfstrom-dreht-Europas-Fernheizung-auf.html
Versiegt der Golfstrom?
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/odenwalds_universum/odenwalds-universum_aid_133386.html
Golfstrom erwärmt sich sogar schneller als der Atlantik:
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/europas-heizung-wird-waermer-golfstrom-erwaermt-sich-schneller-als-der-atlantik_aid_708502.html
Klimawandel ist schuld am Kälteeinbruch:
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/tid-25053/erstaunlicher-zusammenhang-klimawandel-ist-schuld-an-kaeltewelle_aid_714594.html
Versiegt der Golfstrom, und droht Europa eine Eiszeit?
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/tid-20791/es-wird-waermer-gut-so-4-versiegt-der-golfstrom-und-droht-europa-eine-eiszeit_aid_582721.html

Ob dieser bahnbrechenden Ergebnisse der Klimamodelle, die schon allein deshalb ihren wissenschaftlichen Wert bewiesen haben da sie alle zum selben Ergebnis führen, machen sich auch kluge Köpfe aus der Wirtschaft-Versager-Fraktion Gedanken, siehe:

Robert Murphy (The Politically Incorrect Guide to Capitalism) :
Professional climatologists are aware of the analogy between economic and climate models, and they (correctly) point out that the social sciences are far less susceptible to mathematical description and computer simulation than are the natural sciences. Even though there are some loose joints in climate models, they are still built up from the laws of physics. In contrast, there is nothing analogous in a macroeconomic model … yet ?
In the case of economics, this hubris led to horrible government policies. We can only hope the same doesn’t happen because of the climate models. It is true that science must start somewhere, and a bad model is better than no model. But this truism does not mean governments should expand their powers whenever the “best guess” says it would be a good idea. A wise student of history should also be able to say, “We really don’t understand this very well yet.”

Hmmmm?
Wie obige Beispiele bzgl. des Golfstroms zeigen, bringen doch selbst verschiedenste Klimamodelle beste konsistente Ergebnisse …

Deshalb muss man das Ganze vernünftig so zu Ende denken: Die Übertragung der erfolgreichen Klimamodelle auf die Wirtschaft und die entsprechende Adaption an die Wirtschaftmodelle. Es ist wunderbar wenn diese Klimamodelle auch im volkswirtschaftlichen und ökonomischen einmal ihre präzisen Vorhersagen machen. Etwas Anpassung ist nötig, Klima und Wirtschaft ist nicht dasselbe, aber das sollte es uns Wert sein.

Ich denke da vor allem an den Aktienhandel. So kann man den Zockern endlich eins auswischen und die Wissenschaftler würden in Forschungsmitteln schwimmen. Ich würde aber schon erwarten, dass ich ob des Vorschlags mit 10 % an den Profiten beteiligt werde!

Sollte das nicht funktionieren, dann erinnern mich die Verfechter der Klimamodelle an die Journalisten von Börsenblättern, die immer noch schreiben müssen, da sie mit Aktien keinen Erfolg hatten.

Autor Dr. Rupert Reiger arbeitet da in einem Forschungszentrum der Luft- und Raumfahrtindustrie an Software und Algorihmen. 

Zuerst erschienen auf ACHGUT




Das ZDF und der Klimawandel: Fernsehmoderator Claus Kleber und die Wahrheit!

R. Hoffmann, vielen als Solarkritiker bekannt, weil auch Solartechnik-Geschädigter der ersten Stunde, hat in mühevoller Kleinarbeit diese vielen Unwahrheiten und Verdrehungen zusammengestellt. Obwohl die insgesamt 3 Teile über eine halbe Stunde dauern, lohnt es sich durchzuhalten. Sehen Sie selbst

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Kommentar Hoffmann dazu: 

Wieder gab eine ZDF-"Heute Journal"-Sendung mit Claus Kleber am 23.02.2012 berechtigten Anlaß zu Kritik, als Claus Kleber wieder mal "Halbwahrheiten" über "den Klimawandel" erzählte. So erzählte Claus Kleber z.B. die angeblichen "Klimaskeptiker" seien eine Minderheit, was aber bereits im Jahr 2007 durch die Uni Mainz widerlegt worden ist. Auch fehlt es Claus Kleber an einer kritischen Betrachtung der sog. "Klimasimulation", was in diesem Video umfangreich nachgeholt wird.

Dieses Recherche- Video hat eine Gesamt-Länge von 33 Minuten und existiert in drei Teilen und liegt als Playlist hier: http://www.youtube.com/playlist?list=PL2D8C1C6A5EA5AB0C&feature=view_all

Mehr zum "Klebers Burnout" (Episode I) hier:
http://solarresearch.org/sk2010/co2klima/klimavideos/790-014.html

Mehr zum "Heissen Medienkrieg um die Kalte Sonne im Februar 2012"

Und auf "Die kalte Sonne" meint man:

Video-Tipp: Claus Klebers “Klima-Burnout” – Episode II

Schlagwörter: Diverses – Kategorien: News/Termine

27. Februar 2012 | 20:52

Rainer Hoffmann hat die Klimaberichterstattung im Fernsehen über viele Jahre verfolgt und konserviert die flüchtigen TV-Momente führender Klimaforscher und prominenter Moderatoren gewissenhaft auf Youtube. Dabei findet er regelmäßig Kuriositäten, wie jetzt die von heute journal-Moderator Claus Kleber, der in der Sendung vom 23.2.2012 einseitig Partei für die Weltklimaratsseite ergreift. Fürsprecher einer stärkeren Beteiligung von natürlichen Klimaschwankungen am Klimageschehen stuft er abwertend als „Mindermeinung” ein. Seine IPCC-unterstützende Redaktion hingegen wäre dagegen vollkommen unparteiisch: “Uns gehts wirklich um die Sache!” Fragt sich nur, welche  Sache Kleber da eigentlich meint. Hoffmann ist dieser ‘Sache’ nachgegangen  – und fördert Erstaunliches zutage. Video-Tipp!

Die Redaktion




Wie der Deutsche Wetterdienst seine Temperaturkurven warm macht und uns Deutschen mit dem Hitzetod der Erde droht

…Diese manipulierte Darstellung, man kann sogar sagen „Grafiktrickserei“ eines Hütchenspielers, dient neben der „politischen“ Ausrichtung seiner Führungsmannschaft, ausschließlich dem Ziel, die seit der Jahrtausendwende weltweit zurückgehenden Temperaturen „warm“ zu reden und die Märchenvorhersagen der aus unseren Steuergeldern bezahlten Erwärmungswissenschaftler namens Mojib Latif aus dem Jahre 2000 für die nächsten Jahrzehnte – wobei eines nun vorbei ist –  in Vergessenheit geraten zu lassen, wie z.B.: Deutschland wird in absehbarer Zeit keine Winter mehr erleben. Wie grotesk eine solche Aussage ist, sieht der Betrachter an der in Deutschland jüngst eingeführten Winterreifenpflicht. Winterreifenpflicht und Erderwärmung, der DWD et al. hält uns Deutsche offensichtlich für Volltrottel. Dass der DWD hier auf dem Holzweg ist, zeigt der folgende Artikel. 

Teil 1

In internen Mails gibt der DWD durchaus zu, dass die Temperaturen seit gut einem Jahrzehnt nicht mehr weiter ansteigen, so wie hier in einer Privatmail vom Sept. 2010:

„Weltweit ist 1998 immer noch das wärmste Jahr und in Deutschland ist es 2000. Das ist kein Geheimnis und das darf auch jeder wissen.“

Die Frage, die sich daraus ergibt: Warum sorgt der DWD nicht dafür, dass dies jeder weiß? Er macht sogar genau das Gegenteil. Der Deutsche Wetterdienst stellt aus seinen eigenen Daten „warme“ Grafiken her. Dies soll hier an folgender Presseveröffentlichung vom 26.7.2011 gezeigt werden.

 

Abbildung 1: Grafik des Deutschen Wetterdienstes, 1881 bis 2010 zeigen die gemessenen Jahresmittelwerte Deutschlands, mit der entsprechenden polynomischen Durchschnittskurve.  Ab 2011 gibt der DWD eine pessimistische und eine optimistische Prognose ab. In dieser ursprünglich vom DWD verwendeten Grafik wird mindestens fünfzehn mal getrickst, um sie „warm“ zu machen.

Anmerkung: Der DWD hat seine eigene Grafik 1 später deutlich verändert, insgesamt sogar verschärft. Insbesondere dadurch, dass suggeriert werden soll, dass die früheren Prognosen, die aus diversen Computerspielen stammen, gegenüber der Realität eine zu geringe Erwärmung auswiesen, was dann auch für die Zukunft zu erwarten ist. Also die Temperaturen der pessimistischen Prognose folgen sollen. Nun, auf Computerspiele wollen wir nicht eingehen. Was Computerspiele mit der Realität zu tun haben, weiß jeder, der schon einmal Computerspiele spielte. Da macht es keinen Unterschied, ob diese auf dem heimischen PC oder auf einem fulminanten Großrechner, mit Petaflop Rechenkapazität laufen. Das Ergebnis aus solchen Petaflops sind dann Penta-Flops, wie das Beispiel mit den Wintern in Deutschland, die es seit 2010 nicht mehr geben soll. Nun wir hätten solche Flopjongleure zum Schneeschippen anstellen sollen.

 

Abbildung 1b) Die ursprüngliche Grafik1 wurde nun durch diese ersetzt. Die Überschrift ist nun grob falsch.

Keinem, der die Seite schnell überfliegt, fallen die 8 großen Fehler auf, schon gar nicht den Menschen in Deutschland, die sich aus Zeitgründen mit der Thematik nur oberflächlich befassen. Dazu kann man auch Politiker, Presseleute und Behörden zählen, die sich neutrale Informationen beim DWD holen wollen. Die Temperaturkurve geht so nach oben, wie man es dann fast täglich in den deutschen Medien vernimmt. Im Gegensatz zu unseren Nachbarn, hat in Deutschland der investigative Journalismus abgedankt – von einer kritischen Hinterfragung, keine Spur. Das falsche Vorwissen um eine angstmachende Klimaerwärmung wird voll bedient.

Da die DWD-Daten zugänglich sind, kann aus diesen Originaldaten die Jahresmittelwerte Deutschlands ohne Manipulation generiert werden. Dabei entsteht die rote Kurve der Abb2.

 

Abbildung 2: Die offiziellen DWD-Jahresmittelwerte für Deutschland, rot. Die letzten 12 Jahresmittelwerte in Deutschland seit 1999 waren laut DWD: 9,5 / 9,9 / 9,0/ 9,6/ 9,4 / 9,0 / 9,0/ 9,5/   9,8/ 9,5/ 9,2/ 7,8C.

Auf die Zukunftsdarstellung von 2010 bis 2100 haben wir verzichtet, denn niemand weiß, wie sich das Wetter weiter entwickeln wird. Da helfen auch keine Supercomputer, da das Wetter ein sog. chaotisches System ist, dessen Vorhersage nur für max. 2 Wochen möglich ist und selbst für diese kurze Zeitspanne liegt der DWD noch oft genug daneben. Wer angesichts solcher physikalischen Randbedingungen Klimavorhersagen für die nächsten 100 Jahre anstellen will, der macht sich selbst zum Clown – zum Climaclown. Der CO2-Treibhauseffekt, auf den sich immer berufen wird, ist übrigens durch keinen einzigen Versuch nachweisbar, dass bedeutet: CO2 hat keine Wirkung auf das Klima, zumindest ist keine nachweisbar.

Auf den ersten Blick ist auf beiden Abbildungen ein Temperaturanstieg seit 1881 erkennbar, auf der DWD-Grafik ist der Tiefpunkt um 1970 jedoch nicht so deutlich ausgeprägt. Schon merkwürdig, hält sich der Betrachter vor Augen, dass in jener Zeit in der Politik, Medien und Wissenschaft das Gespenst der drohenden Eiszeit umging. Heute hat sich bekanntlich das Gespenst gewandelt und kommt in einem anderen Gewand daher. Seine Großmeister sitzen nun auch in der DWD-Führungsmannschaft. Übereinstimmend ist dann wieder der Anstieg ab 1975. Diesen Anstieg werden wir später hauptsächlich mit dem Wärmeinseleffekt (WI) erklären. Der WI ist denn auch das, was vom sog. menschengemachten Einfluss auf die Temperaturen übrig bleibt. Doch betrachten wir nun beide Abbildungen, also Abb1 und Abb2, welche aus den gleichen Temperaturwerten generiert wurde.

Wir haben 8 grobe Fehler und sieben weitere Tricks in der Grafik1 gefunden:

1) Das Jahr 2010 wird in der Trick-Grafik beim DWD nicht mit 7,8C oder 7,9C geführt, sondern mit 8,3 Grad. Bei der neuen Grafik 1b sind es sogar fast 9 Grad.

2) Die Kurve der letzten Jahre fällt nicht – die Temperaturen gehen bekanntlich zurück, sondern sie geht weiter leicht aufwärts, ununterbrochen bis 2010.

3) Die letzten 6 Werte (2005 bis 2010) hatten einen Mittelwert von 9,15°C. Die sechs Jahre davor waren 9,4°C.

4) Die durchgezeichnete Trendlinie der Abb1 müsste also ab 2004 anfangen von dem mittleren Höchstwert zu fallen und bei 2010 auf mindestens 9 C bzw. noch tiefer angekommen sein, weil das kalte Jahr 2010 die Trendkurve am Ende nach unten zieht. Das ist nicht der Fall, die getrickste DWD-Trendlinie in Abb1 geht weiter leicht ansteigend.

5) Ähnlich der IPCC-Kurve von 2007 gibt es bei der vom DWD getricksten Kurve ab 2011 in der Zukunft bis 2100 nur einen weiteren Anstieg.

6) Ganz rechts bei der Grafik1 beim Jahr 2100 wird geschickt zur weiteren Desinformation der Erwärmungsgläubigen ein Thermometer als y-Achse eingeblendet, das bei 24°C steht. Damit soll offensichtlich suggeriert werden, dass bei leichter Erwärmung in Deutschland im Jahre 2100 ein Jahresmittelwert von sage und schreibe 24°C erreicht werden wird. Und bei starker Erwärmung (obere Kurve) wohl der Hitzetod der Erde. Da eine solche Darstellung kein Zufall sein kann (so weit möchten wir nicht gehen und der DWD-Führungsmannschaft vorhalten, sie wüsste nicht was sie veröffentlicht), muss davon ausgegangen werden, da hier eine aus der Werbung bekannte Strategie angewendet wird, die der visuellen Manipulation, die sich dann unterschwellig in den Köpfen des Betrachters festsetzt. Also eine gezielte und bewusste Täuschung des Betrachters anstrebt.

7) Auf der rechten Hälfte der DWD-Grafik steht "pessimistisch" und "optimistisch". Beides sind in der Wissenschaft eigenartige Wörter und wohl wieder mehr aus der Werbebranche entnommen.  Die Autoren haben jedenfalls noch nichts davon gehört, dass Albert Einstein für seine Relativitätstheorien einmal eine optimistische Relativitätstheorie und eine pessimistische Relativitätstheorie abgegeben hat. Aber Einstein war auch ein gestandener Wissenschaftler und kein Medienclown. Was gänzlich fehlt, ist eine "realistische Prognose", bei der man zugeben müsste, dass niemand weiß, wie das Wetter wird. Der DWD weiß nur zu genau, dass eine realistische Prognose gar nicht abgegeben werden kann, nicht einmal eine Prognose selbst, sondern nur ein unbestimmtes Szenario. Nun Szenarien hat wohl schon jeder einmal erleben dürfen. Die Welt ist davon noch nie untergegangen.

8) Die Texterklärung des DWD zu dieser falschen Grafik ist dann vollkommen inakzeptabel. Im Text wird einfach davon ausgegangen, dass ein weiterer C02-Ausstoß zwangsläufig zu einer Erwärmung führen muss, mit all den Folgen, die alimentierte Erwärmungswissenschaftler sich gerne ausmahlen. Kein Wort davon, dass kein einziger Versuch einen C02-Treibhauseffekt beweisen kann. Der DWD, der sonst nicht einmal das Wetter für die nächsten zwei Wochen richtig vorhersagen kann, ist sich in der Textinterpretation für die nächsten 90 Jahre ganz sicher. Mit Wissenschaft hat dies nichts zu tun, eher schon mit Wahrsagerei.

Hier nochmals die erste Originalgrafik des DWD:

 

Wie dargelegt, gehen die Autoren von einer gewollten psychologischen Wirkung der DWD-Grafik auf den Betrachter aus.

9)  Da die Kurven mit dem Begriff "Prognose" beschriftet sind, gewinnen die Aussagen des DWD eine Aura des unumstößlichen und unangreifbaren. Die Suggestivkraft der Graphik soll den Eindruck erwecken, als stimmten die Zahlen, was eine Futuristik, nichts anderes ist eine Prognose, gar nicht leisten kann. So würde kein Betrachter auch nur einen Cent für die Prognose der kommenden Lottozahlen ausgeben. Für Klimapojektionen (das IPCC spricht übrigens von Projektionen und nicht von Prognosen, weil mit den Modellen eine Prognose gar nicht machbar ist – insofern ist die Aussage des DWD eine dreiste Falschaussage) werden hingegen zig Millionen unserer Steuergelder verschleudert. Die Prognosekurven sind daher ebenso fraglich wie suggestiv.

10) Ein weiterer Darstellungs-Trick der DWD-Leute funktioniert über die Zeitskala der Kurve: Der rechte Teil der Kurve, also ab 2010 bis 2100 ist im Maßstab um rund 40% gestaucht gegenüber dem linken Teil 1881 – 2010.  Das erhöht optisch den Kurvenanstieg der roten und der gelben Kurve um fast das Doppelte. Welche Reaktion stellt sich beim unbedarften Betrachter ein? Natürlich: die DWD Prognose gewinnt an Dynamik und Dramatik!

11) Die DWD-Darstellung "Künftig mehr heiße Tage" verkündet ihre Kernbotschaft in Lettern vom Bildzeitungs-Format. Das Auge des Lesers wandert von der Balken-Überschrift zu dem hellen Blitz ganz rechts, der an eine Atomexplosion erinnert, aber auch die heiße Sonne sein kann, die uns blitzartig verbrennt. Von dort gleitet der Blick zwangsläufig nach rechts auf das Thermometer, das ebenso weiß hervorsticht, wie die Überschrift und der Blitz. Und bleibt dort hängen an dem dicken roten Balken – der unfassbare 74 Grad verheißt! Das muss die Klimakatastrophe sein! Nur wer sich mit solchen Thermometern auskennt, der weis, dass die vordere Skala in Fahrenheit und die nach hinten gewandte in Celsius ist. Das Auge des „ungeübten“ Betrachters sucht nämlich spontan die vordere Skala, mit der Folge, dass ihm ein gehöriger Schreck in die Glieder fährt. Er nimmt – wie sollte er anders – die Zahl für bare Münze. Aber auch die Thermometerauswahl ist bewusst so gewählt.

12) Denn der DWD-Grafiker, der eine Thermometerdarstellung sucht,  stößt zwangsläufig auf hunderte Celsius-Thermometer, neben einigen Celsius-Fahrenheit-Thermometern. Der DWD-Zeichner wählt nicht das nahe liegende und gebräuchliche Celsiusthermometer, sondern das bei uns weniger verbreitete Celsius-Fahrenheit-Thermometer. Absicht oder Schusseligkeit? Nach 10 Sekunden des Nachdenkens klärt sich die Motivlage auf. Da der DWD eine Deutsche Einrichtung ist, müsste der Zeichner ein Celsius-Thermometer nehmen. Wenn er dennoch dieses bei uns ungebräuchliche Thermometer wählte, und dann noch die Fahrenheitskala nach vorne drehte, liegt wohl ein Willensakt vor. Ebenfalls für die Absicht des DWD spricht, dass die Bezeichnung "F" und "C" oben abgeschnitten ist, was dem Betrachter das Verständnis erschwert und damit den Angstfaktor verstärkt.

13) Weiterhin für bewusstes Handeln des DWD spricht, dass dutzende DWD-Mitarbeiter die Graphik gesehen haben müssen, bevor sie veröffentlicht wurde. Jeder von ihnen MUSSTE doch beim ersten Augenschein dieses ungebräuchliche und seiner Skalenbezeichnung beraubte und allemal zu hoch anzeigende Thermometer monieren und dafür sorgen, dass es umgehend mit einem kleinen Handgriff in der Graphik gegen ein vernünftiges ausgetauscht wird. So scheidet Schusseligkeit des Zeichners als Motiv für die Auswahl eindeutig aus.

14) Die billige Schreckensmethodik des DWD ist damit jedoch nicht zu Ende. Im Gegenteil – der Schreck geht weiter. Denn gleich links neben dem Thermometer verläuft die „pessimistische“ rote Kurve aus der Kurvengraphik heraus und landet just in dem tödlichen Atom- oder Sonnenblitz. Steil geht es bergauf, immer steiler und schneller wird sie, je näher man an 2100 kommt, das Jahr der Prophezeiung. Noch ein paar Jahre weiter, und die die Kurve wird ganz senkrecht in den Himmel schießen. Da kann uns auch die gelbe Kurve darunter nicht trösten, denn hier dauert es eben nur ein wenig länger, und nicht wir, die Kinder und die Enkel sind betroffen, sondern erst unsere Urenkel. Denn auch die gelbe Kurve hat den progressiven Trend, der uns zu Todgeweihten macht, wenn wir nicht schnellstens auf den Weg der Hohepriester des anthropogenen Klimawandels einschwenken. Oh sole mio – moribundi te salutant. Hierzu passt auch die jüngste Veröffentlichung des Max Planck Instituts der Meteorologie, die medienwirksam am 23.02.2012 verkündet wurde, die da so lautet, die Welt (2°C-Ziel) ist noch zu retten, wenn wir schnellstens den CO2-Zertifikatehandel (also das Karussell zum Gelddrucken) bedienen. Wenn nicht, dann droht der Welt der Überhitzungstod und den Meeren die Versauerung.

15) Bei einer Aussage mit einer derartigen Häufung von suggestiven Graphik-Elementen drängt sich der Verdacht der Täuschung auf, und die gesamte Darstellung (Zahlen und Graphik ) ist – bevor man überhaupt sachlich an das Zahlenwerk herangeht – somit insgesamt unter Vorbehalt zu stellen. Es handelt sich keineswegs um eine wissenschaftlich seriöse Arbeit, sondern um billige „Teufelsdarstellung“ aus dem Mittelalter.

Fassen wir zusammen:

1)      Durch diese hier dargestellten 15 Punkte gelingt es dem DWD, die seit dem Jahre 2000 anhaltende Abkühlung vor der deutschen Bevölkerung zu verheimlichen.

2)      Es soll vielmehr der Eindruck erweckt werden, als sei alles viel schlimmer geworden und die Erwärmung habe zugelegt in den letzten 10 Jahren und wird immer wärmer.

3)      Unser realistischer Temperaturverlauf in Abb2, dargestellt nach den Original-DWD-Temperaturmesswerten, zeigt seit 2001 keinen weiteren Anstieg mehr, sondern eine Stagnation und seit einem Jahrzehnt geht die Trendlinie nach unten.

4)      Betrachtet man nur die letzten 13 Jahre, dann ist der Abwärtstrend noch deutlicher:

 

Abbildung 3: Die letzten 13 Jahresmittelwerte in Deutschland seit 1999 waren laut DWD: 9,5 / 9,9 / 9,0/ 9,6/ 9,4 / 9,0 / 9,0/ 9,5 / aufgerundet 9,9/ 9,5/ 9,2/7,8 und 9,6°C. An der blauen Trendkurve sieht man deutlich: Wir haben in Deutschland einen Temperaturrückgang seit über einem Jahrzehnt. Aus diesem Grunde ist auch die Überschrift der neuen DWD-Grafik, siehe Abb1b grob falsch.

Teil II: Zum Wärmeinseleffekt (WI)

Der Temperaturrückgang seit 2001 ist aber noch viel stärker als in unserer roten, ohne Tricks dargestellten Kurve der Abb2 oder in Abb3 augenscheinlich wird. Der Wärmeinseleffekt der Städte und Bebauung wirkt der Abkühlung entgegen. Die Abkühlung ist daher in Wirklichkeit stärker. Die Thermometer (und übrigens auf Anfrage auch nicht die Leiter der Stationen) der Messstationen wissen nicht, ob die gemessene Temperatur vom Wetter oder von der Bebauung kommt. Sie messen die Fehler, die der WI verursacht, einfach mit. Die Bäume und Pflanzen in der freien Fläche, vor allem dort, wo der Mensch in die Natur noch wenig eingegriffen hat, bekommen von der Erwärmung weniger mit.

Siehe: http://www.wahrheiten.org/blog/2011/01/27/waermeinseleffekt-taeuscht-klimaerwaermung-vor/

Aus diesem Grunde haben Kowatsch/Leistenschneider die vom DWD ermittelten Daten wärmeinselbereinigt und dabei erhielten die Autoren die blaue Kurve der Abbildung 4.

Erklärende Literatur zur Berechnung des Wärmeinseleffektes.

Und: Link

Dieser wärmeinselbereinigte Temperaturverlauf soll hier etwas ausführlicher dargestellt werden, da er den Temperaturvergleich Deutschlands der letzten 130 Jahre viel realistischer wiedergibt.

 

Abbildung 4: Die aus den DWD-Originaldaten heraus gerechneten Temperaturen der Wärmeinselflächen in Deutschland. In rot die Temperaturreihe aus der Abb2 und in blau, die um den Wärmeinseleffekt korrigierten Daten Deutschlands.

Wie man leicht erkennt, hatte sich anfangs die Wärmeumgebung der Messstationen noch kaum verändert. Je mehr man sich jedoch der Gegenwart nähert, umso größer wird der Korrekturfaktor Wärmeinseleffekt, den man bei Temperaturvergleichen mit früher (1891) berücksichtigen muss. Vor allem in den letzten 40 bis 50 Jahren haben die Wärmeinseln in Deutschland sehr stark zugenommen. Momentan wird täglich ein Quadratkilometer „Grünland“ durch Bebauung zerstört und eine noch größere Fläche trockengelegt.

Die von uns Menschen herbeigeführte Erwärmung in den Wärmeinseln, die längst zu Wärmeregionen angewachsen sind, dort wo auch die Messstationen überwiegend stehen, wird irrtümlich einem menchengemachten C02-Treibhauseffekt angerechnet. Menchengemacht ist dabei lediglich der WI.

Auch die freie Fläche Deutschlands hat sich seit 1871 oft dramatisch verändert, durch Abholzungen, Landschaftszerstörung, Trockenlegung von großen Flächen, Straßen- und umfangreichen Feldwegebau. Die Flüsse sind durch die industrielle Nutzung wärmer geworden und bringen die Wärme in die Flussauen. Die Herbstnebel verschwinden. Die heutige Messstation am Frankfurter Großflughafen im Strahle der heißen Abgase hat ganz andere physikalische Bedingungen und ist nicht mehr mit der früheren Station auf einer Feuchtwiese im bewaldeten Spessart vergleichbar. Trotzdem werden die Jahresmittelwerte direkt verglichen und man stellt eine enorme „Klimaerwärmung“ fest.

Auf den Meeren kommt diese Inselwärme natürlich nicht an. Deshalb gibt es dort auch keine steigenden Temperaturtrendlinien in den letzten Jahrzehnten, siehe

Der Wärmeinseleffekt als maßgebender Treiber der Temperaturen

Gefühlte Intensität der Klimalüge…

Nähere Betrachtung der um den Wärmeinseleffekt bereinigten Kurve

 

Abbildung 5: In den letzten 120 Jahren sind die Temperaturen über Jahre gestiegen und gefallen. Seit zehn Jahren fallen sie wieder, trotz weiterem C02-Anstieg in der Atmosphäre.

Von einer Klimakatastrophe ist weit und breit nichts zu sehen. Diese Temperaturkurve zeigt eindeutig, dass C02 keinen Treibhauseffekt in Form einer ständig nach oben gehenden Erwärmung erzeugen kann, da die Mauna Loa CO2-Kurve stetig ansteigt. Diese von manchen Klimawissenschaftlern zum Glauben erhobene C02-Erwärmungs-Behauptung kann, wie bereits dargelegt, durch keinen einzigen Nachweisversuch gezeigt werden. Die C02-Theorie kann der Temperaturrealität nicht standhalten. C02 macht kein Klima heiß. In Versuchen kann lediglich gezeigt werden, dass CO2 erwärmt werden kann (für wahr, eine triviale Aussage), aber nicht, dass CO2 seine Umwelt erwärmt.

Temperaturmessstationen, deren Umfeld sich fast nicht änderte und bei denen daher kein WI vorhanden ist, zeigen denn ein gänzlich anderes Bild der Temperaturentwicklung. Eine solche Station ist z.B. „Dale Enterprise Virginia“. Neben den gleich gebliebenen Temperaturtrendlinien auf den Weltmeeren, ist diese Messstation ein weiterer Beweis für die Richtigkeit unserer Betrachtungen über die zeitlich sich summierenden  Wärmeinseleffekte.

In der folgenden Grafik sind die Temperaturdaten von Virginia mitten auf dem Land zu sehen, deren Umgebung  in den letzten 120 Jahren nahezu gleich blieb. Auch die Tagesmittelwerte*) wurden immer nach demselben Muster bestimmt und so die Jahreswerte ermittelt.

*) In Deutschland wurde gleich zweimal umgestellt. Zuerst in 2001 und dann nochmals in 2009 (jetzt wird halbstündlich gemessen). Allein durch die Messdatenumstellung in 2001 (Mittelwert wird aus 24 Stundenwerten ermittelt, gegen über drei Tagesmessungen, wobei der letzte Messwert einfach doppelt gezählt wurde) stiegen die Temperaturen statistisch um 0,1°C.

Die folgende Graphik zeigt den Temperaturverlauf dieser Station aus den Messdaten.

 

Abbildung 6: Aktueller Temperaturtrend: 0.24°C/Jahrhundert  http://sppiblog.org/news/contribution-of-ushnc-and-giss-bias-in-long-term-temperature-records-for-a-well-sited-rural-weather-station

Die Überraschung ist groß. Die vom IPCC behauptete globale Erwärmung der letzten 130 Jahren ist überhaupt nicht erkennbar bei dieser Station. Auch nicht bei den überwiegenden Flächen der Erde, den Meeresflächen. Nur für die ersten 20 Jahre ist ein Anstiegstrend erkennbar, was nicht verwundert, da 1850 die sog. Kleine Eiszeit zu Ende ging.

Fazit:

Wie sich das Deutschlandwetter und das Klima in den nächsten 50 Jahren weiterentwickeln wird, ist anhand von Klimamodelle oder sonstiger Rechenmodelle nicht zu ermitteln. Alle darauf beruhenden Prognosen oder Szenarien sind denn nur als Zufallsprodukte anzusehen.

Sicher ist dagegen, dass die Wärmeinseln in Deutschland, sich weiter ausbreiten werden und der Wärmeinseleffekt deswegen weiter zunehmen wird. Das hat mit einer globalen Klimaerwärmung jedoch nichts zu tun. Die großräumig geschaffenen Wärmeflächen, wo nun auch die Messstationen stehen, sind der Hauptgrund (zu über 50%) für die Wiedererwärmung nach der Kleinen Eiszeit, also nach 1850. Dies zeigen die folgenden Abbildungen:

 

Abbildung 4 (Quelle: EIKE) zeigt nochmals den unmittelbaren Vergleich der Deutschlandtemperaturen DWD und der WI-bereinigten von 1891 – 2011. Die blau gestrichelte Linie zeigt den Temperaturmittelwert im Betrachtungszeitraum. Die Temperaturen in Deutschland durchbrechen die Mittellinie nach unten, was bedeutet, dass es derzeit kälter als im 120-Jahresvergleich ist. Zum berechneten WI aus Abbildung 4, wurde, wie dies beim IPCC üblich ist, den Fehlertoleranzbereich angegeben (gelber Bereich).

Als WI für Deutschland haben die Autoren einen Wert von +1,2°C ermittelt. Der DWD gibt in seiner Zeitreihe unter Abbildung 1 im gleichen Zeitraum einen Temperaturanstieg von +1,8°C an. Wird davon der Flächen-WI subtrahiert, ergeben sich +0,6°C Erwärmung, die übrig bleiben. Bekanntlich liegt die globale Erwärmung im 20. Jahrhundert, bei +0,7°C, was dem Wert von 0,6°C für Deutschland, nach Abzug des Flächen-WI sehr nahe kommt. Nun kann natürlich richtig eingewendet werden, dass ein globaler Wert nicht einfach mit einem Landeswert verglichen werden darf. Daher soll die zonale Erderwärmung betrachtet werden.

 

Abbildung 7 zeigt die aus GISS-Daten ermittelte zonale Temperaturerhöhung. Deutschland liegt zwischen dem 47- und dem 55-Breitengrad. Macht gemittelt: 51-Breitengrad. Greift man nun die zonale Temperaturerhöhung für den 51-Breitengrad in der Datenreihe ab, so liegt man bei ca. 0,7°-0,8°C, was der von uns ermittelten Temperaturerhöhung für Deutschland sehr nahe kommt und ein Hinweis ist, dass unsere Berechnung für den Flächen-WI Deutschland von +1,2°C richtig ist.

Wir stellen fest, die Erwärmung Deutschlands fand hauptsächlich in den Wärmeinseln statt, dort wo auch die Menschen leben. In diesen inzwischen zu großflächigen Regionen angewachsenen Wärmeinseln ist es tatsächlich wärmer geworden und die warmen Tage haben zugenommen. In den wenigen unveränderten Naturflächen, weitab von allen Wärmeinseln oder gar in den Meeren ist von einer Klimaänderung in Sinne von immer heißer, fast nichts angekommen. In den seit 100 Jahren fast unverändert gebliebenen Naturlandschaften wie Bayerischer Wald usw., macht immer noch der Mai die Bäume grün, ganz so wie das kleine Liedchen diesen Monat seit eh und je beschreibt. Insofern sind die aktuell in der deutschen Tagespresse kursierenden Behauptungen  "Nach UN-angaben hat sich die Erdatmosphäre in den vergangenen 15 Jahren so stark erwärmt wie nie zuvor" blühender Unsinn, wie Abbildung 8 belegt.

 

Abbildung 8 zeigt die Temperaturentwicklung in der Atmosphäre nach Satellitenmessung im Zeitraum vom 1979 bis Januar 2012. Gegenwärtig liegen die Temperaturen um -0,1°C niedriger als im Langzeitmittel. Eine Abkühlung in der Atmosphäre und keine Erwärmung! Angesichts der Realität drängt sich der folgende Satz auf “Ist der Ruf erst ruiniert, regiert sich´s völlig ungeniert.“ Mit anderen Worten, je mehr den Klimahysterikern ihre Felle davonschwimmen, weil die Natur ihre eigenen Wege geht, desto dreister werden die Falschaussagen, die von dort mit willfährigen Helfern in den Medien verbreitet werden. Getreu dem Motto eines Diktators eines 1000-jährigen Reichs, von dem die Aussage stammt “Eine Lüge muss nur oft genug wiederholt werden, dann wird sie geglaubt.“

Es wird höchste Zeit, den Umwelt- und Naturschutz anstelle eines fragwürdigen, wissenschaftlich nicht konsensfähigen Klimaschutzes weltweit in den Mittelpunkt des Handelns zu stellen. Saubere Luft, sauberes Wasser, gesunde Nahrungsmittel und ein intaktes Ökosystem kommen den Menschen heute und zukünftig zugute. Natur- und Umweltschutz ist deshalb ein konsensfähiges Ziel aller Völker. Die weitere Zerstörung der Naturlandschaften muss z.B. verhindert werden, als Unsummen für Darbietungen von Clowns – Climaclowns auszugeben.

Josef Kowatsch, Hüttlingen.

Raimund Leistenschneider – EIKE




Gleicks Geständnis – Urteilsfähigkeit getrübt, trotz EPA Zuwendungen von über 1 Mio $US

Dr. Peter Gleicks Geständnis

Siehe auch die Glosse von Steve McIntyre über Amerikas dümmsten Kriminellen

Original hier: Huffington Post, 20.02.2012

Dr. Peter Gleick schrieb:

Seit der Veröffentlichung einer Serie von Dokumenten Mitte Februar, die sich auf die interne Strategie des Heartland Instituts bezogen, um die Klimawissenschaft in Zweifel zu ziehen, hat es eine extensive Spekulation über die Herkunft der Dokumente gegeben und eine heftige Dis­kussion darüber, was sie enthüllten. Wegen der Notwendigkeit der Abstützung auf Fakten in der öffentlichen Klima-Debatte mache ich die folgende Aussage.

Anfang 2012 erhielt ich über die Post ein anonymes Dokument, in dem anscheinende Details zur Strategie des Klimaprogramms des Heartland Instituts standen. Es enthielt Informationen über die Spender und die augenscheinlichen Bemühungen des Instituts, das öffentliche Ver­ständnis über die Klimawissenschaft und Politik zu verwirren. Ich kenne die Quelle jenes Ori­ginaldokuments nicht, nahm aber an, dass es mir zugesandt wurde wegen meiner Auseinandersetzungen mit Heartland in der Vergangenheit und weil ich darin genannt wurde. 

Wegen der möglichen Auswirkungen aber habe ich versucht, die Genauigkeit der Information in jenem Dokument zu bestätigen. Um das zu tun und in einem ernsthaften Ausrutscher mei­ner persönlichen und beruflichen Urteilsfähigkeit und Ethik, habe ich ergänzendes Material di­rekt vom Heartland Institut angefordert und erhalten unter Benutzung des Namens von jemand anders. Das mir vom Heartland Institut übersandte Material bestätigte viele Fakten im Original­dokument, einschließlich dessen Strategie zur Einwerbung von Spenden und dessen Budgets im Besonderen. Die erhaltenen Dokumente habe ich anonym einer Reihe von Journalisten und Fachleuten gesandt, die zu Klimafragen arbeiten. Ich kann ausdrücklich bestätigen, wie es auch das Heartland Institut kann, dass die von dort an mich per E-Mail geschickten Dokumente mit den Dokumenten identisch sind, die an die Öffentlichkeit gelangten. Ich habe keine Ände­rungen oder irgendwelche anderen Auswechselungen an den Dokumenten des Heartland In­stituts und an der originalen anonymen Zusendung vorgenommen.

Ich werde den Inhalt oder die damit verbundenen Auswirkungen der Materialen nicht kom­mentieren; das haben Andere getan und tun das weiter. Ich merke nur an, dass das wissen­schaftliche Verständnis von der Tatsächlichkeit und den Risiken des Klimawandels gewichtig ist, zwingend und zunehmend beunruhigend, und dass eine rationale öffentliche Debatte drin­gend nötig ist. Meine Urteilsfähigkeit war getrübt wegen meiner Enttäuschung über das an­dauernde Bemühen, – oft anonym, gut finanziert und koordiniert – die Klimawissenschaft und Wissenschaftler anzugreifen und diese Debatte zu verhindern, auch wegen des Mangels an Transparenz der damit befassten Organisationen. Nichtsdestoweniger bedauere ich meine Handlungen in dieser Angelegenheit zutiefst. Ich bitte alle Betroffenen persönlich um Ent­schuldigung.

Peter Gleick

Übersetzung: Helmut Jäger, EIKE

Anmerkung der Redaktion:

Während Gleick Krokodilstränen darüber vergießt, wie gut (finanziell) unterstützt die Skeptiker seiner Meinung nach sind, verliert er kein Wort über die hundertfach größeren finanziellen Zuwendungen, die die Alarmisten in NGO`s, Hunderten von Forschungsinstituten und UN Schattenorganisationen erhalten. Lesen Sie dazu den Beitrag von Joanne Nova, die hat das recherchiert.

Weiterführende Links:

What triggered Dr. Peter Gleick to commit identity fraud on January 27th? Guest post by Dr. Nicola Scafetta

Peter Gleick lecturing the U.S. Senate on “deceitful tactics” Peter Gleick belehrt den US Senat über „hinterhältige Taktiken“




Peak Oil war gestern– Öl wird in absehbarer Zeit nicht knapp

„Peak Oil” ist der Punkt, an welchem die Produktion konventionellen Rohöls anfängt, irreversible zurückzugehen. Einige sagen, dass die Auswirkung hiervon durch Angtsmache induzierte Preissteigerungen sind und dass sich industrielle Gesellschaften dadurch gewaltig verändern müssen. Für Einige war Peak Oil der Ruf von Mutter Erde selbst, der eine Umkehr zu einem Lebensstil wie im vorindustriellen Zeitalter erfordert. Ein Beispiel hierzu ist das Netzwerk der „Übergangsstädte“ (transition towns), ein Phänomen der Mittelklasse in den Wohngebieten der Pendler rings um die Städte in UK.

Aber in einer in diesem Monat veröffentlichten Note (.pdf) (die implizit auch industriekritisch ist) ist dies voreilig. Dank „unkonventionellen“ Öls und Gases, welches man dank technologischer Fortschritte jetzt fördern kann, ist Peak Oil Vergangenheit:

Der Glaube, dass die Ölproduktion ihren Gipfelpunkt erreicht habe oder demnächst erreichen wird, hat geholfen, ein über ein Jahrzehnt währendes Wettrennen anzutreiben. Das Wiederaufleben der Gasproduktion in den USA weit über die bisherige Spitze in den siebziger Jahren hinaus und global auf Platz eins während der letzten sieben Jahre ist das Ergebnis von hydraulischem Brechen – Fracking –, eine Technik, mit der man jetzt die Schiefergasreserven in den USA erschließt.

Die gleichen Gesellschaften benutzen jetzt die gleichen Techniken, um auch die Reserven an Schieferöl zu erschließen, mit Ergebnissen, die in vielen Fällen genauso vielversprechend aussehen wie zu Beginn der Schiefergas-Revolution. Die Ölproduktion der USA steigt wieder, ausschließlich wegen der Förderung von Schieferöl, da konventionelle Quellen wie z. B. in Alaska oder Kalifornien strukturbedingt in punkto Ergiebigkeit nachlassen und die Produktion im Golf von Mexiko sich noch von der Bohrkatastrophe erholen muss.

Vorhersagen können sowohl aufwärts als auch abwärts führen.

Untergangspropheten hatten vernünftige Gründe, dies zu vermuten – haben es aber versäumt, das größere Bild zu betrachten, eines, das technologische Innovationen einschließt. Sie wünschten den Untergang einfach zu stark herbei. In der kurzen Note heißt es weiter:

Der Glaube an Peak Oil wurde gestützt, weil es wiederholt nicht gelungen war, entsprechend den optimistischen Vorhersagen durch verschiedene regierungsnahe und internationale Energieagenturen zu leben. Die IEA, der Eckpfeiler der Industrie, hat es sich zur Gewohnheit gemacht, große Fortschritte im kommenden Jahr aus nicht-OPEC-Gebieten vorherzusagen, nur um während der nächsten 18 Monate dieser Vorhersagen nach unten zu korrigieren.

Citigroup watscht auch die Ölindustrie und Experten ab, weil sie dies nicht berücksichtigt hatten – zuviel versprochen hatten und spät geliefert haben.

Man muss es lesen. Die Ölproduktion ist viel stärker von vorausschauenden Investitionen abhängig, als viele Leute ahnen. Wenn sie reagiert, reagiert sie schnell; die Zahl der US-Bohrstellen hat sich innerhalb von drei Jahren um 500 Prozent erhöht.

Anzahl der Bohrtürme in den USA: eine Explosion der Produktionskapazität

Was also jetzt?

Nun ist Peak Oil nicht der einzige Punkt jüngster Entwicklungen im Energiesektor. Das Ende von Peak Oil stößt eine ganze Menge der Begründungen beiseite, die der Politik unserer Bürokratien und ihren Beratern zugrunde liegen. Während der letzten zwei Jahrzehnte durften wir das rapide Wachstum des Sektors der „Nachhaltigkeit“ erleben, welcher fast vollständig von staatlichen Zuwendungen abhängt und dem ähnlich irrige Hypothesen zugrunde liegen.

Die Aussage, die zu akzeptieren wir in jedem Falle aufgefordert sind, lautet, dass eine moderne Industriegesellschaft auf einer Ressource aufbaut, die ausgebeutet wird und die sich nicht so einfach ersetzen lässt. Der zweite Teil dieser Aussage ist ziemlich grundlegend. Der Gedanke an Peak Oil basierte auf der Idee, dass man Rohöl nicht beizeiten mit synthetischen Hydrocarbonaten ersetzen könne. Jetzt erleben wir den rasanten Aufschwung der Förderung unkonventionellen Öls, und in einem Jahrzehnt werden die kohlenstoffarmen synthetischen Ersatzstoffe für Öl produziert werden, und zwar unter der Annahme, dass der Ölpreis bei 40 bis 50 Dollar pro Barrel liegt.

Das tiefer liegende Problem bei den Gedanken sowohl an „Nachhaltigkeit“ und an „Peak Oil“ ist, dass beide Seiten darauf bestehen, eine Ressource nicht als eine Richtung, sondern als eine Sache anzusehen – eine Sache, die selten, einmalig und unersetzlich ist.

Die Viktorianer waren einst abhängig von Waltran zum Erleuchten und Heizen – und sorgten sich genau wie die heutige Nachhaltigkeitsmeute darum, durch was man diesen Stoff ersetzen könnte. Der menschliche Erfindungsgeist stellte dann sehr schnell eine Alternative zur Verfügung. Und Politiker wurden einst durch die angespannte und volatile Versorgung mit Salpeter eingeengt, das Nitrat, das sowohl für die Ernährung der Bevölkerung als auch zur Produktion von Explosivstoffen unabdingbar war. Dann kam die Chemie zu Hilfe. Natürlich ist eine Ressource eine Kombination mehrerer Dinge – die Grenzen menschlicher Innovationsfähigkeit sind davon nur eine.

Diese unflexible Denkweise stellt sich als fatal heraus.

Dass wir ziemlich gut bei der Einführung neuer Dinge sind, bedeutet natürlich nicht, dass Utopia unmittelbar bevorsteht oder dass die Politik ‚as usual‘ irgendwie aufgegeben wird. Zukünftige Technologien werden immer noch ihren Preis haben, werden rationalisiert und missbraucht werden. Aber sie signalisieren den Anfang vom Ende dessen, was wir als apokalyptische Politik bezeichnen können – wobei unpopuläre und unsinnige politische Maßnahmen Aufmerksamkeit gewinnen, einfach weil ihre Befürworter behaupten, dass sie durch einige katastrophale und irreversible historische Trends gerechtfertigt sind. Niemand außer den Gläubigen kann das jetzt noch glauben.

Mehr von  Andrew Orlowski  hier

Link: http://www.theregister.co.uk/2012/02/23/peak_oil_is_dead_citigroup/

Übersetzt von Chris Frey

Update der Redaktion:

Die links-grüne TAZ jammert schon dass die Regierung trotz Forderung der EU nicht den Import von Öl aus Ölsänden verboten hat. hier

Auszug daraus:

Auf Teersand gebaut

KOMMENTAR VON RUTH REICHSTEIN

Wieder einmal hat es die Bundesregierung versäumt, Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen. Am Donnerstag haben EU-Experten über einen möglichen Import-Stopp für den ökologisch gefährlichen Teersand beraten – doch zu einer Entscheidung konnte sich die Runde nicht durchringen. Und das nicht zuletzt, weil Deutschland sich enthalten hat.




G l o b a l C o o l i n g : Wo bleibt die Erderwärmung ?

Die Globale Mittel-Temperatur soll nach Aussagen des IPCC [1] derzeit um 0,2°C pro Jahrzehnt steigen: "Für die nächsten 2 Jahrzehnte wird … eine Erwärmung von je 0.2° C projiziert". Davon findet sich seit 1998 keine Spur. Es gibt seit 13 Jahren keine Erderwärmung mehr, bei gleichzeitig stetig weiter steigendem atmosphärischen CO2. Besonders bemerkenswert ist dieser eklatante Widerspruch zwischen Prognose und Realität auch deshalb, weil das IPCC auch noch behauptet: "Fortschritte in der Modellierung … ermöglichen die Angabe von engen Unsicherheitsbereichen für die projizierte Erwärmung…." [1].

Soeben hat das IPCC-nahe englische Institut UEA-CRU (PHIL JONES) seine im Internet verfügbare Kurve der Global-Temperatur aktualisiert [2] :

Gut erkennbar ist: Seit 1998 existiert keine Temperatur-Zunahme mehr, sondern insgesamt ein leichter Temperatur-Rückgang. Selbst wenn man berücksichtigt, daß der hohe Wert von 1998 von einem sehr starken ElNino-Ereignis mit bestimmt wurde, so kann man seit mehr als 10 Jahren allenfalls von einem "Temperatur-Plateau" sprechen.

(2)

Fächert man die UEA-Kurve auf der Abszisse für die letzten 60 Jahre etwas auf, so wird das Bild eines mäßigen Temperatur-Abfalls anhand eines Polynoms noch deutlicher:

(3)

Dieses alles veranlasste die englische Zeitung "DailyMail" zu einem ausführlichen Bericht mit der Schlagzeile:

Forget global warming

Dort steht u.a. zu lesen: "Based on readings from more than 30,000 measuring stations, the data was issued last week without fanfare by the Met Office and the University of East Anglia Climatic Research Unit. It confirms that the rising trend in world temperatures ended in 1997.", wobei u.a. diese Graphik ("Plateau-Balken" ergänzt) publiziert wurde:

(4)

Auch die vom englischen HADLEY-Center publizierten globalen Monats-Werte (2002-2011) zeigen das gleiche Bild – ein seit etwa 10 Jahren leicht abnehmender Temperatur-Trend :

 

(5)

In Deutschland werden Jahres-Temperatur und Trend vom Deutschen Wetterdienst (DWD) berechnet. Hier war nicht 1998, sondern 2000 das bisher wärmste Jahr. Seitdem gibt es auch in Deutschland keinen Temperatur-Anstieg mehr:

 

(6)

Veranschaulicht man die letzten 13 Jahre in einer Graphik, so ergibt sich auch für Deutschland ein leicht abnehmender Temperatur-Trend :

 

(7)

Wenn es seit 13 Jahren keine Erderwärmung mehr gibt, dann kann es natürlich auch keine thermische Komponente des Meeres-Spiegel-Anstieges mehr geben, wozu der PIK-Forscher Stefan Rahmstorf sagt [6] :" … die beiden Hauptursachen …schmelzendes Landeis …und steigende Wassertemperaturen führen zu einer Ausdehnung des Meerwassers." Eine Arbeit des IPCC-Autors Kevin Trenberth bestätigt [7], daß es einerseits seit etwa 8 Jahren global einen leicht abnehmenden Trend der Meeres-Temperaturen gibt, und andererseits eine Abschwächung des Meeresspiegel-Anstieges:

 (8)

Dazu passt gleichermaßen das Ergebnis der neuesten REKLIM-Studie [8] in Deutschland:

 

 Global wie auch an den Deutschen Küsten verlangsamt sich der seit Jahrhunderten –  übrigens unabhängig von CO2 – beobachtete Meeresspiegel-Anstieg. Das hat soeben auch der GKSS-Forscher Hans von Storch wieder bestätigt [9]: "Bekannt sei aber, dass der Meeresspiegelanstieg in der Deutschen Bucht in den letzten 100 Jahren keine Beschleunigung erfahren habe".

F a z i t  :

WO bleibt die Erderwärmung ?

WER glaubt noch den Klima-Instituten des IPCC und deren Modellen, die nichts dergleichen vorhergesagt haben ?! …weder die dakadale Temperatur-Stagnation noch die Entschleunigung des Meeres-Spiegel-Anstieges !

Die dazu soeben von einigen Klimaforschern ausgebreiteten "Erklärungen und Konstruktionen im Nachhinein" wirken in der Öffentlichkeit eher peinlich.

Das Gleiche gilt für die "wissenschaftliche Erklärung" der vier Kalten Winter (wenn auch diesmal nur im Februar) in Folge(!) in Deutschland : Von keinem Klima-Forscher prognostiziert. Stattdessen gibt es neuerdings jetzt (auch im Nachhinein!) meteorologisch recht "abenteuerlich" wirkende Begründungen von AWI und PIK mit schmelzendem Arktis-Eis [5]:

"Es wird kälter, weil es wärmer wird"; dazu sind die Zeitungen voller Glossen, und die Bürger "feixen" na denn – schau’n mer mal, wie’s weiter geht.

Klaus-Eckart Puls, EIKE

Q u e l  l e n :

[1]  IPCC, AR4, 2007, Seite 6,  a): kurz- bis mittelfristige Prognosen

[2]  http://www.cru.uea.ac.uk/cru/info/warming/

[3]  DailyMail, 29.01.2012: Forget global warming;

http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2093264/Forget-global-warming–Cycle-25-need-worry-NASA-scientists-right-Thames-freezing-again.html

[4]  http://www.cru.uea.ac.uk/cru/data/temperature/hadcrut3vgl.txt

[5] Alfred-Wegener-Institut wittert lukratives Geschäft in der Wetterwahrsagerei, W. Thüne,

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/alfred-wegener-institut-wittert-lukratives-geschaeft-in-der-wetterwahrsagerei/:

[6]  S. Rahmstorf / K. Richardson: Wie bedroht sind die Ozeane ? Fischer, Ffm, 2007, S.119

[7]  TRENBERTH, K.E. and FASULLO, J.T.: Track:ing Earth’s Energy, SCIENCE, Vol.328, 16.04.2010, 8.316-317

[8]  REKLIM, Unser Klima, 2011, S.9, Abb. 2.4, Polynom ergänzt

[9]  Wilhelmsh’v.Z., 18.02.2012, "Deiche sicherer als sie es jemals waren"

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Gestohlene Skeptiker-Unterlagen:„Fakegate” fliegt den Warmisten um die Ohren

Update 28.2.12:

Joe Bast Präsident des Heartland Instituts entlarvt die Unterlagen zu den Behauptungen von Peter Gleick als Fälschungen

In der Ausgabe vom 21. Februar veröffentlichte das Wall Street Journal ein Editorial, “The Not-So-Vast Conspiracy” (etwa: die nicht so gewaltige Konspiration). Darin heißt es, dass „Heartland hinsichtlich der größten internationalen Wissenschaftskonferenz der Skeptiker den Dokumenten zufolge mit 380 000 Dollar das Nongovernmental International Panel on Climate Change fördern wolle. Diese Summe steht gegen die 6,5 Millionen Dollar, die der Steuerzahler in den westlichen Ländern jährlich an das IPCC abdrücken muss, und die 2,6 Milliarden Dollar, die das Weiße Haus im nächsten Jahr in die Forschung zu‚ globalen Änderungen, hauptsächlich verursacht durch die globale Überabhängigkeit von fossilen Treibstoffen’ stecken will (Hervorhebung hinzugefügt).

Der Schwindel um die globale Erwärmung hat den Steuerzahler Milliarden gekostet, seit er von den Händlern von „Kohlenstoffzertifikaten“ initiiert worden ist und der ihnen inzwischen Millionen eingebracht hat, gezahlt von der Industrie und anderen für das Privileg, „Treibhausgase“ emittieren zu dürfen – vor allem Kohlendioxid – als Teil des Geschäftslebens. Gegenwärtig versucht die Europäische Union die Luftfahrtindustrie zu Boden zu zwingen, indem sie ihnen eine Abgabe auf ihre Emissionen auferlegt, wenn sie Touristen und Geschäftsleute in diesen umnachteten Kontinent fliegt. Die meisten der Börsen, die diese Zertifikate verkauft haben, sind inzwischen geschlossen.

Die Gesetzgebung zu dem infamen Zertifikatehandel („Cap and Trade”) ist als Teil dieses Betrugs glücklicherweise im US Kongress sang- und klanglos untergegangen.

Wir wissen inzwischen, dass der Diebstahl der Dokumente von Dr. Peter E. Gleick begangen worden ist oder dass er dazu angestiftet hat. Gleick ist ein Wasser- und Klimaanalyst sowie Gründer des Pacific Institute. Als Mitwirkender bei der Huffington Post und überaus produktiver Kritiker der „Skeptiker“ und „Leugner“ der globalen Erwärmung hat Dr. Gleick seinen Anteil daran zugegeben, das Heartland Institute, seine Gremien und Geldgeber als Teil der weltweiten Verschwörung darzustellen, um den Schwindel zu entlarven..

Seit dem Jahr 2008 hat das Heartland Institute sechs Konferenzen gesponsert, bei denen Wissenschaftler und andere Personen zusammen kamen, um umfangreiche Beweise gegen die absurde Behauptung zu präsentieren, dass das Kohlendioxid und andere „Treibhausgase“ dazu führen, dass sich die Erde aufheizt. Unglücklicherweise für die wirklichen IPCC-Verschwörer ist die Erde 1998 in einen natürlichen Abkühlungszyklus eingetreten, und im Jahr 2009 wurden tausende E-Mails zwischen den IPCC-Wissenschaftlern im Internet gepostet, die ihre wachsende Panik über die Verweigerung von Mutter Natur enthüllt hatten, mit ihren Lügen zu kooperieren. Die meisten, wenn nicht alle, basierten auf falschen Computermodellen.

Selbst die New York Times, die die auf den gestohlenen Dokumenten basierenden falschen Anschuldigungen hinausposaunt hat, veröffentlichte am 20. Februar einen Artikel unter der Überschrift “Activist Says He Lied to Obtain Climate Papers” [etwa: „Aktivist sagt, er hat gelogen, um Klimapapiere zu erhalten]. In dem Artikel wird berichtet, dass „Dr. Gleick die Dokumente an viele wohlbekannte Blogger und Aktivisten verteilt hatte, die die Arbeit der Mainstream-Klimawissenschaftler unterstützen und die das Heartland Institute als ein Zentrum der Leugnung des Klimawandels dargestellt haben“.

Die Times ist unfähig, Organisationen und Personen nicht zu verleumden, die lange und hart dafür gekämpft haben, die Maske des Respekts von den Tätern des Schwindels zu reißen. Die „Mainstream-Wissenschaftler“, auf die er sich bezieht, sind natürlich die Klimawissenschaftler hinter dem Schwindel. „Die Leugnung des Klimawandels“ ist nichts weniger als die Propagierung der Wahrheit über diesen Schwindel.

Der interessanteste Aspekt für mich ist die Art und Weise, mit der das Heartland Institute auf Dr. Gleicks Schikanen reagiert hat. Von dem Zeitpunkt an, als diese Dokumente, echt, real, verändert und gefälscht, auf Sites wie DeSmogBlog.com und anderen gepostet worden waren, machte sich der Präsident von Heartland, Joe Bast, auf die Suche nach der da noch unbekannten Identität der Person, die die Dokumente unter Androhung juristischer Schritte an sich gebracht hatte.

Als Dr. Gleick in einem Beitrag der Huffington Post öffentlich seinen Teil einräumte, veröffentlichte Bast ein Statement des Inhalts: „Gleicks Verbrechen war ernst. Die Dokumente, die gestohlen er zugegeben hat, enthielten persönliche Informationen über die Mitarbeiter von Heartland sowie die Spender und die Partner, deren Veröffentlichung ihre Privatsphäre und ihre persönliche Sicherheit verletzt haben.“

Das Schlüsselwort in Basts Statement ist „Verbrechen“ (crime). Wie John Sullivan, ein britischer Rechtsanwalt und ein aktiver „Leugner“, Autor und Blogger, anmerkte, hat Bast gesagt, dass eine „bloße Entschuldigung nicht ausreicht, den Schaden wieder gut zu machen“, und fügte hinzu, dass Dr. Gleick durch ein zivilrechtliches Verfahren seinem finanziellen Ruin entgegen geht und dass „es auch ein Verfahren zu Vorwürfen wie Urkundenfälschung geben wird, das ein wohlbekanntes weißer-Kragen-Verbrechen ist“.

Vor einiger Zeit habe ich in einem Kommentar geschrieben, dass einige der Verschwörer um die globale Erwärmung wegen ihrer Verbrechen ins Gefängnis wandern müssten. Wie sich die Dinge entwickeln, könnte das insofern passieren, als sie Empfänger öffentlicher Zuwendungen und der Unterstützung durch die Vereinten Nationen waren, als das IPCC deren falsche „Wissenschaft“ inmitten der alarmistischen Behauptungen zur globalen Erwärmung öffentlich gemacht hatte.

Ihr vielleicht größtes Verbrechen war die Entwürdigung der meteorologischen und klimatologischen Wissenschaft. Darüber hinaus erfüllen ihre Angriffe auf die mutigen Wissenschaftler, die angetreten sind, sie zurückzudrängen, die klassische Definition von Rufmord und übler Nachrede. Die New York Times, Newsweek, Time, the National Geographic und andere „Mainstream“-Medien [wie auch die „Süddeutsche Zeitung“, A. d. Übers.] werden ihre Lügen unglücklicherweise bis zum heutigen Tag aufrecht erhalten.

Das Treffen mit dem Direktor von Heartland hat sich einem Programm verschrieben, um mit dem Strom falscher Lehren in den Schulen unserer Nation umzugehen, die darauf abzielen, die Sichtweisen und das Wissen von Studenden hinsichtlich der globalen Erwärmung zu verzerren. Das ist ebenfalls Teil des Verbrechens gegen die nationale und weltweite Bevölkerung, die absichtlich in die Irre geführt worden ist.

Die Warmisten befinden sich auf dem Rückzug, und dafür schuldet jeder dem Heartland Institute und all den anderen, die mitgeholfen haben, den größten Schwindel der modernen Zeit abzuwehren, große Dankbarkeit

© Alan Caruba, 2012

Link: http://factsnotfantasy.blogspot.com/2012/02/fakegate-blows-up-in-warmist-faces.html

Übersetzt von Chris Frey




Gestohlene Skeptiker-Unterlagen: Fakegate – Diebstahl jetzt amtlich

Veröffentlichung von „The Heartland Institute“ zum Geständnis von Gleick

Peter Gleick hat den Diebstahl gestanden

Text des Schreibens von Heartland

Heute abend hat Peter Gleick, ein bekannter Name in der Klimawandel-Bewegung, den Diebstahl der elektronischen Dokumente aus dem Heartland Institut gestanden. Er wollte eine von seinen Ansichten abweichende Gruppe diskreditieren und ins Zwielicht zu setzen.

Posted on February 20, 2012 by Anthony Watts

(per E-Mail erhielt Anthony Watts das folgende Schreiben von Mr. Bast, Präsident des Heartland Instituts. Weiteres siehe hier)

20.2.2012

Gleicks Vergehen ist schwerwiegend. Die Dokumente, deren Diebstahl er zugab, enthielten persönliche Informationen über Heartland-Instituts-Mitglieder, Spender und Verbündete. Die Veröffentlichung hat deren Identität bloßgestellt, deren Privatsphäre verletzt und deren persönliche Sicherheit gefährdet.

Gleick veröffentlichte ein zusätzliches Dokument als angeblich vom Heartland Institute kommend. Es war ein gefälschtes Memo mit der angeblichen Heartland-Strategie zum Klimawandel. Dieses Papier wurde breit in Zeitungen, Presseveröffentlichungen, Webseiten und Blogs in aller Welt zitiert. Es hat erheblich und dauerhaft die Reputation des Heartland Institute geschädigt, vieler Wissenschaftler, Strategieberater und Organisationen, die mit Heartland zusammenarbeiten.

Eine bloße Entschuldigung reicht nicht aus, um den Schaden wiedergutzumachen.

Gleick sagte in seinem Geständnis, dass er diese Tat begangen hätte, weil er glaubte, das das Heartland Institute eine “rationale Debatte” zum Klimawandel verhindern würde.

Das ist unglaublich. Heartland fordert immer wieder eine wirkliche Debatte über dieses wichtige Thema. Gleick selbst war kurz vor seinem Dokumentendiebstahl gebeten worden, an einer Heartland Veranstaltung teilzunehmen, wo über den Klimawandel debattiert werden sollte. Er hatte abgelehnt.

Gleick behauptet auch, er hätte das gefälschte Memo nicht geschrieben, sondern nur die Dokumente gestohlen, um den Inhalt des Memos zu überprüfen, das er von einem Anonymus erhalten hätte. Auch das ist nicht glaubwürdig. Viele unabhängige Kommentatoren haben schon geschlossen, dass das Memo aller Wahrscheinlichkeit von Gleick verfaßt worden wäre.

Wir hoffen auf ein vollständigeres Geständnis von Gleick in den nächsten Tagen.

Heartland bespricht sich mit einem Rechtsberater, um über die nächsten Schritte zu entscheiden, und wird morgen mehr zur Lage veröffentlichen. Inzwischen fordert Heartland erneut alle Redaktionen, Blogger, Webseiten-Betreiber auf, die gestohlenen und betrügerischen Dokumente von ihren Seiten zu entfernen und alle darauf beruhenden diffamierenden Kommentare, und Widerrufe zu veröffentlichen.

Mehr Information bei: Jim Lakely, communications director of The Heartland Institute, at 312/377-4000 or jlakely@heartland.org.

————————————–

Anthony Watts hat auf WUWT eine Seite mit laufender Berichterstattung eingerichtet. Wegen der ständigen Aktualisierungen und des „Live-Charakters“ der Seite sollten die Beiträge dort (leider nur in Englisch) eingesehen werden. Eine Übersetzung würde die Aktualität zerstören.

—————————————

Übersetzung: Helmut Jäger, EIKE




Vahrenholt Buch: AWI Forscher Lemke verheddert sich beim „Widerlegen“

In einem Interview auf der Presseseite des Bremerhavener  Alfred-Wegener-Instituts (AWI) kritisierte der IPCC-Mitautor Prof. Peter Lemke die Hauptthesen unseres Buches “Die kalte Sonne” und verteidigte die Sichtweisen des Weltklimarats. Bereits vor gut einem Jahr war Lemke mit einem Beitrag im Bremer Weser-Kurier (5.12.2010)  aufgefallen, wo er vor einem Meeresspiegelanstieg von einem Meter bis 2100 warnte.  Das ist jedoch deutlich mehr als im letzten IPCC-Bericht angegeben, wo nur ein Anstieg von 18 bis 59 cm vorhergesagt wurde. Auch sagte Lemke damals kurioserweise, dass der Klimawandel sogar schneller voranschreitet als noch vom IPCC-Bericht 2007 vorhergesagt. Das mutet schon ziemlich seltsam an, wo doch die globale Durchschnitts-Temperatur nunmehr seit 12 Jahren nicht mehr angestiegen ist, der IPCC-Bericht hingegen noch eine Erwärmung von knapp 2 Zehntel Grad pro Jahrzehnt postuliert hatte.

Da wundert es nicht, dass auch Lemkes Argumentation im aktuellen AWI-Interview zu den Thesen unseres Buches eklatante Schwächen aufweist. Hinsichtlich der Klimawirkung unserer Sonne berücksichtigt Lemke in guter IPCC-Manier lediglich Schwankungen der solaren Gesamtstrahlung. Diese sind in der Tat zu gering, als dass sie größere Klimaschwankungen bewirken könnten. Lemke ist sich sicher: ”[Die Sonne] erzeugt eine Temperaturveränderung von lediglich ein paar Hundertstel Grad und reicht demzufolge allein nicht aus, um die aktuellen Klimaschwankungen zu erklären. Aus diesem Grund sagt auch der IPCC-Bericht ganz deutlich, dass die natürlichen Schwankungen der Sonne nur etwa fünf Prozent der Temperaturänderung ausmachen.” Leider versäumt Lemke zu erwähnen, dass mit dieser schwachen Klimawirkung der IPCC-Sonne die geologisch gut dokumentierten, sonnensynchronen Temperaturschwankungen der letzten 10.000 Jahre nicht erklärt werden können (siehe S. 68-75 in “Die kalte Sonne”). Darauf hatte auch der Heidelberger Prof. Augusto Mangini vor einigen Jahren bereits ausdrücklich hingewiesen und bekam von den IPCC-Vertretern keine zufriedenstellende Antwort.

Offensichtlich bedarf es eines Solarverstärkers um die klimatischen Millenniumszyklen der letzten Jahrtausende im Modell nachbilden zu können. Hier sind derzeit in der Forschung Prozesse über die UV-Strahlung als auch über die kosmische Strahlung bzw. Wolkenbedeckung im Gespräch. Auf beide Prozesse gibt es mittlerweile eine Vielzahl von hochinteressanten Hinweisen (siehe Kapitel 6 in “Die kalte Sonne”). Der Interviewer fragt also Lemke, ob er den Solarverstärker über die kosmische Strahlung für möglich hält. Lemke streitet, wie nicht anders zu erwarten, vehement ab: “Die [kosmischen] Teilchen … sind viel zu klein, um als Kondensationskerne für Wolken zu dienen. Abgesehen davon befindet sich in der Atmosphäre so viel Dreck und Staub – schauen Sie sich nur mal an, welche Staubfahnen von der Sahara nach Brasilien getragen werden und den Ozean mit Eisen düngen. Bei so viel Schmutz und Dreck spielen diese zusätzlichen und sehr kleinen Teilchen für die Wolkenbildung überhaupt keine Rolle.” Offensichtlich hat sich der Bremerhavener Professor schon länger nicht mehr mit der Materie beschäftigt. Sonst wären ihm die beeindruckenden Resultate der sogenannten Forbush Ereignisse geläufig gewesen. Hierbei führt ein starker Ausbruch auf der Sonne zu einer abrupten Abschwächung der kosmischen Strahlung auf der Erde. Neueste Untersuchungen haben gezeigt, dass die Wolkenbedeckung nach diesen kosmischen Strahlungsflauten messbar abnimmt. Dies deutet an, dass die kosmische Strahlung, anders als Lemke es darstellt, sehr wohl eine wichtige Rolle für die Bildung tiefer Wolken spielt (siehe “Die kalte Sonne” Seite 215ff und 258). Hier kann es aufgrund von konkurrierenden Aerosolen durchaus regionale Unterschiede geben, wobei in polaren Gebieten oder mittleren Breiten andere Voraussetzungen herrschen als z.B. in den Tropen.

Ebenfalls im Interview zu Wort kommt Prof. Meinhard Schulz-Baldes, Koordinator der Klimastadt Bremerhaven. (Würde die Stadt eigentlich diesen Titel wieder verlieren, falls die Klimakatastrophe  nun doch nicht eintritt?) Bei der Erklärung des Treibhauseffektes versucht Schulz-Bades mit hohen Prozent-Zahlen zu punkten: “Das Problem jedoch ist, dass sich die Zusammensetzung dieser Gase in den vergangenen 100 Jahren sehr dramatisch verändert hat. Der Kohlendioxidgehalt der Luft hat im Zeitraum von 1750 bis 2010 um 35 Prozent zugenommen. Aufgrund dieser Beobachtung weiß man auch, dass die Zunahme der Gase ganz wesentlich die Temperatur auf unserer Erde mitbestimmt.” Schulz-Baldes wirft hier die Zahl 35% in die Diskussion. Wenn er gewollt hätte, hätte er es auch anders ausdrücken können, nämlich dass sich die CO2-Konzentration der Erdatmosphäre in den vergangenen 250 Jahren von 0,028 auf 0,039%  erhöht hat. Seltsam, denn sein Kollege Lemke hatte sich doch gerade zuvor beim Thema Sonne mit genau solch kleinen Zahlen beschäftigt und damit begründet, dass der Einfluss der Sonne minimal sei, weil sich sie Strahlung nur um “gerade mal drei Zehntelpromille” ändern würde. In Punkto kleine Zahlen spielen CO2 und Sonne absolut in der gleichen Liga. Aber zurück zum Thema. Entscheidend sind hier nicht die kleinen Zahlen, sondern die Klimawirksamkeit. Die Klimasensitivität des CO2 ohne noch immer schlecht verstandene Wasserdampf- und Wolken-Verstärkerprozesse beträgt erträgliche 1,1°C pro CO2-Verdopplung. Das hätte Schulz-Baldes gerne einmal erwähnen dürfen. Erst die Berücksichtigung der positiven “Feedbacks” führt dann zu den besorgniserregenden Erwärmungswerten von bis zu 4,5°C pro CO2-Verdopplung. Dem CO2 wird der Verstärker trotz magerere Beweislage gegönnt, der Sonne wird er trotz guter Indizien abgesprochen. Nicht gerade sehr fair, lieber Weltklimarat.  

Dann übernimmt Lemke wieder die Diskussion. Er wird gefragt, ob die Erderwärmung zum Stillstand gekommen sei. Wissenschaftlich korrekt wäre die Antwort gewesen: Die Temperaturen sind in der Tat seit 2000 nicht weiter angestiegen. Bei Betrachtung des 30-jährigen Klimatrends geht der Trend jedoch immer noch nach oben. Aber diese Differenzierung würde sich nicht gut in der Öffentlichkeit machen. Also entschied sich Lemke nebulös zu antworten: “Nein, überhaupt nicht. Wenn man sich die globalen Jahrestemperaturdaten ansieht, erkennt man, dass wir seit dem Jahr 1978 kein normales Jahr mehr hatten. Normal hieße, dass die Jahresdurchschnittstemperatur den Mittelwert der Jahre 1950 bis 1980 angenommen hätte.” Das ist schon ein starkes Stück. Er wird gefragt, ob der Temperaturanstieg (vorerst) gestoppt sei, was fast alle seine Kollegen bestätigen würden (z.B. Kaufmann et al 2011 oder Prof. Ottmar Edenhofer; selbst der Hamburger Klimaforscher Prof. Jochem Marotzke hat es gerade noch einmal in einem Interview mit der taz, Ausgabe 9. Februar 2012, bestätigt). Aber Lemke weist lieber auf das letzte Temperaturplateau hin, das vermutlich durch die abfallende Pazifisch Dekadische Oszillation/PDO sowie zum Teil den sehr schwachen 20. Sonnenzyklus um 1970 verursacht wurde (siehe S. 110-114 in “Die kalte Sonne”). Die ihm gestellte Frage jedoch hat Lemke damit nicht beantwortet.   

Dann nutzt Lemke die Gelegenheit, seinen Weltklimarat kräftig zu loben: „Diese Abgesandten aus 195 Nationen haben der Wissenschaft den Auftrag gegeben, alle sechs Jahre einen Bericht zum Klima zu schreiben – und sie bestimmen auch, welche Wissenschaftler die Funktion der Leit-Koordinatoren für jedes einzelne Kapitel übernehmen. Diese Personen werden anhand wissenschaftlicher Kriterien ausgewählt und gehören sicherlich zu den besten Experten in Sachen Umweltwissenschaften, die diese Welt hervorgebracht hat.” Schön wär’s. Glücklicherweise hat die kanadische Journalistin kürzlich in ihrem Buch “The delinquent Teenager who was mistaken for the world’s top climate expert” genau diesen Sachverhalt überprüft und eine Vielzahl von Interessenkonflikten identifiziert. In zwei Dritteln der 44 Kapitel des letzten IPCC-Klimaberichts arbeitete mindestens ein mit dem WWF verbandelter Wissenschaftler als Autor mit. In der sogenannten Arbeitsgruppe 2 war sogar an allen Kapiteln mindestens ein WWF-Autor dabei. Ein Drittel aller Kapitel des 2007er IPCC-Berichts wurde durch WWF-affiliierte Forscher geleitet. Drei Kapitel wurden sogar gleich von zwei WWF-Anhängern als koordinierende Leitautoren kontrolliert. Auch fand Laframboise, dass gleich vier der Leitautoren der letzten IPCC-Berichte gerade erst das College absolviert hatten. Einer der Leitautoren des Berichts von 2001 war ein Praktikant der Münchener Rückversicherung, der noch nicht einmal einen Masters/Diplom-Abschluss hatte, als er seine IPCC-Rolle ausübte. Seinen Doktortitel erhielt er sogar erst 10 Jahre später. Einer der Leitautoren des 1994er Berichts hatte seinen Masters gerade erst zwei Jahre abgeschlossen und veröffentlichte seine allererste Publikation erst 1995. Eine australische IPCC-Mitarbeiterin war Assistenz-Autor im Bericht von 2001 und Leitautor im letzten Bericht von 2007. Ihre Promotion jedoch schloss sie erst 2009 ab.  Der Niederländer und heutige Geographie-Professor Richard Klein war Leitautor bei sechs IPCC-Berichten und wurde 1997 zum koordinierenden Leitautor befördert als er erst 28 Jahre alt war. Seinen Doktortitel erhielt er jedoch erst 6 Jahre später. Zu guter Letzt sollte man sich auch fragen, wie viele der von Lemke zitierten 195 Länder wirklich über eine solide klimawissenschaftliche Expertise verfügen, um das richtige Personal für die IPCC-Berichte auszuwählen. Vermutlich nur ein, zwei Dutzend. Ein Großteil der Drittwelt-Länder erhofft sich hohe Klimaschaden-Transferzahlungen aus der ersten Welt. Je größer das Schreckenszenario, desto höher vermutlich die Zahlungen. Ist in einem solchen Kontext überhaupt mit einer rein wissenschaftlichen Auswahl zu rechnen?

Die Kritik von Prof. Lemke ist insgesamt schwach und wenig stichhaltig. Sie geht auf die wichtigsten Argumente unseres Buches “Die kalte Sonne” gar nicht ein. Zu empfehlen wäre dem Alfred-Wegener-Institut ein kleines Peer-Review der von Lemke im Interview vorgebrachten Argumente.

Dr. Sebastian Lüning;

zuerst erschienen auf bei "Die kalte Sonne"




Hysterie ist eine Krankheit- egal ob Klimahysterie oder Strahlenhysterie

1.     Es wurde ein internationales Gremium geschaffen, durch dessen Namensgebung die Existenz die „Gefahr“ festgeschrieben bzw. behauptet wurde, das sind beim Klima das

IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) und bei Strahlen das

ICRP (International Commission radiological Protection).

Beide Gremien werden dafür bezahlt, für „Klimaschutz“ oder „Strahlenschutz“ zu arbeiten. Die Namensgebung ist nicht ganz logisch: Im ersten Falle ist das Klima zu schützen, im zweiten Falle ist vor Strahlen zu schützen. Wichtig ist bei der Namensgebung der Wortteil „Schutz“, denn dieser ist positiv belegt.

2.     In der Folge wurden nationale Institutionen geschaffen, die mit reichlich Geld versehen der Namensgebung folgend die alleinige Aufgabe haben, die „Gefahr“ zu bekämpfen. Das sind das

Potsdam-Institut (PIK) des Herrn Prof. Schellnhuber und bei Strahlen das

Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mit seinem Präsidenten König.

Um den eigenen Arbeitsplatz zu erhalten, sind beide Institutionen vor allen Dingen bemüht, die „Gefahren“ der Klimaerwärmung bzw. der Strahlen von Radioaktivität zu beweisen. Natürlich wird dabei aus jeder Mücke ein Elefant gemacht. Durch Gebrauch vom Konjunktiv mit den Worten könnte, hätte, müsste werden Aussagen juristisch unangreifbar gemacht.

3.     Die Folgen der „Gefahr“ sind hypothetisch, heute nicht nachweisbar, allenfalls in sehr ferner Zukunft vielleicht real.

Das Klima ändert sich immer, das hat es in der Vergangenheit getan und wird es auch in Zukunft tun. Niemand kann wissen, in welchem Zeitrahmen eine Änderung feststellbar sein wird: Es kann Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende dauern. Und dann werden natürliche Ursachen und eventuelle menschliche Ursachen nicht unterscheidbar sein.

Krebs, das als Folge der Strahlung diskutiert wird, tritt erst 20 Jahre nach der Exposition auf. Und dann kann die Krankheit nicht einer bestimmten Ursache zugeordnet werden. Was in der Karenzzeit von 20 Jahren in der Zelle geschieht, liegt im Dunkeln.

4.     Der Effekt ist gering, andere Ursachen haben einen viel größeren Effekt.

In der Klimadiskussion ist die Infrarot-Absorption von Wichtigkeit, aber dabei ist der Effekt von Wasser viel größer als derjenige von Kohlendioxid. Der Wasserkreislauf auf der Erde verteilt die von der Sonne gelieferte Energie, Kohlendioxid darf man dabei getrost vergessen.

Krebs ist eine Krankheit, die Schrecken verbreitet. Aber bei Krebsentstehung ist der Effekt von Ernährung, Rauchen, Alkohol, genetischer Disposition viel größer als ein eventueller Effekt von Radioaktivität. Der Krebs entsteht in den Körperzellen. Um Möglichkeiten der Krebsbekämpfung zu finden, müssten die Prozesse in der Zelle verstanden werden. Das ist (rote) Gentechnik, in Deutschland unerwünscht.

5.     In der Kampagne werden Schreckensszenarien entworfen.

Durch die Klima“katastrophe“ wird die Erde oder weite Teile von ihr unbewohnbar, so wird behauptet. Das Schreckensszenarium des Al Gore-Film „Eine unbequeme Wahrheit“ wurde durch Verleihung vom Friedensnobelpreis geadelt.

Alles ist „verstrahlt“, mit dieser neuen Vokabel wurde ein Schreckenswort geschaffen, das in keiner Weise definiert ist. Weite Landstriche sind „auf ewig und 3 Tage verstrahlt und unbewohnbar“, so wird behauptet. Aber das stimmt nicht, weder damals beim Tschernobyl-Unfall noch heute in Japan.

6.     Zum „Beweis“ der Wirksamkeit der Noxe werden einfache Modellvorstellungen beschrieben, die jedermann verstehen kann, die aber in der Realität nur nebensächlich oder sogar bedeutungslos sind.

CO2 ist ein Treibhausgas, mehr CO2 erhöht die Temperaturen auf der Erde, verändert das Klima, so wird behauptet. Es ist jedoch der Wasserkreislauf auf der Erde mit positiven und negativen Rückkopplungen und der Einfluß der Sonne von viel größerer Wirksamkeit auf das Klima (s.o. Pkt. 4).

Strahlen sind Geschosse, ein Treffer zerstört die DNA und es kann Krebs entstehen, so wird behauptet. Es sind jedoch die natürlichen DNA-Brüche viel tausendfach häufiger, zum Beispiel in der Haut durch ganz normale UV-Bestrahlung der Sonne. Daher sind die Strahlen durch radioaktive Stoffe (fast) bedeutungslos.

7.     In der Wirklichkeit ist der Effekt der Noxe im realen Konzentrationsbereich nützlich, darüber wird in den Medien nicht berichtet.

CO2 ist ein notwendiger Dünger für Pflanzen, mehr CO2 in der Luft bewirkt besseres Pflanzenwachstum. Ohne CO2 gäbe es keine Pflanzen und keine Tiere und keine Menschen.

Ionisierende Strahlen im Dosisbereich unserer ganz normalen Umwelt sind nicht schädlich, sie sind nützlich für Lebewesen (s. Veröffentlichungen von Prof. Becker, Feinendegen, Wachsmann, Jaworowski, UNSCEAR 1994). Im Jahre 2001 hatte sich der damalige Präsident der ICRP, Prof. R. Clarke zum Ziel gesetzt, die Grenzwerte im Strahlenschutz aufzuweiten in den Bereich von 20 bis 30 mSv/Jahr. Das ist nicht gelungen, heute geht der Weg der ICRP zu immer kleinern Dosisgrenzwerten, weit unter den Bereich, den die Natur den Menschen zumutet. Das widerspricht der Natur.

8.     Der „gefährliche“ Bereich der Noxe ist in der Natur fast unmöglich und daher selten, in der Technik sind Gefahren möglich, sie werden aber sicher beherrscht.

Bei CO2 ist ein Beispiel aus der Natur bekannt, der CO2-Ausbruch vom Nyos-See in Kamerun 1986 mit 2000 Opfern durch die sich talwärts wälzende CO2-Wolke. In der lebensnotwendigen Technik gibt es viele gefährliche CO2-Konzentrationen, z.B. aus jeden Schornstein oder Autoauspuff kommt diese. Allerdings wird sie sofort auf ungefährliche Konzentration verdünnt. Dennoch gibt es Fälle mit Todesopfern, z.B. Suizid. Weitere gefährliche CO2- Konzentrationen kann es in der Bodenluft von Gärkellern oder in Höhlen geben.

Es gibt in der Natur kein Beispiel von einer gefährliche Strahlung durch Radioaktivität. In den Brennelementen eines Kernkraftwerkes gibt es Radioaktivität in gefährlicher Konzentration, diese wurde bisher erfolgreich von der Biosphäre fern gehalten; mit einer Ausnahme: Tschernobyl. Es gab in ca. 50 Jahren seit den Anfängen durch den Umgang mit Radioaktivität und Kernkraft bisher 100 Todesopfer weltweit, dabei ist Tschernobyl eingeschlossen (s. Dr. Hermann Hinsch).

Wie ist die Situation heute?

Die Klimahysterie scheint langsam abzunehmen. Wer aus dem Fenster schaut, erkennt dass es keine Klimaerwärmung durch CO2 gibt. Gerade herrscht in Europa eine sibirische Kälte. Professor Vahrenholt ist das jüngste Beispiel, der seine Meinung über CO2 geändert hat, das ist lobend zu erwähnen.

Bei der Strahlenhysterie liegen die Verhältnisse etwas schwieriger, denn es fehlt das Wissen um Strahlung und dessen Wirkung auf Lebewesen. Der Bürger kann die Angaben in den Medien zu Aktivität, Dosis und Dosisleistung nicht einordnen. Sicherlich ist die Handlungsweise Deutschlands falsch, es geht nun einmal nicht ohne Stromerzeugung durch Kernkraftwerke.

Den Deutschen wird vielleicht erst dann ein Licht aufgehen, wenn durch Strommangel das Licht ausgeht.

Dr. Lutz Niemann für EIKE




Erneuerbare Energien“ beurteilt unter dem Aspekt des „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetzes“

… Gemäß dieser Vorstellung lassen sich die Energieverbräuche verschiedener Herstellungsverfahren einfach anhand der Herstellungskosten vergleichen, während die üblichen Berechnungen von Energieverbräuchen stets unsicher sind, da die Zurückverfolgung der Energieverbräuche bis auf die Rohmaterialgewinnung niemals im Detail möglich ist. (Letzteres führt z.B. zu dem Befund der Verbraucherberatung, dass die Angabe der Effizienz von Wärmedämmungsmaßnahmen „ davon abhängt, wer sie macht“) Die Schlussfolgerung, dass Erzeugung von Elektrizität durch Wind und Sonnenenergie, angesichts von 3 bis 10 fachen Herstellungskosten, im Vergleich mit Erzeugung in konventionellen Verbrennungskraftwerken, eine gigantische Verschwendung von Primärenergierohstoffen darstellt und (wenn man denn schon mit Schädlichkeit von CO2 Emission argumentiert eine ebenso sinnlose wie gigantische CO2 Emission), wurde jedoch angezweifelt. Die zentrale Annahme, die Kosten seien ausschließlich Energiekosten, wurde in Frage gestellt.Die zentrale Vorstellung von Kosten als Energieäquivalent wurde jedoch kürzlich klar nachvollziehbar und auf naturwissenschaftlichen Prinzipien beruhend nachgewiesen von Dr. Heinz Schütte in der renommiertesten Zeitschrift der Energiewirtschaft „et-ENERGIEWIRTSCHAFTLICHE TAGESFRAGEN“ Ausgabe 12/2011, Seite 32-37

Hier der Beitrag von Dr. Schütte als Zusammenfassung. Den ganzen Beitrag finden Sie in voller Länge als pdf Datei im Anhang:

„Erneuerbare Energien“ beurteilt unter dem Aspekt des „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetzes“

  • Zusammenfassung

Das „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ beruht auf naturwissenschaftlichem, lehrbuchgängigem Grundwissen. Aufbauend auf dem naturwissenschaftlichen Gesetz des 2. Hauptsatzes der Thermodynamik gelang I. Prigogine der durch den Chemienobelpreis 1977 anerkannte Nachweis, dass Ordnung und damit Information und daraus resultierend Leben nur entstehen kann, wenn dem zugrunde liegenden chemischen System ein Überschuss an Energie zur Verfügung steht. Dabei ist Energie nicht nur die Voraussetzung für die Entstehung des Lebens sondern folgerichtig auch für seinen Fortbestand und damit für jede körperliche und geistige Aktivität eines Lebewesens, wobei die dem jeweiligen Vorgang physikalisch äquivalente Menge an Energie verbraucht wird. Sämtliche materielle und geistige Wertschöpfung des Menschen beruht damit quantitativ und ausschließlich auf dem Verbrauch von Energie und ist nur durch den Einsatz von Energie realisierbar.

Aufgrund unterschiedlicher Effizienz des Energieverbrauchs bei der Wertschöpfung ist die Menge an benötigter Energie kein Maß für den erzeugten Wert. Zusätzlich ist ein erzeugter Wert Schwankungen des Marktes unterworfen, die sich nicht an seinem physikalischen Energieinhalt orientieren. Um dennoch die Werte, die bei dem wirtschaftlichen Tun des Menschen in Form eines Tauschhandels den Besitzer wechseln, miteinander vergleichen zu können, bedarf es eines Maßstabs für die Werte. Der Maßstab eines Wertes sind gemäß den Regeln der Wirtschaftswissenschaften die Kosten, die ein Erwerber – als Tausch mit Werten aus seinem eigenen Energiereservoir – zu zahlen bereit ist. Da ausnahmslos alle Werte allein auf Energieverbrauch beruhen, sind folgerichtig sämtliche im Weltwirtschaftssystem auftretenden Kosten zu 100 % reine Energiekosten.

Dieser auf naturwissenschaftlichen Grundgesetzen beruhende wirtschaftswissenschaftliche Zusammenhang trägt den Namen „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“. Dieses Gesetz, angewandt auf die Herstellung „Erneuerbarer Energien“, führt zu aufschlussreichen Erkenntnissen.

Die Quelle für ,,Erneuerbare Energien" ist die Sonne. Ihre Energie steht gratis zur Verfügung. Zur Umwandlung der Sonnenenergie in elektrischen Strom durch Fotovoltaik, Sonnenkollektoren, Windräder, Biogasanlagen oder Ähnliches entstehen jedoch Kosten. Diese Kosten sind – wie oben dargelegt – reine Energiekosten und müssen durch Verbrauch fossiler Energien wie Kohle, Erdöl, Erdgas oder auch Kernenergie getragen werden.

Die Herstellkosten von ,,Erneuerbaren Energien" sind bei diesem Umwandlungsprozess sehr viel höher als die Herstellkosten für die gleiche Menge Energie, wenn sie mit fossilen Energieträgern in klassischen Wärmekraftwerken hergestellt wird. „Erneuerbare Energien“ benötigen das 3- bis 10-fache der Kosten des klassischen Herstellungsprozesses. Mit anderen Worten ausgedrückt: Um 1 Kilowattstunde ,,Erneuerbare Energien“ herzustellen, werden 3 bis 10 Kilowattstunden an Energie aus Kohle, Erdöl, Erdgas oder Kernkraft verbraucht. Diese zur Herstellung von ,,Erneuerbaren Energien“ benötigten, fossilen Energieträger müssen zusätzlich importiert werden. Eine Erhöhung der Produktion „Erneuerbarer Energien“ macht Deutschland damit automatisch noch abhängiger von Energieimporten aus dem Ausland und erzeugt zusätzlich die entsprechende Menge an CO2. Das entspricht dem genauen Gegenteil dessen, was als Begründung für „Erneuerbare Energien“ offiziell verkündet wird!

Dr. rer. nat Heinz Schütte:

Der in Marburg promovierte Chemiker arbeitete zunächst im Vorstandsbereich der Hoechst AG dann als Technischer Geschäftsführer des Pharma-Bereichs der Hoechst AG mit weltweiter Verantwortung für Wirkstoffproduktion, Prozessentwicklung, Arzneifertigung, Ingenieurwesen und Investitionen  

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Was passiert, wenn sie unrecht haben?

Nehmen wir mal an, dass das CO2 im Wesentlichen nichts mit dem Erdklima zu tun hat. Wie wird die Geschichte dieses kolossalen Irrtums einmal geschrieben werden?

Mike Stopa hat hierzu zwei provokative Beiträge auf seinem blog geschrieben.

Mike Stopa ist Physiker, der sich auf Computer und Nanowissenschaft im Fachbereich Physik der Harvard University spezialisiert hat. Seine Homepage bei Harvard ist hier. Mike ist sein Leben lang ein finanziell unabhängiger konservativer Republikaner. Im Jahr 2010 war er zum ersten Mal Kandidat für den Kongress in Massachusetts.

Aus einem Beitrag What if they are wrong?:

Weil die Theorie der anthropogenen globalen Erwärmung (AGW) von einem Rückkopplungs-Mechanismus zwischen zunehmendem CO2 und einer Zunahme des atmosphärischen Wassers [=Wasserdampfes] abhängt – ein Mechanismus, an dem es grundlegende, wissenschaftlich gerechtfertigte Zweifel gibt – kann es sein, dass CO2 effektiv gar keinen Einfluss auf das globale Klima hat.

In einer interessanten Erkenntnis haben das (britische) Met Office und die University of East Anglia Climate Research Unit jetzt eingeräumt, dass das Klima (= die Temperatur) während der letzten 15 Jahre nicht mehr gestiegen ist.

Und nun frage ich: Nehmen wir an, dass das CO2 nichts Wesentliches mit dem Erdklima zu tun hat. Wie wird die Geschichte dieses kolossalen Irrtums einmal geschrieben werden?

Sie werden sagen, dass ein „Treibhauseffekt“ genannter Mechanismus schon vor langer Zeit postuliert worden war (~um 1824 von Joseph Fourier) und der Ende des 20. Jahrhunderts Nachfolger gewonnen hat. Sie werden sagen, dass die Theorie scheinbar durch die Abnahme der globalen Temperaturen zwischen 1940 und 1975 widerlegt worden ist, aber dass die Nachfolger das verwarfen mit der Erklärung, dass die Abkühlung durch Luftverschmutzung seitens der Industrie, vor allem Schwefel, verursacht worden ist.

Sie werden sagen, dass die Theorie in Frage gestellt worden ist durch die bekannte große Lücke zwischen dem durch die Zivilisation erzeugten CO2 und der substantiell geringeren CO2-Zunahme in der Atmosphäre, aber dass die Theorie wieder geflickt wurde, indem man der Hydro- und der Biosphäre eine hohe Aufnahmekapazität von CO2 bescheinigte.

Sie werden sagen, dass die Theorie scheinbar widerlegt wurde durch die Tatsache, dass die Atmosphäre mit den Wellenlängen, die durch das CO2 absorbiert werden, bereits nahezu gesättigt war und daher zusätzliches CO2 für sich allein kaum noch Auswirkungen hätte, aber die Theorie wurde geflickt durch die Einführung eines Rückkopplungsmechanismus’ zwischen der geringen Temperaturzunahme durch das CO2 allein und der Entstehung von Wasserdampf, dem hauptsächlichen Treibhausgas.

Sie werden bemerken, dass der Weg der AGW-Theorie sehr ähnlich dem von anderen wissenschaftlichen Theorien ist (s. Thomas Kuhn,  The Structure of Scientific Revolutions). Das heißt, sie wurde modifiziert, erweitert und angepasst an empirische Herausforderungen, bis sie schließlich unter dem Gewicht der unwiderlegbaren Beweise komplett zusammengebrochen ist. Aber die Geschichtswissenschaftler werden ein weiteres Phänomen berücksichtigen müssen, und zwar den sozialen und politischen Zusammenhang dieser speziellen wissenschaftlichen Theorie.

Kuhn beschreibt sehr gut die Beweisfindung, die innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft ultimativ zur Überwindung der akzeptierten Orthodoxie einer bestimmten Theorie führt. Aber die AGW-Theorie ist in sich verpackt in politischer Ideologie und zunehmend in Wirtschaft und Regierung (z. B. „Solyndra“).

Wissenschaftliche Umwälzungen sind schwierig und traumatisch genug ohne die zusätzlichen Massen regierungsamtlicher Unterstützung. Um es ganz offen zu sagen, Wissenschaftlern fällt es schwer genug zuzugeben, dass sie dumm dastehen. Man werfe die Solyndras der Welt und der Vereinten Nationen und die gesamte antikapitalistische globale Linke und deren Stützung aus der Theorie hinaus, und sie wird zu nichts weniger als einem Fiasko.

Nun, die Wahrheit hierzu wird sich in etwa 15 Jahren herausstellen. . .

Aus seinem Folgebeitrag Global warming hysteria:

Der wesentliche Punkt, den ich hier anspreche, ist nicht, dass die Wissenschaftler an vorderster Front dieser Forschung blind oder kriegerisch sind – und auch nicht, dass sie skrupellos oder betrügerisch sind. Die meisten in diesem Bereich arbeitenden Wissenschaftler versuchen nicht, eine ideologische Position voranzutreiben, sondern versuchen echt, die Wahrheit zu finden. Wenn man ihnen überhaupt irgendein moralisches Versagen vorwerfen kann, dann ist es einfach nur die Tendenz, mit den Wölfen zu heulen, wenn es darum geht, Anträge auf Zuwendungen zu stellen und auf die Möglichkeit der globalen Erwärmung als Rechtfertigung ihrer Forschungen anzuspielen. Daran ist nichts wirklich schlimm.

Das bedeutet nicht, dass an der Spitze und an den Eckpunkten nicht einige gibt, die echte Gläubige sind – die denken, dass das Verhalten als Betrüger ethisch richtig ist unter der Schwere der Bedrohung (die sie empfinden) und der Ignoranz dieser Bedrohung durch die Massen (wie sie es empfinden).

Unbehindert durch die Hysteriker wird echte Wissenschaft zu einer vernünftigen öffentlichen Politik führen. Ich glaube fest daran, dass die letztendliche Schlussfolgerung lauten wird, dass das von der Menschheit erzeugte CO2 nur eine untergeordnete Bedeutung für das globale Klima hat und erheblich überkompensiert wird durch den Wärmeaustausch zwischen Atmosphäre und Ozean sowie Faktoren wie die durch solare Vorgänge beeinflusste Wolkenbildung. Aber ich bin offen für Gegenbeweise, und – leider – haben viele Hysteriker der globalen Erwärmung in der wissenschaftlichen Gemeinschaft (und vor allem in der nichtwissenschaftlichen, politischen Gemeinschaft) ihre Ohren mit Wachsklumpen verstopft.

Zusammenfassend: die Globale Erwärmung ist ein unanfechtbarer „Konsens“ nur unter denjenigen, die sich tief danach sehnen, den Planeten zu retten. Die Überzeugung dieser Politiker und Aktivisten und (einiger) Wissenschaftler, dass die Debatte destruktiv ist, ist selbst destruktiv. Sie kommt aus den Verliesen und Drachenhöhlen des Psychodramas in den Köpfen dieser fehlgeleiteten Heiligen – in dem sie sich für die Weißen Zauberer halten und die Skeptiker für die Morlocken*.

*Eine Anspielung auf den Roman „Die Zeitmaschine“ von H. G. Wells. A. d. Übers.

Die angemessene Rolle für Konservative ist es, sich den Verzerrungen der Hysterie und dem „Vorsorgeprinzip“ entgegen zu stellen; jede wesentliche und kostengünstige Analyse zu erhalten und die Tagträume der Heiligen zu verstehen, und darauf zu bestehen dass Fortschritt nur dann möglich ist, wenn wir zuvor die Füße auf den Boden stellen.

Kommentare von Judith Curry: Ich habe das unter ‚wissenschaftliche Methode’ gelistet, weil es im Besonderen die Auswirkungen im sozialen und politischen Zusammenhang des wissenschaftlichen Prozesses waren, die mich fasziniert haben. Wissenschaftliche Umwälzungen sind schwierig genug ohne die zusätzlichen Massen regierungsamtlicher Unterstützung sowie sozialer und politischer Faktoren, die den Konsens abstützen.

Also, ist eine wissenschaftliche Revolution im Gange, und/oder wird eine solche für die Klimaänderung gebraucht? Ich weiß es nicht, es ist sicher möglich, dass das existierende Paradigma ausgeschmückt werden kann, wenn unser Verständnis des komplexen Klimasystems zunimmt. Als Wissenschaftler müssen wir jedoch anerkennen, dass der Konsens kontinuierlich herausgefordert werden muss, und nicht, dass wir jeden, der den Konsens in Frage stellt, als ‚Leugner’ bezeichnen. Ich glaube, dass Stopa richtig liegt, wenn er sagt: die Wahrheit hierzu wird sich in etwa 15 Jahren herausstellen. . .

Mike Stopa

Link: http://judithcurry.com/2012/02/17/what-if-they-are-wrong/#more-7152

Übersetzt von Chris Frey




Klimaforscher Hansens Hütchenspiel

Abbildung 1 rechts: Der Taschenspieler von Hieronymus Bosch, gemalt 1475 bis 1480. Man nimmt an, dass die Art von Tricks des Taschenspielers unter den Ursprüngen des Hütchenspiels sind.

Ich bringe das hier, weil unser bevorzugter Spieler, James Hansen, wieder seine alten Tricks vorführt. Es gibt eine neue Studie von ihm unter dem Titel Paleoclimate Implications for Human-Made Climate Change (etwa: Paläoklimatische Auswirkungen auf die menschengemachte Klimaänderung). Und wie immer muss man herausfinden, unter welcher Muschel sich die Erbse versteckt.

Hier folgt sein Geldgraph, der in der Blogosphäre sehr viel Aufmerksamkeit bekommt. Die wesentliche Beobachtung der Leute, die ich gesehen habe, ist die, dass Hansen nach den bisher gescheiterten Prognosen sich jetzt der bewährten Nostradamus-Route zuwendet und einen Meeresspiegelanstieg für die Zeit vorhersagt, wenn er 137 Jahre oder so alt ist…

 

Abbildung 2: Hansens Abbildung 7 – ORIGINAL-BILDUNTERSCHRIFT: „Änderung des Meeresspiegels um 5 Meter unter der Annahme linearer und exponentieller Änderung (Hansen 2007), letzteres mit einer Verdoppelungszeit von 10 Jahren“.

Die Leute sagen, dass die schlechte Nachricht lautet, es sieht so aus, als ob wir vor 2040 nicht in der Lage sein werden zu prüfen, ob Hansens Behauptung zutrifft. Aber darum geht es überhaupt nicht. Diese Leute beobachten die Erbse nicht genau genug.

In der Studie von Hansen heißt es:

Das IPCC (2007) projizierte einen Anstieg des Meeresspiegels bis zum Ende dieses Jahrhunderts um 29 cm (im Mittel 20 bis 43 cm, in voller Bandbreite 18 bis 59 cm). In diesen Projektionen sind jedoch nicht die Beiträge der Dynamik der Eisschilde enthalten, weil die Physik dieser Eisschilde nicht gut genug verstanden ist.

Rahmstorf (2007) trug mit einem wichtigen Hinweis zur Diskussion um den Meeresspiegel bei, indem er darauf hinwies, dass selbst eine lineare Beziehung zwischen der globalen Temperatur und der Rate des Meeresspiegelanstiegs, kalibriert mit den Daten aus dem 20. Jahrhundert, einen solchen Anstieg um einen Meter impliziert unter der Voraussetzung der globalen Erwärmung durch BAU Treibhausgasemissionen. …

… Hansen (2005, 2007) argumentiert, dass sich verstärkende Rückkopplungen die Auflösung der Eisschilde notwendigerweise hochgradig nicht linear machen, und dass der BAU-Antrieb [BAU = Business As Usual]  des IPCC so gewaltig ist, dass schwierig zu erkennen ist, wie die Eisschilde das überstehen könnten. Mit der zunehmenden Erwärmung wird die Anzahl der zum Massenverlust beitragenden Eisströme zunehmen und so zu einer nichtlinearen Reaktion beitragen, der man sich besser durch eine exponentielle als eine lineare Approximation annähert. Hansen (2007) schlug vor, dass eine zeitliche Verdoppelung von 10 Jahren plausibel wäre, und wies darauf hin, dass eine solche Verdoppelung bei einem angenommenen Anstieg von 1 mm pro Jahr in der Dekade von 2005 bis 2015 zu einem kumulativen Anstieg um 5 m bis 2095 führen würde.

Die Kurzversion hiervon lautet:

  • Das IPCC prognostiziert einen Meeresspiegelanstieg um 30 cm, aber sie berücksichtigen das Eis nicht.

  • Rahmstorf sagt, dass eine lineare Projektion einen Anstieg des Meeresspiegels um etwa einen Meter ergibt.

  • Hansen 2007 sagt, dass in Rahmstorfs Arbeit ein exponentieller Term fehlt, weil das Eis mit jedem Jahr schneller schmilzt.

OK, Hansen ruht sich also auf den Behauptungen aus, die er 2007 aufgestellt hat, die sich als  Scientific reticence and sea level rise (etwa: Wissenschaftliche Zurückhaltung und Anstieg des Meeresspiegels) herausgestellt haben. Am Ende von Abschnitt 4 sagt Hansen, dass Rahmstorf einen Anstieg um 1 Meter schätzt, aber dass der Term des nichtlinearen Abschmelzen des Eises zu dem von Rahmstorf angenommenen Anstieg addiert werden sollte.

Unter dem BAU-Antrieb im 21, Jahrhundert wird der Meeresspiegelanstieg sicher von einem dritten Term dominiert werden: (3) die Auflösung der Eisschilde. Dieser Term war während der letzten paar Jahre klein, aber er hat sich im vergangenen Jahrzehnt zumindest verdoppelt und liegt momentan bei etwa 1 mm pro Jahr, basierend auf den oben diskutierten Satellitenmessungen. … Nehmen wir als ein quantitatives Beispiel an, dass der Beitrag der [schmelzenden] Eisschilde im Jahrzehnt von 2005 bis 2015 1 cm betrage und dass er sich mit jedem Jahrzehnt verdoppelt, bis der westantarktische Eisschild weitgehend verschwunden ist. Mit dieser Zeitkonstante ergibt sich ein Meeresspiegelanstieg in der Größenordnung von 5 m in diesem Jahrhundert.

Um also zu der letztendlichen Projektion von Hansen zu kommen, müssen wir uns anschauen, was Rahmstorf in seiner Studie A Semi-Empirical Approach to Projecting Future Sea-Level Rise an die Wand malt. Darin finden wir diese Graphik des projizierten Meeresspiegelanstiegs:

 

Abbildung 3: Die Rahmstorf’sche Schätzung des Meeresspiegelanstiegs, von der Hansen sagt, dass man einen exponentiell zunehmenden Eisterm addieren sollte.

ORIGINAL-BILDUNTERSCHRIFT: Der Meeresspiegel in der Vergangenheit und projiziert in die Zukunft von 1990 bis 2100, basierend auf den Projektionen der globalen Mitteltemperatur des dritten IPCC-Zustandsberichtes. Die graue Spannbreite der Unsicherheit umfasst die Bandbreite der Temperaturänderung von 1,4°C bis 5,8°C und wurde mit der statistischen Ausgleichskurve in Abbildung 2 kombiniert. Die gestrichelten grauen Linien zeigen die zusätzliche Unsicherheit aufgrund der statistischen Fehler der Anpassung in Abbildung 2. Bunte gestrichelte Linien repräsentieren die individuellen Szenarien in (1). {Referenz 1 ist die 3. IPCC-Klimabibel, ohne eine Seitenangabe}; die hellblaue Linie folgt dem A1FI-Szenario und die gelbe Linie dem B1-Szenario.

(Nebenbei möchte ich dagegen protestieren, dass lediglich der gesamte Dritte Zustandsbericht des IPCC genannt wird, Tausende von Seiten, ohne Angabe von Kapitel und Seitenzahl. Mein Hochschullehrer hätte mir dafür was auf die Finger gegeben; es ist ein Witz.)

Die obere blaue Linie ist diejenige, die uns etwa einen Meter Anstieg des Meeresspiegels zeigt. Also habe ich sie als Rahmstorfs 1-Meter-Prognose angesehen. Dazu habe ich Hansens Aussage zufolge, dass wir das tun sollten, einen Anstieg addiert, der bei 0,5 cm im Jahr 2000 beginnt und sich alle zehn Jahre verdoppelt. Dies entspricht Hansens Behauptung, dass das nichtlineare Verschwinden des Eises ein Extraterm ist, der klein anfängt, dann aber im Laufe des Jahrhunderts „den Meeresspiegelanstieg dominieren“ wird. Dieses Ergebnis zeigt Abbildung 4.


Abbildung 4: Rahmstorfs vorhergesagter Anstieg (blau), Hansens projizierter zusätzlicher Anstieg aus dem „nichtlinearen Verschwinden des Eises“ (dunkelrot) und der Gesamtanstieg (grün), vorhergesagt von Hansen 2011. Ich habe noch den Anstieg des vorigen Jahrhunderts um 16 cm hinzugefügt, wie er von Rahmstorf in der unteren rechten Ecke zu Vergleichszwecken berechnet worden ist. BILDQUELLE

OK, was Hansen also vorhersagt, repräsentiert die grüne Linie. Allerdings ist seine tatsächliche Vorhersage in Wirklichkeit viel schlimmer. Noch einmal Hansen, Hervorhebung durch mich:

Der mögliche Anstieg des Meeresspiegels aufgrund der erwarteten globalen Erwärmung unter den genannten Treibhausgasszenarien beträgt mehrere zehn Meter, wie zu Beginn dieses Abschnitts dargelegt.

Ich gehe davon aus, dass mit „mehreren zehn“ mehr als zwei gemeint sind, so dass er eine Vorhersage von 30 Metern Meeresspiegelanstieg!!! macht … Ich glaube, dass er davon ausging, dass niemand aufmerksam werden würde, als Al Gore uns mit seiner Bedrohung durch einen Anstieg um 20 Meter gekommen war. Also hat er alle Register gezogen und wirklich Angst eingejagt hat, die uns in unseren Grundfesten erschüttern soll.

Es gibt jedoch ein paar gute Nachrichten. Sowohl Rahmstorfs als auch Hansens Vorhersage liegen schon jetzt weit jenseits der Realität. Seit 1993, als Satelliten damit begonnen haben, den Meeresspiegel zu vermessen, gab es einen Anstieg von 4,6 cm (1993 bis 2011). Rahmstorfs Projektion geht in diesem Zeitraum von einem Anstieg um 6,4 cm aus, schon jetzt 40% zu hoch. Hansens Projektion eines noch stärkeren Anstiegs geht von 7,2 cm in diesem Zeitraum aus, was um 55% zu hoch ist.

Der jährliche Anstieg ist auch unterhaltsam. Den Satelliten zufolge lag der Trend von 1993 bis 2011 bei 3,2 mm pro Jahr und ist in jüngster Zeit zurückgegangen. Die Änderung 2009-2010 lag unter 1 mm bei 0,9 mm pro Jahr. Und 2010-2011 wies er gar keine Steigung mehr auf.

Rahmstorf projizierte für 2010-2011 schon jetzt einen Anstieg um 4,5 mm pro Jahr, etwa 50% größer als die tatsächliche Rate während der letzten 18 Jahre. Und Hansens Projektion des jährlichen Anstiegs ist sogar noch schlechter, beträgt er doch 5,3 mm pro Jahr.

Sowohl hinsichtlich des Anstiegs 1993-2011 als auch des gegenwärtigen jährlichen Anstiegs liegen sowohl Rahmstorf als auch Hansen weit jenseits der Beobachtungen. Aber Moment, da ist noch mehr.

Hansens Rate des Meeresspiegelanstiegs soll sich beschleunigen, ebenso wie die von Rahmstorf. Hansen sagt, dass die Rate bis 2020 auf 6,3 mm pro Jahr steigen und sich danach immer weiter erhöhen wird. Aber tatsächlich liegen wir schon jetzt weit hinter diesen angenommenen Anstiegsraten zurück, und die beobachtete Anstiegsrate nimmt ab…

Wie kommt Hansen zu diesen unsinnigen Zahlen? Nun, er hat in den Beobachtungen etwas bemerkt.

Dieser dritte Term (schmelzendes Eis) war bis zu den letzten paar Jahren klein, aber er hat sich während des letzten Jahrzehnts mindestens verdoppelt…

Meine Hochschullehrerin Mrs. Henniger, Gott segne sie, hat die Verlängerung eines linearen Trends in die Zukunft als ein Verbrechen gegen die Natur angesehen, und ich würde zögern, ihre Meinung kund zu tun, wenn Hansen unbekümmert eine Zunahme um etwa 7% für 100 Jahre in die Zukunft ausweitet. Diese Art Zinseszinsrechnung verwandelt einen Zentimeter in 5 Meter. Falls Dr. Hansen ihr diesen Unsinn eingereicht hätte, würde man das Ganze bei der Rückgabe wegen der zahlreichen, mit dem Rotstift vorgenommenen Verbesserungen gar nicht mehr lesen können.

Das könnt ihr nicht machen, Leute! Ihr könnt nicht aus der Beobachtung, dass sich irgendetwas während der letzten Dekade verdoppelt hat, schließen, dass dieses Wachstum exponentiell ein ganzes Jahrhundert lang weitergeht. Das ist nicht mehr Wunschdenken. Das ist magisches Denken.

Zwei letzte Punkte. Erstens, die Erbse unter den Walnussschalen. Man schaue sorgfältig, was Hansen getan hat. Er hat behauptet, dass der Meeresspiegel „um mehrere zehn Meter” steigen werde. Dies sind mindestens dreißig Meter Anstieg.

Er scheint diese Behauptung zumindest ansatzweise mit seiner Abbildung 7 (meiner Abbildung 2) zu stützen. Aber schaut man auf die Beschriftung, ist das keine Vorhersage, keine Projektion oder Szenario irgendeiner Art. Stattdessen ist es lediglich eine „Approximation“, wie ein linearer Anstieg des Meeresspiegels aussehen könnte und wie ein exponentieller Anstieg aussehen könnte. Falls Sie nicht verstanden haben, was „linear“ und „exponentiell“ ist – seine tatsächliche Vorhersage liegt unter einer Walnussschale irgendwo anders. Wir wissen, dass seine „Approximation“ keine reale Projektion sein kann, weil sich gegenwärtig oder für einige Jahre fast kein Anstieg zeigt.

Zweitens, nicht einmal das beginnt die Fehler, die Täuschungen, den Alarmismus und die Betrügereien in Hansens Arbeit zu entwirren. Erkennen Sie den Herrn mit dunkler Weste und weißen Hosen auf der linken Seite von Hieronymus‘ Gemälde [oben rechts]? Sehen Sie, was er in der Hand hält, während er mit Unschuldsmiene an den Himmel schaut? Sehen Sie, wo es lang geht? Hansen ist nicht der Hütchenspieler, das ist lediglich ein Hampelmann, der verdient nicht viel Geld mit seinem Spielchen.

Hansen ist der Bursche in der dunklen Weste mit seiner Hand an Ihrer Taschenbörse…

Aktualisierung

Joel Shore hat richtig beobachtet, dass Hansens Schätzung eines gewaltigen Anstiegs des Meeresspiegels auf paläoklimatischen Daten basiert. Er hat recht, wenn er sagt, dass Hansen behauptet, paläoklimatische Daten zeigten einen Anstieg von 20 Metern für jeden 1°C-Temperaturanstieg. Deswegen sagt Hansen, dass ein Anstieg von 2°C in Zukunft einen Anstieg des Meeresspiegels um 40 Metern bringen würde.

Schauen wir mal in Ruhe auf das, was wir wissen. Wir wissen, dass sich während einer Eiszeit eine Masse Ozeanwasser schlecht verhält. Es verlagert sich auf das Festland in Gestalt von Schnee und Eis und Gletschern, hauptsächlich auf der Nordhalbkugel. In der Folge fällt der Meeresspiegel um hundert Meter oder so. Die Gletscher bleiben bis zum Ende der Eiszeit. Dann schmelzen sie, und der Meeresspiegel steigt wieder. Da wir uns derzeit in einer Zwischeneiszeit befinden, sind die meisten Gletscher geschmolzen.

Daher würde ich mit Sicherheit nicht erwarten, dass eine weitere Erwärmung großen Einfluss auf weiteres Abschmelzen oder den Meeresspiegel hat. Das einfache Eis ist komplett geschmolzen, die riesigen Kilometer dicken Gletscher der Nordhemisphäre sind fast alle zurück in den Ozean geflossen. Der Rest versteckt sich hauptsächlich an Nordhängen der nördlichen Klimazonen. Also woher soll das Schmelzwasser kommen?

Und komischerweise, was ich durch Joels Frage herausgefunden habe: wenn man weiß, wo man schauen muss, kann man sehen, dass die Graphiken in Hansens eigener Studie mich stützen. Sie sagen, dass der Ozean nicht steigen wird. Ich glaube Hansens Ergebnissen nicht, aber unter der Vermutung, dass sie korrekt sind, um der Diskussion willen, wollen wir uns mal diese Graphiken ansehen.

Betrachten wir zunächst den Meeresspiegel während der vergangenen vier Perioden von Zwischeneiszeiten. Ich habe ein Lineal eingefügt, um klar zu machen, was ich meine.

Wie man an der detaillierten Auflösung seines Graphen sieht, lag der Meeresspiegel nie höher als heute.

Betrachten wir jetzt ihre Temperaturbeobachtungen und die Rekosntruktion:

Hansen zufolge lagen die Temperaturen bis zu 2,5°C über den heutigen Werten … aber der Meeresspiegel war nie höher als heute.

Falls Hansens Behauptung wahr wäre, dass ein Temperaturanstieg um 1°C zu einem Anstieg des Meeresspiegels um 20 Meter führen würde, müssten aus Hansens Graphik hervorgehen, dass der Meeresspiegel 40 Meter oder mehr über dem heutigen Niveau liegt (b). Man schaue auf die Skala links (b); das wäre außerhalb des Kartenausschnitts.

Stattdessen sehen wir nichts dergleichen. Wir erkennen viel wärmere Perioden in der Vergangenheit, aber die Höhe des Meeresspiegels unterscheidet sich nicht vom heutigen Niveau. Hansens eigene Graphiken zeigen, dass er unrecht hat. Es sieht also so aus, als ob Hansen das Gleiche macht, er extrapoliert einen linearen Trend über alle Grenzen hinaus.

Er hatte bemerkt, dass am Ende der Eiszeit die steigenden Temperaturen zu einem Abschmelzen der riesigen Gletscher bei Chicago geführt haben, was in einem raschen Anstieg des Meeresspiegels resultiert hatte. Unglücklicherweise hat er diesen Trend immer weiter ausgedehnt, bis weit jenseits der Zeit, wo es gar keine Gletscher bei Chicago mehr gab, die noch schmelzen könnten.

Willis Eschenbach

Link: http://wattsupwiththat.com/2012/01/29/hansens-sea-shell-game/#more-55615

Übersetzt von Chris Frey




Vahrenholt Buch-Zu Klimaforscher Mojib Latif! Eine Erwiderung

Im Video erklärt Richard Feynman klar und eindeutig die Anforderungen an eine wissenschaftliche Theorie. Man möge ihm verzeihen, dass er Schlips und Anzug trägt.

Zu Prof. Mojib Latifs Beitrag in der FTD.

In der Print-Ausgabe der Financial Times Deutschland (FTD online jetzt hier) meldete sich am 15.2.2012 der Kieler Klimawissenschaftler Prof. Mojib Latif mit seinem Aufsatz “Der Mensch ist überführt” zu unserem Buch. (Leider ist Latifs Artikel nicht im Internet verfügbar.) Nach wilden einleitenden Spekulationen über die Entstehungsgeschichte des Buches, beschreibt er den FTD-Lesern das angebliche Fazit des Buches Die kalte Sonne: “Die Schlussfolgerung des Buches: …Weiter so wie bisher!”. Falsch geraten. Bitte nochmal genau im Kapitel 9 nachlesen.

Latif mag unser Buch nicht: “Wenn man das Buch liest, stehen einem als Wissenschaftler die Haare zu Berge. Es handelt sich um eine pseudowissenschaftliche Abhandlung.” Seltsam, unsere Haare liegen noch immer relativ glatt auf dem Kopf, obwohl wir als Autoren des Buches doch ebenfalls eine wissenschaftliche Ausbildung besitzen und die wissenschaftliche Herangehensweise gut kennen. Zudem hat Co-Autor Lüning eine nicht ganz kurze Liste von eigenen Publikationen in begutachteten internationalen geowissenschaftlichen Fachzeitschriften. Die sind vermutlich auch alle falsch.
Latif weiter: “Da werden längst widerlegte Theorien bemüht, die schon vor Jahren ihre verdiente Ruhe auf dem Friedhof von Absurdistan gefunden hatten. Aber das tun die Autoren in einer äußerst gefälligen Sprache. Kein Wunder, dass so vieles plausibel klingt.” Vahrenholt/Lüning im Stile des Rattenfängers von Hameln, was für eine schöne Idee. Oder ist es vielmehr andersherum, also dass einige IPCC-Forscher die durchaus berechtigten, unbequemen Theorien zu den natürlichen Klimafaktoren vor etlichen Jahren vorschnell kaltgemacht hatten und es ihnen nun durchaus ungelegen kommt, dass diese wieder zum Vorschein kommen? Totgesagte leben länger!
Und Latif legt nach: “Man kann die Klimaentwicklung der letzten Jahrzehnte einfach nicht mehr ohne den Faktor Mensch erklären. Die Erwärmungsrate war so stark wie sie seit mindestens 1000 Jahren nicht mehr gewesen ist, zumindest auf der Nordhalbkugel. “ Hier hat sich Latif schließlich dann doch eher selbst überführt. Denn seine Aussage zur exzeptionellen Erwärmungsrate ist nachweislich falsch. Die Erwärmungsraten der Temperaturanstiege von 1860-1880 und 1910-1940 lassen sich statistisch nicht von der Erwärmung 1977-2000 unterscheiden (siehe Abb. 18 auf S. 105 in “Die kalte Sonne”). Genau dies musste Anfang 2010 der IPCC-Temperaturspezialist Phil Jones zähneknirschend im Nachklang zum Climategate-Skandal zugeben. Im IPCC-Bericht von 2007 sucht man noch vergeblich nach einer solch aufhellenden Erläuterung.  

Deja vu: Die Erwärmungsrate der letzten Jahrzehnte ist alles andere als einzigartig.

Dann versucht Latif ein Totschlagargument (siehe auch Medienecho Tag 8), welches aber kräftig in die Hose geht. Latif: “[Das CO2] führt aber auch zu einer Abkühlung der Atmosphäre in großen Höhen, in den oberen Schichten der sogenannten Stratosphäre oberhalb von 30 Kilometer. Und genau das messen wir während der letzten Jahrzehnte. Nur das CO2 vermag diesen charakteristischen Unterschied zu erklären. Die Sonne kann es nicht. Deswegen ist es völlig abwegig, dass die Sonne eine wesentliche Rolle in der Klimaentwicklung der letzten Jahrzehnte gespielt hat.”
Schade nur, dass die stratosphärische Abkühlung gar nicht als Indiz für eine starke Klimawirksamkeit des CO2 herangezogen werden kann, denn:

1) Die Abkühlung der Stratosphäre ereignete sich überwiegend in der Phase 1980-1995 während derer sich die Ozonschicht durch FCKW-Emissionen ausdünnte (siehe Abbildung unten). Die Ozonausdünnung führte zu einer stetigen Abnahme der in der Stratosphäre absorbierten Sonnenenergie, was zu einer Abkühlung führte. In den 1990er Jahren gingen die FCKW Emissionen aufgrund des Montreal-Protokolls zurück und die Ozonschicht erholte sich seit 1995 langsam wieder. Seit 1995 ereigneten sich abgesehen vom solaren 11-Jahres-Zyklus keine signifikanten Temperaturveränderungen mehr, die Werte oszillieren seitdem auf einem Plateau.

 

Quelle: Ozonkonzentration/Stratosphäre (links) und Temperaturen/Stratosphäre (rechts): Avajon et al. 2007, siehe auch Webpage von Prof. Scott Mandia und Webpage von Markus Gronotte.

2) Eine entgegengesetzte Temperaturentwicklung in Troposphäre und Stratosphäre kann durchaus durch die Sonne verursacht werden, nämlich über die solar beeinflusste tiefe Wolkenbedeckung (Svensmark-Modell). Hierbei führt eine schwächere Sonne zu mehr Wolken. Die von den Wolken vermehrt reflektierte Strahlung passiert erneut die Stratosphäre wo sie vermehrt absorbiert wird und zur Erwärmung führt. Eine erstarkende Sonne würde entsprechend zu einer Abkühlung der Stratosphäre führen.

Latifs Artikel in der FTD wird von zwei Graphiken begleitet, die den Anstieg der Temperatur und des CO2 zeigen. Leider war wohl kein Platz mehr für eine dritte Graphik, nämlich die Entwicklung der Sonnenaktivität während des gleichen Zeitraums. Seltsam, auch die Sonnenaktivität (z.B. dargestellt über die Stärke des Sonnenmagnetfeldes) ist seit 1900 stark angestiegen, hat sich in seiner Intensität glatt verdoppelt. Naja, aber wie gesagt, vermutlich war kein Platz mehr auf der Seite.

 

Starker Anstieg des Sonnenmagnetfeldes seit der Kleinen Eiszeit (Balmaceda et al. 2007).

Dr. Sebastian Lüning; zuerst erschienen bei Die kalte Sonne 




Klima-Skeptiker-Finanzen: Heartland-Institut wehrt sich gegen Kampagne mit tlw. gefälschten und gestohlenen Dokumenten

Joanne Nova schreibt:

Die Anhänger des Glaubens von menschengemachten Wetterkatastrophen machen sich nass vor Freude. Es tut weh, wenn man erwachsene Männer mit kindlichem Benehmen sieht.
Schlimm für sie, weil sie ja tatsächlich von Climategate eins versetzt bekommen hatten, und sie haben nur darauf gewartet und gebetet, dass doch irgendjemand mal die Skeptiker auf die gleiche Ebene stellen würde, wo sie selbst sich gezeigt hatten: als schäbig, schamlos und geldgierig – ganz zu schweigen von der Heuchelei, Täuschung und Inkompetenz.
Stattdessen bewies die in den Himmel gehobene Anti-Skeptiker-Webseite „non-denier-gate” nur, wie unglaublich erfolgreich das Heartland Institute ist. Sehen Sie sich die Zahlen an. Die Skeptiker haben es geschafft und die Popaganda gegen eine Flut von Geld umgedreht. Das ist doch wirklich eine Leistung.

Es gingen an: (in USD)

Entity

USD

 

Greenpeace

 $300m

 2010 Annual Report

WWF

 $700m

 ”  ($524m Euro)

Pew Charitable Trust

 $360m

2010 Annual Report

Sierra Club

 $56m

2010 Annual Report

NSW climate change fund (just one random govt example)

 $750m

 NSW Gov (A$700m)

UK university climate fund (just another random govt example)

$360m

UK Gov (£234 m)

Heartland Institute

$7m

 (actually $6.4m)

US government funding for climate science and technology

 $7,000m

 “Climate Money” 2009

US government funding for “climate related appropriations”

$1,300m

USAID 2010

Annual turnover in global carbon markets

$120,000m

2010 Point Carbon

Annual investment in renewable energy

$243,000m

2010  BNEF

US government funding for skeptical scientists

$ 0

 

Das sind jährliche Umsätze und jährliche Etats. "m" steht für Million

Das Expose zeigt, dass die Bedeutung des Heartland Institute stark steigt, bei einem unglaublich kleinen aber effizientem Etat. Dies natürlich unter der Annahme, dass das sogenannte Exposè wahr, keine Fälschung und auch nicht verändert ist. Das könnte natürlich noch herauskommen. Man achte daher auf Informationen oder Bestätigungen auf der Heartland Webseite (und hier Details)
Hier ist ein Weckruf für die freiheitsliebenden Menschen in aller Welt.
Es ist jetzt an der Zeit, monatlich einen Teil ihres regelmäßigen Einkommens für Spenden an alle Menschen zu reservieren, die für Sie arbeiten. (Spenden-Icon hier auf der Seite). Die Tatsache, dass Heartland nur einen einzigen großzügigen Spender hat, ist bemerkenswert. Wo sind die übrigen?
Die Heuchelei blüht. Der Sierra-Club hatte eine eigene Kategory für $1.000.000- Spenden von “Anonymen” in seinem 2010er Jahresbericht. Merkwürdigerweise hat DeSmog deswegen überhaupt nicht geschäumt. Der Club-Jahres-Bericht erwähnt “Spenden, für die das zutrifft”, und augenscheinlich schließt das die böse Exxon ein, ganz zu schweigen von GoldMan Sachs, Barclays, Google, Monsanto, Nestle, Yahoo, Bank of America, und viele andere. Belassen wir’s dabei.

Cartoon von Josh zum Schreiben der "betrübten" Alarmisten Kollegen an Heartland in Wahrheit jedoch verfasst von Aaron Huertas. resident of Washington, DC and I am employed as a press secretary at the Union of Concerned Scientists.(hier der vorverfasste Text)

Wenn Bob Carter (EIKE Beiratsmitglied) eine honorarartige Zuwendung von $1.500 monatlich erhält, muss die Verlockung der dicken Dollars eine machtvolle Verführung für Menschen wie Tim Flannery sein, der sich mit ca $1.200 pro Arbeitstag zufrieden geben muss.
Wie ich immer zu sagen pflege, wenn solche Dinge hochkommen: Ja, bitte, laßt uns doch mal über die Finanzierung reden.
Hier kann man mehr lesen. Dank an die Radikalinskis von Desmogblog. Sie haben uns darauf aufmerksam gemacht, wie es auf ihrer Seite wirklich aussieht.

Wie der Diebstahl der Papiere von einem Leitungstreffen bei Heartland geschehen konnte, beschreibt:

HEARTLANDs PRESSE-ERKLÄRUNG

Das Heartland Institute nimmt zum Diebstahl und der Fälschung von Dokumenten Stellung.
15. 02. 2012 – Die folgende Stellungnahme von The Heartland Institute – einer unabhängigen Denkfabrik – ist zur Verwendung frei gegeben. Weitere Informationen bei: Communications Director Jim Lakely, jlakely@heartland.org oder Tel.: USA 312/377-4000.

Gestern nachmittag haben zwei Interessengruppen mehrere Dokumente ins Netz gestellt, von denen sie behaupteten, es wäre der Etat 2012 von The Heartland Institute sowie Pläne für die Einwerbung von Zuwendungen und der Strategie. Einige wurden von Heartland gestohlen, mindestens eins ist eine Fälschung und einige könnten verändert worden sein.
Die gestohlenen Dokumente scheinen vom Präsidenten von Heartland zu stammen und wurden für das Direktoriumstreffen am 17. Januar geschrieben. Als die Dokumente gestern mittag veröffentlicht wurde, befand sich der Präsident auf Reisen und konnte noch nicht festzustellen, ob sie verändert worden sind. Daher kann die Authentizität der Dokumente noch nicht bestätigt werden.
Seither sind die Dokument über das Internet weit verbreitet worden, und wir wiederholen, es gab keine Bemühungen, ihre Authentizität* zu prüfen.
Ein Dokument mit dem Titel “Confidential Memo: 2012 Heartland Climate Strategy” ist eine komplette Fälschung mit dem offensichtlichen Ziel der Diffamierung und Diskreditierung des Heartland Instituts. Es ist von niemanden geschrieben worden, der mit dem Heartland Institut zu tun hat. Es drückt nicht die Heartland-Ziele, Pläne oder Taktiken aus. Es enthält mehrere offensichtliche und schwere falsche Tatsachenbehauptungen.

Wir bitten mit allem Respekt alle Aktivisten, Blogger und Journalisten, unverzüglich alle derartigen Dokumente und Zitate, insbesondere das gefälschte „Klimastrategie“-Papier und Zitate daraus und alle weiteren Zitate, von ihren Blogs, Webseiten und Publikationen zu nehmen und Widerrufe zu veröffentlichen.

Diejenigen, die die Dokumente bereits kommentierten, haben bei Heartland weder wegen einer Bestätigung noch einer Verneinung der Authentiziät nachgefragt. Wir meinen, dass derartiges Verhalten ein privatrechtliches und möglicherweise strafrechtliches Vergehen darstellt, wofür wir Anzeige erstatten und Entschädigung einfordern wollen, darin eingeschlossen auch Schadensersatz für die Herabsetzung unserer Reputation. Wir forden insbesondere auf, diese Dokumente und alle im Zusammenhang damit stehenden Behauptungen unverzüglich von den Blogs, Webseiten, Publikationen zu entfernen und Widerrufe zu veröffentlichen.

Wie konnte das geschehen? Die Dokumente sind von einer unbekannten Person entwendet worden, die sich in betrügerischer Absicht unter Vorspiegelung der Identität eines Heartland Direktoriums-Mitglieds an einen Mitarbeiter des Instituts wandte und um die erneute Übersendung des Sitzungsmaterials an eine neue E-Mail-Adresse bat.
Gestohlene Identität und Computerbetrug sind Straftaten, auf denen Freiheitsentzug steht. Wir wollen diese Person finden und sie dafür ins Gefängnis bringen.

Entschuldigungen: Das Heartland Institute entschuldigt sich bei den Spendern, deren Identität durch diesen Diebstahl offengelegt wurde. Wir versprechen vielen unserer Spender Anonymität, und wir sehen, dass der Hauptgrund für den Dokumentendiebstahl und die Fälschungen war, es für Spender schwieriger zu machen, unsere Arbeit zu unterstützen.
Wir entschuldigen uns auch bei den Heartland-Mitarbeitern, den Direktoren und unseren gemeinsamen Freunden, deren Privatsphäre verletzt und deren Integrität in Zweifel gezogen wurde beim Kampf um die Einführung von hieb- und stichfester Wissenschaft in die globale Klimawandel-Debatte.

Lektion: Die Meinungsverschiedenheit über die Ursachen, Folgen und besten politischen Antworten auf den Klimawandel sind tief. Das haben wir verstanden.

Aber ehrliche Meinungsverschiedenheiten können niemals dazu dienen, kriminelle Handlungen und Betrügereien zu rechtfertigen, wie sie sich in den vergangenen 24 Stunden ereignet haben. Angesichts des allgemeinen Anstands und der journalistischen Ethik bitten jeden an der Klimawandel-Debatte Beteiligten, inne zu halten und über das nachzudenken, was geschehen ist.

Die Leute, die die Dokumente herumgeschickt und darüber geschrieben haben, bevor wir eine Möglichkeit hatten, deren Authentizität zu überprüfen, sollten sich für ihre Handlungen schämen und ihr schlechtes Benehmen sollte berücksichtigt werden, wenn es um ihre Glaubwürdigkeit heute und zukünftig geht.
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Das Heartland Institute ist eine 28 Jahre alte nationale non-profit Organisation mit Büros in Chicago, Illinois und Washington, DC. Seine Ziele sind die Erkennung, Entwicklung und Beförderung von Lösungen sozialer und wirtschaftlicher Probleme durch den freien Markt. Weitere Informationen auf der Webseite http://www.heartland.org oder telefonisch: USA 312/377-4000.
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Joanne Nova; Den Originalbeitrag finden Sie hier

* Inzwischen ist herausgekommen, dass das Hauptdokument eine Fäschung ist. Details dazu hier und hier Es wir jedoch nach wie vor verwendet von DeSmog Herausgeber  Richard Littlemore continues to promote it. Und auch Brad Johnson, sowie Joe Romm.

Übersetzung: Helmut Jäger, EIKE