Die kalte Sonne – Interview mit F. Vahrenholt auf der IV. IKEK München

Prof. F. Vahrenholt beim ACHGUT TV Interview (R. Hintergrund: Prof Svensmark)

Kippt die Klimadebatte auch in Deutschland? „Wir brauchen eine Erklärung für den Stillstand der Erwärmung in den letzten zehn Jahren“, sagt Professor Fritz Vahrenholt, „das könnte zu einer neuen Gewichtung führen“. Achgut.tv sprach mit Varenholt, Urgestein der deutschen Umweltbewegung und Autor des in diesen Tagen erscheinenden Buches „Die kalte Sonne – warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet“. Fritz Vahrenholt wird von Tim Maxeiner ACHGUT TV auf der IV. Internationalen Klima und Energiekonferenz in München interviewt:

Zuerst erschienen auf ACHGUT TV

In der Print-Ausgabe 6/12 des ehemaligen Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" wird Vahrenholt jetzt sogar als "Ketzer"* gebrandmarkt. Im frei zugänglichen SPON berichtet man noch etwas zurückhaltender "

RWE-Manager Vahrenholt (SPD) sagt Abkühlung des Weltklimas voraus (hier)

Im aktuellen Heft – DER SPIEGEL 6/2012 vom 06.02.2012

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10 Kommentare

  1. #9: Mathias Vogel parteipolitisch gesehen,
    ist das aber kein „Regierungsvorstoß“,
    sondern er kommt von der Opposition, in der offensichtlich mehr „Meinungsfreiheit“ besteht als bei der „konservativen“ Regierung,
    die die SPD gewissermaßen durch die Umarmung mit links-grüner Ideologie regelrecht eingequetscht hat.
    Es bleibt interessant, wann die wendefähige Regierung darauf reagiert. 🙂

    mfG

  2. #8: Ob das ein geschickter Schachzug ist, weiß ich nicht. Aber wer einer höheren CO²-Emission das Wort redet, darf diesen Stoff natürlich nicht mehr verteufeln.

  3. @#7: Mathias Vogel: Wie jetzt? Alles nur ein geschickter Schachzug um der Energiewende den Rücken zu stärken und das vielleicht beste Argument für Kernenergie (CO2-freie Energieerzeugung) zu entkräften?

  4. Da sich unsere Regierung entschlossen hat, der Atomenergie zu entsagen, kommt sie ja nicht umhin, CO² in einem größerem Umfang als bisher zu akzeptieren. Koventionelle Kraftwerke, die das Land als Energiepuffer für Wind- und Solar-Anlagen braucht, produzieren nun mal CO². So gesehen passt es natürlich in die politische Linie, CO² nicht mehr zu verteufeln und stattdessen der Sonne wieder eine Bedeutung beim sich verändernden Weltwetter einzuräumen. Das würde auch den Bild-Artikel erklären.

  5. @Werner Berger #2
    Es kommt nicht darauf an ob und wie oft man zu Boden geht sondern das man immer wieder aufsteht. Der Schlagabtausch mit der ökosozialistischen Politik hat erst begonnen. Einer fängt an zu Schreiben, es kommt ein zweiter, ein dirtter und zum Schluss werden uns die Menschen/Politiker nicht mehr ignorieren können. Die Wirtschaftlichkeit, die technische Vernunft und die Natur stehen auf unserer Seite. Den Rest erledigen WIR (Eike Forum und Co.) und die Zeit läuft für uns! Also alles raus, was ihnen so auf dem Herzen liegt und schreiben Sie hier mit. Um so mehr um so besser!

  6. Herr Klasen,

    „Anzeichen eines beginnenden Rückzuges?“

    ich befürchte nein, ich denke, das ist nur eine Korrektur. Sie werden die Erwärmung auf 2040 verlegen und weiter unser Geld verbraten.
    Statt Erderwärmung sagen sie schon eine Weile Klimawandel.

    Schon früher sagten die grünen Menschenverbesserer, auch wenn die Erderwärmung nicht so kommt, gehen wir in die richtige Richtung. Im Szenario ist die Weltdurchschnittstemperatur beliebig austauschbar.

  7. #2

    Sehr geehrter Herr Berger, Sie sind gespannt, wie es weiter geht? Ich
    auch. Obwohl ich eine Vorahnung habe. Die in unseren Nachrichten so
    genannte „Kältewelle“ ist keine kleine Fluktuation der Temperatur,
    sondern eine globale Erscheinung, die man in den „alten“ guten Zeiten
    einfach Winter nannte. Dieser Winter bleibt uns so streng, wie er ist,
    noch etwa sechs Wochen erhalten (nicht nur bei uns, sondern auf der
    ganzen Nordhalbkugel). Danach werden wir sicherlich noch mehr
    „untypische“ Artikel lesen können. Wenn man die ersten Ausfälle des
    Luft- und Landtransports auf mehrere Wochen „extrapolieren“ möchte,
    es ist nicht auszuschliessen, dass diese Wochen zu einer neuen
    Katastrophe der „Kategorie Fukushima“ führen werden. Dann wird sich doch
    etwas in der Politik bewegen können. Sonst halten wir durch, bis der
    warme Frühsommer kommt und und das alles wieder vergessen lässt.

  8. Anzeichen eines beginnenden Rückzuges?

    Textauszug von Achgut.com:

    Zitat Anfang:
    „Abweichend von früheren Vorhersagen räumte Institutschef Hans Joachim Schellnhuber vor einigen Tagen auf einem Seminar internationaler Agrarexperten ein, es sei durchaus möglich, dass wärmeres Klima in Kombination mit einem weiteren Anstieg des CO2 in der Luft zu mehr Pflanzenwachstum und besseren Ernten führt. Wenige Tage später verwunderte sein Stellvertreter Ottmar Edenhofer Münchner Journalisten bei einer Pressekonferenz, die er gemeinsam mit Vahrenholt abhielt. Der Skeptiker sagte, es sei seit über einem Jahrzehnt nicht wärmer geworden und werde in Zukunft wohl eher kühler. Da wollte Edenhofer auch auf Nachfrage nicht widersprechen. “
    Zitat Ende

    Quelle: http://tinyurl.com/7gsxkgl

  9. #1
    Zum Artikel der Bild:
    Ich glaube noch nicht an eine Wende in der Berichterstattung! Ich fürchte, dass noch eine herbe Enttäuschung folgen wird!
    Die CO2-Clique wird mit allen Mitteln versuchen, Vahrenholt fertig zu machen und als unglaubwürdigen Idioten hinzustellen! Es geht um enorm viel Geld und Macht! Diese Leute lassen sich nicht ihre Einkommensquelle so rasch madig machen.
    Andererseits könnte dieser Artikel aber auch der Auslöser sein, dass sich mehr Realisten aus ihren Verstecken trauen, weil sie nicht mehr um ihren Job und ihre Reputation fürchten müssen.
    Ich bin auch gespannt, wie es weiter geht! Jedenfalls hat diese Meldung meine Stimmung gehoben und meinen Blutdruck gesenkt. Das hätte ich gerade von der Bild nicht erwartet! 😉
    mfg
    Werner

  10. ++++Sondermeldung++++
    Diese Geschichte ist in der heutigen gedruckten BILD auf Seite 2 ganz groß erschienen.
    http://tinyurl.com/6o4dov6

    Die CO2-Lüge
    Renommiertes Forscher-Team behauptet: Die Klima-Katastrophe ist Panik-Mache der Politik
    Von PROF. WERNER WEBER (TU Dortmund)
    „““Die Klima-Katastrophe sei die Erfindung von Politikern und UN-Wetterforschern! In Wahrheit sei die Sonne mindestens genauso verantwortlich für die Temperaturschwankungen der Erde wie CO2! Exklusiv für BILD haben die Autoren ihre Thesen zusammengefasst. ……“““

    Bemerkenswert wenn das Leitmedium für „Otto-Normalo“ diese Geschichte in typisch aufbauschender Manier unters Volk jubelt.
    Für mich persönlich ein Meilenstein im Klimagebrabbel-Universum, denn in den Medien erscheint nichts, was politisch nicht auch erlaubt wurde.
    Läutet diese Meldung eine Wende ein?
    Man darf gespannt sein.
    MfG
    Heinz Eng
    PS. Lustig mal wieder das Captcha…..“warmer“

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