Es ist „tote Hitze” – Amerikaner: globale Erwärmung ist das geringste Problem

Es scheint, dass sich nur noch Zeloten viele Gedanken, um die globale Erwärmung machen, und doch hindert sie dies nicht daran, große Verkündigungen über künftige Verdammnis und Untergang in die Welt zu setzen, oder mit großer Publicity mit von fossilen Treibstoffen angetriebenen Schiffen in die Antarktis zu fahren.*


*Das ist eine Anspielung auf die publicitywirksam angekündigte Fahrt von Al Gore, Hansen und Trenberth zur Antarktis.

Das Pew Research Center veröffentlichte eben ihre jährliche Umfrage, und die globale Erwärmung steht nicht nur an letzter Stelle, sondern auch an letzter Stelle der Bedeutung von 22 Themen, zu denen die Öffentlichkeit befragt worden ist. Wer da glaubt, dass „Klimagate“ keinen Einfluss habe, sollte das noch einmal überdenken. Außerdem erhält das Thema Energieprobleme als politische Angelegenheit doppelt so viel Aufmerksamkeit wie die globale Erwärmung. Im Grunde ist die globale Erwärmung damit „tote Hitze“. Siehe Graphik rechts oben.

In ihrer Presseerklärung heißt es:

Mit dem Näherrücken der State of the Union Address [die jährliche Fernsehansprache von Präsident Obama zur Lage der Nation] sind für die Öffentlichkeit wirtschaftliche Belange weiterhin von höchster Priorität. Ganze 86% sagen, dass die Stärkung der Wirtschaft in diesem Jahr die höchste Priorität für den Präsidenten und den Kongress haben sollte, und 82% sehen die Schaffung von Arbeitsplätzen als höchst prioritär an. Keines der anderen 20 Themen, die in dieser jährlichen Umfrage angesprochen worden waren, hat laut 70% aller Amerikaner hohe Priorität.

Seit die Frage nach der Priorität politischer Themen zum ersten Mal im Jahre 2007 gestellt worden ist, hat die Zahl der Amerikaner, die die globale Erwärmung als höchst prioritär ansehen, von 38% auf 25% abgenommen. Von den Demokraten sehen das noch 38%, von den Republikanern 11% als prioritär an. Aber der Rückgang erfolgte parteiübergreifend: 2007 waren es noch 48% der Demokraten, die die globale Erwärmung ganz nach oben auf die politische Agenda setzten, und 23% der Republikaner.

Anthony Watts

Den ganzen Bericht als .pdf (36 Seiten) findet man hier.

Link: http://wattsupwiththat.com/2012/01/23/its-dead-heat-americans-rate-global-warming-last/

Übersetzt von Chris Frey für EIKE

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5 Kommentare

  1. Das Problem bei der deutschen Politik ist nur, dass diese alles andere ist als felxibel, wenn es darum geht Fehlentwicklungen,Steuern,Abgaben rückgängig zu machen. Da ist das Ausland schon etwas flexibler.
    Dss festhalten an ein Endziel/überparteiliche Linientreue zu einer selbstverstümmelnden Ideologie muss anscheinend im deutschen Politikwesen noch sehr stark verwurzelt sein.

  2. Die, in Deutschland, gern als „Ungebildet“ titulierten US-Amerikaner sind da wohl weiter als der sog. „Durschnittsdeutsche“.
    Und in Deutschland wird versucht, Menschen, die für eine Rückkehr zur Vernunft in der Klimadiskussion auffordern, „Mundtot“ zu machen.

    Aktuelles Beispiel:
    „Klimawandel: Ein Vortrag provoziert
    Professor Knut Löschke forderte die Rückkehr zur Vernunft“

    kurzer Textauszug:
    „Der menschengemachte Klimawandel als Hypothese ist schließlich durch kein einziges Experiment belegt und steht nicht im Einklang mit bereits existierender physikalischer Theorie. Trotzdem wird diese Hypothese in reale Politik umgesetzt.“

    Interessierte sollten den ganzen Text lesen.
    Quelle: http://tinyurl.com/6pjho8h

    Hier die Empörung über den gesamten Vortrag (da offensichtlich nichts greift muss mal wieder ein „Nazivergleich“ herhalten):
    „Zum Skandal-Vortrag des Leipziger Professors Dr. Dr. Knut Löschke bei der Hayek-Gesellschaft an der Universität Passau erklärt die Abgeordnete Dr. Jana Pinka, Sprecherin für Umwelt- und Technologiepolitik:“

    Quelle: http://tinyurl.com/7s4tex2

  3. Climategate dürfte in Wirklichkeit kaum einen Einfluss auf die derzeitige Stimmungslage haben.

    Vielmehr ist die konkrete Gefahr, in der sich unser Wirtschaftssystem seit drei Jahren befindet, medial omnipräsent. Dies überlagert, vor allem in den USA, den Rest an Themen nahezu vollständig. Abstrakte „Gefahren“ wie die einer Erderwärmung, haben da naturgemäß wenig Chancen.
    Woran man aber sieht, dass eine Krise tatsächlich auch eine Chance sein kann – wenn auch über Umwegen.

  4. Das dumme bei uns ist, daß neue Umweltauflagen, genau wie neue Steuern (Soli…) auf immer und ewig bestehen bleiben, auch wenn schon lange kein Hahn mehr danach kräht. Beispiele gibt es zuhauf: saurer Regen, Waldsterben, Ozonloch. Autos müssen immer noch einen teueren Katalysator haben, obwohl man heute nur noch vom CO2 Ausstoss spricht, den der Kat. eigentlich sogar (durch Umwandlung anderer Gase) vergrössert. Die FCKW die damals wegen des angeblichen Ozonlochs verboten wurden, sind heute immer noch verboten, jetzt aber zum Klimaschutz. Und so befürchte ich, daß auch das EEG und die Ökosteuern noch viele Umwelt-Trendwenden überleben werden. Natürlich muss es rein aus Logik, wenn die neuen Belastungen nie zurückgenommen werden, irgendwann politisch „knallen“, aber wie bald das sein wird, ist fraglich.

  5. Vielen Dank Chris Frey
    Endlich mal ein handfester Beleg, daß die Verdummungskampagnen wenig Wirkung zeigen. Selbst auf dem Höhepunkt der Medienpräsenz und der nationalen und internationalen politischen Unterstützung liegt das AGW auf Platz 16 in der Rangfolge der wichtigsten US-Probleme. Immerhin! Inzwischen ist der letzte Platz zurückerobert. Das Klima-Gate zeigt seine Wirkung. Ein Drittel weniger Unterstützer in nur 5 Jahren. Damit steht auch fest, daß der Durchschnittsbürger gegen Interessenkampagnen relativ immun ist.Er lässt sie einfach ins Leere laufen. Die wirklichen Probleme werden anders gesehen. Steuergerechtigkeit sofort auf Platz 8. Ein Wert von dem die Klimakatastrophenaristokratie nur
    träumen kann. Der vernünftige Bürger richtet es schon.
    Michael Weber

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