Globale Erwärmung findet nicht statt – globale Abkühlung ist real und aktuell

Eine Schlagzeile in unseren Nachrichten hat vor Kurzem davor gewarnt, dass sich “Regionen für Wetterextreme rüsten müssen: UN-Klimarat”. Offensichtlich soll dies eine Nachwirkung der globalen Erwärmung durch menschliche Treibhausgase sein. Wir können mehr solcher Extreme erwarten wie die Dürre in Texas und die Überschwemmungen in Thailand wegen der globalen Erwärmung, heißt es.


Es ist eigenartig, dass das IPCC jüngste Extremwetterereignisse mit der globalen Erwärmung in Zusammenhang bringt, ganz einfach deshalb, weil es seit 10 bis 15 Jahren keine nennenswerte Erwärmung mehr gegeben hat, jedenfalls den amtlichen Klimadaten von den Regierungen der Welt zufolge (US /NCDC, ENVIRONMENT CANADA und THE EUROPEAN ENVIRONMENTAL AGENCY). Vor Kurzem hat der US-Meteorologe Anthony Watts gezeigt, dass sich die kontinentalen USA während der letzten 10 Jahre nicht erwärmt haben, sondern dass es in Wirklichkeit im Sommer kühler und im Winter kälter geworden ist. Die Klimazahlen stammen vom National Climatic Data Center.

Nicht nur in den USA sind die Temperaturen seit 10 bis 15 Jahren gleich geblieben, sondern auch in Kanada. Die Abweichungen der Jahres-, Sommer- und Wintertemperatur vom Mittel der Jahre 1961 bis 1990 sind seit 10 bis 14 Jahren gleich geblieben, wenn man sie auf einem linearen Trend von Excel misst und basierend auf den Daten von Environment Canada selbst. Der Vergleich zwischen der aktuellen Abweichung der Wintertemperatur mit der Periode von 1961 bis 1990 kann in die Irre führen, weil diese Periode in die Kaltphase des 60-Jahre-Zyklus‘ unseres Planeten gefallen war, und jeder Vergleich immer eine Erwärmung zeigen wird, aber nicht wegen der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung, sondern wegen natürlicher und regelmäßiger Zyklen (30 Jahre kälteren Wetters werden gefolgt von 30 Jahren wärmeren Wetters). Es ist, als ob man Sommer- und Wintertemperaturen vergleicht – die Sommertemperaturen werden immer Erwärmung zeigen.

Regional zeigen 7 der 11 durch Environment Canada betreuten Stationen abnehmende oder gleichbleibende Abweichungen der Wintertemperatur während der letzten 10 Jahre. Zwischen 1998 und 2011 betrug die mittlere Abweichung im Winter etwa 2°C. Lediglich die Atlantikküste, die Wälder im Nordosten und die arktische Tundra, die Berge und Fjorde zeigten steigende Abweichungen der Wintertemperatur. Aber der Wärmegehalt des Nordatlantiks geht zurück, ebenso wie der Wärmegehalt des Arktischen Ozeans.

Die Anomalien der Wassertemperatur (SST) gehen auf der Nordhemisphäre, im Nordatlantik, dem Nord- und Ostpazifik überall zurück. Es wird nicht mehr lange dauern, bis die Atlantikküste und die arktischen Gebiete eine ähnliche Abkühlung zeigen, da die AMO in ihre Negativ- oder Kaltphase wechselt. Viel kaltes Wetter in Nordamerika während der nächsten 20 bis 30 Jahre ist viel wahrscheinlicher als die vom IPCC vorhergesagte Erwärmung um 3°C bis 6°C. Das jüngste extrem kalte Winterwetter in Alaska und an der Ostküste der USA war ein Beispiel dafür, was vor uns liegen könnte. Die Abkühlung hat sich seit einer Dekade abgezeichnet. Also, wie kann eine globale Erwärmung zu den jüngsten und in der Zukunft stattfindenden Extremwetterereignisse führen, wenn die globale Erwärmung entgegen den Vorhersagen seit einer Dekade nicht stattgefunden hat und voraussichtlich auch während der nächsten 30 Jahre nicht stattfinden wird, sorgt doch der 60-jährige Zyklus für kälteres Wetter, und zwar infolge sich ändernder Wassertemperaturen sowie Änderungen in ozeanischen Tiefenströmungen?

Die SST, bestimmt durch PDO, AMO sowie den Wärmegehalt der Ozeane, ENSO-Zyklen und Änderungen des Luftdrucks, bestimmt durch AO und NAO deuten allesamt auf einen sich in Zukunft abkühlenden Planeten. Die AMO wurde im November 2011 zum ersten Mal seit Anfang 2009 negativ. Die Zeit wird zeigen, ob es sich dabei um einen normalen jahreszeitlichen Rückgang oder einen langzeitlichen Trend handelt. Diese kältere AMO könnte, falls sie sich den Winter über hält, signifikant kälteres Wetter an der US-Ostküste und in Westeuropa bringen. Mehrere schwere Stürme hatte es in diesem Herbst auf beiden Seiten des Atlantik schon gegeben.

Hier sind zwei Links, die den oben erwähnten Beweis der globalen Abkühlung in Nordamerika stützen: http://wattsupwiththat.com und http://ca.news.yahoo.com/blogs.

Warum also stopfen wir all die Steuergelder in ein Loch, um ein nicht existierendes Problem zu lösen, wenn die Welt am Rande des finanziellen Zusammenbruchs steht und es so viele andere drückende Probleme auf unserer Erde gibt? Jeder umsichtige [politische] Führer sollte erkennen, dass wir unsere Prioritäten anders setzen müssen.

Weitere Beweise der globalen Abkühlung

Die fünf folgenden Abbildungen illustrieren das Fehlen globaler Erwärmung in den USA und Kanada.

Wintertemperaturen von 1998 bis 2011 vom NCDC


http://lwf.ncdc.noaa.gov/oa/climate/research/cag3/na.html

Ausdehnung der Schneedecke in Nordamerika (Rutgers University)

Die Ausdehnung der Schneebedeckung in Nordamerika hat fünf Jahre lang hintereinander zugenommen, und zwar im Zuge der kühleren Wassertemperatur im Pazifik, bestimmt durch die PDO. Schon jetzt ist die Schneedecke des Winters 2011/2012 ausgedehnter als im vorigen Winter 2010/2011, und zwar um etwa 60% in der 45. Woche. Die Ausdehnung der Schneedecke nähert sich den rekordwerten der späten siebziger Jahre.


http://climate.rutgers.edu/snowcover/chart_seasonal.php?ui_set=namgnld&ui_season=1

Winter-, Sommer- und Jahrestemperaturabweichungen vom Mittel 1961 bis 1990. Mittel für die Jahre 1998 bis 2011.

Der jährliche Trend der Abweichungen wie unten gezeigt deutet auf einen flachen oder leicht abkühlenden Trend hin und überhaupt nicht auf globale Erwärmung. Ja, es gibt Fluktuationen, aber diese zeigen keinen Erwärmungstrend.


Abweichungen der Wintertemperatur in Kanada vom Mittel 1961 bis 1990. Mittelwerte der Jahre von 1998 bis 2011


http://ec.gc.ca/adsc-cmda/default.asp?lang=En&n=4A21B114-1

Die winterliche Abkühlung zeigt sich besonders deutlich im kanadischen Weizengürtel, nämlich in den Prärieprovinzen [Manitoba, Alberta, Saskatchewan; A. d. Übers.] und dort hauptsächlich in den nördlichen Teilen sowie in den Wäldern des Nordwestens. Environment Canada berichtet in [ihrer Veröffentlichung] Trend, Extremes and Current Season Ranking 1948 bis 2011 (64 Jahre), dass der Erwärmungstrend in diesen Gebieten über die vergangenen 64 Jahre 3,2°C und 3,7°C betrug. Was aber viel bedeutsamer ist und aus dem Bericht nicht hervorgeht ist die Tatsache, dass sich diese Gebiete seit 10 Jahren abkühlen, davon besonders rasch seit 2006. Die Wintertemperatur war allein zwischen 2006 und 2009 um etwa 7°C zurück gegangen. Damit lagen sie während der vergangenen 3 bis 4 Jahre bei oder unter den Mittelwerten der Jahre von 1961 bis 1990 (siehe unten). Kein Wunder, dass es all diese Springfluten durch zusätzlich schmelzenden Schnee in diesem Gebiet gegeben hatte.

Die kalten Winter werden sich in den nächsten 20 bis 30 Jahren ebenso wie die Überschwemmungen fortsetzen, da der 60-jährige planetare Zyklus in die Kaltphase wechselt. Wir werden Winter bekommen wie im vorigen Kaltzyklus vor 30 Jahren. Und doch redet Environment Canada auf ihrer Website ausschließlich von globaler Erwärmung. Es findet sich absolut nichts über eine mögliche globale Abkühlung oder Warnungen für die kanadische Öffentlichkeit und die Wirtschaft über weitere wetterabhängige Überschwemmungen, Ernteausfälle, Unterbrechungen der Infrastruktur und so weiter.


http://ca.news.yahoo.com:80/colder-temps-west

PDO

Im November ist die Pazifische Dekadische Oszillation oder PDO auf ihren niedrigsten Wert (-2,33) seit 1961 gesunken. Das Niveau im Jahr 1961 hatte bei -2,69 gelegen. Die PDO ist eine Nachwirkung des ENSO-Signals und spiegelt die räumliche Verteilung kühleren Wassers in der Nordhemisphäre, besonders in Nordamerika. Der Index wechselte das Vorzeichen im Jahr 2007, und wenn man historische Verteilungen betrachtet, könnte er während der nächsten 20 bis 30 Jahre negativ bleiben, was kälteres Wetter in diesem Zeitraum zur Folge hätte. Während der letzten vier Jahre war dies im nordamerikanischen Wetter bereits offensichtlich – vor allem im Winter.

Link: http://notrickszone.com/2011/12/14/global-warming-not-happening-global-cooling-is-real-and-now/

Übersetzt von Chris Frey für EIKE

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20 Kommentare

  1. #16: S.Hader
    „Fällt es Ihnen denn so schwer, über fachliche Themen zu diskutieren, ohne gleich dem Ganzen das Ettikett „Vorteil“ oder „Nachteil“ draufzubäbben?“

    das IST ad hominem und FALSCH.
    Und deshalb auch mehr als unhöflich!

    Was heist denn hier draubäbben?
    Wer bäbbt den in gigantischem Umfang auf das „global worming“ drauf
    OHNE den „menschlichen“ Anteil davon überhaupt messen zu können,
    mit Steuern und Energieverteuerung???

    Und Sie werfen MIR vor, irgend etwas zu „bäbben“?
    Sie wollen mir vorschreiben, was ich hier schreiben darf?
    Sie sind nicht mehr ganz bei Trost.

    Lernen Sie SACHBEZOGEN zu diskutieren, wie ich.
    Äußern Sie sich mal dazu OB es wärmer wird.

    mfG

  2. @ S. Hader #17

    „Er spricht von „klimarelevanten Fragen“ und welcher Zeithorizont für dessen Beantwortung angebracht ist. Ich gehe mal davon aus, dass Sie hier keine Wortklauberei betreiben wollen bzgl. „klimarelevanten Fragen“ und „globalen Klima“ und selbstverständlich gehört die Wahl des Zeitfensters auch zur statistischen Methodik. “

    Zu Ihrer Methodik gehört es Nullsätze zu schreiben. Es gibt weder „klimarelevante Fragen“ noch ein „globales Klima“. Irgendwie erinnern mich Ihre Beiträge hinsichtlich der Kongruenz an das, was unsereins werktäglich auf Mensatischen vorfindet. Da stehen auch hintereinandergereiht Nullsätze.

  3. #14: „Ich habe mir mal den Spaß erlaubt, nachzuprüfen, worüber Herr Dreier geschrieben hat. Jedenfalls nicht über das „globale Klima“. Von statistischen Methoden habe ich auch nix gelesen.“

    Lieber Thomas Heinzow, allein schon der erste Satz von Christoph Dreier in #1 widerlegt praktisch Ihre Aussage. Er spricht von „klimarelevanten Fragen“ und welcher Zeithorizont für dessen Beantwortung angebracht ist. Ich gehe mal davon aus, dass Sie hier keine Wortklauberei betreiben wollen bzgl. „klimarelevanten Fragen“ und „globalen Klima“ und selbstverständlich gehört die Wahl des Zeitfensters auch zur statistischen Methodik.

  4. #11: „schon wieder ad hominem ?“

    Dann schauen Sie sich, lieber Dr.Paul, bitte unter Wikipedia oder einem anderen Nachschlagewerk nach, was „ad hominem“ bedeutet und sagen mir bitte dann, welche persönlichen Umstände oder Eigenschaften Ihrer Person ich verwendet habe, um Ihre Thesen anzufechten. Danke.

  5. @6 Herr Fischer, die zugrundeliegenden Temperaturdaten in der GHCN Database sind zu ungenau und machen daher die Foster und Rahmstorf Analyse zu einer Farce.

    Wie man so schön sagt: „… der Fisch beginnt vom Kopf her zu stinken!“, oder übersetzt auf den grassierenden CO2 Klimawahnsinn: schon die Datenbasis (GHCN Database der Temperaturdaten, aus denen die „Globaltemperaturen“ herbeigerechnet werden) ist so morsch, dass alles, was sich daraus ableitet (besonders die IPCC Assessment Reports, aber auch Foster und Rahmstorf) reine Makulatur sind!

    Wieso haben Sie einen so unbezähmbaren Drang zum Selbstbetrug?

  6. @ S.Hader #9

    „Christoph Dreier spricht hier ebenfalls über das globale Klima und die dazu benötigten statistischen Methoden.“

    Ich habe mir mal den Spaß erlaubt, nachzuprüfen, worüber Herr Dreier geschrieben hat. Jedenfalls nicht über das „globale Klima“. Von statistischen Methoden habe ich auch nix gelesen.

    Ich konstatiere:

    Ihre Phantasie ist grenzenlos oder Sie können nicht mehr richtig lesen. Ihr Gehirn scheint einen ideologischen Filter generiert zu haben, der Ihnen etwas vorgaukelt, was real nicht da ist.

  7. @1: Herr Christoph Dreier, Sie erscheinen äusserst schlecht informiert bezüglich der Qualität des Aussagewerts einer „Globaltemperatur“ und daraus abgeleiteter „Trends“.

    Sie wissen offenbar nicht, dass es von weit über 99% der Erdoberfläche ÜBERHAUPT KEINE TEMPERATURMESSUNGEN gibt (über den Meeren mit 71% der Erdoberfläche sowieso nicht) und über Land werden auch praktisch nur rudimentär Temperaturen gemessen, und das noch katastrophal schlecht (sehen Sie mal bei surfacestations.org: da sehen Sie, dass alleine in den USA mehr als 70% der Temperaturmessstationen katastrophal falsche Messwerte liefern).

    Also: bitte informieren Sie sich besser, bevor Sie diesen Unsinn, der aus der AGW Ecke kommt, einfach so glauben und hier referieren. Das gibt hier nur Ärger.

  8. #5: Christoph Dreier , nun, es würde mich beruhigen, wenn Sie die Erwärmung, so Sie von ihr wirklich überzeugt sind („Fakten“, Wissenschaft), als nützlich und nicht als schädlich beurteilen würden.

    mfG

  9. #9: S.Hader ,
    schon wieder ad hominem ?
    Sie haben also keine Antwort auf sachliche Fragen.

    „Wertungen“ persönlicher Art nehmen Sie hier vor.

    mfG

  10. Lieber Herr Paul, Sie lenken hier bewusst vom Thema ab. Die Überschrift lautet: „Globale Erwärmung findet nicht statt – globale Abkühlung ist real und aktuell“. Christoph Dreier spricht hier ebenfalls über das globale Klima und die dazu benötigten statistischen Methoden. Niemand hat hier eine Bewertung vorgenommen. Niemand hat hier von vor- oder nachteilhaft gesprochen. Fällt es Ihnen denn so schwer, über fachliche Themen zu diskutieren, ohne gleich dem Ganzen das Ettikett „Vorteil“ oder „Nachteil“ draufzubäbben?

  11. #3: Christoph Dreier,
    „Das nennt die Wissenschaft Fakten.“
    Welche wissenschaftliche Fakten über die Nachteile dieser von Ihnen vermuteten Erwärmung können Sie denn aufführen?
    In der Sahara gibt es doch offensichtlich ZU WENIG Treibhausgase.

    mfG

  12. //// #3: Christoph Dreier sagt:

    „Die Erwärmung findet statt, am Land und insbesondere über die NHK stärker und einen Teil davon kann man ohne CO2 nicht erklären.“ ////

    Wenn das stimmt, dass man diese behauptete Erwärmung nicht ohne CO2 erklären kann, dann gibt es diese Erwärmung nicht, weil es eben physikalisch AUSGESCHLOSSEN ist, dass CO2 so eine Erwärmung verursachen kann. So sieht es aus rein logischer Sicht aus.

    Zu Begründung, es ist nun mal nicht so, dass CO2 quasi an sich „warm“ ist, und deshalb mehr davon zur wärmeren Luft führt, so ist es nicht. Sondern es geht um die Fähigkeit bestimmter Gase, darunter auch CO2, die vom Boden ausgehende Wärmestrahlung (in einem schmalen Bereich) zu absorbieren und teilweise zurück in Richtung Erde zu emittieren. Das soll die Abkühlung des Bodens verringern bzw. für höhere bodennahe Lufttemperaturen sorgen. Erfinder dieser Hypothese haben diesen Effekt dummerweise aus Unwissenheit „Treibhauseffekt“ genannt (vor 115 Jahren). Sie haben sich nicht darum gekümmert, es wissenschaftlich zu überprüfen, wie stark eigentlich dieser Effekt ist und ob er überhaupt für die Erwärmung sowohl im Treibhaus als auch in der Atmosphäre verantwortlich sein könnte. Nein, für diese wissenschaftliche Phantasten war alles auch so klar, daher diese dumme Bezeichnung.

    Dieses Gerede über diesen komischen „Treibhauseffekt“ hat aber einen bekannten Physiker R.W.Wood stutzig gemacht und er beschloss, diesen“ Treibhauseffekt“ zu überprüfen (vor 102 Jahren). Und kein Wunder, dieser „Treibhauseffekt“ hat sich als extrem schwach erwiesen! Der kann gar nichts signifikantes zu einer Lufterwärmung beitragen. Damit war die „Treibhauseffekt“-Hypothese erledigt, und zwar für ca. 70 Jahre, bis sie von einigen möglicherweise wissenschaftlichen Betrügern ausgegraben wurde, und wie wir sehen können, mit dieser wissenschaftlichen Leiche lässt sich sogar Politik machen.

    Links zum Experiment von R.W.Wood und zu dessen moderner Wiederholung:

    http://tinyurl.com/5uvacb3

    http://tinyurl.com/6jzjqhw

  13. @ M. Limburg

    „Dann ziehen Sie mal eine Gerade durch, ohne den El Nino Effekt von 1998 dem CO2 zuzuschreiben. Dass der vom El Nino stammt ist nunmal Konsens, unter allen Beteiligten, egal ob pro oder cons.“

    Eine Gerade durchziehen? Da gibt’s aber bessere Methoden. Und sollte man dann El Nino nicht für den gesamten Zeitraum besser korrigieren, und noch besser dann noch die solaren Aktivitätsschwankungen mitkorrigieren?

    Oh, das ist ja genau das, was Foster und Rahmstorf in ihrem Paper gemacht haben. Überrascht mich, dass Sie ein Fan dieser Methode sind. Falls Sie El Nino anders korrigieren wollen, Fosters R-Statistikprogramm kann man sich herunterladen und auf eigene Wünsche hin anpassen. Bin gespannt auf ihre Ergebnisse.

    Sie behaupten bislang nur (präziser: Sie beten Singers Behauptungen unreflektiert nach), Wissenschaft machen andere. Das ist der Unterschied.

  14. Herr Paul,

    habe ich je von einer „katastrophalen“ Erwärmung geschrieben?
    Nö, so muss ich also dazu gar nichts erklären.

    Hier geht es rein um die Tatsache, dass es eine Erwärmung gibt, welche auch von unabhängigen Instituten einwandfrei und sehr genau ermittelt wurde. Und es geht auch darum, wie hoch der anthropogene Anteil an der Erwärmung der letzten 50a sein könnte. Null ist er sicher nicht und wahrscheinlich ist er auch geringer, als es von der anderen Extremistenseite dargestellt wird.
    Den Teil bestmöglich abzuschätzen sollte eigentlich Aufgabe der Wissenschaft sein, nicht Alarmismus aber auch keine Realitätsverweigerung.

  15. Herr Limburg,

    Zitat:
    Dann ist der Trend flach bis 1998 und nach 1998 ebenfalls, bzw. leicht negativ…

    Ich hoffe, auch ihnen wird nach Ansicht des Links klar, auf welchem Holzweg sie sich befinden.
    Vielleicht beschäftigen sie sich erstmal mit den Methoden, mit welchen in der Klimawissenschaft gearbeitet werden darf und mit welchen eben nicht. Das betrifft freilich auch die AGW Fraktion, aber wie wir sehen, insbesondere EIKE

    http://tinyurl.com/5sbf3kd

  16. Doch Herr Limburg,

    selbst der von ihnen gewählte Zeitraum von 1980 bis 2000 zeigt eine Erwärmung (Sat.):
    http://tinyurl.com/cw8e2t7

    und der von 1980 bis heute eine weit stärkere:
    http://tinyurl.com/bs2oxlz

    Das nennt die Wissenschaft Fakten. Die Erwärmung findet statt, am Land und insbesondere über die NHK stärker und einen Teil davon kann man ohne CO2 nicht erklären. Auch sie nicht, zumindest nicht glaubwürdig bzw. wissenschaftlich haltbar.

  17. #1: Christoph Dreier, können Sie uns denn weiter erklären, was an einer „Erwärmung“ katastrophal sein soll, mal von den Menschen abgesehen, die gerne nach Süden fahren,
    nein, für die „Natur“, also die Vegetation und die Artenvielfalt?

  18. hat euch schon mal jemand erklärt, dass man für alle klimarelevanten Fragen mindestens 20-30 Jahre als Zeitfenster nehmen muss, besser sogar 50 bis 100a und darüber hinaus. Man kann aus jeder Erwärmungspahse über Dekaden einige Jahre raus zaubern und darin eine Abkühlung finden, nur ist das weder statistisch signifikant noch irgendein Indiz für einen Trend.
    Zu mindest das solltet ihr so langsam berücksichtigen!

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