stern-Umfrage: Zwei Drittel der Deutschen haben keine Klima-Angst (mehr)

Während auf dem UN-Klimagipfel in Durban um eine stärkere Reduktion von Treibhausgasen gerungen wird, sind die meisten Deutschen vom Klimawandel wenig beeindruckt. Zwei Drittel von ihnen (66 Prozent) erklärten in einer Umfrage für das Hamburger Magazin stern, sie würden heute nicht mehr für den Klimaschutz tun als früher. Nicht groß ist auch die Angst der Deutschen vor einer Klimakatastrophe. Nur 31 Prozent fürchten sich vor dramatischen Folgen für Umwelt und Natur, überdurchschnittlich oft Frauen (36 Prozent). 84 Prozent glauben laut der stern-Umfrage nicht, (hier) dass es den Regierungen weltweit gelingen wird, den Klimawandel zu stoppen. Von Benny Peiser auf ACHGUT

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7 Kommentare

  1. Herr Zuber, Herr Estermeier und andere im gleichen Geist,

    danke für die teils emotional aufgeladene Zusammenfassung und Aspekte zu der besonders wohl deutschen German Angst und der damit verbundenen heutigen Situation. Meinen Vater habe ich vor vielen Jahren belächelt, als er angesichts der im TV gezeigten mehr oder weniger gewalttätigen Demonstranten zu Wackersdorf, Startbahn West, Whyl und anderen Brennpunkten der 70/80ziger und den APOs meinte – DIE regieren uns dann in ein paar Jahren… Heute lächele ich darüber nicht mehr. Die frappierenden Ähnlichkeiten der damaligen Akteure und den heutigen Gutmenschen erschließt sich m.E. auch daraus – der Apfel fällt nicht weit von Stamm. Wobei nicht einmal allein damit der Apfel im immer weniger bestimmenden als auch schützenden Elternhaus gemeint ist, sondern die stetige Manipulation durchdringend durch alle gesellschaftlich-politisch-wirtschaftlich aktiven Kreise erfolgt, dem man sich als Erwachsener nur sehr entziehen kann und als Heranwachsender noch viel weniger. Letztlich geht es um die grundsätzliche Ent-Scheidung – persönliche Freiheit und Verantwortung oder grünrotbraunsozialistisches „Paradies“ . Da trennen sich auch hier im Forum die Geister und Lager.
    Es passt mal wieder ein Zitat von Michael Klonovsky: „Dass es keineswegs chinesischer Umerziehungslager braucht, um Menschen eine Gehirnwäsche zu verpassen, sondern der Zeitgeist in einem demokratischen Land genügt, lässt sich gut am Typus des bundesdeutschen Nationalallergikers 1968ff. studieren.“

    Herr Zuber – vielleicht können Sie mit folgenden Zitat von Carlos A. Gebauer etwas gelassener auf den einen oder anderen hier reagieren: „Man muss Dummbeuteln nicht noch dadurch Seele in ihr Vakuum blasen, dass man sich mit ihren Hohlräumen befasst.“

    Sie alle, EIKE und andere kritische Stimmen sind als Widerstandsnester so wichtig!

  2. Hallo Herr Zuber

    Die 68er waren die sogenannten K-Gruppen der Studentenbewegung Mitte der 60er bis Anfang der 70er Jahre (meine Jugend). Ich denke Sie meinten IN schludrigen Verhältnissen und nicht AUS selbigen. Diese jungen herrlichkeiten und dämlichkeiten stammten überwiegend aus „gutem Hause“ und schmückten sich mangels eigener Probleme, mit denen ferner Länder. Dazu kam noch ihre feste Überzeugung, wer etwas hat (einschließlich der eigenen Eltern), muß ein Nazi-Kollaborateur gewesen sein.
    Es kam ihnen schon damals nicht in den Sinn, ihre unausgegorenen Ansichten zu hinterfragen. Schludrig im Sinne von mangelnder Sorgfalt und Nichtbeachtung von Fakten eben. Sie lasen mit Begeisterung die Mao-Bibel und wollten nicht verstehen, weshalb es den Menschen in diesen Regiemen so schlecht ging.

    Die Analogie zu unseren heutigen Gutmenschen ist schon frappierend.

    mfg
    Markus Estermeier

    PS: AUS schludrigen Verhältnissen (Vernachlässigung) könnte allerdings auch passen, da deren Eltern ausgiebig mit Geldverdienen beschäftigt waren, um ihren Bengels ein besseres Leben zu sichern.

  3. @ Sehr geehrter Estermeier, Sie sagen: „Da ist einfach kein Platz für elitäre Zukunftsängste“.
    Da kann ich Ihnen nur zustimmen. Die Angst um den eigenen Arbeitsplatz, die Zukunft des Euro, das Problem der ausufernenden Staatsschulden, der eigenen Rente etc. etc. sollten doch für jedermann im Vordergrund stehen. Die Phantasten in der Bundesregierung (Merkel und Röttgen, um die zwei schlimmsten Fälle zu nennen) und deren Gefolgsleute im PIK und viele einfache AGW Fanatiker, wie die AGW Schreiber (Baecker, Fischer, Hader, Ketterer, Ebel, M. Müller, P. Hartmann) hier, die in hochtrabenden Tönen von „der Bewahrung der Schöpfung“ vor den bösen Folgen des bösen Menschen (damit sind immer nur WIR im Westen gemeint, weil wir blechen sollen für unserer Sünden; das ist das eigentliche politische Programm, und dass dies ausgerechnet in Deutschland dermassen grassiert MUSS eine Reaktion der von einer Krankheit befallenen heutigen Deutschen auf die Ensetzlichkeiten zweiten Weltkriegs sein, im Sinne einer Wiedergutmachung an der Welt oder einer Abwendung vom Bösen hin zum Guten für die ganze Welt, der gute Deutsche als neuer Heilsbringer für die Welt sozusagen, Günther Grass war ja auch ein NS Sympathisant und ist heute das Hätschelkind der Linken, wetten, dass Hader, Baecker, Fischer etc. Grass ganz toll finden (ist ja ein Bruder im Geiste), wurscht ob er ein Nazi war, auch ein Grossteil der 68iger kam ja aus schludrigen Verhältnissen und wurden durch 68 „geläutert“, man hat da einen bestimmten Corpsgeist, der einem das Gefühl gibt, für den Rest des Lebens auf der richtigen Seite zu stehen und moralisch-ethisch sowieso alles immer richtig zu machen und der Taktgeber der Gesellschaft zu sein).

    Die so charakterisierten AGWler scheren sich einen Teufel um die Alltagssorgen der Bundesbürger, nein im Gegenteil, sie schwelgen stur und unbeirrbar weiter in Zukunftsillusionen (einer Welt mit hohem Meeresspiegel in Tausend Jahren, haha) und mit der Hilfe verrückt gewordener Medien pfropfen sie ihren unsäglichen Unsinn der Bevölkerung Tag für Tag auf. Ich habe Angst vor dem Tag, an dem der gesamte CO2 Wahnsinn von der Mehrheit der Bevölkerung durchschaut worden ist und kein Stein auf derm anderen bleiben wird. Und s o wie nach dem zweiten Weltkrieg viele nach Südamerika verschwunden sind, wird es auch dann wieder viele geben, die einfach abgetaucht sind und nichts mit dem CO2 Wahn zu tun gehabt haben wollen.

  4. Garantiert mehr als 50% der Bevölkerung haben überhaupt keine Ahnung, was Klima überhaupt ist und ferner, deutlich ferner, wie es funktioniert und sich „wandelt“!
    Mehr als 50% müssen sich daher auf das verlassen, was Medien und Politiker vermarkten.

    Es macht mich überaus glücklich, dass trotzdem ein Umfrageergebnis dieser Art zustande kam!

  5. Eine ganze „gemeine unterschwellige“ Umfrage mit dem zielführenden Titel…
    „Die meisten Deutschen tun nichts gegen den Klimawandel“
    wird dem Leser schon, bei der Überschrift, eine unterbewusste Botschaft von „Schuldgefühl“ vermittelt und in den Statistikwerten wird dann auch unterschwellig auf das „Fehlverhalten beim Nichtstun“ hingearbeitet.

  6. Überschrift aus der Stern-Umfrage: „Die meisten Deutschen tun nichts gegen den Klimawandel“

    Ich denke, die meisten Deutschen plagen sich genug mit ihren realen Problemen. Da ist einfach kein Platz für elitäre Zukunftsängste. Ob die 34% der befragten Bürger denn nun tatsächlich in erster Linie auf ihren persönlichen Kohlenstoff-Fußabdruck achten, oder die Einsparungen eher aus rationalen Gründen geschehen, bleibt auch eine offene Frage. Schon allein die Verteilung von Einsparpotential in Haushalt, Heizung und Auto läßt auf finanzielle Schwerpunkte schließen. Wo bleiben die Umfrageergebnisse für Verzicht auf Fernreisen? Wie representativ waren denn die angesprochenen Personen wirklich?

    Die Feststellung, daß die Angst vor Klimakatastrophen überwiegend bei Frauen anzutreffen ist, verwundert eigentlich auch nicht. Was eine Katastophe ist, wird nun mal von Männlein und Weiblein unterschiedlich gewertet. Mögliche Schäden und deren dann erforderlichen Beseitigung unterliegen einer mentalen Reihenfolge.

    Jedenfalls könnte man zu dieser Umfrage und den daraus folgenden Schlüßen stundenlang philosophieren.

    mfg
    Markus Estermeier

  7. Nur zur Ergänzung:
    Datenbasis: 1001 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger am 1. und 2. Dezember 2011, statistische Fehlertoleranz: ± 3 Prozentpunkte. Institut: Forsa. Auftraggeber: stern.
    84% Realisten sind doch ein schönes Ergebnis von 20 Jahren Statistikwandel-Reklame. Auch die Verringerung der Angsthasen auf 31% verkleinert die Wahrscheinlichkeit irrationalen Handelns als Kollektiv.
    Michael Weber

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