Mögen Sie Äpfel mit erhöhter Radioaktivität?

Als meine Frau und ich vor vielen Jahren eine Familie gründeten, wurde ein gemeinsamer Kassensturz gemacht. Es reichte zu einem Reiheneckhaus vor den Toren Münchens. Und unser Umzug mit zwei Kleinkindern aus einem der größten Hochhäuser Münchens mit 18 Stockwerken aufs Land mit 340 m² Grund war für uns wirklich der Umzug ins Paradies. Im Paradies gibt es Äpfelbäume, das weiß ja jeder. Also begannen wir mit unserer Ökolandwirtschaft: ein Apfelbaum vor dem Haus, ein Apfelbaum hinter das Haus gepflanzt.

Viele Jahre war der Ertrag recht spärlich, bis mir ein Fachmann von dem notwendigen richtigen Obstbaumschnitt berichtete. Also wurde ich Lehrbub beim Vorsitzenden des hiesigen Gartenbauvereins. Der Fachmann zeigte mir, wie es richtig zu machen ist. Die Ernten wurden von Jahr zu Jahr größer. Bald waren es schon so viele Äpfel von den zwei Bäumen, dass wir nicht mehr alle Früchte verzehren konnten, also wurden die unansehnlicheren Früchte zu Saft verarbeitet. Nur einen Nachteil hatten die vielen Äpfel: Sie waren nicht so schön, sie hatten außen schorfigen Bereiche mit dunklen Stellen im Inneren bis zum Kernhaus. Da wusste der Fachmann vom Gartenbauverein keinen Rat, er verwies mich an die nächst höhere Instanz, den Fachleuten von riesigen Gartencenter im Nachbarort. Die Antwort dort war recht eindeutig: Kaliummangel, evt. könnte auch Pilzbefall die Ursache sein. Ich wollte nicht spritzen, zudem erschien Kaliummangel eine logische Erklärung zu sein. Bei großen Erntemengen genügt die Remineralisierung des Bodens nicht mehr zu Versorgung der Pflanzen mit Nährstoffen. Es muss gedüngt werden, gerade das war die segensreiche Erfindung des Justus von Liebig gewesen. Also habe ich sogleich Kali-Obstbaumdünger gekauft, zwei Packungen zu je 2,5kg.

In Kalium ist besonders viel Radioaktivität enthalten, Kalium-40 ist die wichtigste Quelle von Radioaktivität, mit der jeder Mensch sich selber und seine Umwelt bestrahlt. Ich hatte diese Strahlenquelle im Rucksack vom Gartencenter bis nach Hause getragen. Es war mir ein leichtes, aus den Angaben auf der Packung die Menge der Radioaktivität zu errechnen: Es waren 15 000 Becquerel Radioaktivität in zwei einfachen Pappschachteln [1]! Und die Strahlung von Kalium-40 ist harte Gamma-Strahlung von erheblicher Reichweite, das d ½ in Luft sind ca. 95 Meter [2]. Diese Gamma-Strahlung hat mich durchbohrt, als ich den Rucksack heim trug. Vielleicht wurde ich dabei total „verstrahlt“, aber das weiß ich nicht so genau, jedenfalls habe ich nichts davon bemerkt. Ich habe den Obstbaumdünger nach Anleitung unter meinen Apfelbäumen verteilt, damit habe ich 15 000 Becquerel Radioaktivität in der Umwelt verteilt. „Freisetzung von Radioaktivität“ in der Umwelt, das hat schon oft knallige Schlagzeilen in der Presse zur Folge gehabt; also gut, dass ich von niemandem bei meinem evt. verwerflichen Tun beobachtet wurde.

Jetzt ist es Herbst, die Apfelernte liegt sorgsam ausgebreitet im Keller. Und was für schöne Äpfel, makellos, kein Schorf mehr, keine dunklen Stellen mehr im Inneren. Also muss die Vermutung mit dem Kaliummangel gestimmt haben. Dann haben unsere Äpfel jetzt aber auch mehr Radioaktivität als in den vergangenen Jahren – erhöhte Radioaktivität. Ich kann das durch Nachmessen nicht beweisen, weil mir die Gerätschaften dazu fehlen. Aber der Erfolg spricht für sich, ein weiterer Beweis ist nicht erforderlich.

Es gibt Apfelstrudel, eine wahrhaft köstliche alpenländische Spezialität, Apfelstrudel mit erhöhter Radioaktivität. Und wir haben wieder Früchte zu Saft verarbeiten lassen, Apfelsaft mit erhöhter Radioaktivität – wer kann dazu schon „nein“ sagen? Und wer bei mir vorbeikommt, dem werde ich gern eine Kostprobe der erhöhten Radioaktivität anbieten.

Und im nächsten Jahr werde ich wieder eine Portion Radioaktivität in unserem Garten verstreuen, ich mache ähnliches wie unsere Landwirte [3]. Die Umweltminister in Land und Bund werden es wohl nicht bemerken, sie sind mit „Klimaschutz“ beschäftigt. Nur der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz darf es bemerken, der soll nämlich auch gelernter Gärtner sein, versteht also viel von Radioaktivität und von Gartenbau…

Dr. Lutz Niemann für EIKE

[1] Obstbaumdünger ist ein Mischdünger mit weiteren Spurenelementen Phosphor und Stickstoff. In Phosphordünger kann viel Radioaktivität enthalten sein, weil in den Lagerstätten (z.B. in Marokko) neben im phosphorhaltigen Mineral auch Uran vorliegt. Nach Angaben von Fachleuten kann sich durch Uran und deren Zerfallsreihe die Aktivität des Düngers auf das Doppelte erhöhen. Daher könnte die Gesamtaktivität 30 000 Bq erreichen, wobei sich in den U-Zerfallsreihen viel alpha-Strahler befinden mit einer 20-fach höheren biologischen Wirksamkeit als beta- oder gamma-Strahler.

[2] „d ½ = 95 Meter“ bedeutet, dass bei einem parallelen Strahl nach 95 Metern die Intensität auf die Hälfte abgesunken ist.

[3] Die Kali+Salz AG fördert in Deutschland jährlich etwa 6 mal 10 hoch 12 Becquerel K-40 an die Erdoberfläche. Davon gelangen 2 bis 3 mal 10 hoch 12 Becquerel als Kali-Dünger auf deutsche landwirtschaftliche Flächen, und später wird mit Speisen und Getränken von den Menschen in unserem Lande jährlich etwa genau diese Menge an K-Aktivität konsumiert. Unser „Verzehr“ von Radioaktivität ist ein ganz natürlicher Vorgang, der zum normalen Leben gehört.

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54 Kommentare

  1. Ich wundere mich über einige Kommentare hier.
    Die Problematik mit _aktueller_ Kernenergie ist meiner Ansicht nach:

    1. extrem schlechte nukleare Energieausbeute von

  2. Guten Abend Herr Dr. Niemann,

    Ihre Argumentation mit radioaktivem Kalium in der Natur hat mit den Auswirkungen z. B. der Katastrophe in Japan wenig zu tun. Es müssen ja nicht potentielle Emissionen von Radionukleiden durch Menschenhand zusätzlich in unser Ökosystem gelangen.

    Bis jetzt haben Siemens und Forscher noch keinen Kugelreaktor gebaut, der funktioniert. Des weiteren sind viele, viele Milliarden in den Sand gesetzt worden, und die Bürger dürfen weiterbluten, um den Abriß und die endgültige Lagerung zu finanzieren. Da es bei den beteiligten Unternehmen sowie den beteiligten Professoren immer auch um Prestige, Karriere und viel Geld geht, werden diese Stakeholder auch in Zukunft so handeln, was natürlich menschlich ist (s. Versuchsreaktor in Jülich). Ich finde, bei der Nutzung der Kernenergie handelt es sich um eine „self fullfilling prophecy“. Es wird geforscht und konstruiert und dann liegt es schlechten Umsetzung, falls es Probleme gibt. Wie beim Wankelmotor, der zwar bei Mazda serienreif wurde, aber der Motor physikalisch bedingt mehr Sprit (wirkungsgrad) und schlechtere Abgase erzeugt. Die Naturgesetze lassen sich nicht über winden. Da kann man basteln wie man will.

    Ich habe BWL und VWL studiert. Und mache Volkswirte haben schöne Modelle entwickelt, die aber nur funktionieren, wenn die meißten Parameter konstant bleiben. Schönes Beispiel:
    1% mehr Inflation führen zu 1% höherer Beschäftigung.

    Freundliche Grüße

  3. Neuartige Entsorgungsmöglichkeit entdeckt. Zwar nicht von Atommüll aber von Menschen.

    Krebsrate um Faktor 10 erhöht und Mißbildungen Faktor 20:

  4. @ Dr.Paul

    Sie sind ja nur ein Mediziner und haben von Wissenschaft daher überhaupt keine Ahnung. Ich anerkenne zwar, daß Sie das Telephonbuchexamen wahrscheinlich sogar Summa cum Laude hingelegt haben, aber Auswendiglernen ist nur etwas für Doofies. Die faulen Intelligenzbestien versuchen den Lernaufwand zu minimieren, indem sie Gesetzmäßigkeiten versuchen herauszufinden. Dann können sie sogar Seite 467 des New Yorker Telephonbuchs ebenfalls fehlerfrei zitieren. Jedenfalls die Familiennamen.

    Eine akute Belastung bedeutet, daß der Belastete erstmals etwas von der empfangenen Dosis überhaupt spürt. Das mag vielleicht bei 0,5 Sv innerhalb von einer Stunde der Fall sein. Darunter merkt er noch gar nichts. Selbst 1000 derartig Grenzbelastete spüren nichts Akutes.

    Jedoch werden von diesen 1000 fast Grenzbelasteten ungefähr 100 sterben, vielleicht innerhalb eines Zeitraums von 2 bis 20 Jahren an Krebs. Das ist dann wegen der Statistik.

    Beim Schwarzwald habe ich Ihnen bereits nachgewiesen, daß Sie gelogen haben. Ihre Zahlen waren frei erfunden. Soll ich wegen der Steiermark Ihnen das ebenfalls nachweisen? Dann nennen Sie mir Ihre erfundenen Zahlen!

    Außerdem habe ich bereits mehrfach die Beweise gebracht, daß es keine Schwellenbelastung gibt und die Wirkung linear mit der Dosis ansteigt. Also lassen Sie Ihre weiteren Lügen.

  5. #49: A. Marie, wie kommen Sie auf die vewrrückte Idee so etwas zu behaupten:

    „Man muß unterscheiden zwischen akuten Belastungen, wo es selbstverständlich eine Schwellendosis bei den Wirkungen gibt, und langfristigen Belastungen, wo es keinerlei Schwellendosis bei den Wirkungen gibt, da hier einfach die Statistik zuschlägt.“

    Wo sind denn Ihre „Statistiken“ ????

    Haben Sie noch nie etwas von natürlicher Strahlung gehört? Wo sind denn die vielen Krebstoten im Schwarzwald oder in der Steiermark (Österreich)???

    Sie verwechseln eine Hypothese (lineare Wirkung) mit dem Wort Statistik.
    Die Statistik (Epideniologie) hat diese Hypothese längst WIDERLEGT!
    Fakten finden sie bei UNSCEAR
    Leider wird es nicht nicht untersagt, hier einfach Zahlen zu erfinden und dreist zu lügen wie greeneace u.a.

  6. #48: Lutz Niemann

    Keine akute Gefahr, das scheint Ihr Credo zu sein. Man muß unterscheiden zwischen akuten Belastungen, wo es selbstverständlich eine Schwellendosis bei den Wirkungen gibt, und langfristigen Belastungen, wo es keinerlei Schwellendosis bei den Wirkungen gibt, da hier einfach die Statistik zuschlägt.

    Insofern ist Ihre Aussage, daß es auf die Dosisleistung ankommt richtig, ist jedoch nur für akute Wirkungen von Relevanz, was jedoch gar nicht die eigentliche Problematik betrifft.

    Natürlich ist es auch richtig, daß ich mit dem Rechenschieber umgehen kann. Nur verwende ich diesen im Sinne der Wahrheitsfindung und nicht im Sinne der Wahrheitsverdrehung, wie Sie es in Ihrem Artikel offenkundig praktiziert haben.

    Ihr Schnapsbeispiel ist zwar durchaus richtig, jedoch dürften Sie selbst wissen, daß die wöchentliche geleerte Schnapsflasche langfristig zu Dauerschäden führen wird. Übrigens kann sogar Wasser mit hoher Dosisleistung genossen tödlich sein.

    Aus diesem Grund ist Ihr verharmlosendes Schnapsbeispiel einfach nur grundfalsch und dient keineswegs zur Aufklärung des Bürgers sondern der Desinformation. Ebenso wie die angeblich positiven Wirkungen der „Radontherapie“, welche letzlich ausschließlich nur Schaden bewirkt. Die akuten positiven Wirkungen können niemals auf das Radon zurückgeführt werden sondern sind Wirkungen der Begleitumstände.

    Aufgrund der von Ihnen genannten „LNT-Hypothese“, welche von Dr. Körblein bereits bewiesen wurde und vom Kinderkrebsregister letztlich zähneknirschend bestätigt werden mußte, und deren richtige Anwendung (akut-langfristig), bedeutet Kernenergie Völkermord.

    „Ich werde die Dinge um LNT, ALARA, Lebenszeitdosis aufgreifen, das hatte ich schon angekündigt in „Die Irrtümer in der Kernenergiediskussion“, letzter Satz. Das dauert aber noch etwas.“

    Damit Sie wenigstens etwas Ahnung von diesem Thema bekommen, hier ein paar schnelle Graphiken für Zwischendurch mit dem Rechenschieber gerechnet, welche hoffentlich Ihre Irrtümer korrigieren helfen:

    Strontium90 Auswirkung bei 1 Bq/Tag Inkorporation beim Erwachsenen. Bei Kindern entsprechend der geringeren benötigten Lebensmittelmenge geringer.
    http://img844.imageshack.us/img844/6791/radio1bqsr90b.png

    Cäsium137 Auswirkung bei 50 Bq/Tag Inkorporation beim Erwachsenen. Bei Kindern entsprechend der geringeren benötigten Lebensmittelmenge geringer.
    http://img839.imageshack.us/img839/3674/radio50bqcs137b.png

    Bei beiden Graphiken ist die Auscheidung der Nuklide berücksichtigt und eine tödliche Dosis von 5 Sv unterstellt. Man bedenke auch die „Zulassigkeit“ von 500 Bq/kg Lebensmittel!

  7. @ Marie, #47

    Ich sehe, Herr/Frau Marie,

    mit Zahlen (Rechenschieber oder Taschenrechner) können Sie offenbar umgehen. Dennoch machen Sie einen grundsätzlichen Fehler, der sich auf die LNT-Hypothese begründet. Für einen Schaden ist nicht nur die Dosis maßgebend, sondern auch die Dosisleistung. Erst wenn beides über einer gewissen Grenze liegt, kann ein Schaden eintreten, denn ein lebender Organismus reagiert und kann einer Einwirkung entgegen wirken.

    Beispiel:
    Eine Flasche Schnaps in kurzer Zeit hat fatale Wirkung, ist aber harmlos bei Verteilung auf ein Jahr.

    Bei Radioaktivität hat der Bürger keinen Maßstab, um die Höhe einer Exposition einzuordnen. Daher können die vielen in den Medien zum Ereignis in Fukushima genannten Zahlen nicht zur sachlichen Information beitragen, sie erzeugen hauptsächlich Angst.
    Der Bürger hat aber einen sehr guten Maßstab bei Ethanol ( = Alkohol), und dazu sind die Zusammenhänge ERR = f (Dosis, Dosisleistung) verfügbar. Da jedermann dieses mit Bier, Wein, Sekt, Schnapspralinen schon konsumiert hat, sollte man die Dinge an diesem Beispiel erläutern, das versteht ein jeder. Und Ethanol ist nicht nur Gift und Kanzerogen wie Radioaktivität, es hat zusätzlich auch noch Suchtpotential, ist fruchtschädigend, erbgutverändernd, brennbar, explosiv.

    Es ist dem zuzustimmen, was A. Bauer Ihnen unter „Was wird es schwarz…“ geantwortet hat.

    Ich werde die Dinge um LNT, ALARA, Lebenszeitdosis aufgreifen, das hatte ich schon angekündigt in „Die Irrtümer in der Kernenergiediskussion“, letzter Satz. Das dauert aber noch etwas.

    MfG, Lutz Niemann

  8. #46: Lieber Lutz Niemann!

    Ich gebe zu, daß ich das nicht selbst gerechnet sondern diese schwierige Aufgabe meinem Taschenrechner überlassen habe. Wir sind schließlich modern und rechnen die Kommastellen nicht mehr auf dem Rechenschieber nach.

    „Bq“ bedeutet Zerfälle/s und gemäß Ihrer Angabe benötigen wir bis zum Tod eine Dosis von 5 Sv, welche dann bei einem Wirkungsfaktor von 1 für einen 60 kg Körper 300 J Gesamtzerfallsenergie bedeuten.

    Aus den Angaben 0,144 g K /100 g Apfel und 0,012 % K40 je g K resultiert eine K40 Menge von 0,144 g K/Apfel * 0,012 % K40/100%K = 0,00001728 gK40/Apfel oder 17,28 Mikrogramm K40/Apfel.

    Damit haben wir 0,00001728 g/40g/mol *6e23 Atome/mol = 2,592e17 K40 Atome in einem Apfel und dies bedeutet bei einer HWZ von 1,28e9 Jahren eine Zerfallsaktivität von 2,592e17 * ln(2)/(1,28e9 a * 3,156e7 s/a) = 4,45 Zerfälle/s bzw Bq in einem 100 g Apfel.

    Das ist also nicht weiter aufregend.

    Nun wandeln wie die 17,28 Mikrogramm K40 in Cs137 um. Dies entspricht dann 2,592e17 Atome * 40/137 = 7,57e16 Atomen Cs137, welche mit einer HWZ von 30,17 a oder mit einer Zeitkonstante von 30,17 a/ln(2) = 43,53 a zerfallen.

    Somit erhalten wir eine Zerfallsaktivität von 7,57e16 Cs137 / (43,53 a * 3,156e7 s/a) = 55 106 553 Cs137/s oder eben 55 MBq Cs137

    Cs137 hat eine Zerfallsenergie von 0,5478 MeV oder 8,777e-14 J.

    Für eine tödliche Gesamtenergie von 300 J benötigen wir dann 300 J / 8,777e-14 J = 3,42E15 Zerfälle Cs137

    Das dauert dann ungefähr -43,53 a * ln(1-3,42e15/7,57e16) = 2,01 Jahre, wenn nicht die biologische Halbwertszeit von 110 Tagen das auf einmal aufgenommene Cäsium schnell wieder ausscheiden würde.

    Aber mit fünf Cs137 Äpfeln schaffen sie dennoch in 1,06 Jahren die tödliche Dosis.

    Bei einem Strontiumapfel mit 17,28 Mikrogramm Sr90 sieht es dagegen anders aus. Diese Menge entspricht 7,57e16 * 137/90 = 1,15e17 Atomen. Die HWZ beträgt 28,78a und die gesamte Zerfallsenergie 2,828 MeV. Die anfängliche Aktivität beträgt dann 87,8 MBq.

    Damit benötigt man 300 J/ (2,828 MeV *1,602e-19) = 6,62e14 Zerfälle. Dies ist in einer Zeit von – 28,78 a / ln(2) * ln (1-6,62e14 / 1,15e17 ) = 0,24 Jahren oder 88 Tagen bereits erledigt. Selbst 100 Erwachsene, welche sich diesen einen Strontiumapfel teilen, würden die nächsten 36 Jahre nicht überleben. Dabei habe ich die biologische HWZ bereits berücksichtigt.

    Daher zeugt Ihre Aussage, lieber Herr Dr. Lutz Niemann

    „Für die letale Dosis von 5 Sv brauchen Sie nicht 55 Mill. Bq, sondern das 10-fache, also 500 Mill. Bq.“

    davon, daß Sie offenkundig noch Nachholbedarf haben!

    Beschäftigen Sie sich einmal mit Kindern. Da sieht alles noch ganz anders aus. Sie haben doch welche?

  9. @ Marie, #45

    Sie sollten selber rechnen, dann würden Sie feststellen:

    Für die letale Dosis von 5 Sv brauchen Sie nicht 55 Mill. Bq, sondern das 10-fache, also 500 Mill. Bq. Und da Cs-137 ein beta-Strahler ist, müssen Sie das natürlich auch verspeisen. Jetzt rechnen Sie einmal aus, wie groß diese Menge ist, also wie viele kg sind das? Können Sie das überhaupt verspeisen? Ich rechne das jetzt nicht aus, denn die Diskussion mit Ideologen ist unergiebig.
    Und woher wollen Sie die 55 Mill. Bq (oder 500 Mill. Bq) nehmen? Sie könnten diese zum Beispiel in Japan vom Boden aufsammeln, einzeln, oder Sie müssten die obere Bodenschicht von 10cm Tiefe und 5 Quadratmeter bei einer Kontamination von 10 Mill. Bq pro Quadratmeter (das sollte es geben) verspeisen, um 55 Mill. Bq zu erreichen.

    Da nur guten Appetit.

    MfG Niemann

  10. Eine wahrlich schone Apfelgeschichte. Nur befürchte ich, daß der Artikelschriber bestimmt keinen einzigen Apfel essen würde, wenn dieselbe Menge Cs137 oder SR90 in seinem Apfel wäre wie K40.

    Ach so. K40 hat eine HWZ von 1,28 Mrd. Jahre und ca. 1,5 MeV Energie und ist zu 0,012% im Kalium enthalten. Das macht dann bei genannten 144 mg je 100 g Apfel 17 Mikrogramm aus. Diese strahlen dann mit 4,5 Bq.

    Dieselbe Gewichtsmenge Cs137 würde dagegen mit 55 000 000 Bq in kurzer Zeit doch schon recht tödlich sein. Gleiches gilt natürlich erst recht für einen schönen Strontiumapfel, der gleich die ganze Sippschaft töten könnte, natürlich Kinder zu allererst. So groß kann die Sippschaft gar nicht sein, als daß nicht ein einziger Strontiumapfel für alle genügen würde. Einer für alle. Ist doch schön, nicht wahr?

    Ansonsten eine schöne Volksverblödungsgeschichte.

  11. @Dr. Paul #42
    Nur weil es noch keiner in Betracht gezogen hat, heißt es nicht, dass es keine Wirkung hat.
    Tumore werden mit Strahlung bekämpft. Strahlung hat Einfluss auf organische Zellen. Strahlung kann tödlich sein aber auch lebensrettend (verlängernd) sein. Alles eine Frage der Dosis.
    Der Sonnenstrahlung zuviel und ungeschützt ausgesetzt zu sein führt in den meisten Fällen zu Hautkrebs. Krebs ist nichts anderes als eine „negative“ Beeinflussung der Zellstruktur. (abgestorbenes Gewebe).
    Alleine aus dieser Stoffsammlung drängt sich für mich der Schluss auf, dass Strahlung eine wichtige Rolle im Leben des Menschen,Tier,Pflanzen einnimmt.
    Ein aktiver Mensch hat vielleicht eine längere Lebenserwartung als ein Übergewichtiger. Aber wenn der Krebs und Herzinfarkt zuschlägt dann hat er vielleicht auch eine kürzere Lebenserwartung.
    Alles was auf den menschlichen Körper einwirkt, kann negative oder auch positive Einflüsse beinhalten. Es ist halt immer eine Frage der DOSIS.

  12. #37: Hallo Herr Hofmann, Ihr Zitat:

    „Wir selbst strahlen und verfallen mit der Zeit dadurch. Das nennt man im Allgemeinen „Altern“.

    Mein Kommentar dazu:
    Das „Altern“ hat nun wirklich nichts mit Strahlung zu tun!
    Altern ist eine Störung im Zellstoffwechsel. Nach heutigem Wissensstand steht dabei die Störung (Krankheit) der Energieversorgung (in den Mitochondrien) im Mittelpunkt.
    Leben benötigt permanente Energiezufuhr.

    So eine Störung kann man beispielsweise schon beim 18-Jährigen durch einseitiges Überangebot von Kohlenhydraten (3 Tage Nudeln) auslösen.
    WANN solche Erkrankungen vom Ausmaß irreversibel sind und zum Tode führen, ist keineswegs determiniert. „Strahlung“ spielt dabei eher keine Rolle. Wichtiger ist beispielsweise die „Benutzung“ oder „Nicht-Benutzung“ unserer Energiezentralen (Mitochondrien). Im Gegensatz zur toten Maschine schadet die Nicht-Benutzung mehr als die Benutzung, was man auch mit life-style umschreibt.
    Ein aktiver Mensch lebt länger.

    mfG

  13. #38: Ketterer

    Es kommt immer auf die Dosis an, das wusste schon Herr Paracelsus vor ca. 500 (?) Jahren. Die Leute in Deutschland haben es vielfach wieder vergessen.

    Jeder Mensch isst mit seiner Nahrung täglich etwa 1 Mikrogramm Uran, die tödliche Dosis liegt in der Gegend von einem kg.

    Noch besser ist das Beispiel Quecksilber, jeder Mensch verspeist davon täglich so um die 5 bis 10 Mikrogramm, das schadet nicht. Zu Hg gibt es Leute, die sich mit der Spurenanalytik des Hg befassen. Amalgamfüllungen werden in der Zahnmedizin wohl kaum noch gelegt, obwohl es gut ist. Ich habe noch 7 Amalgamfüllungen, das stört mich nicht.

    Besonders gut geeignet ist das Beispiel Ethanol ( = Alkohol), da fast jedermann dieses mit Bier, Wein, Sekt, Schnapspralinen schon konsumiert hat. Ethanol ist nicht nur Gift und Kanzerogen wie Radioaktivität, es hat zusätzlich auch noch Suchtpotential, ist fruchtschädigend, erbgutverändernd, brennbar, explosiv. Eine Flasche Schnaps in kurzer Zeit hat fatale Wirkung (eine Alkoholvergiftung), ist aber harmlos bei Verteilung auf ein Jahr. Ich habe durch Selbstversuche festgestellt, bei kleiner Dosis hat dieses grausame Gift sogar positive Wirkung, ich fühle mich wohler. Die Grenze ist individuell verschieden, jeder sollte sie im Eigenversuch für sich selber bestimmen.

    Es gehört bei jedem Gift die Angabe der Dosis dazu, bei der sie als Gift wirken könnte, auch für Krebserregende Stoffe gilt das. Auch für Chrom(VI)-Verbindungen.

    Gruß vom
    Niemann

  14. Wer weiß schon, dass aus dem Salzbergwerk Asse mehr Radioaktivität in Form von K40 gefördert und auf deutsche Äcker verstreut wurde, als später in Form von Atommüll eingelagert wurde.
    Diese gefährlichen Einlagerungen sollen nun aber wieder mit einem Milliarden Aufwand geborgen werden.

  15. #31: Lutz Niemann sagt:am Sonntag, 13.11.2011, 19:29

    @ #23, Robert Heller


    In der MAK-Liste unter „III Krebserregende Arbeitsstoffe“ steht unter 2) „Hinweise aus Tierversuchen…“ auch Chrom(VI)-Verbindungen aufgeführt, mit dem Zusatz “einatembare Fraktion“.

    Weder Asche aus Holzverbrennung noch die Chromatierung von Oberflächen wird jemals eingeatmet.
    Ein typischer Schildbürgerstreich der Brüsseler Beamten, so sieht das aus.

    Gruß
    Lutz Niemann
    —————————

    Wieso Schildbürgerstreich?

    Was veranlasst Sie zu der Annahme, dass Asche aus der Holzverbrennung nicht eingeatmet werden?
    Asche ist nicht nur das was Sie im Aschekasten vorfinden, sonders auch die feste Fraktion dessen, was man gemeinhin Rauch nennt.

    Oder meinen Sie Cr(VI) Verbindungen seien harmlos?

    MfG
    Ketterer

  16. @K.Gunter
    Wenn Sie soviel Angst vor radioaktiver Strahlung haben, dann sollten Sie auch nicht mehr in die Sonne gehen. Dann sollten Sie aber auch nicht so tief in die Erde gehen. Am besten sollte man erst gar nicht geboren werden. Unser Leben ist nämlich von radioaktiver Strahlung durchdrungen. Wir selbst strahlen und verfallen mit der Zeit dadurch. Das nennt man im Allgemeinen „Altern“.
    Erst wird, durch die Stahlung, unser Zellenwachstum gefördert und dann setzt der langsame Verfall ein bis hin zum TOD!

  17. Na das ist ja schön,

    da kann man ja jetzt in Sichtweite nordöstlich von des KKW Gundremmingen
    http://tinyurl.com/cg3l9u5
    eine KernenergiebefürworterSiedlung bauen mit integriertem Endlager und Radonbad.

    Da ich nur einen Bruchteil des durchschnittlichen Energiebedarfs benötige (auf den Preis und den Energieverbrauch achten beim Einkauf !)

    benötige ich keine Kernenergie und bevorzuge Strom aus Wasserkraft/Ergas/Kohle/Erdöl und – soweit wirtschaftlich (Lebensdauer) – Windenergie.

    Deshalb gehöre ich auch nicht auf die Liste der Kernenergiebezugsinteressenten.

  18. #32: Uwe Loreit Der Spiegel liebt solche falschen Schlagzeilen. Krankenhäuser (und Ärzte) sind beliebte Sündenböcke einer allenfalls mittelmäßigen Gesundheitspolitik.
    Ich war letzte Woche auf einer Hygienesitzung eines Krankenhauses:
    Von dem registrierten „Problemkeimen“ waren 95% von außen ins Krankenhaus eingeschleppt worden,
    also nur 5 % im Krankenhaus selbst (Intensivstation) entstanden. Wegen der guten hyg. Kontrolle sind diese 5% NICHT auf andere Patienten übertragen worden.
    Die Zahlen des Spiegel sind sicher falsch.

    Wie wäre es denn als Vorschlag mit Zigarettenrauchen?
    Hier ist die Zahl der Toten ungleich höher 🙂

  19. #29: FURRER:

    ////Aber dieser Beitrag über die radioaktiven Äpfel ist ein bisschen dümmlich. Äpfel enthalten insgesamt sehr wenig Kalium und vom natürlichen Kalium ist 1/10 Promille instabil («radioaktiv») mit extrem langsamem, fast nicht feststellbarem Zerfall.

    Solche Texte beschädigen die Glaubwürdigkeit von EIKE unnötig.////

    pro 100g Apfel (viele Wasser) rechnet man mit
    144 mg Kalium, das ist nicht wenig!

    Noch einmal,
    der Beitrag ist seriös!!!! siehe #19
    wenn er der Effekt hat, dass man beginnt über DOSISFRAGEN in der Radioaktivität ernsthaft nachzudenken, hat er seinen Zweck voll und ganz erreicht.

    Warum wohl wollen hier viele „Atomstrom“ ???

    mfG

  20. Lieber Herr Limburg,

    Vielen Dank für die fast immer interessanten News. Aber dieser Beitrag über die radioaktiven Äpfel ist ein bisschen dümmlich. Äpfel enthalten insgesamt sehr wenig Kalium und vom natürlichen Kalium ist 1/10 Promille instabil («radioaktiv») mit extrem langsamem, fast nicht feststellbarem Zerfall.

    Solche Texte beschädigen die Glaubwürdigkeit von EIKE unnötig.
    Freundliche Grüsse
    Werner Furrer

  21. Ich lebe aktuell in der Schweiz. In meinem Wohnkanton kann man zwischen verschiedenen Stromerzeugungsarten und Preisen wählen. Ich beziehe (auf dem Papier) 100% Kernstrom zu einem Arbeitspreis von 9,6 Rp/kWh, entsprechend 7c(€).

    Vandale

  22. Ich wäre sofort dabei wenn es einen Strom nur aus Kernkraft gäbe.
    Im Spiegel las ich, dass es geschätzte 40000 Tote in Krankenhäusern durch „ich sage mal mangelnde Hygiene“ (multiresistente Keime) gibt.
    Da ist doch das leben mitten in einem Atomkraftwerk mindestens 1 Million mal sicherer als in Deutschland ins Krankenhaus zu müssen.

  23. @ #23, Robert Heller

    danke, Herr Heller für den Hinweis mit Chrom VI.
    Das erinnert an das Verbot von Blauchromatierungen bei verzinkten Metalloberflächen, dort liegt Cr sechswertig vor, im Gegensatz zu Gelbchromatierungen mit niedrigerer Wertigkeit des Cr. In einer Richtlinie der EU aus 2003 (die mir vorliegt) steht das unter anderem aufgezählt.

    In der MAK-Liste unter „III Krebserregende Arbeitsstoffe“ steht unter 2) „Hinweise aus Tierversuchen…“ auch Chrom(VI)-Verbindungen aufgeführt, mit dem Zusatz “einatembare Fraktion“.

    Weder Asche aus Holzverbrennung noch die Chromatierung von Oberflächen wird jemals eingeatmet.
    Ein typischer Schildbürgerstreich der Brüsseler Beamten, so sieht das aus.

    Gruß
    Lutz Niemann

  24. #28: Hallo Dr. Paul,
    bei Ihnen kann ich auch nicht viel zum eigentlichen Thema finden. An sich halte ich es für logisch, dass derjenige, der sich für Atomstrom entscheidet, da lebt, wo er den auch bekommt, mehr Aussage finden Sie dazu bei mir ganz einfach nicht. Und natürlich gibt es auch hier noch genug Atomstrom. Und genau das wurde thematisch in der Diskussion aus dem „Gärtner“-Artikel gemacht. Den Rest interpretieren Sie freischaffend hinein. Und das war es auch schon zum Thema. Punkt.

    Wenn jetzt noch „Rechtfertigungen“ kommen, dann nur, weil u.a. Sie immer wieder vom Thema abschweifen. Ja, nennen Sie es bitte Angst, wenn Sie mir schreiben:
    „…wird es Zeit, sich mit Ihnen zu beschäftigen.“(Ironie!)
    Oder sollte ich doch Angst haben, vor den breitgefächerten internationalen Klagen gegen den deutschen Atomausstieg? Denn ich verstehe ihre Aussage:
    „.. haben wir hier keinen Atomstrom mehr???“
    sonst irgendwie nicht ganz!
    Dann habe ich tatsächlich noch ein bisschen Angst, vor dem großen Geld, als Schmiermittel in der Politik. Doch es hilft nicht immer.
    Und Ihre Farbenspielereien lassen mich gääähnen, ich halte es in der Politik prinzipiell so wie schon Newton in der Physik: actio = reactio. Was hätten wir sonst? Klar, gleichgeschaltete Diktaturen!

  25. #25: Hallo K. Gunter,
    da Sie offenbar die Antworten auf Ihren Beitrag nicht lesen können oder wollen und statt dessen stänkern – warum sollte hier jemand nach Frankreich fahren, haben wir hier keinen Atomstrom mehr??? – wird es Zeit, sich mit Ihnen zu beschäftigen.
    Sie stören hier ein Forum ohne sachliche Argumente, „Grüne“ wie Sie gehören zu 2 Gruppen:

    1) die Ängstlichen – Zukunftsangst, Technikangst, Atomangst –
    aber merkwürdigerweise bestehen solche Angsthasen ganz entschieden darauf,
    dass ALLE genau so wie sie ängstlich sein sollen,
    wenn erforderlich unter Gewaltanwendung.

    2) die Parasiten, die mit ihrer Ideologie von der Arbeit anderer leben wollen.

    Zu welcher Gruppe von beiden würden Sie sich denn rechnen, Herr Gunter?

    mfG

  26. #21#

    Als durch äußere Umstände gezwungener ehemaliger Kerntechniker des Kernkraftwerk Krümmel möchte ich natürlich auch gerne Atomstrom beziehen.

  27. #23: Hallo Herr Heller,
    danke für den Hinweis (link),
    bei mir handelt es sich ausschließlich um eigenes Laubholz,
    und,
    was wichtig ist, es steht nicht in der Nähe einer Straße.
    Nach ihrer gemailten Liste ist bei Laubholz nur Blei und Kadmium relevant,
    aber wo sollte das herkommen?
    Eigentlich nur aus der Luft?
    Das Laub verbrenne ich natürlich nicht, es kommt auf einen riesigen Komposthaufen, der lebt und beste Humuserde produziert.
    Ich kenne das Problem von Blei und Kupfer aus der Medizin aus der Vergangenheit.
    Bei Blei war es (neben dem Bergbau) das verbleite Benzin, das man noch 1km abseits der Autobahn von dort weidenden Kühen in der Kuhmilch nachweisen konnte. Bei Kupfer die Spritzmittel bes. im Weinbau, heute noch in Bioprodukten.
    Blei im Benzin ist nun glücklicherweise verboten, Kupfer (öko-Mittel) merkwürdigerweise nicht.

    Die größte Gefahr geht heute imho vom Wasser aus und hier kommt der größte Verschmutzer für Fachleute völlig unbestritten NICHT mehr von der Industrie oder der Landwirtschaft,
    sondern von den kommunalen (menschlichen) Abwässern, die aus Kostengründen unter dem Deckmantel der „Regenentlastungsanlagen“ zunehmend und gesetzwidrig unzureichend geklärt werden.
    So etwas wie die EHEC – Epidemie mit Toten werden wir zukünftig häufiger erleben.

    Strahlentote wird es weiterhin NICHT geben,
    zur statistischen Risiko-Beurteilung wird man weiterhin auf die 2 Bombenabwürfe im 2. Weltkrieg in Japan zurückgreifen müssen.

    mfG

  28. #24: Andreas Demmig
    Danke, dass Sie W. Rassbach unter die Arme greifen, aber wenn Sie schon definieren:
    „Google ist ein Unternehmen mit Sitz in Mountain View, das durch Internetdienstleistungen insbesondere der gleichnamigen Suchmaschine Google… „
    Zum Thema Software, so interpretiere ich mal Ihren Begriff Suchprogramm:
    „Als Betriebssystem wird eine funktionsreduzierte Variante der Linux-Distribution Red Hat verwendet. Die Programmiersprachen C, C++ und Python sind die wesentliche Basis der Implementierung der proprietären Suchmaschinensoftware.“
    Lt. W. Rassbach soll ich meine Suche in Google auf „EIKE Asse“, „EIKE …“, reduzieren, wenn er sich denn klar ausgedrückt hat. Da müsste ich ja ….

    Aber Sie wollen ja nur vom Thema ablenken. Wenn Sie oder wer hier auch immer „Atom“strom haben will, auch zukünftig, dann würde ich einen Wohnsitz in Frankreich vorschlagen, oder Kaliningrad. Doch warten Sie am besten noch diesen Winter ab, in Frankreich sollen denen zum Heizen 1 ½ deutsche KKWs fehlen. Das kommt der Wahrheit über deutsche Atomstrom“im“porte schon näher.
    Warnung: Suche über „EIKE heizen in Frankreich“ führt leider nicht zum Erfolg, nutzen Sie doch:
    http://tinyurl.com/c5hovjk

  29. #18: K. Gunter

    Sehr geehrte(r) K.Gunter,
    „Google“ ist nur ein Suchprogramm, kein Wissensspeicher oder gar Meinungsmacher.

    Haben Sie etwas Konkretes zur Diskussion beizutragen?

  30. @Dr. Paul

    Zu oft würde ich die Holzasche aber nicht an der gleichen Stelle verteilen, da sie immer Mengen an kanzerogenem Chrom VI enthält. Deswegen ist die Asche aus der Biomasseverbrennung als Sondermüll einzustufen und dementsprechend zu behandeln. Seltsamerweise wurde bei der Änderung der Abfallablagerungsverordnung vom 24.07.02 der Grenzwert für Chrom VI für „Aschen aus Anlagen zur Verbrennung von Holz gemäß 1. und 4. BImSchV“ gestrichen. Schließlich ist das Verbrennen von Holz doch voll ökologisch korrekt, oder?
    Siehe:
    http://tinyurl.com/7hjqxtu

  31. #18: K. Gunter sagt:

    am Samstag, 12.11.2011, 15:46

    #14: W.Rassbach
    Von Google, ach daher beziehen Sie Ihre Weisheiten!

    nein, danach auch lesen! Geben Sie oben bei eike „asse“ ein, da finden Sie Lesestoff

  32. #12 was das soll???

    Das ist ein realistischer Beitrag über die NATÜRLICHE Radioaktivität.
    Es gibt keine Welt ohne Strahlung, das ist die überfällige Botschaft, die hier oft genug auch wissenschaftlich und medizinisch fundiert zu lesen war.

    Mein Beitrag:

    Ich vermehre die Radioaktivität in meinem großen Garten auf „ökologische“ Weise, da viel Schnittholz und (Kamin)brennholz darin von der Natur erzeugt wird, also EE. Leider wird das nicht finanziell gefördert; ich bin halt Ökoidealist. Natürlich ist der Kamin an die Hausheizung angeschlossen. Die stark strahlende Asche (K-salzreich) verteile ich unter die Obstbäume, schon seit Jahren, was besseres gibt es nicht.
    Ich brauche seit vielen Jahren keine Kunstdünger mehr. Das entsprechende Obst (Äpfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen) strahlt entsprechend prächtig, ich kann es gar nicht alles selbst konsumieren, die Radioaktivität breitet sich aus bis zu den Enkelkindern.

    mfG

  33. #14: W.Rassbach
    Von Google, ach daher beziehen Sie Ihre Weisheiten!
    Und wenn Sie von „Lügen“ sprechen, das klingt dann wie Fabel vom „Haltet den Dieb!“

  34. @.Gunter,

    „Reichen Asse und solche Hinterlassenschaft nicht,“

    also, mir reicht das auch, googeln Sie mal hier nach der ASSE oder fahren Sie einfach mal hin und besuchen Sie ihre Röntgenhinterlassenschaft.

    Asse reiht sich nahtlos in die anderen Lügen ein.
    -Ich will nicht mehr das Essen der dritten Welt mit E10 verfahren.
    – ich will nicht mehr für eine sinnlose Energiewende bezahlen
    – falls es wärmer würde, würde ich mich freuen
    – bin auch gegen heizen mit Weizen

    Herr Limburg,
    ich möchte auch 100% Kernenergie beziehen

  35. Was soll der Sch…. von Beitrag und Diskussion?? Auf in eine strahlende Zukunft? Reichen Asse und solche Hinterlassenschaft nicht, taugen die nicht für eine ernsthafte Diskussion? Doch was ist von den penibel ausgewählten Themen bei Eike überhaupt ernst zu nehmen!

  36. Haus- und Kleingärten sind, wie Bodenuntersuchugen seit Jahrzehnten ausweisen, hoffnungslos überdüngt Die angereicherten Vorräten reichen für mehr als ein Jahrhundert! Sie liegen in Bereichen, wo mit negativen Auswirkungen gerechnet werden muss. So behindern Überschüsse an Kalium die Aufnahme von Calcium und Magnesium, was zu Mangel an diesen Närstoffen führen muss. Ca-Mangel bewirkt bei Äpfeln u. a. Stippigkeit und Verbraunen von Fruchtfleisch.
    Die verabreichte Menge ist im Vergleich zu den in der Regel vorliegenden Gehalten allenfalls ein Tropfen auf dem heißen Stein.
    Kalium wird bei den im Großraum München vorliegenden Böden in den oberen 1-2 cm sorbiert, also weit über dem Wurzelraum von Obstbäumen. Allein aus diesem Grund ist eine Wirkung auszuschließen.

  37. Zum Kommentar von Herrn Mühsam:

    Was haben wir letzlich in der Schule gelernt und was davon war zeitgeistige Propaganda?
    Und wenn wir in uns gehen, wie leicht waren wir selbst gerade in jungen Jahren beeinflussbar?

    Was die Kinder heute lernen? Ich hatte z.B. das „Vergnügen“ mal einen seitens einer hiesigen Bank gesponserten und auf Landesebene gepushten Malwettbewerb zu „bestaunen, bei dem meine Stieftochter in der Grundschule teilgenommen hat. Das Motto „Mach Dir ein Bild vom Klima“.
    So eine Fragestellung ist ein Unsinn an sich, auf die nur ideologisch verblendete und keinen Widerstand spürende Menschen kommen und diesen Quatsch ungebremst mit unserer finanzieller Unterstützung sprich Steuern auch noch verbreiten können, weil es offizielle Marschrichtung ist.
    Preise und Prämien erhalten die Werke, die genau politisch korrekt den bösen Menschen und die vermeintlichen Folgen seines Tun und die Heilsbotschaft sogenannter erneuerbarer Energien und als Gegenpol ein vermeintlich wünschenswert grünes Paradies darstellen. Bei mir hätten die prämierten Ergebnisse der Schüler bewertet „Thema verfehlt“ bekommen.
    An der so geschickt gesetzten durchdringenden Manipulation und Propaganda schon bei den Kleinsten hätte nicht nur ein Herr mit Klumpfuß seine wahre Freude gehabt. Solange einige diese Spiele betreiben aus Absicht, Überzeugung, Gehorsam und Nutzen und die meisten dieses Spiel tolerieren, unterstützen und glauben, wird sich nichts ändern.

    Das Fatale ist doch die kontinuierlich häppchenweise zunehmende Versklavung/Verdummung durch die ständige Wiederholung des Gewünschten und die parallel praktizierten versteckten Einschränkungen der Freiheit jedes Einzelnen. Den Frosch langsam mit steigender Temperatur im Wassertopf kochen, bis der das erst merkt, wenn es für ihn zu spät ist. Es liegt an jedem Einzelnen, ob er rechtzeitig aus dem Topf springen wird. Wir sitzen nämlich alle bereits drin und die Temperatur steigt.

    Daher ist die bei anderer Stelle aufkommende Idee Strom nur aus Kernenergie zu beziehen ein kleines Steinchen im ökofaschistischen Getriebe. Auch ich möchte mich anmelden.

    Der „Volksgeigerzähler“ von OPS – man das haut rein!

  38. Köstlich, dieser Bericht von Dr. Niemann.
    Danke!

    Interessant ist vielleicht noch, dass es
    Pharmapräparate gibt, die von Ärzten
    bei Kaliummangel verordnet werden.
    Bin mal gespannt, wann Kaliumpräparate
    vom Markt genommen werden müssen, weil
    sie Strahlungsgrenzwerte überschreiten.

  39. Sehr geehrter Dr. Niemann

    Ihnen fehlen die Gerätschaften zum Nachmessen der Radioaktivität? Da haben sie Glück, denn Reichelt bietet gerade einen günstigen Geigerzähler für den täglichen Gebrauch an. Damit können sie endlich ermessen wie tödlich ihre Ernte ist. Und das für nur 195 Euro! Ich nenne ihn ja schelmisch den „Volksgeigerzähler“.

    http://tinyurl.com/bp6ymp6

  40. Weitere Zusatzkosten für die Gesellschaft

    Im Strahlenschutz wurden die zulässigen radioaktiven Dosen immer weiter herabgesetzt. Bis in die 60er Jahre erfolgte dies aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse. Seit den 70er Jahren ist dies eher Politikern zu verdanken die sich zu profilieren suchen.

    Vergleiche wie das die Radioaktivität des in Asse geförderten Kalisalzes grösser war als der später eingebrachte radioaktive Abfall, oder das man an manchen Stellen der Erde eine höhere Radioaktivität vorfindet als nahe der verunglückten Reaktoren in Fukushima hat auch die Politiker für den Strahlenschutz sensibilisiert.

    In der Konsequenz beabsichtigt die EU Kommission jetzt eine neue Strahlenschutzdirektive zu erlassen die strengere Regelungen für den Luftverkehr, die Industrie und für den Bergbau beinhaltet (1).

    Als ich das ehemalige Silber/Zink Bergwerk am Schauinsland im „grünen“ Freiburg besichtigte fragte ich nach dem Urangehalt im Gestein worauf sich der Bergführer wie eine Schlange wand. Erzgebirge und Schwarzwald sind alte Bergbauregionen in denen man im Zuge höherer Rohstoffpreise wieder über einen kommerziellen Bergbau nachdenkt. In beiden Regionen ist der Urangehalt in der Regel hoch. Ein verschärfter Strahlenschutz, oder gar ökoreligiöse Atomstrahlenlegenden können einen andernfalls rentablen Bergbau unterbinden. Aehnliches gilt auch für andere Regionen Europas wie Finnland und Schweden.

    Insgesamt führen verschärfte Strahlenschutzvorschriften zu weiteren Milliardenlasten für die Gesellschaften Europas. Europa zerstört seinen Wohlstand mit übertriebenen Schutzvorschriften.

    Vandale

    (1)
    http://www.world-nuclear-news.org/RS-EU_proposes_radiation_protection_directive-1710115.html

  41. Wenn Sie physikalische Versuche mit Radioaktivität machen wollen, sind Äpfel nicht gerade optimal. In 100g Apfel finden sich nur 144 mg Kalium. Und davon sind leider nur 0,012% Kalium-40. Empfehlenswerter sind Paranüsse. Sie erinnern sich: Nüsse sind sehr gesunde Nahrungsmittel und sehr ökologisch. 100g Paranüsse enthalten 659 mg Kalium. Zudem sammeln Paranüsse auch Radium-226 und Radium-228. Erzählen Sie das aber niemandem. Sonst gibt es bald nur gentechnisch veränderte Äpfel und Paranüsse ohne Kalium. Und dann hätten wir ein echtes medizinisches Problemm mit der Insulinbildung, dem Blutdruck, dem menschlichen Zellwachstum und vor allem des Herzens.

  42. Danke für den Tipp!
    Ich werde dann wohl bald auch Radioaktivität unter meine Bäume bringen.

    Mal sehen, wann die Ökopolizei bei mir klingelt. 😉

    Aber im Ernst, ist es nicht schrecklich, wie verblödet die Masse inzwischen ist. Besonders die jungen Leute, die müßten das doch in der Schule frisch gelernt haben. Aber was lernen die Kinder denn heutzutage in der Schule????

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