Stimmungs-Werbung in den Medien – genannt Energiedialog!

Mit viel Geld und großem medialem Aufwand versucht die Politik im Einvernehmen mit bestimmten Kreisen der Wirtschaft, uns die Energiewende als das Non-Puls Ultra der Heilsbringung zu verkaufen. Das Zauberwort dazu heißt neuerdings Dialog. Die CDU/CSU macht fortlaufend Energiedialoge, jetzt versucht auch Zeitung „Die Welt“ einen solchen. In einer mehrseitigen Werbebeilage unter dem Titel „WELT DIALOG“ rufen die Autoren mittels „Intelligente Energie Energiewende – das macht Deutschland jetzt “ zum „Energiedialog“ auf. Unter vielen flammende Überschriften wird die schöne neue Energiewelt beschworen. Dazu dient eine extra eingerichtete Website der Tageszeitung Die Welt. Klickt man die an, erscheinen die üblichen beschönigenden und/oder ausweichenden Beiträge von z.T. ungenannten Autoren. Nachtrag 11.11.11- Jedweder Dialog wurde im „WELT DIALOG“ unmittelbar nach Erscheinen dieses Beitrages eingestellt.

Eine Auswahl der Überschriften dieser Beiträge dieser Seite:

ENERGIEWENDE IN DEUTSCHLAND

Große Herausforderungen auf dem Weg in ein neues Energiezeitalter

ENERGIESYSTEM IM WANDEL

Effizient, intelligent und vernetzt

SMART METER

Intelligenz ist alles, was zählt

ENERGIE INTELLIGENT NUTZEN

Deutschland wird 40 Millionen Energie-Manager haben

usw. usw.Gemeint ist damit ein streng moderiertes Frage- und Antwortspiel mit dem Leser, der aufgefordert wird mit den Veranstaltern zu diskutieren. Die Veranstalter sind neben Die Welt, RWE, DENA und Siemens. 

Stellvertretend für viele Anfragen unserer Leser seien zwei herausgegriffen:

So fragt Dipl. Ing Vollert am 5.11. per Email:

Weitere Fragen an die Experten :

* Wieviele Pumpspeicherwerke werden benötigt um in Deutschland alle Konventionellen Kraftwerke für mehrere Tage ersetzen zu können ?

* Wievielen Wasserstoffspeichern alternativ entspräche diesen Wasserspeichern ?

* Wieviele Windräder bei guten Windverhältnissen müssten gebaut werden um unsere konventionellen Kraftwerke ( fossil und Kern ) zu ersetzen ?

* Wo soll dagegen die Biomasse in unfruchbaren Kontinenten herkommen, wenn dort keine Kernenergie zum Einsatz kommen kann?

* Warum glaubt man nur an den technischen Fortschritt bei den erneuerbaren Energien und nicht bei konventioneller Kraftwerkstechnik wie auch bei der Kerntechnologie ?

* Wie soll bei großer Biomassenutzung bei weiterwachsender Bevölkerung der Konflikt mit der Nahrungsmittelproduktion quantitativ und qualitativ gelöst werden ?

* Wie wird bei HGÜ ’s mit Gleichspannungen über 1 Mio. Volt das Kurzschlussrisiko beherrscht ?

* Bei der Idee Desertec werden zwischen Plus und Minuspol über sehr große Entfernungen 1,6 Mio. Volt geplant !!! ( nach meinen Informationen aus den vdi-nachrichten gibt es für diese Aufgabe eben noch kein realisiertes Beispiel , die HGÜ’s in Afrika und China sind hier nicht vergleichbar ! )

* Wie wird die schlechte Energieausbeute der Photovoltaik und deren misserabler Erntefaktor auf das Niveau der derzeitigen deutschen Kernreaktoren gebracht ?

* Wie wird bei Wasserstoffspeichern die Expolsionsgefahr durch Druckwellen umgangen ?

* Wie wird verhindert, daß entgegen der Brundlandkommision weiter viel zu viel fossile Energien verbrannt werden, wenn weltweit 456 Kernreaktoren stillgelegt werden ?

* Wieviele Seevögel glauben die Experten dürfen wir Deutschen mit unserer Energiewende opfern ?

* Welches Energieeinspaarvolumen weltweit ( auch bei den noch aufstrebenden Entwicklungsländern ) ist ohne Kapitalvernichtung und Nullwachstum in MW möglich ?

* Wieviel Land- und Seefläche werden geopfert werden müssen um 456 Kernreaktoren weltweit durch "Renevables " ersetzen zu können ?

* Ich möchte hier einmal aufhören, den ich glaube, die zu erwartenden ehrlichen Antworten sprechen für sich.

Gruß ihr Abonnent und skeptischer akademischer Leser

Mit freundlichen Grüßen

Walter Vollert Dipl.-Ing.

 Antworten bisher: keine

Und ein Herr Walter V. (auch das ist Walter Vollert; wie wir inzwischen erfahren haben) bekommt diese ausführliche Antwort:

 

Walter V.: Sehr geehrte Herrn, um es klar vorweg zu nehmen, ich halte Sie für die Totengräber der deutschen Industrie und Wirtschaft. Ich bin aufgrund der " Energiewende " nach 39 Jahren aus der CDU ausgetreten und werde mit meiner 5-köpfigen Familie demnächst zu keiner Wahl mehr gehen. Wir haben bereits einen intelligenten Stromzähler mit dem Ergebniss, dass meine Frau in der Nacht und am Wochenende wäscht und wir trotzdem zweistellige Energiekostensteigerungen erleiden. Es gibt keine Stromspeicher mit mehr als 30 % Wirkungsgrad, eher darunter. Batterien sind am Ende ihrer Lebensdauer Sondermüll und müssen energieintensiv recycelt werden. Gleichstrom-Hochspannungsnetze sind gefährlicher als moderne Kernreaktoren und sind im Kurzschlussfalle nicht schadfrei abschaltbar. Bioenergie steht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion und sollte bei weiter wachsender Weltbevölkerung unterbunden werden. Windkraftwerke sind Kapitalvernichter. Es gibt keine wirtschaftlichen Möglichkeiten Boen und Stürme langfristig ohne Reparaturen auszugleichen. Gaskraftwerke bringen uns in unverantwortliche Abhängigkeit von Russland und sind nur Lösungen für etwa die nächsten 30 Jahre. Ich könnte meine Argumentation stundenlang fortsetzen. Ihr wütender Leser

Die Experten-Antwort von Siemens: Lieber Herr V. vielen Dank für Ihre Meinung. Lassen Sie uns allerdings kurz dazu Stellung beziehen:

 

• Über die Energiewende hat die Politik entschieden. Für uns gilt Primat der Politik

• Sie sprachen die geringen Wirkungsgrade von Energiespeichern an – in der Tat ist die Speicherung von elektrischer Energie mit Verlusten im Zuge der Umwandlung verbunden. Allerdings sind mit Stromspeichern nicht nur Batterien gemeint, die in der Tat recht geringe Wirkungsgrade aufweisen. Pumpspeicherkraftwerke mit rund 90% Wirkungsgrad sind als Zwischenspeicher von Energieüberschüssen ebenso geeignet wie neue Technologien, beispielsweise die Wasserstoff-Elektrolyse, wo wir Wirkungsgrade im Bereich von 70% erwarten. Zwar ist jeder Verlust bei der Zwischenspeicherung bedauerlich, doch mit den Erzeugungsüberschüssen, die infolge der Erneuerbaren Energien zeitweise ins Netz fließen, wäre die Alternative, die elektrische Energie gar nicht zu nutzen.

Stichwort Kosten:

• Wir müssen alles dafür tun, dass sich der zusätzliche Strompreisanstieg in einem moderaten Rahmen bewegt. Wie hoch die Kosten für den Umbau des Energiesystems letztlich ausfallen werden, hängt davon ab, auf welche Weise und wie schnell der Umstieg vollzogen wird.

• Aus volkswirtschaftlicher Sicht bevorzugen wir ein Szenario, bei dem die Erneuerbaren Energien und die Netze massiv ausgebaut werden und die Schwankungen der bei der Erzeugung der Erneuerbaren Energien durch zusätzliche Gaskraftwerke und Speicher ausgeglichen werden.

• Daraus würde sich ein geringer Strompreis-Anstieg ergeben.

• Für die Industrie gilt, dass Deutschland als Standort attraktiv und wettbewerbsfähig bleiben muss – auch für energieintensive Branchen wie z.B. die Stahl- oder Chemieindustrie. Es war richtig und wichtig, dass die Regierung im Energiepaket die energieintensive Industrie, die im internationalen Wettbewerb steht, von CO2-Zertifikatskosten befreit hat.

• Um die Kosten zu begrenzen, ist es wichtig, die Effizienz des gesamten Energiesystems zu erhöhen. Wenn Anlagen und Geräte weniger Energie verbrauchen, können steigende Strompreise zumindest zum Teil kompensiert werden.

Stichwort HGÜ (Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung)

 

• Gleichstrom-Hochspannungssysteme sind seit Jahrzehnten im Einsatz und haben sich als zuverlässige, sichere und verlustarme Transporttechnik für elektrische Energie bewährt. Aufgrund der steigenden Länge von Transportwegen für Strom wird die Verbreitung von HGÜ-Systemen in diesem Jahrzehnt deutlich zunehmen. Die von Ihnen genannte Gefährlichkeit der HGÜ-Technik können wir nicht nachvollziehen.

Stichwort Windkraftwerke:

• Die Windenergie hat sich in den vergangenen Jahren rasch entwickelt. An Standorten mit sehr guten Windverhältnissen ist die Windenergie heute bereits wettbewerbsfähig im Vergleich zur Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern( Z.B. Ein von Siemens realisierter Windpark in Neuseeland.)

• Richtig ist, die Kosten für Windenergie müssen weiter gesenkt werden. Dabei können unterschiedliche Hebel betätigt werden. Einer ist die Industrialisierung über den ganzen Projektprozess hinweg, d.h. über die Produktion der Windturbinen, über den Transport bis hin zur Installation vor Ort müssen alles standardisiert und optimiert werden.

• Der wichtigste Hebel, um die Kosten weiter zu verringern ist das Thema Innovation

Stichwort „Abgängigkeit von russischem Erdgas:

• Das in Deutschland genutzte Erdgas stammt zu einem Drittel aus Russland. Ein weiteres knappes Drittel importieren wir aus Norwegen, das letzte Drittel setzt sich in etwa zu gleichen Teilen aus niederländischer und deutscher Förderung zusammen, wobei geringe Mengen derzeit noch aus Dänemark und Großbritannien stammen.

• Eine Abhängigkeit von einem einzelnen Lieferanten befürchten wir nicht, weil die anderen Bezugsquellen ähnliche Anteile tragen und zudem jedes Lieferland noch über weitere Exportkapazitäten verfügt. Ein unschätzbarer Vorteil von Erdgas ist die massive Speicherinfrastruktur. Deutschland verfügt weltweit über die viertgrößten Erdgasspeicher und kann derzeit ein Viertel seines Jahresbedarfs speichern. Derzeitige Projekte werden das Speichervermögen sogar auf 40% des Jahresbedarfs steigern.

• Infolge neu entdeckter und erschlossener Gasfelder sowie unkonventioneller Vorkommen schätzt die Internationale Energieagentur (IEA) die Reichweite von Erdgas beim aktuellen Verbrauchsniveau auf mindestens 75 Jahre

Inwieweit Dr. Michael Süß von der Siemens AG Sektor Energy die gestellten Fragen  korrekt und umfassend beantwortet hat, mögen die Leser selbst entscheiden.

Die Redaktion

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128 Kommentare

  1. @ Burowski #127

    „der maßgeblich durch die Trägheit des Rotors bestimmt wird.“
    +
    „Alle drei Rotorblätter haben die gleiche Masse“

    Schöne Satire oder wenn Sie es ernst meinen kompletter Schwachsinn.

  2. #125: Hr. Heinzow
    „Herr limburg weiß das, aber Sie wissen wenig.“
    Das Kompliment gebe ich gerne an Sie zurück.

    „Lesen Sie das Buch von Betz, denn da steht drin, daß maximal ca. 59% der kinetischen Energie einer Luftströmung entnommen werden können (reibung etc. ist nicht berücksichtigt). Die abzapfbare Energie steigt mit der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit.

    Nun brauchen Sie nur noch zwei Zustände berechnen, um festzustellen, ob die Energieaufnahme einer dreiflügligen Windmühle über eine Umdrehung bei einer Windscherung konstant ist oder nicht.
    1. Zustand: Die Spitze eines Windmühlenflügels befindet sich im Tiefstpunkt und die beiden anderen bei 54,6 m + Nabenhöhe;
    2. Zustand: Die Spitze eines Windmühlenflügels befindet sich im Höchstpunkt und die beiden anderen bei -54,6 m + Nabenhöhe.“
    Ist mir alles bekannt und ziehe ich auch nicht in Zweifel.

    Gehen wir von folgenden realen Annahmen aus:
    1.) Alle drei Rotorblätter haben die gleiche Masse und die gleiche Form.
    2.) Die Rotorblätter sind zueinander im gleichen Winkel(120°) auf der Achse befestigt.
    3.) Es tritt keine Verformung der Rotorblätter auf.
    Da die Rotationsenergie nur von der Masse und der Winkelgeschwindigkeit abhängig ist und wir nach 1. und 2. davon ausgehen, dass es keine Masse- und Winkelgeschwindigkeitsungleichverteilung im gesamten Rotor gibt, muss der Anteil der Rotationsnenergie des Gesamtsytemes in allen drei Rotorblättern gleich sein. Würde Ihre Behauptung stimmen, muss sich die Winkelgeschwindigkeit mit gleicher Frequenz (3′ pro einer Umdrehung) ändern, dem steht die Trägheit entgegen.
    Es stellt sich, bei gleicher Windgeschwindigkeitsverteilung zwischen „oben“ und „unten“ und gleicher Windrichtung, nach Überwindung der Trägkeit des Rotors ein Gleichgewichtszustand, was die Leistungsabgabe betrifft, ein, der maßgeblich durch die Trägheit des Rotors bestimmt wird.

    „Kraft und Arbeit kommen in Physik erst in der Oberstufe eines math.-nat.-Gymnasiums mit Kenntnis der Infinitesimalrechnung vollständig dran.“
    … das ändert nichts an der Tatsache, dass mit dem Begriff Energie der Zustand eines Systemes und mit dem Begriff Kraft die Zustandsänderung eines Systemes beschrieben wird.

    Gruß Holger Burowski

  3. #121: Hr. Dr.Paul
    „#119: Holger Burowski,
    Ihr Bildungsstand kann nicht weit her sein, wenn Sie die leicht widerlegbare AGW-Hypothese und die EE verteidigen,
    oder solche Sätze schreiben:
    “ Übrigens kann man Newton auch nicht dafür verantwortlich machen, dass er Einsteins Relativitätstheorie kannte.““
    Das muss natürlich heißen „…dass er Einsteins Relativitätstheorie nicht(!) kannte.

    „Windräder liefern nicht die Energie, die ihre Herstellung und ihr kommender Rückbau kosten, von der fehlenden erforderlichen Stromspeicherung ganz abgesehen…“
    Bei 10% Vollaststunden/Jahr, 5MW Leistung und 20 Jahre Laufzeit komme ich auf
    0.1*365*24*20*5 = 87,6 GWh; als Dr. der ??? werden Sie sicher in der Lage sein, Ihre Argumentation mit technologischen und energetischen Faktenwissen zu beweisen.

    Gruß Holger Burowski

  4. @ H. Burowski #123

    „Werter Herr M.L., es ging in der Diskussion mit Herrn Heinzow, um die dreimalige Schwankung der Leistungsabgabe während einer Rotorumdrehung.“

    Herr limburg weiß das, aber Sie wissen wenig.

    Lesen Sie das Buch von Betz, denn da steht drin, daß maximal ca. 59% der kinetischen Energie einer Luftströmung entnommen werden können (reibung etc. ist nicht berücksichtigt). Die abzapfbare Energie steigt mit der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit.

    Nun brauchen Sie nur noch zwei Zustände berechnen, um festzustellen, ob die Energieaufnahme einer dreiflügligen Windmühle über eine Umdrehung bei einer Windscherung konstant ist oder nicht.
    1. Zustand: Die Spitze eines Windmühlenflügels befindet sich im Tiefstpunkt und die beiden anderen bei 54,6 m + Nabenhöhe;
    2. Zustand: Die Spitze eines Windmühlenflügels befindet sich im Höchstpunkt und die beiden anderen bei -54,6 m + Nabenhöhe.

    Bei einer linearen Windscherung von 5 m/sec ergibt sich für die obersten Flächenelemente der Windmühle eine Differenz von 30% für den jeweiligen Zustand. Darüber, ob das für jedes Flächenelement und jede Windscherung gilt, können Sie ja mal nachdenken.

    Nun dürfen Sie gerne rechnen. Potenzrechnung ist in der Tat 9. bis 10. Klasse-Niveau, welches Sie sicher zu beherrschen meinen.

    Kraft und Arbeit kommen in Physik erst in der Oberstufe eines math.-nat.-Gymnasiums mit Kenntnis der Infinitesimalrechnung vollständig dran. Die scheinen Sie mit Lichtgeschwindigkeit durchlaufen zu haben.

  5. Ich habe Interesse an der Teilnahme der Kernenergie-Bezugs-Genossenschaft im Ausland. Hatte mich schon angemeldet bei der ersten Umfrage vor zwei Wochen für Kernkraftstrom. Da war aber vn der Guten Idee des Auslandsbezugs aus der EG keine Rede.
    D.Hovestadt

  6. #120: M.l:
    „… Sie glauben doch nicht wirklich, dass der Schwungradeffekt die schwankende Windkraftleistung ausgleicht. Wenn der Wind wegbleibt, werden die Dinger langsamer bis sie stehen bleiben und wg. ihrer großen Masse brauchen Sie mehr Wind um dan wieder hochzufahren. Ist doch simpel. Auch ohne Dissertation.“
    Werter Herr M.L., es ging in der Diskussion mit Herrn Heinzow, um die dreimalige Schwankung der Leistungsabgabe während einer Rotorumdrehung. Dieser Kontext ist aber, bei aufmerksamer Verfolgung der Diskussion, erkennbar gewesen.

    Gruß Holger Burowski

  7. @ Burowski #119

    „Nun, ich habe den Eindruck, Ihnen ist der Unterschied zwischen Kraft und Energie nicht ganz klar.“
    Machen Sie sich ruhig weiterhin lächerlich und besorgen Sie sich das Lied von Richard Germer: „So Was Dummes“.

    Und der Gleitflug eines Flugzeugs beruht nicht auf der Massenträgheit.

  8. #119: Holger Burowski,
    Ihr Bildungsstand kann nicht weit her sein, wenn Sie die leicht widerlegbare AGW-Hypothese und die EE verteidigen,
    oder solche Sätze schreiben:
    “ Übrigens kann man Newton auch nicht dafür verantwortlich machen, dass er Einsteins Relativitätstheorie kannte.“

    Windräder liefern nicht die Energie, die ihre Herstellung und ihr kommender Rückbau kosten, von der fehlenden erforderlichen Stromspeicherung ganz abgesehen
    und sind alles andere also „umweltneutral“.
    Das sollten Sie doch als „Ingenieur“ erkennen können!!!

    mfG

  9. #117: M.L.
    „Meinen Sie, dass wenn der Wind sich ändert, die gelieferte Energie konstant bleibt?“
    Werter Herr M.L.,
    Ihre Frage kann man theoretisch mit Nein und praktisch mit Ja benatworten. Ich empfehle Ihnen, sich mit der Kennlinie einer Windkraftanlage zu beschäftigen, da wird Ihnen geholfen.
    Die Interpretation von Kennlinien war im Verbrecherstaat „DDR“ übrigens Voraussetzung, um zu einem Diplomverfahren/Dissertationsverfahren zu gelassen zu werden.

    Gruß Holger Burowski

    PS: Natürlich wird dieser Beitrag zensiert werden, ich erwarte von EIKE nichts anderes.

  10. a’117:T.Heinzow
    „… dann wissen Sie nicht, daß es zu bestimmten Zeiten in Deutschland Gymnasien gab, da mußte man Fächer abwählen. Allerdings gehörten dazu nicht die Kernfächer Physik und Mathematik, sondern nur wahlweise Chemie oder Biologie oder eine Fremdsprache, aber nicht Englisch.“
    Auch das halte ich für groben Unfug und ich bin froh, das mir dieser bildungspolitische Schwachsinn erspart wurde, da es keine vernünfigte Begründung gibt, warum Physik „besser“ als Chemie oder Biologie ist.
    Was die Sprachen betrifft, habe ich kein Französisch erlernt, dafür aber Russisch; auch wenn sich meine Kenntnisse in dieser Sprache heute auf das kyrillische Alphabet, und wenige Worte wie Dostroprimoschatschelnosti beschränken.

    „Erspart hätte ich mir gerne den Schwachsinn des DiaMat des promovierten Philosophen Karl Marx und dafür Französisch weiter erlernt. Der Mann hatte nun einmal Null Kenntnisse von Ökonomie.“
    Das sehe ich anders, vorallem weil ich beide ökonomische Systeme live erlebe/erlebt habe, aber das ist nicht Diskussionsgrundlage bei EIKE. Übrigens kann man Newton auch nicht dafür verantwortlich machen, dass er Einsteins Relativitätstheorie kannte.

    „Und nun machen Sie Ihre Hausaufgaben und überlegen mal, wie man geleistete Arbeit berechnet und wie sich ein Monopterus (einflüglige Windmühle) in einem Scherwind verhält.“
    Nun, ich habe den Eindruck, Ihnen ist der Unterschied zwischen Kraft und Energie nicht ganz klar. Ihnen ist sicher bewusst, dass es mehr Kraft erfordert, ein System in Bewegung zu versetzen, als es in Bewegung zu halten. Das können Sie ganz einfach auf dem Elbradweg überprüfen – man nennt diese Eigenschaft Trägheit; Stoff Physik 9./10. Klasse. Damit ist erklärt, warum die Windscherung nicht zu einer schwankenden Leistung führt.

    „Sie können natürlich auch überlegen, warum eine Rückenwindlandung mit einem Flugzeug viel schwieriger ist als eine Gegenwindlandung. Ob dabei möglicherweise neben der Windscherung irgendeine Trägheit eine Rolle spielt?“
    Viel einfacher; erklären Sie doch mal, warum ein Flugzeug, bei dem sämtliche Triebwerke ausfallen, nicht wie ein Stein zu Boden fällt? Wenn ich mich nicht ganz täusche, beruht das auf dem ersten Newtonschen Axiom.

    Gruß Holger Burowski

  11. @ H. Burowski #117

    Ich habe ja nix gegen Satire, aber wenn Sie das, was Sie schreiben, tatsächlich ernst meinen, tun Sie mir leid wegen Ihrer schlechten Bildung, deren Ursachen man nicht nur den Lehrern oder einem System zuschieben kann.

    Wenn Sie schreiben:

    „Ich müsste zwangsweise mein Abitur in einem Verbrecherstaat machen und hat keine Chance, die „Freiheit“ (ich nenne es eher Dünnbrettbohrerei), Fächer abzuwählen, die keine Laberfächer sind. “
    dann wissen Sie nicht, daß es zu bestimmten Zeiten in Deutschland Gymnasien gab, da mußte man Fächer abwählen. Allerdings gehörten dazu nicht die Kernfächer Physik und Mathematik, sondern nur wahlweise Chemie oder Biologie oder eine Fremdsprache, aber nicht Englisch. Erspart hätte ich mir gerne den Schwachsinn des DiaMat des promovierten Philosophen Karl Marx und dafür Französisch weiter erlernt. Der Mann hatte nun einmal Null Kenntnisse von Ökonomie.

    Und nun machen Sie Ihre Hausaufgaben und überlegen mal, wie man geleistete Arbeit berechnet und wie sich ein Monopterus (einflüglige Windmühle) in einem Scherwind verhält.

    Sie können natürlich auch überlegen, warum eine Rückenwindlandung mit einem Flugzeug viel schwieriger ist als eine Gegenwindlandung. Ob dabei möglicherweise neben der Windscherung irgendeine Trägheit eine Rolle spielt?

  12. Nochmalzitiert #96:
    #96: Herr Heinzow
    „Im unteren Bereich einer Windmühle ist bei einer Windscherung die Vortriebskraft entsprechend Formel 1 (man beachte, dass der Auftriebsbeiwert nichtlinear vom Anstellwinkel abhängt, ebenso der Widerstandsbeiwert) niedriger ist als im oberen Bereich, was dann bei einer dreiflügligen Windmühle dazu führt, dass die per Generator abgegebene Energie mit der dreifachen Frequenz der Rotationsfrequenz der Windmühlenflügel in der Amplitude in Abhängigkeit von der Windscherung schwankt.“

    Auch Herr Betz wusste bereits, dass ein bewegtes System im Allgemeinen und ein rotierendes System im Speziellen eine Masseträgheit besitzt und hätte Ihren Dummfug der Leistungsschwankung, die genau die Masseträgheit vernachlässigt, wahrscheinlich mit einem süffisanten Lächeln dem Rundordner übergeben.

    Gruß Holger Burowski

  13. #115: Andreas Demmig sagt:am Montag, 21.11.2011, 19:17

    #100 Sabrina Schwanczar

    Sehr geehrte Frau Schwanczar,

    – Schade, ich hatte zwischendurch den Eindruck, dass Sie im Gegensatz zu Ihrer KKW- Phobie bei technischen Dingen fachlich erfahrener wären.

    Bei der größeren Weltfirma, für die ich Geld verdiene, werden auch heute noch Trafos in der Leistungsklasse die hier notwendig ist, von Hand gefertigt, wobei natürlich die Zubehörteile wie Bleche und Wicklungen maschinell hergestellt werden.
    2,3 MW und mehr, na, schon mal gesehen?“

    Sehr geehrter Herr Demming,

    auch Computer werden letztlich noch von Hand zusammengebaut – aus den überwiegend industriell produzierten Einzelteilen.

    Ich hatte das mit „arbeitsintensive „Einzelfertigung““ dahingehend verstanden, dass man die Wicklung manuell fertigt – was mich verwundert hat.

    Aber nun ist die Sache ja geklärt.

    mfG

  14. #100 Sabrina Schwanczar

    Sehr geehrte Frau Schwanczar,

    Ihren Beitrag #100 habe ich gerade erst gelesen. Ich habe auch nicht immer die Zeit und Lust mir alle Beiträge aktuell reinzuziehen.

    – Schade, ich hatte zwischendurch den Eindruck, dass Sie im Gegensatz zu Ihrer KKW- Phobie bei technischen Dingen fachlich erfahrener wären.

    Bei der größeren Weltfirma, für die ich Geld verdiene, werden auch heute noch Trafos in der Leistungsklasse die hier notwendig ist, von Hand gefertigt, wobei natürlich die Zubehörteile wie Bleche und Wicklungen maschinell hergestellt werden.
    2,3 MW und mehr, na, schon mal gesehen?

    Schaltnetzteile sind ein alter Hut, schön wenn Sie das auch kennen. Bereits Anfang der 90er haben wir einen 3,5kW Trafo in Zigarettenschachtelgröße entwickelt und eingesetzt.

    Ur-alt Denken ist, wenn es ums Geld geht, gar nicht so schlecht. Das trifft auch für das uralte unternehmerische Risiko zu. Doch, wenn ein Erzeugnis nicht gekauft wird – jetzt, wo die Firma das Geld braucht, um auch ein paar leider eingestellte Fantasten mit durchzufüttern, dann endet das, ob der Unternehmer will oder nicht, in der Entlassung von zuviel Mannschaft.

    Nachdem wie Sie sich bislang hier dargestellt haben, würde ich Sie zu letzteren zählen.

  15. #110 und #111

    Ich möchte mich weiter nicht einmischen, aber Neodym bedingt nicht „getriebelos“ oder umgekehrt.

    „Getriebelos“ ist die Idee auf ein geräuschvolles und störungsanfälligeres Bauteil zu verzichten.
    Der Generator wird im Durchmesser größer gebaut und dreht langsamer (unterhalb der Schallgeschwindigkeit an der Blattspitze), dafür können die Flügel länger werden.

    Permanentmagneten im Generator erlauben den Verzicht auf Fremderregung (Wirkungsgrad), Neodym ist besonders leistungsstark. Wie Frau Schanczar korrekt schrieb „…Magneten damit stärker und/oder kleiner …“
    Bei den eh‘ so teuren WKA ist das nur ein kleiner Kostenpunkt.

    +++++++++++++++++
    An ganz anderer Stelle:
    Ohne emotionale Angriffe würde es mir besser gefallen.

  16. @ H. Burowski #112

    Wann merken Sie eigentlich, daß Sie Dummfug schreiben? Kaufen Sie sich das Buch von Betz oder leihen Sie es sich. Steht ne Menge drin über die Uralttechnik Windmühle.

  17. #96: Herr Heinzow
    “ Im unteren Bereich einer Windmühle ist bei einer Windscherung die Vortriebskraft entsprechend Formel 1 (man beachte, dass der Auftriebsbeiwert nichtlinear vom Anstellwinkel abhängt, ebenso der Widerstandsbeiwert) niedriger ist als im oberen Bereich, was dann bei einer dreiflügligen Windmühle dazu führt, dass die per Generator abgegebene Energie mit der dreifachen Frequenz der Rotationsfrequenz der Windmühlenflügel in der Amplitude in Abhängigkeit von der Windscherung schwankt.“

    Die Energie verteilt sich gleichmäßig auf alle Rotorblätter, gleiche Masse und gleicher Winkel zwischen den Rotorblättern vorausgesetzt.
    Wenn Ihre Behauptung stimmt, müsste sich das Trägheitsmoment in gleicher Frequenz ändern. Das geht nur durch Änderung der Masse und/oder der Winkelgeschwindigkeit. Beides ändert sich aber nicht, zumindest in den von Ihnen vorgegebenen Zeitabschnitten. Ein rotierendes System, einmal in Schwung gebracht, verliert sein Trägheitsmoment nicht (siehe Erdrotation), es sei denn, sie zaubern eine Kraft hervor, die dem Trägheitsmoment an den Rotorblättern entgegenwirkt. Bin gespannt auf Ihre Zauberkünste.

    Gruß Holger Burowski

    PS: Ich müsste zwangsweise mein Abitur in einem Verbrecherstaat machen und hat keine Chance, die „Freiheit“ (ich nenne es eher Dünnbrettbohrerei), Fächer abzuwählen, die keine Laberfächer sind.
    Mein Physiklehrer hatte übrigens die Marotte, jeden Beweis in der Physik mit „Die Summe über alle Energien ist konstant“ und in der nächsten Zeile „Die Summe aller Energien vor der Energieumwandlung ist gleich der Summe aller Energien nach der Energieumwandlung“ zu beginnen – genial, damit bekommt man alles hergeleitet.

    Mein einziger Fehler bestand darin, dass ich von Volumenelementen und nicht von Massepunkten in meinem Beitrag geschrieben habe (siehe Wikipedia, Trägheitsmoment, da wird der Übergang von kinetischer Energie in Rotationsenergie erklärt)

  18. Sehr geehrter Herr Woitoll,

    Ich hatte mich schon etwas kundig gemacht, warum man Permanentmagneten heute teilweise unter Verwendung von Neodym herstellt. Deswegen schrieb ich ja, dass das ein Frage der Wirtschaftlichkeit ist.

    Einerseits kostet dessen Gewinnung mehr als die herkömmlichen Materialien in Permanentmagneten, andererseits kann man die Magneten damit stärker und/oder kleiner gestalten.

    „An der Größe bzw. Höhe können Sie nicht mehr viel ändern, schauen Sie mal nach den Massen, die für die E 126 verbaut werden müssen: Fundament ca. 3500 t Stahl und Beton, Mast ca 2500 t Stahl und Beton, Generator 220 t, ein Flügel 90 t Stahl und GFK – eine unglaubliche Verschwendung von Ressourcen!“

    Von einer Vergrößerung hatte ich nicht gesprochen. Ich denke sogar, dass diese Riesenwindmühlen wieder vom Markt verschwinden werden, weil die Beanspruchungen im Vergleich zu den Materialeigenschaften sehr hoch sind, was einer hohen Lebensdauer und geringem Instandhaltungsaufwand entgegensteht.

    Ich meine vielmehr, dass bei der Dimensionierung von WKA versucht werden muss, dabei das Optimum zu finden.

    Herr Heinzow hatte dazu ja einige sehr interessante Ausführungen gemacht.

    Ich meine, wenn eine WKA mit den derzeitigen Einspeisevergütungen wirtschaftlich ist, wenn sie bereits nach 20 Jahren wieder abgebaut wird, dann ist die Wirtschaftlichkeit bei wesentlich längerer Lebensdauer auch ohne Subventionen erreichbar, selbst unter Beachtung von Zwischenspeicherung wie bei der Pilotanlage in/bei Prenzlau.

    Subventionen führen eben auch dazu, dass man die Windkraftanlagen etwas teurer verkaufen kann, als ohne die garantierte Einspeisevergütungs(Subvention).

    Geringerer Preis und ein mehrfaches an Lebensdauer bei einfachem Austausch der Verschleißteile – da kann ich mir schon vorstellen, dass die Sache tatsächlich wirtschaftlich wird, wie der Vertreter von Siemens dies für manche WKAs schon heute behauptet.

    Und es ist ja kein Dauerzustand, dass ständig je zwei Wochen lang die Windkraftanlagen zu viel oder zu wenig Strom liefern.
    Dann müssen eben auch mal Gaskraftwerke zugeschaltet werden.

    Und selbstverständlich muss die Energieversorgung gesichert sein, wenn mal zu wenig Wind herrscht. An diesem Maßstab muss sich der Ausbau der Windenergie orientieren.

    Nichts desto trotz bin ich gegen die großflächige Einführung einer Technik, wenn sie noch zu unausgereift, zu weit entfernt von der Wirtschaftlichkeit ist.

    mfG

  19. Liebe Frau Schwanczar,

    Neodym braucht man für die neuen getriebelosen Windmühlen, statt Getriebe haben die einen Permamentmagneten. Und aus Neodym kann man nun einmal die stärksten Magneten herstellen. Hat auch der Prof bei der GSI gesagt und an die Kinder beim Start der Kinderuniversität Darmstadt einen kleinen Magneten aus Neodym verteilt. Der Einsatz von Permanentmagneten anstelle von Getrieben – und damit auch der Einsatz von Neodym – ist also eine Folge der von Ihnen gewünschten ingenieursmäßigen Verbesserung der Uralttechnologie Windmühle.

    An der Größe bzw. Höhe können Sie nicht mehr viel ändern, schauen Sie mal nach den Massen, die für die E 126 verbaut werden müssen: Fundament ca. 3500 t Stahl und Beton, Mast ca 2500 t Stahl und Beton, Generator 220 t, ein Flügel 90 t Stahl und GFK – eine unglaubliche Verschwendung von Ressourcen!

    Aber trösten Sie sich: Wenn im Winter die Stromausfälle kommen werden sich die Windrädchen weiter drehen. Strom erzeugen sie dann nicht, Sie werden weiter frieren und im Dunkeln sitzen – aber der Windmüller streicht trotzdem seine Subventionen ein.

    Das Leben kann so schön sein!

    Gruß aus Südhessen

  20. @Sabrina

    Hmm, ich dachte wir wollen effizientere WKA bauen, der vielbeschworene Fortschritt und so?
    Neodym und Dysprosium werden als Permanetmagneten in getriebelosen WKA für die Synchrongeneratoren benötigt.
    Ok, müssen wir ja nicht unbedingt haben, ackern wir eben weiter mit störanfällige Getriebe rum, macht sich dann besonders gut in Off-Shore Windparks, wo man ja „jederzeit“ ran kann zum reparieren.
    Wenns nach mir gänge, bräuchte ich überhaupt keine Windräder….aber dat steht auf einen ganz anderen Blatt.

    „“““Die war 2007 vom NREL in Auftrag gegeben worden, nachdem es bei verschiedenen Herstellern wiederholt zu Getriebeschäden gekommen war, unter anderem bei 2,5-Megawatt-Anlagen von Clipper Windpower. Der dänische Hersteller Vestas hatte gar sämtliche Generatoren in den 30 Windrädern des Offshore-Parks Kentish Flats in Großbritannien nach nur zwei Jahren austauschen müssen. Die NREL-Studie kam schließlich zu dem Ergebnis, dass die meisten Windrad-Getriebe „deutlich kürzer“ als die 20 Betriebsjahre halten, für die sie ausgelegt sind.““““““
    http://www.heise.de/tr/artikel/Windkraft-ohne-Umweg-985824.html

    MfG
    H.E.

  21. @107: Heinz Eng

    Wo sehen Sie die zwingende technische Notwendigkeit, in Windkraftanlagen Neodym einzusetzen, Sie schreiben doch selbst, dass bei 5/6 der WKA kein neodym eingesetzt wird?

    Es gibt diese Notwendigkeit bei Windkraftanlagen genausowenig bei anderen Kraftwerken.

    Wenn Neodym dennoch verwendet wird bzw. wurde, dann eben, weil deren Preis wohl geringer ist bzw. war, als der Nutzen. Andernfalls würde man auf Neodym verzichten.

    Die auf Wikipedia verlinkte Literaturstelle

    „12.? Ca. 2 t Neodymium werden für jede Windturbine benötigt: „Around two tonnes of neodymium are needed for each wind turbine““

    vergessen Sie bitte.

    Wenn das stimmen würde, dann bräuchte jeder Elektromotor und jeder Generator Neodym.

    Neodym als Argument gegen WKA ist einfach Quatsch.

    Das einzige was derzeit gegen WKA spricht, ist deren zu hohe Subventionierung, weshalb diese viel zu teuer am Markt angeboten und bekannte Verbesserungsmöglichkeiten nicht ausgeschöpft werden.

    mfG

  22. @101 Sabrina

    Neodym
    „“““Neodym (Nomenklaturempfehlung war zeitweise: Neodymium) ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Nd und der Ordnungszahl 60. Im Periodensystem steht es in der Gruppe der Lanthanoide und zählt damit auch zu den Metallen der seltenen Erden…..
    .
    Sie werden genutzt für Kernspintomographen, Mikromotoren und Festplatten (Positionierung der Schreib-/Leseköpfe), Dauermagnet-Rotoren (z. B. Schritt- und Servomotoren, effiziente permanenterregte Gleichstrommaschinen z.B. in einigen Windkraftanlagentypen[12](rund einem Sechstel……““““
    http://de.wikipedia.org/wiki/Neodym

    So, und nun durchdenken wir unsere Aussage noch mal ganz brav, Frau Schwanczar

    MfG

  23. #91: Stefan Steger sagt:am Freitag, 11.11.2011, 12:59

    @#86, Herr Burowski;
    „.. ist die vektorielle Addition der Energie an den einzelnen Rotorblättern..“

    ?? Seit wann ist die Energie ein Vektor ??

    Aber indirekt und ungewollt haben Sie vielleicht recht:
    Addieren wir bei einem dreiflügeligen Windrad die kinetischen Energien der drei Flügel an Hand der Bewegungsrichtung der Flügel vektoriell, kommt als Energiesumme NULL heraus, weil sich bei Winkeln von jeweils 120 Grad zwischen den Flügeln die Energieinhalte der drei Flügel zu exakt NULL addieren.

    Womit bewiesen wäre, dass der Energieinhalt von Windrädern immer Null ist….
    Das wollten Sie uns doch sagen – oder?“

    Haben sie auch Ökonomie studiert ?

  24. @39 Herr Schregle, Herr Limburg

    ich bin dann bereit, die Aufsichts- und Genehmigungsbehörde für die zu gründenden Strombrokerfirma in CZ oder SK zu übernehmen.

    Gern auch in Zusammenarbeit mit einer Anitkorruptionsbehörde.

    Die Sicherheit darf nicht wirtschaftlichen Erwägungen untergeordnet werden.

    Mit freundlichen Grüssen

  25. #47: Thomas Heinzow sagt:am Mittwoch, 09.11.2011, 13:05

    @ Karl Rannseyer #44

    Eines zeigt Ihr Beitrag: Sie haben den Unrechtsstaat „DDR“ und was damals geschehen ist, immer noch nicht aufgearbeitet.“

    Zum Thema Unrechtsstaat:

    http://www.gesetze-im-internet.de/tsg/__8.html
    =
    http://tinyurl.com/cwllzqu

    (1) Auf Antrag einer Person, die sich auf Grund ihrer transsexuellen Prägung nicht mehr dem in ihrem Geburtseintrag angegebenen, sondern dem anderen Geschlecht als zugehörig empfindet und die seit mindestens drei Jahren unter dem Zwang steht, ihren Vorstellungen entsprechend zu leben, ist vom Gericht festzustellen, daß sie als dem anderen Geschlecht zugehörig anzusehen ist, wenn sie

    3. dauernd fortpflanzungsunfähig ist und
    4. sich einem ihre äußeren Geschlechtsmerkmale verändernden operativen Eingriff unterzogen hat, durch den eine deutliche Annäherung an das Erscheinungsbild des anderen Geschlechts erreicht worden ist.

    Im übrigen weiß man seit den Forschungen zur Antibabypille, dass es Transsexualität nicht gibt, sondern Zwittrigkeit (Intersexualität) vorliegt, wobei die sexuelle Identität lediglich ein Ausprägungsmerkmal der vorliegenden Zwittrigkeit ist.

    Herr Heinzow,

    Sie sind das, was man in der DDR eine 150%igen Genossen genannt hätte – stramm dem eingetrichterten Weltbild folgend und blind für die Realität.

    Und immer feste die eigenen Defizite auf andere projizieren.

    mfG

  26. #27: Thomas Heinzow sagt:am Dienstag, 08.11.2011, 15:45

    Und wenn die naturwissenschaftliche Ausbildung so gut war, wieso war die „DDR“ so schlecht in der Technik und konnte noch nicht einmal Computer herstellen oder Viertaktmotoren?“

    Sehr geehrter Herr Heinzow,

    Ihr Selbstbewusstsein ist weitaus größer als Ihr tatsächlicher Wissensstand.

    Die DDR hat von Anfang an Computer hergestellt und selbst Prozessorchips produziert, die den damals gängigen Z80 (kompatibler Prozessor aus DDR-Produktion: U880) und dessen Vorgängern Intel 8008 (DDR U808) entsprachen und ist die Entwicklung dann zu den 16- und 32-Bit-Prozessoren mitgegangen.

    Ein paar Literaturtips:

    – Einführung in die 16-Bit-Mikrorechentechnik [Sechzehn-Bit-Mikrorechentechnik] mit dem K 1810 WM 86 / Heinz Bäurich ; Hans Barthold
    http://d-nb.info/890469911

    – Programmierung des 16-Bit-Mikroprozessorsystems [Sechzehnbitmikroprozessorsystems] U 8000 / Heinz Brennenstuhl
    http://d-nb.info/880892862

    – Mikrorechner – Programmunterlagen : Arbeitsblätter Z80, I8080, U808 / Technische Hochschule Karl-Marx-Stadt, Sektion: Informationstechnik, WB: Informationselektronik, Geräte und Systeme
    http://d-nb.info/970647816

    Auch 32-Bit Porzessoren wurden in der DDR hergestellt:

    http://de.wikipedia.org/wiki/MME_U80701

    Die DDR konnte auch Autos herstellen, auch 4-Takt-Motoren. Entsprechende Entwicklungen wurden aufgrund politischer Vorgaben nicht in die Produktion umgesetzt und deshalb ins Ausland verkauft.

    Herr Heinzow – bei Ihnen hat aber die Propaganda ganz schön Spuren hinterlassen. Zuviel Löwenqual gesehen?

    mfG

  27. #24: Kristin Scharnowski sagt:am Dienstag, 08.11.2011, 13:06

    @ # 18 Heinzow
    Schüler, lieber Herr Heinzow, hatten kein Parteibuch!
    Ich habe in der DDR ein naturwissenschaftliches Abitur gemacht, ohne proletarische Herkunft, ohne Partei und ohne Stasi, und verbitte mir solche Beleidigungen. Nach allem, was ich damals von gleichaltriger Westverwandtschaft über deren naturwissenschaftliche Ausbildung an der Schule gehört habe, kann ich nur sagen: in diesem Punkt war das DDR-Schulsystem wohl besser.“

    Sehr geehrte Frau Scharnowski,

    die hatten dafür mehr Religion und sind deshalb viel anfälliger für religiös agierende Organisationen jeder Art. Deshalb glauben die gern alles, was als fachlich daher kommt, also folgerichtig auch an den Klimawandel.

    Wenn man in die AGW-Foren schaut, dann sind das in erster Linie und überproportional Westdeutsche, die den Unsinn glauben.

    mfG

  28. #20: Heinz Eng

    „seltene Erden“

    Sehr geehrter Herr Eng,

    die seltenen Erden braucht man nicht bei Kraftwerken, auch nicht bei Windkraftwerken.

    mfG

  29. @ Heinzow und Demming,

    auch mich stört es, wenn eine Technik schon dann in großem Stil eingeführt wird, wenn sie noch nicht wirtschaftlich ist und obwohl deren Entwicklungspotential bei weitem noch nicht ausgeschöpft ist.

    Jedoch gibt es entgegen Ihrer Auffassung sehr wohl Möglichkeiten, die Wirtschaftlichkeit der WKAs entscheident zu verbessern und diese auch konkurrenzfähig gegenüber anderen Energieerzeugungstechniken zu machen.

    Zwei entscheidende Stellschrauben, um die Wirtschaftlichkeit der Windkraftanlage zu verbessern, die Sie ausblenden sind:
    – Lebendsdauer
    – Instandhaltungsaufwand

    Es gibt dabei noch eine ganze Reihe von Dingen, wo sehr wohl optimiert werden kann unter Einsatz von Wissenschaft, insbesondere Mathematik, die einem alten Windmüller überhaupt nicht geläufig waren:

    – die optimale Höhe des Windrades für den günstigsten Quotienten aus Energieausbeute und Kosten
    – das optimale Verhältnis von Größe einer WKA und Belastbarkeit des Materials.

    Windmühlen, die nach 20 Jahren abgerissen werden müssen, sind indiskutabel.

    Ich würde gern mal von Herrn Heinzow wissen, woher er das eigentlich hat, dass eine Windkraftanlage nur 20 Jahre Lebensdauer hat ?
    Ich habe bei meinen Recherchen nichts gefunden, das diese Behauptung stützt.

    @ Herr Demming:

    Auch bei anderen Kraftwerken gilt das von Ihnen zu einzelnen Baugruppen gesagte in gleicher Weise.

    Ich kann Ihnen allerdings versichern, das Trafos heutzutage nicht mehr in Handarbeit gefertigt werden, sndern schon seit vielen Jahrzehnten maschinell.

    Von einem Schaltnetzteil haben sie wohl noch nichts gehört. Damit können Sie die Größe eines Trafos auf einen Bruchteil reduzieren.
    Ist Ihnen aber egal – ein Trafo ist ja Uralt-Technik.

    Auch Autos sind Uralt-Technik.

    Ich meine, dass Ihr Denken ein Uralt-Denken ist.

    Es ist der engstirnige betriebswirtschaftliche Blick, der nur eine aktuelle und kurzzeitige Konkurrenzsituation sieht.
    Dabei wird sehr gern außer acht gelassen, wie sich die Rahmenbedingungen in der Zukunft ändern werden und wie dann die wirtschaftlichen Betrachtungen ausfallen.

    Und genau das verschweigen Sie geflissentlich, Herr Heinzow, dass Ihre Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen nur unter bestimmten Bedingungen gelten.

    Dieser Blick ist es, der dann sagt, dass die Ausbeutung von Ölschiefern niemals wirtschaftlich ist.
    Mittlerweile werden diese Vorkommen ausgebeutet, weil dies aufgrund des gestiegenen Ölpreises nun doch wirtschaftlich geworden ist.

    Wenn man das Beispiel Ölschiefer vor Augen hat, dann ist absehbar, dass die Energieerzeugung aus Wind die Wirtschaftlichkeit definitiv erreichen wird – trotz der mit den Energiepreisen steigenden Herstellungskosten.

    Bei Photovoltaik sehe ich das derzeit noch nicht.

    mfG

  30. —Energiewende—

    Ich kann mich noch gut an die „geistig-moralische Wende“- eines Herrn Helmut K. erinnern. Was war das Ergebnis? Man sollte sehr aufmerksam sein, wenn Politiker das Wort „Wende“ in den Mund nehmen.

  31. Mal 2 Beispiele, wie es mit der „Dialogfähigkeit“ bei einigen Herrschaften bestellt ist

    1. Beispiel:

    „Atomstromstreit an ETH Zürich
    Die ETH gibt eine knappe halbe Million Euro für Ökostrom aus. Das soll sich nun ändern.

    Die ETH Zürich zieht konkrete Energieforschung dem Bezug von teurerem Naturpowerstrom vor. Die Hochschulleitung ist auf Anfang 2011 von diesem auf den günstigeren Mixpower mit einem grossen Anteil Atomstrom umgestiegen. Die Studierenden sind damit gar nicht einverstanden.

    800.000 Franken Mehrkosten

    Bis vor einem Jahr deckte die ETH Zürich ihren Strombedarf zu 98% mit Naturpower-Strom vom Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz). Im Herbst 2010 stieg sie um auf ewz.Mixpower-Strom aus Kernkraft, Wasserkraft und Kehricht. Naturpower-Strom aus erneuerbaren Energien hatte der ETH Zürich jährlich wiederkehrende Mehrkosten von rund 800.000 Franken (646.000 Euro) beschert. 2% sind weiterhin Ökostrom.

    Unmut der Studierenden

    Begründet wird dies damit, dass man das Geld lieber direkt in die Forschung und Ausbildung investiere, wie ETH-Sprecher Roman Klingler am Montag auf Anfrage der sda eine Meldung des «Tages-Anzeiger» bestätigte. Damit könne man an der ETH am meisten bewirken. In einem Brief an die Hochschulleitung haben Studierende ihrem Unmut über den Entscheid Ausdruck gegeben. Man dürfe nicht nur betriebswirtschaftlich denken, monieren sie.

    Meinungsverschiedenheit

    Es gebe „eine Meinungsverschiedenheit“, bestätigte Klingler. Von einem eigentlichen „Konflikt“ könne man aber nicht sprechen. Demnächst finde ein Gespräch zwischen ETH-Leitung und Studierenden statt. Seit Jahren sei man daran, die Energieforschung auszuweiten, sagte Klingler: So seien in den letzten Jahren rund 5 zusätzliche Millionen Franken jährlich in diesen Bereich gesteckt worden. Dies unter anderem für mehrere zusätzliche Professuren samt entsprechendem Team und Infrastruktur.Der Entscheid, die Energieforschung auszubauen, sei notabene vor Fukushima gefallen, präzisierte Klingler. Und jetzt, nach dem Atom-Ausstiegs-Entscheid, sei es «umso wichtiger, dass die Forschung die noch bestehenden Wissenslücken zur beschlossenen Energiewende füllen kann».

    Grüne Vorwürfe

    Im Zürcher Kantonsrat war die Kündigung des Ökostrom-Abos am Montag kurz ein Thema. In einer Fraktionserklärung werfen die Grünen ETH-Präsident Ralph Eichler vor, er habe «die Zeichen der Zeit ganz offenkundig nicht erkannt». Mit seiner Haltung sei er der falsche Mann zur falschen Zeit am falschen Ort. Eichler selbst war am Montag nicht erreichbar.“

    ——————————-

    Ich hoffe, der ETH-Präsident bleibt bei seiner Entscheidung.

    ——————————–

    2. Beispiel:

    Atomstrom: Ja, bitte!
    04.11.2011 – BAD SOBERNHEIM

    Von Gerhard Benz

    VERSORGUNG Entscheidung des Hauptausschusses der Stadt sorgt für Unmut / „Es ging nur ums Geld“

    Der Hauptausschuss sagt „Atomstrom: Ja, danke“. Das war es dann wohl mit der Energiewende in Bad Sobernheim.

    Die Entscheidung des Ausschusses hinter verschlossenen Türen gegen ökologisch erzeugten Strom kann Volker Kohrs immer noch nicht fassen: „Eigentlich fehlen mir immer noch die Worte, um das zu beschreiben, was gerade entschieden wurde: fünf weitere Jahre Bezug von Normalstrom (Atomstrom) durch die Stadt“.

    „Da war nichts Konspiratives dabei.“

    Das grüne Ratsmitglied, und auch zahlreiche Bürger, sind empört über diesen Beschluss. Kohrs, der schon vor Jahren auf sogenannten Stromwechselpartys die Trommel für alternativ erzeugte Energie gerührt hatte, versteht die Welt nicht mehr: „Atomkraftwerke sind nicht beherrschbar und Kohlekraftwerke durch ihre Emissionen mit für einen raschen Klimawandel verantwortlich. Dies lernen unsere Kinder in der Schule“.

    —————————–

    „Dies lernen unsere Kinder in der Schule.“

    Ein Satz der mir besonders „gefällt“. Der Satz stimmt. Schon unsere Jüngsten werden von Lehrerinnen und Lehrern indoktriniert, die nicht, wie es noch zu meiner Schulzeit war, neutral ihren Stoff vermitteln, sondern die ständig ihren natur-unwissenschaftlichen grünen Schleim und Unsinn absondern.

    Diese Art der Gehirnwäsche widert mich besonders an.

    Die Folgen dieser neo-bäuerlichen grünen Kultur- und Schollenromantik, wird die Industrination Deutschland in ein paar Jahren bitter bezahlen.

    PS:
    Ich war in den letzten Tagen sehr aktiv und habe auch andere Websites angeschrieben, natürlich Seiten die Pro-Kernenergie sind. Eine Reaktion habe ich noch nicht vernommen, was mich ein wenig ärgert.

  32. Lieber Herr Burowski,

    Sie verwechseln die Rotorenergie mit dem Energietransfer des Windfeldes auf das Windrad. Die kinetische Rotorenergie ist uebrigens 0.5J omega^2, wobei J das Traegheitsmoment des Rades ist. Sie haben bei Ihrer Integration uebersehen, dass Sie die Radiale Massenverteilung mitnehmen muessen, und massen u d nicht volumensbezogene kinetische Energie integrieren muessen, das Traegheitsmoment ist bekanntlich dieses Integral.

    Trotzdem ist nicht klar, was Heinzow hier eigentlich sagen will. Meint er, es kaeme auf die Hoehe der Tiefsten Stelle des Rotorblatts statt auf die Nabenhoehe an?

  33. @ MEstermeier #93

    Energieumwandlung der kinetischen Energie des Windes in Bodennähe mittels Windmühlen erfolgt wie folgt:

    Das aerodynamische Prinzip einer „modernen“ Windmühle entspricht der eines Lateiner-Segels (Abwandlungen nutzen Jollen, Yachten und Schoner, die Wikinger nutzten Rahsegel) oder einer Tragfläche. Allerdings ist diese „Tragfläche“ bei Windmühlen in sich verdrillt und hat ein Profil entsprechend dem von Flugzeugen. Strömt die Luft um ein solches Profil, beispielsweise mit Anstellwinkeln von -6° bis 10° (Winkel zwischen Windvektor und Sekante des Profils) entsteht ein positiver Auftrieb, ab negativen Winkeln von -6° ergibtt sich ein negativer Auftrieb. Deshalb kann man auch mit Kunstflugzeugen im Rückenflug fliegen. Gleichzeitig entsteht am Tragflügel aber auch eine Widerstandskraft entsprechend dem dritten newtonschen Axiom und der Reibung.
    Ist der Anstellwinkel zwischen anströmender Luft und der Sekante > -6° und < als z.B.8°, entsteht eine Vortriebskraft senkrecht zur Rotorachse. Die Kunst der Windmühlenflügelbauer besteht nun darin die Verdrillung so zu gestalten, dass bei einer Windgeschwindigkeit von ca. 8 m/s (Dreiflügler) in Abhängigkeit von der Entfernung zur Rotorachse wegen der zunehmenden Anströmgeschwindigkeit (und des wegen der Windscherung wechselnden Anströmwinkels) immer der optimale Anstellwinkel gegeben ist und somit der spezifische Energieverlust minimal ist. Für die Vortriebskraft gilt die Gleichung. (1) F = (Auftriebsbeiwert*cos(alpha) – Widerstandsbeiwert*sin(alpha))*Luftdichte*v²*Fläche/2 Für die geleistete Arbeit gilt allgemein die Gleichung: (2) P(r) = Integral F*ds(r), wobei gilt, dass F das Integral der in r an den Windmühlenflügeln greifenden Kräfte ist, die nicht parallel zur Achse ausgerichtet sind, denn die leisten keine Arbeit. Daraus folgt, dass die gewinnbare Energie theoretisch mit der dritten Potenz der wirksamen Windgeschwindigkeit parallel zur Rotorachse wächst. Im unteren Bereich einer Windmühle ist bei einer Windscherung die Vortriebskraft entsprechend Formel 1 (man beachte, dass der Auftriebsbeiwert nichtlinear vom Anstellwinkel abhängt, ebenso der Widerstandsbeiwert) niedriger ist als im oberen Bereich, was dann bei einer dreiflügligen Windmühle dazu führt, dass die per Generator abgegebene Energie mit der dreifachen Frequenz der Rotationsfrequenz der Windmühlenflügel in der Amplitude in Abhängigkeit von der Windscherung schwankt.

  34. @ MEstermeier #93

    Sehr geehrte/r Frau/Herr Estermeier,

    was ist denn an dem Geschreibsel des Herrn Burowski vernünftig?

    Ich würde das in der Schülerzeitung eines mat.-nat. Gymnasiums unter Satire veröffentlichen.

  35. @ H.Burowski #89

    „“Ob man an math.-nat.-Gymnasien Physik und Mathe abwählen kann?“

    Bei den kleinfürstlichen bundesrepublikanischen Bildungssystem kann man die Frage nur mit JA beantworten.“

    Ihnen scheint das ja gelungen zu sein.

    #… die klassische Mechanik infrage zu stellen, nur sollte man sie vorher verstanden haben.“

    Welch wahres Wort, aber Sie haben das, was Sie unter klassischer Mechanik verstehen, offensichtlich nicht begriffen.

    Lesen Sie mal Goldstein, Klassische Mechanik, da wird Ihnen geholfen. Die „Klassische Mechanik“ gehört übrigens zur Theoretischen Physik. Da gibt es so leckere Sachen wie Lagrangesche Mechanik oder virtuelle Verschiebung nach d’Alembert.

  36. @ Herren Burowsk und Heinzow

    Um eure Debatte mal in verwertbare Bahnen zu lenken:
    Ein großes Windrad benötigt mehr Anlaufenergie (Wind oder E-Motor?) als ein kleineres. Wie verhält sich das, wenn sich das Ding mal dreht?

    mfg
    Markus Estermeier

  37. @ M.Weber #82

    „IM und K-Geschichten sind Geschichte, aus, erledigt,vorbei. (Btw, jeder Mensch hat das Recht seine Meinung zu ändern)“

    Recht auf Meinungsänderung? Sicher, aber tun das Überzeugungstäter tatsächlich?

    „Es gilt, die neuen „Herren“ von ihrem hohen Ross zu holen, bevor sie richtig im Sattel sitzen.“
    Gegen Dummheit ist noch kein Kraut gewachsen. Derzeit werden wir von der Dummheit regiert. Interessanter Artikel in der FAZ:

    Europa im Bann der Todeszinsen

    Gleichzeitig kann man lesen, daß Schäuble mal so 26 Milliarden Schulden macht.

    Dazu dann der dümmliche Spruch:
    „Mit dem Haushalt gelinge der Koalition „ein wichtiger Dreiklang aus Konsolidierung, Investitionen und Entlastungen“, erklärten die Fraktionen von Union und FDP. So würden die Vorgaben der Schuldenbremse „bei weitem übererfüllt“

    Und der ex-Minister ohne Geschäftsbereich im Kabinett Modrow läßt verlauten:
    Wenn in Brandenburg nicht in Wäldern und Naturschutzgebieten Windmühlen gebaut werden, ist der Industriestandort Deutschland gefährdet.

    Soviel zu den sog. „alten Seilschaften“.

  38. @#86, Herr Burowski;
    „.. ist die vektorielle Addition der Energie an den einzelnen Rotorblättern..“

    ?? Seit wann ist die Energie ein Vektor ??

    Aber indirekt und ungewollt haben Sie vielleicht recht:
    Addieren wir bei einem dreiflügeligen Windrad die kinetischen Energien der drei Flügel an Hand der Bewegungsrichtung der Flügel vektoriell, kommt als Energiesumme NULL heraus, weil sich bei Winkeln von jeweils 120 Grad zwischen den Flügeln die Energieinhalte der drei Flügel zu exakt NULL addieren.

    Womit bewiesen wäre, dass der Energieinhalt von Windrädern immer Null ist….
    Das wollten Sie uns doch sagen – oder?

  39. #87:H.Heinzow.
    „(Zitat H.Burowski)Nimmt man ein beliebiges, gleichgroßes Volumenelement aus jeden der Rotorblättern, dass den gleichen Abstand zur Rotationsachse hat, so hat jedes dieser Volumenelemente die gleiche Geschwindigkeit und daraus abgeleitet, die gleiche kinetische Energie (m/2*v^2), egal wie groß aufgrund der Windscherung die Windgeschwindigkeit tatsächlich an dem Volumenelement ist.“

    Antwort H.Heinzow
    „Sie erzählen dummes Zeug, so wie bei der Eigenkapitalrendite. Mehr ist zu Ihrem Geschreibsel nicht festzustellen.“

    Es steht Ihne völlig frei die klassische Mechanik infrage zu stellen, nur sollte man sie vorher verstanden haben.

    Gruß Holger Burowski

  40. #85: H. Heinzow:
    „Demnächst preisen Sie Wassermühlenräder als Wasserturbinen an.“

    Für mich ist die physikalische Definition der Turbine massgeblich (#83); die pseudowissenschaftliche ökonomisch-soziologische Definition ist für einen naturwissenschaftlich denkenden Mitbürger bedeutungslos.

    „Ob man an math.-nat.-Gymnasien Physik und Mathe abwählen kann?“

    Bei den kleinfürstlichen bundesrepublikanischen Bildungssystem kann man die Frage nur mit JA beantworten.

    Gruß Holger Burowski

  41. @Holger Burowski #86
    Der Wirkungsgrad und damit die Wirtschaftlichkeit eines Windradparks (Rad-Flügel) ist geringer als die eines Kohle- oder Kernkraftwerks (Enegiemix vor 2011 als Hauptsäule der Energieversorung in und für Deutschland).
    Jetzt hat unsere Öko- und Ethikbeauftragte Kanzlerin Merkel, in Eigenverantwortung für Deutschland beschlossen, unseren wirtschafltichen und zuverlässig effektiv arbeitenden Energiemixpark aus Kohle,Uran,Gas und Wasser als Hauptseule abzuschaffen und durch Wind,Sonne,Gas und Einsparungen zu ersetzen.
    Jetzt muss sich doch jeder rational denkender Mensch fragen (und ich gehe davon aus, dass Sie auch so ein Mensch sind) was Fr. Merkel mit ihrer alleinigen Entscheidung einer Energiewende in Deutschland für das deutsche Volk gewonnen hat?!
    Sie ersetzt die 1.Klasse (Kohle,Uran,Gas,Wasser) durch die Holzklasse (Sonne,Wind,Biogas).
    Weiterhin hat sie mit dieser Entscheidung dazu beigetragen, dass der Streit unter deutschen Bürgern zunimmt. Die Lebensqualität für viele Bürger abnimmt. Wohlstand vernichtet wird. Natur und Landschaftsflächen zubetoniert werden und mit einen Spinnenfadengebilde an Stromtrassen überzogen wird.
    Frau Merkel handelt schon lange nicht mehr im interesse und „Zum Wohle des deutschen Volks“ sondern Sie täuscht bzw. lässt sich durch die Versprechen der Subventionsabgreiflobbyisten täuschen. Sie hält es eher mit Ethik und Religion als mit sozialer Marktwirschaft und technischen Sachverstand. Sie lässt sich mehr und mehr von der Ökowelt in deren ideolgische Träumerein gefangen halt. Das Reale geht ihr immer mehr verloren!

  42. @ H.Burowski #86

    „Nimmt man ein beliebiges, gleichgroßes Volumenelement aus jeden der Rotorblättern, dass den gleichen Abstand zur Rotationsachse hat, so hat jedes dieser Volumenelemente die gleiche Geschwindigkeit und daraus abgeleitet, die gleiche kinetische Energie (m/2*v^2), egal wie groß aufgrund der Windscherung die Windgeschwindigkeit tatsächlich an dem Volumenelement ist.“

    Sie erzählen dummes Zeug, so wie bei der Eigenkapitalrendite. Mehr ist zu Ihrem Geschreibsel nicht festzustellen.

  43. #66: H. Heinzow
    „Der maximale Wirkungsgrad von Windmühlen beträgt nach Betz (1925) knapp 60% der Strömungsenergie der Luft. Laut Herstellerangaben erreichen die dreiflügligen Windmühlen derzeit bei ca. 8 m/s Wind in Nabenhöhe elektrische Wirkungsgrade von knapp 50%. Nun gibt es aber eine Windscherung wegen der Bodenreibung, so dass die Rotorblätter nur in einem marginalen Bereich mit optimalem Anstellwinkel angeströmt werden und zudem, wie Sie richtig festgestellt haben, die nutzbare Energie kubisch mit der Windgeschwindigkeit wächst, also im unteren Bereich die Energieausbeute sehr viel geringer ist, als oben. 7,5 m/s in Nabenhöhe bei einer Windmühle mit 126m Rotordurchmesser und einer Nabenhöhe von 110m können oben in 173m Höhe 10 m/s und in 47 m Höhe 5m/s sein. Der nutzbare Energiegehalt in 173m Höhe beträgt das achtfache dessen, was in 47 m zur Verfügung steht. Schauen Sie mal unter Wettermast-Hamburg nach. Daraus resultiert dann, dass Windmühlen mit kleinerem Rotordurchmesser weniger Verluste durch die Windscherung haben, also der spezifische Ertrag bei gleicher Windgeschwindigkeit höher ist. Nun gibt es aber für kleine Windmühlen (Rotordurchmesser) keine technisch limitierte Bauhöhe des Turms, was heißt, dass der Turm der kleinen Windmühle immer so hoch gebaut werden kann, dass die oberen Tangenten der Rotorkreise dieselbe Höhe haben.“

    Vom max. Wirkungsgrad abgesehen ist die Erklärung falsch, wenn man davon ausgeht, dass die Strömungsenergie des Windes in Rotationsenergie umgewandelt wird und es zu keiner Verformung der Rotorblätter kommt.
    Nimmt man ein beliebiges, gleichgroßes Volumenelement aus jeden der Rotorblättern, dass den gleichen Abstand zur Rotationsachse hat, so hat jedes dieser Volumenelemente die gleiche Geschwindigkeit und daraus abgeleitet, die gleiche kinetische Energie (m/2*v^2), egal wie groß aufgrund der Windscherung die Windgeschwindigkeit tatsächlich an dem Volumenelement ist. Die Geschwindigkeit eines Volumenelementes bestimmt sich aus 2*pi*x*n; wobei x die Entfernung von der Rotationsachse in Meter und n die Drehzahl in 1/s ist. Die kinetische Energie eines Volumenelementes mit den Parametern der Windkraftanlage ist also 4*m*(pi*x*n)^2. Bei konstanter Drehzahl ist der einzig, veränderliche Parameter also x und somit kann die Gleichung weiter zu K*x^2 umgeformt werden, wobei K=4*m*pi^2*n^2 ist. Über die Veränderliche x^2 kann dann mit dem Integral von 0 bis zur Länge des Rotorblattes die kinetische Energie eines Rotorblattes bestimmt werden. Somit steht fest, dass die Energie (im Idealfall quadratisch) von der Länge des Rotorblattes abhängig ist. Der entscheidende Denkfehler in der Heinzowschen Begründung besteht darin, dass die Rotorblätter einzeln betrachtet werden und die Energie der Rotorblätter auf die tatsächliche Windgeschwindigkeit am Rotorblatt zurückgeführt wird. Das geht aber nicht, da der gesamte Rotor und die Rotorblätter ein fest miteinander verbundenes mechanisches System bildet und sich alle Rotorblätter gleich schnell bewegen. Die Energie des Rotorblattes, das sich in der größten Windgeschwindigkeit bewegt, verteilt seine Energie, auf die Rotorblätter, die sich in der geringeren Windgeschwindigkeit bewegen. Vereinfacht ausgedrückt, die Verteilung der Energie der einzelnen Rotorblätter ist die vektorielle Addition der Energie an den einzelnen Rotorblättern.

    Gruß Holger Burowski

  44. @ H.Burowski #83

    „Weder Bauform, noch Leistung oder Wirkungsgrad spielen dabei eine Rolle.“

    Demnächst preisen Sie Wassermühlenräder als Wasserturbinen an.

    „… denn für Pseudowissenschaften wählt man natürlich Physik und andere, richtige Wissenschaften natürlich ab.“

    Ob man an math.-nat.-Gymnasien Physik und Mathe abwählen kann?

    Mit der Begrifflichkeit der Wissenschaft hapert es bei Ihnen auch, so wie mit Ihrer Eigenkapitalrenditeberechnung. Schon verdrängt?

  45. Vorschlag:
    Könnte man nicht einen Thread als Anlaufstelle aufmachen, ausschließlich für Interessenten zum Bezug von Atomstrom?
    Es scheinen ja immer mehr zu werden.
    🙂

  46. #66: H.Heinzow
    „Der Begriff Windturbine ist übrigens auch falsch, denn selbst die dreiflügligen Windmühlen haben mit einer Turbine nichts gemein, denn Turbinen sind sehr viel leistungsfähiger als Windmühlen und anders aufgebaut.“

    Eine Turbine ist, physikalisch gesehen, eine Maschine, die die Energie, die in der Strömung von Gasen und Flüssigkeiten steckt in Rotationsenergie umwandelt. Weder Bauform, noch Leistung oder Wirkungsgrad spielen dabei eine Rolle.
    Nun muss nur noch die Frage beantwortet werden, ob es sich bei Luft um Gas handelt und ob an einer Windkraftanlage die Energie von Strömungsenergie in Rotationsenergie umgewandelt wird. Für Techniker sicher kein Problem, Ökonomen und Soziologen dürften es da wesentlich schwerer haben, denn für Pseudowissenschaften wählt man natürlich Physik und andere, richtige Wissenschaften natürlich ab.

    Gruß Holger Burowski

  47. Lieber Herr Heinzow
    Natürlich erlebe ich die allgegenwärtigen Steuerungsversuche. Manche sind harmlos, manche sind zu bekämpfen. Die Mechanismen sind mir geläufig. Was sich in der Klimawaandelgeschichte abzeichnet ist der Versuch der Herausbildung einer neuen Herrschaftskaste, die keine Demokratie mehr braucht, weil sie von einer (von ihr finanzierten) „Wissenschaft“ ausreichend bestätigt wird. Das gilt es abzuwehren. Und da ist DDR-Bashing überflüssig. Den Bürgern der DDR ist es gelungen aus eigener Kraft ihr System loszuwerden. Wir müssen erst noch schaffen, zu verhindern, daß sich der neue Adel etabliert. Dazu brauchen wir auch ihre Erfahrung, sie mussten was ähnliches ja Jahrzehnte aushalten. IM und K-Geschichten sind Geschichte, aus, erledigt,vorbei. (Btw, jeder Mensch hat das Recht seine Meinung zu ändern) Es gilt, die neuen „Herren“ von ihrem hohen Ross zu holen, bevor sie richtig im Sattel sitzen. Da finde ich ihre Beiträge gut und wichtig.
    MfG
    Michael Weber

  48. Herr Heinzow,

    „Es geht um Geld und Machterlangung. Putin mit seinem Erdgas ist beispielsweise einer der Profiteure der sog. Energiewende, denn um die Windmühlen auszuregeln braucht man schnell regelbare Gaskraftwerke, wenn man die schnell regelbaren KKW abgestellt hat.“

    Das sind Geschäfte, Gerhardt wußte schon, was er tat 😉

    Was ist mit der langsamen Unterwanderung, BMU, Nachhaltigkeitsrat.Töpfers Institut.

    Wir haben einen schleichenden Demokratieabbau und es stört keinen.

    Es ist wie in der Geschichte mit dem kochenden Frosch.

    http://tinyurl.com/cus4u2m

    Oder ,wie in „Die Besucher“

  49. Auch ich würde gern einen Lieferanten haben, der 100% Kernenergie einkauft. Um die unselige EEG und KWK Umlage wird man wohl nicht herumkommen. Die 2,05 Cent/kWh Ökosteuer fallen auch noch an.

    Übrigens:
    Der „Bürgerdiaolg“ des BMBF ist mit dem „Werk“ ‚Bürger-Report‘ (http://tinyurl.com/7jht4h3) am 6. November 2011 beendet wurden. Wer die vielen kritischen Kommentare während des zensierten „Dialoges“ verfolgt hat wird sich wundern (oder gerade nicht), was davon übrig geblieben ist.

  50. @ Michael Weber #65

    „mit Urteilen über fremdes Erleben.“

    Merken Sie nicht, wie ständig versucht wird unser aller Erleben fernzusteuern?
    Eine der erfolgsreichsten Kampagnen der Neuzeit ist die Verklärung der „DDR“, aber auch die Kampagne mit den sog. „erneuerbaren Energien“.

    Die soziologischen Manipulationsmechanismen sind übrigens dieselben.
    Daß ich mit Rationalität (Aufgrund meiner umfassenden wissenschaftlichen Ausbildung) ausgestattet die Windmühlenstromproduktion nicht daran ausmache, daß sich das Ding überhaupt dreht – was aber der normale Bürger, Opfer der Desinformationskampagnen, tut -, sondern an der Windgeschwindigkeit erkenne, mögen Ihnen zwei Wahrnehmungen desselben Zusammenhangs verdeutlichen. Die des Normalbürgers ist falsch.
    Wenn ich irgendwelche Nachrichten im Fernsehen präsentiert bekomme, blende ich die Manipulationen aus, die bei Energie- oder Klimathemen von „dampfenden“ Kühlturmen ausgehen sollen und sonst noch im Text versteckt sind.
    Als Sozialwissenschaftler und Ökonom beurteilt man nun einmal Zusammenhänge und das Erleben Dritter. Und man lernt auch empirische Sozialforschung zu betreiben, also durch Befragungen etwas über andere herauszufinden.

    Hier geht es darum:
    „Mit viel Geld und großem medialem Aufwand versucht die Politik im Einvernehmen mit bestimmten Kreisen der Wirtschaft, uns die Energiewende als das Non-Puls Ultra der Heilsbringung zu verkaufen.“

    Und das unterscheidet sich methodisch nicht von dem, was die „SED“-Führung in 40 Jahren, deren Nachfolger und willfährige Journalisten in den vergangenen 23 Jahren betrieben haben.

  51. @ karl.seegert #70

    „dass die alte Nomenklatura der DDR klammheimlich die Macht in Deutschland übernommen hat und uns geradewegs in eine neue Diktatur führt.

    Da überschätzen Sie diese Leute aber gewaltig.“

    Ein paar bekannte Namen: Kretschmann, Trittin, Ulla Schmidt, Krista Sager, Bütikofer, Cohn-Bendit …

    Alles Leute mit ehemaliger KB-,KBW- und K-Gruppen Mitgliedschaft.
    Sind jetzt allerdings lupenreine Demokraten.

    @ W.Rassbach #72

    „Und ich würde gerne über Ursachen, Hintermänner, Interessen usw. diskutieren.“

    Es geht um Geld und Machterlangung. Putin mit seinem Erdgas ist beispielsweise einer der Profiteure der sog. Energiewende, denn um die Windmühlen auszuregeln braucht man schnell regelbare Gaskraftwerke, wenn man die schnell regelbaren KKW abgestellt hat.

    Hinter dem Biosprit stecken beispielsweise die Agrarlobby und die Zuckerproduzenten, die in D den Alkohol aus Rüben und Getreide produzieren.

  52. #58, M.Loehr
    Hallo Herr Loehr,
    ich kann hier nur einen Spiegel-Artikel vom 18.09.2011 zitieren:
    „Deutschlands größtes Industrieunternehmen vollzieht die Energiewende: Siemens gibt sein Geschäft mit der Kernkraft endgültig auf, erklärt Vorstandschef Peter Löscher im SPIEGEL-Interview. Auch das geplante Joint Venture mit dem russischen Rosatom-Konzern ist kein Thema mehr.“
    und weiter…
    „Im März hatte sich Siemens vollständig von seinen Anteilen an der gemeinsamen Atomtochter Areva NP getrennt. Der Münchner Konzern hatte bis dahin 34 Prozent an dem Unternehmen gehalten.“
    Man möchte künftig nur noch Komponenten wie z.B. Dampfturbinen liefern.
    So habe ich es auch in der Siemens Mitarbeiter-Zeitung gelesen.

    Viele Grüße R.G.

  53. Herr Heinzow,

    „Aber warum merken Sie denn nicht, mit unmittelbarer Diktaturerfahrung, wie inzwischen die Diktatur wieder installiert wird, indem Sie und ich gezwungen werden unsinnige Produkte zu weit überhöhten Preisen zu kaufen, weil es eine Führungsclique so will? Sind Sie wegen Ihres Lebens unter der Knute immun gegen diese Signale?“

    ich merke es, mit meiner Diktaturerfahrung.

    Und ich würde gerne über Ursachen, Hintermänner, Interessen usw. diskutieren.

    Meine These , dank Matt Ridley bestätigt, in Deutschland hat die Agenda von WWF und Greenpeace fest Fuß gefast und hat alle Fäden in der Hand. UND sie mischt auch hier mit, wenn ich mich nicht irre, weil der Alarmisten/Skeptiker Streit mit zum Plan gehört?

    Es sieht so aus, dass der genaue Weg egal ist, wichtig ist, Energie wird teurer, Nahrung wird teurer, das Elend wird größer, damit die Theorien von Meadows, Rifkin, Prinz Segelohr auch in Zukunft stimmen.

    Oder sind die „Besucher“ schon da ? 😉

  54. Lieber Herr Heinzow

    Bisher habe ich Sie als kompetenten Herren in Energiedingens kennengelernt, warum um Gottes Willen müssen Sie das nun mit ihren Ossi-Bashing kaputt machen?

    Bedenken Sie bitte eins, ein Großteil der Klima- und NIE – Skeptiker sind nachweislich Ossis, hier wie auch bei Science Skeptikal, Sie sollten sich einmal fragen, warum das so ist.

    Ich erspare mir mal alles was nach der Wende hier im Osten an Scheixxe abgelaufen ist, ich erspare mit die Heerscharen Besser-Wessis, die in unser Land eingefallen sind um den doofen Ossi sein frisch verdientes Westgeld wieder abzunehmen, ich erspare mir die Buschzulagen und vor allem erspare ich es mir anzuhören, wenn mir ein Wessi (egal wie intelligent) erzählen will, wie ich ein Vierteljahrhundert gelebt habe.

    Sie, ein kritischer Geist……lassen sich so dermaßen von der Propaganda einlullen, die ein gewisses Geschmäkle nach „Siegermentalität“ hat?
    Haben Sie das nötig?
    Ich dachte, wir wollen gemeinsam den energetischen Irrsinn anprangern, anstatt uns jetzt mit sinnlosen Grabenkämpfen gegenseitig das Wasser abzugraben?

    Wollen Sie den Warmaholics wirklich eine wirksame Waffe an die Hand geben……die sich dann als vermeintliche Ossis tarnen um EIKE aufmischen zu können?

    Wir alle hier haben einen gemeinsamen Gegner, das sollten auch Sie nie vergessen.

    Onkel Heinz…….hat früher auch aus Scheixxe Gold machen müssen, als sozialistischer Produktionsarbeiter im volkseigenen Gammelbetrieb

  55. #63 Thomas Heinzow

    „In einer Diktatur kann man kein ganz normales Leben führen, wenn der Blockwart in der eigenen Familie zu finden sein könnte.“

    Sie haben groteske Vorstellungen. Sicherlich gab es auch sowas, aber weiß gott nicht überall!

    „Aber warum merken Sie denn nicht, mit unmittelbarer Diktaturerfahrung, wie inzwischen die Diktatur wieder installiert wird, indem Sie und ich gezwungen werden unsinnige Produkte zu weit überhöhten Preisen zu kaufen, weil es eine Führungsclique so will? Sind Sie wegen Ihres Lebens unter der Knute immun gegen diese Signale?“

    Wie kommen Sie denn auf den Trichter, dass ich das nicht merke? Natürlich merke ich das und deshalb tue ich auch was dagegen. Da sind wir überhaupt nicht verschiedener Meinung.

    „Wie waren Ihre Lebensumstände denn?
    Völlige Reisefreiheit und Flug in die USA mit 15?
    Eigenes Moped und Luftfahrerschein mit 17?
    Eigenes Auto mit 18, um zur Schule zu fahren?
    Und natürlich jede Ware wie z.B. Bananen, Orangen etc. verfügbar, die man haben wollte. Auf meine erste Ente habe ich drei Monate warten müssen, übrigens binnen vier Monaten selbst verdient.“

    Wenn Sie Lebensumstände lediglich auf materielle Dinge beschränken, bitte. Aber das war damit nicht gemeint.

    „Überheblichkeit? Sie hatten 1989 mein Mitgefühl und die Anerkennung ein totalitäres Regime friedlich gestürzt zu haben. Aber was danach kam, war leider nicht berauschend. Die alten Kader haben sich sehr schnell die Macht zurückerobert.“

    Jetzt verstehe ich auch Ihren Hass auf alles, was mit DDR zu tun hat. Sie denken tatsächlich, dass die alte Nomenklatura der DDR klammheimlich die Macht in Deutschland übernommen hat und uns geradewegs in eine neue Diktatur führt.

    Da überschätzen Sie diese Leute aber gewaltig.

    Ende der Ost-West Debatte.

    mfG
    karl.seegert

  56. @ W.Rassbach #57

    „Die weisungsgebundene Staatsanwaltschaft. einfach googeln-prof. selenz weisungsgebundene staatsanwaltschaft- ;-)“

    Das hat z.B. die Verurteilung eines mutmaßlichen mehr als 500fachen Mörders (Beihilfe) in Sachen Euthanasie verhindert und ihm eine Karriere unter den SPD-Bürgermeistern bis hin zum Senatsdirektor gebracht. Das Strafverfahren wurde gegen ihn 1974 eingestellt, weil er angeblich psychisch nicht in der Lage war, die Anklageschrift zu lesen. Sein Verteidiger war übrigens der Justizsenator, der im 1. Verfahren eine Beschwerde der Generalstaatsanwaltschaft gegen einen Beschluß des LG Hamburg zur Nichtanklageerhebung wegen des Verdachts der Beihilfe zu diversen Morden im Kinderkrankenhaus Rothenburgsort untersagt hatte, denn man brauchte den „verdienten Genossen“ in der Verwaltung, wie mir der anklagende Staatsanwal Kuhlbrodt persönlich gesagt hat.

    Allerdings war er (Dr. jur. Kurt Struve) danach durchaus in der Lage das Einkaufszentrum „Hamburger Straße“ als Manager im Auftrag des Hamburger Senates, wie mir der damals zuständige Staatsanwalt berichtete, zu leiten.

  57. @ W.Rassbach #57

    „Man hört das jetzt öfter, Erichs letzte Rache.
    Finde ich nicht. Die Saat hat eindeutig Gas Gerd und dieser Taxifahrer gelegt. Die Physikerin hat diesen Nachhaltigkeitsrat nur geerbt, mitsamt Club of Rome.“

    Die war an der Gründung beteiligt, weil Ministerin unter Kohl. Das EEG (Einspeisegesetz) ist übrigens eine Erfindung der FDP unter dem Ostimport Genscher, der angeblich unmittelbar vor Ablegung des 2. Staatsexamens in Jura über West-Berlin floh.

    Wer IM Tulpe googelt wird sehr schnell fündig. Sie werden besser als ich beurteilen können, was an der Geschichte von Genscher nicht stimmt.

    „Niedersachsen hat weit mehr Fledermausschredder als der Osten. Also an Ost-West kann es nicht liegen. Die Verblödung ist flächendeckend angelegt und verteilt sich nach potenten Investoren, die blöd genug sind?“

    Auch da hat die FDP ihre Finger im Spiel gehabt und nicht zu vergessen der BuPrä, der ein enger Freund von A. Wobben ist.

    „Klagen gegen das EEG wird nichts bringen.“

    Stimmt, denn die Richter werden von der Politik ausgewählt und haben sehr selten gegen die Politik geurteilt. Bestes Beispiel die Euro-Krise, wo jetzt Italien mit Zinsen im roten Bereich dran ist.

    Der Richterspruch zum Eurorettungsschirm ist mit der Vereinbarung vergleichbar, die die OLG-Präsidenten und Generalstaatsanwälte trafen die Euthanasiemorde nicht zu verfolgen, obwohl sie auch unter Adolf Hitler an Recht und Gesetz gebunden waren.

    Der Richterspruch aus Karlsruhe wird m.E. die dritte Staatspleite Deutschlands binnen 100 Jahren mit verursachen.

  58. @ Elmar Oberdörffer #62

    „Jeder (Natur-)Wissenschaftler, der Physik bis zum Abitur gehabt hat, muß wissen, daß mit zunehmendem Rotordurchmesser Windmühlen ineffizienter (spezifischer Energie-Ertrag pro m² Rotorfläche) werden und man mit Windmühlen eine Stromversorgung nicht gewährleisten kann.“
    Meinen Sie das im Ernst? Dann erklären Sie es mir bitte einmal.“

    Da Sie so nett und ehrlich: „Ich habe bisher das Gegenteil angenommen …“ fragen, will ich Ihnen das mit der spezifischen Leistung und der Ökonomie gern erläutern. Wie sagte es noch der Sheriff Buford T. Justice: „Man ist ja kein Unmensch!“

    Der maximale Wirkungsgrad von Windmühlen beträgt nach Betz (1925) knapp 60% der Strömungsenergie der Luft. Laut Herstellerangaben erreichen die dreiflügligen Windmühlen derzeit bei ca. 8 m/s Wind in Nabenhöhe elektrische Wirkungsgrade von knapp 50%. Nun gibt es aber eine Windscherung wegen der Bodenreibung, so dass die Rotorblätter nur in einem marginalen Bereich mit optimalem Anstellwinkel angeströmt werden und zudem, wie Sie richtig festgestellt haben, die nutzbare Energie kubisch mit der Windgeschwindigkeit wächst, also im unteren Bereich die Energieausbeute sehr viel geringer ist, als oben. 7,5 m/s in Nabenhöhe bei einer Windmühle mit 126m Rotordurchmesser und einer Nabenhöhe von 110m können oben in 173m Höhe 10 m/s und in 47 m Höhe 5m/s sein. Der nutzbare Energiegehalt in 173m Höhe beträgt das achtfache dessen, was in 47 m zur Verfügung steht. Schauen Sie mal unter Wettermast-Hamburg nach. Daraus resultiert dann, dass Windmühlen mit kleinerem Rotordurchmesser weniger Verluste durch die Windscherung haben, also der spezifische Ertrag bei gleicher Windgeschwindigkeit höher ist. Nun gibt es aber für kleine Windmühlen (Rotordurchmesser) keine technisch limitierte Bauhöhe des Turms, was heißt, dass der Turm der kleinen Windmühle immer so hoch gebaut werden kann, dass die oberen Tangenten der Rotorkreise dieselbe Höhe haben.

    Ökonomisch ist es so, dass der Massenzuwachs (damit die Kosten) der teuren und entscheidenden Teile einer Windmühle theoretisch kubisch (empirisch für die Rotorkopfmassen mit der Potenz von 3,3 nachgewiesen) mit dem Rotordurchmesser steigt, aber die nutzbare Energie bestenfalls quadratisch (keine Windscherung) wächst. Ähnliches gilt für die Türme nebst den Fundamenten.

    Wenn Sie im Matheunterricht ab der 10. Klasse verstanden haben, wie man eine Funktion eines Prozesses und deren Minima und Maxima bestimmt – sofern vorhanden – sollten Sie erkennen können, daß größere Windmühlen in Relation zu kleineren gleicher Bauhöhe ineffizienter sind, sowohl was den spezifischen Ertrag pro m² Rotorfläche angeht, als auch hinsichtlich der spezifischen Stromgestehungskosten. Einmal davon abgesehen, daß es in D nur wenige Orte gibt, wo Windstrom + Backupstrom (Preis Strombörse + sonstige Kosten) in der Summe billiger ist als konventionell erzeugter Strom.

    Und das mit der Reynoldszahl vergessen Sie bitte ganz schnell.

    Und das bitte auch:
    „weil eine größere Windturbine auch einen größeren Abstand zum Boden hat und, da sie in der bodennahen Grenzschicht arbeitet, die etwa 2 km dick ist, eine etwas höhere mittlere Windgeschwindigkeit erfährt als eine kleinere Turbine.“

    Der Begriff Windturbine ist übrigens auch falsch, denn selbst die dreiflügligen Windmühlen haben mit einer Turbine nichts gemein, denn Turbinen sind sehr viel leistungsfähiger als Windmühlen und anders aufgebaut.

    Windturbine + erneuerbare Energie = Marketingbegriffe für grottenschlechte überteuerte Produkte.

  59. Lieber Herr Heinzow
    So sehr ich Ihre „in topic“ Beiträge schätze, so sehr muss ich Ihre „off topic“ Beiträge kritisieren. Vor allem finde ich es absolut falsch, andere über deren Erfahrungen und Empfindungen zu belehren. Dieses Geschäft betreibt das IPCC glänzend und es ist falsch. Es wäre schön, wenn Sie sich etwas zurücknähmen mit Urteilen über fremdes Erleben. Es dient der Sache in keinem Fall.
    MfG
    Michael Weber

  60. @ E.Mühsam #61

    „Und mit dem Geld werden auch Agitatoren in der GEZ- und Qualitätspresse bezahlt. Das wurde ja hier genügend durchgekaut.
    Also tun Sie bitte nicht, als ob Sie hier den ersten Tag wären.“

    Man kann es doch nicht oft genug sagen und daß die Menschen im Osten der Bundesrepublik dümmer = weniger intelligent sind als die im Westen, habe ich auch nie behauptet.

    Ich kann mich allerdings nicht der ökonomischen Tatsache verschließen, daß die spezifische Produktivität in den NBL niedriger ist, als im Westen. Über die Ursachen läßt sich trefflich streiten.

  61. @ karl seegert #50

    „Aber ich verlange Achtung und Respekt denjenigen gegenüber, die einfach ein ganz normales Leben gelebt haben.“

    In einer Diktatur kann man kein ganz normales Leben führen, wenn der Blockwart in der eigenen Familie zu finden sein könnte.

    Aber warum merken Sie denn nicht, mit unmittelbarer Diktaturerfahrung, wie inzwischen die Diktatur wieder installiert wird, indem Sie und ich gezwungen werden unsinnige Produkte zu weit überhöhten Preisen zu kaufen, weil es eine Führungsclique so will? Sind Sie wegen Ihres Lebens unter der Knute immun gegen diese Signale?

    „Ich finde es immer wieder putzig, wenn mir jemand verticken will, wie ich in der DDR gelebt haben soll und wie die Lebensumstände etc. tatsächlich waren, der selbst niemals dort gelebt hat.“

    Wie waren Ihre Lebensumstände denn?
    Völlige Reisefreiheit und Flug in die USA mit 15?
    Eigenes Moped und Luftfahrerschein mit 17?
    Eigenes Auto mit 18, um zur Schule zu fahren?
    Und natürlich jede Ware wie z.B. Bananen, Orangen etc. verfügbar, die man haben wollte. Auf meine erste Ente habe ich drei Monate warten müssen, übrigens binnen vier Monaten selbst verdient.

    „Also bitte, ein bißchen weniger Überheblichkeit wäre da wohl durchaus angebracht.“

    Überheblichkeit? Sie hatten 1989 mein Mitgefühl und die Anerkennung ein totalitäres Regime friedlich gestürzt zu haben. Aber was danach kam, war leider nicht berauschend. Die alten Kader haben sich sehr schnell die Macht zurückerobert.

  62. #53, Herr Heinzow:
    „Jeder (Natur-)Wissenschaftler, der Physik bis zum Abitur gehabt hat, muß wissen, daß mit zunehmendem Rotordurchmesser Windmühlen ineffizienter (spezifischer Energie-Ertrag pro m² Rotorfläche) werden und man mit Windmühlen eine Stromversorgung nicht gewährleisten kann.“
    Meinen Sie das im Ernst? Dann erklären Sie es mir bitte einmal. Ich habe bisher das Gegenteil angenommen: mit zunehmender Größe einer Windturbine steigt geringfügig deren Wirkungsgrad, weil sie mit höheren Reynoldszahlen arbeitet, und es steigt merklich ihre mittlere spezifische Leistung, weil eine größere Windturbine auch einen größeren Abstand zum Boden hat und, da sie in der bodennahen Grenzschicht arbeitet, die etwa 2 km dick ist, eine etwas höhere mittlere Windgeschwindigkeit erfährt als eine kleinere Turbine. Da die Leistung proportional zur dritten Potenz der Windgeschwindigkeit ist, verbessert eine um nur 1% höhere Windgeschwindigkeit die Leistung um 3%. Aber davon abgesehen: Ihrer Aussage, daß Windturbinen für die Stromversorgung ungeeignet sind, stimme ich zu.

  63. #53 T. Heinzow
    „Wieso gibt es da so viele ineffiziente Windmühlen, die den Strombezug dort massiv verteuern? Können das die Menschen da nicht ausrechnen?“

    Lieber Herr Heinzow, nun bleiben Sie mal bei der Sache!
    Die Windmühlen gibt es nur, weil sie sich für Erbauer und Betreiber derzeit wegen dem EEG lohnen! Der technische Wirkungsgrad ist zwar bäh, dafür ist der finanzielle offenbar mehr als gut.

    Und mit dem Geld werden auch Agitatoren in der GEZ- und Qualitätspresse bezahlt. Das wurde ja hier genügend durchgekaut.
    Also tun Sie bitte nicht, als ob Sie hier den ersten Tag wären.

    Beste Grüße aus dem „doofen“ Osten.

  64. @39 Herr Schregle, Herr Limburg

    ich bin selbstverständlich sehr gerne und sofort dabei als Gesellschafter der zu gründenden Strombrokerfirma in CZ oder SK. Eine spezielle Mail schicke ich an EIKE.

    Mit freundlichen Grüssen

    Franz Zuber

  65. @ Karl Rannseyer #52

    Düsenverkehrsflugzeug:

    „Doch der zweite Flug der „152 V1“ – diesmal vor größerem Publikum – endete mit einer Katastrophe. Nachdem die „V1″ alle vorgesehenen Programmpunkte erledigt und eine Flughöhe von 6000 Metern erreicht hatte, sollte ein spektakulärer Überflug das Programm beenden. Doch dann erstarrten die Zuschauer: Nach ihrem 55-minütigen Flug schlug die Maschine bei Ottendorf-Okrilla, etwa sechs Kilometer vom Flughafen Dresden entfernt, in einem Winkel von 70 Grad auf. Für die vierköpfige Crew gab es keine Rettung.“ Quelle: Stern.de

    Macht Ihre Aussage:
    „der ist aber wegen der Vertraglichen und natürlich unter Ökonomischen Gesichtspunkten vollkommen idiotischen Gegebenheiten niemals in Serie produziert worden, genau so wie das erste deutsche Düsenverkehrsflugzeug der Dresdener Flugzeugwerke, …schon gar nicht wenn man dadurch im RGW in Konkurenz mit Tupolew und Iljuschin tritt, Ok soweit?“
    sehr glaubwürdig.

    „Wann waren sie das letzte mal in Billbrok, Harburg-Heimfeld oder Steilshoop im Gropiusring?
    Danach müßte Hamburg das Ghetto schlechthin sein, aber erzählen Sie das mal einem aus Steilshoop, oder Herrn Rühe aus Heimfeld.“

    Sozialistische Mißwirtschaft in Form der Neuen Heimat und ihren Plattenbauten in Verbindung mit dem SPD-Filz gab es auch im Westen, beispielsweise in HH oder HB. Die sozialen Folgen sind mir bestens bekannt.
    Inzwischen hat diese sozialistische Mißwirtschaft jedoch die Lebensader der Industrienation D erreicht, nämlich die Energieversorgung, um die es hier geht und die Propaganda, die verbreitet wird.

    „Falsch Herr Heinzow, er zeigt das ich im Gegensatz zu Ihnen zu Vergebung und Differenzierung imstande bin.“

    Gewaltverbrechern, die aus Überzeugung und niedriger Gesinnung = Menschenverachtung gehandelt haben, zu vergeben ist sinnlos; man kann sie eventuell resozialisieren, was ich allerdings aufgrund meiner Forschungen in Sachen Euthansie verneinen muß. Zur Resozialisierung gehört die Erkenntnis und das überzeugende Geständnis des Täters Unrecht begangen zu haben und die Folgen auszugleichen. Wenn Opfern Renten verweigert werden für die Zeit, wo sie gequält wurden, aber Tätern für die Zeit der Quälerei Renten gewährt werden, stimmt etwas mit Ihrem Gerechtigkeitsverständnis nicht.

    „Warum müssen nur immer die Leute wie Sie, die die wenigste Ahnung haben von der DDR, die unversöhnlichsten Besserwisser sein? das „Passwort“ war insider ;-)“

    Wie kommen Sie darauf, daß unsereins keine vertieften Kenntnisse über das System „DDR“ haben kann?

    Um das Wirtschafts- und Politsystem der „DDR“ – übrigens auch das der Kanzlerin mit ihrer Energiewende – analysieren zu können, braucht man nur das „DDR“-Lehrbuch über die Politische Ökonomie, verfaßt und gedruckt in der „DDR“.

    „aber das Sie aus diesem etwas misslungenem Satzfragment tatsächlich noch irgendetwas wie den Neid der Ossis auf die Wessis interpretieren konnten ist schon eine enorme Gehirnleistung und lediglich Ihrer Fantasie geschuldet, trotzdem alle Achtung …“

    Sorry, ich habe nicht von Neid gesprochen, aber war es nicht Staatsdoktrin des Unrechtsstaates „DDR“ den Westen zu überflügeln, was Neid ist? So wie jetzt die Kanzlerin glaubt mit der Abschaltung von sicheren KKW und der Installation von ökonomisch ineffizienten Windmühlen und Solarpanels eine dritte industrielle Revolution hervorrufen zu können und andere Länder ökonomisch zu überflügeln?

  66. #55: Rolf Große sagt:
    Als Elektrotechniker kann ich darüber allerdings nur den Kopf schütteln.
    Die Argumente und Erläuterungen des Hr. Dr. Süß finde ich auch in den besagten Siemens Mitarbeiter-Postillen wieder.
    Insofern war ich nicht verwundert!

    Viele Grüße von R.G

    ——————————

    Hallo Herr Große,
    was macht Siemens eigentlich mit seiner Atom-Sparte? Wird die dicht gemacht oder steht sie zum Verkauf?

    MfG

    Michael Loehr

  67. Herr Heinzow,

    „Und trotzdem hat eine in der „DDR“ promovierte Physikerin das sog. Einspeisegesetz mitgetragen und sogar noch das EEG mit dem sog. Repowering auf den Weg gebracht, nebst dem Anspruch damit die Energiebereitstellung von ca. 20 GW Kraftwerkleistung durch Grundlastkraftwerke ersetzen zu können, was nachweislich nicht geht. Und dann verspricht sie noch das Zeitalter der erneuerbaren Energien wie Honecker den Sieg des Sozialismus versprochen hat.“

    Man hört das jetzt öfter, Erichs letzte Rache.
    Finde ich nicht. Die Saat hat eindeutig Gas Gerd und dieser Taxifahrer gelegt. Die Physikerin hat diesen Nachhaltigkeitsrat nur geerbt, mitsamt Club of Rome.
    2005 waren die Unis schon mundtod und es redeten nur noch Ökos.Schelli und Töpfi sind doch die Ökoflüsterer?

    Niedersachsen hat weit mehr Fledermausschredder als der Osten. Also an Ost-West kann es nicht liegen. Die Verblödung ist flächendeckend angelegt und verteilt sich nach potenten Investoren, die blöd genug sind?

    Klagen gegen das EEG wird nichts bringen.Bei uns gilt noch ein Gesetz aus der Weimarer Republik, Die weisungsgebundene Staatsanwaltschaft. einfach googeln-prof. selenz weisungsgebundene staatsanwaltschaft- 😉

    Deutschland hat auch ein FOI, vielleicht hilft das?

  68. Wir bieten an dies über unsere Website zu verkünden und die eingehenden meldungen zu sammeln. Es sind schon eine ganze Menge.
    Kommt vermutlich zum Wochenende.
    mfG
    M.L.

    —————————–

    Es wäre nett, wenn jeder die Geschichte mit dem „Kernkraft-Strom“ im Internet verbreiten würde.

    Das hätte 2 Effekte.

    1.
    Die Interessierten würden sich hier melden.

    2.
    Die Geschockten würden ebenfalls Propaganda machen und die Welt nicht mehr verstehen.., getreu dem Motto „wir sind doch gerade erst ausgestiegen..und dann sowas.:-))

    PS:
    Die Ossi-Wessi-Diskussion ist überflüssig wie ein Kropf.

  69. #41 Hr. Demmig
    Lieber Herr Demmig, natürlich macht Hr. Löscher das nur, weil es derzeit der Siemens AG nützt und mit „grüner“ Technik viel Geld verdient werden kann! Mir ist als Siemens-Aktionär eine Dividende von 2,50 Euro pro Aktie auch lieber, als nur 50 Cent.
    Da ich als Siemens Mitarbeiter auch die Monatlichen Mitarbeiter Postillen erhalte, ist mir bewusst, wohin die Reise bei Siemens geht.
    Als Elektrotechniker kann ich darüber allerdings nur den Kopf schütteln.
    Die Argumente und Erläuterungen des Hr. Dr. Süß finde ich auch in den besagten Siemens Mitarbeiter-Postillen wieder.
    Insofern war ich nicht verwundert!

    Viele Grüße von R.G.

  70. ZITAT: „Na, dann machen wir doch eine Umfrage, wer von Anfang an evtl. als Gesellschafter bstimmt aber als Kunde mitmachen würde. Wir würden beides mitmachen! Bitte per Mail an unsere Kontaktadresse melden. Stichwort“ Kernkraft-Strom“
    mfG
    M.L.

    Wie wäre es denn zusätzlich mit einer Klage gegen das EEG? Dieser Schwachsinn muss nämlich vorher weg, sonst bringt uns billiger Strom ais dem Ausland gar nichts! Sämtliche „Schlupflöcher“ sind durch das EEG bereits „zugenagelt“!

  71. @ Uwe Klasen #49

    Sehr geehrter Herr Klasen,
    gerade am 23. Jahrestag des Falls der Mauer, am 74. Jahrestag der sog. Reichsprogromnacht … sollte nicht versucht werden die beiden verbrecherischen deutschen Diktaturen zu verharmlosen.

    Nichts kann in einer Diktatur besser sein als in einer freien Gesellschaft.

    Darüberhinaus sollten Sie sich nicht der Erkenntnis verschließen, daß Deutschland auf dem Weg in die nächste Diktatur ist, denn im Energiesektor ist sie bereits fest installiert worden.

    Was unterscheidet die staatlich initiierte Kampagne Der Welt zur sog. „Energiewende“ von der Propaganda der beiden deutschen Diktaturen?

    Wenn ein Politikwissenschaftler wie Tarek Al Wazir in der FAZ im Interview unkommentiert und unwidersprochen das Blaue vom Himmel herablügen darf, stimmt etwas in Deutschland nicht mehr.

    Und nun kommen Sie daher und möchten nicht, daß das, was in der „DDR“ geschah, nicht genannt werden darf, nämlich die Indoktrinierung der Kinder im Sinne einer verbrecherischen Funktionärsclique?

    In Sachen der sog. „EE“ passiert das bereits wieder in ganz Deutschland in den Schulen. Kann die naturwissenschaftliche Bildung in der „DDR“ tatsächlich besser gewesen sein? Wieso gibt es da so viele ineffiziente Windmühlen, die den Strombezug dort massiv verteuern? Können das die Menschen da nicht ausrechnen?

    Jeder (Natur-)Wissenschaftler, der Physik bis zum Abitur gehabt hat, muß wissen, daß mit zunehmendem Rotordurchmesser Windmühlen ineffizienter (spezifischer Energie-Ertrag pro m² Rotorfläche) werden und man mit Windmühlen eine Stromversorgung nicht gewährleisten kann.

    Und trotzdem hat eine in der „DDR“ promovierte Physikerin das sog. Einspeisegesetz mitgetragen und sogar noch das EEG mit dem sog. Repowering auf den Weg gebracht, nebst dem Anspruch damit die Energiebereitstellung von ca. 20 GW Kraftwerkleistung durch Grundlastkraftwerke ersetzen zu können, was nachweislich nicht geht. Und dann verspricht sie noch das Zeitalter der erneuerbaren Energien wie Honecker den Sieg des Sozialismus versprochen hat.

  72. @Heinzow

    „Wie hoch war denn der Durchseuchungsgrad mit IM in der „DDR“?“

    Das fragen Sie mich? Sie sind doch der Stasi/IM/DDR-Experte .Aber ich gebe Ihnen mal ´nen Tip, weniger als 17 Mio. 🙂 .

    „Und jetzt ist auch noch die Nato dran schuld, daß die „DDR“ keine eigene Technologie entwickeln konnte, weil der Import genau dieser Technologie seitens des bösen Westens untersagt wurde.“

    Naja Herr Heinzow, bei Ihrer Vorbildung setze ich schon ein wenig mehr Leseverständnis voraus.
    Ich erklär Ihnen das aber gerne mal ,in der DDR wurde durchaus ein eigener Viertakter entwickelt, der ist aber wegen der Vertraglichen und natürlich unter Ökonomischen Gesichtspunkten vollkommen idiotischen Gegebenheiten niemals in Serie produziert worden, genau so wie das erste deutsche Düsenverkehrsflugzeug der Dresdener Flugzeugwerke, die DDR war nämlich besetzt, von der russischen Armee und konnte deshalb nicht alles machen was sie so wollte, schon gar nicht wenn man dadurch im RGW in Konkurenz mit Tupolew und Iljuschin tritt, Ok soweit?
    Dann noch die Sache mit den Computern, ich hab selbst mit so ´nem Teil „gearbeitet“, ein Eigengewächs der DDR, war nicht so toll wie C64, Atari und Sinclair, auf dem Weltmarkt natürlich total daneben aber halt in der DDR entwickelt.

    „Man mußte nur gen Osten fahren nachdem die Mauer gefallen war, um das Elend dort sehen zu können.“

    Wann waren sie das letzte mal in Billbrok, Harburg-Heimfeld oder Steilshoop im Gropiusring?
    Danach müßte Hamburg das Ghetto schlechthin sein, aber erzählen Sie das mal einem aus Steilshoop, oder Herrn Rühe aus Heimfeld.
    Schauen Sie sich mal Lübeck heute ohne Zonenrandförderung an, könnte auch Greifswald sein …
    Sie bdienen damit nur das Bild des überheblichen oberflächlichen Wessi. Da ich diesen Eindruck aber aus Kenntnis der Umstände nicht verallgemeinere, fällt dieser nur auf Sie.

    „Eines zeigt Ihr Beitrag: Sie haben den Unrechtsstaat „DDR“ und was damals geschehen ist, immer noch nicht aufgearbeitet.“
    Falsch Herr Heinzow, er zeigt das ich im Gegensatz zu Ihnen zu Vergebung und Differenzierung imstande bin. Warum müssen nur immer die Leute wie Sie, die die wenigste Ahnung haben von der DDR, die unversöhnlichsten Besserwisser sein? das „Passwort“ war insider 😉
    Mit freundlichem Gruß
    Karl Rannseyer

    P.S. „Sie gehen, in der im Osten Deutschlands nicht von ungefähr so ungeliebten überheblichen Deutschlands,“ tut mir leid, aber das Sie aus diesem etwas misslungenem Satzfragment tatsächlich noch irgendetwas wie den Neid der Ossis auf die Wessis interpretieren konnten ist schon eine enorme Gehirnleistung und lediglich Ihrer Fantasie geschuldet, trotzdem alle Achtung …

  73. 39: Robert Schregle sagt:

    am Dienstag, 08.11.2011, 20:36

    Allgemeiner Kommentar!
    Ich besitze die Kontakte und das knowhow in CZ oder SK eine Firma einzurichten, welche unter anderem auch „Strom“ an- und verkaufen könnte!
    Also bin ich auch dabei und stehe jederzeit zur Verfügung. CZ ist übrigens derzeit größter Stromlieferant für Deutschland…., natürlich Kernkraft-Strom, was denn sonst?

    Kommentar:

    Na, dann machen wir doch eine Umfrage, wer von Anfang an evtl. als Gesellschafter bstimmt aber als Kunde mitmachen würde. Wir würden beides mitmachen! Bitte per Mail an unsere Kontaktadresse melden. Stichwort“ Kernkraft-Strom“
    mfG
    M.L.

    —————————–

    Sehr gut!

    Meine Kontaktadresse kommt gleich!

    Und wie schon gesagt, der ganze Bereich ist ausbaufähig und hat echtes Potential.

  74. #34 Thomas Heinzow

    „Anmerkung: Keine Volkswirtschaft kann z.B. ohne gut ausgebildete Kaufleute und Nationalökonomen (Ökonomen, Unternehmer …) erfolgreich sein.“

    Sehr geehrter Herr Heinzow,

    richtig, wenn das so wäre, wäre die DDR ja eine Marktwirtschaft und keine Planwirtschaft gewesen.
    Ich will hier nicht das System verteidigen. Das liegt mir völlig fern. Aber ich verlange Achtung und Respekt denjenigen gegenüber, die einfach ein ganz normales Leben gelebt haben. Ich finde es immer wieder putzig, wenn mir jemand verticken will, wie ich in der DDR gelebt haben soll und wie die Lebensumstände etc. tatsächlich waren, der selbst niemals dort gelebt hat. Also bitte, ein bißchen weniger Überheblichkeit wäre da wohl durchaus angebracht.

    mfg
    karl.seegert

  75. Günstiger & Zuverlässiger Kraftwerksstrom. Bin dabei! Falls es diebezüglich schon Anmeldeformulare geben sollte – Bitte hier bei EIKE veröffentlichen.

  76. Hallo, ich möchte auch preiswerten Atomstrom beziehen!
    Als Noch-Mitarbeiter (Altersteilzeit) der Siemens AG bin ich enttäuscht über die Antworten meines „Kollegen“ Dr. Süß! Das war nur „Werbesprech“ der Marketingabteilung!
    Auch die Entscheidung meines „Oberchefs“ P. Löscher aus der Entwicklung von Kernkraftwerken auszusteigen und das Geschäft anderen zu überlassen, halte ich für äußerst kurzsichtig und dem grünen Mainstream geschuldet!

    Viele Grüße von R.G.
    Staatl. gepr. Elektrotechniker,
    ehemals Siemens Mobilty Division, Rail Automation.

  77. @ Kristin Scharnowski #43

    „Wissen Sie, was eine Diktatur ist? Ja, weiß ich. Ich weiß auch, was unter Diktaturen alles möglich ist.

    Wenn ich mir so die Energiepolitik anschaue einschließlich des Biosprits (ist ja eigentlich Landwirtschaftspolitik), ist sie inzwischen in Deutschland wieder Realität geworden.

    „Das mit der proletarischen Herkunft hat auch nur in Grenzen geholfen. Auch Arbeiterkinder mußten in der Schule etwas leisten,“

    Daß Eltern im Westen nur an Internaten das Abitur für ihre Sprößlinge quasi kaufen konnten, ist ein offenes Geheimnis. Und das im Osten die Funktionärsclique für den Nachwuchs sorgen konnte, auch. Das ist in jeder Diktatur so.

  78. @ Karl Rannseyer #44

    „konstatieren der DDR-Bevölkerung einen kompletten IM-Status sobald ein gewisses Bildungsnivea erreicht wurde,“

    Wie hoch war denn der Durchseuchungsgrad mit IM in der „DDR“?

    „1960er Jahre hatte man bei AWE begonnen, einen Viertaktmotor zu entwickeln, was aber weder vom ZK noch vom Politbüro gern gesehen wurde. Eigentlich war 1972 der Motor fertig,“
    Sagenhaft schnell, wie die Ingenieure das geschafft haben.

    „neben dem Bündniszwang im RGW und dem Warschauer Pakt gab es noch diverse Embargos der NATO-Staaten betreffs Technologie und Rohstoffe.“

    Und jetzt ist auch noch die Nato dran schuld, daß die „DDR“ keine eigene Technologie entwickeln konnte, weil der Import genau dieser Technologie seitens des bösen Westens untersagt wurde.

    „Zwei(2) Minuten googeln und ihnen eröffnen sich ganz neue Welten.“

    Man mußte nur gen Osten fahren nachdem die Mauer gefallen war, um das Elend dort sehen zu können.

    „Sie gehen, in der im Osten Deutschlands nicht von ungefähr so ungeliebten überheblichen Deutschlands,“

    Die Erfolgreichen sind immer unbeliebt bei den weniger Erfolgreichen.

    Eines zeigt Ihr Beitrag: Sie haben den Unrechtsstaat „DDR“ und was damals geschehen ist, immer noch nicht aufgearbeitet.

  79. @ #32 Franz Zuber

    Sehr geehrter Herr Zuber,

    ich habe gelernt: „If it ain’t broke, don’t fix it!“.

    Wir schauen hier auf das Ergebnis eines politischen Führungsversagens. Langfristige Entscheidungen nach Junk-/Voodoo-Science und Meinungsumfrage. Zumindest die Welt-/FAZ-Clientel dürfte Bauchschmerzen haben (darum auch diese klasse Kampagne). Die Leserbeiträge deuten auf erheblichen Gegenwind.

    Schei??e in Bonbonpapier verpackt kann passabel aussehen. Trotzdem beginnt’s nach einiger Zeit zu stinken.

    Die richtige Welt orientiert sich mehr als 90-prozentig nicht am „Deutschen Sonderweg“. Sonderwege: Gab’s alles schon.
    Anfänglich „erfolgreich“ ==> Zusammenbruch ==> Neustart

    Noch einmal. Es gibt genug reale Probleme (s. u.)

    ARD Mediathek Günther Jauch et al zum Euro
    http://preview.tinyurl.com/c76ux54

    Welt Online: US-Papier enthüllt deutsche Euro-Fehleinschätzung
    http://preview.tinyurl.com/cxecvut

    M. E. bedient die Politik das Bedürfnis eines Teils der Bevölkerung nach Religiosität in einer säkularen Gesellschaft. Wir befinden uns gerade im mittelalterlichen Selbstkasteiungsmodus.

    Gut dass es Internetforen gibt!

  80. zur Ergänzung, aktuell:
    in der Printausgabe des aktuellen Handelsblattes von heute werden auf einer Doppelseite die „Erneuerbaren“ und die „Energiewende“ süßholzraspelnd angepriesen.

  81. #27: „Und wenn die naturwissenschaftliche Ausbildung so gut war, wieso war die „DDR“ so schlecht in der Technik und konnte noch nicht einmal Computer herstellen oder Viertaktmotoren?“

    Woran das lag, fragen Sie, Herr Heinzow? Vermutlich an einem Informationsdefizit ihrerseits. Denn sowohl Computer wie auch Viertaktmotoren wurden in der DDR produziert.

  82. Noch ein Energiemonolog!
    In Kultur&Technik, dem Mitgliedermagazin des Deutschen Museums, begibt man sich in der neuesten Ausgabe energiemäßig in einem Beitrag über die Nachfolge des Verbrennungsmotors auf das Gebiet der Esotherik und der Phantasie um nicht von Spinnerei zu sprechen. Man lese den letzten Abschnitt von

    http://tinyurl.com/cd6lwwc

    unter Beachtung von Punkt 3 der Literaturliste. So weit ist es schon gekommen, wie weit wird es noch gehen? Nicola Tesla läßt grüßen.

  83. Oh Mann Herr Heinzow jetzt haben sie aber?´n bischen zu tief ins Klo gegriffen. Ihre DDR-Kenntnisse sind nicht nur rudimentär, sondern auch noch falsch und klischeebehaftet. Ihre Unkenntnis der umstände in der DDR veranlasst sie nicht zur Zurückhaltung, nein sie stellen sich als experte für Technik und Entwicklung in der DDR und sogar als ausgezeichneten Kenner des täglichen politischen und gesellschaftlichen Lebens, der Staatssicherheit und deren Einflussnahme auf Schulbildung und Schulbildung. Sie gehen, in der im Osten Deutschlands nicht von ungefähr so ungeliebten überheblichen Deutschlands, über die Kenntnisse und Erfahrungen aus erster Hand hinweg und konstatieren der DDR-Bevölkerung einen kompletten IM-Status sobald ein gewisses Bildungsnivea erreicht wurde, natürlich inclusive SED-Mitgliedschaft. Wie dumm.
    „Ich kenne genügend Leute, denen es in der „DDR“ wegen ihrer Herkunft und/oder politisch/religiösen Überzeugung (auch der Eltern) verwehrt wurde Abitur zu machen.“
    Das macht sie zu dem Experten? Mann rechnen sie weiter die Wirtschaftlichkeit von Windparks aus, das können sie wenigstens.
    „Und wenn die naturwissenschaftliche Ausbildung so gut war, wieso war die „DDR“ so schlecht in der Technik und konnte noch nicht einmal Computer herstellen oder Viertaktmotoren? “

    „Anfang der 1960er Jahre hatte man bei AWE begonnen, einen Viertaktmotor zu entwickeln, was aber weder vom ZK noch vom Politbüro gern gesehen wurde. Eigentlich war 1972 der Motor fertig, er durfte aber wegen der sozialistischen Planwirtschaft innerhalb des RGW nicht verwendet werden. Der Wartburgmotor AWE 1600 (Arbeitsname: 400) war ein Vierzylinder-Viertaktreihenmotor mit 1,6 Liter Hubraum und 82 PS und hätte mit relativ geringen Anpassungen in den Wagen 353 eingebaut werden können.“ http://tinyurl.com/c8ljkrl

    und Computer: http://tinyurl.com/d488y6o / http://tinyurl.com/d2zyd5c

    Ihr politisch geschichtlicher Horizont scheint doch recht verengt zu sein, neben dem Bündniszwang im RGW und dem Warschauer Pakt gab es noch diverse Embargos der NATO-Staaten betreffs Technologie und Rohstoffe.
    Zwei(2) Minuten googeln und ihnen eröffnen sich ganz neue Welten.
    In Hamburg nannten wir verhalten wie ihres, das Verhalten von untervögelten Elbletten, sie scheinen die männliche variante zu sein.
    Dieter Nuhr verkauft T-Shirts da kann man(n) lesen, wenn man keine Ahnung hat, einfach mal …
    Mfg
    Karl Rannseyer

  84. #27 Heinzow:
    Weil die DDR eine diktatorisch geführte Mangelwirtschaft war. Wissen Sie, was eine Diktatur ist? Die allwissenden Genossen entschieden von Berlin aus, was wann wo und wie produziert wird. Jegliche Eigeninitiative wurde im Keim erstickt. Viele durften nicht leisten, was sie hätten leisten können, wurden dafür mit sinnlosem Kram verschlissen. In Eisenach wurden mal ganz flotte Wartburg-Varianten entwickelt. Durften nicht gebaut werden. Für den DDR-Bürger war der Trabi gut genug, entschied die Regierung. Soweit ich weiß, ist später eine leicht veränderte Version als Golf im Westen herumgefahren.
    Ich kenne auch Leute, denen Abitur und Studium wegen der Aufsässigkeit ihrer Eltern oder eigener politischer Unangepaßtheit verwehrt wurden. Das mit der proletarischen Herkunft hat auch nur in Grenzen geholfen. Auch Arbeiterkinder mußten in der Schule etwas leisten, wie etwa der spätere Dichter Reiner Kunze, der die damalige ach so schwierige Rechtschreibung nicht als Last, sondern reiche Ausdrucksmöglichkeit empfand – die Rechtschreibreform ist vor all denen eingeknickt, die es niemals lernen werden.
    Ich habe immer mal wieder aus dem Westen die Meinung gehört, daß diese Leute wohl kein Interesse an beruflicher Karriere hatten, sonst hätten sie sich ein bißchen angepaßt.
    Heute ist übrigens 9. November.

  85. #19: Andreas Demmig
    und auch #21: Rolf Große

    Ich möchte meinen obigen Beitrag korrigieren, auch auf Anregung durch Herrn Große, dessen Meinung ich persönlich teile.

    Trotzdem, führende Vertreter einer (namhaften) Firma, dürfen sich gar nicht so sehr gegen den „Mainstream“ äußern, wenn sie nicht durch eine willfährige Presse und den ach so entrüsteten Gutmenschen zerfleischt werden wollen. Insofern möchte ich mich gegenüber Herrn Dr. Süß etwas zurücknehmen.
    Ich erinnere mich an eine emotionale Aussage eines anderen Firmenvertreters zu den Emissionen einer Müllverbrennung:“Jedes Kartoffelfeuer produziert mehr Abgase als…“. Es folgte ein völliger Verriss und die Einstellung einer an sich vernünftigen Sache.
    Eine Firma muss Geschäfte machen, auch wenn es oftmals besser wäre, man würde sich mit vernünftigen Argumenten dagegen stemmen. Nur, wer hört darauf?

    Ähnlichkeiten zu den kürzlichen Maulkorb-Vorgängen an der Trierer Universität sind nicht von der Hand zu weisen http://tinyurl.com/buoz4ub

  86. Liebe Frau Scharnikowski #24,
    sie schreiben:
    „Ich habe in der DDR ein naturwissenschaftliches Abitur gemacht, ohne proletarische Herkunft, ohne Partei und ohne Stasi, und verbitte mir solche Beleidigungen. Nach allem, was ich damals von gleichaltriger Westverwandtschaft über deren naturwissenschaftliche Ausbildung an der Schule gehört habe, kann ich nur sagen: in diesem Punkt war das DDR-Schulsystem wohl besser.“
    Keine Sorge. Ich habe 7 Jahre in Ostdeutschland gelebt und gearbeitet. Ich denke die naturwissenschaftliche Ausbildung an den DDR-Schulen war sehr gut. Die an den Spezialschulen exzellent. Das gleiche gilt aber für die naturwissenschaftlichen Gymnasien in den alten Ländern die ebenfalls sehr gut waren und sind. An den Unis in der ehemaligen DDR war die naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Ausbildung ebenfalls exzellent. Das gleiche gilt aber in besonderem Maße für die Unis in den alten Ländern, die Weltweit ihres Gleichen suchen. Die Promotion in Naturwissenschaften oder Ingenieurswissenschaften in Deutschland ist eine einzigartige Ausbildung an die weltweit so schnell nichts ran kommt.
    Allerdings können das die Absolventen aus Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fächern das nicht wirklich einschätzen, weil denen die Grundlagen in Mathe, Chemie oder Physik fehlen und den naturwissenschaftlichen Methodiken fehlen. Was ja nicht schlimm bzw. natürlich ist. In diesen
    nicht-naturwissenschaftlichen Fächern waren die Absolventen aus der DDR eher falsch ausgebildet. Den Absolventen aus dem Westen in diesen nicht-naturwissenschaftlichen Fächern fehlen oft die mathematischen Grundlagen, weil sie Mathe in der 11.ten Klasse ablegen konnten. Das war in der DDR vermutlich nicht möglich. So dass es dadurch zu einer Schieflage kommt, wenn man in den Nebenfächern vergleicht.
    Ein Aufrechnen in Bezug auf „besser als“ für die beiden Systeme halte ich für kindisch, weltfremd und subjektiv. Da allerdings Lernen auch ein zeitlich quantitativer Prozess ist wirkt sich eine längere Studien- oder Schulzeit im Mittel positiv aus. In naturwissenschaftlichen Fächern haben die DDR und die BRD exzellent ausgebildet.
    In Computertechnik war die DDR nicht so weit weg wie viele denken. Das „reverse engineering“ des Motorola 1M Chip war eine exzellente Leistung.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  87. Allgemeiner Kommentar!
    Ich besitze die Kontakte und das knowhow in CZ oder SK eine Firma einzurichten, welche unter anderem auch „Strom“ an- und verkaufen könnte!
    Also bin ich auch dabei und stehe jederzeit zur Verfügung. CZ ist übrigens derzeit größter Stromlieferant für Deutschland…., natürlich Kernkraft-Strom, was denn sonst?

  88. #7
    der Gedanke ist m. E. völlig richtig. Millionen Verbraucher würden allein aus Kostengründen dem „Neuen Anbieter“ zulaufen. Die Politik steht dieser Sache jedoch im Wege. Im Dezember 2010 habe ich verschiedenen Institutionen die Frage gestellt, ob und ggf. wann es mir ermöglicht wird, nicht subventionierten und damit billigeren (Atom)Strom aus dem (Europäischen) Ausland zu beziehen. So schreibt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz u. a. :

    „Theoretisch ist es heute schon möglich, einen Stromanbieter aus dem Ausland zu wählen. Das Problem ist jedoch, dass es in der Praxis in Deutschland kaum ausländische Anbieter gibt. Dafür gibt es viele Ursachen. Technische, aber vor allem auch wirtschaftliche und strukturelle Gründe, nicht zuletzt die hohe Marktmacht der großen Anbieter … .
    Energie ist angesichts der weltweit hohen Nachfrage ein sehr teures Gut geworden und wir müssen uns darauf einstellen, dass das Preisniveau auf Dauer hoch bleiben oder sogar ansteigen wird. Die Preise für Energie entwickeln sich grundsätzlich am Markt und keine nationale Regierung ist in der Lage, die Marktpreise zu beeinflussen.Sie kann aber die Rahmenbedingungen für eine sichere und preisgünstige Entwicklung der Energiemärkte weiter verbessern.“
    (Hier frage ich mich, warum tut sie das nicht?)

    Dann weiter: „Dazu dienen das Energiekonzept der Bundesregierung und die darin enthaltenden Maßnahmen, auch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), denn die erneuerbaren Energien sind eine tragende Säule unserer künftigen Energieversorgung.“

    (Wie erneuern Die eigentlich die Energie?)

    „Die EEG Umlagen sind in diesem Jahr zwar weiter gestiegen, sind aber wichtig für unsere langfristige Versorgungssicherheit, und ihre Höhe rechtfertigt nicht die Preiserhöhungen, die von vielen Anbietern zum Jahreswechsel vorgenommen wurden“ …

    Dann folgt der Hinweis, dass die Verbraucher durch Wechsel des Anbieters die Märkte beeinflussen kann und so in vielen Fällen die Kosten senken kann. Man soll jedoch nicht nur auf den Preis achten, sondern auf eine hohe Servicequalität… .

    (Übrigens bekomme ich gerade von meinem Stromanbieter eine Preisanhebung von 2,68 Cent/kWh wegen der Subventionierung der erneuerbaren Energie!)

    „Mit dem Wechsel zu einem ausländischen Stromanbieter könnte das Problem hoher Preise oder Preisschwankungen, welches Sie ansprechen, auch nur begrenzt umgangen werden. Die Märkte für Energie sind auf der Großhandelsstufe europa- und weltweit stark vernetzt, so dass sich Preise für Strom weitgehend parallel entwickeln. Deutlichere Unterschiede gibt es zwischen den EU- Mitgliedsstaaten allerdings noch bei den Netzentgelte und bei den Steuern und Abgaben, sowie bei anderen staatlichen Eingriffen, gegen die allerdings bereits Vertragsverletzungsverfahren durch die EU-Kommission eingeleitet wurden).

    (Was mag das wohl sein?)

    Soweit die Aussage des Referat 212 Verbraucherpolitik in der Informationsgesellschaft sowie in den Bereichen Energie und Verkehr.

    Also, ich habe da wenig Hoffnung,dass es irgendjemand mal schaffen könnte, diesen Europäischen Bürokratismus zu einem positiveren und für uns Verbraucher günstigeren Handeln zu bewegen.

    mfG
    T. Richard

  89. Lieber Herr Heinzow
    Das Schulsystem der DDR kann man durchaus wertschätzen auch wenn man die Ideologie des Gesamtsystems mit ihren praktischen Nebenwirkungen voll daneben findet. Nicht umsonst bewegt sich die heutige Bildungsbürokratie , wenn auch langsam in diese Richtung in diese Richtung. Wir müssen auf die Entwicklung in Richtung Öko-Diktatur achten. Da schätze ich Ihren Einsatz.
    MfG
    Michael Weber

  90. @106, na ja Herr Hader, Sie und Objektivität, das schliesst sich ohnehin praktisch vollständig aus.

    Sie zeigen nicht den Hauch eines kritischen Reflexionsvermögens Ihrem, mit quasi-religiösem Eifer verteidigten, CO2-bedingten Erwärmungsglauben gegenüber.

    Und kommen Sie bitte nicht wieder primitiv damit, dass Sie mir eine Voreingenommenheit mit umgekehrten Kennzeichen vorwerfen, denn erstens habe ich überhaupt keinen a-priori Glauben in wissenschaftlichen Fragen, und zweitens habe ich von IHRER Voreingenommenheit gesprochen und nicht von derjenigen anderer Leute.

    Es wäre also nett, wenn Sie auch von IHRER VOREINGENOMMENHEIT UND PARTEILICHKEIT sprechen würden und nicht immer wieder davon ablenken wollen, weil Ihnen das Thema nicht passt.

  91. @ Karl Seegert #30

    Sehr geehrter Herr Seegert,

    um etwas zu entwickeln und als Prototypen bauen zu können braucht man wenig Materialien, aber viel „Manpower“. Und da das Ziel der SED-Führung war, den Feind im Westen zu überflügeln, kann ich mir nicht vorstellen, daß die die Materialien und vor allem die „Manpower“ nicht hätten zur Verfügung stellen können, hätte es sie gegeben und hätte man es trotz ideoligischer Verblendung erkannt.

    Da ich als Teilnehmer aus einem interdisziplinären EU-Forschungsprojekt weiß, wie wichtig Bildung (erstaunlicherweise nicht normiert) für den wirtschaftlichen Erfolg einer Volkswirtschaft ist, kann ich nur feststellen, daß die in der „DDR“ insgesamt schlecht war und nicht zu einer Bildungselite geführt hat.

    Anmerkung: Keine Volkswirtschaft kann z.B. ohne gut ausgebildete Kaufleute und Nationalökonomen (Ökonomen, Unternehmer …) erfolgreich sein.

    Wenn dann der Staat immense Aufwendungen betreiben muß, um die Bürger an der Flucht zu hindern, wird ein weiterer Sargnagel am Untergang der „DDR“ sichtbar, von denen es sehr viele gab.

    Was da in der „DDR“ ablief, war Ressourcenverschendung im materiellen und immateriellen (Humankapital!) Sinn.

    Und genau dasselbe findet jetzt unter der in HH geborenen und im Osten Deutschlands aufgewachsenen Kanzlerin statt.
    Warum das so ist, werden Sie wohl aus eigener Erfahrung besser wissen, als ich aus den mir zur Verfügung stehenden Quellen.

  92. Viele wollen Atomstrom, aber anscheinend sind nur wenige bereit etwas dafür zu tun.
    Das ist die alte Kalamität des bürgerlichen Lagers.
    Man läßt sich von ein paar buntbemützten Ökologisten auf der Nase herum tanzen, nimmt gefälschte Abstimmungen nach Fukushima, die natürlich gegen die Kernenergie sind, zur Kenntnis, unsere Industrie ist ein opportunistischer Haufen, die für kurzfristige Profite, aber umso höhere Subventionen auch schon mal die Interessen des Landes verraten und unsere naturwissenschaftlichen Professoren werden ganz einfach von Soziologen a la Butterwege (oder wie auch immer der Kerl heißen mag) oder Spinnern von Greenpeace überrollt, ohne mal ein „Manifest gegen die technologische Dummheit im Land“ zu formulieren.

    ————————-

    Die Gründung einer Energie-Genossenschaft ist relativ einfach.

    „Sie haben gute Ideen, wenig Geld, aber treue Mitstreiter. Mit denen wollen Sie gemeinsam etwas aufbauen, aber trotzdem Ihr eigener Chef bleiben. Dann könnte die eingetragene Genossenschaft (eG) die passende Geschäftsform für Sie sein.

    Denn seit der Reform des Genossenschaftsgesetzes (GenG) ist diese Form der geschäftlichen Kooperation für Existenzgründer mit kleinem Geldbeutel richtig attraktiv geworden. Anmeldung und Verwaltung sind nun deutlich vereinfacht.

    Startformation zusammenstellen
    Sie brauchen kein Eigenkapital, nur mindestens zwei Leute, die mitmachen (§ 4 GenG). Das können natürliche oder juristische Personen sein. Falls Ihnen noch der dritte Mann fehlt, könnten Sie auch beim Genossenschaftsverband Ihrer Wahl nachfragen. Dort kennt man vielleicht jemanden, der Anschluss sucht.

    Prüfungsverband finden
    Nachdem Sie sich gefunden haben und sich über den Zweck Ihres Unternehmens einig sind, sollten Sie sich einen Genossenschaftsverband aussuchen, der das Recht zur Prüfung hat, auch Prüfungsverband genannt. Als „Genossen“ sind Sie zur Mitgliedschaft verpflichtet. Er prüft gegen ein relativ geringes Entgelt, ob Sie sich in sicherem Fahrwasser befinden. (Die Hintergründe sind historisch bedingt: Da man kein Eigenkapital zur Gründung braucht, wollte der Gesetzgeber zumindest dafür sorgen, dass die Firma ordentlich geführt wird.)

    Wenn Ihre Bilanzsumme weniger als zwei Millionen Euro beträgt, müssen Sie alle zwei Jahre eine Pflichtprüfung machen. Ansonsten sind Sie jedes Jahr dran. Und natürlich werden Sie vor Ihrem Handelsregistereintrag auf Herz und Nieren getestet.

    Das sieht auf den ersten Blick zwar etwas unbequem aus. Das Prozedere hat aber auch seine guten Seiten: So waren 2006 von allen Insolvenzen in der Bundesrepublik nur 0,1 % Genossenschaften betroffen. Für kleinere Firmen liegen die Prüfkosten im unteren vierstelligen Bereich; die Eingangsprüfung ist aber natürlich etwas teurer. Der jährliche Mitgliedschaftsbeitrag macht für eine kleine Genossenschaft lediglich einen dreistelligen Betrag aus.

    Neben den Prüfungen checkt der Genossenschaftsverband Ihre Business Pläne und begleitet Ihre Firma in den ersten drei bis fünf Jahren.

    Am besten setzen Sie sich mit dem Verband Ihres Bundeslandes in Verbindung. Wenden Sie sich an den Gründungsberater. Der berät Sie gerne – und das erst mal kostenlos.“

    ————————–

    Nach meiner Einschätzung sind weitaus weniger Deutsche gegen Kernenergie, als von den Medien dargestellt. Diese schweigende „Mehrheit?“, die sich nicht auf den Marktplätzen der Republik tummelt, auf Gleisen festkettet oder den Verkehr aufhält, hat weder eine ernstzunehmende Partei in Deutschland die sie vertritt, noch kann sie mit den Füßen, z.B. über den Markt, abstimmen.

    Auf der anderen Seite gibt es aber im Internet genug Seiten von Leuten, die der Kernenergie durchweg positiv gegenüber stehen.

    Dies, in Kombination mit einem Atomstromanbieter, sollte man nutzen.

    Und dann, wenn die Primaten der Politik feststellen, dass es noch eine „Gegenwelt“ gibt, denn den Herrschaften geht es nur um Stimmen, könnten sie ihre Meinung schneller ändern, bevor die letzten KKW´s vom Netz gehen.

    Sollte wirklich ernsthaftes Interesse bestehen, einen Atomstromanbieter zu gründen, wäre ich sofort – aktiv – dabei, zumal dieser Bereich noch einige andere Perspektiven bietet.

  93. @28: Sehr geehrter Wildhagen,

    Ihr Beitrag beleuchtet wunderbar die Abgehobenheit politischer „Eliten“ von der Realität.

    Es wird Zeit, dass die „Regierten“ den „Regierenden“ mal zeigen, wer Herr im Hause Deutschland ist, die Parteinomenklaturen (beinahe wie in Nordkorea) oder der verfassungsmässe Souverän Deutschlands, das Volk.

    Der deutsche Parteienfilz und seine korrupten Machtursurpatoren müssen lernen, dass sie nicht länger Möchtegern-Diktatoren spielen können in einer entwickelten Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts, sondern sich den Weisungen und Entschlüssen des Volks zu unterwerfen haben. Der unsäglich dumme Sprüche von den „Regierenden“ und den „Regierten“ sollte endlich aus dem „Sprachschatz“ verschwinden und dem Spruch weichen vom „Souverän und seinen Befehlsempfängern“, d.h. Staatsdienern, aus dem Lateinischen, Ministern.

  94. # 7 Michael Loehr
    „Ich bin immer noch am überlegen, ob man nicht einen „CO2-freien Atomstromanbieter“ gründet, mit ausländischem Atomstrom und schicker Werbung“

    Meine Petition eingereicht bei der EU am 05.July 2011

    RICHTLINIE 2009/72/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
    vom 13. Juli 2009 über gemeinsame Vorschriften für den Elektrizitätsbinnenmarkt und zur Aufhebung der Richtlinie 2003/54/EG

    (3) Die Freiheiten, die der Vertrag den Bürgern der Union garantiert — unter anderem der freie Warenverkehr, die Niederlassungsfreiheit und der freie Dienstleistungsverkehr, sind nur in einem vollständig geöffneten Markt
    erreichbar, der allen Verbrauchern die freie Wahl ihrer Lieferanten und allen Anbietern die freie Belieferung ihrer Kunden gestattet.

    Titel der Petition freie Wahl des Stromanbieters.

    Als deutscher Bürger bin ich nicht mehr in der Lage durch Wahl einer Partei die Energiepolitik zu beeinflussen, da alle Parteien gemeinsam Atomstrom ablehnen.

    Dies bezieht sich auch auf die Wahl des Europaparlaments. Die Bürgerinnen und Bürger wählen ihre Abgeordneten direkt für eine Amtszeit von fünf Jahren in allgemeinen, freien und geheimen Wahlen. Aus Deutschland kommen 99 Abgeordnete, die von den Parteien bei der Wahl aufgestellt werden.

    Die Wahl, eine andere Energiepolitik zu wählen, wird von den Parteien jedoch nicht angeboten.

    Als deutscher Bürger kann ich z.B. grünen Strom von Tchibo kaufen, Made in Norwegen aus 100 % Wasserkraft.

    Ein Strom der physisch nicht aus meiner Steckdose kommt.

    Könnte ich den Strom wählen der aus meiner Steckdose kommt, würde ich mich weigern Windstrom in meine Stromleitung zu akzeptieren und zwar solange, bis das diskriminierende Verwaltungsrecht bezüglich Windkraftanlagen, das in einigen Ländern der EU insbesondere in Deutschland angewandt wird, abgeschafft ist.

    Den Strom wählen, kann ich nur theoretisch auf dem Papier mittels Vertrag mit dem Anbieter, wie eben 100 % Wasserkraft aus Norwegen, der wahrscheinlich von den Norwegern verbraucht wird.

    Solange einige EU-Staaten in den Elektrizitätsbinnenmarkt Atomstrom einspeisen muss ich als Verbraucher auch das Recht haben, diesen Strom, vergleichsweise wie die Wasserkraft aus Norwegen, theoretisch auf dem Papier mittels Vertrag mit dem Anbieter, wählen zu können.

    Klar und deutlich muss im Vertrag erkennbar sein, dass 100 % Atomstrom verkauft wird. Bei 100 % Wasserkraft geht es ja auch.

    Helga Hung

    Bin auf die Antwort schon gespannt.

  95. #27 Thomas Heinzow

    „Und wenn die naturwissenschaftliche Ausbildung so gut war, wieso war die „DDR“ so schlecht in der Technik und konnte noch nicht einmal Computer herstellen oder Viertaktmotoren?“

    Hallo Herr Heinzow,

    das lag ganz einfach an der Mangelwirtschaft im Allgemeinen. Es fehlten die entsprechend notwendigen Materialien etc. etc. Es war ganz einfach kein Geld da, um das, was entwickelt wurde, auch zu bauen. Mit der Ausbildung hat das nichts zu tun.

    MfG
    karl.seegert

  96. Vielleicht stehen bald in deutschen Baumärkten die Notstromaggregate (wie in den USA) auch im Eingangsbereich und Aldi-Lidl & Co bieten preiswerte „Made in CHina“- Aggregate an. China wird uns grün geläuterten Deutschen gerne nach den Solarmodulen die dazu farblich passenden Notstromaggregate mitliefern.

    s. a. hier : http://tinyurl.com/ckqo6cs

  97. Warum?

    „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“
    Amtseid der Kanzlerperson.
    Quelle: Wikipedia, Amtseid

    Primat der Politik.

    Ich vermisse den wirtschaftlichen Aspekt der neuen Energiestrategie. Auslöser der Neuausrichtung war die Hypothese der menschgemachten Klimakatastrophe (primär durch das „pöhse“ CO2) und Fukushima. Die Betroffenheit über die etwa 25000 konventionellen Tsunamietoten hielt sich in Grenzen. Seit Kopenhagen 2009 war klar, dass die Mehrheit der Staaten diesem Weg nicht folgen würde. Jetzt wird es auch nicht einmal wärmer. Sprunghafter Anstieg des Meeresspiegels? Fehlanzeige.
    Obama will auch nichts mehr von einem Kyoto-Folgeabkommen wissen.

    Liebes Primat der Politik: Wo ist Dein Plan B?

    Was wird mit dem Euro? Griechenland, Italien, Spanien, Portugal, … wollen auch noch gerettet werden.

    Es gibt also ausreichend reale Probleme. Warum gleich das Meisterstück: Rettung der Welt durch Energiewende?
    Hätte das Verbot der konventionellen Glühlampe und E10 nicht für den Anfang gereicht?

    Liebes Primat d. P.: Warum?
    Bitte auch mal mit Fakten argumentieren.

    Liebes Siemens-Energie-Experten-Team: Vielen Dank für Ihre ehrlichen Antworten. Sie liefern, was bestellt wird. Ob die bestellten Produkte wirtschaftlich sinnvoll betrieben werden können, ist nicht das Problem der Siemens AG.
    Sondern: Richtig, „Primat der Politik“.

    Nochmals vielen herzlichen Dank.

  98. @ Kristin Scharnowski #24

    „Ich habe in der DDR ein naturwissenschaftliches Abitur gemacht, ohne proletarische Herkunft, ohne Partei und ohne Stasi, und verbitte mir solche Beleidigungen.“

    Ich kenne genügend Leute, denen es in der „DDR“ wegen ihrer Herkunft und/oder politisch/religiösen Überzeugung (auch der Eltern) verwehrt wurde Abitur zu machen.

    „Nach allem, was ich damals von gleichaltriger Westverwandtschaft über deren naturwissenschaftliche Ausbildung an der Schule gehört habe, kann ich nur sagen: in diesem Punkt war das DDR-Schulsystem wohl besser.“

    Ich kann die damaligen „DDR“-Lehrinhalte nicht beurteilen, aber sehr wohl das politische Auswahlsystem nebst IM-System. Darüber gibt es genügend zuverlässige Literatur und Zeitzeugen.

    Und wenn die naturwissenschaftliche Ausbildung so gut war, wieso war die „DDR“ so schlecht in der Technik und konnte noch nicht einmal Computer herstellen oder Viertaktmotoren?

  99. #4 H. Bauer

    Bei der IEA reicht das Gas mindestens noch 75 Jahre, bei H. Bauer trotz und incl. Schiefergas höchstens 75 Jahre, daraus werden dann 30-40 Jahre als Zukunftsperspektive.Das klingt ähnlich wie 1972 beim Club of Rome, als das Jahr 2000 wegen fehlender Energie als dunkel und kalt vorausgesagt wurde.
    Man sieht an dieser Veränderung von Fakten und Zahlen die Gesinnung des Beitragsschreibers.
    Die weitreichenden Reserven des Urans für die Kernkraft wurden natürlich unterschlagen.

    #5 H.Heinzow
    bei der Aussage von H. Süß hat man den Eindruck, dass bisher keine industrielle Produktion stattgefunden hat, auch keine Optimierung ! – und das bei unseren Top Firmen. Redet der Mann nur für Siemens oder alle, alle auf der Welt ? Laut Regierung sollte die Subvention – wie lange geht die schon ? 20, 25 Jahre – doch den nötigen finanziellen Anschub geben für die erneuerbaren Energien. Und jetzt fangen die erst an zu denken, zu optimieren ? Also ich denke hier hat H. Süß sich ein Eigentor geschossen.

  100. @ # 18 Heinzow
    Schüler, lieber Herr Heinzow, hatten kein Parteibuch!
    Ich habe in der DDR ein naturwissenschaftliches Abitur gemacht, ohne proletarische Herkunft, ohne Partei und ohne Stasi, und verbitte mir solche Beleidigungen. Nach allem, was ich damals von gleichaltriger Westverwandtschaft über deren naturwissenschaftliche Ausbildung an der Schule gehört habe, kann ich nur sagen: in diesem Punkt war das DDR-Schulsystem wohl besser.

  101. @ #
    17 D. Glatting und eininge Vorredner,

    Atomstrom aus Frankreich – zu ähnlichen Tarifen (akt. ca. 11 ct) wie in Frankreich – sofort!

  102. @ #15: Kristin Scharnowski sagt:

    ‚Er erklärte aber auch die Haltung des Betreibers als Energieverkäufer: Angebot und Nachfrage. Ihr wollt keinen bösen Atomstrom mehr? Bitte sehr. Ihr wollt Strom aus Licht? Kriegt ihr. Ihr wollt Strom aus Luft? Machen wir. Ihr wollt Strom aus Hundehaufen? Kriegt ihr auch…‘

    Das finde ich nun reichlich verlogen! Kein Energieversorger hat die letzten Jahre genutzt, um im angeblichen Eigeninteresse einen reinen Atomstromtarif 1-2 ct günstiger seinen Kunden anzubieten, während sie aber alle geil darauf waren, Ökostromgerümpel 1-2ct teurer auf den Markt zu bringen. Welche Meinung und Stimmung sich in der Bevölkerung dadurch manifestiert hat (der sog. Ökostrom kostet ja nur 2 ct. mehr), dürfen sich die Damen und Herren Marketingschwachköpfe und Vorstände (aber die haften ja nicht für den Murks, denn sie – egal wo – veranstalten) an die eigene Brust heften. Die Energieversorger (man denke ausserdem an manch haarsträubende Schlamperei) haben also selbst genügend Schuld daran, dass sich die Stimmung im Land so entwickelt hat, wie sie heute nun mal ist.

    Auch als Unternehmen darf man sein Fähnchen nicht immer nur in den Wind hängen. Mancher Verzicht auf schnellen umsatz heute ist der Gewinn des Unternehmens morgen. Und wenn Grünlinke Mist verzapfen, muss man den eben SOFORT widerlegen und widersprechen!

  103. Eine typische Antwort eines typischen Industriellen.
    Gerade Siemens und ABB versprechen sich doch gewaltige Gewinne vom Umbau unserer Energieversorgung, wat man schon daran erkennt, das beide bei Desertec involviert sind.
    Beide Firmen liefern sämtliche Komponenten, haben alles schon „vorsorglich“ entwickelt und warten nun, das die Politik ganz offiziell die Ausbeutung des Stromkunden befiehlt.
    Die Anworten des Siemens-Menschen sind Wischi-Waschi, zumindest für mich mehr als enttäuschend.

    @Hader
    Die Hauptkomponenten von Miefquirlen sind Stahl und Beton, dann noch Kupfer, seltene Erden und GFK und a bisserl Elektronik.
    Stahl und Zement sind energieintensive Produkte und die Preise Weltmarktabhängig, und die seltene Erden will neuerdings China als Hauptproduzent lieber selber verarbeiten als zu vekaufen, ergo dürften auch dort die Preise steigen.

    Also und überhaupt, wo sehen Sie persönlich bei Bau und Installation da noch Einspareffekte?

    Ich bin kein Maschinenbauer, ick überlege nur gelegentlich selber logisch…….sollten se mal auch tun um Lobbyistengewäsch als solches zu enttarnen.
    H.E.

  104. #12: S.Hader
    #5: Thomas Heinzow

    „…Kostensenkungspotentiale…“

    Als Insider für diese Art von Anlagenbau und dieser Firma würde auch ich gerne wissen, wo die Kostensenkungspotentiale zu holen sein sollen.
    Es ist ein Unterschied, ob man ein Angebot genehmigt bekommen soll oder ob man politisch motivierte Sonntagsreden hält.
    So ein WKA besteht nur zu einem geringen Teil aus Elektronik deren Platinen durch höhere Stückzahlen preiswerter hergestellt werden können (ob sich das im Preis niederschlägt, ist eine andere Sache).

    Die Hauptanteile sind lohnintensiv: Fundament, Turm, Zuleitungen (Kabel und Erdarbeiten), Flügel und Gehäuse, Nebenbetriebe, nicht zu vergessen die Montagearbeiten.
    Der Trafo und der Generator sind immer eine arbeitsintensive „Einzelfertigung“, auch wenn 10 … 20 Stück zugleich in der Fertigung sind. Das bisschen Leistungselektronik ist eh‘ schon ausgereizt.
    Teuerer wird es dann noch off-shore, wenn die Umwelteinflüße hinzukommen.

    Optimisten könnten ja Billigarbeiter aus China oder Indien herfliegen lassen, am besten die gänzlich ungelernten, die haben die niedrigsten Lohnansprüche.

  105. @ S.Hader #12

    Sie sollten die genannten und allgemein bekannten Randbedingungen beachten. Lernt man übrigens im Mathematik- und Physikunterricht an Gymnasien. Voraussetzung für die allgemene Hochschulreife, was wohl in der ex-„DDR“ anders war, wo das Parteibuch und die proletarische Herkunft entscheidend waren, was natürlich unter anderem erklärt, warum die unterging.

  106. Im Sommer hat sich doch der Chef des KKW Kaliningrad gemeldet, er wolle Deutschland helfen. Er produziert für 1 cent/KWh und würde den Strom für 2 cent/KWh nach Deutschalnd abgeben.

    Weiß keiner vor was und mit was „Ökostromanlagen“ geschützt werden müssen?
    #3

  107. @ 7 Michael Loehr:
    Bin auch dabei!
    Im August war ich zu einer Besucherführung im Kernkraftwerk Grafenrheinfeld. Eine moderne gepflegte Anlage. Es standen noch die Container herum, die während der jährlichen Inspektion als Arbeitsplätze gedient hatten. Ein riesiger Aufwand! Es ist ein Jammer, daß soviel technische Leistung und Wissen einfach eingestampft werden. Dem Führer, einem älteren Herren, war anzumerken, wie sehr ihm das gegen den Strich geht. Er erklärte aber auch die Haltung des Betreibers als Energieverkäufer: Angebot und Nachfrage. Ihr wollt keinen bösen Atomstrom mehr? Bitte sehr. Ihr wollt Strom aus Licht? Kriegt ihr. Ihr wollt Strom aus Luft? Machen wir. Ihr wollt Strom aus Hundehaufen? Kriegt ihr auch…

  108. #5: „Und deshalb verbreitet der Herr Dr. M. Süß bereitwillig Lügen. Als studierter Maschinenbauer muß er Wissen, daß eine industrielle Pruduktion mit geringen Stückzahlen keine Kostensenkungspotentiale haben kann, wenn bereits die meisten Teile der Uralttechnik Windmühle industriell optimiert produziert werden.“

    Na sowas aber auch, Herr Heinzow, da erdreistet sich ein Maschinenbauer tatsächlich eine gegenteilige Meinung zum Punkt das die Fertigung industriell doch optimierbar ist, zu haben. Das können doch nur Lügen sein, die Herr Dr. Süß dort verbreitet. Anders sind diese unterschiedlichen Ansichten zwischen Ihnen beiden doch nicht erklärbar.

    MfG
    S.Hader

  109. Also bei der Atomstrom-Genossenschaft wäre ich sofort dabei – wenn ich darf! Und je öfter solche Stromausfälle wie in Dortmund geschehen um so mehr Zulauf erhält diese Genossenschaft.

    Ich bin mal gespannt, ob das heute abend in den Nachrichten kommt!

    Gruß aus Südhessen

  110. Heute großflächiger Stromausfall in Dortmund.
    100.000 Haushalte ca. 15 Minuten ohne Strom.

    „Die Targobank am Markt traf es heftiger. Dort verabschiedete sich ein spezieller Sicherungsschalter, so dass auf den elektronisch gesicherten Bargeldverteiler nicht mehr zugegriffen werden konnte. Jürgen Esser, Sprecher der RWE Deutschland AG in Essen, die fürs Verteilnetz zuständig ist: „In Castrop-Rauxel gab es eine kurzfristige Spannungsschwankung im Millisekundenbereich, dann griff die Schutzsicherung.“ Bis Redaktionsschluss konnte RWE Deutschland zur Ursache noch nichts sagen.“

    ..so sieht wohl das neue Energiezeitalter aus.
    Wir sollten keine einseitigen Dialoge führen, wo das Ergebnis schon vorher durch Primaten der Politik festgelegt wird, sondern einfach mal offen darüber reden.

  111. Kommentar:
    „Ich bin immer noch am überlegen, ob man nicht einen „CO2-freien Atomstromanbieter“ gründet, mit ausländischem Atomstrom und schicker Werbung“
    ich wäre sofort dabei!
    mfG
    M.L.

    —————————–

    Dann sollten wir damit schleunigst anfangen.

    Schließlich haben wir einen „liberalisierten Strommarkt“ und außerdem wäre es mir völlig egal, wenn so ein „grünes peace-Männchen“ vor der Tür steht.

    Sprechen wir doch einfach mal die Blogger Heinzow, Trummler, Krause, Eng, Maxeiner, Miersch, Zettel oder die Damen und Herren von Buerger für Technik an (ich hoffe ich habe alle Namen richtig geschrieben)und gründen eine „Atomstrom-Energiegenossenschaft“.

    auch M.L.:-)

  112. „Für uns gilt Primat der Politik“

    Herrliche Umschreibung für ein Leben ohne Rückgrat.
    Gut das die Unternehmer nach dem Krieg nicht solche Weicheier waren, wie die heutige Managergeneration. Wobei sie in Gesprächen unter 4, 6 oder 8 Augen ja genau wissen wie sie die Stromproduktion gerne hätten, nur öffentlich würden sie es nie sagen.

    Auch gut, dass viele unserer Naturwissenschaftler schweigen.

    Als Unternehmer werde ich aber nicht schweigen.

    Herr Heinzow hat es schon angesprochen. Wer meint, mit einer derart umständlichen Art der Energieerzeugung, die über unser ganzes Land verteilt werden muss, halbwegs kostenneutral arbeiten zu können, der hat einen an der Waffel.
    Erinnert mich immer an meinen Lieblings-Windmüller, der mir vorrechnet wie günstig sein Plunder ist. Ja, ja, isoliert betrachtet, nur leider benötigt dieses Mühlchen noch ein neues Netz, eine Elektrolyserfabrik für die spärlichen und zufälligen Überschüsse, ein Speichernetz, ein Verstromungskraftwerk, eine Badewanne mit Pümpchen in Norwegen, ein Gaskraftwerk und „intelligente smarte meter“. Tja, wenn Strom so blöd produziert wird, muss an irgendeiner Stelle ja die Intelligenz einsetzen.

    Ich bin immer noch am überlegen, ob man nicht einen „CO2-freien Atomstromanbieter“ gründet, mit ausländischem Atomstrom und schicker Werbung (das Gegenstück zur Prokon-Werbung, also erst das Windrad und dann das Zeichen für Radioaktivität), nur um die ganzen Ökobesoffenen mal richtig zu schocken.

  113. „• Aus volkswirtschaftlicher Sicht bevorzugen wir ein Szenario, bei dem die Erneuerbaren Energien und die Netze massiv ausgebaut werden und die Schwankungen der bei der Erzeugung der Erneuerbaren Energien durch zusätzliche Gaskraftwerke und Speicher ausgeglichen werden.

    • Daraus würde sich ein geringer Strompreis-Anstieg ergeben.“

    Unglaublich, wie dem Mann die Lügen in die Tastatur fließen.

    Ersetzt man allerdings das Wort volkswirtschaftlich durch das Wort betriebswirtschaftlich stimmt die Beschreibung der Siemens-Strategie, war doch Herr v. Pierer Berater der Kanzlerin. Und zu seiner Zeit flossen ca. 1,5 Mrd. € in dunkle Kanäle.

  114. „• Richtig ist, die Kosten für Windenergie müssen weiter gesenkt werden. Dabei können unterschiedliche Hebel betätigt werden. Einer ist die Industrialisierung über den ganzen Projektprozess hinweg, d.h. über die Produktion der Windturbinen, über den Transport bis hin zur Installation vor Ort müssen alles standardisiert und optimiert werden.

    • Der wichtigste Hebel, um die Kosten weiter zu verringern ist das Thema Innovation“

    „• Über die Energiewende hat die Politik entschieden. Für uns gilt Primat der Politik“

    Und deshalb verbreitet der Herr Dr. M. Süß bereitwillig Lügen. Als studierter Maschinenbauer muß er Wissen, daß eine industrielle Pruduktion mit geringen Stückzahlen keine Kostensenkungspotentiale haben kann, wenn bereits die meisten Teile der Uralttechnik Windmühle industriell optimiert produziert werden.

    Innovation kann auch nicht mehr stattfinden, denn eine Uralttechnik läßt sich nicht mehr verbessern.

  115. „..schätzt die Internationale Energieagentur (IEA) die Reichweite von Erdgas beim aktuellen Verbrauchsniveau(!) auf mindestens 75 Jahre..“

    Das heisst selbst wenn man Atomkraft auf dem gleichen Niveaue hält, keine AKW abschaltet und alte durch neu gebaute AKW ersetzt, und dann auch noch die neuen Schiefergasvorkommen fördert, reicht das Gas nur noch 75 Jahre.
    Aber wie lange reicht es mit Abschaltung der AKW und Kohlekraftwerke und massiv steigendem Verbrauch von Gas? Sind 30-40 Jahre wirklich eine so berauschende Zukunftsperspektive?

  116. „Über die Energiewende hat die Politik entschieden. Für uns gilt Primat der Politik“

    Das ist deutscher Gehorsam ! Führer befiehl, wir folgen dir 😉

    „Tausende Ökostromanlagen von Blackout bedroht“

    mit was sollen die nun nachgerüstet werden, geht die Enteignung nicht schnell genug?

    http://tinyurl.com/ceseu8m

  117. Ich sehe da noch eine weit größere Gefahr in unserer Energieversorgung. Bis jetzt haben wir uns auf die 4 Großen (RWE,EON,Vattenfall und ENBW) verlassen können. In Zukunft sollen ja die Bürger zu Stromerzeugern werden. Jeder soll mit seiner Windanlage oder Sonnenanlage ins Netz einspreisen und somit die Kohle- und das Uran ersetzen.
    Die Frage, die sich mir jetzt stellt….
    Wer haftet eigentlich dafür, wenn es die Bürger das Versorgungsnetz nicht mehr aufrecht erhalten können. Wenn die Bürger kein Geld mehr für neue Investitionen oder die Wartung ihrer Energieanlagen haben(weil keine Subventionszahlung vom Staat) und Stromausfälle zur Tagesordnung werden? Was werden diese EEG-Bürger sagen, wenn Sie ihren Kindern dieses Energiechaos erklären müssen und die Großeltern von der alten guten Zeit schwären, wo wir im Jahr gerade mal 15 Minuten Stromausfall hatten und die Energie mit Kohle- und Uran kostengünstig und zuverlässig war.
    Es sei an jeden Subventionsabzocker gesagt. An jeden Fotovoiltaik und Windanlagenbesitzer…EIGENTUM VERPFLICHTET. Auch über Gernerationen hinaus!!!
    Mit dem sog.erneuerbaren Energiesubventionen vernichten wir momenta in Deutschland sehr viel Steuergelder. Steuergelder die unsere folgenden Gerneration bitter nötig hätten. Lieber in Bildung und Zukunftstechnologien investieren als in die Massenvernichtung von Steuergeldern in einer Branche (erneubare Energien), bei der nur einige Subventionsabzocker daran verdienen.

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