Merkels Energiekonzept schadet der Industrie!

Die Verteufelung von CO2, die in Einsparszenarien von 80 Prozent oder gar 95 Prozent zum Ausdruck kommt, muss auf eine sachliche wissenschaftliche Basis zurückgeführt werden. Denn die Dekarbonisierung, die mit der CO2-Minderung erreicht werden soll, hat eine Deindustrialisierung zur Folge.

Dies gilt besonders für die energieintensiven Industrien Chemie, Aluminium, Eisen und Stahl, Nichteisenmetalle, Papier, Zement und Glas.  Dies sind Industrien, deren Energiekosten einen Anteil von mehr als 25 Prozent an der Bruttowertschöpfung erreichen. Sie werden schon durch den Emissionshandel zusätzlich belastet. Durch den überhasteten Ausstieg aus der Kernenergie und die überzogenen Ziele bei Wind- und Solarstrom kommen zu teure, global nicht wettbewerbsfähige Energiepreise hinzu. (Einen Vortrag von D. Ameling zum Thema finden Sie hier)

Beide zusätzlichen Belastungen führen zu einem leisen Abschied der Industrie aus Deutschland. Dieser Abschied hat in einigen Branchen bereits begonnen. Das gilt für Stahl mit dem Bau eines Stahlwerks in Brasilien. Das gilt für Aluminium mit der Stilllegung der Aluminiumhütte in Neuss.

Der Stahlindustrie in Deutschland drohen mit dem Energiekonzept der Bundesregierung zusätzliche Kostenbelastungen in Höhe von knapp 2 Milliarden Euro pro Jahr. Dieser Betrag entspricht in etwa der Investitionssumme dieser Branche in Deutschland. Die sich daraus ergebende Konsequenz, dass nicht mehr investiert wird, führt zu einer weiteren Schwächung der globalen Wettbewerbsfähigkeit. Dies wird den Auszug beschleunigen. Ein Rückzug dieser Werkstoffindustrien aus Deutschland würde eine ganz erhebliche Schwächung der Wertschöpfungskette vom Werkstoff bis zum fertigen Automobil, bis zur fertigen Maschine oder bis zum fertigen Haushaltsgerät bedeuten. Nur im schnellen Dialog zwischen Werkstoffherstellern und Werkstoffverwendern können die Innovationen realisiert werden, die die Abnehmerindustrien brauchen, um auch ihre Wettbewerbsfähigkeit global zu erhalten.

Noch beträgt der Anteil der industriellen Wertschöpfung an der Bruttowertschöpfung in Deutschland insgesamt etwa knapp 25 Prozent. Frankreich und Großbritannien liegen unter der Hälfte dieses Wertes. Wenn auch Deutschland diesem Beispiel folgt, drohen in Zukunft britische Verhältnisse.

Alle Industrieunternehmen haben in den vergangenen 10 bis 20 Jahren Dienstleistungen ausgegliedert an externe Unternehmen. Das gilt z. B. für die Datenverarbeitung oder Instandhaltungsleistungen. Dieser Teil industrieller Wertschöpfung erscheint in der Statistik konsequenterweise bei den Dienstleistungen. Geschätzt sind es zusammen genommen etwa 10 Prozent, die aus dem Dienstleistungsanteil der Volkswirtschaft dem Anteil der Industrie konsequenterweise zugeschlagen werden müssten, zumal diese Dienstleistungen auch wegfallen, wenn die betreffende Industrie nicht mehr da ist. In Wahrheit also beträgt der industrielle Wertschöpfungsanteil nicht 25 Prozent, sondern 35 Prozent. Ein Drittel unserer Volkswirtschaft hängt also ab von der industriellen Aktivität.

Die Bedeutung der industriellen Wertschöpfung in einer Volkswirtschaft wie Deutschland kann man auch daran erkennen, wie schnell die Industrie in unserem Land die Krise des Jahres 2009 überwunden hat. Ohne diese industrielle Leistungsfähigkeit, mit geringerer industrieller Wertschöpfung also, wären wir heute noch da, wo Frankreich und Großbritannien verharren. Anfang Juli erschien im „Daily Mirror“ in London ein Artikel mit der Überschrift „A quarter of Brits are living in fuel poverty as energy bills rocket (Ein Viertel aller Briten lebt in Energiearmut, seit die Energierechnungen wie eine Rakete stiegen)“. Wir in Deutschland dürfen dies nicht zulassen. Die Politik ist auf dem Irrweg.

Wohlstand und soziale Sicherheit hängen in starkem Maße von der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie im eigenen Lande ab. Wer seine energieintensiven Industrien bewusst zusätzlich belastet, schwächt die Wertschöpfungskette, schwächt die Volkswirtschaft insgesamt. Dabei wird allzu leicht übersehen, dass mit einer schrumpfenden Volkswirtschaft auch Werte wie Immobilien verzehrt werden. Es kommt nicht nur darauf an, dass unsere Energie bezahlbar ist, nein, global wettbewerbsfähig muss sie sein. Die Wettbewerbsfähigkeit muss in Deutschland erhalten bleiben. Unsere Position als Exportnation Nr. 1 haben wir schon abgetreten an China. Jetzt gilt es, mindestens unser Exportvolumen zu halten.

Wenn Ottmar Edenhofer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung in der F.A.Z. schreibt, „Klimapolitik hat nichts mehr mit Umweltschutz zu tun. Wir verteilen das Weltvermögen um“– natürlich von oben nach unten –, dann irrt er gewaltig. Das Gegenteil – von unten nach oben – wird eintreten, siehe Großbritannien. Die überzogene Förderung von Windstrom und Photovoltaik verteilt das Vermögen von unten nach oben, füllt die Taschen der wohlhabenden Investoren, und dies zu Lasten der Mieter. Wer überdies die Industrie schwächt, verringert den Wohlstand, schädigt das soziale Netz.

Prof. Dr. Dieter Ameling

zuerst erschienen unter Standpunkte in der FAZ vom 11.10.11

mit freundlicher Genehmigung des Autors

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96 Kommentare

  1. @ #93, S. Hader,

    Hallo Götz Woitoll, also ich hab ja eher den Eindruck, dass Leute, die ganz gern ihren Atom- und Kohlestrom behalten wollen und am liebsten nichts ändern würden, ein schlechtes Gewissen haben. Aus welchen Gründen auch immer. Aber das nur am Rande.‘

    Falsch! Sie können ändern, was Sie wollen! Auch die EE-gegener sind immer offen für Neues!

    Nur muss sich die neue Technik am Markt und durch taugliche Eigenschaften durchsetzen und nicht durch lobbygeleitete grünlinke Politiker, die ein perverses Subventionssystem schaffen, dass selbst eine schwachsinnige und ineffektivste Technik wie Photovoltaik lukrativ für den Investor wird, weil nämlich seine weniger wohlhabenden Mitmenschen diese Abzockersystem bezahlen müssen.

    Bemerkenswert, dass insbesondere die Grünen fleissig das Umverteilungssystem EEG von unten nach oben so hartnäckig unterstützen. Sicher haben Trittin, Künast und Konsorten kräftig Geld in Wind- und Photovoltaik-Abzocke angelegt!

  2. @ S. Hader #93

    „Nehmen Sie nur die Eigenheimzulage. Dort werden gutverdienende Menschen materiell bevorteilt, wenn sie ein Eigenheim bauen, was sich andere in ihrem Leben nie leisten können.“

    Falsch, denn dadurch wurde 1. der Wohnungsmarkt entlastet, was zu niedrigeren Mieten führte, und 2. gibt es die nicht mehr.

    Außerdem gab und gibt es für den Bau von Sozialwohnungen Subventionen. Marktwirtschaftliches Denken ist nicht Ihre Stärke, aber wir wissen ja, warum das so ist.

  3. @#81: S.Hader;

    Sozialisten wie Sie kapieren einfach nicht, dass der Markt Recht hat. Heute, wie auch Morgen. Genauso wie der Euro am Markt scheitern wird weil ihm die ökonomische Basis fehlt, fehlt einem “EE“ Energiekonzept die wirtschaftliche Basis.

    “Natürlich kann ich das machen, wenn Ihr Google kaputt ist. :-)“
    Ist vielleicht auch eine Frage des Anstandes, wenn man den Link gleich mit angibt.
    “@Karl Rannseyer, danke für den Hinweis, wusste ich bisher noch nicht.“
    Natürlich wussten Sie Nebelkerzenwerfer das. Man kann es ja mal probieren. Da sieht man, dass Sie überhaupt keinen Anstand haben.

    “Ohne jeden weiteren Kommentar.“
    Die soziale Komponente ihrer Energieverteuerung wollen Sie nicht sehen. Es wird alle treffen. Die Reichen etwas und die Armen ganz hart. Wem nutzt das also?
    Darüber hinaus sollten Sie bedenken, dass Sie nicht mal zu diesem Kommentar, der soziale Aspekte hat was sagen konnten.
    Noch schlechter geht es uns mit ihren sinnfreien Kommentaren. Bei meinen Kommentaren können wenigstens einige grinsen ohne das ich den 😉 dazuschreiben muss. Ihre Kommentare sind nicht amüsant sondern nur bescheiden. So bescheiden dass man sie nicht unkommentiert stehen lassen kann.

  4. #88: „Anders beim EE-Strom. Da wird die Alternative – nämlich drauf verzichten – erst gar nicht zugelassen. Genauso wie die EE bei den konventionellen Stromerzeugern schmarotzen, so schmarotzen die EE-Fans am Geldbeutel ihrer Mitmenschen. Sie lassen sich nämlich ihr ökologisch und gesellschaftlich gutes Gewissen einschließlich ihrer ökonomischen und technisch-physikalischen Dummheit von der Allgemeinheit bezahlen und fühlen sich dabei noch moralisch überlegen.“

    Hallo Götz Woitoll, also ich hab ja eher den Eindruck, dass Leute, die ganz gern ihren Atom- und Kohlestrom behalten wollen und am liebsten nichts ändern würden, ein schlechtes Gewissen haben. Aus welchen Gründen auch immer. Aber das nur am Rande.

    Aber was Sie beschreiben, hat man bei jeder Form von öffentlicher Förderung. Es gibt Menschen, die mehr von einer bestimmten Subventionen profitieren als andere. Nehmen Sie nur die Eigenheimzulage. Dort werden gutverdienende Menschen materiell bevorteilt, wenn sie ein Eigenheim bauen, was sich andere in ihrem Leben nie leisten können. Oder das Ehegattensplitting, oder Werbungskosten, oder, oder, oder… Das ist schliesslich bei diesen Förderungen gewollt, dass eine bestimmte Art von Geldausgabe gefördert wird. Man kann ja das, was gefördert wird, für nicht förderungswürdig halten, aber diejenigen, die es nutzen, tun das was jeder andere auch tun würde, nämlich Vorteile nutzen.

    „Mit der Energiewende wird lediglich ein neuer Glauben verkündet und auf das Wählerpotential der wohlstandsverwahrlosten Besserverdiener geschielt, das sind die neuen Gläubigen.

    Deren Anteil wird prozentual in Deutschland immer höher weil die tatkräftigen Schaffer mit den Füßen abstimmen – die hauen nämlich ab.“

    Sie sind jetzt aber der Erste, der sich darüber beschwert, dass es immer mehr Besserverdiener gibt. 😉

  5. @Heinz Eng, #85: „Hihi, irgendwann werden sich Windkraftbesitzer mit den Solarkraftbesitzern darum fetzen, wer denn sein tollen Strom einspeisen darf und wer nicht.“

    Das ist wirklich ein Versäumnis der jetzigen Regierung, dass man die jetzige Vorrangsregelung bzgl. Einspeisung nicht refomiert hat, obwohl ein weiterer Ausbau von Wind- und Solarenergie zu Konflikten führen wird. Generell halte ich die Überlegungen von Prof.Haucap für eine nachdenkenswerte Alternative zur jetzigen EEG-Regelung, die zu mehr Wettbewerb unter den verschiedenen erneuerbaren Energien führen würde.

    „@Büro Hader
    Wie viel Geld haben Sie eigentlich in EE investiert?“

    Ich? Soviel ich weiss, gar nichts.

  6. @ Heinz Eng #90

    „Eins darf ich aber aus persönlichen Erfahrungen aber doch vermerken, die meisten Skeptiker des AGW und der Transformation sind doch wieder Ossis.
    Im Westen hat die weichgespülende Indoktrination samt Gender-Quatsch nachhaltigeren Einfluss auf den Bürger (siehe Freiburg), was mir wiederum nachdenkenswert erscheint.“

    Da Sie ja hinter einer Mauer, Schießautomaten, Minen etc. eingesperrt waren, können Sie natürlich auch nicht wissen, wann dieser Unfug von wem in die Welt gesetzt wurde und wie der Bundesbürger darauf reagierte. Letzendlich begann das alles ca. 7 Jahre nach dem Mauerbau mit einem gewissen Richard Nixon (Recycling = freiwillig Dosen einsammeln etc. begann 1972 in den USA zur Mode zu werden), einem „Visionär“ und seinem Innenminister, der ein „DDR“-Export war. Nicht zu vergessen, ein US-Diplomat, der im Verdacht stand sowjetischer Agent zu sein. Dann gab es ja da noch den Herrn G., der den Visionär stürzte.
    Jedenfalls ging ein treuer Diener der Bundesrepublik überraschend und „freiwillig“ in Rente, als die USA die Rosenholzdatei geknackt hatten.

    Die Manipulation und Indoktrination der Menschen erfolgt inzwischen gezielt auf sozialwissenschaftlicher und psychologischer Basis.

    „Carel Carlowitz Mohn, Communications Director, Energy Strategy Center, European
    Climate Foundation, Berlin: „`Absteigerthema´ Klimawandel? Warum Klimaforscher den
    Mund aufmachen müssen““

    oder

    „PD Dr. Gundula Hübner, Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg, Institut für
    Psychologie: „Soziale Akzeptanz erneuerbarer Energien““

    Überall da, wo es um Geld und/oder Macht geht, werden diese Mittel eingesetzt.

  7. Herr Heinzow

    Kälber und Schlachtbank.

    Erstens dürfen wir nicht vergessen, das viele Ossis es sich Dank Privilegien recht gemütlich gemacht haben, leider nicht die bevorzugte Arbeiterklasse.
    Zweitens wurde wieder mal eine Aufarbeitung der Geschichte einer weiteren Diktatur sträflichst vermieden oder umgedeutet oder per Siegermentalität ins linke Licht gerückt.

    Drittens…..erst kamen die Bananenverkäufer, dann die Schlipsträger, dann der Ausverkauf…..samt überdimensionierten Klärwerken (allesamt aus dem Westen), Politiker bekamen Buschzulagen, der gemeine Ossi wurde zum bettelnden Affen oder Konsument degradiert.

    Derart verarscht, den Hoffnungen beraubt…..kann man gewisses Wahlverhalten durchaus verstehen, sei es die Linke oder die NPD.

    Eins darf ich aber aus persönlichen Erfahrungen aber doch vermerken, die meisten Skeptiker des AGW und der Transformation sind doch wieder Ossis.
    Im Westen hat die weichgespülende Indoktrination samt Gender-Quatsch nachhaltigeren Einfluss auf den Bürger (siehe Freiburg), was mir wiederum nachdenkenswert erscheint.

    Nun gut, passt irgendwie nicht ganz zum obigen Thread, deshalb möchte ich das hier nicht weiter auswalzen.

    Eins ist jedenfalls gaaanz wichtig, wenn die mit den EE-Quark so weiter moscheln ist bald ganz Deutschland eine dunkle Insel, schlimmsten Falls zerren wir gleich noch halb Europa mit in die Black-Out-Zone, den Dominoeffekt ham uns ja schon die Amis ganz toll vorgeführt.

    In diesen Sinne, immer schön skeptisch bleiben. 🙂

    Onkel Heinz……musste mal jesacht werden

  8. @ Heinz Eng

    „NICHT ALLE OSSIS SIND DOOF“

    Natürlich nicht, aber wie heißt es doch so treffend:

    Die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber. Ich kann nicht nachvollziehen, daß die SED-Nachfolgepartei nebst ihrer politischen Ökonomie überlebt hat.

  9. Sehr geehrter Herr Heinzow,

    erstmal: Vorsicht mit der doppelten Verneinung, das kehrt eine Aussage in´s Gegenteil um.

    Die Rennpappe hätte in der DDR niemand gekauft, wenn er eine Alternative gehabt hätte. Hatte er aber nicht, lieber ein mickriges Auto als gar kein Auto, das ist menschlich verständlich.

    Anders beim EE-Strom. Da wird die Alternative – nämlich drauf verzichten – erst gar nicht zugelassen. Genauso wie die EE bei den konventionellen Stromerzeugern schmarotzen, so schmarotzen die EE-Fans am Geldbeutel ihrer Mitmenschen. Sie lassen sich nämlich ihr ökologisch und gesellschaftlich gutes Gewissen einschließlich ihrer ökonomischen und technisch-physikalischen Dummheit von der Allgemeinheit bezahlen und fühlen sich dabei noch moralisch überlegen.

    Haben Sie schon davon gehört, dass Windkraftfans zu Hauf in die Gegend von Windrädern ziehen oder dass die ihren Strom ausschließlich von Windmühlen oder Sonnensegeln beziehen? Ich nicht! Und warum wohl nicht, na???

    Mit der Energiewende wird lediglich ein neuer Glauben verkündet und auf das Wählerpotential der wohlstandsverwahrlosten Besserverdiener geschielt, das sind die neuen Gläubigen.

    Deren Anteil wird prozentual in Deutschland immer höher weil die tatkräftigen Schaffer mit den Füßen abstimmen – die hauen nämlich ab.

    Warum fällt mir jetzt der Satz „Niemand will eine Mauer bauen“ ein??

    Gruß aus Südhessen

  10. @ Götz Woitoll #83

    „Daraus folgt: Strom der vielleicht, irgendwann, ein bisschen, ganz viel oder auch gar nicht verfügbar ist, der ist für mich als Verbraucher wertlos.“

    Und deswegen würde auch niemand mit Windmüller & Co keine Stromlieferverträge abschließen.

    Die Rennpappe hätte in der „DDR“ auch niemand gekauft, hätte es da nicht wegen der sozialistischen Mißwirtschaft eine gravierende Verknappung aller Wirtschaftsgüter gegeben.

    Leider sind wir inzwischen auf dem Weg in die „DDÖ“ = Deutsche Demokratische Ökorepublik mit planwirtschaftlichen Maßnahmen, die zur Zerstörung der bewährten Infrastruktur führen werden.

  11. Herr Heinzow

    Kleiner Hinweis in eigener Sache!

    NICHT ALLE OSSIS SIND DOOF

    Zumindestens die nicht, die wie ich, als sozialistischer Produktionsarbeiter in den volkeigenen Betrieben die real existierende sozialistische Mangelwirtschaft tag täglich am eigenen Leib erfahren durften.

    Paradoxerweise ging es den Ossis am Besten, die über reiche Westverwandschaft verfügten oder dem korrupten Kader der Staatspartei angehörten.
    Studieren zu Ostzeiten, war überwiegend nur Leuten erlaubt, die über die passende politische Überzeugung samt Parteibuch verfügten oder/und die „freiwillig“ beim Wehrdienst ein paar Jährchen aufgestockt haben oder die, die Dank Papa/Mama hochrangige Beziehungen spielen lassen konnten.

    Am besten fand ick immer die Dippel-Ings, die als verdiente NVA-Offiziere nach Ableistung ihrer Pflicht, auf die sozialistische Planwirtschaft los gelassen wurden.

    PS. Eigene Erfahrungen und Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Onkel Heinz……gebranntes Ossi-Kind

  12. Hihi, irgendwann werden sich Windkraftbesitzer mit den Solarkraftbesitzern darum fetzen, wer denn sein tollen Strom einspeisen darf und wer nicht.

    Ausbauszenarium bei 100% NIE-Müll:
    installierte Leistung 250-270 GW…….sommerliche vertikale Netzlast 45 GW, Speicher; installierte Leistung von 50 GW…..die Sonne scheint, der Wind weht…..plötzlich sind 150 GW NIE-Strom im Netz, wat nu?
    Ins benachbarte Ausland quetschen? (die werden sich bedanken)
    Oder nicht doch die NIE-Anlagen eindrosseln, damit das Netz nicht kollabiert…..am Ende prügelt das ganz prima den Ausnutzungsgrad der einzelnen NIE-Anlage nach unten, unwirtschaftliches wird immer unwirtschaftlicher, wir Deutschen hams ja.
    Biogasanlagen solllen ja dann zukünftig die Ausgleichshansel für Wind und Sonne spielen, denen gesteht man dann vllt noch 500-1000 Volllaststunden zu, ergo dürfen die sich größere Gasspeicher bauen, damit sich die beiden anderen Lobbys bis zum Sankt Nimmerleins Tag fettfressen dürfen.

    Das tolle neue EE-System wird an der eigenen Gier ersticken aber bis dahin dürfte Deutschland sowieso schon finanziell ruiniert sein.

    @Büro Hader
    Wie viel Geld haben Sie eigentlich in EE investiert?
    Na egal, mein Bedauern hält sich da in Grenzen, wer nicht hören will muss fühlen, da nützt auch die selbstgefahrene Propagandaschiene nicht auf Dauer.

    PS. Meine Mutti hat mich immer vor Hütchenspieler und Schneeballsysteme gewarnt, nu weiß ich auch warum.

    Habe die Ehre
    H.E.

  13. @ S. Hader #80

    „Wohlgemerkt stammt die Arbeit aus dem Jahre 2004.“
    Da an der Uralttechnik Windmühle nichts mehr signifikant verbessert werden kann, ändert sich das Ergebnis der Kostenrechnung nicht.

    Nur zur Info: der Windparkerbauer und -betreiber BARD steht kurz vor der Insolvenz. Wegen der Schuldenkrise werden die Banken kaum noch Investitionen in die windigen Geschäfte finanzieren können. Deren Eigenkapital ist bereits jetzt schon praktisch weggefressen worden von den Griechen.

    „Man sollte diese Definition nicht mit der landläufigen Otto-Normalbürger-Vorstellung vom ökonomischen Wert von Dingen verwechseln.“

    Daß Ihre Vorstellungen vom ökonomischen Wert des Windstroms identisch sind mit denen der ex-„DDR“-Genossen vom Wert der Ostmark, ist mir schon lange klar gewesen. In der „DDR“ war ja alles besser bis 1989. Da gab es sogar die Freiheit den Unfug der Partei- und Staatsführung nachzuplappern.

  14. El. Energie (umgangssprachlich auch Strom genannt) hat für mich als Verbraucher nur dann einen Wert, wenn er mir ständig und unbegrenzt zur Verfügung steht. Egal ob und wann und wieviel elektrische Verbraucher ich einschalte, sie müssen funktionieren, die el. Energie für diese Verbraucher muss einfach da sein. Und das gilt nicht nur für meine Geräte, dies gilt für alle el. Geräte in Handel, Industrie, Gewerbe etc. gleichermaßen.

    Daraus folgt: Strom der vielleicht, irgendwann, ein bisschen, ganz viel oder auch gar nicht verfügbar ist, der ist für mich als Verbraucher wertlos.

    So einfach sehe ich das!

    Gruß aus Südhessen!

  15. @S.Hader
    Ich fasse es mal ganz einfach für Sie zusammen:
    OHNE DIE SUBVENTIONSGELDER (VERSCHWENDUNG UNSERER STEUERGELDER * ZWANGSABGABE DURCH DAS EEG) DER BUNDESREGIERUNG BEI DEN SOG: ERNEUERBAREN ENERGIEN (SONNE;WIND&GAS) WÜRDE SICH KEIN BÜRGER; KEIN INVESTOR UND KEIN HANDWERKSBETRIEB DAFÜR INTERESSIEREN!
    Eines lässt mich bei diesen ökosozialisten Energieirrsinn in Deutschland noch hoffen, dass die Bundesregierung nach der Eurorettung keine Steuergelder mehr übrig hat um die irrsinnige Subventionierung im Bereich der Energiewende aufrecht zu erhalten. Damit wird dann endlich die „Erneuerbare Energieblase“ zum Platzen gebracht bevor diese noch größer und damit noch mehr „Schaden über das deutsche Volk“ bringt.

  16. @D.Glatting, #76: „Ich rechne Ihnen vor, dass die “EEs“ sowohl jetzt als auch in Zukunft nicht konkurrenzfähig sind. Da helfen auch ihre dünnen Begründungen nichts.“

    Da hilft es aber wenig, wenn Sie heutige und zukünftige Zahlen und Stromspeicherbedarf in einen Topf werfen und meinen, das sei jetzt eine ordentliche Rechnung.

    „Ist es Ihnen eigentlich möglich Links anzugeben oder übersteigt das auch ihre Fähigkeiten?“

    Natürlich kann ich das machen, wenn Ihr Google kaputt ist. 🙂 http://www.netzausbau-niedersachsen.de/verfahren/norger-kabel/index.php

    „HGÜ Kabel am Meeresgrund! Super Idee. Die sind zu Schnäppchenpreisen bei Aldi zu bekommen. Das ist zwar nur die Chinaversion von denen die zuerst Obi im Sonderangebot vertickt hat, aber die werden schon mit der Nordsee klar kommen.
    Sie machen bestimmt alle Menschen zu Millionären, die vorher Milliardäre waren. Und die H4ler sollen dann Gras oder Steine fressen?“

    Ohne jeden weiteren Kommentar.

    @Karl Rannseyer, danke für den Hinweis, wusste ich bisher noch nicht. Find ich natürlich schade, wenn dort Investoren abspringen. Das ist nunmal Wirtschaft, da läuft es nicht immer wie geplant. 😉

  17. @ S. Hader #75

    „Wenn Sie die Kosten von 2030 ermitteln wollen, dann müssen sie auch die Herstellungskosten von 2030 heranziehen und nicht die von 2011. Logisch.“

    Schon mal was von der Methode der realen Preise gehört? Wenn Ökonomen etwas in der Zeitabfolge vergleichen, wird erst einmal deflationiert.

    Wenn man dann genau hinschaut, sind die realen Kohlepreise in den USA real gesunken. Schaut man sich die Windmühlenherstellungskosten an, so stellt man fest, das die real (pro MW/maximale Leistung) gestiegen sind. Wie kann denn sowas sein, wird doch immer wieder behauptet, daß die aufgrund von Lernkurveneffekten immer billiger werden?

    Muß echt frustrierenden sein, wenn man als ex-Nebenfachstudent Mathematik simple mathematische Zusammenhänge aus der Pennälerzeit nicht gerafft kriegt.

    „Aber auch in dem Fall wird es so sein, dass nicht 100% des EE-Stroms vorher gespeichert wird, sondern nur ein bestimmter Teil.“

    Wieviel Prozent des von Windmühle & Co produzierten Stroms muß denn nun in Speichern vorgehalten werden? Ach ja, ich vergaß, daß Sie den Dreisatz nicht beherrschen. Aber den können Sie ja noch per Wiki lernen und dann ausrechnen, welche Speicherkapazitäten man denn so braucht.

    Ich bin für eine Vollversorgung Deutschlands durch Windmühlenstrom auf das sechsfache Bodenseevolumen gekommen, mit einem mittleren Höhenunterschied der Seen von 400m.

  18. #73: „Wenn unsereins behauptet, daß er Belege hat, hat er sie, obwohl es nicht darauf ankommt, denn den Marktwert von Windstrom kann jeder Student der Betriebswirtschaftslehre spätestens im 6 Semester berechnen.

    Fündig werden Sie hinsichtlich des von mir angegebenen ökonomischen Wertes (Marktwert) von Windstrom hier:

    http://tinyurl.com/5wzxn4t

    Allerdings liefere ich erst dann, wenn Typen wie Sie die unsubstantiierte Behauptung aufgestellt haben, ich könne nicht liefern, denn erst dann wird klar warum Sie hier schreiben.“

    Na dann schauen wir mal. Aus „CO2-Vermeidungskosten im Kraftwerksbereich, bei den erneuerbaren Energien sowie bei nachfrageseitigen Energieeffizienzmaßnahmen“ von Prof.Wagner (TU München):

    Seite 52: „Der ökonomische Wert k_o ist definiert als die Differenz der konventionellen Stromerzeugungskosten k_SG,of ohne fluktuierende Stromeinspeisung und den Vorhaltekosten kV […]
    Dieser kennzeichnet somit den monetären Wert, zu dem der eingespeiste Strom erzeugt werden müsste ohne eine Änderung in der Belastung für die Stromkunden hervorzurufen. Die Differenz aus der Vergütung des eingespeisten Stromes und dem ökonomischen Wert stellt folglich die vom Stromkunden zu tragende Mehr- bzw. Minderbelastung dar.“

    Zuvor wurden auf Seite 51 die Vorhaltekosten definiert: „Die absoluten Vorhaltekosten KV für fluktuierende Stromeinspeisung stellen nun die Kosten dar, um die die Gesamtkosten K_ges,mf in der konventionellen Stromerzeugung zusätzlich reduziert werden müssten, um auf dieselben Stromerzeugungskosten k_SG,of zu kommen, wie sie die konventionelle Stromerzeugung ohne die fluktuierende Stromeinspeisung hätte“

    Wenn man es mit wenigen Worten zusammenfassen müsste, dann ist der ökonomische Wert die Differenz von Stromgestehungskosten der konventionellen Kraftwerke ohne Stromeinspeisung aus unkonventionellen Anlagen und Vorhaltekosten. Man sollte diese Definition nicht mit der landläufigen Otto-Normalbürger-Vorstellung vom ökonomischen Wert von Dingen verwechseln. Nach der Wagnerschen Definition hätte beispielsweise ein großer Klumpen Gold keinen ökonomischen Wert für die konventionelle Stromerzeugung.

    In seiner Zusammenfassung schreibt Prof.Wagner u.a. (S.103): „Von den regenerativen Stromerzeugungsanlagen schneidet die Wasserkraft zwar am besten ab, weist aber keinen bedeutenden Potenzialzuwachs mehr auf. Anders die Geothermie, deren wirtschaftliches
    Potenzial aber noch nicht ausreichend geklärt ist und erst noch eingehenderer Absicherung bedarf. Ähnlich auch die Situation bei der Biomasse, deren breitenwirksamer Beitrag zur kostengünstigen Stromerzeugung noch wenig belegt ist. So verbleibt derzeit im Wesentlichen die Windkraft, die vor allem im offshore-Bereich ihre Zukunft sehen kann, denn sie stellt die vergleichsweise kostengünstigste Alternative einer nahezu CO2-freien Stromerzeugung dar. Ihre weitere sinnvolle Einbindung in bestehende Strukturen, Netze etc. muss mit Sachverstand weiter verfolgt werden. Kritisch zu beurteilen ist die PV-Technologie, die oft als weitere regenerative Stütze gehandelt, oder als hybrider Beitrag zum Wind apostrophiert wird, letztlich aber nur inakzeptable und unnötige Kosten verursachen kann und deshalb gegenwärtig nur für Nischenanwendungen zu empfehlen ist.“ Wohlgemerkt stammt die Arbeit aus dem Jahre 2004.

    MfG
    S.Hader

    P.S.: Hin und wieder wird man auch vom eigenen Sparringspartner besiegt. Und oftmals lag es meist daran, dass man ihn in seinen Fähigkeiten unterschätzt hat. 😉

  19. Herr Hader,

    „Kann es vielleicht sein, dass Sie die Arbeit mit der UBA-Studie zur 100%-EE-Vision verwechseln?“

    ich verwechsele gar nichts und mir ist auch völlig egal, wer welche Studie bezahlte, ob Grennpeace oder die Sozialistische Internationale, ich lese es und stelle nur Schwachsinn fest.

    Wurde doch im Bürgerdialog bestätigt von den „Experten“ dort. Sie lavierten zw. PSW, Batterien und allen Gassorten hin und her.
    Diese Studien haben Eindrücke erweckt, die nicht real sind.

    Und Windgas ist die größte Lachnummer.Das sind Experten, die beleuchten eines Tages noch die Sonnepaddel nachts und stellen auch Gebläse vor die Windmühlen 😉 Beheizt sollen sie ja schon werden, wegen der Erderwärmung 😉

  20. @S.Hader

    „oder besser noch das europäische Verbundsystem samt Planung (Stichwort NorGer).“

    NorGer ist so tot wie es nur geht. Machen Sie sich schlau bevor Sie posten.

    http://tinyurl.com/6hfzyxm

    „Im August 2011 gibt Statnett das Ergebnis einer Studie zur Netzsituation im südlichen Norwegen bekannt. Bereits aktuell kommt das Stromnetz regelmäßig an der Kapazitätsgrenze. Vor Anknüpfung von weiteren internationalen Trassen ist daher eine Erweiterung notwendig.“

    NorLink ist noch nicht einmal über das Planungsstadium hinaus, keine Anträge oder sonstiges, nachdem die EU bedenken angemeldet und die norw. Behörden auch noch keine Genehmigungen erteilten, ist das ganze erst einmal auf Eis gelegt wegen mangelnder Rechts- und Planungssicherheit..

    MfG Karl Rannseyer

  21. @#75: S.Hader,

    “das Entscheidende sind die wissenschaftlichen Methoden und Objektivität, die dort angewendet werden.“

    Und das im Bezug auf die “EE“ Studien! LOL, ich lach mich schlapp. Wenn dem so wäre, dann könnten Sie ja praktische Beispiele aus diesen Studien hier zitieren ohne sich lächerlich zu machen.

    “Was wollen Sie eigentlich ausrechnen?“
    Ich rechne Ihnen vor, dass die “EEs“ sowohl jetzt als auch in Zukunft nicht konkurrenzfähig sind. Da helfen auch ihre dünnen Begründungen nichts.

    “Achja? Die Leitung muss unbedingt durch Dänemark gebaut werden. Dann sollten Sie sich vielleicht noch mal die Europa-Landkarte anschauen, oder besser noch das europäische Verbundsystem samt Planung (Stichwort NorGer).“

    Ist es Ihnen eigentlich möglich Links anzugeben oder übersteigt das auch ihre Fähigkeiten?
    HGÜ Kabel am Meeresgrund! Super Idee. Die sind zu Schnäppchenpreisen bei Aldi zu bekommen. Das ist zwar nur die Chinaversion von denen die zuerst Obi im Sonderangebot vertickt hat, aber die werden schon mit der Nordsee klar kommen.
    Sie machen bestimmt alle Menschen zu Millionären, die vorher Milliardäre waren. Und die H4ler sollen dann Gras oder Steine fressen?

  22. #59: „früher haben die KKW Gegner immer über Gefälligkeitsgutachten der Industrie lamentiert. Im Vergleich zu den Studien, die mittlerweile auf dem Gebiet der “EEs “vorgetragen werden, waren die Kernkraftstudien dagegen aber die Wahrheit und nichts als die Wahrheit.“

    Werter Herr Glatting, was KKW Gegner mal gesagt haben, ist mir so ziemlich egal. Das Kriterium ist ja nicht, wer der Auftraggeber für eine Studie ist, sondern das Entscheidende sind die wissenschaftlichen Methoden und Objektivität, die dort angewendet werden.

    „Diese theoretischen Wirkungsgrade sind bei schneller Leistungszufuhr und Entnahme nicht haltbar. Die Probleme von Wasserstoff will ich gar nicht diskutieren. Und selbst wenn man von rund 35% ausgeht, muss man 3 kWh erzeugen um eine zu nutzen. Also 30 Cent/kWh Erzeugungskosten plus die Speicherkosten (> Pumpspeicherkraftwerk) plus die Leitungskosten. Ein Irrsinn, wenn man sich die Kosten der ersten Versuchsanlagen anschaut!“

    Was wollen Sie eigentlich ausrechnen? Die EE-Kosten von heute oder von 2030(,2050,..)? Wenn Sie die heutigen Kosten der EE bestimmen wollen, dann müssen Sie auch die heutigen Herstellungskosten und die Backup-Kosten der konv.Kraftwerke zum Ausgleich der Leistungsschwankungen heranziehen. Speicherkosten stehen kaum an, es wird wenn überhaupt ein kleiner Teil in PSW gespeichert. Wenn Sie die Kosten von 2030 ermitteln wollen, dann müssen sie auch die Herstellungskosten von 2030 heranziehen und nicht die von 2011. Logisch. Sowie die benötigten Backup-Kosten und Speicherkosten, die dann deutlich mehr anfallen. Aber auch in dem Fall wird es so sein, dass nicht 100% des EE-Stroms vorher gespeichert wird, sondern nur ein bestimmter Teil.

    „Wenn das Pumpspeicherwerk in Norwegen stehen soll, dann muss eine Leitung durch Dänemark gebaut werden.
    Geographie 6 setzen.“

    Achja? Die Leitung muss unbedingt durch Dänemark gebaut werden. Dann sollten Sie sich vielleicht noch mal die Europa-Landkarte anschauen, oder besser noch das europäische Verbundsystem samt Planung (Stichwort NorGer).

  23. @ S. Hader #66

    „Ihren Frust sollten Sie wirklich mal anders abarbeiten.“

    Wie kommen Sie überhaupt darauf, daß unsereins Frust hat?

    Sie sind doch nur ein Sparringspartner, der mir dabei (unfreiwillig) behilflich ist das ungebildete Volk in Bezug auf die gezielte Desinformation durch Lobbyisten zu verstehen.

    Darüberhinaus sind Sie auch freiwillig (ohne es bis jetzt gewußt zu haben) Proband in einer sozialwissenschaftlichen Studie.

    Also: Wo ist der Frust und könnte es nicht sein, daß mir Ihr unsubstatiiertes Geschreibsel „on demand“ Freude und Lachkrämpfe bereitet?

  24. @ S. Hader #62

    „Es zeigt sich mal wieder, bei Ihnen darf man jede Menge Behauptungen und Thesen erwarten, aber keine konkreten Belege, Nachweise oder Quellen. 🙂 “

    Sie übersehen, daß ich Sie diverser Falschaussagen zu überführen will und Ihnen Ihre Unfähigkeit selbst Quellen zu finden und zu verstehen nachweisen will.

    Das Handbuch, dessen Anweisungen Sie ganz offensichtlich folgen, sieht nicht vor, daß Ihnen seitens der von Ihnen zu bekämpfenden Foristen Fallen gestellt werden, in die Sie mangels Fachkenntnis ganz sicher und zielgerecht tappen.

    Wenn unsereins behauptet, daß er Belege hat, hat er sie, obwohl es nicht darauf ankommt, denn den Marktwert von Windstrom kann jeder Student der Betriebswirtschaftslehre spätestens im 6 Semester berechnen.

    Fündig werden Sie hinsichtlich des von mir angegebenen ökonomischen Wertes (Marktwert) von Windstrom hier:

    http://tinyurl.com/5wzxn4t

    Allerdings liefere ich erst dann, wenn Typen wie Sie die unsubstantiierte Behauptung aufgestellt haben, ich könne nicht liefern, denn erst dann wird klar warum Sie hier schreiben.

    In die Suchmaschine braucht man übrigens nur die Begriffe ‚Wagner München Windstrom‘ eingeben, um fündig zu werden.

    Haben Sie nicht Wagner irgendwann mal als Quelle angegeben?

    So ein Schit auch, daß ich Sie wieder einmal …

    Wie sagte noch Richard Tol zu seinen Studies:

    „Sie können sicher sein, daß meine Mitarbeiter und Ihre Betreuer die gesamte Literatur kennen, also versuchen Sie nicht irgendetwas ohne Kennzeichnung abzuschreiben.“ Damals gab es noch nicht den Fall des Freiherrn, aber sehr wohl die Kenntnis, daß seitens der Studies illegal abgeschrieben wurde.

    War wohl nix mit dem unsubstantiierten Vorwurf, ich könne keine Quellen nennen.

    Zum krönenden Abschluß zitiere ich mal aus der oben genannten Arbeit:

    „Bei einem Windstromanteil von 13 % im Jahr 2020 sinkt der ökonomische Wert auf dann unter 1,7 Ct/kWh.“

  25. @ S. Hader #66

    „Ich bin weder …, noch ein Mathematiker. Ich habe Mathematik im Nebenfach studiert,“

    Sie kennen ganz offensichtlich aufgrund Ihrer Sozialisation im Unrechtsstaat „DDR“ selbst nach mehr als 20 Jahren der Befreiung nicht die rechtsstaatlichen Regeln bzgl. akademischer Titel.

    Ich darf Sie (nachdem Sie sich als Nebenfachstudent offenbart haben) selbstverständlich nicht als Diplom-Mathematiker bezeichnen, denn das ist ein geschützter Titel. Der des Mathematikers jedoch nicht.

    Persönlich habe ich kein Problem damit Sie in Bezug auf Ihre hier nachgewiesenen nicht gegebenen Fähigkeiten als Nebenfachstudenten der Mathematik vorzustellen, der noch nicht einmal den Dreisatz und die Zins- und Zinseszinsrechnung beherrscht, mit der man die Rentabilität von Investitionen bestimmt.

    Können Sie gerne haben.

    „Ich bin weder ein „bezahlter Forenschreiber“,“

    Mal ganz simpel nach den Vorgaben des Handbuchs für bezahlte Forenschreiber gefragt: Können Sie das beweisen?

    „Sollten Sie weiterhin Falschaussagen über mich verbreiten, erfolgt eine Meldung an den Admin.“

    Da hat offensichtlich jemand die Pressemitteilungen bzgl. eines Urteils des BGH in Sachen Google gelesen, aber mangels juristischer Qualifikation nicht verstanden.

    Weder die Bezeichnung Ihrer Person als Mathematiker (beruhte übrigens auf Ihren Angaben) noch die auf genau benannte Tatsachen fußende Annahme, Sie seien bezahlter Forenschreiber, verstößt gegen geltende deutsche Gesetze.

    Es steht Ihnen natürlich frei das Gegenteil zu beweisen.

    Ich denke die Admins hier machen einen guten Job und werden sich bestimmt nicht als großer Bruder à la Honecker betätigen wollen, nur weil Sie das Rechtssystem eines freiheitlichen Rechtsstaates nach mehr als 20 Jahren immer noch nicht begriffen haben und nach Zensur rufen.

  26. @Thomas Heinzow, #64: „Falsch denn Sie haben das Wörtchen Lernen unterschlagen. Das ist aber üblich bei Ideologen. Und natürlich bilanzieren Sie falsch, denn nur eine korrekte Zuordnung ermöglicht es für die zukünftigen Kostensenkungen bei einer Produktion eine Prognose abzugeben, um den Preis zu kalkulieren.“

    Eine korrekte Zuordnung von was? Es geht in den Arbeiten um die empirische Beobachtungen, dass Arbeitsprozesse und damit verbunden die Kosten mit jeder Verdoppelung der Produktionsmenge für einen Teil geringer ausfallen. Ist das eine Erkenntnis, die Sie anzweifeln? Des Weiteren werden dort die möglichen Ursachen für diese Beobachtungen genannt und analysiert. Wenn Sie Arbeiten kennen, die die Grenzen der Lernkurven-These aufzeigen, dann immer her damit.

  27. Hallo,

    weiß eigentlich jemand, was die Merkel in der Mongolei wollte. Die meisten Zeitungen berichten nur von den Seltenen Erden, einige wenige von der Förderung von 15 Mill. t Kohle im Jahr, die ‚zunächst‘ nach China exportiert würde. Macht das Sinn? Will Merkel die Kokskohle nach Deutschland holen, um damit die 10 GW Kohlekraftwerke, die noch zu bauen sind, betreiben; und wie viel Windmühlen braucht sie dann noch? Dann reicht es doch schon bald auch ohne KKWs und Windmühen, oder?

  28. @#66, W. Rassbach,

    wann denken Sie, komen die Grünlinken auf den Trichter, dass es in so einem Kraftwerk ganz schön ordentlich rappelt, wenn’s mal ein kleineres Erdbeben gibt?

  29. #63: „Der Fraunhofer IWES Mix besteht abwechselnd aus norwegischen nicht vorhandenen PSW, Batterien, Gasspeichern und Methan/Wasserstoff mit Grundlast aus deutschen Gasanlagen.“

    Werter Herr Rassbach, dann sprechen wir nicht von derselben Arbeit. Die Arbeit vom Fraunhofer IWES zur dynamischen Simulation für das Jahr 2020 erwähnt mit keinem Wort norwegische PSW. Als einzige Stromspeicher werden die PSW einbezogen, keine Batterien, Gasspeicher, Methan- (ausser als Biogas) oder Wasserstoffsynthese. Bei den deutschen PSW geht man weitgehend von dem aus, was schon heute vorhanden und zusätzlich geplant ist. Kann es vielleicht sein, dass Sie die Arbeit mit der UBA-Studie zur 100%-EE-Vision verwechseln?

  30. @ W. Rassbach #65

    das Hybridkraftwerk geistert in der Tat durch sämtliche Medien. Allerdings sind die Chefredakteure und Redaktionskonferenzen offensichtlich naturwissenschaftlich zu ungebildet, um erkennen zu können, daß das ein Fake ist.

    Die Elektrolyse hat einen möglichen Wirgungsgrad von 0,8. Die Rückverwandlung in Strom mittels Brennstoffzelle einen von 0,5, macht nach Adam Riese mindestens 60% Energieverlust durch die Umwandlungen. Wird eine konventionelles Kolbentriebwerk zur Rückumwandlung in Strom genutzt, sinkt der theoretisch mögliche Gesamtwirkungsgrad auf 0,8 * 0,37 = 0,3.

    Der rückgewonnene Strom verteuert sich somit nur durch die Umwandlungsverluste auf das Dreifache des Windmühlenstroms. Hinzu kommen natürlich noch die Kosten für die Umwandlungsmaschinerie.

    Tolle Technik, mir jedoch bereits im Chemie-Unterricht präsentiert in Form des Hofmannschen Zersetzungsapparates. Also nix Neues und deshalb Propaganda interessierter Kreise, die inzwischen auch die sog. 4. Gewalt infiltriert haben.

    Eine Wirtschaftlichkeit solcher Produkte des Windmühlenwahns ist und wird natürlich nie gegeben sein. Bei 1000 Vollaststunden der Windmühlen in der ex-„DDR“ im Jahr und einer 100%-Versorgung muß mindestens die achtfache Menge aus Speichern bezogen werden. Was der Wasserstoffspeicherstrom (ohne Komprimierung) mindestens kostet, ist oben nachzulesen.

    Zu deratigen Dreisatzbetrachtungen sind die Redaktionen entweder nicht in der Lage oder sie ignorieren die Ergebnisse, warum auch immer … .

  31. Werter Herr Heinzow, ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie keine Falschaussagen über meine Person wie in #60 und #61 verbreiten würden. Ich bin weder ein „bezahlter Forenschreiber“, noch ein Mathematiker. Ich habe Mathematik im Nebenfach studiert, würde mich selbst aber nicht als Mathematiker bezeichnen. Sollten Sie weiterhin Falschaussagen über mich verbreiten, erfolgt eine Meldung an den Admin. Ihren Frust sollten Sie wirklich mal anders abarbeiten. Danke.

    MfG
    S.Hader

  32. Herr Hader,

    es geht vorwärts 😉 Erkenne ich da nicht langsam Lenins „ein schritt vor und zwei zurück“, die Taktik zur Destabilisierung des Kapitalismus? 😉

    Brandenburg hat ein Wasserstoffhybridkraftwerk, leider keine Kennzahlen dazu, außer, es hat 21 Mill.€ gekostet und vernichtet zuverlässig 60% des Überschußstromes der WKA 😉 40% liegen dann als Wasserstoff vor und kann umweltschonend zu Wasser weiterverarbeitet werden- ich lach mich schlapp, das schreiben die verblödeten 4.Gewaltmedien auch noch brav als „kleinen Schritt für Brandenburg und großen Schritt für die saubere Menschheit“

    Die Ideologie wird mediengerecht verfeinert, wenn schon Überschußstrom vorliegt, spielt der Wirkungsgrad keine Rolle 😉

    Hoffentlich ist an Sonn-und Feiertagen dann Windstille, sonst kriegen es die Wasserstoffarbeiter mit der Gewerkschaft zu tun;-)

    Sie sollten wirklich mal bei Gas-Gerd nachfragen, der macht ihnen sicherlich einen guten Preis fürs Gas 😉

    Oder nehmen wir doch lieber das Schiefergas aus Norddeutschland?

  33. @ S. Hader #63

    „Vielleicht sollten Sie sich mal informieren, welche theoretische und empirische Studien es zum Thema Lernkurven“

    Sie sollten als blutiger Laie nicht versuchen mir mein Handwerkszeug zu erläutern.

    „Sie umfassen alle(!) Effekte, die zu einer Kostenreduktion führen.“

    Falsch denn Sie haben das Wörtchen Lernen unterschlagen. Das ist aber üblich bei Ideologen. Und natürlich bilanzieren Sie falsch, denn nur eine korrekte Zuordnung ermöglicht es für die zukünftigen Kostensenkungen bei einer Produktion eine Prognose abzugeben, um den Preis zu kalkulieren.

    Ihnen und auch den Autoren dieser Schrottberichte fehlt die Kenntnis über die korrekte betriebswirtschaftliche Anwendung der Lernkurventheorie.

    „Es zeigt sich mal wieder, bei Ihnen darf man jede Menge Behauptungen und Thesen erwarten, aber keine konkreten Belege, Nachweise oder Quellen. :-)“

    Ich habe Ihnen bereits geschrieben, daß ich für Sie keine Recherchen durchführe, unter anderem weil Ihre Forderungen nur der Ablenkung von Ihrem ideologischen oder bezahlten Background dienen.

    Im Handbuch für bezahlte Forenschreiber ist vorgeschrieben, daß selbst für banalste Dinge Belege einzufordern sind. Nur die Korrekte Antwort hinsichtlich Ihrer Forderung lautet:

    Sie sind offensichtlich nicht selbst in der Lage Literatur zum Marktwert von Windstrom zu finden. Und Sie beherrschen bekanntlich ja noch nicht einmal die Zins- und Zinsesrechnung um eine simple Rentabilitätsrechnung mit einer Tabellenkalkulation vornehmen zu können.

    Muß schon schlimm sein, wenn man sich als bezahlter Forenschreiber durchbeißen muß.

  34. Herr Hader,

    „Die Kosten für die Stromspeicher müssen natürlich bei den Gestehungskosten berücksichtigt werden und hängen davon ab, mit welchem Strommix man letztendlich fährt.“

    Der Fraunhofer IWES Mix besteht abwechselnd aus norwegischen nicht vorhandenen PSW,Batterien, Gasspeichern und Methan/Wasserstoff mit Grundlast aus deutschen Gasanlagen.

    Meine Prognose, alles führt zielstrebig in die Insolvenz.

    Jetzt verstehe ich auch das grüne Rauchverbot langsam, es geht gar nicht um Gesundheit, es geht um unsere frohe EE Zukunft. Wenn deutsche Gasanlagen für Grundlast ausgebaut sind, steht ja alle 1500m eine, dann ist Rauchen wirklich nicht mehr angebracht 😉

  35. @Thomas Heinzow, #54: „““Stromgestehungskosten erneuerbare Energien“ von Christoph Kost und Dr. Thomas Schlegl (Fraunhofer ISE) – 2010″

    Zitat daraus:
    „Für jede Technologie (PV, CSP, Wind) können Kostenprognosen anhand von historisch beobachteten Lernkurven beschrieben werden, die auf den unterschiedlichen Marktprognosen für den Zeitraum bis 2020 und 2030 aufbauen.“

    Und damit sind diese Leute wissenschaftlich erledigt, denn wer kapitale Fehler, ich habe die unter #49 für Leute vom IER genannt, abschreibt, kann nicht ernstgenommen werden.“

    Vielleicht sollten Sie sich mal informieren, welche theoretische und empirische Studien es zum Thema Lernkurven in der Wirtschaft generell gibt. Angefangen hat es in den 30er Jahren, als man quantitativ an der Wright-Patterson Air Force Base untersuchte, wie viel Arbeitszeit man mit jeder Verdoppelung der Produktionsmenge weniger benötigte. Empfehlenswert ist auch unter http://www.bcg.com/documents/file13904.pdf die Arbeit von Bruce Henderson (1974), „The Experience Curve Reviewed: V. Price Stability“ und Berndt, E. R. (1996). The Practice of Econometrics: Classic and
    Contemporary, chapter 3, pages 60 – 101. Addison-Wesley Publishing Company.

    Im Bereich der Energiewirtschaft gibt es ebenso empirische Studien zum Thema Lern- oder Erfahrungskurven. U.a. Wene, C.-O. (2000). Experience Curves for Energy Technology Policy.
    OECD/IEA.

    Zu ihrem Einwand bzgl. der Lernkurven aus #49:

    „Der weitere Unfug besteht in der durch Nichts begründeten Annahme des Vorhandenseins einer Lernkurve, die zu entsprechenden Investitionskostenreduktionen führen soll. Wenn man Fixkostendegression bei Einzelfertigung mit hohen Anfangsinvestitionskosten in die Produktionsanlagen mit einer Lernkurve verwechselt, begeht man wirtschaftswissenschaftlich einen kapitalen Fehler. Wenn man dann noch die falsche unabhängige Variable wählt, wird natürlich das Ergebnis grottenfalsch. Hinzukommt noch, daß der kostensenkende Effekt durch die Turmerhöhungen (höhere Windgeschwindigkeiten und damit kubische Zunahme im oberen Bereich des Windmühlenrotorkreises der verfügbaren Energie) fälschlich (m.E. liegt hier Vorsatz vor) als kostensenkender Lernkurveneffekt interpretiert wird.“

    Sie sollten sich genauer anschauen, mit was Lernkurven generell begründet werden. Sie umfassen alle(!) Effekte, die zu einer Kostenreduktion führen. Also nicht nur ihre beschriebene Fixkostendegression bei Einzelfertigung mit hohen Anfangsinvestitionskosten, sondern auch das dazulernen und verbessern der Technologie und die schnellere Ausübung der Mitarbeiter von wiederkehrenden Arbeitsschritten. Somit können auch Kosten ohne die übliche Erhöhung von Produktionskapazitäten gesenkt werden.

    #54: „Das ist völliger Quatsch, denn KKW werden aus ökonomischen Gründen von wenigen zeitlichen Ausnahmen als Grundlastkraftwerke betrieben.“

    Sieh an, aus ökonomischen Gründen. Ist das etwa kein Hemmnis, wenn man AKWs hoch- und runterregeln will? Ob es nun technisch schwer umsetzbar ist, oder es dem Betreiber deutlich mehr kostet, beispielsweise ein AKW auf nur 20% Last zu fahren, ist da eher unwesentlich.

    „Was die Studie bzgl. des Marktwertes von stochastisch angebotenen Stroms betrifft, so müssen Sie schon mal selbst Ihre eigenen Quellen, die Sie irgendwann mal genannt haben) studieren. Da können Sie durchaus fündig werden. Man kann sowas natürlich auch selbst berechnen, wenn man den dazu nötigen Background hat. Aber da besteht ja bei Ihnen wenig Hoffnung auf Besserung.“

    Es zeigt sich mal wieder, bei Ihnen darf man jede Menge Behauptungen und Thesen erwarten, aber keine konkreten Belege, Nachweise oder Quellen. 🙂 Und da wundern Sie sich, dass es mit der wissenschaftlichen Karriere nicht so richtig vorwärts geht. 😉

  36. @ S. Hader #57

    „Diesbezüglich sind mir andere Zahlen bekannt. Der Systemwirkungsgrad bei Methan liegt bei 35%, bei Wasserstoff bei 42%, Druckluftspeicher liegen ungefähr in derselben Größenordnung, besitzen aber das Potential für knapp 70%. Salzspeicher werden u.a. bei Solarkraftwerken in Spanien genutzt und können dort sich mit bis zu 7 Stunden Volllast aufladen.“

    Als jemand, der behauptet Mathematiker zu sein und Doktoriert zu haben, können Sie offensichtlich nicht richtig rechnen.

    Die elektrolytische Erzeugung von Wasserstoff hat einen Wirkungsgrad von 0,8. Die Rückverwandlung in Strom (per Brennstoffzelle) einen von 0,5. Macht nach Adam Riese einen Wirkungsgrad von 0,4. Da man jedoch so den Wasserstoff nicht vernünftig speichern und transportieren kann, muß man ihn komprimieren und das senkt den Wirkungsgrad weiter. Ihre Zahl von 0,42 stimmt deshalb nicht = und wieder wurden Sie dabei erwischt unsubstantiiert und ohne Prüfung irgendwelche Propaganda abgeschrieben zu haben.

    Ich geb Ihnen mal nen Tip, wie Sie zukünftig solche Niederlagen vermeiden können:

    Kaufen Sie sich das Buch von Dietrich Pelte: Die Zukunft unserer Energieversorgung. Kostet nur 25 €.

    Und dann noch ein Tip: Üben Sie den Dreisatz, denn nur so werden Sie berechnen können, wie hoch der „EE-Strompreis“ bei einer X%-Versorgung durch Windmühlen und Stromspeichern mit 60% und mehr Verlusten sein wird, wenn Windmühlen gerade mal zu 1500 Vollaststunden (Durchschnitt der letzten Jahre) von möglichen 8760 Leistung erbringen.

    Ich gehe davon aus, daß Ihre Alimentäre nicht begeistert sein werden, wenn Sie hier die Ihnen bekannten Preise (Sie behaupten ja, Mathematiker mit DR. vorm Namen zu sein) posten. Simple Anwendung des Dreisatzes reicht übrigens aus, um den Preis auszurechnen.

  37. @ S. Hader #57

    „“Dynamische Simulation der Stromversorgung in Deutschland nach dem Ausbauszenario der Erneuerbaren-Energien-Branche“ vom Fraunhofer IWES 2009 Abschlussbericht, welches sich auf ein Szenario zum Jahr 2020 mit einem EE-Anteil von 47% bezieht.

    „2050: 100% Energieziel 2050″ vom Umweltbundesamt, 2010, gibt eine Abschätzung für die Speicherkapazitäten bei einem 100%-EE-Anteil an.“

    Selten solch dilettantische Studien gelesen. Die Studienersteller wissen ja offensichtlich noch nicht, was die Kontinuitätsgleichung in der Meteorologie bedeutet.

    Ich lache mich übrigens immer noch schlapp über das Kombikraftwerk dieser sog. Wissenschaftler, die von Tuten und Blasen (sagt man hier im Norden) keine Ahnung haben.

    Dieses virtuelle „Kraftwerk“ kann unsereins während einer ICE-Fahrt von Hamburg nach Wiesbaden ,der jedewerlocker in den Programmiersprachen Pascal, Fortran, Java oder C für jeden nachvollziehbar nachbilden .

    Ergebnis der Simulation mit den mir real verfügbaren Daten: Das sog. „virtuelle Kraftwerk“ ist nichts weiter als ein Gag von Marketingleuten, die wissen, daß sowas der Normalürger nicht nachprüfen kann (kann der nix dafür) und die (per Anzeigen) gekaufte Journaille nebst Politik das Eregebnis einer Nachprüfung nicht publizieren will (wird).

    „Die Kosten für die Stromspeicher müssen natürlich bei den Gestehungskosten berücksichtigt werden und hängen davon ab, mit welchem Strommix man letztendlich fährt.“

    Und ich lache mich (als studierter BWLer) schlapp, wenn Sie immer wieder als bezahlter Forenschreiber einen Nullsatz produziert haben, der beweist, daß Sie bzgl. Mathematik, Kostenrechnung und Ökonomie des notwendigen Energieversorgungssystems eine Null sind. Im Wettbewerb der Volkswirtschaften gilt nun einmal, daß die Produktionskosten (eines Wirtschaftsgutes) minimiert werden müssen.

    Wie wollen Sie das mit mittelalterlicher Technologie (Windmühle) erreichen? Den internationalen Wettbewerb per Drohung mit militärischen Mitteln oder durch Bau von Mauern und Grenzzäunen mit Selbstschußautomaten oder Soldaten mit der Bereitschaft unbewaffneten Flüchtlingen in den Rücken zu schießen, unterbinden?

    Die Historie zeigt, daß solch eine Volkswirtschaft dem Untergang „geweiht“ ist und tatsächlich nach der Weihe untergeht.

  38. @#57: S.Hader sagt:

    früher haben die KKW Gegner immer über Gefälligkeitsgutachten der Industrie lamentiert. Im Vergleich zu den Studien, die mittlerweile auf dem Gebiet der “EEs“ vorgetragen werden, waren die Kernkraftstudien dagegen aber die Wahrheit und nichts als die Wahrheit.

    „Diesbezüglich sind mir andere Zahlen bekannt. Der Systemwirkungsgrad bei Methan liegt bei 35%, bei Wasserstoff bei 42%, Druckluftspeicher liegen ungefähr in derselben Größenordnung, besitzen aber das Potential für knapp 70%.“
    Diese theoretischen Wirkungsgrade sind bei schneller Leistungszufuhr und Entnahme nicht haltbar. Die Probleme von Wasserstoff will ich gar nicht diskutieren. Und selbst wenn man von rund 35% ausgeht, muss man 3 kWh erzeugen um eine zu nutzen. Also 30 Cent/kWh Erzeugungskosten plus die Speicherkosten (> Pumpspeicherkraftwerk) plus die Leitungskosten. Ein Irrsinn, wenn man sich die Kosten der ersten Versuchsanlagen anschaut!

    “Salzspeicher werden u.a. bei Solarkraftwerken in Spanien genutzt und können dort sich mit bis zu 7 Stunden Volllast aufladen.“
    Ja schon, die sind auch im Versuchsstadium und haben eine zusätzliche elektrische Heizung, dass das Salz nicht auskühlt und kaputt geht. Spitzensache. Schon mal preislich auf die Versorgung pro Haushalt durchgerechnet.

    Wenn das Pumpspeicherwerk in Norwegen stehen soll, dann muss eine Leitung durch Dänemark gebaut werden.
    Geographie 6 setzen.

  39. @S.Hader #37
    Ein Abiturient sollte sich die Welt erstmal selbst erklären. Dann sollte er immer wieder Fragen stellen und diese selbst beantworten. Die gefunde Antwort sollte er dann mit anderen Antworten (Alternativen) abgleichen. Zum Schluss wird er ein Ergbnis erlangen, dass näher an der Realtiät als in der Ideologie liegt.
    Ein Mensch, der sich von vornherein auf irgendwelche Aussagen verlässt ohne sich selbst darüber Gedanken gemacht zu haben, der ist schon verlassen. Dieser Mensch ist sehr anfällig für diverse Propagandas.
    Wissen bedeutet Heausforderungen bewältigen zu können. Nichtwissen bedeutet Abhängigkeit

  40. Werter Herr Glatting,

    #51: „Die verweisen einfach auf ein genauso unqualifiziertes Papier des BMU. Machen damit einfach die Annahmen, daß in 20 Jahren der Zufallsstrom in der Erzeugung genauso teuer sei wie der in der Zwischenzeit verdoppelte Preis der konventionellen Kraftwerke.
    Was man dazu an Speicherkapazitäten braucht um den nutzlosen Zufallsstrom überhaupt gebrauchen zu können, machen diese Hirnakrobtaten natürlich überhaupt keine Angaben.“

    Wenn Sie etwas über den Speicherbedarf bei einem Ausbau der EE erfahren wollen, dann empfehle ich Ihnen folgende zwei Studien.

    „Dynamische Simulation der Stromversorgung in Deutschland nach dem Ausbauszenario der Erneuerbaren-Energien-Branche“ vom Fraunhofer IWES 2009 Abschlussbericht, welches sich auf ein Szenario zum Jahr 2020 mit einem EE-Anteil von 47% bezieht.

    „2050: 100% Energieziel 2050“ vom Umweltbundesamt, 2010, gibt eine Abschätzung für die Speicherkapazitäten bei einem 100%-EE-Anteil an.

    Die Kosten für die Stromspeicher müssen natürlich bei den Gestehungskosten berücksichtigt werden und hängen davon ab, mit welchem Strommix man letztendlich fährt.

    „Ihre Angabe #48

    “Zu nennen sind da die Wasserstoff-Synthese, Methan-Synthese, Speichersysteme aus Salz, Druckluftspeicher und zeitlich begrenzt Pumpspeicherwerke auch aus dem europäischen Ausland.“

    Ist dazu auch wieder der Clou. Kennen Sie Effizients von Wasserstoff-Synthese und Methan-Synthese? 15 bis 20% ohne Aussicht auf deutliche Steigerung. Fragen Sie mal die Jungs von Linde. Die machen das seit 150 Jahren und kenne sich damit aus. Das gilt auch für Druckluftspeicher.
    Speichersysteme aus Salz sind praktisch nicht anwendbar und sprengen den Kostenrahmen.“

    Diesbezüglich sind mir andere Zahlen bekannt. Der Systemwirkungsgrad bei Methan liegt bei 35%, bei Wasserstoff bei 42%, Druckluftspeicher liegen ungefähr in derselben Größenordnung, besitzen aber das Potential für knapp 70%. Salzspeicher werden u.a. bei Solarkraftwerken in Spanien genutzt und können dort sich mit bis zu 7 Stunden Volllast aufladen.

    „Zu den kostengünstigen Pumpspeicherwerken hat hier Karl Karlauf schon überzeugende Rechnungen vorgeführt. Da helfen auch keine Dämme in Norwegen was. Meinen Sie die Dänen und die Norweger lassen sich von den Deutschen die Landschaft verschandeln, weil die in CO2 Trance gefallen sind?“

    Ich weiß zwar nicht, wie Sie auf Dänemark kommen, die geologischen Gegebenheiten in Norwegen weitere PSW zu bauen, sind gegeben. Es wird letztlich eine wirtschaftliche Entscheidung sein, ob Norwegen diesen Weg gehen wird.

    „Man kann den Ökoquatsch so oft erzählen wie man will; besser wird er dadurch nicht.
    Dass dies Auftragsarbeiten waren, die entsprechend bezahlt wurden ist klar. Leute, die diesen Quatsch verteidigen sind entweder auch bezahlt, also so wie Sie, oder bescheuert.“

    Ich höre immer wieder „Auftragsarbeiten“. Wahrscheinlich handelt es sich schon um eine Auftragsarbeit, wenn der Staat eine Studie finanziert.

  41. #50: „Wer mit einer Tabellenkalkulation umgehen kann, kann problemlos berechnen, welche Speicherkapazitäten (PSKW) notwendig sind, um beispielsweise eine konstante Grundlast erzeugen zu können und wie hoch die für das Gebiet der ex-„DDR“ und Hamburg wäre. Für die Energieverluste durch die Speicherung incl. Transportverluste sind konservativ 35% (20% Pump-, Lastbetrieb und je 7,5% für den An- und Abtransport anzusetzen.“

    Werter Herr Heinzow, kein einziger hat jemals behauptet, man könne die Speicherkapazitäten in Deutschland ALLEIN(!) mit Pumpspeicherwerken (PSW) erzielen. Von daher haben sie eine technische Unmöglichkeit bewiesen, die schon vorher bekannt war und auch niemand abgestritten hat.

  42. @ S. Hader #47

    „Es käme auch niemand auf die Idee, den ökonomischen Wert vom Atomstrom dadurch zu bemessen, wieviel man dadurch an Brennstoffkosten bei Gas, Kohle und Öl einsparen könnte.“

    1. „Atomstrom“ gibt es nicht. Reiner Propagandabegriff wie die die Begriffe „erneurbare oder regenerative Energien“.

    2. Der ökonomische Wert des niedrigpreisigen Stroms aus Kernkraftwerken (korrekte Bezeichnung entsprechend den DIN-Standards etc.) bemißt sich in der Tat an der Reduktion der der Kosten durch Ersatz teurer Kraftwerke und eingesparter Importausgaben für Rohstoffe. Wenn ich mich recht entsinne steht das sogar in dem Lehrbuch über die Politische Ökonomie aus der „DDR“ drin.

  43. @ S. Hader #47

    „“Stromgestehungskosten erneuerbare Energien“ von Christoph Kost und Dr. Thomas Schlegl (Fraunhofer ISE) – 2010″

    Zitat daraus:
    „Für jede Technologie (PV, CSP, Wind) können Kostenprognosen anhand von historisch beobachteten Lernkurven beschrieben werden, die auf den unterschiedlichen Marktprognosen für den Zeitraum bis 2020 und 2030 aufbauen.“

    Und damit sind diese Leute wissenschaftlich erledigt, denn wer kapitale Fehler, ich habe die unter #49 für Leute vom IER genannt, abschreibt, kann nicht ernstgenommen werden.

    Zitat aus „Konzeptpapier: Skizze eines Energieentwicklungspfads basierend auf Erneuerbaren Energien für Baden-Württemberg“ von Prof. Eicke R. Weber und Prof. Bruno Burger (Fraunhofer ISE) – 2011:

    „Kernenergie: Sie ist, wie aktuelle Lastkurven aus dem Jahr 2010 bestätigen, schlecht regelbar und deshalb nicht kompatibel mit er-neuerbaren Energien.“

    Das ist völliger Quatsch, denn KKW werden aus ökonomischen Gründen von wenigen zeitlichen Ausnahmen als Grundlastkraftwerke betrieben.

    Damit sind diese Leute wissenschaftlich, was die zukünftige Energieversorgung betrifft erledigt, weil zum ordnungsgemäßen wissenschaftlichen Arbeiten auch die Überprüfung derartiger Behauptungen gehört.

    Wie war das noch mit der Plagiatsaffäre? Wenn jemand was abschreibt, fällt das irgendwann auf. Wenn falsch abgeschrieben wird, um so eher. Und wenn falsch interpretiert wird, dann auch. Bei einer Seminarar- oder Diplomarbeit führen solche kapitalen Fehler zur sog. Ehrenrunde.

    Was haben Sie denn sonst noch so an locker widerlegbaren Gefälligkeitsstudien anzubieten?


    Ja, in einigen Internetforen ist desöfteren die Behauptung aufgetaucht, dass der ökonomische Wert des Wind- und Solarstroms nur 1-2 Cent betrage und sich aus den Brennstoffeinsparungen der konv. Kraftwerke ergebe. Seltsamerweise konnte niemand eine Untersuchung/Studie nennen, die genau diese Ansicht teilte.“

    Ist doch klar, daß man sowas nicht belegen kann, denn der Marktwert von Windstrom ergibt sich nicht aus den Brennstoff(kosten)einsparungen (sofern überhaupt vorhanden) der konventionellen Kraftwerke.

    Was die Studie bzgl. des Marktwertes von stochastisch angebotenen Stroms betrifft, so müssen Sie schon mal selbst Ihre eigenen Quellen, die Sie irgendwann mal genannt haben) studieren. Da können Sie durchaus fündig werden. Man kann sowas natürlich auch selbst berechnen, wenn man den dazu nötigen Background hat. Aber da besteht ja bei Ihnen wenig Hoffnung auf Besserung.

  44. @ S. Hader #48

    „Zu nennen sind da die Wasserstoff-Synthese, Methan-Synthese, Speichersysteme aus Salz, Druckluftspeicher und zeitlich begrenzt Pumpspeicherwerke auch aus dem europäischen Ausland.“

    Toll, was Sie da so an Sekundärenergievernichtungsmaschinen (höchstwertige Sekundärenergie wird zum größten Teil in nicht nutzbare niederwertige Wärme umgewandelt) und Prozessen im Angebot haben. Wieviel nutzbare Sekundär- bzw. Primärenergie (Wasserstoff, CH4) des in diese Energieumwandlungsmaschinen gesteckten Stroms kommt denn hinten wieder raus? Bei PSKW sind es z.B. weniger als 65%. Wieviel sind es denn bei Wasserstoff?

    Mal so einen billigen Propagandasatz hinwerfen, ohne konkrete Zahlen über Volumen und Gesamtkosten hinschmeißen, ist hier nicht. Hier werden Sie festgenagelt.

    Ach so ja, was kommt denn raus, wenn man schlechten Wein mit gutem mixt? Vielleicht noch etwas Gülle fürs Bouquet dazufügen?

    Das Antispampasswort lautet übrigens bukett.

  45. nach 50 Jahren kommt er endlich(?) wieder.

    „Kennt Ihr ihn noch? Jawohl es ist Wattfrass. Er kommt in den Wintermonaten und will unserer Industrie den Strom wegfressen. …. Jagt ihn. Es lohnt sich.“
    http://tinyurl.com/6gwh6fj

    Und hier
    http://tinyurl.com/3aqsztt
    „Verlässt Du Stube oder Haus, schalt Lampen ab, zieh Stecker raus“
    erst Ausdrucken dann
    „Damit man’s nicht vergessen kann, bring Wattfrass überm Schalter an.“

    Ein Problem dabei bleibt ungelöst: Wenn nicht genügend Strom da ist, kann man in der dunklen Jahreszeit die Aufforderung nicht lesen…

  46. @#47: S.Hader,

    den Käse der in

    „Stromgestehungskosten erneuerbare Energien“ von Christoph Kost und Dr. Thomas Schlegl (Fraunhofer ISE) – 2010

    verzapft wird, wie

    „Bis 2030 können Offshore-WEA, PV-Kleinanlagen (in
    Deutschland) und solarthermische Kraftwerke (in Südspanien) ähnliche Kostenniveaus wie konventionelle, fossile
    Kraftwerke erreichen (Anstieg von Stromgestehungskosten
    für fossilen Stromerzeugungsmix auf 0,10 Euro/kWh nach
    Angaben des BMU-Leitszenarios, siehe Nitsch, J. (2009)).“

    muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

    Die verweisen einfach auf ein genauso unqualifiziertes Papier des BMU. Machen damit einfach die Annahmen, daß in 20 Jahren der Zufallsstrom in der Erzeugung genauso teuer sei wie der in der Zwischenzeit verdoppelte Preis der konventionellen Kraftwerke.
    Was man dazu an Speicherkapazitäten braucht um den nutzlosen Zufallsstrom überhaupt gebrauchen zu können, machen diese Hirnakrobtaten natürlich überhaupt keine Angaben.

    Ihre Angabe #48

    “Zu nennen sind da die Wasserstoff-Synthese, Methan-Synthese, Speichersysteme aus Salz, Druckluftspeicher und zeitlich begrenzt Pumpspeicherwerke auch aus dem europäischen Ausland.“

    Ist dazu auch wieder der Clou. Kennen Sie Effizients von Wasserstoff-Synthese und Methan-Synthese? 15 bis 20% ohne Aussicht auf deutliche Steigerung. Fragen Sie mal die Jungs von Linde. Die machen das seit 150 Jahren und kenne sich damit aus. Das gilt auch für Druckluftspeicher.
    Speichersysteme aus Salz sind praktisch nicht anwendbar und sprengen den Kostenrahmen.
    Zu den kostengünstigen Pumpspeicherwerken hat hier Karl Karlauf schon überzeugende Rechnungen vorgeführt. Da helfen auch keine Dämme in Norwegen was. Meinen Sie die Dänen und die Norweger lassen sich von den Deutschen die Landschaft verschandeln, weil die in CO2 Trance gefallen sind?

    Man kann den Ökoquatsch so oft erzählen wie man will; besser wird er dadurch nicht.
    Dass dies Auftragsarbeiten waren, die entsprechend bezahlt wurden ist klar. Leute, die diesen Quatsch verteidigen sind entweder auch bezahlt, also so wie Sie, oder bescheuert.

  47. @ W.Rassbach #46

    „wann wollen Sie denn endlich antworten? Welche Speicher wollen Sie wie bauen?“

    Der Forist S.Hader wird nicht antworten, weil er es nicht kann. Bei sämtlichen Behauptungen, die von Seiten interessierter Kreise aufgestellt werden, geht es nur daraum die Unmöglichkeit der Versorgung eines Industriestaates mittels der mittelalterlichen Technik Windmühle zu verschleiern. Beim Netzbetreiber 50 Hertz unter Kennzahlen findet man Viertelstundendaten über die erzeugte Windleistung in der Vergangenheit.

    Wer mit einer Tabellenkalkulation umgehen kann, kann problemlos berechnen, welche Speicherkapazitäten (PSKW) notwendig sind, um beispielsweise eine konstante Grundlast erzeugen zu können und wie hoch die für das Gebiet der ex-„DDR“ und Hamburg wäre. Für die Energieverluste durch die Speicherung incl. Transportverluste sind konservativ 35% (20% Pump-, Lastbetrieb und je 7,5% für den An- und Abtransport anzusetzen.

  48. @ Admin #42

    Ist ne nette kleine Rechnung nach der Daumenpeilmethode, also noch nicht eimal nach „Milchmädchen“. In der Tendenz zum richtigen Ergebnis nicht unbedingt falsch, denn wenn bereits eine solch simple Rechnung die Unmöglichkeit der Bezahlbarkeit des Unfugs „EE“ aufzeigt, braucht man eigentlich nicht genauer weiterrechnen.

    Daß die bezahlten Studien im Auftrag interessierter Kreise „getürkt“ sind, also sachlich und fachlich falsche Annahmen bewußt oder unbewußt wegen fachlicher Inkompetenz genutzt werden, kann man hier problemlos nachweisen:

    http://tinyurl.com/5v672df

    Wenn ein Biologe und ein Ingenieur sich in Controlling, Investitions- und Kostenrechnung versuchen, kann eigentlich nur Murks herauskommen, besonders dann, wenn einer auch noch bgeordneter der Grünen ist. Dann wird schon mal frisiert, damit das vom Auftraggeber gewünschte Ergebnis herauskommt.

    „Damit kann momentan (Anfang 2007) keine belastbare Preisangabe für Offshore-Windenergieanlagen gemacht werden. Aus diesem Grund wird unterstellt, dass nach einer Einstiegsphase in die Offshore-Windenergienutzung in Deutschland Ende 2009 mit spezifischen Investitionskosten von rund 1.000 €/kW gerechnet werden kann und dass erst ab diesem Zeitpunkt aufgrund der gewonnenen
    Erfahrungen mit einer Preisreduktion gemäß einem Lernkurvenansatz zu rechnen ist.“ (Zitat S. 128)

    Das ist natürlich Unsinn, denn bereits 2005 habe ich die Gesamtinvestitionskosten (2006 verglichen mit den offiziellen Preisangaben der Hersteller) und Stromgestehungskosten frei Küste mit einem Fehler von 5% berechnet. Es ergab sich damals ein Preis von ca. 12 Cent/kWh. Der ist natürlich heutzutage obsolet, da Rohstoffpreise, Löhne etc. gestiegen sind und die Hersteller wegen der in der EU damals stark differierenden Direktsubventionen Ihre Preisforderungen diesen anpassen konnten, so daß die Windmühlenpreise nicht den wahren Herstellungskosten entsprechen.

    Der weitere Unfug besteht in der durch Nichts begründeten Annahme des Vorhandenseins einer Lernkurve, die zu entsprechenden Investitionskostenreduktionen führen soll. Wenn man Fixkostendegression bei Einzelfertigung mit hohen Anfangsinvestitionskosten in die Produktionsanlagen mit einer Lernkurve verwechselt, begeht man wirtschaftswissenschaftlich einen kapitalen Fehler. Wenn man dann noch die falsche unabhängige Variable wählt, wird natürlich das Ergebnis grottenfalsch. Hinzukommt noch, daß der kostensenkende Effekt durch die Turmerhöhungen (höhere Windgeschwindigkeiten und damit kubische Zunahme im oberen Bereich des Windmühlenrotorkreises der verfügbaren Energie) fälschlich (m.E. liegt hier Vorsatz vor) als kostensenkender Lernkurveneffekt interpretiert wird.

    Deswegen sind die Studien des IER und anderer Institute, die den Unsinn jeweils voneinander abschreiben, völlig unbrauchbar.

  49. #46: „wann wollen Sie denn endlich antworten? Welche Speicher wollen Sie wie bauen?“

    Werter Herr Rassbach, zu diesem Punkt hatte ich mich schon mehrmals geäußert. Wenn ich es aber nochmal zusammenfassen darf, ich denke, dass es auf einen Mix verschiedener langfristiger Speichter hinauslaufen wird, die die notwendige Kapazität besitzt, die Produktionsschwankungen von Wind und Sonne aufzufangen. Zu nennen sind da die Wasserstoff-Synthese, Methan-Synthese, Speichersysteme aus Salz, Druckluftspeicher und zeitlich begrenzt Pumpspeicherwerke auch aus dem europäischen Ausland.

  50. #45: „Aufgrund der geringen Energiedichte und der Unstetigkeit ist diese in einem ökologiefreiem Umfeld nicht wettbewerbsfähig und wird dies auch nicht werden. Es dürfte auch keinen „politikfernen“ Fachmann geben der anderes behauptet.Deshalb gibt es wohl weltweit keine Windmühle die ohne massive Subventionen errichtet wurde, oder wird.“

    Werter Herr Trummler, ich weiss zwar jetzt nicht genau, was sie mit „politikfernen“ Fachmann meinen, aber Sie (und auch Herr Heinzow) könnten sich ja mal mit folgenden wissenschaftlichen Übersichtsarbeiten auseinandersetzen:

    „Stromgestehungskosten erneuerbare Energien“ von Christoph Kost und Dr. Thomas Schlegl (Fraunhofer ISE) – 2010

    „Konzeptpapier: Skizze eines Energieentwicklungspfads basierend auf Erneuerbaren Energien für Baden-Württemberg“ von Prof. Eicke R. Weber und Prof. Bruno Burger (Fraunhofer ISE) – 2011

    Diese Arbeiten haben sich mit den Potentialen und Preisentwicklungen der EE auseinandergesetzt. Sie können die Arbeit gerne fachlich kritisieren.

    „Ich hatte auf meiner Internetseite mehrere Windparks anhand der Geschäftsberichte und Aussagen der Betreiber analysiert. Die Kosten des umweltschädlichen Windstroms lagen für diese Windparks bei 8.8c/kWh, davon 3.7c Betriebskosten. Der Wert des Zufallsstroms liegt bei ca. 1c/kWh (vermiedene Brennstoffkosten im Mix Kernenergie 0.5c/kWh, Braunkohle 1c/kWh und Steinkohle 2c/kWh). Die EEG Subventionen von 9.7c/kWh (Land) und 15.5c/kWh See) machen diese Monumente ökologischen Glaubens „profitabel““

    Ja, in einigen Internetforen ist desöfteren die Behauptung aufgetaucht, dass der ökonomische Wert des Wind- und Solarstroms nur 1-2 Cent betrage und sich aus den Brennstoffeinsparungen der konv. Kraftwerke ergebe. Seltsamerweise konnte niemand eine Untersuchung/Studie nennen, die genau diese Ansicht teilte. Es käme auch niemand auf die Idee, den ökonomischen Wert vom Atomstrom dadurch zu bemessen, wieviel man dadurch an Brennstoffkosten bei Gas, Kohle und Öl einsparen könnte.

  51. @ S. Hader #29

    „Ein „wilder“ Ausbau von erneuerbaren Energien ohne den langfristigen Aufbau von großen Speicherkapazitäten macht keinen Sinn.“

    Herr Dr.Hader,

    wann wollen Sie denn endlich antworten? Welche Speicher wollen Sie wie bauen?

  52. Herr Hader – Rentabilität von Windstrom

    Vor 100 – 150 Jahren war man heilfroh die mittelalterliche Windenergie durch modernere, verlässliche Energiequellen zu ersetzen.

    Aufgrund der geringen Energiedichte und der Unstetigkeit ist diese in einem ökologiefreiem Umfeld nicht wettbewerbsfähig und wird dies auch nicht werden. Es dürfte auch keinen „politikfernen“ Fachmann geben der anderes behauptet.Deshalb gibt es wohl weltweit keine Windmühle die ohne massive Subventionen errichtet wurde, oder wird.

    Ich hatte auf meiner Internetseite mehrere Windparks anhand der Geschäftsberichte und Aussagen der Betreiber analysiert. Die Kosten des umweltschädlichen Windstroms lagen für diese Windparks bei 8.8c/kWh, davon 3.7c Betriebskosten. Der Wert des Zufallsstroms liegt bei ca. 1c/kWh (vermiedene Brennstoffkosten im Mix Kernenergie 0.5c/kWh, Braunkohle 1c/kWh und Steinkohle 2c/kWh). Die EEG Subventionen von 9.7c/kWh (Land) und 15.5c/kWh See) machen diese Monumente ökologischen Glaubens „profitabel“

    Durch die Abschaltung der umweltfreundlichen Kernkraftwerke, CO2 Zertifikate, teure Erdgaskraftwerke, Kapazitätsengpässe kann man natürlich eine „Wettbewerbsfähigkeit“ erreichen.

    Vandale

  53. #42: S.Hader unhöflicher und frecher geht es wohl nicht mehr!
    Wenn Sie „kein Fachmann“ sind und sich zur Sache nicht äußern wollen oder können, schweigen sie bitte anstatt Fachleuten hier das Wort verbieten zu wollen!!!

    mfG

  54. @ S. Hader #42

    „aber viele Teile in der Fachwelt das immer noch anders sehen,“

    Welche Fachwelt sie meinen doch nicht etwa die Soziologen, Lehrer etc. aus den einschlägig bekannten politischen Kreisen oder meinen Sie vielleicht Herrn Prof. Hohmeyer aus Flensburg, der bereits 1988!!! behauptete, daß Windstrom demnächst billiger werden würde als jedwede andere konventionelle Stromerzeugung. Den nimmt doch keiner mehr ernst.

    „reichen das dann bei einem angesehenen Journal für Ökonomie oder Wirtschaftswissenschaften ein und wenn es dann veröffentlicht wurde, können die Experten auf diesem Gebiet Ihre Ergebnisse als Grundlage weiterer Untersuchungen heranziehen.“

    Nehmen Sie ernsthaft an, daß ein Journal ein Paper abdrucken würde, welches sich mit Pennälerrechenaufgaben befaßt? Selbst in Klausuren werden derartig simple Dinge nicht abgefragt und in den Lehrjournalen für Wirtschaftswissenschaftler wird sowas auch nicht abgedruckt, weil es einfach jeder Abiturient können muß.

    „Die Frage, ob die Förderung in die Windenergie sinnvoll ist, wird man sowieso in einem Internetforum nicht entscheiden können.“

    Die wirtschaftswissenschaftliche Antwort dazu steht bereits fest: Volkswirtschaftlich unrentabel, nachzulesen auch in Publikationen im Auftrag des BMU und BUA, allerdings da nur geschickt zwischen den Zeilen und überlangem Geschwafel verborgen.

    Aber nun rechnen Sie mal die Rentabilität vor. Letzte Chance, bevor Sie sich endgültig der Lächerlichkeit preisgeben.

    BTW: Was sind denn „Experten“ auf dem Gebiet? Wahrscheinlich solche Typen wie die „Sportexperten“ bei den Rundfunkanstalten, die immer wieder behaupten, daß z.B. Sebastian V. die schnellste Zeit fuhr.

  55. „Jeder Abiturient muß die Zins- und Zinseszinsrechnung und das große Einmaleins beherrschen. Mehr braucht man mathematisch nicht dazu, um die Rentabilität einer Investition zu berechnen. Mit einer Tabellenkalkulation braucht man noch nicht einmal das. Weiter braucht man dann noch mindestens zwei Preise bzw. Preisentwicklungen und irgendeinen (realistischen) Zinssatz.“

    Werter Herr Heinzow, ich verstehe Ihre Aufregung nicht. Wenn es für Sie so klar ist, dass die Windenergie nie rentabel sein kann, aber viele Teile in der Fachwelt das immer noch anders sehen, dann verfassen Sie doch einen Fachartikel, der als Untersuchungsgegenstand die Rentabilität der Windenergie in Deutschland oder ganz Europa hat, sammeln alle notwendigen Daten, die man dafür benötigt, führen Ihre Zinseszinsrechnung durch und reichen das dann bei einem angesehenen Journal für Ökonomie oder Wirtschaftswissenschaften ein und wenn es dann veröffentlicht wurde, können die Experten auf diesem Gebiet Ihre Ergebnisse als Grundlage weiterer Untersuchungen heranziehen. So habe ich es auch auf meinem Fachgebiet gemacht. Was hätte ich denn davon gehabt, wenn ich meine wissenschaftlichen Ergebnisse immer nur in Internetforen publiziert hätte, wo allenfalls interessierte Hobby-Wissenschaftler mitlesen? Die Frage, ob die Förderung in die Windenergie sinnvoll ist, wird man sowieso in einem Internetforum nicht entscheiden können. Da sitzt leider halt das falsche Publikum (ist nicht abwertend gemeint ;-)).

    MfG
    S.Hader

  56. @ S. Hader #37

    Ein paar Zahlen dürften reichen, um Ihnen klar zu machen, warum Windmühlenstrom nur einen geringen Marktwert hat. Anbei die Zahlen von heute 6 bis 12 Uhr für die Windstromleistungsprognose und die hochgerechneten Erzeugungswerte (Istwerte) für das Gebiet der ehemaligen „DDR“ und Hamburg in MW:

    905 661
    898 654
    891 662
    884 671
    880 682
    867 691
    855 705
    842 699
    829 676
    809 652
    789 655
    769 662
    747 676
    717 701
    687 663
    657 623
    623 577
    582 475
    540 416
    499 358
    461 285
    449 270
    436 236
    424 200

    Welchen zeitabhängigen Strompreis müßten die Windmühlenbetreiber erzielen, um kostendeckend den Strom verkaufen zu können? 1 MW Nennleistung kostet 1500 €. In dem Gebiet sind 11000 MW Nennleistung errichtet. Der Zinssatz für das eingesetzte Kapital beträgt 8%. Sonstige Kosten seien pauschal mit 6% der Investitionssumme pro Jahr angesetzt.

    Welche Verluste würden die Betreiber erleiden, wenn Sie den Strom zu Herstellungskosten anböten, der sich aus der Prognose ergibt und der Zukaufspreis von Strom aus einem PSKW pro MWh sich auf der Basis eines täglichen Bruttoumsatzes von 5700 MWh bei 35% Energieverlust, 1 Mrd. € Herstellungskosten für das PSKW und einem Zinssatz von 6% bei einer fiktiven Abschreibungsdauer von 40 Jahren ergibt? Der Einkaufsstrompreis für den Pumpbetrieb wird zu 4 Cent/kWh angenommen.

    Viel Vergnügen beim Rechnen.

  57. @ S. Hader #37

    „Untersuchungen von der Fraunhofer-Gesellschaft zur Preisentwicklung der erneuerbaren Energien halten Sie für Schrott,“

    Die sind deswegen Schrott, weil die Herrschaften, die die Studien verfaßt haben, nicht wissen, was in der Ökonomie eine Lernkurve ist und wo die auftritt.

    „gleichzeitig erwarten Sie von jedem Abiturienten, dass er ökonomische Rentabilitätsrechnung für EE aufstellen kann. “

    Jeder Abiturient muß die Zins- und Zinseszinsrechnung und das große Einmaleins beherrschen. Mehr braucht man mathematisch nicht dazu, um die Rentabilität einer Investition zu berechnen. Mit einer Tabellenkalkulation braucht man noch nicht einmal das. Weiter braucht man dann noch mindestens zwei Preise bzw. Preisentwicklungen und irgendeinen (realistischen) Zinssatz.

    Wenn Sie noch nicht einmal das können, tun Sie mir echt leid. Dann gehören Sie tatsächlich in die Reihe von Dr. Rexrodt & Co eingereiht:

    http://www.flegel-g.de/stimmvieh.html

    „da sie auch nicht auf meine fachlichen Fragen antworten wollen, warum beispielsweise eine Wirtschaftlichkeitsberechnung für Windenergie nur einen Zeithorizont bis 20 Jahren haben darf,“

    Warum soll ich Ihnen was vorkauen, was eigentlich jeder Realschüler mit Abschluß berechnen können muß. Es ist Ihr Problem, wenn Sie derartige Fragestellungen nicht selbst beantworten können. Jemand der vorgibt die allgemeine Hochschulreife erlangt zu haben, muß sowas eigenständig beantworten können.

    Entweder können Sie es tatsächlich nicht oder Sie wollen es nicht, weil Sie dann zugeben müssen, daß das von Ihnen angenommene bzw. propagierte Weltbild falsch ist. Honecker & Co und etliche ideologische Politikergrößen konnten das allerdings auch nicht.

    „oder warum der Marktpreis von Windenergie angeblich nur 1-2 cent pro kWh beträgt.“

    Dann versuchen Sie mal Windstrom zu genau festgelegten Zeiten und Mengen auf ein Ziel in 48 Stunden zu verkaufen. Liefern Sie nicht, sind saftige Strafzahlungen fällig, oder Sie müssen kurzfristig Strom zukaufen. Pumpspeicherstrom, der binnen zwei Minuten voll verfügbar ist, ist bestimmt ganz billig, weil die Stauseen ja nix kosten, der Transport auch nicht und ein Energieverlust von 35% ja vernachlässigt werden kann. Ganz selbstverständlich nimmt Ihnen niemand mehr als die vereinbarte Menge ab, es sei denn Sie verkaufen den Strom unterhalb der Opportunitätskosten, die fällig werden, wenn vom konventionellen Stromerzeuger die kontraktierte Menge nicht abgenommen wird. Wenn Sie derartige simple Marktmechanismen und Kostenstellen nicht kennen bzw. verstehen, sollten Sie das Diskutieren lassen. Da kann Sie jeder halbwegs plietsche Obersekundaner vorführen.

    „warum jeder Bürger angeblich wegen Ökostrom 200 Euro mehr zahlen“

    Das fiese an der von mir genannten Zahl ist, daß die längst überholt ist und Sie das noch nicht einmal nach meinem Hinweis bemerkt haben. Es zeigt mir, daß Sie selbst sowas nicht berechnen können, obwohl es ganz einfach ist.

  58. @#37: S.Hader,

    die Untersuchungen von der Fraunhofer-Gesellschaft zur Preisentwicklung der erneuerbaren Energien sind, genauso wie die der anderern Öko-Schönrechner, kompletter Schrott.

    Denn keiner berücksichtigt die reellen Marktchancen von wertlosem Zufallsstrom richtig. Es werden da immer Äpfel (Zufallsstrom) mit Birnen (Grundlast- und Spitzenlaststrom) verglichen.
    Mit diesen perfiden Vergleichen können Sie vielleicht die gehirngewaschenen Ökogläubigen überzeugen, aber niemand der von Technik und Preisfindung am Strommarkt auch nur den Anschein von Ahnung hat. Ihre penetranten Propagandaversuche dienen hier nur zum Stören.
    Aufgrund ihrer Faktenresistenz und und ihrer Überheblichkeit muss man annehmen, dass Sie von NB recht gut gebrieft wurden. Mit den Mengen an Beiträgen verdient man wohl schon ganz gut als Lohnschreiber.

  59. @ S. Hader #14 und #35

    „Werter Herr Heinzow, das Thema Rohstoffmärkte und Stromwirtschaft der Zukunft ist mir zu wichtig, um mich mit Ihren täglichen Beschimpfungen und vom Thema abweichenden Texten weiterhin befassen zu können.“

    Lernen Sie erst einmal vernünftig zu recherchieren und lassen Sie besser die Finger von Themen, wo Sie nur Bauchklatscher produzieren können, zur Häme der Zuschauer. Die Ökonomie ist eines der Themen, wo Sie gegen einen studierten Ökonomen nie eine Chance haben werden auch nur ein Bein an Deck zu bekommen, wie man hier im Norden so sagt.

    Lesen Sie mal etwas über die historische Entwicklung von Kohlepreisen. Ist natürlich peinlich, wenn man den Unterschied zwischen nominalen und realen Preisen nicht kennt und auch nicht weiß, wie die auf Märkten entstehen.

    http://dx.doi.org/10.1016/j.coal.2009.03.002

  60. Werter Herr Heinzow, ich greif nur mal den letzten Abschnitt aus #36.

    „Wo bleibt Ihr Nachweis, daß sich die bereits getägtigten und in der Zukunft beabsichtigten planwirtschaftlichen Investitionen in die sog. „EE“ für die deutsche Volkswirtschaft einen positiven ROI erzeugen werden?

    Ist eine simple Aufgabe, die jeder Abiturient lösen können muß, denn er hat ja die allgemeine Hochschulreife.“

    Jeder der Ihnen ein bisschen dumm kommt und nicht wie Sie ein ökonomisches Fach studiert hat, versuchen Sie das permanent unter die Nase zu reiben. Untersuchungen von der Fraunhofer-Gesellschaft zur Preisentwicklung der erneuerbaren Energien halten Sie für Schrott, gleichzeitig erwarten Sie von jedem Abiturienten, dass er ökonomische Rentabilitätsrechnung für EE aufstellen kann. Ansprüche und Wirklichkeit gehen bei Ihnen weit auseinander. Sie scheinen momentan nichts besseres zu wissen, als täglich mindestens fünf Beiträge von mir zu kommentieren. Ich weiss nicht, ob es an Ihrem „Ost“- oder „Dr.“-Komplex liegt, irgendeinen Grund wird es schon haben, es interessiert mich auch nicht weiter. Das wird mein vorerst letzter Kommentar Ihnen gegenüber sein, da sie auch nicht auf meine fachlichen Fragen antworten wollen, warum beispielsweise eine Wirtschaftlichkeitsberechnung für Windenergie nur einen Zeithorizont bis 20 Jahren haben darf, warum jeder Bürger angeblich wegen Ökostrom 200 Euro mehr zahlen muss oder warum der Marktpreis von Windenergie angeblich nur 1-2 cent pro kWh beträgt. Diese Antworten sind Sie uns alle schuldig geblieben.

    Ich kann Ihnen wirklich nur den gutgemeinten Rat geben, verwenden Sie ihre Energie lieber für ihre Dissertation oder wenigstens mal wieder für eine Publikation in einer peer-review-Zeitschrift. Damit können Sie in der Fachwelt Eindruck schinden und Respekt erhalten.

  61. @ S. Hader #35

    „Werter Herr Heinzow, das Thema Rohstoffmärkte und Stromwirtschaft der Zukunft ist mir zu wichtig, um mich mit Ihren täglichen Beschimpfungen und vom Thema abweichenden Texten weiterhin befassen zu können.“

    Was heißt hier Beschimpfungen? Tatsache ist, daß Sie weder die Rentabilität von Energieumwandlungsanlagen bestimmen können, noch verstanden haben, was die Höhe von Rohstoffpreisen bestimmt. Sie wissen ja noch nicht einmal, was Märkte sind und was sie von Planwirtschften unterscheidet, geschweige denn, wie sie funktionieren.
    Sie sind auch nicht in der Lage zu bestimmen, welche volkswirtschaftlichen Schäden Fehlinvestitionen kurz- und langfristig (irreversibel) verursachen, wie es z.B. bei den planwirtschaftlich gesteuerten Investitionen in die sog. „EE“ der Fall ist. Sie sind ja noch nicht einmal in der Lage die bereits aufgelaufen und zukünftigen Verluste durch diese Fehlinvestitionen zu berechnen. Kann natürlich auch sein, daß Sie das nicht wollen, weil dann Ihr höchstpersönliches oder ideologisches Potemkinsches Dorf zusammenbricht.

    Deswegen sollten Sie nicht versuchen, überall Ihren Senf dazuzugeben, wo Sie nachweislich keine Kompetenzen haben. Tatsachen zu benennen, ist keine Beschimpfung, es allerdings zu behaupten, ist eine Anweisung im Handbuch für bezahlte Forenstörer, wenn der Forenschreiber der fachlichen Inkompetenz überführt wurde.

    Also:
    Wo bleibt Ihr Nachweis, daß sich die bereits getägtigten und in der Zukunft beabsichtigten planwirtschaftlichen Investitionen in die sog. „EE“ für die deutsche Volkswirtschaft einen positiven ROI erzeugen werden?

    Ist eine simple Aufgabe, die jeder Abiturient lösen können muß, denn er hat ja die allgemeine Hochschulreife.

  62. #21:

    „Sie sind Träger der Blindenbinde, denn Sie können ja noch nicht einmal ausrechnen…“

    Werter Herr Heinzow, das Thema Rohstoffmärkte und Stromwirtschaft der Zukunft ist mir zu wichtig, um mich mit Ihren täglichen Beschimpfungen und vom Thema abweichenden Texten weiterhin befassen zu können. Das ist auch der Grund, weshalb ich kaum noch auf ihre Schmäh-Rufe reagiere. Versuchen Sie selbst mal Ihre Energie zu bündeln und in Ihre Dissertation oder wenigstens mal in ein Peer-Review-Paper zu stecken, damit die Bezeichnung „Experte“ zumindest den äußeren Anschein der Korrektheit besitzt.

    MfG
    Dr.S.Hader

  63. @ S. Hader #29

    „Ein „wilder“ Ausbau von erneuerbaren Energien ohne den langfristigen Aufbau von großen Speicherkapazitäten macht keinen Sinn.“

    Dann erzählen Sie doch mal, wo Sie wieviele Speicher welcher Bauart und mit welchen Wirkungsgraden Sie bauen wollen?

    Habe Sie schon mal dahingehend aufgefordert Ihre nachgeplapperte Primitivpropaganda zu untermauern (was naturgemäß nicht geht) oder es einfach zu lassen. Aber offensichtlich sind Sie nicht in der Lage zu errechnen, wie groß das Volumen der Wasserspeicher sein muß, um die notwendige potentielle Energie zu speichern, um die langfristigen Fluktuationen der mittelalterlichen Windmühlentechnik auszugleichen.

    „Nur ging es hier um die Aussage, welche Belastung durch eine längere Abhängigkeit der fossilen Brennstoffe auf uns zukommt.“

    Völlig unsubstantiierte Propagandabehauptung. Erinnert an das Unrechtsregime Ulbricht/Honecker. Im Westen gab es allerdings ein paar Spinner, die diesen Figuren „glaubten“.

  64. Herr Hader – Kosten fossiler und nuklearer Energien

    Meine Aussage zu den Steinkohleimportpreisen habe ich auf die Statistiken der Bafa gestützt.

    http://www.bafa.de/bafa/de/energie/steinkohle/statistiken/index.html Bundesamt für Ausfuhrkontrolle

    Die Werte sind in € (spekulativ DM zuvor) angegeben. Aus Deutscher Sicht sind meines Erachtens die Einfuhrpreise in DM bzw. € massgeblich. Dies mag die Diskrepanz zu Ihren Zahlen erklären. Aus $ Sicht mag das Bild anders aussehen.

    Der Wert 1981 war sicherlich ein Peak. Allerdings sind die heutigen Steinkohlepreise gleichfalls eher ein Hoch in einem Rohstoffpreiszyklus. Wenn man die Kohle Investitionsprojekte und angekündigten Projekte, z.B. Xstrata GB, betrachtet.

    Die Kosten der EEG Umlage geben nur einen Teil der Kosten der Einspeisung nutzlosen Zufallsstroms wieder. Höhere Kosten aufgrund der ungleichmässigen Netzauslastung, zusätzlich in heiss/warm/kalt Bereitschaft gehaltener Kraftwerke, Kernkraftwerke die im Lastfolgebetrieb laufen, werden teils den Regelstromkosten zugeordnet.

    Die Hauptgründe das die Kernenergie in den Altindustriestaaten nicht zulegt, sind in erster Linie die Oekoreligion in einigen Ländern Westeuropas, die in den 70er 80er Jahren zum Stillstand gekommene Entwicklung und die immer höheren Dokumentations, Zertifizierungs und Prüfpflichten die die Errichtung neuer Kernreaktoren sehr verteuert hat. Der Bau neuer Kernkraftwerke aktueller Baumuster lohnt sich in den Altindustrieländern nur mehr unter idealen Bedingungen.

    Vandale

  65. @ S. Hader #28

    „Selbst bei Berücksichtigung der Inflation von 2% pro Jahr käme man nach 30 Jahre bei 181% an (Überschlagsrechnung 1,8*40$= 72$), was aber immer noch nicht an heutige Preise heranreicht.“

    Sie täten gut daran die Finger von der ökonomie zu lassen, denn Sie machen sich mit Ihren Aussagen lächerlich.

    für Preisvergleiche gibt es Deflationierungstabellen, was Sie natürlich nicht wissen können, denn in der untergegangenen „DDR“ gab es ja keine Inflation.

  66. @#23, Herr Frey,

    Bitte berücksichtigen Sie, dass unser Wirtschaftssystem regelungstechnisch betrachtet eine relativ große „Totzeit“ hat.
    Das bedeutet, dass sich Fehlentscheidungen erst in einigen Jahren bemerkbar machen und der Erfolg der Industrie von heute auf richtigen Entscheidungen der Vergangenheit beruhen.
    Sie kennen doch den Witz von dem Mann, der vom Hochhaus gefallen ist und bei jedem Stockwerk, an dem er vorbeigeflogen ist sagte er: „Na, bis hierher gings doch gut!“

  67. “ Herr Prof. Dr. C.C. von Weizsäcker schrieb mir am 15.4.2011:

    Lieber Herr Alt,
    wie sehr bewundere ich Ihre Aufopferung für die Sache: nämlich die sachgerechte Entscheidung in der Energiepolitik! Ich muss gestehen, dass ich dieses Opfer nicht bringe, obwohl ich Ihre Auffassungen teile.
    Man wird aber nichts in unserer Republik mit sachlichen Argumenten. Gestern Abend konnte man das wieder beobachten bei Maibrit Illner. Hans Werner Sinn hat versucht, ruhig und sachlich zu argumentieren. Damit kam er nicht durch. Das Wort wurde ihm einfach abgeschnitten. Demgegenüber
    hofiert mit viel Emotionalität und Lautstärke ein Norbert Röttgen die gegenwärtige Meinungsmehrheit.
    So wird ihm dann viel Platz eingeräumt. Denn so ganz unabhängig von der großen Politik ist auch eine Maibrit Illner nicht. Sie kann es gar nicht wagen, Herrn Röttgen so das Wort abzuschneiden wie es Hans Werner Sinn zugestoßen ist. Das Resultat alles dessen ist pathologisches Lernen. Die falschen Entscheidungen werden getroffen:
    Deutschland wird de-industrialisiert und die Chinesen lachen sich ins Fäustchen. Bei einem hinreichend weit gegangenen Verarmungsstand kommt dann vielleicht eine Wende in der Meinung.

    Herzliche Grüße

    Ihr Christian von Weizsäcker“

    Es ist Fakt. Sachliche Diskussionen sind – vor allem in der Politik – unerwünscht. Und nicht nur dort. In mindestens jeden zweiten „deutschen Verein“ geht es genau nach dem gleichen Stilmuster. Das ist keine Mentalität, sondern eine Frage von Charakter und Intelligenz.

  68. #17:

    „Sehr erfreulich. Die Strompreise steigen ab 2012 wieder und die Qualität der Stromversorgung nimmt ab.“

    Ach Herr Loehr, und davor die letzten 11 Jahre sind die Strompreise nicht gestiegen???

    „Nach meiner Berechnung könnten wir die Energieversorgung für 1/11, evtl. sogar für 1/16 der Kosten hinbekommen und das sogar bei einer weitaus größeren Energiesicherheit. Ich trau mich aber nicht zu sagen wie.: -)“

    Sollten Sie auch nicht. Stattdessen sollten Sie Ihre Idee als Berater verkaufen oder noch besser, selbst den billigen Strom produzieren und die Gewinne abkassieren. Ich meine das durchaus ernst. Wenn wir Ihren Namen dann irgendwann in den Top-100-Verdienerliste von Deutschland wiederfinden sollten, wissen wir ja, obs funktioniert hat. 😉

    #19: „S. Hader, ich würde auch vor den Preissteigerungen bei den fossilen warnen, zumal dann, wenn man die Erneuerbaren wie wild ausbaut, nennenswerte Speicher auf lange Zeit nicht vorhanden sind und man den fehlenden Atomstrom durch Wind, Solar, Gas Kohle etc. ersetzen muss.

    Dann produzieren wir in Zukunft unseren Strom garantiert teurer, zumal jede der vorgenannten Erzeugungsarten teurer ist als die Kernenergie.“

    Ein „wilder“ Ausbau von erneuerbaren Energien ohne den langfristigen Aufbau von großen Speicherkapazitäten macht keinen Sinn. Das wird auch nicht von den Energieexperten abgestritten, die sich für die EE einsetzen. Der höhere EE-Anteil führt gleichzeitig zu einem geringeren Gas- und Kohleverbrauch. Nur ging es hier um die Aussage, welche Belastung durch eine längere Abhängigkeit der fossilen Brennstoffe auf uns zukommt. Was denken Sie denn darüber?

  69. #20:

    „Die Weltmarktpreise für Kesselkohle liegen nominal heute nicht höher als 1981.“

    @Horst Trummler, woher haben Sie diese Info? Was ich zu den Kohlepreisen gefunden habe war eine Auflistung von BP, die aber erst ab 1987 beginnt: (http://tinyurl.com/5seezn9) und eine weitere von der Weltbank und IMF (http://www.mongabay.com/commodities/price-charts/coal-price.html). Aus letzteren ist ersichtlich, dass der Kohlepreis 1981 tatsächlich recht hoch war (ca. 50 $), dieser aber die weiteren 80er Jahre auf 30-40 $ runterging und wir mittleriweile 2010 bei 90-100$ angekommen sind. 1981 ist von daher gesehen kein typischer 80er Jahre-Wert, sondern man sollte da eher von den 40$ ausgehen. Selbst bei Berücksichtigung der Inflation von 2% pro Jahr käme man nach 30 Jahre bei 181% an (Überschlagsrechnung 1,8*40$= 72$), was aber immer noch nicht an heutige Preise heranreicht.

    „Der Hauptgrund das die Energiepreise in Deutschland so sehr gestiegen sind, sind Energiesteuern, hohe Auflagen und die Oekoreligion.“

    Dann versuchen wir es doch mal aufzudröseln:

    Energiesteuern (alles pro kWh)
    2000: KWK-Umlage – 0,13 Cent, Stromsteuer – 1,28 Cent, Umsatzsteuer – 1,92 Cent
    2011: KWK-Umlage – 0,03 Cent, Stromsteuer – 2,05 Cent, Umsatzsteuer – 3,98 Cent

    Ökoreligion? Ich vermute, sie meinen die EEG-Umlage:
    2000: 0,20 Cent
    2011: 3,53 Cent

    Hohe Auflagen? Welche meinen Sie genau?

    Okay, zählen wir mal grob zusammen, durch Energiesteuern (hab mal Umsatzsteuer dazugerechnet) und EEG-Umlage ist in den letzten 11 Jahren eine Steigerung von ca. 5,5 Cent/kWh dazugekommen. 2000 betrug der Bruttopreis für private Haushalte 13,94 Cent und 2011 schätzungsweise 24,95 Cent. Also wie erklären Sie sich die Steigung der restlichen 5,5 Cent?

    „Langfristig gesehen dürfte Erdöl in der Tat knapp und teuer werden und seine Rolle als Universalenergie verlieren. Erdgas dürfte, je nachdem ob man die Methanhydratvorkommen der Meere erschliessen kann, noch wenigstens bis zum Ende des Jahrhunderts einigermassen preiswert verfügbar sein.“

    Was heisst „einigermassen preiswert“ verfügbar sein?

    „Mittels der Kernenergie lassen sich nahezu unbegrenzte Mengen Energie für Millionen Jahre sehr umweltfreundlich, sicher und zu akzeptablen Preisen herstellen.“

    Die Kernenergie schafft es noch nicht mal in Europa und Amerika sicher weiter zu etablieren und ihren Stromanteil in der Stromwirtschaft auszubauen. Schon allein dieser nüchterne Fakt muss doch eine Enttäuschung für einen echten Kernenergie-Befürworter sein.

  70. @Chris Frey #23
    Die Wirtschaftleistung in Deutschland hat viele Säulen…
    1. Deutschland hat eine (noch) hohe Industriealisierung und das nicht nur bei Konzernen sondern auch bis in den Mittelstand hinein.
    2. Deutsche Unternehmer haben keine Berührungsängste mit dem Welthandel.
    3. Das duale Ausbildungssystem trägt auch zum deutschen Wirtschaftserfolg bei.
    4. Die Wirtschaft und der Endverbraucher hat sich die Energiestruktur so eingerichtet, dass diese dem Bürger/Unternehmer kostengünstig und zuverlässig dient.

    Diese beispielhaften 4 Punkte sind es, die sich am Welt- und Binnenmarkt bewährt- und druchgesetzt haben. Diese Punkte haben unsere Produktivität, Kreativität, Forschung und Entwicklung vorangetrieben bzw. Freiräume geschaffen.

    Mit dem Ausstieg aus der Kernkraft und das staatlich verordnete fixieren (subventionieren) auf/in einer Branche, wie es schon länger von der Politik betrieben wird, wird das „Markturteil“ ungünstig (zum Nachteil in der Zukunft) für Deutschland beeinflussen. Gleichzeitig steigt man aus dem Zukunftsmarkt (Technologie) Kernkraft aus. Die marktbeständige Kernkraft wird durch die subentionierten Erneubaren Energien ersetzt zum Nachteil von Industrie und Endverbraucher. Dies wird sich zwangsläufig auf die Wirtschafts- und Kosumleistung der Deutschen niederschlagen. Momentan hat die Politik die Subventionierung und die Demographie auf ihrer Seite. Diese, für die Politik, positiven Faktoren werden aber nicht lange bestand haben und dann beginnt der wirtschaftliche Abschwung und zunehmenden Tempo.

    Die Subventionierung und die Sackgassensicht bei den erneuerbaren Energien ist der größte Feind für unsere zukünftige Wirtschaftsleistung. Weiterhin ist auch noch das Einheitsbreilernen im Bildungssystem zu nennen. Damit sollen alle Kinder gleich dumm gehalten werden und das Gefühl für „echte“ Leistung wird abgeschafft.

  71. Werter Herr Limburg, bzgl. Ihrer Aussage aus #15, dass die Abhängigkeit der fossilen Brennstoffe keine andere sei, als die von anderen importierten Gütern, muss ich Ihnen widersprechen. In keinen anderen Bereichen in der Handelsbilanz wie bei Kohle, Erdöl, Erdgas und Erze ist das das Ungleichgewicht zwischen Ein- und Ausfuhr so extrem. Nachlesbar unter http://tinyurl.com/65nbbnw, wo die Handelsbilanz 2010 aufgelistet ist. Die 20- bis 30-fache Menge an diesen Gütern werden hier angeführt, als das was umgedreht an Rohstoffen exportiert wird. Wenn Sie sich mal die anderen Warengruppen anschauen, wird man ein ähnliches Ungleichgewicht kaum finden, nicht mal bei Bekleidung und Nahrungsmitteln. Deutschland ist im hohen Maße von diesen Rohstofflieferungen abhängig, während man in den anderen Bereichen sehr gut auf eigene Kapazitäten zurückgreifen kann und man sogar große Mengen exportiert.

    Es hilft auch wenig, wenn die angeblichen Förderkosten von Erdöl irgendwo bei 10$ pro Barrel liegt, während man es auf dem Weltmarkt für 80$ einkaufen muss. Das zeigt eigentlich nur, welches Interesse erdölexportierende Länder haben, dass am Status Quo der Abhängigkeit sich nichts ändert. Die angebliche Schiefergasrevolution wäre ein weiterer Punkt, von der (wenn überhaupt) andere Länder profitieren, weil wir das Zeug wieder importieren würden. Braunkohle ist der einzige Rohstoff, den wir in Massen besitzen. Der Abbau ist verbunden mit Umsiedlungen von Dörfern und Städten, Landschaftszerstörung und aufwendiger Rekultivierung. Genau die Punkte, die man bei neuen Pumpspeicherwerken und Windkraftanlagen anprangert. Wenn man es tatsächlich mit dem Natur- und Landschaftsschutz ernst meinen würde, müsste man mit derselben Intensität gegen den großflächigen Braunkohleabbau protestieren.

  72. Herr Frey,

    das Postulat der „Deindustrialisierung“ etc. beruht auf gewissen Annahmen, das gemessene BSP ist die Realität.
    Verstehe ich Sie richtig, dass Sie sich fragen, was an der Realität wohl falsch läuft bzw. gefälscht sei, weil sie nicht den Annahmen gehorcht?
    Sie scherzen, hoffe ich. Ich kann nicht glauben, dass ihnen die einfachere Erklärung entgangen ist.

    PS:
    Was ist da kürzlich passiert, als Sie bei einem WUWT-Artikel eine durchgestrichene Passage mitübersetzt haben?

  73. @ H. Trummler #18

    „lese bin ich von Ihnen enttäuscht. Die Aussage hätte ich eher einem Oekosozialisten erwartet. Mit der gleichen Argumentation könnte man meinen das es die Arbeitslosen ohnehin gäbe und diese können dann Solarzellen installieren, den Pflanzen CO2 zufächern, oder auf Fahrrädern mit Dynamos Oekostrom erzeugen.“

    Offensichtlich haben Sie das Gleichnis nicht verstanden, oder halt nicht, worauf es ankommt:

    Auf die Gesamtkosten und nicht irgendwelche Einzelkosten. Fakt ist, daß jede Gesellschaft ein Prekariat hat, welches aus Gründen des Sozialstaatsgedanken alimentiert werden muß, wenn es nicht in der Lage ist, durch Arbeit den Lebensunterhalt zu verdienen. Deutschland hat auch fleißig importiert und sich so eine zweite ganz spezielle Unterschicht geschaffen. Es ist ökonomisch unsinnig deren tatsächlich vorhandene Arbeitskraft nicht zu nutzen. Und da gilt es dann eben Kostenrechnung zu betreiben und zwar eine Vollkostenrechnung, was allerdings die wenigsten Beamten und Politiker beherrschen. Z.B. die „Vererbung“ des Hartz-IV-Syndroms etc. kommt das Gemeinwesen teuer.

    „Meines Erachtens wird das Arbeitskräftepotential weniger qualifizierter Mitmenschen in Deutschland nicht genutzt weil man diese mit sehr luxuriösen H4 Sätzen vom Arbeiten abhält und einen Markt für persönliche Dienstleistungen (Gärtner, Putzen…)sehr behindert. Kaum ein Normalverdiener kann sich persönliche Dienstleistungen leisten als die Diskrepanz zwischen Nettolohn des Empfängers und der Arbeitskosten zu hoch ist.“

    Wenn Sie mal vernünftig rechnen würden, werden Sie feststellen, daß Hartz-IV dem Mindestlohn entspricht. Und Arbeit gibt es auch genug, wenn ich mir so die verdreckten und zerschlissenen Straßen und Radwege in Deutschlands Schlaglochcity Nr. 1 anschaue. Man muß Sie nur richtig aufteilen und leistungsgerecht entlohnen. Das allerdings können Politiker und die Beamten in den Behörden nicht.

    „Die oekologiefreie Müllentsorgung besteht aus einer Sammlung des Hausmülls, Verbrennung desselben, Abtrennung des Metalls und Deponierung der Schlacke/Asche in aufgelassenen Bergwerken.

    Der Umwelt wird damit geholfen das das mehrfache fahren verschiedener Müllautos und die Privatfahrten zu Müllcontainern entfällt. Die Kosten sind aufgrund des geringeren Aufwands wesentlich geringer. Mit der Einführung des Grünen Punktes in den 90ern gab es hierzu zahlreiche Gutachten.“

    Wie bereits gesagt: Vollkostenrechnung. Und dann sollte entschieden werden. Der Volkswirt Töpfer beherrschte die jedenfalls nicht und beherrscht sie immer noch nicht.

    Bei der Biogaserzeugung mittels Maissilage kommt man z.B. dann ganz schnell drauf, daß zu 2/3 Wasser hin und her transportiert wird und tatsächlich nur ein Bruchteil der restlichen 33% energetisch als Methangas genutzt werden können.

  74. Hallo zusammen,

    Verzeihung, wenn ich jetzt eine vielleicht dumme Frage stelle, aber mich wundert schon lange Folgendes. In den Medien ist dauernd von Wirtschaftswachstum zu lesen; nächstens Jahr soll es etwas schwächer ausfallen. Wenn aber das, was hier zur Energiewende gesagt wird, richtig ist (und es klingt logisch und nachvollziehbar), dann dürfte es doch gar kein Wachstum mehr geben, sondern eine immer mehr zunehmende Schrumpfung! Die zuständigen Oberwissenden müssen doch die Kosten der sog. Energiewende mit einkalkulieren. Wenn das stimmt, was hier steht, und was auch in den vielen Artikeln hierzu, die ich für EIKE übersetzt habe, zum Ausdruck kommt, kann doch an der ganzen Geschichte mit der offiziell verkündeten Wirtschaftsentwicklung irgendetwas nicht stimmen!

    Wie ist die Meinung hierzu? Vermische oder verwechsle ich da was?

    Chris Frey

  75. Lieber Herr Heß,

    genau das meine ich ja! Die Energiepreise sind für die Industrie zwar ein sürbarer Kostenfaktor, aber natürlich bei weitem nicht der wichtigste. Ich würde neben Bildung noch Lohnkosten, Innovationsfähigkeit uvm nennen.

    Wir kennen Herrn Amelings früheres Aufgabenfeld, und der Text hier klingt genauso. Es ist aber ein Irrglaube, mit Schreckensszenarien (Deindustrialisierung) und dem Schüren von Ängsten die Menschen langfristig zu überzeugen. Das ist Alarmismus pur, welcher genauso zum Scheitern verurteilt ist, wie die alarmistische Verzerrung der Klimaforschung. Interessant nur, dass hier eine Alarmismusvariante erwünscht, die andere unerwünscht ist.

  76. @ S. Hader #15

    „Ist man hier, was die Preissteigerungen auf den Rohstoffmärkten anbelangt, etwa auf einem Auge blind?“

    Sie sind Träger der Blindenbinde, denn Sie können ja noch nicht einmal ausrechnen, wann (unter welchen Bedingungen) denn die ach so tollen und extrem teuren Stromerzeugungsanlagen aus dem Mittelalter und der Urzeit der Menschheit die Rentabilitätsschwelle eventuell erreichen könnten.

    Rentabilität ist eine der Voraussetzungen, daß ein Wirtschaftsgut produziert bzw. genutzt wird. Allerdings wurde das in der „DDR“ nicht gelehrt und deshalb können Sie auch nix für diese gravierende Bildungslücke, allerdings sehr wohl etwas, daß Sie die nicht geschlossen haben.

    Gab es in der „DDR“ eigentlich fürs Volk Bananen und Apfelsinen gemäß der Nachfrage? Der Import war wohl zu teuer?

  77. Herr Hader – Die Kosten fossiler Brennstoffe

    Die Weltmarktpreise für Kesselkohle liegen nominal heute nicht höher als 1981. Die Kosten des Deutschen Braunkohleabbaus sind gleichfalls nominal konstant bei ca. 40€/to SKE. Ausserhalb Europas sind die Preise für Elektritzität gleichfalls ziemlich konstant. Massive Preissteigerungen gibt es lediglich bei Erdöl und Erdölprodukten. Allerdings ist die Substituierung des Erdöls bei der Stromerzeugung und der Prozesswärmeerzeugung in vollem Gange.

    Der Hauptgrund das die Energiepreise in Deutschland so sehr gestiegen sind, sind Energiesteuern, hohe Auflagen und die Oekoreligion. Daneben spielt die Oelpreisbindung für Erdgas und die wenig preisaggressive Aufstellung der Versorger eine gewisse Rolle.

    Langfristig gesehen dürfte Erdöl in der Tat knapp und teuer werden und seine Rolle als Universalenergie verlieren. Erdgas dürfte, je nachdem ob man die Methanhydratvorkommen der Meere erschliessen kann, noch wenigstens bis zum Ende des Jahrhunderts einigermassen preiswert verfügbar sein. Wenn man die Geschäftsberichte von Kohlenminenbetreibern studiert, dürfte Kohle noch in 1 – 3 Hundert Jahren zu geniessbaren Preisen verfügbar sein.

    Mittels der Kernenergie lassen sich nahezu unbegrenzte Mengen Energie für Millionen Jahre sehr umweltfreundlich, sicher und zu akzeptablen Preisen herstellen.

    Es gibt keinen Grund einen Weg in ein ökoreligiöses Mittelalter mit Windmühlen und der Verbrennung von Lebensmitteln anzustreben.

    Vandale

  78. S. Hader, ich würde auch vor den Preissteigerungen bei den fossilen warnen, zumal dann, wenn man die Erneuerbaren wie wild ausbaut, nennenswerte Speicher auf lange Zeit nicht vorhanden sind und man den fehlenden Atomstrom durch Wind, Solar, Gas Kohle etc. ersetzen muss.

    Dann produzieren wir in Zukunft unseren Strom garantiert teurer, zumal jede der vorgenannten Erzeugungsarten teurer ist als die Kernenergie.

    Als Kennwort musste ich gerade „fiasko“ eingeben.

    Genau das trifft es. Unsere zukünftige Energieerzeugung wird zu einem Fiasko.

  79. Herr Heinzow – Ihre Volkswirtschaft

    Wenn ich Ihre Aussage: Was ist billiger: Mülltrennung, -sammlung und -sortierung mittels Handarbeit oder maschinelle Mülltrennung + Hartz-IV-Alimentierung der Underdogs nebst Folgekosten wie Alkoholismus etc. …?

    lese bin ich von Ihnen enttäuscht. Die Aussage hätte ich eher einem Oekosozialisten erwartet. Mit der gleichen Argumentation könnte man meinen das es die Arbeitslosen ohnehin gäbe und diese können dann Solarzellen installieren, den Pflanzen CO2 zufächern, oder auf Fahrrädern mit Dynamos Oekostrom erzeugen.

    Meines Erachtens wird das Arbeitskräftepotential weniger qualifizierter Mitmenschen in Deutschland nicht genutzt weil man diese mit sehr luxuriösen H4 Sätzen vom Arbeiten abhält und einen Markt für persönliche Dienstleistungen (Gärtner, Putzen…)sehr behindert. Kaum ein Normalverdiener kann sich persönliche Dienstleistungen leisten als die Diskrepanz zwischen Nettolohn des Empfängers und der Arbeitskosten zu hoch ist.

    Die oekologiefreie Müllentsorgung besteht aus einer Sammlung des Hausmülls, Verbrennung desselben, Abtrennung des Metalls und Deponierung der Schlacke/Asche in aufgelassenen Bergwerken.

    Der Umwelt wird damit geholfen das das mehrfache fahren verschiedener Müllautos und die Privatfahrten zu Müllcontainern entfällt. Die Kosten sind aufgrund des geringeren Aufwands wesentlich geringer. Mit der Einführung des Grünen Punktes in den 90ern gab es hierzu zahlreiche Gutachten.

    Vandale

  80. Sehr erfreulich. Die Strompreise steigen ab 2012 wieder und die Qualität der Stromversorgung nimmt ab. Industrie möchte auch, dass Mini-Blackouts unter 3 Minuten von der Bundesnetzagentur berücksichtigt werden, weil die wohl zunehmen.
    Ab 2013 wird die Strompreiserhöhung wohl noch höher ausfallen.

    Seit ein paar Wochen wundere ich mich übrigens, warum mein nicht altersschwacher PC manchmal ausgeht.

    Wenn ich mir so die Zahlen des SRU ansehe, der ja unsere Regierung berät, wundern mich die Preiserhöhungen gar nicht mehr. Während unsere Regierung etwas von 3 Mrd. Euro Kosten im Jahr faselt, schreibt der SRU etwas von 45,xy Mrd. €/p.a. bei einer Stromproduktion mit Erneuerbaren von 500 TWh (also weniger als heute) und bei 700 TWh sind´s dann schlappe 82 Mrd. €/p.a..

    Nach meiner Berechnung könnten wir die Energieversorgung für 1/11, evtl. sogar für 1/16 der Kosten hinbekommen und das sogar bei einer weitaus größeren Energiesicherheit. Ich trau mich aber nicht zu sagen wie..:-)

    In der Kostenberechnung des SRU bis 2050 sind übrigens die Kosten für den Netzumbau noch nicht enthalten.

  81. @W.Rassbach #11
    Das ist schon richtig, dass die „Grünen“ und die „Sozialisten“ diese „Transformation der Gesellschaft“ ausgeheckt haben. Aber viel wichtiger und auch sehr enttäuschend für mich ist, dass eine CDU/CSU und FDP (die für mich immer als Garant für die sozaile Marktwirtschaft und damit für Werte,Wirtschaft und Wissen stand) auf einmal so radikal in ihren Ansichten umschwenkt. Fr. Merkel ist keine Frau mit Rückgrat. Sie hat Deutschland mehr geschwächt. Sie hat mit ihrer Offenheit zur Ideologie zugelassen, dass die CDU von der Realtiät in die Traumwelt abgleitet. Franz-Josef-Strauss, Adenauer, Kohl oder auch Schmidt wäre dies nie im Traum eingefallen.
    Fr. Merkel hat den Druck der „Ökosozialisten“ nachgegeben. Sie hat sich auf die ökosozialistische Propaganda eingelassen und darin verloren. Für mich ist dieser „grüne Einheitsbrei“ jedenfalls nicht mehr wählbar!

    Beispiel für die Schwäche der Kanzlerin ist die Aussage von Fr. Künast „Sie haben die Laufzeit der Kernkraft verlängert. Jetzt werden wir ihnen die Hölle heiß machen. Wir werden auf die Straßen gehen und Sie (Fr. Merkel + CDU/FDP) vor uns hertreiben“ und darauf hin ist die Kanzlerin dann bei der BW-Wahl eingeknickt. Ein Ethikrat hat den Druck von Merkel nehmen müssen Gleichzeitig hat Sie damit die Tür für die „Große Transformation der Gesellschaft“ im Bundestag weit aufgestoßen. Als CDU Vorsitzende hat sie hier und nicht nur hier komplett versagt!

  82. Ich finde es eigentlich immer wieder erstaunlich (oder auch nicht), dass in diesem Forum vor den Mehrkosten bei der Umstellung auf Wind und Solar permanent gewarnt wird, aber man nie etwas über die Gefahren einer weiteren Abhängigkeit bzgl. fossile Brennstoffe schreibt. Preissteigerungen auf den Öl-, Gas- und Kohlemärkten nimmt man quasi als gottgegeben hin. Ist man hier, was die Preissteigerungen auf den Rohstoffmärkten anbelangt, etwa auf einem Auge blind? Will man tatsächlich die Bruttopreissteigerungen der letzten 11 Jahre um durchschnittlich 1 cent/kWh pro Jahr bei privaten Endverbrauchern nur durch den Zuwachs von Wind- und Solaranlagen und einer höhere Abgabenquote erklären? Wann fängt man hier mal an, nicht immer nur einseitig über das Thema Energiewirtschaft nachzudenken, sondern auch mal langfristige und flächendeckende Ideen zu entwickeln? Aber das fällt vielen schwer, da man die Wind- und Sonnenenergie und die derzeitige Energiepolitik als gemeinsamen Feind auserkoren hat und somit eine objektivere Betrachtungsweise erschwert. Zudem würden positive Worte über die erneuerbaren Energien einen hier auch sofort verdächtig machen, ein Grünensympathisant zu sein. Und dazu hat niemand den Mut, sich diesen Vorwürfen auszusetzen. 😉

  83. @ H. Trummler #7

    „Die Kosten des EEG sind nur ein minimaler Teil der Kosten der Oekoreligion.“

    Das ist leider falsch, denn es tritt neben der Thesaurierung der Verluste auch eine exponentiell verlaufende Verzinsung ein.

    „den Oekokult der Mülltrennung,“

    Da jede Volkswirtschaft einen gewissen %-Satz an sog. underdogs hat, ist die Frage bzgl. Ihrer Behauptung simpel:

    Was ist billiger: Mülltrennung, -sammlung und -sortierung mittels Handarbeit oder maschinelle Mülltrennung + Hartz-IV-Alimentierung der Underdogs nebst Folgekosten wie Alkoholismus etc. …?

    „Den Gesamtschaden schätze ich als Laie derzeit auf etwas über 10% des BIP. Interessant wäre eine proffessionellere Abschätzung.“

    Sowas kann man berechnen, aber das kostet sehr viel Geld, denn so einfach, wie Sie sich die Ökonometrie vorstellen ist die nun wirklich nicht.

  84. Lieber Herr Fischer #9,
    sie schreiben:
    „Wie beurteilen Sie die Lage der US-Stahlindustrie bzw. der US-Wirtschaft generell. Keinerlei umweltpolitische Restriktionen, aber irgendwie läufts dort nicht, ganz im Unterschied zu unserer Lage.“
    Ganz einfach, weil es in Deutschland Dr. rer. nat. und Dr. ing gibt statt Ph.D., weil es ein Diplom gibt statt Bachelor und Masters, weil es eine exzellente Technikerausbildung gibt statt 2-year Colleges. Weil es ein duales Ausbildungssystem und Lehrberufe mit Lehrlinhgen gibt statt angelernte Hilfskräfte. Weil es ein neun-jähriges Gymnasium gibt statt 7 Jahre High-School und weil die Deutschen ausreichend klassische produktive Fächer studiert haben.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  85. Herr Hofmann,
    für mich ist das wahnsinnig interessant,bis vor kurzen wußte ich das alles nicht. Ich las von Meadows und dachte ist jetzt Geschichte , der Club of Rome. Dann sah ich jetzt erst den Spruch von Schöne im Nachhaltigkeitsrat.
    Der wurde aber vor 10 Jahren schon von Gerhardt und Joschka gegründet, hat Angela nichts mit zu tun.
    Den Kurs haben eindeutig die rotgrünen geplant. Die britisch Empire Ideologen denken noch immer, den Deutschen kann man alles einreden.

    Round Table gibt es schon seit hundert Jahren, die haben sich schon mit Hitler geinigt 1935.

    „Während ihres Treffens am 29. Januar 1935 erklärte Hitler gegenüber Lord Lothian: „Deutschland, England, Frankreich, Italien, Amerika und Skandinavien… sollten eine Vereinbarung treffen, wonach sie ihre Staatsbürger daran hindern, Ländern wie China und Indien bei der Industrialisierung zu helfen. Es wäre Selbstmord, die Entstehung von Industrienationen in den Agrarländern Asiens zu fördern.“ (Nach einer Mitschrift in James R.M. Butler, Lord Lothian.)“

  86. Herr Limburg,

    mir hat Herr Fischer auch richtig leid getan. Es ist schlimm, wenn das gerade verinnerlichte grünrote Weltbild solche Schubser bekommt.

    Für ihn ist die Tea-Party nur radikal, wer weiß, wer den armen Kerl indoktriniert hat, bei seinen Lesern ist die arme Michele Bachmann schon ein strammes NPD Mitglied. In Deutschland herrscht allgemein eine verrückte Desorientierung 😉

  87. Sehr geehrter Herr Ameling,

    „Wenn Ottmar Edenhofer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung in der F.A.Z. schreibt, „Klimapolitik hat nichts mehr mit Umweltschutz zu tun. Wir verteilen das Weltvermögen um“– natürlich von oben nach unten –, dann irrt er gewaltig.“

    Das nennt man Foulspiel. Sie wissen genau so gut wie ich, dass Edenhofer überhaupt nicht von „Umverteilung von oben nach unten“ oder anders herum spricht. Hätten Sie das Zitat fortgesetzt, wäre schon im nächsten Satz die Erklärung gekommen: Rohstoffreiche Länder müssen dazu gebracht werden, ihre fossilen Schätze in der Erde zu belassen, d.h. auf Milliardeneinnahmen zu verzichten.

    Wenn Sie hier schon verzerrend darstellen, warum soll ich den Rest dann ernst nehmen? Da haben Sie z.B. völlig vergessen, auf die Ausnahmeregelungen für energieintensive Unternehmen hinzuweisen, die so weitreichend sind, dass Kritiker bemängeln, die Klimapolitik sei in diesem Falle ausgehebelt. Oder dass der Strukturwandel weg von Kohle und Stahl schon viel, viel früher vor Kyoto etc. eingesetzt hat, fragen Sie mal einen Stahlarbeiter aus dem Ruhrgebiet. Und outsourcing gibt es sogar im Dienstleistungssektor.

    Nebenbei:
    Wie beurteilen Sie die Lage der US-Stahlindustrie bzw. der US-Wirtschaft generell. Keinerlei umweltpolitische Restriktionen, aber irgendwie läufts dort nicht, ganz im Unterschied zu unserer Lage.

  88. Al Gore wird erster CO2-Lügen-Milliardär
    Letzte Woche kündigte das US-Energieministerium einen Fonds von 3,4 Milliarden Dollar für die Entwicklung eines effizienteren Stromnetzes an.
    Und wie es der Zufall will, wird davon auch das kalifornische Kleinunternehmen Silver Spring Networks profitieren, welches die Soft- und die Hardware für solche Stromnetze liefert. Den Grossteil ihres Startkapitals (75 Millionen Dollar) erhielt Silver Spring von der Gesellschaft ‘Kleiner Perkins Caufield & Byers’ dessen Partner wiederum Al Gore ist.

    Quelle: http://tinyurl.com/5rkkycq

    So macht man das ganz große Geld.
    Zuerst verängstigt man die Bevölkerung mit einer CO2 bedingten Treibhauseffekt-Lüge, danach führt man eine neue CO2-Steuer ein. Mit perfekten Beziehungen zur Regierung fließen diese Steuern dann als Fördergelder in die eigene Firma zurück. …Sehr, sehr clever Mister Gore!

    Ein bestens recherchierter ARD-Bericht über die Klimalüge. (Unbedingt ansehen um die Zusammenhänge zu verstehen! …Cui bono? – Wem zum Vorteil?)

    Schau an, Schau an, DAS ARD VIDEO ist nicht mehr verfügbar???? Ganze zwei Jahre dümpelte es bei Youtube unbescholten vor sich hin, jetzt kurz vor dem Klimagipfel in Kopenhagen und nach dem Klimalobby-Hack ist es verschwunden, sehr, sehr seltsam??? Ein wichtiger Grund mehr an dieser Sache dran zubleiben. Honi soit qui mal y pense – “Beschämt sei, wer schlecht darüber denkt.” (bei youtube gelöscht: † 21.11.09)

    Zum Glück gibt es bei youtube eine Kopie dieses ARD-Berichtes: (mal sehen, wann dieser gelöscht wird/ am * 22.11.09 noch online)

    Scheinbar muss man sich angewöhnen einmal gesehene, interessante Videos zu speichern. Man weiß nicht wann sie gelöscht werden! (Wird ab jetzt gemacht!!!)

    Früher wunderte man sich warum ein sehr hoher amerikanischer Regierungsbeamter wie Al Gore plötzlich zum “Umweltschützer” mutierte. Heute fällt es einem wie Schuppen von den Augen.

    Zu den Ersten, welche auf diese amerikanische Angst-Propaganda reingefallen sind, gehörte ein deutscher “Politiker” – Sigmar Gabriel. … Armes Deutschland!

    Die Villa des Öko-Heuchlers Al Gore hat einen jährlichen Stromverbrauch von ca. 220 000 Kilowattstunden. Das sind umgerechnet ca. 30 000 Dollar. Damit ist sein Energieverbrauch 20 Mal so hoch wie der eines durchschnittlichen amerikanischen Eigenheims. 20 Zimmer, 8 Badezimmer, ein beheiztes Schwimmbad ein elektrisches Garagentor und eine beleuchtete Auffahrt verbrauchen nun mal einiges an Energie. (Quelle: http://www.wz-newsline.de/?redid=148381)

    Al Gores Villa. Quelle: Google Earth

  89. Herr Heinzow – Kosten der Oekoreligion

    Zu den wesentlichen Kostentreibern zähle ich neben dem EEG, Energiesteuern, den CO2 Klimawandel, die BIMSCH, REACH, den Oekokult der Mülltrennung, die ganzen Auflagen.

    Die Kosten des EEG sind nur ein minimaler Teil der Kosten der Oekoreligion. Auch die direkten Kosten einer extrem teuren Energieversorgung sind nur ein Teil der Kosten.

    Wenn man das Alternativscenario einer ökologiefreien Gesellschaft betrachtet dann hätte ein 1/2 Strompreis zahlreiche gut zahlende Betriebsstätten (Stahlwerke, Basischemie, Metallerzeugung, Raffinerien) erhalten/geschaffen. Derartige Industriewerke beschäftigen in ihrem Umfeld viele externe Dienstleister, Anlagenbauer, Maschinenbauer usw.

    Den Gesamtschaden schätze ich als Laie derzeit auf etwas über 10% des BIP. Interessant wäre eine proffessionellere Abschätzung.

    Vandale

  90. Wunderschöner Bericht aus Washington von Sebastian Fischer, auch wenn er es als Beschwerde an Obama geschrieben hat 😉

    „““““Obama sagt grüne Revolution ab““““““

    Obama hat aber auch alles vermasselt;-)

    -keine 500000 grüne Jobs
    -dafür 500000000 $ in den Sand gesetzt
    -dafür fließen bald 830000 Barrel Sandöl von Nord nach Süd
    -kein Gesetz gegen Treibhausgase
    -keine teure Ozonlochbegrenzung

    http://tinyurl.com/689antq

    Ich kann es kaum erwarten, dass der 2° Betrug in Deutschland endlich abgesagt wird .

    Sieht so aus, dass Strong, Meadows ,Ehrlich und Konsorten in den USA keinen Fuß auf den Boden kriegen.
    Die rotgrüne Journaille nennt das dann einen Rechtsruck, ne, die sind einfach normal im Oberstübchen 😉

    In Deutschland sagt keine Partei bohren, bohren, bohren, fördert das einheimische Gas, ne , dafür haben wir ja Gas-Gerhardt, der verkauft’s uns 😉

  91. „Durch den überhasteten Ausstieg aus der Kernenergie und die überzogenen Ziele bei Wind- und Solarstrom kommen zu teure, global nicht wettbewerbsfähige Energiepreise hinzu.“

    Hat Prof. Ameling immer noch nicht begriffen, daß jedwede Subventionierung unproduktiver Energieerzeugungstechniken für die Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaft extrem schädlich ist?

    Demgemäß kann es auch keine „überzogenen“ Ziele, sondern nur „unsinnige“ – zutreffender wäre aber „schwachsinnige“, weil derjenige, der den Ast aägt, auf dem er sitzt, schwachsinnig handelt.

    @ H. Trummler

    „wären konkrete Zahlen zum Gesamtschaden der Oekoreligion“
    Wie soll der Mann die kennen? Allerdings betragen die von den Verbrauchern bzw. der Volkswirtschaft bis zum Jahr 2029 zu tragenden Verluste durch die bis zum Jahr 2009 errichteten okonomisch und ökologisch unsinnigen Stromerzeugungsanlagen mehr als 300 Milliarden € thesauriert zu heutigen Preisen. Diese Summe ist fällig, selbst wenn ab sofort keine neuen Anlagen mehr gebaut würden.

  92. @W.Rassbach #3
    Es ist soweit. Mit diesem Max Schön bringen sich die Wohlstandvernichter in Stellung. Dies wurde erst durch die Kanzlerin Merkel möglich. Sie hat mit ihrer Öko- und Energiepolitik den Ökosozialisten die Türen zur Unterwanderung und Vernichtung unserer Wohlstandsgesllschaft und Demokratie geöffnet. Fr. Merkel hat damit die Axt an unserern hart verdienten Wohlstandsbaum angelegt. Eine Kanzlerin die in diese Wohlstandsgesellschaft hineingerutscht ist aber nie begriffen hat, wie diese Wohlstandsgesllschaft funktioniert und welche Faktoren hier eine Rolle spielen. Sie tauscht die Ökonomie mit der Ökologie aus. Sie ersetzt technischen und wirtschaftlichen Sachverstand mit Ethik und Ideologie.

  93. Herr Trummler,

    keine Angst , die 2° Unternehmer werden die Welt retten, sie haben den Club of Rome an Bord genommen und der will die Errettung beschleunigen, er will für diese 2° die Politik vor sich hertreiben 😉

    Aus unserem Volk ist noch viel mehr herauszuholen 😉

    Ja sicher doch 5 Bill.€ Spareinlagen;-)
    http://tinyurl.com/69me5sr

    Hat denn die Dekarbonisierung schon angefangen?

  94. Der Strukturwandel ist im Gange

    Deutschland war einst Energiezentrale Europas. Mit der schwindenden Wettbewerbsfähigkeit der Ruhrkohle begann in den 50er Jahren der Wandel. Seit den 80er Jahren, mit dem Waldsterben wurde die BIMSCH verschärft und die Verfeuerung von Kohle und Schweröl erschwert, beschleunigte sich dieser Strukturwandel.

    Die extreme Verteuerung des Stroms mit der Oekoreligion seit den 90er Jahren, ohne Oekoreligion hätten wir etwa 32 abgeschriebene Kernkraftwerke (inkl. Stendal, Stade, Würgassen…) mit sehr niedrigen Betriebskosten in Betrieb, bewirken einen stetigen Strukturwandel weg von gutzahlenden energieintensiven Branchen.

    Die Uebernahme einer fundamentalistischen form der Oekoreligion als Staatsreligion wird diesen Strukturwandel extrem beschleunigen.

    Was ich von dem Artikel gewünscht hätte wären konkrete Zahlen zum Gesamtschaden der Oekoreligion und der überhöhten Energiepreise sowie eine Abschätzung der zukünftigen Entwicklung unter der Prämisse das man Klimawandel und Atomausstieg wie beschlossen weiterführt.

    Vandale

  95. Durch die Energiewende in Deutschland ist das deutsche Volk auf zwei Seiten in die Zange genommen worden. Auf der einen Seite muss mit dem Verlust von gut bezahlten Industriearbeitsplätzen gerechnet werden und auf der anderen Seite durch den privaten Stromverbrauch. Trotz Einsparungen wird der Verbraucher am Ende deutlich mehr zahlen müssen. Die Kosten der Energiewende werden das Energieeinsparpotential bei weiten überbieten. Bis zu dem Punkt, wo dann Energie endgülitg vom Allgemeingut zum Luxusgut geworden ist. Dann haben es die Ökosozialisten endgültig erreicht. ARMUT FÜR ALLE! Zum „SCHADEN“ den deutschen Volks.

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