„Clean Development Mechanism“ Plan der UN „IM GRUNDE EINE FARCE”

Das heutige Ärgernis der Klimakampagne stammt wieder einmal aus dem Magazin Nature, in deren jüngster Ausgabe sich eine Story zum derzeit aktuellen Thema findet, nämlich wie der „Clean Development Mechanism“ (CDM) der UN nicht nach Plan läuft. CDM war im Wesentlichen ein Feigenblatt für den Transfer von Wohlstand aus den industrialisierten Staaten in arme Entwicklungsländer. Der CDM ist der Prototyp eines globalen Zertifikatehandels, in dem industrielle Quellen von Treibhausgasemissionen dafür zahlen, ihre Emissionen „auszugleichen“, und zwar durch Zahlungen an Projekte, die den Anstieg der Emissionen in Entwicklungsländern wie China und Indien reduzieren würden.

In diesem Programm gab es von Anfang an einen wild wuchernden Betrug, was natürlich mehr ein Feature als eine Unstimmigkeit der UN ist. Natürlich möchten die UN dieses Programm ausweiten und die Geldmenge, die reiche Länder an arme Länder schicken, erhöhen. Ein führender deutscher Klimadiplomat, Otmar Edenhofer, hat es letzten Herbst taktlos so ausgedrückt: „Aber man muss ganz klar sagen, dass wir de facto durch die Klimapolitik das Weltvermögen umverteilen. Offensichtlich sind die Besitzer von Kohle und Öl darüber nicht enthusiastisch. Man muss sich von der Illusion freimachen, dass die internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Sie hat fast nichts mehr mit Umweltpolitik zu tun“.

Der lustigste Aspekt dieser Geschichte liegt darin, dass die schädliche Information aus WIKILEAKS stammt. Offensichtlich haben sie nicht verstanden, dass sie nur linken Umtrieben dienen. Der Artikel in Nature könnte hinter einer Firewall verborgen sein, daher folgen hier die relevanten Abschnitte:

 (Das CDM) erlaubt es reichen Ländern, einige ihrer Kohlenstoffemissionen auszugleichen, indem sie in klimafreundliche Projekte investieren, wie z. B. Wasserkraftwerke und Windfarmen in den Entwicklungsländern. Verifizierte Projekte verdienen zertifizierte Emissions-Reduktionen – Kohlenstoffgutscheine, die gekauft und verkauft werden und die auf das Ziel der reichen Nationen, Kohlenstoffemissionen zu reduzieren, angerechnet werden.

Aber eine im vorigen Monat auf WikiLeaks veröffentlichte diplomatische Depesche enthüllt, dass die meisten CDM-Projekte in Indien nicht hätten zertifiziert werden dürfen, weil die Emissionen dort nicht über das Maß hinaus reduziert worden waren, das man auch ohne diese auswärtigen Investitionen erreicht hätte. Indischen Funktionären war das Problem offenbar seit zwei Jahren bekannt.

“Was jetzt enthüllt worden ist, bestätigt unsere Ansicht, dass das CDM in seiner jetzigen Form eine Farce ist”, sagt Eva Filzmoser, die Programmdirektorin von CDM Watch, einer in Brüssel ansässigen Überwachungsorganisation [ a watchdog organization]. Die Enthüllungen zeigen auch, dass Millionen Tonnen behaupteter Reduktionen von Treibhausgasen reine Phantome sind, sagt sie, und potentiell Zweifel erregen über die Prinzipien des Kohlenstoffhandels. „Angesichts dieser Kommentare ist es kein Wunder, dass die USA aus dem Emissionshandel ausgestiegen sind“, sagt Filzmoser.

Steven Hayward; den Originalartikel finden Sie hier : 

Übersetzt von Chris Frey für EIKE

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3 Kommentare

  1. gem. anderer Berichte beruhen nahezu alle Wind- und Solarenergieprojekte in China und Indien auf CDM Zertifikaten. Es ist die Haupteinnahmequelle von Al Gore und IPCC Konsorten und damit Hauptmotiv für den „Klimawandel“.

    Insofern hätte ich mich über einen inhaltsvolleren Artikel mit mehr Zahlen und Quellenangaben sehr gefreut, bzw. würde mich sehr freuen einen derartigen Artikel bei Ihnen zu lesen.

    Vandale

  2. Unser Schuldgeld-System (Fiat-Money) basiert auf Kredit. Ohne Kredit (v.a. Staatsanleihen, subprime(übrigens purer Sozialismus!!!)) kein Geld…

  3. Es ist auch schon sehr erstaunlich wie sich unsere Politik in den letzten Jahren so von einer betrügerischen „Ökosozialistischen Mafia“ beeinflussen und damit unterwandern lassen hat!

    Auf Ökoseite das Thema C02,Luftverschmutzung,Klimawandel = böser Verbraucher, böse Industrie, böser Fortschritt/Konsum
    Auf Sozialistischer Seite das Thema
    Spekulationen, Niedriglöhne,Abbau des Sozialstaats = böse Banken, böse Arbeitgeber, böse/egoistische Gesellschaft.

    Bei diesen Ökosozialisten ist alles böse, dass mit Industrie,Kapital,Konsum zu tun hat. Sie wollen durch die Hintertür der Politik über die Medien die deutsche Gesellschaft mit ihrer Propaganda infizieren. Die Medien sind bereits „Ökosozial“ befallen und die Politik mit Merkel ist spätestens seitdem Atomausstieg auch gleichgeschaltet. Von der sozialen Marktwirschaft entfernt sich die CDU/CSU auch immer mehr.
    Der böse Markt soll an allen Schuld sein. Nur das der Markt nur das widerspiegelt, was seine Akteuere ihm als Vorgaben gegeben haben, daran wird der Bürger nicht erninnert. Ist es nicht der Staat im Zusammenspiel mit den Banken, der den Markt am besten/schlechtesten beeinflussen kann. (Rahmenbedinungen).
    Waren es wirklich nur die Spekulanten, die an den IT- Immobielen- ErneubarenEnergie- oder Anleihenblasen schuld waren? Am platzen dieser Blasen waren Sie vielleicht schuld aber wer hat diese Blasen erst entstehen lassen? War es nicht die Politik die auf einer Seite die Banken dazu drängt Kredit zu vergeben und auf der anderen Seite die Rahmenbedingungen für die Risikendeckelung großzügig hält (locker).
    Wenn der deutschte Staat mit hohen und langjahrigen garantierten Subventionen in der Finanzwelt herumwedelt, dann brauch er sich auch nicht wundern, dass hier die Spekulanten (Steuergeld/Subventionsabzocker) ihr knallhartes Geschäft sehen und druchziehen. Ohne Rücksicht auf volkswirtschaftliche Schäden! Ohne Subventionen keine Investoren. Ohne Investoren keine wirtschaftende Unternehmen. Ohne Unternehmen keine Arbeitsplätze. Ohne Arbeitsplätze keine Steuereinnahmen. Ohne Steuereinahme kein Sozialstaat.

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