CBS News – Umfrage der New York Times zeigt: Öffentlichkeit glaubt immer weniger an globale Erwärmung.

Die hier folgende Umfrage hat Anthony Watts ins Netz gestellt, weil er über das Ergebnis dem Vernehmen nach sehr überrascht war. Inzwischen gibt es auch anderweitig viele Meldungen, dass die Öffentlichkeit längst nicht mehr den AGW-Apologeten folgen wollte. Der Beitrag von Anthony Watts folgt hier in der deutschen Übersetzung, von weiteren Beiträgen wird aus Gründen des Copyrights nur deren Inhalt kurz angerissen. – Chris Frey


Hier folgt Frage Nr. 88:

88: Welche der folgenden Feststellungen kommt Ihren Ansichten über die globale Erwärmung am nächsten?

1. Die globale Erwärmung wird zum größten Teil durch menschliche Aktivitäten wie dem Verbrennen fossiler Treibstoffe verursacht.

2. Die globale Erwärmung wird überwiegend durch natürliche Vorgänge auf der Erde verursacht.

3. Die globale Erwärmung existiert nicht.

Und hier sind die Ergebnisse:

12 Prozent glauben nicht, dass die globale Erwärmung existiert. 42 Prozent sagen, dass es vom Menschen verursacht ist und 33Prozent denken, dass es natürliche Kräfte sind. 7 Prozent sagen, dass es eine Mischung aus beidem ist, und 6 Prozent sagen ‚ich weiß es nicht‘ oder gaben keine Antwort. Da nur 42 Prozent sagen, dass sie vom Menschen verursacht wird, ist dies eine Minderheitenmeinung.

Aber was ich noch viel aussagekräftiger finde, ist die Tatsache, dass es nicht einmal in Frage 3 auftauchte, wo es heißt:

Was ist nach Ihrer Ansicht das wichtigste Problem, dem dieses Land [die USA] heute gegenübersteht?

Ich bin sicher, dass die ‚globale Erwärmung’ da auch irgendwo stand, vielleicht in den 14 Prozent ‘anderer’ Antworten am Ende, aber selbst mit dem jüngsten Medienspektakel von Al Gore, mit dem er versuchte, das Thema wieder ganz nach vorne zu bringen – es scheint, als wäre der Effekt gleich Null! Was auch Einiges aussagt: ‚Umwelt‘ nannten weniger als 1 Prozent.

Es sind die Arbeitsplätze und die Wirtschaft, die die große Mehrheit bewegen. Dies zeigt: wenn die Leute arbeitslos, arm und hungrig sind, haben sie keine Zeit, sich über elitäre Gründe wie dem Kreuzzug von Al Gore bzgl. der globalen Erwärmung Sorgen zu machen.

Link zum Artikel: hier

Die Umfrage mit allen Fragen steht hier (pdf-file)

Der Artikel in der NYT steht hier.

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Hier wird beschrieben, was aus einem 38,6 Milliarden teuren Programm von Präsident Obama geworden ist, das 65 000 Jobs schaffen sollte. Tatsächlich wurden nach Ausgabe etwa der Hälfte dieses Programms genau 3545 Arbeitsplätze geschaffen.

‚Grüne Jobs‘ sollten das Aushängeschild des Programms sein. Aber dann, nach der Pleite der Solarfirma Solyndra erregte das Programm bei Demokraten und Republikanern erheblichen Unwillen: die Pleite könnte den Steuerzahler 527 Millionen Dollar kosten. Die Republikaner warfen der Regierung vor, die Genehmigung für das Programm zu erlangen, ohne es richtig zu prüfen (hier).

Die Schaffung grüner Jobs ist bis jetzt weit hinter den Planungen zurückgeblieben, und das in Zeiten einer konstant hohen Arbeitslosigkeit. Wie es einer ausdrückte: „Es gibt gute Gründe, grüne Arbeitspläne zu schaffen, aber sie haben mehr mit grün als mit Arbeitsplätzen zu tun!“

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Hier wird unter der Überschrift ‚Hype um Windturbinen ist ein teurer Mythos‘ ausführlich beschrieben, was ein Brite mit einer von ihm selbst errichteten Windturbine erlebt, die seit 16 Monaten steht, in dieser ganzen Zeit aber nichts erzeugt hat, was der Rede wert wäre.

Tip: Sehr lesenswert! Es ist auch in einfachem Englisch geschrieben. C. F.

Übersetzt, zusammengefasst und mit einer Einführung versehen von Chris Frey

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3 Kommentar(e)

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1

#1 L. Stiller

genauso ist es Herr Stiller. Dazu kommt noch, dass Kinder in armen Länder in der Regel die einzige "Altersvorsorge" sind. Und die ist nur dann einigermaßen gegeben, wenn viele Kinder da sind. So schließt sich der Kreis.

MfG
karl.seegert

2

Erdenschicksal

Ein Mensch, der nach dem Guten strebte
und auch nach diesem Maßstab lebte,
hat aus Verzweiflung sich erhängt,
doch das war dumm, wenn man´s bedenkt.
Hier wird erneut das Sprichwort wahr:
„In Dummheit lauert stets Gefahr“.
Vor seinem inneren Zukunftsblick
entrollte sich das Erdgeschick.
Im Geiste konnte er betrachten,
was Menschen aus der Erde machten:
die Luft zu warm, die Pole kahl,
die Erde war ein Jammertal!
Der Grund der ganzen Sauerei
war ein Zuviel an Ze-O-zwei.
Der Mensch, der geistig so gelitten,
hat für die Rettung nun gestritten.
Er will das Klima korrigieren,
zunächst die Kühe liquidieren,
mit allem was da kreucht und fleucht
und unsere gute Luft verseucht.
Nur wenn wir keine Autos hätten,
wäre die Erde noch zu retten!
Auch prüfe wer an Winden leidet,
ob er nicht aus dem Leben scheidet.
Er hat`s getan, er sei gepriesen!
Wenn alle noch das Atmen ließen,
dann wäre zwar der Mensch verschwunden,
doch alle Übel überwunden.
Der arme Mensch hat nicht bedacht,
dass er beim Denken Fehler macht.
Ach! Hätte er Physik kapiert,
der Selbstmord wäre nicht passiert.

Helmut Zott

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3

Ich bin über das Ergebnis nicht so sehr verwundert. Denn Umweltbewusstsein kommt erst zusammen mit dem Wohlstand, und Wohlstand ist maßgeblich abhängig von der Energiemenge die uns zur Verfügung steht. Erst wenn man genügend Energie günstig nutzen kann, ist kostengünstiges Recycling wirtschaftlich und anwendbar. Die Steigenden Energiepreise durch die EEGs werden sich alngfristig negativ auf das Umweltbewusstsein auswirken. Die Grünen sägen an dem Ast auf dem Sie sitzen. Das es so ist, sieht man ja an den armen Ländern, da ist Umweltschutz kein Thema. Da keine günstige Energie vorhanden ist, wird einfach der Müll verbrannt und zum heizen genutzt. Was leider auch immer öfter wieder hier in Deutschland passiert, wie man im Winter oft riechen kann, wenn der Nachbar allen möglich Mist verbrennt. Ähnlich sieht es auch Patrick Moore (Mit- Gründer aber nun Ex-Greenpeace Mitglied). Mittlerweile sieht auch er Umweltschutz darin, das man günstige Energie (mit KErnkraft !!) nutzt und die armen Länder auf unser Niveau hebt. Denn wenn diese Länder unser Industrielles Neviau haben, reduziert sich automatisch die Geburtenrate (wie man ja in den westlichen Ländern sieht). Denn während in armen Ländern Kinder 'billige Arbeitskräfte' sind, von denen man nicht genug haben kann, gibt es in reichen Ländern kostengünstige Maschinen um die Arbeit zu erledigen. Kinder werden dann als Bereicherung der Familien gezeugt. Und da reichen halt statistisch 1,8?? Kinder. Mehr Kinder wäre sonst wieder Stress 😉