Der lange Weg zur grünen Sklaverei

Der Beschluss Deutschlands zum Ausstieg aus der Kernenergie sollte ein Weckruf für alle sein, die für Fortschritt stehen. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel ist keine Niete. Mit einem Doktorgrad in Quantenchemie versteht sie besser als die meisten anderen die technische Komplexität der Kernenergie. Es ist daher um so überraschender, dass eine solche intelligente, technokratische Politikerin dazu gebracht wurde, einem nationalen Moratorium der Kernenergie den Weg zu ebnen.

Lassen Sie uns die Größenordnung der Merkel’schen Entscheidung klar machen! Die bewusste Verbannung der größten Quelle kosteneffizienter, verlässlicher und sauberer Energie in der größten Volkswirtschaft Europas ist nichts weniger als atemberaubend. Erst 2008 hat Merkel erklärt, dass der damals vorgeschlagene allmähliche Atomausstieg ‚absolut falsch’ war. Wie wurde sie nun in die Ecke bugsiert, um eine solche ökonomische und die Umwelt betreffende regressive Entscheidung zu treffen?

Die Antwort ist natürlich nicht eine Damaszener Konversion zu erneuerbarer Energie, sondern sie liegt in der modernen politischen Dynamik, die es kleinen Parteien erlaubt, einen unverhältnismäßigen Einfluss auf nationale politische Schlüsselmaßnahmen auszuüben. Merkel weiß sehr wohl, dass die Kernenergie das billigste Mittel zur Erzeugung verlässlicher, sauberer Energie ist, aber sie versteht auch, dass ihre Partei grüne Stimmen braucht, um an der Macht zu bleiben. Ihre Kapitulation vor der Kernenergie ist ein gefährlicher Schritt auf der Straße zur grünen Sklaverei.

Die der ausgesprochenen Irrationalität der Partei Die Grünen geschuldete Opferung reichlich vorhandener Energie mit niedrigen Kosten sollte eine Warnung sein. Ein Industrieunfall in Japan – am Kernkraftwerk Fukushima – ohne direkte Opfer resultiert nun in höheren Energiekosten für die deutsche Industrie und für die Verbraucher, die die zusätzlichen Ausgaben nur schwer verkraften. Der Versuch, dass durch die Verbannung der Kernenergie entstandene Loch zu stopfen, erfordert die Bepflasterung weiter Teile der Landschaft in Deutschland mit ressourcenhungrigen Windfarmen und, ironischerweise, einer ganzen Reihe neuer Kohlekraftwerke. Nur in der verdrehten Welt zeitweiligen grünen Mainstream-Denkens kann dies als ein Erfolg gesehen werden.

Umweltspezialisten wie Mark Lynas haben erst vor Kurzem entdeckt, dass grüne Politik wenig offen sein kann und oftmals voller Desinformationen steckt. Nach seinen eigenen Tatsachenfeststellungen haben sich Lynas und Andere schockiert darüber geäußert, dass schon lange erhobene Behauptungen der Grünen zur Kernenergie tatsächlich nachweislich falsch sind. In die gleiche Richtung geht der Umweltaktivist Stewart Brand, der sich Dinge wie die Genmanipulation (GM) in der Landwirtschaft genauer angesehen hat, um die Ernteerträge zu verbessern. Durch die gewaltsame Zerstörung von Versuchsfeldern haben Mainstream-Grüne die öffentlich geförderte Forschung hierzu gestoppt, die patentfreie GM-Technologie den Entwicklungsländern zur Verfügung gestellt hätte. In diesem Falle sind die grünen Sklaven ultimativ die Armen, noch mehr als die Deutschen Stromverbraucher.

Diese Umwelterleuchteten deuten auf eine weitergehende Erkenntnis hin, dass grün sein nicht unbedingt bedeutet, für die Umwelt zu sein, wie man in Deutschland sieht, oder die Armen dieser Welt aus einer für die Ernährung ausreichenden Landwirtschaft herausholt. Es scheint, dass Lynas und Andere erkannt haben, dass reiner Umweltaktivismus nicht ein größeres Publikum erreicht, und dass technische Innovation wohl der einzige und effektivste Weg ist, menschliche Bedürfnisse von der Umwelt abzukoppeln. Und wenn man das macht, können sowohl die Menschen als auch die natürliche Umwelt davon profitieren.

Diese Abkoppelung kann man in den sogenannten ökologischen Kuznet-Kurven erkennen, die der russisch-amerikanische Ökonom Simon Kuznets für Ungleichheiten bei der Entwicklung erdacht hat. Der Gedanke hinter diesen Kurven ist, dass Gesellschaften, die sich industrialisieren, auch verschmutzen. Aber dann, wenn der Wohlstand zunimmt, können sie es sich leisten, in die Entwicklung und Anwendung effizienterer und saubererer Energie zu investieren. Obwohl dies noch kontrovers ist, gibt es empirische Beweise, dass eine Anzahl dieser Verschmutzer diesem Trend folgen. Zum Beispiel folgen Daten zur Luftverschmutzung, hauptsächlich durch Auspuffgase von Fahrzeugen, einem umgekehrten U, wenn das nationale BIP pro Kopf zunimmt. Ineffiziente, technisch auf niedrigem Niveau liegende Transportmöglichkeiten werden letztendlich durch Fahrzeuge mit viel saubereren und treibstoffeffizienteren Motoren ersetzt.

Nun kann man sagen, dass die gegenwärtige Zunahme der globalen Kohlenstoffemissionen ein Zeichen dafür ist, dass wir die Spitze dieser speziellen Kuznet-Kurve noch erreichen müssen. Die Spitze zu erreichen und danach auf der anderen Seite wieder abzunehmen erfordert globalen Wohlstand, der in Energieinnovationen und Infrastruktur investiert werden kann. Gegenwärtig können wir uns die Entwicklung effizienter Technologien zur Erzeugung sauberer Energie im großen Maßstab schlicht nicht leisten, und daher verbrennen die meisten Länder eher Kohle, als Uran oder Thorium zu spalten. Das Anhalten oder gar Zurückfahren des Wachstums würde uns daran hindern, den Punkt zu erreichen, an dem wir von diesen neuen Technologien profitieren können.

Wachstum kann sowohl sozial als auch die Umwelt betreffend progressiv sein, weil es von Produktivität getrieben wird – mit weniger mehr machen. In manchen Bereichen hat dies zu einer effektiven Dematerialisation ökonomischer Aktivitäten geführt. Beispiel: während die entwickelten Länder mit endlosen Meilen Kupferdraht Kommunikations-Infrastrukturen gebildet haben, sind viele Entwicklungsländer gleich auf drahtlose Netzwerke zur Kommunikation gesprungen, wobei sie zugleich den Materialverbrauch reduziert, die Bandbreite verbessert und Kosten reduziert haben – ein Prozess, den der US-Wissenschaftler Buckminster Fuller ‚Ephemeralisation’ [?] nennt.

Im Gegensatz zu den erreichten Exzessen von Wachstum bieten viele Grüne ein Null-Wachstum an. Sie drücken es aus als eine markante Vision einer nachhaltigen Zukunft, in der die Sonne immer scheint und sich Windräder immer drehen. Für einige hat dieser Gleichgewichtszustand einen starken Anreiz, der kräftig nachhallt. Zum Beispiel, während die Wiederbelebung ökonomischer Aktivität durch Projekte wie Übergangsstädte (Transition Towns) als ein Schritt rückwärts auf der Straße hin zu einer agrarischen Lebensweise verworfen wird, glauben manche Leute, dass dadurch eine mächtige Vision einer gerechten und zufriedenen Zukunft geboten wird. Aber wie viele Aspekte grünen Denkens ist es hinsichtlich der Umwelt rückwärts gewandt, mit geringen Erträgen kleinräumiger organischer Landwirtschaft, die immer mehr naturnahe Landschaften und nicht zuletzt auch menschliche Arbeitskräfte verbraucht, die produktiver anderswo eingesetzt werden könnten.

Im Gegensatz zu dieser grünen Version einer nachhaltigen Zukunft verweisen Wachstumsoptimisten auf die Vergangenheit als Beweis für die Notwendigkeit fortgesetzten Wachstums; sie sprechen kaum einmal über die Zukunft. Starke Verbesserungen der Lebenserwartung und des Wissens seit der industriellen Revolution werden als grobe Proxies für Fortschritte bei Gesundheit und Bildung angeführt. Sie implizieren damit, dass die Fortsetzung dieser historischen Trends und deren Ausweitung auf Entwicklungsländer allein ausreichend sind, zukünftiges Wachstum zu rechtfertigen.

Aber Optimisten müssen eine schlüssige Vision einer besseren Zukunft anbieten und nicht nur auf die Vergangenheit als Indikator für Zukunftstrends verweisen. Sie müssen auch direkt einige der Beschränkungen zukünftigen Wachstums benennen. Der US-Ökonom Tyler Cowen führt aus, dass signifikante Zunahmen an Produktivität in der Vergangenheit das Ergebnis von, wie er es nannte, tief hängenden Früchten waren. Jetzt werden wir mit einer hi-tech ‚großen Stagnation‘ allein gelassen, in der das Produktivitätswachstum sich verlangsamt hat und das mittlere Einkommen gleich geblieben oder sich sogar verringert hat. Angry Birds auf dem iPhone sind, obwohl spaßig, keine Innovation, die vergleichbar sind mit Entwicklungen wie elektrisches Licht oder die Möglichkeiten der Kühlung. Beide haben die industrielle Produktivität verbessert und einen großen Einfluss auf den Lebensstandard.

Um reales Wachstum in den entwickelten Ländern wieder zu beleben, bedarf es einer signifikanten Steigerung der Produktivität, sowohl bei der Produktion als auch bei den Dienstleistungen. Dies erfordert erneuerte Investitionen in die Basiswissenschaft, mehr Risikobereitschaft und Experimentieren. Man muss die Ressourcen in die Produktion stecken und nicht nur den Verbrauch stimulieren. Zum Beispiel, das Investment der jetzigen UK-Regierung richtet sich direkt an die angewandte Forschung, welche existierendes Wissen in neue Produkte und Dienstleistungen überführen kann. Das ist gut und schön, aber es wird getan auf Kosten der Basiswissenschaft und nicht zusätzlich zu dieser Basiswissenschaft. Künftige Innovationen, die Auswirkungen ähnlich denen der Einführung des elektrischen Lichtes zeitigen, werden von glücklichen Zufallsentdeckungen kommen, einem Prozess, der weder beeinflusst noch vorhergesagt werden kann. Es ist viel besser als eine ‚große Stagnation‘, wenn man ernsthaft in Grundlagenforschung, ein steigendes Bildungsniveau und neue organisatorische Strukturen investiert, die einen Schritt zur langfristigen Änderung der Produktivität leisten können, also in eine künftige ‚große Beschleunigung‘.

Wenn die Auffassung von Wachstum und einer grünen Zukunft in den Städten eine mögliche Version der Zukunft ist, wird eine sich davon radikal unterscheidende Auffassung von dem Industriephysiker Cesare Marchetti angeboten. 1979 schrieb er in einer ironischen Niederschrift über die Misantrophie des Club of Rome einen Aufsatz mit dem Titel „Zehn vor 12: Ein Check der Kapazität der Erde für die Menschen“ (hier). Darin listet er detailliert eine Zukunft von 1000 Milliarden Seelen auf, die in gewaltigen Städten leben und weite Teile der Erde in einem unberührten Zustand belassen. Marchetti vertritt erneut die wachstumsoptimistische Ansicht, dass Ressourcen eine Funktion der menschlichen Innovationskraft sind und nicht irgendetwas von der Natur diktiertes Absolutes.

Vor noch kürzerer Zeit haben Technopropheten eine berauschende Mischung von immer und überall verfügbaren Robotern der nächsten Generation präsentiert, um die Menschen von Angst und Fron zu befreien, die für eine erhebliche Verlängerung des Lebens sorgen und sogar Transhumanismus als ein Programm anbieten, nicht nur die Produktionsmittel zu verändern, sondern klar machen, was es bedeutet Mensch zu sein. Andere, wie der Milliardär und Gründer von PayPal, Elon Musk, befinden sich auf einer Mission, eine wirkliche Wirtschaft im Weltall zum Laufen zu bringen und die unberührten Ressourcen des Sonnensystems zu erschließen. Durch solches künftige technische Können kann die Menschheit zum Retter des Planeten werden und nicht zu deren Zerstörer. Wie der Physiker Freeman Dyson anmerkt, denkende Menschen haben die inhärente Pflicht, die ‚Natur zu rekonstruieren‘, so dass ‚sowohl die Menschen als auch die Biosphäre überleben und wachsen‘.

Mit der Sicht auf eine Zukunft des Wachstums müssen wir uns in Erinnerung rufen, dass die industrielle Revolution eine Flucht aus Millenien einer malthusianischen [?] Stagnation, aus Aberglaube und Brutalität war, die den Weg der menschlichen Geschichte zum Besseren gewendet hat. Trotz all ihrer Fehler war der daraus resultierende Impuls wirtschaftlichen Wachstums nichts weniger als ein spektakulärer Erfolg. Aber wir müssen auch eine klare Vision einer Zukunft anbieten, die überzeugender ist als die grüne Nachhaltigkeit des Mainstreams, und die eine erneuerte Richtung des Weges durch die Geschichte bietet

Die größte Gefahr für die Zukunft liegt nicht in der von den Deutschen Grünen gefürchteten Kernenergie, beim Klimawandel oder anderen Kalamitäten, die das unheilvolle Bild grüner Eschatologie [?] prägen. Sondern es ist die Paralyse der Tatenlosigkeit zur Vermeidung von Risiken, gekoppelt mit einem größeren technischen Pessimismus, der uns einer kohärenten Vision einer besseren Zukunft beraubt hat. Es ist eine Sache für Optimisten, für diese bessere Zukunft zu werben, aber es muss deutlich und verständlich ausgedrückt werden in einer populären und progressiven Art und Weise. Die Alternative wäre entweder eine langfristige ökonomische Stagnation oder der lange Weg zur grünen Sklaverei. Deutschlands Beschluss zur Kernenergie sollte ein Weckruf sein!

Colin McInnes

ist Professor für Ingenieurwissenschaft an der University of Strathclyde. Man besuche seine Website, Perpetual Motion.

Den Originalartike finden Sie hier

Übersetzt von Chris Frey für EIKE

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115 Kommentare

  1. #113: S.Hader
    da können Sie nur die AKW´s meinen,
    die sind aber schon recht lange in der Gewinnzone 🙂
    aber es ist noch immer viel Entwicklumgspotential. Ich denke nur an die ungenutzte Abwärme.

    mfG

  2. @ S. Hader #113

    „Ich teile die Ansichten des Admins auch nicht immer, aber in dem Punkt wird er vermutlich (er kann es gerne richtigstellen) den Begriff „Beleidigung“ nicht im juristischen sondern im allgemeinsprachlichen Sinne meinen.“

    Die Beleidigung, üble Nachrede oder Verleumdung sind juristische Begriffe und deshalb gelten die Regeln des StGB, denn die sind zwingender gesellschaftlicher Konsens.

    Alles andere wäre Willkür. Was natürlich nicht das Recht des Admins ausschließt „willkürlich“ handeln zu dürfen.

    „Finden Sie etwa, dass eine Investition unrentabel ist, wenn das erste Produkt Verluste einfährt, aber die Nachfolgeprodukte aufgrund der gesammelten Erfahrungen und Vorlaufzeit Gewinne machen und die entstandenen Verluste ausgleicht?“

    Präsentieren Sie eine Rechnung, die das in Bezug auf Windmühlen belegt. Vergessen Sie dabei nicht die Verzinsung der zu thesaurierenden Verluste und Zinsen.

  3. #112:

    „Es ist offensichtlich nicht jedermann bekannt, was man darf und was nicht.

    Eine Beleidigung liegt jedenfalls dann nicht vor, wenn das Werturteil sich auf Tatsachen bezieht, deren Richtigkeit feststeht.“

    Wenn ich zu dem Punkt vielleicht auch was sagen dürfte. Ich teile die Ansichten des Admins auch nicht immer, aber in dem Punkt wird er vermutlich (er kann es gerne richtigstellen) den Begriff „Beleidigung“ nicht im juristischen sondern im allgemeinsprachlichen Sinne meinen. Und wenn diese nicht gewünscht werden, wie die hiesige Postingregel 2.) es sagt, muss man sich schon twas danach richten. Und letztlich haben deutsche Gesetzestexte glücklicherweise noch nicht die Deutungshoheit über sprachliche Begriffe.

    „Jeder, der Zins- und Zinsesrechnung beherrscht, kann errechnen, daß eine Investition, die über die gesamte Lebenszeit des Produkts nur Verluste produziert, nie rentabel sein kann, auch wenn das Folgeprodukt Gewinne macht.“

    Finden Sie etwa, dass eine Investition unrentabel ist, wenn das erste Produkt Verluste einfährt, aber die Nachfolgeprodukte aufgrund der gesammelten Erfahrungen und Vorlaufzeit Gewinne machen und die entstandenen Verluste ausgleicht?

  4. @admin #111

    „Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, … “

    „Tadelnde Urteile über wissenschaftliche, künstlerische oder gewerbliche Leistungen, desgleichen Äußerungen, welche zur Ausführung oder Verteidigung von Rechten oder zur Wahrnehmung berechtigter Interessen gemacht werden, …“

    Es ist offensichtlich nicht jedermann bekannt, was man darf und was nicht.

    Eine Beleidigung liegt jedenfalls dann nicht vor, wenn das Werturteil sich auf Tatsachen bezieht, deren Richtigkeit feststeht.

    Jeder, der Zins- und Zinsesrechnung beherrscht, kann errechnen, daß eine Investition, die über die gesamte Lebenszeit des Produkts nur Verluste produziert, nie rentabel sein kann, auch wenn das Folgeprodukt Gewinne macht.

    Mit der PC kann man es auch übertreiben, wenn man die Einstufung der Person bzgl. dieses einen Punktes – umgangssprachlich korrekt bezeichnet – nicht zuläßt.

    Wer kauft denn noch als Privatmann Staatsanleihen Deutschlands oder anderer Staaten mit 30-jähriger Laufzeit?

    Wer jetzt noch solche angeblich sicheren Staatspapiere kauft, wird doch zu Recht als bescheuert = ohne Verstand Handelnder eingestuft.

  5. @ S. Hader #110

    „Herr Heinzow, sollen wir jetzt auf dem Niveau den Disput weiterführen? Über Ihre permanenten persönlichen Beschimpfungen in der Form von „wie bescheuert muß man sein“ und „Sie haben keine Ahnung“ sehe ich gutmütig hinweg,“

    Schauen Sie mal unter den Hausnummern 185 ff StGB nach. Da finden Sie den gesellschaftlichen Konsens bzgl. dessen, was Beschimpfung etc. ist.

    Ihre (und die anderer) intellektuellen Leistungen bzgl. Dreisatz und simplen Berechnungen als bescheuert darzustellen, ist zulässig, weil tatsächlich Ihre Berechnungen oder Aussagen mathematisch und betriebswirtschaftlich falsch sind.

    Wer Mathematik der Abschlußklasse Hauptschule nicht beherrscht, gilt nun einmal als bescheuert.


    Dann dürfte es doch kein Problem darstellen, ihre Aussage von den 200 EUR hier vorzurechnen. 🙂 Oder wollen Sie etwa behaupten, es handele sich nur um eine Schätzung Ihrerseits? :-o“

    Sie sollen nachweisen, daß Sie die Berechnungsmethoden beherrschen. Daß ich die beherrsche, kann ich durch diverse Urkunden nachweisen.

    Und nun stellen Sie sich mal vor, – ich bin ja ein boshafter Mensch aus Sicht der Gläubigen des Ökowahns 🙂 – daß ich mit der Zahl 200 bewußt eine falsche Zahl genannt habe. Rechnen Sie also mal fleißig und bestimmen Sie die richtige Zahl.

    „Ich werde deshalb meine sachliche Frage noch mal wiederholen, warum der volkswirtschaftliche Betrachtungshorizont zu den erneuerbaren Energien nur bis 2030 reichen darf?“

    Wenn Sie nicht total bescheuert sind, werden Sie das durch zielorientes Nachdenken herausfinden können. Früher gab es keine Tabellenkalkulationsprogramme, da mußte noch der Rchenstab und Grips genutzt werden. Heutzutage sind es nur ein paar Mausklicks im Tabellenkalkulationsprogramm, und man hat ein Ergebnis. Das Dumme ist nur, man muß den Lösungsweg kennen.

    Sie kennen den offensichtlich nicht.

  6. Fange ich mal mit dem Austausch von Mettigkeiten an….

    Sehr geehrter Herr Heinzow…

    Jetzt zur Sache (#109):

    „Ganz einfach:
    Weil Sie 1. die Studie nicht geprüft (oder gelesen) haben und 2. die Studie Schrott ist.
    Und in der IER-Studie sind ebenfalls gravierende Fehler drin, wie die Autorin zugeben mußte. Was da an Studien – vom BUA oder BMU oder der EU finanziert – auf dem Markt ist, hält wissenschaftlichen Standards nicht stand.“

    Ich habe die Studie nicht geprüft, aber zumindest gelesen. Können Sie dasselbe auch von sich behaupten? Wenn Sie der Meinung sind, dass die Studie Schrott ist, dann schreiben Sie das den Autoren, machen eine Gegenpublikation, rechnen es hier vor oder fragen mal nach, um welche Studie es hier eigentlich geht. Denn mit IER (Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung) hat es nichts zu tun, genausowenig mit BUA und BMU. Wenn Sie selbst nachlesen wollen, schauen Sie beim Fraunhofer ISE unter „Studie: Stromgestehungskosten erneuerbare Energien“.

    „1. Weil in jeder Ware und Dienstleistung, die Sie kaufen, Strom drin steckt, den Sie bezahlen müssen. Aber auf die Idee sind Sie ja noch nicht gekommen.“

    Das zeigt mir nur, dass Sie meine Postings gar nicht lesen. Siehe „Die Energiewende – ein Laienspiel für Ahnungslose: 3. Energiepolitischer Dialog der CDU/CSU-Fraktion am 26.9.2011“ Posting #15:

    „Jetzt könnte man natürlich noch die Zusatzkosten beim Kauf von Konsumartikeln hinzurechnen, die ebenfalls Strom zur Herstellung benötigten und die mit in den Preisen stecken. Aber selbst da käme man nicht auf die 200 Euro, weil auch nicht jede Industrie die EEG-Umlage bezahlen muss.“

    „Und dann kommen noch die Kollateralschäden (Kosten) hinzu, die durch Verdrängung preiswerteren Stroms entstehen, Opportunitätskosten aus unterlassenen nvestitionen und natürlich die erhöhten Kapital- und Brennstoffkosten der konventionellen Kraftwerke.“

    Dann dürfte es doch kein Problem darstellen, ihre Aussage von den 200 EUR hier vorzurechnen. 🙂 Oder wollen Sie etwa behaupten, es handele sich nur um eine Schätzung Ihrerseits? 😮

    „“Und was ist mit den volkswirtschaftlichen Gewinnen, die nach 2030 entstehen”
    Jo, der Pastor verspricht dem das Himmelreich, der in den Klingelbeutel Geld reinwirft.“

    Herr Heinzow, sollen wir jetzt auf dem Niveau den Disput weiterführen? Über Ihre permanenten persönlichen Beschimpfungen in der Form von „wie bescheuert muß man sein“ und „Sie haben keine Ahnung“ sehe ich gutmütig hinweg, für solche Pöpeleien habe ich sowieso ein schlechtes Gedächtnis. 😉 Ich denke mal nicht, dass das Ihre generelle Art ist, auf Fragen und Kritik von Ihrem Doktorvater und Mitkollegen so zu reagieren. Vermutlich ist es dem allgemeinen Internet-Diskussionsstil geschuldet. Ich werde deshalb meine sachliche Frage noch mal wiederholen, warum der volkswirtschaftliche Betrachtungshorizont zu den erneuerbaren Energien nur bis 2030 reichen darf?

    MfG
    S.Hader

  7. @ S. Hader #106

    „Warum soll ich Ihnen das eigentlich immer sagen und heraussuchen, was andere untersucht haben?“

    Ganz einfach:
    Weil Sie 1. die Studie nicht geprüft (oder gelesen) haben und 2. die Studie Schrott ist.
    Und in der IER-Studie sind ebenfalls gravierende Fehler drin, wie die Autorin zugeben mußte. Was da an Studien – vom BUA oder BMU oder der EU finanziert – auf dem Markt ist, hält wissenschaftlichen Standards nicht stand.

    „Aber zumindest sind Sie bis Stand heute (17:51 Uhr) eine Antwort schuldig geblieben, warum wir für Erneuerbare Energien 200 Euro pro Person in Deutschland bezahlen. Da hätte ich schon mal gerne eine kleine Überschlagsrechnung gesehen.“

    1. Weil in jeder Ware und Dienstleistung, die Sie kaufen, Strom drin steckt, den Sie bezahlen müssen. Aber auf die Idee sind Sie ja noch nicht gekommen. Und dann kommen noch die Kollateralschäden (Kosten) hinzu, die durch Verdrängung preiswerteren Stroms entstehen, Opportunitätskosten aus unterlassenen nvestitionen und natürlich die erhöhten Kapital- und Brennstoffkosten der konventionellen Kraftwerke.

    2. „erneuerbare nergie“ gibt es physikalisch nicht, sondern nur als Marketingname für ein grottenschlechtes, überteuertes und unzuverlässiges Produkt zur bewußten Täuschung der Verbraucher.

    Biosprit gehört auch in diese Kategorie, weil umwelt- und ressourcenschädlicher als konventioneller Sprit.

    Sie sind wie Dagobert Duck, der glaubt sowas gäbe es gratis und immer wieder auf die Panzerknacker hereinfällt.

    „Und was ist mit den volkswirtschaftlichen Gewinnen, die nach 2030 entstehen?“
    Jo, der Pastor verspricht dem das Himmelreich, der in den Klingelbeutel Geld reinwirft.

    Wie bescheuert muß man eigentlich sein, um zu glauben, daß die bereits getätigten und noch beabsichtigten Investitionen jemals den Break-Even-Point erreichen werden? Ach ja, Sie wissen ja nicht, was der Break-Even-Point ist. Aber das können Sie sicher nachlesen. Hat viel mit Auszahlungen, Einzahlungen und Diskontierung zu tun.

  8. @ NicoBaecker #107

    „ich sehe gerade, Emissions und Energiebilanzen, ach, sie denken beim Biosprit zuerst an die Umwelt und Antriebstechnik, statt an die oekonomische Bilanz? Habe ich doch glatt uebersehen, meinen Sie das ernst? Und wohl wollen Sie als Oekonom die Technik beurteilen?“

    Mit entsprechenden Kenntnissen, erworben und nachgewiesen durch entsprechende Studienleistungen, ist das für mich kein Problem. 😛

    „? Also ich bin froh, dass ich im interdisziplinaeren Berbund schon bei vergleichsweise einfacheren technisch- wissenschaftlich- oekonomischen Fragen arbeiten kann … “

    Wenn Sie es denn könnten. Wie war das noch mit der linearen Regression und der 2. Ableitung einer Funktion? Aber wie sagt der Volksmund über Leute wie Sie: Einbildung ist auch eine Form von Bildung.

    Und zur Anmerkung des Admin zitiere ich einen ehemaligen Gewerkschaftssekretär etwas abgewandelt:

    „Was waren das noch für Zeiten, als die Plebs noch nicht mit Computern umgehen konnte.“

    Schön, daß Sie zeigen, was Lichtgeschwindigkeit und Kinderstube miteinander sinnvoll verknüpft ergeben können.

  9. Heinzow,

    ich sehe gerade, Emissions und Energiebilanzen, ach, sie denken beim Biosprit zuerst an die Umwelt und Antriebstechnik, statt an die oekonomische Bilanz? Habe ich doch glatt uebersehen, meinen Sie das ernst? Und wohl wollen Sie als Oekonom die Technik beurteilen? Also ich bin froh, dass ich im interdisziplinaeren Berbund schon bei vergleichsweise einfacheren technisch- wissenschaftlich- oekonomischen Fragen arbeiten kann und das weltbild meiner Kollegen dabei vollkommen wurscht ist.
    Heinzow, kann es sein, dass auf Basis Ihrer Hobbyoekonomie noch nie irgendjemand Geld in die Hand nehmen musste oder wollte und Sie dadurch nie in die Situation kamen, Ihr in Bilanzen gegossenes Weltbild vor Menschen der Realwelt verteidigen zu muessen?

  10. @Thomas Heinzow, #105:

    „Das werden Sie mir doch sicher vorrechnen können:

    Kohlekraftwerk WHV, Investitionskosten 1 Mrd. €, Leistung 800 MW, Wirkungsgrad 48%, Vollaststundenzahl pro ahr 7800, Zinssatz 5%. Betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer 40 Jahre. Wieviel darf die Tonne Steinkohle (SKE) nach Milchmädchen kosten, damit die Stromerzeugungskosten die Marke von 4 Cent/kWh nicht überschreiten?“

    Also ich will ja jetzt wieder nicht pingelig erscheinen, aber sind es nicht Braunkohlekraftwerke, die unter Dauerlast gefahren werden, und nicht Steinkohlekraftwerke, die eher um die 3.500 Volllaststunden im Jahr haben? Ich wollte das zumindest mal erwähnen. 🙂

    „Und dann können Sie mir ja auch noch sagen, was denn die kWh Windstrom im Jahr 2025 (getrennt nach Produktionsort Land-See) incl. notwendiger Speicherkapazitäten in der Herstellung frei Küste kosten soll.

    Wenn Sie mir dann noch den Kohlepreis nennen würden, der dafür sorgt, daß der mit Windmühlen und Stromspeichern bereit gestellte Strom billiger ist, als der mittels eines Kohlekraftwerkes, ist das, was Sie bisher hier zu den Kosten geschrieben haben, kein Geschwafel oder Primitivpropaganda.“

    Warum soll ich Ihnen das eigentlich immer sagen und heraussuchen, was andere untersucht haben? Wenn Sie Zweifel an den Berechnungen der Fraunhofer-Gesellschaft haben, können Sie sich an deren Autoren wenden. Ich gebe Ihenn gerne die Namen.

    Ich verlang ja von Ihnen auch nicht, dass Sie mir grundlegende Dinge aus der Volkswirtschaftslehre vorrechnen sollen. Das kann ich mir selbst herauslesen. Aber zumindest sind Sie bis Stand heute (17:51 Uhr) eine Antwort schuldig geblieben, warum wir für Erneuerbare Energien 200 Euro pro Person in Deutschland bezahlen. Da hätte ich schon mal gerne eine kleine Überschlagsrechnung gesehen.

    „Wie hoch müssen denn die Gewinne sein, damit die bisher aufgelaufenen und zu verzinsenden Verluste wieder eingefahren werden?

    Nur Nichtökonomen vergessen die die aufgelaufenen Verluste einer solchen gigantischen Fehlinvestition, die bis zum Jahr 2029 bereits jetzt 180 Mrd. € beträgt. Schon die simple Zinseszinsrechnung in der Quarta vergessen?“

    Und was ist mit den volkswirtschaftlichen Gewinnen, die nach 2030 entstehen? Werden die dann nicht mehr angerechnet? Sie bleiben hier eine Antwort schuldig, warum ausgerechnet die ROI-Betrachtung bis 2030 enden soll.

  11. @ S. Hader #102

    „Im Zeitraum 2025-2030, so eine Studie der Fraunhofer-Gesellschaft, werden von den Gestehungskosten die Erneuerbaren Energien im Bereich der konventionellen Kraftwerke liegen.“

    Das werden Sie mir doch sicher vorrechnen können:

    Kohlekraftwerk WHV, Investitionskosten 1 Mrd. €, Leistung 800 MW, Wirkungsgrad 48%, Vollaststundenzahl pro ahr 7800, Zinssatz 5%. Betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer 40 Jahre. Wieviel darf die Tonne Steinkohle (SKE) nach Milchmädchen kosten, damit die Stromerzeugungskosten die Marke von 4 Cent/kWh nicht überschreiten?

    Und dann können Sie mir ja auch noch sagen, was denn die kWh Windstrom im Jahr 2025 (getrennt nach Produktionsort Land-See) incl. notwendiger Speicherkapazitäten in der Herstellung frei Küste kosten soll.

    Wenn Sie mir dann noch den Kohlepreis nennen würden, der dafür sorgt, daß der mit Windmühlen und Stromspeichern bereit gestellte Strom billiger ist, als der mittels eines Kohlekraftwerkes, ist das, was Sie bisher hier zu den Kosten geschrieben haben, kein Geschwafel oder Primitivpropaganda.

    „Also warum nicht den Zeithorizont bis 2050 ausrichten?“

    Wie hoch müssen denn die Gewinne sein, damit die bisher aufgelaufenen und zu verzinsenden Verluste wieder eingefahren werden?

    Nur Nichtökonomen vergessen die die aufgelaufenen Verluste einer solchen gigantischen Fehlinvestition, die bis zum Jahr 2029 bereits jetzt 180 Mrd. € beträgt. Schon die simple Zinseszinsrechnung in der Quarta vergessen?

    2Aber wie kann man vorhersagen, ob sich eine Investition lohnt oder nicht? Ist das nicht eine der zentralen Fragestellungen in der Betriebs- und Volkswirtschaft?“

    Was meinen Sie wohl, warum man, um das zu können, studieren muß?

  12. Heinzow,

    „Wer Physiker sein will, wird doch wohl noch ein paar simple Energie- und Emissionsbilanzen nachvollziehen können.“

    Sicher, zumal ich mir die Bilanzen von meinem beauftragten Oekonomen erklaeren lasse, also aus Expertenhand. Daher weiss ich auch, dass man ROI positiv wie negativ tunen kann, je nachdem, was man eben einrechnet. Oekonomische Chancen und Risiken, die dort einfliessen, sind eben nur szenarien.

  13. #10: Heinz Eng sagt:am Dienstag, 20.09.2011, 19:40

    @Herr Rassbach

    Als argumentativer Gegner ein Leichtgewicht und aus diesen Grunde schneller zu widerlegen als Sabrina Ihre vorgefertigten Texte bei EIKE hineinkopieren kann.“

    Danke für das Kompliment.
    Aber meine Texte hier sind tatsächlich nicht vorgefertigt.

    mfG

  14. @Thomas Heinzow, #94:

    „Dann benennen Sie mal Den/die Ökonomen, die durch eine Investitionskostenrechnung bewiesen haben, daß der ROI (für die deutsche Volkswirtschaft) der bis jetzt getätigten und zukünftig in der Nordsee beabsichtigten Investitionen positiv zum Zeitpunkt t (2030) in der Zukunft sein wird.“

    Warum nur bis 2030? Warum nicht weiter? Im Zeitraum 2025-2030, so eine Studie der Fraunhofer-Gesellschaft, werden von den Gestehungskosten die Erneuerbaren Energien im Bereich der konventionellen Kraftwerke liegen. Alles was danach kommt, bedeutet eine Kostendifferenz, die sich positiv auswirkt.

    Also warum nicht den Zeithorizont bis 2050 ausrichten? Sie haben doch gesagt, entscheidend ist, ob der ROI irgendwann > 0 ist. Also warum wollen Sie schon nach 20 Jahren den Cut machen und die Gewinne, die danach kommen, nicht mehr betrachten?

    „Mathematiker werden in der Ökonomie nicht gebraucht.“

    Na ich hoffe mal nicht, dass auch die Mathematik in der Ökonomie vor die Türe gestellt wird. 😉

    „Was kann denn schon ein Meteorologe zur Klärung von ökonomischen Fragestellungen beitragen? Nix! In Bezug auf den sog. Klimawandel, kann er dem Ökonomen nur die meteorologischen Parameter liefern. Die Monetarisierung der Folgen von Extremereignissen ist doch allein Sache des Ökonomen.“

    Was heisst hier NUR die Parameter liefern? Ist das nicht für eine wirtschaftliche Folgekostenberechnung entscheidend, in welcher Form sich der Klimawandel auswirkt? Welche regionalen Durchschnittstemperaturen zu erwarten sind, wie hoch die Niederschlagsmenge sein werden, wie viele Orkane pro Jahrzehnt auftauchen, ob Hägelstürme zu- oder abnehmen werden usw.?

    „“Wie werden dort Ereignisse in der Zukunft, die dann den Nutzen bestimmen, letztendlich ermittelt?“ Gar nicht. Es geht bei der BWL um Auszahlungen und Einzahlungen. Ob zusammengehörige Aus- und Einzahlungsreihen zu einem positivem ROI führen, ist simpel zu berechnen.“

    Naja, hinter ausrechnen, ob der ROI positiv war oder nicht, kann dann ja jeder. Aber wie kann man vorhersagen, ob sich eine Investition lohnt oder nicht? Ist das nicht eine der zentralen Fragestellungen in der Betriebs- und Volkswirtschaft?

  15. @ S. Hader #94


    Das ist jetzt auch kein Widerspruch zu dem, was ich geschrieben habe. Aus Ihrer Sicht können die Investitionen durch zukünftige Gewinne nicht refinanziert werden, andere Wissenschaftler sehen das eben anders.“

    Dann benennen Sie mal Den/die Ökonomen, die durch eine Investitionskostenrechnung bewiesen haben, daß der ROI (für die deutsche Volkswirtschaft) der bis jetzt getätigten und zukünftig in der Nordsee beabsichtigten Investitionen positiv zum Zeitpunkt t (2030) in der Zukunft sein wird.

    Mir ist bisher keine seriöse Studie zu Gesicht gekommen, die das beweist, was allerdings auch nicht verwunderlich ist, weil die Kosten- und Investitionsrechnung nicht manipulierbar ist.

    Eine Aussage: Andere sehen das anders ist ein Nullsatz, jedenfalls dann, wenn er von einem Laien kommt.

    „Die Betonung liegt hier auch auf „Zusammenarbeiten“. Also nicht, ein Mathematiker allein beschäftigt sich mit Fragen der Ökonomie, sondern ein Mathematiker und ein Ökonom beschäftigen sich gemeinsam um eine Aufgabenstellung.“

    Mathematiker werden in der Ökonomie nicht gebraucht.

    „Im Grunde ist die Klimaforschung ein sehr gutes Beispiel dafür, weil sich sowohl Klimatologen wie auch Ökonomen zusammentun können, um die wirtschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels zu erforschen.“

    Was kann denn schon ein Meteorologe zur Klärung von ökonomischen Fragestellungen beitragen? Nix! In Bezug auf den sog. Klimawandel, kann er dem Ökonomen nur die meteorologischen Parameter liefern. Die Monetarisierung der Folgen von Extremereignissen ist doch allein Sache des Ökonomen.

    „Und das beruht aus mathematischer Sicht auf Schätzungen.“
    BWLer rechnen und schätzen nicht.

    „Wie werden dort Ereignisse in der Zukunft, die dann den Nutzen bestimmen, letztendlich ermittelt?“ Gar nicht. Es geht bei der BWL um Auszahlungen und Einzahlungen. Ob zusammengehörige Aus- und Einzahlungsreihen zu einem positivem ROI führen, ist simpel zu berechnen.

    Etwas anderes sind Entscheidungen bei Unsicherheit. Aber da wird auch erst einmal gerechnet, bei der Bonitätsprüfung ebenfalls. Geschätzt wird in der BWL nicht. Allerdings gibt es Verfahren, die Rechen- und Arbeitsaufwand vermindern, ohne das Ergebnis stark zu beeinflussen, denn Rechen- und Arbeitsaufwand sind wertvolle Ressourcen, so daß es ökonomischer sein kann ungenau zu rechnen, wenn das zu niedrigeren Gesamtkosten führt.

  16. @ NicoBaecker #98

    „schoen, diese IPCC Berichte kenne ich nicht, beurteile ich nicht kann ich auch nicht und interessieren mich auch nicht.“

    Das ist Vogelstraußverhalten, damit das eigene ideologische Weltbild nicht zerstört werden kann.

    „kann ich auch nicht“

    Wer Physiker sein will, wird doch wohl noch ein paar simple Energie- und Emissionsbilanzen nachvollziehen können.

  17. @Thomas Heinzow, #94:

    „Deshalb sollte man sich auch nicht außerhalb des Gebietes betätigen, in dem man „Experte“ ist. Ich finde es immer wieder putzig, wenn sich Mathematiker, Physiker, Lehrer, Soziologen, Ärzte (z.B. unser Bundeswirtschaftsminister) ökonomisch betätigen. Es kommt nur Murks dabei raus.“

    Das sehe ich genau anders. In der Zukunft werden interdisziplinäre Zusammenarbeiten immer mehr an Bedeutung gewinnen. Die Betonung liegt hier auch auf „Zusammenarbeiten“. Also nicht, ein Mathematiker allein beschäftigt sich mit Fragen der Ökonomie, sondern ein Mathematiker und ein Ökonom beschäftigen sich gemeinsam um eine Aufgabenstellung. Denn das wird immer mehr auf uns zukommen, Problemstellungen, die mehrere Fachgebiete berühren und isolatorisch nicht mehr ausreichend behandelt werden können. Im Grunde ist die Klimaforschung ein sehr gutes Beispiel dafür, weil sich sowohl Klimatologen wie auch Ökonomen zusammentun können, um die wirtschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels zu erforschen.

    „So wie es in der Informatik und der Mathematik Vorschriften gibt, wie was zu bearbeiten und zu lösen ist, gibt es das auch in der Ökonomie. Die wichtigsten Vorschriften zur Berechnung der Rentabilität einer Investition sind die Thesaurierung und Verzinsung der Investition und der auflaufenden Verluste und Diskontierung der (zukünftigen) Einnahmen während der Investitionslaufzeit.
    Das Dumme bei den sog. „EE“ ist nur, daß die zukünftigen realen volkswirtschaftlichen Einnahmen die Investitionssumme und die zu verzinsenden volkswirtschaftlichen Verluste (berechnet man durch Vergleich mit Alternativinvestion) zu keinem Zeitpunkt in der Zukunft abdecken werden, also der ROI negativ ist und wegen der Zinslast die Verluste nichtlinear steigen.“

    Das ist jetzt auch kein Widerspruch zu dem, was ich geschrieben habe. Aus Ihrer Sicht können die Investitionen durch zukünftige Gewinne nicht refinanziert werden, andere Wissenschaftler sehen das eben anders. Es ist in der Wissenschaft auch erst mal nichts ungewöhnliches, das man zu unterschiedlichen Ergebnissen kommt.

    „Wie ich es bereits sagte: Schätzungen sind in der BWL und auch in der VWL keine seriösen Methoden zum korrekten Wirtschaften und Bestimmung der Vorteilhaftigkeit von beabsichtigten Investitionen.“

    Wenn dem tatsächlich so wäre, wie Sie hier sagen, dann müsste es in diesen Wissenschaften nahezu verpöhnt sein, dass man Schätzungen anwendet. Aber wie sieht das bei Kosten-Nutzen-Analysen in der Betriebswirtschaft aus? Wie werden dort Ereignisse in der Zukunft, die dann den Nutzen bestimmen, letztendlich ermittelt? Aus mathematischer Sicht ist es nichts anderes, als repräsentative Beobachtungen aus der Vergangenheit heranzuziehen und sie auf den konkreten Fall überträgt. Und das beruht aus mathematischer Sicht auf Schätzungen. Aber Sie können mich gerne eines besseren belehren, wenn dem nicht so ist.

  18. Heinzow,

    schoen, diese IPCC Berichte kenne ich nicht, beurteile ich nicht kann ich auch nicht und interessieren mich auch nicht. Was anderes habe ich auch nicht behauptet.

  19. @#91: Norbert Fischer,

    ich kann mich an ein Post von mir erinnern, das gesperrt wurde.

    Wie viele waren es bei Ihnen? Soll ich mir daran ein Beispiel nehmen? Oder soll ich auch so subtil beleidigen wie Sie?
    Das liegt mir aber nicht. Ich bin da ehrlich und direkt.

    Die CO2 Geschichte ist ein ausgemachter Betrug. CO2 wird niemals einen Einfluss auf das Klima haben wird. Und wenn dann höchstens einen Positiven. Warmzeiten sind gute Zeiten für die Menschheit.

    Fordert der AR4 eine Reduzierung des CO2 Ausstoßes? Gilt der Zertifikatehandel dafür als Probates Mittel?
    Na dann, finden Sie zusammen mit Harder und NB auch das Verbrennen von Hütten und Menschen sowie die Vertreibung notleidender Menschen zum Zwecke des Klimaschutzes gut.
    Na, das Blut schon trocken?

  20. @Norbert Fischer #91
    Zitat
    —–
    (Ist Ihnen aufgefallen, dass meine Posts noch nie durch xxxxx verziert werden mussten? Nehmen Sie sich daran ein Beispiel.)
    —–
    Wenn sie denn nicht gleich im Ganzen zensiert werden, das stelle man sich als einen aus „X“en bestehenden Text vor….
    🙂
    Unsinnige Häme für nichts, und ebenso widerliche wie sinnfreie Überheblichkeit.
    Gewissermaßen ein „Nobbyismus“.
    Braucht hier keiner.

  21. @ NicoBaecker #89

    „ueber Biosprit habe ich im IPCC Bericht nichts gelesen, Sie?
    Im uebrigen verweise ich nur auf die Teile im IPCC-Bericht, die ich kenne und die ich fuer richtig halte.“

    Sie wissen (oder wollen mal wieder nichts wissen, was nicht in Ihr Weltbild paßt?) mal wieder sehr wenig, aber davon ganz viel.

    Lesen Sie mal:

    http://srren.ipcc-wg3.de/report/IPCC_SRREN_Ch02

  22. @ S.Hader #87

    „Da zeigt sich, dass unterschiedliche Fachrichtungen dieselben Fachbegriffe oft mit unterschiedlichen Intentionen benutzen.“

    Deshalb sollte man sich auch nicht außerhalb des Gebietes betätigen, in dem man „Experte“ ist. Ich finde es immer wieder putzig, wenn sich Mathematiker, Physiker, Lehrer, Soziologen, Ärzte (z.B. unser Bundeswirtschaftsminister) ökonomisch betätigen. Es kommt nur Murks dabei raus.

    „Ja, selbst mir als Wirtschaftslaie leuchtet das ein, dass sich eine Investition genau dann lohnt, wenn der ROI > 0 ist. Ich denke auch nicht, dass dieses Prinzip volkswirtschaftlich missachtet wird. Man kommt lediglich zu einer anderen Einschätzung, was die Zukunftsaussichten und den erwartetenden Rückgewinn angeht, als Sie es beispielweise tun.“

    So wie es in der Informatik und der Mathematik Vorschriften gibt, wie was zu bearbeiten und zu lösen ist, gibt es das auch in der Ökonomie. Die wichtigsten Vorschriften zur Berechnung der Rentabilität einer Investition sind die Thesaurierung und Verzinsung der Investition und der auflaufenden Verluste und Diskontierung der (zukünftigen) Einnahmen während der Investitionslaufzeit.
    Das Dumme bei den sog. „EE“ ist nur, daß die zukünftigen realen volkswirtschaftlichen Einnahmen die Investitionssumme und die zu verzinsenden volkswirtschaftlichen Verluste (berechnet man durch Vergleich mit Alternativinvestion) zu keinem Zeitpunkt in der Zukunft abdecken werden, also der ROI negativ ist und wegen der Zinslast die Verluste nichtlinear steigen.

    Wie ich es bereits sagte: Schätzungen sind in der BWL und auch in der VWL keine seriösen Methoden zum korrekten Wirtschaften und Bestimmung der Vorteilhaftigkeit von beabsichtigten Investitionen.

  23. @ M. Müller #85

    „Und deshalb haben MM, Lüdecke, Link und andere den natürlichen Treibhauseffekt „erklärende/diskutierende“ Blut an den Händen?“

    Können Sie mir erklären, was das mit den realen Folgen des „Biospritwahns“ zu tun hat, also Lebensmittel zu Treibstoff zu verarbeiten, bzw. Naturräume unwiederbringlich zu zerstören und damit die Umwelt und den Menschen dauerhaft zu schädigen?

    Als das Mühlenberger Loch (künstlich geschaffene Erweiterung der Elbe als Startplatz für Flugboote) für dn A380 teilweise zugeschüttet wurde, gingen die „Umweltschützer“ auf die Barrikaden, aber wenn Regenwald für Palmölplantagen vernichtet wird, um damit z.B. in Uelzen ein Heizkraftwerk zu betreiben, wird das begrüßt.
    Unsereins muß sogar Strafzahlungen leisten, weil ich es ablehne mit E10 „Brot“ in meinen Autotank zu lassen. Wer hat da wohl Umweltzerstörung und vermeidbare Hungertode an den Händen kleben?

  24. Glatting,

    „Sie wollen aufgrund ihres Wissens über Infrarotabsorption der Atmosphäre, die Klimaentwicklung der Erde mit dem Gehalt von CO2 in der Atmosphäre erklären. Das Sie diesen Ansatz unter Ausblendung aller anderen relevanten Effekte verfolgen, weist schon in die genannte “

    Nein, damit erklaert sich nur die Physik des Treibhauseffektes.

  25. @ Glatting

    Angenommen, eine der letzten oder zukünftigen Naturkatastrophen sei von AGW verursacht bzw. verstärkt worden. Fänden Sie den Vorwurf, an ihren Händen klebe Blut, dann angemessen? Werden Sie dann konsequenterweise dies dann auch über sich selbst sagen?

    PS:
    Solange Sie mir keine „IPCC-Position“ aus dem AR4 zitieren, bin ich überfragt. Wie soll ich mich von etwas distanzieren, was ich nicht kenne? In diesem Sinne, Glatting: „Bitte mäßigen Sie sich!“
    (Ist Ihnen aufgefallen, dass meine Posts noch nie durch xxxxx verziert werden mussten? Nehmen Sie sich daran ein Beispiel.)

  26. @#89: NicoBaecker,

    Menschen, die nur über ein spezielles Fachgebiet bescheid wissen (wissen wollen) nennt man umgangssprachlich Fachidioten.

    Sie wollen aufgrund ihres Wissens über Infrarotabsorption der Atmosphäre, die Klimaentwicklung der Erde mit dem Gehalt von CO2 in der Atmosphäre erklären. Das Sie diesen Ansatz unter Ausblendung aller anderen relevanten Effekte verfolgen, weist schon in die genannte Ecke.

    Das dieser recht xxxxxxxxx Ansatz von der Politik zur Abzocke der Bürger extrem unterstützt wird und Sie ja als “Bewahrer der reinen Wissenschaft“ von diesen Vorgängen überhaupt nichts mitbekommen, zeigt erneut in diese Richtung.

    Die Zusammenhänge zwischen Politik, Wissenschaft und abgezockter und abgefackelter Bürger wurden schon mannigfach erklärt. Wenn Sie kleines Rädchen in diesem unwürdigen Spiel sich von Schuld frei sprechen, dann tun Sie dies. Im Inneren ihres Herzens wissen sehr wohl, dass Blut an ihren Fingern klebt. XXXXXXXXXXXXXXXXXX Sie sehen, es besteht Hoffnung.

  27. Glatting,

    ueber Biosprit habe ich im IPCC Bericht nichts gelesen, Sie?
    Im uebrigen verweise ich nur auf die Teile im IPCC-Bericht, die ich kenne und die ich fuer richtig halte. Sich zu distanzieren oder fuer etwas bekennen ist vollkommen ist ueberfluessig.

  28. @#85: Marvin Müller,

    und die anderen Konsorten, die sich angegriffen fühlen. Wer sich die IPCC Position zu Eigen macht und die Reduktion des CO2 Ausstoßes fordert, hat über Biosprit und siehe, http://tinyurl.com/3vxn79z, Mitschuld an Hunger und Elend in der Welt. Das ist Fakt. Lüdecke und Link kann man diese Unterstützung sicher nicht unterstellen, da sie die alarmistische Position des IPCC nicht vertreten und keine CO2 Reduktion fordern.

    Es steht Ihnen (wie auch Harder, NB, NF etc.) frei sich von der IPCC Position zu distanzieren. Wenn nicht wird weiterhin das Blut an Ihren Fingern kleben und mit ihrem Gewissen leben.

  29. @Thomas Heinzow, #79:

    „Das habe ich in seinem Buch nicht gelesen und im Vortrag in Hamburg auch nicht.“

    Nun, ich glaube zwar nicht, dass Herr Sinn es finanziell nötig hätte, dass ich auch noch sein Buch kaufe, aber um diese Fragen zu klären und weil es mich auch persönlich interessiert, werde ich mal versuchen, bei eBay ein Exemplar zu ergattern. 🙂

    „Die Parameter sind weitgehend bekannt, so daß es sich nicht um “Schätzungen” handelt, sondern um fundierte Kalkulationen, selbstverständlich mit einer gewissen Fehlermarge, wie das bei allen ökonomischen Kalkulationen der Fall ist. Aber das lernt man während eines Ökonomiestudiums.“

    Da zeigt sich, dass unterschiedliche Fachrichtungen dieselben Fachbegriffe oft mit unterschiedlichen Intentionen benutzen. Bei interdisziplinären Teams führt das gerne schon mal zu Missverständnissen und auch zu manchen Aha-Erlebnissen. Ich komme mehr aus der Mathematik und Informatik-Welt, und da wird das Schätzen (bzw. estimation theory) generell als die Berechnung von Modell-Parametern aus gemessenen Daten verstanden. Schätzen wird da nicht als eine minderwertige Form der Kalkulation angesehen. Wie Sie zu einem Mathematiker sagen „die Parameter sind weitgehend bekannt“, dann sagt der sich, „aha, der konnte durch umfangreiche und repräsentative Datensammlungen möglichst genau die Parameter schätzen“.

    „Investiert wird von Unternehmen immer dann, wenn der zu erwartende ROI (Return On Investment) über den Investitionszeitraum positiv ist. Erstaunlicherweise haben es Nichtökonomen geschafft, daß gegen dieses ökonomische Fundamentalprinzip in Deutschland in der Energiepolitik gröblichst verstoßen wird und in Uralttechnologien investiert wird, die betriebs- und damit auch volkswirtschaftlich einen negativen ROI zur Folge haben.“

    Ja, selbst mir als Wirtschaftslaie leuchtet das ein, dass sich eine Investition genau dann lohnt, wenn der ROI > 0 ist. Ich denke auch nicht, dass dieses Prinzip volkswirtschaftlich missachtet wird. Man kommt lediglich zu einer anderen Einschätzung, was die Zukunftsaussichten und den erwartetenden Rückgewinn angeht, als Sie es beispielweise tun.

  30. @#82: S.Hader,

    was jetzt? Stehen Sie zu dem lückenloser Emissionshandel unter Inkaufnahme von Wohlstands- Freiheits- und Lebensverlust wie geschildert oder oder nehmen Sie die Kollateralschäden billigend in Kauf?

    Ich greife Sie nicht persönlich an. Ich appeliere an ihr Gewissen. AberXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
    Wissenschaftlich nichts drauf dazu
    XXXXXXXXXXXXXX und keine soziale Kompetenz.
    Sie schlagen alle Rekorde.

  31. #84: Thomas Heinzow sagt am Freitag, 30.09.2011, 12:19:

    „@ S. Hader #82

    Es stimmt doch, daß die indirekten Folgen des Biospritwahns eine Verknappung und Verteuerung von Lebensmitteln insbesondere in den Entwicklungsländern zur Folge haben und damit auch den Hungertod von Menschen“

    Und deshalb haben MM, Lüdecke, Link und andere den natürlichen Treibhauseffekt „erklärende/diskutierende“ Blut an den Händen?

    Ich bin ja von der Moderation hier einiges gewöhnt, aber dass sie dieses Statement von Herrn Glatting durchläßt … Ich habe Blut an den Händen, weil ich hier über den Treibhauseffekt diskutiere … irgendwo sollte wirklich mal auch die Toleranzschwelle der Moderation erreicht sein.

  32. @ S. Hader #82

    Es stimmt doch, daß die indirekten Folgen des Biospritwahns eine Verknappung und Verteuerung von Lebensmitteln insbesondere in den Entwicklungsländern zur Folge haben und damit auch den Hungertod von Menschen, einmal davon abgesehen, was in der Tierwelt an Schäden angerichtet wird, damit Palmöl in D in Heizkraftwerken hochsuventioniert verfeuert werden kann. Das Biospritprogramm eines Mr. Bush hat zur Verdoppelung der Maispreise binnen kürzester Zeit geführt.

  33. @ S. Hader #81

    „Die Aussagen über die Reichweite von Rohstofflagerstätten beruhen immer auf Schätzungen und Modellen, solange diese Rohstoffe nicht vollständig zur Erdoberfläche befördert wurden.“

    Ich sprach aber nicht von Reichweite, sondern dem, was die Geologen gemessen haben, nämlich das Volumen und die Lage der Braunkohleflöze. Für die Steinkohle gilt dasselbe. Und wenn man weiß, wo etwas liegt, kann man auch die Förderkosten mit der bekannten Technologie bestimmen. Und daraus ergibt sich, daß bei konstantem Verbrauch die Vorräte über 250 Jahre zu heutigen Kosten gefördert werden können.

    Deshalb kann man auch problemlos die Windstrompreise in der Zukunft berechnen, da es kostensenkende technologische Fortschritte in dem Sektor nicht mehr geben kann. Da braucht man keine komplexen Modelle, um das zu errechnen.

  34. #74:

    „Sie Herr Hader, haben genauso wie NF, NB, MM, Rahmsdorf, Schellnhuber, Gore und viele andere Blut an ihren Fingern kleben. Denken Sie bitte jeden Morgen, wenn Sie in den Spiegel schauen daran, dass aufgrund ihrer verkorksten Weltanschauung irgendwo in der Welt Mütter Sorgen haben, wie Sie ihre Kinder heute ernähren sollen. Und denken Sie an die Kinder, die nichts zu essen bekommen.
    Schauen Sie auf ihre Hände. Sehen Sie das Blut?“

    Herr Glatting, darf ich Sie an Regel 4 dieses Forums erinnern: „Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.“

    Ich teile in vielen Punkten ihre Meinung nicht, käme aber nie auf die Idee, Ihnen in irgendeiner Form verbrecherische Tätigkeiten zu unterstellen. Wenn Sie sich bei anderslautenden Meinungen sich nicht anders zu helfen wissen, als den Usern einreden zu müssen, dass sie die persönliche Schuld für den Tod anderer Menschen tragen (denn was anderes soll es denn bedeuten, dass Blut Anderer an den Fingern kleben zu haben), dann tun Sie mir echt leid. Ich habe da eine andere Diskussionskultur, die ohne persönliche Angriffe auskommt und sachbezogen ist. Wenn Sie mit meinen Meinungen hier nicht zurechtkommen, dann melden Sie sie meinetwegen dem Admin.

    MfG
    S.Hader

  35. @Thomas Heinzow, #76:

    „Was die bekannten Kohlevorräte angeht, so handelt es sich nicht um Schätzungen. In D sind z.B. 45 Milliarden Tonnen Braunkohle zu heutigen Kosten förderbar. Das steht fest.“

    Die Aussagen über die Reichweite von Rohstofflagerstätten beruhen immer auf Schätzungen und Modellen, solange diese Rohstoffe nicht vollständig zur Erdoberfläche befördert wurden.

    „“Ich gebe auch offen zu, eine Position aus dem Meanstream dabei einzunehmen.”
    Hüten Sie sich vor dem Hammelherdeneffekt. Ich darf Sie an 1914 und 1933/1939 erinnern, wo dieser Effekt fatale Folgen für ganz Europa hatte.“

    Ich meinte natürlich Mainstream, war mein Fehler. Ich behauptete auch an keiner Stelle, dass die Mainstream-Meinung immer richtig liegt. Es ist lediglich eine nüchterne Feststellung gewesen.

  36. Hallo Herr Eng, Sie haben Recht, die Erhöhung der Stromsteuer um 0,5 ct/kWh blieb von mir unerwähnt. Es wäre wirklich mal interessant, herauszuarbeiten, welchen preislichen Effekt die Trennung zwischen Stromanbietern und Netzbetreibern hat.

    #73:

    „Wie gesagt, die Preissteigerungen beim Strompreis sind äusserst vielschichtig und vom Laien einfach nicht mehr nachvollziehbar.

    Einfach mal Pauschal auf einzelne Konzerne einzuprügeln ist da etwas billig, meinen Sie nicht auch Herr Hader?“

    Da stimme ich absolut zu. Mit monokausalen Beschreibungen alleine wird man die Preissteigerungen der letzten 10 Jahre nicht erklären können. Und letztlich werden die Konzerne die Kosten, die sie haben, immer auf den Endkunden umverlagern.

  37. @ S. Hader #71

    „.. und als generelles Ziel ausgibt, möglichst wenig fossile Brennstoffe zu verbrauchen, am besten sogar, dass diese in der Erde belassen werden.“
    Das habe ich in seinem Buch nicht gelesen und im Vortrag in Hamburg auch nicht.

    „Damit dabei nicht nur die Nachfrageseite besteuert wird, schlägt er vor, die Angebotsseite durch eine Quellensteuer zu belasten, was ich durchaus plausibel finde.“

    Auch das schlägt er nicht vor. Der Mann weiß genau, daß sowas bei den „Scheichs“ nicht durchsetzbar ist.

    „Hinzu käme ein lückenloser Emissionshandel.“ Meinen Sie, man könnte China, Kanada oder andere Länder zwingen da mitzumachen?

    „Aber dann sollten Sie sehen, dass Sie genauso Schätzungen und Spekulationen über die Zukunft der Kohle und Atomenergie abgeben.“

    Die Parameter sind weitgehend bekannt, so daß es sich nicht um „Schätzungen“ handelt, sondern um fundierte Kalkulationen, selbstverständlich mit einer gewissen Fehlermarge, wie das bei allen ökonomischen Kalkulationen der Fall ist. Aber das lernt man während eines Ökonomiestudiums. Was natürlich nicht heißt, daß jeder Ökonom die Plankostenrechnung, Investitionsrechnung und das Controlling tatsächlich beherrscht.

    Investiert wird von Unternehmen immer dann, wenn der zu erwartende ROI (Return On Investment) über den Investitionszeitraum positiv ist. Erstaunlicherweise haben es Nichtökonomen geschafft, daß gegen dieses ökonomische Fundamentalprinzip in Deutschland in der Energiepolitik gröblichst verstoßen wird und in Uralttechnologien investiert wird, die betriebs- und damit auch volkswirtschaftlich einen negativen ROI zur Folge haben.

    Es ist schon traurig, daß in einem Land, welches führend in Naturwissenschaft und Kultur war, die Bevölkerung selbst elementarste Kenntnisse in Ökonomie, Naturwissenschaft und Politik nicht mehr nutzt, um zu erkennen, welchen Schamanen und Rattenfängern sie hinterherläuft.

  38. #75: K.Pedretti ,

    danke ;schön wäre es, aber es gäbe sehr viel zu schreiben 😉

    Ich bedanke mich bei Vaclav Klaus:

    Neben der europäischen Kommission, die nicht gewählt, sondern von Politikern eingesetzt wird, soll also eine weitere nicht demokratisch legitimierte Mitspracheebene eingeführt werden. Der tschechische Ministerpräsident Václav Klaus warnt eindringlich vor einem „NGOismus“ und der „Vernebelung demokratischer Prinzipien“. Er nennt dabei ausdrücklich den „Ökologismus“, der „Privilegien für organisierte Gruppen“ beanspruche. Das bedeute nichts anderes als eine „Re-Feudalisierung der Gesellschaft“.

    aus

    http://tinyurl.com/dcwwr6

  39. #72, 73
    bezüglich Strompreisentwicklung müßte eigentlich das jeder kennen bzw. in der „angeblich“ unabhängigen Presse veröffentlicht sein. Mal unter BDEW/ Daten/Grafiken /Energiemarkt Deutschland sich die Folien 42 und 43 ansehen, da wird doch die Entwicklung seit 1999 allen klar werden. Die staatlichen Abgaben haben hauptsächlich den Strompreis hochgetrieben, der Konzern ist verdammt die Strompreiserhöhungen dadurch umzusetzen ist ist demnach der Buhmann, geschickt das Volk für dumm verkauft und der Fiskus freut sich auch, denn über die höheren Mwst-einnahmen bekommt er auch etwas ab. Die Industrie wird da noch gnädig behandelt, sonst wäre sie schon ganz weg.

  40. @ S.Hader #71

    „Herr Heinzow, auch hier begeben Sie sich auf dem Feld der Schätzungen, wenn Sie Aussagen treffen wie, dass die Kohle zu heutigen Kosten noch 250 Jahre förderbar sei.“

    Was die bekannten Kohlevorräte angeht, so handelt es sich nicht um Schätzungen. In D sind z.B. 45 Milliarden Tonnen Braunkohle zu heutigen Kosten förderbar. Das steht fest.

    „dass er nicht die Klimawirkung von CO2 in Frage stellt“

    Wie könnte er das wagen ohne sich lächerlich zu machen? Der Mann ist Ökonom und kein Meteorologe. Prof. R. Lüst, Altmeister der MPI, sagt immer wieder, daß Leute, die sich außerhlb ihres Wissenschaftsbereiches betätigen, die Wissenschaft beschädigen.

    „Es steht jedem frei, eine andere Meinung zu dem Thema zu vertreten.“

    Selbstverständlich dürfen Sie das. Sie dürfen auch behaupten, daß eine E-126 mit 7500 kW Nennleistung billger den Strom erzeugt, als 3 E-82 mit 2000 kW Nennleistung und gleicher Bauhöhe.

    Allerdings kann ich Ihnen dann probblemlos nachweisen, daß Sie von der Materie nix verstehen und noch nicht einmal Grundkenntnisse in Physik und Mathe haben.

    „Ich gebe auch offen zu, eine Position aus dem Meanstream dabei einzunehmen.“
    Hüten Sie sich vor dem Hammelherdeneffekt. Ich darf Sie an 1914 und 1933/1939 erinnern, wo dieser Effekt fatale Folgen für ganz Europa hatte.

    Und an der Börse zeitigt der immer wieder viele Opfer. So wird es auch mit der sozialistischen Energiepolitik der Kanzlerin enden.

  41. @ #71: S.Hader,

    “Hinzu käme ein lückenloser Emissionshandel.“

    Da meinen Sie doch sicher so hervorragende Ansätze wie sie in

    http://tinyurl.com/3vxn79z

    beschrieben sind. Bei uns wird man ja ur Cent und Euroweise erpresst und über den Tisch gezogen. In Uganda bekommt man aufgrund des imaginären Treibhauseffektes für den niemand verantwortlich ist, insbesondere NB und NF nicht, die Hütte mit dem Kind drin abgebrannt. Das Land gestohlen und wird mit vorgehaltener Waffe zum verhungern geschickt.
    Nicht nur, dass E10 zu Lebensmittelknappheit und Verteuerung geführt hat, die sich viele Arme nicht mehr leisten können. Nein, jetzt auch noch Vertreibung aus Gründen des Klimaschutzes. Wenn die NGOs wie Oxfam nicht dumm wie Brot wären, würden sie sich auf die Seite der Klimarealisten stellen und die realen Menschenrechtsverletzungen proklamieren anstatt sich mit Greenpiss über imaginäre Gefahren in der Zukunft zu schwafeln.

    Sie Herr Hader, haben genauso wie NF, NB, MM, Rahmsdorf, Schellnhuber, Gore und viele andere Blut an ihren Fingern kleben. Denken Sie bitte jeden Morgen, wenn Sie in den Spiegel schauen daran, dass aufgrund ihrer verkorksten Weltanschauung irgendwo in der Welt Mütter Sorgen haben, wie Sie ihre Kinder heute ernähren sollen. Und denken Sie an die Kinder, die nichts zu essen bekommen.
    Schauen Sie auf ihre Hände. Sehen Sie das Blut?

  42. @Hader
    http://de.wikipedia.org/wiki/Strompreis
    Sie vergassen noch die 0,5 Cent/kWh Stromsteuersteigerung zu erwähnen.

    Stromerzeugung, Weiterleitung und Vertrieb sind um zirka 5 Cent/kWh gestiegen, leider kann ich jetzt keine Tabelle auftreiben die nur die reinen Strombeschaffungskosten ausweisen.

    Jedenfalls ist den Versorgungern aufgrund des Unbundlings (Trennung Netz/Vertrieb/Erzeugung) ein weit aus erhöhter Personalaufwand und Kosten in immer neuere Abrechnungssoftware, automatische Meldung von Energiemengen an Ontras u.s.w.entstanden, die natürlich auf den Endkunden weiter gereicht werden.

    Neben den Umbau unserer Energieversorgung dürfen wir nicht die Liberalisierung der Strommärkte vergessen und eine deutsche Behörde, die jegliche Durchleitungsgebühr genehmigt, was einen wahnsinnigen Aufwand seitens der Netzbetreiber erfordert, um alle geforderten Daten zu ermitteln und an die Behörde weiter zu leiten.

    Wie gesagt, die Preissteigerungen beim Strompreis sind äusserst vielschichtig und vom Laien einfach nicht mehr nachvollziehbar.

    Einfach mal Pauschal auf einzelne Konzerne einzuprügeln ist da etwas billig, meinen Sie nicht auch Herr Hader?

    H.E.

  43. @Heinz Eng, #68:

    „Hätte der Mensch nicht die Kohle entdeckt, gäbe es heute keine Wälder mehr.
    Will sagen, wer behauptet denn, das wir in 50 Jahren immer noch Öl und Kohle zur Energieerzeugung brauchen und in absehbarer Zeit lungert von den fossilen Kram noch genug in der Erdkruste herum, also nix mit “Club of Rome” und irgendwelchen PEAKs.“

    Zum einen hat der Übergang von Holz zu Kohle als Brennstoff länger als 50 Jahre gedauert. Zum anderen hoffe ich natürlich sehr, dass wir in 50 Jahren nicht mehr in dem Maße von Kohle und Erdöl abhängig sind wie heute. Nur werden die neuen Technologien zur Energieerzeugung nicht vom Himmel fallen. Und egal was da kommen mag, eine neue Technologie wird sich auch nicht in wenigen Jahren durchsetzen können. Das was in 10-20 Jahren entstehen wird, ist heute schon absehbar.

    „PS. Bei einer Staasquote von inzwischen 46% am Endkundenpreis von Strom, mach ich mir um minimale Preissteigerungen der Brennstoffe nun die geringsten Sorgen.“

    Ehrlich gesagt halte ich Bruttopreissteigerungen von durchschnittlich 1 Cent pro kWh im Jahr und das die letzten 10 Jahre hindurch nicht für minimal. Und bevor jetzt wieder die Einwände kommen, dass die Preissteigerungen durch EE-Umlage und Steuererhöhungen resultieren, ja, zum Teil ist das richtig, aber gibt nur die halbe Wahrheit wieder. Der Bruttostrompreis stieg von 2001 bis 2011 von 14,32 ct auf 24,95 ct. Also eine Differenz von 10,63 ct. Die EEG-Umlage machte 3,3 ct aus und die Umsatzsteuer ungefähr 2 ct.

  44. @Thomas Heinzow, #63:

    „Sie haben sich der Primitivpropaganda von sog. Angsttrompetern und Ihren Partnern in der Geldindustrie angeschlossen.

    Lesen Sie doch einmal Sinn: Das Grüne Paradoxon.

    Ist sehr hilfreich gegen die Einflüsterungen von Subventionsabzockern und einer Geldindustrie, die nur darauf aus ist die Bürger auszuplündern. Die Haftungssumme, die den Bürgern über das EEG für die Kredite der Geldindustrie für die ineffizienten sog. erneuerbaren Energien von der Politik aufgebrummt wurde, beträgt bereits jetzt ca. 500 Milliarden Euro, Tendenz beschleunigt steigend.“

    Es steht jedem frei, eine andere Meinung zu dem Thema zu vertreten. Ich gebe auch offen zu, eine Position aus dem Meanstream dabei einzunehmen. Ich habe das Buch von Prof.Sinn nicht gelesen, jedoch wird in den Rezensionen erwähnt, dass er nicht die Klimawirkung von CO2 in Frage stellt und als generelles Ziel ausgibt, möglichst wenig fossile Brennstoffe zu verbrauchen, am besten sogar, dass diese in der Erde belassen werden. Damit dabei nicht nur die Nachfrageseite besteuert wird, schlägt er vor, die Angebotsseite durch eine Quellensteuer zu belasten, was ich durchaus plausibel finde. Hinzu käme ein lückenloser Emissionshandel. Ob diese Ideen dann noch volle Zustimmung bei den EIKE-Lesern finden wird, wenn diese mal umgesetzt werden, wird sich noch zeigen. 😉

    #66:

    „Sie schreiben ganz richtig “Schätzungen” und die sind ökonomisch wertlos bzw. nur was für Spekulanten und Hedgefonds, die an jeder so inszenierten “Hausfrauenhausse” kräftig verdienen.

    Da die bekannten Kohlevorräte der Erde, die zu heutigen Kosten förderbar sind, bei konstantem Verbrauch noch ca. 250 Jahre reichen, ist nicht davon auszugehen, von kürzer und längerperiodischen Schwankungen aufgrund künstlich verknappter Förder- und Transportkapazitäten etc. einmal abgesehen, daß die Primärenergepreise ansteigen werden. Da man aus Kohle auch Öl und Gas herstellen kann, gibt es also ein Preislimit, welches von den Umwandlungskapazitäten und – kosten bestimmt wird“

    Herr Heinzow, auch hier begeben Sie sich auf dem Feld der Schätzungen, wenn Sie Aussagen treffen wie, dass die Kohle zu heutigen Kosten noch 250 Jahre förderbar sei. Genauso bei Hochtemperaturreaktoren mit Thorium. Diesen gab es bisher aufs Versuchsbasis und nicht flächendeckend, demzufolge muss man auch Schätzungen heranziehen, um dessen Potential quantifizieren zu können. Ich meine das absolut nicht wertend, wenn ich von Schätzungen spreche, sondern als nüchterne Feststellung. Sie können mir gerne vorwerfen, dass ich Schätzungen heranziehe, wenn ich etwas über die zukünftige preisliche Entwicklung der Brennstoffe sage und damit eine Spekulation abgebe. Aber dann sollten Sie sehen, dass Sie genauso Schätzungen und Spekulationen über die Zukunft der Kohle und Atomenergie abgeben.

  45. Herr Hildebrandt,

    der Linken geht es aber um die „Gerechtigkeit der Überschußabregelung“ Die eurokratische Planstelle für diesen Beamten wird „Überschußabregler“ heißen, der ist wie ein Gutachter amtlich zu vereidigen und ist nur dem Hauptkommissar in Brüssel verantwortlich, der wiederum keinem verantwortlich ist, weil er ja nicht gewählt wurde;-)

    Ich sehe daraus, die Linke will die Stromkonzerne mehr abgeregelt wissen als unsere Multimillionäre, die in EE investiert haben.

    Oder sie haben es auf Grünrot in BaWü abgesehen, die sind Hauptaktionär bei EnBw.

    Daß sie nach nicht vorhandenen Speichern fragen verstehe ich nicht, ich nehme an, sie haben zu viel Zeitung gelesen und haben jetzt den Eindruck, wir würden Speicher haben im genannten Zeitraum.

    Am Ende ihres Erkenntnisprozesses werden sie darauf kommen, dass die noch nicht vorhandenen aber noch zu bauenden fossilen KW nie abgeschaltet werden, weil eben diese Speicher nicht da sein werden.

  46. @ U. Hildebrandt #67

    „Sicherlich sind Sie auch auf die Antworten gespannt.“

    Ich nicht, denn ich kenne die technisch korrekten Antworten bereits.

    Was mich allerdings wundert, ist die Tatsache, daß die SED-Nachfolgepartei sich nicht des Themas der „Ausplünderung der sozial Schwachen und der Werktätigen“ durch den EEG-Schwindel annimmt.

  47. @Hader

    Hätte der Mensch nicht die Kohle entdeckt, gäbe es heute keine Wälder mehr.
    Will sagen, wer behauptet denn, das wir in 50 Jahren immer noch Öl und Kohle zur Energieerzeugung brauchen und in absehbarer Zeit lungert von den fossilen Kram noch genug in der Erdkruste herum, also nix mit „Club of Rome“ und irgendwelchen PEAKs.

    Was wir aber derzeit mit dem erneuerbaren Quatsch gerade machen, ist eine Resourcenverschwendung ohne gleichen, dank der geringen Energiedichte von Wind und Sonne wird die schiere Masse der NIE den Planeten aussaugen wie ne Blattlaus den Rosenstock.

    Immer daran denken, WKA und Sonnenpaddel sind nur halbe Kraftwerke……ohne Energiespeicher sind die nahezu nutzlos und schmarotzen zur Zeit nur auf Kosten von konventionellen Energieanlagen im Netz herum.

    PS. Bei einer Staasquote von inzwischen 46% am Endkundenpreis von Strom, mach ich mir um minimale Preissteigerungen der Brennstoffe nun die geringsten Sorgen.

    H.E.

  48. #34 Hallo Herr Karlauf,
    es hat den Anschein, daß Ihre Ausführungen zum EE-Wahnsinn vs. Speicherung jetzt auch in Berlin angekommen sind…
    Die LINKE stellt heute diesbezügliche Fragen an die Regierung. „Warum erst jetzt?!“

    wie z.B.:
    „Bei Starkwinden zeigt sich bereits heute die Unvereinbarkeit von unflexiblen konventionellen Kraftwerkskapazitäten
    mit einer naturgemäß fluktuierenden Einspeisung erneuerbarer Energien.
    oder noch interessanter:

    5. Welche Möglichkeiten der saisonalen Speicherung von „Überschussstrom“ hält die Bundesregierung
    für die Zeiträume bis 2020 bzw. bis 2030 für realistisch?
    ebenso:

    6. Wie verhalten sich die Speicherkapazitäten unterschiedlicher Speichervarianten?
    Welche Kosten pro Speicherleistung bzw. pro MWh werden für die unterschiedlichen
    Speichervarianten prognostiziert, und wie werden sich voraussichtlich
    diese Kosten für die Zeiträume bis 2020 bzw. bis 2030 verändern?

    Gesamte Anfrage unter: http://tinyurl.com/6bmrvcq

    Sicherlich sind Sie auch auf die Antworten gespannt.

    MfG U.Hildebrandt

  49. @ S. Hader #61

    „Die Schätzungen der zukünftigen Energiepreise bzgl. fossilen Brennstoffen haben nichts mit der Erwärmung zu tun. Dort fliessen keine Temperaturen oder ähnliches ein. Man versucht Angebot und Nachfrage in Hinblick auf die Fördermengen und den globalen Bedarf einzuschätzen.“

    Sie schreiben ganz richtig „Schätzungen“ und die sind ökonomisch wertlos bzw. nur was für Spekulanten und Hedgefonds, die an jeder so inszenierten „Hausfrauenhausse“ kräftig verdienen.

    Da die bekannten Kohlevorräte der Erde, die zu heutigen Kosten förderbar sind, bei konstantem Verbrauch noch ca. 250 Jahre reichen, ist nicht davon auszugehen, von kürzer und längerperiodischen Schwankungen aufgrund künstlich verknappter Förder- und Transportkapazitäten etc. einmal abgesehen, daß die Primärenergepreise ansteigen werden. Da man aus Kohle auch Öl und Gas herstellen kann, gibt es also ein Preislimit, welches von den Umwandlungskapazitäten und -kosten bestimmt wird.

    Und dann gibt es da noch die Brutreaktoren, die billige Energie zur Umwandlung liefern können, wie z.B. die Hochtemperaturreaktoren mit Thorium als „Brennstoff“.

    Tip an Sie: Erst mal kundig machen, wie ökonomisch Preise entstehen und welche Faktoren sie beeinflussen. Einfach nur die These von Angebot und Nachfrage nachplappern, ohne die Elastizitäten zu berücksichtigen, führt nicht zum Erfolg.

  50. Herr Hader,
    1. Politikern muß man nicht alles glauben 😉

    „“Nach vierzig Jahren Bundesrepublik sollte man eine neue Generation in Deutschland nicht über die Chancen einer Wiedervereinigung belügen. Es gibt sie nicht.“
    Gerhard Schröder im Juni 1989
    Quelle: SPIEGEL-Online, Artikel „Gegen die Mauer“ vom 31.03.2005″

    2.Ressourcen waren schon immer knapp

    „“Während es Kohle noch für Jahrtausende gibt, gibt es Öl nur noch für wenige Jahrzehnte. Die verschiedenen Schätzungen der Vorräte ergeben kein übereinstimmendes Bild, aber dass die vereinigten Staaten in höchstens 20 Jahren kein Öl mehr haben werden, steht fest.“
    Anton Zischka in „Ölkrieg“, erschienen in Leipzig 1939 “

    3. Wer denkt sich sowas aus?

    „“Wenn wir uns nicht ändern, wird unsere Spezies nicht überleben… Offen gesagt, wir könnten zu dem Punkt gelangen, wo der einzige Weg, die Erde zu retten der Kollaps der industriellen Zivilisation wäre“. (Maurice Strong, erster Chef der UNEP, Organisator der Rio-Konferenz und Chefberater Kofi Annan’s, zitiert in National Review, 1. Sept. 1997)“

  51. @#61: S.Hader,

    Was haben

    Externe Kosten der fossilen Energieerzeugung

    mit

    den Schätzungen der zukünftigen Energiepreise

    zu tun?

    Wenn hier jemand was vermischt, dann doch wohl Sie?

    Wenn man heute wüßte, was der Markt morgen für einem bereit hält, sollte man an die Börse gehen und sich dumm und dackelig verdienen, aber keine Sonntagsreden halten, welche “EEs“ man heute schon braucht. Wenn es soweit ist, wird der Markt die Antwort schon geben. Ob man sie hören will oder nicht.

    Wenn Sie schon so auf “EEs“ abfahren. Dann erklären Sie mal, wie Sie ohne zentral gesteuerten energiepolitischen Gigantismus die Speicherfrage lösen wollen.

    Und wenn Sie den menschlichen Einfluß auf das Klima wieder einschränken wollen, dann sollten Sie in den Ländern mit geringer Effektivität, wie USA und Japan oder den neuen Großverbrauchern mit tollen Steigerungsraten wie den BRIC Länder anfangen.

    Hier in Deutschland gibt es da nicht mehr viel zu holen.

    Was Sie mit ihrem inhaltlosen Ausführungen hier überhaupt ausdrücken möchten, gibt einem ein Rätsel auf. Sie können das bißchen Temperaturanstieg dem CO2 nicht in die Schuhe schieben, finden aber trotzdem jede Maßnahme die viel Geld kostet und wahrscheinlich nichts bringt, in dieser Richtung toll.
    Voll auf grüner Linie. Dazu passen vor allem ihre früheren Ausführungen, in denen Sie gezeigt haben, daß Sie von Technik und Wissenschaft keine Ahnung haben.
    Jeder macht sich zum Gespött so gut er kann. Sie sind darin schon meisterlich. Chapeau!

  52. Hallo Herr Hansen, ihr Beispiel aus #58 zeigt doch, dass die Gewerbesteuer für die Gemeinden dringend reformiert werden muss. Es kann doch nicht sein, dass ein Unternehmen, welches eine schwarze Null schreibt oder durch den Zukauf von anderen Unternehmen keine Gewerbesteuer zahlen muss, obwohl die Kommunen die Infrastruktur geboten hat, die dem Unternehmer ermöglichte, seine hohen Gehälter zu erwirtschaften.

    Es dürfte aber auch klar sein, dass Vattenfall Europe wieder schnell in die Gewinnzone kommen wird, so bald sie sich neu ausgerichtet haben.

  53. @ S.Hader #48

    „Des Weiteren kann es ein „weiter so“ bei den fossilen Energiequellen nicht geben. Nicht nur die Ressourcen sind begrenzt, auch die Kosten werden steigen, um diese zu fördern. Steigende Energiepreise würde es auch geben, wenn wir kein einziges Prozent EE besitzen würden.

    Deshalb halte ich die Fördermaßnahmen für einen vernünftigen Kompromiss, auch wenn man sich über die Details streiten soll und muss.“

    Sie haben sich der Primitivpropaganda von sog. Angsttrompetern und Ihren Partnern in der Geldindustrie angeschlossen.

    Lesen Sie doch einmal Sinn: Das Grüne Paradoxon.

    Ist sehr hilfreich gegen die Einflüsterungen von Subventionsabzockern und einer Geldindustrie, die nur darauf aus ist die Bürger auszuplündern. Die Haftungssumme, die den Bürgern über das EEG für die Kredite der Geldindustrie für die ineffizienten sog. erneuerbaren Energien von der Politik aufgebrummt wurde, beträgt bereits jetzt ca. 500 Milliarden Euro, Tendenz beschleunigt steigend.

    Hätten Sie und die restliche Bevölkerung doch in den Klassen 5 bis 7 besser aufgepaßt, wo es im Matheunterricht unter anderem um Zins- und Zinseszinsrechnung ging.

  54. @Heinz Eng, #57:

    „Externe Kosten der fossilen Energieerzeugung……ist eine aus den Fingern gesaugte Zahl, die sich auf „Computer-Szenarien“ beruft und ausschließlich nur die negativen Folgen einer eventuellen Erwärmung beinhalten.“

    Ich glaube jetzt vermischen Sie ein paar Dinge. Die Schätzungen der zukünftigen Energiepreise bzgl. fossilen Brennstoffen haben nichts mit der Erwärmung zu tun. Dort fliessen keine Temperaturen oder ähnliches ein. Man versucht Angebot und Nachfrage in Hinblick auf die Fördermengen und den globalen Bedarf einzuschätzen.

    „China hat für ein Vorzeige-EE-Projekt mal so eben 1,3 Millionen Menschen umgesiedelt……..wat denken Sie was passieren wird, wenn Sie 30-60 Ringewallspeicher in das engbesiedelte Deutschland bauen……Umsiedlungen.“

    Den Drei-Schluchten-Damm halte ich nicht für ein EE-Vorzeigeprojekt, sondern für einen energiepolitischen Gigantismus in einem zentralistischen Land.

    „Wer vorgibt das Klima auf einen fest bestimmten Wert zu stabilisieren ist ein Lügner, denn Mutter Natur macht eh ihr Ding.“

    Es geht nicht darum, das Klima wie einen Thermostat einstellen zu wollen, sondern den menschlichen Einfluß auf das Klima endlich wieder einzuschränken. Nicht das massenhafte Verbrennen von Erdöl und Kohle gehört zur Mutter Natur, sondern der sparsame Umgang der Ressourcen.

  55. @Michael Weber, #55:

    „Wie kommen Sie darauf, daß ein aufrecht gehendes Produkt der natürlichen Evolution von der Natur unabhängig sein könnte? Ausser in seiner Einbildung, die ja bekanntlich auch eine Form von Bildung ist? Wollen Sie damit einen Herrschaftsansspruch begründen?“

    Hallo Herr Weber, ich stimme Ihnen 100%ig zu. Trotzdem finde ich es wichtig, die Frage zu erläutern, wie abhängig der Mensch von der Natur ist. Weil wenn man schon eine reine Kostenbetrachtung zur Energiewende aufstellen will, dann muss man sowohl Kosten UND Nutzen gegenüberstellen. Und ich kann mich da nur wiederholen, ich bin erstaunt, dass eine Gruppe von Usern (unabhängig vom Forum) uns perfekt vorrechnen kann, welche Kosten auf Gesellschaft und Privatperson genau auf einen zukommen, wenn sich der Strompreis um einen Cent pro kWh verteuert. Aber gleichzeitig ist man nicht bereit oder fähig, den materiellen Nutzen für ein stabiles Klima zu nennen, bzw. welche Kosten entstehen, wenn sich das Klima verändert und damit auch die Wetterereignisse. Da heisst es lapidar, „früher hatte man auch anderes Klima gehabt“.

    MfG
    S.Hader

  56. So ein Jammern muß doch auch in BaWü einsetzen?

    Hier hat Grünrot doch sogar die Mehrheit bei EnBW, sie können ihren eigenen Steuereinbruch beschließen 😉 Und anschließend gegen sich selbst protestieren 😉

    ich hatte jetzt „nottut“ bei spam

  57. Das grosse Jammern hat schon begonnen!

    [..]
    Ab 2012 weniger Gewerbesteuern von Vattenfall
    Cottbus/Berlin Die Lausitzer Kommunen stöhnen schon jetzt über wachsende Haushaltslöcher. Nun zahlt der Energiekonzern Vattenfall Europe auch noch weniger Gewerbesteuern an Städte und Dörfer in Brandenburg und Sachsen. Für die Stadt Cottbus entfallen dadurch zum Beispiel jährlich 10 Millionen Euro und für das sächsische Boxberg 6,5 Millionen Euro. Die Ausfälle werden die Kommunen allerdings erst ab 2012 voll treffen.

    Kommunen in Brandenburg und Sachsen erhalten künftig vom Energiekonzern Vattenfall Europe deutlich weniger Gewerbesteuern. Grund seien Einbußen des Konzerns von mehr als einer Milliarde Euro durch den von der Bundesregierung im Juni beschlossenen Atomausstieg. Das teilte das Unternehmen am Dienstag nach einem Gespräch mit Kommunalpolitikern aus der Lausitz in Berlin mit.

    Demnach bekommen allein 32 Städte und Gemeinden in Brandenburg und 21 in Sachsen etwa 80 Prozent weniger Geld von dem Unternehmen als bisher. Diese Zahlungen beliefen sich bisher pro Jahr auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag.
    …..
    [..]
    weiterlesen hier…
    http://tinyurl.com/3k6o765

    das ist nur der Vorgeschmack… Weiter gehts dann bei Abwanderung der Industrie.

    Intelligente Spamabwehr hier ?
    Das Wort lautete „Unheil“ *grins*

  58. @Hader

    Externe Kosten der fossilen Energieerzeugung……ist eine aus den Fingern gesaugte Zahl, die sich auf „Computer-Szenarien“ beruft und ausschließlich nur die negativen Folgen einer eventuellen Erwärmung beinhalten.

    Externe Kosten der NIE, sind heute schon real abzusehende Kosten die unser Land in den Ruin treiben……unsinniger Netzausbau und Aufstellung von Megaspeicher, deren Kosten ins Gigantische steigen werden.

    China hat für ein Vorzeige-EE-Projekt mal so eben 1,3 Millionen Menschen umgesiedelt……..wat denken Sie was passieren wird, wenn Sie 30-60 Ringewallspeicher in das engbesiedelte Deutschland bauen……Umsiedlungen.

    Wat Sie eine „Förderung“ der NIE nennen, bezeichne ich als Diebstahl….ähmm, Dauersubvention der EE-Lobby durch den ganz normalen Stromkunden, zusätzlich zu der noch bestehenden Energie-Infrastruktur.

    Wer vorgibt das Klima auf einen fest bestimmten Wert zu stabilisieren ist ein Lügner, denn Mutter Natur macht eh ihr Ding.
    Wenn wir schon Geld zum Fenster hinauswerfen wollen, dann könnte man die menschengemachte Verwüstung in Spanien bekämpfen, so wie es die Chinesen krampfhaft seit 1978 versuchen.

    100% EE sind in den nächsten 50-100 Jahren ein Wunschdenken, das durch interessierte Kreise weitab der Realität, dem deutschen Volk suggeriert wird, wir zahlen und die kaufen sich davon einen Maserati…….toll wenn das die Mitläufer stillschweigend akzeptieren.

    H.E.

    Passend dazu das Captcha……Goetze

  59. Leider bin ich erst jetzt dazu gekommen diesen Artikel zu lesen und ich möchte mich in meinem Kommentar auf die Aussagen zur naturwissenschaftlichen Bildung von Frau Merkel beschränken. Aus der Ausbildung von Frau Merkel ist nichts aber auch garnichts zu entnehmen, daß sie eine Ahnung von Kerntechnik hat. Ich habe eine veritablen Professor für Kernphysik an von Uni Münster erlebt, der u. a. behauptete im Notfall müßten beim SNR Teile des Kerns abgeworfen werden. Über sonstigen Unsinn breite ich hier lieber den Mantel des Schweigens. Die Menschen meinen natürlich, wenn jemand etwas von Kernphysik versteht, dann muß dies auch für Kerntechnik gelten. Dies sind aber zwei verschiedene Welten. Dies gilt auch für Frau Merkel.

  60. Lieber Herr Hader
    „Generell sollte man sich die Frage stellen, inwieweit ist der Mensch unabhängig von der Natur.“
    Wie kommen Sie darauf, daß ein aufrecht gehendes Produkt der natürlichen Evolution von der Natur unabhängig sein könnte? Ausser in seiner Einbildung, die ja bekanntlich auch eine Form von Bildung ist? Wollen Sie damit einen Herrschaftsansspruch begründen?
    MfG
    Michael Weber

  61. Herr Hader,

    bis vor einem Jahr habe ich Klima nicht ernst genommen. Heute nehme ich es auch nicht ernst.

    Ich erkenne aber in den Zuständen in Deutschland einen klaren Angriff auf die Demokratie und bin enttäuscht, dass wir als Volk dies jetzt schon zum dritten mal nicht wahrnehmen.

    Vielleicht haben Sie die Diskussion mit Torsten Seifert wahrgenommen. Meine Vergleiche mit Nazidiktatur und realem Sozialismus sind unzulässig. Mitnichten.

    Wir Bürger müssen doch hellhörig werden nach zwei Desastern, wenn aus einenm einfachen Vorgang, wie zum Beispiel dem Lüften eines Raumes, eine ganze Ideologie und Gesinnung zurechtgebastelt wird.Kann man nicht Energie sparen, ohne in den Schulen die Kinder in Klimaräten zu beschäftigen? Wenn Sie es nicht glauben, aber es ist so, wir sollen umerzogen werden innerhalb der Großen Transformation.

    Ich brauche Ihnen wohl nichts zu erzählen, wie es der Wissenschaft in einer Diktatur ergeht?

    Es ist doch schon so weit, es ist doch unerträglich, wenn sich die Reste der Wissenschaft in Blogs streiten und nicht in ihren Instituten und Gesellschaften.

    In den Medien werden Konzepte verbreitet, die haarsträubend sind und ohne Taschenrechner absurd sind. Wer deckt norwegische nicht vorhandene PSW, Ringwallspeicher und Hubspeicher?

    Die sind, Entschuldigung für den Ausdruck, so verblödet, dass man auch die grüne E-Auto Orgie abnimmt, wo schon ein Blick auf die Weltjahresproduktion von Blei und Lithium klarmacht, das ist keine Lösung für die gesamte Welt.

    Wenn einer Ressourcen ausrottet, dann sind es die Grünen mit ihren wahnwitzigen und gigantischen Vorschlägen. Sehe ich das falsch?

    Normale, nicht vom Staat gelenkte Marktwirtschaft hat noch nie in der Geschichte eine Ressource restlos verbraucht. Ob das Grüne so sehen oder nicht, das werden sie auch nicht ändern.

    Doch, wenn sie wirklich 70000 Windräder errichten, muß die Weltstahlproduktion erhöht werden aber der Stahl wird reichen. Bei PSW sieht es schlechter aus, das Wasser wird knapp.

    Ich will die normale Wissenschaft zurück und normale Techniker und Ingenieure, die sind schon immer sparsam mit Ressourcen umgegangen.

    Dann kann auch ein Klimawandel kommen und die Menschen werden damit fertig.

    Ich mag die Transformation nicht, das hatte ich schon;-)

    Ich bin froh, dass auch Broder das so sieht, hier schon mal eine Zusammenfassung seiner Gedankengänge, Torsten wird aber verrückt werden. 😉

    „In Deutschland muß sich viel ändern, damit es bleibt wie es ist“

    Eigenlich ein lustiger Spruch vom Nachhaltigkeitsparteitag der vereingten Nationalen Front der Grünen.Röttgen, der Georg Cloney der Umweltszene ;-)Und Frau Merkel im grünen Gewand.

    Mein Opa war schon nachhaltig, mein Papa war nachhaltig und ich bin nachhaltig.
    Mein Opa war bei der Waffen SS, mein Vater war bei der Volksarmee und ich trenne Müll“

    Das ist von mir 😉
    Mein Opa war in der Hitlerjugend, mein Papa war in der FDJ und ich bin im Klimarat.

    http://tinyurl.com/5snhxge

    Vorsicht, wenn Deutsche die Welt verbessern wollen, Broder sagt wo das endet;-)

  62. @Schweickhardt #51
    Eine Führung die ohne Vernunft und Verstand führt und nur auf ihren Machterhalt aus ist. Eine Führung die über Nacht ihre Wert über den Haufen wirft. Eine Führung die sich mehr auf einen Ethikrat verlässt….so eine Führung ist KEINE Führung mehr!!!
    So eine Führung bringt mehr Schaden als Wohl über das Land. Solche Beispiele von „Realitätsverlust und Träumerein“ hatten wir in der Vergangenheit schon viele. Zum Größenwahn ist es dann nicht mehr weit hin.

  63. @DI Jochen Helmut Heinicke #50

    Bringen Sie mir mal ihr Gedankengut mit ein-zwei Sätzen auf den Punkt.
    Sie drücken sich etwas „gequirlt“ aus. Bitte beziehen Sie ein klaren Standpunkt. Danke.

  64. im Grunde stimme ich der Titeltese zu.
    Einer Dame aus der politischen Kaste, muß man den unbedingten Machtwillen für alles was sie tut unterstellen.
    Das erklärt mM die og Widersprüche.
    Das Problem ist das ängstliche und unaufgeklärte Wahlvolk. Diese armen Schweine wollen „erlöst“ werden!
    Noch erbärmlicher wie im Mittelalter mit dem Ablasshandel.
    Wenn*s da eine Erlöserin gib, jaa dann ist alles in Butter.
    Gruß Gerhard Schweickhardt

  65. zu 43:

    „Deutschland war doch schon längst auf dem Energeiweg der Zukunft und war für Jahrzehnte die treibende Kraft. Wir haben/hatten die effektivsten und umweltfreundlichsten Kohlekraftwerke der Welt. Wir haben/hatten die effektivsten/zuverlässigsten und sichersten Kernkraftwerke der Welt.“

    Gerne will ich dies beantworten.

    Was nützt es eigentlich, wenn Deutschland als Produktionsstandort und Exportnation auf die Kernenergie verzichtet, wenn überall „marode“ Nuklearmikadoanlagen weiterbetrieben werden?

    Ist es nicht so, daß die maroden Anlagen entschärft und statt dessen deutsche Gründlichkeit dort Einzug halten müßte?

    Derzeit werden in Europa über 10 neue Nuklearkraftwerke geplant und vermutlich auch gebaut.

    Nur hier wird alles auf Maximalkühlung heruntergefahren, obgleich die Brennstäbe noch für hmmmm… 50 Jahre Energie liefern werden?

    Es heißt nicht würden, sondern sie werden es. Man kann sie nicht herausziehen, da sie sofort abschmelzen.

    Was geht hier eigentlich ab?

    Was soll das?

    Wir hatten im Jahre 2005 eine stark wachsende Biokraftstoffwirtschaft, die sehr stark investierte.

    Sie war klein- und mittelständisch.

    Bereits 16% der 100 Mio. Tonnen an Kraftstoff und Brennstoff wurde durch diese substituiert, teils durch Importe.

    Doch Rohöl wird auch importiert, nur 1,5% fördert Wintershall in der Nordsee aus deutschen Quellen.

    Nun?

    Während Schröder die REIN-Biokraftstoffe bis zum Jahre 2009 komplett steuerfrei belassen wollte, um eine mächtige REIN-Biokraftstoffwirtschaft entstehen zu lassen,

    hat die Merkel-Administration im Jahre 2006 dies alles abgewürgt.

    Zum Zwecke dessen, daß das Energiemonopol bei denen bleibt, die es bisher inne hatten.

    Das ist Sabotage!

    Seit Neuestem erfährt man im Netz, daß in den USA Milliardenbeträge in die Technologien zur Erzeugung von REIN-Biokraftstoffen aus Algen investiert werden.

    Nun behaupte ich, daß das Erdöl in der Nordsee aus ölhaltigen Algen entstanden ist.

    Wer mir gegenhalten will – nur zu!

    Während wir also der Doktrin aufsitzen sollen, daß eine Industriemacht mittels instationärer Energiesysteme betrieben werden kann, investiert der Rest in Atomkraft und REIN-Biokraftstoffe aus Algenölreaktoren.

    Ist es so schwer zu begreifen, was das wirkliche Ziel der hiesigen „Politik“ ist?

  66. ach lieber admin,

    keine ahnung wie oft ich mich noch wiederholen muss,…
    bitte lesen sie ihre regeln :
    [quote]
    Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:

    1. Bitte geben Sie Ihren Namen an – Kommentare „von anonym“ werden gelöscht.

    2. Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.

    3. Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags

    4. Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.

    5. Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.

    6. Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.
    [/quote]

    gegen welche oben zitierte regel habe ich verstossen, das sie mal wieder zu solch einem posting genötigt wurden:
    [quote]
    Kommentar:

    Bitte mit vollem Klarnamen posten.
    mfG
    Admin
    [/quote]

  67. @W.Rassbach, ich versuche die Klima- und Energiethematik möglichst nüchtern zu sehen, was ja in der Wissenschaft nicht das schlechteste Vorgehen ist. 😉 Und da komme ich nach dem Abwegen vieler Faktoren und Argumenten doch zu der Erkenntnis, dass wir generell vor einigen wichtigen Fragen stehen, die auf eine theoretische und praktische Beantwortung drängen.

    Generell sollte man sich die Frage stellen, inwieweit ist der Mensch unabhängig von der Natur. Die Menschheit ist sehr wohl in der Lage, sich den gegeben Bedingungen anzupassen. Das gilt auch für ein sich änderndes Klima. Aber welche Kosten wird es nach sich ziehen? In einer Epoche, wo es richtiggehend chique geworden ist, alle möglichen Prozesse in Geldwerte auszudrücken und wo man mit jeder Änderung der Gesellschaft Kosten in Milliardenhöhe rechnet, bin ich ziemlich erstaunt, das niemand im Forum sich ernsthaft mit der Frage auseinandersetzt hat, welche Kosten bei einem sich ändernden Klima entstehen. Es ist zwar toll, wenn irgendwo im Forum darauf hingewiesen wird, dass vielleicht vor 12.00 Jahren mal ein ähnliches Klima geherrscht haben soll, aber wollen wir uns an den Lebensbedingungen in der Urzeit oder an der Jetztzeit orientieren? Damals gab es klar strukturierte Aufgaben, überleben, ernähren, sich um den Nachwuchs kümmern und vielleicht ging es auch um ein bissel Kultur. Aber unsere Ansprüche sind heute ganz andere.

    Des Weiteren kann es ein „weiter so“ bei den fossilen Energiequellen nicht geben. Nicht nur die Ressourcen sind begrenzt, auch die Kosten werden steigen, um diese zu fördern. Steigende Energiepreise würde es auch geben, wenn wir kein einziges Prozent EE besitzen würden.

    Deshalb halte ich die Fördermaßnahmen für einen vernünftigen Kompromiss, auch wenn man sich über die Details streiten soll und muss.

  68. hervorragende kommentierer ! es kocht im land – und wer nicht endlich aufwacht, diesen programmierten schizophrenen weg „derer da oben “ in allem zu bekämpfen, sollte wissen, das alles ist GEWOLLT ! denn die deutsche leistung soll und muss lt. diktat abgeschöpft und für D vernichtet werden – zugunsten jenen nachbarn, die eh zu faul, zu korrupt und zusehr deutschland als ewigen schuld-geber weiterhin unterdrücken. nun werden wieder komments auf das von mir kommen, die die weisheit mit baggerschaufeln zu fressen vorgeben. dann macht euch schon mal so gelenkig, dass ihr euch für eure trägheit dann ins hinterteil beissen und in dieser haltung das leben beenden könnt. denn andres ist nicht von denen GEWOLLT ! – lässt man beim namen merkel zwei buchstaben weg, kommts ans licht; und bei „f“statt „m“ noch mehr.
    und bestellt bei den dt. konservativen (e.v.) in HH die broschüre GRÜNE IM ROTEN GEWAND – und reichts weiter ! jammern hilft nicht mehr, es ist tätige notwehr angesagt !

  69. Herr Hader,
    werden Sie nicht nervös, wenn Sie immer nur von Energielösungen lesen, die unbezahlbar sind oder mindestens die Weltproduktion mehrer Jahre nur für Deutschland erfordern?

    Machen wir eine Energiewende nach dem Motto, sie wußten nicht, was sie taten? 😉

    Für was sind Sie denn?

  70. hey heinz, du optimist 😀

    [quote]
    #6: Heinz Eng sagt:
    am Dienstag, 20.09.2011, 16:18

    Wat meinen Sie, ob nach 3 stromlosen Tagen bei Aussentemperaturen von unter 10 Grad Minus, immer noch 80 % der Deutschen so begeistert sind von der grünen Energierevolution?
    [/quote]

    gibets einen deutschlandweiten stromausfall dann dauert es mind. 5-8 tage bevor wieder strom aus der wand kommt 😉

    gruß
    micha

  71. #39: Jochen Hansen ,

    wirklich traurig, bei 25% Rendite scheint der Verstand auszusetzen. Lieberose sieht dann so endzeitlich aus wie Langenhorn im NDR Beitrag.

    Eine Windmühle macht die Einwohner zu Gewinnern und Verlierern wird vom NDR gesagt und Putzig ist, die Verlierer zahlen mit;-)

  72. @Der Vielstoffmotor #41
    Deutschland war doch schon längst auf dem Energeiweg der Zukunft und war für Jahrzehnte die treibende Kraft. Wir haben/hatten die effektivsten und umweltfreundlichsten Kohlekraftwerke der Welt. Wir haben/hatten die effektivsten/zuverlässigsten und sichersten Kernkraftwerke der Welt.
    Ringwallspeicher bzw. Zwischenspeicher, erneuerbare Energien oder gar verzicht auf Energie ist alles uneffizient und für die Zukunft verdammt teuer. Es wird uns den Wohlstand kosten!!!
    Wir haben mit unseren Kohle- und Kernkraftwerke genug Power für die nächsten 100 Jahre. Bis dahin sollten wir nicht auf diese Energiegewinnung verzichten. Dieser Verzicht wird uns den Fortschritt und den Wohlstand in Deutschland kosten.

  73. Ich glaube, dass Frau Merkel mit ihrer Antiatomentscheidung keine Stimme mehr bekommt, im Gegenteil sie wird CDU Stimmen verlieren. Die Grünen wollen nur an den Geldtopf heran, sobald sie z.B. in Österreich mit Geld oder Positionen befriedigt werden, dann sinken die Aktivitäten gegen null. Ein Grüner wird nie seine Stimme einer etablierten Partei geben.

  74. Zum Thema Ringspeicher will ich mich hiermit äußern.

    Ohne Speicherkraftwerke ist der Ausbau instationärer Energiesysteme nicht möglich.

    Dies sollte allgemein klar sein.

    Was mich bei diesem Megaprojekt Ringspeicherkraftwerk stört, sind folgende Schwachpunkte:

    Der Ring wird durch die Belastung einer Umfangsspannung ausgesetzt. Dies ist eine Zugspannung, die also Materie auseinanderzieht.

    Sie müßte durch einen hydrostatischen Spannungszustand mit einem erheblichen Sicherheitsfaktor überkompensiert werden.

    Zur Erklärung: eine Fahrradspeiche knickt unter der Gewichtskraft nicht ein, da sie durch Zugspannung überstrafft wird.

    Beim Ringspeicher würde aus Baukostenminimierung heraus eine Zugarmierung eingeplant werden.

    Diese Zugarmierung ist die Achillesferse des Projekts.

    Wenn sie versagt, gibt es eine Megaüberschwemmung.

    Niemand hat Erfahrungen mit solch gewaltigen Wasserbauprojekten. Aber es muß wieder einmal alles über das Knie gebrochen werden.

    Ich sage nicht, daß es unmöglich ist, aber es ist kritisch.

    Alle Stein-Erden-Bauwerke sind auf Druckspannungen belastet, außer denjenigen, die aus Spannbeton bestehen.

    Aber selbst Beton ist extrem riß- bzw. bruchgefährdet, und deswegen hat der Herr Eiffel ja auch Stahl verwendet.

    Die Symbolik auf der Seite des Herrn Popp läßt deutlich vermuten, wessen Geistes Kind er ist. Eine Pyramide mit dem allsehenden Auge – Vermutung, nun gut, es mag dahingestellt sein, ob dies real oder auch relevant ist.

    Aus Sicherheitsgründen müßte dieses Megabauwerk mit einem Notablaß versehen sein, welches den Inhalt am Besten in den Ozean entläßt, falls der Wall gefährdet ist.

    Wer den Notschalter wegläßt, ist ein gefährlicher Hasardeur, dem man Vorsatz unterstellen müßte.

    Auch hier ist wäre trotz „Ökofaschismus“ die Unterlassung der fachlichen Notwendigkeit des Notschalters als Verbrechen zu betrachten.

    Man kann also nicht durch den Ökofaschismus Unrecht durchpeitschen, um Tatsachen zu schaffen, die sich im Nachhinein als fundamentalistische Fehlentscheidung von Leuten mit Wahnvorstellungen entpuppen.

    Es sind genau die fundamentalistischen Dogmen, die den Weg in die Zukunft versperren. Alles muß unter Kontrolle Weniger bleiben.

    Ich muß das leider so hart ausdrücken, denn es brennen mir viele Themen unter den Näglen, die sich (meiner persönlichen Ansicht nach) als katastrophale Fehlentscheidungen entpuppen werden.

    Die Vorratshaltung ist eine Notwendigkeit, die außerhalb des tropischen Klimas unabdingbar ist.

    Warum muß alles immer megagroß und zentral gebaut werden?

    Ja, ich weiß schon warum. Aber das ist keine fachliche Antwort, sondern eine fundamentalistische.

    Der Ökofaschismus wäre – und er läßt sich nicht mehr abwenden – das Ende vor dem Rückfall in das 17. Jahrhundert.

    Warum können die Machthaber nicht einfach eingestehen, daß sie es nicht drauf haben?

    Sie wollen Gott spielen und verstehen nichts von dieser Welt.

    Ich habe leider kein Interesse daran, ein wirtschaftliches Kollateralopfer dieser Fehlentscheidungen zu werden, weswegen ich mich dagegen wehre.

    Es gibt auch keine Kooperation mit denen, denn uns trennen grundsätzliche Überlegungen.

    Wer die Wahrheit eine Lüge nennt und Unrecht zu Recht zu machen gedenkt, hat keine Unterstützung verdient.

  75. @W.Rassbach, #30:

    „Vielen Dank Karl Karlauf,

    befürchte aber die Hirninsuffizienzen sind zu weit fortgeschritten, als das die verwirrte Bürgerschaft in Deutschland noch überblicken kann? -)“

    Wie war das noch mal, die bösen Klimaforscher halten sich als die Klügsten und stellen die Anderen als dumm und ungebildet hin? Dann haben Sie sich aber schon prima angepasst. 😉

  76. In der Lausitz ist eines der grössten zusammenhängenden Heidegebiete, die Liberoser bzw. Reicherskreuzer Heide, durch einen Solar- und Windpark bedroht. Natürlich muss der grüne Mantel herhalten. Traurig!
    Das Gelände unterliegt dem besonders strengen europäischen Naturschutz für Tiere und Pflanzen (FFH – Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie) und dem strengsten Vogelschutz (SPA).
    Das Ganze nennt sich „Ökologisches Energiekonzept Südbrandenburg“… meint die Procon Projektentwicklungsgesellschaft mit Sitz in Cottbus.
    http://tinyurl.com/3wsffff

    Bürgerinitiative „Pro Lieberoser Heide“
    http://tinyurl.com/43ujjuz

    So langsam müsste für jeden bald klar sein wohin der Hase läuft. Nehmlich dem Mammon hinterher. Und wer immernoch denkt er könnte die Welt retten, mit Naturzerstörung durch den Öko-Industriellen-Komplex der ist, wie sagt man in der Politik?… ein „nützlicher Idiot“ oder wie die NGO´s sie gerne nennen… „Fördermitglieder“.

  77. #35: Thorsten Seifert sagt: am Freitag, 23.09.2011, 22:01

    **zitat –„ Wer sich im Sozialismus gegen das Regime wehrte, der kam in politische Haft!“-tatiz**

    Wir sind heute schon einen Schritt weiter:

    ***„In den neuzeitlichen Demokratien und Republiken gehen Diktatur und Tyrannei anders zu Werk; sie gehen unmittelbar auf den Geist los. Die Machthaber sagen hier nicht: „Du denkst wie ich, oder Du stirbst“; sie sagen:

    „Du hast die Freiheit, nicht zu denken wie wir, aber von dem Tag an bist Du ein Fremder unter uns. Du wirst Deine Bürgerrechte behalten, aber es wird Dir nichts mehr nützen. Du wirst unter Menschen wohnen, aber Deine Rechte auf menschlichen Umgang verlieren. Wenn Du Dich einem unter Deinesgleichen nähern willst, so wird er Dich fliehen wie einen Aussätzigen; sogar wer an Deine Unschuld glaubt, wird Dich verlassen, sonst meidet man auch ihn. Gehe hin in Frieden, wir lassen Dir das Leben, aber es ist schlimmer als der Tod.“***

    Diese Worte sind ca. 170 Jahre alt und stammen von Alexis de Tocqueville.
    Damals wie heute wurde die freie Meinung unterdrückt, nur die Instrumente wurden ständig verfeinert und dem Zeitgeist angepasst.

  78. @Thorsten

    Zum ökologische Umerziehungsprogramm:

    Das ökologische Umerziehungsprogramm will auch für «gesunden Strassenverkehr» sorgen: Fahrrad, Bus und Bahn sollen endlich die luftverpestenden Autos aus der Stadt verdrängen. Denn «der Klima-Wandel betrifft auch unsere Stadt. Wir verbrauchen zu viel Energie. Dadurch wird auch das Wohnen teurer. Verkehr, Fabriken und Ernährung beeinflussen das Klima. Das ist nicht gut. Deshalb ist Energie-Sparen unser Ziel. Denn wir wollen Klima-Hauptstadt werden.» Auf dem Weg zu diesem hehren Ziel werden erwachsene Bürger wie Kinder behandelt. Das Programm in «leichter Sprache», das sich besonders an «Menschen mit Lernschwierigkeiten, Leseschwächen und Sprachproblemen» richtet, treibt die Infantilisierung wahrlich auf die Spitze.

    Unschwer lassen sich in der grünen Programmatik altbekannte Denkfiguren wiederfinden. Paternalismus, Egalitarismus und Etatismus sind Restbestände linker wie rechter Ideologien des 19. und 20. Jahrhunderts, mit denen wir offensichtlich bis heute zu kämpfen haben. Gemeinsam ist ihnen, die Menschen erziehen und sie, wenn nötig, zu ihrem Glück zwingen zu wollen. In modernem Gewande, verbunden mit Kapitalismus- und Wachstumskritik, ist die Ökologie die neue Heilslehre geworden, die erlösen soll von allen Übeln und an der die Menschheit genesen soll. Denn die Natur ist ja gut, und der Mensch ist schlecht.

    Der ideale und glückliche Mensch, der herangezogen werden soll, ist politisch korrekt, dem Islam und anderen Religionen gegenüber offen gestimmt und hat sein Auto abgeschafft zugunsten des Klimas. Er verabscheut Tabak, Alkohol und Zucker – dies Teufelszeug der westlichen Dekadenz. Er verzichtet auf Fleisch, ernährt sich biodynamisch, treibt täglich Sport und fährt naturgemäss mit dem Fahrrad zur Arbeit. Allmorgendlich trennt er im Gleichschritt mit seinen Nachbarn den Hausmüll sauber in seine Bestandteile. Der Staat soll auf diesem Weg der Besserung ordentlich «schubsen», subventionieren und umverteilen. All dies, so die Ideologie, ist der beste Weg der Menschenkinder in die gerechte, saubere, konfliktfreie und friedliche Welt, in der die Sonne lacht und wärmt und der Wind die nötige Energie schenkt. Endlich soll Schluss sein mit der Pluralität der Lebensstile und dem gemeinschaftszersetzenden Individualismus, der die Welt und die Natur zerstöre. Wo kämen wir denn hin, wenn jeder weiterhin machen kann, was er will?

    Ideologische Schützenhilfe erhalten die Grünen vom Wissenschaftlichen Beirat der deutschen Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU). Mit einem neuen Gesellschaftsvertrag will das Gremium die grosse ökologische Transformation in eine kernkraft- und kohlefreie Weltwirtschaft auf den Weg bringen. Garant soll der starke, gestaltende Staat sein, der für die «gesellschaftliche Problematisierung» nicht nachhaltiger Lebensstile sorgt. Klimaschutz soll allgemeines Staatsziel werden. Unsere bisherigen parlamentarisch-demokratischen Gesetzgebungsverfahren sollen erweitert werden durch eine deliberative «Zukunftskammer», die ausdrücklich über dem Parlament, dem Parteiengezänk und streitenden Interessengruppen steht und etwa per Losverfahren zusammengesetzt wird.

  79. Team-Thorsten

    Woher wollen Sie wissen, das tatsächlich 90% der Deutschen für NIE sind?
    Woher wissen Sie, wie es zu DDR-Zeiten bei uns abging, da Sie ja wohl aus den Westen kommen?

    Im Gegensatz zum real existierenden Sozialismus wissen die meisten Deutschen immer noch nicht, das 100% NIE ein Lüge und eine unbezahlbare Farce einer großen Lobby ist.

    Bis heute ist kein nennenswerter Großspeicher für Strom in Sicht aber die Miefquirle und Solarpaddel werden davon ungerührt weiter in die Landschaft gepappt als ob es kein Morgen gibt, nicht einmal ein nennenswerter Netzausbau ist bisher erfolgt.

    Und bitte, kommen Sie jetzt nicht mit den raffgierigen Konzernen, ich erinnere da nur mal an die Bürgerinitiative, die bis heute verhindert hat, das ein Hochspannungsleitung durch den Thüringer Wald gelegt wird.

    Heute kommt keiner in den Knast wenn er die Wahrheit sagt, das stimmt schon………heute wird er medial vernichtet, ist ja vieeeel humaner, gelle.

    Gleichschaltung der Medien……..gabs im 3. Reich, gabs in der DDR und gibt es heute schon wieder, ob Sie nun die Augen davor verschließen oder die Scheuklappen noch enger stellen, diese Tatsache können Sie nicht leugnen.

    Spammen Sie ruhig weiter bei R-E, hier bei EIKE werden Ihre Gegner nicht von wohlwollenden Moderatoren behindert.

    OfG
    Heinz Eng

  80. @ W. Rassbach
    @ Admin

    Ihr Vergleich mit dem Sozialismus ist nicht viel besser als der mit der Rassenhygiene! Hätten tatsächlich 99,9 % der Menschen den Sozialismus im ehemaligen Ostblock in Ordnung gefunden, dann erklären Sie mir bitte den Prager Frühling, die zahlreichen Maueropfer, die zahlreichen politischen Häftlinge, die Solidarnosc-Gewerkschaft und die Protestbewegung, die zum Mauerfall führte!

    Wer sich im Sozialismus gegen das Regime wehrte, der kam in politische Haft! Wer sich heute wie hier bei EIKE gegen regenerative Energien ausspricht, der kann dies unbehelligt tun!

    Die 90 % Befürworter für EE mit dem Sozialismus oder dem 3. Reich zu vergleichen ist geschmacklos und abartig. Derartige Vergleiche belegen ein merkwürdiges Demokratieverständnis!

  81. Eine Wiederholung – muss aber manchmal sein:

    Ich frage mal die zahlreichen AKW-Sofortaussteiger und CO2-schädigt-das-Klima-Gäubigen.

    (Copyright by Karl Karlauf)

    Update 2.8

    Alle 17 AKW in Deutschland abschalten?

    Von mir aus sehr gerne!

    Bin sogar persönlich sehr für einen Ausstieg! Das war ich schon immer – ganz besonders jedoch zur Zeit des Kalten Krieges, weil wir uns die gesamte Bundeswehr hätten ersparen können: Der Russe schießt ein paar konventionelle Raketen auf jedes AKW in Deutschland und . . . Tschüss! Nach max. 1 Woche labert bei uns niemand mehr vom Krieg!!

    Aber:

    AKW und dann auch noch KohleKW durch Windkraft und Solarstrom ersetzen ???

    Bleiben wir mal nur bei den AKW!!

    Die Berechnung für einen Kohle-/Gaskraftwerk – Ausstieg sieht ähnlich übel aus! Aber ich schweife ab! Sorry!

    Ich frage mal nach:

    Riesige neue Freileitungen (bitte mal nach HGÜ – Leitungen googeln) für Windparks in Deutschland und in Deutschland Speicherbecken errichten oder in Norwegen für die gleiche Leistung noch mehr bezahlen (dort sind die Arbeitslöhne und die Rohstoffe noch deutlich höher, als in D) ? Von einer Abhängigkeit (z.B. OPEC) in eine andere marschieren ? Geht’s noch dümmer?

    Oder Solarstrom aus der Sahara. Hier bleibt uns wahrscheinlich die OPEC erhalten) bis nach Norwegen (+ 2. Abhängigkeit) zu dortigen Speicherbecken und dann wieder zurück, eventuell bis nach München leiten? Alles nahezu verlustfrei? (bitte mal nach Desertec googeln)

    Oder diese Leitungen wg. der Optik mit astronomischen Zusatz-Kosten in der Erde verbuddeln?
    Wäre für HGÜ – Leitungen solcher Stromstärken technologisches Neuland mit hohen Entwicklungskosten und der üblich hohen Anfangs-Fehlerquote behaftet. Würde so oder so auch erst in X-Jahren (wenn überhaupt) zur Verfügung stehen.

    Es gibt ewig (nein, so was aber auch!!) bekannte Probleme mit der Nachhaltigkeit bei Wind und Sonne, also müssen Pump-Speicherbecken her, z.Z. nur möglich mit noch zu errichtenden Einheiten, die natürlich alle bereits in der Genehmigungsphase sind, keine juristische Widersprüche und/oder gar Prozesse mehr anhängig sind und die zudem einen saaagenhaft guten Wirkungsgrad haben und auch wirklich nicht so teuer sind. (Ironie off).

    Hier mal eine Info, die schon viele 10-Jährige im Kopf nachrechnen können:

    Die Edertalsperre produziert ca. 20 Megawatt, ein AKW in D hat im Schnitt eine ca. Netto-Leistung von etwas über 1.200 Megawatt, also rund 60 mal soviel.

    17 AKW sollen also ersetzt werden, macht jetzt mal abgerundet so grob . . . . Stück

    Pump – Speicherbecken, die natürlich nicht unbedingt so groß, wie die Edertalsperre sein müssen (ca. 12 km²), Fallhöhe und Wassermenge sind aber die wesentlichen Komponenten für die Leistung der Generatoren. Das heißt, daß zwischen oberstem und niedrigstem Wasserstand mal locker 60 Meter liegen müssen und die Pumpenkapazität min. 50m³/Sek. entsprechen sollte; und das so rund mal Tausend – siehe Kopfrechenaufgabe!

    Ähm . . . ist jemandem aufgefallen, daß wir in D zudem von jeweils 2 Speicherbecken pro Einheit sprechen müssen?

    Je eines für den obersten und eines für den niedrigsten Wasserstand pro Einheit?

    Nein? Ich wollte es mal nur so ganz am Rande erwähnt haben!!

    Fragen:

    Warum pflastert man die Landschaft mit Windkraftwerken voll, ohne auch nur rechtzeitig in Betracht zu ziehen, dass man hierfür absolut zwingend Speicher benötigt, da ansonsten Wind- und Solarkraft kaum Brennstoffeinsparungen, schon gar nicht solche, die in irgendeinem auch nur halbwegs vernünftigen Verhältnis zu den aberwitzigen Kosten stehen, ermöglichen?

    Wieso setzt ein Land wie Deutschland, dass aus AKW und KKW aussteigen will, ausgerechnet auf Elektro-Autos?

    Gasantrieb ist seit Jahren ausgereift, ist an zahlreichen Tankstellen zu haben, spart Geld, schont die Umwelt und steht nahezu unbegrenzt zur Verfügung. (bitte mal googeln nach abiotischem Öl/Gas).

    Wieso trillern und pfeifen gewisse AKW-Gegner seit Jahrzehnten den ganzen Tag nutzlos an irgendeinem Zaun herum, statt sich auf den Hintern zu setzen und Ing.-Wissenschaften oder Naturwissenschaften zu studieren, um die Probleme in Zukunft ohne AKW sinnvoll zu lösen?

    Speicherbecken nur für Strom aus Windkraftanlagen in Deutschland

    O.K. – wir rechnen mal ein bischen weiter: Ab jetzt darf ein Taschenrechner für Grundschüler oder Rechner von Windoof verwendet werden!

    Die volle Edertalsperre staut max. 200 Mill. m³ Wasser. Wir teilen dies mal durch 1000 (s.o.) volle Speicherbecken und erhalten 200.000 m³ Wasser pro Speicher; und stellen fest, daß ein Speicherbecken von 200 m Länge, 100 m Breite und 10 m Tiefe entsteht. Man könnte natürlich auch das Becken höher und die Umrandung kleiner bauen. Eine Verdoppelung der Staumauerhöhe bedeutet aber auch nahezu eine Vervierfachung der Kosten.
    Wir denken an Erdbebensicherung bis ca. 6.3 bis 6,5 ? Wir denken auch daran, daß an der Nordseeküste, wo die Windspargel alle hin sollen, Tsunamis zwar sehr selten, aber halt auch nicht ausgeschlossen werden können!

    Nur dann, wenn Sigmar Gabriel bei Rückenwind in den Neckar springt, können in D auch Flußtsunamies entstehen.

    Zur Sache:

    Um die 20 Megawatt der Ederseeturbinen zu erreichen, laufen (gerundet) 50m³/Sekunde durch das Fallrohr, entspricht rund 3000m³ pro Minute, oder 180.000 m³ pro Stunde.

    Das bedeutet: Ein Speicherbecken, wie oben beschrieben, wäre nach einer Stunde leer, da sich aus technischen Gründen noch Wasser-Restmengen in den Pumpen und Rohren befinden müssen.

    Also: Die Speicherbecken-Kapazität, die hier für rund eine Stunde AKW-Strom – Ersatz benötigt wird, macht den vollen Edersee in ca. 1 Stunde leer! Konnte es erst auch nicht glauben, aber Mathematik ist halt weitgehend unbestechlich!

    Nun werden, um Flauten und die unterschiedlichen jahreszeitlich bedingten Tag/Nacht Abläufe aufzufangen, Kapazitäten für min. 15 Tage benötigt.

    (wir merken uns bitte:1 Stunde = 1 ESE = 1 Edersee – Einheit).

    Wir brauchen also als mittleren Wert rund 360 ESE (15 Tage mal 24 Stunden) die neu zu errichten sind.

    Ohne, daß ich jetzt die unausweichlichen Wirkungsgradverluste durch Aggregate, Reibung in den Rohren durch die Pump- und auch Ablaßvorgänge und Verdunstung des Wassers mal in Zahlen ausdrücke, und die Frage stelle, was eigentlich geschieht, wenn ein russisches Schönwetterhoch 4-6 Wochen lang Windarmut und auch Niederschlagsarmut bringt, bedeutet das, daß Deutschland möglichst rasch 360 und mehr „Edersee-Einheiten“ benötigt, um ohne AKW so halbwegs stromsicher zu bleiben.

    Ach ja, das Wasser zur Erstbefüllung muß auch erst noch regnen! Das wären ein voller Edersee mit einem max. Inhalt von 200.000.000 m³, wie oben schon gesagt, plus 200 Mill. m³ mal 359 = 79 Milliarden m³ Wasser.
    Der Rhein hat in seiner Mündung zur Nordsee eine durchschnittliche Jahreswassereinspeisung lt. Wikipedia von 2.200m³/Sek. = das wären 69.379.200.000 m³ im Jahr. Er müßte demnach seine gesamte Wasserführung von ca. 13,5 Monaten in diese Speicherbecken abgeben, nur um sie einmal zu füllen.
    Jetzt ist es auch völlig Wurscht, ob das Wasser, wie hier nur zur Veranschaulichung mal angenommen, aus der Rheinmündung kommt oder ob es woanders herkommt. Fakt ist: Irgendwo wird es fehlen!! Es regnet bestimmt nicht deutlich häufiger in Deutschland, nur weil irgendwelche „Schwachmate mit dem IQ einer Schippe Bachsand“ plötzlich „Wasser marsch!“ schreien. Nein, ganz bestimmt nicht!

    So ein paar tausend Kilometerchen Kanäle und Rohrleitungen – teils tälerüberspannend – sind auch noch zu errichten.

    Allein die anhängigen Genehmigungsverfahren mit Einsprüchen, Klagen und Urteilen bis in die letzte Instanz dürften rund 10 Jahre dauern.

    Dann muss „nur“ noch gebaut werden. Für den Edersee brauchte man damals rund 5 Jahre.

    Natürlich sind wir heute in der Lage 360 „ESE“ in viel kürzerer Zeit zu errichten (Ironie off)!

    Wir halten bitte auch fest, daß die benötigten 360 „ESE“ in D genau 360.000 + 360.000 Speicherbecken für voll „oben“ oder für voll „unten“ bedeuten, also 720.000 von den Dingern mit der umfangreichen Infrastruktur gebaut werden müssten.

    Wir haben oben auch festgestellt, daß ein angenommenes Speicherbecken von 200×100 m² Fläche ein Fünfzigstel km² ist? Richtig?

    Wir teilen mal 720.000 Speicherbecken durch 50 und erhalten: 14.440 km² ohne die erforderliche Infrastruktur, wie Straßen, Überwachungswege, Pumpenhäuser, Trafos, und, und, und . . . .

    Insgesamt würde diese Zupflasterei rund die Fläche des Bundeslandes Hessen verbrauchen, wobei 2/3 allein auf die Wasserflächen der Speicherseen entfallen. Ich schätze mal, die Umsiedlungen des Braunkohlebergbaus waren und sind relativ unbedeutend gegenüber dem, was da kommen könnte.

    Interessant ist auch noch eine weitere Berechnung: Ein Speicherbecken erfordert 600 laufende Meter Damm. Sicherlich können auch Speicherbecken in natürlichen Tälern errichtet werden und würden dann weniger Damm-Meter „verbrauchen“. Nehmen wir mal an, dies würde in 50% aller Fälle tatsächlich zutreffen, erhalten wir „nur“ 360.000 mal 600m = 216.000 km Damm.

    Für Jogger sei angemerkt: Gut 4 mal rund um die Erde !!

    Vom Ausstieg aus der Kohlkraftwerktechnik haben wir bisher noch gar nicht gesprochen?!?!?

    Hatte ich die Frage nach gewissen Vollbekloppten aus Politik und Wirtschaft, aber auch nach Nachplapperern aus dem Volke, die uns nur verarschen wollen, oder nicht merken, wie sie verarscht werden, schon gestellt?

    Nein! Dann sei es hiermit nachgeholt.

    Wie war das nochmal mit der altbekannten Brennstoffzelle? Da haben wir doch wohl irgendwas ganz gründlich verpennt! Was im Auto und im U-Boot schon funktioniert, sollte als stationäre Großanlage doch kein technisches Problem darstellen??

    Vor Allem dann nicht, wenn so viel Geld reingepumpt wird, wie in den Solar- und Windspargel-Dummfug.

    Technisch vorhanden sind außerdem Filteranlagen für Kohle- oder Gaskraftwerke, die nahezu Atemluft erzeugen. Nachrüsten oder Einbau in neue Kraftwerke kosten im Gegensatz zum aufgeführten Schwachsinn nur „peanuts“, aber wirklich nur ganz kleine „peanuts“.

    Selbst dann, wenn mir nun einige „Reichsbedenkenträger mit Eichenlaub und Schwertern“ vorrechnen könnten, ein paar Hundert Becken weniger würden auch reichen oder man müsse die Becken vom Volumen halt jeweils 10 oder auch 100 mal größer bauen! Dann haben wir halt 70.000 größere oder 7.000 sehr große Becken oder eine Mischung X aus allen Varianten, weil halt nicht jede Beckengröße überall passt.

    Diese Wassermenge benötigt man natürlich auch dann, wenn man sie in einem einzigen Speicherbecken zusammenfassen würde/könnte.

    Es erscheint sogar fraglich, ob Norwegen 350 Fjorde in ESE Größe hätte, die geeignet wären, weil dieses Land geht bis zum Nordkap und noch ein Stückchen weiter und irgendwann nähern wir uns einer sehr frostigen Lage und wir wissen “Eis“ fließt zwar, aber für unsere angedachten Zwecke durchaus etwas zu langsam.

    Mir ist nur ein historischer Fall bekannt: „Ötzi“ muss Berner gewesen, denn er wurde von einem Gletscher überholt!
    O.K., das ist natürlich nur ein saudummer Scherz von mir, vergessen sie ihn bitte wieder.

    Vergessen wir nicht, daß die Fjorde selbst kaum vom Golfstrom dürchspült werden, sondern überwiegend Brackwasser und auch Süßwasser beinhalten, welches nun mal früher gefriert, als Salzwasser. Hier sind zusätzliche und nicht ganz billige Sicherheitseinrichtungen erforderlich.

    Weniger bekannt ist vielleicht, daß diese Fjorde teils stark besiedelt sind und zahlreiche landwirtschaftliche Gehöfte gerade an den dort fließenden Wasserläufen liegen. Heftige Umsiedlungsaktionen sind angesagt – die Norweger werden begeistert sein!

    Ja, ei der Daus! In Norwegen gibt es sogar auch in den Fjorden Naturschutzgebiete. Zahlreiche Fischtreppen rund um teils 70-100 mm hohe Dämme sind zu bauen.

    Und das schon zitierte HGÜ – Kabel müßte mal vorneweg 500 – 800 km im Meer verlegt werden. Oder glaubt jemand ernsthaft, daß die Dänen mit lustigen Überlandleitungen für unsere Idiotien einverstanden sind? Kostenlos natürlich!

    So entsteht eine Art Multi/Kulti des sichtbaren Schwachsinns eines Volkes, daß irgendwie noch immer nicht verstanden hat, daß „Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen“ schon häufiger kräftig in die Hose ging. Bei den Biogasanlagen (keine Angst, die laß ich mal aus) kann man sich, rein geruchsmäßig gesehen, davon einen direkten und nachhaltigen Eindruck verschaffen.

    Denken wir bitte auch an Ausfälle, Störfälle sowie Reparatur- und Wartungsarbeiten. Diese Zusatzkosten können nicht genau kalkuliert werden und ich habe sie deshalb auch nicht eingerechnet.

    Ein Endlager für im Sturm umgefallene Windspargel oder – eher wahrscheinlich – die im laufenden Betrieb den Geist aufgaben, oder im Sturm von Schiffen mit Maschinenschäden abgeräumt wurden, brauchen wir nicht, es sei denn, man läßt sie einfach liegen.

    Ein Zwischenlager mit Infrastruktur, Hochsee-Schwimmkranen und Landedocks brauchen wir schon eher, weil der Deutsche liebt seine Ordnung. Aber das läuft dann unter „Wertstofftrennung“.

    Allerdings rechne ich irgendwann mit teuren Demonstrationen, wenn die Norweger oder die Betreiber in Deutschland genauso die Preise weiter erhöhen, wie bisher. Natürlich ist daran dann nicht der Schwachsinn einer durch gewissenlose Politik systematisch verblödeten Bevölkerung, sondern nur der Stromproduzent schuld.

    Besonders belustigend finde ich auch den Gedanken, daß – sagen wir mal – ein paar Hundert von den Becken aus Platzmangel in bereits bestehende Naturschutzgebiete gebaut werden sollen und „Energie-Umweltschützer“ und ihre grünen AGW – Kollegen, die seit Jahren in mühsamer und aufopferungsvoller Handarbeit die üble CO²-Kontamination von den Blättern der letzen Bäume gewischt haben, sich gegenseitig an die Kehle springen!

    So, jetzt brauchen wir nur noch eine wichtige Sache in Angriff zu nehmen

    Nahezu die gesamte westliche Welt will diesen oder einen ähnlichen Schwachsinn. Wer rechnet diese Kosten mal durch? Vorsicht! Ich befürchte, man braucht einen 12-14 stelligen Taschenrechner!

    Ähmm . . . habe es mal grob überschlagen: 15-stellig wäre besser !!!

    Tja . und Sie haben wirklich alles aufmerksam gelesen, verfolgt und verstanden. . . . wirklich?
    Und Ihnen ist nicht aufgefallen, daß ich einen Riesenfehler gemacht habe?

    Auflösung: Durch die variable Fallhöhe der Wassersäule im oberen Becken ist die mögliche Stromproduktion auch entsprechend variabel!!

    Soll heißen, je geringer der Wasserstand im oberen Becken, desto geringer der Druck auf den Turbinen und damit deren max. mögliche Stromproduktion.

    Wir werden mindesten 2 mal so viel von den Ringwallspeichern lt. Dr. Popp benötigen, als dort angedacht (sorry, hat mit Denken eigentlich nix zu tun)! Ist für einen „Doktor“ nur zutiefst blamabel.

    Wir brauchen demnach für den Ersatz der AKW rund 15 von den Dingern und für den Ersatz aller Kraftwerke etwa 60 Stück! (MINDESTENS!).

    Diese Berechnung gilt übrigens im Prinzip für jede Ringwallspeichergröße !!

    Sie gilt auch dann, wenn wir z.B. den Bodensee auf die Zugspitze pumpen würden.

  82. @#29 S.Hader
    Inwieweit wird hier eigentlich geprüft, ob Realnamen angegeben werden?

    Kommentar:
    durch Echtzeit-Abfrage des Melderegisters. Was dachten SIe denn?
    mfG
    Admin

    Selten so gelacht, herrlich…

  83. Herr Gans,

    das lese ich erst jetzt. Tut mir leid, wenn man das, was ich sagen wollte, mißversteht.

    Mir ging es nur um die Behauptung 90% sind für EE.

    Die 99,9% für den Sozialismus sind in Ordnung? Kann ich bestätigen, war dabei. Das war aber eine Lüge. Die Zustimmung war alternativlos;-)

    Wenn ich jetzt sagen würde, wie im dritten Reich, will ich das auch nicht vergleichen.

  84. Vielen Dank Karl Karlauf,

    befürchte aber die Hirninsuffizienzen sind zu weit fortgeschritten, als das die verwirrte Bürgerschaft in Deutschland noch überblicken kann;-)

    Die erkennen aber sofort die Botschaft, wenn es heißt, „die Sonne schickt keine Rechnung“;-)

    Kannst du das so kurzfassen? 😉

  85. #28:

    „Würde es begrüßen, wenn Sie Ihr Copyright nicht mit aller Macht verfolgen würden ;-)“

    Das dürfte schwierig werden, dieses Copyright überhaupt durchzusetzen, weil wer ein bissel googelt, wird schnell feststellen, dass es noch ein „Copyright Wolfgang Sticher“ gibt. 😉

    @Admin: Inwieweit wird hier eigentlich geprüft, ob Realnamen angegeben werden?

  86. @#27: karl karlauf sagt:
    „….“

    Lieber karl karlauf,

    vielen Dank für Ihre wirklich göttlichen Beiträge, die dem Leser den ganzen Wahn der Ökoidioten vor Augen führen.
    Würde es begrüßen, wenn Sie Ihr Copyright nicht mit aller Macht verfolgen würden 😉

    mit freundlichen Grüßen

  87. Ringwallspeicher in der Theorie

    Copyright Karl Karlauf

    Wir schauen uns bitte die folgenden Links mal genauer an und lesen die Beschreibung.

    http://www.poppware.de/Ringwallspeicher/index.htm

    So auf den ersten Blick fällt mir auf:

    1. Eine hübsche Landschaft – aber wo sind die angesagten 2.000 Windspargel zu sehen?

    2. Solarzellen auf dem oberen See und auf dem Ringwall.

    3. Mehrere, wohl überwiegend touristisch genutzte Orte.

    Zu gewissen, dort angegeben Eckdaten:

    Abmessungen des oberen kreisrunden Speichersees:

    Durchmesser: 6000 m, Radius also 3.000 m², Ringwallhöhe und damit Wassertiefe des Speichers 220 m.

    Daraus folgt gemäß Windoof-Rechner:

    Speicherfläche: r²xpi = 28.269.000 m²

    Umfang, damit als auch Ringwall-Länge: 2pixr = 18.846 m

    Ringwallinhalt: pixr²h = 6.219.180.000 m³

    Wird der Ringwall gefüllt, sinkt der Wasserstand im Vorratsbecken um 20 m.

    Ich halte weiterhin fest:

    1. Der Kölner Dom ist lt. Wikipedia aufgerundet 158 m hoch, der Ringwallspeicher-Damm käme demnach 62 m höher + vielleicht zusätzliche 5 m Dammkrone über der max. Wasserlinie + (Achtung: 20 m Wasserstandsunterschied zwischen Max- und Mininimalwasserstand + der Resttiefe des Vorratssees und einer mir unbekannten zusätzlichen Fundamenttiefe. Wir wollen ja auch hier erdbebensicher bis rund 6,3 bauen, gelle?

    Ich gehe daher mal davon aus, daß der Ringwallspeicher von der Fundamentsohle bis Dammkrone mindestens 300 m, also 80 m höher wird, als hier so beschaulich angegeben.

    Ein Ringwall, wie hier beschreiben, ist aber technisch gesehen etwas ganz anderes, als eine Staumauer.
    Er ist z.B. hauptsächlich aus Erdaushub, der ja bei der Anlage des künstlichen Speichersees reichlich anfällt, erstellt. Natürlich wird lt. Statik mit Steinen, etc., etc. verstärkt, weil so ein Ringwall erhält einen Teil seiner Stabilität auch durch sein Gewicht pro m³.

    Mauerbauweise

    Schauen wir uns zuerst mal so einen durchschnittlichen Grundriß einer 0815 – Staumauer, die Ihre Stabilität hinreichend bewiesen hat, mal an:

    Mein Lieblingsbeispiel – der Edersee:

    Dicke an der Sohle: 36 m

    Dto. an der Krone: 6 m

    Höhe: 47 m

    Wir haben hiermit einen durchschnittlichen Dickenzuwachs der Mauer von 1m pro 1,7m Höhenzuwachs!

    Dies würde für unseren Ringwall – wäre er gebaut wie eine Staumauer – eine Dicke an der Sohle von rund: 300m mal 1,7 = 510 m ergeben. Vielleicht würde man auch 500 m schaffen, da die verwendeten Werkstoffe heute sicher etwas besser sein dürften, als zu Kaisers Zeiten.

    Von einer solchen Staumauer ist aber nirgendwo die Rede !!

    Wir erinnern uns auch: Jede größere Staumauer hat eine Krümmung gegen den Wasserdruck des Staus!! (Extrembeispiel: Hooverdamm in USA)

    Hier haben wir das Gegenteil !!

    Wer im Biologieunterricht aufgepasst hat, wird sich erinnern, daß die Evolution u. A. die Eiform „erfand“, um von innen heraus die Schale leichter zu knacken. Für ein kreisrundes „Ei“ gilt das übrigens auch!

    So jetzt bleibt nur noch zu klären, was das hier eigentlich werden soll?

    Wie hoch muss hier – also bei einem Erdwall – die Dickenzunahme pro Höhenmeter werden?

    Ich weiß es nicht – ich weiß nur, mit 1m Dickennahme pro 1,7m Höhenzunahme wird das bestimmt nix.

    Es wird möglicherweise einen Ringwall ergeben, der an der Sohle deutlich über 1000m dick wird?

    Da dieser Ringwall auch nach innen nicht senkrecht, sondern in einem Winkel X abfallen muss, stimmt der angedachte Beckeninhalt ebenfalls nicht.

    Rechnen wir mal ein bischen weiter! Es wird noch spannend !!

    Wir rechnen nur mal mit einer Stein/Betonmauer, da wir hier von einigermaßen bekannten Werten ausgehen können:

    1. Ich schätze mal, die Dammkrone muss mindestens 10 m breit werden, damit auch schwere Wartungsfahrzeuge, wie Autokrane und Schwerlast-LKW sie befahren und darauf auch sicher abgestellt werden können.

    2. Wir erhalten als zu bewegende und somit zu verbauende Masse einmal:

    300m x10 m x 18.846 = 56.538.600 m³ für den „Ringquader“ unter der 10m breiten Krone.

    + je 2 x 245 m Sohlenbreite x 300 m Höhe x Umfang = 2.770.312.00 m³

    Ergibt: 2.826.900.000 m³ ( in Worten: 2 Milliarden, 826 Millionen und 900 Tausend m³ Stein/Betonmauer ) !!

    Man könnte auch sagen:

    gut 1.085 mal die Cheops-Pyramide!! Pro Ringwallmauer bei Stein/Betonbauweise.

    Wie das jetzt bei einem Erdwall aussieht?
    Das ist sicher eine Aufgabe für einen absoluten Facharchitekten/-statiker.

    Der angegeben Wasserinhalt würde sich übrigens durch das auch nach innen vorhandene Abfallen der Staumauer um 245 x 300 x 18.846 = 1.385.181.000 m² verringern und somit nur

    noch: 4.826.619.000 m³ Wasserinhalt haben

    Immerhin entspricht das ungefähr der 24 – fachen Wassermenge des Edersee bei Vollstau.

    6-7 von den Dingern werden gebraucht um die Jahresdurchschnittsleistung unserer AKW zu ersetzen?

    OK. von denen sind meist 2-3 abgeschaltet Und die genannten 6-7 Ringwallanlagen werden auch irgendwann nicht alle laufen können, sagen wir also 8 werden sicher gebraucht.

    Damit werden rund 200 Ederseefüllungen nur für die Erstbefüllungen benötigt.
    Verdunstungen nicht mit eingerechnet !!

    Das wäre der gesamte jahresdurchnittliche Wassereinlauf des Rhein in die Nordsee von rund 8 Monaten !!

    Wo immer die – je nach Lage dieser Ringwallspeicher herkommen – der Umgebung werden sie fehlen. Oder glaubt jemand ernsthaft, es würde plötzlich deutlich mehr regnen, nur weil einige „Vollbolzen“ mit dem IQ einer Schippe Bachsand „Wasser marsch“ schreien?

    Wichtige Fragen:

    1. Da wohl keineswegs alle dieser Speicher in bereits bestehende Gewässer „integriert“ werden können, sondern wohl überwiegend komplett neu erstellt werden müssen, wo kommt eigentlich dann das Wasser der unteren Vorratsseen her?
    2. Um nur einen davon zu füllen, wird mindestens die dreifache Wassermenge seines Speicherbeckens benötigt. Für jede komplett zu befüllende Einheit wird daher so rund gut 24 Monate lang die durchschnittliche Wassermenge der Rheinmündung benötigt. Wo soll das bitte herkommen? Siehe Stichwort „Vollbolzen“ oben!

    3. Die Speicherbecken müssen auch befüllt werden, (Erstbefüllung) und Wasser fließt ganz selten von allein bergauf, ja, ja, ja ! Machen wir da ne Eimerkette mit H4-Opfern oder wo soll der Strom dafür herkommen? Von den ersten Windspargeln, die dort errichtet werden?
    Und dieser Strom kostet nix? Und dieser Strom fehlt nicht woanders im Netz? Nee?

    Will man von AKW weg – und dafür mag es durchaus gewichtige Argumente geben, die weniger in der Betriebssicherheit der Anlagen selbst, sondern viel eher in der Blödheit des Bedienpersonals, der Kontrolleure, Behörden und/oder mit Problemen der sicheren Entsorgung zu tun haben mögen – sollte man, nicht noch zusätzlich den Oberdummfug mit der angeblichen CO²-Gefahr beschwören und von völlig verantwortungsloser Verpressung von CO² aus Kohle- oder GasKW in tiefen Gesteinsschichten labern.

    Wer sich schon wg. der Möglichkeit, daß Radioaktivität aus 6-800 m tiefen Salzstöcken austreten könnte, in die Hose macht, sollte in Angesicht der wesentlich realeren Gefahr bei gasförmigen Stoffen, die bei unvorhergesehenem Austritt katastrophale Vergiftungen auslösen, einfach nur die dumme Klappe halten.

    Da ist die Betriebsunsicherheit bereits in der Planung der Anlage selbst begründet.

    So verblassen weitere Fragen zu „schmückendem Beiwerk“:

    4. Wer will eigentlich in unmittelbarer Nähe von 2.000 Windspargeln Urlaub machen?
    Menschen, die die Geräuschkulisse kennen, wohl kaum.

    5. Wie sollen die Solarzellen auf dem See und auch im unmittelbaren Ringwallbereich gewartet, repariert, ausgetauscht und gereinigt werden. Schneit es eigentlich nie, haben wir niemals eine Vereisung?

    6. Wieviel Menschen sollen oder müssen für diese Baumaßnahmen umgesiedelt werden?

    7. Wieviel Jahre wird es dauern, bis solche Monster juristisch durch alle Instanzen „gegangen“ sind?

    Ringwallspeicher Teil II

    Nun ist dem Verfasser dieser „überirdischen“ Nasszelle doch tatsächlich irgendwann aufgefallen, daß das angedachte Wasser zur Erstbefüllung irgendwo herkommen muss und keineswegs quasi durch eine „Art göttliche Eingebung“ vom Himmel fällt.

    Halten wir uns fest, damit wir vor Lachen nicht vom Stuhl kippen: er schlägt doch tatsächlich vor, Pipelines für Wasser zu verlegen!! Wenn wir das in letzter Konsequenz – er spricht von 30 Speichereinheiten, um den gesamten Strombedarf Deutschland zuverlässig zu decken – durchdenken, müssten durch diese Pipelines für rund 60 lange Jahre die komplette Rheinmündungsmenge/Jahr eingespeist werden. Tolle Aussichten??!!

    Wieviele Tausend Kilometer Röhrchen brauchts denn so, Häh?

    Stellen wir uns mal vor, welchen Durchmesser so ein Rohr haben muss, damit in 2 Jahren die Rheinmündungsmenge für nur eine Einheit fließen kann.

    Ach so – peinlich, peinlich: Ne Mündung ist ja meist so ganz weit unten und Wasser fließt ja so verdammt selten von ganz allein bergauf.
    So ein Schitt aber auch!

    Da braucht es ja noch das eine oder andere Pümpchen. Das kostet allerdings fast nix, geht auch nie kaputt und braucht auch nicht so viel Strom. (Ironie off).

    Auch und gerade hier bleibt die Frage – woher soll es denn kommen – völlig ungeklärt!

    Im Gegenteil: Unser geniale Architekt geht ja von einer rapiden Globalen Erwärmung aus und spricht in diesem Zusammenhang von CO²-Verpressung.

    Gerade dann würden Wasserverdunstung und Wasserverbrauch rapide ansteigen.

    Wie so oft, reichen auch hier die 4 Grundrechenarten und Mathematikkenntnisse Ende Grundschule/Anfang Hauptschule, um irre Konstrukte von Leuten, die Abi machten, sicher auch studierten und sogar den Doktor machten, als wirren Dummfug zu entlarven.

    Wie sagte neulich ein Bekannter von mir so treffend? „Verarschen kann ich mich selbst!“

    Übrigens: Habe auch mal Abi gemacht und studiert und zum Doktor hat es nicht gereicht!

    Ich habe halt nur in der Schule hier und da aufgepasst oder auch aufpassen müssen (strenger Lehrer). *Griens*

    Tja . und Sie haben wirklich alles aufmerksam gelesen, verfolgt und verstanden. . . . wirklich?
    Und Ihnen ist nicht aufgefallen, daß ich einen Riesenfehler gemacht habe?

    Auflösung: Durch die variable Fallhöhe der Wassersäule im oberen Becken ist die mögliche Stromproduktion auch entsprechend variabel!!

    Soll heißen, je geringer der Wasserstand im oberen Becken, desto geringer der Druck auf den Turbinen und damit deren max. mögliche Stromproduktion.

    Wir werden mindesten 2 mal so viel von den Ringwallspeichern lt. Dr. Popp benötigen, als dort angedacht (sorry, hat mit Denken eigentlich nix zu tun)! Ist für einen „Doktor“ nur zutiefst blamabel.

    Wir brauchen demnach für den Ersatz der AKW rund 15 von den Dingern und für den Ersatz aller Kraftwerke etwa 60 Stück! (MINDESTENS!).

    Diese Berechnung gilt übrigens im Prinzip für jede Ringwallspeichergröße !!

    Sie gilt auch dann, wenn wir z.B. den Bodensee auf die Zugspitze pumpen würden.

  88. #22 Herr Ruckeshausen

    kenne das als Bauing.

    Irgendein Depp wurstelt aus Larifari eine Plastitüte unter den Bauschutt und schon haben sie Restmüll. Und da der Bauschutt so viel wiegt ist es eben teuer.
    Allerdings sind 144 €/to ja noch zivil.
    Schon vor 15 Jahren hat man 400 Mark/to gezahlt.

    Aktuell habe ich aber keine Vergleiche mehr.

  89. @W.Rassbach #18
    Admin.
    bezüglich der „Rassenhygiene“ fühlen sich hier zurecht einige Leser auf den Schlips getreten, insbesondere dann, wenn die diesbezügliche Reklamation zensiert wird.

  90. #23: ioeides,
    der Verdacht liegt nahe, nicht nur bei Frau Merkel, dass es sich bei dem Wendemanöver der Energiepolitik nicht um eine Frage von inhaltlicher Überzeugung handelt, denn in der Situation in Deutschland hat sie objektiv NICHTS geändert, sondern um eine Handlung reiner „Machtpolitik“,
    also das „Schielen“ nach der vermeintlichen Wählermehrheit.

    Überzeugungsloser Populismus, der sich wohl sicher rächen wird, denn die ökonomischen Konsequenzen schaden ganz sicher dem Land, das zu schützen Sie ja geschworen hat.

    mfG

  91. Wieso scheinen eigentlich alle zu glauben, dass Frau Merkel naturwissenschaftlich denkt, bloß weil sie eine Promotionsarbeit in Physik geschrieben hat?
    Ich habe in meiner 41-jährigen Berufstätigkeit mehr als einen promovierten Natur- oder Ingenieurwissenschaftler kennen gelernt, der(die) zu strukturiertem Denken und zum Verständnis komplexer Zusammenhänge außerhalb des eigenen winzigen Arbeitsgebietes nicht in der Lage war und oft nicht einmal das eigene Leben ohne Anleitung von außen organisieren konnte.
    Vielleicht hat sich Frau Merkel ja der Politik zugewandt, weil sie ihre naturwissenschaftlichen Defizite erkannt hat.

  92. Lasset uns Müll trennen.

    Grüne Sklaverei gerade selbst erlebt.

    Mein Bad wird neu gemacht, ebenerdige Dusche etc.
    Alles muss raus, Estrich und Rigipsplatten etc.
    Bestellung eines Abfallcontainers mit folgender Auskunft:
    Bauschutt 34,–/Tonne; Restmüll 144,–/Tonne.
    Ach und die Styroporabfälle einfach rauslesen und am besten in gelbe Säcke stecken, ist zwar nicht erlaubt da keine Verpackung aber das machen alle.
    Der Handwerker trennt nun den Styroporabfall vom Bauschutt und steckt ihn in einen grossen Abfallsack. Abends dann verteile ich den Styroporabfall in 19 gelbe Säcke! Der Rest landet in den Abfallcontainer als Bauschutt und wird abgeholt. Die gelben Säcke werden auch anstandslos mitgenommen.

    Eine Woche später kommt die Rechnung: Entsorgung 1,2 Tonnen Restmüll zu 144,–/Tonne. Anruf beim Entsorgungsunternehen: Das war doch Bauschutt, kein Styropor nur Beton und Rigips.
    Antwort vom Unternehmen: Am Rigips war die Pappe noch dran, somit Restmüll und kein Bauschutt.

    Kann denn Schwachsinn Sünde sein? Nein im grünen Deutschland ist Schwachsinn in Form von Ökologismus Staatsreligion.

  93. Onkel Heinz,

    das habe ich vorhin bei Speicher im Bürgerdialog geschrieben, und es kam durch!

    Der Tankspeicher
    Lieber Hubspeicher,

    gute Idee, da liegt nur noch der Ringwallspeicher drüber.
    1ha großer Hohlkörper bringt 522MWh. Da würden doch schon knapp 200000 Stück für 100 TWh reichen. Unsere Badeseen wären dann Gezeitengewässer , wo noch Gezeitenkraftwerke errichtet werden könnte, mit deren Strom könnten wir die Solaranlagen nachts beleuchten oder die Tanks wieder leer pumpen;-)

    Ich empfehle noch Biogas betriebene Atomeisbrecher für den Winter, falls es mal wieder kalt wird;-)

    Das isses, ich habe das intellektuelle Niveau getroffen, Manche meiner Beiträge wurden tagelang beraten und erst dann veröffentlicht;-)

  94. Lieber Gerd Stender

    Was haben Klima-Hyperventilierer, NIE- Fanatiker, Kommunisten und Veganer gemeinsam?

    Völlige Abwesenheit von Humor.

    Ick freu mir, Ihr Kollektiv dahingehend unterhalten zu haben, das diesen Menschen wenigstens einmal am Tach das Lachen ein paar Runzeln auf die glatte Gesichtshaut gezaubert hat.

    Habe die Ehre und Sonne im Herzen.

    Onkel Heinz on Tour

  95. Das mehrfach ausgezeichnete „Kollektiv der sozialistischen Arbeit“ des Meinungsforschungsinstitutes Hopp&Ex, kann der Staats- und Parteiführung voller stolz verkünden, das 106 % der befragten Bürger der erneuerbaren Energiewende zu 99,98 % zustimmen.
    Die einzige Gegenstimme ist leider ein Tag nach der Befragung verstorben worden, so das sich diese kleine Diskrepanz nun auch erledigt hat.

    Diese überragende Ergebnis zeugt von der vorrausschauenden weisen Bildungspolitik der ökologischen Einheitspartei Deutschlands (ÖD), der dauerhaften Solidarität mit den unterdrückten Eisbären aller Länder und vor allem der standhaften Arbeit unserer ökosozialistischen Forscher in aller Welt.

    Den Ökologismus in seinem Lauf, hält weder RWE noch EON auf.

    Grüne Wiese (ersatzweise…Rot Front), Genossin Merkel.

    PS. Ohne Galgenhumor ist die Gegenwart nur noch mit unmengen Alkohol zu ertragen, und den will man uns ja auch noch vorenthalten.

    Mit ökologischen Gruß, untertänigst, stromsparend und Gemüse kauend.
    Ihr Heinz Eng

  96. Herr Seifert,

    auch viel;-)

    Wußten Sie ,dass schon mal behauptet wurde, dass alle Deutschen für Rassenhygiene sind? oder 99,9% an den Sieg des Sozialismus in einem kleinen Teil Deutschlands glauben sollten?

    Sind dann 90% der Deutschen desinformiert?

    Wußten Sie dass norwegische PSW eine Lüge sind?
    Batterien dezentral dto.?
    Windgas dto.?

  97. Das schlimme an der Merkel-CDU ist, dass sich diese den Grünen geöffnet und zugewandt hat. Die Merkel-CDU hat nichts mehr mit der Vorgänger-CDU gemein. Die jetzige CDU hat jegliche Werte über Bord geworfen. Diese CDU ist unzuverlässig, wankelmütig und zur getriebene Partei verkommen. Diese CDU/CSU und die FDP haben keine Wurzeln mehr. Diese Parteien haben kein Profil und Standhaftigkeit mehr. Diese Partein sind den Medien und den Ökosozialisten in unserem Land hörig geworden! Merkel und Co. haben in ihrer Regierungszeit das Thema Klimawandel, C02, Kernkraftangst, erneuerbare Energien, Bildungsverblödung durch Gleichmacherei, ausufernde Subventionen in erneuerbare Energien und unwirtschaftliche Euroländer usw. viel zu viel Lauf gelassen. Frau Merkel und Co. haben sich vergaloppiert. Im besten Falle „ohne Absicht“ im schlimmsten Falle „mit voller Absicht“!
    Fr. Merkel setzt auf kurfristige „Überlebens“erfolge auf kosten unserer nächsten Genration. Sie wird einen gigantischen Schuldenberg hinterlassen. Sie wird eine unzuverlässig (löchrige) und teuere Energieinfrastruktur hinterlassen. Sie wird die Allgemein-offene Bidlung in Deutschland abschaffen und durch eine Grüne-Porpagandabildung ersetzen. Sie wird sich weiterhin den Medien und damit kleinen Minderheitsgruppen unterwerfen und die Werte und Wurzel der CDU weiter zerstören.
    Frau Merkel ist zu einer grünen Träumerin verkommen. Nachhaltiges wirtschaften ist für diese Frau ein Fremdwort. Ohne staatliche Subventionen läuft in Deutschland nichts mehr. Die Eigendynamik unserer Volkswirtschaft ist zum Erliegen gekommen. Die Wertschöpfung wird sich mehr und mehr ins Ausland verlagern und Deutschland zu einem „alten Greis“ mit schwindenter Wirtschaftskraft (Industrie) mutieren.

  98. Es sei „immer wieder“ daran erinnert, dass Frau Merkel mit ihrem Klimafolgenforscher Schellnhuber
    dieses ganze Szenario eingefädelt hat, was zwischenzeitlich auf 598 Seiten bis ins kleinste Detail vom UBA jede Kreisverwaltung zur Aufforderung bis 2050 „Klimaneutral“ zu werden, erhalten hat. Dies schließt natürlich die Energiewende mit ein !
    Frau Merkel war es auch die 2007 das 700Seiten Dokument von Nicholas Stern an die anderen Staats- und Regierungschefs übermittelt hat, dessen Inhalt den genauen Ablaufplan für eine öko(sozialistische) Welt vorgibt.
    „Bezahlen müssen dies alles die „Bauern“ wie es besonders feinfühlig“ ausgedrückt wurde, wenn man über einen Kostenfaktor von 7-10 Billionen
    Euro spricht! Das ist in Kurzform der Hintergrund für die ganze Misere !
    Sehr gut Umsätze macht übrigens die Münchner Rückversicherung, wie sie früher einmal hieß in der „Dritten Welt“ mit sog. Miniversicherungen gegen den Klimawandel !
    Keine „S..“ stört sich letztlich an der Widerlegung durch wirkliche Wissenschaftler !
    „Voller Energie“

    Erich Richter

  99. „Die Antwort ist natürlich nicht eine Damaszener Konversion zu erneuerbarer Energie, sondern sie liegt in der modernen politischen Dynamik, die es kleinen Parteien erlaubt, einen unverhältnismäßigen Einfluss auf nationale politische Schlüsselmaßnahmen auszuüben. “

    Dazu ein hochinteressanter Artikel von Prof. Kepplinger, der die Verquickung der Medien in die Machenschaften der „Grünen“ erläutert:
    http://tinyurl.com/64o85zq
    Das ist ein Scan des Focus 21/2011 S.54

  100. @W.Rassbach

    Was halten Sie von Demokratie?

    Viel: ca. 90 % der Deutschen wollen eine Energiewende hin zu EE!

    Was halten Sie von Demokratie?

  101. @Thorsten
    Du solltest besser nicht alles glauben, was beim PIK erscheint, entweder ist es Geschwafel, fast eine Lüge, Blödsinn allemal
    Der „Times Atlas“ in Sachen Grönland istgewiesenermaßen ein Märchen, Ausdehnung und Dicke wurden schlicht und ergreifend verwechselt.

  102. #6 lieber Herr Eng,

    spritziger Kommentar. Er macht gerade im Kollegen- und Freundeskreis unter Erzeugung heftigen Gelächters die Runde Da kann mal sehen, wie verkniffen sich die AGW-Kommune dagegen ausnimmt.
    Die haben nichts mehr zu lachen!

    Gruss GS

  103. @Herr Rassbach

    Nich uffregen, unser Team-Thorsten ist schon bei R-E berühmt dafür, mit Endlosgesabbel den Thread tot zu quatschen, nicht mal die eigenen Links zu lesen, ständig zu vergessen was er gestern geschrieben hat und ansonsten auf konkrete Fragen sehr wenig Antworten zu haben.

    Als argumentativer Gegner ein Leichtgewicht und aus diesen Grunde schneller zu widerlegen als Sabrina Ihre vorgefertigten Texte bei EIKE hineinkopieren kann.

    Mir deucht, dem Team is es bei R-E zu langweilig geworden, oder der Auftraggeber zahlt aufgrund geringen Leserinteresses nicht mehr so gut.

    Na egal, Onkel Heinz hat ein Auge drauf.

    MfG
    Heinz Eng

  104. Lieber Herr Limburg.

    Die Stimmung kippt nicht nur im Norden, nein auch in der Lausitz.
    Windräder, soweit das Auge reicht, aggressive Windlobbyisten, die ihre Bestechungsgelder als dörfliche Zuwendungen für den Kindergarten tarnen, Dörfer die sich in Landbesitzer mit und ohne Windrad spalten, Biosphärenreservate die von WKA umzingelt sind, Netzbetreiber die sich inzwischen als „Entsorger“ sehen, ick könnte da noch tausende von Einzelbeispielen nennen.

    Wenn man bedenkt, das zu den noch zu bauenden EE-Monsteranlagen noch gewaltigere Monsterspeicher dazu klatschen muss, wenn die Wildschweine schon garnet mehr wissen welches Maisfeld leckerer schmeckt, dann kann man erahnen, wie unsere Energiezukunft demnächst aussehen wird.

    Ein von der Industrie entvölkerter Landstrich und Großstädte mit dauernden Stromsperren wie Nordkorea, wer es sich leisten kann ist ausgewandert, der Rest geht wie im Mittelalter Frohnarbeit auf den Acker ableisten.

    Sie meinen, ich schildere zu drastisch……….nein, ich untertreibe sogar noch etwas.
    Ein Schellnhuber und Rahmstorf werden dann sicher irgendwo eine ausländische Unität als neuen Arbeitsplatz bekommen und wir werden unser kümmerliches Lebensende in einem verarmten Agrarstaat fristen müssen.

    Aus diesen Grunde ist die Arbeit die EIKE leistet auf keinen Fall zu unterschätzen, verbeamtete Grüne werden erst aufwachen, wenn sie als Staatsdiener aus dem Staatsdienst fliegen, aus finanziellen Gründen wie derzeit in Griechenland angedacht.

    Wo die Stromversorgung als Lebensader gilt, ist die Schwerindustrie das Rückrat einer Nation, zerstört man beide, wird aus einer Industrienation ein bettelarmer Staat.

    MfG
    Heinz Eng

  105. Herr Eng,

    es ist zum Verzweifeln, das habe ich alles schon erlebt nicht in grün sondern in rot;-)

    Als der gute BGeller mir vom gesetzmäßigen Sieg des Sozialismus erzählte;-)

    Heute erzählte mir ein Nachbar, er ist Prüfingenieur Kfz., vom Niedergang des Kat Herstellers GAT, weil sich der Chef weigerte 150000 an die DUH zu „spenden“. Sie wurden insolvent geschrieben.Kann das wahr sein?
    Das würde ja bedeuten, was greenpeace mit Shell machte ,könnten deutsche NGOs mit kleinen Betrieben machen.Schutzgelderpressung durch NGOs? Jetzt wundert mich auch nicht mehr, dass jede Firma sich eine grüne Umweltschutzfibel zulegt , um ihre guten Umweltabsichten beweisen zu können.

    Was hat sich die Frau Schavan für Experten an Land gezogen. Welcher normaler Mensch macht ein Experiment mit einem Industrieland, ohne einen Speicher.

    Norwegen eine unfassbare Lüge
    Batterien dto.
    200TWh ins Gasnetz einspeisen, eine Lüge-oder wir müssen erfrieren.

    Heizen wir bald mit Holz,Dung und Holzkohle? 😉

    Ich denke, die spinnen die Römer, eh die grünen;-)

    Bis jetzt finanzieren sie diesen Unsinn mit unserem Geld. Vielleicht soll ja nur die Kohle der Investoren vernichtet werden und wir sollen nicht frieren, nur den materiellen Anreiz finanzieren?
    ( Ich meine die 5 Bill. Spareinlagen der Deutschen)
    KOhle wird ja noch zugebaut und GUD wollen sie auch, den Anreiz für die Investoren sollen wir dann auch noch zahlen, weil die sonst nur mit Verlust fahren;-)
    Jetzt fällt es mir wieder ein, das hieß materielle Stimulation in der DDR;-)

    Am Ende der Wende wird kein einziges fossiles KW weg sein, im Gegenteil,wir ersetzen die KKW durch Gas, Kohle und Scheiße KW, den Schrott auf den Wiesen und Dächern haben wir umsonst;-)

  106. @Rassbach
    Deutschland erstickt gerade sein seiner eigenen „Additions-Lüge“.
    Das BUM protzt derzeit mit 20% EE Strom für das Jahr 2010 rum, addierte Zufallsströmlinge die irgendetwas suggerieren sollen, wieviel wir davon zu negativen Preisen ins Ausland verschleudern mussten, steht bei der tollen EE-Erfolgsstory nämlich nicht.

    Seit mindestens 10 Jahren überschütten uns diverse Öko-Institute, das BUM, das UBA, das DLR mit 100% EE-Machbarkeitsstudien, die Medien und Politik übernehmen diesen Mist zumeist ungeprüft und das Volk glaubt am Ende diesen Schrott auch noch.
    Die EE-Lobby hätte noch ein paar Jahre munter weiter wursteln können…..wenn nicht plötzlich und unerwartet in Japan das Meer zu Besuch gekommen wäre.

    NGO-Geschrei auf allen Kanälen, wann endlich der erste Verstrahlte aus den Latschen kippt (obwohl da mehr als 10.000 Menschen ersoffen oder erschlagen worden sind vom Tsunami) und anschließend Muttis Kurzschluss (????) mit dem überhasteten Atomausstieg, nun gucken se plötzlich dumm aus der Wäsche.

    Netzausbau, lächerliche 90 Km, Speicherausbau….nix, nada, erste mickrige Pilotanlagen die 2013 anlaufen sollen, die vielbeschworene EE-Infrastruktur ist nicht da.

    Dank Liberalisierung der Strommärkte werden entgegen der EE-Zukunftsvision auch noch die Netzbetreiber geknebelt und totreguliert, die Typen die eigentlich die grüne Stromvision in die Praxis umsetzen sollten.

    Kein einziges Kuhdorf in Deutschland hat bisher den Eigenversuch gestartet, sich unabhängig vom öffentlichen Netz allein mit EE Strom zu machen und die 1-2 Ausnahmen funktionieren ausschließlich nur mit Biomasse, die wollen von ihren Miefquirlen auf dem eigenen Acker auch nix wissen.

    Deutschland wagt ein Großexperiment das bisher nicht mal im Maßstab 1:100.000 versuchsweise getestet wurde (komme mir jetzt keiner mit dem virtuellen Kraftwerk), hängt schon jetzt an ausländischen Stromimporten, obwohl die vertikale Last immer noch unten rumgurkt und zittert schon vor dem nächsten Winter.

    Weil ja die deutsche Angst vor ionisierter Strahlung noch nicht genug ist, fürchten wir uns auch noch vor Spurengase, die ja unser Planet zum Kochen bringen könnten, also machen wir unsere tollen Kohlekraftwerke als 2. Standbein auch noch so nebenbei platt.

    Bürgerdialog des Bildungsministeriums…….ist eine lächerliche Farce ohne Gleichen, man gucke sich nur die Vita der einzelnen Experten an.
    Tja, Zensur vom Feinsten und erst kürzlich stellte sich heraus, das der Hauptmoderator zur GAL gehört und wohl in einen Landtag eingezogen ist.

    Wat meinen Sie, ob nach 3 stromlosen Tagen bei Aussentemperaturen von unter 10 Grad Minus, immer noch 80 % der Deutschen so begeistert sind von der grünen Energierevolution?

    Ich glaube eher nicht.

    Warme Decken, Taschenlampen, Kerzen, Nahrungsmittelreserven, stromunabhängige Kochmöglichenkeiten……..ich habe jedenfalls schon mal vorgesort, und dat gaaaaanz nachhaltig. 🙂

    MfG
    Heinz Eng

  107. Herr Seifert,
    „Sie müssen nicht alles glauben, was Axel Bojanowski schreibt…“

    an Ihren Links sehe ich, Axel war schon immer gut und kritisch und hat das Geschwafel schon nicht geglaubt, als ich das noch gar nicht wahrgenommen habe;-)

    Meinen Sie, die haben die braunen Flecken vergessen weiß zu machen?

    Hören Sie sich doch mal diesen Beitrag aus „Die lange Nacht des Klimas“ an.

    Lohnt sich;-) Feinste sozialistisch-transformatorische Comedy;-)

    http://tinyurl.com/37ncnhq

    Das macht einen aber doch Angst, wenn unsere Bundeskanzlerin auf diesen Professor hört?

    „man kann ganz einfach ausrechnen, dass bei 2° Erwärmung die Himalaya Gletscher in 30-40 Jahren verschwunden sind…“ (am Ende)

    „in Amerika haben sie nicht einen Volkskongreß, dem die Regierung sagen kann, für was er stimmen soll…“ ca.5.min.)

    „in Europa haben wir(wer ist wir?)die Medien intellektuell im Griff, in den USA nicht…“ (ca.5.min.)

    Was halten Sie von Demokratie? Oder haben Sie Lust auf die große Transformation ala Schellnhuber mit grünökologischen Leitplanken und dem gestaltenden Staat?

  108. vielleicht konnte merkel nicht anders.
    deutschland ist nun zu groß…
    gab es die alternative: schrumpft – oder wir
    amputieren.

    eike hat evtl. recht, aber alle diese fragen
    sind nicht technisch/wiss. oder wahltaktischer natur, sondern ökonomisch/politische fragen auf leben und tod.

  109. Kann denn überhaupt noch einer den Zustand unserer Demokratie deuten?

    Ich habe das Gefühl, die Medien haben es in der Hand jegliches Gefühl der vorherrschenden Meinung in Deutschland zu erzeugen, je nachdem welche NGOs ans Mikrofon gelassen werden.

    Da hat schwarzgelb Angst vor den propagandistischen Reden der IPPNW bekommen. Das war ein Festival der fröhlichen Verwechslung von mikro und milli Sievert. Das mußte Angst erzeugen und Strahlentote waren auch versprochen worden.Frau Illner sagte dann auch zu Herrn Sinn „aber sie werden noch sterben“

    Bei mir entstand auch Angst, nicht vor Strahlen, mehr vor diesen Ärzten, wenn ich mal auf eine richtig dosierte Spritze angewiesen wäre.

    Das Schlagwort ist jetzt deliberative Überprüfung durch Experten, das Volk wird nicht gefragt. Wenn in BW 25% grün wählen bei 55% Wahlbeteiligung bekommt schwarzgelb schon einen septischen Schock. Im Bürgerdialog der Frau Schavan lese ich bei den Experten 80% sind für Ausstieg aus der Kernenergie.

    Richtiger wäre die Behauptung 80% der Bevölkerung sind desinformiert und wissen nicht mehr, was sie glauben sollen.

    Diese Experten im Bürgerdialog zur Energiewende zitieren seitenlang greenpeace-energie. Da muß man doch Angst bekommen ?

    Wer bestimmt nun demokratische Entscheidungen , unsere Abgeordneten oder die von uns mitgeförderten NGOs, per deliberativer Zwangsmeinung?

  110. Frau Merkel von aller Schuld an dieser Entwicklung frei zu sprechen finde ich grundlegend falsch . Sie traegt genau so viel Schuld wie all die Anderen die aus Karriere Gruenden aus finaziellen oder politischen Ueberlegungen alles abnicken . Wir brauchen mehr Menschen die Charakter haben die den Mund aufmachen wenn es gegen ihre Ueberzeugung geht und gegebenenfalls auch zurueck treten .

    Zivilcourage eben .

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