ARD Sender rbb verweigert Dialog über einseitige Klimaberichterstattung!

Im 25.5.2011. brachte das lokale rbb (Rundfunk Berlin Brandenburg) Inforadio ein Interview mit dem AWI (Alfred Wegener Institut) Forscher Dr. Fahrbach hier) über die Ergebnisse seiner Reise in die antarktischen Gewässer. Den Pressemitteilungen zufolge war es dem Team um Dr. Fahrbach gelungen, eine Erwärmung der antarktischen Gewässer um ganze 6/100 ° C festzustellen. Wie die Forscher das angestellt haben, eine unmessbare Temperaturdifferenz in einem riesigen Gebiet von der ca. der zigfachen Größe Deutschlands, so genau zu bestimmen, wäre sicher interessant gewesen zu erfahren. Leider ging es dem Interviewer – sein Name wurde nicht genannt- nicht darum. Sondern er wollte schlechte Nachrichten vom Klimawandel erfahren. Schon in der Anmoderation erzählte er – vermutlich guten Glaubens- den größten Unsinn über angeblich schmelzende Pole und evtl. einen zusammenbrechenden Golfstrom.


Herr Dr. Fahrbach widersprach ihm auch nicht, sondern führte wie gewünscht aus, dass diese 6/100 °C (Deren Bestimmung wäre ein physikalisch technisches Wunder, das kann Ihnen jeder Messtechniker bestätigen) seit 2008 (wo man noch eine Abkühlung von ähnlicher Größe gefunden hätte) wohl nicht sicher, aber doch recht wahrscheinlich auf den fortschreitenden Klimawandel zurückzuführen wäre. Insgesamt wäre im Tiefenwasser seit 26 Jahren eine Erwärmung um diese 6/100 °C festzustellen. So die Pressemitteilung.

Dass diese auf den vom Menschen gemachten Klimawandel zurückzuführen ist, versteht sich inzwischen von selbst. Ich wies das Team vom RBB Inforadio mit 2 Mails über deren Kontaktseite auf diesen Unfug, bzw. Wunderglauben hin und bat um Aufklärung. Diese ist auch zugesagt – zumindest eine Antwort- wenn man seine Emailadresse eingibt. Das hatte ich getan.

Leider hat dann niemand  geantwortet. Daraufhin wendeten Ich mich an die Intendantin Frau Reim, mit der Bitte die Damen und Herren der Redaktion zu veranlassen mir zu antworten, und zu begründen, warum sie diesen Unsinn verbreiten.

Als Folge dieser Bitte entspann sich ein merkwürdiger Mailwechsel mit dem Chefredakteur des rbb Herrn Singelnstein.

Um es kurz zu machen, meine Bitte um ein klärendes Gespräch, lehnte er unter wechselnden Vorwänden stets brüsk ab. Zuletzt mit seinem Schreiben vom 2. September 2011 (s. Anlagen). Wir entschlossen uns daher Herrn Singelnstein nunmehr einen offenen Brief zu schreiben, um ihn an seine Pflichten als Redakteur eines öffentlich-rechtlichen Senders zu erinnern: Lesen Sie selbst:

Betrifft: Offener Brief – Ihre Schreiben vom 2.9.11 und 11.7.11 und div. Mails

Sehr geehrter Herr Singelnstein,
mit Schreiben vom 2.9.11 lehnen Sie erneut ein Gespräch mit EIKE Vertretern zur Frage nach einer ausgewogenen, neutralen, objektiven und umfassenden Berichterstattung zum Klimawandel ab. Diesmal nicht unter dem zuvor genannten Vorwand, dass Sie zuviel zu tun hätten und sich schließlich nicht mit jedem Ihrer hunderttausende von Hörern sprechen könnten (Ihr Schreiben vom 11.7.11), sondern ganz spezifisch unter dem neuen Vorwand, dass EIKE Ihrer Meinung nach unfachlich auf vorhandene oder nicht vorhandene (Ihre Worte!) Klimaveränderungen reagiere, wie Sie nach eigenem Bekunden herausgefunden zu haben glauben. Besonders stoßen Sie sich an unserem offenen Brief an Kanzlerin Merkel bzw. an unseren Satz darin über "…die Pseudoreligion vom menschengemachten Klimawandel.." und schieben gleich noch Ihre  Entrüstung nach, dass eines unserer Beiratsmitglieder -der ehem. Harvardphysiker und Tscheche Dr. Lubos Motl- die Aktivitäten der Hauptverantwortlichen des Projektes "Große Transformation" (in Ursprungsentwurf noch "Große Kulturrevolution" genannt), nämlich Herrn Prof. Schellnhuber, mit den Aktivitäten von weiland Reinhard Heydrich unseligen Angedenkens verglichen hat. Abgesehen davon, dass wir diesen Vergleich missbilligen und Sie ihn auch nirgendwo auf unserer Website finden werden und auch abgesehen davon, dass Sie damit die anderen 21 hochangesehenen Wissenschaftler unseres Fach-Beirates mal so eben mit in diesen Topf werfen, hat auch ein Staatsbürger Tschechiens das Recht auf freie Meinungsäußerung, insbesondere dann, wenn mehr als Besorgnis erregende Vorgänge, wie das Streben nach großer Transformation (Gutachten WBGU), im großen Nachbarland zu beobachten sind.
Nun gehört das Surfen auf Klimawebsites vermutlich nicht zu Ihren Hobbys, welche wir dem Kress Report zu Ihrer Person entnehmen konnten. Vielmehr sind das so harmlose Tätigkeiten wie segeln, tanzen und kochen, wie dort steht.
Als studiertem Theater- und Rundfunkmann aus der Ex-DDR  damals wie heute in gehobener Position, sind Ihnen Klimawebsites bestimmt nicht tägliche Lektüre. Wir vermuten daher, dass Sie sich – bevor Sie den letzten Brief an den Unterzeichner verfassten – im Umfeld von Prof. Schellnhuber sachkundig gemacht haben. Wenn das so war, dann hätten Sie aber auch bemerken müssen, dass wir durchaus in fachwissenschaftlicher Auseinandersetzung mit z.B. dem PIK stehen, wie im April des Jahres, bei einem gemeinsamen, wissenschaftlichen Kolloquium in Potsdam. Von EIKE Mitgliedern und aus dem Fachbeirat liegen ferner viele Klima-Fachveröffentlichungen in international bekannten Fachjournalen vor, die, in die zur Zeit heftige, fachwissenschaftliche Diskussion eingreifen. Im Gegensatz zu Ihrer Auffassung ist daher die Frage, ob wir zur Zeit einen ungewöhnlichen oder nur einen natur-normalen Klimawandel erleben, keineswegs fachlich gesichert. Und im Übrigen: Klimawandel gab es immer und ihn wird es auch in Zukunft immer geben, mal mehr mal weniger heftig. Klimakonstanz gab es noch nie, solange die Erde existiert.
Doch lassen Sie uns ein Missverständnis ausräumen. Wir hatten keineswegs vor, mit Ihnen über Glauben oder Aberglauben in Klimafragen zu reden, das wäre unergiebig und zu einseitig. Ferner muss uns als betroffene Hörer oder Zuschauer Ihrer Sendungen Ihre Meinung zum Klimawandel auch überhaupt nicht interessieren. Sie hat aber – anders als Sie vielleicht Ihren journalistischen Auftrag auffassen – auch in Ihren Sendungen nichts zu suchen. Sie dürfen – und an dieser Stelle bitten wir die Intendantin einzugreifen – weder Ihre Meinung zur einzigen Richtlinie Ihrer Berichterstattung machen, noch ihre Mitarbeiter veranlassen, dies zu tun. 
Ihre Berichterstattung zum Klimawandel ist nämlich weit entfernt davon, den Minimal-Anforderungen des Rundfunkgesetzes nach Ausgewogenheit, Neutralität und Objektivität zu genügen. Es herrscht bei diesem Thema – auch Ihrer Aktivität wegen – ein Zustand im rbb, den wir seit dem Fall der DDR überwunden glaubten. Nur darüber wollten wir mit Ihnen sprechen, um evtl Ansätze auszuloten, ob diesem untragbaren Zustand von unsachgemäßer Indokrination ggf. abzuhelfen wäre. Vielleicht haben sich ja Missverständnisse in Ihrem Hause ergeben. Ihre Mitarbeiter und Sie scheinen fehlinformiert. Z.B. haben Sie bzw. Ihre Mitarbeiter nicht über unsere bisher drei großen wissenschaftlichen Fachkongresse in Berlin, parallel zu den IPCC Klimaveranstaltungen in Posen, Kopenhagen und Cancun, berichtet, obwohl der rbb jedes Mal und rechtzeitig darüber informiert war. Leider auch nicht über viele andere Kongresse dieser Art im Ausland. Ein bekannter Kollege von Ihnen hat einmal gesagt ".. ein Journalist der sich nicht informiert (recherchiert), ist ein Propagandist“. Da hat er wohl Recht.

Bei Ihnen hingegen kommen –auch nach eigenem Bekunden- nur Vertreter der vermeintlichen Konsenslinie, wie des PIK oder, noch ärger, die sog. Experten des Medienkonzerns Greenpeace zu Wort. Da stört es Sie überhaupt nicht, wenn z.B. der Greenpeace Aktivist („Experte“) Hashmi ganz offen Meinungsgegnern mit Gewalt droht: "»Wir wissen, wer Sie sind. Wir wissen, wo Sie wohnen. Wir wissen, wo Sie arbeiten. Und wir sind viele, Sie sind wenige.« Und Hashmi schäumt dann weiter über das »Desaster von Kopenhagen. »Die Politiker haben versagt. Nun ist es an uns. Wir müssen das Gesetz brechen, um die Gesetze zu machen, die wir brauchen. Gesetze, die geeignet sind, die Gesellschaft und unsere Zukunft zu schützen«, zitiert Hashmi zustimmend einen anderen Umweltaktivisten. »Bis unsere Gesetze dies tun, vergesst es, Klima-Lobbyisten zu sein.  Vergesst es, Klima-Aktivisten zu sein. Es funktioniert nicht. Wir brauchen eine Armee aus Klima-Outlaws.«
Er meint Gesetzesbruch! Haben Sie oder Ihre Mitarbeiter jemals daran gedacht, was es bedeutet, solche "Experten" oder deren Gesinnungsfreunde zu Wort kommen zu lassen? Lässt sich dies mit dem Rundfunkgesetz vereinbaren, dem Sie verpflichtet sind?
Oder nehmen wir als ein weiteres Beispiel das Bekenntnis des Chefökonomen Ihrer Stichwortgeber beim PIK, dem IPCC Vize und Leitautor Prof. Edenhofer, dass der anthropogene Klimawandel nur ein Vorwand ist, die Umverteilung von reich nach arm in der Welt zu organisieren: Otmar Edenhofer in einem NZZ Interview vom 14.11.10. .. Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um. Dass die Besitzer von Kohle und Öl davon nicht begeistert sind, liegt auf der Hand. Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch, fast nichts mehr zu tun.“ Klarer geht es nicht mehr, wozu das Schreckgespenst Klimawandel gebraucht wird. Aber auch dazu sah und hörte man weder beim rbb noch insgesamt in der ARD oder dem ZDF nichts kritisches. Rein gar nichts.
Es ist deshalb nicht sehr verwunderlich, dass Sie einem Gespräch mit Hörern ausweichen, die Erfahrung und Wissen zu dieser Thematik haben, aber dazu noch wissen wie Diktaturen anfangen können. Bekanntlich haben alle militanten Welt- und die Seelenretter stets und ausnahmslos die Hölle auf Erden geschaffen, – natürlich immer mit den besten Absichten und immer zum vermeintlichen Wohl der Opfer.  Prof. Hans von Storch, Klimaforscher am renommierten GKSS(1) meinte unlängst: “Das PIK will wirklich die Welt retten. Und die glauben, die können das auch.“
Vielleicht wollen auch Sie -sehr geehrter Herr Singelnstein-  ja auch im besten Glauben und mit den besten Absichten, die Welt retten. Anders können wir uns ihre ablehnende Reaktion nicht erklären. Aber wenn das so sein sollte, dann bitte nicht per Desinformation Ihrer Hörer. Z.B.  durch Weglassen von kritischen Stimmen. Gegen Ideologen hilft nur Rationalität, Sachlichkeit und unsere (noch) freiheitliche deutsche Verfassung. Dazu gehört auch vorurteilsfreie umfassende Information. Diese müssen wir eigentlich von den öffentlich bestallten Rundfunkanstalten erwarten dürfen.
Eine Kopie dieses Schreibens geht an Frau Reim und wird in 2 Tagen im Internet veröffentlicht.

Dr. Holger Thuss        Michael Limburg        Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke
Präsident            Vizepräsident        Pressesprecher

cc- Frau Intendantin Reim als pdf per Mail

1     In: DIE ZEIT, 20.08.2009, S.30

Michael Limburg EIKE

Alle Briefe siehe Anlage

Related Files

image_pdfimage_print

Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:

  1. Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
  2. Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
  3. Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
  4. Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
  5. Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
  6. Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.

Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Kontakt"

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung

21 Kommentare

  1. #19: Franz Zuber sagt am Donnerstag, 22.09.2011, 22:23:

    „@18 Allerwertester Herr Marvin Müller,

    Wollen Sie wirklich einmal ein kleine Zusammenstellung Ihrer verbalen Entgleisungen hier?“

    Ja, gern. Werde ich gern versuchen abzustellen. Aber bitte versuchen Sie dabei etwas sorgfältiger zu lesen und ordnen Sie mir bitte nicht wie gerade geschehen DInge zu, die andere gesagt haben.
    Da in der Regel aber meine Kommentare beim geringsten Anflug von Sarkasmus nicht mehr durchkamen, habe ich mir schon lange abgewöhnt, etwas zu schreiben, was auch nur den geringsten Anflug einer „verbalen Entgleisung“ zu haben scheint.

    „Umso mehr, als Sie und die Ihrigen mit Ihrer Geisteshaltung und politischen CO2 Lobbyiererei zur unsinnigen steuerlichen Belastung der deutschen Wirtschaft und wahrscheinlichen Steigerung der Arbeitslosigkeit sehr stark beitragen.“

    Herr Zuber, Sie sollten wirklich mal lesen, was ich schreibe. Wenn ich das mache, was Sie mir hier unterstellen, dann macht das EIKE auch. Deren Vertreter versuchen ähnliche Dinge zu vermitteln, wie ich – siehe Artikel Lüdecke/Link und z.B. den offenen Brief an Herrn Thüne einschließlich der deutlichen Worte von Herrn Lüdecke in den dortigen Kommentaren.

  2. #19, nein Herr Zuber, das Zitat stammt nicht von Herrn Müller, sondern er hat mich dankenswerterweise zitiert. 🙂 Und wie es scheint, ist Ihnen auch die Ironie der Bezeichnung „Feingeister“ nicht entgangen. 😉

  3. @18 Allerwertester Herr Marvin Müller,

    wenn sie schon von Feingeistern hier sprechen, möchte ich Sie gleich höflichst fragen, ob Sie den „feinsinnigen“ Unterton geneigt sind festzustellen in der folgenden Formulierung:

    „Na Gottseidank gibt es hier im Forum nur lauter Feingeister“ (das Zitat stammt von Ihnen).

    Auch eine nette Ausdrucksform! Wollen Sie wirklich einmal ein kleine Zusammenstellung Ihrer verbalen Entgleisungen hier?

    Wissen Sie, aus meiner Optik funktioniert die Argumentationsweise der AGW Vertreter folgendermassen:

    1) Wir haben sowieso recht („wir sind Weltklasse“)

    2) Wer nicht unserer Meinung ist, spinnt oder ist ein pathologischer Leugner (ähnlich den Holocaust Leugner: ja diese Vorwürfe gab es schon sehr häufig)

    Diese selbstzufriedene Art, die beinahe alle im AGW Lager kennzeichnet (da gibt es keinen Platz für Selbstzweifel) ist es, die aneckt. Umso mehr, als Sie und die Ihrigen mit Ihrer Geisteshaltung und politischen CO2 Lobbyiererei zur unsinnigen steuerlichen Belastung der deutschen Wirtschaft und wahrscheinlichen Steigerung der Arbeitslosigkeit sehr stark beitragen.

  4. #17: S.Hader sagt am Mittwoch, 21.09.2011, 22:26:

    „@E. Mühsam, #16:

    „Die öffentlichen Foren sind voll von solchen abgerichteten Agitatoren, die da gezielt Verunglimpfung betreiben.“

    Na Gottseidank gibt es hier im Forum nur lauter Feingeister, die nie auf die Idee kämen, andere … zu verunglimpfen. Wir sind hier schon echt auf einer Insel der Glückseligen, nicht wahr. ;-)“

    Sie müssen sich da mal die Brille von den Moderatoren borgen. Geht die Kritik in die „richtige Richtung“, filtert die automatisch alle Beschimpfungen raus und schon ist alles in Ordnung. (Oder hat jemand ne andere Erklärung für die problemlose Veröffentlichung diverser Kommentatoren?)

  5. @E. Mühsam, #16:

    „Die öffentlichen Foren sind voll von solchen abgerichteten Agitatoren, die da gezielt Verunglimpfung betreiben.“

    Na Gottseidank gibt es hier im Forum nur lauter Feingeister, die nie auf die Idee kämen, andere Wissenschaftler zu verunglimpfen. Wir sind hier schon echt auf einer Insel der Glückseligen, nicht wahr. 😉

  6. Beispielhaft aus einem anderen Forum:

    „(EIKE)… ein Spinner-Verein der anthropogenen Klimawandelleugner, diese Esoteriker nimmt niemand erst. Bei Klimakonferenzen müssen diese Trolle draussen bleiben!“

    „EIKE – das so genannte „Europäische Institut für Klima und Energie“
    hat den Slogan: „Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit!“ Hinter EIKE stecken die gut organisierten Klimwandelleugner, die Atomlobby und die Gegner der alternativen Energien. Das ist jedem bekannt, dass der Verein die Kohle-, Atom-, Öl- und Autolobbyisten hoffiert.“

    Die öffentlichen Foren sind voll von solchen abgerichteten Agitatoren, die da gezielt Verunglimpfung betreiben.

  7. Hallo Herr Stiller,

    #14: „Wo war denn Ihr Aufschrei, als Post Nr.5 einen Ausschluss von EIKE begrüßt hat. Offensichtlich messen Sie dann doch mit zweierlei maß.“

    Hat dieser User denn vorher davon gesprochen, dass er für Meinungsfreiheit ist? Wie ich mitbekommen habe, hat er das nicht. Und hab ich mich hier dazu geäußert, ob ich für viel oder wenig Meinungsfreiheit in Internetforen bin? Nicht das ich wüßte. 🙂

    Es ist doch völlig legitim zu fordern, dass in einem Radiosender oder einer Internetplattform nicht alle Meinungen wiedergegeben werden. Ja, meinetwegen kann hier auch jemand fordern, dass in diesem Forum nur Leute schreiben dürfen, die an einem ungeraden Monat geboren wurden. Aber seltsam finde ich nur, wenn man von sich behauptet, tolerant und für die Meinungsfreiheit zu sein, aber sobald jemand hier auftritt, der eine unbequeme radikale Ansicht vertritt, möchte man ihm das Schreibrecht entziehen. Das ist schon ein bissel widersprüchlich.

    „Im übrigen scheinen Sie meinen Kommentar entweder nicht richtig gelesen oder erst gar nicht verstanden zu haben, oder warum versuchen Sie den Lesern zu suggerieren, ich hätte mich an der Meinung von Nr.5 gestört, das EIKE Pseudowissenschaft betreibt.“

    Okay, dann sagen Sie halt, was Ihnen an seinem Posting gestört hat.

    „Wenn also Herr Schulze es Begrüßt, das rbb EIKE ausschließt, dann muss er doch auch begrüßen, wenn andere Ihn ausschließen.

    Das ist mein Post Nr. 7 extra für Sie noch mal in Klartext. Alles andere war Ihre eigenwillige Interpretation.

    PS: Und versuchen Sie doch mal richtig zu Interpretieren, was der Smilie am Ende meines Beitrags bedeuten könnte.“

    Naja, er hat sich auch nicht beschwert. Letztlich kann es aber auch sein, dass mein Ironiedetektor defekt war, als ich ihren Beitrag gelesen habe. 😉 Nichts für Ungut.

  8. #12: S.Hader

    Wo war denn Ihr Aufschrei, als Post Nr.5 einen Ausschluss von EIKE begrüßt hat. Offensichtlich messen Sie dann doch mit zweierlei maß.

    Im übrigen scheinen Sie meinen Kommentar entweder nicht richtig gelesen oder erst gar nicht verstanden zu haben, oder warum versuchen Sie den Lesern zu suggerieren, ich hätte mich an der Meinung von Nr.5 gestört, das EIKE Pseudowissenschaft betreibt.

    Wenn also Herr Schulze es Begrüßt, das rbb EIKE ausschließt, dann muss er doch auch begrüßen, wenn andere Ihn ausschließen.

    Das ist mein Post Nr. 7 extra für Sie noch mal in Klartext. Alles andere war Ihre eigenwillige Interpretation.

    PS: Und versuchen Sie doch mal richtig zu Interpretieren, was der Smilie am Ende meines Beitrags bedeuten könnte.

  9. @6 Sehr geehrter Herr Stefan Bauer, Sie sind zur Frau Müllerin, die sich zur folgenden Aussage erniedrigt hatte (wie von Ihnen zitiert):

    „Aber die Klimakatastrophe ist Fakt. Das wissen wir doch alle….“

    sehr gnädig, wenn Sie sagen, dass diese eine Meisterin der Manipulation ist. Ich würde noch einen Schritt weiter gehen und sagen,

    1. Dass ihr jedwede Qualifikation fehlt, eine eigene Meinung auf der Basis von Einsicht und Wissen zu diesem Thema zu entwickeln

    2. dieses Manko sie aber in keiner Weise davon abhält, sich sinnentleert und inbrünstig ebenso dümmlichen wie verlogenen Parolen zu verschreiben

    3. dadurch zum Ausdruck bringt, dass sie intellektuell zu den untersten 10% der Bevölkerung gehört, was etwa der Durchschnitt der deutschen Journaille sein dürfte (das könnte man doch einmal mit einem Klimamodell genauer ausrechnen lassen).

  10. #7:

    Soso Herr Stiller, Sie sind eigentlich für Toleranz und Meinungsfreiheit im Netz, aber wenn Ihnen eine Meinung nicht gefällt und deshalb glauben, es handele sich um einen Troll, dann soll man deren Postings löschen. Interessant.

    Also ich stehe da eher auf dem Standpunkt, entweder man ist für ein Höchstmaß an Meinungen und einem Austausch von Argumenten und Ansichten, dann muss man auch Aussagen ertragen, die nicht zum eigenen Weltbild passen. Und sei es, weil jemand beispielsweise behauptet, dass EIKE nur Pseudowissenschaft betreibt. Oder man ist für eine Selektion der Meinungen auf öffentlichen Plattformen. Dann muss man aber automatisch damit rechnen, dass jeder dann seine eigene Schäfchen ins trockene bringen wird. Für was entscheiden Sie sich?

  11. Lieber Herr Bauer
    Ein Bravo für Ihren Vorschlag. Grundlage für ein echtes Piratenstück. Und das sind nicht wenige,wie wir seit gestern wissen. Ein jeder tue was er kann.
    Also setze ich Ihren Vorschlag um.
    MfG
    Michael Weber

  12. @#8 Michael Gola schreibt: “Ansonsten alle nicht mehr GEZ bezahlen und dies auch, mit kurzer Begründung, schriftlich an den jeweiligen Rundfunkrat schicken.“

    Es gibt eine viel bessere und vor allen Dingen einfachere Lösung. Zum einen an die Sender schreiben, wie es der Admin vorschlägt, und zum anderen nicht unerwähnt lassen, daß man bei weiterer Vernachlässigung der Ausgewogenheit zukünftig Sponsoren sowie die Produkte aus der Werbung boykottieren wird. Selbst für die BRD-Manipulations und Propagandaorgane des öffentlich rechtlichen Fernsehens sind die Einnahmen aus der Werbung mittlerweile lebenswichtig.

    Flankierend kann man auch direkt die Werbeträger anschreiben (ZDF und ARD werden das kaum selbst tun) und den Grund des Boykotts erklären. Greift man an dieser Stelle an, landet man einen kapitalen Volltreffer ins Munitionslager. Werbung verkehrt sich dann nämlich ins Gegenteil; metaphorisch gesprochen: wer wirbt, stirbt.

    Nachteil (wie immer) es funktioniert nur, wenn viele mitmachen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Stefan Bauer

  13. #5 Markus Schulze

    Sehr geehrter Herr Schulze,

    „… politisch motivierte Pseudowissenschaft a la EIKE…“
    da erkenne ich ja schon drei Unwahrheiten, nur in diesem kurzen Stückchen Ihres Meinungsausstosses.

    Wenn das Ihre innere Überzeugung darstellt, so passen Sie auf, dass Sie nicht von der Realität überrascht werden.

    Danke, setzen.

  14. Hallo Admin,

    kann man da nicht über eine Klage an oberster Stelle wegen Verstosses gegen dass Rundfunkgesetz nachdenken?
    Ansonsten alle nicht mehr GEZ bezahlen und dies auch, mit kurzer Begründung, schriftlich an den jeweiligen Rundfunkrat schicken.

    #5 Schulze
    Hier geht es um die demokratische freiheitliche Rechtsordnung und nicht um pseudowissenschaften Sie Nase!

    Grüße

  15. @#5: Markus Schulze

    Obwohl ich die Toleranz und Meinungsfreiheit hier bei EIKE sehr begrüße, bin ich dafür Forentrolle, welche wie Sie diese Freiheit für sich selbst nutzen diese aber anderen absprechen, nach Mittelerde zu verbannen 🙂

  16. Vor einigen Monaten schrieb ich der Redaktion NANO eine E-Mail zum selben Thema und monierte die einseitige Berichterstattung. Die Antwort bestand ihrem Tenor nach aus einem infantilen: “Gar nicht wahr!“, und enthielt einige Links zu Sendungen, die das Gegenteil beweisen sollten.

    Natürlich verdienten diese Sendungen keineswegs das Prädikat “kritisch“. In der Abmoderation indes zeigt die NANO-Redaktion dann generell Flagge. Es sind nur ein paar Worte, sämtlich saloppe Bemerkungen, ‚Infotainment‘, die im Grunde einem deplazierten Kommentar gleichkommen, Objektivität komplett aushebeln und den Inhalt des Berichts verwerfen: “Aber die Klimakatastrophe ist Fakt. Das wissen wir doch alle….“ Kristina zur Mühlen ist in diesem Fach, nennen wir es ruhig Manipulation, eine wahre Meisterin.

    Mit freundlichen Grüßen
    Stefan Bauer

  17. Es ist zu begrüßen, dass die politisch motivierte Pseudowissenschaft a la EIKE im öffentlichen Rundfunk nichts verloren hat. Meine Meinung.

    Gruß
    Markus

  18. Ich möchte mich hier und jetzt einfach einmal bedanken für die unermüdliche Arbeit an / Aufarbeitung der Thematik Klimawandel sowie ganz besonders für die immer wieder gezeigte Zivilcourage, die im „wissenschaftlichen“ Deutschland inzwischen leider auf Einzelfälle reduziert ist.

    Ihre Meldungen werden von mir – soweit ich sie nicht übersehe, was leider auch vorkommt – jedesmal auf meiner Webseite zitiert und/oder verlinkt, damit ihre Veröffentlichungen von immer mehr Menschen wahrgenommen werden.

    Ich wünsche Ihnen und uns allen, daß Sie am Ball bleiben.

    Vielen Dank!

  19. @2 Herr Urbahn, mir fällt schon seit Jahren äusserst negativ auf, in welch schäbiger Weise sich der durchschnittliche deutsche Journalist oder auf neudeutsch „Medienschaffende“ (was man noch freundlich mit Mainstream bezeichnet) sich in atemberaudenden Tempo sowohl charakterlich, wie auch intellektuell nach unten bewegt, Richtung allerunterste Schublade. Der Grossteil dieser vollständig verwahrlosten Gestalten hat zur Realität jeden Bezug verloren: die manipulieren dem unschuldigen Publikum nur ihre verzerrte Traumwelt vor, in der es vor ökosozialistischen Parolen und Prinzipien nur so strotzt. Neben der Götzendämmerung der AGW Phantasten muss auch eine Götzendämmerung der deutschen Journaille her.

  20. Sehr geehrter Herr Limburg,
    abseits von Ihrer Auseinandersetzung mit dem Sender RBB um eine ausgewogene Berichterstattung, dessen Verhalten typisch ist für den Öffentlich -Rechtlichen Rundfunk (man bekommt entweder keine Antwort oder sie besteht nur aus der Wiederholung der üblichen Phrasen), wollte ich daraufhinweisen, daß das AWI vor etwa 2 Jahren ebenfalls Messungen in großer Tiefe in den antarktischen Gewässern durchgeführt hat, die eine geringe Abnahme der Wassertemperatur zeigten ( ich meine mich zu erinnern, daß dieser Artikel um die Zeit erschien als der unselige Steig-Artikel über die Lufttemperatur in der Antarktis erschien). Wichtig dabei war aber weniger die Temperaturabnahme sondern der ausdrückliche Hinweis, daß diese Tiefenwässer, die ja ein Teil des weltumspannenden Strömungsnetzwerkes sind, über 1000 Jahre alt waren. Wenn inzwischen kein Wunder geschehen ist und diese Strömumgen sich gewaltig beschleunigt haben, muß das untersuchte Wasser ebenfalls sehr alt sein. Es kann also aus logischen Gründen nichts mit CO2 zu tun haben.

    MfG
    H. Urbahn

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.



Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:

  1. Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
  2. Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
  3. Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
  4. Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
  5. Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
  6. Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.

Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Kontakt"

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung

*