Merkwürdige DWD Temperaturkurven! Aus Absicht falsch, oder aus Versehen?

Eine psychologische Kurvendiskussion der jüngsten DWD-Prognosen!
Die DWD-Darstellung „Künftig mehr heiße Tage“ verkündet ihre Kernbotschaft in Lettern vom Bildzeitungs-Format. Von dieser Balken-Überschrift wandert das Auge des Lesers zu dem hellen Blitz, der an eine Atomexplosion erinnert, der aber auch die Sonne sein kann, die uns blitzartig verbrennt, so wie es eine UV-Mückenlampe macht. Scheußliche Vorstellung und auch unlogisch, schließlich sind wir kein Ungeziefer sondern die Krone der Schöpfung.


Von dort forscht der Blick, wie von Geisterhand gesteuert, nach rechts auf das Thermometer zu, weil es ebenso grellweiß hervorsticht, wie die Überschrift und der Blitz. Dort stößt er auf den dicken roten Balken – der unfassbare 74 Grad verheißt – und verweilt in ungläubigem Staunen: Das muss die Klimakatastrophe sein, schießt es unserem Leser durch den Kopf. Nur erfahrene Klimaforscher und Wetterfrösche erkennen rasch, daß die vordere Skala in Fahrenheit und die nach hinten gekehrte in Celsius ist. Das Auge des ungeübten Betrachters aber sucht spontan die vordere Skala. Unausweichliche Folge ist, daß ihm ein gehöriger Schreck in die Glieder fährt. Er nimmt – wie sollte er denn anders – die Horror-Zahl für bare Münze.

Wer nun glaubt, das Auge unseres verunsicherten Lesers erhielte bei der weiteren Wanderung durch das Bild Entwarnung, der irrt. Das Gegenteil tritt ein – der Schreck verfestigt sich. Denn gleich links neben dem Thermometer wächst aus der Kurvengraphik die schlimme rote Kurve raus und landet just in dem tödlichen Atom- und Sonnenblitz. Steil geht sie bergauf und wird gar immer steiler und schneller, je näher wir an das Jahr 2100 kommen, das Jahr der Prophezeiung. Nur noch ein paar Jahre weiter, und die Kurve wird uns ganz senkrecht in den Himmel schießen. Dem Hitzetod entgegen. Da kann uns auch die gelbe Kurve darunter nicht trösten, denn leider dauert es hier nur ein wenig länger, und nicht wir, die Kinder und die Enkel sind verbrannt, sondern erst unsere Urenkel. Das kommt so, weil auch die gelbe Kurve den perfiden progressiven Trend zeigt, der uns zu Todgeweihten macht. Oh sole mio – moribundi te salutant. Oh meine Sonne – wir Todgeweihten grüßen Dich.

ARD Wetterfrosch Sven Plöger – nicht beim DWD beschäftigt stellt die Meteorologenehre wieder her. Mit Dank an Spürnase R. Hoffmann

Ob diese Schreck-Effekte vom DWD beabsichtigt sind oder nur ein Versehen – was viele vermuten, verdient eine eingehende Analyse. Das Ergebnis fällt eindeutig aus, wie so manchem schon dämmert: Alles spricht dafür, daß der DWD mit dieser Graphik eine suggestive Absicht verfolgt! Sie fragen nach Belegen? Dann lesen Sie weiter!

Der DWD-Zeichner, der zur Illustration der Graphik eine Thermometerdarstellung sucht – z.B. im Internet – stößt zwangsläufig auf hunderte Celsius-Thermometer, neben einigen Celsius-Fahrenheit-Thermometern. Dass er nun nicht das nahe liegende Celsiusthermometer wählt, sondern schließlich das bei uns weniger verbreitete mit Doppelskala verwendet, mag Absicht oder Schusseligkeit sein. Nach 10 Sekunden des Nachdenkens klärt sich die Motivlage aber auf: Der DWD ist eine Deutsche Einrichtung, folglich muß der Zeichner ein Celsius-Thermometer gesucht haben. Wenn er dennoch dieses ungebräuchliche F-C-Thermometer wählte und dann noch die Fahrenheit-Skala nach vorn drehte, liegt unzweifelhaft ein Willensakt vor, kein Zufall. Ebenfalls für Absicht des DWD spricht, dass der Graphiker die Bezeichnung "F" und "C" oben abgeschnitten hat. Auch dies ist ein Willensakt und kein Versehen. Dem Betrachter wird dadurch das Verständnis der Zusammenhänge erschwert, und der Zeichner säet Angst in einem umso weiteren Feld der Öffentlichkeit. Hinzu kommt noch, daß der rote Temperaturbalken selbst auf der Celsiusskala auf sage und schreibe 24°C steigt, während selbst die pessimistische Prognose für 2100 nur bei schlappen 13 °C steht. Schließlich gibt es ja auch noch weitere DWD Mitarbeiter. Sie alle, bis hin zum Präsidenten müssen die Darstellung gesehen haben, bevor sie veröffentlicht wurde. Jeder von ihnen MUSSTE doch beim ersten Augenschein dieses ungebräuchliche und seiner Skalenbezeichnung beraubte und allemal zu hoch justierte Thermometer erkennen, monieren und dafür sorgen, daß es umgehend gegen ein vernünftiges ausgetauscht wird. da alle Beteiligten es passieren ließen, scheidet Schusseligkeit des Zeichners als Motiv für die Bildgestaltung eindeutig aus

Auch die Prognosekurven sind fraglich und suggestiv. Über die fraglichen Zahlenwerte der Prognose wurde bei EIKE schon kritisch geschrieben. Mir geht es hier um einen weiteren gelungenen Darstellungs-Trick der DWD-Leute. Er funktioniert über die Zeitskala der Kurve: der rechte Teil der Kurve, also ab 2010 bis 2100 ist im Maßstab um rund 40% gestaucht gegenüber dem linken Teil 1881 – 2010. Das erhöht optisch den Kurvenanstieg der roten und der gelben Kurve um fast das Doppelte. Welche Reaktion stellt sich beim unbedarften Zuschauer ein? Natürlich: die DWD Prognose gewinnt an Dramatik! Da die Kurven überdies mit dem Begriff "Prognose" beschriftet sind, gewinnen die Aussagen des DWD eine Aura des Unumstößlichen und Unangreifbaren. Die in der Graphik verwendeten Suggestionstricks sollen schlichtweg den Eindruck erwecken, als stimmten die Zahlen. Sie sollen den Leser von skeptischen Impulsen abhalten und dazu bewegen, das "Gelernte" zu akzeptieren und tunlichst weiter zu tragen.

Bei einer Aussage mit einer derartigen Häufung von suggestiven Graphik-Elementen drängt sich der Verdacht der Täuschung auf, und die gesamte Darstellung (Zahlen und Graphik ) ist – bevor man überhaupt sachlich an das Zahlenwerk herangeht – insgesamt unter Vorbehalt zu stellen.

Bei dieser Beweisführung bleibt nur festzustellen: bewußtes Handeln des DWD, man nennt es auch Manipulation, zeigt jetzt unverhüllt sein Gesicht. Wir dürfen gespannt sein, ob und wie sich der DWD, vielleicht in Gestalt des Präsidenten, zu diesen Analysen äußert.  

CommSens

Nachtrag der Redaktion:

Die oben abgebildete Grafik zeigt die offizielle mittlere Deutschlandtemperatur wie sie der DWD noch bis vor kurzem veröffentlichte. Sie zeigt eine deutliche Abkühlung seit 2000.  

Der Präsident des DWD Prof. Adrian hat die Mail-Adresse: gerhard.adrian@dwd.de

Die Klimaabteilung unter Leitung des DWD Vizepräsidenten Dr. Paul Becker finden Sie hier die Email ist: info@dwd.de

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35 Kommentare

  1. Entschuldigung, Herr Greg House, eine Verwechslung. Diese Frage wollte ich an Herrn Rainer Jacob²25 stellen, er schrieb:“… Und ich frage mich, ob es sich bei der Graphik – wie sie HIER gezeigt wird – nicht etwa um eine Fälschung handelt. (Die Fälschung bräuchte ja nicht auf EIKE zurück gehen.)…“
    Also Herr Jacob: Was sagen Sie jetzt?

  2. //// #32: Josef Kowatsch sagt:

    „Frage an Greg House: Sie zweifelten anfangs, ob diese Temperaturgrafik überhaupt vom DWD kommt, sie glaubten durchaus an eine dem DWD untergeschobene Fälschung. Was sagen Sie jetzt?“ ////

    Kann es hier um eine Verwechselung handeln? Diese Idee von „untergeschobener Fälschung“ ist mir ganz neu, und auch ziemlich fremd.

    Ich habe, übrigens, eine ähnliche interessante Geschichte zu diesem Thema. Vielleicht, könnte EIKE daraus einen Artikel machen.

    Das ist ein Bericht der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) über warmes Grünland:

    http://www.arctic.noaa.gov/reportcard/greenland.html

    Dort findet man u.a. folgendes Beweisstück:

    “ Anecdotal Data
    A long-term resident of Greenland wrote on 4 February, 2010: „we don´t have snow, we don´t have the cold“ … „This weather this year is really different, in 30 years that I live in Ilulissat [69.0°N along Greenland’s west coast], that is the first year in this conditions. We have lot of dog sledding tourists, but we cannot do the tour, too much ice on the hills and dangerous to drive by sled.“ … „no snow at all“. Later, the same source remarked of „10-12 days of“ continuous „heat wave“ like weather, in June, with „a lot of blue skies“.

    Ist das nicht zum Totlachen? Ja, es ist zum Totlachen, aber ich habe mich nicht aufs Totlachen beschränkt, sondern ich habe im Internet die Temperaturdaten für genau diesen Ort Ilulissat gefunden. Überraschung! Keine Hitzewelle, überhaupt nichts auffälliges im Juni 2010. Hitzewelle frei erfunden. Das ist die Quelle:

    http://english.wunderground.com/history/airport/BGJN/2010/6/1/MonthlyHistory.html

    und dass sind die täglichen Höchsttemperaturen für Juni 2010, Tag für Tag:

    6, 3, 4, 8, 13, 14, 12, 6, 11, 9, 14, 8, 9, 7, 4, 9, 14, 16, 8, 11, 14, 7, 8, 9, 17, 18, 11, 8, 9, 8 .

    Die Höchsttemperatur war also 18 Grad, und die Mitteltemperatur war 7 Grad.

    Nun stellt sich die Frage, vielleicht ist es normalerweise wesentlich kälter in Juni dort, also war diese „Hitzewelle“ im übertragenen Sinne gemeint? Von wegen. Das sind die Daten für Juni in den Jahren von 2010 abwärts:

    2010: 18 (Höchsttemperatur) und 7 (Mitteltemperatur)

    2009: 14 und 6

    2008: 18 und 7

    2007: 15 und 6

    2006: 15 und 5

    2004: 14 und 5

    2003: 19 und 8

    2002: 20 und 5

    2001:18 und 6

    2000: 17 und 7

    1999: 11 und 4

    2005 habe ich nicht berücksichtigt, weil dort 50 (!) Grad an einem Tag stand, das war bestimmt ein Fehler.

    Also, nichts ungewöhnliches. Es wäre auch interessant zu wissen, ob NOAA auch die Zeitungen über diese „Hitzewelle“ informiert hat.

  3. Den bezahlten Erwärmungskurventricksern vom DWD sollte man als Fortbildung das Büchlein von Joachim Seifert: „Das Ende der Globalen Erwärmung“ empfehlen. Dazu bedarf es einiger astrophysikalischer mathematischer Vorkenntnisse. Die DWD Kurvenzeichner würden dann endlich merken, was eine tatsächliche pessimistische Prognose wäre. Denn ich denke, die Rückkehr in die Kleine Eiszeit möchten auch die Leute vom DWD nicht haben. Es bleibt nur zu hoffen, dass es viele noch unerforschte Gründe für die ständigen kleinen und großen Klimawandel auf der Erde gibt, welche Seiferts Berechnungen wieder abschwächen. Jedenfalls C02 macht kein Klima heiß. Dafür hat auch der DWD noch keinen Beweis vorgelegt.

  4. Die Grafik2 oben, die der DWD bis vor kurzem verwendete, stimmt für den vom DWD angegebenen Zeitraum bis 2009 und auch die dazugehörige Trendlinie stimmt. Den Wert von 7,8C hat meines Wissens Herr Puls am Jahresanfang in die Grafik richtig ergänzt.
    Bitte beachten. In die gelbe Trendlinie sind nur die Jahresmittelwerte bis 2009 einberechnet, deshalb läuft sie eben (horizontal) aus. Bezieht man den 2010-Wert von 7,8C in die Trendlinie ein, dann knickt sie am Ende nach unten ab. Genau das wollte der DWD vermeiden. Deshalb hat er wohl diese Grafik nicht weitergeführt, sondern von seiner homepage genommen. Anstattdessen erscheint nun die auf Micky Maus Niveau gehaltene neue Grafik, die vorgibt, das Jahr 2010 mit einbezogen zu haben. Das kann aber nicht sein, -auch nicht mit den eingezeichneten 8,3 Grad anstatt 7,8C – denn die Trendlinie dieser aktuellen Homepage-Grafik steigt bis zum Ende 2010 sogar noch leicht an. Also: Manipulation durch Fälschung.
    Frage an Greg House: Sie zweifelten anfangs, ob diese Temperaturgrafik überhaupt vom DWD kommt, sie glaubten durchaus an eine dem DWD untergeschobene Fälschung. Was sagen Sie jetzt?

  5. //// #28 Kommentar:

    „Verschiedene Kommtarschreiber zweifeln die Richtigkeit dieser DWD-Grafik an, sie meinen, der DWD könne doch gar nicht so dumm sein.

    M.L.“ ////

    Ach, Herr Limburg, Sie können sich wohl nicht vorstellen, was ganz normale Menschen bereit sind zu glauben, ohne kritisch nachzudenken, darunter auch sog. gebildete. Jeden Mist, der von den Medien kommt. Sie denken wohl, die Medien überprüfen alles ganz genau, und wenn sie schon etwas berichten, dann stimmt das auch.

  6. //// #29: Josef Kowatsch sagt:

    am Dienstag, 06.09.2011, 13:11

    „Seit den Beschwerden und den Artikeln bei EIKE und wahrheiten.org hat sie ihren Stil etwas geändert.“ ////

    Ob das eine gute Idee ist mit wahrheiten.org?

    Dort steht z.B., dass islamistische Extremisten die Anschläge vom 11. September gar nicht verübt haben, sondern es waren „amerikanische Terroristen“. Ich würde mich lieber von dem Site fern halten.

  7. Danke, Herr Wolf#26, dass Sie den link bereits gegeben haben.Tatsächlich können viele gar nicht glauben, dass sowas beim einst seriösen DWD entstanden sein soll. Der DWD hat sich mit dieser Grafik nun endgültig in die Reihen der bezahlten Erwärmungstrickser eingeordnet. Ich verweise auch auf den Text bzw. die Pressekonferenz vom 26.7.dazu. Durch Text und Grafik verschleiert der dWD ganz geschickt den Temperaturrückgang seit 2000. Die Texte sind immer so gehalten, dass alle -Medien, Politiker, Entscheidungsträger- einen weiteren Anstieg auch in den letzten 10 Jahren verstehen, da sich niemand die Original-DWD-Jahresmittelwerte geben läßt und mit den märchenhaften Aussagen der Texte und der getricksten Grafiken vergleicht. Unsere Temperaturkurve der letzten 12 jahre für Deutschland hat noch nie eine deutsche Tageszeitung veröffentlicht, weil die stets glauben, wir hätten die Werte gefälscht.
    Bei den Wetterexperten ist Sven Plöger tatsächlich einer der realistischen, (bestehender persönlicher mailverkehr) die auch in Interviews die Abkühlung der letzten Jahre ansprechen und wie jüngst in SWR meinten, die Abkühlung könne auch weiter andauern. Ganz anders bei G.Tiersch und I. Niedeck und beim ZDF. Wir haben uns um letzten Jahr gleich mehrmals beim Intendanten beschwert, denn Niedeck hatte stets die Station am Frankfurter Großflughafen im Strahle der heißen Abgase als Vergleichstation genommen. Da war selbst der kalte Mai 2010, übrigens so kalt wie am Ende der kleinen Eiszeit, immer noch um 0,5 Grad zu warm. Seit den Beschwerden und den Artikeln bei EIKE und wahrheiten.org hat sie ihren Stil etwas geändert. Nicht so der DWD:Mit dem neuen Leiter verschlimmerte sich die Manipulation. Einen Dank den Lesern unseres Artikels vom 21.8, bei welchem wir zur Suche nach weiteren Fehlern für diese Grafik aufgerufen haben. So entstand dieser gute Folgeartikel. Aber um nicht Nachteile im Beruf zu erleiden will nicht jeder mit Namen genannt sein.

  8. Lieber Herr Jakob
    Wenn man genauer hinschaut, geistert diese ominöse Grafik schon seit 2008 auf der DWD-Homepage herum. Dabei wird sie regelmässig leicht verändert. Celsius und Fahrenheit wechseln die Seiten, die Höchsttemperatur schwankt zwischen 80 und 100°F, die dramatische Kurve nach oben ändert sich leicht. Die ständige Pflege zeigt, daß die Täuschung vom DWD offensichtlich beabsichtigt ist.
    Also CO-2-Klimapolitik pur. Und ebenso nutz und sinnlos wie der Versuch des Perserkönigs Darius,das
    Meer durch Auspeitschen schiffbar zu machen
    MfG
    Michael Weber
    PS. Besonders gelungen finde ich die „DWD-Unwetterwarnungen“ vor „tiefstehender Sonne“, die die Autofahrer „blenden könnte“. Ich lache gern. MW

  9. Dr.Ludwig Hoffmann auf youtube,

    die Mittelei in der Klimatologie;-)
    #11″Keine Firma würde ihre Konfektion nach dem Mittelwert der Körpergröße fertigen. Aber der Mittelwert der Temperatur ist eine „Größe“ mit der man rechnet und die man vorhersagt.“

    http://tinyurl.com/443dvcg

    Liebe AGWler, entrüstet euch endlich;-)

  10. @Rainer Jacob #25:
    Ich musste auch erstmal suchen. Ein Link zur Grafik beim DWD steht aber im EIKE-Artikel vom 21.8.2011
    „Neue fragwürdige Temperaturgrafik des DWD – DWD gibt Langzeitprognosen an, die selbst nach IPCC nicht möglich sind“,
    gleich über der Grafik.

    Er führt zum Server des DWD, Bereich Pressekonferenzen 2011 PK__26__07__11. Die Grafik hat der DWD also in der Tat ganz offensichtlich selbst zu verantworten.

    Hier ein Kurzlink:
    http://tinyurl.com/3reoep8

  11. Also ich finde es befremdlich, daß bei der hier kritisierten/geschmähten Graphik nicht die Quelle angegeben ist, der sie entnommen wurde.

    Auch das Fehlen einer Verfasserangabe beim Artikel irritiert mich.

    Und ich frage mich, ob es sich bei der Graphik – wie sie HIER gezeigt wird – nicht etwa um eine Fälschung handelt. (Die Fälschung bräuchte ja nicht auf EIKE zurück gehen.)

    Mit freundlichem Gruß

  12. Lieber Herr Zuber
    Sie haben Herrn Adeno ein bisschen arg missverstanden. Er beschreibt die soziologischen Mechanismen präzise, die am Wirken sind. Sine ira et studio. Das ist auch Wissenschaft und keine
    Meinungsäusserung oder Stellungsnahme, wie Sie vermuten. Soziale Interaktion und ihre Mechanismen sind nicht von der „Wissenschaft“ zu trennen. Herr Adeno hat doch schön aufgezeigt unter welchen Bedingungen das Herrschaftsinstrument „Angst“ eingesetzt wird. Wenn sich die Bedingungen ändern wird es wirkungslos. Das ist politische Realität.
    Gilt auch für die CO-2-Politik, die sich selber Klimawissenschaft nennt.
    MfG
    Michael Weber

  13. @21 Sehr geehrter Herr Wanninger,

    in meinem Fall lasse ich mich von Bäckers, Fischers, Seiferts, Adenos et al. nicht mit „zuber“ (klein geschrieben) anreden um dann die Verpflchtung zu fühlen, diese Leute höflich mit „Herr“ anreden zu müssen. Wer selbst so einen Ausdrucksstil pflegt, verdient im Gegenzug auch nichts Besseres. Eine Lösung wäre natürlich, dass die Board Betreiber Beiträge löschen, die einem Minimalstandard an Höflichkeit nicht entsprechen (da würden dann aber sehr viele der Alarmistenseite durchfallen).

    Mein Eindruck ist, dass die Eskalation an Deftigkeit des Ausdrucks meist von den AGW Befürwortern ausgeht. Dass ich selbst auch nicht ganz unschuldig bin, weiss ich, ich gebe aber nur zurück was vorher gekommen. Und übertriebene Höflichkeit oder Förmlichkeit wird von AGW Seite oft als alterstarrer Konservativismus, blosse Rückständigkeit oder als sonstige Schwäche missverstanden oder sogar verhöhnt. Lesen Sie mal auf Primaklima, wie dort von AGW Seite geredet wird, auch von Herren, die sich hier oft äussern. Auch bei Rahmstorf’s Klimalounge geht es oft sehr derb zu. Da gewöhnt man sich dann eben an härtere Umgangsformen.

    Mit freundlichen Grüssen

    F. Zuber

  14. @20 Herr Bombosch, ich meinte folgendes:

    Adeno spricht im Zusammenhang mit dem Wissenschaftsbetrieb von folgenden Konstrukten: „widerlegbare Falschdarstellungen“, „nicht belegbare Angstmodelle“, „Angsthypothesen“.

    Wissenschaftliche Beiträge werden aber im Rahmen von Originalarbeiten angesehener Fachzeitschriften der Öffentlichkeit vorgestellt. Diese bestehen in aller Regel aus den folgenden vier Teilen: Introduction, Methods, Results, Discussion. Im Abschnitt „Results“ werden die wissenschaftlichen Resultate genau beschrieben. Im Diskussionsteil in den Gesamtzusammenhang des bereits bestehenden Wissens eingeordnet. Das ist der normale wissenschaftliche Vorgang.

    Wenn jetzt jemand wie Adeno daherkommt und von „Futterneid“ unter Wissenschaftlern, „Aufdeckung von Falschdarstellungen“, „nicht belegbaren Angstmodellen“ etc. daherfaselt, redet dieser von einer Welt, die mit Wissenschaft nichts zu tun hat: da geht es um irgendwelche Machenschaften, offenbar vorsätzliche Betrügereien und deren Aufdeckung, etc. Nein, mit Wissenschaft hat das, von dem Adeno spricht, nicht das Geringste zu tun. Vielleicht mit post-normaler Klimawissenschaft, in der ja ganz andere Gesetze gelten??

    Mich ärgert es masslos, wenn Leute im Slang so einen Unfug wie oben zitiert daherreden, sich dabei den Anstrich geben wollen, als seien sie in irgendeiner Art und Weise der Wissenschaft nahe, oder gar ein Teil davon, aber nicht mal merken, wie sehr sie dabei neben ihren Schuhen stehen.

  15. Der Meinung von R. Brombosch kann ich mich nur anschließen!

    Im Übrigen möchte ich nur einmal darauf hinweisen, dass seit einiger zeit die Unsitte hier um sich greift, dass manche Diskutanten Ihre Diskussionsgegner nurmehr, teils sehr unfreundlich, per Nachnamen ansprechen. Das erinnert mich an das pubertäre Nachnamen-Anreden, das in einigen Jugenjahren üblich ist. Das soll wohl ‚cool‘ sein. Ich empfinde es als respektlosen Umgang und Ausdruck mangelhafter Umgangsformen.

  16. @Franz Zuber #17
    Ich finde nicht, daß Adeno Schwachsinn erzählt hat. Man kann darüber streiten, aber Ihre Aufregung verstehe ich nicht.

  17. @Karl Eller #9
    Vielen Dank für diese aufklärende Zusammenfassung!

    Die Fälle „Manipulation durch fehlende Information“ findet man auch zu Genüge beim Klima: z.b. das Bangladesh NICHT von einem ansteigenden Meeresspiegel betroffen ist bzw. wäre, sondern im Gegenteil ständig an Landfläche gewinnt, wurde in der deutschen Presse und Medien komplett und total verschwiegen.

  18. @17 Admin: ja, da waren einige härtere Ausdrücke drin, aber ich stehe noch ganz unter dem Eindruck der Lektüre des Blogs Meereiswette auf Primaklima (http://tinyurl.com/3whk2kl) wo ein Jargon üblich ist (unter Fischer, Innerhofer, Seifert et al.), dass Ihnen die Spucke wegbleibt über die Derbheiten und ganz selbstverstäbdlichen persönlichen Beleidigungen. Überrigens stehen da solche Nettigkeiten wie „Rentnertruppe von eike“, „schaut euch doch kurz den wahn bei eike an“, „die Tattergreise von eike“, „die eike-Greise“, „EIKE-Senioren“, „EIKE Spinner“, „oberproleten bei eike“, „Altherrenriege bei EIKE“, „eike-Schwachköpfen“, „Rentnern von eike“, „EIKE-Schwachsinn“, „ALLES, was eike schreibt ist zur nur Belustigung gut“, „Oder kennst Du einen denkenden Menschen, der die senile Rentnertruppe von eike ernst nimmt?“, „Jeder weiß, EIKE ist ein Lobbyverein voll von Klimatrotteln. Wer denen zustimmt, ist nicht mal ein Skeptiker. Das ist nur Unsinn“, „habe ich mal wieder eine Blick auf den EIKE-Misthaufen geworfen“, „Und wenn du glaubst, dümmer geht’s nicht mehr, kommt ein Rentnerlein von eike her“, „Die Unsinnsdichte kommt zwar nicht ganz an eike heran“, etc. Brauchen Sie noch mehr ? Wollen Sie das vielleicht einklagen lassen ?

    Verstehen Sie nun, warum ich auf die Gurkentruppe dort sauer bin?

    @Fischer, da sehen Sie nun, wie vornehm Sie und Ihre Kollegen auf Primaklima über Andersdenkende reden. Und dann heucheln Sie hier etwas daher, von wir AGWler sind die netten, braven … Im Gegenteil.

    @Admin, aber im Grundsatz haben Sie recht, wenn Sie hier auf Umgangsformen achten. Ich werde vielleicht in Zukunft auf Primaklima Dampf ablassen und es den Bürschchen dort mit gleicher Münze heimzahlen wenn mir danach ist und denen kommunizieren, wie verkommen sie eigentlich sind. Aber hier versuchen, die Contenance bewahren, obwohl es schwer fällt, bei soviel xxxxxxxxxx …

  19. @8 Adeno, diesen Schwachsinn verstehen Sie nicht mal selbst.

    Nehmen Sie zur Kenntnis: die CO2 Fanatikerseite droht der Menschheit mit dem Ertrinkungstod, Hitzetod, furchtbarsten anderen Naturkatastrophen, etc. etc. Adeno, kapieren Sie, dass dies Angstmacherei ist? Ihre Klimagegner arbeiten nicht mit Angstszenarien, das machen nur Sie.

    Ferner sagen Sie: „Normalerweise sorgt im wissenschaftlichen Betrieb der Futterneid der Konkurrenz aber dafür, dass widerlegbare Falschdarstellungen auffliegen. Deshalb funktionieren die nicht belegbare Angstmodelle dort nur dann, wenn entweder die Futterkrippe ausreichend groß für alle Mitspieler ist oder die Angsthypothesen das Kriterium der aktuellen Nichtwiderlegbarkeit erfüllen“. Mit jedem Wort geben Sie zu erkennen, dass Sie von richtiger Wissenschaft rein gar nichts verstehen. Reden Sie doch nicht so grossspurig von etwas, das Sie gar nicht kennen. Ich habe noch selten einen derartig grossen Blödsinn gelesen darüber, was Wissenschaft sein soll. „Futterneid“, „nichtbelegbare Angstmodelle“, wo haben Sie diesen kranken Unfug her?

  20. #9 Karl Eller und Ihre Ausführungen über Medien-Manipulationen:

    Es gibt eine 6-teilige TV-Dokumentation vom ZDF aus dem Jahre 1979 (!), die das „Manipulationen – und wie man Ihnen entkommt“ sehr anschaulich aufbereitet. Obwohl die TV-Doku bereits aus dem Jahr 1979 ist, ist sie aktueller dennje.

    Mehr dazu hier: http://tinyurl.com/42oggwl

  21. Wir- Leistenschneider/Kowatsch – begrüßen es ausdrücklich, dass nach unserer ersten Besprechung dieser getricksten Kurve, wir hatten acht schwere Fehler gefunden, nun die Sache nochmals von Lesern aufgegriffen und weiter vertieft wurde. Das ist eine gelungene psychologische Vertiefung, die detailliert zeigt, wie Medien, Politiker und Normalbürger zum Opfer der Klimapropaganda geworden sind und weiter bleiben sollen. Ich möchte hier jedoch die zwei Hauptfehler aus dem ersten Artikel wiederholen:
    1) Der Jahresmittelwert von 2010 war 7,8 C und nicht 8,3 C wie auf der DWD-Kurve falsch eintragen ist. Der richtige Wertepunkt verschwindet hinter der grauen Wolke.
    2) Die durchgezogene Mittellinie muss in den letzten 6 Jahren fallen, also einen Knick nach unten machen. So ist auch diese Linie (bewußt)falsch eingezeichnet. Wie Karl Eller oben sagt: Manipulation durch falsche Information. Mal sehen, welche Kommentare NB als verlängerter Arm des PIK und selbst ernanntes Gewissen der reinen Wissenschaft hier noch abgeben wird.

  22. @11: Dr. Hoffmann, jetzt wird es gleich wieder wütende Proteste der Bäckers, Fischers, Seiferts, Müllers von der CO2 Fanatiker Fraktion geben, denn Sie haben das Allerheiligste des AGW Glaubens, die künstliche „Globaltemperatur“ angegriffen. Ohne „Globaltemperatur“ ist ja deren Welt nichs wert. Deswegen sind die ja so alarmiert, wenn jemand dieses Kunstprodukt angreift.

    Leider ist das wissenschaftlich-methodologische Grundwissen bei den meisten CO2 Alarmisten überhaupt nicht verhanden, kein Wunder, wenn keiner von denen jemals einen wissenschaftlichen Artikel verfasst hat, sodass jene Laien auch kaum in der Lage sind, Ihre wohlberechtigen Einwände an jedweden Sinn der politischen Kunstgrösse Globaltemperatur nachvollziehen zu können.

    Die Globaltemperatur ist ein derart fragwürdiges rechnerisches Konstrukt, dass man dieses bei EIKE einmal in einer speziellen Analyse ganz ausführlich auseinander nehmen sollte. Wenn es gelingen sollte, die Öffentlichkeit von der unsagbaren Idiotie der Globaltempertur überzeugen zu können, zerfällt der gesamte CO2 Irrsinn sofort in Nichts zusammen und die Alarmisten können ihre Wahnvorstellungen nicht mehr auf eine der Öffentlichkeit einprägsame Grösse beziehen. Wen interessiert schon ein „Forcing von x W/m2“. Nur schon aus dieser Optik sieht man sofort, wie wichtig die Globaltemperatur für das Lobbying und Marketing der CO2 Verwahrlosten ist.

  23. Die „Behandlung“ der Temperatur mittels Mittelwerte ist falsch bzw. nicht aussagekräftig. Die Temperatur ist schon auf Grund unser sporadischen Messung eine stochastische Größe. Die zurückliegenden Temperaturmessungen können folglich nur mittels Häufigkeitsverteilungen (HV) (wie häufig kommt eine bestimmte Temperatur vor) beschrieben werden. Diese HV folgen keiner Gaußverteilung. Schon bei einer Gaußverteilung benötige ich neben dem Mittelwert noch eine weitere Größe, um den Inhalt der HV zu beschreiben. Das Klima (Zusammenfassung von Messwerten aus dem Wetter, das hinter uns liegt) kann nur mittels HVs beschrieben werden. Mittelwerte sind völlig unlogisch und wissenschaftlich auch nicht ergibig, denn mit dem Mittelwerte hat man alle Information „erschlagen“.
    Keine Firma würde ihre Konfektion nach dem Mittelwert der Körpergröße fertigen. Aber der Mittelwert der Temperatur ist eine „Größe“ mit der man rechnet und die man vorhersagt.

  24. #6 Herr Jacob

    geht mir genauso, es gibt nur Januar und Sonnenschein in der Anzeige. Hat der DWD aber eine „große“ Auswahl.

    #5 Herr House

    knackig das Schaubild.
    besonders die ausgefeilte gerade Linie, die den Temperaturverlauf von 61 bis 90 darstellt. Das ist wohl der Erguß (oder das Ekskrement) der Wissenschaft auf die Herr Fischer/Bäcker hier so viel wert legen und über deren Lauterkeit sie argwöhnisch wachen.

    Ich hatte, wie andere auch, schon mal gesagt, dass diese Wissenschaft keinen großen Respekt respektive Achtung mehr erwarten kann, jedenfalls nicht die der AGW Wissenschaft, so unwissenschaftlich wie sich die aufführen.

  25. Hier haben wir es mit Manipulation durch selektive Information zu tun.
    Man unterscheidet drei verschiedene Manipulationsmöglichkeiten:
    1. Manipulation durch falsche Information
    2. Manipulation durch selektive Information
    3. Manipulation durch fehlende Information
    Die Manipulation durch selektive Information ist besonders gefährlich, da diese vom Leser leicht übersehen werden kann.
    Der WDR hat zu seiner Zeit als „Rotfunk“ von dieser Möglichkeit, das Wahlvolk zu manipulieren, reichlich Gebrauch gemacht.
    So wurde z.B. die monatliche Bekanntgabe der Arbeitslosenzahlen regelmäßig manipuliert.
    Wenn im Bund (damals unter CDU-Regierung) die Arbeitslosenzahlen sich verbessert hatten, so klang das beim WDR so:
    „Obwohl sich die Arbeitslosenzahlen im Bund leicht verbessert haben, ist die Arbeitslosenzahl bei Jugendlichen ( oder bei Älteren, oder bei Alleinerziehenden oder oder)
    immer noch viel zu hoch. Was muss eigentlich passieren bis die Regierung … bla bla bla „
    Es wurde also verbal kräftig geprügelt.

    Wenn dann aber ein paar Tage später, die Arbeitslosenzahlen der Länder bekannt gegeben wurden und NRW besonders schlecht abgeschnitten hatte, die Arbeitslosenzahlen in NRW waren nämlich gestiegen, dann hörte sich das so an:
    „Obwohl in NRW die Arbeitslosenzahlen leicht gestiegen sind greifen die Maßnahmen der Landesregierung zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in einem erfreulichen Maße……bla bla bla“
    Es wurden dann in aller Ausführlichkeit die Maßnahmen der Regierung gelobt.
    Beim Zuhörer stellt sich dadurch ein vollkommen falsches Bild ein.

    Oder ein anders Beispiel: In einer Sendung des WDR zur Haltung von Delfinen in Delfinarien wurde heftig dagegen argumentiert. Das gipfelte dann in dem Satz:
    Während Delfine in freier Natur bis zu 28 Jahre alt werden, werden diese in Delfinarien durchschnittlich nur 8 Jahre alt.
    Hier wird ein Spitzenwert einem Durchschnittswert gegenüber gestellt.

    Bei flüchtigem hinhören oder lesen entgeht einem natürlich diese Manipulation.

    Beliebt bei unseren Journalisten ist auch die Methode Manipulation durch fehlende Information. So hat z.B. der bekannte und beliebte Europapolitiker Cohn-Bendit mit 6jährigen Mädchen sexuelle Handlungen gemacht. In Frankreich war das ein Riesenskandal und ging tagelang durch alle Medien. Hier in Deutschland habe ich davon nichts gehört.
    Googeln Sie mal danach.
    Das ist Manipulation durch fehlende Information.

    Diejenigen, die im Journalismus und in der Öffentlichkeitsarbeit tätig sind kennen diese Methoden ganz genau. Die werden sogar gelehrt.

  26. Völlig normales Verhalten in der politischen Realität. Jede soziale Einheit, wird ihren Output an die Öffentlichkeit derart gestalten, das ein maximal positiver Feedback (Geldfluss) entsteht und das funktioniert nun mal mit Angstmodellen am besten. Normalerweise sorgt im wissenschaftlichen Betrieb der Futterneid der Konkurrenz aber dafür, dass widerlegbare Falschdarstellungen auffliegen. Deshalb funktionieren die nicht belegbare Angstmodelle dort nur dann, wenn entweder die Futterkrippe ausreichend groß für alle Mitspieler ist oder die Angsthypothesen das Kriterium der aktuellen Nichtwiderlegbarkeit erfüllen.

  27. #2 Danke, R.Bombosch für den Link

    Mir wird aber stets dasselbe angezeigt. Nämlich das Gebietsmittel im Januar. Also entweder ist das noch eine Baustelle oder ich mache irgendetwas falsch.

    MfG

  28. Der DWD mutiert zum DKD (ist leider nicht möglich.. ist schon vom Kalibrierdienst besetzt!)
    In den meisten Industrieländern ist der Gebrauch von Temperatur für den amtlichen und geschäftlichen Verkehr gesetzlich vorgeschrieben.
    In Deutschland geschieht dies durch das Einheiten- und Zeitgesetz und die zugehörige Ausführungsverordnung.
    Der DWD hat sich auch an dieser Regel zu halten, entweder die Temperatur in Grad Kelvin oder Grad Celsius anzugeben.
    Also was soll diese angloamerikanische Skala?
    Übrigens die Darstellung wurde schon 2008 (erstellt…(http://tinyurl.com/3wjhzpy), um dann 2011 (http://tinyurl.com/3reoep8) wieder erneut auf der Bildfläche zu erscheinen,
    jetzt allerdings mit der Fahrenheitskala im Vordergrund!

  29. Die „offizielle mittlere Deutschlandtemperatur“ wird vom DWD immer noch veröffentlicht.

    Allerdings: der bisher gültige Link – den ich mir im Browser gespeichert hatte – war kürzlich wertlos geworden, weil der DWD den Pfad geändert hat. Deshalb habe ich mich auf der DWD-Site durch das Dickicht der Menüs gewühlt. Irgendwann hab ich die Grafik dann tatsächlich wiedergefunden. Wie versteckt die liegt, zeige ich mal hier:

    1. DWD-Startseite http://www.dwd.de: „Klima + Umwelt“ klicken,
    2. Dann auf „Klima in der Zukunft“ klicken,
    3. Dann in der Box „Klimawandel“ auf „mehr“ klicken,
    4. Dann klicken auf „Klimamonitoring,
    5. auf „Deutschland“,
    6. auf „Lang Reihen / Trends“

    Nun zeigt das Hauptfenster die Gebietsmittel Deutschland.

    7. „Jahr“ und „Temperatur“ wählen und auf „Anzeigen“ klicken.

  30. Gratuliere wieder mal zu einem gelungenen Artikel.
    Die widerwärtigen Manipulationen, die uns in den Medien auf Schritt und Tritt begegnen sind hier gekonnt bloßgestellt.
    Die gleiche Methode hat schon Al Gore angewand und damit einen Riesenerfolg gehabt.
    Liebe EIKE Mitarbeiter, lassen Sie sich nicht unterkriegen und machen Sie bitte weiter, damit der Vernunft wenigstens etwas Raum gegeben wird.

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