Wärmedämmung: Die so genannte Gebäudesanierung. Schilda lässt grüßen

Die EU bereitet die kalte Enteignung der Hausbesitzer vor
Wahrlich, George Orwell hätte es nicht besser formulieren können: Die Verunstaltung schöner Wohnhäuser aus der Gründerzeit um 1900 mit Schaumstoff oder Glaswolle heißt bei uns offiziell Gebäudesanierung. So als sei die völlige Abdichtung von Fenstern und Mauern gesund. Da das Heizen von Wohngebäuden und deren Versorgung mit Warmwasser zirka 40 Prozent des gesamten deutschen Endenergie-Einsatzes beansprucht, fordert die Bundesregierung in ihrem „Energiekonzept“, die jährliche Rate der „Gebäudesanierung“ von bislang 0,8 auf zwei Prozent anzuheben. Schwarz-Grün regierte Städte wie Frankfurt am Main sehen darin eine Aufforderung, mit „gutem“ Beispiel voran zu gehen. Die Stadt treibt ihren Eifer so weit, dass sie sogar ein Krematorium nach Passivhaus-Standard dämmen lässt.

Das Einpacken von Gebäuden mit Dezimeter dicken Dämmplatten soll an das Anziehen warmer Daunenjacken und Wollmützen im Winter erinnern. So suggeriert es ein von der Bundesregierung verbreitetes Plakat, das Häuser mit Wollmützen zeigt. Es soll Hausbesitzer auf die Möglichkeit hinweisen, durch den Einbau dreifach verglaster Fenster, durch das Auswechseln des Heizkessels und durch eine aufwändige Isolierung des Daches und der Mauern mit Dämmplatten Heizkosten zu sparen. Aber lohnt der Aufwand wirklich? Wer in Deutschland die Heizkosten benachbarter gedämmter und ungedämmter Gebäude gleicher Bauart vergleichen möchte, kommt nicht weit. Es gibt dazu keine Normalbürgern zugängliche Daten. Eine Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) kam jedenfalls zum Schluss, dass eine energetische „Sanierung“ von Gründerzeithäusern den Heizenergiebedarf bestenfalls um 10,6 Prozent senkt. Der Gerichtssachverständige Prof. Dipl. Ing. Jens Fehrenberg (Hildesheim) kam an die Heizkostenabrechnung benachbarter gedämmter und ungedämmter Wohnblocks in Hannover und stellte sogar fest, dass die zuletzt genannten weniger Energie verbrauchten als die angeblich energetisch sanierten.

Wie ist das möglich? Ganz einfach: Die gedämmten Wände verhalten sich in der Praxis nicht so, wie es die rein theoretischen Rechenmodelle der Dämmstoff-Lobbyisten vorhersagen. Diese Modelle stützen sich allein auf den so genannten U-Wert (früher k-Wert) der Wärmedurchlässigkeit verschiedener Materialien. Dieser Zahlenwert vernachlässigt, dass der größte Teil der Wärme nicht durch Wärmeleitung in Festkörpern, sondern durch Abstrahlung verloren geht. Er vernachlässigt auch, dass der unter trockenen Laborbedingungen gemessene U-Wert nicht mehr gilt, wenn das Isoliermaterial feucht geworden ist. „Wärmedämmung auf der Außenwandfläche mindert zwar den Austrag von Wärme, verhindert aber ebenso den Eintrag“, erklärt Prof. Fehrenberg. Gerade im Winter, wenn die Sonne tief steht, nehmen vor allem Ziegelmauern tagsüber eine große Wärmemenge auf und geben sie nachts langsam sowohl an die Wohnräume als auch an die Umgebungsluft ab. Dadurch wird verhindert, dass die Mauer nachts so weit auskühlt, dass der Taupunkt unterschritten wird und sich Kondenswasser niederschlägt. Wird die Mauer jedoch isoliert und abgedichtet, verliert sie ihre Fähigkeit, die Feuchtigkeit zu regulieren. Gedämmte Fassaden erkalten abends viel schneller als ungedämmte. Das sich dann ansammelnde Kondenswasser ist ein idealer Lebensraum für Grünalgen, Schimmelpilze und Flechten. Schon nach wenigen Monaten werden deshalb nicht wenige der angeblich sanierten Häuserfassaden schmutzig grün. Um das zu verhindern, werden die Dämmplatten neuerdings mit hochgiftigen Algiziden und Fungiziden behandelt. Ein besonders schlauer Dämmstoff-Verkäufer bietet elektrische Fassadenheizungen an, um dem Problem beizukommen. Schilda lässt grüßen.

Deshalb rät Fehrenbergs Berufskollege Konrad Fischer aus Hochstadt am Obermain, ein auf die Sanierung denkmalgeschützter Gebäude spezialisierter Architekt, seinen Kunden: „Wer wirklich Energie und Geld sparen möchte, sollte sinnlose Energiespar-Aufwendungen unterlassen!“ Fischer weist übrigens die von den Dämmfanatikern als Verkaufsargument benutzten Bilder von Wärmebildkameras als groben Unfug zurück. Selbstverständlich zeigen diese, dass ungedämmte Häuser nachts auffällig viel Wärme abstrahlen. Aber es handelt sich dabei überwiegend um die Sonnenenergie, die die Mauern bei Tage aufgenommen haben. Die nächtliche Abstrahlung verhindert, dass sich Feuchtigkeit auf und in den Mauern niederschlägt. Gedämmte Mauern hingegen, werden nachts kalt und feucht, weil sie tagsüber von wärmenden Sonnenstrahlen nicht mehr erreicht werden. Nicht von ungefähr haben alle US-amerikanischen Bundesstaaten das Dämmen der dort üblichen Holzrahmenhäuser verboten, nachdem sich dort der Hausschwamm ausgebreitet hatte. Europäische Öko-Kommissare hingegen wollen ihren Untertanen befehlen, in verschimmelten und schlecht belüfteten Gebäuden zu vegetieren, um die angeblich drohende Klimakatastrophe aufzuhalten.

Bislang konnten sich deutsche Hausbesitzer den gesetzlichen Dämm-Verpflichtungen relativ leicht entziehen, wenn sie mithilfe von Gutachtern die Unwirtschaftlichkeit der von ihnen verlangten Energiespar-Investitionen darlegen konnten. Im Paragrafen 11 der Heizkostenverordnung zum deutschen Energieeinsparungsgesetz steht, dass Kosten dann als unverhältnismäßig hoch gelten, wenn diese nicht durch Einsparungen binnen zehn Jahren erwirtschaftet werden können. Bei der energetischen „Sanierung“ eines bescheidenen Einfamilienhauses gemäß den heute schon gültigen Vorschriften werden jedoch erfahrungsgemäß um die 600 Euro je Quadratmeter Wohnfläche, das heißt mindestens 60.000 Euro fällig. Diese erlauben eine Heizkosteneinsparung von maximal 1.000 Euro im Jahr. Das heißt, es braucht 60 Jahre, um die Investition abzubezahlen. Bis dahin liegt der in die Zukunft investierende Eigentümer wahrscheinlich längst im Grab und das Haus ist vielleicht schon abgerissen.

Die herrschende grün angestrichene Finanzoligarchie arbeitet jedoch bereits eifrig an der Ermächtigung für die Einführung eines gesetzlichen Dämmungszwangs ohne Beachtung der wirtschaftlichen Zumutbarkeit und des Eigentumsschutzes. Die Hausbesitzer sollen zum Einbau von Vorrichtungen gezwungen werden, die ihrer physischen und finanziellen Gesundheit abträglich sind. Sie sollen Hypotheken aufnehmen müssen und dadurch abhängig werden vom staatlichen Papiergeldsystem. Darum geht es wohl im Kern bei dem im Europa-Parlament zur Abstimmung anstehenden Energieeffizienzplan der EU-Kommission, der im Wesentlichen in Berlin ausgedacht wurde. Als Hebel für dessen Umsetzung kommt eine Verschärfung der Anforderungen für den beim Immobilien-Verkauf obligatorischen Energieausweis in Frage. Die Deutschen werden bald gewahr werden, dass „Klimaschutz“ dem Versuch einer Enteignung durch die Hintertür gleichkommt.

Edgar Gärtner; EIKE; zuerst erschienen bei eigentümlich frei

Links:

Prof. Dipl.Ing. Jens Fehrenberg (Hildesheim)

Konrad Fischer aus Hochstadt am Obermain

Die Welt: Mieter drohen durch EU-Plan hohe Mehrkosten

Der Spiegel: Gebäudesanierung: Gut fürs Klima, schlecht fürs Portemonnaie

FAZ: Gebäudesanierung: Klimaschutz mit Schlagseite

FAZ: Altbausanierung: Abstumpfung mit Styroporplatten

FAZ: Frankfurt dämmt sogar ein Krematorium

Die Welt: Sanierte Häuser massenhaft von Algen befallen

FOCUS: Energetische Sanierung: Der grüne Schrecken

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55 Kommentare

  1. #54: Dr.Paul

    Sie haben Recht und ich habe mich auch vertan. Ich hatte einen 0,8-fachen Luftwechsel zugrundegelegt, genau deshalb, weil man an der Lüftung nicht sparen darf.

    Hier noch einmal dieselbe Mittelwohnung, jedoch unter der Annahme, daß keine Wärmebrücken nach draußen bestehen, etwa durch Balkon etc. Bei der vorherigen Rechnung nach CASANOVA hatte ich die automatisch vorgesehene Verschlechterung durch durch Wärmebrücken übersehen, welche nur bei einem Einfamilienhaus sinnvoll wäre, aber nicht bei der Mittelwohnung eines mehrstöckigen Gebäudes, wie es in typischen Großstadthäuserblöcken der Fall ist. Die Auswirkungen sind daher noch dramatischer.

    Daher noch einmal für die 80 m² Wohnung, jedoch mit verstärkter Luxuslüftung entsprechend 1,2-fachem Luftwechsel/h bzw. 240 m³/h (das entspräche allerdings bereits 2 Ökolüftern, welche dann zusammen 18 W verbraten)

    Ausgangslage: 142 kWh/m²a

    Ausgangslage + 4cm Dämmung: 114,3 kWh/m²a

    Ausgangslage + Lüftung mit 88%: 41,5 kWh/m²a ( + 2 kWh/m²a Strom, 2*120 m³/h, Ökolüfter )

    4cm Dämmung + Lüftung mit 88% :19,1 kWh/m²a (+ 2 kWh/m²a Strom, 2*120 m³/h, Ökolüfter)

    4cm Dämmung + Null Lüftung: 9,4 kWh/m²a

    Man muß dazu sagen, daß man den Stromverbrauch noch mit Faktor 3 multiplizieren muß, um auch die Betriebskosten vergleichen zu können. Den Ökolüfter habe ich deshalb gewählt, weil er neben der sehr hohen Wärmerückgewinnung auch einen sehr geringen Stromverbrauch hat. Die beste Lüftungsanlage taugt nichts, wenn die Wärmeenergieeinsparung durch hohen Stromverbrauch zunichte gemacht und durch Wartungskosten aufgefressen wird.

  2. #53: A. Marie

    An der Lüftung sollte man bitte NICHT sparen.
    Das schadet der Gesundheit.
    Beim Wohnen bitte nicht nur an Physik denken.
    Es gibt auch noch Biologie
    und Psychologie?

    mfG

  3. Irgendjemand sagte hier, Schnauze halten, wenn man keine Ahnung hat. So dürfte dies bei 99% auch der Fall sein.

    Natürlich bringt Dämmung etwas. Allerdings macht sich das nicht so stark bemerkbar, wenn man nicht an die hauptsächliche Energieverlustquelle rangeht: Die Lüftung.

    Bei offenem Fenster kann man soviel dämmen wie man will, es wird sich kein nennenswerter Energieverbrauch feststellen lassen. Ganz anders sieht es dagegen aus, wenn man an die Lüftung herangeht. Mit etwas Glück kommt man dann von ohne Maßnahmen 100% und dann mit Dämmung vielleicht 80% plötzlich auf 30% herunter.

    Q = Qtransmission + Qlüftung – Qinnen – Qsolar

    Das ist aber noch nicht die ganze Wahrheit. In Wirklichkeit muß man natürlich noch den Wärmeerzeugerwirkungsgrad und die elektrischen Antriebsenergien mit berücksichtigen. Letztlich muß über alles der Geldbeutel entlastet sein.

    Dies gilt sowohl für die Investition wie auch für die Energiekosteneinsparung, welche man auf einen Nenner bringen muß. Nur dann kann man erkennen, ob die Energieeinsparmaßnahmen überhaupt sinnvoll sind.

    Beispiel, „extrem“, eine Altbaumittelwohnung mit 80m² Wohnfläche, Altbau mit 1 W/m²K, Nord-Süd Ausrichtung mit 10m Frontbreite, Fenster mit 1 W/m²K, 0,8-facher Luftwechsel/h:

    Ausgangszustand: 126,2 kWh/m²a

    Ausgangszustand + moderate Dämmung auf 0,466 W/m²K (4cm mit 0,035 W/mK): 98,7 kWh/m²a

    Ausgangszustand + Lüftung mit 88% Wirkungsgrad (z.B. Ökolüfter): 58,4 kWh/m²

    Dämmung + Lüftung: 34,3 kWh/m²K

    Man sieht, daß die Heizung immer das Letzte sein soll, woran man denken soll. Auch die vielgepriesenen Thermostatventile taugen nichts zum Energieeinsparen. Ebenso sind „intelligente“ Energiesparfahrprogramme (Nachtabsenkung wtc.) des Heizkessels vergeudetes Geld. Dreifachverglasung bringt auch nichts.

    Ein ausgezeichnetes kleines kostenloses Programm, womit man wirklich alles sehr gut und vor allem leicht (!) durchspielen kann, steht bei der Uni Siegen bereit: http://nesa1.uni-siegen.de/index.htm?/softlab/casanova.htm

  4. @ #51: Sabrina Schwanczar 22.09.2011, 00:59

    Ihre Frage hätten Sie sich eigentlich selber beantworten können.
    Es handelt sich bei den von Ihnen aufgeführten „Wohnungsunternehmen“ um Unternehmen der öffentlichen Hand, die von wirtschaftlichem Denken meilenweit entfernt sind. Da wird saniert, egal in welcher Qualität, Hauptsache es bleibt etwas an den klebrigen Fingern hängen. In der Geschäftsleitung und den Aufsichtsgremien sitzen „Politiker“ oder deren Spezies. Eine Hand wäscht die andere.
    Diese Typen wohnen bestimmt nicht in den von ihnen „verwalteten“ Arbeiterschließfächern“.

    **zitat –„ Angenommen, die obigen kritischen Darstellungen zur Wärmedämmung stimmen, würde ich das nämlich nicht tun. “-tatiz**
    Ist schon klar, Sie wohnen ja zur Miete und ziehen aus, wenn‘s anfängt zu muffeln.

  5. #50: Wolf Krab sagt:am Mittwoch, 21.09.2011, 12:53

    Jetzt hätte ich aber gern mal eine Erklärung, warum wirtschaftlich denkende große Wohnungsunternehmen mit mehreren 10.000 Wohnungen wie die Berliner Gesellschaften HoWoGe, GSW, Degewo, oder die Leipziger LWB dann Wärmedämmung an ihre Häuser anbringen.

    Angenommen, die obigen kritischen Darstellungen zur Wärmedämmung stimmen, würde ich das nämlich nicht tun.

  6. @ #47: Sabrina Schwanczar 21.09.2011, 02:23

    **zitat –„ Es ist nämlich keineswegs so, dass Pflanzenbewuchs in erster Linie an gedämmten Fassaden auftritt.“-tatiz**
    Diese Aussage ist zu bewerten wie: ** Es ist nämlich keineswegs so, dass in erster Linie in Bayern der Himmel weiß/blau ist**
    Sagen Sie mal, ist Ihnen eigentlich der Unterschied zwischen Grünalgen und Moosen geläufig?
    Und was Ihren Pflanzenbewuchs an Fassaden betrifft, so kann ich mir durchaus auch einen Bewuchs mit Efeu und „Wilden Wein“ vorstellen. Das ist dann mehr oder weniger gewollt, was man bei Grünalgen wohl kaum vermuten kann.

    **zitat –„ So verkürzt man die Argumentation um das gewünschte Ergebnis unterm Strich zu erreichen. “-tatiz**
    Bisher war wohl nichts von Ihnen zu lesen, was man als Argumentation hätte bezeichnen können.

    **zitat –„ Ich wohne im übrigen in einem Haus mit Dämmfassade und da ist die Wand wenn es nicht gerade regnet nicht bis nachmittags nass.“-tatiz**
    Wie sollte es auch anders sein? Sie wohnen ja mit Ihrem „sonnigen Gemüt“ auf der richtigen/sonnigen Seite“.

    **zitat –„ Und Wasser von der Wand absorbieren ist alles andere als gut und gesund – was die Altbauten betrifft.“-tatiz**
    Schon mal was von Feuchtigkeit absorbierenden Putz gehört? Der gibt die Feuchtigkeit nämlich nach außen ab und schützt so das Mauerwerk.

    **zitat –„ Im übrigen sollten sich hier manche Poster vielleicht doch mal die Mühe machen, sich über die fachgerechte Dämmung zu erkundigen, bevor Sie hier etwas schreiben.“-tatiz**
    Ich glaube, dass den von Ihnen hier angesprochenen Postern sehr wohl der Unterschied zwischen einer bei Neubauten bereits bauseitig eingebrachten Dämmschicht und einer nachträglich aufgebrachten Fassadendämmung bekannt ist.
    Bei Ersterem dauert die Verrottung etwas länger und das Raumklima ist von Anfang an „bescheiden“.
    Warum glauben Sie wohl ist in den USA das WDVS (WärmeDämmVerbundSystem) seit langem von den Baubehörden verboten?
    Und in Deutschland hat dieses WDVS trotz über 30 jhr. Anwendung es bisher nicht geschafft in den Stand der „anerkannten Regel der Technik“ (ehem. anerkannte Regel der Baukunst) noch in nationale oder europäische Normen zu gelangen. Was glauben Sie wohl, woran das liegt?
    Fragen Sie mal bei einem renommierten Bauleistungs-Versicherer nach, was im Schadenfall passiert, wenn die anerkannten Regeln der Technik nicht eingehalten wurden, oder das betroffene Gewerk nicht den anerkannten Regeln der Technik entspricht.

    **zitat –„ Einfach mal ein paar Dämmplatten an die Wand klatschen geht nämlich nicht “-tatiz**
    Na, dann erzählen Sie mal, wie die Dinger an der Außenwand zu befestigen sind, aber bitte mit den entsprechenden Norm-Regeln.

  7. #47: Sabrina Schwanczar sagt:
    Man hat ja einen Beitrag von mir hier, in dem ich meine Beobachtungen an den Häusern dargestellt hatte, nicht reingestellt.

    Sehr geehrte Frau Schwanczar,
    Ihren Beitrag finden Sie unter EIKE: Radioaktivität, Aberglaube.. Post #54

  8. #47 Frau Schanczar,

    Hä ????

    „Im übrigen sollten sich hier manche Poster vielleicht doch mal die Mühe machen, sich über die fachgerechte Dämmung zu erkundigen, bevor Sie hier etwas schreiben.“

    Die Psychiater nennen dat wohl „Projektion“

    Mein Tipp: Joint weglassen, ausschlafen und dann posten

  9. Man hat ja einen Beitrag von mir hier, in dem ich meine Beobachtungen an den Häusern dargestellt hatte, nicht reingestellt.

    Es ist nämlich keineswegs so, dass Pflanzenbewuchs in erster Linie an gedämmten Fassaden auftritt.

    So verkürzt man die Argumentation um das gewünschte Ergebnis unterm Strich zu erreichen.

    Ich wohne im übrigen in einem Hausmit Dämmfassade und da ist die Wand wenn es nicht gerade regnet nicht bis nachmittags nass.

    Und Wasser von der Wand absorbieren ist alles andere als gut und gesund – was die Altbauten betrifft.

    Das sollen die Dämmfassaden nicht. Und das ist gut so.

    Im übrigen sollten sich hier manche Poster vielleicht doch mal die Mühe machen, sich über die fachgerechte Dämmung zu erkundigen, bevor Sie hier etwas schreiben.

    Einfach mal ein paar Dämmplatten an die Wand klatschen geht nämlich nicht

  10. @ #42: Sabrina Schwanczar 20.09.2011, 04:08

    **zitat –„Das ist einfach nur Quatsch, was Sie hier schreiben -.“-tatiz**
    Ist das Alles, was Sie dem entgegen zu setzen haben? Keine Argumente? Keine Fakten?

    **zitat –„ vor allem so plump “-tatiz**
    Richtig. Es ist vor allem Plump, wie Sie hier versuchen die Allwissende zu mimen und Fakten zu ignorieren.

    **zitat –„Und dann weiß ich eben, dass Sie offensichtlich kein Fachmann sind.“-tatiz**
    Kennen Sie das Sprichwort: **Bei Unwissenheit und Mundgeruch soll man in der Öffentlichkeit den Mund geschlossen halten.**

  11. @ #42: Sabrina Schwanczar Dienstag, 20.09.2011, 04:08

    **zitat –„ Das hier
    …..
    steht in Zusammenhang mit der Lüftung.“-tatiz**
    Wie heißt es doch so schön: **Wenn ich nicht mehr weiter weiß, rede ich den größten Sch..ß**

    **zitat –„Wenn es außen kalt ist, dann bekommen Sie auch die Wände von Altbauten nicht von außen trocken, “-tatiz**
    Schauen Sie sich doch mal diese sog. „Altbauten“ genauer an. Wenn die horizontale Isolierung intakt ist, sind die Außenwände auch trocken. Bei funktionsuntauglicher Horizontalisolierung können Sie lüften wie Sie wollen, die Wände werden im Laufe der Zeit feucht. Eine Außenwanddämmung wäre in einem solchen Fall eine bösartige Substanzzerstörung.

    **zitat –„weil die Aufnahmefähigkeit der kalten Luft für Wasser viel zu gering ist.“-tatiz**
    Hä? Auch bei Frost trocknet Mauerwerk. Warum wohl hat man früher die Rohbauten noch auswintern lassen?

    **zitat –„ Sie müssen wohl oder übel die Wände von der warmen Seite von innen her trocken lüften. “-tatiz**
    Wenn die Wände von der Nahtstelle zur Außendämmung her durchfeuchtet werden und faulen, können Sie von Innen gar nicht so viel lüften, dass es innen gleichbleibend trocken wird. Sind die Wände einmal nass und hat sich der Schwarzschimmel im Mauerwerk festgesetzt ist Hopfen und Malz verloren. Denn Schwarzschimmel zersetzt nicht nur alle organischem Materialien und auch Glas.
    Dieses Zeug ist weder mit Säure noch mit Lauge auszumerzen.

  12. @ Schwanczar
    3:52 Uhr, 4:01 Uhr, 4:08 Uhr, 4:12 Uhr, 4:43 Uhr, 5:13 Uhr, 5:27 Uhr, 5:33 Uhr…….man o man, ging ja fix, die vorgefertigten Texte bei EIKE rein zu hämmern.
    Erinnert mich ein bisserl an R-E, wo ein gewisses Team ähnliche Schreibfrequenzen aufgewiesen hat……..werden Sie nach Zeilen oder Anzahl der Kommentare belohnt?

    Sämtliche Kommentare enthalten 0….in Worten NULL Argumente, Sie behaupten das Herr Krab Quatsch schreibt, ohne ein einziges Gegenargument zu formulieren.

    Fakt sind nun mal dreckige, vermooste Plaste-Fassaden in jeder Stadt die ich bisher gesehen habe, da kommt auch der eine oder andere Auftragsschreiber nicht daran vorbei.

    Übrigens, die höchste Energieersparnis nach der Wende in der Ossi-Platte war der Umbau der Heizung und Einbau von Thermostatventilen samt Verdampferröhrchen (knapp 30%), neue Fenster/Türen brachten bis zu 10% Ersparnis und das Hauskondom….max 5%……einfach mal den Vermieter ihres Vertrauens befragen.
    Ups, Zahlen is ja eh nich so Ihr Ding, hatte ich ja fast vergessen.

    H.E.

  13. #42: Sabrina Schwanczar sagt:
    Zitat W. Krab:
    „Dies von Ihnen angeführte “Dämmmaterialien” sind an der Außenseite mit sog. wasserdichtem Glattputz/Dämmputz versehen, damit keine Nässe von außen in die Dämmung dringt. Dieser „Glattputz/Dämmputz“ kann die Nachtfeuchte, die sich an der Außenwand niederschlägt nicht absorbieren. Das bedeutet schlicht und ergreifend, dass diese Wände an der sonnenabgewandten Seite oft bis spät in die Mittagsstunden oder gar noch länger –je nach Wetterlage- feucht sind und somit ein ideales „Biotop“ für die schnellwuchernden sog. Grünalgen bieten.“

    Zitat:
    „Das ist einfach nur Quatsch, was Sie hier schreiben – vor allem so plump.
    Und dann weiß ich eben, dass Sie offensichtlich kein Fachmann sind.“

    Sehr geehrte Fr. Schwanczar, über ihre fachliche Qualifikation möchte und kann ich nicht urteilen, aber die Beobachtung von Hr. Krab bzgl. Feuchtigkeitniederschlag an der Sonnenabgewandten Seite (nach Norden ausgerichtet) kann ich aus eigener Beobachtung an meinem Haus bestätigen. Auch dort bleibt die Feuchtigkeit an der Wand, bis gegen Nachmittag die Sonne dort die Wand trocknen kann. Wie es unter der Isolierung ausschaut, dazu kann ich derzeit keine Auskunft geben, da noch intakt. Auch sind aktuell keine Grünalgen zu erkennen (Alter der Isolierung ca. 7 Jahre).

  14. #32: Wolf Krab sagt:am Dienstag, 13.09.2011, 09:47

    „@ Sabrina Schwanczar

    Ihr geschätztes tiefgründiges Wissen auf dem Gebiet der Bauhygiene erfüllt mich mit tiefer Demut. Verraten Sie uns doch bitte, woraus Sie dieses Wissen auf höchstem Niveau schöpfen. Wir alle würden sicherlich gerne noch etwas hinzulernen.

    **zitat –„ an den Dämmmaterialien kondensiert faktisch überhaupt kein Wasser, da diese – außer wenn die Sonne darauf scheint – aufgrund der geringen Wärmeleitfähigkeit faktisch nie eine deutlich von Lufttemperatur abweichende Temperatur annimmt. “-tatiz**
    FALSCH!
    Dies von Ihnen angeführte “Dämmmaterialien” sind an der Außenseite mit sog. wasserdichtem Glattputz/Dämmputz versehen, damit keine Nässe von außen in die Dämmung dringt. Dieser „Glattputz/Dämmputz“ kann die Nachtfeuchte, die sich an der Außenwand niederschlägt nicht absorbieren. Das bedeutet schlicht und ergreifend, dass diese Wände an der sonnenabgewandten Seite oft bis spät in die Mittagsstunden oder gar noch länger –je nach Wetterlage- feucht sind und somit ein ideales „Biotop“ für die schnellwuchernden sog. Grünalgen bieten.“

    Das ist einfach nur Quatsch, was Sie hier schreiben – vor allem so plump.
    Und dann weiß ich eben, dass Sie offensichtlich kein Fachmann sind.

  15. #32: Wolf Krab sagt:am Dienstag, 13.09.2011, 09:47

    Erst mal vielen Dank für die Erläuterungen.

    Das hier

    „1. An der Nahtstelle (Klebefläche) zwischen Mauerwerk und Dämmplatte staut sich die Feuchtigkeit, und bildet dort den idealen Nährboden für den „geliebten“ Schwarzschimmel. Da Dank der „guten Isolierung“ die Temperatur so gut wie niemals eine Temperatur unter -20° C annimmt, kann sich der Pilz nach Herzenslust ausdehnen.
    2. Das Mauerwerk kann die diffundierende Feuchtigkeit (Dampf) nicht mehr nach außen abgeben und wir im Laufe der Zeit durch und durch durchfeuchtet, zersetz sich und verliert zu guterletzt auch noch deine Stabilität.
    3. Der Schwarzschimmel durchdringt das Mauerwerk und es fault regelrecht, was ebenfalls zu Lasten der Stabilität geht.
    4. Weil das Mauerwerk dem „Dampf“ aus den Wohnräumen nicht mehr abtransportieren kann bilden sich auch im Wohnbereich an den sog. „kalten Stellen“ z.B. hinter Schränken, in Ecken, hinter Vorhängen usw. Schwarzschimmelparadiese aus.
    5. Langsam aber sicher dringt die ständig nachgeführte Feuchtigkeit auch in die Dämmschicht ein und vernichtet so die wärmedämmende Eigenschaft der Dämmschicht.“

    steht in Zusammenhang mit der Lüftung.

    Wenn es außen kalt ist, dann bekommen Sie auch die Wände von Altbauten nicht von außen trocken, weil die Aufnahmefähigkeit der kalten Luft für Wasser viel zu gering ist. Sie müssen wohl oder übel die Wände von der warmen Seite von innen her trocken lüften.

    „Was glauben Sie wohl, warum so viele „Pattenbauten“ aus DDR-Zeiten abgerissen werden (müssen)? Wohl kaum aus ästhetischen Gründen, sondern ganz pragmatisch, weil kein Mensch mehr in diesen verschimmelten Buden mehr wohnen will.
    Haben Sie schon mal so eine Platte so eines Abrissgebäudes zerschlagen und den Dämmkern angeschaut? Das sollten Sie aber nur mit Atemschutz tun, denn es könnte sein, dass dieser „Dämmkern“ derart mit toxischen Sporen verseucht ist, dass ein einatmen schwere gesundheitliche Schäden verursachen kann.“

    Könnten Sie mir mal eine gängige Leipziger Wohnungsgesellschaft nennen, die aus diesem Grund nennenswert Plattenbauten abgerissen hat ?

    Oder vielleicht noch besser – eine aus Weimar oder aus Jena ?

  16. #34: Franz Zuber sagt:am Dienstag, 13.09.2011, 12:18

    @31,32, Herr Stender, Herr Krab, leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Frau Schwanczar hier schon seit längerem unangenehm als stramme Vertreterin des öko-sozialistischen Komplexes, dessen prioritäres Anliegen die Schädigung der deutschen Wirtschaft und Verarmung der deutschen Bevölkerung ist, äusserst negativ auffällt. Ich vermute, dass diese Dame als gescheiterte Alt68igerin mit der, dieser Gruppe eigenen Wissenschafts- und Technikfeindlichkeit, infolge unbezähmbarer Wut gegen alles Rationale und Fortschrittliche hier wettert. Diese Person kann nicht als ernsthafte Diskutantin angesehen werden (als Beleg dafür lesen Sie bitte, WAS Frau Schwanzcar zur Nichtkatastrophe Fukushima hier alles abgesondert hat, UNGLAUBLICH, VOLLER MAINSTREAM, ETWA GLEICH PRIMITIV WIE DAS HEUTE JOURNAL DES ZDF).

    Herr Zuber

    Ihre überlegene Intelligenz tut das doch mehr als kompensieren.

    Wieso sind Sie eigentlich nicht in Japan?

  17. 40 Jahre habe ich als Generalunternehmer EFH – MFH in Porenbeton gebaut. Um wohnliche Räume zu erhalten, darf auf eine schwere massive, also speicherfähige Konstruktion nicht verzichtet werden. Literatur siehe Prof.Dr.-Ing. Claus Meier „richtig bauen – Bauphisik im Widerstreit – Probleme und Lösungen“ All die Thoretiker im U-Wert Besserwissen-Streit, lassen mich schon lange kalt da ich die praktische Realität hundertfach im erbautem erlebt habe. Styropor Wärmedämmung sind reine wirtschaftliche Interessen auf Kosten der Bauherren und Mieter und das schlimmste deren Gesundheitsfolgen. Die Koyoten bellen, die Karavane geht ihren Weg.

  18. @ Sabrina Schwanczar

    Ihre eingebildete Gebildetheit fällt leider nur in Alt-68er und anderen ideologisch verblendeten Foren nicht auf.
    An Ihrer Schreibwut merke ich, daß die Bezeichnung „Troll“ Sie doch ziemlich gut getroffen hat. Wie gesagt, getroffene Hunde bellen. 😉

    XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX Wo Sie da bei der Beschreibung blühender Dämmfassaden wohl Widersprüche gefunden haben? Ich beschrieb, was ich gesehen habe, und nicht was in der Mao-Bibel steht. Klar?!
    Bei den Bauhaus-Häusern war die Isolation nicht mit Dübeln angebracht worden, soweit ich mich erinnern kann.
    Und wo ich wohne, geht Sie einen feuchten K… an. Da bin ich gerade solchen wie Sie keine Rechenschaft schuldig.
    Ansonsten haben meine Vorkommentatoren Sie schon gehörig zurechtgestutzt. 😉

  19. @Schwanzcar

    „“““Angesichts Ihrer völligen Hilflosigkeit in technischen Dingen, könnten Sie ja mal der verehrten Leserschaft mitteilen, was Sie treibt, hier zu posten.““““

    Weil es Spass macht………….und weil man gewissen Müll einfach so nicht stehen lassen darf, immerhin sind hier noch viele stille Mitleser dabei, den man so manchen Quark einfach nicht unkommentiert präsentieren darf.

    DDR-Plattenbauten…….waren zum großen Teil einfach völlig überheizt, die relativ undichten Fenster, oder bei Gasdurchlauferhitzer notwendige Zwangsbelüftung, sorgten für ein trockenes Innenklima.
    Tja, trotzdem habe ich in einer solchen Wohnung hinter dem Schlafzimmerschrank Schimmel gefunden.
    Eine junge Mutti hat jeden Tag Windeln gewaschen und diese dann im Schlafzimmer zum Trocknen aufgehängt, da hat selbst die natürliche Lüftung ausgereicht die Luftfeuchtigkeit auf erträgliche Werte zu verringern.

    Zwischenisolierungen bei DDR-Platten wurden erst ab den Typ WBS 70 in die Platte integriert, vorher war da noch nix. Ich selber habe in solchen Buden gehaust, wo im Sommer auf der Westseite die „Platte“ schon innen merkbar aufgeheizt war und schlafen bei 30-33 °C Innenraumtemperatur ist selbst einem Kind ein Tick zu viel(Durchgangswohnung, alle Zimmer Westseite).

    Kleine Gegenfrage, junge Frau.
    Wat machen Sie hier eigentlich auf dem Blog, bei EIKE?
    Fachmännische, mit anständigen Daten hinterlegte Beiträge sucht man leider vergeblich bei Ihnen……was also treibt Sie hier her?

    Auf diverse logische Fehlgriffe bezüglich „Aussenwandisolierung“ muss ich nicht mehr weiter eingehen, denn das hat Herr Krab dankenswerterweise schon ausreichend gemacht.

    PS…Polystyrol…..Styropor………piepegal, bei uns heißt dat Zeuch immer noch „Quitschpappe“.

    MfG
    Heinz Eng

  20. @ Sabrina Schwanczar #30

    „Diese Materialen würden auch im Winter bis tief in die Nacht hinein genügend Wärme aus dem Sonnenlicht speichern können, um zu verhindern, dass zu viel Luftfeuchtigkeit an den Wänden kondensiert.“

    Es gibt insgesamt 4 „Temperaturen“, die grob gesagt für Kondensationsprozesse in Behausungsaussenwänden zu berücksichtigen sind:
    T_außen (TA), T_innen (TI), Taupunktstemperatur_außen (TPA), Taupunktstemperatur_innen (TPI).

    Zur Kondensation in den äußeren Wandbereichen (Dämmschichtbereichen) kommt es nur, wenn TA < TPI und TPA nahe TA. Kummuliert wird das Kondensationsprodukt durch verringerte Dampfdurchlässigkeit der äußeren Wandschichten. Abgebaut wird das Kondensationsprodukt in der Außenwand dann, wenn TPA > TA und TA > T_Wand.
    Nun kann man leicht ausrechnen, daß im Winter nur wenige Stunden TA > TP und TA > TPI sein kann, um das Kondensationsprodukt zu verdampfen. Und wenn dann noch vehindert wird, daß Energie an den entsprechenden Ort gelangen kann, sowohl von innen, als auch bei Tage von außen, säuft die Wand in der Isolationsgrenzschicht ab, denn der Mensch im Innenraum setzt durch Atmung und sonstige Aktivitäten sehr viel Wasserdampf frei. Früher konnte man den in fester Form als Eisblumen am Fenster bewundern, heutzutage die Folgen in Form von sanierungsbedürftigen „energetisch sanierten“ Häusern.

  21. @Schwanczar
    „Sonnenlicht speichern auf der von der Sonne abgewandten Seite ????“

    Wenn Sie richtig zitieren würden müßte es heißen „…Wärme aus dem Sonnenlicht…“, es geht also um die Wärme, nicht um die sichtbare Lichtstrahlung. Und ja, das Mauerwerk speichert auch die Tageswärme im Schatten. Wenn sie im Schatten neben der Mauer grillen, wird auch diese Wärme gespeichert, etc…
    Netter Trick, erst falsch zitieren, dann den selbst erfundenen Unsinn widerlegen. Erinnert ein wenig an „Klimaleugner“.

  22. @31,32, Herr Stender, Herr Krab, leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Frau Schwanczar hier schon seit längerem unangenehm als stramme Vertreterin des öko-sozialistischen Komplexes, dessen prioritäres Anliegen die Schädigung der deutschen Wirtschaft und Verarmung der deutschen Bevölkerung ist, äusserst negativ auffällt. Ich vermute, dass diese Dame als gescheiterte Alt68igerin mit der, dieser Gruppe eigenen Wissenschafts- und Technikfeindlichkeit, infolge unbezähmbarer Wut gegen alles Rationale und Fortschrittliche hier wettert. Diese Person kann nicht als ernsthafte Diskutantin angesehen werden (als Beleg dafür lesen Sie bitte, WAS Frau Schwanzcar zur Nichtkatastrophe Fukushima hier alles abgesondert hat, UNGLAUBLICH, VOLLER MAINSTREAM, ETWA GLEICH PRIMITIV WIE DAS HEUTE JOURNAL DES ZDF).

  23. @ Sabrina Schwanczar

    **zitat –„Das Mittelalter lässt grüßen. Damals gab es auch jede Menge Experten, deren Experteneigenschaft – wie wohl heute auch – darin bestand, dass sie von vornherein nicht in Frage gestellt wurde “-tatiz**
    Da gebe ich Ihnen Recht. Sie sind geradezu dafür prädestiniert als Paradebeispiel für die Art von Experten zu dienen.

    Wie heißt es doch so schön:
    Wo der Glaube herrscht ist für das Wissen kein Platz.

  24. @ Sabrina Schwanczar

    Ihr geschätztes tiefgründiges Wissen auf dem Gebiet der Bauhygiene erfüllt mich mit tiefer Demut. Verraten Sie uns doch bitte, woraus Sie dieses Wissen auf höchstem Niveau schöpfen. Wir alle würden sicherlich gerne noch etwas hinzulernen.

    **zitat –„ an den Dämmmaterialien kondensiert faktisch überhaupt kein Wasser, da diese – außer wenn die Sonne darauf scheint – aufgrund der geringen Wärmeleitfähigkeit faktisch nie eine deutlich von Lufttemperatur abweichende Temperatur annimmt. “-tatiz**
    FALSCH!
    Dies von Ihnen angeführte “Dämmmaterialien” sind an der Außenseite mit sog. wasserdichtem Glattputz/Dämmputz versehen, damit keine Nässe von außen in die Dämmung dringt. Dieser „Glattputz/Dämmputz“ kann die Nachtfeuchte, die sich an der Außenwand niederschlägt nicht absorbieren. Das bedeutet schlicht und ergreifend, dass diese Wände an der sonnenabgewandten Seite oft bis spät in die Mittagsstunden oder gar noch länger –je nach Wetterlage- feucht sind und somit ein ideales „Biotop“ für die schnellwuchernden sog. Grünalgen bieten. Das Ganze hat mit Wärmeleitfähigkeit und pipapo absolut nichts zu tun. Haben sich diese Algen erstmal festgesetzt, freuen sie sich auch über jeden Sonnenstrahl und wachsen umso „freudiger“. Da hilft nur noch Gift in Form von kupferhaltigen Lösungen z.B. Kupfervitriol, dass ja in der Biolandwirtschaft so beliebt zur Spritzung von Getreide und Obst gegen Pilzbefall ist.

    **zitat –„ Und das Dämmmaterial selbst saugt Feuchtigkeit nicht auf, es ist wasserabweisend. Wasser kann höchstens in die Risse beschädigter Dämmplatten eindringen. “-tatiz**
    FALSCH!
    Das Dämmmaterial i.d.R Polystyrol-Hartschaum, auch bekannt unter den div. Handelsnamen wie Styropor, Styrodur, Lustron, Jackodur, Sagex usw. usf. ist allenfalls eine Dampfbremse, aber keinesfalls eine Dampfsperre. D.h. dieser Hartschaum nimmt sehr wohl Feuchtigkeit auf, wenn auch nur gaaaanz langsam, daher auch „Bremse“.
    Diese Funktion als Dampfbremse hat auf das Mauerwerk eine verheerende Wirkung.
    Wenn der „Dampf“ der aus den Wohnräumen durch das Mauerwerk hindurch diffundiert auf diese Dampfbremse trifft passiert Allerlei:
    1. An der Nahtstelle (Klebefläche) zwischen Mauerwerk und Dämmplatte staut sich die Feuchtigkeit, und bildet dort den idealen Nährboden für den „geliebten“ Schwarzschimmel. Da Dank der „guten Isolierung“ die Temperatur so gut wie niemals eine Temperatur unter -20° C annimmt, kann sich der Pilz nach Herzenslust ausdehnen.
    2. Das Mauerwerk kann die diffundierende Feuchtigkeit (Dampf) nicht mehr nach außen abgeben und wir im Laufe der Zeit durch und durch durchfeuchtet, zersetz sich und verliert zu guterletzt auch noch deine Stabilität.
    3. Der Schwarzschimmel durchdringt das Mauerwerk und es fault regelrecht, was ebenfalls zu Lasten der Stabilität geht.
    4. Weil das Mauerwerk dem „Dampf“ aus den Wohnräumen nicht mehr abtransportieren kann bilden sich auch im Wohnbereich an den sog. „kalten Stellen“ z.B. hinter Schränken, in Ecken, hinter Vorhängen usw. Schwarzschimmelparadiese aus.
    5. Langsam aber sicher dringt die ständig nachgeführte Feuchtigkeit auch in die Dämmschicht ein und vernichtet so die wärmedämmende Eigenschaft der Dämmschicht.

    Durch ständiges Offenhalten der Fenster kann wohl die Schimmelbildung in den Wohnräumen verzögert aber nicht verhindert werde. Die Zeitbombe an den Nahtstellen zwischen Mauerwerk und Dämmschicht tickt aber ungehindert weiter.
    Über Kurz oder Lang wird dann ein so „gedämmtes“ Haus unbewohnbar und kann nur noch abgerissen werden.

    **zitat –„ Übrigens – die Plattenbauten aus DDR-Zeiten haben innen einen Dämmkern unter der Wetterschicht.
    Ich habe bisher noch an keinem dieser Häuser den von Ihnen propagierten Schimmel gesehen. Gerade dort müsste er aber Auftreten, da die Wetterschicht sehr dick ist stark auskühlen kann und durch den Dämmkern von der Gebäudewärme abeschirmt ist. “-tatiz**
    Was glauben Sie wohl, warum so viele „Pattenbauten“ aus DDR-Zeiten abgerissen werden (müssen)? Wohl kaum aus ästhetischen Gründen, sondern ganz pragmatisch, weil kein Mensch mehr in diesen verschimmelten Buden mehr wohnen will.
    Haben Sie schon mal so eine Platte so eines Abrissgebäudes zerschlagen und den Dämmkern angeschaut? Das sollten Sie aber nur mit Atemschutz tun, denn es könnte sein, dass dieser „Dämmkern“ derart mit toxischen Sporen verseucht ist, dass ein einatmen schwere gesundheitliche Schäden verursachen kann.

  25. #div. Frau Schwanczar,

    wollten Sie sich nicht für geraume Zeit aus dem Forum zurückziehen um sich zu bilden, nachdem Sie xxxxxxxxxxxxxx haben?
    Warum wird daraus nichts?

  26. Mal noch ein Auszug aus dem oben verlinkten „Welt“-Artikel:

    Zitat:

    „Die Feuchtigkeit in der Luft kondensiere dann auf der dünnen Putzschicht und bilde den Nährboden für Algen und Pilze. „Das Problem tritt fast nur bei Wärmedämmverbundsystemen auf“, sagt der Experte. „Bei monolithischen Mauerwerken aus Porenbetonbausteinen und zweischaligen Backsteinklinkerwänden können sich Algen und Schimmelpilze hingegen kaum ansiedeln.“

    Diese Materialen würden auch im Winter bis tief in die Nacht hinein genügend Wärme aus dem Sonnenlicht speichern können, um zu verhindern, dass zu viel Luftfeuchtigkeit an den Wänden kondensiert. “

    Sonnenlicht speichern auf der von der Sonne abgewandten Seite ????

    „sagt der Experte“ ____ Experte ????

    Das Mittelalter lässt grüßen. Damals gab es auch jede Menge Experten, deren Experteneigenschaft – wie wohl heute auch – darin bestand, dass sie von vornherein nicht in Frage gestellt wurde.

  27. Interessant auch dies:

    #17: E. Mühsam sagt:am Mittwoch, 07.09.2011, 00:22

    @Heinz Egg

    „In meiner Nähe wurden alte Bauhaus-Häuser mit Wärmedämmfassaden saniert. Jetzt sind überall auf den Fassadn seltsame schwarz-grüne fleckige Stellen. Teilweise scheinen die von einigen Punkten auszugehen.“

    und im Widerspruch dazu:

    #24: Heinz Eng sagt:am Donnerstag, 08.09.2011, 12:46

    „Helle Dübelflächen lassen dann anschließend auf eine Wärmebrücke schließen, die die Aussenfassade an diesen Stellen schneller austrocknen lässt.“

    Ja ja – unsere großen Experten.

    Und wenn sie nicht weiter wissen, greifen sie die Poster persönlich an – auch ein Qualifikationsmerkmal.

    Ach so – bevor ich es vergesse

    Herr Mühsam – verraten Sie doch mal den werten Lesern die Adresse der Bauhaus-Häuser in Ihrer Nähe.

  28. #27: E. Mühsam

    Leute als Trolle zu beschimpfen – das ist schon mal was – wenn es sonst zu nichts reicht.

    Habe ich mich schon mal auf ein solches Niveau herab begeben ?

    # 22 – #24: Heinz Eng

    Herr Eng – Wasser kondensiert nicht bei Abkühlung der Luft an den Wänden, denn deren Abkühlung folgt der Lufttemperatur und nicht umgekehrt.

    Und das Dämmmaterial selbst saugt Feuchtigkeit nicht auf, es ist wasserabweisend. Wasser kann höchstens in die Risse beschädigter Dämmplatten eindringen.

    Übrigens – die Plattenbauten aus DDR-Zeiten haben innen einen Dämmkern unter der Wetterschicht.

    Ich habe bisher noch an keinem dieser Häuser den von Ihnen propagierten Schimmel gesehen. Gerade dort müsste er aber Auftreten, da die Wetterschicht sehr dick ist stark auskühlen kann und durch den Dämmkern von der Gebäudewärme abeschirmt ist.

    Angesichts Ihrer völligen Hilflosigkeit in technischen Dingen, könnten Sie ja mal der verehrten Leserschaft mitteilen, was Sie treibt, hier zu posten.

    Freiwillig blamiert sich keiner gern. Also handeln Sie im Auftrag.

  29. #20: Sabrina Schwanczar sagt:am Mittwoch, 07.09.2011, 19:40

    Sie bedienen sich aber intensiv des Kochbuches für Trolle.

    Wenn Sie nichts Substanielles beizutragen haben, trollen Sie sich bitte. Glauben Sie, Ihre Penetranz färbt auch auf Ihre Mitstreiter ab. Denen tun Sie damit sicher keinen Gefallen! 😉

  30. Hallo Herr Limburg

    Bei mir tritt das Problem mit der Textüberlappung auch schon lange auf.
    Ich setze aber Mozilla ein, daran liegt es also nicht.
    Bei mir kommt es aber zu der Überlappung erst unterhalb der Abbildung der Sonne

    mfG
    M.Schneider

  31. Ähm … Styropor ist nur der Produktname (BASF) für Polystyrol … naja.

    Der ganze Dämmungswahn hat mehrere Haken, die hier weder im Artikel noch in den Kommentaren deutlich wird. Mal kurz erklärend, der Temperaturverlauf in der Wand entspricht einer Kurve, deren Steilheit den Wärmeübergangskoeffizienten des jeweiligen Materials wiederspiegelt (z.B. zunächst Putz -> eher hohe Wärmedurchlässigkeit -> geringe Steilheit / dann Dämmstoff -> geringe Wärmedurchlässigkeit -> hohe Steilheit / zuletzt Mauerwerk und wieder Putz und Tapete mit mittlerer Wärmedurchlässigkeit und Steilheit). Die Anfangs und Endtemperatur der Geschichte sind vorgegeben, halt die Außentemperatur (also irgendwas zwischen -30°C und +30°C) und die Innentemperatur von 20°C bid 22°C – letzteres, wenns nach meiner Frau ginge). Wozu führt dies? Durch die (gewollt, sonst wärs kein Dämmmaterial) hohe Steilheit der Temperaturkurve liegt der Taupunkt irgendwann im Laufe eines Wintertages an der Stelle an der Dämmaterial und Außenhaut ineinander Übergehen, da kann dann Wasser auskondensieren, Wasser das dann anschließend munter gefrieren kann und die Außenhaut dann nachhaltig (das einzig nachhaltige an sonner Dämmung) Schaden eben an der Außenhaut anrichtet. Der Bauherr steht im nächsten Frühjahr davor und sieht unschöne Risse im Putz. Anschließend ist es recht gleichgültig wo was kondensieren wird, zumindest an der Wetterseite lassen die Risse jede Menge Regen rein, Regen den die gängigen Dämmmaterialien begierig aufsaugen, dann ist richtig pflanzliches Leben in der verunstalteten Fassade, zudem ists mit dem Dämmeffekt ebenso vorbei.

  32. ups, kleine Ausbesserung meinerseits.
    Nicht „Polysterol“ sondern „Styropor“…..so viel Zeit muss sein.

    Ach übrigens, einen Feuchtigkeitssträger hab ich auch noch vergessen, Regen.

    Der im obigen Bild wohl Hauptverursacher der Moosschicht sein dürfte, da anscheinend die Fensterbank einen gewissen Regenschutz dargestellt hat.

    Schwarzfärbung über den Fensterhöhlen lassen auf aufsteigenden Wasserdampf schließen, der durch den geöffneten Fenstern strömt.
    Helle Dübelflächen lassen dann anschließend auf eine Wärmebrücke schließen, die die Aussenfassade an diesen Stellen schneller austrocknen lässt.

    PS. Zu DDR-Zeiten mit den etwas undichten Fenstern hatte ich im Winter teilweise Luftfeuchtigkeiten unter 35% in der Wohnung……heute muss ich aufpassen nicht über 75% zu kommen, trotz Stoß/Querlüftung in regelmäßigen Abständen.

    MfG
    Heinz Eng

  33. @Burowski

    „““PS: In Technik und Naturwissenschaften ist es üblich, mit einem Gegenbeispiel ein Theoriegebäude zum Einsturz zu bringen. Wenn die Theorie der Verschimmelung stimmt, müsste ich längst eine reiche Ernte an Pilzen einfahren. Das ist nicht der Fall, damit gelten für mich die Aussagen der Verschimmelungsexperten als widerlegt.“““

    Hmm, ich hätte meine Frage zur Heizung anders stellen müssen, wie erzeugen Sie ihre Heizwärme, mit Kessel im Keller, Nahwärme….oder anderes.

    Schimmel in der Wohnung……hängt von vielen Faktoren ab.

    1. Feuchteeintrag…….wie viele Personen leben in der Wohnung, wird täglich gekocht und geduscht, gibt es Haustiere, wo wird die Wäsche getrocknet….u.s.w.

    2. Wasseraufnahme allgemein…….aus welchen Material bestehen die Innenwände, das Mobiliar, sind Teppiche verlegt oder alles Laminat…..u.v.m.

    3. Heiz- und Lüftungsverhalten der Bewohner….wie oft und intensiv wird gelüftet, gibt es Räume die unterschiedlich stark beheizt werden…..werden in kühlere Räume grundsätzlich die Türen zu gehalten…..u.s.w.

    Erst wenn alle diese Fragen geklärt sind, wenn auch wirklich festeht das bei Ihnen an verstecken Stellen nicht doch Schimmel wuchert, erst dann kann ich Ihnen sagen, was sie RICHTIG gemacht haben.

    PS. Schimmel muss nicht immer sichtbar sein, bisweilen lohnt sich eine Analyse der Raumluft auf Schimmelpilzsporen………..so manch ein Kopfschmerzgeplagter Mitbürger ist anschließend aus allen Wolken gefallen.

    MfG
    Heinz Eng

  34. @Schwanczar

    Hmm, ich versuchs mal anders rum.
    Die geringe Wä#rmespeicherkapazität von Polysterol lässt dieses Material ausgesprochen schnell auskühlen. Bei Abkühlung der Luft unter den Taupunkt setzt sich der Wasserdampf in Form von Tröpfchen an den kühleren Oberflächen ab. Aufgrund der hohen Oberflächenrauigkeit kann so ein Haus-Kondom natürlich große Mengen an Wasser aufnehmen, welches besonders die Nordwestseiten trotz Sonnenschein sehr lange braucht, um wieder zu verdunsten.
    Ähnlich wie die Wiese vor dem Haus, wo ich mir manchmal noch gegen 11:00 Uhr nasse Füsse hole, wenn ich da mit meinen Hund drüber latsche.

    Nasse Fassade sind Fakt, nasses Grass ist Fakt und vermooste Fassaden wie obiges Bild sind in jeder Stadt anzutreffen….also auch Fakt.

    Wat also wollten Sie jetzt Gegenteiliges behaupten?

    Tja, und wenn sich im Isolierputz mikroskopisch kleine Risse finden lassen, dann saugt sich das darunter liegende Polysterol über eine lange Zeit mit Wasser voll, was dann den Isolierwert dieses Haus-Kondoms erheblich herabsetzt, auch Fakt und von mir mehrfach beobachtet.

    Bisweilen finden sogar einige Vogelarten diese Art von Hausisolierung ganz vorzüglich……denn da lassen sich prima Nisthöhlen draus basteln, was dann einige Vermieter regelmäßig zur Weissglut und Rep.-Kosten bringt.

    Eigenbeobachtung gegen eigenartige Physikunkenntnisse……wer da wohl recht behalten wird?

    H.E.

  35. #18: Herr Eng:
    „Welche Art Heizung besitzen Sie denn?“
    Zentralheizung als Warmwasserheizung mit Flachheizkörpern

    Gruß Holger Burowski

  36. #10: E. Mühsam sagt:

    „Mir scheint, Sie wissen selber nicht so recht, was Sie da schreiben…“

    Das kann Sie doch nicht stören – Hauptsache, sie wissen es.

    @ #12: Heinz Eng sagt:am Dienstag, 06.09.2011, 10:13

    „@Schwarnczar

    „“““an den Dämmmaterialen kondensiert faktisch überhaupt kein Wasser, da diese – außer wenn die Sonne darauf scheint – aufgrund der geringen Wärmeleitfähigkeit faktisch nie eine deutlich von Lufttemperatur abweichende Temperatur annimmt.““““

    Au Backe, Physik damals in der Schule abgewählt. oder wat?

    Dann ist wohl auch der Tau auf dem Gras, Autos am Morgen und anderen ausgekühlten Oberflächen auch nur wilde Fantasie von dummen Mitmenschen?“

    Eben – Sie haben es nicht verstanden, Herr Eng.

    Warum wohl haben Sie die nasse Karosserie Morgens ?

    Eben weil die Wärmeleitfähigkeit dieser Materialien sehr groß ist und die am Morgen bereits wärmere Luft die Wärme an das kühle Auto abgibt und kondensiert.

    Sind denn ihre Isolierglasfenster in der Wohnung früh auch so nass ?

    Ich kann mich immer nur wieder wundern, was hier so manche Leute posten, die den Eindruck zu erwecken suchen, sie seien Fachleute oder wenigstens qualifiziert ausgebildet.

    mfG

  37. #13 M. Gruss,
    Styropor hinter die Heizkörper ? Ich habe einmal folgende Anordnung ausgetestet:
    Heizkörper- (Reflektionsfolie-Styropor-Holzträger)- Vorhang- (2-fach-Verglasung)
    Resultat: Im Vorhang sind grüne Algen gewachsen!

  38. @Heinz Egg

    Kann ich bestätigen.
    In meiner Nähe wurden alte Bauhaus-Häuser mit Wärmedämmfassaden saniert. Jetzt sind überall auf den Fassadn seltsame schwarz-grüne fleckige Stellen. Teilweise scheinen die von einigen Punkten auszugehen. Wer weiß, was darunter so alles inzwischen wächst!
    Über EIKE bin ich erst darauf aufmerksam geworden. Vorher hielt ich dies für Schmutz.

    @M.Gruß

    Ja, es geht wirklich nichts über eine ordentliche massive Wand. Übrigens gab es nach dem Ersatz der Kastenfenster durch Verbundglasfenster häufig Probleme mit Tauwasser im Bereich der Fensterleibung, wenn die rel. schmalen Fenster zu weit außen angebracht wurden. Energetisch sind die modernen Fenster gar nicht besser als die alten, höchstens im Schallschutz.

  39. @Heinz Eng: Wer Augen hat und sich zu sehen traut, kann den Algenbewuchs auf den WDVS-Fassaden überall sehen – optisch interessant vor allem mit Dübelmuster.
    Leider werden bei der Dämmdiskussion keine Verbrauchswerte betrachtet. Man verlässt sich lieber auf dubiose Bedarfsmodelle, um Altbauten schlecht zu reden.
    Im eigenen Haus (RMH, Baujahr 1954, Ziegelwände, Putz ohne Kunstharzanstrich, Bewohner keine Eskimos) liegt der Verbrauch langjährig bei 111 kWh pro Jahr und Quadratmeter. Anbieter von angeblich energiesparenden Maßnahmen mussten bisher immer zugeben, dass die jeweils versprochene Amortisation – wenn überhaupt – nur außerhalb akzeptabler Zeithorizonte liegen würde.

  40. Worin besteht eigentlich das Meßtechnische Problem, um die Ausführungen von Edgar Gärtner zu überprüfen.

    Jedermann ist doch bekannt, daß mit zunehmender Bodentiefe die Bodentemperatur immer weniger mit der Lufttemperatur und zudem zeitverzögert korreliert.

    Das gilt auch für die Außenwandtemperaturen.

    Mann/Frau gehe also in einen Elektronikladen, kaufe sich diverse Thermometer mit elektronischen Meßfühlern, nehme eine Bohrmaschine nebst passendem Bohrer zur Hand und positioniere die Thermometermeßfühler gut isoliert gegen Einflüsse der bohrseitigen Wand in bestimmten Tiefen der Wand. Und dann messe man den Tagesgang der diversen Temperaturen in den Wandschichten.

    Mich wird das Eregebnis nicht überraschen.

    Für die ganz Hartgesottenen sei Empfohlen den Bereich mit den Bohrlöchern zeitlich abwechselnd weiß und schwarz anzustreichen oder gleich zwei Bereiche zu schaffen.

    Viel Spaß bei der Messung und der Auswertung.

    PS
    Nicht vergessen parallel aufzuzeichnen, welche Temperatur draußen herrschte und wie die Sonneneinstrahlung war.

  41. #12: Herr Eng
    „Dann ist wohl auch der Tau auf dem Gras, Autos am Morgen und anderen ausgekühlten Oberflächen auch nur wilde Fantasie von dummen Mitmenschen?“

    … und warum ist mein Haus – und Carportdach immer noch nicht mit Schimmel überzogen, da lungert nach einer sternenklaren Nacht auch immer Tau rum. Auch an den Hauswänden warte ich seit Jahren auf den Schimmel; es will sich keiner bei mir ansiedeln. Was mache ich, trotz Dämmung und saugend dicht schließenden Fenstern und Türen falsch???

    Gruß Holger Burowski

    PS: In Technik und Naturwissenschaften ist es üblich, mit einem Gegenbeispiel ein Theoriegebäude zum Einsturz zu bringen. Wenn die Theorie der Verschimmelung stimmt, müsste ich längst eine reiche Ernte an Pilzen einfahren. Das ist nicht der Fall, damit gelten für mich die Aussagen der Verschimmelungsexperten als widerlegt.

  42. Altbauten mit ordentlicher, nicht baufälliger Substanz, sind per se hervorragende Isolierer; 60cm Mauern,Holztüren und dicke Zwischendecken zum Schlafbereich. Hohe Decken ergeben besseres Raumklima.Doppelverglasung reicht völlig aus und unters Dach kann man ja Glaswolle pappen.Styropor hinter die Heizkörper, Windstopper zum Treppenhaus und vor allem elektronische Thermostate. Die sagenhaften Laborwerte für angeblich innovative Glasfensterausführungen kann ich nicht bestätigen, da erfüllt ein Rollo, selbst innen, wohl ähnliche Effekte. Zumal wir unter Rentabilitätsaspekten
    (reale Heizkosten versus reale Investitionen) bei mittlerer Lebenserwartung besser erst gar nicht weiterreden.Ausnahme: Modernisierung des Heizkessels.

  43. @Schwarnczar

    „“““an den Dämmmaterialen kondensiert faktisch überhaupt kein Wasser, da diese – außer wenn die Sonne darauf scheint – aufgrund der geringen Wärmeleitfähigkeit faktisch nie eine deutlich von Lufttemperatur abweichende Temperatur annimmt.““““

    Au Backe, Physik damals in der Schule abgewählt. oder wat?

    Dann ist wohl auch der Tau auf dem Gras, Autos am Morgen und anderen ausgekühlten Oberflächen auch nur wilde Fantasie von dummen Mitmenschen?

    Wahrscheinlich haben auch böse grüne Männchen in der Nacht das Moos an die arme Fassade gesprüht, nur um die Dämm-Mafia schlecht zu machen?

    Sorry, in meiner Stadt wurden nach der Wende fast sämtliche Fassaden der Plattenbauten mit Plastik überzogen, heute sehen die teilweise grün/schwarz und unansehnlich aus und die Wohnungsbaugesellschaften dürfen jetzt jede Menge Geld zum Fenster raus werfen für Reinigung und Algengifte……aber wahrscheinlich sauge ich mir diese Tatsachen ja auch bloss aus den Fingern.

    Wenn man keine Ahnung hat, sollte man einfach mal die -……-halten.

    H.E.

  44. Kleine Hilfe für die Kommentatoren in #1 – #4, sollten sie, wie ich, den Microsoft Internet Explorer (IE 8) benutzen, hat sich vollgendes Verfahren bewährt:
    Unter Extrs -> Entwicklertools auswählen, darin dann rechts oben „Dokumentenmodus“ den IE8-Standard auswählen, und schon werden die Texte wieder komplett dargestellt.

  45. Werte Vorkommentatoren!
    Sie jonglieren hier mit Theoriewerten, die in der Praxis nirgendwo erreicht werden. Auf eben dies weist der Artikel ja hin.
    Statt EIKE schlechte Recherche zu unterstellen, sollten Sie sich mal am eigenen Kopf kratzen und überlegen warum IHRE Wunderwerte nirgendwo in der Praxis erreicht werden.

    Obwohl hier auf EIKE mehrfach gebracht, extra für SIE nochmals zum durchlesen:
    http://tinyurl.com/3f4w6g7

    Viel Spaß!

  46. Die im zweiten Absatz aufgestellte Behauptung über den U-Wert schlicht falsch. In den U- Wert geht nicht nur die Wärmeleitfähigkeit und die Materialdicke, sondern auch der Wärmeübergangskoeffizient von der Innenwand zum Raum und von der Außenwand zur Umgebung ein. Hier werden Erfahrungswerte eingesetzt, z. B. 8,3 W/m²K und 23 W/m²K. Der Energieverbrauch eines Hauses hängt von der Wärmedämmung der Wände, dem U-Wert der Fenster und Rahmen, aber auch von der Fenstergröße und Himmelsrichtung ab. Dazu kommt natürlich der Luftwechsel und die Höhe der Innentemperatur. Die Behaglichkeit im Innern für den Menschen ist hauptsächlich durch den Strahlungsaustausch zwischen Mensch und Wand resp. Fenster abhängig. Eine Standardwand 24 cm dick mit einem U-Wert von 1.5 W/m²K und Einfachverglasung mit 5 W/m²K erfordert nun mal im Winter bei Aussentemperaturen um Null Grad eine Innentemperatur von ca 24 Grad Celsius, bei einer einfachen Isolierverglasung sind es ca 22-23 Grad und einer modernen Zweischeibenisolierverglasung mit einem U-Wert von 1,1 W/m²K sind es dann nur noch ca 20 Grad. Dabei hat der Rahmen mit wachsender Größe des Fensters einen häufig zu vernachlässigenden Einfluss. Belässt man die Rahmen, sofern sie in einem akzeptablen Zustand sind, rechnet sich eine neue wärmedämmende Verglasung in ca. 10 Jahren, wobei die Dreifachverglasung sich aus meiner Sicht nicht rechnet. Sie ist nur die „folgerichtige“ Antwort der Industrie auf einen U-Wert „Fetischismus“ in der sog. öffentlichen Meinung. Und jedes Grad weniger im Innern reduziert die Heizaufwand um ca. 7%. Insofern führt eine gute fachliche Ausführung von Wandisoliermaßnahmen vom U-Wert von 1,5 auf ca 0,3 W/m²K zu einer erheblichen Einsparung der Heizkosten. Die 600 €/m² sind sicherlich zu hoch, es geht auch für ca 100-150 €/m². Entscheidend ist aus meiner Sicht weniger eine Wärmeverlustmessung über Infrarot, Innenwandtemperaturmessungen im Winter und kleinere Rechnungen zeigen viel besser die Schwachstellen auf und häufig reichen selektive Dämmmaßnahmen aus. Mängel in der baulichen Ausführung sind schlichtweg eine Katastrophe. da hilft nur eine unabhängige kritische Überwachung der Baumaßnahmen. Und es muss auch nicht immer Styropor Wärmedämmung sein, es gibt Alternativen, die etwas schwerer, nicht brennbar und fester sind, allerdings mit etwas höherer Wärmeleitung.
    Schon eine Halbierung der Heizkosten in Deutschland dürfte wachsenden Druck auf die Energiepreise erzeugen, zumal die CO2 Hysterie hoffentlich aufgrund ihres Lügengebäudes in den nächsten 10 Jahren vermutlich ein Ende finden wird.
    Auch hier ist eine Politikwende dringend vonnöten.
    Ich wünschte mir von EIKE eine kompetentere Berichterstattung!

  47. noch etwas

    an den Dämmmaterialen kondensiert faktisch überhaupt kein Wasser, da diese – außer wenn die Sonne darauf scheint – aufgrund der geringen Wärmeleitfähigkeit faktisch nie eine deutlich von Lufttemperatur abweichende Temperatur annimmt.

    Und die Wände hinter den Dämmmaterialien können auch nicht auskühlen, da die Dämmaterialien das verhindern.

    Irgendwie hat man den Eindruck, dass manche Energiekonzerne um ihren Absatz fürchten.

    mfG

  48. Vor’m ins Bett gehen:

    Dass die Kosten der Wärmedämmung bei der derzeitigen großzügigen Preisgestaltung nicht in 10 Jahren wieder rin sind, ist bekannt. Die entsprechenden Rechenmodelle, die Mieterhöhung und Heizkosteneinsparung gegenüber stellen, werden öffentlich diskutiert.

    Allerdings:

    Schimmel habe ich bis jetzt ausnahmnslos in nicht wärmegedämmten Wohnungen erlebt. Die waren kalt, die Leute wollten nicht durch Lüften eine noch kältere Wohnung – geht ja auch auf die Heizkosten. Die Luft war sehr feucht, besonders bei sogenannten teilsanierten Wohnungen mit modernen Isolierglasfenstern. Und diese Luft ist dann auf den kalten ungedämmten Wänden kondensiert.

    Die oben angegebenen Kosten treffen vielleicht auf ein Einfamilienhaus zu, aber sind für normale Plattenbauten um ein Vielfaches zu hoch angegeben.

    Dennoch sollte man sich Gedanken machen, wie man die Kosten für die Dämmung reduzieren kann – 600 DM / qm erscheinen etwas hoch.

    Unseren Wohlstand verdanken wir nicht einem immer größeren Materialeinsatz (der in der Sowjetunion bedeutend höher als in den USA war), sondern einer hohen Effizienz. Das wird auch in Zukunft so sein, auch wenn Energieverkäufer es gerne andersherum hätten.

  49. An alle vorherige Kommentatoren,

    ich habe das gleiche Problem. Es tritt allerdings nur unter Internet Explorer auf. Bei Morzilla/FireFox hab ich bislang noch keine Schwierigkeiten mit der Anzeige gehabt. Also: für EIKE auf Morzilla umsteigen!

    MfG

  50. Hallo Herr Laburda (und admin),

    das Problem habe ich auch manchmal. Dann markiere ich das Ganze und kopiere es in ein Word-Dokument. Dann kann man es lesen.

    Aber natürlich kann das keine Lösung sein. Meist jedoch ist der Effekt am nächsten Tag wieder verschwunden.

    Chris Frey

  51. Hallo, Admin
    der Bericht wird bei mir auf der rechten Seite überlappt, so dass er kaum lesbar für mich ist. Bitte um Überprüfung, da er sehr interessant ist, wie ein Sprung auf EF mich informierte.
    Danke fürs Bemühen.
    K.Laburda

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