Der globale Kohleverbrauch steigt um fast 50% – und doch sinkt die globale Temperatur

Ein vor Kurzem veröffentlichter Bericht von BP zeigt, dass der globale Kohleverbrauch während der letzten 10 Jahre um fast 50% gestiegen ist. Würden Sie also denken, dass all diese Millionen Tonnen emittierten CO2 (Pflanzennahrung) die Temperatur nach oben getrieben hätten? Sind die Temperaturen mit all dieser extra verbrannten Kohle gestiegen?

Nein, sind sie nicht! Tatsächlich sind sie während der gleichen Periode leicht zurückgegangen. Man betrachte das Bild rechts!

Darin zeigt die blaue Linie den drastischen Anstieg des globalen Kohleverbrauchs, und doch sind die globalen Temperaturen gefallen.

Die Werte für den Kohleverbrauch (blaue Linie) stammen von hier, Review of World Energy. Dem Bericht zufolge sind China und Indien allein zu 90% für die Zunahme des Weltkohleverbrauchs verantwortlich.

Die international Energie-Agentur (IEA) sagt, dass aus China bis zum Jahr 2035 kolossale 600 Gigawatt Kapazität von Kohlekraftwerken kommen werden, das entspricht der gegenwärtigen Kapazität von den USA, der EU und Japan – zusammen! Während also in China jede Woche ein neues Kohlekraftwerk ans Netz geht, befinden sich Europa und die USA in der glücklichen Lage, eines innerhalb eines ganzen Jahres zu installieren.

Die Nachfrage nach Kohle wird sich in naher Zukunft nicht ändern. Die IEA schätzt, dass die globale Bevölkerung im Jahr 2035 auf 8,5 Milliarden steigen wird. Das bedeutet eine gewaltige Steigerung der Nachfrage nach Strom. Schon heute ist es traurige Wahrheit, dass 20% der globalen Bevölkerung immer noch keinen Zugang zu elektrischem Strom haben. Der Preisauftrieb durch den CO2-Zertifikatehandel und Kohlesteuern wird die Lage für die Ärmsten nur noch schlimmer machen.

Aber jetzt, wo wir wissen, dass das Verbrennen von Kohle kaum einen merklichen Effekt auf Temperatur und Klima hat (Null-Korrelation), ist es höchste Zeit, unsere Anstrengungen, mehr Kohle zu produzieren, zu verdoppeln, so dass die Nachfrage in der Welt befriedigt werden und bittere Armut damit ein für allemal ausgerottet werden kann.

Pierre Gosselin

Link zu dem oben erwähnten BP-Bericht: hier

Link zu diesem Artikel auf NoTricksZone: hier

Übersetzt von Chris Frey für EIKE

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43 Kommentare

  1. Hallo Herr Heinzow,

    bzgl. #41:

    „Und nun lassen Sie mal das Wort „kurzfristig“ weg und ergänzen „Klima“ um die Silben „wandel“.“

    Na Sie haben ja ausgesprochen viele Änderungswünsche, kann das sein? 😉

    „Wenn Sie den Blick dann auf die USA werfen, dann können Sie sich vom Server des NCDC (mal mit climate googeln) sehr sehr viele Rohdaten, aber auch aggregierte Daten über die Temperatur- und Niederschlagsverhältnisse runterladen.

    Wenn Sie dann die Zeitreihen der regionalen Temperatur- und Niederschlagsmittel bilden, werden Sie feststellen, daß es im Mittleren Westen um 1935 wesentlich wärmer und trockener war, als heutzutage und die Farmer große Not litten.

    Was beweist das, oder kann es überhaupt etwas beweisen?“

    Ich bin da wohl auf die Hauptseite gestossen und da kann man wohl auch Daten runterladen, aber auf die Schnelle finde ich nicht ihre besagten Zeitreihen. Für einen konkreten Link wäre ich dementsprechend dankbar.

  2. @ S. Hader #40

    „Natürlich ist auch eine kurzzeitig steigende Temperatur noch kein Beweis für die CO2-Beteiligung am Klima, das versteht sich ja von selbst.“

    Und nun lassen Sie mal das Wort „kurzfristig“ weg und ergänzen „Klima“ um die Silben „wandel“.

    Wenn Sie den Blick dann auf die USA werfen, dann können Sie sich vom Server des NCDC (mal mit climate googeln) sehr sehr viele Rohdaten, aber auch aggregierte Daten über die Temperatur- und Niederschlagsverhältnisse runterladen.

    Wenn Sie dann die Zeitreihen der regionalen Temperatur- und Niederschlagsmittel bilden, werden Sie feststellen, daß es im Mittleren Westen um 1935 wesentlich wärmer und trockener war, als heutzutage und die Farmer große Not litten.

    Was beweist das, oder kann es überhaupt etwas beweisen?

  3. Hallo Herr Heinzow,

    Natürlich ist auch eine kurzzeitig steigende Temperatur noch kein Beweis für die CO2-Beteiligung am Klima, das versteht sich ja von selbst.

  4. @ S. Hader #38

    „Eine kurzzeitig sinkende Temperatur ist eben kein Beweis dafür, dass das CO2 völlig unbeteiligt ist, weil eben andere Faktoren diese Temparturstagnation ausgelöst haben können.“

    Ersetzen Sie mal „sinkende“ durch „steigende“. Vielleicht dämmert es ja dann bei Ihnen.

  5. @Thomas Heinzow, #37:

    „Sie fordern einen Negativbeweis und das ist wissenschaftstheretisch nicht zulässig. Derjenige, der die Behauptung aufstellt, daß irgendein Prozeß (CO2-Anstieg z.B.) etwas ganz bestimmtes bewirkt, hat dieses zu beweisen.“

    Ich fordere hier keinen (Negativ-)Beweis, sondern habe einige statistischen Vorgehensweisen in dem Artikel bemängelt. Diese bedürfen nämlich schon einer kritischen Hinterfragung.

    Ich sehe leider nicht, wo ich meine eigenen Aussagen widerlegt habe.

  6. @ S.Hader #36

    „Da wird gesagt, wenn die CO2-Emissionen steigen bzw. der CO2-Anteil in der Atmosphäre, dann muss laut Theorie auch die Globaltemperatur steigen. Und wenn das für einen bestimmten Zeitraum (hier sind es 10 Jahre) so nicht eintrifft, dann sei das der Beweis, dass die Abhängigkeit nicht existiert.“

    Das werden Sie von mir so nie lesen. Und, was noch wichtiger ist: Der anthropogene Klimawandel ist eine Hypothese und keine Theorie.


    Ich persönlich würde zwar nicht sagen, dass die Trendanalyse (in dem Fall eine Ausgleichsgerade) zwangsläufig unsinnig ist, man kann daraus schon einiges ablesen.“ +
    „Wie gesagt, ich bin kein Fachmann für Klimaforschung. Aber womit ich mich auskenne, sind statistische Verfahren und wie man sie anwendet.“

    Damit widerlegen Sie Ihre Ausführungen hier:
    „Aber in den letzten 10 Jahren wurde erstmal nicht berücksichtigt, wie hat sich die Sonnenaktivität entwickelt, was ist mit der Verdunkelung durch Aerosole, in welche Richtung gingen PDO und AMO usw. Eine kurzzeitig sinkende Temperatur ist eben kein Beweis dafür, dass das CO2 völlig unbeteiligt ist, weil eben andere Faktoren diese Temparturstagnation ausgelöst haben können.“

    „Eine kurzzeitig sinkende Temperatur ist eben kein Beweis dafür, dass das CO2 völlig unbeteiligt ist“

    Sie fordern einen Negativbeweis und das ist wissenschaftstheretisch nicht zulässig. Derjenige, der die Behauptung aufstellt, daß irgendein Prozeß (CO2-Anstieg z.B.) etwas ganz bestimmtes bewirkt, hat dieses zu beweisen. Mit Statistik und Korrelationen kann man nichts beweisen. Eine Korrelation ist nur eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für die Existenz eines Zusammenhangs.

  7. Hallo Herr Heinzow,

    „Ich habe mich ausdrücklich auf Ihre höchstpersönliche Aussage und nicht auf den Artikel bezogen.“

    Das war mir schon bewusst, dass Sie sich nicht auf den obigen Artikel bezogen. 🙂 Aber genau darum geht es ja, dass man sich in den Kommentaren auch auf den ursprünglichen Artikel beziehen sollte. Das was Sie an fachlicher Kritik an meinen Aussagen aufbringen, lässt sich auch auf die Methodik in dem Artikel übertragen.

    „Prof. Latif ist jemand, der sich Ihrer Frage gestellt hat. Laut Hypothese muß aufgrund steigender CO2-Emissionen die sog. globale Mitteltemperatur steigen. Latif stellte fest, daß dem seit xy Jahren nicht so war und versuchte eine Erklärung zu bringen. Wenn dieser hohe Herr in der Wissenschaft eine signifikante Trendumkehr für relevant hält, daß er die erklären muß, sagt doch alles darüber, was die sinkenden „gemessenen und arithmetrisch gemittelten“ Werte für die Hypothese des anthropogenen Klimawandels bedeuten könnten.“

    Wie gesagt, ich bin kein Fachmann für Klimaforschung. Aber womit ich mich auskenne, sind statistische Verfahren und wie man sie anwendet. Und da fällt mir eine bestimmte Argumentation immer wieder auf. Da wird gesagt, wenn die CO2-Emissionen steigen bzw. der CO2-Anteil in der Atmosphäre, dann muss laut Theorie auch die Globaltemperatur steigen. Und wenn das für einen bestimmten Zeitraum (hier sind es 10 Jahre) so nicht eintrifft, dann sei das der Beweis, dass die Abhängigkeit nicht existiert. Dabei wird ausser acht gelassen, was sie hier schon explizit geschrieben haben:

    #28, „So lange, wie alle Einflußgrößen unbekannt und die bekannten nicht quantifizierbar sind, ist eine Trendanalyse Ihrer Machart (nicht abwertend gemeint) leider unsinnig.“

    Ich persönlich würde zwar nicht sagen, dass die Trendanalyse (in dem Fall eine Ausgleichsgerade) zwangsläufig unsinnig ist, man kann daraus schon einiges ablesen. Aber in den letzten 10 Jahren wurde erstmal nicht berücksichtigt, wie hat sich die Sonnenaktivität entwickelt, was ist mit der Verdunkelung durch Aerosole, in welche Richtung gingen PDO und AMO usw. Eine kurzzeitig sinkende Temperatur ist eben kein Beweis dafür, dass das CO2 völlig unbeteiligt ist, weil eben andere Faktoren diese Temparturstagnation ausgelöst haben können.

  8. @ S. Hader #33

    „Demzufolge wäre es dann auch unsinnig, wie oben in den Artikel zum einen eine 10-Jahres-Trendanalyse anzustellen und das dann noch mit dem Kohleverbrauch zu vergleichen, weil auch dort Einflußgrößen unbekannt sind.“

    Ich habe mich ausdrücklich auf Ihre höchstpersönliche Aussage und nicht auf den Artikel bezogen.

    Das, was da in dem Artikel gemacht wird, ist in Bezug auf meine Anmerkung hier ohne Belang.

    Prof. Latif ist jemand, der sich Ihrer Frage gestellt hat. Laut Hypothese muß aufgrund steigender CO2-Emissionen die sog. globale Mitteltemperatur steigen. Latif stellte fest, daß dem seit xy Jahren nicht so war und versuchte eine Erklärung zu bringen. Wenn dieser hohe Herr in der Wissenschaft eine signifikante Trendumkehr für relevant hält, daß er die erklären muß, sagt doch alles darüber, was die sinkenden „gemessenen und arithmetrisch gemittelten“ Werte für die Hypothese des anthropogenen Klimawandels bedeuten könnten.

    Erwarten Sie nicht von mir, daß ich eine Trendanalyse zu Zukunftsprognosen nutze, außer wenn sich im Niederschlagsradar.de ein Rgengebiet nähert oder die Wettervorhersage für den nächsten Tag bzw. die nächste Woche ansteht.

    „Ich gebe zu, das mir hier einfach das Fachwissen fehlt, aber nichtdestotrotz ein spannendes Thema finde. Ich betrachte die Thematik aus dem Blickwinkel der Statistik und Systemanalye.“

    Offensichtlich waren Sie noch nie so richtig in der Atmospäre unterwegs und von der direkten Solareinstrahlung abhängig, wie unsereins als Segelflieger. Mit Statistik und Systemanalyse kommen Sie bei dem nichtlinearen und chaotischem System, welches dann doch extrem zur Ordnung neigt, und dabei mit den Bodenverhältnissen korreliert, nicht weiter. Was im Kleinen gilt, gilt auch im ganz Großen mit den Planetaren Wellensystemen, besser bekannt als Rossby-Wellen, die z.B. für die NAO, kalte oder milde Winter rund um den Globus verantwortlich sind.

    Die Rückkopplungen des Rossbywellensystems sind derart komplex, daß die numerischen Vorhersagemodelle der Wetterdienste meist nach sechs Tagen passen, aber eben manchmal auch erst nach 21 Tagen.

    „sondern ich spekuliere jetzt mal“

    Können und dürfen Sie, hat aber leider wissenschaftlich keinen Wert.

  9. @Thomas Heinzow, #28:

    „So lange, wie alle Einflußgrößen unbekannt und die bekannten nicht quantifizierbar sind, ist eine Trendanalyse Ihrer Machart (nicht abwertend gemeint) leider unsinnig.“

    Demzufolge wäre es dann auch unsinnig, wie oben in den Artikel zum einen eine 10-Jahres-Trendanalyse anzustellen und das dann noch mit dem Kohleverbrauch zu vergleichen, weil auch dort Einflußgrößen unbekannt sind.

    #29:

    „Falsch, denn Ihre Behauptung bedeutet eine sich selbstverstärkende (nichtlineare) Erhöhung bis zu dem Zeitpunkt, wo bzgl. des CO2-Gehaltes des Meerwassers ein Gleichgewichtszustand zwischen Emission und und Absorption hergestellt ist. Wann ist das je in der Vergangenheit der Fall gewesen?“

    Ich gebe zu, das mir hier einfach das Fachwissen fehlt, aber nichtdestotrotz ein spannendes Thema finde. Ich betrachte die Thematik aus dem Blickwinkel der Statistik und Systemanalye. Ganz allgemein gesprochen, wenn A den Effekt B hervorruft und B auch den Effekt A hervorruft, dann würden sich beide Effekte gegenseitig hochpushen. Eine Abbremsung würde es nicht geben…..es sei denn, eine der beiden Effekte wäre in irgendeiner Form selbstlimitierend. Z.B. weil nur eine begrenzte Menge freigesetzt werden kann. Und das wäre jetzt meine Vermutung (wie gesagt, da fehlt mir das Wissen, sondern ich spekuliere jetzt mal), dass es bei der CO2-Ausgasung der Ozeane oder Verrottung von Biomasse irgendwann an ein Limit stossen wird, denn die Menge an der Erdoberfläche befindlichen Kohlenstoffs ist ja auch begrenzt. Irgendwann konnte dann die Aufwärmung nicht noch weiter CO2 in die Atmosphäre bringen und mit der Zeit konnte in einer Abkühlungsphase dieses CO2 wieder in den Meeren und an der Erdoberfläche gebunden werden.

  10. @besso keks, #26,

    „Bezüglich der Frage ob Co2 der Temperatur, die Temperatur Co2 oder nacheinander beide Varianten ziehen, hat man in den VOSTOK-Kernen eine wie ich GLAUBE gute Entscheidungshilfe.
    Ein Temperaturerhöhung durch Co2 kann ich an dieser Stelle nicht erkennen…“

    Woran machen Sie das fest, wenn man fragen darf?

  11. @Franz Zuber, #25:

    „Wenn ein 10-Jahrestrend der „Globaltemperatur“ nach oben zeigen würde, würden Sie sich garantiert nicht so darüber aufregen, wie wenn er nach unten zeigt: die klingeln dann sofort die Alarmglocken bei Ihnen.“

    Wenn man allein das letzte Jahrhundert nimmt, und unterteilt es in 10-Jahres-Intervalle und macht jeweils eine Trendanalyse pro Intervall, dann gibt es welche, die eine hohe Steigung nach oben zeigen und manche die sogar leicht nach unten gehen.

    Was sagt uns das jetzt? Sie scheinen wohl mehr Ahnung über Statistik und Datenanalyse zu besitzen als ich, also sagen Sie mir einfach, was sie daraus interpretieren.

    „Nein, nein, auch Sie sind nicht objektiv, sondern bevorzugen krass alle Indizien in Richtung CO2-bedingte Temperaturerhöhung. Unobjektivität ist aber unwissenschaftlich.“

    Woran machen sie meine Unwissenschaftlichkeit fest? Wohl doch nur daran, dass ich aufgrund eines besseren Signal-Rausch-Verhältnisses eine 30-Jahre statt 10-Jahre-Intervall für die lineare Regression fordere.

    „Dass Sie zudem Temperaturreihen der Vergangenheit unkritisch für Modellrechnungen verwenden wollen, ohne zuzugeben, dass diese Daten nur sehr bedingt normalisierbar sind, beweist auch, dass Sie ein ganz strammer IPPC-ler bzw. AGW-ler sind. Einer mehr hier. Diese Diskussionsplattform wird ja inzwischen von AGWler dominiert, auch sehr interessant …“

    Ähm, in dem Artikel oben wurden Temperaturdaten aus den 10 letzten Jahren verwendet. Wieso beschweren Sie sich bei mir, dass diese Daten angeblich nur sehr bedingt normalisierbar seien? Dann müssen Sie diese Kritik an den Autoren des Artikels äußern.

  12. @ S.Hader #23

    „wenn eine höhere globale Temperatur bedingt, dass mehr CO2 in die Atmosphäre gelangt, kann trotzdem das CO2 zu einer Temperatursteigerung führen. Der eine Effekt widerlegt nicht den anderen Effekt.“

    Falsch, denn Ihre Behauptung bedeutet eine sich selbstverstärkende (nichtlineare) Erhöhung bis zu dem Zeitpunkt, wo bzgl. des CO2-Gehaltes des Meerwassers ein Gleichgewichtszustand zwischen Emission und und Absorption hergestellt ist. Wann ist das je in der Vergangenheit der Fall gewesen?

  13. @ S. Hader #19

    „Es kann ja durchaus sinnvoll sein, eine Trendanalyse der vorliegenden Temperaturdaten durchzuführen. Jetzt weniger um eine Vorhersage im klassischen Sinne zu machen, wie warm wird es im Jahre 2050 sein. Aber mehr in dem Sinne, um festzustellen, ob eine kurzzeitige Erwärmung stattgefunden hat und wie stark und signifikant sie war. “

    So lange, wie alle Einflußgrößen unbekannt und die bekannten nicht quantifizierbar sind, ist eine Trendanalyse Ihrer Machart (nicht abwertend gemeint) leider unsinnig.

    Da der Herbst naht und die Vermieter wieder Heizleistung zur Verfügung stellen, können Sie ja mal mit einem Thermometer messen, wie sich der Temperaturverlauf nach Einschaltung des Heizkörpers mit höchster Leistung unter Umgehung des Thermostaten entwickelt. Nun müßte ich Ihnen auch noch erzählen, wo Sie wie (z.B. mit Strahlungsschutz) messen müssen, um ein repräsentatives Ergebnis zu bekommen. Aber den Gefallen tu ich nicht, denn Die Nennung des richtigen Ortes Ihrerseits würde zeigen, daß Sie verstanden haben, worum es geht.

    Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei den Messungen und der Auswertung.

  14. @ N. Fischer #17

    Lassen Sie Finger von Preisen, die Konsumenten zahlen, denn Sie wissen allerhöchstwahrscheinlich nicht, was die Kürzel cif und fob in diesem Zusammenhang bedeuten. Gegen einen Ökonomen können Sie mit Ihren unsubstantiierten Behauptungen diesbzgl. ebensowenig bestehen wie NicoBaecker mit seiner nichtexistenten „Beschleunigung“ und der Behauptung es gäbe einen „mathematischen Tiefpaß“.

    Auch wird Nicobaecker nie den Beweis führen können, daß man Meßfehler von meteorologischen Stationen durch Vergleich mit benachbarten real existierenden Stationen aufdecken und korrigieren kann.

    Als Ökonom kann ich auf einem Bauernmarkt auch nicht definitiv feststellen, welche Fehler die Marktteilnehmer bei der Preissetzung machen und gemacht haben, wenn ein Marktteilnehmer die meisten anderen Marktteilnehmer z.B. mit Kartoffeln beliefert und bzgl. derselben Ware unterschiedliche Preise existieren.

    Sie werden mir und den anderen Lesern hier das bestimmt erklären können. 😉

  15. @#23: S.Hader sagt:

    „wenn eine höhere globale Temperatur bedingt, dass mehr CO2 in die Atmosphäre gelangt, kann trotzdem das CO2 zu einer Temperatursteigerung führen. Der eine Effekt widerlegt nicht den anderen Effekt.“

    Sehr geehrter Herr Hader,

    grundsätzlich haben Sie natürlich recht.
    Bezüglich der Frage ob Co2 der Temperatur, die Temperatur Co2 oder nacheinander beide Varianten ziehen, hat man in den VOSTOK-Kernen eine wie ich GLAUBE gute Entscheidungshilfe.
    Ein Temperaturerhöhung durch Co2 kann ich an dieser Stelle nicht erkennen…

    Mit freundlichen Grüßen

  16. @18 Hader, 10 oder 30 Jahre, Sie richten es sich wie Sie es brauchen. Als Argument „das Wissen der Klimaforscher“: du meine Güte, was ist denn das für ein Argument. Das ist Subjektivität, etwas aus dem hohlen Bauch der „Weltklasse“-Klimatologen. Die reine Willkür. Ich schlage Ihnen aus meinem hohlen Bauch 500 Jahre vor. Und die Begründung dafür ist gleich vage wie bei den 30 Jahren.

    Wenn ein 10-Jahrestrend der „Globaltemperatur“ nach oben zeigen würde, würden Sie sich garantiert nicht so darüber aufregen, wie wenn er nach unten zeigt: die klingeln dann sofort die Alarmglocken bei Ihnen.

    Nein, nein, auch Sie sind nicht objektiv, sondern bevorzugen krass alle Indizien in Richtung CO2-bedingte Temperaturerhöhung. Unobjektivität ist aber unwissenschaftlich. Das habe ich jetzt schon einige Tausend Male gesagt, ohne jeden Erfolg, was beweist, dass die AGW Seite extrem lernresistent und unwissenschaftlich ist.

    Dass Sie zudem Temperaturreihen der Vergangenheit unkritisch für Modellrechnungen verwenden wollen, ohne zuzugeben, dass diese Daten nur sehr bedingt normalisierbar sind, beweist auch, dass Sie ein ganz strammer IPPC-ler bzw. AGW-ler sind. Einer mehr hier. Diese Diskussionsplattform wird ja inzwischen von AGWler dominiert, auch sehr interessant …

  17. #23: S.Hader
    nein,
    fehlende Korrelation ist eine Widerlegung.

    So schlecht ist Statistik nun auch wieder nicht.
    Es gibt multivariate Analysen, man kann einen unstrittigen bekannten Faktor (oder mehrere) berücksichtigen.

    Statistik hat in diesem Sinne den Zweck, zufällige Ereignisse auszuschließen.
    Falls die Abhängigkeit beider infrage stehenden Werte sehr eng und ohne Ausreißer ist, genügen relativ wenig Werte, oder wenige Jahre.
    Die „Festlegung“ auf 30 Jahre für Klimadefinition ist nicht mathematisch begründet.
    Ein Wetterausreißer ist z.B. der el nino.
    Das bedeutet, er verfälscht eine Abhängigkeit.
    Entweder man rechnet ihn hinaus, oder man nimmt eine Wetterperiode mit MINDESTENS 2 el nino´s um eine Trendaussage zu treffen.

    mfG

  18. @Dr.Paul,

    wenn eine höhere globale Temperatur bedingt, dass mehr CO2 in die Atmosphäre gelangt, kann trotzdem das CO2 zu einer Temperatursteigerung führen. Der eine Effekt widerlegt nicht den anderen Effekt.

  19. #20: S.Hader

    „Theoretisch kann man auch aus zwei Meßpunkten eine Gerade durchlegen, sowie Mittelwert und Streuung bestimmen. “

    Vielen Dank für die Unterstützung der Kritik am AGW-Schwindel

  20. S.Hader, wenn Sie etwas von Statistik verstehen, wissen Sie sicher auch,
    dass der kausale Zusammenhang von Temperatur und CO2 in der Atmosphäre bereits widerlegt ist.
    CO2 FOLGT der Temperatur

    mfG

    Gruß

  21. Hallo Herr Urbahn, also ich würde nicht unbedingt sagen, dass erst ab 30 Jahren statistische Aussagen möglich sind. Theoretisch kann man auch aus zwei Meßpunkten eine Gerade durchlegen, sowie Mittelwert und Streuung bestimmen. Nur die Aussagekraft ist eben eine andere. Soweit ich das von den Klimaforschern verstanden habe, wird das 30 Jahre-Intervall als guter Kompromiss angesehen. Diese 30 Jahre wurden auch nicht von der IPCC festgelegt, sondern sie übernimmt das Wissen der allermeisten Klimaforscher.

    „Sie erfassen mit diesem Zeitraum weder die PDO noch die AMO und schon gar nicht den de Vries Zyklus der Sonne. Eigentlich sollte ein Mittelungszeitraum für das Klima doch alle wesentlichen Parameter, die dieses beeinflussen, einschließen.“

    Was meinen Sie genau mit „alle wesentlichen Paramter“ einschließen? Das die globale Durchschnitsstemperatur eine Mischung verschiedener Einflußfaktoren ist, dürfte soweit klar sein. Man muss das natürlich beachten, wenn ein Faktor innerhalb eines Zeitraumes sich massiv ändert. Und man sollte auch drauf achten, dass man bei einen zyklischen Prozess wie dem AMO und PDO nicht gerade eine Periode ungünstig abschneidet und dadurch automatisch einen Trend nach oben oder unten bekommt.

  22. @Thomas Heinzow, #6.

    Es kann ja durchaus sinnvoll sein, eine Trendanalyse der vorliegenden Temperaturdaten durchzuführen. Jetzt weniger um eine Vorhersage im klassischen Sinne zu machen, wie warm wird es im Jahre 2050 sein. Aber mehr in dem Sinne, um festzustellen, ob eine kurzzeitige Erwärmung stattgefunden hat und wie stark und signifikant sie war.

  23. @Kommentar, #5:

    „Sie müssen doch nur 1 + 1 zusammen zählen. Für die Gründung des politisch gewollten “Weltklimarates” dem IPCC wegen derkommenden der “Klimakatastrophe” genügt eine Beobachtungszeit von nur 9 Jahren. Und dazu noch von kalt nach warm. Hinzu kommt. jeder warme Sommer, selbst wenn er kalt and nass ist, wie dieser, ist eine “klarer” Beleg” für den – natürlich- menschgemachten Klimawandel. So jedenfalls die Jungs vom PIK, Geomar und wie sie alle heißen. Wenn schon, denn schon, dann Wissenschaftsgleichheit für alle. Oder?“

    Ich vermute mal, Prof.Lüdecke hat das als Kommentar geschrieben. Nun Herr Prof.Lüdecke, ich habe beruflich viel mit der statistischen und mathematischen Auswertung von Zeitreihen und Datensammlungen zu tun und auch auf diesen Gebiet promoviert. Das sage ich jetzt in diesem Kreis sicher nicht, um hier anzugeben, das ginge auch gar nicht. 😉 Aber aus eigener Erfahrung weiss ich, dass viele handwerkliche Fehler bei solchen Auswertungen gemacht werden KÖNNEN! Man muss sich immer bewusst sein, dass das Schätzen von Modellparametern immer unter Anwendung von Annahmen geschieht. Und ich weiss auch, dass viele, die eben nicht aus der mathematischen Ecke kommen, die Philosophie solcher Annahmen nicht richtig beachten und stiefmütterlich behandeln. Das muss ich auch in diesem Fall feststellen, wenn man anhand einer 10 Jahressammlung von Temperaturen einen Trend nach unten prognostizieren will, wo in Fachkreisen davon gesprochen wird, dass man mindestens einen Zeitraum von 30 Jahren einbeziehen sollte. Bei einem so schwachen Signal-Rausch-Verhältnis, die einer einzelnen Durchschnittsmessung der globalen Temperatur unterworfen ist, ist die Aussagekraft einer linearen Regressionsgeraden recht begrenzt. Kurzzeitige Effekte wie El Niño und La Niña wie hier sicher niemand abstreiten wird, erzeugen einzelne Peaks in einer solchen Zeitreihe. Bei so kurzen Phasen wie 10 Jahre kippen durch solche Ausreisser die Regressionsgeraden schneller in eine Richtung um, als bei einer Spanne von 30 Jahren. Das gilt es bei solchen statistischen Untersuchungen zu beachten.

    Das Sie, Prof.Lüdecke, nun auf ein bestimmtes Gschmäckle hinweisen wollen, dass der IPCC zu einer Zeit gegründet wurde, wo einige noch an eine bevorstehende Eiszeit glaubten, ist ja Ihr gutes Recht. Das ist ein freies Land, da kann man auch sagen, was man denkt. Nur ich muss meine Frage trotzdem wiederholen, was hat dieser Einwand mit meiner geäußerten Kritik an den wissenschaftlichen Methoden zu tun, die ich versucht habe hier aufzuzeigen? Es ist ja verständlich, dass sie sich quasi als Gegenorganisation zum IPCC sehen, nur meine Kritik hat mit dem überhaupt nichts zu tun. Ich beziehe mich nicht auf Aussagen des IPCC. Ich verstehe auch nicht ganz, wie Sie zu der Vermutung gelangen, dass da IPCC nur einen Beobachtungszeitraum von 9 Jahren heranzog, um eine Klimaerwärmung vorherzusagen. Temperaturmessungen gibt es seit über einem Jahrhundert und nicht erst seit 9 Jahren oder einigen Jahrzehnten. Und diese Messungen können für solche statistischen Untersuchungen und Modellierungen herangezogen werden.

    Auch wenn man hier wissenschaftliche Methoden von Klimaforschern bemängelt, sollte man doch wenigstens darauf achten, dass die hier veröffentlichten Artikel, einen gewissen wissenschaftlichen Standard genügen. Das erwarte ich schon von einer offiziellen Internetseite von einer Organisation, wo Professoren und Träger des Doktorgrades im Beirat sitzen.

  24. Werte Schreiber/innen und Leser/innen,
    ich möchte Euch mal meine Gedanken zu dem Thema mitteilen:

    Durch die feinen Partikel in der Atmosphäre enstehen erst Wolken, da sich an diese die (verdampfenden, aufsteigenden) Wassermoleküle bis zum Abregnen (kritischer Massenträgheitsmoment) sammeln können.

    Je mehr Partikel in der Atmosphäre, desto häufiger Bewölkung und Regen und desto geringer das Sonnenstrahlungsspektrum (http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenstrahlung)= sinken der globalen Temperatur.

    Wolken (Wolkendecken) wirken wie Körper, die die Wärmestrahlung unserer Sonne teilweise durchlassen und teilweise reflektieren, je nach Dichte und chemischer (Partikel) Zusammensetzung.

    Gruß
    frank

  25. #7: Norbert Fischer,
    mit der Kohle scheinen Sie weniger vertraut,
    der Mensch kann aus (Braunkohle-) Abbaugebieten Naturparadiese machen.
    Werfen Sie mal einen Blick auf das „Vorgebirge“ zwischen Bonn und Köln.
    Problematisch sind Altlasten für das Grundwasser, dessen Sauberkeit für den Menschen WIRKLICH WICHTIG ist.
    Ich hoffe dass keiner den völlig verrückten Plan des CCS ernst nimmt.
    Sie können sich darauf gefasst machen, dass es dagegen massiven Widerstand geben wird,
    der EIKE in den Schatten stellen wird.
    Das ganze Lügengebeude der AGW wird dann so richtig öffentlich gemacht, verlassen sie sich darauf!!!!

    Gruß

  26. @ N. Fischer #7

    „Wie ich immer betonte, ich hätte anstatt eines überstürzten Kernkraftausstiegs mir einen schnellen Kohleausstieg gewünscht, aber Politik ist eben kein Wunschkonzert.“

    Erklären Sie doch mal, mit welchen Methoden Sie China, die USA, Australien, Indien und … dazu bringen (zwingen) wollen, die in deren Staatsgebiet befindliche Kohle zu verfeuern oder zum Verfeuern zu verkaufen.

    Sie können sich natürlich auch mitten auf einen lybischen, algerischen, aaudi-arabischen, irakischen, iranischen und … Marktplatz stellen und den Leuten erzählen, daß die gefälligst die Förderung und den Verkauf von Erdöl zu unterlassen hätten.

    Wie hoch schätzen Sie Ihre Überlebensrate und die Überlebenszeit im jeweils genannten Land ein?

  27. Herr Hader woher haben sie die Erkenntnis,daß 30 Jahre erst eine statistische Aussage ermöglichen. Aus welchem statistischen Verfahren folgt dies. Die 30 Jahre sind ein von der Welt-Meteorologie-Organisation willkürlich gewählter Zeitraum. Sie erfassen mit diesem Zeitraum weder die PDO noch die AMO und schon gar nicht den de Vries Zyklus der Sonne. Eigentlich sollte ein Mittelungszeitraum für das Klima doch alle wesentlichen Parameter, die dieses beeinflussen, einschließen. Interessant ist doch, daß im Gegensatz zu dem IPCC-Modellschrott Vorhersagen (Entschuldigung es sind ja nur Szenarien), die Messungen sowohl der Satellitendaten als auch die Messungen der CRU ein Sinken der Temperatur zeigen, bei allen Einschränkungen, in Bezug auf diese Messungen.

  28. Ach, Fischer, lassen Sie es doch einfach bleiben, hier Eindruck schinden zu wollen. Das können Sie ohnehin nicht und alle Leser kennen den Geist und Sinn Ihrer Beiträge schon im Voraus. In diesem Sinne wäre es für Sie weit vorteilhafter, Ihre Lebenszeit produktiver zu nutzen. Wäre dies nicht eine Überlegung wert??

  29. @Fischer, Ihr Kohlenstoff Verfolgungswahn zieht sich durch alle Schichten Ihrer Persönlichkeit. Es kann nur komplette Unbildung in Biologie und den Grundlagen des Lebens sein, die Sie Kohlenstoff in einem so abstrusen Licht in Ihrem verwirrten Kopf erscheinen lässt. Wenn Sie nur einen Schimmer von Ahnung von den komplexen chemisch-physikalisch-biologischen Vorgängen auch in Ihrem eigenen Körper – und der absolut zentralen Rolle von Kohlenstoff darin – hätten, würden Sie nicht unter so einem fürchterlichen Kohlenstoff Verfolgungswahn leiden, wie Sie ihn offenbar haben.

    Mensch, Fischer, Kohlenstoff ist etwas Positives, nicht Negatives. Ohne Kohlenstoff gäbe es Sie gar nicht. Wie kann man die Grundlagen der eigenen Existenz so verkennen oder verachten. Wachen Sie doch endlich und erinnern sich Ihrer fernen Schulbildung …

  30. #9: Andreas Demmig sagt

    „Gestern Spätabend, im Wetterbericht des ZDF.
    Da hat doch der nette Herr gezeigt, dass die letzten 10 Jahre kühler waren als die von 90-00!
    Na sowas.“

    Ja, spät abends, wenn keiner mehr guckt…

  31. Gestern Spätabend, im Wetterbericht des ZDF.
    Da hat doch der nette Herr gezeigt, dass die letzten 10 Jahre kühler waren als die von 90-00!
    Na sowas.

  32. Fischer’s abermalig vollkommen entbehrlicher Beitrag #3 entlarvt ihn einmal mehr als politischen Vertreter des öko-sozialistischen Komplexes, dem es vor allem darum geht, die Wissenschaft zu instrumentalisieren für die Realisierung seiner sozialistischen Umverteilungsphantasien. Dem Wolf im pseudowissenschaftlichen Schafspelz ist das Wohlergehen der Wohnbevölkerung Deutschlands ziemlich egal.

    In diesem Sinne ist auch dieser Beitrag Fischer’s nur ein weiteres Beispiel einer substanzlosen, sinnentleerten Diskussionsstörung durch AGW Fanatiker hier, wie mindestens die Hälfte aller Beiträge (von Bäcker, Müller, Hartmann, Mendel, Fischer, Seifert etc.). Diese Leute und ihre Hintermänner müssen ziemlich viel Angst vor EIKE haben, wenn sie so massiert auftreten. Und wenn die Raffinesse und Scharfsinnigkeit ihrer Argumentation etwas grösser wäre, würde es vielleicht sogar Spass machen, mit denen zu diskutieren.

    Aber da ist ja nur CO2 und Temperatur, das ist ja schon alles. Und diese extrem verengte Welt ist eben ärgerlich langweilig, sträflich beschränkt und intellektuell anspruchslos … Aber beim heutigen Mainstream kommt dieses AGW Mittelmass bestens an, leider.

  33. @ Herr Paul

    Richtig, Kohle kann man auch anders abbauen. Trotzdem überrascht mich, hier nichts von solch grandioser Landschaftszerstörung durch mountaintop removal zu lesen.

    Richtig mit Kohle umgehen unter dem Aspekt des Klimawandels heißt dann leider auch CCS. Leider scheint es den Kernkraftgegnern und Gegnern Erneuerbarer Energien klar zu sein, dass ihre Präferenzen zwangsläufig den Weg zu CCS ebnen.
    Wie ich immer betonte, ich hätte anstatt eines überstürzten Kernkraftausstiegs mir einen schnellen Kohleausstieg gewünscht, aber Politik ist eben kein Wunschkonzert.

  34. @ S.Hader #2

    „wo man den Temperaturtrend allein aus 10 Jahren herleitet.“

    Das Fatale an den bisherigen Temperaturtrends während der Menschheitsgeschichte ist die Tatsache, daß er im Trend horinzontal verlief, aber aufgrund innerer Variabilitäten des Energiehaushaltes des Systems Erde (Land, Atmosphäre und Ozean) und Sonne durchaus kurzfristig andere Trends aufwies.

    So korrekt wissenschaftlich betrachtet eignen sich Trends nicht zur Kaffeesatzleserei und Prognose einer Zukunft.

    Börsenprofis sagen: The trend is not your friend.

  35. @Kommentar,#2: Nein, das war mir bisher nicht bekannt gewesen, dass der IPCC 1988 gegründet wurde, kurz nachdem einige eine globale Abkühlung vermuteten. Aber entkräftet die jetzt meine hier geäußerte Kritik?

  36. Die globale Temperatur sinkt? Wird schon einen Grund haben, dass Herr Gosselin seine Behauptung nicht belegt 😉

    Davon abgesehen scheint ihm ein Paper völlig entgangen sein, über das EIKE vor einigen Wochen berichtet hat. Dort behaupteten die Autoren, dass auch wegen des Anstiegs der Kohlekraft und damit verbunden des Anstiegs schwefelhaltiger Aerosole, die kühlend wirken, die alleine von CO2 stammende Erwärmung in Teilen kompensiert wird.

    Es gibt aber noch andere Gründe, auf Kohle zu verzichten: Kohlekraft verursacht pro TWh mit Abstand die meisten Kohle, überwiegend durch Atemwegserkrankung und Aufnahme von Schwermetallen (man google mal die Zahlen für China!). Mit ein gewichtiger Grund für China für seinen rasanten Ausbau der erneuerbaren Energien, kürzlich wurden die Einspeisevergütungen erhöht (siehe ZEIT-Online).

    Auch hatte ich das Vergnügen, hier schon viel zur Landschaftsverschandelung durch Windräder zu lesen. Erstaunlicherweise ist hier aber noch nie ein Beitrag über die Mountaintop Removal-Methode erschienen, bei der in den Appalachen in Virginia die Bergspitzen weggesprengt werden, um dann im Tagebau an die Kohle zu kommen. Die Appalachen werden unwiederbringlich verschandelt.

    PS:
    Es gibt keine CO2-Zertifikate oder CO2-Zwangssteuern für Entwicklungsländer. Wenn viele Menschen immer noch keine Energieversorgung besitzen, muss es wohl andere Gründe haben. Vielleicht sind Kohle und Öl für Entwicklungsländer schlicht zu teuer?

  37. Ich finde es immer wieder erschreckend, dass auf einer Seite, die ja eigentlich von Professoren und Doktoren betreut wird, Artikel hier Eingang finden, wo man den Temperaturtrend allein aus 10 Jahren herleitet. Es dürfte sich doch mittlerweile rumgesprochen haben, dass statistische Auswertungen der Durchschnittstemperatur erst für einen Zeitraum von 30 Jahren wirklich aussagekräftig sind.

    MfG
    S.Hader

  38. nur einmal so…

    meine Winterprognose für D 2011/2012:
    früh und reichlich kalt, ähnlich wie 2010/2011
    Grund: heute morgen folgen die Wildgänse über uns hinweg. Wie 2010. In den 1990ern (warme Winter) flogen sie erst Anfang Oktober!
    Leute sammelt Holz für den Winter. 🙂

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