Wenn der große Bruder nachts das Mittagessen kocht… Ökologisch korrektes Verhalten durch „intelligente“ Zähler

Die Idee scheint plausibel: Der Stromzähler soll mehr können, als nur Kilowattstunden aufzuaddieren. Er soll über das Internet mit dem Versorger kommunizieren, den Stromverbrauch im Hause qualitativ bewerten, die Tageszeit-abhängigen Tarife anzeigen und bestimmte Verbraucher abschalten, wenn Strom gerade zu viel kostet. Deshalb heißt er auf neudeutsch Smart Meter.
Hört sich gut an, aber dieses Kästchen öffnet auch den regierungsamtlichen Regulierungs- und Bürgererziehungs-Absichten Tür und Tor. Licht und Schatten liegen wie bei fast jeder Technik dicht beieinander, insbesondere, wenn eine Regierung, die Energiesparen beinahe schon zur ethischen Pflicht erhebt, den innovationsunwilligen Bürgern am Ende mit Nachdruck zur richtigen Gesinnung verhelfen will.

Betrachtet man den tatsächlichen Stromverbrauch in einem Einfamilienhaus, so stellt sich rasch heraus, daß nur wenige "dicke" Verbraucher die gesamte Bilanz bestimmen. Es ist einfach, diese zu finden: Es sind allein die Geräte, die mit Strom Wärme oder Kälte erzeugen. Also der Kochherd, die Spülmaschine, der Kühlschrank, die Tiefkühltruhe, die Waschmaschine und der Wäschetrockner.

Vergessen Sie alle übrigen Verbraucher: Beleuchtung, Computer, Fernseher, alle Geräte mit Motor, die Umwälzpumpe der Heizung, selbst Fön, Toaster, Kaffeemaschine oder die Mikrowelle spielen – trotz teilweise intensiver Wärmeerzeugung – wegen ihrer geringen Nutzungsdauer praktisch keine Rolle bei Ihrer Stromrechnung. Geht man mit diesem Hintergrund auf die geeignete Geräte-Zielgruppe der intelligenten Zähler ein, bleiben allein die oben genannten "Dicken".

Dann geht es zur nächsten Frage: Welches dieser Geräte eignet sich dazu, extern vom Stromversorger je nach aktueller, sich ständig ändernder Tarifsituation ein- oder ausgeschaltet zu werden ? Die Antwort liegt in deren Nutzung: Kühlschrank und Tiefkühltruhe müssen ständig eingeschaltet bleiben; sie halten nur dann ihre Temperatur, wenn sie sich in einem regelmäßigen Takt selbst ein- und ausschalten.

Auch der Kochherd wird dann betrieben, wenn er zum Kochen gebraucht wird – und niemand wird auf die Idee kommen, mit der Zubereitung einer Mahlzeit so lange zu warten, bis das Energieversorgungsunternehmen (EVU) vielleicht um Mitternacht den Herd einschaltet.

Der Wäschetrockner verbraucht ziemlich viel Strom – aber nur Altgeräte tun das. Moderne Trockner arbeiten mit nicht aufgeheizter Luft. Kein Problem mit hohem Stromverbrauch.

Bleibt vor allem  die Waschmaschine übrig. Jetzt fällt auf, daß in sämtlichen Werbeartikeln für die Smart Meter immer nur die Waschmaschine als tolles Beispiel dafür genannt wird, wie ein Verbraucher in den billigen Schwachlastzeiten extern ein- und ausgeschaltet werden kann und wie sehr das Strom spart.

Aber nicht einmal dieses Beispiel wird der Realität in einem Haushalt gerecht: Eine intelligent für verschiedene, nacheinander erfolgende Waschvorgänge genutzte Waschmaschine erfordert eine entsprechende Bedienung, die über das nächtliche EIN und AUS erheblich hinausgeht. Dieses restliche Beispiel hinkt auch noch auf einem weiteren Fuß: Eine Waschmaschine verbraucht für die meiste Zeit, in der sie in Betrieb ist, nur sehr wenig Strom, und zwar nur für ihren Motor.  Zum nennenswerten Stromverbraucher wird sie einzig und allein dann, wenn sie Wasser aufheizt, also Wärme erzeugen muß. Und das geschieht nur während weniger Minuten. Das Gleiche gilt für die Spülmaschine.

Kaum jemand wird wegen der dabei vom intelligenten Zähler verursachten geringen Geldersparnis – die verbrauchte Energie bleibt schließlich die selbe, nur der Tarif ist billiger – das nächtliche Rumoren seiner Waschmaschine oder Spülmaschine  in Kauf nehmen.

Daß es sehr wahrscheinlich zu überhaupt keiner Geldersparnis kommt, hat der SPIEGEL am 16.8.2010 in einem vernichtenden Artikel mit der Überschrift "Teure Ersparnis" dargelegt: Die Smart Meter führen zu beträchtlichen Kosten – für den Austausch des Zählers, eine jährliche Dienstleistungsgebühr, eine permanente DSL-Verbindung -, die sehr wahrscheinlich sehr viel mehr Geld verschlingen, als jemals gespart werden kann. Im Übrigen führt die DSL-Verbindung zu einem nicht unbeträchtlichen Strom-Mehrverbrauch, der am Ende sogar zu einer insgesamt höheren Stromrechnung führen kann.

Die einzigen Vorteile liegen bei den Herstellern der Geräte und beim Energieversorger. Aber in Anbetracht der offensichtlichen Unbrauchbarkeit dieser Technik für Privatkunden und ihres  entsprechend geringen Interesses  würden diese Unternehmen in einer normalen Marktwirtschaft ihre Aktivitäten auf Industriekunden richten, die schon lange darauf achten, zeitlich verschiebbaren hohen Stromverbrauch in günstige Tarifzeiten zu verlegen.

Aber leider leben wir in einem Land, in dem jede Regierung auch Technologien ohne Marktchancen nach Kräften zu fördern bereit ist, wenn ihnen ein ökologischer Anschein zugesprochen werden kann. Und Stromsparen ist zwar in der Wirtschaft ökonomisch sinnvoll, bei Privatleuten bedeutet es jedoch vor weitaus mehr ein umweltgerechtes Verhalten, erst recht, wenn die Kosten höher sind als die Ersparnis.

In der Technik der intelligenten Stromzähler sah die Regierung nun eine gute Gelegenheit, um unwilligen Bürgern das Stromsparen mit Nachdruck nahe zu bringen. Selbst wenn es in der Sache nichts bringt, dient es doch der Öko-Erziehung der Menschen.

Deshalb gaben die Unternehmen den Privatsektor nicht auf, sondern setzten auf die Politik. Und sie hatten damit recht, denn diese hat beschlossen, die von den Kunden überwiegend abgelehnte Technik nun zwangsweise einzuführen. Das hat inzwischen in Deutschland Tradition: Siehe das unsoziale Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG), mit dem – koste es was es wolle – für eine zuverlässige Stromversorgung vollkommen unbrauchbare und teure Techniken wie die Photovoltaik und die Windkraft zwangsweise eingeführt werden. Von der massiv umweltschädlichen Biogaserzeugung gar nicht erst zu reden.

Der Hebel dazu und der Grund für die Gewinnerwartungen der Industrie ist die Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) und der neuen Meßstellenzugangsverordnung von 2008. Mit der Änderung des EnWG besteht seit dem 1.1.2010 die Pflicht, bei Neubauten und Modernisierungsmaßnahmen Smart-Metering-Geräte zu verwenden. Ebenso muß allen Endverbrauchern ein "intelligentes Zählermanagement" angeboten werden. Diese Umstellung soll bis 2016 abgeschlossen sein.

Es beginnt vorsichtig: Zunächst soll der kluge Zähler den Verbrauchern nur einen Überblick über ihren Stromverbrauch geben.

Inzwischen wird bei den EVU und den Herstellern über die richtige Technik für die Kommunikation zwischen Zähler und EVU debattiert. Die bisher verwendete GPRS-Technik verursacht für jede abfrage deutliche Kosten. Auch sei die Anzeige-Verzögerung von 24 Stunden zu lang. Man denkt daher an eine Anbindung durch Breitbandnetze – z.B. das in Unternehmen verwendete Ethernet – nach. Dienstleister träumen jetzt von der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle auf der Basis einer Echtzeit-Kommunikation mit dem Verbraucher. Gerade für die Versorger sei es interessant, nun ein viel größeres Produktspektrum aus einer Hand anzubieten, zum Beispiel Strom, Gas, Telefon und Internet – und dies zusätzlich mit neuen Informationsmöglichkeiten, sprich Werbung, zu verknüpfen. Die Kabelnetzbetreiber wiederum könnten über das Vermieten ihrer Leitungen hinausgehen und selbst als Meß-Dienstleister auftreten. Goldgräberstimmung kommt da auf.

Zwangseingriffe sind vorerst nicht geplant, bei unserer in Energiefragen auf Zwangsbeglückung fixierten Regierung aber keineswegs auszuschließen.

Man muß dazu das EnWG nur ein wenig ändern. Die Öko-Nachtigall hört man bereits trappsen:

In einem Fachartikel schwärmt Thomas Prauße, der geschäftsführende Vorsitzende der Stadtwerke Leipzig GmbH, daß "das eigene Verhalten somit auf objektiver Basis kritisch hinterfragt werden (kann). Eine Visualisierung des eigenen CO2 –Ausstoßes ermöglicht eine ökologische Bewertung des eigenen Verbrauchs." Es fehlt eigentlich nur noch die automatische Abbuchung von Strafgebühren bzw. Ablaßzahlungen für Bürger, die ein ihnen vom Staat zugestandenes CO2 – Kontingent überzogen haben.

Peinlich nur, wenn dann bei wachsendem Atomstrom-Import aus Frankreich und Tschechien der reuevolle CO2 –Sünder am Display sogar eine  Verbesserung seiner Treibhausbilanz sieht – wahrscheinlich aber verbunden mit den erhöhten Kosten dieses CO2–freien Auslandsstroms.

Auch Herr Prauße träumt nach wie vor von "netzwerkfähigen Haushaltsgeräten", die "zukünftig exakt in den Zeiten betrieben werden, in denen Energie zum Beispiel durch mehr Sonne oder stärkeren Wind günstiger ist. Unabhängig von vordefinierten Zeiten (!!) werden Steuerimpulse für die netzintegrierten Haushaltsgeräte abgegeben, um diese einzuschalten."

Schöne Grüße vom Großen Bruder, der es auch mit dieser Entmündigung nur gut meint. Vom Nutzer dieser Haushaltsgeräte und seinen eigenen Interessen ist bezeichnenderweise gar nicht mehr die Rede.

Damit aber noch nicht genug: "Über das intelligente Netz (Smart Grid) sind Elektroautos in der Lage, einen Beitrag zur Ausbalancierung des schwankenden Angebots erneuerbarer Energien im Stromnetz zu leisten. Sie fungieren als mobile Speicher, die geladen werden können, wenn zu viel Strom zur Verfügung steht. Und sie können elektrische Energie ins Netz speisen, wenn ein Mehrbedarf verlangt wird." (T. Prauße, BWK Bd. 63 , 2011, Nr.3).

Was Herr Prauße übersieht: Die Lebensdauer der extrem teuren Batterien von Elektroautos wird wesentlich von der Anzahl der Lade-Entladezyklen bestimmt und es ist schwer vorstellbar, daß sich die Besitzer auf eine solche sowohl schädliche als auch zeitlich vollkommen unberechenbare Fremdnutzung einlassen würden.

Man muß diesem Herren dafür danken, daß er die Eingriffsmöglichkeiten in die Lebensführung der Bürger, die intelligente Stromzähler bieten, so deutlich beschrieben hat.

Er ist ein Visionär, der nur etwas voreilig beschrieben hat, wohin die Einführung der Smart Meter führen kann – bzw. führen soll.

Unseren Datenschützern ist es womöglich noch nicht aufgefallen, in welchem Maße mit einer derartigen Technik aber auch eine Kontrolle dieser Lebensführung verbunden ist und wie diese Kontrolle noch ausgeweitet werden kann.

Techniken sind wertfreie Werkzeuge, weder gut noch böse. Die Frage ist immer nur, was man damit macht. Und was man bleiben läßt.

Dr. Günter Keil

Dr. Ing. Günter Keil arbeitete bis zu seiner Pensionierung 2002 in leitender Funktion im Bundesforschungsministerium

Sankt Augustin, 28.07.2011

Update 12.8.11:

NZZ Intelligente Stromzähler sparen weniger als erwartet

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41 Kommentare

  1. @ H. Burowski #40

    „1) Der Druckgradient von Tief-/Hochdruckgebieten kann heute recht genau über 48 Stunden vorhergesagt werden
    2) Mittlerweile kann man davon ausgehen werden, dass die Erzeugung auf eine Fläche bezogen werden kann, d.h, alle Windkraftanlagen einer Flaäche von x km² liefern bei einen Druckgradienten von y mindestens z MWh. Es spielt dabei keine Rolle, ob an irgendeiner Windkraftanlage gerade mal für eine kurze Zeit Flaute ist.
    3) Aufgrund der rotierenden Masse in einer Windkraftanlage können kurzfristige Unstetigkeiten der Windgeschwindigkeit ausgeglichen werden.“

    Funktioniert nicht. Die Praxisvergleiche zeigen es. Meteorologisch sind Sie übrigens nicht besonders gut gebildet, denn nicht nur der Druckgradient bestimmt die reale Windgeschwindigkeit.

    Ihre Behauptung, daß Druckgradienten im Voraus über 48 Stunden präzise vorhergesagt werden können, hat bei mir und meinen Kollegen aus der Meteorologie große Heiterkeit ausgelöst.

  2. #38: Herr Heinzow:
    „Und dann sollten Sie mal darüber nachdenken, daß ein Fehler von absolut 1 m/s bei 6 m/s, also nur plus-minus 16,7 % Fehler, energetisch einen von minus-plus von 42-58% bedeutet und bei 8 m/s einen von 40-56 bedeutet. Binnen einer Stunde schwankt der Wind in Höhen von 50 bis 175m zwischen 5 und 10 m/s. Mir ist kein Vorhersagemodell bekannt, das derartige Schwankungen sekundengenau vorhersagen kann.“

    Das ist richtig, aber eine Argumentation aus den Anfangsjahren der Nutzung von Windenergie, die davon ausgeht, dass die Erzeugung punktuell erfolgt und betrachtet werden kann.

    1) Der Druckgradient von Tief-/Hochdruckgebieten kann heute recht genau über 48 Stunden vorhergesagt werden
    2) Mittlerweile kann man davon ausgehen werden, dass die Erzeugung auf eine Fläche bezogen werden kann, d.h, alle Windkraftanlagen einer Flaäche von x km² liefern bei einen Druckgradienten von y mindestens z MWh. Es spielt dabei keine Rolle, ob an irgendeiner Windkraftanlage gerade mal für eine kurze Zeit Flaute ist.
    3) Aufgrund der rotierenden Masse in einer Windkraftanlage können kurzfristige Unstetigkeiten der Windgeschwindigkeit ausgeglichen werden.

    Gruß Holger Burowski

  3. @ H. Burowski #37

    „An einer Börse kann man alles handeln und Preise entstehen immer noch, auch an der Börse, aus dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage.“

    Falsch! An Börsen werden Erwartungen und Spekulationen gehandelt, aber nie die realen Werte (Kosten).

    Können Sie problemlos am Windstrom sehen, der an Börsen nicht gehandelt wird. Der ist nicht handelbar, weil schlichtweg weitaus teurer als die Konkurrenzprodukte.

    Zwar ist der Rundgang über den Bauernmarkt zur Feststellung der Preise aufwendig, aber der Vergleich von Preis und Qualität führt je nach Anspruch zu einem minimalen Preis für den Verbraucher, wenn kein Lieferengpaß besteht, aber nur, wenn kein Kartell oder eine Subventionierung nebst künstlicher Verknappung oder künstlichem Übberangbot existiert.

  4. @ H. Burowski #37

    „Sie gehören wohl auch zu denen, die immer noch glauben, Wind sei völlig unvorhersehbar. 48-Stunden-Vorhersagen treffen mittlerweile mit einer Wahrscheinlichkeit von über 90% zu.“

    Im Gegensatz zu Ihnen weiß ich definitiv, was die Windvorhersagemodelle (numerischen Vorhersagemodelle zB. des DWD) tatsächlich leisten können. Da brauch ich nichts zu glauben. Jeder kann übrigens anhand der veröffentlichten Modellwindvorhersagen und Messungen von Leuchttürmen in bzw. an der Nordsee prüfen, wie das so ist mit der Vorhersagegenauigkeit.
    Stromverkauf erfolgt infinitesimal und nicht im 15-Minuten bzw. Stundenmittel.

    Und dann sollten Sie mal darüber nachdenken, daß ein Fehler von absolut 1 m/s bei 6 m/s, also nur plus-minus 16,7 % Fehler, energetisch einen von minus-plus von 42-58% bedeutet und bei 8 m/s einen von 40-56 bedeutet. Binnen einer Stunde schwankt der Wind in Höhen von 50 bis 175m zwischen 5 und 10 m/s. Mir ist kein Vorhersagemodell bekannt, das derartige Schwankungen sekundengenau vorhersagen kann.

    Sie verbreiten wie so viele Gläubige der Ökoreligion die übliche Propaganda von Subventionsabzockern.

    „Da Sie als Grundlage den Rohstoffpreis des Energieträgers ansetzen, würde mich interessieren, wie rechnen Sie das bei Wasserkraftwerken aus? Wie teuer ist ein Kubikmeter Wasser, wenn es sich mit 10 m/s bewegt, bevor er durch die Turbine fließt?“

    Die Sonne und das Druckfeld schicken zwar keine Rechnung, aber dafür kommt eine ganz dicke von den Banken und den Herstellern der ineffizienden und unzuverlässigen Energieumwandlungsgeräten.

  5. #36 Herr Heinzow:
    „Viel Spaß beim Handel von Windstrom an der Börse. Können Sie nämlich nicht liefern, müssen Sie entweder Strafzahlungen leisten oder anderweitig Strom kaufen z.B. von PSKW.“
    Sie gehören wohl auch zu denen, die immer noch glauben, Wind sei völlig unvorhersehbar. 48-Stunden-Vorhersagen treffen mittlerweile mit einer Wahrscheinlichkeit von über 90% zu. Schauen Sie einfach mal auf die Seite der Energieverteiler (http://www.eeg-kwk.net/). Da bekommen Sie alle Informationen und könne Ihr Wissen wiedermal auf den aktuellen Stand bringen; Sie liegen da ja gerne mal daneben (siehe Speicherkapazität Kondensatoren).

    „Außerdem scheint Ihnen nicht bekannt zu sein, daß nur ein Bruchteil des Stroms an der Börse gehandelt wird. Deshalb entspricht auch der Börsenpreis nicht dem Marktpreis.“

    Dann bleibt für mich die Frage, wie Sie den Marktpreis bestimmt haben. Meine Recherche hat auf diese Seite geführt(http://www.iavg.org/iavg002.pdf)

    „Allerdings ist Ihre Forderung sehr aufschlußreich: Die meisten Bürger wissen nicht, was an Börsen tatsächlich gehandelt wird und wie die Preise dort entstehen.“

    An einer Börse kann man alles handeln und Preise entstehen immer noch, auch an der Börse, aus dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage.

    #34:
    „Grenzüberganspreis für Erdgas ca. 2 Cent/kWh. macht bei einem Wirkungsgrad eines GuD-Kraftwerkes von 60% (Stand der Technik) 3,3 Cent an Brennstoffkosten. Kapitalkosten für ein GUD-Kraftwerk betragen in der Grundlast ca. 0,6 Cent/kWh.

    Steinkohle kostet an der Grenze derzeit um die 105€/t SKE. Wirkungsgrad nach Stand der Technik 48%. Eine t SKE beinhaltet ca. 8,2MWh. Bei einem Grenzübergangspreis von 1,3 Cent/kWh ergeben sich Brennstoffkosten von 2,7 Cent/kWh.“

    Da Sie als Grundlage den Rohstoffpreis des Energieträgers ansetzen, würde mich interessieren, wie rechnen Sie das bei Wasserkraftwerken aus? Wie teuer ist ein Kubikmeter Wasser, wenn es sich mit 10 m/s bewegt, bevor er durch die Turbine fließt?

    Gruß Holger Burowski

  6. @ H.Burowski #35

    Viel Spaß beim Handel von Windstrom an der Börse. Können Sie nämlich nicht liefern, müssen Sie entweder Strafzahlungen leisten oder anderweitig Strom kaufen z.B. von PSKW. Der Strom ist ja bekanntlich extrem billig zu haben, weil ein Kraftwerk wie Goldisthal ja nur schlappe 10^9€ gekostet hat und sowas ja keine Kapitalkosten verursacht, jedenfalls nach Ihrer Lesart von kostendeckenden Preisen und Preisen im realen Markt.

    Außerdem scheint Ihnen nicht bekannt zu sein, daß nur ein Bruchteil des Stroms an der Börse gehandelt wird. Deshalb entspricht auch der Börsenpreis nicht dem Marktpreis.

    Allerdings ist Ihre Forderung sehr aufschlußreich: Die meisten Bürger wissen nicht, was an Börsen tatsächlich gehandelt wird und wie die Preise dort entstehen.

    Windstrom ist übrigens in einem freien Markt nicht handelbar, da ihn niemand kaufen würde, jedenfalls nicht zum Preis der mittleren Herstellungskosten.

  7. #34: Herr Heinzow:
    „Marktwert von Windstrom maximal 2 Cent, Herstellungskosten derzeit 8 Cent an Land und auf See mindestens 18 Cent pro kWh.“

    Und wie hoch ist der Marktwert für Kohlestrom, wenn er an der Strombörse gehandelt wird?
    Entweder vergleichen wir für alle Stromerzeugungsarten den Marktwert bei Handel an der Strombörse oder für alle die Herstellungskosten.

    Gruß Holger Burowski

  8. @ S.Hader #32

    „Na dann nennen Sie doch bitte eine Studie, die genau das zeigt.“

    Wozu sollen BWLer hierzu noch eine Studie machen, was sich simpel abschätzen läßt?

    Marktwert von Windstrom maximal 2 Cent, Herstellungskosten derzeit 8 Cent an Land und auf See mindestens 18 Cent pro kWh.
    Grenzüberganspreis für Erdgas ca. 2 Cent/kWh. macht bei einem Wirkungsgrad eines GuD-Kraftwerkes von 60% (Stand der Technik) 3,3 Cent an Brennstoffkosten. Kapitalkosten für ein GUD-Kraftwerk betragen in der Grundlast ca. 0,6 Cent/kWh.

    Steinkohle kostet an der Grenze derzeit um die 105€/t SKE. Wirkungsgrad nach Stand der Technik 48%. Eine t SKE beinhaltet ca. 8,2MWh. Bei einem Grenzübergangspreis von 1,3 Cent/kWh ergeben sich Brennstoffkosten von 2,7 Cent/kWh.

    Sie können natürlich gerne ausrechnen, um wieviel die Brennstoffkosten steigen müssen, damit überhaupt die Herstellungskosten für den Windmühlenstrom erreicht werden. Vergessen Sie dabei nicht, daß die Windmühleninvestitionskosten rohstoffabhängig sind. Zur Stahlherstellung braucht man unter anderem Kohlenstoff. Und dann sollten Sie nicht übersehen, daß der Marktpreis für Windstrom mit dem Preis für konventionellen Strom gekoppelt ist. Herstellungskosten konventioneller Strom = Herstellungskosten von Windstrom bedeutet nicht, daß da die Rentabilitätsschwelle liegt, denn die liegt da, wo der Marktpreis für Windstrom höher ist, als die Herstellungskosten für Windstrom.

    Sie dürfen deshalb gerne ausrechnen, wie hoch der Preis für Brennstoffe sein muß, damit der Marktpreis für Windstrom höher ist, als die Herstellungskosten für Windstrom.

    Viel Vergnügen bei der Berechnung.

  9. @Thomas Heinzow, #29

    „Es gibt genügend Leute, die das alles berechnen können. Wissen Sie was die studiert haben? BWL. Und die BWLer stellen eindeutig fest, daß die Nutzung von Windmühle & Co unrentabel ist und es auch in Zukunft bleiben wird.“

    Na dann nennen Sie doch bitte eine Studie, die genau das zeigt.

  10. #27 @S.Hader

    „Wenn Sie ein Windrad dagegen auf dem technologischen Stand einer Windmühle sehen, dann tut mir ihr Wissensstand allerdings schon leid.“
    Na dann erklären Sie uns doch einmal den technologischen Stand einer Windmühle aus Ihrer Sicht. Wir verharren in gespannter
    Erwartung.

  11. @ Götz Woitoll #26

    Sehr geehrter Herr Woitoll,

    Ihre Frage läßt sich ganz einfach beantworten:

    Windmühlen zur kommerziellen Stromerzeugung sind in Deutschland nicht rentabel zu betreiben, da die Herstellungskosten in etwa 9 Cent/kWh betragen, der erzielbare Marktpreis jedoch nur bei 1 bis 2 Cent/kWh beträgt.

    Deshalb hat ja die im real existierenden Sozialismus sozialisierte Umweltministerin und jetzige Kanzlerin über das Einspeisegesetz und das EEG dafür gesorgt, daß der Betrieb von Windmühlen auf ewig durch die Verbraucher direkt subventioniert wird. Übrigens ein Programm zur Erhöhung der Profite der Banken.

  12. @ S.Hader #28

    „Das die konv. Kraftwerke auf Dauer nicht ewig die kostengünstigeren sein können, dürfte bei genauerer Überlegung einleuchten.“

    Dann rechnen Sie das doch einmal vor.

    #27
    „Wenn Sie ein Windrad dagegen auf dem technologischen Stand einer Windmühle sehen, dann tut mir ihr Wissensstand allerdings schon leid.“

    Es ist wohl Ihr von einer jahrzehntelangen Gehirnwäsche geprägter Wissensstand, der dringend einer erheblichen Renovierung bedarf. Windmühlen bestehen aus Rotorblättern oder Rotorflügeln, einer horizontalen Welle und einem Turmbau mit derehbarem Kopf zur Windrichtungsnachführung. Das ist schon so seit biblischen Zeiten. Zwar ließ sich der Wirkungsgrad durch bessere Konstruktion der Rotorflügel mit besserem Profil erhöhen, aber bei knapp unter 60% ist theoretisch Schluß. Und weil das so ist, gibt es eine untere Grenze für die Stromerzeugungskosten an einem Standort die nicht unterschritten werden kann und direkt abhängig von den Rohstoffkosten ist.

    Das ist der eine Teil. Der andere Teil betrifft den Marktwert des mit den Windmühlen erzeugten Stroms. Der liegt bei etwa 1 bis 2 Cent/kWh und wird sich in Relation zu den Herstellungskosten mit Wärmekraftwerken nicht ändern.

    Das hat allerdings etwas mit Ökonomie zu tun, eine Disziplin, die in der „DDR“ nur ideologisch gelehrt wurde als „Politische Ökonomie des Sozialismus“.

    Klar, daß die „DDR“ bankrott machte. Und so wird es der BRD auch ergehen, wenn Leute mit obskuren Behauptungen daher kommen, daß man mit Nutzung von Windmühle & Co billiger wird Strom erzeugen können, als mit konventionellen Kraftwerken.

    „Je nach Kostenverteilung ist die eine Strategie erfolgreicher oder die andere.“

    Es gibt genügend Leute, die das alles berechnen können. Wissen Sie was die studiert haben? BWL. Und die BWLer stellen eindeutig fest, daß die Nutzung von Windmühle & Co unrentabel ist und es auch in Zukunft bleiben wird.

    Mao, Stalin, Honecker & Co wollten immer den Westen mit seiner Marktwirtschaft mit der überlegenen „Politischen Ökonomie“ des Sozialismus überholen. Seit 20 Jahren existiert deren ach so erfolgreiche Ökonomie nicht mehr.

  13. @Thomas Heinzow, #24:

    „Anstatt nun selbst mal zu versuchen, was denn die Stromherstellungskosten bestimmt, wird wahllos irgendwo abgeschrieben.“

    Na dann legen Sie mal vor. Es mag zwar hier absolut verpönt sein, aber trotzdem möchte ich auf die wachsenden Kosten bezüglich der CO2-Emissionen verweisen. Die sorgen für eine Verteuerung für den aus Braun- und Steinkohle produzierten Strom. Aber unabhängig davon würde ein weltweit steigender Verbrauch von Kohle aufgrund von Angebot und Nachfrage zu höheren Preisen führen, wiewir sie vereinzelt schon erlebt haben und die sich sofort auf die Stromherstellungskosten durchschlagen würden.

    Wenn Sie ein Windrad dagegen auf dem technologischen Stand einer Windmühle sehen, dann tut mir ihr Wissensstand allerdings schon leid.

  14. @Peter Georgiew, #25:

    „Kennen Sie den Kilometerpreis für Ihr Auto?“

    Nein, den kenn ich nicht, weil ich habe gar kein Auto. :o)

    Aber es ist schon klar, auf welche Zusammenhänge Sie verweisen möchten. Bei einer Maschine (jeglicher Art) zählen nicht nur die Brennstoffkosten, sondern kommen noch jede Menge anderer Kosten hinzu.

    In ihrem Gedankenexperiment handelt es sich natürlich nicht um ein Perpetuum mobile, weil die Maschine schon nach 20.000 km kaputt geht. Es geht bei den Erneuerbaren Energien auch nicht darum zu sagen, dass es sich um Perpetuum mobiles handelt und das die konv. Kraftwerke zu 100% aus Brennstoffkosten bestehen. Das behauptet niemand. Mal ein Versuch es zu versachlichen. Wenn man die Kraftwerke nimmt, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, kann man den ungefähren Anteil der Rohstoffkosten an den Herstellungskosten ermitteln. Die Uni Stuttgart hat dazu mal recht interessante Untersuchungen von Neuanlagen veröffentlicht. Wenn ich die Zahlenwerte noch ungefähr im Kopf habe, dann betrugen bei Erdgaskraftwerken der Kostenanteil für den Rohstoff ca. 80%, bei Steinkohle ca. 50% und bei Braunkohle 33%. Gemeint sind hier nur die reinen Herstellungskosten ohne die staatlichen Steuern und Abgaben. Es dürfte klar sein, dass auch bei solchen Anteilen ein steigender Rohstoffpreis zu einer Verteuerung des Stroms führt. Und das ist etwas, was nicht nur in 5 Jahren oder so stattfinden wird, sondern schon in den letzten 5 Jahren europaweit zu beobachten war. Mehr noch, selbst China, die momentan ihren Schwerpunkt auf Kohlekraftwerke legt, und dessen Strompreise staatlich festgelegt sind, haben die Kraftwerksunternehmen die Regierung aufgefordert, die Preise hochzusetzen, weil sie sonst bankrott gehen. Bei dem wachsenden Rohstoffbedarf, kann man die Kosten nicht mehr halten.

    Ihr Beispiel mit der tröpfelnden Wasserleitung zeigt letztlich nur, dass sie die Marktmechanismen in der Stromwirtschaft nicht ganz verstehen. Es macht nicht der Gewinn, der möglichst viel „Wasser“ in die Leitung pumpen kann, weil das auch mit unrentablen Methoden möglich ist. Egal ob man nun viel oder wenig EE verwendet, die Netzstabilität muss gewährleistet sein. Das ist auch in beiden Fällen möglich. Welche Strategie nun rentabler ist, hängt von vielen Faktoren ab, u.a. wie hoch die Rohstoffpreise für Kohle und Gas sind, zu welchen Herstellungskosten Strom aus Wind und Sonne produzieren lässt und welche zusätzlichen Kosten Speicher, Regelkraftwerke und Netzausbau verursachen. Je nach Kostenverteilung ist die eine Strategie erfolgreicher oder die andere. Das die konv. Kraftwerke auf Dauer nicht ewig die kostengünstigeren sein können, dürfte bei genauerer Überlegung einleuchten.

  15. Hallo Herr Georgiew,

    entscheidend für die Wirtschaftlichkeit und den Strompreis ist ja wohl die mögliche Laufzeit der Windmühlen. Ich lese da immer etwas von 20 Jahren, gilt dieser Zeitaum jetzt für die ganze Anlage oder nur für Teile der Anlage?
    Also anders ausgedrückt: Muss nach einem gewissen Zeitpunkt (vor mir aus 20 Jahre) das ganze Ding abgebaut werden weil es am Ende ist oder nur der Generator oder nur die Flügel oder oder ……
    Wissen Sie da etwas genaueres?
    Gruß aus Südhessen

  16. Hallo Herr Hader,

    zu Ihren Vorstellungen zu den Preisen von EE und deren möglichen Entwicklung möchte ich auf folgenden, weit verbreiteten Denkfehler aufmerksam machen:

    Kennen Sie den Kilometerpreis für Ihr Auto? Die überwältigende Mehrheit würde bei dieser Frage spontan den Benzinpreis pro Kilometer von um die 10 Cent errechnen und siegessicher als Kilometerpreis angeben. Stimmt aber nicht, incl Wartung, Wertverlust Versicherung etc. ergibt sich ein Kilometerpreis von ca. 50 Cent, wobei der Löwenanteil von ca. 20-25 Cent der Wertverlust ausmacht. Ich bitte Sie, dies noch mal auf die Zunge zergehen lassen: bei einer sehr energieintensiven Technologie, bei der aus steuerpolitischen Gründen + Spekulationen (Ölpreis) der Energieanteil noch künstlich überhöht ist, macht der Wertverlust dennoch den Löwenanteil der Kosten aus, auch bei einer Massenware mit 100 Jahre Tradition!

    Nun machen wir ein Gedankenexperiment: ich erfinde ein Perpetuum mobile, ein Motor ohne Energiezufuhr und Wartung. Er hat nur einen Haken, er läuft nur 20.000 km. Und ist nicht ganz billig, 100.000 Euro. Hierzulande würden fast alle feiern, endlich fahren ohne Geld! Beim genauen Hinsehen kostet der Kilometer aber 5 Euro, 10x höher als beim Benziner. Also eine völlig überflüssige Erfindung, selbst wenn an den Herstellungskosten einige Prozentchen abgeknabbert werden können. Der Benzinpreis kann steigen wie er will, bevor meine Erfindung mit dem enormen Wertverlust pro km konkurrenzfähig wird, hört die Menschheit auf zu reisen.

    Dieser an sich klarer Zusammenhang kann auf die Energieerzeugung übertragen werden: Da die fließenden Energiemengen bei den EE (Sonne, Wind) sehr gering sind, müssen sehr große Anlagen mit sehr geringer Energieausbeute gebaut werden. Damit ist der Wertverlust der Anlage pro KWh so groß, dass die Energieträger noch so teuer werden können, konkurrenzfähig werden die EE nie. Nacht und Windstille verschärft das Problem, der Kern ist aber der geringe Energiefluss (Energiedichte). Stellen sie sich einen tröpfelnden Wasserhahn neben den Wassermassen aus einem sehr großen Staudamm (die einzige rentable EE auf Kosten der Umwelt), die die Turbine antreiben! Das aus einem tröpfelnden Wasserhahn keine rentable Energiegewinnung erfolgen kann, erscheint jedem logisch, aus den Sonnenstrahlen mit ähnlicher Energiedichte wird es aber von praktisch jedem erwartet. Geht aber nicht.

    MfG

    PG

  17. @ S.Hader #23

    Daß Leute, die im Unrechtsstaat „DDR“ sozialisiert wurden, Marktmechanismen nicht kennen und gläubig auf Studien irgendwelcher Gurus starren, ist unter Ökonomen bestens bekannt. Anstatt nun selbst mal zu versuchen, was denn die Stromherstellungskosten bestimmt, wird wahllos irgendwo abgeschrieben.

    Strom wird hierzulande immer noch zum größten Teil aus Braun- und Steinkohle gewonnen werden müssen, da man technisch bedingt bestenfalls 150 TWh mit Windmühlen mit sozialistischem Zwang à la „DDR“ absetzen kann, deren Ausfallzeiten mit schnell regelbaren Gas- und Steinkohlekraftwerken überbrückt werden müssen. Die Preise für die Braunkohle werden im wesentlichen von den Förderkosten und die Preise für die Steinkohle durch die Förder- und Transportkosten bestimmt. Da es aber auf der Welt für die nächsten 250 Jahre bekannte Reserven gibt, die zu heutigen Förderkosten abgebaut werden können, ist der Bereich der Kohlepreise als stabil anzusehen, mal abgesehen von den üblichen Schwankungen aufgrund von Engpässen bei der Förderung und dem Transport, wenn sich Neuinvestitionen nicht lohnen. Insofern werden die Herstellungskosten deflationiert für konventionellen Strom nicht signifikant steigen.

    Und da man eine technisch ausentwickelte Alttechnologie wie die Windmühle nicht mehr billiger herstellen kann, wird der Windmühlenstrom entgegen den Beteuerungen der Subventionsabzocker und Planwirtschaftler aus der Sozialismusecke auch nicht billiger werden.

  18. @Thomas Heinzow, #20

    „Das ist ökonomischer Unfug. Auf meinem Schreibtisch liegt ein Buch aus dem Unrechtsstaat „DDR“ über die Politische Ökonomie. Selten solch eine Ansammlung von Quatsch gelesen.“

    Was hat das bitte schön mit dem vorher gesagten zu tun? Ausser ihrer persönlichen Entrüstung können sie den Studien zur Preisentwicklung der verschiedenen Stromerzeugungen wenig entgegensetzen.

  19. @ H. Burowski #21

    „Diese Aussage gilt nur unter der Randbedingung gleiche Zylinderanzahl …“

    Es wäre für Sie ganz gut, wenn Sie etwas abstrakter denken würden, denn zwischen technischer Umsetzung des abstrakt (theoretisch) Möglichen und des technisch Realisierten befinden sich Welten. Ob es jedoch sinnvoll ist, einen 6-Zylinder-Reihenmotor oder einen 6-Zylinder-V-Motor oder einen Boxer in ein Auto einzubauen, entscheidet der Kaufmann und nicht allein der Ingenieur. Im Leistungsgewicht unterscheiden sich optimierte Motoren nur unwesentlich. Bei den Produktionskosten gibt es jedoch erhebliche Differenzen.

    Der theoretisch maximale Wirkungsgrad einer Windmühle beträgt nach Betz knapp unter 60% an der Rotorwelle. Die Windmühlenbauer haben bereits 1980 so an die 50% an den Generatorklemmen erreicht. Wiviel erreicht den die E-126?

  20. #15: Herr Heinzow
    „Die spezifischen Massen von Verbrennungsmotoren unterschiedlicher Leistungsklassen weisen keine technisch-physikalisch begründbaren Unterschiede auf. Es gibt ein größenunabhängige minimale spezifische Masse für Wärmekraftmaschinen. “

    Diese Aussage gilt nur unter der Randbedingung gleiche Zylinderanzahl und, meiner Meinung nach sogar auch, gleiche Zylinderanordnung. Das hat Ihr Prof sicher als Randbedingung mitgenannt.
    Googeln Sie einfach mal nach Vorteile Mehrzylindermotoren.

    Gruß Holger Burowski

  21. @ S.Hader #18

    Sehr geehrter Herr Hader,

    „Und auch wenn heute EE in Form von Wind, Solar, Biomasse, Wasser usw. noch wensentlich teurer als der Strom von konventionellen Kraftwerken ist, wird sich das in 20-30 Jahren wesentlich ändern. “
    Das ist ökonomischer Unfug. Auf meinem Schreibtisch liegt ein Buch aus dem Unrechtsstaat „DDR“ über die Politische Ökonomie. Selten solch eine Ansammlung von Quatsch gelesen.

    „Umso mehr bin ich überrascht, dass man wirtschaftliche Überlegungen, die Preise noch mehr in Richtung Angebot und Nachfrage zu gestalten, ebenfalls in diese Kategorie zuordnen will.“

    Es gibt keine Nachfrage nach Windstrom, Biogas und ähnlichem Unfug. Was in dem Bereich abgeht ist „DDR“-pur. Die Rennpappe wäre doch ohne staatlichen Zwang produziert worden. Wundert mich übrigens nicht, ist doch die Kanzlerin ein Vorzeigekind des „DDR“-Regimes.

  22. #15: thomas Heinzow sagt:
    „Die spezifischen Massen von Verbrennungsmotoren unterschiedlicher Leistungsklassen weisen keine technisch-physikalisch begründbaren Unterschiede auf. Es gibt ein größenunabhängige minimale spezifische Masse für Wärmekraftmaschinen. Damit bestehen auch keine Effizienzunterschiede hinsichtlich des notwendigen Material- und Ressourceneinsatzes. Ingenieure oder Leute, die Physik studiert haben, wissen das.“

    Na endlich erklärt einer den tausenden von Ingenieuren, dass die Skalierung überhaupt kein Problem darstellt – und das mit dem Physikbuch in der Hand. Tausende Bücher aus dem Bereich Ingenieurliteratur werden überflüssig und veraltern damit nicht mehr. Ein Buch genügt!

    Die Ingenieure, die nicht mehr unter uns weilen höre ich schon an ihren Särgen kratzen…..

    MfG
    Paul Gogo

  23. Hallo Herr Heinzow,

    wenn wir schon unsere Realnamen hier angeben müssen, dann dürfen Sie meinen ruhig richtig schreiben ;o).

    Mir ist als ehemaliger DDR-Bürger sehr wohl bewusst, was staatliche Gängelung bedeutet. Umso mehr bin ich überrascht, dass man wirtschaftliche Überlegungen, die Preise noch mehr in Richtung Angebot und Nachfrage zu gestalten, ebenfalls in diese Kategorie zuordnen will. Ich halte das letztlich für eine Konsequenz der Marktwirtschaft. Für den haben sich vor 20 Jahren auch die DDR-Bürger entschieden.

    Und auch wenn heute EE in Form von Wind, Solar, Biomasse, Wasser usw. noch wensentlich teurer als der Strom von konventionellen Kraftwerken ist, wird sich das in 20-30 Jahren wesentlich ändern. Da greift bei den fossilen Brennstoffen ebenfalls das Prinzip von Angebot und Nachfrage auf den Weltmärkten. Was will man eigentlich tun, um endlich nicht mehr wirtschaftlich so vom Erdöl-, Gas- und Kohlepreis abhängig zu sein?

  24. #14

    Sehr geehrter Herr Halder,
    „Als vor einiger Zeit die Telekommunikationsfirmen sowas wie den „Mondschein-Tarif“ einführten, wo telefonieren nach einer bestimmten Uhrzeit billiger wurde, hat sich auch keiner darüber beschwert, dass die Firmen uns „erziehen“ wollen.“

    die Bundespost wollte ihre begrenzten Telefonleitungskapazitäten tagsüber der gut zahlenden Kundschaft aus der Wirtschaft und den Behörden überlassen und die nachts nicht genutzten Leitungen aus der Verlustzone bringen. Mit Erziehung hat das nichts zu tun, sondern mit Gewinnmaximierung im künstlich verursachten Verknappungsfall. Daß man im vorsätzlich verursachten Verknappungsfall die Bevölkerung erziehen muß, dürfte den „DDR“-Bürgern und den Zeitzeugen des Nazi- und folgenden Besatzungsregimes bestens bekannt sein.

    Die Ziele der „EE“-Lobbyisten sind jedem Ökonomen bekannt: Verknappung, Erhöhung der Herstellungskosten und dadurch Erhöhung der Gewinne. Und damit das nicht auffällt, wird seit den Zeiten von Tricky Dicky (Richard Nixon) fleißig das Umweltthema getrommelt, bis auch der Letzte Dumme glaubt, er tue etwas für die Umwelt anstatt für die Banken, wenn er sich den Umweltquatsch gefallen läßt oder sich sogar darin engagiert.

  25. Zu der Anfrage aus #14, warum man denn eigentlich tageszeitliche Tarife braucht.

    Ein tageszeitlicher Tarif bedeutet nicht, dass ein Stromanbieter zu jeder Minute seinen Preis neu festlegen kann. Das war ja auch damals bei den tageszeitabhängigen Telefongebühren nicht der Fall. Viel mehr könnte man verschiedene Zeitzonen definieren, was für die günstig kommt, die flexibel ihren Stromverbrauch gestalten können. Schon heute gibt es die Möglichkeit, Nachtstromtarife mit seinen Anbieter zu vereinbaren, um beispielsweise seine Wärmepumpe günstig zu betreiben. Früher gabe es die Nachtspeicheröfen.

  26. @ H. Burowsky #13

    Ihre XXXXXXXXX in technisch-physikalisch-ökonomischen Fragen ist hiermit legendär dokumentiert. Die spezifischen Massen von Verbrennungsmotoren unterschiedlicher Leistungsklassen weisen keine technisch-physikalisch begründbaren Unterschiede auf. Es gibt ein größenunabhängige minimale spezifische Masse für Wärmekraftmaschinen. Damit bestehen auch keine Effizienzunterschiede hinsichtlich des notwendigen Material- und Ressourceneinsatzes. Ingenieure oder Leute, die Physik studiert haben, wissen das.

    Und was die Figur Heß betrifft, so sabbelt der nur rum ohne Kenntnis der Analysetechniken in der Meteorologie und ohne jedwede Kenntnisse der Dynamik des Systems Ozean-, Land- und Atmosphäre, und betreibt die Infinitesimalrechnung mit Geodreieck und Bleistift. So wie Sie eine Windmühle mit knapp 8000 Tonnen Turm- und Fundamentmasse und einer Rotorkopfmasse von 710 Tonnen um eine lächerliche mittlere Leistung von ca. 1,5 MW (Wert ist standortabhängig) erbringen zu können, als effizient ansehen. Eines habe ich an der Uni gelernt und Sie bestätigen die soziologische Erkenntnis: „Die Dummen sterben nicht aus.“

  27. @K.Sander,

    Es geht beim intelligenten Stromzähler nicht darum, den Strom zu bestimmten Tageszeiten abzuschalten. Wenn ich das Prinzip richtig verstanden habe und so wie auch M.Meister in #2 meinte, soll minutengenau der Stromverbrauch erfasst werden. Das ermöglicht es, tageszeitliche Tarife einzuführen.

    Als vor einiger Zeit die Telekommunikationsfirmen sowas wie den „Mondschein-Tarif“ einführten, wo telefonieren nach einer bestimmten Uhrzeit billiger wurde, hat sich auch keiner darüber beschwert, dass die Firmen uns „erziehen“ wollen. Es ist ja eher was normales, dass Unternehmen mit preislichen Anreizen uns Kunden versuchen, unseren Bedarf etwas zu lenken. So machen es auch Flugunternehmen und die Bahn. Ich sehe da erst mal keine Unmoral.

  28. #5 Herr Heinzow:
    „Der Generator einer E-126 mit 6000 kW Nennleistung (maximale Leistung bei ca. 15 m/s Wind in Nabenhöhe) hat eine Masse von über 220 Tonnen. Bezogen auf eine effektive Nennleistung von 1400 kW = 1,4 MW ergibt sich ein Wert von 157 t/MW. Demgegenüber kommt der Generator des Kraftwerkes WHV (800 MW Nennleistung) und effektive Nennleistung von 712 MW auf 385 Tonnen und einen Masse- Leistungsquotienten von 0,54 t/MW.
    Welch eine Verschwendung von kostbaren Ressourcen (Aluminium, Kupfer, seltene Erden (für die Permanentmagneten) … ).“

    Nochmal Ihr Beitrag Herr Heinzow. Sie haben den Quotienten aus Masse und Leistung zweier Stromgeneratoren geteilt und anhand dieses Quotienten eine Aussage über die Effektivität getroffen und ich habe genau dasselbe gemacht, nur hat es sich bei mir um Verbrennungsmotoren gehandelt. Sie müsen schon exakt lesen und verstehen (!), dass scheint Ihr Problem zu sein, denn Ihre fachliche Inkompetenz wurde Ihnen ja schon von Herrn Heß, wenn auch in einem anderen Thread überzeugned nachgewiesen und bevor Sie der Meinung sind mir fachliche Inkompetenz nachzuweisen, müssen Sie vielleicht noch ein paar Jahre die Schulbank drücken.
    Alle anderen Angaben, was Nutzlastverhältnisse und ähnliches betrifft, sind völlig richtig – nur darum ging es beim Heinzowschen Koeffizienten gar nicht.

    #12:Herr Sander:
    „1.Intelligente Stromzähler können den Stromverbrauch auch erhöhen. Beispiel: Waschmaschine. Das Wasser hat noch nicht ganz die eingestellte Temperatur erreicht. Dann wird (ungeplant) der Strom für längere Zeit abgeschaltet. Das Wasser kühlt ab und muss vollkommen neu erhitzt werden. Und wieder wird der Strom abgeschaltet … Wie oft wäre das zulässig. Kann man den Netzbetreiber auf auf Schadenersatz verklagen?“
    Den Strom darf er ihnen gar nicht abschalten und bestimmen wann ihre Waschmaschine läuft darf er auch nicht, auch wenn dieses Horrorszenario immer wieder aufgewärmt wird.

    Eingangsbeitrag:
    „Unseren Datenschützern ist es womöglich noch nicht aufgefallen, in welchem Maße mit einer derartigen Technik aber auch eine Kontrolle dieser Lebensführung verbunden ist und wie diese Kontrolle noch ausgeweitet werden kann.“
    Ich hoffe Herr Keil hat kein Handy und auch kein Internet. Gegen die Überwachungsmöglichkeiten in diesen Bereichen ist das Smartmeter zu vernachlässigen.

    Gruß Holger Burowski

  29. Zwei Aspekte sollten man (trotz Update vom 12.8.11) ergänzen.

    1.Intelligente Stromzähler können den Stromverbrauch auch erhöhen. Beispiel: Waschmaschine. Das Wasser hat noch nicht ganz die eingestellte Temperatur erreicht. Dann wird (ungeplant) der Strom für längere Zeit abgeschaltet. Das Wasser kühlt ab und muss vollkommen neu erhitzt werden. Und wieder wird der Strom abgeschaltet … Wie oft wäre das zulässig. Kann man den Netzbetreiber auf auf Schadenersatz verklagen?

    2. Man hat tagsüber gearbeitet. Es ist Feierabend und man will nach Hause. Kein Problem, der Akku sollte nach 8 Stunden ausreichend geladen sein. Allerdings haben sich wegen der Windstille andere bereits bedient. Nach 2km ist der Akku leer. Bis nach Hause sind es noch 30 km. Was nun?

    Noch mehr realistische Beispiele sind denkbar: Vorstellungsgespräch bei einem neuen Arbeitgeber im Nachbarort. Mit dem Auto sind es nur 20 Minuten. Man hat sich gut vorbereitet. Die Autobatterie ist geladen. Denkfehler, es haben sic andere bedient. Ein Bus fährt nicht. Ergebnis: „Tut mir leid. Den Job hat ein anderer. Das Vorstellungsgespräch war vor 2 Stunden geplant. Von Pünklichkeit halten Sie nicht viel.“ Ab morgen gibts Hartz 4.

  30. @Herr Burowski
    Bitte sehen Sie sich doch diese Grafik an. Wenn Sie diese begreifen, werden Sie einsehen, daß Ihr rhetorischer Ansatz mit dem 7-er BMW „nicht hilfreich“ war.

    http://tinyurl.com/3mntwq6

    p.s. Die Materialverschwendung bei Windkraftanlagen hat mich schon ziemlich überrascht. Ich habe mir den Materialeinsatz um den Faktor 5-10 niedriger vorgestellt.

  31. #6: Holger Burowski:

    Der Vergleich ist sehr wohl richtig. 1,4MW gegen 712MW. Beim 7er BMW stimmt es hingegen nicht da 5 Plätze gegen 5 Plätze.

    Vergleichen sie nun einen Linienbus mit einem PKW wird dabei wieder herauskommen, dass sowohl das Verhältnis Nutzlast/Fahrzeuggewicht als auch das Verhältnis Nutzlast/Verbrauch besser ist als bei einem PKW.

  32. Noch nicht mit einkalkuliert sind die immensen Kosten für die Wartung/Umbau/Rückbau/Abriss, die für so eine lächerliche Windmühle mit der winzigen Lebensdauer von gerade mal 20 Jahre aufkommen. Setzt man diese im Verhältnis zur erzeugten Energie, wir einem klar das das nahezu die Rückkehr in die Steinzeit bedeutet…

  33. Zu # Herr Heinzow
    Zuerst wollte ich Ihre Zahlen bezüglich des Generatorgewichtes nicht glauben, ich habe also selber nachgesehen.
    Ergebnis lt. Wiki für die E 126: Fundament ca. 3500 t, Turm ca 2.800 t, Maschinenhaus 128 t, Generator 220 t, Rotor incl. Nabe 364 t.
    Da war ich platt, diese Massen hätte ich mir nie vorgestellt.
    Bei Enercon selbst habe ich nur Größenangaben und techn. Beschreibungen gefunden, keine Massen. Das ist wirklich eine unglaubliche Verschwendung von Ressourcen wobei die Ressource „Unberührte Natur“ also Fläche noch gar nicht berücksichtigt ist.
    Zum dämlichen: Dämlich schreibt man wirklich mit „h“ (letzter Buchstabe!!), ich habe deswegen einmal eine Wette verloren. Aber mittlerweile schreiben die Deutschen dämlich gleich mit zwei „h“!
    Und noch zu Herrn Burowski: Das mit dem Kleinwagen ist ein herrliches Beispiel aus der Öko-Trickkiste. Auf den ersten Blick einleuchtend, einfach, verständlich – und auf den zweiten Blick völliger Unsinn!
    Gruß aus Südhessen

  34. @ H. Burowski #6

    Sie sind ein leuchtendes Beispiel dafür, wie es die Ökopriester mit ihrer jahrzehntelangen Gehirnwäsche über die Medien geschafft haben den Leuten das Denken zu vernageln. Ihnen könnte man sogar Ökostromfilter und die „fliege-Essenz“ (verkauft der TV-Pastor Fliege für nur 39,95 pro 95 ml) andrehen, um Sie vor dem bösen Atom- und Kohlestrom zu schützen.

    Die Leistungsgewichte von Automotoren hängen nicht von der Fahrzeuggröße und auch nicht von der Nennleistung ab. Schönes Beispiel zum Nachweis Ihrer technisch-ökonomischen Inkompetenz.

  35. #5 Herr Heinzow:
    „Der Generator einer E-126 mit 6000 kW Nennleistung (maximale Leistung bei ca. 15 m/s Wind in Nabenhöhe) hat eine Masse von über 220 Tonnen. Bezogen auf eine effektive Nennleistung von 1400 kW = 1,4 MW ergibt sich ein Wert von 157 t/MW. Demgegenüber kommt der Generator des Kraftwerkes WHV (800 MW Nennleistung) und effektive Nennleistung von 712 MW auf 385 Tonnen und einen Masse- Leistungsquotienten von 0,54 t/MW.
    Welch eine Verschwendung von kostbaren Ressourcen (Aluminium, Kupfer, seltene Erden (für die Permanentmagneten) … ).“

    Folgt man Ihrer Logik, ist völliger Unsinn Kleinwagen zu bauen, die haben ein ähnlich schlechtes Masse/Leistungsverhältnis im Gegensatz zu einem 7er BMW, wenn man ausschließlich den Motor betrachtet. Ich hoffe, Sie verstehen, dass Ihr Vergleich nicht allzu ernst zu nehmen ist.

    Gruß Holger Burowski

  36. „Auch Herr Prauße träumt nach wie vor von „netzwerkfähigen Haushaltsgeräten“, die „zukünftig exakt in den Zeiten betrieben werden, in denen Energie zum Beispiel durch mehr Sonne oder stärkeren Wind günstiger ist.“

    Wer sich die Biographie des Herrn Dipl.-Ing. befaßt wird sich nicht über dessen Inkompetenz in Fragen der Ökonomie der Energieversorgung wundern.
    „Er wurde 1961 in Brandenburg an der Havel geboren, ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Thomas Prauße hat zunächst eine Lehre als Elektromonteur abgeschlossen. Anschließend absolvierte er ein Fernstudium an der Fachhochschule Riesa zum Diplomingenieur in der Fachrichtung Instandhaltung industrieller Anlagen.“ (Quelle: Stadtwerke Leipzig)

    Auch hinsichtlich seiner Intention aus Geschäftsinteresse falsche Informationen zu verbreiten sollte man keine Illusionen haben, denn er ist ein Kind eines totalitären Staates.

    Man muß sich angesichts des obigen Zitates fragen, wie dumm denn tatsächlich die Mehrheit der Bevölkerung und als Spiegel dazu die Parlamentarier und Regierenden nebst ihrem Bürokratenapparat tatsächlich sind, um dieser Primitivpropaganda auf den Leim zu gehen?

    Es ist ökonomisch völlig absurd anzunehmen und zu behaupten, daß die Installation von Stromerzeugungsgeräten primitiver und kostenträchtiger Bauart mit unberechenbarer Erzeugung zusätzlich zu den bedarfsgerecht produzierenden dazu führt, daß der Strom billiger produziert werden kann. Was die Primitivität der Generatoren von sog. Windkraftanlagen betrifft, so kann diese an der Masse im Verhältnis zur Leistung festgemacht werden. Der Generator einer E-126 mit 6000 kW Nennleistung (maximale Leistung bei ca. 15 m/s Wind in Nabenhöhe) hat eine Masse von über 220 Tonnen. Bezogen auf eine effektive Nennleistung von 1400 kW = 1,4 MW ergibt sich ein Wert von 157 t/MW. Demgegenüber kommt der Generator des Kraftwerkes WHV (800 MW Nennleistung) und effektive Nennleistung von 712 MW auf 385 Tonnen und einen Masse- Leistungsquotienten von 0,54 t/MW.
    Welch eine Verschwendung von kostbaren Ressourcen (Aluminium, Kupfer, seltene Erden (für die Permanentmagneten) … ).

    Und mit dieser Verschwendung will der Dipl.-Ing. tatsächlich mit sog. Windkraftanlagen, Windmühle ist der korrekte Begriff in der deutschen und auch der englischen Sprache, billigen Strom erzeugen?

    Wie dämlich ist also das Volk und seine Repräsentanten und wieviele Deutsche schreiben dämlich mit H, um dämlich zu sein? 😉

  37. #2: M.Meister

    Willkommen in der alten DDR. Da wollte man auch schon die Menschen erziehen. Und davor gabs schon diese Versuche in einer anderen Diktatur …
    Schön daß wir bald wieder soweit sind!

  38. hi,

    Und was machen die Leute die variabel am Tag oder in der Nacht arbeiten?

    Die werden dafür bestraft das sie das BSP steigern!

    Oder gibt es für diese Personengruppe Spezialtarife
    Strom muss Tag und Nacht verfügbar sein zum gleichen Preis.

    mfg
    Siegfried Müller

  39. H.Dr. Keil stimme ich voll zu.
    Aus meiner Sicht ist jedoch ein Aspekt dieser smarten Zähler zu kurz gekommen : damit lässt sich auch wunderbar ein variabler Tarif mit sehr kurzen Intervallen realisieren (z.B. minütlich). Es ist doch logisch, dass bei zuwenig Strom dieser natürlich teuerer sein muss, als wenn zuviel da ist. Für die heutige Rechnergeneration ist eine Rechnungsstellung mit kurzen Tarifintervallen ein Kinderspiel. Damit kann man dann die Verbraucher am besten erziehen wo es am meisten wehtut: am Geld – und hat gleichzeitig eine wunderbare Möglichkeit der Gewinnmaximierung, wenn die Verbraucher so uneinsichtig sind Strom haben zu wollen wenn er gerade knapp ist.

  40. Es heißt in dem Beitrag:

    „Auch der Kochherd wird dann betrieben, wenn er zum Kochen gebraucht wird – und niemand wird auf die Idee kommen, mit der Zubereitung einer Mahlzeit so lange zu warten, bis das Energieversorgungsunternehmen (EVU) vielleicht um Mitternacht den Herd einschaltet.“

    Ja warum denn nicht ??? man muss halt etwas voraus planen!
    In der Zeit direkt nach 1945 kochten die Leute mit Kochkisten ohne weitere Energiezufuhr, nachdem das Kochgut einmal erhitzt war.
    Erinnere mich noch daran.

    Ich empfehle einen Blick in Wikipedia:
    „Kochkiste“
    Das eröffnet doch völlig neue Perspektiven.

    Stichwort: Zurück in die Steinzeit …

    Hoffentlich liest das niemand von der Politkaste.

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