Der DWD verschweigt: Deutschland wird kühler! Aber dafür in 90 Jahren wieder wärmer!

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ v. 27.07.2011, S. 8) berichtete – wie fast alle Medien- über die kühne Behauptung des DWD 2011 sei auch in Deutschland eines der wärmsten Jahre:
„Man mag es beim Blick aus dem Fenster nicht so recht glauben, doch das Klima in Deutschland wird immer wärmer – und die erste Hälfte des Jahres 2011 bestätigt für die Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst (DWD) diesen Trend – Die ersten sechs Monate waren zu warm, zu trocken, zu sonnig.“
Diese Aussage ist falsch: Der DWD widerspricht damit zudem seinen eigenen Messungen.

Denn die Daten des DWD selbst zeigen keine Erwärmung, sondern eine Abkühlung in den letzten 11 Jahren. (hier die Daten für die nebenstehende Grafik):
Trotz weiter massiv gestiegener Emissionen ist Deutschland kühler geworden (und die weltweite Temperatur stagniert).

Auf diese Datenlage wird in den zahlreichen Unterlagen der Pressekonferenz des DWD v. 26.06.2011 nicht eingegangen. Das wirft die Frage nach der Glaubwürdigkeit des DWD auf.

Der Politblog Politically incorrect hat die immer merkwürdigeren und unwissenschaftlichen Prognosen des DWD auf Korn genommen:Quotenqueen schreibt dort:

In 90 Jahren wieder schönes Wetter!

 

Wenn Hagelkörner ans Fenster klopfen und man Ende Juli überlegt zu heizen, sollte man sich wenigstens warme Gedanken machen. Der deutsche Wetterdienst hilft dabei und verspricht eine deutliche Wetterbesserung für das Jahr 2100. Dann soll es wieder 4 Grad wärmer sein – also wieder so warm, wie zuletzt im Mittelalter, als man an großen Tafeln zum Wildschweinbraten  literweise schottischen Wein kredenzte und unanständige Lieder gröhlte. Endlich mal eine gute Nachricht!

Die WELT berichtet:

Deutschland erwärmt sich nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bis zum Jahr 2100 um weitere zwei bis vier Grad. Das hätten Klimasimulationen gezeigt, teilte der Wetterdienst in Berlin mit. Außerdem erwarten die Experten trockenere Sommer, nassere Winter und mehr extremen Wetterereignisse. Der Klimawandel habe auch Folgen für die Bauwirtschaft und erfordere ein Umdenken bei Stadtplanern.

Bemühungen griesgrämiger Politiker, uns das schöne Wetter durch teure CO2-Sparmaßnahmen zu versalzen, zeigen sich glücklicherweise als wirkungslos. Lediglich die GRÜNEN haben durch ihren Einsatz für eine saubere Luft mitgeholfen, dass das Regenwetter in 90 Jahren aufhört:

Zugleich trage eine bessere Luftqualität zur Klimaerwärmung bei, erklärte Adrian. In den westlichen Industrieländern sei die Verschmutzung mit Staub und Ruß durch Kraftwerke, Hausbrand oder Verkehr gesunken.

„Damit reduziert sich zugleich die abkühlende Wirkung solcher Aerosole“, erläuterte der Experte. Allein dies führe zu einem Anstieg der weltweiten Jahresdurchschnittstemperatur um ein Grad.

 

So kann man mit Recht sagen: Es war nicht alles schlecht, was die GRÜNEN gemacht haben. Schon 2050 könnte der Dauerregen nachlassen:

 

„Ab etwa 2050 wird der Klimawandel wahrscheinlich mehr Niederschläge im Winter bringen. Im Sommer könnte es trockener werden“, sagte Adrian. (…)

Besonders in Städten werden sich die steigenden Temperaturen ab Mitte des Jahrhunderts durch häufigere Wärmestaus bemerkbar machen. Deshalb müssten Stadtplaner stärker auf Frischluftschneisen, Grün- und Wasserflächen und eine aufgelockerte Bauweise setzen, betonte DWD-Vizepräsident Paul Becker.

 

Hmmm … naja … als es zuletzt wie erwähnt im Mittelalter vier Grad wärmer war, hat man eher auf andere Baukonzepte gesetzt. Man besuche einmal die Altstädte spanischer Städte. Nicht gerade eine aufgelockerte Bauweise. Aber natürlich sind unsere Stadtplaner ja heute viel klüger als die damals.

Unsere Hoffnung auf eine langfristige Wetteränderung lassen wir uns auch nicht dadurch vermiesen, dass die objektiven Daten eher in die andere Richtung weisen. Die Experten vom Wetterdienst machen vor, wie es geht: man misst die Temperaturen einfach so lang es warm ist, und hört auf, wenn es kälter wird:

 

Aus den Daten des DWD geht zudem hervor, dass das Jahr 2010 in Deutschland kälter als üblich war, das erste Halbjahr 2011 hingegen zu warm. Dieses Frühjahr war mit 10,1 Grad Durchschnittstemperatur sogar das zweitwärmste je gemessene in Deutschland, nur im Jahr 2007 war es im diese Jahreszeit wärmer.

Im ersten Halbjahr 2011 registrierten die Wetter-Experten überdurchschnittliche Temperaturen in Deutschland. „Die erste Jahreshälfte fiel in Deutschland 1,5 Grad wärmer aus als es hierzulande typisch ist“, erklärte Klimaanalytiker Gerhard Müller-Westermeier in Berlin.

Alle sechs Monate seien zu warm gewesen. Das Halbjahr war das zweitsonnigste und neunttrockenste seit Beginn der Messungen 1881. Es zeige, dass der Erwärmungstrend in Deutschland wie auch weltweit ungebrochen ist.

Dagegen lag die Jahresmitteltemperatur 2010 in Deutschland um 0,4 Grad Celsius unter dem langjährigen Mittel von 8,2 Grad Celsius. Beim DWD habe diese Entwicklung bereits zu Fragen geführt, ob die befürchtete Klimaerwärmung überhaupt stattfindet.

 

Nana, wer wird denn gleich an der Religion der menschengemachten Klimaerwärmung zweifeln, nur weil die messbaren Daten etwas anderes sagen? Unser Bauchgefühl bleibt optimistisch. Wir glauben ganz fest an schönes Wetter in 90 Jahren! Und die Wetterfrösche, die diese mutige Prognose machen und das Wetter in ferner Zukunft auf 4 Grad genau vorhersagen können, obwohl sie bei der Vorhersage für nächste Woche kaum eine höhere Trefferquote haben als jeder Würfler in der Eckkneipe, sind gut beraten, ebenfalls nicht zu zweifeln. Sie erwärmt sich doch! Sonst gibt´s nämlich keine Steuergelder mehr.

 

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61 Kommentare

  1. @ NicoBaecker #58

    Wo bleibt Ihr Beweis für die Methode nach FAQ 3.1, die ja für jede stetige und differenzierbare Funktion die Beschleunigung an jedem Punkt x der Funktion ergeben soll.

    Was die Fourieranalyse betrifft, so ist diese bei schwingungsfähigen Systemen eine der Methoden der Wahl.

  2. @Prof. Dr. Lüdecke:

    Sehr geehrter Herr Professor, besten Dank für Ihre Antwort.

    Sie sagen unter anderem: „Einzelheiten führen hier aber zu weit.“

    Wäre es nicht einmal interessant gerade zu diesem Thema einen ausführlichen EIKE Artikel zu bringen ? Die „Globaltemperatur“ ist doch eine der entscheidenden Schwächen in der Auseinandersetzung Alarmisten / Realisten.

    Mit freundlichen Grüssen

    Franz Zuber

  3. @57 Herr Prof. Lüdecke, auf der Seite „http://data.giss.nasa.gov/gistemp/station_data/“, die Sie empfohlen haben, steht zu Beginn folgendes, das mich fassungslos macht:

    „GISS Surface Temperature Analysis

    Station Data
    In our analysis, we can only use stations with reasonably long, consistently measured time records. This is a subset of the full list of stations (copied from GHCN’s website and augmented from SCAR). That subset of list of stations that contribute to the final products may slightly change with each update, as the number of stations that get dropped due to the shortness of their temperature record may decrease when new data are added.“

    Die guten Leute dort ändern also ständig die Temperaturmessstellen mit jedem Update.

    Das ist etwa so, wie wenn man während eines 100 Meter Laufs 10 Meter vor dem Ziel die Regeln ändert und plötzlich sagt, dass das Ziel in einer anderen Richtung liegt, vielleicht in der Wiese und in einer Distanz von nochmals 100 Metern.

    Das geht doch nicht, man kann doch nicht während der Untersuchung die Regeln ändern. Das ist doch gegen jedes wissenschaftliche Prinzip. Damit wird dem Betrug und der Manipulation des Endresultats Tür und Tor geöffnet.

    Solchen Temperaturrechnungen kann ich überhaupt nicht vertrauen.

  4. Hallo, bin eher zufällig auf diese Seite gelangt. Ich bin weder ein Anhänger noch ein Skeptiker irgendeines Modells. Erst recht bin ich kein Fachmann auf diesem Gebiet. Ich war schlicht auf der Suche nach Temperaturdaten für einen Zeitraum, den die wissenschaftliche Gemeinschaft mit „Klima“ zu bezeichnen übereingekommen ist. Gibt es diese Daten oder nicht? Erlauben diese Daten Aussagen zu einem Trend oder nicht? Ich lass neulich mit Erstaunen, dass ein englisches Institut Daten von mehr als 5000 weltweit verteilten Stationen veröffentlicht hat. Ich dachte bisher, das alle Daten der Wissenschaft zugänglich sind, was ja die Grundlage für einen fundierten wissenschaftlichen Streit ist.
    Kann mich mal jemand sachlich und ohne Seitenhiebe auf Andersdenkende aufklären

  5. @ NicoBaecker #55

    „Das Ziel der Fourieranalyse ist, eine hinreichend einfache Approximation für die Messreihe aus N Messwerten zu finden, wobei mit der Approximation die Varianz der Messreihe statt wie im Original komplett durch N Freiheitsgrade ein Großteil der Varianz durch n sehr viel kleiner N Frequenzen erklärt wird, also die Varianz absteigend paretoverteilt auf Frequenzen zu verteilen. …“

    Pures BlaBla, was mit Meteorologie und der Anwendung der Methode in dieser Wissenschaftsdisziplin nichts zu tun hat.

    „Was hat das nun mit Ihrer Behauptung zu tun, man müsse die Fourieranalyse auch fürs globale Temperaturmittel anwenden?“
    Das ist Ihre Behauptung, nicht die meine.

    „Da ich aus Ihren Kommentare zur Annahme komme, …“

    Sie arbeiten mit Spekulation. An der Börse wären Sie derzeit besser aufgehoben.

    Und nun wirds Zeit Sie wieder an den noch ausstehenden Beweis bzgl. FAQ 3.1 zu erinnern. Immer noch gefunden?

  6. #50 ar abgeschnitten, hier nochmal alles

    Herr Heinzow,

    „Im übrigen gilt in der Wissenschaft: Es gibt keine Vorschrift, wie Hypothesen und Theorien zu falsifizieren bzw. zu beweisen sind. “

    Dass dies ausgerechnet von Ihnen kommt. Sind Sie nicht einer derjenigen hier, die Wissenschaft stupide nach Vorschrift fordern?
    Na jedenfalls, Gratulation, da haben Sie mal ausnahmsweise ja doch noch etwas aus meinen Kommentaren zur „IPCC-Beschleinigung“ gelernt!

    „Fakt ist, daß Herr Bäcker nicht in der Lage ist (sein will?) die Fouriertransformation (mathematisch) von der Fourieranalyse (meteorologische Praxis) zu unterscheiden.“

    Das wird nun spannend. Was sollte es denn da zu unterscheiden geben?

    Zur Erläuterung: Die Fourieranalyse nutzt die Fouriertransfomation, denn die Fourieranalyse auf Z->Z (N diskrete Messpunkte werden eineindeutig auf gleich viele N diskrete (komplexwertige) Amplituden bzw. N/2 Cosinus- und N/2 Sinus-Amplituden abgebildet) ist ja nur ein Spezialfall der Fouriertransformation auf R->R bzw. allg. C->C (ein kontiniuierlicher Kurvenzug im Zeitbereich wird eineindeutig auf ein kontiniuierliches (komplexwertiges) Spektum abgebildet).

    Das Ziel der Fourieranalyse ist, eine hinreichend einfache Approximation für die Messreihe aus N Messwerten zu finden, wobei mit der Approximation die Varianz der Messreihe statt wie im Original komplett durch N Freiheitsgrade ein Großteil der Varianz durch n sehr viel kleiner N Frequenzen erklärt wird, also die Varianz absteigend paretoverteilt auf Frequenzen zu verteilen. Die gleiche Intention hat JEDE Regression, also auch die mit Polynomen oder linearen Trends! Es geht IMMER darum, die Zahl der Freiheitsgrade so zu reduzieren, dass möglicht viel Varianz der Originalreihe erhalten bleibt (sog. „erklärbare Varianz“) bzw. die Informationsentropie der Originalreihe minimal reduziert wird, aber die Kurve durch wesentlich weniger Freiheitsgrade als das Original erklärt wird.

    „Mittels Fourieranalyse habe ich um 1975 herum entdeckt, daß beim Blocking-Prozeß die planetarische Welle 2 eine wesentliche Rolle spielt.“

    Schön, die Propagation, Dispersion und Dissipation von Rossby-Wellen hat man schon in den 50igern untersucht (z.B. Palmen/Newton).
    Was hat das nun mit Ihrer Behauptung zu tun, man müsse die Fourieranalyse auch fürs globale Temperaturmittel anwenden?

    Im übrigen ist Ihre Aussage, periodische Funktionen hätten keinen signifikanten Trend, in dieser Allgemeinheit mathematisch falsch. Über die Periodenlänge der Fourierreihe ist der Trend exakt Null, aber damit signifikant. Zeitliche Teilintervalle zeigen je nach Phase positive wie negative Trends. Diese Trends sind auch signifikant, denn die Funktion ist ja auf R definiert und somit liegt eine (überabzählbar) unendlich grosse Stichprobe vor, wenn man die Stichprobe zur Ermittlung des Trends aus einer dichten Teilmenge des Teilintervalls nimmt.

    Da ich aus Ihren Kommentare zur Annahme komme, Sie kennen den Begriff der Signifikanz aus der statistischen Mathematik nicht korrekt, nochmal zu Erklärung ein paar Grundlagen:
    Signifikanz heißt hier nicht, dass ein Trend groß ist (positiv oder negativ), sondern bezeichnet das Maß, wie sehr ausgeschlossen werden kann, dass sich der aus einer Regression kalkulierte Trend als Resultat des Zufalls angesehen bzw. nicht angesehen werden kann. Denn man analysiert ja immer nur Stichproben, die man als zufällige Entnahmen aus einer statistischen Grundgesamtheit interpretieren kann. Die Signifikanzanalyse macht eine Aussage, wie verläßlich man von der empirischen Statistik der Stichprobe auf die Statisitik der (unbekannten) Grundgesamtheit schließen kann.

  7. @ Holger Burowski #52

    Mit Graphiken kommen Sie bei der Frage nicht weit. Sie müssen sich schon die Monatswerte anschauen.

    Was die Nichtexistenz besagter Vorschrift betrifft, so schreibt Ihnen bzgl des Nachweises der Erdrotation vor, wie Sie das zu machen haben. Sie haben ja nun zwei Möglichkeiten benannt, eine Dritte wäre ein Kreisel. Und wenn man die Wahl hat, gibt es auch keine Vorschrift über das wie.

  8. @ NicoBaecker #50

    >>“Im übrigen gilt in der Wissenschaft: Es gibt keine Vorschrift, wie Hypothesen und Theorien zu falsifizieren bzw. zu beweisen sind. “

    Dass dies ausgerechnet von Ihnen kommt. Sind Sie nicht einer derjenigen hier, die Wissenschaft stupide nach Vorschrift fordern?Z (N diskrete Messpunkte werden eineindeutig auf gleich viele N diskrete (komplexwertige) Amplituden bzw. N/2 Cosinus- und N/2 Sinus-Amplituden abgebildet) ist ja nur ein Spezialfall der Fouriertransformation auf R->R bzw. allg. C->C (ein kontiniuierlicher Kurvenzug im Zeitbereich wird eineindeutig auf ein kontiniuierliches (komplexwertiges) Spektum abgebildet).

    Das Ziel der Fourieranalyse ist, eine hinreichend einfache Approximation für die Messreihe aus N Messwerten zu finden, wobei mit der Approximation die Varianz der Messreihe statt wie im Original komplett durch N Freiheitsgrade ein Großteil der Varianz durch n “

    Wo haben Sie denn den Schwachsinn abgeschrieben?

  9. Werter Herr Heinzow,

    @Herr Heinzow #36:
    „Fakt ist, daß nach HadCrut3 (Begriff googeln) die global ermittelten Mitteltemperaturen stagnieren und sinken, je nachdem, welche Hemisphäre man auswählt.“
    Googlen hat diesen Link ergeben: http://tinyurl.com/3oho2fw; wenn sie rechts die Grafik vergrößern wird ihre Aussage nicht bestätigt.

    @Herr Heinzow #36:
    „Im übrigen gilt in der Wissenschaft: Es gibt keine Vorschrift, wie Hypothesen und Theorien zu falsifizieren bzw. zu beweisen sind.“
    Da irren Sie, ihre Beweis muss reproduzierbar sein, auch mit anderen Anfangsbedingungen. Und das ist er im konkreten Fall nicht gegeben. Vielleicht mal weniger mit Fourier und planetaren Wellen beschäftigen und in die profanene Niederungen der Statistik eindringen. Da gibt’s paar gute Lösungsansätze, wie man feststellen kann, eine eine Mengen von Daten statistisch gesicherte Ergebnisse liefert.

    @Herr Heinzow #36:
    „Mit welchen zwei physikalischen Versuchen (Methoden) können Sie in D am Ort 54 °Nord und 10 °Ost beweisen, daß sich die Erde um eine Achse dreht und sich der Ort auf dem Breitenkreis 54 °N befindet?“
    Was hat das jetzt mit der Temperatur zu tun und warum legen Sie Wert auf den Raum Kiel? Trotzdem eine Antwort:
    Foucaultsches Pendel
    freier Fall aus größer Höhe (Falltürme)
    In beiden Experiementen lässt sich sowohl die Erdrotation, als auch die Rotationsrichtung nachweisen und die geografische Breite bestimmen.
    Stimmt’s, Herr Oberlehrer?

    Gruß Holger Burowski

  10. Herr Heinzow, #40

    „Im übrigen gilt in der Wissenschaft: Es gibt keine Vorschrift, wie Hypothesen und Theorien zu falsifizieren bzw. zu beweisen sind. “

    Dass dies ausgerechnet von Ihnen kommt. Sind Sie nicht einer derjenigen hier, die Wissenschaft stupide nach Vorschrift fordern?
    Na jedenfalls, Gratulation, da haben Sie mal ausnahmsweise ja doch noch etwas aus meinen Kommentaren zur „IPCC-Beschleinigung“ gelernt!

    „Fakt ist, daß Herr X nicht in der Lage ist (sein will?) die Fouriertransformation (mathematisch) von der Fourieranalyse (meteorologische Praxis) zu unterscheiden.“

    Das wird nun spannend. Was sollte es denn da zu unterscheiden geben?

    Zur Erläuterung: Die Fourieranalyse nutzt die Fouriertransfomation, denn die Fourieranalyse auf Z->Z (N diskrete Messpunkte werden eineindeutig auf gleich viele N diskrete (komplexwertige) Amplituden bzw. N/2 Cosinus- und N/2 Sinus-Amplituden abgebildet) ist ja nur ein Spezialfall der Fouriertransformation auf R->R bzw. allg. C->C (ein kontiniuierlicher Kurvenzug im Zeitbereich wird eineindeutig auf ein kontiniuierliches (komplexwertiges) Spektum abgebildet).

    Das Ziel der Fourieranalyse ist, eine hinreichend einfache Approximation für die Messreihe aus N Messwerten zu finden, wobei mit der Approximation die Varianz der Messreihe statt wie im Original komplett durch N Freiheitsgrade ein Großteil der Varianz durch n

  11. #43 Herr Ketterer

    Was stört Sie daran ?
    der Satz mit dem „lang Ersehnten“ stammt von mir.
    Ansonsten sind 65% weniger wie 100% Erwärmungstrend, oder ?
    und „müssen“ schon gleich gar nicht.

    Es ist nur schön auch offiziell lesen kann, dass es sich nicht nur erwärmt, sondern sich das Wetter noch „normal“ verhält.

    und ansonsten sprechen eher die Medien und die AGW Front von umfassenden Erwärmungstrends.

    Motl hat das Ganze aufbereitet, sehen Sie hier bitte selbst detailliert nach.

    klimaskeptiker.info, oder http://tinyurl.com/4xog6u5

    es bleibt aber ganz berechtigt die Frage warum musste das CRU erst gezwungen werden die Daten zu veröffentlichen, wenn sie keinen Erkenntnisgewinn bringen ?

  12. @ Gunnar Innerhofer #42

    „Allerdings geibt es keinen Zweifel, dass ein Teil der Erwärmung anthropogen sein muss und das dieser teil weiter zunehmen wird.“

    Sowas ist ein Nullsatz aus der alltäglichen Propaganda. Entweder es ist etwas oder es ist nichts. Wer also die Existenz eines qualitativen Effektes behauptet, der muß ihn auch quantifizieren können.

    Die Methode: ‚Daran zu zweifeln, darf man nicht …,‘ ist ein Schritt ins finsterste Mittelalter der „heiligen Inquisition“.

    „Vielleicht ist dieser Teil (das denke ich zumindest) deutlich kleiner als eben von Seiten AGW Lobby behauptet, aber wegzaubern kann man diesen nicht.“

    Ist er denn überhaupt da? Quantitativ hat ihn noch niemand bestimmt. Wie denn auch bei dem extrem dünnen und unzuverlässigen Meßnetz von aerologischen und ozeanischen Stationen auf dem Globus.

  13. @#42: Gunnar Innerhofer,

    “Auch aus diesen Gründen bin klar gegen alles, was vom IPCC bzw. PIK od. idiotischen Politikern in Sachen Klimaschutz daher kommt.“

    OK.

    “Allerdings geibt es keinen Zweifel, dass ein Teil der Erwärmung anthropogen sein muss und das dieser teil weiter zunehmen wird.“

    Nicht OK. Hat es schon mehrfach auch ohne anthropogenen Einfluss gegeben. Warum sollte es diesmal anders sein. Welche Messungen oder Beobachtungen stützen ihre Aussage. Dass es z.B. in den letzten 15 Jahren trotz deutlichem CO2 Anstieg nicht wärmer geworden ist? Das die Erwärmung bereits angefangen hat, als die Industrieproduktion noch überhaupt nicht zur Erhöhung des CO2 Anteils in der Luft beitragen konnte? Oder was? Erklären Sie Schlauberger das mal, wie Sie darauf kommen.

    “Vielleicht ist dieser Teil (das denke ich zumindest) deutlich kleiner als eben von Seiten AGW Lobby behauptet, aber wegzaubern kann man diesen nicht. Sollte man auch nicht, denn man stellt sich mit solchen Versuchen nur selbst als bescheuert dar.“

    Was nicht da ist bracht man auch nicht wegzaubern. So, und nun zeigen Sie was an Prof. Gerlichs Argumentation in

    Neue NASA Beobachtungen zum Klimawandel: Gehen den globalen Erwärmungsmodellierern die Argumente aus?

    bescheuert ist.

    Und da Sie es nicht begreifen. Wärme tut den Menschen gut. Ich würde mir wünschen, dass es wärmer wird. Lieber Klimaanlage als Sitzheizung. Aber es wird kälter. In der westlichen Sahelzone gab es schon letztes Jahr unbeobachtet von den deutschen Medien eine Hungersnot. Dieses Jahr ist der östliche Teil dran. Ist Ihnen klar, dass die letzte große Hungersnot in der Sahelzone mit der letzten Abkühlungsphase einherging. Dass im MWP die gesamte Sahelzone ergrünt war und mit reichlich Wasser gesegnet war, was man durch Sedimente, die man nur auf dem Grunde von Seen findet verifizieren konnte.
    Was für Sie auch mit meteorologischen Kenntnissen einfach nachvollziehbar sein sollte. Je höher die Durchschnittstemperatur und je kleiner die Polkappen umso weiter reichen die Passatwinde in Richtung der Pole.

  14. #38 Herr Heinzow

    Das sind die einleitenden Worte bei klimaskeptiker.info, stammen also nicht von mir, und darauf habe ich auch mit der Bemerkung „weiteres“ verwiesen.

    http://tinyurl.com/3mzmsqu

    Es ging in der Hauptsache um die lange zurückgehaltenen Daten die jetzt nach dem gesetz für Informationsfreiheit veröffentlicht werden mussten. McIntyre kritisiert jedoch, dass die Daten für die hockeystick Kurve immer noch nicht veröffentlicht wurden.
    Aber das können Sie alles im engl. Original nachlesen.

    Das Nachprüfen lasse ich, ich glaub´s Ihnen.

  15. @AGWler „Bis jetzt zu ungenaue AGW Satelliten !!“

    Die folgende Kurzreferenzierung einer Publikation von NASA / NOAA / NIST: „Achieving Satellite Instrument Calibration for Climate Change (ASIC3)“ aus dem Jahr 2007 (http://tinyurl.com/3jokl59), wird den AGW Besessenen hier auf EIKE keine Freude bereiten. Der Bezug zur aktuellen Diskussion hier besteht darin, dass in diesem Dokument auch Angaben enthalten sind, wie lange die Beobachtungszeiträume von Satellitenmessungen – nach den NASA / NOAA / NIST Experten – sein müssten, dass ein „Klimasignal“ (d.h. eine zweifelsfreie Rückführung einer Veränderung eines Klimaparameters auf menschliche Ursachen) eindeutig nachgewiesen auf menschliche Ursachen zurückzuführen ist.

    Generell interessant ist, dass die Publikation dieses NASA / NOAA / NIST Berichts etwa zur gleichen Zeit erfolgt ist wie die Publikation des 4. Zustandsberichts des IPCC (AR4), der hier auf EIKE, zum Beispiel von Herrn Fischer und Herrn Bäcker, immer wieder als quasi IPCC Bibel angeführt wird als Auskunfts- und Referenzmedium.

    Zur gleichen Zeit also, als der AR4 publiziert wurde, der (vor allem im Summary für Politiker grossspurig) von weiteren wissenschaftlichen Sicherheiten und Verbesserungen aller Beobachtungs- und Modellierungsdaten im Zusammenhang mit AGW berichtete und von allen AGWlern immer wieder als Referenz für das angeblich so klare menschliche Signal bezüglich der Klimaveränderungen verwendet wurde, verabschiedete eine Working Group von Wissenschaftlern der NASA / NOAA / NIST den oben angegeben Bericht einer Workshop Group aus 30 Wissenschaftlern mit dem Ziel von dramatischen Verbesserungen der Qualität von Satellitenmessdaten künftiger Satellitenmissionen zur Erhebung praktisch aller relevanter Klimaparameter, die in den Klimamodellen eine Rolle spielen. Die Formulierung des Berichts ist an vielen Stellen implizit oder explizit so, dass beim Leser der unbezweifelbare Eindruck entsteht, dass die Satellitenexperten selbst praktisch alle Ergebnisse ihrer bisherigen Satellittenmissionen (also seit Beginn der AGW Zeit Ende der 80-iger Jahre, und davor, bis zum Zeitpunkt der Publikation des Berichts im Jahre 2007) als systematisch zu ungenau für die Bedürfnisse des Nachweises sogenannter Klimasignale menschlicher Einflüsse betrachten und immer wieder bemängeln, dass wegen der mangelhaften Daten und derer grossen Ungenauikeiten auch die Genauigkeit der Klimamodelle sehr zu wünschen liessen (belegt durch eine Zusammenstellung des Vergleichs der wichtigsten Modelle hinsichtlich der projizierten Globaltemperatur im Jahr 2100, wo die Modelle katastrophal grosse Differenzen zeigten). Das Ziel der Working Group war es auch, neue Standards der Genauigkeit von Satellitenmessungen zu definieren und auch Qualitätskontrollmechanismen festzulegen, die in Zukunft weitaus bessere – eben zuverlässigere – Messdaten bescheren sollte als in der Vergangenheit.

    Ich finde den Bericht im übrigen ehrenwert ehrlich, wissenschaftlich gewissenhaft und sehr interessant, ganz im Gegensatz zu vielen „offiziellen“ IPCC Dokumenten, darunter die Assessment Reports, die oft einer Promotionsschrift zum Verkauf von AGW Thesen gleichen und mit objektiver Wissenschaftlicheit über weite Strecken nicht das Geringste gemein haben.

    Einige kurze Auszüge aus dem NASA / NOAA / NIST Report:

    Aus der Introduction „Climate change is probably today’s most compelling issue since it is the single issue that will impact all of humanity. For the most part, satellite observations of climate are not presently sufficiently accurate to establish a climate record that is indisputable and hence capable of determining whether and at what rate the climate is changing, and of testing the long term trend predictions of climate models. Space-based observations do provide a clear picture of the relatively large signals associated with inter-annual climate variations such as ENSO, and they have also been used to diagnose gross inadequacies of climate models, such as their cloud generation schemes. They have also contributed to substantial improvements in weather prediction: satellite observations comprise more than 90% of the input to numerical weather prediction models, and today’s 5-day forecasts are as accurate as 3-day predictions were just 25 years ago. However, satellite contributions to measuring long term change have been limited, and, at times, controversial, as in the case of differing atmospheric temperature trends derived from NOAA’s microwave radiometers.
    Measuring long-term global climate change from space is a daunting task. The climate signals we are trying to detect are extremely small: e.g., temperature trends of only a few tenths of a degree C per decade, ozone changes as little as 1%/decade and variations in the Sun’s output as tiny as 0.1%/decade or less. Current satellite systems are not up to the task. Sensors and onboard calibration sources degrade in orbit, measurements are not traceable to international standards, long term data sets must be stitched together from series of overlapping satellite observations, orbital drift introduces artifacts into long term time series, and insufficient attention is paid to meeting the high accuracy, high stability instrument requirements for monitoring global climate change.“

    Es wird also gesagt, dass die aktuellen Satellitensysteme (d.h. alle vor 2007 und auch noch heute, falls sie in der Zwischenzeit nicht von neuen abgelöst worden sind, was in der überwiegenden Mehrheit der Systeme auch noch nicht der Fall war) NICHT den benötigten Genauigkeitsanforderungen der Messwerte genügen („Current satellite systems are not up to the task“, „…and insufficient attention is paid to meeting the high accuracy“).

    Weiter unten im Report: „The magnitude and impact of climate change are not, at present, clearly defined. We do not presently observe Earth’s climate system with sufficient accuracy to establish a climate record that is tested and trusted, nor are climate observations in place that can adequately constrain climate model predictions.“

    Wie ehrlich von diesen Wissenschaftlern (ja lesen Sie dies genau: an die Herren Fischer, Bäcker, Ebel, etc.): das sind die Leute, dies es wissen müssen, und nicht die Edenhöfers, Pauchuris, Schellnhubers, Rahmstorfs, Latifs. Es wird also gesagt, dass die Beobachtungsdaten nicht reichen, zuverlässige Aussagen von Klimamodellprojektionen zu erlauben („We do not presently observe Earth’s climate system with sufficient accuracy to establish a climate record that is tested and trusted, nor are climate observations in place that can adequately constrain climate model predictions“).

    Und weiter „What is required is a climate observing system in space consisting of a series of extremely well calibrated instruments that will observe the changing climate with unquestionable accuracy. These observations will be used to provide credible assessments of the rate and extent of climate change, and to develop more rigorous models of the climate system to enable accurate forecasts that can be used by governments worldwide for societal planning.“ Also war – im Umkehrschluss – die bisherige Qualität „questionable“ – also fragwürdig.

    Zur Messgenauigkeitsanforderung ein Beispiel „Thus, even with a perfect instrument it would take almost 11 years to detect the global warming signal. Increasing the instrumental accuracy from 0.2 K to 0.1 K leads to a 5 year reduction in detection time.“

    Beinahe der gesamte Bericht (natürlich durfte der AGW-inhärente Hinweis auf die Menschenlebenserlösungsaufgaben des IPCC – quasi als Reverenz an die Geld- und Auftraggeber im IPCC nicht fehlen, aber sei’s drum) zeichnet sich wohltuende Sachlichkeit und Ehrlichkeit der Argumentation aus und beleuchetet sehr informativ die Schwachpunkte bisheriger Satellitenmissionen und deren riesiges Verbesserungspotential hinsichtlich der Qualität der Messgenauigkeiten. Auf diese werden wir aber noch warten müssen, da nur wenige, genauere Systeme in der Zwischenzeit gestartet sind und heute im Orbit sind.

    Das bedeutet natürlich auch, dass bis dato alle Satelliten-gestützten Beobachtungsdaten zu klima-relevanten Parametern von den NASA / NOAA / NIST Experten als – im hohen Masse – insuffizient betrachtet werden, und somit sämtliche, bisherig als sicher behauptete Ergebnisse mehr oder weniger Makulatur sind: einfach alles zu ungenau, unscharf in zu grossen Fehlertoleranzen, ungenau kalibrierte Satelliten, eben all das, was die Experten im Bericht beschrieben haben und nun drastisch verbessern wollen. Ich würde daher allen AGW-Fanatikern hier auf EIKE den Rat geben, den Mund in Zukunft nicht so voll zu nehmen, und insbesondere bei der beinahe rituellen Inanspruchnahme der wackeligen IPCC Assessment Reports die gebotene Vorsicht walten zu lassen, wegen der grossen Zweifelhaftigkeit der Genauigkeit der dort berichteten Resultate, die von Satellitenmessungen stammen.

  16. #34 Herr Heinzow

    aus #29
    „Mit Mathematik scheinen Sie Probleme zu haben:
    „dass sich die mittlere Temperatur der Luft :TL aus den Temperaturablesungen T7 um 7.30 Uhr, T14 um 14.30 Uhr und T21 um 21.30 Uhr. Letzteres wurde x 2 genommen und die Quersumme durch vier geteilt.“

    Quersumme ist die Summe der Ziffern einer Dezimalzahl. So ist z.B eine Dezimalzahl durch 3 dividierbar, wenn deren Quersumme durch 3 dividierbar ist. Was meinen Sie wohl, warum die Mathematiker solche Gesetzmäßigkeiten gesucht haben?“

    Herr Heinzow
    dieses falsche Bemerkung stammt von mir, nicht von H. Innerhofer, aber deswegen habe ich keine Probleme mit Mathematik, ich bewege mich nur beruflich nicht im mathematischen Sprachschatz. Ich war mit der Wortwahl „Quersumme“ zwar auch nicht zufrieden, aber dachte mir im Zweifelsfalle – ohne lange rumzusuchen- würde man den schon die richtige Divison vornehmen.
    o.k. : ging schief.

    Wie Sie sehen ist es nicht ganz so einfach Worte und Sätze immer richtig zu bestimmen und zuzuordnen.

  17. zu #30: Frank Grabitz sagt:
    „…Hier die lang ersehnte Veröffentlichung :
    30 Prozent der Wetterstationen zeigen einen Abkühlungstrend“

    Netter Versuch:

    Wenn ich mir die Graphen so ansehen folgt:
    65% aller Stationen zeigen einen Erwärmungstrend.

    WO bitte ist der Erkenntinsgewinn? Wer hatte behauptet, dass ALLE Wetterstationen einen Erwärungstrend zeigen müssen?

  18. Herr Weiss

    CO2 Besteuerung gibts eh schon längst und wahrscheinlich kommt noch was dazu. Es wird nur etwas versteckt abgezockt. Wir haben zB. einen „Klimabonus“ bei Autokäufen bzw. Versicherungen, den man entweder bekommt (dann zahlt man gleich viel od. wenig mehr als „früher“ und wenn der Kübel die komischen Kriterien nicht erfüllt, fällt der „Bonus“ weg und Zusatzkosten kommen dazu. Diese Beträge sind nicht unerheblich und das ist erst der Anfang. Jede Förderung (Solar, PV, Wind, Dämmung….) wird von uns Steuerdeppen bezahlt usw. Also, wir zahlen längst CO2 Abgaben und gar nicht wenig. Wie es in Deutschland genau ist weiß ich nicht, ich rede von Österreich in diesem Fall.
    Jetzt wollen Zb. die Chinesen und die USA nicht die EU CO2 Abgaben im Flugverkehr zahlen und dafür für EU Flieger andere „Strafen“ einführen. Tja, das alles zahlt den wieder der Endverbraucher und das wirklich blöde daran ist halt, dass die Belastungen nicht gerecht verteilt werden. Das wiederum war aber eh schon immer so…

    Auch aus diesen Gründen bin klar gegen alles, was vom IPCC bzw. PIK od. idiotischen Politikern in Sachen Klimaschutz daher kommt.
    Allerdings geibt es keinen Zweifel, dass ein Teil der Erwärmung anthropogen sein muss und das dieser teil weiter zunehmen wird. Vielleicht ist dieser Teil (das denke ich zumindest) deutlich kleiner als eben von Seiten AGW Lobby behauptet, aber wegzaubern kann man diesen nicht. Sollte man auch nicht, denn man stellt sich mit solchen Versuchen nur selbst als bescheuert dar.

  19. Hier die DWD Jahrestemperaturmittel Deutschlands aus dem link oben mal im Gesamten, man sieht (wen sollte das überraschen), dass der vermeintlichen Abkühlungstrend nur Augenwischerei von Leuten ist, die von Statistik keine Ahnung haben. Nur Zeiträume ab 25 Jahre zeigen auf 95%-Signifikanzniveaus signifikante Trends!

    1999-2010
    http://preview.tinyurl.com/3w95xvl

    1990-2010
    http://preview.tinyurl.com/42gmwvq

    1961-2010
    http://preview.tinyurl.com/3fpz37u

    1881-2010
    http://preview.tinyurl.com/3pzcpms

  20. #20: Michael Weber sagt:

    „Woran, wenn nicht an der T-Erhöhung, kann man das Ende einer Eiszeit feststellen? Diese einfache logische Frage kann/will/darf er nicht beantworten. Er will/kann/darf auch den Temperaturunterschied zwischen Warm und Kaltzeiten nicht benennen.“

    Eine Stellungnahme zum schönen Wort *** KLIMAOPTIMUM *** ist er uns auch noch schuldig. Würde es tatsächlich menschenfreundliche 2°C wärmer, hätten wir ein KLIMAOPTIMUM. Was uns die Emissionszertifikatendealer und Lügner als „Katastrophe“ verkaufen wollen, wäre ein Segen.

    Studie der britischen Regierung:

    » Klimaerwärmung verlängert das Leben –
    Was Experten seit Längerem andeuten, erhält jetzt von offizieller Seite Bestätigung:
    Eine moderate Klimaerwärmung wirkt sich auf die menschliche Gesundheit und vor allem auf die Lebenserwartung günstig aus. … «

    http://tinyurl.com/yqxeg2
    (welt.de)

  21. @ Frank Grabitz #27

    Sehr geehrter Herr Grabitz,

    Ihre Tatsachenbehauptung ist korrekt: Niemand kann das „Klima“, egal um welches mathematisches Konstrukt es sich handelt, vorhersagen, denn mit zunehmendem Vorhersagezeitraum werden Wettervorhersagen ungenauer und damit eine „Klimavorhersage“ prinzipiell unmöglich.

    Nur darum geht es Herrn Bäcker nicht. Er möchte mir unterstellen, da0 ich bzw. man mittels Fouriertransformation und damit gegegebenen spektralen Paramaterfunktionen und Fortsetzung der gefundenen Spektralfunktionen das Klima der Zukunft vorhersagen könne.

    Sowas ist natürlich Quatsch, um H.v.Storch zu zitieren.
    Fakt ist, daß Herr Bäcker nicht in der Lage ist (sein will?) die Fouriertransformation (mathematisch) von der Fourieranalyse (meteorologische Praxis) zu unterscheiden.

    Mittels Fourieranalyse habe ich um 1975 herum entdeckt, daß beim Blocking-Prozeß die planetarische Welle 2 eine wesentliche Rolle spielt. Den Rest verrate ich natürlich nicht, denn diese Kenntnisse habe ich immer dazu nutzen können mit langfristigen Witterungsvorhersagen zu glänzen, so mit der dokumentierten Vorhersage (ca. Weihnachten 2009) an meine Kollegen/Innen, daß der Winter 2009/10 ein langer und schneereicher werden würde und sie ihn genießen sollten. 😉

  22. @ Frank Grabitz #30

    sehr geehrter Herr Grabitz,

    Ihre Aussage: „30 Prozent der Wetterstationen zeigen einen Abkühlungstrend. Die Rohdaten, die der Temparturdatenreihe CRUTEM3 zugrunde liegen, wurden CRU vor wenigen Tagen auf Druck des britischen ICO veröffentlicht.“ ist bedeutungslos, denn erst wenn Sie einen Blick in die veröffentlichten angeblich verwendeten Rohdaten geworfen haben, können Sie über die CRU der East Anglia University ‚vorläufig‘ etwas sagen.

    Das was da geliefert und genutzt wurde ist per se nicht falsch, denn meine Datensätze (Originaldaten des DWD bzw. COOP) ergeben zu den veröffentlichten Datensätzen bei einer Stichprobe – nicht repräsentativ – weitestgehende Übereinstimmung.

    Das Problem der CRU besteht darin, daß schlampig gearbeitet wurde, weil Stationsnamen falsch geschrieben wurden, Koordinaten von heute existierenden Stationen für in der Vergangenheit an anderen Orten existierenden (darunter auch heute noch existierende) Stationen genommen wurden und existierende Daten wie fehlende Daten bei existierenden Stationen mit dem Code -99.0 angegeben wurden.

    Würde ein Student der Meteorologie so in seiner Bachelor- und Masterarbeit arbeiten, ware jeweils ein mangelhaft garantiert.

    Daß dann trotz existierender COOP-Stationen mit langjährigen geographisch konsistenten Meßreihen in einer Vielzahl von Regionen Flughäfen dominieren rundet das Bild ab, welches den Verdacht ergibt, daß durch geschickte Auswahl der Stationen und willkürliches Abschneiden der Datenreihen, ein gewünschtes Ergebnis erzeugt wurde.

    Nachprüfen können Sie den Verdacht an der Station Philadelphia, die seit 17XX unterbrochen gemessen hat, jedoch an den Koordinaten des Airports zu finden ist.

    Und die DWD-Station Schleswig weist zu bestimmten Zeiten identische Mittelwerte zum Militärflugplatz Schleswig-Jagel auf.

    Viel Vergnügen bei der Überprüfung. Die Stationskennungen der WMO nebst Koordinaten kann man mit WMO stationlist ergoogeln. Und unter NCDC findet man die vollständigen Stationsdaten aller US-Stationen und deren Berichtszeiten. Leider meist erst ab 1948. Wer mehr möchte, möge sich an mich wenden. Der COOP-Datensatz ist relativ preisgünstig käuflich.

  23. Sehr geehrter Herr Frey,

    schön, dass Sie als Laie keine Probleme hatten, meinen Kommentar #9 zu verstehen. Grundvoraussetzung für jedwedes Verständnis ist allerdings der Wille, andere Meinungen auch verstehen zu wollen – selbst dann, wenn sie der eigenen Auffassung widersprechen. Genau dieser Wille fehlt bei einigen hier sehr aktiven Kommentatoren offensichtlich – siehe #12 und #31 bzgl. meines Kommentars oder auch #15 und #22 bzgl. der von Herrn Heinzow thematisierten und in #23 nochmals zitierten (mathematisch unhaltbaren) Aussage im letzten IPCC-Bericht.
    Nicht zufällig fallen diese Kommentatoren dann auch dadurch auf, dass sie kaum einen Kommentar ohne beleidigende Angriffe auf andere Personen formulieren (krasses Beispiel: #8). Da finde ich die vom admin in Ihrem Kommentar #21 angefügte Begründung richtig: „Wir sind für eine offene Debatte (und nebenbei für das Recht, sich selbst durch allzu polemische Kommentare zu blamieren)“

    MfG

  24. @ Holger Burowski #19

    Sehr geehrter Herr Burowski,

    Die Antwort auf: „Daraus ergeben sich folgende Fragen:
    Warum wird, obwohl es um Klima geht, nur ein Zeitraum von 12 Jahren betrachtet?
    Warum wird der Zeitraum von 1999 – 2010 (1998 – 2009) betrachtet, denn nur in diesem kann das gewünschte Ergebnis errechnet werden?“ ist trivial.

    Es gibt da jemandem, der hat den Begriff und die Aussage „hockey stick curve“ in Bezug auf die zukünftige globale arithmetrische Mitteltemperatur in 2m Höhe geschaffen. Dies beinhaltete die Behauptung, daß in der Zukunft die geglätteten Mitteltemperaturen, ermittelt nach der Methode des (Er-)Finders der Hockey Stick Kurve nicht mehr sinken würden.

    Fakt ist, daß nach HadCrut3 (Begriff googeln) die global ermittelten Mitteltemperaturen stagnieren und sinken, je nachdem, welche Hemisphäre man auswählt.

    Daraus folgt, daß die Kritik (mathematische Falsifizierung) von H. v. Storch durch die „gemessene“ Realität bestätigt wurde. Und dazu reicht halt ein beliebig langer Zeitabschnitt aus. So ist das nun einmal in der Wissenschaft: Newton hat Kopernikus durch Ergänzung dessen „Theorie“ widerlegt. Und dann kamen Einstein, Planck etc. .

    Im übrigen gilt in der Wissenschaft: Es gibt keine Vorschrift, wie Hypothesen und Theorien zu falsifizieren bzw. zu beweisen sind.

    Mit welchen zwei physikalischen Versuchen (Methoden) können Sie in D am Ort 54 °Nord und 10 °Ost beweisen, daß sich die Erde um eine Achse dreht und sich der Ort auf dem Breitenkreis 54 °N befindet?

  25. @ Gunnar Innerhofer #29

    Sehr geehrter Herr Innerhofer,

    am Hauptgebäude meiner Universität steht in großen Buchstaben, daß Lehre und Forschung frei sind. Wie verträgt sich das mit:

    „schaun sie, die WMO hat halt irgendwann beschlossen, dass ein geeigneter Referenzzeitraum für „Klimamittel“ 30a betragen soll. Es gibt auch die Refferenzperiode 1961-1990, an der vieles verglichen wird.“?

    Es gibt keine wissenschaftliche Begründung für das 30jährige Mittel und die gewählten Referenzperioden. Ebensowenig gibt es eine wissenschaftliche Begründung für das sog. 2°-Ziel der sog. „Klimapolitik“. Lesen Sie dazu H. v. Storch.

    „… sondern uralte meteorologische Praxis und das alles aus guten Überlegungen.“

    Damals wurde noch Mathematik mit dem Bleistift, Radiergummi und dem Rechenstab gemacht. Das war der Grund und kein anderer.

    Können Sie mit einem Rechenstab umgehen und mir das grundlegende Funktionsprinzip benennen?

    Mit Mathematik scheinen Sie Probleme zu haben:
    „dass sich die mittlere Temperatur der Luft :TL aus den Temperaturablesungen T7 um 7.30 Uhr, T14 um 14.30 Uhr und T21 um 21.30 Uhr. Letzteres wurde x 2 genommen und die Quersumme durch vier geteilt.“

    Quersumme ist die Summe der Ziffern einer Dezimalzahl. So ist z.B eine Dezimalzahl durch 3 dividierbar, wenn deren Quersumme durch 3 dividierbar ist. Was meinen Sie wohl, warum die Mathematiker solche Gesetzmäßigkeiten gesucht haben?

    Was die Mitteltemperatur betrifft, so ist die z.B. in den USA als Mittel aus Tmax und Tmin definiert. Selbstverständlich wird in °F, was eine besonders hohe Meßgenauigkeit zur Folge hat. 😉

    „Das sind die gefährlichen Ansätze dabei, aber bitte glauben sie doch nicht, dass die an den Regierungen beteiligten Politiker ihre eigenen Länder in den Ruin schicken wollen, …“

    Schon mal darüber nachgedacht, daß das positive „Wollen“ – jedenfalls nach den Äußerungen und Programmen der Politiker – im Falle des sog. Ostblocks und der „DDR“ – die nie demokratisch was – im Ruin der Volkswirtschaft geendet hat? Vergessen Sie Marx und seine „Theorie“. Die ist längst wirtschaftswissenschaftlich und durch die Realitäten des sog. „real existierenden Sozialismus“ falsifiziert worden.

    Aber in einem muß ich Ihnen zustimmen: Die derzeitige sog. Klimapolitik ist höchst asozial. Sie ist das, was die Sozialdemokraten, Grünen und auch der PDS-Nachfolger „Die Linke“ als Umverteilung von unten nach oben benennen.

    Ersataunlich, daß die dafür sind?

  26. @29 Innerhofer „Paranoia“ Nachtrag

    Hallo Herr Innerhofer, noch ein kleiner Nachtrag zu Ihrer Einschätzung als Paranoia, wenn man befürchtet, dass Politiker aus Zeitgeistgründen (CO2 Besteuerung, EEG Finanzierung) ihre Volkswirtschaften nicht in den Ruin treiben werden:

    1) Wussten Sie, das Australien ab nächstem Jahr mit der CO2 Besteuerung anfängt, zwar moderat, aber mit einer 25% Steigerung pro Jahr: Paranoia, NEIN bereits Realität

    2) Glauben Sie, dass Röttgen und Merkel, so diese an der Macht bleiben, von ihren Besteuerungsplänen von CO2, Subventionierungen von EE und hohen Strompreisen in der Zukunft abrücken werden, und Deutschland bei bestehenden 2 Billionen Schulden und + X Milliarden Garantieren für marode EU-Staaten, in den finanziellen Ruin treiben könnten: Paranoia ?

    3) Sogar Obama will die CO2 Besteuerung für sein Land, dass auch schon am Rande des Bankrotts ist.

    Mein Rat: Sie sollten sich in diesem Punkt etwas mehr Realismus zulegen und nicht zu blauäugig durch die Welt wandern.

    MfG

  27. … die politische Kaste wird sich nie und nimmer dem logischen Denken anschliessen.
    Die haben NUR den Machterhalt als Ziel.
    Und das geht eben nur mit Angst- und Schuld-verhältnis und nicht durch Aufklärung.

    Das Wahlvolk ist doch so blöd und lässt sich vor einem lauwarem Furz „retten“.

    Es geht um blanke Macht der Allgemeinheit ein Handlungsschema vorzuschreiben, wie zB mit „CO2 Bilanz“.
    Es waren 4 Eisbären die ersoffen sind.
    Ich Könnte auch lustig Gerhard Schweickhardt

  28. Herr M.L.

    mal ganz im ernst:

    lesen sie sich bitte die ersten paar Zeilen dieses Artikels nochmals durch und dann sagen sie uns allen bitte, warum sie den DWD bezichtigen, etwas Falsches zu sagen.

    Übrigens: die 2011 Abweichung beträgt exakt +1,9°C exkl. Juli, nehmen wir für Juli -2°C Abw. an, so bleiben immer noch +1,2°C über dem 30a Mittel für die ersten 7 Monate 2011.

    Mich wundert, dass sich Leute, welche sich zT. zurecht über PIK od. IPCC aufregen, sich die Eier dennoch immer wieder selber legen…

  29. @29 Innerhofer sagte: „schaun sie, die WMO hat halt irgendwann beschlossen, dass ein geeigneter Referenzzeitraum für „Klimamittel“ 30a betragen soll. Es gibt auch die Refferenzperiode 1961-1990, an der vieles verglichen wird.“

    Hallo Herr Innerhofer, verstehen Sie mich nicht falsch, der Beschluss des WMO, dass 30a das Klimamittel sein soll, ist wahrscheinlich praktikabel, aber wissenschaftlich statistisch durch irgendwelche natürlichen Periodizitäten begründet ist dies nicht. Ich behaupte, dass es Klimaphänomene gibt, die sie nicht mit dem 30a Mittel sauber erfassen lassen, da die Abläufe länger dauern (die anthropozentrische, d.h. auf der Erlebnisraum der Jetzt-Menschen begrenzten Sttatistikzeitraum von 30a ist nicht immer der tatsächlichen Peridizität der Naturphänomene angemessen: Eiszeiten vs. Warmzeiten folgen z.B. wesentlichen längeren Periodizitäten als 30a: das war der Sinn meines Einwands gegen die mehr oder weniger willkürliche Definition von 30a).

    Ausserdem meinten sie „Ihrer Paranoia gegenüber: Politiker wollen die westliche Welt mit diesem Ökofaschismus in den Ruin treiben…, kann auch abgeholfen werden“. Nun, Paranoia hatte ich noch nie, aber ich hoffe, dass Sie recht haben und die Poltiker pragmatisch genug sind, von den jetzt drohenden CO2 Besteuerungen Abstand zu nehmen. Sind Sie nicht zu optimistisch, wenn Sie sich vor Augen halten, dass alle Regierungen Deutschlands der letzten 40 Jahre ohne grossen Hemmungen und Verantwortungsgefühl einen Schuldenberg von 2 Billionen Euro aufgetürmt haben, weil sie wiedergewählt werden wollten, und nun plötzlich soll die grosse Vernunft ausbrechen? Ich nenne dies nicht Paranoia, sondern Realismus. Ansonsten bin ich mit Ihrer Darstellung aber einverstanden.

  30. Herr Becker

    Die öffentlichkeit hat einen Sieg errungen, leider muss man das hervorheben, wenn es um das Klima und seine Daten geht. Da hier anscheinend verschwiegen und getrickst wird und deswegen absolute Skepsis und Mißtrauen herrscht.

    Hier die lang ersehnte Veröffentlichung :

    30 Prozent der Wetterstationen zeigen einen Abkühlungstrend
    Die Rohdaten, die der Temparturdatenreihe CRUTEM3 zugrunde liegen, wurden CRU vor wenigen Tagen auf Druck des britischen ICO veröffentlicht. Der Mathematiker Luboš Motl hat sich die Daten vorgenommen und erstaunliche Ergebnisse gewonnen: 30% aller Meßstationen zeigen einen Abkühlungstrend, wenn man ihre gesamte Lebensdauer betrachtet.
    weiteres auf klimaskeptiker.info.

    gibt es Parallelen ?

    #29 Herr Innerhofer

    ich hatte es schon unter #28 erwähnt :

    wenn 30 Jahre als Klimarefenzzeitraum vereinbart sind, dann hätte man sich daran halten sollen. Und nicht bei der ersten Erwärmungen, die noch Wetter waren gleich Weltkonferenzen einberufen.

    Und damit wird das Ganze bereits zu Beginn suspekt.
    Je mehr man liest desto mehr kommt man fast in Zweifel ob überhaupt eine Temperaturerhöhung statt gefunden hat. Jedenfalls bei der mageren bestückung mit Meßstationen kommt man als Laie ins Grübeln.

  31. lieber Herr Weiss (#24)

    schaun sie, die WMO hat halt irgendwann beschlossen, dass ein geeigneter Referenzzeitraum für „Klimamittel“ 30a betragen soll. Es gibt auch die Refferenzperiode 1961-1990, an der vieles verglichen wird.
    Trends können sie auch kürzer wählen, nur kommen sie dann in einen Konflikt mit der sg. Klimavariabilität, der Meegenauhigkeit usw. So können insbesondere regional die Abweichungen von Jahr zu Jahr mehrere Grad betragen und am Ende soll dann eine lineare Trendlinie über 10a einen „Trend“ von 0,irgendwas zeigen…? Das macht keinen Sinn und übrigens sind diese Zahlen und Methoden ja keine Erfindung das IPCC od. des PIK sondern uralte meteorologische Praxis und das alles aus guten Überlegungen. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum sie sich überhaupt darüber so aufregen.

    Ihrer Paranoia gegenüber: Politiker wollen die westliche Welt mit diesem Ökofaschismus in den Ruin treiben…, kann auch abgeholfen werden.
    Sollten die das System mit der CO2 Besteuerung verstanden haben, werden sie doch einsehen, dass genau das Gegenteil passieren muss. Die Industrienationen werden weiterhin die Geschicke der Welt bestimmen, weil allen anderen der Genuss fossiler Energieträger noch teurer gemacht wird, sofern sie diese verfluchten Kyoto etc. Protokolle unterzeichnen. Notfalls werden arme Länder einfach „gekauft“!. Bei uns zahlt alles der Endverbraucher, jede dämliche Förderung usw.
    Nur das ist halt unser System des Kapitalismus und des ständigen (Wunsch) Wachstum und dazu kommt der Umweg über den Klimaaralmismus mit dem politisch verseuchtem IPCC gerade recht und natürlich von langer Hand geplant.
    Deshlab bin auch ich ganz klar gegen „Klimaschutz“, weil die fossilen Stoffe so oder so weitestgehend verbraucht werden und durch die ungerechte Besteuerung am Ende Otto Normalo am meisten bezahlen wird und die sg. „Schere“ noch weiter klaffen wird. Das sind die gefährlichen Ansätze dabei, aber bitte glauben sie doch nicht, dass die an den Regierungen beteiligten Politiker ihre eigenen Länder in den Ruin schicken wollen, dass ist ein krankes Hirngespinst und widerspricht auch jeder Logik. Leider haben das die Autoren hier völlig falsch verstanden und teilen diesen Unsinn leider unaufhaltsam mit.

  32. Liebe EIKE-Kämpfer gegen C02-Vollidioten (ihre Forumsdiskutanten #2, nicht meine Sprache) und
    liebe Verschwörungstheoriker (#3 Kachelmann als Opfer des Deutschen Wetterdienstes),

    ob auf dieser Seite vorsichtiger sachlicher Einwand Sinn macht, glaub ich schon fast gar nicht mehr,

    ich bin im Übrigen auch in Distanz zu Alarmisten,
    und hätte gern mehr Augenmaß bei Windkraft und anderen so genannten Klimaschutzmaßnahmen,

    aber diese Satire mit der Temperaturgrafik für 10 Jahre als Beweis gegen globale Erwärmung ist ja nun durch nichts zu unterbieten.

    #7 und #8 haben ja schon versucht, mal die Vernunft einzubringen.

    Ich erinnere auch an Prof. Hellmann mit seinen Untersuchungen vor über 100 Jahren, der die natürliche Variabilität des Niederschlags als so hoch ermittelte, dass er für Klimakarten eher sogar über 40 Jahre mittelte.

    Und heute kommen EIKE-Künstler und ziehen Striche (hier bei der Temperatur) von 1999 bis 2010.

    Ja, wo sind wir gelandet. Das hat mit Klima nichts mehr zu tun. Vielleicht sollte sich das Institut eher in Institut für Klimasatire umbenennen?

  33. #8
    Das sind doch Schaukämpfe Herr Innerhofer.

    Es weiß doch mittlerweile jeder was unter Wetter und Klima zu verstehen ist. Es geht aber nicht an, dass man in einer tour von Erwärmung spricht, obwohl sich hier wenig tut. Sie sprechen ganz richtig das Wetter und Witterungschwankungen natürlich sind. Nur andere sehen dies permanent als Vorzeichen einer Klimakatastrophe.
    Zu allererst hat doch das IPCC Wetter und Klima vertauscht. Bis Ende der 70 ger, dachte man noch an Abkühlung (im Widerstreit mit Erwärmungstheorien) – es sollte im US Senat schon Steuern erfunden werden um der Abkühlung entgegen zu wirken – dann knapp 10 Jahre später sprach alles nur noch von dramatischer Erwärmung. Und das war dann plötzlich Klima. Da hätte jemand sagen sollen : Leute regt euch nicht auf, das alles ist Wetter, kein Klima, gerade sollte es noch zu kalt werden, und jetzt … ? wartet doch erst noch mal 20 Jahre ab !

    Natürlich war das letzte Jahrzehnt das wärmste, nach dem El Nino Sprung 1997. Aber die Temperatur ist in dieser Zeit nicht weiter gestiegen.

    Das mit Abstand wärmste ? nach dem Abfall in den letzten Jahren ?
    kommen hier auch die geänderten Temperaturmessungen zur Geltung ?

    Bis zum 31. März 2001 wurde die mittlere Tagestemperatur vom Deutschen Wetterdienst so festgelegt, dass sich die mittlere Temperatur der Luft :TL aus den Temperaturablesungen T7 um 7.30 Uhr, T14 um 14.30 Uhr und T21 um 21.30 Uhr. Letzteres wurde x 2 genommen und die Quersumme durch vier geteilt.
    Ab dem 1. April 2001 wird die Tagesmitteltemperatur durch Bilden des Mittelwerts aller zur vollen Stunde gemessenen Temperaturwerte im Zeitraum 0 bis 0 Uhr UTC (d. h. 1 bis 1 Uhr MEZ) ermittelt, d.h. die Quersumme aller Werte wird durch 24 geteilt.

    Um die Messmethoden abzugleichen hat man hier einen Parameter eingefügt ? wie verläßlich ist dieser ?, oder überhaupt keinen ?
    denn direkt vergleichbar sind diese Mittelwerte nicht.
    Frankreich hat übrigens zuvor nur 2x am Tag gemessen und dann gemittelt. vergleichbar ? ich denke nicht.
    Ein jedes Land generierte seine eigene Mitteltemperatur und dann kam alles in einen Topf und wurde – gemittelt. Das es einem da nicht graust. Soll das wirklich Wissenschaft sein ?
    So wie die ermittelten toten Eisbären ? des Al Gore

  34. Zitat in #22:
    „Also doch noch mal zum x+1 ten Male: Schlagen Sie es sind endgueltig aus dem Kopf, dass man das Klima der Zukunft durch Extrapolation von Fourierfits „vorhersagen“ koennte!!“

    Sehr richtig Hr. Baecker, niemand ist in der Lage, das Klima der Zukubnft vorherzusagen!

  35. #25

    Ich möchte nochmals betonen, sich doch bitte an die Regeln 2 und 4 zu halten! Mag ja sein, dass Herr Baecker eine Ideologie vertritt, aber einen Streit vom Zaun zu brechen wie in #25 ist einfach unschön. Das macht keinen Spaß!

    Chris Frey

  36. Hallo Herr Baecker,

    nur eine Frage. Sie ist zwar ot aber todernst gemeint.
    Für wie geil halten Sie sich?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre, wahrscheinlich sehr ausführliche Ausführung.

    Freundliche Grüße

  37. @16 Innerhofer, 30 Jahre für einen Trend?

    Hallo Herr Innerhofer,

    jetzt mal ehrlich, woher wissen Sie, dass es mindestens 30 Jahre sein müssen, um einen Trend in der Klimatologie identifizieren zu können? Ich hatte diese Frage auch schon Herrn Bäcker gestellt. Seine damalige Antwort mit der Herleitung einer Begründung hatte mit wissenschaftlich statistisch fundierten Argumenten nicht viel zu tun. Nur etwa in dem Stil „man machte dies schon im Altertum so“ etc (lauter altes, anekdotisches Zeugs). Wie sieht es denn da bei ihnen aus? Woher wissen Sie, dass es mindestens 30 Jahre sein müssen, um einen Trend zu erkennen. Ich mache Ihnen den genau gleichen Vorwurf, den Sie jenen machen, die nur auf 10 Jahre sehen, um deren Trend zu definieren. Ihrer geht halt über 30 Jahre. Das sieht gleich mal seriöser aus, da man sich auf viele Quellen beziehen kann, die von 30 Jahren sprechen, z.B. auch IPCC, Wikipedia, etc. Das macht es aber nicht besser. Ich halte mal einfach dagegen, dass es für die Feststellung eines klimatologischen Trends vielleicht 500 Jahre braucht oder mehr und höre sogleich das Aufheulen der ganzen „Weltklasse“-Klimatologen, dass man ja nicht solange warten könne, etc.

    Wie scharf ist denn eigentlich der Begriff „klimatologicher Trend“ definiert, gibt es da Konsens, oder definiert jedermann das so, wie er will, ihrem Wissen nach? Wenn sie zum Beispiel auf den Verlauf der Grösse bestimmter Alpengletscher schauen, und sehen, dass diese über die letzten Jahrhunderte kontinuierlich geschrumpft sind, was sagt denn die Herleitung eines Trends „Alpengletscher schrumpfen“ bezüglich der Voraussage der Zukunft aus? Eigentlich nichts, denn Sie können ja nicht wissen, ob der „Trend“ ja nicht gerade jetzt sich kehrt und in das Gegenteil umschlägt. Bäcker und Konsorten werden jetzt sogleich sagen, dass sie doch schon alles voraus wissen und dieses Wissen in den Klimamodenllen drin steckt, wewegen es, nach deren Facon, keine Überraschungen geben kann. Aber ich halte dies für massloses Wunschdenken und sinnlose Überheblichkeit (so zu tun, als wüsste man schon alles).

    Meine Kritik an „klimatologischen Trends“:

    1. Die üblichen 30 Jahre sind willkürlich hergeleitet und nicht physikalisch, meteorologisch, statistisch sauber begründet. Es ist einfach bequem, weil man zu gewissen Parametern ja nur Daten seit 1950 hat. Herleitung wissenschaftlicher Standards per Bequemlichkeit bzw. Willkürlichkeit, sozusagen, und nicht per wissenschaftlicher Kriterien mathematischer Wahrscheinlichkeiten und meteorologischen Wissens (eben im Stile der oft üblichen Wissenschaftsferne der „Superwissenschaftler“ des IPCC, politische Naturwissenschaft oder postnormale Wissenschaft sozusagen).

    2. Das IPCC Gremium schreibt selbst, dass das Klima ein nicht-lineares chaotisches System sei und die Zukunft des Klimas nicht vorausgesagt werden könne (eine banale Selbstverständlichkeit, eigentlich, an die sich Pseudo-Intilligente aber nicht halten können, man will ja die Welt retten: Erlöserwahn). Sie selbst haben gesagt, wir wissen viel zu wenig. Wir wissen zum Beispiel viel zu wenig über die Wolken und dies sollte eigentlich schon genügen, den Mund nicht so weit aufzureissen, wie Rahmstorf und Schellnhuber dies jeden Tag machen, aber auch Fischer, Bäcker and andere CO2 Fanatiker hier auf EIKE.

    Ja wenn nun wirklich beide Aussagen stimmen, dann sind auch Voraussagen auf der Basis irgendwelcher Trends sowieso sinnlos, für die Katze sozusagen, und die Veranstaltung kann abgesagt werden. Die IPCC Leute können nach Hause gehen und das PIK wird aufgelöst. Bleibt noch das schwerste Stück: die vollständig verblödeten Politiker und Medien (Illner, Will, etc.) wieder auf den Boden der Vernunft zurückzuholen um das Verbrechen der Zufügung schwersten wirtschaftlichen Schadens an der deutschen Bevölkerung in letzter Minute noch abzuwenden.

    Die Ökofaschisten, die die westlichen Industrienationen aus welchen Gründen auch immer verarmt sehen wollen (es soll allen gleich schlecht gehen auf diesem Planeten), namentlich besonders der irrlichternde Schellnhuber, müssen gestoppt werden, denn vom deutschen Sprachraum soll nicht schon wieder in kurzer Zeit eine Weltkatastrophe ausgelöst werden.

  38. @ NicoBaecker #22

    „Ich glaube, Sie verwechseln …“

    Sie wissen doch, was „Glauben“ ist.

    Allerdings ist Ihre Äußerung ein Beweis für Ihre Unfähigkeit Beweise zu führen.

    Ansonsten geht es um die Behauptung Ihrerseits, die Methode nach FAQ 3.1 des AR4 sei wissenschaftlich korrekt und liefere eine „beschleunigte“ Erwärmung. Und die müssen Sie beweisen. Wenn nicht sind, Sie ein Scharlatan.

    Zur Erinnerung, die bei Ihnen arg getrübt zu sein scheint nochmal das Zitat: „Linear trend fits to the last 25 (yellow), 50 (orange), 100 (purple) and 150 years (red) are shown, and correspond to 1981 to 2005, 1956 to 2005, 1906 to 2005, and 1856 to 2005, respectively. Note that for shorter recent periods, the slope is greater, indicating accelerated warming.“

    Wie man die Aussage mathematisch ausdrückt, wissen Sie ja angeblich. Und nun flott ran an die Arbeit.

  39. Schon interessant, wie manche AGW-Befürworter hier wieder einmal die verbale Keule zücken! Ein gutes Zeichen für „Weiter so, EIKE!“, denn es zeigt die aufkeimende Panik dieser Menschen. Admin ist halt sehr tolerant!

    #4 Ihr Link geht leider nicht, aber ich würde das schon gerne lesen…

    #9 Danke für die so prägnante Zusammenfassung! Das kann ich auch als Laie weitergeben!

    Chris Frey

  40. Hallo

    Langsam wirds fad: Es regnet Mistgabeln mit den Spitzen nach unten, in den Alpen fällt auf 1500m im Sommer Schnee und irgend ein Schlauer erklärt, es ist der wärmste Sommer dieses Jahrhunderts ( wie jedes Jahr dieses Jahrhunderts…). Das Jahrhundert ist allerdings erst 11 Jahre alt…
    Unsere Superschlauen Rechenkünstler mit ihren Blechtrotteln rechnen ein gefaktes Modell nach dem anderen. Nur: jeder Rechner macht das, was der Trottel davor kann und eingibt….
    Und wenns nicht stimmt?Pffffffff, wer weiß, was 2100 ist???

    Dazu dieser Artikel bei Kopp online:

    http://tinyurl.com/3rcjfbe

    Andreas

  41. Herr Heinzow,

    „Genau das zu beweisen, war mein Ziel. “

    Und wann fangen Sie endlich mal damit an?

    „Andere hier haben inzwischen auch gemerkt, dass Sie viel „Heiße Luft“ produzieren, wenn Sie denn
    wüßten, was das ökoökonomisch bedeutet.“

    Dass Sie den ueberwiedenden Anteil meiner Erklaerungen ueberhaupt nicht erfassen, ist mir schon aufgefallen. Da ich dies ja noch vergleichsweise einfach halte, duerfte Ihnen also der wesentliche Teil der wissenschaftlichen Debatte verschlossen sein. Da ich bereits x mal die IPCC Aussage erklaert habe, Sie aber immmer noch nichts verstanden haben und anscheinend aus einer trivialen Kurvendeskription des IPCC eine wissenschaftliches Schluesselfinding machen wollen, und dies umstuerzen wollen, ich Ihr Ansatz. Ich erklaere Ihnen nicht zum x+1 ten Mal, dass dies voellig ueberinterpretiert waere. Dei Graphik ist so banal wie der Text drunter.

    Da Sie so vollmundig von Fouriertransformation daherplappern, dann zeigen Sie doch mal, was Sie draufhaben und zeigen mal Ihre Fourierspektrum und die Perioden, von denen sie daherfaseln. Ich glaube, Sie verwechseln Fouriertransformation mit dem Anfitten einzelner harmonischer Funktionen, wie es Frank (?) bei whatsupwiththat praesentiert hat. Anfitten einzelner Harmonischer ist keine FT. Die FT setzt Periodizitaet ueber den Zeitraum der Daten hinaus voraus. Die FT liefert dann automatisch eine FT die dies macht. Wenn aber diese Periodizitaet in den Daten nicht gegeben ist, koennen Sie die FT vergessen. Probieren Sie es mal anhand der HadCRUT3 daten aus, nehmen Sie 50 Jahre und machen Sie die FT davon( achso, Sie wissen ja nicht wie man das macht, na lassen Sie sich helfen). Die FT reproduziert exakt (wenn man alle Frequenzen mittnimmt) die 50 Jahre. Wenn man aber die FT ueber den Zeitraum hinaus ausplottet, so setzt sie sich zu beiden Seiten periodisch fort, waehrend die Beobachtungsdaten eben so sind wie sie sind. Die FT approximiert ausserhalb des Fitzeitraums die Daten ueberhaupt nicht mehr! Das ist der Effekt, den ich nannte: Extrapolation ueber den Fitzeitraum ist Bloedsinn, wenn man den Prozess nicht kennt, der den Daten zugrundeliegt. Dies gilt fuer jede andere Fitfunktion genausso.

    Also doch noch mal zum x+1 ten Male: Schlagen Sie es sind endgueltig aus dem Kopf, dass man das Klima der Zukunft durch Extrapolation von Fourierfits „vorhersagen“ koennte!!

  42. Der bekennende AGW-ler Baecker nervt wieder mit der Feststellung „Über die letzten 5 Dekaden sieht man eindeutig einen Trend nach oben.“ Das Natürlichste auf der Welt, eine natürliche Erwärmung nach einer kleinen Eiszeit darf für ihn anscheinend nicht stattfinden. Woran, wenn nicht an der T-Erhöhung, kann man das Ende einer Eiszeit feststellen? Diese einfache logische Frage kann/will/darf er nicht beantworten. Er will/kann/darf auch den Temperaturunterschied zwischen Warm und Kaltzeiten nicht benennen.
    Weil es den sagenhaften Erfolg von CO-2 schmälern würde.(0,7°C /Jahrhundert)

    Michael Weber

  43. Guter Beitrag – in der Rubrik Datenmanipulation durch Selektion.

    Nimmt man, willkürlich, als Betrachtungszeitraum 1999 – 2010 kommt man tatsächlich zu dem Ergebnis, dass seit 1999 die durchschnittliche Jahrestemperatur gesunken (0,07 Grad pro Jahr) sein muss, ebenso wenn der Betrachtungszeitraum
    1998 – 2009 (0.01 Grad pro Jahr); nimmt man aber den Zeitraum 1997 – 2008 kommt man zu dem Ergebnis, dass in diesem Zeitraum die Temperatur um 0,02 Grad pro Jahr angestiegen ist. Ergebnis dieser Betrachtung – je nach dem, wie man die zeitlichen Grenzen setzt, kommt das gewünschte Ergebnis zustande.
    Die Aussage, das es seit 10 Jahren kälter wird, stimmt also nur, wenn man als Randbedingung den Betrachtungszeitraum entsprechend wählt – und das nennt man Datenmanipulation durch Selektion.

    Daraus ergeben sich folgende Fragen:
    Warum wird, obwohl es um Klima geht, nur ein Zeitraum von 12 Jahren betrachtet?
    Warum wird der Zeitraum von 1999 – 2010 (1998 – 2009) betrachtet, denn nur in diesem kann das gewünschte Ergebnis errechnet werden?

    Wenn überhaupt, muss den gesamten Zeitraum der Messdaten betrachten und da kommt man auf 0,09 Grad pro Jahr Temperaturanstieg.

    Gruß Holger Burowski

  44. @ NicoBacker #15

    Im unsubstantiierten Behaupten sind Sie erstklassig, in Sachen Beweis eine Niete.

    Genau das zu beweisen, war mein Ziel. Andere hier haben inzwischen auch gemerkt, daß Sie viel „Heiße Luft“ produzieren, wenn Sie denn wüßten, was das ökoökonomisch bedeutet.

  45. @10 Stiller, Sie haben falsch geleitete Sympathien für den DWD!!

    Bei Ihren unqualifizierten Tiraden gegen EIKE („Institut für Klimasatire“, welcher Schwachsinn) lassen Sie es sich gesagt sein, dass EIKE einer der ganz wenigen in der Öffentlichkeit wahrnehmbaren Institutionen ist, die tapfer gegen den nach wie vor grassierenden CO2 Irrsinn, gegen den Sie mir auch nicht ganz gefeit scheinen, tapfer kämpfen. Dass da gelegentlich auch polemische bis spöttelnde Töne gegen den Mainstream Slang des AGW („alles wird immer wärmer, selbst wenn es einen Rekordwinter gibt“, und ähnlicher Quatsch) zu hören sind, kann Sie im Ernst doch nicht erstaunen. Der DWD wird schon recht bald jene Zeit verfluchen, wenn in der Rückschau auf unsere Jahre jetzt, bei vor Verwunderung rot geriebenen Augen voller Zorn und Verwunderung gefragt wird, welche meteorologischen Vollpfosten seinerzeit den einstmals so unateligen Ruf des DWD so unflätig besudelt haben. Die Aufräumarbeiten werden gewaltig sein. Man wird auch wieder lernen müssen, Temperaturen korrekt von den Thermometern abzulesen und sie nicht hinaufzulügen, wie dies seit Beginn des IPCC Wahnsinns vor 20 Jahren Usus geworden ist.

    Der DWD verdient jede Beschimpfung der unkritischen und jüngerhaft-artigen Verehrung der wahnwitzigen IPCC „Klimapolitik“ inspiriert von Klimapapst Al Gore. Der DWD steht dem PIK in nichts nach und leistet tatkräftige Beihilfe bei der Erfüllung des Tatbestands des bandenmässigen Betrugs des systematischen Belügens der deutschen Bevölkerung hinsichtlich der Todesgefahren, die vom winzig wenigen menschlichen CO2 angeblich ausgehen und leistet unsäglichen Vorschub zur Abwürgung der deutschen Wirtschaft zur Rechtfertigung unethischer Steuerbelastungen, die die deutsche Bevölkerung ins wirtschaftliche Elend stürzen werden. Ich wiederhole es: dümmliche Vollpfosten versündigen sich am deutschen Volk und sollten strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden.

    Von den diktatorischen Anwandlungen eines irrlichternden Schellnhubers mit seinen, einem veritablen Staatsstreich gleichenden Anschlag auf die deutsche Demokratie, was er grossspurig „Grosse Transformation“ nennt, und all dies wegen des bösen CO2, mag ich gar nicht mehr reden. Einen grösseren Wissenschaftsbetrug gab es noch nie ….

    Eines Tages werden auch Sie EIKE dankbar sein, dass es diese Stimme des Widerstands gegen den kollektiven Wahnsinn gegeben hat.

  46. @#14 Werner

    vielleicht haben sie ja auch gewisse Verständnisschwierigkeiten, wenn es um CO2 Emissionen und etwas zu kühle Monate oder Jahre geht?
    Wie auch immer, ich will jetzt nicht schon wieder bei Null beginnen müssen, nur eines nochmal.
    Es ist völlig egal, wie viel CO2 Deutschland in die Atmosphäre pustet, es kann sich deshalb weder was am Wetter und Klima in Deutschland, noch global was ändern. Zu mindest nichts messbares, was den Temperaturverlauf betrifft.
    Freilich kann jeder Trends interpretieren wie er will, nur ist es meteorologisch irrsinnig, einen Trend über 10a od. weniger ausfindig machen zu wollen, weil man in solchen Fragen zumindest 30a ansehen muss. Auch über die letzten 40a kann ich ihnen einen geeigneten Startpunkt zeigen und dann nach 8, 9 od. 10a abbrechen und „beweisen“, dass es statistsich nicht signifikant wärmer wurde. Allerdinsg wird jeder über eine lange Zeitreihe erkennen, dass der langfristige Trend eindeutig ist.
    Ich bin zwar nicht der Meinung, dass dieser Trend, meist dargestellt als 20a Tiefpassfilter (was nicht immer richtig ist!) speziell regional so weiter gehen soll, wie es die Alarmistenfraktion darstellt. Es kann durchaus passieren, dass zB. über Deutschland die T über die nächsten (weitere) 10a halbwegs stabil bleibt, vielleicht sogar leicht zurück geht, aber jetzt bleiben wir mal bei dem, was man weiss: wenig, zu wenig!

  47. Herr Heinzow,

    „Kein Trend ist bei periodischen stetigen Funktionen statistisch signifikant.“

    Mathematischer Schwachsinn! Sie wissen nicht, was Signifikanz mathematisch ist.

    “ schulden hier übrigens noch den Beweis Ihrer Behauptung, daß die Methode aus FAQ 3.1 im AR4 des IPCC bei Anwendung auf eine beliebige stetige Funktion die 2. Ableitung der Funktion ergibt.“

    Ihre eigenen Behauptungen muessen Sie schon selber beweisen oder widerlegen, je nach dem. Ich habe Ihnen ausfuehrlich Erklaerungen zur diskutierten IPCC Aussage gegeben. Da ist nichts unerklaert geblieben. 

  48. Zu # 14 „ein wirklich lustiger Haufen hier!“

    Ich finde den Artikel alles andere als lustig – ganz im Gegenteil!
    Da Sie aber nach Ihren Anmerkungen zu dem Beitrag anscheinend ein Fachmann auf dem Gebiet der Meteorologie sind, können Sie mich sicherlich darüber aufklären, worin seine kabarettistischen Anklänge bestehen. Ich habe nämlich entgegen Ihren Behauptungen in ihm keine Ausführungen dafür gefunden, wonach kurzfristige Wetterkapriolen herhalten müssen, die behauptete Erderwärmung zu widerlegen. Auch weiß ich nicht, was Ihre Ausführungen über das tatsächliche oder behauptete Klimaverhalten des vorletzten Jahrzehnts mit dem Artikel zu tun haben. Es wird doch nur mit den eigenen Daten des DWD klargestellt, dass im letzten Jahrzehnt trotz ungebremst steigendem CO2-Ausstoßes eine signifikante Abkühlung in Deutschland zu verzeichnen war. Warum sind Sie in Ihrem Beitrag hierauf nicht eingegangen? Wollten Sie damit indirekt die Richtigkeit der Angaben bestätigen? Dann sei Ihnen gedankt – und die Verklausulierung ist als ein hintersinniger Spaß für den „lustigen Haufen“ anzusehen.
    MfG

  49. @Bernd Stiller #10
    Zitat
    —–
    Und heute kommen EIKE-Künstler und ziehen Striche (hier bei der Temperatur) von 1999 bis 2010.
    —–
    Der Begriff „dekadischer Trend“ ist Ihnen aber ein Begriff ?
    🙂

  50. Herr Langer,

    ich finde es aergerlich, wenn Sie noch nicht mal in der Lage sind, soviel aus einer Pressemitteilung zu zitiren, dass der Zusammenhang klar wird. Ist das Absicht, oder wollen Sie den Zusammenhang gar nciht verstehen?

    Der Vortragende sagt doch ziemlich klar, dass man erst die Haelfte des Jahres kennt und die zweite noch unbekannt ist. Das ist nunmal Langfristvorhersage, da weiss man nichts genaues. Seine Einschaetzung beruht auf seiner Erfahrung, und dies ist ja nun nicht schwer, denn nimmt man fuer die zweite Jahreshaelfte das Mittel der letzten 10 Jahre an, so landen wir bei 9,5 bis 9,6 C fuer das Jahresmittel 2011. Und damit ist voellig klar, dass sich der Erwarmungstrend fortsetzt, denn auf klimatologischer zeitskala steigen die Temperaturen, ueberlagert von der Variabilitaet. Wer glaubt, Klimaerwaermung bedeute jedes Jahr mehr als des vorhergehende, hat die Natur der Sache nicht begriffen!

    Das Jahresmittel 2011 oder seine ersten Haelfte ist statistisch nicht mehr gewichtet als das kuehle Jahr 2010. Nur weicht nunmal 2010 mit 7,9 C weiter vom klimatischen Mittel der Dekade 2000-2010 ab als ein Jahr mit 9,x C. Ueber die letzten 5  Dekaden sieht man eindeutig einen Trend nach oben. Das sollten auch Sie erkennen! 

  51. @ Nicobacker #7

    „Schöne Graphik,

    nur wie wir wissen statistischer Unfug, denn der Trend ist statistisch nicht signifikant.“

    Kein Trend ist bei periodischen stetigen Funktionen statistisch signifikant.

    Sie schulden hier übrigens noch den Beweis Ihrer Behauptung, daß die Methode aus FAQ 3.1 im AR4 des IPCC bei Anwendung auf eine beliebige stetige Funktion die 2. Ableitung der Funktion ergibt.

  52. Sehr geehrter Herr Baecker, sehr geehrter Herr Immenhofer,

    sie machen beide den gleichen logischen Fehler! Im Artikel werden nicht die Aussagen des DWD zur Witterung im 1. Halbjahr kritisiert sondern der Zusammenhang, den der DWD zum Klima herstellt. Und dann sind die dargestellten Graphen logisch richtige Gegenargumente.
    Ich versuche mal, Ihnen die Zusammenhänge zu erläutern. In seiner Pressekonferenz vom Juli 2011 (welche Grundlage der entsprechenden Pressemitteilungen ist) – http://tinyurl.com/3trjvj5 – gibt es diesbezüglich einen Abschnitt mit dem Titel: „Das Klima im 1. Halbjahr 2011“. Schon diese Überschrift zeigt die Inkompetenz! Schaut man sich die der Pressekonferenz zugrunde liegende Rede von Herrn Gerhard Müller-Westermeier, Leiter des Bereichs Klimaanalyse des DWD, an, kommt man auch hier aus dem Staunen nicht heraus. Aus den Daten zieht dieser gute Mann den folgenden Schluss, welcher auch Eingang in die Pressekonferenz fand: „Die ersten sechs Monate 2011 zeigen aber, dass der Erwärmungstrend in Deutschland wie auch weltweit ungebrochen ist.“ Dann zeigt er an diversen Daten, dass das Jahr 2010 ein vergleichsweise kühles Jahr war. Seine Schlussfolgerung ist: „Unser Wetter ist abwechslungsreich – wie es für die mittleren Breiten typisch ist – und selbst in Zeiten steigender Temperaturen sind Ausreißer in die andere Richtung immer möglich. Das ändert aber nichts am grundsätzlichen Trend des Klimawandels: es wird wärmer.“ Demnach sind 6 warme Monate ein deutliches Zeichen für die Erwärmung, 12 zu kalte Monate nur ein Ausreißer! Dazu schaue man sich mal die 1. Grafik im obigen Beitrag an – ein gutes Gegenargument!
    Solche Aussagen sind ein Armutszeugnis für den DWD!

    MfG

  53. ein wirklich lustiger Haufen hier!

    schreiben die Klimaalarmisten, wie leider viel zu oft, über ausergewönliche Hitzeperioden irgendwo (meinetwegen 2003 Mitteleuropa, od. 2010 Russland usw.), dann kommen EIKE & Co daher und meinen: das ist doch Wetter, nicht Klima!

    Dann ist es einmal für wenige Wochen über Deutschland (auch im Alpenraum zB.) zu kühl und zu feucht, so ist das dann doch Klima und zwar der „Beweis“ für die fehlende Erwärmung. Gut, das muss man hier halt so hinnehmen, wenngleich es weder die Autoren noch die Leser wirklich glauben, hoffe ich.
    2011 hat nun 7 Monate hinter sich, davon waren in Deutschland alle bis auf den Juli deutlich zu mild, letzterer war zu kühl.

    Die Witterung in den gemäßigten Breiten wird über Zeiträume von einigen Wochen durch die Verteilung der Hoch und Tiefdruckgebiete bestimmt. Diese wiederum sind Folge der Lage der Jetstreams, es bilden sich Tröge und Keile, erstere sind gefüllt mit kühler Luft aus dem Norden (NHK) und Keile (Hochs) bestimmt durch viel Strahlungsgenuss (Sommer) zusätzlich wird an den Randzonen subtropische Luft nach Norden transportiert. In diesen Bereichen ist es dann oft um 5°C und mehr wärmer als im Mittel und genau so umgekehrt. Wirklich Kaltlufteinbrüche können zu Abweichungen von 10°C vom Mittel über einige Tage führen, zB.

    Ist es irgendwo nun zu kalt, sagt uns diese wellenförmige Verteilung (Rossby Wellen), dass es stromauf und stromab (östlich/westlich) zu mild sein muss und das ist dann auch immer wieder so zu finden. Oft gibt es mehrere kleine dieser planetaren Wellen (WZ 8) od. auch nur 4. Gibt es weniger, sind diese in der Amplitude meist größer, sprich warme Luft wird weit in den Norden transportiert und vice versa und auch stabiler.
    Somit sind diese Wetter und Witterungsschwankungen auch ganz einfach verständlich und völlig natürlich und alles ändert nichts daran, dass das letzte Jahrzehnt global wie auch über Deutschland das mit Abstand wärmste des letzten Jahrhunderts war.

    Einen beschleunigten T od. auch Meerespiegelanstieg gibt es allerdings nicht. Das sind nur Ausgeburten gewiefter statistischer Anwendungen aus dem Hause PIK & Co.

  54. Schöne Graphik,

    nur wie wir wissen statistischer Unfug, denn der Trend ist statistisch nicht signifikant.

    Außerdem scheinen die Autoren die Begriffe Trend und Einzelwerte nicht unterscheiden zu können und glauben, dass die Temperatur der ersten Hälfte von 2011 durch den Verlauf der letzten Dekade bestimmt zu sein, was ja offensichtlich (Messwerte) falsch ist. Die Klima folgt nicht jeder x beliebigen Trendgeraden.

  55. Ja, Frau Schwanzcar, vielleicht vielleicht,

    aber dasw jetzige Wetter ist doch gut, oder ?
    wenig Sonne : das spart Einspeisegebühren (dem Bürger kommt dies allerdings nicht zugute)
    ebenso sind die Windgeschwindigkeiten sehr gering : gleiche Einsparwirkung,

    natürlich fehlt jetzt die angenehme Wärme, aber : man muss eben Opfer bringen wenn man sparen kann, oder ?

  56. Wahrscheinlich haben wir in 90 Jahren gar kein Wetter mehr, weil uns die C02-Vollidioten die Luft zum Atmen „so“ oder „so“ genommen haben !
    Ganz vorne mit dabei ohne Zweifel der DWD !

    Erich Richter

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