Windkraft – populär durch Gehinwäsche!

Viele Tatsachen gegen sie werden unterschlagen oder verharmlost:
„Thema Windkraftraft äußerst populär“, war jüngst in meiner Lokalzeitung zu lesen. In der Tat, sowohl das Thema als solches ist äußerst populaär als auch die Windkraft direkt: das Thema vor allem bei den Medienschaffenden, die auf der Woge der politischen Indoktrination zu häufig unkritisch mitschwimmen, die Windkraft bei (vielleicht einer Mehrheit) der Bevölkerung, die durch zu einseitige Information manipuliert und geradezu einer Gehirnwäsche unterzogen wird. Der Verhaltensforscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt hat das so formuliert: „Ich kann im Hirn des Menschen über Indoktrination und dauernde Belehrung Strukturen aufbauen, die diese Menschen gegen ihre Eigeninteressen und gegen die Interessen ihrer Gemeinschaft handeln lassen.“

Gesteuerte Auswahl von Informationen

Indoktrinieren bedeutet, Menschen durch gesteuerte Auswahl von Informationen zu manipu- lieren, um ideologische Absichten durchzusetzen. Es geht darum, sie psychologisch, teils auch massiv, so zu beeinflussen, dass sie scheinbar von sich aus zu jener Meinung, Ansicht oder Einstellung kommen, die ihnen aufgenötigt werden soll. Bei Wikipedia ist zu lesen: „Die Form der Informationsdarbietung ist hier einseitig verzerrt, die Gesamtheit der verfügbaren Informationen wird zensiert, die der Ideologie widersprechenden Angaben werden zurückge- halten Die Form der Informationsdarbietung ist hier einseitig verzerrt, die Gesamtheit der verfügbaren Informationen wird zensiert, die der Ideologie widersprechenden Angaben wer- den zurückgehalten.“
Tatsachen, die unterschlagen oder verharmlost werden
Populär ist der Windkraftstrom, weil viele Tatsachen, die gegen den Windstrom (und auch gegen Stromerzeugung mittels Fotovoltaik) sprechen, unterschlagen oder verharmlost werden, darunter diese:
Auf die Windkraft ist kein Verlass. Bei Windstärken unter 3 m/s erzeugen die Generatoren überhaupt keinen Strom. Erst von 14 m/s an erreichen sie überhaupt ihre Nennleistung. Ihre Flügelkonstruktion bewirkt, dass sie diese Nennleistung konstant bis zu Windgeschwindigkei- ten von 25 m/s abgeben. Bei höheren Windgeschwindigkeiten muss der Windgenerator automatisch abgeschaltet werden. Damit erreichen sie im Jahresdurchschnitt nur 20 Prozent ihrer Nennleistung. Diese Nennleistung schaffen sie erst bei derjenigen Windstärke, für die sie ausgelegt sind. Wenig Strom liefern die Windkraftanlagen erfahrungsgemäß im Frühjahr und Sommer.

Für die Profiteure wie Gelddruckmaschinen

Ihre schwankende fehlende Leistung von durchschnittlich 80 Prozent muss ständig durch her- kömmliche Kraftwerke bereitgestellt werden – betrieben mit Kohle, Gas oder Kernenergie. Diese müssen, häufig außerhalb ihres günstigen Wirkungsgradbereiches gefahren werden, weil der Windstromanteil schwankt und die Stabilität des Stromnetzes erhalten bleiben muss. Je größer die installierte Windleistung ist, desto mehr Reserven müssen für die windlose Zeit bereitgehalten werden. Aber weil die Windräder für alle ihre Profiteure wie Gelddruckma- schinen sind, setzen die Betreiber sie auch dort hin, wo der Wind nicht stark genug und nicht beständig genug weht, auch in dicht besiedelte Gebiete wie die Wetterau. Die Baugenehmi- gung für Windräder ist unverantwortlich stark erleichtert. Demgegenüber werden andere Ge- werbetreibende und gewöhnliche Sterbliche mit ihren Bauvorhaben diskriminiert.

Mit immer mehr Windgeneratoren droht Stromausfall

Die nachgefragten Strommengen im deutschen Stromnetz liegen bei 40 000 bis 45 000 Me- gawatt (MW). Mehr als die Hälfte dieser Leistung müssen, um das Netz stabil zu halten, die Kern-, Kohle – und Gaskraftwerke als sogenannte Grund– und Regellast liefern. Das deutsche Stromnetz kann dann also maximal nur Windstromleistungen von 20 000 MW verkraften. Aber bereits 2009 haben alle installierten Windstromanlagen bei Starkwind 22 000 MW abgegeben (Quelle: Prof. Dr. Helmut Alt, Ingenieurwissenschaftler, Fachhochschule Aachen). Nimmt die Zahl der Windgeneratoren immer weiter zu, droht das Stromnetz zusammenzubrechen. Das bedeutet dann Stromausfall.

Überlastungsgefahr für das Stromnetz

Die Folgerung daraus: Das Einspeisen von Windstrom in das deutsche Stromnetz hat seine technische Grenze erreicht. Werden noch mehr Windgeneratoren aufgestellt, muss ihre Erzeugung (wie schon heute) zum Teil mit Verlusten exportiert oder bei Starkwind zum Teil abgeschaltet werden, um das Netz nicht zu überlasten. Dadurch verteuert sich der Windstrom noch weiter und seine CO2–Bilanz wird, um die sich die „Grünen“ in allen politischen Parteien und in unserer Bevölkerung doch so schrecklich sorgen, noch schlechter. Steigt Deutschland aus der Kernenergie aus, wird die deutsche Stromversorgung vom Stromimport noch abhängiger.

Auf einen Stromausfall schlecht vorbereitet

Auf einen massiven Stromausfall ist Deutschland schlecht vorbereitet. Das geht aus einem vertraulichen Bericht des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Bundestag hervor, wie der linken Berliner „tageszeitung” (taz) vom 6. April zu entnehmen war. Darin wird gewarnt, dass ein solcher Fall in aktuellen Gesetzen und Verordnungen nur ungenügend berücksichtigt wird. Die Folgen eines weiträumigen Stromausfalls für Krankenhäuser und Pflegeheime würden dramatisch sein. Nach wenigen Tagen sei mit einem weitgehenden Zusammenbrechen der medizinischen und pharmazeutischen Versorgung zu rechnen. Kommunikationssysteme von Rettungsdienst und Polizei seien “denkbar schlecht vorbereitet”.

Umverteilung von unten nach oben

Die überaus starke Subventionierung von Strom aus Windkraft und Fotovoltaik ist eine Umverteilung von Geld aus den Taschen vieler in die Taschen weniger, eine Umverteilung von unten nach oben, von Ärmeren zu Reicheren. Windkraftstrom nützt nur den Betreibern und ihren Verbänden, den Herstellern, den Finanzierungsgesellschaften, den Grundeigentümern, die ihr Land als Standort für die Anlagen verpachten, und dem Fiskus.

Bei Windkraft ist den Grünen der Umweltschutz schnurzegal

Es gibt noch viele andere Tatsachen, die gegen diese Form der Windkraftnutzung sprechen. Ich habe sie in vorangegangenen Beiträgen schon ausgebreitet und will sie hier nicht ebenfalls wiederholen. Höchst seltsam ist, dass Grüne und Umweltverbände gegenüber den Umweltgefahren, die von der Stromerzeugung durch industrielle Windkraftanlagen an Land und auf See ausgehen, jegliche Empfindlichkeit verloren haben. Genügen ihnen sonst nicht schon ein Hamster, Kröten oder Fledermäuse, wichtige Infrastrukturprojekte zu blockieren? Bei Windkraft ist den Grünen in allen Parteien der Umweltschutz schnurzegal.
Woher der Strom kommen muss und woher nicht

Ein Leser in meiner Lokalzeitung, der sich gegen Kernkraftstrom äußerte, schrieb: „Es genügt nicht zu sagen, dass man gegen Windräder ist, man muss auch sagen, woher die Energie der Zukunft denn kommen soll.“ Natürlich muss sie woher kommen, nämlich aus Kohle, Erdgas und Kernkraft. Aber bitte nicht aus fehlsubventionierter superteurer Windkraft und Fotovoltaik. Die medial hochgepeitschte Angst vor Strom aus Kernkraft – nun auch noch befeuert durch die Tsunami-Folgen im Fukushima-Kernkraftwerk – hat geradezu absurde Züge angenommen.

Der Droge Windkraft verfallen

Windkraft ist für deren Befürworter wie eine Droge. Sie leben im Rausch der Droge Windkraft. Sie genießen den Rausch, weil sie sich dann als Gutmenschen vorkommen. Daher wollen sie sich dem Rausch nicht mehr entziehen. Sie sind dieser Droge verfallen wie Süchtige dem Rauschgift Kokain. Eben darum setzen sie sich über alle Tatsachen hinweg, die massiv gegen die Windkraft sprechen. Sie wollen Tatsachen nicht wahrhaben, weil die ihren Rausch stören. Wer sie von der Droge befreien will, den denunzieren sie als Umweltzerstörer und Schädling der Gesellschaft. Derweilen richten sie weiterhin heillose Zerstörungen an, unter denen die ganze Bevölkerung zu leiden haben wird. Und durch die unnötig hochgetriebenen Strompreise schon jetzt leidet.

Scheinheiligkeit als neue Heiligkeit

Aus einer mir zugegangenen Mail habe ich zum Thema diese Bemerkung herausgefischt: „Die Mühe, Licht in das Dunkel Deutschlands zu bringen, wird nichts fruchten. Wenn Deutschland marschiert, dann marschieren alle mit, Kirchen, alle Parteien, die Wirtschaft und ihre Verbände, das Deutsche Atomforum und so gut wie alle Wissenschaftler als “willige Helfer”. Scheinheiligkeit ist hier die neue Heiligkeit – es kann einem grausen, wer da alles in schöner Eintracht auf dem Kreuzweg kriecht. Die falschen Priester stacheln das Volk auf und es wird laufen wie damals, als Pontius Pilatus fragte: ‚Welchen wollt ihr unter diesen zweien, den ich euch soll losgeben?’ Und das Volk schrie: ‚Barabam’.“ (Hanna Thiele am 21. Januar 2011

Gesucht: ein Öko-Sarrazin

In einem FAZ-Leserbrief war zu lesen: „Die deutschen Autofahrer verweigern der Regierung beim Einsatz von Biosprit die Gefolgschaft" – und die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) warnt vor Umweltgefahren durch Offshore-Windräder. Bahn sich hier womöglich etwas an? Beginnen die Bundesbürger zu begreifen, welchen ökologisch oft nur camouflierten, in Wahrheit von beinharten politischen und finanziellen Interessen gesteuerten Schalmeienklängen sie bislang gefolgt sind? … Könnte es sein, dass es nur noch eines Tropfens bedarf, um das Fass allgemeinen Öko-Überdrusses überlaufen zu lassen?

In jahrelanger, bewundernswert konsequent betriebener Lobby- und Medienarbeit ist es den politisch und kommerziell Interessierten gelungen, eine spezifisch deutsche, für sie ausgesprochen einträgliche Form der Ökomanie gewissermaßen zum Inhalt der ‚Leitkultur’ zu machen, der sich jedermann, will er nicht als ‚politically incorrect’ im moralischen Abseits landen, anzupassen hat. Etwas Ähnliches gab es doch schon einmal: Stichwort Integration. Auch dort hatten es Politik und Verbände verstanden, die offenkundigen Probleme jahrzehntelang unter einen selbstgeknüpften Wohlverhaltensteppich zu kehren – bis Thilo Sarrazin die Schleusen für eine freimütige Diskussion öffnete. Dann war kein Halten mehr. Brauchen wir also so etwas wie einen Öko-Sarrazin, der uns in Umweltfragen endlich aus der ideologischen Zwangsjacke befreit und nüchtern nach Kosten, Umwelteffizienz und Arbeitsplätzen fragen lässt?“ (Dr. Hans Christoph von Rohr am 22. März 2011)

„Erhebt euch massenhaft – levez en masse“

Ein anderer Leser jubelte zur Frage, ob wir einen Öko-Sarrazin brauchen: „Ja, ja und nochmals ja. Unter dem Mäntelchen der Ökologie halten Planwirtschaft und Jakobinertum wieder Einzug und schreiben uns immer mehr vor: Quecksilberhaltige Energiespar- statt Glühlampe, motorschädlichen Kraftstoff mit eher negativer Umweltbilanz und wer weiß, was noch folgt.

Mit regenerativer Energie verfolgen viele Gutsituierte ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen: Attraktive Renditen für einen überschaubaren Kreis von Investoren zahlen alle, gerade auch Geringverdiener und Familien. So wie ich es schon getan habe, sollten wir alle unseren Abgeordneten deutlich machen, dass wir nicht länger so mit uns umspringen lassen. Meinen Leserbrief darf man dazu gerne abschreiben. Erhebt euch massenhaft – levez en masse!“ (Dr. Roland Vogel am 12. April 2011)

Aber nach Wahrheit haben die Massen nie gedürstet

Patent omnibus veritas – Die Wahrheit ist allen zugänglich. Doch zu viele wollen sie gar nicht wissen. Der Arzt und Begründer der Massenpsychologie Gustave Le Bon (1841 bis 1931) hat das so formuliert: “Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet.

Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht stets ihr Opfer.” Man muss eine Unwahrheit nur oft genug wiederholen, bis sie als Wahrheit geglaubt wird. Und vom Physik-Nobelpreisträger Niels Bohr stammt die Bemer-
kung: „Alles ist möglich, vorausgesetzt, dass es genügend unvernünftig ist.“ Ebenso geschieht es mit der Hinwendung zur Stromerzeugung aus Wind- und Sonnenkraft und der deutschen Abwendung vom Strom aus Kernkraft.

Ergänzend hierzu zwei vorzügliche Kommentare aus der FAZ vom 12. April, die hier zu finden sind:

(Kosten der Energiewende. Von Holger Steltzner)
(Warnung vor dem Paradies. Von Stefan Dietrich)

von Dr. Klaus Peter Krause

Email: privat@kpk-kpk.de erschienen hier

mit freundlicher Genehmigung
Blog: www.kpkrause.de

Über den Autor

Geboren 1936 in Rostock. Vater Rechtsanwalt und Notar, Mutter gelernte Sportlehrerin und Hausfrau. Aufgewachsen in Bützow und Neustrelitz. 1945 Flucht nach Schwerin. 1946 von Schwerin nach Lübeck zur väterlichen Verwandtschaft. Dort Weiterbesuch der Volksschule, dann Katharineum-Gymnasium bis 1957 zum Abitur.
Bis 1959 kaufmännische Lehre als Industriekaufmann und anschließend Studium der Wirt- schaftswissenschaften in Kiel und Marburg. Abschluß als Diplom-Volkswirt mit Promotion zum Dr. rer. pol.
Gleich danach zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Dort Wirtschaftsredakteur von 1966 bis Ende 2001, davon seit 1991 knapp elf Jahre verantwortlich für die FAZ- Wirtschaftsberichter- stattung. Daneben von 1994 bis Ende 2003 auch Geschäftsführer der Fazit-Stiftung, die die Mehrheit an der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH und der Frankfurter Societäts-Druckerei hält. Seit 2004 als selbständiger Journalist, Publizist und Autor tätig. Verheiratet seit 1966. Ehefrau Lehrerin. Kinder: Zwei Söhne, eine Tochter

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17 Kommentare

  1. http://tinyurl.com/3fm5r9s

    + 10.02.11 + Holland plant strahlende Zukunft
    Die Niederlande schlagen beim Klimaschutz den gegensätzlichen Weg zu Deutschland ein: Die Regierung in Den Haag will neue Atomkraftwerke bauen und Solarsubventionen streichen. von Michael Gassmann Düsseldorf
    Die Niederlande wollen erstmals seit 40 Jahren wieder Kernkraftwerke errichten. Gleichzeitig streicht das Mitte-rechts-Kabinett um Ministerpräsident Mark Rutte die Subventionen für Offshore-Windkraft und Solarpanels auf Null.
    Der Schritt bedeutet einen klaren Politikwechsel, da neue Atomreaktoren einst in den Niederlanden tabu waren. Und Offshore-Windkraft galt ebenso wie in Deutschland als Säule beim Aufbau der erneuerbaren Energien – jedenfalls bis zum Regierungswechsel im Oktober vergangenen Jahres. Die neue Regierung begründet den radikalen Schwenk vor allem mit ausufernden Kosten. „Die Niederlande wollen die europäischen Ziele auf die kosteneffizienteste Weise erreichen“, erklärte das Wirtschaftsministerium. Subventionen für Offshore-Windkraft und Fotovoltaik zählten derzeit nicht dazu. In Deutschland hat die Solarbranche inzwischen selbst Kürzungen vorgeschlagen, um die öffentliche Zustimmung zu der Technologie nicht zu gefährden.
    Vor allem beim Thema Kernkraft macht Wirtschaftsminister Maxime Verhagen Tempo. Er rechne bis zum Ende kommenden Jahres mit Bauanträgen für einen oder zwei neue Reaktoren, sagte er vorige Woche im Parlament. Deshalb werde er umgehend anfangen, in seinem Ministerium Know-how für den Genehmigungsprozess aufzubauen. „Denn ich will die Genehmigung noch in der laufenden Legislaturperiode erteilen“, sagte Verhagen. Das wäre bis 2015.
    Auch deutsche Konzerne könnten zu den Antragstellern gehören. RWE wäre am liebsten schon 2009 beim bisher einzigen niederländischen Meiler eingestiegen, dem bereits 1973 in Betrieb gegangenen Reaktor Borssele in der Scheldemündung. Die Übernahme des kommunalen Stromkonzerns Essent, der zu 50 Prozent an dem Reaktor beteiligt war, schien die Gelegenheit dafür zu bieten. Doch Mitbesitzer Delta klagte dagegen mit der Begründung, dass Atomanlagen nach niederländischem Recht in öffentlichem Besitz sein müssen.
    Bisher behielt Delta die Oberhand, doch der Rechtsstreit ist noch nicht endgültig entschieden. Setzt RWE sich letztlich doch durch, ist auch eine Beteiligung an den neuen Projekten wahrscheinlich. Als einzig möglicher Standort für die neuen Nuklearkraftwerke gilt das Borssele-Gelände. Mit bis zu 2500 Megawatt könnten die Reaktoren die niederländische Kernkraftleistung auf einen Schlag auf das Fünffache erhöhen. RWE dürfte allerdings auf reichlich Konkurrenten stoßen.
    Delta hat bereits ebenfalls Interesse angemeldet. Auch die französischen Stromkonzerne EDF und GDF Suez sowie der schwedische Vattenfall-Konzern zeigen sich interessiert. Die Technologie könnte von der französischen Areva oder dem US-Hersteller Westinghouse kommen, vermuten niederländische Medien. Wirtschaftsminister Verhagen hat klargemacht, dass die Kernkraftbetreiber nicht mit staatlichen Hilfen rechnen könnten. Die Projekte müssten sich selbst tragen, schrieb der christdemokratische Politiker kürzlich Woche an die Parlamentarier.
    Die Subventionen für die erneuerbaren Energien will er drastisch zusammenkürzen. Statt bisher rund 4 Mrd. Euro jährlich soll der Aufbau der klimaschonenden Energieerzeugung künftig nur noch mit 1,5 Mrd. Euro gefördert werden – gut ein Zehntel des Betrags, der in Deutschland 2011 voraussichtlich fließt. Das Fördersystem hat die niederländische Regierung völlig umgestellt. Begünstigte es bisher die teuersten Stromerzeugungsarten wie Fotovoltaik am stärksten, so kommen künftig nur noch kostengünstige Methoden in den Genuss. Dazu zählt Den Haag Windparks an Land, Wasserkraft und kleine Biogasanlagen.
    Das Ziel für die Stromerzeugung aus Erneuerbaren hat die Regierung von früher 20 Prozent im Jahr 2020 auf 14 Prozent zurückgeschraubt. Mit dem Schwenk löst Rutte auch Wahlkampfversprechen ein. Im Sommer 2010 war in Holland eine Diskussion um drei Offshore-Windparks entbrannt, für die bis zu 4,4 Mrd. Euro an Subventionen fließen sollen. Entwickler, Bauherr und Betreiber ist die deutsche Firma Bard Engineering.
    Quelle:ftd.de

  2. Schade, dass Menschen, die mit Sachverstand und Mut unterwegs sind, erst dann über den Tellerrand lugen, wenn sie nicht mehr Staatssekretäre, Minister oder angestellte Journalisten sind. Noch im Amt, unterdrückt man die eigene Meinung oder behält sie dem engsten Freundeskreis vor. Trotzdem Danke für den erhellenden Beitrag. Besucher, vor allem die Bewohner Sachsen-Anhalts erleben die Verschandelung ganzer Landstriche durch Windspargel. Denkmalschutz, Landschaftsschutz, alles hohle Phrasen, wenn hehre Ziele verfolgt werden. Einmal wird der Moment kommen, da man praktisch von jedem Standort des Landes eine Windbatterie erblickt. Auf den Subventionsirrsinn, auf die schlechte Effektivität weist der Autor hin, andere Punkte werden von den Kritikern in noch zu geringem Maße thematisiert: die von Windmühlen ausgehenden Gefahren: Da fackeln Flügel ab und stützen auf öffentlich zugängliche Felder und Wege, im Winter bildet sich Eis und stürzt herab, und hat jemand schon die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle bei Montage und Wartung gezählt? Habe keine Statistik gefunden, kenne nur Einzelfälle.

  3. *13

    Ist doch nur vorübergehend, bis – gerade in Norwegen – der Strom im Winter im eigenen Land gebraucht wird.

    Ich bin mir auch nicht sicher, wieviel von der eingespeisten Leistung im „Norger“ dann hier bei uns ankommt.

  4. zu #3 Elmar Oberdörffer sagt:

    „Während die Interessen von beispielsweise Gelbbauchunken höchste Priorität genießen, werden die Interessen von Menschen hier mit Füßen getreten.“

    Die TA – Lärm (Grundlage für die Genehmigung von Windkraftanlagen) hat, ja wie soll man es formulieren, eine Eigendynamik sich selbst zu erfüllen.

    Nach dem Umweltrecht, ist zur Bestimmung der Erheblichkeitsschwelle in differenzierter und zugleich typisierender Betrachtungsweise auf den Durchschnittsmenschen abzustellen, damit bleibt die subjektive Empfindlichkeit des Einzelnen außer Betracht. Die Zumutbarkeitsgrenzen für die Anwohner ergeben sich aus der Schutzwürdigkeit der Umgebung (Grundzüge des öffentlichen Umweltschutzrechts, Sparwasser, Engel, Vosskuhle)

    Der Durchschnittsmensch in einem Kur- und Erholungsgebiet verträgt, ohne sich zu beschweren oder zu klagen, in der Nacht
    35 dB(A).
    Der Durchschnittsmensch in ländlichen Gebieten verträgt 45 dB(A) in der Nacht. Alle anderen Anwohner (die sich beschweren oder klagen) haben eine subjektive Empfindlichkeit des Einzelnen und bleiben daher außer Betracht. Laut Verwaltungsgericht sind sie atypisch und wenn eine Erkrankung oder Behinderung vorliegt, sogar hochgradig atypisch.

    Das ist nicht weiter tragisch (für Politiker), weil Art und Ausmaß von Eingriffen in die Gesundheit der Bürger, die aufgrund staatlicher sanktionierter Schadstoffmengen erfolgen, unterliegen dagegen mangels eines personellen „Grundrechts auf biologische und ökologische Selbstbestimmung“ (B.Krems-Hemesath, D.Suhr) -keiner Grundrechtskontrolle-.

    Hinzu kommt noch das deutsche Beweissystem, wonach nicht derjenige, der in die Rechtssphäre Dritter aktiv eingreift (z.B. Windkraftanlagenbetreiber – durch Immissionen), eine Rechtfertigungsnorm heranziehen muss, sondern das Opfer eine spezielle Schutznorm nachzuweisen hat.“ Autor: KATALYSE-Institut, Köln

    Egal in welchem Gebiet ein Mensch mit einer subjektiven Empfindlichkeit wohnt, er kann keine spezielle Schutznorm nachweisen, weil er – außer Betracht bleibt-.

    Um 95 % der Anwohner vor gesundheitlichen Auswirkungen zu schützen, müsste die mittlere Hörschwelle um 10 dB unterhalb der mittleren Hörschwelle (Frequenzen unter 100 Hz) angesetzt werden. (Betrifft vor allem Kinder, alte, kranke und behinderte Menschen, deren Hörschwelle von der mittleren Hörschwelle abweicht.)

    Laut einer Studie in Dänemark wird bei Werten um 44 dB(A) außen und der Berücksichtigung der Schallisolierung und Resonanz in den Schlafräumen in mehr wie die Hälfte der Häuser die mittlere Hörschwelle bis zu 14 dB überschritten.

    Ob und um wie viel die Hörschwelle der niederen Frequenzen in den Schlafräumen in Deutschland durch Windkraftanlagen überschritten wird, hängt von der Schallisolierung und der Resonanzfähigkeit des Hauses ab. In jedem Fall, kann dies nicht von den dB(A) Werten abgeleitet werden. Um das Problem zu übergehen, wird in den Häusern nicht gemessen.

    Das Bayerische Landesumweltamt schreibt in einer Empfehlung, in den Genehmigungsbescheiden nur mehr die max. zu. Schallleistungspegel der Anlage per Auflage zu fixieren und diese ggf. per Meßanordnung überprüfen zu lassen. Eine Fixierung von max. zul. Immissionsrichtwerten, wie auch eine immissionsseitige Überprüfung von Windkraftanlagen wird angesichts der Problematik der Immissionsmessung vom LFU nicht mehr für sinnvoll angesehen.

    Zu gut deutsch, keine Messungen vor Ort mehr.

    Ist das effektiv oder effizient für Windkraftbetreiber? Ich glaub beides.

    Helga Hung

  5. zu #7: Da die Norweger nicht dumm sind, versuchen sie den Deutschen jetzt Strom zu verkaufen über das neue Gleichstromkabel „Norger“ (www.norger.biz). In einem Videoclip zu Norger ist die Rede von bis zu 60 GW Wasserkraft an zusätzlich installierbarer Leistung in Norwegen.

    Gleichzeitig heisst es in diesem Video, dass in Norwegen z.Zt. der Endverbraucherpreis einer kWh bei einem Drittel des Preises der Bundesrepublik liegt.

    Warum, um alles in der Welt, müssen wir denn dann in der Bundesrepublik zu Mondpreisen (insbesondere durch den PV Irrsinn) kWh generieren, diese dann verlustbehaftet nach Norwegen „verschiffen“, um sie später wieder abzuholen?

    Da wir offenbar dazu bereit sind, die Energieversorgung unseres Landes anderen zu überlassen (Atomstrom aus Frankreich und Slowakei, Gas aus Russland, etc.), warum soll uns dann nicht auch Norwegen hydroelektrisch versorgen?

    Das ist allemal billiger als die PV und gewiss auch viel, viel sicherer als die Energieversorgung aus politisch instabilen Sonnenregionen (Stichwort Desertec).

    ———————————–

    Ganz egal was man wie berechnet, alle *Rechnungen* zeigen, dass Wind und ganz besonders die PV nicht tragbar sind.

    Warum nur will niemand uns Ingenieuren und den vorgelegten Berechnungen glauben schenken?
    Es geht doch immer um einfachste Mathematik und es geht um _Berechnungen_, nicht um Gefasel.

    Wozu hat uns der Herrgott die Mathematik und den Verstand gegeben, wenn wir ihn nicht anwenden?

  6. Hier in Irland gibt es ein Prozess bei der UNO gehen die EU Kommission über das Windenergieprogramme. Sie können mehr Information auf dem Webpage der UNO lesen:

    http://live.unece.org/env/pp/compliance/Compliancecommittee/54TableEU.html

    Es ist klar zu mir, von was ich oben gelesen habe, ist das die Leute in Deutschland nicht gewohnt mit ihren Umwelt und Menschenrechten sind. Das bedeutet, die Aarhus Konvention der UNO:

    http://live.unece.org/fileadmin/DAM/env/pp/documents/cep43g.pdf

    Zum Beispiel, Artikel 5 (2). Jeder Vertragspartei stellt sicher, dass die Behörden in Rahmen der innerstaatlichen Rechtsvorschriften der Öffentlichkeit Information über die Umwelt über transparente Art und Weise zur Verfügen stellen. Deutschland ist eine Partei der Aarhus Konvention und in dem Umweltinformationsgesetzt (unten) ist es in 7(3) zu sehen dass, „soweit möglich, gewahrleisten die informationspflichtigen Stellen, dass alle Umweltinformationen, die von ihnen oder für sie zusammengestellt werden, auf dem gegenwärtigen Stand, exakt und vergleichbar sind“.

    http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/uig_2005/gesamt.pdf

    Aber was passt in der Wirklichkeit. Das Umweltbundesamt hat es vor, bei 2050 Deutschland 100% von erneuebaren Energie zu versorgen.

    http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3997.pdf

    Aber bitte Sehen Sie Seite 50 (Windenergie), „über 3,000 Volllaststunden pro Jahr (h/a) auch an normalen Binnenlandstandorten“. (3,000 / 8.760) x 100 = 34%. Wie kann dass sein? In einem guten Jahr ist die Zahl am besten 20%. Diese Information ist total falsch. Die Quelle des Umweltbundesamt ist in dem Fußnote zu sehen; BEE (Bundesverband Erneuerbare Energie!). Es ist klar, ein Verstoß gegen die Aarhus Konvention und das Umweltinformationsgesetzt.

  7. Heute im Handelsblatt:

    „Nach der Atomkatastrophe halten schwere Überschwemmungen und Schlammlawinen das Land in Atem.“ (http://tinyurl.com/3trmu8e)

    So schlimm wie es für die gebeutelten Japaner ist: Japan hatte keine *Atomkatastrophe*, Japan hatte eine *Tsunamikatastrophe*.

    Man muss nur häufig genug lügen und die Leute glauben es. Es ist unglaublich, dass sich die Redakteure einer so angesehenen Publikation wie der des Handelsblatt sich dazu herablassen diese Unwahrheiten zu verbreiten.

    Ich kann es nur immer wieder wiederholen:
    Die Tragödie in Japan mit vielen tausend Toten und grossen Zerstörungen ist durch einen *Tsunami* ausgelöst worden aber in keinster Weise durch Fukushima. Der offensichtlich defiziente Reaktor in Fukushima hat die Tragödie vor allem wirtschaftlich vergrössert aber nur unwesentlich menschlich.

    In der Bundesrepublik gibt es

    a) definitiv keine Tsunamis
    b) die zuverlässigsten Kraftwerke und zwar *weltweit*. Schauen Sie sich dazu die Statistik der top-ten aus den 80ern und 90ern an.

    und wir schalten ab. Das ist so ein Wahnsinn, was auf den Altar der „Realpolitik“ geopfert wird, Irrsinn.

    Werden unsere „Gigabyte“ Grünen jetzt die Chemieindustrie angreifen? Oder Gentechnik?

  8. Ein wichtiger Punkt fehlt. Bei der Gewinnung von Neodym für Windkraftanlagen (Langsamläufer) fallen pro Minute 3000 Liter uranverseuchtes Wasser an. Hier wird von nachhaltiger Ökoenergie geredet und in China die Umwelt (nachhaltig) verseucht. Ist das ehrlich!!! Oder importiert Deutschland künftig das Uran dann auch gleich mit? Das wäre fair.

  9. #4
    Dem kann ich mich nur anschließen.
    Das Buch von Herrn Ederer „Träum weiter Deutschland – Politisch korrekt gegen die Wand“ ist SEHR zu empfehlen, ebenso wie sein im Jahr 2000 herausgegebenes Buch „Die Sehnsucht nach einer verlogenen Welt“.

    Am 27.07.2011 hatte ich das zweifelhafte Vergnügen von Zittau Richtung Köln zu fahren und konnte, da ich nur die 2. Hälfte fahren musste, einige Smartphone-Clips drehen, die ich ausschließlich auf die unglaublich vielen Windfarmen fokussiert habe. Alles in allem haben sich höchstens 10% der Propeller gaaanz langsam bewegt, der Rest gar nicht, niente, nada nix. Die Clips habe ich dann zu einem knapp 19-minütigen Mahn-Video zusammengeschnitten. Für Zittau kann ich sagen, dass das schon der dritte Tag Versorgungs- und Ertragslosigkeit in Folge war. Insbesondere schön, wie im Hintergrund ein Kohlekraftwerk seinen steten Dienst tat. Grandiose Raketentechnologie, vorwärts in die Vergangenheit.

  10. @ Earthling, #5

    Vielen Dank für das Lesefutter.
    Beeindruckt hat mich vor allem Zotlöterers Wasserwirbelkraftwerk. Starke Sache, kannte ich noch nicht.

  11. Habe dies an andere Stelle hier bei Eicke schon mehrmals veröffentlicht – Wiederholung können aber wohl nicht schaden.

    Schließlich widerholen die AGWler ja auch je Sch..

    bis zum Abwinken!

    Ich frage mal die zahlreichen AKW-Sofortaussteiger und CO2-schädigt-das-Klima-Gäubigen.

    (Copyright by Karl Karlauf)

    Update 2.8

    Alle 17 AKW in Deutschland abschalten?

    Von mir aus sehr gerne!

    Bin sogar persönlich sehr für einen Ausstieg! Das war ich schon immer – ganz besonders jedoch zur Zeit des Kalten Krieges, weil wir uns die gesamte Bundeswehr hätten ersparen können: Der Russe schießt ein paar konventionelle Raketen auf jedes AKW in Deutschland und . . . Tschüss! Nach max. 1 Woche labert bei uns niemand mehr vom Krieg!!

    Aber:

    AKW und dann auch noch KohleKW durch Windkraft und Solarstrom ersetzen ???

    Bleiben wir mal nur bei den AKW!!

    Die Berechnung für einen Kohle-/Gaskraftwerk – Ausstieg sieht ähnlich übel aus! Aber ich schweife ab! Sorry!

    Ich frage mal nach:

    Riesige neue Freileitungen (bitte mal nach HGÜ – Leitungen googeln) für Windparks in Deutschland und in Deutschland Speicherbecken errichten oder in Norwegen für die gleiche Leistung noch mehr bezahlen (dort sind die Arbeitslöhne und die Rohstoffkosten noch deutlich höher, als in D) ? Von einer Abhängigkeit (z.B. OPEC) in eine andere marschieren ? Geht’s noch dümmer?

    Oder Solarstrom aus der Sahara. Hier bleibt uns wahrscheinlich die OPEC erhalten) bis nach Norwegen (+ 2. Abhängigkeit) zu dortigen Speicherbecken und dann wieder zurück, eventuell bis nach München leiten? Alles nahezu verlustfrei? (bitte mal nach Desertec googeln)

    Oder diese Leitungen wg. der Optik mit astronomischen Zusatz-Kosten in der Erde verbuddeln?
    Wäre für HGÜ – Leitungen solcher Stromstärken technologisches Neuland mit hohen Entwicklungskosten und der üblich hohen Anfangs-Fehlerquote behaftet. Würde so oder so auch erst in X-Jahren (wenn überhaupt) zur Verfügung stehen.

    Es gibt ewig (nein, so was aber auch!!) bekannte Probleme mit der Nachhaltigkeit bei Wind und Sonne, also müssen Pump-Speicherbecken her, z.Z. nur möglich mit noch zu errichtenden Einheiten, die natürlich alle bereits in der Genehmigungsphase sind, keine juristische Widersprüche und/oder gar Prozesse mehr anhängig sind und die zudem einen saaagenhaft guten Wirkungsgrad haben und auch wirklich nicht so teuer sind. (Ironie off).

    Hier mal eine Info, die schon viele 10-Jährige im Kopf nachrechnen können:

    Die volle Edertalsperre produziert ca. 20 Megawatt, ein AKW in D hat im Schnitt eine ca. Netto-Leistung von etwas über 1.200 Megawatt, also rund 60 mal soviel.

    17 AKW sollen also ersetzt werden, macht jetzt mal abgerundet so grob . . . . Stück

    Pump – Speicherbecken, die natürlich nicht unbedingt so groß, wie die Edertalsperre sein müssen (ca. 12 km²), Fallhöhe und Wassermenge sind aber die wesentlichen Komponenten für die Leistung der Generatoren. Das heißt, daß zwischen oberstem und niedrigstem Wasserstand mal locker 60 Meter liegen müssen und die Pumpenkapazität min. 50m³/Sek. entsprechen sollte; und das so rund mal Tausend – siehe Kopfrechenaufgabe!

    Ähm . . . ist jemandem aufgefallen, daß wir in D zudem von jeweils 2 Speicherbecken pro Einheit sprechen müssen?

    Je eines für den obersten und eines für den niedrigsten Wasserstand pro Einheit?

    Nein? Ich wollte es mal nur so ganz am Rande erwähnt haben!!

    Fragen:

    Warum pflastert man die Landschaft mit Windkraftwerken voll, ohne auch nur rechtzeitig in Betracht zu ziehen, dass man hierfür absolut zwingend Speicher benötigt, da ansonsten Wind- und Solarkraft kaum Brennstoffeinsparungen, schon gar nicht solche, die in irgendeinem auch nur halbwegs vernünftigen Verhältnis zu den aberwitzigen Kosten stehen, ermöglichen?

    Wieso setzt ein Land wie Deutschland, dass aus AKW und KKW aussteigen will, ausgerechnet auf Elektro-Autos?

    Gasantrieb ist seit Jahren ausgereift, ist an zahlreichen Tankstellen zu haben, spart Geld, schont die Umwelt und steht nahezu unbegrenzt zur Verfügung. (bitte mal googeln nach abiotischem Öl/Gas).

    Wieso trillern und pfeifen gewisse AKW-Gegner seit Jahrzehnten den ganzen Tag nutzlos an irgendeinem Zaun herum, statt sich auf den Hintern zu setzen und Ing.-Wissenschaften oder Naturwissenschaften zu studieren, um die Probleme in Zukunft ohne AKW sinnvoll zu lösen?

    Speicherbecken nur für Strom aus Windkraftanlagen in Deutschland

    O.K. – wir rechnen mal ein bischen weiter: Ab jetzt darf ein Taschenrechner für Grundschüler oder der Rechner von Windoof verwendet werden!

    Die volle Edertalsperre staut max. 200 Mill. m³ Wasser. Wir teilen dies mal durch 1000 (s.o.) volle Speicherbecken und erhalten 200.000 m³ Wasser pro Speicher; und stellen fest, daß ein Speicherbecken von 200 m Länge, 100 m Breite und 10 m Tiefe entsteht. Man könnte natürlich auch das Becken höher und die Umrandung kleiner bauen. Eine Verdoppelung der Staumauerhöhe bedeutet aber auch nahezu eine Vervierfachung der Kosten.
    Wir denken an Erdbebensicherung bis ca. 6.3 bis 6,5 ? Wir denken auch daran, daß an der Nordseeküste, wo die Windspargel überwiegend hin sollen, Tsunamis zwar sehr selten, aber halt auch nicht ausgeschlossen werden können?

    Zur Sache:

    Um die 20 Megawatt der Ederseeturbinen zu erreichen, laufen (gerundet) 50m³/Sekunde durch das Fallrohr, entspricht rund 3000m³ pro Minute, oder 180.000 m³ pro Stunde.

    Das bedeutet: Ein Speicherbecken, wie oben beschrieben, wäre nach einer Stunde leer, da sich aus technischen Gründen noch Wasser-Restmengen in den Pumpen und Rohren befinden müssen.

    Also: Die Speicherbecken-Kapazität, die hier für rund eine Stunde AKW-Strom – Ersatz benötigt wird, macht den vollen Edersee in ca. 1 Stunde leer! Konnte es erst auch nicht glauben, aber Mathematik ist halt weitgehend unbestechlich!

    Nun werden, um Flauten und die unterschiedlichen jahreszeitlich bedingten Tag/Nacht Abläufe aufzufangen, Kapazitäten für min. 15 Tage benötigt.

    (wir merken uns bitte:1 Stunde = 1 ESE = 1 Edersee – Einheit).

    Wir brauchen also als mittleren Wert rund 360 ESE (15 Tage mal 24 Stunden) die neu zu errichten sind.

    Ohne, daß ich jetzt die unausweichlichen Wirkungsgradverluste durch Aggregate, Reibung in den Rohren durch die Pump- und auch Ablaßvorgänge und Verdunstung des Wassers mal in Zahlen ausdrücke, und die Frage stelle, was eigentlich geschieht, wenn ein russisches Schönwetterhoch 4-6 Wochen lang Windarmut und auch Niederschlagsarmut bringt, bedeutet das, daß Deutschland möglichst rasch 360 und mehr „Edersee-Einheiten“ benötigt, um ohne AKW so halbwegs stromsicher zu bleiben.

    Ach ja, das Wasser zur Erstbefüllung muß auch erst noch regnen! Das wären ein voller Edersee mit einem max. Inhalt von 200.000.000 m³, wie oben schon gesagt, plus 200 Mill. m³ mal 359 = 79 Milliarden m³ Wasser.
    Der Rhein hat in seiner Mündung zur Nordsee eine durchschnittliche Jahreswassereinspeisung lt. Wikipedia von 2.200m³/Sek. = das wären 69.379.200.000 m³ im Jahr. Er müßte demnach seine gesamte Wasserführung von ca. 13,5 Monaten in diese Speicherbecken abgeben, nur um sie einmal zu füllen.
    Jetzt ist es auch völlig Wurscht, ob das Wasser, wie hier nur zur Veranschaulichung mal angenommen, aus der Rheinmündung kommt oder ob es woanders herkommt. Fakt ist: Irgendwo wird es fehlen!! Es regnet bestimmt nicht deutlich häufiger in Deutschland, nur weil irgendwelche „Schwachmate mit dem IQ einer Schippe Bachsand“ plötzlich „Wasser marsch!“ schreien. Nein, ganz bestimmt nicht!

    So ein paar tausend Kilometerchen Kanäle und Rohrleitungen – teils tälerüberspannend – sind auch noch zu errichten.

    Allein die anhängigen Genehmigungsverfahren mit Einsprüchen, Klagen und Urteilen bis in die letzte Instanz dürften rund 10 Jahre dauern.

    Dann muss „nur“ noch gebaut werden. Für den Edersee brauchte man damals rund 5 Jahre.

    Natürlich sind wir heute in der Lage 360 „ESE“ in viel kürzerer Zeit zu errichten (Ironie off)!

    Wir halten bitte auch fest, daß die benötigten 360 „ESE“ in D genau 360.000 + 360.000 Speicherbecken für voll „oben“ oder für voll „unten“ bedeuten, also 720.000 von den Dingern mit der umfangreichen Infrastruktur gebaut werden müssten.

    Wir haben oben auch festgestellt, daß ein angenommenes Speicherbecken von 200×100 m² Fläche ein Fünfzigstel km² ist? Richtig?

    Wir teilen mal 720.000 Speicherbecken durch 50 und erhalten: 14.440 km² ohne die erforderliche Infrastruktur, wie Straßen, Überwachungswege, Pumpenhäuser, Trafos, und, und, und . . . .

    Insgesamt würde diese Zupflasterei rund die Fläche des Bundeslandes Hessen verbrauchen, wobei 2/3 allein auf die Wasserflächen der Speicherseen entfallen. Ich schätze mal, die Umsiedlungen des Braunkohlebergbaus waren und sind relativ unbedeutend gegenüber dem, was da kommen könnte.

    Interessant ist auch noch eine weitere Berechnung: Ein Speicherbecken erfordert 600 laufende Meter Damm. Sicherlich können auch Speicherbecken in natürlichen Tälern errichtet werden und würden dann weniger Damm-Meter „verbrauchen“. Nehmen wir mal an, dies würde in 50% aller Fälle tatsächlich zutreffen, erhalten wir „nur“ 360.000 mal 600m = 216.000 km Damm.

    Für Jogger sei angemerkt: Gut 4 mal rund um die Erde !!

    Vom Ausstieg aus der Kohlkraftwerktechnik haben wir bisher noch gar nicht gesprochen?!?!?

    Hatte ich die Frage nach gewissen Vollbekloppten aus Politik und Wirtschaft, aber auch nach Nachplapperern aus dem Volke, die uns nur verarschen wollen, oder nicht merken, wie sie verarscht werden, schon gestellt?

    Nein! Dann sei es hiermit nachgeholt.

    Wie war das nochmal mit der altbekannten Brennstoffzelle? Da haben wir doch wohl irgendwas ganz gründlich verpennt! Was im Auto und im U-Boot schon funktioniert, sollte als stationäre Großanlage doch kein technisches Problem darstellen??

    Vor Allem dann nicht, wenn so viel Geld reingepumpt wird, wie in den Solar- und Windspargel-Dummfug.

    Technisch vorhanden sind außerdem Filteranlagen für Kohle- oder Gaskraftwerke, die nahezu Atemluft erzeugen. Nachrüsten oder Einbau in neue Kraftwerke kosten im Gegensatz zum aufgeführten Schwachsinn nur „peanuts“, aber wirklich nur ganz kleine „peanuts“.

    Selbst dann, wenn mir nun einige „Reichsbedenkenträger mit Eichenlaub und Schwertern“ vorrechnen könnten, ein paar Hundert Becken weniger würden auch reichen oder man müsse die Becken vom Volumen halt jeweils 10 oder auch 100 mal größer bauen! Dann haben wir halt 70.000 größere oder 7.000 sehr große Becken oder eine Mischung X aus allen Varianten, weil halt nicht jede Beckengröße überall passt.

    Diese Wassermenge benötigt man natürlich auch dann, wenn man sie in einem einzigen Speicherbecken zusammenfassen würde/könnte.

    Es erscheint sogar fraglich, ob Norwegen 350 Fjorde in ESE Größe hätte, die geeignet wären, weil dieses Land geht bis zum Nordkap und noch ein Stückchen weiter und irgendwann nähern wir uns einer sehr frostigen Lage und wir wissen “Eis“ fließt zwar, aber für unsere angedachten Zwecke durchaus etwas zu langsam.

    Mir ist nur ein historischer Fall bekannt: „Ötzi“ muss Berner gewesen, denn er wurde von einem Gletscher überholt!
    O.K., das ist natürlich nur ein saudummer Scherz von mir, vergessen sie ihn bitte wieder.

    Vergessen wir nicht, daß die Fjorde selbst kaum vom Golfstrom dürchspült werden, sondern überwiegend Brackwasser und auch Süßwasser beinhalten, welches nun mal früher gefriert, als Salzwasser. Hier sind zusätzliche und nicht ganz billige Sicherheitseinrichtungen erforderlich.

    Weniger bekannt ist vielleicht, daß diese Fjorde teils stark besiedelt sind und zahlreiche landwirtschaftliche Gehöfte gerade an den dort fließenden Wasserläufen liegen. Heftige Umsiedlungsaktionen sind angesagt – die Norweger werden begeistert sein!

    Ja, ei der Daus! In Norwegen gibt es sogar auch in den Fjorden Naturschutzgebiete. Zahlreiche Fischtreppen rund um teils 70-100 mm hohe Dämme sind zu bauen.

    Und das schon zitierte HGÜ – Kabel müßte mal vorneweg 500 – 800 km im Meer verlegt werden. Oder glaubt jemand ernsthaft, daß die Dänen mit lustigen Überlandleitungen für unsere Idiotien einverstanden sind? Kostenlos natürlich!

    So entsteht eine Art Multi/Kulti des sichtbaren Schwachsinns eines Volkes, daß irgendwie noch immer nicht verstanden hat, daß „Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen“ schon häufiger kräftig in die Hose ging. Bei den Biogasanlagen (keine Angst, die laß ich mal aus) kann man sich, rein geruchsmäßig gesehen, davon einen direkten und nachhaltigen Eindruck verschaffen.

    Denken wir bitte auch an Ausfälle, Störfälle sowie Reparatur- und Wartungsarbeiten. Diese Zusatzkosten können nicht genau kalkuliert werden und ich habe sie deshalb auch nicht eingerechnet.

    Ein Endlager für im Sturm umgefallene Windspargel oder – eher wahrscheinlich – die im laufenden Betrieb den Geist aufgaben, oder im Sturm von Schiffen mit Maschinenschäden abgeräumt wurden, brauchen wir nicht, es sei denn, man läßt sie einfach liegen.

    Ein Zwischenlager mit Infrastruktur, Hochsee-Schwimmkranen und Landedocks brauchen wir schon eher, weil der Deutsche liebt seine Ordnung. Aber das läuft dann unter „Wertstofftrennung“.

    Allerdings rechne ich irgendwann mit teuren Demonstrationen, wenn die Norweger oder die Betreiber in Deutschland genauso die Preise weiter erhöhen, wie bisher. Natürlich ist daran dann nicht der Schwachsinn einer durch gewissenlose Politik systematisch verblödeten Bevölkerung, sondern nur der Stromproduzent schuld.

    Besonders belustigend finde ich auch den Gedanken, daß – sagen wir mal – ein paar Hundert von den Becken aus Platzmangel in bereits bestehende Naturschutzgebiete gebaut werden sollen und „Energie-Umweltschützer“ und ihre grünen AGW – Kollegen, die seit Jahren in mühsamer und aufopferungsvoller Handarbeit die üble CO²-Kontamination von den Blättern der letzen Bäume gewischt haben, sich gegenseitig an die Kehle springen!

    So, jetzt brauchen wir nur noch eine wichtige Sache in Angriff zu nehmen

    Nahezu die gesamte westliche Welt will diesen oder einen ähnlichen Schwachsinn. Wer rechnet diese Kosten mal durch? Vorsicht! Ich befürchte, man braucht einen 12-14 stelligen Taschenrechner!

    Ähmm . . . habe es mal grob überschlagen: 15-stellig wäre besser !!!

    Tja . und Sie haben wirklich alles aufmerksam gelesen, verfolgt und verstanden. . . . wirklich?
    Und Ihnen ist nicht aufgefallen, daß ich einen Riesenfehler gemacht habe?

    Auflösung: Durch die variable Fallhöhe der Wassersäule im oberen Becken ist die mögliche Stromproduktion auch entsprechend variabel!!

    Soll heißen, je geringer der Wasserstand im oberen Becken, desto geringer der Druck auf den Turbinen und damit deren max. mögliche Stromproduktion.

    Wir werden mindesten 2 mal so viel von den Ringwallspeichern lt. Dr. Popp benötigen, als dort angedacht (sorry, hat mit Denken eigentlich nix zu tun)! Ist für einen „Doktor“ nur zutiefst blamabel.

    Wir brauchen demnach für den Ersatz der AKW rund 15 von den Dingern und für den Ersatz aller Kraftwerke etwa 60 Stück! (MINDESTENS!).

    Diese Berechnung gilt übrigens im Prinzip für jede Ringwallspeichergröße !!

    Sie gilt auch dann, wenn wir z.B. den Bodensee auf die Zugspitze pumpen würden.

  12. @#2: Chris Frey,

    Hallo Herr Frey,

    ist doch mit die-dagegen-partei.de/ gut zu erklären. Können Sie ja dort als weiteres Dagegen Projekt mit aufnehmen lassen.

    Grüße

    @#4: sonja margolina,

    Hallo Frau Margolina,

    doch, die PdV. Aktiv werden.

    Grüße

  13. Der Erfolg von Sarrazin hat damit zu tun, dass die Menschen die Kluft zwischen Rhetorik und Realität seit Jahren vor Augen haben. Die Realität des Klimawandels durch CO2 kann nicht nachempfunden werden. Erst die Erfahrung kann zum Aufwachen führen. Es gibt ein Buch von Günter Ederer „Träum weiter, Deuschland“. Der Autor ist ein Öko-Sarrazin. Hat das jemand gemerkt? Nein. Klimawandel ist doch eine scientistische Religion.Deshalb braucht man eine politische Gegenbewegung. Ist wohl in Deutschland nicht zu erwarten, oder?

  14. zu #2, Herrn Frey:
    Das Verhalten der grünen Landräte im Kreis FFB erweckt Hoffnung. Aber in Bayern sind die Grünen in der Opposition, da werden sie gerne mal die Politik der schwarzen Landesregierung behindern. In BW werden grüne Landräte schwerlich der Politik Herrn Kretschmanns in den Rücken fallen. Außerdem ist in BW der Mindestabstand von Windrädern zu Wohnhäusern auf nur 500 m festgelegt. Während die Interessen von beispielsweise Gelbbauchunken höchste Priorität genießen, werden die Interessen von Menschen hier mit Füßen getreten.

  15. Zum Artikel und zu Herrn Oberdörffer in #1,

    es bröckelt! In der Lokalausgabe der „SZ“ von gestern und vorgestern erschienen gleich mehrere Artikel von Lokalpolitikern, denen wohl dämmert, was da in punkto Windkraft auf sie zukommt. So haben für den Landkreis Fürstenfeldbruck einige Landräte einen Antrag eingebracht, Windräder mindestens 2500 m von Wohngebäuden entfernt aufzustellen (bisher mindestens 800 m). Im Klartext: Im Landkreis können wegen der dichten Bebauung gar keine Windräder aufgestellt werden.

    Nun dürfen Sie dreimal raten, welcher Partei diese Landräte angehören! Alles falsch! Es sind Landräte der Grünen!!

    Da blieb mir die Luft weg! Was nun?

    Chris Frey

  16. Sehr gut, die Situation wird genau und zutreffend beschrieben. Bei uns, in der Region Bodensee-Oberschwaben, sollen auch Windkraftanlagen errichtet werden, und die meisten Bürger sind begeistert oder zumindest nicht dagegen. Die Stadtwerrke der Region wittern das große Geschäft und wollen sich beteiligen. Für den Raum Pfullendorf und Markdorf – Deggenhausertal – Heiligenberg gab es Informationsveranstaltungen, auf denen der Direktor des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben die Pläne der grün-roten Landesregierung vorstellte. Immerhin wurde erwähnt, daß nach der Abschaltung der Kernkraftwerke – Baden Württemberg bezieht derzeit über 50 % seines Stromes aus KKW – auch neue Kohle- und Erdgaskraftwerke gebaut werden müßten, um die Versorgungssicherheit zu ermöglichen. Aber sonst wurden die Nachteile der Windenergie verschwiegen. Die Bürger wurden aufgefordert, sich an diesen Anlagen zu beteiligen, das sei eine gute Geldanlage. Wir, ein anderer Ingenieur und ich, haben in Heiligenberg eine ergänzende Informationsveranstaltung gemacht, für die uns der Bürgermeister der Gemeinde Heiligenberg dankenswerterweise einen Saal der Gemeinde zur Verfügung gestellt hat, und zu der neben vielen interessierten Bürgern auch er selbst und die meisten Gemeinderäte gekommen sind. Wir haben die Nachteile der Windenergie im Allgemeinen und für unsere schöne Heimet im Besonderen umfassend dargestellt. Wir haben sicher viele Zuhörer nachdenklich gemacht, aber sicher die wenigsten von Befürwortern zu Gegnern der Windenergie. Dafür ist die Gehirnwäsche durch die Medien, die Parteien und die Regierung schon zu lange wirksam. In unserer Regionalzeitung, dem Südkurier, habe ich noch nie einen kritischen Artikel zu Wind- Solar-oder Bioenergie gelesen, nur kritiklose Zustimmung und Befürwortung. Immerhin hat der Südkurier einen recht objektiven Bericht über unsere Veranstaltung gebracht, natürlich nur im Lokalteil. In der öffentlichen Gemeindratssitzung ein paar Tage nach unserer Veranstaltung konnte ich feststellen, daß zumindest unser Bürgermeister unsere Warnungen vor Arbeitsplatzverlusten, Wertminderung von Immobilien in der Nähe von Windparks und negativen Auswirkungen auf den Fremdenverkehr nicht ernst nimmt. Solange die Gegner der Windkraft und der übrigen Ökoenergien keine öffentliche Plattform haben, also etwa einen Fernsehsender, wird es schwer sein, die Öffentlchkeit zu überzeugen.

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