Energiearmut kommt- Studien zeigen: Energiewende kostet mindestens 335 Milliarden Euro

Jetzt wird so langsam die Katze aus dem Sack gelassen. Nicht von der Politik, die verniedlicht und verharmlost weiter. Wie jüngst durch Frau Merkel: „Es kann was kosten“, sondern von der betroffenen Wirtschaft. Wie dpa und Die Welt am 26.7.11 meldete, ist der schnellere Atomausstieg -einer Studie zufolge- mit erheblichen Kosten verbunden. Zu diesem Ergebnis kommen zwei Gutachten im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, die der Zeitung „Die Welt“ (Dienstag) vorliegen. Demnach erzeugt der Ausbau der erneuerbaren Energien Kosten in Höhe von (mindestens) 335 Milliarden Euro, wobei vor allem die Ökostrom-Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu Buche schlagen soll.

Dabei hat Deutschland heute schon -nach Dänemark- die höchsten Strompreise in Europa. Die Studien unterstellen zudem, dass  alle ihre Annahmen zutreffen, u.a. die, dass der "Umbau" hin zum "erneuerbaren Zeitalter" (Originalton Merkel) reibungslos vonstatten geht. Davon ist jedoch nicht auszugehen, verstößt doch u.a. die damit verbundene Landschaftszerstörung gegen fast alle Naturschutzgesetze. Beonders aber auch gegen wichtige Grundrechte, wie dem besonderen Schutz des Eigentums. Mit Widerstand ist also fest zu rechnen.

Hinzu kommt, dass die damit einhergehende, politisch gewollte, rapide Preissteigerung der Elektrizität Millionen Haushalte mit niedrigeren Einkommen dazu bringen wird, dass sie ihre Stromrechnungen nicht mehr bezahlen können. Entweder, weil die Hauptverdiener ihren Arbeitsplatz z.B. in der Grundstoffindustrie (rd. 1 Mio Arbeitsplätze stehen dort kurz vor ihrer Vernichtung) verlieren werden, oder weil ihre sonstigen Einkünfte z.B. aus Transferzahlungen nicht mehr ausreichen. Dies ist heute schon bei ungefähre 800.000 Haushalten ganz oder zeitweise die Regel.

"Der zu erwartende Anstieg der Industriestrompreise gefährdet ganze Industriezweige", sagte VBW-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt der "Welt". "Das können wir nicht hinnehmen."

Der VBW (Verband der Bayerischen Wirtschaft) ist der Auftraggeber der Gutachten.

Das Gespenst der Energie-Armut macht sich bald in Deutschland breit. Dies ist politisch zwar so gewollt, aber wenn es erst mal losgelassen ist, kann es nicht wieder -wie weiland bei Goethes Zauberlehrling- eingefangen werden. Politische Rattenfänger werden dann noch mehr Umverteilung fordern. Wir alle werden die extrem teure Rechnung zu bezahlen haben. Wollen wir das wirklich?

Michael Limburg EIKE

Diverse Hinweise und Kommentare hierzu finden Sie hier

Lesen Sie auch den aktuellen Beitrag in -Welt Online-

Ausstieg aus der Realität

von Sonja Margolina

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17 Kommentare

  1. @14 Dr. Paul, völlig richtig: „Hört man den „Grünen“ genauer zu, so kann man ihre Menschenfeindlichkeit durchaus leicht erkennen. Besonders abstoßend ist ihr Wunsch von der Arbeit anderer Menschen leben zu wollen.“

    Ich gehe noch einen Schritt weiter: Noch schlimmer ist für mich die fundamentale Technik- und Wissenschaftsfeindlichkeit aller Grünangehauchten aller Parteien mit ihrer spätromantischen Zurück-zur-Natur, In-die-Höhle und Auf-den-Baum Ideologie mit der ideologischen Verteufelung des technischen und wissenschaftlichen Fortschritts. Die ganz hart gesottenen Grünen kämpfen auch gegen den Kapitalismus und sind im Grunde kampfeslustige Kommunisten, wie zum Beispiel Trittin, Künast, oder Megabyte Özdemir.

    Man konnte beobachten, wie sich die Einstellung mancher Grünen zu ihren von ihnen selbst vorgeschlagenen Technologien, da mit ihrer Ideologie in Übereinstimmung, wie zum Beispiel die Subventionierung der Biospritproduktion durch die EU, in ihr Gegenteil verkehrt, wenn die Empfänger der Subventionen nicht mehr die zu ihrer Klientel zugerechneten Kleinbauern sind, sondern richtige Grossunternehmer, die durch die EU Förderungsmassnahmen richtig Kohle machen. Dann sieht man wieder sofort die wahre Einstellung der Grünen der Wirtschaft gegenüber: sie verfluchen sofort ihre eigenen Ideen, wenn sie von „Klassenfeinden“ wie kapitalistischen Grossunternehmen mit finanziellem Erfolg ausgeschlachtet werden.

    Das Grundwesen der grünen Gesinnung ist die permanente Pubertiererei und Entfernung von erwachsen-verantwortlichem Handeln. Die Überantwortung von mehr und mehr Macht an die grünen Kräfte in Deutschland durch die Bevölkerung ist mehr ein Ausdruck der Verzweiflung angesichts der vollkommenen Gesichtslosigkeit der traditionellen Parteien, als eine überbordende Begeisterung für diese Wissenschafts-ferne, Technik-ferne, Wirtschafts-ferne und Wohlstands-ferne Chaostruppe.

    Die deutsche Bevölkerung hat zweifellos etwas Besseres verdient als diesen derzeitigen politischen Sauhaufen und wird bei den nächsten Bundestagswahlen sicherlich neue Signale setzen.

  2. @Thomas Heinzow #13
    Das ist ihnen und mir klar, dass die Gesamtschau besser ausschaut als es im Detail ist.
    Das ist ja auch mein Hauptkirtikpunkt an der Lügenpolitik und den blinden Augen der Bevölkerung. Oberflächlich gesehen hat Deutschland gute Wirtschafts- und Arbeitslosenzahlen. Im Detail gesehen, sind diese Zahlen jedoch trügerisch und auf Subvetionen (unseren Steuergeldern) aufgebaut. Weiterhin prallt die Regierung damit, dass der Arbeitsmarkt so leer gefegt sei ohne zu sagen, dass dies Hauptsächlich am „demographischen Wandel“ liegt.
    Durch den Energieeinsparzwang und die Energiewende werden wir kurzfritsig dazu gezwungen zu investieren. Dies wird aber nur ein volkswirtschaflticher Einmaleffekt bleiben. Der angerichtet Schaden durch steigende Energeipreise wird aber dauerhauft bleiben. Die jetzige Regierung kann noch prahlen die nächste Regierung wird die falsche Weichenstellung der Vörgängerplitik voll zu sprüren bekommen.

  3. Die bezifferten Kosten von 335 Milliarden Euro halte ich aus verschiedenen Gründen für viel zu niedrig angesetzt. Dank der geringen Haltbarkeit von Windmühlen, Solarzellen und Wärmedämmung, werden wir in diesem Bereich rollierende Kosten bzw. Investitionen im 20-30 Jahre-Turnus haben, die sich zudem nicht amortisieren werden. Röttgens angekündigte Minimalverteuerung ist schon heute Makulatur. Allein die Kosten und Folgekosten für unsinnige Wärmedämmmaßnahmen dürften nach Schätzungen zwischen 2 und 5 Billionen Euro liegen. Zu tragen vom Bürger, der die selbst verschuldete Energielücke dieser Bundesregierung schließen soll. Der ineffiziente Einsatz von Schattenkraftwerken, Speichern etc., kann dabei noch nicht einmal annähernd beziffert werden.

    Die grüne Einheitsfront hat mit der neuen deutschen ineffizienten Energiepolitik, die effizienteste Wohlstandsvernichtung der Nachkriegsgeschichte eingeleitet. Hier rollt eine Kostenlawine auf eine zudem älter werdende Bevölkerung zu, die in Zukunft vom Wohlstand vergangener Jahrzehnte nur noch träumen darf. Durchschnitsrentner werden in ca. 10-15 Jahren noch nicht einmal mehr das heutige Hartz-IV-Niveau erreichen.

    Meinem Vorredner Dr. Paul ist absolut zuzustimmen.
    Wer die Energieversorgung derart verteuert, dabei noch ideologisch verteufelt, der Bevölkerung eine Kostenlawine auferlegt, was den meisten Bürgern noch gar nicht bewußt ist, gefährdet akut den Wohlstand unseres Landes.

    Eher soll mir die Hand abfallen, als das ich Spinnern wie dem grünen Röttgen – und sei es nur indirekt – noch einmal meine Stimme bei einer Wahl gebe.

    Verantwortung tragen aber auch diejenigen, die zu dieser verantwortungslosen Politik geschwiegen haben. Den Herrschaften aus Industrie, Medien und Wissenschaft, die jetzt so langsam aufwachen und nun doch mal ein paar kritische Töne absondern, haben wir die Energiewende nämlich auch zu verdanken. Es ist nicht nur die „german angst“ die anzuprangern ist, sondern vor allem die neue „german feigheit“, wie man vor allem an der CDU sehr schön sieht. Gestern noch von einer Laufzeitverlängerung überzeugt, um dann radikal von der Kanzlerin „gewendet zu werden“.

    ..der nationale Rausch der ökologischen Besoffenheit wird mit einem bösen Kater enden. Bitte schon mal ausreichend Aspirin vorhalten.:-)

  4. #13: Völlig richtig, Herr Heinzow,
    in einer „Konsumgesellschaft“ lebt die Wirtschaft von der Konsumnachfrage;
    wird die gedrosselt durch überhöhte Energiepreise, sinkt mit der Nachfrage auch die Produktion.

    Die Denkweise, Energie zu verteuern und ideologisch zu verteufeln, ist lebensfeindlich, menschenfeindlich und wirtschaftsfeindlich.

    Das hat nichts mit „Naturschutz“ zu tun insbesondere weil gerade CO2 ein natürlicher Wachstumsfaktor ist.

    Hört man den „Grünen“ genauer zu, so kann man ihre Menschenfeindlichkeit durchaus leicht erkennen.
    Besonders abstoßend ist ihr Wunsch von der Arbeit anderer Menschen leben zu wollen.

    Gruß

  5. @ M.Hofmann #9 und #10

    Sehr geehrter Herr Hofmann,
    Iin der Gesamtschau liegen Sie ja richtig im Trend, im Einzelfall aber falsch. Was bei Ihnen fehlt ist eine genaue Quantifizierung der Effekt und nicht irgendwelche ungenauen Gemeinplätze.
    Beispiel:
    „Es ist ja so, wie Sie schon richtig angedeutet haben, dass Arbeitsplätze dadurch verloren gehen. Diese verloren gegangen Arbeitsplätze werden (noch) mit subventionierten Arbeitsplätzen ausgeglichen.“

    Qualitativ ist das richtig, quantitativ aber nicht mehr. Denn quantifiziert werden müssen
    1. die Arbeitsplätze, die wegen der Subventionen – ja von was eigentlich? – wegfallen werden bzw, weggefallen sind,

    2. die Arbeitsplätze, die durch Zusage der Subventionierung – auch wieder von was? – geschaffen wurden,

    3. welcher Effekt wie lange wirkt

    und

    4. wie sich die verminderte Effizienz der Stromerzeugung auf die externe Wettbewerbsfähigkeit auswirkt.

    Da in Deutschland nur noch sehr wenige Windmühlen errichtet werden, ist der Arbeitskräftebedarf in diesem Sektor in der Windenergiebranche fast Null. Gäbe es den Export nicht, könnte keiner der Windmühlenbauer noch existieren.

    Daraus folgt, daß die Subventionierung des Betriebs der Windmühlen in D derzeit keine Arbeitsplätze mehr schafft und in Zukunft auch nicht mehr schaffen wird. Die Arbeitsplätze, die zur Errichtung der ca. 25000 Windmühlen existiert haben, sind deshalb futsch bzw. schaffen für den Export.

    Da jedoch der Strom teurer geworden ist, und jeder Bürger dafür die volle Zeche zahlt, als nicht nur das, was am häuslichen Stromzähler abgelesen werden kann, sondern über jedes Produkt, was er kauft, hat er weniger Geld in der Tasche und kauft weniger Waren. Das bedeutet dann in allen Branchen weniger Umsatz und weniger Beschäftigung = Abbau von Arbeitsplätzen. Und da das ganze rückgekoppelt (über steigende sog. „Lohnnebenkosten“) abläuft, steigt der Arbeitsplatzabbau kontinuierlich und ist dauerhaft über die gesamte Betriebszeit der Windmühlen.

    Und da in den Exportländern ebenfalls selbstmörderisch subventioniert wird und die Bürger das zahlen müssen, können die bei uns weniger einkaufen, was in der Exportindustrie ebenfalls zu Umsatzeinbußen führt. Und dann beginnt das Laufrad wieder von vorn.

    Etliche Ökonomen haben das berechnet und auch ökonometrisch bestimmt. So hat der Windmühlenwahn in Spanien zwischen 2002 und 2008 netto zu Arbeitsplatzverlusten von ca. 4 pro MW installierte Leistung geführt. Bei uns dürfte das ähnlich aussehen und wegen der hohen Exportquote (Effekt wurde noch nicht quantifiziert, dürfte jedoch höher sein als die 4 in Spanien) auch das schlechte Anspringen der Konjunktur und die insgesamt gegebene Wachstums- und Investitionsschwäche der deutschen Industrie mit erklären.

    Ein nominaler Ausgleich von Arbeitsplätzen
    findet bereits seit Jahren nicht mehr statt. Aber viel schlimmer ist der quantitative Abbau aufgrund der Tatsache, daß die Produktion von Windmühlen keine hochqualifizierten Kräfte benötigt, sondern man die Leute problemlos anlernen kann und das Qualifikationsniveau insgesamt sinkt. Windmühlen sind nämlich in der Herstellung Primitivtechnik. Dagegen fallen in allen anderen Sektoren der Wirtschaft neben niedrig qualifizierten auch mehr höher qualifizierte Arbeitsplätze weg, weil die ausländische Konkurrenz billiger produzieren kann und die Binnennachfrage ebenfalls sinkt.

    Bei den Kosten der Standby-Kraftwerke sieht es ähnlich aus, denn die sind gegenüber den Verlusten durch die große ökonomische Ineffizienz der Windmühlen und Solarpanels vernachlässigbar.

    Außerdem gibt es in D und wird es in D niemals Speicher geben, um den derzeit produzierten Strom aus Windmühlen und Solarpanels grundlastfähig machen zu können.

    „Wenn Wind- und Sonnenabzocker ehrlich wären, dann würden Sie auf Subventionen und Zuwendungen verzichten und sich im fairen Wettbewerb den Kern- und Kohlekraftwerken stellen.“

    Können die nicht, da deren Strom nur einen Marktwert von 1 bis 2 Cent/kWh hat, bei Stromerzeugungskosten von 4 Cent/kWh aufwärts.

  6. Ich lese gerade Barbara Tuchman „The Guns of August“. das hat zwar mit dem Thema hier direkt nichts zu tun, aber Frau Tuchman bescheinigt in diesem Buch den Deutschen einen Mangel an „Common Sense“, also an gesundem Menschenverstand. Wie recht sie doch hat. Sie hat noch weitere lesenswerte Bücher geschrieben, darunter „The March of Folly“, deutsch „Die Torheit der Regierenden“. Unsere Energiewende und unsere Bemühungen zur Klimarettung verdienten, als würdige Beispiele in dieses Buch aufgenommen zu werden.

  7. @H.Pfeifferling #10
    Es ist ja so, wie Sie schon richtig angedeutet haben, dass Arbeitsplätze dadurch verloren gehen. Diese verloren gegangen Arbeitsplätze werden (noch) mit subventionierten Arbeitsplätzen ausgeglichen. Die Subventionierung und der demografische Wandel helfen dieser Bundesregierung noch einigermaßen über die Runde. Die nächste Regierung wird es aber dann spüren. Die negative Seite einer falschen Energie- Wirtschafts- und Finanzpolitik unter der Führung von Frau Merkel.
    Da schlimme an den abwanderten Arbeitsplätzen ist, dass dies, zum Großteil, Industriearbeitsplätze für „gering qualifizierte“ Bürger sind. (Fließbandarbeiten, einfache Montagearbeiten usw.). Bis dato konnte mit solcher Arbeit als Geringqualifizierter „gutes Geld“ in der Industrie erarbeiten. Fallen diese Arbeiten weg, dann fällt auch das „gute Einkommen“ weg. Wenn sich eine Gesellschaft der Industrie entledigt, dann nimmt diese Gesellschaft auch Abschied vom Wohlstand für die meisten in der Gesellschaft. Die Gesellschaft wird von Jahr zu Jahr ärmer. Mit Dienstleistung und Zeitarbeit kann ich keine „Reichtümer“ anhäufen. Im Gegenteil, jedes Jahr wird ein Jahr des Überlebens. Nur einige wenige werden in dieser neuen „Gesellschaft“ erfolg haben. Der große Rest muss auf eine „kostengünstigere“ Energiepolitik und die Rückkehr der Großindustrie hoffen.

  8. Vielleicht liegt es an meinem fortgeschrittenen Alter, weshalb es mir unbegreiflich erscheint, mit welcher einzigartigen Kaltschnäuzigkeit und Arroganz die Klimasozialisten „Merkel, Röttgen, Seehofer, Söder u. Genossen“ die enormen Summen für die erneuerbaren Energien einfach ignorieren.
    Nach einem Gutachten soll der Umbau in erneuerbarer Energie mindestens 335 Milliarden kosten.
    Dazu kommen noch die Kosten für die Einhaltung des Kyotoprotokoll, beziffert auf 280 Milliarden Euro. Tatsächlich sind die Kosten weitaus höher, denn die Klima-Hysterie Co ² hat viele Arbeitsplätze vernichtet – und wird in Zukunft noch viel mehr ausrotten – deren Wertschöpfung nun nicht mehr zur Verfügung steht.
    Hochsubventionierte Solarzellen – in China produziert – sind es übrigens nicht, selbst wenn man jedes Dach damit bedeckte.

    Von der Staatsverschuldung von demnächst 2 Billionen ganz zu schweigen.
    .
    Bei solchen monströsen Kostenexplosionen auf der vermeintlichen deutschen Industrieinsel im ehemaligen Land der Dichter und Denker geht keinen Aufschrei durchs Land.

    Normalerweise müssten Tag und Nacht sämtliche Alarmglocken läuten um auf das zu erwartende Elend für unsere Kinder und Enkel aufmerksam zu machen.

    Wo sind die Gewerkschaften, wo ist die gutorganisierte Lobby professioneller Panikmacher,
    wo die dauererregte Mediengesellschaft, die noch bis vor kurzem in Höchstform Horrormeldungen mit verheerendsten Zukunftsszenarien im Minutentakt über Fukushima verbreitete?

    Das eigentlich bedrohliche an dieser bedauerlichen Vorstellung ist die Gleichgültigkeit ALLER, mit der für ein Industrieland überlebenswichtige Fragen sorglos untergeordnet werden.

    Das zeigt eindeutig, was u a. dem Klimaschutz-Geschwafel angeht, gibt es bereits seit langem grüne gleichgeschaltete Medien und fast alle Organisationen in Deutschland tragen den Klimaschutz wie ein Banner vor sich her.

    Herzlich Willkommen in der Ökodiktatur.

  9. @Thomas Heinzow #6
    Wie sollen auch Windmühlen und Sonnenplatten kostengünstiger arbeiten als ein Kern- bzw. Kohlekraftwerk, wenn diese Wind- und Sonnensubventionierer nicht auf eigenen Beinen stehen können und weiterhin an dem teuersten Kraftwerkstyp (Gaskraftwerk) schmarotzen sollen bzw. am teuer eingekauften Atomkraftwerksstrom aus Frankreich oder Tschechien.
    Um auf eigenen Beinen zu stehen, müssten die Subventionen wegfallen und die Kosten für die Speicher den Windmühlen bzw. Sonnenplatten hinzugerechnet werden. Die Bau- und Unterhaltskosten der Speicher müssen dann auch noch auf jede Wind- und Sonnenanlage anteilsmäßig zugerechnet werden. Mit der Folge, dass sich der Abschreibungsbetrag erhöht, da man davon ausgehen kann, dass die Lebensdauer (Nutzungsdauer) der Anlagen nicht erhöhen wird. Solange der Stromkunde und der Steuerzahler diesen Subventionsirrsinn mitmachen müssen, solange wird sich die „Erneuerbare Energiebranche“ daran verdienen. Die Abzocke (Lügen,Täuschen, Fälschen, Bestechen) ist die Basis für den „Verdienst“ in der Erneuerbaren Energiebranche. Wenn Wind- und Sonnenabzocker ehrlich wären, dann würden Sie auf Subventionen und Zuwendungen verzichten und sich im fairen Wettbewerb den Kern- und Kohlekraftwerken stellen.

  10. #3 W.Rassbach
    „Das hat Frau Margolina wohl extra für Herrn Fischer geschrieben?“

    hihihi … ROFL … ganz bestimmt. Geradezu auf den Leib geschneidert. höhöhö.

    Dieser Welt-Artikel ist wirklich KLASSE, der knallhart die Fakten beim Namen nennt.

    Ich habe mir zwischenzeitlich die Augen gerieben, ob ich wirklich die Welt lese, ober immer noch auf der EIKE-Seite bin.

  11. @ M.Hofmann

    „Der Ausfall einer einzigen Seewindmühle kosten nach Angaben von RWE ca. 15.000 EUR am Tag.“

    Ich komme bei einem Strompreis von 15 ct/kWh und 3350 Vollastjahresstunden auf 6900 €/Tag. Selbst wenn ich noch die 3 Ct/kWh Transportkosten hinzurechne komme ich bestenfalls auf 8300 €/Tag. Betriebswirtschaftlich über den Daumen gerechnet gilt bei Windmühlen und ähnlich kapitalintensiven Produktionseinheiten ohne relevante variable Kosten, daß der Verlust durch Stillstand den entgangenen Einnahmen entspricht.

    Allerdings muß beachtet werden, daß das nicht gilt, wenn die Kapitalkosten höher sind als die Einnahmen. 😉
    Was RWE also zugibt, ist die Tatsache, daß die Windmühlen trotz der Subventionierung von ca. 11 Cent/kWh und 3 Ct/kWh für den Transport nicht kostendeckend arbeiten.

  12. Es ist schon traurig, wenn Sonja Margolina feststellt, dass es Deutschland zu gut geht. Ich habe auch des öfteren den Eindruck, dass ein Großteil meiner Landsleute nach Jahren des Aufstiegs und Wohlgefühls, sich die Energiewende als das zukünftige Heil und die Erlösung aus den immer knapper werdenden Vorräten fossieler Energieträger verkaufen lässt. Nein, aufschwatzen lässt, auf Grund von Uninformiertheit und Desinteresse. Eben, weil es ihnen immer noch zu gut geht. Der Strom kommt immer noch aus der Steckdose.
    Wenn es aber richtig teuer wird, wenn Arbeitsplätze verloren gehen weil Unternehmen abwandern, wenn es wirklich einmal zu einem längeren „Black Out“ kommen sollte, werden die Deutschen wieder wach. Davon bin ich überzeugt. Dann nutzen auch keine politischen Sonntagsreden mehr.
    Vor über 25 Jahren wurde in einer zwanglosen Dikussionsrunde über Energieversorgung unter Freunden, die Aussage eines Physikers in die Diskussion eingebracht.
    „Langfristig wird der Menschheit zur Energieversorgung nichts anderes übrigbleiben, als die Kernernergie zu nutzen und weiterzuentwickeln.“
    Ich habe mich damals schon dieser Aussage angeschlossen, und tue es immer noch.
    Leider ist dieses Thema in Deutschland zur Zeit out.Leider!
    Die Weiterentwicklung von inhärent sicheren Reaktortypen wurde leichtsinnigerweise aufgegeben.
    Der Thorium Hochtemperaturreaktor, nur um einen zu nennen, wurde aus politischen Gründen aufgegeben. Andere Staaten bauen und entwickeln ihn mittlerweile weiter. Ein Reaktortyp, der Prozesswärme und preiswert Wasserstoff erzeugt. Wasserstoff als Treibstoff für unsere Kraftfahrzeuge Prozesswärme für die Industrie. Vorrangig die chemische Industrie. Das spart fossiele Energieträger, macht weitestgehend unabhängig von Öl und Gas und vermeidet CO2. Dürfte Die AGW`ler besonders erfreuen.
    Das wäre wahrscheinlich nur der Anfang der Entwicklung für die Zukunft. Das wäre Technik die wir verkaufen könnten, die uns Geld einbringt und nicht Geld kostet.
    Unsere technisch Irrationalität wurde beim Transrapid deutlich. Wir waren nicht in der Lage, in Deutschland eine Referenzstrecke zu bauen. Nun macht China in Zukunft das Geschäft.
    Wir geben technische Entwicklungen ab, und kaufen sie eines Tages für teures Geld zurück.
    Nur gute Autos bauen, ist auf Dauer zu wenig.
    Wenn ander Staaten ihre Autos dann vielleicht mit Wasserstoff fahren, bleiben unsere E-Autos mit teuren Batterien Ladenhüter.
    Was sagte Sonja Margolina: Es geht geht Deutschland zu gut.
    Und darum bauen wir ineffiziente Windmühlen und Solarzellen.
    Noch!

    mfG

  13. Als ich heute Morgen das Handelsblatt las mußte ich unweigerlich an EIKE denken.
    1. Ein paar Handelsblatt-Redakteure dämmert es auch allmählich, auf welchen Abgrund der Öko-Ausstiegszug rollt.
    2. EIn Gutachten des Wirtschaftsministeriums (damals unter Brüderle) würde die „Horrorszenarien“ nennen und nun hält man das Gutachten (auf Weisung von Rösler“) unter Verschluß, weil angeblich noch ein paar Aspekte durch den Auftragnehmer korrigiert werden müssen.

    Wie lange will uns diese Polit-Arroganz noch veräppeln?

  14. Das hat Frau Margolina wohl extra für Herrn Fischer geschrieben? 😉

    Mittlerweile zweifeln auch immer mehr Wissenschaftler an der Hypothese, CO2 sei die Hauptursache für Erderwärmung. Die Einsicht in den omnipotenten Einfluss der Sonne und andere außerterrestrische Kräfte gewinnt wieder Oberhand. Zumal die Messungen keine Erderwärmung mehr registrieren. Auf der Nordhalbkugel steigen die durchschnittlichen Jahrestemperaturen seit 1998 nicht mehr, in den USA sinken sie sogar. Zudem bleibt die Anzahl der extremen Unwetterereignisse im Durchschnitt über die Jahrzehnte unverändert, und der Meeresspiegel wächst auch nicht schneller als vor hundert Jahren. Eine schwache Sonne verspricht fortan Jahrzehnte der Kälte. Hierzulande erklärt man die Kälte indes mit der Klimaerwärmung. Eigentlich ist das irre, Milliarden in die Verringerung des CO2 zu investieren, wenn es als Treibhausgas die Kälte mildern könnte. Die Deutschen leben in ihrer eigenen Welt. Draußen, in der weiten Welt, ist das internationale Klimaschutzabkommen so gut wie tot. Nicht aber in Deutschland, wo man den (Klima-)Sozialismus in einem Land zu bauen gedenkt.

  15. @Thomas Heinzow #1
    Dann lassen sie erstmal die Wartungs- und Instandhaltungskosten dazu kommen für die Meereswindmülen.
    Alleine die Schiffsflotte, die auf ihren Wartungseinsatz in einem Hafen liegen muss. Oder die ganzen Helicopterflüge zu Kurzeinsätzen. Das Einbringen einer verschlissenen Seewindmühle ans Land. Der Ausfall einer einzigen Seewindmühle kosten nach Angaben von RWE ca. 15.000 EUR am Tag.
    (Stündensatz eines Spezialtechnikers, der Transport hin und zurück, Produktionsausfall usw.usw.)
    Ich habe mal gesagt bekommen, dass Energie sich kostengünstig und effektiv einsetzen lassen sollte. Mit Kern- und Kohlekraftwerken hat man dies in Deutschland auch in der Vergangenheit vorbildich gelöst. Kraftwerke sind unabhängig von den Launen der Natur und wurden mit kurzen Wegen zum Endverbraucher errichtet. Dieses System war und ist wirtschaflich, effektiv, natur- und rohstoffschonend. Wenige Menschen in der Gesamtbevölkerung wurden negativ belastet (Umsiedelung wegen Braunkohleabbau, Zeischneidung der Landschaft mit Stromtrassen, Endlagerung von Schlacke und Atomwertstoff)
    Mit den „Erneubaren Energieformen“ wird sich unser bisheriges Energiesystem in Deutschland komplett auf den Kopf stellen. Energie ist dann nicht mehr kostengünstig und effektiv zu haben. Wir werden längere und mehr Trassen bekommen, unsere Landschaft wird noch mehr durchschniden. Wir werden mehr Rohstoffe und Natur verbrauchen. Die Wirtschaftlichkeit geht den Bach runter und der Preis für Energie wird dadurch steigen. Energie wird nicht da erzeugt, wo sie benötigt wird (kurze Wege) und sie wird auch nicht mehr erzeugt wann diese gerade benötgit (effektiv) wird.Dadurch wird zwangsläufig eine Mangelwirtschaft entstehen. Entweder durch Luxuspreise für Energie oder durch die Abhängigkeit von Wind und Sonne.
    Das schlimmste was passieren kann, das beides zusammenfällt.

  16. Die ca 300 Milliarden € sind bereits das, was bis 2029 durch das EEG an Geld verbraten sein wird, wenn dieses sofort ersatzlosd gestrichen werde würde und deshalb ab sofort weder Windmühlen noch Solarpanels errichtet werden würden.

    Kommen dann noch die „Offshore-Windmühlen“ hinzu, wird es richtig teuer, denn der Strom dort erfordert bereits jetzt eine Subventionierung in Höhe von 14 Cent/kWh gegenüber dem Herstellungspreis konventioneller Stromerzeugung. Selbstverständlich gerechnet ohne die Kollateralschäden wie Netzausbau und schlechtere Kraftwerkswirkungsgrade und verdreifachtem Erdgasverbrauch für die Stand-By-Kraftwerke, damit die Netzfrequenz stabil bleibt, denn sonst gibt es flächendeckend Black-Outs. Und was die kosten werden, wird natürlich nicht mit einberechnet und kann derzeit auch nicht berechnet werden.

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