Jedes Jahr mehrere „hundertjährige“ Wetterereignisse und das soll noch normal sein?

Wir nähern uns mit Riesenschritten dem meteorologischen Sommeranfang. Wenn´s ein schöner Sommer wird, dann wird er warm! Vielleicht sogar mit einer Hitzewelle? Evtl. aber auch auch mit einer Unwetterperiode. Grund genug jedenfalls für selbsternannte Klimaschützer, wieder einmal eine Zunahme von Extremwettern zu verkünden und dies dem anthropogenen Klimawandel anzulasten. Auf jeden Fall aber verstärkte Anstrengungen beim „Klimaschutz“ zu fordern. Das PIK, der BUND aber mit Sicherheit die Für-Alles-Experten vom Medienkonzern Greenpeace stehen schon Gewehr bei Fuß bzw. scharren ungeduldig mit den Hufen. Die Frage, die dabei niemand stellt, die aber zur Klärung beantwortet werden muss, lautet: Sind Häufungen von extremen Wetterereignissen Vorboten von irgendwas? Unser Meteorologe Klaus Puls hat in die Archive geguckt und in der Berliner Wetterkarte von 1981 eine nüchterne Analyse aus früheren Jahren gefunden. Lesen Sie selbst.


Die Berliner haben es bereits erfahren: der März 1981 war hier der niederschlagsreichste seit über 100 Jahren. Dabei haben wir aus der jüngsten Vergangenheit die höchste Windgeschwindigkeit auf den Bergen, den stärksten Schneefall im Monat April. den kühlsten Sommer, den meisten Niederschlag an einem Augusttag und gleich zweimal den heftigsten Schneesturm seit in der Tat 50 oder 100 Jahren von den Fachleuten bestätigt noch in guter Erinnerung.

Diese scheinbare Häufung von meteorologischen Jahrhundert-Ereignissen legt den Schluß nahe, daß die derzeitige Witterung auf jeden Fall aus den Fugen geraten sein mußte. – Und von jedem einzelnen dieser Jahrhundert-Ereignisse kann man naheliegenderweise vermuten, daß es den Schlüssel zu den Ursachen einer ja auch durch das jeweils aktuellste Ereignis für jedermann verdeutlichten Klima-Störung enthalte; eine wichtlge Aufgabe der Wetter-Wissenschaftler müßte sein. diesen Schlüssel zu finden.

Die/der geneigte Leser (In) möge versichert sein, daß die hier vom Verfasser verdeutlichte Meinung bei vielen Wissenschaftlern Eingang gefunden hat und entsprechende Aktivitäten auslöst. Der Verfasser stellt dem lediglich seine Leitlinie gegenüber, daß alle derartigen Aktivitäten den festen Boden unter den Füßen behalten sollten: der wissenschaftliche Standort muß stets die Basis bleiben.

Jedes Jahr mehrere Ereignisse. die jedes höchstens einmal Im Laufe eines langen Menschenlebens zu erwarten gewesen wären – und das soll noch normal sein? –

Die Anllwort lautet: ja. – Um diese Antwort zu geben oder nachzuvollziehen, bedarf es im folgenden einer einfachEln Rechnung und einer Portion gesunden Menschenverstands.

Wir machen uns dazu eine (unvollständige) Uste von wichtigen Wetterereignissen der Art. daß sie mit "dies triltt in Berlin in 100 Jahren genau 1 x auf" umschrieben werden können:

 

 

Dies ergibt nach Ablauf von 100 Jahren summe summarum

172 definierte Jahrhundertereignisse dieser Art allein in Berlin; anders ausgedrückt sind innerhalb von 3 Jahren etwa 5 Jahrhundertereignisse dieser Art allein für Berlln zu erwarten.

Ja – und wie verdeutlicht sich nun der wissenschaftliche Standort bei der Darstellung solcher meteorologischer Jahrhundertereignisse für die Offentlichkeit? 

Nun. es gibt verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste ist. zur gegebenen Zelt den trivialen Grundsatz anzudeuten, daß innerhalb von 3 Kalenderjahren gut und gerne 5 Jahrhundert-Ereignisse der oben definierten Art zu erwarten sind und im langjährigen Durchschnitt allein In Berlin auch eintreffen müssen, um sicher zu sein. daß unsere Witterung auch weiterhin statistisch "normal" bleibt.

Autor Manfred Geb in der Beilage zur Berliner Wetterkarte vom 27.3.1981 Nr. 43/81 SO 5/81

 

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82 Kommentare

  1. Herr Schröder, #52

    Sie haben recht, die hier versammelte Diskussionsrunde versucht mit mehr oder weniger (JE, NF, NB u.a.) sachlichen Argumentationen einen Sieg nach Punkten zu erreichen.
    Währenddessen wird in DE, der allgemeinen Verdummung weiter Bevölkerungskreise entsprechend, mit dem Umbau der gesamten Gesellschaft munter fortgefahren.
    Ich bin überzeugt, unsere ehemalige Agit-Prop-Sekräterin hat während Ihres Physikstudiums, wie alle alle anderen DDR-Studenten aller Fachrichtungen, den klugen Lenin-Satz verinnerlicht:
    „Kommunismus ist Sowjetmacht und Elektrifizierung (= Energieversorgung). Obwohl sie sicher eine aufmerksame und fleißige Studentin war, ist ihr die Bedeutung dieser Aussage vollkommen unklar.
    Ansonsten würde sie nicht im „Bündnis“ mit den anderen Parteien eine derart existenzbedrohende Wendepolitik uns aufzwingen.
    Die bevorstehenden Enteignungen durch die willkürliche Stillegung von hochproduktiven Anlagen (KKW, bald auch Kohle-Kraftwerke – schließlich grassiert in der EU und vor allem in DE die CO2-Religion) sollte uns Warnung genug sein, wozu dieses DE-System in Zukunft noch in der Lage sein wird.

    Die endlosen Diskussionen mit o.g. Möchtegern-Klimaexperten als alleinige Auseinandersetzung
    mit den gegenwärtigen (gesellschaftlichen) Problemen führt uns immer wieder im Kreis herum –
    dieses endlose Spiel ist wegen der erkennbaren AGW-religiösen Glaubensbekentnisse mittlerweile
    reine Zeitverschwendung.

    Von der hier versammelten Intelligenz sollten endlich Maßnahmen gegen den DE-Um- und Abbau
    vorgeschlagen und begonnen werden – was wollen Sie sonst Ihren Kindern und Enkeln sagen, wenn
    sie nach Ihren Aktivitäten fragen, die diesen Wahnsinn (es sei denn, auch Sie sind an den EE-
    Geschäften beteiligt, wovon ich natürlich nicht ausgehe) hätten verhindern können?).

    Wolfgang Rudolph

  2. @ Nico Bäcker,

    wenn Sie die Klimasensitivität von Co2 so genau, im Rahmen der Fehlerbalken bestimmen können, müssen Sie, um per Modell die Entwicklung der Globaltemperatur zu prognostizieren, doch auch ALLE anderen Größen zumindest einigernmaßen genau kennen, die Einfluß auf die Globaltemperatur nehmen können.
    Über zwei dieser Größen, die da eine sehr wichtige Rolle spielen dürften, weiss man bis heute aber herzlich wenig. Da wäre einmal der Temperaturhaushalt der Ozeane und Wechselwirkung mit der Atmosphäre und zum anderen die Wolkenbedeckung.
    Bei letzterer ist gerade eine Däne, ein gewisser Svensmark, haben Sie vielleicht schon gehört, an einer interessanten Theorie.
    Meinen Sie nicht auch, dass alle Modellrechnungen, Temperaturpronosen und Klimahysterie Makulatur sind, wenn sich alleine der Ansatz Svensmarks bestätigen sollte und die Wolkenbedeckung ganz und gar nicht statistisch gleichverteilt angenommen werden darf, sondern möglichweise in einer beträchtlichen Bandbreite extern moduliert wird?

  3. @ NicoBäcker

    „Mit dem heute bekannten Wert fuer die Klimasensitivitaet kann man eine obere und untere Schranke fuer den Anstieg der globalen Mitteltemperatur angeben,…“

    Was denn die Frage nach der Zuverlässigkeit der Schrankenbestimmung aufwirft, was darin mündet die Zuverlässigkeit der Methode beurteilen zu müssen. Und die ist, wegen der bekannten nicht behebbaren Ungenauigkeiten des Datenmaterials, nicht gegeben. Ist zwar ein netter Versuch, aber eben mehr auch nicht. Zum Beweis der Richtigkeit einer Hypothese bedarf es besserer Methoden.

    Nehmen Sie den dust Bowl und überprüfen Sie die Häufigkeit des Auftretens des dem zugrundeliegenden meteorologischen/klimatologischen Phänomens. Gibt da ne nette Untersuchung drüber anhand von Baumringen und dem PDSI über etliche Jahrhunderte. Und es gibt eine plausible Erklärung über die Rückkopplungsmechanismen diverser Periodizitäten in Ozean und Atmosphäre. Man muß allerdings schon einiges von der Atmosphäre und den Ursachen von periodischen Änderungen der globalen Zirkulation verstanden haben, um die Mechanismen erkennen zu können.

  4. @Nico Bäcker #72
    Zitat
    —–
    die Wissenschaftlichkeit einer Theorie ohne Beschäftigung mit ihren Inhalten nur anhand von moralischen oder ideologischen Kriterien zu entscheiden, ist unwissenschaftlich.
    —–
    Wie „wissenschaftlich“ ist es denn die Wissenschaft, wenn man sie einer Moral und/oder einer Ideologie unterodnet ?
    Das Ergebnis von der Moral oder Ideologie abhängt ?
    Dead Coal Hansen z.B.
    Der ist alles, aber kein neutral an die Sache „rangehender “ Wissenschaftler, seine Ergebnisse sind per se anzuzweifeln, aus moralischen Gründen, weil er nicht „unvoreingenommen“ ist.

  5. #51
    Zeitliche Wahrscheinlichkeiten für das Auftreten von Monatsmaxima anzugeben ist völlig sinnloser Schwachsinn, so etwa wie unsere frühere Aufgabe, Niederschlagswahrscheinlichkeiten anzugeben; nicht einmal die Auftraggeber konnten sich was drunter vorstellen.
    Mit den nie dagewesenen Temperaturentwicklungen sind wir uns nicht einig, schließlich gibt es Szenarien vom IPCC, in denen Erwärmungstrends bis über 4 Grad für möglich gehalten werden; das gabs zwar in der Kreidezeit, aber nicht in absehbarer Zukunft. Schließlich haben wir ja keinen Klimawandel, egal in welche Richtung, sondern eine etwas mehr als kurzfristige Klimaschwankung. Klimawandel gabs in historischer und prähistorischer (bekannter) Zeit gerade mal 3. Aber das ist ja alles bekannt, natürlich nicht bei SchelliRahmi und ihren Spießgesellen, Rahmi brachte es doch tatsächlich fertig, das letzte Jahrzehnt als das wahrscheinlich wärmste der letzten 2000 Jahre zu apostrophieren!!!! Wie dumm oder korrupt muss jemand sein, der so einen bullshit verzapft und sogar noch ernst genommen werden will!?!
    Und da haben Sie auch die Antwort auf die Frage nach einem Klimahysteriker: Das ist jemand, der wider besseren Wissens oder aus Dummheit irgendwelche Scheißhausparolen in die Welt setzt, die Angst vor irgendwelchen in der Zukunft vielleicht oder möglicherweise oder vielleicht sogar wahrscheinlich auftretenden Horrorszenarien hervorrufen – die Menschen eben in hysterische Angst versetzen. Das gilt sowohl für Vogelgrippe, SARS, BSE und ähnliche „Gefahren“ für die Menschheit, fürs Waldsterben und eben auch fürs Klima! Es ist und war nichts dran an den Szenarien und sogar wenn die „katastrophale“ Klimaerwärmung tatsächlich eintreten würde, wäre es keine Katastrophe, sondern ein Segen. Aber da wir der Sonne leider nicht vorschreiben können, wie sie zu scheinen hat, wird die fortschreitende globale Abkühlung vielleicht das wirkliche Horrorszenario; ich möchte wetten, dass das PIK sich dann ganz plötzlich umorientiert, um neue Klimafolgenszenarien zu berechnen und der Welt – die allerdings keinerlei Interesse daran hat – aufs Auge zu drücken. Falls es dann das PIK noch gibt…..

  6. Herr Heinzow,

    ich habe gelernt, Fehlerintervalle zu interpretieren. ob ein Fehlerintervall einer Groesse tolerabel ist oder nicht, haengt natuerlichdavon, ab, was man aus diese
    Groesse ablwiten will. Mit dem heute bekannten Wert fuer die Klimasensitivitaet kann man eine obere und untere Schranke fuer den Anstieg der globalen Mitteltemperatur angeben, wenn CO2 verdoppelt wird und alle anderen Kliamfaktoren konstant sind, nicht mehr und nicht weniger.

    herr Heinzow, wandeln Sie nicht jede naturwissenschaftliche Frage zur Suche nach dem Stein der Weisen um, bleiben Sie realistisch!

  7. @ Fischer #75

    Das hier:
    „Sie sind in keiner Weise auf Computersimulationen angewiesen für folgende Abschätzung:
    Der Wert der Klimasensitivität wurde auch gänzlich ohne Computersimulationen (siehe Hegerl et al.) bestimmt und liegt bei ca. 3°C, mit einem Fehlerbereich von 2-4,5°C.

    D.h.:
    Ein Forcing von 3,8 W/m^2 – z.B. durch Verdopplung der CO2-Konzentration oder einer Zunahme der solaren Aktivität um 2% – führt zu einer Erwärmung von 2-4,5°C.“

    ist kein Argument, denn solche Äbschätzungen sind wertlos, weil zum Beweis untauglich.
    Ob Sie das jemals werden begreifen können?

  8. @ NicoBäcker #67 #68

    Herr Bäcker,

    die Mannsche Kurve ist widerlegt, auch wenn es nicht in ihr religiöses Weltbild paßt.

    Wenn Sie mit Fehlerintervallen nicht umgehen können, so ist das Ihre Angelegenheit. Allerdings sollten Sie anderen nicht unterstellen nicht zu wissen, was tolerabel ist und was nicht. Daß man mit einem Zollstock nur eine Meßgenauigkeit von +- 1mm erreichen kann, sollten Sie eigentlich wissen. Ob dieses Intervall ausreichend ist, hängt von der Anwendung ab. Für die Navigation nach dem Takt der jupitermonde reicht die Angabe Lichtgeschwindigkeit = 2*10^6 bis 4,5*10^6 jedenfalls nicht aus. Während es bei diesem Wert um simple Trigonometrie geht, ist die empirische Bestimmung eines vermuteten Zusammenhangs zwischen CO2-Konzentrationsänderung in der Vergangenheit und einer errechneten bodennahen global gemittelten Temperaturänderung unsinnig, weil wesentliche Parameter, die diese Temperatur beeinflussen unbekannt sind. Einmal davon abgesehen, daß wir selbst mit Beginn der Instrumentenmessungen die nicht hinreichend genau bestimmen können. Woran das liegt, sollte Ihnen bekannt sein.

  9. @ Klasen

    So? Ich habe keine Argumente?

    In #22 habe ich welche genannt, doch auch von Ihnen kam bislang kein Gegenargument dazu.

    Liebe Leute: Ein Argument kann nur durch Gegenargumente entkräftet werden, Beschimpfungen und Schmähungen sind definitv keine.

  10. Rassbach,

    die Wissenschaftlichkeit einer Theorie ohne Beschäftigung mit ihren Inhalten nur anhand von moralischen oder ideologischen Kriterien zu entscheiden, ist unwissenschaftlich.

  11. Rassbach,

    nicht dass sie das in den falschen Hals bekommen, ich vertrete nicht die Meinung, man müsse Moral und Normen nach wissenschaftlichen Ergebnissen ausrichten.
    Ich habe z.B. strikt etwas dagegen, wenn Krankenversicherungen, die Egalität ihre Mitglieder durch überwuchende Sondertarife etc. „aufzuweichen“ versuchen und über Differenzierung nach genetischen „Prädispositionen“ nachdenken.

  12. Herr Bäcker,

    „Sie machen s sich etwas zu einfach. Wissenschaftlichkeit kann man schlecht beurteilen, wenn man sich mit den Inhalten nicht detailliert beschaeftigt. Das laesst sich nicht maschinell nach Flussdiagramm oder Paragraphen abarbeiten, im Stile: Sie haben vergessen, mir die loesung dieser Gleichung hier zu erklaeren, ihre arbeit ist also unwissenschaftlich. “

    Das stimmt so nicht, nehmen Sie als Beispiel die „Rassentheorie“ , die ist moralisch logisch falsch, auch wenn ich die gemessenen Stirnfliehwinkel und andere Widerwärtigkeiten nicht überprüft habe.

    Oder den Kommunismus. Um den abzulehnen, brauchen Sie ihn nicht zu studieren;-)

    Da reicht der gesunde Menschenverstand;-)

  13. Hr. Fischer oder auch „Störer des Friedens“,

    sie haben keine Argumente, selbst hier http://tinyurl.com/5se7vlk
    konnten sie bisher keine liefern!
    Da sie offensichtlich nicht „Multitaskingfähig“ sind, sollten sie es sich angewöhnen, ein(en) Posting / Blog nach dem anderen abzuarbeiten. Es bekommt ihnen nicht in mehreren Foren / Blogs / Threats tätig zu sein, man(n) verliert sehr schnell den Überblick und sie werden ad hominem!

  14. #66 Thomas Heinzow:

    Meinten Sie nicht evtl. § 263 StGB?

    Ansonsten halte ich es an der Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, endlich lautstark und wirksam gegen diesen Klima-Wahn zu protestieren.

    Wann gebrauchen die Menschen, die „breiten Massen“ endlich ihren eigenen Verstand? Man muss nicht unbedingt Naturwissenschaftler sein, um diese unhaltbaren Verlautbarungen der Politik einschl. der korrumpierten sog. Klimawissenschaftler als größten pseudo-wissenschaftlichen Betrug zu entlarven.

    Die geschichtliche Vergangenheit hat doch leider gezeigt, wohin es mit derart angestrebten totalitären Systemen führt. Noch ist es nicht zu spät, und wenn es bislang andere, ursprünglich eher unbedeutende politische, ideologisch getriebene Gruppierungen geschafft haben, einen Einfluss auf die Politik und vor allen Dingen die gleichgeschalteten Medien zu nehmen, so sollte es doch Menschen mit wachem Verstand gelingen, sich ebenfalls Gehör in der breiten Öffentlichkeit zu verschaffen.

    Das wird allerdings immer schwieriger, je länger gewartet wird, denn die Unterdrückung anders Denkender wird immer mehr zunehmen – eben ein typisches Merkmal totalitärer Systeme.

  15. Herr Heinzow,

    zu Mann: ich kann nicht erkennen, dass von Storchs Ausspruch, der Hockeystick sei Quatsch, eine wissenschftstheoretisch hinreichnder Beweis fuer die Unwissenschaftlichkeit dieser Kurve. Oder basiert Ihre Schlussfolgerung aus etwas substanziellerem von von Storch oder anderen Wissenschaftlern?

    Sie machen s sich etwas zu einfach. Wissenschaftlichkeit kann man schlecht beurteilen, wenn man sich mit den Inhalten nicht detailliert beschaeftigt. Das laesst sich nicht maschinell nach Flussdiagramm oder Paragraphen abarbeiten, im Stile: Sie haben vergessen, mir die loesung dieser Gleichung hier zu erklaeren, ihre arbeit ist also unwissenschaftlich.

  16. Herr Heinzow,

    nun, dies waere die analoge Entsprechung. Denn Sie behaupten ja, dass ein Fehlerintervall von 2 bis 4,5 fuer die Klimasensitivitaet aequvalent
    dazu waere, diesen Begriff als nichtreal zu sehen. Da jede experimentell, empirisch oder theoretisch bestimmte physikalische Groesse ein
    Fehlerintervall hat ( ob nun explizit angegeben ist oder nicht), bedeutet dies logischerweise, dass in Ihrem Wissenschaftsverstaendis keine physikalische Groesse rela waere und damit die gesamten naturwissenschaften Erkenntnisse irreal.

    PS die unschaerferelation ist eine Konsequenz der Quntennatur und nicht der Relativitaet. Beide Theorien verhindern uebrigens nicht das Gewinnen physikalischer Erkenntnisse oder die Ueberpruefung von Theorien.

  17. @ Norbert Fischer #64

    Herr Fischer,

    hinsichtlich der „Abschätzung“ ist doch nun nachgewiesen worden, daß „Abschätzungen“ nicht zum Beweis taugen, jedenfalls nicht die von Hegerl, die übrigens keinen Beweis führen wollte.

    die Verwendung des Begriffs „Skeptiker“ zeigt übrigens, daß Sie nichts mit Wissenschaft am Hut haben, sondern es mehr mit der Religion treiben. Wissenschaft lebt und gedeiht, weil alles grundsätzlich und ausnahmslos hinterfragt werden darf und muß.

    Die Politik (Ideologie, Religion) hat sich nicht in die Wissenschaft einzumischen. Und die Wissenschaft darf sich nicht von der Politik korrumpieren lassen. Fakt ist, daß es im Bereich der Klimaforschung Korruption und Fälschungen zur Beeinflussung der Politik und der öffentlichen meinung gegeben hat. Die wunderschöne Graphik – wissenschaftlich erbärmlich – über die beschleunigte Erwärmung im letzten IPCC-Bericht sollte Warnung genug sein. Wenn sich Politiker und Klerus der Wissenschaft bemächtigen, ist das Ende der Freiheit nicht mehr fern.

    In HH finanziert die evangeliche Kirche nebst Diakonie eine Kampagne, um die Verteilungsnetze von Strom, Gas und Fernwärme unter Kontrolle der Ideologie zu bringen. Selbstverständlich wird versprochen, daß durch die Nutzung von Wind- und Solarstrom die Strompreise sinken werden und durch dezentrale Wärmeerzeugung die Fernwärme billiger werden würde.

    Ich nenne sowas Betrug im Sinne des § 262 StGB.

  18. @ klasen

    So? Wenn ich mir den thread durchlese, erkenne ich aber etwas anderes:

    Alles fing mit meinem Argument in #22 an, das gewisse Widersprüche in der Argumentationskette einiger Skeptiker aufzeigt.

    Niemand hat dieses Argument widerlegen können, stattdessen beschränkte man sich auf Schmähungen. Und nun erwarten Sie, dass ich ganz lieb und nett bleibe?

    Ich hätte ja gerne die inhaltliche Diskussion geführt, aber es kam ja nichts von der „Gegenseite“…

  19. @ NicoBäcker #60

    Wie kommen Sie eigentlich dazu ins Blaue hinein zu behaupten, bestimmten neue Erkenntnisse, hier Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit, würde ich zum historischen Zeitpunkt die Gewinnung durch wissenschaftliche Methoden aberkennen?

    Was die Mann’sche Hockeystickkurve betrifft, so hat Prof. H. v. Storch dem Machwerk die Wissenschaftlichkeit aberkannt. Und so lassen sich im IPCC-Bericht etliche Dinge finden, die nicht OK sind. Dazu gehört auch die Klimasensitivität. Und die Geschichte mit dem Meeresspiegel und dem Abpumpen von Grundwasser gehört auch dazu.

  20. Herr Heinzow,

    „Die Polizei muß beweisen, daß ihr Auto gefahren ist. So wie in der Juristerei es eine Beweislast gibt, gibt es die auch in der Wissenschaftstheorie. Wer also das Bestehen von Fehlergrenzen eines Wertes behauptet, muß schon beweisen, warum die den und keinen anderen Wert haben. Und dann muß die Methode auch beweistauglich sein.“

    Keine Frage, eine Fehlerabschaetzung oder wenn moeglich Fehlerrechnung gehoert zu einer wissenschaftlichen Analyse dazu. Wenn sie nun aber keine in jedem paper finden, so heisst dies nicht, dass keine gemacht wurde. Fragen Sie beim Autoren einfach gezielt und sachgerecht nach.

  21. Herr Heinzow,

    als Physiker kennt man die Heisenbergsche Unschaerfe relation nicht nur, in meinem Fall habe ich diese auch fuer Lichtlaufzeitmessungen im Labor ausgenutzt.
    Fuer Nicht-naturwissenschaftler wie Sie scheint der Sinn der Fehlerechnung darin zu bestehen, dass man damit demostrieren kann, dass man nie exakt messen kann. Fuer den Naturwissenschafter besteht der Sinn darin, dass er quantifizieren kann, wie weit er noch vom exakten Ergebnis entfernt ist und wie der diesen verkleinern kann.

    Ps Huygens hat auch keinen Fehler fuer die Lichtgeschwindigkeit angegeben, sondern einfach die damlige „beste“ Schaetzung fuer den Erdbahndurchmesser durch das „beste“
    Messergebnis von Roemer geteilt. Denn exakten Wert fuer die Lichtgeschwindigkeit bekam er nicht. Aber er hat bewiesen, dass sie nicht unendlich ist. Nach Ihrer Philosophie ist diese bescheidenre Erkenntnis nicht wissenschaftlich.

  22. @ NicoBäcker #56

    Hätte man den Erdbahndurchmesser (und die Form) gekannt, hätte man in der Tat über die Jupiter oder Saturnmonde eine Uhr zur Verfügung gehabt. Aber man konnte ja auch den Mond nutzen. Die Bestimmung der Entfernung Erde Mond ist ja bekanntlich bei totalen Sonnenfinsternissen möglich.

    Aber ansonsten interessiert mich terrestrische Navigation in der Vergangenheit nicht.

  23. @ NiciBäcker

    „Sie wissen also nicht, dass das Meter im SI-System metrologisch seit 1983 über die Sekunde definiert ist, indem man den Wert der Lichtgeschwindigkeit einfach definiert hat? Mit Henne-Ei- oder Zirkelschluß hat dies nichts zu tun, ich schrieb ja oben schon, dass man Längen nun über Lichtlaufzeiten misst!“

    Die Heisenbergsche Unschärferelation kennen Sie offensichtlich nicht. Und dann gibt es ja noch so andere nette relativistische Effekte, die einem die Messung versauen können.

    „Sie scheinen da eher nach vermeindlichen Formfehlern als dem eigentlichen physikalischen Inhalt zu urteilen.“

    Formfehler? Es sind schlichtweg inhaltliche und handwerkliche Fehler, weil man ja ein Ergebnis braucht. Mit Physik oder Physik der Atmosphäre und des Ozeans hat das wenig zu tun. Die Zahl der Freiheitsgrade ist zu hoch und die Zahl der unbekannten Prozeßketten ebenso. Einmal davon abgesehen, daß die Proxies nicht zuverlässig validiert werden können.

    Wenn schon die simple Temperaturmessung mit Widerstandsthermometern im USHCN-Netz erhebliche Unsicherheiten und Fehler beinhaltet, wie sieht das erst mit den Proxiedaten aus.

    „Wie ungenau muß denn mein Autotacho messen, damit ich nach Ihrem Wissenschaftsverständnis der Polizei beweisen kann, dass das Auto „real“ nicht gefahren ist? “

    Die Polizei muß beweisen, daß ihr Auto gefahren ist. So wie in der Juristerei es eine Beweislast gibt, gibt es die auch in der Wissenschaftstheorie. Wer also das Bestehen von Fehlergrenzen eines Wertes behauptet, muß schon beweisen, warum die den und keinen anderen Wert haben. Und dann muß die Methode auch beweistauglich sein.

  24. @All

    Beruhigen sie sich bitte, die schriftlichen Ausfälle (mitunter am Rande der Beleidigung) von Hr. Fischer sind beabsichtigt.
    Sobald er bemerkt, dass sein substanzloses Geschreibsel hinterfragt wird, und er dazu selbstverständlich keine Nachweise liefern kann, verlagert er die Diskussion auf eine emotionale Ebene.

    Mich wundert es nicht, dass Hr. Fischer zum „Genie-Gipfel“ nach Stockholm keine Einladung erhielt.
    In Anlehnung an ein recht erfolgreiches Buch sollte man Hr. Fischer den Titel „Störer des Friedens“ geben.

  25. @49 Fischer: Es waere schoen, wenn Sie sich aus allen Dialogen heraushalten wuerden, da Sie nur zu polemischen und agitatorischen Meinungsauesserungen zugunsten Ihres Bekenntnisglaubenes AGW faehig sind. Vorurteilsfreie, unvoreingenommene Sachdiskussionen sind Ihnen wesensfremd: deshalb kapieren Sie auch nicht, was das Wesen der Wisssenschaft an sich ist. Zudem sind Sie ohne jeden Grund extrem eingebildet.

  26. Herr Heinzow,

    auch wenn es nicht mehr zum Thema gehört, ich habe mein Wissen zur navigatorischen Nutzung der Galileischen Monde auffrischen müssen. Diese Möglichkeit wurde wohl tatsächlich ernsthafter verfolgt. Eine genaue Positionsbestimmung der Mondposition war damals nur durch Ausnutzung der Mondfinsternisse durch Jupiter möglich, dies wurde durch Cassini tabelliert und der Annahme unendlicher Lichtgeschwindigkeit. Römer erkannte die Diskrepanzen aufgrund der Jahresperiodik der Lichtlaufzeiten und Huygens gab auf Basis von Römers Messungen von 22 Minuten Lichtlaufzeit zum Durchlaufen des Erdbahndurchmessers (damaliger Wert) die Lichtgeschwindgkeit erstmals zu knapp 200.000 km/s an.

    Dieser Wert war mir in Erinnerung als Sie durch Ihr Analogon die gleiche Zahl angaben.

    Aufgrund der Fisnstnisse war also doch eine recht genaue Zeitmessung möglich (das Ereignis tritt ja „scharf“ (Sekunden) ein). Wenn diese Methode tatsächlich eingesetzt worden wäre, so hätte dies für die Seefahrer tatsächlich eine bis lange Zeit unerreicht genaue Uhr bedeutet (im Vergleich zu den mechanischen), die endliche Lichtgeschwindigkeit hätte dann aber tatsächlich berücksichtigt werden müssen.
    Falls Sie ernstes Interesse haben sollten, unter dem Stichwort Längengrad-Problem ist im Netz viel dazu zu finden.

  27. Herr Fischer, # 46

    „Mein Hund versteht übrigens auch nur einen Bruchteil der Physik, die ich ihm erkläre. Aber immerhin bleibt er bei einem freundlichen Schwanzwedeln und hat mich ob meiner Versuche bislang noch nich als „lächerlich“ bezeichnet.
    Von einem Angehörigen der Gattung „homo sapiens“ hätte ich allerdings mehr erwartet.“

    Folgt daraus jetzt logisch, daß ich zum Beispiel auch mit dem Schwanz wedeln soll?

    Wäre ja prinzipiell möglich – nur was soll Ihr recht einfältiges Nebelkerzengewäsch gerade hier bedeuten? Und jetzt erwarten Sie von unserer Gattung noch mehr? Was wäre das?

    Also, wenn Sie Ihrem Hund Physik so erklären, wie Sie hier aufschlagen, dann hätte ich als Hund Ihnen schon vor Jahren ans Knie gepinkelt. So ein liebes und geduldiges Tier muss man auch erst mal finden. Stammt der aus einem Tierheim und ist Ihnen damit zur ewigen Dankbarkeit verpflichtet?

  28. @Fischer: Sie irren, wenn Sie, meinen, dass Sie hier irgend jemanden mit Ihrem Schulphysikwissen beeindrucken können, und um Lektionen in Physik frägt Sie hier schon gar keiner.

    Wenn Ihre Weisheit bei wissenschaftlich wohlbegründeten Einwänden gegen Ihre brüchige CO2 Welt am Ende ist, werden Sie ausfällig, anstatt einmal in sich zu gehen und die Schwäche der eigenen Position zuzugeben. Sie benehmen sich wie ein eigentlicher Narziss.

    Herr Fischer, Sie sind bei weitem nicht der Beste und Gescheiteste, sondern in wissenschaftlichen Fragen ein ganz kleines Licht: nicht einmal die Grundlagen wissenschaftlicher Methodologie sind Ihnen bekannt.

  29. Herr Weiss, #41

    Mehr als Ihre Logik haben Sie wohl nicht aufzuweisen. Also noch mal exemplarisch ein bisschen Nachhilfe:

    „Was meinen Sie wohl, wie man logisch herleitet, dass man – nach IPCC Definition (und wohl auch Ihrer, da Sie ja alles aus dem IPCC Kommende nachplappern) das Klima als den Durchschnitt der Wetterereignisse von 30 Jahren bezeichnet.“

    Das 30 Jahre Intervall ist keine „Erfindung“ des IPCCs, gucken Sie mal in alten Klimatologie-Lehrbüchern nach- so 50 Jahre alte, also aus der Zeit, als Klimatologen noch nichts von mathematischer Statistik verstanden 😉 .
    Das 30 Jahres Intervall stammt von Julius v. Hann 187x. Und ist aus der Zeit als man noch meinte, das wechselhafte Wetter würde ein langsam variierendes Mittelwertklima verrauschen. 30 Jahre sind lang genug, um für die Temperatur einen Mittelwert mit Konfidenzintervallen von ein paar Zehntel Grad zu bestimmen und kurz genug, um mehrdekadische Klimaänderungen aufzuspüren.

    In der heute auch bei den Klimatologen angekommenen mathematische Statistik konzentriert man sich auf das Aufspüren der Verteilungsfunktion klimatologisch interessanter Parameter. Dies umfasst mehr als nur das Berechnen von Mittelwerten. Z.B. auch die Schätzung (die Schätztheorie ist ein Teilgebiet der mathematischen Statistik, mit „Pi mal Daumen“ hat das wenig zu tun!) von Wiederholintervallen von Extremereignissen, Trends, Frequenzspektrum, räumlichen und zeitlichen Mustern (Autokorrelationen, Telekonnektionen) etc. Das Problem des Signal-zu-Rausch-Verhältnisses zum Aufspüren von systematischen Änderungen unter dem wetterbedingten Rauschen, bleibt weiter. Aber man kennt heute bessere Detektionsmethoden als stupide 30 Jahre-Intervall-Mittelung.

    „Das Wesen der Wissenschaft besteht nicht darin, Voraussagen machen zu wollen (das kann – gelegentlich – eine Konsequenz und Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse sein), sondern besteht darin, dass die wissenschaftliche Erkenntnis in einem allgemeinen Sinn erweitert wird (nicht alles in der Wissenschaft hat mit Prognosen durch Computerspiele zu tun,“

    Herr Weiss, dies habe ich auch nie behauptet oder vertreten. Sie bilden sich was ein.
    Natürlich betreibt man in erster Linie Wissenschaft um zu Verstehen, eine Vorhersage ist nur eine potentielle Anwendung davon. Dies ist in der Klimatologie auch nicht anders.
    Wenn Sie meinen, Klimatologen würden den Tag mit Vorhersagen durch Computerspielchen verbringen, so liegt das daran, dass dies das Resultat Ihrer Phantasie aus fehlendem eigenständigen Aufklärungsantrieb, wie es wirklich ist.

    „Reduktionismus…kann aber nicht angewandt werden, wenn in einem komplexen System (…) wichtige Einflussgrössen – von allen zugegeben (Stichwort „Wolken“, „Sonne“, „Vulkane“) – weitgehend unerforscht“

    „weitgehend unerforscht“ ist eine beliebig auslegbare Phrase. Daher kann es kaum als Prämisse einer wissenschaftstheoretischen Schlussfolgerung dienen. Vielleicht versuchen Sie es mal mit kleineren Brötchen (also einem quantitativ und konkret) als gleich die ganze Klimaforschung widerlegen zu wollen.

    PS: zu Keenan habe ich mehrmals detailliert Stellung bezogen. Limburg gefielen aber die „Formeln“ (= Zahlen) darin nicht und hat es zensiert.
    Aber Keenan ist ja klar (für Sie wohl eher nicht): er zeigt, dass der IPCC, CCSP und er selbst unabhängig von dem Modell der Fehlerkorrelation auf im wesentlichen gleiche (überschneidende Konfidenzbänder) 100jährige lineare Trends der Globaltemperatur kommen.

  30. hallo

    mal wieder in die lustige runde hier

    ich denke oft wenn ich hier so die kommentare lese ich wäre im kindergarten. die einen (nf u nb) sind nicht in der lage von ihren banalen theorien auch nur ansatzweise abzuweichen und die anderen versuchen andauernd die zweifler zu überzeugen. mann habt ihr das hier noch nicht kapiert es geht um uns und unsere zukunft und die, wie es die solar werbefuzzies immer so schön sagen, unsere kinder bla bla. wann tut endlich mal jemand was gegen den schwachsinn: EEG, ÖKOSTEUER, WIND und SOLARENNERGIE, UND DEN GANZEN ANDEREN REGENERATIVEN MIST. hier wird immer nur gelabbert und immer dieselben leute. wann geht endlich mal jemand organisiert auf die strasse und sagt was los ist. aus solchen foren wie diesem hier sollte doch mal der startschuss fallen. wann fangen die leute mal an gegen drogen zu demonstrieren. drogen bringen mehr menschen um als jedes AKW. wann fangen die leute mal an unser bildungssystem zu hinterfragen? bei einem vernünftigen bildungsstand wären diskussionen die hier geführt werden meist hinfällig. mir fehlt hier son bischen die öffentliche organisation. warum macht keiner von all diesen experten mal eine öffentliche veranstaltung? ich wette wenn man in einer grossen stadt etwas werbung betreiben würde für eine veranstaltung die den ganzen grünen ökoscheiss unter die lupe nimmt dann würden die leute auch kommen, man muss ihnen nur genau erklären wieviel geld das denn alles kostet. dann komme die schon. z.b. wieviel hab ich mehr in meiner eigenen geldbörse wenn das EEG abgeschaft wird, wieviel mehr habe ich wenn ich z.B. den strom aus frankreich einkaufen könnte, (warum geht das eigentlich nicht).
    mir ist schon klar das man den dumm gehaltenen deutschen normalo eigentlich mit nichts überzeugen kann (dafür gibt es ja die mainstreammedien) aber ich habe in meine Beruf eigentlich nur mit naturwissenschaftlern und Ings zu tun die aber alle so doof sind das die noch nicht mal den unteschied zwischen einzelnen AKW Typen kennen oder was Dosisleistung bedeutet, geschweige jemals was von einem schattenkraftwerk gehört haben. im studium habe ich genug pappnasen kennengelernt denen es nur um einen gut bezahlten job ging, na klar gerne im bereich biogas und so (wegen der zukunft geldmässig gesehen) aber ich habe keinen kennengelernt der auch nur ansatzweise theorien interfragt hat, aber auch keiner. nun frage ich mich, was macht einen ING aus ?? seinen job zu machen wegen dem geld oder fragen zu stellen. letzters sollte entscheident sein. und so lange wir diesen stand nicht haben kann man diskutieren und labbern und sonst noch was und es wird sich nix ändern ( es sei denn jemand sägt die ganzen windspargel um, was leichter wäre als ein AKW mit einem flugzeug zu treffen). wann wird endlich effektive aufklärungsarbeit an unis und fhs betrieben.

    die zeit der diskussionen ist vorbei es müssen endlich taten folgen (gemäss unserem schellnbubi: die wissenschaftliche diskussion ist beendet)

    wir die AGW gegner müssen doch gar keine beweise antreten wir könnten doch mal endlich anfangen informationen zu verbreiten (das hat die piratenpartei gut vorgemacht)

    dent mal alle drüber nach !!!!

    JS

  31. In #31 hatte ich nur die zeitlichen Wahrscheinlichkeiten für April-Monatsmaxima zwischen 1880 und 2010 angegeben. Auf die 250jährige Reihe 1761 bis 2010 erweitert, ist es immer noch zu rd. 34% wahrscheinlich, dass das Aprilmaxima der Reihe zwischen 1990 und 2010 zu finden ist, in den restlichen 20-jährigen Intervallen liegt sie bei unter/um 10%.

    Herr Paesler, #43,

    ich kenne ebenfalls die Untersuchungen Schönwieses und anderer Klimatologen zum Wiederkehrintervall des Sommers 2003. Ich habe auch nicht nach Arbeiten dazu gefragt (die kenne ich wie gesagt und auch, dass die Ergebnisse dann in den Medien als Jahrtausendsommer (somit nicht ungerechtfertigt) vereinfacht wiedergegeben wurden).

    Ich fragte in #28 etwas anderes, nämlich:
    „Von „nie dagewesen“ habe ich in der wissenschaftlichen Literatur zum Sommer 2003 in Mitteleuropa oder Deutschland nichts gelesen, Sie etwa?“

    Wie Sie wissen, gibt es einige Leute, die meinen, Klimatologen oder der IPCC würden nie dagewesene Temperaturentwicklungen für die Zukunft erwarten. Das wird aber offenbar in keinem IPCC Bericht geschlußfolgert. Es ist ein Märchen. Sind wir uns also einig?

    Mal eine andere Nachfrage: Was zeichnet einen Klimahysteriker aus?

    Zu den statistischen Untersuchungen: aus der Verteilung der Sommertemperaturen Deutschlands (aus Wikipedia) habe ich das Verhältnis zwischen der Sommer-2003-Anomalie und dem Langzeit-Sigma von 3,8 ausgerechnet, das ist ja nun ziemlich einfach, und die Kölner machen dies bekanntlich standardmäßig für das Baursche Mittel Mitteleuropas. Die Berechnung von Wiederholdauern wie durch Schönwiese und andere erfordert natürlich noch mehr als nur die Berechnung solcher statistischer Kennzahlen, man muß vor allem eine hinreichend passende Verteilungsfunktion finden.

    Herr Heinzow, #48

    „Ein Jupitermond ließ sich mit den damals verfügbaren Mitteln auf einem Schiff nicht (genau genug) beobachten. An Land ging das natürlich nächtens bei Wolkenlosigkeit und dem Jupiter am Himmel.“
    „Wie genau konnte man denn damals die Ortszeit bestimmen?“

    Das ist richtig, ich habe nochmal nachgeschlagen und muß mich korrigieren, denn über das Ideenstadium (von Galilei oder Newton?) ist dies wohl auch nicht rausgekommen (siehe Sobel: „Längengrad“).
    Ich habe es mir auch selber nochmal überlegt, dass man selbst mit einem Teleskop ausreichender Genauigkeit mit mind. 5cm Öffnung, dies war im 17-18 Jahrhdt. (bevor man ausreichend genaue Uhren an Bord hatte) zur Ergänzung des Standardbestecks unerschwinglich, und selbst da hätte man aus den Positionskombinationen bei den Umlaufzeiten der 4 Galileischen Monde nicht genauer als ein paar Stunden sein können.

    Sie wissen also nicht, dass das Meter im SI-System metrologisch seit 1983 über die Sekunde definiert ist, indem man den Wert der Lichtgeschwindigkeit einfach definiert hat? Mit Henne-Ei- oder Zirkelschluß hat dies nichts zu tun, ich schrieb ja oben schon, dass man Längen nun über Lichtlaufzeiten misst!

    Zur Klimasensitivität: Es hat wenig mit Mangel an wissenschaftlicher Beweiskraft oder wissenschaftstheoretischen Fehldeutungen zu tun, wenn Sie persönlich die vorliegendne wissenschaftlichen Arbeiten einfach physikalisch nicht verstehen!
    Sie scheinen da eher nach vermeindlichen Formfehlern als dem eigentlichen physikalischen Inhalt zu urteilen. Sagt es etwas über die Qualität einer Arbeit aus, wenn man Fragen (Instabilität) offenläßt oder Details nicht komplett veröffentlicht (Fehlerfortpflanzung)? Ein wissenschaftliches paper ist keine abschließende Monographie, sondern ein wissenschaftliches Zwischenergebnis, was natürlich den Anspruch hat, methodisch ordentlich zu sein, d.h. die von Ihnen vermissten Ergebnisse sollten dokumentiert sein (meist in detaillierteren Diplom- oder Doktorarbeiten oder anderen papern). Instabilitätsbetrachtung zu dem betrachteten Klimasensititivätsbereich -schätze ich- stammen schon aus den frühen 90igern von anderen Autoren.

    „Nur taugt die Bandbreite, die Hegerl angibt, nicht zum Nachweis, daß die Sensitivität überhaupt real ist. „

    Die Bandbreite beträgt +2 bis +4,5 °C und ist damit kleiner als von minus unendlich bis plus unendlich und schließt offensichtlich kleiner +2, Null, negative Zahlen etc. aus, also inkl. genau das, was Klimaskeptiker sich wünschen.

    Sie sind ein komischer Vogel. Wie ungenau muß denn mein Autotacho messen, damit ich nach Ihrem Wissenschaftsverständnis der Polizei beweisen kann, dass das Auto „real“ nicht gefahren ist?

  32. @ Fischer #46

    „Herr Weiß,

    so schreien Sie doch bitte nicht so, niemand hier ist taub.“

    Teilweise Taubheit ist eine „Erkrankung“, die die „Erkrankten“ wegen partieller Taubheit nicht erkennen können.

    Der Dumme wird auch nicht erkennen können, daß er dumm ist, denn die Dummheit verhindert dies.

    Beispiel:
    Die Dummheit des Freiherrn von und zu Guttenberg hat ihn nicht erkennen lassen, daß er bei Abfassung seiner Dissertation Dummheiten beging. Dumme gehen davon aus, daß alle anderen dümmer sind. Hinsichtlich der Prüfer stimmte diese Annahme. 😉

  33. Herr Heinzow,

    ich mag meinen Hund auch deshalb, weil er sich nicht mit Galileo vergleicht, sondern seine Rolle im Rudel schlicht richtig einzuschätzen vermag.

    Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Klausur!
    Sie können ja die Leser an ihren Kenntnissen teilhaben lassen, indem Sie exemplarisch an Einsteins Relativitätstheorie darlegen, warum diese nicht als bewiesen gelten kann. Sie können gerne auch verallgemeinernd darlegen, was der Unterschied mathematischer Beweise im Vergleich zum naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinn sind.

    Ich dagegen verabschiede mich aus dem Dialog mit Ihnen, weil ich bemerke, dass meine Beiträge inzwischen ähnlich inhaltsleer werden wie ihre.
    Ihr einziger sachlicher Vorwand gegen meine Argumentationskette war lediglich, dass Proxies ungenau und unzuverlässig sind, gänzlich von Detailwissen ungetrübt und bemitleidenswert oberflächlich.

    Viel Erfolg bei den weiteren Klausuren und ihrem weiteren Lebensweg.

  34. @ NicoBäcker

    „Die Positionen der galileischen Monde wurde im Voraus (also eine dieser verdächtigen Vorhersagen..) berechnet und Seefahrern mitgegeben, die diese zur Zeitbestimmung auf See benutzten.“

    als Sproß zweier Seefahrerfamilien komme ich zu dem Schluß, daß Sie ein Seemannsgarn spinnen. Ein Jupitermond ließ sich mit den damals verfügbaren Mitteln auf einem Schiff nicht (genau genug) beobachten. An Land ging das natürlich nächtens bei Wolkenlosigkeit und dem Jupiter am Himmel.

    „Dabei wurde zur Berechnung vorausgesetzt, dass die Lichtgeschwindigkeit unendlich sei.“

    Verboten ist sowas nicht, aber man hätte die Lichtgeschwindigkeit bestimmen können, wäre man in der Lage gewesen die Zeit genau genug zu messen. Und natürlich auch die Entfernung der Erde von der Sonne.

    Wie genau konnte man denn damals die Ortszeit bestimmen?

  35. @ Fischer #39

    „“[…]sondern Sie (bzw. die Autoren) müssen die Richtigkeit beweisen. So ist das nun einmal nach der Wissenschaftstheorie.“

    Das lasse ich einfach mal zur allgemeinen Erheiterung unkommentiert stehen ;-)“

    Fragt sich nur, wer begründet erheitert sein kann? Und da es mir trotz meines ökonomisch minimalistiscen Einsatzes gelungen ist in Wissenschaftstheorie und -kritik die beste Klausur der teilnehmenden Absolventen zu schreiben, können Sie gerne darüber spekulieren, wer sich wieder einmal königlich amüsiert …

    „… ist es schon überraschend, dass Sie sich zur Qualität der Datenanalyse überhaupt nur äußern.“

    Die Qualität der Datenanalyse ist natürlich wichtig, aber nur die Qualität der Daten ist entscheidend. Und da sieht es schlecht aus.

    Wenn man z.B. nur Schätzdaten bzgl. des mittleren Ertrages eines Landkreises hat und nur tägliche Temperatur- und Niederschlagsdaten unbekannter Qualität von einer Station wird es recht schwierig den Zusammenhang zwischen Witterung und Ertrag herzustellen und eine Funktion zu bestimmen.

    Im Gegensatz Hegerl besteht die Möglichkeit der Überprüfung der gefundenen komplexen Funktion anhand von Meß- und Schätzergebnissen.

  36. Herr Weiß,

    so schreien Sie doch bitte nicht so, niemand hier ist taub.

    Mein Hund versteht übrigens auch nur einen Bruchteil der Physik, die ich ihm erkläre. Aber immerhin bleibt er bei einem freundlichen Schwanzwedeln und hat mich ob meiner Versuche bislang noch nich als „lächerlich“ bezeichnet.
    Von einem Angehörigen der Gattung „homo sapiens“ hätte ich allerdings mehr erwartet.

  37. @ Fischer

    Herr fischer,

    Paläodaten und -proxies sind lausige Daten. Und wie Meßdaten der Vergangenheit und Neuzeit zu bewerten sind, sollten Sie eigentlich auch wissen.

    Sie verwenden Abschätzungen aus Publikationen so, als wenn der Polizist im Prozeß wegen einer angeblichen Geschwindigkeitsüberschreitung aussagt: Geschätzt fuhr der zwischen 60 und 90, aber auf jeden Fall schneller als die erlaubten 50. Oder der Polizist sagt aus: Ja, die Ampel da an der Kreuzung auf der Landstraße konnte ich noch erkennen (ist 1000m weit weg), aber es herrschte Nebel, und deshalb mußte mit Licht gefahren werden.
    Beweiskraft = NULL! Und so ist das mit hergeholten Werten unbekannter Genauigkeit ebenso. Allerdings werden die gerne genommen, wenn die ins Weltbild passen.

    Allerdings sollten Sie und auch Herr Bäcker sich mal fragen, ob die Menschen nicht immer noch auf einer Scheibe leben würden, hätten nicht ein paar mutige und kluge Leute den Klerus zum „Teufel“ gejagt?
    Allein schon der Begriff „Klimaskeptiker“ hat frapante Ähnlichkeit mit dem Begriff des „Ketzers“ in schlimmen Zeiten.

    Und dann sollten Sie nicht die Plagiatsfälle der jüngeren Vergangenheit vergessen: Es wurde bekannlich ja vor Aushändigung der Promotionsurkunden von drei Prüfern geprüft.

    Die Betroffenen haben natürlich, wie Sie, nicht bemerkt, was sie falsch gemacht haben.

  38. Ach Herr Bäcker,

    nun versuchen Sie es mit dem Äppel- und Birnen-Vergleich. Auch so eine Methode, die im Handbuch steht. Und dann versuchen Sie es mit Unterstellungen.

    Die Wissenschaftstheorie fordert Beweise für eine Hypothese, damit eine Theorie draus wird. Bei der Klimasensitivität fehlen die ganz offensichtlich, denn sonst gäbe es diese exorbitanten Fehlergrenzen nicht. Und wer versucht mit Päläoproxies irgendwelche Prozeßketten in der Vergangenheit nachzustellen, sollte sich erst mal mit der Kritik des H. v. Storch an der Mannschen Hockeystick-Kurve und deren Widerlegung befassen. Solide Wissenschaft sieht anders aus.

    Die Defizite des IPCC-Berichtes sind allzu offensichtlich. Man denke da nur an die Quatsch-Kurve mit der beschleunigten Erwärmung. Erbärmlich ist sowas und berechtigt dazu den Bericht als unwissenschaftlich zu bezeichnen.

    Bevor Sie also unqualifiziert über diejenigen herziehen, die die Standards wissenschaftlichen Arbeitens und Publizierens einfordern, sollten Sie sich erst mal mit der Methodik der Wissenschaftstheorie vertraut machen.

    Die These vom anthropogenen Klimawandel hat nun einmal nur Hypothesenstatus. Das heißt aber nun nicht, daß man sich mit den möglichen Folgen des Eintretens dieser Hypothese befassen sollte. Und selbstverständlich ist es wissenschaftlich völlig in Ordnung mit den zur Verfügung stehenden Mitteln die Hypothese von der Klimasensitivität zu beweisen und einen Wert zu bestimmen. Nur taugt die Bandbreite, die Hegerl angibt, nicht zum Nachweis, daß die Sensitivität überhaupt real ist.

  39. #28:
    Herr Baecker, Sie sind ein wirklich lustiges Kerlchen, wenn Sie ein bisschen mehr Ahnung von Met./Kl. hätten, würde man sicher gern mit Ihnen diskutieren! Aber zu Ihren Fragen/Aussagen in #28:
    Schönwiese et al. haben im Klimastatusbericht 2003 den Sommer 2003 behandelt und kamen auf Grund der statistischen Unwahrscheinlichkeit zu dem Ergebnis, dass ein solcher Sommer „praktisch unmöglich“ ist (p kleiner 0,0001, durch angeblichen Erwärmungstrend inzwischen auf 0,0022 angestiegen (auf S. 123 unter der Abb. 2 durch einen Druckfehler (?) auf nur noch 0,022 angehoben)), d.h. auch nach einem fiktiven Erwärmungstrend wäre er beim D-Mittel von 3,4 Grad Überwärmung ein 455-Jahre Ereignis gewesen. Was nicht ganz unvernünftig ist, bei 2,5 Grad Überwärmung spricht man ja in der Klimatologie von einem „Jahrhundertsommer“, in München gab es vor 2003 genau 3 solcher Sommer in etwas über 200 Jahren und einen einzigen mit gerade mal 3 Grad Übw. Nun war der Sommer 2003 in M sogar um 4,2 Grad zu warm, auch nach dem Erwärmungstrend also ein Jahrtausendereignis und im sw-lichen D und der CH, wo er fast 5 Grad zu warm war ein Jahrzehntausendereignis. Und dieses Ereignis wurde damals von vielen Fachleuten, auch den sog. „Klimaexperten“ als eigentlich unmöglich und mit Sicherheit noch nie dagewesen bezeichnet. Sie werden verstehen, dass ich nicht mehr alle Interviews zu diesem Thema im Kopf habe, wenn Sie googeln, finden Sie sicher auch Literatur dazu. Auf Grund der Unwahrscheinlichkeit dieses Sommers wäre eine solche Aussage auch sicher richtig! Allerdings gehen die meisten Klimahysteriker bei der Beurteilung dieses Sommers und der Wahrscheinlichkeit, einen ebensolchen oder noch wärmeren zu erleben, von völlig falschen Voraussetzungen aus: Der Rekord bestand nicht aus der großen Hitze (1947 hatte mehr Tagesrekorde!), sondern aus der Dauer der Hitzewelle, die eigentlich keine Welle, sondern ein Dauerzustand war! Und dass man mit Erwärmungstrends den Omegalagen vorschreiben will, wo sie zu liegen haben, um noch mal so einen Sommer zu bekommen, erscheint mir reichlich gewagt (um nicht zu sagen unsinnig)!
    Irgendwie putzig dann Ihre Bemerkung des 3,8 sigma Sommers, was ich wissen sollte: Mann, ich hab selber eine kleine Abhandlung über diesen Sommer geschrieben, leicht gekürzt in der BWK veröffentlicht und kenne natürlich auch die Wetterinfos aus Köln! Und ausgerechnet von Ihnen muss ich mich fragen lassen…

  40. @Fischer: „“[…]sondern Sie (bzw. die Autoren) müssen die Richtigkeit beweisen. So ist das nun einmal nach der Wissenschaftstheorie.“
    Das lasse ich einfach mal zur allgemeinen Erheiterung unkommentiert stehen ;-)“

    Dass Sie meinen, Herr Fischer, dass dies lächerlich gewesen sein soll, zeigt nur, dass Sie es sind, dessen Wissen und Meinungsäusserungen hier lächerlich sind:

    SIE HABEN KEINE AHNUNG VON WISSENSCHAFTSTHEORIE UND WISSENSCHAFTLICHER VORGEHENSWEISE BEI DER VERÖFFENTLICHUNG WISSENSCHAFTLICHER ERGEBNISSE: Um mit Herrn Bäcker zu reden: „Halten Sie die Klappe“

  41. @Bäcker: „Sie (u/o. Rassbach) verwechseln Klimamodelle mit Wettermodellen“: Nein verwechseln wir nicht, ist ja auch so einfach, dass offenbar sogar Sie den Unterschied kennen. Nur, in diesem Zusammenhang auch gleich wieder ein Problem, das Sie vor UNLÖSBARE Schwierigkeiten stellen wird, denen Sie selbstredend wieder – in Ihrer unnachahmlichen, verwedelnden Art der Argumentation – plump ausweichen werden:

    Was meinen Sie wohl, wie man logisch herleitet, dass man – nach IPCC Definition (und wohl auch Ihrer, da Sie ja alles aus dem IPCC Kommende nachplappern) das Klima als den Durchschnitt der Wetterereignisse von 30 Jahren bezeichnet. Wieso aber nicht 50 Jahre oder 75 Jahre, oder 175 Jahre, oder gleich Tausend Jahre: ja, mein guter Herr Bäcker, da wissen Sie schon wieder nicht, wie man auf die recht willkürliche – und sachlich durch nichts gerechtfertigte, oder zumindest logisch überhaupt nicht nachvollziehbar hergeleitete – Definition des Klimas als den Durchschnitt von 30 Jahren kommt. Kennen Sie eine Stelle in Ihrer IPCC Bibel, wo beschrieben ist – und auch naturwissenschaftlich begründet hergeleitet ist – dass das Klima der Durchschnitt der Wetterereignisse von nur 30 Jahren sein soll (nur weil das Ihnen so am Bequemsten ist, oder weil Sie diesen Zeitraum miterlebt haben – wie niedlich)?

    Sie schreiben weiter: „Sie müssen lernen, dass weisse Sprüche wie „die Welt ist so komplex, daher ist die Zukunft völlig ungewiss“. Für einen Naturwissenschaftler sind solche Sprüche „hohl“! Denn die Naturwissenschaften wollen ja eben diese Komplexität auf naturgesetzliche Zusammenhänge runterbrechen, die es erlauben, auch Vorhersagen zu machen. Wenn Sie meinen, Reduktionismus wäre „verboten“, bitte, das interessiert nur die Philosophen. „:

    So ein Quatsch:

    1. Sie sind eindeutig kein Wissenschaftler (das beweisen Ihre Beiträge hinreichend), sondern allenfalls – und nur – ein CO2 Politiker. Daher sind Ihre Sprüche bezüglich Wissenschaftlichkeit hohl.

    2. Sie meinen besonders schlau zu sein, wenn Sie sagen: „die es erlauben, auch Vorhersagen zu machen“: NEIN, NEIN, NEIN: SIE KAPIEREN ES NICHT. Das Wesen der Wissenschaft besteht nicht darin, Voraussagen machen zu wollen (das kann – gelegentlich – eine Konsequenz und Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse sein), sondern besteht darin, dass die wissenschaftliche Erkenntnis in einem allgemeinen Sinn erweitert wird (nicht alles in der Wissenschaft hat mit Prognosen durch Computerspiele zu tun, Herr Bäcker; Prognosen durch Computerspiele liefern überhaupt keine Erkenntnisse, BEGREIFEN SIE DAS DENN WIRKLICH NICHT???). Ihr falsches Wissenschaftsverständnis geht nur von Ihrem beschränkten CO2 Weltbild aus, in dem es nur darauf ankommt, auf auf der Basis von Computerspielen irgendwelche Voraussagen im Sinne von Schätzgrössen machen (bei völlig unklaren, aber extrem hohen, Fehlerbreiten).

    3. „Reduktionismus wäre „verboten““: uninformierter geht es nicht mehr: was soll denn dieser Blödsinn schon wieder, Herr Bäcker: ich habe es da mit Ihnen offenbar wirklich mit einem ganz blutigen Anfänger zu tun, der überhaupt nicht kapiert, was er sagt: Nun mal für Sie ganz langsam: „Reduktionismus“ ist eine korrekte wissenschaftliche Denk- und methodische Anwendungsweise, wenn Sie in einem komplexen System, dessen wesentliche Einflussgrössen Sie qualitativ und quantitativ genau kennen, jenen Faktor, den Sie untersuchen in einer experimentellen Anordnung kontrolliert analysieren bezüglich seiner Natur bzw. seine Grösse isoliert kennen lernen wollen. Reduktionismus in einer wissenschaftlichen Frage, wie hier bezüglich des Einflusses von anthropogenem CO2 auf die bodenahe Lufttemperatur, kann aber nicht angewandt werden, wenn in einem komplexen System (Erdatmospäre, Ozeane, Landoberflächen, Biosphäre) wichtige Einflussgrössen – von allen zugegeben (Stichwort „Wolken“, „Sonne“, „Vulkane“) – weitgehend unerforscht sind (sehen Sie dazu selbst einmal in Wikipedia am Besten nach).

    Fazit: Sie haben von Wissenschaftstheorie, Erkenntnistheorie, wissenschaftlicher Methodologie und wissenschaftlicher Statistik (das beweisen Ihre extrem dürftigen Kommentare zur Arbeit von Keenan) – nach allem was man von Ihnen lesen kann – überhaupt keine Ahnung, nehmen aber den Mund dafür umso voller mit halbgarem Halbwissen und kaum überbietbarer Präpotenz. Sie sind dermassen weit von wissenschaftlichem Denken entfernt, dass ich eine „unwissenschaftliche“ Einschätzung wage, dass Sie noch nie in einem renommiertem wissenschaftlichen Journal etwas publiziert haben.

    PS: Zur Arbeit Keenans noch ein Nachsatz: Sie, Herr Bäcker, haben nicht begriffen, dass die Kernaussage Keenans in seinem Beitrag, der verdankenswerterweise hier auf EIKE gebracht wurde, es ist, dass die „Wissenschaftler“ im IPCC, die die Assessment Reports verfasst haben, erschütternde Defizite in wissenschaftlich-statistischer Methodologie aufweisen, in einer Weise, die praktisch alle wichtigen Aussagen die dort zu Temperatur- und Meeresspiegelmessreihen gemacht wurden, vollständig diskreditieren. Finden Sie darauf mal eine Antwort (die man auch ernst nehmen kann) ….

  42. Ach Herr Bäcker,

    in Hegerls Arbeit(en) fehlt eine Fehlerfortpflanzungsrechnung und eine theoretische Fundierung der Beobachtung, daß eine – wie auch immer verursachte – Störung des Gleichgewichts nicht zur Instabilität führt. Genau diese Instabilität aber ergibt sich aus Hegerls „Klimasensitivitätsüberlegungen“.

    Und dann kann Hegerl die Messungen bzgl. des Nacheilens der Zunahme der CO2-Gehalte bei Temperaturanstiegen nicht erklären. Aber dafür gibt es sicher Erklärungen, die Sie haben, da Sie ja nicht auf dem Gebiet forschen.

    „PS: die Lichtgeschwindigkeit muß man heute nicht mehr messen, sie ist per Meterdefinition exakt!“

    Kennen Sie das Henne- und Ei-Problem? Über Ihre Zirkelschlüsse kann man sich richtig erfreuen.

  43. @ heinzow

    Sie sind ja ein Vorbild an Stil und Benehmen, ich zolle größten Respekt.

    „Im übrigen bin nicht ich dazu verpflichtet den Nachweis der Unrichtigkeit zu führen,…“

    Na ja, wenn Sie behaupten, ich würde Blödsinn reden, wäre eine Begründung schon angemessen, was an meiner Argumentation falsch sein soll.

    „Jeder, der dem Physikunterricht am Gymnasium folgen konnte, weiß um die Fehlerfortpflanzung. Sie offensichtlich nicht.“
    Ach, und Sie glauben, das wüssten die diversen Autoren nicht? In Anbetracht dessen, dass Sie von dem von mir genannten Verfahren überhaupt nichts wissen, ist es schon überraschend, dass Sie sich zur Qualität der Datenanalyse überhaupt nur äußern.

    „[…]sondern Sie (bzw. die Autoren) müssen die Richtigkeit beweisen. So ist das nun einmal nach der Wissenschaftstheorie.“
    Das lasse ich einfach mal zur allgemeinen Erheiterung unkommentiert stehen 😉

  44. Herr Heinzow,

    die Analogie geht noch weiter. Die Positionen der galileischen Monde wurde im Voraus (also eine dieser verdächtigen Vorhersagen..) berechnet und Seefahrern mitgegeben, die diese zur Zeitbestimmung auf See benutzten. Dabei wurde zur Berechnung vorausgesetzt, dass die Lichtgeschwindigkeit unendlich sei. Diesen Zeitfehler = Positionsfehler von Minuten konnten die Seefahrer jedoch lange vernachlässigen, denn auch mit exakter Zeit hätten sie auf dem wackeligen Schiff mit den damaligen Navigationstechnik nicht genauer messen können, und daher war diese Erkenntnis navigationspragmatisch von rein akademischem Wert.
    Wenn man jedoch die Genauigkeit steigern will, so muß man irgendwann die Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit akzeptieren.

    Im Falle der globalen Klimasensitivität ging es wissenschaftlich vor Jahrzehnten um die Frage: positiv, Null oder negativ (also nicht endlich oder unendlich, soweit geht die Analogie nicht).
    Dies ist seit mind. 2 Jahrzehnten geklärt, es ist positiv! (+2…+4,5).
    Ich kenne kein wissenschaftliches paper der letzten 2 Jahrzehnte, das nicht auf diese Schlussfolgerung kommt. Auch Lindzen/Choi beziehen ihre aus den mageren Punktwolken fabulisierte negative Klimasensitivität ja explizit nur auf die Tropen. Dagegen vertreten Klimaskeptiker alles, sofern es unter +1, Null oder negativ ist.

    Die „wissenschaftliche Methode“ der Klimaskeptiker besteht ja nur darin, wissenschaftliche Veröffentlichungen zu negieren.

    Was anderes können sie nicht. Denn Sie und andere Skeptiker sind nun weit genug von den Möglichkeiten einer genaueren Überprüfung entfernt, dass Ihnen gar nicht auffallen muss, dass eine kleinere Klimasensitivität gegen die heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisse spricht, dies zur Ihrer Entschuldigung. Ihnen fehlen der Sinn und die Möglichkeiten wie damals den Seefahrern im Vergleich zu Römers Instrumenten und seiner wissenschaftlichen Methodik.

    PS: Herr Heinzow, wie lautet Ihr Forschungsthema nochmal?

  45. @Fischer #30

    Wenn Sie meinen mit Verlinkungen in irgendwelchen Beiträgen, die Sie geschrieben haben, etwas beweisen zu können, überschätzen Sie die Wichtigkeit Ihrer Beiträge um Zehnerpotenzen. Wenn Sie mir die mailen würden, würden Sie auf SPAM gesetzt.

    „Mit „Abschätzung“ ist lediglich die Berücksichtigung der Fehlerbandbreite sowie insbesondere die Abschätzung des zukünftigen CO2-Emissionspfades gemeint.“

    Mit den von Hegerl und Ihnen genannten Fehlergrenzen kann man keinen Blumentopf gewinnen.

    Im übrigen bin nicht ich dazu verpflichtet den Nachweis der Unrichtigkeit zu führen, sondern Sie (bzw. die Autoren) müssen die Richtigkeit beweisen. So ist das nun einmal nach der Wissenschaftstheorie. Und da dieser Beweis nicht führbar ist, benutzt man Abschäzungen mit indiskutablen Fehlergrenzen. Es gibt die perfekte Windvorhersage:

    Abgesehen von strichweiser Windstille leichte bis frische, zeitweise starke bis stürmische, örtlich orkanartige Winde aus Nord bis Süd.

    Soviel zum Wert von Abschätzungen, wenn man etwas nicht messen kann. Man bedient sich einer Kaskade von Abschätzungen und Proxies mit weiten Fehlergrenzen. Jeder, der dem Physikunterricht am Gymnasium folgen konnte, weiß um die Fehlerfortpflanzung. Sie offensichtlich nicht.

  46. Herr Heinzow, #33

    „Nähme man Hegerls Werte, käme was mit 200 bis 450 * 10^3 km/s raus. Damit könnte man herrlich genau die GPS-Geräte betreiben.“

    Das stimmt. Ohne Zweifel erfordern verschiedene Anwendungen verschiedene Genauigkeiten. Und manche Fragen lassen sich mit einem zu ungenauen Ergebnis nicht beantworten. Daher geht es in den Naturwissenschaften inkl. Klimawissenschaft ja meistens um Genauigkeitssteigerungen. Aber Sie verwechseln da etwas: Genauigkeiten und Abschätzungen gibt es sowohl bei experimentellen oder empirischen Methoden wie auch theoretischen. Da ist prinzipiell kein Unterschied.

    Um bei Ihrem Analogon mit der Lichtgeschwindigkeit zu bleiben, so kommt Hergerl zu dem Ergebnis, dass sie größer als 200.000 km/s ist. Ein ähnliches Ergebnis bekam Ole Römers bei der erster Messung an den galileischen Monden auch heraus.
    Dass Römer heute noch bekannt ist, liegt daran, dass er nachgewiesen hat, dass das Licht überhaupt (!) eine endliche Geschwindigkeit hat, während Sie und andere „Lichtskeptiker“ noch standhaft behaupten würden, dass das Licht unendlich schnell ist. Und so wie es aussieht, täten Sie dies 400 Jahren später auch heute noch.

    PS: die Lichtgeschwindigkeit muß man heute nicht mehr messen, sie ist per Meterdefinition exakt!
    Dafür muß man heute das Meter über Lichtlaufzeiten messen, das ist genauer als über Wellenlängenmessungen bis 1983.

  47. Herr Weiss, #32

    „Damit sagen Sie implizit, dass nur absolut unvorhersehbare Ereignisse wie das Eintreten eines Nuklearkriegs oder der Einschlag eines Meteoriten, die Exaktheit der Klimaprognosen durch Klimamodelle beeinträchtigen, ansonsten gäbe es aber exakte Prognosen durch GCMs.“

    Nun, was Sie sich aus meinen Beiträgen ausmalen, wundert mich, aber leider habe ich darauf keinen Einfluß.
    Jedenfalls widerspricht Ihre Deutung meiner vermeintlich impliziten Aussagen, meinen expliziten Aussagen in #18, denn ich schrieb vorher: „Die Klimamodellierer machen für die Zukunft Szenarien.
    D.h. das Klima wird unter den Voraussetzungen A1, B1, C1,… im Rahmen der Genauigkeit q1 so und so aussehen, unter den Voraussetzungen A2, B2, C2,… im RAHMEN DER GENAUIGKEIT q2 so und so.“

    Man achte auf die Grosschrift. Der Begriff „exakt“ ist etwas irreführend. In der Physik nicht nie etwas exakt, sondern immer nur im Rahmen gewisser Fehlergrenzen, also mit einer limitierten Genauigkeit bestimmbar. Die Fehlergrenzen von GCMs und damit die Anwendbarkeit der Resultate zu bestimmen, ist die Hauptbeschäftigung der Klimamodellierer.

    „und extreme Wetterereignisse („starke Platzregen 2040 in Deutschland“, wie Herr Rassbach so treffend sagt) vorhersagen können.“

    Sie (u/o. Rassbach) verwechseln Klimamodelle mit Wettermodellen. Ein Klimamodell kann nur die Wahrscheinlichkeit für ein Extremereignis ausgeben, das Wetter an einem bestimmten Datum in der fernen Zukunft (ob also ein Ereignis mit Wahrscheinlichkeit 40% laut Klimamodell nun tatsächlich dann eintritt oder nicht), ist weiterhin unbekannt. Die Aussagen zu den Trends von Extremereignissen beziehen sich auch nur auf die Wahrscheinlichkeiten: heute 10%, in 50 Jahren 60% z.B.

    Sie müssen lernen, dass weisse Sprüche wie „die Welt ist so komplex, daher ist die Zukunft völlig ungewiss“. Für einen Naturwissenschaftler sind solche Sprüche „hohl“! Denn die Naturwissenschaften wollen ja eben diese Komplexität auf naturgesetzliche Zusammenhänge runterbrechen, die es erlauben, auch Vorhersagen zu machen. Wenn Sie meinen, Reduktionismus wäre „verboten“, bitte, das interessiert nur die Philosophen.

    PS: entweder, Sie reissen sich jetzt zusammen, bringen sich auf einen Wissenstand (Sie wissen offenbar nicht, was Klima, Modell, Genauigkeit, etc. in den Naturwissenschaften bedeuten, und übersehen bereits gegebene Erklärungen, z.B., dass Klimamodelle auch natürliche Prozesse abseits des CO2s berücksichten: dies sollte man wissen, bevor man überhaupt die Klappe zu dem Thema aufmacht) auf dem man sachlich diskutieren kann oder ich beende die Diskussion mit Ihnen und sage danke für Ihre „weissen Sprüche“. Ich möchte nicht, dass es wieder in einen Fall Dr. Paul ausartet, wo der Herr mit jeder Antwort das Thema wechselte.

  48. #22: Norbert Fischer sagt,

    ‚Zum x-ten Mal: Sie sind in keiner Weise auf Computersimulationen angewiesen für folgende Abschätzung: Der Wert der Klimasensitivität wurde auch gänzlich ohne Computersimulationen (siehe Hegerl et al.) bestimmt und liegt bei ca. 3°C, mit einem Fehlerbereich von 2-4,5°C.‘

    Ebenfalls zum x-ten mal: Beinhaltet diese ‚Prognose‘ nicht eine angenommende positive Wasserdampfrückkopplung, die nicht bewiesen ist und von anerkannten Wissenschaftlern, die in den IPCC-Reports natürlich nicht zitiert werden, angezweifelt wird?

  49. Ach Herr Bäcker,

    probieren Sie es wieder mal mit der Methode nach dem Handbuch für Forenstörer? Wie war das noch mit der Abschätzung der Lichtgeschwindigkeit? Nähme man Hegerls Werte, käme was mit 200 bis 450 * 10^3 km/s raus. Damit könnte man herrlich genau die GPS-Geräte betreiben.

    Und schaut man sich an, was Hegerl et al so produziert haben, ist das ja wissenschaftlich interessant, nur leider ohne Beweiskraft. Dr. Roeckner hat z.B. m.W. über die Venus-Atmosphäre doktoriert. Das Ergebnis dürfte Meilen von der später mit Sonden gemessenen Realität entfernt sein. Seine „Abschätzungen“ waren trotzdem richtig, nur eben ohne Beweiskraft.

    Was da in der Klimaforschung bzgl. der Vergangenheit vor Instrumentenmessungen praktiziert wird, ist letztendlich Kaffeesatzleserei. Es gibt z.B. hervorragende Aufzeichnungen in den Logbüchern der Kriegsflotten Spaniens und Britanniens, die alle auf „Abschätzungen“ beruhen. Allerdings dürften den Klimaforschern die Schätzmethoden bzw. die Werteskala weitgehend unbekannt sein, zumal auch noch eine hohe Variabilität von Schiff zu Schiff und Wachoffizier zu Wachoffizier existiert.

    Was wollen Sie denn nun? „Abschätzungen“ in den Rang einer beweisenden Messung erheben? Oder wieder einmal Nebelkerzen werfen?

  50. @Bäcker: Ihre Argumentation ist wieder einmal „sehr überzeugend“. Sie sagen:

    „Da meines Wissens kein Klimamodell die klimatischen Auswirkungen eines Einschlags eines Meteoriten der Größe X oder eines Nuklearkrieges im Jahre 2010+ Y (Y>0) berücksichtigt hat, die Wahrscheinlichkeit dafür aber nicht exakt Null ist, masst sich auch kein Modellierer an, das Klima der Zukunft exakt zu kennen.“

    Damit sagen Sie implizit, dass nur absolut unvorhersehbare Ereignisse wie das Eintreten eines Nuklearkriegs oder der Einschlag eines Meteoriten, die Exaktheit der Klimaprognosen durch Klimamodelle beeinträchtigen, ansonsten gäbe es aber exakte Prognosen durch GCMs. So einen Unsinn glauben Sie aber wahrscheinlich selbst nicht. Wenn Sie tatsächlich dieser Meinung wären, würden Sie irrsinnigerweise annehmen, dass die Klimamodelle die physikalische, chemische und biologische Realität der Erdoberfläche korrekt einschätzen können, d.h. also – z.B. auf 100 Jahre in die Zukunft gerechnet, alle Vorgänge der solaren Einstrahlung, der atmosphärischen Vorgänge (insbesondere die Wolkenbildungen, von denen sogar die – dem IPCC durchaus gesonnene – Wikipedia sagt, dass Wolken die allergrössten Schwierigkeiten bei der Berechnung von Prognosen durch GCMs bereiten), und auch der Veränderungen der Biosphäre (insbesondere die Vorausberechnung des Wachstums der Pflanzen auf der Erdoberfläche), realitätsgerecht berechnen können und mittlere Meeresspiegel, Globaltemperaturen und extreme Wetterereignisse („starke Platzregen 2040 in Deutschland“, wie Herr Rassbach so treffend sagt) vorhersagen können.

    Der grösste Fehler Ihrer Annahmen besteht darin, dass Sie meinen, die volle Wahrheit der die bodennahen Lufttemperaturen bestimmenden Einflussgrössen und deren Wechselwirkung bereits genügend zu kennen. Dies ist aber absolut sicherer Blödsinn: meinen Sie denn im Ernst, dass nur weil Sie und die IPCC „Forscher“ zufällig gerade jetzt leben, dass wir deswegen heute schon am Ende unserer Weisheit angelangt sind bzw. am Ende unserers Weges des Erkenntisgewinns durch Wissenschaft ??? Wenn Sie das wirklich meinen, dann sind Sie wahrhaftig ein recht kleiner Geist. Sie müssten dann nämlich zuerst begreifen lernen, dass wir Menschen von Physik, Chemie, Biologie etc. auch heute nur sehr wenig verstehen (um mit Einstein zu sprechen „praktisch nichts wissen“), und dass die Anmassung bzw. Behaupung, dass ein Computerprogramm die volle Wirklichkeit (also auch das, was wir noch gar nicht wissen können, da es erst noch entdeckt werden muss), in seinen Algorithmen enthält, ein Ausdruck grosser geistiger Beschränktheit ist.

    Es würde mich sehr wundern, wenn Sie auch nur ein einziges Mal sich in Selbstkritik üben, was ein vornehme Zier eines echten Wissenschaftlers wäre, und nicht immer nur Ihre so kleine, beschränkte, anthropogene CO2 Welt als das Mass aller Dinge begreifen und das auch noch ziemlich präpotent anderen hier um die Ohren hauen.

    Mensch, Herr Bäcker, die Welt ist doch viel grösser und komplexer als ihre kleine CO2 Höhle. Kommen Sie doch endlich mit sich selbst ins Reine und verlassen die geistige Enge und intellektuelle Beschränktheit der IPCC Welt, die jeder wahren Wissenschaftlichkeit Hohn spricht und eine rechte Schande darstellt.

    PS: Auf die Primitivität des Arguments „leben Sie in den Tag hinein und wundern sich jeden Abend erneut darüber, dass die Sonne untergeht?“ in Ihrem Beitrag lohnt es sich nicht einzugehen. Sie stehen sich da nur selbst im Weg und machen sich lächerlich.

  51. 2007 und 2009 hatten wir in Deutschland „extrem“ warme April-Monate. 2009 wurden 11,8°C, 2007 11,5 °C gemessen. Aber den Rekord hält ab 1761 immer noch der April 1800 mit 12,0°C.

    Extreme sind vom Bezugszeitraum und der Statistik inkl. Trends abhängig. Selbst in einer variierenden Zeitreihe ohne jeden Trend wird mit der Zeit jeder bestehende Rekord gebrochen! Das ist Mathematik!

    Die April-Monatsmittel Deutschlands ab 1880 zeigen statistisch die Eigenschaft, dass der wärmste April zwischen 1880 und 2010 mit 60% Wahrscheinlichkeit zwischen 1990 und 2010 liegt, zu 13% zwischen 1970 und 1990 und zu weniger als 10% in den anderen 20 Jahres-Abschnitten. Real liegt er in 2009.
    Trotzdem die Aprilmonate in den letzten Jahrzehnten einen Trend nach warm zeigen, besteht zu 40% die Möglichkeit, dass der Rekord der Reihe ab 1880 in den letzten 2 Jahrzehnten NICHT zu finden ist! Extremwertstatistik ist also eine ziemlich „dumme“ Methode, um etwas über Klimatrends lernen zu wollen! Denn nach dem oben Gesagten kann eine Rekordbrechung durch einen Trend bedingt sein oder einfach nur daher kommen, dass man länger aufzeichnet. Man kann diese beiden Möglichkeiten schlecht trennen.

  52. Herr Heinzow

    Ihr Beitrag ist aber weit unter ihrem Niveau.

    Warum tun Sie so, als wäre es Ihnen simulationsfreie Bestimmungen der Klimasensitivität neu? Die Übersicht über die Verfahren bei Hegerl et al. hatte ich schon so oft verlinkt (welche Paywall?), es gibt dort jede Menge Verweise zu einer Fülle an Literatur.

    Mit „Abschätzung“ ist lediglich die Berücksichtigung der Fehlerbandbreite sowie insbesondere die Abschätzung des zukünftigen CO2-Emissionspfades gemeint. Oder können Sie diesen berechnen und angeben?

    Solange Sie nicht begründen, was an diesen Bestimmungen falsch sein sollte, ist meine Ausführung unwidersprochen und logisch stringent und ihre Bemerkung „Wann erkennen Sie eigentlich, welch dummes Zeug Sie hier immer wieder verbreiten?“ zeugt nur von ihrer eigenen Unkenntnis.

    MfG und steigern Sie sich! Es gibt noch viel Luft nach oben 😉

  53. #26: Thomas Heinzow

    tja Herr Heinzow, der Bumerang kommt zurück. Haben auch Sie nie gelernt, wie man recherchiert?

    Für Die Nicht-Füsiker als Facherklärung: unter einer „Abschätzung“ versteht man in der Physik eine Berechnung des ungefähren Wertes einer physikalischen Größe. Wenn man auch noch das Werteintervall, in dem der exakte Werte liegen wird, abschätzen kann, um so besser. Dies hat Fischer oben angegeben.

    Herr Heinzow, bevor Sie Physiker-Slang allzu theologisch auslegen und phantasievoll vollens ins Groteske abdrehen, fragen Sie einfach beim nächsten Mal nach, ok?
    Die nächste Verwirrung bei Ihnen kommt bestimmt, ich weiß es, Sie müssen noch etwas üben.

    PS: Was macht Ihre Diss. schon mal wieder ein Sätzchen in den letzen 5 Jahren hinzugefügt?

  54. Herr Paesler,

    „Es gibt natürlich Jahre, in denen es weit mehr als 10 „Jahrhundertereignisse“ gibt, der Sommer 2003 brachte allein 10 Tagesrekorde der Höchsttemperatur (Tja, welche Überraschung für die Klimahysteriker, die uns eine nie dagewesene Hitze unterjubeln wollten!“

    Von „nie dagewesen“ habe ich in der wissenschaftlichen Literatur zum Sommer 2003 in Mitteleuropa oder Deutschland nichts gelesen, Sie etwa?

    Aber dass dieser Sommer mit 3,8 Sigma ein Ausreißer nach oben in der Statistik der Sommertemperaturen Mitteleuropas und Deutschlands der letzten 200 Jahre war, sollten Sie wissen.
    http://preview.tinyurl.com/6acjlj7

  55. Ein wunderbarer Artikel, der nichts von seiner Aktualität verloren hat!
    Die 172 Jahrhundertereignisse kann man natürlich noch beliebig erweitern, das Wetter bietet ja reichhaltige Möglichkeiten, Rekorde zu definieren! Zu meiner Zeit haben wir uns am WA München über jeden neuen Rekord gefreut und daher immer neue Möglichkeiten für noch „nie“ dagewesene meteorologische Werte (vulgo: Rekorde) gesucht! Nur zum Beispiel: Man kann auch die wärmsten/kältesten Feiertage registrieren; da Ostern und die davon abhängigen Feiertage jedes Jahr wechseln, werden die Möglichkeiten, neue Rekorde zu erleben, gigantisch groß! Haben wir alles gemacht! Oder auch die längste Kette von zu warmen/zu kalten Tagen hintereinander oder wenn schon lange nix mehr passiert ist: Man sucht einfach die Tagesrekorde, da hat man 365 wärmste/kälteste 1.1. – 31.12. Also, wenn man sich ein wenig Mühe macht (und für den rekordhungrigen Klimafreak gibt’s nichts schöneres!) kommt man leicht auf weit über 1000 Jahrhundertereignisse, d.h. man kann pro Jahr etwa mit 10 oder mehr derartigen Rekorden rechnen!
    Es gibt natürlich Jahre, in denen es weit mehr als 10 „Jahrhundertereignisse“ gibt, der Sommer 2003 brachte allein 10 Tagesrekorde der Höchsttemperatur (Tja, welche Überraschung für die Klimahysteriker, die uns eine nie dagewesene Hitze unterjubeln wollten! Mehr warens nicht! Aber die Einmaligkeit dieses Sommers bestand ja nicht in der übergroßen Hitze, sondern in der unglaublich lang anhaltenden Hitzeperiode, daher von der Statistik her ein mindestens Jahrtausendsommer und jede Aussage verschiedener Schwachköpfe (vulgo: „Klimaexperten“), auf solche Sommer müsste man sich in Zukunft häufiger einstellen, beweist nur, dass diese Leute nicht einmal minimalste Fachkenntnisse im klimatologisch/meteorologischen Bereich mitbringen – es sind, wie meine Enkel sagen würden, einfach Vollpfosten!). Weitere Beispiele waren die Februare 29 und 56 oder die Januare 42, 85 oder 87 mit ihren Massierungen von Tageskälterekorden uswusw. Manche Jahre habens überhaupt in sich mit den Rekorden – 1961 gabs im Febr.-März die längste Kette von zu warmen Tagen (wurde erst im J./F. 2007 überboten), dann den bis 2007 wärmsten April seit 1879, dann den bis heute (seit 1781!) wärmsten September, den wärmsten Dezemberanfang und das kälteste Weihnachtsfest. Und, sensationell, dieses kälteste Weihnachtsfest wurde ein Jahr später noch weit unterboten, es gab damals 5 kalte Tage (Max unter -10) nacheinander! Und das im gleichen Jahr, als das bis heute wärmste Osterfest der letzten etwa 200 Jahre (mit 4 Sommertagen!) auftrat!
    Man sieht, die Beschäftigung mit Rekorden ist ein spannendes Feld und es gibt in der Tat so gut wie kein einziges Jahr ohne „Jahrhundertereignis“, man muss nur danach suchen!
    Wobei natürlich zu sagen ist, dass die spektakulären Rekorde die jeweils wärmsten/kältesten Monate/Jahre sind, wobei sich die Klimahysteriker natürlich an der angeblichen Häufung der wärmsten in den „letzten Jahren“ aufgeilen. Daher hier für die Laien, die wenig Möglichkeiten haben, meteorologische Daten zu sichten, die Liste der wärmsten Monate in München:
    Juni und August 2003, Oktober 2001, März und November 1994, Juli 1983, Februar 1966, September 1961, Dezember 1833, Mai 1811, April 1800 und Januar 1796. Alles jüngste Vergangenheit, nicht wahr? Ach ja, das wärmste Jahr war 1994 (übrigens mit großem Abstand!!), damals muss ja die globale Erwärmung voll zugeschlagen haben….
    Dieser blog ist natürlich nicht für die AGW-Spinner gedacht, die ja Fakten scheuen, wie der Teufel das Weihwasser, oder gar für Politiker wie unsere „Füsikerin“ (der natürliche Feind des Politikers ist bekanntlich die Sachkenntnis!).
    Möglicherweise kommen auch die Herren NBNF zur Vernunft, #4#5 geben Hoffnung. In der Tat: Ein einzelnes Extremereignis sagt gar nichts, und eine Häufung von Extremereignissen gibt es nicht, leicht zu recherchieren, wenn man ein wenig Ahnung von der Klimageschichte – regional und weltweit – hat. Aber da fehlts in der SchelliRahmi-Gang wohl sehr weit, hier programmiert man lieber und macht Szenarien! Wissenschaft? Mein Sohn, Dipl.-Inform. und exzellenter Programmierer (und mit der AGW-Spinnerei wohl vertraut), meinte, er könnte aus jedem Datensatz jedes Szenario herausholen, das bei ihm bestellt wird – und aufs bestellen kommts wohl an – Wissenschaft? Wozu brauchmer die, wir müssten ja unsere Ideologie überdenken, die uns ein gutes und sicheres Einkommen liefert!

  56. @ Norbert Fischer

    „Zum x-ten Mal:
    Sie sind in keiner Weise auf Computersimulationen angewiesen für folgende Abschätzung:
    Der Wert der Klimasensitivität wurde auch gänzlich ohne Computersimulationen (siehe Hegerl et al.) bestimmt und liegt bei ca. 3°C, mit einem Fehlerbereich von 2-4,5°C.“

    Wann erkennen Sie eigentlich, welch dummes Zeug Sie hier immer wieder verbreiten?

    Eine Abschätzung ist naturwissenschaftlich bedeutungslos, weil sie keine Beweiskraft entfaltet. Allein in der Ökonomie kennt man die Zuschlagskalkulation (Abschätzung), um Kosten bestimmen zu können.

    Ansonsten ist es unfair gegenüber Diskussionspartner Quellen zu verwenden, die nur gegen Geld oder Universitätsangehörigen zugänglich sind. Die Suche nach Hegerl et al hat ergeben, daß der Artikel in Nature wissenschaftlich eine Nullnummer ist.

    Ihr Verweis auf den Artikel kommt mir so vor, als wenn ein Theologe ausführt: Die Abschätzung aller vergangenen Ereignisse ungeachtet der fraglichen Zuverlässigkeit der Zeugen (Quellen) hat ergeben, daß es Gott gibt, so wie er in der Bibel beschrieben wird …

    Gott hat sich selbstredend vorher keinem anderem Volk gezeigt …

  57. @ weiss (#16)

    „SIE KÖNNEN DIE ZUKUNFT NICHT BERECHNEN, AUCH NICHT MIT COMPUTERSPIELEN NAMENS KLIMAMODELLEN.“

    Zum x-ten Mal:
    Sie sind in keiner Weise auf Computersimulationen angewiesen für folgende Abschätzung:
    Der Wert der Klimasensitivität wurde auch gänzlich ohne Computersimulationen (siehe Hegerl et al.) bestimmt und liegt bei ca. 3°C, mit einem Fehlerbereich von 2-4,5°C.

    D.h.:
    Ein Forcing von 3,8 W/m^2 – z.B. durch Verdopplung der CO2-Konzentration oder einer Zunahme der solaren Aktivität um 2% – führt zu einer Erwärmung von 2-4,5°C.

    Jetzt haben wir ohne Computersimulationen zwar keine regionalen Prognosen und auch keine weiteren Feinheiten, Anlass zur Sorge sollte aber vorhanden sein.

    PS:
    Ab wieviel °C Erwärmung würden Sie eingestehen, dass die Klimaforscher doch recht haben könnten?
    Nur so aus Neugier gefragt, ob wir Sie noch zu Lebzeiten überzeugen könnten.

  58. @ Nicobäcker #18

    „ich forsche auf dem Thema nicht.“

    Schön, aber dann sollten Sie sich zu dem Thema auch nicht äußern. Denn Sie können die „Ergebnisse“ ja nicht prüfen.

  59. Herr Grabitz, #14

    „ich würde sagen sie sind eindeutig ! und zwar zurückgegenagen.“

    Was Sie sagen würden, interessiert mich nicht, ich bewerte auf Basis wissenschaftlicher Arbeiten.

    „aber ich vertraue hier mehr H. Prof Axel Mörner als dem IPCC oder Ihnen.“

    Das ist Ihr Problem.

    „Dass der Meeresspiegel steigt habe ich ja ebenfalls gesagt, und zwar seit tausenden von Jahren, also warum wiederholen Sie das ? Soll es den Eindruck erwecken ich hätte zuvor das Gegenteil behauptet“

    Wissen Sie auch, warum er das tut?

    „Das IPCC oder das PIK bestimmen, je nach Sponsoring durch die Münchener Rück was Extremwerte sind und was untersucht wird ?“

    Sie haben mich nicht verstanden. Meeresspiegel und Vegetationszonenänderungen zeigen nicht die hohe zeitliche Variabilität, dass man Extremwertstatistik zur Untersuchung heranziehen muss.
    Es ist jedem Forscher freigestellt, was er untersucht, die Medien interessieren sich naturgemäß eher für Extremereignisse, die mit unmittelbaren menschlichen Katastrophen verknüpft sind, dies trifft jedoch nicht für jeden klimatischen Extremwert zu, der untersucht wird und Aussagen über Veränderungen in der Extremwertstatistik im Klimasystem erlaubt.

  60. Herr Heinzow, #17

    ich forsche auf dem Thema nicht. Aber es gibt Wissenschaftler, die das tun, und es kommt darauf an, dass diese es wissenschaftlich hingekommen. Dass die Medien und sonstige Laien die wissenschaftliche Sprache nicht verstehen, ist ein anderes Problem.

    Herr Weiss, #16
    „SIE KÖNNEN DIE ZUKUNFT NICHT BERECHNEN, AUCH NICHT MIT COMPUTERSPIELEN NAMENS KLIMAMODELLEN.“

    Die Klimamodellierer machen für die Zukunft Szenarien.
    D.h. das Klima wird unter den Voraussetzungen A1, B1, C1,… im Rahmen der Genauigkeit q1 so und so aussehen, unter den Voraussetzungen A2, B2, C2,… im Rahmen der Genauigkeit q2 so und so.

    Da meines Wissens kein Klimamodell die klimatischen Auswirkungen eines Einschlags eines Meteoriten der Größe X oder eines Nuklearkrieges im Jahre 2010+ Y (Y>0) berücksichtigt hat, die Wahrscheinlichkeit dafür aber nicht exakt Null ist, masst sich auch kein Modellierer an, das Klima der Zukunft exakt zu kennen.

    „Haben Sie schon jemals verstanden, dass die Zukunft prinzipiell unbestimmt ist,“

    Ich nehme Ihnen nicht ab, dass Sie aus prinzipiellem Mangel an exakter Gewissheit der Zukunft auf völlige Planung verzichten, oder leben Sie in den Tag hinein und wundern sich jeden Abend erneut darüber, dass die Sonne untergeht?

  61. @ Nico Bäcker

    „tatsächlich bekommen es die Medien nicht hin, zwischen einem klimatologischen Trend von Extremereignishäufigkeiten und dem einzelnen Extremereignis selber korrekt zu differenzieren.“

    Kriegen Sie es denn hin?

  62. Hallo Herr Bäcker, der grösste Betrug, den Sie und die Ihrigen (IPCC, Schellnhuber, Rahmstorf und & Co von PIK (ausser Leggewie, den Klimapolitologen, den man ja überhaupt nicht ernst nehmen kann in Wetterfragen, oh pardon Klimafragen), Fischer, et al.) der Öffentlichkeit gegenüber begehen ist folgender:

    SIE KÖNNEN DIE ZUKUNFT NICHT BERECHNEN, AUCH NICHT MIT COMPUTERSPIELEN NAMENS KLIMAMODELLEN. Haben Sie schon jemals verstanden, dass die Zukunft prinzipiell unbestimmt ist, ober meinen Sie, dass Sie und die Ihrigen über parapsychologische Kräfte verfügen, die es Ihnen ermöglichen, die „globale Mittelwertstemperatur“ oder den „globalen Meerespiegel“ (so unsinnig diese Begriffe ja bereits sind – wie etwa die mittlere Telefonnummer von Berlin) mittels Ihrer Computerspiele in 100 Jahren angeben zu können.

    NEIN, SIE KÖNNEN DIE ZUKUNFT NICHT VORHERSAGEN !!!!!!! Und der Versuch, dies tun zu wollen um damit Eindruck zu schinden und auch noch horrende nationale CO2-Abgabengesetze von Ihnen willfährigen Politikern beschliessen zu lassen HAT MIT WISSENSCHAFT NICHTS ZU TUN. Sie täuschen bewusst die Öffentlichkeit mit unbeweisbaren Behauptungen und Prophezeiungen !!

    SCHÄMEN SIE SICH FÜR DIESE BESUDELUNG DER WISSENSCHAFT !!

  63. „die wissenschaftlichen Arbeiten zu Trend in deren Extremwertstatistik über die letzten Jahrzehnte dazu sind widersprüchlich. „

    das heißt also sie sind abgeklungen, wenn Sie sich so wertfrei ausdrücken.
    ich würde sagen sie sind eindeutig ! und zwar zurückgegenagen.

    „steigend, fallend oder stagnierend, das hängt – wie Sie anhand der Satellitenaltimetrie leicht z.B. im IPCC sehen können – vom Ort ab. im global Mittel steigt er bekanntlich. „

    richtig, überall ist es anders , aber ich vertraue hier mehr H. Prof Axel Mörner als dem IPCC oder Ihnen.
    „bekanntlich“
    Das der Meeresspiegel steigt habe ich ja ebenfalls gesagt, und zwar seit tausenden von Jahren, also warum wiederholen Sie das ? Soll es den Eindruck erwecken ich hätte zuvor das Gegenteil behauptet ?
    Immer diese billigen Tricks.

    „Meerespiegeltrend und Veränderungen der Vegetationszonen sind keine extremwertstatistisch zu untersuchenden Klimaänderungen.“
    Das IPCC oder das PIK bestimmen, je nach Sponsoring durch die Münchener Rück was Extremwerte sind und was untersucht wird ? am besten solche Ereignisse bei denen die Versicherungsrate – wie bei Überschwemmungen – höchstens bei 10% liegen. Das ist ein gigantischer Markt, alleine wenn der nur auf 25% steigen würde.
    Es kommt ganz auf die Häufigkeit der Meldungen in den Medien an. Je häufiger ein Ereignis gemeldet wird, desto häufiger nimmt die Katastrophe Gestalt im Kopf des Konsumenten an. Gehört auch zum Werbeaufwand im professionellen Vertriebswesen. Lernen sie von den Spitzen US Verkäufern. : man kann alles verkaufen : Margarine, MP3 Player, sich selbst beim Bewerbungegespräch, den anthropogenen Klimawandel, und das verblüffende : die Taktik, die Vorgehensweise, das Grundgerüst des Verkaufens ist immer das Gleiche.

  64. „Sie weigern sich also … “
    was bilden sie sich eigentlich ein diesen Tonfall anzuschlagen ? Ist dies ein Verhör ?
    Wie kommen Sie auf die Interpretation, dass ich mich weigere ??? gefällt Ihnen nicht, dass ich ihnen in die Parade gefahren bin ? (Sie outen sich schon wieder; )

    Was soll darüber noch diskutiert werden ? McKibben bringt Klischees, altbekanntes was hier und woanders seit Jahren diskutiert wird.
    Allerdings beherrscht McKibben die Verkaufstaktik. Angelsachsen und cor allem die Amerikaner sind hier toll, wie sie ein Thema zu Verkauf aufbereiten; da steckt jede Menge Psychologie dahinter. Ich kenne solche US Filme aus meiner Vertriebsausbildung. Das sind hervorragende Filme ungemein interessant.
    McKibben ist gut.

    „ignorieren auch Artikel von Leuten, die von der Ölindustrie finanziert … “
    wen ich ignoriere bestimme ich und nicht Sie, klar ? aber ich habe ja McKibben gelesen, wie kommen Sie auf den Gedanken dass nicht ? warum verleumden Sie ? warum geben Sie Ihrer Person mit solchen Äußerungen so ein mieses Image ?

    nicht richtig gelesen ? Rockefeller ist Ölindustrie, er finanziert McKibben, und womöglich auch die Gegenseite, jedenfalls Exxon EIKE, aber das steht sogar bei wiki, und Shell sponsort das PIK, weil Shell auch in Solar investiert.

    Nach ihrer Forderung dürfte man beide Seiten nicht mehr lesen.
    Wieder ein Zeichen, dass sie nicht richtig wissen was sie sagen.

    Aber machen sie sich nichts daraus : ein Promovierter muss nicht überall Bescheid wissen. Es genügt in Ihrem Fall, eng begrenzt das CO2 ins Visier zu nehmen,.

    Herr Limburg sagt es : Der Lügen sind genug gemacht worden und ihre jämmerlichen Nebelkerzen wirken schon lange nicht mehr.

  65. #8: Frank Grabitz sagt:
    „Herr Bäcker

    Welche Extremereignishäufigkeiten meinen Sie ?“

    im Prinzip kann man von jedem klimatologischen statistisch erfassten Parameter Extremwertstatistiken machen.

    „Tornados werden nicht mehr, auch nicht in den USA, Hurrikanes haben nach Katrina nachgelassen, die Häufigkeit bewegt sich unter dem langjährigen Mittel,“

    die wissenschaftlichen Arbeiten zu Trend in deren Extremwertstatistik über die letzten Jahrzehnte dazu sind widersprüchlich.

    „das Meer steigt nicht“

    steigend, fallend oder stagnierend, das hängt – wie Sie anhand der Satellitenaltimetrie leicht z.B. im IPCC sehen können – vom Ort ab. im global Mittel steigt er bekanntlich.

    Meerespiegeltrend und Veränderungen der Vegetationszonen sind keine extremwertstatistisch zu untersuchenden Klimaänderungen.

    „Magdalenenhochwasser in Höhen die bisher weit nicht mehr erreicht wurden“

    Ich schrieb oben schon, ein einzelnes Extremereignis sagt gar nichts.

  66. #7, Herr Lutz:

    Das Jahr hat 12 Monate, Januar, Februar… In einem beliebigen Zeitraum, hier 100 Jahre, gibt es einen wärmsten Januar, einen wärmsten Februar etc, ebenso einen kältesten Januar, Februar etc, insgesamt also 24 solcher Ereignisse. Mit den anderen Ereignissen ist es genauso. Hab ich auch erst etwas drüber grübeln müssen, bis ich verstanden habe, wie’s gemeint war.

    Herr Limburg, der Artikel aus der Berliner Wetterkarte ist heute noch genauso richtig wie 1981.

    MfG Elmar Oberdörffer

  67. @ Herr Grabitz

    Sie weigern sich also, über die Inhalte des Films zu diskutieren, weil ihnen bestimmte Finanzierungsquellen nicht gefallen?

    Ok, dann seien Sie aber bitte konsequent und ignorieren auch Artikel von Leuten, die von der Ölindustrie finanziert werden. Und dann bleiben hier bei EIKE nur ganz wenige Artikel übrig, über die wir überhaupt noch diskutieren brauchen…

    Heißt es normalerweise nicht immer stereotyp von Skeptikern, es zählt das Argument, nicht die Biographie?

  68. #5 Herr Fischer

    Bill McKibben (Macher des Films, sein Artikel erschien in der Washington Post) Gründer der 350.org Organisation und finanziert durch die Rockefeller Brothers Fund. Öl und Finanz finanziert also die Kampagnen von AGW Aktivisten !!! (Brauchen wir noch mehr um zu wissen, dass CO2 die Welt, nicht das Klima verändern wird ?)
    350 steht als Zahl die manche Wissenschaftler für eine vertretbare CO2 Konzentration halten.
    (Wer Mitglied werden will bitte hier : 350.org)

    Finden Proteste dieser Organisation statt sind sie in der Regel klein bis winzig, erhalten aber in der Presse eine große Aufmerksamkeit. Agence France Press meldete dass in 180 Ländern über 5000 Demonstrationen stattfanden.

    Eine Gruppe Bergsteiger hisste in der Antarktis und auf dem Berg Wanaka in Neu Seeland ein 350 Banner um gegen die Erwärmung des Globus zu demonstrieren. Und gleichzeitig begrüßte die Webseite des dortigen Skivereins die vorgezogene Saison durch frühzeitigen Wintereinbruch.

    McKibbens fordert die Bildung von „grünen Truppen“ durch die Regierung um an Themen des Klimawandels zu arbeiten. Seine Organisation trainiert junge Menschen in Klimacamps rund um die Welt

    McKibben ist unnachgiebig in seiner Forderung den CO2 Gehalt zu reduzieren. Kohle, Gas, Erdöl müsse gestoppt werden. Globale Einschränkungen sollten auf den Klimakonferenzen beschlossen werden, ohne Rücksicht.

    Über solch einen Typen soll hier diskutiert werden ?
    Sie outen sich wieder mal negativ Herr Fischer.

    Alle sogenannten wissenschaftlichen Dispute hier sind Schaugefechte, Haarspaltereien, ohne Bezug zum Problem.

  69. Herr Bäcker

    Welche Extremereignishäufigkeiten meinen Sie ?

    Tornados werden nicht mehr, auch nicht in den USA, Hurrikanes haben nach Katrina nachgelassen, die Häufigkeit bewegt sich unter dem langjährigen Mittel,
    das Meer steigt nicht, bzw. nicht mehr wie in den letzten Jahrhunderten auch, und weniger, (50%) wie die Nordseemessungen zeigen, seit 1600.
    Die Sahara wird weniger, d.h. es grünt im Norden und im Süden (berichtete sogar National Geografic davon wie die Sahelzone grüner wird),
    der Bewuchs der Erde steigt – außer dort wo abgeholzt und im Namen des Klimaschutzes brandgerodet wird.
    Im ausgehenden Mittelalter, zu Zeiten Kaiser Karls IV hatten wir 1342 das Magdalenenhochwasser in Höhen die bisher weit nicht mehr erreicht wurden, es kam eine Heuschreckenpalge (eine von mehreren) über Deutschland, die der Kaiser selbst miterlebte.

    Kennen wir heutzutage noch so etwas ? zum Glück nicht.

    Also unterlassen Sie doch ihre kleinkarierte Besserwisserei.

  70. Den Fett gedruckten Teil des Artikels hätte man schon etwas besser erläutern können.

    Heist das das z/b der Kälteste/Wärmste Monat in den letzten 100 Jahren 24X aufgetreten ist ?
    Vieleicht könnte der Autor dies noch etwas ausführlicher erläutern.
    Es währe vieleicht schon nützlich zu verstehen was unsere Medin hier so treiben.

    Das unsere Medien übertrieben und tendenziös berichten ist mir schon längst aufgefallen.
    Zitat „Heute spricht man von Schneekatastrophen – früher nannte man das Winter.“

    MFG

  71. warum wohl Herr Baeker ? Weil es einen solchen Trend auch gar nicht gibt !
    So einfach ist das – aber hierauf werden Sie sicherlich wieder eine passende Gegenantwort haben?

    Erich Richter

  72. tatsächlich bekommen es die Medien nicht hin, zwischen einem klimatologischen Trend von Extremereignishäufigkeiten und dem einzelnen Extremereignis selber korrekt zu differenzieren. Ein einzelnes Extremereignis sagt gar nichts.

  73. Auch wenn es nicht zu diesem Artikel hier passt, will ich den Lesern nicht vorenthalten, welche Schwachsinnigen Ideen im Namen des Klimaschutzes und CO2-Zertifikate Handels gesellschaftsfähig werden:

    http://tinyurl.com/klimaschutz-schwachsinn

    Solange CO2 Zertifikate zu ergattern sind, werden wir aber zukünftig bestimmt noch schwachsinnigere Vorschläge zu sehen bekommen.

  74. Jetzt ist herausgekommen, wer die gläubigen der „Church of Global Warming“, vom Rockefeller-Kumpel und Kriegstreiber Kissinger „nützliche Idioten“ genannt, finanziert: Der sinistre Öl-Multi-Rockefeller-Clan.

    „Rockefellers finanzieren Proteste der Klimaerwärmungsgegner in Zeiten der Abkühlung

    Am 24.10.2009 trafen sich überall Ansammlungen von Demonstranten gegen die Klimaerwärmung, finanziert durch den Rockefellers Brothers Fund, und forderten energische Maßnahmen gegen den „Klimawandel“ beim Treffen der Vereinten Nationen in Kopenhagen.

    Bill McKibben, ein Klimawandel-Aktivist der die Rockerfeller finanzierte Organisatin 350.org gründete, welche die Proteste koordinierte. „Es zeigt ganz einfach, wie viel Angst es vor der globalen Erwärmung auf unserem Planeten wirklich gibt und die Unzufriedenheit über die Untätigkeit unserer Führer.“

    Ironischerweise ergaben neue Umfragen, dass die meisten Amerikaner weder an die globale Erwärmung als ein ernstes Problem glauben noch, dass diese überhaupt vom Menschen verursacht sei. Und einige andere Ironien werden bei dieser Geschichte auch umgehend offenkundig.

    Die fortwährende Anschuldigung, sogenannte „Leugner“ werden durch Ölkonzerne finanziert, sollte auch begraben werden, berücksichtigt man, dass ein bedeutender Teil des Rockefeller Vermögens vom Öl stammt und auch heute noch von daher kommt. Einige andere Ölfirmen haben ebenfalls frühere Aktivitäten von McKibben finanziert.

    Ein anderes ironisches Ereignis war, dass eine Gruppe von Bergsteigern in der Antarktis – einer Fläche, die nach Angaben von Wissenschaftlern seit über zehn 10 Jahren abkühlt und auf der sich 90 % des gesamten Eises (mit zunehmender Tendenz) des Planeten befindet – ein 350 Banner hochhielten. Genauso eine Gruppe, die auf einen Berg in Wanaka in Neu Seeland stieg um gegen die Erwärmung des Globus zu demonstrieren. Währenddessen berichtet skilakewanaka.com, die offizielle Webseite des Ski- und Snowboardresorts „Die Wintersaison 2009 fängt gerade mit den besten Schneebedingungen an, welche es seit 10 Jahren zu Beginn der Saison gab.“

    Aber trotz des kompletten Totschweigens der Verbindung des Rockefellers Brothers Fund durch die Sustainable Markets Foundation, haben sich Kritiker schon dem Thema der Finanzierung angenommen und es als Beweis herangezogen, dass das wirkliche Ziel nicht einfach nur die Rettung des Planeten ist. „Ich denke, dass alles was mit Rockefeller-Geld zu tun hat, niemals im besten Interesse der Menschen auf dem Planeten ist“ so ein Blogger auf Aletho News. „Verstehen diese zehntausende von Teilnehmern an dem „350er Ereignis“ der Sozialtechnik wirklich den Hintergrund ihrer finanziellen Führer oder sind sie, wie Kissinger, Freund von Rockefeller, sagen würde „nützliche Idioten“?“ Der Autor verweist auch auf die unzähligen Zuschüsse des Rockefeller Funds für Globale-Erwärmungs-Propaganda, jeder davon über 200.000 USD.

    Warum ist die Verbindung nun problematisch? „Seit mehr als einem Jahrhundert haben ideologische Extremisten von beiden Enden des politischen Spektrums in zahlreichen Veröffentlichungen versucht die Rockefeller Familie anzugreifen, für, wie sie sagen, zügellosen Einfluss, den wir über politische und wirtschaftliche Institutionen in Amerika ausüben würden. Einige glauben sogar, dass wir Teil einer geheimen Verschwörung sind, die gegen die besten Interessen der USA arbeitet und bezeichnen meine Familie als „Internationalisten“ und beschuldigen uns der Verschwörung mit anderen rund um die Welt, eine integriertere politische und wirtschaftliche Struktur aufzubauen – eine Eine-Welt, wenn Sie so wollen“ schreibt David Rockefeller in seiner Autobiographie. „Wenn das der Vorwurf ist, dann bin ich schuldig und ich bin stolz darauf.“

    Zu seinen hochumstrittenen Ideen gehört auch, dass er sich für drakonische „Bevölkerungskontrolle“ durch eine Weltregierung ausspricht….“

    http://tinyurl.com/69ha5tz

    Die unbestreitbare WAHRHEIT:
    Die Klimalügner und „nützlichen Idioten“ werden vom Öl-Multi, Bilderberger-Führer und Möchtegern-Weltherrscher finanziert.
    Bei den „nützlichen Idioten“ muß man die Betonung somit eher auf „Idioten“ als auf „nützlich“ legen.
    Die Klimalügner sind hiermit völlig diskreditiert, die platte Lüge, Emissionshandel-Kritiker würden von „Öl-Multis“ finanziert, ist zum spektakulären Bumerang geworden.

  75. Ein Politiker – Verkehrsminister Ramsauer, glaube ich – sagte kürzlich:
    „Heute spricht man von Schneekatastrophen – früher nannte man das Winter.“
    Die Medien machen eben aus jedem Fu.. einen Donnerschlag und aus einem Mäuschen einen Elefanten.
    Nichts Neues also.

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