Weltweite Temperaturmessungen beweisen: Kein anthropogen verursachter Klimawandel

Auf der ersten UN-Umweltkonferenz in Stockholm 1972 ging es um Maßnahmen zum Schutze unserer Umwelt. Zwanzig Jahre später, 1992 in Rio de Janeiro wurde der Grundstein für die UN- Klimaverhandlungen gelegt. Es war ein Beginn und man beschloss, solche Konferenzen fortzusetzen, um Maßnahmen zum Schutze des Klimas zu verabreden, denn inzwischen stand der Klimaschutz im Vordergrund: Man glaubte eine globale Erwärmung diagnostiziert zu haben, die vor allem durch das Treibhausgas CO2 verursacht würde, und dass es „…um den Planeten zu retten…“ vor allem darauf ankam, die CO2-Emissionen der Industrieländer zu senken.


Auf der Konferenz in Kyoto 1997 verabschiedete die Staatengemeinschaft eine Klima-Rahmenkonvention, welche die völkerrechtliche Grundlage für den internationalen Klimaschutz bilden sollte. Weitere 20 Jahre später wird von den offiziellen Klimainstituten die angeblich vom Menschen verursachte globale Erwärmung immer noch als die Hauptaufgabe der Menschheit angesehen, denn diese Erwärmung gefährdet angeblich ihre Existenz. Tatsächlich wurde bis heute nie bewiesen, dass das vom Menschen direkt oder indirekt produzierte CO2 die ihm zugedachte Wirkung hat. Diese Annahme beruht lediglich auf Modellrechnungen für die künftige Entwicklung der Temperatur. Im Gegenteil: Nach den Grundgesetzen der Physik ist die vom Weltklimarat (IPCC) befürchtete Wirkung des CO2 gar nicht möglich.

Der „Klimawandel“ ist dank massiver Unterstützung der Medien und der Politik zum Zeitgeist ge­worden. Dies wurde möglich, weil die aus den mittels Modellrechnungen generierten Szenarien in der öffentlichen Wahrnehmung zu Prognosen wurden, die für die Zukunft lebensfeindliche Zu­stände voraussagen und Angst erzeugen. Angst fördert bekanntlich die Regierbarkeit.

In vielen Regionen Deutschlands haben sich Initiativen gebildet, um Maßnahmen gegen den Klimawandel zu entwickeln, im Detail zu planen, ihre Ausführung zu überwachen und nach der Fertigstellung zu unterhalten. Oft ergreifen Kommunal- oder Kreisverwaltungen oder Bezirksregierungen  die Initiative und behalten dann die Federführung. Neben vielen anderen Aktivitäten werden Tagungen veranstaltet, um die aktuelle Situation des Klimawandels zu behandeln, um Projekte vorzustellen (Anmerkung der Redaktion: Hier die neueste Idee zur Instrumentalisierung des Klimawandels: Die Klimakollekte der ev. Kirche), und ihre Ausführungen und die Ergebnisse zu erörtern. Und wer als Außenstehender daran teilnimmt, um die Aktivitäten kennen zu lernen – beispielsweise an den 21. Arnsberger Umweltgesprächen – , der kann seine Eindrücke wie folgt zusammenfassen:

  • Der Klimawandel als solcher wird offiziell weder diskutiert noch gar in Frage gestellt. Er wird als Tatsache angesehen, und deshalb wird Klimaschutz für erforderlich gehalten. Klimaschutz hat in Deutschland mittlerweile des Rang eines Glaubensbekenntnisses. 

  • Man spricht fast immer von Klimaschutz, obwohl es sich meistens um Maßnahmen des Umweltschutzes handelt. Der Unterschied zwischen beiden bleibt in der Regel unbekannt oder unbeachtet. Er  ist aber entscheidend, wenn es um die Auswahl konkreter Maßnahmen geht: Unsere Umwelt müssen – und können – wir schützen, unser Klima nicht, denn das bestimmen seit 4,5 Mrd. Jahren die Sonne und die von ihr gesteuerten Faktoren. Investitionen in Maßnahmen für den Umweltschutz sind notwendig, hilfreich und deshalb ihr Geld wert. Dagegen sind die vom IPCC und den nationalen Institutionen empfohlenen und von der Politik beschlossenen und in’s Werk gesetzten Investitionen in die Reduktion des Klimagases CO2 („2°C-Ziel“) sinn- und nutzlos. In den hier vorgestellten Berichten wird das bewiesen.

„Nur Geologen haben dazu noch eine andere Meinung“, wurde dem Verfasser mal in der Diskussion nach einem Vortrag vorgeworfen. Richtig! Und wenn die sie nicht hätten, wären sie keine Geologen, denn die haben verinnerlicht, dass das Klima nur vorübergehend  gleich bleibt., und dass ihr ständiger Wandel zu den Selbstverständlichkeiten gehört, mit denen wir auf der Erde zu leben haben. Und Geologen wissen üblicherweise nicht nur, dass sich das Klima ändert, sondern auch, warum dies geschieht. Manche Klimaforscher meinen, „auch die Sonne sei ein wirksamer Faktor“ – was ja wohl impliziert, dass andere Faktoren wirksamer und deshalb wichtiger sind. Das ist falsch, denn die Sonne ist der wirksame Faktor – und jedes anderes Modell ist obszön – was wäre unser Weltraum ohne Sonne? Wer sparsam bis unbekleidet am Strand liegt und zu frieren beginnt, wird sich freuen, wenn die vorüberziehende Wolke nicht mehr die Sonne verdeckt, und es wieder wärmer wird. 

Die Basis für die Beurteilung der Tempe­raturentwicklung haben die Temperaturmessungen zu sein, die als Temperaturgangli­nien aufgetragen werden. Sie lassen erkennen, ob – und wie – sich über die Zeit die Temperatur verän­dert. Der Trend, den die Ganglinien anzeigen, ist für eine qualitative Beurteilung zuverlässig. Die Ganglinien können auch für die Ermittlung der quantitativen Änderungen geeignet sein, wenn richtig gemessen und ausgewertet wird. Der Verfasser hat bisher in drei Etappen Temperaturdaten und Temperaturganglinien ausgewertet und stellt die Ergebnisse hier vor.

Im Frühjahr 2009 wurden in der ersten Etappe die Daten von 46 Stationen aus Wetterzentrale.de qualitativ und quantitativ ausgewertet. Mit den Messungen und Aufzeichnungen wurde 1701 in Berlin begonnen, die weiteren Stationen nahmen nach und nach ihren Dienst auf. Sie liegen meistens in Eu­ropa, aber auch in Nordamerika, Austra­lien, Sibirien und Japan. Diese „WZ-Daten“ haben gezeigt, dass außer einer geringen Er­wär­mung nach der Kleinen Eiszeit kein Klimawandel stattgefunden hat, sondern lediglich geringe Temperaturschwankungen, und folglich kann auch keine anthro­pogen verursachte Erwärmung im 20. Jahrhundert festgestellt werden.

Im Frühjahr 2010 folgte dann die zweite Bearbeitungsetappe. Es wurden 1134 Temperaturganglinien der NASA von allen Kontinenten Ozeanen analysiert, und damit weltweit die Temperaturentwicklung zwischen 1880 und 2008 er­fasst. Dabei wurden die Trends der Ganglinien beurteilt, nämlich ob sie Erwärmung oder Abküh­lung oder Konstanz anzeigen, und außerdem wurde der Wärme-Insel-Effekt beurteilt. Bei dieser Auswertung wurde eine geographische Zuordnung vorgenommen, d.h. die Ganglinien wurden nach Kontinenten und Ozeanen und dann innerhalb dieser geographischen Einheiten nach ihren Koordinaten so geordnet, dass die jeweils benachbarten in Gruppen zu je acht zusammengestellt wurden. Diese qualitative Auswertung ergab, dass ca. 74% aller Stationen keine größeren Erwärmungen als zuvor anzeigen, sondern dass die Temperaturen zwischen 1880 und 2008 größtenteils nicht angestiegen sind. Sie sind trotz vorübergehender Schwankungen im Mittel gleich geblieben oder haben sich sogar erniedrigt – nämlich 62,1% bzw. 11.9%. Das Ergebnis ist für die Temperaturentwicklung der Welt des letzten Jahrhunderts repräsentativ.

Die dritte Etappe wurde durch den Zufall initiiert, dass weitere Langzeit-Temperaturreihen verfügbar wurden. Der Weltklimarat (IPCC) und andere offizielle Institute haben für ihre Zustandsbeschreibung des Klimas und die daraus abgeleiteten Folgerungen die Temperaturmessungen seit ca. 1880 zugrunde gelegt. Dieser sehr viel zu kurze Beobachtungszeitraum kann Langzeitentwicklungen des Klimas nicht erfassen, dafür sind möglichst lange Temperaturreihen erforderlich. Zusammen mit denen des ersten Berichtes sind in der dritten Etappe die Daten von insgesamt 82 Stationen ausgewertet worden, nämlich aus den Internet-Portalen Wetterzentrale, The Little Ice Age Thermosmeters und Rimfrost. Die Ergebnisse bilden den Gegenstand des dritten Berichts, der im Februar, März und April 2011 erarbeitet wurde. Die Temperaturreihen beginnen 1659 mit der Ganglinie für Mittelengland, zu den in der Folgezeit immer weitere hinzu gekommen sind – ab 1701 in Berlin (siehe oben). Sie reichen bis zur Gegenwart, schließen also den Zeitraum 1880-2009 mit ein. Die 82 Stationen liegen größtenteils in Europa, aber auch in allen anderen Kontinenten.

Das IPCC erkennt in dem globalen Temperaturanstieg des 20. Jahrhunderts eine klima­tologische Besonderheit. Diese Diagnose ist nur möglich, wenn man die Tempe­raturmessungen des 18. und 19. Jahrhunderts unberücksichtigt und die Wirkung des Wärme-Insel-Effekts außer acht lässt. Eine solche Nichtbeachtung von älteren Daten ist jedoch unzulässig, denn eine Beurteilung erfordert immer einen Ver­gleich, d.h. Temperaturänderungen dürfen immer nur im Zu­sam­menhang mit vorhergehenden beurteilt werden. In diesem Falle zeigt der Vergleich, dass im 18. und 19. Jahrhundert stärkere und schnellere Än­derungen erfolgt sind als im 20. Jahrhundert, die folglich  keine Besonderheit bil­den.

In den letzten 300 Jahren haben, wie auch schon vorher, Abkühlungs- und Erwärmungsphasen miteinander abgewechselt. Das IPCC und, beispielsweise, das PIK sehen unsere CO2-Produktion als Ursache für die Erwärmung im 20. Jahrhundert an. Um dies zu klären, ist zu prüfen, wann es wärmer geworden ist, denn die Ursache kommt vor der Wirkung. Diese Auswertung weist nach, dass die wesentliche Erwärmungsphase vor unserer CO2-Produktion statt gefunden hat. Ein kausaler Zusammenhang ist folglich auszuschließen.

Die drei erwähnten Berichte sind als PDF-Dateien beigefügt und abrufbar. Ihre Titel lauten:

Temperature readings beginning in early 18th century disprove global warming

Repräsentative Beispiele von NASA-Temperaturkurven

Langzeit-Temperaturreihen widerlegen menschen-gemachten Klimawandel

 Prof. Dr. Friedrich Karl Ewert Diplom Geologe EIKE

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25 Kommentare

  1. Auch in der FDT steht: Co2 Emissionen sind auf 30,6 Mrd T gestiegen.
    — Damit käme der weltweite anthropogene C02 Anteil auf etwa 3,1 %, bei gesamtem Co2 von 978 Mrd T, durch die Vulkane ist Co2 gestiegen. Die Erde scheint mir in Umorientierung (Achsenneigung) daher tut sich was unter unseren Füßen.

  2. Herr Kunz,
    das hört sich tatsächlich an wie Pionierrepublik Ernst Thälmann, na gut heute müßte es Stefan Rahmstorf heißen.

    Da „sie“ die Kinder nicht raus ließen, siehe BMU-Kids,glauben „sie“ auch dran und arbeiten an der großen Umerziehung. Hat aber bei mir(Pionierrepublik E.Thälmann) auch nichts genutzt;-)

    Der Deutsche ist halt gründlich,gelernt ist gelernt;-) Wie sollen sich eigentlich die jungen Umweltschützer begrüßen, oder verzichtet man auf diese Förmlichkeiten?

    Wie komme ich auf Stefan Rahmstorf? Ich schaue immer mal in der Klimalounge vorbei, hat was historisches für mich, erinnert mich an nichtssagende Fdj Versammlungen, wo ein Teil eifrig den Sieg des Sozialismus herbeiredete und ein Teil nicht wußte, was das soll.
    Herrlich diese Diskussionskultur;-)))
    Gerade geht es um die zukunftsweisende Nobelpreisträger Tagung unter der Büste von Anders Retzius in Stockholm. Wer soll da zweifeln angesichts überwältigender Evidenz in der Fachwelt;-)
    Erinnert mich an früher, über jeder Diskussion stand unsichtbar der Satz:
    “ wer nicht für uns ist, ist gegen uns!“

    So, und jetzt sagt mal eure Meinung;-)))

  3. Zu Herrn Fischer betreffs 9/11:

    Wenn man nach offiziellem Bild davon ausgeht, dass die Geschossträger, in Folge der Brände, vom Kern und der selbstragenden Fassade partiell abrissen und einen Kollaps auslösten, DANN können die SELBEN abreißenden (und bereits abgerissenenen!) Geschoßträger den Kern NICHT grundsätzlich beschädigt haben! Aus diesem, für Sie hoffentlich verständlich umschriebenem Fakt, und anderen, grundsätzlichen „Binsenweisheiten“ der Statik folgt, dass ein REIN statischer Zusammenbruch(wenn er überhaupt möglich war!) ganz anders hätte erfolgen müssen, mit weit katastrophaleren Folgen für umliegende Gebäude! Die Konstruktion(en), die die statische Hauptlast dieser Gebäude tragen, die Vertikalen, die KÖNNEN sich einfach nicht gleich anderen Gebäudeteilen verhalten, es sei denn , man hat „geschummelt“! Befassen Sie sich mal mit Sprengungen und Zündern! Vielleicht geht Ihnen dann ein Licht auf! Ein wirklicher Kollaps ist NUR entlang des geringsten Widerstands möglich, un dieser KANN nicht der Kern sein!!!

  4. #20 Herr Tobies, hallo

    ja,
    und ich lasse H. Fischer den Respekt widerfahren und nehme seine „Nebelkerze“ als grundehrliche Überzeugung an (sonst müsste ich ihm ja unterstellen er meine es nicht ehrlich ?), muss dann aber an seinem Urteilsvermögen und der akademikergerechten Nutzung seiner Gehirnwindungen zweifeln.

  5. Sehr geehrter Herr Gabitz,

    das ist doch nur eine Nebelkerze und Provokation von Herrn Fischer. Findet man hier in jedem zweiten Artikel. Er versucht halt Greg House zu diffamieren, indem er dessen Aussagen in irgendeinen Bezug zu gängigen, aber unglaubwürdigen, Verschwörungstheorien setzt.

  6. Hallo Herr Kunz und Herr Weber ##13 und 15,

    wie ich schon öfter erwähnt habe, bin ich ehrenamtlich sehr viel mit Kindern zusammen. Natürlich reden die Kinder mit mir auch über Klima. Und da kann ich aus Erfahrung Herrn Weber voll zustimmen. Das selber denken fängt etwa mit 9 Jahren an (Quelle: meine kleine Nachbarin, die mir herzlich zugetan ist). Es geht sogar noch weiter: Sie weiß auch schon (oder lernt es gerade, und Kinder lernen ja besonders leicht), dass sie manchmal in der Schule etwas anderes sagen muss als sie denkt. Abgesehen von der Tatsache, dass dieser Vorgang ein katastrophales Licht auf unsere Zeit wirft, scheint mir dies doch ein Hoffnungsschimmer.
    Erwähnen möchte ich auch, dass es am hiesigen Gymnasium, das früher meine Kinder besucht hatten, einige klimarealistische Lehrer gibt, die mich vor Oberstufen schon mehrmals zu Vorträgen geladen haben, die ich selbstverständlich ohne jedes Honorar dann auch gehalten habe.

    Chris Frey

  7. #11: Norbert Fischer

    Hallo Herr Fischer,
    dies ist einer der Kernpunkte bei den Auseinandersetzungen auf dieser Homepage.
    Die Formel: „Norbert Fischers Meinung = Wissenschaft“ ist definitiv falsch.

    Falls Ihnen noch nicht augefallen ist: „Die Wissenschaft“ gibt es an sich nicht. Was ist gibt, ist eine wissenschaftliche Betrachtungweise der Welt, die auf einer bestimmten Methode beruht. Mit Inhalten hat das zunächst gar nichts zu tun. Daß viele Wissenschaftler einem bestimmten Weltbild anhängen, steht auf einem ganz anderem Blatt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Rupert Bugl

  8. #H. Fischer

    „Und zur Mondlandung und 9/11 haben Sie ebenfalls eine eigene Meinung, welche – wie in der Klimaforschung – von der Wissenschaft abweicht?“

    wie bitte ?
    was ist bei der offiziellen 9/11 Version Wissenschaft ?

    langsam zweifle ich Ihr Urteilsvermögen an. Ist das die Basis auf der Sie über das Klima reden ?

  9. @ g. mendel

    „Was machen eigentlich die Globale-Erwärmung-von-der-Straße-Schipper? Keine Beschwerden wenns im Mai 30 Grad hat?“

    Eiserne Regel: Nur über Wetter schreiben, wenn es kalt ist.
    Dass CO2 so ein toller Pflanzendünger ist, kann unsere Bauern auch nicht so richtig trösten und wird wohl erst dann wieder erwähnt, wenn es regnet 😉

  10. Lieber Herr Kunz
    Bis zu einem gewissen Alter lassen sich Kinder herrlich zur Selbstverwirklichung benutzen. Aber irgendwann fangen sie an heimlich zu rauchen und selber zu denken. Diese Veranstaltungen dienen nur der Selbstbeweihräucherung der Eltern und bei denen ist Hopfen und Malz verloren, sie haben sich als Mainstreambewohner etabliert. Für die Jugend bin ich guter Hoffnung.
    MfG
    Michael weber

  11. //// „#11: Norbert Fischer sagt:

    am Montag, 30.05.2011, 19:56

    @ greg house (#6)

    Warum habe ich ihre Haltung gegen Evolution fast schon geahnt? Und zur Mondlandung und 9/11 haben Sie ebenfalls eine eigene Meinung, welche – wie in der Klimaforschung – von der Wissenschaft abweicht?“ ////

    Was für Wissenschaft? AGW-Konzept hat nur eine äußerliche Ähnlichkeit mit Wissenschaft.

    Apropos 9/11, ich habe den Eindruck, dass das AGW-Konzept die selben Leute begeistert, die sich über den gewaltsamen Tod des „unbewaffneten“ Bin Ladens empören. Ausnahmen sind natürlich möglich.

  12. Jetzt geht es erst richtig los mit der Hysterie.

    Bei Nürnberg wurde ein Kinder-Klimagipfel abgehalten. Dort durften 10-jährige Klimaretter den Erwachsenen berichten, dass das Grönlandeis vollständig abschmilzt und dann der Meeresspiegel 6m höher steht, weshalb CO2 schnellstens auf 0 reduziert werden muss. Ein 13-Jähriger kam mit seinen 1 Billionen Bäumen, die wegen dem CO2 weltweit gepflanzt werden müssen (mit dieser Idee durfte er schon nach USA zum Vortragen reisen).
    Natürlich wurde über diese vorbildlichen Klimaretter groß in der Zeitung berichtet.

  13. @ greg house (#6)

    Warum habe ich ihre Haltung gegen Evolution fast schon geahnt? Und zur Mondlandung und 9/11 haben Sie ebenfalls eine eigene Meinung, welche – wie in der Klimaforschung – von der Wissenschaft abweicht?

  14. #8
    im vorangegenagenen Beitrag muss das natürlich CO2 heißen und nicht CO?

    Na, die Alarmisten glauben das aber nicht was hier im Artikel steht, die blasen erneut zum Sturmangriff: je mehr CO2 : desto mehr Temperatur.
    Es ist unglaublich was Spiegel online wieder von sich gibt, was er kritiklos zitiert :

    http://tinyurl.com/3eelgmk

    Der Kampf gegen den Klimawandel droht verlorenzugehen: Der CO2-Ausstoß ist 2010 erneut gestiegen – und zwar schneller als je zuvor, wie eine neue Statistik der Internationalen Energieagentur besagt. Die Begrenzung der Erwärmung auf zwei Grad sei nur noch „eine nette Utopie“.
    soweit der Spiegel,

    Die Katastrophen werden jetzt natürlich zunehmen, selbstredend,
    Da werden Urwälder abgeholzt, die CO2 verbrauchen, da werden Urwälder in Indonesien sogar brandgerodet (wie bei arte gesehen), auf dass der CO2 Spiegel steige und jetzt wundern sich diese Leute und verbreiten wieder Alarm.

  15. Was machen eigentlich die Globale-Erwärmung-von-der-Straße-Schipper? Keine Beschwerden wenns im Mai 30 Grad hat?

  16. andere Länder denken auch mit und um – außer den Europäern und vor allem den Deutschen.(anscheinend hat ihnen irgend jemand gesagt sie müssten vorne weg marschieren, mag ja noch o.k.sein, aber ohne sich umzusehen ob die anderen folgen, finde ich fahrlässig)

    Ausstieg aus Kyoto-Protokoll
    (gelesen bei klimaskeptiker.info)

    Rußland, Japan und Kanada haben den G8 während des Gipfeltreffens in Deauville (Frankreich) mitgeteilt, daß sie sich an einer zweiten Runde von CO?-Emissionsreduktionen unter dem Kyoto-Protokoll nicht wieder beteiligen werden. Die USA, so teilten europäische Konferenzteilnehmer mit, würden weiterhin außen vor bleiben.

    China, der weltgrößte CO?-Emittend, wird vom Kyoto-Protokoll zu keinen Reduktionen verpflichtet. CO?-Emissionsbeschränkungen aber legen allen Ländern, die sich an einer solchen Verpflichtung beteiligen, riesige Kosten, wuchernde Bürokratie und erhebliche Einbußen bei den persönlichen Freiheiten auf. Selbst wenn also die CO?-Emissionen etas mit den oberflächennahen Temperaturen zu tun hätten, gebietet es die Vernunft und die Wahrung der eigenen Interessen, so zu handeln wie Rußland, Japan, Kanada und die USA. Allein die Europäer in ihrem verblendeten Gutmenschentum halten weiter an den überflüssigen und ökonomisch selbstmörderischen CO?-Reduktionen nach Art des Kyoto-Protokolls fest.

    Und wir wollen nicht vergessen, daß zwei wichtige Protagonisten im globalen Klimazirkus, nämlich Maurice Strong und der GISS-Direktor Dr. James E. Hansen für ihre China-Affinität bekannt sind. Klima-Aktivisten haben noch unlängst die Errichtung eines weltweiten „Öko-Sozialismus“ oder „Öko-Kommunismus“ gefordert. Ein Schelm, der Arges dabei denkt. Und die europäische Politik plappert weiter munter die Klima-Propaganda des IPCC und seiner Dachorganisation, des UN-FCCC, nach.
    Wie peinlich und geradezu unerträglich.

  17. //// „#4: Friedrich-Karl Ewert sagt:

    am Sunday, 29.05.2011, 11:54

    Wenn auch nur wenige zuverlässige Thermometer während der anthropogenen CO2-Produktion eine Abkühlung anzeigen, scheidet CO2 als Verursacher aus.“ ////

    Nein, leider nicht. Nicht das ich an „CO2 als Verursacher“ glaube, im Gegenteil, aber diese Art Argumentation halte ich nicht für korrekt.

    „Abkühlung“ bei diesen wenigen zuverlässigen Thermometern könnte theoretisch von anderen Faktoren verursacht werden, die einfach stärker wirken, als CO2. Erst wenn Sie alle solche möglichen Faktoren ausschließen, dann können Sie logischerweise „CO2 als Verursacher“ ausschließen.

  18. //// „Ich darf eine Prise Humor verwenden – ja? Danke! Wer früher die biologische Evolution ablehnte, sah u.a. in der Giraffe dafür eine Bestätigung, denn man kannte noch kein Zwischenglied. Wegen seiner Lebensweise im dichten tropischen Regenwald hat es sehr lange gedauert bis das erste Okapi als Zwischenglied entdeckt und bekannt wurde – und damit hatte sich die Giraffe als Gegenbeweis erledigt.“ ////

    Lieber Herr Ewert, bitte fangen Sie mit Evolution lieber nicht an, bitte bitte. Für dieses Konzept gibt es noch weniger wissenschaftliche Beweise, als für AGW. „Evolution“ ist ein rein ideologisches Produkt, ein Mittel zum Zweck. Zum Entstehen von Arten kann Wissenschaft nur eine begründete Aussage treffen: „Wir wissen es nicht.“

  19. Da kann ich nur beipflichten
    Mark Twain Zitat:
    Eine Lüge ist schon dreimal um die Erde bevor sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat

  20. Ich darf eine Prise Humor verwenden – ja? Danke! Wer früher die biologische Evolution ablehnte, sah u.a. in der Giraffe dafür eine Bestätigung, denn man kannte noch kein Zwischenglied. Wegen seiner Lebensweise im dichten tropischen Regenwald hat es sehr lange gedauert bis das erste Okapi als Zwischenglied entdeckt und bekannt wurde – und damit hatte sich die Giraffe als Gegenbeweis erledigt. Das ‚Okapi-Prinzip‘ gilt auch hier: Wenn auch nur wenige zuverlässige Thermometer während der anthropogenen CO2-Produktion eine Abkühlung anzeigen, scheidet CO2 als Verursacher aus. Und es sind nicht nur wenige Thermometer, sondern die große Mehrheit derer, die lückenlose Datenreihen anzeigen. Ihre Folgerung stimmt: Das Modell vom Klimawandel wäre nie entstanden, hätte man vorher die Temperaturganglinien geprüft – und hätte es noch keine Computer gegeben. Sie laden zu Modellrechnungen ein, und nachdem das Phantom einmal kreiert wurde und den Zeitgeist erobert hat und bestimmt, kann man – wenn überhaupt – nur mit Fakten dagegen angehen. Der Erfolg ist fraglich, denn „nichts ist schwerer, als gegen Lügen anzugehen, die die Leute glauben wollen“ soll Bismarck gesagt haben. Mitstreiter sind hoch willkommen – mach Sie mit! Beste Grüße F.-K. Ewert

  21. //// „…Im Frühjahr 2009 wurden in der ersten Etappe die Daten von 46 Stationen aus Wetterzentrale.de qualitativ und quantitativ ausgewertet.

    …Es wurden 1134 Temperaturganglinien der NASA von allen Kontinenten Ozeanen analysiert, und damit weltweit die Temperaturentwicklung zwischen 1880 und 2008 er­fasst.

    …Das Ergebnis ist für die Temperaturentwicklung der Welt des letzten Jahrhunderts repräsentativ…

    …Zusammen mit denen des ersten Berichtes sind in der dritten Etappe die Daten von insgesamt 82 Stationen ausgewertet worden“ (Prof. Dr. Friedrich Karl Ewert Diplom Geologe EIKE) ////

    Sehr geehrter Herr Ewert,

    das mit dem „repräsentativ“ ist so eine Sache. Gibt es einen wissenschaftlichen Beweis, dass diese 1134 Temperaturganglinien für die Temperaturentwicklung der Welt repräsentativ sind? Sind die 82 Stationen aus der dritten Etape auch repräsentativ?

    Ab wie viele Thermometer ist es nicht mehr repräsentativ, Ihrer Meinung nach, übrigens?

    Ich vermute mal, es gibt diesen wissenschaftlichen Beweis nicht. Wenn ich recht habe, dann sind die Berechnungen der AGW-Leute nicht repräsentativ, allerdings die von Ihnen auch nicht.

    Moment mal, es fehlt mir gerade ein: wenn es kein repräsentatives Netz der Thermometer gibt, dann kann man keine echte globale Erwärmung feststellen, nicht wahr?

    Dann muss man sich auch nicht mit irgendwelchen Temperaturganglinien befassen, um „globale Erwärmung“ zu widerlegen. Die entsprechende Behauptungen wären dann schlicht und einfach unbegründet.

    Wäre dieser Weg nicht einfacher?

  22. Sehr guter Artikel! Ich sage immer, viele der
    heutigen Wissenschaftler seien korrupt, da sie sich mit ihren Katastrophenscenarien ins Bild setzen wollen.Außerdem ist die „climatological correctness “ heutzutage so stark, daß ein in Amt und Würden stehender Leugner des AGW Gefahr läuft, seine Stellung zu verlieren.

    Im Übrigen sollte man, was das Klima anbelangt, die Glaciologen fragen. Forscher der Uni Innsbruck haben anhand von Baumresten aus dem Gepatschferner festgestellt, daß es weit vor unserer Zeit Baumbewuchs in wesentlich höheren Lagen gegeben hat, weit über der heutigen Baumgrenze in den Alpen.
    Unter http://www.baumstümpfegletscher findet sich ein Bericht aus den Rocky Mountains, in dem erwähnt wird, daß jetzt mit der Gletscherschmelze an der Gletscherzunge 5000 Jahre alte Baumstümpfe zum Vorschein kommen. Allerdings zieht der Jungwissenschaftler den falschen Schluß indem er, sich über Erderwärmung beklagend, völlig übersieht, daß es zu jener Zeit ohne AGW deulich wärmer als heute gewesen sein muß.Was haben wohl die Eisbären vor 5000 Jahren gemacht?

  23. Sehr guter Text!
    Als Ingenieur ist es mir unverständlich, wie „Wissenschaftler“ und andere angeblich gebildete Zeitgenossen Annahmen als Tatsachen hinnehmen können, ohne diese zu hinterfragen, da die Folgen doch auch für sie negativ ausfallen können. Wissenschft ist für mich Zweifel und Hinterfragen, alles Andere ist Stammtisch und gut für die Eliten.
    Die Annahme einer Hypothese als Faktum, dies verbeitet durch die Medien und Politik, ist leider in der breiten Bevölkerung mitlerweile Standard und in D besonders ausgeprägt.
    Die Hoffnung liegt in der Zeit, welche dann durch die Hintertüre die Tatsachen auf den Tisch legen läßt. Auch dank EIKE!

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