Statistiken vernebeln zunehmend die Realität!

Metaphern spielen in der modernen Welt mit ihren vielen abstrakten Begriffen ohne unmittelbare sinnliche Anschauung wie Zeit, Wahrheit, Freiheit, Geschichte, Staat eine immer größere Rolle. Mit Metaphern werden anschauliche Bilder für abstrakte Dinge entworfen, die sich grundsätzlich jeder Veranschaulichung entziehen. Als Hilfsmittel nutzt man dabei Ähnlichkeiten oder Analogien aus der realen Welt. So wird die prinzipiell unanschauliche, weil mit keinem unserer Sinne erfassbare Idee „Klima“ behelfsmäßig durch das uns vertraute Wetter veranschaulicht.


Das „Klima“ ist in der Tat ein anhand des Wetters auf statistischem Wege entstandenes Konstrukt. Mit dem Begriff „Klima“ soll das „mittlere Wetter“ an einem Ort versinnbildlicht werden. „Klima“ ist der Platzhalter für eine Idee, die sich nicht auf einen „Gegenstand der Erfahrung“, sondern nach Immanuel Kant (1724-1804) auf die „Totalität aller möglichen Erfahrungen“ bezieht. Nach Hans Blumenberg (1920-1996) schließt jegliche Rede über die Idee „Klima“ die Notwendigkeit einer „metaphorischen Fremdbestimmung“ ein. Nach Blumenberg gilt: „Der Begriff endet in der Mystik, die Metapher im Mythos“. Daher gehen die meisten Klimadispute ebenso ergebnislos aus wie das „Hornberger Schießen“. Mangels Wissen schlägt sich die Masse auf die Seite der Mehrheit der staatlich protegierten Klimaexperten.

Wer also, wie die „Klimaskeptiker“, nur mit der Metapher „Klima“ gegen die Metapher „Klima“ der Klimaexperten ankämpfen will, steht auf ziemlich verlorenem Posten. Dies gilt insbesondere dann, wenn man sich ausschließlich statistischer Waffen bedient und auf einen Kampf in dem von den Klimaexperten vernebelten „Treibhaus“ einlässt. Auch das „Treibhaus“ ist eine Metapher, für ein geschlossenes System oder „Gedankengebilde“, in dem sich die Klimaexperten mit der Politik und den Medien kommunikativ nahezu perfekt global vernetzt haben. Offensichtlich wird dies bei den jährlichen Weltklimakonferenzen oder „Klimagipfeln“ der Vereinten Nationen.

Das Verbindungsglied zwischen Wetter und Klima ist die Statistik, deren Anfänge Volkszählungen waren, wie in Babylon etwa 3800 oder in Ägypten etwa 3000 vor Christus. Die erste Volkszählung in Deutschland gab es 1449 in Nürnberg. Das Statistische Amt des Deutschen Reiches wurde 1872 gegründet. Das Wort Statistik leitet sich von den lateinischen Wort „statistikum“ ab und bedeutet „den Staat betreffend“. Der aus Elbing stammende Gottfried Achenwall (1719-1772) begründete 1749 die Statistik als „Lehre von den Daten über den Staat“. John Sinclair (1754-1835) gab ihr die heutige Bedeutung, das allgemeine Sammeln und Auswerten von Daten. Im Laufe der Zeit hat sich aus der beschreibenden über die mathematische schließlich eine Hypothesen generierende, zutiefst spekulative Statistik entwickelt. Es wird also nicht mehr nur die Verteilung eines Merkmals beschrieben und über statistische Korrelationen eine Verbindung zwischen der Erfahrung oder Empirie und der Theorie hergestellt, sondern es wird versucht zu ergründen, was an der Verteilung eines Merkmals bemerkenswert oder ungewöhnlich ist. Ist wenig oder kein Wissen über einen Forschungsgegenstand wie das „Globalklima“ vorhanden, dann inszeniert man Expertengespräche und erfindet nicht vorhandene Ursachen und Zusammenhänge wie zwischen CO2-Gehalt der Luft und der „Globaltemperatur“. Man nennt diese allein an Ideen, aber nicht an Realitäten gebundene Forschung Explorative Forschung („exploratory research“).

Die ursprüngliche Bedeutung „Klima“

Ein „Kind der Statistik“ ist die Soziologie, die von Auguste Comte (1798-1857) begründet wurde. Die Soziologie untersucht das Zusammenleben von Menschen. Ihr Forschungsgegenstand ist der Gefährte (lat. „socius“) als Gemeinschafts- oder Gesellschaftswesen, kurz „das Soziale“. Herrschen in einer Gesellschaft Frieden und Zufriedenheit, dann spricht man von einem guten sozialen oder gesellschaftspolitischen Klima. Dies ist ein Zustand allgemeiner Zuneigung zwischen den diversen sozialen Klassen und Schichten. Das Wort Klima hat hier seine ursprüngliche griechische Bedeutung „Neigung“. Herrscht Armut und begehren große Teile der Bevölkerung dagegen auf, so kann dies für ein Regime zu einer Klima- oder Neigungskatastrophe, zum Sturz führen. So wie die Soziologie sich nicht um den einzelnen Menschen kümmert, so die Klimatologie nicht um das Wetter.

Ein Produkt der Statistik ist die fiktive Gestalt Normalbürger. Sie gibt es realiter nicht, weder als „Otto Normalverbraucher“ noch als „Max Mustermann“. Dieser Normalbürger ist ein rein rechnerisches Konstrukt, „der Deutsche“. Dieser hat eine Lebenserwartung von 80,1 Jahre, misst 1,70 m, wiegt 87,35 kg, ist 0,4234 mal verheiratet und 0,823 mal geschieden, hat 1,4 Kinder und 0,7 Haustiere, trinkt 2,1 Liter Bier, usw. Doch „der Deutsche“ ist statistisch eine „die Deutsche“, wobei „die Deutsche“ nur 1,65 m und 13 cm kleiner ist als „Er“. Dafür hat Sie eine um 5,16 Jahre höhere Lebenserwartung als Er. Zerlegt man das Konstrukt Normalbürger in seine Einzelteile, dann ist nichts mehr normal im Sinne von natürlich. Jeder Mensch ist ein Individuum und damit weder normal noch unnormal. Jeder Mensch ist einzigartig, kein statistisches Wesen. Den Normalbürger mit Normalgewicht, Normalgröße, Normalmaß gibt es nicht, wie allein schon die verschiedenen Konfektions- und Schuhgrößen zeigen. Als normal wird gerne derjenige von den Machthabern angesehen, der sich ohne Widerspruch dem Zeitgeist anpasst. Ein guter Demokrat ist dann Jeder, der sich gehorsam den Mehrheitsmeinungen fügt.

Wenn die Soziologie auch den als Normalbürger („common man“) deklariert, der zum Durchschnitt der Bevölkerung gehört, so ist dieses konstruierte Wesen dennoch nicht wesenhaft, wenn auch für gewisse politische Ideologien eine fiktive Idealvorstellung. Es ist dann eine politische Machtfrage, was herrschende Mehrheiten für normal erklären, für normal halten. Wer von dieser willkürlichen Normalitätsdefinition abweicht, der wird als anormal, zum Außenseiter erklärt. Normalität ist kein Begriff der Statistik. Normalität bezieht sich auf ein ideologisches, politisch gewolltes Modell der Vollkommenheit. Normalität weist darauf hin, was wir theoretisch sein sollten. Es ist kein Ziel, wonach die meisten Menschen streben. Die Macht setzt Normen, auch über ihre Wortgewalt! Hugo von Hofmannthal (1874-1929) drückte es wie folgt aus: „Für gewöhnlich stehen die Worte nicht in der Gewalt der Menschen, sondern die Menschen in der Gewalt der Worte.“

Es ist die Gewalt der Worte und die Gewalt der Ängste, die zu dem besonders in den Medien wie auf den weltpolitischen Bühnen zelebrierten Klimaschutz-Enthusiasmus geführt haben. Dieser vor allem in den Geistes- und Sozialwissenschaften grassierende Enthusiasmus ist auf ungenügendes naturwissenschaftliches Grundwissen zurückzuführen. Schon Benjamin Franklin (1706-1790) hatte erkannt: „Der Enthusiasmus ist das Kind der Unwissenheit.“ Deswegen sind Kinder und Jugendliche eine politisch auserwählte Zielgruppe, aus der sich Stoßtrupps fanatischer Klimaschützer formieren lassen. Auch die „Klimatologie“ ist ein abstraktes „Kind der Statistik“ und bewegt sich außerhalb des persönlichen Erfahrungshorizonts. Das „Klima“ als durchschnittlicher Zustand der Atmosphäre an einem Ort ist nicht erfahrbar. Sind auch die meteorologischen Einzelwerte messbar und damit erfahrbar, der errechnete Mittelwert ist es nicht.

Alexander von Humboldt und seine Sicht zum Klima

Die Anfänge der empirischen Klimatologie gehen auf Alexander von Humboldt (1769-1859) zurück. 1817 veröffentlichte er eine Arbeit „Von den isothermen Linien und der Verteilung der Wärme auf dem Erdkörper“. Er orientierte sich an einer Arbeit von Edmund Halley (1656-1742) aus dem Jahre 1693. Halley hatte gezeigt, dass die Dauer der Tätigkeit der Sonne die Wirkung von der Schiefe oder Neigung der Strahlen ausgleichen könnte. Im ersten Band des „Kosmos“ definiert Humboldt 1844 „Klima“ wie folgt: „Der Ausdruck Klima bezeichnet in seinem allgemeinsten Sinne alle Veränderungen in der Atmosphäre, die unsere Organe merklich affizieren: die Temperatur, die Feuchtigkeit, die Veränderungen des barometrischen Druckes, den ruhigen Luftzustand oder die Wirkungen ungleichnamiger Winde,…“. Humboldt dachte noch dynamisch-empirisch, er war noch nicht erstarrt in theoretischen Schemata. Als physikalischer Geograph wäre er nie auf die abstruse Idee gekommen, eine „Globaltemperatur“ zu berechnen und ihr ein „Globalklima“ anzudichten, das unsere Sinne affizieren und vom Menschen gesteuert werden könne. Im Gegenteil, Humboldt warnte eindringlich: „Aus unvollständigen Beobachtungen und noch unvollständigeren Induktionen entstehen irrige Ansichten von dem Wesen der Naturkräfte, Ansichten, die, durch bedeutsame Sprachformen gleichsam verkörpert und erstarrt, sich, wie ein Gemeingut der Phantasie, durch alle Klassen der Nation verbreiten.“ Das Treibhaus wie der Treibhauseffekt sind solche unerschütterlichen Gemeingüter der Phantasie! Was solche Art Theorie betrifft, so vertritt Humboldt die Ansicht: „Sie ist in sich abgeschlossen, unveränderlich in ihren Axiomen; anmaßend wie alles Beschränkte, während die wissenschaftliche Naturkunde, untersuchend und darum zweifelnd, das fest Ergründete von dem bloß Wahrscheinlichen trennt, und sich täglich durch Erweiterung und Berichtigung ihrer Ansichten vervollkommnet.“

Das Dogma von der Treibhaushypothese

Da der von den Klimaexperten behauptete „natürliche Treibhauseffekt“ von plus 33 Grad weder empirisch nachgewiesen noch experimentell überprüft werden kann, ist er im Konsensverfahren in den Rang eines Dogmas erhoben. Die internationale Politik stützt alle ihre Klimaschutzmaßnahmen auf diesen Glaubenssatz und weist jede Kritik daran zurück. Sie glaubt, mit der Reduktion der Emission von Treibhausgasen den Klimawandel unterbinden oder bremsen zu können. Doch Dinge, die zwar theoretisch behauptet werden, aber weder messbar noch experimentell überprüfbar sind, sind nichts als bloße Hypothesen. Sie sind keine Basis für naturwissenschaftliche Theoriebildungen.

Unter Hinweis auf den großen Naturforscher Alexander von Humboldt sollte von der Politik gefordert werden, dass nur noch solche Forschungsprojekte mit Steuergeldern gefördert werden dürfen, die keine hypothetischen Behauptungen mit ihren Katastrophenszenarien immer wieder gebetsmühlenartig bestätigen, sondern auf der reinen Empirie aufbauen – auf systematischen Beobachtungen, streng kontrollierten Messungen und reproduzierbaren Experimenten. Ein Zeitgenosse von Humboldt, Friedrich Hegel (1770-1831), sagte einmal: „Das Wahre ist das Ganze“! Das „Ganze“ setzt sich zusammen aus dem Geist, der Idee und der Natur.

Die Treibhaushypothese beruht nur auf zwei Pfeilern, auf dem „Geist“ und der „Idee“. Sie entbehrt des wichtigsten Pfeilers, der „Natur“. Der „Treibhauseffekt“ ist eine simple Behauptung, die noch nie wirklich nachgewiesen werden konnte. Bevor sich ein Effekt, die Abhängigkeit der Temperatur vom Kohlenstoffdioxidgehalt der Luft, im globalen Maßstab zeigt, müsste er tatsächlich gemessen und gezeigt werden können. Doch noch nie hat sich an keinem Punkt der Erde zu keiner Jahreszeit so etwas wie eine beidseitige Abhängigkeit gezeigt. Im Gegenteil, überall wo man gleichzeitig die Tagesgänge von Temperatur und CO2-Gehalt gemessen hat, hat sich gezeigt, dass beiderlei Tagesgänge nichts, aber auch absolut nichts miteinander zu tun haben. Dies gilt gleichermaßen für die Jahresgänge. Mit Sonnenaufgang wird zuerst der Boden und dann erst die Luft erwärmt, während parallel dazu infolge der Photosynthese oder der CO2-Assimilation der Pflanzen der Luft das „Treibhausgas CO2“ entzogen wird. Wären beide Dinge kausal verknüpft, dann müssten nach den Messungen auf dem „Mauna Loa“ in Hawaii, die für global repräsentativ angesehen werden, zum Hochwinter auf der Nordhalbkugel die Lufttemperaturen steigen und zum Hochsommer hin abnehmen. Doch dies steht nicht im Einklang mit der Natur, unserer Lehrmeisterin!

Erfahrung ist gefordert

Den heutigen, ganz auf Computermodelle fixierten Klimaforschern sei empfohlen, sich nicht mehr allein auf Ideen, Theorien und Modelle zu orientieren, sondern an dem Realen, Existenten und Gemessenen, der Empirie. Nach Kurt Lewin (1890-1947) gilt: „Wirklich ist, was wirkt.“ Wirklich ist etwas, das, wie etwa die Lufttemperatur, messbar ist. Gemessen worden ist dagegen noch nie die atmosphärische „Gegenstrahlung“. Im Gegenteil, je klarer der Himmel, desto effektiver ist die nächtliche Abkühlung des Bodens durch Ausstrahlung! Gäbe es die „Gegenstrahlung“, dann dürfte es keine von den Meteorologen für die kommende klare Nacht* angekündigten Bodenfröste geben! An der Wetterstation Oppenheim wurden vom 8. zum 9. Februar in 2 m Höhe gemessen 16 Uhr +10,2°, 22 Uhr +5,1°, 8 Uhr –0,5°; in 20 cm Höhe +11,2°, 2,2° und -1,1°C. War es um 16 Uhr noch 1° wärmer in Bodennähe, so kehrte sich dies im Laufe der Nacht um; um 8 Uhr war es in Bodennähe 0,6° kälter. Diese Umkehrung nennt man Inversion.

Die Meteorologie ist eine analytische, diagnostische und, in sehr begrenztem Maße, prognostische Wissenschaft. Die Klimatologie dagegen ist eine historisch-beschreibende Wissenschaft. Sie wertet jahrzehntelang gesammelte meteorologische Messdaten aus und konstruiert daraus mittlere, für eine Region charakteristische Wetterabläufe, eben das „Klima“. Die klassische Klimatologie hat nie den Anspruch erhoben, am Wetter vorbei die Wetterzukunft vorherzusagen. Diese Unmöglichkeit schaffen auch nicht die modernsten Computer. Alles, was angeblich vorhergesagt wird, sind simple „Szenarien-Rechnungen“, primitive Spielereien ohne wissenschaftlichen Anspruch. Wer sich mit der klimatischen Arbeitsweise befassen möchte, der orientiere sich bitte an Julius von Hann (1839-1921), Wladimir Peter Köppen (1846-1940), Gustav Hellmann (1854-1939), Karl Knoch (1893-1972), Rudolf Geiger (1894-1981), Carl Troll (1899-1975). Von Karl Knoch stammt die Charakterisierung: „Klimatologie ist angewandte Meteorologie“!

Den Unterschied zwischen dem Wetter und dem „Klima“ kann man sich vor Augen führen, wenn man sich die Klimakarten in einem Schulatlas anschaut und danach in www.spiegel.de die Rubrik „Satellitenbilder“. Wer diese weltweit nur eine Woche verfolgt, kann ermessen, wie chaotisch das Wettergeschehen ist und wie schwierig demzufolge Prognosen des Wetters sind. 

Dr. Wolfgang Thüne, Dipl.-Met.

 * Der Artikel wurde a, 9. Februar 2011 verfasst

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15 Kommentare

  1. Herr Schmitz,

    wenn ich einäugig wäre, sind Sie nulläugig?
    Lesen Sie nur noch BMU-Kids?

    Ist Ihnen nicht aufgefallen, dass Medien UND Parteien nur noch EINE Meinung verbreiten. Ist das die Neue Demokratie für Nulldenker?
    Da hatte ja Hitler 1933 in seiner erfundenen Judenfrage noch mehr Gegenmeinungen.

    Anmerkung: Dies ist ein „Nazi-Vergleich“ und er war absichtlich so gemeint, wie ich es geschrieben habe;-)

    Erstaunliche Parallelen, wir bringen aber nur noch CO2 um die Ecke, insofern ein Fortschritt;-)

  2. Sehr geehrter Herr Schmitz,

    Marxeiner ,Miersch und diverse Ökonomen sowie Eike haben aber kaum Einfluss auf die Meinung der Bevölkerung. Den haben im Wesentlichen die Massenmedien und die Politik. In den Medien und der Politik taucht aber im Wesentlichen nur eine Meinung auf und das ist die Panikmache vor einer prognostizierten Klimakatastrophe.
    Gleichzeitig ist die Panikmache der AGW-Vertreter zukünftig. Die Katastrophe liegt immer 40-90 Jahre in der Zukunft.
    Die „angstmache“ der von ihnen genannten Autoren bezieht sich auf die Gegenwart und ist sehr viel realer. Die Ausgaben für den Klimaschutz und dessen Folgen sind beziffert und sichtbar.

    „Genauso übersehen Sie die Subventionsfreudigkeit wenn es um konventionelle Energieformen geht.“
    Beziffern sie diese doch einmal und bitte nicht die Zahlen von greenpeace.
    Nebenbei sind Forschungszuschüsse keine Subvention, denn Grundlagenforschung ist Aufgabe des Staates.

    Was fällt ihnen den in dem Bereicht des BFM auf?

  3. Herr Rassbach
    Ihre Grenze zu Hrn von Storch habe Sie dargelegt , in Ordnung . Ich fand es etwas unverständlich von Ihnen, aber Herr Vn Storch ist da auch nicht sehr konkret und daher interpretationsbedürftig was er im einzelnen meint.

    Sie versuchen sich meines Erachtens mit Rundumschlägen zu sehr auf vermeintliche Feindstrukturen einzuschiessen , um diese der Einfachheit halber verallgemeinernd zu dämonisieren , obwohl die Wirklichkeit sehr viel komplexer und differenzierter ist.
    Beispielsweise verdienen die NGOs sicher nicht Ihre Verdammnis , denn diese sind in allen Bereichen tätig nicht nur in den von Ihnen gehassten „alternativen“Bereichen .
    Auch sollten Sie Ihre Quellen überprüfen .Diese arbeiten ebenfalls mit Vorliebe mit den von Ihnenkritisierten „Alarmismus“ Als Bsp übernehmen Sie unüberprüft die Info über 35000 existierende NGOs (miersch, Marxeiner)um obendrein noch deren staatlich finanzierte Abhängigkeit zu suggerieren . Es sind in der Tat „nur“ 7600 weltweit existierende NGOs (Union of International Associations (UIA),die bei weitem nicht alle staatlich finanziert sind!
    Sie machen es sich da ein bisschen zu einfach!!!
    … Sie sollten auch mal Herrn Limburgs Aussagen überprüfen , diese 2Mrd fürs IPCC muss Ihnen doch selbst schon komisch vorkommen ,wenn Sie es nicht doch evtl. falsch verstanden haben..

  4. „Angstindustrie“
    Man sollte konsequent sein und diesen Begriff bei Publizisten wie Marxeiner ,Miersch und diverse Ökonomen genauso anwenden um nicht der Einäugigkeit bezichtigt zu werden . Die Funktionsweise der Übertreibung funktioniert dort genauso wenn Sie es genau nehmen .
    Warum übersehen Sie das??? Mit Angst und heisser Feder wird auch bei Eike Stimmung gemacht .Ist wohl kaum zu leugnen , oder?

    Genauso übersehen Sie die Subventionsfreudigkeit wenn es um konventionelle Energieformen geht. Es ist übrigens genauso schwer eindeutige Zahlen in diesem Bereich zu finden . Und seien sie sicher ,diese spielen in einer ganz anderen Liga .
    Die Subventionen sind zudem teilweise sehr versteckt in zB bei den Forschungsgeldern .
    Hier ein Link zu den PDFs des Bundesfinanzministeriums http://tinyurl.com/yjtjvxb
    . Sehen Sie unter „Entwicklung der Finanzhilfen“

  5. Herr Schmitz,

    danke für Ihre Antwort. Allerdings habe ich schon auf Ihre Meinung zu von Storch gehofft.Er hatte unlängst mit Jerry Ravetz und Pielke jr. zu diesen Fragen diskutiert.Rolle der Wissenschaft in der Beziehung zur Politik. Ravetz hat sich da Gedanken gemacht und ist auf den Begriff der „postnormalen Wissenschaft gekommen“ ?

    Die NGOs. Sie müssen wissen, dass ich mich bis letzten November nur lustig über alarmistische Untergangsmeldungen machte. Damals kamen aber die Castordemos wieder auf und ich fragte mich, was sollen die für einen Sinn machen.

    Nach diesem Artikel von Maxeiner/ Miersch kann ich mir Zusammenhänge vorstellen.
    „Weltweit agieren mittlerweile 35 000 Nichtregierungs-Organisationen. Nach einer Studie, die das Beratungsinstitut „SustainAbility“ im Auftrag der UN erstellt hat, verwalten sie etwa eine Billion Euro jährlich und sind somit der achtgrößte Wirtschaftsbereich der Welt. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Diese Organisationen können keineswegs pauschal der „Angstindustrie“ zugeordnet werden, die meisten leisten wertvolle und Hilfe, im sozialen, ökologischen, kulturellen oder auch Menschenrechts-Bereich. Aber selbst wenn nur ein Prozent der verfügbaren Mittel im hier angesprochenen, negativen Sinne verwendet würde, enstpricht dies zehn Milliarden Euro….“
    http://www.maxeiner-miersch.de/angstindustrie.htm

    Die Autoren haben auch Ihren Einwand erwähnt. NGOs fielen mir dann wieder während des Fukushima Tsunamis auf. Unterirdisch ausgebildete Personen, die In den GEZ Medien nur Unsinn verzapfen durften.

    Ich kann mir nicht erklären, warum nur diese NGOs zu Wort kamen und die normale Wissenschaft ausgesperrt wird. Haben wir noch normale Wissenschaft?
    Sehe ich das falsch?

    Im Bundeshaushalt der Bundesregierung finde ich nichtmal den Posten für den IPCC. Irgendwo sind die Kosten für die Lobbyvereine Wind, Solar,NGOs,Ökoinstitute , dazu Forschungsprojekte usw. versteckt.Mehrere Mrd. geben wir aus, nur ich finde nichts konkret.
    Haben Sie eine Übersicht?

    Wie die Gelder fließen sehen Sie hier.

    Home2

    Ich habe weder ein Feindbild noch mache ich Rundumschläge, ich habe Fragen;-)

    Herr Limburg hat die 2 Mrd. auch nur aus einem Gespräch entnommen, wäre gut mal eine finanzielle Übersicht zu bekommen.

  6. @ Rassbach

    „Ihre 10 Mio sind aber lächerlich, alleine diese jährlichen Vereinstreffen kosten mindestens 150 Mio.z.B. Kopenhagen googeln.“

    1. Kopenhagen war keine Veranstaltung des IPCC, insofern trägt das IPCC dafür auch keine Kosten.
    Rassbach, wissen Sie eigentlich überhaupt etwas???

    2. Die 10 Mio. sind ungefähr richtig, die genaue Zahl hatte ich kürzlich verlinkt, aber ich denke, Sie schaffen die Recherche auch alleine.

  7. Herr Fischer,

    die 2 Mrd. kommen von einer Info des Herrn Limburg. Hat ein Staatssekretär gesagt.

    Ihre 10 Mio sind aber lächerlich, alleine diese jährlichen Vereinstreffen kosten mindestens 150 Mio.z.B. Kopenhagen googeln.

    Kürzlich habe ich bei Maxeiner u. Miersch gelesen, die Welt leistet sich 35000 NGO’s mit einem Etat vo 1 Bill. € pa. NGO’s sind die neuen Experten für unsere Information-z.B Ärzte gegen de Atomkrieg und die vielen Ökodingsbumsdas.

    Alleine die vielen Solar-und Windfördervereine, die werden auch vom Steuerzahler finanziert, hier schon auf einer Übersicht von Herrn Ederer zu sehen.

    Oder, wenn Sie große Zahlen suchen, die wir bald berappen müssen, dann lesen Sie hier, davon wird Ihnen garantiert übel.

    Home2

    lesen Sie unter Projekt Catalyst, was auf uns zu kommt;-)

    Also kleine Lüge -kleines Geld
    große Lüge-großes Geld;-)

  8. Herr Schmitz,

    Wo habe ich Herrn von Storch vereinnahmt?
    Hier bei Eike habe ich noch nie von ihm gelesen.

    Er sagt
    „So sei „eine ganz große Mehrheit der Klimawissenschaftler der Meinung, dass es wärmer wird, und dass das sehr wahrscheinlich ein Ergebnis des menschlichen Einflusses ist““

    Natürlich ist er kein Skeptiker, er wäre dann der erste Skeptiker, der auch Leadautor im IPCC ist.
    Verkürzt könnte man sagen, er sieht aus irgendwelchen Gründen diesen versprochenen „Klimawandel“ kommen, aber ihm sind die alarmistischen Katastrophenankündigungen persönlich peinlich.

    Ich muß ihn doch nicht verstehen. Er ist also der Meinung , es wird wärmer und wahrscheinlich ist der Mensch schuld. Genauer geht nicht?

    ER sagt
    „An dem Verlust von Glaubwürdigkeit trage die Klimaforschung selbst eine Mitschuld. Sie habe wissenschaftlich unbegründete Erwartungen geweckt, so Storch. Die Forderung der Öffentlichkeit, schnell Handlungsanweisungen zur Rettung der Welt liefern zu müssen, habe die Grenzen zwischen Politik und Wissenschaft verwischt.“

    Wie meint er das:

    -die Klimaforschung hat unbegründete Erwartungen geweckt?

    -Forderung der Öffentlichkeit Handlungsanweisungen zur Rettung der Welt

    Haben Sie hier irgendeinen Beleg? Welche Öffentlichkeit fordert Handlungsanweisungen?

    Das IPCC hat nur die Aufgabe permanent zu belegen, dass es ständig wärmer wird UND dass daran der Mensch schuld ist.

    Dies wird der Öffentlichkeit seit 20 Jahren eingetrichtert, die Handlungsanweisungen liefern doch die Auftraggeber des „Klimawandel“

    – der Aufbruch ins Zeitalter der EE
    – die große Transformation
    – die Dekarbonisierung

    Also die Umstellung der Energieerzeugung auf Quellen mit Energiedichten unterhalb des Lagerfeuers?

  9. Herr Rassbach
    das nenne ich mal vereinnahmung(des Herrn von Storch) erster Güte.
    Storch gilt nicht als skeptische Vertreter wie ihn Eike gerne hätte .
    Er spricht nie davon , dass die etablierte Klimawissenschaft die falschen Analysen liefert ,sondern ist bestürzt über die Methode der Öffentlichkeitsarbeit der Klimatologen. So habe ich ihn verstanden .
    Aus Storchs Zitat „Wir sind als Wissenschaftler zu politischen Hilfskräften geworden“ kann man nicht interpretieren ,dass manipulierte Wissenschaft Einzug in die Politik gehalten hat , sondern dass mit Übertreibungen (eine Methode der Politik) ein intellektuelle Auseinandersetzung verhindert wird , sodass die Öffentlickeit ausschliesslich emotional reagiert und entscheidet . Ein Stück weit würde ich da sogar zustimmen …
    Ihre Interpretation geht zu weit.

  10. Sehr geehrter Herr Thüne,
    Vielen Dank für diesen aufschlußreichen Beitrag, ich werde ihn an den Wissenschaftredakteur unserer Tageszeitung weiterleiten!
    Aber ich habe noch eine Bitte: da ich keinerlei ernst zu nehmendes Fachwissen besitze, würde ich mich mich freuen, wenn Sie im letzten Absatz „Dss Dogma von der Treibhaushypothese den Schlußgedanken etwas ausführlicher erläutern würden, ab „Mit Sonnenaufgang…“ Wäre das möglich? Vielen Dank!

  11. @ rassbach

    Ihre Phantasie treibt immer skurrilere Blüten:

    „Deutschland überweist dem IPCC pa 2 Mrd.Euro für politische Aussagen,…“

    Nun hat des IPCC einen Jahresetat von etwa 10 MILLIONEN. Hat Deutschland alleine den Etat für die nächsten 200 Jahre bezahlt?

  12. Ich ordne mal für mich die Aussagen von von Storch.
    -Forderung der Öffentlichkeit Handlungsanweisungen zur Rettung der Welt….

    Die „Öffentlichkeit“ fordert z.Z. nur das über die Medien, was ihr „Experten“ der NGO’s davor unter Ausschluß der normalen Wissenschaft einreden durften.

    Die Politik liefert das Geld an die postnormale Wissenschaft und diese liefert das gewünschte Ergebnis, welches sich die Politik wünscht?

    Deutschland überweist dem IPCC pa 2 Mrd.Euro für politische Aussagen, nebenbei unterhält die Politik noch NGO’s, die ebenfalls vom Steuerzahler finanziert werden, die diese politischen Aussagen täglich in den Medien unterbringen. Die so hergestellte öffentliche Meinung soll nur noch die Politik legitimieren aber auf keinen Fall etwas von der postnormalen Wissenschaft fordern. Die Politik will doch nur die Dekarbonisierung;-)

  13. „Forscher fordern ehrlichen Klimadialog“

    „Die Forderung der Öffentlichkeit, schnell Handlungsanweisungen zur Rettung der Welt liefern zu müssen, habe die Grenzen zwischen Politik und Wissenschaft verwischt. Wissenschaft würde daher nicht mehr aus „Neugier“ gemacht, sondern es ginge darum, „eine vorgefasste wertbasierte Agenda zu realisieren“. Storch beklagt: „Wir sind als Wissenschaftler zu politischen Hilfskräften geworden, die gefälligst das richtige Argument abzuliefern haben, damit die Menschen das richtige tun.““
    http://tinyurl.com/6fsskkl

  14. QM.Weiss #1
    Die Politik und die Bürger sind in Deutschland schon so vom grünen Virus infiziert, dass uns hier noch die Natur helfen kann.
    Einige kalte Jahre. Einige Naturkatastrophen. Verteuerung und Verknappung der Energie und schon können wir langsam vom Ökowahn „Utopien Schellenhubers“ geheilt werden.

  15. Sehr geehrter Herr Thüne

    Dem ist nichts hinzuzufügen: vollständig wahr! Bravo !

    Bleibt die Frage, wie man die von Ihnen beschriebenen Tatsachen an den IPCC / PIK Verdrehern vorbei an die Bundesregierung, insbesondere an den besonders schweren Fall Röttgen, und an die Bevölkerung bringt.

    Wäre es vielleicht eine Strategie, einsichtige und umkehrwillige IPCC-verirrte „Weltklasse“-Klimatologen (z.B. Prof. Grassl) für eine neue, auf wissenschaftlicher Wahrhaftigkeit basierende Haltung zu gewinnen, um die grässlichen Verirrungen der offiziellen Klimapolitik in die richtige Richtung zu lenken?

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