Kernenergie: Deutschland steigt aus – Polen steigt ein!

Mit zwei neuen KKW will Polen seine Energieversorgung sichern. Die Pläne sollen eng mit Deutschland abgestimmt werden. Der polnische Umweltminister Kraszewski: Atomkraft ist die einzige Möglichkeit, den Anteil der Kohle an der Stromerzeugung in Polen (derzeit 92 % ) zu reduzieren. Damit soll der hohe CO2-Ausstoß reduziert werden. Polen will 2016 mit dem Bau des 1. KKW beginnen, mit Inbetriebnahme 2020. Als möglicher Standort gilt Zarnowiec nordwestlich von Danzig. (Handelsblatt 28.4.2011).


1. Die Regierung hat ein Moratorium verhängt und die 7 ältesten KKW  vom Netz nehmen lassen. Alle KKW sollen einem Stresstest unterzogen werden. Dazu der Schweinfurter Professor  für Thermodynamik  und Energietechnik Johannes Paulus: „Jedem Insider ist doch klar, dass hier Gründe gesucht werden, um die 7 KKW endgültig abschalten zu können. Das ganze sind nur Alibitests., die so getaktet sind, dass das Ergebnis schon vorher feststeht. Das ist eine Willkür der Politik. Die Regierung will die 7 KKW stilllegen und sucht jetzt eine technische Begründung dafür.“ (Interview im Schweinfurter Tagblatt 16.4.2011)

2. Der Deutsche Bundestag beschäftigte sich 25 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl erneut mit dem Super-GAU. In einer öffentlichen Anhörung am 13.April 2011 kamen sowohl Experten und Diplomaten zu Wort als auch Liquidatoren, die an dem Unfall im Jahr 1986 am Unglücksort halfen“, die somit 25 Jahre überlebt haben  ( (Deutsches Ärzteblatt, Jg.108 22.4.2011, Seite C 715)

3. Ethik-Kommission: Atomausstieg dauert mindestens 10 Jahre E.On-Chef Teyssen warnte vor dem übereilten Ausstieg aus der Kernkraft. Deutschlands größter Energiekonzern E.On hat Gas- und Kohlekraftwerke hochgefahren und Wartungsarbeiten verschoben, um Stromausfälle zu verhindern. E.On Chef Johannes Teyssen sagte: „Netzwerkbetreiber hätten darum gebeten, weil sie kurzfristige Blackouts infolge der abgeschalteten Kernkraftwerke fürchten. „Aber wir verschieben auch auf Bitten der Netzbetreiber, sofern das technisch vertretbar ist, Revisionen von Werken, um keinen plötzlichen Spannungsabfall zu erzeugen.“Teyssen  fürchtet bei steigenden Strompreisen eine Deindustriealisierung Deutschlands. 830.000 Arbeitsplätze sind in Gefahr. „Wenn die energieintensive Grundstoff- und Chemieindustrie uns verlassen, ist das für die ganze Wirtschaft schlimm. In einer Wirtschaft ohne Grundstoffindustrie, ohne Stahl- und Aluminiumerzeugung gebe es auch keine heimischen Werkzeugmaschinen mehr „Dann werden auch keine Windkraftwerke mehr bei uns gebaut.“ Deutschland könne nicht nur von Dienstleistungen und Landwirtschaft leben“ so Teyssen. (Wirtschaftswoche 01.05.2011, http://wiwo.de/t/a/464720)

4. EU-Kommissar Günther Oettinger kritisiert die Energiewende der Bundesregierung. Es reiche nicht aus zu sagen, man wolle viel erneuerbare Energien, so Oettinger. Berlin müsse auch erklären, aus welchen Quellen die Energie kommen solle. (Bild 04.05.2011)

5. Laut einem Kommentar der "FAZ" ist innerhalb der CDU die Debatte über die Atomkraft noch lange nicht beendet. Die Union tue sich schwer mit dem neuen Kurs, auch wenn die Parteispitze deutlich zu machen suche, eigentlich werde keine neue Politik betrieben. Weil das in Teilen der Parteibasis anders gesehen oder auch nicht verstanden werde, habe die Führung nun zu kämpfen. (FAZ  04.05.2011) „Es verbietet sich die Energiepolitik der nächsten 30 Jahre von den Stimmungen im Frühjahr 2011 abhängig zu machen“ (Hessen CDU-Generalsekretär Peter Beuth in Bild 3.5.2011) .

6. Kostiantyn Gryschtchenko, Außenminister der Ukraine (Tschernobyl):
Die Realität der Weltwirtschaft macht die Atomenergie nötig. Sie stellt eine wichtige Säule der Volkswirtschaften dar. Millionen von Arbeitsplätzen hängen davon ab. Dies kann nicht durch andere Energiequellen ersetzt werden. Die internationale Atomenergiebehörde IAEA sollte aufhören, zu Selbstberuhigungsmitteln zu greifen, und stattdessen ihre Aufgabe eines internationalen Kontrolleurs entschlossener erfüllen. (FAZ 28.4.2011, S.10)

Der Knaller der Woche: "Anreize" für umweltfreundliches Kosmetik (Pekunia non olet!)

7. Deutschland finanziert die „Entwicklung eines Lippenpflegestiftes auf Torfbasis mit 260.000 €“und mit 355.000 € die Entwicklung neuer Erntemaschinen für Kamillenblüten“ siehe Verschwendungsbericht des Bundes der Steuerzahler (Kommentar CHR Wolfram Weimers, Focus 17/21 S. 5 – Wie Versailles  – nur ohne Krieg Deutschland zahlt für andere Staaten, die viele Jahre dramatisch über ihre Verhältnisse lebten)

Übernommen und tlw. gekürzt aus>aus Energie, Wissenschaft und Technik 5.5.2011

Bürger für Technik www.buerger-fuer-technik.de

Dr. Ludwig Lindner, Emslandstr. 5, 45770 Marl

Tel: 02365-35725 Fax: 02365-698 6782  Ludwig_Lindner@t-online.de

                            

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21 Kommentare

  1. „Polen will 2016 mit dem Bau des 1. KKW beginnen, mit Inbetriebnahme 2020.“

    Heute ist der 25.05.2018 und hat Polen mit den Bau des 2. KKW begonnen ?
    Nach meinen Informationen gibt es bis 25.05.2018 immer noch keine KKW-Baustelle und das mit der Inbetriebnahme bis 2020 ist auch nur ein Luftschloss.

    Gruß

     

    PS

    Das mit den 1. KKW = Satz mit X ……..

    • Lieber Hr. Mueller,

      Ihre kindliche Freude in Ehren, aber selbst wenn jetzt ein Kernkraftwerksprojekt verzögert oder gar ganz eingestellt wird, so spriessen momentan immer neue Projekte aus dem Boden. Der von Ihnen mit blindwütigem Hass schlechtgeredete BN 800 liefert zuverlässig Strom, und das schwimmende Kraftwerk Akademik Lomonossow wird im nächsten Sommer in Sibieren seinen Betrieb aufnhmen. Die Rede ist allein hier von 18 Bestellungen.

      Mfg

       

  2. Nuklearexperte Herr Mueller,

    wer mit Zahlen ohne Dimensionen arbeitet, macht schon einmal einen Fehler. Belegen Sie, dass das damals in Polen geplante KKW, welches wohl mit Sicherheit aus der Sowjetunion geliefert worden wäre, in Dollar abgerechnet worden wäre. Welcher Dollar/Zloty Umtauschkurs galt damals?

    Ist das KKW nun geliefert worden und wurde später wieder abgebaut? Fundamente kosteten damals sicher nicht 2 Milliarden Dollar.

    „Die haben ja auch 2016 um die 30 GW an PV aufgebaut und ca. 5 GW an AKWs.“ Sofern die von Ihnen genannten Zahlen stimmen – was ich vorraussetze – ist das ein Argument FÜR die chinesische Entwicklung hin zu einem Nuklear-Regenerativen Mischsystem. Definitiv ist es KEIN Argument gegen Nuklearenergie. Die 5GW installierte Nuklearleistung ist für ca. 39,42 Milliarden Kilowattstunden geleistete elektrische Arbeit gut, die 30GW installierte PV-Leistung (großzügig) für ca. 42 Milliarden Kilowattstunden. Damit ist es, an etlichen Tagen im Jahr möglich, Lastspitzen über Tag (!!!) abzufangen, aber eben nicht an allen Tagen und vor allem auch nicht gleichmäßig.  Und als PV-Experte haben Sie sicher schon einmal gehört, dass man nachts mittels PV keinen Strom erzeugen kann. Chinesische Fabriken werden aber auch über Nacht betrieben.

    „Das prinzipielles Hindernis ist doch die Finanzierung so wie ich das im Moment noch im Kopf habe.“ Ausgezeichnet, Herr Nuklearexperte! Da wäre außer Ihnen sicher niemand drauf gekommen. Finanzierungmöglichkeit und -bereitschaft muss für jedes Projekt (auch PV) gegeben sein. Vergessen Sie nicht, dass das ökonomisch geschwächte Polen der achtziger Jahre wirklich Probleme gehabt hätte, ein KKW sowjetischer Bauart in Dollar zu bezahlen. Die von Ihnen angeführten Probleme der damaligen Zeit tragen – auch – einen spezifisch realsozialistischen Anstrich.  Und in der heutigen Zeit ist die Verbrennung von Kohle bisher immer noch die günstigste Art der Stromerzeugung, erst recht in Polen.

    Was die Bauzeiten von KKW’s in China betrifft, so sei an die chinesische Variante des AT-1000 (Westinghouse-Toshiba) erinnert. Einer der 4 Reaktoren liefert wohl und dürfte damit nahe an die 4 Jahre gekommen sein.

    Volksentscheide begrüße ich auch. Warum gab es in Deutschland keine Volksentscheide bezüglich der Kernenergienutzung?

  3. Herr Mueller,

    „die Polen haben bereits ca. ab 1972 beim Kernkraftwerk Żarnowiec versucht Strom vom AKW zu bekommen und haben das Projekt aber 1990 wieder eingestellt, nachdem ca. 2 Milliarden verbaut wurden.

    Sie haben vergessen, die Währung hinter den 2 Milliarden anzugeben. Also: Wieviel denn nun genau!

     

    Und Sie haben noch etwas vergessen. Es gibt kein prinzipielles Hindernis für Polen Kernkraftstrom zu erzeugen. Auch wenn es damals nicht geklappt hat.

    Sie wissen doch wohl, was eine Lernkurve ist.

     

    Aber von Ihrer etwas schwächlichen Antwort auf Herrn Keks mal abgesehen:

    Ein EPR für Polens Stromversorgung wäre nach den bisherigen Erfahrungen mit Bauzeiten nicht optimal.

    Allerdings stellen die Chinesen ein KKW in ca. 4 Jahren hin, wenn man Sie gewähren lässt.

    Ist alles nur eine politische Entscheidung.

     

    MfG

    •  

      Dirk Weissenborn schreibt:

      „Sie haben vergessen, die Währung hinter den 2 Milliarden anzugeben.“

       

      Hallo Dirk Weissenborn,

      ich habe ja Verständnis das Leute nicht über ein fundierendes Hintergrundwissen bei der Kernkraft verfügen, sonst müsste ihnen ja bekannt sein, dass bei den AKWs die Kosten in Dollar angesagt sind sobald keine Währung angegeben wird.

       

      Glauben Sie den im ernst das da 2 Milliarden Polnische Zloty ausreichen für ein AKW oder wie soll ich ihre Nachfrage den verstehen?

      Hab aber nochmal das rausgesucht was die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 01.10.2008 veröffentlicht hat.

      „Etwa zwei Milliarden Dollar, so wird geschätzt, sind am Zarnowiec-See in den Sand gesetzt worden.“
      Dirk Weissenborn schreibt:
      „Und Sie haben noch etwas vergessen. Es gibt kein prinzipielles Hindernis für Polen Kernkraftstrom zu erzeugen. Auch wenn es damals nicht geklappt hat.“

      Das prinzipielles Hindernis ist doch die Finanzierung so wie ich das im Moment noch im Kopf habe.

      Die Kosten wurden 2012 auf hundert Milliarden Zloty (rund 22,2 Milliarden Euro) geschätzt.

      Welche Kosten heute am Start sind kann ich nicht sagen, vermutlich aber über die 22 Milliarden Euro, alle AKW-Projekte in der EU haben sich ja extrem verteuert in der Vergangenheit.

       
      Dirk Weissenborn schreibt:
      „Allerdings stellen die Chinesen ein KKW in ca. 4 Jahren hin, wenn man Sie gewähren lässt.“

      Das in China alles schneller geht ist ja unstrittig.

      Die haben ja auch 2016 um die 30 GW an PV aufgebaut und ca. 5 GW an AKWs.

      Herr Dirk Weissenborn, so wie ich das überflogen habe ist ja kein einziges Kernkraftwerk (>999MW) in 4 Jahren fertig geworden in China, da ist man ja noch so an machen AKW-Baustellen aus 2009 am arbeiten und jetzt ist gleich 2017.

      Das die Chinesen ein richtiges KKW so ab 1GW in ca. 4 Jahren hinbekommen müssen die erst mal nachweisen.
      In der EU kann man froh sein wenn die AKW-Baustelle in 8 bis 12 Jahren abgeschlossen ist so meine Einschätzung auf Grund der laufenden AKW-Baustellen.
      Dirk Weissenborn schreibt:
      „Ist alles nur eine politische Entscheidung.“

      Deswegen gab es ja auch 1990 eine basisdemokratische Entscheidung von 13,9% waren für die Fertigstellung des AKWs und 86,1% waren gegen einen Weiterbau.

      Gruß

       

       

  4. „Polen will 2016 mit dem Bau des 1. KKW beginnen, mit Inbetriebnahme 2020.“

    Heute ist der 18.12.2016 und hat Polen mit den Bau des 1. KKW begonnen ?
    Nach meinen Informationen gibt es ende 2016 immer noch keine KKW-Baustelle und das mit der Inbetriebnahme bis 2020 ist auch nur ein Luftschloss.

    Gruß

  5. #3: F. Naumann sagt:

    ‚Bin mal gespannt, ob die Polen wirklich dumm
    genug, mit den Sportsfreunden von AREVA 10 Mrd zu verbrennen, um dann vielleicht im Jahre 2021 erstmals strom zu kriegen, der dann mit minimum 6 ct gestehungskosten vermutlich teurer ist, als Windstrom…‘

    Weshalb soll das verbranntes Geld sein? Polen kann entweder weiter nur auf Kohle und Wasser setzen oder eben auch auf Kernenergie.

    Und da Polen in der Pisa-Studie (Disziplin Grundrechenarten) vermutlich weit vor Deutschland liegt, weiss man dort, dass sogar ein KKW, das nur im Probebetrieb lief wie Mülheim-Kärlich, locker die Rentabilität von Photovoltaik in Deutschland 2010 erreicht. Das hatte ich Ihnen ja schon unter http://tinyurl.com/3bx64v3 leicht nachvollziehbar vorgerechnet.

    • „Rentabilität von Photovoltaik in Deutschland 2010“

      Lieber Herr Wanninger,

      eine „Rentabilität“ von Photovoltaik wird es nie geben, da die berechnete Rentabilität eine Scheinrentabilität auf der Basis von Subventionen in Verbund mit Enteignung und Erpressung ist.
      Eine betriebswirtschaftlich rechenbare Rentabilität setzt Grund- und/oder Spitzenlasttauglichkeit voraus.
      Nichts davon ist gegeben.

      •  
        Herr besso keks schreibt:
         
        „eine „Rentabilität“ von Photovoltaik wird es nie geben, da die berechnete Rentabilität eine Scheinrentabilität auf der Basis von Subventionen in Verbund mit Enteignung und Erpressung ist.“
         

        Hallo Herr besso keks,
        das kWh aus einer neuen PV-Anlage kostet heute um die 10 Cent/kWh und vom Netz um die 28 Cent/kWh.
         
        Von meiner alten PV-Anlage aus 1995 kostet mich das kWh nur noch ca. 1 bis 2 Cent/kWh und das alles ohne EEG-Förderung.
         
        Gruß
         

        • „das kWh aus einer neuen PV-Anlage kostet heute um die 10 Cent/kWh und vom Netz um die 28 Cent/kWh.

          Von meiner alten PV-Anlage aus 1995 kostet mich das kWh nur noch ca. 1 bis 2 Cent/kWh und das alles ohne EEG-Förderung“

          Sie wollen es offensichtlich nicht begreifen.

          Schon mal was von Steuern gehört?

          Oder von Netzabgabe?

          Oder Ökofaschistenumlage, verniedlichend EEG?

          Was rauchen Sie?

          Hören Sie auf damit!

          • „Was rauchen Sie?“

            Wenn dss Pseudonym tatsächlich raucher ist, dann bestmmt nicht den hocversteuerten legalen Tabak. Er unterstützt wohl lieber die illegalen Drogenhändler, wie ein bekannter Bundestagsabgeordneter, den ich in der Ole-von-Beust-freien-Zone nie beim Imbiss treffen werde, denn dessen Währung ist dort unerwünscht.

             

             

    • Herr Wanninger, das hier ist Blödsinn:

      “ locker die Rentabilität von Photovoltaik“

      Das überschreiten der Rentabilitätsschwelle für Stromerzeugung mittels Solarpanels ist ausgeschlossen. Die Rentabilitätsschwelle ist dann überschritten, wenn der ROI positiv wird, was angesichts der bis jetzt angehäuften und zu verzinsenden Verluste (Investitionen)  aus der Subventionierung des Betriebs unrentabler Anlagen unmöglich ist. So schwer ist es doch im Internetzeitalter nicht mehr die Rentabilitätsschwelle auch als Laie zu berechnen.

       

       

       

  6. Wenn in Deutschland das 1. Kernkraftwerk geklaut worden ist, wissen wir ja dann sofort wer es war… :-))

    Um ein altes Klischee mal wieder zu bedienen…

  7. Komischerweise hat Atomfan Großmann von RWE keine richtige Lust, als Betreiber von Zarnowiec aufzutreten, so die Wirtschaftswoche. Bin mal gespannt, ob die Polen wirklich dumm genug, mit den Sportsfreunden von AREVA 10 Mrd zu verbrennen, um dann vielleicht im Jahre 2021 erstmals strom zu kriegen, der dann mit minimum 6 ct gestehungskosten vermutlich teurer ist, als Windstrom…

    Naja, ne zweite Ruine in der Einöde ist ja auch nicht schlimm.

    skeptische Grüße

    F. Naumann

    • „Bin mal gespannt, ob die Polen wirklich dumm genug, mit den Sportsfreunden von AREVA 10 Mrd zu verbrennen, um dann vielleicht im Jahre 2021 erstmals strom zu kriegen, der dann mit minimum 6 ct gestehungskosten vermutlich teurer ist, als Windstrom“

      Jo, die wollen auch dann Strom haben, wenn der Wind nicht weht.
      Schon komisch, nicht wahr?

      •  
        besso keks schreibt:
         
        „Jo, die wollen auch dann Strom haben, wenn der Wind nicht weht.
        Schon komisch, nicht wahr? „
         

         
        Hallo Herr besso keks,
         
        die Polen haben bereits ca. ab 1972 beim Kernkraftwerk Żarnowiec versucht Strom vom AKW zu bekommen und haben das Projekt aber 1990 wieder eingestellt, nachdem ca. 2 Milliarden verbaut wurden.
         
        Es gab ein kleines Referendum am 27. Mai 1990 über die Zukunft des Kernkraftwerk Żarnowiec.
         
        Das Ergebnis fiel wie folgt aus:
         

        13,9 % waren für die Fertigstellung

         

        86,1 % waren gegen einen Weiterbau

         

        So sieht es auf der „AKW-Baustelle“ aus.

         

        http://shuu.de/uhT

         

        Gruß

         

         

  8. Es geht wiederum nur um C02-Verhinderung ! Sonst überhaupt nichts – man sollte dies wirklich täglich sogar stündlich immer wieder sich selbst, den Dusseligen und davon Profitierenden vor Augen halten

    Erich Richter

  9. Kosmetik aus Torf – da kriegt jeder wirkliche Naturschützer Magenkrämpfe. Torf hat weder in der Kosmetik noch im Garten etwas zu suchen, sonder ausschließlich dort, wo es von Natur aus vorhanden ist, nämlich im Torfmoor.
    Wo bleibt da der gesunde Menschenverstand, wenn wieder einmal Steuergelder, die anderswo fehlen, für Sachen verschwendet werden, die so überflüssig sind wie der sprichwörtliche Kropf. Oder ist auch da wieder eine EU-Vorgabe zu erfüllen?

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