Ein Reisebericht aus Fukushima:“Falls die Japaner nicht lügen, dann hat bisher niemand 250 Milli-Sievert erreicht!

Der Reisebericht vom 24.4.2011 von Dr. Andreas Kronenberg, der im Auftrag der Internationalen Atomenergiebehörde, IAEA (International Atomic Energy)im Krisengebiet in Japan war:
Ich komme gerade von einem nachmittäglichen Spaziergang durch Fukushima City zurück, eine Stadt die aus dem völlig falschen Grund zu weltweiter Bekanntheit gekommen ist. Es ist eigentlich eine junge Stadt, wunderschön umgeben von Bergen. Ich sehe die jungen Menschen auf den Strassen, sie erinnern mich an Tokio oder Osaka. Das Leben ist normal: die Burschen flirten, die Mädels tratschen. Man trifft sich um auszugehen, oder in den Parks Sport zu treiben oder einfach nur die Kirschblüte zu fotografieren.


So viele Dinge gehen mir durch den Kopf. Irgendwie passt das Bild von dem was ich hier sehe und erfahre, gar nicht zu dem Bild was die Medien in Deutschland vermitteln. Ich bin nun schon fast 2 Wochen in Japan, war mehrere Tage in Tokio und befahre nun täglich die Gegend um das Kernkraftwerk Fukushima – Dai ichi.

Man fragt sich was die Hysterie in Deutschland. eigentlich soll. Hier haben die Leute ganz andere Probleme, 28000 Menschen vermisst, viele haben durch den Tsunami aber auch ihr Hab und Gut verloren.

Schon die Tage in Tokio gaben mir Zeit mich etwas umzusehen, die Zeitungen zu studieren und mit den Menschen zu sprechen. Hier genießen die Leute die Kirschblüte in den Parks, und versuchen auf die ungewohnte Situation zu reagieren, dass es tatsächlich black-outs in Tokio gibt, also Strom knapp ist. Die Strassen und Gebäude sind deutlich dunkler als sonst. Und wie man hört werden auch zeitweise ganze Stadtviertel abgeschaltet, um Strom zu sparen. Und was auch auffällt ist, dass es keine Ausländer mehr auf den Strassen gibt, selbst in Akihabara. In der Zeitung las ich, dass die Einwanderungszahlen nach Tokyo um 75% eingebrochen sind, selbst nach Osaka um 50%.

Die Tokioer schauen schon nach Fukushima, aber nicht mit der Panik, die wir in Deutschland haben. Sondern man möchte helfen, sammelt Geld für die Menschen vor Ort. Einer meiner britischen Kollegen ist mit einer Japanerin verheiratet und lebt in Tokyo. Seine Frau war stolz darauf, dass er mit unserer Gruppe nach Fukushima fährt. Sie hat ihm zugeredet, da sie so sicher ist, sie hilft auch etwas mit. Sie muss in der Zwischenzeit allein auf das Baby aufpassen.

Auch hier in der Gegend, sowohl innerhalb der 20-30 km Zone um den Reaktor, als auch darüber hinaus, begegnen uns die Menschen sehr freundlich und interessiert. So viel internationale Aufmerksamkeit hatten sie hier wohl noch nie. Sie sind zumeist Bauern. Unsere Messgeräte sind zudem hochinteressant – wenn nur die Sprachbarriere nicht wäre. Aber so ist nur ein Japaner mit unserer Gruppe und er beantwortet freundlich die unzähligen Fragen wo wir her sind, was das für Geräte sind. Angst oder Kernkraft-Feindlichkeit finden wir praktisch gar nicht. Nur ein junger Mann begegnet mir, der seinen Job gekündigt hat um hier zu helfen, und er hofft dass die Regierung nun aus der Kernenergie aussteige. Als ich ihn frage wo dann die Energie herkommen soll und ob er sich bewusst wäre dass die Solarzellenherstellung auch giftige Abfälle produziere und Windräder unzählige Vögel töten, zuckt er mit den Schultern. Das war das einzige Mal in all den Tagen, und wir fahren jeden Tag 200-300 km in dieser Gegend.

Man scheint hier zu wissen was mikro-Sievert ist und die Zahlenwerte werden kleiner, auch das wissen die Leute ganz genau. Also verraten wir ihnen auch oft den Dosiswert den wir gerade messen und das bringt ein freundliches Nicken, oder (vielleicht auch weil die meisten von uns kein Japanisch verstehen) zeigen einige Japaner freundlich mit dem Daumen nach oben und fahren weiter.

Jeden Mittag gibt es offizielle Ansagen über Lautsprecher mit den aktuellen Dosiswerten in der 20 bis 30 km Zone. Vielleicht auch außerhalb, davon weiß ich leider nichts. Ich denke die Bilder (anbei) von der Küste nördlich vom Kraftwerk geben ein bisschen den Eindruck welche Tragödien sich hier wirklich abgespielt haben; leider nur viel zu wenig wird in Deutschland. über die 28,000 Toten durch den Tsunamie berichtet. Eine ganze Kleinstadt ausgelöscht! Leute die z.B. zu einem der Evakuierungszentren geflohen sind, sind dort vom Tsunamie überrascht wurden. Man berichtet mir von einem Mann, der sich am Dachbalken dieser Sporthalle festgehalten hat, um nicht mit weggeschwemmt zu werden. Der Evakuierungspunkt wurde für die Anderen zur tödlichen Falle. Auch ein ganzer Zug ist verschwunden in den Fluten.

Zwei Dinge scheinen mir sehr wichtig in der deutschen Diskussion. Einmal die Tatsache, dass das Erdbeben obwohl Starke 9 (Auslegung war nur 8.2), dem Kraftwerk gar nix angetan hat. Wenn man die Zerstörungskraft des Erdbebens um das Kraftwerk sieht, die aufgerissenen Strassen, die verbogenen dicken Beton- und Stahlträger, dann muss man fast sagen, dass die Kerntechnik ja geradezu gezeigt hat, dass sie sicher ist. Die Strassen sind aufgerissen, massive Beton- oder Stahlkonstruktionen sind gebrochen oder verbogen, aber der Reaktor hat durch das Erdbeben KEINEN Schaden genommen. Daher ist die Diskussion in Deutschland über mögliche Erdbeben völlig unsinnig.

Viel Beeindruckender ist aber das Gebiet wo der Tsunamie alles zerstört hat. Man erkennt wie das Wasser alles weggespült hat; nur noch die Hausfundamente stehen und verraten etwas von dem wie das Haus einmal aufgeteilt war und wo die Leitungen hereinkamen. Auf Fotos kann man dies kaum wiedergeben. Es ist kaum zu begreifen. Wenn ich durch das Gebiet fahre, kann ich das eigentlich nur mit der Druckwelle einer Atombombenexplosion vergleichen. Vielleicht erkennt man auf einigen der Bilder die umgekippten Traktoren, die weggeschwemmten meterdicken Betonplatten. Ja sogar noch tief im Landesinnern ist der Asphalt einfach weggeschwemmt. Das war mal eine Art Bundesstrasse (würde man bei uns sagen), und jetzt nur noch ein holpriger Feldweg; vereinzelt sieht man noch kleine Reste von Asphalt. Und da wo der Tsunamie die Kraft nicht mehr hatte, da fängt dann wieder Asphalt an. Als wir in diesem Gebiet messen, stoppt ein Auto und der Mann erzählte uns, dass seine Frau von den Fluten weggespült wurde. Er sagte uns, dass allein in diesem Gebiet 1000 Menschen einfach ins Meer „gespült“ wurden sind. Auch am Kraftwerk selber, haben die parkenden Autos, einen großen Schaden angerichtet, als sie vom Tsunamie erfasst wurden und gegen das Gebäude gespült wurden.

Wie beschämend, dass unsere deutschen Medien kaum darüber berichten, sondern nur unsachlich und oft auch falsch über das Kraftwerk. Man bezeichnet das Kraftwerk als „Schrottreaktor“ und die Arbeiter im Werk als „Todeskandidaten“, was ich wirklich als eine Unverschämtheit empfinde – nicht nur gegenüber den Arbeitern, sondern auch gegenüber der japanischen Regierung. Die meisten japanischen Firmen haben nicht einmal den 250 milli-Sievert Grenzwert (der Regierung) angenommen, sondern sind bei einem Grenzwert von 100 milli-Sievert für ihre Arbeiter geblieben (dasselbe was für jeden Strahlenexponierten gilt, überall in der Welt).

Falls die Japaner nicht lügen (was sehr unwahrscheinlich ist), dann hat bisher niemand die 250 milli-Sievert erreicht, also wird niemand sterben. Nicht nur der Reaktor, nicht nur der Unfallhergang, alles ist völlig anders als in Tschernobyl. Und dabei gehe ich noch nicht einmal auf technische Details ein, dass dieser Reaktor zum Beispiel nur einen Kreislauf hat, dass Siedewasserreaktoren deutlich weniger Sicherheitsreserven haben, als Druckwasserreaktoren. Dass dieses Kraftwerk eben keine Wasserstoffrekombinatoren hatte, wie sie in Deutschland Gang und Gebe sind und daher die Wasserstoffexplosion verhindert hätten. Man spielt in Deutschland mit den Ängsten der Leute, lässt bewusst Fakten weg oder verdreht Tatsachen. Komisch, warum ich im englischsprachigen japanischen Fernsehen (NHK) Dosiswerte und andere Fakten erhalte. In Deutschland erzählt man uns, dass die Roboter eingesetzt werden, weil kein Mensch der Strahlung im Reaktor standhalten könnte. Dabei lerne ich in NHK, dass der Roboter Dosiswerte misst, und diese bei „nur“ 50 bis 100 milli-Sievert pro Stunde liegen, also sehr wohl Personen sich dort aufhalten könnten, zugegeben nur für eine kurze Zeit, um nicht die niedrigen Grenzwerte zu übersteigen.

Dann lese ich in Deutschland, dass Greenpeace Empfehlungen ausspricht zur Erweiterung der Evakuierungszone und angeblich vor Ort misst. Nur frage ich mich, warum ich oder meine japanischen Kollegen (die in mehreren Autos unterwegs sind) sie in all den Tagen nie gesehen habe. Zudem hätte Greenpeace ja gar keinen Zutritt in die 20km Zone. Dort kommen wir nur mit speziellen Papieren rein und alle Strassen sind gut abgeriegelt. Ich frage mich aber nicht nur ob Greenpeace überhaupt eine Expertise hat, sondern auch wo so eine private Organisation radioaktive Eichquellen herhaben will, um ihre Detektoren zu kalibrieren. Anderenfalls sind das doch gar keine aussagekräftigen Messwerte.

Die IAEA wird die Messwerte unserer Teams veröffentlichen und wir haben sowohl Dosiswerte, Oberflächenkontaminationen, als auch in-situ gamma spectroscopy gemacht und Bodenproben genommen. Nur mit all diesen Techniken zusammengenommen, können klare Aussagen getroffen werden. Alles andere ist blanker Unsinn.

Herzliche Gruesse aus Fukushima
Dr. Andreas Kronenberg

Sogar der linkslastige Tagesspiegel in Berlin berichtet 

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100 Kommentar(e)

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1
Alex Baumeyer

"Wenn man die Zerstörungskraft des Erdbebens um das Kraftwerk sieht, die aufgerissenen Strassen, die verbogenen dicken Beton- und Stahlträger, dann muss man fast sagen, dass die Kerntechnik ja geradezu gezeigt hat, dass sie sicher ist."

Das hört sich ja geradezu witzig an: Man steht vor einem AKW mit 4 stattgefunden Kernschmelzen und sagt es ist sicher. Sicher nicht!

2
Der Honigmann

Moin Dr. A.Kronenberg.

Bitte können sich doch noch beim
TÜFReinland Japan Ltd, bei Hr. Herbert Gutbier, General Mager, Shin Yokohama Daini Center Glbg., 3, 19-5, Shin Yokohama, Kohoku-ku Yokohama 222-0033, erkundigen, ob sie auch Messungen gemacht hätten.
Wenn er sagt offiziell nein, dann nachhaken, ob sie „privat“ Messungen gemacht hätten und wie nahe sie bei diesen Messungen am Reaktor waren.

Diese Anfrage wurde direkt an mich gestellt.

Gruß
Der Honigmann
.
http://derhonigmannsagt.wordpress.com

3
Jürgen Wanninger

#95: F. Naumann sagt:

'Niemand spricht davon, das PV allein die Autarkie für ganz D-land bringen kann. Das ist ja immer das Problem an der Argumentationsweise. Hier wird immer so getan, als würden dei EE-Anhänger behaupten man könnte mit EINER einizigen Alternative SOFORT alle Kraftwerke ersetzen.'

Also ich weiss nicht, welche Zukunftsszenarien Sie kennen. Die, die ich so lese, gehen von meist um die 80% für Wind und Solar-Strom aus, der Rest soll mit den anderen (wie ich finde begrüßendswerten) Erneuerbaren Energien Wasser, Biomasse und evtl. Geothermie erzeugt werden.

Und das gilt sowohl für den sofortigen Ausstieg aus der Kernenergie als auch den sofort danach folgenden Ausstieg aus allen fossilen Technologien. Die heute zwangsweise neugebauten Gaskraftwerke sollen also auch wieder sobald wie möglich ersetzt werden, denn sie erzeugen ja auch das 'böse' Co2.

Also sollen doch die überwiegende Zahl KKW und langfristig alle Kohle-, Gas- und Öl-KW durch 80% Wind und Sonne ersetzt werden. Und gerade darum diskutieren wir hier bis zum Erbrechen:

Wind liefert Strom mal tags, mal nachts, mal garnicht, dann wieder. 28GW installierte Windleistung erzeugten 2010 35,6 TWh Strom. Der Nutzungsgrad lag also bei nur 15% ! Ein solche Technik ist wohl denkbar ungeeignet sowohl für Grundlaststrom als auch Mittellast und für Spitzenlast sowieso!

Sonne liefert Strom manchmal am Tag, nie nachts, selten früh morgens und selten spät abends. 17GW installierte Photovoltaikleistung lieferten 2010 12 TWh Strom. Der Nutzungsgrad lag also bei nur 8% ! Damit ist PV noch weniger geeignet für Grundlast, Mittellast und für Spitzenlast sowieso nicht!

Rund 80% unseres Stroms sollen also in Zukunft von diesen völlig ungeeigneten Quellen kommen? 80% sind für mich kein Detail, das ich widerlege, sondern die überwiegende Masse.

Und selbst wenn sie nur ein Detail wären. Wozu eine uneffektive Technik einsetzen, bei der ich ein zweites Kraftwerk NEUBAUEN unn IMMER MITBETREIBEN muss? Im Falle der PV übernimmt das Backup-Kraftwerk 92% der Nutzungszeit. Wozu die teure PV dann noch? Wegen ein paar gesparter Kubikmeter Gas installiert man Quadratkilometer PV, die ein Heidengeld kostet, auch wenn sie billiger werden mag.

Haben Sie zwei Autos, eins für bewölkte Tage und alle Fahrten bei Dunkelheit und eines nur für die sonnigen Tage?
So könnne nur Leute handeln, für die Geld keine Rolle spielt. Für diesen Staat sollte es aber eine verdammt große Rolle spielen. Unsere Pro-Kopf-Verschuldung liegt nicht wesentlich unter der der USA.

4
Rainer Jacob

#91 F.Naumann

Nun haben Sie ja mal geantwortet - schön Herr Naumann.

Zunächst einmal stimme ich Ihnen zu, daß es auch mir bekannt ist - daß es in den Medien vermeldet wurde, daß die EEG-Umlage mit 3,5 Ct. für dieses Jahr zu hoch angesetzt wurde. 2,7 Ct. hätten gereicht.

Zu meiner Frage haben Sie mir geschrieben (gekürzt):

"Nun mal zu ihrer Frage: Bedarfsgerechter Strom durch PV sieht so aus, das bei geeigneten Bedingungen die Angebotskurve relativ nah an der Verbrauchskurve liegt. Mittags viel, wenn alle ihren E-Herd anschmeißen, Nachts nichts, wenn alle Leute schlafen."

Zunächst einmal weise ich Sie auf 1.Einschränkung/2.Unpassendes in ihrer eigenen Aussage hin.

Zu 1. Sie schreiben da von geeigneten Bedingungen. Vermutlich, daß die Sonne voll scheint und der Himmel nicht bedeckt ist. Und was macht der Netzbetreiber/der Stromkunde wenn es tagsüber bedeckt ist? Was macht er im Winter? Däumchen drehen und warten und hoffen, daß es besser wird? Nur gut, daß es Knäckebrot gibt - dann braucht man, auch wenn der E-Herd nicht zu betreiben ist, nicht zu verhungern.

Zu 2. Daß des Nachts kein Strombedarf da ist, halte ich für ein Gerücht. Gehen Sie bei Sonnenuntergang gleich schlafen? Schlafen Sie im Winter von 16Uhr bis 8Uhr? Außerdem schlafen des Nachts NICHT alle Leute. Es gibt Leute, die regelmäßig Nachts arbeiten.

tinyurl.com/6bcdb5x

Hier habe ich Ihnen den Wikipediaartikel ´Standardlastprofil´ verlinkt. Bitte beachten Sie, daß es sich beim Standardlastprofil um einen PROGNOSTIZIERTEN Bedarfsverlauf handelt. Der tatsächliche zeitliche Lastverlauf an einem Tag X könnte davon abweichen. Und der Netzbetreiber muß nicht den prognostizierten, sondern den tatsächlich-aktuellen Bedarf befriedigen.

In dem gezeigten Graphen dort für einen Haushalt HO können Sie entnehmen, daß die Kurve jeweils für Samstag, Sonntag und Mo. bis Fr. anders aussieht. Schauen Sie sich auch den Bedarf Nachts an.

Blöde Frage an Sie: Scheint nun die Sonne Mo-Fr anders als Sa und So nochmal anders - weil es das Lastprofil so verlangt?

Resumee: ich sehe das klar nicht so, daß PV Strom bedarfsgerecht liefert.

PS #95 "Als ob es sinnvoll wäre mit Strom zu heizen."
Darum geht´s wohl kaum. ABER ohne Strom funktioniert fast keine aktuelle Heizung. Die brauchen alle für ihre Steuerung und Umwälzpumpen Strom. Überlegen Sie sich mal, was ein flächendeckender Blackout im Winter für vielleicht eine Woche praktisch bedeutet.

MfG

5
D. Glatting

@#95: F. Naumann,

Lars Olov Höglund, wollte Aufträge von Vattenfall, bekam keine, weil er zu mies war und stänkert seit der Zeit unqualifiziert durch die Gegend.

Xenon-Vergiftung stellt bei den deutschen Baureihen im Regelbetrieb überhaupt kein Problem dar.

Nutzloser Zufallsstrom wird halt unter Zuzahlung abgeschaltet bevor er das Netz stört. Die Verbraucher zahlen für nichts und noch weniger.

Wo schnappen Sie den ganzen Unfug auf, den Sie verzapfen.
Trollen Sie weiter so. Besser kann man nicht zeigen, was für einen Schwachsinn uns von der Regierung vorgesetzt wird.

6

Hallo Herr Wanninger,

Wieder Äpfel und Birnen von ihnen. Niemand spricht davon, das PV allein die Autarkie für ganz D-land bringen kann. Das ist ja immer das Problem an der Argumentationsweise. Hier wird immer so getan, als würden dei EE-Anhänger behaupten man könnte mit EINER einizigen Alternative SOFORT alle Kraftwerke ersetzen.

Das sagt aber niemand, sie benutzen also den alten rhetorischen Trick, eine Detailantwort zu widerlegen und behaupten dann, das ganze Konzept wäre widerlegt, weil ja der Teil alleine nicht funktioniert.

Das sie das ganze noch mit "personality-stories" würzen erinnert doch stark an die dümmliche Kampagne "Atomkraftgegner überwintern, bei Dunkelheit mit kaltem Hintern". Als ob es sinnvoll wäre mit Strom zu heizen.

Ums aber auch für weniger eingeweihte klar zu machen: Der Ansatz ist, das man in den günstigen Jahreszeiten große Mengen konventioneller Energieerzeugung einsparen kann und damit die Gesamtbilanz (Hier Primärenergieverbauch) bis jetzt schon um knapp 10% entlasten konnte. Bis zum Jahr 2050, so z.b. die Studie des SRU würde das leichterdings auf 50% steigen.

Das die Regelbarkeit von PV und Wind tatsächlich sehr gut ist, sieht man allein schon dadran, wie oft WKA abgeschaltet werden (geht in Sekunden), damit Atomkraftwerke und Braunkohle durchlaufen können. Dsa kann man zur Zeit prima bei EEX und im echten leben sehen. Das da noch einiges an Arbeit offen ist, bis das ganze sauber und ohne Hakeleien funktioniert, ist außer Zweifel, aber das werden jede Menge gewiefte Ingeniuere, wie die die hier schreiben doch sicherlich hinkriegen. Mein bekannter bei sma hat da jedenfalls wenig Zweifel.

AKW hingegen, und auch das sieht man bei EEX, werden quasi überhaupt nicht runtergeregelt. Das führt nämlich zu einem Haufen Probleme (ich sag nur Xenon-Vergiftung) und steigert nach Aussagen von Lars Olov Höglund auch das Betriebsrisiko erheblich. Und den halte ich für hinreichend Kompetent.

Sicher ist nur, das fossile Kraftwerke schreckliche Umweltverschmutzer sind (und CO2 halt ich da für das eher kleinere Problem), Raubbau an der Landschaft und an menschlicher Sicherheit betreiben und AKW´s ein untragbares Risiko mit sich bringen.

Deshalb muss man da von so schnell wie möglich weg kommen. Sofort geht nicht, 20-30 Jahre wirds schon dauern. Aber wir müssen jetzt sofort konsequent durchstarten.

Al-Luft-Batterien: das ist etwas seltsam. Mir kommts fast vor, als würden da Informationen konsequent unterdrückt. Das einzige was man findet sind Studien und Ergebnisse von vor fast 10 Jahren (gab da mal ein chinesisches Forscherteam). Konzeptionell ist das ziemlich überlegen, wenn man die Dinger als Redox-flow betreiben würde und ggf. alle Naselang die Elektrode tauscht.

Aber irgendwie verschwinden da immer wieder Publikationen....

schöne Grüße

F. Naumann

7
Jürgen Wanninger

Herr Naumann, Sie beklagen, dass immer eine Flut von Antworten auf Ihre Beiträge kommt.

Vielleicht liegt das gar nicht an Ihrer Person, sondern einfach nur an den (aus meiner Sicht recht unqualifizierten) Ansichten, die immer recht konträr zu den Ansichten der meisten Schreiber hier sind. Und meist argumentieren ihre Gegensprecher derart, dass man bei diesen eine technisch-naturwissenschaftliche Bildung deutlich erkennen kann.

Nun zu Ihrem letzten Beitrag: Haben Sie überhaupt schon einmal eine Stromlastkurve gesehen? Ich vermute NEIN, wenn ich Ihren letzten Beitrag lese.

Der deutsche Strom setzt sich aus vier relativ gleichstarken Teilen zusammen: Haushalte (da werden so manche Herde mittags 'angeschmissen', Industrie, Handwerk und Handel sowie die öffentliche Infrastruktur. Alle diese Bereiche haben einen etwas anderen Strombedarf. Die Stromlastkurve sieht für jeden Tag des Jahres anders aus, mit erheblichen Unterschieden bei den Wochentagen und vor allem zwischen Sommer und Winter. Übrigens, es soll auch und zwar nicht gerade wenige Haushalte geben, die abends nach Sonneuntergang den Herd 'anschmeissen'. Und Sie tun ja gerade so (zugegeben, der April 2011 war schon extrem sonnig), als scheine die Sonne mittags immer??
Da Sie Photovoltaik so gut kennen, dürfte Ihnen doch bekannt sein, dass der Ertrag bei stark bedecktem Himmel (leicht bis stark bedeckt ist eigentlich der häufigere Fall in Deutschland) mehr oder weniger stark unter 10% der Nennleistung herumdümpelt. Was kochen wir dann? Belegte Brote mit Salami aus dem warmen Kühlschrank?

Apropos dümpeln: Im Winter kann die PV so gut wie gar nichts zum Strombedarf beitragen. Der Ertrag ist minimal, da kurze Tageszeit und wenig Sonne, außerdem ist es häufiger bedeckt als im Sommer. Und ist es dann mal klar, sonnig (und kalt), habe ich gerade im letzten schneereichen Winter dutzendfach beobachtet, dass die Anlagen verschneit waren. Und jetzt erzählen Sie bloß nicht, das mache nichts aus. Solchen Käse kann man vielerorts bei den Solarfreaks hören. Fakt ist aber, dass der Ertarg bei verschneiter Anlage praktisch Null ist. War also nichts mit Kochen. Wenn's blöd läuft, wochenlang nicht. Morgens sowieso nie im Winter (trinkt man den tee oder Kaffee halt kalt) und abends geht natürlich auch nix.

Und welcher Strom betreibt eigentlich nachts die Heizungspunpen, wenn es mal wieder -20 Grad draussen hat, und die Leitungen gleich einfrieren? Die PV-Anlage vom Vollmond beleuchtet vielleicht?

Mann-o-mann, bedarfsgerecht!

8
Gerd Stender

#91 F.Naumann

was bitte, ist denn in einem AKW "gefährlich zu regeln"?

9
Matthias Tobies

Sehr geehrter Herr Naumann,

sie werfen da die Begriffe durcheinander. PV liefert keine Spitzenlast, da ihr die Regelleistung fehlt. Spitzenlast ist dadurch gekennzeichnet das man sie bei Spitzen dazu schaltet. Das funktioniert mit PV aber nicht.

Tatsächlich brauchen wir nicht wengier Regelleistung als früher, wie sie behaupten, sondern mehr. Mit der Regelleistung müssen nämlich die Schwankungen der Erneuerbaren ausgeglichen werden, zusätzlich zu der bisher schon notwendigen Regelleistung. Da die Erneuerbaren praktisch keine Regelleistung liefern, braucht es auch dafür konventionelle Kraftwerke. Kernkraftwerke liefern eingies an Regelleistung.

10

Hallo Herr Jacob

Entschuldigen Sie, aber da jede meiner Aussagen hier eine Lawine von giftigen Reaktionen hervorruft, verliere ich recht schnell den Überblick, auf was ich eingehen sollte.

Nun mal zu ihrer Frage: Bedarfsgerechter Strom durch PV sieht so aus, das bei geeigneten Bedingungen die Angebotskurve relativ nah an der Verbrauchskurve liegt. Mittags viel, wenn alle ihren E-Herd anschmeißen, Nachts nichts, wenn alle Leute schlafen. PV kann also zumindest für große Zeiträume den Spitzen- und Mittellastbedarf bedienen. Regelenergie wird natürlich trotzdem gebraucht, aber davon brauchten wir früher noch mehr, da die Großkraftwerke nur teuer und bei AKW´s sogar gefährlich zu regeln sind.

ZU der energetischen Amortisation: Es ist natürlich die übliche Nebelkerze, zu behaupten ich würde da was durcheinanderwerfen. Ich weiß recht genau wovon ich rede. die Zahl von 3 Monaten stammt aus einer realistischen Einschätzung der Herstellerangaben von Nanosolar für Foliengedruckte Dünnschichtzellen (< 1 Monat!).
Auf Glas gedruckt gilt etwa 1.7 Jahre, für herkömmliche polykristalline Zellen lag die Zeit 2009 bei 2-3 Jahren.

Diese Zahlen stammen aus der Dissertation von Kilian Ong: Untersuchung von Schichtsystemen für kristallisierte Dünnschicht-siliziumsolarzellen auf Glas (Tu Harburg).

Ich hoffe ihnen damit geholfen zu haben.

Und mein lieber Herr Wanninger, halten Sie doch ihren Zorn im Zaum. Ich will ihnen nichts böses sonder nur diskutieren.

schöne Grüße

F. Naumann

11
Rainer Jacob

Herr F.Naumann

Ich hatte Sie in #48 unter Bezugnahme auf ihren Beitrag #45 etwas gefragt. Was von Ihnen bis hierher nicht beantwortet wurde. Ich werde da nicht endlos nachbohren - registriere es aber, daß Sie auf Rückfragen nicht antworten.

In #84 schreiben Sie u. A.:

"Vielleicht verstehen Sie ja, das ich gar keine Lust habe, solchen Leuten ihre tendenziöse Brille abzunehmen. Zumal die Fakten zu offensichtlich sind und einfach aus bekannten Quellen entnommen werden können, z.b. EEX oder http://www.pvXchange.com

Aber auf dem Auge sind die meisten hier Blind. Kommt ja alles von Grünen Ökofaschisten. Darf man nicht glauben stört ja das geschlossene Weltbild."

Wenn es Ihnen - wie es scheint - zu blöd ist, auf Leute einzugehen, die nicht sosehr eine grüne Sichtweise der Welt haben, dann weiß ich nicht, welchen Sinn es machen kann, zu versuchen mit Ihnen zu diskutieren - wenn Sie doch nicht darauf eingehen wollen. Dann frage ich mich, was Sie hier wollen. Missionieren?? Wie die grüne Weltsicht ist, kann ich auch auf der Website der Grünen oder z.B. auf der von Fa. JUWI in Erfahrung bringen.

12
Jürgen Wanninger

@ #87, F. Naumann,

schrieb 'P.S: Exporterlöse Photovoltaik 2009: 5.6 Mrd. Euro. Eingesparter Import Energierohstoffe: 7,4 Mrd. EUR (2010)'

Also das müssen Sie dann schon ein bisschen ausführlicher darstellen als nur in einem kurzen Satz. Das war für mich so nicht zu verstehen, da wir hier permanent Stromkosten diskutieren.

Aber was soll das letztlich aussagen? Dann könnten Sie auch so argumentieren:

'Die Exporterlöse durch Mercedes-Benz S-Klasse Fahrzeuge betragen im Jahr x soundsoviele Euro.'

Müssen wir dann jetzt selbst alle künftig S-Klasse fahren, bloß weil sich dieses Fahrzeug exportieren lässt?

Was weiss ich denn, wo diese Exporterlöse erzielt wurden? Auf Südseeinseln mag Photovoltaik mit Akkupufferung Sinn machen. Sie hilft, umständlich anzulieferndes Diesel und laute Generastoren auf ein Minimum zu beschränken. Langfristig könnte sich das rechnen, vor allem auf sehr kleinen Inseln. Photovoltaik ist auch sinnvoll am Wochenendhäuschen, wo keine Überlandleitung hingelegt werden kann.
Oder für eine Meßstation an der Autobahn, die irgendwelche Daten weiterfunkt. Alles ok.

Ich habe aber keine ideologische Brille, wenn ich Ihnen vorrechne, dass Photovoltaik absolut unökonmisch für den Grund- und Mittellaststrom Deutschlands ist.

13
Matthias Tobies

Herr / Frau Naumann:

gehen sie auf die anderen Kommentatoren respektvoll ein, dann werden sie respektvoll behandelt.
Sobald jemand eine Frage an sie hat, eine Quelle wissen, eine Zahl oder Behauptung erklärt haben will oder Gegenargumente zu ihren Behauptungen bringt, kommt von ihnen nichts.
Ihre Behauptungen sind in der Regel sehr tendenziös, ohne Quellenangabe, aus dem Zusammenhang gerissen usw. Wenn wir sie darauf Hinweisen und nachfragen tauchen sie ab.

"Zumal die Fakten zu offensichtlich sind und einfach aus bekannten Quellen entnommen werden können, z.b. EEX oder http://www.pvXchange.com" rel="dofollow" target="_blank">http://http://www.pvXchange.com"

Die EEX ist die Stromhandelsbörse. Was sollen wir da an Fakten und Argumenten finden?

http://www.pvXchange.com" rel="dofollow" target="_blank">http://http://www.pvXchange.com ist eine Handelsplattform für Solaranlagen. Die leben davon Werbung für Solaranlagen zu machen. Wirklich eine seriöse Quelle.

@#87: Haben sie bei den tollen Exportzahlen der Solarhersteller auch die Importzahlen von Solarmodulen berücksichtigt? Die Marktführer der Photovoltaik sitzen nicht umsonst in China und den USA.

14

Hallo Herr Wanninger,

Wenn Sie mich richtig gelesen hätten oder selber gesucht hätten, dann hätten Sie vielleicht verstanden, was ich schrieb: Die Produzenten haben 5.6 Mrd mit dem Verkauf von Solarmodulen und Zubehör ans Ausland erlöst. Fragen Sie doch mal bei sma nach. Übrigens, die suchen Händeringend nach Elektroingenieuren. Wenn Sie dort ihr Geld verdienen, legen Sie vielleicht auch ganz schnell ihre ideologische Brille ab.

freundliche Grüße

Frank (der nicht bei sma arbeitet)

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Jürgen Wanninger

@ #84, F. Naumann,

Sie beklagen, respektlos behandelt zu werden?

Wenn Sie EIN EINZIGES MAL auf Sachargumente anderer Diskutanten eingehen, Quellen nachliefern oder Rechnungen widerlegen würden, dann würden auch Sie eine respektvolle Behandlung erfahren. Dass Sie die sachliche Argumentation ihrer Diskussionsgegner aber permanent ignorieren, ist eben auch höchst RESPEKTLOS - und so werden Sie dann eben auch behandelt.

16
Jürgen Wanninger

Falsch!

Müll und Lügen war keine Argumentation sondern die SCHLUSSFOLGERUNG nach sauberer Widerlegung auf Ihre 'intelligenten' Beiträge hier!

Ich rechne es Ihnen gerne noch einmal haarklein vor: 2009 hat die deutsche Photovoltaik 6,6 TWh Strom erzeugt (Quelle das BMU, dort Tab. 2: http://tinyurl.com/3ne4ln2 ). Das sind also 6,6 Milliarden kWh Strom!
Und dafür wollen Sie 5,6 Milliarden Euro aus dem Ausland erhalten haben ??? Also 84,8 ct für jede einzelne Kilowattstunde ??? Wer gibt soviel Geld für sowenig Strom aus ???

Der neutrale Leser mag sich selbst ein Bild davon machen, wie man die Qualität Ihrer Beiträge bewerten soll.

Ich persönlich vermute inzwiwchen sogar, dass Sie von der 'Atomlobby' bezahlter Forenschreiberling sind. Jemand, der sich derart dümmlich und leicht widerlegbar äußert, kann der Sache, die er vordergründig zu vertreten vorgibt, nur schaden wollen.

Dümmliche Beiträge finde ich in einer ensten Sache aber überaus lästig.

17

-dümmlicher Schwätzer -
-lächerlicher Fatzke wahrgenommen
-maßloser Selbstüberschätzung
- Briefträger ... vollsülzen

Suuuper Argumente Herr Schneider.
Aber Auch Herr Wanninger argumentiert hier ähnlich fundiert

- Müll und Lügen

Herr Glatting ist auch sehr sachlich

- Forentroll nennen

Vielleicht verstehen Sie ja, das ich gar keine Lust habe, solchen Leuten ihre tendenziöse Brille abzunehmen. Zumal die Fakten zu offensichtlich sind und einfach aus bekannten Quellen entnommen werden können, z.b. EEX oder http://www.pvXchange.com

Aber auf dem Auge sind die meisten hier Blind. Kommt ja alles von Grünen Ökofaschisten. Darf man nicht glauben stört ja das geschlossene Weltbild.

Nochmal: Solange hier mit unseriösen zahlen von 1 ct/kWh für Atomstrom und 17 Mrd Gesamtsubventionen argumentiert wird, sehe ich nicht, das hier jemand wirklich Ergebnisoffen recherchiert.
Fakt ist, das Solarzellen mittlerweile für 1 EUR/Wp verkauft werden und die Preise seit Jahren massiv sinken und eben nächstes Jahr Strom für unter Privateinkaufspreis produzieren werden.

Was kostet noch mal der EPR? und wann läuft er endlich?

Werfen Sie mir nicht vor, das ich auf ihre Milchmädchenrechnungen nicht eingehe. Es ist einfach zu albern wenn jemand vorrechnet, was Bleibatterien kosten.

Rechnen Sie mir doch mal vor, wie ihre Energieversorgung der Zukunft aussieht. 500 Mrd in den nächsten 20 Jahren um voll auf AKW´s umzusteigen? Und was exportieren wir dann? Schnelle Brüter für Nordkorea, THTR für Somalia und Iran, Transmutation für Syrien und Jemen?

Es gibt so viele Argumente für einen Umbau auf EE, da ists hochgradig albern nur die Kostenseite zu sehen. Aber selbst die gewinnt in wenigen Jahren und wir fahren reiche Ernte für die Marktanreize ein.

Und zum Schluss noch mal ein Hinweis auf die Regeln von EIKE:

"2. Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, ......... Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden."

"4. Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.

5. Drohungen werden ernst genommen"

schöne Grüße, es ist sehr interessant die Denkweise von Fachleuten kennenzulernen

F. Naumann

18

@F.Naumann #75
Es hält Sie doch keiner auf aus dem Stromverbundnetz Europa auszusteigen und ganz autark mit ihren Solar- und Windanlagen IHR Leben zu bestreiten. Solange Sie sich jedoch am Verbundnetz laben, solange bleiben Sie ein Schmarotzer. Ein Subventionseinsteicher der indirekt von der europäischen Kernkraft seinen Strom bezieht. Sie sind ein Kapitalist im grünen Ökosozialisten Anzug.
Das EEG schröpft den allgemeinen Stromverbraucher und bereichert die Wind- und Sonnenbauern.
Das EEG ist die größte Abzocke und gehört auch in Deutschland sofort eingestampft!
Die Planwirtschaft hat im Energiesektor in Deutschland einzug gehalten. Der Staat bestimmt mit massiven Subventionen die Beibehaltung des uneffektiven Wind-Sonnen und Biostrom am Energiemarkt.
Wo bleibt die freie Wahl des Strombezugs? Wo darf man reinen Atomstrom beziehen. In Deutschland jedenfalls nicht. Da haben die Franzosen und Tschechen schon eine bessere Wahl.

19

@naumann

Halt, Herr Naumann

"P.S: Exporterlöse Photovoltaik 2009: 5.6 Mrd. Euro. Eingesparter Import Energierohstoffe: 7,4 Mrd. EUR (2010)"

Diese Zahlen sind höchst tendenziös (so wie von Ihrer Seite immer üblich) und enthalten in keiner Weise die horrenden Subventionen für Windmühlen und Voltaik, die der deutsche Steuerzahler ohne seine Zustimmung zugeschossen hat. Also bitte korrigieren Sie das entsprechend und kehren auf den Pfad der Tugend zurück.

20
M.Schneider

#75 F. Naumann sagt:
Hach herrlich, polemisch wie immer gehts hier zu. Besonders der Herr Wanninger, Glatting und Schneider kriegen sich ja kaum noch ein vor Haareraufen.
----------------
Herr Naumann ich sag es Ihnen mal unverblümt, Sie sind ein dümmlicher Schwätzer ohne die geringsten Kenntnisse.
Auch wenn Sie meinen, durch die Bedienung von Google und Wiki (solche Sätze sind dort abgeschrieben „Das EEG wurde mittlerweile von 47 Ländern umgesetzt“) - hätten Sie die Weißheit mit Löffeln gefressen und würden zum Fachmann, werden Sie hier von den wirklichen Fachleuten nur als lächerlicher Fatzke wahrgenommen.

Sie leiden an maßloser Selbstüberschätzung. Wegen Ihnen rauft sich hier ganz sicher niemand die Haare.
Haben Sie eigentlich keinen Briefträger den Sie vollsülzen können?

21
Jürgen Wanninger

@ #75, F. Naumann,

hab selbst mal in Zahlen recherchiert:

2010 hat die deutsche Photovoltaik 12 TWh (Terawattstunden = Milliarden kWh) Strom erzeugt, 2009 waren es auf jeden Fall weniger. Und damit wollen Sie Strom für 5,6 Milliarden Euro exportiert haben? Welches Land ist denn so blöd, Strom für fast 50 ct / kWh einzukaufen?

Oder haben Sie Mio. und Mrd. verwechselt. Kann ja mal vorkommen, wenn einer nicht bis drei zählen kann!

Wären Sie bitte so höflich und würden aufhören, hier permanent Müll und Lügen zu verbreiten! Das ist ja nicht auszuhalten, was für einen Schwachsinn Sie hier vom Stapel lassen.

Wem soll diese Lügerei helfen?

Quelle für WAHRE Zahlen ist das Bundesumweltministerium, sicher nicht verdächtig, die PV schlechtzurechnen (siehe dort Tab. 2):

http://tinyurl.com/3ne4ln2

22
Jürgen Wanninger

@ #75, F. Naumann, ach, ich hatte vergessen: Bitte belegen Sie Ihr post scriptum (Quelle?)

P.S. was verstehen Sie unter 'Scheinrechnungen'? Falls Sie von mir genannte Zahlen anzweifeln, kann ich Ihnen für alle Daten gerne Links liefern. Fast alle Daten, die ich verwende, stammen vom BMU oder Statistischen Bundesamt und sind damit wohl verlässlich.

23
Jürgen Wanninger

@ #75, F. Naumann,

und wenn Sie den Unfug (Italien, Spanien und Türkei haben den Schwachsinn längst gestoppt bzw. gedeckelt) in alle Länder dieser Welt exportieren, bleibt es physikalisch und ökonmisch Unfug!
Wissen Sie was das Tragische ist? Sie schneiden sich langfristig ins eigene Fleisch (es sei denn Sie verdienen direkt an der PV als Hersteller, Elektriker oder sonstwie, halt - Elektriker sind SIE definitiv NICHT!) und merken es noch nicht einmal. Es ist vielleicht Ihr Arbeitsplatz - es wird Ihre Stromrechnung!
Sie haben mehrfach komische Behauptungen, merkwürdige Zahlen, völlig falsche Sachzusammenhänge hier aufgestellt, die Ihnen dutzendweise widerlegt wurden. Sobald Zahlen oder technische Fakten auf dem Tisch sind, NULL ANTWORT. Wie auch? PV und Wind sind ineffektiv und teuer. Da helfen auch Stammtisch-Schlagworte nichts!
Hausaufgabe für Sie: Recherchieren Sie doch mal den Strompreis in Frankreich und in Deutschland 1990, 2000 und 2010, dann wissen Sie wie toll Ihr EEG ist.

24
D. Glatting

@#75: F. Naumann,

Mal ein paar bescheidene Fragen.

Was verstehen Sie unter Netzparität für Solarstrom, so etwa 2012?

Inwiefern soll Repowering dem "verspargelungs"argument den wind aus den Segeln nehmen?

Ich werde für mein posten hier von gar niemand bezahlt!

Haben Sie sich mal überlegt, wie viele Betriebe und Haushalte mit dem Monstrum stetig mit Energie versorgt werden?
Und wie viele Vogelschredder sie dafür zum Ersatz plus Stromleitungen und Speicherseen sie brauchen. Nicht zu vergessen
http://tinyurl.com/Datendatei
http://tinyurl.com/Vogelwarte
http://tinyurl.com/Wattenrat
http://tinyurl.com/5wowukr

Sie fahren Auto?

Also, tun sie uns den Gefallen - und anderen Menschen auch und versuchen sie uns mit Argumenten und Rechnungen die Möglichkeit der erneuerbaren Energien zu beweisen. Bisher kommt von ihnen auch nur Polemik.
Wie soll diese Autarkie aussehen?
Afrika kann das billiger? Und was essen die Leute dort dann?
Wieso sind dies Marktanreize und keine Subventionen? Die Energieversorgung wieder zurück zu holen in unsere Eigenen Hände? Und wie soll das Funktionieren ohne das ganze Land umzugraben und zu verspargeln und dazu alle Lebensmittel zu importieren?

Das Mitleid können Sie sich sparen. Grüne Gehirnakrobaten wie C. Roth werden es schon schaffen, dass bei uns die Lichter ausgehen. Dann wird Deutschland nicht mehr technologisch und wirtschaftlich Spitze sein. Nach der dritten Diktatur in Deutschland in Folge wird das Land am Bettelstab hängen.

Ein Hat man für den Exportschlager EEG auch Geld gesehen?

Bitte belegen. Und die Vorprodukte aus China mit verrechnen. Exporterlöse Photovoltaik 2009: 5.6 Mrd. Euro.

Bitte auch mal belegen. Eingesparter Import Energierohstoffe: 7,4 Mrd. EUR (2010)

Und wenn Sie die Fragen vernünftig beantwortet haben und ihre Behauptungen belegt haben, kann Sie keiner mehr Forentroll nennen.

25
Matthias Tobies

@F.Naumann #75:

Schön wie sie wieder mit Begriffen um sich werfen. Bis echte Netzparität hergestellt ist wird es noch sehr lange dauern. Insbesondere da günstige Speichertechnologien fehlen und nicht in Sicht sind, richtet sich die Rentabilität einer Anlage danach, wieviel Geld man für seinen Strom am Markt bekommt. Ohne das EEG hätte Solarstrom kaum Chancen, da am Markt auch Faktoren wie Grundlast, Regelleistung, Bedarfsgerechte Produktion und natürlich Abgabemengen eine Rolle spielen. Da sieht es bei Solar überall trübe aus. Das EEG verbietet nicht umsonst den freien Markt.

Und da kommt wieder das Totschlagargument, das alle Gegenstimmen gekauft sein müssen.

Das EEG soll uns Autarkie bringen? Ich würde ja lachen wenn es nicht so traurig wäre. Das Energiekonzept unserer Regierung hat Stromimporte fest eingeplant. Sie selber schrieben ja das wir Wasserkraft- und Pumpspeicherwerke in Norwegen nutzen sollen, sowie Batterien aus Island. Wo ist da die Autarkie? Erklären sie das mal.
Das EEg wurde tatsächlich in einigen Ländern kopiert. Es war so erfolgreich das Spanien und Holland es wieder gekippt haben, weil sie fast dran bleite gingen. Ja das sonnige Spanien hat sein EEG begraben.
Wo haben sie den die lustigen Zahlen aus dem P.S. her? Die sind ja wirklich süß und besonders so einseitig. Haben sie sich mal die Importzahlen von Photovoltaik angeschaut? Wo haben sie den die eingesparten importierten Brennstoffe her? Die Quelle würde mich echt interessieren.
Liefern sie doch einfach ihre Quellen und weichen sie nicht immer aus wie in ihren anderen Kommentaren.

Ich weiß sie haben keine Ahnung von Technik und Wirtschaft, laut ihrer eigenen Aussage, aber das ist doch wirklich etwas erbärmlich. Finden sie nicht?
Wie sie die ganzen Glaubensbekenntnisse der Ökobranche nachplappern.

26

Hach herrlich, polemisch wie immer gehts hier zu. Besonders der Herr Wanninger, Glatting und Schneider kriegen sich ja kaum noch ein vor Haareraufen.

Kann ich verstehen. Es droht das Schreckgespenst der Netzparität für Solarstrom, so etwa 2012. Und Repowering nimmt dem "verspargelungs"argument den wind aus den Segeln. Ich weiß nicht von wem die Verteidiger des Atom-Kohle-Irrsinns hier bezahlt werden - vermutlich von irgendwelchen Maschinenbaufirmen, die den Anschluss an die neue Energieerzeugung verpasst haben.

Aber nehmen Sie es endlich wahr: Das Ende dieses Zeitalters ist gekommen. Bin gestern vom größten und hässlichsten Kraftwerk in Deutschland zum schönsten gefahren. Ersteres ist ein landschaftsverschlingendes Monstrum, das Qualmt und dampft und die ganze Landschaft umher in ein Netz von Hochspannungsmasten- und Leitungen einspinnt. Und es steht auch noch weit weg von allen wichtigen Verbrauchern.
Letzteres ist eine langweilige aber ungestörte Landwirtschaftswüste, die es auch vor 20 Jahren schon war. Darüber drehen sich friedlich und kaum hörbar weiße Flügel in der Sonne. Ein Anblick, der mittlerweile Touristen anzieht. Mitnichten liegen dort massenhaft tote Vögel herum. Die liegen überwiegend am Randstreifen der Autobahn. Hätte beinah selber gestern einen Bussard erwischt.

Also, tun sie sich selber den Gefallen - und anderen Menschen auch. Versuchen sie nicht mit selektiven Argumenten und Scheinrechnungen die Unmöglichkeit der erneuerbaren Energien zu beweisen. Der Markt hat Regeln bekommen, die uns auf lange Sicht Autarkie bringen. So ähnlich wie bei Lebensmitteln. Wirtschaftlich ist es nicht, das wir hier Weizen und Gemüse anbauen, Afrika kann das billiger. Aber es war eine sehr kluge Entscheidung, Landwirtschaft in Europa zu erhalten; Genauso ists eine sehr kluge Entscheidung, über Marktanreize - nicht Subventionen - wie hier immer behauptet wird - die Energieversorgung wieder zurück zu holen in unsere Eigenen Hände.

Genau darum gehts

Es gibt keine Verschwörung linker Grüner gegen die Technokraten. Es gibt nur ein gewisses Mitleid und einen großen Widerstand gegen die Ewiggestrigen "Alternativlos-Dann-gehen-die Lichter-aus"- Angstmacher.

Deutschland ist technologisch und wirtschaftlich Spitze, weil wir immer wieder neues ausprobiert haben.

Auch in der Politik. Das EEG wurde mittlerweile von 47 Ländern umgesetzt, angepasst an den eigenen Markt. Ein Exportschlager in Form eines Gesetzesblatts.

schöne Grüße

F. Naumann

P.S: Exporterlöse Photovoltaik 2009: 5.6 Mrd. Euro. Eingesparter Import Energierohstoffe: 7,4 Mrd. EUR (2010)

27
Gerd Stender

52 Alex M.

natürlich muss es heissen "starke Wechselwirkung" und nicht "Bindungsenergie"!

28
Gerd Stender

Alex M.

Für den Klarnamen zu feige?

1.Was haben sie gegen die "Kassen" von Grossfirmen?

2.Schon mal etwas von Bindungsenergie gehört?

3.Schonmal zur Schule gegangen?

29
Matthias Tobies

@#68: Ende jeder Kernenergie:

Ich weiß man sollte auf sowas nicht antworten, aber diesen Mist kann man nicht einfach unkommentiert stehen lassen.
Die kommerzielle Nutzung von Kernspaltung und Kernfusion hat nichts mit ihrer militärischen Nutzung zu tun. Die Bomben haben sich immer vor und unabhängig von der zivilen Nutzung entwickelt.
So beherrschen wir die Kernfusion in der Wasserstoffbombe schon seit Jahrzehnten. Die kommerzielle Nutzung ist noch Jahrzehnte entfernt und es regnet noch imemr keine Bomben.
Herr Schauberger ist ein Prophet der Apokalypse. Menschen wie ihn gibt es seit Anbeginn der Zivilisation. Ja es wurden Religionen auf solchen Prophezeiungen gegründet und trotzdem ist die Erde nie untergegangen.

"am dreiBigsten Mai ist der Weltuntergang

wir leben nicht
wir leben nicht mehr lang.
Doch keiner weiß in welchem Jahr

und das ist wunderbar.
Wir sind vielleicht noch lange hier
und darauf trinken wir."

30
M.Schneider

Jürgen Wanninger sagt:

Hallo Herr Schneider #60,

Sehr schöner Beitrag, dem man nur zustimmen kann!
Aber Sie untertreiben wieder maßßlos!!!! Die Photovoltaik liefert (Ende 2010) nicht 1,5% des deutschen Stroms sondern 1,9%! Das sind beachtlichte fast 30% mehr! (Ironie off)
-------------------
Hallo Herr Wanninger, tja da haben Sie mich tatsächlich erwischt, es sind wirklich 1,9%.

Ich hatte die Grill-Lagerfeuer vergessen, die durch ihre zusätzliche Einstrahlung noch 0,4% dazu bringen. ;-))

MfG
M. Schneider

31
M.Schneider

Au Mann, erst #52: Alex M. und nun auch noch #68: Ende jeder Kernenergie sagt:

Das wird ja immer schlimmer.
Ich denke nicht, dass es richtig ist, wenn jeder bei EIKE einen solchen Müll abladen darf.
Das setzt nicht nur die Qualität runter, sondern zieht noch mehr Müll an.

Außerdem halten diese Leute sich nicht an die Regeln.

MfG
M.Schneider

32
M.Schneider

Zu dem Beitrag #52: Alex M.

Sehr geehrter Herr Alx M. ich habe selten soviel Blödsinn auf einem Haufen gesehen.

Außerdem, Sie können immer noch nicht lesen, dort stand nicht E = mv²/2
sondern
.… Masse-Energie-Äquivalenzformel E = Delta mc2

Es lohnt nicht auf Ihren wirren Blödsinn einzugehen.
Sie scheinen immer noch nicht mitbekommen zu haben, dass Sie hier nicht in einer Esoterikbude sondern in einem wissenschaftlichen Forum sind.

MfG
M. Schneider

33
Ende jeder Kernenergie

Kernzerfall, worauf die AKWs, Uranmunition und Atombomben basieren, durch Kernfusion zu ersetzen, heisst, den teufel mit dem belzebub auszutreiben. Dann wird genau das passieren, wovor Viktor Schauberger in seinem Buch "Unsere sinnlose Arbeit" (Download: http://pdf.pd.ohost.de/BUCH.pdf) warnte: Er sagte, es würde Wasserstoffbomben regnen! Wir sind nicht Gott, sondern bestenfalls Zauberlehrling!

34
Jürgen Wanninger

@#65, Helmut Erb,

zur Ehrenrettung NATUR- und WINDMÜHLENliebender Mitmenschen wollen wir aber betonen, dass Windmühlen nur ein paar prozent der zeit im Jahr wirklich ihre Nennleistung abliefern, meistens liegt die leistung DEUTLICH unter Nennleistung, der Wirkunggrad (abgelieferte Energie / Nennleistung x Stunden eines Jahres) deutscher Windmühlen liegt bei 15%!
Insofern steigen auch wieder die Überlebenschancen der Tierwelt gegen diese ineffektive Technik!

35
M.Schneider

Alex M. sagt
Herr Rödel scheint kein Fachmann zu sein. Er bemerkt nicht einmal seine eigenen Widersprüche. So behauptet er, 100000 P * .001 mSv/P (ergibt 100 Sv) würden nur 5 Tote geben. Dies entspräche dann einer tödlichen Dosis von 20 Sv.
---------

Sehr geehrter Herr Alex M.
dazu sage ich, dass Ökofanatiker keine technisch wissenschaftliche Ausbildung haben wissen wir ja nun schon lange zur Genüge, dass sie aber auch nicht mal lesen können ist neu und schon jämmerlich.

Was Sie oben schreiben hat Herr Rödel überhaupt nicht gesagt.???

Er hat gesagt, die Wahrscheinlichkeit für Tod durch bösartige Neubildung nach Strahlen-exposition beträgt 5 % pro Sv oder entsprechen 0,005 % pro mSv

Dann sagt er:
Erhalten 100 000 Personen eine effektive Dosis von 1 mSv, so werden statistisch gesehen dadurch fünf Personen irgendwann an Krebs erkranken und daran sterben.

Nach gängiger Mathematik sind nämlich 0,005% von 100.000 = 5
Also genau was Herr Rödel sagt.

Vielleicht benutzen Sie ja aber einen Öko-angetriebenen Rechner der im Windloch stand?

Als Nächstes hat er sich auch nicht widersprochen mit der tödlichen Dosis von 7 Sv, wie Sie behaupten.

Sondern Sie konnten wieder nicht lesen.

Diese Tabelle 2 hatte nichts mit der Langzeitwirkung zu tun, sondern mit der Akutwirkung.

Es steht sogar groß drüber:
„Den zu diskutierenden langfristigen Folgen einer Strahlenexposition stehen die Akutfolgen gegenüber, die unmittelbar nach Strahlenexposition auftreten können.“

Und dann kommen auch noch Ihre Quacksalbertheorien mit den Bittermandeln dazu, garantiert wirksam, wie Sie schreiben, ist mir klar, um eine Cyanidvergiftung zu erhalten.

Ich zitiere mal Wiki:

Eine klinische Studie aus dem Jahre 1982 zeigte bei an Krebs erkrankten Menschen keinen Vorteil durch die Einnahme von Amygdalin, es zeigten sich stattdessen bei einigen Patienten Symptome einer Cyanidvergiftung. Ein Review aus dem Jahre 2006 kam nach der Untersuchung von 36 Studien zum Ergebnis, dass in keiner einzigen der 2006 zur Ver-fügung stehenden Arbeiten ein Hinweis für eine mögliche Wirkung gegen Krebs beim Menschen nachweisbar war.

Sagen Sie mal, haben Sie eigentlich schon mal bemerkt, dass Sie hier nicht in einer Esote-rikbude, sondern in einem wissenschaftlichen Forum sind?

Da vertraue ich im Zweifelsfall doch lieber Herrn Rödel und „seiner Schrottmedizin“ wie Sie schreiben. - und Herr Rödel hat noch weitere Vorteile, er kann lesen und rechnen auch.

Mfg
Dipl. Ing.(TU) M. Schneider
Energie + Verfahrenstechnik

36

#53 und #61
Windkraftanlagen erreichen bei Nennlast an den Flügelspitzen um 300 km/h (Enercon E82 280 km/h, RePower 5M 290 km/h, Vestas V90 310 km/h), teils deutlich darüber (Vestas V112 370 km/h). Sie finden die technischen Daten bei den Herstellern oder hier http://www.wind-energy-market.com/de/startseite/
Bei diesen mörderischen Geschwindigkeiten sieht sogar die flinke Fledermaus ganz alt aus.

37
Stefan Steger

@#55, Herr Öllerer,

"Die Automobilindustrie beweist die Sicherheit ihrer Autos durch Crashtests und viele andere Praxistests."
M.W werden diese Tests nur bis ca. 50km/h "gefahren" (oder simuliert). Konsequenterweise dürften dann Autos nicht schneller als 50km/h fahren - oder 25km/h wenn eine Kollision mit einem entgegenkommenden KFZ bei ungünstiger Massenverteilung berücksichtigt wird.
Und hier liegt der Fehler im System: Es wird nur der PKW isoliert betrachtet, nicht das gesamte System "Verkehr".

"Bei KKWs ist das anders... Mir sind keine praktischen Tests bekannt KKWs zu beschießen oder Flugzeugabstürzen auszusetzen..."
Das kann simuliert werden, der Umfang der theoretischen Rechnungen ist mir aber nicht bekannt.

"Viele Tote im Verkehr ängstigen uns nicht wirklich..."
Das liegt vermutlich daran, dass wir Autos als "sexy" empfinden (so läuft auch die Werbung).

"Tote im Verkehr bedrohen keinen Lebensraum".
Das nicht, aber die Existenz von Familien. Erzählen Sie das mal den Hinterbliebenen!

Zusammenfassung:
Ihre Verharmlosung der Gefahren des Strassenverkehrs und Überhöhung der Gefahren der KKW kann ich nicht nachvollziehen.

"Wenn ich die Wahl habe für 2,5 oder 3,3 ct/kWh (Kohle) bis 5 ct/kWh (Gas) oder aber..."
Wenn wir uns darauf verständigen könnten, dass das "CO2-Problem" keines ist und eine stark steigende Abhängigkeit von Gasimporten auch nicht, dann bin auch ich für die Rückkehr zu fossilen Brennstoffen.
Beim CO2 würde ich zustimmen aber die Abhängigkeit von Putin und Konsorten stört mich gewaltig.

Zur "Atomeuphorie" der Fünfziger Jahre:
Der Steinkohlebergbau in D stand damals in voller Blüte und CO2 war nur für das Sprudeln in der Limonade verantwortlich.
Die Stromversorger waren damals fast alle in kommunalem Besitz und unter staatlicher Kontrolle, heute sind sie weitgehend privatisiert.
Die Diskussion um den "Ausstieg" wäre interessanter, wenn die KKW noch in kommunalem Besitz wären!

38
Jürgen Wanninger

Hallo Herr Schneider #60,

Sehr schöner Beitrag, dem man nur zustimmen kann!
Aber Sie untertreiben wieder maßßlos!!!! Die Photovoltaik liefert (Ende 2010) nicht 1,5% des deutschen Stroms sondern 1,9%! Das sind beachtlichte fast 30% mehr! (Ironie off)
Aber Sie haben natürlich recht, vergleicht man diesen Anteil mit den Investitionskosten (dieses Geld fehlt auf immer z.B. für Forschung in Geothermie) der Anlagen, sind 1,9% natürlich soviel wie NICHTS! Und zu allem Überfluss werden diese 1,9% dann auch noch ganz und gar nicht BEDARFSGERECHT erzeugt (wie Herr Naumann reichlich unwissend hier postet), sondern sie werden völlig unpassend zum Bedarf erzeugt! Eben deshalb hat ja plötzlich sogar die Grüne Partei den Stromspeicher entdeckt.

Und was die Subventioniererei / Grundlagenforschung angeht, wollen wir doch nicht vergessen, dass an sämtlichen deutschen Universitäten mit Sicherheit Diplom-, Doktor- und Habilitationsarbeiten zur Photovoltaik stattfinden, die der Staat finanziert. Da kommt sicher auch ein erkleckliches Sümmchen zustande, das man dann aber eben auch nicht als Solar-Subvention des Staates bezeichen könnte. Denn grundlagenforschung ist Aufgabe des Staates - ob solar oder kerntechnisch!

Aber was reden wir hier gegen ideologische Betonköpfe. Was hier meist von grün-ideologischer Seite geäußert wird, sind keine sachlich argumentativen Diskussionen, sondern emotional-religiöses Missionieren.

Dass jemand gegen Kernenergie ist, kann ich jederzeit akzeptieren, wenn ich auch nicht teile. Deshalb muss man aber nicht jeden Mist, der am Markt auch nach 10 jahren noch keine Chance hätte, politisch erzwingen. Und Photovoltaik und Windenergie sind ein solcher Mist - mit nackten Zahlen dutzendfach hier in zahllosen beiträgen BELEGT!

Wer kein Atom will, sollte sich daran gewöhnen Kohle oder Gas zu lieben. Alles andere ist Selbstverblödung und ein Zeichen, dass der so Gläubige technische Zusammenhänge nicht verstehen will und die Grundrechenarten nicht beherrscht!

39
Landau-Raben

Jetzt habe ich doch noch ein Video gefunden.
Ein Geier, welcher in eine WKA fliegt.

Tiere sind keine Menschen und können diese unnatürliche Gefahr nicht erkennen.

40
Landau-Raben

Frau Schwanczar schreibt: "Vögel fliegen mit Geschwindigkeiten teilweise über 100 km pro Stunde... Windräder drehen sich im Verhältnis dazu außerordentlich langsam"

Das ist leider ein Trugschluß, dem viele unterliegen. Wir sehen die "langsam" drehenden Flügel und können uns nicht vorstellen, daß die flinken Vögel dort Schaden nehmen. Wie kommen also die hunderte Fledermäuse, welche ja geradezu Flugkünstler sind, oder sogar die pfeilschnellen etwa 50 erfaßten Falken unter die Anlagen?

Die Gründe u.a.: Die tatsächliche Geschwindigkeit an den Enden der Flügel beträgt ~200 Km/h. Auch ohne technisches Wissen können Sie sich sicher vorstellen, daß, ganz platt jetzt, der Weg außen länger ist, als innen, aber in der gleichen Zeit zurückgelegt wird, insofern also erheblich höhere Geschwindigkeiten vorliegen. Das war jetzt sehr uningenieurisch... 🙂

Weiter herrschen "katastrophale" Druckverhältnisse in den entsprechenden Zonen, welche die Vögel abstürzen lassen (es gibt Beobachtungen von abstürzenden und sich gerade vor Aufschlag wieder fangenden Vögeln). Oder die Organe zerreißen und die Vögel sürzen gleich tot zu Boden.

Irgendwo im Web müßte auch ein Artikel oder Interview des/mit dem Präsidenten Nabu Brandenburg existieren, in welchem er dies thematisiert. Leider finde ich den Artikel nicht.

41
M.Schneider

Babawolf sagt:

...aber die Gewinne plus Steuersubventionierungen in privaten Taschen verschwinden..
-------------

Es ist immer das selbe mit grünen Ideologen. Es werden immer wieder die gleichen Phrasen gedroschen, ohne Sinn, ohne Fachwissen und ohne Verstand.
Eine Behauptung wird nicht wahrer, wenn man sie dauernd wiederholt.

Immer wieder wird von grünen Ideologen das Scheinargument benutzt, Kernenergie sei hoch subventioniert und nur deshalb wirtschaftlicher als andere Energieformen.

Diese Behauptung ist falsch:

Lediglich für das Kernkraftwerk Obrigheim wurde eine Ausfallbürgschaft in Aussicht ge-stellt, die jedoch nie benötigt wurde. Selbst die Bundesregierung unter Schröder, die einer Förderung der Kernenergie ja wohl unverdächtig ist, weil sie selber gegen Kernenergie war, hat dies auf verschiedene parlamentarische Anfragen direkt bestätigt.

Die Rede ist in solchen Fällen ausschließlich von öffentlichen „Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F+E)“ im Bereich Kernenergie.

Die Bundesregierung betreibt nukleare Grundlagenforschung. Grundlagenforschung wird in allen möglichen technischen Bereichen betrieben, hat mit Kerntechnik überhaupt nichts zu tun.

Am besten dokumentiert ist die Projektförderung der Jahre 1974 bis 2002
Die Daten lassen sich ohne Probleme den Hauptthemen Entwicklung von Leichtwasserre-aktoren (LWR) und ihrer Sicherheit, Schneller Brüter, Hochtemperaturreaktor, Kernbrennstoff-Kreislauf, Stilllegung und Kernfusion zuordnen.

Sie umfassen sowohl die Versuchsanlagen im damaligen Kernforschungszentrum
Karlsruhe wie auch die dortige Kompakte Natrium gekühlte Kernenergieanlage (KNK) und seit etwa 1973 den Brüter-Prototyp SNR-300 in Kalkar.
Der Hochtemperaturreaktor (HTR) war ein Forschungsschwerpunkt der damaligen
Kernforschungsanlage Jülich. Aus den F+E Mitteln wurde dort vor allem die Arbeitsge-meinschaft Versuchsreaktor (AVR) gefördert und später der Thorium-Hochtemperaturreaktor (THTR-300) in Hamm- Uentrop.

Nach Aussage der Bundesregierung betragen die staatlichen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung im Bereich Kernenergie für den Zeitraum von 1956 bis 2008 ca. 16,8 Mrd. Euro.

Der Staat subventioniert also in keiner Weise die Nutzung der Kernenergie. Das bedeutet, dass die Kernkraftwerke, die heute Strom erzeugen, zu keiner Zeit durch staatliche Fördermaßnahmen unterstützt wurden - weder im Betrieb, dem Abriss noch bei der Abfallentsorgung.

Der Rückbau der kommerziell genutzten Kernkraftwerke und die Entsorgung der dort entstandenen radioaktiven Abfälle werden von den verantwortlichen Energieversorgungsun-ternehmen selbst getragen und nicht aus Steuermitteln bezahlt. Diese Mittel sind bereits im Strompreis enthalten und in den Bilanzen der Unternehmen zu diesem Zweck zurückgestellt.

Auch die Kosten der Endlagerung wie die Errichtung des Endlagers Schacht Konrad und die Erkundung des Salzstocks Gorleben werden von den Abfallverursachern selbst getragen. Der Bund, der gesetzlich mit dem Bau und Betrieb der Anlagen beauftragt ist, stellt hierbei die vorfinanzierten Kosten den Abfallverursachern unmittelbar in Rechnung. Somit kann auch hier nicht von staatlicher Subventionierung der Kernkraft gesprochen werden.

Und wer an den 16 Mrd.€ für die Forschung herumkritisiert, sollte sich mal mit den Fakten befassen.

Es wurden 16 Mrd.€ für Forschung ausgegeben und die Kernenergie liefert dafür heute ca. 24% des Strombedarfs und würde viel mehr liefern wenn man sie nur ließe.

Die lächerliche Solartechnik hat in den Staatshaushalt mittlerweile ein Subventionsloch von 81,5 Mrd.€ gerissen und liefert dafür lächerliche 1,5 % des Strombedarfs.
Das waren wohl gemerkt keine Forschungsgelder sondern reine Subventionen für den Betrieb

Aber grüne Ideologen wollen und werden das alles nicht zur Kenntnis nehmen, weil sie ein Problem damit haben dem Bürger zu erklären, warum dieser den teuren Wind- und noch teuren Solarstrom bezahlen soll, wenn der Strom aus Kernenergie nur ein Bruchteil kostet.

Deshalb behauptet die grüne Ideologie eben, die Kernenergie sei hoch subventioniert und nur deshalb wirtschaftlicher als andere Energieformen.

Aber Lügen haben kurze Beine sagt man. Man kann zwar wenige Bürger auf Dauer täuschen, man kann aber nicht auf Dauer alle Bürger täuschen!

---------------------------

42
D. Glatting

@#45: F. Naumann,

beten Sie uns doch gleich den ganzen Unfug, der in

http://tinyurl.com/die-gruenen-spinnen

behauptet wird hier noch mal runter. Guttenbergen Sie etwas und es steht alles im Browser und Sie können den Dreck hier auch noch mal posten.

Wir leben angeblich in einem freien Land in dem jeder alles sagen kann. So findet sich auf der Schachsinn den Greenpiss verzapft http://tinyurl.com/65crgmz auch gleich in der TAZ wieder http://tinyurl.com/5rzjlt3. Überprüfungen zum Wahrheitsgehalt sind dabei scheinbar weder erwünscht noch gewollt. Hauptsache Angst und Schrecken verbreiten. Greenpiss gibt keine Möglichkeit zum Kommentar und die TAZ nur zu wohlwollenden.

Und in diesem Forum wird auch die freie Meinungsäußerung sehr hoch gehalten. So dürfen Baecker und Fischer jede AGW Lüge erzählen, die sie beim IPCC oder beim PIK aufschnappen. Herr Ebel kann rabulisieren wie er will und Sie dürfen unbeweisbare Behauptungen aufstellen wie Sie wollen. Hier kann man die Auswüchse wenigstens kommentieren.

Ihre Kommentare sind genauso gestrickt wie die Greenpiss Behauptungen. Einfach in den Raum gestellt und nicht mit einer nachprüfbaren Zahl belegt oder einem logischen Argument untermauert. Glauben Sie, dass man Sie hier ernst nimmt? Ich bezweifle es sogar bei den Leuten, die Sie anposten.

43
Landau-Raben

Naumann schreibt: "- es gibt keine signifikante erhöhung der Todeszahlen von Vögeln durch Windkraftanlagen. Züge, Autos, Lebensraumzerstörung sind da um potenzen größere Probleme."

Signifikant? Hm... Da in vergleichbaren Regionen ohne WKA dieser Vogelschlag nicht vorhanden ist, darf man getrost von Signifikanz reden, gell?

Den Vergleich zu Autos etc. zu ziehen, finde ich unglücklich. Trotzdem kurz dazu:

1. Man ist im ersten Moment geneigt, der Aussage zuzustimmen, aber im zweiten kommt mir in den Kopf: Potenzen? Da liefern Sie doch bitte wie ich nackte Daten! Und während die Autos und Züge durch Reparaturen angezeigte und validierte Daten wären, haben wir es bei den WKA mit einer recht hohen Dunkelziffer zu tun. Abgesehen davon sollten wir die Opfer der WKA weiter auf die Zukunft hochrechnen (mit evtl. 100 Tsd Anlagen).
2. Wenn Sie meinem obigen Link folgen, finden Sie z.B. 64 Schrei,- Fisch- und Seeadler. Ich behaupte, zu Autos, Zügen etc. ist der Anteil signifikant höher, denn dort schlagen diese Tiere tatsächlich recht selten ein! Dürfen Sie z.b. bei den Versicherern gerne erfragen.
3. Das eine darf das andere ohne Not, sprich wichtige Gründe, nicht rechtfertigen, oder?

Ohne Sie, Herr Naumann, jetzt direkt anzusprechen, sieht man doch an Thema wieder mal vorzüglich die Bigotterie der grün-alternativen Sich-Selbst-auf-die-Schulter-Klopfer. Was haben die grünen Truppen schon alles an Bauvorhaben gestoppt, weil ein Oberstudienrat, dessen teuer erkaufter Blick aufs Feld durch Bauten eingeschränkt oder verhindert werden sollte, ganz zufällig ganz spontan zugezogene seltene Hamster oder Kröten auf dem Feld gefunden hatte. Hier werden massenhaft Vögel und Fledermäuse geschreddert, aber das ist nicht schlimm, normal, kein Problem.

Aber die Vögel bringen ja auch keinen Profit (da hört die praktizierte Weltanschauung plötzlich auf) über Einspeisung oder Amortisation (wenn man...), liefern keine Spenden ab und bieten keine lukrativen späteren Vorstands-, Aufsichtsrats oder Beraterposten für die grünen (nicht nur die!) Leitfiguren an.

44
Klaus Öllerer

#41: D. Glatting

"Sichere KKW sind nicht wettbewerbsfähig
Dann muss man zuerst mal fragen, warum dann wieder welche gebaut werden. Und wenn Sie nun sagen, wegen der staatlichen Risikoabsicherung, dann sage ich, dass die sich bitte versichern sollen. Das deutsche System mit Betreiber, Gutachter und Behörde scheint wohl besser als das japanische Gemauschel zu funktionieren aber Luft nach oben gibt es immer. Ein Versicherer würde die wirklichen Risiken bewerten und demnach einen Tarif erstellen. Damit würde das Prinzip, „So geringes Risiko wie vernünftigerweise möglich“ (Aus dem englischen alarp as low as resonable possible) greifen."

Hallo Herr Glatting,

Die Haftungsbegrenzung ist eine wichtige Randbedingung, die den Bau von KKWs ermöglicht. In einem Interview mit einem Versicherungsmanager (FAZ?) las ich, dass jeder mögliche Zwischenfall versicherungtechnisch auch existiert und daher in die Versicherungsbeiträge einfließen würde.
Dann wäre der Strom wohl wirklich kaum bezahlbar.

Der entscheidende Grund heute zum Bau von KKWs ist inzwischen nahezu einzig und allein die vermeintliche Klimakatastrophe.
Mit der Unterstützung der (heutigen) Kernenergie geht man dieser Denkschule auf den Leim und nimmt sich die Möglichkeit als Klimaskeptiker sich mit der riesigen Menge von Kernenergieskeptikern zu verbünden.

In jedem falle leidet die Auseinandersetzung gegen den Klimairrtum stark - und zwar ohne das die Klimaskepsis oder das konservative und fortschrittsorientierte Bürgertum irgendetwas davon hätten.

Die Kernenergie ist einfach das falsche Pferd und die starre Befürwortung derselben hat die großen EWrfolge des Ökologismus wie jüngst in Baden-Würtemberg erst ermöglicht.

Viele Grüße

Klaus Öllerer
www.KlimaNotizen.de

45

Hallo Herr Naumann,#45

Ich habe zu allen Punkten Fragen, diesen möchte ich gerne begreifen:

"Alternative Energien funktionieren und liefern erhebliche Mengen ins Stromnetz, für die waonders z.b. Steinkohlekraftwerke runtergeregelt werden können. Gaskraftwerke sowieso. Sie fallen über große Zeiträume Bedarfsgerecht an und können so die Infrastruktur sogar entlasten. Aktuell sieht man das sehr schön bei EEX."

Funktionieren und liefern einverstanden.

Aber wenn ich mir anschaue, dass so ein z.B. GasKW in standby durch mehrmaliges schnelles hoch und "runterregeln" bis zu 130% Gas verbraucht, sehe ich den Sinn nicht.
Würden Sie sich einen EEWassererwärmer zulegen, mit dem Sie mehr Gas verbrauchen als ohne?

46
Klaus Öllerer

#37: Stefan Steger

"in Ihrem Beitrag "Warum wir aus der ... Kernenergie aussteigen sollten" schreiben Sie:
"In anderen Technologiebereichen wie der Automobilindustrie ist es üblich, Sicherheit praktisch und glaubwürdig zu demonstrieren. Warum entfällt das bei den KKWs?"
Ich hab´s dreimal lesen müssen, ehe ich geglaubt habe, was da steht!
Wo und wie beweist die Automobilindustrie ihre Sicherheit? Wir haben 4500 Tote in D pro Jahr im Strassenverkehr - wieviele sind es weltweit?
Das nennen Sie einen Sicherheitsbeweis?
Wären unsere PKW so sicher wie die KKW, gäbe es weltweit weniger als einen Toten pro Jahr im PKW-verkehr."

Meine Antwort:

Die Automobilindustrie beweist die Sicherheit ihrer Autos durch Crashtests und viele andere Praxistests.
Ihre Sicherheitsversprechen würden ohne diese praktischen Tests kaum abgekauft werden im wahrsten Sinne. Denn Autos werden für den freien Markt entwickelt und dort nach freier Käuferentscheidung abgesetzt. Es gibt große Konkurrenz.

Bei KKWs ist das anders. Die Kernenergie ist eine typisch zentral in den Markt gedrückte Technologie mit allen negativen Folgen dabei.
Mir sind keine praktischen Tests bekannt KKWs zu beschießen oder Flugzeugabstürzen auszusetzen. Lediglich der Castor wurde mal aus zigmeter Höhe runterfallen gelassen, was dieser dann wohl überstand.

Die Zahl der Verkehrstoten ist vom Höchststand 25.000 in den 50er Jahren auf unter 5.000 bei heute wesentlich höherem Autoverkehr abgesunken.
Im Übrigen hinken Vergleiche zwischen dem Bereich Verkehr und der Energieerzeugung sehr.
Viele Tote im Verkehr ängstigen uns nicht wirklich, obwohl die allermeisten Menschen andere Menschen kennen, die im Straßenverkehr umgekommen oder schwer verletzt wurden.

Andererseits ängstigen uns Morde und jeder einzelne wird akribisch versucht aufzuklären.
Worin liegt der Unterschied?

Im Falle Verkehr sind viele Tote beinahe unvermeidlich und jeder hat es im großen Maße selbst in der Hand welche Verkehrsmittel er wählt. Tote im Verkehr bedrohen keinen Lebensraum.

Bei Mord und KKW-Zwischenfällen ist das anders. In beiden Fällen besteht grundsätzliche Gefahr, dass die Sicherheit des eigenen Lebensraumes zerstört wird. Bei Morden die Sicherheit gegenüber anderen Menschen der eigenen Umgebung und bei KKWs die Umweltsicherheit einer Region auf Jahrzehnte oder mehr.
Wenn ich die Wahl habe für 2,5 oder 3,3 ct/kWh (Kohle) bis 5 ct/kWh (Gas) oder aber für theoretische 3,5 ct/kWh Kernenergie bei bisher allen erfahrenen Unsicherheiten Strom zu erzeugen bin ich sicher, dass am freien Markt der informierte Käufer nicht die Kernenergie wählen würde. So standen ursprünglich auch die Stromversorger in den 50ern der Kernenergie skeptisch bis ablehnend gegenüber.

Arnolf Baring in der FAZ:
"Blickt man zurück auf die Anfänge der Kernenergie-Debatte, stellt man fest, dass in den fünfziger und sechziger Jahren unter Politikern aller Parteien und Publizisten aller Richtungen Euphorie herrschte, ein wahrer Atomenthusiasmus. Diese Euphorie war Ausdruck einer allgemeinen Aufbruchsstimmung im Deutschland der Nachkriegszeit, zumindest in der Bundesrepublik. Wirtschaftswachstum und technologische Innovation waren damals Inbegriffe des gesellschaftlichen Fortschrittsdenkens. Dem entsprach die rückhaltlose Bejahung neuer Technologien, die eine gute, eine bessere Zukunft verhießen.
Ausgelöst wurde die Atombegeisterung durch die berühmte "Atoms for Peace"- Rede des amerikanischen Präsidenten Eisenhower vor den Vereinten Nationen 1953. Diese Ausführungen weckten in der Weltöffentlichkeit die Hoffnung, nach dem nuklearen Schrecken von Hiroshima und Nagasaki werde die Kernenergie nunmehr für friedliche Zwecke eingesetzt.
Skepsis gegenüber der Kernenergie wurde in diesen frühen Jahren ausgerechnet von jenen geäußert, bei denen man es am wenigsten erwarten würde: von der Energiewirtschaft. Zu einer Zeit, in der die fossilen Energieträger im Übermaß zur Verfügung standen, beugten sich die Erzeugergesellschaften nur zögerlich dem politischen Druck, in die teure und komplexe neue Energietechnik zu investieren. Interessanterweise wurden die Risiken der Kernenergie gerade in Betreiberkreisen zu jener Zeit noch recht offenherzig diskutiert - etwa die gesundheitsschädlichen Wirkungen der radioaktiven Strahlungen oder das Problem der Entsorgung radioaktiver Abfälle.
Bis in die sechziger Jahre hinein fanden solche kritischen Stimmen jedoch keinen bedeutsamen öffentlichen Widerhall."
http://tinyurl.com/n8artd

47
Landau-Raben

Babawolf schreibt: "Über die kriminelle Energie der Atomkraftbefuerwortet sollte die Staatsanwaltschaft urteilen"

Manchmal kann man wirklich nur noch mit dem Kopf schütteln!

Babawolf schreibt:
"Aber.....wenn die geehrten Herrschaften der Befürworter mir mal die Gruende dafuer klarmachen wuerden, warum die Entsorgung zu Lasten des Volkes geht"

Weil sie es meines Wissens nach nicht geht und trotz der politisch zu verantwortenden Aufmärsche und Blockaden verschiedener Art zum ganz großen Teil von den Unternehmen finanziert wird. Für die Entsorgung mußten und müssen die KK-Unternehmen Rückstellungen vornehmen, welche mit 0.3 Cent eingepreist sind (bitte berichtigen, wenn jemand andere Zahlen hat). So simpel ist auch diese grüne Desinformation oder im Grunde schon Lüge auf den Boden der Tatsachen zu holen.
Insgesamt dürfte die Subventionierung der alternativen Technologien jetz schon weit über allen in Dt. bisher getätigten Hilfen für die Kernkraft liegen (die Summen für "grün" laufen ja geradezu ins phantastische!), welche sich im wesentlichen auf Forschung und Entwicklung, sowie übliche steuerliche Abschreibungen beschränken. Die mir bekannte Zahl liegt hier bei rund 20 Mrd. Euro über den gesamten Zeitraum Kernkraft in Dt.

Zur Entlagerung möchte ich (sofern es erlaubt ist) auf ein Buch hinweisen, daß mit vielen frechen Lügen (die berühmten zum "Guten Zweck") aufräumt:
Hinsch - Das Märchen von der Asse http://tinyurl.com/AmazonAsse
Und vom gleichen Autor:
Radioaktivität - Aberglaube und Wissenschaft http://tinyurl.com/6g8366d

Ich weiß natürlich, daß die Badfliesenherausreißer und alle anderen grün-alternativen Apologeten sich nicht mit diesen oder anderen ihrer Ideologie gegenstehenden Publikationen beschäftigen werden (soviel Einseitigkeit gönnen sich diese Damen und Herren mit erstaunlichem Selbstbewußtsein), aber für die eher mit kognitiven Fähigkeiten beschenkten Menschen sind diese Bücher sicher von Interesse.

Mit besten Empfehlungen in die Runde,
Landau-Raben

48
Sabrina Schwanczar

Zum Tod von Vögeln durch Windmühlen.

Vögel fliegen mit Geschwindigkeiten teilweise über 100 km pro Stunde.

Windräder drehen sich im Verhältnis dazu außerordentlich langsam, wenn sie nicht als Probeller in Flugzeugen eingesetzt werden.

Deshalb war und bin ich der Meinung, dass die Vögel in aller Regel keine Probleme mit den Windrädern zur Stromerzeugung haben, weil sie das sehen - im Unterschied zu Flugzeug und Hubschrauber-Probellern, wo sie überfordert sind.

Ich habe nach den Hinweisen von Hernn Laburda mal flüchtig recherchiert und muss zur Kenntnis nehmen, dass es trotzdem vorkommt, dass Vögel von Windmühlen erschlagen werden.

Dennoch meine ich, dass dies etwas dramatisiert wird, um die Schäden aus anderen Energiequellen zu relativieren.

Unter der Überschrift: "Wissenswertes zum Weißstorch"
(http://www.future-on-wings.net/storkway.htm)

Wird folgendes behauptet:

Mit fast 70 Prozent aller Unfälle steht der Tod an Stromtrassen an erster Stelle. Besonders häufig sind dabei Jungstörche betroffen, die nicht selten bereits während der ersten Übungsflüge in der Nähe ihres Nestes verunglücken.

Eigentlich müsste kein Vogel mehr durch Strom sterben, denn es gibt für alle Arten des Stromtransports vogelsichere Alternativen. Doch noch immer mangelt es an der Umsetzung. Auch in Deutschland sind nach wie 350.000 Strommasten ungesichert. Bestände von Adlern, Milanen, Eulen und Störchen sind dadurch ernsthaft bedroht.

Es erscheint zumindest nicht unlogisch.

Windmühlen sehen die Vögel. Aber die Gefahren durch elektrischen Strom sehen sie nicht.

Es kommen übrigens auch immer wieder Menschen in der Nähe von Hochspannungsleitungen zu Schaden (zu Tode), weil sie die Gefahren nicht kennen und zum Beispiel versuchen, beim Pinkeln von der (noch ungesicherten) Brücke die Fahrleitung der Deutschen Bahn AG zu treffen.

Zur Kernenergie:

Wenn man weiß, wieviel elektrische Energie mithilfe von Kernspaltung man aus sehr wenig Brennstoff erzeugt werden kann, dann ist das natürlich fasznierend und ein Traum das in die Realität umzusetzen.

Aber es ist auch so etwas wie eine Hi-Droge mit euphorisierender Wirkung.

Und wie das so ist, die meisten Unfälle im Straßenverkehr bauen nicht depressive alte Säcke, sondern euphorische junge Leute.

Es ist eine Verführung, bei der man nicht gern die Schattenseiten sehen möchte.

Heute in Tschernobl haben wir das Spiel verloren, aber beim nächsten Mal sind wir besser. In Fukushima haben wir verloren, aber wird werden besser.

So entstehen Spielsüchtigenkarrieren. Man glaubt, dass Glück zwingen zu können, sprich in Zukunft Unfälle oder wenigstens größeren Schaden bei Unfällen ausschließen zu können, oder besser gesagt, man hofft es.

Die Verlockung ist einfach zu groß, zumal man ja schon eine ganze Menge Geld in den Glücksspielautomaten versenkt hat. Das soll doch schließlich nicht für die Katz sein.

Nur an einem Fakt kommt man letztlich nicht vorbei:

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Super-GAU passieren kann, wird nie Null sein. Und knapp daneben ist eben auch vorbei.

Leider.

Das Problem bei der Kernenergie sind die schweren Folgen, die sie im Falle eines Unfalls so exklusiv macht.

Wieviele Personen haben im Raum Fukushima letztlich tödliche Dosen an Radioaktivität abbekommen?

Und wie groß ist eine Evakuierungszone und wie lange muss sie aufrechterhalten werden, wenn ein Kohlekraftwerk explodiert?

Und billig ist Tschernobl nun gerade nicht. Am KKW Greifswald (Lubmin) sind nach Aussagen auf mdr heute, fast 20 Jahre nach dessen Abschaltung immer noch ca. 900 Leute beschäftigt.

Ach so

Meine Stromrechnung beträgt derzeit 21 EURO je Monat. Ich kaufe halt keine leichtverderblichen Lebensmittel bzw. verzehre sie sehr bald.

Und die Heizung habe ich in diesem Winter nur an vieleicht 3 Tagen angehabt - und trotzdem Temperaturen von 22 bis 23°C in der Wohnung.

mfG

49

@M.Schneider

Die Kernfusion im Labormaßstab war doch sicher als Scherz gemeint, oder? Kernfusion beherrschen wir nicht im Labormaßstab sondern nur in der Großausführung, der Wasserstoffbombe!

Alles andere, die stetige Kernfusion im Kleinstmaßstab, also etwa im GW Bereich, sind Hirngespinste. Wir werden noch 10 Mal 50 Jahre an diesem Hirngespinst forschen, welches nur die Kassen der Großfirmen füllen wird.

Als Ingenieur sollte Ihnen auch bekannt sein, daß man Masse nicht in Energie umwandeln kann. Die Formel, welche zudem nicht von Einstein stammt, hat keine andere Bedeutung als die innere Energie, welche in der Materie in Form von Bewegungsenergie steckt.

Energie ohne Beteiligung von Masse ist undenkbar.

Oder würden Sie sagen, gemäß Newton würde bei E = mv²/2 Masse in Energie umgewandelt werden?

Wir brauchen auf der Erde weder Kernspaltungsenergie und auch keine Fusionsenergie. Dies ist beides unverantwortbare Technik, welche unseren Planeten entvölkern wird. Es ist nur eine Frage der Zeit.

Wir haben in der Erde unendliche Energiemengen in Form von abiotischem Erdöl und Erdgas zur Verfügung. Das reicht.

50
Helmut Kunz

an Babawolf
Typische Argumentation. Nachplappern im Mainstream.

Ich habe mir die Mühe gemacht und die (im vergangenen Herbst groß (zur "richtigen" Zeit publizierte) Studie zur erhöhten Leukämie um Asse analysiert.
Wenn man sich mit Statistik auskennt, erkennt man den Sinn: das gewollte Ergebnis musste bewiesen werden.
Wie geht das? Wenn man etwas statistisch nicht beweisen kann, tritt man den Gegenbeweis (Ausschluss) an. Mit beliebig weitem Sigma gelingt es immer, dass der (absolute) Gegenbeweis nicht mehr geführt werden kann. Grund: ein Restrisiko kann statistisch nie 0 (nur gegen 0) werden.

Im Studienzeitraum (8 Jahre - warum so kurz, da doch eine erheblich längere Beobachtungszeit vorliegt? -) grob 900 statistische Sterbefälle der betrachteten Population insgesamt, aber ca. 5 mehr durch Leukämie (18 beobachte, 13 Mittelwert lt. Kompetenznetwerk Leukämie) ist dann signifikant und "weltzerstörend". Mit dem Hintergrund, dass die Daten (zur Leukämie) aus Amerikanischen Hochrechnungen stammen, da es in Deutschland kein Register dafür gibt! Die Mortalität auf dem Weg zur Schule und Kindergarten (und Geburt), auch Alkoholismus (statistisch ca. 80 Tote) ist dann weit höher - aber nicht schlimm, da ja normal -.

Man hat sowieso den Verdacht, dass die "hohen" Raten daher rühren, dass betroffene Gegenden einfach stärker auf Krebsfälle analysiert und dokumentiert sind. Denn im Schwarzwald müssten aufgrund der hohen Naturstrahlung (weit höher als neben Kernkraftwerken) ebenfalls erhöhte Krebsraten bestehen und wegen dieses Risikos die Bewohner auswandern. Vielleicht ist den Bewohnern die Lebensqualität mehr wert, als das anteilige, statistisch 0,0xx % höhere Krebsrisiko.

Dazu interessant ist eine Studie “True believers or Numerical Terrorism at the Nuclear Power Plant
By Walter Krämer, Dortmund, and Gerhard Arminger, Wuppertal."
Darin wurde ermittelt, dass eine Leukämie bei Kindern (weltweit) neben Kernkraftwerken (wenn überhaupt) ca 5% signifikant zunimmt, durch höhere Einkommen der Eltern aber um 50%!! (Anm.: Leukämie hat eben viele Ursachen und kommt nicht nur um Kernkrftwerke vor). Es nutzt den Kindern demnach also viel mehr, die Eltern arm zu halten, als von Kernkraft wegzuziehen!!

Auffällig ist, das viele mit dem Lebensrisiko nicht rational umgehen können.

In meinem Bekanntenkreis kenne ich auch die Meinung "jeder Strahlentote ist einer zu viel". Dabei kennt keiner einen Strahlengeschädigten (nicht mal aus den Medien und bisher auch nicht in Japan!), aber fast alle Verkehrstote im engeren Verwandtschaftbereich.
Anm.: wegen der Produkthaftung könnte das Auto heute wohl nicht mehr erfunden werden.

Frage: auf was verzichten wir, wenn mehr als 0 Tote "unvorstellbar" sind? Auto, Schulweg,Sport, Bergwandern zum Schluss die Geburt (ist um Potenzen mortiler als jedes AKW, wird aber nicht abgeschafft- die Kirche verbietet sogar vorsorgliche Verbesserungen, ist das die wahre Ethik?)
Früher brannten regelmässig durch Feuer die Städte ab. Anstatt das Feuer abzuschaffen, wurde die Anwendung verbessert. Inzwischen ist es gelungen, dass Gefahr und Komfort in der (subjektiven) Waage sind. Aber es gibt weiter Mortalität! Schaffen wir jetzt die Heizungen und Elektrik in den Städten ab? Oder die Windräder, wenn das erste einem Wanderer auf den Kopf gefallen ist (Stauseen müssten danach schon längst geächtet sein).

51

Hallo Herr Schneider #42,

danke für Ihre Antwort. Genau das, nämlich die Kernfusion, hatte ich im Sinn mit meiner Frage! Gibt's da nicht sowas wie ITER?

#46 und andere: Sind Sie gegen Kernkraft als solche oder nur gegen die Radioaktivität? Falls Letzteres der Fall ist, sollten auch Sie sich vehement dafür einsetzen, die Kernfusion voranzubringen, anstatt zu jubeln, wenn Ihre Steuermilliarden in nutzlose Windmühlen gesteckt werden!

Immer dieser Laie...

Chris Frey

52
nuklearer Holocaust

2062 Nuklearbomben“tests“, 438 Kernkraftwerke mit je mehreren Reaktorblöcken und Millionen Tonnen Urangeschosse zerstören uns und unsere Erde!
Die CO2-Mär und sonstige Beschwichtigungsmärchen sind nicht nur falsch, sondern lebensgefährlich!

Dieser Text beweist, dass 2062 Atombomben, 438 AKWs und Millionen Tonnen Urangeschosse folgendes verursacht haben:

1. Klimaerwärmung bis zum Klimakollaps, da Kernzerfall enorme Wärme erzeugt
2. wachsende Ozonlöcher und eine immer brennendere, stechendere Sonne
3. Dürre, Wassermangel, Waldbrände, Ernteausfälle, Wüstenbildung, Wüstenklima
4. Mond- bzw. Marsklima mit extremen Tag-Nacht-Schwankungen
5. immer häufigere und stärkere Naturkatastrophen mit immer mehr Opfern
6. fürchterliche Kriege um Essen und Wasser, da wir das alles verbrannt haben
7. zunehmende Zahl von Krebserkrankungen & Missbildungen: Menschen werden zu Monstern.

weiter: http://orodara.piranho.de/Kernwaffen.html

53
rainer jacob

#45 F.Naumann

"Alternative Energien funktionieren und liefern erhebliche Mengen ins Stromnetz, für die waonders z.b. Steinkohlekraftwerke runtergeregelt werden können. Gaskraftwerke sowieso. Sie fallen über große Zeiträume Bedarfsgerecht an und können so die Infrastruktur sogar entlasten. Aktuell sieht man das sehr schön bei EEX."

Erklären Sie doch mal bitte, was SIE unter BEDARFSGERECHT verstehen.

Wie bedarfsgerecht produziert denn ein Kraftwerk wenn ich tageweise oder sogar mehrtägig in Folge mit der Möglichkeit rechnen muß, daß mir jene Anlage (fast) keinen Strom liefert? Bei Flaute produzieren Windkraftanlagen NICHTS. Das war vor kurzem in der vorigen Schönwetterperiode der Fall. Da lieferten die 27000MW installierte WkA noch nichtmal 1000MW ins deutsche Netz.

54
Andreas Kapitzke

#45 Herr Naumann

die an höchsten subventionierte Energieart ist im Moment bei der Erzeugung Solarstrom. "Immer nach dem Motto, Verluste sozialisieren, Gewinne privatisieren." passt zu Solarstrom noch besser. Die Bundesregierung plant ein Gesetz, um bei zu viel erzeugtem Strom durch zu viel Sonnenschein abgeschaltete Solaranlagen dem Betreiber den Verdienstausfall zu ersetzen.

ÖKO-(alternative?)Energie, wie sie im Moment erzeugt wird, ist völlig wertlos als Grundlastenergie. Wasserkraft hat derzeit arge Probleme, da der Winter sehr niederschlagsarm war. Diesen Winter war es zudem auch noch über längere Zeit windarm und trübe...ergo wäre in DE sicher das Licht ausgegangen, wenn es nicht sichere Grundlast durch Kohle und Atom gegeben hätte.
Und der laute freudige Aufschrei der Öko`s, als 7 Atomkraftwerke abgeschaltet wurden und das Licht nicht ausging, daß es auch ohne Atom ginge, übertönt die Rufe der Wissenden, die wissen, daß DE seit dem aus Frankreich Atomstrom importiert...

So lange wir erzeugten Stom nicht nicht verlustarm und kostengünstig speichern können, ist Atomstrom ALTERNATIVLOS (sch...Begriff)

Wer CO2 verteufelt, muß eine sichere Alternative finden, um Energie ausfallsfrei bereitstellen zu können. An sonsten kommt Smart Grid und der Strom geht aus, wenn jemand den Knopf drückt....

55

Hallo auch

Ein Link von Facebook hierher......Habe ganz interessiert gelesen ...und nur eine Frage:Wer hier die Atomkraft beschoenigt sollte doch bitteschoen in die Nähe eines ziehen...den Abfall in seinem Garten entsorgen und den nächsten 1000 Generationen erklären wieso soviel hochgiftiges Platonium als Nachlassenschaft auf der Erde zurueckbleibt.

Über die kriminelle Energie der Atomkraftbefuerwortet sollte die Staatsanwalt-
schaft urteilen....nicht wir kleine Buerger.

Aber.....wenn die geehrten Herrschaften der Befürworter mir mal die Gruende dafuer klarmachen wuerden, warum die Entsorgung zu Lasten des Volkes geht...aber die Gewinne plus Steuersubventionierungen in privaten Taschen
verschwinden???
Darf ich meinen Muell auch vor Ihre Tuer werfen werte Sozialgemeinschaft...nix anderes machen ja die Betreiber der AKWS nach deren Abschaltung.
Und nebenbei....bei einem Gau mitten in Deutschland.....dann sollte man mal die Atomgesetze lesen...dann sind alle diese feinen AKWs chronisch unterversichert.

Nach all dem..Wie kann man dafuer sein????

Schoene Gruesse noch...ich warne alle die ich kenne vor diesem Eike Klima Block

56

An Frau Schwanczar und Herrn Öllerer und ein paar wenige weitere:

Die meisten ihrer Aussagen sind vollkommen richtig und ihre Bedenken gegen die verbohrten Technikoberschüler hier bei EIKE vollkommen richtig. Wie wohl ich nicht glaube, das hier wirklich viel Geld von der Atomlobby rein gesteckt wird - dazu ist das hier zu sehr ein interner Stammtisch.

Trotzdem ist es gut, den menschenverachtenden Gedanke und den wirklich schlimmern Verschwörungstheorien ab und zu entgegenzutreten.

Also, richtig ist:

- es gibt keine signifikante erhöhung der Todeszahlen von Vögeln durch Windkraftanlagen. Züge, Autos, Lebensraumzerstörung sind da um potenzen größere Probleme.
- Atomstrom ist nicht billiger sondern hochsubventioniert und daruch ein Riesengechäft für die Betreiber. Immer nach dem Motto, verluste sozialisieren, Gewinne privatisieren. Es gibt schon Gründe, warum nicht ein einizges Privatunternehmen bereit ist ein AKW voll zu finanzieren
- Alternative Energien funktionieren und liefern erhebliche Mengen ins Stromnetz, für die waonders z.b. Steinkohlekraftwerke runtergeregelt werden können. Gaskraftwerke sowieso. Sie fallen über große Zeiträume Bedarfsgerecht an und können so die Infrastruktur sogar entlasten. Aktuell sieht man das sehr schön bei EEX.

- Kernfusion ist immer noch 50 jahre entfernt. So wie schon für 50 Jahren. Das ist science fiction

Die üblen beschimpfungen und Beleidigungen hier zeigen nur, wes Geistes Kind hier manche Leute sind. Unsachlich und polemisch. Das liegt daran, weil die Verteidiger des herkömmlichen Systems mit dem Rücken zur Wand stehen. Da spuckt man schon mal schaum.

entspannte Grüße aus dem sonnigen Deutschland

F. Naumann

57

@#40: Markus Schulze

Hallo, Mitblogger,
plappern Sie immer grüne Phrasen nach, und das ohne den entsprechenden Sachverstand? Ich vermisse bei Ihrem Gexxxx Beweise. Und wer ist der Opa- der der seine Behauptungen gut begründen kann oder der, der einfach nur plappert, weil sein zugexxxx, grünes (Soziologen?) Hirn mangels Bildung zu anderem nicht in der Lage ist und dabei High- Tech von 1590 (Windmühlen) der Zipfelmütze als junge, fortschrittliche Technik befiehlt, die diese zu preisen hat.

58

Kleine Ergänzung
der EIKE Editor hat einige ? aus meinem Text gemacht.
------------
Ist die Masse der bei der Fusion entstandenen Kerne/Teilchen geringer als die Summe der Masse
der Ausgangskerne, wird die Massendifferenz ?m (der sogenannte Massendefekt), man spricht auch von Massendilatation, nach der von Einstein stammenden Masse-Energie-Äquivalenzformel E = ?mc2 in Form von Energie freigesetzt.
----------------------
? muss heißen Delta

MfG
M. Schneider

59

Lieber Herr Frey

Sie schrieben:

Ich stelle mal folgende Frage: Das Problem ist ja nicht die Kernkraft als solche, sondern die dabei entstehende Radioaktivität, oder? Also wäre es doch vernünftig, mit Hochdruck dar-an arbeiten, dass diese Radioaktivität gar nicht erst entsteht, richtig? Ist es denn theore-tisch überhaupt möglich, Kernkraft ohne Radioaktivität zu erzeugen?
------
Die Überlegung von Ihnen ist völlig logisch, die Antwort lautet jein, oder kommt drauf an.

Wenn wir von der Kernspaltung sprechen lautet die Antwort nein, da ist es nicht möglich Radioaktivität zu verhindern.

Warum nicht?

Wir setzen eine in der Größe zwar gesteuerte, riesige Welle von Neutronen in Gang, Diese Neutronen treffen dann aber wiederum nicht gelenkt auf atomare Teilchen, sondern sie treffen so wie es der Zufall will. Dadurch entstehen eben auch zufällige Spaltprodukte.

Diese Spaltprodukte sind so gut wie nie stabile Atome, sondern immer sogenannte Isotope.
Als Isotop bezeichnet man Nuklide (Atomsorten), wenn ihre Atomkerne gleich viele Protonen (gleiche Ordnungszahl), aber verschieden viele Neutronen enthalten.
Diese Isotope sind einfach instabile, zu deutsch, sie wollen auf eine gleiche Verteilung von Neutronen und Protonen kommen.
Das können sie aber nur erreichen, indem eben unerwünschte Teilchen „rausgeworfen“ werden, also Teilchenstrahlung abgegeben wird, solange, bis der Ausgleich erfolgt ist.

Nein, verhindern können wir dies nicht.
Die Forschung beschäftigt sich aber sehr stark damit, diese radioaktiven Abstrahlungszeiten künstlich stark zu verkürzen, damit die sogenannten Halbwertszeiten künstlich stark verkürzt werden.

Zum Beispiel hier zu lesen:
http://tinyurl.com/5tdu8sr

Aber auch andere Forscher z.B an der Ruhruniversität Bochum arbeiten daran.

Halbwertszeit ist diejenige Zeitspanne, in der die Menge und damit auch die (Radio)Aktivität eines bestimmten Radionuklids durch den Zerfall auf die Hälfte gesunken ist.

Die Halbwertszeiten liegen zum Teil sehr hoch
Caesium 30 Jahre
Putonium 24.000 Jahre
usw.

Um auf Ihre Eingangsfrage zurück zu kommen, ja es gibt auch einen Weg, bei der Kerntechnik die Radioaktivität fast vollständig zu vermeiden.
Die Lösung heißt Kernfusion.

Anders als bei der Kernspaltung werden dabei zwei Atome miteinander „verschweißt“.
Es fusionieren z.B. zwei leichte Wasserstoffatome zu einem schwereren Heliumatom.

Ist die Masse der bei der Fusion entstandenen Kerne/Teilchen geringer als die Summe der Masse der Ausgangskerne, wird die Massendifferenz ?m (der sogenannte Massendefekt), man spricht auch von Massendilatation, nach der von Einstein stammenden Masse-Energie-Äquivalenzformel E = ?mc2 in Form von Energie freigesetzt.

Die Energiemengen sind gigantisch.

Die Umsetzung von 1 kg Wasserstoff (Deuterium-Tritium-Gemisch) im Kernfusionsreaktor liefert eine thermische Energie von rund 100 Millionen Kilowattstden,100 Gigawattstunden, GWh oder 12,3 Mio. kg SKE.

(Im Vergleich, die Kernspaltung liefert bei der Umsetzung von1 kg Uran „nur“ eine thermische Energie, wie sie etwa 3 Mio. kg SKE liefern würden)

Im Gegensatz zur Kernspaltung – bei der schwere Kerne gespalten werden und hochradioaktive Spaltbruchstücke zurück bleiben – werden bei der Kernfusion leichte Kerne verschmolzen. Dabei entsteht zwar ebenfalls ein kleiner Rest radioaktiver Abfall, aber nur indirekt durch Neutronenbestrahlung der Reaktormaterialien und nicht in Form von Reaktionsprodukten. Außerdem handelt es sich dabei um sehr kurzlebige Produkte.

Es ist der Prozess, der in der Natur bei jeder Sonne abläuft.

Wer also die Natur hofiert, sollte sich daher auch an ihr orientieren. - Nicht wahr liebe Ökos!
Das heißt die Natur lehrt uns wo wir hin müssen, nämlich zur Kernfusion, das ist das Gelbe vom Ei.

Leider beherrschen wir den Prozess der Fusion noch nicht großtechnisch, nur unter Laborbedingungen, deshalb wursteln wir eben noch bei der leichteren Technik, der Kernspaltung rum.
Das ist also erst das Gesellenstück, nun müssen wir zum Meistergrad kommen, zur Kernfusion.

Das Ziel für die Menschheit ist also klar und von der Evolution auch klar vorgegeben, nämlich uns die Kernfusion nutzbar zu machen.
Von Windmühlen hat sie nichts gesagt.

Mfg
Dipl. Ing.(TU) M. Schneider
Energie + Verfahrenstechnik

60

@#30: Klaus Öllerer,

Hallo Herr Öllerer,

ich habe mir mal einige Punkte ihrer Web-Seite angeschaut. Sie sind aus Überzeugung gegen Kernkraft. Sie liefern dazu auch einige plausible Argumente. Das unterscheidet Sie sicher von den grünen Gutmenschen. Ihre Argumentation #26 ging aber schon deutlich in die Richtung.

Ihre Argumentation verstehe ich zusammengefasst wie folgt. Es gibt kein CO2 Problem (Zustimmung), es gibt genügend fossile Brennstoffe (teilweise Zustimmung), KKW sind unausgereift (bedingte Zustimmung) und die wirklich sicheren sind nicht wettbewerbsfähig (hier fangen die Diskussionen dann richtig an).

Es gibt genügend fossile Brennstoffe
Im Moment sicherlich. Es wird aber aufwendig sein, die zusätzlichen Reserven zu fördern. Schwierig bedeut Geld. Fossile Brennstoffe werden sich in Zukunft verteuern. Prognosen dazu sind wie immer schwierig, da es sich um die Zukunft handelt.

KKW sind unausgereift
Das hat man im Fall von Fukushima eindeutig gesehen. Aus diesem Unfall kann man viel lernen. Man kann aber auch positive Schlüsse ziehen. Die Brennstoffe Uran/Plutonium sind da wo sie hingehören; im RDB. Es sind nur Spaltprodukte ausgetreten. Das wäre auch bei einer kompletten Kernschmelze nicht viel anders gewesen. Das ist der entscheidende Unterschied zu Tschernobyl. Wie man die Sicherheit weiter verbessern sollte habe ich zum Teil schon dargelegt.

Sichere KKW sind nicht wettbewerbsfähig
Dann muss man zuerst mal fragen, warum dann wieder welche gebaut werden. Und wenn Sie nun sagen, wegen der staatlichen Risikoabsicherung, dann sage ich, dass die sich bitte versichern sollen. Das deutsche System mit Betreiber, Gutachter und Behörde scheint wohl besser als das japanische Gemauschel zu funktionieren aber Luft nach oben gibt es immer. Ein Versicherer würde die wirklichen Risiken bewerten und demnach einen Tarif erstellen. Damit würde das Prinzip, „So geringes Risiko wie vernünftigerweise möglich“ (Aus dem englischen alarp as low as resonable possible) greifen.

Deutschland ist von Energieimporten abhängig. Und es wird dies auch sein, wenn der letzte Winkel verspargelt ist. In Frankreich geht das Licht nicht aus, wenn keine Kohle und Gas abgeschnitten sind. Bei uns schon. Und ich frag mich immer noch, warum in Frankreich der Strom nur 8 Cent und bei uns 20 Cent kostet.

61
Markus Schulze

Da ist der Vorfall international auf der höchsten Katastrophenstufe eingeordnet worden, und die Atomopis merken immer noch nichts. Naja, schöne Restlaufzeit allenthalben wünsche ich.

62
Andreas Kapitzke

Hallo

Ob sich hier die "Weisen" streiten, ob das KKW 6 oder 9 aushalten muß: Das KKW ist nicht vom Beben zerstört worden sondern vom Tsunami, weil die Flutwelle die Kühlung und Notstromgeneratoren zerstört hat.

Und Tsunamis sind in DE genau so selten wie Erdbeben der Stärke 6 oder 9

Als der kalte Krieg in Europa war, hatte niemand Angst, daß der Russe mal ein KKW abschießt. Jetzt, wo es ruhiger geworden ist und das Risiko sehr klein, bricht in DE die Panik aus. Klar, fällt auch jeden Tag ein Flieger vom Himmel und trifft immer genau einem Meiler... Boah, wat sün die Deutschen krank....

Andreas

63
Stefan Steger

@#31, Herr Huber,
die von Ihnen genannten 50Bq betiehen sich auf ein Kilogramm/Liter Körpermasse/volumen.
Ein Erwachsener hat somit eine Zerfallsrate von mehreren Tausend Bq!

64
Stefan Steger

@#30, Herr Öllerer,
in Ihrem Beitrag "Warum wir aus der ... Kernenergie aussteigen sollten" schreiben Sie:
"In anderen Technologiebereichen wie der Automobilindustrie ist es üblich, Sicherheit praktisch und glaubwürdig zu demonstrieren. Warum entfällt das bei den KKWs?"
Ich hab´s dreimal lesen müssen, ehe ich geglaubt habe, was da steht!
Wo und wie beweist die Automobilindustrie ihre Sicherheit? Wir haben 4500 Tote in D pro Jahr im Strassenverkehr - wieviele sind es weltweit?
Das nennen Sie einen Sicherheitsbeweis?
Wären unsere PKW so sicher wie die KKW, gäbe es weltweit weniger als einen Toten pro Jahr im PKW-verkehr.

65

Hallo zusammen,

den folgenden Kommentar habe ich bereits am Donnerstag (28.4.) vormittags eingestellt, aber er ist wohl irgendwie verloren gegangen. Ich habe nämlich eine Frage!

Ich habe mal den Link zum "Tagesspiegel" angeklickt, wobei mich vor allem die Kommentare interessierten. Wie zu erwarten, war der weitaus größere Teil der Kommentatoren der Ansicht, dass hier Lobbyismus pur getrieben wird, bis hin zu persönlichen Beleidigungen von Herrn Kronenberg.

Es wird spannend zu sehen sein, ob ein paar Forentrolle diese Kommentare abschreiben und hier platzieren!

Ich stelle mal folgende Frage: Das Problem ist ja nicht die Kernkraft als solche, sondern die dabei entstehende Radioaktivität, oder? Also wäre es doch vernünftig, mit Hochdruck daran arbeiten, dass diese Radioaktivität gar nicht erst entsteht, richtig? Ist es denn theoretisch überhaupt möglich, Kernkraft ohne Radioaktivität zu erzeugen? Wenn ja, reduziert es sich auf ein technisches Problem, das mit Sicherheit irgendwann gelöst wird. Man sollte also mit aller Kraft Geld in Forschungen stecken, dieses Problem möglichst schnell zu lösen! Was aber passiert statt dessen? Na?

Ich frag ja bloß...

Chris Frey

66

Geehrte Frau Schwanczar!

Sie schreiben: "Und die Vögel, die angeblich durch die Windmühlen getötet werden (was übrigens frei erfzunden ist)..."

Da gibt es ja diese Studie des Bundesumweltamtes und div. Windenergiefirmen, -lobbyisten etc., die derartiges der Welt verkündet und plötzlich der B.U.N.D. u.a. ihre Standpunkte diametral drehen... Siehe z.B. Wattenrat -> http://tinyurl.com/Wattenrat
Sehr merkwürdige Geschichte (das sehr ist hier sehr gedehnt zu sprechen!)

Wenn Sie suchen, werden Sie auch fündig. In Brandenburg (Staatliche Vogelschutzwarte Brandenburg) beschäftigt man sich schon seit ein paar Jahren mit dem Vogelschlag und hat stichprobenartig versucht, Daten zu erfassen und hierüber auch immer wieder publiziert. Den letzten Stand der Fledermausverluste vom Januar 2011 können Sie hier laden: http://tinyurl.com/Datendatei
Oder gleich auf der Projektseite und unten die Links http://tinyurl.com/Vogelwarte , dann dürfen Sie sich auch über das "Märchen" der 87 Mäusebussarde, 17 Seeadler, 49 Rotmilane und hunderter anderer "Märchenvögel" erfreuen!

Das alles sind nur Stichproben und Zufallsfunde, wobei ein Test vor längerem schon ergeben hat, daß ~90% der Opfer binnen weniger Tage von Aasfresseren abgeräumt werden. Die tatsächliche Zahl dürfte also um etliches höher liegen.

Aber klar, alles nur Märchen und überhaupt sind wir bösen Nicht-Öko-Alternativ-usw. Menschen alle von der "Atom"- oder Öllobby gekauft.

67

Leider gingen die links daneben, nächster Versuch mit "tiny":
Zu den NDR- Praktikanten:
http://tinyurl.com/5vux79e
und den "Gehältern" der Intendanten der ARD:
http://tinyurl.com/26sgeds
Tschulligung für Platzklau

68

@ #13, Sabrina Schwanczar

...Und die Vögel, die angeblich durch die Windmühlen getötet werden (was übrigens frei erfunden ist)
.................

Dass das alles frei erfunden ist, habe ich schon vor ca. 10 Jahren feststellen müssen- als ich einen von einer Windmühle zerfetzten Schwarzstorch in den Armen hielt. Wir waren damals zu einer aufwendigen Reportage in Meck- pomm, die sich ursprünglich um irgendwelche zu schaffende Naturschutzgebiete drehte- im Auftrag der NOS. Dabei kam beim abendlichen Bier das Gespräch auf diese sinnlosen Vogelshredder, und wir verabredeten uns am nächsten Tag mit dem Förster zu einem "Ortstermin" in seinem Revier, in dem auch diese vogelschlachtende Zipfelmützenenergieversorgung stand. Während ich den armen "Piepmatz" im Arm trug, fanden meine Kollegen noch mehrere andere Opfer. Leider wusste ich zu der Zeit nicht, welche Aktualität dieser Vorfall einmal bei gehirngewaschenen, gnadenlos verblödeten Zipfelmützen haben würde- somit liess ich mir von den Kollegen, die das aufzeichneten, keine Kopie geben. Heute könnte ich mich deswegen wohin beissen---
Tip von mir: Lassen Sie sich bitte nicht von Goebbels GEZ- Erben belügen sondern überzeugen Sie sich selbst von der Wahrhaftigkeit der gemachten Aussagen. Und immer dran denken: Mit der entsprechenden Studiotechnik bastele ich Ihnen jedes beliebige Filmchen so zusammen, wie es mein Auftraggeber von mir erwartet und mich dafür bezahlt, siehe link:
http://www.stern.de/kultur/tv/gehaelter-bei-der-ard-so-viel-verdienen-die-intendanten-1593763.html
Und ich bin kein Steven Spielberg....
Kleines OT am Rande:
Bei den obigen Gehältern ist eine anständige Bezahlung der Praktikanten bei der Lena- Sülze (Veranstalter: NDR) natürlich nicht drin:
http://www.derwesten.de/kultur/musik-und-konzerte/eurovision-song-contest/Lena-Meyer-Landrut-und-die-Gratis-Praktikanten-id4181188.html
Noch Fragen?

69

#19: Arthur Wieland

Woher wissen Sie eigentlich das es zu einer Kernschmelze gekommen Ist ?
In unseren schönen Qualitäts-Medien hieß es so irgendwie das diese bei 2000 Grad eintritt woanders habe ich gelesen das die Brennstäbe aber 3000 Grad aushalten.
Irre wie die Medien in Deutschland irren.
Wer aufmerksam die Nachrichten rauf und runter beobachtet hat weiß das eine Kernschmelze auch eine Teil Kernschmelze zumindest Fraglich ist.

Die Zerstörung an den Gebäuden ist gewaltig und dennoch ist mein Eindruck insgesamt das die Fukushima lange kein Tschernobyl ist.
Für Tepko wäre es allerdings um ein vielfaches kostengünstiger gewesen die Reaktorblöcke entsprechend dem Stand der Technik nach zurüsten.
Alles in allem ist es sehr interessant was dieser Unfall aufzeigt, Fukushima ist durch aus in der Lage die Angst vor Kern technischen Anlagen zu Relativieren !

"Hoffentlich merkt niemand das die Anti Atom Bewegung Lügt"
MFG

70

bezüglich #25: Landau-Raben

Sehr geehrte(r) Frau (Herr) Landau-Raben,

es wäre sehr interessant, was passieren würde, wenn Sie Ihren
Bekannten erzählten, daß so ziemlich jedes Kilogramm organi-
sches Gewebe - wie z.B. Nahrung oder Ihre Bekannten selbst -
mit 40 Bq bis 50 Bq "strahlen".

Werden Sie dann keine Nahrung mehr zu sich nehmen und
versuchen sich von sich selbst fernzuhalten?

Fragen an den Administrator der Website: Sie verwenden allem
Anschein nach das CMS Typo3 4.2. Sind Sie damit zufrieden?
War die Gestaltung der Site ohne oder nur mit direktem Einsatz
von PHP möglich. Auch die Ankopplung des "Spenden"-Buttons
würde mich interessieren... (denn Dragonfly unter Opera 11 zeigt
keine Site-spezifische Kennung. Sieht man diese mit Firebug in
Firefox 4?)

Beste Grüße,
Georg Huber

71
Klaus Öllerer

#28: D. Glatting

Ja, ja, ihr grünen Gutmenschen habt die Moral und die Weisheit gepachtet.

Huch? Seit wann bin ich ein "grüner Gutmensch"?
Dann wissen Sie mehr als ich. ;-))

www.KlimaNotizen.de

72

@ #13 Sabrina Schwanczar
"Und die Vögel, die angeblich durch die Windmühlen getötet werden (was übrigens frei erfzunden ist)"
Wäre es nicht noch besser, Sie schrieben "was übrigens frei erfzunden ist! Bäähhh!"
Wie schön, daß sich jemand gefunden hat, der ständig alle Windräder im Blick hat und notfalls die Vögel warnt 😉

Liebe Frau Schwanczar, ich war bei Ihren Statements zunächst nicht sicher, ob Sie das etwa satirisch meinen. Da Sie bezüglich des Klimaschwindels aber durchaus vernünftig schreiben, nehme ich mal an, der Rest ist tatsächlich ernst gemeint. 🙁

Ja, Kernenergie ist gefährlich. Das ganze Leben ist gefährlich, meist endet es tödlich.
Die AKW nur in Deutschland abzuschalten, ist ganz offensichtlich Schwachsinn.
Mal angenommen, die anderen Länder wären auch so "klug" wie Deutschland, woher würden wir dann unseren Strom importieren? Andere potentielle Lieferanten hätten dann doch die gleichen Engpässe, die wir jetzt haben.

Leider leben wir nicht im Schlaraffenland. Das, was wir brauchen müssen wir der Natur "abringen", und dazu brauchen wir nunmal Energie. Allein im Winter die Heizung, ohne geht es hier nicht!

Nullenergiehäuser? Mit irrem Materialaufwand (Material wird wahrscheinlich ohne Energie produziert?) und dadurch superteuer? Tut mir Leid, kann ich mir als Ottonormalo nicht leisten!
Heizen einfach boykottieren? Oder besser auf der Straße für sozial gerechtere Verteilung des Sonnenscheins demonstrieren?

Sorry, das sind alles spinnerte Träumereien!

Zurück zu den Anfängen, ganz nachhaltig nur noch nachwachsenden Rohstoff, wie z.B. Holz verwenden. Durch Holz ist noch keiner zu Schaden gekommen, Holzfäller ist ein ziemlich sicherer Beruf. Bergmann auch. Bei soviel Dummheit krieg ich zu viel!

Wer natürlich als Ziel hat, die Zahl der Menschen kräftig zu reduzieren, und den Überlebenden zumindest den Lebensstandard kräftig einzuschränken, der liegt mit solchen Plänen richtig. Dann sollte das aber auch so ausgesprochen werden, und dann wird die Demokratie sicher das Schlimmste verhüten!

73

@ #26: Klaus Öllerer

OK, Wie die japanische Nachrichtenagentur Jiji Press berichtet, habe Sonderberater Kenichi Matsumoto vorgeschlagen, eine neue Stadt für bis zu 100.000 Menschen im Inland der Präfektur Fukushima zu errichten.

Bisher konnte ich noch keine brauchbaren Informationen zu Kenichi Matsumoto finden. Wenn ich aber bedenke, was hier die Vollpfosten aus der Politik so Vorschläge machen, dann kann man dies ja nur als normal lächerlich bezeichnen.

Es wird auch ein Zeithorizont von 20 Jahren für die Rückkehr angegeben. Wenn die Stadt fertig ist, können die Leute zurück. Ist ja mehr Umzugsstress als Strahlenprävention.

„dass die dort betroffenen Menschen von Ihren überheblichen Äußerungen sehr angetan wären. Auch Herrn Kronenberg würden sie wohl nur mit Kopfschütteln zuhören und sich missachtet“
Ja, ja, ihr grünen Gutmenschen habt die Moral und die Weisheit gepachtet. Da braucht man keine Ahnung von der Sache haben, sondern kann aufs Geradewohl tolldreiste Unterstellungen formulieren, siehe auch der Aufreger von Greenpiss

http://tinyurl.com/65crgmz

74

@ Arthur Wieland

Wo haben Sie sich informiert? In Ihrem Gezeter gegen "unseren" Blog habe ich nicht einen Messwert gesehen, mit dem Sie Ihre grünen Parolen begründen. Also nur den Goebbels- GEZ- Reichsrundfunkanstalten nachplappern (wie es bei unterwürfigen, deutschen Zipfelmützen üblich ist)und dann mit der Moralkeule um sich schlagen, wenn der Andere der eigenen "Meinung" nach falsches denkt und nicht das, was ihr befohlen wird und sich dabei in seiner moralischen Überlegenheit suhlen. Dabei von der beschwafelten Materie so viel Kenntnis haben wie ein Dackel vom Stadtbusfahren. Oder ist man eventuell bei einem der Schmiergeldzahler für das Grüne beschäftigt (Grünenlobbyist) und muss deswegen den Moralapostel raushängen lassen:
Wie stehen die Grünen zu dem Umstand, dass ihre Politik der extremen Subventionierung von Solar- und Windenergie einhergeht mit Parteispenden unter anderem der IBC Solar AG, der SMA Solar Technology AG, der Ostwind-Verwaltungsgesellschaft mbH, der Umweltkontor Renewable Energy, der EWO Energietechnologie GmbH, der Conergy AG, Pro Vento, der Nordex AG, der Windpark G. W. Meerhof GmbH & Co. KG, der Ersol AG, der Windpark wohlbedacht GmbH & Co. KG, der Wind Projekt Development GmbH, der Solarworld AG, der SMA Technologie AG, der Solon AG für Solartechnik, der AGU Energie- und Elektrotechnik GmbH?)
Einiges in Ihrem Geschreibsel lässt darauf schliessen.
Und es ist bedauerlich, dass es nicht zu der erhofften Kernschmelze gekommen ist, nicht wahr? Dann hätte man doch so schön recht gehabt- aber das hat man als Grüner bei deutschen Zipfelmützen ja ohnehin (ähnlich einer päpstlichen Enzyklika für den gläubigen Katholiken).

75
Klaus Öllerer

#10: U. Langer
#12: D. Glatting

"Für die Evakuierten von Fukushima gibt es kein Zurück Für die etwa 100.000 Evakuierten aus dem Umland des havarierten japanischen Kernkraftwerks Fukushima gibt es vermutlich kein Zurück. Stattdessen soll eine neue Stadt gebaut werden.
http://tinyurl.com/3vbqh7b
Was weiß die Augsburger Presse, was der Rest der Welt noch nicht weiß?"

Im Artikel der Augsburger Allgemeinen stehen die Quellen drin. Gleichlautende Meldungen gab es in vielen Medien. Ich glaube nicht, dass die dort betroffenen Menschen von Ihren überheblichen Äußerungen sehr angetan wären. Auch Herrn Kronenberg würden sie wohl nur mit Kopfschütteln zuhören und sich missachtet
fühlen. Auch das ein Phänomen, welches wir von Opfern der Windenergie kennen.

#10: U. Langer
#20: M.schneider

Bezüglich der Erbebenstärke in Fukushima gebe ich meinen Kritikern teilweise Recht. Die von mir genannte Quelle bezieht sich auf die JMA-Skala und nicht auf

Momenten-Magnituden-Skala. Die JMA-Skjala ist sehr grob. Eigentlich würde ich erwarten, dass es bei einem KKW im Erdbebengebiet eine vernünftige

Messvorrichtung gibt. In Fukushima war das Erdbeben mit 6+ von 7 nach der JMA-Skala schon weniger stark. Fukushima ist 163 km vom Epizentrum entfernt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Nuklearunf%C3%A4lle_von_Fukushima-Daiichi
Eigentlich sagt einem die einfache Logik, dass mit der Entfernung auch die Erdbebenstärke abnimmt.
Also zeigen auch Stationen, die ähnlich weit entfernt liegen deutlich geringere Werte, als solche, die näher dran sind.

Die Angaben der Messstationen sehen wie folgt aus.

147 km:

AKT018: AKT018 Agency: K-NET (NIED, Japan)
Lat: 39.1939 Lon: 140.1902 Distance: 147.0 km from epicenter
Station Comp Max Vel (cm/s) Max Acc (%g) PSA: 0.3 sec (%g) 1.0 sec (%g) 3.0 sec (%g)
N 8.6070 3.9027 9.9985 5.8958 2.7784
E 11.1755 3.7518 10.5629 5.0144 2.8942
http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/shakemap/global/shake/c0001xgp/stationlist.html#sAKT018

Ca. 70 km:

MYG012: MYG012 Agency: K-NET (NIED, Japan)
Lat: 38.3175 Lon: 141.0193 Distance: 67.4 km from epicenter
Station Comp Max Vel (cm/s) Max Acc (%g) PSA: 0.3 sec (%g) 1.0 sec (%g) 3.0 sec (%g)
N 32.6168 77.4119 119.0182 46.6569 4.5275
E 67.4005 200.8348 191.5674 65.9650 5.3492

MYG013: MYG013 Agency: K-NET (NIED, Japan)
Lat: 38.2663 Lon: 140.9293 Distance: 71.8 km from epicenter
Station Comp Max Vel (cm/s) Max Acc (%g) PSA: 0.3 sec (%g) 1.0 sec (%g) 3.0 sec (%g)
N 74.7487 154.5709 155.2184 166.0016 17.6175
E 48.8229 100.1259 133.3231 59.4331 10.6994
http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/shakemap/global/shake/c0001xgp/stationlist.html#sMYG012

Doch was bedeutet das in Momenten-Magnituden Werten?
Ich kann es bloß nicht umrechnen.

Fazit:
Bis jetzt sieht es nach wie vor für mich so aus, als wenn am KKW Fukushima der Wert nach der Momenten-Magnituden-Skala deutlich, vielleicht sogar sehr

deutlich geringer war. Doch wieviel?

Wer kennt sich so gut aus, um es auszurechnen?

76

Wenn sich all diese Empörer und Selbst-auf-die-Schulter-Klopfer nur endlich mal ein wenig mit den Techniken beschäftigen würden...
Kleine Geschichte vom letzten Wochenende:
Besuch bei Bekannten, Thema Fukushima, Kernkraft, Strahlung. Ich weise darauf hin, daß auch Badfliesen strahlen. Es wird gegoogelt und dann die Entscheidung getroffen: die Fliesen kommen raus!
Oh Himmel!

77
Andreas Demmig

#19: Arthur Wieland sagt:

"Aber ich nehme zur Kenntnis: NISA-Stufe 7 und über 100 000 "heimatvertriebene" Menschen, sind Ihnen immer noch nicht genug, um das Schönfärben im Fall Fukushima einzustellen.

Schämen Sie sich!" -> Herr Wieland!

78
Andreas Demmig

#14 Die Frage nach der Quelle

Pardon, hatte ich beim schreiben vergessen hinzu zufügen:

wikivoyage
http://tinyurl.com/4ynauhl

Weiterhin gefunden:

wikipedia Hiroshima
http://tinyurl.com/3g8rsow

"...Die Strahlenbelastung ist heute nicht über dem Niveau der gewöhnlichen Hintergrundstrahlung (natürliche Radioaktivität) und somit nicht höher als in anderen Gebieten der Erde."

79

@#17: Sabrina Schwanczar

Hallo Frau Schwanczar,

Sie fragen:
“Nur - Warum hat man das nicht vor dem Unfall thematisiert?“

Hier in Deutschland hat man das schon. Hier wird das schon gemacht, seit Anlagen gebaut werden. Hier wurden und werden die Anlagen neueren Erkenntnissen, wie z.B. Einflüsse, die man bei der Planung noch nicht berücksichtigt hat, angepasst.

Dass man nach den Tsunami Ereignissen 2004 in Sumatra, in Japan nicht die Richtlinien für den Schutz der Anlagen angepasst hat, zeugt von der Inkompetenz mit der dort gearbeitet wurde. Diesen Schuh müssen sich die Japaner anziehen.

Mit der deutschen Sicherheitsphilosophie wäre die Havarie in Fukushima vermieden worden. Anstatt in Deutschland die Anlagen mit besten Sicherheitsphilosophie abzuschalten und Atomstrom aus dem Ausland zu beziehen, wo man von so einem Sicherheitsdenken noch weit entfernt ist, sollte man Anfangen, das Wissen um die Sicherheit zu exportieren. Damit wäre der Sicherheit der deutschen Bürger, als auch der Bürger der Nachbarländer mehr gedient, als mit der sinnfreien Abschaltung aufgrund dämonisierter Panikmache (Ja, wie viele Strahlentote gab es denn jetzt in Fukushima?). In Deutschland haben wir bereits die sicherten Kernkraftwerke der Welt. Und es sind noch sichere fertig geplant.

Verbesserung der Altanlagen, Neubau von noch besseren Anlagen und Export der Sicherheitsphilosophie würde Sicherheit steigern, aber nicht der einseitige Ausstieg Deutschlands und der Rest macht weiter wie gehabt.

Deutschland liegt nicht unter einer Glaskuppel, die uns vom Rest der Welt abschirmt. Und der Rest der Welt wird weiter KKW betreiben und bauen. Der Atomstrom aus Tschechien und Frankreich, wird mit den Leitungen hier ankommen, aber auf die Sicherheit dieser Anlagen hat man von Deutschland aus keinen Einfluss.

@#18: Dirk
Wenn es denn nur um das „nur“ ging. i.O.
Die Arbeiten werden dort bestimmt nicht einfach werden. Und billig ist was anderes. Man baut i.A. zuerst Abschirmungen, bevor man an die eigentlichen Arbeiten geht.

80

@Sabrina Schwanczar
Wovon haben Sie Angst? Vor den Kernkraftwerken in Deutschland? Meinen Sie wirklich ihre Welt ist dann sicherer, wenn Sie die wenigen Kernkraftwerke in Deutschland abgeschaltet haben?
In Europa, in unserer näher wird es dann immer noch genügent Kernkraftwerke geben. Sollen wir das technische Wissen über die Kernkraft aus unseren Köpfen verbannen?! Wir "Deutschen" die so gesissenhaft und auf sicherheit bedacht sind, wir die so tief in und mit der Materie "Kernenergie" verwurzelt sind. Meinen Sie wirklich die Welt wird sicherer, wenn wir "Deutschen Tüftler" uns aus dieser Technologie zurückziehen? Die Technologie ist nunmal da und das lässt sich nicht mehr zurückdrehen. Wir müssen und wir werden das Beste für die Zukunft draus machen. Das Thema Strahlung,Radioaktivität, Kern- und Quantenphysik wird uns noch mehr in der Zukunft beschäftigen. Wir werden hier zwangsläufig mehr und mehr Wissen uns aneignen. Stichwort...Rückbau von Kernkraftwerken und der damit verbundene Umgang bzw. Wiederverwertung von radioaktiven Abbruchmaterial.
Was die Grünen machen ist nichts anderes als von der Verantwortung "Kernenergie" davon zu laufen.
Wie gesagt, wenn die Grünen meinen mit der "Kernenergie" sei ein Problem da, dann muss man sich auch dem Problem stellen und nicht nur "Abschalten, alles liegen lassen und davon rennen"!
Wer so handelt, der handelt unverantworlich für die nächsten Generationen.

81

Hallo Herr Klaus Öllerer

Sie schreiben:
Richtig ist, dass das KKW keine Erdbebenstärke von 9 aushalten mussten, sondern nur 6 ! Das Erbeben hatte im Zentrum eine Magnitude von 9 in 36 oder 24 km Tiefe und viele km weg von Fukushima. Für Fukushima wird eine Magnitude von 6 angegeben. Das ist deut-lich unter der Auslegung von 8 und sollten die KKWs dort natürlich aushalten.
http://tinyurl.com/3s2cz38
--------------------

Ihre Aussage ist falsch, nur googeln reicht eben nicht. Der Wert 6 den Sie bezeichnen ist nicht der Wert auf der Richterskala, sondern von der JMA-Skala.

Fukushima liegt etwa 150 km vom Epizentrum entfernt.
Die nächsten Messstationen sind aber MYG012 und MYG013, die liegen etwa 70km vom Epizentrum und da war die Intensität schon 9, also ist völlig klar das in Fukushima in jedem Fall ebenfalls ein Wert nahe oder gleich 9 gegolten hat.

82
Arthur Wieland

Der Tsunami ist vorbei - nichts kann man noch daran ändern.
Das schwere Unglück von Fukushima, ist noch lange nicht vorbei - endgültiger Ausgang ungewiss, da weiterhin, tagtäglich, radioaktives Material in die Umwelt gelangt und je nach weiterem Verlauf, noch in weitaus größeren Mengen gelangen kann - zig Millionen wären unmittelbar betroffen.
Auf all dem beruht dann auch die mediale Gewichtung zwischen dem gewesenen Ereignis "Tsunami" und dem laufenden Ereignis "Fukushima".

Man kann diesen wichtigen Umstand aber natürlich standhaft ignorieren und stattdessen irgendwelche medialen Verschwörungstheorien an die Wand pinseln.

Dass es die AKW-Lobby und all die notorischen Verneiner zutiefst wurmt, dass dieses Thema noch lange in den Medien präsent sein wird, ist hingegen nicht verwunderlich.
Solange Fukushima kräftig vor sich hin strahlt und wie ein Damoklesschwert über den Japanern hängt, so lange haben AKW-Lobbyisten einen überaus schweren Stand, hierzulande ihre pekuniären Interessen durchzudrücken.

Ich bin mittlerweile auch als "Skeptiker" froh, dass diese Plattform so gut wie kein Gehör findet. Ich empfehle Eike auch schon lange nicht mehr weiter, sondern im Gegenteil, ich rate allen Skeptikern, für die der Begriff "Umweltschutz" kein bloßes Feigenblatt ist, dieses Portal zu meiden.
Denn das was hier betrieben wird, ist offensichtlich unseriös zur x-ten Potenz - siehe diesen vollkommen subjektiven "Reisebericht", dessen wissenschaftlicher Wert gegen Null tendiert und der bloß diffuse Bauchgefühle bedienen soll (der also genau das macht, was Sie den AKW-Gegnern ständig vorwerfen).

Offenbar haben Sie sich mit den zig anderen, längst widerlegten Behauptungen, die hier vor allem zu Beginn des AKW-Unglücks von Fukushima publiziert wurden, noch nicht genug blamiert.
Im Brustton der Überzeugung haben da Ihre "Experten" davon schwadroniert, dass es "niemals nie" zu einer Kernschmelze kommen würde - weder ganz noch teilweise. Und wie toll doch das Containment wäre!
Was für ein ausgemachter Blödsinn, wie wir längst wissen!

Aber ich nehme zur Kenntnis: NISA-Stufe 7 und über 100 000 "heimatvertriebene" Menschen, sind Ihnen immer noch nicht genug, um das Schönfärben im Fall Fukushima einzustellen.

Schämen Sie sich!

83

@11 und 12

Die Faktoren zwischen zur Einheitenumrechnung sind mir hinreichend bekannt, was meine Frage eher unterstreicht. Bei beiden Werten wurde milli-Sievert angegeben (Grenzwert von 250mS/a und derzeitige Strahlung von 50-100mS/h). Im von mir zitierten Video werden 112uS/h gezeigt (allerding in 1,5km Entfernung).
Was mich aufhorchen läßt ist das "nur" bei einem Erreichen des zulässigen Grenzwertes durch die angegebene Strahlung innerhalb von 5Stunden - Für mich sind 5Stunden "nur".
@12 hier das Zitat mit den 50-100mS/h
--- Zitat Anfang ---
Dabei lerne ich in NHK, dass der Roboter Dosiswerte misst, und diese bei „nur“ 50 bis 100 milli-Sievert pro Stunde liegen, also sehr wohl Personen sich dort aufhalten könnten, zugegeben nur für eine kurze Zeit, um nicht die niedrigen Grenzwerte zu übersteigen.
--- Zitat Ende ---
Ich sehe auch, daß 112uS/h über mehr als 2232Stunden = 93Tage = 3Monate aufgenommen werden können, ohne den Grenzwert (mit dem Menschen in Ramsar/Iran sehr gut leben) zu überschreiten. Auch mir ist bekannt, daß die Strahlenwerte exponentiell fallen und gerade Jod131 - eines der Strahler, die dort am häufigsten vorkommen werden - eine Halbwertzeit von 8Tagen hat. Ich gehe auch davon aus, daß nach bereits 3Monaten in der Nähe ein reguläres Leben möglich ist.
Ich betrachte die in dem Artikel gemachten Aussagen - Grenzwert 250mS/a vs "nur" 50-100mS/h - als kritisch. Meiner Meinung nach ist entweder der angegebene Wert oder die Einheit nicht korrekt oder das "nur" ist fehl am Platz, weil Menschen in dem Bereich bereits nach 5 Stunden den Grenzwert überschreiten - Was in Notfällen in Ordnung ist, für weitere Arbeiten, die nun anstehen sicherlich nicht mehr in Ordnung ist.

84
Sabrina Schwanczar

#12: D. Glatting sagt:

am Thursday, 28.04.2011, 22:08

"Noch ein paar Sätze zu den Unterschieden zwischen den japanischen GE Reaktoren und den deutschen Siedewasser Anlagen.
Die Notspeiseturbine fördert in deutschen Anlagen Speisewasser und wird nicht zum Austausch zwischen Kondensationskammer und RDB benötigt. In den deutschen Anlagen, hätte man also ca. drei Tage mit Hilfe des Notstroms und der Einspeiseturbine die Nachwärme geregelt abführen können. Erst danach wäre man auf den Einsatz der Kondensationskammern (was man in Fukushima gleich war) angewiesen gewesen. Aufgrund ihrer Anordnung in gleicher Höhe wie der RDB wird die Kühlung des RDB über druckgesteuerte Ventile weitere 2 Tage Aufrecht erhalten.
In dieser Zeit wäre es zu Wasserstoffexplosionen gekommen, da die Rekombinatoren keinen elektrischen Antrieb benötigen.
Es wären also 5 Tage Zeit gewesen, einige Autobatterien zu besorgen um die Füllstandmessungen aufrecht zu erhalten und zwei Feuerwehrautos zu besorgen, die den RDB mit ca. 40l Wasser/s über die Notspeiseleitung versorgen.
Mit Verlaub. Die GE Konstruktion ist Schrott. Die Deutschen sollte sich über ihre ausgefeilte Technik im Land bewusst werden."

Das mag ja alles sein.

Nur - Warum hat man das nicht vor dem Unfall thematisiert?

Letztlich beweist das doch nur, dass auf die Behauptung der Sicherheit von Kernkraftwerken kein Pfifferling gegeben werden kann.

Alles andere als ein geordneter Ausstieg aus der Kernenergie ist deshalb schlicht und einfach verantwortungslos.

Die Kernenergiebetreiber müssen sich eben ein weniger riskantes Spielzeug suchen.

mfG

85
Sabrina Schwanczar

#10: U. Langer sagt:

am Thursday, 28.04.2011, 19:24

"Sehr geehrter Herr Öllerer,

Im AKW Fukushima wurden 2 Arbeiter durch den Tsunami getötet und 2 Arbeiter bei den Aufräumarbeiten verletzt. Woraus schließen Sie, dass die Folgen bei einem gegen solche Naturkatastrophen deutlich schlechter geschützten Kohlekraftwerk geringer gewesen wären?"

Entschuldigen Sie bitte, aber merken Sie denn nicht, dass Sie sich mit solchen Äußerungen einfach nur lächerlich machen?

86
Sabrina Schwanczar

#8: U. Langer sagt:

am Thursday, 28.04.2011, 13:59

"Interessant sind die Kommentare der Tagesspiegel-Leser. Auf der einen Seite diejenigen, die den Artikel begrüßen und versuchen, sachlich zu argumentieren. Auf der anderen Seite die Atomkraftgegner, die in ihren Kommentaren verleumden, diskriminieren und nur dummes Zeug reden."

Recht so. Immer voll drauf.

Warum soll man Kernenergiekritiker anders behandeln als Klimaleugner !

87
Sabrina Schwanczar

#6: Andreas Demmig sagt:

am Thursday, 28.04.2011, 12:39

"Selbst Wiki schreibt zu Hiroshima, als von Atom „Vorfällen“ am schlimmsten betroffene Stadt und Region:
Bereits 3 Tage nach der Atombombendetonation fuhr in Hiroshima wieder die erste Straßenbahn, …"

Könnten Sie dazu mal die genaue Quelle angeben ?

Diese Aussage habe ich weder auf der Seite "Hiroshima" noch auf der Seite "Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki"
auf Wikipedia nachrecherchieren können - oder was ist mit "Wiki" gemeint ?

88
Sabrina Schwanczar

#1: Klaus Öllerer sagt: am Thursday, 28.04.2011, 07:41

"Kernenergie ist bei den Konservativen das, was die Solarenergie bei den Linken ist: Religion ……"

seh' ich genau so.

Und die Vögel, die angeblich durch die Windmühlen getötet werden (was übrigens frei erfzunden ist) sind für die Kernkraftwerksjünger dasselbe wie die zugrundegehenden Eisbären (was ebenfalls frei erfunden ist) für die Propheten des menschengemachten Klimawandels.

Und wenn die Kernkraftwerke abgeschaltet werden, gibt es den Weltuntergang.

Wie sich die Argumentationen strukturell doch gleichen.

Und Geschäftemacher wissen schon jetzt, dass die Strompreise steigen, wenn Kernkraftwerke abgeschalten werden, obwohl sie längst so hoch sind, als würde Strom ausnahmslos aus sogenannten erneuerbaren Energien stammen.

CO2-Ablasshandel Marke Kernkraftwerkslobby.

Kernkraftwerkslobby und Klimalobby haben eines gemeinsam - sie wollen auf Kosten der Bevölkerung absahnen.

Privatisierung von Gewinnen, Vergesellschaftung der verbrannten Erde.

89

@#9 Dirk

Hallo Dirk,

die 50-100 mS/h konnte ich im Artikel und in den Kommentaren nicht finden. Könntest du dies konkretisieren?

Umrechnung 1000 mikro-Sievert (myS) sind 1 mS

5 myS/h sind ungefähr 40 mS/a
Bis zu 200 mS/a gibt es natürlich, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Strahlenbelastung

250 mS als Einmaldosis sind für Notfallmaßnahmen international zulässige Dosis. Bei dieser Dosis sind keine akuten und auch keine nachhaltigen organischen Schädigungen zu erwarten. Ob das Krebsrisiko steigt ist umstritten. Die japanische Regierung hat jetzt scheinbar die zulässige Jahresdosis auch auf diesen Wert für die Aufräumungsarbeiten angehoben.

Die im Video gezeigte Dosis von 112 myS/h resultiert aus der an dem diesem Ort abgelagerten Spaltprodukte, was wohl hauptsächlich Jod und Cäsium sein sollten. Das Jod, was zum Zeitpunkt der Messung ca. die Hälfte ausmacht haben sollte, dürfte mittlerweile zerfallen sein. 50 bis 60 myS/h ist aber auch nicht der Ort um Urlaub zu machen. Dieses Gebiet lag in der Hautwindrichtung, die während der Havarie glücklicherweise in Richtung Ocean in südöstliche Richtung ging. In drei Kilometer rund ums Kraftwerk gilt ja auch eine richtige Sperrzone. Das wird seine Gründe haben.

In
http://tinyurl.com/6a2wksq
(runter scrollen, brauner Bereich bis zum Kraftwerk verlängern) sind die Gebiete mit erhöhter Strahlung ausgewiesen. Dieses Gebiet wurde an dem Tag kontaminiert, als die umgekehrte Windrichtung herrschte. Die Stadt Minamisonna scheint nicht klein zu sein und die Hälfte liegt in der Evakuierungszone. Ich denke, dass es bei der Mission von Herrn Kronenberg darum geht, die effektive Belastung in diesem kontaminierten Gebiet festzustellen. Daraufhin wird man entsprechende Maßnahmen festlegen.
Dampfstrahler dürften dort in nächster Zeit reisenden Absatz finden. Verfahren zum Austausch oberer Bodenschichten dürften auch hoch im Kurs stehen.
Die Reinigung wird teuer, aber eine Aufgabe des Gebiets kann ich mir so nicht vorstellen. Der Teil der Evakuierungszone in dem die Belastung gering ist wird man wohl demnaächst aufheben,

Noch was zu Herr Öllerer,

Sie machen eine Panik um den die Erdbebensicherheit von KKW. Die Rohre rund Behälter sind auf 90 bar Druck ausgelegt. Um einem technisch unbedarften eine Vorstellung zu geben, entspricht dies einer Wassersäule von ca. 900 m. Wenn man jetzt noch die Sicherheiten mit rein nimmt, sind wir bei 1350 m.
Die Primärkreiskomponenten von Druckwasserreaktoren (160 bar) lachen sich über die Erdbebenbelastungen schlapp. Ich kenne die Berechnungen.
Bei Siedewasserreaktoren übersteigen die Belastungen aus anderen Lastfällen, wie zu unterstellenden Schäden im konventionell ausgelegten Maschinenhaus, um Größenordnungen.
Die Berechnungen kenne ich auch.
Kein Ort an dem ich während eines Erdbebens lieber wäre als in einem KKW.

“Für die Evakuierten von Fukushima gibt es kein Zurück
Für die etwa 100.000 Evakuierten aus dem Umland des havarierten japanischen Kernkraftwerks Fukushima gibt es vermutlich kein Zurück. Stattdessen soll eine neue Stadt gebaut werden.
http://tinyurl.com/3vbqh7b

Was weiß die Augsburger Presse, was der Rest der Welt noch nicht weiß? Sie und der Rest der indoktrinierten deutschen Öffentlichkeit bekommen einfach nicht mit, dass das Uran und das Plutonium das sind, wo sie hingehören im RDB. Anders wie in Tschernobyl, wo die wirklich gefährlichen Stoffe in der Landschaft verteilt wurden. Dort brannten knapp 2000 t Graphit. In diesen Graphit waren die Kühlrohre und die Brennstofftabletten eingelagert. Von dem Graphit ist in der Ruine fast nichts mehr zu finden. Meinen Sie, dass sich das Uran/Plutonium geweigert hat mit dem brennenden Graphit in die Atmosphäre aufzusteigen?

Das Gebiet um Tschernobyl bleibt zum einen wegen des Uran und Plutonium gesperrt und zum anderen weil es dort genug Areale zum besiedeln gibt. In Fukushima ist das Plutonium drin und der Platz Mangelware.

Noch ein paar Sätze zu den Unterschieden zwischen den japanischen GE Reaktoren und den deutschen Siedewasser Anlagen.
Die Notspeiseturbine fördert in deutschen Anlagen Speisewasser und wird nicht zum Austausch zwischen Kondensationskammer und RDB benötigt. In den deutschen Anlagen, hätte man also ca. drei Tage mit Hilfe des Notstroms und der Einspeiseturbine die Nachwärme geregelt abführen können. Erst danach wäre man auf den Einsatz der Kondensationskammern (was man in Fukushima gleich war) angewiesen gewesen. Aufgrund ihrer Anordnung in gleicher Höhe wie der RDB wird die Kühlung des RDB über druckgesteuerte Ventile weitere 2 Tage Aufrecht erhalten.
In dieser Zeit wäre es zu Wasserstoffexplosionen gekommen, da die Rekombinatoren keinen elektrischen Antrieb benötigen.
Es wären also 5 Tage Zeit gewesen, einige Autobatterien zu besorgen um die Füllstandmessungen aufrecht zu erhalten und zwei Feuerwehrautos zu besorgen, die den RDB mit ca. 40l Wasser/s über die Notspeiseleitung versorgen.
Mit Verlaub. Die GE Konstruktion ist Schrott. Die Deutschen sollte sich über ihre ausgefeilte Technik im Land bewusst werden.

90

Dirk,
das wird wirklich schlecht informiert in den Medien, ich nehme an, um die Angst hochzuhalten.

Die Arbeiter haben Dosimeter am Körper, die die Dosisaufnahme messen.

Dr. Kronenberg sagt, dass Tepco sogar die zulässigen Grenzwerte 250 milliSv nicht benutzt und bei 100 milliSv bleibt.

das bedeutet wenn ein Arbeiter 1000 Stunden 100mikroSv ausgesetzt war, muß er 1 Jahr pausieren, denn hat er auf seinem Dosimeter 100milliSv stehen.Wenn er eine halbe Stunde 200 milliSv ausgesetzt war dto..

Ich glaube nicht, dass ein Arbeiter sich vorsätzlich umbringt, Unfälle können natürlich passieren.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-54002273.html

91

Sehr geehrter Herr Öllerer,

Ihre angebrachten Kritikpunkte sind z.T. nicht stichhaltig.

Der Unterschied zwischen der angegebenen Stärke von 9 im Epizentrum und der Stärke 6 in Fukushima beruht darauf, dass diese Werte aus unterschiedlichen Skalen stammen. Die Stärke 9 ist nach den Magnituden (s. bekannte Richterskala) bestimmt, während die angegebene Stärke 6 aus der in Japan häufig verwendeten JMA-Skala stammt (Fukushima hatte übrigens den Wert 6+ und auf der JMA-Skala geht es nur bis 7!).

Im AKW Fukushima wurden 2 Arbeiter durch den Tsunami getötet und 2 Arbeiter bei den Aufräumarbeiten verletzt. Woraus schließen Sie, dass die Folgen bei einem gegen solche Naturkatastrophen deutlich schlechter geschützten Kohlekraftwerk geringer gewesen wären?

Und Ihre Aussage, dass der Kohlelieferant Australien „direkt vor der Haustür“ Japans liegt, stimmt leider nicht ganz. Von den Kohlehäfen Australiens bis Japan sind es so rund 8000 km.

Auf Ihre Befürchtungen „Für die Evakuierten von Fukushima gibt es kein Zurück“ sind ja schon andere Kommentatoren hier eingegangen.

MfG

92

Ich bitte um Klärung bezüglich der "nur" 50-100 milli-Sievert pro Stunde, die die Roboter messen.
Der Grenzwert von 250 milli-Sievert ist auf ein Jahr!
In dem Video werden 112 mikro-Sievert pro Stunde bei einem Abstand zum Kraftwerk von 1,5km gemessen.
Bei 50mSievert/h ist der Grenzwert von 250mSievert/a bereits in 5Stunden erreicht...

93

Ich kann nur empfehlen, dem obigen Link zum Tagesspiegel zu folgen. Den eigentlichen Beitrag im Tagesspiegel kann man sich schenken, da hier das Gleiche steht wie im obigen EIKE-Beitrag. Interessant sind die Kommentare der Tagesspiegel-Leser. Auf der einen Seite diejenigen, die den Artikel begrüßen und versuchen, sachlich zu argumentieren. Auf der anderen Seite die Atomkraftgegner, die in ihren Kommentaren verleumden, diskriminieren und nur dummes Zeug reden. Es wird interessant sein, welche Gruppierung sich im Endeffekt in Deutschland durchsetzen wird. Ich hoffe, dass Deutschland nicht zum Land der Dummschwätzer wird.

94
Matthias Tobies

Vielen Dank für den Artikel. solche neutralen Beiträge gehen leider in den deutschen Angstmedien unter.

95
Andreas Demmig

Im Beitrag des Tagesspiegel bemängeln die Kommentatoren, dass es "Falls die Japaner nicht lügen, ..." heißt.
Ich halte das für korrekt, denn wer nicht selbst gemessen hat und auch kein japanisch kann, muss sich einfach so ausdrücken. Vor allem, korrektes Messen ist nicht trivial.
Und warum soll ich Greanpeace mehr trauen als einem Mitglied der Internationalen Atombehörde?

Das das Erdbeben und vor allem der Tsunami verheerende Folgen haben, wird von den so Selbstgerechten komischerweise verdrängt.
Nur die Ereignisse am Kraftwerk zählen, Sicherheitsmaßnahmen sind darüber hinaus noch der Beweis für die Gefährlichkeit anstatt korrektes und notwendiges Verhalten der beteiligten Stellen.
Ich will nichts beschönigen, aber Sprüche: „Diese Gegend ist auf tausend Jahre verseucht und unbewohnbar „ sind einfach dumm.
Außerdem ist das Ganze mit Sicherheit nicht mit Tschernobyl vergleichbar.

Selbst Wiki schreibt zu Hiroshima, als von Atom „Vorfällen“ am schlimmsten betroffene Stadt und Region:
Bereits 3 Tage nach der Atombombendetonation fuhr in Hiroshima wieder die erste Straßenbahn, …
Heute ist Hiroshima eine moderne Großstadt mit mehr als 1 Million Einwohnern, auch die "Krähenburg" wurde an alter Stelle wieder aufgebaut, aber der Atombombendom, der Friedenspark und viele andere Details sorgen dafür, dass die die Erinnerung an die Katastrophe von 1945 lebendig bleibt.“

Ich wiederhole mich: Diese Ereignisse sind schlimm und die Menschen sollten bei allem Bemühen im Vordergrund stehen. Nur, es ist unverantwortlich daraus ideologische begründete Unwahrheiten für die unwissende Masse zu produzieren.

96

Lieber Herr Dr. Kronenberg,

so geht das aber nicht!
Wie können Sie nur davon berichten, daß die Japaner nicht in anständige Panik verfallen sind? Sowas wollen wir hier in .de nicht lesen!

Und wenn Sie schon unbedingt die Wahrheit verbreiten wollen, wie wärs, wenn Sie wenigstens etwas kreativ bei der Auswahl des Berichteten vorgehen würden, etwa so:
"Seit Wochen schon Probleme in japanischem AKW. 30 000 Tote im Umkreis!"
So macht man das. Lesen Sie mal die deutschen "Qualitäts"medien!

Und wenn Sie schon vor Ort sind, lehren Sie die Japaner doch gleich mal, wie "German Angst" geht! Sie wissen doch, es ist wieder soweit, am dt. Wesen soll die Welt genesen.

OK, Spott aus

Ernsthaft, vielen Dank für diesen Bericht aus erster Hand!

Werner Hein

97

Atomdebatte bei Illner
Wir sind das Volt
Von David Böcking

Hans Werner Sinn:Durch die Ereignisse in Fukushima seien hingegen "noch keine Menschen umgekommen". Für die Antwort auf diesen kühnen Vergleich brauchte Maybrit Illner ausnahmsweise keinen Experten. "Sie werden noch sterben", sagte die Moderatorin bestimmt, "das ist ja das Schlimme an dem Thema."

http://tinyurl.com/66jn6ou

Schädlicher als die Strahlung selbst ist die Angst vor ihr. Von Robert Peter Gale

http://tinyurl.com/5sezsxd

98

Der Autor unterstellt vermutlich unabsichtlich den Japanern eine Lüge durch die doppelte Verneinung "Falls die Japaner nicht lügen (was sehr unwahrscheinlich ist), ..." Ich bitte um Aufklärung, was der Autor meinte. Aus dem Kontext heraus können wir uns das denken. Aber im Tagesspiegel wird auf diesem Punkt von interessierter Seite ensprechend eingegangen und ihm wegen seiner Herkunft aus dem "Nuklearberech" ausschließlich "pöhser" Lobbyismus unterstellt. Ganz nach dem Motto: NGO machen keinen Lobbyismus, sondern retten die Erde.

99

Nix geht über eine gründliche Teutsche Grünesthie (Eigenschöpfung aus Grün und Hysterie).

Wie sagte Dieter Nuhr einmal? "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten".

Man muss dem durch systematische Verdummung mittels Presse, Funk und Politik ausgesetztem "Normalbürger" allerdings zu Gute halten, daß er bei beruhigenden Meldungen sehr auf merksam wird und sich bei hysterischem Gehampel erst einmal ins Bett legt.

Clevere Politiker und Geschäftemacher haben dies erkannt und sorgen so für lang anhaltenden Tiefschlaf bis zur nächsten Wahl!

Mit großem Erfolg, wie man sehen kann!

100
Klaus Öllerer

Ein schöner Augenzeugenbericht!

Er erinnert mich an Reiseberichte von DKP-und Mao-Kommunisten, wenn sie aus ihren jeweiligen Bruderländern zurückkehrten. Damals hieß es auch noch, dass im Sozialismus die KKWs sicher sind.
Heute heisst es sinngemäß – so auch in diesem Text – sie sind doch sicher. Das Erdbeben haben sie im Prinzip überstanden. Es war nur der Tsunamie … Klingt das nicht irgendwie nach Radio Eriwan???

Der Bericht von Herrn Kronenberg bedarf einiger Ergänzungen und auch Richtigstellungen.
Er schreibt:
„… Einmal die Tatsache, dass das Erdbeben obwohl Starke 9 (Auslegung war nur 8.2), dem Kraftwerk gar nix angetan hat.“
Richtig ist, dass das KKW keine Erdbebenstärke von 9 aushalten mussten, sondern nur 6 ! Das Erbeben hatte im Zentrum eine Magnitude von 9 in 36 oder 24 km Tiefe und viele km weg von Fukushima. Für Fukushima wird eine Magnitude von 6 angegeben. Das ist deutlich unter der Auslegung von 8 und sollten die KKWs dort natürlich aushalten.
http://tinyurl.com/3s2cz38

„Als ich ihn frage wo dann die Energie herkommen soll und ob er sich bewusst wäre dass die Solarzellenherstellung auch giftige Abfälle produziere und Windräder unzählige Vögel töten, zuckt er mit den Schultern. Das war das einzige Mal in all den Tagen, und wir fahren jeden Tag 200-300 km in dieser Gegend.“
Die wahrscheinlich richtigste Antwort wäre gewesen: Mit Kohle wäre das alles nicht passiert. Mit Australien ist einer der weltweit günstigsten und sichersten Lieferanten sozusagen direkt vor der Haustür. Außerdem gibt es noch heimische Ressourcen. Kernenergie hat lediglich einen Anteil von ca. 25 % Anteil an der Stromversorgung in Japan!
http://tinyurl.com/3jornvb

Alles gar nicht so schlimm für die Betroffenen der Sperrzone?
HAVARIERTES KERNKRAFTWERK
Für die Evakuierten von Fukushima gibt es kein Zurück
Für die etwa 100.000 Evakuierten aus dem Umland des havarierten japanischen Kernkraftwerks Fukushima gibt es vermutlich kein Zurück. Stattdessen soll eine neue Stadt gebaut werden.
http://tinyurl.com/3vbqh7b

Den Gipfel schoss eine Stellungname aus der Anfangszeit der Katastrophe ab von Barry Brook & Dr. Josef Oehmen, als man noch gar nichts genaues wissen konnte.:
„Es hat keine signifikante Abgabe von Radioaktivität stattgefunden und es wird auch keine geben!
Mit "signifikant" meine ich eine Strahlungsmenge, die man - sagen wir mal - auf einem Langstreckenflug aufnimmt, oder wenn man ein Glas Bier trinkt, das aus einer Gegend mit hoher natürlicher Hintergrundstrahlung kommt.“
* Japan hatte einen INES Level 4 Unfall: Das ist ein Nuklearunfall mit lokalen Folgen. Schlimm für den Betreiber, dem das KKW gehört aber für niemanden sonst.
* Etwas Radioaktivität wurde freigesetzt, …
* Die Anlage ist jetzt in sicherem Zustand und das wird so bleiben.
* Das zur Kühlung benutzte Meerwasser wird geringfügig aktiviert sein.
* Der Reaktorkern wird herausgeholt und in eine Aufarbeitungseinrichtung verbracht werden, wie bei einem normalen Brennstoffwechsel.
http://tinyurl.com/63qf7tm

Das Ganze hat auch eine weltanschauliche Perspektive.

Kernenergie ist bei den Konservativen das, was die Solarenergie bei den Linken ist: Religion ……

„Nuclear energy is to the Right what solar energy is to the Left: Religious devotion in practice, a
wonderful technology in theory, but an economic white elephant in fact (some crossovers on both sides
notwithstanding).“
http://tinyurl.com/3nothhp