Aha! Windfarmen in UK operieren weit unter der angekündigten Effizienz

Es ist niederschmetternd – und wurde von einer grünen Gruppe veröffentlicht. Diese Studie, die von der BBC zitiert wird, stammt von der John Muir Stiftung. Hier ist die richtige Stelle, um noch einmal zu unterstreichen, was ich schon vor einigen Tagen gepostet habe: The reality of wind turbines in California (auf Deutsch bei EIKE hier). Ich habe es doch gesagt! Aus dem Bericht der BBC:


Effizienz von Windparks durch eine Studie der John Muir Stiftung in Frage gestellt

Einer neuen Stude zufolge sind Windparks viel weniger effizient als behauptet und erzeugen weniger als 10% der Kapazität über ein Drittel des Beobachtungszeitraumes.

Die Analyse ergab auch, dass der Output während der Zeiten höchsten Verbrauchs niedrig war. (Anm. der Redaktion: Jede Menge "Gigabyte" würde unser Cem Özedemir vermutlich sagen)

Der Bericht, unterstützt von der John Muir Stiftung, besagt, dass die Beteuerungen über die Möglichkeiten von Windparks in Frage gestellt werden müssen.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass man sich auf Turbinen „nicht verlassen kann, um ein nennenswertes Niveau der Stromerzeugung zu erreichen.

Die Forschungen, durchgeführt durch die Stuart Young Consulting, analysierte die von Windparks in UK erzeugte Elektrizität zwischen November 2008 und Dezember 2010.

Verlautbarungen der Windindustrie und von Agenturen der Regierung behaupten allgemein dass Windturbinen im Mittel etwa 30% ihrer Kapazität über ein Jahr erzeugen.

Aber die Studie ergab, dass die Stromerzeugung durch Wind während der Hälfte der Zeit unter 20% der Kapazität und während eines Drittels der Zeit sogar unter 10% lag. 

Reportage der BBC hier

James Delingpole witzelt, dass jetzt „offiziell gesagt wird, dass Windparks total unbrauchbar sind“ (Official: wind farms are totally useless). Nun, vielleicht nicht total unbrauchbar (solange er nicht über die Windturbinen in Hawaii aus meinem letzten Beitrag berichtet: The reality of wind turbines in California (auf Deutsch bei EIKE hier)). Aber diese Effizienzen beweisen, dass die derzeitige Technologie der Stromerzeugung durch Windkraft niemals mehr sein wird als eine sporadische zusätzliche Energiequelle.

Grundlegende Ergebnisse…

…der Analyse der Stromerzeugung in allen UK-Windparks, die von National Grid ermittelt werden, von November 2008 bis Dezember 2010. Die folgenden fünf Behauptungen werden allgemein sowohl von der Windindustrie als auch von Repräsentanten und Agenturen der Regierung verbreitet. Diese Studie untersucht diese Behauptungen.

1. „Windturbinen werden im Mittel 30% ihrer Kapazität über ein Jahr erzeugen”

2. „Irgendwo weht immer Wind”.

3. „Perioden mit verbreitet geringem Wind sind selten.”

4. „Die Wahrscheinlichkeit, dass sehr geringe Windgeschwindigkeiten mit Zeiten maximalen Stromverbrauchs zusammenfallen, ist gering.”

5. „Pumpspeicherkraftwerke können die Erzeugungslücke während längerer Perioden mit geringer Windgeschwindigkeit füllen.“

Diese Analyse verwendet öffentlich zugängliche Daten für den Zeitraum von 26 Monaten zwischen November 2008 und Dezember 2010, und die Fakten im Vergleich zu den obigen Behauptungen sehen so aus:

1. Der mittlere Output durch Wind betrug 2009 27,18% gemessener Kapazität , 21,14% 2010 und 24,08% während des gesamten Zeitraumes bis einschließlich Dezember 2010.

2. Es gab 124 verschiedene Zeiträume von November 2008 bis Dezember 2010, in denen die Gesamterzeugung der Windparks, wie sie von National Grid gemessen worden ist, unter 20 MW lag. (Die mittlere Kapazität des gesamten Zeitraumes lag über 1600 MW).

3. Die mittlere Häufigkeit und Dauer von Schwachwindperioden mit einer Erzeugung von 20 MW oder weniger zwischen November 2008 und Dezember 2010 ereignete sich einmal alle 6,38 Tage mit einer Dauer von 4,93 Stunden.

4. An jedem der vier Höchstforderungen im Jahre 2010 war der Beitrag durch Windenergie gering, betrug er doch 4,72%, 5,51%, 2,59% und 2,51% der Kapazität des Stromverbrauchs.

5. Die gesamte Kapazität von Pumpspeicherwerken in UK kann 2788 MW für nur 5 Stunden zur Verfügung stellen, danach fällt sie auf 1060 MW zurück, und schließlich ist  nach 22 Stunden der gesamte Wasservorrat verbraucht.

Die Studie hat noch ANDERE ERGEBNISSE zusätzlich zu den grundlegenden Resultaten erbracht, die in Beziehung zu den fünf allgemeinen Behauptungen stehen. Diese Ergebnisse sehen so aus:

1. 1.Während des Untersuchungszeitraumes lag die Stromerzeugung durch Wind:

·        unter 20% der Kapazität in mehr als der Hälfte der Zeit

·        Unter 10% der Kapazität in einem Drittel des Zeitraumes

·        Unter 2,5% der Kapazität an einem von zwölf Tagen

·        Unter 1,25% unter dem Äquivalent von nur einem Tag pro Monat.

Die Entdeckung, dass der Output durch Wind während eines Drittels des Zeitraumes unter 10% der Kapazität lag, war ein unerwartetes Ergebnis der Analyse.

2. Unter den 124 Tagen, an denen die Erzeugung unter 20 MW zurückgegangen war, gab es 51 Tage, in denen nur 10 MW oder weniger erzeugt wurden. In mancher Hinsicht ist dies eine unwichtige Statistik, ist doch der Beitrag durch Windenergie mit 20 MW oder weniger effektiv null, und ein paar MW weniger sind weder Fisch noch Fleisch (neither here nor there). Aber die bloße Existenz dieser Ereignisse und deren Häufigkeit – im Mittel fast an einem von 15 Tagen für einen Zeitraum von 4,35 Stunden – deutet darauf hin, dass eine grundlegende Neubewertung der Kapazität von Windenergie erforderlich ist.

3. Ereignisse mit schwachem Wind sind nicht verbunden mit hohem Luftdruck im Winter. Sie können zu jeder Jahreszeit auftreten.

4. Das Zusammentreffen von starkem Wind und geringem Verbrauch kann zu jeder Zeit des Jahres vorkommen. Da die damit verbundene Windkapazität dann zunimmt, wird irgendwann ein Punkt erreicht werden, an dem kein thermisches Kraftwerk mehr sich nur darauf beschränken kann, sich an die Windkraft anzupassen. Nach dem Windkapazitätsmodell ergeben sich so 30 GW, während die geforderte Mindesterzeugung bei 10 GW angenommen wird. Dies bedeutet, dass eine grundlegende Neuberwertung durchgeführt werden muss, welche Windkapazität das Netz noch aushalten kann.

5. Die Häufigkeit eines Outputs von 100 MW oder mehr während einer Zeitspanne von fünf Minuten war überraschend. Es muss noch viel mehr getan werden, um eine Verteilung abzuschätzen, aber während des Monats März 2011, unmittelbar vor der Veröffentlichung dieses Berichtes, gab es sechs mal einen fünfminütigen Anstieg über 100 MW mit dem höchsten bei 166 MW, und fünf mal einen fünfminütigen Abfall über 100 MW mit dem höchsten Werte 148 MW. Dies deutet darauf hin, dass das Potential für hohe Windkapazitäten noch einmal berechnet werden muss, um einen sofortigen Verlust (oder Gewinn) eines großen Thermalkraftwerkes zu simulieren.

6. Wie unbeständig der Wind weht, wurde Ende März 2011 noch einmal unterstrichen, als dieser Bericht abgeschlossen worden ist.

  • Um 3 Uhr früh am Montag, dem 28. März, betrug der gesamte Output von einer Kapazität von 3226 MW nur ganze 9 MW.

  • Am Dienstag, dem 31. März um 11.40 Uhr lag der Output bei 2618 MW, dem höchsten bis heute registrierten Wert.

  • Der mittlere Output durch Wind betrug im März 2011 22,04%.Der Output lag im März 2011 während 30,78% der Zeit bei 10% der Kapazität oder weniger.

Die Eigenschaften des Outputs durch Wind waren verschleiert worden, indem man sich auf Tabellen des „mittleren Outputs“ verlassen hatte. Die Analyse der echten Daten von National Grid zeigt aber, dass sich der Wind ganz anders verhält als es die Tabellen des mittleren Outputs zeigen, die aus den Aufzeichnungen der Renewable Obligation Certificates (ROCs) oder aus Aufzeichnungen der Windgeschwindigkeit hervorgehen, die selbst wieder gemittelt worden waren. Aus dieser Analyse ergibt sich ganz klar, dass man sich nicht auf den Wind verlassen darf, wenn man irgendein signifikantes Niveau der Stromerzeugung zu irgendeinem definierten Zeitpunkt in der Zukunft erreichen will. Es besteht ein dringender Bedarf, die Implikationen für signifikante Verhältnisse unseres Energiebedarfs hinsichtlich der Zuverlässigkeit der Windkraft neu zu bewerten.

Autot Antony Watts Link: http://wattsupwiththat.com/2011/04/06/whoa-windfarms-in-uk-operate-well-below-advertised-efficiency/

Übersetzt von Chris Frey für EIKE

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26 Kommentar(e)

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1

@#25: Dr. H. Liesegang sagt:

""""Bitte verzeihen Sie, lieber Herr Eng: ich habe mich mit Ihrem Namen verhauen.""""

Ach lassen se mal, solang ick weiß wer gemeint ist, stört mich das nicht weiter.
Besonders störend empfinde ich nur das unkomfortable Eingabefenster hier bei EIKE und die fehlende Vorschaufunktion......wie wir dat bei uns drüben haben:
http://www.science-skeptical.de/
Da kann man nochmals gegenlesen und bemerkt doch noch den einen oder anderen Fehler.....wie es mir bei meinen letzten Kommentar wieder passiert ist statt MW hab ick mal wieder GW geschrieben.

Analyse.......autsch da häng ich noch an meiner eigenen irgendwie fest....geht einfach nicht vorwärts, leider.

Windkraftanalyse.....da müsste man an konkrete Daten einiger Windparks rankommen, am besten gut verteilt über die Bundesrepublik.
Dann könnte man das Standortgerecht zusammenfummeln, um sich ein besseres Bild machen zu können.
Mich persönlich würden die unterschiedlichen Vollbenutzungsstunden je nach Standort und WKA-Typ interessieren....um eine These zu überprüfen.

Aber woher nehmen und nicht stehlen?

"""der dann auch stimmgewaltig in die öffentliche Wahrnehmung eindringen kann."""

Paiser, Miersch.....wären solche Leute, den ich das zutrauen würde........ist nur die Frage, ob die da auch mitmachen?

MfG
Heinz Eng

2
Dr. H. Liesegang

Bitte verzeihen Sie, lieber Herr Eng: ich habe mich mit Ihrem Namen verhauen. Namen sollte man immer richtig schreiben. Zur Sache: Wer sollte die detaillierte Wind-Studie in Deutschland denn machen? war Ihre Frage. Sie sagen: Doch nicht die Energiewirtschaft? Die beziehe doch nur Prügel. Sie haben ja nur zu recht. Doch aus diesem Kreis (auch EVU, Techn. Universität u.dgl.), allerdings mit "dickem Fell" (für die Prügel), müßte es jemand sein, der dann auch stimmgewaltig in die öffentliche Wahrnehmung eindringen kann. Der Jemand könnte einen geeigneten Diplomanden anheuern, der ihm die Untersuchung und die Analysen macht. Ach wäre das schön. Aber Sie haben recht: Das ist bei uns wohl kaum hinzukriegen. Nochmals: Armes Deutschland!

3

@Heinz Eng #23
Die Politik und Wirtschaftlichkeit...ein schlechter Scherz.
Solange der Bürger seine Steuern zahlt und solange Deutschland sich weiter verschulden darf, solange wird es keine vernünftige Wirtschaftlichkeitsberechnungen in der Politik geben. Wo kein Zwang, da wird das Verprassen selbstverständlich. Der deutsche Finanzminister (wie heißt der nochmal, schon lange nichts mehr von ihm gehört) hätte schon längst der Subventionsabzocke bei den erneuerbarne Energieformen einhalt gewähren müssen. Aber leider Gottes ist es halt auch so, wenn die Ideologie in der Politik einzug hält...das bleibt dann von der Realität geschweige denn von einer Wirtschaftlichkeitsrechnung nichts übrig. Irgendwie erinnert mich das ganze an die Flowerpower Zeit...es sind alle nur noch benebelt!

4

#22: Dr.H.Liesegang sagt:

""""Aber das ist mir für die Statistik eine zu kurz springende Aussage."""""

Ist vollkommen richtig, denn zwei Faktoren verfälschen Zahlen etwas.
1.) Die über den Berichtszeitraum neu dazu gekommenen WKA fließen nur anteilgemäß in die Statistik mit ein.
2.) Aufgrund fehlender Übertragungskapazitäten von Nord nach Süd müssen schon jetzt auch die WKA bei Starkwind eingedrosselt werden, was sich natürlich auf die reale Stromproduktion negativ niederschlägt.

""""Wo bleibt eine solche Studie für Deutschland in den Veröffentlichungen als Grundlage für Entscheidungen in der Energiewirtschaft?""""

Wer soll die machen?
Die Windkraftlobby würde sich ins eigene Fleisch schneiden, denn die realen Werte würden ja ihre eigenen Prognosen ad absurdum führen.
Die Energiewirtschaft?.......denen würde man doch gleich vorwerfen die EE-Konkurrenz madig machen zu wollen, wegen Eigeninteresse also auch abgelehnt.
Ministerien?......BMI würde man ablehnen und BUM würde sich auch ins eigene Fleisch schneiden.

Vom rein technisch/logischen Standpunkt aus müsste es jetzt dringend auch ein Wind-Moratorium geben, sofort jede weitere Baugenehmigung stoppen bis folgende Punkte realisiert sind:

1.) Fertigstellung der Nord-Süd Höchstspannungs-Anbindung ind die im Süden und Südwesten gelegenen Verbraucherzentren.

2.) Aufbau von elektrischen Großspeichern möglichst in der Nähe der großen Windparks um überschüssige Stromspitzen der Windkraftströmlinge speichern zu können.

Erst wenn diese beiden Punkte erfüllt sind, darf der Ausbau der Windkraft weiter erfolgen.

Realität ist es aber weiter diese Dinger in die Landschaft zu pappen, ohne Rücksicht auf die Netze und den Bürger zu nehmen.

Deutschland.......wo eine Wirtschaftlichkeitsberechnung verpönt ist wie ein Atomkraftwerk.

MfG
Heinz Eng

5
Dr.H.Liesegang

Macht nix, lieber Herrr Henn, sollte nicht, aber kann passieren, daß man nachts mal Giga und Tera durcheinander bringt. Nein, aber darum ging´s mir nicht. Alle, die es wissen wollen, wissen, daß der Windmühlen-Wirkungsgrad 2009 pauschal nur ca. 15% oder 17% war. Aber das ist mir für die Statistik eine zu kurz springende Aussage. Da schreien die Rotgrünen doch gleich, stimmt ja nicht für 2011, da wird ja alles besser. Die britische Wind-Studie betrachtet dagegen einen längeren Zeitraum (hält das in der Statistik nötige Gesetz der großen Zahl besser ein als wir). Obendrein werden in der Studie verschiedene Zeitspannen und verschiedene Regionen untersucht und auf Eignung geprüft, und zwar präzise und nicht pauschal. Ich wiederhole: Wo bleibt eine solche Studie für Deutschland in den Veröffentlichungen als Grundlage für Entscheidungen in der Energiewirtschaft?

6

zu #19

Leider sehe ich das nicht so optimistisch. Vergessen Sie nicht, die Deutschen sind enorm leidensfähig. Durchhalten bis zum Endsieg oder bis zur Katastrophe...

und wenn sie dann im Schlamassel sitzen, kommt ganz sicher wieder die altbekannte Leier:
Ja, wenn wir das vorher gewußt hätten, wenn uns nur einer etwas davon gesagt hätte....

7
Peter Hamburger

Vielleicht hilft die Natur.

Was die Bosse der Energieversorger nicht schaffen, schafft "Mutter Natur" eventuell schneller als angenommen. Siehe hier:

http://www.ef-magazin.de/2011/04/11/2952-energiepolitik-deutschland-vor-dem-blackout

8
Peter Hamburger

Ich sehe, dass meine Botschaft angekommen ist.

Es geht schlicht und ergreifend um die „Wahrnehmung“ in den Köpfen und so lange der Strom aus der Steckdose kommt, werden weder Lieschen Müller noch ihre werte akademisch ausgebildete Schwester, die Kommunikationswissenschaftlerin, Frau Dr. Lieschen Müller, ein signifikantes Problem in der Stromversorgung erkennen können.

So ist es auch mit der Klimapolitik. Wer kann schon ernsthaft Prognosen bzw. Hypothesen für 2100 prüfen? Es ist ein Spiel mit der Angst, welches unsere „grün“ lackierten Roten bestens beherrschen. Leider stecken rationale geprägte Menschen hier in einer Argumentationsfalle, weil ihre seriösen und wissenschaftlich fundierten Argumente nicht publiziert bzw. nicht verstanden werden, weil zu komplex.

Deshalb, so meine Meinung, lehrt nur die knallharte Erfahrung und sie ist die beste LehrmeisterIN. Nur wenn die Lichter ausgehen, die Laufbänder stillstehen und der Herd und der Kühlschrank ihren Dienst versagen, wird es ein Nachdenken geben.

Natürlich wird es nicht einfach sein, jahrelange Indoktrination vernebeln schon die Sicht, aber es wird ein Umdenken einsetzen - garantiert.

9

@#14: Peter Hamburger

Hallo Herr Hamburger,

eigentlich hätten die Versorger nach der Zwangsabschaltung der älteren KKW auch gleich die Neueren mit abschalten sollen. Dann wäre es schon so weit. Dann wäre Mutti aber richtig verärgert gewesen. Ob das richtig schlau ist kann ich auch nicht so sagen.

KKU wurde vom Ministerium “gebeten“ seine Revision nicht im Mai durchzuführen. Da ein Stromengpass befürchtet wird.
Wird aber nicht viel nutzen, da die absolut sinnlose und wohl von Herr Röttgen geforderte Reparatur in KWG sich länger hinziehen wird als geplant.

Wenn dann im Juni noch ein paar französische Kraftwerke wegen Revisionen vom Netz gehen, kann es eng werden in eng werden. Bei einem Sommer wie 2003 wird es garantiert eng. Damals fanden massive Exporte nach Frankreich statt, da viele der KKW in Frankreich keinen Kühlturm haben. Und mit dem kaum noch vorhandene Flusswasser der Betrieb nicht mehr möglich war.

Das endgeile daran ist, dass man DWR ohne stabiles Netz gar nicht anfahren kann. Die Notstromdiesel sind nicht dafür ausgelegt, die Hauptkühlmittelpumpen in den Betrieb zu fahren. Dann wird es richtig lustig. Da werden den Dispatchern die Haare zu Berge stehen, bis sie passende Regionen zuschalten können um den DWRs das stabile Netz zu liefern. Wenn dann noch nutzloser Zufallsstrom rein geregelt wird, kann die Ab- und Zuschaltorgie von neuem anfangen.

Am besten schon mal Kerzen, Gaskocher und das Survivalkit auspacken. Auch schon mal überlegen wie man den Inhalt der Tiefkühltruhe (ohne Strom) zu was Leckerem verarbeiten kann.

Kein Strom bedeutet keine Arbeit, kein Freibad, keine Klimaanlage und kein Ventilator. Viel Spaß an alle jungen Eltern, die mit ihren Neugeborenen in der Dachwohnung sitzen.

Die Belegschaft im Betrieb hat insbesondere vor dem warmen und schäumenden Weizenbier Angst. Und das sind KEINE Bayern.

Den Versorgern ist es egal, was Sie verkaufen. Die verdienen an allem. Auch an Strom aus dem Ausland. Der Patriotismus geht dort gegen Null. Deutsche Kernkraftwerke sind einfach nur schlecht für die Außendarstellung.
Aber dazu hat ja Herr Eng schon alles gesagt.

Momentan streitet die Politik wohl darüber, wem man die Mehrkosten aus der Tasche ziehen soll. Man schwankt zwischen Steuerzahlern und Verbrauchern. So oder so, wir alle. Mal sehen ob es mal wieder alternativlos ist, wenn es ums Zahlen geht.

10

@Herr Hamburger

Die heutigen deutschen Energiekonzerne sind die Prügelknaben der Nation......sei es die Kernkraft, seien es die Kohlekraftwerke, seinen es angebliche Preisabsprachen.......es setzt medial immer Prügel.
Wir dürfen nicht vergessen das die SPD 1957 beschlossen hat die Kernenergie in DE einzuführen......in gesellschaftlicher Hand......also sind zumindestens die KKW eine Erblast, die durch die Politik aufgezwungen wurde.

Einzig die RWE hat noch halbwegs den Arsch in der Hose mal den Mund auf zu machen......der Rest duckt sich doch nur noch feige ab.
Die Jungs wissen ganz genau was in der Zukunft auf dem Spiel steht, was wollen sie aber machen wenn die geballte Macht der Medien, das Umweltbundesamt und ein völlig verängstigtes Volk gegen sie aufgebracht ist.

Selbst wenn es zu einem Black-Out kommen würde, suchte man doch nur den Fehler bei einen einzelnen Bediener oder würde gleich den Konzern vorwerfen, das er zu blöd ist Strom zu machen.
Die derzeitige öffentliche Meinung würde keinerlei Gründe akzeptieren......egal was die Monopolisten auch sagen würden.
Der unbeleckte Energie-Laie glaubt nun mal alles was ihn Greenpeace, BUM, UBA, diverse Öko-Institute so alles vorschwindelt......und Sie wissen ja, wer gegen den Konsens ist, der ist ein Leugner.

Deutschland ist derzeit Parasit im europäischen Stromverbund........entweder versuchen wir unmengen an überflüssigen Windstrom ins Ausland zu transferieren oder wie jetzt, jede Menge Strom zu importieren weil wir ohne Not unsere KKW abgeschalten haben.
Unser Glück ist nur, das unser jahreszeitlich bedingter Strombedarf ziemlich niedrig ist.......hätten wir die KKW kurz vor Weihnachten abgeschaltet, hätte es schon längst geknallt, da auch Frankreich letzten Winter arge Probleme hatte genügend Strom für den Eigenbedarf herzustellen.

Weiterhin gilt es zu beachten das Nationen wie Italien, Belgien, Niederlande und neuerdings auch die Schweiz zu den Nettoimporteuren gehören, also im eigenen Land nicht mehr die nötigen Kraftwerkskapazitäten haben um ganzjährig den Eigenbedarf zu decken.

Ich dachte immer wir stecken unter dem gemeinsamen europäischen Dach.........aber bei der Stromversorgung zieht Deutschland nationale Dinger durch, die mir irgend wie net mehr schmecken wollen.

MfG
Heinz Eng

11

#14: Peter Hamburger sagt: "Wie dumm sind eigentlich die „Bosse“ von EON, RWE, Vattenfall und EnBW, die nicht merken, wie sie den „Grünen“ in die Hände spielen."

Das ist das Problem, in dem eigentlich jeder vernünftige Mensch sich befindet.

Ich habe auch schon vorgeschlagen,
dass man einen Castor-Transport einfach mal stehen lässt, bis die z.T. wirklich äußerst risikofreudige Blockierer freiwillig,
vielleicht sogar unter dem Druck der Öffentlichkeit wieder abziehen.
Natürlich nicht ohne sie entsprechend zu sanktioniere.

Wenn Sie meinen die "Konzerne" die auf Stromimport verzichten, obwohl sie könnten, würden mit heiler Haut da wieder rauskommen, sind Sie wohl ganz entschieden zu optimistisch.

Und
ehrlich gesagt,
ICH habe nichts gegen Atomstrom, ich würde ihn sogar demonstrativ SELEKTIV bevorzugen, wenn das möglich wäre.
Würde mich wirklich interessieren wer das verhindert.

Gruß

12

#13 Th. Hahn

Ups....war wohl zu spät gestern Nacht.....sollte natürlich 27.200 MW heissen, also mal drei Nullen abziehen von der Rechnung........wären dann 15,3% Auslastung.
Dumme Fehler passieren sogar mal einen Profi, sorry.
Übrigens, der Windindex für das Jahr 2010 lag gerade mal bei 75%......der Tiefste seit wenigstens 10 -15 Jahren.....und ist von keiner einschlägigen Studie berücksichtigt worden.
Das heißt aber auch, das die prognostizierte Anzahl zu bauender Windmühlen bei weiten zu niedrig angesetzt worden ist.

Freuen wir uns also drauf.......noch ein paar mehr von diesen häßlichen Industrieanlagenmonster vor unserer Haustür bewundern zu dürfen.

MfG
Heinz Eng

13
Peter Hamburger

Zu einigen Kommentaren auf mein Posting und um ein mögliches Missverständnis auszuräumen.

Ich bin absolut auch der Meinung, dass es ein riesiges Problem mit der Windkraft und anderen regenerierbaren Energien gibt.

Ich bin mir auch bewusst, dass z. Zt. jede Menge Atomstrom aus dem Ausland importiert wird.

Es ist aber ebenso eine Tatsache, dass genau diese Probleme geschickt von den Medien kaschiert werden und es der „dumme“ deutsche Michel nicht registriert. Es ist ein geschicktes Marketing der „Grünen“, welche die Angst massiv ausbeuten und eine andere Politik als gegen AKWs ist in Deutschland z. Zt. nicht opportun.

Dumm nur, dass ausgerechnet die Stromkonzerne mit ihren AKWs die Behauptung der Grünen nachhaltig stützen, denn es gehen nirgendwo die "Lichter" aus. Wenn das geschehen würde, dann garantiere ich für eine Debatte, die sich sehr schnell mit Ratio füllen würde und nicht das reale Leben ausblendete.

Wie dumm sind eigentlich die „Bosse“ von EON, RWE, Vattenfall und EnBW, die nicht merken, wie sie den „Grünen“ in die Hände spielen.

Nur wenn in Bayern und in Baden-Württemberg die Stromversorgung zusammenbrechen würde, würde es wahrscheinlich zu einem Nachdenken kommen, denn dicke Studien werden mit Sicherheit nicht gelesen.

14

#12 Heinz Eng
Heißt das jetzt folgendes: 27.200 GW installierte Leistung gleich 27,2 TW installierte Leistung mal 8760 Stunden im Jahr hätten 238.272 TWh möglich sein können bei 365 Tagen im Jahr und 24 h am Tage der richtige Wind, und es wurden gerade Mal 36,5 TWh erzeugt?

Das sind doch gerade mal 0,01532%.

Oder habe ich fasch gerechnet?

15

#6: Dr. H. Liesegang sagt:

Deutsche Studien....brauchen wir garnicht.
Installierte Windkraftleistung Ende 2010 27.200 GW...........die zu einer Energieproduktion von gerade mal 36,5 TWh gereicht haben......die Vollbenutzungsstunden kann sich jeder selber ausrechen.
Dann suche man sich noch die Einspeisekurve übers Jahr heraus und weiß am Ende was uns die tolle Windkraft energetisch nutzt......ohne Speicher nämlich nix.

Eine Lobby ist auf Kundenfang mit der Segnung der Regierung.....und der Bürger darf es dann doppelt ausbaden....einmal über den Strompreis und das andere Mal mit der Nachbarschaft dieser Industriemonster.

Naja, der WBGU wird den Protestierenden schon die Flausen austreiben...wenn dat Herr Fischer auch net sehen will.

Heinz Eng

16

Vielleicht sind doch "wir EIKE Leser" die mit der falschen (Rest-)Meinung.

Der ganz rührige IPPNW (hat immerhin einen Friedensnovelpreis bekommen) bringt seine Darstellung zur Atomkraft inzwischen regelmässig in den Zeitungen und in "meiner" Stadt durch Referenten inzwischen auch bei den wöchentlichen Anti-Atomdemos
http://www.ippnw.de/startseite.html

Dann die technischen Stellungnahme darin zur Ökoenergie lesen (ist aber auch nicht viel einseitiger als die Seiten der Ökoindustrie).

Die Industrie hat dazu auch schon die Lösungen.
Im Fernsehen lief ein Interview zur Hannover Messe mit dem Siemens Leiter für Smart Grid Systeme. Der erzählte glatt, dass dank Smart Grid die Probleme des Ökostromes gelöst sind (darf man heute kritiklos in Kameras sagen: ..man schaltet zu stromarmen Zeiten Verbraucher, die kein Recht dazu haben, zwangsweise ab). Ökokunden freuen sich scheinbar schon über das intelligente Netz, welches ihnen die Verbrauchszeiten vorschreibt.

Gut passen auch die regelmässigen Anzeigen der Münchner Stadwerke, die das Geld ihrer Kunden zu ihrem Wohl ausschliesslich in zukunftsträchtige Ökoversorgung investieren und bis 2025 ganz München nur noch mit Ökostrom, zu einem erheblichen Anteil auch mit Windkraftstrom versorgen wollen (selbstverständlich wünscht das jeder mündige Verbraucher):
http://www.swm.de/privatkunden/unternehmen/verantwortung/umwelt/ausbauoffensive-erneuerbare-energien.html

Und jetzt einfach mal mit jemandem, der nur solche Infos kennt, über den Sinn von Atomkraft und die Probleme der Ökoversorgung diskutieren. Was meinen Sie, wer sich für klüger hält?

Hoffen wir, dass wenigstens im Ausland mehr mit "unserer" Meinung überleben.

17

@Meier, Sie sprechen mir aus der Seele. Ich habe meiner 18-jährigen Tochter bereits dringend geraten woanders in der Welt zu studieren und ihre Zelte hier ganz abzubrechen. Diese Oberdummheit bekommt langsam faschistoide Züge und das macht mir ganz real Angst im Gegensatz zu Kernkraftwerken.

18

Auch diese Fakten, die die Beliebigkeit und Unstetigkeit der Stromerzeugung durch Windparks belegen und dabei eine Technik notwendig macht, die ein riesiges Verteilungsnetz, inclusive hoher Verluste akzeptiert, das Alles nehmen die emotionalisierten Atom-Angsthasen gar nicht wahr.

Die Tatsache, dass seit Jahrzehnten arktische Eisbrecher, große U-Boote und Flugzeugträger im Einsatz sind und deren Besatzungen an der Reaktortechnik keinen Schaden nehmen ist für die Atom-Phobiker eben auch nur ärgerliche Argumentation.
Diese Atomphobiker haben selbst ja keinen realen beruflichen Bezug zu modernen Techniken, die warten keine Flugzeuge usw., weil sie dafür kein Talent haben. Die setzen auch keine Unterschrift auf eine technische Revision, weil sie sich das nicht zutrauen. Aber mit aller dreisten Dämlichkeit unterstellen diese Angsthasen allen Technikern und Ingenieuren, diese seien ebenso unfähig wie die Hasen selbst.

Jede Technik kann ein Gefahrenpotential darstellen und Leute die mit irrealen Ängsten nicht umgehen können gehören in Therapie, statt in die Politik.

Die zu erwartenden Intervalle, in denen sich der deutsche Strompreis verdoppeln wird werden kürzer.
Diejenigen, die dieses Industrieland und seine Kultur, samt Nationalhymne ablehnen, kommen ihrem Ziel mit großen Schritten näher, dieses Land gegen die Wand zu fahren. Der Triumpf der Dummheit findet in allen poltischen Parteien statt und wer zuversichtlich bleibt schaut sich besser nach intelligenter regierten Ländern um und plant dort seine Zukunft.
Auch das hat deutsche Tradition, wenn die Romantiker mal wieder den Ton vorgeben.

19

#3: Peter Hamburger
ich seh das nicht ganz so locker, wenn seit 17.3, täglich für mindestens 7 Millionen Euro Atomstrom importiert wird.
Das muss nur oft genug gesagt werden.
Weiter fällt ab sofort ein Teil der Subventionen für die Alternativen weg.
Dass alles teuer wird hat ja schon die Regierung selbst lauthals verkündet.

Meinen Sie tatsächlich DER SCHEIN ALLEIN reicht?

20

#3 Peter Hamburger

Warum es "keine Stromlücke" gibt, das können Sie doch hier einen Thread weiter nachlesen in: ´Der Kernenergieausstieg und seine Folgen´!

Wären unsere Nachbarn Frankreich und Tschechien nicht so freundlich, uns Atomstrom zu verkaufen, hätten wir eine Lücke.

MfG

21
Dr. H. Liesegang

Wir sind zwar nicht im UK, auf das sich die Studie bezieht, so daß man die Studie als für uns nicht relevant erlären wird. Aber im UK weht der Wind kräftiger als bei uns, weil vom Meer umgeben.

Wo bleibt die verleichbar sorgfältige Studie zur Windenergie für Deutschland? Sie wäre eine wichtige Entscheidungshilfe für unsere Kraftwerksbauer und für die Entscheider in der Politik. Aber der Wunsch danach ist wohl ein frommer und politisch nicht korrekt. Armes Deutschland.

22
Gerhard Straten

@Peter Hamburger
Warum wir keine Stromlücke haben können Sie ja in dem EIKE-Beitrag vom Samstag "Der Kernenergieausstieg und seine Folgen!" nachlesen.
Hier geht es aber nicht um Kernenergie, sondern darum, dass behauptet wird, die konventionelle Energieerzeugung könne in grossen Teilen durch Windkraft ersetzt werden. Die Muir-Studie zeigt nun aber deutlich, dass das nicht geht und zeigt es nicht auf Grund von theoretischen Überlegungen sondern auf Grund von Daten eines Landes, dass genau das versucht. Ich glaube nicht, dass das den grünen Vorstellungen bekommt, wenn den Bürgern das mal bewusst werden würde. Dem WBGU ist es wohl bewusst und es wird ja schon versucht mit so nebulösen Vorstellungen wie der "grossen Transformation", dem bösen Erwachen vorzubeugen.

23
Matthias Tobies

@Peter Hamburger:
Vor dem 17.März.2011 hat Deutschland in Summe Strom exportiert. Nach dem Abschalten der 7 KKW´s importieren wir Strom. Es gibt also sehr wohl eine Stromlücke.
Die wird jetzt halt durch ausländische KKW´s gedeckt. Das ist für uns allerdings um einiges teurer.

24
Peter Hamburger

Das mag ja alles richtig sein, aber bis dato interessiert das keinen Bürger, denn Atomkraft ist nur negativ besetzt und macht A n g s t.

Es ist doch so, dass auch nach dem Abschalten der alten Atommeiler die Stromnetze nicht zusammenbrechen und die „Grünen“ mit ihrer Behauptung richtig liegen.

!!!Es gibt keine Stromlücke!!!

Wir müssen verblüfft feststellen, dass die großen Stromerzeuger sich zu echten Kronzeugen der „Grünen“ gemausert haben, weil es nach wir vor ausreichend Strom, entgegen vieler Unkenrufe, gibt.

Das mag auch nur zeitlich begrenzt richtig sein, aber es ist so und es ist Realität, auch wenn es nur die aktuelle ist und es gibt den „Grünen“ die besseren Argumente.

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Gerhard Straten

Ich habe schon immer mal nach einer Untersuchung gesucht, die an Hand realer Daten belegt, dass Windkraft etwas sinnvolles zur Stromerzeugung in einer Industrienation beitragen kann. Hier ist nun so eine Untersuchung. Sie belegt leider, dass Windkraft ungeignet ist, zu unserer Stromerzeugung etwas entscheidendes beizutragen. Die Konsequenz müsste nun wirklich sein, diesen Weg aufzugeben oder eine ganz andere Art, der Stromversorgung, als wir sie gewohnt sind zu konzipieren und diese dann öffentlich zu diskutieren.

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Gebt diesen Bericht doch mal an "unsere" Mainstream- Massenmedien und "unsere" Volksvertreter bei Bund und Ländern weiter mit dem Aufruf, das weiter zu veröffentlichen oder zu kommentieren. Ich wette, es geschieht eine strenge Zensur bzw. eine Diffamierung der Wissenschaftler von EIKE.