Der Lohn des grünen Marsches durch die Institutionen!

Weil das so ist, kann man nur schwer glauben, dass es bei dem ganzen Durcheinander um das Klima geht, besonders wenn man in den Resten der Zulassung (admission) der grünen Bande herumwühlt (Original: …particularly when you toss in the rest of the admission by Gang Green when they slip off-message). Aber dennoch, wenn man Peter (Sie) ausraubt, um Paul (die Firma) zu bezahlen, dürfen Sie auf Pauls enthusiastische Unterstützung dafür zählen.

Noch besser für die Medien, mit Herrn Connaughton können sie das grüne Jubelgeschrei als von einem „ehemaligen Mitarbeiter von [Präsident] Bush“ stammend anführen.

Das Ergebnis sieht dann so aus: Heute sehen wir den Artikel bei Climate Wire: „WISSENSCHAFT: Früherer Mitarbeiter von Bush verteidigt den IPCC“, mit der gag-verdächtigen Unterschlagzeile „Connaughton nennt die Ergebnisse des IPPC (sic) ‚fabelhaft’“.

Der Artikel bezieht sich auf den Klimarat der UN, oder IPCC, der unter den Enthüllungen gelitten hat, dass er vermutlich manipuliert sowie unbewiesene Behauptungen grüner Gruppen in Presseerklärungen, ins Unreine gesprochene Thesen von Studenten und telefonische Interviews mit Alarmisten als begutachtete Wissenschaft bezeichnet, obwohl letztere inzwischen ihre eigenen Überlegungen bestreiten.

Aber dann kommt dies:

Connaughton kritisierte außerdem Angriffe auf die Wissenschaftler von East Anglia, in deren e-mails ihre Gegnerschaft zu Forschungen zum Ausdruck kam, die den Zusammenhang zwischen menschlichen Emissionen und der globalen Erwärmung in Frage stellen (ClimateWire, 17. November 2010).

„Die Angriffe der Linken auf die Bush-Administration wegen Manipulation der Wissenschaft waren genauso übertrieben wie die Angriffe der Rechten auf East Anglia, weil es nichts mit der Wissenschaft zu tun hatte“, sagte er.

Außer, dass das doch so war. Die Wissenschaftler bei East Anglia riefen nach einer Löschung der Aufzeichnungen; erklärten, dass sie „den Rückgang der Temperaturen verstecken“ (hide the decline) um eine Erwärmung zu propagieren, die es gar nicht gab; nahmen künstliche Anpassungen der Computerprogramme vor, und so weiter. So wie ich es verstehe, werden wir in dieser Woche einige weitere ziemlich verstörende Beweise sehen, die belegen, wie absurd diese jetzt schon dummen Anstrengungen der Rationalisierung und der Leugnung sind. Für diesmal möchte ich einfach dagegen sticheln, dass das Dokument an Capitol Hill als von einem föderalen General stammend gesandt wird, der bestätigt, was schon jetzt jedem klar ist, der die Selbstentlastung von „Klimagate“ kennt: der Skandal wurde weiß gewaschen.

Aufzeichnungen wurden tatsächlich gelöscht, und zwar durch eine führende Persönlichkeit auf Verlangen einer anderen. Letzterer war, um es milde auszudrücken, für diese Tatsachen empfänglich, während ersterer das irgendwie getan hat, ohne dazu befragt zu werden. Einige Dinge ließ man offenbar besser ungesagt, jedenfalls in den Augen derjenigen, die diese Angelegenheit untersucht hatten.

Außer dass schließlich doch jemand die Kurve gekriegt hat, um nach dem Offensichtlichen zu fragen. Und die spezielle Antwort bringt die Untersuchenden und die Untersuchten in die gleiche Ecke. Nicht nur, dass Klimagate nie untersucht wurde, sondern auch, dass offensichtlich ein neuer Name auf der Liste der Mittäter auftauchte.

Aber sogar vor diesem Bombeneinschlag zeigte der Artikel in ClimateWire, dass es keine untere Grenze gibt, bei der die neuen Steuereinsammler für den grünen Wohlfahrtsstaat unwillig sind, sich zu erniedrigen.

Chris Horner ist führendes Mitglied am Competitive Enterprise Institute.

Titel im Original: The Wages of Green Spin

Link: http://dailycaller.com/2011/03/07/the-wages-of-green-spin/#ixzz1Fzo8Ic00

Übersetzt von Chris Frey für EIKE. Alle Hervorhebungen im Original!