Die spanische Solarindustrie nichts weiter als eine Blase!

In diesem Monat hat der spanische Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero erstmals eingeräumt, dass die spanische Solarindustrie nichts weiter als eine Blase sein könnte, was einer anderen Blase ähnelt, die wir kürzlich erlebt haben. Beide beruhen auf gut gemeinten, aber fehlgeleiteten Anstrengungen des Staates, eine Wirtschaft nach politischem Gusto zu erschaffen.


Die spanischen Entlassungen in der grünen Branche während der letzten zwei Jahre, seit der Irrtum, diese als eine Erfolgsstory hier in den USA zu verkaufen, offenbar wurde, waren verheerend. Den Angaben der Betreiber der Erneuerbaren selbst zufolge gingen rund 40 000 Arbeitsplätze verloren, (etwa 8000 in der Windbranche und 32 000 im solaren Sektor).

Es war eine Blase. Erzeugt von teuren Systemen ‚grüner Jobs‘. Sie platzte. Und ließ Spanien weit schlimmer zurück als wenn das Land von Anfang an niemals die Schulden und den wirtschaftlichen Schaden auf sich genommen hätte.

Andere Anzeichen des Offensichtlichen schließen ein, dass (im Dezember) „Spanien Zahlungen für Windprojekte um 35% gekürzt hatte, während die Unterstützung für Solarthermieprojekte schon im ersten Jahr der Erzeugung abgelehnt worden war. Die erneuerbare Industrie in Spanien sieht sich auch einer Deckelung der Anzahl der Kilowattstunden gegenüber, für die ein Anrecht auf Subventionen besteht. Diese jüngste Runde spanischer Kürzungen folgte den Ankündigungen vom November, dass Zahlungen an Felder mit Photovoltaikanlagen um 45% gekürzt werden. So drastisch all diese Kürzungen daherkommen – sie werden große Teile der erneuerbaren Industrie demontieren – so sind sie doch eine Erleichterung für die Industrie, die noch Schlimmeres befürchtet hatte. Im Juni hatte die spanische Regierung damit gedroht, sich aus Verträgen zurückzuziehen, die sie mit der erneuerbaren Industrie geschlossen hatte, was diese im Endeffekt ruinieren würde.“ (21)

Später im gleichen Monat kürzte die Regierung die Subventionen für Windmühlen und Solarpaneele erneut. Dies schloss in gewissem Sinne die rückwirkende Kürzung für Solarprojekte ein, darin enthalten die für 25 Jahre garantierten Vergütungen.

Dann segnete die Regierung eine weitere Erhöhung des Strompreises für Haushalte und kleinere Industrien ab. Das Neujahrsgeschenk bestand in einer Steigerung des Strompreises um 9,8%, was sich insgesamt zu einer Erhöhung während der 12 Monate zuvor für Haushalte um 20% summierte. Da kommt noch mehr Unvermeidliches, denn die spanischen Strompreise lagen um 30% zu niedrig, um für die erneuerbaren Energien aufzukommen, und die wahren Kosten mussten vor den Wählern geheim gehalten werden.

Es ist wichtig festzuhalten, dass genau dieses von Forschern unter Führung von Dr. Gabriel Calzada vorhergesagt worden war, und zwar in einer Studie (22), die die Obama-Administration zusammen mit AWEA, CAP und UCS auf der Basis, dass künftige Entwicklungen nicht berücksichtigt wurden (unwahr) und dass die Zukunft gut sein würde (noch unwahrer), organisiert hatte

Innerhalb von 24 Stunden im vergangenen Frühjahr hat der Windmühlenproduzent Gamesa angekündigt, eine Anlage in Navarra (Spanien) zu schließen und seine Arbeitskräfte um 10% zu reduzieren. Gleichzeitig würde man eine Anlage in China eröffnen (23). Zusammen mit der Schließung des Redcar-Stahlwerkes in Großbritannien wegen des Zertifikatehandels und verschiedener anderer Systeme ‚grüner Jobs‘ und der gleichzeitigen Eröffnung eines anderen Werkes in Indien, leugnet der Direktor das Unvermeidliche: eine Fabrik wurde geschlossen und die Kapazität nach China exportiert.

Ich füge noch mehr sehr ähnliche Entwicklungen aus jüngster Zeit in Frankreich, Holland, Dänemark und Italien am Ende dieser Aussagen an. Wenn wir dieser Politik folgen, müssen wir diese Ergebnisse erwarten! (Hervorhebung im Original).

Chris Horner

Übersetzt von Chris Frey für EIKE

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