In eigener Sache: PIK Professor Rahmstorf behauptet Klimarealisten würden „übliche wissenschaftliche Wege“ meiden um Kritik anzumelden!

In einem Schreiben von Anfang des Jahres wurde Prof. Rahmstorf von uns auf diese falsche Aussage aufmerksam gemacht. Eine Antwort steht bisher aus.

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Sehr geehrter Herr Prof. Rahmstorf,

in der ZDF-Sendung Frontal21 am 7.12.2010 machten Sie zwei Aussagen, die unsere Verwunderung hervorrufen. Sie teilten den Zuschauern mit, dass Kritik an der IPCC-Agenda die üblichen wissenschaftlichen Wege vermeiden würde und in Fachpublikationen nicht aufzufinden sei. Diese Aussage können wir nicht nachvollziehen. Wir verweisen hierzu auf die Internetquelle http://www.populartechnology.net/2009/10/peer-reviewed-papers-supporting.html, wo 800 skeptische Fachartikel aufzufinden sind, die sämtlich das Peer-Review-Verfahren durchlaufen haben.

Sie betonten im ZDF-Interview ferner, dass Sie schon mehrfach sog. Klima-Skeptiker zu öffentlichen Diskussionen eingeladen hätten, diese aber Ihr Angebot nie annahmen. Uns sind solche Einladungen unbekannt. Als erster „Durchbruch“ existiert eine Verabredung zu einem wissenschaftlichen Workshop im PIK, zu dem EIKE von Ihrem Kollegen Prof. Schellnhuber eingeladen wurde. Wir haben selbstredend zugesagt, der Termin am 30.3.2011 ist beidseitig bestätigt. Ansonsten war unserer Erfahrung nach bedauerlicherweise bisher eher das Gegenteil Ihrer Interview-Aussage zu konstatieren. EIKE-Experten haben die letzten Jahre zahlreiche klimaskeptische Vorträge überall in Deutschland gehalten, zu denen die Veranstalter gelegentlich Professoren des PIK, aber auch Persönlichkeiten wie Prof. Mojib Latif einluden, um eine kontroverse Diskussion zu ermöglichen. Leider kam es dazu nie. Unsere Experten mussten in den ihren Vorträgen anschließenden Diskussionen ausnahmslos auf ausreichenden fachlichen Widerpart, den sie sich stets gewünscht hatten, verzichten.

Als letzten Beleg dürfen wir die Phönix-Runde vom 9.12.2010 anführen, die fast platzte, weil es dem Sender trotz aller Bemühungen nicht gelang, unserem Vizepräsidenten, Herrn Michael Limburg, klimasachkundige Diskussionsgegner entgegenzustellen. Die klimarelevanten Qualifikationen der Phönix-Teilnehmer Frau Henneberger (Attac-Aktivistin) und Severin Fischer (Diplom Politologe) bedürfen keines Kommentars. Die Sendung selber konvergierte deshalb in einen wenig ergiebigen, konträren Austausch zwischen Limburg und Prof. Bott (Meteorologe an der Universität Bonn) als einzigem fachnahen Diskussionsgegner. Fast überflüssig zu erwähnen, dass Herr Limburg im Vorfeld Phönix aufforderte, wegen der mangelnden Ausgewogenheit auch andere Klimarealisten einzuladen, was Phönix ablehnte. Wenn Sie gekommen wären, hätte es eine zielstellende Diskussionsrunde werden können. So aber blieb die Sendung nur eine unergiebige Gegenüberstellung konträrer Standpunkte. Wir haben dazu einen dreiteiligen ( hier abrufbar Teil I ; Teil II; Teil III) Faktencheck sämtlicher in der Sendung gefallener Behauptungen auf unserer Webseite veröffentlicht.

Wir möchten nun nach vorne schauen und Sie hiermit auffordern, sich endlich einer öffentlichen Klima-Diskussion zu stellen. Wir sind mit jeder Konstellation einverstanden, z.B. mit unserem Pressesprecher Prof. Lüdecke allein gegen Sie (oder einen anderen PIK-Professor), oder mit zwei oder drei Diskutanten auf jeder Seite. Sie können sicher einen geeigneten Sender in Deutschland zum Ausstrahlen einer solchen Diskussion veranlassen. Wir hoffen auf eine positive Antwort. Wir haben dieses Schreiben auch der ZDF-Redaktion zukommen lassen und veröffentlichen es als „offenen“ Brief auf unserer Webseite.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Holger Thuß,  Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, 

EIKE-Präsident Prof.  EIKE-Pressprecher

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24 Kommentare

  1. #25: Hallo NB, sie bringen das wieder durcheinander mit dem Magnetfeld. Der Einfuss folgt durch die mehr oder weniger starke Abschirmung der kosmischen Strahlung, Wolkenbildung etc.,
    das wissen sie doch.

  2. Herr Werner,

    die Kunst in der Wissenschaft ist es, aus der Vielzahl der Effekte, diejenigen zu beruecksichtigen, die quantitativ die groessten Beitraege bringen. Da Sie im Gegensatz zu den Atmosphaerenphysikern davon ausgehen, dass das Magnetfeld der Erde eine so bedeutende Rolle spielt, dass man es bei der Gasdynamik beruecksichtigen muss, so geben Sie einfach an, wie sich die Tropopausenhoehe aendert, wenn man das Erdmagnetfeld un Null auf den beobachbaren Wert aendert. Wenn auch Sie dies nicht abgeben koennen ,so ist weiter davon auszugehen, dass das Magnetfeld keine Relevanz fuer die beschreibung des troposphaerischen Gaszustandes hat.

  3. @#18 Jochen Ebel,

    Sie schreiben:

    „Der rot unterstrichene Teil kommt aus 10km Höhe und mehr (= 200mbar und weniger), der Stratosphäre oberhalb der Tropopause. Bei Verdopplung der CO2 Konzentration bedeutet das ein Ansteigen der Tropopause bzw. Absinken des Tropopausendrucks auf 100mbar.“

    Also sind wir wieder bei 10 km Höhe und mehr. Also müssten sich diese Bereiche der Atmosphäre stärker erwärmen, als der ganze Rest. Was er aber nachweislich nicht tut. Oder hat man bisher ein Ansteigen der Tropopause bzw. Absinken des Tropopausendrucks gemessen. Ich denke nein, da sonst eine Hallelujaparade im AGW Land veranstaltet worden wäre. Die Experimentalphysik hat die theoretische Physik in diesem Punkt widerlegt. Da können Sie und Baecker auf Modellen und Berechnungen rum reiten wie sie wollen. Zum einen ist das wohl immer wieder ihr Standartablenkungsmanöver, dem man immer wieder nur begegnen kann, dass Sie auf einem toten Pferd reiten.

    Wissenschaftliches Standartverfahren in diesem Fall sind verbesserte Modelle, die diesen Widerspruch klären, siehe K+D. Dort wird genau das gemacht. Und man sieht, dass das CO2 im Rauschen untergeht. Von allem was man nicht weiß, hat CO2 noch den kleinsten Anteil.

    Damit sind wir auch wieder beim Thema. Die AGW Verfechter stellen sich weder einer wissenschaftlichen noch einer öffentlichen Diskussion, weil dann ihre schöne Erwärmungswelt auseinander bricht. Weil die wissenschaftlichen Belege fehlen, womit der ganze Unsinn nicht mehr zu vertreten ist. Das weiß auch Rahmstorf Deshalb drückt er sich wie es nur geht. Sitzt in seinem AGW-Schützengraben und wirft über die MSM seine Nebelkerzen.

    @Baecker,

    Was meinen Sie mit OLR? Besser noch, Sie erklären, was für eine Auswirkung das auf das Klima haben soll.

  4. Oh, soviel Aufmerksamkeit hatte ich gar nicht erwartet ,Herr Limburg .
    Die politische Intentionen waren für mich einfach zu prickelnd um die skeptischen Einwände in der Klimafrage zu ignorieren. Diese politischen Seitenhiebe sind auf Ihrer Site am deutlichsten zu erkennen und lassen auf unwissenschaftliche Methodik schliessen. Dank Herrn Kramm bin ich aber mittlerweile der Meinung ,dass es noch schlimmer geht.

    Sie können gern versuchen dem Leser Fehler in der Klimawissenschaft nachzuweisen, es fällt aber furchtbar leicht Ihnen Unredlichkeiten nachzuweisen, wodurch Ihre Glaubwürdigkeit immer mehr ins Hintertreffen gekommen ist.
    Die Zerlegung Ihrer „Belege“ zum Skeptizismus ,die zum Teil sogar von Laien nachvollziehbar sind, sind dabei nur ein Teil der Indizienkette für (un?)bewussten Manipulationsversuch.

    Vielleicht haben Sie es nicht bemerkt , aber Arroganz beschreibt eher eine angestrebte soziale Distanz und Selbstüberschätzung die sich bei Ihnen in für Sie nicht erklärungswürdige Vorgehensweisen äussert.
    Dagegengestellt ist es fragwürdig einen Laien als arrogant zu bezeichnen, der nach reichlicher Recherche eine Meinung vertritt ohne vom Fach zu sein.
    Das ist übrigens genau der Punkt den Skeptiker immer wieder der etablierten K Wissenschaft vorwerfen , Sie aber mit Inbrunst praktizieren.
    Ich würde sagen ..Eigentor !

    Den Rat an Kommentatoren eigene Blogs zu eröffnen spricht desweiteren nur dafür den Widerspruch auf dieser Site minimieren zu wollen oder aber für eine eventuelle Kritikunfähigkeit Ihrerseits die man bereits desöfteren geniessen konnte.
    Danke

  5. Ausgewogenheit?
    „dass Herr Limburg im Vorfeld Phönix aufforderte, wegen der mangelnden Ausgewogenheit auch andere Klimarealisten einzuladen, was Phönix ablehnte.“

    Wieder erstaunlich , auf welch hohes Roß Sie (Hr.Limburg) sich selbst setzen um den Begriff „Ausgewogenheit“ auszuhebeln .
    Ausgewogenheit gibt es dann , wenn Sie Ihren Platz in der Diskussionen einzuschätzen zu lernen und begreifen , dass Sie aus einer absoluten Minderheitenposition heraus argumentieren.
    Dass Sie sogar Phönix dazu „aufforderten“ andere Klimarealisten (?) einzuladen ist dabei ein starkes Strück ! Aber vieleicht ist es doch nur eine etwas selbstgerechte Formulierung von Hrn Thuss und Hrn Lüdecke ?
    Seis drum .
    Sie wissen es sicherlich , dass es durchaus hochrangige Diskussionen konträr positionierter Wissenschaftler in der Klimafrage in Deutschland gegeben hat (Rahmstorf-Mangini) , die aber nur deswegen zustande kam ,weil es sich um eine fachliche Kontoverse handelte. Tut mir ja leid ,dass Sie in diesen Fragen nicht besonders ernst genommen werden .Ihnen fehlt offensichtlich das Fachpersonal …
    Desweiteren, Hr Limburg, ist Ihr Verhalten gegenüber Forumsteilnehmern kritikwürdig. Kommentare werden offenbar aus Gründen, die nicht in dem Regelwerk(Netiquette) erscheinen, gelöscht. Ich habe noch nie solch eine Auswahl an Zensur erlebt , aber vielleicht liegt es daran, dass die Eike-kritischen Einwände ungewöhnlich gut plaziert sind .
    Die Menge an Einwänden gegen Eikeartikel sollte Ihnen eigentlich ein Ansporn sein und kein Grund für inhaltliche Zensur .
    Ich vermute hinter der selbstsichern Maske daher den weicheren unsicheren Kern.
    Und:
    Wissen Sie eigentlich wie Ihre Kommentare(in Rot unter den Beiträgen) auf unbedarft Mitlesende wirken ??
    Aber bitte … bleiben Sie in Ihrer Ecke ,oder gibt es schon leichte Kontroversen unter dem EikeTeam welche Gangart man wählen sollte?
    Schliesslich will man ja vermitteln und nicht abschrecken ,oder ??

  6. Richtig Herr Werner,

    die Pionierarbeit stammt schon von Gold 1909. Haben Sie die auch gelesen? Was bitteschoen wird denn durch Strahlungs-Konvektionsmodelle anderes physikalisch dargestellt als der Treibhauseffekt, hm?

    Lesen Sie auch einmal die Arbeit von Emden 1913. Darin wird physikalisch nachvollzogen, wieso die Temperatur am Boden hoeher als die Strahlungstemperatur ist und die Existenz der Tropopause als Ergebnis der diffentiellen Absorption von solarer Einstrahlung und terrestrischer Abstrahlung vollzogen.

    PS Definition sind Definitionen aber keine Erklaerungen. Hier war nach der Ursache und nicht nach Definitionen gefragt.

  7. #9, Jochen Ebel,

    ich fordere Sie hiermit auf, zu belegen, wo ich die Physik vergewaltigt haben soll. Sind Sie nicht dazu in der Lage, sehe ich mich gezwungen gegen Sie und EIKE (deren Webseite Sie fuer Ihre kriminellen Machenschaften benutzen, ohne dass EIKE Sie bremst) Strafanzeige wegen Verleumdung und Diffamierung zu stellen. Sie haben das Fass zum ueberlaufen gebracht.

  8. @ #12: D. Glatting, Sonntag, 23.01.2011, 14:06
    „Ihre Ausführungen konnten man bisher am Besten mit wirr umschreiben.“
    Das kommt Ihnen nur so vor, weil Sie die Physik des Treibhauseffektes mit Ihren falschen Vorstellungen vergleichen.

    @ #15: U. Langer, Sonntag, 23.01.2011, 19:42
    „Dass heißt doch aber nur, dass es lediglich eine endliche Anzahl von Skeptiker-Argumenten gegen den Treibhauseffekt gibt, die der Physik standhalten.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgend Jemand je etwas anderes behauptet hat. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Sie das so sagen wollten.“

    Beachtenswerte Argumente können nur weitere Einflußfaktoren und/oder die Größe der Auswirkungen betreffen – aber nicht ob es einen Treibhauseffekt gibt.

    @ #17: Otto Werner, Sonntag, 23.01.2011, 21:21
    „Hier ist die „einfache“ Antwort, ohne den omiösen „Treibhauseffekt“!“

    Herr Bäcker hat schon Ihr Ausweichen vor der Antwort festgestellt:

    @ #19: NicoBaecker, Montag, 24.01.2011, 08:46
    „PS Definition sind Definitionen aber keine Erklaerungen. Hier war nach der Ursache und nicht nach Definitionen gefragt.“

    Und die Ursache haben Sie eben nicht genannt.

    MfG

  9. @ #20: Gerhard Kramm, Montag, 24.01.2011, 11:22
    „Jochen Ebel,

    ich fordere Sie hiermit auf, zu belegen, wo ich die Physik vergewaltigt haben soll.“

    Auch da sind so viele Beispiele, daß ich nur mal zwei rausgreifen will.
    http://tinyurl.com/dmqk5t
    Da hat z.B. Smith das Prinzip des Treibhauseffektes fehlerfrei nachgewiesen ( ) und Sie haben dagegen polemisiert (http://tinyurl.com/4oz3gfx ). Sie können sich raussuchen, ob Sie nicht richtig lesen können oder ungerechtfertigt angegriffen haben – besonders da Smith Sie noch darauf hingewiesen hat, was dort steht.

    Außerdem arbeiten Sie wissenschaftlich nicht redlich, indem Sie in Ihren Papern wesentliche Annahmen Ihrer Ausführungen „vergessen“ und dann behaupten, die Kritik (aufbauend auf üblichen Annahmen) wäre falsch. Ich erinnere Sie z.B. daran, daß Sie einen unrealistischen Atmosphärenlayer verwendet haben, der wellenlängenabhängig nur die e-Werte 0 und 1 hat mit Sprungfunktion dazwischen. Angegeben haben Sie aber einen Mittelwert über die Rechteckfunktion – wenn ein e-Wert zwischen 0 und 1 angegeben wird, geht man von einem nahezu wellenlängenunabhängigen e-Wert aus und nicht von einer unrealistischen Funktion.

    Ansonsten beschränke ich mich hier, obwohl es noch viel mehr Punkte gibt.

    MfG

  10. @Jochen Ebel

    Na da können Sie sich ja ganz entspannt zurücklehnen, und brauchen nur noch abzuwarten, wie sich die Wahrheit Bahn bricht.

    In der Zwischenzeit könnten Sie einem Laien ja mal etwas erklären. Ich betone ‚Laien‘. Das heißt, ohne Links ohne Firlefanz. Nur mit Ihren eigenen Worten, so, dass es ein Zehnjähriger versteht.
    Wie kann es sein, dass nachweislich seit Millionen von Jahren der Anstieg der Temperatur dem Anstieg des CO2 voraus geht, und gerade die letzten hundert Jahre soll sich diese Beziehung umgekehrt haben?

  11. Sie schreiben (EIKE-Präsident, EIKE-Pressesprecher): „Wir möchten nun nach vorne schauen und Sie hiermit auffordern, sich endlich einer öffentlichen Klima-Diskussion zu stellen.“

    Wenn aber wirklich Kritik kommt – und hier auf EIKE könnte Sie kommen, dann veröffentlichen Sie wenig, damit nur Ihre unrealistische Ansicht in den Köpfen vorbelasteter Leser bleibt. Den nachfolgenden Kommentar haben Sie vorsichtshalber nicht veröffentlicht – ich zitiere ihn noch mal aus der Bestätigungs-eMail von EIKE.

    Sie können diese eMail gerne kommentieren. Sie schreiben in der Bestätigungs-eMail: „Ihr Kommentar wird zunächst auf beleidigende, ungesetzliche und verfassungswidrige Inhalte geprüft. Wir bemühen uns, Ihren Kommentar so schnell wie möglich freizuschalten.“ Wo trifft in dem nachfolgendem Beitrag einer dieser Punkte zu? Er ist Ihnen höchstens unangenehm.

    Kommentar: Irgenwie bin ich verblüfft. Auf EIKE wird Sisyphys wiederholt. Herr Frey gibt sich große Mühe immer wieder Artikel zu übersetzen, wo sich entweder zeigt, daß sogar der Autor den Treibhauseffekt bestätigt (aber in etwas ungewöhnlicher Form), oder in dem Paper sind so viele Fehler, daß es kein Problem ist, die Fehler aufzuzeigen. Und was dann einige zur Verteidigung des Papers schreiben oder eigene Erfindungen bringen hält fast nie der Physik stand.

    Die einzige Frage ist: Was endet eher? Die vergebliche Suche nach der Nichtexistenz des Treibhauseffekts (weil er existiert) oder die Geduld derjenigen, die die immer neuen (oder auch alten) Fehler aufzeigen?

    MfG

  12. #23, Jochen Ebel,

    wenn Ihre Kenntnisse in der hoeheren Mathematik und in der theoretischen Physik nicht ausreichen, um die Kritik von Kramm, Dlugi und Zelger (2009) an Smith (2008) zu verstehen, dann ist das allein Ihr Problem. Ich habe Ihnen sogar Kopien der Seiten aus dem Lehrbuch von Smirnow, Lehrgang der hoeheren Mathematik, Bd1, per e-mail zukommen lassen, auf denen die grundlegenden Definitionen der Integralrechnung behandelt werden. Es hat bei Ihnen nichts gefruchtet, obwohl das Smirnowsche Werk auch in der ehemaligen DDR als Klassiker galt.

    Auch mit der folgenden Aussage:

    „Außerdem arbeiten Sie wissenschaftlich nicht redlich, indem Sie in Ihren Papern wesentliche Annahmen Ihrer Ausführungen „vergessen“ und dann behaupten, die Kritik (aufbauend auf üblichen Annahmen) wäre falsch. Ich erinnere Sie z.B. daran, daß Sie einen unrealistischen Atmosphärenlayer verwendet haben, der wellenlängenabhängig nur die e-Werte 0 und 1 hat mit Sprungfunktion dazwischen. Angegeben haben Sie aber einen Mittelwert über die Rechteckfunktion – wenn ein e-Wert zwischen 0 und 1 angegeben wird, geht man von einem nahezu wellenlängenunabhängigen e-Wert aus und nicht von einer unrealistischen Funktion.“

    bedienen Sie sich wiederum der Falschaussage um zu diffamieren. Eine solche Betrachtung existiert in keiner Arbeit, an denen ich als Haupt- bzw. Mitautor beteiligt war. Von daher bleibt nur noch uebrig, Strafanzeige gegen Sie wegen Verleumdung zu stellen. Mir reicht es.

  13. @ #25: D. Glatting, Montag, 24.01.2011, 19:59
    „Geben Sie mal quantitative Zusammenhänge an. Wo soll denn da CO2 einen Einfluss haben?“

    Sie sollten mal G&T lesen ( http://tinyurl.com/cz8gkg p. 71 unten). Bei Verdopplung der CO2-Konzentration geht die Absorptionslänge auf die Hälfte (von 10km auf 5km). Welche Auswirkung die CO2-Absorption hat, finden Sie bei Ermecke ( http://tinyurl.com/36a5ulx
    ) als Strahlungsspektrum Abb. 25 S. 14. Der rot unterstrichene Teil kommt aus 10km Höhe und mehr (= 200mbar und weniger), der Stratosphäre oberhalb der Tropopause. Bei Verdopplung der CO2 Konzentration bedeutet das ein Ansteigen der Tropopause bzw. Absinken des Tropopausendrucks auf 100mbar. Ist eine grobe Abschätzung – aber der Vergleich der Säulendrücke (Venus, Erde, Mars) zeigt, das das CO2 den Haupteffekt hat.

    MfG

  14. Hallo,

    @ #19 / #24

    „Lesen Sie auch einmal die Arbeit von Emden 1913. Darin wird physikalisch nachvollzogen, wieso die Temperatur am Boden hoeher als die Strahlungstemperatur ist und die Existenz der Tropopause als Ergebnis der diffentiellen Absorption von solarer Einstrahlung und terrestrischer Abstrahlung vollzogen.“

    So einfach ist es dann doch nicht!

    Obwohl die Tropopause bereits vor über 100 Jahren entdeckt wurde (siehe Hoinka 1997), existiert bis heute weder eine allgemein akzeptierte Definition, noch eine vollständige Theorie für ihre Entstehung und Lage. Fast keine der bisherigen Klimatologien zur Tropopause widmet sich dem Tropopausenwind (die Ausnahme dazu bildet Hoinka 1999).

    Die Troposphäre ist konvektions-getrieben, die Stratosphäre ist strahlungs-getrieben.
    Strahlungs-Konvektions-Modelle setzen ein Gleichgewicht und stabile Schichtung voraus (2-dimensionaler Austausch),
    dieses Gleichgewicht ist aber nicht vorhanden, wird es auch niemals geben.
    Zudem wird ein Maxwell-Gas voraus, obwohl die Atomsphäre ein Knudsen-Gas ist, da die Erde ein Schwerefeld und Magentfeld hat.
    Deshalb erhält man auch völlig unsinnige Bodentemperaturen von 320 – 350 K bei der Verwendung der Strahlungs-Konvektions-Modelle. Nur wenn man in diesen Theorien die Wolken und andere Parameter berücksichtigt, erhält einigermaßen realistische Werte für die Bodentemperatur.

    Und noch ein Effekt der die ganze Modelle ins
    wanken bringt.
    Tropopausenfalten entstehen an der Grenze zwischen intensiven Tief– und Hochdruckgebieten als Teil von Fronten in der oberen Troposphäre. Die Tropopause ist in ihnen gegenüber ihrer ursprünglichen Lage stark vertikal ausgelenkt und deformiert. Die Unterschiede zwischen troposphärischer und stratosphärischer Schichtung können in unmittelbarer Umgebung von Tropopausenfalten sehr klein werden, so dass 3-dimensionaler Austausch zwischen Troposphäre und Stratosphäre stattfinden kann, der oft turbulent erfolgt (Shapiro 1980).

    Grüße

  15. @#16: Jochen Ebel,

    den Kommentar #26 in http://tinyurl.com/6z3v2um hatte ich seinerzeit gelesen und schon weites gehend im Kommentar #12 eingepreist. Den Bogen, den Sie zum Schluss zum CO2 spannen, ist schon mächtig weit hergeholt. Soweit so unklar.

    Ich verstehe zum einen nicht warum Sie K+D Vergewaltigung der Physik vorwerfen. Man nimmt ein Modell, verbessert es und zeigt dann die Grenzen dieses Modells auf. Das ist doch grundsolide Wissenschaft.

    Sie dagegen stellen eine neue These anhand von Behauptungen über physikalische Gegebenheiten auf, die man als sehr idealisiert bezeichnen muss. Ohne weitere quantitative Abschätzungen kommen Sie dann zu dem Schluss, dass CO2 der entscheidende Klimatreiber ist. Werden Sie sich mal über die Grenzen ihres Modells bewusst. Geben Sie mal quantitative Zusammenhänge an. Wo soll den da CO2 einen Einfluss haben.

    Das Gleiche gilt für Herr Baecker. Es mag ja sein, dass die Definition das beschreibt, was durch den TE in der Atmosphäre vor sich geht. Aber welchen Anteil hat CO2 daran? In der unteren Troposphäre bestimmt H2O das Geschehen und die Auswirkung der 15 ?m Linie in der oberen Troposphäre findet sich nicht. Was soll der Quatsch? Im Vergleich zu H2O spielt CO2 keine Rolle.
    Für den TE braucht man kein CO2. Findet die Hot Spots oder lasst die Menschheit mit dem Gerede in Ruhe.

    Sie beide stellen wohl auch Töpfe auf Kochplatten, die nicht eingeschaltet sind und erzählen den Gästen, dass das Essen gleich warm ist. Und wenn das Essen nach einer halben Stunde immer noch kalt ist, werden die Gäste trotzdem erst mal abkassiert.

  16. Jetzt wurden in diesem Thread schon zwei meiner Kommentare geblockt, ohne Begründung. Herr Limburg, könnten Sie bitte einen kurzen Kommentar hierzu abgeben?

    Peter Hartmann

  17. Warum wird ein Kommentar von mir mehrmals geblockt, in dem ich die Frontal21-Sendung verlinkt habe?

    Laut Sendung wurde ein Faktencheck angeboten, keine öffentliche Diskussion, was meines Erachtens ein großer Unterschied ist.

    Und was ist so schlimm daran, wenn ich bitte, die schriftliche Einladung zu verlinken? Ich persönlich glaube nämlich nicht daran.

  18. Ich drücke dem EIKE-Team ganz fest meine Daumen, daß es zu dieser Diskussion mit Herrn Schellnhuber am 30.3. kommt! Allerdings habe ich da erfahrungsgemäß so eine gewisse Vorahnung, daß die Arlamisten im letzten Moment wie immer ihren Schwanz einziehen und die Notbremse ziehen oder die Sendung auf die eine oder andere Art zum Platzen bringen. Frei nach dem Motto: Nicht sein kann, was nicht sein darf.
    Genügend Hinterhalt in der Politik und deren Propagandasendeanstalten haben sie jedenfalls leider noch.
    MfG FS

  19. Ist der Termin für die Diskussion mit Herrn Schellnhuber (30.3.2010) wirklich korrekt, denn dann wären seit dem fast 10 Monate vergangen und es müßte eine aussage möglich sein, daß die Diskussion wirklich stattgefunden hat.

    Mit freundlichen Grüßen
    H. Urbahn

  20. Meine Prognose:
    Die Alarmisten werden sich auch weiterhin bemühen beim Zuschauer den falschen Eindruck zu vermittlen, dass man die Zahl der Kritiker angeblich „an einer Hand abzählen“ kann. Eine ausgewogene Diskussionsrunde passt da einfach nicht ins Bild – es könnte beim Zuschauer ja Zweifel wecken.

    —————-
    Im alten Rom gab es einmal den Vorschlag eines Senators, man könnte doch alle Sklaven mit einem weissen Armband versehen, um sie besser erkennen zu können. „Nein“, sagte ein anderer, „wenn sie sehen wie viele sie sind, dann gibt es einen Aufstand gegen uns.“

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