Stellvertretender Fraktionschef Ströbele, der Klimawandel, Erneuerbare, Asse und EIKE!

Am 3. November startete die Fraktion der Grünen im deutschen Bundestag eine Anfrage zu EIKE und zum Verständnis der Bundesregierung zum Beitrag des Menschen zum Klimawandel. Wir haben ausführlich darüber berichtet (hier http://tinyurl.com/3a86wqq). Unterzeichnet war dieses Anfrage von der Fraktion der Grünen, zu der auch der Altgrüne und Kreuzberger Idol Christian Ströbele gehört. Im Gegensatz zu vielen seiner Fraktionskollegen antwortet Ströbele im November auf eine Mail von F.K. Ewert. Die Antwort zeigte das ganze Unvermögen politischer Macher sich neutral und objektiv in die Komplexität des Klimathemas, als auch der Erneuerbaren einzuarbeiten. Von der Kernenergie gar nicht zu reden. Wir bringen den Mailwechsel deshalb im vollen Wortlaut. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild über die Kenntnisse mancher unserer Volksvertreter:

Mail von F.K. Ewert vom 31.12.10

Sehr geehrter Herr Ströbele,
es ist schon viele Wochen her, dass ich Ihnen schrieb und Sie geantwortet haben. Ich hatte mir vorgenommen, Ihre Antwort noch mal zu kommentieren, bin aber nicht gleich dazu gekom­men. Im alten Jahr will ich es doch noch erledigen, und damit ist die Sache dann für mich abgeschlossen, aber soviel Falsches wie in Ihrer Antwort stand, darf einfach nicht so stehen bleiben.

Dass meine Ihnen zugesandten Unterlagen nicht überzeugen – was ja wohl heißt, Sie nicht überzeugen – lässt drei Schlüsse zu: entweder Sie kennen die Details nicht oder Sie wollen sie nicht kennen oder Sie sind absolut sach-unkundig. Was nicht erstaunlich ist, denn der größte natürliche Feind der Politiker ist der Sachverstand. Das gilt zwar parteiübergreifend, ist aber bei den Grünen a) überproportional ausgebildet und wird b) zusätzlich um die Faktoren Fak­tenresistenz und Ausblendefähigkeit ergänzt. Beispiel 1: Wenn man Grünen an Langzeit-Temperaturganglinien demonstriert, dass die Temperaturen sich nicht verändert haben, also weder Erwärmung noch Abkühlung anzeigen, bewerten sie diese trotzdem als Beweis für die Erderwärmung oder nehmen sie nicht zur Kenntnis – wie Sie das ja auch getan haben. Bei­spiel 2: Die beschlossene Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke klagten Sie unisono und lautstark als regierungsamtlich verordnete Abzockerei der Betreiber an. Dass wir in erster Linie den Strom brauchen, fällt keinem ein. Und da können Sie ganz sicher sein: das wird noch viele Jahrzehnte so bleiben.

Die durchschnittliche Ausnutzung aller Windkrafträder liegt bei 19 %, die größte bisher er­reichte Ausnutung betrug  67,43% und die kleinste 0,92% – und dieser Minimalanteil ist maß­gebend, wenn man ein konventionelles Kraftwerk still legen will. Tatsache ist, dass trotz einer bisher installierten Leistung von 26195 MW noch kein einziges konventionell betriebenes Kraftwerk vom Netz genommen werden kann, und dass wird sich auch so schnell nicht än­dern. Die Kohle- oder ÖL- oder Gaskraftwerke bleiben weiter stand-by  im Betrieb, eine besonders unwirtschaftliche Art der Stromversorgung. Wegen unseres Alters werden wir es ja nicht mehr erleben:  Aber weder die  CDU-Kanzlerin und ihr Umweltminister noch irgend­eine Nachfolgeregierung werden es schaffen, aus diesen Quellen 80% unseres Stromes aus regenerierbaren Ressourcen zu decken, denn wir brauchen dazu Speichermöglichkeiten, die wir nicht haben, und die sich bis 2050 nicht beschaffen lassen. Gegenwärtig haben wir 10 Pumpspeicherkraftwerke, für den Bau des letzten war eine Planungszeit von 20 Jahren erfor­derlich, das Bauen selbst hat 11 Jahre gedauert und die Kosten betrugen 800 Mio €. Für die Speicherung des regenerativ gewonnenen Stromes benötigen wir sehr, sehr viele. Und das lässt sich auch nach 2050 schon aus geographischen Gründen nicht realisieren. In der benö­tigten Anzahl übrigens auch nicht in Norwegen und nicht in der Schweiz.

Sie schreiben: Alle Voraussagen über die Möglichkeiten der Energieversorgung aus regene­rativen Ressourcen haben sich als falsch und zu niedrig erwiesen. Logischerweise kann man das erst sagen, wenn der angestrebte Zustand erreicht wurde und funktioniert. Sie verwech­seln Ihre Erwartung mit der Wirklichkeit. Ihre Aussage ist ideologisch begründet und ent­spricht nicht Ihrem intellektuellen Niveau, denn Sie wissen ja sicher, dass es ungezählte Bei­spiele dafür gibt, was Versprechungen von Politikern, die es besser wussten als ihre Fach­leute,  angerichtet haben. Beispiele muss ich wohl nicht nennen, die Geschichte ist voll davon. Wilhelm Busch’s  "Aber wehe, wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe" wird den Grünen mit ihrer Energiepolitik auch nicht erspart bleiben. Hoffentlich müssen wir Bürger nicht allzu sehr darunter leiden. Zahlen müssen wir ja jetzt schon für diese Verteilung von unten nach oben. Sozialismus grüner Prägung – Karl Marx II, sozusagen. Vergeblich, leider nicht umsonst!

Die Kernkraftwerke werden noch lange am Netz bleiben, denn der unter Rot–Grün beschlos­sene Ausstieg war vom Denkansatz falsch, und irgendwann werden auch die Grünen einer weiteren Verlängerung der Laufzeiten zustimmen müssen. Wir sind ja beide nicht dumm ge­nug, um uns etwas in die Tasche zu lügen, ohne es selbst zu merken  – also sagen wir die Wahrheit: Weltweit werden immer mehr KKW gebaut werden, denn sie werden in den meis­ten wirtschaftlich wichtigen Ländern der Welt die Basis der zukünftigen Stromversorgung bilden. Thorium als Kernbrennstoff und die Technologie der Transmutation zur Senkung der Halbwertzeiten werden es möglich machen. Und die Grünen werden das mitmachen und nicht vor der UNO gegen KKW demonstrieren, sondern nur in Deutschland, damit die von Ihnen ins Leben gerufene AKW-Bewegung und die Proteste gegen die Endlagerung ihren Zweck erfüllen: Wählerstimmen zu gewinnen.

Apropos Asse: Falls Sie unten waren, hat man ja hinterher die Dosis der Strahlung gemessen, die Sie abbekommen haben. Bei meinem Besuch war sie gleich Null, und man versicherte uns glaubwürdig, dass sie übertage größer ist als untertage. Was für Geologen ohnehin klar ist. Was dort angerichtet wurde, ist keine Katastrophe, und hat nicht unendlich viele Menschen geschädigt, und wenn die ‚Reparatur’ Milliarden kostet, dann weil man aus Propagandagrün­den glaubt, ein Phantom bekämpfen zu müssen. Falscher und teurer, als es jetzt vorgesehen ist, kann man es nämlich nicht machen. Katastrophen habe ich im Zusammenhang mit Asse bisher nur erlebt, wenn sich Claudia Roth oder Sigmar Gabriel dazu in der Öffentlichkeit äu­ßern. Ja, die Asse hat ein Problem, aber ein ganz anderes als verkündet wird, und das könnte man mit einem sehr viel geringeren Aufwand beheben. Das erkennt allerdings nur, wer sach­kundig ist. Bei einem Professor für Geotechnik, dessen Spezialgebiet Felsdurchlässigkeit ist, dürfen Sie das voraussetzen.

Sie meinen, ich hätte es doch nicht nötig, "imperialistisches Getöse des letzten Kaisers und Anklänge an Nazigesänge (zu) bemühen". Das ist richtig,  aber es ist Ihretwegen erforderlich. Wahrscheinlich haben Sie nie darüber nachgedacht, warum die Deutschen dem Kaiser oder dem Gröfaz gefolgt sind. Nicht wegen deren Attraktivität, sondern wohl mehr wegen des deutschen Wesens. Bevor ich diesen Gedanken weiter verfolge, will ich zu Ihrem Verständnis meiner Befürchtungen mitteilen, dass ich, nach Abitur und Studium in der DDR, in meinem Berufsleben viele Jahre in vielen Ländern gelebt habe. Und das bringt es mit sich, viel  über das eigene Land und die Landsleute nachzudenken und sich immer wieder die Frage zu stel­len, warum wir so sind, wie wir sind. Warum wir so viel Elend über Millionen Menschen, über so viele andere Länder und über uns selbst gebracht haben? Warum 70% der Steuer-Lite­ratur der Welt in deutscher Sprache geschrieben wurden? Warum unser Schwarz besonders schwarz und unser Weiß besonders weiß ist? Warum die deutschen Wissenschaftler und In­genieure überproportional viel zur Entwicklung beigetragen haben, und warum Deutsche so bürokratisch, stumpfsinnig und gefühllos Völkermord betrieben haben? Warum Luther gegen Indoktrinierung aufgestanden ist und Marx gegen die Ausbeutung angeschrieben hat?  Warum die DDR-Grenzer so stur und so genau das Reisegepäck und die Autos inspizierten, und wa­rum wenige Dutzend angeblich intelligenter RAF-Idioten überzeugt waren, sie dürften mor­den, um den Faschismus zu bekämpfen, der in der BRD sonst nicht zu vermeiden wäre? Deutsch sein, heißt Charakter haben‘ und ‚Dinge um ihrer selbst willen zu tun‘, haben uns un­sere Philosophen ins Stammbuch geschrieben, statt pragmatisch zu handeln. Eine vernünftige Regierung hätte den zweiten Weltkrieg nie angefangen, eine halbwegs vernünftige hätte den Krieg nach Stalingrad beendet, aber wir haben wegen des einmal geschworenen Fahneneides so lange gekämpft und getötet und gelitten bis zum Tode, bis Hitler die Schüsse in seinem Bunker gehört hat. Warum und woher diese schreckliche Spannweite zwischen den Extre­men?. Woher die leichte Verführbarkeit, und warum dann die Aggressivität und Beharrlich­keit in der Verteidigung von Klimadogmen, die real durch nichts bewiesen wurden?

Auch die Grünen verkörpern diese Widersprüchlichkeit des deutschen Wesens, und wenn einer der Ihren fordert, die fossilen Industriestrukturen des vergangenen Jahrhunderts seien abzuschaffen, oder wenn die deutschen Grünen als Einzige wissen, dass Kernkraft verant­wortungslos ist, während sie mittlerweile schon in über 60 Ländern als zukunftsweisende Technolo­gie betrieben und weiter ausgebaut wird, dann ergibt sich die Schlussfolgerung für ei­nen Mann Ihres Intellekts und Ihrer Geradlinigkeit eigentlich von selbst.

Zum Schluss: die Zukunft wird den Erneuerbaren Energien gehören. Aber die bricht erst an, wenn alle anderen jetzt bekannten Möglichkeiten ausgeschöpft sind – und wer weiß, was uns bis dahin noch alles einfällt. Sie haben ja die USA und China erwähnt: einstweilen und für eine sehr lange Zeit nutzen die noch alle Technologien aus, denn sonst würden sie weder neue Kern- noch Kohlekraftwerke bauen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr F.K. Ewert Dipl. Geologe

Mail von Gründen MdB Christian Ströbele von Mitte November 2010

Sehr geehrter Herr Prof. Ewert.

Ach Herr Prof. ! Warum müssen Sie imperialistisches Getöse des letzten Kaisers und Anklänge an Nazigesänge bemühen ! Haben Sie das nötig ! Haben Sie keine sachlichen Argumente ?

Ihre Anhänge habe ich gelesen, aber Sie überzeugen nicht.

Alle Voraussagen über die Möglichkeiten der Energieversorgung aus regenerativen Ressourcen haben sich als falsch und zu niedrig erwiesen. Lesen mal nach, was nicht nur Politiker und hochdotierte Wissenschaftler dazu vor Beginn der rot/grünen Regierungszeit, also vor Einführung der Ökosteuer, erklärt haben.

Heute planen selbst die CDU-Kanzlerin und Ihr Umweltminister eine Energierversorgung aus diesen Quellen von 80 % bis 2050.

Weil die Prognosen durch die Praxis wiederlegt wurden. Die Grünen wurden als Spinnen und Fantasten verlacht, als sie Hundertausende von Arbeitsplätzen im Bereich der erneuerbaren Energien ankündigten. Heute sind sie Realität. Weil wir Recht hatten, deshalb vertrauen immer mehr Bürgerinnen und Bürger dieser Politik.

Richtig ist, daß viele andere Länder noch auf Kernenergie setzen. Aber immer mehr und die Fortschrittlichsten haben auch verstanden, daß die Zukunft den erneuerbaren Ernergien gehört. Deshalb leiten etwa die USA und China Milliarden an Finanzmittel in deren Entwicklung und Erforschung. China ist für Deutschland bereits eine ernste Konkurrenz in diesem Bereich. Wirtschaftsdelegation aus vielen Teilen der Welt bereisen Deutschland und staunen und kommen zu dem Schluß, "das können wir auch". Sogar eine hochrangige Delegation aus Kuba war hier und bat um Unterstützung. Präsident Chastro habe sich geirrt, als er auf den Bau von AKWs setzte.

Schön, daß Sie die Asse erwähnen. was dort angerichtet angerichtet wurde, ist eine Katastrophe, durch die unendlich viele Menschen gefährdet und geschädigt wurden. Die Reperatur des kleinen "Fehler" kostet die Steuerzahler Milliarden. Diese sind zu den Gesamtkosten dieser Endlagerung hinzuzurechnen. Mit dem vielen Geld hätten die alternativen Energien schon vor Jahrzehnten entscheidend vorangebracht werden können. Das große Lehrstück für die geplante endlagerung in Gorleben ist doch völlig schief gegangen.

Ich rate Ihnen nachzulesen, was vor und bei der Entscheidung über die Einlagerung der schwach radioaktiven Abfälle in der Asse von Politikern und Fachleuten zur Beruhigung der Bevölkerung öffentlich erklärt wurde. Alles war Lug und Trug. Heute will sich keiner mehr erinnern. Ich empfehle etwa die Äußerung des damaligen Minsters Dohnani.

Mit freundlichem Gruß

Ströbele

Vorausgegangene Mail von F.K. Ewert vom 11.11.10 

Betreff: AnneWill + Gorleben

Sehr geehrter Herr Ströbele,
ich bin immer wieder fassungslos, mit welcher Sicherheit Politiker sich zu Sachverhalten äußern, von denen sie erkennbar keine Ahnung haben. Das gilt wohl parteiübergreifend, nach der Verteilung der Berufe zu urteilen, gilt das für B90/Die Grünen aber wohl überdurchschnittlich. Wir leben in einer Welt, die naturwissenschaftlich und technisch bestimmt ist, und unsere Abgeordneten  und die meisten Medien verfügen dafür noch nicht einmal über Grundkenntnisse. Die beigefügten Unterlagen*) werden wahrscheinlich kaum etwas Abhilfe schaffen, aber man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben. Beim Thema Kernkraft ist eines besonders verblüffend: Mit Ausnahme von Deutschland wird sie in sehr vielen Ländern genutzt. Aus der Tatsache, dass B90/Die Grünen Kernkraft für unverantwortbar halten, folgt nicht nur, dass sie entweder von dem gesamten Komplex keine Ahnung haben, oder ihn gnadenlos für Wählerstimmen instrumentalisieren. Weiter folgt daraus, dass nur Sie und Ihre Gleichgesinnten wissen, was richtig ist, während die Politiker, Wissenschaftler und Ingenieure aller anderen Länder dumm sind und verantwortungslos handeln. Dass mal Grüne und Linke und der Alt-Sozialist Hans-Christian Ströbele sich Kaiser Wilhelm II zum Vorbild nehmen, hätte man auch nicht für möglich gehalten. Und Ihre Aussage, der zufolge angeblich andere Länder schon versuchen, es uns gleich zu tun, erinnert darüber hinaus an ein Lied, das ich als Kind hörte: "Denn heute hört uns Deutschland und morgen die ganze Welt!" In dem Sinne: Am deutschen grünen Wesen soll die Welt genesen!

Das wird sie aber nicht, denn die historische Erfahrung spricht für das Gegenteil. Eine bittere Hoffnung bleibt: Dass wir diesmal uns nur selbst schaden – und nicht auch noch andere, wie früher. Als 1934-Geborener werde ich das kaum noch erleben, aber manche heute noch jungen Gorleben-Demonstranten werden sich dann über sich selbst ärgern, warum sie sich in kompletter Unkenntnis aller Fakten derart haben indoktrinieren lassen. Aber "Die Unvernunft einer Sache ist kein Grund gegen ihr Dasein, viel mehr eine Bedingung desselben,"  wusste Nietzsche,
Mit bitteren Grüßen
Friedrich-Karl Ewert

 Der komplette Mailwechsel kann als pdf Anhang heruntergeladen werden.

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32 Kommentare

  1. #29 Anton Schwarz

    „Billige Energie“

    Ich befürchte da draus wird nichts. Selbst wenn es so funktioniert wie beschrieben, irgend ein Haar in der Suppe wird man auf jeden Fall finden. Dabei denke ich weniger an die etablierte Stromwirtschaft. Denn denen ist es egal, wie und mit was sie ihren Strom produzieren solange sie ihn mit entsprechendem Gewinn verkaufen können.

  2. Sehr geehrter Herr Kramm,

    Sie schreiben so einfach, erneuerbare Energien gibt es nicht. Wir haben aber ein ganzes Gesetz, dass so heißt;-)

    Deutsche Grüne weisen anscheinend noch eine weitere genetische Besonderheit auf, sie haben nicht nur unsägliche Angst vor CO2, sondern noch mehr Angst vor Kernenergie. Unsere Nachbarn bauen zwar ständig neue KKW doch wir halten dagegen, wir bauen eine grüne,
    vogelfreie und kernlose Insel, voller erneuerbarer Energie.
    Die Windmühlen häckseln nicht nur Vögel, sie hinterlassen auch unangenehme Gefühle. Infraschallwellen kann man zwar nicht hören aber mehr oder weniger fühlen, ich jedenfalls. Ist das real oder nur meine Abneigung gegen diese häßlichen Dinger?

    Ich würde den Slogan noch diktatorisch erweitern wollen:
    Wo wir sind ist vorn, wenn wir hinten sind, ist hinten vorn,
    die Welt steht am Abgrund, wir sind einen Schritt weiter;-)
    Der war zu kommunistischen Zeiten auch gut: Wissen ist Macht, nichts wissen macht nichts;-)

    Herr Kramm,
    können Sie uns helfen? Was sagen Sie zu unserem Energieforschungsprogramm, dass Ihre deutschen Kollegen aufstellten?
    http://tinyurl.com/5upo7d8

    C_2H_5OH ? Hirninsuffizienzen können vielerlei Ursachen haben;-)
    Morgenthau ? Glaub ich nicht, dass die wissen, was sie tun. Die Grünen wollen uns nur retten;-)
    Nur Entkarbonisierung wird nicht gut für uns ausgehen. Wir müssten wissen, wer ihnen das ins Gehirn gesch… hat.;-)

  3. Ueber den folgenden Sachverhalt sollte der Jurist Stroebele, der wenigstens in seinem Wahlkreis direkt gewaehlt wurde, nachdenken.

    Erneuerbare Energien gibt es nicht. Dieser Begriff beruht auf einem Propagandatrick. Abgesehen von E = m c^2 wird nur eine Energieform in eine andere umgewandelt, wozu z.B. Dampfmaschinen oder Windmuehlen erforderlich sind.

    Windmuehlen, die man heutzutage vornehm als Windturbinen bezeichnet, beruhen auf einem technischen Konzept, was waehrend des Mittelalters entwickelt wurde. Bekanntlich kaempfte in dem Roman von Miguel de Cervantes von 1605/1615 sein Ritter Don Quijote schon gegen Windmuehlen. Mit Hilfe eines solchen „fortschrittlichen“ Konzepts wird die mit dem Wind transportierte kinetische Energie in elektrische Energie umgewandelt. Die theoretisch maximale Ausbeute wird dabei durch den Betz-Faktor beschrieben, der etwa 0.59 betraegt. Aber nur 70-80 % des maximalen Wertes sind technisch bestenfalls zu realisieren.

    Wie bereits erwaehnt, wird die mit dem Wind transportierte kinetische Energie umgewandelt, d.h. es geht um den Term div (1/2 rho v^2 v) in der Bilanzgleichung fuer die kinetische Energie, wobei rho die Luftdichte und v die Windgeschindigkeit sind. Es ist also letztendlich eine v^3-Abhaengigkeit zu beachten.

    Windmuehlen beginnen bei etwa 3 m/s Windgeschwindigkeit Strom zu produzieren. Die optimale Windgeschwindigleit liegt bei etwa 15 m/s. Das bedeutet, dass der dynamische Bereich einen Faktor von 125 umfasst. Fuer einen Juristen mag das wenig bedeuten, fuer die Nutzung der Windenergie ist es ein Alptraum. Natuerlich koennen Windmuehlen auch noch bei hoeheren Windgeschwindigkeiten als 15 m/s Strom produzieren, allerdings ist dann dafuer zu sorgen, dass der Rotor nicht zu schnell dreht und infolgedessen durch die agierenden Zentrifugalkraefte zerlegt wird. Die Blaetter des Rotors muessen also bei hohen Windgeschwindigkeiten so zur Windrichtung gestellt werden, dass das Drehen des Rotors verhindert wird. Technisch ist diese Regelung realisierbar, was man an Hand der grossen Zahl von Windmuehlen belegen kann. Ein paar davon werden zwar immer wieder zerlegt; aber wo gehobelt wird, da fallen auch Spaene. Und eine Windmuehle ist ja auch kein Kernkraftwerk, das hohe Betriebssicherheit erfordert.

    Windmuehlen, in sog. Windparks zusammengefasst, sind ja etwas besonderes. Sie sollen helfen, im grossen Massstab Strom zu produzieren, weil damit u.a. die Freisetzung von CO_2 durch herkoemmliche Kraftwerke vermieden werden kann. Damit soll das globale Klima (ein Widerspruch in sich) geschuetzt werden. Fuer den Juristen Stroebele gilt es also, das globale Klima so zu verteidigen, wie er es in den 70er Jahren zumindest im Falle von Gudrun Enslin tat. Da das globale Klima allerdings nicht existiert, wird ihm das Schicksal der Gundrun Enslin erspart bleiben. Das nicht existierende globale Klima denkt auch gar nicht daran, sich vom Juristen Stroebele schuetzen zu lassen, denn bis heute existiert kein wissenschaftlicher Beleg dafuer, dass der anthropogene Treibhauseffekt ueberhaupt real ist.

    Da im Falle von Windparks die gegenseitige Beeinflussung der Windmuehlen nicht zu verhindern ist, wenn diese zu nahe beieinanderstehen, muessen solche Windparks natuerlich grossraeumig angelegt werden. Aber das ist kein grosses Problem. Man hat ja schliesslich genug Flaeche in Deutschland und den angrenzenden Kuestengewaessern zur Verfuegung. Zur Not kann Deutschland sich ja auch nach „Windpark-Raum“ im Osten umschauen.

    Nur was passiert nun, wenn die Windgeschwindkeit nur etwa die Haelfte des optimalen Werts betraegt? Dann produzieren die Windmuehlen ja nur noch 1/8 des Stroms, der sich fuer den optimalen Wert ergibt. Wenn die Windgeschwindigkeit nur noch 1/4 der optimalen Windgeschwindigkeit betraegt, dann betraegt die Stromerzeugung nur noch 1/64 des optimalen Werts. Was dann? Entweder ist der erzeugte Strom ueberhaupt nicht erforderlich, weil er nur dazu dient, ueber des EEG Subventionen einzufahren, oder andere Kraftwerke muessen den Leistungsabfall bzw. –ausfall uebernehmen. Das bedeutet, dass neben dem Windpark noch ein anderes Kraftwerk von vergleichbarer Leistung existieren muesste, das natuerlich gewartet werden muss und folglich ebenfalls Kosten verursacht. Ausserdem staende ja auch noch die grandiose Idee des Ringwallspeichers im Raum, falls noch genuegend Flaeche dafuer vorhanden waere.

    Der Vertreter der Kernenergie-Technokratie haben ja schon verkuendet, dass Windenergie und Kernenergie sich bestens ergaenzen. Das wuerde bedeuten, dass die Profiteure der Anti-CO_2-Propaganda Hand-in-Hand arbeiten koennten. Und wenn ein Windpark so „wirtschaftlich“ arbeiten sollte wie der THTR Hamm-Uentrop, dann kann man ja immer noch einen Vergnuegungspark daraus gestalten, vergleichbar mit dem SNR 300-Park in Kalkar. Bei einer Offshore-Anlage koennte man ja von Windmuehle zu Windmuehle rudern, wobei jedes Ruderboot eine Gallionsfigur tragen muesste, fuer die z.B. die Klimakanzlerin Portrait gestanden hat; so nach dem Motto: Wo ich bin, ist vorne.

    Dabei waren es gerade die Vertreter der Kernenergie-Technokratie, die in den 70er Jahren die Propaganda gegen die CO_2 produzierenden Kraftwerke trieben, allen voran das Projekt Energiesysteme bei IIASA, dessen Leiter Wolf Haefele davon traeumte, moeglichst viele herkoemmliche Kraftwerke durch Kernkraftwerke zu ersetzen. Die verschiedenen IIASA-Reports und einige Publikationen von Haefele lassen nichts an Deutlichkeit in dieser Richtung vermissen. Haefele soll sich sogar damit gebruestet haben, das CO_2 den Gruenen ins Gehirn gesch…. zu haben.

    Bis heute ist auch wenig bekannt darueber, inwieweit Windparks die Umgebung beeintraechtigen. Sollten sich die Wale durch Offshore-Windparks gestoert fuehlen, wie zu lesen war, so denkt sich sicherlich der Kanonier der Reserve Stroebele, dann sollen sie Oropax nehmen. Oropax fuer Wale zu produzieren, wuerde auch zur Ankurbelung der deutschen Wirtschaft beitragen.

    Sollte es im Lee von Windparks auch zu lokalen Aenderungen des Wetters kommen, so muss man das hinnehmen, denn wer will schon als technikfeindlich gelten, insbesondere wenn es die Technik von Anno Tobak ist, also der „guten alten Zeit“.

    Man hat als Aussenstehender den Eindruck, dass in Deutschland CO_2 die gleiche Wirkung verursacht wie sonst nur C_2H_5OH. Was Morgenthau nicht gelang, das wollen heute die Deutschen selbst realisieren.

    Zum Schluss noch ein Hinweis: Stroebele ist ja Abgeordneter des Buendnis90/Die Gruenen. Welchem Jahrhundert die 90 zuzuordnen ist, dass bleibt bekanntlich dem Leser bzw. Waehler ueberlassen.

    MfG

  4. Ach ja,Bevölkerungspolitik ist schon ein Faktor der von den „Grünen“ ernst genommen wird.Denn ihre steinersche „Bio-Landwirtschaft“würde gerade für 4 Mrd.Menschen die Nahrungserzeugung schaffen denn die mineralischen Nährstoffe mit deren Anwendung Justus von Liebig die Hungers- nöte auf der nördlichen Erdhälfte verhüten konnte sind neben der Angstmache vor Gift in der Nahrung aus moderner Landwirtschaft das Mittel für das „Gegen die Wand fahren der nicht wendewilligen 97 Prozent anständigen Landwirte“
    was sich die damalige Umweltministerin Künast lauthals wünschte.Das passt zu den 4 Mrd.Trag-fähigkeit des Planeten vom Club of Rom und der Aussage Prof.Markls nach der Expo in Hannover der in den nächsten 100 Jahren die Verringerung der Menschheit un 1-2 Mrd.zur „Rettunug des Planeten“ für richtig ansah. Humaner wäre mit guter Wasser-und Nahrungsversorgung die 2 Mrd.Hungernden in den armen Ländern aus ihrer Not zu befreien. Denn sie haben keine andere Lebensqualität und Glücksmöglichkeit als sich zu liebkosen was ohne das Wissen und Geld für Verhütung zu Kindersegen führt.Selbst in den reichen Ländern geht es den Armen ebenso.Kinder können noch mit bettelnd und sammelnd auf dem Wohlstandsmüll das Sterben hinauszögern.Nicht nur die „Grünen“ begreifen es nicht dass die Verantwortlichen ihren Amtseid verraten wenn sie die Menschen in die Armut abgleiten lassen
    Wenn Herr Brüderle mit Herrn Röttgers bei der EU 2 Milliarden EURO beantragen um die Verklap- pung des CO2 aus der Kohleenergie erforschen zu können oder das Parlament ein „Energiegesetz“ so einfach durchwinkt sind diese Herren nicht klüger als Herr Ströbele oder Trittin. Letzterer wusste nicht einmal wieviel Prozent CO2-Gehalt in der atmosphärischen Luft ist. Er antwortete auf meine Frage nach einem langen Blick zur Gasthofdecke:“Meine Wissenschaftler sagen 3 Prozent“. Ich erklärte den Tisch-nachbarn dass 3 Prozent die 86-fache Menge sind. Die weltweiten Folgen solcher Einfalt in Bezug auf das Lebenselement Kohlenstoff in Form des CO2-Moleküls sind furchtbarer als alles was mit Kriegen und Gewalt in den letzten 100 Jahren den Menschen angetan wurde: Niemals wurden innerhalb von 3 Jahren (2007-2009) 300 Millionen zusätzlich zu den bis 2007 0,8 Mrd Hungernden durch Nahrungsflächenverbrauch für „Energiepflanzen“ und Spekulation zu Opfern die unweigerlich sterben. Genauso wie es nun in den Ländern läuft denen Regierungen der reichen Länder mit Exportaufträgen für Biodiesel fast wie Kolonialmächte die Nahrungsflächen für ihre Armen so entziehen dass dort täglich 10000 Kinder Hungers sterben. Deshalb ist es mir unbegreiflich weshalb sich Politiker als Grüne
    oder Umweltschützer bezeichnen. Denn Grün ist
    die Farbe der Pflanzen und des Lebens. Beides geht allein weil es auf der Erde das CO2 gibt. Diese „Grünen“ in unserer Gesellschaft sehen das unverzichtbare Lebenselement als Killergas und wollen Deutschland in 50 Jahren CO2-frei gemacht haben. Die Grüne Farbe kann doch nur eine Deckfarbe sein unter der sich das Böse mit der Zerstörung des Lebens der Andersdenkenden beschäftigt.

  5. 17: Harry Hain sagt:

    „Die Energiedichte von Sonne und Wind wird hoffentlich nicht so zunehmen, daß die „Erneuerbaren“ wirtschaftlich und sicher Strom liefern können.“

    Na endlich mal einer, dem Klartext unterläuft.

    Paul Gogo

  6. #18: Matthias Tobies sagt:

    „Das gleiche gilt nebenbei für das Märchen von der Endlichkeit der Ressourcen. Es ist ein Märchen. Die Steinzeit ist schließlich nicht wegem einem Mangel an Steinen zu Ende gegangen. Aber das auszuführen ginge jetzt zu weit.“

    ……und am Ende bekam jeder der 3 Brüder ein halbes Königreich!

    Paul Gogo

  7. Hallo Hr.Rannseyer.
    Wo´s recht ho´m ham´s recht.:-)
    Zum Glück haben sie die letzte Zeile richtig interpretiert,ist mir ein bisl misglückt.
    „Also sollte man sich ein Notstromagregat besorgen und auf Wasserstoff umbauen. Ist für einen Hobbybastler ja nicht so schwer.“
    Wiso wird da nicht mehr geforscht,alle schreien nach Umweltfreundlicher Energie aber machen tut keiner was. Wie Sie so schön schreiben „Insofern ist ja alles in Butter für die Ökofascho´s“ ja wenn jeder Energie hätte wie er braucht und Billig dazu dann könten die uns ja nicht mehr TRIZEN und kontrolliren. Und vorbei wäre es für unsere Grünen Freunde mit Milliarden von Energiekonzernen.
    Oi Oi jetzt werden aber wider ein paar grüne GIFT spucken.
    Somit einen schönen Abend
    Anton Schwarz

  8. Hallo Herr Schwarz,

    „ … funktioniert aber nur bei einem stabilen Stomnetz.“
    „Regelmäßig abschalten ja das geht dann.“
    Naja, wenn das Netz mal wieder „down“ ist braucht ja nix abgeschaltet werden, ist schon alles aus.
    Insofern ist ja alles in Butter für die Ökofascho´s .
    Mit freundlichen Grüßen
    Karl Rannseyer

  9. Hallo Hr.Rannseyer funktioniert aber nur bei einem stabilen Stomnetz. Das „Powerline“ will ich sehen das bei Ökostrom funktioniert. Regelmäßig abschalten ja das geht dann.
    H… Öko!!!

    mfg
    Anton Schwarz

  10. #13: Anton Schwarz sagt am Montag, 17.01.2011, 08:39 „Energierationierung mit Smart Grid ?
    Geht doch nur mit DSL, gibt es auf dem Land zu 85% nicht. Wird dann ganz abgeschaltet?“
    DSL oder sonstige „Postdienste“ sind dazu nicht nötig.
    Stichwort „Powerline“ bei wiki oder hier http://tinyurl.com/35h3us, Energieunternehmen telefonieren schon seit Jahrzehnten über ihr Hochspannungsnetz. In No wird nur noch selten vom Mieter oder Lieferanten der Zählerstand abgelesen, geht alles automatisch und sekundengenau übers Stromnetz.
    Mit freundlichen Grüßen
    Karl Rannseyer

  11. Hallo Hr.Grabitz leben tue ich in Deutschland,
    Arbeiten auch. Und DSL ist Flächendeckend NICHT verfügbar. Solange die Telekom mit Minutenpreisen mehr Geld einnimmt als mit Flatrate´s gibt es das auch nicht.
    Zur Überbevölkerung kann ich nur sagen ja wo denn.
    Solange Entwiklungshelfer nicht die Grundlagen für Landwirtschaft beibringen sondern nur Saatgut abschmeissen um ihre Arbeitsplätze nicht zu gefährden wird sich das Ernährungsproblem nicht ändern. Es gibt in allen Entwichlungsländern genug Fruchtbaren Boden um die Bevölkerung zu ernähren. Nur sollte mann die Bewohner auch das Land bewirtschaften lassen. Und vor allem dafür sorgen das Lebensmittel nicht als Spekulationsobjekte benutzt werden können!!!!
    Hr. Tobias hat schon recht mit dem was er schreibt.
    mfg
    Anton Schwarz

  12. #18 Herr Tobies
    ich gebe Ihnen Recht

    Ich hatte es letzthin erwähnt .
    Im Film „We feed the world“ kommt auch Jean Ziegler zu Wort der Schweizer UNO Experte für Ernährung von 2000 – 2008, und er sagt, dass was auch mein Vorredner sagte, wenn wir nicht so viele Lebensmittel wegschmeißen/vernichten würden, oder gar zum Verbrennen – di-rekt oder indirekt durch Benzinherstellung – anbauen würden, dann könnte die Erde ohne weiteres 12 Mrd. Menschen ernähren.

    Tja, und wenn´s vielleicht wärmer werden sollte, dann könnten auch mehr Menschen in den Tundren Kanadas und Sibiriens leben. Auch Wüsten lassen sich bewässern. Die Sahara schrumpft bereits seit 2 Jahrzehnten.

  13. @#13 Herr Schwarz

    Es redet keiner über Bevölkerungswachstum ?? vielleicht die Bildzeitung nicht, oder das brave TV, mainstream hält sich hier zurück. Aber ansonsten ist doch das Netz voll, wenn Sie nur den Begriff eingeben. Schon Henry Kissinger schrieb 1974 in seinem Memorandum 200 darüber, dass Bevölkerungsreduktion Angelegenheit der US Außenpolitik sei um die amerik. Überlegenheit zu wahren.
    Bereits Mitte des 19 Jhdt´s. kamen die Malthusianer auf, die damals schon eine Überbevölkerung befürchteten !!! Zu Beginn des 20 Jhdt´s machten sich die Eugeniker Gedanken. Ein auserwähltes, von Rockefeller gefördertes Expertentrio aus den USA beriet dann die Nazis. Diese Drei allerdings rechneten wahrscheinlich nicht mit deutscher Gründlichkeit und Perfek-tionsbesessenheit.(s. Bemerk. Ewert)
    Es läuft jetzt unter anderer Bezeichnung, aber immer mit dem Zusatz „Sozial-„ versehen weiter.
    Also : das Thema ist vergleichsweise alt.

    CO2 können wir ruhig produzieren. Wie viel ist in der Atmosphäre ? ca. 2300 Mrd. Tonnen. Aber : im Meer sind 50x so viel enthalten. Also : ein paar tönnchen mehr oder weniger…

    @#13

    Herr Schwarz ! : in welchem Land leben Sie ? 85% ?
    also ich wohne auf dem Land (ca. 1000 Einwohner) in einem Tal, da bekommt man gerade noch Radioempfang, aber DSL habe ich seit Anfang 2003 und ab letzten Jahr sogar mit 16.000 kb.

    Boah, eijii
    welch Neuerung : DIE Kommentarzeile ist ja fast komfortabel.

  14. Auch wenn es nicht zum Thema des Artikels gehört möchte ich doch auf Herrn Kretschmer Nr.12 antworten. Ich kann es nicht mehr hören das das Bevölkerungswachstum unser aller Ende sein soll. Wir haben soviel zu essen das wir Mais, Raps und Weizen verfeuern und 20 Millionen Tonnen Lebensmittel jedes Jahr in Deutschland wegwerfen.

    Daher eine kleine Beispielrechnung eines unbekannten Kommentators in einer Onlinezeitung:

    „Alle Menschen dieses Planeten (7 Milliarden) finden bei einer angenommenen Bevölkerungsdichte von 10500 Menschen pro Quadratkilometer (Das ist die Bevölkerungsdichte New Yorks) genug Lebensraum im Bundesstaat Texas (695.621 Quadratkilometer). Nun wird, vollkommen zu recht, jeder sagen das wär ja kein lebenswürdiger Lebensraum so alles Grau in Grau, nur Hochhäuser usw. Nehmen wir doch einfach die Bevölkerungsdichte von München, denn niemand wird sagen das München mit seinen vielen Parks und Grünanlagen so schrecklich wäre. München hat eine Bevölkerungsdichte von 3000 Menschen pro Quadratkilometer. Dies zur Grundlage errechnen wir das alle Menschen auf einer Fläche von 2,33 Millionen Quadratkilometern Platz hätten wenn wir die Bevölkerungsdichte von München zu Grunde legen. Zum Vergleich hat Australien eine Fläche von 7,69 Millionen Quadratkilometern. Also genug Platz für alle Menschen dieses Planeten.
    Nun muss man die Menschen natürlich noch ernähren und mit Wasser versorgen. Fangen wir mit dem Wasser an.
    Jeder Mensch verbraucht pro Tag 50 Liter Wasser (Industrie, Landwirtschaft usw. eingerechnet) Das sind also für die Gesamte Menschheit 350 Milliarden Liter Wasser pro Tag. Allein der Mississipi in den USA führt pro Tag 2419,2 Milliarden Liter Wasser(28000 Kubikmeter pro Sekunde)!!! Das heist also der Wasserverbrauch ist gedeckt und wir können sogar noch ein wenig verschwenderisch sein. Das Wasser wird auch nicht endgültig verbraucht sondern wieder Ausgeschieden und so dem Kreislauf wieder zugeführt.
    Nahrungsmittel sind schon schwieriger, hier hat ein Team von Wissenschaftlern errechnet das man um 2000 Menschen abwechslungsreich und Gesund zu ernähren bei effektiver Nutzung eine Fläche von 1 Quadratkilometer bräuchte. Da diese Zahl etwas niedrig erscheint und wir annehmen wollen das wir noch viel vielfältiger anpflanzen möchten nehmen wir einfach 1400 Menschen pro Quadratkilometer. Das wären demnach 5 Millionen Quadratkilometer.
    Diese Fläche wiederum Urbar zu machen ist lediglich ein technologisches Problem und stellt nur Minimale Hindernisse dar.

    Halten wir also fest, wir könnten alle Menschen des Planeten auf Australien Unterbringen und sogar noch bequem ernähren und mit Wasser versorgen (auch wenn der Mississippi nicht in Australien fließt so ist das trotzdem kein Problem). 2,33 Millionen Quadratkilometer zum Wohnen und 5 Millionen Quadratkilometer zur Ernährung macht zusammen 7,33 Millionen Quadratkilometer. Australien hat 7,69 Millionen Quadratkilometer.

    Den Rest der Erde können wir demnach Flora und Fauna überlassen. Selbstverständlich wollen wir nicht alle in Australien leben, dieses Beispiel sollte lediglich verdeutlichen das die Überbevölkerung noch weit entfernt ist. Selbst wenn wir Maßnahmen gegen die Überbevölkerung ergreifen möchten so müssen wir einfach nur allen Entwicklungsländern erlauben sich zu entwickeln und auf den Standard einer Industrienation zu kommen. Dann werden sich in diesen Ländern die Geburtenraten auch schnell nach unten bewegen da es nicht mehr nötig ist zur Altersvorsorge so viele Kinder zu zeugen. Man vergleiche hierzu die Geburtenraten von Industrieländern mit denen von Entwicklungsländern. Bei uns sind Kinder für die Karriere hinderlich und bringen keinen wirtschaftlichen Vorteil (außer für Sozialhilfeempfänger). In Entwicklungsländern sind Kinder im Prinzip Arbeitskraft, Erntehelfer und Altersvorsorge für die Familie. Daher auch die hohen Geburtenraten in diesen Ländern.“

    Das gleiche gilt nebenbei für das Märchen von der Endlichkeit der Ressourcen. Es ist ein Märchen. Die Steinzeit ist schließlich nicht wegem einem Mangel an Steinen zu Ende gegangen. Aber das auszuführen ginge jetzt zu weit.

  15. „Leitartikel“

    Herr Professor Ewert dachte nach über das eigene Land und seine Landsleute:
    „Warum unser Schwarz besonders schwarz und unser Weiß besonders weiß ist?
    Warum Deutsche so bürokratisch, stumpfsinnig und gefühllos Völkermord betrieben haben?
    Eine vernünftige Regierung hätte den zweiten Weltkrieg nie angefangen, eine halbwegs vernünftige hätte den Krieg nach Stalingrad beendet“
    Mit einer grossartigen Formulierung hat er es auf den Punkt gebracht.
    Besonders bemerkenswert ist die Sequenz, -bürokratisch, stumpfsinnig, gefühllos-. Hervorragend!
    Die Erwartung an seine Ausführungen steigt.

    Er zitiert aus der erhaltenen Antwort:
    „Alle Voraussagen über die Möglichkeiten der Energieversorgung aus regene¬rativen Ressourcen haben sich als falsch und zu niedrig erwiesen.“
    Und antworteten darauf:
    „Logischerweise kann man das erst sagen, wenn der angestrebte Zustand erreicht wurde und funktioniert. Sie verwech¬seln Ihre Erwartung mit der Wirklichkeit. Ihre Aussage ist ideologisch begründet und ent¬spricht nicht Ihrem intellektuellen Niveau, denn Sie wissen ja sicher, dass es ungezählte Bei¬spiele dafür gibt, was Versprechungen von Politikern, die es besser wussten als ihre Fach¬leute,….“

    Hier wechselt er in eine demagogische „Beweisführung“. Er vertauscht (verwechselt?) Gegenwart mit Zukunft (Wirklichkeit mit Erwartung) und wird damit ideologisch. Trotzdem stelle ich sein intellektuelles Niveau nicht in Frage.

    „Die durchschnittliche Ausnutzung aller Windkrafträder liegt bei 19 %, ……..noch kein einziges konventionell betriebenes Kraftwerk vom Netz genommen werden………Die Kohle- oder ÖL- oder Gaskraftwerke bleiben weiter stand-by im Betrieb, eine besonders unwirtschaftliche Art der Stromversorgung.“
    Das liest sich spannend und man wartet auf die Lösung. Er zählt aber nur Randbedingungen auf.
    Die Argumentation baut weiter auf dem variantenreichen Begriff stand-by auf, ohne dass dieser definiert wird. Dafür werden eine Menge Zahlen präsentiert. Scheingenauigkeit könnte man das nennen, aber auch Bluff.
    Es wird eine stand-by Stromfabrik im Grünen suggeriert, mit dampfenden Kühltürmen, laufenden Generatoren, nur die Schalter zum Netz sind nicht geschlossen, sie warten auf die Flaute. Ebenfalls wird ein Stromnet suggeriert, das Lastschwankungen von ~60% überhaupt nicht kennt. Wo bleibt die Lösung der deutschen Wissenschaftler und Ingenieure die überproportional viel zur Entwicklung beigetragen haben?

    „Auch die Grünen verkörpern diese Widersprüchlichkeit des deutschen Wesens, und wenn einer der Ihren fordert, die fossilen Industriestrukturen des vergangenen Jahrhunderts seien abzuschaffen, oder wenn die deutschen Grünen als Einzige wissen, dass Kernkraft verant¬wortungslos ist,…“
    Mit der Widersprüchlichkeit der Grünen hat er recht. Ein markantes Beispiel dafür war die Werbung der Grünen Vorsitzenden für ein japanisches Hybridauto. Der damit verbundene höhere Bedarf an elektrischer Energie erfordert neue Kraftwerke. Die Energieversorger sprechen deshalb schon vom „Atomauto, das die Grünen wiederum nicht wollen.

    „……während sie mittlerweile schon in über 60 Ländern als zukunftsweisende Technolo¬gie betrieben und weiter ausgebaut wird, dann ergibt sich die Schlussfolgerung für einen Mann Ihres Intellekts und Ihrer Geradlinigkeit eigentlich von selbst.“
    Der Volksmund hält dafür eine Fülle von Zitaten bereit – oder sehr bildhaft: wenn an einem Strand 60 Leute baden, dann kann es dort keine Haie geben.
    Das passt nicht zum Intellekt eines Professors der Naturwissenschaften.

    „Asse: Falls Sie unten waren, hat man ja hinterher die Dosis der Strahlung gemessen, die Sie abbekommen haben. Bei meinem Besuch war sie gleich Null, und man versicherte uns glaubwürdig, dass sie übertage größer ist als untertage.“
    Ich bezweifelt nicht die Ehrlichkeit dieser Aussage?
    Kann man aber diese Aussage „beliebig“ in Raum und Zeit extrapolieren. Ist das wissenschaftlich?

    „Bei einem Professor für Geotechnik, dessen Spezialgebiet Felsdurchlässigkeit ist, dürfen Sie das voraussetzen.“
    Für Augustinus wäre das ein letzter Ausweg gewesen.

    Unser Weiss ist eben besonders weiss und unser Schwarz ist eben besonders schwarz!
    Und der Herr Professor ist eben deutsch.

    MfG
    Paul Gogo

  16. „Zum Schluss: die Zukunft wird den Erneuerbaren Energien gehören.“
    Das bezweifel ich. Der Energiebedarf wird zukünftig höher sein als heute. Die Energiedichte von Sonne und Wind wird hoffentlich nicht so zunehmen, daß die „Erneuerbaren“ wirtschaftlich und sicher Strom liefern können. Wenn es überhaupt eine Zukunft „der Erneuerbaren Energie“ (abgesehen vom physikalischen Unsinn dieses Begriffes) gibt, dann sehe ich diese eher bei der KKW Technik.

  17. #12:noch so ein Kulturpessimist
    was verstehen sie schon von dem Bevölkerungsproblem.
    Reichen diese „Kenntnisse“ für eine „nach uns die Sintflut“ – Einstellung?
    Schon klügere Menschen als Sie (club of rome) habe da gründlich daneben-gedacht.
    Oder haben Sie den persönlich erlebten Eindruck, dass bei Ihnen, in Ihrer direkten Umgebung zu viele Menschen leben?
    Die Deutschen fangen ja schon an brav auszusterben.
    Kennen Sie China?
    Denen geht z.Zt. besser denn je, (mit Geburtenkontrolle) endlich bekommen sie mal das richtige Essen, das ihnen Jahrtausende gefehlt hat, sie werden plötzlich genau so groß wie wir hier im Westen (cum grano salis).
    Es ist wichtig, ganz ohne Schaum vor dem Mund die Dinge so zu sehen wie sie sind, anders kann man „Probleme“ nicht angemessen lösen.
    Eine ideologische Brille, die Sie offensichtlich auch haben, abzusetzen,
    froh zu sein, dass wir die besten Autos der Welt bauen mit einer Energieeffizienz die jede Windmühle und jedes Solardach in den Schatten stellt und die demnächst wenn wir so weiter machen aus dem Auspuff sauberere Luft ausströmen als sie vorne einsaugen.
    Grüne Politik ist in ihrer Übertreibung der negativen Sicht menschlicher Tätigkeit destruktiv zerstörerisch, ein Rückfall in das Mittelalter, in dem es die Inquisition gab, in dem es Prozessionen gab, auf denen sich masochistisch aufgehetzte Menschen kollektiv selbst gegeiselt haben. Auf diesen Weg hat sich die AGW-Kirche begeben und die Politik macht mit aus reiner Machtgier über ihre eigenen Bürger.

  18. #8: Frank Grabitz „aber ich nehme es mit auf, …“ hähh , aufnehmen wie dokumentieren?
    „Vielleicht sind nicht alle so, aber ich lese hier jeden Artikel mit Kommentaren.“ Nix für ungut, das gibt aber Leut´ die haben nicht so viel Zeit.
    Ansonsten, sehr löblich ;-)) .
    #11: Frank Schwabe : „ …habe ich doch selbst auf den früheren Artikel bereits geantwortet (und mich schon nicht mehr daran erinnert).“
    Aua 😉 , iss nich schlümm?!

    Mir ging es in erster Linie nicht um die Person sondern um´s Prinzip. EIKE „leistet“ sich einen Pressesprecher mit Admin-rechten und der „rüffelt/ maßregelt“ öffentlich einen seiner Leser.
    Ich bin kein PR-Berater, habe aber den Eindruck, derlei kommt bei stillen Lesern nicht so gut ´rüber und verhindert mögliche Meinungsäußerungen bei denen die nicht mehr still sein wollten. Wäre doch schade um den Verlust dieses Potentials.

    @ML ist ja nicht das erste mal …, aber Einsicht ist der erste Schritt 🙂 .

    Zum Thema, ich fand den mail-Wechsel der beiden sehr interessant, bezeichnend und unter Berücksichtigung der Vita Ströbeles und seiner öffentlichen Äußerungen samt Bekenntnisses eines Zugehörigkeitgefühls und Nähe zur zu den „liebe(n) Genossen“ der -RAF- , wen wundert´s.
    Der Mann ist Anwalt, kein Umweltsachverständiger oder Klimatologe. In erster Linie ist er aber Politiker.

    Mit freundlichen Grüßen
    Karl Rannseyer

  19. Energierationierung mit Smart Grid ?
    Geht doch nur mit DSL, gibt es auf dem Land zu 85% nicht. Wird dann ganz abgeschaltet?
    Dann gibt es Strom nur noch in Ballungsgebieten.
    Mal ganz erlich, damit kommen die nicht durch oder.
    mfg
    Anton Schwarz

  20. ich freue mich jedesmal wenn ich sehe und lese,dass beide Seiten, getragen von besten Absichten, eigentlich „Schaum vorm Maul“ haben.
    CO2 könnte ein Problem sein, wenn wir seine Auswirkungen noch steuern und erleben könnten.
    DAS Weltproblem heißt aber „Bevölkerungswachstum“
    Darüber redet keiner. Am Ausgang des II. Weltkrieges, der ca. 60 Mio. Menschenleben gekostet hat, hatten wie ca. 2,4 Miard. Menschen.
    Heute haben wir ca.: 7 Miard. von denen über 50% unter 30 Jahren sind. Die vor uns liegenden Bürgerkriege und Verteilungdkämpfe möchte ich nicht mehr erleben – sie werden auch ungezählte Tonnen an CO2 freisetzen.
    Über das Problem redet niemand. Lasst uns fröhlich CO2 produzieren, die Auswirkungen sind vernachlässigbar.
    Es gibt keine Hoffnung – was solls also?
    Viele Grüße an H. Ströbele und F.K. Ewert
    mfg
    Kretschmer

  21. Sehr geehrte Herren Limburg (#6) und Rannseyer (7),
    ich habe die Antwort auf meinen Kommentar überhaupt nicht als „schroff“ empfunden. Fast im Gegenteil, habe ich doch selbst auf den früheren Artikel bereits geantwortet (und mich schon nicht mehr daran erinnert).
    Da ist solch ein Rüffel schon durchaus angebracht. 😉
    MfG Frank Schwabe

  22. Das kann schon Spaß machen, den Austausch rhetorischer Boshaftigkeiten mitzulesen. Ewert und Ströbele sind darin erwiesene Meister. Den Subtext zu analysieren macht auch Spaß: Atom gegen „Fossil“ (da Öl/Gas/Kohle automatisch das Herrschaftsmonopol übernehmen müssen, wenn all die minderwertigen „Ökoenergien“ das atomfreie Stromnetz parasitär ausbremsen). Die Grünen sind Insidern ja als Rockefeller-Konstrukt bekannt, und Ewerts Positionierung ist ja auch bekannt. Sogar deutsche Sprichworte machen immer wieder Spaß: Wes Brot ich eß …

    Was aber schlimm ist, daß Die Grünen mit all den anderen GRÜNEN in CDUCSUFDPSPDLINKE so tun, als würden sie sich für unser Wohl verzehren. Nichts könnte falscher sein …

    Konrad Fischer
    Sprichwortfan

  23. Die Antwort von H. Ströbele ist politisch ausgedrückt, d.h. ohne Aussage, wie so viele Antworten die man auch in Interviews erhält : mit anderen Worten : nicht viel wert. Es ist wieder einmal ernüchternd zu sehen wie einfach, oder desinformiert unsere Politiker denken.
    Auch ernüchternd die triviale Antwort. Hält H. Ströbele seine Erwiderung wirklich für so überzeugend, oder hält er die Skeptikerseite, den Bürger, für so einfach strukturiert, dass er meint er könne mit Allgemeinplätzen, mit grüner Selbstdarstellung wie im Wahlkampf glänzen ? Ist das alles was er zu bieten hat ?
    Die Grünen kündigten 100 tsde. neue Arbeitsplätze an ? Wie viel fallen weg ? Die Antwort fällt hier in Deutschland unter den Tisch. Jedenfalls in Spanien fallen mehr Stellen weg, wie geschaffen werden.

    Und für solche Leute, für solche Volksvertreter, werden meine Steuergelder verwendet um sie zu bezahlen ?

    Castro hat sich geirrt ? kann schon sein. Wahrscheinlich wusste er vorher nicht auf welchem Ölreichtum- der jetzt von den Russen gefördert wird (zuvor sollten es die Spanier machen) – er sitzt. Ob sich da noch Windkraft und Photovoltaik – im großen Stil – lohnen ? Er wird sein Geld für andere Reformen im Land benötigen. Ich denke mal, dass es das Volk auch einfordern wird.

    China ist eine ernste Konkurrenz, weil sie naturgemäß billiger produzieren können und weil die Deutschen Fördermittel ausgeben die nicht an heimische Produktion gebunden ist. Der Prozess der Siliziumherstellung für die Zellen ist ungemein energieaufwendig und allein schon hier werden der deutschen Industrie finanzielle Hürden gesetzt.

    Sich für eine neue Technik zu interessieren, sie vor Ort zu besichtigen ist eine Sache, sie auch umzusetzen, sie anzuwenden eine andere. Oder geht die Technik in anderen Ländern viel günstiger zu installieren wie in Deutschland ? Ist das so wie mit den Verkaufserfolgen z.B. von VW in den USA ? Dort kostet ein Golf mit Stufenheck (Vento) mit 6 Zylinder 2,5 Liter und 170 PS (Laut Auto Bild : „ein Sahnestück von Motor“) und Extras 12.000 € !! Was zahlen die Deutschen vergleichbar ?
    Wir subventionieren sogar noch die Autoindustrie.

    Ich hege schon länger die Ansicht, dass die Grünen mit ihrer beharrenden Art, mit dem absoluten Wissen was gut und schlecht ist für die Menschen, mit der Überzeugung, dass „nur sie es wissen“ dem Klischeebild des Deutschen gerecht werden. Sie sind die Stammhalter des Besserwissers, des stoischen Durchhalters, Vertreter des bescheidenen Weltbildes (solange man sein Schäflein im trockenen hat). Herr Ewert schneidet dieses Thema zu Recht an. Das es nicht ankommt bei den Grünen, vor allem versehen mit dem Geschmack einer Zeit als die Welt am Deutschen Wesen genesen sollte – das die Grünen bekämpfen – ist offensichtlich, nur sind die Vorzeichen nun umgedreht, die Grundeinstellung des Willens bleibt die gleiche – es soll diesmal aber das Gegenteil von damals bewirkt werden – in der genau der gleichen unangenehmen Art.

    #5 Michael Weber

    Hier erhielt der Schreiber H. Ewert eine Antwort, was, denke ich bei Briefen mit rein sachlichen Themen und Argumenten nicht der Fall war. Hier hat H. Ewert eben das Niveau von H. Ströbele gut getroffen, so dass sich der H. Abgeordnete bemüht hat zu antworten.

  24. Also, ihr habt Probleme, aber ich nehme es mit auf, ansonsten :

    Sie haben schon recht H. Limburg, ihr Artikel v.28.12., steht sogar noch auf dieser Seite.
    Vielleicht sind nicht alle so, aber ich lese hier jeden Artikel mit Kommentaren.

  25. Kommentar:

    Das hätten Sie auch schon hier lesen können: http://tinyurl.com/35m3c64
    mfG
    M.L.

    Das hätten Sie auch etwas weniger schroff „sagen“ können!

    Sehr geerter Herr Schwabe,
    wie Sie dem Link entnehmen können hat sich EIKE diesem Thema schon etwas früher gewidmet.
    Herr Limburg ist sonst nicht so, hatte wohl noch keinen Morgenkaffee …

    MfG Karl Rannseyer

  26. Gefunden beim Kopp-Verlag:

    Alle Bundesbürger sollen künftig pro Jahr ein Prozent Energie einsparen – Jahr für Jahr ein weiteres Prozent. Und damit niemand schummelt, wird ein Überwachungs- und Kontrollsystem installiert.
    Ganz vorsichtig hat die Bundesregierung in ihrem »Energiekonzept« angedeutet, wie sie unsere bisher zuverlässige Energieversorgung auf viel weniger zuverlässige erneuerbare Energiequellen umzustellen gedenkt: Angeblich »intelligente« Stromzähler sollen über Preissignale dafür sorgen, dass die Energieverbraucher ihre Spülmaschinen oder Wäschetrockner nicht mehr dann einschalten, wenn sie sie brauchen, sondern nur noch, wenn der Wind gerade mal wieder so stark weht, dass die inzwischen mehr als 20.000 deutschen Windräder genügend Strom liefern. »Intelligente« Stromnetze (»Smart Grids«) würden es überdies ermöglichen, unliebsame Verbraucher jederzeit vom Netz zu nehmen. Auf diese Weise könnte ein Obrigkeitsstaat im Endeffekt das ganze aktive Leben seiner Untertanen fernsteuern.
    Dass diese Befürchtung nicht an den Haaren herbeigezogen ist, zeigt das Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G), das der Deutsche Bundestag Anfang November 2010 ohne Aussprache durch gewunken hat. Die Volksvertreter hielten die Verabschiedung offenbar für eine reine Formsache, da es sich dabei formal lediglich um die Umsetzung der EU-Richtlinie 2006/32/EG handelt. Deren Ziel ist es, die »Effizienz der Endenergienutzung in den Mitgliedsstaaten kostenwirksam zu steigern.« Kaum jemand hat davon bislang Notiz genommen.

    Und da gibt es doch tatsächlich immer noch Politiker in unserem Land, die da irgendetwas von „Demokratie“ faseln und schwafeln, ohne den Begriff Demokratie überhaupt definieren zu können.

  27. Ich bin nun wahrhaft kein Grüner,muss aber feststellen,daß die Tonart des Briefes die Reaktion von Herrn Ströbele verständlich macht.
    Es ist wenig zweckdienlich,sachliche Informationen mit ein bisschen Polemik aufzuhübschen. Macht vor allem bei Unentschiedenen keinen guten Eindruck- und die müssen überzeugt werden.
    Michael Weber

  28. Hut ab vor Herrn Ewert, dass er den Kampf aufgenommen hat. Allein, wird es etwas bewirken?

    Es gibt doch diesen Satz von Goethe: „Gegen Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens!“

    Wie wahr! Offenbar ist bei Herrn Ströbele aber noch etwas mehr als Dummheit im Spiel. Da kann ich mich nur der treffenden Bemerkung von Herrn Spaniol in #2 anschließen!

    Chris Frey

  29. Politik ist und bleibt ein „schmutziges Geschäft“.
    Es geht nicht um die Wahrheit, um Fortschritt oder zum Wohle des Volkes. Einzig und allein nur um Machterhalt und Gewinn sowie das heraufbeschwören von kommenden Katastrophen, für die man als einzige dann die „Wahre Erkenntnis des Gegensteuerns“ hat.
    Die Grünen sind als die Partei bekannt, die gegen alles ist und immer wieder neue „Gefahren“ aufdeckt und bekämpfen will.
    Leider auf unser aller Kosten. Und das ist der Sinn der grünen Politik. Angst erzeugen um damit das Geld freizumachen, um Ihre Träume zu finanzieren.

  30. Im Übrigen, ich schließe jeden Abend die Grünen in mein Nachtgebet ein:

    Lieber Gott schütze uns vor Sturm und Wind und Grünen die in der Regierung sind.

  31. Die Reaktion des Herrn Ströbele ist verständlich. Er kann doch nicht seine Geschäftsgrundlage, die auf Angst basiert, zerstören.

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