CO2 ist Pflanzenfutter (Saubere Kohle – WAS?!)

Als Lord Monckton vor dem Kongress sagte, “CO2 ist Pflanzenfutter”, gab es unter den Alarmisten großes Geschrei, weil… nun, weil sie wussten, dass er eine unkonventionelle Wahrheit ausgesprochen hatte [Hervorhebungen im Original]. Moncktons Äußerung wurde in vielen Blogbeiträgen und You Tube-Videos lächerlich gemacht, aber niemand widersprach ihm direkt, weil er ganz klar recht hat. Statt dessen verlagerten sie das Thema zu den angenommenen Auswirkungen des zunehmenden Kohlendioxidgehaltes: zu wenig UND zu viel Niederschlag (Dürre/Überschwemmung), ungewöhnlich hohe UND niedrige Temperaturen (verbrennen/gefrieren) und andere widersprüchliche Konsequenzen.

Aber, niemand kann die Wahrheit bestreiten. Pflanzen leben durch das CO2. Sie bestehen aus Kohlehydraten (Kohlen-, Wasser-, Sauerstoff). Sie nehmen ihren Kohlenstoff aus dem CO2 in der Atmosphäre. Es ist eine Tatsache, dass die Ernten dann besonders gut ausfallen, wenn man Pflanzen in einer Atmosphäre mit dem doppelten oder dreifachen CO2-Gehalt züchtet. Dies beweist, dass der gegenwärtige CO2-Anteil weit unter dem Niveau liegt, das während der meisten Zeit geherrscht hatte, in der die Evolution Pflanzen auf der Erde hat wachsen und sich anpassen lassen [man denke nur an die Wälder des Karbon, der Basis der heutigen Kohlevorräte! A. d. Übers.].

In diesem Beitrag geht es um ein Konzept, das zwei Technologien vereinigt und von dem ich prognostiziere, dass es während der kommenden Jahrzehnte immer bekannter wird: unterirdische Kohlevergasung und Ackerbau mit erhöhtem CO2-Anteil in der Luft, und wie beide zusammen geführt werden können, um eine nachhaltige Versorgung mit ENERGIE und NAHRUNG in diesem Jahrhundert sicherzustellen.

Siehe  Clean Coal (Say WATT?) als Einführung in das Konzept der sauberen Kohle als kritischer Teil unserer Energiezukunft!

Laden Sie sich auch diese  PowerPoint Präsentation herunter, um eine animierte Version dieses Beitrags zu bekommen, zusammen mit einer gesprochenen Erklärung und detaillierteren Graphiken als hier in diesem Beitrag [in Englisch].

Konzept zur nachhaltigen Versorgung mit Energie und Nahrung

Das Konzept, das hier graphisch vorgestellt wird, basiert auf dem Gebrauch von unterirdisch vergaster Kohle (oder Kohleverflüssigung als Alternative) sowohl zur Erzeugung elektrischen STROMS und zur Sicherstellung von CO2 als Pflanzenfutter in einem angereicherten CO2-Treibhaus, dass NAHRUNG als Nebenprodukt erzeugt. Die ebenfalls anfallende Biomasse wird zur Erzeugung von Biogas als zusätzliche Energiequelle für die Stromerzeugung genutzt.

Wie schon angedeutet, besteht dieser Prozess aus drei Schritten:

  1. Unterirdische Kohlevergasung; Verbrennung des Kohlengases für die Erzeugung von STROM , Abscheiden des resultierenden CO2 (als Pflanzenfutter)
  2. Das Erzeugen von NAHRUNG in einem mit CO2 angereicherten Treibhaus, in dem das abgeschiedene CO2 und die Sonnenenergie genutzt werden, um die Ernten erheblich zu verbessern.
  3. Recycling der Zellulose und anderer nicht essbarer Pflanzenteile zu Biogas (Methan usw.), das in das Energieversorgungssystem rückgeführt werden kann, um noch mehr Strom zu erzeugen.

WARUM KOHLE?

Kohle ist gegenwärtig der Hauptträger zur Erzeugung elektrischen Stromes in den USA, und sie steht im Zentrum dieses Konzeptes, weil sie am meisten hier verfügbar ist, ebenso wie in vielen anderen Ländern. Wie in der Graphik dargestellt, erzeugen fossile Energieträger, als da wären Kohle, Erdgas und Erdöl etwa 70% des in den USA produzierten Stroms. Diese Treibstoffe erzeugen CO2, wenn man sie verbrennt. CO2 wurde als ein Gift dargestellt, mit einem James Hansen, der Kohlezüge „Todeszüge“ und Kohlekraftwerke „Fabriken des Todes“ genannt hatte. Es gibt Vorschläge, das CO2 abzuscheiden und es in alte Ölfelder zu pumpen, vielleicht um damit auch zusätzliches Öl zu fördern. Es scheint mir aber viel sinnvoller, das CO2 für den Zweck zu nutzen, für den es die Natur vorgesehen hat, nämlich als Pflanzenfutter!

Der verbleibende Rest von 30% der elektrischen Generierung kann als „grün” bezeichnet werden. Davon stammt das meiste aus der Kernkraft. Wir könnten es besser machen mit der Perspektive Kernkraft, so wie Frankreich es getan hat, aber die Angst vor der Freisetzung von Strahlung und radioaktivem Abfall hat uns davon absehen lassen. Es gibt eine Wiederauferstehung des Interesses an Kernkraft. Wir könnten erleben, dass irgendwann in der Zukunft neue Kernkraftwerke gebaut werden, aber der Eingriff in die Umwelt ist abschreckend.

Die „erneuerbare” Komponente der „grünen” Energie trägt etwa 11,5% zur Stromerzeugung in den USA bei und besteht hauptsächlich aus Wasserkraft (Hydroelektrizität) sowie etwas Windkraft und andere Quellen wie z. B. Solarenergie. Diese reinen Formen „grüner“ Energie werden möglicherweise unter dem Schirm von Subventionen der Regierung zunehmen, aber es ist unwahrscheinlich, dass sie jemals mehr als 20% zur Erzeugung unserer Elektrizität in den kommenden Jahrzehnten beitragen, wenn überhaupt.

Mehr Details zum Konzept nachhaltiger Energie- und Nahrungsproduktion

Die Chemie des Konzeptes wird in der Graphik in Diagrammform dargestellt.

1.) Ein kohlegasbetriebenes Kraftwerk mit Abtrennung von CO2

(a) Unterirdische Vergasung von Kohle.

Kohlegas (auch synthetisches Gas oder Syngas genannt) kann in einer Kohlenmine erzeugt werden. Dies wird nahezu vollständig unterirdisch gemacht, um Transportkosten und Verschmutzung zu reduzieren. Die Sicherheit wird verbessert, weil innerhalb der Mine selbst kein Personal benötigt wird. Die Technik passt besonders zu sehr tiefen Minen, in denen traditionelle Methoden der Kohlegewinnung teurer wären, sowie zu bereits ausgebeuteten Minen oder solchen, die nur geringwertige Kohle liefern. Neu entwickelte Technologien ermöglichen, dass Roboter in lebensfeindlichen Umgebungen arbeiten können, ebenso wie von außen gesteuerte Sensoren und Automaten. Dies erlaubt es, das höchstmögliche Niveau der Kontrolle des Vergasungsprozesses sicherzustellen.

Die Vergasung geht folgendermaßen: zuerst wird die Kohle im Kohlenflöz entzündet. Dann wird Luft und Wasser hineingepumpt, die gerade ausreichend sind, eine unvollständige Verbrennung zu erzielen, so dass brennbarer Wasserstoff und Kohlenmonoxid erzeugt werden. Die Chemie sieht so aus:

6C {Kohlenstoff aus Kohle} + 2H2O {Wasser} + 2O2 {Sauerstoff aus der Luft} ==> Kohlegas: 4H {Wasserstoff} + 6CO {Kohlenmonoxid}

Beschreibung der Formel: Kohle besteht fast vollständig aus Kohlenstoff. Sechs Kohlenstoffatome (6C) werden mit zwei Wassermolekülen (2H2O) und zwei Sauerstoffmolekülen (2O) zusammengeführt, um Kohlegas zu erzeugen, das aus vier Wasserstoffatomen (4H) und sechs Kohlenmonoxidmolekülen ((6CO) besteht.

In einem weiteren Prozess kann das Kohlegas verflüssigt oder direkt als Treibstoff eines Kraftwerkes genutzt werden.

(b) Verbrennung des Kohelgases und Abscheiden des CO2.

Das Kohlegas wird durch eine Pipeline zum Kraftwerk transportiert, wo es zum Verdampfen von Wasser verbrannt wird. Der Dampf betreibt dann Generatoren und Turbinen. Elektrischer STROM wird über das normale Netz zum Verbraucher geleitet.

Kohlegas: 4H {Wasserstoff} + 6CO {Kohlenmonoxid} + 4O2 {Sauerstoff aus der Luft} ==> ENERGIE + 6CO2 {Kohlendioxid} + 2H2O {Wasser}

In Worten: Kohlegas, das zusammengesetzt ist aus vier Wasserstoffatomen (4H) und den sechs Molekülen Kohlenmonoxid (6CO) wird verbrannt. Dabei entsteht ENERGIE zur Stromerzeugung plus sechs Moleküle Kohlendioxid (6CO2) plus zwei Moleküle Wasser (2H2O).

CO2 wird fälschlich als Gift dargestellt. Es wird an Projekten gearbeitet, das Kohlendioxid in aufgegebene Ölfelder oder so zu pumpen, vielleicht um noch zusätzlich Öl zu fördern. Jedoch, da CO2 Pflanzenfutter ist, denke ich, dass es viel sinnvoller ist, dieses wertvolle Produkt zu sammeln und es zum Wachstum von Nahrungspflanzen zu verwenden!

2. Gehobenes  CO2 Treibhaus.

Die gegenwärtige Konzentration von CO2 in der Atmosphäre liegt etwa bei 390 ppm (parts per million). Eien Verdoppelung oder Verdreifachung dieses Niveaus in einem Treibhaus kann zu erheblichen Ertragssteigerungen bei der Erne führen. Es stellt sich dabei heraus, dass ein Anteil von 1000 bis 1400 ppm ideal wäre für den Anbau von Tomaten, Gurken und Salat mit einer Steigerung von 20% bis 50%; Getreide wie Reis, Weizen, Gerste, Hafer und Roggen mit einer Steigerung um 25% bis 64%  Wurzeln wie Kartoffeln Yams und Maniok von 18% bis 75% sowie Gemüse wie Erbsen, Bohnen und Sojabohnen von 28 bis 46%!. Es ist wahrscheinlich, dass die Gentechnik neue Nahrungssorten hervorbringt, die mit einer Steigerung des CO2-Gehaltes auf 2000 ppm oder mehr sogar noch höhere Steigerungen ermöglicht. 

CO2 ist unabdingbar für die Photosynthese, den Prozess, durch den Pflanzen das Sonnenlicht nutzen, um Kohlenhydrate zu produzieren – das Material, aus dem Wurzeln, Pflanze und Früchte bestehen. Ein zunehmender CO2-Anteil verringert die Zeit, die Pflanzen brauchen, um zu wachsen. CO2 wird von der Pflanze durch mikroskopisch kleine Poren aufgenommen, die sich an der Blattunterseite befinden. Dies ermöglicht es der Pflanze, CO2 und Wasser zusammenzuführen und daraus mit Hilfe des Sonnenlichts Zucker herzustellen. Die Aufnahme von Nährstoffen und Wasser nimmt gewöhnlich bei steigendem CO2-Anteil zu, so dass die Pflanzen größer werden und ausgedehntere Wurzelsysteme bilden, wodurch wiederum noch mehr Wasser und Nährstoffe aufgenommen werden können. Sie sparen dadurch metabolische Energie ein, sich wichtige Nährstoffe zu beschaffen. Die Chemie sieht so aus:

6CO2 {Kohlendioxid) + 2H2O {Wasser} + 4H2O (zusätzliches Wasser) + SONNENENERGIE ==> C6H12O6 (Zucker} + 6O2 {Sauerstoff}

In Worten: Der Verbrennungsprozess erzeugt sechs Moleküle Kohlendioxid (d. h. PFLANZENFUTTER) und zwei Wassermoleküle. Vier weitere Wassermoleküle sowie ENERGIE von der Sonne werden hinzugefügt. Das erzeugt NAHRUNG in Form von einem Zuckermolekül sowie sechs Molekülen Sauerstoff. Dieser kann in die Atmosphäre entweichen und so einen Teil des für den Verbrennungsprozess verbrauchten Sauerstoff ersetzen.

3) Recycling Cellulose zu Biogas

Die nicht essbaren Teile der Pflanze, wie z. B. Cellulose (chemische Formel C6H10O6), sind Bioabfall, aus dem man Biogas wie z. B. Methan gewinnen kann. Dieses Methan kann in den Verbrennungsprozess wie in Punkt 1 beschrieben zurückgeführt werden.

Schlussfolgerungen

Das nachhaltige ENERGIE- und NAHRUNGSkonzept, das hier vorgestellt wurde, hat das Potential, Strom und Nahrung in Form von Gemüse, Getreide, Wurzeln und Hülsenfrüchten effizient in ausreichender Menge zu erzeugen, mit einem Minimum an CO2, das in die Atmosphäre entweicht. Das Konzept basiert auf Kohle, die in den USA und anderen Ländern reichlich verfügbar ist.

Es wird noch Jahrzehnte dauern, wenn es überhaupt jemals der Fall sein wird, bis man aus erneuerbaren Quellen wie Wind, Wasser und die Sonne ausreichend Strom für die Menschheit erzeugen kann. Kernkraft, die gegenwärtig etwa 30% des Stromes in den USA erzeugt, ist wahrscheinlich die beste Alternative, wie Frankreich, das seinen Strom zu über 70% aus Kernkraft erzeugt, und andere Länder demonstriert haben. Trotz steigender Akzeptanz der Nuklearenergie in den USA bleibt es jedoch schwierig, gegen die „Nicht-in-meinem-Garten“-Haltung anzukommen.

Saubere Kohle, von der Präsident Obama gesagt hat, dass er sie verteidigen will, ist die beste Antwort für mindestens die nächsten Jahrzehnte. Es gibt zwei Aspekte für die saubere Kohle: (a) Vor der Verbrennung: Reduktion von Verschmutzungen auf dem Land, im Wasser oder in der Luft und (b) Abscheiden und Wiederverwenden des CO2 und anderer Stoffe, die bei der Verbrennung entstehen. Die unterirdische Vergasung von Kohle (oder alternativ die Verflüssigung) ist die Antwort zu (a). Jedoch, die Idee, dass die Antwort auf (b) sein soll, das CO2 abzuscheiden und in ausgebeutete Ölfelder zu pumpen, scheint mir eine Verschwendung einer großartigen Quelle von Pflanzenfutter zu sein.

Ich bin lediglich ein Systemingenieur, aber ich lerne schnell und habe die Fähigkeit, von einer ganzen Menge Dinge ein wenig zu behalten – genug, um mit innovativen Konzepten aufzuwarten, die praktisch oder auch nicht sein können (und die einige attraktive Punkte enthalten, die weitere ausführliche Untersuchungen, Forschungen und Entwicklungen benötigen). Ich arbeite gerne mit führenden Experten zusammen, die wissen, wie tief man in ihrem jeweiligen Spezialgebiet graben kann. Ich nehme gerne Kommentare zu diesem Vorschlag entgegen, und zwar von Lesern auf WUWT, die – da bin ich sicher – viel detailliertere und spezielle Kenntnisse über die Wissenschaft und die Technologie haben, die in diesem Konzept angesprochen werden.

Gastbeitrag von Ira Glickstein; den Originalbeitrag finden Sie hier

Übersetzt von Chris Frey für EIKE.

Hinweis: Im Original wird stets das Wort ‚Plant Food‘ verwendet, also Pflanzenfutter. Das englische Wort für Dünger, ‚fertilizer‘, taucht dagegen gar nicht auf. Obwohl also vermutlich Dünger gemeint ist, habe ich die direkte Übersetzung des Originals vorgezogen.

Die vielen Hervorhebungen in diesem Beitrag stammen allesamt aus dem Original.

Kommentar des Übersetzers: Der letzte Absatz dieses bemerkenswerten Artikels bezieht sich auch auf den Übersetzer. Dennoch, das hier vorgestellte Konzept erscheint schlüssig und hat mehrere Vorteile, die im Artikel nicht explizit angesprochen werden: zum Einen ist es jederzeit machbar, zum anderen dürften die Kosten drastisch geringer sein als das sündhaft teure EEG der Bundesregierung – ganz zu schweigen von diesem Ringwallspeicher, der vor einiger Zeit hier auf EIKE vorgestellt wurde. Außerdem wäre diese Art der Energieversorgung auch grundlastfähig und hat noch dazu den Vorteil, etwas gegen den Hunger in der Welt zu tun. Die Problematik CO2 und Klima wird hier nur ganz am Rande angesprochen, aber m. E. geht es darum auch nicht. Kohle ist der am meisten noch vorhandene Rohstoff, und die Verwendung von Kohle auf die hier beschriebene Art und Weise dürfte auch die fanatischsten Umweltschützer zufrieden stellen – wenn diese sich denn noch Reste pragmatischen Denkens jenseits aller Ideologie bewahrt haben.

Die Realisierung dieses Konzeptes wäre doch die heute so viel beschworene Innovation pur, oder?

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15 Kommentare

  1. Lieber Herr Limburg, Kommentar in #18

    „Nach Wladimir Köppen (1846-1940) versteht man unter Klima …“

    Richtig, so war das!

    „Man muss also 30 Jahre lang an einem festen Punkt akribisch das Wetter auf- zeichnen, um dann die Wetterdaten statistisch zu „Klima“ zu komprimieren.“

    Falsche Schlußfolgerung. Denn:

    „1979 definierte die Weltorganisation für Meteorologie “Klima“ als „Synthese des Wetters“.

    Richtig zitiert, Herr Limburg, aber wie Sie in der WMO-Definition von 1979 nachlesen können hängt es von der statistischen Verteilung des Paramters ab, wieviel Daten bzw. wie lange man messen muss, bis statistische Kenngrößen dieses Parameters signifikant sind und in die Klimabeschreiung einfließt. Um von einem Jahrtausendsommer zu sprechen, reichen 30 Jahre z.B. nicht aus, logo, gell?

    Was also hat Ihr bzw. Lüdecke Hinweis auf die 30 Jahresperiode eigentlich mit dem Thema, wie man Extremwertstatistik betreibt, zu tun? Ich sehe den Zusammenhang nicht!

  2. Lieber Herr Lüdecke, Kommentar #10

    „Klima ist das 30(!!!!)-jaehrige Mittel…., in 6 Jahren gibt es keine neuen Erkenntnisse zum Thema. Sie werden auch im 2007/Bericht nichts neues finden.“

    Irrtum. Wenn man die Klimatologie von Extremwertverteilungen untersucht, so verwendet man natürlich nicht die Mittelwerte.

    Gucken Sie in den IPCC 2007, um sich selber zu überzeugen, was sich an neuen Erkenntnissen ergeben hat. Diese beziehen selbstverständlich nicht alleine die Daten aus den Jahren 2001 bis 2007 ein. Das glauben Sie doch nun wirklich nicht ernsthaft…

  3. @#16: Peter Heldermann

    Hallo Herr Heldermann,

    in

    http://tinyurl.com/4vl9r3y

    werden genauere Angaben zu dem Verfahren gemacht.

    Die zugrundeliegende Idee besteht darin, Wasser und CO2 thermochemisch mit Hilfe eines zweistufigen Metalloxid-Redox-Kreisprozesses aufzuspalten. In einem ersten, energieintensiven Schritt wird Ceriumoxid mit Hilfe von konzentrierter Sonnenstrahlung bei einer Temperatur von 1500°C reduziert. Dabei gibt das Material Sauerstoffatome aus der Struktur ab. Im zweiten Schritt lässt man das reduzierte Ceriumoxid bei etwa 900°C mit Wasserdampf und CO2 reagieren; dabei werden die Wasser- und CO2-Moleküle aufgebrochen und die freiwerdenden Sauerstoffatome so in die Materialstruktur integriert, dass das Ceriumoxid wieder in der Ausgangsform ist und der Kreisprozess erneut gestartet werden kann. Übrig bleibt reines Syngas aus H2 und CO. «Es ist thermodynamisch gesehen attraktiv, den solarchemischen Prozess bei hohen Temperaturen zu betreiben und das gesamte Sonnenspektrum zu nutzen, um mit hohen Reaktionsgeschwindigkeiten und einem hohen Energieumwandlungswirkungsgrad solare Treibstoffe herzustellen», erklärt Steinfeld.

    Will also heißen, dass man den Reaktor auf 1500 °C aufheizt und dann wieder auf 900 °C abkühlt. Sofern nicht vom Gas eine kühlende Wirkung ausgeht und das mit dem Isolator wirklich gut funktioniert, bekommt der Behälter eine Temperatur von rund 900 °C ab und erfährt dabei noch Temperaturschwankungen.
    Meine zugegebenermaßen geringen Erfahrungen mit metallischen Werkstoffen bei Temperaturen zwischen 900 und 1000 °C haben mir gezeigt, dass dies eine sehr fragile Angelegenheit ist. Will heißen, dass zusätzliche Beanspruchungen wie Drücke oder Momente eigentlich nicht auftreten dürfen. Der Grund ist die Zeitstandfestigkeit der Werkstoffe. Die beträgt dann für technische Anwendungen im 10a Zeitraum noch 2 bis 5 MPa. Ihr Essbesteck hat locker eine Festigkeit von 200 MPa. (bei Raumtemperatur). Die Nickelwerkstoffe sind auch nicht ganz billig. Das Ceriumoxid soll auch nicht ganz billig sein.

    Technisch schon alles machbar, wenn mal ein vernünftiger Wirkungsgrad erreicht wird. Dann wird es halt eine Frage der Wirtschaftlichkeit. Man hat dann so ähnliche Probleme wie Dessertec. Z.B. in Tunesien.

    Grüße

  4. CO2 ist noch viel mehr. Lesen Sie 4. Januar 2011, 14:25, NZZ Online. Sie finden es unter dieser Nr.
    http://tinyurl.com/2596kh4
    Nun haben Forscher um Aldo Steinfeld von der ETH Zürich und dem Paul Scherrer Institut (PSI) gemeinsam mit Kollegen aus den USA einen vielversprechenden Solar-Reaktor gebaut. Darin wird Wasser und Kohlendioxid (CO2) mit Hilfe von Sonnenenergie umgewandelt. Es entsteht ein synthetisiertes Gas aus Wasserstoff und Kohlenmonoxid, das so genannte Syngas, welches eine Vorstufe von Benzin, Kerosin und anderen flüssigen Treibstoffen ist.
    Die Konsequenzen sind atemberaubend! Ich würde gerne Ihre Meinungen dazu hören bzw. lesen.

  5. Herr Luedecke,

    warum zitieren Sie immer nur zum Thema Extreme den 20001 IPCC report und nicht den 2007? Ich gebe Herr Fischer recht, downloaden reicht nicht, man muss es auch lesen und verstehen.

  6. @Norbert Fischer #9
    Sie schreiben, dass es selbstverständlich ist, dass Pflanzen C02 zum wachsen benötigen und dies nicht erwähnenswert wäre, weil dies ja schon jedes Schulkind wisse.
    Diese Aussage ist mal wieder so richtig typisch für die C02-Religionsgemeinschaft!
    Mit dieser Aussage stellen Sie die „GUTEN“ Eigenschaften des C02 für unser Überleben in den Hintergrund und fosieren gleichzeiig wieder die angeblich „Bösen“ Eigenschaften des C02 für unser Uberleben.

  7. Hr. Fischer,

    in #6 habe ich ihnen zwei Fragen gestellt, diese haben sie nicht beantwortet. Stattdessen verfallen sie ins lamentieren!
    Ihre Behauptungen in #4 sind unsachlich! Vielleicht sollten sie mal dem Link aus #1 folgen und die darin veröffentlichen Ergebnisse studieren, damit sie dieser Diskussion folgen können.

  8. Der homo sapiens sapiens ist von der Evolution als Rangordnungswesen entwickelt worden, das sich stets im Wettbewerb mit Artgenossen befindet.Die Wissenschaft ist eines der Schlachtfelder,auf dem Rangordnungskämpfe bestens verfolgt werden können. So auch hier.Das leidige Thema „bessere Ernährung der Flora“ wird mit unbewiesenen Horrorscenarien weggedrückt, weil es dem CO-2-Glauben die Grundlage entzieht.
    Dabei geht es nicht um Wissenschaft, sondern um den Erhalt der Deutungsmacht, die den eigenen Rang begründet (Klimaberater der Kanzlerin,gehts noch wichtiger?)Betrachten wir die Einlassungen von den Herren Baecker und Fischer als rangordnungsorientziert werden sie um vieles schlüssiger.Beide versuchen ja auch den Moderator zu moderieren. Deutlicher kann man nicht mehr zeigen, um was es einem wirklich geht.Die vorgetragene Wissenschaft ist beliebig,da nur Instrument der eigenen Bedeutung.
    Und nur von daher interpretierbar.Eigentlich harmlos,aber in Kombination mit Rangordnungskämpfern aus dem Bereich Wirtschaft und Finanzen nicht ohne Gefahrenpotential für jede soziale Gemeinschaft.
    Michael Weber

  9. @Norbert Fischer
    Wer reduziert denn Klima immer nur auf die Global-Temperatur, wettet auf Rekordtemperaturen und gratuliert als Axel in x Threads des Hoffmann’schen Alarmisten zum Wettsieg in Sachen globaler Temperatur
    Klingelts ?
    Wo Du Deine Nase hast weißt Du ?
    Schön, faß dran, dann kannst Du hier so Sprüche loslassen wie:
    Zitat:
    —–
    „Meines Erachtens ein groteskes Missverständnis, was die Prognosen des IPCC betrifft.
    Wie Herr Lüdecke richtig erwähnt (ich habe auch nirgends etwas anderes gesagt), ist Klima ein Mittelwert des Wetters, üblicherweise über einen Zeitraum von 30 Jahren.

    Nun ist Wetter nicht nur Temperatur, sondern eben auch Niederschlagsmengen, Häufigkeit von Trockenphasen, Extremwetterhäufigkeiten etc“
    —–

  10. Hr. Fischer,

    so unpassend ihr Kommentar in #4 auch ist, eine Frage:
    Gab es in frühren Zeiten keine sog. Wetterextreme und das Wetter war regional Stabil?
    Wenn sie schon in Quantität versuchen mit Hr. Baecker mitzuhalten, so sollten sie es auch mit Qualität versuchen. Hr. Baecker argumentiert Wissenschaftlich, sie hingegen lamentieren.
    Und das Ergebnis ihres eigenen Versuches … spottet jeder Beschreibung.

  11. Lieber Herr Fischer,

    „Etwas höhere Temperaturen und ein größerer CO2-Gehalt der Atmosphäre würden das Leben auf der Erde erheblich angenehmer machen (besseres Wachstum der Agrarpflanzen, niederere Heizkosten, man fühlt sich wohler).“

    Ja, wenn es so einfach wäre, würde mir ein Klimawandel auch keine Sorgen machen. Sie setzen voraus, das Wetter bleibt inetwa so wie es ist, es ist dabei nur etwas wärmer.

    Sie vergessen die Wetterextreme!
    Um es mal etwas drastisch zu formulieren:
    Dem Weizen in Russland, Pakistan und jetzt Australien nützte die „CO2-Düngung“ herzlich wenig.

    Ich habe selbst auch im eigenen Haushalt schon eigene Versuchsreihen durchgeführt, Ergebnis:
    Trotz höherer CO2-Konzentration sind zuletzt mehre Pflanzen versoffen bzw. vertrocknet 😉
    Selbstkritische Anmerkung: Der Klimawandel war nicht schuld…

    MfG

  12. 1. Als Ende der 1980er/Anfang 1990er die Abgaswerte für Fahrzeuge immer weiter verschärft wurden, hatte ich das Bauchgefühl, daß man uns bald auch das CO2 verbieten, bzw. als schädlich erklären wird. Immer diese Vorahnungen. Ich sollte sie ernster nehmen. 🙂
    2. Den sog. „Klimaalarmisten“ ging es nie um Klima und/oder Umweltschutz. Das ist nur ein Vorwand, um über einen anderen Weg die Gesellschaft, nein, gleich den ganzen Menschen zu verändern. Eine kleine wissenschaftl. Clique mißbraucht die „Wissenschaft“ um eine sozialistische Ideologie durchzupressen.

  13. Soweit ich weiß, wird aus eben diesem Grund – Pflanzenfutter – in Gewächshäusern, insbesondere in diesen riesigen Anlagen in den Niederlanden, schon seit langer Zeit die Luft mit CO2 angereichert.

    Der große Naturfilmer, Biologe usw.
    Ernst Waldemar Bauer („Wunder der Erde“) hatte vor einer Reihe von Jahren in einem Fernsehgespräch wörtlich gesagt: „Dann hungern die Pflanzen“ – als er danach gefragt wurde, was er davon halte, den CO2-Gehalt der Atmosphäre zu verringern.

    Also alles an sich nichts Neues – wenn man es den wahr haben will …

    Etwas höhere Temperaturen und ein größerer CO2-Gehalt der Atmosphäre würden das Leben auf der Erde erheblich angenehmer machen (besseres Wachstum der Agrarpflanzen, niederere Heizkosten, man fühlt sich wohler).
    Ich wüsste nichts, was dagegen spricht.

  14. Dazu hier die bisherige Auswertung des Braunschweiger FACE-Projekt:

    Bisherige Ergebnisse zur Auswirkung erhöhter CO2-Konzentrationen

    * Höhere Erträge (+7 % bis +15 %) bei allen C3-Pflanzen (Gerste, Weizen, Zuckerrübe). Bei der C4-Pflanze Mais steigen die Erträge nicht, jedoch kann Mais bei erhöhter CO2-Konzentration Trockenzeiten besser tolerieren und zeigt geringere Ertragsdepressionen.

    * Pflanzen benötigen weniger Wasser und Bestände werden „wärmer“, weil über die Spaltöffnungen weniger Wasser verdunstet (siehe Fotostrecke, Bild 4).

    * Ertragsqualität (Rohproteingehalt) geht bei Getreide zurück.

    * Die funktionelle Diversität der Bodenfauna ändert sich. Zum Beispiel erhöhte sich in den meisten Fällen die Anzahl der Collembolen (eine Gruppe bodenbewohnender Insekten) in den CO2-angereicherten Parzellen, innerhalb der Collembolen verschob sich das Artengefüge.

    Quelle: http://tinyurl.com/6ya3wnl

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