Der Siegeszug der Kernkraft – Nur in Deutschland gilt sie als Brückentechnologie –

Die sogenannte nukleare Renaissance ist bereits seit einigen Jahren im Gange. Heute haben 42 Nationen Baupläne für die Errichtung von Kernkraftwerken (KKW) – davon 19 erstmalig ! – und weitere 7 haben ihr Interesse daran bekundet. Da KKW aus einem oder mehreren Reaktorblöcken bestehen können, ist es sinnvoll, nur die Blöcke zu zählen. Da die Blockleistung bei neuen Anlagen oft 1.000 – 1.500 MW (Megawatt) erreicht, bedeuten neue Reaktorblöcke häufiger als früher neue, grosse KKW mit nur einem Block. Gegenwärtig sind 47 Reaktorblöcke im Bau; weitere 186 Reaktorblöcke befinden sich in der Planung, ca. 120 davon in den kommenden 3 – 4 Jahren.

Die weltweite nukleare Renaissance erfolgt auf drei Wegen:

@  Die überwiegend staatlich geleitete und finanzierte Fortführung des Nuklearanlagen-Baus in Ländern mit existierender Industrie, wie Frankreich, Finnland, Südkorea, China, Indien und Russland;

@ Erneuerte Unterstützung der Kerntechnik in Ländern mit existierender Industrie, die aber keine Neubauten in den letzten Jahrzehnten sahen, wie insbesondere das Vereinigte Königreich und die USA;

@ Eine Reihe potentieller Newcomer im Nuklearmarkt, wobei die substantiellste Gruppe aus diversen aufsteigenden Wirtschaftsnationen Asiens und des Mittleren Ostens besteht.

@ Vier Länder hatten sich für die Beendigung der Nuklearenergie entschieden: Belgien, Deutschland, Italien und Schweden. Italien und Schweden haben ihre Meinung geändert. In Belgien gab es inzwischen eine Laufzeitverlängerung für zwei KKW. Doch in Osteuropa und Asien wurde der Aufbau neuer nuklearer Kapazitäten zu keinem Zeitpunkt gestoppt, im Gegenteil.

Vorbemerkung

Das "Internationale Forum IV. Generation (GIF)"

* Im Jahre 2001 unterzeichneten 13 Nationen das Gründungsdokument (die Charta):  Argentinien, Brasilien, Kanada, Frankreich, Japan, Republik Korea, Republik Südafrika, Großbritannien, USA. Anschließend traten weitere Nationen dem GIF bei: Schweiz 2002; EURATOM 2003; VR China und Russland 2006.

* Obwohl Deutschland Mitglied der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM ist, beteiligt es sich faktisch nicht an GIF-Reaktorentwicklungen. Deutsche Kernforschungsinstitute erhalten keine staatlichen Mittel dafür; nur für Sicherheitsforschung, die aber ohne die unverzichtbare Beteiligung an neuen Reaktorentwicklungen auch bei aller Bemühung und Fachkompetenz kaum nennenswerte Beiträge liefern kann.

* Das Ziel des GIF: Identifizierung und Auswahl von 6 nuklearen Energiesystemen zu deren weiterer Entwicklung. Die auszuwählenden 6 Systeme bieten eine Vielzahl von Reaktor-, Energieumwandlungs- und Brennstoffkreislauf-Technologien. Ihre Designs weisen thermische und schnelle Neutronenspektren auf, geschlossene und offene Brennstoffkreisläufe und eine größere Spannweite von Reaktorgrößen – von sehr klein bis sehr groß. Abhängig von ihrem einzelnen technischen Reifegrad erwartet man, dass die Systeme der IV. Generation im Zeitraum zwischen 2015 und 2030 und danach zur Anwendung kommen.

* Die von der GIF ausgewählten Systeme sind:

    1. Gasgekühlter Schneller Reaktor (GFR) mit schnellem Neutronenspektrum,  

        einem mit Helium gekühlten Reaktor und geschlossenem Brennstoffkreislauf; 

        Temperatur 850 Grad Celsius;

    2. Hochtemperaturreaktor (VHTR)

        Graphit-moderierter, Helium-gekühlter Reaktor mit Einweg-Uran-

        Brennstoffkreislauf ; Temperatur 900 – 1000 Grad C; Näheres siehe China

        (u.a. Wasserstoffherstellung) und Südafrika.

    3. Superkritischer wassergekühlter Reaktor (SCWR)

       wassergekühlter Hochtemperatur- und Hochdruck-Reaktor, der oberhalb des

       thermodynamischen kritischen Punktes von Wasser arbeitet, –

       Neutronenspektrum, thermisch bis schnell; Temperatur 510 – 625 Grad C;

   4. Natriumgekühlter Schneller Reaktor (SFR): schnelles Neutronenspektrum,

       Kühlung mit flüssigem Natrium, geschlossener Brennstoffkreislauf für das

       effiziente Management von Aktiniden (Transurane) und für die Umwandlung

       von Natururan in Spaltmaterial; Temperatur 550 Grad C; Näheres siehe unter

       Russland

   5. Bleigekühlter Schneller Reaktor (LFR)  mit schnellem Neutronenspektrum und

       einer Kühlung mit einer flüssigen eutektischen Blei-Wismut-Mischung für die

       effiziente Umwandlung von Natururan und für das Aktiniden-Management;

       Temperatur 480 – 800 Grad C;

   6. Salzschmelze-Reaktor (MSR), erzeugt die Kernspaltungs-Energie in einer

       umlaufenden geschmolzenen Fluoridsalz-Brennstoff-Mischung mit einem

       epithermalen Neutronenspektrum und einem Brennstoffkreislauf mit

       vollständigem Aktiniden-Recycling; Temperatur: 700 – 800 Grad C.

Bewertung des GIF: "Diese Systeme bieten signifikante Fortschritte in Nachhaltigkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit, Schutz gegen Weiterverbreitung und in physikalischem Schutz." 

Dr. Günter Keil mit Ergänzungen von Jürgen Wahl

Den gesamten umfangreichen Artikel von Dr. Gunter Keil – mit einer ausführlichen Länderübersicht und ihrer  –Bilanz der weltweiten Kernkraft-Aktivitäten- können Sie als pdf Datei im Anhang herunterladen.

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47 Kommentare

  1. @Keil, Gunther „Die sogenannte nukleare Renaissance ist bereits seit einigen Jahren im Gange. Heute haben 42 Nationen Baupläne für die Errichtung von Kernkraftwerken (KKW) – davon 19 erstmalig ! – und weitere 7 haben ihr Interesse daran bekundet.“

    Heute nach über 8 Jahren muss man feststellen das die nukleare Renaissance eigentlich ein „Rohrkrepierer“ ist.
    Es sind keine 42 Nationen sondern nur 30 die Kernkraftwerke besitzen 2019 und 30 sind des auch 2011.
    https://pris.iaea.org/PRIS/WorldStatistics/OperationalReactorsByCountry.aspx

  2. Der Siegeszug der Kernkraft – Nur in Deutschland gilt sie als Brückentechnologie –
    Die sogenannte nukleare Renaissance ist bereits seit einigen Jahren im Gange. Heute haben 42 Nationen Baupläne für die Errichtung von Kernkraftwerken (KKW) – davon 19 erstmalig ! – und weitere 7 haben ihr Interesse daran bekundet.
    —————————————————————————-
    Und die Realität sieht doch so aus das die Strommenge auf ca. 10% aus dem Kehrkraftwerken am weltweiten Strommarkt zurück gegangen ist.

    https://www.dw.com/image/40470899_403.png

  3. zu #42

    Ist das tatsächlich ein echtes Voting???? Also mir kommt das mehr als seltsam vor – seit Tagen der Stand 40 pro und 60 contra. Schon allein die Zahlen…
    Wahrscheinlich soll da nur die Meinung unters Volk gebracht werden, daß die Mehrheit dagegen ist, nachdem ja andere Befragungen das Gegenteil erbracht hatten.
    Der Abend auf Sat 1 war sowieso der Hammer. Man stelle sich vor, ein ganzer Fernsehabend pro Kernenergie würde gesendet, das gäbe ein infernalisches Geschrei der Antiatomlobby. Aber Kontrawerbung bzw. -propaganda ist natürlich erlaubt, realistische und wahrheitsgetreue Faktendarlegung hinderlich.

  4. Kommentar in #39:
    „Bitte mit Klarnamen posten. So sehen es unsere Regeln vor.“

    Ich fürchte, Daddeldu ist mein Klarname, einen anderen habe ich leider nicht. Ein Erbe meiner dänischen Vorfahren. (Wenn meine Emailadresse Verwirrung stiftet, diese beruht zum Teil tatsächlich auf einer Verballhornung.)

    Mit freundlichem Gruß
    Kai Daddeldu

  5. #38: Sabrina Schwanczar sagt:

    „So – jetzt muss ich mal abbrechen, sonst kriege ich Ärger mit Herrn Limburg, wegen Verfehlung des eigentlichen Themas.“

    Sehr geehrte Frau Schwanczar,

    weder beim Klima oder Energie ist das Thema verfehlt.

    Klima und Überbevölkerung, solche Überlegungen werden doch in gewissen Kreisen diskutiert und das in Verbindung mit einem Verwaltungsrecht (in Europa), das eindeutig sagt das die schwachen, die sensibleren nicht zu berücksichtigen sind.

    Ein passender Demagoge, der die Jungen gegen die Alten und Behinderten aufhetzt, würde von diesem Rechtsstaat nicht behindert werden, weil es genügend Gesetze gibt die er anwenden kann.

    Bei unserem Elektrizitätswerk gibt es jetzt einen Automaten, da können Menschen bei denen der Strom abgeschaltet wurde ein paar € einwerfen und dann wird kurzzeitig der Strom wieder angeschaltet, bis der Betrag aufgebraucht ist.

    Besonderes erbaulich für Menschen die auf Apparaturen angewiesen sind wie z.B. ein Beatmungsgerät.

    Pech gehabt, heute gibt’s keinen Strom, kein Sauerstoff zum Atmen, weniger CO².

    Muss doch mal nachfragen, wie das mit gehbehinderten ist, die auf einen Elektrorollstuhl angewiesen sind. Mit leeren Batterien kann man schlecht fahren und Geld in den Automaten werfen.

    Die Zahl der alten Frauen, die nur Hausfrau waren und aus diesem Grund eine geringe Rente bekommen steigt stetig. Zu deren Zeit war man eine Rabenmutter wenn man die Kinder in Ganztagsbetreuung gegeben hat, heute fehlt es einer Frau an Eigenverantwortung wenn sie ihre Kinder nicht in Ganztagsbetreuung gibt.

    Also dieser Satz ist doch besonders toll – Durch Erhöhung des verbrauchsabhängigen Anteils der Heizkostenabrechnung bei Mietwohnungen soll die Motivation der Nutzer zur Energieeinsparung gestärkt werden. Also dann muss die alte Frau demnächst immer öfter die Heizung abschalten, weil Geld zum sorglos damit umzugehen hatte sie ja seit langem schon nicht mehr.

    Das ist Klima und Energiepolitik auf Kosten alter und behinderter Menschen.

    Den Film „Sichten und Vernichten. Psychiatrie im Dritten Reich.“ Habe ich gesehen und noch andere zu diesem Thema Behinderte und drittes Reich.

    Das, was mich dabei beschäftigt ist, dass ich es jederzeit für Wiederholbar halte. Es ist doch erst ein paar Jahre her, dass in der EU Anträge gestellt wurden Medikamententests an Behinderten ausführen zu dürfen und die Ablehnung, die kam nicht sofort!

    Viele Grüße
    Helga Hung

  6. #28: Sabrina Schwanczar

    Sehr geehrte Frau Schwanczar,

    Sie zitieren aus einem verlinkten Artikel und ziehen das Fazit:

    „Tschernobyl = Niedrigstdosen
    Können wir also als Fazit ziehen, das selbst Niedrigstdosen eine nicht vertretbare radioaktive Belastung des Organismus mit Todesfolge darstellen?

    Wenn Sie den Artikel von Prof. Becker, aus dem Sie zitieren, noch einmal durchlesen, werden Sie erkennen, dass er das genaue Gegenteil sagt. Er behauptet, dass Niedrigdosen unterhalb eines bestimmten Schwellenwertes eben keinen negativen Einfluss haben.

    Wenn wir Ihr Zitat ein wenig erweitern lesen wir dort:

    „Bekanntlich werden als Hauptgründe, die gegen der Kernenergienutzung sprechen, vor allem genannt: […] (c) der Tschernobyl-Unfall als bisher einzigem KKW-Unfall, bei dem tatsächlich Strahlentote zu beklagen waren. In allen Fällen handelt es sich letztlich um die Bewertung von Niedrigstdosen. Trotz der hinreichend bekannten Fakten wurden als Zahl der Strahlenopfer von Tschernobyl in den vergangen Jahrzehnten […] immer wieder die unsinnigsten Zahlen gehandelt. In letzter Zeit hatte man sich auf einen Wert um 20.000 eingependelt.
    Zur abschließenden Klärung dieser Frage fand […] 2005 bei der IAEA in Wien eine interessante Tagung statt. Sie war veranstaltet von acht UN-Unterorganisationen […] sowie den Ländern Russland, Ukraine und Weißrussland. […]
    Die Ergebnisse der umfassendsten Untersuchung eines technischen Unfalles, die je durchgeführt wurde […], wurden im allgemeinem Konsens der anwesenden Fachleute […] dahingehend zusammengefasst, dass es sich um ein Niedrigdosis-Ereignis handelte ohne weitreichende radiologische Folgen, d.h. ohne nachweisbare Erhöhungen der Leukämierate, von anderen Krebsformen außer der praktisch hundertprozentig heilbaren kindlichen Schilddrüsenkrebse, von genetischen Defekten usw. Belegt sind ca. 43 […] strahlungsbedingte Todesfälle, darunter 29 als Folge des akuten Strahlensyndroms und neun als Folge der erhöhten Schildrüsenkrebs-Inzidenz unter Kindern […].
    Damit liegt die Todeszahl, […] unter […] 60 […].“

    Was Becker so missverständlich auszudrücken versucht ist, dass man zu einer Zahl von 20.000 (oder mehr) Strahlen- und Krebstoten kommen kann, wenn man annimmt, dass es keinen Schwellenwert gibt. DABEI handelt es sich letztlich um die Bewertung von Niedrigstdosen.

    Die 43 strahlungsbedingten Todesfälle beruhen unstreitig auf hoher Strahlung. Darunter waren die Feuerwehrleute und Hubschrauberpiloten, die dort anfangs ungeschützt das Feuer bekämpft haben.

    Gruß,

    K. Daddeldu

  7. #37: Helga Hung sagt:

    Sehr geehrte Frau Hung,

    eigentlich müssten wir Verbündete sein.

    Ich habe auch eine sehr niedrige Hörschwelle.

    Ich höre es sofort, wenn ein 1ct-Stück auf den Fließenboden eines Supermarktes fällt. Das gibt einen hellen grellen Klang. Andere hören es nicht – und die sind 20 Jahre jünger als ich.

    Neulich war ich in einem Bürohaus in der 3. Etage in Berlin am U-Bahnhof Hausvogteiplatz. Was ist denn das, was da dröhnt fragte ich mich. Es war die U-Bahn, die man angeblich auch aus Lärmgründen unter der Straße gebaut hat und nicht oberhalb.

    Allerdings bin ich schon der Auffassung, man muss nicht jeden Müll mitmachen. Auch wenn Sie das für bekloppt halten, ich habe schon Diskotheken verlassen, weil die Impulsspitzen dermaßen auf die Ohren knallten, dass es weh tat. Ich konnte mich eigentlich nur wundern, dass die anderen das nicht gestört hat. Oder wenn die Leute zum Jahreswechsel sich im deutlich angetrunkenen Zustand Knaller vor die Füße werfen… . Muss man sich wundern, wenn die Leute dann eine um bis zu 15 dB höhere Hörschwelle haben ?

    Und dann immer diese dummen Sprüche – Schema: hab‘ Dich nicht so.

    Ich habe schon Szintigrafien abgelehnt und Bildgebende Verfahren mit radioaktiven Kontrastmitteln im Körper, weil überhaupt keine vernünftige Auskunft über die Notwendigkeit der Behandlung und über die Risiken gegeben wurde.

    Was die körperliche Unversehrtheit in der Praxis in diesem Land wert ist, da kann ich ein Lied singen.

    Beispiel:
    Geben Sie mal in Ihre Internetsuchmaske folgendes ein:

    „Gesetz über die Änderung der Vornamen und die Feststellung der Geschlechtszugehörigkeit in besonderen Fällen (Transsexuellengesetz)“

    und schauen sich dort den § 8 Abs. 1 Nr. 3 und 4 an.
    Da wird doch allen Ernstes für die juristische Anerkennung des Personenstands gefordert:

    „3. dauernd fortpflanzungsunfähig ist und
    4. sich einem ihre äußeren Geschlechtsmerkmale verändernden operativen Eingriff unterzogen hat, durch den eine deutliche Annäherung an das Erscheinungsbild des anderen Geschlechts erreicht worden ist.“

    Die angeblich Transsexuellen sind im übrigen keine. Es liegt vielmehr eine körperliche Ausprägung von Zwittrigkeit vor, die nicht nur das Gehirn betrifft.

    Im Film „Sichten und Vernichten. Psychiatrie im Dritten Reich.“ von Ernst Klee, eine Produktion des Hessischen Rundfunks, ausgestrahlt in der ARD und im HR-Fernsehen, erfährt man, dass Psychiater selbst an den „Führer“ herangetreten sind mit dem Anliegen, ihre zum Krüppel „therapierten“ Patienten töten zu dürfen. Man hatte sich darauf verständigt, dass man das zwar nicht gesetzlich absegnet, aber auch nicht rechtlich verfolgt.
    Ernst Klee’s Recherchen ergaben, dass nach dem Zusammenbruch der höchstentwickelten Form des therapeutischen Staates in Folge des 2. Weltkrieges, viele dieser Psychiater die Menschen ermordert hatten z.B. Leiter von Kinder- und Jugendpsychiatrien wurden und zwar in West- und Ostdeutschland.

    Muss man sich da noch wundern?

    Diese Leute waren dann befähigt, Gerichten gegenüber Aussagen bezüglich einer Gefährdung im Sinne der PsychKGs zu machen.

    Wenn Sie mal in den Katalog der Deutschen Nationalbibliothek gehen, finden Sie folgendes Werk:

    Fülgraff, Georges [Hrsg.] ; Dieckmann, Gert: Stereotaktische Hirnoperationen bei abweichendem Sexualverhalten : Abschlussbericht d. Komm. beim Bundesgesundheitsamt. Berlin : Reimer, 1978

    Fülgraff war damals Präsident des BGA, Dieckmann einer derjenigen, die diese Eingriffe durchgeführt haben.

    Im wesentlichen geht es dabei um die sogenannte Hypothalamotomy. Dabei handelt es sich um die Außerfunktion-Setzung eines großen Teils des Hypothalamus, in der Regel über die Verkochung von Gewebe mittels Strom über sogenannte Sonden, sprich Nadelspitzen, die in dieses Gewebe eingeführt werden. Diese Vertreter unserer Monopolisten der hohen ethischen und Moralnormen hatten dabei die Idee, das im Hypothalamus lokalisierte Sexualzentrum zu zerstören mit der Behauptung, danach könne man diese Sexualstraftäter möglicherweise wieder in Freiheit entlassen.

    Die Frage, die sich hier stellt ist allerdings: Wer ist hier der größere und gefährlichere Straftäter: der Vergewaltiger oder der Hypothalamotomierer?

    Der Hypothalamus ist ein zentraler Teil des Gehirns, ein Teil des Zwischenhirns.

    Ich zitiere mal der Schnelligkeit halber aus Wikipedia:

    „Der Hypothalamus ist das wohl wichtigste Steuerzentrum des vegetativen Nervensystems, das selbst aus verschiedensten homöostatischen Regelkreisen besteht. Selbst geringste Störungen dieses relativ kleinen, äußerst bedeutsamen Zwischenhirnareals wirken sich auf die Lebensfähigkeit des Individuums aus. Das gesamte vegetative System hat unter anderem folgende Aufgaben:

    * Aufrechterhalten der Homöostase (Temperatur, Blutdruck, Osmolarität)
    * Regulation der Nahrungs- und Wasseraufnahme
    * Circadiane Rhythmik und Schlaf
    * Steuerung des Sexual- und Fortpflanzungsverhaltens“

    Vergleiche auch: Pschyrembl Klinisches Wörterbuch.

    Zu deutsch: Mit der Hypothalamotomy sind die Leute faktisch ermordet worden.

    Im Abschlussbericht wandte sich die Kommission mit Ausnahme von Prof. Volkmar Sigusch gegen ein Verbot dieser Eingriffe.
    Mitglieder der Kommission waren neben Fülgraff und Dieckmann zum Beispiel der nette Prof. Wilried Rasch vom Institut für forensische Psychiatrie in Westberlin, der nette Eberhard Schorsch und Götz Kockott, letztere beide bekannt für ihre Mitwirkung an der Psychopathologisierung von Zwittern als „Transsexuelle“ und die Ausgestaltung des oben angeführten Transsexuellengesetzes.

    Selbstverständlich ist das Bundesgesundheitsamt als Behörde nicht weiter tätig geworden und ist die Staatsanwaltschaft nicht eingeschaltet worden.

    Und selbstverständlich wird die Medizin in Deutschland auch nicht von unabhängiger Stelle kontrolliert. Wozu auch – die können das doch selbst ganz gut, wie obiges Beispiel zeigt.

    Informieren kann man sich auch über die InternetSeite Zwischengeschlecht.info, wo ausführlich über Genitalverstümmelungen an Zwittern im Kleinkinds- und Säuglingsalter – oft unter Beseitigung der Orgasmusfähigkeit – zwecks eines eindeutigen Straßenbildes unter massiver Falschaufklärung und Unterdrucksetzung der Eltern informiert wird.

    Und die Schmerzensgelder, wenn überhaupt einmal ein Verfahren erfolgreich ist, entsprechen nicht den gesetzlichen Vorgaben, nach denen ein Geschädigter im Idealfall so zu stellen ist, als hätte er den Schaden nicht erlitten.

    So – jetzt muss ich mal abbrechen, sonst kriege ich Ärger mit Herrn Limburg, wegen Verfehlung des eigentlichen Themas.

    Viele Grüße

  8. #34: Sabrina Schwanczar sagt:

    „Wenn Sie so leichtfertig mit Ihrer Gesundheit umgehen, dann ist das Ihre Sache.“

    Na gut, Sie meiden Flugzeuge, Bergtouren und die Nuklearmedizin.

    Schon recht Frau Schwanczar, ich habe es zu meiner eigenen Sache gemacht.

    In einem Punkt können wir uns wohl einigen, dass verantwortungsvolles Handeln nur möglich ist, wenn die nötigen Informationen, wie ich verantwortungsvoll Handel, auch zugänglich sind.

    Wissen Sie, dass Windkraftbetreiber nach der gefestigten höchstrichterlichen Rechtssprechung des Bundesverwaltungsgerichts keine Rücksicht nehmen müssen auf Menschen die nicht dem Durchschnitt entsprechen, weil diese gesundheitliche Auswirkungen hinzunehmen haben.

    Wissen Sie, dass es diesen Personen selbst obliegt den Wohnort zu wechseln.

    Wissen Sie, dass man diesen Personen oftmals Anteile an den Windkraftanlagen verkauft, ohne sie zu informieren, dass sie sich durch den Betrieb der WKA in ihrem näheren Umfeld sich selber schaden können.

    Wissen Sie, dass als oberste Grenze der Richtwerte der TA Lärm das Auftreten gesundheitlicher Schäden bei einer betroffenen Person betrachtet wird. Entscheidend ist nicht das Empfinden einer Einzelperson, sondern das Empfinden eines Durchschnittsmenschen, eines repräsentativen verständigen Bürgers in vergleichbarer Lage.

    Wissen Sie, dass bei der DIN 45680 eine mittlere Hörschwelle verwendet wird, die Hörschwelle von Kindern bis zu 15 dB darunter liegen kann.

    Wissen Sie, dass bis 22.00 Uhr die Kinder mit 60 dB beschallt werden dürfen und im tieffrequenten Bereich die mittlere Hörschwelle deutlich überschritten wird bei WKA.

    Im Amtsdeutsch lautet es, „es kann zu Belästigungen“ kommen, wobei „Belästigung“ dafür steht, dass die Werte nicht mehr unterhalb einer anzunehmenden Gesundheitsgefahr liegen.

    Um das alles zu erfahren musste der Rechtsweg begangen werden.

    Wer geht den hier leichtfertig mit der Gesundheit um, ich, die Gesellschaft oder die Politik.

    Ich hätte zumindest unserem Adoptivsohn viel Leid ersparen können, wenn wir rechtzeitig diese Informationen erhalten hätten.

    Seit meiner ersten Petition im Jahre 2005 bin ich nicht einen Schritt weiter gekommen.

    Das BMU sagt, die Zulassung von WKA ist Ländersache, das Land sagt die TA Lärm ist Bundessache.

    Somit ist niemand zuständig für diesen ganzen Mist.

    Mit freundlichen Grüßen
    Helga Hung

  9. Nur die Grünen kennen den richtigen Weg der Stromerzeugung – alle anderen, weltweit, sind verantwortungslos und dumm? Der wirkliche Grund für ihr Konzept ist ebenso simpel wie zynisch: AKW garantiert Wählerstimmen. Fachkenntnisse können dabei nur stören.

  10. @#33: Krishna Gans,

    alle Programme vorhanden. Hatte nur Schwierigkeiten. weil man zwei Dateien aufladen muss bevor man unraren kann.

    Die Seite ist gut. Danke für den Tipp.

  11. #25: Helga Hung sagt:

    „Wenn es um die eigene Gesundheit geht (Medizin) oder dem Freizeitvergnügen (Bergtouren, Flugreisen) ist jeder bereit sich höheren Dosen auszusetzen und es wird auch die höhere Belastung der Arbeitskräfte in Kauf genommen.“

    Wenn Sie so leichtfertig mit Ihrer Gesundheit umgehen, dann ist das Ihre Sache.

    Nur sollten Sie daraus nicht folgern, dass ich das genauso tue.

  12. @Rainer Jacob #30
    Sorry, tut mir leid, ich habe die Seite nur gefunden, mehr nicht.

    In dem Film wird behauptet, daß eine länger anhaltende Niedrigdosieung hilft, ggfs. spätere Starkstahlendosierung besser vertragen zu können, wie man bei Mäuseversuchen festgestellt hat.
    Soll heißen, man hat Mäuse stärkster Strahlung ausgesetzt, diese starben. Hatte man Mäuse vorher mit niedrigen Dosen über einen längeren Zeitraum immunisiert, überstanden die Mäuse die für die nicht adaptierten Mäuse letale Dosis.
    Mir fällt in dem Zusammenhang die vielleicht doch nicht so verkehrte Radon-Therapie ein….

  13. @#26: Krishna Gans,

    danke Herr Gans, für den Hinweis. Ich kämpfe zwar noch mit dem Dateiformat. Aber das wird schon-

    @#28: Sabrina Schwanczar,

    dann sind wir uns doch im Wesentlichen einig.

    Grüße

  14. #26 Herr Gans,

    können Sie mal bitte zu dem von Ihnen angegeben Link erklären, wie man die Pornowerbung los wird?

    …find ich nicht so toll

  15. #24 D. Glatting,

    ich bin auch untröstlich. Die m.E. gute ORF-Produktion „Die Wahrheit über Tschernobyl“, die die Tschernoyl-Geschehnisse vorrangig aus der Sicht von Valery Legasov beschreibt, ist auch nicht mehr im Netz.

    @all Damit kein Mißverständnis aufkommt und jemand womöglich denkt, ich würde die Ausführungen von Prof. Becker in tinyurl.com/4kw4q9y teilen – entschieden mitnichten.
    Einfach so zu behaupten, die Tschernobylstrahlenopfer / Strahlentoten seien das Opfer einer Niedrigstdosis, ist ja wohl der Hammer.

  16. @
    #24: D. Glatting:
    #25: Helga Hung:

    Ich hatte lediglich das Fazit gezogen, was sich aus folgendem Zitat ergibt:

    „Bekanntlich werden als Hauptgründe, die gegen der Kernenergienutzung sprechen, vor allem genannt: (a) Hypothetisch angenommene, jedoch nicht nachweisbare Schäden durch niedrige Strahlendosen; (b) unsere dank politischer Behinderung immer noch „ungelöste“ Entsorgungsfrage; und (c) der Tschernobyl-Unfall als bisher einzigem KKW-Unfall, bei dem tatsächlich Strahlentote zu beklagen waren. In allen Fällen handelt es sich letztlich um die Bewertung von Niedrigstdosen.“

    Ich bin keineswegs der Auffassung, das jede radioaktive Strahlung tödlich sein muss.

    Ein gesundes Immunsystem soll im Normalfall kranke Zellen erkennen und erstören. solange die Radioaktive Strahlung diese Eigenschaft des Immunsystems selbst nicht zerstört und nicht die DNAs eines sehr großen Teils der Zellen des Körpers negativ verändert, sollte dies auch bei Zellschäden durch radioaktive Strahlung funktionieren.

    Trotzdem sollte man die Augen nicht davor verschließen, dass es im Umfeld erhöhter radioaktiver Strahlenbelastung mehr dazu komorbide Erkrankungen gibt. Ich verweise nur auf die Wismut in Ostdeutschland

  17. #24 D. Glatting

    Sie schreiben:

    ———————————

    Die Behauptung von Frau Schwanczar

    “Können wir also als Fazit ziehen, das selbst Niedrigstdosen eine nicht vertretbare radioaktive Belastung des Organismus mit Todesfolge darstellen?“

    Kann daher nur verneinet werden.

    ———————————-

    Frau Schwanczar hat hier für mein Verständnis eine Frage gestellt und keineswegs eine Behauptung aufgestellt! Am Ende ihres Satzes, der schon grammatikalisch klar als Frage erkennbar ist, prangt doch ein Fragezeichen!

    Eine Behauptung wird vielmehr aufgestellt in dem von Fr. Schwanczar zitierten Text:

    „Bekanntlich werden als Hauptgründe, die gegen der Kernenergienutzung sprechen, vor allem genannt: (a) Hypothetisch angenommene, jedoch nicht nachweisbare Schäden durch niedrige Strahlendosen; (b) unsere dank politischer Behinderung immer noch „ungelöste“ Entsorgungsfrage; und (c) der Tschernobyl-Unfall als bisher einzigem KKW-Unfall, bei dem tatsächlich Strahlentote zu beklagen waren. In allen Fällen handelt es sich letztlich um die Bewertung von Niedrigstdosen.“

    Hier wird nämlich unter (c) behauptet, daß die Tschernobyl-„Unfall“-Opfer = die Tschernobyl-Strahlentoten Niedrigstdosen ausgesetzt waren.

    Auf diesem Hintergrund stellt Fr. Schwanczar die oben angeführte Frage.
    Und diese ihre Frage ist zu bejahen – wenn man denn Prof. Becker Glauben schenkt.

    MfG

  18. #22: Sabrina Schwanczar sagt:

    „Können wir also als Fazit ziehen, das selbst Niedrigstdosen eine nicht vertretbare radioaktive Belastung des Organismus mit Todesfolge darstellen ?“

    Sehr geehrte Frau Schwanczar,

    das Bayerisches Landesamt für Umweltschutz hat die Kontinuierlichen IfR-Messungen ins Internet gestellt.

    http://tinyurl.com/6l265wo

    Dort können, zumindest die Bayern können, jeden Tag sehen welchen Niedrigdosen sie ausgesetzt sind.

    Heute hatten wir in Grundremmingen Kraftswerksgelände 0.083 µSv/h und am Schneefernerhaus, Zugspitze 0.092 µSv/h.

    Was ist mit den Arbeitskräften, die tagtäglich im Schneefernerhaus einer höheren Dosis ausgesetzt sind? Oder den Piloten und Flugbegleitern die regelmäßig über den Atlantik fliegen? Dem medizinischen Personal?

    http://tinyurl.com/4wamou6

    Wenn es um die eigene Gesundheit geht (Medizin) oder dem Freizeitvergnügen (Bergtouren, Flugreisen) ist jeder bereit sich höheren Dosen auszusetzen und es wird auch die höhere Belastung der Arbeitskräfte in Kauf genommen.

    Oder der Anstieg von K-40 während der Silvesternacht.
    http://tinyurl.com/4e3w7hj

    Grenzwerte für Niedrigstdosen festzulegen ist nicht einfach.
    Der Immissionsschutz basiert vorrangig auf Durchschnittswerten (TA Lärm und TA Luft).

    Sollen dann für Niedrigstdosen auch Durchschnittswerte festgelegt werden?

    Wie wollen sie mit den Menschen umgehen bei denen die natürliche Radioaktivität ihrer Gegend, den Durchschnittswert übersteigt? Haben die dann auch , wie bei Windkraftanlagen gesundheitliche Auswirkungen hinzunehmen.

    Gruß
    Helga Hung

  19. Hallo Frau Schwanczar, hallo Herr Klasen,

    eigentlich wollte ich zur Stützung der Aussagen in

    http://tinyurl.com/4kw4q9y

    einen Link zur Dokumentation

    Tschernobyl – Die Natur kehrt zurück

    von ARTE ist ins Forum stellen. Es sind alle Versionen dieses Dokumentationsfilmes komplett aus dem Netz entfernt worden.

    Die Dokumentation wurde zwischenzeitlich in HD auf youtube gestellt. Musste scheinbar auf Anordnung von Oben rückstandsfrei entfernt werden. Viel mehr als

    http://tinyurl.com/4dgt3jc

    ist nicht mehr zu finden.

    Hat da der WDR oder ein anderer grünsozialistischer Haufen seinen Einfluss geltend gemacht und die Doku der Öffentlichkeit unzugänglich gemacht? Wenn noch jemand eine Kopie hat, dann soll er sie aufbewahren. Vielleicht findet ja jemand eine französische Version.

    Und dafür zahlen wir auch noch Zwangsabgaben!

    Zur den Aussagen in der Doku. Alles aus dem Gedächtnis von einmal sehen vor einem halben Jahr.

    Tiere und Menschen haben eine Toleranzschwelle in der sie eine erhöhte Strahlung ohne Nebenwirkungen tolerieren können, Die ionisierende Strahlung erzeugt freie Radikale deren chemische Wirkung zerstörend auf Zellen wirk. Gesunde Organismen können dies kompensieren. Sehr große Schwierigkeiten hatten insbesondere Schwalben nach einem anstrengenden Anflug. Des Weiteren hat man festgestellt, dass Mäuse, die eine gewisse Zeit (ca. 1 Woche) einer Tschernobyl Umgebungsstrahlung ausgesetzt waren, die medizinische Dosis einer Krebstherapie deutlich besser verkraftet haben.
    Man hat sogar überlegt, Krebspatienten einer Dauerbestrahlung auszusetzen.

    Die Behauptung von Frau Schwanczar

    “Können wir also als Fazit ziehen, das selbst Niedrigstdosen eine nicht vertretbare radioaktive Belastung des Organismus mit Todesfolge darstellen?“

    Kann daher nur verneinet werden. Die Behauptung widerspricht allen Erfahrungen der Evolution. Leben hat sich schon an den verstrahltesten Regionen der Welt breitgemacht. In den 500 Megajahren höheren Lebens auf der Erde gab es schon es schon mehrfach Zeitalter in denen alles Leben mit deutlich höheren Dosen umgehen musste. Anders ausgedrückt:

    Nach der These von Frau Schwanczar dürfte es in der verstrahlten Zone rings um Tschernobyl überhaupt keine Wildtiere oder wenn dann nur todkranke geben.
    Dem ist nicht so!

    Über die Strahlungs- und auch Gifttoleranz bis zu einem gewissen Grad wird schon länger Diskutiert. Ideologische Denkverbote sind in alle Richtungen schlecht.

    Grüße in die Runde

  20. Sehr geehrter Fr. Schwanczar,
    ich bin weder Kernphysiker noch Mediziner, also nicht in der Lage eine sogenannte „Niedrigdosis“ zu beurteilen. Wenn ich allerdings den Bericht als ganzes lese, erschließt sich zumindest der Zusammenhang.

    Ist jemand grundsätzlich gegen die Nutzung der Kernernergie, so kann es zu einer Fragestellung wie der ihren kommen. Diese kann und möchte ich nicht beantworten, eben wegen den o.a. Gründen. Im übrigen bin ich im Grundsatz für die Nutzung von Kernernegie.

  21. #19: Uwe Klasen sagt: am Dienstag, 11.01.2011, 11:38

    hier ein paar Links, bei denen die Informationen zu Tschernobyl, abseits der üblichen Medienlandschaft, meiner Meinung nach wissenschaftlicher dargestellt werden.

    http://tinyurl.com/4kw4q9y

    Darin heißt es:

    „Bekanntlich werden als Hauptgründe, die gegen der Kernenergienutzung sprechen, vor allem genannt: (a) Hypothetisch angenommene, jedoch nicht nachweisbare Schäden durch niedrige Strahlendosen; (b) unsere dank politischer Behinderung immer noch „ungelöste“ Entsorgungsfrage; und (c) der Tschernobyl-Unfall als bisher einzigem KKW-Unfall, bei dem tatsächlich Strahlentote zu beklagen waren. In allen Fällen handelt es sich letztlich um die Bewertung von Niedrigstdosen.“

    Tschernobl = Niedrigstdosen

    Können wir also als Fazit ziehen, das selbst Niedrigstdosen eine nicht vertretbare radioaktive Belastung des Organismus mit Todesfolge darstellen ?

  22. zu 3#
    Habe mir den EU-Energieschwachsinn durchgelesen. Mir standen die Haare zu Berge. Wann werden der CO2-Reduktionswahnsinn und seine Verfechter endlich auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgt? Ich fasse es nicht, es wird unbeirrt weitergemacht, als ob es Climategate nie gegeben hätte….

  23. @13: Arthur Wieland

    Wann haben Sie das letzte Mal Ihre Wiesen auf Reststrahlung nachgemessen? Oder labern Sie nur für verblödete, deutsche Zipfelmützen bestimmte grüne Parolen nach? Und um welche Isotope handelt es sich bei den Strahlern? Wenn man so schlau daherplappert, muss man ja wissen, was man misst….
    Ich kann Ihnen nur nochmal den WDR empfehlen- da darf man dummes Zeug reden und ist unter seinesgleichen (grünen). Und wenn man ganz besonders schleimt, wird man vielleicht Intendant
    und bekommt 308.000 € im Jahr plus 25.000€ nicht nachzuweisende Aufwandsentschädigung aus den der Zipfelmützen abgepressten Zwangsgebühren…..
    http://tinyurl.com/26sgeds
    Für die Mitbloggerin Schwanczar:
    Noch mal Empfehlung: Das Märchen von der Asse, Autor Dr. Herrmann Hinsch. Hier im blog zu bestellen.
    http://wikitravel.org/de/Tschernobyl
    Gruss

  24. @Mike #11
    Am besten Sie melden sich erstmal bei einer Führung durch ein deutsches Kernkraftwerk an und danach können wir mal darüber reden.
    Übrigends gibt es in Finnland schon Führungen für Schulklassen. Diese Führung werden nicht nur auf Kernkraftwerke beschränkt sondern finden auch in den Zwischenlagern statt. Das nenne ich mal eine aufgeschlossene Gesellschaft!
    Hieran sollte sich Deutschland ein Beispiel nehmen! Und nicht nur das Atom verteufeln und unnötige Angst in der Bevölkerung schüren!!!

  25. zu Mike

    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

    #11: Mike sagt:
    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

    In seiner Haltung zur Kernkraft gehört mike gehört in seiner haltung sicher zu der Menschheit

  26. Die Klimakirche ist jetzt wohl auch auf dem Gebiet der Energieversorgung tätig ?

    Wenn ich oben lese:

    „2. Hochtemperaturreaktor (VHTR) Graphit-moderierter, Helium-gekühlter Reaktor mit Einweg-Uran-Brennstoffkreislauf“

    „Bewertung des GIF: „Diese Systeme bieten signifikante Fortschritte in Nachhaltigkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit, Schutz gegen Weiterverbreitung und in physikalischem Schutz.“

    nichts gelernt?

    Der Tschernobyl-Reaktor war graphitmoderiert. Deswegen ist die Kernreaktion auch nicht zum Stillstand gekommen als der Reaktor überhitzt war und letztlich durchging.

    Ist hier auf Eike mehrfach diskutiert worden um demgegenüber herauszustellen, das bei unseren Siedewasser-Reaktoren dieses Risiko nicht besteht, weil der Moderator Wasser in einem solchen Fall verdunstet. Da hat man nur noch das Problem mit der Nachwärme, wenn der Primärkreislauf verdunstet ist.

    Tschernobyl als Tourismusattraktion ?
    Die Asse sicher ?

    Klar – und wenn es draußen kälter wird liegt es an der Erderwärmung.

  27. #11 Mike

    Meinen Sie mit freier Energie so etwas hier?

    http://tinyurl.com/2ortzm

    Und was sagten Sie?

    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

    Ach ja, wirklich?

  28. @ Kurt Laburda:
    Phantasieren Sie sich nur fleißig Ihre überaus originellen Feindbilder zusammen, Sie Schablonendenker.
    Die Wiesen hier in meiner Wohngegend, weisen jedenfalls seit Tschernobyl immer noch deutlich erhöht, radioaktive Werte auf.
    Pilze durfte man, bis vor wenigen Jahren auch keine sammeln. Und das trotz 2000 Kilometer Entfernung und über 20 Jahren zeitlichen Abstandes zum einstigen Super-GAU!
    Deshalb frage ich Sie, was sie mir mit Ihrem „Tschernobyl als Touristenattraktion“ eigentlich sagen wollen?

    @rainer jacob:
    Definieren Sie bitte „ins Unendlich gesteigerte Sicherheitsanforderungen“ ein wenig genauer.
    Oder sind Ihnen die Menschen in 500 Jahren oder 1000 Jahren einfach nur egal?
    Immer schön nach dem Motto, hinter mir die Sintflut.

    @Hofmann,M:
    Kernbrennstoffe die 100 prozentig wiederverwertbar sind?
    Wahrscheinlich glauben Sie auch noch an ein Perpetuum Mobile…
    Woher wissen Sie übrigens, dass das Endlager in Finnland (in der Frage ein tendenziell ignoranter Staat) sicher ist?
    Auch von der Asse hat man schließlich einmal selbiges behauptet …

    @Mike:
    Wahre Worte.

  29. @ 11, mike
    können Sie Ihr Geschreibsel mal für einen Aussenstehenden decodieren?
    Was ist z. B. „freie Energie“?
    Oder aber „Schuldgeldsystem??
    Gruss
    Hallo, Herr Limburg: Inzwischen vier vergebliche Versuche, die Spamabwehr zu überlisten- jetzt zum 5. Mal sehen….

  30. „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

    Darunter fällt die Fraktion der anthropogenen Klimaschwindel-Kirche und die Pro-Atomstrom Gemeinde.
    Bei den AKW´s geht es nur um die Gewinne nicht um unsere sichere Stromversorgung.
    Nein, ich bin weder ein Grüner noch ein Sozi, einfach nur Mensch der denken kann!
    Würde man das Geld in die Erforschung der sogenannten Freien Energie stecken, unter Berücksichtigung der Quantenphysik, dann würde es auf diesem Planeten anderst aussehen.Aber solange wir ein Schuldgeldsystem haben, solange wird es diesen ganzen Schwachsinn geben.

  31. @Arthur Wieland #5
    So auf den laufenden bei Thema Kernkraft sind sie aber nicht.
    In Finnland wird bereits das erste Endlager gebaut und die Gemeinden haben sie um den Zuschlag für den Bau gestritten!!!
    In China ist der Durchbruch beim Wiederaufbereiten von abgebrannten Brennelementen gelungen. Somit wird aus dem Atomabfall ein Atomwertstoff. Das Recycling von Kernbrennstoffen ist somit zum Großteil gelöst. Die Welt wird vermehrt auf die Kernkraft setzen. In Deutschland wird dagegen weiterhin die Angst über die Medien bei der Stromerzeugung per Kernkraft geschürt. Die deutsche Medienwelt ist leider noch zu sehr mit grünsozilistischen Schreibern besetzt.

  32. @W.Schneider,
    die These ist doch nur Spaß? Wenn doch nicht, verlange ich die Mauer zurück, denn ich hatte schon das Vergnügen mit einer Diktatur;-)

    Wenn dann dies geklärt ist.
    http://tinyurl.com/2dd8mod
    verkauft der Osten ein KKW in den Westen, mehr braucht ein Agrarstaat nicht??

  33. #5 Sehr geehrter Herr Wieland,

    ich bin ja nun bestimmt kein „Kernenergie-Jubelperser“.

    Was die USA betrifft, so gibt es dort meines Wissens nach sehr wohl ein Endlager. Jedoch hat ein Gericht die Entscheidung zur Nutzung gekippt, weil es den Zeitraum, für den ein Sicherheitsnachweis erbracht wurde, für nicht ausreichend hielt.

    Und hier wird die Problematik deutlich: wenn die Sicherheitsanforderungen ins Unermeßliche gesteigert werden, werden Sie u.U. auch keine Lösung mehr für ein Problem finden. Die Deutschen sind im Weltmaßstab Spitze für das Fordern von Sicherheit. In anderem Zusammenhang spricht man da auch vom Sicherheitswahn.

    MfG

  34. @Hans Spaniol – Das ist nicht nur zu befürchten, das ist geplant. Und wenn schon, für billige China-Waren genügt das verbleibende garantierte Grundeinkommen immer noch. Meine These: Russland-China als neuer Pol der Welt. Die SCO lässt grüssen. Jetzt sind wir dran mit Diktatur.

  35. @#5: Arthur Wieland

    Hallo, Grüner. Zur Asse gibt es ein interessantes Buch: Das Märchen von der Asse. Autor Dr. Hermann Hinsch.
    Hinsch war jahrelang wissenschaftlicher Mitarbeiter der Asse. Interessant sind auch seine Aussagen zu Tchernobyl, das inzwischen eine Touristenattraktion ist. Im Übrigen scheinen Sie den obigen Artikel nicht gelesen zu haben, oder lässt das die grüne Gesinnung nicht zu?
    Empfehlung: Versuchen Sie es doch mal mit einer Redaktieursstelle beim WDR oder einer anderen Reichsrundfunkanstalt! Da ist man mit grünen Lügen besser aufgehoben..
    Gruss

  36. Sehr geehrter Herr Limburg,
    im Header dieser Internetseite steht großspurig:
    „Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit! Umweltschutz: Ja! Klimaschutz: Nein“

    Den Satz sollten Sie konsequenterweise entfernen, wenn Sie permanent für die Kernenergie trommeln. Es sei denn Sie erklären sich bereit, jegliche radioaktiven Überbleibsel bei sich zuhause im Keller unterzubringen, bis man eine technische Lösung gefunden hat, wie bzw. wo man das Material sicher endlagern kann.
    Denn auch wenn Sie es standhaft ignorieren, aber weltweit gibt es noch immer keine probate Lagerstädte für Atommüll.
    Nicht einmal in den vergleichsweise großen USA war man bisher in der Lage, ein geologisch geeignetes Gebiet zu finden – trotz jahrzehntelanger, intensiver Suche.

    Was hingegen dabei rauskommt, wenn man allzu sehr auf Kernenergie-Jubelperser vertraut, kann man vorzüglich in der Schachtanlage Asse bewundern…

  37. Superzitat von Vahrenholt: „Der deutsche Atomausstieg, der
    als weltweites Vorbild gedacht war, bleibt ein Alleingang.“

    Vahrenholt vergaß leider den Folgesatz: „Der deutsche Windwahn, der als weltweites Vorbild gedacht war, bleibt ein Alleingang“.

    Die Schwestern AKW und WKA werden den Doppeltod sterben, wenn sie weiter unter falscher Flagge segeln, der CO2-Flagge.
    Insofern bitte ein Fragezeichen an den Titel „Siegeszug der Kernenergie“.

  38. In ein paar Jahren, wenn unsere Industrie und unser Knowhow nach China abgewandert sind, können wir das bisschen Strom, das der Agrarstaat Deutschland noch braucht, aus dem Ausland beziehen.

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