Konsens über globale Abkühlung gewinnt an Fahrt – Abkühlung während der nächsten 1 bis 3 Jahrzehnte

Während die Winter härter werden und sich der Schnee auftürmt, warnen inzwischen mehr und mehr Wissenschaftler vor einer globalen Abkühlung. Der Leser Matt Voroo hat eine Liste (unten) von 31 prominenten Wissenschaftlern und Forschern zusammengestellt, die gesagt haben, worauf die Regierungen viel mehr achten sollten.


In jüngster Zeit sind die Ahnungslosen unter den Erwärmungswissenschaftlern, Regierungen und die MSM [Main Stream Media] mit ihren Scheuklappen der globalen Erwärmung vor Augen im Tiefschnee herumgerannt und haben die Kälte um sich herum geleugnet. Regierungen, die eigentlich ihren Bürgern dienen sollten, sollten wirklich anfangen zuzuhören und entsprechende Planungen auf den Weg zu bringen.

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Gehen wir in eine globale Erwärmung oder Abkühlung?

Von Matt Vooro

Viele Jahre lang hat inzwischen eine große Zahl von Wissenschaftlern, die sich nicht der AGW verschrieben haben, darunter Meteorologen, Ingenieure, Forscher und Ähnliche die Möglichkeiten eines sich abkühlenden Planeten untersucht. Einige Aussagen dieser Wissenschaftler, auf die ich in meinen Forschungen gestoßen bin, füge ich hier bei. Tatsächlich gibt es eine signifikante Anzahl von Wissenschaftlern, Akademikern, Meteorologen und Forschern, die mit dem Glauben des IPCC, dass sich der Globus sehr wahrscheinlich durch anthropogene Treibhausgase in bislang beispielloser Weise erwärmen wird, nicht übereinstimmen.

Das Klima dieses Planeten oszilliert zwischen etwa 30 Jahren Erwärmung, der etwa 30 Jahre Abkühlung folgen. Anders als eine 100 Jahre lang währende globale Erwärmung, wie es das IPCC vorhergesagt hat, stagnieren die globalen Temperaturen inzwischen, und wir scheinen kühleren Zeiten entgegen zu gehen.

Lawrence Solomon kommentierte in seinem Artikel vom 16. Juni 2010 in [der Zeitung] Toronto National Post einen Artikel von Professor Mike Hulme über den IPCC. Den Artikel findet man hier: probeinternational.org. Hulme ist Professor der Klimaänderung in der School of Environmental Sciences an der Universtity of East Anglia – berüchtigt als Universität von Klimagate – und der geschäftsführende Direktor des Tyndall Centre for Climate Change Research sowie einer der prominentesten Klimawissenschaftler im UK. Solomon sagte, Hulme zitierend:

„Nach Mike Hulme, einem prominentem Klimawissenschaftler und IPCC-Insider, führte das IPCC Presse und Öffentlichkeit in die Irre, indem es sie glauben machte, dass Tausende Wissenschaftler hinter dessen Behauptungen einer anthropogen verursachten globalen Erwärmung stehen. Tatsächlich waren es ‚nur ein paar Dutzend Experten‘, die diese Behauptung unterstützten, stellt er in einem Papier zu Fortschritten in der physikalischen Geographie fest, zusammen mit dem Studenten und Mitautor Martin Mahony.

Professor Hulmes Studie findet man hier: fabiusmaximus

Es scheint, als hätte das IPCC die immer wiederkehrenden und signifikanten Auswirkungen normaler planetarer Zyklen unterschätzt, als da wären PDO, AO, ENSO, STRÖMUNGEN IM TIEFEN OZEAN, SOLARE ZYKLEN und UNERWARTETE PERIODEN MIT VULKANISCHER ASCHE [Hervorhebung im Original].

Dies ist verständlich, hatte doch das IPCC niemals ein Mandat, alle Gründe der globalen Erwärmung zu untersuchen, sondern ausschließlich den menschlichen Anteil daran. Dieser erscheint jedoch zwergenhaft verglichen mit natürlichen planetaren Faktoren, was andere Wissenschaftler inzwischen herausfinden. Man lese Read papers.ssrn.com/sol3/papers.

Hier folgt eine Liste von 31 verschiedenen internationalen Klimawissenschaftlern, Akademikern, Meteorologen, Klimaforschern und Ingenieuren, die dieses Thema untersucht haben und die mit der AGW-Wissenschaft und den Vorhersagen des IPCC nicht einverstanden sind, und die deutlich kühleres Wetter für die nächsten 1 bis 3 Jahrzehnte annehmen.

Die Liste

1. Don Easterbrook, Professor Emeritus, Dept. of Geology, Western Washington University.

 „Das Einsetzen der Kaltphase der PDO wird für glob ale Abkühlung in den nächsten etwa 30 Jahren sorgen. Die globale Erwärmung ist vorbei. Man erwarte 30 Jahre globaler Abkühlung, vielleicht gravierende 1 bis 3°C“.

Er nimmt viele mögliche Szenarien der Abkühlung an: Die erste ähnlich wie in den Jahren 1945 bis 1977, die zweite ähnlich 1880 bis 1915 und die dritte ähnlich dem Trend von 1790 bis 1820. In seinem jüngsten Artikel stellt er fest:

 „Erwarten Sie eine globale Abkühlung während der nächsten 2 bis 3 Dekaden, die viel schlimmere Folgen hat als die globale Erwärmung je haben würde”.

Hier, hier und hier.

2. Syun Akasofu, Professor der Geophysik, Emeritus, University of Alaska, auch geschäftsführender Direktor des ARC [?]

Er sagt vorher, dass sich der gegenwärtige Temperaturanstieg um etwa 0,5°C pro 100 Jahre, der aus natürlichen Gründen resultiert, mit alternierenden Erwärmungen und Abkühlungen fortsetzen wird.

Und wieder eine neue Studie: ON THE RECOVERY FROM LITTLE ICE AGE [ÜBER DIE ERHOLUNG AUS DER KLEINEN EISZEIT] – Read here.

3. Prof. Mojib Latif, Professor, Universität Kiel, Deutschland

Er gibt eine Prognose für nur ein Jahrzehnt ab, nämlich die nächste Dekade (2009 bis 2019), und er zeigt, dass die globale mittlere Temperatur von einem Wert bei 14,39°C auf einen Wert zwischen 14,28°C und 14,18°C zurückgehen wird (zusammengefasst aus seinen Graphiken].

Er sagte auch, dass „man am Beginn von ein oder zwei Jahrzehnten Abkühlung stünde, verglichen mit dem heutigen Niveau“. Allerdings machte er keine Angaben dazu, welche Jahrzehnte der Abkühlung er meint, oder ob die auf die nächste Dekade folgende zweite Dekade ebenfalls durch Abkühlung gekennzeichnet sein werde. Hier und hier

4. Dr. Noel Keenlyside vom Leibniz- Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel. Die BBC schreibt:

 „Wissenschaftler haben prognostiziert, dass die Temperatur der Erde eine Dekade lang etwa gleich bleiben wird, da natürliche Klimazyklen in die Kaltphase treten“.

Ein neues Computermodell, das von deutschen Forschern entwickelt worden war, wie die Zeitschrift Nature berichtete, legt nahe, dass die Abkühlung der Erwärmung durch Treibhausgase entgegen wirkt“. Hier: news.bbc.

5. Professor Anastasios Tsonis, Leiter der Atmospheric Sciences Group University of Wisconsin, und Dr. Kyle Swanson von der University of Wisconsin-Milwaukee. [Die Nachrichtenagentur] msnbc schreibt:

„Wir haben jetzt eine solche Chance und können daher 20 bis 30 Jahre lang kühlere Temperaturen erwarten. So haben wir seit 1950 nicht mehr erlebt.“

Kyle Swanson von der University of Wisconsin-Milwaukee sagt: „Ereignisse mit Abkühlung seit jener Zeit hatten eindeutige Ursachen wie z. B. Eruptionen oder großräumige La Nina-Ereignisse. Die gegenwärtige Abkühlung hat keine.“

Swanson glaubt, dass sich dieser Trend noch bis zu 30 Jahre lang fortsetzen könnte.

Man lese auch The mini ice age starts here bei dailymail.co.uk/.

6. William M Gray, Professor Emeritus, Dept of Atmospheric Sciences, Colorado State University

Eine schwache globale Abkühlung gab es von Mitte der vierziger Jahre bis Mitte der siebziger Jahre. Ich prognostiziere, dass wir Ähnliches während der nächsten Dekaden sehen werden.“

Siehe auch colostate.edu.

7. Henrik Svensmark , Professor DTU, Copenhagen. Henrik Svensmark schreibt:

Tatsächlich hat die globale Erwärmung aufgehört und die globale Abkühlung angefangen. Kein Klimamodell hat eine Abkühlung der Erde simuliert, sondern das Gegenteil. Dies bedeutet, dass die Entwicklung des Klimas in der Zukunft nicht vorhersagbar ist“.

Hier lesen.

8. Jarl R. Ahlbeck, D.Sc., AboAkademi University, Finnland

Daher können ausgedehnte Perioden mit geringer Sonnenaktivität in Zukunft zur Vorherrschaft einer stark negativen AO und damit zu extrem kalten Wintern in Nordamerika, Europa und Russland führen“.

Hier lesen.

9. Dr. Alexander Frolov, Leiter von Russlands staatlichem meteorologischen Dienst Rosgidromet. The Daily Mail.co.uk zitiert Frolov:

Aus wissenschaftlicher Sicht befinden wir im großräumigen Zeitmaßstab in einer Periode der Abkühlung.

Die vergangenen drei Winter mit niedrigen Temperaturen in Sibirien, der Arktis und einer ganzen Reihe von Russlands Bergland beweisen dies ebenso wie die Erholung des Meereises in der arktischen See und der fehlenden Erwärmung in Sibirien.

Mr. Tishkov, geschäftsführender Leiter des Geographischen Instituts an der russischen Akademie der Wissenschaften sagt: „Was wir in letzter Zeit beobachtet haben, sind vergleichsweise schnelle Änderungen des Klimas zu einer Erwärmung, aber im Rahmen langer Zeiträume zu einer Abkühlung. Dies ist eine nachgewiesene wissenschaftliche Tatsache!“

10. Mike Lockwood, Professor,  Space Environmental Physics, University of Reading, UK. BBC News hier:   

UK und das kontinentale Europa könnten wegen der  schwachen solaren Aktivität in Zukunft häufiger von kalten Wintern betroffen sein, sagen Forscher.

11. Dr. Oleg Pokrovsky, Voeikov Main Geophysical Observatory: Ria Novosti schreibt:

Es wird keine neue Eiszeit geben, aber die Temperatur wird auf ein Niveau fallen, das es zuletzt in den fünfziger und sechziger Jahren gab.

Gegenwärtig treten alle Komponenten des Klimasystems in ihre negative Phase. Die Abkühlung wird ihren Höhepunkt in 15 Jahren erreichen. Politiker, die sich der Erwärmung verschrieben haben, sitzen auf dem falschen Pferd.

Die Nordostpassage wird zufrieren und nur noch mit Hilfe von Eisbrechern passierbar sein.

Pokrovsky behauptet auch, dass das IPCC, das eine globale Erwärmung prophezeit hat, viele Faktoren nicht beachtet hat. Er merkte auch an, dass sich die meisten amerikanischen Wetterstationen in Städten befinden, wo die Temperatur immer höher liegt.

Wir wissen nicht alles, was passieren wird. Das Klimasystem ist sehr komplex und das IPCC ist nicht die letzte Wahrheit in dieser Sache.

Hier lesen bei NoTricksZone.

12. Girma Orssengo, b.Tech, MASc, PhD

Diese kühlen und warmen Phasen der PDO korrelieren gut mit den Abkühlungs- und Erwärmungsphasen der GMTA [Global Mean Temperature Anomaly].

Das Modell nimmt globale Abkühlung bis etwa 2030 an. Dieses Ergebnis wird auch durch Verschiebungen der PDO gestützt, die sich zum Ende des vorigen Jahrhunderts ereigneten. Hierdurch wird eine globale Abkühlung bis etwa 2030 erwartet (7).

Siehe WUWT und hier, und […?]

In diesem Artikel wurde ein mathematisches Modell entwickelt, dass der beobachteten GMTA angepasst ist, und die Simulation zeigt eine globale Abkühlung um etwa 0,42°C bis 2030. Auch zeigt ein Vergleich der zunehmenden anthropogenen CO2-Emissionen und die Zunahme der GMTA während des 20. Jahrhunderts, dass es keine Beziehung zwischen diesen beiden Ereignissen gibt. Daraus folgt, dass die Behauptungen des IPCC vor einer Klimakatastrophe von den Daten nicht gestützt werden.

Fossile Energieträger ermöglichen es dem Menschen, sein Leben als stolzer Mensch zu leben, aber das IPCC versichert, dass deren Nutzung zu einer Katastrophe führen wird.

Hier lesen auf WUWT.

13. Nicola Scafetta, PhD.
Empirischer Beweis für eine extraterrestrische Ursache von Klimaoszillationen und deren Auswirkungen

Die diesbezügliche Vorhersage legt nahe, dass sich das Klima stabilisiert oder abkühlt bis etwa 2030 bis 2040.

Hier lesen

14. Dr William Livingston, sowie 15. Dr Matthew Penn – beide Astronomen und Sonnenphysiker

Die Astronomen Dr. William Livingston und Dr. Matthew Penn sowie eine große Anzahl weiterer Sonnenphysiker sagen, dass die Wahrscheinlichkeit eines neuen Maunder-Minimums auf der Erde viel größer ist als die einer Periode mit globaler Erwärmung.

Hier lesen: http://algorelied.com/?p=2706.

16. Joe d’Aleo – geschäftsführender Direktor der Zertifizierten Beratenden Meteorologen. Hier lesen:  Intellicast.com

Im längeren Zeitrahmen verhält sich die Sonne genauso wie zum Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Dies lässt viele annehmen, dass wir wahrscheinlich während der nächsten Jahrzehnte Bedingungen ähnlich denen im frühen 19. Jahrhundert bekommen werden (dem sog. Dalton-Minimum). Das war eine Zeit mit Schnee und Kälte. Es war die Zeit, in der Charles Dickens seine Novellen mit Schnee und Kälte in London schrieb.

Siehe auch zahlreiche weitere Artikel zur globalen Abkühlung unter ICE AGE auf Icecap.

17. Harry van Loon, Emeritus an der NCAR und CORA, 18. Roland Madden, leitender Wissenschaftler der NOAA, geschäftsführender Direktor der Sektion Climate analysis, 19. Dave Melita, leitender Meteorologe beim Melita Weather Associates und 20. William M Gray, Professor Emeritus, Dept of Atmospheric Sciences, Colorado State University

Diese Wissenschaftler kamen alle zu dem gleichen Ergebnis – der Trend zur globalen Erwärmung ist vorbei, und ein Trend zu Abkühlung breitet sich aus.

Hier lesen!

21. Dr. David Archibald, Australien, Umweltwissenschaftler:

In dieser Präsentation werde ich zeigen, dass die Sonne das Klima treibt, und möchte anschließend mit dieser Relation das Klima der Erde bis 2030 vorhersagen. Es handelt sich um eine Vorhersage, die sich von den meisten öffentlichen Vorhersagen unterscheidet. Es ist eine Vorhersage von einer unmittelbar bevorstehenden Abkühlung.

Siehe Warwick Hughes und David Archibald

22. Dr Habibullo Abdussamatov, Leiter von Space Research, Lab of Pulkov Observatory. Siehe iceagenow.com:

In seinem Vortrag mit dem Titel „die Sonne diktiert das Klima“ wies er darauf hin, dass es zur Mitte dieses Jahrhunderts eiszeitähnliche Temperaturen geben werde. Er zeigte eine Graphik mit dem Titel „Die Vorhersage der natürlichen Klimaänderung für die nächsten 100 Jahre“. Sie zeigt, dass die globalen Temperaturen bis zum Jahre 2055 um mehr als 1°C zurückgehen werden. Nach seinen Worten könnte eine neue Eiszeit etwa ab 2014 beginnen.

Und auch hier.

23. Dr Fred Goldberg, schwedischer Klimaexperte. [In der Zeitung] People Daily:

Wir könnten jederzeit eine neue Eiszeit haben, sagt ein schwedischer Klimaexperte.

Artikel hier: We could have an ice age any time, says Swedish climate expert

24. Dr. George Kukla, ein Mitglied der tschechoslowakischen Akademie der Wissenschaften und Pionier auf dem Gebiet astronomische Antriebe, Read Ice Age Now:

In den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts hatten führende Klimawissenschaftler behauptet, dass die Welt von einer Ära globaler Abkühlung bedroht wäre. Aufgrund dessen, was wir im letzten Jahrzehnt erlebt haben, sagt George Kukla, dass diese Wissenschaftler – und er war einer von ihnen – recht gehabt hatten. Die Welt steht an der Schwelle zu einer neuen Eiszeit.

25. Peter Clark, Professor of Geosciences an der OSU: Read iceagenow.com

Wissenschaftler sagen, dass die Erde irgendwann in der heutigen Zeit aus einer langen Zwischeneiszeit (Interglazial), die während der letzten 10 000 Jahre anhielt, in Bedingungen zurückfällt, die letztendlich zu einer neuen Eiszeit führen.

26. James Overland, NOAA. Lesen: physorg.com:

 „Kalte und schneereiche Winter werden eher die Regel als die Ausnahme sein“, sagt James Overland von der US National Oceanic and Atmospheric Administration.

27. Dr. Theodore Landscheidt. Er prognostizierte im Jahre 2003, dass die gegenwärtige Abkühlung sich bis 2030 fortsetzen werde [hier]:

Eine Analyse der variierenden Sonnenaktivität während der letzten beiden Jahrtausende deutet darauf hin, dass es im Gegensatz zu den Spekulationen des IPCC über die anthropogene Erwärmung um 5,8°C innerhalb der nächsten 100 Jahre eine lange Periode kühlen Klimas erwartet werden muss, und zwar mit der kältesten Phase um das Jahr 2030.

28. Matt Vooro, P. Eng. auf icecap.us:

Anscheinend befinden wir uns im gleichen Klimazyklus wie von 1964 bis 1976. Die letzten beiden Winter (2008, 2009) waren mit viel Schnee und kalten Temperaturen sehr ähnlich denen in jener Zeit. Wenn der wärmende Effekt des gegenwärtigen El Nino 2009/2010 erst einmal beendet ist, werden kältere Temperaturen auftreten, und zwar durch die Einwirkungen von PDO, AMO, AO, NAO, ENSO/La Nina, die sich alle in ihrer negativen Phase befinden, sowie vulkanische Asche und sich ändernde solare Zyklen.

Eine gute Quelle mit Artikeln und Daten zur globalen Abkühlung gibt es hier: Isthereglobalcooling.com

29. Thomas Globig, Meteorologe, Wetterdienst Meteo Media. Hier bei WUWT:

 „Die erwartete Kälte im nächsten Monat [gemeint war der Dezember 2010] wird die Temperatur bis zum Jahresende ziemlich herunterziehen. Das Jahr 2010 dürfte das kälteste Jahr seit zehn Jahren in Deutschland sein“, sagt der Meteorologe Thomas Globig vom Wetterservice Meteo Media in einem Gespräch auf wetter.info. Und es könnte noch schlimmer kommen: „Es ist gut möglich, dass wir am Beginn einer kleinen Eiszeit stehen“, sagt der Meteorologe. Sogar das arktische Meereis könnte sich weiter nach Süden ausbreiten.

30. Piers Corbyn, Astrophysiker. Von http://wattsupwiththat.com/2010/12/27/piers-corbyn-goes-global-cooling/

Seine Vorhersage vom November, dass der kommende Winter in Europa ‚außerordentlich kalt und schneereich‘ sein würde, verband Corbyn mit dem Vorschlag, sich eher auf eine neue Eiszeit vorzubereiten als sich über die globale Erwärmung Sorgen zu machen. Corbyn glaubt, dass die globale Erwärmung ‚kompletter Unsinn sei, eine Fiktion, ausgehend von einer Ideologie mit Kultstatus. Das ist keine Wissenschaft, es gibt keine Fakten, die das stützen‘.

31. Dr. Karsten Brandt, Direktor vom Wetterservice donnerwetter.de.

Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass wir nicht nur einen sehr kalten Winter bekommen werden, sondern in den nächsten 10 Jahren jeder zweite Winter zu kalt ausfallen wird. Nur 2 von 10 werden mild sein.

Hier lesen.

32. Joe Bastardi – Meteorologe bei Accuweather und Hunderte anderer Meteorologen (z. B. erfahrene Prognostiker, die die Klimatologen mit Vorhersagen zu einzelnen Jahreszeiten mühelos ausstechen).

http://www.accuweather.com/ukie/bastardi-europe-blog.asp

Andere Artikel zur globalen Abkühlung:
John Holdren Ice Age Likely
BBC News
Global Warming Debunked
Star Tribune
nationalpost.com
canadafreepress.com
news.yahoo.com

Übersetzt von Chris Frey für EIKE

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133 Kommentare

  1. #134: Uwe Klasen sagt am Montag, 24.01.2011, 09:04:

    „Hr. Müller,

    ihr Zitat:“Das ist eben der Fehler. Man kann die Daten nicht so einfach nehmen, in ein Diagramm fallen lassen und einen Trend bestimmen.“

    Ich frage mal ganz einfach:“Warum?“

    Für die von ihnen angeführeten „-9999″ würde ich z.B. den letzt gültigen Wert davor und den ersten gültigen Wert danach nehmen und mitteln, macht meines erachtens am meisten Sinn, will man diese in eine Statistik aufnehmen.“

    Eigentlich haben Sie die „Warum“-Frage mit ihrem Ersetzungsvorschlag selbst beantwortet. Haben Sie das auch gemacht? Kam dabei das gleiche Ergebnis raus wie in dem von Ihnen ursprünglich referenzierten Artikel? Bei mir kam was anderes raus, ein fallender statt ein steigender Trend.

    „Warum aber soll ich die anderen zur Verfügung stehenden Daten bearbeiten (vor allem, da hier nur 2 Werte (Datum und Fläche) angeboten werden)? Fange ich damit an, verlasse ich doch die tatsächliche Datenlage und kann letztlich alle behaupten!“

    Wenn Sie willkührliche Veränderungen vornehmen, können Sie hinterher alles behaupten. Das entfernen saisonaler Zyklen ist aber nichts willkürliches. Man weiss ja, dass das Eis von September bis März zunimmt und dann im Frühjahr/Sommer wieder abnimmt. Was man aber wissen will, ist, ob es mehr zu- bzw. abnimmt als in anderen Jahren. Also bestimmt man die sogenannten Anomalien um genau das zu sehen. Einen solchen Graphen finden Sie auf der WUWT-Seite … Eine ähnliche Diskussion zu Temperaturen finden sie unter http://preview.tinyurl.com/4uf8q9k zwischen W.Flamme und M.Krüger …

  2. Hr. Müller,

    ihr Zitat:“Das ist eben der Fehler. Man kann die Daten nicht so einfach nehmen, in ein Diagramm fallen lassen und einen Trend bestimmen.“

    Ich frage mal ganz einfach:“Warum?“

    Für die von ihnen angeführeten „-9999“ würde ich z.B. den letzt gültigen Wert davor und den ersten gültigen Wert danach nehmen und mitteln, macht meines erachtens am meisten Sinn, will man diese in eine Statistik aufnehmen.
    Warum aber soll ich die anderen zur Verfügung stehenden Daten bearbeiten (vor allem, da hier nur 2 Werte (Datum und Fläche) angeboten werden)? Fange ich damit an, verlasse ich doch die tatsächliche Datenlage und kann letztlich alle behaupten!

  3. (zweiter Anlauf)

    #131: Uwe Klasen sagt am Freitag, 21.01.2011, 13:05:

    „Hr. Müller,

    nach ihrem Einwand habe ich mir die Mühe gemacht, die Rohdaten selbst in eine Excel-Datei zu übertragen. Ich kann ihre Argumentation nicht nachvollziehen, für mich hat der Autor nichts Falsch gemacht, einfach die Daten übertragen ohne Anzugleichen oder rausrechnen. “

    Das ist eben der Fehler. Man kann die Daten nicht so einfach nehmen, in ein Diagramm fallen lassen und einen Trend bestimmen. Man muss z.B. zumindest die -9999 durch was sinnvolles ersetzen, z.B. den letzten gültigen Wert (unter der Annahmne, dass es keine Sprünge beim Schmelzen/Gefrieren gibt). Und wenn Sie in das resultierende Diagramm einen Trend legen – raten Sie mal, was da rauskommt. (Ich verrats doch gleich mal: ein negativer Trend …)

  4. Hr. Müller,

    nach ihrem Einwand habe ich mir die Mühe gemacht, die Rohdaten selbst in eine Excel-Datei zu übertragen. Ich kann ihre Argumentation nicht nachvollziehen, für mich hat der Autor nichts Falsch gemacht, einfach die Daten übertragen ohne Anzugleichen oder rausrechnen.
    Und ihren angeführten Treand kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen.

  5. Hallo Herr Ohle,

    mir ging es die letzten 10 Wochen genauso, soviel kann man gar nicht lesen, ohne sich zum Affen zu machen- es wurde tasächlich alles schon gesagt und eine Diskussion in den Foren ist tatsächlich folgenlos.
    Komplexe nichtlineare Systeme? Früher hatte ich mit komplexen analogen Rechensystemen zu tun.Geblieben ist mein Gefühl für vielfältige Möglichkeiten in der Auseinanderhaltung von Ursache und Wirkung. Klima halte ich für viel komplexer, deshalb habe ich auch diese instinktive Abneigung gegen die einfache Lösung der AGWler von Beginn ab gehabt.

    Liebes Eike Team,
    machen Sie es den Anfängern einfacher.Irgendwo habe ich sogar eine Übersicht von wissenschaftlichen, peer-reviewten Arbeiten gefunden. Ebenbürtige Wissenschaftler, die AGW bezweifeln, müßten ganz oben rechts stehen.Besser wäre es, ich könnte deren Meinung in jeder Zeitung lesen aber da ist ja irgendein Infostop.

    Ich habe mich mit Absicht mit Leopoldina und IAC und APS und Royal Society beschäftigt. Man müßte die Unzufriedenheit in diesen Vereinen ausnutzen und sie mit offenen Briefen ala Hal Lewis bombadieren( Tatsache ist, an denen fließen hunderte Mios an Fördergeldern vorbei an den IPCC und seine Töchterchen)
    Fassungslos bin ich immernoch über den IAMP Bericht auf den Seiten der Leopoldina an Cancun.“ eine Senkung des CO2 Ausstosses würde sofort signifikant die Gesundheit der Bevölkerung verbessern…“

    Ich denke, das Lesen dieses Themas hat mir nicht geschadet. Leider ist es so, dass ich ungläubig von Kollegen angeschaut werde. Gehen Sie also davon aus , dass da „draußen“ noch „vernunftbegabtes Leben“ vorhanden ist, die aber infolge von viel Arbeit die Klimalüge gar nicht kennen.
    Vaclav Klaus hat mir bestätigt, was ich nur instinktiv annahm, wir sind einer ideolischen Glaubensgemeinschaft ausgeliefert.
    Keiner von uns kann sich vorstellen, was in hundert Jahren sein wird, aber Angst soll ich schon mal haben. Die gleichen Environmentalisten gab es auch vor hundert Jahren. Von ihren Voraussagen ist nichts eingetroffen. Was heute ist, konnten sie sich niemals vorstellen, auf ihre Nachfolger wären sie aber stolz;-)

    PS.werden Sie verfolgt, mir fällt auf, dass die Beiträge erst kontrolliert werden?

  6. Sehr geehrter Herr Ohle,

    Sie haben sich hier nicht zum Affen gemacht, ganz im Gegenteil. Für diejenigen, die hier aus ähnlichem Interesse wie Sie mitlesen, haben Sie mit Ihren Ausführungen wichtiges Hintergrundwissen geliefert. Unter #94 haben Sie das Kernproblem wohl zutreffend zusammengefaßt.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Michael Stock

  7. #126: Uwe Klasen sagt am Freitag, 21.01.2011, 09:51:

    „Eine anschauliche und verständliche Grafik über die Zunahme der arktischen Eisfläche.

    Hier aufbereitet als Grafik:
    Quelle: http://tinyurl.com/yz6v97j (Bericht vom 20.01.2011)“

    Hmm, da legt einer einen Trend von der Sommerschmelze ins Wiedergefrieren im Winter, sieht eine Zunahme und Sie finden das nicht komisch? Das mag ja anschaulich sein, ist aber falsch. hinzu kommt noch, dass dort nicht der Jahreszeitliche Zyklus rausgerechnet wurde, wie das normalerweise gemacht wird. Dadurch erkennt man gar nicht, ob es weniger oder mehr wird. Man muss schätzen. Und dann noch das übliche „kurze Perioden“-Problem …
    Eine anschauliche (ettliche) Darstellung findet man auf WUWT: http://preview.tinyurl.com/6cuuqmz

  8. lieber herr ohle,

    kein problem, formulieren sie nochmal ihre beiden offenen fragen genau
    (Dabei fällt mir auf, dass Publikationen, die
    die AGW Hypothese stützen meist älteren Datums
    sind, oder täuscht das?)

    das haengt von den publikationen ab. aber prinzipiell kennt man die zusammenhaenge ja auch schon seit jahrzehnte zumindest zu gut, dass mdie wissenscaft sich zu warnen verantwortlich fuehlte. wenn sie aber genauer gucken, so wuerden sie feststellen, dass auf manche skeptikerargumente uralt sind ( saettigungs mythos z.b.), es gilt halt menschen, die sich mit wissenschaftlichen unsinn immer wieder koedern lassen.

  9. Lieber Herr Rassbach,

    wenn Sie sachlich und konkret fragen bekommen sie auch eine Antwort. Ich habe jedoch Zweifel, ob Sie an sachlichen Antworten ueberhaupt
    interessiert sind ….

  10. Liebes EIKE Team

    Herzlichen Dank für Ihre Arbeit, Sie haben mir sehr geholfen mein Weltbild zu festigen.

    Ich habe diesmal meinen Urlaub verwendet um mich endlich mal in das Thema einzuarbeiten.
    Jeden Tag habe ich viele naturwissenschaftliche Publikationen durchgearbeitet – Pro und Kontra AGW.
    (Dabei fällt mir auf, dass Publikationen, die die AGW Hypothese stützen meist älteren Datums sind, oder täuscht das?)

    Am Anfang dachte ich ein paar neue Gedanken in die Diskussion bringen zu können.
    Dabei habe ich mich wohl zum Affen gemacht – ich hatte ja keine Ahnung.
    Diese Ideen haben ja andere schon lange vor mir gehabt, wurden Publiziert und hier auch schon diskutiert.
    Gerade wollte ich Ideen zur Rolle der Sonne einbringen, da stoße ich auf Svensmark usw.

    Dank auch Herrn Glatting, Rassbach, all den anderen und Dr.Paul, behalten Sie Ihren Humor 🙂

    Dank auch Ihnen Herr Bäcker, schade dass Sie meine letzten Fragen nicht mehr beantwortet haben.

    Muss leider wieder arbeiten, komplexe nichtlinearen Systemen und leider, in der freien Wirtschaft, gibt’s kein Geld wenn’s nicht funktioniert.

    mfG
    Christian Ohle

  11. Hallo Herr Dr. Paul,
    „solche „Internas“ scheinen allmälig wichtiger zu werden als die Wissenschaft, die ja eigentlich die AGW-Aposteln schon widerlegt hat.“
    Und was nutzt es? Das IPCC bekommt dieses Jahr wieder hunderte Mios zugeschanzt, um alles beim Alten zu lassen und wir müssen auch noch die CO2 Vergrabung(vielleicht findet sich noch eine klimaneutralere Entsorgungsmethode,die noch teurer ist) finanzieren.

    Für mich ist es interessant, wie die nat. Akademien im Hintergrund lavieren, ob des Climagates. Immerhin sind sie die Begründer der Steuererhöhungen “ im Kampf gegen das Klima „.

    Herr Bäcker,
    wer so betrogen, nein, die Graphen verbogen hat, wie das IPCC, gehört aufgelöst. Zusammenfassungen könnte auch das IAC übernehmen, ohne politische Einflußnahme.

    Wollen wir die Diskussion beenden? Ich habe eine Ahnung, dass Sie direkt vom PIK sind und um Ihren Arbeitsplatz kämpfen. Gabs zu DDR Zeiten, mein Arbeitsplatz- mein Kampfplatz für den Frieden, müßte jetzt anders heißen;-), mein Beitrag zu 2 Grad???

    Bitte noch ne Antwort auf #106+107

  12. Lieber Herr Rassbach, #120

    wie gesagt, ich halte mich an die Fachliteratur. Mich interessiert nur zweitrangig, was in den Medien und in der Politik darüber spekuliert wird.
    Ich registriere einfach nur, dass es außerhalb der Wissenschaft Viele gibt, die diese nicht verstehen aber unabhängig davon zu instrumentalisieren versuchen. Und dass es eben Journalisten gibt, die Banalitäten zum Skandal aufpumpen wollen. Die Dezifite der Frau Dött interessiert doch keinen…

    „Vergleichen Sie nochmal:“

    Ja, das sind doch vernüftige Vorschläge. Der IPCC muss sich eben verbessern, um als Referenz zu bestehen. Sonst wird es nicht Zukunft eben wieder so laufen, wie vor 30 Jahren und jede Wissenschaftsorganisation macht seine eigene Zusammenfassung und Empfehlungen. Dies würde die internationale Abstimmung nicht erleichtern.

  13. danke für die Interessanten infos,
    solche „Internas“ scheinen allmälig wichtiger zu werden als die Wissenschaft, die ja eigentlich die AGW-Aposteln schon widerlegt hat.

    Gruß

  14. Lieber Herr Bäcker,

    zur Royal Society hier nochmal eine schweizer Außensicht auf das Dilemma:
    http://tinyurl.com/2fpx7fh
    „Klimaketzerin gebodigt
    In Deutschland überrascht eine Politikerin mit klimaskeptischen Aussagen. Die Diskurspolizei greift sofort ein und macht sie mundtot.
    Von Alex Reichmuth“

    „Über die Auswirkungen einer Erwärmung schweigen sich die neuen Leitlinien aus. Diese wurden angepasst, nachdem 43 Mitglieder der Royal Society gegen die bisherige alarmistische Sicht auf den Klimawandel opponiert hatten.

    In Grossbritannien wurde wissenschaftliche Kritik also nicht nur zugelassen, sondern sogar akzeptiert. So etwas ist in Deutschland derzeit undenkbar. Marie-Louise Dött musste nach ihren Äusserungen schwören, dass sie dennoch für eine ambitionierte Klimapolitik sei. Das war die Voraussetzung, dass sie nun als umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion wiedergewählt worden ist.

    Die deutsche Diskurspolizei hat also zugeschlagen. Sarrazin lässt grüssen. “

    Zur Leopoldina, ich weiß nicht , ich würde das schlimmer deuten;-)
    Ich stelle aber in Rechnung, beide Vereine davor dem IPCC vertrauten, so dass Deutschland und GB zu den 50 Ländern gehörten, die die Katastrophe kommen sehen.
    Vergleichen Sie nochmal:
    „Der Bericht(der IAC Bericht) unterbreitet darüber hinaus Vorschläge, wie Interessenkonflikte unter Führungspersonen aufzulösen sind und wie sich die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Arbeitsgruppen verbessern lässt, damit es in Zukunft nicht mehr zu Ungenauigkeiten in Abschlussberichten des Weltklimarates kommen kann. Schließlich, so die Kommission, sei es auch nötig, die Kommunikation von statistisch bedingten Unsicherheiten in den Berichten besser zu handhaben. Diese Unschärfen entstünden durch begrenzte Daten und Modellrechnungen im Bereich der Klimaforschung. Der Weltklimarat war Anfang des Jahres wegen seines Umgangs mit Daten, die zu Prognosen über den Klimawandel genutzt worden waren, in die öffentliche Kritik geraten.
    „Wir hoffen sehr, dass im Interesse der Sache unsere Vorschläge nun bald aufgegriffen werden, und dass damit das Vertrauen in den Weltklimarat wiederhergestellt wird“, so Prof. Ernst Ludwig Winnacker, langjähriger Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und lange Zeit Vize-Präsident der Leopoldina.“

  15. Klimamodelle haben Konjunktur. Welche Mathematiker verkaufen eigentlich die meisten?
    Vielleicht die englischen ?

    Schöne Zeitung, da war die Welt noch in Ordnung:
    14.11.2008 „Das große Sterben
    Folgen des Klimawandel für Tier- und Pflanzenwelt“

    Also, wer stirbt zuerst? Ich schlage vor , der Wald, das wurde ihm schon vor 30 Jahren versprochen und es sollte schon vorbei sein mit ihm;-) Hat den Vorteil, dass die Klimaforscher in 1000 Jahren keine Baumringe mehr zählen müssen.
    http://tinyurl.com/5w7tkq9

  16. Lieber Herr Rassbach, #116

    „Aus den Leitlinien der RoySoc schließe ich nur auf ein verbessertes Klima unter den britischen Wissenschaftler …“

    Entschuldigung, ich lese nur, was ich lese. Ein „kollektives psychologisches Empfinden“ durch solche Stellungnahmen zu vermitteln ist/sollte nicht Sinn solcher Papiere sein.

    „Die Amerikaner streiten sich noch, die Untersuchung gegen Mann läuft noch,“

    Ich sehe nicht, dass amerikanische Klimaforscher sich uneiniger sind als andere.

    Wer hat Mann verklagt – Wissenschaftler?

    Ich habe auch noch nie davon gehört, dass Wissenschaftler ein Gericht zur Entscheidung wissenschaftlicher Fragestellungen bemühte, denn dies wäre nicht konform mit der wissenschaftlichen Methodik.

    „Willis Eschenbach streitet sich herrlich mit Trenberth“

    Eschenbach hat meines Wissens noch keine Arbeit zum Klima wissenschaftlich veröffentlicht. Der Streit basiert doch eher darauf, dass Eschenbach öffentlich wissenschaftlichen Unsinn verbreitet, oder?

    „Warum streiten wir also?“

    Verstehe ich auch nicht. Zum Streiten gibt es da auch nicht viel, es ist eher eine Frage, ob Menschen intellektuelle Herausforderungen annehmen oder lieber Gerüchten glauben.

    „Na gut , wir haben die Leopoldina, die schlägt vor beim IPCC ein paar statistische Unsicherheiten und Unschärfen zu beseitigen, “

    Falsch, die Leopoldina schlägt nicht das beseitigen von Unsicherehiten vor, dies ist eh natürlich allgemeines Ziel jeder wissenschaftlichen Forschung, sondern die differenziertere Kennzeichnung der Quellen der bestehenden Unsicherheiten.

  17. Lieber Herr Bäcker,

    wenn ich nichts davon verstehe bezweifle ich eigentlich nie wissenschaftliche Arbeiten.

    Aus den Leitlinien der RoySoc schließe ich nur auf ein verbessertes Klima unter den britischen Wissenschaftler und mir ist auch klar, dass diese bisher noch nicht alle Daten, Modelle usw. aus den IPCC Berichten nachgearbeitet haben,wie es im IAC Bericht steht.

    Die Amerikaner streiten sich noch, die Untersuchung gegen Mann läuft noch, wird aber versucht zu verhindern#115. Willis Eschenbach streitet sich herrlich mit Trenberth.#113

    Was haben wir in Deutschland, gestern Abend habe ich im SAT1 erfahren, es ist eh alles zu spät, das Methan löst sich bei den nächsten 0,15 Grad AGW sowieso auf , warum streiten wir also? Es ist zu spät!

    Na gut , wir haben die Leopoldina, die schlägt vor beim IPCC ein paar statistische Unsicherheiten und Unschärfen zu beseitigen, damit das Vertrauen in den Weltklimarat wieder hergestellt wird….
    Vielleicht so wie RoySoc?

    Lesen Sie auf der Seite unseres BMUmwelt for Kids, wir gehen stramm unseren Weg,erinnert mich an die Pionierorganisation Ernst Thälmann.

    Ich lese erstmal weiter Vaclav Klaus und überlege, ob ich noch Bier trinken darf, ist da nicht auch CO2 drin?

  18. Danke Herr Ohle,
    das ist mal ne Antwort an Dr.T.
    aber hat der Mrd. von Dollars verplembert und Al Gore nur 300Mio., nur dass wir diesen Klimaquatsch glauben?

    http://tinyurl.com/69neu59

    Das ist auch interessant, die Demokraten versuchen die gerichtliche Untersuchung des Betruges von Mann zu verhindern,
    Bergründung, wenn 50 wissenschaftliche Organisationen in 50 Ländern zum gleichen Schluß kamen ( Hockeystick) sollten wir keine Steuerdollars für die Untersuchung vergeuden.

    Al Gore hat seine 300 Mios wohl nicht vom Steuerzahler?

    Die gute Nachricht ist, nur noch 50 Länder glauben an den Quatsch;-)

  19. Lieber Herr Bäcker,

    „Ich bin mir auch ganz sicher, dass Sie so drauf sind, sich jede Sache so hinzubiegen.“

    das kann ich so nicht stehen lassen Herr Bäcker. Ich habe nichts hingebogen,ich habe Leopoldina, IAC und RoySoc zitiert und gefragt, was machen wir in Deutschland schon wieder.

    Gebogen haben Mann, Jones, Sander und wie sie alle heißen mit dem nötigen Tunnelblick für die gute Förderung?

    Gehen Sie mit Ihren Kipppunkten an die Öffentlichkeit, läßt sich bestimmt gut Geld damit verdienen:-)
    Mit drei Pes macht das auch was her 😉

  20. Lieber Herr Bäcker,
    ich übersetze mal den Text der Pressemitteilung der Leopoldina ins deutsche.
    Die Jungs vom IPCC haben solange getrickst,dabei Widersacher aus dem Feld geräumt, Daten im Interesse ihrer guten Sache gefälscht, nach willfährigen Mathematikern gesucht für die besten „Modelle“, Proxydaten verfälscht,“Beweise“ für die gute Sache falsch bewertet, Erkenntnisse verheimlicht,bis die Kurve stand.

    Ich würde Ihre Erklärung anerkennen, wenn die Behandlung von climagate in Deutschland öffentlich wäre. Aber das ist es nicht.
    Ich war drei Tage ohne Internet, nur mit meinem deutschen Fernsehen alleine, meine Angst hat sich vergrößert. Nicht nur das Hochwasser kam durch den Klimawandel, damit kann man einfach alles verkaufen.

    „Wenn Sie meinen, die Korrektur oder das Weglassen von Daten sei ein krimineller Akt der Fälschung, so haben Sie übersehen, dass man manchmal auch Daten korrigiert/manipulieren muss, um das abzubilden, was beabsichtigt wird, in diesem Fall die global gemittelte Temperatur der bodennahen Luft über die Zeit.“

    Bin ich fast Ihrer Meinung, fehlt ein kleiner Nachsatz, deren Verlauf steil nach oben zeigen muß.In Ihren Überlegungen unterscheiden Sie sich nicht sehr von den Schellnhubers, zur Not muß der Kampf gegen den Klimawandel mit autoritären Regime geführt werden oder Wissenschaft ist nicht effektiv, wenn sie ehrlich ausgeführt wird?

    Wie sagte die Roysoc?
    „Das Ausmaß künftiger Temperaturerhöhungen und andere Aspekte des Klimawandels seien noch immer unsicher, vor allem was die einzelnen Weltregionen angehe, es besteht die Möglichkeit, dass bisher unbekannte Aspekte des Klimas und des Klimawandels auftauchen und unser Verständnis signifikant verändern.“
    -es gab zwei Perioden der Klimaerwärmung 1910-1940 und 1975-2000
    -unklar ist,ob CO2 Änderung eine Temperaturänderung ergibt oder umgekehrt.

    Einfach lächerlich, es ist noch unsicher, aber Mrd. sind schon verbraten.

    An der Stelle fallen mir wieder die vielen Doktorarbeiten aus dem dritten Reich ein, aber ich lasse es.

    Das Klima wird sich kaum an Ihre Modelle halten,aber die Forschungen des IPCC hatten auch andere Aufgaben als diesem auf die Spur zu kommen.

  21. Lieber Herr Becker

    Sie schreiben in #105:

    „Wenn Sie meinen, die Korrektur oder das Weglassen von Daten sei ein krimineller Akt der Fälschung, so haben Sie übersehen, dass man manchmal auch Daten korrigiert/manipulieren muss, um das abzubilden, was beabsichtigt wird, in diesem Fall die global gemittelte Temperatur der bodennahen Luft über die Zeit.“

    Können Sie mir/uns das bitte noch mal etwas genauer erklären?

    mfG
    Christian Ohle

  22. #105
    „Nehmen sie als Beispiel die Kippunkte, die man aufgrund der prinzipiell chaotischen Dynamik des Klimasystmes erwartet, wenn Schwellwerte überschritten werden.“

    Und noch einmal:
    Kippunkte können durch die prinzipielle Ungenauigkeit des Näherungsverfahrens FEM nicht seriös berechnet werden!!!
    Nur wenn diese Kippunkte durch Versuche oder analytische Lösungen abgesichert sind, ist eine Berechnung mit FEM Modellen möglich.

    Interessenten sei die entsprechende technische Fachliteratur empfohlen.

  23. Lieber Herr Rassbach,

    nun, wenn Ihnen die Geschichten um Lug und Betrug eben besser gefallen, dann glauben Sie sie eben und begründen darauf Ihre Urteile zu Akademien, Wissenschaftsorganisationen und dem IPCC. Das ist Ihr gutes Recht.

    Aber erwarten Sie nicht, dass ich Ihre Meinung teile.

    Wie gesagt, ich bilde mir meine Meinung anhand der wissenschaftlichen Literatur. Und wenn die Roy Soc oder der IPCC in den Zusammenfassungen das wiederspiegeln, was ich mir aus der Originalliteratur auch zusammenreime, so ist das für mich ok. Unbegründete Mutmassungen haben dort nichts zu suchen, und die absolute Wahrheit im philosophischen Sinne kennt a priori niemand. Was dort dargestellt wird, ist eine Einschätzung des wissenschaftlichen Erkenntnisstandes. Eine solche Darstellung gewönne natürlich an Qualität, wenn man quantitativ darstellen würde, wie hoch der Vertrauensgrad der einzelnen Aussagen ist. Dies ist zu recht die Empfehlung der Leopoldina, zu der ich ja schon weiter oben sagte, dass ich das ebenfalls gut fände. Aber wie häufig bei Risiken kann man nicht jedes Risiko in einer Metrik numerisch angeben. Nehmen sie als Beispiel die Kippunkte, die man aufgrund der prinzipiell chaotischen Dynamik des Klimasystmes erwartet, wenn Schwellwerte überschritten werden. Mit den heutigen Modellen kann man abschätzen, in welchem Bereich das Klima so variabel wie die letzten Jahrhunderte verlief. Aber wenn diese Schwellen überschritten werden, so weiß man weniger sicher, was dann passiert und es wird nicht ausgeschlossen, dass die Variabilität stark zunimmt. Man weiß nämlich, dass das Klima auch in „wilderen Moden“ ablaufen kann als zur Zeit (siehe Eiszeiten). Also geht man auf „Nummer sicher“ und empfielt, lieber den Schwellenwert nicht übertreten, weiterforschen und hoffen, dass alles unnötig befürchtet war. Finden Sie diese Empfehlung nun unsinnig?

    „Bei climagate geht es nicht um den Eisenbahningenieur und den Himalaya“.

    Das habe ich auch nicht behauptet!

    „es geht um gefälschte und einseitig ausgewählte Daten und geheimnisvolle Modelle.“

    Was wäre so schlimm daran, wenn es tatsächlich so wäre?
    Sie müssen mal lernen, die Tatsachen von den Mutmassungen zu trennen. Wenn Ihnen Modelle „geheimnisvoll vorkommen“, dann kümmern Sie sich darum, dass sich Ihr Geheimnis lüftet! Wenn Sie meinen, die Korrektur oder das Weglassen von Daten sei ein krimineller Akt der Fälschung, so haben Sie übersehen, dass man manchmal auch Daten korrigiert/manipulieren muss, um das abzubilden, was beabsichtigt wird, in diesem Fall die global gemittelte Temperatur der bodennahen Luft über die Zeit.

    Nochmal, entscheiden Sie sich zur Sachlichkeit oder machen Sie Ihre Wahrheit mit sich selbst aus!

    „Aus Ihrer DPG brauchen Sie nicht auszutreten wie Hal Lewis aus der APS , die schreiben nichts zum Klimawahn.“

    Es gibt eine schwache Stellungnahme zum anthropogenen Treibhauseffekt zusammen mit einer Empfehlung, Treibhausgasemissionen einzudämmen von 1997 oder so, meine ich.

    „Ihre DMG hat einen Abklatsch des IPCC veröffentlicht und zum Climagate- dem CRU Datensalat- sagen sie nichts .“

    Die einfache Erklärung wäre, dass „Climagate- dem CRU Datensalat“ zu keiner Revision des wissenschaftlichen Erkenntnisstandes führt. Aber die gefällt Ihnen wahrscheinlich nicht.

    „Auch eine Aussage für Laien wie mich, es ist also doch eine Klimalüge.“

    Ich bin mir auch ganz sicher, dass Sie so drauf sind, sich jede Sache so hinzubiegen.

  24. Hallo Herr Bäcker #78,

    konnte nicht antworten, da ich zwischenzeitlich von einer Klimakatastrophe betroffen war- sagten gefühlte 90% der Journalisten- mein Haus war voll Wasser gelaufen.

    ZU Akademien und Gesellschaften,sie sollten nur die Wahrheit sagen und Mutmaßungen als solche kennzeichen.
    Die Royal Society hat mitnichten das IPCC bestätigt.
    Und da Sie hier gerade IPCC Modelle verteidigen, ein kleiner Ausschnitt aus der Pressemitteilung der Leopoldina zur Begutachtung Ihres IPCC durch das IAC:
    „Schließlich, so die Kommission, sei es auch nötig, die Kommunikation von statistisch bedingten Unsicherheiten in den Berichten besser zu handhaben. Diese Unschärfen entstünden durch begrenzte Daten und Modellrechnungen im Bereich der Klimaforschung.“

    Die Jungs von der Leopoldina könnten sofort in den diplomatischen Dienst übernommen werden, aber sie haben es gesagt.

    Bei climagate geht es nicht um den Eisenbahningenieur und den Himalaya, es geht um gefälschte und einseitig ausgewählte Daten und geheimnisvolle Modelle.

    Aus Ihrer DPG brauchen Sie nicht auszutreten wie Hal Lewis aus der APS , die schreiben nichts zum Klimawahn.
    Ihre DMG hat einen Abklatsch des IPCC veröffentlicht und zum Climagate- dem CRU Datensalat- sagen sie nichts .

    Auch eine Aussage für Laien wie mich, es ist also doch eine Klimalüge.

  25. #57
    dass die bisherigen Klima-Modelle in der Praxis FALSCH sind, ist mein Ernst,

    ich weiss nicht was sie daran auszusetzen haben.
    Solche Wissenschaftler sind die modernen Astrologen, sprich hochgradige Scharlatane.
    Da Sie offensichtlich Physiker sind, wissen Sie das.
    Sehen Sie mal, man hat doch ausreichend Infos über die Vergangenheit, auch da klappen die Modelle nicht, sie sind einfach Schrott.
    Ist es nicht faszinierend dass heute immer noch keiner sagen kann,
    warum es eigentlich eine Eiszeit gibt.
    Ein bischen wärmer, ein bischen kälter, na klar, aber warum so kalt, dass es eine Eiszeit gibt?
    Oder haben Sie so ein Modell?

  26. #94 Christian Ohle

    Fantastisch, Herr Ohle, kompakter kann man es nicht mehr formulieren. Nach diesem Verfahren, „was nicht paßt wird einfach passend gemacht“ arbeiten die meisten Modelle und deren Schöpfer. Die Hauptsache ist das gewünschte und vorgegebene Ergebnis, das muss stimmen.
    Dann wird „der Gaul von hinten aufgezäumt“.
    Nach dieser Methode arbeiten die Klimahysteriker.

  27. lieber herr oh
    e,

    PS die normalverteilungen bezogen sich kontextbezogen auf temperaturdaten fuer die validierung. Wie sie leicht ueberpruefen koennen, verteilen sich temperaturen auf klimatologischer skala so. Fuer anderen meteorologische groessen kann das wieder anders aussehen. also, bitte lesen sie meinen text genau und halten sie sich an das, was ich auch wirklich geschrieben haben und dichten nichts dazu, klar

  28. Hallo Herr Statiker
    Genau! Und sie modellieren vor allem die Strömungen der Luftmassen aus denen man dann Rückschlüsse ziehen kann, wenn auch nur für ein paar Tage.
    mfG
    Christian

  29. Lieber Herr Bäcker, #95

    „…, das man nur auf die Klimafaktoren verzichten kann, die ueber den zu modellierenden zeitbereich nicht relevant sind, weil die entweder sich so langsam aendern, dass man sie als konstant ansehen kann und damit gleich in die anfangswertbegingungen steckt, oder so hochfrequent, dass man darueber mitteln kann und parametrisiert.“

    Und was ist dann mit den (chaotischen) Aktivitätsschwankungen der Sonne, die mit ihrer Energie eigentlich der Motor für das ganze Klima(chaos) ist?
    Die Sonne, die man Ihrer Meinung nach (#79) vernachlässigen kann?
    Sind die Schwankungen Ihrer Meinung nach nun zu langsam oder zu hochfrequent?

    (Bitte nicht das Argument, die Amplitude sei zu klein, Sie haben nicht Wiedersprochen, dass im chaotischen Bereich finite Änderung nach einer gewissen Zeit zu einem völlig anderen Verhalten führen können und finite kann schon ganz schön klein sein wie ich hörte)

  30. Zu #91
    „Klimamodelle berechnen natuerlich Wetter. Dies jedoch groeber und deswegen ungenauer als Wettermodelle.“

    Einspruch!!!
    Der entscheidende Unterschied in der Modellbildung ist, dass Wettermodelle durch die Wettermessungen ständig kalibriert werden.
    Vereinfachen sowie die prinzipiellen Ungenauigkeiten der FEM schaukeln sich dadurch nicht auf.

    Bei technischen FEM-Modellen ist seit langem bekannt, dass dieses Aufschaukeln ein großes Problem der verwendeten Rechenmodelle darstellt.
    Da kommen die eigenartigsten Ergebnisse raus… Leider ist es unmöglich die Richtigkeit der Ergebnisse aus sich selbst zu bewerten. Dies geht nur durch Versuche oder analytische Lösungen, falls vorhanden.

  31. Lieber Herr Ohle,

    leider haben Sie es nicht verstanden. Ich hatte schonweiter oben erklaert, das man nur auf die Klimafaktoren verzichten kann, die ueber den zu modellierenden zeitbereich nicht relevant sind, weil die entweder sich so langsam aendern, dass man sie als konstant ansehen kann und damit gleich in die anfangswertbegingungen steckt, oder so hochfrequent, dass man darueber mitteln kann und parametrisiert.

  32. Lieber Herr Bäcker, #86

    Jetzt habe ich’s verstanden.
    Ihre Klimamodelle sind wohl sehr viel einfacher als ich dachte.
    Dadurch treten die besagten Probleme bei ihren Simulationen gar nicht erst auf, die ich von anderen dynamischen Systemen her kenne.
    Sie versuchen offensichtlich gar nicht erst die komplexen Rückkoppelungseffekte in den Modellen zu simulieren.
    Ich hatte mich immer nur gefragt wie sie das bloß machen und daraus die Gewissheit für ihre Prognosen nehmen.

    Jetzt verstehe ich auch wenn Sie sagen: „ein Klimamodell fuer eine Klimamodellierung ueber 1 bis 2 Jahrhunderte kann auf die Modellierung von Klimafaktoren wie… verzichten“
    Es ist sicher nicht so, dass sie darauf verzichten wollen.
    Es ist wohl so dass sie darauf verzichten müssen weil sie es sonst nicht berechnen können.
    Die Frage ist nun ob sie darauf verzichten dürfen wenn es um die Klimaentwicklung über Jahrhunderte geht.

    Das beantworten Sie nun mit: #86 „Eigentlich sollte ein realitätsnahes Klimamodell ähnliche Verteilungen wie die Beobachtungen liefern, und die sind in guter Näherungen in diesem Fall Normalverteilungen.“
    Nun räumen Sie in #79 ein, dass wir es beim Klima mit einem chaotischen System zu tun haben, in dem Bifurkationen, scheinbar plötzliche qualitative Zustandsänderung, auftreten können.
    Beispielsweise können Sie nicht ausschließen, dass wir vor einer Kaltperiode stehen. (wobei wir wieder beim Thema wären)

    Wie passt das nun zusammen? Normalverteilungen, nur, dass ganz manchmal Bifurkationen auftreten können?

    Jetzt verstehe ich: Modellrechnungen haben gezeigt:
    Wenn wir fast alle bekannten klimawirksamen physikalischen Effekte vernachlässigen.
    Wenn wir die komplexen Rückkoppelungseffekte zwischen diesen Effekten vernachlässigen.
    Wenn wir ignorieren das Wetter und Wettererscheinungen Strukturen im Chaos des Systems Klima sind.
    Wenn wir ignorieren das dieses System insgesamt betrachtet chaotisch ist und sich damit selbst reguliert.
    Wenn wir generell die Erkenntnisse der Chaostheorie ignorieren.
    Dann könnte es sein dass es wegen CO2 wärmer wird, es sei denn es kommt nicht gerade eine Eiszeit.

  33. Lieber Herr Noksch,

    ich habe meine Meinung nicht geaendert. Sie scheinen mich nicht verstanden zu haben und geben mich falsch wider.

  34. Sehr geehrter Herr Baecker,

    ich hatte wirklich nicht erwartet, wie schnell Sie Ihre gerade erst geäußerte Meinung ändern.

    Erst widersprachen Sie der Nichtvorhersagbarkeit der nichtlinearen Modelle, meinten mich in #77 sogar belehren zu müssen. Über mehrere Zwischenstationen gestehen Sie nun ein, dass Klimamodelle sehr stark vereinfachte Wettermodelle sind, wo es schon mathematisch nicht mehr klar ist, was dass mit dem zu modelliernden Prozess zu haben soll. Auf die Frage nach experimenteller Bestätigung folgt prompt von Ihnen die Antwort, dieses werde gemacht. Nun gestehen Sie ein, dass Experimente nur auf statistischer Ebene, also zwischen mathematischen Modellen gemacht werden. Das sind dann aber keine naturwischenschaftlichen Experimente. Somit ist die Falsifizierbarkeit doch nicht gegebenen.

  35. Lieber Herr Koksch,

    Klimamodelle berechnen natuerlich Wetter. Dies jedoch groeber und deswegen ungenauer als Wettermodelle. Und ausserdem repraesentiert das Wetter im Klimamodell nur ein real moegliche wettersequenz, aber nicht die tatsaechlich eingetroffene (bei Klimamodellierung der Vergangenheit) oder eintreffende ( fuer die zukunft). Daher laesst man gerne auch Ensembles laufen, berechnet also mehrere wettersequenzen im Klimamodel, so wie man dies fuer konvektive Prozesse auch fuer die Wettervorhersage vorhat.

    Der Vergleich Realitaet zu Modell hat also sowieso nur auf der statistischen Ebene Klima Sinn, denn die Wettersequenzen Realitaet zu Modell werden sich idealerweise so weit unterscheiden wie zwei Wettersequenzen der Realitaet aus verschiedenen Jahren der gleichenDekade.
    Man verfaehrt zum Vergleich als in Realitaet wie Modell gleichermassen. a) man interploliert die Daten auf gleiche Koordinaten und Zeitpunkte, b) man macht die Statistiken (= Klima) und vergleicht beide Statistiken.

  36. Sehr geehrter Herr Baecker,

    ich dachte es geht ums Klima und nicht ums Wetter: Wetterdaten können nicht lange vorhergesagt werden. Nun behaupten Sie in #87, dass man im realen System gemessene physikalische Größen mit den entsprechenden aus dem Modell vergleicht. Messen kann man nur Wetterdaten.

    Also nochmal: Wetter lässt nicht langfristig modellieren, aber messen.
    Klima könnte modellierbar sein, kann aber nicht in der Realität gemessen werden, da es keine physikalischen Größen, sondern, wie z.B. die mittlere globale Temperatur, nur willkürlich berechnete Zahlen sind.

    Ich behaupte: Klimamodelle sind nicht falsifizierbar — und somit unwissenschaftlich — weil Klima nicht messbar ist.

    Anderfalls könnten Sie mal darlegen, wie man durch einen oder mehrere Versuchsaufbauten Klima misst, eventuell durch Vermittlung bekannter physikalischer Prozesse, aber nicht durch Berechnung über ein grobes Gitter von Messtellen, die nicht Klima sondern Wetter messen.

  37. Liebe Leser,

    Ergänzung zu #40
    In http://tinyurl.com/6jl6dxv
    findet sich auf Seite 2 Fig 1 eine graphische Darstellung meines Gesagten. Dort allerdings mit den CRU & NCDC Daten, die einen größeren Fehler fürs globale Mittel angeben als GISS. Daher ist die klare Rangordnung erst bei Jahren mit Temperaturdifferenzen von mehr als 0.2 °C möglich (95%) als wie bei GISS ab 0.06°C. Die Trennung ist für die Jahre möglich, deren Fehlerbalken keinen Überlapp haben. 1998 war also 95% sicher wärmer als 1995, aber nicht so sicher ist, ob es nicht auch Jahre ab 2001 gibt, die wärmer als 1998 waren.

  38. Lieber Herr Klasen, #83

    Ihre Phantasie ist schon beeindruckend. Aber bleiben Sie doch bitte konkret bei der Sache als ins Blaue hinein über meine angeblichen Motive zu spekulieren.

    Ich folge hier nur der üblichen heutigen Klima-Definition. Danach ist Klima die Statistik (und nicht nur Mittelwert) des Wetters.
    Wenn man dies in der Stochastik ausformuliert, kommt man eben auf dies (ganz allgemein). Überprüfen Sie es.

  39. Lieber Herr Koksch, #85

    „Dann weiß man aber auch nicht, ob numerisch berechnetes Langzeitverhalten (und eine Mittelung fürs Klima) etwas mit dem ursprünglichen Modell zu tun hat.“

    Das muss man natürlich abklären. Wenn ich als Forscher nur hübsche Zufallsmuster haben wollte, die nichts mit der Realität zu tun haben, könnte ich es mir auch einfacher machen. Logisch, gell?

    „Ganz offen ist, ob das Modell etwas mit der Realität zu hat. In Naturwissenschaften werden dazu üblicherweise Experimente durchgeführt.“

    Daher testet man das Modell an der Vergangenheit. Und wenn sich die Naturgesetze für die Atmosphäre in Zukunft so bleiben wie heute, so sollte das Modell auch die Zukunft etwa so gut abbilden wie die Vergangenheit. Endgültige Gewissheit im philosophischen Sinne gibt es natürlich nicht, aber so ist das generell mit der Zukunft. Oder leben Sie so in den Tag hinein und rechnen jederzeit auch mit dem „Unwahrscheinlichsten“?

    „Ist „Klima“ schon mal langfristig voraus z.B. von den Daten von 1900 beginnend für z.B. 2000 berechnet worden und mit der Realität verglichen wurden? “

    Ja, das ist so in der Art üblich und trivialerweise naheliegend es so zu testen.

    „Könnte die Falsifizierbarkeit vielleicht schon daran scheitern, dass das „Klima vom Jahr 2000″ gar keine physikalische Größe ist? “

    Man vergleicht im realen System gemessene physikalische Größen mit den entsprechenden aus dem Modell.

  40. Lieber Herr Ohle, #84

    „Ich sehe allerdings jetzt schon das Ihre „Häufigkeitspunkte“ eigentlich Punkte einer fraktalen Menge im Phasenraum sind.“

    Wieso sollte das so sein? Zeigen sie mal.

    „Die Wahrscheinlichkeitsdichteverteilung darauf zu einem zusätzlichen Fehler führt.“

    Nein, diese Wahrscheinlichkeitsdichteverteilung ist ein Funktional über den Subraum aller Lösungen, die sich aus einem Gebiet von Anfangswertbedingungen ergeben.

    „Mit Boltzmann Statistik“

    Boltzmann Statistik kenne ich nicht. Ich kenne nur die Boltzmann Verteilung. Was wollen Sie nun sagen?

    „dann Beziehung zwischen Zufallszahlen als Start- und Randwerten und Endzustand zu ermitteln.“

    Die Beziehungen zwischen Start- und Endzustand sind nicht völlig zufällig, sondern der Endzustand ist die Menge aller Lösungen für die Menge der Anfangswerte. Es hängt nun vom Gleichungssystem im Einzelfall ab, wie die Struktur der Menge der Endstände aussieht. Es gibt natürlich Differentialgleichungen oder -systeme, die chaotisch sind und unzusammenhängende (Bifurkationen) oder keine dicht-liegenden Mengen (fraktal) liefern, trotzdem die Menge der Anfangswerte dicht und zusammenhängend ist.

    Nur das müssen Sie wohl mal konkret zeigen, wieso dies bei Klimamodellen zum prinzipiellen Problem wird.
    Einfach zu sagen, das gibt es, und weil es das gibt, gilt es auch bei Klimamodellen, reicht nicht!
    Wenn das so wäre, dass die Endzustände den Raum der Lösungen gleichmäßig füllen würde, also es keinen Unterschied macht, mit welchen Anfangsbedingungen man startet, so wäre ein Klimamodell unsinnig, die präsentierten Ergebnisse falsch und die Forscher blind.

    Wenn Sie dies sagen wollen, dann brauchen wir nicht mehr weiter zu diskutieren. Also, bitte etwas konkreter am Thema bleiben. Formulieren Sie Ihre Frage konkret und so, dass Sie gezielt nach einer Antwort suchen können.

    „Daraus dann Funktionen herzuleiten die sowas wie Temperaturentwicklungen wiederspiegeln – ist natürlich einfach.“

    Sicher, nur komisch, dass die bei dem Chaos noch so „glatt“ sind. Wie erklären Sie sich das?

    „Wenn doch nur die „Häufigkeitspunkte“ irgendwelchen Normalverteilungen folgen würden, … tun sie aber nicht.“

    Darf ich mal sehen, bei welchem Modell Sie das festgestellt haben?
    Eigentlich sollte ein realitätsnahes Klimamodell ähnliche Verteilungen wie die Beobachtungen liefern, und die sind in guter Näherungen in diesem Fall Normalverteilungen.

    Und steht das nicht im Widerspruch zu Ihrer vorherigen Behauptung?

  41. Sehr geehrter Herr Baecker,

    Ihre Antworten in #77 und #80 widersprechen sich: In #77 fragen Sie mich, woran es liege, dass ich die nötigen Untersuchungen nicht kenne. (Was einfach daran liegt, dass ich sie nun mal nicht kenne.) Sie tun aber so, als ob sie zu finden wären. In #80 bestätigen sie selber das stark instabile Verhalten und das man das Verhalten nicht berechnen könne. Dann weiß man aber auch nicht, ob numerisch berechnetes Langzeitverhalten (und eine Mittelung fürs Klima) etwas mit dem ursprünglichen Modell zu tun hat. Ganz offen ist, ob das Modell etwas mit der Realität zu hat. In Naturwissenschaften werden dazu üblicherweise Experimente durchgeführt. Und zwsr nicht zum „Beweis“ des Modells (was logisch nicht geht), sondern um das Modell zu falsifizieren. (Nach dem Motto: Trotz aller Anstrengungen konnten wir nicht nachweisen, dass das Modell falsch ist. Daher können wir es weiter als richtig annehmen.) Gibt es solche Falsifizierbarkeist-Experimente bei den Klimaodellen? Ist „Klima“ schon mal langfristig voraus z.B. von den Daten von 1900 beginnend für z.B. 2000 berechnet worden und mit der Realität verglichen wurden? Könnte die Falsifizierbarkeit vielleicht schon daran scheitern, dass das „Klima vom Jahr 2000“ gar keine physikalische Größe ist?

  42. #80 Hallo Herr Bäcker

    Danke für Ihre Darstellung, ich beschäftige mich gerade damit und probiere das mal aus.

    Ich sehe allerdings jetzt schon das Ihre „Häufigkeitspunkte“ eigentlich Punkte einer fraktalen Menge im Phasenraum sind.
    Die Wahrscheinlichkeitsdichteverteilung darauf zu einem zusätzlichen Fehler führt.
    Mit Boltzmann Statistik dann Beziehung zwischen Zufallszahlen als Start- und Randwerten und Endzustand zu ermitteln.
    Daraus dann Funktionen herzuleiten die sowas wie Temperaturentwicklungen wiederspiegeln – ist natürlich einfach.

    Wenn doch nur die „Häufigkeitspunkte“ irgendwelchen Normalverteilungen folgen würden, … tun sie aber nicht.
    Ich fürchte Herr Glatting #81 hat Recht dass speziell an dem Problem der physikalischen Zusammenhang verloren geht.

    #82 Sehr geehrter Herr Koksch

    „analytische Lösung“ Danke für den Hinweis.
    Eigentlich ist noch mehr falsch: „und die nicht analytisch sondern eben nur numerisch lösbar…“ – ist gar keine Bedingung sondern nur ein starker Hinweis für das Auftreten von Chaos.
    Wieder das Problem sich kurz zu fassen und trotzdem mathematisch exakt zu bleiben.

    mfG
    CO

  43. Sehr geehrter Hr. Glatting,

    das Hr. Baecker mittlerweile solche Konstrukte anführen muss, liegt mit Sicherheit daran, dass er längst erkannt hat, dass man solche komplexe Berechnungen nicht durchführen kann.
    Nun möchte er aber auch von seiner bisherigen Position nicht abweichen. Damit wird er immer wieder auf solche „Begründungen“ zurückgreifen.
    Salop gesagt:“Ich habe Recht, wie auch immer ich es begründen muss!“.

    Hr. Baecker, ich möchte ihnen mit dieser Aussage nicht die fachliche Qualifikation absprechen.

  44. #79

    Sehr geehrter Herr Ohle,

    auch der Begriff „analytische Lösung“ ist falsch, da nicht verlangt wird, dass die Lösungen sogar analytisch (in eine Potenzreihe eintwickelbar) sein sollen. Gemeint ist wohl, dass die Lösungen nicht mit Hilfe von Polynomen, Exponentialfunktion, trigonometrischen Funktionen und anderen „elementaren“ Funktionen darstellbar sind. Das ist auch völlig unwichtig. Wichtig sind spezielle Stetigkeitseigenschaften wie Stabilitätseigenschaften oder Robustheit. Wie sie schrieben, dürften dies Eigenschaften bei en Modellen für das Wetter nicht vorhanden sein.

  45. @Bäcker

    “Das Ziel ist die Ermittlung der Wahrscheinlichkeitsdichteverteilung der atmosphärischen Zustände, die zu einem Anfangswertensemble gehört. Und diese Wahrscheinlichkeitsverteilung füllt NICHT den ganzen Lösungsraum gleichmäßig aus, sondern besitzt Strukturen (Häufigkeitspunkte, Extrema, u.U. auch Bifurkationen u.ä.). Diese Wahrscheinlichkeitsdichteverteilung ist der Klimazustand.“

    So, und nun gehen Sie raus und erzählen das auf in einer Talkshow. Mal sehen ob Sie da jemand versteht. Ich verstehe Sie eigentlich auch nicht. Nicht, dass ich Bifurkation nicht verstehe, sondern, dass ich den physikalischen Zusammenhang nicht sehe. Ihre Gleichsetzung von Wahrscheinlichkeitsdichteverteilung mit dem Klimazustand ist ja schon haarsträubend genug. Das ist ja ein ganz großes Feld für Spekulationen was damit gemeint sein könnte oder wie das zu interpretieren ist. Mit genügend Fantasie kann man da jeden Unfug hinein interpretieren.

    Was Sie doch tatsächlich betreiben ist GIGO

    GIGO = Garbage in, garbage out

    Die Modelle sind schrott. Wie oft muss man ihnen das noch erklären? Man versteht die Physik der Atmosphäre noch annährend genau genug um aus dem chaotisches Gleichungssystem ein brauchbares Ergebnis, und wenn es nur eine Wahrscheinlichkeitsdichteverteilung wäre, zu bekommen.

  46. Lieber Herr Ohle, #79

    „Wer wollte bestreiten das Wetter und Klima Systeme darstellen die chaotischen Charakter tragen?“

    Damit haben Sie ja Recht. Und Ihre Erklärung dazu stimmt ungefähr auch.

    Nun kommts aber: Das Klimamodell berechnet Realisation des Wetters, die sich aus den Anfangsbedingungen ergeben, ich hatte Ihnen schon einmal einen link zu meiner früheren Erklärung hier gegeben.
    Bei den Klimamodellen geht es nämlich nicht darum, das Wetter bzw. den atmosphärischen Zustand exakt weit weg vom Anfangszustand zu kennen, das ist aus den genannten Gründen nicht möglich, sondern man will den Lösungsraum aller Lösungen zu vorgegebenen Anfangswerten (bzw. einem Enesemble davon) kennen.

    Denn Chaos heißt nicht notwendigerweise, dass jeder Zustand im Zustandsraum gleich wahrscheinlich „angefahren wird“, wenn die Anfangswertbedingungen leicht variiert werden.

    Das Ziel ist die Ermittlung der Wahrscheinlichkeitsdichteverteilung der atmosphärischen Zustände, die zu einem Anfangswertensemble gehört. Und diese Wahrscheinlichkeitsverteilung füllt NICHT den ganzen Lösungsraum gleichmäßig aus, sondern besitzt Strukturen (Häufigkeitspunkte, Extrema, u.U. auch Bifurkationen u.ä.). Diese Wahrscheinlichkeitsdichteverteilung ist der Klimazustand.

    Wenn Sie nun die Randbedingungen ändern, so ändert sich auch i.d.R. der Klimazustand. Die Systematiken dazwischen zu erkennen, ist Ziel der klimamodellierung.

    Bei der praktischen Ermittlung der Wahrscheinlchkeitsdichteverteilung benutzt man wie in der empirischen Klimatologie die Ergodizität, die für Zeiten von unter 30 JAhren (schlechter wirds bei schnelleren Klimawandeln wie z.Zt.) näherungsweise im Klimasystem erfüllt ist.

  47. #75 Sehr geehrte Herr Koksch

    entschuldigen Sie meine mathematisch unpräzisen Formulierungen.
    Ich wollte die Sätze kurz und einfach halten und meinte natürlich analytisch lösbar.

    Es ging mir eigentlich darum zu zeigen, dass in Systemen, deren Dynamik durch nichtlineare Gleichungen beschrieben wird und die nicht analytisch sondern eben nur numerisch lösbar sind, Chaos auftreten kann.
    Liegt chaotisches Verhalten vor, dann führen selbst geringste Änderungen der Anfangswerte nach einer gewissen Zeit zu einem völlig anderen Verhalten.
    Um das Systemverhalten für eine bestimmte zukünftige Zeit berechnen zu können, müssen die Anfangsbedingungen deshalb mit unendlich genauer Präzision bekannt sein und berechnet werden, was praktisch unmöglich ist.
    Unter Berücksichtigung der Unschärferelation kommt man zu der Aussage dass das Verhalten realer komplexer Systeme prinzipiell nicht determiniert ist.

    Wer wollte bestreiten das Wetter und Klima Systeme darstellen die chaotischen Charakter tragen?

    Herr Fischer schreibt in #63:
    „ein Klimamodell fuer eine Klimamodellierung ueber 1 bis 2 Jahrhunderte kann auf die Modellierung von Klimafaktoren wird die Erdbahnaenderungen, die Tektonik, Veraenderungen der Meeresstroemungen durch geologische oder grosse Schwankungen des Meerespiegels verzichten oder grosse Aenderungen der Energieproduktion der Sonne verzichten, denn diese Faktoren aendern sich ueber zwei jahrhunderte so wenig, dass man sie konstant halten kann.“ usw.

    Diese Ansicht erachte ich als falsch weil eben auch die kleinsten Änderungen der Anfangsbedingungen nach einer gewissen Zeit zu einem völlig anderen Verhalten führen können.
    Klimamodellierung über Jahrhunderte…, ist doch einfach lachhaft.

    mfG
    CO

  48. Lieber Herr Rassbach, #74

    „Die Leopoldina hat noch keine Leitlinien verfasst. Gibt es solche in Deutschland?“

    Meinen Sie mit Leitlinien so was wie die Stellungnahme (also die Zusammenfassung und Bewertung der Klimaerkenntnisse) wie in dem von Ihnen verlinkten Bericht der Royal Soc?

    Es gibt da was in Deutschland, DPG und DMG haben ein paar Zeilen verfasst, die die Thematik angesichts des öffentlichen Interesses aber nur unzureichend erfasst und seit Jahren zur dort bevorzugten anschaulichen Beschreibung der klimatischen Prozesse kritisiert wurde.

    Es gibt diverse Stellungnahmen des UBA, es gibt ein Büro, was die IPCC Berichte zusammenfassend ins Deutsche übersetzt etc.

    Die Empfehlungen der Leopoldina zur besseren Darstellung von Statistik und den Methoden unterstützte ich. Wenn man daran arbeitet, kann man in Zukunft vielleicht Missverständnisse ausräumen, die sich inzwischen vielfach zu Selbstläufern in der Gerüchteküche entwickelt haben.

    Da ich aber die Primärliteratur lese, brauche ich Stellungnahmen und Zusammenfassungen solcher Organisationen nicht.

    Wie gesagt, die Royal Soc. fasst ja auch nur das nett zusammen, was man in der wissenschaftlichen Literatur detaillierter findet.

    „Ist das Vertrauen in den Weltklimarat wiederhergestellt?“

    Ich bin auf das Vertrauen nicht angewiesen. Ich bilde mir meine Meinung anhand der wissenschaftlichen Literatur.

    Ich halte es aber für notwendig, dass es Organisationen gilt, die für Laien solche Zusammenfassungen machen. Und das IPCC wurde aus der Erkenntnis geschaffen, dass man auch auf internationaler Ebene eine solche Organisation benötigt. Ratschläge und Zusammenfassungen der Klimaerkenntnisse gab es auch schon vor dem IPCC und die Bedrohung durch zuviele Treibhausgase wurde schon vor über 60 Jahren erkannt.
    Aber diese waren eben zersplittert in die verschiedenen nationalen Organisationen (RoySoc, DMG, DPG, NSF, …).

    Diese gibt es natürlich weiterhin und diese nehmen sich das Recht raus, weiterhin unabhängig vom IPCC die Erkenntnisse zusammenzufassen.

    Insgesamt hat das IPCC durch die Skandale an Vertrauen verloren. Auch wenn dies de facto wenig an den Klimafakten ändert, denn die hängen ja nicht am Gebähren Paucharis oder Himalaya-Gletschern, sondern an der Summe der Erkennissen, die über die letzten Jahrzehnte zusammenkamen.

    Ich gehöre DPG und DMG an. Ich habe aber Ihre Position zu Akademien und Organisationen nicht verstanden. Halten Sie die für hilfreich oder notwendig bei der Bewertung der Klimaerenntnisse?

    Wie stellen Sie sich vor, wie optimalerweise wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Potentiale oder Risiken und die Konsequenzen daraus für Laien und Entscheidungsträger verständlich dargestellt werden sollen?

  49. Lieber Herr Koksch, #75

    Danke für Ihren Beitrag, Sie erzählen mir da nichts Neues, ich kenne mich aus.

    „Mir ist nicht bekannt, dass diese Fragen bei den Klimamodellen untersucht und zufrieden stellend beantwortet wurden.“

    Was kann daran liegen, dass Sie nicht richtig nachgeguckt haben. Woher nehmen Sie diese Schlussfolgerung?

  50. Lieber Herr Limburg,
    vielen Dank für den Link. Ich lese dieses Thema erst seit kurzer Zeit. Ich glaube mein Überblick reicht jetzt.Herrn Bäcker habe ich Brecht „Die Rundköpfe und die Spitzköpfe“ empfohlen;-)
    Ist es nicht immer das gleiche Prinzip? Nach Desorientierung wird das jeweilige Thema in kleinen Kreisen im Netz debattiert, mit der Gefahr das Trittbrettfahrer neue kleine Gemeinden, mit z.T. anderen Interessen gründen?

    Haben wir keine Chance auf die von Prof. Hacker, Leopoldina, vorausgesagte unabhängige Wissenschaft?

    Ist schon einmal ein deutscher Wissenschaftler , wie Hal Lewis aus der APS, aus einer deutschen Akademie ausgetreten?

    Ich verfolge auch genüßlich die verklemmte Aufarbeitung des dritten Reiches.

    Klima habe ich tatsächlich ignoriert, heute glaube ich aber, dass die Pharma schon neidisch geworden ist. Die begnügen sich pro Volkskrankheit mit 15- 20 Mrd..

    Deswegen war ich schockiert, als ich eine Meldung bei der Leopoldina las, dass Einsparungen von CO2 schon in kurzer Zeit zur Gesundung,von was eigentlich führt.
    Prof. Hacker sollte das IAMP zum Teufel jagen. Sowas blödes habe ich lange nicht mehr gelesen.
    Aber es war unter Federführung der Leopoldina:
    http://tinyurl.com/62gg4kx
    D.h. für mich, es wurde mit allen Mitteln für Cancun gearbeitet?
    Ich glaube, wir wissen noch nicht, was damit verkauft werden soll?

  51. #72, #73 und andere

    Sehr geehrte Herren Ohle, Becker,

    Sie beide demonstrieren von zwei Seiten Ihre mathematischen Unkenntnisse: Lösbarkeit von Diffentialgleicbungen hat nichts mit nichtlinear oder instabil zu tun. Es könnte sein, dass die partiellen Differentialgleichungen zur Wetter- oder Klimasimulation lösbar für kurze Zeiten, lange Zeiten oder gar global lösbar sind. Lösbarkeit heißt nicht, dass die Lösungen durch „elementare“ Funktionen explizit angegeben werden können. Die Frage wäre, ob diese Lösungen stabil sind, ob die Differentialgleichungen robust gegen Störungen sind und ob numerisch ermittelte Lösungen überhaupt etwas mit den tatsächlichen Lösungen zu tun haben. Da gibt es viel einfachere Probleme, wo es nicht so ist. Mir ist nicht bekannt, dass diese Fragen bei den Klimamodellen untersucht und zufrieden stellend beantwortet wurden.

  52. Lieber Herr Bäcker,

    ich bin bei der Sache. Ich freue mich, dass ich Sie für die Leitlinien der Royal Society begeistern konnte.
    Die Leopoldina hat noch keine Leitlinien verfasst. Gibt es solche in Deutschland?

    Haben Sie meinen Link zur LEOPOLDINA gelesen?
    Ist das Vertrauen in den Weltklimarat wiederhergestellt?
    „Der Präsident der Leopoldina, Prof. Jörg Hacker, dankte Ernst-Ludwig Winnacker für seine Arbeit und unterstrich die Bedeutung von UNABHÄNGIGEN Expertisen durch die Wissenschaft: „Die Arbeit der IAC-Kommission zeigt einmal mehr, wie wichtig die politisch und wirtschaftlich UNABHÄNGIGE Arbeit der Wissenschaftsakademien ist. Wir hoffen, dass wir durch unser Engagement im Kreise der internationalen Akademien dazu beitragen, dass eine Institution wie der Weltklimarat effektiv arbeitet.“ “
    siehe Link #71

    Sind Sie Mitglied in irgend einer Akademie?
    Die Briten haben ihr „Rückzugsgefecht“ zum climagate durchgeführt und die Ermittlungen gegen GRU Jones wegen Datengesetz werden im Sande verlaufen.
    Deutsche Wissenschaftler äußern sich nicht. Irgendwo habe ich die letzten Tage einen übersetzten Film des finnischen Fernsehens zum climagate gesehen, deutsche Medien haben von diesem climagate ja nichts mitbekommen, leider finde ich ihn nicht wieder, aber den Link reiche ich nach.
    Danach hat der Innercircle der Leadautoren eine Art Sendungsbewußtsein entwickelt und wissenschaftliche Arbeit dem Ziel untergeordnet, nach dem Motto, wollen wir effektiv arbeiten oder ehrlich…

  53. Lieber Herr Ohle,

    sicher gilt es Gleichungen ohne Loesung. Es gilt auch GleichunGen, die man analytisch nicht loesen kann, sondern numerisch. Aber dies hat mathematische Gruende (unterbestimmtes Gleichungssystem, Loesungsraum zu klein, …) und liegt nicht an irgendeinem „Naturprinzip“ oder daran, dass man doch zu dumm waere.

    Wenn Sie konkrete Fragen zum Modell, Datensaetzen oder Software haben, kann ich Ihnen da nun auch nicht weiterhelfen, da muessen Sie sich an die Modelierer direkt wenden oder detaillierter recherchieren.

    Lieber Herr Rassbach,

    Bleiben Sie bei der Sache und konkret.

  54. Hallo Herr Becker #64

    Bei allem Respekt aber hier irren Sie.
    Gleichungssysteme sind durchaus nicht immer lösbar.
    Das gilt schon für einfache lineare und erst recht für komplexe nichtlineare.
    Ich gehe davon aus dass Ihrerseits ein Missverständnis vorliegt, es geht um Gleichungssysteme und nicht um Gleichungen.

    Wenn sie einfach lösbar wären dann bräuchte man keine Computersimulationen.
    Dann gäbe es eine Funktion: Temperatur = f(Ort, Zeit);
    Das wir solche Funktion nicht haben liegt nun aber nicht daran das wir (noch) zu dumm sind.

    Danke für den Hinweis auf Quellcodes im Netz.
    (Was ich bislang fand approximiert meine Heizkosten besser als die Temperaturentwicklung:-)
    Ich meinte aber wissen zu müssen welche Prognose auf welcher Software mit welchen Messdaten basiert.
    Nicht nur immer „Computersimulationen haben gezeigt…“, das ist unwissenschaftlich.

    mfG
    CO

  55. Lieber Herr Bäcker,

    wir scheinen uns nicht zu verstehen. Ich lese da, CO2 Veränderungen kann Klima ändern aber auch Klimaänderungen können das CO2 ändern.

    Da steht auch an anderer Stelle(ich habe es auch nur überflogen mit meinen schwachen Englischkenntnissen) es gab zwei Perioden der Erwärmung 1910-1940 und 1975-2000
    Über allen steht aber die Einschätzung:
    Das Ausmaß künftiger Temperaturerhöhungen und andere Aspekte des Klimawandels seien noch immer unsicher, vor allem was die einzelnen Weltregionen angehe, es besteht die Möglichkeit, dass bisher unbekannte Aspekte des Klimas und des Klimawandels auftauchen und unser Verständnis signifikant verändern.

    Was hat der Mensch nun damit zu tun?

    Der Weltklimarat hat aber schon in den 80igern gesagt die Klimaänderung ist menschengemacht. Mehr sollte er auch nicht.Der Platz reicht hier gar nicht aus, um alles aufzuschreiben, was uns deswegen verkauft wurde.(Verdopplung Strompreis und ich hoffe, dass das Energiekonzept der Bundesregierung gekippt wird, sonst muß ich bis 2050 mein Fachwerkhaus einlegen, weil es sich nicht zum Nullenergiehaus umbauen läßt, eine Burka habe ich meinem Haus auch erspart;-) )

    Erwarten Sie doch jetzt nicht von den Briten, dass sie den IPCC bloßstellen.Was meinen Sie wieviele Förderungen durch ihn auch in der GRU angekommen sind. Merkel hatte letztes Jahr noch ein paar hundert MIOs gestoppt, jetzt wird sie das Geld überwiesen haben, wer will schon am Weltuntergang Schuld haben.

    Die Leopoldina hat doch den IPCC auch nicht runtergemacht.(Sie hat aber auch eine erstklassige Immobilie vom Staat (d.h. von uns bekommen-ich zahle Steuern)Sie hat im IAC mitgearbeitet, der nicht die Qualität der Berichte überprüfte sondern die Qualität der wissenschaftlichen Arbeitsweise:
    „Der Bericht unterbreitet darüber hinaus Vorschläge, wie Interessenkonflikte unter Führungspersonen aufzulösen sind und wie sich die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Arbeitsgruppen verbessern lässt, damit es in Zukunft nicht mehr zu Ungenauigkeiten in Abschlussberichten des Weltklimarates kommen kann. Schließlich, so die Kommission, sei es auch nötig, die Kommunikation von statistisch bedingten Unsicherheiten in den Berichten besser zu handhaben. Diese Unschärfen entstünden durch begrenzte Daten und Modellrechnungen im Bereich der Klimaforschung. Der Weltklimarat war Anfang des Jahres wegen seines Umgangs mit Daten, die zu Prognosen über den Klimawandel genutzt worden waren, in die öffentliche Kritik geraten.
    „Wir hoffen sehr, dass im Interesse der Sache unsere Vorschläge nun bald aufgegriffen werden, und dass damit das VERTRAUEN in den Weltklimarat WIEDERHERGESTELLT wird“, so Prof. Ernst Ludwig Winnacker, langjähriger Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und lange Zeit Vize-Präsident der Leopoldina.“
    http://tinyurl.com/5t9w3g2

    Ist doch eine geile Umschreibung für einen Verein, der privat gegründet und später der UNEP untergeschoben wurde.

    Tun Sie doch bitte nicht so, als ob „Wissenschaft“ nie mißbraucht wurde. Bis Mitte der 80iger wollten Wissenschaftler noch eine Atombombe über der Arktis zünden, um die Eiszeit zu verhindern,unsere Wälder sterben auch schon 30 Jahre und sollten schon längst tot sein und das Ozonloch geht immer noch auf und zu….

    Meinen Sie Hitler ist alleine auf die Rassengesetze gekommen? Die Euthanasie von nichtlebenswerten Leben ist doch auch wissenschaftlich begründet worden?
    Aber das ist alles Verschwörungstheorie;-)?

    Übrigens noch zu 2100 +5grad, der Eisenbahningenieur hat die Katastrophe auf 2350 verschoben;-)

  56. Lieber Herr Frey,

    hätten Sie nicht Lust, diesen Artikel ins Deutsche zu übersetzen? (siehe auch #54)
    Der würde viele immerwährende Unklarheiten zum CO2 als Treibhausgas auf eine solide physikalische Basis zum Weiterdiskutieren setzen:

    R. Pierrehumbert in der aktuellen Physics Today Ausgabe: „Infrared radiation and planetary temperature“
    http://tinyurl.com/48wvqbg

  57. Lieber Herr Rassbach, #67

    „Unsicher ist auch, ob das CO2 das Klima beeinflußt oder umgekehrt.;-)“

    Ich finde diese Stelle im Royal Soc Dokument nicht. Wo soll das stehen? Ich finde nur:

    „30 Evidence from ice cores indicates an active role for CO2 in the climate system. This is
    because the amount of carbon held in oceans, soils and plants depends on temperature
    and other conditions. In other words, changes in CO2 can lead to climate change and
    climate change can also alter the concentrations of CO2.“

    Aber das können Sie nicht meinen. Das ist ohnehin ja bekannt und habe ich auch schon öfter hier detaillierter erklärt.

    Dann finden Sie noch:

    „36 The more complex climate models, supported by observations, allow climate sensitivity
    to be calculated in the presence of processes that amplify or reduce the size of the
    climate response. Increases in water vapour alone, in response to warming, are
    estimated to approximately double the climate sensitivity from its value in the absence. of amplifying processes. There nevertheless remain uncertainties in how much water
    vapour amounts will change, and how these changes will be distributed in the
    atmosphere, in response to a warming. Climate models indicate that the overall climate
    sensitivity (for a hypothetical doubling of CO2 in the atmosphere) is likely to lie in the
    range 2oC to 4.5oC; this range is mainly due to the difficulties in simulating the overall
    effect of the response of clouds to climate change mentioned earlier.“

    Das ist identisch zu den IPCC Aussagen.

  58. Lieber Herr Rassbach, #67

    ein interessantes Dokument. Ich habe nicht alles gelesen, aber ich habe bislang KEINEN unter den 1 bis 59 Punkten gefunden, den ich anders sähe! Ich kann der RoySoc zustimmen.

    Viele der Schlussfolgerungen dort finden Sie übrigens auch im IPCC Report.

    Es wäre super, wenn Herr Frey dieses Dokument übersetzen würde. Dann könnte ich einige Sätze direkt rauskopieren und hier verwenden (spart mir, die Erklärung selber zu formulieren). Also, die Royal Soc hat den augenblicklichen Erkenntnisstand ganz gut zusammengefasst.

    „Wäre es nicht normal, wenn dieser wissenschaftliche Streit öffentlich in den Akademien und den Medien geführt wird.“

    In Deutschland gibt es auch Akademien und Wissenschaftsorganisationen, die wissenschaftliche Erkenntnisse, Potentiale, Risiken oder Gefahren neuer Technologien und Methoden (Bio-, Gentechnik, früher die Kerntechnik etc.) zusammenfassen sollen und Empfehlungen für die „Laienebene“ in Politik und Gesellschaft abgeben (sollen).
    Wenn die sich nun nicht streiten, so kann das heißen, dass diese Akademien/Organisationen zu uninteressiert sind (na ja, bei den Uni-Akademien kann ich mir das gut vorstellen) oder die das so wie die RoySoc sehen, und es nichts zu streiten gibt.
    Ich halte jedoch wenig davon, so einen Streit über die Medien in der Gesellschaft anzuzetteln. Ich habe keinen Zweifel, dass die Medien einen netten Streit anzetteln können, aber dieser hat dann sicher nichts mehr mit den wissenschaftlichen Aspekten zu tun, da können Sie sich sicher sein! Da haben wir dann so eine Hysterie um Verschwörungstheorien und verbrecherische Klimawissenschaftler im Bunde mit Politikern und Ökolobbyisten etc. wie hier in den blogs.

  59. Lieber Herr Bäcker,#66
    „…ich überprüfe lieber die wissenschaftlichen Aussagen dazu.“

    Wäre es nicht normal, wenn dieser wissenschaftliche Streit öffentlich in den Akademien und den Medien geführt wird.Bis vor zwei Monaten wußte ich von diesen Blogs nichts.
    Die Briten haben sich in der Royal Society geeinigt.
    Haben Sie mal das PDF Dokument mit den Leitlinien gelesen?
    Unsicher ist auch, ob das CO2 das Klima beeinflußt oder umgekehrt.;-)

    Wenn Sie da keinen Widerspruch sehen, ist es auch nicht schlimm;-)

  60. Lieber Herr Rassbach, #65

    wenn Sie sich mal genauer informieren würden, so würden Sie feststellen, dass Ihre „Klimalüge“ (ich denke, damit meinen Sie wohl die Szenarienresultate von +5°C bis 2100 u.ä.) schon lange vor der öffentlichen Diskussion und politischem Aktivismus zu den Konsequenzen in der Wissenschaft untersucht wurde. Daher muss Ihr vermuteter perfider Megaplan schon von langer Hand geplant sein…glauben Sie, was Sie wollen, mich interessieren solche Verschwörungstheorien nicht, ich überprüfe lieber die wissenschaftlichen Aussagen dazu.

    „Bisher sagten sie, dass die menschengemachte Erderwärmung wissenschaftlich nicht bestritten werden könne und CO2 reduziert werden müsse.
    Jetzt sagen sie,das Ausmass künftiger Temperaturerhöhungen und andere Aspekte des Klimawandels seien noch immer unsicher, vor allem was die einzelnen Weltregionen angehe, es besteht die Möglichkeit, dass bisher unbekannte Aspekte des Klimas und des Klimawandels auftauchen und unser Verständnis signifikant verändern.“

    Ja und? Wo ist der Widerspruch?

  61. Lieber Herr Bäcker #59

    „Nach dem wissenschaftlichen Erkenntnistand aber bleibt es bei diesen knapp +1 °C bis jetzt aber nicht, wenn die Treibhausegase weiterhin so steigen werden, wie dies nach wirtschaftlichen Entwicklungsszenarien in die Zukunft ohne Vermeidungen der Emissionen folgt. Wenn die Temperatur bis 2100 dadurch um +5 °C gegenüber der kleinen Eiszeit stiege, so sind wir nicht mehr im vernachlässigbaren Erwärmungsbereich, denn so ein globales Temperaturniveau gab es von einigen Millionen Jahren das letzte Mal. Auf diesem Niveau wird es fraglich, ob sich die Nordpolareiskappe langfristig noch halten kann etc. Von dieser Klimaänderung gegenüber heute oder der kleinen Eiszeit (der Unterschied ist dann auch fast egal) ist jeder Ort der Erde betroffen.“

    Und genau diesen „wissenschaftlichen Erkenntnisstand“ bezweifle ich stark.
    Der passt zu Schellnhubers Erkenntnissen in Die langen Nacht des Klimas Teil 13/16 2009 bei youtube.
    „“[In Amerika] gibt es dann auch nicht, err, eine Zivilgesellschaft, die eben so wie in Europa auch intelektuell die Medien beherrschen kann, oder die Medien zumindest beeinflussen kann.”

    “In den USA ist noch nicht wirklich eine Wende für das Klima zu erkennen..”

    “Wenn jetzt, und das kann man sehr leicht ausrechnen, in den nächsten 30, 40 Jahren, und bei 2 Grad Erwärmung würde das mit Sicherheit passieren, wenn diese Gletscher verschwinden zum größten Teil, dann werden eben diese Flüsse zum im Sommer trocken fallen und im Winter, und das ist die Kehrseite des Ganzen, werden die Niederschläge als Regen ins Tal rauschen. Das heißt die Überschwemmungen werden viel dramatischer werden.”

    Hören Sie sich das Gespräch mit Schellnhuber nochmal genau an und begreifen Sie, dass die Erderwärmung nebensächlich ist.

    Herr Bäcker , kennen Sie Brechts „Die Rundköpfe und die Spitzköpfe“ ?
    Wir beide sollen genauso streiten und nicht merken, was passiert.
    Ich habe dazu keine Lust.
    Das Ziel, warum die Klimalüge erfunden wurde, ist schon erreicht in Deutschland.wir sollen nur noch die Grünen wählen,aber eigentlich ist es egal, wen wir wählen?

    Offiziell ist nur Kanada aus diesem Wahn ausgetreten.
    Die Welt baut KKW, auch die Schweden.
    Die Chinesen werden uns bald unseren Atommüll abkaufen.

    Und hier bei mir ist schon wieder über Nacht ein Weizenfeld mit Solarpaddeln zugestellt worden, d.h. ich muß noch viel Wahnsinn finanzieren.“Weizen verheizen?“

    Übrigens , da der wissenschaftliche Beweis für menschengemachte Erderwärmung gar nicht mehr nötig ist, hat die Royel Society am 30.09.2010 ihre Leitlinien angepasst.
    Bisher sagten sie, dass die menschengemachte Erderwärmung wissenschaftlich nicht bestritten werden könne und CO2 reduziert werden müsse.
    Jetzt sagen sie,das Ausmass künftiger Temperaturerhöhungen und andere Aspekte des Klimawandels seien noch immer unsicher, vor allem was die einzelnen Weltregionen angehe, es besteht die Möglichkeit, dass bisher unbekannte Aspekte des Klimas und des Klimawandels auftauchen und unser Verständnis signifikant verändern.
    http://tinyurl.com/2u22to8

    Briten sind schlau.

  62. Lieber Herr Ohle, #62

    „Die resultierenden nichtlinearen Differenzialgleichungssysteme sind nicht lösbar.
    Die verwendeten iterative Verfahren eignen sich nicht für Langzeitprognosen.“

    Woher wollen sie das wissen?

    „Der Nichtlösbarkeit dieser Gleichungssysteme liegt ein Naturprinzip zugrunde (siehe Chaostheorie)“

    Falsch, sonst wäre es ja keine Gleichungen…!

    „Dazu sollten sie passenden zu ihren Prognosen die Quellcodes der Simulation offenlegen.“

    Haben Sie mal im Netz gesucht? Da können Sie die Quellcodes und Dokumentationen einsehen, außerdem gibt es paper über die Verifikation der Programme. Und außerdem können Sie sich als user solcher Modelle anmelden, wenn Sie selber simulieren wollen. Oder für aufwendige Modelle können Sie auch Anträge für numerische Experimente am Modell stellen.

  63. Liebe Herren Ohle und Weber,

    ein Klimamodell fuer eine Klimamodellierung ueber 1 bis 2 Jahrhunderte kann auf die Modellierung von Klimafaktoren wird die Erdbahnaenderungen, die Tektonik, Veraenderungen der Meeresstroemungen durch geologische oder grosse Schwankungen des Meerespiegels verzichten oder grosse Aenderungen der Energieproduktion der Sonne verzichten, denn diese Faktoren aendern sich ueber zwei jahrhunderte so wenig, dass man sie konstant halten kann.

    Wenn dagegen die Glazial-Interglazialzyklen modelliert werden sollen, so muss man diese beruecksichtigen. Dagegen kann man zeitlich Feinheiten wie natuerliche Klimaschwankungen nicht modellieren, da die raumliche und zeitliche Aufloesung grob sind. Man kann aber durch nesting versuchen Natuerliche Zirkulationsanomalien fuer ein vergangenes Klima wie z.Zt. der Eiszeit zu modellieren, nur fehlen da meistens genaue Anfangswerte (Kaltstartproblem)

    Wenn Sie unter Klimakatastrophe ein nie da gewesenes Abdriften des Klimas in einen nie dagewesenen Zustand meinen, so wird dies auch fuer den anthropogen induzierten Klimawandel NICHT gesehen. Klimawissenschaftler sehen eine solche Einmalige Klimakatastrophe nicht. In der Erdgeschichte gab es ebenfalls sehr ploetzliche globale Klimakatastrophen durch Asteroideneinschlaege z.B. , also auch die Geschwindigkeit des anthropogenen Klimawandels ist kein Rekord in der gesamten Erdgeschichte. Allerdings ist die Geschwindigkeit des Kliamwandels rekordverdaechtig, wenn man die letzten jahrhunderttausende betrachtet.

    Herr Ohle,

    ich betone SEHR oft, dass es VIELE Klimafaktoren gibt und erst die quantitative Kalkulation ALLER ein verlaessliche Klimamodellierung mit Ausicht auch zukuenftige nicht total daneben zu liegen.
    MIR muesen sie also nicht erzaehlen, dass man doch alle beruecksichtigen muss.

  64. #52 Hallo Herr Dr.Paul

    Ich stimme mit Ihnen überein sofern die Datenlage stimmt – was ich allerdings nicht beurteilen kann.

    Ich denke jedoch beurteilen zu können das ihre Computersimulationen Quatsch sind.
    Selbst wenn die physikalischen Modelle vollständig wären und wenn unbegrenzt Rechenleistung zur Verfügung stünde…
    Die resultierenden nichtlinearen Differenzialgleichungssysteme sind nicht lösbar.
    Die verwendeten iterative Verfahren eignen sich nicht für Langzeitprognosen.
    Der Nichtlösbarkeit dieser Gleichungssysteme liegt ein Naturprinzip zugrunde (siehe Chaostheorie)
    Es ist, als wolle man (entgegen dem Relativitätsprinzip) schneller fliegen als das Licht.
    Trotzdem werden die Prognosen mit den Simulationen begründet obwohl die das ganz genau wissen.

    Das wissenschaftstheoretische Prinzip der Nachvollziehbarkeit ist nicht gewahrt.
    Dazu sollten sie passenden zu ihren Prognosen die Quellcodes der Simulation offenlegen. (Haben wir ja bezahlt)
    Richtige Wissenschaftler müssen ja auch ihre Formeln vorlegen.

    mfG
    CO

  65. Hallo Herr Becker,
    vielen Dank für den Artikel von Pierrehumbert.
    Auf Basis der Stichwörter konnte ich entsprechende Fachtexte finden.
    CO2 und Treibhauseffekt allein – physikalisch soweit überzeugend.
    Allerdings kam es in der Erdgeschichte durch positive Rückkopplung nie zur Katastrophe.
    CO2 Anstieg nach Warmphasen usw.
    Das zeigt das andere Effekte beteiligt sind, die in den Modellen noch nicht berücksichtigt werden.
    Was denken Sie?
    Über weiterführende Links würde ich mich freuen.
    mfG
    CO

  66. #57
    „Das kommt darauf an, ob das Modell das modellieren soll,was Sie als Vergleich heranziehen.“ Hä?? Ich dachte Klimamodelle
    modellisieren Klimata, so wie Modelleisenbahnen die richtige Bahn. Und genau das funktioniert nicht, wie Dr.Paul richtig feststellt. Es wird
    ein funktionierendes Modell versprochen und eine Waschmaschine geliefert, die mit in- und exkludierten Daten die Wirklichkeit nicht abbildet, auch wenn die CD mit der IPCC-litanei
    beiliegt.Festzustellen ist, die Klima-Modelle mit denen Politik gemacht wird funktionieren nicht. Daher sind Modelle und Politik falsch.

    Michael Weber

  67. Lieber Herr Rassbach, #58

    „einen allgemeinen Erwärmungstrend nach einer kleinen Eiszeit finde ich nicht schlimm.“

    Ich bis jetzt auch nicht.

    Nach dem wissenschaftlichen Erkenntnistand aber bleibt es bei diesen knapp +1 °C bis jetzt aber nicht, wenn die Treibhausegase weiterhin so steigen werden, wie dies nach wirtschaftlichen Entwicklungsszenarien in die Zukunft ohne Vermeidungen der Emissionen folgt. Wenn die Temperatur bis 2100 dadurch um +5 °C gegenüber der kleinen Eiszeit stiege, so sind wir nicht mehr im vernachlässigbaren Erwärmungsbereich, denn so ein globales Temperaturniveau gab es von einigen Millionen Jahren das letzte Mal. Auf diesem Niveau wird es fraglich, ob sich die Nordpolareiskappe langfristig noch halten kann etc. Von dieser Klimaänderung gegenüber heute oder der kleinen Eiszeit (der Unterschied ist dann auch fast egal) ist jeder Ort der Erde betroffen.

    „Daraus eine Ideologie zu fertigen ist zumindest besorgniserregend.“

    Ideologien sind immer schlecht. Es gibt sicher extremistische Ökos, die deswegen jedes durch Verkosten von Tomaten aus Chile oder Urlaubsreisen nach Haweii ausgestoßene CO2_Molekül verteufeln und die Verursacher brandmarken. Die gibt es leider!

    Aber ich halte es auch für ebenso IDEOLOGISCH, wenn Leute meinen, alle Wissenschaftler, die bestimmte Meinungen vertreten, in einen Topf mit Extremisten oder Betrügern oder Ideologen zu werfen ohne sich angemessen sachlich mit deren Argumenten auseinandergesetzt zu haben.

    Denken Sie mal darüber nach, ob Sie es sich mit Ihrem Standpunkt nicht zu einfach machen. Ihren Argumenten fehlt Sachlichkeit, korrekte Wiedergabe der Behauptungen und der Bezug zum Konkreten. Rundumschläge und Diffamieren ist natürlich einfach, aber fällt Ihnen nicht ein angemesseneres Verhalten ein? Und einen Grund zur Panik gibt es auch nicht. Panik und Ängste lösen sich meistens durch Aufklärung auf. Wer freiwillig darauf verzichtet und sich lieber Ängste einredet, ist selber Schuld.

  68. Lieber Herr Doktor Dr.Paul, #51

    #51: Dr.Paul sagt:

    „sie machen tolle Modelle, dann vergleichen sie mit der Wirklichkeit
    und siehe da,
    SIE SIND FALSCH.“

    Das kommt darauf an, ob das Modell das modellieren soll, was Sie als Vergleich heranziehen. Klimamodelle haben wie jedes Modell in den Naturwissenschaften Grenzen, und diese Grenzen sind bewußt, denn man inkludiert und exkludiert bewußt Prozesse. Ein universelles Klimamodell für das Klima der Kreidezeit bis heute und gleichzeitig dem Wetter vom nächsten Monat gibt es nicht!

    Ihre Aussage ist etwa so berechtigt, als wenn Sie sich eine Waschmaschine kaufen und sich beschweren, dass Sie damit keine CDs abspielen können.
    Also bitte, nun albern Sie hier nicht so rum, sondern zeigen Sie mal Ernsthaftigkeit.

  69. Lieber Herr Bäcker,

    einen allgemeinen Erwärmungstrend nach einer kleinen Eiszeit finde ich nicht schlimm. Daraus eine Ideologie zu fertigen ist zumindest besorgniserregend.
    Was ist nur aus der „Wissenschaft“ geworden? Warum machen sie da mit? Glaubten sie etwa an die Hockeyschlägerkurve oder war sie ein Auftragswerk.
    Die Reinwaschung des IPCC nach climagate ist vollendet aber der Bericht des IAC steht im Netz.Haben Sie den mal gelesen? Ich glaube kein Wissenschaftler möchte in so einem nichtwissenschaftlichen Institut arbeiten. Die Kommission des IAC hat es niedergeschrieben. Literaturauswahl,Datenauswahl,Bewertung der Ergebnisse,Fachkompetenz unterirdisch…
    Schlimm ist, von diesem Klimawahn hatte ich da „draußen“ nichts mitbekommen. Die Bevölkerung verläßt sich oft auf die Wissenschaft, ist nicht anders als im dritten Reich. Nur das kann auch kippen,ist ja kein Krieg, und die Regierung wird gefragt, warum hat sie das Volksvermögen für Schwachsinn ausgegeben?

    Wissen Sie wieviele durchgeknallte,eigentlich dumme, Statistiker es gibt? Die die Mathematik täglich vergewaltigen?
    Alleine in Europa wurden in den letzten 13 Jahren mit Sally Clark und Lucie de Berk zwei unschuldige Frauen als Mörderinnen verurteilt.
    Die Wissenschaftler sind wohl noch heute enttäuscht, dass ihre „Wissenschaft“ nicht erkannt wurde. Die Frauen waren ihnen egal. Googeln Sie mal.Was soll ich von Graphen seit 1880 halten, die verhomogenisiert und vertiefpasst wurden, bekommt jeder schlechte Mathematiker auf Anhieb hin.Nochmal mein Schwiegervater, er wußte sogar die Januargeburtstage seiner Schwester in den 30iger Jahren, an denen die Bäume austrieben.Diese Proxydaten sind sicherlich auch durch einen Tiefpass gepresst worden?

    Ziehen Sie sich mal Schellnhuber in der langen Nacht des Klimas 2009 rein,bei youtube, vielleicht klingelts dann?

    Ansonsten freue ich mich für Sie, dass Sie den Treibhauseffekt verstanden haben. Schreiben Sie ein Buch,oder promovieren Sie nochmal. Mir ist nicht bekannt, dass ein Wissenschaftler je seinen Titel zurückgeben mußte, egal über welchen Schwachsinn er in welchen Regimen promoviert hat.
    Ich ziehe es vor, nicht in Panik zu geraten, selbst wenn ich , wie Hannibal, beim Überqueren der höchsten Alpenpässe noch dichte Lärchenwälder über mir sehe und ich zum Skifahren in die Halle fahren muß;-)

    Verdammt, was soll nun wirklich verkauft werden?

  70. Lieber Herr Rassbach, #55

    „aber ich soll vorm wärmsten Jahr 2010 aller Zeiten Angst haben?“

    Wärmstes Jahr aller Zeiten (also seit Bestehen der Erde oder so) stimmt nicht. Selbst 2010 sei das wärmste seit 1880 läßt sich nicht sicher feststellen, aber es gehört zu den wärmsten 10 der letzten 130 Jahre und diese wärmsten Jahre treten wegen des allgemeinen Erwärmungstrends eben häufiger die letzten Jahre auf und nach dem Verständnis des Klimasystems wird sich dies die nächsten Jahren fortsetzten.

  71. Hallo Herr Bäcker,
    „Dies sieht man auch in den GISS Graphiken: die blauen Flecken in Mitteleuropa. Gleichzeitig ist es aber wärmer woanders, und in Summe eben auch global noch, so ist das eben mit dem Klima!“

    Tatsächlich? So einfach?
    Dann ist es mit dem Klima wie mit dem Geld, es ist nicht weg, es hat nur ein anderer( ggf ein Klimaforscher?)
    Die drei letzten Winter scheinen wirklich empfindlich zu stören, sie greifen direkt die Weltbilder an?
    Wissen Sie, wie lange „Weltbilder“ wirken?
    Mein Schwiegervater, ein herzensguter Mensch, hat 9 Jahre 2. Weltkrieg überlebt,gab mir zwei Jahre vor seinem Tod noch den Rat „kauf nicht beim Juden“, als ich ihm sagte, wo ich die Jacke kaufte.(weiß bis heute nicht ob der Inh.Jude ist,aber da war mal einer drinne,bis er vergast wurde.)
    Ich bin sicher, er glaubte den damals wissenschaftlich bergründeten Mist nicht mehr, aber die Reflexe haben sich erhalten;-)

    Ich glaube an die unschuldigen Baumstämme, die Prof. Schlüchter bis 2004 vor der abschmelzenden Gletscherzunge im Berner Oberland fand. Sie wurden anscheinend nie zu Proxydaten verhomogenisiert.
    Bis zu 600 Jahre standen da alle ca. 1000 Jahre Wälder über den heutigen Gletscherzungen,
    aber ich soll vorm wärmsten Jahr 2010 aller Zeiten Angst haben?
    http://tinyurl.com/y6x83z

  72. Lieber Leser,

    der Artikel von Pierrehumbert in der aktuellen Physics Today Ausgabe: „Infrared radiation and planetary temperature“ klärt einige der gerne hier gestellten Fragen (Sättigung von CO2, Strahlungsabsorption/emission, LTE),…):

    http://tinyurl.com/48wvqbg

  73. Sehr geehrter Herr Hartmann,
    laut Ihrem Link scheint ihre Kritik berechtigt. Allerdings nicht in der Form, die sie versuchen zu suggerieren. Sie versuchen durch Ihren Verweis auf ein anderes Magazin die Qualität des Artikels in Abrede zu stellen. Der Link gibt das jedoch nicht her. Hier wird Natural Science vorgeworfen Artikel unerlaubterweise nachgedruckt zu haben. Über die Qualität der Artikel sagt das nichts aus.
    Für Jemanden, der vorgibt EIKE objektiv zu überprüfen, ist eine solche Vorgehensweise ein Armutszeugnis. Denn es erweckt nicht den Anschein, dass Sie an Objektivität interessiert sind.
    MfG
    Kyrsch

  74. #47 Verehrter Herr Ohle,
    man muss kein Fachmann sein, um zu wissen,
    1)dass in der historischen Vergangenheit wärmere Zeiten existierten als heute (Klimaoptimum) und dass „die Gefahr“ immer von Kaltzeiten ausging, nicht nur für den Mensch, auch für die lebende Natur (Artenvielfalt etc.).
    2)Es gibt mit den ausreichenden Daten der Vergangenheit den Beweis, dass die Erwärmung NICHT dem CO2 Anstieg folgte, damit ist diese Theorie empirisch widerlegt.
    3)Die bisherigen modernen Modellvoraussagen sind ebenfalls falsch gewesen.

    Damit darf sich heute ein Mensch der weiterhin behauptet, es wird eine „Klimaerwärmungskatastrophe“ geben, die der Mensch ausgelöst hat,
    nicht mehr „Wissenschaftler“ nennen, denn er verhöhnt die Wissenschaft.
    Von der Ideologie ist eine noch weniger widerlegbare Theorie (Sonneneinfluss), das das Klima mittelfristig kälter wird halt ganz simpel deshalb schwer zu verkaufen, weil dann der Einfluss (=Schuld) des Menschen schlecht passen würde, worauf es den Ideologen ja ausschließlich ankommt.
    Man muss sich also fragen, wer den Herrn Bäcker bezahlt

  75. Lieber Herr Ohle,

    Pierrehumbert, planetary atmospheres (oder so): physikalisch, mathematisch, modern. Nicht nur Formeln, sondern auch Klimageschichte, faint sun problem, Evolution der erdatmsophaere und Atmosphaeren anderer Planeten und Monde. Das Buch gabs mal online zum downloaden.

    Lieber Herr Hoemann,

    ich habe in dem blog das CO2 nicht eingebracht, siehe den blog Verlauf. Und ICH habe den Beweis verstanden.
    Konsens waere vielleicht etwas weit gegriffen, es waere schon revolutionierend, wenn hier mal ein paar mehr mal zuhoeren wuerden statt reflexartig zu blocken.

  76. Hallo Herr Baecker
    Danke für den Hinweis. Es ist nicht mein Fachgebiet und ich habe noch keinen Überblick. Es interessiert mich aber und ich will lernen.
    Wo finde ich die Ihrer Meinung nach beste Referenz zu den mathematisch physikalischen Grundlagen CO2 Treibhaus?
    Es würde mich freuen wenn Sie mir weiterhelfen könnten.
    mfG
    C.O.

  77. #43

    Sehr geehrter Herr Bäcker

    Sie haben es mal wieder geschafft. Zu einer Diskussion mit völlig anderer Intention (#38) haben Sie gemacht:

    „Und da ist schon meiner Meinung nach physikalisch hinreichend genau bewiesen, wie mehr CO2 das Klima beeinflußt.“

    Wieder mal die Gebetsmühle gedreht und eine nicht bewiesene Behauptung in den Ring geworfen, und dies solange, bis es alle glauben. Nur hier bei Eike werden diese Dinge diskutiert und es herrscht bei weitem kein Konsens über die angeblich physikalisch bewiesene Klimawirkung des CO2.

    Aber wie in den letzten Jahren von den Alarmisten bewährt eingesetzt:
    Eine unbewiesene Behauptung muss nur oft genug wiederholt werden, damit sie in die Köpfe der Bevölkerung eindringt und dort irgendwann zur unumstösslichen Wahrheit mutiert.

    Andreas Hoemann

  78. Hier sieht man (außer wohl die Herren Kowatsch & Leistenschneider 😉 ), wie irrtümlich die Schlüsse vom Klima zuhause auf die gesamte Welt sein können. Beispiel Mai 2010.

    Global Temperaturabweichung:
    +0.19 °C gegenüber dem Mittel 1998 bis 2009 http://tinyurl.com/35fst87
    +0.55 °C gegenüber dem Mittel 1961 bis 1990 http://tinyurl.com/3yj84ry

    Temperaturabweichung in Deutschland alleine:
    -3.2 °C gegenüber dem Mittel 1998 bis 2009
    -1.7 °C gegenüber dem Mittel 1961 bis 1990 http://tinyurl.com/3yj84ry

    Dies sieht man auch in den GISS Graphiken: die blauen Flecken in Mitteleuropa. Gleichzeitig ist es aber wärmer woanders, und in Summe eben auch global noch, so ist das eben mit dem Klima!

  79. Sehr geehrter Herr Werner,

    „Natural Science“ ist eins der Blätter der scirp.org Gruppe, deren Geschäftsmodell sagen wir mal, obskur ist:

    http://tinyurl.com/scirp-scam
    http://tinyurl.com/scirp-scam2 (Artikel in Nature)

    Dazu gehört zB. auch das „International Journal of Geosciences“, in dem das Soares-paper „Warming Power of CO2 and H2O: Correlations with Temperature Changes“ erschienen ist, das grade von diversen klima“skeptischen“ Webseiten propagiert wird, oder Knox & Douglass: „Recent Energy Balance of Earth“.

    Greenfyre’s Zusammenfassung des Soares-Artikels: „The paper basically correlates regional weather with solar variation, PDO etc, and then calls it climate.“

    Peter Hartmann – EIKE Watch

  80. Lieber Herr Goldberg, #38

    der Begriff „klimaschädlich“ ist irritierend. Eigentlich meint man damit, dass durch die durch CO2-Zunahme erwarteten Klimaänderungen auf Systeme, die stark an das gegenwärtige Klima adaptiert sind, negative Auswirkungen haben. Dies gilt jedoch nicht für alle Systeme. Denn da es auch Systeme gibt, die positiv reagieren, kann man also allgemein nur „Klimaschädlichkeit“ durch gegenwärtige und zukünftige auf Basis des Wissens um die kausalen Zusammenhänge im Klimasystem erwartete Klimaänderungen attestieren, wenn die negativen die positiven überwiegen (wie auch immer man das misst).

    Mich persönlich interessieren diese positiven oder negativen Klimafolgen weniger, noch traue ich mir zu, ein Gesamtresumee zu ziehen und daraufhin den nächsten Schritt zu tun und nach Abwehrmassnahmen zu suchen oder diese zu fordern.
    Mich interessiert, was mit dem Klima passiert, wenn sich Klimafaktoren ändern. Und da ist schon meiner Meinung nach physikalisch hinreichend genau bewiesen, wie mehr CO2 das Klima beeinflußt.

    Insofern schließe ich mich Ihnen Wunsch nach einer sachlichen Diskussion auf Basis der wissenschaftlichen Erkenntnisse ohen Alarmismus und Panikmache an.

    Lieber Herr Paul, #39

    „Wenn Sie also ein Modell basteln in dem CO ein wichtiger Faktor ist
    und Sie vergleichen die Modellrechnung mit der Realität,
    sehen Sie, dass das Modell falsch ist.
    Natürlich müssen Sie Daten aus der Vergangenheit nehmen. Davon gibt es genug.“

    CO ist zwar auch ein klimawirksamens Gas, ich denke aber, Sie meinten CO2.

    Klimamodelle zur Erklärung des gegenwärtig beobachtbaren Klimas und für darauf basierende Extrapolationen in die nächsten Jahrzehnte in Form von Klimaszenarien (wenn-dann Szenarien), enthalten heute noch keinen vollständigen Kohlenstoffzyklus. D.h. man gibt im Szenario den CO2-Verlauf vor und guckt, wie davon das Klima abhängt und überprüft dies mit den Messdaten oder proxys.
    Unabhängig davon gibt es Kohlenstoff-Modelle wie das GEOCARB, in dem modelliert wird, wie die CO2-Konzenteration und die C-Mengen in den anderen Revervoiren von der Dynamik des Erdsystems abhängt. Da ist dann die Klimarekonstruktion neben den anderen Faktoren, wie Tektonik etc. vorgegeben und Eingabeparameter.
    Inzwischen ist man soweit, diese Modelle zu koppeln, also die bisherigen Vorgaben vom Modell selber determinieren zu lassen, also die Rückwirkungen zu berücksichtigen.

  81. Lieber Herr Ohle,

    ich habe Hug schon mal bei EIKE kommentiert. Suchen Sie danach, ich wurde schon von Limburg ermahnt, mich zu wiederholen. Und da es zu Hug nicht viel zu sagen gilt, als das es Wischiwaschi ist, gucken Sie im Archiv nach.

    Im übrigen sollte Sie sich wirklich mal den Kontrast Ihrer Quellen zu der Fachliteratur vor Augen führen. Fachliteratur finden Sie ebenso einfach im Netz wie Skeptikerliteratur, also am Finden kann’s nicht scheitern.

  82. Ich muss mich korrigieren (#22 und #31) zum globalen Temperaturrekord 2010.

    Nur GISS weist das höchste Temperaturmittel zwischen Dez. und Nov. 2010 in der Reihe seit 1880 auf. Die CRU Daten zeigen 1998 noch als wärmstes Jahr an.

    Außerdem ist ziemlich klar, dass es sowieso schwier ist, zu bestimmen, was eingentlich der neuste Rekord ist. Denn die Temperaturdaten wiesen wie jede Messdaten einen Genauigkeitsbereich auf. Die Medien (oder auch die WMO?) vergleichen offenbar nur die besten Schätzwerte der jährlichen globalen Temperaturen, das korrekte Vorgehen aber muss die Fehlergrenzen noch berücksichtigen. Hansen gibt in http://tinyurl.com/2wsjo3 das 1 Sigma mit 0.025 °C an (S. 16, 17). Mit elemenatarer Statistik kann man ausrechnen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass die wahren globalen jährlichen Temperaturmittel eine andere Randordnung haben als die Schätzwerte. Wenn die Differenz der Schätzwerte D °C beträgt, so ist die Wahrscheinlichkeit für eine Verwechselung des Rangs bei obigem Sigma wie folgt:

    D Wahrsch.
    0.00 50.0%
    0.01 38.9%
    0.02 28.6%
    0.05 7.9%
    0.06 4.5%
    0.10 0.2%

    Also erst bei einer Differenz von mehr als 0.06°C in zwei Temperaturmittel kann nach mit kleiner 5% Irrtumswahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die Rangordnung anhand der Schätzwerte auch der der wahren Werte ist.

    Die wahre Rekordreihenfolge der GISS Temperaturen lässt sich zwischen den Jahren 2010, 2005, 2007 nicht mit 95% Sicherheit bestimmen. Wohl aber, dass 1998 kälter als 2010 von Dez bis Nov war.

    Year D-N Diff.
    2010 0.65 0.00
    2005 0.62 0.03
    2007 0.61 0.04
    1998 0.57 0.08
    2002 0.57 0.08

    Bei CRU sieht dies wieder anders aus.

    Fazit: Diese Rekordsuche ist zwar medienwirksam, aber wissenschaftlich interessiert das wenig, wie einzelne Jahre ausfallen, es kommt auf den längerfristigen Trend an, nur der lässt sich heute erklären.
    Im obigen paper von Hansen wird auf Seite 17 [89-90] eine analoge Rangüberprüfung angestellt, wobei Hansen schreibt, dass man mit 95% Sicherheit sagen kann, dass 2005 wärmer als 1998 war.

    PS: Herr Fischer,

    gutes neues Jahr ebenfalls. Ich habe die Tastatur erneuert.

  83. #35
    zitat:
    „Dass CO2 auf dem meer mit zunehmender temperatur ausgast, ist einfach zu verstehen, aber es steht nicht im widerspruch zur steigenden temperatur mit steigendem co2, es sei denn man macht diese schlussfolgerung zum unwissenschaftlichn dogma.“

    Es erklärt ganz ohne Dogma lediglich, dass der CO2-Anstieg der Erwärmung FOLGT!
    Wenn Sie also ein Modell basteln in dem CO ein wichtiger Faktor ist
    und Sie vergleichen die Modellrechnung mit der Realität,
    sehen Sie, dass das Modell falsch ist.
    Natürlich müssen Sie Daten aus der Vergangenheit nehmen. Davon gibt es genug.

  84. #nicobaecker

    Na dann sind wir uns ja einig. Die Aussage, dass CO2 ‚klimaschädlich‘ wäre, können wir also in den Müll schmeißen,- da keinesfalls bewiesen.

    Was das Klima wirklich insgesamt bestimmt ist sicherlich ein lohnenswertes Studienobjekt. Aber bitte ohne Alarm, Panik und höheren Steuern.

  85. lieber herr goldberg,

    ich vertrete die position, dass co2 ein klimafaktor ist, der so wie jeder anderen klimafaktor quantifiziert werden muss, um das klimasystem zu verstehen. Und dass durch die gegenwaertig
    zunehmende co2 menge sich die temperatur bodennah langfristig erhoeht. damit vertrete
    ich nur die position, die sie in jedem lehrbuch
    nachlesen koennen.
    einfache fakten zum quantitativen verstaendnis des klimasystems gibt es nicht. Dass CO2 auf dem meer mit zunehmender temperatur ausgast, ist einfach zu verstehen, aber es steht nicht im widerspruch zur steigenden temperatur mit steigendem co2, es sei denn man macht diese schlussfolgerung zum unwissenschaftlichn dogma.

  86. #nicobaecker

    Und das ist es was so unannehmbar unwissenschaftlich an Ihrer Position ist.

    Die Hypothese des Co2 welches die Temperatur treibt hält noch nicht mal den einfachsten Fakten stand.
    Normalerweise würde man diese Hypothese deshalb verwerfen, und über eine neue nachdenken müssen, die zu den Randbedingungen passt.
    Stattdessen wird für alles, was nicht in die alten Hypothese passt, eine neue drumherum gestrickt. So könnte man unendlich fortfahren, und hoffen das es irgendwann mal die Realität beschreibt.
    Wenn man in jedem Wissenschaftszweig so verfahren würde, könnte man genauso gut wieder in die Glaskugel schauen.

  87. lieber herr ohle,

    in dem Gerlich paper habe ich bislang nichts gefunden, was naeherungsweise mit der physik der infrarotabsorption des co2 s zu tun haette. Oder habe ich die wechelwirkungsgleichungen zwischen molekuelen und elektromagnetischen wellen uebersehen? Gerlich s gleichungen sind nur klassische physik, in der es keine welt aus molekuelen mit absorption gibt. was wollen sie also beweisen, wenn sie den beweisegegenstand ignorieren?

  88. lieber herr goldberg,

    in der wissenschaft klaeren sich objektive widersprueche aber erst dadurch, dass man sich eben die dinge genauer anguckt. wenn sie dies ablehnen, so muessen sie eben mit diesen widerspruechen leben und damit, dass man ihnen vorwerfen muss, dass sie die dinge nicht korrekt wiedergeben.

    wenn ihnen noch niemand die physik der co2
    wirkung aufs klimasystem nicht erklaeren konnte, so liegt es daran, dass sie die erklaerungen ignorieren oder nicht verstehen. das ist ihr problem.

    zu den rekorden. ich habe nur giss und hadcrut gestern kurz gecheckt und da lag dez 2009 bis nov 2010 hoeher als die vergangenen jahre. da aber die temperaturdaten nur auf 0.3 c genau sind, ist die rangordnung 2010 vor 1998 nicht gesichert. dies ist mir letztlich egal.
    was die ursachen angeht, so ist auch klar, dass die hohen werte beider jahre durch elnino noch einen beitrag nach oben zusaetzlich zum allgemeinen erwaermungstrend gekommen haben.

    wenn sie also die kurven kennen, so sehen sie, dass auch in der vergangenheit der allgemeine erwaermungstrend von ab und aufsteigenden schwankungen ueberlagert ist. wenn sie sich bequemen wuerden und den link zu latifs vortrag zu lesen anstatt geruechten nachzuplappern, so wuerden sie sehen, was unter der abkuehlung verstanden wird, naemlich eben eine kurze abkuehlungsphase auf einem langfristigen erwaermungstrend. siehe graphik in latifs vortrag.
    aehnlich verhaelt es sich mit der eiszeit. diese abkuehlung zieht sich ( nach der astronomischen theorie) ueber mehrere jahrtausende hin. auf diesem laengerfristigen abkuehlungstrend sitzt ein steiler erwaermungstrend ueber mehere jahrhunderte bis jahrtausende auf. beide trend haben unterschiedliche primaere ursachen, der letztere ist der anthropogene, also steuerbare. die wissenschaft diskutiert nun, ob der erwaermungstrend nun auch so stark aufs klimasystem auswirken kann, dass der astronomisch getriebene abkuehlungstrend nun auch dadurch modifiziert oder kompensiert werden kann.

    ich denke, diese zusammenfassung klaerte ein wenig ihre verwirrung und sollte fuer halbwegs gebildete menschen auch verstaendlich gewesen sein. wenn sie das nun nicht glauben, so bleibt ihnen nur die detailsuche oder das ignorieren vonwissenschaftlichen erkenntnissen, liegt ganz an ihnen.

  89. #nicobaecker

    Je nachdem welchen Daten man glauben möchte, wie es scheint. Bei allen Reihen, die ich finden konnte hält in den letzten 15 Jahren noch immer 1998 die Spitze.
    Ich habe sogar Reihen gesehen, welche in den 1940er Jahren eine höhere globale mittlere Temperatur haben als die letzten fünf Jahre.

    Natürlich wissen Sie genau, welche Temperaturreihen die richtigen sind. Diese Diskussion spare ich mir. Ich schenke Ihnen das Jahr 2010.

    Das erklärt aber noch immer nicht, dass zu allen Zeiten die Temperatur vor dem CO2 angestiegen ist, obwohl doch nach der Behauptung der Alarmisten CO2 die Temperatur treibt.

    Wie das physikalisch möglich ist, kann auch kein Alarmist schlüssig erklären.

    Und das sogar einige der Alarmisten-Götter plötzlich die Möglichkeit einer globalen Abkühlung kolportieren, müsste Sie doch etwas stutzig machen.

    Sie merken, ich versuche es überschaubar zu halten. Weil das aber ihren Ansichten sofort den Gnadenstoss geben wuerde, versuchen Sie dauernd vom Hundertsten ins Tausendste zu kommen. Das ist ermüdend.

  90. #16 und #27

    Sehr geehrter Herr Erich

    Vielleicht sollten Sie ganz einfach mal Suchmaschinen bedienen lernen:

    Der Artikel kann unter

    http://tinyurl.com/28xnooe

    heruntergeladen werden. Also:

    Vor dem Meckern erst nachsehen, sonst Mund halten.

    Andreas Hoemann

  91. Hallo Herr Baecker
    ich hätte da so ne Theorie weshalb der globale Temperaturmittelwert derzeit so hoch ist und vermutlich auch die nächsten Jahre relativ hoch ausfallen wird.
    Laut meiner Theorie liegt es an der Lage der Meßstationen. Es gibt da mitunter so einen Effekt, der unter dem Begriff WI bekannt ist.
    Man sagt zwar, dieser Effekt würde herausgerechnet. Aber warum rechnen, wenn man ein paar Kilometer abseits korrekt messen könnte?

  92. „Der Herr hat kein Science Paper zu diesem Thema. Was sollen diese dreisten Lügen?“
    Das paper ist erschienen bei Natural Science Vol.2, No.11, 1211-1224 (2010)
    Lassen Sie diese Beschimpfungen und mäßigen Sie Ihre Ausdrucksweise, sonst werden Sie gesperrt.
    mfG
    M.L. “

    Jetzt soll also „Natural Science“ (noch nie gehört, wohl ein drittklassiges Journal) gleich dem renomierten Journal „Science“ sein.
    Dreister gehts nimmer.

    Mir käme es nicht in den Sinn jemanden hier zu beledigen, ich finde diese intelektuelle Unehrlichkeit nur unglaublich.

  93. #24: nicobaecker sagt:
    am Samstag, 08.01.2011, 15:44

    „solche untersuchungen wie in dem link von ihnen gibt es zahlreich, aber damit wird das klimasystem nicht erklärt.
    dazu ist nötig,

    alle physikalischen mechanismen zu quantifizieren und in der synthese zu betrachten.“

    Herr Becker – falls Ihnen das zu Lebzeiten noch gelingen sollte – lassen Sie es uns wissen.

    Das ist schlicht anmaßend und das Gegenteil von wissenschaftlich.

  94. Sehr geehrter Herr Baecker,

    wenn bereits dieser einfache und offensichtliche Einfluss schon die Temperaturschwankungen der letzten 130 Jahre und auch weiter zurück im Detail sehr gut erklärt, dann ist es fraglich, ob es noch einen Einfluss wie das CO2 geben muss, dass in der Historie immer der Temperatur folgte.

    Immer mehr neue Forschungsergebnisse zeigen, dass die Annahmen (so werden sie auch in den Berichten des IPCC immer betitelt) zum CO2 bisher alle sehr vage waren und die bisher erstellten Prognosen sehr fraglich sind.

    Die aktuellen kalten Winter in Europa folgen bereits den negativen Einflüssen der AMO. Genau das gibt die Sonne bereits für die nächsten Jahre vor.

    Es ist ein regelrechter Krampf, in die die CO2-Wissenschaft da verfallen ist, die kalten Winter als Anzeichen des Klimawandels zu erklären.
    Jeder hat das Recht zu glauben, was er will, aber niemand sollte sich der Realität verschließen.
    Die CO2-These ist bereits derart komplex geworden, dass sie irgendwann alles erklären kann, weil sie immer das Argument vorschieben kann, dass noch nicht alles verstanden ist.

  95. lieber herr werbelow, 5

    solche untersuchungen wie in dem link von ihnen gibt es zahlreich, aber damit wird das klimasystem nicht erklärt.
    dazu ist nötig, alle physikalischen mechanismen zu quantifizieren und in der synthese zu betrachten.

  96. @ Herr Fischer:
    „Wo sind die Antworten darauf der Leute, die meinen, es sei alles der Sonne geschuldet?“

    Ihre Wahrnehmung scheint sehr selektiv zu sein. Haben Sie meinen Kommentar #5 bewusst überlesen? Genau da steht es drin!

  97. lieber herr goldberg,

    nach den klimaaufzeichnungen zeigt 2010 die hoechste global gemittelte temperatur sei 1880. ganz einfach. wenn sie auf etwas anderes kommen, so begruenden sie das, so laeuft das in der wissenscaft.

    lieber herr limburg,

    gelegentlich muss ich sie mal aus ihren traeumen erwecken…

  98. was soll der bloedsinn. der autor vermischt aussagen von laien und wissenschftlern, verschiedenen zeiten (naechste eiszeit in 10000 jahren, wenns zwischendurch nicht zu warm wird mit der dekadischen stagnation latifs et al.) und lokalen wie globalen aussagen. kurzum: der autor demonstriert, dass er keine ahnung hat, wie klima funktioniert!

  99. wieso wird hier ein Latif als ein vom IPCC unabhängiger Experte genannt wo er doch hier sonst oft verteufelt wurde? Weil seine Aussage ins Konzept passt?

  100. #Herr Fischer

    Lassen Sie es doch ganz einfach bleiben. „2010 das heißeste Jahr der Klimaaufzeichnung“
    Wem wollen Sie das glauben machen? Ich meine, man muss doch mal ein Gefühl für eine Grenzen haben.
    Sie erwecken den Anschein, auf Biegen und Brechen die Realität weg schwatzen zu wollen auch sei es mit Hilfe von dubiosen Messwertesammlern, mit denen Sie scheinbar ein Schicksal teilen.

    Dass ich sie bemitleide, können Sie doch nicht wirklich wollen?

  101. „Im Link den Sie erwähnen schreiben Sie u.a.: Akasofu ist kein Klimaforscher: In seinem gerade veröffentlichten Science paper „On the recovery from the Little Ice Age“ wird ers als Syun-Ichi Akasofu
    International Arctic Research Center, University of Alaska Fairbanks, Fairbanks, USA; sakasofu@iarc.uaf.edu vorgestellt.
    Was muss man tun um Ihrer Meinung nach Klimaforscher genannt zu werden? “

    Der Herr hat kein Science Paper zu diesem Thema. Was sollen diese dreisten Lügen?

  102. Sehr geehrer Herr Grabitz,

    nein, ich kenne das Video in der Tat nicht.
    Aber wie ich oben schrieb, wagte Latif den Versuch, Kurzzeiteffekte der natürlichen Variabilität vorherzusagen (so etwas finden Sie im AR4 nicht) – und scheiterte grandios mit seiner Abkühlungsvorhersage. Sehen Sie z.B. in Rahmstorfs Blog, wie genüsslich Rahmstorf in den Wunden Latifs rührt. Abgesehen davon fnden Sie dort auch näheres zum paper von Latif/Keenlyside.

    Dass er jetzt ein wenig herumeiert, glaube ich ihnen gerne. Er wird weiterhin gefördert werden, als Professor genießt er sowieso die Freiheit der Forschung, aber ich denke, der Spott mancher Kollegen ist schlimm genug 😉

    MfG

  103. 6. Versuch

    Allerwertester Herr Fischer

    CO2 mag Ihnen am Herzen liegen, in meinem Beitrag spielte es diesmal keine Rolle.

    Herr Vooro zählt H. Latif zu den Abkühlern ? würde ich nur bedingt sagen, aber Latif schert jedenfalls z.T. aus dem üblichen Glaubenspsalmen aus. Obwohl ich nach seinen neuerlichen Aussagen – Interview im Klassik Radio – eher glaube er ist von seinen Abkühlungsaussagen zurückgepfiffen worden. Vielleicht geht´s um Fördergelder.
    Der eiert ganz schön rum, wenn er spricht.

    Mir geht es um die Aussagen die Herr Latif im Laufe der Zeit in dem Video von sich gibt, vor allem seine wissenschaftliche Bemerkung erst abzuwarten, und wenn das Klima vorbei ist, dann darüber zu reden.

    Vielleicht haben sie das Video nicht gesehen, aber ansonsten unterstelle ich Ihnen, ganz einfach nur vom Thema ablenken zu wollen..

    Entweder Latif sagt das Klima richtig voraus oder nicht. Ob mit oder ohne CO2 ist ziemlich unerheblich. Falls es nicht geht sind die ganzen Klimamodellrechnungen hinfällig, weil noch weiter in die Zukunft greifend. Je weiter desto zweifelhafter.
    Das CO2 steigt, aber nicht die Erwärmung wie vorhergesagt. Jetzt plötzlich, nachdem nichts mehr zutrifft, soll alles plötzlich so schwierig sein. Gut, dass das CO2 immer noch konstant steigt. Wahrscheinlich die einzige Konstante der Natur auf unserem Globus, in einem sonst chaotischen System. Welch glücklicher Zufall.
    Auf etwas muss sich ja das IPCC und unsere Modellrechner verlassen können. Keine Vorhersagen ohne Konstanten und dann linear nach oben gerechnet.

  104. Herr Limburg regt an:

    „..welche der 30 genannten Wissenschaftler Zweifel an der gängigen Lehrmeinung zur Wirkung von CO2 hat.“
    Finden Sie es raus!

    Nun, Jules hat ja einige Vorarbeit geleistet (hat tip to Jules):

    Latif:
    we risk “an unprecedented warming in the history of mankind if no measures are taken to cut global carbon dioxide emissions”.

    Swanson:
    „What do our results have to do with Global Warming, i.e., the century-scale response to greenhouse gas emissions? VERY LITTLE, contrary to claims that others have made on our behalf“

    Aus Lockwood 2008:
    „we can state that at least half of the temperature trend comes from the linear term and that this term could explain the entire rise. The results are consistent with the intergovernmental panel on climate change (IPCC) estimates of the changes in radiative forcing (given for 1961–1995) and are here combined with those estimates to find the response times, equilibrium climate sensitivities and pertinent heat capacities (i.e. the depth into the oceans to which a given radiative forcing variation penetrates) of the quasi-periodic (decadal-scale) input forcing variations. As shown by previous studies, the decadal-scale variations do not penetrate as deeply into the oceans as the longer term drifts and have shorter response times. Hence, conclusions about the response to century-scale forcing changes (and hence the associated equilibrium climate sensitivity and the temperature rise commitment) cannot be made from studies of the response to shorter period forcing changes.“

    Overland, Keenlyside sind in der hiesigen Diktion ebenfalls „AGWler“.

    Machen wir’s kurz:

    Natürliche Variabilität kann (noch?) nicht vorhergesagt werden, hat Schwankungen in der Größenordnung von Jahren und ist in den IPCC-Projektionen natürlich nicht enthalten.

    Umgekehrt kann deshalb auch kein Widerspruch konstruiert werden zwischen der Feststellung natürlicher Variabilität, z.B. in Phasen von Stagnation oder sogar Abkühlung, und den Langzeitprognosen des IPCC. Schon gar nicht, wenn praktische jeder Einzellauf eines Klimaprogramms solche Phasen anzeigt.

    Im Grunde weiß das auch jeder Skeptiker, ein Beispiel: Natürliche Variabilität kann auch für Ausschläge nach oben sorgen. Konnte man zuletzt hier nicht lesen, die Werte von 1998 und 2010 müssten wegen des El-Nino-Einflusses differenzierter betrachtet werden? Sehr richtig, meine Herren, dies gilt dann aber auch für kurzzeitige Ausschläge nach unten.

  105. @ ben goldberg

    „Ich würde es nicht gerne sehen, wenn die Macher und Freunde von EIKE vor genau den gleichen Fragen stehen und keine Antworten mehr haben wie derzeit Alarmisten a la Herr Fischer.“

    Ja genau! 2010 ist bei GISS das heißeste Jahr der Klimaaufzeichnung, bei CRU und den Satellitenmessungen unter den 3 wärmsten und ich weiß keine Antwort darauf, wo die versprochene Abkühlung denn so lange bleibt. Unter den 10 wärmsten Jahren der Klimaaufzeichnung sind 7 oder 8 Jahre aus den letzten 10 dabei. Wo sind die Antworten darauf der Leute, die meinen, es sei alles der Sonne geschuldet?

    Jetzt aber ernsthaft, Herr Goldberg:

    Latif und Keenlyside hatten eine vorübergehende Abkühlung produziert, die meisten Klimaforscher sahen das anders, daraus entstand die sogenannte Klimawette. Wie ging’s aus? Nun, Latif hat verloren.

  106. Man sollte eventuell etwas vorsichtiger sein und nicht gleich vollständig die Gegenposition der Alarmisten einnehmen.
    Wir wissen nur eines genau, es ist kälter geworden und die Hypothese vom CO2 als Treiber der Temperatur auf der Erde ist haltlos.

    Wie kalt es noch werden kann und wie lange, kann uns niemand versprechen. Eventuell könnte man sich darauf einigen, dass das Klima Gesetzen folgt die noch nicht richtig verstanden sind.

    Ich würde es nicht gerne sehen, wenn die Macher und Freunde von EIKE vor genau den gleichen Fragen stehen und keine Antworten mehr haben wie derzeit Alarmisten a la Herr Fischer.

  107. Sehr geehrter Herr Grabitz,

    in dieser ganzen Diskussion ist es ungeheuer wichtig, Vorhersagen zur natürlichen Variabilität des Klimas von Vorhersagen zum CO2-Langzeittrend zu unterscheiden.

    Ich denke, bei Beachtung dieses Unterschieds werden sich die meisten Widersprüche als scheinbare Widersprüche entpuppen.

    Latif z.B. hat am CO2-Effekt keinen Zweifel, wenn er von Abkühlung spricht, ist stets die Überlagerung des Langzeittrends durch natürliche Variabilität gemeint. Im Grunde sind solche Aussagen dann fast schon so trivial wie „Bei einem sehr starken Vulkanausbruch wird es einige Jahre kühler werden.“.

    Für mich wäre spannend gewesen zu erfahren, welche der 30 genannten Wissenschaftler Zweifel an der gängigen Lehrmeinung zur Wirkung von CO2 hat.

    MfG

  108. My apologies for writing in English, but i only have a passive knowledge of the German language.

    I cannot help but noticing several scientists‘ opinions have been misrepresented.
    http://tinyurl.com/2frp62z

    As i wrote : if EIKE has any decency, it withdraws the list.

  109. Gerade habe ich den verlinkten Artikel von Svensmark gelesen und mich etwas gewundert.

    Er behauptet, Klimamodelle würden eine solche Abkühlung nicht vorhersagen können.

    Dies ist natürlich ein Missverständnis:
    Natürlich beinhalten Klimamodelle auch forcings durch Änderungen der solaren Aktivität oder auch Aerosole z.B. durch Vulkanausbrüche.

    Nur: Niemand kann diese Änderungen vorhersagen, auch Svensmark nicht.

    Diese ganze Diskussion um einen kurzzeitigen Effekt einer schwächelnden Sonne ist genau so hilfreich wie die Vermutung, ein demnächst anstehender großer Vulkanausbruch könnte für eine mehrjährige Abkühlung sorgen.

    Inhaltlich zwar richtig, aber eben Spekulation und in der Wirkung eben zeitlich begrenzt.

    Kurz: alles nicht sonderlich hilfreich für Langzeitprognosen.

  110. 3. Versuch

    Mojib Latif (er ist AGW´ler)

    Erst letzthin ist er wieder umgefallen. Im Sender Klassik Radio wurde er interviewt und da war von Abkühlung, jedenfalls in so langen Zeiträumen von 10 Jahren nicht mehr die Rede. Es werde wärmer werden. Mitreissend waren seine Worte nicht, aber wenn man weiß was er auf dem Klimakongress in Genf am 1.9.2009 sagte, natürlich im Konjunktiv, und dann aber in Fachzeitschriften, Tageszeitungen (FAZ. Zeit, Spiegel, etc.) und auch der Bild sagte klang das wie : es wird kälter (ohne Konjunktiv, auch wenn das H. Fischer/Müller nicht wahrhaben wollen).
    Man google in you tube nach Mojib Latif und man wird auf seine Aussagen im TV von 1990 bis 2009 hingeführt.

    Interview von 2008 : 1997 machte Latif die Prognose, dass die nächsten 20 Jahre die Winter sehr kalt werden. 10 Jahre später darauf hin angesprochen musste er passen, „aber … wir haben ja noch 10 Jahre, für die Kälte, warten wir´s mal ab, und in 10 Jahren sprechen wir uns wieder“

    Na,
    das ist doch mal eine sehr gute meteorologisch wissenschaftliche Aussage : „Warten´s wir mal ab, und dann sprechen wir drüber.

    Im Interview von 2006 zum Winter sprach Latif von den vergangenen 50 Jahren Erwärmung !!! also Erwärmungsbeginn im Jahre 1956 ???
    Man sagt ja nix, ma red ja bloß, oder ?

  111. Es gibt ja sogar Leute, die ein neues Maunderminimum vorhersagen, obwohl die Astrophysiker die stellaren Prozesse leider immer noch nicht hinreichend verstanden haben.

    Nur:
    Selbst wenn eine Art Maunderminimum käme, wissen wir, dass dies im 17. Jhdt. zu einer Abkühlung um ca. 0,5°C führte.

    Die CO2-Emissionen führen – je nach zukünftigem Emissionspfad – zu einer Erwärmumg um 2-4°C.

    Also:
    Ohne Maunderminimum 2-4°C, mit 1,5-3,5°, wobei das fehlende halbe Grad dann nach dem Minimum wieder draufkommt.

    Hätten diese 30 Leute (die einen wirklich sagenhaften Konsens ausmachen) wirklich recht, wäre eine Atempause gewonnen, mehr nicht.

  112. Sehr geehrte Damen und Herren,

    genau diese Zukunftsaussicht habe ich erst kürzlich auf meiner Internetseite tempsvrai.net veröffentlicht (17.12.2010).
    Netterweise wurde in anderen Foren schon darauf verwiesen:
    http://tempsvrai.net/?source=sonne-klimawandel

    Die Sonnenaktivität geht in den nächsten Jahren auf einem etwas niedrigeren Niveau weiter. Dies wird derzeit im magnetischen Fluss der Sonne deutlich sichtbar. Und dies löst in der AMO eine negative Phase aus, wie es schon seit Jahrhunderten zu beobachten ist. Ausschlaggebend ist dabei die Beeinflussung des Jetstreams durch die Sonne.
    Da die AMO die primäre Entwicklung der Erdtemperatur vorgibt, ist entsprechend mit einer Abkühlung zu rechnen. Wie stark diese jedoch ausfallen wird, ist nicht so einfach zu prognostizieren. Keiner weiß, wie stark die Sonnenaktivität zurückgehen wird und daher kann auch keiner vorhersehen, wie lange und wie stark die AMO ins Negative rutschen wird. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es auch sehr kurze Zyklen der AMO geben kann.
    Aber das es abwärtsgehen wird, ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Nur das „wie stark?“, das müssen wir leider abwarten.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Felix Werbelow

  113. Herr Vooro vertauscht konsequent regional und global, und verdreht dabei teilweise die Aussagen der hier gelisteten um 180 Grad. Wer zB. den bei Herrn Brandt indirekt verlinkten Artikel tatsächlich liest, wird herausfinden dass er von deutschen Wintern redet, nicht von globalen Temperaturentwicklungen.

    http://tinyurl.com/brandt-winter

    Herr Overland sagt spezifisch kalte, schneereiche Winter vorher, aufgrund eines Abschmelzens der Arktis.

    Dieser Artikel propagiert demnach die Ansicht, dass es keine globale Erwärmung geben kann, solange sich die Welt nicht in allen Bereichen gleichmäßig erwärmt. Wer einem solchen Modell folgen möchte, bitte. Meinen diskriminierenden Augen erscheint die komplexere Erklärung treffender.

    Man sollte auch nicht den Fehler machen, schneereiche Winter mit kalten zu verwechseln. Schnee, der aus den Wolken fällt, muss ja auch irgendwie in diese gekommen sein, zB. durch wärmere Ozeane.

    Latif, Tsonis, Swanson und Lockwood werden in folgendem (englischen) Artikel behandelt:

    http://www.skepticalscience.com/not-so-cool-predictions.html

    Peter Hartmann – EIKE Watch

  114. Zu Punkt
    29. Thomas Globig, Meteorologe, Wetterdienst Meteo Media.
    der Link Wetter.info führt nicht zum Gespräch.
    habe das Gespräch aber bei.
    http://wetter.t-online.de
    Siehe http://tinyurl.com/3yhsqd3
    Gefunden.
    Auf Wetter.info
    findet man einen Artikel in dem Ramsdorf zu Wort kommt.
    Mit dem Titel „Trotz Klimawandel sind kalte Winter möglich“
    http://tinyurl.com/2awukd4
    Nun ja, Irgendwie macht das PIK dabei keine so gute Figur.
    Aber Sie halten Eisern an der Erderwärmung fest.

    Zum Schluss hier noch ein Link.
    Zu einem Artikel auf der KA News.
    Alpen ade – Skiregion Schwarzwald im Aufwind?
    http://tinyurl.com/2uzwadm
    „Die letzten Winter waren sehr gut“
    Hier geht es um die Situation der Ski-Lift Betreiber im Schwartzwald.

    Bin gespannt Wie das alles weitergeht.

  115. @admin

    „gehirngewaschene AGW Clowns“, verstößt das nicht gegen die Richtlinien zu Kommentaren?

    2. Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind.

    Peter Hartmann

  116. Zuerst mal einen herzlichen Dank an Herr Frey für die vielen tollen Übersetzungen.

    Zur Sache. Ich nehme an, dass die Prognosen von Piers Corbyn zum Teil auf den Methoden von Theodor Landscheidt basieren. Die Angaben bezüglich der Dauer der Abkühlung zeigen eine gute Übereinstimmung mit der prognostizierten Sonnenaktivität, siehe auch http://www.landscheidt.info/?q=node/6
    http://tinyurl.com/3aftqwc

    Dies würde im Wesentlichen ein Minimum der Sonnenaktivität vergleichbar zum Dalton Minimum bedeuten.

    Landscheidt erstellte seine ENSO Prognosen aufgrund der Sonnenaktivität. Diese Prognosen waren überaus zutreffend. Damit ergibt sich ein ganz klarer Kausalzusammenhang.
    Planetenkonstellation beeinflusst Sonnenaktivität
    Sonnenaktivität beeinflusst Wolkenbildung und Thermosphäre
    Atmosphäre beeinflusst Meeresströmungen, welche wieder mit der Atmosphäre rückkoppeln
    Das Ergebnis nennt man Klima.

    Zur Thermosphäre noch
    http://tinyurl.com/2cbblne
    Dort wirkt CO2 abkühlend? Ist das auch schon in den Strahlungsflüssen nach LL bzw. KD und sonst wo drin? Ist der Einfluss, der Veränderlichen Thermosphäre überhaupt schon irgendwo in den Klimamodellen berücksichtigt worden. Kennt man überhaupt die Größe des Effektes?

    Das Dalton Minimum war so schon von bescheidenem Klima gekennzeichnet. Dazu kam der Ausbruch des Tambora, der mit dem Jahr 1816 oder auch das Jahr ohne Sommer in Zusammenhang gebracht wird.

    Inwiefern die moderne Gesellschaft mit ihrer “Just in Time“ Mentalität mit einem mehrjährigen Versorgungsengpass mit Lebensmitteln umgehen können, wäre wohl das größte Verhaltensexperiment aller Zeiten. Wenn es denn soweit kommt, sind Sie alle Mittendrin statt nur dabei. Viel Spaß!
    Ob dann die gehirngewaschenen AGW Clowns immer noch die Erwärmung reden gilt es abzuwarten. Der Kommentator Lodda aus der FAZ bestimmt.

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